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Ist Faeser schizophren? Regierung holt weiter Hunderte Afghanen ins Land – trotz akuter Terror-Warnungen!

Der barbarische Terror-Anschlag auf eine Konzerthalle in einem Moskauer Vorort mit zuletzt mehr als 130 Toten hat mit brutaler Wucht die islamistische Bedrohung für ganz Europa deutlich gemacht. Während Kreml-Chef Wladimir Putin ungeachtet eines IS-Bekennerschreibens eine zumindest Verstrickung der Ukraine andeutete, macht Nancy Faeser (SPD) für das Massaker einen auch in Deutschland aktiven Ableger des „Islamischen Staates“ (IS) verantwortlich.
Von dieser Gruppierung, die ihre Mitglieder vor allem in Afghanistan (!) rekrutiert, geht laut Faeser für Deutschland jetzt „die größte islamistische Bedrohung“ aus (hört, hört). Gleichzeitig lässt die Ampel-Regierung mit Zustimmung der Bundesinnenministerin aber weiterhin Hunderte Afghanen einfliegen. Der Deutschland-Kurier klärt wichtige Fragen rund um dieses Thema.
► Erst vergangene Woche hat die Bundesanwaltschaft im thüringischen Gera zwei Afghanen unter Terrorverdacht festnehmen lassen. Das Terror-Duo soll sich zu einem Anschlag auf das schwedische Parlament in Stockholm verabredet haben. Beide Afghanen sollen der Terror-Organisation ISPK angehören, einem Ableger des „Islamischen Staates“ (IS) aus Zentralasien.
Der sogenannte „Islamische Staat Provinz Khorasan“ (ISPK), der sich zu dem Anschlag nahe Moskau bekannt hat, gilt aktuell als eine der gefährlichsten Terrorzellen weltweit. In Deutschland wurde der IS-Ableger in der Weihnachtszeit mit rechtzeitig aufgedeckten Anschlagsplänen in Nordrhein-Westfalen (u.a. Kölner Dom) in Verbindung gebracht.
Wie hoch ist die Gefährdungslage aktuell?
Deutsche Sicherheitsbehörden befürchten nach dem barbarischen Terrorakt von Moskau, dass eine neue Anschlagswelle vor allem mit Blick auf die Fußball-EM im Sommer bevorstehen könnte. Nach DK-Informationen hat der Verfassungsschutz Erkenntnisse zu mehr als 1.150 Personen, die seit 2011 Richtung Syrien und Irak gereist waren, um dort den sogenannten „Islamischen Staat“ oder andere terroristische Gruppierungen zu unterstützen. Etwa 40 Prozent dieser islamistischen Gefährder befinden sich mittlerweile wieder in Deutschland.
Zudem sollen radikalisierte Islamisten in ganz Europa über soziale Netzwerke wie Telegram angeworben und angeleitet werden, Sprengsätze herzustellen. Sogenannte „Kämpfer“ werden Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes (BND) zufolge gezielt über Pakistan nach Deutschland eingeschleust.
Entgegen allen Warnungen von Sicherheitsexperten wurden dieser Tage aber wieder 196 Afghanen mit Aufnahmezusage von der pakistanischen Hauptstadt Islamabad nach Berlin geflogen. Der nächste Flug von Islamabad nach Berlin ist für Mitte April geplant, berichtet die „Berliner Zeitung“. Tausende kamen nach der Machtübernahme der Taliban bisher im Rahmen des sogenannten Bundesaufnahmeprogramms. Insgesamt leben in Deutschland rund 400.000 Afghanen.
Wer steckt hinter dem Anschlag in Moskau?
Die Terror-Organisation „Islamischer Staat“ (IS) hat die Gewalttat auf verschiedenen Telegramkanälen für sich reklamiert, vor allem auf solchen, die der Ableger „Islamischer Staat Provinz Khorasan“ (ISPK) nutzt. Der Kreml sieht hingegen eine zumindest indirekte Mitbeteiligung der Ukraine. Stärkstes Indiz dafür ist bislang, dass die Attentäter bei ihrer Flucht über eine Autobahn Richtung Ukraine gestellt wurden. An der Grenze zur Ukraine sei für sie ein „Fenster“ vorbereitet worden, sagte Russlands Staatschef Wladimir Putin in einer TV-Ansprache am Wochenende.
Auch deutsche Sicherheitsbehörden haben Hinweise darauf, dass Islamisten Verbindungen in die Ukraine haben, teilweise dort lebten und nach Ausbruch der Kampfhandlungen im Februar 2022 nach Deutschland – hier vor allem nach Nordrhein-Westfalen – gekommen sind.
Was genau ist der ISPK?
Während die Terror-Organisation IS ihren Ursprung in Syrien und Irak hat, kommt der Ableger ISPK direkt aus Afghanistan. Der sogenannte „Islamische Staat Provinz Khorasan“ rekrutiert aber schon länger Kämpfer in zentralasiatischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion, vor allem in Tadschikistan. Zuletzt sind aber auch Kirgisen, Usbeken und Turkmenen als Terrorverdächtige festgenommen worden. Diese Gruppe ist schon länger die aktivste Gruppe des IS und scheint es vor allem auf Ziele in Europa abgesehen zu haben.
Welche Rolle spielt der ISPK in Deutschland?
Eine zunehmend immer gefährlichere, wie die beiden Festnahmen aktuell in Gera zeigen. Außerdem konnten die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen offenbar geplante Anschläge auf Weihnachtsmärkte (Leverkusen) und den Kölner Dom verhindern. Islamisten, die dem ISPK zugerechnet werden, wollten offenbar Menschen auch mit Hilfe von Autos töten. Der Dom war wochenlang von schwer bewaffneten Polizisten bewacht worden. Mehrere Männer wurden festgenommen, zuletzt im Januar in Duisburg, Herne und Nörvenich im Kreis Düren. Bereits Heiligabend hatte die Polizei einen Tadschiken in Wesel in Gewahrsam genommen.
Schon im Sommer 2023 hatte der Generalbundesanwalt sieben Männer aus Tadschikistan und Kirgisistan in NRW verhaften lassen, unter anderem in Düsseldorf, Gelsenkirchen und im Kreis Warendorf. Sie sollen hier eine terroristische Vereinigung gegründet und den ISPK unterstützt haben.
Wie kamen die Terroristen nach Deutschland?
Die Sicherheitsbehörden vermuten, dass die Männer ursprünglich in der Ukraine aktiv waren und dann – nach Ausbruch der Kampfhandlungen – im Frühjahr 2022 nach Deutschland gekommen sind und sich hier zu einer terroristischen Vereinigung zusammengeschlossen haben. Terrorverdächtige waren zuletzt auch in Wien und den Niederlanden festgenommen worden. Offenbar gibt es also ein europaweites ISPK-Netzwerk.
Wie groß ist die Gefahr bei der EM?
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat kürzlich im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags berichtet, dass die Terrorgefahr durch Islamisten sehr hoch sei und dabei auch explizit den ISPK genannt. Die Gruppe rekrutiere Einzeltäter oder Kleingruppen, die dann zum Beispiel bei Großveranstaltungen aktiv würden. Dazu zählten auch Sportereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft, bei der rund 20 Spiele an Rhein und Ruhr ausgetragen werden. Der Anschlag jetzt in Moskau passt in dieses Muster.
Falls Sie heute noch nicht gelacht haben – wie sagte noch gleich Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD): „Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für die Menschen im Land!“
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Deutsche Chemieindustrie in der Krise
Hohe Energiepreise und ein allgemein schwieriges wirtschaftliches Umfeld setzen der deutschen Chemieindustrie heftig zu. Die Auslastung der Betriebe ist niedrig. Von einem erwarteten Aufschwung in Asien und Amerika werden sie wegen der Kostennachteile nämlich nicht profitieren. Die chemische Industrie in Deutschland steckt in einer tiefen Krise.
Die deutsche Chemieindustrie hat massivst zu kämpfen. Kaum ausgelastete Produktionsstätten sind das Resultat hoher Energiekosten und einer allgemein schwachen Nachfrage auf den europäischen und globalen Märkten. Infolge der schwierigen Kostenlage, welche die Produktion in Deutschland massivst verteuert, wird sie auch vom erwarteten Aufschwung in Asien und Amerika im Laufe des Jahres nicht profitieren, wie der Branchenverband VCI mitteilt. Ein Problem, mit dem auch die chemischen Industrien in anderen europäischen Ländern zu kämpfen haben, zumal die anhaltend hohen Energiepreise die Konjunktur insgesamt bremsen. Auch das ifo-Institut vermeldete vor einem halben Jahr schlechte Aussichten.
Schon im letzten Jahr ging die Produktion der Chemie- und Pharmaindustrie um 7,9 Prozent zurück, wobei die Chemiebranche allein einen Rückgang um 10,4 Prozent verzeichnete. Doch bei nicht kompetativen Strompreisen (in Deutschland liegen sie etwa beim Doppelten als beim Nachbarn Frankreich und sogar beim Vierfachen jener in den Vereinigten Staaten) ist eine Erholung schwierig. Das Ergebnis: Immer mehr Unternehmen schließen Betriebsstätten in Deutschland und investieren dafür in Übersee. Schon im Jahr 2022 investierte beispielsweise der deutsche Chemieriese BASF zehn Milliarden Euro in eine Chemiefabrik in China.
Wenn man bedenkt, dass die Chemieindustrie Deutschlands auch auf globaler Ebene eine wichtige Rolle spielt, zumal sie der viertgrößte Produzent von chemischen Produkten ist, wird deutlich, wie alarmierend die Zahlen sind. Mehr noch, da der Großteil der Unternehmen mit (Stand 2020) mehr als 450.000 Beschäftigten aus kleinen und mittleren Unternehmen besteht. Sie stemmen auch rund ein Zehntel der Exporte Deutschlands. Und nicht nur das: Sie stellen auch wichtige Grundstoffe für andere Industrien in der Bundesrepublik her, weshalb die chemische Industrie auch als Teil des Rückgrats der deutschen Wirtschaft bezeichnet wird.
Damit wird auch deutlich, dass die katastrophale Energiepolitik der deutschen Bundesregierung nachhaltige strukturelle Schäden in der größten Volkswirtschaft der Europäischen Union hinterlässt. Ohne ausreichende neue Investitionen in die industrielle Infrastruktur bei der gleichzeitigen Schließung von Betrieben und der Abwanderung von Produktionsstätten ist der mittelfristige Ausblick düster.
Volker Beck verhindert DIG-Auftritt von Netanyahu-Bruder in Berlin

Iddo Netanyahu, der Bruder des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin „Bibi“ Netanyahu, wollte auf einer Lesung seine auf deutsch neu erschienene Satire „Itamar K.“ vorstellen, angefangen in Berlin bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin. Er erlebte gleich einmal die Fänge des neudeutschen linksgrünen Mainstreams: nämlich eine Absage des lange zuvor festgemachten Termins durch die Intervention des DIG-Vorsitzenden Volker […]
Climate The Film – Cancel Culture schlägt schon zu

Dieser Film entlarvt den Klimaalarm als eine erfundene Panikmache, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. Er zeigt, dass Mainstream-Studien und offizielle Daten die Behauptung nicht stützen, dass wir eine Zunahme extremer Wetterereignisse – Hurrikane, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände und all das andere – erleben. Vimeo ist die erste Videoplattform, die ihn löscht. Die darin dargestellten Inhalte sind […]
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Die WHO will die Welt regieren
Von Ramesh Thakur
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird ihrem Leitungsgremium, der Weltgesundheitsversammlung, die sich aus Delegierten von 194 Mitgliedstaaten zusammensetzt, vom 27. Mai bis 1. Juni in Genf zwei neue Texte zur Annahme vorlegen. Für den neuen Pandemievertrag ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich, und er wird nach 40 Ratifizierungen in Kraft treten.
Die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) können mit einfacher Mehrheit angenommen werden und sind für alle Staaten verbindlich, sofern sie nicht bis Ende letzten Jahres Vorbehalte angemeldet haben. Da es sich um Änderungen an einem bestehenden Abkommen handelt, das die Staaten bereits unterzeichnet haben, sind keine weiteren Ratifizierungen erforderlich. Die WHO beschreibt die IHR als ein „völkerrechtliches Instrument, das für ihre 196 Vertragsstaaten, einschließlich der 194 WHO-Mitgliedsstaaten, rechtlich bindend ist“, selbst wenn diese dagegen gestimmt haben. Darin liegt ihr Versprechen und ihre Bedrohung.
Das neue Regime wird die WHO von einer technischen Beratungsorganisation in eine supranationale Gesundheitsbehörde verwandeln, die quasi-legislative und exekutive Befugnisse gegenüber den Staaten ausübt; es wird die Art der Beziehungen zwischen Bürgern, Wirtschaftsunternehmen und Regierungen im Inland sowie zwischen Regierungen und anderen Regierungen und der WHO auf internationaler Ebene verändern; und es wird den Ort der medizinischen Praxis von der Arzt-Patienten-Konsultation in der Klinik zu den Bürokraten des öffentlichen Gesundheitswesens in den Hauptstädten und der WHO-Zentrale in Genf und ihren sechs Regionalbüros verlagern.
Von Netto-Nullwachstum über Masseneinwanderung bis hin zur Identitätspolitik – die Elite der „Expertokratie“ verbündet sich mit der globalen technokratischen Elite gegen das nationale Mehrheitsempfinden. Die Covid-Jahre haben den Eliten eine wertvolle Lektion erteilt, wie man eine wirksame soziale Kontrolle ausübt, und sie beabsichtigen, sie auf alle strittigen Fragen anzuwenden.
Die Veränderungen in der globalen Gesundheitsarchitektur müssen in diesem Licht verstanden werden. Sie stellen die Umwandlung des nationalen Sicherheits-, Verwaltungs- und Überwachungsstaates in einen globalisierten Staat der Biosicherheit dar. In Italien, den Niederlanden, Deutschland und jüngst in Irland stoßen sie jedoch auf Widerstand. Wir können nur hoffen, dass sich der Widerstand auf die Ablehnung der WHO-Machtübernahme ausweitet.
In seiner Rede auf dem Weltgipfel der Regierungen in Dubai am 12. Februar wandte sich der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, gegen die „Litanei von Lügen und Verschwörungstheorien“ über das Abkommen, die „absolut, vollständig und kategorisch falsch“ seien. Das Pandemie-Abkommen verleiht der WHO keinerlei Macht über einen Staat oder eine Einzelperson“. Er betonte, dass die Kritiker „entweder uninformiert sind oder lügen“. Könnte es stattdessen sein, dass er selbst, der sich auf seine Helfer verlässt, den Entwurf entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hat? Die alternative Erklärung für seine Beschimpfungen der Kritiker ist, dass er uns alle in die Irre führt.
Das Papier von Gostin, Klock und Finch
Im Bericht des Hastings Center „Making the World Safer and Fairer in Pandemics“, der am 23. Dezember veröffentlicht wurde, versuchen Lawrence Gostin, Kevin Klock und Alexandra Finch, die vorgeschlagenen neuen IHR und Vertragsinstrumente als „transformative normative und finanzielle Reformen, die die Pandemieprävention, -vorsorge und -reaktion neu gestalten könnten“ zu begründen.
Die drei Autoren beklagen die freiwillige Einhaltung der bestehenden „amorphen und nicht durchsetzbaren“ IHR-Verordnungen als „einen entscheidenden Mangel“. Und sie räumen ein, dass „Befürworter zwar darauf gedrängt haben, dass gesundheitsbezogene Menschenrechte in das Pandemieabkommen aufgenommen werden, dies im aktuellen Entwurf jedoch nicht der Fall ist“. Im direkten Widerspruch zu dem oben zitierten Dementi der Generaldirektion beschreiben sie den neuen Vertrag als „rechtsverbindlich“. Dies wird einige Seiten später wiederholt:
… der beste Weg, grenzüberschreitende Ausbrüche einzudämmen, ist die internationale Zusammenarbeit, die multilateral durch die WHO geleitet wird. Das kann von allen Staaten verlangen, auf ein gewisses Maß an Souveränität zu verzichten, um im Gegenzug die Sicherheit und Fairness zu erhöhen.
Was ihrer Analyse Bedeutung verleiht, ist die Tatsache, dass Gostin, wie in dem Papier selbst erklärt wird, als Direktor des WHO-Kollaborationszentrums für nationales und globales Gesundheitsrecht und als Mitglied des WHO-Überprüfungsausschusses für IHR-Änderungen „aktiv an den WHO-Prozessen für ein Pandemieabkommen und eine IHR-Reform beteiligt“ ist.
Die WHO als weltweite Orientierungs- und Koordinierungsinstanz
Die IHR-Änderungen werden die Situationen, die einen gesundheitlichen Notfall darstellen, erweitern, der WHO zusätzliche Notfallbefugnisse einräumen und die Pflichten der Staaten zum Aufbau von „Kernkapazitäten“ für die Überwachung ausweiten, um Ereignisse, die einen Notfall darstellen könnten, zu erkennen, zu bewerten, zu melden und zu berichten.
Nach den neuen Vereinbarungen würde die WHO als Leitungs- und Koordinierungsbehörde für die ganze Welt fungieren. Die Generaldirektion wird mehr Macht haben als der UN-Generalsekretär. Die bisherige Formulierung „sollte“ wird an vielen Stellen durch die zwingende Formulierung „soll“ ersetzt, d. h. durch unverbindliche Empfehlungen, zu deren Befolgung sich die Länder „verpflichten“ werden. Und die „uneingeschränkte Achtung der Würde, der Menschenrechte und der Grundfreiheiten des Menschen“ wird durch Grundsätze der „Gleichheit“ und „Inklusivität“ ersetzt, wobei für reiche und arme Länder unterschiedliche Anforderungen gelten und finanzielle Mittel und pharmazeutische Produkte von den Industrieländern in die Entwicklungsländer fließen.
Die WHO ist in erster Linie eine internationale Bürokratie und erst in zweiter Linie ein kollektives Gremium von Medizin- und Gesundheitsexperten. Die Leistung des Covid gehörte nicht zu ihren besten. Ihre Glaubwürdigkeit wurde schwer beschädigt durch die verspätete Alarmierung, durch die Akzeptanz und spätere Ablehnung der chinesischen Behauptung, es bestehe kein Risiko einer Übertragung von Mensch zu Mensch, durch das Versäumnis, China für die Vernichtung von Beweisen für den Ursprung der Pandemie zur Rechenschaft zu ziehen, durch die anfängliche Untersuchung, die die Ursprünge des Virus beschönigte; durch die Kehrtwende in Bezug auf Masken und Abriegelungen; durch das Ignorieren des schwedischen Gegenbeispiels, das Abriegelungen ablehnte, ohne dass sich die gesundheitlichen Folgen verschlechterten, und das weitaus bessere wirtschaftliche, soziale und bildungspolitische Ergebnisse erzielte; und durch das Versäumnis, sich für die Rechte und das Wohlergehen der Kinder in Bezug auf Entwicklung, Bildung, soziale und psychische Gesundheit einzusetzen.
Mit einem Finanzierungsmodell, bei dem 87 Prozent des Budgets aus freiwilligen Beiträgen der reichen Länder und privater Geber wie der Gates-Stiftung stammen und 77 Prozent für von ihnen festgelegte Aktivitäten verwendet werden, ist die WHO effektiv zu einem System der globalen öffentlichen Gesundheitsförderung geworden“, schreiben Ben und Molly Kingsley von der britischen Kinderrechtskampagnengruppe UsForThem. Human Rights Watch sagt, der Prozess sei „unverhältnismäßig stark von den Forderungen der Unternehmen und den politischen Positionen der Regierungen einkommensstarker Länder geleitet worden, die versuchen, die Macht privater Akteure im Gesundheitswesen, einschließlich der Pharmaindustrie, zu schützen“. Die Opfer dieser Zwickmühle mangelnder Rechenschaftspflicht werden die Völker der Welt sein.
Ein Großteil des neuen Überwachungsnetzes in einem Modell, das in die Zeit vor, während und nach der Pandemie unterteilt ist, wird von privaten und unternehmerischen Interessen getragen, die von den Massentests und den pharmazeutischen Interventionen profitieren werden. Laut Forbes ist das Nettovermögen von Bill Gates um ein Drittel von 96,5 Milliarden Dollar im Jahr 2019 auf 129 Milliarden Dollar im Jahr 2022 gestiegen: Philanthropie kann profitabel sein. Artikel 15.2 des Pandemie-Vertragsentwurfs verlangt von den Staaten die Einrichtung von „Entschädigungssystemen für Impfschäden ohne Verschulden“, die Big Pharma Immunität gegen die Haftung gewähren und damit die Privatisierung der Gewinne und die Sozialisierung der Risiken kodifizieren.
Die Änderungen würden die Generaldirektion und die Regionaldirektoren der WHO mit außerordentlichen neuen Befugnissen ausstatten und die Regierungen dazu verpflichten, ihre Empfehlungen umzusetzen. Dies wird zu einer erheblichen Ausweitung der internationalen Gesundheitsbürokratie unter der WHO führen, z. B. zu neuen Durchführungs- und Einhaltungsausschüssen; den Schwerpunkt von den häufigsten tödlichen Krankheiten (siehe unten) auf relativ seltene Pandemieausbrüche (fünf einschließlich Covid in den letzten 120 Jahren) verlagern; und der WHO die Befugnis geben, Ressourcen (Geld, pharmazeutische Produkte, geistige Eigentumsrechte) an sich selbst und an andere Regierungen zu leiten, unter Verletzung von Souveränitäts- und Urheberrechten.
In Anbetracht der Auswirkungen der Änderungen auf die nationale Entscheidungsfindung und der Verpfändung künftiger Generationen an international festgelegte Ausgabenverpflichtungen ist es notwendig, den Prozess auf unbestimmte Zeit zu unterbrechen, bis die Parlamente die potenziell weitreichenden Verpflichtungen eingehend geprüft und erörtert haben.
Enttäuschend ist jedoch, dass relativ wenige Länder Vorbehalte geäußert haben und nur wenige Parlamentarier überhaupt interessiert zu sein scheinen. Wir zahlen möglicherweise einen hohen Preis für den Aufstieg karriereorientierter Politiker, deren Hauptinteresse in der eigenen Beförderung liegt, für Minister, die Bürokraten bitten, Antworten an Wähler zu verfassen, die ihre Besorgnis zum Ausdruck bringen und die sie oft unterschreiben, ohne das Originalschreiben oder die Antwort in ihrem Namen zu lesen, und für Beamte, die die Zwänge der demokratischen Entscheidungsfindung und Rechenschaftspflicht verachten. Minister, die sich auf den fachlichen Rat von Mitarbeitern verlassen, wenn Beamte einen stillen Staatsstreich gegen gewählte Vertreter verüben, geben Bürokraten Macht, ohne Verantwortung zu übernehmen, während Minister dazu verdammt sind, zwar im Amt zu sein, aber nicht die Macht zu haben, mit politischer Rechenschaftspflicht ohne Autorität.
US-Präsident Donald Trump sowie die australischen und britischen Premierminister Scott Morrison und Boris Johnson stehen stellvertretend für nationale Führungspersönlichkeiten, denen es an wissenschaftlicher Kompetenz, intellektuellem Gewicht, moralischer Klarheit und Überzeugungsmut fehlte, um sich gegen ihre Technokraten zu behaupten. Es war eine Zeit des „Yes, Prime Minister“ auf Steroiden, in der Sir Humphrey Appleby den größten Teil der Guerilla-Kampagne gewann, die der ständige öffentliche Dienst gegen den flüchtigen und ahnungslosen Premierminister Jim Hacker führte.
Zumindest einige australische, amerikanische, britische und europäische Politiker haben in letzter Zeit ihre Besorgnis über das WHO-zentrierte „Befehls- und Kontrollmodell“ eines öffentlichen Gesundheitssystems und die Auswirkungen der beiden vorgeschlagenen internationalen Instrumente auf die öffentlichen Ausgaben und die Umverteilung zum Ausdruck gebracht. Die US-Abgeordneten Chris Smith (R-NJ) und Brad Wenstrup (R-OH) warnten am 5. Februar, dass „viel zu wenig untersucht und viel zu wenige Fragen gestellt wurden, was dieses rechtsverbindliche Abkommen oder dieser Vertrag für die Gesundheitspolitik in den Vereinigten Staaten und anderswo bedeutet“.
Wie bei Smith und Wenstrup lautete auch hier die häufigste Kritik, dass es sich um eine Machtübernahme auf Kosten der nationalen Souveränität handelt. Der australische liberale Senator Alex Antic bezeichnete das Vorhaben in einer Parlamentsrede im November als „WHO d’etat“.
Genauer gesagt handelt es sich um eine geheime Absprache zwischen der WHO und den reichsten Ländern, in denen die größten Pharmakonzerne beheimatet sind, um die Rechenschaftspflicht für Entscheidungen zu schwächen, die im Namen der öffentlichen Gesundheit getroffen werden und einer kleinen Elite zugute kommen. Die Änderungen werden die nahtlose Herrschaft der technokratisch-manageriellen Elite sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene festschreiben. Die WHO-Edikte sind zwar theoretisch rechtsverbindlich, können aber in der Praxis gegenüber den mächtigsten Ländern nicht durchgesetzt werden.
Darüber hinaus zielt das neue Regime darauf ab, Transparenz und kritisches Hinterfragen auszuschalten, indem es jede Meinung kriminalisiert, die das offizielle Narrativ der WHO und der Regierungen in Frage stellt, und sie damit in den Rang eines Dogmas erhebt. Der Pandemievertrag fordert die Regierungen auf, die „Infodemie“ von Falschinformationen, Fehlinformationen, Desinformationen und sogar „zu viel Information“ zu bekämpfen (Artikel 1c). Dies ist Zensur. Behörden haben kein Recht darauf, vor einer kritischen Hinterfragung offizieller Informationen geschützt zu werden. Die Informationsfreiheit ist ein Eckpfeiler einer offenen und widerstandsfähigen Gesellschaft und ein wichtiges Mittel, um die Behörden der öffentlichen Kontrolle und Rechenschaftspflicht zu unterwerfen.
Die Änderungen sind ein Versuch, das unter Covid mit großem Erfolg erprobte Modell der politischen und sozialen Kontrolle sowie der Nachrichtenübermittlung zu festigen und zu institutionalisieren. Das Grundlagendokument des internationalen Menschenrechtssystems ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948. Das Pandemiemanagement während Covid und in künftigen Notfällen bedroht einige ihrer zentralen Bestimmungen in Bezug auf die Privatsphäre, die Meinungs- und Redefreiheit sowie das Recht auf Arbeit, Bildung, friedliche Versammlung und Vereinigung.
Am schlimmsten ist jedoch, dass sie einen perversen Anreiz schaffen: die Entstehung einer internationalen Bürokratie, deren Zweck, Existenz, Befugnisse und Budgets von häufigeren Erklärungen über tatsächliche oder erwartete Pandemieausbrüche abhängen werden.
Es ist ein grundlegendes Axiom der Politik, dass Macht, die missbraucht werden kann, auch missbraucht wird – eines Tages, irgendwo, von jemandem. Daraus folgt, dass einmal errungene Macht nur selten freiwillig an das Volk zurückgegeben wird. Abriegelungen, Masken- und Impfvorschriften, Reisebeschränkungen und all der andere Blödsinn und das Theater der Covid-Ära werden sich wahrscheinlich aus einer Laune heraus wiederholen. Professor Angus Dalgliesh von der Londoner St. George’s Medical School warnt, dass die WHO „uns diese Inkompetenz erneut auferlegen will, diesmal aber unter totaler Kontrolle“.
Covid im Zusammenhang mit der Krankheitslast in Afrika
In dem bereits erwähnten Bericht des Hastings Center behaupten Gostin, Klock und Finch, dass „Länder mit niedrigerem Einkommen größere Verluste und länger anhaltende wirtschaftliche Rückschläge erlitten“. Dabei handelt es sich um eine beiläufige Auslassung, die die Schuld für schädliche Folgewirkungen von den Abriegelungen bei dem vergeblichen Versuch, das Virus auszurotten, auf das Virus selbst abwälzt. Der Hauptschaden für die Entwicklungsländer wurde durch die weltweite Abschaltung des sozialen Lebens und der wirtschaftlichen Aktivitäten sowie durch den drastischen Rückgang des internationalen Handels verursacht.
Die diskrete Auslassung machte mich neugierig auf die Zugehörigkeit der Autoren. Es war keine Überraschung zu lesen, dass sie das Projekt des O’Neill Institute-Foundation for the National Institutes of Health über ein internationales Instrument zur Pandemieprävention und -vorsorge leiten.
Gostin et al. begründen die Dringlichkeit des neuen Abkommens mit der Behauptung, dass „zoonotische Krankheitserreger … immer häufiger auftreten und das Risiko neuer Pandemien erhöhen“, und zitieren Forschungsergebnisse, die auf eine Verdreifachung der „extremen Pandemien“ im nächsten Jahrzehnt hindeuten. In einem Bericht mit dem Titel „Rational Policy Over Panic“, der im Februar von der Universität Leeds veröffentlicht wurde, unterzog ein Team, dem auch unser Mitarbeiter David Bell angehörte, die Behauptungen über die zunehmende Häufigkeit von Pandemien und die zunehmende Krankheitslast, die hinter dem Bestreben stehen, den neuen Vertrag zu verabschieden und die bestehenden IHR zu ändern, einer kritischen Prüfung.
Sie untersuchten insbesondere eine Reihe von Annahmen und mehrere Verweise in acht politischen Dokumenten der G20, der Weltbank und der WHO und stellten fest, dass diese nicht zutreffen. Einerseits lässt sich die gemeldete Zunahme natürlicher Krankheitsausbrüche am besten durch technologisch ausgereiftere diagnostische Testgeräte erklären, während die Krankheitslast durch verbesserte Überwachung, Reaktionsmechanismen und andere Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens wirksam reduziert werden konnte. Folglich besteht keine wirkliche Dringlichkeit, die neuen Abkommen überstürzt zu verabschieden. Stattdessen sollten sich die Regierungen alle Zeit nehmen, die sie brauchen, um das Pandemierisiko in den breiteren Kontext des Gesundheitswesens einzuordnen und eine Politik zu formulieren, die auf die genauere Risiko- und Interventionsmatrix zugeschnitten ist.

Die Impfverbote waren dafür verantwortlich, dass jahrzehntelange Fortschritte bei wichtigen Kinderimpfungen zunichte gemacht wurden. UNICEF und WHO schätzen, dass im Jahr 2021 7,6 Millionen afrikanische Kinder unter 5 Jahren nicht geimpft wurden und weitere 11 Millionen nicht ausreichend geimpft waren, was mehr als 40 Prozent der unterimpften und nicht geimpften Kinder weltweit ausmacht. Wie viele qualitätsbereinigte Lebensjahre macht das wohl aus? Aber erwarten Sie nicht, dass jemand für die Verbrechen an afrikanischen Kindern zur Rechenschaft gezogen wird.
Anfang dieses Monats erklärte die Panafrikanische Arbeitsgruppe für Epidemien und Pandemien, dass Impfverbote ein „klassenbasiertes und unwissenschaftliches Instrument“ seien. Sie beschuldigte die WHO, mit dem neuen Pandemievertrag und den IHR-Änderungen den „klassischen westlichen Kolonialismus durch die Hintertür“ wieder einführen zu wollen. Medizinisches Wissen und Innovationen kämen nicht nur aus westlichen Hauptstädten und Genf, sondern von Menschen und Gruppen, die die Agenda der WHO übernommen hätten.
Abriegelungsmaßnahmen hätten einkommensschwachen Ländern erheblichen Schaden zugefügt, so die Gruppe, und dennoch wolle die WHO die Mitgliedstaaten rechtlich dazu zwingen, bei künftigen Pandemien ihren Ratschlägen Folge zu leisten, auch in Bezug auf Impfpässe und Grenzschließungen. Anstatt sich dem „Gesundheitsimperialismus“ zu beugen, wäre es besser, wenn die afrikanischen Länder ihre eigenen Prioritäten bei der Linderung der Krankheitslast durch ihre wichtigsten tödlichen Krankheiten wie Cholera, Malaria und Gelbfieber setzen würden.
Europa und die USA, die etwas weniger als zehn bzw. mehr als vier Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, sind für fast 18 bzw. 17 Prozent aller Covid-bedingten Todesfälle in der Welt verantwortlich. Dagegen entfallen auf Asien, wo fast 60 Prozent der Weltbevölkerung leben, 23 Prozent aller Covid-bedingten Todesfälle. In Afrika, wo mehr als 17 Prozent der Weltbevölkerung leben, sind weniger als vier Prozent der weltweiten Covid-Todesfälle zu verzeichnen (Tabelle 1).
Einem im vergangenen Jahr vom WHO-Regionalbüro für Afrika veröffentlichten Bericht über die Krankheitslast des Kontinents zufolge waren die häufigsten Todesursachen in Afrika im Jahr 2021 Malaria (593.000 Todesfälle), Tuberkulose (501.000) und HIV/AIDS (420.000). Der Bericht enthält keine Zahlen zu den Todesfällen durch Durchfallerkrankungen in Afrika. Weltweit gibt es jährlich 1,6 Millionen solcher Todesfälle, darunter 440.000 Kinder unter 5 Jahren. Und wir wissen, dass die meisten Todesfälle durch Durchfallerkrankungen in Afrika und Südasien auftreten.
Wenn wir eine lineare Extrapolation der Todesfälle des Jahres 2021 vornehmen, um für die drei Jahre 2020-22 einschließlich die Zahl der Afrikaner zu schätzen, die an diesen drei großen Krankheiten sterben, dann sterben etwa 1,78 Millionen an Malaria, 1,5 Millionen an TB und 1,26 Millionen an HIV/AIDS. (Ich schließe das Jahr 2023 aus, da Covid bis dahin verblasst war, wie in Tabelle 1 zu sehen ist). Im Vergleich dazu lag die Gesamtzahl der Covid-bedingten Todesfälle in Afrika in diesen drei Jahren bei 259.000.
Unabhängig davon, ob die WHO eine Politik des Gesundheitskolonialismus verfolgt oder nicht, hat die Panafrikanische Arbeitsgruppe für Epidemien und Pandemien also recht, was die stark übertriebene Bedrohung durch Covid im Gesamtbild der Krankheitslast in Afrika angeht.
Australische Großbank schließt alle Filialen zur Einführung der „bargeldlosen Gesellschaft“

Eine der führenden australischen Banken hat im Zuge der Umstellung auf eine 100-prozentige Digitalisierung die Schließung aller physischen Filialen angekündigt. Damit bleibt Australien weiter Vorreiter dabei die vom Weltwirtschaftsforum (WEF) propagierte „bargeldlose Gesellschaft” umzusetzen. Wie früher berichtet, wurden in Australien innerhalb der letzten drei Jahre 3.800 Geldautomaten entfernt – und damit ein Drittel aller existierenden […]
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Weltwoche Daily: Merz – die beiläufige Überheblichkeit deutscher Politik

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Terror in Moskau: Propagandaschlacht und Ukraine-Spuren. Kubicki: FDP steigt nicht aus Ampel aus. Merz: Die beiläufige Überheblichkeit deutscher Politik. Britisches Königshaus in […]
Zum 25. Jahrestag: Als die NATO Serbien in die Steinzeit bombte
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Zum 25. Jahrestag: Als die NATO Serbien in die Steinzeit bombte
Am 24. März 2024 jährte sich Aggression der NATO gegen Jugoslawien – in erster Linie gegen die serbische Teilrepublik – zum 25. Mal. Der damals geschaffene Präzedenzfall hatte rechtliche und praktische Folgen. Inzwischen enthüllen Dokumente, dass es um nichts weniger als die rassistisch motivierte Zerstörung Serbiens ging.
von Marinko Učur
“Jeder erwartete, dass die Bombardierung beginnt, aber als es tatsächlich passierte, war es wie eine Fiktion, als ob es nicht real wäre … Aber es wurde real! Ich erinnere mich an alles. Ich war auf der Straße, der Wind wehte und überall herrschte Stille.”
So beschrieb der österreichische Schriftsteller und Nobelpreisträger deutsch-slowenischer Herkunft, Peter Handke, seine Erinnerung an den 24. März 1999 – den Tag, an dem die verbrecherische NATO-Bombardierung gegen die Bundesrepublik Jugoslawien begann.
Ohne die Zustimmung der Vereinten Nationen, ohne sich über das Ausmaß der Zerstörung und der zivilen Opfer im Klaren zu sein, startete das westliche Militärbündnis einen beispiellosen Angriffsfeldzug. 19 NATO-Staaten schlossen sich in einer Militäroperation gegen das damalige Serbien und Montenegro zusammen und bombardierten 78 Tage lang blindlings das friedliche europäische Land nur mit dem einen Ziel: Slobodan Milošević bei den angeblichen ethnischen Säuberungen gegen die Kosovo-Albaner aufzuhalten, für die die NATO neun Jahre später einen eigenen Staat errichtete.
Analog dazu könnte sich jedes andere Land auf einen solchen westlichen Ansatz berufen, der gegen das Völkerrecht und die UN-Charta verstößt, und ihn als Rechtfertigung für die Besetzung “widerspenstiger” Länder darstellen. Mit der Aggression gegen Jugoslawien kehrten die USA mit einem Krieg nach Europa zurück und führen bis heute Kriege gegen zahlreiche andere Länder und Völker.
In der Zwischenzeit wurde auf dem souveränen Teil des Territoriums der Republik Serbien, in der serbischen Provinz Kosovo und Metochien, ohne Volksbegehren und entgegen der Verfassung und der Resolution 1244 nach dem Willen angeblicher westlicher Friedensstifter im Jahr 2008 ein zweiter albanischer Staat in Europa geschaffen!
Zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sich die deutsche Armee unter Verletzung ihrer eigenen Verfassung an einer Aggression gegen einen souveränen Staat, angeführt von Politikern – Kriegstreibern wie Joschka Fischer und seinen transatlantischen Patronen und Inspiratoren Bill Clinton und Madeleine Albright, eine der Gründerinnen der Vereinten Nationen. Niemand kümmerte sich darum, dass die albanischen Rebellen in dieser serbischen Provinz von Terroristen der “Befreiungsarmee des Kosovo” (UCK) über Nacht zu Partnern und Freiheitskämpfern wurden. Das ultimative Ziel bestand darin, die Zerstückelung des ehemaligen Jugoslawiens so abzuschließen, dass Serbien 15 Prozent seines historischen Territoriums amputiert wurden.
Auch der russische Präsident Wladimir Putin wies mehrfach auf den Präzedenzfall der damaligen völkerrechtswidrigen Aggression gegen Jugoslawien hin. Durch die Führung dieses Krieges verwandelte sich das Nordatlantische Bündnis von einem regionalen Verteidigungsbündnis in ein globales Offensivbündnis, verstieß gegen die UN-Charta und veränderte die ursprünglichen Grundsätze, auf denen die NATO beruht, willkürlich und ohne Zustimmung ihrer Mitglieder.
Entgegen allen Versprechungen aus der Zeit der Vereinigung beider deutscher Staaten, dass sich dieses Militärbündnis nicht in Richtung der russischen Grenze ausdehnen würde, ereignete sich genau das Gegenteil. Wir sehen heute den Epilog dieses Prozesses, in dem sich das Bündnis bis an die Grenzen zur Russischen Föderation ausgedehnt hat, mit der Absicht, die Ukraine in dieses Bündnis aufzunehmen, und Russland offen “einen Finger ins Auge” gestochen hat, weshalb dieses sich gezwungen sah, die spezielle Militäroperation zu starten.
Die Absichten und Ziele der NATO wurden schon vor langer Zeit vom ehemaligen Mitglied des Europäischen Parlaments und Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Willy Wimmer (CDU), erkannt, der während der Bombardierung der Bundesrepublik Jugoslawien stellvertretender Vorsitzender des Parlamentsausschusses der OSZE war. In einem offenen Brief an den damaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder, in dem er über die Ergebnisse der Konferenz in Bratislava berichtete, die ein Jahr nach der Bombardierung der Bundesrepublik Jugoslawien stattfand, enthüllte Wimmer die amerikanischen Pläne zur Zerstörung Serbiens. Das italienische Portal L’Antidiplomatico hat sich diese streng gehütete Korrespondenz verschafft, veröffentlichte exklusiv diese schockierenden Dokumente und erläuterte die wahren und endgültigen Absichten des Westens, wenn es um das Schicksal Serbiens geht.
“Serbien muss von der europäischen Entwicklung ausgeschlossen werden”, heißt es in den von dem italienischen Medium veröffentlichten Geheimdokumenten. Alles, was Wimmer damals schrieb und sagte, wurde später in der Praxis bestätigt. Noch heute, zum 25. Jahrestag des in der modernen europäischen Geschichte beispiellosen NATO-Feldzugs, äußert sich dieser deutsche Politiker in einer Erklärung gegenüber RT DE mit klaren Worten:
“Der erste Schuss auf das Ziel wie auch während des heutigen Konflikts in der Ukraine wurde am 24. März 1999 von NATO-Bombern bei einem Einsatz gegen Jugoslawien abgefeuert. Das westliche Bündnis musste zunächst den Kern der Charta der Vereinten Nationen zerstören, um einen schändlichen Krieg gegen Jugoslawien führen zu können. Sie wollten keine Welt mehr, in der dieselben Regeln galten und der Frieden gewahrt blieb. Sie wollten eine Welt, die Washingtons Befehl und seinen Regeln gehorchte. Der Angriff richtete sich gegen den ‘Star’ der blockfreien Staaten, Jugoslawien, einen der Gründer der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Während der Westen alles in seiner Macht Stehende tat, um diese Konferenz auszuhöhlen, begannen andere wichtige Länder, den Grundgedanken einer friedlichen Streitbeilegung und einer guten Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft der BRICS-Staaten weiterzuentwickeln.”
Wimmer warnte:
“Die Welt bewegt sich auf eine gefährliche und neue Spaltung zu. Der Krieg gegen Jugoslawien war ein geostrategischer Auslöser. Der Krieg gegen Jugoslawien wurde bewusst und vorsätzlich inmitten des Friedens begonnen und es wurden Lügen verbreitet, so gut sie konnten. Die Konferenz in Bratislava Ende April 2000 hat allen gezeigt, dass der Krieg in Jugoslawien aus geostrategischen Gründen beginnen sollte.”
Er reduzierte die geheimen und umfangreichen Schlussfolgerungen der Bratislava-Konferenz auf elf Punkte. Die Hauptforderung war die Anerkennung des Kosovo*, sogar acht Jahre, bevor seine Unabhängigkeit von den westlichen Förderern anerkannt wurde, obwohl die Resolution 1244 alle dazu verpflichtete, die Grenzen Serbiens als unabhängiges Land zu respektieren. Die Behauptung, dass die NATO bei der Bombardierung Jugoslawiens gegen alle internationalen Normen sowie gegen alle Bestimmungen des Völkerrechts verstoßen habe, wurde laut Wimmers Aussage nicht berücksichtigt. Der Epilog der amerikanischen Aggressionspolitik wird auch darin sichtbar, dass nur weniger als die Hälfte der Länder, die Mitglieder der UN sind, die Staatlichkeit des Kosovo anerkannten, trotz des anhaltenden Drucks aus Washington und Brüssel.
Fünf EU-Mitgliedstaaten wehren sich vorerst gegen den amerikanischen Druck, den Scheinstaat anzuerkennen, was die Pläne westlicher Strategen nach dem Muster “divide et impera” auf dem Balkan zunichtemacht.
Am heutigen Tag, dem 24. März, begeht Serbien alljährlich ein trauriges Jubiläum, dieses Jahr zum 25. Mal. Die Erinnerung an das Verbrechen und die knapp 3.000 Opfer verpflichtet alle Generationen, sowohl diejenigen, die die Schrecken des mörderischen NATO-Feldzugs überlebt haben, als auch die jüngeren, die eine wichtige Lektion fürs Leben lernen müssen, in einer Situation, in der ihnen die Feinde von gestern Freundschaft und die Mitgliedschaft in einer – nach Meinung vieler – kriminellen Organisation anbieten. Deshalb ist die unerschütterliche Entscheidung Serbiens, der Falle zu entgehen und Mitglied jener Organisation zu werden, die seine Zukunft zerstört, einen Teil seines Staatsgebiets gestohlen und damit seine territoriale Integrität zerstört hat, bedeutsam.
Serbien hofft, obwohl es aufgrund des Widerstands westlicher Länder derzeit ungewiss ist, dass morgen, am 25. März, auf Wunsch Russlands eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen wird, die Welt am 25. Jahrestag der NATO-Aggression auf höchster Ebene noch einmal daran zu erinnern, wer die internationale Rechtsordnung wann beseitigte.
Der stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Dmitri Poljanski, gab zuvor bekannt, dass auf Wunsch Moskaus am kommenden Montag, dem 25. März, eine Sitzung des Sicherheitsrats anlässlich des 25. Jahrestags der NATO-Aggression gegen die Bundesrepublik Jugoslawien stattfinden wird. Der serbische Außenminister Ivica Dačić äußerte seine Zweifel daran, dass die Länder, die den Bombenanschlag verübt haben, “ein schlechtes Gewissen” haben oder das Verbrechen zugeben werden. Dennoch betonte er, es sei “wichtig, dass unsere Wahrheit darüber gehört wird”. Als Vorsitzender des UN-Sicherheitsrates erklärte Japan diesen Monat, dass es dem Antrag der Russischen Föderation nachkommen werde.
Der Beitrag Zum 25. Jahrestag: Als die NATO Serbien in die Steinzeit bombte ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Sadhguru – ein weiterer Pseudo-Guru, der die tödlichen Covid-19-Impfstoffe befürwortete und auch auf dem Weltwirtschaftsforum auftrat.
Von Marica Micallef
Ein weiterer Pseudo-Guru ist Sadhguru oder Jagadish Vasudev, allgemein bekannt als Jaggi. Er wird als indischer spiritueller Lehrer beschrieben und ist Gründer der Isha Foundation mit Sitz in Coimbatore, Indien. „Die 1992 gegründete Stiftung betreibt einen Ashram und ein Yoga-Zentrum, in dem pädagogische und spirituelle Aktivitäten stattfinden. Sadhguru lehrt Yoga seit 1982. Er ist Autor der New York Times-Bestseller Inner Engineering: A Yogi’s Guide to Joy und Karma: A Yogi’s Guide to Crafting Your Destiny und ein häufiger Redner auf internationalen Foren.
Sadhguru setzt sich auch für den Schutz der Umwelt vor dem Klimawandel ein und leitet zahlreiche Initiativen wie Project GreenHands (PGH), Rally for Rivers, Cauvery Calling und Journey to Save Soil. Im Jahr 2017 erhielt er den Padma Vibhushan, Indiens zweithöchste zivile Auszeichnung, für seine Beiträge zu Spiritualität und humanitären Diensten. Ebenfalls 2017 enthüllte Sadhguru die Adiyogi Shiva Statue, die weltweit größte Büste, in Coimbatore, Indien“.
Dass er sich gegen den Klimawandel einsetzt, sollte schon aufhorchen lassen, denn dies ist eine weitere politische Agenda im Rahmen der Klimapolitik, deren unheiliges Ziel ein globales Reset-Instrument ist.
Ferner trägt Sadhguru auch zur Agenda des Weltwirtschaftsforums bei. Er wird beschrieben als „Yogi, Mystiker, Visionär und Bestsellerautor, der einen großen Teil der Öffentlichkeit beeinflusst, sich für naturbasierte Klimalösungen einzusetzen und direkt vor Ort zu handeln. Vor drei Jahrzehnten gründete er die Isha Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die sich dem menschlichen Wohlbefinden verschrieben hat. Er war einer der Hauptredner beim Weltwirtschaftsforum der Vereinten Nationen und bei der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung, ein regelmäßiger Redner beim Weltwirtschaftsforum India Economic Summit und bei TED. Empfänger des Padma Vibhushan der indischen Regierung (2017), der höchsten zivilen Auszeichnung, die jährlich vergeben wird.

Sadhguru hat auch mit zahlreichen Artikeln zum Klimawandel zum Forum beigetragen, zuletzt mit dem Artikel „Yogi Sadhguru reflektiert über die Erschöpfung der Ressourcen in einer zukünftigen Welt„, der Teil der Davos Agenda 2022 ist.
Wie der Dalai Lama sprach sich auch Sadhguru für den tödlichen Impfstoff Covid-19 aus. Während einer virtuellen Kommunikation auf dem Bengaluru Tech Summit 2020 drängte Sadhguruurging darauf, dass Hochrisikobevölkerungen, wie Frontarbeiter, vorrangig mit Covid-19 geimpft werden sollten.
„Wenn Sie mich nach Impfstoffen fragen, wäre ich die letzte Person, die sich gegen eine Pandemie impfen lassen würde, einschließlich Covid-19. Höchste Priorität sollte den Risikogruppen wie Polizisten, Ärzten und Randgruppenarbeitern eingeräumt werden. Sie sollten zuerst geimpft werden, um die Pandemie in Indien einzudämmen“, sagte der spirituelle Führer.
„Er fügte hinzu, dass der Impfstoff auch gefährdeten (älteren) Menschen verabreicht werden sollte“, die aufgrund ihrer geringen Immunität und Komorbiditäten ein höheres Risiko haben, an der schweren Krankheit zu erkranken.
Offensichtlich ist Sadhguru, wie viele Pseudo-Gurus, nur ein weiterer sprechender Kopf des Deep-State-Kults, in dem man nicht empor steigen kann, ohne die Regeln der globalistischen Eliten zu befolgen.

John Mearsheimer über Moskaus Krieg gegen Kiew und was passieren wird
HÖHEPUNKTE:
- Die Russen gewinnen und kontrollieren jetzt etwa 20% des ukrainischen Territoriums.
- -Die Russen werden am Ende etwa 40% des ukrainischen Territoriums erobert haben.
- -Die Russen werden alles tun, damit die Ukraine nicht der NATO beitritt.
- -Die Ukraine wird nicht der NATO beitreten.
- -Die Ukraine muss unbedingt ein neutraler Staat werden.
UKRAINE IS OVER
Watch John Mearsheimer’s Take on Moscow’s War on Kyiv
HIGHLIGHTS:
The Russians are winning now control about 20% of ukrainian territory.
The Russians will end up conquering about 40% of ukrainian territory.
The Russians will go to great lengths… pic.twitter.com/IbEzu2Fbd5
— Ignorance, the root and stem of all evil (@ivan_8848) March 22, 2024
Wie wird dieser Krieg Ihrer Meinung nach enden und was sollte der Westen Ihrer Meinung nach tun? Sollte er die Militärhilfe für die Ukraine einstellen?
Ich glaube nicht, dass dies ein eingefrorener Konflikt ist.
Ich glaube, dass die Russen den Krieg gewinnen werden.
dass die Russen am Ende einen hässlichen Sieg erringen werden.
Ich glaube, dass die Russen jetzt etwa 20 Prozent des ukrainischen Territoriums kontrollieren.
Das Kräfteverhältnis hat sich entscheidend zugunsten Russlands verschoben, sowohl was die Waffen angeht als auch die Arbeitskräfte, die in einem Zermürbungskrieg wie dem in der Ukraine notwendig sind.
Und ich glaube, dass die Russen am Ende etwa 40 Prozent des ukrainischen Territoriums erobert haben werden.
Ich glaube, sie haben jetzt vier weitere Oblaste und die Krim.
Meine Vermutung ist, und ich möchte betonen, dass es nur meine Vermutung ist, dass sie am Ende vier weitere Oblaste annektieren werden und am Ende 40 %, ungefähr 40 % des ukrainischen Territoriums haben werden.
Und was übrig bleibt, ist ein dysfunktionaler Rumpfstaat.
Mit anderen Worten: Die Ukraine wird ein dysfunktionaler Rumpfstaat sein.
Die Russen werden im Laufe der Zeit alles tun, um die Ukraine politisch und wirtschaftlich so zu schwächen, dass sie nicht Teil der NATO werden kann.
Aber ich glaube, das ist das wahrscheinliche Ergebnis.
Das ist das militärische Ende, von dem Sie sprechen.
Was ist mit dem politischen Ende?
Glauben Sie, dass die Ukraine am Ende der NATO beitreten wird?
Nein, ich glaube, dass die Russen politisch alles machen werden,
um sicherzustellen, dass die Ukraine nicht der NATO beitritt.
Und ich glaube, dass der Westen eine dysfunktionale Ukraine nicht in die Allianz aufnehmen wird.
Deshalb glaube ich, dass die Ukraine nicht der NATO beitreten wird.
Meinen Sie, der Westen sollte die
Militärhilfe für die Ukraine einstellen sollte, weil die Amerikaner
im Kongress blockiert ist und die Europäer
das Geld für diesen Krieg aufbringen?
Ja, das ist eine berechtigte Frage.
Ich denke, es ist das Beste für die
Ukraine, und das möchte ich unterstreichen.
Ich glaube, es ist das Beste für die Ukraine, den Krieg jetzt zu beenden und mit den Russen zu einer Einigung zu kommen.
Und das bedeutet zwei Dinge.
Erstens muss die Ukraine alle Sicherheitsbeziehungen mit dem Westen abbrechen
und nicht nur auf die NATO-Mitgliedschaft verzichten.
Die Ukraine sollte ein wirklich neutraler Staat werden, indem sie alle militärischen oder sicherheitspolitischen Beziehungen zum Westen abbricht, denn die Hauptsorge Russlands ist die Möglichkeit eines NATO-Beitritts der Ukraine.
Das ist für die Russen eine existenzielle Bedrohung, und das akzeptieren sie nicht.
Deshalb halte ich es für unabdingbar, dass die Ukraine ein neutraler Staat wird.
Ich halte es auch für bedeutungsvoll, dass die Vereinigten Staaten der Ukraine jegliche Unterstützung entziehen und die Europäer gemeinsam der Ukraine wirtschaftliche, nicht militärische Hilfe leisten, bis die Ukraine wieder auf eigenen Beinen steht.
*
John Joseph Mearsheimer ist ein amerikanischer Politikwissenschaftler und Experte für internationale Beziehungen, der der realistischen Denkschule angehört. Er ist der R. Wendell Harrison Distinguished Service Professor an der Universität von Chicago. Er wurde als der einflussreichste Realist seiner Generation bezeichnet.
Niederlage der Regierung im Kampf gegen Ivermectin: „Ein Sieg für jeden Arzt und jeden Patienten
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA muss in sozialen Medien und auf Websites veröffentlichte Botschaften entfernen, in denen Menschen aufgefordert werden, die Einnahme von Ivermectin gegen COVID-19 abzubrechen. Das geht aus einem Vergleich hervor, den die Behörde geschlossen hat.
Die FDA hat bereits eine Seite entfernt, auf der es hieß: „Sollte ich Ivermectin zur Behandlung oder Vorbeugung von COVID-19 einnehmen? ‚NEIN.
In den nächsten Tagen wird die FDA auch eine weitere Seite mit dem Titel „Warum Sie Ivermectin nicht zur Behandlung oder Prävention von COVID-19 verwenden sollten“ entfernen.
Auf dieser Seite heißt es auch, dass Daten nicht belegen, dass Ivermectin gegen COVID-19 wirksam ist, während einige Studien zeigen, dass das Medikament gegen die Krankheit wirksam ist, schreibt die Zeitung The Epoch Times.
Die FDA muss auch mehrere Social-Media-Posts entfernen, in denen sie sich gegen die Verwendung von Ivermectin ausspricht, darunter einen mit der Aufschrift „Du bist kein Pferd. Du bist keine Kuh. Hör auf, hör auf.
Mehrere Ärzte haben Klage gegen die FDA eingereicht. „Die FDA verliert ihren Krieg gegen Ivermectin und erklärt sich bereit, alle Social-Media-Posts und Verbraucherhinweise zu Ivermectin und COVID zu entfernen, einschließlich des beliebtesten FDA-Tweets aller Zeiten“, sagte Mary Talley Bowden, eine der Ärzte, in einer Erklärung.
Die FDA verliert ihren Krieg gegen Ivermectin und erklärt sich bereit, alle Social-Media-Beiträge und Verbraucherrichtlinien zu Ivermectin und COVID zu entfernen, einschließlich ihres beliebtesten Tweets in der Geschichte der FDA. Dieser bahnbrechende Fall stellt einen wichtigen Präzedenzfall dar, um die Übergriffe der FDA in die Arzt-Patienten-Beziehung einzudämmen.
BREAKING:
FDA loses its war on ivermectin and agrees to remove all social media posts and consumer directives regarding ivermectin and COVID, including its most popular tweet in FDA history.This landmark case sets an important precedent in limiting FDA overreach into the… pic.twitter.com/HWYkkZLpoJ
— Mary Talley Bowden MD (@MdBreathe) March 22, 2024
„Dieser Fall stellt einen wichtigen Präzedenzfall dar, um den übermäßigen Einfluss der FDA auf die Arzt-Patienten-Beziehung zu begrenzen“, fügte sie hinzu.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Paul Marik, ein weiterer Arzt. Es ist ein Sieg für alle Ärzte und Patienten in den Vereinigten Staaten.
Wir werden nie wissen, wie viele Leben davon betroffen waren, weil Patienten keinen Zugang zu lebensrettenden Behandlungen hatten, weil ihr Arzt „der FDA folgte“, so Marik weiter.
Bowden und zwei weitere Ärzte, Marik und Robert Apter, verklagen die FDA, weil sie glauben, dass die Behörde ihre Grenzen überschritten hat.
In der EU wurden Ärzte, die Corona-Patienten Ivermectin off-label verschrieben hatten, mit hohen Geldstrafen belegt. Einige dieser Strafen wurden inzwischen aufgehoben.
„Die FDA hat den Kampf gegen Ivermectin verloren! Die Dämonisierung und Disqualifizierung des Medikaments hat sich als unbegründete Propaganda erwiesen“, sagt die medizinische Beraterin Wendy Mittemeijer.
In den Medien ist die Rede von der Vorbereitung Russlands auf einen großangelegten Krieg mit der NATO, in der Realität ist es aber so.
Laut der amerikanischen Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) gibt es neue Hinweise darauf, dass sich Russland auf einen großen konventionellen Konflikt mit der NATO vorbereitet, berichteten verschiedene Medien am Donnerstag übereinstimmend.
„Nicht kurzfristig, aber wahrscheinlich kürzer als von einigen westlichen Analysten ursprünglich angenommen“, zitierten sie die Denkfabrik.
Bereitet sich Russland auf einen umfassenden Krieg mit der NATO vor? „Das ist natürlich völliger Unsinn, aber wenn man auf Sensationen aus ist oder die Kriegswut anheizen will, dann wäre eine solche Schlagzeile genau das Richtiget“, schreibt der Journalist David Boerstra.
TELEGRAPH
‘RUSSLAND STELLT GROSSEN KRIEG MIT DER NATO VOR’
Klarer Unsinn natürlich, aber wenn man auf Sensationslust steht oder die Kriegsbegeisterung noch mehr anheizen will, ist eine Schlagzeile wie diese genau das Richtige.
Wie sieht es wirklich aus?
Der @telegraph wurde von der… pic.twitter.com/uWVvje64pO— David Boerstra (@DavidBoerstra) März 21, 2024
Der Journalist Thomas Fazi hat die Recherchen des Think Tanks gelesen und ist von der Berichterstattung überrascht. Er liest in dem „Bericht“ nichts aus: „Es gibt buchstäblich nichts darin, was darauf hindeutet, dass Russland die NATO angreifen will, außer absurden Schlussfolgerungen […] und haltlosen Behauptungen zweier NATO-Mitglieder“.
Das ist selbst für ISW-Verhältnisse peinlich. In diesem „Bericht“ gibt es buchstäblich nichts, was darauf hindeutet, dass Russland einen Angriff auf die NATO plant – wie es der Wortlaut suggeriert – außer absurden Schlussfolgerungen („Russland baut seine militärischen Fähigkeiten aus, weil es die NATO angreifen will“; nein, es baut seine militärischen Fähigkeiten aus, weil es sich bereits indirekt im Krieg mit der NATO in der Ukraine FFS befindet) und unbegründeten Behauptungen von zwei … NATO-Mitgliedern. Russland baut seine militärischen Fähigkeiten aus, weil es die NATO angreifen will“; nein, es baut seine militärischen Fähigkeiten aus, weil es sich bereits indirekt im Krieg mit der NATO in der Ukraine befindet) und unbegründeten Behauptungen von zwei … NATO-Mitgliedern.
Die Untersuchung sei eindeutig Teil einer massiven Propagandakampagne des Westens, die darauf abziele, die Bevölkerung der NATO-Staaten davon zu überzeugen, dass Russland einen baldigen Einmarsch in Europa plane – eine absurde Behauptung -, um eine unbegrenzte militärische Aufrüstung […] und eine umfassendere Militarisierung der Gesellschaften […] voranzutreiben.]
Es überrascht nicht, dass das ISW an der Spitze dieser Propagandakampagne steht. Vorsitzende und Gründerin ist Kimberly Kagan, die mit dem bekannten Neokonservativen Frederick Kagan verheiratet ist.
Ihr Bruder Robert gründete in den 1990er-Jahren zusammen mit William Kristol, der im Vorstand des ISW sitzt, das Project for the New American Century (PNAC), eine neokonservative Denkfabrik, die eine Schlüsselrolle bei der Vorbereitung der Invasion des Irak durch die Bush-Regierung spielte.
Robert Kagan ist der Ehemann der scheidenden Außenministerin Victoria Nuland, die eine entscheidende Rolle bei dem von den USA unterstützten Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 spielte.
Im Laufe der Jahre wurde das ISW von großen Waffenherstellern wie General Dynamics und Raytheon, aber auch von Microsoft unterstützt. Fazi weist auch darauf hin, dass die Denkfabrik aus Kriegsfalken besteht.
„Analysen‘ liest, sollte man wissen, dass man Propaganda liest, die darauf abzielt, die Interessen des US-Imperiums voranzutreiben“, betont der Journalist.



The Russians are winning now control about 20% of ukrainian territory.