Horst D. Deckert

Amazon begrüsst Einführung des digitalen Euro

Der Onlineversandhändler Amazon findet, dass der digitale Euro einen Mehrwert schaffen und die Innovation fördern wird. Was allerdings nicht überrascht, denn die Europäische Zentralbank (EZB) unter Leitung der vorbestraften Christine Lagarde hat Amazon mit dem Bau eines digitalen Euro-Prototyps für die Anwendung im elektronischen Handel beauftragt. Darüber berichtet Reclaim The Net.

Die EZB treibt die Einführung des digitalen Euro schon seit geraumer Zeit voran, angeblich soll er eine «stabile Alternative zum Bargeld» darstellen. Dieser Schritt würde eine zentralere Kontrolle über alle Ausgaben der Bürger ermöglichen.

Letztes Jahr beauftragte die EZB mehrere Privatunternehmen mit der Erstellung von Prototypen für verschiedene Anwendungen. Amazon wurde ausgewählt, einen Prototyp für den elektronischen Zahlungsverkehr zu entwickeln.

In einem Bericht über die Ergebnisse und Lehren, die aus der Übung gezogen wurden, erklärte die EZB:

«Die Tests haben gezeigt, dass es möglich ist, diese reibungslos zu integrieren und gleichzeitig genügend Spielraum für innovative Funktionen und Technologien zu lassen. Die Ergebnisse bestätigten auch, dass ein digitaler Euro im Prinzip sowohl online als auch offline funktionieren kann, wobei unabhängige Designs verwendet werden.»

Amazon verkündete, dass ein potenzieller digitaler Euro «reibungslos in die bestehende europäische Zahlungslandschaft integriert werden kann». Das Unternehmen teilte zudem mit, dass es «die Idee eines digitalen Euro begrüsse».

«Wir bei Amazon glauben, dass ein digitaler Euro ein Werkzeug sein kann, um Innovationen zu fördern und die Effizienz des Zahlungsverkehrs zu erhöhen.»

Der digitale Euro werde «erhebliche Vorteile» für Verbraucher, Händler und die Wirtschaft bringen, behauptet der Onlineversandhändler.

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