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Die USA haben Taiwan zum Auslöser für einen Krieg gemacht. Kann China es entwaffnen?
Taiwan ist ein nützliches Pfand in der US-Strategie, China als “Großmachtkonkurrenten” zu konfrontieren, schreibt Finian Cunningham.
Seit Chinas Bürgerkrieg 1949 mit einem Sieg der kommunistischen Seite endete, ist die Insel Taiwan vor Chinas Südküste ein Spielball der USA als Zufluchtsort für antikommunistische Kräfte. Die Vereinigten Staaten haben die taiwanesischen Separatisten zunächst unter der Diktatur von Chiang Kai-shek und bis zur heutigen Regierung in Taipeh unterstützt. Ironischerweise stellt Washington Taiwan als “demokratisch und frei” dar.
Washingtons Unterstützung für Taiwan ließ 1979 nach, als die USA sich bemühten, die Beziehungen zu Peking im Rahmen der sogenannten Ein-China-Politik zu normalisieren, die Taiwan als unter der souveränen Kontrolle der Volksrepublik China stehend definiert. Die Position der USA entspricht der internationalen Norm, China als eine souveräne Nation anzuerkennen, in der Taiwan nur eine Inselprovinz ist.
Die sogenannte Normalisierung der Beziehungen der USA zu China war nicht echt. Sie war ein geopolitischer Schachzug, um einen Keil zwischen Peking und Moskau zu treiben. Jetzt, da China und Russland unter den Präsidenten Xi und Putin wieder strategische Beziehungen aufgebaut haben, sind die USA zu offener Feindseligkeit gegenüber China und zu ihrer Politik zurückgekehrt, Taiwan als Katzentatze zu benutzen, um das Festland zu destabilisieren.
Nachdem die Obama-Regierung im Jahr 2011 ihre Strategie des “Pivot for Asia” eingeleitet hatte, nahm Washington die Beziehungen zu Taiwan ernsthaft wieder auf, um Peking absichtlich zu provozieren und seine Souveränität zu untergraben.
Die Spannungen in Bezug auf Taiwan haben sich zunehmend verschärft, da die Vereinigten Staaten ihre Militärlieferungen an das Inselgebiet ausweiten. Die Waffensysteme werden immer offensiver und sind in der Lage, das chinesische Festland anzugreifen. Diese Entwicklung untergräbt nicht nur die souveräne Autorität Chinas. Sie stellt auch eine eindeutige Bedrohung für die nationale Sicherheit Pekings dar. Taiwan ist nur 130 Kilometer (80 Meilen) vom chinesischen Festland entfernt, durch ein schmales Meer, die Taiwanstraße.
Dies bringt China in ein akutes Dilemma. Soll es präventiv militärisch vorgehen oder abwarten, bis die Politik ihren Lauf nimmt?
Die jüngsten Wahlen in Taiwan wurden von einer Partei gewonnen, die für die Unabhängigkeit eintritt. Es gab jedoch eine größere Zahl von Stimmen für Parteien, die sich für freundlichere Beziehungen zum chinesischen Festland einsetzen. Das deutet stark darauf hin, dass die Taiwaner eine militärische Konfrontation ablehnen und für eine von Peking vorgeschlagene politische Versöhnung offen sind. Vielleicht entwickelt sich im Laufe der Zeit in der taiwanesischen Bevölkerung eine entscheidende Mehrheit, die eine friedliche Wiedervereinigung wünscht.
Das Problem ist, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über die Initiative haben, die Spannungen mit China zu schüren. In diesem Fall könnte Peking trotz seiner Bestrebungen schließlich in eine militärische Konfrontation hineingezogen werden.
Die Rückkehr des Wettbewerbs der Großmächte
Seit dem vermeintlichen Ende des Kalten Krieges im Jahr 1991, das auf den Zusammenbruch der Sowjetunion folgte, erklärten die Vereinigten Staaten während der meisten der folgenden drei Jahrzehnte, dass sich ihre wichtigsten nationalen Sicherheitsbedenken auf den internationalen Terrorismus beziehen. In den letzten Jahren haben die USA jedoch die wahrgenommene Bedrohung durch den Terrorismus in den Hintergrund gedrängt und ihren strategischen Sorgen über den “Wettbewerb der Großmächte” offiziell Vorrang eingeräumt.
Russland und China wurden zu den wichtigsten geopolitischen Rivalen der USA um ihre globale Macht erklärt. Auf diese Weise ist man in Washington zur Geopolitik und Rhetorik des Kalten Krieges zurückgekehrt, die die internationalen Beziehungen in den fünf Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg beherrschten. Während sowohl Moskau als auch Peking feindliche Beziehungen ablehnen und wiederholt auf eine friedliche Koexistenz in einer multipolaren Welt gedrängt haben, haben die Vereinigten Staaten unermüdlich versucht, die so genannte “globale regelbasierte Ordnung” als von Russland und China bedroht darzustellen.
Die derzeitige US-Regierung unter Präsident Joe Biden hat es geschafft, die internationalen Beziehungen als einen existenziellen Wettbewerb zwischen “westlicher Demokratie und Autokratien” darzustellen. Diese Nullsummen-Terminologie ist typisch für die Ideologie des Kalten Krieges, die darauf abzielt, die internationalen Beziehungen in geopolitische Lager von “wir und sie” zu polarisieren. Eine solche Polarisierung ist eine wesentliche Funktion der US-amerikanischen und westlichen Machtpolitik und der Förderung der hegemonialen Ambitionen der USA.
Durch die Aufteilung der Welt in “Blöcke” sind die daraus resultierenden konfliktreichen Beziehungen und Spannungen dem amerikanischen Militarismus förderlich. Mit anderen Worten: Kooperative, friedliche internationale Beziehungen, wie sie von Russland und China in ihren multipolaren Visionen befürwortet werden, sind ein Gräuel für das Streben der USA nach Hegemonie auf der Grundlage unilateraler Vorherrschaft.
China ist der Feind Nr. 1 für die Vereinigten Staaten
In mehreren strategischen Planungsdokumenten der USA wird der Schwerpunkt ausdrücklich auf den “Wettbewerb der Großmächte” gelegt. Die Nationale Sicherheitsstrategie 2022 definiert die vorrangigen Anliegen der USA. In dem Dokument heißt es:
“Wir befinden uns jetzt in den ersten Jahren eines entscheidenden Jahrzehnts für Amerika und die Welt. Die Bedingungen für den geopolitischen Wettbewerb zwischen den Großmächten werden festgelegt… die Ära nach dem Kalten Krieg ist endgültig vorbei, und zwischen den Großmächten ist ein Wettbewerb im Gange, um zu bestimmen, was als nächstes kommt.”
Der strategische Ausblick bestimmt China eindeutig als die größere Bedrohung für die Macht der USA. In dem Dokument heißt es:
“Russland und die Volksrepublik China stellen unterschiedliche Herausforderungen dar. Russland stellt eine unmittelbare Bedrohung für das freie und offene internationale System dar, da es die grundlegenden Gesetze der internationalen Ordnung rücksichtslos missachtet, wie sein brutaler Angriffskrieg gegen die Ukraine gezeigt hat. Die VR China hingegen ist der einzige Konkurrent, der sowohl die Absicht hat, die internationale Ordnung umzugestalten, als auch in zunehmendem Maße über die wirtschaftliche, diplomatische, militärische und technologische Macht verfügt, um dieses Ziel zu erreichen.”
In einem anderen wichtigen US-Planungsdokument, der Nationalen Verteidigungsstrategie 2022, wird China ebenfalls als die “schrittweise Herausforderung” für die amerikanische Weltmacht definiert. China sei “der einzige Konkurrent der Vereinigten Staaten, der die Absicht hat und zunehmend in der Lage ist, die internationale Ordnung umzugestalten”, heißt es darin.
Der Begriff “schreitende Herausforderung” ist ein Euphemismus für Feind Nummer eins. Die Einstufung Chinas gegenüber Russland als größte Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA wurde in den National Defense Authorization Acts 2023 und 2024 bekräftigt. Die NDAAs regeln die jährlichen Militärausgaben der USA in Höhe von über 850 Milliarden Dollar – etwa viermal so viel wie der Militärhaushalt Chinas und mehr als achtmal so viel wie der Russlands.
Der Krieg in der Ukraine, der im Februar 2022 ausbrach, hat die Spannungen und Feindseligkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und Russland sicherlich verschärft. Dies könnte den Eindruck erwecken, dass Russland von Washington als eine größere Bedrohung angesehen wird als China. Doch trotz der aufgeheizten Rhetorik und des Krieges in der Ukraine sehen die strategischen Planer der USA China als langfristigen Hauptgegner an.
Selbst der russische Präsident Wladimir Putin räumte kürzlich in einem Interview mit dem amerikanischen Journalisten Tucker Carlson ein, dass China in Washington als größere Bedrohung angesehen wird als Russland. “Der Westen hat mehr Angst vor einem starken China als vor einem starken Russland”, sagte Putin.
Die USA planen einen Krieg mit China
Die US-Luftwaffe kündigte am 12. Februar 2024 eine umfassende Überholung und Erweiterung der Streitkräftestruktur im asiatisch-pazifischen Raum an. Ihre Befehlshaber nannten ausdrücklich China als motivierende Bedrohung und Grund für die erneute militärische Aufrüstung für einen “High-End-Konflikt”. Als der zivile Leiter der US-Luftwaffe, Frank Kendall, im Jahr 2022 in dieses Amt berufen wurde, erklärte er vor dem US-Kongress, dass seine drei Prioritäten lauteten: “China, China, und China”.
Mehrere hochrangige amerikanische Kommandeure haben öffentlich davor gewarnt, dass sich die USA in den nächsten fünf Jahren im Krieg mit China befinden könnten. Und sie erwähnen Taiwan als Krisenherd.
Diese Kriegsplanung ist der Grund für die Aufrüstung des US-Militärs im asiatisch-pazifischen Raum mit Luft-, Marine- und Landwaffen. Washington hat Militärbasen und Raketensysteme in Australien, Japan, Südkorea, den Philippinen, Guam und – besonders provokant – auf Chinas Territorium in Taiwan ausgebaut.
Am 16. Januar 2024 berichteten taiwanesische Medien, dass das Inselterritorium zwei neue Raketenbasen an seiner Ostküste gegenüber der Straße von Taiwan und dem chinesischen Festland errichten wird. Grund für den Neubau war die erwartete Ankunft von mehr US-Schiffsabwehrraketen. Den Berichten zufolge waren außerdem fünf weitere Stützpunkte in Planung.
Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Vereinigten Staaten langfristig eine militärische Konfrontation mit China in den kommenden Jahren planen.
Taiwan ist die primäre Katzentatze für die Feindseligkeit der USA
Nach den Wahlen in Taiwan am 13. Januar 2024 erklärte US-Präsident Joe Biden, dass die USA eine “Unabhängigkeit” des Inselgebiets nicht unterstützen.
Damit bekräftigte Biden öffentlich das Festhalten Washingtons an der Ein-China-Politik (OCP).
Bidens öffentliche Position zu Taiwan und China kann jedoch besser als Teil der anderen Politik der “strategischen Ambiguität” der Vereinigten Staaten verstanden werden. Offiziell behauptet Washington, China als die einzige souveräne Macht in Bezug auf Taiwan anzuerkennen. In der Praxis weisen die Handlungen der USA jedoch auf eine andere, verräterische Agenda hin.
Als der chinesische Präsident Xi Jinping im November 2023 auf dem APEC-Gipfel in San Francisco mit Biden zusammentraf, bekräftigte die amerikanische Seite ihre Verpflichtungen im Rahmen der Ein-China-Politik. Auf diesem Gipfel forderte Präsident Xi die Vereinigten Staaten auf, die Bewaffnung Taiwans einzustellen. Er bezeichnete Taiwan als das “gefährlichste” Thema und warnte, dass China Gewalt anwenden werde, wenn die Angelegenheit nicht auf diplomatischem Wege gelöst werde, um eine Wiedervereinigung zu erreichen.
Unter Biden und seinem Vorgänger, dem republikanischen Präsidenten Donald Trump, haben die Vereinigten Staaten die Waffenlieferungen an Taiwan erhöht.
Es scheint, dass die USA die Ermahnungen von Präsident Xi, von der Aufrüstung Taiwans abzusehen, provokativ ignorieren.
Die Berichte über den Ausbau von Raketenbasen und die Lieferung von US-Raketen an Taiwan deuten darauf hin, dass Washington einen Kurs eingeschlagen hat, um China zu verärgern, indem es dessen Souveränität über Taiwan untergräbt.
Am 8. Februar 2024 berichteten US-amerikanische und taiwanesische Medien erstmals, dass amerikanische Spezialeinheiten dauerhaft in Taiwan und auf den benachbarten Kinmen-Inseln nahe dem chinesischen Festland stationiert werden. Diese Entwicklung ist ein schwerwiegender Verstoß der Vereinigten Staaten gegen die Ein-China-Politik. Sie relativiert die angeblichen Zusagen, die Biden auf dem APEC-Gipfel gegenüber Xi persönlich gemacht hat.
Darüber hinaus hat der Zweck der US-Streitkräfte in Taiwan offensive Konnotationen. Das amerikanische Personal ist Berichten zufolge mit der Ausbildung taiwanesischer Militäreinheiten für den Konflikt und der Überwachung der chinesischen Streitkräfte auf dem Festland beschäftigt.
Es sei darauf hingewiesen, dass diese militärischen Entwicklungen der USA in Taiwan auf ein hochrangiges Treffen zwischen dem nationalen Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, und dem hochrangigen chinesischen Diplomaten Wang Yi am 26. Januar in Thailand folgten. Anfang des Monats hatten chinesische und US-amerikanische Beamte im Pentagon nach zweijähriger Unterbrechung ebenfalls “Gespräche auf hoher Ebene” geführt. In den westlichen Medien wurde die Gesprächsreihe als Versuch der amerikanischen Seite dargestellt, die Spannungen abzubauen und die Kommunikation zu verbessern.
Auch hier sind solche Kontakte kein echtes Bemühen um eine Verbesserung der Beziehungen, sondern eher ein Beispiel für die US-Politik der “strategischen Unklarheit”. Genauer gesagt, sollte diese Politik “strategische Doppelzüngigkeit” heißen.
Es erscheint plausibel, dass Washington versucht, China über seine wahren Absichten in Bezug auf Taiwan und die allgemeine Frage der strategischen Konfrontation in die Irre zu führen. Die Regierung Biden mag beteuern, dass sie an der Ein-China-Politik festhält, und eine bessere Kommunikation zwischen den Streitkräften fordern, um Konflikte zu vermeiden.
In der Praxis jedoch drängen die Vereinigten Staaten darauf, Taiwan mit mehr Raketen zu beliefern. Diese beispiellose Aufrüstung der US-Offensivkräfte findet auch in anderen Gebieten im asiatisch-pazifischen Raum statt.
Die Wahl von Lai Ching-te zum taiwanesischen Präsidenten im Januar verschafft Washington für die nächsten vier Jahre eine lautstarke “pro-amerikanische” Stimme in Taipeh. Lai hat sich schon früher für die Unabhängigkeit Taiwans von China ausgesprochen. Während des Wahlkampfes sagte Lai, es bestehe keine Notwendigkeit, eine solche Erklärung abzugeben, da Taiwan “bereits unabhängig” sei. Peking hat wiederholt seinen Wunsch und sein souveränes Recht auf eine vollständige Wiedervereinigung des Inselgebiets mit dem chinesischen Festland erklärt. Präsident Xi hat jedoch gewarnt, dass sich China im Falle einer offiziellen Unabhängigkeitserklärung Taiwans das Recht vorbehält, militärische Gewalt anzuwenden, um seine rechtmäßige souveräne Kontrolle über das Gebiet durchzusetzen.
Taiwan ist ein nützliches Pfand in der Strategie der USA, China als “Großmachtkonkurrenten” zu konfrontieren.
Durch die stillschweigende Unterstützung von Politikern, die für die Unabhängigkeit Taiwans eintreten, schürt Washington separatistische Bestrebungen. Die Versorgung des Territoriums mit US-Waffen und Militärpersonal schürt auch die taiwanesische Vorstellung, dass Washington ein militärischer Schirmherr ist, der Taiwan im Falle eines Konflikts mit dem chinesischen Festland verteidigen wird.
Bezeichnenderweise ist der neue taiwanesische Präsident die dritte Regierung der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP). Die DPP kam erstmals 2016 unter Präsidentin Tsai Ing-wen an die Macht. Sie wurde im Jahr 2020 wiedergewählt. Ihr Vizepräsident Lai Ching-te wird im Mai das Amt übernehmen, wenn er als Präsident vereidigt wird. Die DPP hat in den letzten acht Jahren mit voller Unterstützung Washingtons, sowohl unter der derzeitigen Regierung Biden als auch unter seinem Vorgänger Donald Trump, die Unabhängigkeitspolitik vorangetrieben. Dieses politische Säbelrasseln wird sich wahrscheinlich auch in den nächsten vier Jahren der Präsidentschaft von Lai fortsetzen.
Es ist auch bezeichnend, dass in den letzten acht Jahren das taiwanesische Raketenarsenal aufgestockt wurde. Vor 2016 waren die militärischen Fähigkeiten der Insel begrenzt. Unter der DPP und mit Unterstützung der USA haben Taiwans Streitkräfte ballistische Raketen, insbesondere Anti-Schiffs-Raketen, erworben. Diese Waffen haben eine kurze Reichweite von bis zu 500 Kilometern und können die südlichen Küstenprovinzen Chinas erreichen.
Was beobachtet werden muss, ist die Lieferung von US-Raketen mit größerer Reichweite, die auf größere strategische Ambitionen in einem Konflikt mit China hindeuten würden. Die von den USA geförderte Militarisierung Taiwans steht im Zusammenhang mit der Aufstachelung zu einer separatistischen Politik auf der Insel, die wiederum die Spannungen mit Peking schürt.
Am 13. Februar billigte der US-Senat ein Militärhilfepaket in Höhe von 95 Mrd. Dollar für ausländische Verbündete, darunter 60 Mrd. Dollar für die Ukraine, 14 Mrd. Dollar für Israel und 8 Mrd. Dollar für den asiatisch-pazifischen Raum. Der letztgenannte Teil sieht fast 5 Mrd. $ für Taiwan vor. Die Mittel für den asiatisch-pazifischen Raum sind für die Aufrüstung der US-Raketen in der Region bestimmt.
Dies ist ein weiteres Indiz für die feindlichen Absichten der USA gegenüber China. Es widerspricht dem scheinbaren diplomatischen Engagement und dem erneuerten militärischen Kommunikationsaustausch. Der Lackmustest für die Rhetorik in Bezug auf die Ein-China-Politik sind die Fakten über die militärischen Offensivfähigkeiten gegenüber China vor Ort.
Die Fakten belegen, dass Taiwan als Katzentatze missbraucht wird, um China zu verärgern und zu provozieren.
Die Ukraine-Russland-Analogie
Es gibt eine anschauliche Analogie dazu, wie die USA die Ukraine auf zynische Weise als Provokation gegenüber Russland benutzt haben. Die Ukraine hat tiefe kulturelle Bindungen zu Russland und eine lange Geschichte umstrittener territorialer Kontrolle. In den letzten zehn Jahren haben die Vereinigten Staaten ihre militärische Unterstützung für die Ukraine verstärkt und die Feindseligkeit gegenüber Russland geschürt. Die Spannungen brachen im Februar 2022 aus, als Russland eine Militärinvasion in der Ukraine anordnete, um die zunehmenden Provokationen zu beenden. Es folgte ein zweijähriger Krieg, der bis heute andauert. Es handelt sich um den größten Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Schätzungsweise 500.000 ukrainische Soldaten wurden getötet. Der Konflikt hat verheerende Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft. Er bringt die Atommächte gefährlich nahe an einen katastrophalen totalen Krieg heran.
Chinas ehemaliger Botschafter in den Vereinigten Staaten, Cui Tankai, erklärte kürzlich, dass sich China nicht in eine militärische Falle in Taiwan locken lassen werde. Der erfahrene Diplomat spielte damit auf das von den USA angezettelte Szenario mit der Ukraine und Russland an. Zur Frage der zunehmenden amerikanischen Waffenlieferungen an Taiwan wurde Cui mit den Worten zitiert: “Jemand mag einen Stellvertreterkrieg vorbereiten, aber wir werden nicht in diese Falle tappen. Wir wollen keine Situation, in der Chinesen Chinesen umbringen”.
Solche Bestrebungen sind lobenswert. Dennoch ist eine solche Sichtweise eine Geisel des Schicksals. Die chinesischen Behörden wollen vielleicht keinen Krieg um Taiwan und werden ihr Möglichstes tun, um einen Krieg zu vermeiden. Pekings Bestreben nach einer friedlichen Wiedervereinigung mit Taiwan ist zweifellos echt.
Doch leider haben die Vereinigten Staaten die unheimliche Macht, Taiwan zu einem Auslöser zu machen. Washington baut seine militärischen Offensivkapazitäten aus und schürt eine aufrührerische Pro-Unabhängigkeitspolitik. Peking hat diesen feindseligen Prozess nicht unter Kontrolle. Irgendwann könnte Taiwan zu dem werden, was die Ukraine für Russland ist – ein Schauplatz eines Stellvertreterkriegs der Vereinigten Staaten.
Für diesen Fall gibt es eine ernste Prognose: China sollte lieber früher als später militärisch handeln, um seine Kontrolle über Taiwan durchzusetzen. Ein Krieg scheint angesichts der rücksichtslosen und unverbesserlichen Provokationen der USA unvermeidlich. Die Kriegstreiberei in Washington ist konstant, unabhängig davon, wer im Weißen Haus sitzt. Die US-Präsidentschaftswahlen im November dieses Jahres werden an dem strategischen Kurs nichts ändern. Je länger China seine Antwort schuldig bleibt, desto größer wird die militärische Konfrontation als Folge der zunehmenden Offensivfähigkeit Taiwans, die von den USA unterstützt wird.
Der russische Präsident Wladimir Putin sagte in einem Interview am 14. Februar 2024, dass er es sehr bedauert, dass Russland nicht früher gegen die US-geführten Provokationen in der Ukraine eingegriffen hat. Putin ordnete am 24. Februar 2022 eine russische Militärintervention in der Ukraine an, um die ethnisch russische Bevölkerung in der ehemaligen Ostukraine zu schützen und der wachsenden Bedrohung der nationalen Sicherheit Russlands durch die NATO zuvorzukommen.
Dieser Autor schrieb vor 10 Jahren einen Artikel über die unheilvollen Entwicklungen unter dem von der NATO unterstützten Regime in Kiew, das im Februar 2014 durch einen von der CIA unterstützten Staatsstreich an die Macht kam. In dem Artikel wurde argumentiert, dass Putin Mitte 2014 Truppen in die Ukraine hätte schicken sollen, um einem drohenden Stellvertreterkrieg unter Führung der USA zuvorzukommen. Die nachfolgenden Ereignisse in der Ukraine – das entsetzliche Ausmaß von Tod und Zerstörung – und Putins eigenes, kürzlich erfolgtes Eingeständnis des Bedauerns lassen vermuten, dass die Prognose des Autors im Jahr 2014 richtig war.
In der Taiwan-Frage besteht die reale Gefahr, dass China die problematische russische Verzögerung beim entschlossenen Handeln wiederholt. Wenn Chinas Präsident Xi Jinping nicht entschlossen handelt, um der Krise zuvorzukommen, könnte er in Bezug auf Taiwan das gleiche Bedauern empfinden wie Putin in Bezug auf die Ukraine.
Danksagung:
Der verstorbene, großartige Journalist John Pilger schrieb und produzierte 2016 einen preisgekrönten Dokumentarfilm mit dem Titel The Coming War on China. Dieser Artikel ist dem Gedenken an John Pilger (1939-2023) gewidmet, einem der besten Journalisten, die die Welt je gesehen hat.
„Freund“ Macron spielt mit Deutschlands Leben

Von WOLFGANG HÜBNER | Die Erwägung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, französische Truppen in die Ukraine gegen Russland zu entsenden, mögen ein besonders übler Bluff des Möchtegern-Napoleons sein, um sich wichtig zu machen und Deutschland zu zeigen, wer Chef in der EU ist. Doch wie der kläglich in Russland gescheiterte Kaiser und Vernichter unzähliger Menschenleben […]
Gefährliche Mandatsausweitung: Europäische Zentralbank verschreibt sich voll dem Klimawahn
Die Europäische Zentralbank hat für Währungs- und Preisstabilität zu sorgen – darin besteht ihr Mandat. Doch stattdessen rückt die grüne Ideologie hier mehr und mehr in den Fokus: Die EZB weitet ihr Mandat eigenständig schleichend aus und erhebt sich zur nächsten mächtigen Behörde, die das Klimawandel-Narrativ über alles stellt. Energie- und Klimaexperte Dr. Martin Steiner analysiert diese Vorgänge in seinem aktuellen Video und erörtert die verheerenden Konsequenzen für die EU-Bürger.
Sehen Sie hier sein Video oder lesen Sie nachfolgend seinen Gastkommentar:
Mit Pressemitteilung vom 30.1.2024 teilt die EZB wie folgt mit:
- Klimakrise schlägt sich zunehmend in Wirtschaft und Finanzsystem nieder, somit steigt Handlungsbedarf
- EZB bekräftigt Bekenntnis zu laufenden Klimamaßnahmen und wird diese regelmäßig überprüfen
- Drei Schwerpunktbereiche dienen EZB in den Jahren 2024 und 2025 als Wegweiser für ihre Arbeit: Auswirkungen des grünen Wandels, physische Auswirkungen des Klimawandels sowie Umweltrisiken für Wirtschaft und Finanzsystem
Quelle: https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2024/html/ecb.pr240130~afa3d90e07.de.html
Mit dieser Pressemitteilung folgt die EZB inhaltlich den Aussagen von Madame Lagarde vom 25.8.2022 (Quelle: https://www.ecb.europa.eu/press/inter/date/2022/html/ecb.in220825~7c5db6d1b3.de.html). Damals hatte sie schon darauf hingewiesen, dass sie das Mandat der EZB um die Bereiche „Klimawandel“ und „Frauenfragen“ als erweitert sieht. Im besonders den „notwendigen Kampf gegen den Klimawandel“ sah sie 2022 in die Grundlagen der Strategie der EZB integriert.
In diesem Zusammenhang postulierte Sie auch: “Die Inflation kommt vom Klimawandel“. Report24 berichtete am 29.8.2022 darüber: „EZB-Chefin Lagarde behauptet: Die Inflation kommt durch den Klimawandel!„
Hier auch mein Video V24 dazu,
in dem ich darlege, dass die Inflation primär durch die rasende Ausweitung der Geldmenge der EZB verursacht wurde und weiters wird. Inflation ist die Ursache, Teuerung ist die Folge (Wirkung) der Ausweitung der Geldmenge. Die Auswirkung der Teuerung ist eben die Kaufkraftminderung.
Das Wort Inflation kommt von „inflare“ und bedeutet das Aufblähen/Erhöhen der Geldmenge. Eine gestiegene Geldmenge wird nachfragewirksam und verknappt das Güterangebot, also steigen die Preise. Man kann auch sagen, dass die Nachfrage das Angebot dominiert und deshalb folgen Preissteigerungen.
Laut den „Austrians“ (Österreichische Schule der Nationalökonomie) – Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek – ist Inflation:
„Wenn man die Geldmenge erhöht, vermindert man damit die Kaufkraft einer Geldeinheit.“ Das Verhältnis von Geldmenge und Warenmenge hat nämlich Folgen für das „Austauschverhältnis“ zwischen Geld und einer Ware. So wie ein höheres Angebot an Waren deren Wert reduziert, verliert auch das Geld an Wert mit seiner erhöhten Menge“
Zurück zum aktuellen Pressestatement der EZB vom 30.1.2024. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat beschlossen, ihre Arbeit zum Klimawandel auszuweiten. Sie hat drei Schwerpunktbereiche bestimmt, die ihr 2024 und 2025 als Wegweiser für ihre Arbeit dienen werden:
- Auswirkungen und Risiken des Übergangs zu einer grünen Wirtschaft, insbesondere welche Übergangskosten damit verbunden sind und welcher Investitionsbedarf hier besteht
- Zunehmende physische Auswirkungen des Klimawandels und wie sich die Maßnahmen zur Anpassung an eine Welt mit heißerem Klima auf die Wirtschaft auswirken
- Risiken aufgrund des Verlusts und der Zerstörung der Umwelt – in welcher Beziehung stehen sie zu Klimarisiken und wie könnten sie die Arbeit der EZB durch ihre Folgen für Wirtschaft und Finanzsystem beeinflussen
In den Fußnoten Ihrer Pressemitteilung legt die EZB dar, warum und wie sie die Ausweitung ihres Mandats begründet:
Fußnote/Anmerkung: Bei der Ausführung ihrer Aufgaben im Rahmen ihres Mandats muss die EZB die Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigen. Soweit dies ohne Beeinträchtigung des Ziels der Preisstabilität möglich ist, unterstützt die EZB die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Europäischen Union, um zu einem hohen Umweltschutzniveau und zur Verbesserung der Umweltqualität beizutragen. Dies schließt die Ziele des Europäischen Klimagesetzes ein. Gemäß Artikel 11 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ist die EZB ferner verpflichtet, die Erfordernisse des Umweltschutzes bei der Festlegung und Durchführung ihrer Politiken und Maßnahmen einzubeziehen.
Nach der Überprüfung ihrer geldpolitischen Strategie im Jahr 2021 hat die EZB Klimaschutzaspekte in ihren geldpolitischen Rahmen aufgenommen.
Hier werden wieder die beiden Themen „Umweltschutz“ und „Klimaschutz“ vermengt, obwohl dies zwei weitestgehend unterschiedliche Themen sind. Umweltschutz ist etwas, was wir alle wollen, wir wollen saubere Luft, reines Wasser und eine ursprüngliche Natur. Ob das „Klima“ (= statistischer Wert des Wetters in einer bestimmten Region von mindestens 30 Jahren) überhaupt geschützt werden kann oder „will“, ist zudem sehr fraglich.
Schleichende Ausweitung des EZB-Mandats entgegen aller Fakten
Was weiters sehr kritisch zu sehen ist, ist, dass das sehr klar bestimmte Mandat der EZB (Währungs- und Preisstabilität) schleichend aber laufend ausgeweitet wird. Dies ist sehr bedenklich!
Madame Lagarde meldete sich auch mit einer eigenen Videobotschaft zu Wort, bei der sie sich auf eine massive Erhöhung von Katastrophen durch Extremwetterereignissen bezieht. Ebenso werden „wir Bürger“ von ihr vorbereitet, dass dies erst der Anfang von dem sei, was auf uns zukommen wird.
Doch stimmt das überhaupt?
Wenn man sich die Statistiken der Todesfälle durch Naturkatastrophen der letzten 120 Jahre ansieht (Quelle: Our World in Data), ist erkennbar, dass die Anzahl von Todesfällen massiv zurückgegangen sind.
Sieht man sich die Naturkatastrophen der letzten 23 Jahre genauer an …
… ist ebenso ersichtlich, dass keinerlei Erhöhung derselben ersichtlich sind.
Trotzdem wird das Klimakatastrophen- und Extremwetterereignis-Narrativ massiv von der EU-Politik, der EZB und den MSM bemüht.
Weiters versichert Madame Lagarde uns Bürgern, dass die EZB ihren CO₂-Fußabdruck in allen Aktivitäten und Handlungssträngen verringern wird, sowohl beim Beaufsichtigen der Banken als auch bei den „Banknoten“. Dieser Nebensatz weist auf einen weiteren Handlungsstrang der EZB hin: auf die Einführung der digitalen Zentralbankwährung und die Abschaffung des Bargeldes, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren (ist sicherlich nur zum Wohl von uns Bürgern).
Ebenso in den Fußnoten der Presseaussendung der EZB vom 30.1.2024 begründet die EZB ihre Aktivitäten zum „Kampf gegen den Klimawandel“ mit dem EU-Klimagesetz (EU climate law 2011/1119).
Was ist die Begründung der EU für dieses Gesetz?
- Der Klimawandel sei eine „existenzielle Bedrohung“
- „Es ist notwendig, die durch den Klimawandel verursachten wachsenden Bedrohungen für die Gesundheit, wie etwa häufigere und stärkere Hitzewellen, Waldbrände und Überschwemmungen, Bedrohungen für die Lebensmittel- und Wassersicherheit und die Ernährungssicherheit sowie die Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten, anzugehen.“
FAKT 1: Es gibt keine Zunahme von Extremwetterereignissen, die Zahl der Toten durch Extremwetter und Infektionskrankheiten sinkt seit 100 Jahren.
FAKT 2: Die Korrelation von CO2 und Temperatur ist bekannt, die etwas erhöhte CO2 Konzentration (aktuell 0,042% in unserer Atmosphäre) erhöht das Pflanzenwachstum, erhöht die globale Nahrungsmittelproduktion und verkleinert die Wüsten. Eine CO2-bedingte „Klimakatastrophe“ ist zwar ein Lieblingsthema in der Politik und in den MSM, in der realen Welt jedoch nicht erkennbar.
Trotz dieser massiven Faktenlage arbeiten die EU und die EZB massiv an der Umsetzung dieses EU-Klimagesetzes und der damit verbundenen weiteren Gesetze und Verordnungen. Das Ziel der EU ist die Schaffung eines CO2-emissionsfreien Kontinents bis 2050 (Österreich will bereits 2040 soweit sein).
Das bedeutet konkret für uns Menschen in der EU:
- Reduktion der Nutzung fossiler Stoffe ab sofort –> Ziel -90% bis 2050!
- Laufend stark steigende Energiekosten
- Inflation (da massive Investitionen für den „EU green deal“ erforderlich sind ist einen weitere massive Ausweitung der Geldmenge absehbar)
- Netzinstabilität aufgrund des Abschaltens fossiler Gaskraftwerke
- Sowie Energieversorgungs-Unsicherheiten / Black Out-Risiken
Wichtig ist hier zu verstehen: Eine leistbare und sichere Energieversorgung hat uns alle aus der Armut in den Wohlstand gehoben, ohne leistbare und sichere Energie ist das Leben oftmals sehr kurz und brutal!
Und die Frage, um wieviel CO2 wirklich die globale Temperatur erhöht, ist damit nicht geklärt. Das IPCC und die EU behaupteten (basierend auf Computersimulationen und Modellrechnungen) eine Klimasensitivität von 3°C (bei Verdopplung der CO₂-Konzentration in unserer Atmosphäre).
Wir (der unabhängige wissenschaftliche Beirat UWB) postulieren aufgrund realer Messungen in der realen Welt 0,5 – 1°C.
Die Umsetzung des EU Climate Laws 2011/1119 und der damit verbundene „EU green deal“ muss unbedingt rückgängig gemacht werden, ebenso die laufende Selbstausweitung des Mandats der EZB. Ich hoffe auf eine Politwende um 180° (nicht um 360° ☺) im Superwahljahr 2024 sowohl auf EU-Ebene als auch in Österreich.
Februar 2024,
Dr. Martin J.F. Steiner
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Innenministerin Faeser: „Wunschbaum“ und Amtsmissbrauch | Ein Kommentar von Birgit Bessin (AfD)
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Studie behauptet, COVID verursache mehr Herzschäden als Impfstoffe – hier ist, was die Autoren falsch verstanden haben
Von Angelo DePalma, Ph.D.
In einer Studie aus dem Jahr 2023 wurde eingeräumt, dass die COVID-19-mRNA-Impfstoffe Herzmuskelentzündungen verursachen, aber behauptet, das COVID-19-Virus sei noch schädlicher als der Impfstoff. Eine neuere, detailliertere Überprüfung ihrer Daten zeigte jedoch, dass wahrscheinlich das Gegenteil der Fall ist.
Trotz der bekannten Nebenwirkungen der mRNA-COVID-19-Impfstoffe argumentieren einige Studien und Gesundheits-Websites, dass ungeachtet der nachteiligen Folgen einer Impfung ungeimpft zu sein, schlimmer ist.
In einer solchen Studie kamen Dr. Christian Mueller und seine Mitautoren zu dem Schluss, dass das COVID-19-Virus – und nicht der Impfstoff – für mehr Myokarditis (Herzmuskelschäden) verantwortlich ist als der Impfstoff.
Als Dr. Rainer Johannes Klement, Physiker am Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt (Deutschland), und Harald Walach, klinischer Psychologe und Leiter des Change Health Institute in Basel (Schweiz), die Daten von Mueller neu analysierten, stellten sie fest, dass Coronaviren zwar Myokarditis verursachen können, die COVID-19-Impfstoffe aber mindestens genauso viel oder mehr.
Die Studie von Klement erschien in der Ausgabe vom 1. Februar des Egyptian Health Journal.
Die Studie von Mueller
Mueller wollte die Myokarditis bei geimpften und nicht geimpften Personen quantifizieren und vergleichen und mögliche Mechanismen erklären.
Um diese Mechanismen zu erforschen, testeten die Forscher die Probanden auf Antikörper gegen den Interleukin-1-Rezeptor-Antagonisten (IL-1RA), das SARS-CoV-2-Nukleoprotein, das virale Spike-Protein und 14 entzündliche Zytokine.
Da sich keiner dieser Messwerte zwischen den Studiengruppen unterschied, blieb die Frage nach dem „Mechanismus“ ungelöst.
Zur Beurteilung der Myokarditis untersuchten die Forscher 777 Krankenhausmitarbeiter (Durchschnittsalter 37 Jahre, 69,5 % Frauen) auf kardiales Troponin T, und zwar einen und drei Tage nachdem sie einen mRNA-1273-Booster erhalten hatten. Kardiologen verschreiben diesen Test in der Regel nach einem vermuteten Herzinfarkt, um das Ausmaß und die Dauer der Herzschädigung zu bestimmen.
Von den 40 Probanden (5,1 %) mit erhöhtem Troponin am dritten Tag wurde bei 22 (2,8 %) eine Myokarditis diagnostiziert, wobei 20 Fälle bei Frauen und zwei bei Männern auftraten.
Die Forscher berichteten, dass die Troponinerhöhungen bei diesen Patienten leicht und vorübergehend waren und keine Anomalien im Elektrokardiogramm aufwiesen. Bei keinem der Patienten traten innerhalb von 30 Tagen nach der Injektion „schwerwiegende unerwünschte kardiale Ereignisse“ auf.
Muellers Team schloss daraus:
- COVID-19 ist mit einem wesentlich höheren Risiko für Myokarditis verbunden als die mRNA-Impfung …
- Myokarditis im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion hat eine höhere Sterblichkeit als Myokarditis im Zusammenhang mit einer mRNA-Impfung gezeigt.
- Bevor der COVID-19-Impfstoff zur Verfügung stand, waren die Inzidenz und das Ausmaß von Herzmuskelschäden im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion viel höher als in dieser aktiven Überwachungsstudie nach der Auffrischungsimpfung beobachtet.
Einer der Co-Autoren von Mueller hatte geschäftliche Verbindungen zu Diagnostikunternehmen. Ein anderer war zuvor von Diagnostik- und Impfstoffherstellern entlohnt worden. Mueller hatte Beziehungen zu Diagnostik-, Pharma- und Impfstoffunternehmen, als er die Studie schrieb.
Was hat Mueller falsch gemacht?
Eine Möglichkeit zur Messung von Behandlungseffekten besteht darin, ein Ergebnis, z. B. den Blutdruck, bei denselben Probanden vor und nach der Behandlung zu vergleichen und die Vorher-Nachher-Ergebnisse anzugeben.
Obwohl diese Möglichkeit medizinischen Forschern bekannt war und ihm zur Verfügung stand, nutzte Mueller sie nicht – entweder, weil er nicht daran dachte, die Troponinwerte vor der Behandlung zu messen, oder weil er sie aus irgendeinem Grund nicht berichtete, vielleicht weil sie nicht mit seinen anderen Ergebnissen übereinstimmten.
Stattdessen wählte sein Team einen Ansatz, der zwei gut aufeinander abgestimmte Studiengruppen erforderte. Obwohl Mueller behauptete, dass die Placebos und die Kontrollgruppen diese Anforderung erfüllten, unterschieden sie sich in dem Merkmal, das am wichtigsten war: der Herzgesundheit.
Geimpfte Probanden mit aktuellen oder kürzlich aufgetretenen Herzproblemen wurden von der Studie ausgeschlossen, während alle Kontrollpersonen gerade erst mit Herzsymptomen ins Krankenhaus eingeliefert worden waren und daher bereits ein höheres Risiko für Myokarditis aufwiesen.
Klement und Walach fanden in der Mueller-Studie weitere Anomalien.
Sie begannen ihre Kritik mit dem Verweis auf drei Studien aus dem Jahr 2021 über durch COVID-19-Impfstoffe ausgelöste Myokarditis (hier, hier und hier). Alle drei Studien zeigten, dass Myokarditis kurz nach der Einführung des COVID-19-Impfstoffs zu einem Problem wurde.
Sie diskutierten die drei Studien im Detail:
- Eine deutsche Autopsiestudie aus dem Jahr 2023 über 25 unerwartete Todesfälle innerhalb von 20 Tagen nach der COVID-19-Impfung ergab in vier Fällen eine akute Myokarditis als wahrscheinlichste Todesursache.
- Ein Bericht aus dem Jahr 2023 über Myokarditis bei 303 nicht geimpften und 700 geimpften asymptomatischen Probanden ergab, dass die Schäden bei den Geimpften signifikant höher waren und bis zu 180 Tage nach der Impfung anhielten.
- Eine der ersten Autopsiearbeiten, eine von Indien geleitete Studie auf der Grundlage von Pharmakovigilanzdaten der Weltgesundheitsorganisation, berichtete über ein 2,1-fach höheres Risiko für einen Herzstillstand, ein 2,7-fach höheres Risiko für einen akuten Herzinfarkt, ein 2,6-fach höheres Risiko für erhöhte Troponinwerte und 7,3-fach höhere D-Dimer-Werte bei COVID-19-Impfungen im Vergleich zur Einnahme anderer Medikamente.
Diese Studien deuten stark darauf hin, dass Myokarditis erst nach der Einführung des mRNA-Impfstoffs zu einem Problem wurde. Sie widersprechen der Aussage von Mueller, dass das „Ausmaß der Myokardschädigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Infektion viel höher war als in dieser aktiven Überwachungsstudie nach der Auffrischungsimpfung beobachtet“.
Nach Ansicht von Klement und Walach ist diese Aussage aus zwei Gründen falsch.
Erstens ignorierte Mueller neben der fehlenden Gleichwertigkeit des Herzgesundheitsstatus von Kontrollen und Probanden die viel größere Zahl von COVID-19-infizierten, nicht hospitalisierten, ungeimpften Personen mit (vermutlich) viel niedrigeren Troponinwerten im Vergleich zu Patienten, die mit Herzsymptomen ins Krankenhaus kamen.
Zweitens argumentierten Klement und Walach, dass die Auswirkungen der Myokarditis auf die öffentliche Gesundheit nicht nur von der Inzidenz oder der Rate in den Studiengruppen abhängen, sondern auch von der Größe dieser Gruppen. Die Bedeutung besteht darin, dass eine niedrigere Inzidenz in einer sehr großen Gruppe (Geimpfte) aussagekräftiger ist als eine etwas höhere Rate in einer sehr kleinen Gruppe (mit COVID-19 infizierte Personen).
Auf dieser Grundlage schätzten Klement und Walach die Zahl der Myokarditisfälle unter allen deutschen COVID-19-Krankenhauseinweisungen auf 27 467 und unter den Geimpften auf 1,97 Millionen.
Unabhängig vom Schweregrad der Myokarditis gab es demnach unter den Geimpften 71,7 Mal so viele Myokarditis-Fälle wie unter den wegen COVID-19 ins Krankenhaus Eingewiesenen.
Eine ähnliche Analyse für die Schweiz ergab 169.960 Myokarditisfälle bei den Geimpften im Vergleich zu 8.179 bei den wegen COVID-19 ins Krankenhaus Eingewiesenen. Dies ist zwar nicht so dramatisch wie die deutschen Schätzungen, zeigt aber dennoch ein deutlich höheres Auftreten von Herzschäden bei Geimpften im Vergleich zu Krankenhauspatienten.
In einem Papier vom Juni 2021 kamen Walach, Klement und der niederländische Datenanalyst Wouter Aukema zu dem Schluss, dass die COVID-19-Impfstoffe auf der Grundlage von 700 unerwünschten Reaktionen, 16 schwerwiegenden Nebenwirkungen und 4,11 Todesfällen pro 100.000 Impfungen ohne ausreichende Sicherheitsdaten freigegeben wurden.
Die Autoren erklärten, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis für mRNA-Impfstoffe nicht stimme, denn „für drei durch die Impfung verhinderte Todesfälle müssen wir zwei durch die Impfung verursachte Todesfälle in Kauf nehmen.“
Mueller sagte dem Defender per E-Mail:
„Unsere Studie zeigt einen erheblichen Mangel an prospektiven Sicherheitsdaten zu COVID-19-Impfstoffen auf. Angesichts der Größe der geimpften Population im Vergleich zu dem viel kleineren Anteil der Bevölkerung, der sich infizierte und Symptome entwickelte, einschließlich eines kleinen Prozentsatzes mit möglichen Herzschäden, sollten unsere Ergebnisse qualitativ solide bleiben“.
Russland meldet 444.000 Mann ukrainische Verluste
Ausschluss Ungeimpfter und AfD-Wähler beklatscht: Bei Grünen-Kritik ist es Volksverhetzung
Ungeimpfte müssen draußen bleiben: Ein Freiburger Café hetzte 2022 gegen all jene, die sich nicht für eine Bratwurst experimentelle Gentherapeutika verabreichen ließen, und stellte ihnen demonstrativ einen Wassernapf auf die Straße. Ein Restaurant in Baden-Württemberg verweigerte Menschen mit russischem Pass die Bedienung. Alles keine Einzelfälle – und auch gegen AfD-Wähler und Nicht-Linke sind derartige Kampagnen salonfähig geworden. Doch wehe, es trifft die Grünen! Wegen eines „Grüne & Grünen-Wähler werden bei uns nicht mehr bedient“-Plakats ermittelt in Neuruppin die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf Volksverhetzung.
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Manche sind gleicher – und Grüne sind am gleichesten. Diese Message kolportiert man aktuell im brandenburgischen Neuruppin, wo die Staatsanwaltschaft wegen des möglichen Anfangsverdachts auf Volksverhetzung ermittelt. Der Grund? Ein Plakat mit der Aufschrift „Grüne & Grün-Wähler werden bei uns nicht mehr bedient.“ Das Verfahren geht auf eine Strafanzeige zurück. Wer sonst als ein Grüner fühlte sich wohl so getriggert?
In der Umgebung von Wittenberge sollen mehrere solcher Plakate aufgetaucht sein. Ein Video auf X zeigt, wie die Polizei ein solches Banner von einem Transporter hinter einem Obststand reißt:
Dass Landwirte und mittelständische Unternehmen mit der grünen Politik auf Kriegsfuß stehen, ist verständlich, denn es ist die grüne Ideologie, die durch unbezahlbare Energiepreise die Deindustrialisierung vorantreibt und den Bauern unter dem Deckmantel des Klimaschutzes das Leben schwer macht. Konsequent wäre es natürlich, sämtliche Ampelparteien anzuprangern – doch da diese sich allesamt als Steigbügelhalter der Grünen präsentieren, konzentriert sich auf diese Partei der meiste Unmut.
Klima-Kampf gegen Viehwirtschaft – Quelle: Regierungspressekonferenz vom 10. November 2023
Paragraf 130 des Strafgesetzbuchs droht mit Strafe wegen sogenannter Volksverhetzung gegen jenen, der die „Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“. Das mutet schon amüsant an, denn dass bestimmte Gruppen in Deutschland nicht mehr bedient werden sollen, ist seit mehreren Jahren wieder gang und gäbe: Ungeimpfte können ein Lied davon singen. Diskriminierung außerhalb der politisch verordneten G-Regeln rechtfertigte man dabei stets mit dem „Hausrecht“: Die Ungeimpften waren schließlich die Bösen, natürlich durfte man die gemäß der Corona- und Impflügen wie Aussätzige behandeln. Hochrangige Grüne haben die Ausgrenzung dieser Menschen stets toleriert oder befürwortet und Ricarda Lang hat bereits festgestellt, dass man sich auch niemals dafür bei ihnen entschuldigen werde.
Nach den Ungeimpften fielen für Regierungshörige die Russen in Ungnade, mittlerweile konzentriert die von oben vorgegebene Abneigung sich gegen die Opposition und alles und jeden, der nicht brav im linken Gleichschritt marschieren will. Während die Medien bewusst die Berichterstattung über die bis heute andauernden Bauernproteste unterlassen und stattdessen von allgegenwärtigen „Demos gegen rechts“ fabulieren, tickt die stille Mehrheit in Deutschland aber ganz anders: Für die ist es die Ampel, die wegmuss – und ganz besonders will man sein Leben nicht länger am grünen Klimamärchen ausrichten. Ist es zuvor salonfähig geworden, dass auf Zuruf der Regierung bestimmte Menschengruppen diskriminiert werden dürfen, so hat man das Stöckchen nun scheinbar aufgenommen und führt dieselbe Taktik gegen die Grünen ins Feld.
Grüne Doppelmoral
Deren Geheule darüber, dass kaum ein Normalbürger mehr ihre Politik erträgt und ihre Äußerungen für voll nimmt, ist nun ohrenbetäubend. Sie wollen sich gegen Kritik und Anfeindungen „stärker wehren“, so hieß es jüngst. Heißt wohl: noch mehr Klagen wegen „Majestätsbeleidigung“, noch mehr Denunziationen, noch mehr Unwahrheiten über sogenannte Desinformation. Die Doppelmoral kennt keine Grenzen: Zahllose Angriffe auf AfD-Politiker und deren Eigentum sowie blaue Parteizentralen wurden über Jahre geflissentlich von den Altparteien und ihren Hofberichterstattern ignoriert (und insgeheim wahrscheinlich gebilligt, denn niemand nahm hier je das Wort Solidarität in den Mund) – wenn bei einem Protest gegen Grüne in Biberach aber eine Autoscheibe zu Bruch geht, soll plötzlich Ausnahmezustand herrschen? Das ist den deutschen Bürgern nicht zu vermitteln.
Natürlich ist Gewalt inakzeptabel, aber wer sich aufspielt wie die Schweine in Orwells „Farm der Tiere“ und nur dann empört ist, wenn er selbst von einem Unrecht betroffen sein könnte, verspielt in der Bevölkerung jedes Verständnis und Mitgefühl. Und wer in Kooperation mit anderen sozialistischen Parteien linksextreme Antifanten finanzieren und somit schlussendlich auch deren Aufmärsche mitsamt der üblichen Gewalt gegen Polizisten durch Steuergeld unterstützen möchte, gibt sich der Lächerlichkeit preis, wenn er sich über friedliche Demonstranten mokiert, deren schlimmstes „Vergehen“ in „Hau ab!“-Rufen besteht.
Dabei ist die Lösung, um der Wut des Volks zu entgehen, eigentlich ganz einfach: gescheite Politik im Sinne des Souveräns machen. Wer dazu wahlweise nicht in der Lage ist oder das verweigert, braucht sich über das Echo nicht zu wundern. In keinem Unternehmen kann gegen den Willen des Arbeitgebers agiert und gleichzeitig erwartet werden, dass das üppige Gehalt weitergezahlt wird. Und insbesondere jene, die vormals Hass und Hetze gegen andere Personengruppen tolerierten oder gar befürworteten, dürfen nicht überrascht sein, wenn sie die eigene Medizin zu schmecken bekommen. Den Weg dafür machten sie selbst frei. Wenn Anti-Grünen-Plakate nun „Volksverhetzung“ sein sollten, so müssten sich in einem gerechten System jedenfalls auch all die Hetzer gegen andere Personengruppen warm anziehen…
Debatte um NATO-Truppen in die Ukraine: Akt der Verzweiflung

Die NATO bereitet sich auf einen möglichen russischen Durchbruch über die Kontaktlinie noch in diesem Jahr vor, ist sich aber noch nicht sicher, wie sie in diesem Fall reagieren soll. Der französische Präsident Macron empfing am Montag mehr als 20 europäische Staats- und Regierungschefs in Paris, um das weitere Vorgehen in der Ukraine zu erörtern. […]
Der Beitrag Debatte um NATO-Truppen in die Ukraine: Akt der Verzweiflung erschien zuerst unter tkp.at.
Narziss und Narzissmus

Narzissmus gilt als Krankhaftigkeit eines Einzelnen – ein Unheil, das jedermann in Beziehungen, Wirtschaft und Politik zu spüren bekommt. Eine narzisstische Aufblähung ist jedoch der Versuch, mittels einer Rolle zu gesellschaftlicher Anerkennung und Bedeutung zu kommen. Diese Rolle ist ein Kompromiss zwischen dem Wunsch, als eigenständiger Mensch anerkannt zu werden und den Erwartungen, die in einer auf Herrschaft gründenden Gesellschaft an den Einzelnen gestellt werden. Die Pathologisierung des Einzelnen behindert die Erkenntnis, dass der Diener den Mächtigen bezeugt.
Brisant: „Correctiv“-Mitarbeiterin nahm an Spitzel-Seminar des Verfassungsschutzes teil!

Das linksgrüne Lügenportal „Correctiv“ und der Verfassungsschutz arbeiten offenbar eng zusammen. Darauf deutet ein, wie jetzt herauskommt, Workshop zur „präventiven Bekämpfung von Fake News“ hin, an dem nach eigenen Angaben die „Correctiv“-Autorin Caroline Lindekamp teilnahm.
Im Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz gibt es ein sogenanntes „Zentrum für Analyse und Forschung (ZAF)“. Im September 2023 organisierte das ZAF eine sogenannte „Wissenschaftskonferenz“. Das Thema: „Meinungsbildung 2.0 – Strategien im Ringen um Deutungshoheit im digitalen Zeitalter“.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Leif-Erik Holm wollte in weiser Vorahnung mehr wissen. Er fragte schriftlich beim Bundesinnenministerium nach, ob es „zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 12. Februar 2024 Treffen, Kontakte oder Gespräche zwischen Vertretern des Bundesamts für Verfassungsschutz oder anderen Sicherheitsbehörden und Mitarbeitern des Correctiv-Netzwerks“ gab – und wenn ja, wann und aus welchem Anlass sie stattgefunden hätten.
Das Ministerium, von dem „Correctiv“ bisher unmittelbar Fördermittel in Höhe von rund 373.000 Euro erhielt, lehnte unter Verweis auf die „Pressefreiheit“ eine Auskunft zu den Fragen des AfD-Politikers ab. „Ein klares Dementi sieht anders aus!“, so Holm.
Menschen gegen angebliche Fake News „impfen“
Nicht bestreiten lässt sich allerdings, dass die „Correctiv“-Autorin Caroline Lindekamp auf jener ominösen Konferenz der Schlapphüte im September 2023 dabei war und auch vorgetragen hatte. Ihr Vortrag ist zwar nicht veröffentlicht, doch dafür erläutert sie im Magazin „Journalist“, unter „Prebunking“ – das Thema ihres Vortrags – zu verstehen sei:
„Prebunking-Maßnahmen wirken hingegen präventiv, indem sie erwartete irreführende Behauptungen oder Manipulationstechniken einordnen und mögliche Empfänger warnen.“ Prebunking „immunisiere“ Menschen gegen Desinformation. Faktencheck-Artikel bzw. Videos seien wie „die Pille danach“.
Als „Prebunking“ wird im NGO-Jargon eine Kommunikationstechnik bezeichnet, die Nutzern „helfen“ soll, Versuche zu erkennen, sie mit falschen bzw. vermeintlich falschen Informationen zu manipulieren – um auf diese Weise „die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft“ zu erhöhen.
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Quo vadis Germania? Teil 2
Teil 2: Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang kam schleichend über die letzten Jahrzehnte. Hand in Hand mit dem Bildungsnotstand (Stichwort: PISA-Studie) und dem Fachkräftemangel
Raimund Leistenschneider, Werner Eisenkopf
Teil 1 steht hier.
SUMMARY/ZUSAMMENFASSUNG VON TEIL2
Rückblick und Schwenk zur Gegenwart. Die Anfänge heutiger hoher Energiepreise. PISA und Fachkräftemangel. Die 1980-Jahre als Wegbereiter des heutigen Deutschlands. Untrennbar verbunden mit einem Mann: Michail Gorbatschow. War das KGB der Wegbereiter von Gorbatschow?Deutschlands Weg seitdem, mit den „Treibhausgasen“ und „Klimaschutz“ als nie da gewesener Abzocke, die erst durch die Bauernproteste 2024eine breite Ablehnung finden,werden von den Staatsmedien verunglimpft.Deutschland scheint sich mehr und mehr zu verzetteln und dabei selbst aufzugeben. Jüngstes Beispiel, die neue Partei „BSW“ = „Bündnis Sahra Wagenknecht“.
NOCH ETWAS RÜCKBLICK
Der gesamte Themenkomplex, indem sich unser Land, seine Politik und, was den Zustand seiner Wirtschaft anbelangt, befindet, begann in den 1980-Jahren und somit in etwa zeitgleich mit dem Aufstieg Chinas zur Wirtschaftsmacht. Wir möchten jetzt nicht unsere Leser langweilen und die Spontijahre mit ihrer Partei, die sich „Die Grünen“ nennt, aufwärmen, sondern die Akteure betrachten, die dies für ihre Zwecke nutzten und nutzen. Haben wir es unseren Konkurrenten auf dem Weltmarkt etwa zu einfach gemacht? In unserem Glauben, das Dauer-Abo für Wohlstand, Wirtschaftsspitze und Exportweltmeisterschaft zu haben! Im Setzen falscher Prioritäten durch die Politik, die mehr und mehr Schimären ins Zentrum setzt, die sich Klimanotstand, Elektromobilität oder Energiewende nennen und wie in der griechischen Mythologie als Drachen und Medusen, bzw. Nymphen der Bevölkerung verkauft werden/werden sollen.
Die mit diesen Jahren einhergehenden falschen Periodisierungen, die einige Jahrzehnte später in den Energienotstand – mehr und mehr unbezahlbare Energiepreise durch den Wegfall von Grundlastkraftwerken*3), wie Kernenergie und Kohleenergie, sowie den angeblichen Klimanotstand, führten, und zum Feindbildes von Wissenschaft und Technik wurden, wodurch nicht wenige junge Menschen davon abgehalten wurden und werden, Berufe, die damit verbunden sind, zu lernen, was geradewegs in den hausgemachten Fachkräftemangel führte (Abb.7).
*3) Als Grundlastkraftwerke gelten solche Kraftwerke, die, unabhängig von Sonne scheint, Sonne scheint nicht, bzw. Wind weht, Wind weht nicht, ständig Materie in Energie umwandeln oder einfach ausgedrückt, ständig in Betrieb sind und Energie liefern, wodurch bereits die Kosten, wegen des größeren Wirkungsgrades, niedrig und die Verbraucherpreise damit ebenfalls niedrig sind. So ist es kein Wunder, dass mit zunehmendem Ausbau sog. erneuerbarer Energien, die Strompreise immer weiter und weiter steigen.
Abb.6 oben, Quelle, zeigt die Strompreise in Deutschland seit der Jahrtausendwende und dazu die Prognose bis 2030 – Sie erinnern sich, 2030 soll der Anteil sog. erneuerbarer Energien bei 80% liegen. Abb.6 unten, Quelle, synchron verlaufend den Ausbau sog. erneuerbarer Energien seit der Jahrtausendwende. Sie merken, die Bevölkerung wird regelrecht belogen mit der Aussage, sog. erneuerbare Energie sei kostengünstig zu haben.
Abb.7, Quelle, zeigt, wie sehr gerade die Menschen fehlen, die Garant für die Weiterentwicklung von Wirtschaft und Industrie und damit für unseren Wohlstand sind. Denn, dies scheinen in Politik und Öffentlichkeit nicht wenige übersehen zu haben: Deutschland besitzt keine Rohstoffe und ist auch kein Bankenland wir z.B. die Schweiz, sondern einzig sein Wissen und Können, um Wohlstand und Lebensstandard zu erhalten.
Abb.8, Quelle: „Deutsche Schüler schneiden so schlecht ab wie nie“. Deutschland scheint immer dümmer und dümmer zu werden. Unter den besten 10 der Welt im Schlüsselfach der Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ist Deutschland gar nicht mehr zu finden. Keine guten Voraussetzungen im weltweiten Wettbewerb!
Abb.9, Quelle wie Abb.8. Die Rangliste spricht für sich. Aber dafür sind die Schüler (wie die Lehrer) Weltmeister im (geduldeten und geförderten) Schulschwänzen, Abb.10.Mit seinem Rang auf Platz 25(!!) in den Schlüsselfeldern Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaft, ist Deutschland nicht nur verheerend weit von den besten 10 entfernt, sondern entfernt sich immer weiter.
Abb.10, Quelle: Tagesschau. EIKE berichtete umfangreich darüber hier oder hier.
Nun, einen Klimanotstand, den gibt es nicht. Genauso wenig, wie irgendwelche nachweisbaren Einflüsse von sog. Treibhausgasen auf die Temperatur. Wer allerdings in Physik und Mathematik nicht zu den „Leuchten“ gehört, der lässt sich willig auf die Straße schicken….
Was sollen die Autoren angesichts solcher Dummheit, Entschuldigung, falscher Prioritäten, die Politik und die Gesellschaft setzen, sagen? Dumme Lehrer, gibt dumme Schüler ist ganz sicher polemisch und wird der gesellschaftlichen Tragweite nicht gerecht und ist somit falsch.
Zu den eingangs genannten. Akteuren,die in den 1980ern die Situation in Deutschland (und in Westeuropa) „begleiteten“ gehört natürlich China aber (seinerzeit) noch mehr, die damals noch bestehende Sowjetunion. Meldete z.B. die Sowjetbotschaft in London, angesichts der Menschenkette in Sellafield 1981, nach Moskau – zumindest stand das so im Nachrichtenmagazin Der Spiegel – „Wir haben 500.000 Menschen auf die Straße gebracht“.
DIE ANFÄNGE VON GORBATSCHOW
In der Sowjetunion stellt sich weiter im o.g. Zeitraum die Frage: Warum wurde Michail Gorbatschow 1985 Generalsekretär der KPdSU und damit sozusagen, der 1. Mann in der Sowjetunion? Was hat das jetzt mit China und dem heutigen Deutschland zu tun? Nun, lassen Sie uns beginnen.
Wir möchten anführen, dass unsere Artikelserie,neben den darin enthaltenen Informationen zur Aufklärung, zum Nachdenken anregen soll. Wie weit der Ausspruch: „Land der Dichter und Denker“ dabei zutrifft, ist eine individuelle Angelegenheit.
Michail Gorbatschow war nicht für den Posten des Generalsekretärs der KPdSU und Nachfolger von Tschernenko vorgesehen. Dies sollte ein anderer werden, Grigori Romanow. Romanow war:
– der Kandidat von Tschernenko und damit,
– der Kandidat des Politbüros
– der Kandidat des ZK
– der Kandidat der Rüstungsindustrie (Anmerkung: und damit des Militärs)
– ZK Sekretär von Leningrad und dann von Moskau. Mit allen Kontakten und Beziehungen, die dazu gehören
Aber er wurde es nicht. Es wurde Michail Gorbatschow. Aber wessen Kandidat war Michail Gorbatschow? Wer blieb denn als wichtige Organisation noch übrig, nach den o.g., nach denen Romanow der 1. Mann werden sollte? Freie Wahlen hat es seinerzeit in der Sowjetunion nicht gegeben. Das Volk hat Michail Gorbatschow nicht zum 1. Mann der Sowjetunion gemacht.
Romanow wurde u.a. „schlecht gemacht“, indem Stimmung gegen ihn aufgebaut wurde und ihm z.B. die Hochzeit seiner Tochter vorgehalten wurde, die in schierer Verschwendung stattgefunden haben soll. So zumindest stand dies seinerzeit im Nachrichtenmagazin Der Spiegel.
Nun, eine investigative Presse gab es 1985 in der Sowjetunion nicht (ja, Sie haben ja Recht, in Deutschland dem Jahr 2024 auch nicht). Wer also hatte solche Informationen in der Sowjetunion? Nun, Michail Gorbatschow hat in seinem 100 minütigen Interview zu seinem 90. Geburtstag, gesendet erstmals auf ARTE im Sommer 2021, selbst die Antwort gegeben.
DAS KGB BRACHTE GORBATSCHOW AN DIE MACHT
Dort gab er umfangreich bekannt, dass er eng mit Wladimirowitsch Andropow befreundet war. Für diejenigen, denen der Name nichts sagt. Andropow war von 1967 – 1982 Chef des KGB. In den letzten Jahren der Amtszeit von Leonid Breschnew, dessen engster Vertraute und Berater und, ab 1982, Nachfolger von Breschnew und 1. Mann der Sowjetunion.
In dem o.g. Interview gab Michail Gorbatschow bekannt, dass die Familien eng befreundet waren und gemeinsam ihre Urlaube verbrachten. Aus dem ARTE-Interview (Mediathek) stammt Abb.11.
Abb.11, Quelle: ARTE-Mediathek, zeigt links Michail Gorbatschow und rechts Wladimirowitsch Andropow. Die Deutung des Bildes zeigt links einen gefestigten und überzeugten Bolschewiken und Patrioten, sowie rechts, den „typischen“ Vertreter der damaligen sowjetischen Machthaber.
In seinem Interview und in Gegenwart des gezeigten Bildes, sagt Michail Gorbatschow:“Wir beide standen uns recht nahe.“ Und weiter schildert er, dass sich beide, nach Gorbatschows Amtsantritt als ZK-Sekretär und Nachfolger von Fjodor Kulakow in 1978, im KGB-Büro von Andropowin Moskau trafen und dabei die Nachfolge von Breschnew ansprachen.
DAS KGB UND SEIN RUF IN DER DAMALIGEN SOWJETUNION
Was hat denn nun das frühere KGB mit dem Heute zu tun? Nun, im Westen hatte das KGB keinen guten Ruf, war es doch die Spionagebehörde des damaligen Gegners, dem Ostblock, die der Sowjetunion, die es ja auch nicht mehr gibt. In der Sowjetunion war dies ganz anders. Dort hatte das KGB als Arbeitgeber einen sehr guten Ruf. Was natürlich auch darauf beruhte, dass dessen Mitarbeiter im täglichen Leben Vorteile besaßen. Dies war jedoch nicht der entscheidende Grund. Die Autoren schrieben vom Arbeitgeber als guten Ruf.
Mitarbeiter des KGB und in die Laufbahn des höheren Dienstes, konnte man natürlich durch Beziehungen werden. Aber Aufsteigen, etwas dort „werden“, konnte nur der, der was „auf dem Kasten“ hatte. In einem Land, welches seit mehr als 50 Jahren von einer Gruppierung allein regiert wird und sich dadurch natürlich die Korruption und Vetternwirtschaft breit macht, ein nicht zu unterschätzendes Argument für die, drücken wir es mal so aus, weder die Mittel, noch die Beziehungen für Vetternwirtschaft haben.
Das KGB konnte sich seine Mitarbeiter unter den Besten seines Landes aussuchen. Sein Gegenpart in den USA trägt sogar das „I“ für Intelligence in seinem Namen und die CIA hatte in den USA nie die Möglichkeiten, sich seine Mitarbeiter so aussuchen zu können, wie das KGB in der Sowjetunion. Aus Sicht der Sowjetunion war das KGB eine, wenn nicht Die Intelligenzschmiede des Landes.
GORBATSCOW ALS PERSONEN-IRRTUM DER UdSSR?
Dass sich nun die Intelligenz so irren sollte, dass der Mann, den sie 1985 gegen erhebliche Widerstände zum 1. Mann der Sowjetunion machte und nun derselbe Mann, 5 Jahre später, die Sowjetunion und sie (das KGB) „abwickelt“, dass soll der glauben, der an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glaubt. Sie lachen oder sagen, dies sei Polemik. Nun, in unserem Land glauben recht viele Menschen an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen. Nur heißen diese heute anders! Sie heißen, Menschengemachter Klimawandel (Erderwärmung) und Energiewende.Für diejenigen, die solche Vergleiche nicht mögen, anders ausgedrückt: Sehr schwer vorstellbar, dass eine Intelligenz, die sich vorrangig mit Strategie und Taktik beschäftigt, in einer Person so irren sollte….
Als Nachrichtenkonsument nehmen wir immer das (Anmerkung: für richtig) wahr, was uns von den Medien, hier vor allem den Staatsmedien von ARD und ZDF, als Wahrheit präsentiert wird. Was meist in einfachen Wahrheiten einher kommt. Obwohl wir wissen, dass die Welt meist ein wenig komplexer und damit schwieriger und mit einfachen Wahrheiten nicht zu erklären ist.
Bevor jetzt einige fragen, wird bei EIKE alles in Frage gestellt? Ganz sicher nicht! Die Vorgehensweise der Autoren lässt sich mit der Vorgehensweise vergleichen, die in der Digitalelektronik Usus ist. Mit den dort üblichen Wertetabellen der Logik. So hat z.B. eine Beziehung mit 4 Variablen, 16 (Lösungs)Möglichkeiten. Nicht hinter jeder Beziehung (auch Gleichung genannt) steht eine „1“, sondern eine „0“. Jede Lösungsmöglichkeit muss aber in Betracht gezogen werden, will man nicht (Elektronik) den Absturz des Systems riskieren. So entstanden die Fragen (Lösungsmöglichkeiten) der Autoren aus Ungereimtheiten, die nach einer (offenen: „0“ oder „1“) Erklärung suchen. Eine Ungereimtheit hatten die Autoren dargelegt. Eine zweite ist:
Von den Medien wurde seinerzeit verbreitet, die Gespräche zwischen der russischen und der deutschen Seite verliefen in einem harmonischen/freundschaftlichen Rahmen. Einer der Autoren (Leistenschneider) hat noch das Bild vor Augen, wie seinerzeit Gorbatschow und Kohl (im Kaukasus) einen Geländespaziergang machten und Gorbatschow, der vorangegangen war, Kohl die Hand ausstreckte, um ihm zu helfen. Kohl mit einem unfreundlichen Gesichtsausdruck die (helfende) Hand Gorbatschow „abwinkte“. So eine Geste des Altkanzlers, passt nicht so recht nicht in die offiziellen Verlautbarungen von Harmonie und Einigkeit.Einigkeit dann sicherlich, aber ohne Gegenleistung?
Was daher vor allem die Autoren interessiert und dabei sind die Autoren offen für jede Antwort, so, wie dies in de Wissenschaft üblich ist, ob ein Zusammenhang besteht, zwischen dem Ende der Ära Gorbatschow / dem Beginn des heutigen Deutschland in 1989/1990 (Stichwort: Verhandlungen zur Wiedervereinigung) und dem Beginn der Klimahype ebenfalls mit Beginn in 1989/1990? Der Ära / dem Themenkomplex, der heute so gewaltige Ausmaße angenommen hat, dass daraus die gewaltigste Abzocke entstanden ist, die scheinbar unisono von Politik, Medien, Kirchen, Gewerkschaften,… getragen wird. Die Abzocke einer nie da gewesenen Umverteilung von unten nach oben! Einer Abzocke, der auch immer mehr Unternehmen zum Opfer fallen und Deutschland als Produktionsstandort verlassen (müssen).Weil dies wichtig für das Verstehen von heute ist.Aber was soll das nun mit den o.g. Verhandlungen zu tun haben? Dafür ist zum einen das Wissen erforderlich, wer daran beteiligt war – Beispiel oben: Michail Gorbatschow – und was die Verhandlungen, die zu Verträgen führten, beinhalteten, die am o.g. Beispiel Helmut Kohl, zu dessen abweisender Reaktion führten. Einer Geste, die auf (irgend)einem Grund beruht.
Wir wissen – wird uns fast täglich vorgeführt – dass in den Vertragsebenen, keine Leistung ohne Gegenleistung erfolgt. Ob dies nun die Zustimmung Ungarns zu weiteren Ukrainehilfen war oder die Zustimmung der Türkei zum Nato-Beitritt Schwedens oder „nur“ Koalitionsverhandlungen/-verträge. Bei Verhandlungen / Verträgen wird nicht nur genommen, sondern auch gegeben. Und zwar Handfestes (da gab es z.B. den 5 Milliarden Kredit an Moskau), nicht nur Absichten. Und bis zum Ukrainekrieg, die bevorzugte Abnahme russischen Erdgases, mit einer gewissen Versorgungsabhängigkeit. Mag sein, dass dies im Wesentlichen alles an „Gegenleistung“ war und vermutlich war es das auch. Aber, um das o.g. Beispiel aus der Elektronik zu verwenden: Gibt es weitere „1“ oder verbleiben einzig „0“?
Denn eine weitere Ungereimtheit, die Wirtschaft, Industrie, sowie uns alle betrifft, ist der Ausstieg aus der sicheren und vor allem kostengünstigen Energieversorgung, nämlich der Kernenergie, durch eine konservativ geführte CDU-Regierung. Europa und die übrige Welt gehen diametral andere Wege und im Ausland schüttelt man nur mit dem Kopf über den von Deutschland eingeschlagenen Weg: „Während Deutschland aussteigt: Global sind über 200 Atommeiler in Bau oder Planung“ (hier).
Abb.12, Quelle. zeigt den weltweiten Ausbau der Kernenergie bis zum Jahr 2030.
Warum nur hatte die Regierung in 2011, den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen? Da waren CDU/CSU und FDP an der Regierung. Die Grünen spielten keine Rolle und waren die kleinste Fraktion im Bundestag. Mit Fukushima als Vorwand, als hätte man förmlich darauf gewartet*4) (Tsunamikatastrophe am 11.März 2011, Bundestagsbeschluss am 30.Juni 2011) obwohl Fukushima keine Reaktorkatastrophe, sondern eine Tsunamikatastrophe war. Tsunamis gibt es nicht einmal an der deutschen Nordseeküste und schon gar nicht in Bayern (KKW-Standort Gundremmingen). Deutschland hatte, was viele nicht mehr wissen, bereits rund 10 Jahre zuvor den schrittweisen KKW-Ausstieg beschlossen.
*4) Gerade mal 4 Monate. Wenn man bedenkt, wie schwerfällig die Politik ansonsten mit weit weniger reichenden Gesetzen ist, Donnerwetter!
Kernkraftwerke liefern nicht nur kostengünstig Strom, sondern sind noch aus einem anderen Prinzip wichtig. Zumindest für Atomstreitmächte, die alle Kernkraftwerke für diesen Zweck nutzen. So war z.B. auch Tschernobyl eine militärische Anlage, zur Erzeugung waffenfähigen Plutoniums, welche als „Nebenprodukt“ elektrischen Strom lieferte.
Von einem wiedervereinten, erstarkten Deutschland darf keine Gefahr für die Sowjetunion ausgehen. Sicherlich ein (mögliches) Argument, welches bei einem Dr. der Geschichte (Helmut Kohl war Dr. der Geschichte) auf „offene Ohren“ trifft. Was macht ein Land gefährlich? Mal an Nordkorea oder Iran denken. Richtig: Atomwaffen. Ohne KKW ist kein Land aus eigener Kraft dazu in der Lage, Atomwaffen zu produzieren. Aus der Uranproduktion (nur Uran 235 und Plutonium 239 sind in der Lage, eine sich selbst erhaltende Kettenreaktion aufzubauen) stieg Deutschland bereits 1991 aus. Hat ein Land keine produzierende Industrie mehr, ist es ebenfalls nicht kriegstauglich. Bitte nicht missverstehen. Aus (möglicher) sowjetischer Sicht betrachtet. Wir erleben dies derzeit am Beispiel der Ukraine, die ohne die massiven Unterstützungen aus dem Ausland, es sehr schwer hätte. Um es mal neutral auszudrücken. Und was ist aus dem (einstigen) Industriestandort Deutschland geworden?
Die Autoren wissen, dass ihre Überlegungen, die aus den Fakten, das Michail Gorbatschow über Jahrzehnte eng mit dem KGB verbunden war (seine eigene Aussage) und durch das KGB zum 1. Mann der Sowjetunion wurde, sowie den weiteren „Ungereimtheiten“ entstanden, nicht den Anspruch haben, die Realität abzubilden (eine „1“ sind) und die Autoren wissen auch, dass es nicht gern gesehen wird, zu viel nachzudenken und Fragen zu stellen, sondern stattdessen lieber Freitags auf die Straße gehen soll, um die Welt zu retten, aber die Antwort auf die gestellten/aufgekommenen Fragen, wichtig für das Verstehen von heute und damit den weiteren Weg (Quo vadis Germania?) unseres Landes sind. Damit zurück zu den aktuellen Gegebenheiten.
„TREIBHAUSGASE“ UND „KLIMASCHUTZ“ ALS ABZOCKE
Die Autoren bleiben bei ihrem bildhaften Vergleich:Genau sowenig wie es einen Weihnachtsmann gibt, genau sowenig haben sog. Treibhausgase irgendeinen erkennbaren Einfluss auf die Temperaturen (was Leistenschneider in zahlreichen Berichten auf EIKE darlegte). Und genau sowenig, wie es einen Osterhasen gibt, genau sowenig ist die Energiewende „für eine Kugel Eis“ (hier) zu haben bzw. bringt sie Wohlstand für unser Land und seine Bevölkerung. Aber dennoch wird der Unsinn von (zu) vielen in unserem Land immer noch geglaubt. Dabei geht es einzig und allein um die gewaltigste Abzocke der Bürger, die unser Land je gesehen hat (hier).
DIE BAUERNPROTESTE 2024
Die Bauern sind die Ersten, die gegen diesen Unsinn und die damit verbundene, nie da gewesene Abzocke auf die Straße gehen und sich die Knebelung, Schröpfung, die beide o.g. Paradigmen beinhalten, nicht länger gefallen lassen.
Abb.13, Quelle: Tagesschau, zeigt einen Bauernprotest gegen die immer höher aufgebürdeten Kosten vor dem Brandenburger Tor. Der Titel lautet: „Bauernproteste sorgen bundesweit für Störungen“.
Da ist von „Störungen“ die Rede. Gehen Linksgruppen oder Umweltgruppen auf die Straße, da ist von „Mahnwachen“, „klaren Statements“ oder von „Warnstreik“ die Rede. Wer gegen den politisch verbreiteten Klima-und Energiewahnsinn oder den Niedergang unserer Industrie und Wirtschaft (der Landwirtschaft) protestiert, wird als „Störenfried“ abgestempelt. In was für einem manipulierten Land leben wir eigentlich?
67 Milliarden Staatseinnahmen in 2024 durch „CO₂-Maßnahmen und KEIN „Klimageld“
„Der Bund nimmt (Anmerkung: Allein durch die für 2024 beschlossenen CO₂-Maßnahmen) 67 Milliarden aus CO₂-Preis ein.“ Und dies ist nur eine Facette. Nicht zu vergessen, die Posten, die in der Verwaltung geschaffen werden, für immer mehr (statt weniger) Bürokratie, wie z.B. für Klimageld als sog. Ausgleichszahlung. Ohne den CO₂-Unsinn und dem damit verbundenen Energieunsinn, hätten wir Bürger genug Geld und bräuchten kein Klimageld!
Ausgleichszahlungen, Klimaschutzmanagement,… vernichten zwar im produzierenden Gewerbe Millionen von Stellen, schaffen dafür aber zehntausende unproduktiver Stellen in der Verwaltung. Stellen, die dann mit „verdienten“ Parteimitgliedern besetzt werden. Alles auf unsere Kosten, den Steuerzahlern. Kein Wunder also, dass die Staatsmedien von ARD und ZDF angehalten werden, von Störenfrieden zu reden, wenn jemand gegen die Abzocke „auf die Straße geht“.
Wir leben in einem sonderbaren Land. Nicht nur, dass wir unseren Lebensstandart und unseren Wohlstand selbst „abschaffen“, wie die Abb.6-9 auf skizzieren, wogegen unsere Konkurrenten auf dem Weltmarkt mehr und mehr dominieren, sondern auch, in dem Dinge möglich sind, die man nicht für möglich gehalten hätte oder doch? Da die Politik wegweisend für die Entwicklung oder Misere eines Landes(unseres Landes) ist, ein aktuelles Beispiel.
Neue Partei „BSW“ = „Bündnis Sahra Wagenknecht“
Da gibt es eine neue Partei, die da heißt „BSW“ = „Bündnis Sahra Wagenknecht“. Nun ist ein Personenkult, insbesondere für das Land, dem in den nächsten Teilen der Schwerpunkt gewidmet wird – China – nichts Ungewöhnliches. Herrscht dort doch bis heute der Mao-Kult. In unserem Land, genauer in Ostdeutschland, war das letzte Staatsoberhaupt mit einem Personenkult, Erich Honecker, der knapp 20 Jahre Staatsoberhaupt der DDR (so hieß Ostdeutschland seinerzeit) war. Der Personenkult bestand vorrangig darin, dass er die höchsten Staatsämter in Personalunion führte, aber natürlich auch darin, dass er alle Privilegien hatte… Dass eine Partei nach dem (der) benannt ist, die diese Partei führt, ist eine ganz neue Facette eines Personenkults. Personenkulte sind aus geschichtlicher und politischer Sicht jedoch nicht als Vorbild geeignet ist.
Unter wem hatte noch mal Frau Wagenknecht ihre ideologische Karriere in der dortigen FDJ begonnen? Gregor Gysi sagte über sie: „Da war nun diese junge Frau, die unbedingt das Alte [die DDR] wiederhaben wollte.“ Keine weiteren Fragen. Vielleicht noch die Anmerkung, als Erklärung der Aussage von Gregor Gysi. Die Genetik, die unser Verhalten neben der (gewollten) kognitiven Ausprägung, auf unsere Gene zurückführen und zu entschlüsseln versuchen, nicht wirklich eine Überraschung, dass sich Frau Wagenknecht, seit der Ära von Erich Honecker, in ihrer Weltanschauung nicht geändert hat. Daher ein Erklärungsversuch, wohl wissend, dass so hochkomplexe Themen, wie Molekularbiologie / Zellprozesse, sowie Genetik, auch nicht auf 100 Seiten annähernd zu erklären sind.
Dinge, die für uns alltäglich sind, werden meist so hingenommen, wie sie sind, ohne viel darüber nachzudenken. Aber, wenn wir eine Bewegung ausführen (sichtbar) oder einen Denkvorgang (unsichtbar), so müssen die dafür zuständigen Zellen / Zellverbände genau diese Handlungen ausführen. Die molekularen, sowie genetischen Vorgänge dazu, sind hochkomplex. Daher versuchen die Autoren dies so kurz wie möglich, allgemeinverständlich, darzulegen. Denn keine Ursache ohne Wirkung und auch unser Geist ist nichts mythisches, sondern ein komplexes Zusammenspiel neuronaler Netze. Damit diese Netze etwas tun, müssen sie die Befehle dazu erhalten, die letztendlich aus den Genomabschnitten generiert werden. Ändert sich das Zellverhalten nicht, so ändert sich auch unser Verhalten nicht und ist lediglich kognitiv (also durch unser Bewusstsein) „vorgegaukelt“, so die Grundthese.
Unser Genom besteht aus ca. 3 Milliarden Basenpaaren. Darunter befinden sich gut 25.000 Gene, die für Zellproteine codieren. Was etwas mehr als 1% des menschlichen Genoms ausmacht. Der andere Teil (fast 99%) besteht also aus nicht codierenden Sequenzen, sog. Introns. Überwiegend Steuerungssequenzen. Wogegen die o.g. 1% Exons heißen. Übrigens sind 98,5% unsere Gene mit denen der Schimpansen identisch, aber nur etwa 40% der Steuerungssequenzen. Es sind also die Steuerungssequenzen (Introns), die uns vom Affen unterscheiden!
Die Introns bestehen aus eine Vielzahl von Kategorien. Da gibt es Sequenzen, die seit Millionen von Jahren unverändert sind, Wiederholungssequenzen und hoch variable Sequenzen, sog „springende Gene“ („Transposon“). Es würde hier zu weit führen, dass zu vertiefen. Nur soviel, repetitive Sequenzen (Wiederholungssequenzen) am Beginn eines Gens, sind z.B. dafür verantwortlich, ob ein Mensch in einer Beziehung treu ist oder ob nicht. Gleiches gilt für die Aussage „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.“ „Nur“, dass hierfür mehrere Gene verantwortlich sind. Lange Rede kurzer Sinn:
Soll eine Zelle/Zellverbund z.B. eine Neigungshaltung ausführen, so müssen die Zellen dazu veranlasst werden, ihren Zustand zu ändern. Dies machen die Zellen nur dann, wenn sich ihre interne „Mixtur“ (Zellproteine) verändert oder sie Signale von außen erhalten, die aber auch (in anderen Zellen) letztendlich über Genomabschriften entstehen. Zellproteine werden durch Abschriften eines bestimmten Abschnittes im Genom (Gen genannt) erzeugt. Dabei bestimmen Steuerungssequenzen und Botenstoffe die Abschrift.
Haben sich die (plastischen) Steuerungssequenzen für die Gene (ein Gen selbst ändert sich frühestens in einem Zeitraum von etwa 10.000 Jahren), die Steuerungssequenzen also, die darüber entscheiden, welche Gene für Zellproteine und in welcher Häufigkeit generiert werden und damit das Verhalten der Zellen/Neuronen bestimmen, nicht verändert, dann hat sich die Person (Alterungsprozesse nicht berücksichtigt), in ihrem Verhalten, Denken, Weltanschauung,… nicht verändert und ist immer noch ein und dieselbe Person wie z.B. vor 30- oder 40 Jahren…
Angesichts des o.g. Personenkults und der damit verbundenen Ausrichtung, muss man im Ausland denken, die Deutschen haben (wieder einmal) nichts aus ihrer Geschichte gelernt. „Quo vadis Germania?“ Wie sagte noch Gregor Gysi: „Da war nun diese junge Frau, die unbedingt das Alte [die DDR] wiederhaben wollte.“
Das Letzte, was unser Land, seine Wirtschaft, Industrie,… in seiner heutigen prekären Lage, sowie für seine Zukunftsentwicklung braucht, ist ein Personenkult al la Erich Honecker, sowie ein Regime a la Erich Honecker.
Einer der Autoren (Eisenkopf) gehört seit 39 Jahren der SPD an und erkennt in der heutigen SPD und ihrer Führung, faktisch nichts mehr von der damaligen Partei wieder, in die er 1985 eintrat und wo damals die Werte von Menschen wie Helmut Schmidt und Georg Leber galten. Auch deswegen sind da noch viele internen Informationen zu Oskar Lafontaine bewahrt worden, dem heutigen Ehemann von Sahra Wagenknecht. Oskar Lafontaine wechselte von der SPD je bekanntlich zur SPD-Parteiabspaltung „WASG“ und arrangierte deren spätere Vereinigung mit der aus der DDR-SED hervorgegangenen Nachfolgerpartei PDS, zur dann neuen Partei „Die Linke“. Nun hat sich als Abspaltung aus der LINKEn ja erst gerade diese neue Partei BSW der Sahra Wagenknecht ergeben.
In einem späteren Teil dieser Reihe, wird daher noch einmal auf die Anfänge und Vergangenheit von Lafontaine-SPD-WASG-LINKE-BSW-Wagenknecht eingegangen. Dies dann mit einer Auswahl an Interna und Details dazu, wie sie nie oder fast nie in der Presse zu lesen waren. Damit aber wird dann auch Manches um den „Basta-Gerhard“ (Schröder) und seine „Männerfreundschaft“ zu Wladimir Putin erst verständlicher. Die heutige SPD verschweigt oder verdrängt auch gern, dass etwa Helmut Schmidt, bis zu seinem Tod, kein einziges gutes oder positives Wort zum IPCC oder gar zum „Klimaschutz“ sagte. Der Mann also, der in Deutschland als „Verehrt und Gefragt“ galt/gilt (https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Helmut-Schmidt-1982-2015-Die-Altkanzler-Jahre,helmutschmidt414.html ).
Teil 3: China im 19. und 20. Jahrhundert, bis zum Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Mai 1989und seiner heutigen Staatsdoktrin.
Raimund Leistenschneider – EIKE
Werner Eisenkopf – EIKE-Gründungsmitglied

