Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Weltgesundheitsorganisation wirbt für die «Auffrischungsimpfung»

Die Weltgesundheitsorganisation peitscht die weltweite «Impf»-Kampagne weiter voran. Wie die britische Tageszeitung The Telegraph über ihre «Korrespondentin für globale Gesundheitssicherheit», Jennifer Rigby, wissen liess, rät die WHO Menschen über 60 Jahren, die mit den in China hergestellten Impfstoffen Sinopharm oder Sinovac gegen Covid-19 geimpft wurden, zu einer Auffrischungsimpfung, um sicherzustellen, dass sie weiterhin «vollständig» vor dem Virus geschützt sind.

Die beiden von der WHO zugelassenen chinesischen Präparate hätten eine geringere Wirksamkeit gegen symptomatische Infektionen als die im Vereinigten Königreich verwendeten Impfstoffe von Pfizer, AstraZeneca oder Moderna, obwohl sie «alle einen hohen Schutz gegen Krankenhausaufenthalte und Todesfälle» bieten würden, tat Rigby kund.

Die WHO sei nicht im Detail darauf eingegangen, warum sie die zusätzlichen Dosen empfohlen habe, aber Studien hätten gezeigt, dass die Wirksamkeit der chinesischen Präparate mit der Zeit nachlassen könne. Zwar seien die Studien noch nicht von «Fachleuten» überprüft worden, doch die Forscher würden davon ausgehen, dass eine dritte Dosis den Schutz wieder erhöhe.

China, wo laut Rigby 70 Prozent der Bevölkerung vor allem mit den eigenen Impfstoffen vollständig geimpft wurden, hat bereits damit begonnen, Menschen über 60 oder Menschen aus Risikogruppen Auffrischungsimpfungen zu verabreichen. Andere Staaten, die die chinesischen Impfstoffe in grossem Umfang eingesetzt haben, wie beispielsweise Indonesien oder Chile, folgen diesem Vorbild.

Die Strategic Advisory Group of Experts on Immunization (SAGE) der WHO hat ausserdem empfohlen, dass Menschen mit geschwächtem Immunsystem eine dritte Impfung erhalten sollten, unabhängig davon, welcher Impfstoff ihnen ursprünglich verabreicht wurde.

In Grossbritannien oder Spanien wurden dieser Gruppe – darunter Krebspatienten oder Menschen, die immunsuppressive Medikamente einnehmen, weil sie Spenderorgane erhalten haben – bereits die dritte Gen-Spritze verabreicht.

Weiterhin erklärte die WHO, dass die dritte Dosis in den oben genannten Situationen «keine Auffrischungsimpfung» ist, sondern «Teil der Grundimmunisierungsserie», die die Immunität dieser Gruppen auf einen «akzeptablen Schwellenwert» bringt.

Zudem forderte die Organisation ein Moratorium für breitere Auffrischungskampagnen in reicheren Ländern, weil sonst «viele Millionen Menschen in ärmeren Ländern ungeschützt bleiben», und sie betonte, dass «die Beweise noch nicht zeigen, dass dies für die meisten Covid-Impfstoffe notwendig ist».

Trotzdem hätten viele Länder – darunter auch das Vereinigte Königreich – bereits Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen und Personen in risikoreichen Berufen durchgeführt, resümierte Rigby.

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