Kategorie: Nachrichten
Sucht Donald Trump nach einem Ausweg?
Larry C. Johnson
Der israelisch-amerikanische Bombenangriff am Samstag traf Ayatollah Khamenei, als er sich Berichten zufolge mit hochrangigen iranischen Militärs traf. War der israelische Treffer ein glücklicher Zufall oder eine gezielte Falle? Hatten die USA Khamenei zu einem Treffen eingeladen, um einen US-Vorschlag im Vorfeld des für Montag geplanten – und nun abgesagten – Treffens in Genf zu besprechen?
Was auch immer diese hochrangigen iranischen Vertreter zusammengeführt hat, es war ein Pyrrhussieg für den Westen und seine zionistischen Drahtzieher. Die Tötung Khameneis hat die iranischen Gegner der Islamischen Republik nicht dazu inspiriert, die Straßen Teherans zu füllen und den Sturz der Mullahs zu fordern. Nein, der Anschlag hat das iranische Volk dazu gebracht, die Herrschaft der Mullahs vorbehaltlos zu akzeptieren.
Hört man Donald Trumps öffentlichen Äußerungen zu, so behauptet er maßlose Dinge über angebliche militärische Erfolge der USA bei der Tötung von Iranern. Neue Berichte deuten jedoch darauf hin, dass Trump in Panik geraten ist und nach einem Weg sucht, den Sieg zu verkünden und den Krieg zu beenden. Nach den jüngsten US-israelischen Militärschlägen auf iranische Ziele (einschließlich der mutmaßlichen Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei Ende Februar 2026) bat Donald Trump Italien um Vermittlung oder um die Funktion als Vermittler für einen sofortigen Waffenstillstand mit dem Iran.
Laut übereinstimmenden Medienberichten schlugen US-Beamte über italienische Vermittlung (vermutlich unter Beteiligung der Regierung von Premierministerin Giorgia Meloni oder entsprechender Kanäle) einen raschen Waffenstillstand vor, um die Spannungen abzubauen und möglicherweise zu Verhandlungen zurückzukehren. Dies wurde als Versuch dargestellt, die Militäroperation nach dem Erreichen wichtiger Ziele (z. B. Schwächung der Führung und der Fähigkeiten) durch erste Angriffe schnell zu beenden.
Netter Versuch, Donald… Du hast jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Der Iran hat den USA gesagt, sie sollen sich verpissen. Die US-amerikanisch-israelische Ermordung von Ayatollah Khomeini war für den Iran der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Meiner Meinung nach haben sie keinerlei Interesse an einem Waffenstillstand. Die Iraner wissen, dass sie in einer stärkeren Position sind, um den USA und Israel knappe Waffensysteme abzunehmen und die USA zu einem demütigenden Rückzug zu zwingen.
Wenn die USA tatsächlich kurz vor einer entscheidenden Niederlage Irans stünden, die einen Regimewechsel in Teheran zur Folge hätte, glauben Sie, dass Donald Trump auch nur im Entferntesten an einen Waffenstillstand und eine Wiederaufnahme von Verhandlungen denken würde? Wohl kaum. Trump hat einen schweren strategischen Fehler begangen, indem er sich Israel angeschlossen und versucht hat, einen Regimewechsel zu erzwingen, indem er Irans spirituellen Führer und über 100 Schulmädchen töten ließ.
Obwohl der Iran erhebliche Verluste erleidet, fügt er Israel und den USA ebenso großen, wenn nicht sogar größeren Schaden zu. Neben der Zerstörung der US-Militärinfrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait, Bahrain und Saudi-Arabien wird die iranische Blockade der Straße von Hormus der westlichen Finanzordnung erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen. Ich bin überzeugt, dass der Iran über ein enormes Arsenal an ballistischen Raketen und Marschflugkörpern verfügt und mindestens zwei Monate lang einen Abnutzungskrieg gegen Israel und die USA führen kann. Deshalb versucht Trump nun verzweifelt, einen Waffenstillstand zu erreichen und die Situation zu beruhigen. Doch der Iran lehnt dies entschieden ab.
Ich glaube, dass die USA und Israel bis zum 15. März – zumindest hinter vorgehaltener Hand – um ein Ende der iranischen Raketenangriffe bitten werden. Mit Khameneis Tod ist ein gemäßigter Führer aus der iranischen Befehlskette verschwunden. Das Abkommen, das die iranischen Behörden am 25. Juni 2025 zur Beendigung der Raketenangriffe auf Israel schlossen, hatte den Segen des Ayatollahs. Viele in der Führung der Revolutionsgarden lehnten diese Entscheidung zwar ab, folgten aber Khameneis Anweisung. Nun haben sie Recht behalten. Die USA sind kein vertrauenswürdiger und verlässlicher Verhandlungspartner. Ich glaube, der Krieg wird erst enden, wenn Israel zustimmt, seine Truppen aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland abzuziehen. Andernfalls wird der Iran Israels wirtschaftliche, wissenschaftliche und militärische Infrastruktur weiterhin massiv angreifen und zerstören. Und noch etwas: Alle Wirtschaftssanktionen gegen den Iran müssen aufgehoben werden.
Trumps Wahlversprechen von 2024 zur Sicherung des Friedens werden ihn den Rest seiner Amtszeit verfolgen… Viele seiner MAGA-Anhänger werden ihm seinen Verrat nicht verzeihen. Während seines Präsidentschaftswahlkampfs 2024 betonte Donald Trump wiederholt seine Ablehnung von „endlosen Kriegen“ (auch „ewige Kriege“ oder „nie endende Kriege“ genannt) und positionierte sich als der Kandidat, der neue militärische Verwicklungen im Ausland vermeiden und sich stattdessen auf die Prioritäten von „America First“ und Frieden durch Stärke konzentrieren würde.
Im Wahlkampf 2024 stellte sich Trump immer wieder seiner demokratischen Konkurrentin Kamala Harris gegenüber und bezeichnete sie als „Kandidatin der endlosen Kriege“, während er sich selbst als „Kandidat des Friedens“ inszenierte. Er rühmte sich, in seiner ersten Amtszeit „der erste Präsident der Neuzeit gewesen zu sein, der keinen neuen Krieg begonnen hat“ – eine Aussage, die er prominent auf dem Republikanischen Nationalkonvent (RNC) im Juli 2024 verwendete, wo er erklärte, seine Außenpolitik werde „der Welt Stabilität bringen“. Bei verschiedenen Wahlkampfveranstaltungen (z. B. im Vorfeld der Vorwahlen in Iowa im Januar 2024) versprach er, „diese törichten, sinnlosen Zeiten endloser Kriege endgültig hinter sich zu lassen“ und kritisierte frühere Regierungen für die langwierigen Konflikte, die die Ressourcen der USA erschöpften. Ein von ihm wiederholter, charakteristischer Satz lautete: „Ich werde keinen Krieg beginnen. Ich werde Kriege beenden.“ Dieser Satz tauchte in verschiedenen Kontexten auf, darunter in Siegesreden und Angriffen auf seine Gegner. In seiner Rede zum Wahlsieg im November 2024 bekräftigte er: „Ich werde keinen Krieg beginnen. Ich werde Kriege beenden“, und brachte dies mit der Umverteilung von Ressourcen hin zu innenpolitischen Problemen anstatt zu ausländischen Konflikten in Verbindung.
Trump hat all jene verraten, die – genau wie ich – seinen Lügen geglaubt haben. Er hat einen Krieg begonnen, den die USA nicht gewinnen können, und während die Leichen der in diesem sinnlosen, illegalen Krieg gefallenen Amerikaner in Dover, Delaware, eintreffen, wird Trumps Popularität rapide sinken. Ich bin fest davon überzeugt, dass er noch vor Ablauf seiner Amtszeit angeklagt und verurteilt wird. Er wird niemandem außer sich selbst die Schuld geben können. Er hätte ein Abkommen mit dem Iran aushandeln können, das garantiert hätte, dass der Iran keine Atomwaffen erwirbt. Stattdessen hat er sich für den Krieg entschieden und wird diese schwere Last für den Rest seiner jämmerlichen Amtszeit mit sich herumtragen.
Epstein war Israels Geheimdienst-Asset – „Es gibt direkte Beweise“: Sicherheitsexperte Gavin de Becker
De Becker beschreibt Epstein nicht als einsamen Finanzier/Sexualstraftäter, sondern als bewusst geschaffene „Konstruktion“
Ein eindringlicher und provokanter Austausch aus einer aktuellen Episode des Podcasts „The Diary of a CEO“ mit Moderator Steven Bartlett und dem Gast Gavin de Becker, einem renommierten Sicherheitsexperten, Spezialisten für Gewaltprävention und Berater hochrangiger Persönlichkeiten (unter anderem mit früherer Tätigkeit im Schutz von Jeff Bezos und verschiedenen Staats- und Regierungschefs).
Im folgenden Ausschnitt behauptet de Becker, dass Jeffrey Epstein als Geheimdienst-Asset für einen Verbündeten der USA fungierte – er nennt ausdrücklich Israel – und erklärt, es gebe „direkte Beweise“ dafür, auch wenn er sie in diesem Moment nicht offenlege; er fügt hinzu, er könne 40 Minuten lang darüber sprechen.
Direkt zum Video mit deutschen Untertiteln:
Dies steht im Einklang mit seit Langem bestehenden Spekulationen und Behauptungen in bestimmten Geheimdienst- und Investigativkreisen, wonach Epsteins Aktivitäten (darunter Erpressung, Zugang zu Eliten und unerklärter Reichtum) Verbindungen zu ausländischen Geheimdiensten gehabt hätten, insbesondere zum israelischen Mossad, häufig in Verbindung gebracht mit Ghislaine Maxwells Vater, Robert Maxwell (einer als mit dem Mossad verbunden geltenden Figur).
Ähnliche Einschätzungen wurden in weiteren Interviews desselben Podcasts geäußert, etwa von dem ehemaligen CIA-Offizier John Kiriakou, der sich überzeugt zeigte, dass Epstein für die Israelis gearbeitet und dabei Erpressungsmethoden eingesetzt habe.
De Becker beschreibt Epstein nicht als isolierten Finanzier oder Sexualstraftäter, sondern als gezielte „Konstruktion“ (was auf eine konzipierte Operation zur Erlangung von Einfluss oder kompromittierendem Material hindeutet).
Es gibt keine offizielle Bestätigung seitens der US-amerikanischen oder israelischen Regierung für solche Behauptungen, und die Mainstream-Berichterstattung behandelt sie häufig als unbewiesene Anschuldigungen oder Verschwörungstheorien, wenngleich Gerichtsunterlagen, Epsteins Vergleichsvereinbarungen (mit ungenannten Mitverschwörern) und veröffentlichte Akten die Debatte weiter anheizen.
Die vollständige Episode befasst sich zudem mit Überwachungswerkzeugen wie der Pegasus-Spyware, dem Verlust von Privatsphäre, Intuition bzw. der „Gabe der Angst“ sowie dem Schutz von Eliten – was diesen Epstein-Abschnitt besonders brisant macht.
Das Video ist mittels KI deutsch vertont.
Pulverfass Nahost: Markus Frohnmaier (AfD) mahnt Politik im deutschen Interesse an – Neue Migrationswelle droht

Vor dem Hintergrund der eskalierenden Lage im Nahen Osten muss die Bundesregierung aus Sicht der AfD jetzt alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um möglichen Terroranschlägen in Deutschland vorzubeugen und sicherzustellen, dass es nicht erneut zu einer unkontrollierten Migration nach Deutschland kommt. Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, mahnt zugleich eine realistische Politik im deutschen Interesse an.
Frohnmaier erklärte in Berlin: „Der Iran war über Jahrzehnte der zentrale destabilisierende Faktor in der Region. Teheran hat Terrorstrukturen aufgebaut und finanziert, Stellvertreterkriege angeheizt und damit Konflikte befeuert, die bis nach Deutschland wirken: Durch islamistische Netzwerke und Finanzströme, Sicherheitsrisiken und Migrationsbewegungen. Die Trump-Administration hat hier mit chirurgischer Präzision und klarer Zielorientierung gehandelt, mit einem begrenzten Vorgehen, das auf die Ausschaltung der sicherheitsrelevanten Schaltstellen des Regimes zielte.“
Gefahr eines Bürgerkrieges
Frohnmaier teilt die Erwartung, dass jetzt Deeskalation „die oberste Priorität“ haben müsse. Denn die Gefahr sei groß, dass eine weitere militärische Eskalation das Land in einen Bürgerkrieg stürzen könnte und die Spannungen in der gesamten Region weiter zunehmen.
Der AfD-Außenexperte betonte: „Wir verfolgen die aktuelle Entwicklung deshalb mit großer Sorge. Die Bundesregierung muss jetzt alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um möglichen Terroranschlägen in Deutschland vorzubeugen und sicherzustellen, dass es nicht erneut zu einer unkontrollierten Migration nach Deutschland kommt. Deutschlands erstes Interesse gilt dem Schutz unserer inneren Sicherheit, der Verhinderung von weiterem Terrorexport nach Deutschland und der konsequenten Abwehr neuer Migrationswellen.“
Mit dem neuen Status quo müsse jetzt pragmatisch umgegangen werden, forderte Frohnmaier und unterstrich: „Entscheidend ist, dass ein Flächenbrand in der Region verhindert wird. Die Amerikaner sind dabei unser wichtigster Partner.“ Dem iranischen Volk sei zu wünschen, dass es „die Kraft und die Weisheit findet, sich eine neue, stabile und friedliche politische Ordnung zu geben.“
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Glyphosatbelastung führt zu Krebs

Trump hat kürzlich Glyphosat zum kriegswichtigen Produkt erklärt. Gemeinsam mit weißen Phosphor. Die Öffentlichkeit ist sich mittlerweile der Gefahr von Glyphosat sehr bewusst, einem Umweltgift, vor dem Aktivisten seit Jahren warnen. Trotz der klaren Gefährdung und dem gerichtlich festgestellten Zusammenhang mit Krebs, wurde die Verwendung von Glyphosat in der EU nur eingeschränkt aber kürzlich seine […]
Der Beitrag Glyphosatbelastung führt zu Krebs erschien zuerst unter tkp.at.
London, Paris, Bruckneudorf: Kirchen im Schatten der Islamisierung
Die Islamisierung des Westens schreitet voran. Unsere Kirchen tragen bereits deutliche Spuren davon: In England ist erneut eine Kirche abgebrannt. Die Ursache der Feuersbrunst im Notre-Dame ist weiter „ungeklärt“. Und im Burgenland erfolgt der Neubau einer Kirche nun gleich im Stile einer Moschee …
Kommentar von Eric Angerer
Am Sonntagabend, den 22. Februar 2026, brach ein verheerendes Feuer in der methodistischen Kirche in Southall, Westlondon, aus. Etwa 70 Feuerwehrleute und 10 Löschzüge waren im Einsatz. Das Dach und die oberen Stockwerke der historischen Kirche stürzten ein.
„Vandalismus“ in Großbritannien
Die Ursache gilt selbstverständlich als ungeklärt. Der Kirchenbrand ist aber kein Einzelfall. Laut einer Statistik des Versicherers Ecclesiastical wurden schon zwischen 2017 und 2022 über 150 Kirchen in Großbritannien durch Brandstiftung beschädigt.
Auch im Jahr 2025 gab es einige Fälle. Die Bethany English Calvinistic Methodist Chapel in Port Talbot (Wales) wurde durch einen Brand beschädigt. Zwei „Teenager“ wurden unter dem Verdacht der Brandstiftung festgenommen. Ein Brand in einer Kirche in Great Barr im Juli wurde als Brandstiftung eingestuft, nachdem Jugendliche flüchtend gesehen wurden. Im Oktober zerstörte ein Feuer die Christ Apostolic Church in Glasgow, die zuvor renoviert worden war. Im Dezember wurde die historische, 182 Jahre alte Pollokshaws Parish Church in Glasgow durch einen Großbrand zerstört, wobei Teile des Gebäudes einstürzten.
Von Januar 2022 bis Dezember 2024 wurden in Großbritannien über 3.200 Fälle von Sachbeschädigung und Brandstiftung gegen Kirchen verzeichnet. Die meisten wurden von den Behörden als „Vandalismus“ eingestuft – und haben selbstverständlich nichts mit der zunehmenden Islamisierung des Landes zu tun.
Dschihad in Frankreich
In Frankreich ist 2019 die Kathedrale Notre-Dame völlig niedergebrannt. Die Brandursache gilt bis heute als ungeklärt. Unklar sei besonders, wieso sich das Feuer so schnell ausbreiten konnte.
Gleichzeitig häuften sich in Frankreich in den letzten Jahren die Angriffe auf Kirchen und sogar Geistliche. Die Zahl der Brandanschläge auf christliche Gotteshäuser stieg von 38 im Jahr 2023 auf 50 im Jahr 2024 – ein Zuwachs von rund 30 Prozent. 2023 gab es im Land etwa 1000 antichristliche Übergriffe. In etlichen Fällen zeigen die Täter dabei ihre Motivation ganz offen.
Ein Vorfall ereignete sich im März 2024 in Clermont d’Excideuil, wo 58 Gräber etwa mit folgenden Parolen besprüht waren: „Unterwerft euch Allah“, „Frankreich gehört schon Allah“. Das arabische Wort „Kufars“ („Ungläubige“) war über den Friedhof verteilt, die Kirchentür trug die Aufschrift „Ramadan Mubarak“.
Immer wieder werden in Frankreich auch Priester bedroht und angegriffen, in einigen Fällen sogar getötet. Im Juli 2016 etwa wurde der 86-jährige Priester Jacques Hamel während einer Morgenmesse in seiner Kirche in Saint-Étienne-du-Rouvray von zwei islamistischen Attentätern ermordet, die ihm die Kehle durchschnitten.
Im August 2021 wurde der 60-jährige Priester Olivier Maire im Département Vendée von einem aus Ruanda stammenden Mann getötet, der bereits im Verdacht stand, ein Jahr zuvor die Kathedrale von Nantes in Brand gesteckt zu haben.
Übergriffe in Österreich
Auch in Österreich haben in den letzten Jahren die Sachbeschädigungen an Kirchen und auch körperliche Angriffe zugenommen, wie die von Jan Ledóchowski geleitete „Meldestelle Christenschutz“ immer wieder aufzeigt. Die Übergriffe konzentrieren sich hauptsächlich auf Wien, wo es im Herbst 2025 eine Serie von Akten gab.
Im Burgenland geht die katholische Kirche jetzt offenbar einen anderen Weg. Der Neubau eines Kirchengebäudes in Bruckneudorf (Bezirk Neusiedl) wird architektonisch gleich im Stil einer Moschee gebaut – nämlich mit einer dominanten Kuppel.
Da kann man natürlich kritisieren, dass die katholische Kirche ihren Kurs der Anbiederung an den Islam damit noch weiter intensiviert. Aber dabei hat der Bau in diesem Stil doch auch große Vorteile.
Weitsichtige Architektur
Erstens werden so die Befindlichkeiten der sensiblen Islamgläubigen durch den Anblick einer Kirche nicht übermäßig gereizt, sondern durch das Moscheeartige beschwichtigt. So wird vielleicht keiner von ihnen gezwungen, seinem Unmut durch einen Vandalenakt Ausdruck zu verleihen.
Zweitens ist diese Architektur dukologisch nachhaltig. Denn wenn die demografische Entwicklung so weitergeht und die Kirche nicht mehr gebraucht wird, muss sie von den Muslimen nicht abgerissen und kann leichter in eine Moschee verwandelt werden. Eine Ersparnis von Ressourcen und CO2!
Weitsichtig gedacht von der burgenländischen Kirchenführung! Dann müssen islamische Eroberer nicht – wie 1528 in Ayodhya mit einem Hindu-Tempel – mühselig eine bestehende Einrichtung der unterworfenen Ungläubigen zerstören, bevor sie an der Stelle eine Moschee errichten. Sie können gleich – wie 1453 aus der Hagia Sophia in Konstantinopel, der wichtigsten Kirche der orthodoxen Christen – problemlos eine Moschee daraus machen.
Stürzt das Mullah-Regime? Die möglichen Szenarien des „Regime Changes“ im Iran
Donald Trump und Benjamin Netanyahu haben einen Regimewechsel im Iran ausgerufen. Doch wie realistisch ist das? Welche Varianten gibt es? Welche oppositionellen Kräfte könnten eine Rolle spielen?
von Eric Angerer
In den vergangenen Jahren waren Operationen zum „Regime Change“ in anderen Ländern meist sehr zweifelhaft, meist Unternehmungen der globalistischen Eliten, die in missliebigen Ländern durch Geheimdienste und dubiose „NGOs“ den Sturz von Regierungen betrieben-
Finanziert war das oft durch George Soros und andere globalistische Oligarchen – von Georgien über die Ukraine bis zu Weißrussland, mit wechselnden Erfolgen. Im arabischen Raum haben diese Kräfte etliche säkulare (autoritäre) Regime zu Fall gebracht, indem sie diverse Islamisten gepusht haben.
Ausgangssituation
Aktuell bezüglich des Iran sieht es anders aus. Die globalistischen Machtzirkel stehen, wie schon im Gaza-Krieg deutlich wurde, keineswegs hinter Israel und auch nicht hinter Trump. Und im Iran geht es um die Unterstützung einer säkularen, mehr oder weniger demokratischen Opposition gegen eine islamfaschistische Diktatur, die seit Jahrzehnten die Vernichtung des jüdischen Staates ankündigt.
Im Iran ist eine Mehrheit von wohl gut 70 Prozent der Bevölkerung gegen die Mullahs eingestellt. Das heißt aber nicht automatisch, dass das Regime stürzen wird. Eine Diktatur kann, wenn sie 20 Prozent der Bevölkerung und verlässliche Unterdrückungsstrukturen hinter sich hat und wenn die oppositionell gestimmte Mehrheit keine Organisationsstrukturen hat, ihre Herrschaft behaupten.
Bereits 2009, 2017/18 und 2019/20 gab es Demokratiebewegungen im Iran, die gewaltsam niedergeschlagen wurden, 2022 dann den sogenannten „Aufstand der Frauen“. Im Januar 2026 wurde dann der neuerlichen Massenbewegung gegen die Diktatur mit blutiger Repression begegnet, wobei wohl zehntausende Menschen massakriert wurden. Werden die aktuellen Auseinandersetzungen wieder so enden?
Im Vergleich zu den genannten Bewegungen und auch zum 12-Tage-Krieg im Juni 2025 ist die Situation nun deutlich verändert. Die USA und Israel setzen jetzt explizit auf einen „Regime Change“. Doch dieser Begriff kann sehr unterschiedliche Dinge bedeuten.
Die schlechteste Option
Die schlechteste Option wäre eine „venezolanische“ Variante in größerem Ausmaß. Die oberste Schicht des Regimes würde eliminiert werden, sein Apparat und seine militärischen Kapazitäten geschwächt. Figuren aus der zweiten Reihe würden übernehmen und zu einem „Deal“ mit Trump bereit sein, der den US-Bedingungen entspricht.
Die iranische Anreicherung von Uran würde, engmaschig kontrolliert, auf die für zivile Zwecke notwendigen 5 Prozent beschränkt (während sie sich aktuell bei 60 Prozent bewegen soll). Das Programm für massenhafte ballistische Raketen würde eingestampft. Die iranische Unterstützung für Terrorgruppen in der Region würde eingestellt.
Das wäre aus mehreren Gründen die schlechteste Option. Das bisherige islamfaschistische Regime mit den Pasdaran (= „Revolutionsgarden“), einer Art islamistischer SS, bliebe geschwächt an der Macht. Der Regimewechsel wäre nur ein Regierungswechsel, eine Auswechselung des Personals.
Nur allzu leicht kann sich das Regime nach einiger Zeit wieder festigen und seinen alten Kurs wieder aufnehmen. Das Problem für die Welt würde auf spätere Generationen verschoben, eine historische Chance verpasst.
Die mehrheitlich säkulare iranische Bevölkerung, die eine Hoffnung für eine nicht-islamistische Entwicklung der Region ist und der man Hoffnung für einen echten Regimechange gemacht hat, würde verraten. Allerdings hat Trump erst kürzlich die syrischen Kurden dem neuen Al-Kaida-Regime in Damaskus ans Messer geliefert und damit bewiesen, dass er zu einem Verrat an Verbündeten bereit ist.
Dass Trump am 1. März freudig verkündet hat, dass die Nachfolger des toten Ali Khamenei zu Gesprächen bereit seien, ist ein schlechtes Zeichen. Das muss aber noch nichts Entscheidendes bedeuten, denn die Israelis (und auch Teile der US-Administration) wollen sicherlich die einzigartige Chance nutzen und sich nicht mit einem schmutzigen Kompromiss zufriedengeben.
Einmalige historische Chance
Das islamfaschistische Regime der Mullahs stützt sich neben dem ideologischen Staatsapparat, dem Klerus, der Scharia und dem Justizapparat insbesondere auf die Pasdaran, die islamistische SS, mit etwa 200.000 bewaffneten Fanatikern. Sie werden von weiteren etwa 200.000 Mann der paramilitärischen Basidsch-Milizen unterstützt. Die Aufgabe der Pasdaran ist der Schutz der islamistischen Diktatur gegen alle aktuellen und potentiellen Feinde sowie die einschüchternde Präsenz und Kontrolle der Bevölkerung im Sinne des sittendiktatorischen Grundimperativs des Islam.
Wenn Regimechange nicht nur kosmetische Änderungen, sondern einen Systemwechsel bedeuten soll, muss die Macht der Pasdaran gebrochen, ihre Strukturen zerschlagen werden. Die Angriffe der Israelis haben bereits zahlreiche Führungskader der Pasdaran ausgeschaltet und die Angriffe auf ihre Einrichtungen gehen weiter.
Amir Avivi, israelischer General und Sprecher des „Israel Defense and Security Forum“ (IDSF), eines Zusammenschlusses von 34.000 Reserveoffizieren mit guten Verbindungen zu Armeeführung und Regierung, sagte in seinem aktuelle „Briefing“, dass man die iranischen Oppositionellen im Land nicht vorzeitig gefährden wolle und sie erst dann konkret zum Aufstand aufrufen werde, wenn die Pasdaran ausreichend geschwächt seien.
Da stellt sich die Frage, ob es sich bei einem Volksaufstand um eine diffuse, unorganisierte Masse handeln würde oder ob da Strukturen und politische Strömungen vorhanden sind. Aus welchen Kräften besteht die Opposition?
Die beiden vorherrschenden Exilgruppen sind einerseits die Schah-Anhänger und andererseits die sosogenanntenolksmudschahedin (oft abgekürzt als MEK), eine ursprünglich marxistisch-islamische Bewegung, die aber seit gut 20 Jahren eng mit den USA kooperiert.
Beide dürften im Land zwar einige Anhänger, aber nur geringe organisierte Strukturen besitzen. MEK und die Schah-Anhänger sind vermutlich beide zu schwach, um einen Volksaufstand anzuführen und ein neues politisches System zu etablieren.
Offensichtlich gibt es unabhängig von den Exilströmungen etliche lokale Oppositionsanführer, die klandestin agieren. Eben weil sie angesichts der blutigen Repression des Regimes sehr geheim agieren müssen, ist wenig über sie bekannt. Sie dürften kaum landesweit vernetzt sein.
Mossad-Strukturen
Aber es kommt noch ein Faktor hinzu. In den vergangenen Jahren entwickelten sich in der iranischen Bevölkerung, vor allem in der jungen Generation, erhebliche Sympathien für Israel – weil es ein modernes Land in der Region ist und der Erzfeind der Mullah-Diktatur. Sara Bazoobandi vom Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien sagte schon während des 12-Tage-Krieges im Juni: „Netanjahu ist aktuell der beliebteste Politiker Irans.“
Auf der Grundlage dieser Stimmung hat der israelische Geheimdienst Mossad in den vergangenen Jahren im Iran starke Strukturen aufgebaut. Während des 12-Tage-Krieges hatte der Mossad eine geheime Drohnenbasis direkt auf iranischem Boden in Betrieb. Von dort aus wurden Sprengstoffdrohnen auf Raketenstellungen nahe Teheran abgefeuert – eine Bedrohung sowohl für strategische als auch für zivile Ziele in Israel. Gleichzeitig schlugen Mossad-Agenten mit präzisionsgelenkten Raketen gegen Luftabwehrsysteme zu – und machten so den Luftraum frei für Israels Kampfjets.
Damals waren angeblich mehr als 50 Mossad-Teams gleichzeitig innerhalb des Iran aktiv – darunter auch iranische Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes. Ihre Mission: Die gezielte Zerstörung aller ballistischen Raketen der Pasdaran, die für Angriffe auf Israel vorbereitet wurden.
Zum Einsatz kamen Spike NLOS-Raketen – hochpräzise Panzerabwehrsysteme mit großer Reichweite. Parallel dazu schlug die israelische Luftwaffe rund um die Uhr gegen Raketenstellungen zu. Insgesamt sollen mehr 1.300 Iraner an der Operation „Rising Lion“ beteiligt gewesen sein – ein nie dagewesenes Ausmaß an interner Zusammenarbeit gegen das Regime.
Dort, wo es bei den Massenprotesten im Januar Angriffe auf Einrichtungen der Pasdaran gab, kann man davon ausgehen, dass der Mossad direkt oder durch die Bewaffnung beteiligt war. Natürlich ist es möglich, dass im Juni oder im Januar das eine oder andere Mossad-Team zerschlagen wurde oder sicherheitshalber zurückgezogen werden musste.
Dennoch kann man davon ausgehen, dass auch aktuell vor Ort einige Strukturen existieren, die aus Mossad-Kämpfern bestehen oder von ihnen angeleitet werden. Sie sind vermutlich auch mit den lokalen Widerstandsstrukturen vernetzt und warten auf den Einsatz, sobald – wie Avivi angekündigt hat – die Pasdaran ausreichend geschwächt sind.
Das Regime, die Armee und der Widerstand
Ein weiterer Faktor, der zu bedenken ist, ist die iranische Armee. Sie hat etwa 600.000 Mann unter Waffen, war bisher immer dem Regime gegenüber loyal, ist aber bei weitem nicht dermaßen ideologisch fanatisiert wie die Pasdaran und deren Milizen.
Die Armee besteht zu großen Teilen aus normalen Wehrpflichtigen, die sicherlich unter dem Eindruck der Stimmung der Mehrheit der Bevölkerung, ihrer Verwandten und Freunde, stehen. Wenn das Regime wankt, werden viele von ihnen kaum bereit sein, auf das eigene Volk zu schießen. Wenn dann etliche regimeloyale Figuren an der Armeespitze bereits eliminiert wurden, kann es auch im Militärapparat – unter dem Druck der Bevölkerung und der einfachen Soldaten – zu Brüchen kommen.
Zusätzlich hat der israelische Geheimdienst viele Strukturen und Institutionen des iranischen Regimes seit Jahren infiltriert. Wenn der Mossad nicht dumm ist, wird er insbesondere die Armee mit eigenen Leuten durchsetzt haben. Denn diese Offiziere können im geeigneten Moment gemeinsam mit den Widerstandsstrukturen im Volk den Aufstand unterstützen, die Reste der Pasdaran ausschalten und eine bewaffnete Macht zur Absicherung eines Systemwechsels darstellen. Und der Mossad ist vielleicht vieles, aber sicher nicht dumm.
Das ist eine Möglichkeit, aber keineswegs garantiert. Immerhin spielen für die weitere Entwicklung mehrere Faktoren eine Rolle. Einer davon ist, ob Israel und die USA ihre Kampagne zur Zerschlagung der Regimestrukturen konsequent fortsetzen.
Dann wird sich zeigen, wie stark die Strukturen der Islamfaschisten, ihre Kader und ihr Repressionsapparat beschädigt werden – und in der Folge ihre zweifellos noch vorhandene Basis in Teilen der Bevölkerung erodiert. Und dann wird sich zeigen, ob es den großen Teilen der iranischen Bevölkerung, die von den Islamisten längst genug haben, gelingt, sich zu organisieren, das angeschlagene Regime anzugreifen und alternative politische Strukturen aufzubauen.
Iran, Israel und die „Antiimperialisten“
Die Exilopposition mit ihrer schwachen Verankerung in der Bevölkerung vor Ort wird dazu nicht viel beitragen können. Es ist aber möglich und wünschenswert, dass Israel Vorbereitungen getroffen und bereits einen Plan in der Tasche hat.
„Antiimperialistische“ Helfer der Mullah-Diktatur empören sich darüber, dass israelische „Mossad-Agenten“ in der Bewegung die Fäden ziehen würden. Das ist heuchlerisch, denn es handelt sich in der Regel um dieselben Leute, die es völlig in Ordnung finden, wenn Katar, der Iran und die Türkei die propalästinensischen Demos im Westen und generell die Islamisierung Europa finanzieren und orchestrieren.
Ganz im Gegenteil wäre es höchst positiv, wenn Israel einen Regime Change im Iran nicht nur begrüßen, sondern aktiv betreiben würde – durch die fortgesetzte Zerstörung des iranischen Repressionsapparates, durch die Bewaffnung von Oppositionellen und die Infiltrierung der Armee.
Es ist zu hoffen, dass der Mossad unter all den säkularen, demokratischen und antiislamischen Iranern den Aufbau von Organisationsstrukturen unterstützt, die Widerstand leisten und eine Gegenmacht aufbauen können.
Um einem billigen Einwand zu entgegnen: Mit anderen von den USA betriebenen Regimewechseln wäre das kaum vergleichbar, denn in den anderen Ländern wurden säkulare Regime (teilweise mit Hilfe von Islamisten) geputscht, im Iran steht eine große Bevölkerungsmehrheit gegen die islamische Diktatur.
Ein Sturz des Mullah-Regimes in Teheran wäre ein Schlag gegen den islamischen Extremismus weltweit. Er könnte auch in Ländern wie Saudi-Arabien oder der Türkei, wo ebenfalls immer mehr junge Menschen vom islamistischen Regime von Recep Erdogan die Nase voll haben, die säkularen Kräfte ermutigen.
Der US-Stellvertreterkrieg gegen Russland: Wie geht es weiter?
Brian Berletic
Hinter den lauten Erklärungen, man strebe Frieden an, entfaltet sich eine weitaus umfassendere und härtere Strategie – eine, deren Folgen weit über die Ukraine hinausreichen.
Der US-Stellvertreterkrieg gegen Russland: Wie geht es weiter?
Trotz der Behauptungen der neuen Trump-Regierung Ende 2024 und Anfang 2025, sie wolle den anhaltenden Krieg in der Ukraine rasch beenden, haben die USA ihn stattdessen stetig eskaliert.
Heute räumen westliche Medien offen ein, dass anhaltende Langstreckendrohnenangriffe tief im russischen Staatsgebiet sowie maritime Drohnenangriffe auf russische Energieexporte von der US-Central Intelligence Agency (CIA) durchgeführt werden – während sich die USA weiterhin als eine Art „unparteiischer Vermittler“ des Konflikts inszenieren.
Darüber hinaus bereiten die USA nun ihre europäischen Stellvertreter auf eine direktere und gefährlichere Rolle in den Kämpfen innerhalb der Ukraine vor, indem staatliche Mittel von der Versorgung der europäischen Bevölkerung hin zu Militärausgaben umgeleitet werden, die gezielt auf Russland ausgerichtet sind.
Die USA versuchen, zentrale Partner der von Russland und China geführten multipolaren Welt so lange zu schwächen, bis nur noch Russland und China übrig bleiben.
Während die USA zwar selbst Angriffe auf die russische Energieproduktion innerhalb Russlands durchführen und maritime Drohnenangriffe auf Tanker mit russischer Energie außerhalb russischer Gewässer ausführen, positionieren sie Europa für eine aggressivere Rolle beim Abfangen, Entern und letztlich Blockieren der sogenannten „russischen Schattenflotte“.
Washingtons europäische Stellvertreter werden zudem zu einer direkten Intervention innerhalb der Ukraine gedrängt – um das wachsende Vakuum zu füllen, das eine schrittweise kollabierende Ukraine hinterlässt.
Selbst während die USA behaupten, sich von ihrem eigenen Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine distanzieren zu wollen, um andere geopolitische Ziele zu verfolgen, stehen diese Ziele in direktem Zusammenhang mit Russlands wichtigsten Partnern weltweit, darunter Venezuela und Kuba in Lateinamerika, Iran im Nahen Osten sowie China im asiatisch-pazifischen Raum.
Im Kern gilt: Unabhängig von der Rhetorik sind die USA weiterhin vollständig ihrem Stellvertreterkrieg gegen Russland verpflichtet – als nur ein Teil eines weit größeren Krieges, den sie gegen den aufstrebenden Multipolarismus selbst führen, alles im Rahmen der Aufrechterhaltung der US-Vormachtstellung weltweit.
US-Ziele in der Ukraine bleiben unverändert
Lange bevor Russland 2022 seine „Spezielle Militäroperation“ (SMO) in der Ukraine begann, hatten US-Strategiepapiere die Begründung dafür dargelegt, nicht nur die Ukraine zu kontrollieren, sondern sie als kriegführenden Stellvertreter gegen Russland zu nutzen, um es ähnlich zu überdehnen, wie die Sowjetunion vor ihrem Zusammenbruch am Ende des Kalten Krieges.
Das RAND-Corporation-Papier von 2019 mit dem Titel „Extending Russia: Competing from Advantageous Ground“ machte zwei wichtige und aufschlussreiche Eingeständnisse. Erstens, dass die fortgesetzte US-Unterstützung für die Ukraine, einschließlich der Lieferung tödlicher Waffen an ihr Militär (beginnend unter der ersten Trump-Regierung), gezielt erfolgte, um Russland zu provozieren – nicht um die Ukraine zu schützen.
Zweitens räumte das Papier ein, dass der daraus resultierende Konflikt wahrscheinlich zu „überproportional hohen ukrainischen Verlusten, territorialen Einbußen und Flüchtlingsströmen führen würde. Er könnte die Ukraine sogar in einen nachteiligen Frieden zwingen.“
Und genau das geschieht.
Das US-Ziel war damals wie heute nicht, dass die Ukraine (oder gar Europa) Russland jemals besiegt – sondern die Kosten für Russland so hoch wie möglich zu treiben als Teil einer weit größeren Strategie, die darauf abzielt, „Russland militärisch oder wirtschaftlich zu überdehnen oder das Regime an innen- und/oder außenpolitischem Prestige und Einfluss verlieren zu lassen.“
An anderer Stelle des Papiers, insbesondere in Bezug auf die Ukraine, wird der von den USA konstruierte Konflikt in Afghanistan, in den die Sowjetunion in den 1980er-Jahren hineingezogen wurde, als Vergleich herangezogen für das, was die USA heute zu replizieren versuchen.
Zu diesem Zweck führen die USA trotz der Kosten für nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa diesen Stellvertreterkrieg fort und zwingen Russland, enorme Mengen an militärischem Personal und Ausrüstung an der Front zu binden – so sehr, dass russische Verpflichtungen an anderen Orten, darunter in Syrien, zunächst untergraben wurden und schließlich 2024 zum vollständigen Zusammenbruch Syriens führten.
Während von den USA offen eingestandene CIA-Drohnenangriffe die russische Energieproduktion innerhalb Russlands sowie Energieexporte auf See weit jenseits russischer Grenzen ins Visier nehmen, zielen sie nicht nur darauf ab, Russlands wirtschaftliche und damit militärische Stärke zu untergraben – die Angriffe auf die russische Energieproduktion und -exporte sind auch Teil einer weit größeren Strategie zur Einkreisung und Eindämmung Chinas im asiatisch-pazifischen Raum.
Das Papier des US Naval War College Review von 2018 mit dem Titel „A Maritime Oil Blockade Against China“ empfahl nicht nur den Ausbau der US-Militärkapazitäten im asiatisch-pazifischen Raum zur Umsetzung einer „Fernblockade“ (Maßnahmen, die inzwischen umgesetzt wurden), sondern identifizierte sowohl Chinas Belt-and-Road-Initiative (BRI) als auch russische Energieexporte nach China als Hindernisse für ein vollständiges Abschneiden und wirtschaftliches Strangulieren Chinas.
Während das Papier „kinetische Maßnahmen“, einschließlich „Luftangriffen und Luftminenlegung“ durch die USA zur physischen Zerstörung der BRI empfahl, schlug es keine spezifischen militärischen Maßnahmen gegen russische Energieexporte nach China vor.
Doch seitdem spiegeln von der CIA organisierte Drohnenangriffe auf die russische Energieproduktion genau jene „kinetischen Maßnahmen“ wider, die im Papier gegen die BRI empfohlen wurden. Was die BRI selbst betrifft, so hat Washington – statt die Infrastruktur direkt anzugreifen – Militante, insbesondere in Myanmar und Pakistan, bewaffnet und unterstützt, um Projekte, Ingenieure und lokale Sicherheitskräfte in seinem Auftrag anzugreifen.
Was sich herausbildet, ist ein Mehrfrontenkrieg, den die USA gegen Russland, seine Verbündeten und vor allem gegen China führen.
Die Schwächung Russlands ist kein Ziel an sich, sondern ein Mittel zum Zweck.
Die Realität vor Ort in der Ukraine
Russland hat sein Militär sowohl vor als auch seit der politischen Übernahme der Ukraine durch die USA im Jahr 2014 und der Provokation der SMO 2022 rasch modernisiert und ausgebaut.
Seitdem ist es Russland gelungen, nicht nur jede einzelne europäische Nation oder die USA allein, sondern den gesamten kollektiven Westen in der Produktion von Panzern, Artilleriemunition, Marsch- und ballistischen Raketen, Drohnen, Luftabwehrsystemen und elektronischen Kriegsmitteln zu übertreffen – eine Leistung, die jahrelange Planung und Vorbereitung lange vor dem Beginn der SMO 2022 erforderte.
Es ist nahezu sicher, dass russische Militärplaner wussten, dass der Konflikt in der Ukraine (und anderswo) einen Abnutzungskrieg darstellen würde, und deshalb staatliche Unternehmen so organisierten, dass sie Produktion über Profite stellten – diametral entgegengesetzt zur westlichen Rüstungsindustrie.
Auf dem Schlachtfeld hat sich dies in einem Abnutzungskrieg manifestiert, der Russland trotz stetiger westlicher Eskalationen und Provokationen konstant begünstigt.
Westliche Analysten haben Russlands Fortschritte in der Ukraine regelmäßig heruntergespielt, indem sie territoriale Gewinne als einziges Kriterium heranzogen. In Wirklichkeit kann eine Frontlinie jahrelang stagnieren, bevor es zu einem plötzlichen und raschen Zusammenbruch der Kräfte auf der einen oder anderen Seite kommt.
Um den Erfolg in einem Abnutzungskrieg wirklich zu messen, müssten stattdessen Faktoren wie Rekrutierung und Ausbildung von Personal, militärisch-industrielle Produktion sowie Verlustzahlen berücksichtigt werden – Kennzahlen, die nicht in das US-Narrativ passen und daher entweder verfälscht oder gar nicht erwähnt werden.
Von Ende 2025 bis ins Jahr 2026 hinein stehen nach dem Zusammenbruch von Pokrowsk und Myrnohrad südlich des verbliebenen ukrainisch kontrollierten Donbass sowie angesichts stetiger russischer Vorstöße auf und um Lyman im Norden auch die ukrainisch kontrollierten Städte Slowjansk und Kramatorsk vor ähnlichen Störungen bei Truppenrotationen und Nachschublinien, wie sie Russland zuvor nutzte, um zahlreiche Städte im Donbass zu isolieren und einzunehmen.
Russische Kräfte werden weiterhin entlang der gesamten Front Druck ausüben, während sie Drohnenoperatoren, Artillerie und andere Waffensysteme immer näher an die Kommunikationslinien heranführen, die die Ukraine nutzt, um diese beiden stark befestigten Städte im Donbass zu kontrollieren. Je näher und zahlreicher diese Waffensysteme werden, desto komplizierter werden Truppenrotationen und Nachschub – und desto schwieriger wird es für die Ukraine, diese Städte zu halten.
Gleichzeitig führen ukrainische Truppen derzeit weiter südlich eine Offensive durch.
Doch wie alle bisherigen ukrainischen Offensiven – ganz gleich, wie oberflächlich erfolgreich sie erscheinen mögen – führen solche Operationen, solange der Mangel an Personal, Waffen und Munition nicht behoben ist (und das ist er nicht), lediglich zu höheren Verlusten und einer schnelleren Erschöpfung ohnehin knapper Ressourcen – Verluste und Ressourcenverschleiß, die einen russischen Abnutzungssieg weiter beschleunigen werden.
Wie geht es weiter?
Die USA haben bereits unmissverständlich klargemacht, dass sie ihren Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine in absehbarer Zeit nicht beenden werden. Stattdessen positionieren sie Europa, um in das Vakuum einzutreten, das die rasch schrumpfenden ukrainischen Streitkräfte hinterlassen, um den Druck auf Russland entlang der Front aufrechtzuerhalten, während sie selbst weiterhin die russische Energieproduktion innerhalb russischer Grenzen angreifen und ihre europäischen Stellvertreter aggressivere Strategien vorbereiten, die auf das Aufbringen oder sogar die Beschlagnahme von Schiffen mit russischer Energie im Ausland abzielen.
Mit der politischen Übernahme Venezuelas durch die USA, dem zunehmenden Druck auf Kuba und den rasch voranschreitenden Kriegsvorbereitungen gegen Iran versuchen die USA, zentrale Partner der von Russland und China geführten multipolaren Welt zu schwächen, bis nur noch Russland und China verbleiben.
Die Zukunft des Konflikts in der Ukraine zu verstehen, erfordert ein Verständnis sowohl der Organisation und Funktionsweise der US-geführten unipolaren Welt als auch der multipolaren Welt – und der Rolle, die der US-Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine in einem weit größeren Krieg spielt, den Washington weltweit gegen den Multipolarismus führt.
Es erfordert auch das Verständnis, dass Europa den USA untergeordnet ist und ihnen nicht entgegentritt – und dass ungeachtet öffentlicher Erklärungen europäischer Politiker bereits Vorbereitungen laufen, um US-Anweisungen umzusetzen, die eine größere, gefährlichere und direktere Rolle Europas im Ukraine-Konflikt vorsehen.
Darüber hinaus muss Washingtons primäres geopolitisches Ziel klar verstanden werden – es strebt die Vorherrschaft über alle Nationen der Welt an. Mit einer Partei, deren ultimatives Ziel die Unterordnung oder sogar Eliminierung jener ist, die mit ihr verhandeln wollen, gibt es nichts zu verhandeln.
Nur durch den Aufbau der militärischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Stärke, die erforderlich ist, um sich gegen die globale Aggression der USA zu verteidigen, sie abzuschrecken und letztlich zu entwaffnen, kann der Konflikt in der Ukraine – und Konflikte überall sonst – zu einem gerechten und dauerhaften Ende gebracht werden.
*
Brian Berletic ist ein in Bangkok ansässiger geopolitischer Forscher und Autor.
Nach massiver Kritik: AfD-Spitze stoppt Ausschlussverfahren gegen Kevin Dorow (Generation Deutschland)

Kevin Dorow, Vorstandsmitglied der AfD-Nachwuchsgeneration Generation Deutschland, bleibt bis auf weiteres in der AfD. Nach massiver innerparteilicher Kritik und lautstarken Solidaritätsbekundungen des rechten Vorfeldes hat der AfD-Bundesvorstand das angekündigte Parteiausschussverfahren gegen Dorow vorerst gestoppt, wie aus Parteikreisen verlautete.
Die AfD-Spitze beschloss demnach, zunächst den Chef der Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm, ausführlich anzuhören, bevor möglicherweise weitere Schritte unternommen werden – falls überhaupt.
In der vergangenen Woche hatte es gegen den geplanten Ausschuss von Kevin Dorow massive Kritik gegeben. Diese kam auch aus der Bundestagsfraktion. Dem AfD-Jungpolitiker werden angeblich „verfassungswidrige“ Äußerungen vorgeworfen. Dorow hatte in seiner Bewerbungsrede beim Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation im November 2025 in Gießen den Satz „Jugend muss durch Jugend geführt werden“ verwendet.
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Habilitationsschrift von Corona-Ethikerin Buyx nicht auffindbar
(David Berger) Der Skandal um die Ungereimtheiten bezüglich der akademischen Eignung von Alena Buyx, ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und prominente Stimme der Corona-Diktatur, erreicht ein neues Level: Der österreichische Plagiatsexperte Stefan Weber hat seine Kritik ausgeweitet. Neben anhaltenden Zweifeln an Buyx’ Dissertation rückt jetzt ihre Habilitationsschrift mit dem Titel „Politische Philosophie der Biomedizin“ in […]
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Gegenschläge der Mullahs: Naher Osten in Flammen – Gefahr durch Schläfer in Europa
Der Nahe Osten steht am absoluten Abgrund. Nach einem gezielten Schlag mitten ins Herz der iranischen Hauptstadt Teheran und mehrerer Militärstandorte eskaliert die Lage völlig. Das Mullah-Regime überzieht die gesamte Region mit einem beispiellosen Hagel aus Raketen und Kamikaze-Drohnen. US-Kampfjets stürzen ab, Öl-Anlagen brennen, Militärbasen sind unter Dauerbeschuss. Und die Schock-Welle erreicht auch uns: Israels Botschafter warnt vor Terror-Rache auf deutschem Boden!
Am Mittag startete die israelische Luftwaffe einen massiven Angriff auf die iranische Hauptstadt. Das Ziel: Sicherheitseinrichtungen und der Geheimdienst der Mullahs. Augenzeugen berichten von schweren Bombardierungen und Raketeneinschlägen mitten im Zentrum, unweit des Parlaments der 15-Millionen-Metropole. Zwei hochrangige Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes wurden laut Militärangaben bereits ausgeschaltet.
Irans blinde Wut: 1.500 Raketen und Drohnen abgefeuert!
Die Antwort Teherans ist von beispielloser Brutalität. Fünf Golfstaaten, in denen US-Truppen stationiert sind, melden einen wahren Regen aus Feuer und Stahl. Mehr als 1.500 ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen sollen seit Beginn der israelisch-amerikanischen Offensive vom Iran abgefeuert worden sein.
- Saudi-Arabien: Kamikaze-Drohnen trafen eine Anlage des Öl-Giganten Aramco in Ras Tanura. Trümmerteile regneten auf Wohngebiete herab, die Anlage steht in Flammen.
- Vereinigte Arabische Emirate (VAE): Hier schlug der Terror besonders hart ein. 165 Raketen und über 540 Drohnen wurden abgefangen. Trümmer töteten mindestens einen Zivilisten in Abu Dhabi.
- Oman: Ein Öltanker wurde von einem iranischen Drohnenboot attackiert. Ein indischer Seemann verbrannte qualvoll im Maschinenraum.
- Zypern: Selbst Europa ist nicht mehr sicher! Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern wurde in der Nacht von einer Drohne getroffen.
Chaos in Kuwait: US-Jets stürzen ab, Rauch über der Botschaft
Besonders dramatisch ist die Lage im kleinen Golfstaat Kuwait, dem wichtigsten Logistik-Knotenpunkt der Amerikaner. Fast 400 iranische Geschosse zielten auf das Land. Die Folge: Pures Chaos! Mehrere US-Militärflugzeuge (F-15 und F/A-18) sind abgestürzt. Videos im Netz zeigen, wie sich Piloten mit dem Fallschirm retten und von Einheimischen im Kofferraum in Sicherheit gebracht werden müssen.
Gleichzeitig steigt dichter Rauch über der US-Botschaft in Kuwait auf. Die Amerikaner schlagen Alarm: „Kommen Sie nicht zur Botschaft! Bleiben Sie zu Hause!“ Versuche, die Konsulate und Botschaften zu stürmen, gabes zudem in Ländern wie Pakistan und dem Irak. Auch dort ist die Lage brenzlig.
Schock-Warnung für Deutschland: „Mit einem offenen Auge schlafen“
Was bedeutet dieses Inferno für uns? Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, findet drastische Worte – und warnt vor iranischen Racheakten mitten in Deutschland! „Ich halte bei diesen Terroristen alles für möglich“, so Prosor. Seine unmissverständliche Warnung an die deutschen Sicherheitsbehörden und die Bevölkerung: „Das heißt, wir müssen uns darauf gut vorbereiten, immer mit einem offenen Auge schlafen.“ Deutschland müsse ab sofort in „höchster Alarmbereitschaft“ sein.
Dank der laschen Migrationspolitik könnten mittlerweile tausende Schläfer in Deutschland und Europa eingesickert sein, die nur auf Befehle aus Teheran warten, um Terrorakte zu verüben. Iraner, Libanesen, Syrer, Iraker, Jemeniten und andere Leute aus schiitisch-moslemischen Ländern leben verstreut über den ganzen Kontinent. Vor allem jüdische/israelische und US-amerikanische Einrichtungen sind dabei besonders gefährdet.
Was Bill Gates wusste
Von Sayer Ji
Die Epstein-Akten und die von ihm verankerte Pandemie-Finanzarchitektur
Das System hatte viele Knotenpunkte. Epstein war der Hauptknotenpunkt. Die Lebenden sind rechenschaftspflichtig.
Gates nahm nicht nur an Sitzungen teil. Er genehmigte Strukturen. Er verwaltete die Ressourcen der Stiftung. Sein Privatbüro koordinierte sich mit Epstein, während sich die Stiftung öffentlich von ihm distanzierte. Diese Dualität ist dokumentiert.
Teil 9 der Epstein Files Investigation Series
Zusammenfassung
- Gates hat nun die in den Dokumenten beschriebene Beziehung bestätigt. Am 25. Februar 2026 erzählte Bill Gates den Mitarbeitern der Stiftung, dass er nach der Verurteilung jahrelang Treffen mit Epstein hatte, in dessen Jet flog, zwei außereheliche Affären hatte, die Epstein entdeckte, und Führungskräfte der Stiftung in seinen Kreis holte. Dies verleiht einem zuvor abgelehnten Entwurf eines Briefes von Epstein, in dem er Einfluss geltend machte, erhebliche Plausibilität – ein Brief, den viele Analysten entweder für eine Fälschung oder für einen Versuch der Erpressung hielten. ² Aber die Affären sind nicht die Geschichte. Die Architektur ist es.
- Die Epstein-Akten enthüllen ein System, keinen Skandal. In acht Untersuchungen und Tausenden von EFTA-nummerierten Dokumenten zeigt sich kein Muster eines kompromittierten Milliardärs, der schlechte Entscheidungen trifft. Es handelt sich um eine operative Infrastruktur – Finanzinstrumente, Nachrichtendienstkanäle, diplomatischer Zugang, Personalvermittlung und Kontrolle der Narrative –, die so strukturiert ist, dass sie Einfluss auf die Pandemievorsorge, die Finanzierung von Impfstoffen und die globale Gesundheitspolitik konzentriert. Epstein war der Masternode. Aber Masternodes dienen einem Netzwerk. Und die lebenden Knoten sind diejenigen, die rechenschaftspflichtig sind.³
- Die Rechenschaftspflicht geht weit über Gates hinaus. Die Clinton Foundation, die tief in globale Impfprogramme involviert ist, erhielt Finanzmittel mit Verbindungen zu Epstein und wurde unter direkter Beteiligung von Maxwell mitbegründet. Epsteins Anwälte erklärten während seiner Plädoyerverhandlungen 2007, dass er „Teil der ursprünglichen Gruppe war, die die Clinton Global Initiative ins Leben gerufen hat”. ⁴ Die Infrastruktur des dunklen Geldes – Arabella Advisors (3,7 Milliarden Dollar allein im Jahr 2020), Tides Foundation, Open Society Foundations – finanzierte den Zensurapparat, der die öffentliche Untersuchung genau dieser Beziehungen unterdrückte.⁵ Was wussten diese Organisationen? Wann wussten sie es? Was haben sie gegen die amerikanische Öffentlichkeit eingesetzt?
- Bei der Zensur ging es nicht um zwölf Personen. Es ging um eine Agenda. Der „Disinformation Dozen“-Bericht, die ISD-Berichte, die NewsGuard-Bewertungen – all dies waren keine Reaktionen auf randständige Verschwörungstheoretiker. Es handelte sich um Instrumente, die eingesetzt wurden, um eine öffentliche Untersuchung einer Finanzarchitektur zu verhindern, deren Existenz nun durch die Unterlagen der Bundesbehörden bestätigt wurde. Die ins Visier genommenen Personen waren repräsentativ für Millionen, die berechtigte Fragen stellten. Die Frage ist nicht mehr, ob diese Architektur existierte. Die Frage ist, wer den Schutz um sie herum aufgebaut hat – und warum.⁶
Was uns das heutige Geständnis verrät – und was nicht
Bill Gates erzählte den Mitarbeitern seiner Stiftung am 25. Februar 2026, dass er zwei Affären mit russischen Frauen hatte – „einer russischen Bridge-Spielerin” und „einer russischen Kernphysikerin” – und dass Epstein davon erfahren hatte. ⁷ Er flog mit Epsteins Jet. Er traf sich nach der Verurteilung 2008 in den USA und im Ausland wiederholt mit ihm. Seine Ex-Frau Melinda warnte ihn 2013.⁸ Er machte weiter.

Dies ist aus einem bestimmten Grund von Bedeutung: Es verleiht dem Brief, der in der EFTA-Veröffentlichung auftauchte, Plausibilität – dem Brief, von dem viele glaubten, dass Epstein ihn entweder an sich selbst oder als Erpressungsmittel verfasst hatte –, in dem behauptet wurde, dass Epstein Einfluss auf Gates in Bezug auf außereheliche Affären und deren Folgen hatte.⁹ Als dieser Brief auftauchte, bezeichnete der Sprecher von Gates die Behauptungen als „absolut absurd und völlig falsch“.¹⁰ Heute hat Gates die Affären bestätigt. Die zentrale Behauptung des Briefes – dass Epstein kompromittierende Informationen über Gates besaß – wird nun durch Gates selbst dokumentarisch bestätigt.
Aber in diesem Artikel geht es nicht um die Affären. Wenn wir uns auf die psychobiografischen und moralischen Dimensionen konzentrieren, laufen wir Gefahr, die sich nun abzeichnende operative Architektur zu übersehen, indem wir uns auf die persönlichen Verfehlungen eines – wenn auch ziemlich verhassten – Mannes fixieren.

Wochen nachdem Epstein sein Wissen über Gates‘ Affären schriftlich dokumentiert hatte, unterzeichnete Gates am 8. August 2013 eine rechtliche Vereinbarung. Fünf Jahre nach Epsteins Verurteilung wegen Anwerbung einer Minderjährigen unterzeichnete er eine rechtliche Vereinbarung, in der er ausdrücklich verlangte, dass Epstein persönlich als Nikolic’s Vertreter in Kündigungsverhandlungen über bgc3, die Gates Foundation und alle verbundenen Unternehmen fungieren sollte, wodurch Epstein eine umfassende Entschädigung und fortlaufenden Zugang zu vertraulichen Informationen über Gates‘ Privatbüro und dessen verbundene Unternehmen gewährt wurde. Gates hatte die Mittel, jeden auf der Welt zu engagieren. Er entschied sich für einen registrierten Sexualstraftäter und hielt dies schriftlich fest. [EFTA01106142]
Eine klare Erkenntnis aus diesen Affären ist, dass Epstein Einfluss auf Gates hatte. Die Dokumente verraten uns, wofür dieser Einfluss genutzt worden sein könnte: die Finanzarchitektur, die Informationskanäle, die Personalbesetzung, die Kontrolle über die Narrative – ein System, das weit über das Geständnis eines Mannes gegenüber seinen Mitarbeitern hinausgeht. Die Dokumente des Project Molecule, die ich in Teil 2 dieser Serie analysiert habe, zeigen, wie Epstein einen gemeinnützigen Fonds für Gates bei JPMorgan konzipierte – eine Struktur, die nach Epsteins eigenen Worten geschaffen wurde, um „die gewinnbringenden Teile auf Armeslänge“ von einer gemeinnützigen Organisation zu halten. Diese Architektur und das, was sie bewirken sollte, sollten die bevorstehenden Untersuchungen des Kongresses untersuchen.
Epstein war der Masterknoten eines Netzwerks. Er ist tot. Das Netzwerk ist es nicht. Die lebenden Knoten – die Personen und Institutionen, die die Architektur entworfen, finanziert, betrieben und geschützt haben – sind diejenigen, die Antworten schuldig sind. Nicht über ihre persönliche Moral. Über das System, das sie aufgebaut haben.
Das System: Fünf operative Ebenen
In acht Untersuchungen offenbart die Dokumentation keine Reihe isolierter Beziehungen, sondern ein vielschichtiges System. Jede Ebene hatte eine bestimmte Funktion. Zusammen bildeten sie eine Architektur, die darauf ausgelegt war, Ergebnisse in den Bereichen Pandemievorsorge, Impfstofffinanzierung und globale Gesundheitspolitik zu erzielen – und dabei außerhalb der öffentlichen Kontrolle zu operieren.
Ebene 1: Die Finanzarchitektur
Die in den EFTA-Akten dokumentierte Fondsarchitektur von JPMorgan wurde für Gates als Hauptkunden entwickelt. Der Vorschlag trägt den Titel „The Gates & J.P. Morgan Charitable Giving Fund”. Epstein entwarf die Struktur, schulte die Bank in Bezug auf Gates‘ Psychologie und identifizierte das zentrale Designproblem: „Die Spannung besteht darin, mit einer gemeinnützigen Organisation Geld zu verdienen. Daher müssen die Teile, die Geld verdienen, unabhängig sein.”¹¹

Dies ist nicht die Korruption eines einzelnen Mannes. Es handelt sich um eine strukturelle Innovation, wie gemeinnützige Einrichtungen unter dem Deckmantel der Philanthropie private Renditen erzielen – durch Spender-beratene Fonds mit Offshore-Zweigstellen, unbefristeter Laufzeit und Anonymität der Spender. Das Budget von 150 Millionen Dollar umfasste 20 Millionen Dollar zur „Finanzierung des Überwachungsnetzwerks in Pakistan”.¹² Der Global Health Investment Fund bot Renditen von 5–7 % mit einer 60-prozentigen Kapitalgarantie der Gates Foundation. ¹³ CEPI erhielt 460 Millionen Dollar, um die Entwicklungszeiten für Impfstoffe auf unter zwölf Monate zu verkürzen.¹⁴
Die Frage an die lebenden Beteiligten: Wer hat diese Strukturen genehmigt? Wer profitiert von den Erträgen? Und warum erforderte die Architektur einen verurteilten Vermittler, obwohl jede beteiligte Institution uneingeschränkten Zugang zu legitimen Alternativen hatte?
Ebene 2: Der Geheimdienstkanal
Zwischen März 2013 und März 2015 wurden vertrauliche Geheimdienstinformationen aus den Stammesgebieten Pakistans – Verhandlungspläne der Taliban, militärische Einschätzungen, Berichte über CIA-Drohnenangriffe, die die Polio-Verhandlungen erschwerten – systematisch über Epsteins persönliches Gmail-Konto weitergeleitet. ¹⁵ Das Material wurde von der IPI-Feldforscherin Nasra Hassan erstellt, vom IPI-Präsidenten Terje Rød-Larsen an Epstein weitergeleitet und in einigen Fällen an Gates‘ Privatbüro bgc3 weitergeleitet.¹⁶
Als Hassan „Dringend, vertraulich, bitte an Bill Gates weiterleiten“ schrieb, ging es an Epstein.¹⁷ Als Rød-Larsen die Korrespondenz des IPI mit der Gates Foundation weiterleitete, verlangte Epstein eine Vorabgenehmigung: „Schicken Sie nichts mehr, gar nichts! Ohne dass ich es vorher sehen kann, nicht danach.“¹⁸

Die Frage an die lebenden Beteiligten: Die norwegische Polizei ermittelt derzeit gegen Rød-Larsen wegen „schwerer Korruption“. Die Gates Foundation verfügte über keinen Mechanismus, um diesen Kompromiss aufzudecken. Wer sonst in dieser Kette wusste davon? Und wofür wurden die Informationen verwendet?
Ebene 3: Die Brücke zum Privatbüro

Die sensibelsten operativen Verbindungen liefen nicht über die regulierte Gates Foundation, sondern über bgc3, Gates‘ private Investmentgesellschaft – die Einrichtung mit den geringsten Aufsichtspflichten.¹⁹ Boris Nikolic (bgc3) bat Epstein um Hilfe bei der Polio-Sicherheit. Larry Cohen (bgc3) koordinierte die DAF-Strategie mit Epstein. Ein bgc3-Umfangsdokument, in dem „Stamm-Pandemie-Simulation” als zu erbringende Leistung aufgeführt war, wurde an Epstein weitergeleitet. ²⁰ Cohen bearbeitete noch im Januar 2018 Epsteins Anfragen zur Vermittlung von Kontakten.²¹
Diese Struktur – eine regulierte Stiftung, die Informationen und Programme generiert, ein privates Büro, das die Strategie und sensible Operationen verwaltet, und ein verurteilter Vermittler, der zwischen ihnen vermittelt – ist nicht einzigartig für Gates. Es ist ein Musterbeispiel. Die Frage ist, wie viele andere Knotenpunkte im Netzwerk dieselbe Architektur verwendeten: eine regulierte öffentliche Einrichtung für Legitimität, ein privates Vehikel für Operationen und ein kompromittierter Vermittler für den Zugang.
Ebene 4: Der Clinton-Knotenpunkt

Die Verbindung zwischen Epstein und Clinton ist älter und in gewisser Weise direkter als die Verbindung zwischen Epstein und Gates – und sie überschneidet sich mit denselben institutionellen Kanälen.
Epsteins Anwälte erklärten während seiner Plädoyerverhandlungen im Jahr 2007, dass er „Teil der ursprünglichen Gruppe war, die die Clinton Global Initiative ins Leben gerufen hat”. ²² Ghislaine Maxwell veranlasste die Überweisung von 1 Million Dollar an Publicis für dessen Arbeit am „Clinton-Projekt“ – der ersten CGI-Konferenz – und Epstein war über die Zahlung informiert.²³ Die Clinton Foundation bestätigte, 2006 eine Spende in Höhe von 25.000 Dollar von einer mit Epstein verbundenen Stiftung angenommen zu haben. ²⁴ Epstein spendete 10.000 Dollar an die White House Historical Association, 20.000 Dollar an Hillary Clintons Senatskampagne und besuchte während Clintons Präsidentschaft mindestens 17 Mal das Weiße Haus.²⁵ Flugprotokolle belegen, dass Clinton mindestens 26 einzelne Flugstrecken an Bord von Epsteins Flugzeug zurückgelegt hat.²⁶

Während einer Aussage im Jahr 2016 berief sich Epstein wiederholt auf den Fünften Verfassungszusatz, als er zu seiner Beziehung zu Clinton oder der Clinton Foundation befragt wurde.²⁷
Die Clinton Foundation ist – ebenso wie die Gates Foundation – stark im Bereich der globalen Gesundheit engagiert. Die Clinton Health Access Initiative (CHAI) spielt eine wichtige Rolle bei der Verteilung von Impfstoffen, der Behandlung von HIV/AIDS und den Gesundheitssystemen in Entwicklungsländern. Die Frage, die nie angemessen beantwortet wurde: Wie sah die operative Beziehung zwischen Epsteins Finanzarchitektur und den globalen Gesundheitsprogrammen der Clinton-Stiftung aus? Gab es personelle Überschneidungen, gemeinsame Informationskanäle oder koordinierte Finanzierungsstrategien? Warum hat Epstein einen Teil der CGI konzipiert? Wofür war die Million Dollar bestimmt?
Laut Angaben des Senatsausschusses für Justiz und zeitgenössischen Berichten hatten FBI-Agenten im Rahmen einer Untersuchung der Clinton Foundation Mitte der 2010er Jahre Beweise für ein Strafverfahren gegen die Clinton Foundation gesammelt, darunter einen kooperierenden Zeugen, der Gespräche mit einem Mitarbeiter der Stiftung aufgezeichnet hatte – die stellvertretende Generalstaatsanwältin Sally Yates wies die Staatsanwälte an, „das Verfahren einzustellen“, und McCabe ordnete an, keine Ermittlungsmaßnahmen ohne seine Zustimmung durchzuführen.⁸ Das ist keine längst vergangene Geschichte. Das sind offene Fragen zu bestehenden Institutionen.
Schicht 5: Die Schutzarchitektur
Dies ist die Schicht, die das operative Netzwerk mit dem Zensurapparat verbindet – und es ist die Schicht, die jeden Amerikaner unabhängig von seiner politischen Zugehörigkeit betreffen sollte.
Als die Pandemie ausbrach, tauchten dieselben Namen, die auch in der Finanzarchitektur von Epstein auftauchen – Gates, Soros, die Rothschilds – in einem ISD-Bericht vom Mai 2020 auf, der die öffentliche Diskussion über ihre Beteiligung an der Pandemie als „rechtsextremistisch” einstufte. ²⁹ Zum Gründungsvorstand von ISD gehörte ein Bankdirektor der Rothschilds. Die Finanzierung erfolgte unter anderem durch Zuschüsse der Gates Foundation und der Open Society Foundations.³⁰
Im folgenden Jahr veröffentlichte CCDH den Bericht „Disinformation Dozen”. Der Präsident der Vereinigten Staaten erklärte, dass die genannten Personen „Menschen töten”. Eine interne Analyse von Facebook ergab später, dass die statistischen Behauptungen um mindestens den Faktor 1.300 übertrieben waren.³¹
Aber die zwölf genannten Personen waren nie der springende Punkt. Sie waren repräsentativ – Stellvertreter für Millionen von Amerikanern, die Fragen zu Pandemie-Profiteuren, Impfstoffhaftung, Notfallmanagement und den finanziellen Interessen hinter der Gesundheitspolitik stellten. Der Zensurapparat war nicht dazu gedacht, zwölf Verlage zum Schweigen zu bringen. Er sollte eine ganze Kategorie von Untersuchungen sozial und beruflich radioaktiv machen.
Und die Infrastruktur dahinter war riesig:
Arabella Advisors – gegründet von Eric Kessler, einem Veteranen der Clinton-Administration – verwaltete ein Netzwerk, das allein im Jahr 2020 3,7 Milliarden Dollar durch Einrichtungen wie den New Venture Fund, den Sixteen Thirty Fund, den Hopewell Fund und den Windward Fund einnahm. Diese Einrichtungen finanzierten „Fehlinformations“-Forschung, die sich überwiegend gegen kritische Äußerungen zur institutionellen Pandemiebekämpfung richtete, und empfahlen Zensur als Lösung. ³² Die Gates Foundation war ein bedeutender Geldgeber für die von Arabella verwalteten Einrichtungen – bis sie die Beziehung 2025 stillschweigend beendete.³³ Arabella Advisors restrukturierte seine Aktivitäten Ende 2025 unter dem Namen Sunflower Services.³⁴
Die Tides Foundation – die Mittel von Soros‘ Open Society Foundations, Omidyars Democracy Fund und den Stiftungen Ford, Rockefeller und Hewlett erhielt – diente als Durchlaufstelle für Finanzmittel, die letztendlich an Organisationen flossen, die sich für Content-Moderation, Plattformrichtlinien und „Vertrauen und Sicherheit”-Infrastrukturen einsetzten.³⁵
Die Open Society Foundations – Soros‘ 32 Milliarden Dollar schweres philanthropisches Netzwerk – finanzierten ISD, Initiativen zur Medienkompetenz und Organisationen, die den Definitionsrahmen für „Fehlinformationen” und „Desinformation” prägten, den Plattformen dann zur Durchsetzung ihrer Inhaltsrichtlinien nutzten.³⁶
Dies sind öffentlich nachvollziehbare Finanzierungsströme durch registrierte gemeinnützige Organisationen, die beim IRS gemeldet sind. Die Architektur ist dokumentiert. Die Frage ist, was damit geschützt werden sollte.
Und jetzt wissen wir, was sie geschützt hat. Sie hat die operative Ebene – die Finanzinstrumente, die Informationskanäle, die Personalbesetzung, die institutionelle Vereinnahmung – vor öffentlicher Kontrolle geschützt. Sie hat dafür gesorgt, dass die Fragen, die die Epstein-Akten letztendlich beantworten würden, nicht gestellt werden konnten, solange die Architektur noch funktionierte.
Die militärische Koordinierungsebene
Die Zensurinfrastruktur arbeitete nicht unabhängig vom Staat. Die Koordinierung zwischen Regierungsbehörden, militärischen Informationsoperationen und dem Zensurapparat der NGOs – von Forschern als „Zensurindustriekomplex“ bezeichnet – ist nun Gegenstand einer Kongressakte.³⁷
Das Stanford Internet Observatory, die Election Integrity Partnership und das Virality Project waren keine unabhängigen akademischen Initiativen. Es handelte sich um vom Bund koordinierte Bemühungen, bei denen NGOs als Vorwand dienten, um Äußerungen, die den offiziellen Narrativen zur öffentlichen Gesundheit widersprachen, zu kennzeichnen, zu unterdrücken und zu entfernen.³⁸
Das Virality Project empfahl Plattformen ausdrücklich, „Berichte über echte Nebenwirkungen von Impfstoffen” als strafbare Falschinformationen zu behandeln – was bedeutet, dass wahrheitsgemäße Äußerungen über tatsächliche medizinische Ergebnisse gezielt unterdrückt wurden.³⁹
Diese Infrastruktur wurde von denselben philanthropischen Netzwerken finanziert, die auch in den Epstein-Akten dokumentiert sind. Sie wurde von Mitarbeitern besetzt, die zwischen Regierung, Wissenschaft und dem NGO-Sektor wechselten. Und sie wurde gegen die amerikanische Öffentlichkeit eingesetzt, während die operative Architektur, die die Akten nun offenlegen, am aktivsten war.

Was wussten das Militär und die Geheimdienste über die Verbindungen zwischen dem Epstein-Netzwerk und der Pandemievorsorge? Die NCA-Geheimdienstberichte, die in Teil 5 dieser Serie dokumentiert sind, zeigen, dass britische Finanzsysteme Transaktionen im Zusammenhang mit Epstein erfasst haben, über die das FBI möglicherweise nicht verfügte.⁴⁰ FinCEN hat 45 Namen mit einer aktiven Ermittlungsakte aus dem Jahr 2023 abgeglichen. ⁴¹ Die Pandemievorsorgeprogramme der DARPA überschneiden sich mit dem Gates-Netzwerk durch überlappende Personal- und Beratungsbeziehungen.⁴²
Die Frage ist nicht, ob diese Systeme isoliert existierten. Die Frage ist, ob der Zensurapparat und die von ihm geschützte operative Architektur koordiniert waren – und wenn ja, von wem.

Was die lebenden Knotenpunkte schulden
Epstein ist tot. Er kann nicht aussagen. Er kann nicht ins Kreuzverhör genommen werden. Er kann nicht erklären, warum die Architektur so gestaltet wurde, wie sie ist.
Aber die lebenden Knotenpunkte können es.
Bill Gates – der heute die Beziehung, den Einfluss und die jahrelange Verschleierung bestätigt hat – wurde von der Abgeordneten Nancy Mace offiziell aufgefordert, vor dem House Oversight Committee auszusagen. Seine Ex-Frau erklärte öffentlich: „Er muss sich zu diesen Dingen äußern, nicht ich.“⁴³
Die Clinton Foundation – die mit Epstein in Verbindung stehende Finanzmittel erhielt, unter seiner Mitwirkung CGI mitbegründete und globale Gesundheitsprogramme betreibt, die sich mit denselben institutionellen Kanälen überschneiden – wurde nie einer öffentlichen Rechenschaftslegung über ihre operativen Beziehungen zu Epsteins Netzwerk unterzogen. Die FBI-Ermittlungen wurden eingestellt. Die Aussage von 2016 führte nur zu Berufungen auf den fünften Verfassungszusatz.⁴⁴
Arabella Advisors – inzwischen „eingestellt“ und umstrukturiert – leitete Milliardenbeträge über Unternehmen weiter, die den Zensurapparat finanzierten, der diese Netzwerke vor Kontrolle schützte. Der Gründer ist ein Veteran der Clinton-Regierung. Die Gates Foundation war ein wichtiger Geldgeber. Was waren die konkreten Zuschüsse, mit denen während der Pandemie die Moderation von Inhalten, die Forschung zu „Fehlinformationen“ und die Zensurpolitik der Plattformen finanziert wurden – und wer hat sie genehmigt?⁴⁵

Die Open Society Foundations – deren Finanzierung von ISD, CCDH-nahen Initiativen und Medienkompetenzprogrammen den Definitionsrahmen prägte, den Plattformen nutzten, um Untersuchungen zu Pandemie-Profiteuren zu unterdrücken – wurden nie dazu aufgefordert, Rechenschaft über die Beziehung zwischen ihrer Finanzierung von Zensur und den operativen Netzwerken, die durch diese Zensur geschützt wurden, abzulegen.⁴⁶
Die Frage an alle lautet gleich: Sie haben die Programme finanziert. Sie haben die Geheimdienstinformationen finanziert. Sie haben die Simulationen finanziert. Sie haben die Finanzinstrumente finanziert. Und Sie haben die Organisationen finanziert, die die öffentliche Diskussion dieser Zusammenhänge als Extremismus bezeichneten. Was wussten Sie über die operative Architektur, die diese Finanzierungsströme geschaffen haben – und was sollte durch die Zensur geschützt werden?
Die Architektur, nicht der Mensch
Keines der Dokumente begründet eine strafrechtliche Haftung für die lebenden Beteiligten. Was sie belegen, ist strukturelle Nähe, operative Koordination und finanzielle Integration.
In diesem Artikel geht es nicht um die persönliche Moral von Bill Gates. Es geht nicht darum, ob er ein guter oder schlechter Mensch ist. Es geht nicht um seine Affären, seine Ehe oder sein Bedauern. Ich habe selbst viele persönliche Angriffe erlebt und weiß daher, dass dies oft nur eine Ablenkung ist, auch wenn es für diejenigen befriedigend ist, die ihr Ziel als Bösewicht betrachten, ob zu Recht oder zu Unrecht.
Es geht um ein System.
Das System verfügte über Finanzinstrumente, die unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit private Renditen erzielen sollten. Es verfügte über Informationskanäle, über die vertrauliche Sicherheitsdaten über das Gmail-Konto eines verurteilten Sexualstraftäters weitergeleitet wurden. Es verfügte über eine private Bürostruktur, die eine regulierte Philanthropie und einen unregulierten Vermittler miteinander verband. Es verfügte über Personalbewegungen, durch die Personen mit Referenzen im Bereich „Pandemiesimulation” in Impfstoffteams, Rückversicherungseinheiten und Verteidigungsforschungsprogramme gelangten. Es verfügte über einen Schutzapparat – finanziert aus denselben philanthropischen Quellen –, der die Untersuchung dieser Verbindungen als gefährlichen Extremismus deklarierte.
Epstein war der Masternode. Er leitete den Zugang, vermittelte die Beziehungen und hielt den Hebel in der Hand, der die Architektur zusammenhielt. Aber Masternodes dienen Netzwerken. Und das Netzwerk – die lebenden Teilnehmer, die aktiven Institutionen, die laufenden Finanzierungsströme, die noch immer funktionierende Zensurinfrastruktur – ist es, das Rechenschaft verlangt.
Die Dokumente befinden sich in den Bundesarchiven. Sie haben Aktenzeichen. Sie sagen, was sie sagen. Das durchsuchbare Archiv befindet sich unter jmail.world.
Die Frage ist nicht mehr, wie die Architektur aussah. Die Dokumente haben diese Frage beantwortet. Die Frage ist, wer für den Aufbau dieser Architektur verantwortlich gemacht wird – und für den Bau der Mauer um sie herum, die die Öffentlichkeit bis jetzt davon abgehalten hat, sie zu sehen.
Hinweis zu Quellen und Methode: Dieser Artikel fasst die dokumentarischen Beweise zusammen, die in acht früheren Untersuchungen dieser Reihe analysiert wurden. Alle EFTA-Referenznummern entsprechen den Dokumenten in der öffentlichen Veröffentlichung des DOJ gemäß dem Epstein Files Transparency Act. Wenn dieser Artikel analytische Schlussfolgerungen zieht – wie beispielsweise die Beschreibung des Netzwerks als „operative Architektur“ oder die Charakterisierung der Finanzierungsströme als „Schutzapparat“ –, werden diese Schlussfolgerungen als Analyse des Autors gekennzeichnet. Dieser Artikel unterstellt keiner lebenden Person ein strafbares Verhalten, das über das hinausgeht, was offiziell angeklagt wurde. Alle genannten Personen und Institutionen gelten als unschuldig, solange ihnen kein Fehlverhalten vor Gericht nachgewiesen wurde.
Anmerkungen
- Khadeeja Safdar und Emily Glazer, „Bill Gates entschuldigt sich bei Mitarbeitern seiner Stiftung und gibt Affären wegen Verbindungen zu Epstein zu“, Wall Street Journal, 25. Februar 2026.
- Entwurf einer E-Mail/eines Briefes von Epstein, in dem er auf Gates‘ Affären und Medikamenteneinnahme Bezug nimmt, veröffentlicht in der EFTA-Ausgabe vom 30. Januar 2026; Gates‘ Sprecher bezeichnete die Behauptungen zunächst als „absolut absurd und völlig falsch“.
- Analytischer Rahmen des Autors, der die Teile 1–8 dieser Serie zusammenfasst.
- Alan Dershowitz und Gerald Lefcourt, Brief an die US-Staatsanwaltschaft, Südlicher Bezirk von Florida, Juli 2007 (23-seitiger Brief zur Verhandlung eines Plädoyers), erstmals berichtet in „Billionaire Sex Offender Epstein Once Claimed He Co-Founded Clinton Foundation“, Fox News, 6. Juli 2016; erneut veröffentlicht in Daily Caller, 8. Juli 2019. Maxwells Befragung durch das Justizministerium, zitiert in Jo Becker und Michael Rothfeld, „Epstein Files Reveal Scope of Ghislaine Maxwell’s Role in Clinton Circle”, New York Times / GV Wire, 9. Februar 2026; Maxwells tatsächliche Aussage lautete, dass Epstein „mich dabei unterstützt hat, ihnen zu helfen, aber dann hat er wohl versucht, dies zu nutzen, um sich selbst in irgendeiner Weise einzubringen”. Siehe auch Wikipedia, „Beziehung zwischen Bill Clinton und Jeffrey Epstein“a.
- Das Netzwerk Arabella Advisors nahm im Jahr 2020 3,7 Milliarden Dollar ein. Hayden Ludwig, „‚Dark Money‘-Netzwerke der Linken nahmen im Jahr 2020 3,7 Milliarden Dollar ein“, Capital Research Center, 2022; Scott Walter, Arabella: The Dark Money Network of Leftist Billionaires Secretly Transforming America (Encounter Books, 2024).
- Analyse des Autors zur Zensurinfrastruktur, dokumentiert in Teil 8 dieser Serie („Die wahren Profiteure der Pandemie“).
- Safdar und Glazer, „Bill Gates entschuldigt sich“.
- Ebenda.
- Entwurf einer E-Mail/eines Briefes von Epstein, EFTA-Veröffentlichung vom 30. Januar 2026.
- Erklärung des Sprechers der Gates Foundation gegenüber der New York Times, Februar 2026.
- Jeffrey Epstein an Jes Staley und Mary Erdoes, 28. August 2011, EFTA01835356; EFTA01256269.
- Projekt Molecule – Kundenentwurf, Version 13, 31. August 2011, SDNY_GM_00078533; EFTA_00189000.
- GHIF-Briefing, September 2013, EFTA01103797.
- Koalition für Innovationen zur Vorbereitung auf Epidemien, Lancet 389, Nr. 10066 (Januar 2017).
- IPI-Missionsbericht, 9. Juni 2013, EFTA00962574; Nasra Hassan-Feldberichte, EFTA01918556; EFTA00975983.
- Jeffrey Epstein an Boris Nikolic, Polio-Update zu CIA-Drohnenangriff, 30. Mai 2013, EFTA00961839.
- Nasra Hassan an Terje Rød-Larsen, „Dringend, vertraulich, bitte an Bill Gates weiterleiten“, 18. Februar 2015, EFTA00864113.
- Jeffrey Epstein an Terje Rød-Larsen, 9. Oktober 2013, EFTA00972411.
- Boris Nikolic an Jeffrey Epstein, „Polio – Update – spezifische Anfragen“, 9. März 2013, EFTA01900866.
- „bgc3 Deliverables and Scope“, März 2017, weitergeleitet an Epstein.
- Jeffrey Epstein an Larry Cohen (bgc3), 25. Januar 2018, EFTA02534783.
- Erklärung der Anwälte von Epstein während der Verhandlungen über das Geständnis im Jahr 2007, zitiert in Wikipedia, „Clinton Foundation“.
- Maxwells Überweisungsanweisungen für 1 Million Dollar an Publicis für „das Clinton-Projekt“, E-Mails veröffentlicht in EFTA; New York Times, 8. Februar 2026.
- Erklärung der Clinton Foundation, in der eine Spende in Höhe von 25.000 Dollar von einer mit Epstein verbundenen Stiftung im Jahr 2006 bestätigt wird.
- Besucherlisten des Weißen Hauses, 1993–1995; Epstein-Spenden, dokumentiert in FEC-Unterlagen und Wikipedia, „Beziehung zwischen Bill Clinton und Jeffrey Epstein“.
- Flugprotokolle, veröffentlicht im Rahmen des Zivilverfahrens Giuffre v. Maxwell und durch EFTA-Veröffentlichungen.
- Epstein-Aussage von 2016, veröffentlicht in der EFTA-Veröffentlichung vom 30. Januar 2026.
- FBI-Memo, das kooperierende Zeugen und die McCabe-Direktive dokumentiert, veröffentlicht 2025; Just The News (Solomon), 14. August 2025; Pressemitteilung des Grassley Senate Judiciary, 15. Dezember 2025
- Institute for Strategic Dialogue, „The Far Right’s Exploitation of Covid-19 Disinformation” (London: ISD, Mai 2020).
- Gründungsvorstand und Finanzierung des ISD sind in Teil 8 dieser Serie dokumentiert.
- Facebook-Vizepräsidentin Monika Bickert, interne Analyseantwort an das Weiße Haus, August 2021.
- Daily Caller News Foundation, „A Dem-Linked Dark Money Network Is Quietly Funding the ‘Misinformation’ Research Industry”, 2022; Arabella Advisors 3,7 Milliarden Dollar laut Analyse des Capital Research Center von IRS-Unterlagen.
- New York Times, August 2025, Bericht über internes Memo der Gates Foundation zur Beendigung der Beziehung zu Arabella.
- Umstrukturierung von Arabella Advisors zu Sunflower Services, bekannt gegeben am 18. November 2025.
- Spender der Tides Foundation, dokumentiert in einer Analyse des Capital Research Center; Tides erhält Mittel von den Open Society Foundations, dem Democracy Fund, der Ford Foundation, der Rockefeller Foundation und der Hewlett Foundation.
- Zuschüsse der Open Society Foundations für ISD- und Medienkompetenzinitiativen, dokumentiert in den Jahresberichten der OSF und den Datenbanken der Zuschussempfänger.
- House Judiciary Committee, „The Weaponization of the Federal Government“, Zwischenberichte, 2023–2024.
- Stanford Internet Observatory / Election Integrity Partnership / Virality Project-Struktur dokumentiert in Kongressaussagen und Berichten in „The Twitter Files“.
- Empfehlung des Virality Project zu „Geschichten über echte Nebenwirkungen von Impfstoffen“ dokumentiert in „The Twitter Files“, veröffentlicht im Dezember 2022–2023.
- Verbreitung von NCA-Geheimdienstinformationen, Januar–September 2020, dokumentiert in Teil 5 dieser Serie.
- FinCEN-Konfliktlösung für 45 Namen, 2023, dokumentiert in Teil 5.
- DARPA-Pandemievorsorge, dokumentiert in Teil 8 dieser Serie.
- Rep. Nancy Mace, Erklärung des House Oversight Committee; Interview mit Melinda French Gates, Februar 2026.
- Einstellung der FBI-Ermittlungen, dokumentiert in einem FBI-Memo; Aussage von Epstein aus dem Jahr 2016.
- Von Arabella finanzierte Forschungsstipendien zum Thema „Fehlinformationen”, dokumentiert in einer Überprüfung der Daily Caller News Foundation; Gates Foundation als Geldgeber von Arabella, dokumentiert in der New York Times.
- Finanzierung von ISD- und Content-Moderation-Initiativen durch die Open Society Foundations, dokumentiert in den Datenbanken und Jahresberichten der OSF-Stipendiaten.
Überraschende Entdeckung: Die Sahara wird grüner … Milliarden von Bäumen wachsen dort, wo man einst nur Ödland vermutete.

Satellitenbilder bestätigen: Die Sahara-Wüste ist geschrumpft – ein Beweis für einen echten ökologischen Wandel
Jahrzehntelang ging es in den Berichten über die Sahara um eine unaufhaltsame Wüstenbildung – eine riesige, trockene Landschaft, die langsam alles verschlingt, was ihr im Weg steht, wie Alarmisten in Europa gewarnt haben.
Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zeichnen jedoch ein viel hoffnungsvolleres und komplexeres Bild. Dank fortschrittlicher Satellitentechnologie und künstlicher Intelligenz haben Forscher etwas Bemerkenswertes entdeckt: Die Ränder der Sahara und die Sahel-Zone ergrünen signifikant.
Der längere Artikel ist auf Deutsch, die Lektüre ist zu empfehlen. Pierre Gosselin hat hier aber eine so gute Zusammenfassung desselben verfasst, dass sie hier übersetzt wird. A. d. Übers.
Ein echter ökologischer Wandel
In der Vergangenheit waren Satellitenbilder oft zu „unscharf“, um einzelne Bäume in trockenen Regionen zu erkennen. Die spärliche Vegetation wurde häufig übersehen, was zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Biomasse führte.
Mithilfe hochauflösender Satellitendaten und Deep-Learning-Algorithmen ist es Wissenschaftlern nun gelungen, einzelne Bäume und Sträucher zu zählen. Die Ergebnisse sind verblüffend: In Gebieten, die bisher als weitgehend unfruchtbar galten, gibt es Milliarden Bäume. Dies ist nicht nur eine Korrektur alter Daten, sondern ein Beweis für einen echten ökologischen Wandel.
Warum wird die Wüste grüner?
Mehrere Faktoren treiben diesen „Begrünungseffekt“ in der größten heißen Wüste der Welt voran. Erstens sind in bestimmten Regionen der Sahelzone die Niederschlagsmengen in den letzten Jahrzehnten gestiegen.
Zweitens der CO₂-Düngungseffekt: Während steigende CO₂-Werte als einer der Haupttreiber des Klimawandels gelten, sind sie zweifellos ein wirksamer Dünger für Pflanzen. Höhere CO₂-Konzentrationen ermöglichen es Bäumen, Wasser effizienter zu nutzen. Sie können ihre Poren (Stomata) teilweise geschlossen halten, um Verdunstung zu verhindern.
Drittens haben Veränderungen in der Häufigkeit von Bränden in diesen Regionen dazu geführt, dass junge Bäume nun auswachsen können anstatt in einem frühen Stadium zerstört zu werden.
Warum ist das bedeutsam?
Diese Erkenntnisse haben tiefgreifende Auswirkungen auf unseren Planeten: Mehr Bäume bedeuten, dass mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre gebunden wird. Bäume spenden Schatten, verringern die Bodenerosion und tragen dazu bei, die Feuchtigkeit im Boden zu halten, wodurch die Umwelt für die lokalen Gemeinschaften lebenswerter wird.
Darüber hinaus unterstützt eine grünere Landschaft eine größere Vielfalt an Insekten, Vögeln und Säugetieren und stärkt so das lokale Ökosystem.
Dies erinnert uns daran, dass die Natur widerstandsfähig ist und dass sich unser Verständnis der Ökosysteme der Erde ständig weiterentwickelt. Die Wüste ist nicht nur ein Ort voller Sand und Hitze – sie ist ein Ort verborgenen Lebens, das sich diesen Lebensraum langsam wieder zurück erobert.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Überraschende Entdeckung: Die Sahara wird grüner … Milliarden von Bäumen wachsen dort, wo man einst nur Ödland vermutete. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

