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Im Jemen haben die Stämme die Macht
Die zahlreichen Stämme im Jemen sind wichtige Akteure in den Kriegen und Konflikten des Landes. Heute ist Ansarallah und nicht ausländische Mächte die dominierende Kraft, die den Einfluss der Stämme nutzt und die verschiedenen Gruppen strategisch steuert.
In der langen Geschichte innerjemenitischer Konflikte war die einflussreiche Rolle der Stämme entscheidend für den Ausgang externer Kriege und interner Machtkämpfe.
Diese alten Stammesstrukturen, die tief im sozialen Gefüge und der militärischen Dynamik des Jemen verwurzelt sind, haben in Konfliktzeiten eine Rolle als Königsmacher gespielt – selbst dann, wenn der Staat mit seinen überlegenen Militär- und Sicherheitsapparaten involviert war, wie in den sechs Sadaa-Kriegen.
In diesen Kriegen kämpften von 2004 bis 2010 Regierungstruppen gegen die jemenitische Widerstandsbewegung Ansarallah. Doch jede Seite konnte nur mit ihren eigenen Stammesverbündeten kämpfen.
Die jemenitischen Stämme in den nördlichen Regionen, wo der Huthi-Clan beheimatet ist, haben sich im Laufe der Jahre zu einem „unerschöpflichen Reservoir an Kämpfern“ entwickelt und stellen eine gewaltige Kraft dar, die unter den richtigen politischen und sozialen Bedingungen mobilisiert werden kann.
Wie der jemenitische Schriftsteller Ali Abdullah al-Dhayani betont, sind diese besonderen jemenitischen Stämme „natürliche Krieger, da ihre Männer – und in manchen Gegenden sogar ihre Frauen – Waffen im täglichen Leben tragen“.
Die Stämme der Hashid und Bakil
Zwei prominente Stammeskonföderationen, Hashid (angeführt von der Familie Al-Ahmar) und Bakil (angeführt von der Familie Abu Lahoum), gelten als die mächtigsten Kräfte im militärischen, zivilen und exekutiven Bereich des Jemen. Der Einfluss des Hashid-Stammes hat dazu beigetragen, den Söhnen des verstorbenen Stammesführers Abdullah al-Ahmar vier Sitze im jemenitischen Repräsentantenhaus zu sichern.
Inzwischen führt Saba Abu Lahoum, ein Spross der Familie Abu Lahoum, den Bakil-Stamm an und erbt den Mantel seines Vaters Sinan Abu Lahoum, der 2021 verstarb.
Seit Jahrzehnten wetteifern die Familien Al-Ahmar und Abu Lahoum um die prestigeträchtige Position des „Scheichs der Scheichs von Jemen“, ein Titel, der je nach politischem Wind zwischen ihnen hin und her wechselt.
Das lose Bündnis zwischen den Haschid und den Bakil umfasst die Mehrheit der Stämme im Norden und Osten des Jemen und übt erheblichen Einfluss aus. Erwähnenswert ist, dass Ansarallah zur Konföderation der Bakil gehört, während der Sanhan-Clan des verstorbenen ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh zu den Hashid zählt.
Laut einer Studie des irakischen Wissenschaftlers Nizar al-Abadi, die auf der Website Al-Mutamar.net veröffentlicht wurde, die mit der Saleh-nahen Allgemeinen Volkskongress-Partei (GPC) im Jemen verbunden ist, „wird die Zahl der jemenitischen Stämme auf 200 geschätzt“. „168 von ihnen leben im Norden, der Rest im Süden, die meisten davon in Bergregionen“.
Klanmentalität in der Politik
Aufeinanderfolgende Regierungen im Jemen haben in der Vergangenheit versucht, Kontrolle über die Stämme auszuüben und dabei verschiedene Strategien angewandt, um sich deren Loyalität zu sichern. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Gründung der „Tribal Affairs Authority“ durch Saleh in den frühen 1980er Jahren, durch die monatliche Belohnungen und Prämien an zahlreiche Stammesführer im ganzen Land verteilt wurden, um sicherzustellen, dass ihre Interessen mit Salehs regierender GPC übereinstimmten.
Ein Stammesführer, der anonym bleiben möchte, berichtet The Cradle, dass dieser Regierungsansatz Materialismus und Korruption unter den Stammesführern förderte und ihre Loyalität gegenüber der Regierung Saleh erkaufte:
Die Mitgliedschaft in der Tribal Affairs Authority basierte auf Loyalität gegenüber dem Regime. Sie bestand aus Hunderten von Scheichs, die keinen Einfluss hatten, während Gegner der Regierungspartei mit Gehaltsentzug bestraft wurden. Manchmal wurden Randfiguren dazu gedrängt, die Führung zu übernehmen.
Nach dem Rücktritt Salehs Anfang 2012 wurden Forderungen laut, die Tribal Affairs Authority abzuschaffen und ihr Jahresbudget von rund 13 Milliarden jemenitischen Rial in die nationale Infrastruktur zu investieren. Die Nachfolgeregierung unter Mohammed Salem Basindwa entschied sich jedoch dagegen. Laut einer Stammesquelle wurde Salehs bewährter finanzieller Ansatz wieder aufgenommen, „um die Stammesführer auf seine Seite zu ziehen“.
Während des „Arabischen Frühlings“ im Jemen im Jahr 2011 gründete Saleh ein neues Gremium, den „Yemen Tribal Council“, um die wachsende Vorliebe der Stammesführer für die Opposition einzudämmen, insbesondere nachdem mehrere Stammesführer, darunter der Hashid-Führer Sadiq al-Ahmar, die Bevölkerung öffentlich zum Aufstand gegen seine Regierung aufgerufen hatten.
Laut dem politischen Aktivisten Shaalan al-Abrat hat die Beteiligung der Stämme der sogenannten Revolution vom 11. Februar in einigen jemenitischen Städten wie Dhamar (100 km südlich von Sanaa) erheblichen Auftrieb gegeben.
Ende 2012 wurde in der nordjemenitischen Stadt Saada, einer Hochburg der Ansarallah, der „Tribal Popular Cohesion Council“ gegründet, dem Stammesführer angehören, die die Widerstandsbewegung unterstützen. Der Rat weitete sich schnell aus und umfasste alle Stämme innerhalb und außerhalb der Gebiete, die von der gegenwärtigen Ansarallah-geführten Regierung mit Sitz in der Hauptstadt Sanaa kontrolliert werden.
Dr. Abdo al-Bahsh, Leiter der politischen Abteilung des jemenitischen Studien- und Forschungszentrums, beschreibt die Entwicklung wie folgt
[Dieser Rat] wurde durch die jemenitische politische Realität und die Versuche, den Jemen der amerikanischen Kontrolle zu unterwerfen, erzwungen … . [Er ist Ausdruck der Bestrebungen des jemenitischen Volkes und seines nationalen Willens, weit entfernt von sektiererischer, ethnischer, regionaler und engstirniger Parteilichkeit.
Der Rat wird von Dhaif Allah Rassam, einem Stammesführer aus dem Gouvernement Saada, geleitet. Er verfügt über Zweigstellen und Vertretungen in allen jemenitischen Gouvernoraten, die derzeit von Sanaa kontrolliert werden. Wichtig ist, dass sich ihr Einfluss auch auf Stämme außerhalb ihres Einflussbereichs erstreckt, z.B. in den Gebieten Shabwa, Ma’rib und Al-Dhalea im Jemen.
Abbas al-Amdi, Leiter der Dhamar-Abteilung des Rates, untermauert das Argument, dass die Stämme eine Schlüsselrolle bei der Konfliktlösung spielen, indem er darauf hinweist, dass der Rat in den Jahren der Aggression gegen den Jemen eine wichtige Rolle bei der Stärkung der inneren Einheit, der Beendigung von Stammesfehden usw. gespielt hat. Versorgung der Fronten mit Stammeskämpfern.
Der politische Aufstieg Ansarallahs
Politische Gruppen im Jemen nutzen seit langem Stammeszugehörigkeiten, um ihre Unterstützung in der Bevölkerung zu stärken. Die von Saudi-Arabien unterstützte Islah-Partei, die der Muslimbruderschaft nahesteht, verbündete sich bei ihrer Gründung 1990 strategisch mit Stammesführern, als Abdullah bin Hussein al-Ahmar, Häuptling des Hashid-Stammes, Präsident wurde.
Der Anspruch der Stammesautorität auf staatlichen Einfluss wurde von Hamid al-Ahmar, dem Bruder des Hashid-Führers, veranschaulicht, als er in einem Interview mit Al-Jazeera gefragt wurde, ob er Angst davor habe, nach Sanaa zurückzukehren, nachdem er seine Unterstützung für Salehs Opposition zum Ausdruck gebracht hatte: „Wer Sadiq [al-Ahmar] als seinen Führer und Hashid als seinen Stamm hat, braucht keine Angst zu haben“.
Der Einfluss der Stämme zeigte sich besonders deutlich beim Sturz Salehs durch die Golf-Initiative im Jahr 2012, als eine Koalition jemenitischer Stämme und politischer Fraktionen den heiklen Machtwechsel organisierte. Etwa zu dieser Zeit nutzte Ansarallah seine Stammesnetzwerke, um den Einfluss seiner Bewegung vor allem in den nördlichen Regionen des Landes auszuweiten. Im Bündnis mit Salehs GPC und den Streitkräften dehnte sie ihre Reichweite stetig auf den gesamten Jemen aus.
Die geschickte Nutzung tribaler Strukturen durch Ansarallah erleichterte ihren Aufstieg, indem sie Ideologie und Tribalismus miteinander verband, um Unterstützung zu gewinnen. Diese symbiotische Beziehung trug zu ihrem militärischen und öffentlichen Aufstieg bei, wie der jemenitische politische Analyst Abdul Salam al-Nahari feststellte:
[Vor 2012] war es aufgrund jahrelanger Desinformation schwierig, jemanden zu finden, der an Ansarallah glaubte. … Nach dem Krieg im Jemen ist der Zusammenhalt der Stämme gewachsen, nachdem sie eine wichtige Rolle dabei gespielt haben, die Gemeinschaft zusammenzuhalten und die Kampffronten mit Waffen, Geld und Männern zu versorgen.
Stammeszentrierte Strategien
Nahari weist darauf hin, dass die von Saudi-Arabien angeführte Aggression gegen den Jemen das Land an einen Scheideweg gebracht habe: entweder unter amerikanischer Vormundschaft zu bleiben oder sich um jeden Preis davon zu befreien. „Das jemenitische Volk hat sich für die Unabhängigkeit entschieden“, erklärt er.
Die ausländische Aggression einte die Jemeniten zu einer Zeit, als Ansarallah den Aufstieg vieler Stammesführer förderte und ihnen ermöglichte, die Führung zu übernehmen.
Beispiele dafür gibt es zuhauf. In der Region Al-Bayda im Zentraljemen gründete der Stammesführer Saleh bin Saleh al-Wahbi 2016 die „Wahbi-Brigaden“. Nach seinem Tod 2021 wurde sein Sohn Bakil sein Nachfolger.
In der Region Al-Razzamat im Norden des Gouvernements Saada, nahe der saudischen Südgrenze, stellte sich der Stammesführer und Abgeordnete des Repräsentantenhauses Abdullah Aydah al-Razami mit aller Kraft hinter den Ansarallah-Gründer Hussein Badr al-Din al-Houthi und seine Der Stamm führte einen erbitterten Krieg gegen die Regierungstruppen, nachdem diese getötet worden waren.
Während der ausländischen Aggression gegen den Jemen wurde sein Sohn Yahya al-Razami zum Kommandeur der Streitkräfte der Hamidan-Achse ernannt und leitete die „Todesbrigaden“, die mit den Elitetruppen der Ansarallah verbunden waren.
Al-Nahari spielte eine entscheidende Rolle bei der Operation „Sieg von Gott“ im Jahr 2019, als seine Streitkräfte in Riad Tausende Soldat, die der jemenitischen Regierung treu ergeben waren, gefangen nahmen und eine große Menge an Waffen und militärischer Ausrüstung beschlagnahmten.
Al-Nahari behauptet, dass „das Kämpfen in einem Gebiet, in dem es keine populäre Brutstätte gibt, dem Kämpfen in offenem Gelände gleicht“. Ansarallah hat aktiv versucht, in strategisch wichtigen Gebieten ein günstiges Umfeld zu schaffen. Durch die Neutralisierung bestimmter Stämme mittels Verträgen und Abkommen.
Top20 Funradio: Trotz schwerer Krise den Humor nicht verlieren
(David Berger) Nachdem er mit 17 Jahren die Arbeit am Mikrofon begonnen hat, moderierte und produzierte er zehntausende Radiosendungen und tausende TV- Sendungen. Er war von der Geburtsstunde des privaten Rundfunks in Deutschland dabei und hat private Sender geplant, aufgebaut sowie geleitet und gehört somit zu den Urgesteinen der deutschen Funk- und Fernsehgeschichte. Und er ist hier weiterhin auf ganz besondere Weise präsent: Bernd Schumacher. Ich habe ihn in Berlin im Studio von Top20 Radio getroffen.
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Die Rückkehr des Mars

In der Antike imaginierte man den Krieg nicht als Folge bewusster Entscheidungen Einzelner, sondern als ein Wirken der Götter auf das menschliche Bewusstsein. Im Lichte der gegenwärtigen Kriegslust kann konstatiert werden: Mars ist zurück. Ein Beitrag aus der Perspektive der Analytischen Psychologie.
Todesopfer im Gaza-Krieg: Hamas verbreitet offensichtlich Fake-Zahlen
Faktisch seit Beginn der israelischen Vergeltungsaktion im Gazastreifen gegen die Terrororganisation Hamas wird über die Opferzahlen diskutiert. Eine statistische Auswertung der Daten zeigt, dass diese Angaben einfach nicht stimmen können. Es braucht mehr Realismus statt Propaganda.
Kriegszeiten sind üble Zeiten. Einerseits sorgen Kriege für unzählige Tote und Verstümmelte, andererseits dominieren Propaganda und Kriegslügen die Berichterstattung. Dies ist im Falle der israelischen Militäroperation im Gazastreifen gegen die palästinensische Terrororganisation Hamas nicht anders. Während die Hamas bemüht ist, die zivilen Opferzahlen möglichst groß darzustellen (Mitleidseffekt), versucht die israelische Seite ihre Erfolge bei der Bekämpfung der islamistischen Gruppe in den Vordergrund zu stellen. Doch wie viele Tote hat dieser Konflikt seit dem israelischen Einmarsch tatsächlich verursacht?
Geht man nach den vom Hamas-kontrollierten palästinensischen Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen, sollen mittlerweile schon mehr als 30.000 Palästinenser bei den Kampfhandlungen ums Leben gekommen sein. Ein aktueller Bericht beim britischen Portal „The Daily Sceptic“ setzt sich nun mit statistischen Mitteln mit dem Thema auseinander. Es sei der Transparenz halber angemerkt, dass diese Publikation pro-israelisch ist, was jedoch keinen Einfluss auf die statistische Auswertung der Daten selbst hat.
Der Autor, Abraham Wyner, zeigt beispielsweise anhand einer Grafik, dass die verfügbaren detaillierten Daten vom 26. Oktober 2023 bis zum 10. November 2023 ganz offensichtlich fabriziert sind. Warum? Weil es einfach unmöglich ist, tagtäglich faktisch dieselbe Anzahl von Todesopfern zu haben, wie es die Hamas jedoch behauptete. Ein geradezu linearer Anstieg ist einfach nicht plausibel. Die Intensität der Kampfhandlungen variiert nämlich von Tag zu Tag, je nach aktueller Lage und Zielsetzung der jeweiligen Kriegsparteien. Doch die Hamas-Daten besagen, dass in diesem spezifischen Zeitraum täglich durchschnittlich 270 Menschen mit einer Varianz von 15 Prozent (also bis zu rund 40 Personen) nach oben oder unten starben. Doch eigentlich würde man erwarten, dass es an manchen Tagen (als Beispiel) „nur“ um die 200, an anderen, intensiveren Tagen jedoch bis zu 1.000 Todesopfer geben müsste.
Ein anderes Problem ist die Relation von gemeldeten Todesopfern bei Frauen und Kindern. Üblicherweise gilt das Prinzip, dass an Tagen mit besonders vielen weiblichen Opfern auch viele Kinder sterben. Warum? Es sind gerade die Frauen, die sich um die Kinder kümmern. Doch die Hamas-Zahlen sind so willkürlich und zeigen keinerlei entsprechenden Zusammenhang, sodass sie völlig fabriziert wirken. Auch gibt es laut dem Autor eine „stark negative Korrelation“ zwischen den vermeldeten geschlechtsspezifischen Todesfällen (Frauen vs. Männer). So schreibt er:
Betrachten Sie einige weitere Anomalien in den Daten: Erstens widerspricht die am 29. Oktober gemeldete Todeszahl den Zahlen vom 28. Oktober, insofern als sie darauf hindeutet, dass 26 Männer wieder zum Leben erweckt wurden. Dies kann aufgrund einer Fehlattribution oder eines einfachen Berichtsfehlers geschehen. An einigen anderen Tagen werden die Zahlen der Männer gemeldet, die nahe null sind. Wenn dies nur Berichtsfehler waren, sollte an den Tagen, an denen die Todeszahl für Männer fehlerhaft zu sein scheint, die Zahl der Frauen zumindest im Durchschnitt typisch sein. Es stellt sich jedoch heraus, dass an den drei Tagen, an denen die Zahl der Männer nahe null liegt und auf einen Fehler hindeutet, die Zahl der Frauen hoch ist. Tatsächlich ereignen sich die drei höchsten täglichen Frauen-Todesfallzahlen an diesen drei Tagen.
Ein anderes Problem liegt darin, dass die Hamas behauptet, rund 70 Prozent der Getöteten seien Frauen und Kinder. Nimmt man hinzu, dass die Terrororganisation selbst zugab, dass die eigenen Verluste rund 20 Prozent der gesamten kriegsbedingten Todesfälle ausmachten, stellt sich eine Frage: Warum sterben Frauen, Kinder und Hamas-Kämpfer, nicht aber normale palästinensische Männer, die mit den Islamisten nichts zu tun haben? Und nicht jeder männliche Palästinenser ist ein Hamas-Kämpfer.
Alles in allem scheint es zumindest entsprechend den statistischen Standards und den historischen Daten zur städtischen Kriegsführung eklatante Übertreibungen und Verzerrungen zu geben. Die wahren Zahlen werden wohl noch für längere Zeit nicht ans Tageslicht kommen, doch eines ist klar: Den Angaben der Hamas über die Zahl der Todesopfer kann ganz offensichtlich nicht getraut werden. Das hindert den Mainstream freilich nicht daran, sie kritiklos zu verbreiten.
Australische Behörde: „Long Covid“ gibt es nicht

Eine Untersuchung des australischen Bundesstaates Queensland kommt zum Schluss, dass „Long Covid“ als Krankheit gestrichen werden sollte. Das deutsche Gesundheitsministerium steckt Millionen in die Forschung von „Long Covid“ und betreibt intensive Propaganda rund um angebliche Erkrankung. Auch während der Covid-Politik war „Long Covid“ ein zentraler Baustein der Staatspropaganda. Aus Australien kommt jetzt aber ein […]
Der Beitrag Australische Behörde: „Long Covid“ gibt es nicht erschien zuerst unter tkp.at.
Lebensmittelzusatzstoff in Pizza und Pfannkuchen führt zu niedrigeren Spermienzahlen
Von John-Michael Dumais
Dr. Naomi Wolf schlug Alarm wegen Natriumaluminiumphosphat, einem Lebensmittelzusatzstoff, der in vielen Backwaren und verarbeiteten Lebensmitteln zu finden ist, und zitierte von Experten begutachtete Studien, die nahelegen, dass die Aufnahme von Aluminiumverbindungen zu oxidativem Stress, DNA-Schäden und einem Rückgang des Testosteronspiegels und der Spermienzahl bei männlichen Säugetieren führen kann.
Eine Zutat, die in vielen Backwaren und verarbeiteten Lebensmitteln – auch in Schulmahlzeiten – enthalten ist, kann laut Dr. Naomi Wolf bei männlichen Säugetieren oxidativen Stress, DNA-Schäden und einen Rückgang des Testosteronspiegels und der Spermienzahl verursachen.
In einem Substack-Artikel und einem Video vom 7. März wies Wolf auf die weit verbreitete Verwendung von Natriumaluminiumphosphat in alltäglichen Lebensmitteln hin, von Pfannkuchenmischungen und Backpulver bis hin zu Schmelzkäse und Tiefkühlpizza.
Unter Berufung auf begutachtete Studien stellte Wolf einen Zusammenhang zwischen den wissenschaftlichen Erkenntnissen und allgemeineren Trends im Bereich der reproduktiven Gesundheit und der Männlichkeit her.
„Bluttestosteron, meine Herren und Damen, ist Ihre Libido“, sagte sie. „Und die Spermienzahl ist die Fruchtbarkeit.“
Was ist Natriumaluminiumphosphat und wo ist es zu finden?
Natriumaluminiumphosphat ist ein Zusatzstoff, der in Lebensmitteln als Emulgator, Backtriebmittel und Stabilisator verwendet wird. Es ist ein weißer, geruchloser Feststoff, der in Wasser leicht löslich ist.
Die Zutat ist häufig in handelsüblichen Backwaren wie Kuchen, Muffins und Keksen sowie in selbst aufgehenden Mehlen und Backpulvern enthalten. Es wird auch in Schmelzkäse verwendet, um die Textur und die Schmelzeigenschaften zu verbessern.
Die weite Verbreitung von Natriumaluminiumphosphat in Schulessen und Fast-Food-Produkten wie Pizzateig und Hamburgerbrötchen ist besorgniserregend, so Wolf.
„Das ist es, was Ihr Kind isst“, sagte sie. „Das ist es, was Sie in Ihren Körper aufnehmen, wenn Sie Muffins, Fast Food, Hamburgerbrötchen, Tiefkühlpizza, Müsli und fast alle verarbeiteten Backwaren essen.“
„Warum ist das in unserem Essen?“ fragte Wolf in ihrem Video. „Es muss aus unserer Lebensmittelversorgung entfernt werden.“
Sicherheitsbedenken und Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung
Das Sicherheitsdatenblatt der Marke Actif-8 von Innophos stuft Natriumaluminiumphosphat als „gefährlichen Stoff oder gefährliche Zubereitung“ ein, der/die schwere Augenschäden, Hautreizungen und Reizungen der Atemwege verursachen kann.
Das Sicherheitsdatenblatt warnt auch davor, Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol einzuatmen und sich nach der Handhabung gründlich zu waschen. Außerdem wird das Tragen von Schutzhandschuhen und eines Augen- oder Gesichtsschutzes beim Umgang mit der Substanz empfohlen.
Wenn Natriumaluminiumphosphat eingeatmet wird, kann es zu Reizungen der oberen Atemwege führen“, heißt es in dem Sicherheitsdatenblatt. Die Einnahme großer Mengen kann auch zu Bauchkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.
Trotz dieser Warnungen stellte Wolf fest, dass die gleiche Substanz in vielen Lebensmitteln verwendet wird, ohne dass es offensichtliche Sicherheitsvorkehrungen für die Verbraucher gibt.
„Menschen, die mit diesem Produkt umgehen, müssen sich anziehen und lüften, um Augen-, Haut- und Lungenreizungen zu vermeiden“, sagte sie. „Das ist es also, was Ihr Kind isst“.
Studien über die Reproduktionstoxizität von Aluminium
Wolf zitierte eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Literatur über die Reproduktionstoxizität von Aluminium, die von Robert A. Yokel, Ph.D., in Critical Reviews in Toxicology veröffentlicht wurde. Darin wird festgestellt, dass die Aluminiumexposition bei männlichen und weiblichen Säugetieren zu nachteiligen Fortpflanzungsergebnissen führen kann.
Yokels Analyse ergab, dass „männliche Reproduktionsendpunkte nach einer Exposition gegenüber niedrigeren Al [Aluminium]-Werten signifikant beeinträchtigt wurden als weibliche“. Sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Mäusen und Ratten führte eine erhöhte Aluminiumaufnahme zu höheren Konzentrationen des Metalls in Fötus, Plazenta und Hoden.
Der vorgeschlagene Mechanismus für die Reproduktionstoxizität von Aluminium beinhaltet oxidativen Stress als auslösendes Ereignis, gefolgt von erhöhter DNA-Schädigung, beeinträchtigter Spermatogenese und verringerten Testosteronwerten und Spermienzahlen.
Yokel wies in seinem Bericht jedoch auch darauf hin, dass es aufgrund ethischer Bedenken keine Studien mit kontrollierter Exposition am Menschen zu den reproduktiven Auswirkungen von Aluminium gibt. Die meisten der verfügbaren Beweise stammen aus Tierstudien.
Christopher Exley, Ph.D., Forscher auf dem Gebiet der Aluminiumtoxizität und Autor von „Imagine You Are An Aluminum Atom: Discussions With Mr. Aluminum“, (Stell dir vor, du bist ein Aluminium-Atom: Gespräche mit Mr. Aluminum) lobte Wolfs Bemühungen, die toxischen Auswirkungen von Aluminium einem breiteren Publikum nahe zu bringen. Er sagte jedoch auch, dass ihre Behauptung (die sie in ihrem Video aufstellte), Aluminium sei in den mRNA-Aufnahmen enthalten, falsch sei.
„Wir leben im Aluminiumzeitalter und können den Kontakt mit Aluminium nicht vermeiden“, sagte Exley gegenüber The Defender. „Es hat einen erheblichen Einfluss auf die menschliche Gesundheit – auch auf das männliche Fortpflanzungssystem.“
Exley, ein führender Experte auf dem Gebiet der Aluminiumtoxizität, hat fast drei Jahrzehnte lang mit seinem Team an der Keele University im Vereinigten Königreich die Auswirkungen der Aluminiumexposition auf die menschliche Gesundheit untersucht – einschließlich der Verbindung von Aluminium zu Autismus.
In einer 2014 in der Fachzeitschrift Reproductive Toxicology veröffentlichten Studie lieferten Exley und Kollegen „eindeutige Beweise für hohe Aluminiumkonzentrationen in menschlichem Sperma“, was sich besorgniserregend auf die Spermatogenese und die Spermienzahl auswirkt.
Im Jahr 2017 veröffentlichte er eine Studie, die zeigte, dass eine zweimonatige Aluminiumexposition auf dem Niveau der menschlichen Ernährung die Spermatogenese und Spermienqualität bei Ratten beeinträchtigte.
Exley, der einen Substack über die Auswirkungen von Aluminium auf die menschliche Gesundheit verfasst, sagte, dass das Thema von den Gesundheitsbehörden und den Medien kaum beachtet wurde. Er wies auch darauf hin, dass die Aluminiumindustrie „vor und nach der Veröffentlichung Zensur“ betreibt, um abweichende wissenschaftliche Meinungen zum Schweigen zu bringen.
In einem kürzlich erschienenen Artikel „Thou Shalt Not Publish“ (Du sollst nicht veröffentlichen) berichtete Exley, wie ein bekannter Troll der Aluminiumindustrie“ eingeladen wurde, seine bahnbrechende Forschung über die Rolle von Aluminium bei der Alzheimer-Krankheit zu kritisieren – Jahre nach ihrer Veröffentlichung – in einer beispiellosen Abweichung von den Normen der Peer Review.
Die Universität Keele, die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wird, schaltete 2021 Exleys Website ab und sperrte die Finanzierung seiner Forschung, was ihn zwang, die Universität zu verlassen.
‚Ein chemischer Krieg gegen Männer‘
Wolf sagte, die Auswirkungen der Aluminiumaufnahme stünden im Einklang mit dem beobachteten Rückgang von Männlichkeit, Muskelmasse und Libido bei jüngeren Männern.
Sie schlug vor, dass Umweltfaktoren wie die Aluminiumexposition dazu beitragen könnten, die erhöhten Raten von Depressionen, Gewichtszunahme und Desinteresse an Sex bei Männern zu erklären.
„Dieser Zusatzstoff verursacht nicht nur hormonelle Schäden bei Männern, sondern auch Gehirnentzündungen und wird mit Demenzerkrankungen und Parkinson in Verbindung gebracht“, sagte sie.
Als weitere mögliche Quellen der Aluminiumbelastung nannte Wolf Antazida, Impfstoffe, Kochgeschirr und sogar Geo-Engineering-Projekte, bei denen Aluminiumpartikel in die Atmosphäre gesprüht werden.
Sie verwies auf einen im BMJ veröffentlichten Artikel von Dr. Giovanni Ghirga mit dem Titel „Solar geoengineering by injecting aluminum oxide aerosol into the lower stratosphere is a serious threat to global mental health“ (Solar Geoengineering durch Einbringen von Aluminiumoxid-Aerosol in die untere Stratosphäre ist eine ernsthafte Bedrohung für die globale psychische Gesundheit).
„Ist die Ausbringung verschiedener Iterationen von Aluminium in Systemen überall um uns herum – insbesondere in Nordamerika … kein Fehler, sondern ein Merkmal?“ fragte Wolf.
Wolf sagte, sie sei „entsetzt“ über ihre Entdeckungen eines „chemischen Krieges gegen Männer“, der darauf abziele, traditionelle Männlichkeit zu reduzieren, „einschließlich der Fähigkeit, eine physische Beziehung und damit eine Familie zu stärken“ oder in einem „heißen Krieg“ zu kämpfen.
„Und eine Sache, die man einem feindlichen Land wirklich antun will, bevor man dort einmarschiert, ist, die Männer zu dezimieren“, sagte sie.
Dieser Krieg zielt auf „unsere verletzlichsten Männer, unsere vorpubertären Jungen – in unseren Schulkantinen“, fügte sie hinzu.
FDA „nicht mehr verantwortlich“
Wolf kritisierte die Aufsicht der US Food and Drug Administration (FDA) über Lebensmittelzusatzstoffe, einschließlich Natriumaluminiumphosphat, und verwies auf den „außerordentlich korrupten und fahrlässigen“ Umgang der Behörde mit den COVID-19-Impfstoffversuchen von Pfizer.
Sie wies auch darauf hin, dass die FDA keine mit Blei verunreinigten Zimtapfelmusprodukte zurückgerufen hat und stattdessen die Hersteller und Vertreiber dafür verantwortlich macht, dass ihre Produkte nicht mit schädlichen Chemikalien verunreinigt sind.
„Sie [die FDA-Beamten] geben bekannt, dass sie nicht mehr dafür verantwortlich sind, sicherzustellen, dass die aus Übersee importierten Produkte sicher sind“, sagte Wolf. „Also … Vorsicht für den Käufer.“
Wolf forderte die Verbraucher auf, proaktiv zu handeln, um aluminiumhaltige Lebensmittelzusatzstoffe zu vermeiden. Sie empfahl, die Etiketten der Inhaltsstoffe sorgfältig zu lesen und Produkte mit Aluminium aus unseren Speisekammern zu entfernen.
Als Alternative zu aluminiumhaltigen Backpulvern schlug Wolf vor, aluminiumfreie Alternativen wie Rumford und Bob’s Red Mill Backpulver zu verwenden.
„Freunde, lest die Packungen. Räumt eure Schränke aus. Backen Sie von Grund auf neu, und retten Sie den Hormonspiegel unserer Männer“, sagte sie.
Lahmer Beginn des U-Ausschusses zu COFAG-Geschenken an Unternehmer
Lange wurde die Aufarbeitung der COFAG-Geschenke an politnahe Unternehmen und Akteure gefordert: Inzwischen fanden die ersten Sitzungen des U-Ausschusses statt. Viel geliefert wurde aber bislang nicht. Ein erster Schritt wurde getan, konstatiert die GGI-Initiative, aber weitem nicht genug. Finanzielle Verstrickungen und auch die Milliardenprofite der Pharmaindustrie gehören grundlegend durchleuchtet. Doch wie viel Interesse daran von politischer Seite aus wohl besteht?
Presseaussendung GGI-Initiative
Die COFAG, die 2020 gegründet wurde, um Unternehmen während der Corona-Krise finanziell zu unterstützen, ist schnell in Verruf geraten. Politnahe Unternehmen und Einzelpersonen stehen im Verdacht der Überförderung. Ende 2023 wurde ein Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen, der ÖVP-nahe Milliardäre und die Geldflüsse mittels COFAG im Besonderen durchleuchten soll. Die ersten Befragungen sind wenig ertragreich. Die Grünen für Grundrechte und Informationsfreiheit (GGI) fordern eine umfassende Aufklärung aller finanziellen Krisenprofite, v. a. die der Pharma-/Biotech-Branche.
Als intransparente Blackbox konzipiert
Die COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) wurde zu Beginn der Corona-Krise im April 2020 gegründet. Der schön klingende Zweck war “rasch und effizient, transparent und nachvollziehbar finanzielle Maßnahmen zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und zur Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten der österreichischen Unternehmen während der Corona-Krise zu ergreifen.” Insgesamt sind über 15 Milliarden Euro Fördergelder ausbezahlt worden. [1] Es gab unterschiedliche Corona-Unterstützungen für Unternehmen, wie Fixkostenzuschuss, Verlustersatz, Ausfallbonus, Garantie, Lockdown-Umsatzersatz oder Kapitalbesicherung. Durch Zahlungserleichterungen und Stundungen kam es darüber hinaus zu einem massiven Entgang von Steuereinnahmen für den Staat.
Im Lauf der Jahre hat es immer wieder Zweifel gegeben, ob die Geldmittel wirksam eingesetzt worden sind. Zwischen Juni 2020 und Jänner 2024 gab es rund 40 parlamentarische Anfragen zur COFAG. Laut SPÖ-Finanzsprecher Kai Jan Krainer etwa seien 65 % der Auszahlungen an die sieben größten Fördernehmer gegangen. [2] Kritisiert wurde neben den immensen Kosten für externe Berater auch ein möglicher Insolvenzverzug, d. h. sonst nicht überlebensfähige Unternehmen wurden durch die Krise getragen. Politnahe Unternehmen und Einzelpersonen haben womöglich besondere Bevorzugung genossen. [3]
Milliardäre und die ÖVP
Nicht zuletzt nach dem verheerenden Rechnungshofbericht 2021 wurden Rufe immer lauter, mit der COFAG wenigstens diesen Aspekt der Pandemie aufzuklären. Schließlich wurde im Dezember 2023 auf Betreiben der Sozialdemokraten (SPÖ) und der Freiheitlichen (FPÖ) ein Untersuchungsausschuss eingerichtet, der auf die Bevorzugung ÖVP-naher Milliardäre abstellt. Auszahlungen an deren Unternehmen durch die COFAG sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Der U-Ausschuss ist am 11.01.2024 zur konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Planmäßig endet der U-Ausschuss nach 11 Sitzungen am 01.07.2024. [4]
Lahmer Beginn
Während der ersten Sitzungen im März war allerdings wenig Erhellendes in Erfahrung zu bringen. Neben drei anonymen Finanzbeamten waren Wolfgang Peschorn, Chef der Finanzprokuratur, sowie Marc Schimpel, derzeitiger Geschäftsführer der COFAG, geladen.
Peschorn nahm sich weitgehend aus der Problematik raus. Die Gründung der COFAG sei ihm zur Kenntnis gebracht worden. Die Finanzprokuratur sei ab 2021 zu rechtlichen Beratungen herangezogen, aber nicht mit Rückforderungen beauftragt worden. Diesbezüglich habe die COFAG bis Ende Juni Zeit. Ab Juli wären die Finanzämter zuständig. Peschorn bestätigte auch indirekt, dass Insolvenzen verschleppt wurden. Zahlungsfähigkeit sei absehbar, wenn man Gelder erhält.
Schimpel sagte im Grunde, es wäre alles gut gelaufen. Speziell zu Beginn war alles hektisch, weswegen man viele externe Berater engagiert habe. Rückforderungen betragen gesamt 134 Millionen Euro, davon sind noch 56 Millionen Euro offen.
Allgemein drehten sich die Befragungen nur wenig um die COFAG. Die aktuelle Causa Signa und damit in Zusammenhang stehende Skandale interessierten die Abgeordneten mehr.
Aufklärung dubioser Krisenprofite
Der Ausschuss hat aber bisher kaum geliefert. Zumindest ein erster Schritt in Richtung Aufklärung über dubiose Krisenprofite im politnahen Umfeld ist aber getan. Aus Sicht der GGI gehören finanzielle Verstrickungen allerdings noch viel genauer durchleuchtet. Die enormen Profite der Pharma-/Biotech-Branche (Injektionen, Massentests) sind von der COFAG-Untersuchung nicht abgedeckt, dürfen aber nicht ignoriert werden. Für das Krisenmanagement wurden über 70 Milliarden Euro Steuergeld ausgegeben, das nun an allen Ecken und Enden fehlt. Diese Ausgaben hätten großteils verhindert werden können. Nun ist restlos aufzuklären, welche Partikularinteressen hier großzügig bedient wurden. Die GGI fordert eine lückenlose Aufklärung aller wirtschaftlichen Pandemie-Aspekte, nicht zuletzt, um Lehren für zukünftige Krisen daraus zu ziehen.
Quellenangaben
[1] Anonym. Willkommen bei der COFAG. COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH, 2024. online: https://www.cofag.at
[2] Anonym. Kontroverse Debatte in Nationalrat über Schlussfolgerungen des Rechnungshofs zur Arbeit der COFAG. Parlament Österreich. 2023. online: https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2023/pk0930
[3] Anonym. Ich schau Dir in die Transparenzdatenbank Kleiner! ICI – Initiative für evidenzbasierte Corona Informationen, 2023. online: https://www.her-mit-der-marie.at
[4] Anonym. COFAG-Untersuchungsausschuss (4/A-USA XXVII. GP) seit 15.12.2023. Republik Österreich Parlamentsdirektion, 2024. online: https://www.parlament.gv.at/ausschuss/XXVII/A-USA/4/00906
Dokumentation der Ausschuss-Sitzungen
Auer K, Zehenter M. U-Ausschuss: Benkos Gage, Privatjet und “depperte” Beamten. ProSiebenSat.1 PULS 4 GmbH, 2024. online: https://www.puls24.at/news/politik/liveblog-cofag-u-ausschuss-peschorn/322619
Zehenter M. Steuer-Tricks der Signa: 9 Millionen für Benkos Privatjet. ProSieben Sat1 PULS 4 GmbH, 2024. online: https://www.puls24.at/news/politik/u-ausschuss-benko-steueroase-innsbruck/322758
Graber R. Cofag-Co-Chef Schimpel spricht von “irrem Druck” auf Cofag. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H., 2024. online: https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000210499/zweiter-tag-im-cofag-u-ausschuss-benkos-steuerpruefer-werden-befragt
Berühmtem Theaterregisseur platzt der Kragen: Deutsche Politiker sollen selbst an die Front
Der unter Theaterkennern weithin bekannte Theaterregisseur Stephan Suschke (65) forderte in einem bitterbösen Artikel in der Berliner Zeitung, dass Anton Hofreiter (Grüne), Norbert Röttgen (CDU) und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) die Waffe in die Hand nehmen und an der Front kämpfen sollen. Er weist in als brutal zu bezeichnenden Worten darauf hin, wie viel Krieg und Ungerechtigkeit aus Deutschland ausgegangen ist – und empfiehlt die grüne Heinrich-Böll-Stiftung in General-Rudel-Stiftung (ein berühmter Deutscher Schlachtflieger) umzubenennen.
Ein Kommentar von Willi Huber
Suschke ist ein deutscher Theaterregisseur, Theaterintendant und Autor. Zuletzt war er als Schauspieldirektor in Linz, Oberösterreich, verpflichtet, beendete diese Tätigkeit aber mit der Spielsaison 2023/2024. Er arbeitete als enger Mitarbeiter von Reimund Heiner Müller, einer Legende unter den deutschsprachigen Dramatikern und einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. Suschke, der auch mehrere Bücher verfasst hat, ist also ein Schwergewicht in der deutschsprachigen Kunst- und Kulturszene.
Wenn jemand aus dem staatlich subventionierten Betrieb so deutliche Worte findet, ist dies als Sensation und Seltenheit zu werten. Denn damit dürfte zu befürchten sein, dass der Weg zu staatlichen Gelden abgeschnitten ist. Spätestens seit 2020 geriet jeder, der Kritik am Staat ausübte, im besten Fall aufs Abstellgleis. In der aufgeheizten Stimmung Deutschland ist außerdem zu befürchten, dass die Staatsgewalt Zwangs- und Einschüchterungsmaßnahmen gegen den Regisseur vorbereitet – wie sie schon viele Menschen zu erdulden hatten, zuletzt eine 16-jährige Schülerin in Mecklenburg-Vorpommern wegen des Teilens eines Schlumpf-Videos (!).
Suschke wies auf Geschichtsrevisionismus hin, der von der aktuellen deutschen Regierung betrieben wird, spart aber auch nicht an Kritik an der Mitverantwortung der CDU. Er weist auf die bis heute aktiven Nationalsozialisten in der Ukraine hin – und erinnert daran, dass auch die Russen zu den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs zählen.
Ein Auszug:
Ich finde, die Grüne Partei sollte sich endlich auch praktisch zu ihren ideologischen Wurzeln bekennen, die sie seit vierzig Jahren so schamhaft verborgen hat. Der Gleichberechtigung wegen, mit Annalena und Kathrin in der vordersten Reihe, Ost und West, „die Reihen fest geschlossen“, vereint gegen den Russen, den gemeinsamen Feind. Das wird vielleicht mit der Frisur bei der Annalena ein bisschen schwierig werden, aber von dem gesparten Steuergeld kann sie noch die eine oder andere Granate für die Ukraine im Diplomatenkoffer mitbringen.
Wenn die Agnes SZ mit ihren Freunden von Rheinmetall spricht, würden die vielleicht eine Sonderedition produzieren: DIE GUTE ANNALENA. Aber der Fotograf müsste unbedingt dabei sein, weil er den neuen Akzent von Annalena dokumentieren muss: das role model feministischer Außenpolitik im Schützengraben, in den Weiten der Ukraine, das entscheidende Add-on für die Weltpolitik und das in Tarnfarben – ich sehe den OSCAR schon vor mir. Nicole Kidman könnte das gut spielen. Des einen Stahlhelm ist das Gesicht der anderen.
Lesen Sie die gesamte Polemik von Stephan Suschke bei der Berliner Zeitung.
Ich bin wieder als Wahlbeobachter unterwegs
Europas Mächte fallen sich wegen der Niederlage im ukrainischen Stellvertreterkrieg in den Rücken
In Europa wimmelt es nur so von Verrat – die uralte Methode der imperialen Rivalität. Es ist erbärmlich anzusehen, aber höchst aufschlussreich, wer die wahren Schurken sind.
Dieser Missstand, unterwürfige Vasallen des amerikanischen Imperiums zu sein, und die drohende Katastrophe einer Niederlage im NATO-Stellvertreterkrieg in der Ukraine wiegen schwer.
Jede europäische Macht stößt die andere über den Abgrund, um ihre eigene politische Haut zu retten.
Frankreichs Emmanuel Macron hat sich als kleiner Rattenkönig entpuppt. Er hat die Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine ins Gespräch gebracht, um den Stellvertreterkrieg gegen Russland zu retten. Macron stolziert herum wie eine Ratte in Stiefeln, die zu groß für seine Füße sind, und ruft andere europäische Staats- und Regierungschefs auf, keine Feiglinge zu sein.
Der ehemalige Rothschild-Banker Macron macht dann eine Kehrtwende und sagt eine weitere Reise in die ukrainische Hauptstadt Kiew ab. Vielleicht wurde der französische Staatschef durch den russischen Luftangriff auf Odessa letzte Woche erschreckt, als der griechische Premierminister die Stadt zusammen mit dem ukrainischen Marionettenpräsidenten Elendski besuchte.
Macron schickte letzten Freitag seinen Außenminister Stéphane Séjouorné nach Litauen, um mit den wild gewordenen, russophobischen Baltenstaaten die Idee zu diskutieren, NATO-Truppen in die Ukraine zu entsenden. Bedenkt man die Geschichte der Baltenstaaten, die bei der Invasion des Dritten Reichs in die Sowjetunion (Operation Barbarossa) willig mithalfen, kann man sicher darauf wetten, dass eben diese Staaten für diese französisch inspirierte Verrücktheit offen sind.
Aber in klassischer Eliten-Feigheit will Macron natürlich nicht an der Front sein, wenn es brenzlig wird. Lieber kauert er sich in einem bequemen Sessel im Elysée-Palast zusammen und bellt von dort aus seine wütenden Pudel-Befehle.
In der Zwischenzeit drängen die guten alten Briten, die andere Bastion der europäischen Zivilisation (d. h. der verräterischen Täuschung), Deutschland dazu, Langstreckenraketen in die Ukraine zu schicken, um tief in Russland einzuschlagen.
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz wehrt sich gegen die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an das ukrainische Regime. Die Waffe aus deutscher Produktion hat eine Reichweite von 500 Kilometern. Angesichts der durchgeknallten Neonazis in Kiew (angeführt von der jüdischen Marionette Elendski) ist es gewiss, dass die Taurus-Raketen auf Moskau abgefeuert würden, um „Untermenschen-Russen“ zu töten.
Deshalb ist Scholz beunruhigt. Seine obersten Luftwaffenkommandeure wurden bereits auf frischer Tat ertappt, als sie planten, wie die Taurus-„Superwerkzeuge“ eingesetzt werden könnten, um russische Ziele zu treffen.
Hier kommen die stets höflichen Briten ins Spiel, die den Deutschen eine helfende Hand reichen. Der britische Außenminister „Lord“ David Cameron besuchte letzte Woche Berlin und drängte die Deutschen, die Taurus-Rakete an die Ukraine zu liefern.
Cameron sagte, London sei bereit, Deutschland dabei zu helfen, „das Problem“ zu lösen, das sich aus seiner Zurückhaltung bei der Lieferung der Langstreckenwaffe ergibt.
Der britische Spitzendiplomat schlug eine Tauschvereinbarung vor, wonach London Taurus-Raketen von Deutschland kaufen und gleichzeitig mehr Storm Shadow-Marschflugkörper an die Ukraine liefern würde. Auf diese Weise würde Berlin nicht in einen Angriff auf Russland verwickelt werden, so Cameron.
Lächerlicherweise sagte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock, sie halte das britische Angebot für realisierbar.
Ihr nomineller Chef, Bundeskanzler Scholz, hat sich offiziell gegen die Entsendung von Taurus-Raketen gesträubt.
Deutschland täte gut daran, jeden britischen Vorschlag mit großem Misstrauen zu betrachten. Schließlich waren es die Briten, die Deutschland in zwei Weltkriege verwickelt haben. Im ersten ging es darum, einen imperialen Rivalen zu vernichten, während der zweite dazu diente, Hitlers Kriegsmaschinerie auf die Sowjetunion loszulassen.
Die nackten Tatsachen besagen, dass die Vereinigten Staaten und ihre europäischen NATO-Vasallen einen Stellvertreterkrieg gegen Russland geführt haben, bei dem die Ukraine als Schlachtfeld diente. Dieser Krieg wurde seit dem von der CIA gesponserten Putsch in Kiew im Jahr 2014, der das derzeitige Neonazi-Regime an die Macht brachte, mindestens zehn Jahre lang vorbereitet.
Der zweijährige Stellvertreterkrieg hat sich als kolossaler Misserfolg für das amerikanische Imperium und seine europäischen Satelliten erwiesen. Das Kiewer Regime bricht unter der überwältigenden russischen Feuerkraft zusammen. Die Verschwendung des ukrainischen Militärs – bis zu 500.000 Mann – sowie bis zu 200 Milliarden Dollar an Finanz- und Militärhilfe, die letztlich von den westlichen Steuerzahlern bezahlt wurden, werden sich mit massiven politischen Folgen für die kriegstreiberischen westlichen Eliten rächen.
Jede dieser imperialistischen kriminellen Mächte will ihren eigene Haut retten, während sich die Schlinge des öffentlichen Zorns unweigerlich enger zuzieht.
Der französische Gockel Macron, der sich in eine Ratte verwandelt hat, würde zweifellos gerne das Schlachtfeld mit NATO-Truppen beschmutzen – und dabei natürlich vermeiden, dass der Dreck auf seine zierlichen kleinen Stiefel spritzt.
Die Amerikaner erkennen allmählich, dass sie nicht gewinnen können, und drehen schließlich den Geldhahn zu, so dass die Europäer mit einem Schlamassel von kontinentaler Größe konfrontiert werden. Joe Biden weiß nicht einmal mehr, ob er in der Ukraine oder im Irak einen fatalen Fehler gemacht hat.
Großbritannien, die erz-machiavellistische Made, würde Deutschland gerne an die Frontlinie gegen Russland werfen. Zweifellos könnte die Londoner City mit Aufträgen zum Wiederaufbau von Kriegsgebieten ein paar dringend benötigte kapitalistische Geschäfte machen.
Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine ist vorbei, und die westlichen Ratten verlassen das Schiff in Windeseile.
Die westliche Öffentlichkeit muss jeden Einzelnen von denen zur Verantwortung ziehen und sie daran hindern, einen noch größeren Krieg mit Russland anzufangen, der nur ein Mittel wäre, um von ihrer Schuld abzulenken.
Großbritannien senkt Schätzungen der Übersterblichkeit nach Einführung eines neuen Berechnungsschemas
Das britische Amt für Statistik hat eine neue Methodik vorgestellt, die seine offiziellen Schätzungen der überzähligen Todesfälle ab 2020 deutlich reduziert. Kritiker wie Russell Brand und John Campbell, Ph.D., behaupten, dass die komplexen Änderungen mögliche Schäden durch Impfstoffe verschleiern.
Das britische Amt für Nationale Statistik (ONS) teilte mit, es habe die Berechnungsmethode für die überzähligen Todesfälle geändert.
Nach der neuen Methode meldete das Amt für das Jahr 2023 fast zwei Drittel weniger überzählige Todesfälle im Vergleich zu der Zahl der überzähligen Todesfälle, die das Amt zuvor nach der alten Methode berechnet hatte.
Das ONS erklärte, die Änderungen berücksichtigten „Trends und Bevölkerungsgröße, Alterung und Sterblichkeit“ sowie die Entfernung von Daten aus Wochen und Monaten, „die erheblich von den unmittelbaren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie(COVID-19) auf die Sterblichkeit betroffen waren.“
Der Komiker Russell Brand, der Internetdozent John Campbell, Ph.D., und andere Kommentatoren und Experten äußerten sich zu der umstrittenen Änderung, die am 20. Februar von einem ONS-Sprecher auf X (früher bekannt als Twitter) angekündigt wurde:
We’ve led the development of a new method for estimating the number of excess deaths across UK countries.
Julie Stanborough talks us through the data released today and how this new method will give us a better understanding in this complex area
https://t.co/RnY81qjxtp pic.twitter.com/uJPB3r5G2s
— Office for National Statistics (ONS) (@ONS) February 20, 2024
In einem Podcast vom 23. Februar zeigte Campbell, dass das Vereinigte Königreich für die 21. Woche 2023 nach der bisherigen Methode 1.066 überzählige Todesfälle verzeichnete, nach der Neuberechnung mit der neuen Methode jedoch nur noch 662 überzählige Todesfälle anzeigt.
Er zeigte ähnliche Anpassungen für andere wöchentliche Todesstatistiken, einschließlich mehrerer Wochen, in denen die neue Berechnung den Anschein erweckte, dass weniger Menschen starben als erwartet.
„Ich vermute, dass die Politiker oder die Regierung darüber sehr erfreut sein werden“, sagte er. „Ich hoffe, dass sie durch die ‚Transparenz‘ beruhigt sind.“
Campbell wies darauf hin, dass die Statistiken der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eine höhere Zahl an Übersterblichkeit im Vereinigten Königreich ausweist als die des ONS, insbesondere bei Herz-, Hirngefäß-, Atemwegs- und Lebererkrankungen.„Wenn man die Informationen kontrollieren kann, kontrolliert man natürlich auch die Darstellung“, sagte er.Laut OffGuardian könnte das ONS „versuchen, Covid ‚Impfschäden‘ zu minimisieren, indem es die Zahl der überzähligen Todesfälle nach unten korrigiert … und potenzielle impfstoffbedingte Todesfälle versteckt, indem es sie als ‚erwartet‘ umetikettiert.“Brand teilte in einem am 23. Februar auf X geposteten Clip eine ähnliche Ansicht und sagte, das ONS-Video folge absichtlich den Instruktionen des industriellen Komplexes für Zensur :“Pre-Bunking, Debunking ..[und] Verwirrung stiften“, um überschüssige Todesfälle durch den COVID-19-Impfstoff zu vertuschen.„Wir haben gerade die größte COVID-Studie der Geschichte erlebt“, sagte er. „Sie hat Herzmuskelentzündungen und Herzbeutelentzündungen aufgedeckt“, woraufhin das ONS „die Mathematikregeln selbst geändert hat „, um „diese Informationen abzuschwächen [und] die Empörung der Weltbevölkerung abzuschwächen“
EXCESS DEATHS: “ONS’s new excess death figures don’t pass the smell test”
If you’re wondering why trust has gone @ONS look at the last four years
We need transparency and honesty and we haven’t had it#ExcessDeaths #ONS pic.twitter.com/o48RzTjDtQ
— Together (@Togetherdec) February 24, 2024
Neues ONS-Modell erweitert „erwartete“ Todeszahlen, um die tatsächliche Übersterblichkeit zu verbergen
Die Zählung der überzähligen Todesfälle in Großbritannien basierte früher auf einem einfachen gleitenden Fünf-Jahres-Durchschnitt der registrierten Todesfälle, aber jetzt beruht sie auf einem “ hochkomplexen, facettenreichen Modell„, so OffGuardian.
Aber selbst die „frühere“ Methode, die von ONS verwendet wurde, „hatte die ‚Covid‘-Jahre vollständig aus der Modellierung entfernt, während die ’neue Methode‘ einige Monate oder Wochen des Jahres 2020 ausschließt“, schrieb OffGuardian.
OffGuardian merkte auch an, dass die neue Methode „die Übersterblichkeit im Jahr 2019 massiv reduziert“, und sagte, dass die Änderung die Pandemie „dramatischer“ aussehen lasse.
Dr. Clare Craig, Co-Vorsitzende der HART-Gruppe und Autorin von „Expired: COVID, the Untold Story„, erklärte in einem Tweet, wie die neue ONS-Berechnung den Anstieg der Sterblichkeit in das Modell einbezieht und damit die Basis der erwarteten Todesfälle aufbläht.
„Die Sterbefälle nehmen zu, und das ONS erwartet, dass die Sterbefälle zunehmen“, sagte sie. „Dieser Kreisschluss könnte der perfekte Weg sein, um ein Problem zu verbergen“
„Das ONS hat sich auch soeben zum alleinigen Schiedsrichter der Wahrheit erklärt“, schrieb Craig in einem anderen Tweet.
Craig hat auf X einen Thread gepostet, der die Trends der Übersterblichkeit untersucht und die Diskrepanz zwischen den Daten des ONS und des Office for Health Improvement and Disparities (OHID-Büro für die Verbesserung der Gesundheit und der Disparitäten) für verschiedene britische Altersgruppen zeigt:
3/9
The difference is ~ 7.5K extra deaths in 2023 that the ONS “expect” compared to OHID.12% more than the OHID expectation!
For every 8 people that OHID expects to die, ONS will ignore another death and call it “expected”.
The dotted line shows the trend over time. pic.twitter.com/Mx5pwP6YKk
— Dr Clare Craig (@ClareCraigPath) February 24, 2024
Campbell wies auf die Daten aus dem Jahr 2022 hin, die zeigen, dass in England über 39.000 Menschen vorzeitig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten, koronaren Herzkrankheiten und Schlaganfällen starben und zwar durchschnittlich 750 pro Woche. Dies ist ein Höchsstand seit 2008.
„Könnte dieser Trend auf etwas Bestimmtes zurückzuführen sein?“, fragte er.
Mit Blick auf das folgende „ziemlich offensichtliche und selbsterklärende“ Bild der komplizierten neuen Berechnungen des ONS sagte Campbell: „Das muss besser erklärt werden“, und forderte die Agentur auf, weitere Klarstellungen zu liefern.

Carl Heneghan, Direktor des Centre for Evidence-Based Medicine, und Dr. Tom Jefferson, Senior Associate Tutor an der Universität Oxford, schrieben, dass an dem „verwirrenden und komplexen“ ONS-Modell „etwas faul“ sei– vor allem angesichts der Tatsache, dass die Zahlen der überzähligen Todesfälle im Jahr 2020, die die „Hauptursache für die Lockdowns“ waren, inzwischen nach unten korrigiert wurden.
„Wo war damals die dringende Notwendigkeit, die Daten zu korrigieren?“, fragten sie und fügten hinzu: „Nur eine klare Erklärung wird das Gespenst der Verfälschungen vertreiben.“
Heneghan und Jefferson merkten an, dass die rohen Todeszahlen zeigen, dass die Zahl der Todesfälle seit der Pandemie hoch geblieben sei – mehr als 650.000 jährlich in ganz Großbritannien, verglichen mit nur 550.000 im Jahr 2011.
„Es ist unwahrscheinlich, dass Veränderungen in der Größe, dem Alter oder dem Geschlecht der Bevölkerung einen Anstieg von 100.000 Todesfällen in diesem Zeitraum erklären können“, schreiben sie. „Dennoch scheint es der Regierung an Intéressé zu fehlen, die Ursachen zu untersuchen“
Die Autoren beziehen sich auf die Entscheidung der britischen Regierung vom 10. Januar, ihre Untersuchung der COVID-19-Impfstoffe bis nach den Wahlen zu verschieben.
In Anspielung auf die Aussage des ONS-Sprechers, dass es sich hierbei um Schätzungen der überzähligen Todesfälle handele, sagte Brand: „Es geht nur um eine Schätzung. Es geht nur um Ihre Großmutter. Es geht nur um die Freiheit. Es geht nur um Demokratie. Es geht nur um die Möglichkeit, online zu denken und zu kommunizieren.“
Neue durchgesickerte Videos zeigen, dass Top-Wissenschaftler von Pfizer besorgt waren über die mRNA-Spritzen
Project Veritas-Aufnahme zeigt, dass Top-Wissenschaftler von Pfizer Bedenken über COVID-19-Booster und MRNA-Technologie unterdrückt haben
Der Pfizer-Whistleblower Justin Leslie hat Aufzeichnungen veröffentlicht, die zeigen, dass führende Wissenschaftler des Pharmariesen große Bedenken hinsichtlich der COVID-19-Impfstoffe hatten.
Leslie reichte die Aufzeichnungen Ende 2021 bei Project Veritas ein, aber sie wurden nie veröffentlicht.
In den Aufnahmen ist unter anderem der Pfizer-Wissenschaftler Kanwal Gill zu sehen. Sie bezeichnete die mRNA-Impfstoffe als „heimtückisch“ und verwies auf die Nebenwirkungen, die später auftreten könnten.
Gill erläutert weiter, wie der Prozess der Impfstoffformulierung im Rahmen der FDA-Notfallgenehmigung dramatisch beschleunigt wurde, und fügt hinzu, dass Gewinnanreize wahrscheinlich eine Rolle spielten:
Leitender Wissenschaftler bei Pfizer, Kanwall Gill im Jahr 2021: „Wir wussten nicht, wie es ausgehen würde. MRNA-Impfstoffe gibt es schon seit 50 Jahren, aber nichts wurde in klinischen Studien getestet, da bekannt ist, dass MRNA Nebenwirkungen hat.“
Principal scientist at Pfizer, Kanwall Gill in 2021:
“We had no idea how it’s going to look like. MRNA vaccines have been there for 50 years, but nothing went to clinical trial because MRNA have been known to have side effects.”
Credit to whistleblower @justintegrity_ pic.twitter.com/RZXrRReMxz
— Liam Cosgrove (@cosgrove_iv) March 12, 2024
Der leitende Wissenschaftler von Pfizer im Jahr 2021: „Es dauert 10 Jahre, bis ein Impfstoff auf den Markt kommt. Es braucht jahrelange Beobachtungen… wir machen alles gleichzeitig.“ „Selbst der CEO von Pfizer und nicht einmal [CEO von BioNTech] werden keine Antworten haben … es wird auch zu einem Spiel um Geld.“
Pfizer’s principal scientist in 2021:
“It takes 10 year for a vaccine to come out. It takes years of observations… we are doing everything at the same time.”
“Even Pfizer CEO and even [BioNTech CEO] won’t have answers… it’s also becoming a money game.”
H/t @justintegrity_ pic.twitter.com/KdbocxGwmV— Liam Cosgrove (@cosgrove_iv) March 12, 2024
Leslie nahm einen anderen Kollegen, den Wissenschaftler für pharmazeutische Formulierungen bei Pfizer, Ramin Darvari, auf, der die inzwischen bestätigte Sorge äußerte, dass die wiederholte Einnahme von Booster das Herz-Kreislauf-System schädigen könnte:
Wir erinnern uns: Während die Wissenschaftler von Pfizer diese Aussagen machten, versicherte der Pharmakonzern der Öffentlichkeit, dass es „keine ernsthaften Sicherheitsbedenken“ geben.

Pfizer’s pharmaceutical formulation scientist, Ramin Darvari, in 2021:
“They’re engineering it specifically for me to take the next one, so increasing my consumption.”
“It’s going to affect my heart, and I’m going to die. And nobody’s talking about that.”
h/t @justintegrity_ pic.twitter.com/iYb8aVo872
— Liam Cosgrove (@cosgrove_iv) March 12, 2024
Leslie hat einen zweistündigen Dokumentarfilm über seine Erfahrungen bei Pfizer und Project Veritas unter James O’Keefe gedreht. Gegen Ende des Films macht er eine weitere bemerkenswerte Enthüllung: O’Keefe war Gast im Bohemian Grove, einer Art amerikanischem Davos, wo sich die Elite im Sommer heimlich trifft.

