Horst D. Deckert

Blackout: Braucht es erst DIESEN Schock, um den „grünen“ Spuk zu beenden?

Die immer größer werdende Gefahr, dass Russland als Reaktion auf Sanktions-Irrsinn und Nato-Erweiterung auch Deutschland den Gashahn zudreht, lässt einen Blackout nicht mehr nur als eine abstrakte Gefahr von übermorgen erscheinen. Braucht es vielleicht erst einen heilsamen Schock, damit auch die Letzten hierzulande begreifen, wohin „grüne“ Klimapolitik,  „grüner“ Sanktionseifer und „grüne“ Kriegstreiberei führen?

Der Krieg in der Ukraine und in seinem Gefolge die sich dramatisch zuspitzenden Spannungen in den Ostwest-Beziehungen könnten das Horrorszenario eines tagelangen flächendeckenden Stromausfalls von heute auf morgen mit brutaler Wucht Wirklichkeit werden lassen. Ein akuter Gasmangel bei einem Stopp russischer Lieferungen würde laut Experten sehr schnell zu einer Destabilisierung des Stromnetzes führen. Hinzu kommt: Auch Cyberattacken können die Stromversorgung lahm legen.

Stromausfall-Szenario trifft auch Internet, Telefon und TV

Viele Menschen hierzulande und unter ihnen insbesondere die 18 Prozent „Grünen“-Wähler in NRW dürften sich noch gar nicht im Klaren darüber sein, welche katastrophalen Ausmaße ein Blackout zur Folge haben würde. Nicht nur die sogenannte kritische Infrastruktur (Verkehr, Krankenhäuser, Kühl- und Lieferketten) wäre betroffen, sondern praktisch jeder Lebensbereich. Mögliche Folgen eines flächendeckenden Stromausfalls hatte bereits vor mehr als zehn Jahren das „Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag“ (TAB) beschrieben. Das Horror-Szenario erscheint heute bedrohlicher denn je: 

  • Sofort betroffen wären Supermärkte und Apotheken! Nicht nur die Kasse, auch Beleuchtung und Kühlung funktionieren bei einem Blackout nicht mehr.
  • Endgeräte wie Smartphone (leerer Akku), Computer, Telefon und Fernseher gehen nicht mehr. Das bedeutet: Wer sich via Internet oder TV informieren will, ist bei einem Stromausfall von jeglicher Informationsquelle abgeschnitten. Weder öffentliche Nachrichten aus der Politik und dem aktuellen Weltgeschehen, noch Lebenszeichen von Freunden und Verwandten sind dann noch zugänglich.
  • Ohne Strom fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel wie S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn oder Regional- und Fernzüge mehr. Der Flugverkehr bricht zusammen. 
  • Auch an den Tankstellen dürfte sehr schnell Schluss sein. Denn ohne Strom funktioniert keine elektrische Pumpe an der Zapfsäule. Autos, Busse und Lkws bleiben stehen. Anmerkung der Redaktion: Zum Glück gibt es ja noch das von den „Grünen“ propagierte Lastenfahrrad!
  • Ohne Strom gibt es auch innerhalb weniger Tage kein fließendes Wasser mehr. Folge: Die Hygienebedingungen verschlechtern sich, Toiletten verstopfen, Krankheitskeime können sich besser und schneller ausbreiten.
  • Allgemein wird die Gesundheitsversorgung durch ein Blackout schwer belastet. Im Schnitt nur 24 Stunden reicht die Stromversorgung für den Notbetrieb in deutschen Krankenhäusern. Besonders gefährdet sind Diabetiker, die auf gekühltes Insulin angewiesen sind. Auch Dialyse-Patienten und -Patientinnen würden von einem Blackout schwer getroffen. Ebenso Menschen, die nur mithilfe von Beatmungsgeräten ausreichend Sauerstoff erhalten.

EU erwartet schwere Unruhen

Wie real die Gefahr inzwischen ist, geht aus einem EU-Dokument hervor, das die spanische Zeitung „El País“ dieser Tage enthüllte. Brüssel warnt in einem Notfallplan davor, dass ein Gas-Lieferstopp durch Russland im Ernstfall fast alle EU-Partner treffen und zu schweren Unruhen führen werde. 

Doch wem wird bei einer Mangellage das Gas zuerst abgedreht? Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, nannte gestern Abend (17. Mai) in der ARD-Sendung „Maischberger“ bereits Einzelheiten (https://www.youtube.com/watch?v=HTamfjxInfk).

Bei einer Gasnotlage in Deutschland wären demnach Privathaushalte, Schulen und medizinische Einrichtungen (zunächst) vor Abschaltungen weitgehend geschützt. Im Fall einer Mangellage entscheidet die Bundesnetzagentur dann darüber, wer noch wie viel Gas bekommt. Gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte Müller: „Das Leben ist dann nicht mehr fröhlich und locker, und deshalb bin ich sicher, dass solche Eingriffe auf Verständnis stoßen.“

Worte, die einem nur noch kalte Schauer über den Rücken jagen angesichts von Umfragen, in denen ausgerechnet den „Grünen“ die höchste Kompetenz in Sachen sicherer Energieversorgung zugetraut wird!

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