Kategorie: Nachrichten
Bundestags-Nachwahl in Berlin: AfD triumphiert und legt um 5,6 Prozentpunkte zu!

Die sogenannten Massenproteste „gegen rechts“ haben die Erfolgs-Serie der AfD nicht stoppen können! Sie hat bei der Bundestagsnachwahl am Sonntag (11. Februar) in etwa einem Fünftel der Berliner Wahlbezirke um 5,6 Prozentpunkte auf 12,6 Prozent gegenüber dem Pannenergebnis von 2021 zugelegt, wie aus dem vorläufigen Ergebnis hervorgeht. Auch die CDU konnte sich deutlich verbessern, während die Ampelparteien SPD (minus 7,8 Prozentpunkte) und FDP (minus 5,7 Prozentpunkte) herbe Verluste hinnehmen mussten.
Insgesamt waren 550.000 Berliner aufgerufen, neu zu wählen, nachdem das Bundesverfassungsgericht die Pannenwahl von 2021 in Teilen des Berliner Stadtgebietes für ungültig erklärt hatte.
Umgerechnet auf das Berliner Gesamtergebnis verlieren die Ampelparteien SPD, „Grüne“ und FDP im Vergleich zu 2021 insgesamt 2,4 Prozentpunkte. Die CDU verbucht einen Zugewinn von 1,3 Prozentpunkten in Berlin auf 17,2 Prozent, die AfD legt insgesamt um einen Prozentpunkt auf 9,4 Prozent in Berlin zu. Die Linkspartei hält mit 11,5 Prozent ihr bisheriges Ergebnis (plus 0,1 Prozent). Die „Grünen“ erreichen 22,0 Prozent – ein Minus von 0,3 Prozentpunkten. Die FDP verliert mit 0,9 Prozentpunkten deutlich auf 8,1 Prozent. Wie die Landeswahlleitung weiter mitteilte, bleibt die SPD mit 22,3 Prozent dennoch stärkste Kraft in der Hauptstadt, muss aber einen Verlust von 1,2 Prozentpunkten hinnehmen.
Nach der teilweisen Wiederholung der Bundestagswahl in Berlin sind gleich vier Abgeordnete aus der Hauptstadt nicht mehr im Deutschen Bundestag vertreten. Betroffen sind die Berliner „Grünen“-Landesvorsitzende Nina Stahr, Berlins FDP-Generalsekretär Lars Lindemann, die SPD-Abgeordnete Ana-Maria Trasnea und Pascal Meiser (Linke). Alle vier waren über die Landesliste ihrer Parteien in den Bundestag eingezogen. Für sie rücken Zweitstimmen-Kandidaten aus anderen Bundesländern nach. Dagegen konnten alle Erstimmen-Kandidaten bei der Nachwahl ihr Direktmandat verteidigen.
FAZIT: Die in Teilen nachgeholte Bundestagswahl in Berlin war für die Ampelregierung nicht der erhoffte Befreiungsschlag, während die AfD trotz der seit vier Wochen andauernden beispiellosen Hetzkampagne deutlich hinzugewinnen konnte. Allerdings ergeben sich aus der jetzt niedrigeren Wahlbeteiligung (69,5 Prozent gegenüber 75,2 Prozent) Verschiebungen mit Blick auf die Mandatsverteilung. Das Parlament schrumpft zudem um ein Mandat aus Berlin zulasten der FDP. Der Bundestag hat jetzt nur noch 735 statt 736 Abgeordnete. Unterm Strich ändert die Nachwahl nichts an den Mehrheitsverhältnissen im Deutschen Bundestag.
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Steht das Ende der WHO bevor?

Entscheidende Monate für Pandemievertrag und WHO-Reform: Die Panik des WHO-Generaldirektors wird immer größer und zwar aus einem Grund. Die Reform droht zu scheitern und könnte die WHO als Ganzes beerdigen. Die Pläne der WHO-Reform, die vor allem vom Generaldirektor (und Deutschland) vehement angetrieben werden, stocken offenbar zunehmend. Entsprechende Tendenzen – und Appelle des WHO-Generaldirektors Tedros […]
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„Jeder muss zahlen!“ – Trump fordert massive Aufrüstung der europäischen NATO-Länder
Donald Trump würde als Präsident keinem NATO-Land zur Hilfe eilen, wenn dieses nicht die finanziellen Verpflichtungen für den Rüstungshaushalt der Militärallianz einhält. Dies machte er erneut deutlich. Europa soll weiter aufrüsten, weil „jeder zahlen muss“, so der konservative Politiker. Auch knüpft er US-Auslandshilfen an Bedingungen.
Für viele Amerikaner ist es eine Tatsache, dass die Vereinigten Staaten mit ihrem gewaltigen Militärbudget für die Sicherheit der Europäer bezahlen würden. So wird es ihnen immer wieder verkauft. Die NATO hat ein sogenanntes „Zwei-Prozent-Ziel“, wonach die Mitgliedsländer mindestens zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für die Landesverteidigung ausgeben sollen. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich allerdings nicht viele der europäischen NATO-Länder daran gehalten und deutlich weniger für ihre Armeen ausgegeben.
Kritiker sehen darin jedoch eine Art von Tributleistung für das amerikanische Empire, zumal einerseits nicht wenig Geld davon an die US-amerikanische Rüstungsindustrie fließt und andererseits die NATO als militärischer Arm des transatlantischen Allianzsystems unter der Führung Washingtons gilt. Für die US-Eliten ist die NATO demnach mehr oder weniger eine Ansammlung von ausländischen Hilfstruppen, welche ihnen bei der Verwirklichung geopolitischer Ziele unterstützend zur Seite stehen.
Der frühere republikanische US-Präsident und nun erneut für das höchste politische Amt kandidierende Donald Trump nimmt die NATO erneut ins Visier. „Die NATO war bankrott, bis ich kam. Ich sagte, jeder wird zahlen“, sagte Trump während einer Wahlkampfveranstaltung am Samstag in South Carolina. „Sie sagten: ‚Wenn wir nicht zahlen, werden Sie uns trotzdem schützen?‘ Ich sagte: ‚Absolut nicht.‘ Sie konnten die Antwort nicht glauben.“
„Einer der Präsidenten eines großen Landes stand auf und sagte: ‚Nun, Sir, wenn wir nicht zahlen und von Russland angegriffen werden, werden Sie uns dann schützen?‘ Ich sagte: ‚Sie haben nicht gezahlt? Sie sind zahlungsunfähig?‘ Er sagte: ‚Ja.‘ ‚Angenommen, das würde passieren. Nein, ich würde Sie nicht schützen. Tatsächlich würde ich Sie ermutigen, zu tun, was auch immer Sie wollen.‘ Man muss zahlen. Man muss seine Rechnungen bezahlen.“ Trump sagte, dass aufgrund seines Drucks, die NATO-Mitglieder dazu zu überreden, ihren vereinbarten Anteil an der Allianz zu zahlen, „Hunderte von Milliarden Dollar“ in die Organisation geflossen seien, „und deshalb haben sie heute Geld, wegen dem, was ich getan habe.“
Damit traf der den Nerv des konservativen US-Publikums, welches sich als Zahlmeister für die ganze Welt betrachtet. Doch was Trump nicht erklärt, ist der Umstand, dass vor allem die Vereinigten Staaten von dem Allianzensystem in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum profitiert. Klar, Mitglied einer großen Militärallianz zu sein, kann potentielle Angreifer abschrecken und so auch Kriege verhindern – doch in den letzten Jahrzehnten hat sich die NATO eher als Angriffsmacht profiliert. Afghanistan, Irak, Libyen, Jugoslawien, Syrien, Somalia… Alles Länder, die von der NATO angegriffen, bombardiert und teilweise auch besetzt wurden.
Was man Trump zugute halten kann, ist der Umstand, dass unter seiner ersten Präsidentschaft kein neuer Krieg begonnen wurde. Ein seltenes Ereignis, welches vor ihm lange Zeit kein US-Präsident geschafft hat. Doch ein einzelner Mann kann ein ganzes System nicht ändern. In den Vereinigten Staaten sitzen in beiden großen Parteien Kriegsfalken und Interventionisten, die nur auf entsprechende Gelegenheiten warten.
Hinzu kommt, dass die Amerikaner und die Europäer wegen der militärischen Unterstützung für die Ukraine (und mittlerweile auch für Israel) ihre Waffen- und Munitionsbestände auf kritische Niveaus leerten. Zwar haben im Laufe der letzten beiden Jahre die meisten Länder ihre Militärhaushalte deshalb auch sehr deutlich aufgestockt, doch das wissen viele Amerikaner nicht. Trump spielt den unnachgibigen Verhandler und Geschäftsmann, der auch Verbündete hart ran nimmt – und wird von seinen Anhängern dafür gefeiert.
Am Wochenende forderte Trump auch den US-Kongress auf, die Vergabe von US-Hilfen an ausländische Länder ohne „Bedingungen“ einzustellen. „Ab sofort, hört ihr zu, US-Senat(?), sollte kein Geld in Form von ausländischer Hilfe an irgendein Land gegeben werden, es sei denn, es handelt sich um einen Kredit, nicht einfach ein Geschenk“, schrieb er in einem Beitrag am Samstag auf Truth Social. „Es kann unter außergewöhnlich guten Bedingungen geliehen werden, wie z.B. ohne Zinsen und mit einer unbegrenzten Laufzeit, aber dennoch ein Kredit. Die Vereinbarung sollte (Bedingt!) sein, dass die USA Ihnen als Nation helfen, aber wenn das Land, dem wir helfen, sich jemals gegen uns wendet oder irgendwann in der Zukunft reich wird, wird der Kredit zurückgezahlt und das Geld an die Vereinigten Staaten zurückgegeben.“
Eine weitere Amtszeit Donald Trumps als Präsident der Vereinigten Staaten könnte jedenfalls interessant werden. „America First“ war schon immer das Motto der US-Führung – nur war es Donald Trump, der das auch laut auszusprechen wagte. Und für das Aussprechen dieser harten Wahrheit wird er gehasst. Als Nationalist wird er sich für sein eigenes Land und dessen Interessen einsetzen – auch wenn dies zulasten der Verbündeten (und Vasallen) geht. Das muss uns allen klar sein.
Bauernproteste gegen Medienberichterstattung
Korruption: Wie Deutschland und die EU das Ukraine-Geschäft von BlackRock finanzieren

Ein Kommentar des AfD-Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider, AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen Anhalt.
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Multipolar startet neue Rubrik

Wie bereits Ende letzten Jahres angekündigt, wird Multipolar um eine Rubrik ergänzt, in der regelmäßig knappe, sachliche Meldungen im Stil einer Nachrichtenagentur veröffentlicht werden. Dies soll dazu beitragen, eine Lücke im Nachrichtenangebot oppositioneller Medien zu schließen.
Konflikt um Grenzbefestigung verschärft sich
Familie, Glaube, Werte: WARUM DER DEKADENT-WOKE WESTEN PUTIN HASST!

Mehr als 150 Millionen Menschen haben allein in den ersten 24 Stunden auf der Plattform „X“ das gut zweistündige historische Interview des konservativen US-Starjournalisten Tucker Carlson mit Russlands Staatspräsidenten Wladimir Putin angeklickt. In den linksgrünen Redaktionen der deutschen Mainstream-Medien hat das weltweite Interesse regelrechte Panik ausgelöst – der Aufwand jedenfalls, mit dem der politisch-mediale Komplex hierzulande versucht, den Deutschen das Gespräch als vermeintliche „Propagandashow“ auszureden, ist beachtlich.
Eine Analyse von Aloys Krause
In dem Interview betont Putin mehrfach seine tiefe Verwurzlung im russisch-orthodoxen Glauben. Liegt hier der tiefere Grund dafür, warum der Kreml-Chef dem dekadent-woken Westen so verhasst ist? Warum „grüne“ Klima- und Gender-Ideologen im Ukraine-Konflikt die Speerspitze der Kriegstreiber bilden? Warum die Globalisten-Clique um George Soros und der „tiefe Staat“ um den senilen Noch-US-Präsidenten Joe Biden in Washington den russischen Präsidenten Wladimir Putin fürchten wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser?
Der Kreml-Chef wirft westlichen Demokratien (sind sie das vielfach überhaupt noch?) immer wieder einen erschreckenden Werteverlust vor. Sogenannte „westliche Werte“ – Putin sieht darin vor allem einen Verfall von Sitten und traditionellen Werten. Der woken Gender-Ideologie und linksgrünen Vielfalts-Dekadenz unter dem Deckmantel „queerer Toleranz“ stellt der russische Präsident ein standfestes konservatives Leitbild von im christlichen Glauben fest verwurzelten Familienwerten entgegen.
Putin sieht sich als Wahrer christlicher Tradition
Die Zerstörung von Familienwerten, davon ist der mächtige Mann im Kreml zutiefst überzeugt, führe letztlich zum Verfall von Gesellschaften. Der von der westlichen Propaganda verbreitete Vorwurf, Putin sei „homophob“, ist unzutreffend und irreführend. Richtig ist zwar, dass Putin per Gesetz verbieten lassen will, in Gegenwart von Minderjährigen positiv über Homosexualität zu sprechen. Aber aus einem einfachen Grund: Weil Homosexualität aus Sicht Putins nicht die natürliche auf Fortpflanzung ausgerichtete Lebensweise ist, wie sie im Alten Testament das Buch Mose verkündet: „Seid fruchtbar und mehret Euch!“
Wenn Pädophilie zur Norm wird
Schon vor zehn Jahren, in seiner Rede an die Nation, betonte Putin: „Wir wissen, dass es in der Welt immer mehr Menschen gibt, die unsere Position beim Schutz traditioneller Werte unterstützen.“ Russland habe eine „historische Verantwortung“, die jahrtausendealten Grundlagen menschlichen Zusammenlebens in der Welt zu verteidigen.
„Natürlich ist das eine konservative Position“, unterstrich Putin. Doch nur so könne Chaos verhindert werden. „In vielen Ländern werden heute die Normen von Moral und Sittlichkeit umgekrempelt, nationale Traditionen und die Unterschiede zwischen den Nationen und Kulturen verwaschen“, beklagte der russische Präsident und kritisierte wörtlich: „Pädophilie wird zu einer Norm erklärt.“
Putin nutzte die Rede auch, um die sogenannten „westlichen Werte“ zu zerpflücken – vor allem mit Blick auf die LGBTQ-Ideologie. So würden Geistliche genötigt, gleichgeschlechtliche Ehen zu segnen, die „heiligen Schriften“ der Kirche zunehmend infrage gestellt.
„Elternteil 1, Elternteil 2 – nicht mit mir!“
Putin will, dass die traditionelle Definition der Ehe als Ehe zwischen Mann und Frau in die russische Verfassung aufgenommen wird. Unter seiner Führung werde es Begriffe wie „Elternteil Nummer 1“ und „Elternteil Nummer 2“ nicht geben. Wladimir Putin erklärte dies während einer Diskussion über die Familienwerte in Russland.
Russlands Präsident wörtlich: „Was ‚Elternteil 1‘ und ‚Elternteil 2‘ betrifft, so habe ich es bereits öffentlich gesagt und ich wiederhole es: Solange ich Präsident bin, werden wir nicht ‚Elternteil Nr. 1‘ und ‚Nr. 2‘ haben – sondern ‚Papa‘ und ‚Mama‘.“
Für Wladimir Putin ist die Sache klar: Der Westen habe seine wahren Werte im Gender-Wahn und unter dem Druck von Klima-Hysterikern verraten. Was heute unter dem Deckmantel „westlicher Werte“ im Gewand von Opposition unterdrückender Demokratie daherkomme, sei die Agenda einer mächtigen Minderheit. Eine linksgrüne Elite bestimme, was die Menschen zu denken hätten. Sie drücke der Mehrheit ihren Meinungs-Stempel auf – dies alles und vor allem auch in Deutschland unter dem ideologischen Kampfbanner der Regenbogen-Fahne!
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Gewaltige Kostenfalle: Instabiles Stromnetz durch Wind- und Solarenergie
Jährlich müssen die Netzbetreiber Unsummen in die Stromnetze investieren, weil Wind- und Solarkraftwerke keine stabile Grundlast garantieren können. Das Ganze ist ein teurer Spaß, den ebenfalls die Konsumenten bezahlen müssen. Das Experiment Energiewende wird zu einer gewaltigen Kostenfalle.
An und für sich wäre es ja keine schlechte Idee, durch zusätzliche Wind- und Solarkraftwerke die Stromproduktion zu diversifizieren und damit auch die Abhängigkeit von Importen von Energierohstoffen wie Kohle, Gas, Uran oder Erdöl zu reduzieren. Doch der massive Ausbau dieser beschönigend als „erneuerbare Energien“ bezeichneten Stromversorger bringt andere Probleme mit sich. Denn im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken können sie nur bedingt geregelt werden. Sie bringen sogenannten „Flatter-Strom“ mit sich, den die Netzbetreiber ausgleichen müssen.
Um das auszugleichen mussten die Netzbetreiber allein im Januar fast 2.000 sogenannte „Redispatch“-Maßnahmen durchführen. Die Kosten dafür: Knapp 200 Millionen Euro. Ein großes Problem dabei ist der mittlerweile recht enorme Anteil von Wind- und Solarstrom im Netz, der auch zu gewaltigen Schwankungen führt. Teilweise lagen diese im Bereich von bis zu 52 Gigawatt – mehr als ein durchschnittliches Atomkraftwerk leistet. Die Kosten alleine dafür gehen mittlerweile in die Milliarden.
Doch wie üblich tragen die Konsumenten die Kosten dafür. Neben höheren Steuern und Abgaben auf Energie und CO2 kommen auch noch solche zusätzlichen Belastungen hinzu (und vergessen wir nicht die ganzen staatlichen Subventionen). Und je mehr man anteilig auf Wind und Sonne setzt, desto größer werden auch die Schwankungen und damit die Kosten für die Sicherstellung der Netzstabilität. Billiger wird es damit jedenfalls auch nicht mehr werden.
Berlin-Nachwahl: AfD gewinnt als einzige Partei Zweitstimmen hinzu

Da ist die bundesweite Hetze der Kartellparteien gegen die AfD und die Berlinale-Ausladung von AfD-Politikern ein paar Tage vor der Berlin-Nachwahl (PI-NEWS berichtete hier und hier) mächtig nach hinten los gegangen: Bei der Wiederholung der Bundestagswahl 2021 in einem Fünftel der Berliner Wahlbezirke hat die AfD um sensationelle 5,6 Prozent zugelegt und als einzige Partei […]
Der große Reset ist tot, lang lebe der große Reset
Von Tom Luongo
„Das Babylon-Projekt war unsere letzte und beste Hoffnung auf Frieden.
Es ist gescheitert.“Susan Ivanova, Eröffnungssequenz von Staffel 3, Babylon 5
Als das Weltwirtschaftsforum seine Werbekampagne für The Great Reset startete, sollte dies die Siegesrunde des Globalismus sein. Zusammen mit der COVID-19-Pandemie löste die darauf folgende globale Finanzkrise eine Flut von staatlichem Falschgeld aus, mit dem wir uns den Weg zu ewigem Wohlstand erkaufen sollten.
Es ist fehlgeschlagen.
Nehmen Sie mich nicht beim Wort. Nehmen Sie einen der Hauptarchitekten des Great Reset beim Wort, die rechte Hand von Klaus von Commie Schnitzel, Yuval Noah Harari.
Populist leaders are on the rise around the world, attacking the liberal global order. They haven’t explained what will replace the order they have destroyed, and the result is the disorder, chaos and violence we are seeing today. pic.twitter.com/THRx2jzaKl
— Yuval Noah Harari (@harari_yuval) January 31, 2024
Wie ein echter Autoritätsmensch kann Harari nur Gewalt und Chaos sehen. Da hat er nicht unrecht. Die Gewalt und das Chaos, die kommen werden, haben jedoch ihre Wurzeln in seinen Versuchen (oder seiner Komplizenschaft), der Menschheit mit Gewalt eine globale Ordnung aufzuzwingen, die die Menschheit nicht will.
Dieser Drang zur Gewalt kann jedoch schon morgen aufhören. Alles, was passieren muss, ist, dass Kretins wie Harari, Soros, Schwab, Gates und all die Leute, die hinter ihnen stehen, wirklich die Tatsache akzeptieren, dass sie gescheitert sind, und einen Deal mit uns schließen.
Wenn sie das tun, können wir die sich abzeichnende Gewalt minimieren. Aber das wird nicht passieren, denn sie haben uns bereits immer wieder gesagt, dass der Missbrauch weitergehen wird, bis sich die Moral verbessert.
Das bevorstehende Chaos und die Gewalt kommen genau wegen des 3. Gesetzes von Isaac Newton, das allgemein als „für jede Aktion gibt es eine gleiche und entgegengesetzte Reaktion“ zusammengefasst wird.
Es wird nicht kommen, weil wir „keine Antworten haben“. Wir haben viele Antworten, Harari und seinesgleichen mögen sie nur nicht.
Jahrzehntelang begegneten wir ihrer Gewalt mit einer Art stiller Resignation, da die Kosten, dieses System zu stören, bei weitem den Vorteil überwogen, der erste zweite Leutnant aus dem Schützenloch im Niemandsland zu sein. Aber die Kosten, die heute so viele auf sich nehmen, um mitzumachen, überwiegen bei weitem die Vorteile, die ihnen daraus erwachsen.
Und das ist der Grund, warum die Proteste im ganzen Westen zunehmen.
Das Projekt „Great Reset“ kam zu schnell auf uns zu, und wir haben es schnell als das erkannt, was es war. Während es durch COVID eingeführt wurde, haben die meisten mitgemacht, um gute Nachbarn zu sein. Wie ich bereits in der Vergangenheit argumentiert habe, kam die Duldung der verrückten Abriegelungsregeln nicht daher, dass die meisten Menschen Schafe waren, die freiwillig in Konzentrationslager getrieben wurden. Vielmehr wollten sie während einer öffentlichen Krise als umsichtige Mitglieder einer Gemeinschaft angesehen werden.
Natürlich gab es einige, bei denen eine latente Psychose ausgelöst wurde (hust Nassim Taleb hust), aber bei der Mehrheit der Menschen wurde ihre grundlegende Menschlichkeit einfach als Waffe gegen sie eingesetzt.
Als die erste COVID-Welle ihren Lauf nahm und wir sahen, wie weit sie Himmel und Erde in Bewegung setzten, um tatsächliche Heilmittel für das Virus zu verhindern, begann der Große Reset, sich in das Große Erwachen zu verwandeln. Und die Zahl der Menschen, die sich gegen eine weitere Degradierung unserer Gesellschaft wegen dieses Unsinns wehren, wächst täglich.
Die große Diffusion?
Vor Jahren habe ich über die Diffusionstheorie von Everett Rogers geschrieben, die sich auf die Politik im Allgemeinen und den Aufstieg der Partei Alternative für Deutschland (AfD) im Besonderen bezieht.
Everett Rogers‘ Theorie der Diffusion von Innovationen ist sowohl auf die Politik als auch auf Produkte anwendbar. Der Gedanke ist, dass eine neue Technologie, Ideologie usw. erst dann das Potenzial hat, sich zu etwas Größerem zu entwickeln, wenn sie zu etwa 16 % angenommen wird. Dies wurde von Malcolm Gladwell in seinem Buch Tipping Point“ populär gemacht.

Dies ist die Kurve, die ich in meinem jüngsten Artikel über den Menschen, der mehr Wolf als Schaf ist, implizit ansprach.
Wir haben uns von bequemen Wölfen in einem Rudel, von dem wir dachten, es würde uns vor den Gefahren der Welt schützen, zu ängstlichen, nervösen Wölfen entwickelt, die sich fragen, wer von uns dem psychotischen Alphatier, das uns in Richtung Abgrund führt, die Stirn bieten würde.
Das Alphatier steuert weiter auf diesen Abgrund zu, weil es glaubt, dass es sich um ein gigantisches Hühnerspiel handelt und wir aus Angst unter seiner Herrschaft bleiben werden.
Viele von uns befinden sich entweder in einem Schockzustand und/oder leugnen, was vor sich gegangen ist. Aber die Geschichte hat uns gezeigt, dass wir keine Mehrheit brauchen, um den Lauf der Geschichte grundlegend zu ändern.
Im Mittelpunkt meiner Überlegungen steht jedoch Folgendes: Wer werden Sie wirklich sein, wenn Sie nichts mehr zu verlieren haben? Oder noch besser: Wo liegt die Verlustgrenze, bevor Ihr wahres Ich die Eckzähne entblößt?
Denn das ist buchstäblich alles, was ich sagen wollte. Wir alle haben eine Grenze. Und die Vorstellung, dass man ein Schaf ist, nur weil die eigene Grenze nicht so niedrig ist wie meine oder die von irgendeinem Idioten im Internet, ist genau die Art von herablassendem und unverdientem Anspruchsdenken, das genau die Geister antreibt, die diese Woche in Davos zusammenkommen, um uns zu zwingen, unser Vertrauen in sie wiederherzustellen.
Wenn man sich in den sozialen Medien umschaut und die Schlagzeilen über die Proteste der Arbeiterklasse auf der ganzen Welt liest, die von der Managerklasse der übergebildeten Mittelschicht bis ins Innerste verachtet wird, kann man sehen, dass wir sehr nahe an der 16%-Marke sind, wenn nicht sogar schon darüber hinaus.
Das ist der Grund, warum Davos alles daran setzt, den Niedergang und den Fall der westlichen Zivilisation zu beschleunigen. Wir können es alle spüren. Wir haben etwas mehr als einen Monat im Jahr 2024 und in dieser Zeit hat sich die Geopolitik eines ganzen Jahres abgespielt.
Sie spüren, dass das ganze Projekt ins Wanken gerät, und das muss im Keim erstickt werden, bevor es sich auf das ausweitet, was Rogers die „frühe Mehrheit“ nannte. Aus diesem Grund waren sie so hart gegen die „Impfstoff-Zögerlichkeit“ und haben die Kriege gegen Ivermectin und Hydroxychloroquin begonnen.
Deshalb ist jetzt jeder, der rechts von Karl Marx selbst steht, ein „Faschist“ und gehört zur „harten Rechten“. Damit sollen die Menschen davon abgehalten werden, sich mit anderen Gruppen zu identifizieren, und sie sollen beschämt werden, wenn sie von der Norm abweichen, indem sie sagen: „Ich bin kein Rassist, aber…“ oder „Ich stimme nicht mit allem überein, was sie sagen, aber…“
Die Kluft zum Konflikt
Aber auch Geoffrey Moores Verfeinerung der Rogers-Kurve um die „Kluft“ war in diesem Artikel enthalten. Es reicht nicht aus, eine Akzeptanz von 16 % zu erreichen. Die neue Sache kann leicht 16 % erreichen, indem sie sich einfach der vorherrschenden Sache widersetzt. Das ist es, was Harari andeutete, dass wir nur auf das Gegenteil von ihnen reagieren, indem wir sagen, dass wir die liberale Ordnung nur ablehnen, aber nichts haben, womit wir sie ersetzen könnten.
Deshalb muss sich die neue Idee oder das neue Produkt dann in etwas Universelleres umbenennen. Es reicht nicht aus, gegen den Globalismus oder das WEF zu sein, wir müssen auch für etwas Besseres sein.
Das wird für viele Menschen zu einem Entscheidungspunkt. Es ist der Moment, in dem die etablierte Idee, Marke usw. die Bedrohung erkennt und sich wehrt. Dafür steht die 16%-Kluft, diese Kluft zwischen Opposition und Bejahung.

Das ist es auch, was Davos und Konsorten wirklich hervorragend beherrschen. Sie halten das Overton-Fenster über irrelevante Nebenthemen umrahmt, um sicherzustellen, dass eine neue Mehrheit nicht „die 16%-Kluft überquert“, indem sie sich auf die bessere Lösung einigen, die sie nicht einschließt.
Ich nenne diese Gruppe, vor der sie Angst haben, „die radikale Mitte“.
Das ist der Grund, warum die AfD 2018 als Anti-Merkel-Partei auf 16% kam, aber leicht neutralisiert wurde, als sie nicht die echte „Alternative für Deutschland“ wurde. Nachdem sie das getan hat und die derzeitige Scholz-geführte Regierung es versäumt hat, die deutsche Mittelschicht während und seit COVID zu schützen, ist sie zu einer echten Bedrohung geworden.
Eine Mischung aus dieser Umbenennung und der verfestigten Arroganz des deutschen politischen Establishments hat dazu geführt, dass die AfD in den deutschen Umfragen in die Mitte der 20er Jahre aufgestiegen ist. Und das ist auch der Grund, warum sie trotz eines eilig organisierten Anschlags auf sie wegen eines unbestätigten Geheimtreffens in Postdam zum Thema Abschiebung immer noch über 16 % in den Umfragen liegt.
Sie sind jetzt die Art von Bedrohung, die drastischere Maßnahmen, wie ein Verbot der Partei, erfordert. Dass das deutsche politische Establishment dies überhaupt in Erwägung zieht, zeigt, dass es sich um ein Nachhutgefecht gegen eine Bewegung handelt, die viel größer geworden ist als die AfD selbst.
Deutschland hat die „Kluft“ überwunden und es bildet sich eine Art radikale Mitte.
Die Ideen, die diese verkörpert, ein Deutschland für Deutsche, das Globalismus, Inflation, endlose Steuern und Krieg ablehnt, zugunsten von Lokalismus, Gemeinschaft und Zusammenhalt, sind weitaus immuner gegen plumpe Angriffe.
Die Antwort darauf ist, Bundeskanzler Scholz nach Kiew zu schicken, um noch in diesem Monat einen gegenseitigen Sicherheitspakt mit der Ukraine zu unterzeichnen und so die politische Revolution im eigenen Land zu umgehen.
Aus demselben Grund habe ich die libertäre Bewegung in den USA dazu aufgerufen, eine Bewegung der Lösungen zu werden; praktische, realisierbare Lösungen, die eine echte Mehrheit der Amerikaner ansprechen. Und sie von dort aus mit der Zeit zu mehr lokalisierten Lösungen zu führen.
Aber weil sie sich geweigert haben, dies zu tun, und sich in Anti-Fed, Anti-Dies und Anti-Das verzettelt haben, bleiben sie immer noch eine politische Randgruppe, die leicht durch ein einfaches Meme neutralisiert werden kann:

Das ist der Grund, warum ich von der Entwicklung der libertären Bewegung desillusioniert bin. Das ist die Essenz dessen, was Pete Quinones und ich in unserem jüngsten Podcast diskutiert haben. Das bedeutet nicht, dass ich die Philosophie oder sogar die Verwendung vieler libertärer Kritiken an der zentralen Planung als nützliche Filter ablehne, es bedeutet, dass die Philosophie nicht ausreicht, um das Overton-Fenster in einem praktischen politischen Sinn zu verschieben.
Das ist der Grund, warum ich zweimal für Trump gestimmt habe, trotz seiner vielen Einschränkungen, und ich werde wieder für ihn stimmen, wenn Davos ihn nicht davon abhalten kann, auf dem Wahlzettel in Florida zu stehen. Selbst dann werde ich, wie viele andere auch, seinen Namen einfach auf den Wahlzettel schreiben.
Und wissen Sie was? Er wird immer noch den LP-Kandidaten schlagen.
Beschleunigte Dekrepitude
Das Große Erwachen hat sich also aus der Sicht von Davos in eine Art Große Beschleunigung verwandelt, bei der sie die Bedrohung spüren, dass wir uns über die falsche Dyade der Links-Rechts-Spaltung hinweg zusammenschließen und sie rundheraus ablehnen.
Aus diesem Grund werden sie ihre Pläne beschleunigen, all jene zu unterdrücken, die sich ihrer Kontrolle entziehen. Deshalb hassen sie Elon Musk so sehr, weil er ihnen Twitter weggenommen hat. Deshalb hält Bill Kristol es für richtig, Tucker Carlson nach seinem Besuch in Russland die Wiedereinreise in die USA zu verweigern.
Diese Unterdrückung wurde durchgeführt, um uns zu verärgern, damit wir in alternative Internet-Ghettos wie Gab und Mastodon und all die anderen flüchten.
Deshalb haben sie Twitter unter dem vorherigen Management absichtlich ruiniert, um uns zu vertreiben und uns die Stimme zu nehmen, indem sie Alex Jones und alle anderen von der Plattform entfernten. Wie viele Menschen weigern sich immer noch, zu Twitter zurückzukehren, weil das 2017 passiert ist? Wie viele argumentieren immer noch mit dem Argument „das Perfekte ist der Feind des Guten“ im Hinblick auf Elon Musks Herrschaft bei Twitter? hust David Icke hust
Sicher, die 200.000 Zuschauer von Rachel Maddow sind immer noch jeden Abend begeistert, aber jetzt sind sie diejenigen, die sich in den echten Medienghettos an ihre Perlen klammern.
Es war leicht, 2017 auf Jones loszugehen. Es war leicht, später auf Gab loszugehen. Es war einfach, die alternativen Plattformen wie Rumble und Substack entstehen zu sehen, um zu versuchen, Antipoden zu YouTube und WordPress zu werden, Locals für Patreon… usw.
Ich habe nichts gegen diese Plattformen und habe sogar einige von ihnen in der Vergangenheit ausprobiert, aber ich erkenne auch, dass man ihnen erlaubt hat, sich zu verwirklichen, um Menschen in kleinere Stämme abzuschöpfen und leicht zu ignorierende Echokammern zu bilden. All das, um uns daran zu hindern, gemeinsam die Kluft zu überwinden und die radikale Mitte zu bilden.
Und wenn eine dieser Plattformen zu mächtig wird? Nun, ich hoffe, dass jeder ein Archiv für seine Substacks hat. Ich hoffe auch, dass meine Befürchtungen diesbezüglich völlig unbegründet sind. Aber ich habe diesen Film schon einmal gesehen und er hat mir beim ersten Mal nicht gefallen.
Denn wenn Stimmen, die in der Lage sind, über die falsche politische Kluft zwischen Links und Rechts hinweg zu sprechen, groß genug werden, müssen sie zu Fall gebracht werden. Es ist in Ordnung, wenn diejenigen, die „rechts“ sind, als Spinner, Totschläger, Isolationisten, Verschwörungstheoretiker, MAGAtards, Nahtsees usw. abgetan werden.
Russells Re-Branding
Es ist etwas ganz anderes, wenn jemand von „der Linken“ zu den gleichen Schlussfolgerungen kommt. Deshalb haben sie Russell Brand letztes Jahr so hart angegriffen. Und es war beunruhigend, wie schnell die „Nuts and Sluts“-Kampagne gegen Brand entstand.
Denn Brand wurde zuerst entpersonalisiert, bevor die Empörungsmaschine gegen ihn auf Hochtouren lief. Sie haben ihn einfach beschuldigt und ihn aus dem Verkehr gezogen.
Und nur um alle daran zu erinnern, wovon ich spreche, habe ich darüber im Zusammenhang mit dem Brett-Kavanaugh-Bestätigungs-„Prozess“ im Jahr 2018 geschrieben:
„Nuts and Sluts“ (Verrückte und Schlampen) ist leicht zu verstehen. Beschuldigen Sie einfach die Person, die Sie vernichten wollen, entweder als verrückt (wobei die Definition je nach politischem Auslöser des Tages variiert) oder als sexuell abartig.
Diese Technik funktioniert, weil sie bei den meisten Menschen den Ekel-Schaltkreis auslöst…
… Der Ekelkreislauf ist auch leicht zu verstehen.
Es ist die Grenze, ab der das Verhalten anderer Menschen unsere Empörung auslöst und wir vor Ekel zurückschrecken.
Der Grund, warum „Nuts and Sluts“ bei konservativen Kandidaten und Wählern so gut funktioniert, ist, dass Konservative im Durchschnitt einen viel stärkeren Ekelkreislauf haben als Liberale und/oder Libertäre.
Was ich damals in diesem Artikel beschrieben habe, ist heute eingetreten. Damals sagte ich voraus, dass „Nuts and Sluts“ umso weniger wirksam sein würden, je mehr Davos „Die Linke“ ermutigte, Abweichung weiter zu normalisieren. Je mehr wir die Angriffe als die plumpen Versuche sehen würden, das Overton-Fenster aufrechtzuerhalten, desto mehr würden sie sich als solche erweisen.
Aber hier ist das Problem. In dem Maße, wie Liberale und Kulturmarxisten die gesellschaftliche Ordnung aufbrechen, wie sie ein Scharmützel nach dem anderen im Kulturkrieg gewinnen und uns desensibilisieren, um immer abweichenderes Verhalten zu normalisieren, müssen die Umstände einer „Nuts and Sluts“-Beschuldigung entsprechend steigen.
Das ist verhaltensbezogenes Heroin. Und je mehr Toleranz wir dafür aufbringen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Menschen die Lüge durchschauen.
Deshalb brauchte Gary Hart in den 1980er Jahren nur eine Affäre vorgeworfen zu werden, um seine Präsidentschaftskandidatur zu vereiteln, während Trump heute auf eine Nutte pissen muss.
Für Russell Brand mussten sie jedoch bis zum Ende des Spiels gehen: Er ist ein sexuelles Raubtier für jüngere Frauen. Inmitten der ganzen Aufregung um Epstein Island usw. sollte die Verbindung von Brand mit dem Gerede über Pädophilie der K.O.-Schlag gegen jemanden sein, der zu einer der wirkungsvollsten und unbändigsten dissidenten Stimmen im Post-COVID-Umfeld geworden ist.
Es gibt nur wenige Menschen im gegenwärtigen Zeitgeist, die die linke Seite der Mitte stärker radikalisieren könnten als Russell Brand.
Vor allem aber sollte er uns demoralisieren, damit wir niemandem mehr vertrauen, keine Quellen des Trostes oder Menschen haben, denen wir vertrauen können. Die von Brand über Nacht durchgeführte Demonetisierung war der Beginn dessen, was ich jetzt die große Demoralisierungskampagne nenne.
Das Ziel dieser Kampagne ist es, das Entstehen der radikalen Mitte zu verhindern, einer losen Koalition normaler Menschen, die bereit sind, das beiseite zu legen, worüber sie sich nicht einig sind, um dem zu dienen, worüber sie sich einig sind. Und Käfer zu essen, in Kapseln unter ständiger Überwachung zu leben und die Bedrohung, unpersönlich zu werden, ist etwas, bei dem wir uns alle einig sind, dass es scheiße ist.
Es ist Brand hoch anzurechnen, dass er die Verantwortung für sein Verhalten in der Vergangenheit übernommen hat und sich zu Recht auf den Altar der öffentlichen Meinung geworfen hat. Er hat uns seine eigene Abscheu vor der Person gezeigt, die er einmal war, und nicht vor der Person, die er zu sein anstrebt.
Und deshalb war sein Interview mit Tucker Carlson vor kurzem eine so aufrüttelnde Sache. Carlson hat klugerweise genau das praktiziert, was er predigt… ein wenig christliche Nächstenliebe. Indem er Brand eine Plattform gibt, um seine Geschichte zu erzählen, findet er einen weiteren Mitstreiter auf dem Weg, die Illusion der Kontrolle zu brechen, die Davos und die von ihnen kontrollierten Medien über uns gelegt haben.
Diese beiden Typen sollten in diesen Dingen nicht einer Meinung sein. Tucker ist ein rechtsgerichteter Faschist. Brand ist ein linker Verrückter. Und doch haben sie etwas sehr Mächtiges gemeinsam: Sie wurden beide aus dem Tempel geworfen, weil sie der Macht die Wahrheit gesagt haben.
Und Brand enttäuscht mit seinem Auftritt nicht. Es ist eine seiner besten, und ich habe „Forgetting Sarah Marshall“ gesehen.
Er trifft den Nagel auf den Kopf, indem er an einer Stelle selbst feststellt, dass das Ziel von allem, was wir in den Medien sehen, „Demoralisierung“ ist. Tatsächlich wurde dieser ganze Beitrag ursprünglich von dieser einen Aussage während der 45 Minuten, die er mit Tucker sprach, inspiriert. Das war sozusagen der Knüller dieses Interviews.
Es sagte mir, dass Russell Brand es nicht nur verstanden hat, sondern auch genau weiß, was seine Rolle jetzt ist.
Ep. 70 Governments colluded to shut down and destroy Russell Brand. This is his first interview since that happened. Watch it when you get a minute. It’s one of the most brilliant explanations of the modern world you’ll ever hear. pic.twitter.com/bCZDTYfZAZ
— Tucker Carlson (@TuckerCarlson) January 30, 2024
Während ich dies schreibe, wird wild spekuliert, dass Tucker sich mit dem geschmähten Vladdie Putler trifft. Wenn er das durchzieht, wird es das Internet nicht ganz zerstören, aber wenn es ein Ereignis im Jahr 2024 gibt, das außerhalb der Kontrolle von Davos liegt, dann wird es das sein.
Denn was passiert, wenn Carlson und Putin über die Lügen der Außenpolitik, die Art des Konflikts in der Ukraine und die Missstände zwischen Russland und dem Westen diskutieren und dabei herausfinden, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie eigentlich sollten?
Carlson hat das Internet weder mit seinem Interview mit Russell Brand noch mit Alex Jones revolutioniert, aber er nimmt das, was von der bequemen Lüge übrig geblieben ist, dass die Medien etwas anderes sind als Gerichtsstenographen, packt es in eine Papiertüte, legt es uns vor die Tür und zündet es an. Es ist schon so lange her, dass wir jemanden gesehen haben, der Journalismus betreibt, dass wir kaum noch verstehen, wie er aussieht, wenn wir ihn sehen.
Carlson, wie auch Brand, Elon Musk, Donald Trump, Jerome Powell, Jamie Dimon oder all die anderen, denen ich in diesem Blog Anerkennung zolle, sind keine perfekten Menschen.
Wir haben diesen Kerl vor über zweitausend Jahren getötet.
Wir brauchen sie nicht, um perfekte Männer zu sein. Wenn Sie das brauchen, schlage ich vor, dass Sie sich professionelle Hilfe suchen.
Was wir brauchen, ist, dass sie führen, wo sie können und wann sie können. Sie müssen uns nur das nötige Rüstzeug geben, um die Kluft zu überwinden und eine gemeinsame Basis zu finden. Lassen Sie uns dann einen öffentlichen Platz bauen, der nicht mehr so aussieht wie der, auf dem wir bisher protestieren durften.
DAS ist ein Great Reset, auf den ich mich freuen kann.
Amazon Lobbyisten: Entzug der Hausausweise fürs EU-Parlament gefordert

Nachdem sich Amazon Ende Januar einer Anhörung in einem EU-Parlamentsausschuss entzog, fordert LobbyControl, den Lobbyisten des Techkonzerns in Brüssel die Hausausweise zu entziehen. In einem offenen Brief richten sich mehr als 30 zivilgesellschaftliche Organisationen und Gewerkschaften gemeinsam an EU-Parlamentspräsidentin Metsola und die für eine Untersuchung zuständigen Abgeordneten.
Am 23. Januar war Amazon neben Gewerkschaften ins EU-Parlament in den Ausschuss für Beschäftigung und Soziale Fragen eingeladen, um über die Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren des Konzerns zu sprechen. Vertreter:innen von Amazon sagten die Teilnahme jedoch ab. Das führte fraktionsübergreifend zu Empörung bei den Abgeordneten. Diese fordern nun für alle 14 Lobbyist:innen des Konzerns in Brüssel einen Entzug der Hausausweise, die ihnen dauerhaften Zugang zum Parlamentsgebäude verschaffen. Der Entzug der Hausausweise ist laut Artikel 123 der Geschäftsordnung des Parlaments bei Abwesenheiten in Anhörungen vorgesehen. Mehr als 30 zivilgesellschaftliche Organisationen und Gewerkschaften haben sich der Forderung der Abgeordneten angeschlossen und heute einen offenen Brief an Parlamentspräsidentin Metsola sowie die für institutionelle Fragen verantwortlichen Abgeordneten des Parlaments geschickt.
Max Bank von LobbyControl kommentiert: „Es ist respektlos, die Anhörung eines Parlaments nicht wahrzunehmen. Das muss Konsequenzen für Amazon haben. Ein Entzug der Hausausweise ist das richtige Signal. Wer die Fragen des Parlaments nicht beantworten will, sollte sich nicht an anderen Stellen Gehör verschaffen können.“
Amazon verweigert wiederholt Auskunft
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Amazon einer Untersuchung durch das Europäische Parlament entzieht. Im Dezember 2023 sagte Amazon kurzfristig einer Abgeordnetendelegation ab, die Logistikzentren in Deutschland und Polen besuchen wollte. Bereits 2021 hatte sich der Konzern einer Anhörung im Europäischen Parlament verweigert. Damit verweigert sich der Konzern der Untersuchung durch demokratische Institutionen. Gleichzeitig weitet Amazon in Europa seine Lobbyarbeit aus. Mindestens 2,75 Millionen Euro gibt der Konzern in Brüssel aus. Hinzu kommen weitere Lobbyausgaben in EU-Mitgliedstaaten sowie millionenschwere Imagekampagnen.
Die Initiatoren des offenen Brief kommentieren:
Max Bank, LobbyControl:
„Mit immenser Lobbymacht versucht Amazon auf die EU-Institutionen Einfluss zu nehmen. Gleichzeitig missachtet der Konzern die Regeln des demokratischen Gemeinwesen. Die Macht von Amazon muss begrenzt werden.“
Oliver Roethig, Regionaler Sekretär von UNI Europa:
„Amazon behandelt unsere Parlamente, unsere demokratischen Institutionen, wie seine Mitarbeiter: mit Verachtung. Daher begrüßen wir, dass die Mitglieder des Europäischen Parlaments einen konkreten Schritt unternommen haben, um Amazon-Lobbyisten den Zutritt zum Parlament zu verbieten. Indem sie eine klare rote Linie ziehen, sagen sie, dass Amazons antidemokratisches Verhalten nicht toleriert wird – sei es gegenüber Gewerkschaften oder Parlamenten.“
Bram Vranken von Corporate Europe Observatory:
„Amazon entzieht sich der demokratischen Kontrolle seines ausbeuterischen Geschäftsmodells. Wir sollten nicht zulassen, dass der Konzern ungeschoren davonkommt und ihm sofort alle Hausausweise entziehen.“
Margarida Silva von SOMO:
„Amazon ist eines der größten Unternehmen, die in Europa tätig sind, und übt eine immense Macht über kleinere Unternehmen und Arbeitnehmer aus. In den letzten Jahren hat das Unternehmen auch seine Lobbyarbeit in der EU verstärkt. Gleichzeitig lehnt das Unternehmen selbst eine minimale parlamentarische Kontrolle seiner Geschäfte ab. Dies ist ein Affront gegen die Demokratie.“
Hintergrund
- Offener Brief an Parlamentspräsidentin Metsola zum Entzug der Hausausweise von mehr als 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gewerkschaften
- Aufzeichnung der Sitzung des Ausschusses für Beschäftigung und Soziale Fragen, bei dem Amazon nicht auftauchte
- Kritik der Gewerkschaften an der Abwesenheit von Amazon bei der Sitzung des Ausschusses für Beschäftigung und Soziale Fragen
- Blogbeitrag von LobbyControl zu Amazons Lobbyarbeit in Europa
- LobbyControl-Gutachten zur Zerschlagung von Amazon
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