Kategorie: Nachrichten
Schutzhaft für den mündigen Bürger?
Wenn ein Staat aber das Wohlergehen seiner Bürger von deren Unterwerfung abhängig macht, dann ist er alles andere als stark. Dann ist er autoritär und anmaßend. Dann nähert er sich der Diktatur. Gastbeitrag von Frank Steinkron
Der Beitrag Schutzhaft für den mündigen Bürger? erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Der linke Mob tobt: Musk entsperrt „Anonymous News“ auf X
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Der linke Mob tobt: Musk entsperrt „Anonymous News“ auf X
Elon Musk meint es ernst mit der Meinungsfreiheit: Nach den Nutzerkonten von Donald Trump, Alex Jones, Martin Sellner hat und der Identitären Bewegung hat der Tech-Unternehmer nun auch den Account von anonymousnews.org nach jahrelanger Sperre wieder freischalten lassen. Die linke Netz-Blase tobt.
von Manfred Ulex
Grünen-Politikerin Misbah Khan giftete: „Politikerinnen und Politiker sollten sich künftig einmal mehr fragen, ob sich Elon Musk als Selfie-Partner eignet.“ Zuletzt hatten sich unter anderem Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) mit dem Tesla-Gründer und X-Eigentümer ablichten lassen.
Die grüne Bundestagsabgeordnete fügte hinzu, dass es gegen soziale Netzwerke, die „wohlwollend auf rechtsextreme Akteure zugehen“, um mit deren „Menschenfeindlichkeit“ Geld zu verdienen, dringend mehr „rechtsstaatliche Durchsetzungskraft“ – sprich Zensur – bedürfe.
Kurz vor der Sperrung im Juli 2020 hatte das Konto von anonymousnews.org auf dem damals noch Twitter genannten Netzwerk 15.000 Follower. Zwischenzeitlich waren 5.000 Nutzer abgesprungen, doch seit der Entsperrung nimmt die Zahl der Abonnenten kontinuierlich zu. Das ist auch bei dem Account von Martin Sellner der Fall: Dem früheren Kopf der IB Österreich folgten vor der Sperre etwa 40.000 Nutzer, inzwischen sind es über 54.000.
Musk: „Moderation ist ein Propagandawort für Zensur“
Elon Musk hat mit der Freischaltung einmal mehr gezeigt, dass er dem von dem Linken betriebenen Deplatforming (Ausschluss aus den sozialen Medien) ein Replatforming der Missliebigen entgegensetzt. Zuletzt hatte Musk in einem zum Skandal aufgebauschten Interview mit dem früheren CNN-Moderator Don Lemon klargestellt, dass auf X nur noch Inhalte gelöscht würden, die gegen Gesetze verstießen, nicht aber Posts, die von Woken zwar als „Hate Speech“ verunglimpft würden, aber absolut legal seien.
„Moderation ist ein Propagandawort für Zensur“, so Musk. Freie Meinungsäußerung entfalte sich erst, „wenn Leute, die man nicht mag, Dinge sagen, die man nicht mag“, so Musk in dem Gespräch. Besonders übel aufgestoßen war den Linken, dass der Tech-Unternehmer seine Ansicht bekräftigte, dass linke Politiker Einwanderer ins Land holten, um neue Wähler zu generieren. Er bezeichne dies zwar nicht als „Großen Austausch“, so Musk, doch das Vorgehen der Regierung Biden zeige, dass dies der Realität entspreche.
Mainstream: Musk ist „nützlicher Idiot“
Der Mainstream sieht Musk nun immer weiter „nach rechts abdriften“. für das Schweizer Nachrichtenportal Watson ist der Tesla- und SpaceX-Gründer ein „nützlicher Idiot von Donald Trump und den Rechtsradikalen“.
Das Web-Magazin schreibt: „Musk beglückt seine 174 Millionen Follower mittlerweile fast täglich mit seinen Posts. In der Regel haben sie einen heftigen Einschlag nach rechts. (…) Überrascht hat das mittlerweile niemanden mehr. Musk, der sich ursprünglich als Libertärer bekannt und Sympathien für die Demokraten geäußert hat, hat mittlerweile mit fliegenden Fahnen ins ganz rechte Lager gewechselt.“
Die New York Times stellte fest, X profitiere vom Leser- und Nutzerrückgang klassischer Print- und Online-Medien, auch konservativer wie Fox News oder Breitbart. „Diese Transformation hat den Effekt, dass sich die Rechte noch mehr radikalisiert“, so Kolumnist David French.Und weiter: „In der Zeit vor Musk war Twitter ein Zentrum für linksliberale journalistische Ansichten und ein Universum für Aktivisten. Diese beiden Gruppen haben die Plattform verlassen. Dafür ist X die wichtigste Bühne der Rechten geworden.“
Der Beitrag Der linke Mob tobt: Musk entsperrt „Anonymous News“ auf X ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Die herrschende Politik gefährdet den deutschen Wohlstand
Ideologisch motivierte Wirtschaftskriege und Sanktionen tragen zu einer enormen Wohlstandsvernichtung in Deutschland bei. Zusammen mit der katastrophalen Energie- bzw. Klimapolitik und einer verantwortungslosen Migrationspolitik samt Zuwanderung in die Sozialkassen ergibt sich ein düsteres Gesamtbild. Eine beispiellose wirtschaftliche Selbstdemontage findet statt.
Eigentlich liegt es im Bestreben von Regierungen, die wirtschaftlichen und finanziellen Grundlagen der Bevölkerung kontinuierlich zu verbessern. Geht es den Menschen besser, werden die Regierungsparteien nämlich auch eher wiedergewählt. Doch in Deutschland und in Europa allgemein scheint sich das politische Selbstverständnis – auch unter Einfluss der Klimafanatiker – diesbezüglich geändert zu haben. Wir leben in Zeiten, in denen die Systemparteien so etwas von vorsätzlich eine wirtschaftliche Selbstdemontage betreiben, wie man es zuvor noch nicht gesehen hat.
So wurde als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009, die von der geplatzten US-Immobilienblase ausgelöst wurde, im Zuge der sogenannten „Eurorettung“ (welche eigentlich mehr eine Rettung der Finanzindustrie war) mit den Bail-outs und der Nullzinspolitik schon eine gewaltige Umverteilung von unten nach oben durchgezogen. Viele Unternehmen überlebten nur wegen dem billigen Geld, welches jedoch neue Finanzblasen schuf. Dann kamen die unseligen und völlig nutzlosen Corona-Lockdowns, welche unzähligen Unternehmen die finanzielle Substanz erodieren ließen. Mit den staatlichen Finanzhilfen wurde eine Situation geschaffen, die dem Motto „zu wenig zum Leben, aber zu viel zum Sterben“ gleicht.
Dann kam mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine und den westlichen Sanktionen ein gewaltiger Energiepreisschock, der die Lebenshaltungskosten der Menschen in die Höhe trieb und auch vielen (energieintensiven) Unternehmen jegliche Konkurrenzfähigkeit auf den globalen Märkten nahm. Eine Studie von zwei Ökonomieprofessoren spricht von einem „verlorenen Jahrzehnt“ durch den Energiepreisschock und durch die Lockdownmaßnahmen. Insgesamt sei im Jahr 2023 die Industrieproduktion um etwa sieben Prozent unter dem Vorkrisentrend gelegen, die Reallöhne seien sogar um zehn Prozent niedriger gewesen als prognostiziert. Und auch in diesem Jahr sieht es sowohl bei der Industrieproduktion als auch bei den Reallöhnen nicht besser aus. Die „grüne“ Transformation bei der Stromproduktion, wo verlässliche Kraftwerke abgeschaltet und durch unzuverlässige Wind- und Solarkraftwerke ersetzt werden, hilft dabei auch nicht weiter.
Doch die linksgrüne Bundesregierung ist nicht sonderlich besorgt darüber. Denn im Rahmen der Klimaideologie wird ohnehin eine „Politik des Verzichts“ gepredigt. Die Menschen sollen für den angeblichen Klimaschutz auch beim Konsum sparen. Mehr Wohlstand sei schlecht fürs Klima, so die linksgrüne Denke. Dass man dann mit einer verantwortungslosen Migrationspolitik die Massenzuwanderung in die Sozialsysteme ermöglicht, passt ins Bild. Man könnte dabei sogar von einem Multi-Level-Angriff auf den wirtschaftlichen Wohlstand sprechen, der schon in den Jahrzehnten zuvor substanziell geschwächt wurde. Wir sehen hier eine beispiellose wirtschaftliche Selbstverstümmelung durch politische Maßnahmen, die kein vernünftiger Mensch so durchsetzen würde.
Kontrafunk-Sonntagsrunde: Nicht strafbar, aber doch

Der Osteuropa-Experte Thomas Fasbender von der Berliner Zeitung, die Publizistin Birgit Kelle (neues Buch: „Ich kauf mir ein Kind“) und der Blogger und Fotograf Roger Letsch diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den Versuch von Medien und Ministerien, der 16-jährigen Schülerin, die wegen einiger politisch fragwürdiger TikTok-Posts von ihrem Direktor mit der Polizei aus dem Unterricht […]
Final Days (Die letzten Tage)
Hilfsverweigerung für ein von Völkermord bedrohtes Volk , von Hassan Hamadé
Merz tobt: Seine AfD-„Brandmauer“ bekommt in Dresden erste Risse!

CDU-Chef Friedrich Merz tönt seit Monaten, dass die Union keine gemeinsame Sache mit der AfD machen werde – auch nicht auf kommunaler Ebene. Jetzt hat die CDU im Dresdner Stadtrat einem AfD-Antrag zur Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerber zugestimmt. Merz tobt und droht mit Konsequenzen – er wolle den Fall „prüfen“ lassen.
Der CDU-Bundesvorsitzende kritisierte den Vorgang scharf. Die Entscheidung sei zwar in der Sache richtig, aber „im Verfahren inakzeptabel“, eierte Merz in Berlin rum und drohte: „Das war ein Fehler. Wir werden über alles Weitere mit den Betroffenen sprechen.“
Die Entscheidung im Dresdner Stadtrat war mit 33 zu 32 Stimmen denkbar knapp ausgegangen. Auch die Fraktionen von FDP und Freien Wählern unterstützten den AfD-Antrag. Vor der Abstimmung hatte die CDU-Fraktion erklärt, den Antrag auch deshalb unterstützen zu wollen, weil sie befürchte, dass sich die Einführung einer geplanten bundesweiten Bezahlkarte wegen der Uneinigkeit in der Berliner Chaos-Ampel noch lange hinziehen werde.
The post Merz tobt: Seine AfD-„Brandmauer“ bekommt in Dresden erste Risse! appeared first on Deutschland-Kurier.
Israel will in Gaza und im Westjordanland Fakten schaffen
Die soziale Rückkopplungsschleife, die der Klimawissenschaft die Augen verschließt
Der amerikanische Klimawissenschaftler Patrick Brown schockte im Herbst 23 die Öffentlichkeit mit seinem Geständnis, in seiner Studie zu Waldbränden wichtige Daten verschwiegen zu haben, um in das renommierte Nature zu kommen. Und welche waren das? Die Tatsache, daß Waldbrände zu mehr als 80% von Menschen direkt verursacht werden!
Er argumentierte, ohne die Vertuschung dieser Tatsache, wäre eine Publikation seiner Studie in dem Top-Magazin wohl nicht zustande gekommen, weil elitäre Narrative bedient werden müßten.
Seit kurzem legt Brown nach und veröffentlicht Videos auf Youtube. In einer Publikation mit dem Titel „Die soziale Rückkopplungsschleife, die der Klimawissenschaft die Augen verschließt“ erklärt er, welche sozial- und evolutionspsychologischen Mechanismen am Werk sind, wenn Wissenschaft zu Miet- und Pseudowissenschaft wird.
Studie: HPV-Injektion wird mit vier Autoimmunkrankheiten in Verbindung gebracht

Ein weit verbreiteter Impfstoff gegen humane Papillomaviren (HPV) scheint einer neuen Studie zufolge mit vier Autoimmunerkrankungen in Zusammenhang zu stehen. Der Filmemacher Bert Ehgartner hatte mit dem Film „Unter die Haut“ gezeigt, wie bei der HPV-Impfung Nutzen-Schaden-Abwägung oder die tatsächliche Risikolage der Krebsart unterdrückt wurden. Stattdessen gab und gibt es aggressives Marketing mit jeder Menge […]
Der Beitrag Studie: HPV-Injektion wird mit vier Autoimmunkrankheiten in Verbindung gebracht erschien zuerst unter tkp.at.
Das Myokarditis-Mysterium
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Das Myokarditis-Mysterium
Immer wieder brechen seit Corona junge Sportler plötzlich zusammen – und sterben an Herzversagen. Nicht selten wird im Nachhinein eine Myokarditis als Auslöser ausgemacht. Aber lässt sich ein Anstieg der Herzmuskelentzündungen auch statistisch belegen?
von Larissa Fußer
m 29. Oktober 2023 hielten tausende niederländische Fußballfans plötzlich den Atem an. Vor ihren Augen war der niederländische Fußballspieler Bas Dost in der neunzigsten Minute eines Matches der nationalen Liga Eredivisie zusammengebrochen – und nicht mehr aufgestanden. Schockiert bildeten die anderen Sportler eine Mauer um den 34-Jährigen, während dieser von medizinischem Personal behandelt wurde. Bald spannten Beteiligte eine Plane um den jungen Mann auf. Dost hatte das Bewusstsein verloren und musste über Minuten reanimiert werden, hieß es später. Die Wiederbelebung gelang – im Krankenhaus erfuhr der Spieler die Ursache seines Zusammenbruchs: Er hatte eine Herzmuskelentzündung erlitten.
Der gerade mal 25-jährige deutsche Fußballspieler Agyemang Diawusie hatte nicht so viel Glück. Am 28. November 2023 verstarb er an einem plötzlichen Herztod – Ursache: vermutlich eine Herzmuskelentzündung. Die gleiche Diagnose hatte der Basketball-Profi Oscar Cabrera Adames erhalten, nachdem er 2021 während eines Ligaspiels in Spanien zusammengebrochen und ins Krankenhaus eingeliefert worden war. In den sozialen Netzwerken machte der Basketballer seine zwei vorangegangenen Corona-Impfungen für die Erkrankung verantwortlich. Im Juni 2023 dann starb Adames plötzlich bei einem Belastungstest in einem Gesundheitszentrum an Herzversagen. Er wurde 28 Jahre alt.
Seit der Corona-Pandemie häufen sich die Meldungen von Sportlern, die während eines Spiels zusammenbrechen, das Bewusstsein verlieren und einen Herzstillstand erleiden. Nicht selten wird im Nachhinein eine Myokarditis-Diagnose als wahrscheinlicher Auslöser ausgemacht oder vermutet. Doch bis heute lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob die subjektive Wahrnehmung, dass es seit der Coronazeit häufiger zu diesen Vorfällen kam, der Realität entspricht und sich mit Zahlen belegen lässt.
Viele Anfragen, wenige Antworten
Bereits im Dezember 2023 fragte unsere Redaktion zu dieser Thematik beim Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes an. Dieses wurde von der Deutschen Herzstiftung mit fast 90.000 Euro dazu beauftragt, ein deutsches Register für plötzliche Herztodesfälle im Sport zu entwickeln. Auf die Frage, ob sich eine Häufung von plötzlichen Todesfällen durch ihre Forschung belegen ließe, antworteten die Institutsvertreter, dass man derzeit an verschiedenen Studien zu dieser Frage arbeite. Bisher würden die Daten aber zeigen, dass sich eine solche vermutete Häufung nicht belegen ließe. Zahlen wollte das Institut auf Anfrage nicht herausgeben, da diese demnächst publiziert würden – solange müsse man sich noch gedulden.
Wir wollten nicht auf unbestimmte Zeit warten. Also wählten wir einen anderen Ansatz: Um überhaupt beurteilen zu können, ob es während der Corona-Pandemie einen Anstieg an Herzmuskelentzündungen gegeben hatte, fragten wir beim Bundesgesundheitsministerium, dem Robert-Koch-Institut und dem Paul-Ehrlich-Institut sowie bei verschiedenen Fachvereinigungen wie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, dem Myokarditisregister Jena, dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung und der Deutschen Herzstiftung an.
Konkret erbaten wir eine jährliche Aufstellung aller Myokarditis-Fälle von 2013 bis 2023. Die ernüchternde Antwort: Da die Erkrankung in Deutschland nicht meldepflichtig ist, existiert auch kein bundesweites Register für Herzmuskelentzündungen, das auch Erwachsene einschließt. Dennoch empfahl man uns, die Fallzahlen über die Analyse von Diagnosedaten der Krankenhäuser in Deutschland näherungsweise zu ermitteln.
So gab uns das Bundesgesundheitsministerium auf Basis dieser Daten für das Jahr 2022 eine absolute Fallzahl von 6.589 mit der Hauptdiagnose Myokarditis an. Darin waren alle Diagnosen mit den ICD10-Codes B33.2 (Karditis durch Viren), I01.2 (Akute Rheumatische Myokarditis), I09.0 (Rheumatische Myokarditis), I40 (Akute Myokarditis) und I51.4 (Myokarditis, nicht näher bezeichnet) enthalten. Um den Wert mit den Vorjahren vergleichen zu können, erstellten wir auf Basis der Daten der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) eine Tabelle, die genau dieselben Diagnosecodes für die Jahren 2013 bis 2022 nebeneinander stellte.
Myokarditis-Fälle unter vollstationären Patienten in Deutschland, 2013-2022. Quelle: Diagnosedaten der Krankenhäuser, eigene Zusammenstellung.
Das Ergebnis ist bemerkenswert: Der Gesamtwert von 6.589 Myokarditisfällen im Pandemiejahr 2022 lag deutlich vor den addierten Gesamtwerten der Vorjahre. Auf dem zweiten Platz stand mit 6.319 Fällen das Jahr 2016, danach folgte das Pandemiejahr 2021 mit 6.190 Diagnosen. Ebenfalls auffällig: In den letzten zehn Jahren hatte es nie so viele Fälle einer akuten Myokarditis gegeben wie in den Pandemiejahren 2022 (4.898) und 2021 (4.561).
Diese Erkenntnisse ließen sich auch im europäischen Ausland wiederfinden. Nachdem wir bei den Gesundheitsbehörden von Großbritannien, Österreich, der Schweiz, Schweden, Norwegen, Dänemark, Ungarn sowie Kanada, Australien und den USA ebenfalls die Myokarditisfälle seit 2013 angefragt hatten, erhielten wir schließlich zwar hauptsächlich ausweichende Antworten – jedoch im Falle Schwedens und Ungarns handfeste Zahlen. Ungarn übermittelte uns die Anzahl der Fälle mit den ICD10-Codes I40 (Akute Myokarditis) und I41 (Myokarditis bei anderenorts klassifizierten Krankheiten). Hier war 2021 mit 410 registrierten Fällen der Vorreiter, gefolgt von 2019 mit 328 Fällen und dem Pandemiejahr 2022 mit 327 Fällen.
Myokarditis-Fälle unter vollstationären Patienten in Ungarn, 2013-2023. Quelle: Ungarisches Gesundheitsministerium
Schweden wiederum sendete uns eine Übersicht der Fälle mit den Diagnosecodes I40.0 (Infektiöse Myokarditis), I40.1 (isolierte Myokarditis), I40.8 (Sonstige akute Myokarditis), I40.9 (Akute Myokarditis, nicht näher bezeichnet) sowie I41.1 (Myokarditis bei anderenorts klassifizierten Viruskrankheiten), I41.8 (Myokarditis bei sonstigen anderenorts klassifizierten Krankheiten) und I51.4 (Myokarditis, nicht näher bezeichnet).
Auch hier zeigten die Zahlen: Das Pandemiejahr 2021 war mit insgesamt 2972 Myokarditisfällen die Spitze der Statistik, es folgten das Jahr 2018 mit 2889 Fällen und 2015 mit 2547 Diagnosen. Nur das Pandemiejahr 2022 nahm mit 1907 Fällen hier einen nachgelagerten Platz ein. Ebenfalls auffällig in dieser Übersicht ist der besonders auffällige Anstieg in der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen. Hier erkrankten im Jahr 2022 254 Personen an einer Herzmuskelentzündung, 2021 waren es 238 – die Werte sind deutlich höher als in den Vorjahren, in denen das Jahr 2015 mit 187 Fällen die Spitze bildet.
Die Daten offenbaren: Es gibt durchaus ein deutliches Signal, dass es während der Pandemiejahre in der deutschen Gesamtbevölkerung wohl zu einem Anstieg der Herzmuskelentzündungen gekommen ist. Endgültig belegen lässt es sich freilich mit den verfügbaren Daten nicht – immerhin bleiben unter anderem Diagnosen, die außerhalb des Krankenhauses gestellt wurden, in der Statistik unberücksichtigt. Auf der anderen Seite kann man davon ausgehen, dass es noch eine hohe Dunkelziffer gibt. Herzmuskelentzündung überhaupt zu erkennen, ist nämlich oft schwierig. Häufig treten nur unspezifische Symptome wie Abgeschlagenheit und Kurzatmigkeit auf – die Erkrankung bleibt so mitunter unentdeckt.
Myokarditis-Fälle unter vollstationären Patienten in Schweden, 2013-2023. Quelle: Schwedisches Gesundheitsministerium, eigene Ergänzung der Gesamtzahlen.
Natürlich stellt sich bei diesen alarmierenden Zahlen vor allem eine Frage: Was ist die Ursache dieses Anstiegs? Das kann jedoch nach wie vor nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Es ist bekannt, dass Herzmuskelentzündungen meist durch verschleppte Vireninfektionen entstehen. Das von vielen Ärzten vorgetragene Argument, dass viele Herzmuskelentzündungen vermutlich infolge einer Infektion mit Covid-19 aufgetreten sind, ist daher nicht unplausibel. Ebenfalls gilt es inzwischen aber in medizinischen Fachkreisen als erwiesen, dass auch die mRNA-Impfstoffe Herzmuskelentzündungen auslösen können – vor allem beim jungen Männern.
Forschung gegen das Vergessen
Und gerade die jungen Männer sind es, die – so scheint es – seit Beginn der Pandemie immer häufiger ganz plötzlich wegen Herzproblemen zusammenbrechen. Der Verlauf von Herzmuskelentzündungen infolge einer Corona-Impfung ist oft mild, heißt es inzwischen in zahlreichen medizinischen Fachmagazinen – meist heile die Erkrankung von allein aus, beteuert man. Nur ist eben auch klar: Eine Myokarditis kann – bei einer Chronifizierung sogar mitunter Jahre nach der Erkrankungsbeginn – zu einem plötzlichen Herztod führen. Auch bei jungen Leuten.
Vier Jahre nach Pandemiebeginn wäre es höchste Zeit für systematische, kritische wissenschaftliche Untersuchungen zu den Auslösern der Herzmuskelentzündungen, die in den letzten Jahren nicht wenigen jungen Menschen das Leben gekostet haben. Bisher weiß man noch nicht einmal, über welchen körperlichen Mechanismus die Corona-Impfung überhaupt eine Myokarditis verursachen kann.
Der Horror der plötzlich auf dem Platz zusammenbrechenden jungen Sportler droht derweil schon wieder in Vergessenheit zu geraten. Eine Gesellschaft, die gerade auch die jungen Menschen während der Corona-Pandemie dazu gedrängt hat, sich impfen zu lassen, sollte nun ganz besonders daran interessiert sein, diese plötzlichen Todesfälle aufzuklären. Es ist eine Frage des Anstands und der Würdigung dieser viel zu früh beendeten Leben.
Der Beitrag Das Myokarditis-Mysterium ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Putins Rede nach dem brutalen Terroranschlag im O-Ton

Die kurze Rede, die Präsident Putin nach dem gestrigen Terroranschlag mit über hundert Todesopfern gehalten hat, wurde mit deutschen Untertiteln versehen. Hier zeige ich sie komplett.

