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Schluss mit Migrationsquoten im Staatsdienst!

Ein Gastbeitrag von Gerd Meyer-Schultze
Fast fünf Jahre hat die Berliner CDU gebraucht um die Konsequenzen aus einem offensichtlichen Verfassungsbruch der Vorgängerregierung zu ziehen. Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) hat Auswahlverfahren für Stellen in der Staatsanwaltschaft gestoppt. Sie kritisiert die Anwendung des sogenannten Partizipationsgesetzes PartMigG. Es schreibt vor, Bewerber aufgrund ihrer Herkunft zu bevorzugen.
Hintergrund der „Notbremsung“ jetzt ist ein Gutachten, das zu dem Ergebnis kommt, dass Teile des Berliner Partizipationsgesetzes verfassungswidrig sein könnten, da sie gegen das Prinzip der Bestenauslese verstoßen.
Das Gesetz, das 2021 unter Rot-Rot-„Grün“ beschlossen wurde, um die Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte zu fördern, spaltet nun die schwarz-rote Rathaus-Regierung. Die Kritiker (allen voran CDU) fordern eine Änderung oder sogar Abschaffung.
Dreh- und Angelpunkt ist die Vorschrift, dass bei Stellenausschreibungen im öffentlichen Dienst „mindestens so viele Personen mit Migrationshintergrund zu Auswahlgesprächen einzuladen“ sind, „wie es ihrem Anteil an der Berliner Bevölkerung entspricht“. Aktuell sind das etwas mehr als 40 Prozent.
Eile mit Weile
Die Folge: Ohne Ansehen von Eignung und Qualifikation wurden in Berlin Staatsanwälte und Richter ernannt, die anderswo im Justizdienst eigentlich nichts zu suchen hätten. Dass die Berliner CDU-Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) nun den PartMigG-Irrsinn stoppt, ist ehrenwert: „Better late than never!“
Man fragt sich allerdings, wieso erst jetzt. Auch ohne „Gutachten“ hätte schon ein Blick ins Grundgesetz genügt. Dort heißt es in Artikel 33 Absatz 5, dass im Öffentlichen Dienst die Personalauswahl „unter Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums zu regeln und fortzuentwickeln“ ist.
„Wo uns der Schuh drückt“ – Die neue Kolumne beim DeutschlandKURIER
von Gerd Meyer-Schultze
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2,7 Prozent Inflation: Warum auch diese Zahl eine Statistiklüge ist!

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Inflation im März als Folge des Nahost-Krieges merklich angezogen – von 1,9 Prozent im Vormonat auf 2,7 Prozent. In den Ohren der Verbraucher muss dieser vergleichsweise noch immer niedrige Wert wie ein Aprilscherz klingen – mal ganz abgesehen davon, dass die Preise in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt um 30 Prozent gestiegen sind und jede Erhöhung ohnedies auf ein bereits horrende hohes Preisniveau trifft.
Tatsächlich wird mit kaum einer anderen Zahl so viel statistisches Schindluder betrieben wie mit der offiziellen Teuerungsrate. Denn es sind zwei Zahlen, die so gar nicht zusammenpassen wollen: 2,7 Prozent Inflation klingen fast harmlos, wenn man bedenkt, dass allein Schoko-Osterhasen im Schnitt 27 bis 29 Prozent mehr kosten als im Vorjahr. Bei einigen Markenherstellern kosten sie sogar das Doppelte.
Die offizielle Inflationsrate von jetzt 2,7 Prozent deckt sich auch in keiner Weise mit der gefühlten Inflation der Verbraucher beim Einkaufen und schon gar nicht beim Tanken. Davon weiß nicht nur der Osterhase zu berichten.
Der „Warenkorb“-Trick
Denn: Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate verwenden die Bundestatistiker einen sogenannten „Warenkorb“ mit rund 700 gewichteten Warenarten und Dienstleistungen – von A wie Abendkleid über B wie Bügelbrett, L wie Linoleumboden, O wie Oper, S wie Surfbrett bis Z wie Zimmerpflanzen. Alles Dinge, die im Alltag von „Otto Normalverbraucher“ überwiegend keine oder kaum eine Rolle spielen!
Kaffee 25 Prozent teurer, Gurken 30 Prozent
Da sind folgende Zahlen schon interessanter: Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen etwa mussten die Verbraucher im Herbst deutlich mehr für Bohnenkaffee (+24,4 Prozent) und Apfelsaft (+14,2 Prozent) bezahlen als ein Jahr zuvor. Obst verteuerte sich um durchschnittlich 9,6 Prozent – darunter Erdbeeren, Himbeeren oder Stachelbeeren um 19,4 Prozent. Die Preise für Gurken zogen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30,2 Prozent an, die für Tomaten um 26,9 Prozent.
Bundesweit sind die Preise für Orangensaft teilweise um über 28 Prozent seit Anfang 2025 gestiegen. Hackfleisch kostete zuletzt 13 Prozent mehr. Butter verteuerte sich teilweise um 20 Prozent und mehr. Bier, das deutscheste Getränk, ist im Supermarkt kaum noch unter zehn Euro „Aktionspreis“ pro Kasten zu bekommen. Von der Gas- und Stromrechnung erst gar nicht zu reden, und schon überhaupt nicht vom Tanken!
Merke: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
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Die Folgen des Krieges gegen den Iran, von Thierry Meyssan
Ukraine nimmt russische Raffinieren weiter ins Visier

Die ukrainischen Angriffe auf Russlands Energieinfrastruktur gehen weiter und sie destabilisieren die globale Wirtschaft zusätzlich. Die Ölraffinerie Slavneft-YANOS im russischen Gebiet Jaroslawl, eine der fünf größten des Landes und in der Lage, 15 Millionen Tonnen Öl pro Jahr zu verarbeiten, soll in den frühen Morgenstunden des Samstags von ukrainischen Drohnen getroffen worden sein. Dies folgt […]
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Spritkrise: Briten drohen Rationierungen und Tempolimits

Der Öl-Fluss aus den Golfstaaten gerät als Folge des eskalierenden Iran-Krieges immer mehr ins Stocken. Auch die Briten müssen sich auf Rationierungen einstellen, nachdem Slowenien als erstes Land in der Europäischen Union bereits ein Rationierungssystem eingeführt hat.
Seit dem 22. März gilt in Slowenien: Autofahrer dürfen maximal 50 Liter Kraftstoff pro Tag tanken. Unternehmen und Landwirte erhalten ein Tageslimit von 200 Litern. Wie die Einhaltung der Höchstmengen kontrolliert werden soll, war zunächst unklar. Eine Möglichkeit wäre eine Art „Spritpass“, der künftig beim Tanken vorgelegt werden muss.
Auch in Großbritannien erwägt die Regierung laut Medienberichten jetzt ein Limit an der Zapfsäule einzuführen. Man wolle sich damit auf einen möglichen Versorgungsengpass vorbereiten, hieß es in London. Offizielle Notfallkonzepte wie der „National Emergency Plan for Fuel“ sehen unter anderem eine Begrenzung der Kraftstoffabgabe und ein mögliches Tempolimit von 50 Meilen pro Stunde (ca. 80 km/h) vor.
Bis Ende April könnte auch in Deutschland der Sprit knapp werden, hatte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) dieser Tage gewarnt. Zunächst tritt am 1. April die sogenannte „12 Uhr-Regel“ an deutschen Tankstellen in Kraft. Ziel der umstrittenen Maßnahme (maximal eine Preiserhöhung täglich) ist mehr Transparenz. Experten befürchten, dass die Mineralölkonzerne die Regelung durch noch höhere Preisaufschläge schon im Vorfeld unterlaufen.
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Großbritannien: 38.500 % Preisexplosion! E-Auto-Ladesäulen vor dem finanziellen Kollaps
In Großbritannien schlagen die Betreiber von Ladesäulen für Elektroautos Alarm. Die Kosten explodieren geradezu, weil der “Net Zero”-Traum auch die Strompreise in die Höhe treibt. Die Ausgaben für den Netzausbau, der für die “grüne Transformation” notwendig ist, werden nämlich direkt umgelegt. Und das ist teuer.
Wer hätte das wohl nur ahnen können? Die “grüne Transformation” frisst ihre eigenen Kinder. Während die Politik den Bürgern mit aller Gewalt Elektroautos aufzwingen will, explodieren im Hintergrund die Kosten in astronomische Höhen. Nun schlagen die Betreiber von Ladesäulen in Großbritannien Alarm: Ihre Stromrechnungen sind um bis zu 38.500 Prozent gestiegen. Der “Net Zero”-Traum entpuppt sich einmal mehr als Albtraum. Die Betreiber von E-Auto-Ladesäulen (vertreten durch den Verband ChargeUK) stehen nun vor dem Ruin – oder zumindest vor der Notwendigkeit, die Preise für den Endkunden massiv in die Höhe zu treiben. Grund dafür sind die in nur wenigen Jahren völlig außer Kontrolle geratenen Netzgebühren.
Die Zahlen, die hier auf dem Tisch liegen, spotten jeder Beschreibung. Der große Ladesäulen-Anbieter Osprey machte kürzlich seine Bücher auf: Für einen Standort im englischen Wolverhampton zahlte das Unternehmen im Jahr 2022 noch bescheidene 87 Pfund (ca. 102 Euro) an Netzgebühren pro Jahr. Heute flattert eine Rechnung über unfassbare 33.651 Pfund ins Haus. Das ist ein Preisanstieg von 38.579 Prozent!
Ein Konkurrent, Fastned, darf für eine Station im schottischen South Lanarkshire mittlerweile 41.000 Pfund jährlich abdrücken. Ein dritter Anbieter klagt über einen Anstieg von 250 Prozent in nur vier Jahren – die Kosten lägen nun “weit im sechsstelligen Bereich”. Doch wie will man diese exorbitanten Kostensteigerungen an die Kunden weitergeben?
Wie es zu solchen Auswüchsen kommt, ist ganz einfach: Es ist die Rechnung für die utopische “Net Zero”-Agenda. Das britische Stromnetz muss für die politisch erzwungene Energiewende für Milliarden umgebaut und erweitert werden. Und irgendjemand muss diesen Spaß bezahlen. Die Regulierungsbehörde Ofgem hat 2023 die Spielregeln geändert. Abkassiert wird nun nicht mehr nach dem tatsächlichen Stromverbrauch der Ladesäule, sondern schlicht nach der Größe des Netzanschlusses. Das bedeutet: Wer eine leistungsstarke Schnellladestation baut, zahlt sich dumm und dämlich – völlig unabhängig davon, ob dort überhaupt Autos laden oder ob die Säule mangels Nachfrage verwaist in der Gegend herumsteht.
Hier zeigt sich die ganze Schizophrenie der grün-globalistischen Planwirtschaft. Die dem Klimawahn verfallenen Politiker trommeln unermüdlich dafür, bis 2030 rund 300.000 öffentliche Ladesäulen aus dem Boden zu stampfen. Schließlich haben selbst die regierungstreuen Think-Tanks gemerkt, dass die Bürger unter der völlig berechtigten “Reichweitenangst” leiden und den überteuerten E-Schrott deshalb auf den Höfen der Händler stehen lassen.
Die Betreiber tun also genau das, was die Regierung von ihnen verlangt: Sie bauen vorausschauend die gewünschte Infrastruktur auf. Und genau dafür werden sie nun durch das neue Gebührensystem brutal abgestraft. ChargeUK bringt es auf den Punkt: Man werde dafür bestraft, “der Nachfrage voraus zu bauen”. Am Ende zahlt wie immer der Bürger. Die Betreiber haben bereits unmissverständlich klargemacht, dass sie diese absurden Kosten auf die Ladepreise umlegen müssen. Das E-Auto, ohnehin schon ein teures Spielzeug für gut betuchte Großstädter, wird damit endgültig zum finanziellen Fass ohne Boden.
Die teuerste naturwissenschaftliche Unterrichtsstunde in der europäischen Geschichte
Schiff Sovereign, James Hickman, 13. März 2026 – Meinungskommentar
[Die Macher dieser Webseite haben ihren Standort in Puerto Rico –und beschäftigen sich hier mit den aktuellen Vorgängen in Deutschland]
Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,0 die japanische Küste und löste einen gewaltigen Tsunami aus, der 20.000 Menschen das Leben kostete. Das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi wurde überschwemmt, bei drei der sechs Reaktoren des Kraftwerks fiel die Notkühlung aus, sie erlitten eine Kernschmelze. Obwohl kein Mensch durch radioaktive Strahlung verletzt oder gar gestorben ist, bezeichnen deutsche Medien und Politiker den Unfall gerne als schwerste Katastrophe seit Tschernobyl. [Beschreibung ergänzt, Demmig]
Auf der anderen Seite der Welt geriet die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Panik.
Ihre Regierung hatte erst fünf Monate zuvor die Betriebsdauer der 17 deutschen Atomreaktoren verlängert. Doch aufgrund des Erdbebens in Japan ruderte Merkel über Nacht zurück und legte acht deutsche Reaktoren still.
Merkels Entscheidung hatte jedoch nicht wirklich mit Naturkatastrophen zu tun. Sie war politisch motiviert.
Merkel fürchtete die deutschen Grünen, die 1980 buchstäblich auf der Grundlage des Anti-Atomkraft-Aktivismus gegründet worden waren und immer mehr an Einfluss gewannen. In nur zwei Wochen stand eine wichtige Landtagswahl an, und Merkel hoffte, einen Sieg erringen zu können, wenn sie die Atomkraftwerke stilllegen würde.
Ihr Schachzug ging nicht auf, und die Grünen gewannen trotzdem.
Doch zu diesem Zeitpunkt war das Schicksal der Kernenergie bereits besiegelt. Innerhalb von drei Monaten beschloss die deutsche Regierung, ALLE Kernreaktoren im Land schrittweise abzuschalten.
Man sollte bedenken, dass Deutschlands 17 Reaktoren über ein Drittel des nationalen Strombedarfs deckten – und das völlig emissionsfrei. Das ist ein beachtlicher Erfolg für ein Land, das sich so intensiv mit dem Klimawandel auseinandersetzt.
Doch die deutschen Grünen hatten unerklärlicherweise jahrzehntelang dafür gekämpft, diese Kraftwerke zu schließen, also die sauberste und kohlenstoffärmste Quelle für Grundlastenergie, die der Menschheit bekannt ist, stillzulegen.
Deutschland verpflichtete sich, seine Atomkraftwerke durch Solaranlagen zu ersetzen. Dies führte natürlich dazu, dass Deutschland in einem Land, in dem die Sonne kaum scheint, zunehmend von Erdgas abhängig wurde – das größtenteils aus Russland importiert wird.
Das wahre Ausmaß dieser Idiotie zeigte sich erst im Februar 2022, als Russland in die Ukraine einmarschierte: Deutschland schloss sich den westlichen Sanktionen gegen Russland an. Russland reagierte mit der Drosselung der Gaslieferungen. Und Deutschland hatte keine Alternative.
Deutschland – das Land, das der ganzen Welt in Sachen CO₂-Emissionen Ratschläge erteilt hatte – nahm also in aller Eile über 20 Kohlekraftwerke wieder in Betrieb. Anschließend importierte es 42 Millionen Tonnen Kohle, darunter eine große Menge aus dem südlichen Afrika – was ja gleich „um die Ecke“ entfernt ist. Sogar das Dorf Lützerath wurde dem Erdboden gleichgemacht, um ein Braunkohletagebauwerk zu erweitern, und Protestierende wurden gewaltsam vertrieben.
Auch Deutschland wurde zum Netto-Stromimporteur und bezog Strom aus dem französischen Atomstromnetz.
Und welch eine Überraschung: Die deutschen Strompreise sind nun die höchsten in der Europäischen Union. Eine offensichtliche Folge ist, dass Deutschland aufgrund der Energiekosten industriell nicht mehr wettbewerbsfähig ist.
Und damit sind wir beim 6. März 2026 angelangt.
Manuel Hagel, ein 37-jähriger politischer Kandidat der Partei von Ex-Kanzlerin Merkel, besuchte eine Grundschule. Die Kameras des nationalen Fernsehens liefen, als Hagel versuchte, den Kindern den Treibhauseffekt zu erklären:
„Zwischen Erde und Sonne befindet sich die Atmosphäre. Und je dünner diese wird, desto heißer wird die Sonne. Der Grund dafür sind die CO2-Emissionen und so weiter. Das ist der Treibhauseffekt.“
Seine Erklärung ist leider völlig falsch. Der Treibhauseffekt entsteht dadurch, dass CO2 und andere Gase Wärme in der Atmosphäre speichern; er hat nichts mit einer Verdünnung der Atmosphäre oder einer Erwärmung der Sonne zu tun.
Dieser Typ verbietet Gasherde und benzinbetriebene Fahrzeuge im Namen der Reduzierung von CO₂-Emissionen. Dabei versteht er nicht einmal die Grundlagen seiner eigenen „Wissenschaft“.
Die deutsche Führung blamierte sich noch mehr, als EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 10. März auf dem Atomenergiegipfel in Paris erklärte, Europas Rückzug aus der Atomkraft sei „ein strategischer Fehler“ gewesen.
„1990 stammte ein Drittel des europäischen Stroms aus Kernenergie, heute sind es nur noch knapp 15 %. Diese Reduzierung des Kernenergieanteils war eine bewusste Entscheidung. Ich glaube, es war ein strategischer Fehler von Europa, einer zuverlässigen und bezahlbaren Quelle emissionsarmer Energie den Rücken zu kehren.“
Sie hat natürlich Recht. Es war ein Fehler. Ein außerordentlich kostspieliger.
Das ist urkomisch ironisch, da von der Leyen Deutsche ist. Sie war Mitglied von Merkels Kabinett. Sie stimmte persönlich für den Atomausstieg, und ihre eigene Politik in der Kommission zielte auf einen stillen Ausstieg aus der Kernenergie ab.
Auch der deutsche Bundeskanzler (Friedrich Merz) äußerte sich diese Woche zu diesem nuklearen Fehler, indem er den Reaktorausstieg als „Fehler“ bezeichnete und sagte: „Ich bedauere das.“
Großartig. Dann repariere es!
Aber das werden sie nicht tun. Leider für Deutschland, so die damalige Bundeskanzlerin, „ist es nun mal so, und wir konzentrieren uns jetzt auf unsere bestehende Energiepolitik.“
Unglaublich. Zusammenfassend also:
- Deutschland (zunächst unter Angela Merkel, später unter den nachfolgenden Regierungen) zerstörte seine sauberen, billigen Atomkraftwerke.
- Sie taten dies aus idiotischen politischen Gründen.
- Dies führte zu einer schweren Energiekrise, die wiederum eine Wirtschaftskrise auslöste.
- Nahezu alle Machthaber räumen inzwischen ein, dass dies ein großer Fehler war.
- Aber sie werden sich nicht einmal die Mühe machen, es zu reparieren.
Wie wir bereits geschrieben haben, ist reichlich vorhandene, günstige Energie eine der wenigen Kräfte, die die Inflation zuverlässig im Zaum halten können. Sie fördert stärkeres Wachstum, senkt die Preise und verbessert das Leben für alle.
Die USA sind zumindest vorerst auf dem richtigen Weg, dank jüngster Erlasse zur Reform der nuklearen Genehmigungsverfahren, zur Beschleunigung der Entwicklung kleiner modularer Reaktoren und zur Schaffung der ersten echten Dynamik, die die US-Atomindustrie seit Jahrzehnten erlebt hat.
Doch das Risiko ist offensichtlich: Eine einzige Wahl, ein Regierungswechsel, und schon könnte eine neue Generation von Politikern all diese Fortschritte über Nacht zunichtemachen – genau wie Merkel es 2011 getan hat.
Deutschland ist ein fünfzehnjähriges Fallbeispiel dafür, wie verheerende politische Entscheidungen ein Land schwächen können.
Und genau deshalb ist es sinnvoll, einen Plan B zu haben.
https://www.schiffsovereign.com/trends/the-most-expensive-science-lesson-in-european-history-154527/
diese Woche veröffentlichte Stop These Things obigen Beitrag
2026 Schiff Sovereign LLC
151 Calle San Francisco Ste 200 San Juan
00901 Puerto Rico,
https://www.schiffsovereign.com/
Sie bieten Aufsätze rund um die Themen Wirtschaft und Finanzen an.

Puerto Rico liegt in der Karibik und ist seit März 1917 ein Außengebiet der USA. Die Landschaft des Inselstaats besteht aus Bergen, Wasserfällen und dem tropischen Regenwald El Yunque. Die Hauptstadt ist San Juan, die auch größte Stadt des Landes ist (Google)
Der Beitrag Die teuerste naturwissenschaftliche Unterrichtsstunde in der europäischen Geschichte erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Parteienstreit über Remigration von Syrern: AfD fordert sofortige Aussetzung der Einbürgerungen!

80 Prozent der Syrer in Deutschland sollen wieder in den Nahen Osten zurückkehren – soweit das Wunschkonzert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Die AfD fordert, Nägel mit Köpfen zu machen und in einem ersten Schritt die Einbürgerungen für die in der Kriminalstatistik mit Abstand auffälligste Migrantengruppe sofort auszusetzen. Die Remigration von Syrern hat einen heftigen Parteienstreit ausgelöst.
Beim Berlin-Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa warb Merz dafür, dass 80 Prozent der Menschen, die während des Assad-Regimes nach Deutschland „geflüchtet“ waren, in den kommenden drei Jahren in ihre Heimat zurückkehren sollen. Die Betonung lag auf „sollen“.
„Grünen“-Chefin Franziska Brantner wies das prompt als „abenteuerlich“ zurück. Für viele Menschen sei der Rückweg nach Syrien „überhaupt noch gar keine Option“. Die Lage im Land sei „fragil“, das Vertrauen in den Übergangsprozess „stark erschüttert“.
Ähnlich äußerte sich die stellvertretende SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger. „Es ist keine kluge Idee des Bundeskanzlers, konkrete Zahlen in konkreten Zeiträumen in den Raum zu stellen, weil das Erwartungen weckt, die er womöglich nicht einhalten kann“, kritisierte die saarländische Ministerpräsidentin. Zudem seien viele Syrer heute „unsere Landsleute, weil sie hier integriert sind, in Mangelberufen arbeiten, alte Menschen pflegen oder Bus fahren, und nicht selten sogar deutsche Staatsbürger geworden sind“.
Weidel (AfD) fordert Einbürgerungs-Moratorium und Abschiebeflüge
AfD-Co-Chefin Alice Weidel dringt hingegen auf eine zügige Remigration von Syrern. Als ersten konkreten Schritt forderte sie, die Turbo-Einbürgerungen von Syrern sofort auszusetzen. Sie nagelte Kanzler Merz auf sein, wie sie es nannte, „Versprechen“ fest. In der Konsequenz müsse es „augenblicklich ein Einbürgerungsmoratorium für syrische Staatsbürger geben – und die ersten Abschiebeflüge“, schrieb Weidel auf Instagram.
80 Prozent heiße Luft
Doch was hat Merz wirklich „versprochen“ – mal abgesehen davon, welche Halbwertzeit seine „Versprechen“ generell haben?
Beim Berlin-Besuch des Ex-Dschihadisten al-Scharaa machte der Kanzler lediglich deutlich, dass er die Rückkehr von 80 Prozent der mehr als 900.000 Syrer in Deutschland anstrebe. „In der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre, das ist auch der Wunsch von Präsident Scharaa gewesen, sollen (!) rund 80 Prozent der in Deutschland jetzt sich aufhaltenden Syrerinnen und Syrer zurück in ihr Heimatland kehren“, sagte Merz. Er habe al-Scharaa gebeten, vorrangig diejenigen zurückzunehmen, die in Deutschland keinen gültigen Aufenthaltstitel mehr hätten. Diejenigen Syrer, die in Deutschland bleiben wollten und gut integriert seien, könnten in Deutschland bleiben, betonte Merz.
Im Klartext: Von den 80 Prozent Rückkehrern, die Merz als Zielvorgabe nannte, dürften unterm Strich nicht allzu viele übrigen bleiben. Denn in der Praxis genießt der Großteil der in Deutschland lebenden Syrer humanitären Schutz mit entsprechenden Aufenthaltstiteln.
FAZIT: Wie Merz seine vollmundig angestrebte Rückkehrquote umsetzen möchte, bleibt das Geheimnis des Kanzlers!
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Kundgebungen in Frankreich: Europa wacht auf und findet sein Rückgrat wieder
(David Berger) Am Abend des Palmsonntags (29. April 2026) versammelten sich in mehreren französischen Städten tausende Menschen zu Demonstrationen, bei denen Kerzen und Kreuze als zentrale Symbole getragen wurden. Die Teilnehmer betonten dabei die Bedeutung des christlichen Erbes Frankreichs und forderten eine stärkere Berücksichtigung traditioneller Werte im öffentlichen Leben. Die Kundgebungen verliefen friedlich und zogen […]
Der Beitrag Kundgebungen in Frankreich: Europa wacht auf und findet sein Rückgrat wieder erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
UN-Resolution zu Sklavenhandel als ideologische Agenda gegen Weiße
Vom „schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ ist in der Resolution die Rede. Gemeint ist ausschließlich der transatlantische Sklavenhandel, denn das passt in die postkolonialistische Gehirnwäsche. Gequirlter Nonsens, der historischen Fakten nicht standhält.
von Eric Angerer
Die Vereinten Nationen haben am 25. März den transatlantischen Sklavenhandel als das „schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit” eingestuft. Postkolonialismus schlägt also mittlerweile den Holocaust. In dieser Ideologie sind ja auch Juden inzwischen als Weiße geframt und gehören damit zu den „Unterdrückern“.
123 Staaten stimmten in der UN-Generalversammlung für eine von Ghana eingebrachte Resolution. Nur die USA, Israel und Argentinien stimmten dagegen, die EU und Großbritannien enthielten sich.
Der Handel mit versklavten Menschen aus Afrika und deren rassistisch begründete Versklavung seien “aufgrund des tiefgreifenden Bruchs in der Weltgeschichte, ihres Ausmaßes, ihrer Dauer, ihres systemischen Charakters, ihrer Brutalität und ihrer bis heute fortwirkenden Folgen” als das “schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bewerten”, hieß es im Resolutionstext.
Die Erklärung fordert unter anderem „Schritte zur Wiedergutmachung“, darunter natürlich finanzielle Entschädigungen, Schuldenerlasse und Entwicklungshilfe. Damit ist auch klar, worum es eigentlich geht.
Versklavung von Afrikanern – einige Fakten
Etwa 12 Millionen Afrikaner wurden nach Amerika verschleppt. Die große Mehrheit davon wurde nach Brasilien und in die Karibik gebracht, jeweils etwa 4 Millionen. Der Rest war auf verschiedene andere Länder verteilt. Lediglich knapp 400.000 landeten im Gebiet der heutigen USA. Damit wäre auch klar, dass sich etwaige Entschädigungen in erster Linie an die „antiimperialistische“ Linksregierung in Brasilien richten müssten – aber so ist das von der UNO natürlich nicht gemeint.
Häufige naive „antirassistische“ (in Wahrheit: exotistische) Verklärungen suggerieren, dass die verschleppten Afrikaner aus harmonischen Gesellschaften kamen, in denen die afrikanischen Völker friedlich und geschwisterlich zusammenlebten. Wer solchen Unsinn nahelegt, hat entweder keine Ahnung von afrikanischer Geschichte oder eine ideologische Agenda, die ungewünschte Realitäten lieber ausblendet.
Die Sklaverei hatte in West-, Zentral- und Ostafrika nämlich bereits eine jahrhundertelange Geschichte. Vom 8. bis 11. Jahrhundert hatten sich die subsaharischen afrikanischen Gebiete in eine regelrechte „Lieferzone“ verwandelt, aus der systematisch Menschen in die arabisch-islamischen Kerngebiete, also auf die arabische Halbinsel, in den Nahen Osten sowie nach Nordafrika, verschleppt wurden.
Afrikanische Sklavenstaaten
Ab dem 11. Jahrhundert entstanden südlich der Sahara „schwarzafrikanische“ Sultanate wie Mali, Bornu und Kanem sowie Emirate. Das waren islamisierte und von den Arabern mit Waffen und Pferden ausgerüstete Raubstaaten, deren ökonomische Existenz weitgehend darauf beruhte, benachbarte afrikanische Völker zu überfallen, junge Menschen zu verschleppen und an die Araber zu verkaufen. Auf diese Weise dürften 17 bis 20 Millionen Afrikaner in die arabischen Gebiete deportiert worden sein.
Dazu kam mindestens noch einmal dieselbe Zahl von Menschen, die bei den Sklavenrazzien ermordet wurden, weil sie Widerstand geleistet hatten oder als Kleinkinder, Alte oder Schwache unbrauchbar waren oder weil sie auf den Transporten durch die Sahara starben. Auf diese Weise wurden tausende afrikanische Ethnien vollständig ausgelöscht.
Und zu den an die Araber verkauften Menschen kam noch eine große Anzahl von Sklaven, die von benachbarten Völkern geraubt und in den schwarzafrikanischen Sultanaten selbst zur Arbeit gezwungen wurden, in 1300 Jahren insgesamt etwa 53 Millionen Menschen. Anfang des 19. Jahrhunderts lebten vermutlich allein in Westafrika an die 10 Millionen schwarze Sklaven, die islamischen schwarzen Herrschern gehörten.
Insgesamt hatte die Versklavung von Afrikanern durch arabisch-islamische Herrscher also ein deutlich größeres Ausmaß als der transatlantische Sklavenhandel. Wenn also „Postkolonialisten“ den Islam als irgendwie antiimperialistische Befreiungsbewegung hinstellen, ist eine schamlosere Verdrehung der historischen Fakten kaum möglich.
Und nebenbei war auch der Hautfarbenrassismus eine arabische Erfindung. Erst im 8./9. Jahrhundert war im arabischen Raum die Theorie aufgekommen, wonach schwarze Menschen – aus klimatheoretischen Gründen – minderwertig wären. Ebenso wurde die biblische Begründung, aus Noahs Fluch über Ham rühre die Sklaverei, erstmals im islamischen Raum systematisch auf die Schwarzen bezogen. Diese rassistische arabische Herrenmenschenarroganz wurde erst Jahrhunderte später von Europäern übernommen.
Transatlantischer Sklavenhandel
Große Teile „Schwarzafrikas“ waren also – was von den meisten heutigen historischen Darstellungen, von Wikipedia über Mainstream-Zeitungsartikel bis hin zu Schulbüchern, weitgehend verschwiegen wird – schon seit Jahrhunderten von Krieg, Raub und Sklaverei geprägt, als Briten, Portugiesen, Franzosen und Holländer begannen, sich für ihre Kolonien in Amerika für schwarze Arbeitskräfte zu interessieren.
Beim anlaufenden Sklavenhandel über den Atlantik, der zwischen 1700 und 1825 seinen Höhepunkt hatte, waren es fast nie die Europäer selbst, die afrikanische Völker überfielen und Menschen verschleppten. Sie hatten vielmehr Forts an der Küste, für die sie den afrikanischen Sklavenstaaten Pacht zahlten, und sie kauften die Sklaven von diesen durchaus selbstbewussten Sultanaten, die in der Regel die Preise bestimmten und oftmals vorgaben, welche Waren die europäischen Schiffe anzubieten hatten. Afrikaner verkauften also afrikanische Menschen, welche sie selbst oder andere Afrikaner versklavt hatten. Die Europäer beteiligten sich als zusätzliche Kundengruppe an einem längst bestehenden Markt.
Beim Transport über den Atlantik waren die Sklaven eng zusammengepfercht, und durchschnittlich 15 Prozent überlebten die Überfahrt nicht. Das empfinden wir heute klarerweise als schrecklich. Allerdings war diese Sterberate etwa gleich hoch wie bei transatlantischen Truppentransporten und sogar etwas niedriger als bei europäischen Schuldknechten, die nach Nordamerika gebracht wurden.
Haupttodesursachen waren da wie dort Krankheiten und Schiffsunglücke. Und auf den Sklavenschiffen hatten die europäischen Seeleute mit durchschnittlich 20 Prozent die höchste Sterberate, denn die gewinnbeteiligten Kapitäne waren aus finanziellen Gründen eher daran interessiert, dass die Sklaven überlebten als die Matrosen. Warum auch sollte ein (Sklaven-)Händler seine „Ware“ vor dem Verkauf absichtlich zerstören oder beschädigen?
Sklaverei in den USA
Die Sklaverei in Nordamerika entwickelte einige Besonderheiten, die sie von anderen sklavistischen Systemen unterschied. Etwa im römischen Reich, im arabisch-islamischen Herrschaftsraum oder auch in Brasilien und in der Karibik wurden die Sklaven „vernutzt“, also langsam zu Tode geschunden, und mussten ständig durch Nachschub ergänzt werden. Nachschub an Sklaven von außerhalb gab es in den USA nur bis etwa 1800, als der Sklavenhandel schrittweise verboten wurde. Das Verbot der Sklaverei selbst folgte erst mit dem Ende des Bürgerkriegs 1865. Dennoch verzehnfachte sich die Zahl der Sklaven in den USA bis 1860 auf etwa vier Millionen. Eine solche Vermehrung einer Sklavenpopulation ist historisch einzigartig.
Die Ursache dafür ist hauptsächlich eine vergleichsweise gute materielle Situation. Wohnung, Ernährung und Kleidung waren in der Regel meist besser als bei Arbeitern in europäischen oder nordamerikanischen Großstädten. Die nordamerikanischen Sklaven lebten in der Regel nicht in Baracken, sondern in oft steinernen Hütten mit kleinen Gärtchen zur Selbstversorgung, die zu einer reichhaltigen Ernährung beitrugen. Anders als in anderen sklavistischen Systemen war am Sonntag und oft auch am Samstagnachmittag tatsächlich arbeitsfrei.
Und die nordamerikanischen Plantagen waren vergleichsweise klein; 90 Prozent hatten weniger als 30 Sklaven. Die Herren waren meist auf der Plantage anwesend, was personalisierte Verhältnisse förderte. Man kannte sich von Kindesbeinen an, ein Sklave war für einen solchen Pflanzer oft kein anonymer Fremder, sondern eine Art „vertrauter Knecht“.
Auch die persönlichen Lebensverhältnisse unter den nordamerikanischen Sklaven waren besser als in den meisten anderen sklavistischen Systemen. Sie konnten zu erheblichen Teilen in familienartigen Strukturen leben, die meisten Kinder konnten bei ihren Müttern und Vätern aufwachsen. Allerdings wurden doch 17 Prozent der Partnerschaften unter Sklaven durch Verkäufe auseinandergerissen.
Nüchterne Differenzierung
Im Sinne einer Differenzierung auf diese Dinge und die Unterschiede zu anderen sklavistischen Systemen hinzuweisen, darf zu keiner Beschönigung führen. Auch die nordamerikanische Sklaverei bedeutete Unterdrückung, Unfreiheit und Ausbeutung. Selbst wenn aufgrund der personalisierten Beziehungen Körperstrafen (anders als in vielen Filmen dargestellt) nicht alltäglich, sondern seltener waren, so bestanden sie dennoch.
Dazu kamen sexuelle Übergriffe von Herren auf Sklavinnen und eine allgemeine Situation der Demütigung. Und schließlich war der Prozentsatz von Sklaven, die freigelassen wurden, in Nordamerika geringer als in anderen sklavistischen Systemen. Der Vollständigkeit wegen muss aber auch erwähnt werden, dass 1860 in den US-Südstaaten 67 Prozent der Bevölkerung Weiße waren und von denen wiederum die allermeisten keine reichen Sklavenhalter, sondern zu 75 Prozent arme Bauern.
Die obigen historischen Ausführungen stützen sich weitgehend auf Egon Flaigs Standardwerk „Weltgeschichte der Sklaverei“ (München 2009), das jedem empfohlen werden kann, der über die Sklaverei in Afrika und in Nordamerika mehr wissen will als die oberflächlichen „antirassistischen“ Phrasen des Mainstreams. Sehr interessant ist auch die Arbeit des Afro-Franzosen Olivier Pétré-Grenouilleau, der in „Les traites négrieres“ (Paris 2004) besonders die Versklavung von Afrikanern durch die Islamgläubigen aufarbeitet – und dafür vom linken Mainstream massiv angefeindet wurde.
Von Flaig zitiert und zur politischen Bewaffnung gegen die herrschende Ideologie ebenfalls empfehlenswert, ist – je nach Sprachkenntnissen – folgende Literatur: Ralph Austen: African Economic History, London 1987, Ralph Austen: The trans-saharan slave trade, New York 1979, Humphrey Fisher: Slavery in the History of Muslim Black Africa, London 2001, Robert Fogel / Stanley Engermann: Time on the Cross: The Economics of American Negro Slavery, Boston 1974, Patrick Manning: Slavery and African Life, Cambrigde 1990, Jochen Meissner / Ulrich Mücke / Klaus Weber: Schwarzes Amerika, München 2008.
Versklavung von Weißen
Die Versklavung von Menschen in die arabisch-muslimischen Gebiete beschränkte sich nicht auf Afrikaner. Auch Millionen Inder und andere Asiaten wurden verschleppt. Und 4 bis 5 Millionen Europäer wurden von den Islambefolgern gefangen und in die Sklaverei gezwungen.
Das betraf insbesondere Südrussland, wo räuberische Tataren die Sklavenjagd für die Araber und später die Osmanen besorgten, und die europäischen Mittelmeerküsten, von wo nordafrikanische Piraten (Sarazenen oder Korsaren genannt) über viele Jahrhunderte Hunderttausende verschleppten. Ein verheerendes Beispiel war 904 der Angriff auf Thessalonike, die damals zweitwichtigste Stadt des byzantinischen Reiches, bei dem über 20.000 Menschen geraubt wurden.
Die Korsarenüberfälle nahmen erst im 19. Jahrhundert ab, als insbesondere die jungen USA, deren Schiffe auch von den Korsaren überfallen wurden, den Piraten in Nordafrika den Garaus machten. Gut beschrieben wird das in dieser Doku:
Darin wird auch deutlich, dass die Raubzüge der muslimischen Sklavenjäger bis an die norddeutschen Küsten gingen, von wo auch Menschen verschleppt wurden.
Als die europäischen Mächte im 19. Jahrhundert zuerst den Sklavenhandel und später die Sklaverei überhaupt abschafften, stieß das auf erbitterten Widerstand islamischer Herrscher, von Westafrika bis in den Sudan. Dort war der radikal-islamische Mahdi-Aufstand 1881 bis 1899 ganz wesentlich ein Aufstand zur Beibehaltung der Sklaverei – ebenso wie 1888-90 die Rebellion der muslimischen Sklavenhändler in Sansibar gegen die deutschen Kolonialisten, die die Sklaverei beendeten.
Islam und Sklaverei heute
Die islamische Sklaverei wurzelt letztlich im Religionsgründer und Kriegsherren Mohammed selbst. Er hat selbst Sklaven gehalten und da sein Leben den Mohammedanern als vollkommenes Vorbild gilt, wirkt das bis heute weiter. Wenn in Mauretanien bis heute Sklaverei existiert oder die Mörderbanden des „Islamischen Staates“ Ungläubige versklaven, beziehen sie sich auf Mohammed als Beispiel und Legitimation.
Und als die UNO 1948 mit einer Resolution die Menschenrechte ausrief und in diesem Zusammenhang auch explizit die Sklaverei verbot, enthielt sich Saudi-Arabien, weil dieses Verbot der Scharia widerspreche.
Und bis heute haben viele islamisch geprägte Staaten die universelle Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) der UNO zwar unterzeichnet, jedoch oft unter Vorbehalt. Dieser Vorbehalt besagt, dass die Menschenrechte nur gelten, solange sie nicht im Widerspruch zur Scharia (islamisches Recht) stehen.
In vielen Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ist die Scharia ganz oder teilweise Grundlage der Gesetzgebung, oft festgehalten in der “Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” von 1990, welche die Scharia als letzte Instanz definiert. Das gilt für Saudi-Arabien, den Iran, Pakistan, Ägypten, den Sudan, Katar, Jemen und andere.
Aber der aktuellen UN-Erklärung, die sich ausschließlich gegen den transatlantischen Sklavenhandel richtet und gegen Weiße/Europäer gerichtet ist, können all diese Länder natürlich ganz locker zustimmen. Und die europäische politische und mediale Mainstream berichtet über diese Perversion unkritisch und wohlwollend.
Wie erfolgversprechend wäre eine US-Bodenoffensive?
„Diese Leute sind verrückt“ – Klimawissenschaft und der Kult der Selbstverachtung

Es gab einmal eine Zeit, in der Umweltschutz für einen Naturschutz stand, der eher auf Dankbarkeit als auf Verurteilung beruhte. Er reflektierte die Überzeugung, dass eine wohlhabende und selbstbewusste Gesellschaft ihr natürliches Erbe schützen könne, ohne jenen Fortschritt zu verleugnen, der diesen Schutz erst möglich gemacht hatte. Die amerikanische Tradition des Naturschutzes wuchs aus Stärke, nicht aus Scham. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch vieles von dem, was als gesicherte „Klimawissenschaft“ präsentiert wird, von praktischem Umweltmanagement hin zu einer pauschalen moralischen Erzählung verschoben, welche die industrielle Zivilisation selbst anklagt. Die Debatte beschränkt sich nicht mehr auf Atmosphärenchemie oder Vorhersagemodelle; sie hat sich zu einer umfassenderen philosophischen Behauptung entwickelt, dass der Fortschritt der Menschheit von Natur aus verdächtig sei.
Wissenschaft, wenn sie richtig betrieben wird, ist iterativ und selbstkorrigierend. Sie schreitet durch Hinterfragen, Überprüfen und Verfeinern voran. Doch der öffentliche Klimadiskurs weist zunehmend die Merkmale ideologischer Orthodoxie auf. Skepsis gegenüber Modellannahmen oder politischen Empfehlungen wird oft nicht mit Gegenargumenten, sondern mit moralischer Verurteilung beantwortet. Die Sprache der Häresie – „Leugnung“, „Wissenschaftsfeindlichkeit“, „existenzielle Bedrohung“ – wird eingesetzt, um den Raum für akzeptable Meinungen einzuschränken. Wenn sich eine Disziplin als unumstritten darstellt und politische Meinungsverschiedenheiten als ethisches Versagen darstellt, hat sie nichts mehr mit offener Forschung zu tun, sondern gleicht zunehmend einer Doktrin. Diese Wandlung verdient kritische Betrachtung, nicht weil Umweltbelange unberechtigt wären, sondern weil intellektuelle Bescheidenheit für glaubwürdige Wissenschaft unerlässlich ist.
Die philosophische Grundhaltung des zeitgenössischen Klimaaktivismus‘ offenbart ein tieferes Unbehagen gegenüber dem menschlichen Fortschritt. An ihren radikaleren Rändern stellt die Bewegung die Menschheit nicht in erster Linie als Verwalterin, sondern als Verursacherin von Umweltverschmutzung dar. Menschliches Wirken wird als invasiv, Konsum als pathologisch und Wachstum als von Natur aus zerstörerisch beschrieben. Befürworter des „Degrowth“ argumentieren offen, dass eine geringere Wirtschaftsleistung und ein niedrigerer Lebensstandard eine moralische Verbesserung darstellen. Diskussionen über die Begrenzung der Geburtenrate im Namen der Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks haben sich vom Randbereich in den akademischen Mainstream verlagert. Solche Argumente beruhen auf einer pessimistischen Anthropologie, die menschliches Gedeihen als mit der Umwelt unvereinbar ansieht.
Diese Sichtweise steht im Widerspruch zu den historischen Fakten. Die Verbreitung zuverlässiger, erschwinglicher Energie – aus Kohle, Öl und Erdgas – ermöglichte sanitäre Einrichtungen, die Krankheiten drastisch reduzierten, eine landwirtschaftliche Produktivität, die Hungersnöte lindern konnte, sowie eine Elektrifizierung, die Medizin und Bildung revolutionierte. Die Lebenserwartung stieg, die Säuglingssterblichkeit sank und die extreme Armut ging weltweit zurück. Diese Fortschritte waren kein Nebeneffekt der Industrialisierung; sie waren direkte Folgen des Energieüberflusses und technologischer Innovationen. Die Energiesysteme, die diese Verbesserungen ermöglichten, als moralisches Versagen zu bezeichnen bedeutet, die harten Realitäten des vorindustriellen Lebens zu übersehen, in dem Knappheit, Verletzlichkeit und verkürzte Lebenserwartung die Norm waren.
Die Klimarhetorik nimmt häufig theologische Züge an. Kohlenstoff fungiert als Symbol kollektiver Schuld. Die Industrialisierung wird als Sündenfall der Zivilisation dargestellt. Erlösung wird als Opfer dargestellt – weniger Annehmlichkeiten, eingeschränkte Mobilität, geringere Erwartungen. Atmosphärische Ziele werden zu moralischen Absolutheiten erhoben, und extreme Wetterereignisse werden als Strafe für die moderne Lebensweise interpretiert. Die verwendete Sprache geht oft über empirische Beschreibungen hinaus und dringt in den Bereich moralischer Dramatik vor. Diese Darstellung verlagert die Diskussion vom Risikomanagement zur Sühne und von der Abwägung von Kompromissen zur Forderung nach Reue.
Auffällig ist die Konvergenz zwischen radikalem Klimaaktivismus und langjähriger Kritik an Marktwirtschaften. Der industrielle Kapitalismus wird von seinen Kritikern seit langem als ausbeuterisch und moralisch zersetzend angesehen. Die Klimapolitik bietet ein wirkungsvolles Mittel, um diese Kritik unter dem Banner des Überlebens des Planeten voranzutreiben. Vorschläge zum Abbau der Infrastruktur für fossile Brennstoffe innerhalb knapper Zeitrahmen gehen einher mit Forderungen nach einer Neugestaltung von Verkehrssystemen, Wohnformen, Ernährungsgewohnheiten und Finanzstrukturen. Der Umfang reicht weit über das Emissionsmanagement hinaus bis hin zu einer umfassenden gesellschaftlichen Transformation. Zentralisierte Autorität dehnt sich unweigerlich aus, wenn ganze Bereiche des Wirtschaftslebens für eine rasche Umstrukturierung ins Visier genommen werden.
Auch im öffentlichen Diskurs wird die Sicherheit von Vorhersagen überbewertet. Klimamodelle sind komplexe Simulationen, die auf Annahmen hinsichtlich technologischer Entwicklung, Wirtschaftswachstum und Verhaltensänderungen beruhen. Sie liefern Szenarien und keine Garantien. Im Laufe der Zeit wurden die Prognosen revidiert, sobald neue Daten vorlagen und sich die Methoden verbesserten. Schwankungen des arktischen Eises, landwirtschaftliche Erträge und Messungen des Meeresspiegels veranschaulichen den sich wandelnden Charakter der Wissenschaft. Das Eingestehen von Unsicherheit hebt die Besorgnis über Umwelttrends nicht auf, rät jedoch davon ab, politische Entscheidungen als Reaktionen auf unfehlbare Prophezeiungen zu formulieren. Verantwortungsvolle Regierungsführung erfordert Abwägung statt Panik.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Die asymmetrische moralische Einordnung der weltweiten Emissionen verkompliziert die Diskussion zusätzlich. Die westlichen Industrienationen werden dazu gedrängt, den Verbrauch fossiler Brennstoffe rasch einzuschränken, während die Entwicklungsländer ihren Energieverbrauch weiter steigern, um ihren Lebensstandard zu erhöhen. Emissionen aus ressourcenabhängigen Regionen werden als rückschrittlich verurteilt, während im Ausland die energieintensive Fertigung floriert, um die weltweite Nachfrage zu decken. Die Atmosphäre macht keinen Unterschied zwischen den Quellen, die politische Rhetorik tut dies jedoch oft. Diese Inkonsistenz deutet darauf hin, dass kulturelle Narrative über die westliche Industrie und den Wohlstand mit Umweltargumenten verflochten sind.
Die Energiepolitik hat konkrete Auswirkungen auf die Menschen. Hohe Stromkosten belasten berufstätige Familien und Rentner, die von einem festen Einkommen leben. Die Produktion verlagert sich in Gebiete mit niedrigeren Energiepreisen, was die lokale Beschäftigungsbasis untergräbt. Die Netzsicherheit wird auf die Probe gestellt, wenn regelbare Erzeugungskapazitäten vorzeitig stillgelegt werden. Befürworter, die fordern, „es in der Erde zu lassen“, denken selten an die Existenzgrundlagen, die von der Ressourcenerschließung abhängen, oder an die Gemeinden, deren Struktur auf der Energieerzeugung basiert. Umweltziele müssen gegen wirtschaftliche Stabilität und sozialen Zusammenhalt abgewogen werden. Politische Maßnahmen, die dieses Gleichgewicht außer Acht lassen, laufen Gefahr, genau jene Bevölkerungsgruppen zu schädigen, die sie angeblich schützen wollen.
Am besorgniserregendsten ist vielleicht das Schüren von Hoffnungslosigkeit. Den jüngeren Generationen wird suggeriert, dass eine Katastrophe unmittelbar bevorstehe und ihre Zukunft vom ökologischen Niedergang geprägt sei. Angst wird als moralisches Erwachen dargestellt. Pessimismus wird zur intellektuellen Währung. Diese Erzählung steht in scharfem Kontrast zur amerikanischen Tradition, Herausforderungen durch Innovation und Entschlossenheit zu begegnen. Frühere Generationen sahen sich Weltkriegen, wirtschaftlichen Umbrüchen und schwerwiegender Umweltzerstörung gegenüber, reagierten jedoch mit technologischen Durchbrüchen, regulatorischen Reformen und Investitionen in die Infrastruktur, anstatt die Zivilisation abzulehnen. Das Vertrauen in den menschlichen Erfindungsreichtum erwies sich immer wieder als gerechtfertigt.
Eine umsichtige Umweltethik erkennt an, dass Verantwortung und Wohlstand sich nicht gegenseitig ausschließen. Technologische Fortschritte können Emissionen senken, ohne dass dies einen wirtschaftlichen Rückgang erfordern würde. Effizienzsteigerungen, sauberere Verbrennungstechnologien und marktorientierte Innovationen haben bereits erhebliche Fortschritte im Umweltschutz bewirkt. Eine konstruktive Debatte über Zeitpläne, Kosten und Kompromisse ist keine Behinderung, sondern verantwortungsvolle Politikgestaltung. Die tiefer gehende Frage bleibt anthropologischer Natur: Betrachten wir die Menschheit in erster Linie als ein Problem, das es einzudämmen gilt, oder als eine kreative Kraft, die zu Anpassung und Verbesserung fähig ist?
Wenn Umweltschutz zu Narrativen verkommt, welche die Existenz des Menschen als von Natur aus zerstörerisch darstellen, überschreitet er die Grenze zum malthusianischen Wahnsinn. Eine Zivilisation, die Selbstverachtung verinnerlicht, läuft Gefahr, das für die Lösung komplexer Probleme notwendige Selbstvertrauen zu verlieren. Verantwortung sollte aus Dankbarkeit für die menschlichen Fähigkeiten erwachsen, nicht aus Feindseligkeit ihnen gegenüber. Die Herausforderung, die Auswirkungen auf die Umwelt in einer Welt mit Milliarden von Menschen zu bewältigen, erfordert Realismus, Innovation und Ausgewogenheit. Sie erfordert nicht die Übernahme einer Philosophie, die Fortschritt als Sünde betrachtet. Eine gesunde Gesellschaft kann sauberere Technologien anstreben und gleichzeitig die Würde, Kreativität und Widerstandsfähigkeit des Menschen bekräftigen.
This article originally appeared at RealClear Energy
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag „Diese Leute sind verrückt“ – Klimawissenschaft und der Kult der Selbstverachtung erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

