Von WOLFGANG HÜBNER | Außenkanzler Friedrich Merz hat beim Vasallenstelldichein in Washington zwar seine Gesichtsbräune präsentiert, aber (glücklicher Weise) beim West-Sheriff offenbar nichts erreicht außer einer Zurückweisung seines hinterlistigen Drängens auf „Waffenruhe“ in der Ukraine. Denn Merz hofft mit Franzosen und Engländern dann deutsche Militärkontingente gen Kiew schicken zu können.
Der innenpolitische Versagerkanzler will ohne Rücksicht auf Verluste Deutschland ins Kriegsgeschehen gegen Russland verwickeln, auch damit die Rüstungsindustrie sich vor Aufträgen nicht mehr retten kann. Wie lange noch wollen sich die Deutschen das gefallen lassen?
Diese Frage muss auch im Hinblick auf Außenminister Wadephul gestellt werden, der bekanntlich Russland zum „ewigen Feind“ ernannt hat. Diese unglückselige Gestalt aus dem von Angela Merkel ruinierten CDU-Kader hat aktuell seine Reise nach Japan zum Anlass genommen, China anzugreifen mit der Behauptung, dieser wichtige Handelspartner Deutschlands versuche, die regionalen Spannungen in Asien „anzuheizen“.
Die Antwort aus Peking kam prompt und ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die Chinesen haben längst erkannt, dass Wadephul ebenso wie sein Chef mit Bedacht, aber in völliger Selbstüberschätzung geopolitisch zündeln.
Was weder Moskau noch Peking machtpolitisch sonderlich beunruhigen muss, ist allerdings eine immer schwerere Last für die Deutschen, deren überwiegender Teil den Niedergang ihres Landes zunehmend auch materiell zu spüren bekommt. Es ist gespenstisch, wie geradezu selbstmörderisch die etablierten Entscheidungs- und Funktionseliten in Deutschland diesen Weg ins nächste Verhängnis unserer ohnehin so katastrophenreichen Geschichte seit 1914 widerstandslos mitgehen.
Was Merz und Wadephul betreiben, ist nichts anderes als offene Verachtung des Volkswohls. Wie lange noch?
Wolfgang Hübner.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.
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