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Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Teilen Deutschlands im aktuellen Klimaoptimum seit 1988 – Teil 1
Teil 1: Wind – eine Frage des Standortes. Die oft raren und mangelhaften Datensätze der Windgeschwindigkeit.
Stefan Kämpfe
Mit dem Kernenergie-Ausstieg wurde Deutschland noch abhängiger von der Gunst des Windes. Windstrom, so hofft man, lässt die Stromversorgung ökologischer werden und trotzdem zuverlässig bleiben. Doch spielt der Wind da auch mit? Denn Wind ist auch nur eine begrenzte Ressource, und jenseits naturschutzfachlicher Bedenken, welche hier nicht erörtert werden, stellt der Entzug kinetischer Energie einen offenbar erheblichen Eingriff in das Klimasystem dar. Es konnten anhand der Auswertung von über einhundert Wetterstationen interessante Erkenntnisse zum Verhalten der Windgeschwindigkeit in Deutschland seit 1988 gewonnen werden. Wegen des großen Umfangs der Auswertung werden die Ergebnisse in mehreren Teilen besprochen.
Einführung: Warum diese Untersuchung mit dem Jahr 1988 beginnt und sehr zeitraubend war
Seit 1988 herrscht eine neue Warmzeit, das sogenannte Moderne Klimaoptimum. Es begann zunächst mit einer kräftigen Winter- und Frühjahrserwärmung; ab den frühen bis mittleren 1990er Jahren erwärmten sich dann die Sommer und Herbste in Deutschland enorm. Diese Erwärmungen sind im Winter vor allem auf häufigere und intensivere Westwetterlagen, im Sommerhalbjahr auf eine stark zunehmende Sonnenscheindauer sowie geänderte Zirkulationsverhältnisse mit häufigeren und intensiveren südlichen Großwetterlagen, besonders im Sommer und Herbst, zurückzuführen. Näheres zum Klimasprung 1988 hier. Einerseits musste dieses neue Warmklima auch Auswirkungen auf die Windgeschwindigkeit haben, andererseits sind Winddaten viel rarer und lückiger, als Temperaturaufzeichnungen. Erst seit den späten 1980er bis mittleren 1990er Jahren lag eine halbwegs große Zahl an Datensätzen vor. Sie mussten mühsam vor allem bei der Wetterzentrale hier eingelesen werden, weil der DWD in seinen eigenen Leistungen keine Jahresauswertungen zur Windgeschwindigkeit und monatsweise nur Daten in Beaufort anbietet – Geschwindigkeitsangaben gibt es dort nur tageweise (Auswertung zu zeitintensiv). In die Betrachtungen wurden auch Winddaten aus Österreich einbezogen. Und dann begann in den 1990er Jahren auch der Ausbau der Windenergie, welcher das Windverhalten ebenfalls beeinflusst hat. In dem Artikel „Geht der Windenergie die Puste aus?“ wurde die Thematik 2017 hier schon einmal nur auf der Grundlage der Beaufort-Daten und mit weniger Datensätzen beleuchtet. Insgesamt behalten die damaligen, freilich noch unscharfen Erkenntnisse ihre Gültigkeit; die jetzige Studie baut auf ihnen auf.
Abbildung 1: Entwicklung der Windstärke, gemittelt aus 25 norddeutschen Stationen. Erst ab 1992 lagen dafür ausreichend Daten vor.
Es fehlen auch jegliche Gebietsmittel zur Windgeschwindigkeit (diese gibt es beim DWD nur für Temperaturmittel, Sonnenstunden und die Niederschlagsmenge). Mit den jetzt vorliegenden, genaueren Geschwindigkeitsangaben in Metern pro Sekunde (m/s, 1 m/s = 3,6 Km/h) konnten nun schwerpunktmäßig Jahresauswertungen, eingeschränkt auch für die meteorologischen Jahreszeiten, regionsbezogen erfolgen.
Die Windstärke – regional sehr unterschiedlich
Preisfrage: Wo befindet sich der windigste Ort Deutschlands? Es ist weder die Hochsee-Insel Helgoland noch die Zugspitze, sondern – der Brocken im Harz. Er wird uns in dieser Untersuchung noch öfters begegnen.
Abbildung 2: Während auf dem Brockengipfel selbst im Jahresmittel stets eine steife Brise von um oder über 10 m/s (etwa 40 Km/h) weht, sind es auf der viel höheren, aber auch viel weiter südlich liegenden Zugspitze nur um die 7 m/s und im nordostdeutschen Tiefland nur 3 bis 4 m/s.
Abbildung 3: Das windschwächere Süddeutschland (hier: Garmisch-Partenkirchen und Nürnberg) sowie Nordostdeutschland und die windigere Ostseeküste (Boltenhagen) im Vergleich.
Nun wäre es für die Windindustrie ganz toll, gäbe es nur solche Standorte wie den Brocken oder wenigstens die deutschen Küsten – aber fast alle guten Standorte sind bereits belegt oder (bislang) wie der relativ kleine Brockengipfel (noch) tabu. Und ob es wirklich so eine gute Idee wäre, im windschwachen Bayern auf die Windkraft zu setzen? Man achte auf die gegenläufigen Trends der nord- und süddeutschen Stationen – könnten sie ein erster Hinweis für die Übernutzung der Windenergie in Norddeutschland sein? Dazu später mehr.
Daten zur Windgeschwindigkeit – oft fehlerhaft
Von den etwa 2.000 DWD-Wetterstationen wurden viele erstens nur zeitweise betrieben – sie passten nicht in das geplante Zeitfenster ab 1988 oder wenigstens ab 1994. Und zweitens wird an vielen gar keine Windgeschwindigkeit gemessen; besonders in Süd- und Westdeutschland konnte bislang keine ausreichende Stationszahl mit Winddaten gefunden werden. Drittens sind Winddaten oft fehlerbehaftet; jede der gefundenen Stationen wurde anhand der Metadaten einer groben Prüfung unterzogen, doch nicht immer konnten Unstimmigkeiten geklärt werden. In der Annahme, dass sich Fehler bei genügend großer Stationszahl ausmitteln, wurden auch diese fehlerhaften im Datenkollektiv belassen; gelegentlich wird bei der Auswertung auf fehlerhafte Stationen hingewiesen. Im Folgenden werden einige Stationen mit auffallend untypischer Entwicklung der Windgeschwindigkeit gezeigt. Zunächst untypische, plötzliche Windzunahmen, meist durch Stationsverlegungen an offenere und/oder höhere Standorte bedingt. Diese scheinen bei den Fehlern zu überwiegen und täuschen Windzunahmen vor, die es real nicht gab.
Abbildung 4: Plötzliche, meteorologisch nicht zu erklärende Windzunahme in Erfurt/Weimar in den mittleren 1990er Jahren durch Stationsverlegung.
Selbiges, jedoch später, geschah in Bad Kissingen an der Rhön.
Abbildung 5: Bad Kissingen wurde mehrfach verlegt, aber nur die Verlegung von 2006 führte zu dem enormen Windsprung.
Doch nicht immer sind Verlagerungseffekte die Ursache plötzlicher „Windsprünge“. Eine merkwürdige Schwachwindphase in Müncheberg/Mark in den 1990er Jahren blieb ungeklärt. Waren es Mess-oder Instrumentenfehler, Aufzeichnungslücken, oder wuchsen in Stationsnähe Gehölze auf, die dann plötzlich entfernt wurden?
Abbildung 6: Zwar erwies sich das Jahr 1996 im Rahmen der Auswertung als eines der windschwächeren, aber keineswegs so extrem, wie in diesem Beispiel. Und das hier ebenfalls flaue Jahr 1998 war eines der windigsten. Ab der Jahrtausendwende „erholte“ sich der Wind plötzlich wieder – der starke Positiv-Trend ist unrealistisch!
In Osterfeld bei Naumburg fand sich hingegen ein eher seltener Fall einer jähen, nicht plausiblen Windabnahme.
Abbildung 7: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wegen einer Stationsverlegung an einen geschützteren Standort fiel die Windgeschwindigkeit in Osterfeld um die Jahrtausendwende rapide ab.
Am Hohepeißenberg, welcher gerne wegen seiner weit zurückreichenden Beobachtungsreihen für Veröffentlichungen und Analysen verwendet wird, ist ebenfalls Skepsis geboten – ein untypischer „Windberg“ in den 2000er Jahren passt nicht zu den meteorologischen Gegebenheiten.
Abbildung 8: Die nachweislich flauen Jahre 2003 und 2006 verliefen am Hohepeißenberg viel windiger, als die sehr windreichen 1990er Jahre.
Zum Glück fallen derartige Fehler beim Einlesen der Daten meist auf. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) als von uns Steuerzahlern finanzierter Behörde wäre zu empfehlen, seine Daten kritischer zu prüfen und Fehler besser zu kennzeichnen. Leider scheinen auch die österreichischen Winddaten, welche nur von 1990 bis 2022 vorlagen, auch nicht von guter Qualität zu sein. Trotz der Datenmängel erbrachte die Datenauswertung erstaunliche Erkenntnisse; diese werden dann ab dem dritten Teil besprochen.
(wird fortgesetzt)
Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher
Wann wird man Kriegspartei?
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Wann wird man Kriegspartei?
Im Korea-Krieg trafen die Großmächte USA, Sowjetunion und China direkt aufeinander und zeigten, wie dehnbar die Definitionen von Kriegsgegner und Unbeteiligten sein können.
„Ab wann ist man im Krieg?“ – Die Diskussion darüber wird in Deutschland rund um die Debatte zu Waffen-Lieferungen an die Ukraine aktueller denn je. Fast täglich sitzen in Talkshows diverse Experten, die uns erklären, warum bestimmte Waffensysteme – und was auch immer die Ukrainer damit anstellen – nun Deutschland zur Kriegspartei machen würden oder nicht.
Bei all dem lohnt es sich, einmal einen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass Nationen, auch Atom-Mächte, einen Stellvertreterkrieg gegeneinander führen. Denn nichts anderes ist natürlich der Ukraine-Krieg: Gestartet von Russland unterstützt der Westen jetzt die Ukraine mit militärischen und finanziellen Mitteln, um den Krieg für sich zu entscheiden.
Einer jener Stellvertreterkriege des Kalten Krieges, in dem eine Seite die Definition der direkten Kriegsbeteiligung aufs letzte austestete, war der Korea-Krieg. Dort standen die Truppen der Vereinten Nationen unter Führung der USA Ende 1950 kurz vor dem endgültigen Sieg gegen den kommunistischen Norden. Pjöngjang war bereits Mitte Oktober an die Truppen des Südens gefallen, jetzt standen südkoreanische und US-amerikanische Truppen an vielen Frontlinien bereits am Yalu, dem Grenzfluss zu China. Das Ende des nordkoreanischen Regimes schien in jenen Tagen zum Greifen nahe.
Was kaum einer der Soldaten vor Ort wusste: Bereits am 13. Oktober hatte Maos Politbüro entschieden, in Korea zu intervenieren – und zwar mit eigenen Truppen, nicht nur mit materieller Unterstützung wie zuvor. Die Amerikaner blickten schon monatelang mit Sorge auf einen möglichen chinesischen Kriegseintritt. Im November erging Order im US-Militär, Atombomben gegen China einzusetzen, wenn chinesische Truppen in Korea die UN-Truppen angreifen oder nordkoreanische Bomber chinesische Flugplätze nutzen dürften.
Atomwaffen-Einsatz?
Der intern diskutierte Einsatz von Atomwaffen fand am Ende aber nie statt. Maos Armee griff trotzdem an, allerdings unter falscher Flagge. Formell war es nicht die chinesische Volksbefreiungsarmee, die aufseiten Nordkoreas kämpfte, sondern die „Volksfreiwilligenarmee“, die statt der chinesischen Flagge ein rein-rotes Banner trug. Es handele sich um chinesische Freiwillige, die für die koreanischen Kommunisten kämpfen würden, so die offizielle Linie, obwohl beiden Seiten vollständig klar war, dass es sich in Wahrheit um die in Chinas Nordosten ansässige 4. Feldarmee der Volksbefreiungsarmee unter neuem Namen handelte.
Weder die USA noch Rot-China wollten den Korea-Krieg zu einem noch größeren Krieg ausarten lassen. Auch einer der Gründe, weshalb die Amerikaner ihre Verbündeten, die chinesischen Nationalisten unter Chiang Kai-Shek auf Taiwan, davon abhielten, Truppen zur Unterstützung nach Korea zu schicken. Man wollte wohl verhindern, dass diese auf der koreanischen Halbinsel im direkten Kampf mit den Kommunisten den chinesischen Bürgerkrieg aufs Neue lostreten.
Man hätte zwar durchaus Atomwaffen gegen China, einen damals nicht-nuklearen Staat, einsetzen können, aber nur mit begrenzten Effekt. Genaue militärische Ziele zu treffen war damals schwer und Atombomben dafür eher unpraktikabel – ganze chinesische Städte zu verwüsten, was durchaus möglich gewesen wäre, hätte dabei Mao wohl kaum gestoppt.
Der erklärte schließlich berüchtigter Weise einst: „Ich habe keine Angst vor einem Atomkrieg. Es gibt 2,7 Milliarden Menschen auf der Welt. Es spielt keine Rolle, ob einige getötet werden. China hat eine Bevölkerung von 600 Millionen, selbst wenn die Hälfte von ihnen getötet wird, bleiben immer noch 300 Millionen Menschen übrig.“ Atombomben auf Chinas Städte hätten wohl eher die Kriegsbereitschaft der jungen Volksrepublik weiter angetrieben.
Und aus rein formeller Sicht, war all des eben nicht geboten: Egal, welche Sprache jetzt die Soldaten aufseiten des Nordens sprachen, unter chinesischer Flagge kämpfte dort keiner. Hätten sie das getan, wären die USA gezwungener Weise im Krieg mit ihnen gewesen.
Sowjets in der Luft
Ähnlich übrigens wie China hier mit Bodentruppen in Korea verfuhr, tat es die Sowjetunion mit ihrer Luftwaffe. Bei Luftschlachten über der Halbinsel hörten nicht ohne Grund amerikanische Kampfpiloten immer wieder auch russische Schimpfwörter im Funk. In MiGs mit nordkoreanischen Zeichen hatten die Sowjets nämlich eigene Piloten in nordkoreanischer oder chinesischer Uniform gesetzt, die sich dort direkte Auseinandersetzungen mit US-Truppen lieferten.
Wenn sie am Boden unterwegs waren, trugen jene Sowjet-Piloten zur Tarnung keine Uniformen, sondern waren als angebliche russische Reisende unterwegs. In der Luft waren sie dann vermeintliche Nordkoreaner, mit strengstem Funkverbot – das allerdings einige wohl in Stresssituationen brachen. In Korea kämpften also auch Piloten der zwei damaligen Atommächte gegeneinander – ohne dass es zum Dritten Weltkrieg kam.
Gerade aber die chinesische Intervention war wohl entscheidend für den weiteren Kriegsverlauf: Hatten in den Anfangstagen des Krieges noch nordkoreanische Truppen die UN-Koalition im Süden bis auf die Gegend rund um die Hafenstadt Busan zurückgetrieben, so wendete sich wieder das Blatt mit Ankunft neuer US-Truppen, die in Nordkorea bis an die chinesische Grenze im Norden vorrückten. Ohne Maos Einsatz eigener Truppen unter falscher Flagge gäbe es heute ein vereintes, westliches und demokratisches Korea.
Stattdessen kämpfte der Norden sich mit chinesischen Truppen und sowjetischer Luftunterstützung wieder in etwa bis zur Ausgangslinie des Krieges zurück, wo er bis heute mit einem Waffenstillstand festgefroren ist. Hätten die USA das kommunistische China damals formell als Kriegsfeind anerkannt und entsprechend angegriffen, wäre der Krieg vielleicht anders ausgegangen, vielleicht auch nicht. Klar ist: Man traf bewusst die Entscheidung darüber, wen man als Kriegspartei ansieht und wen nicht, obwohl eben sogar hunderttausende Soldaten von Dritt-Ländern auf gegnerischer Seite kämpften.
Was bedeutet Kriegsbeteiligung?
Auf der anderen Seite gab es schon oft genug Fälle von Ländern, die eben eine Invasion begannen, obwohl sie sich überhaupt nicht an benachbarten Kriegen beteiligt hatten – weder durch Waffenlieferungen noch andere Unterstützung. Man denke etwa an die britisch-sowjetische Invasion des Irans im Zweiten Weltkrieg: Damals marschierte man in ein neutrales Land ein, getrieben von der Sorge, es könnte in die Hände Nazi-Deutschlands fallen – obwohl es weder Russland noch Großbritannien gegenüber irgendwelche Aggressionen gezeigt hatte. Es war eine rein strategisch-politische Entscheidung, um die Region für sich zu sichern und nicht für die Nazis offenzuhalten.
Und eben genau das ist der Punkt, der in Debatten in Deutschland oft untergeht: Ob man sich mit unterschiedlichen Ausmaße der Unterstützung am Ende als Kriegsgegner in einem Konflikt findet, hängt oft vielmehr damit zusammen, wie das die Gegenseite bewertet – nicht damit, was das Völkerrecht sagt, wie es aktuell gerne heißt. Ein anderes Land anzugreifen, ist schließlich am Ende des Tages vor allem eine militärisch-politische Entscheidung, nicht eine rechtliche.
Wenn Putin Deutschlands jetzige Unterstützung als zu gefährlich für sich betrachtet, könnte er schlicht jetzt schon angreifen – egal, was das Völkerrecht sagt. Das war schließlich kein Hindernis für seine Invasion der Ukraine. Für die Debatte rund um weitere Waffensysteme für die Ukraine ist daher die Frage: Ab wann würde der Kreml – nicht das Völkerrecht – Deutschland als Kriegspartei sehen? Welche Drohungen gegen den Westen sind Bluffs, wo sind die echten roten Linien für Moskau? Das sind tatsächlich die Fragen, auf die es ankommt.
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Trumps „Blutbad“ demaskiert die Presse

Eine aktuelle Aufregung um Donald Trump zeigt einmal mehr, dass die Mainstream-Medien politische Agitation mit Journalismus verwechseln. Seitdem Donald Trump die politische Bühne der USA betreten hat, sind die Mainstream-Medien zum Hauptgegner geworden: „Sie sind Fake News“ wurde ein berühmter Sager von Trump. Eine aktuelle Geschichte, die den ÖRR in Österreich und Deutschland beschäftigt, zeigt, […]
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Bekleidungsfirma unterstellt eigenen Kunden Rassismus und will sie mit Online-Kurs umerziehen
Wollen Sie vom Hersteller Ihrer Outdoor-Kleidung über Rassismus aufgeklärt werden? Das Unternehmen The North Face hält das für eine gute Idee. Kunden sollen einen einstündigen „Kurs zur Rasseninklusion“ machen, um einen 20 Prozent-Rabatt zu bekommen. Darin unterstellt man ihnen rundheraus, sie würden Nicht-Weiße von Outdoor-Hobbys ausschließen. Peinlich: Selbst „People of Color“ ist das zu dumm.
The North Face stellt Kleidung für alle Wetterlagen her. Nun sollte man meinen, die Natur ist nicht im woken Sinne rassistisch, doch bei dem Unternehmen sieht man das offenbar anders: Für sage und schreibe 20 Prozent Rabatt können Kunden dort einen Kurs namens „Allyship in The Outdoors“ machen, der eine stolze Stunde Lebenszeit kostet.
Ein wackerer Autor des Daily Sceptic hat sich den Kurs zu Gemüte geführt und berichtet darüber. Der Kurs ist demnach in Module geteilt, wobei Teil eins tatsächlich beklagt, dass „People of Color“ gemeinhin weniger gern klettern, wandern oder Ski fahren gehen würden. Dass es im Ermessen jedes Einzelnen liegt, welchem Hobby er gern nachgehen möchte, sieht man hier nicht. Stattdessen attestiert man allgegenwärtigen Rassismus. Das könnte den deutschsprachigen Mainstream freuen, denn der befindet ja ohnehin, dass Wandern rechtsextrem ist.
In Modul zwei wird dann tatsächlich behauptet, dass ethnische Minderheiten von Outdoor-Aktivitäten ausgeschlossen werden würden. Auch weist man darauf hin, dass nur farbige Menschen diskriminiert werden können. Rassismus gegen Weiße gäbe es nicht. Es ist schon amüsant, die bösen Weißen als größte Zielgruppe der eigenen Produkte auszumachen, und ihnen dann solchen Unsinn aufzutischen und sie indirekt als Rassisten zu beschimpfen. Denn es sind ja die weißen Naturfreunde, die sogenannte POC angeblich zu wenig inkludieren (unabhängig davon, ob die nun überhaupt wandern gehen möchten oder nicht).
Modul drei, „The Power of Allyship“, stellt am Ende so sinnvolle Fragen wie: „Ein schwarzes Mädchen geht zu ihrer ersten Snowboardstunde. Die anderen Teilnehmer sind von ihren Haaren fasziniert und fragen, ob sie sie anfassen dürfen. Welches Level von Rassismus ist das?“ Oder: „Was würden Sie tun, wenn Sie Ihre Arbeit über das Zusammenbringen farbiger Menschen in den sozialen Medien posten würden und jemand ‘zu woke’ kommentieren würde?“ Man fragt sich unweigerlich: Sind hier die Verantwortlichen für diesen Kurs auf der Suche nach guten Ratschlägen?
Im letzten Modul wird dann dazu aufgefordert, sich zu überlegen, wie man dafür sorgen kann, dass farbige Menschen sich in der Natur akzeptiert fühlen. Das klingt beinahe, als sollte man Freunde und Bekannte (oder alternativ Fremde auf der Straße?) mit dunklerer Hautfarbe fortan zu Outdoor-Aktivitäten zwingen, um ihnen zu demonstrieren, dass sie dabei absolut willkommen sind. Man muss sich schon fragen, ob die Kunden nach diesem fragwürdigen Erziehungsversuch noch Lust dazu haben, ihren Rabatt einzulösen.
Selbst schwarzen Menschen ist das zu blöd
Amüsant: Nana Akua, eine schwarze Journalistin, ist durch den Kurs durchgerasselt. „Denn nachdem ich mich zunehmend über den herablassenden Ton des Quiz ärgerte und verärgert in eines der Kommentarfelder tippte, dass dies angesichts der zutiefst voreingenommenen ‚richtigen‘ Antworten eindeutig kein echter Test sei, schien ich daran gehindert zu werden, fortzufahren“, ärgert sie sich in der Daily Mail. Sie hält fest: „Und ehrlich gesagt bin ich es leid, mir von Leuten sagen zu lassen, ich solle mich aufgrund meiner Hautfarbe unterdrückt fühlen, ohne etwas davon zu wissen.“ Ihrer Ansicht nach dienen solche Aktionen nur dem Ego von Unternehmern – niemandem sonst.
Man möchte hinzufügen, dass der ESG-Score mit derartigen Aktionen sicherlich auch noch aufgehübscht wird. Globalistische Investoren sollen sich schließlich dazu eingeladen fühlen, Geld in das woke Unternehmen zu stecken…
Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft bei Soest

„Die Grasfackel, die ein schlechtes Haus verbrennt, zündet auch ein gutes Haus an“, sagt ein altes afrikanisches Sprichwort. Dass diese Weisheit nicht nur in Afrika gilt, sondern auch in Deutschland, zeigt das Legen eines Brandes in einer Flüchtlingsunterkunft in Möhnesee im Kreis Soest. Zwei „Bewohner“ hatten sich dort mutmaßlich gestritten und einer der beiden hatte […]
Wie der Spiegel über „Störungen“ der Wahlen in Russland desinformiert
Kältereport Nr. 11 / 2024
Christian Freuer
Diesmal ohne große Vorbemerkung!
Meldungen vom 11. März 2024:
Der Meldungsblock beginnt mit einer längeren Passage umfangreicher Kaltluftvorstöße in den USA und hier in Europa für die Woche vor Ostern und an den Feiertagen selbst. Da wollen wir aber erst mal abwarten.
Weiter geht es mit dieser Meldung:
„Wundervoller Schneefall“ in Südspanien
Starke Schneefälle haben in letzter Zeit bereits weite Teile Europas heimgesucht, darunter auch Südspanien.
In mehreren Provinzen der Region Andalusien gilt nach einem „winterlichen“ Wochenende weiterhin Schneewarnung, so die spanische Wetterbehörde Aemet, nachdem der Sturm Monica für heftigen Schneefall, starken Wind und/oder raue See gesorgt hatte. Laut Aemet werden sich die größten Schneemengen in den südlichen Ausläufern der Sierra Nevada ansammeln.
Es wird erwartet, dass die Schneefälle in den Gebirgen die ganze Woche über anhalten werden, insbesondere in den zentralen und nördlichen Gebieten.
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Ein weiterer Meter Schnee in Neufundland
Ein spätwinterlicher Schneesturm hat auf Neufundland einen Meter Neuschnee abgeladen.
Auch auf den Halbinseln Avalon und Burin wurden beträchtliche Mengen an Eis beobachtet.
Vorläufige Zahlen zeigen, dass in Kilbride ein Meter Schnee gefallen ist, in Bay Roberts über 80 cm und in Paradise 79,7 cm – um nur drei Orte zu nennen.
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Erholung des Meereises um die Antarktis
Anomale/rekordverdächtige Kälte wirkt sich weiterhin auf den unteren Teil der Welt aus. Am Sonntag, dem 10. März, wurden in Wostok erneut Werte unter -60 °C gemessen: -63,1 °C, um genau zu sein.
Was das Meereis der Antarktis betrifft, so vollzieht sich eine bemerkenswerte – und von den MSM „übersehene“ – Umkehrung des Schicksals. Die einst lähmend niedrige Ausdehnung ist jetzt höher (3.165.625 km²) als vor 27 Jahren (3.075.000 km²).
Genau wie im Jahre 1997 ist die Eisausdehnung heute größer als in den Jahren 2023, 2022, 2019, 2018, 2017, 2011, 2006, 1993, 1992, 1991 und 1981:
Die Ausdehnung liegt auch wieder innerhalb von 2 Standardabweichungen:
Die Studien liegen alle vor und beschwichtigen die „Klimaängste“, die von den korrumpierten nützlichen Idioten des Establishments geschürt werden…
Jones et al., 2023: „Die Westantarktis war vor 5.000 bis 1.500 Jahren am wärmsten. Die heutigen Temperaturen gehören zu den niedrigsten der letzten 8.000 Jahre“. Stenni et al., 2017: Es gab „keinen kontinentalen Temperaturanstieg in der Antarktis“ im letzten Jahrhundert.
…Idioten wie Chris Clark, Leiter des Ausschusses für Klimawandel (CCC) der britischen Regierung, der, wie jetzt bekannt wurde, seine Beamten angewiesen hat, negative Nachrichten über die Net-Zero-Politik mit „fachchinesisch“ zu „töten“.
Stark erteilte diese Anweisung, nachdem sich herausstellte, dass die Netto-Null-Empfehlungen seiner Aufsichtsbehörde auf „unzureichenden Daten“ beruhten.
Anstatt die klaren und offensichtlichen Fehler des Ausschusses einzugestehen, versuchte Stark stattdessen die Tatsache zu vertuschen, dass sein CCC langfristige Empfehlungen für die Nutzung von Wind- und Solarenergie auf der Grundlage von Daten aus einem einzigen Jahr abgegeben hatte – eine Torheit, die laut Sir Chris Llewellyn Smith, emeritierter Professor und ehemaliger Direktor der Energieforschung an der Universität Oxford, „die Speicherung unterschätzt und den Bedarf für alles andere grob überschätzt“.
Dies ist das Rückgrat des Klimaschwindels: schwache Daten und Vertuschung.
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Meldungen vom 12. März 2024:
Fünf Todesopfer durch Schneestürme in den Alpen
In den letzten Wochen haben heftige Schneestürme die europäischen Alpen heimgesucht, und die Zahl der Todesopfer steigt.
Fünf vermisste Skifahrer sind in den Schweizer Alpen „erfroren“, als sie versuchten, eine Höhle zu bauen, um sich vor den Elementen zu schützen, so die Retter. Ein sechster wird noch immer vermisst, und eine intensive Suche ist im Gange.
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In den Alpen hat es in letzter Zeit stark geschneit, eine Tatsache, über die der wärmesüchtige Mainstream kaum berichtet. In Macugnaga, Italien, zum Beispiel fielen am Sonntag weitere 75 cm Neuschnee, wobei sich in der Höhe mehr als 3 m akkumulierten.
Trotz gegenteiliger Behauptungen der MSM war dies eine gute Schneesaison für die europäischen Berge, wobei die meisten Gipfel und Skigebiete bzgl. der Schneemenge über dem Durchschnitt liegen.
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Kältewelle im westlichen Kanada kostet 180 Millionen Dollar
Der extreme Kälteeinbruch in Westkanada im Januar hat nach Angaben des Insurance Bureau of Canada (IBC) zu versicherten Schäden in Höhe von mindestens 180 Millionen Dollar geführt.
In Britisch-Kolumbien, Alberta und Saskatchewan betrafen ersten Schätzungen zufolge die meisten Schäden persönliches Eigentum, z. B. Wasserschäden durch geplatzte Rohre. In diesen Schätzungen sind die „katastrophalen Verluste“ noch nicht enthalten, die viele Landwirte in Orten wie dem Okanagan Valley in British Columbia erlitten haben, wo die Weinbauern den Verlust ihrer gesamten diesjährigen Ernte beklagen mussten.
Der brutale Frost Mitte Januar ließ die Temperaturen in den wichtigsten Weinanbaugebieten im südlichen Landesinneren von B.C. auf „tödliche“ -27°C sinken.
In einem Bericht von Wine Growers BC vom Februar heißt es, man rechne mit einer „fast vollständigen Abschreibung des Jahrgangs 2024“ mit Einnahmeverlusten von 346 Millionen Dollar für Weinberge und Kellereien.
„Es war eine ungewöhnliche Wintersaison mit extremen Schwankungen der Bedingungen im ganzen Land“, sagte Rob de Pruis von der IBC.
‚Quelle surprise‘...
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März-Schneestürme begraben den Westen…
Innerhalb weniger Tage hat eine Reihe von Schneestürmen, die die Sierra Nevada heimsuchten, die Aussichten für die Wasserversorgung von einer „1200-jährigen Megadürre“ auf „Hilfe, wir werden alle ertrinken“ geändert, so die Bundesressourcenmanager (ich paraphrasiere hier etwas).
Nach einem viertägigen Schneesturm, der am Schalttag begann, erhöhte sich die Schneedecke in der östlichen Sierra um rekordverdächtige 30 %.
Am Ende des heftigen Schneesturms wurden in den Einzugsgebieten von Kalifornien und Nevada überdurchschnittlich hohe Schneedecken gemessen – eine Wendung des Schicksals, die dazu führte, dass Fahrzeuge stecken blieben und die Autobahnen zwischen den beiden Staaten gesperrt werden mussten.
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Offiziellen Daten zufolge gehörte auch die Intensität des viertägigen Schneesturms zu den stärksten, die jemals aufgezeichnet wurden. Seit 1981 haben nur drei Stürme an vier Tagen mehr Schnee gebracht als der diesjährige Schneesturm.
Nevada profitierte auch von den erhöhten Schneemengen im Great Basin. Die Schneemenge im Upper Colorado Basin zum Beispiel liegt jetzt bei 105 % des Normalwerts. Darüber hinaus hat die Rekordschneedecke des letzten Jahres die Stauseen Nevadas weiterhin gepuffert und einen „gewissen Übertrag ermöglicht“, so Thomas Albright, Interim-Klimatologe des Bundesstaates Nevada.
Die zunehmende Schneedecke in diesem Jahr könnte tatsächlich zum ersten Mal in diesem Jahrhundert eine längere Regenperiode (von mehr als zwei Jahren in Folge) mit sich bringen, sagte Dan McEvoy vom Western Regional Climate Center.
„Seit dem Jahr 2000 hatten wir mehr Ereignisse, mit einigen der feuchtesten und trockensten Jahre in den Aufzeichnungen allein in den letzten zehn Jahren, aber keine aufeinanderfolgenden Trends“, fügte McEvoy hinzu.
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Auch das Alta-Skigebiet im Norden Utahs konnte in den letzten Wochen gute Schneemengen verzeichnen.
Nach dem Rekordschnee des letzten Jahres mag es überraschen zu hören, dass die Schneedecke am 1. März 2024 tatsächlich zwei Zentimeter tiefer war als am 1. März 2023 (386 cm) und nur 4 Zentimeter davon entfernt, den Februarrekord des Skigebiets zu übertreffen.
In Alta fielen im vergangenen Monat durchschnittlich über 13,5 cm Schnee pro Tag, was den drittschneereichsten Februar aller Zeiten bedeutete.
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… und noch mehr soll kommen
Hier folgt erneut die schon oben erwähnte Prognose weiterer Schneefälle. Das kommt, wenn es soweit ist.
Abgeschlossen wird dieser Block mit folgender Kurzmeldung:
Prioritäten
Die UNO hat 10 Millionen Menschen nach ihren wichtigsten Prioritäten gefragt.
An erster Stelle stand „Bildung“.
Dann „Gesundheit“.
Dann „Arbeitsplätze“.
Dann 12 andere.
An letzter Stelle standen „Maßnahmen gegen den Klimawandel“.
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Meldungen vom 13. März 2024:
Tödliche Lawinen in Japan, Alberta und Oregon
Das wird in Einzelheiten dargelegt, jedoch ohne Vergleiche mit anderen Jahren.
Weiter geht es mit dieser Meldung:
„Gewaltige Schneefälle“ in Portugal
Das portugiesische Skigebiet Serra da Estrela meldet, dass es nach den „enormen Schneefällen“ vom Wochenende „die besten Bedingungen seit Jahren“ hat.
Wie die meisten Skigebiete in Europa verzeichnet auch Serra da Estrela eine Art Nachsaison-Flut, hat doch ein gewaltiger Sturm von Freitag bis Sonntag Lifte und Gebäude unter meterhohen Schneemassen begraben:
Trotz der Zugangsprobleme ist das Gebiet mit 22 Pisten vollständig geöffnet.
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Arktisches Meereis über dem Durchschnitt
Wie bei der antarktischen Meereisausdehnung – siehe oben – geht es dem oberen Teil der Welt außerordentlich gut, wenn man bedenkt, dass dies das „heißeste Jahr der letzten 125.000 Jahre“ ist.
Die offiziellen Daten zeigen, dass die arktische Meereisausdehnung deutlich über dem multidekadischen Durchschnitt liegt:
Es liegt auch deutlich über dem Mittelwert des 21. Jahrhunderts:
Um dies auf eine Art und Weise zu veranschaulichen, die selbst der verblendetste Panikmacher verstehen kann, entspricht die Ausdehnung des arktischen Meereises heute der von 1995, als Al Gore Vizepräsident war:
Es gibt einen Grund, warum wir in den letzten Monaten nicht viel über die Arktis gehört haben, nämlich weil es keinen Grund zur Sorge gibt.
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Die Täuschung bzgl. des Schmelzens ist zusammengebrochen – wie so viele vor ihr.
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Meldungen vom 15. März 2024:
Auch dieser Meldungsblock wird eingeleitet mit Warnungen vor einem späten Kaltlufteinbruch sowohl in den USA als auch in Europa. Allerdings sieht auch Cap Allon, dass die Modelle recht erratisch sind in dieser Hinsicht, was er etwas drastisch so ausdrückt: Es bleibt eine große Unsicherheit, denn die Modelle „really don’t know their arse from their elbow at this point“.
Bleiben wir erst einmal in den USA:
Starker Schneefall in Colorado
Ein heftiger Sturm bringt derzeit meterweise Schnee in Colorado, was zur Streichung von Flügen und zur Sperrung einer wichtigen Autobahn führt.
Der Blizzard, der am Mittwochabend begann, wird voraussichtlich erst am Freitag abflauen. Er brachte in den höheren Lagen bis Donnerstagabend mehr als 90 cm Schnee, und bis Freitagmorgen werden weitere 60 cm erwartet. In Denver selbst fielen am Donnerstag etwa 20 cm, und es wird mit weiteren 25 cm gerechnet.
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Die Loveland Ski Area gab bekannt, dass sie geschlossen ist. Das andere ist Eldora Mountain, „weil der Pflug und der Grader nicht die Pisten auf der Shelf Road erreichen können“. Laut einer Mitteilung des Gebiets sind Arbeiten von mindestens einem Tag erforderlich.
Dies ist das erste Mal seit über 20 Jahren, dass Eldora wegen Schnee geschlossen wurde. Das letzte Mal war dies im Jahr 2003 um den St. Patrick’s Day herum.
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Markanter Wetterwechsel in Toronto
Von frühlingshafter Wärme bis hin zur Rückkehr des Winters – Toronto wird diese Woche nicht wissen, wo es steht, denn es gibt einen Temperaturunterschied von 24 Grad Celsius und Schnee ist vorhergesagt.
Ein kühler und nasser St. Patrick’s Day am Sonntag wird einem sehr kalten Montag weichen. Das Weather Network sagt für Montag eine Tageshöchsttemperatur von -2°C voraus, wobei die tatsächliche Temperatur in der Nacht bis zu -4°C sinken könnte.
Am Mittwoch wurden Höchstwerte von 20 °C gemessen, und innerhalb weniger Tage wird es zu Frost und Schneefall kommen – zwar nur ein oder zwei Zentimeter, aber was für ein Schock für das System, was für ein Wechsel zwischen den Extremen.
Laut dem Bericht des Weather Network: „Autofahrer sollten sich auf die Rückkehr des Winters einstellen, da die Schneefallgefahr im Süden Ontarios noch nicht vorbei ist.“
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Neuer Kaltluftvorstoß nach China
Die chinesische Region Xinjiang verzeichnete im Februar eine bemerkenswerte Tiefsttemperatur von -52,3 °C, die einen neuen nationalen Rekord darstellt.
Auch die Schneefälle im Februar waren außergewöhnlich.
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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 12 / 2024
Redaktionsschluss für diesen Report: 15. März 2024
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
AfD in Thüringen jetzt auch für Krebserkrankungen verantwortlich…
Nein, das ist keine Satire. Der protestantische Herr Pfarrer scheint das wirklich ernst zu meinen. Unser Tweet des Tages: Unter Moderation eines hr-Info-Redakteurs darf Ordinariatsrat Dr. Kullmann die AfD Thüringen für “eine überdurchschnittliche Zahl von Krebsfällen” im Thüringer Landtag verantwortlich machen.
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16-Jährige in Deutschland als ‚Staatsfeindin‘ abgeführt — der Denunziant: Ihr eigener Schulleiter!

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Fragen und Antworten zu den russischen Präsidentschaftswahlen
Unglaublich: Beeinflusst ein Urteil aus 1940 die aktuellen Verfahren gegen die Mut-Ärzte?
Bei Urteilen gegen jene deutschen Mut-Ärzte, die ihre Patienten vom schädlichen Maskenzwang befreiten, wird gern darauf verwiesen, dass nach „ständiger Rechtsprechung“ Gesundheitszeugnisse „unrichtig“ seien, sofern keine körperliche Untersuchung stattgefunden hat. Worauf basiert diese „ständige Rechtsprechung“? Man glaubt es kaum: Auf einem Urteil aus der NS-Zeit, in dem es um Dirnen und Geschlechtskrankheiten ging. Juristin Cornelia Margot erörterte den Sachverhalt für den Verein MWGFD.
Aussendung des Vereins MWGFD, veröffentlicht am 14. März von Cornelia Margot (Volljuristin), Hervorhebungen und Zwischentitel durch Redaktion
In einem kürzlich erschienenen Video weist RA Holger Willanzheimer, einer der Verteidiger in den Verfahren gegen Dr. Monika Jiang und ihre Praxisangestellte, auf einen interessanten Aspekt hin, der in Strafverfahren gegen Ärzte eine Rolle spielt.
Zahlreiche Ärzte, die Maskenbefreiungsatteste ausgestellt hatten, wurden nach § 278 StGB a.F. angeklagt. Dieser lautete in der Fassung bis zum 23.11.2021:
„Ärzte [..], welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde [..] wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“
Neben den Fragen
- war es ein Gesundheitszeugnis;
- wie ist der Begriff der Behörde im Sinne von § 278 StGB zu verstehen;
- handelte der Arzt wider besseren Wissens?
steht insbesondere der Begriff „unrichtig“ im Mittelpunkt der gerichtlichen Erörterungen. Landauf, landab heißt es dabei, „unrichtig“ sei ein solches Attest nicht nur dann, wenn es tatsächlich falsche Angaben enthält. Sondern es wäre bereits dann unrichtig, wenn der Arzt den Patienten nicht körperlich untersucht hatte. Der Befund müsse also nicht nur richtig sein, sondern er müsse vom Arzt auch tatsächlich selbst im Rahmen einer körperlichen Untersuchung „gefunden“ worden sein. Zufallstreffer schließen die Strafbarkeit demnach nicht aus. Die Gerichte beziehen sich dabei auf eine „ständige Rechtsprechung“.
Dirnen-Urteil aus der NS-Zeit als Basis für „ständige Rechtsprechung“?
RA Willanzheimer hat nun darauf hingewiesen, dass diese ständige Rechtsprechung im Ergebnis auf ein zu einem besonderen Einzelfall ergangenes Urteil des Reichsgerichtes von 1940 zurückzuführen ist. Die Gerichte berufen sich zuerst einmal auf eine Entscheidung des BGH vom 8.11.2006. Darin heißt es in den Entscheidungsgründen unter II. Ziffer1:
„Ein Zeugnis, das ein Arzt ohne Untersuchung ausstellt, ist als Beweismittel ebenso wertlos wie ein Zeugnis, das nach Untersuchung den hierbei festgestellten Gesundheitszustand unrichtig darstellt.“
Warum das so sein soll, wird mit keinem Wort näher ausgeführt. Es wird in Klammern auf eine Entscheidung des Reichsgerichtes verwiesen. Diese Entscheidung RGSt 74, 229 sehen wir uns einmal näher an. Und finden folgenden Sachverhalt (Wiedergabe unter teilweiser Verwendung des Original-Vokabulars). Vorab der Hinweis: § 278 StGB hatte bereits damals den gleichen Wortlaut wie oben zitiert.
Aufgrund eines Gesetzes zur Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten mussten Frauen, die gewerbsmäßig Unzucht treiben, über ein Kontrollbuch verfügen. In der Stadt Dortmund galt die Vorschrift, dass jede Dirne sich jeden siebten Tag einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen hatte. Dazu hatte die Stadt mit ortsansässigen Hautärzten, die solche Untersuchungen vornehmen konnten, eine Vereinbarung getroffen. Inhalt der Vereinbarung war, dass die Ärzte Bescheinigungen auszustellen hatten des Inhaltes, dass die genannte Dirne an dem und dem Tag untersucht wurde und welchen Befund die Untersuchung ergeben hatte. Diese Bescheinigungen mussten dem Gesundheitsamt übergeben werden.
Ein Arzt hatte mehrere solcher Bescheinigungen ausgestellt, ohne die „Dirnen“ vorher untersucht zu haben. Er attestierte ihnen jeweils, frei von Geschlechtskrankheiten zu sein. Er wurde nach § 278 StGB wegen des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse in Tateinheit mit einem Vergehen der Verletzung von Maßregeln gegen ansteckende Krankheiten verurteilt, legte Berufung und Revision ein und der Fall landete vor dem Reichsgericht. Zur Verteidigung gab er an, die Dirnen seien gesund und frei von Geschlechtskrankheiten gewesen. Das ergäbe sich daraus, dass in keinem Fall nachträglich festgestellt worden wäre, dass sie krank gewesen seien. Er habe an die Gesundheit der Dirnen geglaubt. Demnach seien seine Gesundheitszeugnisse nicht unrichtig, sondern richtig gewesen.
Diese Auffassung wurde zurückgewiesen. Nach dem Reichsseuchengesetz würde es zwar „meist“ ausreichen, wenn krankheits- oder ansteckungsverdächtige Personen nur beobachtet würden. D.h, wenn durch einen Arzt „über den Zustand des Kranken oder Verdächtigen [..] zeitweise Erkundigungen eingezogen werden“. Im Gebiete der Geschlechtskrankheiten aber, die „häufig verborgen sind und geheimgehalten werden“ genügten „bloße Erkundigungen“ dem angestrebten Zwecke nicht. Ärztliche Untersuchungen seien deshalb notwendig. Und zwar bei gewerbsmäßigen Dirnen infolge ihres Gewerbes immer wieder von neuem.
Nun fragt man sich, wie diese Rechtsgrundsätze von 1940, die auf die Vermeidung von im verborgenen blühenden Geschlechtskrankheiten gerichtet waren, heute auf die Ausstellung von Maskenbefreiungsattesten angewendet werden können.
Dieses Urteil ist nicht auf die Maskenattest-Fälle anwendbar!
Sie können es nicht. Wer unter der Maske leidet bis hin zum Kollaps, leidet gerade nicht unter einer verborgenen, geheimen Krankheit, die akribisch aufgespürt werden muss. Mit Mühe und Not, und wenn man alle pandemiebedingten Behauptungen glaubt, ließen sich diese Grundsätze ggf. auf den Betreiber eines Testzentrums anwenden, der negative PCR-Tests ohne Testabstrich verteilt hätte.
Erschwerend kam in dem Fall von 1940 dann noch hinzu, dass die Ärzte sich ja ausdrücklich für diese Untersuchungen zur Verfügung gestellt und mit der Stadt Dortmund eine Vereinbarung getroffen hatten, in der sie sich zur Durchführung körperlicher Untersuchungen verpflichtet hatten.
Wie lässt sich dieser Verstoß gegen eine konkret ausformulierte Vereinbarung und eine individuell übernommene Pflicht heute auf Ärzte anwenden, die im Rahmen ihrer freien ärztlichen Berufsausübung nach bestem Wissen und Gewissen ihren Patienten attestiert hatten, dass diese unter der Maske an erheblichen Beschwerden leiden? Sei es nach Untersuchung, sei es nach Befragung.
Er lässt sich nicht anwenden.
In dem Urteil wird dann noch eine zurückliegende Gesetzesänderung besprochen. Es wird erörtert, dass Dirnen früher einer sittenpolizeilichen Kontrolle unterlagen, nunmehr jedoch nur noch unter gesundheitlichen Aspekten kontrolliert würden. Hierzu gehörten eben auch körperliche Untersuchungen, denn es sei „kein Anlass vorhanden, [..] den Dirnen noch weitere Erleichterungen für ihr Treiben zu gewähren.“
„Nationalsozialistische Grundsätze“ – auf so ein Urteil beruft man sich?
Allerdings seien im Reichstag Bestrebungen vorhanden gewesen, „namentlich bei den links gerichteten Parteien“, Dirnen noch schonender zu behandeln, als es nach dem Gesetzesentwurf geschehen sollte. Warum das nicht zu akzeptieren war, wird dann in diesem Urteil, auf das sich noch heute Gerichte beziehen, mit folgenden Worten begründet:
„[..] diese Strömungen können jetzt nicht mehr beachtet werden, nachdem durch die Wendung zu nationalsozialistischen Grundsätzen das Verhältnis zwischen der Bewertung der Belange einzelner – sicherlich nicht der Besten – und der Bewertung der Volksgesundheit grundlegend verändert worden ist.“
Dieser Satz steht am Ende eines Urteils (auf Seite 9 von 9), auf das sich in den Zwanzigerjahren des 21. Jahrhunderts in Deutschland Richter beziehen, um Ärzte wegen des Ausstellens angeblich unrichtiger Gesundheitszeugnisse zu verurteilen.
Frage an diese Richter: Ist das Ihr Ernst?








