Kategorie: Nachrichten
Vom Staat abhängige „Wissenschaftler“ sind keine – prinzipiell nicht
Die Corona-Plandemie hat es für jeden offenbar gemacht. Staatliche „wissenschaftliche“ Institute wie das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) z.B. sind dem Bundes-Gesundheitsministeriums untergeordnet und mussten als gesicherte Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung verkünden, was in Wirklichkeit Lügen waren, heimtückisch ins Gewand der Wissenschafts-Autorität gekleidet. Sie sollten den totalitären Lockdown-Maßnahmen des Staates den Anschein der Berechtigung und Notwendigkeit geben, also verbrecherischen politischen Machtzielen dienen. – Dies ist kein personelles Problem, das mit einem Personalwechsel gelöst werden könnte, sondern ein prinzipielles, grundsätzliches.
Die staatlichen Institute
Sind Wissenschaftler in einer staatlichen Institution angestellt, befinden sie sich in einem Abhängigkeitsverhältnis, in dem sie von ihren Vorgesetzten direkt oder indirekt zur Veröffentlichung gewünschter Ergebnisse angehalten werden können, die sich nicht aus objektiver wissenschaftlicher Forschung ergeben. Sie könnten sich zwar auf das Grundrecht der
Die antirussische Lobby belebt ihre Lüge wieder über die Ermordung Alexei Nawalny
Voltaire, internationale Nachrichten, #163
Planspiele unserer “Eliten”: Epstein, Gates und die Plandemie
Es scheint keine Verschwörungstheorie wild genug zu sein, um sich nicht anschließend als wahr herauszustellen. Im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Files wurden Unterhaltungen zwischen Gates, Epstein und anderen bekannt, in denen man sich über die möglichen Profite einer Plandemie unterhalten hat. Der deutsche Corona-Kritiker Stephan Homburg hat einen Blick in den Kaninchenbau geworfen und es ist erstaunlich, was da ans Tageslicht kommt.
Die US-Regierung hat Anfang 2026 unter dem Epstein Files Transparency Act über drei Millionen Seiten aus FBI-Ermittlungen, Gerichtsverfahren und Finanzunterlagen freigegeben. Die Akten drehen sich zwar hauptsächlich um den Handel mit und die Vergewaltigung von (sehr) jungen Frauen, doch es tauchen immer wieder E-Mails auf, die zeigen, wie Jeffrey Epstein sich als Vermittler in globalen Gesundheitsfragen (!) einbrachte.
Bereits 2011 versuchte Epstein, Gates für einen milliardenschweren Fonds mit JP Morgan zu gewinnen; eine E-Mail spricht von Gates’ Frustration über stagnierende Gesundheitsinvestitionen. 2013 verfasste Epstein Notizen für sich selbst, die persönliche Vorwürfe gegen Gates enthielten. Gates’ Sprecher nannte diese „absurd und komplett falsch“. Im Juni 2015 lud der norwegische Diplomat Terje Rød-Larsen Epstein und Bill Gates zu einer Konferenz der Großkopferten in Genf ein. Das Thema war die Plandemie, „Preparing for Pandemics: Lessons Learned for More Effective Responses“ unter Beteiligung der WHO. Warum ein verurteilter Sexualstraftäter bei solchen Runden eingeladen wird, ist etwas verwunderlich, aber Epstein war offenbar ein als unverzichtbar angesehener Vermittler.
Zwei Jahre später, im März 2017, landet eine Projektliste aus Gates’ „Gesundheits“-Denkfabrik bgC3 auf Epsteins Schreibtisch. Unter Punkt fünf steht „Follow-up recommendations and/or technical specifications for Strain pandemic simulation“. Boris Nikolic, Wissenschaftsberater der Gates-Stiftung, ist auch im Verteiler. Epstein antwortet zustimmend mit „Okay“. Gleichzeitig wird über Donor-Advised Funds gesprochen, steuerbegünstigte Stiftungskonstruktionen, die mit JP Morgan umgesetzt werden sollten. Genau jene Bank, die laut Untersuchungen über 15 Jahre mehr als eine Milliarde Dollar für Epstein abgewickelt hat, obwohl interne Warnungen vorlagen.
Dann der Vorabend der Plandemie. Am 4. September 2019 pumpt die Bill & Melinda Gates Foundation 55 Millionen US-Dollar in das bis dahin ebenso unbekannte wie erfolglose Startup BioNTech mit Option auf weitere 45 Millionen. Nur wenige Monate später bricht COVID-19 aus und BioNTech liefert mit Pfizer gegen alle üblichen Zulassungsregeln im Handumdrehen den mRNA-“Impfstoff“, der dem Unternehmen märchenhafte Milliardenprofite einbringt. Interessant ist auch, dass der Banker Ryan Richardson, zuvor bei JP Morgan im Gesundheitsbereich tätig, bereits 2018 zu BioNTech gewechselt war und dort die globale Wachstumsstrategie mitgestaltete.
Stefan Homburg, Ökonom und langjähriger Kritiker der Corona-Politik, hat sich die Akten genauer vorgenommen und in Videos wie „Krumme Pandemiedeals“ sowie auf seinem X-Account systematisch aufbereitet. Er beschreibt Epstein als Spinne im Netz, der mit Gates, JP Morgan und der WHO Strategien entwickelte, wie man aus Pandemien Kapital schlägt.
Homburg verweist auf eine von Epstein konzipierte Biosecurity-Konferenz mit Militärs, Philanthropen und Soros’ Open Society Foundation. Der Präsident des beteiligten International Peace Institute musste später zurücktreten, weil er persönlich Geld von Epstein erhalten hatte. Auf X postet Homburg am 18. Februar 2026 Bilder und Links, die zeigen, wie „Gesundheit“ als Geschäftsfeld getarnt wurde, von Impf-Tricks in Afrika bis hin zu Fonds, die staatliche Gelder in private Taschen umlenken sollten. Homburg zitiert die Nikolic-E-Mail, in der Epstein vorschlägt, Afrikaner mit „Kerzen und Spiegeln“ zum Impfen zu locken. In Deutschland war es dann die Bratwurst, welche die Menschen zur mRNA-Spritze bringen sollte.
Gates selbst distanziert sich im Nachhinein. Die Treffen seien nur philanthropisch gewesen, Epstein habe ihn nicht erpresst, alle Vorwürfe seien „absurd“. Seine Stiftung betont, es habe keine Zahlungen an Epstein gegeben und keine gemeinsamen Fonds. Aber warum traf sich der damals reichste Mann der Welt mehrmals mit einem registrierten Sexualstraftäter? Warum die Investition in das unbekannte BioNTech kurz vor der Ausrufung der Plandemie durch die WHO? Warum der Wechsel eines JPM-Bankers zu BioNTech genau zum richtigen Zeitpunkt? Zufälle über Zufälle. Es scheint, dass Epstein mehr für Gates zu bieten hatte, als junge Mädchen. Er war ein globaler Vermittler von Kontakten.
Homburg fasst es zusammen. Die Pharma-Branche lag vor 2020 am Boden, die Plandemie hat sie wiederbelebt. Die Epstein-Files zeigen ein System, in dem unsere „Eliten“ Krisen simulieren, vorbereiten und im Falle ihres (rein zufälligen) Eintreffens von ihnen profitieren. Es ist ein hochprofessionelles Ökosystem, in dem Vorbereitung, Finanzierung und Profite nahtlos ineinandergreifen. Die zeitliche Nähe von Simulationen, Investitionen und dem realen Ausbruch, kombiniert mit Epsteins zentraler Rolle, ist – um es vorsichtig zu formulieren – interessant.
Auch wirft ein verurteilter Sexualstraftäter als Knotenpunkt in der globalen Gesundheitspolitik grundsätzliche Fragen zu Interessenkonflikten, Transparenz und Kontrolle der Mächtigen auf. Fast scheint es so, als ob eine Gruppe von selbsternannten Weltenlenkern fernab jeder demokratischen Kontrolle und jeder Rechtfertigungspflicht schaltet und waltet wie sie will. Vom Kindesmissbrauch bis zur Plandemie tut sich in den Epstein-Files ein Abgrund auf, in den wir dringend blicken müssen. Um die Täter zu bestrafen und eine Wiederholung zu verhindern. Wer selbst in den Akten suchen will, hier die Links:
CDU-Vorstoß: Handyortung von Migranten – Warum eigentlich nicht?

„Perfide Menschenjagd“ schnappatmet die linke Gewerkschaft der Polizei (GdP). Grund der Aufregung: Der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) will abgetauchte ausreisepflichtige Migranten per Handyortung von der Polizei aufspüren lassen. Es sollte „möglich sein, technische Möglichkeiten zu nutzen, um Ausreisepflichtige, die sich einer Abschiebemaßnahme entziehen, zu orten“.
Poseck will eine entsprechende Initiative bei der nächsten Innenministerkonferenz von Bund und Ländern im Juni einbringen. Rückendeckung bekam er von seinem baden-württembergischen Amtskollegen Thomas Strobl (CDU). „Das ist ein sehr guter Vorschlag“, sagte Strobl auf Welt TV.
Die dem DGB angehörende und als SPD-nah geltende Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte den Vorschlag scharf. Es sei nicht die Aufgabe der Polizei, Abschiebungen umzusetzen, sagte der GdP-Vorsitzende Jochen Kopelke den Zeitungen des linksgrünen „RedaktionsNetzwerks Deutschland“ (RND). Eine „perfide Menschenjagd“ nach dem Vorbild der US-Migrationsbehörde ICE lehne die GdP ab. Die Ausländerbehörden und das Bundesamt für Migration (BAMF) müssten ihre eigenen Vollzugsdefizite endlich auflösen und „nicht die Polizei für Observationen und Handyortungen missbrauchen“.
Fakt ist: 2025 scheiterten allein in Hessen laut Poseck 1.365 Abschiebungen. Das waren 41 Prozent aller geplanten Maßnahmen. 2024 habe diese Quote sogar noch bei 46 Prozent und 2023 bei 52 Prozent gelegen.
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Ehemaliger CIA-Analyst legt die US-Informationsoperation im Iran offen
Verfasst vom ehemaligen CIA-Offizier Larry Johnson
Als Teil der US-Kampagne zur Herbeiführung eines Regimewechsels im Iran nutzen das US-Militär und die Geheimdienste die sogenannte Operational Preparation of the Environment, auch OPE genannt. OPE wird in gemeinsamen Veröffentlichungen (z. B. JP 3-05 Special Operations) definiert als nicht-nachrichtendienstliche Aktivitäten, die vor oder zur Vorbereitung möglicher militärischer Operationen durchgeführt werden, um Bedingungen für den Erfolg zu schaffen. Sie umfasst die Gestaltung des operativen Umfelds durch Aufklärung, Überwachung, Informationsoperationen, zivile Angelegenheiten, psychologische Operationen und andere vorbereitende Maßnahmen – häufig in verweigerten oder politisch sensiblen Gebieten.
Ich glaube, dass eine der wichtigsten OPE-Maßnahmen darin besteht, die US-Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die überwältigende Mehrheit der Iraner die Islamische Republik verabscheut und ihren Sturz will. Meiner Meinung nach ist ein zentraler Akteur in dieser OPE ein Umfrageinstitut namens GAMAAN. GAMAAN (Group for Analyzing and Measuring Attitudes in Iran) arbeitet mit dem VPN-Dienst Psiphon zusammen, der im Iran weit verbreitet ist. Die Ergebnisse von GAMAAN zeichnen durchgehend ein Bild massiver Opposition gegen das iranische Regime.
Laut GAMAAN-Umfragen, die vor 2025 durchgeführt wurden, lehnt eine deutliche Mehrheit der Iraner – rund 70 % – die Fortführung der Islamischen Republik ab. Der höchste Oppositionswert, 81 %, wurde während des „Frau, Leben, Freiheit“-Aufstands Ende 2022 gemessen. Die Unterstützung für „die Prinzipien der Islamischen Revolution und den Obersten Führer“ ist von 18 % im Jahr 2022 auf 11 % im Jahr 2024 gesunken. Die Opposition gegen die Islamische Republik ist unter Jugendlichen, Stadtbewohnern und Hochgebildeten höher. Eine überwältigende Mehrheit der Iraner (89 %) unterstützt Demokratie.
Nur etwa 20 % der Iraner unterstützen die Fortführung der Islamischen Republik. Gefragt nach bevorzugten Alternativen sprechen sich etwa 26 % für eine säkulare Republik aus und rund 21 % unterstützen eine Monarchie. Für 11 % spielt die konkrete Form des Alternativsystems keine Rolle. Etwa 22 % geben an, nicht genügend Informationen zu haben, um ein alternatives System zu wählen.
Aber wie sieht es mit den Finanzierungsquellen von GAMAAN und Psiphon VPN aus? Beginnen wir mit GAMAAN. GAMAAN beschreibt sich als unabhängige, gemeinnützige Forschungsstiftung mit Sitz in den Niederlanden. Es betont seine akademische Verankerung (z. B. gegründet von Wissenschaftlern an niederländischen Universitäten wie Tilburg und Utrecht) sowie innovative Online-Methoden (z. B. anonymes Sampling über VPNs wie Psiphon), um Selbstzensur in autoritären Kontexten zu überwinden.
GAMAAN arbeitet unter der Aufsicht eines Vorstands, zu dem Dr. Ammar Maleki (Gründer und Direktor), Assistenzprofessor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Tilburg, und Dr. Pooyan Tamimi Arab, außerordentlicher Professor für Säkularismus- und Religionsstudien an der Universität Utrecht, gehören. Maleki ist Assistenzprofessor für Vergleichende Politikwissenschaft und selbsternannter Aktivist für Demokratie in seinem Heimatland Iran. Kritisch ist, dass er seine politische Haltung nicht verbirgt – sein Profil an der Universität Tilburg erklärt ausdrücklich, dass er „ein pro-demokratischer Aktivist und politischer Analyst der iranischen Politik“ sei und versuche, „Einfluss auf politische Debatten rund um die Demokratisierung des Iran zu nehmen“.
Hier wird das Bild umstrittener. GAMAAN hat sich auf den von der US-Regierung finanzierten VPN-Anbieter Psiphon gestützt, um seine Umfragen zu verbreiten; es hat mit dem von USAID finanzierten Tony Blair Institute zusammengearbeitet; und es hat mit der Historikerin Ladan Boroumand kooperiert und von ihr finanzielle Mittel erhalten. Boroumand ist Mitbegründerin des Abdorrahman Boroumand Center for Human Rights in Iran, das wiederum von der US-regierungsfinanzierten National Endowment for Democracy (NED) unterstützt wird.
Psiphon gehört und wird betrieben von Psiphon Inc., einer kanadischen Gesellschaft mit Sitz in Ontario. Psiphon wurde ursprünglich vom Citizen Lab der Universität Toronto entwickelt; Version 1.0 startete am 1. Dezember 2006 als Open-Source-Software. Anfang 2007 wurde Psiphon Inc. als unabhängige kanadische Gesellschaft gegründet, getrennt vom Citizen Lab und der Universität Toronto.
Die Finanzierungsgeschichte ist bemerkenswert. 2008 erhielt Psiphon Inc. Unterzuschüsse aus dem Internet-Freedom-Programm des US-Außenministeriums, verwaltet durch das Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor. 2010 begann Psiphon, Dienste für das Broadcasting Board of Governors (USA), das US-Außenministerium und die BBC bereitzustellen. Zuletzt kündigte der Open Technology Fund (OTF) im April 2024 eine erhöhte langfristige Finanzierung für Psiphon an, wobei nachfolgende OTF-Zuwendungen insgesamt 18,54 Millionen US-Dollar für 2024 und 5,87 Millionen US-Dollar für 2025 umfassen.
Der Open Technology Fund (OTF) wird von der US Agency for Global Media (USAGM) verwaltet, einer unabhängigen Bundesbehörde der US-Regierung. USAGM stellt dem OTF die primäre Finanzierung durch jährliche Zuschüsse zur Verfügung, die aus Kongressmitteln im Rahmen des Budgets für das Außenministerium, Auslandsoperationen und verwandte Programme stammen. Der OTF operiert seit 2019 als unabhängige gemeinnützige Körperschaft, bleibt jedoch Zuschussempfänger unter Aufsicht und Governance von USAGM, wie es vom Kongress autorisiert wurde (z. B. durch den National Defense Authorization Act von 2021).
Obwohl Psiphon Inc. technisch gesehen ein unabhängiges kanadisches Unternehmen ist, wurde es historisch erheblich von der US-Regierung und anderen westlichen Institutionen finanziert – eine Tatsache, die angesichts seiner Rolle als methodischer Partner für die GAMAAN-Umfragen im Iran bemerkenswert ist. Mit anderen Worten: Es handelt sich um einen vorgeschalteten Akteur, der meiner Meinung nach und basierend auf meiner Erfahrung eine CIA-Informationsoperation unterstützt, um den Iran als ein Land darzustellen, das kurz vor dem Sturz der Islamischen Republik steht.
Es gibt eine alternative Umfragedatenbank, die ein radikal anderes Bild der Stimmung im Iran in Bezug auf die Islamische Republik zeichnet. Das Center for International and Security Studies at Maryland hat eine separate Umfrageserie mittels telefonbasierter Methoden durchgeführt, die moderatere Ergebnisse zeigt. Die Ergebnisse aus 2023 und 2024 ergaben, dass etwa 75 % der Befragten erwarten, dass Irans Verfassung und politisches System in zehn Jahren ungefähr gleich bleiben werden, und nur 17 % stimmten den Forderungen von Demonstranten zu, die Islamische Republik zu ersetzen. Allerdings sind inzwischen drei von fünf der Meinung, die Regierung solle bei der Durchsetzung islamischer Gesetze nicht streng sein, deutlich mehr als 2018, und die Unterstützung für Forderungen, die Regierung solle Korruption bekämpfen, ist seit 2018 nahezu einhellig.
Zu den Protesten selbst: 2024 danach gefragt, an Demonstrationswellen der vergangenen zehn Jahre zu denken, sagen zwei Drittel, deren Hauptziel sei gewesen, zu fordern, dass Beamte stärker auf die Probleme der Menschen eingehen, während nur jeder Fünfte meint, das Hauptziel sei größere Freiheiten oder ein Systemwechsel gewesen.
Präsident Pezeshkian wurde laut Umfragen von 2024 zu Beginn seiner Amtszeit von 66 % positiv bewertet, und 70 % äußerten Vertrauen, dass er ein ehrlicher und vertrauenswürdiger Präsident sein werde, wenngleich nur ein Viertel sehr zuversichtlich war. Mehrheiten äußerten ein gewisses Vertrauen, dass er die Beziehungen zu Nachbarländern verbessern und die Freiheiten der Bürger, insbesondere die Rechte von Frauen, schützen könne, jedoch haben Mehrheiten kein Vertrauen, dass er die Inflation senken oder die Beziehungen zum Westen verbessern könne.
Seit Israels überraschendem Angriff am 13. Juni 2025 gab es keine neuen Umfragen. Basierend auf meinen Gesprächen mit Nima und Professor Marandi war die Reaktion im Iran ähnlich wie in den Vereinigten Staaten nach den Anschlägen vom 11. September – die nationale Einheit nahm zu.
Die gescheiterte Farbrevolution, die am 28. Dezember 2025 von den Vereinigten Staaten und Israel gestartet wurde, hat die Unterstützung für die Islamische Republik verstärkt. Präsident Pezeshkian hat offen die wirtschaftlichen Versäumnisse seiner Regierung eingeräumt und einige Reformschritte eingeleitet. Eine wichtigere Entwicklung war die Unterzeichnung des Trilateralen Sicherheitsabkommens mit Russland und China Ende Januar. Diese beiden Länder stellen nun mehr Ressourcen und Unterstützung bereit, um die iranische Regierung zu stabilisieren und das wirtschaftliche Leben der iranischen Bevölkerung zu verbessern.
Donald Trumps Drohungen, den Iran anzugreifen, wirken sich bei der Mehrheit der Bevölkerung im Iran kontraproduktiv aus. Ja, es gibt einige Iraner, die weiterhin das Ende der Islamischen Republik wollen, aber sie sind deutlich in der Minderheit. Erinnern Sie sich an den Popularitätsschub, den George W. Bush nach dem 11. September erlebte? Er gewann sogar Unterstützung von Demokraten, die ihn zuvor verachtet hatten. Dasselbe Phänomen hat im Iran stattgefunden. Vor dem Angriff vom 13. Juni 2025 hatten Iraner unter 50 Jahren keine lebhafte Erinnerung an den Iran-Irak-Krieg – in dem der Iran mit Ermutigung und Unterstützung der Vereinigten Staaten angegriffen wurde. Der Angriff im Juni 2025, zusammen mit den von außen angestachelten Protesten und Gewalttaten Ende Dezember 2025, haben ein neues Gefühl des Nationalismus in der iranischen Öffentlichkeit geweckt, das die Unterstützung für die Islamische Republik gestärkt hat.
Der Glaube im Westen, der Iran sei heute verwundbarer als zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten 46 Jahren, ist das Produkt einer von den USA finanzierten Propagandakampagne, die sich auf einen ideologisch voreingenommenen Meinungsforscher stützte, um Ergebnisse zu produzieren, die genutzt wurden, um die meisten Amerikaner davon zu überzeugen, der Iran sehne sich danach, frei zu atmen. Alles, was wir tun müssten, sei die Führung im Iran zu beseitigen.
Australiens Problemkind: Das BoM.
Geoff Sherrington, Scientist, Melbourne, Australia.
[Alle Hervorhebungen im Original – für mich kann all das hier als Muster stehen für Manipulationen anderer offizieller Stellen. A. d. Übers.]
Dem australischen Wetterdienst Bureau of Meteorology (BoM) wird skandalöses Verhalten vorgeworfen, das gut dokumentiert ist. Dieser Artikel ist kurz, aber die meisten Links sind recht lang, da sie sehr ausführlich sind. Ich bitte um etwas Geduld, denn dieser Artikel enthält viele versteckte Schätze. Man kann ihn gerne als Referenzbibliothek nutzen.
Bitte lesen Sie eine E-Mail aus dem Jahr 2006 von Dr. David Jones, leitender Klimatologe beim BOM, an Prof. Phil Jones von der University of East Anglia. Auch unter Climategate #0601.txt .
… „Glücklicherweise sind unsere Skeptiker in Australien wissenschaftlich eher inkompetent. Für uns ist es auch einfacher, da wir eine Richtlinie haben, jedem Beschwerdeführer alle Beobachtungen jeder einzelnen Station zur Verfügung zu stellen, wenn er unsere Daten in Frage stellt (das überfordert sie in der Regel), und die australischen Daten sind ohnehin in ziemlich gutem Zustand. Um ehrlich zu sein, ist der Klimawandel hier mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir keine meteorologischen Daten mehr benötigen, um ihn zu erkennen. Jüngste Umfragen zeigen, dass die Australier den Klimawandel mittlerweile als größere Bedrohung einstufen als den weltweiten Terrorismus.“
Von Anfang an war das BOM nicht bereit, außerhalb seines eigenen Glaubensbunkers zu operieren.
Für mich begann alles hier. Prof. Phil Jones zu meinem Geologen-Kollegen Warwick Hughes, Anfang der 1990er Jahre, über seine Beobachtungen zum australischen BOM: „Warum sollte ich Ihnen die Daten zur Verfügung stellen, wenn Sie doch nur versuchen wollen, etwas daran auszusetzen zu finden?“
Fast alle Kritikpunkte der Australier am BOM haben im Wesentlichen den gleichen Ausgangspunkt: die „rohen“ historischen Tageshöchst- und -tiefsttemperaturen, die der Öffentlichkeit auf der Website Climate Data Online (CDO) des BOM zur Verfügung stehen. Fotos einiger Original-Beobachtungsbögen für Melbourne aus den Jahren 1859 und 1860 findet man hier. Beachten Sie die häufigen Korrekturen mit Stift und Tinte. Eine allgemeine Frage ist, warum solche Rohdaten selten für Analysen verwendet werden.
BOM ZITAT: „Ja – das Amt stellt der Öffentlichkeit die rohen, unbereinigten Temperaturdaten für jede Station oder jeden Standort in der nationalen Klimadatenbank sowie die bereinigten Temperaturdaten für 112 Standorte in ganz Australien zur Verfügung.
Das Amt verändert oder löscht die ursprünglichen Temperaturdaten nicht, die an den einzelnen Stationen gemessen wurden.“
Sind die „Rohdaten“ wirklich roh? Beispiele für Manipulationen finden Sie hier. (Bitte entschuldigen Sie meine Tippfehler bei den Daten JULI 2014 und JULI 2015 in der ersten Abbildung. Es muss 1914 und 1915 heißen.)
Es gibt weitere Behauptungen, wonach das BOM Daten angepasst hat. „Im Dezember 2009 hat das BOM die rohen mittleren Tiefst- und Höchsttemperaturen um etwa ein halbes Grad gegenüber den zuvor in der Datenbank der BOM-Website für August 2009 aufgezeichneten Temperaturen angehoben.”
Dann gibt es noch die Umstellung auf das metrische System, da die Originalwerte in Fahrenheit angegeben waren, während wir heute Celsius verwenden. Die BOM-Temperaturen wurden am 1. September 1972 auf das metrische System umgestellt. Die Fahrenheit-Grade wurden in Celsius umgerechnet. Dies führt zu einem Fehler, wenn zu wenige signifikante Stellen übertragen werden.
Ein weiterer Grund, diese BOM-Temperaturen anzuzweifeln, ergibt sich aus zwei unterschiedlichen und voneinander abweichenden Zusammenstellungen. Erstens aus den Jahrbüchern des Commonwealth of Australia für 1953 und 1954 und zweitens aus einer Zusammenstellung früherer Temperaturen des CSIR (vor CSIRO) aus dem Jahr 1933.
Im Laufe der Jahrzehnte gab es Änderungen bei den Messgeräten. Zunächst gab es, vereinfacht gesagt, Flüssigkeits-in-Glas-Thermometer (LIG) in großen Wetterhütten. LIG haben ihre eigenen Messunsicherheiten. Später wurden diese Schutzkästen immer kleiner, die Übereinstimmung zwischen den Schutzkästen wurde untersucht, und auch hier wurde eine falsche Erwärmung von 0,5 °C behauptet; die Thermometer wurden elektronisch mit möglicherweise unterschiedlichen Reaktionszeiten auf Veränderungen.
Die bisherigen Beispiele werfen „Unsicherheit“ auf. Dieser Beobachter war sich zwischen 81,7 und 81,8 ⁰F unsicher. Das BOM ist sich nicht sicher, ob eine Veränderung im Dezember 2009 natürlich oder vom Menschen verursacht war. Unsicherheit entsteht durch Veränderungen bei Instrumenten und Standorten. Beim Ablesen eines LIG-Thermometers gibt es eine Parallaxenunsicherheit usw.
Eine Schätzung der gesamten Messunsicherheit aller historischen Temperaturdaten des BOM fehlt, wäre aber erforderlich. Die klassische Referenz für Unsicherheit stammt vom Internationalen Büro für Maße und Gewichte (BIPM) in Frankreich, genauer aus dem Leitfaden zur Messunsicherheit (GUM). Das BOM hat seine Konformität mit dem GUM erklärt. Wichtig ist, dass der GUM keine Bestimmungen für die Verwendung von Statistiken mit Daten enthält, die auf Vermutungen beruhen, wie es bei vielen Arbeiten des BOM vermutet wird, wie z. B. ACORN-SAT.
BOM hat seine Verfahren bzgl. Unsicherheiten im Bericht ITR 716 vom März 2022 aufgeführt, der als Antwort auf meine Frage aus dem Jahr 2018 zitiert wird: „Wenn jemand wissen möchte, um wie viel Grad Celsius zwei Tagestemperaturen voneinander abweichen müssen, damit man mit Sicherheit sagen kann, dass die beiden Temperaturen statistisch unterschiedlich sind, um wie viel würden die beiden Werte dann voneinander abweichen?“ Diese Antwort zu bekommen war wie Zähne ziehen. Die Antwort war keine Antwort, da die BOM einen Zusatz hinzufügte: „Dies ist keine Schätzung der Unsicherheit der Temperaturmessung des ACORN-SAT im Feld“ – obwohl jedoch genau das gefragt worden war.
Diese Kaskade oft unkalkulierbarer Unsicherheiten hat zur Erstellung angepasster Temperatursätze geführt, obwohl fast alle aus den Originalen abgeleitet worden waren. BOM begann öffentlich mit einem „High Quality”-Satz und fügte dann sechs Versionen des Australian Climate Observation Reference Network – Surface Air Temperature (ACORN-SAT) hinzu.
ACORN-SAT verwendet Zeitreihendiagramme der Temperatur im Verhältnis zur Zeit und/oder übliche Statistiken, um Bruchstellen zu erkennen, von denen einige plausible Ursachen in den Metadaten haben, während andere „statistisch“ sind und keine bekannte Ursache haben. In der Regel gibt es kein bekanntes Verfahren, um das Ausmaß einer Anpassung zu bestimmen. Man greift auf abgeleitete Anpassungen aus den Mustern anderer Stationen zurück, die sich in der Nähe oder in einiger Entfernung befinden.
Hinweis: Es gibt eine Ausnahme. Nach Kenntnis des Autors findet sich die einzige Art von Anpassung, die frei von subjektiven Vermutungen ist, hier im Blog Bomwatch.com. Sie basiert auf Wasser, wie Regen oder Rasensprenger, die Wetterstationen durch Verdunstung kühlen. Ein Ergebnis dieser Methode von Kollegen Dr. Bill Johnston ist, dass nur wenige, wenn überhaupt, korrigierte australische Stationen über viele Jahrzehnte bis heute eine signifikante Erwärmung zeigen.
Es folgt ein typisches konventionelles Zeitreihendiagramm für Melbourne:
Die Zahl in der Box vor „x“ gibt den Trend in °C/Jahr für die Höchst- (blau) und Tiefsttemperaturen (braun) an. Visuell könnte Tmax um das Jahr 2010 einen Bruchpunkt aufweisen. Im Jahr 2014 gab es einen Stationswechsel, daher wird davon ausgegangen, dass eine gewisse Anpassung erforderlich ist, aber wie groß sollte diese Anpassung sein? Anmerkung des Autors: Ich befürworte das lineare Verfahren der kleinsten Quadrate für die Analyse dieser Zeitreihengrafiken nicht. Ich zeige es hier, weil es von anderen weit verbreitet ist.
In diesem Fall zeigen Vergleiche mit zahlreichen Stationen, dass Melbourne aus der Reihe tanzt und um wie viel. (Viel Glück beim Ableiten einer Größenordnung für die Anpassung aus benachbarten Stationen).
Diese Grafik deutet darauf hin, dass Tmax seit 1856 um 0,7 °C pro Jahrhundert und Tmin um 1,53 °C pro Jahrhundert gestiegen ist. Dies sind nicht die Zahlen, die für die Berechnung der nationalen Erderwärmung Australiens verwendet werden. Es werden angepasste ACORN-SAT-Zahlen verwendet. Das Ergebnis ist, dass Australien sich laut offizieller Angabe in den letzten 134 Jahren um 1,51 +/- 0,23 ⁰C erwärmt hat. Dies wird als falsch bezeichnet. Die bessere, unangepasste Schätzung liegt bei weniger als 1 ⁰C in diesem Zeitraum.
Anpassungen und selektive Auswahl werden verwendet, um Geschichten aus diesen CDO-Daten zu erstellen. Naturereignisse wie Hitzewellen werden als „katastrophal“ bezeichnet. Zwei Verursacherinnen von statistischen Hitzewellen, Autorinnen einer viel zitierten Studie, sind Lisa Alexander und Sarah Perkins-Kirkpatrick. Die australische Wissenschaftlerin Joelle Gergis, wie sie von Stephen McIntyre vom Blog „Climate Audit” gesehen wird, ist ein weiteres Mitglied dieses Trios junger Wissenschaftlerinnen, deren Arbeit oft von Emotionen und Rosinenpickerei geprägt ist, beispielsweise indem sie etwa das Jahr 1950 als Startdatum für ihre Analysen heranziehen.
Zahlreiche australische Bürger und Wissenschaftler haben gegen diese Berichte protestiert, da sie nicht auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das BOM hat sich für die wissenschaftsfeindliche Vorgehensweise entschieden, kritische Artikel zu ignorieren. Viele davon sind unten verlinkt. Ich entschuldige mich bei allen Autoren, die aufgrund eines Fehlers meinerseits nicht verlinkt sind, aber wissen, dass sie auf der Liste der Kritiker stehen sollten.
Die Folgen der mangelhaften Wissenschaft des BOM sind unter anderem die politische Entscheidung Australiens für „Netto-Null-Kohlenstoff“ (was auch immer das bedeuten mag), was zu einem Verlust an Stromerzeugung aus billiger und zuverlässiger Verbrennung von Kohlenwassstoffen führt. Die australische Wirtschaft leidet darunter, dass andere Länder wie die USA sich von dieser mangelhaften Wissenschaft distanzieren.
Das BOM sollte zumindest versuchen, sich den zahlreichen Kritikpunkten in diesem Artikel zu stellen und darauf zu antworten. Das Schweigen des BOM ist ohrenbetäubend. Warum weigern sie sich, auch nur auf eine einzige Frage einzugehen?
…
Weitere Artikel zu diesem Thema:
- THAT famous email explained and the first Volunteer Global Warming Skeptic « JoNova
- Climate Data Online – Map search
- https://www.geoffstuff.com/origts.jpg
- Uncertainty Of Measurement of Routine Temperatures–Part Three – Watts Up With That?
- Australian Bureau of Meteorology temperature database bug
- Temperature roundings, metrication in Australia
- Australian historic and modern temperature averages
- https://doi.org/10.3390/s23135976
- Model simulations don’t reflect the climate of Sydney and Melbourne
- (PDF) A Preliminary Investigation of Temperature Screen Design and Their Impacts on Temperature Measurements
- Another Temperature Bias: The Shrinking Stevenson Screen = Warming – Watts Up With That?
- Analysis of Parallel Tmax Data from Brisbane Aero | kenskingdom
- Thermometer Equivalence – Jennifer Marohasy
- https://doi.org/10.59161/JCGM100-2008E
- http://www.geoffstuff.com/bomitr.pdf
- https://www.geoffstuff.com/bomquest.docx
- Australian Climate Observations Reference Network – Surface Air Temperature Dataset – Dataset – Data.gov.au
- https://www.geoffstuff.com/querycoldst.docx
- About – www.BomWatch.com.au
- https://www.geoffstuff.com/halfwarm.docx
- https://www.geoffstuff.com/nothot2024.docx
- On the Measurement of Heat Waves in: Journal of Climate Volume 26 Issue 13 (2013)
- Joelle Gergis, Data Torturer « Climate Audit
- Update on Australian NetZero efforts – Climate Etc.
- Trump’s EPA revokes the “endangerment finding” on greenhouse gases, a major reversal in climate policy. Here’s what to know. – CBS News
- Dr. Strangelove | Summary, Characters, & Facts | Britannica
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/17/australias-problem-child-the-bom/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Australiens Problemkind: Das BoM. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Täglich sinkende Speicherstände High Noon beim Erdgas

– Ministerium und Behörden sehen keinen Grund zur Sorge
Wirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur beobachten, wie die Gasspeicherstände täglich sinken – ohne zu handeln. In diesen Tagen wird voraussichtlich die 20-Prozent-Grenze unterschritten werden. Gemäß Notfallplan kann dann die Versorgung eingeschränkt werden. Die Verbraucherseite wird gedrosselt werden müssen, indem Teile der Industrie heruntergefahren werden.| hristian Dittrich
von Frank Hennig
Die Füllstände der deutschen und europäischen Gasspeicher sinken immer weiter. Das ist angesichts des Wintermonats Februar nicht verwunderlich. Ein Grund zur Sorge besteht laut Ministerium und Behörden nicht. Die Aussage ist politisch motiviert, in der Realität ist eine Knappheit an Gas nicht mehr zu vermeiden. Was wäre es für ein Zeichen in die Welt, wenn Deutschland im Winter wegen Energiemangels Teile seiner Industrie herunterfahren müsste?
Niedrige Füllstände der Gasspeicher seien kein Indiz für eine Mangellage, sagt Klaus Müller, der grüne Chef der Bundesnetzagentur (BNA), der vom Kanzler inzwischen auch befördert wurde zum Aufseher über die Anwendungen der KI. Diese braucht man allerdings nicht, um eine prekäre Lage in der deutschen und europäischen Gasversorgung festzustellen.
Der Speicherstand werde aufmerksam beobachtet, sagt das Wirtschaftsministerium (BWE). Dabei handelt es sich, wie oft im politischen Raum, um eine Nullaussage. Beobachten kann man alles Mögliche, in diesem Fall setzt man es natürlich voraus. Entscheidend sind die Konsequenzen daraus. Ich beobachte auch sehr aufmerksam meinen Kontostand. Fällt dieser zu schnell und droht das Abgleiten in den teuren Dispo, gehe ich vom Beobachten zum Handeln über und gebe zum Beispiel weniger Geld aus.
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Ministerium und BNA beobachten also und geben keinen Hinweis, dass sie handeln wollen. In der Gasversorgung gibt es allerdings keinen Dispo-Kredit. „Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein“, heißt es. Wie lang ist eigentlich ein Augenblick und sollte eine so wichtige Behörde auch über den Tag hinaus denken?
Entsprechend dem Notfallplan Gas haben wir schon mit Unterschreiten der 40-Prozent-Marke in den Speichern eine kritische Situation erreicht. Da der Verbrauch weiterhin den Bezug teilweise um das Doppelte überschreitet und durch Entnahme aus den Speichern abgesichert werden muss, werden wir in diesen Tagen die 20-Prozent-Grenze unterschreiten mit der Folge, dass dann die Ausspeicherleistung rapide sinken wird und die Verbraucherseite gedrosselt werden müsste. Gemäß Notfallplan können dann Einschränkungen in der Versorgung vorgenommen werden. Das ist aber nicht zwingend vorgeschrieben, auch nicht, in welcher Reihenfolge welche Verbraucher betroffen wären. Man verweist beruhigend auf den geschützten Bereich der Wärmeversorgung durch KWK-Gaskraftwerke von Wohnungen, Krankenhäusern, Schulen und ähnlichen Verbrauchern.
Also bleiben für die Verbrauchsreduzierung nicht lebensnotwendige Abnehmer wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen und natürlich käme ein Zurückfahren industrieller Verbraucher in den Fokus. Diese Einschränkungen würden nicht nur für ein paar Tage gelten, sondern so lange, bis die Bilanz von Gas-Aufkommen und -Verbrauch zumindest wieder ausgeglichen wäre. Das dürfte mehrere Wochen bis Monate dauern.
Unternehmen würden schwierig abzuwehrende Schadenersatzforderungen stellen, da die Regierung mit den Notfallmaßnahmen gegen das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verstößt. Auf höhere Gewalt kann man sich nicht berufen, da man vorher systemsichernde Kraftwerke für die Strom- und Wärmeversorgung bewusst abgeschaltet hat. Regierungstreue deutsche Gerichte könnten nur eingeschränkt helfen, da auch internationale Gerichte angerufen würden.
Was kommt?
Der letze Rest aus den Speichern fließt nur langsam ins Netz. Insbesondere Bayern könnte aufgrund der langen Leitung, also der großen Entfernung von Gas-Grenzübergangsstellen und LNG-Terminals, von Mangel betroffen sein. Aber wer, wie Herr Aiwanger, den Chemiestandort Wacker mit Windstrom versorgen will, der hat vielleicht noch ein Ass im Ärmel in Form von Biogas, Globuli-Energie oder hat wenigstens einen Fusionsreaktor bestellt. Keiner weiß es, aber es ist verdächtig ruhig in der bayerischen Politik und den dort regierungsbegleitenden Medien.
Die Importe von Röhrengas kommen gegenwärtig vor allem aus Norwegen, auch aus Belgien und Holland. Unsere eigenen Ressourcen mit modernen Fördermethoden zu nutzen, ist weiterhin ein Tabu. Die holländischen Speicher sind allerdings leerer als unsere. Wenn diese ausfallen, werden wir auch von den tiefliegenden Nachbarn kein Gas mehr bekommen. Im Januar erfolgten noch erhebliche Lieferungen von russischem LNG in die EU aus dem Yamal-Feld. Damit soll bekanntlich 2027 Schluss sein und unsere politischen Spitzenkräfte verkünden, nie, nie mehr russisches Gas importieren zu wollen. 2027 allerdings beginnen wir, Gaskraftwerke zu bauen. Die müssen zumindest einen Teil der Kohlekraftwerke ersetzen, die noch abgeschaltet werden sollen.
Was kommt nicht?
Wirtschaftsministerium, Bundesnetzagentur und Medien halten den Ball flach. Die Gelassenheit wird mit einer veränderten Rolle der Speicher begründet. Durch die Möglichkeit, variable Mengen an LNG zu importieren, seien weniger Speicher nötig als bei reiner Lieferung von Röhrengas wie in der Vergangenheit.
Der bisherige LNG-Anteil am Import lag bei maximal 13 Prozent. Eine TE-Anfrage an das Wirtschaftsministerium, wie schnell und wie hoch man diesen Anteil steigern kann, wurde nicht beantwortet. Mag sein, dass freie Slots, also Liegeplätze an den Regasifizierungsschiffen, vorhanden sind, aber wo sind die LNG-Tanker? Kein Schiff wird kommen, jedenfalls nicht auf Zuruf wie beim Versandhändler, der notfalls per Express liefert.
Vor Mukran auf der Insel Rügen lag sehr lange ein Tanker im Eis fest. Neue Schiffe kommen noch nicht durch, schwere Eisbrecher müssen erst organisiert werden. Die nackten Zahlen der BNA widersprechen der Aussage der Flexibilität des LNG-Imports. Wurden vom 1. bis 31. Januar noch durchschnittlich 370 Gigawattstunden (GWh) LNG pro Tag importiert, waren es vom 1. bis 15. Februar durchschnittlich 222 GWh und damit nur noch 7 Prozent des Gesamtimports an Erdgas.
Das ist Flexibilität nach unten, bedingt durch Faktoren wie den Winter in Europa und den USA und die neue Abhängigkeit von den Amerikanern. Offensichtlich handelt es sich bei der regierungsamtlich vertretenen These von signifikant steigerbaren LNG-Importen um ein Fake. Wer die Lage beobachtet, müsste es besser wissen.
Bürger der Welt, schaut auf dieses Land!
Der jetzige Trend läuft auf eine völlige Entleerung der Speicher hinaus, mit den oben beschriebenen Folgen. Die Regierung schweigt und handelt nicht, parteitaktische Motive sind naheliegend. Die Ausrufung einer Mangel- oder Notlage könnte die Wahlen in Baden-Württemberg am 8. März beeinflussen, sicher nicht zum Vorteil der im Bund regierenden Parteien. Man kann das so machen, es zeigt aber, dass die Parteien Macht und Machterhalt über das Wohl des Landes stellen. Außerdem könnte es nur für den Wahltag 8. März helfen. Bis zum 22. März, den Wahlen in Rheinland-Pfalz, lässt sich die Lage nicht mehr schönreden oder vertuschen, bis dahin haben die Realitäten die Tür eingetreten.
Die weiteren Folgen davon wären katastrophal und würden weit über kurzfristige Parteipolitik und den akuten Schaden hinausreichen. Was wäre es für ein Zeichen in die Welt, wenn Deutschland, eines der Länder, von dem die Industrialisierung ausging, das Land der Dichter, Denker und Ingenieure, der ehemalige Exportweltmeister, bewundert für seine starke Industrie, in einem Winter aufgrund Energiemangels Teile seiner Industrie herunterfahren muss?
Die Reputation als sicherer Wirtschaftsstandort wäre verloren. International agierende Unternehmen würden bei Investitionsvorhaben Deutschland von ihrer Landkarte streichen. Bestehende Unternehmen würden den Exodus planen. In der EU, der OECD, der Welthandelsorganisation, der Weltbank und bei anderen Organisationen wird man die Stirn in Falten legen beim Nachdenken über Deutschland und die künftigen Beziehungen. Auch das Triple-A steht in Frage.
Man will das Thema solange wie möglich verschweigen und durchschwitzen. Es bleibt nichts außer der Hoffnung auf den Wettergott und zügig steigende Temperaturen. Ein Ausdruck der Hilflosigkeit, aber wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, fehlen die Optionen. Da hilft kein grüner Voodoo-Zauber mit dem Tanz ums Windrad.
Einmal vollmachen, bitte
Die im Frühjahr leeren Speicher müssen bis Ende Oktober wieder halbwegs gefüllt sein. Das wird teuer und ohne Staatsgeld als Unterstützung oder in Form einer Staatsreserve nicht funktionieren.
Wie der nächste Winter wird, weiß noch niemand. 2024 endete das Maximum des aktuellen solaren Zyklus, weitere kalte Winter sind möglich. Die Abschaltungen von Kohlekraftwerken sollen weitergehen. Erdgas wird knapp bleiben, grüner Wasserstoff ist nicht in Sicht. Wenn weiter schmalgebildete Politiker Klimaszenarien als Wetterbericht interpretieren, wird das sichtbar zum Problem.
Unterdessen sinken die Speicherstände, Tag für Tag.
Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier
Der Beitrag Täglich sinkende Speicherstände High Noon beim Erdgas erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Kanada will seine Armee mit Migranten auffüllen – rüstet der Staat gegen die eigenen Bürger auf?
Wenn Regierungen das Vertrauen ihres Volkes verlieren, suchen sie sich neue Beschützer. Im Kanada des Globalisten-Lieblings Mark Carney wird dies nun umgesetzt. Unter dem Deckmantel des Fachkräftemangels öffnet Ottawa die Tore der Kasernen für ausländische Söldner.
Kanada, einst das gelobte Land der liberalen Demokratie, versinkt im Chaos. Die Wohnungsnot ist katastrophal, die Inflation frisst die Ersparnisse der Mittelschicht auf, und eine beispiellose Masseneinwanderung von drei Millionen Menschen in nur fünf Jahren hat das soziale Gefüge bis zum Zerreißen gespannt. Doch statt die Grenzen zu schließen und sich um die eigene Bevölkerung zu kümmern, zündet die liberale Regierung des Trudeau-Nachfolgers nun die nächste Stufe der Eskalation.
Premierminister Mark Carney – ein Mann, der in Davos Stammgast ist – versprach zwar eine “Straffung” der Einwanderungspolitik, doch das Kleingedruckte enthüllt einen perfiden Plan: Kanada will gezielt ausländische Soldaten anwerben und ihnen im Gegenzug die Staatsbürgerschaft, anbieten.
Am 18. Februar 2026 ließ Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab die Katze aus dem Sack. Über das neue “Express Entry“-System wurde eine eigene Kategorie für “hochqualifizierte militärische Bewerbe”“ geschaffen. Offiziell spricht man von Ärzten, Krankenschwestern oder Piloten – das übliche Beruhigungsmittel für die Öffentlichkeit. Doch ein Blick in die Details der Klassifizierungscodes (NOC) offenbart das wahre Ausmaß. Die Kategorien für “Operation members” (NOC 43204) sind so schwammig formuliert, dass sie Tür und Tor für Kampftruppen öffnen.
Es gibt keinen expliziten Ausschluss von Kampfeinsätzen. Spezialkräfte, die Waffen bedienen oder Überwachungssysteme konfigurieren, fallen genau in dieses Raster. Im Klartext heißt dies: Die Regierung schafft sich eine rechtliche Hintertür, um fremde Soldaten ins Land zu holen, die nicht als Infanterie deklariert sind, aber genau diese Aufgaben übernehmen können.
Die kanadischen Streitkräfte (CAF) leiden – wie auch jene der meisten europäischen Länder – unter einem massiven Rekrutierungsproblem. Ihnen fehlen 14.000 Mann. Doch statt den Dienst am Vaterland für junge Kanadier wieder attraktiv zu machen, importiert man das Personal lieber. Doch damit gehen auch massive Probleme einher. Es geht nämlich auch um Loyalität. Ein ausländischer Soldat, der seinen Pass nur durch den Dienst an der Regierung erhält, stellt keine Fragen. Er hat keine Bindung zur Geschichte des Landes, keine Verwandten in den Provinzen, die unter der Politik leiden, und keine Hemmungen, Befehle auszuführen, die ein einheimischer Soldat vielleicht verweigern würde.
In einem Land, das zunehmend auf drakonische Gesetze gegen Meinungsfreiheit und Waffenbesitz setzt und in dem rund 40 Prozent der Bevölkerung konservativ und regierungskritisch eingestellt sind, ist eine solche Truppe Gold wert. Es ist die ultimative Versicherungspolice für eine globalistische Elite, die ihrer eigenen Ziele gegen den Willen der Menschen durchdrücken will.
Das sind Vorstellungen, die man auch in und für Europa bereits hat. Das Ziel ist überall dasselbe: Die Schaffung eines Sicherheitsapparates, der losgelöst ist von der nationalen Identität der Mehrheitsbevölkerung. Wenn der Bürger nicht mehr spurt, wird er ausgetauscht – nicht nur an der Wahlurne, sondern nun auch in der Uniform. Kanada liefert gerade eine weitere Blaupause für den post-nationalen Staat, der seine Sicherheit nicht mehr in die Hände seiner Bürger legt, sondern in jene ausländischer Söldner. Die Frage, die sich jeder Kanadier – und bald auch jeder Europäer – stellen muss, lautet: Auf wen werden diese Gewehre am Ende gerichtet sein?
Merkel-Festspiele auf dem CDU-Parteitag: Auf einmal sieht Friedrich Merz ganz alt aus!

Merkel-Hochamt in Stuttgart: Der heute (20.Februar) beginnende CDU-Parteitag in Stuttgart steht ganz im Zeichen der Masseneinwanderungskanzlerin. Der Jubel der noch immer vermerkelten Links-Union dürfte keine Grenzen kennen. Es ist eine unheimliche Sehnsucht, die Friedrich Merz noch älter aussehen lässt, als er mit seinen 70 Jahren ohnehin schon ist.
In der Stuttgarter Messe hat der 38. CDU-Bundesparteitag begonnen. Der zweitägige Kongress dürfte zu einem Hochamt für Ex-Kanzlerin Angela Merkel werden. Da weiß man zum Auftakt des Landtagswahljahres 2026, woran man bei der linksgrünen Union wirklich ist.
Erstmals seit 2019 nimmt Merkel wieder an einem Präsenzparteitag der CDU teil. Sie kommt auf Einladung des Bundesvorstandes als „Ehrengast“. Zuletzt blieb sie allen CDU-Parteitagen demonstrativ fern. Ihre Abwesenheit begründete Merkel mit ihrem „nachamtlichen Verständnis“, grundsätzlich nicht am tagesaktuellen Geschehen teilzunehmen. Das dürfte sich geändert haben. Es sagt einiges darüber aus, in welche Richtung sich die linksgrüne CDU bewegt.
Friedrich Merz, so der Eindruck vieler in der Union, verliert zunehmend an Rückhalt als Parteichef. Seine „Kanzler-Werte“ sind im Tiefkeller: Nicht einmal mehr ein Viertel der Deutschen ist mit seiner Performance zufrieden. Merz steht nach bereits einem Dreivierteljahr dort, wo sein krachend gescheiterter Amtsvorgänger Olaf Scholz (SPD) nach dreieinhalb Jahren aufgehört hat.
„Merkelianer“ wittern Morgenluft
Die „Merkelianer“ in der CDU machen hinter den Kulissen gegen ihren Intimfeind Friedrich Merz mobil. Das jüngste Gerücht: Merkel könnte auf Vorschlag der „Grünen“ 2027 als Bundespräsidentin auf die politische Bühne zurückkehren, was Merz kaum verhindern könnte und ihn endgültig in den Schatten stellen würde.
Die Ouvertüre für die Merkel-Nostalgieoper ist längst geschrieben: Bundesbildungsministerin Karin Prien, Vertraute des Kieler Zensur-Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) und bekennende „Antifa“-Sympathisantin, pries die Ex-Kanzlerin zur Einstimmung auf den Stuttgarter Parteitag schon mal in den höchsten Tönen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ (Düsseldorf) sagte Prien: „Ohne Angela Merkel ist die CDU nicht vollständig.“
Für Merz ist der Stuttgarter Parteitag der erste, seit er Kanzler ist. Die „Stunde der Wahrheit“ schlägt für ihn am Nachmittag bei der Wiederwahl zum CDU-Chef. Fast 90 Prozent waren es beim Parteitag vor zwei Jahren.
In den Reihen der Delegierten heißt es, man werde „ordentlich Dampf“ ablassen angesichts der von Merz gebrochenen Wahlversprechen (u.a. Schuldenorgien, Rente, Steuerpolitik, Migration). Verwiesen wird auf die Schlappe die Markus Söder jüngst beim CSU-Parteitag einstecken musste: magere 83,6 Prozent.
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Projekt Molecule: Der 14-Seiten-Plan für eine private Pandemie-Regierung – versteckt in den Epstein-Akten
Einblick in das Projekt Molecule – Wie JPMorgan und die Gates Foundation die Biologie zu einer investitionswürdigen Infrastruktur gemacht haben
Von Sayer Ji
Biosicherheit als Regierungsform und die stille Aushöhlung der Souveränität – TEIL 2 einer Serie
Dies ist Teil 2 einer Serie.
In den Epstein-Akten versteckt sich ein 14-seitiger Vorschlag von JPMorgan mit dem Titel „Project Molecule“ – eine formelle Partnerschaft mit der Bill & Melinda Gates Foundation, um die Pandemievorsorge in ein dauerhaft geregeltes, privat kontrolliertes, transnationales System für die Beschaffung von Impfstoffen, die Überwachung und die globale Gesundheitsfinanzierung umzuwandeln –, das innerhalb desselben institutionellen Ökosystems entwickelt wurde, in dem ein verurteilter Sexualstraftäter als Verbindungsmann zwischen der Wall Street, der globalen Gesundheitsbranche und der politischen Macht fungierte.
(Dies ist Teil II meiner Untersuchung. Er sollte als direkte Fortsetzung von Teil I gelesen werden:
In Teil I habe ich E-Mails, Textnachrichten, Finanzvereinbarungen und Planungsdokumente dokumentiert, aus denen hervorgeht, dass Pandemien und Impfstoffe bereits Jahre vor COVID-19 als feste finanzielle und strategische Kategorien behandelt wurden. Offshore-Waffen „speziell für Impfstoffe“. Pandemien als vertikale Spendefonds. Pandemiesimulationen als technisches Ergebnis. Vermittlung von Stellen in Impfstoffteams und Pandemie-Rückversicherungseinheiten – vermittelt über das Telefon eines verurteilten Sexualstraftäters.
Ich beschrieb eine Feuerwache, die neben einer Fabrik gebaut wurde, in der Brandbeschleuniger gelagert werden, und die denselben Eigentümern gehört, die auch die Bauvorschriften verfasst haben.
Die neu veröffentlichten Materialien des Justizministeriums machen nun deutlich, dass es für die Feuerwache Baupläne gab. Sie umfassten vierzehn Seiten. Und sie hatten einen Namen.
Projekt Molecule.
Zusammenfassung
- Die Architektur hatte einen Namen: Ein 14-seitiger Kundenvorschlag von JPMorgan – Version 13 vom 31. August 2011 – enthüllt ein transnationales gemeinnütziges Investitionsvehikel namens „The Gates & J.P. Morgan Charitable Giving Fund”, das die Bill & Melinda Gates Foundation, ultrareiche globale Spender, Spender-beratene Fonds, Offshore-Gemeinnützige Strukturen und konkrete biologische Interventionen miteinander verbindet.
- Die Struktur war auf Dauer angelegt: Zu den erklärten Zielen des Vorschlags gehören „dauerhafter Betrieb und Nachfolge in der Leitung” – keine zeitlich begrenzte Kampagne, sondern eine selbstverwaltete Institution, die ihre Gründer überdauern soll, ohne Auslaufklausel und ohne verbindliche Auszahlungsvorschriften.
- Die Leitung war privat: Fünf Ebenen von Ausschüssen – Vorstand, Investitionen, Fördermittelvergabe, Management und Rechnungsprüfung – besetzt mit Warren Buffett, George Kaiser, Mary Erdoes, Melinda Gates (Vorsitzende), Susan Rice, Seth Berkley (Gavi), Jeffrey Sachs und Königin Rania von Jordanien. Keine gewählten Amtsträger. Keine vertraglichen Verpflichtungen. Keine öffentliche Rechenschaftspflicht über das hinaus, was der eigene Prüfungsausschuss der Einrichtung festgelegt hat.
- Das Geld wurde operativ eingesetzt: Auf einer einzigen Folie sind 150 Millionen Dollar für spezifische biologische Maßnahmen zugewiesen – 40 Millionen Dollar für Polio-Impfstoffe in Afghanistan, 40 Millionen Dollar in Pakistan, 20 Millionen Dollar zur „Finanzierung des Überwachungsnetzwerks in Pakistan”, 20 Millionen Dollar für MenAfriVac in Afrika und 30 Millionen Dollar für Rotavirus-Impfstoffe in Lateinamerika.
- Der von Epstein beschriebene Offshore-Arm wurde aufgebaut: Die Drei-Einheiten-Struktur von Project Molecule – eine öffentliche US-Organisation, eine ausländische Stiftung in einer „steuerneutralen Jurisdiktion“ und länderspezifische Durchleitungsstellen – ist die institutionelle Architektur für den „Offshore-Arm – insbesondere für Impfstoffe“, den Epstein Mary Erdoes im selben Monat, in dem diese Präsentation entworfen wurde, skizzierte.
- Epsteins Fingerabdrücke sind auf der Architektur zu finden: Die Präsentation wurde von derselben JPMorgan-Privatvermögensabteilung erstellt, die von Jes Staley geleitet wird. Erdoes – dieselbe Führungskraft, die Epsteins E-Mail zum „Offshore-Arm” erhalten hat – erscheint als nicht stimmberechtigtes Mitglied des Investitionsausschusses. Die parallelen Kanäle laufen am selben strukturellen Endpunkt zusammen.
Wenn „Projekt Molekül“ wörtlich genommen wird

In Teil I habe ich den Begriff „Architektur” verwendet, um ein Muster zu beschreiben: die schrittweise Umwandlung der globalen Gesundheitsversorgung und Pandemievorsorge in ein investierbares, steuerbares System – aufgebaut vor der Krise und aktiviert während der Krise.
Dieser Begriff war präziser, als ich dachte.
Das Projekt Molecule ist keine Metapher. Es handelt sich um einen Kundenvorschlag von JPMorgan – Version 13 vom 31. August 2011 –, der ausdrücklich darauf abzielt, ein transnationales gemeinnütziges Investitionsinstrument zu schaffen, das die Bill & Melinda Gates Foundation, vermögende globale Spender, Spenderfonds, Offshore-Gemeinnützigkeitsstrukturen und konkrete biologische Interventionen miteinander verbindet: Impfstoffe, Überwachungsnetzwerke und Kampagnen zur Ausrottung von Krankheiten.
Das Deckblatt ist eindeutig:
PROJECT MOLECULE – KUNDENENTWURF Mittwoch, 31. August 2011 J.P. Morgan

Dieses Dokument wurde im Rahmen des Rechtsstreits im südlichen Bezirk von New York erstellt und mit Bates-Stempeln sowohl aus der JPMorgan-Produktion (JPM-SDNY) als auch aus der Epstein Files Task Act-Produktion (EFTA) in das Bundesregister aufgenommen. Es wurde nicht geleakt. Es wurde nicht behauptet. Es wurde im Rahmen eines Gerichtsverfahrens offengelegt.
Version 13. Denken Sie darüber nach, was das bedeutet. Dies war kein erster Entwurf. Es handelte sich um ein Dokument, das mindestens zwölf Mal überarbeitet, geprüft, diskutiert und verfeinert worden war, bevor diese Version verschickt wurde. Was auch immer das Projekt Molecule war, es war absichtlich.
Zwei Kanäle, eine Architektur

Um zu verstehen, was Project Molecule ist, muss man es zusammen mit den E-Mails lesen, die in Teil I dokumentiert sind. Denn wenn man das tut, kommt etwas zum Vorschein, das beunruhigender ist als beide Dokumentensätze für sich genommen: Punkt für Punkt, Zeile für Zeile beschreiben der informelle Kanal und der formelle Kanal dasselbe System.
Beginnen wir mit der Dauer.
Am 17. August 2011 schickte Epstein eine E-Mail an Mary Erdoes, CEO von JPMorgan Asset and Wealth Management, die er während seines Urlaubs in Maroon Bells, Colorado, schrieb, und beschrieb einen Fonds, der „auf Dauer angelegt sein und Nachfolgeregelungen enthalten würde”. Kein thematischer Spend-Down. Keine zeitlich begrenzte Initiative. Ein permanentes Vehikel, das seine Schöpfer überdauern sollte (EFTA01256269).

Vierzehn Tage später landete das Projekt Molecule Deck. Seite 3, Zusammenfassung. Zu den erklärten Zielen gehörte: „Ermöglichen Sie einen dauerhaften Betrieb und eine Nachfolge in der Unternehmensführung.“
Das gleiche Wort. Das gleiche Konzept. Der gleiche Monat. Das eine in einer E-Mail eines verurteilten Sexualstraftäters an einen Bank-CEO. Das andere in einer ausgefeilten Kundenpräsentation mit dem Stempel „Version 13“.
Betrachten wir nun die Struktur.
Epsteins E-Mail beschreibt einen Fonds, der „anfangs überwiegend amerikanisch“ sein würde, fügt jedoch hinzu: „Wir sollten jedoch mit einer Offshore-Sparte bereit sein – insbesondere für Impfstoffe“ (EFTA01256269). Er stellt sich maßgeschneiderte Anlageportfolios, vordefinierte „Silos“ und Anonymität der Spender vor.
Die Präsentation, Seite 4, schlägt drei parallele Einheiten unter einem einheitlichen Vorstand vor:
- Eine US-amerikanische öffentliche Förderorganisation (mit Unterkonten für Spenderberatungsfonds und Typ-I-Unterstützungsorganisationen für Spender, die 100 Millionen Dollar oder mehr spenden)
- Eine ausländische private gemeinnützige Stiftung in einer „steuerneutralen Gerichtsbarkeit”
- Eine inländische qualifizierte Einrichtung für länderspezifische Spenderkanäle

Der von Epstein beschriebene „Offshore-Arm“ ist die zweite Einheit – eine ausländische Stiftung in einer steuerneutralen Jurisdiktion. In den Unterlagen wird darauf hingewiesen, dass diese Struktur „maximale Flexibilität für geeignete Spender“ bieten und „die Anonymität der Spender gewährleisten“ würde.
„Offshore-Arm“ → „ausländische private gemeinnützige Stiftung in einer steuerneutralen Jurisdiktion“. „Anonymität der Spender“ → „Anonymität der Spender zulassen“. Dies ist kein Zufall in der Sprache. Es ist eine Konvergenz des Designs. Die E-Mail skizziert die Architektur in Kurzform. Die Präsentation gibt sie in allen Unternehmensdetails wieder. Sie wurden im selben Monat, von derselben Abteilung und für denselben Kunden erstellt.

Betrachten wir nun den Zweck.
Am 28. August 2011 schickte Epstein Staley und Erdoes eine Folge-E-Mail, in der er erklärte, dass „Bill furchtbar frustriert ist”, und darauf bestand, dass die Präsentation den Ausdruck „zusätzliche Mittel für Impfstoffe” enthalten müsse (EFTA01301108).

Impfstoffe waren der Aufhänger – die narrative Rechtfertigung für die Finanzstruktur. Elf Tage zuvor hatte er den Fonds als „einen isolierten Vorschlag, der Bill mehr Geld für Impfstoffe einbringen wird” beschrieben (EFTA01860211).

Auf Seite 9 des Dokuments wird diese Darstellung in einen Finanzplan umgesetzt. Unter der Überschrift „Kollaborative Philanthropie” werden 150 Millionen Dollar für spezifische biologische Interventionen bereitgestellt – darunter 80 Millionen Dollar für Polio-Impfstoffe für Afghanistan und Pakistan, 20 Millionen Dollar für ein Überwachungsnetzwerk in Pakistan und 30 Millionen Dollar für Rotavirus-Impfstoffe in Lateinamerika.
„Zusätzliche Mittel für Impfstoffe” ist nicht mehr nur eine Floskel. Es ist ein Posten im Budget.
Und schließlich ist noch die Größenordnung zu berücksichtigen.
Epstein prognostizierte „Milliarden von Dollar” in den ersten zwei Jahren und „Dutzende von Milliarden bis zum vierten Jahr”. Er beschrieb den Engpass als die Fähigkeit von JPMorgan, das zu bauen, was er bereits entworfen hatte: „hängt nur von der Fähigkeit von JPM ab, sich zu organisieren, von rechtlichen Fragen, der Struktur, der Internetpräsenz und der Personalausstattung” (EFTA01256269).
Zu den Zielen des Decks gehören die Nutzung der „globalen Reichweite, des Infrastruktur-Investmentmanagements und der individuellen Vermögensstrukturierungsfähigkeiten von J.P. Morgan“ sowie die Schaffung von Strukturen zur „Annahme, Verwaltung und Veräußerung einzigartiger und/oder illiquider Vermögenswerte“. Die Mindestspendenhöhe: 100 Millionen Dollar. Der Name der Einrichtung: „The Gates & J.P. Morgan Charitable Giving Fund“.
Zwei Kanäle. Eine Architektur. Das Einzige, was in der Präsentation fehlt, ist der Name des Mannes, der bei der Gestaltung der Tabelle mitgeholfen hat.

Ausschüsse statt Parlamente
Die im Projekt Molecule vorgeschlagene Führungsstruktur offenbart eine bestimmte Theorie der Autorität – eine, in der Legitimität nicht aus einem demokratischen Mandat, sondern aus Kapitalbeiträgen hervorgeht.
Das Deck schlägt fünf Führungsebenen vor:
- Ein Verwaltungsrat (8–10 Mitglieder), der für die Aufsicht, die strategische Planung, die Überwachung der Ausschüsse und die Einstellung von Führungskräften zuständig ist
- Ein Investitionsausschuss (Vorstands- und Beiratsmitglieder), der die Anlagevermögen überwacht, Richtlinien formuliert und die Einhaltung der Portfolio-Vorgaben überwacht
- Ein Ausschuss für strategische Programme/Zuschüsse und Verteilung (Vorstands- und Beiratsmitglieder), der für die Überprüfung von Programminitiativen, die Durchführung von Due-Diligence-Prüfungen und die Weiterleitung von Geldern an gemeinnützige Empfänger zuständig ist
- Ein Ausschuss für Management und Governance, der die Governance-, Vergütungs- und Personalpolitik überprüft
- Ein Finanz-/Prüfungsausschuss, der die Finanzberichterstattung, die interne Kontrolle, die Ausgabenpolitik, das Budget, die Compliance und die Vergütung der Führungskräfte überwacht

Es handelt sich um einen vollständigen Regierungsapparat – Legislative, Exekutive, Treuhänder und Rechnungsprüfung –, der vollständig in einer privaten gemeinnützigen Einrichtung untergebracht ist. Die Menschen, die ihn finanzieren, regieren ihn auch. Die Menschen, die ihn regieren, leiten seine Interventionen. Und zu diesen Interventionen gehören, wie wir sehen werden, der Kauf von Impfstoffen für souveräne Staaten, die Finanzierung von Überwachungsnetzwerken und die Festlegung von Zeitplänen für die Ausrottung.
Wer für diese Ausschüsse vorgeschlagen wurde, ist von enormer Bedeutung.
Investitionsausschuss (stimmberechtigte Mitglieder):
- Warren Buffett
- George Kaiser
Investitionsausschuss (nicht stimmberechtigte Mitglieder):
- David Rubenstein
- Mary Erdoes (CEO, JPMorgan Asset and Wealth Management)
- Mike Cembalest (Global Head of Investment Strategy, JPMorgan)
- Ted Forstmann
- Lee Cooperman
Strategisches Programm / Ausschuss für Zuschüsse und Verteilung:
- Melinda Gates (Vorsitzende)
Potenzielle Ausschussmitglieder:
- Dr. Anthony Lake
- Ray Chambers
- Indra K. Nooyi
- Terry Gou
- Susan Rice
- Königin Rania von Jordanien
- Dr. Charles MacCormack
- Jeffrey Sachs
- Seth Berkley (CEO, Gavi, the Vaccine Alliance)
Überlegen Sie, was diese Ausschussstruktur bedeutet. Dem Investitionsausschuss, der über die Verwendung von Milliarden von Dollar entscheidet, würden die beiden damals reichsten Männer Amerikas angehören, während der CEO der Vermögensverwaltungsabteilung von JPMorgan und der Chef-Investmentstratege der Bank beratende Funktionen übernehmen würden. Der Ausschuss für Zuschüsse und Verteilung, der darüber entscheidet, welche Länder welche Impfstoffe erhalten, welche Überwachungsnetzwerke finanziert werden und welche Ausrottungskampagnen durchgeführt werden, würde von Melinda Gates geleitet werden, mit einer Liste von Mitgliedern aus den Bereichen globale Diplomatie, Unternehmensführung und institutionelle öffentliche Gesundheit.
Es handelte sich nicht um pensionierte Philanthropen, die ihren Namen für einen Briefkopf hergaben. Im August 2011 war Susan Rice US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen – mitten in der Libyen-Intervention, dem Arabischen Frühling und dem folgenreichsten Jahr der Außenpolitik Obamas. Seth Berkley hatte nur wenige Monate zuvor die Leitung von Gavi, der globalen Impfstoffallianz, übernommen und war dabei, deren gesamtes Finanzierungsmodell neu zu gestalten. Königin Rania steuerte Jordaniens Reaktion auf die regionale Revolution. Jeffrey Sachs leitete das UN-Projekt „Millennium Villages“ in Subsahara-Afrika und beriet gleichzeitig den Generalsekretär zu globalen Entwicklungszielen. Indra Nooyi war CEO von PepsiCo, einem der weltweit größten Lebensmittel- und Getränkeunternehmen.
Dies sind keine Berater einer Wohltätigkeitsorganisation. Es handelt sich um Personen, die in ihrem Berufsalltag bereits Führungsaufgaben wahrnahmen – in Nationen, Allianzen, Unternehmen und multilateralen Institutionen. Das Projekt Molecule schlug vor, ihnen eine zweite Zuständigkeit zu übertragen: die Biologie. Und im Gegensatz zu ihren offiziellen Funktionen würde diese keine Amtszeitbeschränkung, keine parlamentarische Kontrolle, keine Wählerschaft und keine Verpflichtung zur Informationsfreiheit mit sich bringen.
Die von ihnen zu verwaltende Einheit war als unbegrenzt konzipiert – mit integrierten Nachfolgemechanismen, ohne obligatorische Auszahlungsanforderungen (im Gegensatz zu privaten Stiftungen) und mit der Möglichkeit, in jeder Gerichtsbarkeit über länderspezifische Tochtergesellschaften tätig zu sein.
So sieht eine Regierung aus, wenn sie nicht als Regierung bezeichnet wird.
Was würde diese Regierung also tun?
Wohin das Geld fließt – und was damit gekauft wird
Die Antwort finden Sie auf Seite 9 der Präsentation. Und genau diese Folie verwandelt Project Molecule von einer finanziellen Abstraktion in etwas, das man im Bauch spüren kann.
Unter der Überschrift „Kollaborative Philanthropie” werden in der Präsentation konkrete geplante Maßnahmen vorgestellt – keine Bestrebungen, keine Programmbereiche, sondern Dollarbeträge, die auf bestimmte Zielregionen abgestimmt sind:
- 40 Millionen Dollar – Kauf von oralen Polio-Impfstoffen (OPV) in Afghanistan
- 40 Millionen Dollar – Kauf von oralen Polio-Impfstoffen (OPV) in Pakistan
- 20 Millionen Dollar – Finanzierung des Überwachungsnetzwerks in Pakistan
- 20 Millionen Dollar – Lieferung von MenAfriVac in den afrikanischen Meningitisgürtel
- 30 Millionen Dollar – Kauf von Rotavirus-Impfstoffen in Lateinamerika für drei Jahre

Dies ist keine Wunschliste. Es handelt sich um ein Budget. Und das Budget verdeutlicht, was die Governance-Folien andeuten: Das Projekt Molecule wurde nicht nur konzipiert, um philanthropisches Kapital zu bündeln und zu investieren, sondern um es operativ, über Staatsgrenzen hinweg, in bestimmten Ländern, für bestimmte biologische Interventionen und mit bestimmten Dollar-Zusagen einzusetzen.
Der auf dieser einzelnen Folie angegebene Gesamtbetrag – 150 Millionen Dollar an gesammelten Spenden aus drei hypothetischen Fallstudien von Spendern – würde die Beschaffung von Impfstoffen in Südasien, die Überwachungsinfrastruktur in Pakistan und Impfkampagnen in Afrika und Lateinamerika finanzieren.
Lesen Sie nun den dritten Punkt noch einmal langsam durch:
„Finanzierung des Überwachungsnetzwerks in Pakistan.“
Nicht „Unterstützung der Überwachung der öffentlichen Gesundheit“. Nicht „Beitrag zur Krankheitsüberwachung durch die WHO“. Finanzierung des Überwachungsnetzwerks. Das heißt: Aufbau, Finanzierung und Besitz. Ein Überwachungsnetzwerk in einem souveränen Staat, finanziert von einer privaten Wohltätigkeitsorganisation, die von nicht gewählten Ausschüssen in einer steuerneutralen Offshore-Gerichtsbarkeit geleitet wird.
Das ist der Punkt, der Sie stutzig machen sollte.
In Teil I habe ich darauf hingewiesen, dass Epstein den Ausdruck „zusätzliche Mittel für Impfstoffe” verwendet und ihn als „die Sprache der Kapitalbildung, nicht der Wohltätigkeit” beschrieben hat. Diese Folie ist dieselbe Sprache, übersetzt in einen Haushalt. Das Wort „Überwachung“ erscheint nicht metaphorisch, nicht als politisches Ziel, sondern als finanziertes Programm mit einem Dollarbetrag.
An diesem Punkt wird die philanthropische Infrastruktur zu etwas völlig anderem.
Der Zimmermann und der Tisch
Jeffrey Epstein taucht in der Projektpräsentation von Project Molecule nicht auf. Nicht als Unterzeichner. Nicht als Ausschussmitglied. Nicht als namentlich genannter Teilnehmer.
Aber inzwischen hat der Leser die parallelen Kanäle gesehen – die E-Mails und die Präsentation, die Kurzschrift und die Technik, die im selben Monat vom selben Geschäftsbereich derselben Bank zum selben strukturellen Endpunkt gelangen. „Ewigkeit“ und „unbegrenzt“. „Offshore-Arm“ und „steuerneutrale Gerichtsbarkeit“. „Geld für Impfstoffe“ und eine Budgetfolie über 150 Millionen Dollar. Die Konvergenz ist keine Frage der Interpretation. Es ist eine Frage des Lesens.
Die Frage ist nicht, ob Epstein das Projekt Molecule verfasst hat. Das hat er mit ziemlicher Sicherheit nicht. Die Frage ist, ob die ausgefeilte Präsentation die institutionelle Übersetzung der Architektur ist, die er informell skizziert hat – und ob der Grund, warum sein Name nicht erscheint, nicht darin liegt, dass er nicht beteiligt war, sondern dass der formelle Kanal als saubere Version des informellen Kanals konzipiert war.
Erinnern Sie sich daran, wie die Beziehung funktionierte. Im Februar 2011 schickte Juliet Pullis von JPMorgan Epstein auf Anweisung von Jes Staley einen strukturierten Fragebogen, in dem sie ihn bat, die Architektur eines mit Gates verbundenen Fonds zu definieren. Epstein antwortete noch am selben Abend mit einer vollständig ausgearbeiteten Vision: einem Spender-beratenden Fonds mit „einem hervorragenden Vorstand, unterteilt in einen Investitionsausschuss und einen Verteilungsausschuss“, verbunden mit den 60 Milliarden Dollar an zugesagtem Kapital der Giving Pledge. Staleys Antwort: „Wir müssen reden.“ Im August schickte Erdoes Epstein direkt aus dem Urlaub eine E-Mail und bat um Antworten vor dem 31. Sie erhielt sie noch am selben Abend.

Das ist kein Mann am Rande. Das ist ein Mann, der im Zentrum des Entwurfsprozesses steht – er coacht einen Bank-CEO darin, wie er mit den Unsicherheiten eines Milliardärs umgehen soll („Bill ist furchtbar frustriert“), schreibt vor, was in der Präsentation „unbedingt enthalten sein muss“ („zusätzliche Mittel für Impfstoffe“), prognostiziert Zeitpläne und Umfang („Milliarden von Dollar … Dutzende Milliarden bis zum vierten Jahr“) und besteht auf Offshore-Strukturen „speziell für Impfstoffe“.
Das Projekt Molecule ist der Tisch. Poliert, dem Kunden präsentiert, ohne die Fingerabdrücke des Tischlers. Ob das nun Koordination oder Zufall ist, kann der Leser selbst beurteilen. Aber die Dokumente sind in den Akten der Bundesbehörden zu finden. Und sie sagen, was sie sagen.
Was man in einem souveränen Staat für 20 Millionen Dollar kaufen kann
Jeder Posten auf dieser Folie verdient eine genaue Prüfung. Aber einer davon verlangt es geradezu.
40 Millionen Dollar für Polio-Impfstoffe in Pakistan. 20 Millionen Dollar für die „Finanzierung des Überwachungsnetzwerks“ im selben Land. 60 Millionen Dollar für biologische Operationen – Impfstoffbeschaffung und Überwachungsinfrastruktur – die von einer privaten Wohltätigkeitsorganisation mit Sitz in New York für einen einzigen souveränen Staat bereitgestellt wurden.
Um zu verstehen, was das bedeutet, muss man wissen, was 2011 in Pakistan geschah.
Zu diesem Zeitpunkt war Pakistan eines von drei Ländern, in denen Polio noch endemisch war (neben Afghanistan und Nigeria). Der Polio-Status des Landes war zu einer Frage des internationalen Ansehens, der Handelsberechtigung und der diplomatischen Stellung geworden. Die WHO hatte eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite (PHEIC) im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Polio ausgerufen, und Länder mit endemischer Übertragung sahen sich mit Reisebeschränkungen und Meldepflichten konfrontiert.
Die Epstein-Akten selbst enthalten Korrespondenz, aus der hervorgeht, dass Bill Gates 2013 den pakistanischen Premierminister bei den Vereinten Nationen traf und ausdrücklich über die Ausrottung von Polio und den nationalen Notfallaktionsplan des Landes sprach. Öffentlich handelt es sich hierbei um eine Zusammenarbeit – und das ist es auch wirklich.
Betrachten Sie jedoch die vielschichtige Realität, die Project Molecule offenbart, wenn man sie mit den umfassenderen Dokumentationsunterlagen vergleicht:
- Die internationale Mobilität und das Ansehen Pakistans waren direkt mit dem Status der Krankheit verbunden – insbesondere mit den von externen Akteuren definierten Impfkennzahlen.
- Die Überwachungsinfrastruktur wurde nicht von der pakistanischen Regierung finanziert. Sie wurde durch ausländisches philanthropisches Kapital finanziert, das über eine private Einrichtung floss, die von nicht gewählten Ausschüssen geleitet wurde.
- Die Zeitpläne für die Ausrottung wurden nicht vom pakistanischen Parlament festgelegt, sondern von der Global Polio Eradication Initiative – einer Partnerschaft zwischen der WHO, UNICEF, Rotary International, den CDC und der Gates Foundation, wobei die Gates Foundation der größte nichtstaatliche Geldgeber war.
- Impfkampagnen erforderten aufgrund des lokalen Widerstands militärische und polizeiliche Begleitschutz – ein Widerstand, der sich nach dem Einsatz einer gefälschten Hepatitis-B-Impfkampagne durch die CIA zur Informationsbeschaffung in Abbottabad vor dem Bin-Laden-Einsatz im Jahr 2011, dem gleichen Jahr, in dem das Projekt Molecule entworfen wurde, noch verstärkte.
Dieser letzte Punkt verdient besondere Beachtung. Im selben Jahr, in dem JPMorgan vorschlug, ein Überwachungsnetzwerk in Pakistan über eine mit Gates verbundene Wohltätigkeitsorganisation zu finanzieren, führte die CIA in demselben Land eine gefälschte Impfkampagne durch, um DNA-Informationen über Osama bin Ladens Anwesen zu sammeln. Die Operation wurde aufgedeckt, Impfhelfer wurden anschließend ermordet, und der Widerstand der Bevölkerung gegen ausländisch finanzierte Gesundheitsprogramme wurde zu einem festen Bestandteil der pakistanischen Gesundheitslandschaft.

Die Architekten des Projekts Molecule wussten entweder davon – in diesem Fall erhält der Punkt „Überwachung” eine andere Dimension – oder sie wussten nichts davon, in diesem Fall ist die Unwissenheit selbst eine Form institutioneller Arroganz. So oder so schlägt das Dokument vor, eine ausländisch finanzierte Infrastruktur zur biologischen Überwachung in einem Land aufzubauen, in dem ausländisch finanzierte biologische Programme gerade von einem Geheimdienst als Waffe eingesetzt worden waren.
Das ist keine Besatzung. Niemand behauptet das. Aber es ist eine Form der bedingten Regierungsführung – eine, bei der der Krankheitsstatus einer souveränen Nation, ihr Zugang zu internationalem Ansehen, ihre interne Überwachungskapazität und ihre Einhaltung extern festgelegter Gesundheitsziele alle durch privates Kapital vermittelt werden, das über extraterritoriale gemeinnützige Strukturen operiert.
Das Projekt Molecule hat diese Dynamik nicht erfunden. Aber es schlug vor, sie zu institutionalisieren – dauerhaft, in großem Maßstab und unter privater Regierungsführung.
Und keines der oben genannten Elemente erfordert böse Absichten, um strukturellen Schaden anzurichten. Sobald der Krankheitsstatus zum Mechanismus wird, durch den die internationale Legitimität eines Landes bewertet wird – durch Reiseberechtigung, Hilfsbedingungen, Reputation und Notstandserklärungen –, handelt es sich nicht mehr um ein Gesundheitsprogramm. Es handelt sich um ein Zertifizierungssystem. Die Zertifikate sind biologischer Natur. Die Bewerter sind privat. Und die Konsequenzen sind souverän.
Das Projekt Molecule finanziert nicht nur Impfstoffe. Es finanziert auch die Überwachung, die die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert. Es finanziert die Messgrößen, die den Erfolg definieren. Es schafft die Verwaltungsstrukturen, die Ziele festlegen. Und es schafft die institutionelle Beständigkeit, die sicherstellt, dass der Prozess unabhängig von politischen Veränderungen fortgesetzt wird – unabhängig davon, wer die nächsten Wahlen in Islamabad gewinnt oder welche Gesundheitsprioritäten das pakistanische Parlament festlegt.
Die Feuerwache wurde nicht nur entworfen. Sie wurde mit Personal ausgestattet, mit einem Budget versehen und mit der Zuständigkeit für die Bauvorschriften betraut.
Die Fingerabdrücke des Zimmermanns
Jeffrey Epstein taucht im Projekt Molecule-Deck nicht auf. Nicht als Unterzeichner. Nicht als Ausschussmitglied. Nicht als namentlich genannter Teilnehmer. Aber der Leser hat nun beide Kanäle gesehen – die E-Mails und das Deck, die Kurzschrift und die Technik – und beobachtet, wie sie im selben Monat, aus derselben Abteilung, bei derselben Bank auf dieselbe Architektur zulaufen.
Erinnern Sie sich daran, wie diese Beziehung funktionierte. Im Februar 2011 schickte JPMorgan Epstein auf Anweisung von Jes Staley einen strukturierten Fragebogen, in dem er gebeten wurde, die Architektur eines mit Gates verbundenen Fonds zu definieren. Er antwortete noch am selben Abend mit einer vollständig ausgearbeiteten Vision. Im August schickte Erdoes ihm direkt aus dem Urlaub eine E-Mail und bat um Antworten vor dem 31. Sie erhielt sie noch am selben Abend von einem Mann, dessen E-Mail-Signatur lautete: „Es ist Eigentum von Jeffrey Epstein.“

Das ist kein Mann am Rande. Das ist der Zimmermann. Und Project Molecule ist der Tisch – poliert, dem Kunden präsentiert, seiner Fingerabdrücke beraubt. Die Bauvorschriften wurden so geschrieben, dass sie genau der geplanten Struktur entsprechen.
Die unschuldige Erklärung – und ihre strukturellen Grenzen
Lassen Sie mich klarstellen, wie die wohlwollendste Interpretation dieser Beweise aussieht, denn eine Untersuchung, die nicht das stärkste Gegenargument zu ihrer eigenen These formulieren kann, ist keine Untersuchung. Es ist Interessenvertretung.
Das Projekt Molecule war ein Geschäftsentwicklungsvorschlag von JPMorgan. Große Banken bieten vermögenden Kunden regelmäßig maßgeschneiderte gemeinnützige Vehikel an. Die Führungsrolle der Gates Foundation im Bereich der globalen Gesundheit machte sie zu einem natürlichen Ankerkunden. Die 2010 ins Leben gerufene Giving Pledge schuf einen Markt für Milliardäre, die nach philanthropischen Infrastrukturen suchten. JPMorgan sah eine Geschäftsmöglichkeit und entwarf eine Struktur, um diese zu nutzen. Das ist es, was Banken tun.
In der westlichen Mainstream-Diskussion über öffentliche Gesundheit gibt es mehrere Annahmen, die weit verbreitet sind und selten in Frage gestellt werden: dass Polio eine klar definierte Viruserkrankung ist, dass Massenimpfkampagnen in großem Umfang Leben retten, dass Überwachungsnetzwerke für die Erkennung und Bekämpfung von Krankheiten unerlässlich sind und dass koordinierte internationale Gesundheitsinitiativen sowohl notwendig als auch historisch verantwortlich für die Ausrottung oder Eindämmung von Krankheiten sind, die einst Millionen Menschen das Leben kosteten.
In diesem Rahmen sind die in den vorgeschlagenen Ausschüssen genannten Personen – darunter Warren Buffett, Bill und Melinda Gates, Susan Rice, Seth Berkley und Jeffrey Sachs – nach gängiger Meinung aufrichtig bestrebt, die globale Gesundheitsversorgung zu verbessern. Viele von ihnen haben Jahrzehnte ihres Berufslebens der öffentlichen Gesundheit, der Entwicklung und der humanitären Arbeit gewidmet, und ihre Handlungen werden in diesem Paradigma allgemein als von Wohltätigkeit und Dringlichkeit motiviert und nicht als böswillig verstanden.
All dies kann wahr sein.
Und all dies kann mit einer ebenso wahren strukturellen Kritik koexistieren:
Wenn dieselben Institutionen die Reaktion entwerfen, finanzieren, messen, steuern und von der Dauerhaftigkeit der Reaktion profitieren, gibt es keine externe Kontrolle des Systems. Wenn der biologische Status zur Grundlage für das internationale Ansehen eines Landes wird, die Messgrößen von den Geldgebern definiert werden und die Geldgeber von privaten Komitees ohne demokratische Rechenschaftspflicht geleitet werden, entsteht ein Regierungssystem, das unter dem rechtlichen Deckmantel der Wohltätigkeit operiert.
Die wohlwollende Lesart erfordert, dass man glaubt, dass jedes strukturelle Merkmal dieses Systems – die Offshore-Zweige, die unbefristete Dauer, die Überwachungsbudgets, die Ausschuss-Governance, die Anonymität der Spender – einfach nur gute Planung war. Die Dokumente werfen eine andere Frage auf: Gute Planung für wen?
Das Projekt Molecule ist kein Beweis für eine Verschwörung. Es ist ein Beweis für ein System, das so gründlich konzipiert ist, dass eine Verschwörung unnötig ist. Die Anreize stimmen überein. Die Strukturen bestehen fort. Und niemand muss gegen das Gesetz verstoßen, wenn das Gesetz so gestaltet ist, dass es der Architektur gerecht wird.
Was uns das Projekt Molecule aufzwingt
Die tiefere Erkenntnis aus dem Projekt Molecule ist nicht, dass Pandemien geplant waren. Das ist eine separate Beweisführung, die diese Untersuchung nicht zu klären vorgibt.
Die Enthüllung ist, dass die Biologie selbst bewusst in ein Regierungssystem integriert wurde – komplett mit Vorständen, Investitionsausschüssen mit stimmberechtigten und nicht stimmberechtigten Mitgliedern, Ausschüssen für die Verteilung von Fördermitteln unter dem Vorsitz des Ehepartners des reichsten Mannes der Welt, Überwachungsnetzwerken, die mit privatem Kapital finanziert werden, nach geografischen Gesichtspunkten zugewiesenen Budgets für die Beschaffung von Impfstoffen, Offshore-Unternehmen in steuerneutralen Jurisdiktionen, länderspezifischen Kanälen für regulatorische Arbitrage, unbefristeten operativen Mandaten mit Nachfolgeplanung und einer einheitlichen Kontrolle sowohl über das Kapital als auch über die Interventionen.
Diese Architektur wurde nicht erst 2020 improvisiert. Sie wurde bereits im August 2011 in einem Entwurf der Version 13 skizziert. Und sie wurde über zwei parallele Kanäle skizziert, die zum gleichen Ziel führten: einen informellen, der über einen verurteilten Sexualstraftäter lief, der Wall-Street-Führungskräfte darin coachte, wie sie mit dem reichsten Mann der Welt umgehen sollten; und einen formellen, der mit Bates-Nummern versehen war und dem Kunden ohne jede Spur des Mannes präsentiert wurde, der an seiner Gestaltung mitgewirkt hatte.
Diese Konvergenz ist die Frage, die diese Untersuchung offen lässt. Nicht, ob die Architektur existierte – das tat sie, und sie ist nun Teil der Bundesakte. Nicht, ob sie als dauerhaft konzipiert war – auf dem Deck steht schwarz auf weiß „auf Dauer“. Nicht, ob sie Staatsgrenzen überschritt – auf der Budgetfolie sind die Länder und die Dollarbeträge genannt.
Die Frage lautet: Welche strukturellen Sicherheitsvorkehrungen gab es – oder gibt es –, um zu verhindern, dass dieses System im Interesse derjenigen funktioniert, die es aufgebaut haben?
Nicht Vertrauen. Vertrauen ist das, was JPMorgan einem verurteilten Sexualstraftäter ein Jahrzehnt lang entgegengebracht hat – bis eine Einigung über 290 Millionen Dollar und die Rüge eines Bundesrichters bewiesen, dass Vertrauen ohne Rechenschaftspflicht keine Sicherheitsvorkehrung ist. Es ist eine Verbindlichkeit.

Keine Transparenz. Die Struktur wurde speziell entwickelt, um „die Anonymität der Geldgeber zu gewährleisten“, über Offshore-Unternehmen in „steuerneutralen Jurisdiktionen“ zu operieren und Kapital über länderspezifische Kanäle einzusetzen, die die Regierungsorgane von den regierten Bevölkerungen abschirmen.
Keine demokratische Kontrolle. Die Ausschüsse sind weder einem Parlament noch einer Wählerschaft noch einem System der Informationsfreiheit gegenüber rechenschaftspflichtig. Die Einrichtung wurde so konzipiert, dass sie jede gewählte Regierung überdauert, die sie in Frage stellen könnte.
Wenn die Personen, die die Finanzinstrumente entwerfen, auch die Simulationen finanzieren, die Patente halten, die Rückversicherungstrigger entwickeln, das Personal einsetzen, die Zeitpläne für die Ausrottung festlegen, die Überwachung finanzieren und den Vorsitz in den Ausschüssen innehaben – dann stellt sich nicht die Frage, ob sie in ihrem eigenen Interesse handeln würden. Die Frage ist, welcher Mechanismus existiert, um sicherzustellen, dass sie dies nicht tun. Und wenn die Antwort lautet, dass kein solcher Mechanismus in die Architektur eingebaut wurde – dass die Architektur tatsächlich speziell dafür konzipiert wurde, ohne einen solchen Mechanismus zu funktionieren –, dann ist die Architektur selbst das Problem.
Das Projekt Molecule umfasst vierzehn Seiten. Es trägt drei Sätze von Bates-Stempeln. Es wurde mindestens zwölf Mal überarbeitet. Und es schlug vor, die Biologie – dauerhaft, privat und über Staatsgrenzen hinweg – von einem Vorstand aus zu regeln, der mit Personen besetzt ist, die nie gewählt wurden und nie abberufen werden können.
Die Dokumente befinden sich in den Bundesarchiven. Sie sagen, was sie sagen. Und sie warten auf die Fragen, die 2011 hätten gestellt werden müssen – von Regulierungsbehörden, Gesetzgebern, Journalisten, von jedem, der die Befugnis hat, Antworten von den Menschen zu verlangen, die dieses System entworfen haben, und von den Institutionen, die sie beherbergen.
Sonnenlicht ist nach wie vor die wirksamste Maßnahme im Bereich der öffentlichen Gesundheit, die jemals entwickelt wurde. Es kostet nichts. Es erfordert kein Patent. Und es hat keine Nebenwirkungen – außer für diejenigen, die es vorziehen, im Dunkeln zu agieren.
Dies ist Teil 2 einer Reihe.
EU weitet Sanktionen mit 20sten Paket weiter aus

Die EU arbeitet am nächsten Sanktionspaket und geht gegen weitere Länder wie Georgien vor. Gleichzeitig erfüllt sie ihre rechtlichen Verpflichtungen gegen die Mitgliedsländer nicht, wie Ungarns Premier Orbán kritisiert. Das von der EU vorgeschlagene 20. Sanktionspaket könnte Transaktionen mit im Schwarzmeerhafen Kulevi verbieten, da es angeblich russische Rohölexporte durch „risikoreiche Transportpraktiken“ ermöglicht hat. Die Kontroverse […]
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