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Der Januar zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt – Teil 2
Der Januar ist der Monat mit dem größten Temperatursprung
Von Matthias Baritz, Stefan Kämpfe, Josef Kowatsch
Teil 1 des Beitrags steht hier.
Die Minimum-Maximum-Temperaturen des Januarmonats
Zuverlässig liegen die Minimum- Maximumtemperaturen bei den DWD-Reihen erst seit 1947 vor und natürlich auch nicht bei allen der jetzigen knapp 2500 Stationen, sondern nach Kriegsende bei knapp 550 Stationen
Zum Vergleich nochmals die DWD-Januarmittel seit 1947
Abb. 1: 40 Jahre lang zeigte der Januar eine leichte Abkühlung bis 1987. Dann erfolgte der große Temperatursprung von 2 Grad. Ab 1988 bis heute ein Temperaturstillstand.
Auswertung: Keine Erwärmung vor 1988, dann im Jahre 87/88 ein großer Temperatursprung von 2 Grad, ab 1988 bis heute wieder keine Erwärmung. Damit scheidet das angebliche Treibhausgas Kohlendioxid als Verursacher aus. Solche Gaseigenschaften, die nur plötzlich wirken, gibt es nicht.
Im Teil 1 haben wir weiter gezeigt, dass dieser einmalige Temperatursprung überall in Mittel- West- und Nordeuropa auftritt, aber nicht auf anderen Kontinenten.
Unser Fazit war: Der Januar hat den höchsten Temperatursprung aller 12 Monate in Deutschland. Im Gegensatz dazu stand der Dezember: Der Dezember ist der einzige Monat ohne Temperatursprung. Alle Dezembererwärmung fand erst ab 1988 bis heute statt.
In diesem Teil 2 wollen wir zusätzlich die Maximum- und Minimumtemperaturen mitbetrachten. Da der DWD diese nicht in Form einer Tabelle auflistet, musste M. Baritz sämtliche DWD-Stationen auswerten, die bis Kriegsende zurückgehen und Tmax/Tmin mitgemessen haben. Vor 1945 fällt die Anzahl der Stationen und der Messerfassungen rasch ab, kein Wunder, der Krieg selbst führt zu Unregelmäßigkeiten, und seit 1945 hat Deutschland auch ganz andere Außengrenzen.
Ein Jahrespunkt in den folgenden Grafiken entsteht durch die Addition sämtlicher 535 Stationen zu einem Jahresschnitt, und das jeweils für Tmin (blaue Grafik), Gesamtschnitt (braun) und Tmax (grau). Solche Grafiken findet man beim DWD überhaupt nicht, obwohl alle Beamten und Angestellten im Gegensatz zu uns bezahlt werden.
Jetzt derselbe Zeitraum wie bei Grafik 1 mit den Maximum- und Minimum-Temperaturen:
Abb.2: Die mittleren braunen Grafiklinien entsprechen dem Verlauf von Abb.1. Die Formeln unterscheiden sich ganz leicht, weil hier nur 535 Stationen geführt werden. Es liegen nicht mehr vor, die zugleich auch T-max und T-min erfassen.
Weitere Auswertung – zunächst zum Temperatursprung
Wichtigste Erkenntnis: Der Januar-Temperatursprung von 2 Grad im Jahre 1987auf 1988 tritt bei allen drei Grafikverläufen auf. Es gibt beim Januar keine großen Steigungs-Unterschiede zwischen Tag/Nachttemperaturen, gemessen in T-max/T-min wie etwa bei den Sommermonaten.
Erster Zeitabschnitt, von 1947 bis 1987: Die Tagestemperaturen (T-max) fallen am stärksten, (leichte Abkühlung) die in der Nacht am schwächsten, insgesamt sind das aber keine großen Differenzen, d.h. fast gleich. Deswegen ziehen wir daraus auch keine Rückschlüsse, außer
Die 40 Jahre lang fallenden Temperaturen von 1947 bis 1987 widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt als alleinigen Temperaturerwärmungstreiber.
Nach dem Temperatursprung von 1988 bis heute: Steigungsunterschiede wieder bedeutungslos, fast gleich bei allen drei Messungen, nämlich fast nichts.
Insgesamt: Keine großen Ausnahmen bei den Tag/Nachttemperaturen. Sie verlaufen ziemlich parallel zu den Januarmittel der betreffenden Jahre. (Bei den Sommermonaten war es ganz anders)
Merke: Bei allen 6 Regressionslinien der Januartemperaturen seit 1947 bis heute ist keinerlei Wirkung irgendeines Treibhauseffektes erkennbar. Es gibt keinerlei Korrelation mit dem Anstieg der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre. Anzumerken wäre noch, dass die gemessenen DWD-Daten nicht wärmeinselbereinigt sind.
Abb.3: Die CO₂-Konzentration der Atmosphäre steigt stetig an. Ganz im Gegensatz zu den deutschen Januartemperaturen, es besteht nirgendwo eine Korrelation
Ergebnis: Die Januartemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes widersprechen dem CO₂-Treibhauseffekt. Sie führen ihn ad absurdum.
Rückblick und Vergleich mit dem Dezember: Beim Dezember erfolgte die 2 Grad Erwärmung erst ab 1988 bis heute. Der Dezember hatte vor allem keinen Temperatursprung. Auch nicht bei den T-Max und T-min-Temperaturen.
Merke: Alle drei DWD-Grafiken kann man nicht mit einem imaginären stetig zunehmendem Treibhausgas CO₂ erklären. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Richtig ist: Klima wandelt sich immer. Nur die Behauptung, dass dieser Wandel auf CO₂ zurückzuführen ist, ist falsch. In Wahrheit gibt es viele Ursachen dieser unterschiedlichen und sich stets wandelnden Temperaturverläufe. Drei haben wir bisher erarbeitet und in den Artikeln der letzten Jahre immer mal wieder näher erklärt.
Die richtige Erklärung für den ständigen Klimawandel
- Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Winter und somit auch im Januar zugenommen und die nördlichen Wetterlagen abgenommen. Diese natürliche Klimaänderung beschreibt stets Stefan Kämpfe in seinen Artikeln. Zuletzt hier: Zuletzt hier
- Der Wärmeinseleffekt: Der WI-effekt ist bei den DWD-Wetterstationen vor allem nach der Einheit stark angestiegen. Gründe sind in erster Linie die starke Bebauung und die Zunahme von Heizungen, Autos und Industrie, siehe Versiegelungszähler. Stand: 50 848 km² von 358 000 km².
- Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden erfasst.
Zu allen drei Punkten haben wir in den letzten Jahren ausführliche Artikel verfasst.
Die Punkte 2 und 3 sind im Vergleich zu 1 jedoch im Januar schwächer ausgeprägt, da die wenigen Sonnenstunden im Vergleich zum Sommer wegen des niedrigen Sonnenstandes auch noch viel weniger wirksam sind.
Würde man die DWD-Januarreihen um die Punkte 2 und 3 bereinigen, dann würde der 2 Grad Temperatursprung genauso auftreten, nur vor 1987/88 hätten wir in den DWD-Reihen eine etwas stärkere Abkühlung und nach dem Temperatursprung ab 1988 bis heute auch
Die Großwetterlagen und Luftmassen machen den Unterschied – ist die aktuelle Januar-Wärme noch ausbaufähig?
Ob ein Januar kalt oder mild verläuft, hängt von den jeweils dominierenden Großwetterlagen und den bei diesen herangeführten Luftmassen ab. Kalte Januare zeichnen sich meist durch schwachwindige Hochdruck- oder Ostwetterlagen mit den Luftmassen cP, cPs oder cSp aus; milde durch windige, westliche Lagen mit den Luftmassen mP oder mPs, seltener kurzzeitig auch mS oder xS. Nicht selten ist Januar-Kälte bodennah, besonders bei Hochdruckwetterlagen ist es dann in der Höhe milder, während bei zyklonalen Westlagen die Temperatur mit der Höhe rasch abnimmt. Parade-Beispiel für einen besonders in den unteren Luftschichten sehr kalten Jänner ist der von 1996, als es auf dem Brocken milder war als im Thüringer Becken, während der bodennah sehr milde Januar 2018 auf dem Brocken recht winterlich verlief. Gegenwärtig dominieren die milden, westlagen-geprägten Januare – doch die Erwärmung scheint weitgehend ausgereizt. Die folgende Grafik wurde mit Hilfe der Objektiven Wetterlagen-Klassifikation des DWD erstellt. Seit 1988 waren Lagen mit westlichem Strömungsanteil meist dominant, so 1988 (29 Tage), 1994 (27 Tage), 1999 (28 Tage), 2007 (27 Tage) und 2008 (29 Tage). Aber ein Januar hat nur 31 Tage – viel mehr geht da kaum. Die Westlagenhäufigkeit beeinflusste im Betrachtungszeitraum die Temperaturvariabilität zu immerhin fast 52% (Korrelationskoeffizient r=0,72). Kalte Ostwetterlagen hatten Seltenheitswert, wesentliche Trends sind weder bei der Häufigkeitsentwicklung der West- und Ostlagen, noch bei den Januar-Temperaturen erkennbar.
Das heißt: Sollten künftig einmal Westlagen seltener und Ostlagen häufiger werden, würde sich der Januar abkühlen – ob und wann das eintritt, lässt sich aber nicht vorhersehen. Viel wärmer, als der Rekordjanuar von 2007, als im DWD-Mittel fast 5°C erreicht wurden, kann der erste Monat des Jahres aber auch kaum werden.
Abbildung 5: Keine Trends seit 1988 bei den deutschen Januar-Temperaturen (hellblau, zur besseren Einpassung in die Grafik um 10 Kelvin angehoben, der Trend ändert sich dadurch nicht) sowie der West- und Ostlagenhäufigkeiten in Tagen. Westlagen (violett) wirken im Januar stark erwärmend (r=0,72), Ostlagen (grün) deutlich kühlend (r= -0,54).
Anmerkung zum nicht erkennbar wirkenden CO₂-Treibhauseffekt
Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 4,5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle, Teilrechnungen und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegt. Insbesondere zeigt sich, dass keine Grundlage für einen sog. Klimanotstand und darauf aufbauende Verbote und Panikmache besteht. Wir Bürger sollten uns nicht von politischen Laien aus der Politik und gut alimentierten selbst ernannten Klimawissenschaftlern bevormunden lassen.
Unsere Motivation: Alle unsere Arbeiten sind gegen das Geschäftsmodell CO₂-Klimapanik und Klimanotstand gerichtet. Wenn sich hier ein Kommentator oder ein Artikel für eine geringe CO₂-Klimasensitivität in der Größenordnung bis 0,5/0,6 Grad ausspricht, dann widersprechen wir nicht. Für uns hat dem Geschäftsmodell Klimapanik und Klimanotstand in einer gemeinsamen konzertierten Aktion zu widersprechen absoluter Vorrang.
Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung (Große Transformation) wie sie die derzeitige Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten im Januar und auch der anderen Monate. Sie zerstört die Natur und Landschaft Deutschlands, sie schadet unserer Industrie und das Geschäftsmodell Klimahysterie will unser Geld. Ein Abzockemodell, das Deutschland ruiniert, das dem Klima nichts nützt und mit den angeblichen Schutzmaßnahmen wie Freiflächensolaranlagen und Windrädern unsere Natur und Umwelt nachhaltig zerstört.
Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:
Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmacherei vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden. Es handelt sich um eine Werbestrategie der großen selbst erfundenen Klimalüge.
Wir sind deshalb gegen teure technische CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)
Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.
Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO₂-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO₂-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.
Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.
Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das ruinöse Geschäftsmodell Klimaschutz. Letztlich ist unsere demokratische Grundordnung durch dieses Ablasshandelsmodell Klimalüge in höchster Gefahr.
Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher
Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.
Mit Waffen Frieden schaffen …

Die deutsche Bundesregierung ist sehr bemüht, für Frieden in der Welt zu sorgen. Nachdem die alte Doktrin “Keine Waffen in Krisengebiete” ausgedient hat, geht man moderne Wege. Man versucht, den Frieden durch immer mehr Waffen herbeizuführen. Der Ukrainekrieg ist “beispielhaft” für den Erfolg dieser Methodik. Menschen sterben, Friedensverhandlungen werden unterbunden, Gespräche verboten. Keine Waffen an […]
Der Beitrag Mit Waffen Frieden schaffen … erschien zuerst unter tkp.at.
Studie zeigt, dass die Mediengiganten New York Times, CNN und Fox News den US-Krieg im Jemen vorantreiben
Von Alan Macleod
Eine MintPress-Studie über die Berichterstattung der wichtigsten US-Medien über die Blockade des Roten Meeres im Jemen hat eine überwältigende Voreingenommenheit der Presse ergeben, die das Ereignis als aggressiven, feindseligen Terrorakt der Ansar Allah (auch bekannt als die Houthis) darstellte, die als Handlanger der iranischen Regierung präsentiert wurden. Die USA wurden als gutgläubiger, neutraler Akteur dargestellt, der gegen seinen Willen in einen weiteren Konflikt im Nahen Osten „hineingezogen“ wurde, während sie ständig kriegsfördernde Argumente vorbrachten.
Seit November blockiert Ansar Allah israelische Schiffe, die in das Rote Meer einlaufen, um Israel zu zwingen, seine Angriffe auf die Bevölkerung von Gaza einzustellen. Die US-Regierung, die sich geweigert hat, einen Völkermord zu verhindern, wurde aktiv, um Schäden an Privateigentum zu verhindern, und veranlasste eine internationale Koalition, Ziele im Jemen zu bombardieren.
Die Auswirkungen der Blockade waren beträchtlich. Da Hunderte von Schiffen den Umweg über Afrika nehmen, haben große Unternehmen wie Tesla und Volvo angekündigt, die Produktion in Europa einzustellen. Ikea hat gewarnt, dass die Vorräte zur Neige gehen, und der Preis für einen Standardschiffscontainer zwischen China und Europa hat sich mehr als verdoppelt. Ansar Allah ist es offensichtlich gelungen, eine Schwachstelle des globalen Kapitalismus ins Visier zu nehmen.
Die westlichen Luftangriffe auf den Jemen haben jedoch, zumindest nach Aussage des Ansar-Allah-Sprechers Mohammed al-Bukhaiti, bisher nur eine „sehr begrenzte“ Wirkung gehabt. Al-Bukhaiti machte diese Bemerkungen in einem kürzlich geführten Interview mit MintPress News.
Voreingenommene Berichterstattung
MintPress hat eine Studie über vier führende amerikanische Nachrichtenagenturen durchgeführt: Die New York Times, CNN, Fox News und NBC News. Zusammen geben diese Sender oft die Agenda für den Rest des Mediensystems vor und können als angemessene Repräsentanten des gesamten Medienspektrums der Unternehmen angesehen werden.
Unter Verwendung des Suchbegriffs „Jemen“ in der globalen Nachrichtendatenbank von Dow Jones Factiva wurden die fünfzehn aktuellsten relevanten Artikel jedes Senders gelesen und untersucht, was eine Gesamtstichprobe von 60 Artikeln ergab. Alle Artikel wurden im Januar 2024 oder Dezember 2023 veröffentlicht.
Ausführliche Informationen und Kodierungen sind in der beigefügten Tabelle zu finden.
Die Studie ergab, dass die Medien die Realität stark verzerrten und ein schiefes Bild zeichneten, das die imperialen Ambitionen der USA unterstützte. So wurde in allen Artikeln der Studie (60 von 60) das Wort „Houthis“ und nicht „Ansar Allah“ verwendet, um die Bewegung zu beschreiben, die an der jemenitischen Revolution von 2011 teilnahm und sich 2014 gegen die Regierung erhob, die Kontrolle über die Hauptstadt Sanaa übernahm und die neue De-facto-Regierung wurde. Viele im Jemen betrachten den Begriff „Houthi“ als abwertende Bezeichnung für eine Dachbewegung von Menschen. Mohammed Ali al-Houthi, Leiter des Obersten Revolutionskomitees im Jemen, erklärte gegenüber MintPress:
„Houthis‘ ist kein Name, den wir auf uns anwenden. Wir weigern uns, Houthis genannt zu werden. Er stammt nicht von uns. Es ist ein Name, den uns unsere Feinde gegeben haben, um zu versuchen, die breite Masse der jemenitischen Gesellschaft, die zu unserem Projekt gehört, zu verleumden.“
Doch nur in zwei Artikeln wurde der Name „Ansar Allah“ überhaupt erwähnt.
Seit 2014 kontrolliert die Ansar Allah den größten Teil des Jemen, obwohl eine von den USA unterstützte saudische Koalition versucht hat, sie zurückzuschlagen und die vorherige Regierung wieder einzusetzen.
In vielen der untersuchten Artikel (22 von insgesamt 60) wurde Ansar Allah jedoch nicht als staatliche Kraft dargestellt, sondern als „Stammesgruppe“ (New York Times), als „zusammengewürfelte, aber effektive“ Rebellenorganisation (CNN) oder als „großer Clan“ von „Extremisten“ (NBC News). Vierzehn Artikel gingen noch weiter und verwendeten das Wort „Terrorist“ in Bezug auf Ansar Allah, meist im Zusammenhang mit der Bezeichnung durch die US-Regierung oder amerikanische Beamte.
In einigen Artikeln wurde es jedoch als vermeintlich unumstrittene Bezeichnung verwendet. In einem Fox-Artikel hieß es zum Beispiel: „Seit Wochen stören die Aktionen der jemenitischen Terrorgruppe den Seeverkehr, während das US-Militär mit Angriffen antwortet.“ Und in einer CNN-Überschrift hieß es, dass die US-Streitkräfte am 22. Januar acht Houthi-Ziele in den vom Iran unterstützten und von den Houthi-Terroristen kontrollierten Gebieten im Jemen angegriffen haben“.
Ansar Allah reagiert damit auf einen israelischen Angriff, bei dem Zehntausende von Zivilisten getötet und rund 1,9 Millionen Menschen aus dem Gazastreifen vertrieben wurden. Israel und seine Aktionen wurden jedoch fast nie als „Terrorismus“ bezeichnet, obwohl sie diese Definition wohl viel besser erfüllen als die jemenitische Bewegung. Die einzige Ausnahme bildete ein Kommentar von al-Houthi, der von CNN zitiert wurde und Israel als „terroristischen Staat“ bezeichnete. Weder die Vereinigten Staaten noch ihre Aktionen wurden jemals mit solchen Worten beschrieben.
Iran im Visier
Obwohl der Täter der Angriffe auf die Schifffahrt zweifelsohne Ansar Allah ist, hatten die Medien einen anderen Schuldigen im Auge: Iran. Neunundfünfzig der 60 untersuchten Artikel erinnerten die Leser daran, dass die jemenitische Gruppe von der Islamischen Republik unterstützt wird, und zeigten damit direkt mit dem Finger auf Teheran.
Es stimmt tatsächlich, dass der Iran Ansar Allah politisch und militärisch unterstützt. Auf die direkte Frage von MintPress, ob Teheran die Gruppe mit Waffen beliefert, wich al-Bukhaiti aus und nannte es ein „Randthema“. Warum dieser Aspekt der Geschichte buchstäblich hunderte Male wiederholt werden musste, ist unklar. Die untersuchten Medien wiederholten sie oft bis zum Überdruss, so dass man meinen könnte, der offizielle Name von Ansar Allah sei „die vom Iran unterstützten Houthis“. In einem CNN-Bericht wurde der Begriff (oder eine ähnliche Formulierung) sieben Mal verwendet, in einem Fox News-Artikel sechs Mal und in einem NBC News-Bericht fünf Mal.
Das Faktum „vom Iran unterstützt“ wurde nicht nur ständig verwendet, sondern auch zu einem wichtigen Bestandteil der Darstellung des Themas in der amerikanischen Öffentlichkeit gemacht. Der Titel eines Berichts von Fox News lautete zum Beispiel (Hervorhebung durchgehend hinzugefügt): „U.S.-U.K. coalition strike Iran-backed Houthi targets in Yemen after spate of ship attacks in Red Sea“, so die Unterzeile: „Die vom Iran unterstützten Houthi-Milizen im Jemen haben in den letzten Wochen ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer verstärkt“, und der erste Satz lautete: „Die Vereinigten Staaten und Großbritannien haben am frühen Freitag eine Reihe von Luftangriffen auf militärische Einrichtungen der vom Iran unterstützten Houthis im Jemen durchgeführt, um auf die anhaltenden Angriffe der militanten Gruppe auf Schiffe im Roten Meer zu reagieren.“

Die ständige Wiederholung ein und desselben Satzes ist aus stilistischer Sicht eine sehr schlechte Form. Sie unterstreicht jedoch die Aussage und lässt vermuten, dass es sich um eine anorganische Anweisung von oben handelt.
Das ist alles andere als unwahrscheinlich. Wir wissen zum Beispiel, dass der neue CNN-Chef Mark Thompson im Oktober ein Memo an die Mitarbeiter verschickte, in dem er sie anwies, immer den Begriff „Hamas-kontrolliert“ zu verwenden, wenn sie über das Gesundheitsministerium des Gazastreifens und dessen Zahlen über Todesfälle durch israelische Bombardierungen sprechen. Dies geschah in der klaren Absicht, die palästinensische Seite der Geschichte zu untergraben.
Die vier untersuchten Medien erinnerten die Leser nicht nur ständig daran, dass Ansar Allah vom Iran unterstützt wird, sondern stellten die Gewalt auch regelmäßig als von Teheran inszeniert dar und behaupteten, Ansar Allah sei nichts weiter als eine Gruppe geistloser, unreflektierter Handlanger von Ayatollah Khamenei. So schrieb die New York Times:
„Investitionen in Stellvertreterkräfte – schiitische Verbündete im Libanon, Irak und Jemen und die sunnitische Hamas im Gazastreifen – ermöglichen es dem Iran, seinen Feinden Schwierigkeiten zu bereiten und die Aussicht zu erhöhen, noch mehr zu verursachen, wenn er angegriffen wird… Die Houthi-Bewegung im Jemen begann vor zwei Jahrzehnten einen Aufstand gegen die Regierung. Was einst eine zusammengewürfelte Rebellentruppe war, erlangte zumindest teilweise dank verdeckter Militärhilfe aus dem Iran Macht, so amerikanische und nahöstliche Beamte und Analysten.“
Die Aussage „Der Iran zieht meisterhaft alle Fäden“ war in 21 der 60 Artikel zu finden.
Die Angstmacherei in Bezug auf den Iran hörte jedoch nicht damit auf, dass einige Zeitungen behaupteten, Teheran baue ein internationales Terrornetzwerk auf oder konstruiere eine Atombombe. Die New York Times zitierte einen Analysten mit den Worten:
„Der Iran treibt das wirklich voran… Das ist ein weiterer Grund, warum sie jetzt keinen Krieg wollen: Sie wollen, dass ihre Zentrifugen friedlich laufen.“ Die Iraner haben keine Atomwaffe, könnten aber in wenigen Wochen genug Uran auf Waffenqualität anreichern, von der derzeitigen Anreicherung von 60 Prozent auf 90 Prozent, sagte er. „Sie haben 95 Prozent der Arbeit erledigt.“
All dies diente dazu, Ansar Allah zu dämonisieren und die Spannungen mit dem Iran zu verstärken, was zu den unvermeidlichen Kriegsaufrufen führte. „Die USA müssen den Iran angreifen, und zwar intelligent“, lautete der (inzwischen geänderte) Titel eines Leitartikels der Washington Post. „Der Westen hat jetzt vielleicht keine andere Wahl mehr, als den Iran anzugreifen“, schrieb der neokonservative Iran-Falke John Bolton in der Tageszeitung The Daily Telegraph. Bolton gehört natürlich zu einer Gruppe namens United Against Nuclear Iran, die seit ihrer Gründung versucht, die USA davon zu überzeugen, den Iran zu bombardieren. Zu Beginn dieses Jahres hat MintPress News ein Profil der zwielichtigen Denkfabrik erstellt.
Während die Medien uns buchstäblich hunderte Male daran erinnerten, dass Ansar Allah vom Iran unterstützt wird, wurden ähnliche Ausdrücke wie „das von den USA unterstützte Saudi-Arabien“ oder „das von den USA unterstützte Israel“ nie verwendet, obwohl Washington diese beiden Länder mit diplomatischer, militärischer und wirtschaftlicher Unterstützung fördert. Die Regierung Biden hat seit dem 7. Oktober mehr als 14 Milliarden Dollar an Militärhilfe für Israel bereitgestellt, eine Flotte von Kriegsschiffen in die Region geschickt und diplomatische Bemühungen blockiert, um Israels Angriff auf Gaza zu stoppen.
Inzwischen ist es fraglich, ob Saudi-Arabien ohne die Unterstützung der USA in seiner jetzigen Form existieren würde. Allein im militärischen Bereich haben die USA Waffen im Wert von zig Milliarden Dollar an Riad verkauft und dem Petro-Staat geholfen, seine Ölgewinne in Sicherheit umzuwandeln. Von 2014 bis 2023 führte Saudi-Arabien eine von den USA unterstützte Koalitionstruppe an, die versuchte, Ansar Allah zu entmachten. Dies geschah in erster Linie durch eine massive Bombenkampagne gegen zivile Ziele im Jemen, darunter Bauernhöfe, Krankenhäuser und sanitäre Einrichtungen. Die Gewalt verwandelte den Jemen in das, was die Vereinten Nationen regelmäßig als die „schlimmste humanitäre Krise der Welt“ bezeichnen: Rund 400 000 Menschen starben, zig Millionen Menschen hungerten und hatten nicht einmal eine medizinische Grundversorgung.

Die USA haben Saudi-Arabien die ganze Zeit über unterstützt und der Regierung laut einer MintPress-Studie Waffen im Wert von mindestens 28,4 Milliarden Dollar verkauft. Im Jahr 2021 kündigte die Regierung Biden an, dass sie dem Königreich nur „defensive“ Technologie verkaufen würde. Dies beinhaltete jedoch Lieferungen von Marschflugkörpern, Kampfhubschraubern und Unterstützung für Kampfhubschrauber.
Sowohl Saudi-Arabien als auch Israel spielten in den untersuchten Artikeln eine prominente Rolle. Aber nur fünf der 60 Artikel erwähnten die Unterstützung der USA für Saudi-Arabien, und keiner für Israel. Dieser Zusammenhang ist für das amerikanische Publikum äußerst wichtig. Ohne die politische, militärische, wirtschaftliche und diplomatische Unterstützung ihrer Regierung wäre nichts von alledem möglich, und die derzeitige Situation wäre eine völlig andere. Nur sechs Artikel erwähnten die Unterstützung der USA für die saudische Offensive gegen den Jemen – und in keinem wurde diese Tatsache so hervorgehoben wie die iranische Unterstützung für Ansar Allah.
Nur ein einziger Artikel in der Stichprobe deutete darauf hin, dass Ansar Allah möglicherweise nicht nur eine iranische Katzentatze ist. Die New York Times schrieb: Die Houthis sind ein wichtiger Arm der so genannten „Achse des Widerstands“ des Iran, die bewaffnete Gruppen im gesamten Nahen Osten umfasst. Aber jemenitische Analysten sagen, dass sie die Miliz als eine komplexe jemenitische Gruppe und nicht nur als einen iranischen Stellvertreter betrachten.“ Dies war die Summe der Informationen, die darauf hindeuten, dass Ansar Allah ein unabhängiger Akteur ist.
Eine humanitäre Blockade?
Der Jemen betrachtet seine Maßnahmen zur Blockade des israelischen Verkehrs im Roten Meer als humanitäre Geste, ähnlich dem Konzept des „Rechts auf Schutz“, auf das sich die USA häufig berufen, um das zu rechtfertigen, was sie als humanitäre Interventionen in der ganzen Welt ansehen. Wie al-Houthi gegenüber MintPress erklärte:
„Zunächst einmal ist unser Standpunkt religiös und humanitär, und wir sehen eine enorme Ungerechtigkeit. Wir kennen das Ausmaß und die Schwere der Massaker, die an der Bevölkerung von Gaza verübt werden. Wir haben unter dem amerikanisch-saudisch-emiratischen Terrorismus einer Koalition gelitten, die einen Krieg begonnen und eine Blockade gegen uns verhängt hat, die immer noch andauert. Deshalb gehen wir von diesem Standpunkt aus und wollen nicht, dass sich das gleiche Verbrechen wiederholt.“
Al-Bukhati erklärte gegenüber MintCast-Moderator Mnar Adley, dass Ansar Allah nicht beabsichtige, mit ihren Aktionen jemanden zu töten und dass sie aufhören würden, wenn Israel seine Angriffe auf den Gazastreifen einstelle:
„Wir versichern allen, dass wir nur Schiffe angreifen, die mit dem zionistischen Gebilde [Israel] in Verbindung stehen, nicht mit der Absicht, sie zu versenken oder zu beschlagnahmen, sondern um sie von ihrem Kurs abzulenken, um die wirtschaftlichen Kosten für das zionistische Gebilde [Israel] als Druckmittel zu erhöhen, damit die Verbrechen des Völkermords in Gaza aufhören.“
Diese „humanitäre“ Einordnung der jemenitischen Aktionen wurde jedoch nicht in den Vordergrund gerückt, sondern lediglich als Forderung der Houthi eingeführt. In vielen Artikeln wurde lediglich auf die Position von Ansar Allah verwiesen. CNN schrieb: „Die vom Iran unterstützten Houthis haben erklärt, dass sie ihre Angriffe auf die Handelsschifffahrt im Roten Meer nicht einstellen werden, bis der Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen beendet ist.“ In der Zwischenzeit stellten NBC News und Fox News die Aktionen der Ansar Allah häufig als reine Unterstützung ihres Verbündeten, der Hamas, dar, wie die beiden folgenden Beispiele zeigen:

„Die vom Iran unterstützten Kämpfer, die behaupten, mit ihren Aktionen die Hamas unterstützen zu wollen, schworen Vergeltung und erklärten, bei den Angriffen seien mindestens fünf Kämpfer an mehreren von den Rebellen gehaltenen Orten getötet worden“ (NBC News).
„Die Houthi-Kräfte haben sich zu den fortgesetzten Angriffen auf Handelsschiffe bekannt und gedroht, ihre Ziele auf US-amerikanische und britische Schiffe auszuweiten – alles im Rahmen einer Kampagne zur Unterstützung der Hamas in ihrem Krieg gegen Israel“ (Fox News).
Somit wurde die humanitäre Aktion zur Unterstützung des Terrorismus umfunktioniert.
In anderen Artikeln wurde eine breite Palette von Gründen für die Blockade genannt, darunter die Ausweitung eines regionalen Krieges“ und die Ablenkung der jemenitischen Öffentlichkeit“ von ihrer versagenden Regierungsführung“ (New York Times), der Versuch, zu Hause Legitimität zu erlangen“ (CNN) und Rache an den USA für die Unterstützung Saudi-Arabiens“ (NBC News). Viele boten keinerlei Erklärung für die Blockade.
Ein Krieg, den „niemand will“
Wie al-Bukhaitis Kommentare andeuten, gäbe es einen sehr einfachen Weg, die Blockade zu beenden: Israel dazu zu bringen, seine Operationen in Gaza zu beenden. Aber nur zweimal in 60 Artikeln wurde diese Realität überhaupt erwähnt; in einem wurde darauf hingewiesen, dass Beamte aus Oman und Katar dazu rieten, dass „ein Waffenstillstand in Gaza den Houthis den erklärten Antrieb für die Angriffe nehmen würde“, und einmal im letzten Satz eines NBC News-Artikels, in dem al-Bukhaiti selbst genau das sagte. Aufgrund der Platzierung der Informationen und der Tatsache, dass sie von einer Organisation stammten, die regelmäßig als vom Iran unterstützte extremistische Terrorgruppe bezeichnet wird, hatte diese Idee bei den Lesern jedoch wahrscheinlich wenig Gewicht. Stattdessen waren militärische Lösungen (d. h. die Bombardierung des Jemen) die überwältigende Antwort, die von der Konzernpresse in ihrer Berichterstattung angeboten wurde.
Trotzdem stellten die Medien die Vereinigten Staaten durchweg als neutralen und ehrlichen Akteur im Nahen Osten dar, der kurz davor steht, gegen seinen Willen in einen weiteren Krieg „hineingezogen“ zu werden. Die New York Times schrieb: „Präsident Biden und seine Berater haben sich bemüht, den Krieg in Grenzen zu halten, da sie befürchteten, dass eine regionale Eskalation schnell die amerikanischen Streitkräfte einbeziehen könnte“. Biden, so die Times, habe sich zutiefst dagegen gesträubt, den Jemen anzugreifen, aber es sei ihm „keine andere Wahl“ geblieben, als dies zu tun.
Diese Darstellung folgt der klassischen Trope des strauchelnden Imperiums, das in den Krieg „stolpert“, wie es die Medienaufsichtsbehörde Fairness and Accuracy in Reporting dokumentiert hat, wobei die Vereinigten Staaten immer auf Krisen „reagieren“ und nie der Aggressor sind. „Wie Amerika in einen Krieg mit dem Iran stolpern könnte“, schrieb The Atlantic; „Trump könnte uns leicht wieder in Afghanistan hineinziehen“, befürchtete Slate; „Was nötig wäre, um die USA in einen Krieg in Asien zu ziehen“, erfuhren die Leser von Quartz.
Keiner der Journalisten, die über das häufige Kriegsunglück der USA schreiben, scheint sich jemals Gedanken darüber zu machen, warum China, Brasilien, Indonesien oder andere ähnlich große Länder nicht aus eigenem Antrieb in Kriege hineingezogen werden, wie es die Vereinigten Staaten tun.
In den vier untersuchten Medien wurde regelmäßig dargestellt, dass die USA eines der ärmsten Länder der Welt bombardieren, um sich zu verteidigen. CNN schrieb, dass „Regierungsbeamte wiederholt gesagt haben, dass sie diese Aktionen als defensiv und nicht als eskalierend ansehen“, ohne einen Kommentar abzugeben. Und Fox News titelte: „USA führen ‚Selbstverteidigungs‘-Schlag im Jemen gegen vom Iran unterstützte Houthi-Raketen durch“ – eine Formulierung, die sicherlich nur in einer zutiefst propagandistisch geprägten Nation funktionieren kann.
In Wirklichkeit hat die militärische Einmischung der Vereinigten Staaten im Jemen nicht erst in diesem Winter begonnen. Biden ist der vierte US-Präsident in Folge, der das Land bombardiert. Im Dezember bestätigte das Weiße Haus, dass sich bereits amerikanische Truppen im Jemen befinden, wobei allerdings unklar bleibt, worauf sie sich genau konzentrieren.
Wie Propaganda funktioniert
Diese Art der verzerrten Berichterstattung ist kein Zufall. Vielmehr ist sie das Ergebnis struktureller und ideologischer Faktoren, die den Medienunternehmen innewohnen. Die New York Times ist dem Zionismus als Ideologie verpflichtet, und ihre Autoren über den Nahen Osten sind keine neutralen Akteure, sondern Protagonisten der anhaltenden Vertreibung der Palästinenser. Die Zeitung ist Eigentümerin eines Grundstücks in Westjerusalem, das der Familie der Schriftstellerin Ghada Kharmi während der ethnischen Säuberung von 1948 entzogen wurde. Und während viele Times-Autoren das israelische Projekt offen unterstützen und Familienmitglieder haben, die in den israelischen Verteidigungsstreitkräften dienen, werden Mitarbeiter, die sich gegen den anhaltenden Völkermord aussprechen, prompt vor die Tür gesetzt.
Fox News ist nicht weniger mitschuldig an dem israelischen Projekt. Ihr Eigentümer, Rupert Murdoch, ist ein Haupteigentümer von Genie Energy, einem Unternehmen, das von Ölbohrungen in der illegal besetzten Region der Golanhöhen profitiert. Murdoch ist bekannt dafür, dass er als Chef alles selbst in die Hand nimmt und dafür sorgt, dass alle seine Medienunternehmen in wichtigen Fragen seiner Linie folgen. Und was Israel betrifft, ist der australische Milliardär eindeutig: „Israel ist der größte Verbündete der Demokratie in einer Region, die von Unruhen und Radikalismus heimgesucht wird“, sagte er 2013. Die große evangelikale christliche Zuschauerschaft des Senders würde auch nichts anderes erwarten als eine starke Unterstützung für die US-israelische Position.
CNN verfolgt bei seiner Berichterstattung über den Nahen Osten einen strengen, zensorischen Ansatz von oben nach unten, wobei alles, was der Sender druckt, vor der Veröffentlichung das notorisch pro-israelische Büro in Jerusalem passieren muss. Die leitenden Angestellten erteilen den Mitarbeitern die Anweisung, dafür zu sorgen, dass die Hamas (und nicht Israel) stets als Verantwortlicher für die aktuelle Gewalt dargestellt wird, während gleichzeitig jegliche Berichterstattung über den Standpunkt der Hamas unterbunden wird, den der leitende Direktor für Nachrichtenstandards und -praktiken den Mitarbeitern als „nicht berichtenswert“ und als „aufrührerische Rhetorik und Propaganda“ bezeichnete.
Die Ergebnisse dieser Studie sind zwar schockierend, sollten aber angesichts dieses Kontextes nicht überraschen. Die Untersuchung der Jemen-Berichterstattung in vier führenden US-Medien zeigt deutlich, dass die Medien es versäumen, die Öffentlichkeit über viele der grundlegenden Tatsachen zu informieren, wer Ansar Allah ist, warum sie ihre Kampagne durchführen und was nötig wäre, um die Feindseligkeiten zu beenden.
WEF-Zensur beginnt: APA verweigert brisante AUF1-Presseaussendungen
Der unabhängige Fernsehsender AUF1 ist dem System ein Dorn im Auge: Nicht nur, dass die ARD den Sender bereits verklagt hat – nun verweigert die Austria Presse Agentur (APA) es auch, seine kritischen Presseaussendungen auszusenden. Konkret geht es um Interviews mit brisanten Aussagen: So hatte Prof. Václav Klaus, ehemaliger Premier der Tschechoslowakei, in einem AUF1-Interview die grüne Politik als gefährlich bezeichnet. AfD-Vorsitzende Alice Weidel wiederum hatte der Ampelregierung einen Hass auf Deutschland attestiert und die Verwendung von Stasi-Methoden gegen Andersdenkende angeprangert.
Gastkommentar / Presseaussendung von AUF1:
WEF-Zensur beginnt: APA verweigert brisante AUF1-Presseaussendungen
Interviews mit Prof. Václav Klaus und Alice Weidel von Österreichischer Presseagentur abgelehnt
Die Austria Presse Agentur (APA) weigert sich, Presseaussendungen über AUF1-Interviews mit agenda-kritischem Inhalt auszusenden. „Teils mit haarsträubenden Alibi-Begründungen“, berichtet AUF1-Generalsekretär Andreas Retschitzegger.
So wurde einmal „die aktuelle Berichterstattung in Deutschland“ (sic!) als Grund genannt, beim zweiten Mal der Umstand, „dass die Partner in Deutschland und der Schweiz die Meldung nicht aussenden wollen“, und deshalb würde die APA diese ebenfalls nicht aussenden.
Konkret betrifft das APA-Embargo zwei Presseaussendungen von AUF1. APA-Partner in Deutschland ist die Tochterfirma der Deutschen Presseagentur dpa, „news aktuell“. Mitarbeiter werden dort regelmäßig gegen „Desinformation“ geschult, zuletzt beim Faktencheck23-Gipfel in Berlin.
Der wahre Grund der Zensur ist offensichtlich: Dass Prof. Václav Klaus, ehemaliger Premier der Tschechoslowakei, im AUF1-Interview die grüne Politik als „gefährlich“ bezeichnet, schmeckt dem System ebenso wenig wie Statements der AfD-Chefin Alice Weidel zur Ampel-Regierung und den Spitzelmethoden gegen Andersdenkende.
AUF1-Generalsekretär Andreas Retschitzegger: „Aus unserer Sicht ist alles klar. Das WEF gab heuer die Zensur-Order aus – und das System setzt bereits um.“ Zur Erinnerung: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reihte beim Weltwirtschaftsforum in Davos den „Kampf gegen Desinformation“ als dringlichste Priorität sogar vor die Klima-Agenda, blies damit zum Halali auf alternative Medien – und erklärte die Zensur zum wohl neuen Standard in der Medienwelt.
Faeser, Miele und der Weg nach Polen

Von RAINER K. KÄMPF | Am 23. Dezember letzten Jahres forderte Nancy Faeser via Deutschlandfunk die deutsche Wirtschaft auf, deutlich Haltung gegenüber der AfD zu zeigen. Die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, die CDU-Politikerin Gitta Connemann, schloß sich diesem Appell erwartungsgemäß an. Nach Meinung dieser beiden Expertinnen schaden die Blauen dem Wirtschaftsstandort Deutschland. In Gütersloh […]
Ex-„Bild“-Chef zerlegt Habeck: „Dieser Minister ist politisch am Ende!“

Noch nie hatte Deutschland einen Wirtschaftsminister, der ahnungsloser war als Robert Habeck („Grüne“)! Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt führt diesen ökosozialistischen Hochstapler, der auch schon mal Taiwan und Thailand verwechselt, gnadenlos vor: „Wenn Sie Ihrem Sohn beibringen wollen, besser mit Geld umzugehen und ihn fragen, wie und wo er sparen möchte – und ihr Sohn antwortet Ihnen, er möchte sparen, indem Sie ihm sein Taschengeld erhöhen, dann haben Sie bei der Erziehung gründlich etwas falsch gemacht. Oder aber Sie können stolz von sich behaupten, da gerade den nächsten Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland groß zu ziehen.“
Reichelt bringt es auf den Punkt: „Habeck ist politisch am Ende. Alles, was er wollte, ist gescheitert. Egal, ob Strompreis oder Rente, ob Lebensmittelpreise oder Benzin, egal ob wirtschaftliche Lage kleiner Unternehmen, die pleite gehen oder deutsche Steuermillionen fürs Ausland – wir werden regiert von Leuten, die keine Ahnung haben, wovon sie reden!“
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Irre! ZDF soll Angriff-Videos auf Tino Chrupalla manipuliert haben | Ein Kommentar von Unblogd

Tino Chrupalla macht dem ZDF bei Markus Lanz schwere Vorwürfe: Der Sender soll nicht –wie behauptet – ungeschnittenes Rohmaterial vom Angriff, sondern mehrfach bearbeitetes der Polizei übergeben haben.
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Angebliches Transkript des Interviews zwischen Tucker Carlson und Wladimir Putin geleakt

Schon die Vorankündigung des Interviews kommt auf über 150 Sichtkontakte in X. Der politisch Westen, allen voran die EU-Führer und EU-Bürokraten fürchten es enorm. Einigen ihrer Geschichten und ihrer Politik könnte der Boden unter den Füßen weggezogen werden. Die sonst übliche Zensur und dass Schweigen der Lämmer Mainstream Medien wird nicht helfen die Inhalte vor […]
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Ex-Eintracht-Präsident: Irre Hetze gegen AfD-Wähler – „Gebt denen Ohrfeigen, kotzt ihnen ins Gesicht!“
Peinliche verbale Entgleisung oder ein Gewaltaufruf gegen AfD-Wähler? Peter Fischer, der „Ehrenpräsident“ von Eintracht Frankfurt, fordert: „Rennt denen die Türen und die Tore ein, gebt denen Ohrfeigen. Kotzt ihnen ins Gesicht!“
Ein Kommentar von Andrea Waldner
Peter Fischer (67) war von 2000 bis 2024 Präsident von Eintracht Frankfurt. Seit Anfang dieser Woche ist er Ehrenpräsident und kann sich ganz seiner Lebensaufgabe – nach eigenen Angaben dem „Kampf gegen Rechts“ – widmen. In einer Medienrunde erklärte er:
„Mein Lebenswunsch ist nicht, dass Eintracht Frankfurt noch mal Meister oder Champions-League-Sieger wird. Mein Lebenswunsch ist, dass diese Drecks Nazi-Scheiße verschwindet, dass sie in der Luft explodiert, wo auch immer. Kotzt ihnen jeden Tag ins Gesicht. Kampf für die Demokratie und das Miteinander, das ist für mich so elementar wichtig.“
Fischers Hass gegen die AfD ist nicht neu. „Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei (AfD) wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt“, hatte er Ende 2017 in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen gesagt. 2019 betonte er, er wolle nicht mit Rechten reden, weil „Diskussion und Dialog null Komma null Chancen“ hätten. Er bekäme sein Gegenüber nämlich nicht von seiner Meinung überzeugt – das sei eine „Illusion“. Weiterhin beklagte er, was immer er sage, es gelte als Angriff. Warum nur?
In einem RTL-Interview forderte er jüngst mit hochrotem Kopf: „Rennt denen die Türen und die Tore ein, gebt denen Ohrfeigen. Kotzt ihnen ins Gesicht!“ Bezüglich der hohen Umfragewerte der Alternative, besonders im Osten, behauptete er: „Jeder Vierte oder jeder Fünfte auf der Straße ist ein Nazi!“ Es gehe nicht nur um das Kreuz in der Wahlkabine, man sei mit der Zustimmung zur AfD ein Nationalsozialist, „nix anderes“. Die „Ausrede“ „Protestwähler“ lasse er nicht gelten.
AfD-Wählern (die übrigens keine „Ausreden“ nötig haben) kann es natürlich herzlich egal sein, was ein Herr Fischer von ihnen hält – auf das Niveau eines „Kotzt ihnen ins Gesicht!“ möchten sich wohl die wenigsten von ihnen herabbegeben. Nicht egal sind dagegen Gewaltaufrufe. Was wäre wohl los, würde man dazu aufrufen, Grüne zu ohrfeigen?
Fischer geht davon aus, dass die AfD verhindert wird. „Wir werden die in die Knie zwingen! Das wird es nicht mehr geben.“ Und weiter: „Die Anfänge waren dieselben, wie wir sie hier haben. Genau das Gleiche!“, so Fischer. Das stimmt zumindest: Totalitäre Systeme beruhen seit jeher auf dem erbitterten Kampf gegen abweichende Meinungen.
Verharmlosung der NS-Diktatur ist salonfähig geworden
So sind sie, die lupenreinen Demokraten und „Antifaschisten“ von heute: Sie kämpfen angeblich für die Demokratie, lassen aber keine anderen Meinungen gelten als ihre eigene. Helden im „Kampf gegen Rechts“ möchten Andersdenkende nicht nur ausgrenzen, nein, man äußert sogar ganz offen seine Gewaltfantasien gegen sie. Mit dem exzessiven Gebrauch der Nazikeule entlarvt man sich dabei jedoch selbst, denn eine Gleichstellung von AfD-Wählern mit Nationalsozialisten ist eine beispiellose Verharmlosung der NS-Diktatur. Der Journalist und Schriftsteller Michael Klonovsky formulierte einmal:
„Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff ,Nazi’ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, und aus intellektueller Sicht eine Null.“
Die Demonstranten „gegen Rechts“ sollten darüber vielleicht einmal nachdenken – sofern eigenständiges Denken noch möglich ist. Fakt ist: Wäre ein Fünftel der Deutschen „rechtsextrem“, würden die Systemlinge sich gar nicht erst trauen, auf die Straßen zu gehen und sie zu beschimpfen…
Dietmar Friedhoff: Afrikanische Verhältnisse in Deutschland

Von DIETMAR FRIEDHOFF (AfD-MdB) | Es war die siebte Haushaltsdebatte, die ich als Abgeordneter erlebte. 2017, als wir erstmals in den Deutschen Bundestag einzogen, betrug der Haushalt der schwarzroten Großen Koalition knapp 320 Milliarden Euro – heute, sieben Jahre später, sieht der Etat der Ampel ganze 477 Milliarden Euro vor, also eine Steigerung um 157 […]
Das fantastische Atmosphären-Biosphären-Rezyklierungssystem der Erde versus Narrativ vom „menschengemachten Klimawandel“!
von Dr. Arthur Chudy, dr.arthur.chudy@t-online.de
Vorbemerkung: Man sollte nicht Begriffe wie „Klimaschutz“ als „unbegründete Floskel“ in den Raum stellen oder gar Investitionen mit Steuergeldern planen ohne Grundkenntnisse über die ursächlichen kausalen Zusammenhänge zu haben.
Daher wird in diesem Beitrag die Problematik des „menschengemachten Klimawandels“ und des „Klimaschutzes“ fundamental in Bezug zum Atmosphären-Biosphären-Rezyklierungssystem der Erde betrachtet, um die vorherrschenden gezielt zweckorientierten Irreführungen zu entkräften.
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Das Atmosphären-Biosphären-Rezyklierungssystem der Erde
Die Erde ist ein Unikat im Weltall, dies insbesondere durch die Atmosphäre, mehr noch durch das einmalige Atmosphären-Biosphären-Rezyklierungssystem für Sauerstoff, Kohlendioxyd und Wasser, das das Leben auf der Erde ermöglicht und trägt (siehe Abbildung 1). Ein wesentliches Element ist der Kohlendioxydkreislauf (Abbildung 1).
Die einzige wesentliche Energiequelle für die Erde ist die Sonne, die je nach Strahlungsintensität (Warm- und Kaltzeiten) den Wärmehaushalt (Globaltemperatur) der Erde speist.
Die unterschiedlichen auch vom Grad der Neigung der Erdachse beeinflussten Einfallswinkel der Sonnenstrahlung führen zu großen klimatischen Unterschieden in den verschiedenen Erdregionen und werden in den Klimazonen erfasst und definiert.
Die Nutzung der Sonnenenergie erfolgt in zwei Richtungen – der physikalischen im Wärmehaushalt und der biogenen, im Wesentlichen durch die lebenden grünen Pflanzen bei der Assimilation.
Physikalische Nutzung der Sonnenenergie
Bei der physikalischen Nutzung geht es um das Gleichgewicht zwischen Erwärmung der Luft und der Erdoberfläche (Boden und Wasser) sowie der Rückstrahlung von der Erdoberfläche in die Atmosphäre als auch um Strahlung von Molekülen wie Wasser (H2O), Kohlendioxyd (CO2) und Methan (CH4), die Strahlungsenergie aufnehmen und in alle Richtungen, also auch zurück zur Erdoberfläche als Gegenstrahlung abgeben können. Das ist bei CO2 marginal, was sich allein angesichts der geringen Menge von 0,04 % atmosphärischem CO2 ergibt!
Den natürlichen Beweis dafür liefert der „Wüsteneffekt“. Die tagsüber von der Sonne bis über 30° C aufgeheizten Sande kühlen nachts bis zu Minusgraden bei gleichem CO2-Gehalt der Luft wie überall ab. Ursache sind die fehlenden Wassermoleküle in Form von Luftfeuchtigkeit und Wolken! Eine Erfahrung, die auch wir kennen. Bei sternklarem Himmel sinken die Nachtemperaturen wesentlich stärker ab als bei wolkenbehangenem Himmel.
Im Ergebnis finden diese physikalischen Vorgänge dann letztendlich summa summarum standortspezifisch in der Luft-, Boden- und Wassertemperatur ihren Niederschlag.

Abbildung 1: Atmosphären-Biosphären-Rezyklierungssystem Biogene Nutzung der Sonnenenergie
Die biogene Nutzung der Sonnenenergie erfolgt durch die grünen Pflanzen bei der Assimilation, der wichtigsten und einzigen elementaren Stoffproduktion (Biomasse) auf der Erde sowie im Bereich der Organismen (Mensch, Tier etc.) in der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur als Voraussetzung für deren Funktionsfähigkeit.
Die Trägerstoffe des Lebens auf der Erde sind Kohlendioxyd (CO2), Sauerstoff (O2), Wasser (H2O) und der nicht-atmosphärische Stickstoff (N).
Bei der Assimilation werden durch grüne Pflanzen atmosphärisches Kohlendioxyd(6 CO2 = 264 g) plus Wasser (6 H2O = 108 g)) mit Hilfe der Sonnenenergie (2872 kJ/mol) zu Kohlenhydrat (Glukose (C6H12O6 = 180g )) als biogener Energieträger (Nährstoff) synthetisiert plus Sauerstoff (6O2= 192 g) in die Atmosphäre freigesetzt (0,727 t O2/t akkumuliertes atmosphärisches CO2), d.h. in der Menge rezykliert, die bei der Dissimilation (Abbau) zuvor verbraucht wurde bzw. später verbraucht wird. Dadurch wird der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre aufrecht erhalten/reproduziert. Ohne diese Rezyklierung des Sauerstoffs würde das Leben auf der Erde „ersticken“.
Die produzierte Biomasse ist Vorleistung und wird in der Folge in der Dissimilation unter Verbrauch von atmosphärischem Sauerstoff auf zwei Wegen mit gleichem Endresultat, zur Gewinnung an biogener Energie in Organismen (Mensch, Tier etc.) oder bakteriell durch Verwesung, abgebaut. Unter Ausschluss/Fehlen von Sauerstoff erfolgt eine anaerobe Vergärung (Pansen der Wiederkäuer, intakte und „renaturierte“ Moore), wobei der naszierende zellgiftige Wasserstoff an Kohlenstoff zu Methan (CH4) gebunden und in die Atmosphäre als Schadstoff „entsorgt“ wird.
Dissimilation der Kohlenhydrate: (C6H12O6 = 180 g) plus Sauerstoff (Atmung) (6 O2 = 192 g) werden zur biogenen Energiegewinnung umgesetzt zu Kohlendioxyd (6 CO2 = 264 g) plus Wasser (6 H2O = 108 g). Das Kohlendioxyd entsteht nicht durch Oxydation von Kohlenstoff mit Sauerstoff, sondern wird im enzymatischen Prozess ohne Energiegewinn abgespalten (Dekarboxylierung) und in die Atmosphäre abgeführt, d. h. rezykliert als atmosphärisches CO2 als Träger- und Rohstoff für eine erneute Akkumulation in der Assimilation, d.h. für erneute Biomasseproduktion. Die biogene Energiegewinnung erfolgt ausschließlich durch die Oxydation von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser. Damit wird das zur Stoffproduktion (Kohlenhydraten) verbrauchte Wasser rezykliert und an die Umwelt (Boden und Atmosphäre) abgeführt.
Damit erweisen sich im Atmosphären-Biosphären-Rezyklierungssysem Kohlendioxyd und Wasser als unzerstörbare und unendlich nutzbare (wiederverwendbare) Oxyde und Sauerstoff als unendlich nutzbares Element, d.h. als Trägerstoffe des Lebens (Lebenselixiere) ohne natürliche Verbrauchsverluste.
Es ist ein in sich geschlossenes Atmosphären-Biosphären- System mit voller Rezyklierung der Verbauchselemente.
Eine Steigerung des Umfangs und der Intensität dieser Kreislaufsysteme ist nur durch eine Veränderungen der Biomasseproduktion (Kalt- und Warmzeiten, Züchtung und Anbau ertragsreicher Kulturen) und im Sinne der Steigerung auch durch externe Zuführung von CO2 , wie aus der Verbrennung fossiler Energieträger, prinzipiell möglich und erstrebenswert.
Hieraus folgt, dass der atmosphärische CO2-Gehalt Ausdruck des Gleichgewichtes zwischen CO2Emission und CO2-Akkumulation (Assimilation) ist und damit die Intensität des CO2-Kreislaufs, die Höhe der Biomasseproduktion, reflektiert. Eine hohe Biomasseproduktion ist nur bei hoher CO2 Konzentration in der Atmosphäre möglich. Das ergibt sich daraus, dass die Aufnahme von Luft durch die Blattspalten der begrenzende Faktor ist. Bei 400 ppm CO2-Gehalt der Luft müssen die grünen Pflanzen 15.000 Liftmoleküle aufnehmen, um 6 Moleküle CO2 für die Synthese von einem Molekül Glukose heraus zu filtrieren. Hohe CO2-Gehalte erhöhen somit die Effizienz der Assimilation, führen zur Erhöhung der Grünmasseproduktion, der Erträge in der Land- und Forstwirtschaft.
Die Günmasseproduktion Ist direkt an den CO2-Gehalt der Atmosphäre gebunden, da grüne Pflanzen bei ca. 180 ppm CO2-Konzentration die Assimilation einstellen, was das Ende des Lebens auf der Erde bedeuten würde, d.h. dass das Leben auf der Erde auf der Differenz zwischen atmosphärischem CO2-Gehalt und 180 ppm, derzeit auf 235 ppm (415 – 180 = 235), beruht. Aus dieser Sucht betrachtet ist die Dekarbonisierung durch die damit angestrebte Reduzierung des CO2- Gehaltes der Atmosphäre und der daraus folgenden Reduzierung der Biomasseproduktion für die Weltwirtschaft und für die Nahrungsgüterproduktion zur menschenwürdigen Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung kontraproduktiv.
Da der CO2-Kreislauf in der Atmosphäre nur in Richtung von Emission zur Akkumulation abläuft, ist die CO2-Emission der Impulsgeber, der Sende-Faktor, während die Assimilation/Akkumulation der Empfänger, der empfangende (passiv abhängige) Faktor ist, wird, egal woher das CO2 kommt, ob aus natürlichen Umsetzungen (Dissimilation) oder aus Verbrennung fossiler Energieträger, die CO2 Emission zum entscheidenden das Leben auf der Erde erhaltenden und mehrenden Faktor, zum wichtigsten Lebenselixier. Ohne CO2-Emissionen würde das Leben auf der Erde versiegen. Diese Rezyklierungsprozesse können im Hinblick auf die Höhe der Biomasseproduktion weitestgehend unbegrenzt hochgefahren werden, was z.B. durch Standortadaption, Agrartechnologie und Züchtung standortspezifischer ertragsreicher Kulturpflanzen „menschengemacht“ gelingt bzw. gelungen ist (Beispiel Getreideproduktion 1850 ca. 30 dt/ha und 20XX > 100 dt/ha) und natürlich für die Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung von außerordentlicher Wichtigkeit ist.
Folgerungen für den „menschengemachten“ Klimawandel?
Welche Folgerungen ergeben sich aus diesem Grundwissen für den „menschengemachten“ Klimawandel?
Die wichtigsten Fakten als Ausgangsbasis sind:
- Das unter den bekannten Planeten unikate Merkmal der Erde ist das Vorhandensein der Atmosphäre mit einem hohen Gehalt an Sauerstoff (O2) und einem vergleichsweise niedrigem Gehalt an Kohlendioxyd (CO2). Die Entstehung des Lebens auf der Erde beruht ursprünglich auf der Fähigkeit von Bakterien zum stofflichen Energiegewinn (Nährstoffe) Sauerstoff (O2) aus Wasser (H2O) und Kohlendioxyd (CO2) freizusetzen und in die Atmosphäre zu emittieren. Damit waren die wesentlichen Grundstoffe zur biologischen Evolution, die Entwicklung des Lebens (nach Darwin), und der Entwicklung der Artenvielfalt einschließlich des Menschen, in christlichem Sinne der „Schöpfung“ , gegeben.
2.Die Erde bezieht die Energie in Form von Strahlungen (Licht und Wärme) fast ausschließlich von der Sonne mit variabler Intensität, bedingt durch Sonnenzyklen und den interschiedlichen Einfallswinkeln zur Erdoberfläche und mit unterschiedlichen tektonischen Strukturen und Oberflächenmateriealien mit Differenzen in der Reflektion und Absorption (Wärmeaufnahmekapazität), was zu differenzierten standortspezifischen klimatischen Werten (Messdaten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windstärke und –richtung usw. ) führt . Diese Daten kennzeichnen als Rückschau im 30-jährigen Mittel definitionsgemäß das Klima, gebietsweise differenziert, untergliedert in Klimazonen, Gebiete, Länder, Landschaften, Standorte.
3. Die Atmosphäre hat durch Ihre Fähigkeit Wasser in verschiedenen Aggregatzuständen (gasförmig Luftfeuchtigkeit, kondensiert als Wolken und Regen und Eiskristallen) im Zusammenwirken mit der Sonneneinstrahlung und Wolkenbildung, dem Aufbau verschiedener Druckverhältnisse (Hoch und Tief), der Luftbewegung (Wind, Sturm) und mit dem durch Stofftransfers gegebenen Aufbau elektrischer Ladungen (Blitz und Donner) ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten, die in verschiedenen Gebieten und an den jeweiligen Standorten im täglichen Wettergeschehen ihren Niederschlag finden. Diese führen zu zeitlichen Wetterkonstellationen, die sich positiv für den Menschen und die Landschaft/Gebiet oder sich in Unwettern (Hurrikans) auswirken. So hat eine zufällige Wetterkonstellation wie im Ahrtal, wo sich wie vor ca. 100 Jahren eine von zwei angrenzenden Hochs eingekeilte Gewitterzelle feststehend über dem Talkessel total abregnete und schließlich zu der großen Katastrophe in den schutzlosen Ortschaften führte, nichts mit Klimawandel, noch einer Klimakatastrophe und erst recht schon gar nichts mit der CO2-Konzentration der Atmosphäre etwas zu tun.
4. Von grundlegender Bedeutung ist der durch physikalische Faktoren determinierte Wärmehaushalt der Erde durch die Schutz- und Dämpfungsfunktion der Atmosphäre für die Temperaturen des Bodens und der Luft im Bereich der Erdoberfläche. Das ist zugleich eine der Voraussetzungen für die Ermöglichung von Leben auf der Erde, weil physiologische Vorgänge an einen Temperaturbereich von +3 bis 40 °C (Flüssigphase des Wassers) gebunden sind. Dabei spielt die Reflektion der Wärmestrahlung von der durch die Sonneneinstrahlung erwärmten Erdoberfläche die entscheidende Rolle und nicht die von bestimmten Luft-Molekülen wie Wasser, Kohlendioxyd und Methan (Sensitivität) bewirkte „Gegenstrahlung“, d.h. die Reflektion der von der Erdoberfläche reflektierten Wärmestrahlung zurück zur Erde. Diese werden fälschlicherweise als Treibhausgase bezeichnet, weil die Atmosphäre im Gegensatz zu einem Treibhaus nach oben zum Weltraum offen ist und diese Moleküle fungieren nicht wie auf die Erde gerichtete „Hohlspiegel“, sondern geben die Wärmestrahlung in alle Richtungen von warm nach kalt ab. Dementsprechend kühlen die CO2– Moleküle die Atmosphäre in oberen Schichten ab.
Der Gegenstrahlungseffekt von den Spurengasen CO2 und CH4 ist im Gegensatz zum Wasser (Luftfeuchtigkeit, Wolken) aus zwei Gründen gering und zu vernachlässigen: Erstens allein aus quantitativen Gründen 0,04 % – 400 ppm = nur 400 CO2 –Moleküle in 1 Million Luftmolekülen (!) und zweitens wegen des bereits erreichten Sättigungseffekts, bedingt durch den logarithmischen Verlauf der Sensitivität in Abhängigkeit von der CO2 –Konzentration. Das verdeutlicht anschaulich der oben erwähnte „Wüsteneffekt“.
Fazit: Es gibt keine nennenswerte CO2-bedingte Erderwärmung und diese ist in den Wärmehaushalt der Atmosphäre/Erdoberfläche, d.h. in die Aufrechterhaltung einer erträglichen Temperatur des Lebensraumes von Flora und Fauna wie des Menschen positiv wirksam integriert.
Der anthropogene („menschengemachte“) Einfluss auf das Klima – Wirkung der Dekarbonisierung
Das Fazit, CO2 ist ohne Einfluss auf das Klima, gilt erst recht für die anthropogene Einspeisung von CO2 durch Verbrennung fossiler Energieträger zur Energiegewinnung, die, bezogen auf die Erdatmosphäre, weltweit nur im Bereich von jährlich 20 bis 25 ppm liegt. Dem Wesen nach handelt es sich hierbei um eine Rückführung von ursprünglich aus atmosphärischem CO2 stammendem, über Grünmasse akkumuliertem und vorwiegend über Inkohlung reduziertem (amorphem) und eingelagertem Kohlenstoff in den Atmosphären-Biosphären-Kohlenstoffkreislauf, d.h. um einen völlig natürlichen Prozess.
Die Dekarbonisierung ist bedeutungslos für den Wärmehaushalt der Atmosphäre, d. h. ob die Einspeisung von jährlich ca. 22 ppm nutzbringend für die Menschheit erfolgt oder durch Dekarbonisierung der Weltwirtschaft zum Schaden der Menschheit verhindert wird, hat so gut wie keinen Einfluss auf das sonnendeterminierte Weltklima, weder lokal noch global!.
Wer das Gegenteil behauptet, wie der IPCC und dessen Gefolgsleute, wie das Potsdam Institut für Klimafolgeforschung mit u.a. Edenhofer, für den sowieso Klimapolitik nicht der Rettung des Klimas sondern als Mittel zur Vermögensumverteilung dient, müssten beweisen,
- ob und wie 22 ppm weltweiter CO2- Emissionen fossiler Herkunft von 415 ppm CO2- Konzentration der Atmosphäre das sonnendeterminierte Erdklima/Wetter wesentlich – und das nur zum wunschgerecht Guten – beeinflussen können?
2. für Deutschland – welches Klima kann dann wie vom derzeitigen Anteil Deutschlands mit 0,46 ppm., d.h. mit 1 fossilen CO2-Molekül in 2,2 Millionen Luftmolekülen, durch zerstörerische Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft, durch Bestrafung der Bevölkerung mit Verboten von Öl/Gasheizungen und Verbrenner-Motoren, Tempolimit auf Autobahnen sowie durch Vernichtung eigener Wertschöpfungspotentiale und Energiequellen (AKW, Kohleausstieg) verändert werden?
Der Leiter des Klimarates der Bundesregierung, Prof. Henning, ist auf ein persönliches Anschreiben die Antwort auf diese Fragen schuldig geblieben.
Diese Beweise und Rechtfertigungen wird es und kann es nie objektiv-real geben!
Fundamentale Bedeutung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre für die Biosphäre
Der für das Klima unbedeutende, für Umfang und Intensität der Biomasseproduktion aber sehr bedeutende CO2-Gehalt der Atmosphäre ist Ergebnis des sich unter dem Druck der CO2-Emission eingestellten Gleichgewichts zwischen CO2- Emission und CO2-Akkumulation, biogen durch Assimilation der Biosphäre und physikalisch durch Absorption/Resorption von Wasserflächen(Ozeane).
Die Erhöhung des CO2-Gehaltes kann in größerem Maßstabe nur durch eine erhöhte Sonnenaktivität/Sonneneinstrahlung, wie sie durch dementsprechende Warmzeiten gegeben ist und wie wir sie von 1850 an zu verzeichnen haben und erleben durften, erfolgen. Sie hat gegenwärtig ihr Höhen-Plateau erreicht und geht mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten 35 -40 Jahren in eine kleine Eiszeit über, wie es von den Forschern, die sich mit Sonnenzyklen und Sonnenflecken beschäftigen, glaubhaft prognostiziert wird.
Dieser Prozess läuft zeitlich und quantitativ wie folgt ab: Die höhere Wärme-/Lichteinstrahlung der Sonne als im wesentlichen einzige Wärmequelle führt zu höheren Temperaturen von Erdboden und erdbodennaher Atmosphäre und bei ausreichender Feuchtigkeit (Wasser) und anderen Wachstumsfaktoren zu höherer Biomasseproduktion, die im Folgejahr durch den Abbau derselben zu höherer CO2-Emission und zu höherer pflanzlicher Stoffproduktion durch höhere Effizienz der Assimilation führt. So steigt in Folge der Kohlenstoff (CO2)-Kreislauf an und durch einen gewissen CO2-Emissionsstau der CO2-Gehalt der Atmosphäre kontinuierlich – wie in der Mauna Loa –Messung sichtbar- an. Oder umgekehrt, führt die verringerte Sonneneinstrahlung bei Eiszeiten zu geringerer Biomasseproduktion/Erträgen in der Landwirtschaft (Hungersnöten!)/Forstwirtschaft und in der Folge zu erniedrigter CO2-Emission und niedrigerem CO2-Gehalt der Atmosphäre sowie reduzierter Effizienz der Assimilation.
Schlussfolgernd daraus ergibt sich, dass die Interpretation der Mann´schen Hockeyschlägerkurve, womit eine Abhängigkeit der Globaltemperatur vom CO2-Gehalt der Atmosphäre bewiesen werden sollte, wissentlich (oder unwissentlich) falsch ist. Es wurde schlichtweg bei der Interpretation der Mann´schen Hockeyschläger-Kurve die Ursache, die zeitlich vorausgehende Erderwärmung durch die
Sonne, mit der Wirkung, der höheren Biomasseproduktion und dem daraus resultierenden höheren CO2-Gehalt der Atmosphäre, vertauscht und dadurch fälschlich eine scheinbare Abhängigkeit der Globaltemperatur vom atmosphärischen CO2-Gehalt postuliert und unterstellt. Der CO2-Gehalt der Atmosphäre kann aber sachlogisch im Atmosphären-BiosphärenRezyklierungssystem nur die Folge und nicht die Ursache der Erderwärmung sein. Schlussfolgernd ergibt sich daraus:
Dekarbonisierung der Wirtschaft – kontraproduktiv, gegen die Interessen der Menschheit gerichtet. Das Konzept des IPCC, „menschengemachten“ Klimaschutz durch Dekarbonisierung der Wirtschaft als Klimaschutzmaßnahme zu erreichen, wie auch einen „menschengemachten“ Klimawandel als Folge der Nutzung fossiler Energieträger zu postulieren, ist wissenschaftlich unbegründet, d.h. ein Narrativ ist, das lediglich auf dem sektiererischen „Glaubensbekenntnis (einer Klimareligion) – CO2 ist klimaschädlich“ – basiert!
Dieses Narrativ vom „Menschengemachten Klimawandel“ wurde mit der Pariser Klimavereinbarung materialisiert (100 Milliarden-Klimafond) und dabei die Irreführung der Staatengemeinschaft derart auf die Spitze getrieben, dass weder für vorindustriell noch für das 2050-1,5°-2° C-Ziel eine absolute Globaltemperatur an- bzw. vorgegeben wurde, d.h. man verpflichtet die Staatengemeinschaft zu falschen wirtschaftschädigenden drastischen „Klimaschutzmaßnahmen“ für ein Inkognito-1,5 ° C bzw. 2 °C-Ziel, das jedwede Interpretation offen lässt.
CO2 , das im Atmosphären-Biosphären-Rezyklierungssystem keinen nennenswerten Einfluss auf das Klima (Erderwärmung) hat und haben kann, dient hierbei lediglich als ein willkommener Parameter, als ein Mittel zum Zweck (Zuchtrute für die irregeführten Massen), um den Industriestaaten, die fossile Energieträger als Energiebasis verwenden, parametrisiert Umweltschäden anzulasten und ein darauf basierendes weltweites Abzocke-System (CO2 Steuer, Klimafond) für die Industriestaaten zu etablieren (COP 28). Diese dahinterstehende Absicht nicht zu erkennen, sich ihr zu beugen, bezeugt, wie sagenhaft naiv oder gezielt beabsichtig die Klima-Politik der Selbstzerstörung der westlichen Welt derzeit ist?
Selbstkasteiung des Westens – Triumpf Chinas
Mit der Klimapolitik der Dekarbonisierung der Wirtschaft, der krampfhaften Reduzierung/Vermeidung von CO2-Emissionen nach dem Prinzip „koste was es wolle“, und insgessamt mit der Energiewende einseitig zu „erneuerbarer“ Energie (wetterabhängiger Wind- und Sonnenenergiegewinnung) betreibt der Westen eine unbegründete und auf das Klima total wirkungslose Selbstkasteiung ungeheuren Ausmaßes.
Unter der Fahne des „Klimaschutzes“ nehmen krampfhafte und kosten- und materialaufwendige CO2-Vermeidungsmaßnahmen schildbürgerlich-kuriose Formen der reinen Selbstbefriedigung an, wie z. B. die Abscheidung und unterirdische Verklappung von CO2 aus Verbrennungsprozessen als „Klimaschutzmaßnahme“. Das ist gewissermaßen sachlich die Spitze wirtschaftlichen Unsinns, kann aber andererseits durch die Dummheit von „Klimaschützern“ zur Erreichung einer illusionären „Klimaneutralität“ ein einträgliches Geschäft sein (Norwegen). Objektiv ist es eine wirkungs- und nutzlose Verschwendung von Kapital und Material, sowohl aus quantitativer und sachlicher Sicht die Inkarnation „menschengemachten“ Blödsinns.
Diese realitäts- und wissenschaftsferne Politik führt zum selbstverschuldeten Verlust von politischem Einfluss und ökonomischer Glaubwürdigkeit, letztendlich zum Untergang der westlichen Welt und damit der Forcierung des unaufhaltsamen Aufstiegs Chinas im Verbund mit Russland zur führenden Welt-, Wirtschafts- und Militärmacht. Denn im Gegensatz zum Westen baut China auf allen Gebieten die wohlstandsfördernde und investitionsvoraussetzende Energieerzeugung, ob fossil mit Kohle, Gas und Erdöl, oder mit Atomkraft oder soweit wie möglich und sinnvoll mit „erneuerbaren“ Energiequellen (Wind und Fotovoltaik) ungebremst von COP 28 aus. Sie wissen, dass unabhängige Verfügbarkeit von Energie Macht bedeutet!
Die wissenschaftliche Realität ist eine andere:
Im unikaten fantastischen Atmosphären-Biosphären-Rezyklierungssystem ist gerade die CO2- Emission die unverzichtbare eigentliche treibende Kraft (Triebkraft), egal woher sie kommt, ob biogen oder fossil, für die Erhaltung und Mehrung des Lebens auf der Erde. Es gibt folglich weder einen „menschengemachten Klimawandel“ durch Nutzung fossiler Energiequellen noch einen „menschengemachten Klimaschutz“ durch widersinnige kontraproduktive Dekarbonisierung der Wirtschaft. Somit gibt es auch keine „Klimaneutralität“, sondern nur eine kontraproduktive „CO2Emissions-Neutralität“ mit verheerenden Folgen für die Wirtschaft und den Wohlstand der Industriestaaten!
Sinnmachende Investitionen in witterungsunabhängige Energieversorgung (fossile und atomare) und Schutz vor klimatischen Auswirkungen
Sinn machen demgegenüber Investitionen in den vielfach vernachlässigten „Schutz vor und Anpassung an Auswirkungen des Klimas und vor möglichen unerwünschten Wetterkonstellationen“! Alle krampfhaften Maßnahmen zur Reduzierung bzw. Vermeidung von CO2-Emissionen – wie die teure und materiell kaum abzusichernde „grüne Wasserstoffwirtschaft“ , in überzogene Windkraft- und Fotovoltaikanlagen sind Fehlinvestitionen.
Als Zukunftsinvestitionen gelten Investitionen in
- eine angemessene und sinnvolle Nutzung der Möglichkeiten zur Erzeugung „erneuerbarer“ Energie
(Wind, Sonne, Wasserkraft und Biogas), in Sekundärposition vorrangig aber Investitionen in sichere witterungsunabhängige Energiegewinnung, d.h. in
- in die Nutzung eigener Energiequellen (Braunkohlenabbau, Fracking-Gasgewinnung)
- den Bau moderner (dezentralisierter) Kernspaltungs-, Kernfusions- und Atommüllverwertungs-AKW
(einschließlich der Verlängerung der Nutzung vorhandener AKW),
- moderne Gas-, Erdöl- und Kohlekraftwerke, Verbrennungsmotoren und Heizungsanlagen für
Fernwärme und Wärmekopplung mit Energieerzeugung sowie
- in die Erhöhung der Energieeffizienz und last not least
- in den Schutz vor Klimaauswirkungen/gefährlichen Wetterkonstellationen!
Das Klima kann nicht „menschengemacht“ geschützt werden. Das Klima sollte man der Sonne – wie seit Millionen von Jahren – überlassen.
Künstler Ei WeiWei: „Im Westen heute genau dieselbe Zensur wie in China“
Wenn schon der berühmte chinesische Künstler Ei WeiWei feststellt, dass die Meinungsfreiheit im Westen an Universitäten & in der Kunst nicht mehr gegeben ist, sollten alle aufhorchen… So Prof. Ulrike Guérot in unserem Tweet des Tages:
Der Beitrag Künstler Ei WeiWei: „Im Westen heute genau dieselbe Zensur wie in China“ erschien zuerst auf Philosophia Perennis.


