Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Wie gefährlich sind Covid-Impfungen für Schwangere?

Hochschwanger, aber Hauptsache Spritze rein? (Foto:Imago)

Die fehlende Studienlage bzw. sogenannte „statistische Untererfassung” der Auswirkungen von Covid-Schutzimpfungen auf bestimmte vulnerable oder sensible Bevölkerungsgruppen ist seit Beginn dieser Impfkampagne ein großes Defizit und damit Ärgernis. Dabei wäre die engmaschige Beobachtung der Impfauswirkungen und Impfstoffverträglichkeit nicht nur nicht auf Hochbetagte oder Risikopatienten, auch nicht nur auf Kinder und Jugendliche, sondern noch auf weitere besonders Personengruppen eigentlich das Mindeste, was man bei einer nur bedingt bzw. notfallzugelassenen Impfung von den Behörden erwarten dürfte; von Behörden, wohlgemerkt, die – anders als etwa die deutsche Stiko – nicht permanent unter politischem Druck ihre Gefälligkeitsempfehlungen ändern.

Eine solche Personengruppe sind etwa die Schwangeren. Dass bei ihnen weder in den damaligen 2020er-Zulassungsstudien der mRNA-Vakzine die Auswirkungen valide untersucht wurden, noch seither ein engmaschiges Monitoring durch die zuständigen Stellen erfolgt, bestätigt einmal mehr den Verdacht eines auf maximalen, wiederkehrenden Impfdosenabsatz ausgerichteten globalen Businessplans, der mit einer höchst fahrlässigen Kopf- und Rücksichtslosigkeit durchgedrückt wird.

Dabei hätte eine penible Erfassung der Reaktionen Schwangerer auf den Impfstoff eigentlich eine unerlässliche wie zwingende Voraussetzung zur Impfstoffempfehlung für diese sein müssen. Doch diese ist, in bemerkenswerter Blauäugigkeit, unterlassen worden. Folglich war es auch nur einem wissenschaftlichem, nicht staatlichem Interesse  geschuldet, dass nun in einer aktuellen Studie kanadischer Forscher  die Auswirkungen der Covid-19-Impfstoffe auf schwangere Frauen und deren Kinder untersucht wurden – zumindest für Kanada. Zwar können dort nach der vergleichsweise kurzen Impfperiode noch keine wirklich belastbaren Daten vorliegen, doch gibt es immerhin einige brauchbare Indikatoren.

Brauchbare Indikatoren

Die genaue Anzahl der gegen Covid geimpften schwangeren Frauen in Kanada ist dabei unbekannt; aufgrund der Geburtenrate zwischen 2001 und 2021 gehen die Autoren jedoch von 370.000 Geburten pro Jahr aus. Daraus folgern sie, dass innerhalb der seit zehn Monaten andauernden Impfperiode, etwa 243.581 schwangere Kanadierinnen mindestens einmal und 231.248 doppelt geimpft wurden. Die Autoren kritisieren als Ergebnis ihrer Studie die Unverantwortlichkeit einer weltweiten konzertierten Aktion praktisch aller Impfregimes, schwangere Frauen zur Impfung zu bewegen. Dieser liege nämlich die Annahme zugrunde, dass Schwangere besonders anfällig für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Covid-Infektion – mit entsprechenden Auswirkungen auf die ungeborenen Kinder – seien, wohingegen nach Überzeugung der Impfhersteller und Regierenden die Covid-Impfung vermeintlich ungefährlich sei, sowohl für die werdenden Mütter als auch für die Kinder, und zwar vor wie auch nach der Geburt.

Diese zuversichtliche Annahme – Covid lebensgefährlich, Impfung harmlos – sei jedoch auch für die Kontrollgruppe der Schwangeren nicht durch Studien belegt. Insbesondere unter Verweis auf die mittlerweile sattsam bekannten Nebenwirkungen der Impfstoffe, wie der Anschwellung von Lymphknoten, Erschöpfungszuständen, Hautentzündungen nach der Injektion, Kopfschmerzen oder Fieber, die allesamt dazu angetan seien, die Entwicklung des Kindes im Mutterleib zu beeinflussen, kritisieren die Autoren die Unbedenklichkeitserklärungen, mit der schwangeren Frauen die Impfung nahegelegt werde. Gerade auch, was die Auswirkungen der Impfstoffe auf die Gesundheit Neugeborener betreffe, sei es aufgrund des kurzen Zeitraums der Impfungen gar nicht möglich, derart weitreichende Empfehlungen auszusprechen. Bis zum Vorhandensein valider Daten werde es wahrscheinlich noch Jahre dauern.

Nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und dem Vorsichtsprinzip wäre es jedoch ratsamer, Schwangere nicht oder wenn, nur dann nach umfangreicher Aufklärung über die Risiken zu impfen. Man kann leider jedoch darauf wetten, dass auch diese Expertenempfehlung ungehört bleiben wird…

 

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