Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Tourismus ins Kriegsgebiet: Eine Woche Somalia für Zwei

Tourismus ins Kriegsgebiet: Eine Woche Somalia für Zwei

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Tourismus ins Kriegsgebiet: Eine Woche Somalia für Zwei

Tourismus ins Kriegsgebiet: Eine Woche Somalia für Zwei

Urlaub im Kriegsgebiet: Extrem-Reisebüros bieten Reisen in die Ukraine, nach Israel oder Somalia an. Die Anbieter verdienen viel Geld mit dem Horror-Voyeurismus – und verkaufen ihre Arbeit als Wohltat.

von Ludger Bisping

Schon für die Römer war der Frieden das höchste Gut („Pax optima rerum“). In den Achtzigern protestierte an jeder Ecke eine „Friedens-Ini“ gegen den Kalten Krieg. Und heute wünschen sich alle Frieden in der Ukraine und in Israel. Aber für manche Menschen ist eine lange Friedensperiode offenbar kaum auszuhalten: Sie machen Ferien an der Front! Kriegstouristen zieht es an Konfliktorte, die man nur aus Katastrophennachrichten kennt.

Sieben Tage Aleppo, Jemen oder Bergkarabach? Ein Trip nach Mariupol, in den Südsudan oder Masar-e Sharif in Afghanistan? All inclusive mit Gefechtslärm und Trümmerschutt? Kein Problem: Spezialreisebüros für „Hochrisiko-Touren“ bringen Kunden dahin, wo es knallt und lebensgefährlich ist. Zum Beispiel die Agentur „War Zone Tours“, die seit 1993 überlebt hat und im Geschäft ist.

Preiswert ist der Trip in die Todeszone nicht: Eine Woche Somalia für zwei Personen kostet 10.000 US-Dollar ohne Flüge. Sollte man dabei leider als Kollateralschaden tödlich verwundet werden, kommen pro Person zwölftausend für die Rückführung im „Body-Bag“ obendrauf.

Anbieter nennen Urlaub im Kriegsgebiet „philantrophischen Einsatz“

Beworben wird das Business zynisch als „Philantrophischer Einsatz“ und „Humanitäre Hilfe“, da die Reisenden helfen können, medizinisches Material in die Kampfgebiete zu bringen. Die Angebote richten sich an Journalisten, NGOs und zahlungskräftige Privatpersonen. Nach eigenen Angaben hat War Zone Tours „fünf bis zehn Anfragen pro Tag“. Geschäftsführer Rick berichtet im TV-Interview: „Die Leute wollen an die Orte, die in den Nachrichten genannt werden. Wenn es in Somalia Krieg gibt, wollen alle nach Somalia; wenn es im Irak knallt, wollen alle in den Irak.“

Da gibt es die Adrenalin-Junkies, denen S-Bahn-Surfen oder Fallschirmspringen zu langweilig und nicht exklusiv genug ist. Eine Teilnehmerin schwärmt in Afghanistan davon, wie cool es sei, sich „wie in einem Bruce-Willis-Film“ zu fühlen. Und dann gibt es diejenigen mit einem bizarr übersteigerten Helfersyndrom, die sich einbilden, die Menschen in verwüsteten Orten würden gerade auf Typen warten, die mal ein bißchen Kriegsreporter spielen möchten. Das führt zuweilen zu brisanten Situationen: Mehrfach wurden Touristen von schnell anwachsenden wütenden Mengen umkreist und bedroht. In einem syrischen Elendslager, in dem von IS-Barbaren gezeugte Kinder vegetieren, wurde es für eine Reiseteilnehmerin höchste Zeit zu verschwinden, als schon die ersten Steine auf sie geworfen wurden. Zum Glück werden die Extremreisenden von bewaffneten Ortskräften begleitet.

„Wenn man das einmal erlebt hat, findet man nicht mehr in sein normales Leben zurück“

Ein Geschäftsmann aus München gründete sogar den Internationalen Kongreß der Extremreisenden (Extreme Travellers International Congress, ETIC), der ganz passend mal in Grosny, in Mogadischu oder Bagdad stattfindet. Ein Teilnehmer schwärmt in einer britischen Arte-Doku: „Wenn man das einmal erlebt hat, findet man nicht mehr in sein normales Leben zurück.“ Kriegstrauma als kinky Wohlstands-Feeling, wie cool.

Der britische Bauunternehmer sammelt übrigens schicke Souvenirs wie Raketentrümmer aus Tschetschenien, Menschenknochen aus dem Sudan. Eine Italienerin ist begeistert, daß sie mit afghanischen Milizen posieren darf (ob das nun „Freiheitskämpfer“ oder „Terroristen“ sind, ist Ansichtssache) und erklärt, sie liebe es nun einmal „rauh, roh und real“. Die internationalen Anbieter reagieren schnell auf Krisen: Golden Globe Tours bietet aktuell als „Conflict Zone Trip“ eine „kulinarische und politische“ Reise nach Ramallah, Hebron, Jerusalem und zu den Golanhöhen an, bei der man etwas „über den politischen Konflikt in Palästina“ lernen kann.

Aber vielleicht sind Hooligans oder Antifa auch nur Kriegsersatz für friedensmüde junge Hobbykrieger. Das ist doch überhaupt die Geschäftsidee: Risiko-Reisen in deutsche Städte. Aktuelle Angebote: „Nachts auf irgendeinem Hauptbahnhof“, „1. Mai in Berlin-Kreuzberg“, „Bus & Bahn mit Messermann“, „Jump’n’Run im Görli, Drogenhalbpension inklusive“. Buchen Sie das prickelnde Erlebnis zerrütteter innerer Sicherheit!

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Völlig unbrauchbar: Britische Temperaturdaten weisen extreme qualitative Mängel auf

Völlig unbrauchbar: Britische Temperaturdaten weisen extreme qualitative Mängel auf

Völlig unbrauchbar: Britische Temperaturdaten weisen extreme qualitative Mängel auf

Ein Antrag zur Informationsfreiheit deckte auf, dass ein großer Teil der britischen Temperaturdaten eigentlich komplett unbrauchbar sind. Es gibt Temperaturabweichungen von bis zu fünf Grad Celsius. Dennoch werden diese weiterhin verwendet. Wie sieht es in Deutschland und in Österreich aus?

Die britische Publikation „The Daily Sceptic“ hat mit Hilfe eines Antrags zur Informationsfreiheit eine vollständige Liste des britischen meteorologischen Dienstes, Met Office, erhalten. Diese beinhalten auch die individuellen CIMO-Klassifizierungen nach den Standards der Weltmeteorologischen Organisation (WMO). Dabei steht die Klasse 1 für absolut akkurate Messergebnisse, Klasse 2 für nur sehr marginale Abweichungen und Klasse 3 beinhaltet Abweichungen von bis zu einem Grad Celsius. Bei Klasse 4 gibt es „Unsicherheiten“ von bis zu zwei Grad Celsius, während Klasse 5 sogar Abweichungen von bis zu fünf Grad aufweisen.

Das Ergebnis ist demnach ernüchternd: 29,2 Prozent der insgesamt 380 britischen Temperaturmessstationen werden demnach mit Klasse 5 angegeben, während ganze 48,7 demnach mit Klasse 4 angeführt werden. Das heißt aber auch, dass beinahe vier Fünftel aller dieser Stationen entsprechend der internationalen Standards entweder als „nahezu unbrauchbar“ oder gar „unbrauchbar“ klassifiziert werden. Gerade einmal 13,7 Prozent (52) dieser Messstationen liefern akkurate Daten.

Entsprechend der WMO-Vorgaben ist ein Standort der Klasse 5 ein Ort, an dem nahe gelegene Hindernisse „eine ungeeignete Umgebung für eine meteorologische Messung schaffen, die repräsentativ für ein großes Gebiet sein soll“. Also beispielsweise Standorte an betonierten Flächen, die künstliche Wärmequellen darstellen und so für Temperaturmesswerte sorgen, die deutlich über den realen Werten liegen. Dennoch werden diese Messwerte dafür benutzt, um neue „Rekordtemperaturen“ zu vermelden und selbst minimalste Temperaturanstiege überzudramatisieren.

Da ist es kein Wunder, dass das Met Office beispielsweise das Jahr 2023 zum zweitheißesten Jahr in der Geschichte der Aufzeichnungen erklären konnte. Und das mit 0,06 Grad Celsius unter dem bisherigen Höchstwert. Eine erstaunlich genaue Angabe im Hundertstel-Grad-Bereich, produziert von Messstationen, die zu mehr als drei Vierteln eigentlich nur korrumpierte Müll-Daten liefern. Und mehr noch stellt sich die Frage, ob sich die Lage in anderen Ländern ähnlich darstellt.

Wie groß ist eigentlich der Anteil von völlig unbrauchbaren Temperaturmessstationen in Deutschland oder Österreich? Report24 hat bereits entsprechende Anfragen dazu an den Deutschen Wetterdienst und die Geosphere Austria gestellt. Sobald wir mehr Informationen haben, werden wir diese selbstverständlich veröffentlichen. Immerhin geht es hierbei um wichtige Infos, die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürfen.

David Leukert: Die Kunst, das Klima, der Papst und der ganze Rest

David Leukert: Die Kunst, das Klima, der Papst und der ganze Rest

David Leukert: Die Kunst, das Klima, der Papst und der ganze RestWas war sonst noch los? Klima-Paniker drangen in die Uffizien ein und entehrten »Die Geburt der Venus« von Sandro Botticelli. Die Aktivisten stehen damit in der reichen Tradition eifernder Kulturtrottel, denen nichts heilig ist, da Harmonie die Unfähigen immer außerordentlich provoziert: „Es liebt die Welt das Strahlende zu schwärzen und das Erhabne in den Staub zu ziehen“ (Schiller).

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Natürlich heilen bei Grippe, Long Covid & Co – die ganzheitliche Sicht

Natürlich heilen bei Grippe, Long Covid & Co – die ganzheitliche Sicht

Natürlich heilen bei Grippe, Long Covid & Co – die ganzheitliche Sicht

Westliche Gesetze und Vorschriften sind meist so angelegt, dass sie die „Schulmedizin“ bevorzugen und alternative Ansätze behindern. Das schränkt jene Verfügbarkeit von Therapien ein, die in einer ganzheitlichen Medizin unverzichtbar ist. Zu den Problemen im Gesundheitssystem, die es hier zu überwinden gilt, gehört auch das Fehlen echter Prävention sowie eine Fixierung auf die Symptombehandlung, statt […]

Der Beitrag Natürlich heilen bei Grippe, Long Covid & Co – die ganzheitliche Sicht erschien zuerst unter tkp.at.

Breitenkreisspezifische Temperaturen bei Strahlungsgleichgewicht

Breitenkreisspezifische Temperaturen bei Strahlungsgleichgewicht

Angeregt von den Kommentaren und zu U.Webers Berichten über die Tagestemperaturen, die von einer direkten Sonneneinstrahlung erzeugt werden, versuchen manche Leser dies anhand von imaginierten Versuchen, anhand der Wirksamkeit des S-B Gesetzes, zu ergründen. Dies ist der einzige Möglichkeit der Wahrheit näher zu kommen. Hier ein Versuch, der einiges davon – allein mittels Strahlungstemperaturen – untersucht.

von Michael Mechtel

Zielsetzung und Motivation

Die Lebensbedingungen auf unserem Planeten Erde lassen sich letztlich auf die Einstrahlung von Energie durch die Sonne zurückführen. Diese Energie unterliegt vielfachen Umwandlungs- und Transportprozessen, an denen neben physikalischen auch chemische und biologische Vorgänge beteiligt sind. Nicht zuletzt die klimatischen Bedingungen, die wir vorfinden, gehen auf solche Prozesse zurück, und ein wichtiger, heutzutage häufig bemühter Parameter zur Charakterisierung des Klimas ist die Temperatur, sei es als regionale Temperatur mit ihren charakteristischen Schwankungen, sei es als zeitlicher und/oder räumlicher Mittelwert.

Zielsetzung dieses Artikels ist es, ein örtliches Temperaturniveau für die Regionen der Erde herauszuarbeiten, wenn allein der primäre Strahlungseinfluss der Sonne berücksichtigt wird und alle sekundären Nachfolgeeffekte (Transport und Umwandlung von Energie) beiseite gelassen werden. Die Anregung hierzu erfolgte durch die Artikel des Autors Uli Weber, der hier sein ‘hemisphärisches Stefan-Boltzmann-Modell‘ mehrfach vorgestellt hat. Die Schlussfolgerungen seines Modells werden aber nicht geteilt!

Beschreibung des Modells

Die genannte Zielsetzung und die Begrenzung des Rechenaufwandes erfordert ein sehr vereinfachtes Modell der Erde, das selbstverständlich nicht mehr die Realität abbildet, aber sehr wohl eine Basis für das Verständnis unserer Realität abgeben kann.

Zunächst erfordert es die Begrenzung des Rechenaufwandes, dass wir einen ideal kugelförmigen, homogenen Erdkörper voraussetzen, der auf einer exakten Kreisbahn in genau 365 Tagen die Sonne umkreist.

Um die genannten Sekundärprozesse von Energieumwandlung und –transport auszuschließen, sind auch einige physikalische Voraussetzungen erforderlich:

– Keine Atmosphäre vorhanden, damit also keine Luftströmungen

– Kein Wasser, damit also keine ozeanischen Strömungen und keine Phasenumwandlungen (Verdunsten, Kondensieren, Gefrieren, Schmelzen)

– Wärmeleitung vernachlässigbar klein

– Andere Energiequellen wie Restwärme aus dem Erdinneren oder die kosmische 3-K-Hintergrundstrahlung werden ebenfalls vernachlässigt.

Schließlich fordern wir noch eine schnelle Rotation dieser Modellerde, so dass sich keine nennenswerten Tag-Nacht-Unterschiede der Temperatur herausbilden können. Das bedeutet, dass jeder Punkt der Erdoberfläche zu jedem Zeitpunkt einzeln für sich im Strahlungsgleichgewicht mit der pro Erdumdrehung zugestrahlten Sonnen-Energie steht.

Weil die Erde um die Sonne umläuft, werden sich die Strahlungsbedingungen von Tag zu Tag ändern („Tag“ meint hier den bekannten Erdentag, also ein 365-stel Jahr). Da aber Wärmeleitung keine Rolle spielen soll, müssen wir keine Speichereffekte berücksichtigen, denn es wird nur eine dünne Oberflächenschicht an diesem Strahlungshaushalt beteiligt sein. Diese dünne Schicht kann sich schnell genug der sich ändernden Strahlungssituation anpassen, so dass das Strahlungsgleichgewicht von Tag zu Tag erhalten bleibt.

Auf dieser Voraussetzung beruhend, lässt sich die lokale Temperatur eines Oberflächenpunktes aus der momentanen Einstrahlung unter Anwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes bestimmen. Es zeigt sich, dass diese Temperatur allein vom Breitenkreis und der Position der Erde auf ihrer Umlaufbahn abhängt. Jeder Breitenkreis weist damit einen eigenen Jahresgang der Temperatur auf.

Weitere Annahmen unseres Modells, angelehnt an unsere Realität:

– Albedo a = 0.3, selbstverständlich homogen auf der ganzen Oberfläche,

– Emissivität im Infraroten  = 0.95 (die Erde also nicht als schwarzer, sondern als dunkelgrauer Körper)

– Die Schrägstellung der Erdachse wird berücksichtigt.

Die breitenkreisspezifischen Temperaturverläufe wurden für diese Modellerde berechnet und sollen im folgenden dargestellt werden. Der Rechengang selber ist für Interessierte im Anhang skizziert.

Ergebnisse

Mit der extraterrestrischen Solarkonstante I0 = 1361 W/m² und der genannten Albedo ergibt sich die maximal absorbierbare Intensität an der Oberfläche zu Imax = 953 W/m², was einer maximal möglichen Gleichgewichtstemperatur von 365 K = 92 oC entspricht (gerundete Werte).

1. Jahresgänge der Temperatur bei 23,45 Grad Achsneigung

Die Schrägstellung der Erdachse gegenüber der Erdbahnebene beträgt 23.45 Grad. Der damit sich ergebende Jahresgang der Temperatur unserer Modellerde auf verschiedenen Breitenkreisen der Nordhalbkugel ist in Abb. 1 dargestellt (für die Südhalbkugel gelten entsprechende Kurven, nur unter Vertauschung von Sommer- und Winterhalbjahr).

Breitenkreisspezifische Temperaturen bei Strahlungsgleichgewicht

Auf der x-Achse ist die Tagesnummer aufgetragen, d.i. die Nummer des konventionellen Erdentages, beginnend mit Frühlingsanfang (21. März). Die Skala reicht bis 380, ein Jahr ist mit Nr. 365 beendet.

Auf der y-Achse ist die Absolut-Temperatur in der Kelvin-Skala aufgetragen, beginnend bei 0 K. Die gestrichelte Linie in den Diagrammen markiert den Nullpunkt der Celsius-Skala (273,15 K).

Bild a) gilt für den Breitenkreis 30 Grad.

Bild b) gilt für den Breitenkreis 50 Grad, das entspricht der Lage der Stadt Mainz. Man erkennt, dass der Unterschied zwischen Sommer- und Winterhalbjahr deutlich ausgeprägter ist als am 30. Breitengrad.

Bild c) gilt für den Breitenkreis 70 Grad. Diese Breite liegt nördlich des Polarkreises, deshalb tritt hier im Sommer Mitternachtssonne und im Winter Polarnacht auf. In der Polarnacht haben wir keine Sonneneinstrahlung, so dass die Temperatur rasch auf den absoluten Nullpunkt sinkt (würden wir die kosmische Hintergrundstrahlung in Betracht ziehen, lägen wir bei 3 K.)

Bild d) gilt für den „Breitenkreis“ 90 Grad, also den Nordpol. Hier haben wir ein halbes Jahr Mitternachtssonne (wechselnder Höhe) und ein halbes Jahr Polarnacht.

Insgesamt ist festzustellen, dass durchwegs, selbst in äquatornahen Gebieten, die Null-Grad-Celsius-Grenze kaum je überschritten wird, allenfalls um wenige Grad in den Sommermonaten. Zum Zweiten fällt in Regionen, die nicht von der Sonne beschienen sind, die Temperatur schnell sehr tief ab. Das macht sich in der zunehmenden Ausbeulung der Kurven nach unten im Winterhalbjahr bemerkbar, je weiter man sich vom Äquator weg in polnahe Regionen bewegt. Extrem wird es dort, wo Polarnächte auftreten.

2. Abhängigkeit des Temperaturganges von der Neigung der Erdachse

Man kann sich die Frage stellen, wie die Neigung der Erdachse sich auf den Verlauf der Temperaturwerte auswirkt. Dies wurde für den bereits in Abb. 1 aufgeführten 50. Breitengrad Nord untersucht, der exemplarisch für Deutschland stehen kann. Ergebnisse siehe Abb. 2.

Jahresgänge_Breitengrad_50

Die x- und y-Achsen sind die gleichen wie in Abb. 1.

Fall a) gilt für den Neigungswinkel 0 Grad. Hier steht die Erdachse senkrecht auf der Erdumlaufbahn. Damit ändert sich im Jahresverlauf nichts, es gibt keine Jahreszeiten (Annahme: die Sonne strahlt gleichmäßig in alle Richtungen).

Fall b) gilt für den Neigungswinkel 30 Grad. Der ist etwas größer, als es der Realität entspricht, die Jahreszeiten sind also etwas stärker ausgeprägt. Die Graphik ist mit der in Abb. 1 b) zu vergleichen, wobei sich zeigt, dass die Maximaltemperatur im Sommer leicht erhöht, die Winterdelle jetzt aber deutlich tiefer ausgeprägt ist.

Fall c) gilt für den Neigungswinkel 60 Grad. Der Polarkreis liegt dann bei 30 Grad, und das bedeutet, dass wir in Deutschland bereits Mitternachtssonne und Polarnacht erleben.

Fall d) gilt für den Neigungswinkel 90 Grad. Zur Sommersonnenwende zeigt die Erdachse also genau in Richtung Sonne, die Sonne steht über dem Nordpol, die höchsten Temperaturen treten auf. Beachte: auf der weiteren Umlaufbahn der Erde bleibt die Erdachse raumfest liegen! Das bedeutet: bei Herbstanfang liegt sie (ebenso wie bei Frühlingsanfang) tangential zur Erdbahn, und die Sonne steht nicht über dem Pol, sondern wandert über den Äquator. Beide Pole liegen auf der Grenze der beschienenen Erdhälfte. Im weiteren Verlauf wandert der Nordpol in die Polarnacht und der Südpol in die Mitternachtssonne. Auch die polnahen Gebiete der Nordhalbkugel erfahren eine Polarnacht.

Insgesamt fällt auf, dass die Stellung der Erdachse Einfluss auf die Höchsttemperatur im Sommer hat. Diese steigt, je größer der Neigungswinkel ist, weil dann die Sonne immer steiler über dem Horizont steht.

Dies kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Minimaltemperatur im Winter immer tiefer fällt und damit die Jahresmitteltemperatur nach unten zieht, je schräger die Erdachse liegt.

Das Temperaturniveau liegt in allen Fällen sehr tief und selbst bei Neigungswinkel 0 Grad unterhalb der Null-Grad-Celsius-Marke. Dies soll zum Anlass genommen werden, Mitteltemperaturen näher zu untersuchen.

3. Extremal- und Mitteltemperaturen

Wir werfen einen Blick auf die mit dem Jahresgang verbundenen Maximal-, Minimal- und Mitteltemperaturen und beginnen wieder mit der Achsneigung 23.45 Grad aus Abb. 1. Ergebnisse siehe Tabelle 1 (gerundete Werte).

 

Extremale und mittlere Breitengrad-Temperaturen [K]
bei Neigung der Erdachse um 23,45 Grad
Breitengrad: 30 50 70 90
Maximum 283 284 286 290
Minimum 231 181 0 0
Jahresmittel 261 239 177 124

Tabelle 1

Die sommerlichen Maximalwerte nehmen mit dem Breitengrad etwas zu (von 10 auf 17 oC). Dies liegt daran, dass die Dauer der Nachtzeit abnimmt.

Die Jahresmittelwerte werden jedoch durch die winterlichen Minima umso mehr in die Tiefe gezogen, je weiter man nach Norden kommt. Sie liegen in der Tabelle zwischen -12 und -149 oC, auf dem 50. Breitengrad bereits bei ungemütlichen -36 oC. Es ist offensichtlich, dass wir hiermit weit entfernt sind von den realen Gegebenheiten, die wir kennen.

Angelehnt an Abb. 2 betrachten wir nun die Temperaturen in Abhängigkeit von der Neigung der Erdachse:

 

Extremale und mittlere Breitengrad-Temperaturen [K]
am 50. Breitengrad
Achsneigung: 0 30 60 90
Maximum 246 293 330 352
Minimum 246 151 0 0
Jahresmittel 246 235 198 194

Tabelle 2

Man erkennt einen Anstieg der sommerlichen Höchsttemperatur mit wachsender Achsneigung, was auf den immer steileren Sonnenstand und die zunehmende Sonnenscheindauer zurückzuführen ist. Der Bereich erstreckt sich von -27 bis +79 oC.

Aber auch hier zieht die zunehmende Nachtperiode die Jahres-Mitteltemperatur nach unten, der Bereich geht von -27 bis auf -79 oC.

Haben wir bisher breitenkreisspezifische Temperaturen und zusätzlich deren zeitliche Mittelung übers Jahr betrachtet, so wollen wir uns nun an eine räumliche Mittelung über die gesamte Oberfläche wagen. Diese lässt sich hier am Modell, im Gegensatz zur realen Erde, rechnerisch exakt durchführen. Exemplarisch zeigen wir den Jahresverlauf der globalen Mitteltemperatur am 50. Breitengrad für verschiedene Achsneigungen:

JG_Globaltemperatur_bei_Achsneigung

Abb.3: Halbjahresverlauf der globalen Mitteltemperatur am 50. Breitengrad

Bei Abb. 3 ist zu beachten, dass sie nur den Verlauf über ein halbes Jahr zeigt! Das nächste Halbjahr verläuft aus Symmetriegründen exakt genauso, wobei nur die Rolle von Nord- und Südhalbkugel vertauscht sind. Die x-Achse zeigt wieder die Tagesnummer, beginnend bei 0 (Frühlingsanfang) bis zur Tagesnummer 200, wobei das Halbjahr bei Nummer 182,5 (Herbstanfang) abgeschlossen ist.

Zunächst ist bemerkenswert, daß die Globaltemperatur überhaupt einen Jahresverlauf zeigt. Dieser ist besonders ausgeprägt bei 90 Grad Achsneigung und soll nun diskutiert werden. An den Äquinoktien (Frühlings- und Herbstanfang) ist die Globaltemperatur am höchsten und unabhängig von der Achsneigung. Die Sonne hat dann ihren Höchstand zur Mittagszeit senkrecht über dem Äquator, und kein Teil der Erde bleibt im Laufe einer Umdrehung unbesonnt, mit Ausnahme der beiden Pole, die aber nur punktförmig sind.

Das andere Extrem sind die Sommer- und die Wintersonnenwende: hier liegt ein Teil der Erde in der Polarnacht, am ausgeprägtesten bei 90 Grad Achsneigung, dann nämlich eine volle Erdhälfte. Da sich in der Polarnacht die Temperatur auf dem absoluten Nullpunkt einstellt, wird der globale Mittelwert stark nach unten gezogen, wie wir das auch schon in den Abschnitten 1 und 2 festgestellt haben.

Die Extremal- und Mittelwerte zu Abb. 3 sind in Tabelle 3 zusammengestellt. Wir erkennen wieder das Fehlen von Jahreszeiten bei Senkrechtstellung der Erdachse (0 Grad Neigung). Das globale Jahresmittel liegt hier – oh Wunder – bei den altbekannten (fast) 255 K. Dass es etwas mehr als 255 K sind, liegt daran, dass wir die Erde nicht als schwarzen, sondern als dunkelgrauen Körper behandeln (s.o.).

Sobald sich die Erdachse neigt, verschlimmert sich die Situation sogar noch: bei 23,45 Grad Neigung haben wir nur noch 250 K oder -23 oC Mitteltemperatur, und das senkt sich bei 90 Grad Achsneigung bis auf -70 oC ab.

Globale Mitteltemperatur [K]
in Abhängigkeit von der Achsneigung
Achsneigung: 0 Grad 23,45 Grad 60 Grad 90 Grad
Maximum 257 257 257 257
Minimum 257 244 192 145
Jahresmittel 257 250 221 203

Tabelle 3

Eine andere Erkenntnis lässt sich ebenfalls aus Tabelle 3 ziehen: in all den dort aufgeführten Fällen erhält die Erde als Ganze über eine Umdrehung hinweg zweifellos die gleiche Energie von der Sonne geliefert, nämlich genau den Energiebetrag, den sie während der Umdrehungszeit auf die Tagseite einstrahlt. Trotzdem unterscheiden sich die Globaltemperaturen! Berechnet man die Mitteltemperatur einfach aus der mittleren globalen Einstrahlung, wie es oft getan wird, kommt man in all diesen Fällen auf den gleichen Wert von 257 K.

Dass der aus der Globaleinstrahlung berechnete Wert i.d.R. nicht zutreffend ist – außer im Spezialfall senkrecht stehender Erdachse – liegt an der T-hoch-4-Abhängigkeit des Stefan-Boltzmann-Gesetzes. Dieser nichtlineare Zusammenhang hat zur Folge, dass es einen Unterschied macht, ob man wie hier Einzeltemperaturen berechnet und direkt über diese mittelt, oder ob man über die Einstrahlung mittelt und daraus eine Temperatur berechnet.

Der Fehler, den man mit letzterem Vorgehen macht, lässt sich anhand der Tabelle 3 quantifizieren: bei unserer Achsneigung von 23,45 Grad beträgt er +7 K oder, relativ ausgedrückt: 7/273 = 2,5 %.

Bei 90 Grad Achsneigung beträgt der Fehler (257 – 203) K = 54 K oder 54/273 = 19,9 %. Er ist deswegen größer, weil auch die Temperaturspanne, über die gemittelt wird, größer ist (vgl. Abb 1 b mit Abb. 3 c).

Zusammenfassung und Diskussion

Wir haben die Temperaturen untersucht, die sich auf der Erdoberfläche einstellen, wenn wir alle sekundären Einflußfaktoren ausschalten und uns allein auf die Sonne als primäre Energiequelle und das Strahlungsgleichgewicht der Erde mit ihr bzw. dem Weltall konzentrieren.

Zusammenfassend fällt dabei ins Auge, dass die Oberflächentemperaturen, die uns die Sonne unter diesen Umständen spendieren kann, weit unter dem Temperaturniveau liegen, welches wir real auf unserer Erde vorfinden! In Deutschland würden selbst im Hochsommer maximal nur rund 10 oC erreicht. Das liegt daran, dass wir in unserem Modell eine ungehinderte Abstrahlung ins Weltall haben und keinerlei Puffer- und Ausgleichseffekte für die Wärme.

Daraus wird ersichtlich, welch große Rolle all die Sekundäreffekte spielen, die wir im Modell ausgeschlossen haben: an vorderer Stelle zweifellos die riesige Wärmespeicherung in den Ozeanen und die Ausgleichsprozesse durch Wärmetransport in den Meeres- und Luftströmungen. Und nicht zuletzt müssen wir der Atmosphäre eine erhebliche Schutzfunktion gegenüber der Auskühlung zugestehen. Die kann nur in einer Behinderung der Abstrahlung bestehen, die landläufig unter dem Stichwort Treibhauseffekt bekannt ist.

Oft wird dagegen eingewandt, dass der Erdboden direkt von der Sonne erwärmt wird und die kühle Atmosphäre nicht den warmen Erdboden noch weiter erwärmen könnte. Doch, sie kann! Indem sie nämlich als Hindernis für die Abstrahlung fungiert. Das lässt sich vergleichen mit dem Anziehen einer Wollmütze im Winter. Kann die kühle Wollmütze die warme Kopfhaut erwärmen? Ja, sie kann es indirekt. Die eigentliche Heizquelle für die Kopfhaut ist natürlich der warme Blutkreislauf. Aber die Wollmütze stellt ein Hindernis für die Wärmeabgabe nach draußen dar, und das beschert der Kopfhaut eine höhere Temperatur und dem Träger ein wohliges Gefühl. Anderes Beispiel: Jeder Bauphysiker weiß, dass die Außendämmung einer Hauswand bei gegebener Heizleistung im Inneren die Wandtemperatur anhebt.

Auf die einzelnen Mechanismen des Treibhauseffektes und die beteiligten atmosphärischen Komponenten einzugehen, lag nicht in der Zielsetzung dieser Arbeit. Insbesondere die Rolle des CO2 wird nicht behandelt. Als gute Quelle hierfür lässt sich der Vortrag von Prof. Ganteför heranziehen, der kürzlich von EIKE präsentiert wurde: https://eike-klima-energie.eu/2024/02/24/treibhauseffekt-und-waermestau-auf-der-erde/

Bei der Untersuchung hat sich gezeigt, dass die Neigung der Erdachse ebenfalls die Oberflächen-Temperaturen beeinflusst, und zwar sowohl den Jahresverlauf als auch den Mittelwert.

Nachbemerkung

Schließlich noch eine allgemeine Bemerkung zur Temperaturmittelung: es wurde hoffentlich klar, dass dieses Verfahren seine Berechtigung hat. In Deutschland leben wir auf mittleren Breiten in einer gemäßigten Klimazone. Wir haben ein allgemeines Temperaturniveau von geschätzt etwa 10 oC, um das sich die tatsächlichen Temperaturen übers Jahr gruppieren. Man bemerke, dass insoweit noch nicht von Mittelung die Rede ist (auch wenn Meteorologen einen auf Messreihen beruhenden Mittelwert nennen, der nicht weit von diesen 10 oC entfernt ist). Vergleicht man nun dieses Temperaturniveau mit dem breitengradtypischen Mittelwert von 239 K oder -34 oC aus unserem Modell (Tabelle 1), so sollte auch dem hartgesottensten Mittelungsskeptiker einleuchten, dass diesem Parameter eine Aussagekraft zukommt. Im vorliegenden Fall die, dass das Modell nicht die Realität beschreibt.

Im Prinzip ist der Parameter auch zur Beurteilung von IPCC-Modellen brauchbar, wenn sich eine Möglichkeit findet, deren Ergebnisse mit der Empirie abzugleichen.

Anhang: Berechnungsmethode

Grundlage für die Berechnung der Temperatur im Strahlungsgleichgewicht ist die an der Oberfläche absorbierte Energie-Flussdichte , auch Intensität genannt und meist in W/m² angegeben. Deren Wert für senkrechte Einstrahlung haben wir mit max = 953 W/m² angesetzt. Bei Schrägeinstrahlung unter dem Winkel h erhält man

 = max * sin(h). h ist eine Koordinate im Horizontsystem und wird auch als Elevation der Sonne bezeichnet.

Zur Erklärung astronomischer Koordinaten sei auf die Fachliteratur verwiesen, s. z.B. die Quellenangaben.

Die Bestimmung von h im Jahres- und Tagesverlauf gelingt durch Rückgriff auf das ruhend-äquatoriale Koordinatensystem (, t). Dafür gibt es die grundlegende Gleichung [1], [2]

sin(h) = sin() * sin() + cos() * cos() * cos(t). ()

 ist der betrachtete Breitengrad, die ruhend-äquatorialen Koordinaten sind  und t, also Deklination und Stundenwinkel der Sonne. Alle Winkel sind im Bogenmaß zu verstehen.

sin wiederum hängt von der Position der Erde auf ihrer Umlaufbahn (hier: Kreisbahn) ab. Numeriert man die Tage ab Frühlingsanfang mit der Tagesnummer TNR, dann ist der zugehörige Ekliptikwinkel der Erde auf ihrer Kreisbahn, von der Sonne aus betrachtet,  = TNR/365 * 2. Damit und mit dem Neigungswinkel  der Erdachse gegen die Erdbahnebene (Schiefe der Ekliptik) erhält man sin() = sin() *sin() [3].

Um die mittlere Intensität  auf Breitengrad  am Tag TNR zu bestimmen, muss man (h) unter Einsetzen von Gleichung () über eine Erdumdrehung integrieren und das Ergebnis auf die zu  gehörige Ringfläche verteilen. Für die Integrationsgrenzen wird der Stundenwinkel t0 der Sonne bei Sonnenaufgang benötigt.

Bei der Bestimmung von t0 ist eine Fallunterscheidung erforderlich: man erhält t0 durch Nullsetzen von Gleichung () für Breitengrade unterhalb der Polarregion, wo weder Mitternachtssonne noch Polarnacht herrschen. Der Grenzbreitengrad, der die Polarregion vom Rest abtrennt, hängt natürlich vom Datum ab und bestimmt sich zu grenz = /2 – ||. Oberhalb grenz ist t0 =  zu setzen.

Die zu  gehörige Gleichgewichtstemperatur berechnet man schließlich nach Stefan-Boltzmann zu

T = ( / ( * ))^0.25. Für einen schwarzen Körper wäre die Emissivität  = 1, wir haben uns aber für den Wert 0,95 entschieden.  = 5,67E-8 W / (m² * K4) ist die Stefan-Boltzmann-Konstante.

Für die Jahresgänge der Abb. 1 und 2 wurden nach diesem Schema die täglichen Temperaturen über ein Jahr berechnet. Hierfür wurde die Mathematik-Software Mathcad 2000 Professional verwendet.

Die Globaltemperatur-Kurven der Abb. 3 wurden mit Hilfe von Microsoft EXCEL gewonnen, indem für eine Anzahl von Stütztagen die Gleichgewichts-Temperatur aller Breitenkreise mit Schrittweite 1 Breitengrad berechnet und daraus der Mittelwert gebildet wurde. Die dargestellten Kurven sind zwischen den Stütztagen interpoliert. Die globalen Mittelwerte aus Tabelle 3 wurden näherungsweise ebenfalls mittels Stütztagen abgeschätzt.

Quellen

[1] Keller, H.-U.: Astrowissen, Stuttgart 1994

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_Koordinatensysteme

[3] E. Boeker, R. v. Grondelle: Physik und Umwelt, Braunschweig 1997

 

US-VIZE-PRÄSIDENT BILL GATES? – WikiLeaks enthüllt Hillary Clintons Plan (2016)!

Offenbar waren Bill und Melinda Gates als Vizepräsidentschaftskandidaten von Hillary Clinton im US-Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2016 Gespräch. Das jedenfalls geht aus einer E-Mail vom 17. März 2016 des Wahlkampfleiters John Podesta hervor, die später von Julian Assanges WikiLeaks veröffentlicht wurde. Die E-Mail, die von Bloomberg News entdeckt wurde, sortiert potenzielle Kandidaten in demografische „Gruppen“ ein, […]
US-Transgender-Oberst: Verwendung von „richtigen“ Pronomen hilft, Kriege zu gewinnen

US-Transgender-Oberst: Verwendung von „richtigen“ Pronomen hilft, Kriege zu gewinnen

US-Transgender-Oberst: Verwendung von „richtigen“ Pronomen hilft, Kriege zu gewinnen

Die US-Streitkräfte haben offensichtlich eine neue Strategie entwickelt, um endlich ihre Kriege zu gewinnen. Die „richtigen“ Pronomen in E-Mails sind das neue Geheimrezept für die US-Truppen, die so „Regenbogen-tauglicher“ werden sollen. Damit werden sie künftig Russland, China, Nordkorea und den Iran schlagen ...

Seit Jahrzehnten kämpft das US-Militär mit der Tatsache, dass es zwar Kriege anfangen, nicht jedoch gewinnen kann. Dazu gehören nicht nur der Waffenstillstand in Korea und die Schmach von Vietnam, sondern auch die „Endloskriege“ im Nahen Osten. Der überhastete Abzug aus Afghanistan samt Rückkehr der Taliban und der Regime Change im Irak mit einer nun eher Iran-freundlichen schiitischen Regierung sprechen Bände. Die Taktik des Stellvertreterkrieges in der Ukraine geht auch nicht wirklich auf. Deshalb müssen nun wohl neue Strategien entwickelt werden.

Der Oberst der US-Weltraumstreitkräfte Bree Fram, ein Transgender, hat schon eine Lösung für die Verbesserung der Kampfkraft der US-Truppen gefunden: Die Verwendung von „richtigen“ Pronomen in E-Mails. „Ich höre allzu oft, wie Führungskräfte darüber sprechen, allen Würde und Respekt zu geben, als wäre es ein erstrebenswertes Ziel, das reicht nicht aus“, sagte Fram.

„Würde und Respekt sind das absolute Minimum, sie sind die Grundlage dessen, wo wir sein können, wir müssen unsere Ziele höher setzen und uns auf absichtliche Inklusivität konzentrieren, denn es gibt immer noch viel zu viele Menschen da draußen, nicht nur LGBTQ-Personen, die sich marginalisiert, ausgeschlossen oder diskriminiert fühlen“, fügte er hinzu.

„Also, für alle da draußen, bitte ich euch, eure Symbole des Stolzes zu zeigen, eure Pronomen in euren E-Mails zu teilen, besonders wenn ihr jemand seid, der denkt, dass ihr das nicht müsst, schwierige Gespräche über rassische und geschlechtsspezifische Barrieren anzustoßen und ein wenig eure Verletzlichkeit zu teilen, um andere mit einzubeziehen.“ Und weiter: „Ihr alle habt die Macht, absichtlich inklusive Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die vielfältigen Perspektiven, von denen wir wissen, dass sie uns stärker machen, wenn wir sie hören, in die Ausarbeitung von gewinnenden Kriegsführungsstrategien einbezogen werden.“

Nun, ob eine Regenbogentruppe und die Verwendung von „richtigen“ Pronomen in E-Mails eine tatsächliche Lösung für die schwächelnden US-Streitkräfte darstellen, darf bezweifelt werden. Denn so bekommt man kaum ausreichend neue Rekruten zusammen. Doch daran mangelt es derzeit. Vor allem junge weiße Männer zeigen kaum mehr ein Interesse an einem Dienst an der Waffe – und das wird sich durch solche Maßnahmen wohl kaum ändern.

Kontrafunk-Sonntagsrunde: Die große Bundeswehr-Blamage

Kontrafunk-Sonntagsrunde: Die große Bundeswehr-Blamage

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Prof. Stefan Homburg, ehemaliger Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Universität Hannover; Markus Vahlefeld, Schriftsteller, Essayist und Kontrafunk-Redakteur; sowie Gudula Walterskirchen, Historikerin und Publizistin und ehemalige Herausgeberin der Niederösterreichischen Nachrichten, diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über lustige Marschflugkörper im deutschen Kinderfernsehen, über abgehörte deutsche Militärbefehlshaber, die russische Einrichtungen bombardieren wollen, über einen gesprächigen Soziologen, der […]

Der Westen ist international isoliert, aber im Spiegel klingt das anders

Am 21. Februar habe ich bereits darüber berichtet, dass es bei den anstehenden G20-Treffen so große Differenzen zwischen dem kollektiven Westen und dem globalen Süden gibt, dass es unwahrscheinlich war, dass nach den Treffen die üblichen gemeinsamen Abschlusserklärungen verabschiedet werden können. Das ist dann beim Treffen der G20-Außenminister auch so gekommen und hat sich nun […]
Rüdiger Lucassen (AfD): „Fahrlässiges Gerede deutscher Offiziere gefährdet Deutschlands Sicherheit!“

Rüdiger Lucassen (AfD): „Fahrlässiges Gerede deutscher Offiziere gefährdet Deutschlands Sicherheit!“

Rüdiger Lucassen (AfD): „Fahrlässiges Gerede deutscher Offiziere gefährdet Deutschlands Sicherheit!“

Das von russischen Spezialisten abgehörte Telefonat hoher deutscher Luftwaffengeneräle über einen möglichen Einsatz weitreichender „Taurus“-Marschflugkörper in der Ukraine bedeutet aus Sicht der AfD einen „immensen Schaden für die Sicherheit Deutschlands“. Das Gespräch zeuge von „erschreckender Distanzlosigkeit zur möglichen Gefahr einer weiteren Eskalation“, erklärte der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rüdiger Lucassen.

Der AfD-Verteidigungsexperte verwies darauf, dass russische Stellen den aufgezeichneten Inhalt bereits „als Weg Deutschlands in den Krieg“ bewerten würden. Zudem werde deutlich, dass Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in der „Taurus“-Frage eine andere Politik als Kanzler Scholz betreibe.

Lucassen betonte: „Die Fahrlässigkeit und die Führungslosigkeit der Ampel-Regierung bewegt Deutschland in Richtung Kriegspartei. Die AfD-Bundestagsfraktion hat eine zeitnahe Unterrichtung durch das Verteidigungsministerium beantragt. Die Beantragung einer Sondersitzung des Verteidigungsausschusses behalten wir uns vor.“

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