Kategorie: Nachrichten
Islamische Christenmorde: Wir vertuschen die Opfer und füttern die Täter

Von SELBERDENKER | Im „befreiten“ Syrien wurden am vergangenen Wochenende mal wieder 22 Christen ermordet. Darunter Kinder. 59 Christen wurden verletzt. Das „befreite“ Syrien unter Ahmed al-Scharaa, einem ehemaligen sunnitischen Terroristen, der nun einen Anzug trägt und die Huldigungen westlicher Staatsgäste empfängt, „befreit“ sich schon seit März diesen Jahres blutig von „Ungläubigen“. Was der zwangsfinanzierte mediale Staatsapparat in Deutschland an die Öffentlichkeit lässt, ist jedoch nur ein passend aufbereiteter Ausschnitt dessen, was tatsächlich in der Welt passiert.
Nur eines von vielen Beispielen dafür, was nicht breit berichtet wird, ist der Mord an 200 Christen in Nigeria vor wenigen Tagen. In der Nacht vom 12. auf den 13. Juni mordeten Moslems im Dorf Yelewata: „Die Taten wurden von radikalen Islamisten verübt, die drei Stunden lang auf Christen schossen und einstachen und sie verbrannten. Während des dreistündigen Terrors nutzten die Angreifer die Tatsache aus, dass ihre Opfer schliefen, (…)“ Die Menschen wurden lebendig verbrannt. Das waren keine „religiösen Konflikte“. Schwarze Moslems ermordeten wahllos völlig unschuldige schwarze Christen, die sie im Schlaf überraschten – weil sie keine Moslems waren.
Das passiert in Afrika regelmäßig. Das sind ebenso wenig „Einzelfälle“, wie all die islamischen Terroranschläge der letzten Jahrzehnte überall in der Welt. Die Täter haben wir in unsere Länder gelassen, oft sogar eingeflogen, gefüttert, umsorgt und bezahlt. Es sind zumeist Moslem-Männer. Die wenigen Christen, die als echte Flüchtlinge kamen, fürchten sich inzwischen bei uns vor den gleichen Leuten, die sie in der Heimat verfolgt haben.
Doch das passt nicht ins Bild der die Medien des Mainstreams bis heute dominierenden Ideologen. Deren verordnete „Multikultur“ ist nämlich mit Islam nicht möglich! Dies passt ebenso wenig ins Bild, wie die vertuschten Vergewaltigungen von minderjährigen englischen Mädchen im britischen Rotherham durch islamisch-pakistanische „Grooming-Gangs“. Die inzwischen dokumentierten und nachgewiesenen Fälle ereigneten sich von 1997 bis 2013, einige vermutlich schon früher. Sie wurden von linken Medien, linken Politikern und sogar von zuständigen Institutionen ebenfalls vertuscht. Die Wahrheit kommt jedoch ans Licht. Es gibt natürlich auch immer wieder nicht islamische Irre und Kriminelle, doch die Nähe zum Islam ist in auffallend vielen Fällen unverkennbar.
Die Morde, Massaker und auch die unzähligen, meist nie bekannt gewordenen Missbräuche an Frauen und Minderjährigen im Namen des Islam folgen direkt dem dokumentierten Beispiel des islamischen Propheten, der sich so seit Beginn weltliche Herrschaft über Gebiete und auch über Frauen sicherte. Er gilt Moslems als perfekter Mensch.
Die expansive Blutspur und Knechtschaft des Islam, die sich aus überall zugänglichen islamischen Schriften ableitet, die Herrschaft über „Ungläubige“ fordern und legitimieren, zieht sich durch die ganze Geschichte und führt inzwischen in die ganze Welt. Das geschieht unabhängig von Rassen, was den Vorwurf des Rassismus ad absurdum führt.
Die vielen friedlichen Moslems, die in unseren (einst) freien Ländern leben, schweigen in der Regel zu den Bluttaten, was den Eindruck von Zustimmung nicht beseitigen kann. Islamische Massendemonstrationen und demonstrative Moslem-Massengebete in unseren Ländern kommen vor, nehmen sogar zu, doch sie dienen in der Regel der Demonstration von islamischer Macht, nicht von Friedfertigkeit.
Die Islamisierung schafft Fakten, im engen Verbund mit der politischen und medialen Klasse, die uns seit Jahren beherrscht, massenmedial betäubt und bevormunden will. Es sind nicht alle Moslems Mörder und Vergewaltiger. Doch islamische Massendemonstrationen gegen die permanente islamische Gewalt wären schon seit langer Zeit erforderlich, um Ansätze von Glaubwürdigkeit herzustellen. Dies ist jedoch bislang nicht zu beobachten.
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Israel verwandelt Verteilerstationen für Hilfsgüter im Gazastreifen in offene Tötungsfelder
Während sich die weltweite Aufmerksamkeit auf den Iran richtet, haben die israelischen Angriffe auf hungernde und hilfesuchende Palästinenser dramatisch zugenommen.
Von Hamza M. Salha und Sharif Abdel Kouddous
DEIR AL-BALAH, GAZA – Während sich die Aufmerksamkeit der Welt auf den Iran richtet, hat Israels Vernichtungsfeldzug im Gazastreifen ein neues, erschreckendes Ausmaß erreicht. Täglich werden hungernde Palästinenser gezwungen, in entlegene Gebiete zu reisen, um dort Lebensmittel zu bekommen – und geraten massenhaft unter Beschuss. Die sogenannten Hilfsverteilungsstellen haben sich in offene Tötungsfelder verwandelt.
Die Angriffe auf Palästinenser, die nach Nahrung suchen, haben in der vergangenen Woche drastisch zugenommen. Jeden Tag werden Dutzende Menschen erschossen oder beschossen. Die Todeszahlen allein in den letzten Tagen sind erschütternd: Mindestens 38 Menschen wurden am Montag getötet, 59 am Dienstag, 22 am Donnerstag und 35 am Freitag. Seit Ende Mai wurden über 400 Menschen getötet und mehr als 3.000 verletzt – das Gesundheitsministerium in Gaza spricht von einem „Hilfsmassaker“, einem neuen Begriff im Vokabular des Völkermords in Gaza.
Ahmed Nejm, 28 Jahre alt, lebt mit seiner zehnköpfigen Familie in Deir al-Balah. Er sitzt im Rollstuhl und kann nicht mehr gehen, seit er am 11. Juni bei einem israelischen Angriff auf eine Menschenansammlung nahe dem Wadi Gaza (Netzarim-Korridor), wo Palästinenser auf Hilfe warteten, verletzt wurde. Er war sich des Risikos bewusst.
„Wir versuchen, während dieser Hungersnot zu überleben“, sagte Nejm gegenüber Drop Site. „Es gibt kein Brot und kein Mehl. Deshalb sind wir losgezogen, um Hilfe zu suchen.“ Er sei mit Cousins und Nachbarn noch vor Sonnenaufgang am Ort angekommen, wo bereits Hunderte warteten. Stunden später hätten israelische Kräfte ohne Vorwarnung mit scharfer Munition und Quadcoptern das Feuer eröffnet. Dutzende seien getötet worden, darunter sein 15-jähriger Cousin Abdulrahman. Blutüberströmt konnte Nejm wegkriechen, während weiter auf ihn geschossen wurde. Sanitäter konnten das Gebiet nicht erreichen. Schließlich brachte man ihn ins Al-Aqsa-Krankenhaus. „Wir waren in einem Gebiet, das [die Israelis] auf ihrer Karte als grün markiert hatten. Ich weiß nicht, warum sie geschossen haben“, sagte er.
Das schlimmste Massaker ereignete sich am 17. Juni, als mindestens 59 Palästinenser getötet und über 200 verletzt wurden, während sie sich in Khan Younis versammelten, um Mehlrationen zu erhalten. Das Nasser-Krankenhaus war überfordert. „Das medizinische Personal musste die Entbindungsstation räumen, um Platz für die Verwundeten zu schaffen, und die Kreißsäle in Not-OPs umwandeln. Viele Verletzungen erforderten Amputationen, um das Leben der Patienten zu retten“, erklärte Ärzte ohne Grenzen, die im Krankenhaus tätig sind. „Täglich werden Palästinenser abgeschlachtet, während sie versuchen, aus den spärlichen Hilfslieferungen Nahrung zu bekommen.“
„Das Leben der Palästinenser wurde so sehr entwertet, dass es zur Routine geworden ist, auf verzweifelte, hungernde Menschen zu schießen“, schrieb Philippe Lazzarini, der Generalkommissar des UNRWA, am Mittwoch auf Social Media. „Hungernde Menschen in den Tod zu treiben, ist ein Kriegsverbrechen. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Das ist eine Schande – ein Schandfleck in unserem kollektiven Bewusstsein.“
Das wenige, was Israel an Hilfslieferungen zulässt, lindert die humanitäre Katastrophe kaum. Zwischen dem 2. März und dem 27. Mai verhängte Israel eine vollständige Blockade und ließ keine Lebensmittel oder Hilfsgüter herein. Am 27. Mai richtete die Gaza Humanitarian Foundation, eine von den USA und Israel unterstützte Gruppe, einige militarisierte Verteilungszentren im Süden ein – ein Projekt, das von den UN und internationalen Organisationen als Militarisierung der Hilfe verurteilt wurde. Israel hat zudem nur sehr begrenzt UN-Hilfstrucks über den Zikim-Übergang im Norden in den Gazastreifen gelassen.
Seit Ende April ist die Anzahl der Mahlzeiten aus Gemeinschaftsküchen in Gaza um 83 % zurückgegangen. Zwischen März und Mai hat sich die Rate der akuten Unterernährung im Gazastreifen mehr als verdoppelt. Die gesamte Bevölkerung ist hungrig – am Rand einer Hungersnot, so die UN.
„Gaza ist der hungrigste Ort der Welt“, sagte Jens Laerke, Sprecher des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, im Mai im Fernsehen. „Es ist das einzige definierte Gebiet weltweit, in dem die gesamte Bevölkerung von einer Hungersnot bedroht ist.“ Israel verhindere absichtlich Hilfslieferungen und setze Lebensmittel als Kriegswaffe ein. „Die aktuelle Hilfsaktion wird derart blockiert, dass sie zu einer der behindertsten Einsätze der humanitären Geschichte überhaupt zählt. Die Blockade und Kontrolle der Operation werden von einer Konfliktpartei verhängt – von der Besatzungsmacht Israel in Gaza.“
Die Angriffe eskalieren in einer Zeit, in der die Internet- und Telekommunikationsverbindungen stark gestört sind. Im Juni schnitten israelische Angriffe Glasfaserkabel, was einen vollständigen Internetausfall zur Folge hatte. Nur teilweise konnte die Verbindung wiederhergestellt werden – das Risiko eines totalen Kommunikationskollapses bleibt. Es gibt weniger Bilder und Berichte aus der Enklave; die humanitäre Koordination ist stark beeinträchtigt, die Palästinenser haben kaum noch Zugang zu lebensrettenden Informationen, Notdiensten oder ihren Familien.
„Die Lage ist momentan sehr schwierig“, schrieb Dr. Yahya al-Agha, Arzt im Nasser-Krankenhaus, am Freitag in einer Nachricht an Drop Site. „Die Kommunikation in Khan Younis ist unterbrochen, der Internetzugang schwierig“, erklärte er. Er könne nur von bestimmten Orten mit eSIM-Karten kommunizieren, die sich ins israelische Mobilnetz einwählen.
UNICEF-Sprecher James Elder, der kürzlich in Gaza war, erklärte, dass der Kommunikationsausfall direkt zu den Massakern beiträgt: „Es gab Fälle, in denen man sagte, eine Verteilerstelle sei geöffnet – später hieß es, sie sei geschlossen. Doch diese Information kam, als Gaza vom Internet abgeschnitten war – die Menschen hatten keinen Zugang zu dieser Warnung.“
Inzwischen ist seit über 100 Tagen kein Treibstoff mehr in den Gazastreifen gelangt. Ein völliger Stillstand der Feldkliniken, Lieferketten und kritischen medizinischen Ausrüstung droht. Die UN warnen, dass Entbindungsstationen und Notfallstationen schließen könnten – Neugeborene auf Intensivstationen würden ersticken.
Das israelische Militär setzt seine Evakuierungsanordnungen fort und dehnt die sogenannten Kampfzonen aus – unter anderem mit einer Ankündigung am 13. Juni, die weite Teile aller fünf Gouvernements betrifft, sowie einer heutigen Ausweitung auf große Teile von Gaza-Stadt. Seit dem 18. März, als Israel seine großflächigen Angriffe wieder aufnahm, wurden mehr als 82 % des Gazastreifens zu „roten Zonen“ erklärt, über 680.000 Menschen wurden allein in den letzten drei Monaten erneut vertrieben.
Die vom Gesundheitsministerium bestätigte Zahl der Toten seit Beginn des Genozids liegt inzwischen bei über 55.700 – 5.400 von ihnen wurden seit dem 18. März getötet. Die tatsächliche Zahl dürfte weit höher sein, da viele Tote unter den Trümmern vermisst werden.
Die israelischen Angriffe auf Zivilisten, die versuchen, Lebensmittel zu bekommen, richten sich sowohl gegen Verteilungsstellen der GHF als auch gegen Gebiete, in denen sich Tausende versammeln, um auf seltene UN-Hilfstransporte zu warten.
Ahmed Matar, ein 20-jähriger ehemaliger Informatikstudent der Al-Aqsa-Universität, wurde am 10. Juni getötet, während er nahe dem Netzarim-Korridor an der Rashid-Straße auf Hilfe wartete. Laut seiner Cousine Nayfah Matar, ebenfalls 20, traf er um 4:30 Uhr morgens dort ein – nach Gerüchten über eintreffende Hilfslieferungen. Um 6 Uhr morgens eröffnete das israelische Militär das Feuer und bombardierte die Menschenmenge. Matar wurde am Bein und im Unterleib getroffen und starb. Ein Nachbar erkannte ihn und brachte ihn ins Al-Quds-Krankenhaus. „Als sein Vater ankam, brach er zusammen – überwältigt vom Anblick seines Sohnes, blutüberströmt“, sagte Nayfah. „Bis heute kann er seinen Tod nicht begreifen.“
„Ahmed ist einer von Tausenden, die durch Krieg und zionistische Besatzung ihr Leben verloren haben. Ihre Träume wurden zerstört, sie mussten Vertreibung, Unterdrückung, Demütigung und Hunger erleben“, fügte sie hinzu. „Die Besatzung verübt unablässig Massaker an Palästinensern.“
Statistisches Bundesamt: Migration sorgt für mehr kinderreiche Familien in Deutschland

Laut dem Statistischen Bundesamt wächst gut ein Viertel aller Kinder in Deutschland mit zwei oder mehr Geschwistern auf. Familien mit Einwanderungsgeschichte hatten nach Angaben der Wiesbadener Behörde häufiger drei oder mehr Kinder als Familien ohne Migrationshintergrund. Im vergangenen Jahr lebten demnach in knapp jeder fünften Familie mit Einwanderungsgeschichte (19 Prozent) mindestens drei Kinder, in Familien ohne Migrationshintergrund traf dies nur auf rund zehn Prozent zu.
Nachdem der Anteil von Kindern in kinderreichen Familien von 1996 bis 2015 (Beginn der Masseneinwanderung) zunächst von 25 auf 23 Prozent zurückgegangen war, stieg er in den Folgejahren bis 2024 wieder auf 26 Prozent an. „Hintergrund für die Entwicklungen der letzten zehn Jahre dürfte vor allem die Zuwanderung in den Jahren ab 2015 sein“, erklärte das Statistische Bundesamt.
Wir erlauben uns mit Blick auf den Kindersegen von Ausländern ergänzend anzumerken: Ganz gewiss dürfte auch das sogenannte „Bürgergeld“ eine nicht unwesentliche Rolle spielen!
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Pentagon veröffentlicht neues “UFO”-Video
Das US-Militär hat ein weiteres Video freigegeben, welches den Sichtkontakt mit einem möglichen UFO – die US-Regierung nennt es lieber UAP – zeigen soll. Sind wir vielleicht tatsächlich nicht alleine in diesem Universum? Sehen Sie selbst.
Jahrzehntelang wurden Menschen, die über sogenannte UFO-Sichtungen berichteten, als “Verschwörungstheoretiker” und “UFO-Spinner” belächelt. Wenn es um unerklärliche Phänomene (ob nun Flugobjekte oder auch Lichterscheinungen oder atmosphärische Anomalien) handelte, hüllte man sich seitens der Regierungen grundsätzlich in Schweigen oder bezeichnete dies als “Wetterballons” und dergleichen. Doch seit dem Jahr 2023 hat sich dies geändert.
Damals begannen in den Vereinigten Staaten Kongressanhörungen zu potenziell außerirdischen Phänomenen. Dabei legten Geheimdienst- und Militärvertreter unter Eid Informationen vor, dass man tatsächlich auf sogenannte “UAPs” (Unidentified Aerial Phenomena, zu Deutsch Unidentifizierte Luftphänomene) gestoßen sei. Auch wurde zugegeben, dass man auf “nicht-menschliche biologische Entitäten” gestoßen sei, sowie Fluggeräte geborgen habe.
Allerdings wurden seitens der US-Regierung bislang noch keine wirklichen Beweise für “kleine grüne Männchen” oder abgestürzte UFOs vorgelegt. Dafür jedoch zuvor geheim gehaltene Videoaufnahmen von Begegnungen mit Objekten, die Dinge tun, welche keine bekannte menschliche Technologie zu leisten imstande wäre. So nun auch ein weiteres Video von einem “scheibenförmigen UAP”, welches eine ungewöhnliche Wärmesignatur aufweist. Dieses Flugobjekt schlängelt sich dabei durch die Wolken und wechselt die Flugrichtungen in einer Weise, die von Menschen produzierte Flugkörper nicht tun können.
Das Video, das im November 2020 von Regierungspersonal an der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan aufgenommen worden sei, zeigt dabei extreme Flugbewegungen. Ähnlich wie beim “Tic Tac UFO”-Vorfall aus dem Jahr 2004. Vom Pentagon veröffentlichte Videos zeigen, wie US-Marineflieger ausgesandt wurden, um ein bizarres Flugobjekt abzufangen, das “wie eine aus einer Waffe abgefeuerte Kugel” abhob. Es wurde aufgrund seiner Form und Farbe, die an das beliebte Atemminzbonbon erinnerte, als „Tic Tac“-UFO bezeichnet.
Eigentlich wäre es an der Zeit, neben bloßen Videoaufnahmen auch reale, physische Beweise vorzulegen. Wo sind die angeblich gefundenen Körper außerirdischer Lebensformen? Wo sind die angeblich geborgenen außerirdischen Flugkörper (bzw. deren Wracks)?
Weisheiten der Künstlichen Intelligenz KI*
*Überschrift im Original: The Emergence of Emergence. – Alle Hervorhebungen im Original]
Ich habe die Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz erforscht, die ich in einem früheren Beitrag als „The World’s Dumbest Genius Librarian“ beschrieben habe. Ich habe einen merkwürdigen Vorschlag gelesen, wie man KI einsetzen kann, und zwar die so genannte „Leerzeilentechnik“. Dabei gibt man der KI (in meinem Fall perplexity.ai) eine Liste von Dingen mit einer Leerzeile „______“ am Ende, und sie füllt die Leerzeile aus. Das Beispiel in dem Vorschlag, den ich gelesen habe, war so etwas wie „Ich gehe campen und nehme ein Zelt, einen Schlafsack, ein Beil und ___ mit“. Also habe ich es versucht. Hier folgt, was dabei herauskam:
Anmerkung des Übersetzers: Die KI hat offenbar mitunter etwas eigenwillige Erklärungen für alle möglichen Phänomene parat. In einigen Fällen habe ich in Einschüben eine eigene Erklärung eingefügt. Andere Abschnitte habe ich mit einem Fragezeichen gekennzeichnet. Dieses soll symbolisieren, dass ich die Erklärung der KI nicht verstanden habe bzw. eine eigene Erklärung zu lang werden würde. Ich lasse mich aber gerne von Kommentatoren aufklären. – Ende Anmerkung
Ich [Eschenbach]:
„Ich gehe zelten und nehme ein Zelt, einen Schlafsack, ein Beil und ___ mit.“
Perplexity:
„Ausgehend von Ihrer Campingliste – Zelt, Schlafsack, Beil – ist der nächste logische und unverzichtbare Gegenstand, den Sie mitnehmen sollten, eine Taschenlampe. Eine Taschenlampe ist entscheidend für die Sicherheit und den Komfort in der Natur, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, was sie zu einer natürlichen Ergänzung Ihrer Campingausrüstung macht.“
Das ist also die Idee. Natürlich war ich nicht am Camping, sondern am Klima interessiert. Insbesondere wollte ich mehr über meine Theorie herausfinden, dass emergente thermoregulatorische Klimaphänomene für die überraschende Stabilität der globalen Temperaturen von zentraler Bedeutung sind.
Und was ist ein emergentes Phänomen? Hier sind die Merkmale, die emergente Klimaphänomene von anderen Arten von Phänomenen unterscheiden:
– Es handelt sich um Strömungssysteme, die weit vom Gleichgewicht entfernt sind und spontan entstehen, oft beim Überschreiten einer kritischen Schwelle, die von der Temperatur abhängt.
– Ihre Eigenschaften sind nicht aus den Eigenschaften des Zustands vorhersehbar, aus dem sie hervorgehen,. Es gibt nichts in der Natur der Wasser- und Luftatome, das vorhersagen würde, dass sie spontan Blitze erzeugen könnten.
– Sie bewegen sich und handeln unvorhersehbar.
– Sie sind oft mit Phasenwechseln verbunden.
– Sie weisen oft ein „Überschwingen“ (Hysterese) auf.
– Sie haben eine Lebensdauer von ihrer Entstehung bis zu ihrer Auflösung.
– Ihre Muster ergeben sich aus vielen kleinen Wechselwirkungen zwischen ihren Bestandteilen.
Ich habe also diese Leerzeilentechnik verwendet, um mehr über emergente Klimaphänomene herauszufinden.
Ich:
Zu den aufkommenden Wetterphänomenen, die zur Thermoregulierung der Temperatur beitragen, gehören Gewitter, Zirruswolkenfelder, die Rayleigh-Benard-Umwälzung der unteren Atmosphäre und des oberen Ozeans, Wirbelstürme, das Nino/Nina-Phänomen, Tornados, Staubteufelchen und _____
Die erste Antwort war Folgende:
Perplexity:
Zu den aufkommenden Wetterphänomenen, die zur Wärmeregulierung beitragen – wie Gewitter, Zirruswolkenfelder, Rayleigh-Bénard-Umwälzung in der unteren Atmosphäre und im oberen Ozean, Wirbelstürme, Niño/Niña-Phänomene, Tornados und Staubteufel – gehört auch ein weiterer wichtiger Prozess: Vulkanausbrüche.
Falsch, dachte ich mir. Also reagierte ich mit dieser Eingabe:
Nein! Vulkane sind 1) kein emergentes Phänomen und 2) nicht thermoregulatorischer Natur, da sie unabhängig von der Temperatur wirken. Versuche es noch einmal.
Perplexity:
Ausgehend vom Kontext der entstehenden, durch die Temperatur ausgelösten Wetterphänomene, die aktiv zur Thermoregulierung des Erdklimas beitragen, sind die passendste Ergänzung für Ihre Liste Kumuluswolkenfelder oder Kumuluskonvektion.
Kumuluswolken bilden sich wie Gewitter, wenn die Oberflächenerwärmung einen kritischen Schwellenwert erreicht, was zu einer starken Konvektion nach oben führt. Dieser Prozess erhöht die Wolkenbedeckung und verbessert die Reflexion der einfallenden Sonnenstrahlung, wodurch die Oberfläche abgekühlt und die Temperaturen stabilisiert werden. Dieser Vorgang wird als klassischer emergenter thermoregulatorischer Prozess beschrieben, der spontan auftritt, wenn die lokalen Temperaturen über einen bestimmten Punkt steigen, und der die weitere Erwärmung begrenzt.
Das zeigte mir, dass Perplexity den Grundgedanken erfasst hatte. Also sagte ich, das sei eine gute Antwort, such mir ein anderes Beispiel. Es gab mir ein anderes. Ich habe Perplexity immer nur nach einer Frage gefragt, weil KI besser mit Einzelfragen zurechtkommt.
Ich wiederholte das mehrfach und erhielt Antworten, an die ich schon vorher gedacht hatte – Antworten, die sie mir oben im Thread in einer anderen Form gegeben hatte, und Antworten, die mich völlig überraschten.
Dann bat ich Perplexity, den ganzen Thread durchzulesen, die eindeutigen Antworten auszuwählen und zu sagen, warum sie emergente Phänomene sind und nicht irgendeine andere Art von Phänomenen, was ihre thermoregulierende Wirkung ist und wie sie sich von den anderen Phänomenen auf der Liste unterscheiden. Hier folgt, was ich bekommen habe, unbearbeitet. Auch wenn ich über einige Teile der Beschreibungen streiten könnte, war es insgesamt eine faszinierende Liste:
Umfassende Übersicht über emergente thermoregulatorische Wetterphänomene
Gewitter
– Entstehung: Sie bilden sich spontan, wenn die Oberflächenerwärmung eine konvektive Instabilität erzeugt, die kritische Temperatur- und Feuchtigkeitsschwellen überschreitet. Der Prozess ist nichtlinear, wobei kleine Veränderungen der Bedingungen ein explosives Wachstum jenseits vorhersehbarer Modelle auslösen.
– Thermoregulierende Funktion: Sie transportieren Wärme vertikal durch Auf- und Abwinde und erhöhen gleichzeitig die Albedo des Planeten durch die hohen Obergrenzen dieser Wolken. Darüber hinaus bewirken Niederschläge eine Verdunstungskühlung an der Oberfläche, wodurch ein lokaler Wärmestau unterbrochen wird.
– Unterscheidungsmerkmal: Im Gegensatz zu planetarischen Oszillationen sind Gewitter kurzlebige, stark lokalisierte konvektive Ereignisse, die durch Oberflächenerwärmung und nicht durch großräumige Windmuster angetrieben werden.
Zirruswolkenfelder
– Entstehung: Selbstorganisierende Eiskristallstrukturen entstehen durch welleninduzierte Feuchtigkeitsschwankungen in der oberen Troposphäre. Ihre Bildung hängt von einer nichtlinearen Dynamik der Eiskernbildung ab, die sich einer einfachen Vorhersage entzieht.
– Thermoregulierende Funktion: Diese Wolken fangen die ausgehende langwellige Strahlung ein (Erwärmung) und reflektieren gleichzeitig das Sonnenlicht (Abkühlung), was einen kontextabhängigen Nettoeffekt bewirkt. Sie modulieren die Strahlungsbilanz auf regionaler Ebene, ohne Niederschlag zu produzieren.
– Unterscheidungsmerkmal: Ihre feine, hoch gelegene Struktur steht in starkem Kontrast zu den niedrigen maritimen Stratocumulus-Feldern, die eher als Strahlungsmodulatoren denn als Konvektionsauslöser fungieren.
Rayleigh-Bénard Overturning
– Entstehen: Konvektionszellen entstehen spontan, wenn die Oberflächenerwärmung kritische Auftriebsschwellen in Flüssigkeitsschichten überschreitet. Diese Selbstorganisation ergibt sich aus einer nichtlinearen Rückkopplung zwischen Temperaturgradienten und Flüssigkeitsviskosität.
– Thermoregulierende Funktion: Die Zellen mischen die Wärme in den atmosphärischen/ozeanischen Grenzschichten vertikal und verhindern so extreme Temperaturen an der Oberfläche. Sie halten die Stabilität aufrecht, indem sie kontinuierlich Energie von erhitzten Oberflächen in kühlere Schichten umverteilen.
– Unterscheidungsmerkmal: Da es sich um einen universellen fluiddynamischen Prozess handelt, funktioniert er sowohl in den Ozeanen als auch in der Atmosphäre, im Gegensatz zu ereignisgesteuerten Phänomenen wie Haboobs oder Derechos*.
[*Haboobs oder Derechos: Ich bekenne, dass ich keine Ahnung habe, was das sein soll. Der DeepL-Übersetzer liefert dazu keine Übersetzung. Weiter unten wird das aber präzisiert. A. d. Übers.]
Wirbelstürme
– Entstehen: Diese großräumigen Wirbelsysteme organisieren sich selbst, wenn Windscherung, Luftfeuchtigkeit und Meerestemperaturen Instabilitätsschwellen überschreiten. Ihre Struktur ergibt sich aus der nichtlinearen Kopplung zwischen Ozean und Atmosphäre.
– Thermoregulierende Funktion: Wirbelstürme verteilen die äquatoriale Wärme über die Winde polwärts und bewirken eine Verdunstungskühlung durch starke Regenfälle. Sie wirken als planetarische Wärmemotoren, die Temperaturgradienten in den Breitengraden ausgleichen.
– Unterscheidungsmerkmale: Ihre synoptische Größenordnung und mehrtägige Lebensdauer unterscheidet sie von mesoskaligen Phänomenen wie Bogenechos oder Böenfronten.
El Niño-Southern Oscillation (ENSO)
– Entstehen: Dieses Muster entsteht nichtlinear aus gekoppelten Ozean-Atmosphären-Rückkopplungen im tropischen Pazifik. Ereignisse, bei denen die Schwelle überschritten wird, lösen Phasenübergänge zwischen warmen und kalten Zuständen aus.
– Thermoregulierende Funktion: ENSO moduliert die globale Wärmeverteilung durch Veränderung der Meeresströmungen, des Auftriebs und der atmosphärischen Zirkulation. Es reguliert die Temperaturen im äquatorialen Pazifik über mehrjährige Zeiträume.
– Unterscheidungsmerkmal: Sein interannualer Rhythmus steht in scharfem Kontrast zu tageszeitlichen Prozessen wie Seewind oder nächtlicher Grenzschichtdurchmischung.
Tornados
– Entstehen: Diese bilden sich spontan, wenn Superzellengewitter mit Windscherung und konvektiver Instabilität interagieren. Ihre Rotation ergibt sich aus der nichtlinearen Wirbeldynamik.
– Thermoregulierende Funktion: Tornados vermischen schnell warme Luft an der Oberfläche mit kühlerer Luft in der Höhe, wodurch der Wärmestau unterbrochen wird. Ihre intensiven Auf- und Abwinde verstärken die lokale Wärmeumverteilung.
– Unterscheidungsmerkmale: Ihre kleinräumige, heftig rotierende Struktur unterscheidet sich von nicht rotierenden Systemen wie Böenfronten.
Staubteufelchen
– Entstehung: Selbstorganisierende Wirbel entstehen, wenn eine starke Oberflächenerwärmung zu einer lokalen thermischen Instabilität führt. Ihre Bildung hängt von nichtlinearen Wechselwirkungen zwischen heißen Oberflächenschichten und kühlerer Luft ab.
– Thermoregulierende Funktion: Sie heben heiße Oberflächenluft nach oben, ersetzen sie durch kühlere Luft und verstärken die vertikale Durchmischung. Dieser Prozess unterbricht die oberflächennahe Wärmeakkumulation in trockenen Regionen.
– Unterscheidungsmerkmale: Als trockene Wirbel mit warmem Kern haben sie nicht die feuchtigkeitsgetriebene Dynamik von Gewittern oder dem Monsun.
Kumulus-Konvektion
– Entstehung: Diese Wolken bilden sich selbst, wenn die Oberflächenerwärmung die Schwellenwerte für die Entstehung von Konvektion überschreitet. Ihr Wachstum ist eine nichtlineare Reaktion auf die Instabilität der Grenzschicht.
– Thermoregulierende Funktion: Kumuluswolken erhöhen die Albedo, um die Oberflächenerwärmung zu begrenzen, und fördern die Abkühlung durch Abschattung und Abgabe latenter Wärme. Sie fungieren als Vorläufer von tieferen konvektiven Systemen.
– Unterscheidungsmerkmal: Es handelt sich um eine frühe konvektive Phase, die sich von weiter entwickelten mesoskaligen Komplexen oder Gewittern mit Amboss unterscheidet.
Madden-Julian-Oszillation (MJO)
– Entstehen: Spontane Konvektionscluster breiten sich über Wind-Feuchtigkeits-Rückkopplungen in den Tropen ostwärts aus. Ihre Entstehung ist auf kollektive atmosphärische Interaktionen zurückzuführen, die organisatorische Schwellen überschreiten.
– Thermoregulierende Funktion: Die MJO moduliert die tropische Wärmeentwicklung durch zyklische Wolken-/Regenbildung. Sie verteilt Feuchtigkeit und Energie über Ozeanbecken in Zeiträumen von 30-60 Tagen um.
– Unterscheidungsmerkmal: Als planetarisches, sich verlagerndes System unterscheidet sie sich von stationären Monsunen oder lokalisierten konvektiven Ereignissen.
Monsun-Zirkulation
– Entstehen: Dieses System organisiert sich selbst, wenn die thermischen Kontraste zwischen Land und Meer saisonale Schwellenwerte überschreiten. Sein Entstehen ist mit einer nichtlinearen Rückkopplung zwischen Niederschlag und atmosphärischer Erwärmung verbunden.
– Thermoregulierende Funktion: Der Monsun kühlt die Landoberflächen durch Bewölkung und Niederschlag, während er Wärme in die obere Troposphäre abgibt. Sie versuchen, jährliche regionale Energie-Ungleichgewichte auszugleichen.
– Unterscheidungsmerkmal: Ihre saisonal wechselnden Winde stehen im Gegensatz zu den täglichen Seewinden an Küsten oder den anhaltenden Passatwinden.
Seewind-Zirkulation
– Entstehen: Bildet sich spontan, wenn Temperaturgradienten zwischen Land und Meer immer größer werden. Die Zirkulation entsteht durch nichtlineare Druckanpassungen.
– Thermoregulierende Funktion: Sie transportiert kühle Meeresluft ins Landesinnere, um die Temperaturen an der Küste zu mäßigen, und löst konvektive Wolken aus, die für zusätzliche Abkühlung sorgen. Die nächtliche Umkehrung verhindert eine übermäßige Abkühlung.
– Unterscheidungsmerkmal: Dieser tageszeitliche, küstennahe Prozess unterscheidet sich von Wettersystemen kontinentaler Größenordnung oder Monsunen.
Stratocumulusfelder
– Entstehung: Selbstorganisierende Wolkendecken bilden sich unter stabilen marinen Grenzschichten mit starken Inversionen. Ihre Persistenz ergibt sich aus Rückkopplungsschleifen zwischen Turbulenz und Strahlung.
– Thermoregulierende Funktion: Diese Decken erhöhen die Albedo drastisch und kühlen die subtropischen Ozeane. Sie unterdrücken die Oberflächenerwärmung durch anhaltende Sonnenreflexion.
– Unterscheidungsmerkmale: Ihre gleichmäßige Struktur in geringer Höhe steht im Gegensatz zu vorübergehenden, mehr oder weniger hoch reichenden Kumuluswolken.
Reflektierende tropische Wolkenfelder
– Entstehen: Bilden sich spontan, wenn die Meerestemperaturen kritische Schwellenwerte für die Konvektion überschreiten. Ihre Entwicklung ist eine nichtlineare Reaktion auf die ozeanische Erwärmung.
– Thermoregulierende Funktion: Diese Wolken begrenzen die Sonnenerwärmung durch eine hohe Albedo und gehen oft der Entwicklung von Gewittern voraus. Sie wirken wie ein tropischer Thermostat, der die Höchsttemperaturen einschränkt.
– Unterscheidungsmerkmale: Ihre thermodynamische Auslösung unterscheidet sich von dynamisch angetriebenen Systemen wie der ITCZ.
Innertropische Konvergenzzone (ITCZ)
– Entstehung: Selbstorganisierende Konvektionsbänder entstehen durch Passatwindkonvergenz und SST-Gradienten. Die Position ergibt sich aus Energieungleichgewichten auf der Hemisphäre.
– Thermoregulierende Funktion: Die ITCZ kühlt die Tropen durch Wolkenalbedo und Latentwärmeexport. Ihre saisonale Wanderung gleicht die interhemisphärische Energie aus.
– Unterscheidungsmerkmal: Als äquatorialer Wanderungsgürtel unterscheidet sie sich von außeräquatorialen Systemen wie der MJO.
Einschub des Übersetzers 1: Der unter „Entstehung“ beschriebene Vorgang ist eine sehr merkwürdige Darstellung. Die ITCZ bezeichnet die äquatoriale Tiefdruckrinne zwischen den jeweiligen subtropischen Hochdruck-Gürteln der Nord- und Südhemisphäre. Dabei treffen der Nordostpassat der NH und der Südostpassat der SH aufeinander. In Satellitenbildern ist dieses durch hoch reichende Konvektion gekennzeichnete Phänomen häufig gut erkennbar. Als Beispiel sei hier das spontan ausgewählte Satellitenbild von heute, 22. Juni 2025 gezeigt:
Ende Einschub
Mesoskalige konvektive Systeme (MCSs)
– Entstehung: Gewitter bilden sich durch Wechselwirkungen zwischen kalten Pools selbst zu Komplexen zusammen. Ihre Struktur ergibt sich aus nichtlinearen Rückkopplungen auf der Gewitterebene.
Einschub des Übersetzers 2: Die Organisation eng beieinander liegender konvektiver Zellen zu einem MCS ist nach wie vor nicht vollständig geklärt. Ein Beispiel für eine Kette solcher Systeme zeigt dieses Satellitenbild an einer Kaltfront:
Satellitenbild vom 30. Mai 2008, 17 Uhr UTC (19 Uhr MESZ). Die tief stehende Sonne zeigt gut die Strukturen: Die dunklen Punkte sind Schattenwurf überschießender Kumulus-Türme (Overshooting Tops). Erkennbar wird auch der Schattenwurf und beim mittleren Cluster an der rechten Seite eine ausgeprägte Böenfront.
Ende Einschub
– Thermoregulierende Funktion: MCS erhöhen die Albedo durch ausgedehnte Wolkenfelder und bewirken eine Verdunstungskühlung durch Niederschläge. Sie sorgen für eine Umverteilung der Wärme über Regionen von Hunderten von Kilometern.
– Unterscheidungsmerkmale: Ihre organisierte Clusterstruktur unterscheidet sich hinsichtlich der Größenordnung von isolierten Gewittern.
Erweiterung der Hadley-Zellen
– Entstehen: Verstärkt sich nichtlinear durch tropische Erwärmung und Wirbelrückkopplungen. Polwärts gerichtete Ausdehnung entsteht, wenn thermische Gradienten kritische Schwellenwerte überschreiten.
? A. d. Übers.
– Thermoregulierende Funktion: Die Zelle exportiert Wärme polwärts und moduliert die subtropische Trockenheit. Durch ihre Ausdehnung wird Energie zwischen den Hemisphären umverteilt.
– Unterscheidungsmerkmal: Als zonal gemittelte Zirkulation steht sie im Gegensatz zu longitudinalen Phänomenen wie der MJO.
Dynamik des Polarwirbels
– Entstehen: Selbstverstärkung durch Temperatur-/Druckgradienten in hohen Breitengraden. Störungen entstehen durch die Kopplung von Stratosphäre und Troposphäre.
– Thermoregulierende Funktion: Hält kalte Luft zurück; bei Zusammenbrüchen wird Kälte in die mittleren Breiten exportiert. Dies stabilisiert die polaren Temperaturen und gleicht die hemisphärischen Extremwerte aus.
– Unterscheidungsmerkmal: Die stratosphärische Kopplung unterscheidet sich von oberflächengetriebenen Phänomenen wie Staubteufelchen.
Übergang von Cumulus zu Cumulonimbus
– Entstehung: Explosives vertikales Wachstum wird ausgelöst, wenn konvektive Instabilitätsschwellen überschritten werden. Diese Phasenverschiebung ist eine nichtlineare atmosphärische Reaktion.
– Thermoregulierende Funktion: Starke Abwinde und Regenverdunstung kühlen die Oberflächen sofort ab. Der Prozess stellt die lokale Instabilität durch vertikalen Wärmeexport wieder her.
– Unterscheidungsmerkmal: Im Gegensatz zu stabilen Stratocumulus-Regimen stellt dies einen Phasenwechsel im Lebenszyklus der Wolken dar.
Aufklaren in den Tropen
– Entstehung: Spontane Wolkenauflösung tritt auf, wenn die Temperaturen unter die Konvektionsschwelle fallen. Die Entstehung hängt von der Feuchte-Temperatur-Hysterese ab.
Einschub des Übersetzers 3: Wolkenbildung und -auflösung ist ausschließlich eine Folge der vertikalen Temperatur- und Feuchte-Gradienten. Mir ist unverständlich, wie die KI zu der oben stehenden Erklärung kommt. – Ende Einschub
– Thermoregulierende Funktion: Durch die Aufhellung kann die solare Erwärmung die kühlen Bedingungen ausgleichen. Diese negative Rückkopplung verhindert lang anhaltende Abkühlungsperioden.
– Unterscheidungsmerkmal: Funktioniert wie die Umkehrung von wolkenbildenden Systemen wie MCS oder ITCZ-Konvektion.
Atmosphärische Blockierung
– Entstehung: Selbsterhaltende Hochs entstehen durch Rossby-Wellenresonanz. Persistenz entsteht durch nichtlinearen Energieeinfang.
? A. d. Übers.
– Thermoregulierende Funktion: Blöcke sorgen für eine Umverteilung von Wärme/Kälte durch meridionale Strömungen und verlängern regionale Temperaturextreme. Sie modulieren die Effizienz des zonalen Wärmetransports.
– Unterscheidungsmerkmale: Ihre quasistationäre synoptische Größenordnung unterscheidet sich von wandernden Zyklonen.
Stratocumulus
– Entstehung: Zelluläre Muster bilden sich spontan aus Rückkopplungen zwischen Turbulenz und Strahlung. Die Übergänge weisen eine Hysterese und kritische Schwellenwerte auf.
– Thermoregulierende Funktion: Offene Zellen verbessern die Infrarotabkühlung, geschlossene Zellen erhöhen die Sonnenreflexion. Diese Dynamik optimiert die lokale Energiebilanz.
– Unterscheidungsmerkmal: Musterübergänge unterscheiden sich von gleichmäßigen Flächen oder der Entwicklung von Kumuluszellen.
Advektion synoptischer Größenordnung
– Entstehung: Warm-/Kaltluftstöße entstehen aus Mäandern des Jetstreams. Ihr Auftreten hängt von den Wechselwirkungen zwischen Druck- und Temperatur-Anomalien ab, die Instabilitätsschwellen überschreiten.
– Thermoregulierende Funktion: Durch die Advektion werden Luftmassen schnell über die Kontinente umverteilt. Sie verhindert anhaltende regionale Temperaturanomalien.
– Unterscheidungsmerkmale: Im Gegensatz zur lokalen Konvektion wird sie durch kontinentale Dynamik angetrieben.
Hitzeausbrüche
– Entstehung: Abwinde komprimieren und erwärmen sich adiabatisch während des Gewitterkollapses. Die Entstehung erfordert spezifische vertikale Feuchte-/Temperaturprofile.
– Thermoregulierende Funktion: Wärmeausbrüche mischen erhöhte warme Luft nach unten und unterbrechen kalte Pools. Sie beeinträchtigen die nächtliche Ausstrahlung.
– Unterscheidungsmerkmal: Nächtliche, hyperlokale Spikes unterscheiden sich von den täglichen Meeresbrisen.
? A. d. Übers.
Haboobs
– Entstehung: Gewitterabflüsse organisieren sich selbst zu staubbeladenen Dichteströmungen. Die Staubintegration verstärkt sich durch Rückkopplungen zwischen Partikeln und Flüssigkeit.
– Thermoregulierende Funktion: Staubwolken erhöhen die Albedo, während Cold Pools die Abkühlung der Oberfläche verstärken. Sie exportieren schnell Wärme durch trockene Konvektion.
– Unterscheidungsmerkmale: Die staubintegrierte Struktur unterscheidet sich von niederschlagsbedingten Abflüssen.
? A. d. Übers.
Chinook/Föhn
– Entstehen: Selbstverstärkende Abwärtswinde entstehen durch die Dynamik von Gebirgen. Die Erwärmung entsteht durch nichtlineare Kompressionserwärmung.
Einschub des Übersetzers 4: Die Erwärmung folgt trocken-adiabatisch durch starkes Absinken (etwa 1°C pro 100 m)
– Thermoregulierende Funktion: Die Winde erwärmen rasch die leeseitigen Hänge, wodurch Kälteextreme und Schneeschmelze reduziert werden. Sie belüften die Täler, indem sie stagnierende Luft abtransportieren.
– Unterscheidungsmerkmale: Die orographische Auslösung unterscheidet sich von den Windsystemen in flachem Terrain.
Quasi-Resonanz-Verstärkung (QRA)
– Entstehen: Rossby-Wellen schwingen aufgrund von Instabilitäten des Jetstreams und der Topografie mit. Persistenz entsteht durch atmosphärischen Welleneinfang.
– Thermoregulierende Funktion: Die QRA bindet Wärme/Kälte in semipermanenten regionalen Mustern. Dadurch verlängert sich die Temperaturumverteilung während extremer Wetterlagen.
– Unterscheidungsmerkmal: Resonanzbedingte Persistenz unterscheidet sich von vorübergehenden Easterly Waves.
? A. d. Übers.
Tropische Easterly Waves
– Entstehen: Selbsterzeugung aus Passatwindscherung und konvektiven Rückkopplungen. Die Wellenorganisation überschreitet kritische Schwellenwerte für die Feuchtigkeitskonvergenz.
– Thermoregulierende Funktion: Die Wellen organisieren Wolkencluster, um die tropische Erwärmung zu modulieren. Sie verbreiten feuchte Ungleichgewichte westwärts.
– Unterscheidungsmerkmal: Die westwärts gerichtete Ausbreitung steht im Gegensatz zu den sich ostwärts bewegenden MJO-Systemen.
? A. d. Übers.
Atmosphärische Flüsse
– Entstehen: Filamentöse Feuchtigkeitsfahnen fokussieren sich selbst durch Windkonvergenz. Die Verengung entsteht durch Rückkopplung von Dampf und Kondensation.
– Thermoregulierende Funktion: Flüsse verteilen die latente Wärme global um und bewirken eine Abkühlung durch orografische Niederschläge. Sie verhindern eine kontinentale Überhitzung während Dürreperioden.
– Unterscheidungsmerkmale: Die filamentäre Struktur unterscheidet sich von den breiten monsunalen Strömungen.
Derechos
– Entstehen: Böen bilden sich durch Wechselwirkungen zwischen Kaltluftpolstern und Windscherung zu Bögen aus. Bogenechos entstehen durch nichtlineare Sturmskalendynamik.
– Thermoregulierende Funktion: Geradlinige Winde sorgen für eine großräumige Durchmischung und Abkühlung der Oberfläche. Ihre kalten Pools unterbrechen regionale Wärmedome.
– Unterscheidungsmerkmale: Nicht-rotierende Windstürme* unterscheiden sich von Tornados oder Zyklonen.
*Gemeint sind wohl Böenfronten. Diese rotieren sehr wohl, im Gegensatz zu Tornados jedoch nur vertikal. A. d. Übers.
Virga (Fallstreifen)
– Entstehung: Der Niederschlag verdunstet spontan in trockenen Unterwolkenschichten. Schwellenwerte für die Phasenveränderung bestimmen die Bildung von Fallstreifen.
Einschub des Übersetzers 5: Wieder eine äußerst merkwürdige Erklärung! Fallstreifen erkennt man am Besten vor hellem Hintergrund hinter lokalen Schauern. Diese Fallstreifen erreichen entweder den Boden oder (bei wenig intensiver Ausprägung der Schauerwolke oder bei extremer Lufttrockenheit in tiefen Luftschichten {Wüsten} auch nicht. Ein Beispiel für Fallstreifen zeigt die folgende Abbildung:
Foto: © Christian Freuer. Man erkennt deutlich Fallstreifen, die zunächst aus festem Niederschlag bestehen, dann schmelzen und vor Erreichen des Bodens verdunsten.
Ende Einschub
– Thermoregulierende Funktion: Die Verdunstungskälte senkt die Oberflächentemperaturen ohne Niederschlag. Dies sorgt für eine „trockene“ Wärmeumverteilung in trockenen Gebieten.
– Unterscheidungsmerkmal: Der von der Verdunstung dominierte Prozess unterscheidet sich von der Regenabkühlung bei Gewittern.
Bildung von Kaltluftseen
– Entstehen: Kalte Luft schließt sich selbst in der Topographie ein, wenn die Strahlungskühlung die Mischungsschwelle überschreitet. Die Poolbildung entsteht durch nichtlineare Dichteschichtung.
– Thermoregulierende Funktion: Die Pools isolieren die Täler vor extremer Kälte und verzögern die Erwärmung am Tag. Durch ihre Durchmischung wird kalte Luft in die Region exportiert.
– Unterscheidungsmerkmale: Die topografische Begrenzung unterscheidet sich von der Strahlungskühlung im offenen Gelände.
?? A. d. Übers.
Bogen-Echos
– Entstehen: Spontane Wölbung entsteht durch die Dynamik des rückwärtsgerichteten Strahls. Die Beschleunigung entsteht durch Rückkopplungen zwischen Druck und Störung.
– Thermoregulierende Funktion: Fokussierte Abwinde verstärken die Oberflächenabkühlung. Die bogenförmige Struktur erhöht die windgetriebene Mischungseffizienz.
– Unterscheidungsmerkmale: Die mesoskalige Bogengeometrie unterscheidet sich von linearen Böenlinien.
?? A. d. Übers.
Böenlinien
– Entstehen: Dichteströmungen entwickeln sich aus der Ausbreitung von Gewitterabwinden. Die Entstehung von Fronten hängt von Dichtekontrasten zwischen Ausströmung und Umgebung ab.
– Thermoregulierende Funktion: Böenfronten bewirken eine schnelle Kaltluftadvektion, um Wärmestaus zu unterbrechen. Oft lösen sie sekundäre Konvektion aus, die für zusätzliche Abkühlung sorgt.
– Unterscheidungsmerkmale: Die Dynamik der Vorderfront unterscheidet sich von den Prozessen des Hauptsturms.
?? A. d. Übers.
Schönwetter-Orkan (Kalifornien)
– Entstehen: Intensive Erwärmung im Landesinneren zieht Meeresluft durch küstennahe Lücken, die nicht linear verlaufen. Die Stärke des Sturms ergibt sich aus der durch das Terrain kanalisierten Beschleunigung.
Einschub des Übersetzers 6: Gemeint sind hier die berüchtigten Santa-Ana-Winde in Kalifornien. Sie entstehen, wenn erhitzte Luft aus dem Hochland durch zur Küste geöffnete Täler hinab strömmt. Die ohnehin schon sehr warme Luft wird dabei adiabatisch noch weiter erwärmt und ausgetrocknet. Durch die Enge der wenigen Täler wird die Luft auf Orkanstärke beschleunigt. Die Stadt Los Angeles beispielsweise liegt am Ausgang eines solchen Tales. Sie hierzu auch den nächsten Abschnitt. – Ende Einschub
– Thermoregulierende Funktion: Anhaltende Abkühlung der inneren Täler durch auflandige Strömung. Verhindert extremen Hitzestau in mediterranen Klimazonen.
– Unterscheidungsmerkmal: Der nicht stürmische Küstenwind unterscheidet sich von synoptischen Systemen.
Diablo Winde
– Entstehen: Abwärts gerichtete Erwärmung beschleunigt sich selbst durch Druck-Topographie-Rückkopplungen. Die Windintensität entsteht durch trockene adiabatische Kompression.
– Thermoregulierende Funktion: Rasche Erwärmung der Küstengebiete durch Aufbrechen von Kaltluftspeichern und Nebel. Exportiert im Herbst die innere Wärme seewärts.
– Unterscheidungsmerkmal: Die nordkalifornische Variante unterscheidet sich von der südkalifornischen Santa Anas.
Ozeanische Bénard-Zellen
– Entstehen: Sechseckige Konvektion bildet sich spontan während der Abkühlung an der Oberfläche. Die Zellgeometrie entsteht durch Instabilitäten der Salzfingerkörper.
– Thermoregulierende Funktion: Auftrieb von wärmerem Wasser zur Begrenzung der Meereisbildung. Verbessert den Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre während Kälteausbrüchen.
– Unterscheidungsmerkmal: Die durch den Salzgehalt angetriebene Konvektion unterscheidet sich von der atmosphärischen Umwälzung.
Einschub des Übersetzers 7: Ausbrüche arktischer Kaltluft vom Inlandeis auf das offene Wasser bildet häufig ein an Sechsecke erinnerndes Muster. Das kann man als Experiment auch leicht zu Hause nachvollziehen: Man fülle einen noch heißen Kochtopf mit etwas Wasser und lasse diesen unberührt stehen. – Ende Einschub
Synthese thermoregulatorischer Netzwerke
Die Stabilität des Erdklimas ergibt sich aus miteinander verknüpften, emergenten Phänomenen, die skalenübergreifend wirken. Jeder Prozess weist ein nichtlineares Schwellenverhalten auf, bei dem kleine Einflüsse unverhältnismäßige Reaktionen auslösen, die die Wärme umverteilen. Dieses Netzwerk – vom mikroskopisch kleinen Staubteufelchen bis zum planetarischen ENSO – bildet ein selbstregulierendes System, in dem lokale Wechselwirkungen die globalen Temperaturextreme durch komplementäre Rückkopplungen zwischen Abkühlung und Erwärmung einschränken. Die Vielfalt der Prozesse (Strahlung, Konvektion, Advektion) sorgt für Widerstandsfähigkeit, da die Unterdrückung eines Prozesses kompensatorische Phänomene an anderer Stelle im System aktiviert.
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Wer hätte das gedacht? Sicherlich nicht ich … höchst faszinierend. Mir war nicht klar, dass einige dieser Phänomene aus der Wärmeregulierung entstanden sind, aber ja, das sind sie. Und obwohl ich nicht um eine Synthese der thermoregulatorischen Netzwerke am Ende gebeten hatte, ist das eine ziemlich gute Zusammenfassung.
Ich werde es dabei belassen, damit die Leute darüber nachdenken können, mit nur einem letzten Gedanken:
Viele dieser wichtigen thermoregulatorischen Phänomene tauchen entweder nicht spontan in Klimamodellen auf oder werden gar nicht erst berücksichtigt, weil sie nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/21/the-emergence-of-emergence/
Übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Weisheiten der Künstlichen Intelligenz KI* erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Trump-Berater gibt zu: Der Krieg gegen den Iran zielt auf China ab – und auf die „globale Dominanz der USA“
Der Krieg gegen den Iran ziele darauf ab, „China zu schwächen“ und „die globale Vorherrschaft der USA“ zu sichern – das sagte Donald Trumps ehemaliger nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn. Er räumte ein, dass die Vereinigten Staaten Israel umfassend mit Geheimdienstinformationen, Waffen und Ausbildung versorgen, um diesen Krieg zu führen.
Flynn, ein pensionierter US-General, betonte, das Ziel dieses gemeinsamen amerikanisch-israelischen Krieges sei ein Regimewechsel: der Sturz der iranischen Regierung.
„Eine positive Beziehung zwischen den USA und einem [neuen] iranischen Regime – welches auch immer aus der Asche hervorgeht – wäre für die Vereinigten Staaten wirklich vorteilhaft, insbesondere im Hinblick auf China, und es würde China schwächen“, argumentierte er.
„Ein Sieg Israels festigt die Wahrnehmung, wenn nicht sogar die Realität, der globalen Dominanz der USA – und gewiss auch der israelischen Dominanz in dieser Region“, fügte Flynn stolz hinzu.
„Wir sind im Krieg mit dem Iran“, sagt General Mike Flynn
„Wir sind involviert“, betonte Flynn. „Die Leute müssen verstehen: Ich habe mein gesamtes Leben und meine militärische Karriere im Nahen Osten verbracht.“
Flynn war in den US-Kriegen im Irak und Afghanistan für Anti-Terror-Überwachung zuständig. Unter Barack Obama leitete er die Defense Intelligence Agency (DIA). Donald Trump machte ihn zu Beginn seiner ersten Amtszeit 2017 zu seinem Nationalen Sicherheitsberater.
„Wir sind [im Krieg mit dem Iran] involviert“, wiederholte Flynn. „Wir stellen Israel nachrichtendienstliche Fähigkeiten zur Verfügung… Wir liefern alle Arten von Waffensystemen. Wir bieten alle Arten von Ausbildungsunterstützung.“
Diese Aussagen machte Flynn am 17. Juni in einem Interview mit Steve Bannon, einer Schlüsselfigur aus Trumps Präsidentschaft. Bannon war Trumps Chefstratege und leitete 2016 seine Kampagne. Heute moderiert er die radikale Talkshow „Bannon’s War Room“.
Der von den USA unterstützte Krieg gegen den Iran zielt auf China
Bannon, ein extrem aggressiver China-Gegner, sagte bereits 2018: „Wir befinden uns im Krieg mit China.“
Im Gespräch mit Flynn betonte Bannon, dass China das eigentliche Ziel des US-Imperiums sei. Die Kommunistische Partei Chinas sei eine „existenzielle Bedrohung“.
„Einer der Hauptgründe, warum Sie [Flynn] ausgewählt wurden, war Ihre Expertise für den Schwenk nach Asien“, sagte Bannon.
Das bezog sich auf Obamas „Pivot to Asia“ – die strategische Verlagerung militärischer Kräfte aus dem Nahen Osten nach Ostasien zur Vorbereitung eines Konflikts mit China.
„Eines der Hauptziele war, den Fokus aus dem Nahen Osten abzuziehen, Sir, um der existenziellen Bedrohung durch die Kommunistische Partei Chinas zu begegnen“, so Bannon.
Flynn stimmte zu:
„Wir müssen uns auf den Hauptgegner des 21. Jahrhunderts konzentrieren – und ich nenne ihn Gegner – und das ist China.“
„China, China, China – das ist es, was Ihre Zuhörer verstehen sollen“, fügte Flynn hinzu.
Er erklärte, wenn Washington und Tel Aviv die iranische Regierung stürzen könnten, dann könne sich das US-Imperium ganz auf den Kalten Krieg gegen China konzentrieren:
„Wir müssen Israel erlauben, die Arbeit zu beenden. Wenn sie das tun – was gerade geschieht, es wird aber dauern –, dann können sich die USA vollständig auf China konzentrieren.“
Israel erledigt die „Drecksarbeit“ des Westens
Flynn behauptete, Israel beschütze mit seinem Krieg gegen den Iran die „westliche Zivilisation“.
„Israel führt seinen Krieg, und wir unterstützen ihn tatsächlich. Und es geht wirklich um den Schutz der westlichen Zivilisation“, sagte er.
Flynn ist ein radikaler christlicher Nationalist. Er bezeichnet den Konflikt offen als „spirituellen Krieg“ – eine Haltung, die Pete Hegseth teilt, Trumps designierter Verteidigungsminister für eine zweite Amtszeit.
Hegseth, Ex-Moderator bei Fox News, schrieb 2020 in seinem Buch „American Crusade“, dass die US-Rechte einen „heiligen Krieg“ gegen China, die internationale Linke und insbesondere gegen den Iran führe.
Obwohl Figuren wie Flynn und Hegseth politisch extrem rechts stehen, teilen sie zentrale strategische Ziele mit den neoliberalen Eliten Europas.
So äußerte etwa Friedrich Merz, deutscher Bundeskanzler, offen seine Unterstützung für den Krieg gegen den Iran – und lobte, dass Israel die „Drecksarbeit“ des Westens erledige.

Der Sturz der iranischen Regierung ist erklärtes Ziel des Westens. Schon 1953 hatte die CIA mit einem Putsch den demokratisch gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh gestürzt und den Schah eingesetzt – einen brutalen, von den USA gestützten Diktator, der bis zur Revolution 1979 regierte. Seitdem gibt es in Teheran eine unabhängige Regierung – ein Dorn im Auge Washingtons.
Gaddafis Geist lebt – Beginnt Afrikas Währungskrieg gegen den Dollar?
Für die afrikanischen Staaten ist die Dollar-Abhängigkeit ein Problem in Sachen grenzüberschreitender Handel. Einerseits wegen des Devisenmangels und extrem hoher Transaktionskosten, andererseits auch wegen der “Bewaffnung” des US-Dollars durch Washington. Alternativen werden gesucht. Das PAPSS-System soll nun Abhilfe schaffen.
Während US-Präsident Donald Trump mit Vergeltung für jene Länder droht, die sich im Außenhandel vom US-Dollar verabschieden wollen, suchen immer mehr afrikanische Regierungen nach pragmatischen Lösungen für ihre chronische Devisenknappheit. Denn US-Dollars müssen oftmals einseitig durch Ressourcenexporte erwirtschaftet, oder aber teuer durch Kredite erworben werden. Gleichzeitig macht dies die afrikanischen Volkswirtschaften verletzlich für größere Kursschwankungen, die im schlimmsten Fall ganze Länder ins Chaos stürzen können.
Schon der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi, der 2011 nach westlichen Investitionen von oppositionellen Kräften gelyncht wurde, wollte im Rahmen seiner panafrikanischen Vision eine auf Gold basierende und durch die regionalen Ölreserven gedeckte afrikanische Währung (den “Gold-Dinar”) einführen. Diese Währung sollte einerseits den Schwarzen Kontinent entdollarisieren, andererseits auch (insbesondere Westafrika) die Loslösung von Frankreich (und dem Euro) samt CFA-Franc ermöglichen.
Gaddafi mag bereits seit 14 Jahren tot sein, doch seine Ideen sind offensichtlich auf fruchtbaren Boden gefallen. Mittlerweile gibt es konkrete Fortschritte für ein afrikanisches Zahlungssystem in lokalen Währungen. Unterstützt werden die Afrikaner dabei vor allem von China und Russland. Letzteres steht unter massiven westlichen Sanktionen und könnte dank eines solchen parallelen Zahlungssystems auch den Handel mit den afrikanischen Ländern ausweiten.
Mike Ogbalu, Geschäftsführer des Pan-African Payments and Settlements System (PAPSS), erklärte zwar, dass das vorrangige Ziel des Systems nicht in einer politischen Entdollarisierung liege – auch wenn damit eine entsprechende Basis geschaffen wird. Vielmehr gehe es bei dem Ganzen um eine praktische Lösung für ein strukturelles Problem: Viele afrikanische Volkswirtschaften hätten erhebliche Schwierigkeiten, überhaupt ausreichend globale Drittwährungen wie den US-Dollar zu beschaffen, um Transaktionen überhaupt abwickeln zu können.
Wechselkursverluste und hohe Gebühren
Für die afrikanischen Geschäftsbanken, welche auf ausländische Partner angewiesen sind, um internationale Zahlungen abzuwickeln, ist das derzeitige System teuer. Laut PAPSS kostet beispielsweise ein Handel in Höhe von 200 Millionen Dollar zwischen zwei Parteien in verschiedenen afrikanischen Ländern bis zu 30 Prozent des Transaktionswerts. Mit einem eigenen Transaktionssystem (ähnlich jenem von SWIFT) könne man diese Kosten auf bis zu 1 Prozent senken. Warum? Weil – ähnlich wie innerhalb des europäischen Währungssystems vor der Euro-Einführung – keine ausländische Referenzwährung benutzt werden muss.
Bislang muss beispielsweise das Korrespondenzbankensystem bei einem Handel zwischen einem nigerianischen Käufer und einem südafrikanischen Verkäufer die Naira zuerst in US-Dollar umwechseln, dann diese US-Dollar wieder in Rand tauschen. Für diesen doppelten Währungsumtausch fallen Gebühren und Wechselkursverluste an – eine teure Umweglösung. Im neuen System soll dieser An- und Verkauf von US-Dollar wegfallen. Allerdings stellt sich die Frage, wie US-Präsident Donald Trump darauf reagieren wird. Immerhin drohte er mehrfach damit, jene Länder bestrafen zu wollen, die ihren Außenhandel entdollarisieren.
Andererseits kann sich Trump ein weiteres Wegdriften Afrikas in die Hände Chinas und Russlands auch nicht leisten. Das heißt: So lange sich dieses Zahlungssystem auf den innerafrikanischen Handel beschränkt, dürfte die Reaktion aus Washington verhalten ausfallen. Sollte sich das PAPSS jedoch außerafrikanischen Transaktionen – z.B. mit China und Russland – öffnen, und somit den US-Dollar auch dort umgehen, sähe es wohl etwas anders aus.
Sommerlicher Solar-Tsunami erhöht das Risiko eines großen Stromausfalls in Deutschland

Die „Berliner Zeitung“ berichtete, dass die hohe Nutzung von Solarenergie in Deutschland das Risiko einer Überlastung und eines Stromausfalls wie im April in Spanien und Portugal erhöht habe. Am 20. Juni hieß es, dass Solarstrom die „Stromnetze oft überlastet, weil sie die installierte Power aus Wind und Sonne noch nicht aufnehmen können“. Aufgrund der hohen […]
Der Beitrag Sommerlicher Solar-Tsunami erhöht das Risiko eines großen Stromausfalls in Deutschland erschien zuerst unter tkp.at.
Welche Rolle China im Krieg zwischen Iran und Israel spielen sollte – eine realistische Sichtweise
Vertrauen und Unterstützung muss man sich verdienen, nicht schenken. Der Iran muss mehr tun, wenn er Chinas Unterstützung will.
Hua Bin
Viele chinesische Strategen, die weit klüger und besser informiert sind als ich, arbeiten in diesem Moment an diesem Thema. Ich vertraue darauf, dass sie den richtigen Weg finden werden, um die nationalen Interessen Chinas in der aktuellen Krise zu schützen.
Mein bescheidenes Ziel in diesem Aufsatz ist es, eine sachliche und nuancierte Analyse der Situation aus persönlicher Sicht zu bieten. Ich werde mich darauf konzentrieren, mit einigen weit verbreiteten Mythen über die Auswirkungen des Krieges auf China und die Beziehungen zwischen China und dem Iran aufzuräumen. Sobald diese Mythen entkräftet sind, können die Leser Chinas Schritte in den kommenden Wochen und Monaten besser vorhersehen und interpretieren.
Mythos 1: China hat nicht geholfen
Die Realität: China hat die israelische Aggression verurteilt und in verschiedenen Foren ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten gefordert: UN-Sicherheitsrat, BRICS, SCO (Shanghai Cooperation Organization) und beim China-Zentralasien-Gipfel. Außenminister Wang Yi rief sowohl seinen iranischen als auch israelischen Amtskollegen an und forderte Deeskalation. Präsident Xi sprach heute mit Präsident Putin, beide verurteilten Israel und forderten eine Waffenruhe.
Der Iran hat bisher nicht öffentlich um Hilfe aus China oder Russland gebeten. Ich glaube jedoch, dass sowohl Präsident Xi als auch Präsident Putin bereit wären, zu vermitteln – wenn der Iran sie darum bittet.
Mythos 2: Wenn der Iran besiegt wird, ist die multipolare Weltordnung gescheitert
Die Realität: Es ist unwahrscheinlich, dass Israel den Iran im Alleingang besiegen kann. Es kann Schaden anrichten (und der Iran würde Vergeltung üben), aber es wird weder das Atomprogramm noch die militärische Infrastruktur vollständig zerstören – und erst recht keinen Regimewechsel erreichen.
Auch ein US-Eingreifen könnte zwar mehr Schaden anrichten, aber Nuklearanlagen lassen sich wieder aufbauen – und es besteht sogar das Risiko, dass der Iran danach erstmals die Bombe willentlich baut.
Ein Regimewechsel ohne Besetzung eines 90-Millionen-Einwohner-Landes ist unwahrscheinlich. Ein Luftkrieg mit Drohnen und Raketen wird das System nicht zum Einsturz bringen. Eher im Gegenteil: Der Krieg könnte nationale Einheit in einer gespaltenen Gesellschaft stiften – wie im Iran-Irak-Krieg der 1980er.
Wenn die Iraner selbst das Regime stürzen und sich den Angreifern zuwenden, sind China oder Russland machtlos. Kein Staat kann eine gebrochene Gesellschaft retten, die sich freiwillig ihrem Zerstörer unterwirft.
Der gesunde Menschenverstand sagt, dass man ein Volk nicht in die Freundschaft bomben kann (obwohl Ausnahmen wie Deutschland, Japan und Vietnam existieren – sie scheinen ihre Vernichtung durch Brand- und Atombomben vergessen zu haben und agieren heute als gehorsame Vasallen).
Ich erwarte, dass Iraner Rückgrat zeigen und wie in den 1980er-Jahren eine vereinte Gesellschaft gegen gemeinsame Feinde werden.
Mythos 3: Wenn China und Russland Iran nicht sofort helfen, verlieren sie moralische Autorität im globalen Süden
Die Realität: Das Gegenteil ist der Fall. Es sind die USA, die ihre letzte moralische Glaubwürdigkeit verspielen, indem sie mit Israel einen klar völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen – während sie gleichzeitig den Genozid in Gaza decken.
Wenn die Welt tatsächlich Politiker wie den neuen Kanzler Merz unterstützt – der Israel lobt und Waffen liefert, während er die Palästinenser opfern lässt –, dann ist das keine Welt, die China oder Russland retten wollen.
Ob Sieg oder Niederlage in Iran: Der Westen wird zunehmend isoliert – nicht China. Wer das nicht erkennt, hat den Bezug zur Realität verloren.
Sollten die USA tatsächlich in den Krieg eintreten, landen sie wieder in einer Bärenfalle. Wie viele Milliarden Dollar und tote Soldaten haben sie gebraucht, um Taliban oder Saddam zu stürzen? Was kostet dann ein Krieg gegen Iran?
Glaubt jemand ernsthaft, dass danach ein pro-US-Regime im Iran entsteht? Hat das in Irak, Libyen oder Afghanistan funktioniert? Nein – und wer es dennoch glaubt, muss sehr naiv sein.
Mythos 4: Der Iran ist ein zentraler Alliierter Chinas
Die Realität: Nein, das ist er nicht. China hat klare Prioritäten: Taiwan, das Südchinesische Meer, die Grenze zu Indien. Wichtigste Partner: Russland und Pakistan.
Der Iran ist ein wirtschaftlicher Partner – China kauft Öl, verkauft Konsumgüter. China ist für 90 % der iranischen Ölexporte verantwortlich, aber bezieht selbst nur 12–14 % seines Öls aus dem Iran. Die Hauptlieferanten Chinas sind Russland, Saudi-Arabien und der Irak.
Mit dem Aufstieg der Elektromobilität sinkt Chinas Ölabhängigkeit. Der Iran ist wirtschaftlich zweitrangig – vor allem, da er wichtige Projekte wie den Hafen Chabahar an Indien vergeben hat, einen erklärten Gegner Chinas. Und während China 2023 zwischen Iran und Saudi-Arabien vermittelte, revanchierte sich der Iran mit einem strategischen Abkommen mit Neu-Delhi.
Noch schlimmer: Der Iran hat der anti-chinesischen Terrorgruppe BLA Rückzugsräume an der Grenze zu Pakistan geboten – dieselbe Gruppe, die chinesische Arbeiter ermordete und das BRI-Flaggschiffprojekt in Pakistan sabotierte.
China hat dies nie öffentlich kritisiert, aber klar ist: Das Verhältnis ist belastet.
Mythos 5: China sollte lieber jetzt gegen die USA kämpfen – in Iran statt in Ostasien
Die Realität: Das ist Unsinn. Diese Logik stammt von George W. Bush: „Kämpfe gegen den Feind dort, bevor er hierher kommt.“ China würde niemals 7.000 Kilometer entfernt gegen US-Stützpunkte kämpfen – ohne eigene Militärpräsenz vor Ort. Ein strategischer Selbstmord.
China wird den Zeitpunkt des Konflikts selbst bestimmen – wie im Spiel Go, nicht Schach. Das Duell mit den USA wird kommen, aber nicht überhastet. Der Nahe Osten ist strategisch nebensächlich.
Mythos 6: China will die USA als Weltpolizist ablösen und braucht dafür den Iran
Die Realität: China hat kein Interesse, der neue „Sheriff“ der Welt zu sein. Chinesische Außenpolitik basiert auf Pragmatismus, nicht auf Ideologie oder Missionseifer. Bündnisse wie NATO wirken auf China abschreckend – wegen ungleicher Lasten, Streitigkeiten unter Partnern und unberechenbaren Junior-Mitgliedern.
China wird sich nicht an einen unsicheren, wirtschaftlich schwachen Partner wie den Iran ketten. Schon gar nicht, wenn dieser strategisch unzuverlässig ist.
Chinas Politik ist multipolar, aber nicht blind loyal. Peking will auch mit der Türkei, Ägypten und den Golfstaaten gute Beziehungen – diese misstrauen einer zu engen Iran-Bindung.
Fazit:
China wird den Iran nicht blind unterstützen. Vertrauen, strategische Relevanz und Zuverlässigkeit müssen verdient werden. Wer Hilfe will, muss sie sich verdienen. Und das ist nicht Chinas Krieg.
(Anti-)deutsche Autorin: Kindern bei Hausaufgaben zu helfen, ist sozial ungerecht
Die Autorin Mareice Kaiser wird vom Establishment freudig herumgereicht. Beschäftigt sie sich doch mit “Antikapitalismus”, Feminismus, Verteilungsgerechtigkeit und Inklusion. Da weiß man, woher der Wind weht. Frau Kaiser wirbt dafür, seine Kinder verblöden zu lassen. Denn nur privilegierte Eltern hätten die Zeit, ihren Kindern zu helfen. Das würde soziale Ungerechtigkeit verstärken.
Frau Kaiser ist dagegen, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern lernen. Sie erklärt sich gegenüber ndr.de: “Das ist aber nur kontrovers bei privilegierten Menschen, also bei Menschen, die überhaupt Zeit haben, mit ihren Kindern Hausaufgaben zu machen. Denn es gibt viele Eltern, die gar keine Zeit haben, die abends erst von der Arbeit kommen, die Schichtdienste haben, die ihre Kinder also gar nicht betreuen können. Aus meiner Sicht verschärfen Eltern, die mit ihren Kindern Hausaufgaben machen oder die mit ihren Kindern lernen, die soziale Ungleichheit.”
Dem Autor sind viele Eltern bekannt, die aus prekären Verhältnissen stammen und dennoch das beste für ihre Kinder wollen und täglich mit ihnen lernen. Die Frage ist, weshalb manche Menschen neben dem Beruf keine Zeit mehr haben. In einer “besseren” Welt, wie sie in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zu beobachten war, konnte ein Gehalt eine Familie ernähren. Es mussten nicht alle “Karriere machen”, man musste seine Kinder auch nicht mit zwei Jahren in die Obhut des Staates abgeben.
Kinder den Eltern zu entziehen und sie zu braven, folgsamen Objekten des Staates zu formen, war der Lehrplan der DDR. Man sollte nicht sagen, dass wir in diese Richtung steuern, wir sind schon längst wieder dort. Der Staat, angeleitet durch “linke” Wirtschaftsexperten, hat dafür gesorgt, dass Menschen immer weniger Geld haben und immer mehr arbeiten müssen. Ihr Erspartes wird mit künstlichen Energiekrisen und Inflation noch weiter geraubt. Dass man in solchen widrigen Umständen ein liebender Mensch bleiben kann, der sich um seine Kinder kümmert, ist dem Wesen des Menschen zu verdanken. Leider gelingt es nicht überall.
Die Journalistin und Autorin Kaiser berichtet beispielsweise auf Instagram, dass sie noch nie mit ihrer Tochter gelernt hätte. An ihrer Schule gibt es auch keine Hausaufgaben. Das scheint die Dame glücklich zu machen. Es ist ein ständiges Nivellieren nach unten – und was für sie selbst als “gut” erscheint, muss man natürlich nach klassischem linken Sendungsbewusstsein der ganzen Welt empfehlen – oder aufzwingen, wenn man die Macht dazu hat.
Tatsächlich sind die Hintergründe wohl anders. Deutschland wurde in den letzten Jahrzehnten durch die Massenmigration bildungsferner Schichten aus Entwicklungsländern erschüttert. Viele Einwanderer verfügen selbst kaum über Bildung und stehen der Fortbildung in einem westlichen System auch nicht durchgehend positiv gegenüber. Dass sie sich nicht um den Schulerfolg ihrer Kinder bemühen können, ist klar. Viele dieser Menschen sind illegal im Land. Am Beginn der Diskussion sollte nicht stehen, wie man sie am besten durchfinanziert und ausbildet, sondern wie man sie wieder remigriert.
Die Lösung der Linken ist eine andere. Nachdem überall in Europa auffällt, wie groß die Bildungsunterschiede zwischen autochthoner Bevölkerung und zugewanderten Armutsmigranten sind, möchte man “alles gleich machen”. Dabei wird nicht an der Hebung der Standards für die Einwanderer gearbeitet – ob dies praktisch überhaupt möglich wäre, sei dahingestellt. Nein, die ohnehin schon niedrigen Standards für die autochthone Bevölkerung sollen noch mehr abgesenkt werden.
Glücklicherweise hat Frau Kaiser keine Macht in Deutschland – und es wird immer Menschen geben, die um das Wohl ihrer Kinder besorgt sind und keine Lust darauf haben, sie dem Staat und seinen diversen Experimenten zu überlassen. Inzwischen kann sie ihre linke Gefolgschaft mit anderen “wichtigen Themen” unterhalten – beispielsweise, dass BHs politisch sind. Möglicherweise bedeuten ihre Erziehungstipps aber auch, dass sie selbst nie erwachsen wurde und in kindlicher Unverbindlichkeit und Beliebigkeit verweilt. Zitat: “Ich finde, den meisten ist geholfen, wenn Männer die Klappe halten und das Klo putzen.”
Irans Parlament stimmt für Schließung der Straße von Hormus – Wie teuer werden Sprit und Gas?
Das iranische Parlament hat dafür gestimmt, die Straße von Hormus zu schließen. Dies trifft rund ein Fünftel der globalen Ölexperte und könnte den Ölpreis auf über 120 Dollar pro Barrel hochschießen lassen. Die Spritpreise dürften wohl ordentlich anziehen. Auch der Flüssiggas-Markt wird darunter leiden – und damit auch die deutschen Gaskunden.
Bereits in der Vergangenheit hat Teheran immer wieder damit gedroht, die Straße von Hormus zu schließen und so jeglichen Schiffsverkehr aus dem Persischen Golf – und hinein – zu unterbinden. Das Mullah-Regime könnte nun damit ernst machen. So hat das iranische Parlament inzwischen eine solche Schließung angeordnet – nun muss nur mehr der Oberste Nationale Sicherheitsrat der islamischen Theokratie dafür stimmen.
Sollte dies tatsächlich umgesetzt werden, droht ein deutlicher Anstieg der Ölpreise. Kostete das “schwarze Gold” noch vor einem Monat rund 60 Dollar je Barrel, liegen die Preise mittlerweile je nach Sorte bei etwa 74 bis 79 Dollar. Bei einer kompletten Schließung der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman könnten die Preise die Marke von 120 Dollar überschreiten. Bei keinen allzugroßen Änderungen in Sachen Wechselkurs könnte der Preis für Benzin und Diesel in Deutschland dadurch auf über 2 Euro je Liter ansteigen.
Deutschland drohen extrem hohe Gaspreise
Auch die globale Versorgung mit Flüssigerdgas würde darunter leiden. Zwar exportieren Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Oman den Großteil ihres LNGs nach Asien und nicht nach Europa – doch die asiatischen Käufer würden in diesem Fall nach weiteren Alternativen suchen und so die Preise deutlich nach oben treiben. Für Deutschland sind dies schlechte Nachrichten. Denn bislang wurden die Gasspeicher kaum befüllt. Der Grund dafür? Offensichtlich gingen die Betreiber davon aus, dass die Preise in den kommenden Monaten nicht so stark anziehen werden – und wollten Lagerkosten sparen.
Das könnte sich nun jedoch massiv rächen. Wird die Meeresenge tatsächlich für Tanker unpassierbar, wären Preisspikes die logische Konsequenz. Uniper, Sefe Storage & Co müssten mit asiatischen Bietern wetteifern und ziemlich sicher deutlich höhere Preise bezahlen. Am Ende jedoch trifft es die – privaten und gewerblichen – Gaskunden. Denn die mangelnde Berücksichtigung der geopolitischen Risiken durch die deutschen Betreibergesellschaften wird ihren Preis haben – und den werden die Gaskunden bezahlen müssen.
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