Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wie in Russland über die Migrationskrise in Texas berichtet wird

Die Migrationskrise und der Streit zwischen Texas und anderen Bundesstaaten einerseits und der Biden-Regierung andererseits spitzt sich immer weiter zu. Das war das Hauptthema des Berichtes des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat. Da in Deutschland kaum über die Lage in den USA berichtet wird, habe ich den Bericht übersetzt. […]
#GrünerMist: SUV-Fahrer sollen höhere Parkgebühren zahlen!

#GrünerMist: SUV-Fahrer sollen höhere Parkgebühren zahlen!

#GrünerMist: SUV-Fahrer sollen höhere Parkgebühren zahlen!

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay („Grüne“) will das Parken für sogenannte SUV massiv verteuern. „Der Trend zu immer mehr und immer größeren und schwereren Autos hält an“, sagte er dem Berliner „Tagesspiegel“. Er habe deshalb „große Sympathien für eine Preisstaffelung der Parkgebühren nach Länge der Fahrzeuge.“ Laut Medienberichten sind bis zu acht Euro/Stunde im Gespräch.

Die „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH), eine politische Vorfeld-NGO der Ökosozialisten, rief alle deutschen Städte dazu auf, ebenfalls höhere Parkgebühren für SUV festzulegen: „Diese Monster-SUV blockieren zunehmend Gehwege und Grünflächen und gefährden Menschen, die zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs sind“, so der linksgrüne DUH-Chefideologe, Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

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Studie: Energydrinks für Kinder und Jugendliche offenbar gefährlicher als gedacht

Studie: Energydrinks für Kinder und Jugendliche offenbar gefährlicher als gedacht

Studie: Energydrinks für Kinder und Jugendliche offenbar gefährlicher als gedacht

Neue Untersuchungen zeigen, dass Energydrinks für Kinder und Jugendliche offensichtlich eine größere Gesundheitsgefahr darstellen als bislang gedacht – vor allem in Bezug auf das Gehirn. Es gibt Verbindungen zu verstärkten Suizidgedanken. Altersbeschränkungen beim Verkauf könnten sinnvoll sein.

Kinder und Jugendliche, die Energydrinks konsumierten, zeigten laut einer Studie des Fuse, des Zentrums für translationale Forschung im öffentlichen Gesundheitswesen an der Teesside University und der Newcastle University im Vereinigten Königreich, ein höheres Risiko für psychische Gesundheitsprobleme wie Depressionen, Suizidgedanken, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Angst. Die Studie wurde letzten Monat im Journal für öffentliche Gesundheit veröffentlicht.

Dabei haben die Forscher Studien aus insgesamt 57 Ländern mit über 1,2 Millionen Kindern und Jugendlichen ausgewertet. Es stellte sich heraus, dass Jungen mehr Energydrinks konsumierten als Mädchen, während „viele Studien“ eine Verbindung zwischen dem Konsum von Energydrinks und Alkoholkonsum, Rauschtrinken, Rauchen sowie anderen Substanzkonsum berichteten.

„Zusätzliche Gesundheitswirkungen, die in der aktualisierten Überprüfung festgestellt wurden, umfassten ein erhöhtes Suizidrisiko, psychische Belastungen, Symptome von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, depressive und panische Verhaltensweisen, allergische Erkrankungen, Insulinresistenz, Karies und erosiven Zahnabrieb“, heißt es in der Einleitung des Papiers. In Bezug auf die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit stellten die Forscher fest, dass „häufiger“ Konsum von Energydrinks „mit Suizidversuchen und schwerem Stress verbunden war“, während es „auch höhere Raten von Suizidgedanken und -versuchen bei [Energydrink]-Konsum größer als einmal täglich“ gab.

Es zeigt sich damit, dass solche Getränke – ähnlich wie bei Alkoholika – offensichtlich nur mit Altersbeschränkungen verkauft werden sollten. Auch könnten Aufklärungsmaßnahmen ähnlich jenen in Bezug auf den Alkoholkonsum und das Rauchen an den Schulen dazu beitragen, ein Bewusstsein für die potenzielle Schädlichkeit dieser Getränke bei Kindern und Jugendlichen zu schaffen.

Nach Erfolg in Frankreich: Auch in Irland demonstrieren die Bauern

Nach Erfolg in Frankreich: Auch in Irland demonstrieren die Bauern

Nach Erfolg in Frankreich: Auch in Irland demonstrieren die Bauern

Frankreichs Regierung ist angesichts der anhaltenden umfangreichen Proteste offensichtlich eingeknickt und hat den Landwirten Zugeständnisse gemacht. Nun gehen auch Irlands Bauern auf die Straßen und protestieren gegen die landwirtschaftsfeindlichen Maßnahmen der globalistischen grünen Agenda.

Die französische Regierung hat angesichts der anhaltenden und massiven Proteste der Landwirte ein Einlenken signalisiert und angekündigt, bei der Umsetzung der Klimaagenda die Interessen der Bauern stärker berücksichtigen zu wollen. „Überall in Europa stellt sich dieselbe Frage: Wie können wir weiterhin mehr, aber besser produzieren? Wie können wir weiterhin gegen den Klimawandel vorgehen? Wie können wir uns vor unlauter Konkurrenz aus dem Ausland schützen?“, sagte Premierminister Gabriel Attal bei der Ankündigung der neuen Maßnahmen.

Als Reaktion darauf gab die wichtigste Landwirtschaftsgewerkschaft Frankreichs, FNSEA, bekannt, dass es an der Zeit sei, die Blockaden aufzuheben und „nach Hause zu gehen“. Arnaud Gaillot von der Gewerkschaft der jungen Landwirte unterstützte die Botschaft, jedoch warnten beide Gewerkschaften davor, dass andere Arten von Protesten weitergehen würden, und sie würden zurückkehren, wenn die Regierung ihre Versprechen nicht einhält.

In Irland begannen unterdessen am Donnerstagabend ebenfalls Proteste der Landwirte. „Es gibt eine generelle Unzufriedenheit mit dem Maß an Umweltregulierung, das auf die Landwirte abgeladen wird, den geringen Gewinnmargen und dem daraus resultierenden geringen Einkommen, unter dem die Landwirte seit sehr langer Zeit leiden“, sagte Cathal MacCarthy, Medienleiter der Irish Creamery Milk Suppliers Association. Er fügte hinzu: „Es wird viel Sympathie und Solidarität mit den Zielen und Ambitionen der Proteste sowohl in Irland als auch auf dem Kontinent geben“, berichtet EURACTIV. Man könne entweder weiter günstige Lebensmittel haben oder aber nachhaltig produziertes Essen, beides zusammen könne man jedoch nicht haben.

„Sie haben das Gefühl, dass sie durch die Bürokraten in Brüssel und die Beamten des Landwirtschaftsministeriums aus dem Geschäft reguliert werden, die weit entfernt von der Realität des täglichen Farmbetriebs sind“, sagte Francine Gorman, Präsidentin der Irish Farmers’ Association (IFA), am Mittwoch vor den Protesten. Eine Feststellung, die angesichts der Brüsseler Elfenbeintürme wohl der Realität recht nahe kommt.

Die Bauern zeigen mit ihren Protestmaßnahmen, dass das Volk durchaus noch Macht hat. Wenn Wahlen nichts ändern, dann hilft nämlich nur mehr die Macht des Protetest auf den Straßen. Je mehr Menschen aufstehen und auf den Straßen sichtbar ihren Unmut äußern, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch etwas ändert.

Die Manipulation der Massen hat Methode

Die Manipulation der Massen hat Methode

Die Manipulation der Massen hat Methode

Von BJÖRN HÖCKE* | Hetzjagden in Chemnitz, die keine waren; der Amoklauf eines psychisch gestörten Einzeltäters in Hanau, der heute immer noch als Beleg für »rechten Terror« herhalten muß; die angeblichen »Deportationspläne« der AfD, die »Correctiv« aufgedeckt haben will — was sich nun als verlogene Desinformationskampagne herausstellt… Die Liste der politischen Legenden, die trotz sachlicher […]

„Correctiv“-Fälscher gibt offen zu: „Ich erfinde Geschichten!“

„Correctiv“-Fälscher gibt offen zu: „Ich erfinde Geschichten!“

„Correctiv“-Fälscher gibt offen zu: „Ich erfinde Geschichten!“

Der Medienskandal rund um die sogenannten „Correctiv“-Recherchen zum vermeintlichen „Geheimtreffen von Potsdam“ weitet sich aus. Immer offensichtlicher wird: Weite Teile der „gegen Rechts“ demonstrierenden deutschen Öffentlichkeit sind auf eine mit Steuergeldern geförderte Fake News-Kampagne hereingefallen! Und sie lassen sich, wie u.a. Schlager-Ikone Helene Fischer (hirnlos durch die Nacht), von den Mainstream-Medien instrumentalisieren. Jetzt kommt heraus: Einer der führenden „Autoren“ der linksextremistischen Fälscherwerkstatt „Correctiv“, der maßgeblich an dem Lügen-Machwerk „Potsdamer Geheimtreffen“ mitgestrickt hat, gibt auf seiner Internet-Seite ganz offen zu, dass er ein Fälscher ist!

Jean Peters, Jahrgang 1984, nennt sich „Journalist und Aktionskünstler“. Zusammen mit dem System-Propagandisten Marcus Bensmann und der der Lüge überführten stellvertretenden „Correctiv“-Chefredakteurin Anette Anette Dowideit wird Peters als Autor des „Berichts“ aufgeführt, der in Deutschland eine nun schon die dritte Woche andauernde, politisch gesteuerte Massenpsychose ausgelöst hat.

Auf seiner Website https://www.jeanpeters.de/tactical-media/ schrieb Peters bis zum Wochenende unter dem Menüpunkt „Taktische Medienarbeit“ wörtlich: „Ich entwickele Aktionen und erfinde Geschichten, mit denen ich in das politische und ökonomische Geschehen interveniere. Besonders wichtig dabei: Mit der passenden Medienstrategie Aufmerksamkeit erregen, den gesellschaftlichen Diskus anregen und so zum Wandel beitragen. Meine Instrumente stammen aus künstlerischen, aktivistischen, journalistischen, juristischen und technologischen Bereichen.“

Jetzt hat er den Text schnell geändert

Inzwischen hat der „Correctiv“-Fälscher seinen Eintrag klammheimlich geändert. Der Menüpunkt heißt auch nicht mehr „Taktische Medienarbeit“, sondern nur „Medienarbeit“. Dort ist jetzt folgender Text zu lesen:

„Ich arbeite mittlerweile als investigativer Journalist bei Correctiv, dem größten gemeinwohlorientieren Medienhaus in Deutschland. Davor habe ich Aktionen entwickelt, mit denen ich in das politische und ökonomische Geschehen intervenierte. Es ging darum Strategien zu entwickeln, um Aufmerksamkeit zu erregen und dadurch den gesellschaftlichen Diskus anzuregen und so zum Wandel beizutragen. Die Instrumente stammten aus künstlerischen, aktivistischen, journalistischen, juristischen und technologischen Bereichen.“

Verkürzungen, Verzerrungen, Verdrehungen – und jetzt unter juristischem Druck scheibchenweise die ersten Rückzieher (Stichworte: Deportationen, Wannsee-Konferenz): 

In den Vordergrund der Debatte rückt endlich die Frage, was für ein „Reporterteam“ die vermeintliche Potsdamer Enthüllungsgeschichte zusammengefälscht hat – und wes Geistes Kind diese unter dem Deckmantel von „Journalismus“ agierende Hilfs-Stasi ist.

Dabei gerät außer Bensmann und Dowideit ein Name zunehmend in den Fokus: Jean Peters. Der 39-Jährige, der sich auf seiner Homepage als „Aktionskünstler“ beschreibt, der Geschichten erfinde, mit denen er „in das politische und ökonomische Geschehen interveniere“, war einst Mitglied des linksextremistischen „Peng“-Kollektivs. 

Die Gruppe für „subversive Aktionskunst“ versteigerte 2020 ein „Kantholz“ auf Ebay: eine Anspielung auf den Angriff auf den Bremer AfD-Politiker Frank Magnitz, den Linksextremisten kurz zuvor mit einem solchen Kantholz zusammengeschlagen und schwer verletzt hatten. Der Gegenstand war einer von zehn Gegenständen, die das linksextremistische Kollektiv für jeweils 1.000 Euro nach eigenen Ausgaben mit „Steuergeld“ erworben und im Anschluss versteigert hatte, um später zu behaupten, man habe „insgesamt 10.000 Euro Steuermittel an die Antifa weitergeleitet“.

Ein Jahr später durchsuchte die Staatsanwaltschaft Räumlichkeiten der Gruppe in Berlin-Kreuzberg, weil diese auf einer interaktiven Karte „koloniale Orte“ gekennzeichnet hatte. „Grundlage sind Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten“, hieß es damals von Seiten der Staatsanwaltschaft zu den Razzien. Peters war zu dem Zeitpunkt zwar nicht mehr Mitglied der Gruppe – die Aktionsformen von „Peng“ lassen aber kaum Zweifel zu, wo er sich politisch verortet.

Auch der System-Clown Böhmermann ist nicht weit

Neben dieser Form von „Aktionskunst“ scheint sich Peters an den Methoden des früheren Untergrund-Kommunisten und Multi-Millionärs Günter Wallraff zu orientieren.  So hielt Peters 2014 auf der Digitalmesse „re:publica“ eine Rede als „Manager von Google“. Auch beim Energieriesen Vattenfall, beim Öl-Multi Shell oder dem klimawandelskeptischen „Heartland-Institut“ firmierte Peters als sogenannter Undercover-Reporter. 

Eine andere Episode aus Peters’ linksgrünem „Schaffenswerk“ stammt aus dem Jahr 2019, als er den Produzenten des berühmt-berüchtigten Ibiza-Videos, Julian Hessenthaler, an den System-Clown Jan Böhmermann vermittelte (für den Peters auch mal tätig war). Zufall? Ebenso, wie das „Geheimtreffen von Potsdam“ im linksgrünen „Berliner Ensemble“ aufgeführt wurde, schaffte es seinerzeit auch die Ibiza-Affäre auf die Bühne und wurde 2022 ans Wiener „Volkstheater“ aufgeführt. 

Drei Jahre zuvor, 2016, hatte sich Peters als Clown verkleidet, bewarf die AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer Torte und rief den „tortalen Krieg“ aus. Auf seinem inzwischen deaktivierten Twitterprofil schrieb Peters: „Ich bin #Antifa.“

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Ist der Kampf Selensky vs. Saluzhny echt oder eine Inszenierung?

Der Streit zwischen dem ukrainischen Präsidenten Selensky und dem Oberkommandierenden der Armee Saluzhy ist in westlichen Medien ein Thema, was an sich schon merkwürdig ist, denn normalerweise sind die ukrainischen Medien weitaus besser über die Vorgänge in Kiew informiert als die westlichen Medien. Aber als vor einer Woche gemeldet wurde, dass Selensky Saluzhny feuern wollte, […]
CO2 und Treibhauseffekt, Erwärmung oder Abkühlung?

CO2 und Treibhauseffekt, Erwärmung oder Abkühlung?

CO2 und Treibhauseffekt, Erwärmung oder Abkühlung?

Immer wieder erreichen uns Leserbriefe, die sich nicht in die Kommentare einordnen lassen, weil sie zu lang, oder zu anderen Themen oder schlicht falsch sind. Und das zum wiederholten Mal. Hier jedoch ein Leserbrief zum Beitrag zum Video von Dr. Strehl, diesmal von Dr. Eike Roth, den wir zur Diskussion stellen wollen. Wir teilen bei weiten nicht alles was darin steht, bspw. nicht, dass man alles was in der Mathematik möglich ist, auch in der Physik versuchen sollte, wie bspw. die Möglichkeit aus einer Menge an Telefonnummern eine Durchschnittstelefonnummer zu errechnen, aber darum geht es nicht. Wissenschaft lebt von der Diskussion. Trotzdem gilt, nicht alle Leserbriefe die uns erreichen, werden von uns veröffentlicht.

 

Eike Roth

Am 01.02.2024 brachte EIKE einen Beitrag mit Video von einem Vortrag „CO2 hat keinen Einfluss auf die Klimaerwärmung! Dr. Bernhard Strehl bei Youtube“ mit Kommentaren von Herrn Limburg hierzu. Wenig überraschend hat dieser Beitrag zu erheblichen Diskussionen geführt. Ich nehme das als Anlass zu einer etwas ausführlicheren Stellungnahme:

Meiner Meinung nach ist der Vortrag von Herrn Strehl gut gelungen, Dank an EIKE für die Veröffentlichung. Der Vortrag enthält eine klar begründete Aussage und er ist mit vielen aufschlussreichen und beachtenswerten, manchmal aber auch diskussionswürdigen Details gespickt. Aber vielfach wird nicht über diese Details diskutiert, sondern grundsätzlich. So wird z. B. gesagt, dass man bei der Temperatur, weil sie eine intensive Größe wäre, keinen Mittelwert bilden dürfe. Das kann ich nicht nachvollziehen. Mittelwertbildung ist ein mathematischer Vorgang, und die Mathematik ist geduldig, so etwas darf man immer machen. Die Frage ist nur, welche Aussagen man aus diesem Mittelwert ableiten darf. Wenn Messorte und Berechnungsschema immer gleichbleiben (wogegen beim „Klimaproblem“ allerdings manchmal verstoßen wird) und wenn nicht zu stark unterschiedliche Temperaturverteilungen miteinander verglichen werden (also nicht z. B. Erde und Mond), dann kann man nach meinem Dafürhalten durchaus einige Aussagen aus dem Mittelwert ableiten. So ist z. B. die Aussage, dass es heutzutage auf der Erde im Durchschnitt wärmer ist, als wenn sie keine Atmosphäre mit strahlungsaktiven Substanzen in ihr hätte, m. E. eindeutig zulässig (siehe jedoch etwas weiter unten), auch wenn die beiden Werte stark von willkürlichen Annahmen abhängen und für sich genommen wenig Aussagekraft haben. Zum Vergleich „wärmer oder nicht“ taugen sie im relevanten Bereich m. E. allemal. Auch dass man beide Werte nicht wirklich messen kann, ist in meinen Augen kein tragfähiges Gegenargument. Solange man sie hinreichend genau aus anderen Messungen und physikalischen Überlegungen errechnen kann und vorsichtig ist, wie und wofür man das Ergebnis verwendet, darf man das auch tun.

Bei genauerem Hinsehen gilt die Aussage „eine Atmosphäre mit Treibhausgasen in ihr erwärmt die Erde“ allerdings wohl doch nur mit einer Einschränkung: Wenn die Treibhausgase in der Atmosphäre noch einen zweiten, physikalisch anderen Effekt bewirken, dann kann dieser – jedenfalls prinzipiell – auch kühlend wirken. Potenziell kann er den erwärmenden Treibauseffekt sogar überwiegen. Dann wirkt die Atmosphäre insgesamt eben kühlend. Einen solchen Effekt gibt es, zumindest von der Theorie her, auch tatsächlich: Wenn eine Atmosphäre da ist, dann erfolgt der Wärmeabtransport von der Erdoberfläche nicht nur durch Strahlung, sondern auch durch Konvektion und Leitung und bei geeigneten Randbedingungen auch durch Verdunstung (latente Wärme). Und wenn dann in der Atmosphäre auch noch strahlende Substanzen (Treibhausgase) vorhanden sind, dann kann ein Teil der so nach oben transportierten Wärme auch von diesen Substanzen aus der Atmosphäre in den Weltraum abgegeben werden. Damit ist ein zweiter Wärmeabfuhrpfad von der Erdoberfläche in den Weltraum eröffnet. Auf der realen Erde existiert dieser zweite Wärmeabfuhrpfad m. E. zweifellos, weil es in der Atmosphäre Wärmeleitung und Konvektion gibt, weil Wasser da ist und weil auch strahlungsaktive Gase („Treibhausgase“) in der Atmosphäre vorhanden sind. Die Atmosphäre kann die Ede daher sowohl erwärmen als auch abkühlen. Ich halte es für erwiesen, dass bei niedrigen Treibhausgas-Konzentrationen der erwärmende Effekt („Treibhauseffekt“) überwiegt (es ist eben wärmer mit als ohne Atmosphäre, siehe oben), ich halte es aber für durchaus möglich, dass ab einer bestimmten Konzentration der abkühlende Effekt überwiegt, weil er zumindest der Theorie nach schneller wachsen sollte als sein Gegenspieler[1]. Bei welcher Konzentration dieses Überwiegen beginnt, bedarf m. E. noch weiterer Untersuchungen. Vielleicht sind wir schon nahe dran und die geringe beobachtete (im Gegensatz zu der von vielen berechneten) Wirkung des CO2 ist darauf zurückzuführen?

Auch kommt in den Diskussionen immer wieder der uralte Einwand, den Treibhauseffekt könne es gar nicht geben, weil ein kälterer Körper (die Atmosphäre) gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik einen wärmeren Körper (die Erde) nicht von sich aus erwärmen könne. Er könne höchstens dessen Abkühlung erschweren bzw. verlangsamen. Da wird m. E. – wie leider so oft – eine nie aufgestellte Behauptung widerlegt und das wird als Beweis für „alles falsch“ ausgegeben. Die tatsächlich aufgestellte Behauptung besagt, dass der kältere Körper (die Atmosphäre) bewirkt, dass der wärmere Körper (die Erde) von einem noch viel wärmeren Körper (der Sonne) stärker aufgewärmt wird, als dies ohne den kälteren Körper der Fall ist. Die Atmosphäre bewirkt dieses Erwärmen der Erde, indem sie für die Erde einen wärmeren Hintergrund darstellt als der viel kältere Weltraum, und dadurch die Abkühlung der Erde, die im Wettstreit mit ihrer Erwärmung durch die Sonne die Temperatur der Erde bestimmt, erschwert bzw. verlangsamt. Dadurch stellt sich das Gleichgewicht mit Atmosphäre bei einer höheren Temperatur der Erdoberfläche ein als ohne Atmosphäre. Da kann ich beim besten Willen keinen Widerspruch zum zweiten HS erkennen. Über die Höhe der Erwärmung durch die Treibhausgase in der Atmosphäre kann (und soll!) man streiten, der Grundsatz ist m. E. aber von der Physik vorgegeben. Der Wärmefluss geht von „heiß“ (Sonne) über „warm“ (Erde) und „nicht ganz so warm“ (Atmosphäre) zu „kalt“ (Weltraum), alles in Ordnung, kein Verstoß!

Noch eine kleine Anmerkung zu einem einschlägigen Leserkommentar: Man könne Kaffee nicht durch Eiswürfel erwärmen, wurde da gesagt. Doch, das kann man sehr wohl: Stellen wir uns eine Kaffeekanne in einem Behälter mit flüssiger Luft vor, die habe meinetwegen minus 200 ° C. In der Kaffeekanne sei ein Tauchsieder, der den Kaffee gerade auf angenehmen 40 ° C hält. Nun umgeben wird die Kaffeekanne mit Eiswürfeln von 0 °C: Der Kaffee wird eindeutig wärmer. Die Temperatur, die ein Körper annimmt, wird immer von der Wärmezufuhr und von der Wärmeabfuhr bestimmt. Wann immer man auch an nur einer der beiden Stellschrauben dreht, beeinflusst man unvermeidbar die Temperatur.

Und wenn oben von einem „mathematischen Vorgang“ die Rede war, ein solcher ist auch, siehe einen weiteren Leserkommentar, die Berechnung einer Halbwertszeit von 38 Jahren für den Rückgang der CO2-Konzentration nach Beendigung unserer Freisetzungen, bzw. daraus abgeleitet, die Berechnung der Maximalkonzentration von 500 ppm bei Einfrieren der Freisetzungen auf dem derzeitigen Niveau. Diese Werte errechnen sich aus dem derzeitigen netto Senkenfluss von 2,5 ppm/a und dem Überhang der derzeitigen Konzentration gegenüber dem vorindustriellen Gleichgewichtswert als treibende Kraft für diesen Fluss. Die Berechnung unterstellt also, dass die Atmosphäre nach Einstellen der anthropogenen Freisetzungen zum alten vorindustriellen Gleichgewicht zurückkehren würde. Das tut sie aber ganz sicher nicht, weil erstens die Freisetzungen aus der Verbrennung fossiler Energieträger zusätzlichen Kohlenstoff in das System Atmosphäre + Biosphäre + Ozean hineingebracht haben, also eine irreversible Störung darstellen, weil sich auch die Temperatur (und vielleicht auch noch einiges anderes, z. B. Meeresströmungen) verändert hat, und weil der starke CO2-Austausch der Atmosphäre (jährlich etwa ein Viertel des Inventars!) bei den langsam ablaufenden Transienten (unter einem Prozent pro Jahr!) nur einen sehr geringen Abstand von maximal einige ppm zum jetzt gültigen Gleichgewicht zulässt[2]. Die Berechnung ist zwar mathematisch korrekt, sie hat aber keine physikalische Aussagekraft, weil die Physik ein anderes Verhalten vorgibt.

Einen Detailpunkt aus dem Strehl-Vortrag möchte ich noch zur Diskussion stellen: Herr Strehl meint, dass überall dort, wo die Absorption von IR-Strahlung in der Atmosphäre bereits gesättigt ist, eine weitere Erhöhung der Treibhausgaskonzentration nichts mehr verändern würde. Das erscheint auf den ersten Blick auch logisch, mehr als 100 % Absorption geht nicht. Stellen wir uns aber einmal vor, die Erde hätte eine Atmosphäre mit so vielen Treibhausgasen, dass die Absorption in allen relevanten Frequenzbereichen gesättigt ist. Dazu gäbe es dann natürlich auch einen bestimmten Treibhauseffekt, sagen wir T Grad. Nun stellen wir uns vor, dass wir diese Erde + Atmosphäre in kleinem Abstand mit einer zweiten, gleichen Atmosphäre umgeben. Die dürfte dann keine Wirkung mehr haben. Das kann ich mir aber nicht vorstellen. Die vorher von der ersten Atmosphäre nach außen gesandte Strahlung geht nun nicht direkt in den Weltraum, sondern sie muss erst die zweite Atmosphäre durchlaufen. Dabei wird zwangsweise ein Teil der Strahlung absorbiert und dann wieder in alle Richtungen re-emittiert, zum Teil also auch zurück Richtung Erde. Dieser Teil kann nicht wirkungslos sein (Energie verschwindet nicht!). Und was jetzt tatsächlich in den Weltraum geht, dass kommt von weiter oben, also aus einem kälteren Atmosphärenbereich. Also muss zum Ausgleich die Direktabstrahlung von der Erdoberfläche in den Weltraum von einer höheren Temperatur (> T) aus erfolgen, um insgesamt den gleichen Wärmefluss zu erreichen. Und ob eine zweite, gleiche Atmosphäre hinzugefügt wird, oder ob in der Atmosphäre alles verdoppelt wird, das sollte wohl keinen großen Unterschied machen. Also: Auch wenn 100 % Absorption bereits erreicht sind, bewirkt eine weitere Erhöhung der Treibhausgaskonzentration m. E. unvermeidbar eine weitere Erhöhung des Treibhauseffektes. Mit kleinerer Zunahme, aber doch mit Zunahme. Was ist daran falsch?

  1. In Roth, E., 2022: Das große Klimarätsel: Woher kommt das viele CO2?, BoD-Verlag Norderstedt 2022, ISBN 978-3-7562-2033-5, E-Book 978-3-7562-5347-0, habe ich diesen zweiten Effekt als „Latentwärmeabfuhreffekt“ (LWE) bezeichnet, weil der Beitrag über Verdunstung und latente Wärme mit Abstand größer ist als die Beiträge über Konvektion und Leitung.
  2. Mehr dazu in E. Roth: „Climate: Man or Nature? A Contribution to the Discussion“, SCC Vol. 3.5 (2023), pp. 521-542; https://doi.org/10.53234/scc202310/40.

 

Bauern in Irland starten „Solidaritäts“-Proteste für Kollegen in Frankreich und andere

Bauern in Irland starten „Solidaritäts“-Proteste für Kollegen in Frankreich und andere

Bauern in Irland starten „Solidaritäts“-Proteste für Kollegen in Frankreich und andere

Die Proteste der Landwirte in Frankreich haben die französische Regierung nach landesweiten Blockaden und internationaler Unterstützung für die Demonstranten zum Einlenken gezwungen. Am Donnerstag erklärten sich zwei der wichtigsten französischen Bauerngewerkschaften bereit, die Proteste auszusetzen und die Straßenblockaden im ganzen Land aufzuheben. Die Entscheidung kam, nachdem die Regierung Maßnahmen angekündigt hatte, die als “greifbarer Fortschritt” […]

Der Beitrag Bauern in Irland starten „Solidaritäts“-Proteste für Kollegen in Frankreich und andere erschien zuerst unter tkp.at.

Die deutsche Wirtschaft liegt im Sterben

Die deutsche Wirtschaft liegt im Sterben

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Die deutsche Wirtschaft liegt im Sterben

Die deutsche Wirtschaft liegt im Sterben

Der einst mächtige Wachstumsmotor der EU liegt im Sterben. Die Orientierung an der Agenda Washingtons hat Deutschland wirtschaftlichen Schwachstellen ausgesetzt, die nicht leicht zu überwinden sein werden. Es droht die vollständige Deindustrialisierung.

von Manfred Ulex

Der deutsche Finanzminister Christian Lindner erklärte auf dem jüngsten Weltwirtschaftsforum in Davos augenzwinkernd, Deutschland sei nicht der “kranke Mann Europas”, sondern eher “ein müder Mann”, der nach den vergangenen Krisenjahren “eine gute Tasse Kaffee” braucht.

Allerdings deuten die Wirtschaftsindikatoren auf mehr als nur Müdigkeit hin. Man könnte behaupten, dass sich Deutschland bloß in einer leichten Rezession befindet – die Werte beim BIP können kaum als schrecklich bezeichnet werden. Aber in Wirklichkeit befindet sich die deutsche Wirtschaft in der schwierigen Situation, dass es keinerlei deutliche Aussichten auf eine baldige Erholung gibt.

Zahlen zeichnen ein düsteres Bild

Erste Schätzungen gehen für das Jahr 2023 von einem Rückgang des BIP um 0,3 Prozent aus, womit Deutschland als einziges großes Industrieland ins Minus gerutscht ist. Die Staatsverschuldung Deutschlands stieg um rund 48 Milliarden Euro auf fast 2,6 Billionen Euro. Auch wenn dies auf den ersten Blick alarmierend klingt, ist es wichtig, den breiteren wirtschaftlichen Kontext zu berücksichtigen. Die Staatsschuldenquote Deutschlands ist mit rund 65 Prozent im Vergleich zu vielen westlichen Ländern relativ niedrig. Darüber hinaus hat Deutschland strenge Defizitgrenzen eingeführt und damit ein Bekenntnis zur finanziellen Besonnenheit abgelegt. Angesichts dieser Maßnahmen wird das Gegenargument laut, dass Deutschland möglicherweise darüber nachdenken sollte, zusätzliche Schulden aufzunehmen.

Eurozone Q4-GDP out later today – Big4 already out. Growth in Spain & Italy (0.6%/0.2%), stagnation in France (0%), contraction in Germany (-0.3%). Germany stuck at pre-pandemic GDP-level. Poor performance! Partly due to gas dependecy & big industry #ecb #dkøko pic.twitter.com/cBsSS1r2Jm

— Frederik Engholm (@FrederikEngholm) January 30, 2024

In einem X-Post des dänischen Finanzexperten Frederik Engholm heißt es: “Eurozone Q4-BIP wird heute später veröffentlicht – Großen 4 bereits veröffentlicht. Wachstum in Spanien und Italien (0,6 Prozent / 0,2 Prozent), Stagnation in Frankreich (0 Prozent), Rückgang in Deutschland (-0,3 Prozent). Deutschland verharrte auf dem Niveau des BIP vor der Pandemie. Schwache Leistung! Teilweise aufgrund der Gasabhängigkeit und der Großindustrie.”

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn weiter getrübt, wie der Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts vom Januar zeigt, der auf 85,2 Punkte sank. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate wurden pessimistischer eingeschätzt. Das Institut hat seine Wachstumsprognose für 2024 auf 0,7 Prozent gesenkt, gegenüber zuvor prognostizierten 0,9 Prozent. Der Grund für diese Herabstufung liegt teilweise bei den zusätzlichen Kürzungen im Bundeshaushalt, die aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts erforderlich wurden, das untersagte, dass die übrig gebliebenen Mittel für die Stützung der Konjunktur während der Corona-Pandemie einer anderen Nutzung zugeführt werden.

Deindustrialisierung in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft steht am Rande einer Krise, da sich eine Deindustrialisierung allmählich abzeichnet. Aus Gründen der Rentabilität verlagern deutsche Unternehmen zunehmend ihre Produktion ins Ausland. Dies stellt eine erhebliche Bedrohung für ein Land dar, das stark von der Industrie abhängig ist. Dieser Trend hat unmittelbare und tiefgreifende Folgen, die über die offensichtlichen Auswirkungen auf die Industriesektoren hinausgehen. Die Auslagerung der Produktion könnte zu einer Zunahme der betriebsbedingten Entlassungen führen und die Herausforderungen für die Arbeitnehmer zusätzlich verschärfen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes Destatis verzeichneten die deutschen Exporte im November 2023 einen Rückgang von 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während es bei den Importen zu einem deutlichen Rückgang von 12,2 Prozent kam.

Während der Hauptfokus auf den Industriesektoren liegt, ist es wichtig, die Vernetzung dieser Veränderungen zu verstehen. Ein typisches Beispiel dafür ist die deutsche Chemieindustrie, die sich in einem anhaltenden Abschwung befindet und etwa 23 Prozent ihrer Produktionskapazität verloren hat. Darüber hinaus äußerten führende Manager der Branche erhebliche Skepsis gegenüber einer raschen Erholung. Die Herausforderungen werden durch das Ringen Deutschlands mit hohen Energiekosten verschärft, das insbesondere jene Industrien betrifft, die im globalen Wettbewerb stehen. Trotz staatlicher Versuche, diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, etwa durch ein milliardenschweres Paket zur Stabilisierung der Strompreise, waren die daraus erzielten Erfolge bescheiden.

Inzwischen haben laut einem Bericht der Unternehmensberatung Deloitte zwei von drei deutschen Unternehmen aufgrund der anhaltenden Energiekrise in einer besorgniserregenden Entwicklung ihre Geschäftstätigkeiten teilweise ins Ausland verlagert. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in kritischen Branchen wie dem Maschinenbau, im Sektor der Industriegüter und in der Automobilindustrie, wo 69 Prozent der Unternehmen ihre Betriebe in mittlerem oder großem Umfang verlagert haben.

Die wichtigsten Ergebnisse des Deloitte-Berichts geben Aufschluss über die Gründe für diesen bedeutenden Wandel. Die meisten Unternehmen begründen ihre Entscheidung, ihre Aktivitäten ins Ausland zu verlagern, mit der Kombination aus hohen Energiepreisen und Inflation. Insbesondere planen Unternehmen in den am meisten betroffenen Branchen, nicht nur die Produktion von einfachen Komponenten zu verlagern, sondern in geringerem Umfang auch hochkomplexe Produktionsprozesse zu entwickeln.

? Germany is tumbling towards recession as Greece enjoys a mini economic boom, in a reversal of fortunes from the crisis that pitted Berlin against Athens a decade ago.https://t.co/0dS16K0al1

— The Telegraph (@Telegraph) January 24, 2024

Deutschland schlittert in eine Rezession, während Griechenland einen kleinen Wirtschaftsboom erlebt, eine Umkehrung des Schicksals nach der Krise, in der Berlin und Athen vor einem Jahrzehnt gegeneinander antraten.

Auch die Versuche Deutschlands, auf eine grüne Energieagenda umzusteigen, haben zum Anstieg der Strompreise beigetragen und die Situation zusätzlich verschärft. Florian Ploner, Partner bei Deloitte, warnt vor einer weitreichenden Deindustrialisierung Deutschlands in erheblichem Ausmaß, bei der sich weitere Unternehmen der Abwanderung anschließen, sollten die hohen Strompreise anhalten. Zu den düsteren Aussichten für Deutschland kommt noch die Skepsis der Unternehmen hinzu, hinsichtlich der Fähigkeit der Regierung, auf ihre Anliegen und Sorgen einzugehen. Obwohl Unternehmen beteuern, dass höhere Subventionen und weniger Bürokratie sie zum Bleiben ermutigen würden, herrscht wenig Vertrauen, dass die derzeitige Regierung die notwendigen Maßnahmen ergreifen wird, um weitere Abwanderungen zu verhindern.

Die USA gedeihen, Deutschland kämpft ums Überleben

Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 wird eine bemerkenswerte Ungleichheit in der wirtschaftlichen Entwicklung der USA und Deutschlands deutlich werden. Während die USA die Erwartungen übertroffen haben, steht Deutschland angesichts der Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland vor einem gefährlichen Abstieg in die Rezession.

Die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft zeigte sich im letzten Quartal 2023, das eine Wachstumsrate von 3,3 Prozent verzeichnete – eine Leistung, die alle Prognosen der Ökonomen übertraf. Bemerkenswert dabei ist, dass die Inflation in den USA von ihrem Höchststand von 9 Prozent im Juni 2022 auf weit erträglichere 3,4 Prozent zurückgegangen ist.

Im krassen Gegensatz dazu steht Deutschland an einem kritischen Scheideweg. Die Situation wird durch einen ideologisch motivierten Wandel, insbesondere hin zu grüner Energie, zusätzlich erschwert, was großen Unternehmen weitere Hürden beschert und einen bedrohlichen Schatten auf die deutsche Wirtschaftslandschaft wirft. Die Zurückhaltung der Bundesregierung, die tatsächlichen Kosten für die deutsche Industrie anzuerkennen, gepaart mit der Entscheidung, auf russisches Gas zu verzichten, scheint eine Fehlkalkulation gewesen zu sein, die unbeabsichtigt die wirtschaftliche Stellung Deutschlands geschwächt hat.

Jetzt wird die Realität unübersehbar: Die US-Wirtschaft geht gestärkt aus dieser Krise hervor, während Deutschland, das die Hauptlast der Sanktionen gegen Russland trägt, mit den Folgen dieser Fehlkalkulation konfrontiert ist.

Ein wesentlicher Aspekt der misslichen Lage Deutschlands liegt in seiner sturen Ausrichtung auf die geopolitische Agenda Washingtons und den daraus resultierenden Auswirkungen. Die Sanktionen gegen Russland bedeuten eine erhebliche Belastung für den deutschen Wirtschaftsapparat und dienen in keiner Weise nationalen Interessen. Branchen, insbesondere solche mit starken Verbindungen zu russischen Märkten, haben mit unterbrochenen Lieferketten, reduzierten Exportvolumina und zunehmender Unsicherheit zu kämpfen.

Diese Orientierung an der Agenda Washingtons hat Deutschland wirtschaftlichen Schwächen ausgesetzt, die nicht leicht zu überwinden sein werden. Rezessionen kommen und gehen, jedoch ist das, was Deutschland derzeit erlebt, tiefgreifender als ein bloßer wirtschaftlicher Abschwung: Die Grundlagen des deutschen Wohlstands wurden erschüttert, während es weder eine schnelle Lösung noch eine Strategie für die Umstrukturierung der deutschen Wirtschaft gibt.

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