Horst D. Deckert

Kategorie: Nachrichten

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Schock in Ö: Jährlich 30 Frauenmorde jährlich – Vorbild Kanada: Politik_er-Protest in High-Heels

Irgendwas muss in Österreich falsch laufen – und das unter einer grünen Mitregierung mit einer ausgewiesenen Feministentruppe un jahrzehntelanger linker Politik. Sodass auch der Boulevard ein erschreckendes Fazit stellt:

„Gewalt an Frauen nimmt immer mehr zu.“ (Krone)

Durchschnitt seit 2014: 30 brutalste Frauenmorde jährlich

Die Statistik – immerhin wahnsinnige 2,5 pro Monat – ist dementsprechend niederschmetternd: 2022 wurden in Österreich 28 Frauen von Männern ermordet – 2021 war es 29 weibliche Mordopfer – 2018 wurde mit 41 Femiziden ein erschreckender Höchststand verzeichnet.

Grün-feminstische Mitleids-Krokodils-Tränen nicht nachhaltig

Dies dürfte mittlerweile aber wohl auch die grüne Femo-Umweltministerin Leonore Gewessler mitbekommen haben: Dass sich nämlich abgesottene Frauenmörder auf diese Weise nicht von ihren schrecklichen Taten abbringen lassen haben.

Vor nämlich zwei Jahren, es war der neunte Frauenmord im Jahr 2021, war die Grüne Feministin so „sichtlich getroffen“ gewesen, dass sie „kurzzeitig eine Pressekonferenz unterbrechen und unter Tränen auf die tragischen Geschehnisse eingehen musste.“ (Krone).

Multi-Kulti-Realitäts-Verweigerung: Fast 50% der Frauenmörder sind keine bösen Österreicher (oe24)

Dazu freilich gab es bis dato nie eine grüne Reaktion des Bedauerns.

Damals allerdings tat sich die Postfeministin leicht mit den Tränen: Passte der damals aktuelle Frauen-Killer doch perfekt in das feministische Hassklische von „toxischer weißer Männlichkeit“. Indem er der autochthone österreichischer „Bierwirt“ war, der seine Partnerin erschossen hatte. Und zudem in einen Sex-Belästigungsprozess gegen Gewesselers beste Polit-Emanzen-Freundin, Sigi Maurer, verwickelt war.

„Es tut mir leid, aber wir hatten heute Nacht den nächsten Frauenmord. Mein tiefstes Beileid, wir müssen hier wirklich etwas tun.“ (Gewessler)

Vorbild Kanada: Politik_er-Protest mit pinken High-Heels

Nun freilich gibt es einen ermutigenden neuen Ansatz aus dem woken Kanada, wo Politiker „geschlechtsspezifische Gewalt“ auf sehr auffällige Weise verurteilt haben. Sie posteten ein Video, in dem sie gemeinsam in posa High Heels herumlaufen, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen.

Canadian politicians have decided to fight „against gender violence“ by wearing pink high heels. pic.twitter.com/lkbFrqIp6j

— Spriter (@Spriter99880) April 21, 2023

Möge sich die Grüne Viel-Fliegerin Gewessler doch bald nach Kanada zu Feldforschung vor Ort aufmachen… Und österreichische Politik_er sich daran ein Vobild nehmen – allein schon aus opportunistischen Gründen: Denn der weibliche Beifall war den Metrosexuellen sicher.

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Washington kastriert Minderjährige o. elterliche Zustimmung wrd. UN Legalisierung von Pädophilie…

“Washington kastriert Minderjährige ohne elterliche Zustimmung, während die UN die Legalisierung von Pädophilie vorantreibt

Gesetze zur Abschaffung der elterlichen Rechte bei geschlechtsangleichenden Operationen und Drogen”

The Reese Report vom 21.04.2023

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Todesfahrer vom Ku’damm nicht schuldfähig

Todesfahrer vom Ku’damm nicht schuldfähig

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Von MANFRED ROUHS | Am 8. Juni 2022 raste ein Armenier mit seinem PKW im Herzen Berlins durch eine Menschenmenge am Kurfürstendamm. Eine Lehrerin aus Hessen starb, 16 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, darunter eine schwangere Frau. Im Fahrzeug des Todesfahrers wurden wirre Pamphlete gefunden. Ein politischer oder religiöser Hintergrund der Tat wurde nicht […]

Verzweifelte Linzer Wut-Wirtin: „Ich bin eine politisch Verfolgte“

Von wegen versöhnen und verzeihen: Während anderen Maskenverweigerern die in der Corona-Zeit verhängten Verwaltungsstrafen mittlerweile nach Einsprüchen erlassen wurden, werden sie bei der Linzer „Wut-Wirtin“ Alexandra Pervulesko trotz ihrer Einsprüche nach wie vor beinhart exekutiert.

Sechszehn Tage hat Alexandra bereits im Polizeigewahrsam abgesessen, um eine verhängte 5000 Euro-Strafe zu sühnen. Nun soll die 54jährige Mutter und Wirtin erneut für 18 Tage in den Knast, um weitere sechs alte Strafen von 1700 Euro, die ihr vor wenigen Tagen zugestellt wurden, abzusitzen.

Ich warte schon jeden Tag darauf, dass sie mich holen“, sagt Pervulesko, denn freiwillig begebe ich mich nicht mehr hinter Gitter.“ Sie sei kein Schwerverbrecher, betont sie und alles, was man ihr bisher von Staats wegen angetan habe, sei überschießend und überzogen gewesen.

Ich bin in den 1970er- und in den 1980er-Jahren aufgewachsen“, erzählt sie in ihrer „Hütte am Pleschingersee“, einen kleinen Gastgartenlokal, welches sie nun in Pacht – neben ihrem Bad-Café in der Linzer Innenstadt – betreibt. „Am Tag arbeitete ich hier in der Hütte, nachts im Café“, sagt Alexandra, der ihre Doppelbelastung anzusehen ist. Auch die Kämpfe mit den Behörden zehren schon sehr an ihren Nerven. Dabei möchte sie doch nur noch ein ruhiges Leben als Gastronomin führen.

Das scheint ihr die Obrigkeit allerdings nicht zu gönnen. Immer wieder werde sie von den Behörden mit angeblichen Vergehen konfrontiert, klagt Pervulesko und meint auch den Grund dafür zu kennen. „Die wollen mir meinen Gewerbeschein nehmen. Bei sechs Verfehlungen kann er entzogen werden. Daher versuchen sie unbedingt, mir solche nachzuweisen.“

Warum aber tun die das? „Weil ich während der Corona-Zeit aufbegehrte und sich dadurch auch viele Leute hinter mich scharten. Das ärgerte die Obrigkeit, die sich nun an mir zu rächen versucht.“

Alexandra Pervulesko ist in einer Ära der großen Freiheit aufgewachsen, und sie hätte sich niemals träumen lassen, jemals in ihrem Dasein noch ein diktatorisches Regime zu erleben. „Ich fühle mich heute als eine politisch Verfolgte“, sagt sie und nennt noch einen weiteren Grund zum Beweis für ihre Behauptung: einen Polizei-Überfall in ihrer Wohnung im Februar vorigen Jahres.

Über eine Kamera, die am Linzer Heinrich-Gleissner-Haus so montiert wurde, dass man damit nicht nur die Bad-Gasse und ihr Bad-Cafè im Blick hat, sondern auch Alexandras darüber liegende Wohnung, seien eines Tages Waffen in ihren vier Wänden erspäht worden, hieß es. Das hatte einen schwer bewaffneten Polizeieinsatz der WEGA zufolge. Doch die vermeintlichen Waffen in ihrer Wohnung stellten sich als Playstation-Spielzeug ihres Sohnes heraus.

Auf die Frage, warum sie eigentlich ausspioniert würde, erklärte man der „Wut-Wirtin“, dass dies nicht der Fall sei. Allerdings hätte ein Techniker anlässlich einer Feinjustierung der Kamera diese Waffen in der Wohnung zufällig gesehen und sofort Alarm geschlagen.

Ein normales Leben kann Pervulesko seit der Öffnung ihres Lokals während der Lockdown-Zeiten nicht mehr führen. Doch versucht sie alles, um sich nicht verrückt machen zu lassen und an manchen Tagen staunt Alexandra über sich selbst mit den Worten, die als Titel schon lange ein Buch des Bestsellerautors Johannes Mario Simmel zieren: „Mich wundert, dass ich so fröhlich bin.“

Zum Autor: Kurt Guggenbichler war Mitbegründer und Chefredakteur des „Wochenblick“. Sein journalistisches Handwerk hat er bei der „Goslarschen Zeitung“ in Norddeutschland erlernt, wo er acht Jahre lang als Redakteur, Reporter und Kolumnist tätig war. Wieder zurück in seiner Heimat, arbeitete Guggenbichler in der Funktion eines Ressortleiters dann 25 Jahre lang für die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Zum „Wochenblick“ wechselte er einige Zeit nach seiner Tätigkeit als Chefredakteur der Tageszeitung „Oberösterreichs Neue“ und für AUF1-Info ist Guggenbichler nun als Nachrichten-Redakteur, Kommentator und Reporter im Einsatz.

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Messer-Blutbad von Duisburg: Polizei veröffentlicht Fahndungsfoto

Nach dem Messer-Blutbad in einem Fitnessstudio in Duisburg (vier Schwerverletzte, der Deutschland-Kurier berichtete) hat die Polizei Fotos des vollbärtigen Tatverdächtigen mit „südländischem Erscheinungsbild“ veröffentlicht. Mehrere Zeugen haben demnach den auf den Fotos zu erkennenden Mann unabhängig voneinander als Tatverdächtigen identifiziert. Im Studio selbst gab es zwar keine Videoüberwachung, aber die Kripo hatte im Umfeld des Tatortes nach Überwachungskameras gesucht und wurde fündig.

Auf den Fotos zu sehen ist ein Mann mit Baseballkappe, der mit einem Rucksack vom Tatort weg eilt. Der Verdächtige soll etwa 25 bis 35 Jahre alt und ca. 180 cm groß sein.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, den Tatverdächtigen direkt anzusprechen. Zeugen sollen den Notruf 110 wählen. Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 2.000 Euro ausgesetzt.

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Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 22.04.2023

Im Internet mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell

 

Baskenland (Euzkadi) – Fünf Jahre ist es her, dass die baskische Terrororganisation ETA sich aufgelöst hat. 853 Menschen wurden von ihr getötet. Die Angst, die das Leben der Bevölkerung im Baskenland über Jahrzehnte geprägt hat, wirkt bis heute nach. Die ETA wurde 1959 mit dem Ziel gegründet, ein unabhängiges, sozialistisches Baskenland zu errichten. Die drei Buchstaben stehen für «Euskadi ta Askatasuna», «Baskenland und Freiheit». Die ersten Jahre bediente sich die ETA friedlicher Mittel, doch Ende der 60er-Jahre begann sie zu töten. Zuerst richtete sich ihre Gewalt gegen Polizei, Militär und Funktionäre des Franco-Regimes, was ihr auf internationaler Ebene gewisse Sympathien einbrachte: Die ETA-Kämpferinnen und Kämpfer wurden als romantische, anti-faschistische Guerilleros verherrlicht. Doch nach Ende der Diktatur bedrohten, entführten und mordeten sie noch mehr als drei Jahrzehnte lang weiter. Allein 21 Kinder waren unter ihren Opfern. Im Kampf gegen die ETA beging auch der spanische Staat massive Menschenrechtsverletzungen: Während vier Jahren finanzierte das Innenministerium Todesschwadronen, die insgesamt 27 Menschen exekutierten, ohne jegliche rechtliche Grundlage. Zudem sind tausende Fälle von Folter und Misshandlungen dokumentiert. Die ETA, Euskadi Ta Askatasuna (Freiheit für das Baskenland) stand auf der europäischen Terrorliste. Die Terrorgruppe war von 1959 bis 2018 offiziell aktiv und hielt die baskische Gesellschaft jahrzehntelang im Würgegriff. Die ETA kämpfte gegen die so genannte spanische und französische Besetzung des Baskenlandes und betrachtete sich selbst als im Krieg mit allen im Baskenland anwesenden Polizei- und Armeeeinheiten. Wie bei der irischen IRA wurden normalerweise Warnungen herausgegeben, sodass die Angriffe in der Regel von begrenzterem Umfang waren. Das Symbol von ETA war eine um eine Axt gewickelte Schlange. Das Motto der Bewegung war Bietan jarrai (wir fahren mit beiden fort), nämlich mit dem bewaffneten Kampf, symbolisiert durch die Axt, und mit dem politischen Kampf, symbolisiert durch die Schlange. Der politische Zweig der ETA war Batasuna (= Einheit). Am 20. Oktober 2011 gab die Bewegung die Einstellung aller Aktivitäten bekannt, gefolgt von der einseitigen Übergabe aller Waffen am 8. April 2017. Am 2. Mai 2018 veröffentlichte die spanische Presse einen Brief von ETA, in dem die Auflösung angekündigt wurde. Die Basken sind ein Überbleibsel der ersten paläolithischen Bewohner Westeuropas. Strabo und Plinius der Ältere erwähnen in ihren Schriften die baskischen Stämme. Während des Hochmittelalters waren die Gebiete zwischen dem Ebro und der Garonne als Basconia bekannt und wurden für einige Zeit unter den Herzögen von Basconia vereint. Das Königreich Pamplona entstand im 9. Jahrhundert als Hauptstaat des Territoriums. Unter Sancho III dem Grossen erreichte das Königreich Pamplona seine maximale territoriale Ausdehnung; aber nach seinem Tod im Jahr 1035 respektierten seine Söhne seinen Willen nicht, der den Erstgeborenen das Königreich gewährte, und teilten es. Während des Hochmittelalters schloss sich die Herrschaft Biskaya freiwillig dem Königreich Kastilien an. Der Rest des nördlichen Territoriums wurde von Frankreich annektiert. Heute besteht das Baskenland aus der gleichnamigen Gemeinschaft, der Regionalen Gemeinschaft Navarra und den Provinzen Südfrankreichs mit Städten wie Bilbao (Bilbo), Vitòria (Gasteiz), Pamplona (Iruñea), Sant Sebastiàn (Donostia), Barakaldo, Getxo, Irún, Portugaldeta, Santurtzi, Bayonne (Baiona), Biarritz (Miarritze), Zarautz. «International» SRF.ch

Belarus – „Die Entscheidung Russlands, taktische Atomwaffen in Weissrussland zu stationieren, ist mit den völkerrechtlichen Verpflichtungen Russlands nicht vereinbar“, meinte Macron. Neben Deutschland lagern aber US-amerikanische Nuklearwaffen völlig legal in Italien, den Niederlanden und Belgien. Auch im NATO-Land Türkei lagern US Atomwaffen. Inzwischen hat sich auch Polen als Standort für die Stationierung von US-Atomwaffen beworben. Auch auf beiden Seiten des finnisch-russischen Zaunes könnten schon bald Atombomben lagern. SRF.ch

Brasilien – Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva glaubt, dass Kiew die Krim als russisch anerkennen müsse, um Frieden in der Ukraine zu erreichen. Er betonte, dass Präsident Selenski „nicht alles haben kann“ und die Frage des Status der Krim diskutieren sollte. CNN.br

Frankreich – Demonstranten, die gegen die Rentenreform von Emmanuel Macron protestieren, haben das Pariser Lieblingsrestaurant des französischen Präsidenten, La Rotonde (rotondemuette.paris), in Brand gesteckt. RFI.fr

● Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno María de los Remedios Crispiniano de la Santísima Trinidad Ruiz y Picasso wurde am 25. Oktober 1881 in Málaga, Spanien, geboren (es war eine schwierige Geburt, sein Onkel rettete ihn vor dem Ersticken); Seine beiden Nachnamen sind gemäss dem spanischen Namenssystem der erste Nachname seines Vaters (Ruiz) und der erste Nachname seiner Mutter (Picasso). Es ist merkwürdig, dass er unter seinem zweiten Nachnamen Picasso und nicht als Ruiz bekannt ist. Picasso hatte zeitlebens Beziehungen zu mehreren Frauen, die ihm oft als Malermodell posierten: Fernande Olivier, Éva Gouel (auch bekannt als Marcelle Humbert), die russische Balletttänzerin Olga Khokhlova, Marie-Thérèse Walter, die Fotografin Dora Maar, Françoise Gilot und Jacqueline Roque. Immer wenn er sich neu verliebte, zeigte sich dies in seinem Werk durch einen Stilwechsel. Bereits 1890 malte der neunjährige Pablo in Öl den Picador, einen Stierkämpfer in der Arena. Der 13-jährige Pablo hat die Aufnahmeprüfung für die Kunstakademie in Barcelona abgelegt. Die Aufnahmearbeit: Das Zeichnen eines Torsos, für das er einen Monat Zeit hatte, erledigte er an einem Tag. Man war so beeindruckt, dass er sofort angenommen wurde und die ersten zwei Studienjahre überspringen durfte. Im Alter von fünfzehn Jahren malte Pablo ein grosses Werk (197 x 249,5 cm): Wissenschaft und Nächstenliebe. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 zeigte der spanische Pavillon das Gemälde „Die letzten Augenblicke“ des damals 19-jährigen Picasso. Er starb am 8. April 1973 in Mougins, Frankreich. Macho, Zauberer, Monster: Pablo Picasso und seine Verehrer. Zum 50. Todestag Picassos erscheinen mehrere Bücher, die dem Wesen des grossen Künstlers nachspüren. Brassaï: «Gespräche mit Picasso». Kampa Verlag, 2023, Claude Arnaud: «Picasso tout contre Cocteau». Grasset, 2023, Monika Czernin / Melissa Müller: «Picassos Friseur. Die Geschichte einer Freundschaft». Diogenes, 2023, Ina Conzen: «Picasso». Verlag C.H. Beck, 2023. SRF.ch

Französisch-Guayana – Am 14. April begann der Jupiter Eismond Explorer (JUICE) die achtjährige Reise zum Jupiter. Die Sonde wird den riesigen Gasplaneten sowie die drei Eismonde des Jupiters drei Jahre lang umkreisen, um unter anderem nach Spuren von Leben zu suchen. SWI.ch

Grossbritannien – Die neue Ära nimmt Form an: In Grossbritannien werden bereits millionenfach Scheine mit dem Antlitz des britischen Königs Charles III. gedruckt. In einem Hochsicherheitskomplex sollen die Druckmaschinen bereits auf Hochtouren laufen und rund sechs Millionen Scheine in 24 Stunden produzieren, wie die BBC nach einem Besuch in der Produktionsstätte berichtet. In den Zahlungsverkehr werden die neuen Noten jedoch erst Mitte 2024 gelangen, da viele Geschäfte – etwa mit Schaltern zum eigenständigen Bezahlen – erst noch ihre Software umstellen müssen. Derzeit können diese Schalter nur die Scheine mit dem Bild von Queen Elizabeth II. erkennen. «Es gibt noch viel zu tun», sagte Sarah John von der Bank of England der BBC. Bis alle Geräte auf dem aktuellen Stand seien, würden noch einige Monate vergehen. «Wir wollen keine Scheine ausgeben, die die Leute dann noch nicht benutzen können.» Exakt drei Monate nach Amtsantritt kamen im letzten Dezember die ersten Münzen mit dem Profil des 74-jährigen Königs in Umlauf. Als erstes ziert Charles III. das 50-Pence-Stück, von dem nach und nach zunächst 4.9 Millionen die altem ersetzen sollen. Die Scheine und Münzen mit der im September verstorbenen Queen bleiben aber gültig und werden wohl noch jahrelang im Umlauf sein. Das Königshaus will mit diesem schleichenden Übergang eine unnötige Verschwendung von Ressourcen vermeiden. Im täglichen Gebrauch verliert Bargeld in Grossbritannien zunehmend an Bedeutung. Insbesondere die Pandemie hat bargeldlosen Zahlungsformen enormen Vorschub geleistet. Gerade in London wird mancherorts gar kein Bargeld mehr zur Zahlung akzeptiert. SRF.ch

Indien – Die Erträge der Reisernten in Asien stagnieren, auch in Indien. Allein wegen der Trockenheit gingen im letzten Jahr 13 Prozent der Reisernte verloren. Laut SRF-Südasienkorrespondentin Maren Peters gibt es viele Gründe, warum die Reisproduktion in Indien unter Druck gerät. «Ein Grund dafür ist, dass es wegen der zunehmenden Besiedlung weniger Anbaufläche gibt. Wo noch gepflanzt werden kann, sind die Böden oft durch jahrzehntelangen Pestizid- und Düngemitteleinsatz ausgelaugt», sagt sie. Hinzu kommt, dass Reis eine sehr wasserintensive Pflanze ist. Durch die jahrzehntelange Bewässerung der Felder sei der Grundwasserspiegel vielerorts gesunken, das Wasser wird rar. Ein weiterer Grund, vermutlich der wichtigste, ist der Klimawandel. Das habe man in Indien im letzten Jahr beispielhaft gesehen. «Erst gab es eine Hitzewelle mit grosser Trockenheit, und später im Jahr, im Herbst, war der Monsun dann ungewöhnlich lang und heftig.» Ein Teil der Reisernte ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Indien ist der mit Abstand wichtigste Reisproduzent und ‑exporteur der Welt. Reis ist daher wirtschaftlich sehr wichtig. Und Indien ist, wie viele asiatische Länder, ein grosser Reiskonsument. Weil in Indien sehr viele Arme und Bauern leben, ist der Reispreis in Indien sehr politisch. Unter anderem sei wegen der schlechten Ernte der Reispreis gestiegen. Das wiederum habe die Nahrungsmittelinflation angeheizt. Um den Reispreis und damit die Inflation zu begrenzen, hat die Regierung im September einen Exportbann auf bestimmte Reissorten verhängt. Das hat die Situation zwar etwas beruhigt, im Ausland aber für Verärgerung gesorgt, weil weniger Reis auf den Weltmarkt kam und so die Preise nach oben getrieben wurden. Beim Reisanbau entstehen Treibhausgase, weil der Reis auf bewässerten Feldern angebaut wird. Die Pflanzen stehen oft im Wasser und im Schlamm des Bodens, wo sich Methan-erzeugende Bakterien stark vermehren können. Methan ist ein extrem schädliches Klimagas. Der Reisanbau werde für bis zu 17 Prozent des weltweiten Methanausstosses verantwortlich gemacht, so Peters. Beim Transport werde noch mehr Treibhausgas freigesetzt. «Aber im Vergleich zu den Mengen, die beim Anbau entstehen, ist das fast zu vernachlässigen.» Die indische Regierung garantiert für Reis und Weizen staatliche Abnahmepreise. Diese liegen oft über den Marktpreisen. Die Regierung legt grosse Lager an und verteilt den Reis später an die Armen. Auch Pestizide werden subventioniert. SRF.ch

Irak – Vor 20 Jahren: Der Irakkrieg lässt sich in zwei Phasen einteilen. Die erste Phase (März-Mai 2003) war die Invasion, in der eine multinationale Streitmacht, die Koalition der Willigen, Saddam Husseins Regime in knapp anderthalb Monaten verdrängte. Ziel der Koalition war es, das Regime Saddam Husseins zu stürzen, das angeblich den internationalen Terrorismus unterstützt und Massenvernichtungswaffen entwickelt, besessen und eingesetzt hat. Bis heute wurden weder solche Waffen gefunden noch eine Verbindung zu Al Qaida nachgewiesen. Saddam Hussein wurde wenige Monate nach der Übernahme des irakischen Territoriums durch die Koalition festgenommen. Drei Jahre später wurde er hingerichtet. Am 19. März 2003 genehmigte Präsident Bush die Invasion des Irak. In Bagdad wurden die ersten Bombenanschläge gemeldet. Am 20. März marschierten US-amerikanische, britische, australische und polnische Landstreitkräfte in den Irak ein. Am 22. März starteten die USA und Grossbritannien eine Offensive, was bedeutete, dass eine grosse Anzahl von Bomben von Schiffen im Persischen Golf auf Bagdad abgeworfen wurden.

Am 9. April 2003 wurde die Statue von Saddam Hussein gestürzt, wodurch Bagdad offiziell von US-Streitkräften eingenommen wurde. Am 15. April wurde auch die Stadt Tikrit, der Geburtsort von Saddam Hussein, eingenommen. Die 2. Pase, der Aufbau eines demokratischen, friedichen Landes misslingt vollständig. SRF.ch

Italien – Die Nahrungsmittelpreise sind im März – den zwölften Monat in Folge – gesunken. Sie liegen um 20,5 Prozent unter den vor einem Jahr infolge des russischen Einmarschs in die Ukraine erreichten Rekordhochs, wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) heute zu ihrem Weltpreisindex mitteilte. ORF.at

● Eine Autopsie eines 26-jährigen Joggers, dessen Leiche am Donnerstag in einem Wald im italienischen Trentino gefunden wurde, hat bestätigt, dass der Mann von einem Bären getötet wurde. Der Mann sei noch am Leben gewesen, als er von dem Tier angegriffen wurde, berichteten italienische Medien. RAI.it

Myanmar (Burma) – Der Goldabbau bedroht die Tierwelt im und um den Indawgyi-See, Myanmars grösstem natürlichen See und von der UNESCO zum Naturschutzgebiet und Weltkulturerbe erklärt. Laut Anwohnern, die in der Nähe leben, werden Bergleute direkt neben besiedelten Dörfern nach Gold graben, und sie haben keine Macht, sie aufzuhalten. Der Bergbau verseucht nicht nur das Wasser, das die Bewohner zum Trinken brauchen, sondern verursacht auch Überschwemmungen in Dörfern. Verschmutzte Bäche münden dann in den See und schädigen den Lebensraum dort lebender seltener Arten, darunter zwei vom Aussterben bedrohte Fischarten. Der Bergbau hindert Touristen auch daran, den majestätischen See zu sehen, der 166 Meter über dem Meeresspiegel liegt und von Bergen umgeben ist. Jetzt droht dem See aufgrund des übermässigen Bergbaus die Entwässerung. Ein lokaler Beamter bestätigte gegenüber Radio Free Asia, dass rund um den See illegaler Goldabbau stattfand, Einwohner sagten jedoch, dass sowohl die Junta als auch die bewaffneten Gruppen dies erlauben. 2016 ernannte die UNESCO den See zum drittgrössten Binnenfeuchtgebiet Südostasiens und verlieh dem See 2017 den Status eines Weltkulturerbes. RFA.us

Österreich – Seit Juli ist der Zicksee in St. Andrä im Nordburgenland komplett ausgetrocknet. Der wichtige Lebensraum für Ziesel, Fische und Graugänse verwandelt sich zunehmend in eine Sandwüste. Das hat auch Auswirkungen auf den Tourismus in der Region.

● Ein besonderes junges Einbrecher-Duo ist offenbar von der Polizei erwischt worden. Ein 15-jähriges und ein elfjähriges Mädchen sollen versucht haben, in mehrere Wohnungen einzubrechen. Die Jüngere wurde auf freiem Fuss angezeigt, die Ältere in die Justizanstalt gebracht.

● Wenn bei den Hubschraubern auf eine neue Flotte umgestellt wird, muss auch sichergestellt sein, dass es Personal gibt, das die Maschinen fliegt. Am Fliegerhorst Vogler in Hörsching herrscht daher Personalbedarf. Piloten, die in die Privatwirtschaft gewechselt haben und jetzt etwa Passagiermaschinen oder Rettungshubschrauber fliegen, werden ersucht, zum Bundesheer zurückzukommen. ORF.at

Philippinen – Auf den Philippinen haben erstmals seit der Corona-Pandemie wieder Kreuzigungen und andere Selbstkasteiungen stattgefunden, mit denen Gläubige an das Leiden und den Tod Christi erinnern. Dutzende barfüssiger und vermummter Männer schlugen sich mit Peitschen, an denen Bambusstöcke angebracht waren, die Rücken blutig. Die Karfreitagsrituale mit Prozessionen sind der Höhepunkt der Feierlichkeiten der Osterwoche im überwiegend katholischen Land. Hauptort der Selbstkreuzigungen war das Dorf San Pedro Cutud in der Provinz Pampanga, etwa 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila. Tausende waren angereist, um mitzuerleben, wie sich die Teilnehmer an Kreuze nageln liessen. Die Hauptrolle der Passionsspiele übernahm der 62-jährige Ruben Enaje, Grossvater von sieben Enkeln. Er trug ein 37 Kilogramm schweres Holzkreuz fast zwei Kilometer zu einem Hügel, auf dem die Kreuzigungen stattfanden. «Wir sind alle froh, dass wir unsere Tradition wieder aufnehmen können», sagte er den Medien. Die Praxis, mit der die Teilnehmer Busse tun wollen, sei sehr wichtig, «um unseren starken Glauben zu zeigen, und dieses Jahr sollten wir besonders dankbar sein, weil wir seit der Pandemie so viele Schwierigkeiten überstanden haben», betonte er. Er fügte hinzu, er bete nicht nur für seine Familie, sondern auch für ein Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine: «Es bricht mir das Herz, weinende Kinder in der Ukraine zu sehen. Niemand wird in diesem Krieg gewinnen, alle werden verlieren.» Die katholische Kirche ermutigt nicht zu solch extremen Glaubensakten, tut aber auf den Philippinen wenig, um die Praxis zu stoppen. «Wir haben akzeptiert, dass manche Menschen mit unseren Traditionen nicht einverstanden sind», sagte Enaje. «Bitte respektieren Sie einfach, was wir tun.» SRF.ch

Russland – Aussenminister Sergej Lawrow hält Friedensgespräche zur Beilegung des Ukraine-Krieges nur im Zuge einer „neuen Weltordnung“ ohne eine Vorherrschaft der USA für möglich. Verhandlungen müssten auf der Berücksichtigung russischer Interessen basieren, sagte er heute bei einem Besuch in der Türkei. „Es geht um die Prinzipien, auf denen die neue Weltordnung basieren wird.“ Lawrow drohte ausserdem mit einem Ausstieg Russlands aus dem Getreideabkommen mit der Ukraine. „Wenn es keine Fortschritte bei der Beseitigung der Hindernisse für russische Düngemittel- und Getreideexporte gibt, dann werden wir uns fragen, ob dieses Abkommen notwendig ist“, sagte er. ORF.at

● Das russische Landwirtschaftsministerium rechnet nach einer Rekordernte 2022 bei Getreide in diesem Jahr mit einem Ertrag von rund 120 Mio. Tonnen. 2022 hatte Russland offiziellen Angaben nach 157,7 Mio. Tonnen Getreide eingefahren, darunter 104,2 Mio. Tonnen Weizen. Das ist mit deutlichem Abstand das beste Resultat für den russischen Agrarsektor in seiner Geschichte – davor lag die Rekordernte bei 135 Mio. Tonnen.

● Der russische Zoll hat am internationalen Flughafen Moskau-Domodedowo einen Mann festgenommen, der über 350 exotische Tiere aus Südafrika nach Russland einschmuggeln wollte. Wie die Pressestelle der Behörde am Donnerstag bekannt gab, sei der russische Bürger über Äthiopien in die Heimat zurückgekehrt. Die Beamten haben ihn am grünen Ausgang für Passagiere mit anmeldefreien Waren gestoppt. Die exotischen Tiere befanden sich in mehreren Plastikbehältern, die im Rucksack des Touristen versteckt waren. Unter ihnen waren 14 Zwergchamäleons, fünf Pantherkröten, eine Langschwanzeidechse, Landasseln, Tausendfüsser, Schnecken in diversen Grössen, Käfer, Schaben und andere afrikanische Wildtiere. Die Zollbeamten stellten fest, dass der Reisende die Exoten über soziale Netzwerke verkaufen wollte. Der Wert der illegal eingeführten Tiere wurde auf 200.000 Rubel (2.265 EUR) geschätzt. Bedauerlicherweise konnten nicht alle Tiere die Reise aus Südafrika nach Russland überleben. Die Todesursache wurde auf die falschen Transportbedingungen zurückgeführt. Die überlebenden Tiere wurden beschlagnahmt und in die Obhut von Tierschützern übergeben. IZ.ru

Saudi Arabien – Der englischsprachige Kanal des russischen Nachrichtensenders RT wird jetzt auch über den Satelliten Badr 4 von Arabsat und den Satelliten Nilesat 201 ausgestrahlt. Für beide Dienste ist kein Abonnement erforderlich. Beide Sender bedienen vor allem Zuschauer in Nordafrika und auf der Arabischen Halbinsel. Das Signal von Badr 4 kann aber auch in allen europäischen Ländern empfangen werden. Badr 4, Position: 26.0°E, Frequenz (MHz): 12054, Polarisation: V. RT.ru

Schweiz – Am Boden tobt ein klassischer Krieg mit Panzern, Kanonen und Soldaten in Schützengräben. Über dem Schlachtfeld hingegen schwebt Hightech: Kommerzielle Drohnen verfolgen mit Kameras das Geschehen. Eingesetzt werden sie von beiden Parteien. Neben der Aufklärung dienen sie auch für Angriffe mit angehängten improvisierten Sprengkörpern. Und die Drohnen werden auch zur Propaganda genutzt. Denn die Videoaufnahmen aus der Vogelperspektive eignen sich hervorragend, um eigene Erfolge auf dem Schlachtfeld zu dokumentieren. Die Live-Bilder von der Front sind aber auch für die Soldaten im Hinterland sehr hilfreich, um die Artilleriegeschütze über viele Kilometer hinweg korrekt einzustellen. «Soweit bekannt ist, verfügen die Ukrainer mittlerweile über ein ausgeklügeltes System, mit dem sie Drohnenaufnahmen direkt an Artilleriestellungen weiterleiten», sagt Michel Wyss, der an der Militärakademie der ETH Zürich zu moderner Kriegsführung forscht. Die kommerziellen Drohnen haben weitere Vorteile: Sie werden in Massen produziert, sind mit mehreren hundert bis mehreren tausend Franken vergleichsweise billig und einfach erhältlich. Und auch leicht zu bedienen. Das ist aber auch ihre Schwachstelle, denn wird das Signal zwischen der Person an der Fernbedienung und der Drohne gestört, wird letztere nutzlos. Deshalb gehe die technologische Entwicklung stark Richtung autonome Drohnen, erklärt Stuart Russell. Der Professor an der amerikanischen Universität Berkeley forscht zu künstlicher Intelligenz und ist seit Jahren ein Warner vor autonomen Waffen. «Damit die Verbindung nicht gestört wird, muss die Drohne ihr Ziel ohne menschliches Zutun finden. Diese Entwicklung ist unaufhaltsam und kommt sehr schnell», sagt Russell. Erste Firmen haben bereits angekündigt, dass sie genau solche autonomen Drohnen herstellen – auch wenn über die technischen Fähigkeiten und Merkmale noch wenig bekannt ist. Noch gibt es bislang keine Indizien, dass solche Drohnen in der Ukraine bereits eingesetzt werden. Trotzdem: Das Problem mit den autonomen Drohnen komme früher oder später: «Sobald die Drohnen autonom ihre Ziele ansteuern, könnten sie in riesigen Stückzahlen produziert werden. So würde regelrecht eine Massenvernichtungswaffe kreiert», sagt Russell. Auch Michel Wyss von der ETH Zürich geht davon aus, dass die Entwicklung autonomer Drohnen nur eine Frage der Zeit ist. Parallel dazu werde aber auch die Drohnenabwehr Fortschritte machen – wie einst die Flugabwehr als Antwort auf die Kampfflugzeuge. Mit autonomen Drohnen und deren Abwehr zeichnet sich bereits die nächste Phase in der technologischen Weiterentwicklung des Krieges ab.

● Immer weniger Helipiloten: Rega und Co. sind gefordert. Die Ausbildung wird immer schwieriger – der Mangel an Piloten immer grösser. Die Luftrettungsunternehmen müssen handeln. In der nationalen Luftrettungszentrale der Rega wurden letztes Jahr über 16’000 Helikoptereinsätze organisiert. Sie werden von hoch qualifizierten Pilotinnen und Piloten geflogen. Nur: Von denen gibt es nicht übermässig viele auf dem Personalmarkt. Weil ein Engpass im Cockpit fatal wäre, müssen die Luftrettungsunternehmen reagieren. Landungen im steilen Gelände, Notverfahren, Crewtrainings – die Anforderungen an Helipiloten sind in der Luftrettung extrem hoch. «Es braucht mindestens 2000 Flugstunden und diverse Spezialausbildungen», sagt Severin Deflorin, Fluglehrer bei der Rega. Man muss mit Kosten um 100’000 Franken rechnen. «In den vergangenen Jahren kam es zu einigen Änderungen, welche die Situation verschärft haben», sagt Axel de Preux von Air Glacier. Berufspiloten dürfen ab einem Alter von 60 Jahren keine Passagierflüge mehr durchführen. Für die Ausbildung mit dem Nachtsichtgerät muss ein Pilot 20 Stunden Nachtflug-Praxis vorweisen. Ab Herbst 2023 sind dazu 50 Stunden nötig. Das bedeutet einen zusätzlichen zeitlichen und finanziellen Aufwand für die Helikopterunternehmen und die Piloten.

● Santésuisse: Starker Anstieg der Gesundheitskosten 2023. SRF.ch

Sudan – Ob Frühstücksmüesli, Süssgetränk, Medikamente oder Kosmetika: Gummiarabikum ist in tausenden Produkten enthalten, die wir täglich konsumieren. Der weltweit wichtigste Produzent ist der Sudan. So wichtig, dass die USA einst ihre Aussenpolitik rund um Gummiarabikum herumbauen mussten. Mit einem Messer an einem langen Stock, auch Sonki genannt, löst Bauer Abdel Aziz Eldaw vorsichtig die bernsteinfarbene Blase aus Gummiarabikum von der Akazie. Im letzten Monat hatte der Bauer mit demselben Sonki-Werkzeug die Rinde der Akazie eingeritzt. Seither scheidet der Baum Wundsaft aus: gelblich, rötlich schimmern die bis zu fünf Zentimeter grossen, runden Gummikugeln in der Sonne. Es ist heiss hier in Elhemira, im Gummiarabikum-Gürtel in Nordkordofan, im Süden des Sudans.

Wolkenloser Himmel, trockene, sandige Erde, Akazien soweit das Auge reicht. «Hier haben schon unsere Eltern und Grosseltern Gummiarabikum geerntet», sagt der 46-jährige Abdel Aziz Eldaw. Die Akazien sind äusserst wichtig für ihn. Damit könne er Schul- und Universitätsgebühren für seine zehn Kinder bezahlen. Wie wichtig Gummiarabikum für die Bauern in der Region ist, das untersucht Muneer Elyas am Institut für Gummi Arabikum Forschung in der 40 Kilometer entfernten Stadt El Obeid. Für mehr als fünf Millionen Menschen sei Gummiarabikum ein wichtiger Lohnbestandteil im Sudan, so der Wissenschaftler. Zudem habe der Gummi hohen kulturellen Wert: «Wir benutzen Gummiarabikum für unser Essen, als Medizin zum Beispiel gegen Durchfall, um Häuser zu bauen oder für Tinte in den Koranschulen.» Doch natürlich sei Gummiarabikum ausserhalb des Sudans ein noch viel wichtigerer Bestandteil des Alltagslebens, so Forscher Munier Elyas: «Die Lebensmittel‑, Textil, Pharma‑, ja sogar die Autoindustrie. Gummiarabikum wird überall gebraucht.» Gummiarabikum ist natürlich, praktisch farb- und geruchlos und sehr gut löslich in Wasser. «Es sorgt dafür, dass Farbe und Geschmack in den Lebensmitteln bleiben», so Forscher Muneer Elyas. Es mache Getränke homogen und Produkte länger haltbar. Kurz: Gummiarabikum macht Joghurt kremig, dass der Zuckerüberzug auf der Zimtschnecke nicht kristallisiert, es hält die Kopfwehtablette zusammen. Und vor allem sorgt es dafür, dass sich die Zusätze bei Limonaden nicht am Rand oder Boden absetzen. Das wurde zum grossen Politikum, als der Sudan während der Diktatur von Omar al-Baschir unter Sanktionen stand: «Als die Sanktionen 1997 eingeführt wurden, hat man Gummiarabikum als einziges Exportgut davon ausgenommen. Weil es der wichtigste Bestandteil von Coca-Cola ist», so Munier Elyas. Ohne Gummiarabikum kein Coca-Cola. «Limonadendiplomatie» wurde die Aussenpolitik der USA gegenüber dem Sudan damals genannt. Das Einknicken der Politik gegenüber der Getränke‑, aber auch der Pharmalobby, die ebenso auf das bernsteinfarbene Sekret von den Akazienbäumen angewiesen ist. SRF.ch

Tunesien – Die Küstenwache hat nach eigenen Angaben seit Jahresbeginn mehr als 14’000 Menschen von der Überfahrt nach Europa abgehalten. „Die Patrouillen der Küstenwache verhinderten zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 501 illegale Versuche, die Seegrenze zu überqueren“. ORF.at

Ukraine – Russische Truppen scheinen die Kontrolle über das Westufer des Bachmutka-Flusses in der Stadt Bachmut übernommen zu haben, wo heftige Kämpfe stattfanden. Über dem Verwaltungsgebäude weht die russische Flagge. 1924 wurde die Stadt zu Ehren des russischen Revolutionärs Artjom in Artjomowsk umbenannt. In den umfangreichen unterirdischen Gängen und Höhlen begingen Mitglieder der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg Erschiessungen. 1942 wurden 3000 Juden aus der Stadt von Mitgliedern der 17. Armee in einen Stollen des ehemaligen Gips-Bergwerks verbracht und dort 50–70 Meter unter der Erde bei lebendigem Leibe eingemauert. Atjom war ein russischer Revolutionär (1883–1921) und enger Freund Stalins. Er belebte die Donezregion. Er verunglückte beim Test eines flugmotorbetriebenen Aerowagon tödlich und wurde in Moskau an der Kremlmauer beigesetzt. 2016 wurde Artjomowsk in Bachmut umbenannt.

● Niemand braucht die Ukraine, also wird sie verschwinden. Am 8. April schrieb der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew darüber im sozialen Netzwerk VK. Laut dem Politiker brauche Europa die Ukraine nicht, da die Unterstützung des Kiewer Regimes der EU bereits schweren finanziellen und politischen Schaden zugefügt habe. Gleichzeitig wird die Ukraine von den Vereinigten Staaten nicht gebraucht, da sie nur Milliarden kostet und keinen Gewinn bringt. Lateinamerika braucht die Ukraine nicht, da das Geld, das für den Konflikt ausgegeben wird, in die soziale Entwicklung lateinamerikanischer und afrikanischer Staaten fliessen könnte. Auch Asien will die Ukraine nicht akzeptieren, da ihr Beispiel zeigt, wie der Westen konkurrierende Mächte ausschaltet. Russland, so Medwedew, brauche die Ukraine nicht und beschütze während einer Spezialoperation seine im Donbass lebenden Landsleute. Schliesslich brauchen auch ukrainische Bürger ihr Land nicht von der „Stepan-Bandera-Nazi-Elite“ geführt zu bekommen. „Niemand auf dem Planeten braucht eine solche Ukraine. Deshalb wird sie verschwinden“, schloss Medwedew. Der chinesische Präsident Xi Jinping wiederum stellte bei einem informellen Abendessen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron fest, dass die Verlängerung des Ukraine-Konflikts allen Ländern schade. Er nannte auch eine politische Lösung den einzig richtigen Ausweg aus der Situation. Am 6. April forderte die Sprecherin des chinesischen Aussenministeriums, Mao Ning, die USA und die NATO auf, die Verantwortung für den Konflikt in der Ukraine zu übernehmen, anstatt China zu kritisieren. Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin am 24. Februar 2022 angekündigte Sonderoperation zum Schutz des Donbass wird fortgesetzt. Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund der Verschärfung der Lage in der Region aufgrund des Beschusses durch das ukrainische Militär getroffen. IZ.ru

● Die Ukraine kann zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder Strom exportieren – auch nach Europa, da sich ihre Energieinfrastruktur von monatelangen wiederholten russischen Angriffen erholt. Ungarn. Am Ostersonntag geht die 40-tägige Fastenzeit zu Ende und die Gläubigen bringen ihre Speisen wie Eier, Osterbrot (kalács), Lamm oder Schinken in die Kirche, und lassen sie vom Priester segnen. KR.hu

USA – Der spinnige Pathologe, der Einsteins Gehirn stahl. Klingt nach einem Krimi? Fast. Es geht um den neuen Roman des österreichischen Autors Franzobel. Darin erzählt er, auf Fakten beruhend, die Geschichte von Thomas Harvey. Der Pathologe, der doch tatsächlich das Hirn von Einstein in Einmachgläser einlegte und bei sich zuhause aufbewahrte. 42 Jahre lang. Er wollte der Genialität des Physikers auf die Spur kommen. Der Pathologe Thomas Stoltz Harvey (* 10. Oktober 1912 in Louisville, Kentucky; † 5. April 2007 in Titusville, New Jersey) stahl 1955 Gehirn und Augen vom verstorbenen Albert Einstein. Damit jedoch geriet sein eigenes Leben aus den Fugen; er verlor seine Approbation und schlug sich als Fabrikarbeiter durch. Harvey zog von einem Ort zum anderen, immer mit dem Gehirn Albert Einsteins im Gepäck, und landete in Wichita, wo er 1978 von Steven Levy aufgesucht wurde, der etwas über den Verbleib des Gehirns in Erfahrung bringen wollte. Erst 40 Jahre nachdem er das Gehirn gestohlen hatte, entschloss er sich, es an den Tatort zurückzubringen, wo er es einst entnommen hatte. Das Organ lagerte in zwei Einweckgläsern: so, wie Harvey das sezierte und in Würfel geschnittene Gehirn damals konservierte. Harvey stellte das Gehirn verschiedenen Wissenschaftlern zur Untersuchung zur Verfügung und beschloss 1997, es Einsteins Enkelin zu übergeben, die aber ablehnte. Begleitet wurde er dabei von dem Reporter Michael Paterniti, der darüber ein Buch schrieb. Der grösste Teil des Gehirns befindet sich heute konserviert im National Museum of Health and Medicine in Chicago, die Augen in New York City. Ab 1996 war Thomas Harvey im Ruhestand und wohnte in New Jersey. Der österreichische Schriftsteller Franzobel veröffentlichte im Jahr 2023 einen Roman über die Geschichte von Harveys Umgang mit Einsteins Gehirn: Franzobel: Einsteins Hirn. Roman, Zsolnay Verlag, Wien 2023, €19.99, ISBN 9783552073340. SRF.ch

● Geheime Dokumente über US- und NATO-Pläne zur Unterstützung des ukrainischen Militärs im Vorfeld einer russischen Offensive in der Ukraine sind im Netz aufgetaucht, wie gestern die „New York Times“ berichtete. Versuche der US-Regierung, die Dokumente löschen zu lassen, seien bisher nicht erfolgreich gewesen, schrieb die US-Zeitung. Die Unterlagen seien via Twitter und Telegram verbreitet worden. Die Dokumente seien fünf Wochen alt. Militärische Insider könnten daraus Informationen ziehen, wie zum Beispiel Zeitpläne für Waffenlieferungen. ORF.at Erneut sind geheime Dokumente des US-Verteidigungsministeriums online aufgetaucht. Das schreibt die New York Times, nachdem die Zeitung gestern über einen ähnlichen Leak berichtet hatte. Das Verteidigungsministerium hat den Fall nun an das Justizministerium verwiesen, das eine Untersuchung eingeleitet hat. Die neuesten Dokumente beinhalten vertrauliche militärische Informationen über den Krieg in der Ukraine, im Nahen Osten und in China, berichtet die Zeitung. So gab es zum Beispiel eine Übersichtskarte zur Situation in Bachmut, der ostukrainischen Stadt, die seit mehr als acht Monaten Schauplatz heftiger Kämpfe ist. Es gibt auch geheime Briefings über China, den Nahen Osten und Terrorismus online. Die Stücke erschienen unter anderem auf Twitter und im Internetforum 4chan. US-Regierungsbeamte befürchten, dass mehr als 100 Dokumente durchgesickert sein könnten, sagen sie der New York Times. Ein hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter bezeichnete das Leak gegenüber der Zeitung als „einen Alptraum“ für die sogenannten Five Eyes, die Allianz der amerikanischen, britischen, australischen, neuseeländischen und kanadischen Geheimdienste. Hinter den Kulissen sollen das Pentagon und die US-Geheimdienste intensiv nach der Ursache des Lecks suchen und was sonst noch herauskommen könnte. Die ersten geleakten Dokumente betrafen unter anderem die Unterstützung der Nato und der USA für die Ukraine. Dazu gehören unter anderem amerikanische Waffenlieferungen an die ukrainische Armee und Truppenstärken. Es beschreibt auch, wie schnell die Ukrainer die Munitionsvorräte des Himars-Raketensystems aufbrauchen. Über die Angriffspläne der ukrainischen Armee sagen die Dokumente nichts aus. NOS.nl Sind es Fake-Dokumente, um die Russen in die Irre zu führen? RT.ru

● Eine CNN-Umfrage ergab, dass nur 32% der Amerikaner sagen, dass Biden es verdient, wiedergewählt zu werden. CNN.us


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Vom Aufwärmen bis zum Dehnen: Mit AUF1 Sport zuhause machen

Foto von krakenimages auf Unsplash

Gesund AUF1

Von Raphael Mayrhofer
22. April 2023

Lesezeit: 1 Min.

Sport verbrennt nicht nur Kalorien. Er hilft auch unseren Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Doch viele Menschen wissen nicht, wie sie dabei vorgehen sollen. Deshalb haben wir für Sie eine Sporteinheit zum Mitmachen gedreht. Dort finden Sie alles – Vom Aufwärmen bis zum Dehnen nach dem Sport.

Bewegung tut dem Körper gut. Gerade in einer Zeit, in der jeder Zweite am Schreibtisch arbeitet. Digitalisierung und technischer Fortschritt gehen oft mit Bewegungsmangel einher. Wir sind zu einem Volk von Bildschirm-Konsumenten geworden. Und das meist im Sitzen.

Bewegungsmangel und Sitzen machen krank

Die Folgen: Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, ein geschwächtes Immunsystem, Rücken- oder Beinschmerzen sowie Arthrose. Doch auch die Sehnen und Bänder werden bei Bewegungsmangel geschwächt. Oft gehen diese Beschwerden mit der Vermeidung von Bewegung einher. Die Probleme werden so abermals verstärkt. Ein Teufelskreis. 

Sport hält gesund – seelisch und körperlich

Umgekehrt stärkt Sport das Herz, Stresshormone werden abgebaut, Glückshormone freigesetzt. Das Gehirn funktioniert besser und die Schlafqualität wird gesteigert. Es gibt also mehr als genug Gründe, um regelmäßig sportlich aktiv zu sein. Dennoch machen 45 Prozent der Bundesdeutschen nie oder nur selten Sport. Lustlosigkeit und Zeitmangel werden dabei als Hauptgründe für den Sportverzicht angegeben. Dabei kann man auch in kurzer Zeit sehr effizient Sport betreiben. Und das kann auch Spaß machen.  

Deshalb ist Isabelle Janotka zum Fitnesstrainer Christoph Fallmann nach Niederösterreich gefahren. Gemeinsam haben sie eine Sporteinheit durchgezogen. Dabei zeigen sie alles, was es dafür braucht. Wie man sich richtig aufwärmt, worauf man bei einzelnen Übungen achten muss und wir korrektes Dehnen ablaufen soll.

Die gesamte Sendung „Aufwärmen, Sport, dehnen: Übungen zum Mitmachen“ können Sie hier nachsehen:

Zum Autor: Raphael Mayrhofer ist seit vielen Jahren für zahlreiche Alternativmedien tätig. Als Redakteur und Medienfachmann begleitete er den „Wochenblick“ ab seiner Gründung. Seinen Fokus legt der studierte Publizist dabei auf die Themenbereiche Souveränität, Identität, Nachhaltigkeit und Solidarität. Seit 2022 kümmert sich Mayrhofer als leitender Redakteur um das Format „Gesund AUF1“.

Wir sind unabhängig, weil Sie uns unterstützen!

AUF1 ist durch seine Zuseher finanziert. Wenn Ihnen unser Angebot gefällt, dann bitten wir Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu helfen. Nur mit dieser Hilfe können wir ein tägliches Programm aufrechterhalten und weiter ausbauen.

Der Zensur zum Trotz:

Folgen Sie uns auf Telegram (@auf1info) und tragen Sie sich jetzt in den zensurfreien Newsletter von AUF1 ein, um rechtzeitig vorzubauen: http://auf1.tv/newsletter

Weltwoche Daily-Spezial: Roger Köppel in Moskau

Weltwoche Daily-Spezial: Roger Köppel in Moskau

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Der Chefredakteur der Weltwoche, Roger Köppel, weilt derzeit in Moskau und hat am Samstag auf dem Roten Platz ein Interview mit der Schweizer „Stimme aus Russland“, Dr. Peter Hänseler, geführt. Der Unternehmer, Anwalt und Publizist berichtet darin über das Leben in Moskau, den Krieg, die Seele der Russen und die Bedeutung der Schweizer Neutralität. Like

Bidens „grüne“ Politik folgt Europa direkt ins Dunkel

Bidens „grüne“ Politik folgt Europa direkt ins Dunkel

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Craig Rucker

Präsident Biden und die Demokraten im Kongress machen sich ständig Gedanken über den „Klimawandel“. In der Tat haben sie ihn zu einer so hohen Priorität gemacht, dass sie einen „regierungsweiten Ansatz“ verfolgen, um ihn anzugehen. Bei der Erfüllung ihrer Ziele, die Emissionen einzudämmen, hat die gesamte Biden-Regierung systematisch und absichtlich das leistungsfähige, zuverlässige Energiesystem, das Amerika im letzten Jahrhundert aufgebaut hat, demontiert und an seiner Stelle nur vage Versprechungen über ein „sauberes, erneuerbares“ System gemacht, das auf wundersame Weise an seine Stelle treten wird [in deutscher Übersetzung hier]..

Das ist ein kühnes Versprechen. Es ist aber auch ein törichtes

Der Grund dafür ist, dass es nirgendwo auf der Welt ein solides Beispiel dafür gibt, dass sich grüne Energie als Hauptenergielieferant als „erfolgreich“ erwiesen hat. Das Team Biden besteht darauf, dass wir dem Beispiel Europas in Sachen „grüne Energie“ folgen sollten, denn unsere Freunde jenseits des Atlantiks haben angeblich gezeigt, dass die „Energiewende“ funktioniert. In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Die aktuellen Nachrichten aus Europa sollten selbst die eifrigsten Klimaaktivisten aus ihren Albträumen von Extremwetterlagen und grünen Utopien aufrütteln.

Trotz des unerwartet milden Winterwetters, des Verbots von Fracking zur Gasgewinnung in Europa und des anschließenden Embargos für russisches Gas wegen Putins Krieg in der Ukraine mussten die EU-Länder zwischen Januar 2021 und Februar 2023 1,2 Billionen Dollar für Energieimporte ausgeben. Die LNG-Importe lagen 2022 um 60 % und 25 Mrd. USD höher als 2021, da Europa mehr für importierte Brennstoffe ausgab als China, Japan und Südkorea zusammen.

Russland hat sein Gas lediglich anderweitig verkauft und die Gewinne zur Finanzierung weiterer Waffen und zur Stützung seiner Wirtschaft verwendet.

Die Haushalte in der EU haben seit Jahren Mühe, ihre Rechnungen zu bezahlen, da Arbeitsplätze verschwinden und die Preise für Lebensmittel, Benzin und Strom in die Höhe schießen. Im Jahr 2022 stiegen die Lebensmittelkosten auf dem gesamten Kontinent um durchschnittlich 18 %, in Litauen um 32 % und in Ungarn um 48 %. Ein durchschnittlicher Neuwagen in Großbritannien kostet 43 % (14.400 $) mehr als vor fünf Jahren und ist für Familien der Mittelschicht unerschwinglich.

Experten zufolge könnten die Strompreise in Deutschland im Zeitraum 2023-2024 40 Cent pro Kilowattstunde erreichen und dann auf 50 Cent steigen. Großbritannien ist nicht weit davon entfernt. (Zum Vergleich: In den USA liegt der Durchschnittspreis bei 12,5 Cent/kWh, wobei die Spanne von 8,4 Cent in Wyoming über 18,3 in New York und 21,0 in Kalifornien bis zu 42,4 in Hawaii reicht).

Noch schlimmer ist, dass die deutsche Regierung Familien dazu zwingen will, Gasöfen durch Wärmepumpen zu ersetzen, die mit diesem teuren Strom betrieben werden, aber die Häuser nicht einmal warm halten. Familien, die sich nicht daran halten, sollen mit 50.000 Euro (53.600 Dollar) bestraft werden.

Die gesamte britische Autoindustrie könnte in Konkurs gehen, da die Herstellung (vor allem von Elektrofahrzeugen) durch die Net Zero-Politik gegenüber China immer weniger wettbewerbsfähig wird. Das Reich der Mitte beherrscht mit seinem kostengünstigen Kohlestrom, der Kontrolle über wichtige Metalle und Mineralien, minimalen Umweltstandards und billiger Sklaven- und Kinderarbeit die Märkte für Autos, Batterien, Windturbinen und Solarzellen. 900.000 Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie und Zehntausende in Italien sind vom Wegbrechen bedroht.

Es überrascht nicht, dass ein Zehntel der deutschen Unternehmen plant, ihren Betrieb in andere Länder zu verlagern. Der große deutsche Chemiekonzern BASF baut 2.600 Stellen ab, weil die Kosten in die Höhe schießen, die Gasversorgung begrenzt ist, die Bürokratie überhand nimmt und die Steuern zu hoch sind. Das grüne Europa starrt in den Abgrund.

In der Zwischenzeit sind China und Indien auf dem Vormarsch – sie nutzen Kohle und Erdgas (und eine Prise Wind- und Solarenergie für gute PR und ESG-Bewertungen), um Haushalte, Fabriken, Schulen und Unternehmen zu elektrifizieren. „China setzt auf billige Kohle, um den grünen Westen zu schlagen“, während „Indien die Rückkehr von King Coal bejubelt“, so Reuters.

Kein Wunder, dass die Europäer unruhig und wütend werden. Eine britische Stadt, die zum „ersten Netto-Null-Dorf des Landes ernannt wurde, lehnte sich gegen die Wärmepumpen auf, die sie bekommen sollte, und die Bürokraten machten einen Rückzieher. Deutschland, Italien und fünf weitere EU-Länder haben sich angesichts der Empörung über das drohende Autosterben zu einer Allianz zusammengeschlossen, um sich dem geplanten Verbot von Verbrennungsmotoren zu widersetzen.

Vielleicht sollten wir uns also von Europa gute, praktische Lektionen in Sachen „Going Green“ abschauen. Aber vielleicht sollten wir daraus nicht die gleichen Schlüsse ziehen wie die Biden-Regierung.

This article originally appeared in The Daily Caller.

Autor: Craig Rucker is a co-founder of CFACT and currently serves as its president.

Link: https://www.cfact.org/2023/04/18/bidens-green-policies-following-europe-straight-into-the-dark/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Land OÖ beharrt auf Kinder-Impfwerbung und Empfehlung – Dagmar Häusler im Interview

Land OÖ beharrt auf Kinder-Impfwerbung und Empfehlung – Dagmar Häusler im Interview

Dagmar Häusler ist eine der drei Abgeordneten der maßnahmenkritischen Partei MFG, die während der vorgeblichen Pandemie in den oberösterreichischen Landtag gewählt wurden. Obwohl sich die Aufbruchsstimmung österreichweit etwas gelegt hat, arbeiten diese drei Politiker seither standhaft für die Freiheit und die Wahrheit. Wir haben die Abgeordnete zu uns ins Studio gebeten, um über die unbeirrt stattfindende Impfkampagne des Landes für Kinder und Schwangere zu sprechen.

Was ist der Hintergrund dafür, dass das Land Oberösterreich immer noch massiv Werbung für experimentelle mRNA-Impfungen, speziell für Kinder und Schwangere macht? Das wollten wir von Dagmar Häusler wissen, die im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Politikern über eine fertige Berufsausbildung verfügt sowie einen Bachelorabschluss und viele Jahre Praxis im Bereich der Biomedizinischen Analytik vorweisen kann. Auch aufgrund ihres Fachwissens war sie von Anfang an skeptisch, was die Heilsversprechen für die neuartige Impfung betraf.

Klicken Sie auf das nachfolgende Bild, um das ganze Interview (ca. 33 Minuten) zu sehen.

Florian Machl nutzte gleich die Gelegenheit, um zu hinterfragen, wie es in der Medizin eigentlich bislang aussah: Ob es üblich war, Schwangeren neue, nicht erprobte Medikamente zu verabreichen. Oder ob hier, zumindest bis zum Jahr 2020, vielleicht eine ganz besondere Vorsicht geboten war.

Weitere Themen waren Aufarbeitung der Pandemie und Schadenersatz für Impfgeschädigte. Ebenso spannend ist, ob Abgeordnete zum Landtag mehr Zugriff auf interessante Daten wie die häufigsten Impfschäden oder die aktuelle Zahl der Suizide haben.

Ebenso stand die Frage im Raum, weshalb beispielsweise auch oberösterreichische Landespolitiker ähnlich einer Sekte immer wieder gewisse Glaubensgrundsätze hinsichtlich der Pandemie herunterbeten, auch in Momenten wo das sachlich nicht passt und von niemandem hinterfragt wurde.

Nicht vergessen ist der Rücktritt der SPÖ-Chefin Gerstorfer, der man zu Last legte, eine Impfwerbung mit Fotos von Kindern durchgeführt zu haben. Doch wenige Monate später folgte die ÖVP mit einer Kinder-Impfwerbung – hier fehlte der Aufschrei, der überfällige Rücktritt ist bis heute nicht erfolgt.

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Frankreich: Le Pen überholt Macron in Umfrage deutlich

Frankreich: Le Pen überholt Macron in Umfrage deutlich

Selbst bei den Kommunisten ist Marine Le Pen laut einer neuen Umfrage beliebter als Emmanuel Macron. Der französische Präsident verliert mit seiner autokratischen Politik und den unpopulären Maßnahmen – wie der Rentenreform – massiv an Boden. Kommt auch in Frankreich eine Politikwende?

Marine Le Pen wird bei den Franzosen offensichtlich immer beliebter. Die konservative Politikerin musste sich bei der Stichwahl im Jahr 2017 noch mit 66,1 zu 33,9 Prozent für Macron gegen den Globalisten geschlagen geben. Im Jahr 2022 verringerte sich der Abstand zwischen den Beiden bei der Stichwahl mit 58,5 zu 41,5 Prozent bereits deutlich. Doch nun zeigt eine neue Umfrage, die von Ifop für Paris Match durchgeführt wurde, eine deutliche Führung Le Pens gegenüber Macron.

Laut dieser Umfrage würden 47 Prozent für die konservative Politikerin stimmen, aber nur 42 Prozent für den amtierenden Präsidenten. Interessant dabei: Le Pen ist besonders unter den Frauen beliebt (52 zu 41 Prozent). Unter den Anhängern der linken Parteien hat die Politikerin vor allem bei jenen der Kommunisten und von “Frankreich Ungebeugt” einen Vorsprung. Macron führt hingegen bei den Anhängern von Grünen und Sozialisten. Und mehr noch: Insgesamt sagen zwei Drittel der Franzosen, dass sie mit Macron unzufrieden sind – eine deutliche Zunahme während der letzten Monate.

In einer separaten Umfrage, die Ifop für Paris Match durchgeführt hat, gaben 58 Prozent der Befragten an, dass Le Pen ihre Sorgen versteht und 57 Prozent, dass sie demokratischen Werten verbunden ist, während 52 Prozent sie für kompetent und 51 Prozent für fähig halten, das Land zu reformieren. Damit zeigen die Franzosen, dass sie mittlerweile durchaus bereit für eine politische Veränderung sind, wenngleich das französische Wahlsystem verhindern wird, dass Le Pens Partei trotz hoher Stimmenanteile auch entsprechend in der Nationalversammlung vertreten sein wird.

Staatsversagerin Faeser: Schon 20.000 illegale Einreisen in diesem Jahr!

Staatsversagerin Faeser: Schon 20.000 illegale Einreisen in diesem Jahr!

Die illegale Masseneinwanderung nach Deutschland setzt sich ungebrochen fort: Die Bundespolizei meldet 6.672 unerlaubte Einreisen für den Monat März. Damit beträgt deren Gesamtzahl allein schon im ersten Quartal 2023 rund 20.000. Die Ankündigungen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser, sie wolle die illegale Migration unterbinden, erweisen sich einmal mehr als hohles Geschwätz.

Der steigende Trend bei der Zahl unerlaubter Einreisen nach Deutschland hat sich im März ungebrochen fortgesetzt. Im dritten Monat des Jahres stellte die Bundespolizei nach eigenen Angaben 6.672 illegale Einreisen fest – ein Plus von rund 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat! 

▶ Damit gab es im ersten Quartal 2023 bereits 19.627 offiziell registrierte unerlaubte Einreisen. Das ist ein Plus von über 50 Prozent (!) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden in diesem Jahr (Stand März) knapp 90.000 Asylanträge in Deutschland gestellt.

Manuel Ostermann, stellvertretender Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft, schlägt Alarm: „Die Kommunen sind bereits jetzt am absoluten Limit, die Bundesregierung verweigert zielführende Maßnahmen zur Eindämmung der Migrationskrise.“

▶ Zu den rund 20.000 illegalen Einreisen in den ersten drei Monaten 2023 kommt eine hohe Dunkelziffer von unerlaubten Grenzübertritten. Denn: Einzig an der Grenze zu Österreich ist die Bundespolizei bislang berechtigt, Grenzkontrollen durchzuführen. Im Rest der Republik gibt es nur die sogenannte Schleierfahndung im Grenzgebiet, also mehr oder weniger zufällige Aufgriffe.

Erster Bürgerentscheid: Unmut der Bevölkerung wächst

Derweil eskaliert landauf, landab der Unmut der Bürger über den totalen Kontrollverlust der Anti-Deutschland-Ampel bei der Masseneinwanderung. 

▶ Beispiel: Die Stadt Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) will Containerunterkünfte für sogenannte Flüchtlinge und Migranten errichten. Das Vorhaben führte zu derart heftigen Protesten, dass nun ein Bürgerentscheid stattfindet, auch wenn diese Abstimmung auf die Anzahl der Unterzubringenden kaum Einfluss haben dürfte. Die Bürgerschaft (Stadtparlament) billigte in dieser Woche eine entsprechende Entscheidungsvorlage der Verwaltung.

Konkret soll am 19. Juni über die Frage abgestimmt werden: „Sind Sie dafür, dass im Eigentum der Universitäts- und Hansestadt Greifswald stehende Grundstücke zwecks Errichtung von Containerdörfern zur Unterbringung von Geflüchteten an den Landkreis Vorpommern-Greifswald verpachtet werden?“

Den Entscheid über die Container hatten Initiatoren eines Bürgerbegehrens mit der Sammlung Tausender Unterschriften initiiert. Sie wollen so die Verpachtung von Flächen verhindern. Dem Greifswalder Oberbürgermeister Stefan Fassbinder („Grüne“) wirft die Bürgerinitiative vor, mit Äußerungen gegen den Bürgerentscheid seine Neutralitätspflicht verletzt zu haben.

AfD-Bundessprecherin Alice Weidel verspricht sich allerdings nicht viel von der Abstimmung am 19. Juni: „Ein Bürgerentscheid, bei dem die Bürger nur die Wahl zwischen einem großen und einem noch größeren Übel haben, hat keinerlei Bedeutung. Die Grenzen müssen geschlossen werden – ohne Wenn und Aber. #AfD #Greifswald“, twitterte die AfD-Chefin.

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