Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Endspiel – Der Staat Palästina wird kommen

(Red.) Peter Vonnahme ist Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof im Ruhestand. Seine Analysen und Kommentare zum Weltgeschehen fallen auf durch Sachlichkeit und Ausgewogenheit. Globalbridge.ch ist dankbar, auch diese seine Überlegungen zum aktuellen Krieg in Palästina publizieren zu dürfen. (cm)

Bilanz des Grauens.

Gaza liegt in Schutt und Asche. Bisher gibt es mehr als 25.000 Tote, etwa 70 Prozent davon sind Frauen und Kinder. In den ersten drei Monaten des Krieges in Gaza gab es mehr als doppelt so viele zivile Kriegsopfer wie in zwei Jahren Ukrainekrieg. Nahezu 70 Prozent der Gebäude im Gaza-Streifen sind zerstört oder unbewohnbar. Die Bevölkerung wurde vom israelischen Militär in den Süden des Landstrichs vertrieben, dort ging das Bombardement weiter. 

Die Menschen irren umher – heimatlos, entkräftet und verzweifelt – in ständiger Angst vor einem weiteren Militärschlag Israels. Flucht aus dem „Freiluftgefängnis Gaza“ ist fast unmöglich, weil Israel die Grenzen überwacht. 

Im Innern herrscht Mangel an allem, an Trinkwasser, Nahrung, ärztlicher Versorgung, Strom, Treibstoff. Die UNO hat gewarnt, mehr als eine Million Menschen seien vom Hungertod bedroht. 

Gaza ist die Hölle auf Erden, ein Ende ist nicht absehbar. Alle Appelle, die Zivilbevölkerung zu schonen, verhallen im Nichts. Netanjahu betont stereotyp, der Krieg müsse zu Ende geführt werden, bis die Hamas völlig vernichtet sei. 

Israel führt schon längst keinen Verteidigungskrieg mehr gegen die Hamas, es ist inzwischen ein Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Israel begründet seine Bombardements damit, dass die Hamas ihre Waffenlager unter Schulen und Kliniken versteckt habe. Aber auch das rechtfertigt nicht die Grausamkeit der Militärschläge gegen zivile Einrichtungen. Überspitzt ausgedrückt: Hätte die Hamas die Bomber, Raketen und Panzer der Militärmacht Israel, wäre sie nicht auf solche Verstecke angewiesen.

Das Wagenknecht-Gesülze – Ein Parteiprogramm aus der Reklame-Agentur

Uli Gellermann

Das „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ ist schon im Namen als höchst gefühlig zu erkennen. Denn was „Vernunft“ oder „Gerechtigkeit“ sein mag, erschließt sich aus dem vorliegenden Parteiprogramm kaum. Die Zielgruppe, haben die von der Agentur, die das Programm beim Lunch in der Lounge formuliert hat, gesagt: die Zielgruppe braucht es süffig. Die Oma vom Creative-Director hat eine große Rolle bei der Programmfindung gespielt, denn die hat damals immer gesagt, dass früher alles besser war, also sagt die Wagenknecht-Partei das heute auch: „Das Aufstiegsversprechen der sozialen Marktwirtschaft gilt nicht mehr“, so steht es im Programm. Als ob es „früher“ den endlosen Aufstieg gegeben hätte, vom Pförtner zum Vorstandssprecher oder von der Sekretärin zum Sekretär.

6,2 Millionen Analphabeten

Lustig ist auch dieser Satz: „Sie (die Bürger)

Wissenschaftler von Moderna warnen vor mRNA-Impfstoffen mit Toxizitätsrisiken

Die Technologie, die im COVID-19-Impfstoff von Moderna zum Einsatz kommt, birgt Toxizitätsrisiken, wie Wissenschaftler des Unternehmens in einer neuen Veröffentlichung betonen.

„Eine der größten Herausforderungen besteht darin, das Risiko potenzieller Toxizitäten, die mit der mRNA-Technologie verbunden sind, wirksam zu verringern“, schreiben die Wissenschaftler in dem Artikel, der am 23. Januar in Nature Reviews Drug Discovery veröffentlicht wurde.

Die COVID-19-Impfstoffe von Moderna und Pfizer nutzen die Technologie der modifizierten Boten-Ribonukleinsäure (mRNA). Die mRNA wird mithilfe von Lipid-Nanopartikeln (LNP) verabreicht.

Zu den Toxizitätsrisiken gehören „die strukturellen Komponenten der Lipid-Nanopartikel, die Herstellungsmethoden, der Verabreichungsweg und die Proteine, die aus den komplexierten mRNAs hergestellt werden“, so die Autoren der Studie.

Zu den Autoren des Artikels gehören Eric Jacquinet und Dimitrios Bitounis, Mitarbeiter von Moderna, sowie Maximillian Rogers, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels bei Moderna arbeitete.

Moderna hat auf die Bitte um Stellungnahme nicht reagiert.

Die mRNA-Impfstoffe haben mehrere bekannte Nebenwirkungen, darunter Herzmuskelentzündungen und schwere allergische Schocks. Diese können durch Überempfindlichkeitsreaktionen hervorgerufen werden, die durch „jede LNP-mRNA-Komponente“ ausgelöst werden können, am wahrscheinlichsten jedoch durch PEG-gelabelte Lipid-Nanopartikel, die „die potenziell reaktivste Komponente“ sind, so die Wissenschaftler.

Polyethylenglykol (PEG), ein Bestandteil der Impfstoffe COVID-19 von Pfizer und Moderna, ist dafür bekannt, dass es allergische Reaktionen auslösen kann. Unabhängige Wissenschaftler sind sich über den Mechanismus nicht einig, während Pfizer behauptet, dass PEG die Ursache des Problems sei.

Die neue Studie stützt sich auf frühere Veröffentlichungen und andere Daten. Die Autoren haben keine neuen Experimente durchgeführt.

In einigen der zitierten Arbeiten wurden die mRNA und das Spike-Protein, die durch die Moderna-Spritze freigesetzt werden, noch Wochen oder Monate nach der Impfung in verschiedenen Teilen des menschlichen Körpers gefunden, obwohl die Gesundheitsbehörden bei der Einführung der Impfstoffe behaupteten, dass diese Substanzen den Körper innerhalb weniger Tage verlassen würden.

Die Wissenschaftler erklärten, dass der COVID-19-Impfstoff von Moderna „sicher und wirksam“ sei und begrüßten die Entwicklung eines aktualisierten Impfstoffs als „Beweis für die schnelle Entwicklung von Veränderungen mit der mRNA-Technologie in der Klinik“. Aufgrund der „flüchtigen Natur der mRNA“ könne jedoch „eine wiederholte Verabreichung erforderlich sein“, so die Wissenschaftler.

Später fügten die Wissenschaftler hinzu, dass die Verringerung des Risikos von Toxizität bei mRNA-basierten Impfstoffen und Medikamenten notwendig, aber „kompliziert“ sei. Dies kann durch einen mehrgleisigen Ansatz erreicht werden, der fortschrittliche Labortests und die Anpassung präklinischer Tierversuche umfasst, um die Unterschiede in der Physiologie von Mensch und Tier besser zu berücksichtigen“.

Moderna und andere Unternehmen testen derzeit eine Reihe neuer mRNA-Produkte, darunter Grippeimpfstoffe und Krebstherapien.

„Dank der mRNA-Plattform, die wir aufgebaut haben, verfügen wir über eine spannende Pipeline mit bis zu 15 Markteinführungen in den nächsten fünf Jahren“, erklärte Stéphane Bancel, CEO von Moderna, den Investoren auf der jüngsten Bilanzpressekonferenz des Unternehmens.

Der korrespondierende Autor der Studie, Mansoor Amiji von den Fachbereichen Pharmazeutische Wissenschaften und Chemieingenieurwesen der Northeastern University, hat Bitounis um eine Stellungnahme gebeten, die dieser jedoch nicht beantwortet hat.

Dr. Malone antwortet:

Dr. Robert Malone, der an der Erfindung der mRNA-Technologie beteiligt war, sagte, das Papier verharmlose die Bandbreite der Risiken, die mit mRNA-basierten Impfstoffen verbunden seien, und es handele sich möglicherweise um einen begrenzten Hangout oder eine Propagandatechnik.

Diese Technik ist eine Form der Irreführung, bei der bestimmte Informationen angeboten werden, um die Entdeckung anderer Informationen zu verschleiern oder zu verhindern.

„Meine großzügigste Interpretation der allgemeinen Absicht des Artikels ist, dass dieser Artikel Informationen über die Risiken und Toxizitäten dieser Plattformtechnologie zusammenfasst und wiedergibt, die Moderna in einer Weise veröffentlicht sehen möchte, die das Unternehmen, seine Aktivitäten und die zugrunde liegende Plattformtechnologie im bestmöglichen Licht erscheinen lässt“, schrieb Dr. Malone, der nicht an der Arbeit beteiligt war, in seiner Rezension.

Eine weniger großzügige Interpretation der Absicht ist, dass der Artikel eine subtile Form der Propagandastrategie darstellt, die allgemein als „Limited Hangout“ bekannt ist.

Stasi-Methoden gegen Andersdenkende – Weidel: „Ein Staat im Endstadium greift zu solchen Mitteln“

Stasi-Methoden gegen Andersdenkende – Weidel: „Ein Staat im Endstadium greift zu solchen Mitteln“

Stasi-Methoden gegen Andersdenkende – Weidel: „Ein Staat im Endstadium greift zu solchen Mitteln“

„Diese Regierung hasst Deutschland“: Nachdem Alice Weidel diese Feststellung in einer Rede im Bundestag geäußert hatte, rauschte es im systemtreuen Blätterwald. Von der allgemeinen Empörung der bloßgestellten Ampelparteien lässt die AfD-Vorsitzende sich nicht beirren, denn im Interview mit AUF1 bekräftigte sie nun ihren Standpunkt. Thematisiert wurden im Gespräch zudem die totalitären Mittel, mit denen in Deutschland gegen die Opposition und Andersdenkende gekämpft wird.

Nachfolgend lesen Sie die Presseaussendung von AUF1:

Alice Weidel: „Diese Regierung muss Deutschland hassen!“

AUF1-Interview über das Treffen von Potsdam, Todesdrohungen und Corona als Blaupause für totalitäre Staatsmethoden

https://auf1.tv/das-grosse-interview/weidel-deshalb-verachte-ich-diesen-schmierigen-spitzelstaat

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel bezieht klar Stellung zu dem durch die Systemmedien hochstilisierten Skandal um das angebliche Geheimtreffen von Potsdam. Im exklusiven AUF1-Interview mit Martin Müller-Mertens kritisiert sie die „widerlichen Stasi-Methoden, mit denen in Deutschland gegen Andersdenkende vorgegangen und die Opposition bekämpft wird“.

Ziel: Die totale Beschädigung der AfD

Über das angebliche „Geheimtreffen“ von Potsdam sei ein Lügenkonstrukt aufgebaut worden. Die Staatmedien hätten es ungeprüft übernommen. „Das Ziel: Die Beschädigung der AfD sollte perfekt sein!“ Das Soros-nahe Faktencheck-Kollektiv „Correctiv“ könnte eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes sein, vermutet die AfD-Vorsitzende. Es gebe genügend Anzeichen dafür, wie etwa den Informationsaustausch in Echtzeit. Die Denunziationskampagnen würden mittlerweile jede Grenze überschreiten. „Wenn jetzt auf Deutschlands Straßen offen zum Mord an AfDler aufgerufen werden darf, dann sind wir von Anschlägen aus politischen Motiven nicht mehr weit entfernt“, zeigt sich Weidel besorgt.

Corona war ein Test

„Corona war ein Test, wie der Staat gehen kann.“ Bürgerrechte wurden ausgehebelt, Ausgangssperren verhängt, Demos verboten, Teilnehmer niedergeprügelt und mit Wasserwerfern bekämpft. In Deutschland sei ein „schmieriger Spitzelstaat“ entstanden, der die Opposition überwache, während „zeitgleich die Funktionäre des Systems im Gleichschritt durch die Straßen marschieren und den Tod von Oppositionellen fordern.“

Regierung muss Deutschland hassen

Für Alice Weidel ist klar: „Diese Regierung muss Deutschland hassen!“ Nur so lasse sich die zerstörerische Politik gegen das eigene Volk und die Wirtschaft erklären. Die Mehrheit der Bevölkerung sei mit der Arbeit der Ampel-Regierung nicht zufrieden. Dennoch sei die Regierung überzeugt, fest im Sessel zu sitzen, sonst würde sie anders agieren.

Nur mehr „totalitär oder freiheitlich“

Ein Staat im Endstadium greife zu solchen Mitteln, sagt die Politikerin. „Andersdenkende und die Opposition werden mit totalitären Mitteln bekämpft. Das hat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt.“ Mittlerweile gebe es in der Gesellschaft kein „links oder rechts“ mehr, sondern nur mehr „totalitär oder freiheitlich“.

Wegen Moskau-Besuch: EU-Parlamentarier will „Einreiseverbot“ für Tucker Carlson

Wegen Moskau-Besuch: EU-Parlamentarier will „Einreiseverbot“ für Tucker Carlson

Wegen Moskau-Besuch: EU-Parlamentarier will „Einreiseverbot“ für Tucker Carlson

Der belgische EU-Abgeordnete Guy Verhofstadt hat auf dem Kurznachrichtendienst „X“ eine Einreisesperre für den amerikanischen Journalisten Tucker Carlson in die Europäische Union gefordert. Der Vorstoß des früheren Premierministers geht auf Berichte zurück, denen zufolge sich der konservative US-Medienmacher derzeit für ein Interview mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Moskau aufhalten soll. In den sozialen Netzwerken kursieren Fotos, die Carlson beim Besuch des Theaters Bolschoi sowie in einem Restaurant zeigen sollen. Der 54jährige wäre der erste westliche Journalist, der den Staatschef seit Beginn des Kriegs in der Ukraine 2022 interviewt.

Der russischen Tageszeitung „Iswestija“ gegenüber soll Carlson die Frage, ob er wirklich für ein Gespräch mit Putin in der Stadt sei, mit „Wir werden sehen“ beantwortet haben. Auch der Kreml wollte sich nicht weiter äußern.

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Wie die Treibhaushypothese sich etablieren konnte! Teil II

Wie die Treibhaushypothese sich etablieren konnte! Teil II

Wie die Treibhaushypothese sich etablieren konnte! Teil II

von Gerhard Grasruck

Es ist kein Zufall, dass sich auf Basis der Treibhaus-Klimahypothese – also der Theorie, dass Treibhausgase, insbesondere Kohlendioxid, gewissermaßen der Einstellregler für das Klima sind – das mit großem Abstand bedeutendste ökoalarmistische Narrativ etablieren konnte: Zum einen lässt sich hier durch die Möglichkeit der Umdeutung ganz natürlicher Wettererscheinungen als bedrohliche Folgen eines vermeintlichen menschlich verursachten Klimawandels eine augenscheinliche Widerlegung zumindest erschweren. Das ist in anderen Fällen schwieriger; beim Waldsterben zum Beispiel war es für jeden der Augen im Kopf hatte offensichtlich, dass der Wald lustig vor sich hingrünte und gar nicht daran dachte abzusterben, so dass schließlich nichts anderes übrigblieb als die ganze Sache möglichst geräuschlos wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen.

Insbesondere jedoch ist aufgrund der zentralen Rolle, welche fossile Energieträger in unserer Industriegesellschaft einnehmen, der Umfang der Zwangsmaßnahmen für welche die Treibhaus-Klimahypothese als Vorwand dienen kann, fast unbegrenzt. Diese politisch-ideologischen Nützlichkeit ist der Grund, weshalb die Treibhaus-Klimahypothese trotz der erdrückenden Last der gegen sie sprechenden Fakten[1] weiterhin propagiert wird.

Unter diesen Umständen drängt sich die Frage auf: wie war es angesichts ihrer massiven Probleme eigentlich möglich, dass die Treibhaus-Klimahypothese überhaupt jemals ernsthaft in Betracht gezogen werden konnte? Hier ist zu bedenken, dass gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als nach dem ersten Versuch einer quantitativen Ausarbeitung der Hypothese durch den schwedischen Chemiker Svante Arrhenius diese in das Rampenlicht der wissenschaftlichen Öffentlichkeit rückte[2], das Wissen über das Klima und seine Geschichte noch sehr lückenhaft war. Insbesondere war praktisch nichts über historische Konzentrationen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid bekannt; unter diesen Umständen konnte sie als zumindest nicht offensichtlich unplausibel durchgehen.

An dieser Situation änderte sich lange Zeit nicht viel, was tragisch ist. Denn wenn die Informationen, die wir heute haben – insbesondere die Tatsache, dass sich keine kausale Veränderung der Temperatur als Reaktion auf Änderungen in der Kohlendioxidkonzentration beobachten lässt – zur Verfügung gestanden hätten, wäre eine Etablierung der Treibhaus-Klimahypothese kaum möglich gewesen. Leider waren jedoch umfassendere und einigermaßen zuverlässige Rekonstruktionen von historischen Kohlendioxidkonzentrationen erst zu einem Zeitpunkt verfügbar, als die Anhänger der Treibhaus-Klimahypothese bereits fest im Sattel saßen und in der Lage waren durch rasch zusammengezimmerte Ad Hoc-Theorien, dem Herausschreiben von nicht ins Bild passenden klimatischer Perioden aus dem historischen Klimaverlauf oder schlichtem Totschweigen der Widersprüche in der Lage, die Bedrohung durch die historischen Daten zu entschärfen.

Zunächst allerdings verlor die Treibhaus-Klimahypothese, nach einer kurzen Phase der Aufmerksamkeit Anfang des 20. Jahrhunderts, schnell wieder an Zuspruch. Spektroskopische Messungen deuteten auf eine Überlappung der Absorptionsbereiche des Kohlendioxids und des Wasserdampfs hin, so dass es erschien, als ob Veränderungen der Kohlendioxidkonzentration keine Auswirkungen haben könnten. In den darauffolgenden Jahrzehnten blieb die Treibhaus-Klimahypothese daher eher eine Randerscheinung. Dies änderte sich in den fünfziger Jahren: Elektronische Computer erleichterten die zuvor sehr mühseligen Berechnungen des atmosphärischen Strahlungstransports und die nun möglichen höheren Auflösungen in der Spektroskopie legten nahe, dass die Absorptionsbereiche des Kohlendioxids und des Wasserdampfs sich wohl doch nicht vollständig überlappten und so klimatische Auswirkungen zumindest rein prinzipiell möglich erschienen. Nicht zuletzt spielte auch militärisches Interesse eine Rolle, da man die Möglichkeiten der Ortung von Flugzeugen anhand ihrer Infrarotsignatur untersuchen wollte. All dies führte dazu, dass auch das Interesse an der Treibhaus-Klimahypothese wieder zunahm.

Zunächst war dies aber nicht ganz unumstritten. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist eine Arbeit aus dem Jahr 1963 des Meteorologen Fritz Möller, einem Pionier der atmosphärischen Strahlungsforschung, in welcher er versucht zu berechnen, wie sich eine positive Wasserdampfrückkopplung – ein unerlässlicher Bestandteil der Treibhaus-Klimahypothese, um überhaupt auf nennenswerte Temperaturerhöhungen zu kommen – auswirken würde.[3] Er muss feststellen, dass er auf diese Art und Weise praktisch beliebige Werte für eine Erwärmung erhalten kann – was, wie er betont, nichts mit dem Verhalten der realen Atmosphäre zu tun hat.[4] Er versucht, eine Erklärung für den Aufstieg der Treibhaus-Klimahypothese trotz ihrer offensichtlichen Schwächen zu finden:

“Gründe, weshalb CO2 Schwankungen so oft als Ursachen für klimatische Variabilität angenommen werden sind möglicherweise: (1) Der CO2 Gehalt der Atmosphäre ist so bemerkenswert einheitlich über Raum und Zeit, dass es möglich ist langfristige Schwankungen des Durchschnittswertes zu beobachten. Das ist für fast alle anderen Faktoren, welche die Strahlungsprozesse beeinflussen können, unmöglich. Wolken, Wasserdampf und Temperatur zeigen starke Schwankungen je nach Tag, Jahreszeit, Breitengrad und zwischen Ozeanen und Kontinenten. Beobachtungen sind so spärlich über etwa 60 Prozent der Erdoberfläche, das eine Veränderung in diesen Faktoren nicht erkannt werden kann. Die CO2 Konzentration ist der einzige Faktor über dessen Veränderungen wir Bescheid wissen. (2) Der Einfluss von CO2 Schwankungen auf langwellige Strahlung erscheint offensichtlich, da der physikalische Wirkungsmechanismus relativ gut verstanden ist. Es ist allerdings weitaus schwieriger, seine meteorologische Bedeutung und Auswirkungen zu interpretieren.”

Demnach ist Grund für die Etablierung der Hypothese für Kohlendioxid als Klima-“Einstellregler” also lediglich, dass bevor Satellitenbeobachtungen verfügbar waren, dies so ziemlich der einzige Faktor war, welcher sich halbwegs zuverlässig quantifizieren ließ; man fühlt sich an den alten Witz über den betrunkenen Mann erinnert, welcher nachts der besseren Beleuchtung wegen seine Schlüssel unter der Straßenlaterne sucht, obwohl er sich eigentlich sicher ist, dass er sie bei den dunklen Büschen nebenan verloren hat.

Trotz dieser sicherlich plausiblen Punkte gibt es aber gute Gründe anzunehmen, dass der durchschlagende Erfolg der “Renaissance” der Treibhaus-Klimahypothese in den fünfziger und sechziger Jahren ohne deren nunmehr politische Dimension so nicht möglich gewesen wäre. Dieser Aspekt war neu – vorher hatten Vertreter der Treibhaus-Klimahypothese eine mögliche Erwärmung durch menschliche Emissionen durchweg positiv bewertet.

So argumentierte etwa der amerikanische Geologe Thomas Chrowder Chamberlin in einer 1899 erschienenen Arbeit[5] für ein gleichmäßigeres Klima als Folge von erhöhten Kohlendioxidkonzentrationen – ganz im Gegensatz zu heutigen Warnungen vor klimatischen „Extremereignissen“:

„Eine zweite Auswirkung der Zu- und Abnahme des atmosphärischen Kohlendioxids ist die jeweilige Angleichung bzw. Differenzierung der Oberflächentemperaturen. … Es wird postuliert, dass eine Erhöhung der thermischen Absorption der Atmosphäre die Temperatur ausgleicht und dazu neigt, die Schwankungen zu beseitigen, die mit diesen Zufälligkeiten einhergehen. Umgekehrt führt eine Verringerung der thermischen Absorption in der Atmosphäre zu einer Verstärkung all dieser Schwankungen. Eine sekundäre Auswirkung der Intensivierung der Temperaturunterschiede ist eine Zunahme der atmosphärischen Bewegungen in dem Bemühen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.“

Der bereits erwähnte Pionier der Treibhaus-Klimahypothese Svante Arrhenius selbst schreibt in seinem 1908 erschienenen populärwissenschaftlichem Buch „Das Werden der Welten“: „Da nun warme und Eiszeiten wechselten, auch nachdem der Mensch auf Erden aufgetreten war, müssen wir uns die Frage vorlegen: ist es wahrscheinlich, dass wir in den nächsten geologischen Zeitabschnitten von einer neuen Eiszeit heimgesucht werden, die uns aus unserm Land fort nach Afrikas heißerem Klima treiben wird? Es scheint, als ob wir eine solche Furcht nicht zu hegen brauchten. Schon die für Industriezwecke nötige Kohlenverbrennung ist geeignet, den Kohlensäuregehalt der Luft merkbar zu vermehren. …. Durch Einwirkung des erhöhten Kohlensäuregehaltes der Luft hoffen wir uns allmählich Zeiten mit gleichmäßigeren und besseren klimatischen Verhältnissen zu nähern, besonders in den kälteren Teilen der Erde; Zeiten, da die Erde um das Vielfache erhöhte Ernten zu tragen vermag zum Nutzen des rasch anwachsenden Menschengeschlechtes.“[6]

Der britische Ingenieur und Erfinder Guy Stewart Callendar, ein weiterer wichtiger früher Vertreter der Treibhaus-Klimahypothese, schließt eine 1938 erschienenen Arbeit, wo er versucht eine Temperaturerhöhung in den vorangegangenen Jahrzehnten mit einer Erhöhung der Kohlendioxidkonzentration zu erklären, folgendermaßen ab:

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe, egal ob es sich um Torf von der Oberfläche oder um Öl aus 10.000 Fuß Tiefe handelt, sich für die Menschheit über die Bereitstellung von Wärme und Strom hinaus in mehrfacher Hinsicht als nützlich erweisen dürfte. Zum Beispiel würde sich der oben erwähnte geringfügige Anstieg der Durchschnittstemperatur an der nördlichen Anbaugrenze als von Bedeutung erweisen und das Wachstum von Pflanzen an günstigen Standorten ist direkt proportional zu der Kohlendioxidkonzentration. In jedem Fall sollte sich die Wiederkehr der tödlichen Gletscher auf unbestimmte Zeit verschieben.“[7]

Der namhafte Physiker und Chemiker Walther Nernst hatte sogar die Idee, nicht wirtschaftlich abbaubare Kohleflöze anzuzünden, um mehr von dem wohltätigen Kohlendioxid freizusetzen.[8]

Mit diesen Einschätzungen waren sie im Einklang mit den Erfahrungen aus der Klimageschichte. Die Neuauflage der Treibhaus-Klimahypothese ab den fünfziger Jahren jedoch, beeinflusst durch die zu dieser Zeit aufkeimenden Ideologie des Öko-Alarmismus, malte ein düsteres Bild der prognostizierten Klimaerwärmung – wenn dieses auch vorerst eher vage blieb, denn die Klima-„Modelle“ mit denen heute versucht wird, dies plausibel zu machen, hatten sich noch nicht etabliert.

Damit wurde der Grundstein für die Etablierung der Treibhaus-Klimahypothese als Legitimationsideologie für massive staatliche Zwangsmaßnahmen unter dem Vorwand der Gefahren einer vermeintlichen menschlich verursachten Klimaveränderung gelegt – zunächst implizit, später dann immer mehr auch ganz explizit. Als retardierendes Moment, um einmal einen Begriff aus der Dramaturgie zu bemühen, wirkte zunächst noch die Abkühlung des Klimas von den fünfziger bis in die siebziger Jahre, welche dazu führte das zunächst einmal Aerosole als Übeltäter für einen vermeintlich menschlich verursachte Klimawandel – in negativer Richtung – angeklagt wurden. Ab den späten siebziger Jahren nahm die Treibhaus-Klimahysterie dann aber Fahrt auf – mit den bekannten Folgen.

  1. Warum die Treibhaus-Klimahypothese falsch ist
  2. Svante Arrhenius 1896, On the Influence of Carbonic Acid in the Air upon the Temperature of the Ground
  3. Fritz Möller 1963, On the influence of changes in the CO2 concentration in air on the radiation balance of the Earth’s surface and on the climate
  4. Dies wurde dahingehend kritisiert, dass Möller bei seinen Berechnungen, wie er selbst anmerkt, Konvektion nicht berücksichtigt und bei deren Berücksichtigung die Verstärkung weniger extrem sei. An der Grundaussage ändert dies aber nichts – auch mit der reduzierten Verstärkung ist es für einen Klimamodellierer weiterhin möglich, fast beliebige Erwärmungen zu erzielen.
  5. T. C. Chamberlin 1899, An Attempt to Frame a Working Hypothesis of the Cause of Glacial Periods on an Atmospheric Basis
  6. Svante Arrhenius 1908, Das Werden der Welten, S. 55-57
  7. G. S. Callendar 1938, The artificial production of carbon dioxide and its influence on temperature
  8. Oral History Interviews | James Franck and Hertha Sponer Franck – Session V | American Institute of Physics (aip.org)

 

Danke, Friedrich Merz!

Danke, Friedrich Merz!

Danke, Friedrich Merz!

Von WOLFGANG HÜBNER | Die Ereignisse der letzten Wochen haben alle Hoffnungen auf mögliche Koalitionen zwischen der AfD und CDU/CSU nachhaltig zerstört. Auch die Union ist letztlich nur ein Spielball jener „Zivilgesellschaft“, die in Politik und Medien alle Machtfäden in der Hand hat und nicht im Traum daran denkt, sich dabei parlamentarisch in die Parade […]

Seymour Hersh: Sabotage in der Ostsee war das Ergebnis einer langjährigen US-Politik, einen Keil zwischen Russland und Westeuropa zu treiben.

Seymour Hersh

Am Donnerstag ist es ein Jahr her, dass ich über die Entscheidung von US-Präsident Joe Biden berichtet habe, im Herbst 2022 ein Signal der Entschlossenheit an Wladimir Putin zu senden und die russischen Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 zu stoppen. Nord Stream 1 hatte Deutschland zur stärksten Wirtschaftsmacht in Westeuropa gemacht.

Ich werde mich nicht mit dem Versagen der Mainstream-Medien bei der Verfolgung dieser Geschichte aufhalten – einige Reporter haben, wie ich vor Jahrzehnten gelernt habe, Insider-Quellen, andere nicht. Aber ich werde über eine Lektion sprechen, die ich über präsidiale Signale gelernt habe, wie sie jetzt gegen die Huthis im Jemen, gegen die Iraner, von denen man annimmt, dass sie hinter einem Großteil des Antiamerikanismus im Nahen Osten stehen, und natürlich gegen Moskau im Ukraine-Krieg stattfinden.

Das ist eine Geschichte aus dem Kalten Krieg, die mir jemand erzählt hat, der mit den Anfängen der amerikanischen Intervention in Vietnam vertraut ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterstützten die Vereinigten Staaten in China die falsche Seite, und die kommunistischen Kräfte unter der Führung von Mao Zedong erklärten 1949 den Sieg. Dies wurde als weiterer Rückschlag für Amerikas Bemühungen angesehen, den Kommunismus weltweit einzudämmen. Die Eindämmung des Kommunismus war damals die vorrangige Politik der USA, und man war besorgt über Maos Unterstützung für Ho Chi Minh, den vietnamesischen Führer, der 1954 die Franzosen in der Schlacht von Diem Bien Phu besiegte, obwohl die Amerikaner Frankreich inoffiziell geholfen hatten. Eine wenig beachtete internationale Friedenskonferenz in Genf kam in jenem Jahr in einem Triumph rationaler Diplomatie zu dem Schluss, dass Vietnam geteilt werden sollte, mit Ho als Herrscher im Norden und einem nicht kommunistischen Regime im Süden.

Die Furcht der Amerikaner vor dem Kommunismus bestimmte die weiteren Ereignisse im Süden, als die Eisenhower-Administration mit Unterstützung der katholischen Kirche und vieler Mitglieder des US-Kongresses, darunter der neu gewählte Senator John F. Kennedy aus Massachusetts und sein mächtiger Vater, der Geschäftsmann Joseph Kennedy, den französischsprachigen, gläubigen Katholiken aus dem Süden, Ngo Dinh Diem, zum Präsidenten ernannte. Diem hatte wenig mit den Buddhisten und Katholiken des Südens gemein, die die Franzosen hassten, aber seine Ernennung zum Präsidenten war ein Signal an Ho Chi Minh und die Chinesen, dass Amerika im Süden war, um die Ausbreitung des Kommunismus auf der gesamten Halbinsel, in Laos und Kambodscha einzudämmen.

Wir glauben zu verstehen, was in den folgenden neunzehn Jahren geschah, als Amerika seinen Eindämmungskrieg führte, aber das tun wir meistens nicht. Nach dem Tod von Millionen Vietnamesen und mehr als 58.000 Amerikanern fiel Saigon am 30. April 1975 an den Norden. Die brutale Szene, als sich verzweifelte Vietnamesen an das Fahrwerk des letzten amerikanischen Hubschraubers klammerten, der vom Dach der Botschaft in Saigon floh, ist ein Bild, das meine Generation nie vergessen wird. Kambodscha, dessen wechselnde Regime von Tausenden amerikanischer Bomben unterstützt worden waren, fiel in den letzten Apriltagen an die kommunistischen Roten Khmer, die Ende Mai eine neue Regierung einsetzten. Und im August festigten die kommunistischen Pathet Lao ihren Sieg, den sie Monate zuvor auf den Schlachtfeldern errungen hatten, indem sie formell die Regierung übernahmen.

Und was geschah dann?

Wir hatten einen Krieg verloren, nahmen es achselzuckend hin und zogen weiter.

Kambodscha wurde von den fanatischen Roten Khmer unter der Führung von Pol Pot übernommen, die eine Welle von Morden und Gräueltaten auslösten, die die Welt in Schrecken versetzte. Die kommunistischen Sieger in Südvietnam begannen mit der Säuberung von Tausenden von Menschen, die zu Recht oder zu Unrecht als Sympathisanten des Westens galten, viele von ihnen aus dem Süden, die in die südvietnamesische Armee eingezogen oder verschleppt worden waren. Sie wurden in Umerziehungslager gesteckt, in denen körperliche Arbeit mit psychischer Folter kombiniert wurde. Unter den Häftlingen befanden sich auch viele Angehörige der loyalen Verbündeten des Nordens, die den Amerikanern als Vietcong bekannt waren und keine Kommunisten, sondern Nationalisten waren.

Heute ist das konsolidierte Vietnam nicht kommunistisch und Amerika ist sein größter Handelspartner und ein wichtiges Reiseziel für Amerikaner und Europäer. Dasselbe gilt für Ankor Wat in Kambodscha mit seinen tausendjährigen Tempeln. Dort habe ich vor einigen Jahren in einem Resort Golf gespielt und mit meiner Familie eine Besichtigungstour gemacht. Das kommunistische Laos ist noch relativ isoliert, modernisiert sich aber schnell und ist ein wichtiger Handelspartner Chinas.

Alles, wofür Amerika gekämpft, gestorben und getötet hatte, war in wenigen Monaten verschwunden. So viel zur Eindämmung. Und so viel zum Signal. Das war eine Lektion, die die Biden-Administration Anfang 2022 nicht kannte oder die sie nicht interessierte, als es klar schien, dass Wladimir Putin Russland in einen Krieg mit der Ukraine führen würde. Biden war während seiner gesamten politischen Karriere ein entschiedener Gegner Russlands und davor des sowjetischen Kommunismus, und er verachtete Putin ganz besonders.

Es wird heute allgemein angenommen, dass Putin die Invasion verzögert oder abgesagt hätte, wenn Außenminister Antony Blinken ihm zugesichert hätte, dass die Ukraine nicht der NATO beitreten würde. Doch dieses Versprechen blieb aus. Stattdessen warnte Biden Putin zwei Wochen vor dem russischen Angriff öffentlich, dass Amerika die neu gebaute Pipeline Nord Stream 2, die russisches Gas nach Deutschland transportieren sollte, zerstören würde. Putin hatte bereits die frühere Pipeline Nord Stream 1, die ein Jahrzehnt zuvor begonnen hatte, Gas nach Deutschland zu liefern, zunächst verlangsamt und dann abgeschaltet.

Das billige Gas trug dazu bei, dass Deutschland zum dominierenden Förderland in Westeuropa wurde. Seit den späten 1950er-Jahren waren die USA und ihre westeuropäischen Verbündeten über die politischen Auswirkungen der russischen Energie besorgt.

Die Idee, Nord Stream 1 und 2 zu sprengen, stammte von den amerikanischen Geheimdiensten, die damals von der CIA angeführt wurden. Ende 2021 wurde die Gemeinschaft gefragt, welche Optionen – amerikanische Maßnahmen – Putin zum Rückzug bewegen könnten. In diesem Sinne wurde eine streng geheime CIA-Einheit gebildet, die einen Weg finden sollte, das zu tun, was Präsident Biden wollte: Putin eine Drohung zu präsentieren, die den russischen Präsidenten davon abhalten könnte, in den Krieg zu ziehen. Mit dem Vertrauen der CIA im Rücken verblüffte Biden die Geheimdienstgemeinde, als er am 7. Februar 2022 auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit der Sprengung der Nord Stream drohte – mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz an seiner Seite.

Das CIA-Team, das sich heimlich in Norwegen einquartiert hatte, arbeitete weiter an seinem Auftrag und fand einen Weg, die komplizierte Aufgabe bis zum Frühjahr zu erledigen. Nach Meinung einiger Planer sollte Biden den Abzug drücken und Putin öffentlich mitteilen, dass er seine Drohung wahr gemacht habe und er, Putin, verstehen müsse, dass er es mit einem amerikanischen Präsidenten zu tun habe, dessen Worte ernst zu nehmen seien. Doch Biden änderte seine Meinung in letzter Minute – ein Zeitpunkt für die Unterwasserzündung der zuvor platzierten Bomben war festgelegt worden – und die Operation wurde auf Eis gelegt. Das CIA-Team erhielt keine Erklärung, und die amerikanischen Bomben wurden an Ort und Stelle belassen, damit sie gezündet werden konnten, wann immer Biden es wünschte.

Das amerikanische Team wurde aufgelöst, weil einige von ihnen verärgert darüber waren, dass der Präsident sich weigerte, das zu tun, was ihnen als Ziel ihrer Mission genannt worden war: Putin zu zeigen, dass sein Handeln unmittelbare Konsequenzen haben würde. Die Minen wurden am 26. September, ein halbes Jahr nach Beginn des Krieges in der Ukraine, auf Bidens Anweisung aus nie geklärten Gründen ferngezündet – denn das Weiße Haus bestand damals wie heute darauf, dass Biden nichts mit den Detonationen zu tun hatte.

Nach den Explosionen, die international für Aufsehen sorgten, dauerte es vier Tage, bis ein Korrespondent des Weißen Hauses das Thema Nord Stream aufgriff. Biden nannte die Bombenanschläge einen „vorsätzlichen Sabotageakt“ und behauptete, die Russen würden „Informationen und Lügen darüber verbreiten“. Ein Reporter fragte daraufhin den Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan auf einer Pressekonferenz, ob er und andere Pressevertreter die Äußerungen des Präsidenten so verstehen sollten, dass „die USA jetzt glauben, dass Russland wahrscheinlich für diesen Sabotageakt verantwortlich ist“?

Sullivan – der, wie ich im vergangenen Februar berichtete, eine wichtige Rolle bei der Schaffung einer geheimen potenziellen Vorkriegsbedrohung für Russland spielte – gab eine Antwort, die in ihrer Verschleierung verblüffend war. „Erstens“, antwortete er, „hat Russland das getan, was es oft tut, wenn es für etwas verantwortlich ist … nämlich zu behaupten, dass es in Wirklichkeit jemand anderes war. Das haben wir im Laufe der Zeit immer wieder gesehen. Er fügte hinzu, der Präsident sei sich auch darüber im Klaren – was er nicht war -, dass „noch mehr Ermittlungsarbeit geleistet werden muss, bevor die Regierung der Vereinigten Staaten bereit ist, in diesem Fall Schuld zuzuweisen“. Das Weiße Haus werde erst dann eine „endgültige Entscheidung“ treffen, wenn die Verbündeten in der Region ihre Arbeit abgeschlossen hätten.

Sullivan sagte, Russlands Behauptung, die USA seien in den Anschlag verwickelt, sei „schlichtweg falsch“. Die Russen wissen, dass das falsch ist. Aber das ist natürlich Teil ihres Drehbuchs.

Schweden und Dänemark, deren Regierungen allen Grund hatten, zu wissen, was geschehen war, kündigten wenige Tage nach den Explosionen an, dass sie bei der Untersuchung der Explosionen zusammenarbeiten würden. Am 2. Oktober erklärte Deutschland, dass es mit Schweden und Dänemark bei der Untersuchung zusammenarbeiten werde. Zwölf Tage später drückte das russische Außenministerium seine „Verwunderung“ darüber aus, von der Untersuchung ausgeschlossen worden zu sein. Am selben Tag erklärte auch Schweden, dass es sich nicht an der Untersuchung beteiligen werde, da es sich um die Weitergabe von Informationen handele, die die nationale Sicherheit Schwedens beträfen.

Seitdem hat man weder von Schweden noch von Dänemark etwas über die Ursache der Unterwasserbombardierungen gehört, obwohl beide Länder, wie ich bereits geschrieben habe, wussten, dass die USA schon Monate vor den Explosionen Unterwassertauchübungen in der Ostsee durchführten. Das Versäumnis beider Länder, ihre Untersuchungen abzuschließen, könnte darauf zurückzuführen sein, dass, wie mir gesagt wurde, einige hochrangige Beamte in beiden Ländern genau wussten, was vor sich ging.

Seitdem haben die Vereinigten Staaten mindestens einen Versuch Russlands, eine unabhängige Untersuchung der Explosionen durch die Vereinten Nationen zu erreichen, mit einem Veto blockiert. Und US-Geheimdienste haben zusammen mit deutschen Beamten Journalisten unterstützt, die alternative Berichte über den Bombenanschlag auf die Pipeline verfasst haben. In diesen Berichten wird stets eine 49-Fuß-Jacht erwähnt, die angeblich für das riskante technische Tauchen benutzt wurde.

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Präsident Biden in den 16 Monaten seit der Zerstörung der Pipelines seine Experten mit einer umfassenden Untersuchung der Explosionen „beauftragt“ hätte – ein Kunstwort der US-Geheimdienste. Und kein hochrangiges deutsches Staatsoberhaupt, auch nicht Bundeskanzler Olaf Scholz, von dem man weiß, dass er Präsident Biden nahe steht, hat eine nennenswerte Initiative ergriffen, um herauszufinden, wer was getan hat. Eine von einigen Bundestagsabgeordneten geforderte Untersuchung wurde durchgeführt, aber die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit aus angeblichen Sicherheitsgründen vorenthalten.

Das letzte Wort zu all dem hat Emmanuel Todd, ein französischer Demograf und Politikwissenschaftler, der 1976 im Alter von 25 Jahren in Europa weithin bekannt wurde, weil er den Zusammenbruch der Sowjetunion voraussagte, unter anderem wegen der steigenden Kindersterblichkeit. Er steht der amerikanischen Außenpolitik zunehmend kritisch gegenüber, insbesondere der anhaltenden Unterstützung der Ukraine, die er bissig als „eine Niederlage für den Westen, aber keinen Sieg für Russland“ bezeichnet.

In einem Interview erklärte er kürzlich, dass „eines der großen Ziele der amerikanischen Politik und damit auch der NATO darin bestand, die unvermeidliche Aussöhnung zwischen Russland und Deutschland zu verhindern“, da Russland trotz der amerikanischen Sanktionen den Krieg in der Ukraine gewonnen und wieder „wirtschaftliche Stabilität“ bewiesen habe.

„Das war eine große Quelle der Angst“, sagte Todd, „und deshalb haben die Amerikaner“ – er zitierte mein Nord-Stream-Exposé – „die Nord-Stream-Pipeline gesprengt“.

Als Biden die Sprengung der Pipeline anordnete, befürchteten die Amerikaner, dass Bundeskanzler Scholz, der auf Bitten Washingtons 750 Meilen (ca. 1.207 km) russischen Gases durch die neue Nord Stream 2-Pipeline geleitet hatte, die im Herbst 2021 in einem Hafen in Deutschland ankommen sollte, seine Meinung ändern und das Gas fließen lassen würde. Dies wurde abgelehnt, und Deutschland befindet sich seitdem in wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen.

Welche Rolle spielte das ZDF beim Anschlag auf Tino Chrupalla?

Welche Rolle spielte das ZDF beim Anschlag auf Tino Chrupalla?

Welche Rolle spielte das ZDF beim Anschlag auf Tino Chrupalla?(David Berger) Beim Angriff in Ingolstadt sei er von der ersten Minute seines Auftritts vom ZDF gefilmt worden, sagte AfD -Chef Chrupalla gestern in der Sendung “Markus Lanz”. Die Aufnahmen seien auch für Ermittlungen bereitgestellt worden. Allerdings mit Schnitten und fehlenden Fragmenten. Auf Nachfrage der Staatsanwaltschaft habe das ZDF nicht mehr reagiert.

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Eltern als „Klimaschweine“: MFG prangert Indoktrination von Kindern durch Schülerzeitung an

Eltern als „Klimaschweine“: MFG prangert Indoktrination von Kindern durch Schülerzeitung an

Eltern als „Klimaschweine“: MFG prangert Indoktrination von Kindern durch Schülerzeitung an

In der Schülerzeitschrift „Spatzenpost“ wurde in der Januarausgabe ein Auszug aus dem Buch „Die Klimaschweine“ publiziert, das Kindern das Klimawandel-Narrativ einbläut und sie dabei nicht zuletzt gegen die eigenen Eltern aufstachelt, die als „Klimaschweine“ mit Monstertrucks dargestellt werden. In einem offenen Brief prangert die MFG Oberösterreich die Veröffentlichung dieses Auszugs in der Schülerzeitschrift scharf an: Die Indoktrination der Kinder mit dem dogmatischen Klimaglauben und das Aufhetzen gegen die Eltern kritisieren die Abgeordneten als Gefährdung des Kindeswohls.

Nachfolgend lesen Sie den offenen Brief (Hervorhebungen durch Redaktion):

Offener Brief betreffend den kindeswohlgefährdenden Beitrag „Die Klimaschweine“ in der „Spatzenpost“, Ausgabe 5, Jänner 2024

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Abgeordneten des MFG-Klubs im Oö. Landtag, wenden uns an Sie in Bezug auf den Beitrag „Die Klimaschweine“, welcher in der „Spatzenpost“, Ausgabe 5, Jänner 2024 erschienen ist. Dabei handelt es sich um einen Auszug aus dem gleichnamigen Buch, das 2020 erschienen ist.

Die Veröffentlichung dieses Beitrags gibt in Hinblick auf den Schutz des Kindeswohls Anlass zur Besorgnis. Insbesondere möchten wir auf die Verwendung des Begriffs „Klimaschweine“ hinweisen, welcher in unseren Augen inakzeptabel ist. Mit solcher einer Erzählweise wird ein Spalt in die Familien getrieben. Das Narrativ der „Schweineeltern“, welche ihre Kinder in „Monstertrucks“ zur Schule fahren, trägt dazu bei, dass die Eltern gegen die Kinder ausgespielt werden, indem Kinder indoktriniert und manipuliert werden.

Die Bezeichnung „Klimaschweine“ trägt darüber hinaus generell zur weiteren Spaltung in der Gesellschaft bei, indem sie eine Gruppe gegen eine andere ausspielt. Dies führt zu einer erhöhten Polarisierung und beeinträchtigt den sozialen Zusammenhalt.

Klimaüberlegungen sind in letzter Zeit zu einer Art Religion geworden, die keinen Raum für Diskurs lässt. Der Klimaglaube wird dogmatisch festgesetzt und es ist nicht erlaubt, dieses Dogma zu hinterfragen, auch nicht im Rahmen der Wissenschaft. Kinder mit diesem dogmatischen Klimaglauben zu indoktrinieren und sie damit gleichzeitig gegen die Eltern, die als „Klimasünder“ dargestellt werden, aufzuhetzen, stellt eine Gefährdung des Kindeswohls dar.

Der Beitrag trägt dazu bei, dass eine kritische wissenschaftliche Debatte über Klimafragen unterdrückt wird. Die dogmatische Festlegung auf einen bestimmten Glauben verhindert einen offenen Diskurs, der für eine fundierte Meinungsbildung essentiell ist.

Der Beitrag setzt Kinder darüber hinaus unter psychologischen Druck, indem er sie in einen Konflikt zwischen den vermeintlichen „Klimaschwein-Eltern“ und dem propagierten Klimaglauben bringt. Dies könnte zu emotionalen Belastungen und Unsicherheiten bei den Kindern führen.

Des Weiteren stellt die Veröffentlichung dieses Beitrags einen Eingriff in das elterliche Erziehungsrecht dar. Eltern haben das Recht, die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen (Art. 2 1. Zusatzprotokolls zur EMRK von 1952). Damit Eltern ihre Obsorgepflichten erfüllen können, wurden ihnen zugleich korrespondierende Rechte eingeräumt, die absoluten Schutz genießen. Es besteht auch ein Unterlassungsanspruch gegen störende, gegen das ElternKind-Verhältnis gerichtete Handlungen Dritter. Bei Gefährdung des Kindeswohls kommt ein Unterlassungsanspruch in Betracht. Der Artikel missachtet und verletzt dieses Erziehungsrecht der Eltern, indem er Eltern, die (große) Autos fahren und/oder nicht dem Klimanarrativ des Mainstreams folgen, diskreditiert.

Zusätzlich möchten wir betonen, dass es niemandem zusteht, einzelne oder eine Gruppe von Menschen als „Klimaschweine“ zu diffamieren, basierend darauf, welches Fahrzeug sie nutzen oder welche Meinung zum sogenannten „Klimawandel“ sie vertreten. Solche Etikettierungen tragen nicht zu einem konstruktiven Dialog bei, sondern fördern vielmehr Vorurteile und Spaltung.

Als Medium trägt die „Spatzenpost“ eine Verantwortung für ihre Inhalte. Die Verwendung diskriminierender Begriffe kann als mangelnde Sensibilität wahrgenommen werden. Kinder bereits im Volksschulalter damit zu konfrontieren und auf diese Art und Weise zu indoktrinieren und zu manipulieren, ist darüber hinaus höchst verwerflich und stellt eine Gefahr für das kindliche Wohlergehen dar.

Insbesondere ist schließlich darauf hinzuweisen, dass im Impressum der „Spatzenpost“ die Richtung der Zeitschrift folgendermaßen angegeben wird: „Spatzenpost ist eine seit Jahrzehnten bestehende und politisch wie weltanschaulich unabhängige Schülerzeitschrift […].“ Ist es aus Ihrer Sicht mit dieser Blattlinie vereinbar, die politisch vorgegebene Klimadoktrin zu propagieren?

Wir appellieren an Sie, in zukünftigen Veröffentlichungen eine respektvolle und dem Kindeswohl zuträgliche Berichterstattung zu gewährleisten. Eine offene Diskussion zu Themen, welche die Menschen bewegen, ist unerlässlich, aber sie sollte auf einem respektvollen Austausch unterschiedlicher Meinungen basieren.

Mit freundlichen Grüßen

LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann
LAbg. Dagmar Häusler, BSc., MFG-Österreich Bundesparteiobmann Stv.
LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann

AUF1: Alice Weidel holt zum Gegenschlag aus – „Ich verachte diesen schmierigen Spitzelstaat!“

AUF1: Alice Weidel holt zum Gegenschlag aus – „Ich verachte diesen schmierigen Spitzelstaat!“

AUF1: Alice Weidel holt zum Gegenschlag aus – „Ich verachte diesen schmierigen Spitzelstaat!“

Im großen Exklusiv-Interview mit dem österreichischen TV-Sender AUF1 holt AfD-Bundessprecherin Alice Weidel zum vernichtenden Gegenschlag gegen die vom Lügen-Portal „Correctiv“ im Zusammenspiel mit den System-Medien inszenierte Schmutzkampagne aus: „In welcher journalistischen Kotzecke sind wir eigentlich gelandet?“, fragt die AfD-Chefin angewidert und lässt ihren Emotionen freien Lauf:  „Ich verachte diesen schmierigen Spitzelstaat!“

Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag bezieht klar Stellung zu dem vom politisch-medialen Komplex hochstilisierten vermeintlichen Skandal um das angebliche „Geheimtreffen“ von Potsdam. Im Gespräch mit AUF1-Moderator Martin Müller-Mertens kritisiert Weidel die „widerlichen Stasi-Methoden, mit denen in Deutschland gegen Andersdenkende vorgegangen und die Opposition bekämpft wird“.

Ziel ist die totale Beschädigung der AfD

Über das angebliche „Geheimtreffen“ von Potsdam sei ein Lügenkonstrukt aufgebaut worden. Die Staatmedien hätten es ungeprüft übernommen. „Das Ziel: Die Beschädigung der AfD sollte perfekt sein!“ 

Die Soros-nahe, mit Steuergeldern finanzierte  Fälscherwerkstatt „Correctiv“ könnte eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes sein, vermutet die AfD-Vorsitzende. Es gebe jedenfalls genügend Anzeichen dafür, wie etwa den Informationsfluss „in Echtzeit“. Die Denunziationskampagnen würden mittlerweile jede Grenze überschreiten. „Wenn jetzt auf Deutschlands Straßen offen zum Mord an AfDler aufgerufen werden darf, dann sind wir von Anschlägen aus politischen Motiven nicht mehr weit entfernt“, zeigt sich Weidel besorgt.

Corona war ein Testlauf

Weidel ordnet die aktuelle Kampagne gegen ihre Partei in einen größeren Zusammenhang ein: „Corona war ein Test, wie weit der Staat gehen kann.“ Bürgerrechte wurden ausgehebelt, Ausgangssperren verhängt, Demos verboten, Teilnehmer niedergeprügelt und mit Wasserwerfern bekämpft. In Deutschland sei ein „schmieriger Spitzelstaat“ entstanden, der die Opposition überwache, während „zeitgleich die Funktionäre des Systems im Gleichschritt durch die Straßen marschieren und den Tod von Oppositionellen fordern.“

Regierung hasst Deutschland!

Alice Weidel bekräftigte: „Diese Regierung muss Deutschland hassen!“ Nur so lasse sich die zerstörerische Politik gegen das eigene Volk und die Wirtschaft erklären. Die Mehrheit der Bevölkerung sei mit der Arbeit der Ampel-Regierung nicht zufrieden. Dennoch sei die Regierung überzeugt, fest im Sessel zu sitzen, sonst würde sie anders agieren.

Nur eine Regierung „im Endstadium“ greife zu solchen Mitteln, betonte Weidel und erinnerte: „Andersdenkende und die Opposition werden mit totalitären Mitteln bekämpft. Das hat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt.“

Totalitär oder freiheitlich – darum geht es!

Mittlerweile gehe es auch nicht mehr um die Frage, ob „links oder rechts“ – es gehe um die Frage, ob „totalitär oder freiheitlich“. Aber war die Spitzel-Attacke von Potsdam wirklich nur ein Einzelfall? 

Alice Weidel hält es für sehr wahrscheinlich, dass bei der beispiellosen Hetzkampagne gegen eine immer stärker werdende demokratische Opposition der Verfassungsschutz seine Finger im Spiel hat. Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag geht in Bezug auf sich selbst „fest davon aus, dass es sich der Verfassungsschutz nicht entgehen lässt, auf allen meinen E-Mails und Handys zu sein“. 

Im Exklusiv-Interview mit „AUF1“ nimmt die Partei- und Fraktionsvorsitzende der AfD absolut kein Blatt vor den Mund. Niemals hätte sie für möglich gehalten, wie weit es in Deutschland wieder kommen würde. 

Alice Weidel ist aber auch optimistisch, dass trotz der vielen gedankenlosen Mitläufer bei Anti-AfD-Demonstrationen die Bürger in Deutschland diese perfide und ekelerregende Kampagne durchschauen. Sie glaube deshalb auch nicht, dass „uns das schaden“ wird. Denn das totalitär anmutende Vorgehen gegen die Opposition, die Überwachung von Andersdenkenden seien „symptomatisch von Regierungen im Endstadium“. Noch in diesem Jahr könnten die ersten Bastionen des Establishments fallen, sagte die AfD-Politikerin mit Blick auf die Landtagswahlen in Ostdeutschland.

Hier geht es direkt zum Interview

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