Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Berlin ist überall: So schützen Sie sich vor einem Blackout!

Berlin ist überall: So schützen Sie sich vor einem Blackout!

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Berlin ist überall: So schützen Sie sich vor einem Blackout!

Berlin ist überall: So schützen Sie sich vor einem Blackout!

Was die Bevölkerung derzeit in Teilen der Hauptstadt erlebt, kann alle treffen. Mit Anschlägen auf oder Ausfällen von kritischer Infrastruktur ist jederzeit zu rechnen. Doch jeder kann persönlich für den schlimmsten Fall vorsorgen!

von Ernst Fleischmann

Auf den Straßen ist es ungewohnt still. Nachts liegt die Dunkelheit schwer über den Häuserzeilen, nur vereinzelt schneiden Taschenlampen durch das Schwarz. Durch die Fenster sieht man Kerzenlicht flackern. Ampeln sind ausgefallen, Supermärkte verriegelt, Mobilfunknetze nur noch sporadisch erreichbar. In den Wohnungen sinken die Temperaturen, Heizungen bleiben kalt, während draußen der Frost anzieht. Kühlketten brechen zusammen, Geldautomaten sind außer Betrieb, und mit jeder Stunde wächst die Unsicherheit…

In Berlin hat ein mutmaßlicher Anschlag der linksextremen Vulkangruppe auf das Stromnetz zu einer Notsituation geführt, wie sie die Bevölkerung dort seit Jahren nicht mehr erlebt hat. Die Flammen, die an einer Kabelbrücke über dem Teltow-Kanal loderten, haben nicht nur elektrische Leitungen zerstört, sondern auch das tägliche Leben Zehntausender in Chaos gestürzt. Betroffen sind vor allem die Stadtteile Steglitz-Zehlendorf, Lichterfelde, Nikolassee und Wannsee. Schon seit Samstagmorgen sind bis zu 45.000 Haushalte und über 2.200 Unternehmen ohne Strom, die Reparaturen könnten bis Donnerstag andauern.

Petroleumheizung mit mobiler Kochgelegenheit (https://c.kopp-verlag.de/kopp,verlag_4.html?1=1019&3=0&4=&5=&d=https%3A%2F%2Fwww.kopp-verlag.de%2Fa%2Fpetroleumheizung-mit-loeschautomatik-%252f-notheizung-%252f-campingheizung-%252f-auch-zum-mobilen-kochen-25)

Deutlich wird nun: Ein Angriff auf die Stromversorgung – gleichgültig, ob durch Sabotage, Terror oder Cyberattacken – trifft die deutsche Hauptstadt ins Mark. Elektrizität ist die unsichtbare Grundlage fast aller anderen Systeme. Fällt er aus, geraten binnen kurzer Zeit Wasser- und Abwasserversorgung, Telekommunikation, Verkehr, Gesundheitswesen und Lebensmittelversorgung unter Druck. Was abstrakt als „kritische Infrastruktur“ bezeichnet wird, wird plötzlich existenziell erfahrbar: als kalte Wohnung, leeres Regal, nicht erreichbarer Notruf.

Experten warnen vor Dominoeffekt

Akut drohen jedoch noch weitere Gefahren. In der Dunkelheit und im Chaos steigt das Risiko für Plünderungen. Ohne Alarmanlagen und Überwachungskameras werden Läden und Wohnhäuser zu leichten Zielen. Berichte aus den betroffenen Vierteln sprechen bereits von vereinzelten Einbrüchen und Diebstählen, obwohl die Polizei Präsenz zeigt. Nur können die Beamten nicht überall aufpassen. Hier gilt das alte Sprichwort: Gelegenheit macht Diebe.

Dauert der Blackout längere Zeit an, droht weiteres Unheil: Die Versorgungssicherheit könnte zusammenbrechen. Frisches Wasser wird knapp, wenn Pumpstationen ausfallen, Lebensmittel verderben ohne Kühlung, Apotheken können womöglich lebenswichtige Medikamente nicht ausgeben. Zudem fehlen stellenweise Internet und Mobilfunk, was die Koordination von Hilfsmaßnahmen erschwert.

Experten warnen vor einem Dominoeffekt: Sollte die Stromversorgung mehrere Tage andauern, könnte es zu sozialen Unruhen kommen, da Frustration und Angst wachsen. Schon nach 48 Stunden könnte es die ersten Toten geben, warnen Katastrophen-Fachleute. In einer Stadt wie Berlin, die auf ihre vernetzte Infrastruktur angewiesen ist, zeigt sich nun schmerzlich, wie fragil unser Alltag sein kann.

Ältere Menschen, Kranke und Kinder

Dabei sollten kritische Infrastrukturen so ausgelegt sein, dass sie zuverlässig funktionieren – gerade deshalb sind wir an ihre permanente Verfügbarkeit gewöhnt. Diese Gewöhnung ist eine Schwäche. Angriffe auf Energie-, Kommunikations- oder Logistiknetze zielen weniger auf unmittelbare Zerstörung als auf Kaskadeneffekte: Ein lokaler Ausfall kann sich ausbreiten, Abhängigkeiten verstärken sich gegenseitig, Reparaturen werden erschwert, weil wiederum andere Systeme fehlen.

In Ballungsräumen wie Berlin sind diese Abhängigkeiten besonders dicht. Der urbane Alltag ist quasi „just in time“ organisiert: Lebensmittel für wenige Tage, kaum Bargeldreserven, digitalisierte Prozesse. Ein längerer Stromausfall bei winterlichen Temperaturen verschärft die Lage zusätzlich. Ohne Heizung drohen nicht nur Unannehmlichkeiten, sondern reale Gesundheitsgefahren – für ältere Menschen, Kranke, Kinder. Gleichzeitig steigt das Konfliktpotenzial, wenn Ressourcen knapp werden und Informationen fehlen.

Die richtigen Entscheidungen treffen

Was für Berlin gilt, gilt genauso für andere Gebiete in Deutschland. Und so bedrohlich dieses Szenario auch ist – man sollte vor allem eines: Ruhe bewahren! Das ist keine Floskel, sondern eine konkrete Handlungsanweisung, wie der Ex-Elitesoldat und Survival-Experte Lars Konarek in seinem „Handbuch für die Flucht“ eindringlich vermittelt. Wer besonnen bleibt, trifft bessere Entscheidungen, schont Ressourcen und hilft nicht nur sich selbst, sondern auch anderen – so die einfache, aber entscheidende Formel.

Berlin ist überall: So schützen Sie sich vor einem Blackout!Viel besser als Chuck Norris: Survival- und Selbstverteidigungsexperte Lars Konarek.

Dazu gehört auch, den eigenen Bedarf realistisch einzuschätzen: Vorräte nicht horten, sondern teilen, wenn möglich. Wasser sparsam verwenden, Lebensmittel kühlen oder konservieren, soweit es geht. Warme Kleidung kann fehlende Heizung teilweise kompensieren. Kerzen und offene Flammen sollten mit Vorsicht genutzt werden, um Brände zu vermeiden.

Ebenso entscheidend ist die Gemeinschaft. Nachbarschaftliche Netzwerke sind in Krisen oft wirksamer als zentrale Strukturen. Wer weiß, wer im Haus auf Hilfe angewiesen ist, wer medizinische Kenntnisse hat oder ein batteriebetriebenes Radio besitzt, schafft Resilienz. Informationen sollten, wenn möglich, aus verlässlichen Quellen stammen und nicht ungeprüft weitergegeben werden.

Selber vorsorgen – statt auf den Staat hoffen

Der Titel „Handbuch für die Flucht“ sollte dabei nicht missverstanden werden: Konarek beschäftigt sich in seinem Ratgeber nämlich nicht nur mit akuten Fluchtsituationen, sondern mit Vorsorge und Verhalten bei Extremsituationen.

Dabei malt der Autor keineswegs sensationsheischende Untergangsfantasien an die Wand, sondern spielt nüchtern durch, was passiert, wenn staatliche Strukturen zeitweise versagen – sei es durch Blackouts, Naturkatastrophen oder andere Krisen. Besonders wertvoll ist der Perspektivwechsel: Konarek fragt nicht, was „die Behörden“ tun sollten, sondern wie sich jeder Einzelne realistisch vorbereiten und was er im Ernstfall leisten kann.

WaterLamp Taschenlampe

Das Buch bietet praktische Denkanstöße zum Verhalten bei Infrastrukturausfällen, zur eigenen mentalen Vorbereitung und zu ethischen Fragen in Ausnahmesituationen. Es geht nicht um Flucht im panischen Sinn, sondern um Handlungsfähigkeit: Wann bleibe ich, wann gehe ich, wie treffe ich Entscheidungen unter Unsicherheit? Viele der beschriebenen Szenarien wirken in ruhigen Zeiten theoretisch – bis ein Ereignis wie der aktuelle Blackout zeigt, wie schnell Theorie zur Praxis wird. Mit Stromausfällen beschäftigt sich sogar ein ganzes Kapitel dieses gerade jetzt immens wichtigen Ratgebers.

Wertvolle Ratschläge für alle Szenarien

Konarek betont besonders auf die Vorbereitung auf den „Worst Case“ – und gibt wichtige Tipps und Anleitungen für den Fall, dass es noch schlimmer wird: Wie packt man einen Fluchtrucksack (Bug-out-Bag) mit Essentials wie Werkzeugen, Nahrung und Erste-Hilfe-Set? Wie baut man ein improvisiertes Lager, bereitet Wasser auf oder findet Nahrung in der Wildnis?

Besonders hilfreich sind die Kapitel zu mentaler Stärke und Orientierung ohne Technik – Themen, die in Berlin gerade hochaktuell sind. Konarek sensibilisiert in seinem „Handbuch für die Flucht“ dafür, dass sogar ein Ortswechsel unausweichlich wird, etwa bei anhaltendem Chaos oder Eskalation. Ein Sonderteil richtet sich an Frauen, die allein unterwegs sind, mit Tipps zu Selbstverteidigung und unauffälligem Reisen.

Sicherheit beginnt im eigenen Kopf

Angriffe auf die kritische Infrastruktur von Städten sind nicht allein ein Sicherheitsproblem, sondern eine gesellschaftliche, aber auch persönliche Herausforderung. Technische Schutzmaßnahmen, Redundanzen und schnelle Reparaturkapazitäten sind unerlässlich – ebenso wie transparente Kommunikation. Doch Resilienz entsteht auch von unten: durch aufgeklärte Bürger, die wissen, was sie tun können, ohne in Alarmismus zu verfallen.

Der aktuelle Blackout – so begrenzt er räumlich und zeitlich sein mag – wirkt wie ein Brennglas. Er zeigt, wie schmal der Grat zwischen normalem Alltag und Ausnahmezustand ist. Er erinnert daran, dass Sicherheit mehr ist als Polizeipräsenz oder digitale Firewalls. Sie beginnt im eigenen Kopf, im Wissen um Risiken und im Willen, vorbereitet zu sein. Lars Konarek zeigt Ihnen in seinem in seinem „Handbuch für die Flucht“, was Sie jetzt tun müssen, um den Ernstfall meistern zu können.

Sorgen Sie selbst vor: Lars Konarek zählt zu den führenden Spezialisten für Survival und Selbstverteidigung in Deutschland. In seinem „Handbuch für die Flucht“ erklärt er, wie Sie sich gegen Blackouts und andere Extremsituationen wappnen können. Hier bestellen.

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Die lokale Kapazitätsauktion des Energieversorgers zeigte eine Realität, die die Linke in Washington nicht wegdiskutieren kann

Die lokale Kapazitätsauktion des Energieversorgers zeigte eine Realität, die die Linke in Washington nicht wegdiskutieren kann

Die lokale Kapazitätsauktion des Energieversorgers zeigte eine Realität, die die Linke in Washington nicht wegdiskutieren kann

Watts up with that, Terry L. Headley

Die jüngste Auktion des örtlichen Energieversorgers PJM, um gesicherte Stromversorgung zu erhalten, wurde zum maximal zulässigen Preis von 333 US-Dollar pro Megawatt abgeschlossen. Die verfügbaren Energiekapazitäten reichten aber dennoch nicht aus. Selbst zum Höchstpreis konnte der Markt nicht genügend Strom liefern, um PJMs eigene Zuverlässigkeitsstandards zu erfüllen.

Kapazitätsauktionen dienen einem einzigen Zweck: die Stromversorgung sicherzustellen, wenn das System stark beansprucht wird. Nicht an einem milden Frühlingsnachmittag. Sondern am schlimmsten Tag des Jahres – wenn die Nachfrage ihren Höhepunkt erreicht, die Anlagen überlastet sind und das Wetter gegen die Stromerzeugung arbeitet. Diese Auktion hat diesen Standard auf die Probe gestellt und das System als unzureichend befunden.

PJM wurde 1927 als Zusammenschluss dreier Energieversorgungsunternehmen gegründet, die Kunden in Pennsylvania und New Jersey versorgten. 1956, mit dem Beitritt zweier Energieversorgungsunternehmen aus Maryland, wurde daraus die Pennsylvania-New Jersey-Maryland Interconnection

Das geschah nicht über Nacht. Der Strombedarf steigt seit Jahren. Rechenzentren schossen wie Pilze aus dem Boden. Elektrifizierungsauflagen führten zu einer zusätzlichen Belastung des Stromnetzes. Bevölkerungsverschiebungen veränderten Ort und Zeit des Stromverbrauchs. Energieversorger, Regulierungsbehörden und Planer hatten die Entwicklung vorhergesehen. Prognosen wurden veröffentlicht, Warnungen ausgesprochen. Niemand wurde überrascht.

Das Angebot hinkte derweil deutlich hinterher.

Der Bau neuer, bedarfsgerechter Kraftwerke dauert Jahre, von der Genehmigung über die Finanzierung bis hin zum Bau. Diese Zeiträume verlängerten sich, anstatt sich zu verkürzen. Projekte verstrickten sich in behördlichen Prüfungen. Rechtsstreitigkeiten wurden zur Normalität. Die Wartelisten für Netzanschlüsse zogen sich über Jahre hin. Gleichzeitig wurden bestehende Kraftwerke: Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke – vorzeitig stillgelegt. Die Rechnung ging nicht mehr auf.

Kapazitätsmärkte belohnen keine guten Absichten. Sie vergüten Leistung, wenn etwas schiefgeht. Strom, der auch bei hoher Netzbelastung fließt, erzielt seinen vollen Wert. Wetterabhängiger Strom hingegen nicht, da sich das Wetter nicht steuern lässt. Batterien helfen zwar, aber nur für eine begrenzte Zeit. Neue Kraftwerke lassen sich nicht auf Knopfdruck bereitstellen.

Jahrzehntelang stützten Kohle-, Erdgas- und Kernkraftwerke das Stromnetz. Sie liefen Tag und Nacht. Sie waren bei Hitzewellen und Kälteeinbrüchen im Einsatz. Sie sorgten für gesunde Reservemargen und stabile Preise. Politische Entscheidungen beschleunigten ihren Ausstieg, bevor Ersatz bereitstand.

Bei der Auktion wurde einfach gezählt, was übrigblieb.

Als die Gebote die Preisobergrenze erreichten, hatte PJM immer noch nicht genügend zuverlässige Kapazitäten gesichert. Das ist kein Marktversagen, sondern ein Angebotsmangel. Man kann keinen Strom von Kraftwerken kaufen, die nicht mehr existieren, egal wie hoch das Gebot ist.

Die Preis-Obergrenze erfüllte ihren Zweck – sie begrenzte die Stromkosten für die Kunden. Sie erzeugte keine Megawatt aus dem Nichts. Eine Anhebung der Obergrenze hätte die Preise erhöht, ohne den Strommangel zu beheben. Der Schaden war bereits Jahre zuvor entstanden.

Nun wird die Rechnung fällig.

Die Kapazitätskosten dieser Auktion werden sich über Jahre hinweg in den Strompreisen niederschlagen. Haushalte werden unabhängig von Brennstoffpreisen oder Wetterlage höhere monatliche Rechnungen erhalten. Unternehmen werden mit höheren Fixkosten konfrontiert sein, die ihre Gewinnmargen schmälern und ihre Wettbewerbsfähigkeit schwächen. Hersteller werden diese Kosten in ihre Investitionsentscheidungen einbeziehen – oder ob sie überhaupt investieren. Dies sind die realen Kosten, die entstehen, wenn man so tut, als spiele das Angebot keine Rolle.

Die politische Rhetorik zum Schutz von Familien mit niedrigem Einkommen verliert an Bedeutung, wenn Strom knapper und teurer wird. Strompreise richten sich nach physikalischen Gesetzen und der Infrastruktur, nicht nach Parolen. Schrumpfende Reservemargen und weniger zuverlässige Kraftwerke bedeuten höhere Kosten. Die Stromkunden tragen diese Kosten jedes Mal.

Jahrelang gingen Planer davon aus, dass neue Kapazitäten irgendwie entstehen würden, obwohl die Vorschriften deren Ausbau erschwerten. Auch die Pensionierungen von Fachpersonal nahmen zu. Der Ersatz von Mitarbeitern verzögerte sich. Hoffnung ersetzte die sorgfältige Planung. Diese Auktion bewertete dieses Risiko.

PJM hielt sich an seine Regeln. Der Markt funktionierte wie geplant. Er legte den Zustand des Systems offen, das ihm die politischen Entscheidungsträger übergeben hatten. Die Nachfrage wächst weiter. Rechenzentren werden weiterhin gebaut. Die Elektrifizierungspolitik führt weiterhin zu zusätzlicher Belastung. Die Prognosen für die Spitzenlast steigen weiter.

Die Angebotsengpässe bestehen weiterhin. Genehmigungen dauern nach wie vor Jahre. Die Wartelisten für Netzanschlüsse sind weiterhin lang. Die Finanzierung bleibt ungewiss. Weitere Stilllegungen sind bereits geplant. Ein kurzfristiger Anstieg verlässlicher Kapazitäten steht nicht bereit. Unter diesen Umständen sind höhere Kapazitätspreise keine Überraschung, sondern unvermeidlich.

Zuverlässigkeit wird aufgebaut, nicht deklariert. Kraftwerke und Übertragungsleitungen brauchen Zeit. Fachkräfte und intakte Brennstoffversorgungsketten sind entscheidend. Entscheidungen von heute wirken sich Jahre später auf Auktionen aus. Die Reservemargen dienen als Stoßdämpfer des Systems – und sie schwinden.

Diese Auktion hat das Ergebnis gemessen.

Solange sich die Politik nicht ändert und eine zuverlässige Stromversorgung gewährleistet wird, wird sich dieser Trend fortsetzen. Die Kapazitäten werden knapper. Die Preise werden steigen. Die Kunden werden die Folgen tragen.

Die Auktion sendete ein klares Signal in Megawatt und Dollar. Die Linke in Washington mag versuchen, das Ganze zu beschönigen, aber das Stromnetz wird es nicht.

Terry L. Headley, MBA, ist Gründer von The Hedley Company – Communications & Research for Energy. Der ehemalige Journalist verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Analyse von Strommärkten, Brennstoffversorgung und Energiepolitik mit Schwerpunkt auf Netzstabilität und den realen Kostenfolgen von Energieentscheidungen für Haushalte, Unternehmen und regionale Wirtschaften.

Dieser Artikel wurde ursprünglich von RealClearEnergy veröffentlicht und über RealClearWire zur Verfügung gestellt.

https://wattsupwiththat.com/2025/12/29/the-pjm-capacity-auction-sent-a-message-the-washington-left-cant-spin-away/

Die Energiewende führt zur Strommangel-Wirtschaft und zur sozialen Spaltung

Ein aktueller Kommentar unter vorstehendem Beitrag von Herrn Peter Kraus, 17. November 2025 5:20

Die erneuerbaren übernehmen immer mehr Anteile in der deutschen Netzstrombereitstellung.

Meine Antwort:

Als ein Beispiel für diese volatile Energielieferung, kann man sich einen Herzkranken vorstellen, der täglich seine frisch zubereitete Medizin benötigt. Frisch gepresst, denn am nächsten Tag ist diese verdorben.

Die Meldung: „Erneuerbare Medizin“ hat im letzten Jahr bereits 63% Medizin [für ~ 230 Tage] geliefert. Die Sonne schien besonders oft, während Wind etwas schwächelte. Mit dem weiteren Ausbau der sauberen Energieerzeuger, wird dieser Anteil weiter steigen. Auch konnte Deutschland seine Medizinüberschüsse ins Ausland abgeben. Obwohl mehr exportiert wurde, mussten nur etwa gleichviel Ausgleichzahlungen für die Abnahme an die Ausländischen Bezieher bezahlt werden.

Okay, macht 135 Tage, an denen nichts geliefert wurde. Der Patient ist leider verstorben, aber zum Glück im Winter, da ist draußen eh‘ nichts los

– Ironie off – Demmig

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Nach US-Militärschlag gegen Maduro: Markus Frohnmaier (AfD) warnt vor „antiamerikanischen Reflexen“

Nach US-Militärschlag gegen Maduro: Markus Frohnmaier (AfD) warnt vor „antiamerikanischen Reflexen“

Nach US-Militärschlag gegen Maduro: Markus Frohnmaier (AfD) warnt vor „antiamerikanischen Reflexen“

Deutschland müsse aus der US-Militäroperation in Venezuela und der Festnahme des kommunistischen Diktators Nicolás Maduro „die richtigen Lehren ziehen“, meint der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier. Er warnt vor „antiamerikanischen Reflexen“.

In einer in Berlin veröffentlichten Erklärung betont der AfD-Politiker: „Weder die USA noch die EU-Staaten erkennen Nicolás Maduro als legitimen Präsidenten an. Er gilt vielmehr als Anführer eines kriminellen Regimes, dessen Netzwerk von den Amerikanern als Terrororganisation eingestuft wird. Unter seiner Herrschaft wurde Europa jahrelang mit Drogen überschwemmt.“ Die USA hätten darauf nun entschlossen reagiert – „auch wenn wirtschaftliche Interessen dabei eine Rolle spielen“, wie Frohnmaier einräumte.

Er warnte zugleich vor naiver Blauäugigkeit: „Die Weltpolitik folgt Macht, Einfluss und strategischen Interessen. Die völkerrechtliche Bewertung der Aktion ist dabei nicht irrelevant, aber letztlich zweitrangig, da beide Seiten ihre eigene Lesart vertreten.“

Entscheidend sei jetzt, welche Lehren Deutschland daraus ziehe. „In einer multipolaren und zunehmend konfliktreichen Welt zählen Handlungsfähigkeit, militärische Stärke und wirtschaftliche Robustheit. Aus Sicht der AfD-Fraktion sollte Deutschland daraus keine antiamerikanischen Reflexe ableiten, sondern endlich seine sicherheits- und außenpolitische Handlungsfähigkeit wiederherstellen“, unterstrich Frohnmaier und fügte hinzu: „Solange es nicht einmal gelingt, eine stabile Stromversorgung in der eigenen Hauptstadt sicherzustellen, ist klar: Unser Land muss wieder auf die Füße gestellt werden, mit einer starken Wirtschaft, einem einsatzbereiten Militär und einer Politik, die deutsche Interessen an erste Stelle setzt.“

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22. AZK: „Turbokrebs und Todesfälle nach Coronaspritzen“ von Dr. med. Ute Krüger

In ihrem Vortrag an der 22. AZK sprach Dr. med. Ute Krüger über ihre Beobachtungen als Pathologin mit über 25-jähriger Berufserfahrung. Sie bemerkte einen Anstieg von aggressiven Krebsarten nach 2021 und versuchte erfolglos, die europäische Ärzteschaft dazu zu bewegen, diesen Umstand im Zusammenhang mit der Coronaspritze zu untersuchen. Aus den Forschungsergebnissen von Prof. Dr. Arne Burkhardt und seinem Team stellte sie die im August 2024 erschienene wissenschaftliche Dokumentation „Geimpft – gestorben“ zusammen. Es ist der bisher WELTWEIT EINZIGE Histologie-Atlas zu diesem Thema.
Regierungsbeben in Potsdam: Brandenburgs SPD-BSW-Regierung vor dem Aus!

Regierungsbeben in Potsdam: Brandenburgs SPD-BSW-Regierung vor dem Aus!

Regierungsbeben in Potsdam: Brandenburgs SPD-BSW-Regierung vor dem Aus!

Nachdem der brandenburgische Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Robert Crumbachseinen Austritt aus dem BSW und der BSW-Landtagsfraktion erklärt hat, steht die rot-lila Landesregierung in Potsdam gut ein Jahr nach ihrem Start vor dem Aus.

Teile der Partei und der Fraktion seien nicht bereit, Regierungsverantwortung zu übernehmen, heißt es in einer Erklärung Crumbachs. Statt konstruktiver Sacharbeit werde versucht, Oppositionspolitik aus der Regierung heraus zu betreiben. „Das ist nicht mehr meine Partei“, sagte Crumbach. Er habe Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) über seinen Schritt unterrichtet. Brandenburgs SPD-Landtagsfraktionschef Björn Lüttmann hat signalisiert, Crumbach nach dem Austritt in seine Fraktion aufnehmen zu wollen.

Das BSW forderte den ausgetretenen Finanzminister unterdessen zum Verzicht auf sein Landtagsmandat auf. Woidke solle ihn entlassen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Landesparteivorsitzenden, des Potsdamer Fraktionsvorstands und der Bundesspitze. Das BSW werde einen Nachfolger benennen.

Crumbach verbindet seinen Austritt aus dem BSW mit der Erwartung, dass die SPD nun mit der CDUKoalitionsgespräche führe. Das BSW bekräftigte, man stehe zum Koalitionsvertrag mit der SPD.

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Schon wieder Umfrage-Rekord für AfD: Bislang größter Abstand zur Union

Schon wieder Umfrage-Rekord für AfD: Bislang größter Abstand zur Union

Schon wieder Umfrage-Rekord für AfD: Bislang größter Abstand zur UnionIn einer aktuellen bundesweiten Umfrage des Instituts GMS liegen die Stimmenanteile der politischen Parteien derzeit weit auseinander – mit einem überraschenden Ergebnis an der Spitze: Die Alternative für Deutschland (AfD) kommt auf 27 % der Wählerstimmen und steht damit erstmals deutlich vor der Union (CDU/CSU) mit 24 %. Dieser Vorsprung markiert laut GMS den bislang […]

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Kampf um Machterhalt: EU pumpt zukünftig 8,5 Milliarden Euro in Medien und NGOs

Kampf um Machterhalt: EU pumpt zukünftig 8,5 Milliarden Euro in Medien und NGOs

Kampf um Machterhalt: EU pumpt zukünftig 8,5 Milliarden Euro in Medien und NGOs

Die sogenannten “Nichtregierungsorganisationen” sollen mit deutlich mehr Geld aus den Brüsseler Füllhörnern versorgt werden. 8,5 statt 1,5 Milliarden Euro sind für die kommenden Jahre vorgesehen. Alles im Namen der EU-Propagandamaschinerie.

Wenn man es genau nimmt, sollten die sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eigentlich keine staatlichen Gelder annehmen dürfen. Solche Finanzströme sorgen nämlich über kurz oder lang für Abhängigkeiten. Wer zahlt, schafft an. Im Falle jener sogenannten NGOs, die von der Europäischen Union mitfinanziert werden, handelt es sich jedoch oftmals um Organisationen, die quasi als verlängerter Arm Brüssels dienen sollen.

Für den Zeitraum von 2021 bis 2027 sind demnach 1,5 Milliarden Euro an Finanzmitteln vorgesehen, die zum größten Teil über das Programm “Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte” (CERV) an solche NGOs und Denkfabriken umverteilt werden. Doch für den Zeitraum von 2028 bis 2034 soll dieser Posten im erweiterten CERV+-Programm auf insgesamt 8,5 Milliarden Euro anwachsen, wie die “Berliner Zeitung” berichtet.

Diese Organisationen sollen demnach unter anderem den “Zugang zu vertrauenswürdigen Informationen” verbessern und der Bekämpfung von “Desinformationen” und “ausländischer Einflussnahme” dienen. Auf gut Deutsch gesagt: Informationen, Nachrichten und Meinungen, die nicht den Narrativen der Brüsseler Eurokraten entsprechen, sollen zensiert werden. So wie es schon derzeit immer wieder versucht wird.

Das CERV-Programm steht nämlich immer wieder in der Kritik, vor allem jene Organisationen zu fördern, die die weitere Zentralisierung der EU vorantreiben wollen. Die neue NGO-Förderagenda, ab dem 1. Januar 2028 unter dem Dach von AgoraEU vereint, dürfte damit weitermachen. EU-Propaganda, bezahlt von der EU, aber verbreitet durch angeblich “neutrale” NGOs.

Die USA streben nach Grönland – während das Streben nach Vorherrschaft beschleunigt wird

Brian Berletic

Alles unter dem Deckmantel der „Friedenssuche“ in einem Stellvertreterkrieg, den die USA selbst inszeniert haben und den sie de facto gegen Russland führen – lediglich über ihre ukrainischen Stellvertreter.

Die USA streben nach Grönland – während das Streben nach Vorherrschaft beschleunigt wird

Die USA bereiten weiterhin den Boden für eine umfassendere und gefährlichere Eskalation – sowohl durch die Ausweitung einer entstehenden globalen Seeblockade gegen russische, iranische und sogar chinesische Seeschifffahrt als auch durch die Vorbereitung Europas darauf, sich selbst in Washingtons Stellvertreterkrieg einzubringen, während die militärische Kampffähigkeit der Ukraine zusammenbricht.

Das anhaltende (und nun erneuerte) Interesse der USA, Grönland von Dänemark zu übernehmen, dient der Erreichung beider Ziele.

Eine neue Basis für einen ausgeweiteten Stellvertreterkrieg mit Russland

Bestehende US-Militärbasen in Grönland liegen näher an Moskau als jede andere US-Militärbasis außerhalb des europäischen Festlands (einschließlich der Türkei) und des Vereinigten Königreichs.

Sollten die offenen US-Pläne, Europa dazu zu bringen, die Unterstützung für die Ukraine zu „verdoppeln“ – einschließlich der Ausweitung der militärisch-industriellen Produktion und der Waffenlieferungen an die Ukraine sowie der Vorbereitung „europäischer und nicht-europäischer Truppen“, tatsächlich in die Ukraine einzumarschieren – im Rahmen einer von den USA geführten „Arbeitsteilung“ umgesetzt werden, würden US-Militäreinrichtungen auf dem europäischen Festland und im Vereinigten Königreich Gefahr laufen, die USA selbst in einen daraus resultierenden russisch-europäischen Konflikt hineinzuziehen.

Die Übernahme Grönlands durch die USA ermöglicht es den USA nicht nur, ihre Seeblockade auszuweiten und die Nordostpassage ins Visier zu nehmen, sondern erlaubt es ihnen auch, ihre „Arbeitsteilung“ in Europa im Rahmen ihres fortgesetzten Stellvertreterkriegs mit Russland aus relativ sicherer Entfernung vollständig umzusetzen.

Dies würde den Zweck dieser „Arbeitsteilung“ zunichtemachen. Daher erlaubt entweder eine Reduzierung der US-Militärpräsenz auf dem europäischen Festland und im Vereinigten Königreich oder die Verlagerung wesentlicher Operationen nach Grönland den USA, enge, aber technisch indirekte Unterstützung für europäische Streitkräfte zu leisten, die gegen Russland kämpfen – auf die gleiche Weise, wie die USA derzeit enge, aber technisch indirekte Unterstützung für die Ukraine leisten.

Grönland könnte als Operationsbasis für fortgesetzte und wesentliche US-ISR-Unterstützung (Aufklärung, Überwachung und Reconnaissance) dienen, ohne die weder die ukrainischen noch die europäischen Stellvertreter der USA effektiv kämpfen und Russland erfolgreich überdehnen könnten.

Da die USA außerhalb des größten Teils Europas operieren würden, könnten sie im Falle eines russisch-europäischen Konflikts den Anschein plausibler Abstreitbarkeit aufrechterhalten – ausreichend, um sowohl sich selbst als auch Russland die Möglichkeit zu geben, eine Eskalation zu einem direkten US-russischen Krieg zu vermeiden, eine Eskalation, die sowohl Washington als auch Moskau vermutlich vermeiden wollen.

Für die USA besteht der gesamte Zweck dieses Stellvertreterkriegs darin, dass ihre Stellvertreter die vollen Kosten des Konflikts tragen, während die USA die vollen Vorteile daraus ziehen. Für Moskau ist die Ausweitung des Ukraine-Konflikts zu einem europäisch-russischen Krieg mit US-Rückendeckung immer noch das kleinere Übel im Vergleich zu einem direkten US-europäisch-russischen Krieg.

Die USA bereiten eine globale Blockade vor

Seit Jahren veröffentlichen von US-Konzern- und Finanzinteressen finanzierte Denkfabriken politische Papiere, die Blockaden planen, um gleichrangige und beinahe gleichrangige Gegner zur Unterwerfung zu zwingen. An erster Stelle unter diesen Gegnern steht China.

Ein 2018 in der US Naval War College Review veröffentlichter Artikel mit dem Titel „A Maritime Oil Blockade Against China“ beschreibt nicht nur eine Strategie, China durch eine Seeblockade abzuschneiden, sondern untersucht auch alle möglichen Wege, auf denen China versuchen würde, eine solche Blockade zu umgehen, und schlägt Maßnahmen vor, um dies zu verhindern (die inzwischen umgesetzt wurden).

Chinas Belt-and-Road-Initiative (BRI) – ein Netzwerk von Landrouten, das es China ermöglicht, viele der wichtigsten maritimen Engpässe zu umgehen, die die USA durch jahrzehntelange militärische Expansion bedroht haben – wird als eines dieser möglichen Umgehungsmittel identifiziert. Das Papier schlägt vor, diese Routen anzugreifen und zu zerstören, wobei die Öl-Pipeline Myanmar–China als Beispiel dient.

Seit der Veröffentlichung des Papiers haben von den USA unterstützte Milizen tatsächlich begonnen, diese Pipeline physisch anzugreifen (und jüngst auch hier). Das Papier selbst legt nahe, dass die USA im Falle eines möglichen offenen US-chinesischen Konflikts selbst militärische Angriffe gegen solche Infrastruktur durchführen könnten.

Von den USA unterstützte Milizen haben auch chinesische BRI-Infrastruktur angegriffen, insbesondere in der südwestlichen pakistanischen Region Belutschistan, wo US-Politiker seit spätestens 2011 versuchen, BRI-Projekte zu beseitigen.

Das Papier von 2018 erwähnt auch Russland als wichtigen Partner Chinas, der eine lange Landgrenze teilt und bereits enorme Energiemengen nach China exportiert. Russland stellt eine erhebliche Herausforderung für US-Pläne dar, China durch maritime Blockaden zu strangulieren. Seit der Veröffentlichung des Papiers haben die USA ihren Stellvertreterkrieg gegen Russland selbst begonnen – und gezielt sowohl die russische Energieproduktion als auch russische Energieexporte ins Visier genommen.

Nominal „ukrainische“ maritime Drohnen haben begonnen, russische Energieexporte weit über das Schwarze Meer hinaus anzugreifen und haben inzwischen Angriffe im Mittelmeer, im Kaspischen Meer und sogar vor der Küste Westafrikas durchgeführt.

Die New York Times selbst räumte in einem Artikel vom März 2025 mit dem Titel „The Partnership: The Secret History of the War in Ukraine“ ein:

…die Biden-Regierung hatte genehmigt, den Ukrainern beim Entwickeln, Herstellen und Einsetzen einer entstehenden Flotte maritimer Drohnen zu helfen, um Russlands Schwarzmeerflotte anzugreifen. (Die Amerikaner gaben den Ukrainern einen frühen Prototyp, der ursprünglich dazu gedacht war, einen chinesischen Seeangriff auf Taiwan abzuwehren.) Zunächst durfte die Marine Punkte von Interesse für russische Kriegsschiffe knapp außerhalb der Hoheitsgewässer der Krim weitergeben. Im Oktober begann die CIA mit Spielraum für Aktionen innerhalb der Krim verdeckt, Drohnenangriffe auf den Hafen von Sewastopol zu unterstützen.

Die Implikation ist, dass die USA sowohl die maritimen Drohnen liefern, mit denen russische Schiffe angegriffen werden, als auch die Drohnenangriffe selbst durch tiefgehende CIA-Beteiligung unterstützen. Jüngere „ukrainische“ maritime Drohnenangriffe weit über das Schwarze Meer hinaus sind mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis US-Unterstützung, die nur durch Nutzung des globalen Netzes amerikanischer Militär- und Geheimdienststützpunkte möglich ist.

Diese Angriffe auf die russische Energieproduktion untergraben nicht nur Russlands eigene wirtschaftliche Stabilität, sondern erfüllen auch ein zentrales Ziel bei der Vorbereitung des Bodens für eine erfolgreiche maritime Blockade Chinas selbst – nämlich die Eliminierung oder starke Reduzierung der Fähigkeit Russlands, China im Falle einer von den USA verhängten Blockade Chinas zu unterstützen, in Verbindung mit Angriffen auf Chinas BRI-Infrastruktur.

Noch alarmierender sind Berichte, wonach die aktuelle und sich ausweitende verdeckte und offene Seeblockade der USA weltweit Schiffe ins Visier genommen hat, die nach China unterwegs waren – insbesondere vor der Küste Venezuelas in Lateinamerika.

Während die USA ihre verdeckten und offenen maritimen Beschlagnahmungen und Blockaden weltweit ausweiten, „verkorkt“ eine verstärkte US-Präsenz in Grönland im Wesentlichen die russisch-chinesische Nordostpassage – eine Seeroute, die die Beringstraße mit der Norwegischen See über arktische Gewässer verbindet und bisher für die USA und ihre Stellvertreter weitgehend außer Reichweite blieb.

Über bloße Kartenstudien und Spekulationen über US-Motive hinaus hat der derzeitige US-Außenminister Marco Rubio eingeräumt, dass die Kontrolle Grönlands direkt mit der Kontrolle von Schifffahrtsrouten in der Arktis zusammenhängt.

In einem im Januar 2025 auf der offiziellen Website des Außenministeriums veröffentlichten Interview erklärte Außenminister Rubio ausdrücklich:

„…der Arktische Kreis und die Arktisregion werden für Schifffahrtsrouten entscheidend werden, dafür, wie man einen Teil der Energie transportiert, die unter Präsident Trump produziert werden soll – diese Energien sind auf Schifffahrtsrouten angewiesen. Die Arktis verfügt über einige der wertvollsten Schifffahrtsrouten der Welt. Da ein Teil des Eises schmilzt, wird sie immer besser befahrbar. Wir müssen in der Lage sein, das zu verteidigen.

Wenn man also projiziert, was die Chinesen getan haben, ist es nur eine Frage der Zeit, denn sie sind keine arktische Macht. Sie haben keine arktische Präsenz, also müssen sie irgendwo einen Stützpunkt haben. Und es ist völlig realistisch zu glauben, dass die Chinesen irgendwann – vielleicht sogar kurzfristig – versuchen werden, in Grönland das zu tun, was sie am Panamakanal und an anderen Orten getan haben, nämlich Einrichtungen zu installieren, die ihnen Zugang zur Arktis verschaffen, unter dem Deckmantel eines chinesischen Unternehmens, die aber in Wirklichkeit einem doppelten Zweck dienen: In einem Moment des Konflikts könnten sie dort Kriegsschiffe stationieren und von dort aus operieren. Und das ist für die nationale Sicherheit der Welt und für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten völlig inakzeptabel.“

Während Außenminister Rubio versucht, US-Handlungen als Reaktion auf eine angebliche chinesische Bedrohung darzustellen, besteht der Zweck eindeutig darin, jede mögliche Alternative zu den maritimen Engpässen zu schließen, die die USA bereits durch ihre militärischen Kräfte im gesamten asiatisch-pazifischen Raum zu sperren bereit sind.

Die BBC zitierte in einem neueren Artikel US-Präsident Donald Trump, der ausdrücklich „chinesische und russische Schiffe als potenzielle Bedrohungen in den umliegenden Meeren“ erwähnte.

Während viele Theorien darüber kursieren, warum die USA Venezuela und Grönland ins Visier nehmen – meist mit dem Argument eines US-„Rückzugs“ aus der globalen Hegemonie –, zielen die USA in Wirklichkeit auf beide als Teil einer beschleunigten Einkreisung, Eindämmung und letztlich Vorherrschaft über Russland und China ab.

Venezuela ist nicht nur ein Faktor in einer wachsenden globalen Seeblockade, die die USA und ihre Stellvertreter schrittweise verhängen, sondern seine Ausschaltung durch militärisch erzwungenen Regimewechsel würde auch seine russischen, chinesischen und iranischen Verbündeten weiter isolieren.

Die Übernahme Grönlands durch die USA ermöglicht es den USA nicht nur, ihre Seeblockade auszuweiten und die Nordostpassage ins Visier zu nehmen, sondern auch, ihre „Arbeitsteilung“ in Europa im Rahmen ihres fortgesetzten Stellvertreterkriegs mit Russland aus relativ sicherer Entfernung vollständig umzusetzen.

Nur die Zeit wird zeigen, ob Russland, China und der Rest der aufstrebenden multipolaren Welt in der Lage sein werden, diesen beschleunigten US-Ambitionen entgegenzutreten oder ob sie durch unehrliche „Friedensabkommen“ und Täuschungsmanöver eines angeblichen „Rückzugs“ in die westliche Hemisphäre in die Irre geführt werden. Je früher diese US-Ambitionen offengelegt und gestoppt werden, desto eher können sie beendet werden – und desto geringer ist der Schaden, den sie der Welt zufügen können.

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Brian Berletic ist ein in Bangkok ansässiger geopolitischer Forscher und Autor.

30 Zahlen aus dem Jahr 2025, die fast zu verrückt sind, um wahr zu sein

Michael Snyder

2025 war wahrlich ein historisches Jahr. Egal, auf welcher Seite man steht – niemand kann leugnen, dass wir in den letzten 12 Monaten gewaltige politische Umwälzungen erlebt haben. Gleichzeitig verändert die KI-Revolution unser Leben auf eine Weise, die wir noch nicht einmal vollständig verstehen. Doch trotz all unserer fortschrittlichen Technologie können wir die endlose Flut an Naturkatastrophen, die uns 2025 getroffen hat, nicht aufhalten, und der Hunger breitet sich weiterhin auf der ganzen Welt aus. Natürlich war auch der Krieg ein zentrales Thema – vom Anfang bis zum Ende des Jahres. Die Menschheit war mit einer großen Krise nach der anderen konfrontiert, und die Menschen werden zunehmend wütender und frustrierter.

Unsere Welt verändert sich in einem absolut atemberaubenden Tempo. Wenn du schon immer in „interessanten“ Zeiten leben wolltest, dann hast du dir diesen Wunsch nun definitiv erfüllt. Im Folgenden findest du 30 Zahlen aus dem Jahr 2025, die fast zu verrückt sind, um wahr zu sein …

#1 Als das Jahr 1999 begann, ergab eine Gallup-Umfrage, dass 70 Prozent der Amerikaner mit der Entwicklung in den Vereinigten Staaten zufrieden waren. Ende 2025 sind nur noch 24 Prozent der Amerikaner mit der Lage im Land zufrieden.

#2 Im Jahr 1980 war es eine riesige Sache, dass die US-Staatsverschuldung eine Billion Dollar erreicht hatte. Heute hat sie die Marke von 38 Billionen Dollar überschritten – und ein Ende ist scheinbar nicht in Sicht.

#3 Weltweit hat die Gesamtverschuldung inzwischen eine kaum vorstellbare Summe von 337 Billionen Dollar erreicht.

#4 Im Jahr 2025 waren mehr als die Hälfte aller Staaten auf der Erde entweder direkt in militärische Konflikte verwickelt oder finanzierten diese.

#5 Zu Beginn des Jahres 2025 konntest du eine Unze Silber für etwa 30 Dollar kaufen. Am Ende von 2025 kostet eine Unze Silber mehr als 70 Dollar.

#6 Krypto-Investoren verloren allein im Monat November rund 800 Milliarden Dollar.

#7 Nach all dieser Zeit behauptet das Justizministerium, es habe gerade erst „eine weitere Million“ Epstein-Dokumente „entdeckt“.

#8 Im Jahr 2025 entwickelten Forscher in den Vereinigten Staaten und Südkorea eine Variante der Vogelgrippe, die bei Säugetieren eine Todesrate von 100 Prozent aufweist.

#9 Laut der neuesten National Customer Rage Survey geben 77 Prozent der US-Verbraucher an, in den letzten 12 Monaten ein Problem mit einem Produkt oder einer Dienstleistung gehabt zu haben. Das ist ein völlig neuer Rekordwert.

#10 Anfang dieses Jahres erlebten wir innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen insgesamt 494 Erdbeben der Stärke 5,0 oder höher. Das waren etwa viermal so viele Erdbeben dieser Stärke, wie wir normalerweise in einem typischen Monat erleben.

#11 Weltweit verursachten Naturkatastrophen im Jahr 2025 wirtschaftliche Schäden in Höhe von insgesamt 120 Milliarden Dollar.

#12 Die Zahl der Amerikaner, die unter Ernährungsunsicherheit leiden, hat sich seit 2021 nahezu verdoppelt.

#13 Die Vereinten Nationen warnen, dass inzwischen fast 10 Prozent der gesamten Weltbevölkerung jede Nacht hungrig ins Bett gehen.

#14 Derzeit studieren rund 1,2 Millionen ausländische Studenten an Colleges und Universitäten in den Vereinigten Staaten. Wie viele US-Studenten wurde der Studienplatz verwehrt, um an den besten Schulen Platz für diese Studenten zu schaffen?

#15 Im Jahr 2019 konntest du bei McDonald’s einen Cheeseburger für einen Dollar bekommen. Heute liegt der durchschnittliche Preis für einen Cheeseburger bei McDonald’s bei 3,15 Dollar.

#16 Seit 2019 hat sich das jährliche Einkommen, das nötig ist, um sich ein Haus zum Medianpreis in ländlichen US-Countys leisten zu können, mehr als verdoppelt.

#17 Laut einer von der PNC Bank durchgeführten Umfrage leben inzwischen 67 Prozent der US-Arbeitnehmer von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck.

#18 Investopedia hat ermittelt, dass es inzwischen etwa 5 Millionen Dollar kostet, den „American Dream“ im Laufe eines Lebens zu leben.

#19 Eine Studie ergab, dass etwa 42 Prozent der Amerikaner aus der Generation Z mit „Angststörungen, Depressionen, ADHS, PTSD“ oder einer anderen psychischen Erkrankung diagnostiziert wurden.

#20 Eine aktuelle Umfrage zeigte, dass 70 Prozent der US-Erwachsenen derzeit mindestens ein verschreibungspflichtiges Medikament einnehmen, und fast ein Viertel der US-Erwachsenen nimmt derzeit mindestens vier verschreibungspflichtige Medikamente ein.

#21 Laut CDC stirbt in den Vereinigten Staaten alle 11 Minuten ein Mensch durch Suizid.

#22 Etwa 20 Prozent der High-School-Schüler in den Vereinigten Staaten hatten bereits eine Beziehung zu einem KI-Chatbot.

#23 Eine aktuelle Umfrage ergab, dass fast zwei Drittel aller Kirchenleiter, die Predigten vorbereiten, „KI-Werkzeuge im Prozess der Predigtvorbereitung verwenden“.

#24 Weit über 50 Prozent der Weltbevölkerung leben in einem Land, in dem Christen gewaltsam verfolgt werden.

#25 US-Landwirte stehen vor dem schlimmsten wirtschaftlichen Abschwung, den sie seit mindestens 50 Jahren erlebt haben.

#26 Die Größe der US-Rinderherde ist auf den niedrigsten Stand seit etwa 75 Jahren gesunken.

#27 Laut Challenger, Gray & Christmas haben US-Arbeitgeber im Jahr 2025 insgesamt fast 1,2 Millionen Stellenstreichungen angekündigt.

#28 Das McKinsey Global Institute warnt, dass etwa 40 Prozent aller US-Arbeitsplätze potenziell durch KI ersetzt werden könnten.

#29 In mehr als 50 Prozent der Staaten auf der ganzen Welt liegt die Gesamtfruchtbarkeitsrate inzwischen unter dem Reproduktionsniveau.

#30 Eine aktuelle YouGov-Umfrage ergab, dass fast die Hälfte der US-Bevölkerung glaubt, dass innerhalb der nächsten 10 Jahre ein Atomkrieg wahrscheinlich ist.

Das Tempo der globalen Ereignisse hat sich im vergangenen Jahr erheblich beschleunigt.

Es fühlt sich wirklich so an, als würden wir auf eine Art Höhepunkt zusteuern.

Wir leben in einer Zeit eines „perfekten Sturms“, und wir werden immer wieder von einer Krise nach der anderen getroffen.

Infolgedessen ist ein großer Teil der Bevölkerung gegenüber all dem abgestumpft.

Noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit waren wir einer derart massiven emotionalen Überlastung ausgesetzt.

Wenn man emotional in so viele Richtungen gleichzeitig gezogen wird, kann es sehr leicht sein, der Versuchung nachzugeben, einfach abzustumpfen.

Doch ich möchte meine Leser ermutigen, genau das nicht zu tun.

Gerade in den dunkelsten Zeiten wird Licht am dringendsten gebraucht.

Wenn es im Jahr 2026 noch dunkler wird, entscheide dich dafür, ein Licht für die Menschen um dich herum zu sein.

Die gesamte Menschheitsgeschichte hat auf diesen Zeitpunkt hingearbeitet, und wir dürfen jetzt dabei sein.

Es gibt keinen Ort, an dem ich lieber wäre als genau hier, und es gibt keine andere Zeit, in der ich lieber gelebt hätte als jetzt.

Lass dich von all dem Chaos, das um uns herum geschieht, nicht herunterziehen.

Du wurdest für eine Zeit wie diese geboren – und jetzt ist der Moment gekommen, alles zu werden, wozu du geschaffen wurdest.

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Wirtschaftliche Entwicklung schützt am besten vor dem Klimawandel

Wirtschaftliche Entwicklung schützt am besten vor dem Klimawandel

Wirtschaftliche Entwicklung schützt am besten vor dem Klimawandel

Die Zahl der Todesopfer wegen klimabedingter Katastrophen hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Denn die Menschen können sich immer besser gegen Stürme, Hochwasser und Dürren wappnen. Der wichtigste Treiber dieser erfreulichen Entwicklung ist Wohlstand.

Von Peter Panther

Zwar liegen die definitiven Zahlen noch nicht vor, aber 2025 könnte das Jahr mit den bisher wenigsten Klimatoten gewesen sein. Zumindest bis zur Jahreshälfte ging der Trend in diese Richtung: Laut einem Bericht von Aon, einem internationalen Unternehmen für Versicherungsberatung, kamen im ersten Halbjahr 2025 weltweit 7700 Menschen wegen Naturkatastrophen ums Leben – so wenige wie noch nie. Zu den erfassten Katastrophen zählen insbesondere Stürme, Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürren und Brände – also alles Ereignisse, die oft in Verbindung mit dem Klimawandel gebracht werden.

Die Meldung über die rekordtiefen Zahlen liegt im Trend. Bereits 2024 forderten Naturkatastrophen gemäss dem Bericht «Climate and Catastrophe Insight 2025» von Aon «nur» 18’100 Todesopfer. Diese Zahl lag weit unter dem Schnitt des 21. Jahrhunderts mit 72’400 Toten pro Jahr.

Die Apologeten der Klimakrise wollen zwar weismachen, die Erderwärmung führe zu immer häufigeren und heftigeren Unwetterkatastrophen und darum auch zu mehr Klimatoten. «Klimawandel tötet. Er tötet.» So beschwor etwa der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez im letzten September das angebliche Unheil.  Derweil warnte die ehemalige EU-Kommissarin Stella Kyriakides 2024, der Klimawandel würde zwischen 2030 und 2050 weltweit zu zusätzlichen 250’000 Todesfällen pro Jahr führen.

Unwetter-Sterblichkeit ging um 99 Prozent zurück

Die Tendenz geht allerdings klar in die entgegengesetzte Richtung: Laut einem Bericht der Uno ist die Zahl der Todesopfer wegen Naturkatastrophen in der Zeit von 2014 bis 2023 gegenüber dem vorangegangenen Jahrzehnt um 36 Prozent zurückgegangen. Berücksichtigt man das Bevölkerungswachstum während dieser Zeit, hat sich das Risiko, wegen einer Naturkatastrophe ums Leben zu kommen, sogar mehr als halbiert. Konkret ist die Katastrophen-Sterblichkeit innerhalb dieser zehn Jahre von 1,61 auf 0,79 jährliche Todesfälle pro 100’000 Menschen zurückgegangen.

Langfristig gesehen ist die positive Entwicklung noch viel eindrücklicher: Gemäss den Zahlen der Internationalen Disaster Datenbank EM-Dat in Belgien hat die Zahl der Todesopfer wegen klimabedingter Katastrophen seit den 1920er-Jahren bis zu den 2010er-Jahren um unglaubliche 96 Prozent abgenommen. Weil sich die Zahl der Erdbewohner während diesen 90 Jahren ungefähr vervierfacht hat, ist das Risiko, wegen Unwettern ums Leben zu kommen, sogar um 99 Prozent zurückgegangen. Mit anderen Worten: Heute stirbt verglichen mit früher praktisch niemand mehr wegen eines Sturm, eines Hochwassers oder einer Dürre.

Den Grund für diesen erfreulichen Trend muss man nicht lange suchen: Die Menschen können sich immer besser vor Unwetterereignissen schützen. Sie haben auch gelernt, Feuerkatastrophen zu verhindern. Konkret verfügen sie zum Beispiel über stabilere Bauten und wirkungsvolle Dämme. Präzise Wettervorhersagen sowie neue Tools wie Warn-Apps kündigen ein mögliches Unheil jeweils rechtzeitig im Voraus an. Passiert doch einmal etwas, stehen leistungsfähige Rettungsdienste sowie gut ausgerüstete Spitäler bereit. Auch verbesserte Prävention spielt eine Rolle, etwa bei der Vorbeugung gesundheitlicher Probleme vor allem wegen Kälte aber auch Hitze.

Wirtschaftlich unterentwickelte Nationen leiden mehr

Sicher spielt die technologische Entwicklung eine zentrale Rolle beim verbesserten Schutz vor klimabedingten Extremereignissen. Leisten kann man sich all diese Vorsorge- und Nothilfemassnahmen aber nur, wenn man über genügend finanzielle Ressourcen verfügt. Gesellschaften oder Nationen, die wirtschaftlich unterentwickelt sind, leiden entsprechend mehr.

So forderte der Hurrikan Katrina 2005 in den USA rund 1800 Todesopfer. Drei Jahre später führte der Zyklon Nargis in Myanmar jedoch zu über 138’000 Toten, obwohl dieser Sturm etwas schwächer als Katrina war. Aber in den USA war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) rund 60 mal höher als in Myanmar. Darum konnten sich die Amerikaner dank einer deutlich robusteren Infrastruktur und guten Warnsystemen viel besser vor den Folgen des Sturmes schützen.

Forscher belegen den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Wohlstand und effizientem Katastrophenschutz immer wieder. So war 2015 eine Publikation der EU-Plattform Climate ADAPT insgesamt 6873 Naturkatastrophen in den Jahren von 1994 und 2013 nachgegangen. Das Resultat: «Im Durchschnitt starben pro Katastrophe mehr als dreimal so viele Menschen in Ländern mit niedrigem Einkommen wie in Ländern mit hohem Einkommen.»

91 Prozent der Todesfälle wegen Naturkatastrophen in Entwicklungsländern

2016 war in einem Bericht des UN-Büros für Katastrophenvorsorge (UNDRR) zu lesen, dass in den 20 vorangegangenen Jahren 1,35 Millionen Menschen wegen Naturkatastrophen ums Leben gekommen waren – knapp die Hälfte davon wegen wetter- und klimabedingter Gefahren. Das UNDRR hielt fest: «Die überwältigende Mehrheit dieser Todesfälle ereignete sich in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.»

Ebenso kam 2021 eine Erhebung der Weltmeteorologie-Organisation (WMO) zum Ergebnis, dass über 91 Prozent der Todesfälle wegen Naturkatastrophen in den vorangegangenen 50 Jahren in Entwicklungsländern zu beklagen waren. 2023 errechneten zudem schwedische Forscher in einer Studie im Fachblatt «Nature», dass die Sterberate wegen Überschwemmungen zwischen 1990 und 2018 in Ländern mit hohem Bruttoinlandsprodukt (BIP) 22-mal tiefer als in Ländern mit niedrigem BIP lag.

Es ist von daher offensichtlich: Wer die Zahl der Klimatoten weiter senken will, muss dafür sorgen, dass sich arme Länder wirtschaftlich möglichst gut entwickeln können. Dazu ein eindrückliches Beispiel: 1970 starben in Bangladesch zwischen 300’000 und 500’000 Menschen wegen des Zyklons Bhola. 2020 forderte der Zyklin Amphan mit vergleichbarer Stärke im selben Land aber nur 26 Todesopfer. Bangladesh war inzwischen viel reicher geworden und hatte unter anderem ein leistungsfähiges Frühwarnsystem gegen Stürme eingerichtet.

Der sogenannte Klimaschutz bringt am Ende mehr Klimatote

Wohlstand bietet eindeutig den besten Schutz vor klimabedingten Katastrophen. Ob Unwetter im Zuge der Erderwärmung allenfalls etwas häufiger und stärker werden, ist jedoch von untergeordneter Bedeutung. Wirtschaftliche Entwicklung ist aber nur möglich, wenn ausreichend kostengünstige Energie bereitsteht. Ein rascher Ausstieg aus fossilen Brennstoffen würde aber viele Länder um ihre Entwicklungschancen bringen. Das Ergebnis eines solchen «Klimaschutzes» wären am Ende mehr statt weniger Klimatote.

 

Der Beitrag Wirtschaftliche Entwicklung schützt am besten vor dem Klimawandel erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.