Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Der lange Schlaf der Medien

Das ZDF habe sich, berichtet Tichy, „endlich mit Faeser, Paus und Haldenwang angelegt“. Bei RT berichtet man darüber, dass Bloomberg darüber berichtet habe, „wie der deutsche Mittelstand in die Kniee gezwungen wird“.

Die Zahl der Woken in den Medien, die jetzt erwachen, nimmt zu, immerhin schon nach zwei vollendeten Ampeljahren – und in einer Situation, die bereits gekippt ist und nur noch mit extremer Kraftanstrengung noch gerettet werden könnte, findet auch der Bericht des Bundesrechnungshofes zur Energiewende zumindest Beachtung, wenn auch längst nicht ungeteilte Zustimmung.

Es ist ein Rätsel, das mich jedesmal, wenn ich darüber nachgrüble, zornig macht:

Warum werden die Medien immer erst munter,
wenn der Todeskampf des Kindes im Brunnen
bereits verloren erscheint?

Es war doch alles absehbar. Es ist doch alles angekündigt worden. Auch wenn die Wahlkämpfer nichts unversucht gelassen haben, ihre Projekte mit

Der Anfang vom Ende des jüdischen Faschismus

Thierry Meyssan

Jeder gutgläubige Mensch versteht, dass die Ermordung von 30.000 unschuldigen Menschen nichts mit der Eliminierung der Hamas zu tun hat. Die Operation „Eisernes Schwert“ erscheint als das, was sie ist: ein Deckmantel, um den lang gehegten Traum der jüdischen Faschisten von Jabotinsky bis Netanjahu zu verfolgen: die arabische Bevölkerung aus Palästina zu vertreiben. Von da an erschütterte dieses Massenverbrechen, erstmals live im Fernsehen begangen, das weltpolitische Schachbrett. Die jüdischen Rassisten fühlten sich bedroht und bedrohten selbst die Vereinigten Staaten. In dem Bestreben, die Herren der „freien Welt“ zu bleiben, bereiten sich diese darauf vor, sie zu Fall zu bringen.

Die Biden-Regierung beobachtete gelähmt Israels Reaktion auf den Angriff des palästinensischen Widerstands, einschließlich der Hamas, der als „Al-Aqsa-Flut“ (7. Oktober) bekannt ist. Die Operation „Eisernes Schwert“ begann mit einem massiven Bombardement von Gaza-Stadt in einem Ausmaß, das es so noch nie zuvor auf der Welt oder in der Geschichte gegeben hat, auch nicht während der Weltkriege. Ab dem 27. Oktober wurde die Operation durch Bodeninterventionen, Plünderungen und Folter von Tausenden von Zivilisten in Gaza verstärkt. In fünf Monaten wurden 37534 Zivilisten ermordet oder sind vermisst, darunter 13430 Kinder und 8900 Frauen, 364 medizinisches Personal und 132 Journalisten [1].

Zunächst reagiert Washington mit seiner unerschütterlichen Unterstützung für „Israels Recht, sich selbst zu verteidigen“, droht mit einem Veto gegen jede Bitte um einen Waffenstillstand und liefert so viele Bomben, wie für die weitgehende Zerstörung der

Nepal macht digitale ID verpflichtend

Nepal macht digitale ID verpflichtend

Nepal macht digitale ID verpflichtend

Wer in Nepal auf die Welt kommt, bekommt künftig umgehend einen digitale ID zugewiesen. Das Programm ist Teil der Agenda 2030. Nepal ist bei der Vergabe der eID für seine Bürger besonders weit.  Die Agenda, die IDs der Menschen weltweit zu digitalisieren und damit das Kontroll- und Überwachungsnetz massiv auszubauen, läuft. Sowohl im „Globalen Norden“ […]

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Klimamodellverzerrung 4: Konvektion und atmosphärische Zirkulation

Klimamodellverzerrung 4: Konvektion und atmosphärische Zirkulation

Andy May

In Teil 3 haben wir die Beziehung zwischen Veränderungen der Sonnenaktivität und Klimaveränderungen erörtert. Wie genau sich die Veränderungen der Sonnenaktivität auf das Klima auswirken, ist nicht bekannt. Es ist nicht die unmittelbare Veränderung der Strahlung, die auf die Erde trifft, da diese zu gering ist, um große Auswirkungen zu haben. Es muss also darum gehen, wie das Klimasystem der Erde auf die Veränderungen reagiert. Die beobachtete Auswirkung von Änderungen der Sonneneinstrahlung über den Sonnenzyklus auf das Klima ist viel größer, als die Änderung der gelieferten Strahlung erklären kann [1]. Wahrscheinliche Verstärkungsfaktoren sind die Konvektion und das atmosphärische Zirkulationssystem der Erde. Dieser Beitrag befasst sich mit diesem Gedanken. Er ist ein weiterer wichtiger Gedanke, den der IPCC und der AR6 ignorieren und als unwichtig für die globale Erwärmung abtun.

Die Betonung, die der IPCC auf die globale durchschnittliche Temperatur legt sowie die Verwendung des Begriffs „globale Erwärmung“ lassen vermuten, dass die atmosphärische und ozeanische Zirkulation von Wärmeenergie bei Diskussionen über den globalen Klimawandel nicht wichtig ist. Theodore Shepherd argumentiert, dass das globale Klima durch die Thermodynamik angetrieben wird und nur das regionale Klima durch Konvektion und atmosphärische Zirkulation [2]. Er räumt auch ein, dass die Klimamodelle in ihren Vorhersagen für den Niederschlag weit weniger konsistent sind als für die Temperatur und dass der Unterschied wahrscheinlich auf die atmosphärische Zirkulation zurückzuführen ist, welche die Niederschlagsmuster stärker beeinflusst als die Temperatur. Schließlich räumt er ein, dass unser Verständnis der atmosphärischen Zirkulation unzureichend ist.

Der IPCC macht viel von der Tatsache Gebrauch, dass die Erde nur durch Strahlung aus dem Weltraum Wärmeenergie gewinnt, die von der Atmosphäre oder der Oberfläche absorbiert wird, und dass sie nur dann Energie verliert, wenn Strahlung in den Weltraum abgegeben wird [3]. Das stimmt, aber die scheinbare Folgerung, dass die Bewegung von Wärmeenergie von einem Ort zum anderen auf der Erdoberfläche keinen Unterschied im Gesamt-Energiegleichgewicht macht, ist nicht wahr. Konvektion und Zirkulation steuern weitgehend die Verweilzeit der Energie im Klimasystem [4]. Ist die durchschnittliche Verweilzeit kurz, kühlt sich die Erde ab, ist sie lang, erwärmt sie sich.

Um dies nachzuweisen, müssen wir sechs kritische Bereiche der Klima- und Geologieforschung untersuchen. Der erste ist die räumliche Verteilung der ein- und ausgehenden Strahlung auf dem Globus und die Verteilung des Nettostrahlungsflusses (eingehende und ausgehende Strahlung). Als Nächstes untersuchen wir den Energietransport von den Tropen, wo ein Überschuss an Wärmeenergie besteht, zu den Polarregionen, die ein Defizit aufweisen, oder den Nettoverlust von Wärmeenergie an den Weltraum. Dieser thermische Energietransport wird als „meridionaler Energietransport“ bezeichnet. Wenn der meridionale Transport stark ist, kühlt sich die Erde ab, und wenn er schwach ist, erwärmt sie sich. In Abbildung 1 ist die starke meridionale Strömung in orange und die schwache (oder „zonale“) Strömung in rot dargestellt.

Drittens schwanken die tropischen Temperaturen im Laufe der Erdgeschichte nicht sehr stark, da sie über den Ozeanen durch die Verdunstung auf weniger als 30 °C begrenzt werden [5]. Die so genannte „globale Erwärmung“ findet fast ausschließlich in den höheren Breitengraden statt, nicht in den Tropen. Viertens untersuchen wir, wie der Temperaturunterschied zwischen dem Äquator und den Polen einen charakteristischen Temperaturgradienten von Äquator zu Pol bildet. Fünftens ist der Temperaturgradient zwischen Äquator und Pol heute relativ steil, was darauf hindeutet, dass das heutige Klima ungewöhnlich kalt ist. Sechstens: Der Temperaturgradient treibt den meridionalen Transport an, und je steiler er ist, desto kälter ist die Erde, wenn alles andere gleich bleibt.

Klimamodellverzerrung 4: Konvektion und atmosphärische Zirkulation

Abbildung 1. Zonale Strömung der Nordhemisphäre (Erwärmung) in rot und meridionale Strömung (Abkühlung) in orange. Quelle: (Keel, 2018).

Während der Temperaturgradient den meridionalen Transport antreibt, hat der meridionale Transport viele Modulatoren, und der Gradient ist nur einer von ihnen. Es ist unklar, wie der Temperaturgradient und der meridionale Transport genau zusammenwirken, aber es ist klar, dass sie die Haupttreiber des globalen Klimawandels auf allen Zeitskalen sind [6].

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sehr irreführend ist, über die jährliche oder monatliche globale durchschnittliche Temperatur zu sprechen, als ob sie den globalen Klimawandel darstellen würde. Das Klima der Erde verhält sich nicht auf diese Weise. Es zirkuliert überschüssige Energie aus wärmeren Gebieten mit starkem Treibhauseffekt in kältere Gebiete mit schwachem Treibhauseffekt. Wüsten und die Polarregionen haben aufgrund ihrer geringeren Luftfeuchtigkeit (Wasserdampf ist das stärkste Treibhausgas [7]) einen schwächeren Treibhauseffekt und können daher leichter Energie in den Weltraum schicken. Die Geschwindigkeit des Energietransports bestimmt, ob sich die Welt erwärmt oder abkühlt. Die Welt ist kein statisches, gleichförmiges Objekt, das einfach nur Energie von der Sonne aufnimmt und sie gleichmäßig in den Weltraum abgibt, mit einer kleinen Verzögerung, die durch die Treibhausgasemissionen verursacht wird, wie das IPCC das Klima unseres Planeten zu sehen und zu modellieren scheint.

Räumliche Verteilung der Energie

Die Tropen (etwa 30°N bis 30°S) bedecken die Hälfte der Erdoberfläche. Dies ist die Region, in der die Sonne mittags senkrecht über der Erde steht. Die Hälfte der Tropen, d. h. 25 % der Erdoberfläche, ist zu jeder Zeit taghell, und diese 25 % der Oberfläche erhalten 62 % der Sonnenenergie, die auf die Erde trifft. In Verbindung mit einem sehr starken tropischen Treibhauseffekt und einer geringen Albedo [8] führt dies zu einem enormen Energieüberschuss in den Tropen.

Abbildung 2. Netto-Wärmeenergiefluss an der Obergrenze der Atmosphäre nach Breitengraden. Die vertikale Achse ist in W/m² angegeben, positive Zahlen bedeuten mehr eingehende als ausgehende Energie, und negative Werte bedeuten einen Nettoverlust von Energie an den Weltraum. Nach: (Randall, 2015, S. 13)

Da in den Tropen mehr Energie empfangen als in den Weltraum abgestrahlt wird, muss die überschüssige Energie anderswo hin transportiert werden. Um die Situation noch komplizierter zu machen, hat die Erde eine axiale Neigung relativ zur Ebene ihrer Umlaufbahn um die Sonne. Die Auswirkungen dieser Neigung werden in Abbildung 2 veranschaulicht, in der das Profil des Nettoenergieflusses [9] der nördlichen Hemisphäre im Winter als dicke gestrichelte Linie und das Profil der nördlichen Hemisphäre im Sommer als helle gepunktete Linie dargestellt ist. Der Jahresdurchschnitt ist als durchgezogene Linie dargestellt. Die X-Achse ist der Breitengrad, wobei positive Breitengrade nördlich des Äquators und negative südlich davon liegen.

Da die Erde am 4. Januar der Sonne am nächsten ist (Perihel), wird im Winter auf der Nordhalbkugel mehr Energie geliefert. Abbildung 2 veranschaulicht, wie kompliziert die Aufgabe der Regulierung der Temperatur der Erde ist. Der Punkt, der die größte Energiezufuhr von der Sonne erhält, bewegt sich ständig. Neben diesem Problem haben die Tropen, wie bereits erwähnt, den stärksten Treibhauseffekt in der unteren Troposphäre.

Meridionaler Transport

Im Gegensatz zu den Tropen haben die Polarregionen den geringsten Treibhauseffekt in der Troposphäre. Dies gilt vor allem im polaren Winter, wenn die relative Luftfeuchtigkeit aufgrund des fehlenden Sonnenlichts und der niedrigen Lufttemperatur nahezu Null ist. Dies führt dazu, dass die Luft, die in die Polarregion strömt, wärmer ist als an der Oberfläche. Das Wasser unter dem Polareis ist relativ warm (etwa -1,8 °C), wird aber durch das Eis von der kälteren Oberfläche isoliert. Daher kühlt die polare Luft durch die Strahlung stärker ab als die Oberfläche, da wärmere Körper mehr Strahlung aussenden. In den trockenen Polarregionen stammt die meiste Strahlung im Winter von CO₂, und wenn man dort mehr CO₂ hinzufügt, bedeutet das mehr Strahlung in den Weltraum, was die Abkühlungsrate erhöht, so dass wir in polaren Wintern einen umgekehrten CO₂-verstärkten Treibhauseffekt beobachten.

Der Energietransport von den Tropen zu den Polen (auch meridionaler Transport genannt) ist sehr groß und übersteigt fünf Petawatt [10] wie in Abbildung 3 dargestellt. In Abbildung 3 ist der nordwärts gerichtete Energiefluss positiv und der südwärts gerichtete Energiefluss negativ.

Abbildung 3. Der polwärts gerichtete Transport von Energie durch die Ozeane und die Atmosphäre. Positive Werte sind nordwärts und negative Werte südwärts gerichtet. Aus (Randall, 2015, S. 15).

Abbildung 3 ist ein Jahresdurchschnitt, der sehr große Unterschiede im Jahresverlauf aufgrund von Stürmen, der axialen Neigung der Erde und Änderungen des meridionalen Transports verbirgt [11].

Tropische Temperatur variiert kaum

In Bezug auf die Temperatur und die einfallende Sonnenstrahlung ist noch ein weiterer wichtiger Punkt zu beachten. Die tropische Temperatur ist auf etwa 30 °C begrenzt [12]. Wenn sich die Meeresoberfläche 30 °C nähert, kommt es zu einer sehr schnellen Verdunstung und hoch reichender Konvektion, die feuchte Luft mit geringerer Dichte [13] sehr hoch (bis zu einem Luftdruck von etwa 200 hPa, d. h. etwa 12 km) in die Troposphäre treibt, wo sie sich abkühlt und Wolken bildet, welche die Oberfläche von der Sonne abschirmen [14]. Diese Konvektion verursacht auch Abwinde kühler, trockener Luft, die zur Abkühlung der Meeresoberfläche beitragen [15].

Der Temperaturgradient vom Äquator zu den Polen

Da die tropischen Temperaturen über den Ozeanen begrenzt sind und 30 °C nicht überschreiten können, zwingt die globale Energiebilanz die globale Erwärmung in höhere Breitengrade [16]. So entsteht ein Temperaturgradient von den Tropen zu den Polen, der den meridionalen Transport antreibt. Da sich die tropischen Temperaturen kaum ändern [17], nimmt der Temperaturgradient mit sinkender globaler Durchschnittstemperatur zu und mit steigender Durchschnittstemperatur ab. Dies ist in Abbildung 4 von Chris Scotese und Kollegen dargestellt [18]

Abbildung 4 basiert auf einem Modell, das durch die Erstellung von 100 Karten alter Köppen-Klimagürtel [19] auf der ganzen Welt erstellt wurde, wobei jede Karte das geschätzte Paläoklima eines Zeitraums von fünf Millionen Jahren darstellt, so dass die Karten die letzten 500 Millionen Jahre abdecken. Die Studien von Scotese sind aus zwei Gründen von Bedeutung. Erstens sind die Temperaturbereiche über den Ozeanen und allen bedeutenden Wasserkörpern begrenzt, und da der größte Teil der Erdoberfläche aus Wasser besteht, begrenzt dies die globale Durchschnittstemperatur, unabhängig von der Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre. Zweitens zeigt seine Arbeit, dass die globale Durchschnittstemperatur heute ungewöhnlich niedrig ist.

Heute ist es ungewöhnlich kühl

Die Arbeit von Scotese deutet darauf hin, dass die „normale“ Temperatur der Erde in den letzten 500 Millionen Jahren bei etwa 19-20 Grad liegt, so dass unsere heutige Temperatur weit unter diesem Normalwert der Erde liegt. Die heutigen Durchschnittstemperaturen nach Breitengraden sind in Abbildung 4 mit kleinen Pluszeichen markiert. Sie liegen in der Regel zwischen 14 und 15 Grad globaler Durchschnittstemperatur.

Die letzte Spalte in Abbildung 4 zeigt den prozentualen Anteil der Zeit, in der jeder Gradient in den jeweiligen Karten vorhanden ist. Über die Hälfte der Zeit (59 %) in der jüngeren Erdgeschichte lag die globale Durchschnittstemperatur zwischen 19 und 20 °C.

Abbildung 4. Die Temperaturgradienten zwischen Äquator und Pol für verschiedene globale Durchschnittstemperaturen (GAT). Die durchschnittliche Äquatortemperatur beträgt 26°C, und die Poltemperaturen schwanken zwischen 8° und 23°. Die heutigen Temperaturen sind mit kleinen Pluszeichen dargestellt. Der prozentuale Anteil der letzten 540 Millionen Jahre mit jedem Gradienten steht in der letzten Spalte. Die häufigste globale Durchschnittstemperatur liegt bei etwa 19-20 °C, etwa 4-5 °C höher als heute.

Das gegenwärtige Klima ist in der Erdgeschichte ungewöhnlich, aber es ist ungewöhnlich kalt, nicht ungewöhnlich heiß. Scoteses Arbeit ist in der geologischen Fachwelt sehr anerkannt, wird aber vom IPCC ignoriert, der lieber behauptet, die derzeitige Erwärmung sei noch nie dagewesen. Obwohl Chris Scotese in der geologischen Fachwelt für seine Arbeiten zum Paläoklima bekannt ist, führt eine Suche nach seinem Namen im AR6 WGI zu keinem Ergebnis. Tatsächlich wird sein Name in keinem der AR6-Bände erwähnt, obwohl seine Erkenntnisse für alle drei relevant sind.

Zusammenfassung

Atmosphärische Zirkulation und Konvektion spielen beim globalen Klimawandel eine Rolle, da sie die Geschwindigkeit und Effizienz des meridionalen Wärmetransports beeinflussen, der den Temperaturgradienten zwischen Äquator und Pol und die Verweilzeit der Wärmeenergie im Klimasystem mitbestimmt. Manche möchten uns glauben machen, dass die globale Durchschnittstemperatur nur eine Funktion der Thermodynamik ist und das globale Klima durch diese Größe charakterisiert werden kann. Die Zirkulationsmuster sind jedoch sehr wichtig für die regionalen Niederschlagsmuster, die sehr schlecht verstanden und in den Klimamodellen nur unzureichend dargestellt sind.

Die Charakterisierung des globalen Klimas anhand der besten modellierten Größe (globale Durchschnittstemperatur) ist nicht sehr wissenschaftlich. Der Schwerpunkt unserer Arbeit sollte auf dem liegen, was wir nicht verstehen. Shepherd erklärt:

„Jeder Aspekt des Klimawandels, zu dem ein starkes Vertrauen besteht, … basiert auf der Thermodynamik. Die Zirkulation hingegen wird … von der Dynamik bestimmt. Daher kann die frühere Zweiteilung dahingehend umformuliert werden, dass es ein relativ hohes Vertrauen in die thermodynamischen Aspekte des Klimawandels und ein relativ geringes Vertrauen in die dynamischen Aspekte gibt.“ [20] – Shepherd, 2014

Mit anderen Worten: Wenn wir die Erde als einen statischen und gleichförmigen thermodynamischen Körper betrachten, verstehen wir sie. Wenn wir sie als einen echten, dynamischen Planeten mit einer zirkulierenden Atmosphäre und einem Ozean betrachten, verstehen wir das nicht. Ein ziemlich offensichtlicher Punkt, und ein Teil des Klimasystems, den die CMIP-Modelle nicht gut modellieren. Dies wird in Bezug auf regionale Niederschläge im AR6 eingeräumt [21].

Im nächsten Beitrag werden wir den sechsten Punkt der obigen Liste behandeln, nämlich dass der Temperaturgradient den meridionalen Transport antreibt. Wir werden auch das Thema der Stürme behandeln, d. h. der extremen Wetterereignisse: Nehmen sie in einer sich erwärmenden Welt zu?

Download the bibliography here.

Es folgt die lange Auflistung der hier verlinkten Fußnoten.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2024/03/06/climate-model-bias-4-convection-and-atmospheric-circulation/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

FPÖ-Hafenecker: „Was haben US-Militärlaster mit scharfer Munition auf unseren Straßen verloren?“

FPÖ-Hafenecker: „Was haben US-Militärlaster mit scharfer Munition auf unseren Straßen verloren?“

FPÖ-Hafenecker: „Was haben US-Militärlaster mit scharfer Munition auf unseren Straßen verloren?“

Am Montag kam es zu einem Unfall eines mit scharfer Munition beladenen US-Militärlasters in Salzburg. FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker fordert nun Antworten von ÖVP-Verteidigungsministerin Tanner und ÖVP-Innenminister Karner: Wer genehmigte diesen Transport und wohin transportierte er die Munition? Immer wieder werden Waffen und Munition für die Ukraine durch das neutrale Österreich transportiert, das Land verkommt zum „Logistikhub“ für den Krieg. Hafenecker fordert: „Österreich muss zu einer ‚No-Transport-Zone‘ für Kriegsgerät werden!“

Pressemitteilung der FPÖ vom 12.3.24

Österreich ist längst Logistikhub für Ukrainekrieg

Wien (OTS) – Die rapide Zunahme an ausländischen Militärtransporten quer durch Österreich führte nun zu einem besonders pikanten Fall in Salzburg, der nach umfassender Aufklärung seitens der Bundesregierung verlangt, kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA einen entsprechenden Unfall eines US-Militärlastwagens in der Stadt Salzburg gestern, Montag.

„ÖVP-Verteidigungsministerin Tanner und ÖVP-Innenminister Karner müssen zu diesem Vorfall Rede und Antwort stehen. Dass ein US-Militärlastwagen, voll beladen mit scharfer Munition, auf den Straßen unseres neutralen Landes fährt, ist bereits bedenklich genug. Überdies bestand aber auch noch eine massive Gefahr für die Öffentlichkeit, da bei dem verursachten Unfall eine Oberleitung abgerissen wurde und so akute Explosionsgefahr bestand. Es bedarf daher einer umfassenden Aufklärung, wer diesen Transport genehmigte, wohin er letztlich die Munition transportierte, wie es zu dem Unfall kam und wer am Ende des Tages für den entstandenen Schaden aufkommen wird“, so Hafenecker, der parlamentarische Anfragen an die verantwortlichen Minister ankündigte.

„Wie aktuelle Zahlen aus dem Verteidigungsministerium belegen, steigen ausländische Militärtransporte und militärische Überflüge durch Österreich von Jahr zu Jahr an. Besonders von NATO-Staaten und dazu geben die ÖVP-Minister Tanner und Schallenberg mittlerweile unumwunden zu, dass diese durch Österreich transportierten Waffen letztendlich für den Ukrainekrieg gedacht sind. Wenn es aber die neutrale Schweiz und sogar das NATO-Mitglied Ungarn ablehnen, Kriegsgerät über ihr Territorium für einen bewaffneten Konflikt zu transportieren, frage ich mich, warum es unsere Bundesregierung nicht kann oder möchte. Man will unsere Neutralität offenbar um jeden Preis aushöhlen und schrittweise abschaffen. Österreich muss daher einmal mehr zu einer ‚No-Transport-Zone‘ für Kriegsgerät werden“, forderte Hafenecker.

Selbst ZDF kritisiert Faesers Kampf gegen das Grundgesetz

Selbst ZDF kritisiert Faesers Kampf gegen das Grundgesetz

Selbst ZDF kritisiert Faesers Kampf gegen das Grundgesetz(David Berger) Das ZDF kritisiert den Demokratieabbau durch Nancy Faeser in ungewöhnlich scharfer Form. Rechtsextremismusexperte Mathias Brodkorb (SPD) kennt Faesers Coup als sogenannte „Staatsfeindliche Hetze” aus DDR-Zeiten. Wenn es der Staatsfunk alle Jahre einmal wagt, ein fundamentales Anliegen der Agenda der Regierungsparteien zu kritisieren, kann man in der Regel davon ausgehen, dass „Holland bereits in […]

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Gesucht: Berliner „Kanonen statt Butter“-Regierung

Gesucht: Berliner „Kanonen statt Butter“-Regierung

Gesucht: Berliner „Kanonen statt Butter“-Regierung

Von WOLFGANG HÜBNER | Grundsätzlich ist sich das Parteienkartell einig, dass Deutschland kriegsfähig gemacht werden soll. Was auch immer das heißen mag beim Zustand der Bundeswehr und dem allgemeinen Wehrunwillen der Bevölkerung – kosten wird das ungeheure Summen aus Steuergeldern. Die reichen allerdings schon längst nicht mehr, deshalb gibt es ja die neuerdings irreführend als […]

Studie: HPV-Impfung erhöht Risiko für schwere Autoimmunerkrankungen

Studie: HPV-Impfung erhöht Risiko für schwere Autoimmunerkrankungen

Studie: HPV-Impfung erhöht Risiko für schwere Autoimmunerkrankungen

Mädchen, die den quadrivalenten HPV-Impfstoff erhalten hatten, hatten laut einer neu veröffentlichten Studie ein 4,4-fach erhöhtes Risiko, an rheumatoider Arthritis zu erkranken, und ein 2,9-fach erhöhtes Risiko für Thyreotoxikose (eine lebensbedrohliche Stoffwechselstörung, bei der zu viele Schilddrüsenhormone gebildet werden). Auch für andere Autoimmunerkrankungen – wie zum Beispiel Diabetes – gibt es laut dem Papier deutlich erhöhte Risikowerte.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass der quadrivalente Impfstoff gegen das humane Papillomavirus (qHPV) das Risiko für mehrere Autoimmunerkrankungen erhöhen könnte. Die retrospektive Kohortenstudie zeigte, dass Mädchen und jugendliche Frauen, die geimpft wurden, eine 4,4-fach höhere Wahrscheinlichkeit hatten, rheumatoide Arthritis zu entwickeln, im Vergleich zu nicht geimpften Frauen. Ebenso hatten die Impflinge eine 2,76-fach höhere Chance, juvenile idiopathische Arthritis zu entwickeln.

Die Studie ergab auch, dass Frauen, die den qHPV-Impfstoff erhielten, ein 2,86-fach höheres Risiko für Thyreotoxikose hatten, während das Risiko, eine idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP) zu entwickeln, in der geimpften Gruppe um das 2,54-fache höher war. Thyreotoxikose führt zu unangemessen hohen Spiegeln von Schilddrüsenhormonen im Blut, während ITP durch eine abnormal niedrige Anzahl von Blutplättchen gekennzeichnet ist.

Um ihre Studie durchzuführen, verwendeten die Forscher nationale Impfdatensätze in Kolumbien sowie Diagnosedaten von 2012 bis 2021 für Krankheiten von besonderem Interesse, um das Sicherheitsprofil des quadrivalenten HPV-Impfstoffs zu bewerten. Die Daten umfassten 1.953.196 weibliche Jugendliche im Alter von 9 bis 19 Jahren, da dies die Zielgruppe für die HPV-Impfung ist.

Für die Analyse der ersten Dosis in Bezug auf 16 Krankheiten, die mit dem Impfstoff in Zusammenhang gebracht werden, verglichen die Forscher eine Stichprobe von 55.114 weiblichen Kindern und Jugendlichen, die während des Studienzeitraums mindestens eine Dosis eines qHPV-Impfstoffs erhalten hatten, mit 370.800 ungeimpften Jugendlichen, bei denen keine Aufzeichnung einer HPV-Impfung vorlag. Für die Analyse der zweiten Dosis verglichen die Forscher 35.801 weibliche Kinder und Jugendliche, die mindestens zwei Dosen eines qHPV-Impfstoffs erhalten hatten, mit 370.793 ungeimpften Jugendlichen.

Nachdem sechs Krankheiten ausgeschlossen wurden, bei denen in jeder Kohorte nicht die erforderliche Mindestanzahl von neuen Fällen vorhanden war, um eine kausale Wirkung zu bewerten, blieben den Forschern 10 Krankheiten, darunter rheumatoide Arthritis, juvenile idiopathische Arthritis, systemischer Lupus erythematodes, Fazialisparese, idiopathische thrombozytopenische Purpura, Thyreotoxikose oder Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis, andere Hyperthyreosen, Hypothyreose und Typ-1-Diabetes.

Es zeigt sich damit, dass umfangreichere Untersuchungen zu den Nebenwirkungen dieses Impfstoffes durchgeführt werden sollten, welche solche Autoimmunerkrankungen betreffen. Immerhin leiden die Betroffenen schlussendlich ihr Leben lang unter den Folgen. Umso bedenklicher ist, dass die EU eine Durchimpfungsquote bei Mädchen und Frauen mit diesen Impfstoffen von 90 Prozent anstrebt – Report24 berichtete: „90 % Impfquote gefordert: EU drängt auf Durchimpfung gegen Krebs mit riskanten Impfstoffen

England verbietet Pubertätsblocker

England verbietet Pubertätsblocker

England verbietet Pubertätsblocker

In England werden künftig keine Pubertätsblocker an Kinder mehr verschrieben. Damit sind Kindern zumindest auf einer Ebene vor dem Zugriff der Pharmaindustrie geschützt.  Der englische Gesundheitsdienst NHS wird keine Pubertätsblocker mehr an Kinder verschrieben. Für den Transgender-Kult und die Pharmabranche ist das ein schwerer Schlag, für die Gesundheit von Kindern sind das aber gute Nachrichten. […]

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ORF-Beschwerde: Nächster fragwürdiger Faktencheck im ORF

ORF-Beschwerde: Nächster fragwürdiger Faktencheck im ORF

ORF-Beschwerde: Nächster fragwürdiger Faktencheck im ORF

Zum wiederholten Mal ist der ORF mit einem sogenannten „Faktencheck“ in der Kritik. Am 12.2.2024 strahlte der ORF in der Sendung „ORF III aktuell“ einen Beitrag namens „Fakten mit Profil“ über einen Artikel von tkp.at zum Thema Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Dieser führt nun zu einer ORF-Beschwerde. Im ORF wurde nur der Pandemievertrag behandelt und nicht […]

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50 Jahre Betrug: Dokumente enthüllen, dass Big Oil und die Kunststoffindustrie über Recycling gelogen haben

Neu entdeckte interne Aufzeichnungen zeigen, dass fossile Brennstoffunternehmen und die Kunststoffindustrie über 50 Jahre lang mit dem Mythos eines praktikablen Kunststoffrecyclings hausieren gegangen sind, obwohl sie insgeheim zugegeben haben, dass die bestehenden Recyclingmethoden unzureichend sind, so ein neuer Bericht des Center for Climate Integrity.

Kunststoffhersteller und Akteure der petrochemischen Industrie haben jahrzehntelang die Öffentlichkeit über das Kunststoffrecycling getäuscht. Dies geht aus einem neuen Bericht hervor, der frisch aufgedeckte Mitteilungen und interne Dokumente der Branche beleuchtet.

Der Bericht erscheint in einer Zeit, in der sich die weltweite Krise des Plastikmülls verschärft und Umweltorganisationen zunehmend fordern, dass die großen Unternehmen der fossilen Brennstoffe und der Petrochemie für die Plastikverschmutzung verantwortlich gemacht werden, die eine Bedrohung für die Gesundheit der Menschen und des Planeten darstellt.

„Obwohl sie seit Langem wissen, dass das Recycling von Kunststoffen weder technisch noch wirtschaftlich machbar ist, haben petrochemische Unternehmen – unabhängig und über ihre Branchenverbände und Tarnorganisationen – betrügerische Marketing- und Aufklärungskampagnen durchgeführt, um die Öffentlichkeit über die Machbarkeit des Kunststoffrecyclings in die Irre zu führen“, heißt es in dem neuen Bericht, den das Center for Climate Integrity (CCI) am 15. Februar veröffentlichte.

Der Bericht beschreibt detailliert die Täuschungskampagne der Kunststoffindustrie, die mehr als 50 Jahre zurückreicht, und zeigt auf, wie die Industrie ein vertrautes, strategisches Vorgehen anwandte, um sich gegen drohende Regulierungen zu wehren, indem sie ein irreführendes Narrativ und falsche Behauptungen über Kunststoffe und Recycling verbreitete, obwohl sie permanent wusste, dass die Recyclingfähigkeit von Kunststoffen eher eine PR-Botschaft als eine effektive Lösung für das Abfallproblem war.

„Diese Beweise zeigen, dass viele der gleichen Unternehmen, die jahrzehntelang wussten, dass ihre Produkte den Klimawandel verursachen, auch wussten, dass sie die Öffentlichkeit über das Kunststoffrecycling belogen haben“, sagte CCI-Präsident Richard Wiles in einer Erklärung.

„Wenn Unternehmen und Handelsgruppen wissen, dass ihre Produkte schwerwiegende Risiken für die Gesellschaft darstellen, und dann die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger darüber anlügen, müssen sie zur Rechenschaft gezogen werden

Lang gehütete Geheimnisse

Kunststoffe werden aus fossilen Brennstoffen gewonnen, und viele große Öl- und Gasunternehmen wie ExxonMobil, Shell und Occidental Petroleum chemische Abteilungen haben, die Kunststoffe und Kunststoffbestandteile herstellen.

Die sprunghaft ansteigende Kunststoffproduktion hat zu einer massiven Abfallkrise geführt, vorwiegend bei Einwegplastik, und die herkömmlichen Recyclingmethoden, die es seit Jahrzehnten gibt, haben sich nicht als erfolgreich erwiesen, um das Chaos zu beheben.

In den USA liegt die Recyclingquote für Kunststoffe bei nur 5-6 %, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass die meisten Kunststoffe gar nicht für ein effektives Recycling ausgelegt sind.

Es gibt zu viele verschiedene Arten von Kunststoffen, die jeweils Tausende von chemischen Zusätzen enthalten, sodass eine Sortierung und Reinigung des Abfallmaterials weitgehend undurchführbar ist.

Das Verfahren zur Herstellung von recyceltem Kunststoff ist kostspielig und das Produkt ist von minderer Qualität, was die Rentabilität des Kunststoffrecyclings weiter einschränkt.

Die Kunststoffindustrie und die petrochemische Industrie wussten, dass das Recycling unüberwindbare Herausforderungen mit sich bringt, wie der neue Bericht zeigt.

Der Bericht enthüllt unter anderem, wie Vertreter von Unternehmen und Handelsverbänden die Unzulänglichkeiten des Kunststoffrecyclings schon vor Jahrzehnten insgeheim erkannt haben.

Dokumente von der Ersten Nationalen Konferenz über Verpackungsabfälle im Jahr 1969 zeigen beispielsweise, dass sich die Industrie mit dem Entsorgungsproblem von Kunststoffverpackungen auseinandersetzte und feststellte, dass die riesigen Mengen an verschiedenen Polymermischungen und Zusatzstoffen in Kunststoffen die Materialien nach dem Gebrauch praktisch nicht wiederverwertbar“ machen, und zugab, dass das Recycling von Verpackungsabfällen wirtschaftlich praktisch aussichtslos“ ist

Der Bericht verweist auf mehrere Mitteilungen der Industrie:

„Es ist immer möglich, dass Wissenschaftler und Ingenieure lernen, Abfälle zu recyceln oder gewinnbringend zu entsorgen, aber es scheint nicht wahrscheinlich, dass dies bald auf breiter Basis geschieht.“

  • In einem Entwurf für ein Informationsblatt über feste Abfälle des Vinyl-Instituts aus dem Jahr 1986 wird ebenfalls unumwunden eingeräumt, dass „Recycling nicht als dauerhafte Lösung für feste Abfälle angesehen werden kann, da es lediglich die Zeit verlängert, bis ein Gegenstand entsorgt wird.“
  • Ein Mitarbeiter der Eastman Chemical Company räumte 1992 ein, dass „es wahrscheinlicher ist, dass wir aufwachen und erkennen, dass wir uns nicht durch Recycling aus der Abfallproblematik herauswinden können“
  • In Bezug auf das Engagement der Industrie für Demonstrationsprojekte zum Kunststoffrecycling sagte ein Exxon-Mitarbeiter 1994 vor Mitarbeitern des American Plastics Council: „Wir sind den Aktivitäten verpflichtet, aber nicht den Ergebnissen.“

Dennoch gelang es der Kunststoffindustrie, die Öffentlichkeit, einschließlich der Regierungen und der Medien sowie der Verbraucher im Allgemeinen, davon zu überzeugen, dass das Recycling eine geeignete Lösung für das Kunststoffabfallproblem darstellt.

„Die größten Kunststoffhersteller, darunter Exxon, Mobil, DuPont und Dow, investierten Dutzende von Millionen Dollar in verschiedene Aspekte des Kunststoffrecyclings, darunter auch in die Öffentlichkeitsarbeit, um die Wahrnehmung des Recyclings durch die Verbraucher zu beeinflussen“, heißt es in dem Bericht.

Dies war Teil einer mehrgleisigen Anstrengung, das falsche Versprechen des Kunststoffrecyclings zu verkaufen, um die Aussicht auf restriktive Vorschriften oder Produktverbote zu unterdrücken.

Dem Bericht zufolge umfasste die Kampagne der Industrie den Einsatz von Handelsverbänden und Tarnorganisationen zur Förderung einer Pro-Recycling-Darstellung, die Verbreitung irreführender Botschaften an die Öffentlichkeit durch Öffentlichkeitsarbeit und Werbung, die Ankündigung ehrgeiziger Recyclingziele, die nie erreicht wurden, Investitionen in Forschung und Pilotprojekte, um den Anschein eines Engagements für die „Lösung“ zu erwecken, und sogar das Sponsoring von Lehrmaterial für Schulkinder, das das Kunststoffrecycling irreführend als umweltfreundlich darstellte.

Diese Täuschung der Industrie setzt sich fort, da die Petrochemie- und Kunststoffhersteller „fortschrittliches Recycling“, auch bekannt als chemisches Recycling, als eine verbesserte Version des mechanischen Recyclings anpreisen.

Doch wie der CCI-Bericht und andere Untersuchungen zeigen, ist diese angebliche Lösung für die Abfallbewirtschaftung weder „fortschrittlich“ noch „Recycling“, da sie bereits seit Jahrzehnten angewandt wird und Kunststoffe im Allgemeinen in petrochemische Brennstoffe und nicht in neuen Kunststoff umgewandelt werden.

Es steht vor ähnlichen wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen wie das herkömmliche Recycling, doch die Industrie preist das chemische Recycling weiterhin als bahnbrechende Lösung an.

Ein Aufruf zur Rechenschaftspflicht

Der CCI-Bericht legt nahe, dass rechtliche Schritte gegen die Industrie wahrscheinlich sind.

„Aufgrund der wachsenden Zahl von Beweisen werden Gemeinden und Bundesstaaten wahrscheinlich rechtliche Schritte einleiten, die der Täuschung der Industrie ein Ende setzen, die Unternehmen für die verheerenden Schäden, die sie den Gemeinden zugefügt haben, zur Rechenschaft ziehen und die Tür zu echten Lösungen öffnen könnten, die derzeit unerreichbar sind“, heißt es in dem Bericht.

Gemeinden und Bundesstaaten in den USA gehen bereits gerichtlich gegen große Öl- und Gasunternehmen vor, die angeblich über die Klimakrise lügen.

Nach Ansicht der CCI sollten diese Unternehmen auch für ihre Lügen über das Plastikrecycling haftbar gemacht werden, die die Plastikmüllkrise noch verschärft haben.

Die Lügen der Ölindustrie sind das Herzstück der beiden katastrophalsten Verschmutzungskrisen in der Geschichte der Menschheit“, so Wiles.

Als Reaktion auf den Bericht erklärte der Verband der Kunststoffindustrie, der Bericht beruhe auf „veralteten Informationen und falschen Behauptungen“

Dieser Bericht wurde von einer aktivistischen Anti-Recycling-Organisationerstellt und missachtet die unglaublichen Investitionen unserer Industrie in Recyclingtechnologien“, sagte Matt Seaholm, Präsident und CEO der Plastics Industry Association, in einer Erklärung. „Anstatt gemeinsam an tatsächlichen Lösungen zur Bekämpfung von Kunststoffabfällen zu arbeiten, entscheiden sich Gruppen wie die CCI für politische Angriffe statt für konstruktive Lösungen.“

Der American Chemistry Council (ACC) kritisierte den Bericht ebenfalls.

„Leider zitiert dieser fehlerhafte Bericht veraltete, jahrzehntealte Technologien und arbeitet gegen unsere Ziele, nachhaltiger zu sein, indem er die Industrie und den Stand der heutigen Recyclingtechnologien falsch darstellt“, sagte der ACC in einer Erklärung. „Dies untergräbt die wesentlichen Vorteile von Kunststoffen und die wichtige Arbeit, die derzeit geleistet wird, um die Art und Weise zu verbessern, wie Kunststoffe verwendet und wiederverwendet werden, um die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen

Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, dass bis 2040 alle Kunststoffverpackungen in den USA wiederverwendet, recycelt und verwertet werden, und wir arbeiten auf dieses Ziel hin, indem wir Systeme und Technologien unterstützen, die neue Kunststoffe aus gebrauchten Kunststoffen herstellen.

Nach Angaben der Gruppe haben sich die amerikanischen Kunststoffhersteller das ehrgeizige Ziel gesetzt, dass bis 2040 alle Kunststoffverpackungen in den USA wiederverwendet, recycelt und verwertet werden