Kategorie: Nachrichten
Studie: Joggen doppelt so effektiv wie Antidepressiva
Schlechte Nachrichten für Big Pharma, denn eine neue Studie belegt, dass körperliche Betätigung wie Walking oder Joggen Depressionen deutlich besser kuriert als jegliche Chemiecocktails. Dabei zeigten sich auch einige Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen.
Antidepressiva werden in Europa und Nordamerika zu Hauf verschrieben. Immer mehr Menschen greifen zu diesen chemischen Präparaten, um so Depressionen und depressive Phasen zu bekämpfen. Dabei kommen diese mit vielen Nebenwirkungen daher und sind alles Andere als gesund. Big Pharma kassiert ordentlich ab, ohne dass den Menschen damit wirklich geholfen wird. Umso interessanter sind die Ergebnisse einer neuen Studie.
„Experten analysierten 14.170 Personen mit einer schweren depressiven Störung aus 218 separaten Studien und ordneten verschiedene Formen von Bewegung danach ein, wie effektiv sie bei der Behandlung der Erkrankung im Vergleich zu bestehenden Behandlungen waren“, berichtet der britsche Telegraph. Spazierengehen oder Joggen zwei- bis dreimal pro Woche war der beste Weg, die Stimmung zu verbessern, fanden die Forscher heraus, indem sie die Symptome um 63 Prozent verbesserten, im Vergleich zur Einnahme von Medikamenten, die nur eine Verbesserung von 26 Prozent bewirkten (ohne die ganzen Risiken und Nebenwirkungen zu erwähnen). Die Studie ergab, dass „die Vorteile durch Bewegung tendenziell proportional zur Intensität waren“, was bedeutet, je intensiver, desto besser.
Es zeigte sich dabei, dass Gehen und Joggen bei beiden Geschlechtern positive Entwicklungen mit sich brachten. Allerdings erwies sich beispielsweise Krafttraining vor allem bei Frauen und jüngeren Menschen im Allgemeinen als wirksamer, während Männer und ältere Menschen mit Yoga besonders gute Erfahrungen machten. Das heißt aber auch, dass viele Menschen einfach mehr Sport treiben sollten anstatt sich mit Psychopharmaka zuzuballern. Doch daran verdient Big Pharma kein Geld…
COMPACT TV: Bauern jagen Ricarda – kommt jetzt das Traktor-Verbot?

Mit „Nazis raus“-Rufen kennen sich die Grünen ja bestens aus. Doch wenn sie einmal ihre eigene Medizin schlucken müssen, sagt man direkt einen Aschermittwoch ab und flüchtet jämmerlich vor dem „eigenen“ Volk. Doch als „Noch-Regierung“ sehnt man sich nach Rache und hat die Bauern und ihre Traktoren ins Visier genommen. Welche Grünen sich blamiert haben […]
Sozialtourismus: So tricksen Ukrainer beim „Bürgergeld“ deutsche Ämter aus!

Rund eine halbe Million Ukrainer greifen in Deutschland das sogenannte „Bürgergeld“ ab. Jetzt kommt heraus: Viele von ihnen haben trotz ihres besonderen Flüchtlings-Status gar keinen Anspruch – sie erschleichen sich diese Sozialleistung auf Kosten der deutschen Steuerzahler!
Vor allem in Baden-Württemberg fällt den zuständigen Ämtern laut „Bild“-Zeitung immer wieder auf, dass Menschen, die sich als Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ausgeben, gar kein Ukrainisch sprechen. Sie verständigen sich meist auf Ungarisch. Der Grund: Neben der ukrainischen haben die Antragsteller auch die ungarische Staatsbürgerschaft – den Pass aus Ungarn verschweigen sie aus nachvollziehbaren Gründen. Denn:
Wer neben der ukrainischen noch die Staatsbürgerschaft eines anderen europäischen Landes besitzt, hat keinen bedingungslosen Anspruch auf „Bürgergeld“. Allein von November bis Anfang Januar haben die Bundesländer dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hunderte Verdachtsfälle auf doppelte Staatsbürgerschaften gemeldet.
Ein Abgleich mit den Daten ungarischer Behörden ergab, dass 208 Personen im Besitz einer ungarischen Staatsbürgerschaft waren. Dies dürfte freilich nur die Spitze eines Eisberges sein: Daten darüber, wie viele „Doppelstaatler“ sich bisher schon das deutsche „Bürgergeld“ erschlichen haben, sind offenbar nicht bekannt.
Für die deutschen Steuerzahler dürfte es in jedem Fall teuer werden! Beispiel: Ein Ehepaar mit einem Kleinkind kassiert 1.369 Euro im Monat. Dafür kann man schon mal die zweite Staatsbürgerschaft „vergessen“.
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Münchner Sicherheitskonferenz – militärischer Arm der weltweiten Schattenregierung?!
Kla.TV veröffentlicht zu diesem Anlass eine brisante und umfassende Dokumentation, die unbedingt unter das Volk muss!
Launen der Temperatur-Rückkopplung
Ist es wirklich das wärmste seit 125.000 Jahren, und wenn ja, was bedeutet das?
Chris Hall
Der Anlass für diesen Artikel waren die Behauptungen, dass der vorige Sommer der heißeste seit 125.000 Jahren war, nebst der atemlosen Angst, die damit verbunden war. Schon beim Überfliegen der Nachrichtenmeldungen wurde mir klar, dass diese Behauptung auf zwei wesentlichen Punkten beruht: der Annahme, dass das Klima sehr stabil ist und sich vor der jüngsten anthropogenen Beeinflussung nicht verändert hat, und dass die derzeitige Abweichung von der Mitteltemperatur so viele Standardabweichungen (Sigma) über dem erwarteten Wert liegt, dass sie in den letzten 125.000 Jahren unmöglich erreicht oder überschritten werden konnte.
Die erste Annahme entspricht einer Paläotemperatur-Rekonstruktion im Stil des „Hockeysticks“, bei der die natürliche Temperaturschwankung im letzten Jahrtausend sehr gering ist. Es gibt mehrere Rekonstruktionen dieser Art, z. B. einige der flacheren Temp12k-Aufzeichnungen, sowie den klassischen Hockeystick (Abb. 1 und 2). Die zweite Annahme beruht auf dem Glauben, dass sich die statistischen Eigenschaften der paläoklimatischen Temperaturaufzeichnungen über einen sehr langen Zeitraum hinweg überhaupt nicht verändert haben.
Obwohl ich mich weder für die eine noch für die andere Paläotemperatur-Rekonstruktion aussprechen möchte, weise ich darauf hin, dass die 125.000 Jahre, die für unsere Rekordtemperaturen genannt werden, auf einem kleinen Taschenspielertrick beruhen. Wenn man sich die Temperaturaufzeichnungen des Wostok-Eiskerns auf der Paläoklima-Seite von wattsupwiththat (Abb. 3) ansieht, fällt die Temperatur, sobald man etwa 12.000 Jahre bis zum Beginn des Holozäns zurückgeht, drastisch in die Tiefen einer schweren Eiszeit ab, und erst wenn man etwa 125.000 Jahre in der Zeit zurückreist, bis man das warme Eem erreicht, kehrt man zur „Normalität“ zurück. In Wirklichkeit ist es also keine große Leistung, wärmer zu sein als der riesige Canyon des Eiszeitalters. Es stellt sich also die Frage, ob 2023 das heißeste Jahr und der August 2023 der heißeste Monat seit 12.000 Jahren war.
Abbildung 3: Leicht veränderte Rekonstruktion der Temperaturanomalie des Wostok-Eiskerns, entlehnt von der Paläoklima-Referenzseite von wattsupwiththat.
Für den Rest dieses Artikels werde ich den unwahrscheinlichen Fall annehmen, dass die Temperatur im Holozän extrem stabil war. Welche statistischen Eigenschaften hat dann die heutige instrumentelle Temperaturaufzeichnung, und was bedeutet das für die Behauptung von Rekordtemperaturen? Dies führt mich zu der Frage, was dies für die Rückkopplungs-Prozesse des Klimas bedeutet.
Globale monatliche Temperaturanomalien nach HadCRUT5: Das ist es, was wir haben
Ich beschloss, mir die offiziellen Temperaturaufzeichnungen aus einem Jahrhundert instrumenteller Daten anzusehen, das dem größten Teil des anthropogenen CO₂-Anstiegs vorausgeht, d. h. von 1850 bis 1950. Hierfür schien die globale monatliche HadCRUT5-Analyse eine vernünftige Wahl zu sein. Es gibt noch andere, aber sie sind hochgradig miteinander korreliert und basieren auf denselben Rohdaten, so wie sie sind. Dieser Datensatz ist in Abb. 4 dargestellt.
Der Mittelwert dieses Teils der Aufzeichnung beträgt -0,3078°C, was als Anomalie gegenüber einem späteren Teil der Aufzeichnung ausgedrückt wird, und die Standardabweichung beträgt 0,2066. Die Höchsttemperatur des gesamten globalen monatlichen Datensatzes stammt aus dem August 2023 mit einem Anomaliewert von 1,3520. Es zeigt sich also, dass der August über 8 Sigma über meinem Mittelwert von 1850 bis 1950 lag. Wahnsinn! Ich vermute, dass eine einfältige Extrapolation in die Vergangenheit nahelegen würde, dass wir diese sengende Temperatur während des Holozäns nicht überschritten hätten.
SARIMA-Bereich
Der nächste Abschnitt ist etwas umfangreich und kann von allen übersprungen werden, die sich nicht mit der Frage beschäftigen wollen, wie ich simulierte Temperaturaufzeichnungen auf der Grundlage der statistischen Eigenschaften der bestehenden Temperaturaufzeichnungen von 1850-1950 erstellt habe. Sie passt sich einem Modell an, das von einer Autokorrelation innerhalb der Aufzeichnung ausgeht. Die verwendeten Verfahren sind bei Aktienhändlern sehr beliebt, und die meisten der verwendeten Programme sind in der R-Bibliothek „forecast“ enthalten. Wenn Sie sich für solche Dinge nicht interessieren, können Sie diesen Abschnitt überspringen.
Und genau dem folgt diese Übersetzung. Es ist ein theoretischer Teil, dessen Ergebnisse unten beschrieben werden. Jeder an Theorie Interessierte dürfte der englischen Sprache mächtig genug sein, diese Passage im Original zu betrachten. A. d. Übers.
…
Steuerknöpfe: „hoch“ oder „niedrig“, das ist hier die Frage
Die sich aus der Modellierung der Temperaturzeitreihen ergebenden Residuen des weißen Rauschens sind das zufällige, chaotische Hintergrundrauschen des Klimas. Sie sind wahrscheinlich das Ergebnis von Vulkanen, ozeanischen Wirbeln, Sonnenaktivität, dem Ausgasen von Reisfeldern und dem chaotischen Flattern von manischen Schmetterlingen. Was auch immer Sie tun, es scheint, dass die Temperaturaufzeichnungen der Erde jeden Monat chaotisch um etwa 1/8 Grad Celsius auf und ab schwanken, und diese Schwankungen sind nicht autokorreliert und hängen nicht von der Jahreszeit ab. Wichtig ist, wie sich die beiden oben abgeleiteten statistischen Modelle über einen längeren Zeitraum hinweg verhalten.
In Abb. 6 zeige ich die Ergebnisse von zwei Simulationen, die über 1000 Jahre laufen. Bei dem in Abb. 5c gezeigten Modell handelt es sich um eine klassische Version einer „Random Walk“-Zeitreihe. Bei einem „Random Walk“ ist die Reihe nicht an einen bestimmten „Sollwert“ (SP) gebunden und kann munter hin und her wandern, nach oben oder unten oder hin und her oszillieren. Diese Art von Verhalten steht in engem Zusammenhang mit dem physikalischen Prozess der Diffusion, und die durchschnittliche Entfernung vom ursprünglichen Ausgangspunkt, der hier als Temperaturanomalie von Null angenommen wird, nimmt mit der Quadratwurzel der Zeit zu. Im Wesentlichen fehlt bei dieser Art von Zeitreihen jede Art von negativer Rückkopplung, die die Temperatur an einen bestimmten SP bindet. Dieses Verhalten ist unvereinbar mit Proxy-Temperaturaufzeichnungen, die angeblich zeigen, dass es seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden keine signifikanten Temperaturveränderungen gibt.
Das in Abb. 5b gezeigte Modell ist jedoch perfekt für diejenigen, die behaupten, dass sich die globale Temperatur über einen längeren Zeitraum hinweg nicht wesentlich verändert hat. In diesem Fall oszilliert die Temperatur zwar um den Nullpunkt, aber ihre durchschnittliche Abweichung von diesem SP nimmt mit der Zeit nicht zu. Dies deutet darauf hin, dass es eine Reihe von negativen Rückkopplungen gibt, die die Reihe in der Nähe des SP halten. Auf diese Art von Zeitreihen werde ich noch näher eingehen.
Abbildung 6: Typische SARIMA* simulierte 1000-Jahre-Temperaturzeitreihen für die beiden angepassten Modelle. Die Punkte stellen einzelne Monatswerte dar, und die dicken Linien sind die geglätteten Versionen der Zeitreihen nach Lowess. Das (2,0,0)x(2,0,0)12-Modell ist fest in der Nähe des Sollwerts 0 verankert, während das (3,1,1)x(2,0,0)12-Modell wie ein Random Walk wirkt, bei dem die Temperatur nicht an einen bestimmten Sollwert gebunden ist. Das letztgenannte Modell geht manchmal nach oben, manchmal nach unten und manchmal oszilliert es.
[*SARIMA = Seasonal Auto Regressive Integrated Moving Average]
Warum sollte man sich die Temperatur-Rückkopplung ansehen?
Ich weiß, was Sie sagen wollen: warum sollte man die Temperatur-Rückkopplung betrachten? Sicherlich wirken alle wichtigen Rückkopplungen auf die unzähligen Stellschrauben, die das Klima steuern, und nicht direkt auf die Temperatur. Und Sie hätten Recht – mit Ausnahme eines sehr wichtigen Reglers: CO₂. Im Falle von Kohlendioxid liegt die unmittelbare Klimaempfindlichkeit gegenüber einer Verdoppelung seiner Konzentration in der Atmosphäre irgendwo in der Nähe von 1,5°C. Die wirklich beängstigenden Folgen des Fahrens Ihres Geländewagens ergeben sich jedoch erst, wenn Sie die angenommene positive Rückkopplung des erhöhten Wasserdampfs in der Atmosphäre hinzurechnen, und diese positive Rückkopplung erfolgt über den Faktor Temperatur selbst. Erhöht man die Temperatur, entsteht mehr Wasserdampf, was zu einer höheren Temperatur führt. Senkt man sie, sinkt der Wasserdampfgehalt, wodurch es noch kühler wird. Da der Rückkopplungs-Prozess die Temperatur selbst ist, sollte jede Störung der Temperatur, sei es durch Rinderblähungen oder Schmetterlingsflügel, diese Rückkopplung aufweisen.
Um die Auswirkungen der Rückkopplung auf eine simulierte Temperaturaufzeichnung zu untersuchen, habe ich einen simulierten Proportional-Integral-Differential-Regler (PID) an das Ende der SARIMA-Simulation angehängt. Ich habe jahrzehntelang mit PID-Reglern gearbeitet, als ich versuchte, die Temperaturen von Laborproben auf einen bestimmten SP einzustellen, und zwar für Temperaturen zwischen 10°K und 1700°K. Obwohl diese Temperaturbereiche oft ein nicht-lineares Verhalten zeigen und man meinen könnte, dass ein inhärent lineares Regelsystem nicht funktionieren würde, zerlegt man in der Praxis die Temperaturbereiche in kleinere, nahezu lineare Bereiche, in denen der Regler recht gut funktioniert. Hier gehe ich davon aus, dass Temperaturabweichungen innerhalb weniger Grad von einer globalen Temperatur von etwa 288°K für einen PID-Regler „linear genug“ sind.
Der „P“-Wert ist ein negativer Rückkopplungsbetrag, der die Reaktion auf der Grundlage der aktuellen Abweichung vom gewünschten SP linear skaliert. Der „I“-Wert wird verwendet, um kleine Fehler auszugleichen, indem die Differenz zwischen der tatsächlichen Temperatur und dem SP über die Zeit integriert wird. Der Parameter „D“ wird verwendet, um große Überschwinger zu dämpfen, indem die Ableitung der Annäherung an den SP betrachtet wird. Da Temperaturableitungen oft verrauscht sind, wird der Parameter D bei vielen gut funktionierenden Systemen häufig nicht benötigt. Positive Werte für P und I deuten auf eine Gegenkopplung hin. Wenn jemand von Ihnen einen hochwertigen Holzpelletgrill besitzt, dann haben auch Sie wahrscheinlich einen PID-Regler.
Für die Zwecke dieses Artikels habe ich nur die P- oder Proportionalsteuerung implementiert und die Parameter I und D auf Null belassen. Genauer gesagt, habe ich implementiert:
Man beachte, dass das SARIMA-Modell, das von diesem Punkt an fortschreitet, auch alle vorherigen Schritte, die aus dem SARIMA-Modell abgeleitet wurden, sowie jegliche Rückkopplung enthält.
Nur mal so wollte ich sehen, wie viel negative Rückkopplung nötig wäre, um das Random-Walk-Modell von Abb. 5c an einen SP von Null zu binden. Es stellte sich heraus, dass ein Wert von nur etwa 1×10-³ Grad pro Monat für P ausreicht, um das zufällig wandernde Biest zu zähmen. Allerdings ist eine gewisse negative Rückkopplung erforderlich, um zu verhindern, dass die Abweichung von einem Anfangswert von Null mit der Zeit monoton zunimmt.
Das Modell in Abb. 5b ist viel stärker mit dem SP einer Temperaturanomalie von null Grad verankert, und deshalb sollten wir erwarten, dass es viel mehr Rückkopplung braucht, um diese Art von Zeitreihe vom Fall ohne PID-Regelung wegzubringen. Das liegt daran, dass in diesem Modell bereits eine Menge negativer Rückkopplung eingebaut ist. Ich zeige die Ergebnisse der Untersuchung der Auswirkungen zusätzlicher proportionaler Rückkopplung in Abb. 7, in der die maximale Abweichung von Null für eine Reihe von 1000-Jahre-Simulationen dargestellt ist. Die Abweichungen sind als Standardabweichungen (sigma) skaliert, wobei die Standardabweichung bei Null-Rückkopplung etwa 0,1748 Grad beträgt. Ist P positiv, liegt eine negative Rückkopplung vor, ist es negativ, liegt eine positive Rückkopplung vor. Für den Fall der Null-Rückkopplung kann man für die 12.000 Monate der Simulation eine maximale Abweichung von etwa 4 Sigma erwarten. Mit zunehmender negativer Rückkopplung sinkt die maximale Abweichung auf etwa 3 Sigma.
Abbildung 7: Maximale Abweichung für simulierte 12.000-Monats- (1.000-Jahres-) SARIMA-Simulationen auf der Grundlage der Anpassung (2,0,0)x(2,0,0)12 an die HadCRUT5-Temperaturaufzeichnung 1850-1950 plus einer Rückkopplungskorrektur auf der Grundlage eines konstanten Sollwerts.
Abb. 7 veranschaulicht jedoch auch etwas, das Ihnen Ihre Mutter wahrscheinlich beigebracht hat: Zu viel von allem kann schlecht sein. Bei extremer negativer Rückkopplung tritt ein Phänomen auf, das oft als „Hunting“ bezeichnet wird, d. h. die extreme Rückkopplung beginnt zu überkorrigieren, was zu immer stärkeren Schwingungen führt. Bei positiver Rückkopplung, bei der jede Störung des Systems vergrößert wird, setzt dieses Verhalten sogar noch früher ein. Tatsächlich explodiert das System bei einem -P-Wert von mehr als 0,19 vollständig.
Schlussfolgerung
Daraus schließe ich, dass es keine sehr starke positive Temperaturrückkopplung innerhalb des Klimasystems geben kann, wenn die „normale“ oder vorindustrielle Temperaturaufzeichnung völlig flach ist. Es ist möglich, dass es eine verzögerte Auswirkung des Wasserdampfanstiegs aufgrund eines Temperaturanstiegs gibt, aber dies könnte mit dem Parameter „I“ eines PID-Reglers berücksichtigt werden. Dieser Parameter kann ebenso leicht zu Instabilitäten führen wie der Parameter P. Wenn die Atmosphäre über den Ozeanen im Durchschnitt um ein paar Zehntel Grad steigt, warum sollte es dann mehr als einen Monat dauern, bis der Wasserdampfanteil in der Atmosphäre steigt? Im Grunde will ich damit sagen, dass, wenn ein Anstieg von 1°K aufgrund eines Anstiegs des CO₂ tatsächlich zu einem Temperaturanstieg von 2°K aufgrund einer positiven Rückkopplung führt, jede Störung der Temperatur aus irgendeinem Grund aufgrund einer positiven Rückkopplung ebenfalls verstärkt werden sollte.
Natürlich kann ein Teil oder vielleicht sogar der größte Teil des „Rauschens“ in unserer bestehenden Temperaturaufzeichnung auf Messungen oder instrumentelles Rauschen zurückzuführen sein. Wenn das der Fall ist, dann ändert sich in dieser Geschichte nur die Größe der Komponente des weißen Rauschens. Die allgemeine Temperaturrückkopplung muss in jedem Klimamodell berücksichtigt werden, wenn man gleichzeitig die Gleichgewichts-Klimasensitivität von Kohlendioxid über den Mechanismus der positiven Temperaturrückkopplung erhöhen will.
Reference
Kaufman, D., McKay, N., Routson, C., Erb, M., Davis, B., Heiri, O., Jaccard, S., Tierney, J., Dätwyler, C., Axford, Y. and Brussel, T., 2020. A global database of Holocene paleotemperature records. Scientific data, 7(1), p.115.
Link: https://wattsupwiththat.com/2024/02/13/temperature-feedback-follies/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Putin hatte keinen Grund, Nawalny zu töten, aber der Westen hat allen Grund, zu lügen

Das Timing hätte aus Sicht der russischen Staatsinteressen nicht schlechter sein können und was die neue Welle des Informationskrieges bringen kann. Der Tod von Alexej Nawalny am Freitag in einem arktischen Gefängnis, der vorläufig auf ein Blutgerinnsel zurückgeführt wurde, hat eine weitere globale Runde der antirussischen Informationskriegführung ausgelöst. Westliche Offizielle behaupteten innerhalb weniger Minuten nach […]
Der Beitrag Putin hatte keinen Grund, Nawalny zu töten, aber der Westen hat allen Grund, zu lügen erschien zuerst unter tkp.at.
Strategische Brandstiftung bei Tesla-Autos

Von MEINRAD MÜLLER | Im Schutze der Dunkelheit gezielt Tesla-Autos und Ladestationen anzünden, ist der neueste Akt des Terrors in Deutschland. Millionenschäden werden angerichtet und tausende Autobesitzer geschädigt. Vollkaskoversicherungen erstatten nur den Zeitwert, jedoch nicht den Neuwert. Was die linken Missetäter aber nicht bedenken, ist, dass sie damit der Wirtschaft zu Umsatz, noch mehr Gewinn […]
Woher kommt der Strom? 5. Analysewoche 2024 regenerative Stromerzeugung etwas geringer

5. Analysewoche 2024 von Rüdi Stobbe
Die regenerative Stromerzeugung war in der fünfen Kalenderwoche (KW) 2024 etwas geringer als in der vierten. Dennoch ist die KW speziell, weil sich die Windstromerzeugung besonders auf die letzten vier Tage der fünften KW erstreckte. Der Strom-Mix für die 4 Tage im Einzelnen:
- Windstrom komplett 60,5 Prozent,
- Photovoltaikstrom 3,1 Prozent,
- Biomassestrom 7,4 Prozent,
- Laufwasserstrom 2,9 Prozent.
- Regenerativ gesamt 73,9 Prozent der gesamten Stromproduktion
- Chart „Regenerative„
- Kreisdiagramm und Tabelle „Strom-Mix“ mit Vergleichsdaten ab 2016
Bezogen auf den Bedarf* liefern die Regenerativen 81,4 Prozent. 10,8 Prozent „überschüssiger“ Strom netto werden exportiert. Warum ist das so, wo doch der Chart „Regenerative“ kaum eine Produktion über Bedarf signalisiert. Beachtet werden muss immer, dass …
- Die konventionellen Stromerzeuger – abgesehen von Pumpspeicherkraftwerken – können nicht mir nichts dir nichts komplett abgeschaltet werden, um später von einer Sekunde auf die andere wieder in Betrieb genommen zu werden.
- Auch wenn, wie auch in den vier Tagen, die regenerative Stromerzeugung den Strombedarf übersteigt, ist immer eine Stromerzeugung mittels großer Generatoren aus Gründen der Netzstabilität unabdingbar. Die notwendige Strommenge liegt bei 20 bis 25 Prozent der Gesamtstromproduktion. Sehr schön erkennt man den Sachverhalt bei dieser Grafik.
Die physikalisch notwendige Stromübererzeugung hat Auswirkungen auf den Strompreis. Ohne auf die Detailpreisentwicklung einzugehen, erkennt man, dass der Höchstpreis während des Stromimportes zu Beginn des Viertagezeitraums aufgerufen wurde. Deutschland benötigte Strom. Ab Freitag, 18:00 Uhr nahm die Windstromerzeugung zu und der Preis verfiel. Genau 24 Stunden später gab es eine kleine Winddelle. Der Preis erholte sich. Danach sorgten insbesondere der geringe Sonntagsstrombedarf für hohe Stromübererzeugung und damit niedrige Preise.
Bleibt die spannende Frage, wie sich ein weiterer Ausbau von Windkraft- und PV-Anlagen auf die Übererzeugung auswirkt? Nehmen wir einen Ausbau auf rechnerisch 81 Prozent an. Der ist in etwa bis zum Jahr 2030 geplant. Das Agora-Zukunftsmeter liefert diesen Chart. Am 1.2.2024 bis zu Beginn 2.2.2024 gibt es einen Zeitraum (6:00 bis 1:00 Uhr), da liegt die Residuallast in der Spitze bei 40 GW. Das sind 8 GW mehr als die aktuell installierte Leistung Gas. Ab Freitag, den 2.2.2024, 20:00 Uhr kommt es zu einer massiven Stromüberzeugung bis Sonntag 24:00 Uhr. Da sind die auch dann notwenigen 20 Prozent fossil erzeugter Strom zwecks Netzstabilisierung noch nicht einkalkuliert. Ich behaupte, dass der überschüssige Strom in großen Mengen an unsere Nachbarn verschenkt werden muss. Und nicht nur das. Es werden hohe Bonuszahlungen fällig, damit der Strom überhaupt genommen wird. Man kann selbstverständlich auch Wind- und PV-Kraftwerke in hoher Zahl vom Netz nehmen. Eines aber kann getrost vergessen werden. Eine Speicherung dieser horrenden Mengen überschüssigen Stroms. Diese Speicherung wird weder in sechs Jahren und auch nicht in 25 Jahren möglich sein. Allein an den Kosten werden solche Projekte scheitern.
*Zu möglichen Differenzen zwischen Bedarf und Stromgesamterzeugung haben wir bei der Bundesnetzagentur nachgefragt. Die Antwort.
Wochenüberblick
Montag, 29.1.2024 bis Sonntag, 4.2.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 56,3 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,2 Prozent, davon Windstrom 51,9 Prozent, PV-Strom 4,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,9 Prozent.
- Regenerative Erzeugung im Wochenüberblick 29.1.2024 bis 4.2.2024
- Die Strompreisentwicklung in der 5. Analysewoche 2024.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 5. Analysewoche ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 5. KW 2024: Factsheet KW 5/2024 – Chart, Produktion, Handelswoche, Import/Export/Preise, CO2, Agora-Chart 68 Prozent Ausbaugrad, Agora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.
- Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel
- Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen – Weitere Interviews zu Energiethemen
- Viele weitere Zusatzinformationen
- Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023/24. Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt!
Jahresüberblick 2024 bis zum 4. Februar 2024
Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024: Chart 1, Chart 2, Produktion, Stromhandel, Import/Export/Preise/CO2
Tagesanalysen
Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.
Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.
Montag, 29. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 42,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 55,0 Prozent, davon Windstrom 33,1 Prozent, PV-Strom 9,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,1 Prozent.
Die Windstromerzeugung ist noch gering. PV-Stromerzeugung für diese Jahreszeit ist ordentlich. Kurz: Es ist ein schöner Wintertag. Stromimporte werden notwendig. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 29. Januar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 29.1.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Dienstag, 30. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 45,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 57,4 Prozent, davon Windstrom 39,8 Prozent, PV-Strom 5,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,7 Prozent.
Die Windstromerzeugung nimmt zu. Die PV-Stromerzeugung lässt etwas nach. Weitere Stromimporte sind angesagt. Die Strompreisbildung
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 30. Januar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 30.1.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Mittwoch, 31. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 44,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,0 Prozent, davon Windstrom 44,4 Prozent, PV-Strom 3,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,3 Prozent.
Nach einer Winddelle, die durch Stromimporte ausgeglichen wird, steigt die Windstromerzeugung an. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 31. Januar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 31.1.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Donnerstag, 1. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 54,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,1 Prozent, davon Windstrom 50,2 Prozent, PV-Strom 4,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
Beginn der Starkwindphase. Die Strompreisbildung
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 1. Februar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 1.2.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Freitag, 2. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 60,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 71,5 Prozent, davon Windstrom 57,7 Prozent, PV-Strom 3,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
Die Windstromerzeugung nimmt weiter zu. Um 24:00 Uhr wird die Bedarfslinie erreicht. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 2. Februar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 2.1.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Samstag, 3. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 67,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 77,9 Prozent, davon Windstrom 64,7 Prozent, PV-Strom 2,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,4 Prozent.
Gleichmäßige Windstromerzeugung. Stundenweise reichen die Regenerativen aus, um den Bedarf zu decken. Die Strompreisbildung
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 3. Februar ab 2016.
Daten, Tabellen & Prognosen zum 3.2.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Sonntag, 4. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 71,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 81,3 Prozent, davon Windstrom 69,3 Prozent, PV-Strom 12,81,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
Heute deckt die regenerative Stromerzeugung den Bedarf bis 16:00 Uhr und wieder ab 22:00 Uhr. Die Strompreisbildung. Der mittlere Strompreis liegt für den Sonntag bei 14,78€/MWh.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4. Februar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 4.2.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Peter Hager: PKW-Neuzulassungen 2023
Der große Boom ´E-Auto` ist vorbei. Die Jahreswerte 2023 spiegeln noch eine positive Entwicklung. Nach dem Wegfall jeglicher Förderung von heute auf morgen werden die Zulassungszahlen für rein elektrische Fahrzeuge ähnlich stark einbrechen, wie es 2023 bei den Plug-In-Hybridfahrzeugen (minus 50 Prozent) der Fall war, nachdem im Januar 2023 die Förderung für diese Fahrzeugantriebsart regulär auslief.
Der deutsche PKW-Neuwagenmarkt befindet sich in einem schwierigen Umfeld. Auch wenn Corona, Chipmangel sowie Zulieferprobleme durch den Krieg in der Ukraine weitgehend überwunden sind, so wirken sich jetzt zunehmend die negative Wirtschaftslage sowie die Absatzschwäche bei den E-Autos aus. Allein der Zulassungsanstieg bei den bewährten Verbrennerfahrzeugen ist Beleg, dass die Zeit der E-Mobilität ihrem Ende entgegen geht. Wer investiert bei einem rückläufigen Markt noch in notwendigem Umfang zum Beispiel in die Ladeinfrastruktur. Ohne hoher Subventionen läuft da nichts. Und Geld für den praktisch selbst geschlachteten Gaul E-Mobilität (abrupter Wegfall der E-Autoförderung) , das hat der Staat aktuell nicht.
2023: 2.844.609 (+ 7,3% ggü. 2022)
2022: 2.651.237 (+ 1,1% ggü. 2021)
2021: 2.622.132 (- 11,2% ggü. 2020)
2020: 2.917.678 (- 19,1% ggü. 2019)
2019: 3.607.258
PKW-Antriebsarten
Benzin: 978.660 (+ 13,3% ggü. 2022), Anteil: 34,4% (2022: 32,6%)
Diesel: 486.581 (+ 3,0% ggü. 2022), Anteil: 17,1 % (2022: 17,8%)
Hybrid: 664.580 (+ 42,8% ggü. 2022), Anteil: 23,4% (2022: 17,2%)
Plug-In-Hybrid: 175.724 (- 51,5% ggü. 2022), Anteil: 6,2% (2022: 13,7%)
Elektro (BEV): 524.219 (+ 11,4% ggü. 2022), Anteil: 18,4% (2022: 17,7%)
Flüssiggas: 13.147 (-12,4% ggü. 2022), Anteil: 0,5%
Erdgas: 1.327 (- 28,1% ggü. 2022), Anteil: 0,0%
Der Anteil von PKW mit Verbrennungsmotor stieg auf 74,9 % (2022: 67,6%).
Die vielen Änderungen bei den „E-Auto-Subventionen“ im Jahr 2023 hatten zum Teil drastische Auswirkungen auf die Zulassungszahlen.
Durch den Wegfall der Förderung bei den Plug-in-Hybriden ab Januar 2023 war der Rückgang besonders stark. Aber auch die Änderungen bei den BEV-PKW – von der Reduzierung ab Januar 2023, dem Auslauf der Förderung für gewerbliche PKW im September 2023 für gewerbliche PKW bis zur abrupten Beendigung im Dezember 2023 – hat zu einem deutlich geringeren Zuwachs geführt.
Plug-in-Hybrid-PKW
2023: 175.724 (- 51,5% ggü. 2022)
2022: 362.093 (+ 11,3% ggü. 2021)
2021: 325.449 (KBA-Auswertung ab 2021)
Die Top 10 nach Herstellern (31 Hersteller mit 96 Modellen – 2022: 30 Hersteller mit 90 Modellen) und deren Marktanteile in 2023:
Mercedes (12 Modelle): 23,6% (2022: 15%)
BMW (9 Modelle): 12,4% (2022: 11,9%)
Audi (8 Modelle): 9,4% (2022: 8,2%)
Seat (3 Modelle): 8,4% (2022: 7,5%)
Ford (mit 2 Modellen): 6,5% (2022: 8,0%)
Volvo (mit 5 Modellen): 5,1% (2022: 4,1%)
VW (mit 7 Modellen): 4,4% (2022: 8,5%)
Opel (mit 2 Modellen): 3,7% (neu in den Top 10)
Skoda (mit 2 Modellen): 3,7% (neu in den Top 10)
Kia (mit 4 Modellen): 3,5% (2022: 5,5%)
Herausgefallen sind ggü. 2022 Mitsubishi und Hyundai.
Ausschließlich Mercedes bietet Plug-In-Hybrid-PKW mit Dieselmotor an (4 Modelle).
Elektro-PKW (BEV)
2023: 524.219 (+ 11,4% ggü. 2022)
2022: 470.559 (+ 32,2% ggü. 2021)
2021: 355.961 (+ 83,3% ggü. 2020)
2020: 194.163 (+ 206,8% ggü. 2019)
2019: 63.281
Die Top 10 nach Herstellern (41 Hersteller mit 105 Modellen – 2022: 41 Hersteller mit 80 Modellen) und deren Marktanteile im Jahr 2023
VW (5 Modelle): 13,5% (2022: 13,4%)
Tesla (4 Modelle): 12,1% (2022: 14,9%)
BMW (6 Modelle): 7,7% (2022: 5,0%)
Mercedes (8 Modelle): 7,0% (2022: 5,4%)
Audi (6 Modelle): 5,8% (2022: 6,0%)
Hyundai (6 Modelle): 5,5% (2022: 7,0%)
Opel (5 Modelle): 5,3% (2022: 6,2%)
Skoda (mit 1 Modell): 4,5% (2022: 2,6%)
Fiat (4 Modelle): 4,4% (2022: 6,4%)
MG Roewe (4 Modelle): 3,5% (2022: 1,9%)
Im Jahr 2023 gab es etliche Veränderungen bei der Platzierung unter den Top 10. Bemerkenswert: VW hat Tesla als Nummer 1 abgelöst. Von den Top 10 des Vorjahres konnten BMW und Mercedes Marktanteile hinzugewinnen. Neu hinzugekommen sind Skoda und mit MG Roewe erstmals ein chinesischer Hersteller. Herausgefallen sind Renault (2022: 5,9%) und Peugeot (2022: 3,6%).
In den KBA-Zahlen tauchen in 2023 mittlerweile sieben chinesische Hersteller (fünf davon erstmalig) mit folgenden Neuzulassungen auf:
AIWAYS – Hauptsitz Shanghai: (2 Modelle): 50
BYD – Hauptsitz Shenzhen (3 Modelle): 4.135
GWM – Hauptsitz Boading (1 Modell): 4.585
Maxus – Hauptsitz Shanghai (1 Modell): 63
MG Roewe – Hauptsitz Shanghai (4 Modelle): 18.526 (2022: 8.774)
Nio – Hauptsitz Shangai (4 Modelle): 1.263
Polestar – Hauptsitz Göteborg (1 Modell): 6.288 (2022: 6.984)
Die beliebtesten zehn E-Modelle im Jahr 2023 waren:
Tesla Model Y (SUV): 45.818 (2022: 35.426)
VW ID.4/ID5 (SUV): 36.353 (2022: 24.847)
Skoda Enyaq (SUV): 23.498 (2022: 12.184)
Fiat 500 (Minis): 22.608 (2022: 29.635)
VW ID3 (Kompaktklasse): 22.270 (2022: 23.487)
Audi Q4 (SUV): 18.061 (2022: 12.406)
Seat Born (Kompaktklasse): 17.464 (2022: 12.564)
Tesla Model 3 (Mittelklasse): 15.865 (2022: 33.841)
BMW X1 (SUV): 14.694 (2022: 884)
Mini (Kleinwagen): 13.953 (2022: 11.744)
War das Ziel der Ampel bei Regierungsbeginn mit 15 Millionen BEV-Autos im Jahr 2030 auf der Straße bereits hoch ambitioniert, so ist es mittlerweile vollkommen unrealistisch. Es müssten in den verbleibenden sieben Jahren jeweils rund 1,9 Millionen BEV-PKW neu zugelassen werden. Ein weiterer Energiewendetraum ist geplatzt. Grund- und Waldbesitzer hingegen können noch richtig Geld verdienen.
Pacht für Windkraftanlagen steigt in neue Höhen
Nicht nur die Nabenhöhen der Windkraftanlagen steigen, sondern auch deren Herstellungs-, Betriebs- und Finanzierungskosten. Dem zufolge hat die Bundesnetzagentur bei den Wind an Land – Ausschreibungen die Höchstwerte der Einspeisevergütung von 5,88 Cent/kWh in 2022 auf 7,35 Cent/kWh in 2023 angehoben. Diese gilt auch für die Ausschreibungen in 2024.
Mit den hohen Ausbauzielen der Ampel für Windkraftanlagen (Land) von 115 GW installierte Leistung bis 2030 (Ende 2022: 58,23 GW) steigen auch die Pachtpreise. Die Verpachtung von Standorten für Windkraftanlagen wird für die jeweiligen Grundbesitzer immer lukrativer. Diese liegen in der Regel bei 50.000 bis 150.000 Euro (bei guten Windstandorten) pro Jahr.
Ein Beispiel aus Hessen zeigt, dass es auch noch deutlich höher gehen kann. Dort wird für Windkraftanlagen mit 7 MW eine Jahrespacht von 460.000 Euro je Anlage fällig.
Bei solchen Pachtpreisen kann man sehr gut die neue Vorliebe von Landesregierungen und Kommunen für Windkraftanlagen in Staatsforsten und auf Gemeindegebieten verstehen. Dabei heißt es doch immer von den „Energiewendern“: Je mehr die „Erneuerbaren Energien“ ausgebaut werden desto billiger wird der Strom.
Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Rüdiger Stobbe betreibt den Politikblog Mediagnose.
Microsoft setzt sich in Deutschland fest

Microsoft startet ein Investitionsprogramm in Deutschland. Wie genau investiert wird, bleibt geheim. Dahinter stecken auch Gesetze der Ampel, wie Olaf Scholz erklärte. Nachdem Olaf Scholz schon zu Beginn der Woche mit dem Spatenstich bei Rheinmetall über die deutsche Wirtschaft gejubelt hat, endet die Woche ähnlich. Microsoft investiert Milliarden in Deutschland, das hat man am Freitag […]
Der Beitrag Microsoft setzt sich in Deutschland fest erschien zuerst unter tkp.at.
Weltwoche Daily: Faesers Schnüffelstaat – DDR-Methoden gegen die Demokratie

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag – heute ausnahmsweise auch am Samstag – ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Stasi-Karikatur Nancy Faeser und der neue deutsche Möchtegern-Schnüffelstaat. Deutsche Leitwolf-Medien handzahm gegenüber dem Linken Gesinnungsstaat. […]
Was steckt hinter dem Tod Nawalnys?

Von MANFRED ROUHS | Der Putin-Gegner Alexej Nawalny ist tot. Nach einer Meldung der russischen Justizbehörden brach er am Freitag bei einem Spaziergang innerhalb der Haftanstalt, in der er einsaß, zusammen und konnte danach nicht wiederbelebt werden. Die NZZ bilanziert die ersten westlichen Reaktionen mit der Bemerkung: „Politiker weltweit zeigen sich erschüttert über den Tod […]




