Kategorie: Nachrichten
Israelische Armee lässt Angriffsziele von Künstlicher Intelligenz bestimmen
Ist die Möglichkeit eines Weltkrieges real?, von Serge Marchand , Thierry Meyssan
Geoengineering: Gefährliche Manipulationsversuche mit unvorhersehbaren Folgen
Klimafanatiker und auch Regierungen wollen mithilfe von Geoengineering Einfluss auf das globale und das regionale Klima nehmen. Vorstellungen von einem Abwenden der prophezeiten Klimaapokalypse durch beispielsweise die Verdunkelung des Himmels beruhen dabei nur auf Modellierungen – weder Wirkung noch Nebenwirkungen sind abschätzbar. Derartige Manipulationsversuche werden nicht nur zu politischen Spannungen führen, sondern auch zur Gefahr von vulkanischen Wintern und Unwetterkatastrophen. Nicht zu vergessen, dass auch Anhänger von Klimasekten Vulkaneruptionen triggern wollen könnten…
Kennen Sie das „Sky River“-Programm Chinas? Ziel dieses auf Chinesisch „Tianhe“ genannten Programms ist es, das Wetter in Tibet so zu manipulieren, dass insgesamt bis zu 10 Milliarden Kubikmeter an zusätzlichem Regen in einem Gebiet von 1,6 Millionen Quadratkilometer fallen. Im Jahr 2020 wurde das Programm ausgeweitet und soll seitdem mehr als 5,5 Millionen Quadratkilometer mit Schnee und Regen versorgen. Doch das Ganze hat auch andere Auswirkungen. Denn die Himalaya-Region ist auch für Indien, Pakistan und Bangladesch in Sachen Wasserversorgung existenziell wichtig. Dieser versuchte „Regendiebstahl“ könnte zu ernsthaften militärischen Auseinandersetzungen führen.
Doch die Chinesen sind nicht die Einzigen, die an Wettermanipulationsprogrammen arbeiten. Gestern erst berichtete Report24 über ein Geoengineering-Experiment vor der Küste Kaliforniens und ein aktueller WUWT-Artikel beschäftigt sich mit den potenziellen Komplikationen solcher Programme und Experimente.
Nun muss festgehalten werden, dass die Wirksamkeit dieser Versuche dabei gemeinhin völlig unklar ist – Annahmen diesbezüglich beruhen vor allem auf Modellierungen, und wie unzuverlässig diese sind, weiß jeder, der sich mit Klimamodellen beschäftigt hat. Fehlt es schon an Wissen zur angenommenen Wirksamkeit der Maßnahmen, so ist es logisch, dass die negativen Konsequenzen erst recht nicht eingeschätzt werden können. Experimentelle Eingriffe in ein so komplexes System wie das Klima bergen naturgemäß ein hohes Gefahrenpotenzial. Neben unerwünschten und zuvor nicht bedachten Effekten sind auch die angestrebten Wirkungen dieser Maßnahmen alles andere als ungefährlich.
Experimentelle Eingriffe ins Klima mit unabschätzbaren Folgen
So könnte beispielsweise die Kombination aus Geoengineering und Vulkanausbrüchen nicht nur für massive vulkanische Winter, sondern sogar für eine neue kleine Eiszeit sorgen. Stellen Sie sich Folgendes vor: Weltweit versuchen Wissenschaftler mit der Ausbringung von Sulfat-Aerosolen den Himmel zu verdunkeln – und dann brechen auch noch mehrere Vulkane aus. Das Ergebnis, sollten die Manipulationsversuche der Wissenschaftler denn eine Wirkung entfalten, wären dann wohl einige „Jahre ohne Sommer“, mit verheerenden Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion. Dabei sei auf den vulkanischen Winter hingewiesen, der durch eine Eruption im Jahr 536 entstand. Hungersnöte infolge von Missernten auf der Nordhalbkugel sorgten für Elend, Seuchen und den rapiden Zerfall des Weströmischen Reiches. Dabei handelte es sich um einen Temperaturrückgang von lediglich etwa 2,5 bis 2,7 Grad Celsius.
Auch das „Jahr ohne Sommmer“ von 1816, welches das kälteste Jahr in den Aufzeichnungen seit 1766 war, resultierte aus einem Vulkanausbruch: Der Mount Tambora, der 1815 im heutigen Indonesien ausbrach, wird dafür verantwortlich gemacht. Die Verdunkelung des Himmels sorgte dabei für massive Ernteausfälle und eine Abkühlung um gerade einmal 0,4 bis 0,7 Grad Celsius. Eine Spannweite, welche auch die heutigen Geoengineering-Fanatiker erreichen wollen. Und nun stellen Sie sich eine Kombination aus (unvorhersehbaren) Vulkanausbrüchen und Geoengineering vor. Glauben Sie, dass das gut geht?
Das globale Klima ist ein komplexes System. Wenn man über „Cloud Seeding“ für Regen in bestimmten Regionen sorgt, führt dies – wenn es denn in nennenswertem Ausmaß funktionieren sollte – sehr wahrscheinlich zu Regenmangel in anderen Teilen der Welt. Ebenso dürfte die Verdunkelung des Himmels durch die Ausbringung von Schwefel-Aerosolen für Missernten und Hungersnöte sorgen – insbesondere dann, wenn es noch zusätzliche Vulkaneruptionen gibt. Und dann gibt es noch die Möglichkeit von gefährlichem Klima-Terrorismus.
Denn je radikaler die Anhänger der Klimareligion (siehe die Weltuntergangssekte „Die letzte Generation“ oder die „Vulkangruppe“) werden, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass es nicht nur bei kleineren Störaktionen und Anschlägen bleibt. Wie lange wird es wohl dauern, bis sich die Anhänger der radikaleren Gruppierungen dafür entscheiden, Supervulkane wie die Phlegräischen Felder in Italien oder den Yellowstone mittels künstlicher Explosionen zu Ausbrüchen zu triggern? Würden diese Extremisten hunderte Millionen oder gar Milliarden Menschen dem übergeordneten Ziel einer Abkühlung des Klimas opfern? Man muss dabei auch bedenken: Die Motivation für derartige Eingriffe beruht auf einer Mär, die rein durch Computermodellierungen gestützt wird, die von Wissenschaftlern erstellt werden, die einen „menschengemachten Klimawandel“ nachweisen wollen. Der Mensch sorgt somit erst durch seine Wahnideen für eine echte Beeinflussung des Klimas – mit unvorhersehbaren Folgen.
Speichern für die Wende!

Von PETER WÜRDIG | Speichern für die Wende – also für die Energiewende, denn der Ökostrom ist wetterfühlig, mal kommt zu viel, was man dann wegschmeißen muss, mal kommt wenig oder gar nichts, und man muss im Ausland zukaufen. Also braucht man die Speicher, um das auszugleichen und ein stabiles Netz aufrecht zu erhalten. Immerhin, […]
Durchschnittliche Person geht 22 Uhr zu Bett und wacht trotzdem müde auf
Analyse von Dr. Joseph Mercola
Die Geschichte auf einen Blick
- Laut einer Umfrage unter 2.000 Erwachsenen gehen die meisten Menschen im Durchschnitt vor 22 Uhr ins Bett – um genau zu sein um 21:54 Uhr
- Trotz dieser vernünftigen Schlafenszeit wachen viele immer noch müde auf. Das kann daran liegen, dass die Nachtruhe nur dann erholsam ist, wenn man in der Lage ist, einzuschlafen und durchzuschlafen
- Unter den Erwachsenen sagen 4 von 10, dass sie schlecht schlafen, während weitere 60 % sagen, dass ihre nächtliche Routine überarbeitet werden muss
- Menschen mit dem unregelmäßigsten Schlaf hatten das höchste Demenzrisiko und erkrankten 53 % häufiger an Demenz als Menschen mit regelmäßigem Schlaf
- Das glymphatische System, das das Gehirn zur Entgiftung nutzt, ist während des Schlafs besonders aktiv, was das System möglicherweise sogar ankurbelt
Wer zu spät ins Bett geht, wird oft dafür verantwortlich gemacht, dass er sich am nächsten Morgen groggy fühlt. Laut einer Umfrage unter 2.000 Erwachsenen gehen die meisten Menschen jedoch im Durchschnitt vor 22 Uhr ins Bett – um genau zu sein um 21:54 Uhr.
Trotz dieser vernünftigen Schlafenszeit wachen viele immer noch müde auf. Das mag daran liegen, dass die Nachtruhe nur dann erholsam ist, wenn man in der Lage ist, einzuschlafen und durchzuschlafen. Es stellt sich jedoch heraus, dass unabhängig von der Schlafenszeit 4 von 10 Personen sagen, dass sie schlecht schlafen, während weitere 60 % sagen, dass ihre nächtliche Routine überarbeitet werden muss.
Außerdem gaben nur 24 % an, dass sie besser schlafen, wenn sie früher ins Bett gehen. Ein Sprecher des Möbelhauses DFS, das die Umfrage in Auftrag gegeben hat, erklärte: “Unsere Studie hat gezeigt, dass die tatsächliche Uhrzeit, zu der wir ins Bett gehen, einen echten Einfluss auf unsere Schlafgewohnheiten insgesamt haben kann. Die Anzahl der Stunden, die wir schlafen, ist natürlich wichtig, aber auch die Art und Weise, wie wir uns vorbereiten und auf den Schlaf einstimmen, ist entscheidend.”
Dabei geht es nicht nur darum, dass wir uns beim Aufwachen energiegeladen fühlen. Richtiger Schlaf ist wichtig für die körperliche und geistige Gesundheit, und wenn er zu kurz kommt, kann dies zu einer Reihe von Krankheiten führen.
Unregelmäßiger Schlaf erhöht das Demenzrisiko um 53 %
Jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzuwachen ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Schlafhygiene. Laut einer in der Zeitschrift Neurology veröffentlichten Studie kann dies auch für den Schutz der Gesundheit wichtig sein.
“Empfehlungen zur Schlafgesundheit konzentrieren sich oft auf die empfohlene Schlafdauer von sieben bis neun Stunden pro Nacht, aber es wird weniger Wert auf die Einhaltung regelmäßiger Schlafzeiten gelegt”, sagte Studienautor Matthew Paul Pase von der Monash University in Melbourne, Australien, in einer Pressemitteilung. “Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Regelmäßigkeit des Schlafs eines Menschen ein wichtiger Faktor ist, wenn es um das Demenzrisiko einer Person geht”.
Die Studie umfasste 88 094 Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 62 Jahren und untersuchte, inwieweit das Schlafverhalten, insbesondere die Regelmäßigkeit des Schlafs, mit dem Risiko einer Demenzerkrankung zusammenhängt. Die Forscher verfolgten die Schlafgewohnheiten mit einer speziellen Methode, die misst, ob die Teilnehmer über mehrere Tage hinweg zu den gleichen Zeiten wach oder eingeschlafen waren.
Im Laufe von 7,2 Jahren entwickelten 480 Personen eine Demenz. Es stellte sich heraus, dass sowohl sehr unregelmäßige Schlafmuster als auch übermäßig konstante Schlafmuster (Schlafen und Aufwachen zu exakt denselben Zeiten jeden Tag) mit einem höheren Demenzrisiko verbunden waren als bei Personen mit mäßig regelmäßigen Schlafmustern. Diese Beziehung war U-förmig, d. h. beide Extreme wurden mit einem erhöhten Demenzrisiko in Verbindung gebracht.
Bei einer kleineren Gruppe, bei der Gehirnscans durchgeführt wurden, zeigte sich außerdem, dass die Personen mit den extremsten Schlafgewohnheiten tendenziell ein geringeres Volumen an grauer Hirnsubstanz und Hippocampus (ein für das Gedächtnis wichtiger Teil des Gehirns) aufwiesen. Allerdings hatten die Personen mit dem unregelmäßigsten Schlaf das höchste Demenzrisiko und eine um 53 % höhere Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, als diejenigen im Mittelfeld.
Diejenigen, die am regelmäßigsten schliefen, hatten dagegen kein geringeres Demenzrisiko als die mittlere Gruppe, was darauf hindeutet, dass selbst eine moderate Verbesserung der Schlafregelmäßigkeit der Gesundheit des Gehirns zugute kommen kann.
“Eine wirksame Aufklärung über den gesunden Schlaf in Kombination mit Verhaltenstherapien kann unregelmäßige Schlafmuster verbessern”, so Pase. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit unregelmäßigem Schlaf ihre Schlafregelmäßigkeit nur auf ein durchschnittliches Niveau verbessern müssen, um einer Demenz vorzubeugen, und nicht auf ein sehr hohes Niveau. Zukünftige Forschung ist notwendig, um unsere Ergebnisse zu bestätigen”.
Schlaf bringt die nächtliche Entgiftung des Gehirns in Gang
Nicht umsonst nutzt Ihr Gehirn den Schlaf, um Giftstoffe und Stoffwechselabfälle auszuspülen – Verbindungen, die sich sonst ansammeln und zu neurodegenerativen Erkrankungen beitragen könnten. Der größte Teil Ihres Körpers nutzt zu diesem Zweck das Lymphsystem. Wie Forbes erklärt:
“Kurz gesagt, eine spezialisierte “Kanalisations”-Infrastruktur, das Lymphsystem. Dieses besteht aus verschiedenen Gefäßen und Kanälen, die sich wie unser Kreislaufsystem über den gesamten Körper verteilen. Diese Gefäße sind mit einer Flüssigkeit namens Lymphe gefüllt, die durch Gewebe und Organe fließt und dabei Ablagerungen mit sich führt und auffängt.
Die verschmutzte Lymphe wird schließlich in die Blutgefäße abgeleitet, wo sie zu den Nieren und der Leber transportiert wird, wo sie schließlich gefiltert und entfernt wird.”
In Ihrem Gehirn ist es jedoch das glymphatische System, das Abfallprodukte entfernt und als “hirnweites Metaboliten-Clearance-System” fungiert. Indem es Liquor durch das Hirngewebe pumpt, spült das glymphatische System Abfallstoffe aus dem Gehirn zurück in den Blutkreislauf und die Leber, wo sie ausgeschieden werden.
Es funktioniert ähnlich wie das Lymphsystem im übrigen Körper, ist aber auf die besondere Umgebung des Gehirns und des zentralen Nervensystems spezialisiert. Der Begriff “glymphatisch” setzt sich aus den Begriffen “Gliazellen” – Zellen im Gehirn, die die Neuronen mit Nährstoffen versorgen – und “lymphatisch” zusammen, was die Ähnlichkeit mit dem Lymphsystem des Körpers widerspiegelt.
Das glymphatische System erleichtert den Abtransport von Stoffwechselendprodukten aus dem zentralen Nervensystem über ein Netzwerk, das den perivaskulären Raum – den Raum, der die Blutgefäße umgibt -, die Liquorflüssigkeit und die Gliazellen umfasst.
Das glymphatische System ist während des Schlafs besonders aktiv, was die Bedeutung einer guten Nachtruhe für die Gesundheit des Gehirns verdeutlicht. Wissenschaftler der Washington University School of Medicine in St. Louis haben außerdem herausgefunden, dass Neuronen während des Schlafs elektrische Signale erzeugen, die rhythmische Hirnströme auslösen und den Liquor durch das Gehirn treiben.
Diese elektrischen Wellen können die Funktion des glymphatischen Systems verstärken und dazu beitragen, dass die Liquorflüssigkeit tiefer in das Gehirn eindringt und Abfallstoffe aufnimmt, wodurch der Reinigungsprozess verbessert wird.
Auch Ihr Herz braucht ausreichenden Schlaf
Wie Ihr Gehirn und Ihre allgemeine Gesundheit braucht auch Ihr Herz mindestens sieben, wenn nicht acht Stunden Schlaf, um optimal zu funktionieren. Tatsächlich wird ausreichend Schlaf pro Nacht, und zwar qualitativ hochwertiger Schlaf, mit dem kardiovaskulären Risiko in Verbindung gebracht, und Forschungen haben auch ergeben, dass Schlaf mit subklinischer Atherosklerose – den frühen Stadien der Verhärtung und Verengung der Arterien – zusammenhängt.
Forscher des Nationalen Zentrums für kardiovaskuläre Forschung in Madrid, Spanien, untersuchten mit Hilfe von Koronar-Ultraschall- und CT-Scans die Gesundheit der Arterien von fast 4 000 Erwachsenen mittleren Alters und analysierten sie in Abhängigkeit von ihrer Schlafdauer und -qualität.
Bei denjenigen, die weniger als sechs Stunden pro Nacht schliefen (sehr kurze Schlafdauer), war die Wahrscheinlichkeit einer subklinischen Atherosklerose um 27 % höher als bei denen, die sieben oder acht Stunden pro Nacht schliefen.
Atherosklerose wird zwar häufig mit Herzerkrankungen in Verbindung gebracht, kann aber in allen Arterien des Körpers auftreten, wobei die Symptome davon abhängen, welche Arterien betroffen sind. Die Symptome hängen davon ab, welche Arterien betroffen sind. Atherosklerose im Gehirn kann beispielsweise zu einem Schlaganfall führen, während Atherosklerose in den Nieren zu Bluthochdruck oder Nierenversagen und Atherosklerose in den Arterien der Arme und Beine zu einer peripheren Arterienerkrankung führen kann.
Daraus ergibt sich, dass richtiger Schlaf allein schon durch die Verhinderung von Atherosklerose eine wichtige Rolle bei der Krankheitsvorbeugung spielen könnte. Die Wirkung ist so signifikant, dass in einem begleitenden Leitartikel darauf hingewiesen wird, dass der Schlaf, wenn weitere Studien dies bestätigen, “neben Ernährung und Bewegung als eine der wichtigsten Säulen eines gesunden Lebensstils” angesehen werden könnte.
Ein einfacher Weg, um schneller einzuschlafen
Angst und rasende Gedanken können das Einschlafen erschweren, selbst wenn man bereits im Bett liegt. Wenn Sie gestresst sind, verändern sich Ihr Atemmuster und Ihre Atemfrequenz auf natürliche Weise, aber es ist wichtig, sich bewusst zu machen, wie solche Auslöser Ihre Atemgewohnheiten verändern – und was Sie tun können, um sie zu beheben.
Die 4-7-8-Atemmethode, die für Entspannung und erholsamen Schlaf bekannt ist, kann dabei helfen. Die 4-7-8-Atemmethode, die auch als “Entspannungsatmung” bekannt ist, beinhaltet ein spezifisches Muster der Atemkontrolle, das von Dr. Andrew Weil entwickelt wurde und auf alten yogischen Techniken, einschließlich Pranayama, basiert.
Die Anwendung dieser Atemmethode vor dem Schlafengehen kann in Ihrem Körper eine Entspannungsreaktion auslösen, die Sie von einem Zustand erhöhten Stresses – der Aktivierung des sympathischen Nervensystems – in einen Zustand der Ruhe – der Aktivierung des parasympathischen Nervensystems – versetzt. Dieser Übergang hilft, Stress und Angst abzubauen, die häufig für Schlafstörungen verantwortlich sind.
Die Konzentration auf das Atemmuster fördert auch die Achtsamkeit, d. h. die Präsenz im Augenblick, und kann dazu beitragen, den Geist zu beruhigen. Diese Konzentration kann Sie von den Belastungen und Sorgen des Tages ablenken, die den Schlaf beeinträchtigen könnten.
Dieses spezielle Muster der Atemkontrolle kann auch das Gleichgewicht von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut verbessern. Darüber hinaus kann die Verlangsamung des Atems zu einem tieferen, erholsameren Schlaf führen, indem sie schlaffördernde physiologische Veränderungen wie eine reduzierte Herzfrequenz und Muskelentspannung fördert.
Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die meisten Atemübungen oder -techniken keine langfristige Lösung darstellen, da sie nicht die Gewohnheiten angehen, die überhaupt erst zu einer gestörten Atmung beitragen. Um das Problem an der Wurzel zu packen und richtiges Atmen zu lernen, sind in der Regel Lerntechniken der Atemverhaltensanalyse erforderlich. Wenn Sie jedoch die 4-7-8-Atmungsmethode ausprobieren möchten, ist sie ganz einfach, wie folgt:
- Vorbereiten – Setzen oder legen Sie sich in eine bequeme Position. Schließe deine Augen und nimm dir einen Moment Zeit, deinen Körper zu entspannen. Legen Sie die Zungenspitze auf das Gewebe hinter den oberen Vorderzähnen und halten Sie sie dort während der gesamten Übung.
- Einatmen – Atmen Sie ruhig durch die Nase ein und zählen Sie dabei bis 4 Sekunden.
- Anhalten – Halten Sie den Atem bis zu 7 Sekunden lang an.
- Ausatmen – Atmen Sie vollständig durch den Mund aus und machen Sie dabei ein zischendes Geräusch, bis Sie 8 Sekunden gezählt haben.
Dieser Atemzyklus wird für vier volle Atemzüge wiederholt, aber Sie können sich im Laufe der Zeit bis zu acht Wiederholungen hocharbeiten.
Wie man eine gute Nachtruhe bekommt
Wie bereits erwähnt, ist es für die Gesundheit des Gehirns und die allgemeine Schlafhygiene nützlich, eine regelmäßige Schlaf- und Aufwachzeit einzuhalten. Aber das ist nur ein Teil des Puzzles, um eine gute Nachtruhe zu erreichen. Ich habe 50 Schlaftipps zusammengestellt, mit denen Sie schneller einschlafen und länger durchschlafen können, darunter auch das Schlafen in völliger Dunkelheit.
Licht (auch das eines Nachtlichts oder eines Weckers) kann Ihre innere Uhr und die Melatoninproduktion stören und damit Ihren Schlaf beeinträchtigen. Halten Sie außerdem die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer kühl, zwischen 60 und 68 Grad (15,56°C und 20°C) und vermeiden Sie elektromagnetische Felder. Idealerweise schalten Sie den Strom in Ihrem Schlafzimmer ab, indem Sie vor dem Schlafengehen den Stromkreislauf unterbrechen und nachts Ihr Wi-Fi ausschalten.
Eine entspannende Routine vor dem Schlafengehen ist ebenfalls hilfreich. Dazu können Meditation, Aromatherapie, ätherische Öle, Tagebuchführung oder eine Massage durch Ihren Partner gehören. Das Wichtigste ist, dass Sie etwas finden, das Sie entspannt, und dies dann jeden Abend wiederholen, um die Spannungen des Tages abzubauen und sich auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten.
Quellen:
- 1, 2 StudyFinds July 8, 2022
- 3 Neurology. 2024 Jan 23;102(2):e208029. doi: 10.1212/WNL.0000000000208029. Epub 2023 Dec 13
- 4, 5, 6 EurekAlert! December 13, 2023
- 7, 9 Forbes March 8, 2024
- 8 Scientific Reports February 2, 2018
- 10 Nature February 28, 2024
- 11 J Am Coll Cardiol. 2019 Jan 22;73(2):134-144
- 12 Journal of the American College of Cardiology January 2019, Volume 73, Issue 2
- 13 CNN September 16, 2022
- 14 Pocket January 3, 2022
DDR 2.0: Margot Honecker wäre so stolz auf Genossin Nancy Faeser!

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SPÖ lädt Kinder zu Verkostung von Heuschrecken und Mehlwürmern ein

Die EU hat Insekten, Mehlwürmer, Grillen und anderes Ungeziefer bereits ab 2022 als Bestandteil von Nahrungsmitteln zugelassen. Sie sollen angeblich nachhaltiger sein, werden aber großindustriell unter hohem Energieaufwand gezüchtet und verarbeitet. Sie sollen gesunde Ernährung ersetzen und führen zwangsläufig zur weiteren Verdrängung von Bauern und Landwirten. Etwas fassungslos macht, wie Insekten als Nahrungsmittel für Kinder […]
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Nicaragua klagt gegen Deutschland beim IGH um Waffenexporte nach Israel zu stoppen

Nicaragua hat den Internationalen Gerichtshof (IGH) ersucht, Berlin anzuweisen, die Waffenexporte nach Israel zu stoppen und seine Entscheidung, die Finanzierung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNRWA einzustellen, rückgängig zu machen, da die ernste Gefahr eines Völkermords in Gaza bestehe. Nicaraguas Botschafter Carlos Jose Arguello Gomez sagte am Montag vor dem Gericht, Deutschland habe gegen die Völkermordkonvention von 1948 […]
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Faesers Rechtsstaatsmassaker und seine Vorläufer
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Faesers Rechtsstaatsmassaker und seine Vorläufer
Der Berg an Demokratie zerstörenden Gesetzen, die von Innenministerin Nancy Faeser auf den Weg gebracht werden, wird von Monat zu Monat höher. Aber endlich merken manche, was da eigentlich geschieht ‒ obwohl der Abgrund, in den man da blickt, noch tiefer ist.
von Dagmar Henn
Langsam (und, so steht zu befürchten, viel zu spät) beginnt zumindest in Teilen der deutschen Öffentlichkeit eine Debatte über das Unheil, das die Gesetze aus dem Hause von Bundesinnenministerin Nancy Faeser über das Land bringen. So gab es vor einigen Tagen einen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung, der die Änderungen des Beamtendisziplinarrechts thematisierte, und einen in der Berliner Zeitung, der die Öffentlichkeit darüber informiert, dass der Deutsche Beamtenbund wie die Deutsche Polizeigewerkschaft die gesetzlichen Änderungen kritisch sehen.
Wenn man einen Blick in das Bundestagsprotokoll über die Debatte zu diesen Änderungen wirft, eröffnet sich ein interessanter historischer Horizont, der in diesem Zusammenhang auch deshalb wichtig ist, weil man am Ende dieser Betrachtung an einen Punkt gerät, der den wahren Charakter dieser rechtlichen Maßnahme klar erkennen lässt. Und, nur nebenbei, Ministerin Faeser, nicht nur studierte Juristin, sondern auch langjähriges Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ), müsste mit diesen Zusammenhängen bestens vertraut sein und kann sich keinesfalls auf Ahnungslosigkeit herausreden.
Der Kern der Änderungen lässt sich recht kurz zusammenfassen. Die “Entfernung aus dem Beamtenverhältnis” wird bedeutend erleichtert, es braucht dafür kein gerichtliches Verfahren mehr, sondern ist durch eine Verordnung möglich. Die Formulierung zur Treuepflicht wird in diesem Zusammenhang erweitert hin zu einer “Pflicht des Beamten”, “sich durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten”. Die Verordnung, die aus dem Dienst entfernen soll, hat sofort zur Folge, dass die Bezüge gekürzt werden, und auch ehemalige Beamte können diszipliniert werden, was bisher nicht möglich war.
Aber gehen wir in das Protokoll. Der Solinger SPD-Abgeordnete Ingo Schäfer, dessen Biografie sich liest wie aus einem alten sozialdemokratischen Musterbuch (Schlosser, dann Feuerwehrmann, Personalrat) hielt als Redner der größten Regierungsfraktion den ersten Beitrag, und schon dieser zieht die erforderlichen Verbindungslinien. Nachdem er auf einen Einwurf der AfD-Abgeordneten Storch mit dem Satz erwidert, “glauben Sie mir, da ist auch ein richtig schöner Passus für Sie dabei”, zitiert er aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts:
“Die Treuepflicht fordert vom Beamten – so hat es das Bundesverfassungsgericht festgestellt, ich zitiere –: ‘dass er sich eindeutig von Gruppen und Bestrebungen distanziert, die diesen Staat, seine verfassungsmäßigen Organe und die geltende Verfassungsordnung angreifen, bekämpfen und diffamieren.’”
Zynisch könnte man sagen, da ist er wieder bei Willy Brandt, allerdings bei dessen finsterer Seite. Das Zitat, das Schäfer anführt, stammt nämlich aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1975; in diesem konkreten Fall ging es um einen Jurastudenten, der nach dem ersten Staatsexamen wegen der Berufsverbots-Regelungen aus dem Jahr 1972 nicht zum Referendariat zugelassen wurde.
Was Schäfer nicht erwähnt, was aber zu diesem Zitat und seiner historischen Bedeutung dazugehört, ist die jahrelange Auseinandersetzung, die auf die Einführung der damals “Radikalenerlass” genannten Regelung folgte, die letztlich zumindest juristisch durch einen Beschluss des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Jahr 1995 endete. Und zwar gegen den von Schäfer zitierten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, der damit, so die Rechtshierarchie, nicht länger gültig ist.
Dieser Beschluss aus dem Jahr 1975 hatte unter anderem deshalb weitreichende Folgen, weil er den Begriff der Verfassungsfeindlichkeit juristisch etablierte. Weshalb seine Aufhebung im Jahr 1995 eigentlich auch eine Debatte um diesen Begriff hätte anstoßen müssen; allerdings war damals der Höhepunkt der Bewegung gegen die Berufsverbote schon längst vorüber, nach wie vor hatten einige Bundesländer die berüchtigte Regelanfrage beim Verfassungsschutz im Repertoire, und ohnehin hatte der gesamte politische Diskurs in Deutschland nach 1989 schon den Rückmarsch in die Adenauer-Jahre angetreten. Dennoch, in weiten Teilen der Republik war der Radikalenerlass erst einmal vom Tisch. Bis ihn Frau Faeser wieder aus der Schublade holte.
Nachdem in einigen westdeutschen Bundesländern sogar die Mitgliedschaft bei den Jusos genügen konnte, um den Radikalenerlass anzuwenden, müsste Frau Faeser innerhalb der ASJ noch einigen damaligen Opfern begegnet sein, die ihre juristische Ausbildung oft nur durch einen Wechsel in ein anderes Bundesland beenden konnten. Der ausgeprägte Mangel an juristischem Sachverstand, der mittlerweile das auszeichnet, was als bundesdeutsche Linke übrig geblieben ist (und dabei meine ich den Teil, der nicht mit Jubelaufzügen für die Regierung befasst ist), ist auch eine Folge der Berufsverbote, die nicht nur den Zugang zum letzten Abschnitt der Ausbildung erschwerten, sondern auch dazu beitrugen, einen ganzen Flügel deutscher Rechtstradition aus den akademischen Institutionen zu entfernen.
Aber zurück zur Vorgeschichte der Faeser’schen Berufsverbote. In dem Urteil von 1975 wird ein Beschluss der Bundesregierung vom 19. September 1950 zitiert. Der Zweite Weltkrieg ist gerade fünf Jahre vorbei. Im Mai desselben Jahres wurde ein Beamtengesetz verabschiedet, das folgenden Satz beinhaltete: “Die im Dienste des Bundes stehenden Personen müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zur demokratischen Staatsauffassung bekennen.” Das war noch die unschuldige Version. Der Regierungsbeschluss geht aber deutlich weiter:
“Die Gegner der Bundesrepublik verstärken ihre Bemühungen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu untergraben. Jede Teilnahme an solchen Bestrebungen ist unvereinbar mit den Pflichten des öffentlichen Dienstes. Alle in unmittelbarem oder mittelbarem Bundesdienst stehenden Personen haben sich gemäß § 3 des vorläufigen Bundespersonalgesetzes durch ihr gesamtes Verhalten zur demokratischen Staatsordnung zu bekennen. Wer als Beamter, Angestellter oder Arbeiter im Bundesdienst an Organisationen oder Bestrebungen gegen die freiheitlich demokratische Staatsordnung teilnimmt, sich für sie betätigt oder sie sonst unterstützt, wer insbesondere im Auftrage oder im Sinne der auf Gewalthandlungen abzielenden Beschlüsse des 3. Parteitages der kommunistischen SED und des sogenannten ‘Nationalkongresses’ wirkt, macht sich einer schweren Pflichtverletzung schuldig.”
Ausformuliert wird hier von der “demokratischen Staatsauffassung” erst auf die “demokratische Grundordnung” erweitert, dann auf “die freiheitlich demokratische Staatsordnung”, und zum Schluss wird eindeutig geklärt, gegen wen sich dieser Beschluss richtet: gegen Kommunisten im Staatsdienst.
Man kann diesen Beschluss, der tatsächlich dazu diente, Kommunisten aus dem Staatsapparat der Westrepublik zu entfernen (in den sie gekommen waren, weil man bei ihnen sicher sein konnte, keine Nazis zu beschäftigen, und wir reden hier von den originalen Verbrechern), nicht lesen, ohne gleichzeitig den Artikel 131 Grundgesetz zu erwähnen, der – ja, Geschichte reimt sich – am 1. April 1951 in Kraft getreten ist und alle Nazibeamten auf ihre alten Positionen zurückbeförderte. Das Bundesverfassungsgerichtsurteil, auf das sich Schäfer bezog, berief sich seinerseits auf einen Regierungsbeschluss (kein Gesetz, sondern reines Exekutivhandeln!), der über das Prinzip “Rot raus, Braun rein” eine der entscheidenden Weichenstellungen der jungen Bundesrepublik vornahm. In diesem Zusammenhang sollte man vielleicht darauf hinweisen, dass im westlichen Nachbarland Frankreich die Kommunistische Partei immer wieder Teil der Regierung war.
Selbst überzeugten Anhängern des Grundgesetzes müsste eigentlich die schrittweise Erweiterung in diesem Beschluss sauer aufstoßen. Das Grundgesetz, immerhin nicht durch ein Referendum zu Verfassungsrang erhoben, konnte Legitimität nicht anders als durch die Praxis erlangen. Nach eineinhalb Jahren eine Treue einzufordern, die über die im Beamtengesetz verlangte Zustimmung zur demokratischen Staatsordnung hinausgeht, entbehrt nicht einer gewissen Absurdität.
Noch dazu, weil das, was die Adenauer-Regierung, um deren Beschluss es sich dabei handelt, an den Kommunisten besonders störend fand, zwei Punkte waren: Der Erste war das Bestehen auf einer deutschen Einheit, der Zweite war die Ablehnung der Wiederbewaffnung. Einen Monat nach dem oben zitierten Regierungsbeschluss sollte einer der ehrenhaftesten Politiker in der Geschichte der Bundesrepublik, der damalige Innenminister Gustav Heinemann, wegen der Wiederbewaffnung seinen Rücktritt einreichen. Adenauer, der sich schon zu Weimarer Zeiten den Franzosen verdingt hatte, wollte vor allem die von ihm eingeleitete Spaltung zum Zwecke der Westanbindung absichern. Was den obigen Beschluss wie auch den Artikel 131 als logische Konsequenz mit sich brachte.
Aber damit, wahrzunehmen, dass sich eine sozialdemokratische Bundesregierung im Jahr 1972 durch kommunistische Lokführer und Adenauer durch Bestrebungen zur deutschen Einheit bedroht fühlten, und die Aussage von Ingo Schäfer durchaus zutreffend zu diesen historischen Vorbildern führt, ist man noch lange nicht am Ende oder vielmehr Ausgangspunkt dieser Geschichte angekommen, auch wenn die Folgen des Beschlusses von 1950 einen deutlichen Hinweis geben, welche Folgen derartige Bestimmungen in der deutschen Geschichte hatten. In der Bewegung gegen die Berufsverbote wurde immer wieder auf ein weiteres Gesetz verwiesen, das in seiner vollen Pracht erst von den aktuellen Änderungen erreicht (und in Details sogar übertroffen) wurde.
“Beamte, die nach ihrer bisherigen politischen Betätigung nicht die Gewähr dafür bieten, daß sie jederzeit rückhaltlos für den nationalen Staat eintreten, können aus dem Dienst entlassen werden.”
Richtig, es handelt sich um das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933. Ein Gesetz, dem Frau Faeser im Zuge ihrer juristischen Ausbildung begegnet sein muss, es handelt sich dabei nämlich um das Gesetz, mit dem die Nazis den staatlichen Apparat unter Kontrolle brachten – schlicht, indem sie auf Grundlage eines unscharfen Rechtsbegriffs (“jederzeit rückhaltlos für den nationalen Staat eintreten”) mögliche Gegner aus diesem Apparat entfernten. Die Erweiterung auf das Verhalten außerhalb des Dienstes nimmt die aktuelle Regelung genauso vor, wenn auch mit einer etwas anderen Formulierung: “durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten”. Das ist inhaltlich genau das “jederzeit rückhaltlos” des Gesetzes von 1933. Und auch der Schritt, eine Entlassung auf Verwaltungsbeschluss zu ermöglichen, hat sein Gegenstück:
“Zur Wiederherstellung eines nationalen Berufsbeamtentums und zur Vereinfachung der Verwaltung können Beamte nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen aus dem Amt entlassen werden, auch wenn die nach dem geltenden Recht hierfür erforderlichen Voraussetzungen nicht vorliegen.”
Der einzige Unterschied besteht noch darin, dass in der damaligen Version kein weiterer Rechtsweg möglich war: “Die Entlassung aus dem Amte, die Versetzung in ein anderes Amt und die Versetzung in den Ruhestand wird durch die oberste Reichs- oder Landesbehörde ausgesprochen, die endgültig unter Ausschluß des Rechtsweges entscheidet.” Variante Faeser kennt zumindest noch den Klageweg vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Da allerdings auch dessen Richter Beamte sind, mithin dem gleichen Recht unterliegen, und aus jüngerer Zeit genug Fälle bekannt sind, in denen Richter gemaßregelt wurden, wenn sie vom Pfad der Tugend abwichen, handelt es sich hier um ein Muster von begrenztem Wert. Auch ein weiteres Detail der Faeser’schen Regelung, der Durchgriff auf die bereits pensionierten Beamten, findet sich in dieser historischen Vorlage:
“(1) Gegen die auf Grund dieses Gesetzes in den Ruhestand versetzten oder entlassenen Beamten ist auch nach ihrer Versetzung in den Ruhestand oder nach ihrer Entlassung die Einleitung eines Dienststrafverfahrens wegen der während des Dienstverhältnisses begangenen Verfehlungen mit dem Ziele der Aberkennung des Ruhegeldes, der Hinterbliebenenversorgung, der Amtbezeichnung, des Titels, der Dienstkleidung und des Dienstabzeichens zulässig. Die Einleitung des Dienststrafverfahrens muß spätestens am 31. Dezember 1933 erfolgen.
(2) Abs. 1 gilt auch für Personen, die innerhalb eines Jahres vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes in den Ruhestand getreten sind und auf die die §§ 2 bis 4 anzuwenden gewesen wären, wenn dieses Personen beim Inkrafttreten dieses Gesetzes noch im Dienst gewesen wären.”
Wie gesagt, Nancy Faeser kann sich nicht darauf berufen, von dieser Historie nichts gewusst zu haben. Aber keine der oben erwähnten Variationen der politischen Kontrolle des Apparats, die in der Geschichte der Bundesrepublik zu finden sind, ist so nahe an den jüngsten Veränderungen wie das Gesetz von 1933. Das ist kein irgendwie begründeter Nazivergleich, und keine Verharmlosung, denn dieses Gesetz zeigt den Beginn der Entwicklung; die Dokumente sind verlinkt, wer mag, kann sie selbst nachlesen und überprüfen.
Allerdings sind die Voraussetzungen ganz andere als 1933. Nicht deshalb, weil generell behauptet wird, diese Bestimmungen richteten sich gegen “Rechte” (wobei es schon interessant ist, dass in der aktuellen Kampagne, eine rechtsextreme Unterwanderung der Polizei zu konstruieren, um damit die Durchsetzung der Versionen für die Landesbeamten einzuleiten, auf “Anhänger von Verschwörungstheorien” zurückgegriffen werden muss, um überhaupt 400 Verdächtige vollzukriegen); nein, die Informationen, auf die zurückgegriffen werden kann, um die zu identifizieren, die aussortiert werden sollen, sind weitaus umfangreicher.
Denn das ebenfalls von Frau Faeser veranlasste neue Verfassungsschutzgesetz, richtig, das mit “Wir rufen jeden an, Arbeitgeber, Bank und Schwiegermutter”, beinhaltet die Berechtigung, “öffentlich verfügbare” Daten ohne rechtliche Begrenzungen zu verwenden. Und diese Formulierung ist nicht nur wegen der Nebengeheimdienste gefährlich, die sich die Zeit damit vertreiben, vermeintliche Zusammenhänge zu konstruieren und Personen zu diffamieren, wenn nicht gar deren Adressen und weitere persönliche Informationen offenzulegen; diese Formulierung dürfte noch viel weiter reichen.
Denn auch Daten, die auf dem Datenmarkt verkauft werden, gelten als “öffentlich verfügbar”. So wurden mittlerweile Fälle in den USA bekannt (und in Deutschland dürfte es sie bald geben, wenn es sie nicht schon gegeben hat), in denen Autohersteller von internetfähigen Fahrzeugen die Daten über das Fahrverhalten herunterluden und diese über Datenhändler anboten, wo sie dann von Versicherungen erworben wurden, die daraufhin ihren Kunden die Prämien erhöhten.
Man kann das verallgemeinern. Nicht nur internetfähige Fahrzeuge, auch Smartphones sind gigantische Datenstaubsauger, die aufzeichnen und weitergeben, in welchen Lokalen man essen war, welchen Weg man zur Arbeit nimmt oder wem man öfter begegnet. Da all diese Daten bei Datenhändlern landen, müssen sie nur noch über besagte Nebengeheimdienste erworben und ausgewertet werden, und schon hat in der Folge eine Bundesbehörde die Ergebnisse einer umfangreichen Überwachung, ohne eine einzige Mannstunde dafür aufgewandt oder an irgendeiner Stelle eine gerichtliche Genehmigung benötigt zu haben.
Und dann ist da noch das beabsichtigte Gesetz zur Überwachung von Kontenbewegungen, das ganz problemlos die Daten liefert, wer jemals Geld an irgendwen oder irgendwas gespendet oder gezahlt hat, das nicht genehm ist. Damit verwandeln sich die Banken in den verlängerten Arm des Inlandsgeheimdienstes, wobei auch hier die Ausweitung darüber läuft, dass ein bestimmtes Zielkonto für verdächtig erklärt wird, weit unterhalb der Strafbarkeit, und dann die Daten der Spender oder der Mitglieder gewissermaßen als kostenlose Dreingabe fließen.
1933 gab es noch die Möglichkeit, die Unterlagen in Parteibüros zu vernichten. Den Aufwand kann man sich mittlerweile schenken, egal, ob physisch oder digital. Die Kopplung von gesetzlichen Bestimmungen aus dem Jahr 1933 mit den technischen Möglichkeiten des Jahres 2024, das ist eine ganz neue Qualität, die es nicht mehr nötig hat, auf physischen Terror zurückzugreifen, weil es nicht nur möglich, sondern auch angestrebt ist, unliebsame Personen mit anderen Mitteln zu vernichten.
Das wird klar, wenn man sich einmal vorstellt, wie eine Bündelung all des jetzt Möglichen wirkt. Man denke sich einen Beamten, der unter maximalen Bedingungen, also unter vollständiger Streichung der Bezüge, entlassen wird. Dem die Bank das Konto kündigt, weil sie vom Verfassungsschutz “informiert” wird (faktisch ist das eine Anweisung), der dann drei Monate lang nicht einmal Bürgergeld erhält, weil er ja die Entlassung durch sein Verhalten selbst herbeigeführt habe, der daraufhin die Wohnung verliert und auch keine mehr bekommt, weil Wohnungsverlust und Kontokündigung für einen negativen Schufa-Eintrag sorgen, und der aus denselben Gründen auch kein anderweitiges Arbeitsverhältnis mehr findet (Bedingungen, unter denen man auch schwer ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht führen kann). Ist das nun ein Äquivalent einer Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren? Oder geht das nicht schon deutlich weiter?
Man darf derartige rechtliche Schritte nicht so betrachten, als stünden sie allein. Als käme immer nur eines dieser neuen Gesetze zur Anwendung. Um wirklich zu begreifen, was da geschieht, muss man sie sich gebündelt betrachten und fragen, was macht das mit einem Menschen. Und was bedeutet es, wenn der staatliche Apparat in Fällen, in denen nicht einmal eine Straftat vorliegt, mit Vollmachten ausgestattet wird, deren Folgen weit über jene hinausgehen, die eine Straftat auslöst? Es ist, zugegeben, eine raffiniertere Lösung, als Schutzhaft in die Gesetze zu schreiben. Es braucht dafür keine uniformierten Schlägertrupps, und niemand hat Blut an den Händen. Zumindest nicht auf eine Art und Weise, dass es für andere sichtbar wird. Aber die Ähnlichkeit zwischen dem, was das Haus Faeser in die Reste des deutschen Rechtsstaats injiziert, und dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums ist nicht nur formal. Es ist eine tiefe innere Übereinstimmung.
Der Beitrag Faesers Rechtsstaatsmassaker und seine Vorläufer ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
30-Grad-Celsius in Bruck an der Mur? Wohl eher unwissenschaftliche Täuschung der Bevölkerung!
Noch nie habe es das gegeben! 30 Grad Celsius in Österreich, schon am am 8. April. Ein Beweis für die Erdverkochung, den menschgemachten Klimawandel. Alle sollen sofort mehr Steuern zahlen. Ungefähr so kann man die Panik-Berichterstattung der Systemmedien zusammenfassen. Geht man den Dingen auf den Grund, findet man eine Mess-Station welche erst seit 2004 existiert und wohl kaum den internationalen Normen entspricht. Vielmehr ist von einer Täuschung der Öffentlichkeit auszugehen. Report24 dekonstruiert die Angstpropaganda des Mainstreams.
Eine Analyse von Florian Machl
Es klingt schon dramatisch. Der heißeste Tag seit Beginn der Aufzeichnungen! Das muss ein ganz besonderes Ereignis sein. Meist sind diese reißerischen Berichte so aufgemacht, dass der Leser an die ersten Tage der Menschheit oder gar die Existenz des Planeten denkt. Noch nie war es so heiß, unfassbar! Das ist auch die Intention des Deep State und des Globalismus: Maximale Angst und Panik erzeugen – um die verängstigten Menschen dann in die gewünschte Richtung zu manipulieren.
Die erste Täuschung: „Seit Beginn der Aufzeichnungen“
Der Beginn der Aufzeichnungen an der Wetterstation Bruck an der Mur war der 14.10.2004. Tatsächlich wäre der korrekte Betrachtungszeitraum also eine Zeitspanne von 20 Jahren – und nicht ein Tag mehr. Klima-Hysteriker schreiben ja gerne davon, dass ihre Erderhitzung erst in den letzten 20 Jahren so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Wenn man nur die letzten 20 Jahre misst, ist diese Behauptung mit großer Vorsicht zu betrachten.
Damals war der Aufstellungsort eine relativ freie, seitlich nicht überall begrenzte Wiese. Freilich, schon damals befanden sich in unmittelbarer Nähe Straßen – doch der Ort hat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert.
Die zweite Täuschung: Der Ort der Mess-Station selbst
Die World Meteorological Organization (WMO) schreibt vor, wie eine Wetterstation auszusehen hat. Dabei wird jedes einzelne Detail penibel genau berücksichtigt, seien es die geeichten Geräte, die Positionierung und der Schutz dieser Geräte und dergleichen mehr. Wichtig sind möglichst unverfälschte, für die Region typische Messdaten. Deshalb gibt es auch Vorschriften für die Beschaffenheit des Bodens und der Umgebung.
So sollte die Umgebung repräsentativ für die Region sein, weit entfernt von Häusern, Mauern, Bäumen und dergleichen, welche Messergebnisse verfälschen. Der Boden soll nicht aus Stein oder Asphalt bestehen, da diese viel stärker erhitzen. Es gibt eine zehn-Mal-Regel – ein Instrument sollte in Relation zu seiner Höhe zehn Mal so weit von Störquellen entfernt aufgestellt werden.
Allgemeine Freifläche: Die ideale Freifläche um eine Wetterstation sollte offen und frei von jeglichen Hindernissen wie Bäumen, Gebäuden oder anderen Strukturen sein, die die Windströmung beeinflussen, Schatten werfen oder auf andere Weise die Messungen verfälschen könnten. Die WMO empfiehlt, dass die Entfernung zu dem nächsten Hindernis mindestens das Zehnfache seiner Höhe betragen sollte. Dies bedeutet, dass für ein Gebäude, das 10 Meter hoch ist, die nächste Messstation mindestens 100 Meter entfernt sein sollte, um die Beeinflussung der Messungen durch das Gebäude zu minimieren.
Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen: Diese Sensoren sollten in einer Höhe von etwa 1,25 bis 2 Metern über dem Boden in einer meteorologischen Hütte oder einem vergleichbaren Schutz aufgestellt werden, um sie vor direkter Sonneneinstrahlung und reflektierter Wärme zu schützen. Die umgebende Freifläche sollte die natürliche Vegetation oder Bodenbeschaffenheit der Region widerspiegeln.
Die genauen Vorschriften für eine genormte Wetterstation finden sich bei der WMO, Anleitung Nr. 8
Im Steckbrief von Geosphere Austria wird offenbar mittels historischen Fotos der Eindruck erzeugt, die Wetterstation würde sich korrekt über einer Wiesenfläche auf freiem Feld befinden. Das ist eine irreführende Falschdarstellung!
Wir haben uns angesehen, wo die Mess-Station Bruck wirklich steht – und haben starke Zweifel, dass dies den WMO-Normen entsprechen kann. Eine entsprechende Anfrage an GeoSphere wurde von uns gestellt.
Das nachfolgende Bild stammt aus Google Street View und könnte dementsprechend einige Monate oder Jahre alt sein. Es zeigt, dass die Messtation rundum von Hecken und Gebäuden umgeben ist. Auf dem Gelände werden große Plastikgerätschaften gelagert. In der Vergangenheit musste schon einmal (an einer anderen Stelle) ein Temperaturrekord zurückgenommen werden, weil neben der Station ein LKW parkte, dessen Plane sich aufheizte. Alleine dieses erste Bild zeigt, dass keine Abstände eingehalten werden und die Plastikablagerungen oder Gerätschaften durch ihre dunkle Farbe perfekt dazu geeignet sind, sich und ihre Umgebung zu erhitzen. Doch es wird noch „besser“ …
Wie aus der Luftansicht zu sehen ist (näher erlaubt Google Maps leider nicht heranzuzoomen), befindet sich die TAWES-Station auf einem vollständig umzäunten Wiesenstück von etwa 20x30m Ausmaß. Die vorgeschriebenen Abstände wurden weder zu den Gebäuden noch zu den Bäumen eingehalten. Auf jeder Seite befinden sich entweder Mauern oder Hecken und Bäume. Wir finden in direkter Umgebung sowohl große Gebäude und Fassadenflächen als auch rundum massive Asphalt- und Betonflächen, die sich bekanntlich besonders gut aufheizen.
Umgekehrt wäre zu berücksichtigen, dass die Murinsel generell kein guter Ort für eine Messstation ist. Denn sie ist von Flussarmen der schnell fließenden Mur umgeben, welche wie jeder anderer Fluss große Luftmassen (Winde) mit sich führt. Dies ist nicht als repräsentativ für die Umgebung zu betrachten. Solche Winde könnten natürlich auch kühlend wirken – doch das ist hier nicht die Frage. Wir wollen ja präzise Messungen und keine Schätzungen – besonders wenn die Bevölkerung Österreichs damit in Angst und Panik versetzt wird!
Faktenchecker wird dies alles nicht stören
Faktenchecker prüfen stets nur Nachrichten, welche dem vorgeschriebenen Einheitsnarrativ widersprechen. Deshalb ist nicht anzunehmen, dass die üblichen verdächtigen Faktenchecker von Correctiv bis AFP auch nur ansatzweise daran interessiert sind, die oben präsentierten Argumente nachzuvollziehen. Lieber werden historische Temperaturrekorde bezweifelt und mit Zensurhinweisen versehen, welche von kritischen Geistern quer durchs Internet verbreitet werden. Der bisherige April-Temperaturrekord in Österreich wurde am 17. April im Jahr 1934 in Salzburg aufgestellt. Wahrscheinlich gibt es auch dazu bald einen „klugen“ Faktencheck.
Wetter, nicht Klima. Darum war es wirklich so heiß
Interessierte Internetnutzer haben sich inzwischen alte Wetterkarten kommen lassen und festgestellt: Die Großwetterlage im Jahr 1934 ähnelte jener des Jahres 2024 und deshalb erleben wir auch ähnliche Temperaturen. Im Atlantik wirken Tiefdruckgebiete, die so weit ausgreifen, dass subtropische Luftmassen aus der afrikanischen Sahelzone nach Mitteleuropa transportiert werden. Das geschieht nicht häufig, wurde aber bereits beobachtet – und dann sind solche Temperaturen „normal“. Sie haben jedenfalls nichts mit einem Klimawandel zu tun, sondern sind Wetter.
Die Wetterkarte erklärt den Grund der kurzen Hitzephase.
Die behaupteten 30 Grad wurden an diesem Apriltag übrigens nur ganz kurz erreicht. Die offizielle Temperaturkurve von GeoSphere gibt das nicht einmal her. Wir haben aber die so genannten „Synop“ Daten überprüft, die tatsächlich für wenige Minuten 30 Grad ausweisen.
Die offizielle Kurve gibt die 30 Grad übrigens nicht her.
Jetzt können wir uns wieder einmal die Frage stellen: Weshalb ist herkömmlicher Journalismus in Systemmedien nicht in der Lage, diese innerhalb eines halben Tages durchzuführende Recherche zustandezubringen. Will man nicht oder kann man nicht? Wird es verordnet, jeden Tag von Temperaturrekorden zu sprechen oder sind die Mitarbeiter der Medienhäuser faul oder unfähig? Man muss es ihnen ganz direkt unter die Nase reiben und sie von ihren hohen Rössern der Selbstgefälligkeit stoßen. Denn das, was sie machen, ist Angspropaganda – aber alles andere als Berichterstattung.
Eine europäische Sicherheitspolitik ist nur mit Russland möglich
Die „kalten Krieger“ der NATO-Länder haben Russland während der letzten Jahrzehnte zusehends in die Arme Chinas getrieben. Sicherheitspolitisch ist dies eine Katastrophe für Deutschland und Europa. Dies zeigt sich auch im anhaltenden Ukraine-Konflikt. Wann kehrt endlich die Vernunft ein?
Ein Kommentar von Heinz Steiner
Es gab Zeiten, als Wladimir Putin gerade erst Boris Jelzin ablöste, da hätten die Weichen hin zu einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur von Nordamerika über Europa bis hin nach Nordasien gestellt werden können. Damals nämlich wollte der russische Präsident sein Land in die NATO führen. Doch die „kalten Krieger“ in Washington und London lehnten dies kategorisch ab. Warum? Vielleicht waren es nur ideologische Ressentiments gegen den „bösen Iwan“, vielleicht waren es auch geostrategische Überlegungen zur Schaffung von potentiellen Krisenherden in Osteuropa und im Kaukasus. Immerhin brauchte die NATO nach dem Zerfall der Sowjetunion und des Warschauer Paktes ja weiterhin eine Existenzberechtigung. Putins Russland avancierte zum Feindbild.
Das Ergebnis dieser Entwicklungen, wonach jeder Annäherungsversuch Moskaus an den Westen auf Zurückweisung stieß, sehen wir heute. Die Ukraine ist ein Trümmerfeld, Russland und China arbeiten so eng zusammen wie noch nie, die BRICS+-Gruppe avanciert zu einem geopolitischen und weltwirtschaftlichen Gegengewicht des „globalen Südens“ zum US-geführten „Wertewesten“ und die Europäer stecken in einer Energiekrise, welche die Deindustrialisierung vorantreibt. Diese eine Entscheidung, Russland nicht in die NATO zu integrieren, hat mittlerweile schon hunderttausenden Menschen das Leben gekostet und bedroht zudem die Zukunft Europas.
Gerade der „Wertewesten“ hat sich mit dem Geschwafel von „Demokratie und Freiheit“ und den realen Taten (Unterstützung von brutalen Diktaturen, wenn es strategisch genehm ist, einseitige Angriffskriege gegen unabhängige Staaten, blutige Regime-Change-Aktionen usw.) eigentlich selbst desavouiert. Friedensfalken und Kriegstauben dominieren die Debatte – Menschen, die von Frieden reden und doch Unfrieden säen und Leute, die glauben mit einem Krieg gegen Russland (und/oder China, den Iran, Nordkorea usw.) für eine friedliche Zukunft sorgen zu können.
Wladimir Putin mag zwar kein „Vorzeigedemokrat“ im westlichen Sinne sein, doch wenn man sich den Corona-Faschismus der „liberalen Demokratien“ der letzten Jahre so ansieht, oder auch den Frontalangriff der linksgrünen Bundesregierung auf die demokratische Rechte in Deutschland, wird klar, wie viel Heuchelei dahinter steckt. Und mit Korruption (Was war da mit den Geldkoffern Helmut Kohls? Wie sieht es mit den ganzen Affären rund um Ursula von der Leyen aus? Was ist mit der Cum-Ex-Affäre und Bundeskanzler Olaf Scholz?) braucht man auch nicht zu kommen. Nicht zu vergessen, dass mit Recep Tayyip Erdogan ein Mann das NATO-Land Türkei regiert, der nicht nur die ethnische Minderheit der Kurden im eigenen Land drangsaliert, sondern zudem auch völkerrechtswidrig militärische Angriffe in Nachbarländern wie Syrien und dem Irak durchführen lässt. Von der Nähe des türkischen Präsidenten zur radikalislamischen Moslembruderschaft ganz zu schweigen.
Doch Fakt ist, dass Europa mit Russland eine nukleare Supermacht als Nachbarn hat, die auch in Sachen Versorgung mit Energie (Erdgas, Erdöl, Strom) und anderen Rohstoffen (vor allem Metalle, aber auch Holz usw.) eine wichtige Rolle spielt. Anstelle des Aufbaus von Feindbildern wäre es sicherheits-, energie- und wirtschaftspolitisch sinnvoller, sich um ein gutes Verhältnis mit Moskau zu bemühen. Glauben Sie, die Lage in der Ukraine wäre eskaliert, hätte man gute Beziehungen zu unserem östlichen Nachbarn gepflegt? Selbst ohne direkte NATO-Mitgliedschaft Russlands (stattdessen über das NATO-PfP-Programm) und mit verschiedenen Handelsverträgen, sowie der tieferen Einbindung Moskaus in großeuropäische Organisationen sähe es heute vielleicht anders aus – und hunderttausende Menschen wären noch am Leben.
Auch wenn eine völlige Abkapselung Europas von den Vereinigten Staaten falsch sein würde, wäre mehr strategische Unabhängigkeit dringend nötig. Ob nun über einen europäischen Sicherheitsverbund oder aber auch auf nationalstaatlicher Ebene, mit Armeen, die sich primär auf die Landesverteidigung (und nicht auf internationale Angriffskriege unter dem Deckmantel der NATO) konzentrieren, spielt dabei keine große Rolle. Plus natürlich gute diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Washington und Moskau, die militärische Auseinandersetzungen vermeidbar machen.
Doch in Zeiten wie diesen spielt die Vernunft leider keine große Rolle. Wir sehen Kriegstreiber und eine geschmierte Propagandamaschinerie, welche die Sicherheit unseres Kontinents aufs Spiel setzen, während man dabei hilft, dass die Ukraine bis zum letzten Mann gegen Russland kämpft und man damit auch risikiert, dass die Sache eskaliert und russische Atomraketen auf Europa herabregnen. Ist es wirklich das, was wir wollen?
Afrikanischer Messerstecher soll abgeschoben werden: Guardian stilisiert Täter zum Opfer
Nicht nur in Deutschland kann man sich von seinen migrantischen Straftätern einfach nicht trennen: Auch „Down Under“ setzen Migrationsfetischisten alles daran, Abschiebungen unmöglich zu machen. Der australische Guardian erzählte am 6. April eine gar tragische Geschichte: An diesem Samstag sollte ein 33-jähriger Migrant nach Sierra Leone abgeschoben werden. Dort war er zuletzt mit fünf Jahren. Ein humanitärer Skandal, so scheint es – was man jedoch nur ganz am Rande erwähnt, ist, dass der Migrant ein verurteilter Straftäter ist. Er rammte mit 19 Jahren einem 13-Jährigen ein Messer in den Rücken. Deswegen verlor er sein Visum.
Bis zu seinem fünften Lebensjahr soll Mohamed Coker in Sierra Leone gelebt haben. Nachdem sein Vater dort im Bürgerkrieg getötet wurde, flüchte er nach Guinea. Von dort kam er als Teenager mit seiner Mutter mit einem humanitären Visum nach Australien. Jedoch: Sein Visum wurde nach einer Verurteilung wegen schwerer Körperverletzung zu vier Jahren und drei Monaten Haft im Jahr 2012 annulliert. Die Tat selbst hatte sich zwei Jahre früher ereignet. Der Guardian lässt Coker erklären:
„Bis zu diesem Tag habe ich alles richtig gemacht“, sagte Coker. „Ein paar Jungs haben mich und meine Freunde angegriffen. Ich hatte Angst – es waren so viele. Einer von ihnen wurde schließlich erstochen. Ich weiß nicht, ob ich es war. Seitdem steht mein Leben auf dem Kopf.“
Quelle: Guardian
Ein armes Opfer des Justizsystems also? Die Lektüre des Berichts mit dem dramatischen Titel „Mohamed kam als Teenager nach Australien. Nun droht ihm die Abschiebung in ein ihm unbekanntes Land“ lässt genau das vermuten. Gerichtsdokumente erwecken jedoch einen gänzlich anderen Eindruck. Tatsächlich ging Mohamed Coker damals gegen die erste gerichtliche Entscheidung gegen ihn in Berufung – erfolglos. Das Gericht bestätigte das Urteil gegen ihn und betonte auch unter Rückbezug auf Videobeweise, dass Coker in seinen Ausführungen log. Eine Gruppe afrikanischer und asiatischer Schüler hatte sich zum Kampf bei Eisenbahngleisen verabredet. Coker erschien mit einem Messer, das er auch einsetzte: Er stach einen 13-Jährigen in den Rücken. Der Junge wurde lebensbedrohlich verletzt, ohne Not-OP wäre er verblutet. In der Urteilsbegründung heißt es:
Das Argument, dass der Richter bei der Strafzumessung eine außergerichtliche Bestrafung hätte berücksichtigen müssen, kann sofort zurückgewiesen werden. Es wurde ihm gegenüber kein entsprechendes Vorbringen gemacht, und es gab vor ihm – oder auch vor diesem Gericht – keinen Beweis dafür, dass der Kläger durch diejenigen, die ihn verfolgten, eine Verletzung erlitten hatte, die so bedeutend war, dass sie eine Strafminderung rechtfertigen würde. Auch die Behauptung, der Richter sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass der Kläger das Messer mitgenommen habe, ist nicht stichhaltig. Der Richter war nicht verpflichtet, die Behauptung des Klägers zu akzeptieren, er habe das Messer nur gefunden; und in der Tat wäre es im Nachhinein angesichts der vielen verschiedenen Versionen des Klägers voreilig, sich auf irgendeine von ihnen zu verlassen. Vielmehr hat der Richter festgestellt, dass der Kläger mit einem Messer bewaffnet zu dem Vorfall gegangen war und es benutzt hatte. Das ist richtig, selbst wenn man die Darstellung des Klägers akzeptiert, er habe das Messer am Bahnhof gefunden. Der Punkt war, dass er es behalten und sich mit ihm in einen Faustkampf begeben hatte.
Wie der Verteidiger des Angeklagten betonte, war die Entschuldigung, die der Kläger vor seiner Flucht geäußert hatte, angesichts der fehlenden Reue, die er in seinen späteren Leugnungen zeigte, nur wenig wert. Der Richter erkannte die mildernden Umstände an: das jugendliche Alter des Klägers, das Fehlen von Vorstrafen und die traumatische Vorgeschichte; und er war über die tatsächlichen Umstände des Angriffs, der nur einen einzigen Schlag beinhaltete, gut informiert. Dagegen handelte es sich um eine lebensbedrohliche Verletzung eines 13-Jährigen. Die Behauptung, der Kläger habe erst auf den Beschwerdeführer eingestochen, nachdem dieser ihn geschlagen hatte, ist zweifelhaft: In der anerkannten Sachverhaltsdarstellung wurde festgehalten, dass der Kläger dem Beschwerdeführer zunächst einen Schlag gegen den Kopf versetzt hatte, und dass der Kläger ihn bei dem bloßen Versuch des Beschwerdeführers, einen Schlag zu erwidern, in den oberen Rücken gestochen hatte.
Man kann zusammenfassen: Der Migrant schlug zunächst einen 13-Jährigen auf den Kopf und stach ihm dann mit einem Messer in den Rücken. Das Gericht bezweifelte, dass er zuvor angegriffen worden war, vielmehr schien die Aggression von Coker auszugehen. Dass es zum Kampf kommen würde, war zuvor bekannt gewesen, man hatte sich nämlich dazu verabredet. Das Messer wurde von Coker bewusst mitgeführt und eingesetzt – wohlgemerkt zu einem Faustkampf. Der Migrant zeigte keine Reue. Er log bei Befragungen in einem Ausmaß, dass der Richter jede Glaubwürdigkeit des Messerstechers anzweifelte.
Klingt das nach einem „guten Jungen“? Coker meint ja, denn er behauptet gegenüber dem Guardian: „Ich bin kein schlechter Mensch … ich habe nur einen Fehler gemacht. Ich bin nicht in dieses Land gekommen, um Verbrechen zu begehen, ich bin wegen eines besseren Lebens gekommen.“
Der Guardian gibt sich keinerlei Mühe, Cokers Behauptungen einzuordnen und sein Verbrechen zu erörtern. Stattdessen macht man bei den Lesern Stimmung gegen die Abschiebung, die nun – offenkundig auch dank des medialen Drucks – vorübergehend ausgesetzt wurde. Man lässt seine Familie zu Wort kommen; er hätte immerhin seine Mutter in Australien, sowie eine Partnerin und einen Sohn. Das ändert freilich nichts daran, dass Coker sein Recht auf ein Leben in Australien verwirkt hatte, indem er gezielt mit einem Messer zu einer Schlägerei erschien und einen Jungen niedermetzelte. Die einzige Frage, die sich hier stellt, ist, warum Coker nach seiner Haft trotzdem so lange in Australien leben konnte.
Man will hier einen offensichtlich zu Recht verurteilten Straftäter abschieben – und der Guardian drückt auf die Tränendrüse und stilisiert den Migranten zum Opfer. Man lässt ihn die eigenen Leser belügen und macht daraus einen Menschenrechtsskandal, der keiner ist. Wer „für ein besseres Leben“ einwandert, zeigt seine Dankbarkeit für diese Chance nicht durch das niederträchtige Abstechen eines 13-Jährigen, für das man dann anschließend nicht einmal Reue zeigt. Handlungen haben Konsequenzen. Dass Mainstream-Medien ihren Lesern die relevanten Fakten zur Einordnung des Geschehens vorenthalten, ist in solchen Fällen besonders bedenklich. Wäre der 13-Jährige seinerzeit nicht rechtzeitig operiert worden, wäre er gestorben und der Migrant würde gemeinhin als Mörder gelten. Soll man Menschen wie ihm lebenslang entgegen geltenden Rechts den roten Teppich ausrollen?

