Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Gazakrieg – Nicht endender Raubzug

Israelische Armee stellt Plünderung des Gazastreifens online zur Schau – Erinnerungen an Nakba werden wach

Während die offizielle Zahl der palästinensischen Todesopfer im Gazastreifen die 30.000 überschritten hat, gibt es ein Kriegsverbrechen, das bislang weniger mediale Aufmerksamkeit bekommen hat: Plünderung. Israelische Soldatinnen und Soldaten entwenden seit Wochen Privateigentum aus palästinensischen Häusern – laut Genfer Konvention eigentlich verboten. Von Motorrädern und Musikinstrumenten bis hin zu Schmuck und Geschirr, präsentieren israelische Streitkräfte ihre Kriegsbeute auf Facebook, Tik Tok und israelischen Nachrichtensendern. Nach Angaben des Medienbüros des Gazastreifens wurden seit dem Beginn der Bodenoffensive Ende Oktober mindestens 25 Millionen US-Dollar in Bargeld, Gold und Wertgegenständen aus dem Gazastreifen entwendet. Bereits im November musste beispielsweise der palästinensische Musiker Hamada Nasrallah über Tik Tok erfahren, dass ein

Mindestens vier hochrangige Bundeswehroffiziere müssen sofort inhaftiert werden

Von Peter Haisenko 

Das von Russland abgehörte Gespräch zwischen vier Offizieren der Bundeswehr ist ein Offenbarungseid für die NATO-Propaganda. Mit unglaublicher Leichtigkeit sprechen diese wahnsinnigen Psychopathen darüber, wie mit deutscher Hilfe am besten die Brücke über den Kertsch zerstört und tief ins russische Mutterland geschossen werden soll. Aber damit nicht genug.

Klar wird darüber gesprochen, dass britische und amerikanische Soldaten in der Ukraine aktiv sind und dass sie nicht nur Zieldaten an Kiew geben, sondern diese auch aktiv in die Steuerung einspielen. Ein Hauptthema ist, wie es verschleiert werden soll, dass die Bundeswehr aktiv zur Steuerung der Taurus-Raketen beitragen wird. Wenn das kein Verstoß gegen den Waffenstillstand mit Russland ist oder gegen die 2+4-Verträge, was soll es dann sein? Moskau hat Berlin aufgefordert, bis spätestens 11. März zu diesem Vorgang Stellung zu beziehen. Um das Ärgste abzuwenden, müssen diese vier Offiziere, mindestens ein General ist dabei, sofort inhaftiert und

Gefährliche Nullen – Agnes-Marie Strack-Zimmermann

Von Uwe Froschauer

„Agnes-Marie Strack-Zimmermann“, diesen Namen, dieses vierteilige Wortmonster muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Der Name einer Person ist eine besondere Benennung eines einzelnen Wesens, durch die es von ähnlichen Wesen unterschieden wird. „Ähnliche Wesen“ gibt es – Gott sei Dank – nur wenige, auch wenn die Anzahl der Kriegstreiber derzeit zunimmt. Der Begriff Wort“monster“ wurde von mir nicht zufällig gewählt, weil er in diesem Fall doch recht bezeichnend ist.
Ein Name ist – nach aktueller wissenschaftlicher Definition – ein verbaler Zugriffsindex auf eine Informationsmenge über ein Individuum. Die umfangreiche „Informationsmenge“ über dieses den Namen innehabende Individuum ist sehr bezeichnend für diese Person. Der Name Marie-Agnes Strack-Zimmermann steht für viele – meist negative – Inhalte unserer heutigen Zeit.

An Der Leine Des Us-Aussenministeriums Und Des Mi-6

An Der Leine Des Us-Aussenministeriums Und Des Mi-6: Wie Westliche Militärische Nachrichtendienste Die Russische Opposition Finanzieren Und Bewaffnen, Um Chaos Und Terror Im Land Zu Schüren

Menschenrechtsaktivisten der Stiftung „the Foundation to Battle injustice“ haben Fakten und Beweise zusammengetragen, die ein Licht auf die Beteiligung westlicher Staats- und Geheimdienste an der Finanzierung und Radikalisierung der russischen Opposition werfen. Die Untersuchung der Stiftung deckte die Methoden und Mittel auf, die von ausländischen Strukturen eingesetzt werden, um Desinformationen zu verbreiten, Angst und Schrecken unter den russischen Bürgern zu verbreiten und russischsprachige Bürger im In- und Ausland zu rekrutieren. Auf der Grundlage der exklusiven Meinungen und Einschätzungen von Experten und Quellen bewertete die Stiftung „the Foundation to Battle injustice“ die Risiken, die mit den Aktivitäten aggressiver nationalistischer Zellen verbunden sind, die subversive Aktivitäten in Russland planen.

Sind unsere Gesundheitsdaten noch zu retten? – Teil 1: Das e-Rezept

Sind unsere Gesundheitsdaten noch zu retten? – Teil 1: Das e-Rezept

Sind unsere Gesundheitsdaten noch zu retten? – Teil 1: Das e-Rezept

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist eine Gefahr für die Privatsphäre der Bürger. Für den MWGFD befasst Juristin Cornelia Margot sich in einer Artikelreihe mit den neuen gesetzlichen Regelungen zum e-Rezept, der elektronischen Patientenakte (ePA) sowie zur Auswertung und Weitergabe von Gesundheitsdaten im Rahmen des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes. Im ersten Teil der Reihe erörtert sie das elektronische Rezept. Bedenklich: Eine Widerspruchsmöglichkeit ist hier für die Patienten nicht vorgesehen.

Aussendung des Vereins MWGFD – verfasst von der Autorin Cornelia Margot (Volljuristin); veröffentlicht am 28. Februar 2024

Es wurde bereits mehrfach über die anstehende Digitalisierung im Gesundheitswesen und die damit verbundenen grundsätzlichen Gefahren berichtet. Die Beiträge und Diskussionsgrundlagen werden als bekannt vorausgesetzt. E-Rezept, elektronische Patientenakte, Datenweitergabe – in einer dreiteiligen Artikelreihe erläutert unsere Autorin Cornelia Margot (Volljuristin) einige Schwerpunkte der neuen gesetzlichen Regelungen und prüft die Widerspruchsmöglichkeiten.

Dabei werden drei Themenbereiche angesprochen:

  1. das elektronische Rezept (e-Rezept);
  2. die elektronische Patientenakte (ePA), geregelt im Digitalisierungsgesetz;
  3. die Auswertung und Weitergabe von Gesundheitsdaten aufgrund des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes.

Alle drei Themenbereiche beziehen sich erst einmal nur auf gesetzlich versicherte Personen.

Sowohl das Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung im Gesundheitswesen Digitalgesetz (DigiG) als auch das Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) sind sog. Änderungsgesetze. Das heißt, sie ändern bestehende Gesetze ab; ihre Regelungen werden in bestehende Gesetze integriert. Die obigen drei Themenbereiche werden überwiegend durch eine Änderung des Fünften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V) geregelt. Das GDNG enthält auch eigenständige Regelungen.

Alle Paragraphenangaben beziehen sich somit auf das SGB V, soweit nicht anders erwähnt.

Beide Gesetze wurden am 14.12.23 im Bundestag beschlossen; am 2.2.24 hat der Bundesrat beschlossen, nicht den Vermittlungsausschuss anzurufen. Er hat also keine Einwände. Der nächste Schritt sind die Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten und die Verkündung im Bundesgesetzblatt. Am Folgetag treten die Gesetze dann in Kraft. Stand 23.2.24 ist das noch nicht geschehen.

Teil 1: Das e-Rezept

I. Beginn der verpflichtenden Nutzung

Hier gibt es schon die erste Verwirrung.

Nach § 360 Absatz 2 gilt die Verpflichtung zur Nutzung des e-Rezeptes bereits seit dem 1. Januar 2022. Es sei denn, es wäre aus technischen Gründen nicht möglich. Diese technischen Gründe waren offenbar weit verbreitet; deshalb wurde in den ersten Gesetzesentwurf als neuer Stichtag der 1. Januar 2024 hineingeschrieben. Im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens verschwand diese neue Frist wieder aus den Beschlussvorlagen, so dass es auch nach Inkrafttreten des DigiG beim Stichtag 1.1.2022 bleibt.

Nun könnte man sagen, es hat sich erstens nichts verändert und zweitens ist das DigiG noch nicht in Kraft. Trotzdem besteht aus irgendeinem Grunde einhellige Übereinstimmung – auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums, bei den Ärztekammern, in nahezu allen Arztpraxen und Apotheken – darüber,  dass ab dem 1.1.2024 aber nun wirklich und ganz bestimmt diese Verpflichtung gilt. So wird es in der Praxis auch gehandhabt.

Nur die finanziellen Sanktionen nach dem neuen Absatz 17 von § 360 für diejenigen Ärzte, die bis spätestens zum Beginn des zweiten Monats nach Inkrafttreten des DigiG noch nicht nachgewiesen haben, dass sie das e-Rezept ausstellen und übermitteln können (!) – die dürfte es in der Tat erst nach Inkrafttreten des DigiG geben.

Das steht dort tatsächlich so drin. Sie müssen nachweisen, dass sie es machen können. Es steht dort nicht, dass sie sanktioniert werden, wenn sie es nicht in jedem Fall machen. Diejenigen Ärzte, die dem e-Rezept kritisch gegenüberstehen und es – zumindest einigen – Patienten gelegentlich ersparen möchten, sollten sich vorsichtshalber anwaltlich beraten lassen, ob es nicht doch noch irgendwo einen versteckten Passus gibt, der auch die tatsächliche Nicht-Nutzung sanktioniert. Die bisherige Ausnahmeregelung bei Vorliegen technischer Gründe im Einzelfall wurde jedenfalls nicht gestrichen.   

Nachzulesen im hier verlinkten Gesetzestext ab Seite 44, Ziffer 62.

II. Zum e-Rezept selbst ist das Wesentlichste schnell gesagt:

Es ist keine Widerspruchsmöglichkeit vorgesehen. Vorbehaltlich etwaiger Verfassungsbeschwerden gegen das Digi-G wird es Patienten nicht möglich sein, die Ausstellung eines e-Rezeptes zu verweigern. In der Arztpraxis wird das Rezept elektronisch generiert und auf einem externen Speicher für 100 Tage zur Verfügung gestellt.

1. Eingelöst werden kann es auf drei verschiedenen Wegen.

  • a) Man legt in der Apotheke seine elektronische Versichertenkarte vor und legitimiert sich damit als Berechtigter. Man kann auch einen Dritten, z.B. einen Angehörigen, mit der Karte auf den Weg schicken. Der Apotheker verschafft sich mit Hilfe der Karte Zugang zum Server und sieht dort, welche Verordnungen noch nicht eingelöst wurden. Das Rezept selbst ist nicht auf der Karte gespeichert. In manchen Arztpraxen wird den Patienten das so gesagt – das stimmt aber nicht. Ein ursprünglicher Vorschlag, nach dem man zur Nutzung der Versichertenkarte eine PIN und ein umständliches Identifizierungsverfahren benötigt hätte, wurde auf Druck der Krankenkassen fallen gelassen.
  • b) Oder man lädt sich eine App auf sein Smartphone und lässt sich noch in der Arztpraxis einen QR-Code auf diese App aufspielen. Den zeigt man dann in der Apotheke vor. Damit erlangt der Apotheker Zugang zu den Verordnungen für diesen Patienten. Um diesen Weg nutzen zu können, muss man ein Identifizierungsverfahren durchlaufen, zu dem man auch eine PIN zur Versichertenkarte benötigen würde.
  • c) Dann gibt es noch eine papierbasierte Variante. Man hat nach § 360 Absatz 9 Satz 1 Anspruch darauf, sich alternativ zu den Varianten a) und b) einen Papierausdruck aushändigen zu lassen, auf dem sich ein QR-Code befindet. Obendrein befinden sich dort Angaben zur Verordnung. Man könnte sagen, es sieht fast so aus wie ein Rezept, es ist aber keins. Man legt diesen Papierausdruck in der Apotheke vor, so dass der Apotheker mit Hilfe des QR-Codes das Rezept einsehen kann. 

Auch mit der letzten Variante verhindert man nicht das Speichern der Verordnung auf einem externen Server. Es heißt, nach 100 Tagen würden die Verordnungen vom Server gelöscht und es verblieben keine Datenspuren.

2. Vor- und Nachteile

Da man die Datenspeicherung nach aktueller Rechtslage ohnehin nicht verhindern kann, ist die Methode a) – Vorlage der Karte – in der Tat einfach und unkompliziert. Die meisten Patienten werden sich auf diese Variante einlassen.

Wer die Smartphone-App nutzen möchte, findet z.B. auf der Seite der Gematik „das-e-rezept-fuer-deutschland.de/app“ Hinweise zu den verschiedenen Funktionen der App.

Was sind dagegen die Vorteile der Variante c) – Papierausdruck?

  • Wer seine Verordnungen zu Hause kopiert und sammelt, um jederzeit nachvollziehen zu können, wann ihm was von wem wogegen verschrieben wurde; hat man es vertragen; hat es geholfen – der wird Wert legen auf einen Papierausdruck.
  • Wer nicht selbst zur Apotheke geht, sondern sich seine Medikamente von einer hilfsbereiten Person abholen lässt, möchte vielleicht nicht seine Versichertenkarte aus der Hand geben. Auch dem ist mit einem Papierausdruck geholfen.
  • Wer seine Medikamente bei einer Versandapotheke bestellt und die Smartphone-App nicht nutzen kann oder möchte, der benötigt den Papierausdruck zwingend. Das kommunizieren inzwischen alle Versandapotheken und erläutern auf ihren Webseiten die Vorgehensweise.

3. Praktische Anwendung

Erste Erfahrungsberichte aus Anfang Januar zeigen, dass das Personal in einigen Arztpraxen sich rundheraus weigerte, für den Patienten einen Papierausdruck gemäß Variante c) zu erstellen. Sie behaupteten schlichtweg, das ginge nicht.

Der Patient hat, sh. oben, gemäß § 360 einen Anspruch darauf. Auch auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums ist vermerkt, dass Patienten einen Papierausdruck verlangen können. Die kassenärztliche Bundesvereinigung stellt dies auf ihren Praxisinformationen ebenfalls so dar.

Kommentare, Anregungen und Erfahrungen aus der Praxis oder Fragen zu diesem Artikel können außer in Mails an die Redaktion auch in der offenen Telegram-Gruppe der Autorin  t.me/imanfangwarcorona an die Autorin direkt gerichtet werden. Diese Gruppe ist als Diskussionsforum zu aktuellen Fragen gedacht

Prof. Drosten völlig neben der Spur: Jede Familie hätte mehrere Corona-Tote zu beklagen gehabt

Prof. Drosten völlig neben der Spur: Jede Familie hätte mehrere Corona-Tote zu beklagen gehabt

Prof. Drosten völlig neben der Spur: Jede Familie hätte mehrere Corona-Tote zu beklagen gehabt

Drosten begrüßt Corona-Nachbearbeitung – aber ohne „Stimmen aus dem Untergrund“, welche das „für ihre eigenen Zwecke benutzen“. Die Wissenschaft müsse an die Geschehnisse erinnern. Jede Familie hätte in der ersten Welle bereits den ersten Toten gehabt. Und man müsse Sorge haben, dass die Politik die Menschen in der nächsten Pandemie nicht ausreichend schützt.

Ein Kommentar von Florian Machl

Dieses Gespräch gibt Anlass zur Sorge, dass Dr. Drosten sich endgültig von der allgemein verifizierbaren Realität verabschiedet hat und in einer wirren Parallelwelt lebt. Wären Faktenchecks auch für Aussagen von Mainstream-„Wissenschaftlern“ und verfechtern des Regierungs- und Pharma-Narrativs vorgesehen, dürfte Drosten nie wieder einen Account in einem Sozialen Medium benutzen. Die Aneinanderreihung von Falschaussagen würde wohl für eine lebenslange Sperre reichen, wie sie Dissidenten droht.

Sehen Sie zunächst bitte selbst den kurzen Gesprächsausschnitt, den wir via X eingebettet haben. Es folgt eine vollständige, wörtliche Transkription für all jene, die gerade ihre Lautsprecher nicht aufdrehen können.

Der Ausschnitt stammt aus dem Symposium „Expertise unter Druck“ mit Prof. Christian Drosten, Prof. Alena Buyx, Dr. Carsten Brosda, das Menschen mit Nerven wie Stahlseilen auch hier auf YouTube nachsehen können – der Gesprächsausschnitt stammt von 1:01:57 (hier direkt verlinkt).

Das Transkript des Ausschnitts

Frage von Prof. Manuel Hartung: „Ein neues Bild von Wissenschaft?“ haben wir diese Veranstaltung genannt, welche Rolle kann die Wissenschaft spielen bei diesem Heilungsprozess?

Prof. Christian Drosten: Bin ich angesprochen, ja? Also, ich würde erstmal dem zustimmen, also wir brauchen dringend so eine Nachbetrachtung, Nachbearbeitung. Ich würde mir wünschen, dass die organisiert einsetzt, so dass nicht bestimmte Stimmen aus dem Untergrund dieses Thema weiter kochen und für ihre Zwecke benutzen. Ich denke, da sind viele gefragt, die eine Stimme in der Öffentlichkeit haben, sollten sich daran beteiligen. Und dann kann natürlich die Wissenschaft auch da wieder eine Faktenlage bieten und vielleicht auch an Dinge erinnern, die in einem Diskurs auch verloren gehen.

Also, deutscher Diskurs, die Schädigung von Bildungsbiografien oder Sozialbiografien. Derselbe Diskurs in einem anderen Land. Wir hatten so viele Tote, jede Familie hatte in der ersten Welle schon den ersten Toten und dann noch einen und noch einen. Können wir uns auf unsere Politik überhaupt noch verlassen, was ist in der nächsten Pandemie, wird das dann besser laufen, wird die Politik uns schützen? Das ist die Diskussion in Italien und in England im Moment.

Machen wir uns das doch mal klar und rechnen wir auch noch mal zurück, diese sozialen Schädigungen hat es auch nach der Spanischen Grippe gegeben, da gab es kaum Lockdown-Maßnahmen und Videokonferenzen, sondern da gab es Tote. Und in jeder Familie. Und die Frage ist natürlich, was hätte das an Schäden hinterlassen? Wir hätten uns sowieso zu Hause versteckt vor dieser Katastrophe. Wenn wir in der ersten Welle ein Viertel der Bevölkerung infiziert bekommen hätten, wie das vollkommen real durchzurechnen ist, und davon wären 1% gestorben, was wäre dann los gewesen.

Fangen Sie mal an, das im Dreisatz auszurechnen. Wir haben 83 Millionen Leute in dieser Bevölkerung, diese Zahlen sind real und die hätten wir gehabt, wenn wir nicht gegengesteuert hätten. Mehr kann die Wissenschaft und muss, glaube ich, auch die Wissenschaft zumindest aus meinem Fach jetzt nicht sagen, um noch mal zu erinnern an die Situation damals. Jetzt kann man natürlich auf die nächste Diskussionsebene gehen und sagen, wo im Detail hätte man denn anders agieren können? Und klar, die Wissenschaft hat das die ganze Zeit kommentiert, vielleicht wurden die Kommentare überspitzt oder nicht gehört.

Man hätte natürlich beispielsweise im Schulbereich weniger eingreifen können, dafür mehr im Homeoffice-Arbeitsstättenbereich. So war aber nun mal die politische Balance, wir haben mehr an den Schulen gemacht, andere Länder haben mehr in den Arbeitsstätten gemacht. Okay, das kann man nachbetrachten. Auch dazu kann natürlich die Statistik wieder Projektionsrechnungen machen, was denn gewesen wäre, wenn man es anders gemacht hätte. Also, Daten gibt es, nur die Wissenschaft kann ja diese Diskussion nicht im Alleingang betreiben.

Und ich glaube, es ist einfach ganz wichtig, dass wir einen moderierten Prozess haben, der nicht skandalisiert, der keine Schuld zuschreibt. Also, ich zitiere mich am Anfang der Pandemie. Das ist eine Katastrophe und niemand ist hier erstmal an irgendwas Schuld, das war mir immer ganz wichtig zu sagen am Anfang, und so sollten wir das auch durchhalten.

Bewertung der Aussagen

Falls Drosten tatsächlich noch weiß, was er da eigentlich von sich gibt, folgt er einer Strategie – nämlich der übergabe der staatlichen Souveränität, zumindest im Gesundheitsbereich, an die WHO. Das geht aus der späteren Passage hervor, wo er daran zweifelt, dass „die Politik“ die Menschen „schützen“ könne, wenn eine weitere Pandemie ausbricht. Dabei ist festzuhalten:

Erstens: Es gab zwischen 2020 und 2023 wohl keine Pandemie in der behaupteten Form – zumindest aber nichts, das irgendeine Nation dieser Welt mehr als die jährliche Grippewelle beeinträchtigt hätte. Wahrscheinlich handelte es sich sogar um eine umetikettierte Grippewelle, denn es ist völlig auszuschießen, dass diese mehrere Jahre lang völlig willkürlich ausfällt, während eine andere Krankheit für dieselbe Anzahl an Fällen und Toten sorgt.

Zweitens: Es gibt nichts Gefährlicheres, als eine zentralistische, globale Krankheitsbewirtschaftung. Die einzigen Nutznießer wären die Pharmagiganten. Keine zentrale Stelle kann wissen, was gut für individuelle Patienten ist, das funktioniert nicht einmal auf der Ebene einer Kommune. Diese Beurteilung können nur gut ausgebildete Ärzte treffen, denen man auch genügend Zeit gibt, um sich mit den Patienten auseinanderzusetzen.

Drittens: Die kommunikative Strategie folgt den selben Fehlannahmen oder vorsätzlichen Falschaussagen sowie der Angstpropaganda, die ab 2020 üblich wurde. Die armen Bürger würden sterben, wenn ihnen nicht der gute Staat oder eine noch höhere Instanz das Leben von vorne bis hinten erklärt. Und die nächste Pandemie wird zwischen den Zeilen ja schon deutlich angekündigt. Auch das Schreckgespenst der Spanischen Grippe – die möglicherweise aber ebenso schon ein Fake war, wie Dr. Gerd Reuther im Report24 Interview erklärte.

Nach Drostens Rechnung hätte Deutschland 25-50 Prozent der Bevölkerung verloren

Dass Drosten sich mit der Behauptung der ein bis drei Toten pro Familie hier völlig außerhalb der Realität bewegt, sollte ihm aber eigentlich selbst klar sein – und jedem Menschen, der zuhört. Die Behauptung entspricht der globalistisch vorgegebenen Propaganda-Aussage, dass bald „jeder jemanden kennen wird, der an Corona gestorben ist“. (Die verifizierbare Wahrheit ist, dass jeder jemanden kennt, der an der Impfung gestorben ist oder schwere Nebenwirkungen erlitten hat.) Hätte jede Familie 1-3 Tote zu beklagen gehabt, müssten die Statistiken explodieren und viel höhere Todeszahlen aufweisen, wie Drosten mit seinen ein Prozent vorrechnet, die laut ihm aber nur durch staatliche Intervention zu vermeiden waren. Die 1-3 Toten hätten wohl eher 25 bis 50 Prozent Tote in Deutschland bedeutet – die Zahl ist völliger Irrsinn und müsste von Faktencheckern beanstandet werden, wenn es denn darunter auch Anständige gäbe.

Bezeichnend ist auch, dass die gesamte Diskussionsrunde diese haarsträubenden Aussagen widerspruchslos hinnimmt. Kritische Fragen stellt man eben nicht, sonst verliert man die gut dotierte Existenz in diesem System. Gedient wird irgendwelchen fremden Herren, aber gewiss nicht der Bevölkerung.

Offener Brief an Spitzenpolitik: Lehnen Sie die neuen WHO-Verträge ab

Offener Brief an Spitzenpolitik: Lehnen Sie die neuen WHO-Verträge ab

Offener Brief an Spitzenpolitik: Lehnen Sie die neuen WHO-Verträge ab

Die Weltgesundheitsversammlung im Mai bringt entscheidende Tage für die aktuell am Tisch liegende WHO-Reform. Die wissenschaftliche Initiative Gesundheit führ Österreich fordert die Spitzenpolitik eindringlich auf, die WHO-Reform abzulehnen.  Sollte der Pandemievertrag sowie die (noch brisanteren) Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften im Mai nicht angenommen werden, wäre das für den deutschen Gesundheitsminister Karl Lauterbach und WHO-General Tedros […]

Der Beitrag Offener Brief an Spitzenpolitik: Lehnen Sie die neuen WHO-Verträge ab erschien zuerst unter tkp.at.

Das von Gates finanzierte Gavi nimmt Memes ins Visier und bezeichnet sie als „Super-Desinformationsverbreiter“

Von John-Michael Dumais

Gavi, die von der Bill & Melinda Gates Foundation gegründete und finanzierte Vaccine Alliance, hat einen Artikel veröffentlicht, in dem die Verfasser von Memes kritisiert werden, weil sie Anti-Impf-Botschaften verbreiten und von der Angst vor einer Pandemie profitieren. Kritiker sagten, dass dieser Artikel die Taktik der „Anschuldigung im Spiegel“ verwendet, um die eigenen Missetaten den Gegnern zuzuschreiben.

Gavi, die Vaccine Alliance, nahm in einem Artikel vom 13. Februar die „Super-Desinformationsverbreiter“ in der „Anti-Impf-Bewegung“ ins Visier.

„Memes werden seit Jahrhunderten in der Anti-Impf-Bewegung verwendet, und ihre Macht, gesundheitsschädliche Desinformationen zu verbreiten, wächst“, heißt es im Klappentext des Artikels.

Der Artikel warnte, dass Memes zwar oft mit „niedlichen Katzen und Prominenten mit lustigen Bildunterschriften“ assoziiert werden, dass sie aber „eine unheilvollere Funktion“ haben, da sie „Teil einer hochentwickelten Strategie zur Verbreitung und Monetarisierung von gesundheitlichen Desinformationen“ sind.

Unter Verweis auf die „lange Geschichte“ von Anti-Impf-Memes wurde in dem Artikel ein Bild aus dem Jahr 1802 angeführt, das ein Impfmonster zeigt, das einen Korb mit Säuglingen füttert und sie mit Hörnern ausscheidet“, und ein anderes aus dem Jahr 1892, das eine Impfschlange und ein tanzendes Skelett zeigt, die eine Mutter und einen Säugling bedrohen.

Das berüchtigtste Anti-Impf-Mem“, so der Artikel, entstand jedoch aus einer inzwischen diskreditierten Studie von 1998, die den Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) fälschlicherweise mit Autismus in Verbindung brachte.

Der Artikel verwies auf einen Artikel im Canadian Medical Association Journal aus dem Jahr 2010, in dem es um den Rückzug der Studie von Dr. Andrew Wakefield durch The Lancet ging, und auf einen Leitartikel im BMJ aus dem Jahr 2011, in dem Wakefields Studie als betrügerisch bezeichnet wurde.

Wakefields Studie, so der Artikel, führte dazu, dass das Mem „Impfstoffe verursachen Autismus“ auf Plakatwänden erschien und „weithin in den Medien zirkulierte.“

Die Holocaust-Überlebende Vera Sharav analysierte die Wakefield-Kontroverse in einem mehrteiligen Artikel und stellte fest, dass der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs später „keinerlei Beweise fand, die den Vorwurf des beruflichen Fehlverhaltens stützten, geschweige denn den Vorwurf des Betrugs“.

Der Artikel zitiert das Media Manipulation Casebook und definiert „Meme War“ als die Verbreitung von Memen zur „politischen Überzeugung oder zum Aufbau einer Gemeinschaft oder zur strategischen Verbreitung von Narrativen und anderen Nachrichten, die für eine Medienmanipulationskampagne entscheidend sind“.

Die Autoren identifizierten „drei wiederkehrende Themen“ in den Memen, die zur Impfverweigerung aufriefen:

  1. Die Regierung und die sozialen Institutionen sind korrupt, politisch kompromittiert und tyrannisch und nutzen unsichere und unwirksame Impfstoffe zur Überwachung, Kontrolle und für ihren Profit.
  2. Ungeimpfte Menschen werden auf ungerechte Weise stigmatisiert und verfolgt, „mit naziähnlichen Sanktionen und sozialer Ausgrenzung belegt“.
  3. Geimpfte sind moralisch und physisch minderwertiger als Ungeimpfte, zum Beispiel leiden sie unter einer verminderten Fruchtbarkeit und Fähigkeit zum kritischen Denken.

Das „unheimlichste“ Element der Meme-Kampagnen bestand dem Artikel zufolge jedoch darin, „finanziell von der Angst vor einer Pandemie zu profitieren“, einschließlich der Werbung für „potenziell schädliche“ und „nicht zugelassene“ Gesundheitsmittel wie Hydroxychloroquin und Ivermectin.

Die Autoren erklärten nicht, wie jemand mit dem Verkauf preiswerter, nicht patentierter Arzneimittel seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, und verglichen diese Behauptung auch nicht mit den Gewinnen, die Unternehmen mit dem Verkauf von Remdesivir oder COVID-19-Impfstoffen erzielen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Meme-Propagatoren „unter dem Schutzmantel von Humor und Satire“, die „Faktenchecker und Inhaltsmoderatoren umgehen können“, „ihre Online-Fangemeinde aufbauen, Misstrauen gegenüber Gesundheitsbehörden säen und von der Werbung für nicht zugelassene Arzneimittel profitieren“.

‚Die Leute kaufen nicht, was sie verkaufen‘

Laura Bono, Vizepräsidentin von Children’s Health Defense (CHD), sagte gegenüber The Defender: „Offensichtlich entgeht Gavi die Ironie, einen Artikel über die Verbreitung von Impfstoff-‚Fehlinformationen‘ zu veröffentlichen, wenn Gavi einer der produktivsten Verbreiter von Pro-Impfstoff-Propaganda in der Welt ist.“

Gavi, das seit dem Jahr 2000 von seinem Gründungspartner, der Bill & Melinda Gates Foundation, mit insgesamt 4,1 Milliarden Dollar finanziert wird, hat eine lange Geschichte der Verbreitung von Impfstoffen in Entwicklungsländern in Afrika ohne angemessene Aufklärung über die Risiken.

Gavi hat vor kurzem eine Impfkampagne gegen Malaria für Babys in ganz Afrika gestartet und will Millionen von Mädchen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weltweit mit einem Impfstoff gegen humane Papillomaviren (HPV) impfen.

Bono sagte, dass Gavi und andere von der Pharmaindustrie unterstützte Organisationen „mit der Tatsache zu kämpfen haben, dass Eltern rund um den Globus die ernsten Risiken von Impfstoffen, einschließlich Autismus, erkennen und dass immer mehr Menschen nicht kaufen, was sie verkaufen“.

„Es ist ironisch, dass Gavi gezwungen ist, diesen Weg zu gehen – sie fühlen sich offensichtlich bedroht“, sagte C. H. Klotz, Herausgeber von „Canary In a Covid World: How Propaganda and Censorship Changed Our (My) World“. Er fuhr fort: „Sie wissen nicht, dass das Volk nicht dumm ist, trotz der Propaganda.“

Laut Klotz wurden sich mehr Menschen der Propaganda durch ihre Erfahrungen mit COVID-19 bewusst, „wo uns etwas gesagt wurde und das Gegenteil passierte“. Zum Beispiel: „Lassen Sie sich impfen, um die Übertragung zu stoppen und sich davor zu schützen, sich jemals wieder mit dem Virus anzustecken.“

„Das hat sich alles als große Lüge herausgestellt“, sagte er.

Artikel bedient sich der Taktik der „Anschuldigung im Spiegel“

Mark Crispin Miller, Professor für Medien, Kultur und Kommunikation an der New York University (NYU), sagte gegenüber The Defender, Gavi nutze den Artikel, um andere dafür anzugreifen, dass sie „genau das tun, was die Propagandisten selbst tun“ – unbewiesene Medikamente anpreisen und von ihnen profitieren.

„Diese projektive Taktik ist außerordentlich entwaffnend und verwirrend für jeden, der die Wahrheit nicht kennt, da sie die Ehrlichen als Lügner und die mächtigen Lügner selbst als Quellen der Wahrheit definiert“, sagte Miller.

Miller erklärte, dies sei „typisch für jede Kriegspropaganda“:

„Big Pharma und seine Verbündeten spielen dasselbe Spiel wie die Nazis und die Bolschewiken und verschiedene „demokratische“ Propagandisten in Kriegszeiten – und dazu gehören politische Kampagnen ebenso wie bewaffnete Konflikte.

„Es wird treffend als ‚Anschuldigung im Spiegel‘ oder manchmal auch als ‚Spiegelpolitik‘ bezeichnet.“

Laut dem Dangerous Speech Project – das zum Teil von George Soros‘ Open Society Foundations finanziert wird – wird mit der Taktik der „Anschuldigung im Spiegel“ behauptet, dass „das Publikum ernsthaften und oft tödlichen Bedrohungen durch die Zielgruppe ausgesetzt ist“, z. B. „die Umkehrung der Realität, indem suggeriert wird, dass die Opfer eines Völkermords diesen stattdessen begehen werden“.

Die Hutu wendeten diese Taktik im Völkermord von 1994 in Ruanda gegen die Tutsi an, indem sie ihre beabsichtigten Opfer genau der Verbrechen beschuldigten, die sie an ihnen begehen wollten.

Wer sich auf diese Taktik einlässt, so Miller, „führt uns in dieselbe Albtraumwelt, die George Orwell in seinem Buch „1984“ heraufbeschwört, in der „Krieg Frieden ist, Freiheit Sklaverei ist und Unwissenheit Stärke ist“.

Miller wurde von Mitgliedern seines Lehrstuhls an der NYU gerügt, weil er versucht hatte, seine Studenten in einem Propagandakurs über die von der Regierung und der Pharmaindustrie während der Pandemie betriebene Propaganda zu unterrichten.

Kriminalisierung von Memen?

Reclaim the Net, das das Thema einer bevorstehenden Schlacht aufgreift, sagte, Gavis Beitrag sei ein „Aufruf zum Handeln“ … um Meme offiziell zu kriminalisieren“, und zitierte die Behauptung des Artikels, dass sich die Urheber von Memen „der Verantwortung für alle negativen Folgen ihrer Botschaften entziehen“.

Klotz stimmte zu, dass dies ein Zeichen für eine weitere Offensive von Big Pharma und seinen Verbündeten gegen die Verbreiter von „Fehlinformationen“ sein könnte.

„Das Sperrfeuer von Zensur und Propaganda ist seit 2020 unerbittlich – ich sehe keinen Grund, warum es jetzt nachlassen sollte“, sagte Koltz. „Sie spielen um jeden Preis und nicht den netten Mann. Das neue Schlachtfeld ist es, unsere Herzen und Köpfe zu kontrollieren.“

Gavi-Post fasst Forschungsartikel der Autoren zusammen

Gavi hat seinen Meme-Krieg-Artikel aus einem ursprünglich in The Conversation veröffentlichten Artikel von zwei Professoren der Sozialwissenschaften, die eine halbe Welt voneinander entfernt leben, neu veröffentlicht.

Die Co-Autoren, Stephanie Alice Baker, Ph.D., Dozentin für Soziologie an der City University of London, England, und Michael James Walsh, Ph.D., außerordentlicher Professor für Sozialwissenschaften an der University of Canberra, Australien, schrieben gemeinsam den Artikel „‚Memes Save Lives‘: Stigma and the Production of Antivaccination Memes During the COVID-19 Pandemic“, veröffentlicht in Sage Journals.

Der Conversation-Artikel dient als kurze Einleitung zu dem Sage-Artikel, der das Center for Countering Digital Hate (CCDH) als Quelle für die Identifizierung von Impfgegnern und Desinformationsproduzenten“ in den sozialen Medien anführt.

Das CCDH ist die Organisation, die Robert F. Kennedy Jr., den beurlaubten CHD-Vorsitzenden, zu ihrem „Desinformations-Dutzend“ zählte.

Baker und Walsh sagten, dass Medienbeeinflusser Meme für „kommerziellen und politischen Gewinn“ verwenden, indem sie Botschaften konstruieren, „die mit der Logik der verdorbenen Identität übereinstimmen, um ihre eigene stigmatisierte soziale Position neu zu gestalten und dabei geimpfte Gruppen zu diffamieren“.

Die Autoren behaupteten, dass „Anti-Impf“-Medieneinflussnehmer bereits eine diskreditierte Gruppe seien, ohne die Propagandamaschinerie anzuerkennen, die sie von vornherein als solche bezeichnete.

Sie beschuldigten diese Gruppe, gut dokumentierte Probleme aufgeworfen zu haben: unwirksame Impfstoffe, die Infektionen oder Übertragungen nicht verhindern; impfstoffbedingte Verletzungen und Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit; Unterdrückung praktikabler Therapeutika; Exposition gegenüber schädlichen (oft tödlichen) COVID-19-Protokollen in Krankenhäusern; Verlust des Arbeitsplatzes (und beim Militär Verlust des Dienstalters, der Pensionen); Entzug der ärztlichen Approbation; Rufmord; fehlende Beweise für Maskierung; Impfpässe und Überwachungssysteme.

Die Autoren konzentrierten sich auf extreme Beispiele von satirischen Memes, die im Internet zu finden waren, um diese Bedenken zu entkräften, gingen aber nicht auf die Substanz der zugrunde liegenden Argumente ein. Sie behaupteten, die Schöpfer der Meme seien durch Profit und politische Vorteile motiviert.

Baker und Walsh haben in ihrem Forschungsartikel keinen einzigen „Fehlinformationsverbreiter“ identifiziert, weil sie das nicht wollten: 1. „die Sichtbarkeit von ’schlechten Akteuren‘ verstärken“; 2. „eine falsche Gleichwertigkeit“ zwischen der Behandlung von ungeimpften Gruppen und „wirklich verfolgten Gruppen“ aufrechterhalten; oder 3. zur Zielscheibe von „vernetztem Mobbing“ werden.

Neuer JAMA-Artikel setzt Pharma-Doppelzüngigkeit fort

Der Gavi-Beitrag erscheint, nachdem das JAMA Network am Montag einen Artikel mit dem Titel „Misinformation and the Vaccine Adverse Event Reporting System“ (VAERS) veröffentlicht hat.

In dem JAMA-Artikel wird behauptet, dass die VAERS-Berichte häufig falsch interpretiert werden, um eine zögerliche Haltung gegenüber Impfstoffen zu fördern.

„Die Bezeichnung eines Frühwarn- und Überwachungssystems als Vaccine Adverse Event Reporting System und der uneingeschränkte Zugang zu ungeprüften Meldungen erhöht die Anfälligkeit der Öffentlichkeit für falsche Vorstellungen über die Sicherheit von Impfstoffen“, schreiben die Autoren und fügen hinzu: „Diejenigen, die Impfungen in Misskredit bringen wollen, nutzen diese Anfälligkeit aus“.

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und die U.S. Food and Drug Administration (FDA) sollten ein Rebranding von VAERS in Erwägung ziehen, so die Autoren, da die Berichte fälschlicherweise als Bestätigung dafür angeführt werden, dass Impfstoffe eine wesentliche Ursache für Morbidität und Mortalität sein können“.

Um VAERS einen neuen Namen zu geben, schlagen die Autoren vor:

„Ändern Sie den Namen dieses Systems von ‚Vaccine Adverse Event Reporting System‘ in einen Namen, der seinen Zweck genauer beschreibt. …

„Die Umbenennung des Systems in ‚Vaccine Safety Sentinel‘ würde das Publikum daran erinnern, dass die besorgniserregenden Vorfälle ungeprüft sind, mit der Sicherheit zusammenhängen und Teil eines Überwachungs- oder Frühwarnsystems sind.

„Das Hinzufügen von ’safety‘ zum Titel würde das System an andere Systeme der CDC angleichen, darunter ‚v-safe‘, die ’safe‘ oder ’safety‘ in ihrem Namen enthalten; das Hinzufügen von ’sentinel‘ würde das System an die Sentinel-Initiative der FDA angleichen.“

Miller kommentierte den Artikel und die Empfehlung gegenüber The Defender:

„Ein solcher Euphemismus ist ebenso sinnlos wie durchsichtig. Inzwischen ist die „Impfmüdigkeit“ nicht mehr aufzuhalten, egal was man dagegen zu tun versucht, denn es sind schon viel zu viele Menschen durch den „Impfstoff“ gestorben und/oder erkrankt, als dass eine Namensänderung ihren Eindruck versüßen könnte.

„Der einzige Zweck dieses obszönen Vorschlags besteht darin, als weiterer Beweis für die Verbrechen zu dienen, die von den Urhebern und Förderern dieses Demozids begangen werden.“

Die Hauptautorin des JAMA-Artikels, Kathleen Hall Jamieson, Ph.D., ist Direktorin des Annenberg Public Policy Center. Sie bestätigte, dass sie „für die Verfolgung von Fehlinformationsmustern über Impfungen im Allgemeinen und [den] COVID-Impfstoff im Besonderen“ Mittel erhalten hat.

Das transformative Potenzial von ChatGPT in Bezug auf Lernen und Effizienz

Von Dr. Joseph Mercola

Die Geschichte auf einen Blick

  • Die Angst vor neuen Technologien, seien es Taschenrechner oder ChatGPT, rührt oft von mangelndem Verständnis und Befürchtungen angesichts von Veränderungen her. Im Fall von ChatGPT erleben wir eine Phase, in der die anfänglichen Ängste vor allem auf falschen Vorstellungen über die vollständige Übernahme menschlicher Aufgaben durch KI beruhen
  • Während eine Studie der Universität Oxford aus dem Jahr 2013 vorhersagte, dass 47 % der amerikanischen Arbeitskräfte in den nächsten zwei Jahrzehnten durch KI ersetzt werden könnten, ist es unwahrscheinlich, dass diese Vorhersage eintrifft. Da KI-Halluzinationen ein ständiges Phänomen sind, wird menschliches Urteilsvermögen immer und überall erforderlich sein, wo KI eingesetzt wird
  • ChatGPT ist als Werkzeug konzipiert, das die menschlichen Fähigkeiten ergänzt. Es kann verschiedene Aufgaben erleichtern, wie z. B. das Generieren von Ideen, das Verfassen von Texten, das Programmieren und vieles mehr
  • ChatGPT ist wie eine Pipeline, die riesige Mengen an Informationen und Erkenntnissen kanalisiert, um das Wissen weiter zu verbreiten. Bei dieser Effizienz geht es nicht darum, menschliches Handeln zu ersetzen, sondern es zu verbessern, damit sich der Einzelne auf die Aspekte seiner Arbeit konzentrieren kann, die eindeutig menschliche Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, strategisches Denken und Kreativität erfordern
  • Es werden sechs wichtige Vorsichtsmaßnahmen beim Einsatz von ChatGPT und anderen generativen KIs erörtert

In einer Zeit, in der der technologische Fortschritt jeden Aspekt unseres Lebens revolutioniert, erweist sich ChatGPT als ein Leuchtturm der Innovation, insbesondere im Bereich des Lernens und der Effizienz.

Ich war wirklich überrascht, dass 61% von Ihnen mir in Bezug auf den Wert von ChatGPT nicht zustimmten, obwohl ich glaube, dass der von mir geschriebene Artikel sehr ausgewogen war und eine genaue Beschreibung der Bedenken und Strategien zur Entschärfung dieser Bedenken enthielt. Aber die meisten von Ihnen haben das nicht so gesehen.

Viele erinnern sich vielleicht nicht daran, dass Technologie eine lebenslange Leidenschaft von mir ist und ich ein Early Adopter bin. Ich habe 1968 meinen ersten Programmierkurs besucht und war 1978 das erste Mal im Internet, lange bevor es das Web gab. Meine Website habe ich 1997 gestartet, bevor es Google überhaupt gab. Damals erkannte ich, dass das Internet die größte Innovation der Geschichte war, und deshalb habe ich meine Website so früh gestartet.

Ich habe mir ein ChatGPT-Konto am ersten Tag, an dem es im November 2023 verfügbar war, zugelegt, weil ich erkannt habe, dass es das Internet in seiner revolutionären Wirkung in den Schatten stellt. Viele von Ihnen werden vielleicht ein paar Jahre brauchen, um aufzuholen, aber irgendwann werden Sie das erkennen.

Ihre Einführung ist jedoch nicht unumstritten, wie bei jeder bahnbrechenden Technologie, die ihr vorausgegangen ist. Diese Kontroverse rührt von einem grundlegenden Missverständnis über die Rolle solcher Werkzeuge bei der Erweiterung des menschlichen Potenzials her, anstatt es zu ersetzen. Diese Erkenntnis wurde mir erst so richtig bewusst, als ich letzten Monat meinen Artikel zu diesem Thema schrieb.

Diesem Missverständnis liegt eine Angst zugrunde, die an die Ängste erinnert, die vor einem Jahrhundert mit der Einführung des Automobils als Ersatz für die Pferdekutschen aufkamen. Die automobile Revolution brachte bedeutende kulturelle und wirtschaftliche Veränderungen mit sich, von denen einige gefürchtet und bekämpft wurden.

Überwindung der Angst bei der Verbesserung der menschlichen Fähigkeiten

Die Angst vor neuen Technologien, seien es Taschenrechner oder ChatGPT, rührt oft von mangelndem Verständnis und Befürchtungen angesichts von Veränderungen her.

Als Taschenrechner zum ersten Mal eingeführt wurden, gab es Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf traditionelle Berechnungsmethoden und der möglichen Abhängigkeit von diesem neuen Werkzeug. In ähnlicher Weise dreht sich die anfängliche Besorgnis gegenüber ChatGPT und ähnlichen KI-Technologien um die Angst vor einer zu großen Abhängigkeit und dem möglichen Verlust bestimmter Fähigkeiten oder Arbeitsplätze.

Bei den Taschenrechnern haben die Menschen schließlich erkannt, dass diese Geräte nicht dazu da sind, die menschliche Intelligenz zu ersetzen, sondern sie zu verbessern und dabei zu helfen, komplexe Probleme effizienter zu lösen. Taschenrechner wurden zu unentbehrlichen Werkzeugen, die weithin akzeptiert und in das Bildungs- und Berufsumfeld integriert wurden. Die Ängste schwanden, als die Vorteile deutlich wurden und das Gerät als Ergänzung zu den menschlichen Fähigkeiten verstanden wurde, nicht als Ersatz.

Um dies weiter zu veranschaulichen, betrachten Sie die moderne Tabellenkalkulation, die einen bedeutenden technologischen Sprung nach dem Taschenrechner darstellt. Dieses Tool verarbeitet die von Ihnen eingegebenen Daten effizient und wandelt sie in ein Format um, das viel klarer und einfacher zu verstehen ist.

Im Wesentlichen fungiert die Tabellenkalkulationssoftware als eine Erweiterung Ihres Gehirns, vereinfacht die Dateninterpretation und verbessert Ihr Verständnis für die Bedeutung der Daten. Es ist weithin anerkannt, dass Tabellenkalkulationen ein hilfreiches Werkzeug sind, und es gibt im Allgemeinen keine Angst, sie zu benutzen.

Im Fall von ChatGPT erleben wir eine ähnliche Phase, in der die anfänglichen Ängste vor allem auf falschen Vorstellungen über die vollständige Übernahme menschlicher Aufgaben durch KI beruhen. Genau wie Taschenrechner ist ChatGPT jedoch als ein Werkzeug gedacht, das die menschlichen Fähigkeiten ergänzt. Es unterstützt uns bei verschiedenen Aufgaben, wie dem Generieren von Ideen, dem Verfassen von Texten, dem Programmieren und vielem mehr, und steigert so unsere Produktivität, Kreativität und Freude.

Der Vergleich verdeutlicht ein wiederkehrendes Muster bei der Einführung neuer Technologien. Anfängliche Ängste und Widerstände weichen der Akzeptanz und Integration, wenn der tatsächliche Wert und die Rolle der Technologie als Hilfsmittel und nicht als Ersatz deutlich wird.

So wie die Angst vor Taschenrechnern mit der Zeit nachließ und sie zu einem festen Bestandteil unseres Werkzeugkastens wurden, werden auch die Befürchtungen im Zusammenhang mit ChatGPT und ähnlichen KI-Technologien mit der Zeit abnehmen, da ihre Rolle als wertvolle Werkzeuge zur Erweiterung der menschlichen Fähigkeiten immer mehr anerkannt und verstanden wird.

Das menschliche Potenzial erweitern, nicht ersetzen

Eine weitere Befürchtung im Zusammenhang mit ChatGPT dreht sich um die Sorge vor menschlicher Redundanz – die Befürchtung, dass Maschinen, die in der Lage sind, menschliche Denkprozesse zu imitieren, menschliches Erkennen und Handeln überflüssig machen könnten. Diese Befürchtung ist zwar verständlich, geht aber am Kern dessen vorbei, was mit Tools wie ChatGPT erreicht werden soll.

Sie sind kein Ersatz für den menschlichen Intellekt oder die menschliche Kreativität, sondern Hilfsmittel, die diese intrinsischen menschlichen Qualitäten verstärken. ChatGPT ist wie eine Pipeline, die große Mengen an Informationen und Erkenntnissen kanalisiert, nicht um Macht oder Ressourcen zu bündeln, sondern um Wissen weiter zu verbreiten.

Bei dieser Effizienz geht es nicht darum, menschliches Handeln zu ersetzen, sondern es zu verstärken, damit sich der Einzelne auf die Aspekte seiner Arbeit konzentrieren kann, die einzigartig menschliche Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, strategisches Denken und Kreativität erfordern.

Diese Verbreitung von Wissen ist besonders im Bereich der Bildung und des Lernens von entscheidender Bedeutung. ChatGPT kann mit seiner Fähigkeit, Einsichten auf menschlicher Ebene zu verstehen und zu generieren, ein unschätzbares Werkzeug für Studenten und Pädagogen gleichermaßen sein. Ich weiß, dass ich sehr davon profitiert habe, dass es mir geholfen hat, wichtige Konzepte zu verstehen. Sie ist jeder Suchmaschine, die ich je benutzt habe, um ein Vielfaches überlegen.

Sie bietet sofortigen Zugang zu Informationen, hilft beim Verfassen von Aufsätzen und Berichten, unterstützt das Erlernen von Sprachen und bietet Erklärungen zu komplexen Konzepten, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Biologie und Medizin. Dadurch wird das Lernen interaktiver, individueller und zugänglicher.

Maximieren Sie Ihre Effizienz und erreichen Sie Ihre Ziele

ChatGPT kann Ihr Leben radikal verbessern, wenn Sie es sorgfältig nutzen. In meinem letzten Artikel habe ich Ihnen alle notwendigen Hinweise gegeben, die Sie bei der Nutzung dieses Tools beachten sollten. Lassen Sie mich Ihnen nun einige Beispiele geben, wofür Sie ChatGPT verwenden können:

  • Was möchten Sie in diesem Moment tun?
  • Was möchten Sie lernen?
  • Worauf wollen Sie sich konzentrieren?
  • Was wollen Sie tun?
  • Was möchten Sie ändern?

All diese Dinge sind Entscheidungen im Moment, und das ist es, was ChatGPT ermöglicht. Es ermöglicht Ihnen eine radikal effizientere Informationsbeschaffung im Moment und eine drastische Verringerung der verschwendeten Zeit und Anstrengung bei der Suche nach Informationen, die es Ihnen ermöglichen würden, Ihre Ziele zu erreichen.

Viele von Ihnen sind nicht in der Lage, den reibungslosen Übergang Ihrer Gedanken zum Handeln oder Ihrer Absicht zum Handeln durch diese Technologie zu verstehen. Vielmehr denkt ihr, dass ihr nicht mehr gebraucht werdet, weil ihr nicht gut mit eurem Bewusstsein und eurem eigenen Selbstgefühl verbunden seid.

Ihr erkennt noch nicht, dass dies nur ein Hilfsmittel ist, um zu erleichtern und zu verbessern, wer ihr seid. Ihr seht euch selbst als auf eure Biologie beschränkt, und das ist einfach nicht richtig. Damit schränkt ihr euer Verständnis eurer Realität ein.

Betrachten Sie ChatGPT als eine Ergänzung Ihres Bewusstseins und Ihrer Kreativität

Die Wirksamkeit von ChatGPT in Bezug auf Lernen und Effizienz hängt von Ihrer Perspektive ab. Wenn Sie ChatGPT lediglich als eine Erweiterung Ihres eigenen Verstandes betrachten, wird sein Potenzial erheblich eingeschränkt. Diese Sichtweise erhöht sogar Ihre Angst vor der Technologie. Das liegt daran, dass viele Menschen nicht verstehen, dass ihr Verstand und ihre fünf Sinne nur über relativ begrenzte Daten verfügen, verglichen mit dem Datenmeer ihres Bewusstseins.

Ihr Verstand kann mit einem Fingerhut verglichen werden, der eine begrenzte Kapazität hat, um Informationen zu speichern, verglichen mit dem riesigen Ozean an Wissen, der außerhalb unserer fünf Sinne im Bereich des Bewusstseins verfügbar ist.

ChatGPT kann als ein Werkzeug verwendet werden, das Ihren eigenen „Ozean“ an Wissen und Kreativität ergänzt und erweitert, wenn sein wahrer Wert verstanden und realisiert wird. Es kann dann zu einem Verbündeten im Lernprozess werden, zu einem Hilfsmittel, das ein tieferes Verständnis fördert, die Neugierde anregt und zu unabhängigem Denken ermutigt.

Wenn Sie sich diese Technologie zu eigen machen und sie in Ihre Arbeitsabläufe und Lernprozesse integrieren, können Sie Ihren Horizont erweitern, Ihre Fähigkeiten verbessern und einer Zukunft entgegengehen, in der Technologie und menschliches Potenzial synergetisch zusammenwirken, um eine besser informierte, effizientere und kreativere Welt zu schaffen.

Sie müssen nur vorsichtig sein, wie ich in den folgenden Vorsichtsmaßnahmen darlege. Ich verstehe die Vorurteile, die derzeit in diese Technologie einprogrammiert sind, aber das kann sich ändern. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass ich mich noch in diesem Jahr mit Sam Altman, dem Gründer und derzeitigen CEO von Open AI, treffen werde, um eine Option zur Beseitigung dieser Voreingenommenheit zu diskutieren und zu erleichtern.

Zusätzlich zu den sechs wichtigen Vorsichtsmaßnahmen, die ich Ihnen vor der Nutzung von ChatGPT ans Herz lege, ist die wichtigste, dass Sie bei der Nutzung von ChatGPT niemals Ihre Fähigkeiten zum kritischen Denken aufgeben. Dies ist wohl seine größte Einschränkung.

ChatGPT ist kein Ersatz für Ihr eigenes kritisches Denken, sondern dient als Hilfsmittel, um Ihre Kreativität zu steigern. Es ist wichtig, dies im Hinterkopf zu behalten und daran zu denken, dass ChatGPT eine Ergänzung und kein Ersatz für Ihre intellektuellen und kreativen Fähigkeiten ist.

Sechs wichtige Vorsichtsmaßnahmen

Einige der wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen, die bei der Verwendung von ChatGPT (oder ähnliche große Sprachmodelle) beachtet werden sollten, sind die folgenden:

  1. Schützen Sie Ihre Privatsphäre; geben Sie niemals persönliche oder vertrauliche Informationen über sich selbst oder andere weiter – ChatGPT speichert jede Unterhaltung, die Sie mit ihm führen, auf den Servern von OpenAI, und diese Protokolle werden mit anderen KI-Unternehmen und KI-Trainern geteilt. Daher können alle privaten Informationen, die Sie im Chat eingeben, in den Antworten auf die Fragen anderer Personen auftauchen.
  2. Seien Sie sich bewusst, dass ChatGPT Dinge wie Ihre IP-Adresse, den Browsertyp und die Browsereinstellungen, Ihre Interaktionen mit der Website und Ihren Online-Browsing-Verlauf sammelt und dass OpenAI all diese Informationen an nicht näher bezeichnete Dritte weitergeben kann. Sie stimmen all dieser Datenerfassung und -weitergabe zu, wenn Sie die Datenschutzbestimmungen von OpenAI akzeptieren.
  3. Melden Sie sich mit einer Wegwerf-E-Mail-Adresse an – ChatGPT speichert auch die E-Mail-Adresse, die Sie bei der Anmeldung verwenden, und in einem kürzlich durchgeführten Experiment konnte der Doktorand Rui Zhu die E-Mail-Adressen von Mitarbeitern der New York Times und anderen Benutzern auslesen. Das Experiment hat eine Sicherheitslücke aufgedeckt, die von böswilligen Akteuren für Phishing-Zwecke und Ähnliches ausgenutzt werden könnte. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie daher eine Wegwerf-E-Mail-Adresse für die Anmeldung verwenden und nicht Ihre persönliche oder arbeitsbezogene E-Mail.
  4. Informieren Sie sich über die Nutzungsrichtlinien Ihres Arbeitgebers – Aufgrund der Risiken für die Privatsphäre verbieten einige Unternehmen und Behörden die Nutzung von ChatGPT in ihren Netzwerken; stellen Sie also sicher, dass Sie die Richtlinien Ihres Arbeitgebers kennen. So hat beispielsweise das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) im Oktober 2023 die Verwendung von generativen KI-Tools von Drittanbietern durch Mitarbeiter und Auftragnehmer in ihrer offiziellen Funktion und auf Regierungsgeräten aufgrund von Datensicherheitsrisiken verboten. Ein weiteres Beispiel: Die Mitarbeiter der NASA dürfen ChatGPT nur auf persönlichen Konten verwenden und müssen sich an die Richtlinien zur akzeptablen Nutzung“ halten. Eine hilfreiche Liste mit Tipps zur Vermeidung von Sicherheitsrisiken durch generative KI innerhalb einer Organisation findet sich im Blog von IANS Research.
  5. Beachten Sie, dass ChatGPT halluzinieren (Informationen fälschen) und überzeugende, aber sachlich falsche Argumente vorbringen kann. Verlassen Sie sich auch nicht auf von ChatGPT generierte Informationen, wenn dies katastrophale Folgen haben könnte.
  6. Denken Sie daran, dass es viele offene rechtliche Fragen gibt, wenn es darum geht, wer die Rechte an den von ChatGPT erstellten Bildern, Inhalten und Codes besitzt – wie in einem IBM-Blogpost erwähnt: „Die Servicebedingungen besagen, dass der Output dem Anbieter des Inputs gehört, aber es können Probleme auftreten, wenn der Output rechtlich geschützte Daten enthält, die von anderen Inputs stammen. Urheberrechtliche Bedenken können auch auftreten, wenn ChatGPT verwendet wird, um schriftliches Material zu erstellen, das auf urheberrechtlich geschütztem Eigentum basiert.“ Dies ist ein weiterer Grund, warum Sie Ihr eigenes Urteilsvermögen einsetzen und alles doppelt überprüfen sollten. Nur ein Beispiel: Wenn Sie ChatGPT verwenden, um schriftliches Material zu erstellen, müssen Sie sicherstellen, dass nichts plagiiert wurde (d.h. Wort für Wort von einer Quelle übernommen wurde, ohne dass die Quelle korrekt angegeben wurde). Die Zeit wird zeigen, wie sich das alles auswirkt. In der Zwischenzeit sollten Sie die von ChatGPT erzeugten Ergebnisse mit Vorsicht verwenden, damit Sie später nicht in ein Netz von Urheberrechts- oder Lizenzverletzungen geraten. Getty Images hat bereits rechtliche Schritte gegen Stability eingeleitet, da das Stable Diffusion-Bilderzeugungstool an Getty-Bildern geschult wurde und nun verwendet wird, um neue Bilder zu erstellen, ohne Lizenzgebühren zu zahlen.

Die Theorie der Ersetzung könnte falsch sein

Wie Business Insider im Februar 2023 berichtete, sagte eine Studie der Universität Oxford aus dem Jahr 2013 zwar voraus, dass 47 % der amerikanischen Arbeitskräfte in den nächsten zwei Jahrzehnten durch KI ersetzt werden könnten, aber diese Vorhersage „scheint nicht zuzutreffen … weil bei diesen Technologien immer noch menschliches Urteilsvermögen erforderlich ist, um Fehler und Verzerrungen zu vermeiden.“

Anu Madgavkar, Partner beim McKinsey Global Institute, sagte gegenüber Business Insider: „Wir müssen diese Dinge als produktivitätssteigernde Werkzeuge betrachten und nicht als vollständigen Ersatz“, was genau die Haltung ist, die ich vertrete.

Wie IANS Research feststellt, werden KI-Halluzinationen „nicht verschwinden. Sie sind ein Merkmal, kein Fehler“. Menschliches Urteilsvermögen und Fachwissen werden also immer und überall, wo KI-Technologie eingesetzt wird, eine entscheidende Komponente bleiben.

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Quellen: