Kategorie: Nachrichten
„Bilder aus Bergamo“: Neue Enthüllung

Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Italien sprach ein führender Polizeigewerkschafter unter anderem über die “Bilder aus Bergamo”. Noch immer machen Politiker mit den „Bildern aus Bergamo“ Propaganda und legitimieren dadurch ihre Corona-Politik, die mit den „Bildern aus Bergamo“ begonnen hatte und danach jahrelang Europa fest in Griff nahm. Der Mythos hinter dem Militärtransport, der Leichen aus […]
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Jan Böhmermann abgestürzt
Von MANFRED ROUHS | Im November sackte die Reichweite von Jan Böhmermanns Show „Lass dich überwachen“ zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr unter zehn Prozent. Das meldet das Medienmagazin DWDL. Böhmermanns Ansatz, die woke politische Rechtleitung der Öffentlichkeit ins Format einer bunten Unterhaltungssendung zu fassen, verfängt offenbar bei den meisten Gebührenzahlern nicht.
Ich habe Jan Böhmermann erstmals vor zehn Jahren zur Kenntnis genommen, als er zusammen mit Palina Rojinski in meinem Berliner Büro erschien, um mich politisch zu „entlarven“. Selbst ein Kommentator des mir nicht gerade wohl gesonnenen „Spiegel“ bemerkte hierzu, dass „den satirischen Anklägern in der direkten Konfrontation“ mit mir „der Atem ausgegangen ist. Gerade für Böhmermann, den nonkonformen Situationskünstler, ist das eine Pleite.“
Immerhin lernte Böhmermann dazu und vermied danach regelmäßig Situationen, in denen der Erfolg einer Sendung von seiner Spontanität abhing. Die meisten Texte, die er aufsagt, sind eine Gemeinschaftsleistung eines Teils seiner 70 Mitarbeiter, mit denen er im Kölner Studio Ehrenfeld Fernsehen macht.
Die öffentlich-rechtlichen Anstalten können mit Dampfplauderern wie Jan Böhmermann nicht an ihre Erfolge mit Größen wie Eduard Zimmermann, Thomas Gottschalk oder Harald Schmidt anknüpfen. Das schafft in ihrem ökonomisch übermächtigen Apparat eine Schwäche, die es auszunutzen gilt: Bitte machen Sie PI-NEWS und andere nonkonforme Medien stark, damit wir Böhmermann & Co. die mediale Dominanz erfolgreich streitig machen können!
PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.
Tumulte in deutschen Innenstädten – AfD fordert rasche Rückführung syrischer „Flüchtlinge“
Nicht nur in Wien brach nach dem Sturz von Assad in Syrien Chaos aus: Auch deutsche Innenstädte wurden von Tausenden von Syrern regelrecht überrollt. Mit „Allahu Akbar“-Rufen, Feuerwerk und Schreckschusspistolen stürmte man die Straßen, um die Übernahme durch die Islamisten zu feiern. Zeit für eine rasche Heimreise all dieser Syrer, befindet man in den sozialen Netzen. Und auch seitens der AfD fordert man eine rasche Rückkehr der Migranten in ihre Heimat.
Auf X finden sich beispielsweise die folgenden bestürzenden Aufnahmen aus Essen (NRW):
Auch in Dresden wurde ein Teil der Innenstadt von den Syrern offensichtlich regelrecht erobert:
In Dortmund waren ebenfalls unzählige Syrer in Feierlaune:
Alice Weidel kommentierte ähnliche Aufnahmen aus Berlin mit den Worten: „Wer in Deutschland das ‚freie Syrien‘ feiert, bei dem liegt augenscheinlich kein Fluchtgrund mehr vor. Er sollte umgehend nach Syrien zurückkehren.“
Forderungen nach einer raschen Heimreise der Syrer, die die Übernahme durch Islamisten bejubeln, sind in den sozialen Netzen nun allgegenwärtig.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré, stellvertretendes Mitglied im Außenausschuss, prangert die Einmischung des Westens und die Sanktionspolitik gegen Syrien an und fordert nun eine prompte Kursumkehr. Die Politik müsse den Fokus auf Wiederaufbau und die Rückkehr aller Syrer setzen. Er erklärte in einer Pressemitteilung:
„Die westliche Politik hatte Assad als den Hauptfeind betrachtet und mit Sanktionen vor allem die Bevölkerung getroffen. Auf dem islamistischen Auge blind, haben auch unter den Augen der US-Amerikaner nun auch Islamisten die Macht übernommen. Ein ehemals stabiles und vergleichsweise wohlhabendes Land wurde zerstört. Die Vorarbeit dazu lieferte seit 2011 ein Bürgerkrieg, der erst mit der Einmischung von außen, namentlich aus den USA, in Fahrt kam.
Die westliche Politik hätte, statt den Krieg anzuheizen, stets diplomatische Lösung verfolgen müssen. Jetzt, nach dem Sturz Assads, besteht keine Ausrede mehr für die Aufrechterhaltung der Sanktionspolitik. Die diplomatischen Beziehungen sollten wieder aufleben. In Abstimmung mit der Türkei muss ein Wiederaufbauprogramm aufgelegt werden. Das ist die Grundlage für die Rückführung der Syrer. Das muss auch der Fokus der deutschen Politik sein: Wiederaufbau und Rückkehr aller Syrer.“
Dass die jubelnden Syrer nun die Heimreise zum Wiederaufbau antreten, muss freilich bezweifelt werden. Stattdessen sind neue Flüchtlingsströme zu erwarten – und das Altparteienkartell dürfte sie mit offenen Armen erwarten.
Kurzbeiträge zu neuen Forschungsergebnissen – Ausgabe 4 / 2024
Einführung des Übersetzers: Hier also die nächste Ausgabe dieser Kurzmeldungen. Diesmal geht es um den Rückgang der Sonnenaktivität und um einen allmählich beginnenden Rückgang der Temperatur.
Meldung vom 2. Dezember 2024:
Abnehmende Sonnenaktivität
Jüngste Daten zeigen einen deutlichen Rückgang der Sonnenaktivität, da sich die Sonne vom Höhepunkt des Sonnenzyklus 25 entfernt.
Die tägliche Sonnenfleckenzahl ist deutlich gesunken, wobei die letzten Tageswerte vorübergehend unter 100 gefallen sind (der Wert vom 2. Dezember liegt bei 83). Auch die geglättete monatliche Sonnenfleckenzahl zeigt einen Abwärtstrend, der auf das solare Minimum zusteuert:
Der Rückgang der Sonnenflecken führt zu weniger Sonneneruptionen und koronalen Massenauswürfen (CMEs) und letztlich zu niedrigeren Temperaturen auf der Erde.
Die Häufigkeit von Sonneneruptionen der Klassen M und X ist beispielsweise im Vergleich zum Höchststand von 2024 über 40 % zurückgegangen. Gleichzeitig lässt der schwächer werdende Sonnenwind mehr kosmische Strahlung auf die Erde gelangen, wodurch die Strahlungswerte in der oberen Atmosphäre laut Weltraumwetterdaten um 10-15 % steigen und auch die Wolkenbedeckung (und damit die Abkühlung) zunimmt.
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Meldung vom 4. Dezember 2024:
Rückgang der globalen Temperatur
Wie erwartet sinken die globalen Temperaturen aufgrund 1) abnehmender Sonnenaktivität, 2) eines abklingenden El Niño und 3) der abklingenden Nachwirkungen von Hunga Tonga innerhalb eines Monats, und zwar um 0,09 °C, womit sie nun deutlich von ihrem Höchststand im April 2024 entfernt sind:
1) Die Sonne deutet darauf hin, dass der Höhepunkt des Sonnenzyklus‘ 25 überschritten ist. Die tägliche Sonnenfleckenzahl liegt regelmäßig nur noch zwischen 100 und 150, womit wahrscheinlich der stetige Rückgang in Richtung Sonnenminimum beginnt:
2) La Niña baut sich weiter auf, wenn auch langsam:
3) Die rekordverdächtige Wasserdampfmenge, die Hunga Tonga in die Stratosphäre geblasen hat, schwindet allmählich:
Wir haben hier also drei echte klimatische Faktoren, die sich auf die globalen Temperaturen auswirken – und kein einziges Kohlekraftwerk oder Kuh-Abgase sind in Sicht.
Mit Blick auf die Zukunft erwarte ich, dass die positive Abweichung im Laufe der Monate und Jahre weiter abnehmen und bald ihr Vorzeichen tauschen wird (mit Schluckauf auf dem Weg). Meine Langfristprognose (ein Spiel für Narren) sieht immer noch einen historisch schwachen Solarzyklus 26 vor, aber natürlich, nur die Zeit wird es zeigen…
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kurzbeiträge zu neuen Forschungsergebnissen – Ausgabe 4 / 2024 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Howard Lutnick und die Beschlagnahmung des Handelsministeriums
Von Mark Goodwin and Whitney Webb
Trumps Kandidat für das Amt des Handelsministers, Howard Lutnick, ist bereit, die seit langem bestehende, zweckentfremdete Nutzung des Handelsministeriums weiter zu erleichtern, um den Aufstieg eines globalen Finanzkontrollsystems in privater Hand zu fördern, das auf in Dollar denominierten Schulden basiert.
Am 19. November gab der designierte Präsident Donald Trump bekannt, dass Howard Lutnick, CEO von Cantor Fitzgerald und Co-Vorsitzender seines Übergangsteams, sein Kandidat für das Amt des Handelsministers sein würde. Lutnicks Unternehmen Cantor Fitzgerald und seine Tochtergesellschaften sind multinational ausgerichtet, fördern die Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (die erhebliche Auswirkungen auf die Schuldenpolitik und die Wirtschaftstätigkeit haben) und sind sogar direkte Partner ausländischer staatlicher Unternehmen, die kürzlich nach der Veröffentlichung des Inhalts des Laptops des derzeitigen (und kürzlich begnadigten) erster Sohn Hunter Biden unter die Lupe genommen wurden.
Lutnick hatte sich zuvor um einen Job als neuer Finanzminister beworben, was angesichts der übergroßen Rolle von Cantor Fitzgerald auf dem US-Treasury-Markt (d. h. dem Markt für US-Staatsanleihen) und seiner Beziehung zu Dollar-Stablecoins, die sich rasch zu einem der Hauptabnehmer von US-Schulden entwickeln, nicht überraschend ist. Es ist derzeit nicht bekannt, warum Lutnick für das Finanzministerium übergangen wurde, obwohl er von Elon Musk und RFK Jr. für die Position befürwortet wurde, und stattdessen für das Handelsministerium ernannt wurde. Es wurde jedoch allgemein angenommen, dass Trumps früherer Handelsminister Wilbur Ross die Rolle übertragen wurde, um einen früheren Gefallen von großer Bedeutung zurückzuzahlen. In Ross‘ Fall war es seine Hilfe bei der Rettung Trumps vor dem Bankrott in den frühen 1990er Jahren. Zu dieser Zeit arbeitete Ross für Rothschild Inc. und als er erklärte, warum die europäische Bankendynastie den zukünftigen Präsidenten gerettet hatte, sagte Ross: „Der Name Trump ist immer noch ein großer Gewinn.“ Kurz zuvor hatte Rothschild Inc. den Einstieg von Robert Maxwell, einem Geheimdienstmitarbeiter für Israel und wohl auch die Sowjetunion, in die amerikanische Wirtschaft finanziert, mit besonderem Schwerpunkt auf New York City.
Während und nach dem Wahlkampf war Lutnick ein wichtiger Befürworter von Trumps Plan, anstelle der Einkommensteuer ein umfassendes Zollsystem einzuführen. Sollte Lutnick bestätigt werden, wird er unter anderem auch die Genehmigung des Exports sensibler Technologien von nationalem Sicherheitsinteresse ins Ausland überwachen, Freihandelsabkommen aushandeln und das Patentamt beaufsichtigen. Während in den Mainstream-Medien über seine Ernennung berichtet wurde, dass er eine „kämpferische“ Haltung gegenüber China einnehme und Verbindungen zur Kryptowährungsbehörde habe, wurde viel über Lutnick, seine aktuellen geschäftlichen Verstrickungen und seine historischen Verbindungen zu Geheimdienstnetzwerken verschwiegen, die versucht haben, das Handelsministerium zu untergraben, um den Transfer sensibler US-Militärtechnologie an vorgebliche gegnerische Staaten wie China zu erleichtern.
Satellogic: Beobachtung ist Bewahrung
Bei der Untersuchung dieser Fragen ist es nützlich, sich ein Unternehmen genauer anzusehen, das jetzt eng mit Lutnick verbunden ist – Satellogic. Lutnick sitzt im Vorstand von Satellogic, ebenso wie der ehemalige Finanzminister der vorherigen Trump-Regierung, Steve Mnuchin, und der ehemalige Chef der Joint Chiefs of Staff unter Trump, General Joe Dunford. Mnuchin und Dunford haben über die Private-Equity-Gesellschaft Liberty Strategic Capital, für die sie jetzt arbeiten, stark in Satellogic investiert. Mnuchin leitet dieses Unternehmen seit seiner Gründung. Die erste Investition von Liberty Strategic Capital floss in ein umstrittenes israelisches Cybersicherheitsunternehmen mit Verbindungen zum Geheimdienst namens Cybereason. Der Mitbegründer und CEO von Cybereason, Lior Div, beschreibt Cybereason als Fortsetzung seiner Arbeit in der israelischen Geheimdiensteinheit Unit 8200, wo Div an offensiven Cyberangriffen auf ausländische Nationen arbeitete. Das Unternehmen geriet im Vorfeld der Wahlen 2020 in die Kritik, weil es zusammen mit US-Sicherheitsbehörden wie dem DHS die notwendige Schwelle für Cyberangriffe simulierte, die zur Absage einer US-Präsidentschaftswahl und zur Verhängung des Kriegsrechts führen würden. Lutnick selbst hat enge Verbindungen zu Israel und ist ein bekannter Milliardär, der großzügig für israelische und zionistische Zwecke spendet (darauf wird später in diesem Artikel noch näher eingegangen).
Satellogic wiederum beschäftigt einen ehemaligen israelischen Geheimdienstoffizier, Aviv Cohen, als Leiter der „Sonderprojekte“. Cohen war zuvor Mitbegründer von Fraud Sciences Corp. zusammen mit Saar Wilf, einem ehemaligen Mitglied der Unit 8200. Das Unternehmen wurde später an PayPal verkauft und bildet nun das „Rückgrat“ des Betrugsbekämpfungsalgorithmus von PayPal. Davor arbeitete Cohen für Core Security Technologies, das Unternehmen, das zuvor von den Mitbegründern von Satellogic mitbegründet wurde und Aufträge für zahlreiche US-Geheimdienste und Militärbehörden ausführte. Seit wir im April dieses Jahres über Cohens Verbindungen zu Satellogic berichtet haben, hat Satellogic Aviv Cohens Biografie auf der Unternehmenswebsite als privat eingestuft.
In einem Interview mit Bloomberg im Januar 2022 erläuterten Lutnick und Mnuchin die Gründe für ihr Engagement bei Satellogic über Liberty Strategic und CF Acquisition Group V, eine Tochtergesellschaft von Lutnicks Cantor Fitzgerald. „Wir waren der Meinung, dass der Weltraum und insbesondere die Satelliten wirklich der nächste gigantische Datenmarkt sind“, erklärte Lutnick. “Ich meine, Bilder von der ganzen Erde zu haben – Daten über die ganze Erde – die Menge an Entscheidungen, die dadurch möglich werden, und die Fähigkeit und Wirtschaftlichkeit, wie dies möglich wird, war außergewöhnlich.“ Lutnick fügte hinzu, dass die proprietäre Linsentechnologie es den Kunden von Satellogic ermöglicht, „die Container auf den Schiffen zu zählen“, „die Autos zu zählen“, „die Bäume zu zählen“ oder „die Anzahl der funktionierenden [Paneele] und der nicht funktionierenden in einem Solarpark zu zählen“, was „ein riesiges Meer an Möglichkeiten auf den Märkten eröffnet“.
Im selben Interview zeigte sich Mnuchin ähnlich begeistert von den Möglichkeiten, die sich aus einer solch detaillierten Erdbeobachtungstechnologie ergeben, gab jedoch einen aufschlussreichen Einblick, wie besagte Daten in Kombination mit künstlicher Intelligenz die Interessen des nationalen Sicherheitsstaates fördern und von der Regierung geführte Märkte vergrößern können. „Wir konzentrieren uns sehr auf Investitionen, bei denen wir nicht nur Kapital, sondern auch unser Fachwissen einbringen können. Und wir konzentrieren uns besonders auf den Technologiebereich, die nationale Sicherheit und andere Formen, bei denen wir einen großen Mehrwert schaffen können“, so Mnuchin. “Was uns an diesem Projekt gefallen hat, ist die großartige Technologie, die sehr skalierbar und sehr erschwinglich ist, und die Kombination aus vielen Daten und viel KI wird wirklich sowohl sehr große Regierungsmärkte als auch, was noch wichtiger ist, sehr große kommerzielle Märkte ermöglichen.“
Lutnicks Cantor Fitzgerald, einer von 24 Primärhändlern der New Yorker Federal Reserve, ist kein Unbekannter, was die Beteiligung an der Finanzierung der Datenbroker-Branche angeht. Das Unternehmen hat 100 Millionen US-Dollar an Eigenkapitalfinanzierung für den Börsengang von Near Intelligence Holdings im Mai 2022 bereitgestellt. Near wurde von Bill Gross von Idealab gegründet, dem ersten institutionellen Investor von PayPal, und rühmt sich derzeit, „die weltweit größte Quelle für Informationen über Menschen, Orte und Produkte“ zu sein. Ein Bericht des Wall Street Journal vom Oktober 2023 enthüllte, dass Near „dem US-Militär über ein Labyrinth aus obskuren Marketingfirmen, Mittelsmännern und Kanälen zu Rüstungsunternehmen Daten zur Verfügung gestellt hat“.
Während das Geschäftsmodell von Near im Verborgenen agiert und sich von Daten aus cleveren Werbemechanismen und ungelesenen Nutzungsbedingungen hinter mobilen Anwendungen ernährt, greift Satellogic direkt die Milliarden potenzieller Einnahmen aus der „Schaffung völlig neuer Arten von Märkten“ an, die laut Mnuchin auf „skalierbare, erschwingliche Bilddaten“ folgen. Lutnick prahlte im selben Gespräch mit Bloomberg, dass Satellogic „ein Video aus dem Weltraum von mehr als einer Minute von einem Flughafen aufnehmen und Ihnen die Marke des Flugzeugs nennen kann, das gerade startet“, und argumentierte, dass „diese Art von Daten ein so großer Markt ist“. Lutnick fügte hinzu, dass „Satellitenbilder“ „einer der größten Märkte der Welt“ seien. In Anlehnung an diese Denkweise erklärte der ehemalige Finanzminister, dass er Satellogic „eher als Datenunternehmen denn als Weltraumunternehmen“ betrachte, das „riesige Datenmengen“ nutzen könne, um „Klimaprobleme, Energieversorgung, Ernährungssicherheit und Lieferketten wirklich zu analysieren“.
In Bezug auf Klimafragen behauptet Lutnick, dass die Technologie von Satellogic „das Konzept des Klimawandels endgültig beenden“ wird, indem „die Erde buchstäblich jeden Tag neu kartiert wird“. Der Tod des spezifischen Konzepts des Klimawandels, auf das Lutnick anspielt, bezieht sich anscheinend auf die populäre „linke“ Modellierung des Klimanotstands im Gegensatz zum wahrscheinlich kommenden „rechten“ Kohlenstoffmarkt, wie in früheren Berichten von Unlimited Hangout dargelegt. Ein unausgesprochener Knackpunkt bei der Preisgestaltung von Kohlenstoff, wie sie unabhängig voneinander von Lutnick und dem Trump-Berater Elon Musk vorgeschlagen wurde, ist die Dollar-Denomination und damit die Auswirkungen auf den Verkauf von US-Staatsanleihen. Ein in Dollar denominierter Kohlenstoffmarkt könnte, wie später in diesem Artikel noch näher erläutert wird, zwar nicht die „Klimakrise“ lösen, aber er könnte durchaus dazu beitragen, die sich immer stärker abzeichnende Schuldenkrise zu bewältigen.
Diese Position wurde bereits von Lutnicks Tether eingenommen, da der Kauf von Staatsanleihen durch den Emittenten von Stablecoins kontinuierlich an Volumen zunimmt und weiterhin bereit ist, systemrelevant zu werden, wie in früheren Berichten von Unlimited Hangout dargelegt. Obwohl Lutnicks immense Verbindung zum Finanzmarkt – sei es durch Cantor Fitzgerald selbst oder durch seine Verwahrbeziehung und Investition in Tether – viele zu der Annahme verleitete, er sei in der Position, Finanzminister zu werden, wählte Trump ihn zum Handelsminister und versetzte ihn damit in eine Führungsposition über viele Einrichtungen des öffentlichen Sektors, die in direktem Zusammenhang mit seinen Aktivitäten im Privatsektor wie Satellogic stehen.
Die von Satellogic entwickelte „sehr starke, patentierbare Technologie“, wie Mnuchin erklärte, erhält mit der Ernennung von Lutnick zum Handelsminister (DOC) eine neue Bedeutung, da das DOC das US-amerikanische Patent- und Markenamt (USPTO) verwaltet. Dies ist bei weitem nicht der einzige Interessenkonflikt im Zusammenhang mit Lutnicks Einstieg in den öffentlichen Sektor, da das DOC viele Behörden verwaltet, die direkt von der Verbreitung eines in den USA ansässigen, privatwirtschaftlichen Erdbeobachtungsunternehmens wie Satellogic betroffen sind. Zu den etwa einem Dutzend für Satellogic relevanten Behörden des DOC – ganz zu schweigen von Lutnicks Position im Bereich der digitalen Vermögenswerte über Cantors Beziehung zu Tether – gehören das Bureau of Economic Analysis (BEA), das Bureau of Industry and Security (BIS), die International Trade Administration (ITA), der National Technical Information Service (NTIS) und die National Telecommunications and Information Administration (NTIA), ganz zu schweigen von der bereits erwähnten NOAA und dem USPTO.
Interessanterweise hat das DOC auch das U.S. AI Safety Institute gegründet, das sich der Einhaltung der Forderungen der Biden-Harris-Exekutivverordnung vom Oktober 2023 über die „sichere, geschützte und vertrauenswürdige Entwicklung und Nutzung von künstlicher Intelligenz“ widmet. Im Oktober 2024 veröffentlichte die Biden-Harris-Regierung das erste nationale Sicherheitsmemorandum zur KI, das das DOC dazu ermächtigt, „die Macht der KI für die nationale Sicherheit der USA zu nutzen“. Frühere von der US-Regierung geförderte Kommissionen, wie die Nationale Sicherheitskommission für KI, waren zu dem Schluss gekommen, dass es notwendig sei, die militärische und wirtschaftliche Hegemonie der USA zu sichern, indem amerikanische Verbraucher von „Altsystemen“ auf KI-gestützte Alternativen umgestellt werden, damit amerikanische KI-Unternehmen nicht hinter ihren chinesischen Pendants zurückbleiben, insbesondere in den Bereichen E-Commerce und Finanzen. Sie plädierten auch für eine verstärkte, KI-gestützte Massenüberwachung – wie sie beispielsweise von Satellogic ermöglicht wird – als Mittel zur Förderung dieses Vorhabens.
Im August 2021 kaufte das mit Lutnick verbundene Unternehmen Tether über seine Tochtergesellschaft Northern Data über 223.000 GPUs (Grafikprozessoren), die in der KI-Datenverarbeitung eingesetzt werden, von dem Kryptowährungsunternehmen block.one, das von Tether-Mitbegründer Brock Pierce gegründet wurde. Einen Monat später gab der Emittent von Stablecoins fast eine halbe Milliarde Dollar für den Kauf von Bitcoin-Minern von block.one aus, und zwar im Rahmen eines Geschäfts, das von Christian Angermeyer, einem langjährigen Freund von Palantirs Peter Thiel, vermittelt wurde. Palantir, das seit langem sehr enge Beziehungen zur CIA unterhält, ist ein Satellogic-Partner, und Palantir-Mitbegründer Joe Lonsdale spendete (wie auch Palantir selbst) großzügig an Trump, während Thiel äußerst enge Beziehungen zum designierten Vizepräsidenten J.D. Vance unterhält.
Da Lutnicks Cantor Fitzgerald über SPAC dazu beitrug, Satellogic an die Börse zu bringen, hat Satellogic – gegründet in Argentinien und zuvor in Uruguay ansässig – nun seinen Sitz in die Vereinigten Staaten verlegt, um lukrative Regierungsaufträge zu erhalten. Der Umzug des Unternehmens nach Delaware wurde durch die schlechten Finanzzahlen von Satellogic nach dem Börsengang veranlasst. Allerdings hat das Unternehmen nur langsam Regierungsaufträge erhalten, und erst im vergangenen September hat Satellogic seinen ersten Regierungsauftrag von der NASA erhalten. Ein von Lutnick geführtes Handelsministerium könnte jedoch die Chancen von Satellogic auf zukünftige Aufträge verbessern. Dieser Interessenkonflikt zwischen Lutnicks Geschäften im Privatsektor und seiner neu gewonnenen Regierungsstelle wurde von Politico im Oktober 2024 festgestellt, das behauptete, Lutnick würde „seine Geschäftsinteressen in unzulässiger Weise mit seinen Pflichten als potenzielles Regierungsmitglied vermischen“. Dem Bericht zufolge nahm Lutnick an Sitzungen auf dem Capitol Hill unter dem Vorwand von Angelegenheiten des Übergangsteams teil und nutzte dann „angeblich die Gelegenheit, um über Angelegenheiten zu sprechen, die seine Investmentfirma Cantor Fitzgerald betrafen“, wozu auch „regulatorische Angelegenheiten mit hohem Einsatz im Zusammenhang mit dem Kryptowährungsgeschäft“ gehörten.
Der Vorstand von Satellogic Anfang 2024 (Bradley Halverson wurde kürzlich ersetzt); Quelle – SatellogicDieser Interessenkonflikt ist zum Teil deshalb bemerkenswert, weil einige der Ämter, die Lutnick als Handelsminister beaufsichtigen wird, wie die NOAA, Ziele der Vertragsambitionen von Satellogic sind. So vermarktet sich Satellogic beispielsweise als in der Lage, Kohlenstoffemissionen aus dem Weltraum zu messen, und hat seinen jüngsten NASA-Vertrag als Teil der Bemühungen der Regierung zur Bekämpfung des Klimawandels beworben. Die NOAA und andere dem Handelsministerium unterstellte Behörden sammeln Klimadaten für die US-Regierung. Wie in Kürze noch einmal erwähnt wird, war Lutnick ein früher Pionier des elektronischen Handels mit CO2-Emissionen und sein Unternehmen ist ein wichtiger Befürworter der Umsetzung der SDGs der Vereinten Nationen, die Teil eines umfassenden, von den Vereinten Nationen unterstützten Plans sind, der den Einsatz von Weltraumsatelliten zur Messung von CO2-Emissionen vorsieht.
Im vergangenen Jahr erteilte die NOAA Satellogic eine Fernerkundungslizenz, die dazu beiträgt, „die Strategie von Satellogic zu sichern, hochwertige Geschäftsmöglichkeiten in den USA zu nutzen“, insbesondere im Zusammenhang mit Verträgen der US-Regierung. Die Lizenz gewährt Satellogic die Aufsicht der NOAA und die Möglichkeit, Verträge mit US-Verteidigungs- und Geheimdiensten abzuschließen, ein wichtiges Ziel des Unternehmens, so Matt Tirman, Präsident von Satellogic.
Satellogic wurde 2010 von CEO Emiliano Kargieman und CTO Gerardo Richarte mitbegründet, nachdem sie „eine gewisse Zeit“ auf dem NASA Ames Campus in Mountain View, CA, verbracht hatten. Sowohl Kargieman als auch Richarte arbeiteten zuvor für Core Security Technologies, das von Kargieman mitbegründet wurde und Kunden aus dem Bereich der nationalen Sicherheit wie Homeland Security, NSA, NASA, Lockheed Martin und DARPA hatte. 1998 wurde Core Security von der Endeavor Foundation als „Endeavor Entrepreneur“ ausgezeichnet, während die spätere Startkapitalrunde von Satellogic von Santiago Pinto Escalier von Endeavor finanziert wurde, zusätzlich zu Ariel Arrieta und NXTP Ventures sowie den von Kargieman beratenen Starlight Ventures. Kargieman gründete später Aconcagua Ventures in einem Joint Venture mit Craig Coguts Pegasus Capital und war Mitglied der Special Projects Group der Weltbank. Pegasus Capital wurde zum Hauptgeldgeber des Satellogic-Partners CC35, einer Gruppe, die versucht, einen betrügerischen Kohlenstoffmarkt in weiten Teilen Lateinamerikas durchzusetzen, wie in früheren Berichten von Unlimited Hangout berichtet wurde.
Ein weiterer Mitarbeiter von Core Security Technologies, der mit Kargieman und Richarte zu Satellogic wechselte, ist Aviv Cohen, der bereits erwähnte ehemalige israelische Geheimdienstoffizier, der jetzt bei Satellogic für „Sonderprojekte“ zuständig ist. Der chinesische Technologieriese Tencent, der einen bedeutenden Anteil an Elon Musks Tesla besitzt, investierte ebenfalls in die Serie A von Satellogic, ebenso wie Endeavor Catalyst, das von Reid Hoffman von LinkedIn/PayPal geleitet wird, und Valor Capital, zu dessen Partnern Personen gehören, die mit militärischen und nachrichtendienstlichen Aktivitäten der USA in Lateinamerika in Verbindung stehen, ein ehemaliger CEO von PayPal sowie die CBDC-Entwicklung auf dem Kontinent. Valor wird auch von Brian Brooks beraten. Brooks war neben Mnuchin ein ehemaliger Mitarbeiter der OneWest Bank und wurde im Mai 2020 auf Mnuchins Vorschlag hin zum amtierenden Währungsprüfer ernannt, wo er „Regulierungsinitiativen einführte, die den Banken grünes Licht für das Angebot von Kryptowährungs-Verwahrungsdiensten und Stablecoin-Zahlungssystemen gaben“.
Im Februar 2022 verpflichtete sich Palantir – ein privatwirtschaftliches Geheimdienstunternehmen, das vom PayPal-Gründer Peter Thiel geleitet wird und mit CIA-Mitteln gegründet wurde, um ein umstrittenes Massenüberwachungs- und Data-Mining-Programm der DARPA zu ersetzen – zu einer fünfjährigen strategischen Partnerschaft mit Satellogic. Die Partnerschaft von Satellogic mit Palantir ermöglicht seinen „Regierungs- und Geschäftskunden“, zu denen die CIA und J.P. Morgan gehören, den Zugriff auf die Aleph-Plattform-APIs von Satellogic, um Rohsatellitenbilder an MetaConstellation und Edge AI von Palantir zu übermitteln. Diese Partnerschaft baut auf einer früheren Zusammenarbeit zwischen Satellogic und Palantir auf, um „einzigartige KI-Fähigkeiten bis an den Rand der Umlaufbahn zu bringen“, einschließlich „Live-Upgrades der bordeigenen KI des Satelliten“, die „einen Anwendungsfall mit extrem niedriger Latenz im maritimen Bereich“ ermöglichen. Kunden von Palantir und Satellogic, zu denen das Space Systems Command des Pentagons, die Space Force, SpaceX, die indische Regierung und andere gehören, werden bald Zugang zur Edge-KI-Plattform haben, die auf Satellogic-Satelliten läuft, „um Kunden maßgeschneiderte KI-Einblicke zu bieten“. Dies wird voraussichtlich das Geschäft von Satellogic mit „Datenprodukten, der Optimierung des Pipeline-Managements und der weiteren Skalierung der Kundenlieferung, die für wöchentliche und tägliche Weltneuordnungen erforderlich ist“, ankurbeln. Einige ihrer Kunden, wie die Regierung/das Militär der Ukraine, setzen seit über zwei Jahren sowohl Palantir- als auch Satellogic-„Erkenntnisse“ direkt auf dem Schlachtfeld ein. Dies unterstreicht, dass die Technologie von Satellogic eindeutig für den Einsatz in zivilen und militärischen Bereichen vorgesehen ist.
Epstein-Verstrickungen
Im Jahr 2022 unterzeichnete Satellogic eine weitreichende Vereinbarung mit Elon Musks SpaceX, selbst ein bedeutender Auftragnehmer des US-Militärs und der US-Geheimdienste. SpaceX bleibt Satellogics „bevorzugter Startanbieter“ für den Start seiner Satelliten in die erdnahe Umlaufbahn. Während des Wahlkampfs und seit der Wahl haben Lutnick und Musk intensiv zusammengearbeitet, wobei Musk Lutnick sogar für seine bevorzugte Nominierung als Trumps neuer Finanzminister befürwortete.
Insbesondere wurde Musks SpaceX angeblich von Lutnicks ehemaligem Nachbarn, Geheimdienstmitarbeiter, Pädophilen und Erpresser Jeffrey Epstein unterwandert. Epstein soll Musks Bruder Kimbal, der damals im Vorstand von SpaceX saß, ein Mitglied seines „Gefolges“ vorgestellt haben. Diese junge Frau, die zuvor mit Epstein „ausging“ und in dem Apartmentkomplex 301 66th St East lebte, in dem sich heute Frauen aufhalten, die Epstein verschleppt hat, ging dann von 2011 bis 2012 mit Kimbal Musk aus. Infolgedessen brachte die Beziehung zu Kimbal „Epstein in Kontakt mit der Familie Musk und ihren Unternehmen“. Dies gipfelte angeblich darin, dass Epstein 2012 die Einrichtungen von SpaceX besichtigte, eine Behauptung, die ein Anwalt von SpaceX sehr spät bestritt, nachdem der Vorfall erstmals von Business Insider gemeldet worden war. Kimbal Musk ist auch im Vorstand eines anderen Unternehmens seines Bruders – Tesla – und vor seiner Verhaftung im Jahr 2019 bestätigte Epstein gegenüber dem Journalisten James Stewart Behauptungen aus Quellen, wonach er Tesla 2018 privat beraten habe. Nachdem Epstein in Verruf geraten war, stritt Musk die Vorwürfe ab. Laut Stewart war Epstein offenbar an dem Versuch beteiligt, Tesla 2018 mit saudischem Geld zu privatisieren. Epstein war zu dieser Zeit auch ein sehr enger Berater des damaligen und derzeitigen De-facto-Führers Muhammad bin Salman. Seitdem ist Nicole Junkermann, eine ehemalige Mitarbeiterin von Epstein, die sich dem Risikokapital verschrieben hat, zu einer bedeutenden Investorin bei SpaceX geworden.
Von links nach rechts: Kimbal Musk, Tosca Musk, Maye Musk und Elon Musk beim SpaceX-NASA-Start im Mai 2020; Quelle: Instagram von Kimbal MuskDarüber hinaus wurde Elon Musk selbst im Rahmen der inzwischen eingestellten USVI-Klage gegen die Bank JP Morgan vorgeladen, weil er Epsteins Verbrechen begünstigt haben soll. Es ist bekannt, dass er vor Epsteins Verhaftung im Jahr 2019 und seinem Tod im selben Jahr mehrfach mit Epstein und Ghislaine Maxwell verkehrt hat. Bei einem dieser Treffen, das vom Mitbegründer von LinkedIn, Reid Hoffman, vermittelt wurde, soll Musk Epstein Mark Zuckerberg von Facebook/Meta vorgestellt haben. Musk nahm auch an den „Milliardärs-Dinners“ der Edge Foundation teil, die Spitzenleute im Silicon Valley umwarben und de facto mehrere Jahre lang als Fassade für eine von Epstein geleitete Einflussnahme dienten, was zeitlich mit der Entstehung der „Milliardärs-Dinners“ zusammenfiel. Darüber hinaus schloss sich Richard Sorkin, der CEO von Elon und Kimbal Musks erstem Unternehmen Zip2, kurz nach dem Verkauf von Zip2 an Compaq im Jahr 1999 einem mit dem israelischen Geheimdienst verbundenen Technologieunternehmen an, das von Ghislaine Maxwells Schwester Isabel Maxwell geleitet wurde.
Darüber hinaus hat Musk einige geschäftliche Verbindungen zu Epstein-Partnern. So sind beispielsweise ein wichtiger Zulieferer von Tesla, LS Power (über seine Tochtergesellschaft EVgo), und der mit ihm verbundene Hedgefonds Luminus Management eng mit Jonathan Barrett verbunden, der Geschäftsführer von LS Power war und Luminus Management seit 2011 leitet. Barrett hatte zwischen 2003 und 2008 auch mehrere andere leitende Positionen bei LS Power inne. Barrett ist ein ehemaliger Schützling von Jeffrey Epstein, der seine Karriere bei Epsteins Firma J. Epstein & Co. begann und außerdem Finanzvorstand und Vizepräsident von Ossa Properties wurde, dem Immobilienunternehmen, das von Epsteins Bruder Mark geleitet und von Barretts Bruder Anthony mitbegründet wurde. Barrett gab viele Jahre lang als seine offizielle Adresse 301 66 St East in Manhattan an, einen Apartmentkomplex, der sich mehrheitlich im Besitz von Ossa befindet und in dem viele der Frauen untergebracht waren, die aktiv von Jeffrey Epstein gehandelt wurden, und der von Epsteins Geschäftspartnern frequentiert wurde, darunter mehrere, die dort übernachteten, wie der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak.
LS Power, wo Barrett als leitender Angestellter tätig war, wurde in mehreren Insolvenzfällen wegen „betrügerischer Übertragung von Vermögenswerten“ untersucht. Darüber hinaus unterhielt der Gründer von LS Power, Mike Segal – dessen Sohn Paul heute CEO des Unternehmens ist – Geschäftsbeziehungen zur Bufalino-Familie. Luminus Management war auch der größte Anteilseigner von Valaris, das 2020 Ölplattformen im Wert von 650 Millionen US-Dollar an Musks SpaceX verkaufte. Darüber hinaus zählt eine weitere eng mit Luminus verbundene Firma – Luminus Capital Management und der Luminus Capital Partners Master Fund – Alex Erskine als Direktor. Erskine war zuvor Direktor des von Jeffrey Epstein geleiteten Finanzvehikels Liquid Funding, das sich vor seinem Zusammenbruch während der Finanzkrise 2008 teilweise im Besitz von Bear Stearns befand.
Wie kürzlich festgestellt wurde, war Howard Lutnick der langjährige Nachbar von Epsteins inzwischen berüchtigtem Stadthaus in New York in der 9 E. 71st St. Weniger bekannt ist vielleicht Epsteins lange Geschichte mit diesem Grundstück und die Verbindung der Einheit, die das Haus schließlich an Lutnick verkaufte. Lutnicks Adresse, 11 E. 71st St., wurde erstmals 1988 von einem von Leslie Wexner kontrollierten Unternehmen namens SAM Conversion Corp. erworben, ein Jahr bevor die Nine East 71st Street Corp. (deren Präsident Epstein war) das Nachbarhaus kaufte. 1992 verkaufte SAM Conversion Corp. – mit Epstein nun als Vizepräsident – das Grundstück 11 E 71st St. an den 11 East 71st Street Trust – bei dem Epstein als Treuhänder fungierte – für „zehn Dollar und andere wertvolle Gegenleistungen, die von der Partei des zweiten Teils gezahlt wurden“, wie Crain’s New York berichtet. Während dieser Zeit „renovierte“ Leslie Wexner das Anwesen in der 9 E. 71st St. für mehrere zehn Millionen Dollar, wobei er ein ungewöhnliches „Sicherheitssystem“ hinzufügte, das Berichten zufolge später zur Videoaufzeichnung verwendet wurde, angeblich zum Zwecke der Erpressung, sobald Epstein die Residenz bewohnte. Es ist nicht bekannt, ob ähnliche „Renovierungsarbeiten“ an dem Nachbarhaus vorgenommen wurden, das später von Lutnick gekauft wurde und sich zur gleichen Zeit ebenfalls unter der Kontrolle von Epstein/Wexner befand.
Im Jahr 1996, als Epstein bereits seit mindestens einem Jahr in der 9 E. 71st St. wohnte, wurde das Nachbarhaus in der 11 E. 71st St. für „zehn Dollar und andere wertvolle Gegenleistungen“ an den Comet Trust verkauft. Einigen Berichten zufolge soll der Kaufpreis für das Haus bei etwa 6,2 Millionen US-Dollar gelegen haben. Der am Verkauf beteiligte Treuhänder von Comet war Guido Goldman, der Sohn des berühmten Zionisten Nahum Goldman, ein sehr enger Freund von Henry Kissinger und Gründer des German Marshall Fund, aus dem später die umstrittene Alliance for Securing Democracy hervorging. Goldman war auch die offensichtliche Verbindungsperson zwischen dem Council on Foreign Relations (CFR) und der CIA. Zum Zeitpunkt des Verkaufs an Goldman und den Comet Trust war Epstein auch Mitglied des CFR und gab laut einem Bericht des britischen Evening Standard aus dem Jahr 2001 an, dass er früher für die CIA gearbeitet habe.
Epsteins ehemaliges Haus in New York, das Nachbarhaus von Lutnick, 9 E. 71st St.; Quelle – Kuekue DuniaDer Comet Trust war einer von drei Trusts, die „zugunsten der Nachkommen der verstorbenen Minda de Gunzberg“ gegründet wurden, die als Minda Bronfman geboren wurde und die Schwester von Charles und Edgar Bronfman war. Ihr Vater, Sam Bronfman, baute das Spirituosenimperium der Familie zu einem großen Teil aufgrund seiner Verbindungen zu Elementen des organisierten Verbrechens während der amerikanischen Prohibitionszeit auf. Charles Bronfman gründete 1991 zusammen mit Leslie Wexner die „Mega Group“, aus der Birthright Israel hervorging, eine Organisation, zu deren wichtigsten Spendern die Lutnicks gehören. Darüber hinaus war Edgar Bronfman wohl der Hauptakteur in dem Insiderhandelsskandal, der angeblich dazu führte, dass Epstein 1981 Bear Stearns verließ. Edgars Sohn Edgar Jr. taucht ebenfalls in Epsteins schwarzem Buch der Kontakte auf, und Edgars Töchter Sara und Clare waren zentrale Figuren im Skandal um den Sexkult NXIVM. Der Comet Trust verkaufte das Haus später an Howard Lutnick, wiederum für „10 Dollar und andere wertvolle Gegenleistungen“, und Lutnick nahm am selben Tag, an dem der Verkauf stattfand, eine Hypothek in Höhe von 4 Millionen Dollar auf das Grundstück auf. Lutnick hat sich nie öffentlich zur Geschichte seines Grundstücks oder zu seiner Beziehung zu seinem ehemaligen Nachbarn geäußert.
Insbesondere finanziert und leitet Edgar Bronfman Jr. das Start-up-Accelerator-Netzwerk Endeavor, das neben anderen Unternehmen auch Satellogic unterstützt. Ein weiterer wichtiger Unterstützer von Endeavor ist Pierre Omidyar, ein wichtiger Spender für Clinton und Obama, der seit langem mit US-Geheimdiensten zusammenarbeitet. (Lutnick selbst war ein wichtiger Spender für Clintons Präsidentschaftskampagne 2016 und hat lange Zeit eine Vielzahl von Demokraten unterstützt, bevor er sich vor relativ kurzer Zeit entschied, Trump zu unterstützen.)
Neben Lutnick sitzt außerdem Marcos Galperin, der reichste Mann Argentiniens, im Vorstand von Satellogic. Galperin gilt als die früheste Erfolgsgeschichte von Endeavor und unterhält enge Beziehungen zur Organisation. Endeavor richtet sich speziell an Start-ups in Schwellenländern und ist auch sehr eng mit einem engen Vertrauten von Jeffrey Epstein, dem Mitbegründer von LinkedIn, Reid Hoffman, verbunden. Eine weitere wichtige Persönlichkeit im Endeavor-Netzwerk ist Eduardo Elzstain, ein argentinischer Oligarch, der – wie viele andere Argentinier, die mit Endeavor in Verbindung stehen – enge Beziehungen zum derzeitigen argentinischen Präsidenten Javier Milei pflegt. Elzstain, ein langjähriger Weggefährte von George Soros, ist Gastgeber des argentinischen Pendants zu Bilderberg – des jährlichen, nicht-öffentlichen Llao Llao Forums, das von Mitgliedern von Endeavor Argentina besucht wird. Elzstain ist auch im Vorstand des Jüdischen Weltkongresses, dessen langjähriger Präsident Edgar Bronfman Sr. war. Elzstain unterhält auch enge Beziehungen zur apokalyptisch-messianischen Chabad Lubawitsch-Bewegung, die bedeutende Verbindungen zu Donald Trump, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und auch zu Howard Lutnick hat.
Lutnick und die Suche nach dem Dollar-Schuldenloch
Zusätzlich zur Unterstützung durch Endeavor wird Satellogic nun auch von Tether unterstützt, das wichtige Verbindungen zu Lutnick unterhält. Cantor, das sich „mehrheitlich im Besitz seines CEO Lutnick befindet“, wurde kürzlich als 5-prozentiger Eigentümer von Tether nach einer Investition von 600 Millionen US-Dollar bekannt, wie das Wall Street Journal berichtet. Der mutmaßlich größte Anteilseigner von Tether, Mitbegründer Giancarlo Devasini, soll der Zeitung gesagt haben, dass „Lutnick seinen politischen Einfluss nutzen wird, um zu versuchen, die Bedrohungen für Tether zu entschärfen“.
Lutnick, der bereits als Handelsminister vorgesehen ist und sich mündlich verpflichtet hat, nach der Bestätigung durch den Senat als CEO bei Cantor zurückzutreten, arbeitet derzeit eng mit Trump zusammen, indem er „Kandidaten für andere Spitzenpositionen in der Regierung überprüft, die die Aufsicht über Tether beinhalten könnten“. Während die Regulierung von Stablecoin-Emittenten natürlich tiefgreifende Auswirkungen auf Tether und seinen Minderheitseigentümer Cantor haben würde, ist Tether und seinesgleichen aufgrund der Bedeutung dieser aufblühenden Branche als Nettokäufer von Staatsanleihen in Zeiten hoher Inflation (und bereits ausgegebener Schulden in Höhe von 36 Billionen US-Dollar) für das Überleben der Regierung der Vereinigten Staaten systemrelevant.
Damit die neue Trump-Regierung die Anforderungen ihres Kongressbudgets erfolgreich erfüllen und gleichzeitig unsere bereits angehäuften Schulden in Billionenhöhe bedienen kann, muss das Finanzministerium einen willigen Käufer für diese neu ausgegebenen Schulden finden. In den letzten 18 Monaten sind Stablecoin-Emittenten wie Tether oder Circle als neue Großabnehmer dieser Schulden aufgetreten. Sie haben US-Schulden im Wert von über 150 Milliarden US-Dollar in Form von vom Finanzministerium ausgegebenen Wertpapieren erworben, um die Ausgabe ihrer an den Dollar gekoppelten Token mit einem auf Dollar lautenden Vermögenswert zu „unterlegen“. Zum Vergleich: China und Japan, die historisch gesehen die größten Gläubiger der USA sind, halten knapp unter bzw. knapp über 1 Billion US-Dollar in denselben Schuldtiteln. Obwohl Tether erst seit einem Jahrzehnt existiert und erst 2020 eine Marktkapitalisierung von 10 Milliarden US-Dollar überschritt – im selben Jahr, in dem Trumps OCC ein Bulletin verabschiedete, das es US-Banken erlaubt, Stablecoins zu halten – ist Tether bereits für über 10 % der Staatsanleihen vorgesehen, die von einem der größten Gläubiger der USA in Form von Nationalstaaten gehalten werden. Wie bereits erwähnt, wird der beeindruckende Schatz an US-Staatsanleihen von Tether von Lutnicks Cantor verwahrt.
Die Verwendung von Stablecoins als Methode zur Minderung des US-Schuldenproblems kursiert seit einiger Zeit unter Republikanern, darunter auch der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, der genau diese Ansicht in einem kürzlich im Wall Street Journal erschienenen Meinungsartikel mit dem Titel „Kryptowährungen könnten eine US-Schuldenkrise abwenden“ zum Ausdruck brachte. Ryan behauptet, dass „durch Dollar gedeckte Stablecoins die Nachfrage nach US-Staatsanleihen erhöhen“ und somit „eine Möglichkeit bieten, mit China Schritt zu halten“. Er spekuliert, dass „die [Schulden-]Krise wahrscheinlich mit einer gescheiterten Treasury-Auktion beginnt“, was wiederum zu „einer hässlichen Operation am Haushalt“ führt. Der ehemalige Sprecher sagt voraus, dass „der Dollar einen großen Vertrauensschock erleiden wird“, und fragt sich daher: „Was kann getan werden?“ Seine Antwort lautet: „Man sollte damit beginnen, Stablecoins ernst zu nehmen.“ Tethers CEO Paolo Ardoino schloss sich dieser Meinung an und bezeichnete Tether als „den besten Freund der US-Regierung“, da das Unternehmen „mehr US-Staatsanleihen hält als Deutschland, viel mehr als jeder andere Wettbewerber oder jedes andere Finanzinstitut auf der Welt“. Tether arbeitet auch mit US-Behörden wie dem FBI und dem Secret Service zusammen.
Dollar-gestützte Stablecoins treten als „wichtiger Nettokäufer von US-Staatsanleihen“ auf, wie Ryan feststellt, wobei die Emittenten von Stablecoins nun der achtzehntgrößte Inhaber von US-Schulden sind. Ryan fährt fort: „Wenn die Emittenten von fiat-gestützten Dollar-Stablecoins ein Land wären“, würde diese Nation „gerade außerhalb der Top 10 der Länder liegen, die Staatsanleihen halten“, immer noch weniger als Hongkong, aber „größer als Saudi-Arabien“, der ehemalige Partner der USA im Petrodollarsystem. Ardoino erklärte, dass Tether „gerne das Eigentum an den US-Schulden dezentralisieren würde, was die USA viel widerstandsfähiger machen würde“.
Satellogic und damit auch Tether und Cantor sind auch an der Entwicklung von Kohlenstoffmärkten und räuberischen Klimafinanzierungsbemühungen beteiligt. Cantor war ein Pionier des elektronischen Handels mit Kohlenstoffemissionen und setzt sich weiterhin für die Klimafinanzierung sowie die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein. Satellogic positioniert sich als Unternehmen, das in der Lage ist, Kohlenstoffemissionen aus dem Weltraum zu messen, eine Politik, die im UN-Dokument „Our Common Agenda“ unterstützt wird, und hat begonnen, dies über GREEN+ zu versuchen, wie in früheren Berichten von Unlimited Hangout berichtet wurde.
Die NOAA, die Satellogic eine Lizenz erteilt hat und die Lutnick beaufsichtigen wird, sammelt Klimadaten für die Regierung und das Handelsministerium im Allgemeinen und würde eine wichtige Rolle bei der Einführung jeglicher Form von „CO2-Bepreisung“ spielen, sei es ein CO2-Markt, an dessen Aufbau Satellogic beteiligt ist, oder eine CO2-Steuer, eine Politik, die seit langem von prominenten Trump-Unterstützern wie Elon Musk unterstützt wird. Natürlich würde die Förderung einer CO2-Steuer – bezeichnenderweise von einem der reichsten Männer der Welt vorgeschlagen, der zufällig auch das größte Unternehmen für Elektrofahrzeuge der Welt besitzt – die derzeit in den Vereinigten Staaten bestehende Klassentrennung nur noch weiter vertiefen, da die Reichen weder Probleme haben, auf emissionsfreie Fahrzeuge umzusteigen, noch die durch ein solches Steuersystem entstehenden Kosten zu tragen. Die tatsächliche Durchsetzung und damit die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Vorschlags erfordert genau die Art von Daten, die von einem Erdbeobachtungsunternehmen bereitgestellt werden – ein Bereich, in dem Satellogic eine gewisse Alleinstellung genießt.
Eine CO2-Bepreisung ist ohne staatlich geprüfte, genaue Messungen der Kohlenstoffmoleküldichte einfach nicht möglich, und so wurde der Markt für zuverlässige Datendienstleister still und leise von Satellogic dominiert. Während sich die Schuldinstrumente des Privatsektors parallel zur Verbreitung der Blockchain-Technologie weiterentwickeln, gehen die Daten, die diese intelligenten Verträge ausführen, um sie schließlich zu begleichen, nicht mehr an einen menschlichen Schiedsrichter, sondern an ein bewusstseinsfreies Protokoll, das ein Paar potenzieller Ergebnisse auf eine einzige Ausgabe reduziert. Dieses Orakel- und Abwicklungsprotokoll scheint auf dem besten Weg zu sein, die Blockchain zu werden, zumindest ist das das Argument in diesem Artikel, und wird von vielen Tochtergesellschaften und Partnern von Satellogic, darunter Lutnick, veranschaulicht. Diese neuartigen grünen Finanzinstrumente können durch Blockchains und Smart Contracts unterstützt und ausgezahlt werden, einschließlich der Bitcoin-Sidechain Rootstock, die in Dokumenten als weiterer Partner von GREEN+ neben Satellogic und CC35 aufgeführt wurde.
Darüber hinaus können Unternehmen, wie im Fall des Satellogic-Partners O.N.E. Amazon, völlig neue Blockchain-Protokolle erstellen, um die Abwicklung von tokenisierten „Real World Assets“, auch RWAs genannt, zu ermöglichen und aufrechtzuerhalten. Den Vorsitz von O.N.E. Amazon hat Peter Knez inne, der als Leiter der iShares-Abteilung von Barclay die Schaffung von ETFs (börsengehandelte Fonds) beaufsichtigte. iShares gehört nun BlackRock, nachdem es nach der Finanzkrise von 2008 aufgekauft wurde, und verfügt über den am schnellsten wachsenden ETF der Geschichte, den iShares IBIT Bitcoin ETF.
O.N.E. Amazon hat sich zum Ziel gesetzt, „nachhaltige Auswirkungen für die Umwelt und Investoren zu erzielen, indem Technologien der nächsten Generation eingesetzt werden, um Innovationen in den Naturschutz zu bringen“. Die „Innovation“, die O.N.E. Amazon anbietet, steht im Zusammenhang mit der Ausgabe eines begrenzten Angebots an „regulierten O.N.E. Amazon Digital Asset Securit[ies]“. Per Knez zufolge „entspricht jedes Wertpapier dem geschätzten Wert eines Hektars Biom im Amazonas-Regenwald, abgesichert durch eine 30-jährige Schutzvereinbarung für dieses Land, die auf 750 Millionen begrenzt ist und der Fläche des Regenwaldes entspricht.“ Mit anderen Worten: Jedes ausgegebene Wertpapier steht für einen Hektar Amazonas. O.N.E Amazon versichert, dass „Investoren von der potenziellen Kapitalwertsteigerung des Wertpapiers profitieren werden“, was zum großen Teil auf die „begrenzte Größe“ des Regenwaldes zurückzuführen ist, der durch die Tokenisierung geschützt wird.
Knez ist Co-Autor eines Papiers mit Mysten Labs – gegründet von ehemaligen Facebook-/Meta-Mitarbeitern, die bei der Entwicklung ihres Stablecoin-Projekts Libra/Diem mitgewirkt haben, wie in früheren Berichten von Unlimited Hangout beschrieben – mit dem Titel „Preserving Nature’s Ledger: Blockchains in Biodiversity Conservation“ (Die Erhaltung der Natur: Blockchains im Biodiversitätsschutz) verfasst, in dem ein Rahmenwerk gefördert wird, das sich auf ‚Tokenisierungsstrategien für Arten der Biodiversität und für IoT-Lösungen (Internet der Dinge) wie Sensoren, Drohnen und Satelliten zur Überwachung und Aufzeichnung von Daten im Zusammenhang mit Arten und Ökosystemen‘ konzentriert. Satellogic ist nicht das einzige besorgniserregende Unternehmen, das mit O.N.E. zusammenarbeitet. Amazon, zum Beispiel, Aecom, – der Nachfolger des mit der CIA verbundenen Unternehmens Ashland Oil – hat derzeit umfangreiche Verträge mit USAID, das weithin als Tarnorganisation der CIA gilt. Interessanterweise spielte Rodrigo Veloso, der Mitbegründer von Knez, eine bedeutende Rolle bei den Bemühungen, die Trump Media & Technology Group (TMTG), die Muttergesellschaft des trump-zentrierten sozialen Netzwerks Truth Social, an die Börse zu bringen.
Da sich der Markt für Emissionsgutschriften und tokenisierte risikogewichtete Aktiva als bevorzugte Schuldinstrumente der modernen Ära präsentieren, ist Lutnicks Satellogic bereit, als wichtige Säule des aufkommenden neuen Finanzsystems zu fungieren, vorausgesetzt, die USA können andere Nationen dazu bringen, sich an diesen neuen Technologiebereichen zu beteiligen. Diese Rolle wurde zuvor vom Handelsministerium eingenommen, was kontrovers diskutiert wurde. Daher lohnt es sich, die jüngste Geschichte des Handelsministeriums zu untersuchen, während Lutnick sich darauf vorbereitet, es zu übernehmen.
Das Handelsministerium und das Erbe von „Chinagate“
Obwohl Lutnicks oben erwähnte Verbindungen zum Epstein-Wexner-Bronfman-Netzwerk nur Indizienbeweise sind, gibt es zahlreiche Verbindungen zwischen Lutnick und der israelischen Regierung (die eine bedeutende Beziehung zu Epstein hatte) sowie zu zionistischen Anliegen. Tatsächlich hat Lutnick gesagt, dass sein Hauptgrund für die Entscheidung, mit der Trump-Kampagne zusammenzuarbeiten, Trumps extreme Pro-Israel-Haltung war, wobei Trump Lutnicks Frau Alison persönlich gesagt haben soll: „Ich werde der beste Präsident für Israel sein.“
Im vergangenen Jahr hat Lutnicks Cantor Fitzgerald Relief Fund großzügige Spenden zur Unterstützung des völkermörderischen Krieges Israels im Gazastreifen geleistet, zusätzlich zu den 7 Millionen US-Dollar, die der Fonds „zur Unterstützung der Betroffenen in Israel“ bereitgestellt hat. Ein Teil davon ging an die israelische Freiwilligen-Notfallorganisation United Hatzalah, die selbst Mitglied des Weltwirtschaftsforums ist und deren Gründer Eli Beer, ein israelischer Immobilienmogul, Young Global Leader des WEF und Preisträger der Schwab Foundation for Social Entrepreneurship von Klaus Schwab war. Lutnick und seine Frau leiteten Anfang des Jahres die jährliche Spendengala von United Hatzalah. United Hatzalah wurde im vergangenen Jahr in einigen Kreisen dafür berüchtigt, dass sie am 7. Oktober Behauptungen über die Brutalität der Hamas erfanden, darunter die Behauptung, ein Baby sei in einem Ofen verbrannt worden, was die Organisation später als unwahr zugab.
Lutnicks Ernennung zum Handelsminister ist angesichts seiner Verbindungen zu Israel, zionistischen Organisationen und seiner indirekten Verbindungen zum Epstein-Netzwerk von Bedeutung, da Israel – und insbesondere Epstein – Teil eines großen, weitgehend vergessenen Skandals der Clinton-Ära waren, der mit dem offensichtlichen Mord an Clintons Handelsminister Ron Brown und vielen Mitarbeitern des Büros der Internationalen Handelsverwaltung (ITA) des Handelsministeriums gipfelte. Das Handelsministerium und die ITA waren ins Visier von Personen geraten, die sowohl mit der chinesischen Regierung als auch mit Israel in Verbindung standen, mit dem Ziel, sensible US-Militärtechnologie, hauptsächlich Satelliten, im Austausch für den verdeckten Waffenschmuggel verbotener chinesischer Waffen in städtische Zentren an der Westküste der USA nach China zu transferieren. Zu dieser Zeit wurden diese städtischen Zentren auch mit einer von der CIA verursachten Crack-Epidemie ins Visier genommen, wie der verstorbene Gary Webb berichtete. Der Waffenschmuggel in diese Gebiete sollte offensichtlich die mehrgleisigen Bemühungen des Iran-Contra-Netzwerks (dem auch Bill Clinton angehörte) erschweren, Minderheitengemeinschaften in den städtischen Zentren der Westküste zu dezimieren, mit dem offensichtlichen Ziel, das Wachstum der privaten Gefängnisindustrie und des Gefängniskräftepools zu fördern.
Wie im Buch „One Nation Under Blackmail“ ausführlich beschrieben, befasst sich das Handelsministerium – und insbesondere die ITA – mit dem Export von nicht-landwirtschaftlichen US-Produkten ins Ausland und war offenbar das Hauptziel dessen, was heute als „Wahlkampffinanzierungsskandal“ in Erinnerung ist und oft als „Chinagate“ bezeichnet wird. Der Skandal, in den chinesische Staatsunternehmen zwar eng verwickelt waren, ist jedoch in seinem Umfang deutlich größer als China und sollte als Fortsetzung der Verbindung zwischen der CIA und dem israelischen Geheimdienst angesehen werden, die für illegale Operationen verantwortlich ist, die der nationalen Sicherheit der USA geschadet haben, wie z. B. diejenigen, die den Großteil des Iran-Contra-Skandals unter den Regierungen von Reagan und Bush ausmachten. Bill Clinton war während seiner Zeit als Gouverneur von Arkansas eng in die Iran-Contra-Affäre verstrickt, was teilweise durch seine langjährige Verbindung zu seinem politischen Gönner Jackson Stephens begünstigt wurde, der ebenfalls mit der Iran-Contra-Affäre in Verbindung stand. Letztendlich ist dies der Ort, an dem die Gruppe zu finden ist, die für die Entstehung von Chinagate verantwortlich ist.
Stephens und seine Geschäftspartner, die Familie Riady, waren maßgeblich für die Einstellung von Hauptfiguren des Chinagate-Skandals wie Johnny Huang in die ITA des Handelsministeriums verantwortlich. Kurz vor Beginn des Chinagate-Skandals wurden die Riadys Geschäftspartner der chinesischen Regierung. Andere zentrale Figuren des Chinagate-Skandals, wie Mark Middleton und C. Joseph Giroir, standen in Verbindung mit der Familie Riady und wurden später direkt von ihr angestellt, während sich der Skandal entfaltete. Middleton war insbesondere die Hauptperson, die Jeffrey Epstein im Weißen Haus unter Clinton besuchte. Die meisten dieser Besuche fanden im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 1996 statt, der Wahl, um die sich der Aspekt des „Wahlkampffinanzierungsskandals“ von Chinagate drehte.
Der Aspekt der Wahlkampffinanzierung von Chinagate diente letztlich dazu, nichtamerikanischen Bürgern wie den Riadys und ihren Verbündeten einen beispiellosen Zugang zu Ron Brown, dem damaligen Handelsminister, zu verschaffen. Die Riadys und ihre Verbündeten benutzten mehrere Strohmänner, um illegale Wahlkampfspenden an Clintons Wiederwahlkampagne zu verschleiern. Es gab auch amerikanische Geschäftsleute, die sich um einen besonderen Zugang zu Brown bemühten, wie Bernard Schwartz von Loral, der der größte Spender des DNC für die Wahl 1996 gewesen war und seinen Zugang zu Brown nutzte, um Treffen mit wichtigen chinesischen Politikern und Geschäftsleuten zu vereinbaren, die für staatliche Unternehmen zuständig waren. Als die Untersuchung von Chinagate begann, wurde eine separate Untersuchung gegen Loral eingeleitet, da in den Händen von mit dem chinesischen Militär verbundenen Firmen Satelliten von Loral entdeckt wurden und es offenbar Beweise dafür gab, dass Loral „einen nicht autorisierten Transfer von Raketentechnologie“ nach China ermöglicht hatte. Schwartz hatte zuvor seinen Einfluss genutzt, um bei der Clinton-Regierung darauf hinzuwirken, dass die Genehmigungen für Satellitenexporte ins Ausland vom Außenministerium auf Browns Handelsministerium übertragen wurden.
Bill Clinton (Mitte) und Ron Brown (rechts) nehmen am 3. April 1993 an einem Treffen teil. Quelle: US Presidential HistoryIn der Zwischenzeit drängten andere Personen im Chinagate-Skandal Clinton erfolgreich dazu, chinesische Waffenimporte zu verbieten (die USA waren damals ihr größter Markt für Waffen), um die Zustimmung des Kongresses zum Handelsstatus der „Meistbegünstigten Nation“ für China zu sichern. Personen, die durch den Chinagate-Skandal in engen Kontakt mit Clinton kamen, wie Chinas „Top-Waffenhändler“ Wang Jun, waren jedoch später an Versuchen beteiligt, sehr große Mengen dieser verbotenen Waffen illegal in die USA zu schmuggeln. Diese Schmuggelversuche wurden später teilweise vom FBI vereitelt, was heute als Operation Dragon Fire bezeichnet wird. Die Top-Agenten – einschließlich derer, die mit Wang Jun in Verbindung standen – die an den Schmuggelaktivitäten beteiligt waren, wurden jedoch gewarnt und konnten aus den USA fliehen, sodass letztendlich nur ihre Untergebenen die Schuld auf sich nahmen.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Fluggesellschaft aus der Iran-Contra-Ära, die zuvor in der Reagan/Bush-Ära in Waffenschmuggel und Drogenhandel verwickelt war, eine Rolle dabei gespielt hat, dies am Laufen zu halten. Der amerikanische Milliardär Leslie Wexner, der enge Beziehungen zu China und Israel unterhielt, und sein enger Mitarbeiter Jeffrey Epstein waren an der Verlegung der mit der CIA verbundenen Fluggesellschaft Southern Air Transport von Miami nach Ohio beteiligt und verlegten ihre Hauptrouten von Nord-, Mittel- und Südamerika nach Ohio und Hongkong. Zu dieser Zeit vermuteten Beamte in Ohio, dass die Änderung der Route und Wexners Übernahme der Fluggesellschaft mit dem organisierten Verbrechen in Verbindung standen, und nur wenige Jahre zuvor hatten die Strafverfolgungsbehörden in Ohio Unterlagen vorgelegt (die später stark zensiert wurden), die Wexner direkt mit Interessen des organisierten Verbrechens in Verbindung brachten. In der Zwischenzeit pflegte Epstein gleichzeitig enge Beziehungen zu Schlüsselfiguren in der Chinagate-Affäre, insbesondere zu Mark Middleton, der später bei einem Mord getötet wurde, der wie ein Selbstmord aussah, nachdem Epsteins ausgiebige Besuche bei ihm im Weißen Haus von Clinton öffentlich gemacht worden waren.
Middleton war nicht die einzige Person in der Chinagate-Affäre, die ein grausames Schicksal erlitt. Gerade als „Chinagate“ ans Licht zu kommen begann, wurden Ron Brown und ein Großteil der Führungsriege der ITA „unerwartet gebeten, nach Kroatien zu reisen“. Das „unerwartete“ Reiseangebot wurde kurz nachdem Brown einem Deal zugestimmt hatte, bei dem er in Untersuchungen ausgesagt hätte, die einen bedeutenden Teil des „Chinagate“-Komplexes aufgedeckt hätten, wenn er in der Lage gewesen wäre, auszusagen. Die Reise nach Kroatien endete jedoch in einer Tragödie, als das Flugzeug, in dem Brown und hochrangige Mitarbeiter des Handelsministeriums saßen, abstürzte und alle an Bord ums Leben kamen. Präsident Clinton erklärte öffentlich, der Absturz sei auf „eine seltsame Verkettung von Umständen“ zurückzuführen, und drei Tage nach dem Absturz wurde der Leiter der Flugsicherung des kroatischen Flughafens, der angeblich für den Absturz „verantwortlich“ war, tot aufgefunden, mit einem Schuss in die Brust. Sein Tod wurde schnell als „Selbstmord“ eingestuft. An der Absturzstelle wurden von den US-Militärermittlern, die am Unfallort eintrafen, seltsame Anomalien festgestellt. Sie identifizierten eine offensichtliche Schusswunde in Browns Schädel, die offensichtlich nicht durch den Absturz selbst verursacht worden war.
Ein US-Militärhubschrauber schwebt über der Absturzstelle des Fluges, der Ron Brown und andere hochrangige Handelsbeamte in Kroatien befördert hatte; Quelle: The Dubrovnik TimesLetztendlich ist die Nähe zu Epstein und dem Staat Israel kompliziert, wenn man die langjährige und dokumentierte Geschichte Israels betrachtet, in der sensible amerikanische Sicherheitstechnologie an „unseren größten Verbündeten“ weitergegeben wurde – ein Phänomen, das dem „Chinagate“-Skandal vorausging und auch danach noch anhielt. Daher sollten Howard Lutnicks Verbindungen nicht nur zu Israel und seine indirekte, aber dennoch enge Beziehung zu Epstein ebenso wie Lutnicks Geschäftsbeziehungen zu China genau unter die Lupe genommen werden. So unterhält die von Lutnick kontrollierte BGC Group beispielsweise ein Joint Venture mit dem chinesischen Staatsunternehmen China Credit Trust. China Credit Trust ist der größte Anteilseigner von Harvest Fund Management, das zusammen mit dem mit Hunter Biden verbundenen Unternehmen Rosemont Seneca und der Thornton Group unter der Leitung von James Bulger, dem Neffen des berüchtigten Mafiabosses James „Whitey“ Bulger, BHR Partners gründete.
Bemerkenswert ist, dass eine weitere Person aus Trumps Umfeld (die jedoch nicht bereit ist, in seiner nächsten Regierung eine formelle oder informelle Rolle zu übernehmen) – der Blackwater-Gründer Erik Prince – eng mit einem der wichtigsten chinesischen Unternehmen verbunden ist, das in den Chinagate-Skandal verwickelt war, CITIC, der größte Anteilseigner von Princes Frontier Services Group.
Lutnick, der Dollar und die Finanzkontrolle
Der Grund für die Untersuchung der Rolle, die das Handelsministerium in den Skandalen Chinagate und Iran-Contra gespielt hat, besteht nicht darin, das neu eingesetzte, von Lutnick geleitete Handelsministerium fälschlicherweise mit historischer Korruption in Verbindung zu bringen – da Lutnick, wie oben ausgeführt, selbst über zahlreiche umstrittene Verbindungen und Interessenkonflikte verfügt –, sondern vielmehr darin, den jahrzehntelangen Technologietransfer als Notwendigkeit für die imperiale wirtschaftliche Hegemonie aufzuzeigen.
Während die Vereinigten Staaten in der Nachkriegszeit das jüngste Imperium der Geschichte waren, das sich dafür entschieden hat, einem Großteil der Welt ein einseitiges Wirtschaftsparadigma aufzuzwingen, arbeiten die Gruppen, die seit langem das amerikanische Establishment – oder besser gesagt das angloamerikanische Establishment – dominieren, seit über einem Jahrhundert daran, „ein weltweites System der Finanzkontrolle in privater Hand zu schaffen, das in der Lage ist, das politische System jedes Landes und die Wirtschaft der Welt als Ganzes zu beherrschen“. Laut dem Historiker Carroll Quigley würde dieses System auf „feudalistische Weise“ von hauptsächlich Bankiers kontrolliert werden, die bei häufigen privaten Treffen und Konferenzen geheime Vereinbarungen ausarbeiten.
Samuel Pisar, ein prominenter Anwalt für große US-Unternehmen, Stiefvater des derzeitigen Außenministers Anthony Blinken und einer der engsten Freunde und Vertrauten von Robert Maxwell, erklärte 1971 vor dem Kongress offen, dass dieses globale System der Finanzkontrolle in privater Hand bereits Realität sei. Pisar bezeichnete dieses System als den Aufstieg des „transideologischen Konzerns“, in dem die Firmen des „kapitalistischen“ Westens fusionierten und/oder bedeutende Vereinbarungen oder Joint Ventures mit den staatlichen Unternehmen des „kommunistischen“ Ostens schlossen. Das Ergebnis, so Pisar, sei, dass „alle konventionellen Instrumente der nationalen Politik“ „anachronistisch“ geworden seien und dass Nationalstaaten keine „verlässlichen Wirtschaftssubjekte“ mehr seien. Pisar, der es ablehnte, dieses Phänomen zu verurteilen, stellte fest, dass die beiden Hauptfaktoren für den Aufstieg dieses globalen Systems der Finanzkontrolle in privater (oder halbprivater) Hand der Aufstieg multinationaler Unternehmen, der Technologietransfer und die Dominanz des US-Dollars außerhalb der amerikanischen Binnenmärkte, z. B. des Eurodollarmarktes, sind. Da ein Großteil dieses globalen Finanzkontrollsystems gut etabliert und fest verankert ist, kann die Welt leichter in eine einzige, hegemoniale Währung eingebunden werden, die von Instanzen kontrolliert wird, die letztlich dem jetzt hegemonialen „transideologischen Unternehmen“ unterstehen.
Die erfolgreiche weltweite Verbreitung eines neuen Finanzsystems mit digitalen Dollars, die im Internet beheimatet sind, ist von Natur aus auf Breitband-Internet, Mobilfunkanbieter, leicht verfügbare Smartphones mit sparsamen Mikroprozessoren und weit verbreitetes operatives Wissen über jede Säule, die die Blockchain-Technologie stützt, angewiesen. Die technologische Infrastruktur, die für die Ausgabe digitaler Wertpapiere, die „Dezentralisierung“ von Staatsschulden, die Tokenisierung von Regenwaldparzellen oder die Aufrechterhaltung eines Kohlenstoffmarktes erforderlich ist, wirft viele Überwachungsbedenken auf, die sich aus den Realitäten einer vollständig digitalen Wirtschaft ergeben.
Der Technologietransfer – nicht zuletzt durch verschiedene Iterationen des DOC – hat einen globalisierten Internet-Dollar ermöglicht und damit die Fähigkeit von Zentralbanken und Regierungen außerhalb der USA, Kapital innerhalb ihrer Grenzen zu halten, stark eingeschränkt. Interessanterweise wird die Infrastruktur, die die nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten aufrechterhält, von privaten, in den USA ansässigen FinTech-Unternehmen dominiert, darunter die Eigentümer der Glasfaserkabel, die unter unseren Ozeanen verlaufen, und die Satelliten von Satellogic, die als Service um unseren Himmel kreisen. Diese rechtliche oder verfassungsrechtliche Barriere zwischen den Interessen des öffentlichen Sektors und dem Privatsektor, der die Technologie zur Umsetzung dieser Interessen entwickelt, ermöglicht es den Datenhändlern, die Informationen direkt von diesen technologischen Drehscheiben sammeln, Benutzerdaten zu bündeln und an private und öffentliche Einrichtungen gleichermaßen zu verkaufen. In nur wenigen Branchen ist dieses Konzept für die Freiheit und Privatsphäre der Weltbürger gefährlicher als in der rein digitalen Wirtschaft, die von Lutnicks Tether aufrechterhalten wird, und dem E-Carbon-Marktregime, das durch Lutnicks Satellogic ermöglicht wird.
Trotz des populistischen Schwungs, der in der politischen Rhetorik der USA seit der dominierenden Wahlnacht-Show der neuen Trump-Regierung zu spüren ist, befindet sich das Land in einer gefährlichen Lage. Nun, das wäre es sicherlich, wenn nicht die technologiegetriebene Finanzrevolution in den (Westen?) Startlöchern stünde. Mit einem Defizit von fast 40 Billionen Dollar und Verteidigungsausgaben, die inzwischen allein durch die Bedienung der Zinsen für besagte Schulden übertroffen werden, stünden die neuen roten Zweige der amerikanischen Macht ohne die Rettungseinheit des Privatsektors – angeführt von Unternehmen, die mit Lutnick verbunden sind – vor einer ernsthaften Krise. Glücklicherweise ist der globale Technologietransfer, der zur Erleichterung des dollarisierten Panoptikums erforderlich ist, längst abgeschlossen, und die hegemonialen Schwachstellen im sprichwörtlichen Deich wurden von Unternehmen wie Tether und Satellogic gestopft, deren wenige konkurrierende Raubtiere – seien es amerikanische FinTech-Unternehmen oder internationale Geheimdienstpartner – nun der Willkür eines Handelsministeriums und einer Exekutive ausgeliefert sind, die durch Regulierung und Durchsetzung fast schon zum Königsmacher werden.
Letztendlich unterscheidet sich die Regierung nicht von einem Unternehmen, das neben Personal- und Einstellungsanforderungen auch ein Budget verwalten muss – beides erfordert große Mengen an zuverlässigen Daten. Diese Daten werden über die von den USA hergestellten Glasfaserkabel, Mikroprozessoren, Blockchains und Satelliten beschlagnahmt, verteilt und analysiert. Es ist daher sicherlich passend, dass die nächste Phase des amerikanischen Imperiums erneut von Privatunternehmen und Leuten wie unserem neuen Handelsminister Howard Lutnick getragen wird.
Mit Verhaltensökonomie „wirksam regieren“

Ob Killervirus oder Klimakrise: Seit Jahren helfen sogenannte Nudging-Experten der Regierung dabei, den Wählerwillen zu beeinflussen. Dabei ist die bewusste Erzeugung von Angst ein zentrales Element der Manipulation. In jüngster Zeit werden immer mehr dieser Fachleute auf Spitzenpositionen befördert, ihr Denken scheint zur gesellschaftlichen Norm zu werden. Alles kein Problem?
Alice Weidel (AfD): Koffer packen, liebe Syrer – die Heimat braucht Euch!

Diktator Baschar al-Assad ist gestürzt und nach Russland ins Exil geflüchtet! Jubel nicht nur in Syrien – auch in Deutschland tanzen und feiern viele Syrer auf den Straßen. AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel hat sie ebenso wie die siegreichen Rebellen zur schnellen Heimreise aufgefordert, um beim Wiederaufbau des Landes zu helfen.
Weidel twitterte: „Wer in Deutschland das ‚freie Syrien‘ feiert, bei dem liegt augenscheinlich kein Fluchtgrund mehr vor. Er sollte umgehend nach Syrien zurückkehren.“
Wer in Deutschland das „freie Syrien“ feiert, bei dem liegt augenscheinlich kein Fluchtgrund mehr vor. Er sollte umgehend nach Syrien zurückkehren. #DeshalbAfD #AfD #Rückkehr https://t.co/9cj0ppKn6b
— Alice Weidel (@Alice_Weidel) December 8, 2024
Jeder zweite Syrer lebt von Stütze
Fast eine Million Syrer leben inzwischen in und vor allem von Deutschland. Das sind fünf Prozent der syrischen Gesamtbevölkerung. 520.000 kassieren das sogenannte „Bürgergeld“.
Während SPD und „Grüne“ vor einer „populistischen Debatte“ bezüglich deren Rückkehr/Rückführung warnen, dringt die AfD auf eine schnelle Remigration der in Deutschland lebenden Syrer.
Wie Kanzlerkandidatin Alice Weidel forderte auch AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla die Syrer zur Heimreise auf bzw. verlangt deren zügige Abschiebung.
Chrupalla sagte in der ARD: „Diejenigen, die in unserem Land nichts zu suchen haben, die abgeschoben gehören – Gewalttäter sowieso – müssen sofort unser Land verlassen. Das sind wir unseren Bürgern schuldig!“
Zugleich warnte der AfD-Chef vor der Gefahr neuer Flüchtlingsströme: „Man muss schauen, wie jetzt vor allen Dingen die Völker und auch die religiösen Minderheiten dort untereinander zusammenkommen, wie Syrien hoffentlich demnächst auch wieder ein stabiles Land ist.“
AfD-Fraktionsvize Stefan Keuter erinnerte daran, dass viele der nach Deutschland gekommenen Syrer als Asylgrund angegeben hatten, vor dem Assad-Regime „geflohen zu sein“. Keuter verlangt von der Bundesregierung, dass diese „jetzt unverzüglich Maßnahmen ergreift, um einen weiteren Flüchtlingsansturm auf die deutschen Grenzen zu verhindern, in dessen Verlauf wiederum unkontrolliert und unerkannt Gewalttäter und Dschihadisten ins Land kommen könnten.“
Kein Asylgrund mehr gegeben
Für den Staatsrechtler Volker Boehme-Neßler (Universität Oldenburg) ist klar: „Wenn der Fluchtgrund wegfällt, müssen auch anerkannte Asylbewerber ausreisen.“
Islam-Expertin Susanne Schröter (Uni Frankfurt) sieht keinen Hinderungsgrund, die Flüchtlinge wieder zurückzuschicken: Bei den Rebellen handele es sich zwar vor allem um Islamisten; auch sei unwahrscheinlich, dass unter ihrem Einfluss ein demokratischer Staat im westlichen Sinne entstehen werde. ABER: „Für mögliche Rückführungen von Flüchtlingen aus Deutschland ist das nicht unbedingt ein Hinderungsgrund, weil viele dieser Geflüchteten selbst einen fundamentalistischen Islam anhängen“, betonte die Frankfurter Islam-Wissenschaftlerin.
Fakt ist: Die meisten Syrer in Deutschland haben „subsidiären Schutz“. Das heißt laut Asylgesetz Paragraph 4, dass sie in Gefahr sind, „Opfer willkürlicher Gewalt im Rahmen eines bewaffneten Konfliktes zu werden.“ Endet der Bürgerkriegszustand, endet auch der „subsidiäre Schutz“. Dann müssten die meisten Syrer ausreisen oder könnten abgeschoben werden – zumal dann, wenn sie sich selbst zu einem fundamentalistischen Islam bekennen. Das Asylrecht ist also eindeutig. Es sieht vor, dass Asylbewerber Deutschland wieder verlassen müssen, wenn der Fluchtgrund entfällt.
Zweifel daran, dass das tatsächlich passiert, sind begründet. SPD-Kanzler(kandidat) Olaf Scholz sprach zwar mit Blick auf die Entwicklung in Syrien von einer „guten Nachricht“, drückte sich aber um eine klare Aussage zur Frage der Remigration. „Grüne“ und SPD warnen bereits vor einer „populistischen Debatte“.
FAZIT: Vieles deutet darauf hin, dass auf Assad ein islamistischer Gottesstaat folgt, der eine neue Fluchtbewegung von Anhängern des gestürzten Regimes und religiöser Minderheiten (z.B. Alawiten) auslösen könnte, ohne dass sich an der Zahl der in Deutschland lebenden Syrer etwas nennenswert ändert. Vielmehr könnte sogar der syrische Bürgerkrieg nach Deutschland exportiert werden!
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Jeder fünfte Schüler leidet unter psychischen Belastungen

Von HANS-PETER HÖRNER | Erstmals hat die Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des „Deutschen Schulbarometers“ Schüler zu ihrer psychischen und schulischen Situation befragt. Die Ergebnisse der repräsentativen Studie sind alarmierend: 21 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 17 Jahren berichten von Anzeichen psychischer Auffälligkeiten. Besonders besorgniserregend ist, dass die durchschnittliche Wartezeit auf einen Therapieplatz fast fünf Monate beträgt.
Einige wichtige Ergebnisse der Befragung
Die Umfrage richtete sich an eine repräsentative Stichprobe von Erziehungsberechtigten und beleuchtete Themen wie das Wohlbefinden der Schüler, ihre Sorgen und Ängste, das Schulklima sowie die Qualität des Unterrichts. Die zentralen Ergebnisse im Überblick: 21 Prozent der Schüler zeigen psychische Auffälligkeiten. Besonders betroffen sind Kinder aus sozial schwachen Familien: Hier liegt der Anteil bei 33 Prozent. Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie ist der Anteil psychisch belasteter Kinder deutlich gestiegen (vorher 17,6 Prozent, laut COPSY-Studie).
Bezüglich der empfundenen Lebensqualität sehen 27 Prozent der Kinder und Jugendlichen diese als niedrig an – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 15 Prozent vor der Pandemie. Besonders beeinträchtigt sind Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (45 Prozent) und solche aus einkommensschwachen Haushalten (37 Prozent).
Die größte Angst der Schüler ist der Krieg, der 71 Prozent von ihnen belastet. Umwelt- und Klimasorgen beschäftigen 61 Prozent. Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren (43 Prozent) und Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (36 Prozent) sind besonders stark betroffen.
Immerhin 20 Prozent der Schüler fühlen sich in der Schule unwohl, dieser Anteil steigt bei psychisch belasteten Kindern auf 58 Prozent. 83 Prozent der Schüler bemängeln häufige Unterrichtsstörungen, 41 Prozent geben an, dass ihre Lehrkräfte selten Lernkontrollen durchführen. Dennoch bewerten 75 Prozent der Befragten ihre Lehrkräfte als freundlich.
Unterrichtsausfall ist ebenfalls ein wichtiges Thema: 42 Prozent der Schüler erleben ein bis zwei Stunden Unterrichtsausfall pro Woche, 22 Prozent berichten sogar von drei bis vier ausfallenden Stunden. Grundschulen scheinen weniger betroffen zu sein: 52 Prozent der Grundschüler gaben an, keinen Unterrichtsausfall zu haben.
Fazit: Dringender Handlungsbedarf
Die Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers 2024 verdeutlichen einen erheblichen Handlungsbedarf. Die psychische Gesundheit der Schüler sowie die schulische Infrastruktur müssen stärker in den Fokus rücken. Bildungspolitische Maßnahmen sind ganz offensichtlich dringend erforderlich, um langfristig sowohl die psychische Belastung für die Schüler zu reduzieren als auch das Schulklima und die Unterrichtsqualität zu verbessern.
PI-NEWS-Kolumnist Hans-Peter Hörner (AfD), Jahrgang 1951, studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie Biologie. Nach seinem Studium war er über vier Jahrzehnte als Berufsschullehrer tätig. Seit 2021 ist er Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Themenschwerpunkt: Bildungspolitik und Petitionen. Hörners PI-NEWS-Kolumne erscheint jeweils zum Monatsanfang.
Preisschock 2025: Der große Ausplünderungs-Marathon beginnt
Während unsere Politiker nicht müde werden, von „moderater Inflation“ und „wirtschaftlicher Erholung“ zu schwafeln, rollt auf die Deutschen eine Kostenlawine zu, die es in sich hat. Das Jahr 2025 wird zum Teuerjahr par excellence – und diesmal trifft es wirklich jeden.
Beginnen wir mit der automobilen Hiobsbotschaft: Die Kfz-Versicherung knallt mit bis zu 30 Prozent durch die Decke. Vollkasko plus zwölf Prozent, Teilkasko plus acht Prozent – die Versicherungsbranche greift beherzt in unsere Taschen, natürlich mit der üblichen Begründung gestiegener Reparaturkosten. Als ob die Werkstätten plötzlich mit Goldschrauben arbeiten würden.
Aber das ist erst der Anfang. Die gesetzlichen Krankenkassen erhöhen ihre Zusatzbeiträge auf 2,5 Prozent. Bei einem Bruttogehalt von 4.500 Euro bedeutet das monatlich 18 Euro mehr – Geld, das man auch anders verwenden könnte, etwa für die explodierenden Energiekosten.
Apropos Energie: Robert Habecks grünes Heizungsgesetz beschert uns einen veritablen Gaspreis-Schock. Bis zu 56 Prozent höhere Netzentgelte – da wird manchem Eigenheimbesitzer beim Blick auf die Jahresabrechnung schwindelig werden. 445 Euro Mehrkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus sind keine Peanuts.
Und wer denkt, die Kfz-Versicherung sei das Einzige, was in Sachen persönlicher Mobilität teurer wird, der irrt gewaltig. Dank CO₂-Preis wird der Liter Benzin um 15,7 Cent teurer, Diesel sogar um 17,3 Cent. Die vielgepriesene Mobilitätswende wird zur Kostenspirale.
Selbst der Gang zum Briefkasten wird zum Luxus: Das Porto steigt auf 95 Cent pro Standardbrief. Das Deutschlandticket? Plus neun Euro, macht 58 Euro monatlich. Der neue Personalausweis? 52 statt 37 Euro, weil er jetzt „komfortabel“ nach Hause geliefert wird – als ob wir darum gebeten hätten.
Die offiziell verkündete Inflationsrate von 2,2 Prozent ist dabei nichts als statistische Kosmetik. In diesem ominösen Warenkorb tummeln sich Surfbretter und Theaterbesuche – Dinge, die Otto Normalverbraucher etwa so häufig kauft wie einen Linoleumboden.
Und als wäre das alles nicht genug, kommt auch noch die Grundsteuerreform um die Ecke. In Berlin zeigt sich bereits, was auf ganz Deutschland zurollt: Verdreifachungen der Abgaben sind keine Seltenheit. Aus 273 Euro werden mal eben 913 Euro – eine „Reform“, die sich gewaschen hat.
2025 wird das Jahr, in dem der deutsche Michel lernt, dass „sozial gerecht“ und „klimaneutral“ vor allem eines bedeutet: tiefer in die Tasche greifen. Die große Umverteilung läuft auf Hochtouren – von unten nach oben, von privat nach staatlich. Und während uns Politik und Medien einreden wollen, das sei alles notwendig und alternativlos, wird der Gürtel immer enger geschnallt.
Willkommen im Teuerjahr 2025 – mögen Ihre Ersparnisse mit Ihnen sein. Sie werden sie brauchen.
Bargeldlose Gesellschaft und Kontrolle der Finanzkriminalität
Es gibt mehrere Befürworter einer bargeldlosen Gesellschaft (wenn nicht sogar einer bargeldlosen Welt), insbesondere nach der Pandemie. Die Beweggründe für eine bargeldlose Gesellschaft beschränken sich natürlich nicht auf die Bekämpfung der Finanzkriminalität, auch wenn dies einer der Hauptgründe sein mag. Aus der Sicht der Bekämpfung der Finanzkriminalität liegt die Logik hinter einer bargeldlosen Gesellschaft darin, dass Bargeld in großem Umfang zur Begehung von Finanzkriminalität (vornehmlich zum Handel mit Erträgen aus Straftaten (Geldwäsche)) verwendet wurde und wird und dass die Abschaffung des physischen Geldumtauschs dieses Risiko beseitigen würde.
Dieser Artikel befasst sich mit der Möglichkeit einer bargeldlosen Gesellschaft und ihren Auswirkungen auf die Finanzkriminalität. Er kommt zu dem Schluss, dass physisches Bargeld zwar offensichtlich zur Geldwäsche verwendet wird (vorwiegend in seinen einfacheren Ausprägungen), dass es jedoch äußerst naiv ist zu erwarten, dass ein Unternehmen, eine Branche oder ein Land, das die Verwendung von physischem Bargeld einstellt, etwas anderes tun wird, als die Finanzkriminalität von dieser speziellen Methode wegzulenken. Er argumentiert weiter, dass die einzigen wirklichen Nutznießer einer bargeldlosen Gesellschaft die Finanzinstitute sind, und schlägt vor, dass ein angemessenerer Ansatz zur Bekämpfung der Finanzkriminalität darin besteht, die verschiedenen an der Ermittlung und Verfolgung von Finanzkriminalität beteiligten Stellen besser auszustatten.
Kontrolle und Verdrängung von Finanzkriminalität
Die Verhinderung einer bestimmten Art von Finanzkriminalität ist nicht dasselbe wie die Verhinderung von Finanzkriminalität im Allgemeinen. Bedeutet die Verhinderung von Finanzkriminalität durch die Verwendung von physischem Geld, dass Kriminelle folglich keine Steuerhinterziehung oder Geldwäsche begehen werden? Es wird angenommen, dass dies nicht der Fall ist. Wenn man davon ausgeht, dass die Beendigung von Transaktionen mit physischem Geld die Finanzkriminalität mit physischem Geld stoppt, was tun die Kriminellen dann? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die kriminologische Verdrängungstheorie.
Die Verdrängungstheorie besagt, dass die Beseitigung der Gelegenheit für ein Verbrechen oder der Versuch, ein Verbrechen durch eine Änderung der Situation, in der es geschieht, zu verhindern, das Verbrechen nicht wirklich verhindert, sondern lediglich verlagert. Ob es zu einer Verlagerung kommt, hängt weitgehend von drei Faktoren ab: der Motivation des Täters, der Vertrautheit des Täters und der Gelegenheit zu Straftaten. Die Motivation des Täters bestimmt, welche Straftäter und welche Arten von Straftaten wahrscheinlich verdrängt werden. Unter der Annahme, dass die Motivation des Täters durch eine solche Maßnahme nicht verändert wird, ist es plausibel, dass ein motivierter Täter, dem eine Gelegenheit verwehrt wird, einfach eine andere anstrebt. Alternative Gelegenheiten können sich an anderen geografischen Orten (räumliche Verlagerung), zu anderen Zeiten (zeitliche Verlagerung) oder für andere Ziele (Zielverlagerung) ergeben. Sie können durch den Einsatz von Methoden oder Werkzeugen ermöglicht werden, die zuvor nicht verwendet wurden (taktische Verdrängung), oder ein Täter kann sich auf ein anderes Ergebnis konzentrieren, z. B. einen Diebstahl gegen die Person statt eines Einbruchsdiebstahls begehen (Deliktsartverschiebung). Diese fünf Arten von Verdrängung wurden erstmals von Hesseling definiert (Hesseling R, „Displacement: A Review of the Empirical Literature“ in Clarke RV (ed), Crime Prevention Studies (Monsey: Criminal Justice Press, 1994) vol 3). Später wurde von Barr und Pease eine sechste Typologie geprägt, die besagt, dass Straftäter, die nicht verhaftet werden, leicht die Gelegenheiten nutzen können, die ihre inhaftierten Kollegen andernfalls wahrgenommen hätten (Barr R & Pease K, „Crime Placement, Displacement and Deflection“ in Tonry M and Morris N (eds), Crime and Justice: A Review of Research (Chicago: University of Chicago Press 1990), Band 12).
In Anbetracht der nahezu unendlichen Anzahl von Möglichkeiten (wenn nicht gar unendlich durch die Entwicklung neuer Technologien), Finanzverbrechen zu begehen, ist es schwer zu verstehen, wie die Abschaffung von Bargeldtransaktionen etwas anderes bewirken soll, als möglicherweise einige einfache Finanzverbrechen zu verhindern, aber ansonsten einfach nur anspruchsvolle Finanzverbrechen auf andere Methoden zu verlagern. Der Verfasser hat bereits einen Anstieg von Betrug und Internetkriminalität seit den Reaktionen auf COVID-19 beobachtet (siehe Leighton-Daly M, Controlling the Rise of Financial Crime During the Pandemic: Was hat sich geändert?). In der Zwischenzeit hat AUSTRAC im Zusammenhang mit der Optus-Datenpanne auch eigene Leitlinien veröffentlicht.
Bargeldlos heißt nicht kostenlos
Aus der Sicht des Verbrauchers ist Bargeld – sofern die Finanzinstitute keine Gebühren dafür verlangen – eine kostenlose Währung für den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Nach Angaben der Reserve Bank of Australia zeigen die Daten, dass die Kosten für die Annahme einer Kartenzahlung von der Art der vom Kunden verwendeten Karte und dem System, über das die Transaktion abgewickelt wird, abhängen, aber nicht kostenlos sind. Zahlungen, die über das inländische Debitkartensystem eftpos abgewickelt werden, sind im Allgemeinen am günstigsten und kosten die Händler durchschnittlich 0,3 Prozent des Transaktionswerts (Quartal Dezember 2019). Im Vergleich dazu betragen die durchschnittlichen Händlergebühren für Visa- und Mastercard-Debitkartentransaktionen 0,5 Prozent und für Visa- und Mastercard-Kreditkartentransaktionen 0,9 Prozent. Die Drei-Parteien-Kartensysteme American Express und Diners Club sind mit durchschnittlichen Händlergebühren von rund 1,4 % bzw. 1,8 % des Transaktionswerts am teuersten.
Geht man davon aus, dass die Verdrängungstheorie für die Finanzkriminalität relevant ist, so sind es die Finanzinstitute, die am meisten von einem bargeldlosen Umfeld profitieren werden, und nicht die zuständigen Behörden und die Allgemeinheit im Allgemeinen. Natürlich kann es zumindest für bargeldlose Transaktionen, wenn nicht sogar für eine bargeldlose Gesellschaft, andere stichhaltige Gründe geben – unter anderem eine generelle Zunahme der deklarierten steuerpflichtigen Einkünfte für direkte und indirekte Steuerzwecke -, aber die Vorstellung, dass dies ein Allheilmittel für Finanzkriminalität ist, ist unrealistisch.
Ressourcen für die Aufsichtsbehörden
Die Abfrage von Daten, die durch bargeldlose Transaktionen generiert werden, kann für Finanzinstitute und Aufsichtsbehörden gleichermaßen überwältigend sein. Anekdotisch ist dem Autor bekannt, dass Kriminelle dafür sorgen, dass Verdachtsmeldungen (SMRs) beim AUSTRAC eingereicht werden, um entweder zu versuchen, Transaktionen zu legitimieren oder zumindest die Aufsichtsbehörde zu überfordern. Zweifellos sind Finanztransaktionsaufzeichnungen und SMRs ein wesentlicher Bestandteil bei der Aufdeckung, Untersuchung und Verfolgung von Finanzkriminalität. Mindestens ebenso wichtig ist die angemessene Ausstattung der zuständigen Behörden mit Ressourcen, wobei darauf hingewiesen wird, dass es viele Möglichkeiten gibt, Aufdeckungs- und Ermittlungsverfahren auch in Bezug auf physische Währungstransaktionen zur Aufdeckung und Untersuchung von Finanzkriminalität zu nutzen.
Obwohl es zumindest für einige bargeldlose Transaktionen triftige Gründe geben mag, ist es naiv zu erwarten, dass ein Unternehmen, eine Branche oder ein Land mit der Einstellung der Verwendung von physischem Bargeld etwas anderes tut, als die Finanzkriminalität von dieser speziellen Art zu verdrängen. Die Finanzinstitute hingegen würden als Vermittler bargeldloser Transaktionen profitieren. Anstatt sich so zu verhalten, dass die Kriminalität lediglich verdrängt wird und die Kriminellen gezwungen sind, die neuen Technologien weiter auszunutzen, um einer Entdeckung zu entgehen, wird vorgeschlagen, die verschiedenen an der Aufdeckung, Untersuchung und Verfolgung von Finanzkriminalität beteiligten Stellen einfach besser auszustatten.
Mit Al-Qaida verbundene „Rebellen“ in Syrien sagen, sie „lieben Israel“. Die USA gaben ihnen Waffen und Unterstützung im Wert von Milliarden
Ben Norton
Die USA haben Milliarden ausgegeben, um in Syrien militante Kämpfer zu bewaffnen und auszubilden, von denen viele mit Al-Qaida und ISIS in Verbindung stehen. Die extremistischen „Rebellen“, die Aleppo einnahmen (und Idlib regieren), erklärten den israelischen Medien, sie „lieben Israel“.
Die Vereinigten Staaten haben über Jahre Milliarden für die Bewaffnung und Ausbildung von Militanten in Syrien ausgegeben, von denen viele Verbindungen zu Al-Qaida und ISIS haben.
Der derzeitige nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, gab bereits 2012 zu, dass „ Al-Qaida in Syrien auf unserer Seite steht “.
Ende November 2024 eroberten bewaffnete Extremisten im Rahmen einer vom NATO-Mitglied Türkei gesponserten Operation Syriens zweitgrößte Stadt, Aleppo .
Einige der mit Al-Qaida verbundenen „Rebellen“, die die syrischen Provinzen Aleppo und Idlib regieren, erklärten den israelischen Medien, dass sie „Israel lieben“ . Sie gelobten, in Syrien ein neues prowestliches Regime zu errichten.
Israel hat jahrelang extremistische „Rebellen“ in Syrien, darunter Al-Qaida , mit Waffen und anderen Formen der Unterstützung versorgt. Diese Rebellen haben versucht, die Regierung von Präsident Bashar al-Assad gewaltsam zu stürzen. Der syrische Präsident weigert sich, Israel anzuerkennen und hat Widerstandsgruppen in der Region militärisch unterstützt.
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Mit Al-Qaida verbundene „Rebellen“ in Syrien sagen, sie „lieben Israel“. Die USA gaben ihnen Waffen und Unterstützung im Wert von Milliarden
Veröffentlicht von LZ⋅ 8. Dezember 2024⋅ Hinterlasse einen Kommentar
Von Ben Norton – https://geopoliticaleconomy.substack.com
Übersetzung LZ
Die USA haben Milliarden ausgegeben, um in Syrien militante Kämpfer zu bewaffnen und auszubilden, von denen viele mit Al-Qaida und ISIS in Verbindung stehen. Die extremistischen „Rebellen“, die Aleppo einnahmen (und Idlib regieren), erklärten den israelischen Medien, sie „lieben Israel“.
Die Vereinigten Staaten haben über Jahre Milliarden für die Bewaffnung und Ausbildung von Militanten in Syrien ausgegeben, von denen viele Verbindungen zu Al-Qaida und ISIS haben.
Der derzeitige nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, gab bereits 2012 zu, dass „ Al-Qaida in Syrien auf unserer Seite steht “.
Ende November 2024 eroberten bewaffnete Extremisten im Rahmen einer vom NATO-Mitglied Türkei gesponserten Operation Syriens zweitgrößte Stadt, Aleppo .
Einige der mit Al-Qaida verbundenen „Rebellen“, die die syrischen Provinzen Aleppo und Idlib regieren, erklärten den israelischen Medien, dass sie „Israel lieben“ . Sie gelobten, in Syrien ein neues prowestliches Regime zu errichten.
Israel hat jahrelang extremistische „Rebellen“ in Syrien, darunter Al-Qaida , mit Waffen und anderen Formen der Unterstützung versorgt. Diese Rebellen haben versucht, die Regierung von Präsident Bashar al-Assad gewaltsam zu stürzen. Der syrische Präsident weigert sich, Israel anzuerkennen und hat Widerstandsgruppen in der Region militärisch unterstützt.
Umbenannte Al-Kaida übernimmt Aleppo
Obwohl die salafistisch-dschihadistischen Kämpfer, die Ende November Aleppo angriffen, in den westlichen Medien wohlwollend als „Rebellen“ dargestellt wurden , wurden sie von der umbenannten Al-Qaida angeführt.
Die wichtigste bewaffnete Gruppe, die Aleppo eroberte, heißt Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) und ging aus dem syrischen Al-Kaida-Ableger Jabhat al-Nusra (auch bekannt als Nusra-Front) hervor. Dies war zuvor der größte Zweig von Al-Kaida weltweit.
HTS distanzierte sich oberflächlich von Al-Qaida, um sich im Rahmen einer vom Westen unterstützten PR-Kampagne als „moderater“ darzustellen. Neokonservative Denkfabriken in Washington haben die HTS-Führer als „ diversitätsfreundliche Dschihadisten “ beschönigt, aber sie halten immer noch an derselben faschistischen Ideologie fest.
Trotz dieser zynischen Umbenennungsversuche erkannte die US-Regierung HTS im Jahr 2018 offiziell als Terrororganisation an und fügte die extremistische Gruppe zu ihrer bisherigen Bezeichnung „Dschabhat al-Nusra“ hinzu.
Allerdings haben derartige Einstufungen als Terroristen die USA und ihre Verbündeten in Israel, der Türkei und den Golfmonarchien nicht davon abgehalten, Al-Qaida nahestehende Gruppen in Syrien zu unterstützen.
HTS etablierte in der nordwestlichen syrischen Provinz Idlib eine De-facto-Regierung, wo es mit eiserner Faust und direkter Unterstützung des NATO-Mitglieds Türkei regiert.
Die umbenannte Al-Qaida-Miliz nutzte Idlib als Operationsbasis, um im November 2024 den Angriff auf das benachbarte Aleppo zu starten. Das große französische Medienunternehmen AFP berichtete, dass syrische „Oppositionsquellen in Kontakt mit dem türkischen Geheimdienst sagten, die Türkei habe grünes Licht für die Offensive gegeben“.

ake Sullivan: „AQ ist in Syrien auf unserer Seite“
Die Tatsache, dass die syrische Al-Qaida mit dem Westen verbündet ist, wurde von keinem anderen als Jake Sullivan anerkannt, der in der Regierung von Joe Biden als nationaler Sicherheitsberater fungiert.
Als Barack Obama Präsident war, war Sullivan ein Top-Berater von Außenministerin Hillary Clinton. 2012 nutzte er seine E-Mail-Adresse für das Außenministerium, um Clinton eine Nachricht zu schicken – die später von WikiLeaks veröffentlicht wurde .
„AQ ist in Syrien auf unserer Seite“, schrieb Sullivan und verwendete dabei ein Akronym für Al-Qaida.

Operation Timber Sycamore: CIA-Unterstützung für syrische Rebellen
Nachdem 2011 in Syrien gewaltsame Proteste ausgebrochen waren, begannen die USA, das Land mit Waffen zu überschwemmen.
Die CIA startete ein geheimes Programm zur Bewaffnung und Ausbildung von Rebellengruppen, die die syrische Regierung stürzen wollten. Die Washington Post berichtete 2015, dass diese Initiative „ein Budget von fast einer Milliarde Dollar pro Jahr “ habe, was bedeutet, dass „Operationen mit Syrienbezug etwa einen von 15 Dollar des Gesamtbudgets der CIA ausmachen“.
Dieses CIA-Programm mit dem Namen Operation Timber Sycamore war, in den Worten der New York Times, „eine der teuersten Bemühungen zur Bewaffnung und Ausbildung von Rebellen seit dem Programm der CIA zur Bewaffnung der Mudschahidin in Afghanistan in den 1980er Jahren“, das unter dem Namen Operation Cyclone bekannt wurde.
So wie die Operation Cyclone in Afghanistan den Boden für Al-Qaida und die Taliban bereitete, förderte die Operation Timber Sycamore in Syrien das Wachstum von Al-Qaida und ISIS.
Das Pentagon gab 2015 öffentlich zu, dass von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten bewaffnete und ausgebildete Rebellen ihre Waffen an den syrischen Al-Kaida-Ableger Jabhat al-Nusra weitergaben.
Amnesty International stellte außerdem fest, dass die Völkermörder-Faschisten des ISIS (auch bekannt als ISIL oder Islamischer Staat) US-Waffen einsetzten .
Auch die etablierte britische Organisation Conflict Armament Research, die von europäischen Regierungen finanziert wird, gelangte zu dem Schluss, dass viele der Waffen , die die USA und ihre Verbündeten wie Saudi-Arabien den Rebellen in Syrien lieferten, letztlich beim IS gelandet seien .
DIA-Dokument gibt zu, dass Al-Qaida und der Islamische Staat die syrische Opposition von Anfang an dominierten
Obwohl Washington öffentlich erklärt, es habe Al-Qaida und ISIS in Syrien nicht vorsätzlich unterstützt, zeigen interne Dokumente, dass US-Beamte wussten, dass ihre Politik die völkermörderischen extremistischen Gruppen stärkte.
Ein aufsehenerregendes, freigegebenes Memo der Defense Intelligence Agency (DIA) aus dem Jahr 2012 enthüllt, dass von Anfang an „der Salafismus, die Muslimbruderschaft und AQI die Hauptkräfte des Aufstands in Syrien sind“. AQI ist eine Anspielung auf Al-Qaida im Irak, aus der später ISIS hervorging.
„AQI hat die syrische Opposition von Anfang an unterstützt“, schrieb die DIA in dem Telegramm, das an das US-Außenministerium, den Vereinigten Stabschefs, das Heimatschutzministerium und das FBI sowie direkt an Außenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Leon Panetta weitergeleitet wurde.
„Der Westen, die Golfstaaten und die Türkei unterstützen die Opposition, während Russland, China und der Iran das Regime unterstützen“, heißt es in dem Dokument weiter.

Die DIA konnte bereits 2012 klar erkennen, dass „die Möglichkeit besteht, in Ostsyrien (Hasaka und Der Zor) ein erklärtes oder nicht erklärtes salafistisches Fürstentum zu errichten. Und genau das wollen die die Opposition unterstützenden Kräfte, um das syrische Regime zu isolieren.“
Deir ez-Zor wurde später von ISIS eingenommen, genau wie von der DIA vorhergesagt.
Die Geheimdienstanalysten des Pentagons sahen ähnlich voraus, dass „der ISI [der Islamische Staat im Irak] durch seinen Zusammenschluss mit anderen Terrororganisationen im Irak und Syrien auch einen islamischen Staat ausrufen könnte“, was „terroristische Elemente aus der ganzen arabischen Welt“ anziehen würde. Sie wiesen auf die irakische Stadt Mosul als einen weiteren möglichen Standort für dieses „salafistische Fürstentum“ hin.
Genau das geschah in den darauffolgenden Jahren: Der ISI übernahm Mossul und expandierte nach Syrien, wo er ISIS (oder ISIL) gründete. Gleichzeitig nutzte er US-Waffen, um Völkermord und Massenmord zu begehen.
Dieses Dokument macht deutlich, dass sich die US-Regierung von Beginn ihres schmutzigen Krieges gegen Syrien an darüber im Klaren war, dass ihre Unterstützung für die „Rebellen“ extremistische Gruppen wie Al-Kaida und ISIS stärken würde. Trotzdem gaben sie Milliarden von Dollar aus, um das Land mit Waffen zu überschwemmen.

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Mit Al-Qaida verbundene „Rebellen“ in Syrien sagen, sie „lieben Israel“. Die USA gaben ihnen Waffen und Unterstützung im Wert von Milliarden
Veröffentlicht von LZ⋅ 8. Dezember 2024⋅ Hinterlasse einen Kommentar
Von Ben Norton – https://geopoliticaleconomy.substack.com
Übersetzung LZ
Die USA haben Milliarden ausgegeben, um in Syrien militante Kämpfer zu bewaffnen und auszubilden, von denen viele mit Al-Qaida und ISIS in Verbindung stehen. Die extremistischen „Rebellen“, die Aleppo einnahmen (und Idlib regieren), erklärten den israelischen Medien, sie „lieben Israel“.
Die Vereinigten Staaten haben über Jahre Milliarden für die Bewaffnung und Ausbildung von Militanten in Syrien ausgegeben, von denen viele Verbindungen zu Al-Qaida und ISIS haben.
Der derzeitige nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, gab bereits 2012 zu, dass „ Al-Qaida in Syrien auf unserer Seite steht “.
Ende November 2024 eroberten bewaffnete Extremisten im Rahmen einer vom NATO-Mitglied Türkei gesponserten Operation Syriens zweitgrößte Stadt, Aleppo .
Einige der mit Al-Qaida verbundenen „Rebellen“, die die syrischen Provinzen Aleppo und Idlib regieren, erklärten den israelischen Medien, dass sie „Israel lieben“ . Sie gelobten, in Syrien ein neues prowestliches Regime zu errichten.
Israel hat jahrelang extremistische „Rebellen“ in Syrien, darunter Al-Qaida , mit Waffen und anderen Formen der Unterstützung versorgt. Diese Rebellen haben versucht, die Regierung von Präsident Bashar al-Assad gewaltsam zu stürzen. Der syrische Präsident weigert sich, Israel anzuerkennen und hat Widerstandsgruppen in der Region militärisch unterstützt.
Umbenannte Al-Kaida übernimmt Aleppo
Obwohl die salafistisch-dschihadistischen Kämpfer, die Ende November Aleppo angriffen, in den westlichen Medien wohlwollend als „Rebellen“ dargestellt wurden , wurden sie von der umbenannten Al-Qaida angeführt.
Die wichtigste bewaffnete Gruppe, die Aleppo eroberte, heißt Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) und ging aus dem syrischen Al-Kaida-Ableger Jabhat al-Nusra (auch bekannt als Nusra-Front) hervor. Dies war zuvor der größte Zweig von Al-Kaida weltweit.
HTS distanzierte sich oberflächlich von Al-Qaida, um sich im Rahmen einer vom Westen unterstützten PR-Kampagne als „moderater“ darzustellen. Neokonservative Denkfabriken in Washington haben die HTS-Führer als „ diversitätsfreundliche Dschihadisten “ beschönigt, aber sie halten immer noch an derselben faschistischen Ideologie fest.
Trotz dieser zynischen Umbenennungsversuche erkannte die US-Regierung HTS im Jahr 2018 offiziell als Terrororganisation an und fügte die extremistische Gruppe zu ihrer bisherigen Bezeichnung „Dschabhat al-Nusra“ hinzu.
Allerdings haben derartige Einstufungen als Terroristen die USA und ihre Verbündeten in Israel, der Türkei und den Golfmonarchien nicht davon abgehalten, Al-Qaida nahestehende Gruppen in Syrien zu unterstützen.
HTS etablierte in der nordwestlichen syrischen Provinz Idlib eine De-facto-Regierung, wo es mit eiserner Faust und direkter Unterstützung des NATO-Mitglieds Türkei regiert.
Die umbenannte Al-Qaida-Miliz nutzte Idlib als Operationsbasis, um im November 2024 den Angriff auf das benachbarte Aleppo zu starten. Das große französische Medienunternehmen AFP berichtete, dass syrische „Oppositionsquellen in Kontakt mit dem türkischen Geheimdienst sagten, die Türkei habe grünes Licht für die Offensive gegeben“.
Jake Sullivan: „AQ ist in Syrien auf unserer Seite“
Die Tatsache, dass die syrische Al-Qaida mit dem Westen verbündet ist, wurde von keinem anderen als Jake Sullivan anerkannt, der in der Regierung von Joe Biden als nationaler Sicherheitsberater fungiert.
Als Barack Obama Präsident war, war Sullivan ein Top-Berater von Außenministerin Hillary Clinton. 2012 nutzte er seine E-Mail-Adresse für das Außenministerium, um Clinton eine Nachricht zu schicken – die später von WikiLeaks veröffentlicht wurde .
„AQ ist in Syrien auf unserer Seite“, schrieb Sullivan und verwendete dabei ein Akronym für Al-Qaida.
Operation Timber Sycamore: CIA-Unterstützung für syrische Rebellen
Nachdem 2011 in Syrien gewaltsame Proteste ausgebrochen waren, begannen die USA, das Land mit Waffen zu überschwemmen.
Die CIA startete ein geheimes Programm zur Bewaffnung und Ausbildung von Rebellengruppen, die die syrische Regierung stürzen wollten. Die Washington Post berichtete 2015, dass diese Initiative „ein Budget von fast einer Milliarde Dollar pro Jahr “ habe, was bedeutet, dass „Operationen mit Syrienbezug etwa einen von 15 Dollar des Gesamtbudgets der CIA ausmachen“.
Dieses CIA-Programm mit dem Namen Operation Timber Sycamore war, in den Worten der New York Times, „eine der teuersten Bemühungen zur Bewaffnung und Ausbildung von Rebellen seit dem Programm der CIA zur Bewaffnung der Mudschahidin in Afghanistan in den 1980er Jahren“, das unter dem Namen Operation Cyclone bekannt wurde.
So wie die Operation Cyclone in Afghanistan den Boden für Al-Qaida und die Taliban bereitete, förderte die Operation Timber Sycamore in Syrien das Wachstum von Al-Qaida und ISIS.
Das Pentagon gab 2015 öffentlich zu, dass von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten bewaffnete und ausgebildete Rebellen ihre Waffen an den syrischen Al-Kaida-Ableger Jabhat al-Nusra weitergaben.
Amnesty International stellte außerdem fest, dass die Völkermörder-Faschisten des ISIS (auch bekannt als ISIL oder Islamischer Staat) US-Waffen einsetzten .
Auch die etablierte britische Organisation Conflict Armament Research, die von europäischen Regierungen finanziert wird, gelangte zu dem Schluss, dass viele der Waffen , die die USA und ihre Verbündeten wie Saudi-Arabien den Rebellen in Syrien lieferten, letztlich beim IS gelandet seien .
DIA-Dokument gibt zu, dass Al-Qaida und der Islamische Staat die syrische Opposition von Anfang an dominierten
Obwohl Washington öffentlich erklärt, es habe Al-Qaida und ISIS in Syrien nicht vorsätzlich unterstützt, zeigen interne Dokumente, dass US-Beamte wussten, dass ihre Politik die völkermörderischen extremistischen Gruppen stärkte.
Ein aufsehenerregendes, freigegebenes Memo der Defense Intelligence Agency (DIA) aus dem Jahr 2012 enthüllt, dass von Anfang an „der Salafismus, die Muslimbruderschaft und AQI die Hauptkräfte des Aufstands in Syrien sind“. AQI ist eine Anspielung auf Al-Qaida im Irak, aus der später ISIS hervorging.
„AQI hat die syrische Opposition von Anfang an unterstützt“, schrieb die DIA in dem Telegramm, das an das US-Außenministerium, den Vereinigten Stabschefs, das Heimatschutzministerium und das FBI sowie direkt an Außenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Leon Panetta weitergeleitet wurde.
„Der Westen, die Golfstaaten und die Türkei unterstützen die Opposition, während Russland, China und der Iran das Regime unterstützen“, heißt es in dem Dokument weiter.
Die DIA konnte bereits 2012 klar erkennen, dass „die Möglichkeit besteht, in Ostsyrien (Hasaka und Der Zor) ein erklärtes oder nicht erklärtes salafistisches Fürstentum zu errichten. Und genau das wollen die die Opposition unterstützenden Kräfte, um das syrische Regime zu isolieren.“
Deir ez-Zor wurde später von ISIS eingenommen, genau wie von der DIA vorhergesagt.
Die Geheimdienstanalysten des Pentagons sahen ähnlich voraus, dass „der ISI [der Islamische Staat im Irak] durch seinen Zusammenschluss mit anderen Terrororganisationen im Irak und Syrien auch einen islamischen Staat ausrufen könnte“, was „terroristische Elemente aus der ganzen arabischen Welt“ anziehen würde. Sie wiesen auf die irakische Stadt Mosul als einen weiteren möglichen Standort für dieses „salafistische Fürstentum“ hin.
Genau das geschah in den darauffolgenden Jahren: Der ISI übernahm Mossul und expandierte nach Syrien, wo er ISIS (oder ISIL) gründete. Gleichzeitig nutzte er US-Waffen, um Völkermord und Massenmord zu begehen.
Dieses Dokument macht deutlich, dass sich die US-Regierung von Beginn ihres schmutzigen Krieges gegen Syrien an darüber im Klaren war, dass ihre Unterstützung für die „Rebellen“ extremistische Gruppen wie Al-Kaida und ISIS stärken würde. Trotzdem gaben sie Milliarden von Dollar aus, um das Land mit Waffen zu überschwemmen.
Israel unterstützt syrische Rebellen, darunter Al-Qaida
Israel unterstützte auch direkt mit Al-Qaida verbundene „Rebellen“ in Syrien. 2019 gab der Stabschef der israelischen Streitkräfte, Gadi Eisenkot, öffentlich zu, dass Israel syrische Rebellen, die versuchten, die Regierung von Präsident Assad zu stürzen, mit Waffen versorgt hatte.
Israel unterstützte sogar direkt die syrische Al-Kaida. Die Times of Israel berichtete 2015, dass „Israel seine Grenzen zu Syrien geöffnet hat, um den im anhaltenden Bürgerkrieg verwundeten Kämpfern der Nusra-Front und der Al-Kaida medizinische Versorgung zukommen zu lassen“.

Das Wall Street Journal bezeichnete Al-Qaida als „kleineres Übel“ und zitierte den ehemaligen Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, Amos Yadlin, mit der Aussage, schiitisch-islamisch-nationalistische politische Kräfte wie die Hisbollah im Libanon und der Iran seien „die größte Bedrohung für Israel, viel mehr als die radikalen sunnitischen Islamisten“.
Yadlin stellte erfreut fest, dass Al-Qaida „Israel nicht belästigt“ habe und sich stattdessen darauf konzentriere, Israels Feinde zu bekämpfen. „Die sunnitischen Elemente, die etwa zwei Drittel bis 90 Prozent der Grenze auf den Golanhöhen kontrollieren, greifen Israel nicht an“, bemerkte der ehemalige Chef des militärischen Geheimdienstes. „Das gibt Anlass zu der Annahme, dass sie wissen, wer ihr wirklicher Feind ist – vielleicht ist es nicht Israel.“
Ein prominenter israelischer Thinktank, der im Auftrag der NATO arbeitet, veröffentlichte 2016 ein Papier, in dem er argumentierte, der Westen dürfe ISIS nicht zerstören , da es sich um ein „nützliches Werkzeug“ gegen den Iran, die Hisbollah und die syrische Regierung handele. Der Thinktank betonte: „Die weitere Existenz des IS [Islamischer Staat] dient einem strategischen Zweck.“
Während sie einen Völkermord an schiitischen Muslimen und anderen religiösen Minderheiten begingen, zeigten die ISIS-Extremisten öffentlich ihre Sympathie für Israel. 2017 gab Israels ehemaliger Verteidigungsminister Moshe Ya’alon bekannt, dass sich ISIS bei Tel Aviv „entschuldigt“ habe , nachdem er versehentlich israelische Streitkräfte auf den Golanhöhen angegriffen hatte. Dabei handelt es sich um souveränes syrisches Territorium, das laut internationalem Recht seit Jahrzehnten illegal von Israel besetzt ist.

Syrische Rebellen sagen, sie „lieben Israel“
Nachdem die umbenannte Al-Qaida Ende November 2024 Aleppo eingenommen hatte, sprachen mehrere syrische „Oppositionsaktivisten“ mit den israelischen Medien. Während Israel mit US-Waffen einen eklatanten Völkermord in Gaza beging , überhäuften diese syrischen „Rebellen“-Führer das Regime von Premierminister Benjamin Netanjahu mit Lob, gegen den ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit am palästinensischen Volk vorliegt.
Das staatliche israelische Medienunternehmen Kan interviewte Rebellen aus Aleppo und Idlib, die sagten: „ Wir lieben Israel und waren nie seine Feinde … [Israel] ist nicht feindselig gegenüber denen, die ihm nicht feindlich gesinnt sind. Wir hassen euch nicht, wir lieben euch sehr.“
Der Times of Israel zufolge lobten die syrischen Militanten Israel für die Bombardierung der Hisbollah. Sie führten Israels Krieg gegen den Libanon als Grund für die Eroberung Aleppos an.
Ein syrischer Rebellenkommandeur sagte gegenüber dem israelischen Fernsehsender Channel 12, dass die Militanten den Sturz von Präsident Bashar al-Assad und die Bildung einer neuen Regierung anstreben, die gute Beziehungen zu allen Ländern der Region unterhält, „einschließlich Israel“.
Der Rebellenkommandeur forderte Israel auf, Syrien direkt anzugreifen und erklärte: „Wir fordern die israelische Führung auf, intensive Angriffe gegen die Stellungen und Truppen der vom Iran unterstützten Milizen auf syrischem Gebiet zu starten.“
Israel hat Syrien im letzten Jahrzehnt bereits Hunderte Male bombardiert und dabei gezielt antikolonialistische Kämpfer der Achse des Widerstands angegriffen.
Zudem haben die USA Syrien seit 2011 Dutzende Male bombardiert, zuletzt im November 2024.
Eine Karte der Achse des Widerstands in Westasien (Naher Osten)USA versucht, die Achse des Widerstands zu spalten und zu erobern
Washington versucht, die „Achse des Widerstands“ zu spalten. Diese besteht aus antikolonialistischen politischen Kräften im Iran, Irak, Syrien, Libanon, Jemen und Palästina, zu denen sowohl formelle staatliche Akteure als auch halbstaatliche bewaffnete Gruppen wie die Hisbollah, Ansarallah (auch bekannt als die Houthis) und die Hamas gehören.
Syrien ist ein wichtiger Teil dieses Netzwerks und liefert Waffen an Widerstandsgruppen, die gegen die militärischen Besatzer USA und Israel kämpfen .
Reuters berichtete im Dezember, dass die US-Regierung und ihre Verbündeten in den Vereinigten Arabischen Emiraten Druck auf Syrien ausübten, seine engen Beziehungen zu Iran abzubrechen und die Waffenlieferungen an nationale Befreiungsgruppen wie die Hisbollah einzustellen.
Als Gegenleistung für die Zersplitterung der Widerstandsachse bot Washington an, die erdrückenden Sanktionen aufzuheben, die es gegen Syrien verhängt hatte.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union halten seit Jahren erdrückende einseitige Sanktionen gegen Syrien aufrecht und verstoßen damit eklatant gegen das Völkerrecht.
Die UN-Sonderberichterstatterin und leitende Expertin Alena Douhan bezeichnete die westlichen Sanktionen gegen Syrien als „empörend“ und „erstickten“ Millionen Zivilisten. Sie schrieb, sie „könnten Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichkommen“.
Die westlichen Sanktionen haben Syriens Wirtschaft zerstört und eine hohe Inflation sowie Nahrungsmittel- und Treibstoffknappheit hervorgerufen.
Dieser Mangel wurde durch die illegale Besetzung syrischer Hoheitsgebiete im Osten des Landes, wo sich die Ölreserven des Landes befinden, durch das US-Militär noch verschärft.
Karte zeigt Standorte tausender Geo-Engineering-Projekte weltweit

Eine interaktive Karte zeigt die Standorte tausender umstrittener Experimente zur Veränderung des Wetters. Wo sind die zentralen Standorte für „Geo-Engineering“? Wie weit die (meisten) herrschenden Konzern-Medien von der Wirklichkeit entfernt sind, sieht man unter anderen an „Geo-Engineering“. Methoden und Technologien, Wetter- und Klima zu manipulieren. Das ist keine „Verschwörungstheorie“, sondern seit Jahrzehnten auf die eine […]
Der Beitrag Karte zeigt Standorte tausender Geo-Engineering-Projekte weltweit erschien zuerst unter tkp.at.





