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Demonstrationen im Iran, Mullahs fliehen?

In Deutschland und in anderen Medien wird verbreitet, die Menschen würden im Iran “für Demokratie” oder “Freiheit” demonstrieren und gegen die “Mullahs”, die angeblich schon zur Flucht ins Ausland aufgefordert werden. Was steckt aber wirklich dahinter? Was erzählt jemand, der gerade zwei Monate im Iran war? Der iranische Menschenrechtsaktivist Hoda Yaq hat darüber einen Artikel […]
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»Kampf um das US-Geldsystem« – Trump gegen die Finanz-Schattenelite (1)
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Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder
Steakhaus-Erbin Christina Block aus Hamburg soll die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder in Auftrag gegeben haben. Die Nacht-und-Nebel-Aktion leitete ein israelischer Mossad-Agent.
von Johann Leonhard
Es ist die Silvesternacht 2023, exakt 0:17, das neue Jahr hat gerade begonnen. Im süddänischen Gravenstein rasen plötzlich zwei Geländewagen mit heulenden Motoren aus dem Dunkel heran. Aus den Fahrzeugen mit deutschen Kennzeichen springen acht maskierte Personen, stürmen auf die Terrasse eines Restaurants, ringen einen Mann zu Boden und versetzen ihm Schläge und Tritte, bevor sie sich seine beiden Kinder greifen und mit quietschenden Reifen in der Nacht verschwinden.
Die Zielpersonen der Aktion: Klara (13) und Theodor (10) Block – und Stephan Hensel, Ex-Mann der Block-House-Erbin Christina Block. Hensel schaute gerade mit den Kids das Feuerwerk, als das Rollkommando durch die Büsche sprang. Die Kinder wurden in die Autos geworfen und, eingeklemmt im Fußraum der Fluchtfahrzeuge, über die nur wenige Kilometer entfernte Grenze zu Deutschland verfrachtet.
Untereinander unterhielten sich die Kidnapper auf Hebräisch.
Gefesselt und mit Klebeband vor dem Mund, um ihre Schreie zu ersticken, so sagt die Hamburger Staatsanwaltschaft, seien die Kinder dann zu Fuß durch ein Waldstück getrieben worden, bevor man die Fahrt in einem Wohnmobil Richtung Baden-Württemberg fortsetzte. Das Ziel: ein abgelegener Bauernhof in der Nähe von Stuttgart.
Auf Tonaufnahmen der Schreckensnacht, aufgezeichnet von einem Alarmsender, den der kleine Theo (als Vorsichtsmaßnahme gegen Entführungen, dazu später mehr) um den Hals trug, ist zu hören, wie einer der Dunkelmänner sagt: «Wir bringen euch jetzt nach Hause, zu Mama.» Was das Mikrofon des Peilsenders auch mitschneidet: Untereinander unterhalten sich die Kidnapper auf Hebräisch: «Fahr los, fahr schneller, bieg hier nicht ab.»
Codename «Doris White»
Christina Block hat ihre beiden Kinder zu diesem Zeitpunkt schon seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen. Ihr Ex-Mann hatte Klara und Theodor nach einem ganz normalen Wochenendbesuch in Dänemark einfach «einbehalten». Der seither tobende Rechtsstreit füllt Aktenschränke und hinterlässt gebrochene Herzen.
Nachdem Mama Block in jener Silvesternacht im Hotel ihrer Eltern, dem Grand Elysée in Hamburg, aufs neue Jahr angestoßen hatte, wird ihr gegen drei Uhr morgens der Hinweis zugeflüstert, ein bestimmtes Zimmer aufzusuchen. Dort liegt ein Telefon für sie bereit. Es klingelt. Am anderen Ende ist eine gewisse Olga: «Geh nach Stuttgart, schnell! Es geht um deine Kinder», habe diese gesagt. Sie habe ihr Telefon nicht mitnehmen und niemandem davon erzählen sollen. Am Neujahrstag erhält die Mutter, die sich mittlerweile im Zug Richtung Süden befindet, einen weiteren Anruf von ihrer sogenannten Freundin. «Ich habe ein Neujahrsgeschenk für dich.»
Familienidylle bei den Blocks zum Neujahrspunsch am 3.Januar 2013: Opa Eugen Block (rechts) und seine 2022 verstorbene Ehefrau Christa (links) beim Neujahrsempfang. Hinter ihnen stehen Stephan Hensel sowie Philipp Block, in der Mitte die Mutter der jetzt entführten Kinder.
«Olga» ist, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, eine Frau mit vielen Gesichtern. Im 5-Sterne-Hotel der Blocks quartierte sie sich unter dem Alias «Doris White» ein, doch eigentlich heißt sie Keren Tennebaum und ist eine ehemalige Soldatin des israelischen Militärs, wie Spiegel und Bild schreiben. Als Mitarbeiterin der scheinbar harmlosen IT-Firma Cyber Cupula zeigte sie laut Blocks Aussage reges Interesse an der familiären Situation und hatte immer ein offenes Ohr. Am 31. Dezember, einige Stunden vor der Entführung von Klara und Theo, habe Olga überraschend bei ihr angerufen – und sich «nach den Silvesterplänen der Kinder» erkundigt.
Block antwortet ihr, dass frühere Silvesterfeiern an einem Hafen im dänischen Gråsten, dem Wohnort des Ex-Mannes Hensel, stattgefunden hätten. Die israelische Ex-Soldatin fragt daraufhin nochmal nach und erkundigt sich «explizit nach dem «kleinen Hafen».
Cyber-Kuppel und schwarzer Würfel
«Olga» und ihr israelisches Spezialteam von Cyber Cupula hatten das Wiedersehen für Klara und Theo mit ihrer Mutter organisiert – und zwar offenbar in Zusammenarbeit mit einem weiteren Israeli namens Alon K. «Ermittler stellten eine Visitenkarte sicher, die ihn als Geschäftsführer von Black Cube ausweist – jener Firma, die 2017 Schlagzeilen machte, weil der Sexualstraftäter und Hollywood-Produzent Harvey Weinstein sie engagierte, um seine Opfer und investigative Journalisten zu diskreditieren», dokumentiert die Zeit einen seltsamen Zusammenhang.
«Man kann erkennen, wohin die Spur führt: zu einer verzweifelten Mutter (…).» Die Zeit
Dass die Entführer überhaupt aktiv wurden, lag daran, dass Christina Blocks Ex-Mann, der Unternehmer Stephan Hensel, zwei Jahre lang jeden Kontakt systematisch verhinderte – «zum Schutz» der Kinder vor ihr, wie er sagt. Christina Block ging vor Gericht – und bekam mehrfach Recht, was ihr aber nichts nützte. Hensel ignorierte die Urteile der deutschen Gerichte und die dänische Regierung gab ihm dabei Rückendeckung, denn – man staunt – Dänemark ist das einzige Land Europas, in dem Urteile deutscher Gerichte in Sorgerechtsfällen nicht anerkannt werden. Firmenpatriarch Eugen Block meint dazu im Spiegel-Interview: «Die Dänen haben sich nicht nur gegen Christina gestellt, sondern auch gegen Deutschland. Sie schützen einen Mann, der seiner Tochter einen Alarmknopf gegen die Mutter verpasst hat».
Der Rosenkrieg ist lang, schmutzig und schwer durchschaubar. Was wichtig erscheint: Stephan Hensel, laut seinem Chef und Schwiegervater Eugen Block ein Unsympath, der «vor allen Dingen Leute manipulieren» kann und jetzt «Rache» will, steigt nach seiner Karriere als Bankier und der Eheschließung mit Tochter Block in den Steakhaus-Betrieb ein – und schreibt dabei nur selten schwarze Zahlen. Drei Millionen seien insgesamt geflossen, um sein Carpaccio-Business über Wasser zu halten. Als man Paletten mit Gammelfleisch aus Namibia auf dem Gelände seiner Meat Factory findet, platzt dem Alten die Hutschnur. Er trennt sich von dem Fleisch-Vertriebler, aber stellt ihm – um des lieben Friedens Willen – doch noch ein glänzendes Arbeitszeugnis aus.
Ein Zeuge kommt nach einer Pause im Prozess wegen mutmaßlicher Kindesentführung zurück in den Gerichtssaal im Landgericht Hamburg.
Bei der Scheidung kommt er gut weg und erhält unter anderem ein Haus auf Sylt (geschätzter Wert: zwei Millionen Euro). Gereicht hat ihm das wohl nicht. Mehrfach soll er seiner Frau und anderen Familienmitgliedern gedroht haben, sie persönlich «fertig zu machen». Die Drohung ist sogar aktenkundig: «Laut Gerichtsurteil habe Block mit mehreren eidesstattlichen Versicherungen die Richtigkeit dieser Aussage “hinreichend glaubhaft gemacht“», schreibt die Welt.
Die Staatsanwaltschaft zeichnet ein anderes Bild. Sie hält Christina Block für die Auftraggeberin einer hollywoodreifen Entführung. Die 148-seitige Anklageschrift der Staatsanwaltschaft gegen sie, ihren neuen Lebensgefährten, den bekannten Sportmoderator Gerhard Delling, sowie fünf weitere Angeklagte «liest sich durchaus schlüssig», kommentiert n-tv süffisant. Und weiter: «Allerdings – und hier liegt der springende Punkt – basiert sie nur auf Indizien. Handfeste Beweise, die Christina Block zweifelsfrei als Auftraggeberin überführen würden, gibt es im Prozess zu diesem Zeitpunkt nicht.»
Ein leichtes Opfer
Die Millionärstochter, so heißt es, soll 220.000 Euro für die Operation bezahlt haben – in bar. Wer hat das behauptet? Ein Mann namens David Barkay (68). Er ist der Chef der Cyber Cupula GmbH und Veteran des israelischen Geheimdienstes Mossad. Völlig überraschend präsentiert ihn die Anklage Anfang November als Kronzeugen gegen Frau Block. Einen gegen ihn laufenden Haftbefehl ließ man zuvor aufheben und sicherte ihm «freies Geleit» aus Tel Aviv nach Hamburg zu, damit er dort «vier Tage lang unter strenger Geheimhaltung» (Bild) aussagen könne. Seine Einlassungen füllen 327 Aktenseiten. Sie landeten offenbar – trotz strengster Geheimhaltung! – postwendend bei Zeit, Spiegel, Bild und Co., wo sie zur medialen Vorverurteilung der angeblich eiskalten Rabenmutter ausgeschlachtet wurden.
Etwas faul im Staate Dänemark
Die Sache mit dem «Alarmknopf» muss man sich so vorstellen: Aufgrund von Annäherungsversuchen der verzweifelten Mutter rief Stephan Hensel mehrfach die Polizei. Seinen Kindern soll Hensel daraufhin Peilsender umgehängt haben, was manche als psychologische Beeinflussung «gegen die Mama» verstanden wissen wollen. Im Spiegel-Interview sagt der Firmengründer Eugen Block dazu: «In Dänemark scheint es relativ leicht zu sein, einer Zehnjährigen einen Alarmknopf um den Hals zu hängen, was eine Katastrophe ist, finde ich. Und das noch mit dem Hinweis, wenn deine Mutter sich nähert, diesen Knopf zu drücken, obwohl die Mutter das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Das geht schon ganz schön komisch zu im Staate Dänemark.»
Compact-Magazin Ausgabe Januar 2026 – Jetzt hier bestellen!
Wie Barkay, der Kopf der Entführerbande und Komplize von «Olga», gearbeitet hat, lässt sich daran erkennen, dass er – nach jetzigem Wissensstand – im Herbst 2023 frei erfundene Gerüchte über Christina Blocks Ex-Mann konstruierte und gefälschte Dossiers an die verzweifelte Mutter weiterreichte. Der Vorwurf: Kinderpornographie! Wie aus den Ermittlungsakten hervorgeht, hatten die israelischen Spione ihr weisgemacht, der Ex-Gatte betreibe in seinem Haus auf Sylt «eine Art Bordell zum sexuellen Missbrauch Minderjähriger». Die Staatsanwaltschaft habe laut Zeit geprüft, ob da was dran sein könnte. «Die Antwort: nein.» Barkay weist im Verhör alle Schuld von sich: Er habe damals «einen russischen Hacker beauftragt, im Darknet zu stöbern», sagt er.
«Ich war das perfekte Opfer», sagt Christina Block vor Gericht. «Mit meiner Angst konnte man perfekt Geschäft machen.» Ihre Familie habe sich von Cyber Cupula, der israelischen Briefkastenfirma für Spezialaufträge, wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lassen. Deshalb gilt: Augen auf beim Geheimdienst-Plausch! Dieser Artikel erschien im COMPACT-Magazin 01/2026. Diese Ausgabe können Sie hier bestellen.
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Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder
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Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder
Steakhaus-Erbin Christina Block aus Hamburg soll die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder in Auftrag gegeben haben. Die Nacht-und-Nebel-Aktion leitete ein israelischer Mossad-Agent.
von Johann Leonhard
Es ist die Silvesternacht 2023, exakt 0:17, das neue Jahr hat gerade begonnen. Im süddänischen Gravenstein rasen plötzlich zwei Geländewagen mit heulenden Motoren aus dem Dunkel heran. Aus den Fahrzeugen mit deutschen Kennzeichen springen acht maskierte Personen, stürmen auf die Terrasse eines Restaurants, ringen einen Mann zu Boden und versetzen ihm Schläge und Tritte, bevor sie sich seine beiden Kinder greifen und mit quietschenden Reifen in der Nacht verschwinden.
Die Zielpersonen der Aktion: Klara (13) und Theodor (10) Block – und Stephan Hensel, Ex-Mann der Block-House-Erbin Christina Block. Hensel schaute gerade mit den Kids das Feuerwerk, als das Rollkommando durch die Büsche sprang. Die Kinder wurden in die Autos geworfen und, eingeklemmt im Fußraum der Fluchtfahrzeuge, über die nur wenige Kilometer entfernte Grenze zu Deutschland verfrachtet.
Untereinander unterhielten sich die Kidnapper auf Hebräisch.
Gefesselt und mit Klebeband vor dem Mund, um ihre Schreie zu ersticken, so sagt die Hamburger Staatsanwaltschaft, seien die Kinder dann zu Fuß durch ein Waldstück getrieben worden, bevor man die Fahrt in einem Wohnmobil Richtung Baden-Württemberg fortsetzte. Das Ziel: ein abgelegener Bauernhof in der Nähe von Stuttgart.
Auf Tonaufnahmen der Schreckensnacht, aufgezeichnet von einem Alarmsender, den der kleine Theo (als Vorsichtsmaßnahme gegen Entführungen, dazu später mehr) um den Hals trug, ist zu hören, wie einer der Dunkelmänner sagt: «Wir bringen euch jetzt nach Hause, zu Mama.» Was das Mikrofon des Peilsenders auch mitschneidet: Untereinander unterhalten sich die Kidnapper auf Hebräisch: «Fahr los, fahr schneller, bieg hier nicht ab.»
Codename «Doris White»
Christina Block hat ihre beiden Kinder zu diesem Zeitpunkt schon seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen. Ihr Ex-Mann hatte Klara und Theodor nach einem ganz normalen Wochenendbesuch in Dänemark einfach «einbehalten». Der seither tobende Rechtsstreit füllt Aktenschränke und hinterlässt gebrochene Herzen.
Nachdem Mama Block in jener Silvesternacht im Hotel ihrer Eltern, dem Grand Elysée in Hamburg, aufs neue Jahr angestoßen hatte, wird ihr gegen drei Uhr morgens der Hinweis zugeflüstert, ein bestimmtes Zimmer aufzusuchen. Dort liegt ein Telefon für sie bereit. Es klingelt. Am anderen Ende ist eine gewisse Olga: «Geh nach Stuttgart, schnell! Es geht um deine Kinder», habe diese gesagt. Sie habe ihr Telefon nicht mitnehmen und niemandem davon erzählen sollen. Am Neujahrstag erhält die Mutter, die sich mittlerweile im Zug Richtung Süden befindet, einen weiteren Anruf von ihrer sogenannten Freundin. «Ich habe ein Neujahrsgeschenk für dich.»
Familienidylle bei den Blocks zum Neujahrspunsch am 3.Januar 2013: Opa Eugen Block (rechts) und seine 2022 verstorbene Ehefrau Christa (links) beim Neujahrsempfang. Hinter ihnen stehen Stephan Hensel sowie Philipp Block, in der Mitte die Mutter der jetzt entführten Kinder.
«Olga» ist, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, eine Frau mit vielen Gesichtern. Im 5-Sterne-Hotel der Blocks quartierte sie sich unter dem Alias «Doris White» ein, doch eigentlich heißt sie Keren Tennebaum und ist eine ehemalige Soldatin des israelischen Militärs, wie Spiegel und Bild schreiben. Als Mitarbeiterin der scheinbar harmlosen IT-Firma Cyber Cupula zeigte sie laut Blocks Aussage reges Interesse an der familiären Situation und hatte immer ein offenes Ohr. Am 31. Dezember, einige Stunden vor der Entführung von Klara und Theo, habe Olga überraschend bei ihr angerufen – und sich «nach den Silvesterplänen der Kinder» erkundigt.
Block antwortet ihr, dass frühere Silvesterfeiern an einem Hafen im dänischen Gråsten, dem Wohnort des Ex-Mannes Hensel, stattgefunden hätten. Die israelische Ex-Soldatin fragt daraufhin nochmal nach und erkundigt sich «explizit nach dem «kleinen Hafen».
Cyber-Kuppel und schwarzer Würfel
«Olga» und ihr israelisches Spezialteam von Cyber Cupula hatten das Wiedersehen für Klara und Theo mit ihrer Mutter organisiert – und zwar offenbar in Zusammenarbeit mit einem weiteren Israeli namens Alon K. «Ermittler stellten eine Visitenkarte sicher, die ihn als Geschäftsführer von Black Cube ausweist – jener Firma, die 2017 Schlagzeilen machte, weil der Sexualstraftäter und Hollywood-Produzent Harvey Weinstein sie engagierte, um seine Opfer und investigative Journalisten zu diskreditieren», dokumentiert die Zeit einen seltsamen Zusammenhang.
«Man kann erkennen, wohin die Spur führt: zu einer verzweifelten Mutter (…).» Die Zeit
Dass die Entführer überhaupt aktiv wurden, lag daran, dass Christina Blocks Ex-Mann, der Unternehmer Stephan Hensel, zwei Jahre lang jeden Kontakt systematisch verhinderte – «zum Schutz» der Kinder vor ihr, wie er sagt. Christina Block ging vor Gericht – und bekam mehrfach Recht, was ihr aber nichts nützte. Hensel ignorierte die Urteile der deutschen Gerichte und die dänische Regierung gab ihm dabei Rückendeckung, denn – man staunt – Dänemark ist das einzige Land Europas, in dem Urteile deutscher Gerichte in Sorgerechtsfällen nicht anerkannt werden. Firmenpatriarch Eugen Block meint dazu im Spiegel-Interview: «Die Dänen haben sich nicht nur gegen Christina gestellt, sondern auch gegen Deutschland. Sie schützen einen Mann, der seiner Tochter einen Alarmknopf gegen die Mutter verpasst hat».
Der Rosenkrieg ist lang, schmutzig und schwer durchschaubar. Was wichtig erscheint: Stephan Hensel, laut seinem Chef und Schwiegervater Eugen Block ein Unsympath, der «vor allen Dingen Leute manipulieren» kann und jetzt «Rache» will, steigt nach seiner Karriere als Bankier und der Eheschließung mit Tochter Block in den Steakhaus-Betrieb ein – und schreibt dabei nur selten schwarze Zahlen. Drei Millionen seien insgesamt geflossen, um sein Carpaccio-Business über Wasser zu halten. Als man Paletten mit Gammelfleisch aus Namibia auf dem Gelände seiner Meat Factory findet, platzt dem Alten die Hutschnur. Er trennt sich von dem Fleisch-Vertriebler, aber stellt ihm – um des lieben Friedens Willen – doch noch ein glänzendes Arbeitszeugnis aus.
Ein Zeuge kommt nach einer Pause im Prozess wegen mutmaßlicher Kindesentführung zurück in den Gerichtssaal im Landgericht Hamburg.
Bei der Scheidung kommt er gut weg und erhält unter anderem ein Haus auf Sylt (geschätzter Wert: zwei Millionen Euro). Gereicht hat ihm das wohl nicht. Mehrfach soll er seiner Frau und anderen Familienmitgliedern gedroht haben, sie persönlich «fertig zu machen». Die Drohung ist sogar aktenkundig: «Laut Gerichtsurteil habe Block mit mehreren eidesstattlichen Versicherungen die Richtigkeit dieser Aussage “hinreichend glaubhaft gemacht“», schreibt die Welt.
Die Staatsanwaltschaft zeichnet ein anderes Bild. Sie hält Christina Block für die Auftraggeberin einer hollywoodreifen Entführung. Die 148-seitige Anklageschrift der Staatsanwaltschaft gegen sie, ihren neuen Lebensgefährten, den bekannten Sportmoderator Gerhard Delling, sowie fünf weitere Angeklagte «liest sich durchaus schlüssig», kommentiert n-tv süffisant. Und weiter: «Allerdings – und hier liegt der springende Punkt – basiert sie nur auf Indizien. Handfeste Beweise, die Christina Block zweifelsfrei als Auftraggeberin überführen würden, gibt es im Prozess zu diesem Zeitpunkt nicht.»
Ein leichtes Opfer
Die Millionärstochter, so heißt es, soll 220.000 Euro für die Operation bezahlt haben – in bar. Wer hat das behauptet? Ein Mann namens David Barkay (68). Er ist der Chef der Cyber Cupula GmbH und Veteran des israelischen Geheimdienstes Mossad. Völlig überraschend präsentiert ihn die Anklage Anfang November als Kronzeugen gegen Frau Block. Einen gegen ihn laufenden Haftbefehl ließ man zuvor aufheben und sicherte ihm «freies Geleit» aus Tel Aviv nach Hamburg zu, damit er dort «vier Tage lang unter strenger Geheimhaltung» (Bild) aussagen könne. Seine Einlassungen füllen 327 Aktenseiten. Sie landeten offenbar – trotz strengster Geheimhaltung! – postwendend bei Zeit, Spiegel, Bild und Co., wo sie zur medialen Vorverurteilung der angeblich eiskalten Rabenmutter ausgeschlachtet wurden.
Etwas faul im Staate Dänemark
Die Sache mit dem «Alarmknopf» muss man sich so vorstellen: Aufgrund von Annäherungsversuchen der verzweifelten Mutter rief Stephan Hensel mehrfach die Polizei. Seinen Kindern soll Hensel daraufhin Peilsender umgehängt haben, was manche als psychologische Beeinflussung «gegen die Mama» verstanden wissen wollen. Im Spiegel-Interview sagt der Firmengründer Eugen Block dazu: «In Dänemark scheint es relativ leicht zu sein, einer Zehnjährigen einen Alarmknopf um den Hals zu hängen, was eine Katastrophe ist, finde ich. Und das noch mit dem Hinweis, wenn deine Mutter sich nähert, diesen Knopf zu drücken, obwohl die Mutter das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Das geht schon ganz schön komisch zu im Staate Dänemark.»
Compact-Magazin Ausgabe Januar 2026 – Jetzt hier bestellen!
Wie Barkay, der Kopf der Entführerbande und Komplize von «Olga», gearbeitet hat, lässt sich daran erkennen, dass er – nach jetzigem Wissensstand – im Herbst 2023 frei erfundene Gerüchte über Christina Blocks Ex-Mann konstruierte und gefälschte Dossiers an die verzweifelte Mutter weiterreichte. Der Vorwurf: Kinderpornographie! Wie aus den Ermittlungsakten hervorgeht, hatten die israelischen Spione ihr weisgemacht, der Ex-Gatte betreibe in seinem Haus auf Sylt «eine Art Bordell zum sexuellen Missbrauch Minderjähriger». Die Staatsanwaltschaft habe laut Zeit geprüft, ob da was dran sein könnte. «Die Antwort: nein.» Barkay weist im Verhör alle Schuld von sich: Er habe damals «einen russischen Hacker beauftragt, im Darknet zu stöbern», sagt er.
«Ich war das perfekte Opfer», sagt Christina Block vor Gericht. «Mit meiner Angst konnte man perfekt Geschäft machen.» Ihre Familie habe sich von Cyber Cupula, der israelischen Briefkastenfirma für Spezialaufträge, wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lassen. Deshalb gilt: Augen auf beim Geheimdienst-Plausch! Dieser Artikel erschien im COMPACT-Magazin 01/2026. Diese Ausgabe können Sie hier bestellen.
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Horror-Nacht der Gewaltexplosion: Böllerverzicht nur für Almans
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Horror-Nacht der Gewaltexplosion: Böllerverzicht nur für Almans
Silvester flogen buchstäblich mal wieder die Fetzen! Tote, massenhaft abgerissene Gliedmaßen durch selbst gebaute Sprengsätze und Araber-Clans in Bataillonsstärke, die den “Scheiß Almans“ in allen deutschen Großstädten mal wieder zeigten, was harte Kante ist.
von Daniel Matissek
Nach dem Silvester des Schreckens vor zwei Jahren, war beim Jahresübergang 2024/2025 die erwartete ganz große Eskalation ausgeblieben; zwar gab es auch letztes Jahr Exzesse und Ausschreitungen, die zudem medial heruntergespielt wurden, – doch insgesamt schien die Lage unter Kontrolle. Es war die Ruhe vor dem Sturm – denn nun, in der gestrigen Neujahrsnacht, geriet alles noch viel schlimmer: Vor allem in Berlin, aber auch in vielen anderen deutschen Städten entfesselten die üblichen Verdächtigen ein buchstäbliches Feuerwerk der rohen Gewalt und sorgten für teils kriegsähnliche Zustände. Die Notaufnahmen waren vielerorts am Limit, es gab teils Not-OPs aufgrund durch unsachgemäßes Hantieren verstümmelter Gliedmaßen. Laut “Welt” meldete allein das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn 25 Patienten “mit zum Teil schweren Handverletzungen mit Teil- oder kompletten Amputationen von Fingern oder Teilen der Hand”. Die Bilanz in der Hauptstadt, Stand heute früh, spricht Bände: Mehr als 400 Festnahmen und teils Vorführungen beim Haftrichter, mindestens 24 verletzte Polizisten und zahllose Brände. Die “Welt” zitiert einen Feuerwehrsprecher, der um 1 Uhr früh erklärte, es kämen “quasi sekündlich Brandmeldungen herein”.
Löscharbeiten waren teils nur unter massivem Polizeischutz möglich, weil die Einsatzkräfte pausenlos attackiert wurden. 4.300 Polizisten und 1.600 Feuerwehrleute waren permanent im Einsatz; in Spandau explodierte laut Polizei eine Kugelbombe. In Berlin-Moabit rotteten sich mehrere hundert Menschen – darunter laut Augenzeugenberichten so gut wie keine indigenen Deutschen – auf der Straße zusammen; die Stimmung soll überaus aggressiv gewesen sein. Die Migrantifa-Szene der neuralgischen Bezirke, wo sich Linksautonome und Neubürger traditionell zu einer radikalen Untergrundarmee gegen die Staatsgewalt formieren, stellt innerhalb dieser Gesamtentwicklung einen Sonderfall dar, was die Sache aber nicht besser macht: Vor allem Kreuzberg, wo solche Zustände inzwischen längst nicht mehr nur am 1. Mai, sondern eben auch zu anderen Anlässen wie Silvester inzwischen zur festen lokalen Folklore zählen, kam es zu zahlreichen gezielten Angriffen auf Polizisten; Wasserwerfer und Räumpanzer waren hier im Einsatz.
Doch auch anderswo flogen buchstäblich die Fetzen. In Bielefeld verloren zwei 18-jährige ihr Leben durch tödliche Gesichtsverletzungen bei Zünden selbstgebauter Sprengsätze; in Rostock und Leipzig verloren Jugendliche ebenfalls Gliedmaßen beim fanatischen Ballern. In Leipzig und Hamburg kam es ebenfalls zu massiven Zusammenstößen aggressiver Gruppen mit der Polizei, die mit Raketen und Polen-Böllern beschossen wurde. Auch brannten Mülleimer und teilweise wieder Autos. Auffällig – oder inzwischen fast schon gewöhnlich – ist, dass es überall die vermeintlich doch aus Kriegsgebieten geflüchteten “Traumatisierten” sind, die hierzulande mit solcher Besessenheit zu Pyrotechnik greifen. Eine einzige syrische Familie kaufte in Bremen 40 Kisten Feuerwerkskörper und Böllermunition (was nebenbei auch die Frage aufwirft, woher eigentlich die finanzielle Mittel für solche Eskapaden stammen).
Wer die zahllosen Videos von den frühmorgendlichen Runs auf die Supermärkte unmittelbar nach Verkaufsstart für Kracher und Feuerwerkskörper sieht, bemerkt auch hier wieder, dass kaum Biodeutsche unter der Hauptkundschaft sind. Einheimische Familienväter erstehen dann meist nur noch das Wenige, was übrig bleibt, und auch das dann nur in haushaltsüblicher Stückzahl – und nicht in waffenarsenaltauglichen Mengen. Der Grund für die vor allem levantinische Lust am Ballern und Raketenfeuern folgt indes einem ganz anderen Zweck als der traditionellen Vertreibung böser Geister, im Gegenteil Es geht hier klar darum, die eroberte Dominanz des öffentlichen Raums symbolisch und vielerorts ganz real zu demonstrieren. Die Raketen fliegen zunehmend waagrecht, nicht gen Himmel – und nicht weg von Menschen, sondern auf sie, und vor allem auf Polizisten. In jedem angeblich nicht sicheren Herkunftsland ist es inzwischen sicherer als in diesem besten Deutschland aller Zeiten.
Böllerverzicht nur für Almans
Seit Jahren machen Politik, Erziehungsmedien und auch Interessengruppen aus ganz anderen Motiven (etwa dem Tierschutz, weil hier für eine halbe Stunde im Jahr Haustieren ein Lärmstress zugemutet wird, den sie ansonsten auch bei Gewittern erdulden) der autochthonen Kartoffelbevölkerung das Böllern madig. Mit Initiativen wie „Brot statt Böller„, Verweisen auf die allfällige “Geldverschwendung” oder gar “Klimaschutz”-Scheinargumenten sollen Feuerwerke am besten gleich komplett verboten werden – und damit all das, wofür sie eigentlich immer standen, nämlich die Begrüßung des neuen Jahres durch Wahrung einer freudigen, jahrhundertealten Tradition. Das schlechte Gewissen, an das hier wieder mal appelliert wird, adressiert natürlich nur die Deutschen, die auch auf dieses Brauchtum tendenziell immer öfter und in wie gewohnt vorbildlicher “Haltung” zu verzichten bereits sind – während vor allem die “Gruppen junger Männer”, Geflüchtete und Eingebürgerte, Talahons und Halbstarke mit Zuwanderungsgeschichte grinsend umso dankbarer die Regale leerkaufen, damit sie – vor allem zu Silvester – das Kräftemessen mit der seit langem in der Defensive befindlichen staatlichen Autorität suchen können.
Die Folge sind regelrechte Bürgerkriegsszenarien, in denen die deutsche Restbevölkerung schon lange das Feld geräumt hat – und fast immer getragen von Vertretern der Religion des Friedens, die den “Scheiß Almans“ mal zeigen, was harte Kante ist. Und man wird den Eindruck nicht los, dass diese aggressiven Machtdemonstrationen eine Botschaft senden sollen – nämlich die, dass irgendwann dann auch scharf geschossen wird, wenn in Deutschland der Endkampf um Scharia und Kalifat ausgetragen wird.
Arabisierung der Großstädte so gut wie abgeschlossen
Unsere Buchempfehlung: „Vorsicht Bürgerkrieg!“ von Udo Ulfkotte
Die an marodierende Milizen erinnernden, strikt patriarchal geprägten Männergruppen (ihre Frauen lassen sie bei ihrem testosterongeschwängerten Gebaren natürlich zu Hause oder in der sicheren Deckung) , die hier für das ”Badgad-Feeling” in unseren Innenstädten sorgen und (nicht nur zu Silvester) das “Stadtbild” prägen, verhalten sich in ihrer grimmigen Grundaggressivtät genau so. “Muslime brennen Berlin nieder”, zeigen sich Anwohner im Netz schockiert, doch solche Szenen sind inzwischen fast in jeder deutschen Stadt zu beobachten. 10 Jahre nach Merkels Grenzöffnung wird vor allem an Silvester so drastisch wie sonst kaum die “Veränderung” durch Migration und Vielfalt “sichtbar”: Die Orientalisierung und Arabisierung ist in immer mehr Ballungsräumen bereits so gut wie vollständig abgeschlossen. Es ist eine unaufhaltsame Entwicklung, die zunehmend mehr Groß- und auch Mittelstädte erreicht und von Jahr zu Jahr auch in die Fläche diffundiert – bis irgendwann dann die Deutschen zur Minderheit, vertrieben oder selbst assimiliert werden.
Bei alledem wirken die realitätsfernen, platten, verwaschenen Floskeln in der gestrigen Neujahrsansprache von Friedrich Merz umso mehr wie eine einzige Verhöhnung der Bürger: Ein Kanzler, der angesichts solcher Verhältnisse von einem “sicheren Deutschland” fabuliert, ist nicht mehr bei Trost. Man muss wahrlich kein “Angstmacher und Schwarzmaler” (Merzens neue Chiffre für Regierungskritiker) sein, um das festzustellen.
Der Beitrag Horror-Nacht der Gewaltexplosion: Böllerverzicht nur für Almans ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Aufbruchsstimmung wie bei einer Totenmesse: Friedrich Merz
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Aufbruchsstimmung wie bei einer Totenmesse: Friedrich Merz
Neujahrsansprachen sind diese ritualisierte Form des staatlichen Räusperns, bei der man so tut, als hätte ein Teleprompter Gefühle und als ließe sich ein Land mit Kerzenlicht und Wortgirlanden regieren. Man sitzt da, am 1. Januar, noch halb im Raclette, und hört einen Kanzler, der klingt, als wolle er uns das Jahr wie ein schlecht gelauntes Fitnessprogramm verkaufen.
von Michael Münc
Augen zu und durch. Durchhalten, sagt er … als wäre Deutschland eine Wandergruppe im Nebel, die allerdings leider längst gemerkt hat, dass der Wegweiser abmontiert wurde und das Navi ausgefallen ist. Das Dumme daran ist, dass selbst das Wort „Durchhalten” in seinem Mund nicht nach Mut klingt, sondern nach Verwaltung des Scheiterns. Nicht Analyse, nicht Korrektur, nicht der Blick auf die ersten acht Monate und das, was man darin angerichtet oder eben unterlassen hat – sondern die Bitte um Geduld bis 2029, als sei die Zeit ein Sparschwein, das man nur lange genug schütteln muss.
Dabei spürt jeder, der noch einen Funken Realität hat, dass Zeit inzwischen der teuerste Rohstoff dieses Landes ist und dass die Politik ihn mit dem Gleichmut eines Kindes im Sandkasten verstreut. Das wirklich Unheimliche an dieser Neujahrsrede ist nicht das, was sie aussagt, sondern das, was sie konsequent nicht denkt. Kein Freiheitskern, kein Aufatmen, kein Satz, der nach Marktwirtschaft riecht, nach Entlastung, nach dem einfachen Gedanken, dass Menschen und Betriebe nicht dazu da sind, den Staat auf Pump zu finanzieren. Der Staat müsste sich wieder daran erinnern, wofür er eigentlich existiert. Stattdessen diese sterile Reformrhetorik, die immer dann auf die Bühne getragen wird, wenn die Wirtschaft schon klingt wie ein Motor mit Pleuellagerschaden.
Die Tür zum Ausgang verriegelt
Der “Herbst der Reformen” 2025, dieses schöne Versprechen, liegt irgendwo zwischen zwei neuen Regulierungen vergraben, ordentlich zugeschüttet, damit bloß nichts wächst und wurde zum Herbst der Enttäuschungen. Und während der Kanzler vom “Aufbruch” spricht, steigt für viele eher die Gewissheit, dass 2026 nicht der Beginn einer Wende wird, sondern die Fortsetzung eines Abwärtstrends, nur mit mehr Pathos und höheren Beiträgen. Man kann ein Land nicht zum Optimismus überreden, wenn man gleichzeitig die Rechnung erhöht und die Tür zum Ausgang verriegelt.
Und dannkommt der Trick, der inzwischen so abgenutzt ist, dass man ihn schon am Rascheln des Manuskripts erkennt: Wenn innen alles knirscht, wird außen die große Trommel geschlagen. Russland, Krieg, historische Verantwortung, Haltung. Schon soll der Bürger vergessen, dass im Alltag die Realität aus Abgaben, Bürokratie, Energiepreisen und einer Sozialmaschine besteht, die immer mehr frisst und immer weniger ausspuckt. Wer darauf hinweist, wird zum Zweifler erklärt, also zum Störenfried. Und Störenfriede sind in diesem neuen Stil der Staatskunst ungefähr so beliebt wie ein Steuerprüfer auf dem Kindergeburtstag. Man nennt das dann “Demokratie”, weil es Wahlen gibt, und man nennt es “zäh”, wenn die Mehrheit etwas anderes will als der Apparat. Und “unsere Demokratie” nennt man das, was das „Weiter so” gegen diesen Mehrheitswillen verteidigt. Es ist eine elegante Verdrehung.
Unhöflicher Widerspruch
Der Kanzler bittet um Vertrauen, während er gleichzeitig klarmacht, dass Widerspruch im Grunde unhöflich ist. Der Machtinstinkt, der da durchscheint, ist fast bewundernswert in seiner Nacktheit. Konservativ ist an diesem Konservativen vor allem die Liebe zum eigenen Amt.
Alles andere wird auf dem Altar der Koalitionsstabilität geopfert, gerne mit einer Demutspose in Richtung SPD, damit niemand auf die Idee kommt, dass man auch anders könnte. Man sieht den Kotau vor dem Schuldenetat, man sieht das Wegducken vor den großen Baustellen, und man hört dazu eine Sprache, die so tut, als sei das alles nur ein bisschen Gegenwind. Die Schulden werden zur “Investition” oder zum “Vermögen” umetikettiert, die Klimaregulierung zur höheren Moral, die Zwangsumverteilung zur Solidarität.
Am Ende wird aus einer Wirtschaft, die Wertschöpfung braucht, eine Kunstökonomie, die sich selbst besingt. Man produziert dann eben Kriegsgerät, füllt Fabrikhallen, hält Beschäftigung statistisch warm, und erklärt das zur neuen Vernunft. Dabei weiß jeder, dass Subventionen in ein Vakuum hinein keine Zukunft bauen, sondern nur Zeit kaufen. Zeit, die man dann wieder als Durchhalteparole verkauft, weil man keinen Plan hat, wie man aus dem Loch herauskommt, das man jeden Monat tiefer gräbt. Und dann dieser Satz: “Deutschland ist ein sicheres Land”. Er klingt inzwischen wie ein Fiebertraum, wenn Weihnachtsmärkte mit Betonblöcken aussehen wie befestigte Lager und wenn die Polizei zur Kulisse einer Normalität wird, die es offiziell immer noch geben soll – und wenn man sich fassungslos die Silvesternachstexzesse anschaut. Auch hier dasselbe Muster: Sprache als Tapete, damit man die Risse nicht sieht.
Hohle Rhetorik
Die Merkel Jahre haben die Statik beschädigt, Corona hat die Nerven zerschnitten, 2025 hat das Versprechen endgültig begraben, dass nach dem nächsten Wahlkampf endlich wieder Politik für das eigene Land gemacht wird. Jetzt haben wir einen Kanzler, der sich inszeniert, als müsse er das Land durch einen Sturm führen. In Wahrheit kreist er oft nur darum, wie man den Sturm als Begründung benutzt, um nicht über das eigene Versagen reden zu müssen. Aua, aua, aua! – weil man merkt, dass die Rede nicht der Anfang von 2026 ist, sondern die Quittung für 2025.
Wer sich selbst nicht analysiert, verlangt am Ende vom Bürger, die Analyse zu unterdrücken. Wer keine Reformen liefert, liefert hohle Rhetorik. Wer keine Entlastung wagt, fordert Verantwortung – allerdings natürlich immer von den anderen. Und wer das Land auf “Durchhalten” trimmt, sagt im Klartext: Ich habe keine Idee, nur eine Laufzeit, die ich irgendwie an der Macht überbrücken will. Doch wer glaubt, Deutschland könne bis 2029 einfach so weiterlaufen, der hält dieses Land für ein Abo auf Normalität, die nicht mehr existiert. Tatsächlich ist eine fragile Gesellschaft, vor allem ihr noch arbeitender Teil, die jeden Tag neu funktionieren muss, am Limit angelangt. 2026 lässt deshalb nicht hoffen, weil die Kanzler-Ansage eben nicht nach Kurswechsel klingt, sondern nach Fortsetzung des Gehabten: Gepflegt, seicht, machtversessen, zeitgeistkonform. Und genau deshalb so unerquicklich.
Der Beitrag Aufbruchsstimmung wie bei einer Totenmesse: Friedrich Merz ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
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