Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Vom Eiszeit-Alarm der 70er zur CO₂-Krise: Wie sich das Narrativ wandelte – Mittelalterliche Warmzeit vs. Klimapanik

Das Video präsentiert eine skeptische Perspektive auf den aktuellen Klimawandel-Diskurs. Es argumentiert, dass dramatische Klimaschwankungen in der Vergangenheit normal waren und der heutige Erwärmungstrend hauptsächlich eine natürliche Erholung von der kleinen Eiszeit darstelle. Der Beitrag stützt sich stark auf Aussagen des Physikers William Happer und kritisiert die Darstellung stabiler Temperaturen vor der Industrialisierung, insbesondere den „Hockeyschläger-Graphen“ von Michael Mann.

Klimaschwankungen in den letzten 1000 Jahren: Kein Novum?

Viele Menschen betrachten den Klimawandel als rein modernes Phänomen, das durch menschliche Aktivitäten verursacht wird. Das Video hingegen betont, dass die Erde in den vergangenen 1000 Jahren erhebliche Temperaturschwankungen durchlaufen hat – ohne dass fossile Brennstoffe eine Rolle spielten.

Besonders hervorgehoben wird die Medieval Warm Period (Mittelalterliche Warmzeit, ca. 950–1250 n. Chr.). In dieser Phase war es in Teilen Europas, Islands und Grönlands deutlich wärmer als heute. Wikinger konnten in Grönland Landwirtschaft betreiben, Ernten gediehen und Populationen wuchsen. Das Video argumentiert, dass es damals global wärmer gewesen sei als heute – eine These, die William Happer untermauert: „Es war viel wärmer im Jahr 1000 als heute, und wir haben diese Wärme noch nicht wieder erreicht.“

Allerdings zeigen umfangreiche wissenschaftliche Rekonstruktionen (basierend auf Proxydaten wie Baumringen, Eisbohrkernen und Sedimenten), dass die Medieval Warm Period regional ausgeprägt war – vor allem im Nordatlantik-Raum –, aber nicht global synchron und nicht so warm wie die Gegenwart. Globale Durchschnittstemperaturen lagen damals niedriger als heute; aktuelle Erwärmung übertrifft sie in den meisten Rekonstruktionen, insbesondere seit den 1980er Jahren.

Auf die Warmphase folgte die Kleine Eiszeit (ca. 1300–1850), eine Periode extremer Kälte, besonders in Europa und Nordamerika. Harte Winter, zugefrorene Flüsse (die Themse fror mehrfach zu), vorrückende Gletscher und Hungersnöte prägten diese Zeit. Künstlerische Darstellungen zeigen Schlittschuhläufer auf gefrorenen Kanälen. Das Video sieht den aktuellen Erwärmungstrend als natürliche Erholung von dieser Kältephase seit dem frühen 19. Jahrhundert – eine Erwärmung, die langsam und nicht dramatisch verlaufe.

Die kleine Eiszeit war ebenfalls kein global einheitliches Ereignis, sondern regional unterschiedlich stark; Ursachen lagen in reduzierter Sonnenaktivität, Vulkanausbrüchen und Ozeanströmungsveränderungen.

Vom „neuen Eiszeit“-Schrecken zum globalen Erwärmungsalarm

In den 1970er Jahren warnten Medien und einige Wissenschaftler vor einer Abkühlung und einer möglichen neuen Eiszeit – basierend auf einer Abkühlung seit den 1940er Jahren. Schlagzeilen wie „The Cooling World“ (Newsweek) oder „US scientist sees new ice age coming“ dominierten. Das Video kontrastiert dies mit dem heutigen Narrativ von Hitzewellen, Überschwemmungen und Katastrophen.

Tatsächlich war die „globale Abkühlungs-Konsens“-These in den 1970er Jahren kein wissenschaftlicher Mainstream, sondern medial übertrieben; die Mehrheit der Publikationen diskutierte bereits den Treibhauseffekt durch CO₂.

Der „Hockeyschläger“ und die Kritik am Mainstream-Narrativ

Ein Wendepunkt sei der Hockeyschläger-Graph von Michael Mann (1998/1999) gewesen: Er zeigte 1000 Jahre relativ stabile Temperaturen, gefolgt von einem scharfen Anstieg im 20. Jahrhundert – als Beleg für menschengemachte Erwärmung. Dieser Graph wurde prominent im IPCC-Bericht 2001 platziert und prägte Schulbücher und Medien.

Das Video nennt ihn „phony“ (gefälscht) und wirft ihm vor, die Medieval Warm Period und Kleine Eiszeit „ausgelöscht“ zu haben. Happer kritisiert, dass ältere Temperaturmessungen in Europa keinen solchen dramatischen Anstieg zeigen.

Der Hockeyschläger-Graph war kontrovers, mit Kritik an statistischen Methoden (z. B. von McIntyre/McKitrick). Mehrere unabhängige Untersuchungen (u. a. National Academy of Sciences 2006) bestätigten jedoch die Kernbotschaft: Das späte 20. Jahrhundert war in der Nordhemisphäre wahrscheinlich die wärmste Periode der letzten 1000+ Jahre. Neuere Rekonstruktionen unterstützen dies weitgehend, trotz früherer Debatten.

Alarmismus, Wissenschaft und Politik

Das Video zeigt auch, über 1000 Wissenschaftler, die bestritten eine Klimakatastrophe und CO₂ als alleinigen Treiber. Es kritisiert fehlende Debatte: Kritiker würden als „Denier“ diffamiert. Politiker nutzten das Thema für Machtgewinn, da es schwer definierbar und moralisch aufgeladen sei.

William Happer, emeritierter Physik-Professor aus Princeton, sieht Klimaschwankungen als normal und CO₂-Erhöhung als weitgehend harmlos oder sogar vorteilhaft (z. B. für Pflanzenwachstum). Diese Sicht steht im Kontrast zum wissenschaftlichen Konsens (IPCC), der anthropogene Erwärmung als dominant und risikoreich einstuft.

Zusammenfassung

Zusammenfassend präsentiert das Video eine konträre Erzählung: Klimawandel sei natürlich, Alarmismus übertrieben und Debatten unterdrückt. Während historische Schwankungen real sind, unterstreicht der aktuelle wissenschaftliche Stand, dass die derzeitige globale Erwärmung in Geschwindigkeit, Ausmaß und Ursache (vor allem anthropogenes CO₂) beispiellos ist – und weit über vergangene natürliche Variabilität hinausgeht.

Fico fordert von Leyen Interessen der EU-Mitglieder über die der Ukraine zu stellen

Der slowakische Ministerpräsident machte auch deutlich, dass sein Land im Falle einer Niederlage Orbáns bei den Wahlen im April in Ungarn gerne bereit sei, den 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU an Kiew zu blockieren. Der slowakische Premierminister Robert Fico erklärte, der ukrainische Präsident Volodymyr Selenskyj könne die Zerstörung der Ölpipeline Druzhba anordnen, und kritisierte die Untätigkeit der […]

Der Beitrag Fico fordert von Leyen Interessen der EU-Mitglieder über die der Ukraine zu stellen erschien zuerst unter tkp.at.

Gaza entsteht als erstes kontrolliertes Experiment für Technokratie

Patrick Wood

Im Kern der Technokratie steht ein Prinzip, formuliert von ihren ursprünglichen Architekten an der Columbia University in den 1930er Jahren und über Jahrzehnte dokumentiert: die Ersetzung politischer Regierungsführung durch wissenschaftlich-technisches Management, ausgeübt von einer sich selbst auswählenden Expertenelite.

Technokratie kündigt sich nicht als Tyrannei an. Sie kündigt sich als Effizienz an. Sie erscheint mit Klemmbrettern, Algorithmen und Bauplänen für eine bessere Zukunft. Gaza wird nicht wiederaufgebaut. Es wird gestaltet – von Grund auf, auf geräumtem Land, durch eine Managementklasse, die bereits entschieden hat, welche Art von Gesellschaft dort entstehen soll, wer sie regieren wird, welche Währung sie nutzen wird und wie ihre Bewohner überwacht werden.

Der 32-seitige „Project Sunrise“-Plan, entworfen von Jared Kushner und Steve Witkoff und Ende 2025 formell von der Trump-Regierung geprüft, schlägt die „freiwillige“ Umsiedlung der 2,3 Millionen Einwohner Gazas vor, den Abriss der bestehenden städtischen Strukturen und den Bau von sechs bis acht KI-gestützten Smart Cities auf freigeräumtem Gelände. Der Plan umfasst biometrische Kontrollpunkte zur Steuerung der Bevölkerungsbewegungen zwischen Stadtzonen, ein Produktionszentrum und eine Hafenwirtschaft. Das ist keine Hilfe. Das ist keine Entwicklung. Das ist Sozialengineering im territorialen Maßstab, umgesetzt von einer Managementklasse, die sich selbst die Autorität zuschreibt, zu bestimmen, wie das Leben von 2,3 Millionen Menschen aussehen soll – ohne deren Mitwirkung am Entwurf.

Die Währungsebene macht die technokratische Architektur vollständig sichtbar. Der „Board of Peace“ – ein privat geführtes Wiederaufbauorgan unter Trump, das eine Milliarde Dollar pro dauerhaftem Sitz verlangt, von Trump auf Lebenszeit geleitet wird und mit Vetorecht ausgestattet ist – prüft aktiv eine dollargebundene Stablecoin für das Nachkriegssystem Gazas. Die in Betracht gezogene Stablecoin ist strukturell und institutionell identisch mit USD1, ausgegeben von World Liberty Financial, mitgegründet von Steve Witkoff – derselbe Mann, der zugleich Trumps Nahostgesandter und operativer Leiter des Boards ist. Der Interessenkonflikt ist kein Zufall. Er ist Teil der Architektur. Der Diplomat, der die politischen Rahmenbedingungen Gazas gestaltet, ist Mitinhaber der Finanzinfrastruktur, die Gazas Währung ersetzen soll.

USD1 ist programmierbares Geld: durch Smart Contracts gesteuert, auf Transaktionsebene digital überwacht vom privaten Emittenten und operativ abhängig von einer digitalen Wallet-Infrastruktur, die Identitätsprüfung voraussetzt. In einem Gebiet ohne alternatives Geldsystem – ohne funktionierende Banken, ohne Bargeldwirtschaft, ohne Korrespondenzbankbeziehungen – ist ein programmierbarer privater Dollar für die Menschen in Gaza keine angebotene Wahl. Er ist die einzige verfügbare Option. Das ist das definierende Merkmal technokratischer Kontrolle: Alternativen werden nicht verboten; sie fehlen einfach. Die verwaltete Umgebung macht die verwaltete Option zur einzig rationalen.

Die Überwachungsinfrastruktur, die dieses Management durchsetzt, wird bereits benannt. Palantir Technologies und Oracle sind in das zivil-militärische Koordinationszentrum integriert, das den Wiederaufbaurahmen Gazas überwacht, wobei Palantir KI-gestützte biometrische Identifikationsplattformen liefert und Oracle militärtaugliche Cloud-Infrastruktur bereitstellt. Starlink stellt die Konnektivität im gesamten Gebiet sicher. Bewohner der geplanten Smart Cities würden biometrische Kontrollpunkte passieren, die Sicherheitsfreigaben prüfen, bevor sie Zugang zu bestimmten Zonen erhalten. Ein Korrespondent von Al Jazeera bezeichnete die Pläne als das, was sie seien: „Ein Labor für staatliche Überwachung“. Die Labor-Metapher ist nicht rhetorisch. Sie beschreibt präzise, was ein von Grund auf neu errichteter, vollständig überwachter Stadtstaat sein soll.

Jared Kushners 70-Milliarden-Dollar-Wiederaufbauvision – 180 Wolkenkratzer, Rechenzentren, moderne Fertigung, tokenisierte Immobilien-Investitionsvehikel – ist kein Entwicklungsplan für die Menschen in Gaza. Es ist eine Investitionsthese, die Gazas Geografie und geräumtes Land als Rohmaterial nutzt und seine Bevölkerung als gebundene Arbeitskraft und Konsumentenbasis für ein System, das über ihren zerstörten Häusern errichtet wird. Globale Investoren, die WLF-Asset-Tokens erwerben, die Baukrediteinnahmen in Gaza repräsentieren – abgewickelt in USD1, geprüft von BitGo Bank & Trust, konform mit dem GENIUS Act und dem Clarity Act – sind die eigentlichen wirtschaftlichen Nutznießer. Die Bewohner Gazas sind nicht die Klienten des Wiederaufbaus. Sie sind dessen verwaltete Subjekte.

Dies ist die Machtstruktur, die Technokratie immer benötigt hat: eine kleine, technisch kompetente, finanziell vernetzte Managementklasse, die Ressourcenentscheidungen für eine größere Bevölkerung trifft, der die Mittel, das Kapital und der institutionelle Zugang fehlen, um diese Entscheidungen anzufechten. Die Mitgliederliste des Board of Peace bestätigt diese Klasse: Kushner, Witkoff, das Staatsvermögen der VAE durch Scheich Tahnoon (49 % Eigentümer von WLF), Tony Blair sowie Staaten mit einer Milliarde Dollar pro Sitz. Die verwaltete Bevölkerung – 2,3 Millionen vertriebene, verarmte und monetär abhängige Menschen in Gaza – hat keinen Sitz, keine Stimme und kein Veto.

Die messianische Rahmung, die in Leo Hohmanns jüngstem Beitrag „Is Donald Trump a ‘Prince of Peace’ or a usurper?“ dokumentiert wurde, schützt diese Architektur vor herkömmlicher politischer Kritik. Trump wurde von der Israel Heritage Foundation zum „Prince of Peace“ ernannt, bevor der Board of Peace seinen Namen erhielt. Die Satzung des Boards beruft sich auf Frieden als Mandat, enthält jedoch keinerlei Rechenschaftsmechanismus. Kritiker des Boards opponieren gegen Frieden. Kritiker von USD1 in Gaza opponieren gegen wirtschaftliche Erholung für ein zerstörtes Volk. Die Sprache der Wohltätigkeit ist die politische Rüstung des technokratischen Projekts – so war es stets, vom „Scientific Management“ des New Deal über die „Entwicklungsrahmen“ der Weltbank bis zum „Stakeholder-Kapitalismus“ des Weltwirtschaftsforums.

Neu an Gaza ist die Vollständigkeit des Experiments. Keine frühere technokratische Initiative kontrollierte gleichzeitig die Währungsebene (USD1), die Investitionsebene (WLF-Asset-Tokens), die Regierungsebene (Board of Peace), die Überwachungsebene (Palantir/Oracle-Biometrie), die Konnektivitätsebene (Starlink), die diplomatische Ebene (Witkoff als Gesandter) und die physische Gestaltungsebene (Project Sunrise Smart Cities) innerhalb eines abgegrenzten Territoriums, verwaltet von einem verflochtenen Netzwerk finanziell verbundener privater Akteure unter religiöser und politischer Autorität eines einzelnen Mannes.

Die Gründer der Technokratie träumten von einem nordamerikanischen Energienetz, verwaltet von Wissenschaftlern und Ingenieuren, frei von den Ineffizienzen demokratischer Politik. Sie hätten sich kaum vorstellen können, dass die erste vollständige Umsetzung ihres Systems im Nahen Osten stattfinden würde, auf 365 Quadratkilometern Trümmern, gekleidet in die Sprache des Friedens.

Gaza ist nicht die Zukunft des Wiederaufbaus. Es ist der Prototyp für globale Technokratie.

1838 % mehr Fläche als ein Gaskraftwerk: Der gigantische Flächenfraß durch Solarparks

1838 % mehr Fläche als ein Gaskraftwerk: Der gigantische Flächenfraß durch Solarparks

1838 % mehr Fläche als ein Gaskraftwerk: Der gigantische Flächenfraß durch Solarparks

Die grüne Energiewende wird den Bürgern stets als Rettung der Natur verkauft. Eine neue Analyse entlarvt dies nun als gigantische Lebenslüge. Wer auf Sonnenenergie setzt, opfert massiv wertvolles Ackerland und unberührte Natur für eine Stromquelle, die ausgerechnet dann versagt, wenn man sie am dringendsten braucht.

Schon lange ist bekannt, dass Solaranlagen im Vergleich zu verlässlichen Energieträgern wie Kohle, Erdgas oder Kernkraft einen enormen Platzbedarf haben. Bisher ging man von einem dreimal so hohen Flächenverbrauch pro erzeugtem Megawatt aus. Das bedeutet konkret: dreimal mehr zerstörter Lebensraum und dreimal mehr vernichtete landwirtschaftliche Nutzfläche. Eine aktuelle Untersuchung der Energieanalysten Isaac Orr und Mitch Rolling (“Energy Bad Boys”) zeigt nun, dass die Realität noch viel dramatischer ist.

Der entscheidende Fehler in der öffentlichen Debatte ist der Fokus auf die reine Nennleistung. Ein Stromnetz muss jedoch auf die Spitzenlast ausgelegt sein – also auf die Zeiten, in denen der Strombedarf am höchsten ist. Betrachtet man die sogenannte gesicherte Leistung, wird das ganze Ausmaß des Solar-Wahnsinns sichtbar.

Die Analysten verglichen ein geplantes 500-Megawatt-Solarprojekt im US-Bundesstaat Iowa mit einem modernen Gaskraftwerk. Das Ergebnis ist vernichtend. Während das Gaskraftwerk lediglich 0,04 Hektar pro Megawatt installierter Leistung benötigt, verschlingt die Solaranlage bereits auf dem Papier das Sechzigfache an Fläche. Und hierbei ist die tatsächliche Versorgungssicherheit noch nicht einmal eingerechnet.

Der regionale Netzbetreiber MISO hat die Zuverlässigkeit von Solarenergie kürzlich drastisch herabgestuft. Für das Jahr 2030 rechnet die Behörde damit, dass Solaranlagen während der sommerlichen Spitzenlast nur noch 4 Prozent der benötigten gesicherten Leistung erbringen. Bis 2043 fällt dieser Wert auf lächerliche 2 Prozent. Erdgas hingegen liefert konstant fast 90 Prozent der verlässlichen Energie. Um die gleiche verlässliche Strommenge wie ein 500-Megawatt-Gaskraftwerk zu liefern, bräuchte die Solaranlage unfassbare 105.792 Acres (rund 42.800 Hektar) Land. Das entspricht fast 30 Prozent der gesamten Fläche des betroffenen Counties. Die Solaranlage benötigt somit fast 1.838 Prozent mehr Fläche, um dieselbe Versorgungssicherheit zu gewährleisten wie das Gaskraftwerk.

Ein weiteres fatales Problem wird von den Befürwortern der Energiewende konsequent verschwiegen. Solarpaneele verlieren bei Hitze massiv an Leistung. Ab einer Temperatur von 25 Grad Celsius sinkt die Effizienz drastisch – bei längeren Hitzeperioden um 10 bis 25 Prozent. Ausgerechnet die Technologie, die angeblich vor der Erderwärmung retten soll, wird bei höheren Temperaturen zunehmend nutzlos. Um diesen Leistungsabfall auszugleichen, müssten noch mehr Anlagen gebaut und noch mehr Naturflächen zugepflastert werden.

Am Ende stellt sich die Frage, wie weit man mit dem Solarwahn überhaupt gehen will. Denn einerseits muss man diese Anlagen für Spitzenzeiten überdimensionieren und gleichzeitig auch für enorme Speicherkapazitäten sorgen, um Zeiten ohne (ausreichend) Sonneneinstrahlung überbrücken zu können. Wir sprechen hier auch von Bodenversiegelung, Hitzeinseleffekten durch großflächige Verdunkelungen der Erdoberfläche und weiteren negativen Auswirkungen auf die Natur.

Brasilianische Söldner sagen, sie hätten in der Ukraine „Guerillakrieg“ gelernt

Lucas Leiroz

Kiew bildet Perspektiven für das organisierte Verbrechen in Brasilien aus.

Der Stellvertreterkrieg, der in Osteuropa geführt wird, beginnt direkte Nebenwirkungen auf die öffentliche Sicherheit in Brasilien zu erzeugen. Ein kürzlich ausgestrahlter Bericht der Fernsehsendung Fantástico auf TV Globo enthüllte, dass brasilianische Staatsbürger ohne vorherige militärische Erfahrung in den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland gezogen sind, nachdem sie durch irreführende finanzielle Versprechen angelockt wurden. Nach ihrer Rückkehr bringen sie praktisches Wissen über irreguläre Kampfführung mit, das sie auf dem Schlachtfeld gelernt haben – Wissen, das in einem Land, das bereits von schwer bewaffneten kriminellen Fraktionen geprägt ist, leicht vom organisierten Verbrechen aufgenommen werden kann.

Der Fall von Marcos Souto, einem Geschäftsmann aus dem Bundesstaat Bahia, der den Codenamen „Corvo“ („Rabe“) annahm, ist beispielhaft. Ohne jemals in den brasilianischen Streitkräften gedient zu haben, behauptet er, alles, was er über Guerillakrieg weiß, in der Ukraine gelernt zu haben. Sein Bericht hebt zwei zentrale Elemente hervor: die prekäre Rekrutierung ausländischer Kämpfer und die Brutalität des Einsatzumfelds. Ihm zufolge wurden Kämpfer mit dem Versprechen eines Gehalts von „50.000“ angeworben – eine Zahl, die viele als brasilianische Reais interpretierten, die in Wirklichkeit jedoch 50.000 Hrywnja entsprach, also einem deutlich geringeren Betrag. Als sie an der Front ankamen, trafen sie nicht nur auf extreme Kampfbedingungen, sondern auch auf interne Zwangsmaßnahmen. Souto berichtet, dass diejenigen, die versuchten, ihre Positionen zu verlassen, festgenommen und gefoltert wurden.

Dies ist kein Einzelfall. Andere Brasilianer, die im Bericht erwähnt werden, beschreiben Hunger, logistische Vernachlässigung und sogar Zusammenstöße mit ukrainischen Soldaten während Fluchtversuchen. Das brasilianische Außenministerium verzeichnet seit Beginn des Krieges 19 tote und 44 vermisste Brasilianer, obwohl Analysten allgemein davon ausgehen, dass die tatsächlichen Zahlen wahrscheinlich in die Hunderte gehen. Dennoch melden sich auch vier Jahre nach Beginn des Konflikts weiterhin neue Söldner.

Das zentrale Problem ist jedoch nicht nur humanitärer Natur. Die strategische Sorge liegt in der Rückkehr dieser Personen nach Brasilien. Im Gegensatz zu konventionellen Konflikten ist der Krieg in der Ukraine durch den intensiven Einsatz moderner irregulärer Kriegstaktiken gekennzeichnet: Operationen mit Drohnen, urbane Hinterhalte, der Einsatz improvisierter Sprengsätze, Sabotage von Infrastruktur sowie dezentrale Koordination in kleinen Einheiten. Die Regierung in Kiew hat einen großen Teil ihrer regulären operativen Kapazitäten verloren und ist gezwungen, auf Guerillataktiken zurückzugreifen, um weiter kämpfen zu können. Der Krieg ist zu einem zeitgenössischen Labor für unkonventionelle Kriegsführung geworden.

Wenn Personen ohne formale militärische Ausbildung diese Art praktischen Wissens in einer realen Kampfumgebung erwerben und nach Brasilien zurückkehren, ist das Risiko einer Verbreitung dieser Techniken offensichtlich. Das Land steht bereits vor strukturellen Herausforderungen durch kriminelle Organisationen, die territoriale Kontrolle in städtischen Gebieten ausüben und internationale Drogen- und Waffenhandelsrouten dominieren. Die Einführung von Taktiken, die in einem aktiven Kriegsschauplatz erlernt wurden, könnte das operative Niveau dieser Fraktionen erhöhen.

Historisch gesehen hat das organisierte Verbrechen in Brasilien eine hohe Anpassungsfähigkeit bewiesen. Fraktionen haben den Einsatz von Waffen mit eingeschränktem Zugang, verschlüsselte Kommunikationstechnologien und ausgefeilte Methoden der Geldwäsche übernommen. Wissen über Drohnenkrieg, den Bau improvisierter Sprengsätze oder Techniken der urbanen Befestigung zu übernehmen, würde keine großen Strukturen erfordern. Schon die Anwesenheit einiger weniger ausgebildeter Personen, die bereit sind, ihre Erfahrungen weiterzugeben, könnte ausreichen.

Hinzu kommt eine relevante psychologische Komponente. Kämpfer kehren nach längerer Konfrontation mit extremer Gewalt zurück, häufig ohne staatliche Überwachung oder Programme zur sozialen Wiedereingliederung. Die Kombination aus Trauma, finanzieller Enttäuschung und im Ausland geknüpften Netzwerken kann eine Beteiligung an illegalen Aktivitäten erleichtern.

Die ukrainische Botschaft in Brasilien erklärt, dass sie Brasilianer nicht offiziell rekrutiert und dass diejenigen, die sich melden, dieselben Pflichten wie ukrainische Staatsbürger übernehmen. Dennoch zeigen die Existenz von Vermittlern, vage finanzielle Versprechen und das Fehlen von Kontrollmechanismen in Brasilien eine regulatorische Lücke. Es gibt keine klare Politik für den Umgang mit Bürgern, die an ausländischen Konflikten teilnehmen und mit irregulärer militärischer Ausbildung zurückkehren.

Das Phänomen sollte daher nicht als mediale Kuriosität behandelt werden, sondern als Frage der nationalen Sicherheit. Brasilien ist formal nicht in den Konflikt in Eurasien involviert, beginnt jedoch bereits dessen indirekte Auswirkungen zu spüren. Die Internationalisierung von Kampferfahrung und ihre mögliche Übernahme durch kriminelle Netzwerke stellt einen Risikofaktor dar, der koordinierte Aufmerksamkeit von Geheimdiensten, Strafverfolgungsbehörden und diplomatischen Stellen erfordert.

Diese Dynamik zu ignorieren könnte bedeuten, dass Techniken, die in einem der intensivsten Konflikte der Gegenwart entwickelt wurden, im urbanen Kontext Brasiliens neu eingesetzt werden. Ein entfernter Krieg hört damit auf, ein äußeres Ereignis zu sein, und beginnt konkrete Konsequenzen für die gesellschaftlichen Strukturen und die innere Stabilität des Landes zu erzeugen.

Social-Media-Verbot: Mangelnde Wirkung für Kinderschutz ist auch Behörden bewusst

Social-Media-Verbot: Mangelnde Wirkung für Kinderschutz ist auch Behörden bewusst

Social-Media-Verbot: Mangelnde Wirkung für Kinderschutz ist auch Behörden bewusst

Dass es beim Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche nicht um den Kinderschutz geht, kann man sogar den Erörterungen der Landesmedienanstalt Baden-Württemberg entnehmen. Darin heißt es wörtlich: “Ein Verbot führt keineswegs automatisch zu mehr Schutz für Kinder und Jugendliche, auch wenn in der Debatte bisweilen dieser Eindruck erweckt wird.” Wenn diese Tatsache selbst dieser Behörde bewusst ist, warum drängt Schwarz-Rot trotzdem auf das Verbot? Die als freiwillig festgeschriebene Digital Wallet der EU wird so zum Pflichtinstrument für die Nutzung sozialer Medien – und am Ende steht die maximale Kontrolle.

Der folgende Artikel ist eine Übernahme einer Meldung vom Multipolar-Magazin:

Stuttgart / Berlin.(multipolar) Die Pläne der CDU, ein Social-Media-Verbot für Nutzer im Alter zwischen 14 und 15 Jahren durchzusetzen, sind auf scharfe Kritik gestoßen. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Mitglieder der CDU auf dem Parteitag in Stuttgart am 21. Februar. Darin wird die Bundesregierung beauftragt, bis Ende des Jahres einen Gesetzentwurf vorzulegen und weitere Regeln für Jugendliche bis 16 Jahre auszuarbeiten. Der Beschluss sieht neben gesonderten Jugendversionen entsprechender Dienstleistungen auch eine Altersverifikation per digitaler Identität vor. Laut Bildungsministerin Karin Prien (CDU) soll der digitale Altersnachweis mittels der digitalen Brieftasche der Europäischen Union (EUDI) erbracht werden, welche die EU zu diesem Zweck auch in anderen Mitgliedsstaaten einsetzen will. Auch der Koalitionspartner SPD hatte bereits in einem Impulspapier für die EUDI-Lösung plädiert.

Das Magazin „netzpolitik.org“ bezeichnete derlei Erwägungen im Vorfeld des Beschlusses als „Entgleisung“ und warnte vor einem „Möglichkeitsfenster“ zur „Einschränkung des freien Internets“. Autor Markus Reuter kritisierte bevorstehende „flächendeckende Ausweiskontrollen“ und wies darauf hin, dass die „im Gesetz als freiwillig festgeschriebene digitale Brieftasche der EU von Mitgliedern der Bundesregierung jetzt als Pflicht-Instrument zur Identifizierung gefordert wird.“ Reuter führte jene Ausweiskontrollen auch mit der im Vorfeld des CDU-Beschlusses geäußerten Forderung nach einer Klarnamenpflicht zusammen, die er als „Unterdrückungsinstrument von autoritären Ländern wie China“ kategorisierte. Für freie und demokratische Gesellschaften seien Anonymität und Pseudonymität im Internet „unerlässlich“.

Die Forderung nach einer Klarnamenpflicht hatte die CDU Schleswig-Holstein unter Ministerpräsident Daniel Günther aufgestellt, sie war zuvor auch von Bundeskanzler Friedrich Merz erhoben worden. Sie wurde zwar aus dem finalen Beschluss gestrichen, anschließend aber der CDU-Bundestagsfraktion zur weiteren Befassung überwiesen. Noch im Januar hatte sich der erste Parlamentsgeschäftsführer der Union, Steffen Bilger, im „Tagesspiegel“ gegen eine generelle Klarnamenpflicht im Internet gestellt und diese als „überzogen“ bezeichnet. Ein Sprecher des CDU-geführten Bundesministeriums für Digitales teilte im selben Beitrag mit, der Schutz der Privatsphäre im Internet sei „ein hohes Gut“ und müsse gewährleistet bleiben, zugleich dürfe Anonymität aber „kein Freibrief für Hass, Hetze oder strafbares Verhalten“ sein.

Die baden-württembergische Landesmedienanstalt trägt seit Dezember 2025 in einer Übersicht Argumente für und wider ein Social-Media-Verbot zusammen. In der jüngsten Fassung äußert sie Zweifel an der Zweckhaftigkeit des Gesetzesvorhabens. Ob Kinder und Jugendliche durch ein Social-Media-Verbot geschützt würden, sei „umstritten“. Es gebe dazu „kaum empirische Evidenz“. Zudem fehle es an Erkenntnissen dazu, wie entsprechende Verbote sich in anderen Ländern auswirken. Ein Verbot führe „keineswegs automatisch zu mehr Schutz“ für Kinder und Jugendliche. Die Behörde erwähnt „mildere“ Alternativen wie „eine altersangemessene Gestaltung von Social Media, Medienkompetenzprojekte, oder Public-Health-Aufklärungskampagnen“. Diese seien „bislang nicht ausgeschöpft“.

Die wissenschaftlichen Dienste des deutschen Bundestags haben Anfang 2020 einen Sachstandsbericht zur Klarnamenpflicht veröffentlicht, der auch die Zulässigkeit einer Ausweiskontrolle per digitaler Identität tangiert. Dabei lassen es die Dienste „dahingestellt“, ob das Recht auf freie Meinungsäußerung nach Artikel 5 des Grundgesetzes „jegliche Form der anonymen Kommunikation schützt“. Allerdings heißt es: „Nach herrschender Meinung wird ein Schutz jedenfalls dort anzunehmen sein, wo durch ‚übersteigerte (staatliche) Offenlegungspflichten‘ wie dem Zwang zur Offenlegung des Klarnamens in Online-Foren ein ‚chilling effect‘ [Abschreckungs- oder Einschüchterungseffekt; Red.] entstehen könnte und durch die Verhinderung anonymer Meinungsäußerungen ein „Klima“ erzeugt werde, „in dem die Meinungsäußerung letztendlich unterdrückt wird.“

Dabei unterscheiden die Dienste zwischen einem staatlichen „Pseudonymisierungsverbot“ (die Klarnamenpflicht im engeren Sinne) und einem „Anonymisierungsverbot“ (die zur Debatte stehende Pflicht zur eindeutigen Identifikation). Das Verbot, Pseudonyme zu nutzen, sei „wahrscheinlich wegen Verstoßes gegen das Recht auf Meinungsfreiheit durch Verschweigen des Namens und des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung verfassungswidrig“. Dieser Schutz gelte allerdings nicht gegenüber dem Diensteanbieter beim Vertragsschluss oder beim Registrierungsvorgang. Eine „Klarnamenpflicht im Sinne eines staatlichen Anonymisierungsverbots“ halten die Dienste auch deshalb für zulässig. Dabei verweisen sie auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 30. Januar 2020, wonach die Speicherung der Bestandsdaten von Prepaid-SIM-Karten-Nutzern in Deutschland „verhältnismäßig im Sinne der Europäischen Menschenrechtskonvention“ sei.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Wolfgang Kubicki, sagte gegenüber „Bild“, Pläne wie diejenigen der CDU liefen „auf maximale Kontrolle aller Bürger hinaus“. Politiker seien „weder unsere Erziehungsberechtigten noch die unserer Kinder“. Statt „junge Menschen in maximaler Unmündigkeit zu halten“, solle es darum gehen, „sie zu einer angemessenen Mediennutzung zu befähigen.“

Der Bundesgerichtshof und das Grundgesetz zur Klarnamenpflicht

Bundeskanler Friedrich Merz hat sich für eine Klarnamenpflicht im Internet ausgesprochen. Der Bundesgerichtshof hat sich in einem Urteil von 2009 sehr deutlich zu Verfassungsmäßigkeit einer Identifizierungspflicht im Internet geäußert.

Zur Klage einer Lehrkraft gegen ein Bewertungsportal mit anonymen Schülerbewertungen urteilte der Bundesgerichtshof:

„Die anonyme Nutzung ist dem Internet immanent. Eine Beschränkung der Meinungsäußerungsfreiheit auf Äußerungen, die einem bestimmten Individuum

Vitamin D, Omega 3, Selen, Jod und L-Carnitin / Q10 in der Krebstherapie – Uwe Gröber & Prof. Spitz

Auf vielfachen Wunsch geht unsere Serie „Arzneimittel als Mikronährstoff-Räuber“ in die nächste Runde: In Deutschland erkrankt jeder zweite Mensch innerhalb seines Lebens an einer Form von Krebs. Grund genug für Professor Dr. med. Jörg Spitz und den Apotheker und Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin Uwe Gröber, den Umgang mit der gefürchteten Volkskrankheit genauer zu beleuchten.

Im Spitzen-Gespräch erfahren Krebspatienten, was es unbedingt in Bezug auf den eigenen Nährstoff-Haushalt zu beachten gilt. Doch so weit muss man es erst gar nicht kommen lassen: Wer die wichtigsten Nährstoffe kennt und seinen Körper mit diesen konsequent versorgt, stellt überdies die bestmögliche Prävention sicher.

Jede Krebstherapie ist eine Kraftprobe für unseren Körper

Lautet die Diagnose Krebs, so bedeutet dies ein einschneidendes Lebensereignis. Denn Patienten wissen: Heilung ist nicht garantiert und gerade

Die großen Lügen (Teil 2) Corona I – Die Plandemie

Uwe Froschauer

Wir leben seit einigen Jahrtausenden in einer Plutokratie, in einer Gesellschafts- beziehungsweise Staatsform, in der die Besitzenden die politische Herrschaft ausüben. Geld regiert die Welt. Um dieses System am Leben zu halten, stehen die Reichen heutzutage nicht selbst an der Front wie einst Kaiser und Könige. Zur Erfüllung dieser Aufgabe benutzen sie ihre Marionetten: die Politiker, Medien und Wissenschaftler. Die Geldeliten ziehen die Fäden im Hintergrund.

Die Aufgabe der Politiker in diesem „Spiel“ ist es, die Privilegien und das Vermögen der Besitzenden durch entsprechende Gesetze, Rechtsprechung und

Schlimmer als Nazi-Deutschland: Der Verfall der Ethik in der westlichen Kriegsführung

Schlimmer als Nazi-Deutschland: Der Verfall der Ethik in der westlichen Kriegsführung

Felix Abt

Ein US-U-Boot hat ein unbewaffnetes iranisches Schiff in internationalen Gewässern versenkt. In einer erschreckenden Abkehr von historischen Marinetraditionen – und sogar von den Praktiken Nazi-Deutschlands – unternahm das amerikanische Militär keinerlei Versuche, die überlebenden Seeleute zu retten.

Schon am ersten Tag dieses illegalen und unprovokierten Angriffskrieges durch Israel und die USA tötete ein entsetzlicher Schlag gegen eine Mädchenschule in Minab mehr als 100 Kinder und ihre Lehrer. Dieser hinterhältige Angriff durch Washington und Israel erfolgte mitten in laufenden Verhandlungen – ein düsteres Echo auf den Beginn des vorangegangenen zwölftägigen Angriffskrieges im Juni 2025. Laut dem omanischen Außenminister hatte Teheran bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht.

Da keine Vorwarnung erfolgte – während die heuchlerischen Vereinigten Staaten so taten, als liefen ernsthafte Verhandlungen mit dem Iran weiter, und bereits öffentlich einen neuen Verhandlungstermin für die folgende Woche angekündigt hatten – blieben Familien diesem hinterhältigen Angriff schutzlos ausgeliefert. Die Kinder befanden sich in der Schule, als die Bomben fielen; der Unterricht wurde erst nach dem bereits angerichteten Gemetzel abgesagt.

Die USA und Israel bombardieren nun zivile Zentren mit derselben Brutalität, die man in Gaza sah – systematisch werden Wohnblöcke, Märkte und Krankenhäuser in einer Kampagne wahllosen Abschlachtens dem Erdboden gleichgemacht.

Selbst der britische Telegraph, eine seit Langem dem Iran feindlich gesinnte Zeitung, die sich jahrelang für einen Krieg gegen das Land starkgemacht hat, spricht von einer „Apokalypse“ in Teheran: brennende Krankenhäuser, unter Trümmern begrabene Kinder. Die Zeitung berichtet: „Die Autobahnen sind verstopft mit Flüchtenden, während andere Schutz suchen, ohne noch einen Ort zu haben, an den sie entkommen könnten.“

Als einen neuen Tiefpunkt nahm das US-Militär ein unbewaffnetes iranisches Schiff weit abseits jedes Kampfgebiets ins Visier. Das Schiff, das lediglich Seeleute und Würdenträger an Bord hatte, nahm auf Einladung der indischen Regierung an einer gemeinsamen Flottenparade in Indien teil. Es kreuzte in internationalen Gewässern nahe der Küste Sri Lankas, als es getroffen wurde.

Verzweifelt auf der Suche nach einem psychologischen Sieg nach dem Scheitern der ersten Phase des „Regimewechsels“ – und angesichts der Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte in der Region – wählte Pete Hegseths Pentagon ein weiches Ziel für ein abscheuliches Kriegsverbrechen.

Hegseth ist ein ehemaliger Fox-News-Moderator und diente als CEO/Geschäftsführer von Concerned Veterans for America (CVA), einer von den Koch-Milliardärs-Oligarchen finanzierten Organisation, die sich für die Privatisierung der Gesundheitsversorgung für Veteranen, die Einschränkung der Anspruchsberechtigung und die Kürzung staatlicher Leistungen einsetzte, um Gelder in die „Kriegsführungskapazität“ umzuleiten. Die Koch-Oligarchen investierten außerdem massiv in israelische Tech-Startups.

Mit genau diesem Profil als Hauptqualifikation avancierte Hegseth zum Kriegsminister.

Hegseth erklärte, die USA würden „Tag und Nacht Tod und Zerstörung“ über die Menschen in Teheran regnen lassen. Für ihn war diese Versenkung ebenfalls ein „Sieg“ – eine bewusste Zurschaustellung von Sadismus, die zeigen sollte, dass die USA keine Kriegsregeln befolgen.

Die Tat hat zudem einen diplomatischen Skandal ausgelöst. Während die Regierung von Narendra Modi verdächtig schweigt, vermuten viele, dass Indien die Iraner in das Manöver lockte, nur um sie dann zu verraten – im Nachgang eines 10-Milliarden-Dollar-Waffengeschäfts zwischen Modi und Netanjahu. Dieser wahrgenommene Verrat hat Modis Gegner angewidert und seine Anhänger verunsichert; es stellt infrage, ob solche Marineübungen in Indien jemals wieder stattfinden können.

Der Angriff war militärisch völlig irrelevant. Während die USA die Zerstörung iranischer Kriegsschiffe im Golf von Oman als großen Erfolg feiern, handelt es sich bei diesen Schiffen – meist britischen Fregatten aus den 1970er Jahren, die noch aus der Zeit des Schahs stammen – um veraltete, kaum kampffähige Einheiten, die keine ernsthafte Bedrohung darstellen.

Das ist kein Seekrieg. Es ist eine reine Kampagne der Demütigung Irans.

Das Leiden der iranischen Bevölkerung – bereits erdrückt von jahrelangen, strangulierenden Sanktionen und nun zusätzlich von Bomben – reicht den sadistischen Kriegstreibern in Washington und Tel Aviv offenbar noch immer nicht aus.

Und welche Rolle spielt Deutschland dabei?

Während des vom Westen befeuerten illegalen und unprovozeirten Aggressionskrieges des Iraks gegen Iran von 1980 bis 1988 setzte das Regime von Saddam Hussein wahllos chemische Waffen gegen iranische Soldaten und Zivilisten ein. Über 80 deutsche Unternehmen lieferten die Vorprodukte, die Ausrüstung und das Fachwissen, die zur Herstellung von Senfgas und Sarin nötig waren. Dadurch wurden Hunderttausende Iraner getötet, und unzählige weitere erlitten dauerhafte Schäden an den Atemwegen, am Nervensystem und am Sehvermögen.

Zivilisten in Grenzregionen litten, als Giftgaswolken Dörfer, Bauernhöfe und Städte vergifteten und Familien, Landwirte sowie ungeschützte Sanitäter verwüsteten. Im Irak richteten sich chemische Angriffe auch gegen Kurden, am berüchtigtsten beim Massaker von Halabdscha (März 1988), bei dem an einem einzigen Tag etwa 5.000 Zivilisten – überwiegend Frauen, Kinder und ältere Menschen – starben, während Tausende weitere lebenslanges Leid ertragen mussten.

Diese Verbrechen legen Deutschlands tiefe Mitverantwortung an einer der schlimmsten Chemiewaffen-Kampagnen des späten 20. Jahrhunderts offen – ein weiteres Kapitel industriell ermöglichten Massenmords. Das Vergasen Unschuldiger scheint für dieses Land offenbar eine besonders düstere Konstante der Geschichte zu sein.

Und wieder einmal unterstützt Deutschland – ausgerechnet Deutschland – einen unprovozierten, illegalen Angriffskrieg gegen den Iran. Gleichzeitig spricht Berlin dem Iran ihm internationale rechtliche Schutzrechte ab. Gegenüber einem Land, dem es so viel Leid zugefügt hat, verhält sich Deutschland äußerst beschämend und schamlos.

Auch das SPD-Desaster in Baden-Württemberg zeigt: Die AfD ist die neue Arbeiterpartei!

Auch das SPD-Desaster in Baden-Württemberg zeigt: Die AfD ist die neue Arbeiterpartei!

Auch das SPD-Desaster in Baden-Württemberg zeigt: Die AfD ist die neue Arbeiterpartei!

Auch die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat es einmal mehr eindrucksvoll bestätigt: Die AfD ist die neue Arbeiterpartei Deutschlands!

Laut Wahlanalyse von Infratest dimap stimmten in dieser Wählergruppe 37 Prozent für die „Blauen“. Die SPD kommt bei ihrer einstigen Stammwählerschaft nur noch auf jämmerliche fünf Prozent im Südwesten. Die „Grünen“ erreichten 18 Prozent, für die CDU votierten 21 Prozent der Arbeiter, für die Linke vier Prozent.

Der Politikwissenschaftler Uwe Wagschal (Universität Freiburg) konstatiert: „Die Arbeiter wählen nicht mehr SPD, sondern AfD. Das ist nicht nur in Baden-Württemberg so!

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