Kategorie: Nachrichten
Ukraine-Krieg: Friedensvorschlag von Ex-General Schultze-Rhonhof

Von GERD SCHULTZE-RHONHOF (Generalmajor a. D.) | Der Ukraine-Krieg tobt bald zwei Jahre und es ist kein Ende abzusehen, auch kein praktikabler Anstoß aus Deutschland, der ein baldiges Kriegsende herbeizuführen könnte. Nachdem ich mich in dieser Frage erfolglos und ohne Antwort mit einem Vorschlag an Herrn Bundeskanzler Scholz und an den Herrn Fraktionsvorsitzenden der SPD […]
Die neue Folge über das Lob auf das ZDF und die „großzügigen“ USA ist nun auch hier online

Am Sonntag ist die neue Folge von Anti-Spiegel-TV erschienen, die nun auch hier online ist. Dieses Mal sprechen Dominik Reichert und Thomas Röper unter anderem über den ZDF-Bericht aus Mariupol und die Reaktionen darauf. Außerdem geht es auch darum, wie „großzügig“ die USA Griechenland Waffen schenken.
Professor Didier Raoult fordert ein COVID-19-Impfstoff-Moratorium

Über Professor Didier Raoult erschien im August 2020 der erste Bericht in TKP im Zusammenhang mit der Corona „Pandemie“. Er hatte sehr deutlich gemacht, dass das Malaria-Medikament Chloroquin und Derivate bestens geeignet zur Behandlung von Covid sind. Professor Didier Raoult ist vielleicht der faszinierendste und schillerndste medizinische Wissenschaftler. In einem Artikel der New York Times […]
Der Beitrag Professor Didier Raoult fordert ein COVID-19-Impfstoff-Moratorium erschien zuerst unter tkp.at.
YouGov-Umfrage: Nur 33 Prozent der Deutschen Männer fühlen sich „sehr maskulin“
Mit diesen Männern möchte die NATO das Land in den Krieg gegen Russland treiben? Nur 33 Prozent der Deutschen fühlen sich „totally maskuline“ – in Polen sind es immerhin noch 75 Prozent. Die Frage ist auch, ob unter diesen 33 Prozent der Deutschen vielleicht auch viele Neubürger sind, welche mit Regenbogenfahnen nicht so viel am Hut haben. Fest steht: Während man darüber nachdenkt, welches Geschlechtsteil man hat, kann man kein Sturmgewehr halten.
Die Umfrage von YouGov ist bereits wieder ein Jahr alt. Vor einem Jahr hatten nur noch 33 Prozent der befragten deutschen Männer das Gefühl, völlig männlich zu sein. Die große Verschwulung durch die Massenmedien ist also sehr erfolgreich. Es stellt sich nur die Frage: Was will man mit diesen Männern eigentlich noch erreichen? Die Idee, mit ihnen Krieg führen zu wollen, um gegen ein Land mit slawischer Bevölkerung zu bestehen, erscheint absurd. Im Vergleich wissen 75 Prozent der Polen sehr wohl noch, was zwischen ihren Beinen hängt und wozu sie es benutzen können.
Das andere Ende der Skala macht übrigens die Einstufung „ich fühle mich vollständig weiblich“ aus. Unterhaltsamerweise wären dies zehn Prozent der Polen, aber nur 8 Prozent der Deutschen.
Ähnlich verwirrt sind – zumindest wenn man der Umfrage trauen kann – auch die Frauen. Hier fühlen sich nur 45 Prozent der deutschen Frauen „völlig weiblich“ und nur zwei Prozent „völlig männlich“. Auch hier haben die Polinnen die Nasen und andere Körperteile vorne: 86 Prozent der Frauen fühlen sich „völlig weiblich“. Die totale Verwirrung hat auch dort nur zwei Prozent befallen.
Dabei, so führt YouGov aus, betrifft die „Unsicherheit, welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlen soll“ vor allem junge Menschen im Westen. Woher diese Unsicherheit wohl kommen mag? Dabei sieht man bei solchen Umfragen, dass die ideologische Dauerberieselung durch die Medien, aber auch die linksextreme Umerziehung in Bildungseinrichtungen sehr wohl greift – und ganze Generationen verwirrt und nachhaltig schädigt.
YouGov beschreibt die Umfrage wie folgt:
Traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit sind im Laufe der Jahrzehnte erodiert, und nun zeigen neue Daten des YouGov-Cambridge Globalism Project, wie sehr sich Männer und Frauen im Westen immer noch persönlich mit diesen Geschlechterbildern identifizieren.
Unsere elf Länder umfassende Studie umfasste acht europäische Länder – Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreich – sowie Kanada, die USA und Australien. Wir haben die Befragten gebeten, zu sagen, wo sie sich auf einer siebenstufigen Skala von „1 – völlig männlich“ bis „7 – völlig weiblich“ einordnen.
Während sich die große Mehrheit der Menschen in jedem Land auf der Seite der Skala einordnet, die mit ihrem eigenen Geschlecht korreliert, gibt es zwischen den Ländern große Unterschiede darin, wie viele Männer sich als „völlig männlich“ und wie viele Frauen sich als „völlig weiblich“ identifizieren “.
Es gibt außerdem für Interessierte ein PDF mit den vollständigen Ergebnissen dieser Studie.
Fußball-Fans kontern DFB-Urteil: „Es gibt nur einen lächerlichen DFB… und zwei Geschlechter!“
Das Irrsinns-Urteil des DFB zu einem Fan-Banner, auf dem auf die Existenz von nur zwei biologischen Geschlechtern hingewiesen wurde (Report24 berichtete), kommt bei Fußball-Fans nicht gut an. Nun protestierten Fans von „Dynamo Dresden“: Beim jüngsten Spiel in Ingolstadt präsentierten sie Banner mit der Aufschrift „Es gibt nur einen lächerlichen DFB… und zwei Geschlechter!“.
Nachdem Bayer Leverkusen vom DFB zu einer Strafe in Höhe von 18.000 Euro verdonnert wurde, weil Fans bei einem Spiel Banner mit der Aufschrift „Es gibt viele Musikrichtungen, aber nur 2 Geschlechter!“ zeigten, regt sich Widerstand: Beim Spiel in Ingolstadt hielten Dynamo-Fans kurz nach der Pause Spruchbänder in die Höhe, die nicht nur erneut auf die Existenz von nur zwei Geschlechtern hinwiesen, sondern obendrein den DFB als „lächerlich“ bezeichneten.
In den sozialen Netzen wurde diese Aktion mehrheitlich gefeiert: Politik und woke Agenden haben für die Fans nichts im Fußball verloren. Nicht wenige User weisen aktuell darauf hin, dass nicht nur die Ligen des DFB nach den beiden Geschlechtern eingeteilt sind, sondern auch der Fanshop nur auf Herren und Damen ausgerichtet ist. Eine Abteilung für Geschlechtsverwirrte sucht man hier vergeblich.
Woker Wahn stößt bei Fans nicht auf Gegenliebe
Dabei ist der Widerstand gegen den „Gender-Scheiß“ nicht neu: Schon 2022 gingen Fans des FC Hansa Rostock mit einem Banner auf die Barrikaden, auf dem es hieß: „Euer Gender-Scheiß interessiert in Wolgast keine Sau! Hier gibt es nur Jungs, Mädchen, Mann und Frau!“ Auslöser waren damals Sondertrikots des Gegners FC St. Pauli, auf dem ein Gendersternchen abgebildet war.
Auch die deutsche Fußballnationalmannschaft macht sich mit ihrer Buckelei vor der LGBTQ-Agenda immer wieder zum Gespött. Hofiert man politisch sonst so gerne den Islam, so war das Geschrei plötzlich groß, als bei der Fußball-WM in Katar keine Regenbogen-Armbinden erwünscht waren. „Haltung“ statt Leistung zu zeigen, bringt einem keine Siege ein: Nach einer peinlichen Hand-vorm-Mund-Aktion wurde man vom Platz gefegt. Im Sinne der Fans hätte man sich wohl besser auf den Fußball statt auf die Unterstützung politischer Agenden konzentriert (auch wenn man damals steif und fest behauptete, woke Ideologie zu fördern, sei keine politische Botschaft).
Zwei Jahre Impfpflichtgesetz: „Jeder kennt jemanden, der die Corona-‚Impfung‘ bereut“
Am 5. Februar jährt sich der Tag des Inkrafttretens des COVID-19-Impfpflichtgesetzes zum zweiten Mal. Die Wut über dieses freiheitsberaubende, evidenzlose – und mittlerweile entsorgte – Schandgesetz ist nach wie vor groß. Und auch der Schaden bleibt: „Jeder kennt jemanden, der es bereut, dass er sich in die Nadel hat treiben lassen. Im Gegensatz dazu kenne ich niemanden, der es bereut, dass er sich nicht hat impfen lassen – das sagt wohl alles“, bringt LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann, die allgemeine Gemütslage auf den Punkt.
Eine Presseaussendung der Partei Menschen-Freiheit-Grundrechte (MFG)
Für viele Österreicher brauchte es damals eine große Portion Mut, dem enormen psychischen Druck seitens der Öffentlichkeit oder des Arbeitgebers standzuhalten und sich nicht einer vermeintlich „nebenwirkungsfreien“ und „vollimmunisierenden“ Injektion auszusetzen, die so gut wie nichts hielt, was die Heerscharen von „Experten“ und Politikern versprachen.
„Das ist absurd. Es sollte keinen Mut erforderlich machen, um zu so etwas Verrücktem wie einer unerprobten und brandgefährlichen Impfung Nein zu sagen. Es muss selbstverständlich sein, dass solche Entscheidungen ausschließlich aus freien Stücken getroffen werden. Es waren die schwärzesten Tage in Sachen Demokratie und Menschenrechte seit dem Beginn der Zweiten Republik“, so Joachim Aigner.
Fakt ist auch: Praktisch jeder kennt jemanden, der es bereut, die Corona-„Impfung“ in Anspruch genommen zu haben.
Kritische Menschen haben von Anfang an davor gewarnt, dass die schlecht erforschte mRNA-Injektion potenziell gefährlich ist. Dass dies nicht nur eine reine Befürchtung, sondern tatsächlich der Fall ist, zeigt die große Zahl der Impfopfer: Beim Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) etwa, wurden bis 31.12.2023 52.618 Nebenwirkungen im zeitlichen Zusammenhang mit der COVID-19-Injektion gemeldet.
Berücksichtigt man das bei jeder Art von Medizin oder Impfung stattfindende Underreporting – laut Pharmig werden nur rund 6 Prozent von Arzneimittelnebenwirkungen gemeldet –, ist von mindestens 876.967 Fällen von Nebenwirkungen im zeitlichen Zusammenhang mit der COVID-19-Injektion in Österreich auszugehen.
„Es sollte keinen Mut erforderlich machen, um zu so etwas Verrücktem wie einer unerprobten und brandgefährlichen Impfung Nein zu sagen. Es muss selbstverständlich sein, dass solche Entscheidungen ausschließlich aus freien Stücken getroffen werden.“
LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann
Die Pflicht zur COVID-19-„Impfung“ wurde vor zwei Jahren vom Nationalrat beschlossen.
Bundespräsident Alexander van der Bellen (Grüne) nannte die Impfpflicht eine „Menschenpflicht“ und unterschrieb das unsägliche und menschenverachtende Gesetz anstandslos. Gelten sollte die Impfpflicht für alle Personen ab 18 Jahre mit Wohnsitz in Österreich. Der Strafrahmen bei Nichtbefolgung betrug bis zu 3.600 Euro. Politiker überboten diesen ohnehin schon hohen Rahmen mit immer absurderen Aussagen und Forderungen.
Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) meinte gar, mit der Einführung der Impfpflicht sei „es eigentlich rechtswidrig, in Österreich zu wohnen und nicht geimpft zu sein.“ Zudem sei es „wahrscheinlich auch möglich, jemanden zu kündigen, der nicht geimpft ist“, so die eiskalte Edtstadler damals.
Ex-Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP), der auch heute noch als Außenminister ein „hohes Amt“ in der Republik bekleidet, wollte alle ungeimpften Österreicher über die Weihnachtsfeiertage daheim einsperren und sprach von „ungemütlichen Weihnachten für Ungeimpfte“. So kam es dann auch: Über Ungeimpfte wurde ein dreimonatiger Lockdown verhängt.
Der dritte Präsident des Oö. Landtags, Peter Binder (SPÖ), forderte Haftstrafen für Ungeimpfte. „Die Allmachtsfantasien einiger steigerte sich ins End- und Maßlose, es war erschreckend und entlarvend zugleich“, so Joachim Aigner, dessen Bewegung MFG als Einzige ohne jeden Kompromiss gegen dieses Gesetz auftrat: „Sogar einzelne FPÖ-Politiker gingen bei diesem Irrsinn mit.
Der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) etwa, ließ sich mehrmals mit dem Corona-Impfbus ablichten, der sogar vor Schulen Station machte.“
Für den oberösterreichischen blauen Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) war damals eine Impfpflicht für das Pflege- und Gesundheitspersonal denkbar. Joachim Aigner: „Das ist Wählerverrat! Wir werden nicht vergessen – und auch die Wähler nicht.
Dies geschah nach Beginn der Impfkampagnen mit der Zahl der Lebendgeburten.
Professor Theo Schetters berichtet, dass in den Jahren 2022 und 2023 weniger Kinder geboren werden als zuvor. Dieser Rückgang sei weder im Corona-Jahr 2020 noch im darauffolgenden Jahr 2021 zu beobachten gewesen, als die Impfkampagnen begannen.
Ab Mai 2021 wurden Personen unter 50 Jahren dringend aufgefordert, sich impfen zu lassen. Neun Monate später habe sich gezeigt, dass die Zahl der Lebendgeburten niedriger war als in den Vorjahren, ein Trend, der sich 2023 fortgesetzt habe, so der Immunologe.
Im Zusammenhang mit Berichten über Menstruationsbeschwerden und der Tatsache, dass Corona-Infektionen mild verlaufen, wird von der Impfung von Menschen im gebärfähigen Alter – auch von Schwangeren – dringend abgeraten.
Bericht van Theo Schetters:
In 2022 en 2023 werden er minder kinderen geboren dan voorheen. Deze afname zag je niet tijdens het corona-jaar 2020 en ook niet in het daaropvolgende jaar 2021 toen gestart werd met de vaccinatiecampagnes.
Vanaf mei 2021 werden mensen onder de 50… pic.twitter.com/VHCrlH9HJn
— Wouter Aukema (@waukema) January 28, 2024
Paul Craig Roberts: RIP, die westliche Welt
Ich bin zu dem deprimierenden Schluss gekommen, dass die weißen Ethnien, die die Nationen der westlichen Zivilisation bildeten, zu einer solchen Sorglosigkeit und Dummheit degeneriert sind, dass sie keine Überlebenschance haben.
Sie sitzen stumpf vor dem Fernseher und nehmen ihre Gehirnwäsche und Indoktrination in sich auf.
Sie können ihre Miete, ihre Hypothek oder ihr Auto nicht mehr bezahlen, aber sie zahlen endlos für die Versorgung der Einwanderer, die ihre Gemeinden mit materiellen Bedürfnissen überschwemmen.
In den USA hat North Carolina, früher ein Südstaat, jetzt ein Auffangbecken für Einwanderer, seine High Schools als „Umsiedlungsgebiete“ für Einwanderer zur Verfügung gestellt. Zum Teufel mit den Steuerzahlern von North Carolina. Die Rechte der Einwanderer haben Vorrang vor den Rechten der Steuerzahler von North Carolina, dessen überwiegend weiße Bevölkerung, so die Erzählung, aus weißen, rassistischen Ausbeutern besteht.
North Carolina hat auch auf Kosten der Steuerzahler einen Campus für ein „Head’s Start“-Programm für Kinder von Einwanderern gebaut. Das Programm hat ein ehemaliges Schulgebäude für amerikanische Staatsbürger aus NC übernommen.
Wohin man auch blickt, sieht man, wie die USA auf Kosten der Steuerzahler endlose Lasten von Einwanderern auf sich nehmen, die unbehelligt über die Grenze in den Turmbau zu Babel spazieren dürfen, zu dem die USA geworden sind. Durchgesickert ist, dass republikanische RINO-Senatoren ein Einwanderungsgesetz vorbereiten, das Amerika zwingen würde, jedes Jahr 1,8 Millionen Einwanderer aufzunehmen. Es ist unglaublich, wie die Weißen ihr eigenes Land zerstören.
Niemand in Amerika kann etwas dagegen tun. Anstatt die Invasion und Überflutung des Landes zu stoppen, setzt die US-Regierung endlose amerikanische Ressourcen ein, um die aggressiv expandierenden Grenzen Israels und der Ukraine zu verteidigen, während Washington die Barriere abbaut, die zum Schutz der amerikanischen Grenzen errichtet wurde. Und der Idiot, der für diese Politik verantwortlich ist, kandidiert mit Unterstützung der Medien und der amerikanischen Eliten für die Wiederwahl als Präsident.
In dem, was von den europäischen ethnischen Ländern übrig geblieben ist, sagte der Direktor der EU-Grenzschutzagentur Frontex, Hans Leitjens, dass „nichts die Einwanderer aufhalten kann“.
Was er damit sagen will, ist, dass die EU die Einwanderer nicht davon abhalten wird, ihr Lager in ganz Europa und vielleicht auch in Russland aufzuschlagen, angesichts der Schwäche, die eine Regierung zeigt, die die Welt regieren könnte.
Der Dummkopf Hans Leitjens, offensichtlich ein Befürworter der Zerstörung des Abendlandes, sagt, der Widerstand gegen die Überflutung durch Einwanderer sei „Fremdenfeindlichkeit und Vorurteil“.
Da haben wir es.
Wenn weiße Ethnien versuchen, ihren Untergang durch Eindringlinge zu verhindern, sind sie fremdenfeindlich und rassistisch.
Wie konnten so viele weiße Ethnien zu einer Sichtweise bekehrt werden, die ihnen nicht nützt?
Die Engländer leiden, während die Immigranten in Hotels untergebracht werden.
Das ist es, was die Weißen von „ihren“ Regierungen zu erwarten gelernt haben.
Finden Sie es nicht seltsam, dass die weißen Ethnien der Welt bereit sind, Leben und unendliche Ressourcen einzusetzen, um die Grenzen Israels und der Ukraine zu schützen, aber nichts tun, um ihre eigenen Grenzen zu schützen?
Gefährliche Kluft zwischen von der Leyens Versprechen und Realität: Der DSA-Skandal!
Martin Sonneborn
In ihrem heutigen Post stellt Frau von der Leyen die Behauptung auf, die Kommission bringe mit dem gerade in Kraft getretenen Digital Services Act „europäische Werte“ in die „digitale Welt“.
Mit Blick auf den gerade in Kraft getretenen Digital Services Act melden wir diesen falschen Inhalt hiermit den zuständigen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden der EU, da die beanstandete Behauptung eine bewusst irreführende „Desinformation“ des Lesers enthält, die seinen Hass auf die EU in erheblicher Weise schürt und damit geeignet ist, den unsozialen Frieden in Europa zu gefährden.
Bei der Durchsicht aller 54 Artikel der Grundrechte der Europäischen Union, die in der gleichnamigen Charta niedergelegt sind, haben wir kaum einen Artikel gefunden, gegen den die von der Leyen-Kommission bisher nicht verstoßen hat.
Nach einer vierjährigen Feldstudie ihres Amtsgebarens kommen dem Betrachter Dinge in den Sinn, die bei stinknormaler Auslegung der EU-Charta als klare Grundrechtsverletzungen zu werten sind – insbesondere im Hinblick auf Artikel 41 „Recht auf eine gute Verwaltung“ (Lol!) sowie Artikel 42 „Recht auf Zugang zu Dokumenten“ – und zwar „unabhängig von der Form der für diese Dokumente verwendeten Träger“, was natürlich den intimen Kurznachrichtenverkehr mit Pharmabossen per SMS ausdrücklich einschließt.
Mit der von der von der Leyen-Kommission vorangetriebenen Einführung des DSA stehen nun neben einer Reihe sekundär betroffener Grundrechte vorwiegend die folgenden infrage:
Art. 11 (1): Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.
Art. 11 (2): Die Freiheit der Medien und ihre Pluralität werden geachtet.
Art. 10 (1): Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.
Art. 6: Jede Person hat das Recht auf Freiheit und Sicherheit.
Art. 7: Jede Person hat Anspruch auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung sowie ihrer Korrespondenz.
Art. 8 Abs. 1: Jede Person hat das Recht auf Schutz der sie betreffenden personenbezogenen Daten.
Wir weisen darauf hin, dass mit dem DSA diese verbrieften „europäischen Werte“ im Internet nicht ein-, sondern ausgezogen werden, weil sie – vom Recht auf Gedanken- und Gewissensfreiheit über das Recht auf freie Meinungsäußerung bis hin zur Freiheit und Pluralität der Medien – in der anlasslosen Massenkriminalisierung der Ausübung grundrechtlich geschützter Freiheiten nicht nur ebenso wenig enthalten sind wie in der (geplanten) anlasslosen Massenüberwachung (durch Chatkontrolle), sondern hier im Gegenteil sogar mit allerbösester Zielgerichtetheit gebrochen werden.
Wir verbitten es uns daher, dass ausgerechnet Frau von der Leyen die von ihr selbst im Amt bis zur Unkenntlichkeit entstellten „europäischen Werte“ überhaupt in den Mund nimmt, und sei es auch nur als inhaltsleere Propagandafloskel. Und erst recht verwahren wir uns gegen ihre Verknüpfung mit einer unter eklatanter Verletzung von Grundrechten zustande gekommenen EU-Regelung, die nachweislich nicht im Geringsten „europäischen Werten“ entspricht.
Europäischen Werten entspräche es vielmehr, wenn Frau von der Leyen nicht nur endlich für die Verletzung der Artikel 41 & 42 (s.o. ), sondern endlich auch dafür zur Rechenschaft gezogen würde, dass sie mit ihrem Amtshandeln (sowohl exemplarisch im DSA als auch summarisch) den Tatbestand des Art. 54 der EU-Charta „Verbot des Missbrauchs von Rechten“ erfüllt, in dem es heißt: „Keine Bestimmung dieser Charta ist so auszulegen, als begründe sie das Recht, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Maßnahme zu treffen, die darauf abzielt, die in der Charta anerkannten Rechte und Freiheiten abzuschaffen oder sie stärker einzuschränken, als dies in der Charta vorgesehen ist.
Die Löschung der o.g. Behauptung von der Leyens ist wohl das Mindeste, was wir zum Schutz der EU-Bürger vor dem durch inhaltlich irreführende Fakes über „europäische Werte“ ausgelösten & damit anhaltenden Hass auf die EU-Institutionen im Sinne des DSA erwarten dürfen.
In ihrem heutigen Post stellt Frau vonderLeyen die Behauptung auf, die Kommission bringe mit dem gerade in Kraft getretenen Digital Services Act „europäische Werte“ in die „digitale Welt“.
Nach dem gerade in Kraft getretenen Digital Services Act melden wir diesen Fake-Inhalt… pic.twitter.com/yF03Ig0oht
— Martin Sonneborn (@MartinSonneborn) August 25, 2023
Unsere Kinder verlernen das Sprechen
Laut einer Datenauswertung der Krankenkassen KKH stieg die Zahl der Kinder zwischen 6 und 18 Jahren mit Sprechstörungen von 2012 bis 2022 um knapp 60%. Fast jeder zehnte Junge und jedes 15. Mädchen sind inzwischen betroffen. Bei 15- bis 18-Jährigen nahmen die Sprechstörungen sogar um 144% zu, hier bei den Mädchen mehr als bei den Jungen. „Chatten und Liken sind kein Ersatz für direkte Kommunikation“, schreibt die KKH.
Als Ursache diagnostizieren die Experten, dass neben die schon immer vorhandenen Auslöser von Sprechstörungen die übermäßige Nutzung von digitalen Geräten und
Neue Videos am Montag
Gegensätzliche Polverschiebung-Agenden in Ost und West (Reese Report – Deutsch)
EUid-Wallet – Nein zur digitalen Überwachung!
Alle Extremisten sind in der Datenbank
Die unterschätzte Macht – Wolfgang Effenberger
Alcyon Pleyaden 167: New York Stromausfall UFO-Kampf, Challenger Explosion, UFO Atomkraftwerke-ISS
alphaTrio | Planwirtschaftliche Zerstörung Deutschlands | Dr. Markus Krall, M. Friedrich & R. Tichy
Justizbankrott: Politisch Verfolgte und Gefangene In Deutschland
Wenn die Knochen weh tun: Vitamin D3 ist nicht die Lösung
DIESES Finanzgesetz kann Deine Geldanlagen VERNICHTEN! (Glenn Beck – Deutsch)
Die Geimpften schaden anderen durch „Shedding“. Die Pfizer-Dokumente beweisen es
Sarah Regez: «Gendern ist das Einfallstor in den woken Wahnsinn»
SCOTT RITTER: US-MILITÄR IST EINE LEERE HÜLLE! JEDER US-ANGRIFF AUF IRAN ZUM SCHEITERN VERURTEILT
Gut für Russland: Afrika schmeißt den Westen hochkant raus!
Theorie des Klimawandels beruht auf falschen Modellen. Die Sonnenaktivität ist der Klimatreiber
Die unerzählte Geschichte der israelischen Lobby in den USA
Das „Leader-Programm“ der Obama Foundation | Von Paul Soldan
Zum aktuellen Gesetzesentwurf der Bundesregierung: Abtreibungen – Teil eines Bevölkerungsreduktionsprogramms?
Krebsgeschwür: Deutsche Medien und der Verfassungsschutz
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Krebsgeschwür: Deutsche Medien und der Verfassungsschutz
Rund um den Correctiv-Fall zeigt sich die gelenkte Kommunikation. An erster Stelle dabei: Der Verfassungsschutz. Wie tief steckt das Amt in der Ausforschung des privaten Treffens in Potsdam? Wie kommt es zum Zusammenspiel von Staat, Parteien und NGOs?
von Roland Tichy
Vertraulichkeit ist ein hohes Gut – und meist das Gegenteil von Journalismus, dessen Aufgabe die Veröffentlichung, nicht das Verschweigen ist. Besonders brisant wird es, wenn sich Geheimdienste der journalistischen Vertraulichkeit bedienen, um ihre Sicht der Dinge in die Öffentlichkeit zu tragen. Der aktuelle Fall Correctiv und der Deutsche Presseclub illustrieren den tiefen Wandel im Selbstverständnis von Medien und Journalisten.
Drei Zahlen kennzeichnen, was wir erfahren dürfen
Journalisten benutzen gern drei Zahlen für Gespräche mit Politikern und Amtsträgern, die den meisten Branchenfremden nichts sagen: 1, 2 oder 3. Erhält ein Journalist eine Information „unter 1“, darf er Inhalt und Quelle nennen. Wenn sich Journalist und Gesprächspartner „2“ zurufen, darf die Nachricht, aber nicht die Quelle genannt werden. „Unter 3“ heißt: Es darf gar nichts geschrieben werden. „Unter 3“ bedeutet: Ausschluss der Öffentlichkeit. Warum finden diese sogenannten Hintergrundgespräche überhaupt statt, wenn nicht berichtet werden darf?
Diese Unterhaltungen können durchaus einen Wert für beide Seiten haben: Politiker haben dort Gelegenheit, über Gedanken und Strategien relativ frei abseits des politischen Nahkampfs zu sprechen, in dem jedes Wort zum Angriffsziel der Konkurrenten werden kann. Journalisten erleben umgekehrt Politiker, die ausnahmsweise nicht risikominimierend in Standardfloskeln reden. So verhielt es sich jedenfalls früher.
Schon unter Merkel wurden exklusive Hintergrundrunden allerdings immer stärker zu Zirkeln eines politisch-medialen Komplexes ohne klare Trennung. Sie dienten dazu, bestimmte Sprachregelungen in die Öffentlichkeit zu bringen. Hauptstadtredakteure, die an diesen kleinen Runden teilnahmen, durften sich ein bisschen als Mitregenten fühlen. Ist es erlaubt, die zugesicherte Vertraulichkeit von „unter 3“ zu brechen? Die FAZ jedenfalls nahm sich einmal die Freiheit.
„Gauland beleidigt Boateng“, titelte die Wochenendausgabe der Frankfurter Allgemeinen im Mai 2016. „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut, aber wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“, soll Gauland der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach gesagt haben.
Es war einer dieser Skandale, die die AfD in ein rassistisches Licht rücken. Artig entschuldigte sich die damalige AfD-Parteivorsitzende Frauke Petry für die rassistische Boateng-Beleidigung durch ihren Stellvertreter. Gauland allerdings bestritt die genaue Formulierung; zudem sei der Satz „unter 3“ gefallen. Kann sein. „Unter 3“ eignet sich dazu, schärfer zu formulieren als üblich, um Sachverhalte durch Überspitzung zu verdeutlichen. Die FAZ-Redakteure bestritten die Vertraulichkeit; die habe sich nur auf AfD-interne Vorgänge bezogen. Mag sein.
Oder hatte die FAZ für eine krachende Schlagzeile Gauland bewusst hintergangen und im parteiinternen Machtkampf dann Petry die Gelegenheit benutzt, einen Machtkonkurrenten zu schädigen? In der Politik verschwimmen Wahrheit und Legende; Journalisten aber sollten aufklären, nicht vertuschen.
Wenn ein Geheimdienstchef fröhlich plaudert
Bundesverfassungsschutzpräsident Thomas Haldewang jedenfalls lud am Höhepunkt der „Correctiv“-Kampagne zwei Journalistengruppen zu vertraulichen Gesprächskreisen, offenbar in der Erwartung, dass die Geladenen seine Sicht der Dinge in ihren Medien transportieren. Nach Informationen von Tichys Einblick nutzten etwa 80 renommierte Berliner Journalisten die Gelegenheit, einige waren sogar auf beiden Veranstaltungen und schrieb:
„Im Kreise von wohlgesonnenen Journalisten plauderte Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang (CDU) aus, dass sein Dienst schon vor dem vermeintlich rechten Geheimtreffen im Potsdamer Hotel ‚Landhaus Adlon‘ über das Wer, Wann und Wo bestens Bescheid wusste.“
Und weiter:
„Nach dem Gespräch scharten sich noch ausgewiesen linke Journalisten im Beisammensein um den Verfassungsschutz-Präsidenten, berichten Teilnehmer. Dabei hörten sie, dass Haldenwangs Verfassungsschutz schon seit Anfang November, also vor dem sogenannten ‚Geheimtreffen‘ mit Lesung eines umstrittenen Autors, ganz genau über die Gruppe der Eingeladenen in dem Potsdamer Hotel sehr gut Bescheid wusste. (…) Haldenwangs Leute ermittelten, wer dort hinkommt, wann und wo: ‚Wir kennen sie alle.‘“
Deutlich wurde: Haldenwang ist mächtig stolz auf seine Behörde, die überall ihre Lauscher hat. Eigentlich kein besonderer Vorgang. Zu Zeiten Helmut Kohls beispielsweise war der damals noch regierungskritische SPIEGEL zu keinem Gespräch beim Kanzler eingeladen. Für die weniger gut bezahlten Kollegen kleinerer Tageszeitungen eine gute Gelegenheit, sich etwas dazuzuverdienen. Der SPIEGEL konnte seinen Ruf als bestinformiertes Medium verteidigen. Vertraulichkeit muss gewahrt werden – aber nicht, wenn es um kriminelle Vorhaben geht oder um dramatischen staatlichen Missbrauch. Dann überwiegt die Berichtspflicht des Journalisten das Vertuschungsinteresse. Aber in Berlin ist der Journalismus staatstragend und staatsnäher geworden.
Der „Deutsche Presseclub“ meldet sich
Flugs ereilte mich ein seltsames Schreiben des Vorsitzenden des Deutschen Presseclubs, der eines der beiden Treffen organisiert hatte. Wir geben einen Auszug wieder, weil es das Selbstverständnis vieler Journalisten zeigt.
„Obwohl in dem Text davon die Rede ist, dass Verfassungsschutzpräsident Haldenwang selbst zu einem Hintergrundgespräch geladen und dieses am Nachmittag stattgefunden hätte, liegt für uns der Verdacht nahe, dass hier unser Clubabend gemeint und nur der Form halber unkenntlich gemacht worden sein könnte. Obwohl Sie als unser Mitglied nicht daran teilgenommen haben, tragen Sie redaktionelle Verantwortung für den Beitrag.“
Ich war also nicht dabei, aber soll ausgeplaudert haben? Junge, Junge. Es ist eine bemerkenswerte Sicht, wenn Chefredakteure verhindern sollen, dass wichtige Nachrichten erscheinen, die tüchtige Redakteure ausgraben. Der Deutsche Presseclub nimmt für sich in Anspruch, darüber zu bestimmen, was erscheinen darf – natürlich in keinem Fall das, worüber man mittels „unter 3“ hofft, Wissen für sich exklusiv zu halten und dem Informationsgeber gefällig zu sein. Es soll nicht in den Medien erscheinen, was in Berlin gesprochen wird. Das sei seine „Geschäftsgrundlage“.
Und es geht weiter. Tichys Einblick solle den Beitrag sofort „depublizieren“. Erstaunt beobachtet man ein Schweigekartell bei der Arbeit. Natürlich erfahren die Erleuchteten viel aus den Hinterzimmern der Mächtigen. Aber darüber schreiben? Keinesfalls. Bemerkenswert: Inhaltlich wurde nichts bemängelt. Man könnte daraus den Schluss ziehen, es wäre eine Bestätigung des Beitrags. Eine inhaltlich glaubwürdige Korrektur – Tichys EInblick hätte sie selbstverständlich abgebildet. Kein Dementi ist auch eine Aussage. Und so werden wir nicht „depublizieren“.
„Der Verfassungsschutz wusste fast alles“, so Teilnehmer, unter anderem auch, dass die Eingeladenen des Potsdamer Treffens ausdrücklich keine Aufzeichnungen vereinbart hatten. Die Forderung des Presseclubs besitzt schon formal keine Substanz. Vertraulichkeit können nur Teilnehmer an einem Gespräch zusichern. Wer gar nicht anwesend war, und seine Informationen anders erlangt, unterliegt keinem Schweigegelübde. Darüber hinaus wirkt die ganze Situation ziemlich komisch: Die gleichen Medienvertreter, die kein Problem darin sehen, eine Privatveranstaltung in Potsdam auszuspähen oder zumindest zu bejubeln, entdecken einen Skandal darin, wenn ein Medium, das nicht zu ihrem Kreis gehört, die Worte eines Behördenchefs zu einer hoch politischen Affäre zitiert. Und das offenbar auch noch zutreffend. „Correctiv“ verschaffte sich seine Informationen möglicherweise illegal.
Woher bezieht „Correctiv“ sein Wissen?
Denn laut Sicherheitsinsidern, wie die Redaktion vertraulich informiert wurde, besitze das SPD- und Grünen-nahe „Correctiv“ nach eigenen Angaben Wortprotokolle des Treffens. Was darauf schließen lasse, dass die Kommunikation der Teilnehmer aufgezeichnet wurde. „Correctiv“ habe ja zudem selbst behauptet, sie seien im Besitz von Wortprotokollen. Allerdings sollten die vermeintlichen Gedächtnisprotokolle angeblich von Teilnehmern stammen. Oder hat Haldenwang sogar das Material an „Correctiv“ weitergegeben?
Es geht hier nicht um ein wenig Geheimniskrämerei, mit der sich manche Journalisten gerne brüsten. Es geht um zentrale Fragen des Verhaltens des Chefs des deutschen Inlandsgeheimdienstes, der strengen Beschränkungen unterliegt bei der Informationsbeschaffung von privaten Treffen und deren Weitergabe. Denn aus weiteren Protokollen, die Tichys EInblick seither aus einem der Gesprächskreise zugänglich gemacht wurden, ergibt sich ein fragwürdiges Verständnis seiner Aufgaben – und ja, Tichys EInblick bekennt sich dazu, dass wir solche relevanten Informationen nicht verschweigen.
So plaudert der Chef des Inlandsgeheimdienstes locker davon, welche „neurechten“ Journalisten angesprochen worden wären („PI-News, 1-Prozent“). Dass er Mitglieder verschiedener Burschenschaften beobachte und einzelne Mitglieder der sich gerade als Partei umgründenden Werteunion. Mittlerweile wurde bekannt, dass eines dieser Mitglieder Haldenwangs Vorgänger im Amt Hans-Georg Maaßen ist. Aus Twitter beziehe man seine Kenntnis und lege dann Akten an, so Haldenwang.
Das alles wirkt eher lächerlich, wenn man sich im Fall Maaßen anschaut, was da angeblich alles „verfassungsfeindlich“ sein soll. So gilt als verfassungsfeindlich, wenn ein gefährlicher Österreicher wie der Chef der Identitären, Martin Sellner, eine Aussage Maaßens auf Twitter wiederholt. Wie man diesen in den letzten Wochen in der breiten Medienlandschaft erleben konnte, wird dieser sich wohl demnächst einen Spaß daraus machen und Friedrich Merz oder Nancy Faeser zitieren. Zack, Eintrag Merz und Faeser.
Gefährlicher noch ist Haldenwangs Grundüberzeugung: 10 Prozent der AfD-Wähler seien Stammwähler. An die käme man nicht mehr heran. Aber mit den anderen 10 Prozent könne man zu einem „geschlossenen Verhalten der Regierung“ gelangen, wie die großen Demonstrationen unter dem Schlagwort „Gegen Rechts“ gezeigt hätten. Der Inlandsgeheimdienst sei eine Art Frühwarnsystem, das die Bürger insbesondere vor Wahlen davor warnen müsse, was einzelne Parteien „da so anrichten können“. Denn Verbote würden zu lange dauern und es gibt keine Garantie, dass sie auch ausgesprochen werden, „auch im Fall Höcke“. Deshalb freue er sich über die Demonstrationen.
Der Verfassungsschutz als Parteiorgan?
Das ist ein gefährliches Selbstbild. Gewiss ist Aufgabe des Inlandsgeheimdienstes, Informationen zu beschaffen. Aber Wahlen zu beeinflussen? Einzelne Parteien gezielt zu bearbeiten und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um über Mobilisierung der Öffentlichkeit Wähler zu beeinflussen? Hier werden Staatsorgane zu Dienstleistern der Parteien. Hier überschreitet das Bundesamt für Verfassungsschutz seine Befugnisse. Und hier überwiegt das Recht der Öffentlichkeit, darüber Bescheid zu wissen über jede angemaßte „Unter 3“-Regel. Hier operiert der Verfassungsschutz weit jenseits seiner Befugnisse und möchte sich einer Journalisten-Regel bedienen, um sein Verhalten zu unterdrücken.
Und es geht noch weiter. Bei der Verhaftung der „Reichsbürger“ waren Dutzende von Journalisten vorab informiert worden – über Orte, Zeiten und Personen. Im klassischen Sinne war es Geheimnisverrat, um sich publizistisches Wohlwollen zu erkaufen. Denn wer nicht mitspielt, wird das nächste Mal ausgeschlossen. Nichts fürchten Journalisten mehr.
Im Fall der dubiosen „Correctiv“-Affäre stellen sich auch viele andere Fragen: An wen hat der Bundesverfassungsschutz die ihm vorliegenden Komplett-Informationen weitergegeben? Wer hat die Kampagne, die aus der privaten Veranstaltung im Hotel Adlon-Villa in Potsdam im vergangenen November entstanden ist, geplant und von wem stammen die Zutaten? Die Bundesregierung jedenfalls will nicht dementieren, dass der von ihr ausdrücklich und ungefragt namentlich erwähnte Bundesverfassungsschutz in Potsdam involviert war.
Ein redseliger Präsident stellte sich vor, der seine Dienstherrin, Innenministerin Nancy Faeser, als etwas naiv erscheinen lässt: Es wäre ihre Aufgabe, darüber Parlament und Öffentlichkeit zu unterrichten, statt die Innereien einer ihr nachgeordneten Behörde von ihrem Untergeordneten breittreten zu lassen. Hat er seine neuen Befugnisse etwas extensiv ausgelegt? Die notwendigerweise getrennten Sphären von Staat und Parteien, NGOs und Regierung, Journalismus und Geheimdienst, Privatem und Öffentlichem überlagern sich; die notwendige gegenseitige Kontrolle verschwimmt.
Doch eine Überdehnung der neuen Befugnisse?
So wurde erst im November 2023 die gesetzliche Grundlage der Informationsweitergabe des Bundesamts für Verfassungsschutz erweitert. Ursprünglich sah das „Gesetz zum 1. Teil der Reform des Nachrichtendienstrechts“ vor, dass auch Lehrer und Schulleiter oder Unternehmer vor vermeintlich Radikalen gewarnt werden sollten; eine Art totaler Staat sollte entstehen, der keinen Lebensbereich unbeobachtet lässt. Diese allgemeine Überwachungs-Funktion des Verfassungsschutzes wurde allerdings nur partiell erweitert.
Professor Dietrich Murswiek, der sich als Verfassungsrechtler intensiv damit befasst hat, sieht für eine Weitergabe im aktuellen Fall keine Rechtsgrundlage. Hat also „Correctiv“ doch selbst abgehört und illegale Videos angefertigt? Bislang weigert sich „Correctiv“, die entsprechenden Dateien vorzulegen. Warum? Wäre derjenige erkennbar, der sie angefertigt hat? Oder decken sich die Aussagen auf diesen Dateien nicht mit den abenteuerlichen Behauptungen, die „Correctiv“ den Teilnehmern unterstellt? Darüber werden künftig Gerichte entscheiden müssen; entsprechende Klagen laufen, wie Tichys EInblick berichtet hat.
Immerhin: Einer der Mitarbeiter von „Correctiv“ ist Jean Peters, der anbietet, sich „Geschichten auszudenken“, um politisch zu intervenieren, wobei auch „technische Mittel“ zum Einsatz kommen. „Correctiv“ relativiert sogar seine eigene Ethikkommission, die sie immerhin mit dem renommierten früheren Datenschutzbeauftragten Peter Schaar besetzt hat. Der wurde aber auf Nachfrage von Tichys EInblick seit November 2023 nicht mit dem Fall befasst. Datenschutz erst dann, wenn illegal veröffentlich wurde?
So verstärkt sich ein unangenehmer Gedanke: Immer neue Ungereimtheiten in der von „Correctiv“ aufgetischten Story tauchen auf bis zur Verwicklung des Inlandsgeheimdienstes in die Sache. Makaber: Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen beschwerte sich, dass sich in seinem Zuständigkeitsbereich unangemeldet die Schlapphüte landesfremder Geheimdienste ein Stelldichein geben – ohne ihn als zuständigen Minister zu informieren: „Ich hätte mir schon gewünscht, gerade wenn die Informationen älter sind, dass wir sie früher zur Kenntnis bekommen hätten.“
„Das Bundesamt habe eine umfangreiche Datensammlung im Zusammenhang mit der Veranstaltung im November und der Immobilie verschickt, wo das Treffen stattfand, sagte der Innenminister“, berichtet die Tagesschau. Geheimnistuerei, wohin man blickt – und auf deren fragwürdiger Information dann deutschlandweit riesige Demonstrationen organisiert werden. Behauptungen sollen so oft wiederholt werden, bis sie als vermeintliche Tatsachen im öffentlichen Bewusstsein unumstößlich verankert sind. Und dazu passt ein Journalistenclub, der jetzt alle seine Mitglieder daraufhin abklopft, ob sie jemals bei Tichys EInblick geschrieben haben oder mit unseren Redakteuren bekannt sind. Journalisten bespitzeln Journalisten. Bemerkenswert, dass ein Journalistenclub Verschwiegenheit im Dienste der Regierung als seine unbedingt zu verteidigende „Geschäftsgrundlage“ sieht. Früher jedenfalls war Journalismus etwas anderes.
Der Beitrag Krebsgeschwür: Deutsche Medien und der Verfassungsschutz ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

