Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wie die USA Kirgisistan mit Putsch-Drohungen ihre Politik aufzwingen

In dieser Artikel-Serie will ich beleuchten, wie die USA nach ihrer faktischen Niederlage in der Ukraine weiter vorgehen können, um Russland zu schwächen. In einem einleitenden Artikel habe die geopolitischen Zusammenhänge und Ziele der Beteiligten ausführlich erklärt. Das werde ich hier nicht wiederholen, daher empfehle ich meinen einleitenden Artikel als Lektüre zum besseren Verständnis des […]
AUF1-Neujahrsempfang in München: Schicksalsjahr 2024

AUF1-Neujahrsempfang in München: Schicksalsjahr 2024

AUF1-Neujahrsempfang in München: Schicksalsjahr 2024

AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet lud beim AUF1-Neujahrsempfang am 14. Januar in München zu Gesprächen mit Protagonisten der Aufklärungsbewegung. Aus über 80 eingeladenen Gästen fanden sich spontan sieben Fachleute ein, um den Zuschauern ihre Einschätzungen und mögliche Aussichten für das Jahr 2024 zu geben. Der Journalist Gerhard Wisnewski zeichnete für das kommende Jahr eine bedrohliche Lage, nicht […]

„Correctiv“-Sumpf: Woher das Geld für die linksgrüne Privat-Stasi wirklich kommt!

„Correctiv“-Sumpf: Woher das Geld für die linksgrüne Privat-Stasi wirklich kommt!

„Correctiv“-Sumpf: Woher das Geld für die linksgrüne Privat-Stasi wirklich kommt!

Das sogenannte Recherche-Portal „Correctiv“ verspricht „umfassende Transparenz“ bei seinen Einnahmen und behauptet, sich vor allem aus Spenden zu finanzieren. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell das Gegenteil. Die linksgrüne Privat-Stasi der Ampel erhält Millionen Steuergelder von der Bundesregierung und von Landesregierungen. Und auch beim Personal schließt sich der Kreis. 

Seit Gründung im Jahr 2014 hat „Correctiv“ rund 2,5 Millionen Euro an Steuergeldern vereinnahmt. Allein aus dem Bundeshaushalt erhielt das vermeintlich „unabhängige Journalismusportal“  mehr als 1,2 Millionen Euro. Das musste die Bundesregierung jetzt auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm hin einräumen. Allein rund 200.000 Euro flossen in den Jahren 2022 und 2023 aus dem Kanzleramt, weitere 61.000 Euro kamen aus dem Bundesbildungsministerium (der Deutschland-Kurier berichtete). 

Woher die Staatsknete im Einzelnen kam, hat das Lügen-Portal offenbar systematisch verschleiert. Im Bericht über die einzelnen Förderer findet sich für 2023 der unscheinbar klingende Posten „Bundeskasse“. Dies sei ein „Sammelposten“, schwurbelte „Correctiv“ auf Medien-Anfrage. Von „Bundesregierung“, „Landesregierung“ oder „Ministerium“ ist an keiner Stelle die Rede. 

Scheibchenweise kommen immer neue Details ans Licht: So wurden 2022 für das sogenannte „noFake“-Projekt 150.107,50 Euro ausgewiesen, die von der Technischen Universität Dortmund stammen sollen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Steuergeld aus dem Forschungsministerium. Auch diese Summe „ist im Sammelposten der Bundeskasse enthalten“, wie das Lügen-Portal jetzt zugeben musste. Finanzmittel aus dem Auswärtigen Amt wurden ebenfalls unzureichend ausgewiesen. 

Auch andere staatliche Stellen finanzieren das mit Geheimdienstmethoden arbeitende Desinformations- und Zersetzungsportal. Nach Angaben der Bundesregierung flossen aus der „Bundeszentrale für politische Bildung“, einer nachgeordnete Behörde des Bundesinnenministeriums von Nancy Faeser (SPD), seit 2014 rund 373.000 Euro. Über die „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“, deren Rechtsaufsicht dem Bundesfamilienministerium obliegt, kamen insgesamt 240.000 Euro.

Tatsächlich könnten die Summen aus dem Bundeshaushalt aber auch weit höher sein, als die von der Bundesregierung genannten insgesamt 1,2 Millionen Euro. Diese weist in ihrer Antwort an den AfD-Abgeordneten Holm darauf hin, dass trotz größtmöglicher Sorgfalt „Unschärfen sowie Lücken beim Ergebnis der Ressortabfrage nicht ausgeschlossen werden können“. 

Über eine Million Euro aus NRW

Hinzu kommen in erheblichem Umfang weitere Förderbeträge aus Landesmitteln, insbesondere aus dem CDU-regierten Nordrhein-Westfalen. Aus Düsseldorf erhielt die linksgrüne Fälscherwerkstatt in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 507.122,69 Euro. Rund 591.000 Euro hatte die nordrhein-westfälische Staatskanzlei zuvor in den Jahren 2020 und 2021 überwiesen. Auch aus dem SPD-regierten Stadtstaat Hamburg gingen 2018 fast 30.000 Euro an „Correctiv“. Allein auf Basis dieser Angaben dürften sich die staatlichen (steuerzahlerlichen) Leistungen an die linksgrüne Fälscherwerkstatt auf MINDESTENS 2,5 Millionen Euro summieren!

Jetzt kommt auch noch eine brisante Personalie heraus: 

Seit Anfang September 2022 arbeitet Jeannette Gusko als Geschäftsführerin bei „Correctiv“. Gusko ist seit Jahren in linken Netzwerken unterwegs und sammelt Spenden für die „feministische Außenpolitik“ von Annalena Baerbock (Grüne“). Sie gibt auf ihrem LinkedIn-Profil an, als Beraterin für das Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig gewesen zu sein. Jenes Ministerium, das 266.000 Euro in den Jahren 2022 und 2023 an Correctiv überwies!

„Einstürzende Lügenbauten“ – es wird höchste Zeit, dass ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss diesen linksgrünen Sumpf ausleuchtet!

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Pulverfass: Teheran droht Washington mit Gegenschlag auf US-Territorium

Pulverfass: Teheran droht Washington mit Gegenschlag auf US-Territorium

Pulverfass: Teheran droht Washington mit Gegenschlag auf US-Territorium

Sollten die Amerikaner tatsächlich Angriffe auf Ziele im Iran selbst durchführen, drohen Gegenschläge auf US-Territorium sowie auf US-Einrichtungen im Ausland. Die Welt steht damit kurz vor einem neuen umfangreichen Nahostkrieg, wie man ihn seit dem Irakkrieg nicht mehr gesehen hat. Wie kritisch ist die Lage?

Während kriegsgeile US-Politiker bereits dazu aufrufen, den Iran selbst für dessen Unterstützung von Stellvertretern wie der Hisbollah im Libanon, der Hamas in den Palästinensergebieten und der Ansar Allah (Huthis) im Jemen militärisch anzugreifen, weil diese immer wieder US-Truppen, israelisches Territorium bzw. zivile Handelsschiffe attackieren, kommt es zu weiteren eskalatorischen Schritten. Wir sehen ein geopolitisches Pulverfass, bei dem schon ein Funke ausreicht um dieses zur Explosion zu bringen.

Denn nachdem auch US-Präsident Joe Biden (der seinem Amtsvorgänger Donald Trump übrigens vorwarf, einen Krieg gegen den Iran anzetteln zu wollen) und das Pentagon versprachen, eine „Antwort“ auf den tödlichen Angriff auf den US-Militärstützpunkt in Jordanien durchzuführen, kamen Warnungen aus Teheran. Die islamistische Führung im Iran drohte damit, mit Angriffen auf US-Einrichtungen im Nahen Osten und sogar auf US-Territorium selbst reagieren zu wollen, sollten die Amerikaner den Iran selbst angreifen. Dies wäre ein direkter amerikanisch-iranischer Konflikt.

Die Islamische Republik bleibt damit in „höchster Alarmbereitschaft“, während im Irak eine der wichtigsten schiitischen Milizen, die für die Tötung von Amerikanern verantwortlich gemacht wird, Kataib Hisbollah, ankündigte, alle Operationen gegen US-Truppen und -Basen im Irak und in Syrien auszusetzen. „In der Erklärung geben wir die Aussetzung militärischer und sicherheitsrelevanter Operationen gegen die Besatzungstruppen bekannt“, sagte Kataib Hisbollah in der Erklärung. Die Gruppe gab an, dass dies größtenteils motiviert sei, um „keine Peinlichkeit für die irakische Regierung zu verursachen“. Die irakische Regierung hat kürzlich klargestellt, dass sie sofort den Abzug aller US- und westlichen Koalitionstruppen aus dem Land auf dauerhafter Basis sehen möchte.

Indessen hat die jemenitische Miliz Ansar Allah (Huthis) weiterhin Schiffe im Roten Meer mit Raketen beschossen. Darunter auch eine Anti-Schiffs-Rakete auf einen US-Zerstörer, der diese jedoch abfangen konnte. Dies gilt als Antwort auf britische und amerikanische Luftangriffe auf deren Stellungen im Jemen.

Allerdings stellt sich auch die Frage, ob sich die Vereinigten Staaten überhaupt einen langwierigen Nahostkrieg gegen den Iran und dessen Stellvertreter in der Region leisten kann. Die seit rund zwei Jahren heißlaufende Unterstützung der Ukraine mit Waffen und Munition hat die US-Bestände geleert und seit Monaten werden auch Waffen und Munition an Israel geliefert, um dessen Aktionen im Gazastreifen zu unterstützen. Der US-amerikanischen Rüstungsindustrie fehlt es an Kapazitäten, für genügend Nachschub zu sorgen.

Bauern erobern Brüssel: Europäisches Parlament komplett umzingelt – Videos

Bauern erobern Brüssel: Europäisches Parlament komplett umzingelt – Videos

Am Mittwochabend rollten die Traktoren ins Brüsseler Europaviertel. Dort werden die Landwirte am Donnerstag während des EU-Gipfels den Verkehr lahmlegen. Das Gebiet um das Europaparlament ist hermetisch abgeriegelt.

Aus Protest gegen die Abrisspolitik der Regierung blockieren belgische Landwirte seit Tagen Hauptstraßen und Autobahnen. Auch der Brüsseler Autobahnring wurde am Montag gesperrt.

Große Traktorenkonvois sind derzeit in Brüssel auf dem Weg zu den EU-Institutionen, wo morgen der EU-Gipfel stattfinden wird. Diese Bauern sind Helden und ich hoffe aufrichtig, dass sie den Eurokraten zeigen, wer der Boss ist. Ohne Zweifel.

Bauern erobern Brüssel: Europäisches Parlament komplett umzingelt – Videos Large tractor convoys are currently in Brussels making their way to the EU’s institutions where the European Union Summit will be held tomorrow. ??

These farmers are heroes and I sincerely hope they show the Eurocrats who’s boss. In no uncertain terms. pic.twitter.com/1rmga3YoNo

— Eva Vlaardingerbroek (@EvaVlaar) January 31, 2024

Keine Landwirte, keine Lebensmittel, keine Zukunft!

? #FarmersProtest #Brussels

No Farmers, No food, No future! pic.twitter.com/IYAjoseO3z

— Rob Roos MEP ?? (@Rob_Roos) January 31, 2024

Am Donnerstag treffen sich die Regierungschefs, um über die Unterstützung für die Ukraine zu beraten. Auch in anderen Städten wie Gent finden Demonstrationen statt. In vielen Ländern finden derzeit große Demonstrationen statt.

„Was für schöne Bilder, Bauern, die in die ‚europäische Hauptstadt‘ Brüssel ziehen, um die Stadt zu besetzen“, sagt die Rechtsphilosophin Raisa Blommestijn. „All die verrückten Maßnahmen und die nicht existente ‚Stickstoffkrise‘ kommen letztlich von den diktatorischen Bürokraten der EU.“ Weg damit!“

De dappere #boeren beginnen vroeg aan hun werk! #Brussel ontwaakt met getoeter en dreunende motoren. Het Europees parlement is volledig omsingeld. #boerenprotest #boerenprotesten pic.twitter.com/jaHKMi6lIa

— ReactNieuws.net (@reactnieuws) February 1, 2024

De #boeren nemen #Brussel in, 7 uur vanochtend #boerenprotest #boerenprotesten pic.twitter.com/7dEtdoPqbR

— ReactNieuws.net (@reactnieuws) February 1, 2024

De Belliardstraat #brussel volledig geblokkeerd met tractoren. #boerenprotest pic.twitter.com/PfFHdNqsys

— ReactNieuws.net (@reactnieuws) February 1, 2024

Am Donnerstagmorgen um 7 Uhr war das Europäische Parlament vollständig von Landwirten umzingelt. Die Belliardstraat war komplett gesperrt.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban besuchte die protestierenden Bauern und sprach ihnen Mut zu: „Im Juni sind Wahlen. Es gibt nur eine Lösung. Andere Führer für Europa“.

Bruxelles ce soir pic.twitter.com/qCsPmncWcG

— Renaud Patrick (@RenaudPatrick9) January 31, 2024

In der Nähe der EU. Einige parken seit Montag hier, während die Bauern in ihren Taxis schlafen und im Park grillen.

Near the EU. Some have been parked here since Monday, with the farmers sleeping in their cabs and barbecuing in the park. #FarmersProtest2024 pic.twitter.com/yfe1YRSQ1H

— Jonathon Van Maren (@JVanMaren) January 31, 2024

Manifestation des #AgriculteursEnColere à #Bruxelles : premières tensions devant le Parlement Européen. @CLPRESSFR pic.twitter.com/kRy7mT1BI5

— CLPRESS / Agence de presse (@CLPRESSFR) February 1, 2024

Mehr als ein interessanter Gedanke: Slawen aller Länder, vereinigt euch

Der Ukrainekrieg als US-Projekt, das Slawen mordet und verheizt? Solche Stimmen aus slawischen EU-Völkern werden lauter. Darunter liegt das Prinzip des Panslawismus: ein peripher-kleines Symptom gegen neoliberal-globalistischen Größenwahn, oder eine legitime Bewegung?

Von Elem Chintsky

Als Mitte Januar 2024 der slowakische EU-Abgeordnete Miroslav Radačovský seine Rede im EU-Parlament hielt, mussten sicherlich die etablierten Bürokraten der europäischen Systempartei-Zusammenschlüsse schwer schlucken. Denn der Vorsitzende der rechtsnationalen Partei Slovenský PATRIOT hatte in Straßburg Folgendes kommuniziert:

„Wir müssen aufhören, das Töten von Slawen zu unterstützen. Wenn ihr dies nicht unterbindet, dann könnten wir, die Slawen, uns verbünden. Bruder mit Bruder. Wobei ich empfinde, dass wir uns verbünden und Westeuropa dem Erdboden gleichmachen würden. Ich bin mir sicher, dass das hier niemand möchte. Der Krieg in der Ukraine ist ein Problem der USA – das sind ihre Interessen. Die EU hat sich zu einem Vasallen der USA verwandelt. Lasst uns Friedensverhandlungen beginnen, aber ohne die Amerikaner. Lasst uns dem Töten von Menschen Einhalt gebieten.“

Der Regierungswechsel in der Slowakei, der durch die vorgezogenen Wahlen im September 2023 ermöglicht wurde, ließ dahingehend auch einen Kanal offen für eine Rückbesinnung auf konstruktive Beziehungen zur Russischen Föderation. Der Vorsitzende der Slowakischen Nationalpartei (SNS), Andrej Danko, hatte eigens für die Stärkung des nationalkonservativen Flügels während der letztjährigen Wahlkampagne, Politiker wie Miroslav Radačovský mit ins Boot genommen, um letztendlich mit einem Wahlergebnis von 5,6 Prozent der kleinste der drei neuen Koalitionspartner zu werden.

Auch die neue Kulturministerin der Slowakei, Martina Šimkovičová, ist Mitglied der Slowakischen Nationalpartei (SNS), was sich in ihrem jüngsten Schritt Richtung Annäherung zu Russland zeigt. Sie hat nämlich den Erlass der neoliberal-hörigen, Brüssel verschriebenen, zum Schein neokonservativen Vorgängerregierung unter Eduard Heger (April 2021–Mai 2023), über den Abbruch der kulturellen Beziehungen und Zusammenarbeit ihres Landes zu Russland und Weißrussland ab dem 24. Februar 2022, kürzlich rückgängig gemacht.

Weniger überraschend ist die neue Militärdoktrin Weißrusslands, die sich im Begriff sieht, bald eine Generalüberholung zu erfahren – angepasst an die europäischen und eurasischen Entwicklungen seit Februar 2022. Bereits jetzt ist aus erster Hand bekannt – nämlich von dem Vertreter des weißrussischen Generalstabs und Leiters der dortigen Informations- und Analyseabteilung, Artem Butorin –, dass Minsk die Bestimmung, dass jeder Angriff auf einen ihrer Verbündeten (zum Beispiel Russland) als Angriff gegen Weißrussland behandeln wird, beibehält. In internationalen Beziehungen könnte wohl die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Moskau und Minsk das formell am fundiertesten auftretende Beispiel für Panslawismus sein.

Die Bewegung geht auf das 19. Jahrhundert zurück und hatte mal russophobe, mal russophile Tendenzen. Besonderes Augenmerk legten die Architekten der Bewegung auf die ethnische Zugehörigkeit der Slawen, aber auch auf die Souveränität der einzelnen slawischen Reiche, welche der entscheidende gemeinsame Nenner sein sollte. Bei manchen Auslegungen sollte selbst die verschiedene Kirchenzugehörigkeit – vor allem der Katholizismus und die Orthodoxie – dabei überwunden werden.

Der einstige slowakische Nationaldichter und späterer politischer Aktivist für eine nationalistische Slowakei, Ľudovít Štúr, verfasste 1852 ein Werk, das als Gründungsschrift des Panslawismus verstanden werden könnte: „Das Slawentum und die Welt der Zukunft“. Im Jahr 1856 starb Štúr. Er erlebte die russischen Publikationen seines panslawischen Werks, in den Jahren 1864 und 1909, nicht mehr. Darin argumentierte er für eine Annäherung mit dem Russischen Reich mithilfe einer panslawisch einenden Ideologie, in der Russland sogar eine Führungsrolle übernehmen solle beziehungsweise müsse. 

Das katholische Polen war selbstredend für solche Höhenflüge alles andere als empfänglich. Wohl hatte sich deshalb in Polen nach dem Ersten Weltkrieg die prowestliche Ideologie Józef Piłsudskis durchgesetzt – nicht aber die neutrale, „nationale Demokratie“ eines Roman Dmowski. Dmowski – selbst ein einflussreicher Staatstheoretiker der Zwischenkriegsjahre Polens – kann zwar nicht als „Panslawe“ bezeichnet werden, aber er war eindeutig dafür, dass die Zweite Polnische Republik eine unbedingte Skepsis und pragmatische Konfliktbereitschaft gegenüber dem deutschen Nachbarn beibehält und stattdessen Moskau gegenüber zumindest eine gemäßigte, friedfertige, nichtantagonistische Position bezieht. Im Hinblick auf die historische Feindschaft zwischen Warschau und Moskau, ist die gemäßigte Attitüde gegenüber dem Kreml eines Dmowski schon unter einem polnischen Panslawismus zu verbuchen. Solche Sentiments werden in Polen teilweise in dem monarchistisch-libertär-konservativen Parteienbündnis Konfederacja veräußert und in Publikationen, wie der Mysl Polska thematisiert.

Allerhöchster Wahrscheinlichkeit nach war auch der russische Gelehrte Nikolai Danilewski einer der aufmerksamen Leser von Štúrs panslawischem Manifest. War es doch Danilewski der nur sieben Jahre nach Štúrs „Das Slawentum und die Welt der Zukunft“ seine eigene panslawische Doktrin in seinem Buch, „Russland und Europa“ (1871), publizierte. Danilewski sah sich als ein slawischer Prophet, der die Unausweichlichkeit einer Konfrontation zwischen der westeuropäischen und slawisch-russischen Zivilisation auf dem Alten Kontinent antizipierte. Anders als Štúr, war Danilewski bei Weitem nicht so blauäugig, was die Überwindung des kirchenideologischen „Großen Schismas“ anbelangt. Für ihn war es letztendlich ein großes, unvermeidbares Entweder-oder. Somit disqualifizieren sich einige westslawische Länder durch ihre Zugehörigkeit zu Rom von einem linearen Panslawismus. In Danilewskis Interpretation für einen Erfolg der Doktrin galt die politische Souveränität der slawischen Völker als maßgebend. Des Weiteren sah er die Wiederbelebung der kulturellen Identität der Slawen als entscheidend – westliche Konzepte aus der Aufklärung, wie Individualismus und Verweltlichung der Institutionen, welche er in Form von Atheismus und Rationalismus bereits entstehen sah, verstand er dahingehend als die größten, korrumpierenden Hindernisse.

Grob sah er in einem erfolgreichen Panslawismus die geopolitische Stärkung des Einflusses der slawischen Welt, während gleichzeitig die Wahrung eines gesunden Machtgleichgewichts in der gesamten Welt wahrscheinlicher würde. Ein Autor der Staatsuniversität zu Belgorod, Nikita M. Poiminow, schrieb letztes Jahr in seiner Studienarbeit über Danilewski:

„Der Denker vertrat die Ansicht, dass Europa in einem kulturellen und historischen Kontext Russland gegenüber feindlich eingestellt war, weil es die Macht und das Ausmaß des letzteren erkannte. Es war das Potenzial für die Entstehung eines starken Reiches, das in der Lage war, die slawische Welt zu vereinen, das die Ängste der romanisch-germanischen Zivilisation hervorrief. Die Bedrohung aus dem Westen lässt laut N.Y. Danilewski zwei Szenarien für die Entwicklung der Situation zu: der Verlust der slawischen Identität, wenn sie vom germanisch-romanischen kulturgeschichtlichen Typus absorbiert wird, oder, im Bündnis mit anderen Slawen, die Bildung einer unabhängigen und starken Föderation.“

Poiminow führt in seinem Papier ein Zitat Danilewskis an, welches die ganze panslawistische Doktrin sogar auf eine metaphysische, theistische Ebene hebt, die sich als essenziell entpuppt:

„Für jeden Slawen… nach Gott und seiner heiligen Kirche, – muss die Idee des Slawentums die höchste Idee sein, noch über der Freiheit, über der Wissenschaft, über der Aufklärung, über jedem irdischen Gut, denn keines dieser Güter ist für ihn ohne ihre Verwirklichung erreichbar – ohne ein geistig, national und politisch ausgeprägtes, unabhängiges Slawentum. Und im Gegenteil, alle diese Güter werden die notwendigen Folgen dieser [slawischen] Unabhängigkeit und Identität sein.“

Der Verfasser des gegenwärtigen Artikels ist selbst gebürtiger Pole, der die Entwicklungen der letzten 150 Jahre für die westslawischen Nationen bestätigen kann. Polen als Nation und Volk ist im steilen Begriff, seine slawische Identität zu verlieren. Der Prozess der Assimilierung in die moderne Europäische Union – unter dem durch internationalen Wucherzins finanzierten Banner kosmetischer Varianten von „Freiheit, Gleichheit, Demokratie“ – stellt genau die „Absorbierung“ durch die „germanisch-romanische“ Machtkultur-Zentrifuge dar. Dieser Versuch wurde mit der heutigen Ukraine auch – „bis zum letzten Ukrainer“ – sehr weit, aber nicht ganz erfolgreich, vorangetrieben. Ferner sei zu erwähnen, dass zu dieser „Absorbierung“ sich auch die transatlantische NATO dazu gesellte – das US-angloamerikanische Diktat offenlegend, welches kulturell und machtpolitisch sogar noch über dem „deutschen Konstrukt“ namens EU liegt. Die Westslawen – hier entscheidend, die Polen – sind derzeit noch in vehementer Leugnung, dass die einzige Alternative, ihre „slawische Identität“ zu bewahren, eine Annäherung und Versöhnung mit Russland ist. Alle passiv-lethargischen „dritten Wege“ Warschaus, innerhalb des westlichen Paradigmas der durch Eugenik angetriebenen Klima- und LGBT-Religion, sind zu einem dramatischen Scheitern verurteilt. 

Wie bereits mehrmals hervorgehoben, grundsätzlich sind jegliche mit dem Panslawismus verbundenen politischen Projekte mit dem Ende des Ersten Weltkrieges vorerst eingebrochen, da die Vehemenz und der Drang einzelner slawischer Nationen zur „Unabhängigkeit unter westlicher Aufsicht“ priorisiert wurden und oft auf Kosten anderer Slawen erreicht wurden. Die blutjunge Zweite Polnische Republik unter Józef Piłsudski, zum Beispiel, führte mit den Tschechoslowaken, den Ukrainern und den Sowjets Krieg. Die orthodoxen Serben und die römisch-katholischen Kroaten hatten seit jeher ihre Fehde, wobei die Kroaten, ähnlich wie die Ukrainer, den mordenden Faschismus zurate zogen, um die Serben zu „pazifizieren“. Selbst zwischen den Slowaken und den Tschechen gibt es historisch bedingte nationale Skepsis, die für eine „panslawische“ Teilnahme erst überwunden werden müsste. Von den heutigen Ukrainern und ihren verdeckt gehaltenen Konflikten mit Polen und der evidenten Feindschaft zu Russland, ganz zu schweigen. Selbst die Bolschewiki verstanden die Ideologie – offensichtlich negativ konnotiert – als ein Fragment des russischen Imperialismus, da sie in einer ihrer Urformen auf dem russischen Monarchismus basierte. Obwohl der Panslawismus später (nach dem Tod Stalins) von der Sowjetunion sporadisch genutzt wurde, um die Zugehörigkeit der Volksrepublik Polen zum Ostblock historisch zu rechtfertigen, sowie Unmut zu harmonisieren. 

Heute werden Versuche, Panslawismus als aufrichtige, berechtigte politische Ideologie salonfähig zu machen, als hybride „Russifizierung durch die Hintertür“ verschrien. Wenn überhaupt die Not aufkommt, im Mainstream-Diskurs das Phänomen zu behandeln, diskreditiert man es als ein von den Russen in Moskau getarntes, „imperialistisches Mittel“ zur Machtergreifung innerhalb des neoliberal-progressiven Hauses Europa mit von Onkel Sam gelegtem US-Fundament. Die Russenfeindlichkeit ist im Wertewesten mittlerweile so hysterisch und irrational, dass jegliche vermeintliche Faktenlage eines sich nur ansatzweise verwirklichenden Panslawismus zu einem „russischen Irredentismus“ vereinfacht wird. Als Irredentismus bezeichnet man in der Politologie die Rückführung von Territorien, die einst zu dem Land gehörten. Im Fall von Russland sind das konkret die Halbinsel Krim sowie die Donbass-Regionen – allesamt auch per Plebiszit legitimiert und per Völkerrecht zumindest im Patt-Limbo zwischen „Selbstbestimmung der Völker“ und „Unverletzlichkeit der Ländergrenzen“. Slawischen Völkern, wie den Polen oder Tschechen wird von ihren angelsächsischen und anderweitigen Herren vorgegaukelt, dass ihnen „dasselbe Schicksal blüht“, obwohl das Letzte, was die Russen wollen würden, ist, die direkte Kontrolle und Verantwortung über diese heute problematischen und neoliberal kompromittierten Nationen zu erlangen. Präsident Putin schaudert es schon vor dem Gedanken, die Westukraine alimentieren und umerziehen zu müssen – so schwer ist es, aufmüpfige Volksgruppen zu verwalten oder zu regieren. Für einen „organischen Panslawismus“ müsste unter den Westslawen eine Art authentische, freiwillige Erweckungsbewegung entstehen.

Allerdings ermöglicht keines der gemäßigten Szenarien dem Panslawismus für die nächste Dekade ein organisches Wachstum. Die viel intensiver und viel besser finanzierten, neoliberal-globalistischen Ideologien der EU und der NATO, die mittlerweile mit der Gender-Ideologie ins absolut Absurde getrieben wurden, haben zurzeit noch eine unmissverständliche, systemische Vorherrschaft, Deutungshoheit sowie informationstechnisch-propagandistische Überlegenheit. Vielleicht hat aber Radačovský eben deshalb gerade recht? Vielleicht müssen die Slawen erst erkennen, wie sie als entbehrliches, entwertetes Kanonenfutter in einem zynischen Stellvertreterkrieg gegen Russland verheizt werden, damit ein konstruktiver, Frieden stiftender Panslawismus in einer neuen, multipolaren Welt hervorkommen kann?

*

Elem Chintsky ist ein deutsch-polnischer Journalist, der zu geopolitischen, historischen, finanziellen und kulturellen Themen schreibt. Die fruchtbare Zusammenarbeit mit RT DE besteht seit 2017. Seit Anfang 2020 lebt und arbeitet der freischaffende Autor im russischen Sankt Petersburg. Der ursprünglich als Filmregisseur und Drehbuchautor ausgebildete Chintsky betreibt außerdem einen eigenen Kanal auf Telegram, auf dem man noch mehr von ihm lesen kann.

NRW: AfD lobt alternativen Heimatpreis fürs Rheinland aus

NRW: AfD lobt alternativen Heimatpreis fürs Rheinland aus

NRW: AfD lobt alternativen Heimatpreis fürs Rheinland aus

Die AfD-Fraktion im Landschaftsverband Rheinland (LVR) lobt einen jährlichen alternativen Heimatpreis aus. Der Preis soll dieses Jahr zum ersten Mal verliehen werden und wird aus privaten Spenden der Fraktionsmitglieder mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro dotiert sein. „Damit wollen wir herausragende Leistungen um die Bewahrung unserer heimischen Kultur, Tradition und Identität im Rheinland […]

Der Wahrheit über die Experimente mit dem Hirnvirus näher kommen: Sind sie das Ergebnis einer Lockvogeltaktik? Teil V

Der Wahrheit über die Experimente mit dem Hirnvirus näher kommen: Sind sie das Ergebnis einer Lockvogeltaktik? Teil V

Der Wahrheit über die Experimente mit dem Hirnvirus näher kommen: Sind sie das Ergebnis einer Lockvogeltaktik? Teil V

In Teil 4 dieser Serie über das Hirnvirus habe ich auf zahlreiche Ungereimtheiten und Lücken hingewiesen, die das Untersuchungsergebnis beeinflusst haben könnten. Die Frage, ob es sich dabei um Laborpannen handeln könnte, legt die Möglichkeit nahe, dass die Forscher nicht alle ihre Ergebnisse mitgeteilt haben, dass zusätzliche Mutationen stattgefunden haben könnten und dass die betreffende […]

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Bezahlkarte: Vorstoß für zentrales Digitalbankgeld in Deutschland

Bezahlkarte: Vorstoß für zentrales Digitalbankgeld in Deutschland

Bezahlkarte: Vorstoß für zentrales Digitalbankgeld in Deutschland

Nun werden Migranten benutzt, um in Deutschland erstmals zweckgebundenes digitales Guthaben einzuführen. Es ist das entscheidende Element des kommenden digitalen Geldes. Erst für Migranten, dann für alle.  Die Bezahlkarte für Flüchtlinge und Migranten bereitet durch die Hintertür das digitale Zentralbankgeld (CBDC) vor. Ab Sommer kommt eine deutschlandweite „Bezahlkarte für Flüchtlinge“, wodurch erstmals Geld zweckgebunden wird: […]

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Umvolkung: Britische Bevölkerung wird stark wachsen – aber nur wegen der Massenzuwanderung

Umvolkung: Britische Bevölkerung wird stark wachsen – aber nur wegen der Massenzuwanderung

Umvolkung: Britische Bevölkerung wird stark wachsen – aber nur wegen der Massenzuwanderung

Bis zum Jahr 2036 soll die britische Bevölkerung um 6,6 Millionen Menschen auf ganze 73,7 Millionen wachsen. Doch nicht ein etwaiger Geburtenüberschuss trägt dazu bei, sondern vielmehr die anhaltende Massenzuwanderung. Dies zeigen Prognosen der britischen Statistikbehörde. Die anhaltende Wohnungskrise verschärft sich dadurch weiter.

Es ist kein großes Geheimnis, dass auf viele europäische Sozialstaaten massive demografische Veränderungen zukommen werden. Einerseits haben Zuwanderer schon im Schnitt mehr Kinder als die autochthone Bevölkerung, andererseits hält die Massenzuwanderung – vor allem aus Afrika und dem Nahen Osten – weiterhin an. Das Ergebnis sind massive Verschiebungen bei den ethnischen Zusammensetzungen der einzelnen Bevölkerungen. Diese Entwicklungen führen bereits dazu, dass die Zukunft Deutschlands als „Germanistan“ beschrieben wird. Neue Zahlen aus dem Vereinigten Königreich zeigen, dass es dort auch nicht viel besser aussieht.

So berichtet die britische „Mail Online„, dass Premierminister Rishi Sunak wegen der Massenzuwanderung nach Großbritannien immer weiter unter Druck gerät. Mit ein Grund dafür sind neue Daten des Office for National Statistics (ONS), die ein enormes Bevölkerungswachstum für die nächsten Jahre prognostizieren. Infolge der höher als erwarteten Zuwanderungszahlen gehen die Statistiker davon aus, dass die britische Bevölkerung bis zum Jahr 2036 um 6,6 Millionen Menschen auf insgesamt 73,7 Millionen anwachsen werde. 92 Prozent davon seien rein auf das positive Zuwanderungssaldo zurückzuführen. Doch auch der Geburtenüberschuss von etwas mehr als einer halben Million Menschen dürfte (ähnlich wie in den meisten anderen westlichen Industriestaaten) von Migranten getragen werden.

Inzwischen verschärft sich infolge der Massenzuwanderung auch die Wohnungskrise im Vereinigten Königreich weiter. Schon jetzt mangelt es an mindestens vier Millionen Wohnungen. Doch die Zuwanderer haben weder Geld noch Arbeit, so dass die britische Regierung (und damit der Steuerzahler) für die Unterbringung dieser Menschen sorgen muss. Doch wo sollen solche Wohnsiedlungen dann überall errichtet werden? Mehr noch würde dies die ohnehin schon bestehenden Probleme mit den bereits existierenden Parallelgesellschaften noch weiter verschärfen.

Was hat die Dezimierung der nordamerikanischen Büffelherden mit den 15-Minuten-Städten gemeinsam?

Was hat die Dezimierung der nordamerikanischen Büffelherden mit den 15-Minuten-Städten gemeinsam?

Von Rhoda Wilson

Wir schreiben den Januar 2024. Die amischen Bauern werden immer noch überfallen, und Bill Gates kauft mehr US-Ackerland für wer weiß welchen Zweck.

Seit fast einem Jahr schreibt The Tenpenny Report darüber, wie der tiefe Staat versucht, uns auszuhungern und uns dann noch mehr auszuhungern. Die Brände in den Nahrungsmittelfabriken und die Vogelgrippe sind alle geschickt getarnt, haben aber alle ein Ziel: die Kontrolle über die Nahrungsmittelversorgung.

Das ist jedoch nicht das erste Mal, dass dies geschieht. Weit gefehlt. Wie das Sprichwort sagt, wiederholt sich die Geschichte.

Kontrolle der Lebensmittelversorgung

Von Dr. Sherri Tenpenny

Die Büffelkiller

In den 1800er Jahren spielte die US-Regierung eindeutig eine Rolle bei der Gestaltung des Schicksals der amerikanischen Ureinwohner. Wie hat sie das getan? Die Regierung ließ die Dezimierung der Büffelherden in den Great Plains zu. Als die Büffel verschwunden waren, war es einfacher, die amerikanischen Ureinwohner in Reservate zu zwingen. Und warum? Weil ihre wichtigste Nahrungsquelle weg war.

Die US-Regierung ließ eine enorme Überjagung zu, sodass von den 30 bis 60 Millionen Büffeln, die einst die Ebenen durchstreiften, bis 1899 nur 300 übrig waren. Das war ein atemberaubender und erschütternder Verlust. Glücklicherweise richteten US-Naturschutzgruppen ein Bison-Reservat im Yellowstone-Nationalpark ein, und seither hat sich der Bestand wieder erholt.

Quelle: Rath & Wright’s Büffelfelllager im Jahr 1878 mit 40.000 Büffelfellen, Dodge City, Kansas – National Archive and Records Administration (NARA).

Die amerikanischen Ureinwohner erlitten ein schlimmeres Schicksal. Die US-Beamten begrüßten diese verheerende Jagd als Mittel zum Zweck. Kein Büffel bedeutete keine Nahrung und eine Möglichkeit, die Ureinwohner zu zwingen, sich in Reservaten niederzulassen.

Tödliche europäische Krankheiten und Kriege mit den Weißen forderten ihren Tribut von den indianischen Völkern. Auch der Bürgerkrieg forderte seinen Tribut, aber die Indianer waren für die US-Regierung zu widerstandsfähig. Die „verbrannte Erde“-Generäle des Bürgerkriegs wie William Tecumseh Sherman und Philip Henry Sheridan wurden mit der Bekämpfung der Indianer betraut, ihre nächste Aufgabe nach der Brandschatzung von Atlanta.

Langjährige Lügen der US-Regierung

Zunächst wurden den Indianern versprochen, dass sie in den Great Plains frei leben könnten, solange die Büffel dort frei umherziehen. Kein amerikanischer Ureinwohner konnte sich vorstellen, dass dies nicht der Fall sein sollte. Dann wurden Millionen von Bisons für den Sport und nicht für Nahrung und Kleidung abgeschlachtet. Es stand ein größeres Ziel der Entvölkerung am Horizont. Der Zweck heiligte die Mittel, nicht wahr?

Die Fertigstellung der transkontinentalen Eisenbahn ermöglichte den Zugang zu großen Jagdgesellschaften. Die Büffel waren ihnen einfach nicht gewachsen. Ein Jäger äußerte einmal Gewissensbisse, nachdem er auf einem Jagdausflug 30 Büffel erlegt hatte, und die Obersten der US-Armee rieten ihm, dies zu vergessen: „Töte jeden Büffel, den du finden kannst! Jeder tote Büffel ist ein toter Indianer.“

In einem Bericht der Regierung aus dem Jahr 1872 heißt es eindeutig, dass die Dezimierung der Büffelherden „unsere Bemühungen, die Indianer auf kleinere Gebiete zu beschränken und sie zu zwingen, ihre nomadischen Gewohnheiten aufzugeben und sich in festen Häusern niederzulassen, weitgehend begünstigen muss“.

Als die Bisons verschwunden waren, teilten die USA den amerikanischen Ureinwohnern mit, dass sie gemäß der früheren Vereinbarung umziehen müssten. Sie wurden in Reservate gedrängt, mit dem Versprechen, dass die Regierung für Nahrung, Kleidung und Unterkunft sorgen würde. Keines dieser Versprechen wurde erfüllt. Sheridan hat es selbst am besten gesagt:

„Wir haben ihnen ihr Land und ihre Lebensgrundlage genommen, ihre Lebensweise und ihre Lebensgewohnheiten zerstört, Krankheiten und Verfall unter ihnen verbreitet. Und dafür haben sie Krieg gegen uns geführt. Kann man etwas anderes erwarten?“

Schießen von Büffeln aus den Zügen der Kansas Pacific Railroad. Quelle: Library of Congress.

Die Versprechungen des Reservats klingen fast identisch wie die falschen Verlockungen der 15-Minuten-Städte, die uns die globalen Eliten von heute anbieten. Bevor man dieses Stadtkonzept als ideale Utopie betrachtet, sollte man sich vor Augen halten, dass die amerikanischen Ureinwohner auch heute noch in bitterer Armut leben und eine der am stärksten regulierten Bevölkerungsgruppen der Erde sind.

In den Reservaten der amerikanischen Ureinwohner gibt es 55 Millionen Hektar Land, aber nur fünf Prozent davon befinden sich in Privatbesitz. Der Rest gehört der Bundesregierung und wird vom Bureau of Indian Affairs (BIA) verwaltet, das Teil des US-Innenministeriums (DOI) ist.

Die Armutsquote der indianischen Bevölkerung ist fast doppelt so hoch wie im Rest der USA, und viele Menschen leben ohne Strom, Sanitäranlagen und andere menschliche Grundbedürfnisse. Alkoholismus und Gewalt gegen Frauen sind an der Tagesordnung. Die Situation ist mehr als tragisch.

Das BIA sieht das allerdings anders: „Wir fördern ein sicheres und qualitativ hochwertiges Lebensumfeld, starke Gemeinschaften, Selbstversorgung und individuelle Rechte, während wir gleichzeitig den Schutz des Lebens, des Wohlstands und des Wohlergehens der amerikanischen Indianer und der Ureinwohner Alaskas verbessern.“ Hat einer der ernannten Bürokraten der BIA jemals ein Reservat besucht oder Zeit dort verbracht, das sie beaufsichtigen sollen?

Was die US-Regierung den amerikanischen Ureinwohnern angetan hat, ist sowohl Genozid als auch Demozid: die systematische Zerstörung von Völkern aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Religion, Nationalität oder Rasse durch die Regierung. Diese großen Kulturen wurden gefügig gemacht und gezwungen, sich dem starken Arm der US-Regierung zu beugen und sich dem Reservierungssystem zu unterwerfen.

Verdeckte, nicht offene, Maßnahmen

Als ich es wagte, die Büffelmörder mit den heutigen Bemühungen um die Kontrolle unserer Lebensmittelversorgung zu vergleichen, gingen die Facebook-Zensoren ans Werk und unterdrückten die sozialen Beiträge dieser Person. Die Beiträge wurden als Fehlinformation eingestuft und zensiert, weil die „Faktenprüfer“ sagten, dass es heute keine Beweise dafür gibt, dass unsere US-Regierung aktiv versucht, unsere Lebensmittelversorgung zu begrenzen. Sehen Sie, was sie tun? Es ist nicht offenkundig, so wie auch das Abschlachten der Büffel nicht offenkundig war. Die US-Regierung hat die Büffel nicht selbst aktiv getötet – das ist richtig. Es war passiv: Die US-Regierung sah zu, als weiße Jäger die Büffel überjagten und ihre Bestände dezimierten.

Hier ist eine Frage aus einem NPR-Artikel von 2012:

Ja, wir haben uns entwickelt, um Fleisch zu essen, aber wie viel ist zu viel? Spulen Sie 10 Jahre zurück, und es gibt einen Artikel, in dem die Frage gestellt wird, warum die Menschen überhaupt Fleisch essen. Es gibt viele Artikel, in denen Amerikas Besessenheit von Fleisch diskutiert wird. Ich habe sogar einen gefunden, in dem die zehn Gründe aufgezählt werden, warum wir kein Fleisch essen sollten, einer davon sind die Fleischschwitzereien.

Wir haben uns entwickelt, um Fleisch zu essen, aber wie viel ist zu viel? NPR, 25. Juni 2012

Das reichte nicht aus, um den fleischessenden Amerikanern ein schlechtes Gewissen zu machen, weil sie gerne einen guten Burger oder ein Steak essen. Bald wurde die Fleischkrise zur globalen Krise. Sie behaupten, dass eine Verringerung des Fleischkonsums die weltweite Ernährungssicherheit erhöhen kann. Fazit: Sie bringen den Fleischkonsum mit der Ursache all unserer Probleme in Verbindung: dem Klimawandel. Wer so viel Fleisch isst, wird nicht nur fett, sondern verbrennt auch den Planeten, während er dick wird. Aber diese fleischlosen Regeln gelten nur für die Menschen, nicht für die Regierungen.

Genauso wie die Regeln nur für die amerikanischen Ureinwohner galten.

Auf der Weltklimakonferenz COP28 forderte König Charles 5 Billionen Dollar pro Jahr zur Bekämpfung des Klimawandels. Zur gleichen Zeit, als die UNO die Amerikaner dafür verachtete, dass sie zu viel Fleisch essen, machte die Elite eine Mittagspause, nachdem sie dem Rest von uns einen Vormittag lang gesagt hatte, was zu tun sei.

Was stand auf dem Speiseplan? Avocados und Alfalfa-Sprossen für die Nachhaltigkeit? Nö. Fleisch, und zwar jede Menge davon: „saftiges Rindfleisch“, „saftige Fleischplatten“, geräucherte Wagyu-Burger, Philly Cheesesteaks und „zart schmelzendes BBQ“, einschließlich afrikanischem Straßen-BBQ.

UN-Klimagipfel serviert Gourmet-Burger, BBQ und fordert die Amerikaner auf, kein Fleisch mehr zu essen, Fox News, 12. August 2023

Falsche Versprechungen der Regierungen haben sich immer wieder wiederholt. King Charles und die Davos-Gang unternehmen Schritte, um unseren „kochenden Planeten“ zu managen, während sie sich gleichzeitig mit Würstchen vollstopfen. Ähnlich wie sie über die Verringerung unseres CO₂-Fußabdrucks schimpfen, während sie mit kohlenstoffbelasteten Privatjets zu den WEF-Treffen auf dem Globus fliegen.

Die Geschichte wiederholt sich.

Die falsche Verlockung der 15-Minuten-Städte ist die gleiche wie die falsche Verlockung der Reservierungen. Und denken Sie daran: Alles beginnt mit der Kontrolle der Lebensmittelversorgung.

Über die Autorin

Dr. Sherri Tenpenny ist eine US-amerikanische Ärztin für Osteopathie, die über ein Zertifikat für osteopathische Medizin und eine Zusatzqualifikation für Integrative Medizin verfügt. Sie hat über 21 Jahre und weit über 40.000 Stunden in die Erforschung, Dokumentation und Aufdeckung von Problemen im Zusammenhang mit Impfstoffen investiert. Sie ist eine häufige Rednerin auf nationalen und internationalen Konferenzen und ein regelmäßiger Gast in Radiosendungen, Podcasts und im Fernsehen.

Dr. Tenpenny ist die Gründerin des Tenpenny Integrative Medical Centre in Cleveland, Ohio. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel auf einer Substack-Seite mit dem Titel ‚Dr. Tenpenny’s Eye on the Evidence‘.

Der obige Artikel wurde ursprünglich auf der Website „The Tenpenny Files“ von Fed Up Texas Chick veröffentlicht. The Tenpenny Files, früher bekannt als Vaxxter.com, ist eine Schwesterseite von DrTenpenny.com, auf der Beiträge von verschiedenen Gastautoren geschrieben werden. Fed Up Texas Chick ist ein regelmäßiger Gastautor.

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