Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kälte-Terror: Tausende Tote in Berlin befürchtet

Kälte-Terror: Tausende Tote in Berlin befürchtet

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Kälte-Terror: Tausende Tote in Berlin befürchtet

Kälte-Terror: Tausende Tote in Berlin befürchtet

Bei Dauerfrost sitzen Zehntausende Berliner in unbeheizten Wohnungen ohne Strom fest – für mindestens fünf weitere Tage. Eingefrorene Wasserleitungen drohen zu bersten. Eine CDU-Ministerin spricht von Tausenden Toten, Anwohner befürchten Plünderungen. Es bahnt sich eine Katastrophe an.

von Frank Hauke

Die frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat im Zusammenhang mit dem Blackout im Südwesten Berlins vor einer Katastrophe gewarnt: „35.000 Haushalte fünf Tage ohne Strom bedeuten absehbar Hunderte bis Tausende Todesopfer!“, schrieb sie auf X. Nach dem Brandanschlag von Linksextremisten auf eine Kabelbrücke wird der Strom in zehntausenden Haushalten noch mindestens bis Donnerstag ausfallen.

Wie viele Menschen in den Wohnungen und Häusern leben, ist noch unklar. Die Schätzungen belaufen sich auf 65.000 bis 100.000. Der Blackout fällt zusammen mit tiefem Frost und bis zu zehn Zentimeter Neuschnee. Am Sonnabend hatte es in der Gegend den ganzen Tag hinweg stark geschneit. Die Temperaturen liegen dauerhaft unter dem Gefrierpunkt, in der Nacht zu Sonntag fielen sie bis auf minus sechs Grad.

Einige Haushalte konnten schneller wieder mit Elektrizität versorgt werden. Laut Stromnetz Berlin wurden in der Nacht 7.000 Haushalte sowie 150 Gewerbekunden in Teilen des Ortsteils Lichterfelde wieder mit Strom versorgt werden. Aber auch dort sind 3.000 Wohnungen weiter vom Netz abgeschnitten.

Spätestens morgen muss an jedem der betroffenen 35 000 Haushalte in #Berlin geklingelt werden mit der Frage, ob und welche Hilfe benötigt wird! Ist dafür genügend Personal da? Falls nicht, #Bundeswehr anfordern?? 35 000 Haushalte fünf Tage ohne Strom bedeuten absehbar Hunderte…

— Kristina Schröder (@schroeder_k) January 3, 2026

Insgesamt sind mindestens 37.400 der ursprünglich 44.400 betroffenen Abnehmer demnach weiterhin ohne Elektrizität. Und das soll nach Angaben des landeseigenen Unternehmens bei vorausgesagtem Dauerfrost mindestens bis Donnerstag so bleiben. So lange sollen sich die Reparaturarbeiten nach dem Anschlag hinziehen. Dies könnte verheerende Folgen für die Bewohner der Stadtteile Zehlendorf, Nikolaussee, Wannsee und in Teilen von Lichterfelde haben. Erst am Freitag sollen die Temperaturen in Berlin wieder leicht über den Gefrierpunkt steigen.

Anwohner befürchten Plünderungen

Anwohner befürchten, daß es zu Plünderungen kommen könnte, wenn man sein Haus verlasse und dieses in völliger Dunkelheit zurücklasse. Denn auch Alarmanlagen funktionieren nicht mehr. In Lichterfelde liegt auch die sogenannte Thermometersiedlung – ein Ballungsraum mit zahlreichen Hochhäusern.

Ein Bewohner in dem direkt angrenzenden Einfamilienhausgebiet sagte, dort lebe eine problematische Klientel mit zahlreichen jungen Männern, die aus arabischen Ländern stammten. Man wisse nicht, wie die auf die Lage reagierten. Er und einige Nachbarn befürchten Schlimmstes, meinte er. Die eingerichteten Notunterkünfte seien daher keine Alternative. Er wolle wie viele andere auch bleiben, um sein Eigenheim zu bewachen.

Ex-Ministerin Schröder ruft die Berliner Behörden dazu auf, spätestens am heutigen Sonntag an jedem der betroffenen Haushalte in Berlin zu klopfen, um zu fragen, „welche Hilfe benötigt wird“. Falls nicht genügend Personal vorhanden sei, müsse auch in Erwägung gezogen werden, die Bundeswehr anzufordern. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat sich bislang nicht in den betroffenen Gebieten blicken lassen. Lediglich Wirtschaftsministerin Franziska Giffey (SPD) war am Sonnabend vor Ort.

Eingefrorene Wasserrohre könnten platzen

BlackoutUnsere Buchempfehlung: „Blackout“ von Lars Konarek

Durch den Strom- und Heizungsausfall bei Minustemperaturen ist es auch möglich, daß Wasserrohre zerbersten. Dies bedeutet, daß viele Wohnungen auch nach dem Stromausfall unbewohnbar bleiben könnten. Ein nach eigenen Angaben studierter Bevölkerungsschützer, der sich auf X „Kater X“ nennt, weist die Hausbewohner in Bezug auf mögliche Schäden auf „eine sogenannte Schadenminimierungspflicht“ hin.

Demnach müßten die Versicherungsnehmer die Gebäude kontrollieren, „Wasserleitungen absperren oder Leitungen entleeren und sich um Hilfe kümmern, etwa über einen Notdienst, die Hausverwaltung oder den Eigentümer“. Er warnt: „Platzt eine Wasserleitung nur deshalb, weil trotz absehbarem Frost nichts unternommen wurde, kann die Versicherung die Zahlung kürzen oder ganz verweigern.“

Zu dem Brandanschlag auf die Kabelbrücke, der den Blackout verursacht hat, hat sich inzwischen die seit Jahren für Angriffe auf die kritische Infrastruktur berüchtigte, linksextreme Organisation „Vulkangruppe“ bekannt. Ihr „Mitleid“ für die Hausbesitzer in den wohlhabenden Stadtteilen halte sich „in Grenzen“, heißt es in dem Selbstbezichtigungsschreiben.

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Medwedew kann sich Entführung von Kanzler Merz vorstellen

Medwedew kann sich Entführung von Kanzler Merz vorstellen

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Medwedew kann sich Entführung von Kanzler Merz vorstellen

Medwedew kann sich Entführung von Kanzler Merz vorstellen

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew, kann sich nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Maduro auch eine Entführung von Bundeskanzler Merz nach Russland vorstellen. Dabei nennt er das Vorgehen der USA als Vorbild.

von Erst Fleischmann

Nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hat der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates und frühere russische Präsident Dmitri Medwedew offen von einer Entführung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gesprochen.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Tass erklärte Medwedew, er könne sich „ähnliche Aktionen“ auch gegen andere Staats- und Regierungschefs vorstellen.

Medwedew sieht Grundlage für Verfolgung von Merz

Die „Entführung des Neonazis Merz“ wäre, so Medwedew wörtlich, „eine hervorragende Wendung in dieser Karnevalsserie“. Der heutige Vizevorsitzende des russischen Sicherheitsrates bezog sich dabei ausdrücklich auf das Vorgehen der USA in Venezuela. Ein solches Szenario habe „durchaus etwas Realistisches“, sagte Medwedew weiter. Es gebe sogar Gründe, Merz in Deutschland strafrechtlich zu verfolgen, weshalb dessen Entführung „kein Verlust“ wäre.

Unterdessen erklärten die USA, nach eigenen Erkenntnissen habe die Ukraine bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff in der vergangenen Woche nicht die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin angegriffen. US-Präsident Donald Trump sagte an Bord der „Air Force One“, er glaube nicht, daß ein solcher Angriff stattgefunden habe. Rußland hatte zuvor behauptet, ukrainische Drohnen hätten eine Präsidentenresidenz ins Visier genommen. Kiew und westliche Staaten bestreiten diese Darstellung. 

Für die Version der Russen spricht jedoch, dass der Direktor des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostljukow, dem Militärattaché der US-Botschaft in Moskau Beweise für den versuchten Enthauptungsschlag gegen Russland am 29. Dezember vorgelegt hat. Darunter befand sich auch ein Steuergerät aus einer der Drohnen, anhand dessen sich der Angriff zweifelsfrei belegen lässt.

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Sieg gegen ÖRR: SWR und Tagesschau geben Unterlassungserklärung gegenüber Soufi-Siavash ab

Sieg gegen ÖRR: SWR und Tagesschau geben Unterlassungserklärung gegenüber Soufi-Siavash ab

Sieg gegen ÖRR: SWR und Tagesschau geben Unterlassungserklärung gegenüber Soufi-Siavash ab

Juristische Konsequenzen für Propaganda: Der einst als Ken Jebsen bekannte Journalist Kayvan Soufi-Siavash war im Herbst 2025 in Berichten von Tagesschau und SWR als „Holocaustleugner“ bezeichnet worden. Nach einer Abmahnung durch die Kanzlei Haintz legal gab der SWR nun – auch stellvertretend für die Tagesschau – eine Unterlassungserklärung ab. Zudem bezahlte der Sender die Anwaltskosten.

Nachfolgend lesen Sie die Meldung der Kanzlei Haintz legal:

Ende September 2025 sagte die Stadt Mainz einen Vortrag von Kayvan Soufi-Siavash kurzfristig mit der Begründung ab, sie habe nicht gewusst, dass es sich bei Soufi-Siavash um den bürgerlichen Namen von „Ken Jebsen“ handle. In der Berichterstattung hierzu verbreiteten sowohl die Tagesschau als auch der SWR, dass „Ken Jebsen“ als Holocaustleugner gelte.

Ziel einer solchen „Berichterstattung“ ist es laut Rechtsanwalt Markus Haintz, dessen Kanzlei Soufi-Siavash vertritt, ein faktenfreies Framing zu verbreiten, um das Publikum derartiger Nachrichtensendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegen den KenFM-Gründer und andere Oppositionelle aufzuhetzen.

Große Medienhäuser können die Anwaltskosten für solche Propaganda aus der Portokasse zahlen, ohne einen relevanten wirtschaftlichen Schaden zu erleiden. Ein effektiver Rechtsschutz gegen Propaganda dieser Art, die erheblich in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen eingreift, besteht nicht.

Der SWR hat, auch stellvertretend für die Tagesschau, eine Unterlassungserklärung abgegeben und Kosten für die Abmahnung übernommen und bezahlt. Sollte die Behauptung erneut aufgestellt werden, droht eine Vertragsstrafe.

Was bedeutet der US-Angriff auf Venezuela?

Da die Biden-Regierung auf eine unkontrollierbare Eskalation mit Russland zugesteuert hat, die zum Krieg zwischen den beiden größten Atommächten der Welt hätte führen können, habe ich während des US-Wahlkampfes auf einen Wahlsieg von Trump gehofft, von dem ich erwartet habe, dass er von dieser extrem gefährlichen Politik abrückt, wonach es ja auch aussieht. Aber ich […]
Spuren des Carrington-Ereignisses des Jahres 1859 in Baumringen

Spuren des Carrington-Ereignisses des Jahres 1859 in Baumringen

Spuren des Carrington-Ereignisses des Jahres 1859 in Baumringen

Anthony Watts

Eine von der Universität Helsinki koordinierte Forschungsgruppe konnte einen Anstieg der Radiokohlenstoff-Konzentration in Bäumen in Lappland messen, der nach der Carrington-Eruption auftrat. Diese Entdeckung hilft bei der Vorbereitung auf gefährliche Sonnenstürme.

Das Carrington-Ereignis von 1859 ist einer der größten Sonnenstürme, die in den letzten zwei Jahrhunderten aufgezeichnet worden waren. Es zeigte sich in Form von weißen Lichtblitzen auf einer riesigen Sonnenfleckengruppe, Bränden in Telegrafenstationen und Störungen bei geomagnetischen Messungen sowie Polarlichtern sogar in tropischen Regionen.

In einer gemeinsamen Studie der Universität Helsinki, des Natural Resources Institute Finland und der Universität Oulu wurde erstmals in Baumringen ein Anzeichen für einen Anstieg der Radiokohlenstoff-Konzentrationen nach dem Carrington-Sturm festgestellt. Bisher wurden Radiokohlenstoffspuren nur bei weitaus intensiveren Sonnenstürmen nachgewiesen.

Entdeckung durch eine kosmische Markierung

Begegnungen zwischen stark magnetisierten Wolken geladener Teilchen, die von der Sonne freigesetzt werden und als Sonnenplasmaflüsse bekannt sind, und dem Erdmagnetfeld führen zu geomagnetischen Stürmen. Das Erdmagnetfeld lenkt die Teilchen des Sonnensturms hauptsächlich über die Polarregionen in die Atmosphäre. Die sichtbarste Folge dieses Phänomens sind Polarlichter.

In der oberen Atmosphäre können ausreichend hochenergetische Teilchen durch Kernreaktionen auch Radiokohlenstoff (¹⁴C) erzeugen, ein radioaktives Isotop des Kohlenstoffs. Im Laufe von Monaten und Jahren gelangt Radiokohlenstoff als Teil des atmosphärischen Kohlendioxids in die untere Atmosphäre und schließlich durch Photosynthese in Pflanzen. Der Prozess der Photosynthese bewahrt die im Kohlendioxid enthaltenen Informationen in den Jahresringen der Bäume.

Um die im Radiokohlenstoff enthaltenen Informationen zu gewinnen, werden Proben aus dem Holzmaterial entnommen, das im Laufe einzelner Jahre gewachsen ist. Die Proben werden zu Zellulose verarbeitet und die Zellulose durch Verbrennen und chemische Reduktion zu reinem Kohlenstoff. Der Anteil an Radiokohlenstoff im reinen Kohlenstoff wird mit einem Teilchenbeschleuniger gemessen.

„Radiokohlenstoff ist wie ein kosmischer Marker, der Phänomene im Zusammenhang mit der Erde, dem Sonnensystem und dem Weltraum beschreibt“, sagt Markku Oinonen, Direktor des Labors für Chronologie der Universität Helsinki, der die Studie leitete.

Kartierung von Sonnenstürmen

Ein dem Carrington-Ereignis in der heutigen Zeit entsprechender Sonnensturm würde Strom- und Mobilfunknetze stören und große Probleme für Satelliten- und Navigationssysteme verursachen, was beispielsweise zu Problemen im Flugverkehr führen würde. Aus diesem Grund ist eine genaue Kenntnis des Sonnenverhaltens für die Gesellschaft von Vorteil.

Sonnenstürme, die kleiner und häufiger sind als die Carrington-Stürme, können heutzutage mit Messgeräten und Satelliten studiert werden, während größere Stürme beispielsweise durch die Messung der Radiokohlenstoffkonzentration in Baumringen untersucht werden können.

Bislang war es nicht möglich, mittelgroße Stürme wie das Carrington-Ereignis, die in der heutigen Zeit nicht mehr auftreten, mit herkömmlichen Radiokarbon-Verfahren gezielt zu untersuchen. Diese aktuelle Studie eröffnet einen potenziellen neuen Weg zur Untersuchung der Häufigkeit von Stürmen in der Größenordnung des Carrington-Ereignisses, was dazu beitragen könnte, sich besser auf zukünftige Bedrohungen vorzubereiten.

Immer genauere Informationen zum Kohlenstoffkreislauf

Die Ergebnisse wurden anhand eines numerischen Modells zur Radiokohlenstoffproduktion und zum Radiokohlenstofftransport interpretiert, das von Forschern der Universität Oulu entwickelt worden war.

„Das dynamische Modell zum Kohlenstofftransport in der Atmosphäre wurde speziell entwickelt, um geografische Unterschiede in der Verteilung von Radiokohlenstoff in der Atmosphäre zu beschreiben“, erklärt die Postdoktorandin Kseniia Golubenko von der Universität Oulu.

Bedeutsam in der kürzlich veröffentlichten Studie war, wie sich der Radiokohlenstoffgehalt von Bäumen in Lappland von dem von Bäumen in niedrigeren Breitengraden unterschied. Die ersten Messungen wurden im Beschleunigerlabor der Universität Helsinki durchgeführt, während Wiederholungsmessungen in zwei anderen Laboren die bisherigen Unsicherheiten deutlich reduzierten.

Die Entdeckung kann zu einem besseren Verständnis der atmosphärischen Dynamik und des Kohlenstoffkreislaufs aus der Zeit vor den vom Menschen verursachten Emissionen fossiler Brennstoffe beitragen und die Entwicklung immer detaillierterer Kohlenstoffkreislaufmodelle ermöglichen.

„Es ist möglich, dass der durch die Sonneneruption verursachte Überschuss an Radiokohlenstoff entgegen der allgemeinen Auffassung über seine Bewegung in erster Linie über die nördlichen Regionen in die untere Atmosphäre transportiert wurde“, mutmaßt Doktorand Joonas Uusitalo vom Labor für Chronologie.

Andere Radiokarbon-Quellen

„Es ist auch möglich, dass die zyklische Veränderung der Radiokohlenstoffproduktion in der oberen Atmosphäre, verursacht durch die Schwankungen der Sonnenaktivität, zu den lokalen Unterschieden auf Bodenhöhe geführt hat, die wir in unseren Ergebnissen festgestellt haben“, fügt Uusitalo hinzu.

Laut Uusitalo wird der größte Teil des Radiokarbons durch galaktische kosmische Strahlung außerhalb des Sonnensystems erzeugt, auch wenn außergewöhnlich starke Sonnenstürme einzelne Ausbrüche des Isotops in der Atmosphäre verursachen. Die kosmische Strahlung wiederum wird durch den Sonnenwind abgeschwächt, einen kontinuierlichen Partikelstrom, der von der Sonne ausgeht und in 11-Jahres-Zyklen zwischen stärker und schwächer schwankt.

Das Thema erfordert weitere Untersuchungen. Historische Aufzeichnungen zeigen, dass es auch in den Jahren 1730 und 1770 zu bedeutenden geomagnetischen Stürmen kam, weshalb deren Verfolgung wahrscheinlich als Nächstes im Mittelpunkt stehen wird.

Die kürzlich veröffentlichte Studie wurde als Gemeinschaftsprojekt des Labors für Chronologie und der Fakultät für Physik der Universität Helsinki sowie des finnischen Instituts für natürliche Ressourcen durchgeführt. Forscher der Universität Oulu, der Universität Nagoya, der Universität Yamagata und der ETH Zürich haben ebenfalls zu dieser Studie beigetragen. Die Studie wurde vom finnischen Forschungsrat, der finnischen Kulturstiftung und der Emil-Aaltonen-Stiftung finanziert.

Original-Artikel: Joonas Uusitalo, Kseniia Golubenko, Laura Arppe, Nicolas Brehm, Thomas Hackman, Hisashi Hayakawa, Samuli Helama, Kenichiro Mizohata, Fusa Miyake, Harri Mäkinen, Pekka Nöjd, Eija Tanskanen, Fuyuki Tokanai, Eugene Rozanov, Lukas Wacker, Ilya Usoskin, Markku Oinonen. Transient Offset in 14C After the Carrington Event Recorded by Polar Tree Rings. AGU, 2024. DOI: 10.1029/2023GL106632

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/03/finding-the-1859-carrington-event-in-tree-rings/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Spuren des Carrington-Ereignisses des Jahres 1859 in Baumringen erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Presserückblick 2025 – Teil 2 der Realsatire

Presserückblick 2025 – Teil 2 der Realsatire

Presserückblick 2025 – Teil 2 der RealsatireHier folgen weitere Schmuckstücke des deutschen Qualitätsjournalismus, Memes per Natur, oder in Anlehnung an die Kunst „L’art trouve“ (Objet trouvé). Es geht in diesem Rückwärts-Rückblick jetzt auf den Sommer zu, und da muss man lobend die vielen Wortneuschöpfungen für Sommer erwähnen, z. B. Hitzewelle, Höllensommer, oder auch Gut, dass wir Experten haben, die uns erklären, […]

Der Beitrag Presserückblick 2025 – Teil 2 der Realsatire erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

NY-Times-Enthüllung: Die CIA kämpft gegen Russland – Trumps Friedensdeal beruht auf Illusionen

Heute veröffentlichte die New York Times einen langen Artikel über die Beziehungen zwischen der Trump-Regierung und der Regierung der Ukraine.

The Separation: Inside the Unraveling U.S.-Ukraine Partnership (archiviert) – New York Times, 30. Dezember 2025

Der Text enthält viel Klatsch über das Hin und Her zwischen den USA, der Ukraine und Russland, aber auch einige interessante Details, die die Beteiligung der US-Geheimdienste an Angriffen auf Russland und auf mit Russland verbundene Schifffahrt bestätigen:

Selbst als Mr. Trump Mr. Selenskyj schikanierte, schien er Mr. Putin zu umgarnen. Als die Russen Friedensvorschläge brüsk zurückwiesen und ihre Bombardierung ukrainischer Städte beschleunigten, wetterte Mr. Trump auf Truth Social und fragte seine Berater: „Sanktionieren wir ihre Banken oder sanktionieren wir ihre Energieinfrastruktur?“ Monatelang tat er weder das eine noch das andere.

Doch im Geheimen verstärkten die Central Intelligence Agency und das US-Militär mit seiner Billigung eine ukrainische Kampagne von Drohnenangriffen auf russische Ölanlagen und Tanker, um Mr. Putins Kriegsmaschine zu lähmen.

Die CIA scheint – wie so oft – quer zu den politischen Linien des Pentagons zu arbeiten:

In vielerlei Hinsicht zerbrach die Partnerschaft. Aber es gab eine Gegendarstellung, die weitgehend im Verborgenen blieb. Im Mittelpunkt stand die CIA. Während Hegseth seine Generäle, die die Ukraine unterstützten, an den Rand gedrängt hatte, schützte CIA-Direktor Ratcliffe konsequent die Bemühungen seiner eigenen Beamten für die Ukraine. Er hielt die Präsenz der Behörde in dem Land in vollem Umfang aufrecht; die Mittel für ihre Programme dort wurden sogar aufgestockt. Als Trump im März die Einfrierung der Hilfsgelder anordnete, beendete das US-Militär umgehend den Austausch von Geheimdienstinformationen. Als Ratcliffe jedoch die Risiken erläuterte, denen CIA-Beamte in der Ukraine ausgesetzt waren, erlaubte das Weiße Haus der Behörde, weiterhin Geheimdienstinformationen über russische Bedrohungen innerhalb der Ukraine weiterzugeben.

Nun entwickelte die Behörde einen Plan, um zumindest Zeit zu gewinnen und es den Russen zu erschweren, die außergewöhnliche Schwäche der Ukrainer auszunutzen.

Ein mächtiges Instrument, das schließlich von der Biden-Regierung eingesetzt wurde – die Lieferung von ATACMS und Zielinformationen für Angriffe innerhalb Russlands – war praktisch vom Tisch genommen worden. Aber eine parallele Waffe war noch vorhanden – die Erlaubnis für die CIA und Militärangehörige, Zielinformationen weiterzugeben und andere Unterstützung für ukrainische Drohnenangriffe auf wichtige Komponenten der russischen Verteidigungsindustrie zu leisten. Dazu gehörten Fabriken, die „Energetika“ – Chemikalien, die in Sprengstoffen verwendet werden – herstellen, sowie Einrichtungen der Erdölindustrie.

Im Juni trafen sich bedrängte US-Militäroffiziere mit ihren Kollegen von der CIA, um eine besser abgestimmte ukrainische Kampagne auszuarbeiten. Diese sollte sich ausschließlich auf Ölraffinerien konzentrieren und statt auf Vorratstanks auf die Achillesferse der Raffinerien abzielen: Ein CIA-Experte hatte eine Art Kupplung identifiziert, die so schwer zu ersetzen oder zu reparieren war, dass eine Raffinerie wochenlang außer Betrieb bleiben würde. (Um Gegenreaktionen zu vermeiden, würden sie keine Waffen und andere Ausrüstung liefern, die die Verbündeten von Herrn Vance für andere Prioritäten wollten.)

Als die Kampagne erste Ergebnisse zeigte, besprach Herr Ratcliffe sie mit Herrn Trump. Der Präsident schien ihm zuzuhören; sie trafen sich häufig sonntags zum Golfspielen. Laut US-Beamten lobte Trump die heimliche Rolle Amerikas bei diesen Schlägen gegen die russische Energieindustrie. Sie gäben ihm die Möglichkeit, alles abzustreiten, und verschafften ihm Einfluss, sagte er Herrn Ratcliffe, während der russische Präsident ihn weiterhin „ausnutzte“.

Die Energieangriffe würden die russische Wirtschaft laut einer Schätzung des US-Geheimdienstes täglich bis zu 75 Millionen Dollar kosten. Die CIA würde auch befugt sein, ukrainische Drohnenangriffe auf Schiffe der „Schattenflotte“ im Schwarzen Meer und im Mittelmeer zu unterstützen. In ganz Russland würden sich Gasleitungen bilden. Ein hochrangiger US-Beamter sagte: „Wir haben etwas gefunden, das funktioniert“, und musste dann hinzufügen: „Wie lange, wissen wir nicht.“

Aber funktioniert das wirklich? Die wahrscheinlich zu hoch angesetzte Schätzung von 75 Millionen US-Dollar Schaden pro Tag ist relativ gering im Vergleich zu den insgesamt 110 bis 150 Milliarden US-Dollar, die jährlich aus dem russischen Gas- und Ölsektor an den Staat fließen.

Die zeitweise entstandenen Warteschlangen an Tankstellen wurden durch logistische Probleme verursacht, nicht durch einen allgemeinen Mangel an Benzin. Es dauerte etwa eine Woche, diese zu beheben. Russland verfügt über mehr Raffineriekapazitäten, als das Land benötigt. Die lokale Nachfrage wird gegenüber Exporten priorisiert. Angriffe auf Raffinerien sind kaum geeignet, Russland jemals in die Knie zu zwingen.

Ein weiterer Teil des Artikels der New York Times handelt von einer angeblichen Konzession Putins, die er während der Friedensgespräche mit der Trump-Regierung gemacht haben soll. Demnach habe Putin zugestimmt, auf jene Teile von Cherson und Saporischschja zu verzichten, die noch nicht erobert wurden, falls sich die Ukrainer aus den Oblasten Donezk und Luhansk zurückziehen. Die russische Seite hat meines Wissens einen solchen Deal niemals bestätigt. Die Beschreibung der Times, wie dies angeblich zustande kam, lässt mich stark daran zweifeln, dass ein solcher Deal tatsächlich existiert:

„Ich weigere mich, ein schuldiger Mann zu sein“, sagte Mr. Kellogg zu einem Kollegen.

Bei einem Treffen im Oval Office, noch in der Hoffnung, einen gewissen Ausgleich bei territorialen Zugeständnissen der Ukraine zu retten, hatte er einen Plan für einen Gebietstausch vorgeschlagen. In diesem „Zwei-plus-zwei-Plan“ würde Mr. Putin aus den Oblasten Saporischschja und Cherson abziehen. Die Ukraine würde den Rest von Donezk und Luhansk aufgeben.

Der Plan, räumte Mr. Kellogg ein, war ein Hail-Mary-Pass, und Mr. Trump sagte ihm: „Putin wird darauf wahrscheinlich nicht eingehen.“ Dennoch wies er Mr. Witkoff an: „Bringen Sie das zu Putin.“

Sie trafen sich am 6. August. Mr. Putin ging nicht darauf ein; er war nicht bereit, freiwillig Territorium abzutreten. Doch Mr. Witkoff hörte etwas, das er als Durchbruch interpretierte. Laut einem Trump-Berater berichtete der Gesandte zurück, Mr. Putin habe ihm gesagt: „Okay, okay, wir können keinen Waffenstillstand hinbekommen. Also machen wir Folgendes: Wir schließen einen endgültigen Friedensvertrag, und dieser Friedensvertrag betrifft den Rest von Donezk.“

Tatsächlich war es mehr.

In diesem „Drei-plus-zwei-Plan“ würden die Russen auch die Krim behalten und den letzten Zipfel von Luhansk erhalten. Statt sich aus Cherson und Saporischschja zurückzuziehen, wie Mr. Kellogg vorgeschlagen hatte, würden sie das bereits eroberte Gebiet behalten. Der Plan war nicht die vollständige Kontrolle, die Mr. Putin lange gefordert hatte, aber er war dennoch deutlich günstiger für Russland.

[Nach dem Treffen im August in Anchorage] nahmen die Präsidenten keine Fragen entgegen und ließen die Welt darüber rätseln, worauf sie sich geeinigt hatten. Doch laut zwei Trump-Beratern wiederholte Mr. Putin, was er Mr. Witkoff gesagt habe: Er würde den Krieg beenden, wenn er den Rest von Donezk bekommen könne.

Ich bezweifle sehr, dass der russische Präsident dem zugestimmt hat. Putin ist ein ausgebildeter Jurist, und die Eingliederung von Cherson, Saporischschja, Donezk und Luhansk in die Russische Föderation ist Teil ihrer Verfassung. Nicht einmal der Präsident kann diese außer Kraft setzen.

Der sogenannte Friedensprozess, den die USA verfolgen, beruht auf Illusionen – während die Russen sehr genau sehen, was die CIA ihnen antut.

Sie werden ganz sicher nicht auf die Bedingungen hereinfallen, die die USA ihnen aufzwingen wollen.

Es ist keine „Gesundheitsorganisation“: Dr. David Martin zieht der WHO die Maske herunter

Es ist keine „Gesundheitsorganisation“: Dr. David Martin zieht der WHO die Maske herunter

Die gleiche Gruppe – und die Rolle der WHO

Dr. David Martin kritisiert einen grundlegenden Interessenkonflikt im globalen Gesundheitssystem: Solange dieselben Akteure darüber entscheiden, welche Medikamente eingesetzt werden und wann eine Pandemie ausgerufen wird, könne es keine Gerechtigkeit und keine unabhängige Wissenschaft geben.

Nach Martins Darstellung handelt es sich dabei um dieselbe einflussreiche Gruppe, die bereits 1913 das Eugenics Office gründete, 1953 maßgeblich an der Gründung der Weltgesundheitsorganisation beteiligt war und bis heute zentrale globale Gesundheitsentscheidungen treffe. Diese historische Kontinuität werfe aus seiner Sicht ernste Fragen nach Machtkonzentration, Ideologie und Verantwortung auf. Eugenik, so Martin ausdrücklich, lehne er entschieden ab.

Besonders scharf kritisiert Martin die Rolle der WHO im Zusammenhang mit dem Medikament Remdesivir. Bereits 2018 sei das Mittel bei Ebola-Studien in Afrika nicht weiter eingesetzt worden, nachdem Untersuchungen ergeben hätten, dass 53 Prozent der Studienteilnehmer infolge der Behandlung starben – eine Quote, die selbst über der Sterblichkeitsrate von Ebola gelegen habe. Trotz dieser Ergebnisse sei Remdesivir im Jahr 2020 großflächig bei Covid-19-Patienten eingesetzt worden.

Schon gewusst?Es ist keine „Gesundheitsorganisation“: Dr. David Martin zieht der WHO die Maske herunter‼„Die Weltgesundheitsorganisation war ein kriminelles Unternehmen – nach dem Sherman Act und dem Clayton Act.“

Dr. David Martin sagt, die WHO sei seit ihrer Gründung keine neutrale Gesundheitsorganisation, sondern habe sich spätestens ab 1953 zu einem reinen… pic.twitter.com/J8Q9K7cvPa

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

Martin bezeichnet dieses Vorgehen als ethisch nicht vertretbar und wirft der WHO vor, Warnsignale ignoriert und ihre Verantwortung gegenüber Patienten vernachlässigt zu haben. Zwar habe die WHO zeitweise selbst von der Anwendung des Medikaments abgeraten, dennoch sei es weltweit in Krankenhäusern eingesetzt worden.

Die Autorin Stella Paul habe zudem dokumentiert, dass Remdesivir nach ihrer Recherche zum Tod vieler tausend hospitalisierter Corona-Patienten beigetragen habe. Für Martin zeigt der Fall exemplarisch, dass die WHO weniger als unabhängige Gesundheitsinstanz agiere, sondern als Teil eines Systems, in dem wirtschaftliche und politische Interessen über dem Schutz von Menschenleben stünden.

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