Kategorie: Nachrichten
Deutschland: Nigerianer „Mr. Cash Money“ kassiert für 24 Kinder 22.500 Euro pro Monat
Die Leistung des Immigranten, den man nach dem Narrativ der regierenden Eliten wohl als gefragten Facharbeiter bezeichnen muss, bestand in der Einreise und in der Behauptung, der Vater von 24 Kindern zu sein. Deutschland ist dies 1,5 Millionen Euro Steuergeld pro Jahr wert. Durch deutsche Gesetzgebung legal, holte er auch 94 „enge Verwandte“ ins Land. Auf TikTok nennt sich der Schwarzafrikaner „Mr. Cash Money“ und posiert in seinem Herkunftsland vor teuren Sportwagen – teils mit deutschem Kennzeichen.
Ob Mercedes-SUV, BMW oder Audi – an teuren Fahrzeugen mangelt es „Jonathan A.“ nicht. Bezahlt wird das vom deutschen Steuerzahler. Hochoffiziell wurde die Geschichte im deutschen Mainstream berichtet. Über die Jahre ließ der Nigerianer Kinder von Frauen aus unterschiedlichen afrikanischen Nationen als seine eigenen anerkennen. Nachdem er bereits über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügt, erhalten all diese Kinder gemeinsam mit ihren Müttern sofort das Aufenthaltsrecht in Deutschland – und natürlich das Recht auf die Finanzierung ihres Lebensunterhalts.
Der deutschen Presse erklärt der Mann:
„Ich hatte halt viele Frauen und hab so auch viele Kinder. Aber das ist doch nichts Besonderes. Jedenfalls in Nigeria. Ich hab nichts falsch gemacht, das ist meine große Familie.“
Das Sozialamt überweist Jonathan, der sich in Deutschland als mittellos ausgibt, 22.500 Euro pro Monat. Zusätzlich, so vermuten einige Journalisten, kassiert er von den Damen, die er solchermaßen ins gelobte Land einschleuste, eine Gebühr. Er selbst überweist nur einer seiner angeblichen Ex-Frauen 388 Euro pro Monat – den Rest gibt er für sich und einen ausschweifenden Lebensstil aus. In Nigeria besitzt er eine Villa und unterhält einen Fuhrpark.
Unter manchen Deutschen sorgt dies für Empörung. Kommentare, wie der unten verlinkte, finden sich in allen sozialen Medien. Rechtlich sei aber aktuell nichts zu machen. Einmal anerkannte Vaterschaften können nicht mehr aberkannt werden. Und Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft kann man auch nicht abschieben. Das Problem beginnt schon früher: denn eine genetische, bewiesene Verwandtschaft mit Kindern, die man solchermaßen anerkennt, ist nicht notwendig.
Diese Zustände sind den deutschen Behörden und der deutschen Regierung bekannt. Niemand zeigt Interesse daran, sie zu verändern. Das Bundesjustizministerium würde zwar angeblich an einer Neufassung der diesbezüglichen Gesetze arbeiten – einen Termin für die Fertigstellung gibt es nicht. Jahr für Jahr fließen auf diese Weise Milliarden in die Hand von Personen, die man rein rechtlich vermutlich nicht einmal als Sozialbetrüger bezeichnen darf.
Jonathan A. und seine Sippe „verdienen“ auf diese Weise – völlig legal – 1,5 Millionen Euro jährlich. Ob hier wirklich alle Kosten – wie beispielsweise für Arztbesuche – bereits inkludiert sind, darf bezweifelt werden. Während er vor der Presse das Unschuldslämmchen spielt, weiß er ganz genau, was er da macht. Denn er betreibt Kanäle auf sozialen Medien, wo er es so richtig krachen lässt und mit seinem Reichtum prahlt.
Hier posiert der Nigerianer auf Instagram vor einem seiner teuren Fahrzeuge.
Übrigens: Das Existenzminimum in Deutschland beträgt in etwa 450 Euro. Dabei sollte man nicht vergessen, dass jeder deutsche Staatsbürger das Wahlrecht hat – und dafür einsetzen könnte, um diese Zustände abzustellen. Möglich erscheint dies nur mit einer absoluten Mehrheit für eine Partei, welche die Interessen der Menschen in Deutschland vertritt.
Klima: Viele Temperatur-Messdaten wohl auch in Österreich zweifel- und fehlerhaft
Um das Klima-Narrativ der „verkochenden“ Erde aufrecht zu erhalten, wird viel getrickst. Das betrifft auch die Standortwahl der Mess-Stationen. Während über die Jahrzehnte jene abgebaut werden, die den Schnitt senken könnten, kommen immer mehr dazu, deren Lage aufgrund des Umlands oder baulicher Gegebenheiten tendenziell zu höheren Werten führen. Report24 berichtete jüngst über fehlerhafte Daten aus Großbritannien. Ähnlich verhält es sich auch in Österreich.
Im Artikel Völlig unbrauchbar: Britische Temperaturdaten weisen extreme qualitative Mängel auf zeigten wir die vorsätzliche, systematische Einbringung fehlerhafter Temperaturdaten in ein System auf, welches dazu dient, weltweit die Klimapanik zu schüren. Der Trick mit den Mess-Stationen wird aber in jedem Land durchgezogen.
Für Deutschland kann man sebst recherchieren, wie sich die Zahl und Position dieser Stationen veränderten – denn Kachelmann-Wetter bietet historische Aufzeichnungen bis 1920. Wann immer in den Medien von „höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen“ die Rede ist, ist deshalb Vorsicht geboten. Erstens reichen diese nicht lange zurück, zweitens veränderten sich eben diese Mess-Stationen über ein Jahrhundert drastisch.
Der Wissenschaftler Mc Kitrick beschäftigt sich intensiv mit der Position von Wetterstationen – und will signifikante Veränderungen in der Höhenlage festgestellt haben (siehe z.B. Quantifying the influence of anthropogenic surface processes and inhomogeneities on gridded global climate data sowie A Critical Review of Global Surface Temperature Data Products).
Ein Bericht aus 2022 zeigt auf, dass 96 Prozent der US-Wetterstationen nicht den Vorgaben der Behörde NOAA entsprechen, was eine neutrale und wissenschaftlich akzeptable Positionierung betrifft. Man kann somit problemlos sagen, dass die Wetterdaten aus den USA ein vollständig falsches Bild von der Realität zeigen.
Beispiel: Das Wärmebild rechts zeigt, wie die erhitzten Steine in der Nähe des Temperatursensors die Lufttemperatur signifikant nach oben treiben müssen. Zuvor war diese Station über einer Grasfläche montiert.
Tricks bei Temperaturmessungen auch in Österreich üblich
Genau diese Tricks, um höhere Temperaturen auszuweisen, werden auch in Österreich angewandt. Aus dem Jahr 2013, als Systemmedien vereinzelt noch an der Wahrheit interessiert waren und auch hinter die offiziellen Narrative blickten, ist ein Bericht über einen vermeintlichen Hitzerekord erhalten geblieben. Die Presse titelte damals: Der Hitzerekord, der so keiner war.
Dabei wird die Positionierung der Wetterstation Bad Deutsch-Altenburg in einem Interview mit Manfred Spatzierer, damals Chef-Meteorologe von Ubimet, aufgearbeitet. Diese befand sich damals – regelwidrig – an einem Hang. Doch nicht genug damit:
Durch den Hang – besonders, wenn der wie in Bad Deutsch-Altenburg südwestlich ausgerichtet ist – heizt sich der Boden mehr auf und damit steigt auch die Temperatur rund um die Wetterstation. Hinzu kommt, dass die hohen Temperaturen eigentlich nur auftreten, wenn es Südostwind gibt. Jetzt muss man wissen, dass südöstlich von dem Ort ein riesiger Steinbruch liegt, der sich über den Tag hinweg enorm erhitzt. Und bei Südostwind wird die Hitzeblase, die sich dadurch bildet, nach Bad Deutsch-Altenburg geweht.
In dem Artikel wird auch die Positionierung von Wetterstationen in Wien kritisch beleuchet. So wird die Wetterstation in der Nähe der TU Wien in einem völlig betonierten urbanen Gebiet erwähnt. Eine vorgeschriebene Rasenfläche ist nicht vorhanden. Hinzu kommt, dass speziell über der Betonwüste Wien eine gigantische Hitzeblase entsteht – Wien ist bei starker Sonneneinstrahlung immer wärmer als das Umland.
Sehr interessant ist auch die Erzählung hinsichtlich eines angeblichen Temperaturrekords in Neusiedl. Dort hatte es rund 38 Grad, ein in der Nähe des Sensors parkender LKW soll die Temperatur auf 40,6 Grad hoch getrieben haben.
Die Redaktion der Presse war damals noch interessiert und stellte die wichtige Frage:
Wieso werden Stationen überhaupt an Orten aufgestellt, wo solche Beeinflussungen möglich sind?
Die Antwort war in Österreich dieselbe wie beim oben verlinkten Bericht zu den Wetterstationen in den USA: „Prinzipiell gibt es strenge Richtwerte, wie viel Abstand es zu den Bäumen und Häusern geben soll.“ Nur, dass sich eben nirgendwo jemand daran hält – oder diese Wetterstationen absichtlich problematisch positioniert werden, damit man den Menschen das Märchen von der „Erdverkochung“ erzählen kann.
Viele Report24-Leser wundern sich, weshalb die von ihnen selbst gemessenen Temperaturen so selten mit jenen übereinstimmen, welche im Wetterbericht verkündet werden. Die Trickserei mit den Mess-Stationen könnte die Lösung dieses Rätsels bedeuten.
Der Bücher-Gärtner: Fossilenergie erneuerbar?

Unsere neue (ACHGUT) Buch-Kolumne richtet sich allein danach, ob ein Buch oder die Diskussion darüber interessant ist oder nicht. Den Anfang macht der neuaufgelegte Klassiker „Vom Mythos der fossilen Brennstoffe“.
Von Edgar L. Gärtner.
Auf unseren Schreibtischen – und das ist endlich mal was positives – sammeln sich in beachtlicher Zahl gedruckte Werke, man nennt sie „Bücher“. Neue, manchmal alte aber wieder oder immer noch aktuelle, besonders beliebte oder unbeliebte, solche die heftig debattiert werden, solche die mit dem dem Bannstrahl der Gedankenpolizei belegt sind, solche die mit dem Verdikt „umstritten“ oder „besonders wertvoll“ daher kommen. Edgar Gärtner, unser vielseitig interessierter Autor, ist Hydrobiologe und Politikwissenschaftler, und somit genau der Richtige um diese Schätzte zu heben und einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, was er von nun an regelmässig in dieser Kolumne tun wird.
Egal wie überzeugt man von den Thesen in Thomas Golds „Vom Mythos der fossilen Brennstoffe“ ist, das 1999 in USA erstmals erschienene Buch „Deep Hot Biosphere – The Myth of Fossil Fuels“ ist geeignet zur Überwindung des Weltbildes der Grünen beizutragen und darf insofern nicht gerade auf Sympathien aus diesem Milieu hoffen. Der Physiker Gold löste in jedem Fall eine heftige Kontroverse aus. „The Times“, (London) bezeichnete Gold als „one of the most original minds“.
Der Copernicus/Springer Verlag, New York verortet das bei ihm erschienene Buch so:
„Dieses Buch stellt eine Reihe wirklich kontroverser und erstaunlicher Theorien auf: Erstens schlägt es vor, dass unter der Oberfläche der Erde eine Biosphäre von größerer Masse und Volumen existiert als die Biosphäre, die die Gesamtsumme aller Lebewesen auf den Kontinenten unseres Planeten und in seinen Ozeanen umfasst.
Zweitens schlägt es vor, dass die Bewohner dieser unterirdischen Biosphäre keine Pflanzen oder Tiere sind, wie wir sie kennen, sondern hitzeliebende Bakterien, die von einer ausschließlich aus Kohlenwasserstoffen bestehenden Ernährung überleben, das heißt, Erdgas und Erdöl.
Und drittens und vielleicht am häretischsten, das Buch vertritt die atemberaubende Idee, dass die meisten Kohlenwasserstoffe auf der Erde nicht das Nebenprodukt biologischer Überreste („Fossile Brennstoffe“) sind, sondern bereits vor etwa 4,5 Milliarden Jahren ein gemeinsamer Bestandteil der Materialien waren, aus denen die Erde selbst gebildet wurde. Die Implikationen sind erstaunlich.
Die Theorie liefert Antworten auf oft gestellte Fragen: Ist die tiefe heiße Biosphäre der Ursprung des Lebens, und enthalten der Mars und andere scheinbar barren Planeten möglicherweise tiefe Biosphären? Noch provokanter ist die Frage, ob es möglich ist, dass es eine enorme Menge an Kohlenwasserstoffen gibt, die aus der Tiefe der Erde aufsteigen und uns reichlich mit Gas und Erdöl versorgen können.
So abwegig diese Ideen auch erscheinen mögen, sie werden von wachsenden Beweisen und von der unbestreitbaren Bedeutung und Ernsthaftigkeit unterstützt, die Gold jeder wissenschaftlichen Debatte verleiht. In diesem Buch sehen wir einen brillanten und kühn originellen Denker, der in der modernen Wissenschaft zunehmend selten ist, wie er potenziell revolutionäre Ideen darüber entwickelt, wie unsere Welt funktioniert“.
Und das meint der „Bücher-Gärtner“:
Noch erscheinen die Forderungen und Pläne der Grünen für eine Rückführung unserer Naturbelastung auf „Net Zero“ – also Null-CO2-Emissionen–bauch den meisten Anhängern anderer politischer Parteien als alternativlos. Kaum jemand möchte der scheinbar logischen Aussage widersprechen, dass im begrenzten System Erde mit einem ein für alle Mal gegebenen Vorrat von nutzbaren Rohstoffen kein unbegrenztes Wachstum möglich ist. Dieser Vorstellung liegt die Unterscheidung zwischen (bösen) „fossilen“ und (guten) „erneuerbaren“ Ressourcen zugrunde. Eine Einteilung, die sich so fest im allgemeinen Sprachgebrauch eingebürgert hat, dass man meinen könnte, sie gehe auf den Schöpfer selbst zurück.
Doch trotz aller Wortakrobatik in dem im Spätherbst 2023 mühsam verabschiedeten Abschlussdokument des 28. „Weltklimagipfels“ (COP28) im ölreichen Wüstenstaat Dubai können wir davon ausgehen, dass die Verteufelung „fossiler“ Energierohstoffe durch die Grünen nun bald ein Ende finden wird. Das zentrale Dokument der COP28 fordert lediglich, der Abschied von „fossilen Energieträgern in den Energiesystemen“ solle in „gerechter, geordneter Weise“ geschehen. Das lässt viel Spielraum für Interpretationen. Von einem „Phase out“ der „fossilen“ Energieträger ist nicht mehr die Rede.
Deshalb sehen die weltgrößten Vermögensverwaltungsgesellschaften wie Blackrock, State Street oder Vanguard, die über die Verwendung vieler Billionen gebieten, die Frage, ob „erneuerbar“ oder nicht inzwischen ganz locker. Vanguard hat sich schon vor über einem Jahr von den so genannten ESG-Kriterien („Environmental, Social, Governance“) verabschiedet, indem es potenziellen Anlegern versprach, nicht mehr auf angebliche Megatrends zu setzen. Nun haben Blackrock, State Street und die US-Großbank JPMorgan aus der Climate Action 100+-Initiative zusammen fast 14 Billionen (!) US-Dollar abgezogen. Kleinere Kapitalgesellschaften folgten, zumal republikanisch regierte US-Bundesstaaten die Mitglieder der Climate Action 100+-Initiative von Vergabeverfahren ausschlossen.
Ein fundamentaler Denkfehler
Ohnehin deutet einiges darauf hin, dass der Unterscheidung zwischen „erneuerbaren“ und „fossilen“ Ressourcen ein fundamentaler Denkfehler zugrunde liegt. Denn in der Praxis werden die vorgeblich „erneuerbaren“ Ressourcen oft lange vor den angeblich nicht erneuerbaren knapp. So sind die von Grünen bevorzugten Naturdünger wie Guano oder Kuhmist zwar im Prinzip erneuerbar. Dennoch kam es im 19. Jahrhundert weltweit zu gefährlichem Stickstoffmangel in den Ackerböden und in der Folge zu Hungersnöten, weil der Naturdünger-Nachschub nicht mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt halten konnte.
Heute würde die von den gleichen Grünen geforderte Einschränkung der Rindfleischproduktion für den „Klimaschutz“ die Öko-Landwirtschaft bald am Kuhmistmangel scheitern lassen. Die heutigen Stickstoff-„Kunstdünger“ jedoch erweisen sich im besten Sinne als erneuerbar, denn Stickstoff kann durch die Ammoniaksynthese nach dem Haber-Bosch-Verfahren mithilfe von Erdgas unbegrenzt aus der Luft gewonnen werden. Und denitrifizierende Bakterien führen den Stickstoff bei der Verrottung von Pflanzenmaterial wieder von den Böden zurück in die Atmosphäre. Ein idealer Kreislauf! Die für Düngerherstellung benötigten Erdgasvorräte wiederum haben sich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Aktuelle Engpässe der Gasversorgung hängen bekanntlich nur mit den Sanktionen gegen Russland zusammen.
Wie kommt es, dass die bekannten und förderwürdigen Erdgasvorräte trotz des in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegenen Verbrauchs nicht zur Neige gehen und das auch bei den Rohölvorräten zu beobachten ist? Dieser Frage ist schon gegen Ende der 1990er Jahre der österreichisch-amerikanische Geophysiker und Astronom Thomas Gold nachgegangen. In seinem 1999 im Copernicus/Springer Verlag, New York, erschienen Buch „Deep Hot Biosphere – The Myth of Fossil Fuels“ ging Gold mit großem Sachverstand dieser Frage nach, konnte darin aber selbstverständlich nur eine vorläufige, das heißt hypothetische Antwort finden. Nun hat das private Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) in Jena endlich eine fachkundige deutsche Übersetzung dieses durchaus wichtigen Werks vorgelegt.
Kohlenwasserstoffe nicht allein durch die Zersetzung von Biomasse
Der 1920 in Wien geborene Thomas Gold musste wie viele andere Angehörige der jüdischen Intelligenz vor den anrückenden Nazis ins britische Exil gehen. Er machte daraus das Beste, indem er in Cambridge Physik und Astronomie studierte. Als hochbegabter und hochmotivierter Naturwissenschaftler legte Gold danach eine Bilderbuch-Karriere hin. Er erhielt eine Astronomie-Professur in Havard und wurde zum wichtigen Berater der NASA. Später wurde er zum Chef der Astronomie-Abteilung der Cornell-University. Als kreativer Forscher wechselte Gold etwa alle fünf Jahre sein Arbeitsgebiet – bis ihn die Frage fesselte, ob und wie Erdgas, Erdöl und Steinkohle auch auf abiotischem Weg entstehen können.
Lange Zeit glaubten die meisten westlichen Geologen, dass fossile Kohlenwasserstoffe erst zu einem relativ späten Zeitpunkt der Erdgeschichte aus abgestorbener Biomasse (Wälder und Meeresalgen) entstehen können und daher in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein werden. Aufgrund der Beobachtung, dass Methan, der Hauptbestandteil von Erdgas, und Rohöl, aber auch Steinkohle oft unter Granitformationen, das heißt Urgestein gefunden werden, wo ihr Vorkommen biologisch nicht erklärbar ist, formulierte Gold die Hypothese, dass diese Kohlenwasserstoffe nicht allein durch die Zersetzung von Biomasse entstanden sein können, sondern aus der Zeit der Entstehung der Erde stammen.
Thomas Gold ging dabei davon aus, dass die Erde und die anderen Planeten sich nicht aus glühenden Gasen gebildet haben, wie wir das in der Schule lernten, sondern aus eher staubförmigen Feststoffen, wozu auch Kohlenwasserstoffe gehörten. So entstehen auch die noch heute herumkreisenden Asteroiden und Meteoriten. Tatsächlich haben Raumsonden in neuerer Zeit auf Saturn-Monden und Asteroiden Kohlenwasserstoffe in größeren Mengen gefunden.
Gold vermutete, dass Kohlenwasserstoffe aus großer Tiefe ständig in die Erdkruste aufsteigen – und zwar wegen des dort herrschenden großen Drucks und hoher Temperaturen nicht in Form von Gasen, sondern als Fluide, die erst an der Erdoberfläche zu Gasen werden. An etlichen Orten kann man die austretenden Gase mit Plastikbeuteln auffangen und mit Streichhölzern anzünden. Gold glaubte, die aufsteigenden Kohlenwasserstoffe seien nicht nur für die Bildung von Gas-, Öl- und Steinkohle-Lagerstätten, sondern auch für die Entstehung von metallischen Erzen und für Erdbeben verantwortlich. Den Goldsuchern in Kalifornien, am Yukon und in Südafrika sei die enge Verbindung von Kohlenwasserstoffen und Edelmetall-Erzlagern sofort aufgefallen.
Aufwändige Tiefenbohrungen
Mit großem pädagogischen Geschick präsentiert Gold seine Hypothese, wonach unsere Erde in einer Tiefe von bis zu 10.000 Metern eine zweite Biosphäre beherbergt. Diese wird von Archäen, das heißt altertümlichen Einzellern besiedelt, die ihre Lebensenergie statt von der Sonne aus den aufsteigenden Kohlenwasserstoffen beziehen. Diese Biosphäre sei älter als die Lebenswelt auf der Erdoberfläche. Da dort konstant günstige Bedingungen für das Leben herrschen, sei das Leben möglicherweise dort entstanden und nicht auf der Erdoberfläche beziehungsweise im Meer.
Um hier Klarheit zu erlangen, hat Gold sich nicht mit theoretischen Überlegungen oder mit einem Computermodell begnügt. Er wollte durch Tiefenbohrungen nachweisen, was tatsächlich im Erdmantel vor sich geht. Mithilfe des schwedischen Vattenfall-Konzerns gelangte Gold in den 1980er Jahren an öffentliche Gelder für die Finanzierung von zwei aufwändigen Tiefenbohrungen durch den mittelschwedischen Granit, um zu überprüfen, ob sich darunter förderwürdige Vorkommen von Kohlenwasserstoffen befinden. Die Bohrungen dauerten von Juni 1986 bis Juni 1990. Sie mussten zwar wegen technischer Probleme vorzeitig abgebrochen werden, weshalb das Ziel, die Bohrungen bis in eine Tiefe von 5.000 Metern niederzubringen, nicht erreicht wurde. Dennoch konnten unter dem Granit eindeutig stinkende Öle und andere Kohlenwasserstoffe nachgewiesen werden, was der gängigen Theorie vom biologischen Ursprung der Kohlenwasserstoffe widerspricht.
Das bedeutet allerdings nicht, dass es auf der Welt überhaupt keine Öl-, Kohle- oder Erdgas-Vorkommen biologischen Ursprungs gibt. Die Fachleute streiten sich noch über das Mengenverhältnis zwischen biotisch und abiotisch entstandenen Kohlenwasserstoffen. Anton Kolesnikov, Vladimir G. Kutcherov und Alexander F. Goncharov von der Washingtoner Carnegie Institution, der Moskauer Lomonossow Universität und des Königlich schwedischen Technologie Instituts in Stockholm haben schon vor über einem Jahrzehnt durch ein aufwändiges Experiment demonstriert, dass Erdöl unter den Bedingungen, wie sie im oberen Erdmantel herrschen, das heißt unter hohem Druck und einer Temperatur von über 1000 Grad Celsius, auch ohne die Gegenwart fossiler Biomasse aus normalen Bestandteilen der Erdkruste wie Methan und Carbonaten (Kalkgestein) entstehen kann.
Sie haben also die zunächst als „gewagt“ eingestufte Hypothese von Thomas Gold insoweit bestätigen können. Andere Forscher bestätigten die Existenz einer zweiten Biosphäre in der Tiefe. Denkbar ist, dass diese auch auf dem Mars existiert. Das ständige Aufsteigen von Kohlenwasserstoffen in Form von Fluiden aus großer Tiefe bedeutet: Auch die Erdöl- und Erdgasvorkommen sind zumindest teilweise, vielleicht sogar in Gänze erneuerbar. Tatsächlich wurde auch wiederholt beobachtet, dass sich wegen Erschöpfung aufgegebene Erdöllagerstätten nach einiger Zeit wieder aufgefüllt haben. In Südhessen gibt es dafür ein Beispiel. Es gibt also einstweilen wohl keinen Grund, sich Sorgen um schwindende Rohstoff-Vorräte zu machen.
Als völlig abwegig erscheint auf diesem Hintergrund die von den Grünen aller Parteien betriebene Verteufelung des Kohlenstoffs und seines Oxidationsprodukts Kohlenstoffdioxid (CO2), die erst das Leben auf der Erde ermöglicht haben. Die Grünen haben rasch erkannt, dass mit der nachlassenden Zugkraft der Mär von der allgemeinen Rohstoffverknappung nicht nur ihr ideologisches, sondern auch ihr finanzielles Überleben auf dem Spiel steht. Sie beginnen deshalb wild um sich zu schlagen.
In Kanada hat jetzt ein einflussreicher Parlamentsabgeordneter sogar gefordert, Menschen, die sich weiterhin für die Nutzung „fossiler“ Brennstoffe aussprechen, ins Gefängnis zu bringen. Das könnte bald auch in Europa Schule machen. Der aktuelle Versuch des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, ärztliche Kritiker der Staatsmedizin mit Gefängnis zu bestrafen, zeigt, dass so etwas in der Luft liegt. Doch werden wohl große Investment-Fonds das letzte Wort haben. Das wird der Welt aber nicht zum Segen gereichen, solange die Kapitalgesellschaften vordringlich Mittel vom imaginären Klimaschutz in die reale Hochrüstung gegen Russland umschichten.
Vom Mythos der fossilen Brennstoffe, Thomas Gold, 299 Seiten, 27 Euro, hier beziehbar.
Edgar L. Gärtner ist studierter Hydrobiologe und Politikwissenschaftler. Seit 1993 selbständiger Redakteur und Berater, als solcher bis 1996 Chefredakteur eines Naturmagazins. Bis Ende 2007 Leiter des Umweltforums des Centre for the New Europe (CNE) in Brüssel. In Deutschland und in Südfrankreich ist er als Autor und Strategieberater tätig.
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Deutsche Kindersoldaten „Made by ZDF“
Frühkindliche Kriegsertüchtigung aus dem ZDF ist an Perversität kaum noch zu überbieten. Tödliches Kriegsgerät wird animiert wie Comicfiguren und schneidet dabei lustige Grimassen. Ausgestrahlt im Kinderprogramm Logo am 27.2.24. Ein Gastbeitrag von Meinrad Müller
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Rückblick 165. Steyrer Spaziergang: NEUTRALITÄT schafft Frieden

Unter dem Motto “Ist Österreichs Neutralität noch zu retten?” fand am 3.3. der 165. Steyrer Spaziergang in Kooperation mit dem Bündnis “Neutralität schafft Frieden”statt. Die vier Sprecher auf der Bühne machten deutlich, dass die derzeitigen Neutralitätsbrüche in Österreich nicht im Namen der gesamten österreichischen Bevölkerung erfolgen. Die Beiträge Ing. Robert Glaubauf, u.a. Landessprecher der „MFG […]
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Die große COVID-19 Seuche: Wie der Bezirk Schwaz in Tirol von BioNTech gerettet wurde

Die “europäische Modellregion” Bezirk Schwaz in Tirol sollte mit ihrer einzigartigen Impfkampagne zeigen wie die Welt vor der Covid-Seuche gerettet werden kann. Eine Auswertung der Folgen der Kampagne fehlt bezeichnenderweise. An anderen Orten wurden solche Auswertungen vorgenommen und die wenig erfreulichen Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf Schwaz zu. Gleich zu Beginn meiner Tätigkeit als Ordinarius für […]
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Tyson Foods stockt Investition in Hersteller von Insektenproteinen für die globale Nahrungsmittelkette auf
Gepostet von: Mitarbeiter über verschiedene Quellen
Die „Faktenprüfer“ sind durchgedreht, um die Leute zu beschämen, weil sie voreilige Schlüsse über die Partnerschaft von Tyson mit Protix gezogen haben, um in den Insektenwahn einzusteigen. Tyson wird hier Anlagen zur Herstellung von Insektenfutter für gentechnisch veränderte Insekten bauen, die dann an Tiere verfüttert werden. Nicht erwähnt wird die Aussage von Protix: „Wir glauben, dass die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung mit dem Schutz unseres schönen Planeten Hand in Hand gehen sollte.„
Von der Protix-Website:
Protix ist der weltweit führende Anbieter von Insekteninhaltsstoffen. Wir glauben, dass die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung Hand in Hand mit dem Schutz unseres schönen Planeten gehen sollte. Eine große Herausforderung! Glücklicherweise liegt die Lösung in der Natur selbst: Insekten liefern Proteine und andere Nährstoffe mit geringem Fußabdruck, die zu nachhaltigeren Futter- und Lebensmitteln verarbeitet werden können.
Tyson hat einen Vertrag mit Protix abgeschlossen, um hier Anlagen zu bauen, hat aber insbesondere auch eine „direkte Kapitalbeteiligung“ und eine „Minderheitsbeteiligung“ an Protix getätigt, um das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen.
Protix-Gründer Kees Aarts sagt, dass das Unternehmen Insektennahrung für Menschen plant: „Vor kurzem haben sie ENOUGH auf den Markt gebracht, eine Reihe von Snacks und kulinarischen Zutaten auf Insektenbasis. Es gibt noch eine Fülle von Geschmacksrichtungen zu entdecken“, sagt er.
Steigt Tyson nun in den Anbau von Käfern für den menschlichen Verzehr ein oder nicht?
„Faktenchecker“ unterscheiden offenbar nicht zwischen den beiden Enden der Geschichte. Vielleicht macht der Verzehr von Insekten das mit Ihnen.
TN-Redakteur
Pressemitteilung von Tyson
Tyson Foods, Inc. (NYSE: TSN), eines der weltweit größten Lebensmittelunternehmen, hat mit Protix, dem weltweit führenden Unternehmen für Insekteninhaltsstoffe, eine Vereinbarung über eine zweifache Investition getroffen. Die strategische Investition wird das Wachstum der aufstrebenden Industrie für Insekteninhaltsstoffe unterstützen und den Einsatz von Lösungen für Insekteninhaltsstoffe erweitern, um effizientere nachhaltige Proteine und Lipide für die Verwendung im globalen Lebensmittelsystem zu schaffen. Die Vereinbarung kombiniert die globale Größe, die Erfahrung und das Netzwerk von Tyson Foods mit der Technologie und der Marktführerschaft von Protix, um die aktuelle Marktnachfrage zu befriedigen und die Produktion von Insekteninhaltsstoffen zu steigern.
Durch eine direkte Kapitalbeteiligung wird Tyson Foods eine Minderheitsbeteiligung an Protix erwerben, um die globale Expansion des Unternehmens zu finanzieren. Darüber hinaus sind Tyson Foods und Protix ein Joint Venture für den Betrieb und den Bau einer Anlage zur Herstellung von Insekteninhaltsstoffen auf dem US-amerikanischen Festland eingegangen. Nach ihrer Fertigstellung wird es die erste Anlage ihrer Art sein, die Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung in hochwertige Insektenproteine und -lipide umwandelt, die vor allem in der Tiernahrungs-, Aquakultur- und Viehzuchtindustrie verwendet werden.
„Unsere Partnerschaft mit Protix stellt die jüngste strategische Investition von Tyson Foods in bahnbrechende Lösungen dar, die einen Mehrwert für das Geschäft von Tyson Foods schaffen“, sagte John R. Tyson, Chief Financial Officer von Tyson Foods. „Der Lebenszyklus von Insekten bietet die Möglichkeit einer vollständigen Kreislaufwirtschaft innerhalb unserer Wertschöpfungskette, was unser Engagement für den Aufbau eines nachhaltigeren Lebensmittelsystems für die Zukunft stärkt.“
Kees Aarts, CEO von Protix, sagt: „Wir freuen uns sehr, den nächsten Schritt in unserer internationalen Wachstumsstrategie ankündigen zu können. Die strategische Partnerschaft zwischen Tyson Foods und Protix bringt unsere gemeinsame Arbeit an der Schaffung von hochwertigem, nachhaltigerem Eiweiß mit Hilfe innovativer Technologien und Lösungen voran. Darüber hinaus können wir die vorhandenen Nebenprodukte von Tyson Foods sofort als Ausgangsmaterial für unsere Insekten verwenden. Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein für Protix und beschleunigt unser Ziel, durch internationale Partnerschaften zu wachsen, erheblich.
Die zu errichtende Anlage in den USA wird ein geschlossenes System beherbergen, das alle Aspekte der Produktion von Insektenproteinen unterstützt, einschließlich der Aufzucht, des Ausbrütens und des Schlüpfens von Insektenlarven. Neben Zutaten für die Aquakultur- und Tiernahrungsindustrie können die verarbeiteten Larven auch als Bestandteil von Vieh- und Pflanzenfutter verwendet werden.
Protix ist ein voll integriertes Unternehmen für Insekteninhaltsstoffe, das in seiner niederländischen Anlage, die seit 2019 in Betrieb ist, jährlich 14.000 Tonnen LLE produziert und verarbeitet. Das Unternehmen beliefert große globale Unternehmen in den Bereichen Tiernahrung, Aquakulturfutter, Viehfutter und organische Düngemittel, da die Nachfrage nach Insekteninhaltsstoffen weiter steigt.
Pressemitteilung von Protix
Wir sind stolz darauf, eine strategische Partnerschaft mit Tyson Foods, einem der größten Lebensmittelunternehmen der Welt, bekannt zu geben. Ein wichtiger Meilenstein für Protix und die Insektenindustrie! Wir sind stolz auf diese Partnerschaft, die die Gründung eines Joint Ventures für den Bau einer Anlage zur Herstellung von Insekteninhaltsstoffen in den Vereinigten Staaten beinhaltet. Darüber hinaus investiert Tyson Foods in Protix, um unsere globalen Expansionspläne zu beschleunigen.
Die strategische Investition wird das Wachstum der aufstrebenden Industrie für Insekteninhaltsstoffe unterstützen und die Verwendung von Lösungen für Insekteninhaltsstoffe ausweiten, um effizientere nachhaltige Proteine und Lipide für die Verwendung im globalen Lebensmittelsystem zu schaffen.
Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein für Protix und beschleunigt unser Ziel, unseren weltweiten Bruttoumsatz durch internationale Partnerschaften bis 2035 auf rund 1 Milliarde Euro zu steigern.
Zusammenarbeit liegt in unserer DNA und wir suchen gezielt nach Partnerschaften, die unsere Wirkung maximieren. Mit Tyson Foods sind wir in der Lage, unsere Mission, Lebensmittelsysteme wieder ins Gleichgewicht mit der Natur zu bringen, zu beschleunigen.
Mehr von CNN
Tyson Foods, einer der größten Fleischproduzenten, investiert in Insektenprotein
Tyson, ein großer US-amerikanischer Hersteller von Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch, setzt auf Insektenprotein.
Der Fleischverarbeiter gab am Dienstag bekannt, dass er in Protix, einen in den Niederlanden ansässigen Hersteller von Insekteninhaltsstoffen, investiert hat. Tyson übernimmt nicht nur eine Minderheitsbeteiligung an dem Unternehmen, sondern arbeitet auch mit ihm zusammen, um eine Fabrik in den USA zu bauen. In dieser Anlage werden tierische Abfälle zur Fütterung von schwarzen Soldatenfliegen verwendet, die dann zu Futter für Haustiere, Geflügel und Fische verarbeitet werden. Tyson machte keine Angaben zu den finanziellen Aspekten des Geschäfts.
Diese Fliegen werden vorerst nicht für die menschliche Ernährung verwendet. „Heute konzentrieren wir uns mehr auf die Anwendung von Insektenproteinen als auf die Anwendung für den Verbraucher“, sagte John R. Tyson, Chief Financial Officer von Tyson Foods.
Insektenproteine, die lange Zeit als nachhaltige Nahrungsquelle gepriesen wurden, haben sich in der breiten Öffentlichkeit nicht durchgesetzt. Doch in den letzten Jahren hat das Interesse an Insekten als Zutaten für Tierfutter zugenommen.
In einem Bericht der Rabobank aus dem Jahr 2021 heißt es, dass die Nachfrage nach Insektenproteinen, vor allem als Bestandteil von Tierfutter und Heimtiernahrung, bis 2030 auf eine halbe Million Tonnen ansteigen könnte, verglichen mit dem heutigen Markt von etwa 10.000 Tonnen“. Im selben Jahr brachte Mars eine Reihe von Katzenfutter auf den Markt, das aus Insekten hergestellt wurde und LoveBug heißt.
Das in Springdale, Arkansas, ansässige Unternehmen Tyson stellt zwar kein Tierfutter her, verkauft aber seine tierischen Nebenprodukte zur Verwendung in der Heimtiernahrung und auf dem Aquakulturmarkt, wo Fische gefüttert werden, so der Finanzvorstand. Nebenprodukte wie tierische Fette, Häute und ungenießbare Proteine können, wenn sie nicht verwendet oder reduziert werden, auf Mülldeponien landen. In diesem Fall kann Tyson den Magen von Rindern, die es verarbeitet hat, an eine Protix-Anlage schicken, wo er an Insekten verfüttert wird. Für das Unternehmen kann die Schaffung eines größeren Marktes für diese Art von Abfall nicht nur die Abfallmenge reduzieren, sondern auch eine größere Einnahmequelle bieten.
Eine Geschäftsmöglichkeit
„Ein Merkmal des Tierproteingeschäfts besteht darin, dass man herausfinden muss, wie man aus Abfällen Wert schöpfen kann“, sagte Tyson. „Wir sahen dies als eine Erweiterung unseres bestehenden Geschäfts“, sagte er über die Zusammenarbeit mit Protix und fügte hinzu, dass der Markt für Insekteninhaltsstoffe „wirklich attraktive Wachstumsmerkmale hat, die Tyson beschleunigen würden.
Der Markt für Insekteninhaltsstoffe „wächst definitiv mit einer exponentiellen Geschwindigkeit“, so Christine Johanna Picard, Professorin für Biologie an der Indiana University-Purdue University Indianapolis School of Science. Picard war an der Gründung des Center for Environmental Sustainability through Insect Farming beteiligt, einer Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Industrie, zu der auch Tyson und Protix gehören.
„Es gibt immer mehr Neugründungen in diesem Bereich, weil die Nachfrage nach Insektenproteinen so groß ist“, sagte sie.
Die Partnerschaft mit Tyson wird Protix helfen, sich zu vergrößern, bemerkte Kees Aarts, der CEO des Unternehmens. „Diese Partnerschaften sind wirklich notwendig, um Lösungen wie unsere auf eine globale Bühne zu bringen“, sagte er.
Warum Käfer besser für den Planeten sind
Die Fleischindustrie stellt eine große Belastung für den Planeten dar, unter anderem wegen der Flächen, des Wassers und der Energie, die für den Anbau der Pflanzen benötigt werden, die die Tiere füttern, die wir essen. Einige Experten sind der Meinung, dass eine Verringerung des ökologischen Fußabdrucks von Tierfutter dazu beitragen kann, das System nachhaltiger zu gestalten.
Die Herstellung von Lebensmitteln aus Insekten ist eine Möglichkeit, dies zu erreichen: Insekten brauchen weniger Platz und ernähren sich von Abfällen, die sonst weggeworfen werden würden.
Die Schwarze Soldatenfliege „kann auf fast allen Arten von Lebensmittelabfällen und Nebenprodukten wachsen, die man sich vorstellen kann“, so Aarts.
Diese Abfallwirtschaft ist ein wichtiger Grund, warum Insekten dazu beitragen können, die Belastung des Planeten durch Rinder und andere Tiere zu verringern, so Reza Ovissipour, Assistenzprofessor für nachhaltige Lebensmittelsysteme an der Abteilung für Lebensmittelwissenschaft und -technologie der Texas A&M University.
Die Fliegen ernähren sich von den Abfällen verschiedener Tierarten und wandeln sie in ein bestimmtes Produkt um, nämlich das Protein oder Fett der Insekten“, sagte er. „Sobald man mit diesen spezifischen Proteinen und Fetten zu tun hat, kann man das Futter für die Tiere einfach zusammenstellen.
Wenn Insekten tierische Abfälle fressen, dienen sie im Wesentlichen als „Mini-Bioreaktoren“, sagte er. „Und diese Mini-Bioreaktoren sind sehr preiswert“, sagte er. „Man muss nicht so viel Energie aufwenden. Das ist sehr nachhaltig.“
Erstaunliches Eingeständnis: Fauci gibt zu, dass mRNA-Impfstoffe gegen Covid nicht funktionieren
Von Louis Conte, The Kennedy Beacon
„Amerikas Arzt“ hat zugegeben, dass er sich gründlich geirrt hat. Am Donnerstag berichtete Dr. James Lyons-Weiler auf seinem Subrack, Popular Rationalism, über ein erstaunliches Eingeständnis in einem Artikel, der von Dr. Anthony Fauci mitverfasst wurde.
Das Ergebnis: mRNA-Impfstoffe sind bei der Bekämpfung von Atemwegsviren nicht wirksam. Faucis Arbeit mit dem Titel „Rethinking next-generation vaccines for coronaviruses, influenzaviruses, and other respiratory viruses“ wurde im Januar 2023 in der Open-Source-Zeitschrift Cell Host & Microbe veröffentlicht.
Viele Wissenschaftler und Forscher sagten den COVID-Impfstoffen ein Scheitern voraus. Sie wurden zensiert, ausgegrenzt und angegriffen. Sogar der unabhängige Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy Jr. äußerte in einem Interview im August 2020 Zweifel an der Wirksamkeit der COVID-Impfstoffe. Son of Liberty postete einen Ausschnitt aus diesem Interview auf X (früher Twitter) und kommentierte: „Das ist schon etwas Besonderes…. Als sich das ganze Covid-Zugwrack zu entfalten begann, machte Kennedy diese VORAUSSAGEN über Fauci, Gates und die Einführung der Impfstoffe, BEVOR es passierte. Er wusste GENAU, was passieren würde“.
Kennedy schrieb das Bestseller-Buch „The Real Anthony Fauci: Bill Gates, Big Pharma, and Global War on Democracy and Public Health“. Die großen Medien, mit Ausnahme von Tucker Carlson auf Fox, und die große Tech-Industrie ignorierten das Buch, obwohl es akribisch recherchiert war und sich zahlreich verkaufte. [Es wurde von Skyhorse Publishing veröffentlicht, dessen Präsident und Herausgeber Tony Lyons ist, der auch Co-Vorsitzender von American Values 2024 ist, dem Super PAC, der Kennedy als Präsidentschaftskandidaten unterstützt und The Kennedy Beacon finanziert.]
Dr. Lyons-Weiler geht im Detail auf Faucis „Rethinking“-Papier ein und weist darauf hin, dass die mangelnde Wirksamkeit der mRNA-COVID-Impfstoffe erst erkannt wurde, nachdem die Impfungen für die Bevölkerung weltweit verpflichtend wurden. Lyons-Weiler erklärt: „Laut Fauci werden Impfstoffe, die auf die systemische Immunität abzielen, den besonderen Anforderungen bei der Bekämpfung von Atemwegsviren nicht vollständig gerecht. Eine Frage: Wo waren diese Bedenken vor 2020? Warum hat die Politik diese Realität nicht zur Kenntnis genommen?
Medien und Gesundheitsbehörden unterstützen weiterhin die mRNA-COVID-Impfstoffe von Pfizer und Moderna. Fauci fordert neue Arten von Impfstoffen und kommt zu dem Schluss: „Wir alle sind begeistert und ermutigt, dass viele Forscher und kooperierende Gruppen alle unsere bisherigen Annahmen und Ansätze zur Prävention wichtiger Atemwegserkrankungen von Grund auf überdenken und daran arbeiten, mutige neue Wege zu finden“.
Es ist wahrscheinlich, dass dieser „mutige neue Weg“ eine Fortsetzung der gefährlichen „Gain-of-Function“-Forschung in Biolabors bedeutet, die von den Bundesbehörden, die von den Pharmaunternehmen, die direkt von dieser riskanten Forschung profitieren, „gekapert“ wurden, nicht angemessen auf ihre Sicherheit überwacht werden.
Während Fauci nun das Versagen der mRNA-Impfstoffe anerkennt, schweigt er zu den anhaltenden Berichten über unerwünschte Reaktionen nach der COVID-Impfung.
Wie lange wird es dauern, bis die WHO die nächste „Pandemie“ ausruft, wenn sie erst einmal ihren Pandemievertrag hat?
Mit Erstaunen habe ich den Nachruf auf Sir Anthony Epstein gelesen, der letzte Woche im Alter von 102 Jahren verstorben ist.
Er vermutete, dass ein nach Dennis Burkitt (dem Erstbeschreiber) benanntes Lymphom (Krebs) durch ein Virus verursacht wird, und war entschlossen, dieses Virus zu entdecken. Er erhielt zahlreiche Proben, die regelmäßig aus Uganda eingeflogen wurden, und konnte immer wieder keinen Beweis finden, bis sich ein Flug stark verspätete und die Proben, als sie endlich eintrafen, alle trüb aussahen.
Schließlich gelang es ihm, mit dem neuen Elektronenmikroskop ein neues Herpesvirus zu finden, das er Epstein-Barr-Virus (Barr war sein Techniker) oder EBV nannte.
Viele andere Viren wurden verdächtigt, Krebs zu verursachen, aber sie wurden nicht gezüchtet oder unter dem Mikroskop gesehen. Ein berühmtes Beispiel ist das humane Papillomavirus (HPV), das (neben anderen Krebsarten) Gebärmutterhalskrebs verursacht. Es kann nur mit molekularbiologischen Techniken nachgewiesen werden, wie sie von seinem Entdecker, dem Nobelpreisträger Harold zur Hausen, verwendet wurden.
Die Schwierigkeit, Viren zu identifizieren, hat zu einer Vielzahl von sogenannten Verschwörungstheorien geführt, z. B. dass HIV kein AIDS verursacht und dass das Covid-Virus nicht existiert.
Diese Theorien werden durch Fakten wie die Tatsache, dass viele HIV-infizierte Patienten gesund sind und einige AIDS-Fälle HIV-negativ sind, und die Schwierigkeit, sowohl HIV als auch SARS-2, die Ursache von Covidvirus, zu isolieren, widerlegt. Interessanterweise sind sowohl bei HIV als auch bei Covid die schweren klinischen Symptome nicht auf die direkte Wirkung des Virus zurückzuführen, das die Zellen abtötet, sondern auf die schwere Entzündung, die durch die Viren verursacht wird.
Damit komme ich zu den Fragen, die die WHO aufgeworfen hat, als sie uns alle aufforderte, ihre Agenda für die Weltherrschaft zu unterzeichnen, um die nächste Pandemie zu bekämpfen. Unsere Regierung und viele andere scheinen dies für eine gute Sache zu halten, obwohl viele von uns entsetzt sind, dass wir unsere Souveränität verlieren. Die WHO hat sich bemüht, uns zu versichern, dass dies nicht der Fall ist, und hat ein Dokument veröffentlicht, in dem dies dargelegt wird.
Aber wie der Schweizer Rechtsexperte Philipp Kruse letzte Woche im Parlament erklärte, zeigt eine vollständige Lektüre des Dokuments, das aufgrund seiner Länge eine detaillierte Lektüre verhindern soll, dass dies eine Lüge ist.
Die WHO hat sich im Umgang mit dem Covid-Ausbruch in China als äußerst inkompetent erwiesen. Jetzt möchte sie uns wieder diese Inkompetenz aufbürden, aber dieses Mal mit totaler Kontrolle. Und warum?
Es ist bemerkenswert, dass sie Jeremy Farrar vom Wellcome Trust eingestellt hat, um die Wissenschaft zu leiten, zusammen mit anderen verrückten Männern und Frauen, die glauben, dass wir beim nächsten Mal früher und härter zuschlagen müssen.
Farrar ist entweder ein bezahlter Lügner oder völlig inkompetent, denn er hat die Unterdrückung der Wahrheit, dass das Covidvirus aus einem Labor in Wuhan entwichen ist, vorangetrieben. Es ist bekannt, dass sogar seine Frau überzeugt war, dass das Virus nicht natürlich aussah.
Die WHO befindet sich nun in den Fängen der Gates-Stiftung und Chinas und wartet auf unsere exzessiven Spenden, die die britische Regierung an sie und ihre anderen Schwesterorganisationen wie GAVI und CEPI überweist.
Das ist ein Weckruf, wir müssen jetzt aussteigen, solange wir noch die Chance dazu haben.
Was ist ihre Agenda? Sie will die Kontrolle über die nächste Pandemie, die sie sicherlich ankündigen wird, wenn wir alle registriert sind.
Die Angst hat mit der schrecklichen Krankheit begonnen, die bereits als Krankheit X bezeichnet wird. Es gibt bereits Berichte über andere gefährliche Viren, darunter ein Wuhan-Virus, das bei Mäusen zu 100 % tödlich ist. Es wird vermutet, dass dieses Virus das Gehirn infiziert.
Leider muss ich sagen, dass vieles davon stimmt und stimmen könnte. Unsere Interpretation der Sequenz des Covid-Virus hat gezeigt, dass es stark manipuliert wurde, sodass es nicht nur den ACE-2-Hauptrezeptor infiziert, sondern auch an andere sekundäre Rezeptoren wie die für Geschmack und Geruch binden kann. Es hat also bereits unsere Gehirne infiziert, wie diejenigen, die unter Hirnnebel gelitten haben, unumwunden bestätigen können!
Unsere Nachforschungen ergaben, dass es in Wuhan mehr als ein Labor gibt, das mit Coronaviren arbeitet, und eines davon unter militärischer Kontrolle steht und sich auf neurologische Zielviren konzentriert.
Dann kam mir plötzlich die Idee, dass sie ein solches Virus bereits freigesetzt haben, aber wie bei der EBV-Geschichte muss dieses Virus noch gefunden werden.
Dieses Virus ist äußerst virulent und übernimmt die Gehirne von zuvor rationalen Menschen und zwingt sie, neue Religionen und Glaubensrichtungen anzunehmen, deren Konsequenzen sie normalerweise durch rationales Denken durchdenken würden. Sobald die Funktion des Frontallappens ausgeschaltet ist, setzt eine Massenhysterie ein, die mit dem Zwang zu Vielfalt, Gleichheit und Inklusivität einhergeht und (kurz gesagt) zu einem Massenausbruch des genauen Gegenteils führt, bevor sie sich ausbreitet und andere Konzepte wie Umwelt und Governance erfasst.
All dies ergibt Sinn. Wie Anthony Epstein werde ich weiter danach suchen, bis ich ihn gefunden habe. Bis dahin nenne ich es den DEI/ESG-Virus. Wünschen Sie mir Glück!
*
Angus Dalgleish ist Immunologe und Professor für Onkologie an der St. George’s Hospital Medical School in London.
In Gaza wird jetzt mit Militärrobotern experimentiert
Von Caitlin Johnstone
Haaretz hat einen neuen Artikel mit dem Titel „Gaza wird Israels Testgelände für Militärroboter“ veröffentlicht, in dem berichtet wird, dass „die IDF im Gaza-Krieg mit dem Einsatz von Robotern und ferngesteuerten Hunden experimentiert hat, um zu vermeiden, dass Soldaten und Hunde zu Schaden kommen“.
Eine der erschreckendsten Tatsachen über diese Dystopie, in der wir leben, ist, dass groß angelegte Militäroperationen routinemäßig als Testgelände für neue Kriegsmaschinerie genutzt werden. Dabei werden menschliche Körper als Versuchskaninchen für Experimente in riesigen, blutgetränkten Feldlabors eingesetzt – alles zum Nutzen der strategischen Ziele der Imperiumsmanager und der Gewinnspannen des militärisch-industriellen Komplexes.
Haaretz hat einen neuen Artikel mit dem Titel „Gaza wird Israels Testgelände für Militärroboter“ veröffentlicht, in dem berichtet wird, dass „in dem Bemühen, Soldaten und Hunde nicht zu verletzen, die IDF mit dem Einsatz von Robotern und ferngesteuerten Hunden im Gaza-Krieg experimentiert hat.“
(Ja, denn können Sie sich vorstellen, wie schrecklich es wäre, wenn israelische Soldaten und Hunde bei der Durchführung eines Völkermordes zu Schaden kämen?)
Der Autor des Artikels, Sagi Cohen, berichtet, dass drohnengestützte Roboterhunde und ferngesteuerte Bulldozer zwei der neuen apokalyptischen Schrecken sind, die derzeit im Gazastreifen getestet werden, und sagt: „Beamte des Verteidigungsministeriums bestätigen, dass der Einsatz und die Raffinesse von Robotern auf dem Schlachtfeld sprunghaft angestiegen sind. Das ist ein ziemlich beunruhigender Satz.
In an effort to avoid harming soldiers and dogs, the IDF has been experimenting with the use of robots and remote-controlled dogs in the Gaza War https://t.co/jGV1yl7pOd
— Haaretz.com (@haaretzcom) March 3, 2024
Diese Nachricht erscheint zur gleichen Zeit wie ein neuer Bericht von Public Citizen, der vor der wahrscheinlichen bevorstehenden Ankunft autonomer Waffensysteme warnt, die Menschen mit minimalen Anweisungen von menschlichen Piloten töten werden: „Die größte Sorge im Zusammenhang mit autonomen Waffen ist, dass sie die Menschen, auf die sie abzielen, von Natur aus entmenschlichen und es einfacher machen, weitverbreitetes Töten zu tolerieren, auch unter Verletzung internationaler Menschenrechtsgesetze.“
Je mehr Roboter in den Streitkräften der Welt normalisiert werden, desto näher kommen wir diesem Punkt, und es werden bereits Schritte in diese Richtung unternommen. Wie Thor Benson von Common Dreams in einem Artikel über den Public Citizen-Bericht feststellt, hat Israel selbststeuernde, tödliche Drohnen gekauft und zeitweise auch eingesetzt.
Im Januar schrieb ich, dass „Gaza ein lebendes Labor für den militärisch-industriellen Komplex ist“ und sagte: „Mit absoluter Sicherheit werden Daten über alle neueren Waffen gesammelt, die in Gaza an menschlichen Körpern getestet werden (genau wie in der Ukraine), um der Kriegsmaschinerie und der Rüstungsindustrie zu nützen.“
Auslöser für diesen Kommentar waren Berichte und Zeugenaussagen aus erster Hand, die wir über den häufigen Einsatz von IDF-„Scharfschützen-Drohnen“ im Gazastreifen seit Oktober gesehen hatten, wobei die israelischen Streitkräfte häufig mit vier mit Gewehren bewaffneten Drohnen auf Palästinenser schossen. Mit Sicherheit werden umfangreiche Aufzeichnungen über die Wirksamkeit dieser neueren Waffen und Taktiken bei der Tötung von Menschenleben erstellt, die dann dazu dienen werden, diese Waffen an andere Staaten zu vermarkten und ihre Effizienz beim Töten zu verbessern.
Wenn ich sage, dass dies mit Sicherheit geschieht, dann übertreibe ich nicht, um einen Effekt zu erzielen. Der Autor und Journalist Antony Loewenstein gab im Dezember ein langes Interview im Chris Hedges Report über Israels lange und ausführlich dokumentierte Geschichte der Nutzung des Gazastreifens als Testgelände für neue Waffen, Spionagesoftware, Überwachungs- und Sicherheitssysteme, KI, Drohnen und Taktiken, von denen zahlreiche Unternehmen profitiert haben und die Israel in die Lage versetzt haben, zu einem überdurchschnittlich erfolgreichen Akteur in der globalen Waffenindustrie zu werden.
„Israels Drohnen, Überwachungstechnologie einschließlich Spyware, Gesichtserkennungssoftware und biometrischer Erfassungsinfrastruktur, zusammen mit intelligenten Zäunen, experimentellen Bomben und KI-gesteuerten Maschinengewehren werden alle an der gefangenen Bevölkerung in Gaza ausprobiert, oft mit tödlichem Ausgang“, so Hedges in der Einleitung. „Diese Waffen und Technologien werden dann als ‚kampferprobt‘ zertifiziert und in die ganze Welt verkauft.“
Dies geschieht nicht nur in Gaza. Im vergangenen September veröffentlichte das Wall Street Journal einen Artikel mit dem Titel „The War in Ukraine Is Also a Giant Arms Fair“ (Der Krieg in der Ukraine ist auch eine riesige Waffenmesse) und dem Untertitel „Arms makers are getting orders for weapons being put to the test on the battlefield“ (Waffenhersteller erhalten Aufträge für Waffen, die auf dem Schlachtfeld erprobt werden). Im Januar letzten Jahres veröffentlichte CNN einen Bericht mit dem Titel „How Ukraine became a testbed for Western weapons and battlefield innovation“ (Wie die Ukraine zu einem Testfeld für westliche Waffen und Schlachtfeldinnovationen wurde), in dem eine Quelle sagte, dass die Ukraine „in jeder Hinsicht ein Waffenlabor ist, weil keine dieser Ausrüstungen jemals in einem Krieg zwischen zwei industriell entwickelten Nationen eingesetzt wurde“.
Das gleiche Phänomen ist natürlich auch in Afrika zu beobachten. Im Jahr 2021 veröffentlichte Mintpress News einen Bericht von Scott Timcke mit dem Titel „West Africa is the Latest Testing Ground for US Military Artificial Intelligence“ (Westafrika ist das neueste Testgebiet für künstliche Intelligenz des US-Militärs) über genau diesen Trend. Im Jahr 2020 wurde in Libyen vermutlich zum ersten Mal ein Mensch durch einen vollautomatischen Drohnenangriff getötet – das heißt, ohne dass die Maschine von einem Menschen dazu aufgefordert wurde.
Neulich haben wir darüber gesprochen, dass die große Schwäche des Imperiums darin besteht, dass es auf normale Menschen angewiesen ist, die seine Befehle ausführen und die Zahnräder der Maschine drehen. Wenn man sich die Fakten ansieht und einen Moment darüber nachdenkt, ist es nicht schwer zu erkennen, wie die Verantwortlichen des Imperiums hoffen, diese Schwäche in Zukunft zu überwinden.
Die vorgeschlagene Gesetzgebung zur digitalen Identität verbirgt diese „gefährliche und dunkle Agenda“.
Das Europäische Parlament hat am Donnerstag für eine europäische digitale Identität gestimmt. „Wir stehen heute an einem Scheideweg. „Wir müssen eine Entscheidung treffen, die tiefgreifende Auswirkungen auf die Freiheiten der europäischen Bürger und ihre Privatsphäre in der Zukunft haben wird“, sagte der Europaabgeordnete Gerolf Annemans vor der Abstimmung.
„Hinter der EU-Gesetzgebung zur digitalen Identität verbirgt sich eine gefährliche, ja finstere Agenda“, betonte er.
Gestern habe ich mich gegen die europäische digitale Identität ausgesprochen. Die EU springt nur allzu gerne diesen Zug zur QR-Code-Gesellschaft, der Überwachungsgesellschaft nach chinesischem Vorbild. Die digitale Geldbörse für alle Bürger ist eine Gefahr für unsere Freiheiten und unsere Privatsphäre!
Ik verzette mij gisteren tegen de European Digital Identity. De EU springt maar al te gretig op deze toegangspoort naar de QR-code-samenleving, de controle-maatschappij naar Chinees model. De digital wallet voor alle burgers is een gevaar voor onze vrijheden en voor onze privacy! pic.twitter.com/653gwFT9du
— Gerolf Annemans (@gannemans) February 29, 2024
Die Idee der digitalen Geldbörse ist im Grunde der letzte Schritt auf dem Weg in die totale Kontrollgesellschaft. Ob Big Brother oder Brave New World, das lasse ich offen. Eine Europäische Union, in der jede Transaktion, jede Bewegung, jede Interaktion registriert wird. Ein Kontinent, in dem die Freiheiten der Bürger von einem digitalen grünen Licht abhängig gemacht werden können. Das wird kein Trost sein, sondern eine Kette. Keine Brieftasche, kein Portemonnaie, sondern ein Gefängnis“, so Annemans.
„Datenschutzexperten haben Alarm geschlagen und gewarnt, seit dieser Vorschlag auf der Tagesordnung ist. Denn wie freiwillig ist ein System, das zentral die Einhaltung der Regeln durchsetzen kann, indem es den Zugang zu wesentlichen Diensten erlaubt oder verweigert? Von hier aus kann die Europäische Union zu einer umfassenden und dauerhaften QR-Code-Gesellschaft werden“, so der Europaabgeordnete.
„Die Wahl, die vor uns liegt, ist klar: Entweder wir akzeptieren eine Zukunft der Überwachung und Kontrolle oder wir bewahren die Prinzipien der Freiheit und Autonomie, die unsere demokratische Gesellschaft ausmachen“, schloss er.

