Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

„Achtung, Reichelt!“: Die größte Propaganda-Lüge in der Geschichte der Bundesrepublik

„Achtung, Reichelt!“: Die größte Propaganda-Lüge in der Geschichte der Bundesrepublik

„Achtung, Reichelt!“: Die größte Propaganda-Lüge in der Geschichte der Bundesrepublik

Unabhängige Medien sollten kein Geld von der Regierung nehmen. Wenn Medien Geld von der Regierung nehmen, können sie nicht mehr unabhängig berichten. Wer Geld von den Menschen nimmt, über die er berichtet, macht nicht Journalismus, sondern irgendetwas zwischen PR und Propaganda. Aufgescheucht durch die Bundesregierung, mobilisiert durch eines der mächtigsten Propaganda-Märchen in der Geschichte unseres […]

Kranker Witz: Nichts „Grünes“ an den kalifornischen Vorschriften für Elektrofahrzeuge

Kranker Witz: Nichts „Grünes“ an den kalifornischen Vorschriften für Elektrofahrzeuge

Kranker Witz: Nichts „Grünes“ an den kalifornischen Vorschriften für Elektrofahrzeuge

Stopthesethings

Theoretisch ist an vollelektrischen Fahrzeugen nichts auszusetzen. Aber wenn sie wirklich ein sinnvoller Ersatz für Benzin- oder Dieselfahrzeuge wären, wären diese bereits aus der Mode gekommen. Außer, dass aus irgendeinem seltsamen Grund die Käufer sich noch meist für Autos mit Verbrennungsmotoren entscheiden.

Mit dem All-EV-Kult ist eine Menge Ironie verbunden:

Die größte E-Ladestation der Welt wird ausschließlich mit Dieselgeneratoren betrieben (Bild siehe Original Beitrag).

oder auch hier  https://www.pond5.com/de/stock-footage/item/96237837-tesla-chargers-middle-nowhere-spain

oder auch hier:  Tesla Ladestationen in der Einöde

https://www.pond5.com/de/stock-footage/item/96237837-tesla-chargers-middle-nowhere-spain

Dann ist da noch die Heuchelei, die das Herzstück jedes Elektrofahrzeugs ist: eine Lithium-Ionen-Batterie.

Die Lithium-Ionen-Batterie, ob sie zum Antrieb eines reinen Elektrofahrzeugs oder als eigenständiger Speicher für liebevoll von Mutter Natur geerntete Elektronen verwendet wird, benötigt eine Fülle seltener Erden und seltener Mineralien, deren Gewinnung nur als problematisch bezeichnet werden kann.

Darüber hinaus fällt es den Leuten an Orten wie Kalifornien, wo der All-EV-Kult vorherrscht, schwer, die Umweltauswirkungen ihrer überaus frommen und pompösen Wahl des Fahrzeugs zu erklären.

 

Warum das kalifornische Klima-Offenlegungsgesetz grüne Energie zum Scheitern bringen sollte

Orange County Register, Craig Rucker, 19. Februar 2024

Kalifornien ist stolz darauf, bei der Bekämpfung des Klimawandels führend zu sein. Dies liegt daran, dass sie, wenn auch auf unsicherer wissenschaftlicher Grundlage, glauben, dass ihre Bürger „bereits“ mit den verheerenden Folgen konfrontiert sind, die ihnen die vom Menschen verursachte globale Erwärmung zufügt – darunter Waldbrände, Anstieg des Meeresspiegels, Dürre, Klimaflüchtlinge und andere Auswirkungen, die „ihre Gesundheit und Sicherheit bedrohen“.

Um den CO2-Fußabdruck ihres Staates zu verringern, hat der Gesetzgeber daher kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das alle Unternehmen, die in Kalifornien Geschäfte im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar tätigen, dazu verpflichtet, alle ihre „direkten“ Treibhausgasemissionen (THG), die aus der Kraftstoffverbrennung stammen, (bis 2026) „offenzulegen“, sowie alle „indirekten“ Treibhausgasemissionen, die aus dem Strom, der Heizung und der Kühlung entstehen.

Bis 2027 müssen sie außerdem „indirekte vor- und nachgelagerte“ Treibhausgasemissionen offenlegen, die von Quellen emittiert werden, die ihnen nicht gehören oder die sie nicht direkt kontrollieren, von denen sie aber Waren und Dienstleistungen beziehen, einschließlich der Treibhausgasemissionen, die mit der „Verarbeitung und Verwendung verkaufter Produkte“ verbunden sind.

Dies scheint sicherlich fast jedes Großunternehmen abzudecken, das im einst goldenen Staat Geschäfte machte. Ob es denjenigen helfen wird, die sich über den Klimawandel Sorgen machen, nachts besser zu schlafen? Aber wird es tatsächlich die Treibhausgasemissionen des Planeten senken?

Die einfache Antwort lautet „Nein“. Lassen Sie mich es erklären.

Da  in Kalifornien bis 2035 nur noch „emissionsfreie“ Fahrzeuge verkauft werden dürfen und der Staat  bis 2045 über 100 % „sauberen“ Strom verfügen muss, sollten die neuen Offenlegungsvorschriften (zumindest theoretisch) die Treibhausgasemissionen abdecken, die mit „upstream“ Rohstoff-Betrieben verbunden sind, welche erforderlich sind, für die Verarbeitung von Rohstoffen. Nachfolgend für die Herstellung neuer Energieerzeugungs- und -nutzungstechnologien und den Transport von Geräten für „saubere Energie“, die nach Kalifornien verkauft oder dort verwendet werden.

Die neuen Mandate sollten dann auch Windturbinen, Solarpaneele, Batterien für Elektrofahrzeuge, Backup-Batterien im Netzmaßstab, Transformatoren, erweiterte und ausgebaute Übertragungsleitungen und andere Geräte umfassen, die mit der aufstrebenden „sauberen, grünen, erneuerbaren und nachhaltigen“ Wirtschaft Kaliforniens verbunden sind.

Und sie sollten unbedingt auch die Gewinnung, Verarbeitung, Raffinierung und andere Aktivitäten abdecken, die zur Gewinnung der nicht erneuerbaren Metalle, Mineralien, Beton, Kunststoffe, Farben, anderen Materialien – und Brennstoffe – erforderlich sind, die für die Herstellung und Installation dieser Technologien erforderlich sind.

Die milliardenschweren Versorgungsunternehmen, die all diese Geräte kaufen und nutzen, sollten unbedingt dazu verpflichtet werden, alle mit diesen „sauberen“ Technologien verbundenen Emissionen zu katalogisieren und öffentlich offenzulegen.

Wenn eine solche Bestandsaufnahme genau durchgeführt wird, und das ist zugegebenermaßen ein bisschen „wenn“. So ergibt das kein schönes Bild für diejenigen, die erneuerbare Energien, umweltfreundliches Bauen und „grüne Lösungen“ für den Transport durch Elektrofahrzeuge anpreisen.

Die Internationale Energieagentur und andere Experten berichten, dass  Elektrofahrzeuge gewichtsmäßig sechsmal mehr Metalle enthalten   als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Photovoltaik-Solarmodule erfordern sechsmal mehr Metalle und Mineralien (außer Stahl und Aluminium) pro Megawatt als eine Gas-Kombiturbine, die praktisch rund um die Uhr Strom erzeugt. Sie benötigen außerdem mindestens 100-mal mehr Landfläche.

Wetterabhängige, intermittierende Onshore-Windkraftanlagen benötigen neun- bis zehnmal mehr als ein GuD-Kraftwerk, und Offshore-Windkraftanlagen benötigen  vierzehnmal mehr Rohstoffe . Um 260 m hohe Windkraftanlagen in den Tiefseegewässern Kaliforniens zu errichten, müssten sie auf schwimmenden Plattformen montiert werden, die groß genug sind, um zu verhindern, dass sie bei Stürmen kentern. das würde wahrscheinlich 40-mal mehr Materialien bedeuten.

Pro 100.000 Tonnen Kupfer (genug für 2.275 gigantische 12-MW-Offshore-Windturbinen) müssten die Unternehmen fast 60. Mio Tonnen Erz und darüber liegendes Gestein sprengen und abbauen und anschließend fast 23. Mio Tonnen Erz mithilfe von Hitze und Chemikalien verarbeiten. Jeder Schritt beinhaltet fossile Brennstoffe.

Nickel für leistungsstarke Nickel-Kobalt-Aluminium- und Nickel-Mangan-Kobalt-Batterien für Elektrofahrzeuge kommt größtenteils in Indonesien vor, wo Unternehmen das Erz mit dieselbetriebenen Geräten abbauen und es an mit Kohle betriebene Schmelzhütten schicken. Sobald ein einziger Nickel verarbeitender Industriepark im Osten Indonesiens vollständig in Betrieb ist, wird er mehr Kohle pro Jahr verbrennen als Brasilien .

Kobalt für Kobalt-Lithium-Batterien stammt größtenteils aus der Demokratischen Republik Kongo, erfordert umfangreiche Kinder und Beinahe-Sklavenarbeit. Ebenso sind für die meisten anderen Metalle und Mineralien „für erneuerbare“ Technologien“, sind fossile Brennstoffe und giftige Chemikalien nötig, hauptsächlich aus und vom kommunistischen China kontrolliert .

Nicht nur Rohstoffe sondern auch die Herstellung von Windturbinen, Solarpaneelen und Batterien ist ebenfalls stark auf China konzentriert, dessen Kohlestrom und die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen inzwischen die des Rests der Welt zusammen übersteigen. Tatsächlich hat China allein im Jahr 2020 38,4 Gigawatt (38.400 MW) neue Kohlekraftwerks-Kapazität  in Betrieb genommen – mehr als das Dreifache der Menge, die überall auf der Welt gebaut wurden.

Kurz gesagt: Der grüne Übergang Kaliforniens dürfte für diejenigen, die tatsächlich versuchen, die Treibhausgasemissionen zu senken, eine große Pleite sein. Man kommt nicht umhin, sich zu fragen, was passiert, wenn kalifornische Politiker erkennen, dass ihr großer Plan, den Planeten Erde vor einer vom Menschen verursachten Klimakrise zu retten, tatsächlich dazu führt, dass möglicherweise noch mehr Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre gelangen?

Meine Vermutung sagt überhaupt nichts – außer natürlich, um sicherzustellen, dass eine solche gültige Bestandsaufnahme gar nicht erst durchgeführt wird.

Orange County Register

https://stopthesethings.com/2024/03/06/sick-joke-nothing-green-about-californias-all-electric-vehicle-mandates/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

Freies Medium TKP zerlegt Denunzianten-Plattform Correctiv

Freies Medium TKP zerlegt Denunzianten-Plattform Correctiv

Freies Medium TKP zerlegt Denunzianten-Plattform Correctiv

Die Plattform für politisches Framing und Denunziation, Correctiv, finanziert unter anderem von George Soros und der deutschen Regierung, erreichte spätestens beim Potsdam-Attentat gegen die AfD traurige Berühmtheit. Dass auch Correctiv-Faktenchecks fehlerhaft, irreführend oder schlichtweg völlig falsch sein können, zeigt das freie Medium TKP auf, indem es alle sprachlichen Tricks und wissenschaftlichen Fehler anhand eines Covid-Faktenchecks auflistet. Lesenswert!

Correctiv scheint dazu eingerichtet worden zu sein, um staatliche politisch motivierte Zensur auszulagern, da eine direkte Zensur dem deutschen Grundgesetz widerspricht. Bei Correctiv wird mit verschiedenen sprachlichen Tricks regierungskonformes Framing betrieben, um Andersdenkende zu verhöhnen und ihnen indirekt schwere finanzielle Nachteile zu verschaffen.

Speziell zur Corona-Zeit erwies sich Correctiv als quasi militantes Werkzeug zur Ausschaltung jeglicher Meinung, die vom vorgegebenen Narrativ abwich. Dass diese „Faktenchecks“ oft selbst grob irreführend und fehlerhaft sind, zeigten Alternativmedien immer wieder auf. Besonders schändlich ist der Umstand, dass bei Correctiv und auch anderen Faktenchecker-Plattformen oft Ungebildete, Halbgebildete oder völlig themenfremde Autoren über Fachartikel und Publikationen von Professoren mit langjähriger Erfahrung urteilen.

Einen solchen Fall analysierte jüngst das österreichische freie Medium „TKP“. Seit mehrere Labors in verschiedenen Ländern starke und bedenkliche Verunreinigungen in so genannten Covid-19-„Impfstoffen“ nachweisen konnten, ist das System in Panik. Das Narrativ von der sicheren und geprüften Impfung wackelt ohnehin schon sehr, überall fallen „plötzlich und unerwartet“ auch junge Menschen mit Herzstillstand, Thrombosen und Embolien tot um. Wissenschaftler, die sich der Wahrheit verpflichten und nicht dem Staat hörig sind, haben sich auf die Suche nach den Gründen gemacht.

Ein guter Grund – neben vielen anderen – ist die schwere Verunreinigung der mRNA-Impfstoffe durch DNA, die dort nichts zu suchen hat und teilweise die – willkürlich festgelegten – Grenzwerte noch weit übersteigt. Eine fachfremde Redakteuse namens Kimberly Nicolaus, die ein Orchideenstudium namens „Crossmedia-Redaktion“ absolviert haben will, blamierte sich nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten von vorne bis hinten – versuchte sich aber an persönlichen Untergriffen und anderen unseriösen Tricks.

Nicolaus behauptete, die Belege zu den Verunreinigungen in den Substanzen wären wissenschaftlich nicht haltbar (siehe Artikel in Correctiv). TKP wies nach: Das einzige, das nicht haltbar ist, war der unbeholfene Schulaufsatz in Correctiv. Von wissenschaftlichem Arbeiten hat man dort entweder nicht viel Ahnung oder wenig echtes Interesse daran. Das darf allerdings nicht wundern, denn der Auftrag, in dem Correktiv zu arbeiten scheint, ist ja kein seriöses Faktenchecken sondern das Abwerten und Zerstören abweichender Meinungen und Wissenschaftler.

Im Text „Replik auf Correctiv: Belege für überhöhte DNA-Verunreinigungen in modRNA-Injektionen sind korrekt“ kommt unter anderem die von der GGI bekannte ehemalige Pharma-Managerin DI Dr. Monika Henninger-Erber zu Wort. Absatz für Absatz, Argument für Argument werden die Behauptungen von Correctiv auf hohem Niveau widerlegt – und die eigene Argumentation am Ende sauber mit Quellen belegt.

TKP stellt fest – die Ausführungen von Correctiv basieren auf

  • Abwertung von Personen (argumentum ad hominem)
  • Idealtypisierung
  • Falschen und irreführenden Behauptungen

Plattformen wie Correctiv gehen hier rekursiv vor. Sie beginnen mit haltlosen Anschuldigungen und zitieren sich in der Folge immer wieder selbst. So soll der Anschein von Recherche und Quellenangaben entstehen. Tatsächlich wiederholt sich die zitierte Aussage stets nur in anderer Form, bisweilen unter Beiziehung von Experten mit Interessenskonflikten. Abwertungen und Angriffe ‚gegen die Person‘ kommen im Beitrag noch öfter vor. Die hier angeführten drei Beispiele demonstrieren exemplarisch die manipulative Intention der Redakteurin.

TKP.at

Über die Verunreinigungen der Impfstoffe hat Report24 vielfach berichtet, wenn Sie sich für das Thema weiterführend interessieren, empfehlen wir unser Archiv: Artikel zu Verunreinigungen in mRNA Imfpstoffen

Weg vom Ärztepfusch zur heilsamen Natur-Arznei

Von Hans-Jörg Müllenmeister

Im Zeitalter vom robusten Wandel zum Welt-Chaos fanden auch medizinische  Fehlleistungen im Gesundheitsunwesen ihren angestammten Platz. Es ist höchste Zeit, der Kommunikation zwischen Arzt und Patient (seiner Kranken-Geschichte, Amnanese) mehr Raum zu geben. Zielführend ist es vielmehr, selbst auf die Warnsignale zu achten, die unser Körper bei Disbalance aussendet.

Unsere angestammte Natürlichkeit sollten wir erhalten und sie nicht im Sog an einen irrwitzigen, KI-dominierten Pseudo-Fortschritt verlieren. Neben dem Ärztepfusch,den Irrtümern der Götter in Weiß, beschäftigen wir uns hier mit einigen grundsätzlichen Fragen zur Erhaltung unserer Körper-Gesundheit. Ein intaktes, friedvolles Umfeld, ein gesunder Lebensstil wie auch eine ausgewogene Ernährung und Bewegung stärken per se die Selbstheilungskräfte. Eine Hommage an unseren Körper ist angebracht! 

Im ungesunden Umfeld bleibt die Gesundheit auf der Strecke 

Unsere Gesundheitsprobleme müssen wir im Kontext mit den auf uns einwirkenden Schocktherapien sehen. Einige Stichworte der Ärgernisse: Corona, Kriege, Inflation, Energiepreis-Explosion. Offensichtlich indoktrinieren gewisse Dunkelmächte des Kapitalismus

Politik ist nur ein Spiel

Von Hans-Jürgen Geese 

Am 15. Juni im Jahre 1992 besuchte der amerikanische Vizepräsident Dan Quayle die „Munoz Riviera“ Grundschule in New Jersey. Interessiert verfolgte er den Unterricht in einer Klasse. Der Schüler William Figuera wurde vom Lehrer aufgefordert, das Wort „potato“ (Kartoffel) an die Tafel zu schreiben. Als der Junge „potato“ geschrieben hatte griff der Vizepräsident ein: Das sei zwar phonetisch korrekt, aber es fehle noch etwas.

William fügte ein „e“ am Schluss hinzu. Der Vizepräsident war glücklich. Die Schülerinnen und Schüler brachen in Applaus aus. Eine Demonstration der Macht von Indoktrination. Denn „potato“ wird korrekt „potato“ geschrieben. Später nannte William Figuera, in aller Öffentlichkeit, den amerikanischen Vizepräsidenten Dan Quayle einen Idioten.

Die Bürgerinnen und Bürger nahmen das Urteil des Jungen zur Kenntnis. Überrascht hatte es sie nicht.

2024 – Entscheidungsjahr für die Zivilisation

Christian Hamann

Nachdem im Verlaufe des Ukrainekrieges immer klarer geworden ist, dass einige Politiker rein nichts aus zwei Weltkriegen gelernt haben, ist es höchste Zeit, sich auf die warnenden Worte Dwight D. Eisenhowers auf seiner Abschiedsrede im Januar 1961 zu besinnen und diesen Militaristen in aller Deutlichkeit die Verantwortungslosigkeit weiterer Eskalationstreiberei vorzuhalten. Dazu ist es erforderlich, sich den größeren politischen Kontext des Konflikts bewusst zu machen; denn das, was den Bürgern als entschlossene Verteidigung der Freiheit präsentiert wird, ist in Wahrheit der Weg in deren zielsichere Zerstörung.

  1. Freiheit wird nicht geschenkt

Dem Titel des prophetischen Romans George Orwells – 1984 – zufolge hätte die 1776 in den USA begründete freiheitliche Demokratie schon vor 40 Jahren durch ein diktatorisches Imperium verdrängt worden sein können, einem Staatsgebilde, das seine Bürger mittels ausgeklügelter Überwachungstechnologie und einem Heer folgsamer Agenten in einen Status der Entrechtung, der Unterdrückung und der Abhängigkeit überführt. Dieses hätte seine Macht namentlich durch persönliches Ausspionieren der Gesinnung jedes einzelnen Untertanen stabilisiert, um diesen je nach Ergebnis zu diskriminieren oder in die Reihen ihrer Funktionäre aufzunehmen. Systemkritik wäre mit dieser Personalpolitik sowie durch einen Propagandaapparat niedergehalten worden.

Seit den Anfängen der Zivilisation mit der Entstehung erster Städte hat Autokratie den größten Teil der menschlichen Geschichte geprägt, während sich Freiheit und Demokratie auf Episoden beschränkt haben (eine der längsten während der Zeit der Römischen Republik). Der einfache Grund liegt darin, dass Freiheit nicht geschenkt wird, sondern gegen niemals endende Machtansprüche autoritärer Personen erstritten, bewacht und verteidigt werden muss. Diese Notwendigkeit ist jedoch bei den Bürgern der westlichen Staaten bereits seit weit über einem Jahrhundert nur noch unzureichend im Bewusstsein verankert – zu lange, um ohne ernste Konsequenzen geblieben zu sein.

Thomas Jefferson, einer der Mitbegründer des demokratischen Gesellschaftsmodells der USA, hatte erkannt, dass einer souverän überlegenen Großmacht die Rolle eines friedlichen Vorbildes zukommt und nicht die eines Weltpolizisten, der seine Ordnungsvorstellungen mit militärischen Mitteln durchzusetzen nötig hat: „I hope our wisdom will grow with our power, and teach us, that the less we use our power the greater it will be.“ Dieses Zitat transportiert unausgesprochen den Geist von Verständnis, Großzügigkeit und Fairness (nicht von feigem Appeasement!), welche die Politik einer authentischen demokratischen Großmacht kennzeichnen, die von idealistischen, freiheitlich eingestellten Menschen gestaltet wird. Das Konzept knüpft an die Pax Romana an, den Römischen Frieden. Einmal zu einer souverän überlegenen Großmacht mit entsprechender Autorität aufgestiegen, vollzog sich die Expansion des Römischen Reiches vor allem nach dem Vorbildprinzip, indem sich Randvölker durch Übernahme der fortschrittlichen Technik, Lebensweise und Sprache den Römern anglichen.

Unter den Bedingungen moderner Transport- und Kommunikationstechnik hätte den USA nach ihrem rasanten Aufstieg im 19. Jahrhundert die ganze Welt offen gestanden, um auf diesem gewaltfreien Weg bis heute den größten Teil der Völker und Nationen in einer prosperierenden Wertegemeinschaft zu vereinen. Doch weil es an der notwendigen kritischen Wachsamkeit gemangelt hat, ist es machtambitionierten Personen gelungen, das hart erstrittene Prinzip der gegenseitigen Achtung der Freiheitsrechte und der Rechtsgleichheit in der Demokratie zu unterlaufen und eine privilegierte Macht des Geldes zu etablieren. Die (auch ideologischen) Wurzeln dieses undemokratischen Personenkreises liegen in Großbritannien, wo ein wechselseitig verflochtener Feudal- und Geldadel bereits seit über 400 Jahren den Kurs der Politik maßgeblich beeinflusst. Die Kronkolonien des Britischen Weltreiches bildeten das riesige  Experimentierfeld der Ultrareichen, wo deren Handelskonzerne – dank königlicher Privilegien vor Wettbewerbern geschützt – gigantische Extraprofite gegen die Regeln des fairen Marktes erzielen konnten. Da viel Geld den Charakter korrumpiert, war es kein Wunder, dass Ausplünderung, Entrechtung, Sklaventransporte und Drogenhandel (in China auch die Erzwingung von Drogenimport) zum Geschäftsmodell gehörten.

  1. Autokratie ist die Mutter des Militarismus

Da besagte Privilegien auch Hoheitsrechte umfassten, konnte allein die EIC, die East India Company, eine militärische Streitmacht größer als die des britischen Staates unterhalten. Es ist sicher kein Zufall, dass Orwell in seiner Zukunftsvision „1984“ einen undurchsichtigen Militarismus als eines der Kennzeichen ‚seines‘ totalitären Regimes herausstellte „Oceania was at war with Eastasia. Oceania had always been at war with Eastasia.” – Ozeanien befand sich im Krieg mit Ostasien. Ozeanien hatte sich schon immer im Krieg mit Ostasien befunden.

Die Tatsache, dass Militarismus seine Wurzeln in demokratisch unkontrollierter, autokratischer Herrschaft hat, sollte den westlichen Bürgern eigentlich von den abschreckenden Beispielen der feudalen Adelsherrschaft bekannt sein. Damals haben Fürsten und Könige ihre Bürger und namentlich ihre Soldaten in Kriegen geopfert, die nicht der Verteidigung der Bevölkerung, sondern ihrem persönlichen Machterhalt und deren Erweiterung dienten. Da dieser wichtige Zusammenhang jedoch außerhalb des Bewusstseins der Bürger geblieben ist, konnten auch die eindringlichen Worte Dwight D. Eisenhowers nicht klar eingeordnet werden, als dieser auf seiner Abschiedsrede nach 8 Jahren Präsidentschaft 1961 und mitten im Vietnamkrieg seine amerikanischen Landsleute vor dem MIC warnte. Dieser Militärisch-Industrielle Komplex aus hochrangigen Vertretern der Geheimdienste, des Militärs, der Rüstungsindustrie und der Politik führt die USA und die westliche Staatenwelt auf einen suizidalen militaristischen Weg. „MIC“ müsste eigentlich richtiger MIFC heißen, wobei das F für Financial steht und herausstellt, dass das Finanzestablishment die maßgebliche Kraft hinter dem Militarismus darstellt. Referenz  https://laroucheorganization.com/article/2023/12/22/zepp-larouches-christmas-message-turn-swords-plowshares.

  1. Gesponsorte Militäraktionen gegen die freie Zivilisation

Die absolute Kontraproduktivität des von Personen mit autokratischen Ambitionen forcierten Militarismus für die Verbreitung von Freiheit und Demokratie hätte bereits im Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898-1899 erkannt werden müssen. Insbesondere der absurde militärische Aktionismus auf den Philippinen hat der amerikanischen Nation und ihren freiheitlich-demokratischen Idealen allerschwersten  Schaden zufügt. Als das US-Militär die dortige Zivilbevölkerung mit an Genozid grenzender Brutalität unterdrückte, wurde die amerikanische Öffentlichkeit von dieser Wahrheit per Zensur abgeschirmt, so dass die Kritik zu schwach blieb, um solches Vorgehen des Militärs sowie das Antiprinzip Zensur für alle Zukunft abzustellen. Referenz  https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/geschichte/guerillakrieg-amerikas-suendenfall/1467292.html

Zu Anfang des 20. Jahrhundert fügte die direkte Einmischung amerikanischer Banker in die Politik anderer Länder dem demokratischen Konzept  weiteren Schaden zu. In Japan waren zu dieser Zeit weite Kreise der Gesellschaft den fortschrittlichen Einflüssen aus Europa und den USA bereits stark zugeneigt, so dass sich die Entstehung einer friedlichen Wertegemeinschaft über die ethnischen und kulturellen Grenzen hinweg anbahnte. Solche integrierenden Tendenzen hätten jedoch der alten Strategie der Autokraten widersprochen, ihre Rivalen untereinander in Uneinigkeit zu halten. Die „Lösung“ brachten Kredite des Finanzestablishments an japanische Militaristen, wodurch diese 1904-1905 gegen Russland in den Krieg ziehen konnten.

Noch stärker haben westliche Finanzoligarchen in China auf den Verlauf der Geschichte Einfluss genommen, wieder zum Nachteil der demokratischen Modells. Nach dem Ende der rückständigen Kaiserherrschaft war Ende 1911 der USA-Bewunderer Dr. Sun Yat-Sen zum ersten Präsidenten gewählt worden. Doch ‚dank‘ der Intervention der Finanzelite wurden er und die Republik schon wenige Monate später durch die Diktatur des primitiven Militaristen Yuan Shikai ersetzt. Auf diesen ‚erfolgreichen‘ Eingriff folgten Jahrzehnte des Bürgerkrieges bis zur Abspaltung Taiwans 1949.

Die Liste der Beispiele destruktiver Einflussnahmen durch die Geldelite zum unermesslichen Schaden für die Ideale der Freiheit, der Demokratie sowie für die Reputation der Vereinigten Staaten umfasst auch die Finanzierung Lenins und Hitlers.

  1. Der Informationskrieg

Wir ständen jetzt, zu Beginn des Jahres 2024, nicht vor diesem Scherbenhaufen westlicher Sicherheitspolitik und der Perspektive eines selbstmörderischen 3. Weltkrieges, wenn aus der Geschichte vergangener Kriege und Bürgerkriege rational gelernt worden wäre. Aber dazu ist den Bürgern und Politikern keine faire Chance geboten worden. Denn wie konnten die Menschen beispielsweise aus den Dutzenden von Eingriffen in Lateinamerika (nach dem Standardschema, demokratisch gewählte Regierungen und moderate Kräfte mittels militanter Aufständischer durch Diktaturen abzulösen) lernen, nachdem die Kommentare in Fernsehen und Printmedien für jeden dieser groben Verstöße gegen selbst verkündete Prinzipien Verständnis erzeugt und billige Vorwände als valide Begründungen präsentiert haben? Referenz https://www.theguardian.com/commentisfree/2014/may/13/ukraine-us-war-russia-john-pilger.

Der während des Spanisch-Amerikanischen Krieges gestartete Informationskrieg dauert bis heute an. Erst jetzt, nach einer jahrzehntelang gelähmten kritischen Wachsamkeit wächst seit der Coronakrise die Zahl der Bürger, Journalisten und Politiker, die diesen Krieg mit anderen Mitteln auch als solchen wahrnehmen. Wäre den grotesken Eingriffen in die Informationsfreiheit vor 125 Jahren während des Spanisch-Amerikanischen Krieges in ihren Anfängen mit Entschlossenheit begegnet worden, hätte die ursprüngliche einfache Abfilterung unliebsamer Informationen nicht zu einem komplexen Propagandasystem weiterentwickelt werden können, das namentlich in Kriegszeiten eine faire Beurteilung der Lage extrem erschwert. Die Einrichtung des Creel Committee während des 1. Weltkrieges und des Office of War Information während des 2. haben klar die unaufrichtige Intention und polarisierende Wirkung einer einseitigen Meinungsbeeinflussung in Richtung Kriegsbereitschaft gezeigt. Heute übernimmt die CIA einen Teil dieser unmoralischen ‚Aufgabe‘, wie sich bereits daran ablesen lässt, dass der Geheimdienst etwa 1/3 seines gigantischen Budgets für die publikumswirksame Präsentation seiner nachweislich nicht immer korrekten Informationen aufwendet. Referenz Victor Machetti, in The Journal of Historical Review, Fall 1989 (Vol. 9, No. 3), pages 305- 320.

Diese propagandaartige Präsentation läuft regelmäßig auf eine Schönfärberei westlicher Militäraktionen hinaus, die infolgedessen von den Bürgern akzeptiert werden, während die desaströse Folgen seit über einem Jahrhundert nach Kräften aus dem Bewusstsein der Bürger gehalten werden. Die Ablenkung hat deshalb so lange ‚gut‘ funktioniert, weil dem Propagandaapparat Milliardenbudgets und die neueste Technologie zur Verfügung stehen und weil in den westlichen Ländern den Strukturen und Vertretern des demokratischen Staates ein Vertrauensvorsprung eingeräumt wurde. In diesem Ambiente bestärken sich die Bürger, Journalisten, Regierungen und Parlamentarier gegenseitig in der Illusion, dass die eigene Politik, insbesondere die der USA, stets die moralisch korrekten Prinzipien vertritt.

Prinzipiell ist genseitiges Vertrauen ein Schlüsselelement für die Stabilität einer Gesellschaft. Doch nachdem der MIFC das von den Bürgern des Westens entgegengebrachte Vertrauen jahrzehntelang sehr wenig gerechtfertigt hat, wird die Lage ohne Wiederherstellung der kritischen Wachsamkeit außen- und innenpolitisch gefährlich. Über die momentan kriegbeteiligten Länder hinaus sind EU-Europa, Iran, China, Taiwan und die USA bedroht, letztere vor allem durch einen sich abzeichnenden Bürgerkrieg.

Die nachfolgenden Ausführungen sollen dabei helfen, Menschen mental dagegen zu wappnen, sich zu militärischen ‚Lösungen‘ aufwiegeln zu lassen. In diesem Zusammenhang ist Kritik an US-Politik keine Kritik an den USA, sondern ganz im Gegenteil allein an deren tatsächlichen Rivalen, welche die 1776 begründete freiheitliche Demokratie und faire Markwirtschaft dieser großen Nation bis heute sukzessive untergraben.

Sobald sich Bürger vom bequemen Konsum des vom Mainstream angebotenen Nachrichten-Einheitsbreis lösen und unabhängig informieren, stoßen sie auf zwei klaffende Lücken – zum einen die zwischen einem schwindelerregenden Aufwand und einem oft mit der Lupe zu suchenden ‚Erfolg‘ westlicher Militärpolitik und zum zweiten die zwischen dem ideologisch-moralischem Anspruch und den tatsächlichen Resultaten. Bedenkt man beispielsweise die enorm vielfältigen und aufwendigen Aktivitäten der westlichen Geheimdienste bei der Entwicklung hocheffektiver Verhörmethoden, biogenetischer Manipulation, unauffälliger Methoden der Eliminierung von Personen sowie bei der Perfektionierung von Überwachungssystemen, Methoden der psychologischen Kriegsführung und Techniken des Cyberkrieges, dann sollte man auf der Ergebnisseite eine wirksame Kriminalitätsbekämpfung, insbesondere eine Lahmlegung des internationalen Drogenhandels und eine massive Eindämmung der Korruption erwarten. Militäreinsätze sollten die seltene Ausnahme bilden und binnen kurzer Zeit mit nachhaltigem Erfolg abgeschlossen sein, so dass Menschen nicht in endlosen Bürgerkriegen entwurzelt und traumatisiert werden, sondern tatsächlich befreit und ihrem Selbstbestimmungsrecht überantwortet.

  1. Verfehlte Entwicklungspolitik hat Abhängigkeiten geschaffen und Gleichgewichte zerstört

Indem einflussreiche Kräfte des MIFC das ursprüngliche Konzept der friedlichen Diffusion fortschrittlicher Lebensmodelle nach dem Vorbild des Römischen Reiches untergraben und durch einen gefühlstoten Militarismus ersetzt haben, sind die führenden Nationen der Zivilisation in die momentane existenzielle Gefahr geraten. Statt unserer Sicherheit zu dienen, hat diese grundfalsche, einfachste Psychologie missachtende Politik das internationale Sicherheitsgefüge trotz eines beispiellosen Auffwandes (über 40 beteiligte Länder in der ‚Koalition der Willigen‘ gegen den Irak) gefährlich untergraben.

Parallel sind die rückständigen Regionen auf einen disharmonischen Kurs geführt worden, auf welchem die freie Entfaltung der individuellen Menschen eingeschränkt und das ökologische Gleichgewicht mit ihrer Umwelt außer Kontrolle geraten ist. Afrika wächst täglich um über 100.000 Einwohner. Die demographischen Verwerfungen gegenüber der geburtenschwachen freiheitlichen Zivilisation bedrohen letztere vor allem durch Migrationsströme, deren Ausmaß die Möglichkeiten der Integration überfordern.

Die bald nach dem 2. Weltkrieg aufgenommene Entwicklungshilfe entsprang der konstruktiven Grundidee, die gewaltfreie Ausbreitung der demokratischen Zivilisation zu beschleunigen. Doch die Gestaltungshoheit über die Projekte verlagerte sich unbemerkt aus den Händen der westlichen Geberländer in diejenigen einer wachsenden Zahl vermeintlich wohltätiger NGOs und NPOs, der UNO und ihrer Unterorganisationen, der Weltbank und des IWF (=IMF). Diese Entwicklung war nicht allein dadurch bedenklich, dass sie statt der nach Freiheit strebenden Menschen große internationale Konzerne zu den eigentlichen Gewinnern der großen Geldumverteilungsmühle gemacht hat. Als weit destruktiver erwiesen sich die irrigen Prinzipien- und Ideologiefragmente, welche unter dieser Regie den Kurs der Entwicklungspolitik bestimmten.

Das Funktionieren des vollautomatischen (sich selbst finanzierenden) Modells der Ideenverbreitung per ungestörtem Handel, per Nachahmungseffekten und per Migration von den zivilisierten Zentren in die rückständigeren Randgebiete hätte nichts weiter als die Fortführung der während der Gründerjahrzehnte der USA noch wirklich freien und fairen Marktwirtschaft zur Voraussetzung gehabt. Stattdessen sind große Teile der staatlichen Entwicklungshilfe in die Kassen ohnehin (u.a. steuer-) privilegierter Konzerne geflossen, indem diese mit Entwicklungsprojekten oder Hilfsprogrammen beauftragt wurden.) Kleine Unternehmen, die für die rückständigen Länder eine wichtige Vorbildfunktion hätten übernehmen können, sind weithin abgedrängt worden, u. a. durch bürokratische Hindernisse wie z. B. konzernfreundliche Zollbestimmungen. Auch Praktiken des Bankensystems tragen zu dem mittelstandfeindlichen Ambiete bei, zum Beispiel, indem sie surreale Hürden bei der Konteneröffnung und beim Transfer von Geldern umfassen. Die zugrundeliegenden Geldwäschegesetze haben den Drogenhandel nicht unter Kontrolle gebracht, nur den Mittelstand geschwächt.

Liest man in den Programmen und Zukunftsvisionen der die Entwicklungshilfe beherrschenden NGOs und sonstigen Organisationen, fällt auf, dass es selten um die Förderung von selbständiger Tätigkeit oder den Aufbau kleiner Unternehmen geht und umso öfter um große Investitionen. Diese können natürlich nur von besagten Organisationen, Konzernen oder reichen Investoren geleistet werden. Dadurch werden Demokratien ebenso in Abhängigkeit geführt wie autokratisch regierte Länder. Denn sie alle müssen sich investoren- und konzernfreundlich positionieren, um nicht vom Geldumverteilungskarussell ausgelassen zu werden. In diesem vom Finanzestablishment dominierten Entwicklungsmodell wird gegen eine essenzielle Grundregel verstoßen – und zwar die, dass nachhaltige Hilfe IMMER Hilfe zur Selbsthilfe sein muss. Jeder andere Ansatz führt in Abhängigkeiten – und damit ganz im Sinne aller Autokraten, die über alles bestimmen möchten und sich dafür abhängige, fügsame Untertanen wünschen.

  1. Die Wiederbelebung der krtischen Wachsamkeit

In Anbetracht der in bedrohliche Nähe gerückten Gefahr eines dritten Weltkrieges ist es jetzt, zu Beginn des Jahres 2024 an der Zeit, sich der sträflich vernachlässigten Wachsamkeit gegenüber autokratisch ambitionierten Kräften bewusst zu werden. Es geht um die Überwindung einer Naivität, die man insbesondere den Deutschen zuschreibt, die aber bei anderen Völkern und Nationen des europäisch-amerikanischen Kulturraumes kaum seltener anzutreffen ist. Dieser Immunschwäche gegen manipulative Beeinflussung ist es weithin zuzuschreiben, dass sie nun dicht davorstehen, zum vierten Mal gegeneinander in einen gigantischen Krieg geschickt zu werden – denn dem 1. Weltkrieg war bereits der Krimkrieg (1853-1856) vorausgegangen. In diesem hatten sich Großbritannien und Frankreich in eine Auseinandersetzung zwischen Russland und dem Osmanischen Reich eingemischt – gegen den Vorrang der europäischen Solidarität an der Seite der Türken. Der überschaubare Regionaldisput wurde dadurch zu einem Großkrieg mit etwa 1 Mio. Todesopfern ausgeweitet.

Im historischen Kontext hat dieser Krieg eine Weichenstellung in die falsche Richtung markiert. Während die jungen USA das hervorragende Funktionieren einer friedlichen Integration von freien Menschen aus allen Teilen Europas vorgelebt hatten, hat der vereinigte britische Geld- und Feudaladel einen solchen Prozess in Europa nicht nur hintertrieben, sondern in sein Gegenteil verkehrt, indem ausgerechnet die russische als die größte europäische Nation ausgegrenzt wurde.

Der Ukrainekrieg und der 5. Nahostkrieg sind nur der Anfang einer längeren, längst vorhersehbaren Kette von Kriegen und Bürgerkriegen, deren tiefere Ursachen wenig im russischen Militarismus und in der Unversöhnlichkeit der Hamas zu verorten sind oder bei Israels hartem Durchgreifen. Vielmehr finden sich diese tieferen Wurzeln im Westen, genauer bei den geldgesteuerten NGOs, bei den verschlafenen Medien, bei der fehlenden demokratischen Kontrolle der MIC-Militaristen und bei Politikern, deren Selbstgefälligkeit es ihnen extrem erschwert, die Hypokrisie ihrer politischen Wahrnehmung im Spiegel zu erkennen. Sich davon zu lösen, gelingt am besten dadurch, der von Martin Luther King als überlebensnotwendig erkannten Regel zu folgen, nach welcher man seine Gegener und Feinde verstehen (lernen) muss.

Kontroverse um Long COVID und Long Vax: Ärzte warnen vor institutioneller Zensur und fordern dringende Untersuchungen

Millionen von Amerikanern leiden noch Monate oder sogar Jahre nach einer COVID-Infektion.

Long COVID, wie es allgemein genannt wird, ist ein ernstes und schlecht verstandenes Problem. Es gibt jedoch immer mehr Hinweise darauf, dass der COVID-Impfstoff eine ähnliche Krankheit verursachen könnte.

Unsere staatlichen Gesundheitsbehörden müssen sich ernsthaft mit dieser Krankheit befassen und aufhören, Ärzte und Patienten zu stigmatisieren, die diese Befunde melden, damit wir den Menschen die Hilfe geben können, die sie benötigen.

Wir sind Intensivmediziner der FLCCC Alliance (Front Line COVID-19 Critical Care Alliance), die während der gesamten Pandemie COVID-Patienten behandelt haben. Einer von uns hat in jüngster Vergangenheit eine Privatpraxis eröffnet, die auf Patienten mit langwierigen COVID-Erkrankungen spezialisiert ist.

In zwei Jahren hat diese Praxis mehr als 1.000 Patienten untersucht und behandelt. Etwa 70 Prozent dieser Patienten berichteten, dass ihre Symptome in den Minuten, Stunden, Tagen und Wochen nach der COVID-Impfung auftraten und nicht erst nach der COVID-Infektion. Dies könnte mit einem neuen Krankheitsbild zusammenhängen, das in den vergangenen Wochen noch unbekannt war.

Dieses Syndrom, das als „Long Vax“ bezeichnet wird, findet gerade erst Eingang in die medizinische Literatur. Dr. Harlan Krumholz von der Yale School of Medicine veröffentlichte eine Studie über 241 Patienten, die nach der COVID-Impfung über Symptome wie Bewegungsunlust, übermäßige Müdigkeit, Taubheit, Gehirnnebel und Neuropathie berichteten, eine Erkrankung des Nervensystems, die Schmerzen, Kribbeln, Taubheit oder Schwäche verursachen kann. Langjährige COVID-Patienten wurden von der Studie ausgeschlossen, die nun einem Peer-Review unterzogen wird.

Es ist zu befürchten, dass unsere Ergebnisse, die Studie von Krumholz und alle Berichte über Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung der gleichen institutionellen Zensur unterliegen werden, wie wir sie während der Pandemie erlebt haben. Wenn diese Informationen unterdrückt werden, besteht die Gefahr einer noch größeren Katastrophe.

Es gibt eine weitverbreitete Besorgnis darüber, dass Autoimmunkrankheiten „epidemische Ausmaße“ annehmen. Ein großer Teil davon wird COVID zugeschrieben, und es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass auch COVID-Impfungen zu diesem Trend beigetragen haben könnten. Auch Autoimmunerkrankungen, insbesondere autoimmun-rheumatische Erkrankungen, können das Risiko einer langwierigen COVID-Erkrankung erhöhen. Das bedeutet, dass wir in den kommenden Monaten und Jahren eine explosionsartige Zunahme von Long COVID – und Long-Vax – erleben könnten.

Die amerikanischen Gesundheitsbehörden müssen jetzt aktiv werden, um dieses Problem zu untersuchen, damit wir diese Krankheiten besser verstehen und behandeln können. Leider scheint es nicht viel Hoffnung zu geben, dass dies geschieht. Die National Institutes of Health sind darauf fixiert, die Wirkung von Paxlovid, einem antiviralen COVID-Therapeutikum, zur Behandlung von Long COVID und Long Vax zu untersuchen, obwohl es keine nachgewiesene Wirkung auf Autoimmunerkrankungen hat.

Gleichzeitig wird in Gerichtsverfahren wie Murthy v. Missouri der Druck angefochten, den die Biden-Administration auf Unternehmen in den sozialen Medien ausübt, um die Diskussion über alternative COVID-Behandlungen zu unterdrücken, während sie gleichzeitig die Massenimpfkampagne vorantreibt.

Als Ärzte, die ihr Leben der Heilung von Menschen gewidmet haben, ist es für uns schwer zu ertragen, dass die Regierung ihre Macht auf diese Weise missbraucht. Unsere Gesundheitsbehörden sind von der Industrie und den politischen Kräften vereinnahmt worden, sodass Millionen von Menschen Schädigungen, Leiden und Tod ausgeliefert sind, in vielen Fällen ohne jede Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen. Solange unsere Politiker in Washington diese Probleme nicht ernst nehmen, liegt es an den Ärzten und den betroffenen Patienten, ihr Wissen zu teilen und Lösungen zu finden.

Zwar hat sich das HELP-Komitee des Senats kürzlich mit dem Problem der Long-COVID befasst, aber das war einfach keine ernsthafte Anstrengung. Ohne ehrliche Rechenschaft darüber, was schief gelaufen ist, sollten wir der Regierung nicht noch mehr Macht über unsere Entscheidungen im Gesundheitswesen geben.

*

Dr. Pierre Kory ist Präsident und Chief Medical Officer und Dr. Paul Marik ist Chief Scientific Officer der Front Line COVID-19 Critical Care Alliance.

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Tacheles # 129

Washingtons wahre Furcht vor China: Ein Hindernis für die amerikanische Hegemonie

Von Brian Berletic

Ein kürzlich in Foreign Affairs erschienener Meinungsartikel mit dem TitelThe Taiwan Catastrophe“ (Die Taiwan-Katastrophe) trägt dazu bei, ein klares Bild von den Beweggründen der USA für die wachsende Konfrontation mit China und dem zunehmend unrealistischen Charakter des von Washington gewünschten Ergebnisses zu zeichnen.

Die Prämisse des Meinungsartikels basiert auf einem inzwischen freigegebenen, streng geheimen Memo von US-General Douglas MacArthur aus dem Jahr 1950, in dem Taiwan als „unsinkbarer Flugzeugträger“ beschrieben wird, der nicht zum Schutz des amerikanischen Festlands, sondern zur Wahrung der Vormachtstellung der USA im asiatisch-pazifischen Raum, Tausende von Kilometern von der US-Küste entfernt, unerlässlich ist.

Durch die Beibehaltung Taiwans und der US-Militärpräsenz, zu der auch Japan und die Philippinen gehörten (und immer noch gehören), konnten die US-Streitkräfte nach Ansicht von General MacArthur die Fähigkeit regionaler Mächte (damals die Sowjetunion, heute eindeutig China), „die natürlichen Ressourcen Ost- und Südostasiens auszubeuten„, „unterbinden„.

Die Fähigkeit, China einzudämmen, ist bis heute Washingtons Hauptmotivation für die Aufrechterhaltung einer US-Militärpräsenz in Ost- und Südostasien.

China eindämmen, nicht Amerika verteidigen

In der Nationalen Verteidigungsstrategie der USA (NDS) wird die „Überwindung Chinas“ zur obersten Priorität Washingtons erklärt. Die NDS der USA beklagen, dass China „die Absicht und in zunehmendem Maße auch die Fähigkeit hat, die internationale Ordnung zugunsten einer Ordnung umzugestalten, die das globale Spielfeld zu seinen Gunsten kippt„.

In den US-NDS wird nie erwähnt, dass es sich bei der „internationalen Ordnung“, die China zu verdrängen versucht, um eine solche handelt, die bereits vor den Weltkriegen chinesisches Territorium besetzt hatte, die bis 1979 Tausende von Truppen an den Küsten ihrer Inselprovinz Taiwan stationierte und die weiterhin US-Truppen auf Taiwan stationiert, obwohl die Inselprovinz seit 1979 im Rahmen von Washingtons „Ein-China“-Politik als chinesisches Territorium anerkannt wird.

In den US-NDS wird behauptet, dass die USA „einen freien und offenen Indopazifik“ und insbesondere einen „offenen Zugang zum Südchinesischen Meer“ anstreben. Der Bericht weist sogar darauf hin, dass „fast zwei Drittel des weltweiten Seehandels und ein Viertel des gesamten Welthandels“ durch das Südchinesische Meer fließen, wobei er unterstellt, dass China diesen Handel bedroht.

Die US-Regierung und US-Konzerne, auch aus der gesamten amerikanischen Rüstungsindustrie, finanzieren jedoch außenpolitische Denkfabriken wie das Center for Strategic and International Studies (CSIS), die Analysen wie einen Bericht von 2017 mit dem Titel „How Much Trade Transits the South China Sea?“ veröffentlichen. Darin wird eingeräumt, dass der überwiegende Teil des Handels, der durch das Südchinesische Meer fließt, aus China kommt und nach China geht.

Der Bericht räumt sogar ein:

Die Abhängigkeit Chinas vom Südchinesischen Meer macht das Land anfällig für Störungen des Seehandels. Im Jahr 2003 wies der damalige Präsident Hu Jintao auf die potenzielle Bedrohung durch „bestimmte Großmächte“ hin, die die Straße von Malakka kontrollieren wollten, und betonte, dass China neue Strategien entwickeln müsse, um dieser Sorge zu begegnen.

China hat ganz klar nicht vor, seinen eigenen Handel im Südchinesischen Meer zu unterbrechen. In Wirklichkeit ist die militärische Präsenz der USA in der Region heute nicht dazu da, den Seehandel zu schützen, sondern um ihn zu „behindern„, wie US-General MacArthur bereits 1950 feststellte.

„Verteidigung der Demokratie“ = Aufrechterhaltung von US-Klientenregimen

Genauso wie die USA die Illusion erwecken, den Seehandel zu schützen, um sich in Wirklichkeit darauf vorzubereiten, ihn zu unterbinden, verwenden die USA auch andere Vorwände, um ihre ständige Einmischung innerhalb und entlang der Grenzen Chinas zu rechtfertigen. Dazu gehört auch die Inselprovinz Taiwan selbst.

In der Stellungnahme von Foreign Affairs wird behauptet, die USA würden „die Demokratie verteidigen„. Doch die politische Führung Taiwans und die von ihr verfolgte Politik sind nicht das Ergebnis demokratischer Selbstbestimmung, sondern werden auf der anderen Seite des Planeten in Washington bestimmt.

Maßnahmen wie die Provokation Pekings, die Behinderung des Handels zwischen Taiwan und dem Rest Chinas und die Verwendung öffentlicher Gelder für US-Waffen anstelle von wirtschaftlicher Entwicklung und Infrastruktur dienen nachweislich den Interessen der USA, und zwar auf Kosten der Interessen der lokalen Bevölkerung selbst.

Die USA versuchen, ihre Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum aufrechtzuerhalten, nicht um einen Prozess der Selbstbestimmung in Taiwan, Japan, Südkorea oder den Philippinen zu verteidigen, sondern um die politische Vereinnahmung und Kontrolle Amerikas über diese Länder aufrechtzuerhalten.

Kontrolle über die Zukunft der Halbleiterindustrie

Die Autoren des Meinungsartikels von Foreign Affairs, die vielleicht ahnten, dass ihr Narrativ von der „Verteidigung der Demokratie“ nicht überzeugen würde, behaupteten auch, dass die USA China daran hindern müssen, die Halbleiterindustrie in Taiwan zu kontrollieren. Lässt man die politische Rhetorik des Autors beiseite, so liegt hier die nackte Wahrheit des Imperialismus auf dem Tisch: Eine Ressource ist für die USA wichtig, und deshalb müssen die USA sie kontrollieren, auch wenn sie sich Tausende Kilometer jenseits ihrer Küste befindet.

Die Argumentation und Planung der USA in Bezug auf die Kontrolle der Halbleiterproduktion ist grundlegend fehlerhaft. Zwar haben Taiwan und der gesamte Westen heute in der Halbleiterforschung, -entwicklung und -herstellung viele Vorteile gegenüber China, doch beruhen diese Vorteile auf historischen Faktoren, die nicht mehr relevant sind. Heute befindet sich die größte industrielle Basis der Erde in China, nicht in den Vereinigten Staaten. China, nicht die Vereinigten Staaten, produziert bei Weitem mehr Hochschulabsolventen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik, die alle für die Weiterentwicklung aller Stufen der Halbleiterproduktion relevant sind.

Die Kontrolle Taiwans und die Verhängung strenger Sanktionen und Exportkontrollen werden China nicht nur nicht daran hindern, die Führung in der Halbleiterproduktion zu übernehmen, sondern es wird China dazu anspornen, die dafür notwendigen Investitionen schneller und entschiedener zu tätigen.

Sicherstellung des amerikanischen „Zugangs“ zum und der Kontrolle über den asiatisch-pazifischen Raum

Während das Foreign Affairs-Op-Editorial kurz versucht, die Leser davon zu überzeugen, dass die vollständige Wiedervereinigung Taiwans mit dem Rest Chinas eine Kettenreaktion chinesischer Eroberungen in der gesamten Region auslösen würde, wechselt es abrupt zu den Befürchtungen, dass Peking die Macht hat, „den Zugang der USA zu Ostasien, Südostasien und dem Indischen Ozean zu erschweren – dem Küstenstreifen des bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich aktivsten Teils der Welt„.

Genau wie bei Taiwans Halbleiterindustrie müssen die USA, weil der „indopazifische Raum“ der bevölkerungsreichste und wirtschaftlich aktivste Teil der Welt ist, aus einem Grund „Zugang“ zu diesem Raum haben – Teil eines umfassenderen amerikanischen Anspruchs, das zu tun, was Washington will, wo immer es will, unabhängig davon, wie weit es von den US-Küsten entfernt ist oder wie es sich auf den Frieden, die Stabilität, die Souveränität und die Unabhängigkeit aller anderen Beteiligten auswirkt.

Eine weitere Befürchtung, die in dem Meinungsartikel geäußert wird, ist die Aussicht, dass Asien seine Abhängigkeit vom US-Dollar als Reservewährung verringern könnte. In der Stellungnahme wird nicht erklärt, warum es den Interessen Asiens dient, eine Reservewährung beizubehalten, die von Interessen auf der anderen Seite des Planeten kontrolliert wird.

Die wahre Furcht: China als Hindernis für die Vormachtstellung der USA

In der Stellungnahme werden dann überraschenderweise die Vereinigten Staaten selbst als Beispiel dafür angeführt, warum die Leser den Aufstieg Chinas fürchten sollten.

Die Autoren sagen:

Amerikas eigene Geschichte zeigt, wie das Erreichen einer regionalen Vormachtstellung die globale Machtprojektion erleichtert. Nur durch die Dominanz in der westlichen Hemisphäre im neunzehnten Jahrhundert waren die Vereinigten Staaten in der Lage, im zwanzigsten Jahrhundert eine globale Supermacht zu werden.

Mit wenig Selbsterkenntnis wird dann in der Stellungnahme behauptet:

Es ist unmöglich, genau vorherzusagen, wie sich China als Weltmacht verhalten wird, aber jahrzehntelange Daten deuten darauf hin, dass es einen weit weniger freundlichen Ansatz verfolgen wird als die Vereinigten Staaten.

Die Autoren behaupten, dass diese „Daten“ Chinas Präsenz im Südchinesischen Meer und eine allgemeine „massive militärische Aufrüstung“ umfassen. Die Autoren erklären nie, inwiefern diese beiden Beispiele einen Ansatz darstellen, der „weniger harmlos“ ist als die amerikanische Außenpolitik.

Allein im 21. Jahrhundert haben die USA 2001 Afghanistan und 2003 den Irak überfallen und besetzt. Letzteres hatte über eine Million Tote zur Folge und beruhte auf vorsätzlichen Fälschungen in Bezug auf irakische „Massenvernichtungswaffen“.

Im Jahr 2011 intervenierten die USA militärisch in Libyen, um die Regierung in Tripolis zu stürzen. Im Jahr 2014 marschierten die USA in Syrien ein und besetzten die Energie- und Nahrungsquellen des Landes. Nach den Worten der damaligen stellvertretenden US-Verteidigungsministerin für den Nahen Osten, Dana Stroul, geschah dies als „Druckmittel, um den gesamten politischen Prozess des Syrienkonflikts zu beeinflussen“ und um den Wiederaufbau Syriens zu verhindern, wobei sie zugab, dass der von den USA unterstützte Konflikt große Teile des Landes in „Trümmer“ verwandelte.

Der heutige Konflikt in der Ukraine ist das Ergebnis eines Regimewechsels durch die USA im Jahr 2014, bei dem eine gewählte Regierung, die zur Neutralität entschlossen war, abgesetzt und durch ein Klientenregime ersetzt wurde, das bereit ist, als US-Vertreter im Krieg gegen Russland zu dienen. Die USA unterstützen auch Israels anhaltenden Krieg in Gaza und Palästina und führen Raketen- und Luftangriffe auf Ziele im Jemen durch.

Der Meinungsartikel in Foreign Affairs ist eine Fallstudie über kognitive Dissonanz. Die Autoren warnen vor einer Zukunft, die einer missbräuchlichen Supermacht überlassen wird, die ihr Militär zur weltweiten Bedrohung von Nationen einsetzt, wobei sie die bestehende Supermacht (die Vereinigten Staaten), die dies bereits nachweislich tut, zwar anerkennen, aber niemals verurteilen.

Washingtons wahre Angst besteht nicht darin, dass China eine internationale Ordnung aufbaut, die die Nationen weltweit zu unterjochen droht, sondern dass es eine internationale Ordnung aufbaut, die Amerikas Fähigkeit untergräbt, den Globus weiterhin zu zwingen und zu kontrollieren.

Der Meinungsartikel warnt:

China allein verfügt über eine Wirtschaft, die deutlich größer ist als die aller seiner asiatischen Nachbarn zusammen, einschließlich Indien. Die chinesische Marine wiederum verfügt über eine Feuerkraft, die nur von der der US-Marine übertroffen wird. Und sie ist relativ konzentriert: Stellen Sie sich vor, die gesamte US-Marine würde hauptsächlich in einem Bogen von New York bis New Orleans operieren.

Dennoch war China in der Lage, all dies seit der Jahrhundertwende zu erreichen, ohne eine der Methoden der extraterritorialen militärischen Aggression anzuwenden, die die USA einsetzten, um ihre eigene regionale und dann globale Vormachtstellung zu erreichen.

Indem die Autoren darauf hinweisen, dass Chinas militärische Macht „relativ konzentriert“ ist, geben sie zu, dass Chinas Militär im Gegensatz zu Amerikas weltumspannender Militärpräsenz ausschließlich auf die Verteidigung des chinesischen Territoriums ausgerichtet ist. Eine solche militärische Haltung kann nur als Gefahr für diejenigen wahrgenommen werden, die versuchen, chinesisches Territorium (einschließlich Taiwan) zu bedrohen.

Chinas Aufstieg in der Region ist nicht durch Invasionen und Netzwerke von Militärstützpunkten gekennzeichnet, sondern durch Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinien, Häfen, Kraftwerke, Fabriken und Straßen. Sein Einfluss auf der ganzen Welt wird nicht durch Flugzeugträger, die moderne Kanonenbootdiplomatie betreiben, aufrechterhalten, sondern durch Flotten von Containerschiffen, die im internationalen Handel tätig sind.

Während Washington seine globale Vormachtstellung durch Bombardierungen aufrechterhält, fordert China sie durch Baumaßnahmen heraus.

In Südostasien beispielsweise, wo Chinas Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz über die eigenen Grenzen hinausreicht, mussten chinesische Ingenieure nicht explodierte US-Munition, die während des Vietnamkriegs über Laos abgeworfen worden war, buchstäblich entschärfen, bevor sie die Gleise verlegen konnten, die das verarmte Land mit dem Rest der Region verbinden.

Es liegt auf der Hand, dass Chinas Ansatz nicht dem der USA ähnelt, sondern grundlegend besser ist – so sehr, dass die USA überhaupt nicht in der Lage sind, mit ihm zu konkurrieren.

Deswegen bemühen sich Meinungsbeiträge wie die in Foreign Affairs, die eine in Washington, London und Brüssel weitverbreitete Meinung widerspiegeln, zu begründen, warum die Welt weiterhin einer von den USA geführten internationalen Ordnung unterworfen sein sollte, die auf Eroberung und Zwang beruht, anstatt einer alternativen internationalen Ordnung, die von China favorisiert wird und auf Zusammenarbeit und gegenseitigem Nutzen beruht. Da es sich dabei um ein irrationales Argument handelt, ist der Einsatz von Angst ein zentrales Argument für Washington.

Die Ironie besteht darin, dass die Autoren, um genügend Angst vor dem zu erzeugen, was China in Zukunft tun könnte, auf das zurückgreifen müssen, was die USA bereits getan haben – oder anders gesagt – sie müssen China beschuldigen, in der Fiktion zu werden, was die USA in der Realität geworden sind.

Mord in Gaza

Eric Margolis

Gute Arbeit, Mr. President Biden. Sie haben das geschafft, was Amerikas Feinde nicht geschafft haben: Sie haben den Hass auf die Vereinigten Staaten auf der ganzen Welt geschürt. Ihre Zerstörung der Flüchtlingslager in Gaza hat den Antisemitismus überall angefacht.

Abscheu und Wut auf die US-Regierung sind weitverbreitet, weil Sie Israels neuer rechtsextremer Regierung einen Freibrief für das Massaker an rebellischen Palästinensern im offenen Gefängnis des Gazastreifens gegeben haben. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich inzwischen auf über 31.000 und mindestens 70.000 Schwerverletzte, wobei die Langzeitfolgen von Unterernährung und Hunger noch nicht mitgerechnet sind. Die meisten Opfer sind Frauen und Kinder.

Alle Krankenhäuser im Gazastreifen sind durch israelische Bomben und Panzerfeuer zerstört worden. Die Regierung Biden hat die israelischen Panzertruppen mit Panzergranaten versorgt. Große Mengen an Waffen und Versorgungsgütern, die von den USA angeblich für eine Notsituation zur Verfügung gestellt wurden, wurden Israel angeboten, um sein Massaker in Gaza fortzusetzen. Ein solches Vorgehen verstößt gegen US-Recht, das den Einsatz von Waffen, die von den USA geliefert werden, gegen Zivilisten verbietet. Der Abwurf von 2.000-Pfund-Bomben auf Wohnhäuser ist nach Ansicht der israelischen Spindoktoren „Terrorismusbekämpfung“. Der Rest der Welt sieht das nicht so.

Außer natürlich in den USA, Kanada und Großbritannien, wo die Medien von Anhängern der jetzt regierenden extremen Rechten Israels beherrscht werden. Und Washington, das vom Vorwahlfieber gelähmt ist. Palästinensische „Terroristen“ rennen absichtlich in israelische Panzer, Granaten und Bomben, nur um Israel zu diskreditieren. Finanzielle Großspender terrorisieren die wichtigsten US-amerikanischen und britischen Bildungseinrichtungen. Schriftsteller, die es wagen, Israels Parteilinie zu Gaza in Frage zu stellen, werden auf eine schwarze Liste gesetzt. Diejenigen ehrenwerten Juden, die Israels brutale Politik in Gaza anprangern, werden als „selbsthassende Juden“ denunziert.

Man sagt uns nicht, dass die verängstigte Zivilbevölkerung des Gazastreifens ursprünglich aus den Gebieten um den Gazastreifen und Galiläa stammt, von wo aus sie nach 1948 durch ethnische Säuberungen und Massaker aus ihren historischen Heimatorten in das Gefangenenlager des Gazastreifens vertrieben wurden. Ihr Land wurde von der israelischen Regierung oder von rechtsextremen Siedlern, viele davon aus den USA, beschlagnahmt.

Über das angebliche Massaker an etwa 1 000 Israelis, die ein Musikfestival auf ehemals arabischem Boden besuchten, wissen wir bisher nur wenig. Ich kenne diese Region recht gut, nachdem ich in den 1950er Jahren den Kibbuz Nahal Oz besucht habe, um Verwandte zu treffen und zu sehen, wie Israel angeblich einstmals unfruchtbares Land zum Blühen und Gedeihen brachte. Laut der damaligen israelischen Premierministerin, die selbst aus der Ukraine stammte, gab es keine Palästinenser.

Israels regierende extreme Rechte wurde von dem verstorbenen großen israelischen Schriftsteller Uri Avnery als „jüdische Faschisten“ bezeichnet. Sie haben eindeutig die Absicht, den Gazastreifen und seine Bevölkerung zu Staub zu zermahlen. Im besetzten Westjordanland gibt es eine große Zahl von Palästinensern, von denen einige in dieser Woche niedergeschossen wurden. Das Ziel der israelischen extremen Rechten ist es, diese Araber aus dem gesamten Westjordanland zu vertreiben, das Israel im Krieg von 1967 erobert hat, und sie in die trockene jordanische Wüste zu drängen. Israel hat seit langem ein Auge auf den Südlibanon und die Gewässer des Litani-Flusses geworfen.

„Machen Sie sich keine Sorgen, was Washington sagen wird“, sagte der Architekt dieses Schlamassels, der verstorbene General Ariel Sharon. „Ich kontrolliere Washington“. Das stimmt, wie Biden und seine Partei zeigen. Die Geldgeber der Wall Street sind wichtiger geworden als Amerikas geopolitische Interessen.

Interessanterweise ist der wahrscheinliche Gewinner der kommenden US-Präsidentschaftswahlen, Donald Trump, ein noch entschiedenerer Befürworter Israels. Aber selbst viele Demokraten trauen seiner Treue zu Israel nicht, obwohl er offen gegen Araber und Muslime ist. Trump scheint eine klarere Vorstellung davon zu haben, wo die Interessen Amerikas liegen – er wird nicht zulassen, dass Israel Amerika an der Nase herumführt.

Israels nordamerikanische Parteigänger lassen immer wieder alte Filme über den Holocaust laufen, um die Verwüstung des Gazastreifens zu rechtfertigen. Wir sollten uns daran erinnern, dass es im belagerten Warschauer Ghetto weniger als halb so viele Juden gab wie heute Palästinenser in Gaza.

Die Amerikaner sollten sich für Biden schämen. Seine Regierung, die von rechtsextremen Neokonservativen infiltriert und geleitet wird, repräsentiert weder Amerikas Werte noch Traditionen. Gaza wird ein großes Verbrechen und ein dunkler Fleck auf Amerikas Ehre bleiben.