Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wenn die Meinungsfreiheit nicht mehr frei ist

Die Geschichte auf einen Blick

  • Die Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Strafanzeige gegen Hopkins wegen „Verbreitung von Propaganda, deren Inhalt geeignet ist, die Ziele einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation zu fördern“
  • Bei der Propaganda handelt es sich um zwei Tweets aus dem Jahr 2022, auf denen ein Bild mit einer Maske zu sehen ist, auf der ein Hakenkreuz schwach zu erkennen ist
  • In Deutschland sind Nazi-Insignien gesetzlich verboten, aber Äußerungen, die darauf abzielen, „verfassungsfeindlichen Aktivitäten entgegenzuwirken“, wie es Hopkins‘ Absicht war, sollen geschützt sein
  • Hopkins spricht offen über den pathologisierten Totalitarismus, der schleichend die Gesellschaft übernimmt; während der COVID-19-Pandemie kritisierte er Abriegelungen und COVID-19-Schussbefehle sowie die Zensur Andersdenkender
  • Wenn Bürger bestraft werden, weil sie die Politik der Regierung kritisieren, sollten wir uns alle Sorgen machen, dass die Regierenden uns etwas wegnehmen, das in einer freien Gesellschaft unerlässlich ist – den Dissens

C.J. Hopkins, ein preisgekrönter amerikanischer Dramatiker, Romancier und politischer Satiriker mit Wohnsitz in Berlin, spricht offen über den pathologisierten Totalitarismus, der schleichend die Gesellschaft übernimmt. Während der COVID-19-Pandemie kritisierte er Abriegelungen und COVID-19-Schießbefehle ebenso wie die Zensur Andersdenkender.

In der Anfangsphase der Pandemie wurde Hopkins‘ Arbeit von YouTube und Facebook stark zensiert, was so weit ging, dass die Konten von Personen, die versuchten, Hopkins‘ Beiträge zu teilen, sogar gesperrt oder eingeschränkt wurden. Jetzt steht er vor einer weiteren Herausforderung für seine Freiheit und Autonomie, da er wegen eines satirischen Tweets strafrechtlich belangt wird.

Deutsche Regierung erhebt Anklage gegen Hopkins wegen Tweets

Die Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Strafanzeige gegen Hopkins wegen „Verbreitung von Propaganda, deren Inhalt geeignet ist, die Ziele einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation zu fördern“. Bei der Propaganda handelt es sich um zwei Tweets aus dem Jahr 2022, auf denen ein Bild mit einer Maske zu sehen ist, auf der ein Hakenkreuz zu erahnen ist. Der Journalist James Kirchick schreibt in The Atlantic:

„Die Behauptung, Hopkins fördere den Nationalsozialismus, indem er ein Hakenkreuz über eine Gesichtsmaske stülpt, ist absurd. Er tat eindeutig das Gegenteil: Er berief sich auf ein Symbol dessen, was weithin als die bösartigste und zerstörerischste Ideologie in der Geschichte der Menschheit angesehen wird, um seine – wenn auch theatralischen – Gefühle für die staatlich verordnete öffentliche Gesundheitspolitik auszudrücken, die ihm missfällt.

Hopkins „verglich die Entwicklung eines Systems, das ich für totalitär halte, mit der Entwicklung eines anderen totalitären Systems, das wir alle kennen“, sagte er mir, ohne den Faschismus zu verherrlichen.“

In Deutschland verbieten jedoch nationale Gesetze Nazi-Insignien, weshalb Amazon den Verkauf von Hopkins‘ Buch „The Rise of the New Normal Reich“, in dem auch die Maske mit dem Hakenkreuz abgebildet ist, in Deutschland, den Niederlanden und Österreich verboten hat. Wenn Hopkins für schuldig befunden wird, könnte er mit einer Geldstrafe von etwa 4.000 Dollar oder einer 60-tägigen Gefängnisstrafe belegt werden. Kirchick schreibt:

Hopkins sieht seine Tortur als Teil einer umfassenderen „Kriminalisierung des Dissenses“, die die westliche Welt erfasst. Im Grunde genommen wird jeder prominente, halbwegs prominente und sogar ein kleiner Fisch wie ich, der die offizielle Ideologie, das Programm des Tages, in Frage stellt, zum Exempel gemacht“, sagte er mir.

Gegen den Rat seines Anwalts veröffentlichte Hopkins die Tweets erneut in seinem Substack-Newsletter – und löste damit, wie er berichtete, eine zweite strafrechtliche Untersuchung aus, diesmal wegen Verharmlosung von Naziverbrechen.“

Beschleunigen sich die autoritären Maßnahmen in Deutschland?

In „The Rise of the New Normal Reich“ beschreibt Hopkins, wie Maßnahmen totalitärer Kontrolle auf der ganzen Welt normalisiert werden. Je nachdem, wo Sie leben, können Sie diese Dinge aus erster Hand erfahren oder auch nicht.

„Wenn Sie wissen, wie sich die Menschen in verschiedenen Ländern oder Staaten in den USA verhalten, gibt es viele Orte, an denen es völlig normal geworden ist, mit einer medizinisch aussehenden Maske herumzulaufen, und die Leute denken nicht zweimal darüber nach, Menschen auszusondern und zu verbannen und Impfvorschriften zu erlassen und dergleichen mehr.

All diese Maßnahmen, die während der Schock- und Angstphase eingeführt wurden, werden allmählich zu einem Teil des täglichen Lebens“, erklärte er in unserem Interview 2022.

„Wir werden darauf konditioniert, in unserem Leben herumzulaufen und uns vor irgendwelchen Krankheitserregern zu fürchten, die uns angreifen könnten, oder vor irgendwelchen Gesundheitsgefahren. Es ist wirklich eine umfassende Revision der Realität, und das ist beängstigend.“ Der Kern seines Arguments ist, dass das global-kapitalistische herrschende Establishment, das Hopkins als GloboCap bezeichnet, Angst als Strategie zur Kontrolle der Bevölkerung einsetzt.

In Deutschland, so Hopkins, haben sich die faschistischen Maßnahmen rasch beschleunigt. „Ernsthaft, wenn Sie nicht hier leben, haben Sie wahrscheinlich keine Ahnung, wie faschistisch die deutsche Gesellschaft und Kultur geworden ist“, schrieb er im November 2023, „und wie schnell die Transformation stattgefunden hat. Er begann im Frühjahr 2020 mit der Einführung der ‚Corona-Maßnahmen‘ und hat sich seither intensiviert.“

„Die Phase des Schocks und der Ehrfurcht, die wir in den Jahren ’20 und ’21 erlebt haben, ist vorbei“, sagte Hopkins in unserem Gespräch. „Man kann diese Art von Schock und Ehrfurcht nicht ewig aufrechterhalten. Was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalisierung der Pathologisierung der Gesellschaft.“ Auch die Vorwürfe gegen Hopkins scheinen unbegründet, denn selbst in Deutschland sind Nazi-Bilder für bestimmte Zwecke erlaubt, unter anderem um verfassungsfeindlichen Aktivitäten entgegenzuwirken. Kirchick weiter:

„Obwohl er die US-Staatsbürgerschaft behält, hat Hopkins‘ Fall in den amerikanischen Medien bisher kaum Beachtung gefunden. Aber sein Dilemma bietet eine wichtige Gelegenheit zu untersuchen, wie wir über die belastendsten politischen Symbole denken – und die außergewöhnliche Kultur der freien Meinungsäußerung zu schätzen, die durch Amerikas ersten Verfassungszusatz gewährleistet wird.

Auf den ersten Blick scheint die Anklage gegen Hopkins fadenscheinig. Obwohl die Zurschaustellung von Nazi-Symbolen in Deutschland generell verboten ist, erlaubt das Strafgesetzbuch des Landes die Zurschaustellung solcher Symbole zur „staatsbürgerlichen Aufklärung, zur Bekämpfung verfassungsfeindlicher Bestrebungen, in Kunst und Wissenschaft, in Forschung und Lehre, zur Berichterstattung über historische und aktuelle Ereignisse oder zu ähnlichen Zwecken“.

Das Ziel ist es, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen und die Gesellschaft zu kontrollieren

In der Vergangenheit griffen totalitäre Regime zu drastischen und offensichtlichen Mitteln der Kontrolle und steckten Menschen in Konzentrationslager. Das heutige herrschende Establishment ist in seiner Taktik weitaus subtiler, aber möglicherweise noch gefährlicher. Hopkins sagt:

„Ich glaube nicht, dass sie uns in Lager stecken können … das müssen sie nicht. Wenn man sich anschaut, was mit der Wirtschaft passiert, wenn man sich anschaut, was mit unserer Fähigkeit zu reisen passiert, mit unserer Fähigkeit zu kommunizieren, ich meine, die Zensur, die stattfindet, ich denke, die Technologien, die im Dienste dieser neuen Form des Totalitarismus eingesetzt werden, sind viel subtiler und in vielerlei Hinsicht viel effektiver.

Ich habe online darauf hingewiesen, und in dem Buch habe ich es noch einmal dargelegt: Ich glaube nicht, dass der globale Kapitalismus auf die gleiche Weise offen zum Totalitarismus werden kann wie die Systeme im 20. Jahrhundert. Ich halte es für selbstmörderisch für den globalen Kapitalismus. Es muss die Simulation von Freiheit und Demokratie aufrechterhalten werden, und daher sind die Technologien, die eingesetzt werden, viel subtiler.“

Auch wenn die Menschen nicht in gefängnisähnlichen Lagern landen, könnte das Endspiel nicht weniger restriktiv sein. Technologien wie die aufkommende digitale Zentralbankwährung (CBDC) könnten leicht zu einer strengen Kontrolle über Ihre Finanzen führen und Ihre Fähigkeit einschränken, Lebensmittel zu kaufen oder die Miete zu bezahlen, wenn Ihr Zugang zu Ihren Geldern abgeschaltet ist. Im Fall von Deutschland, das Hopkins strafrechtlich verfolgt, sagt er:

„Im Grunde muss die Regierung ihr Vorgehen gegen Andersdenkende nicht mehr mit plausiblen rechtlichen (oder auch nur rationalen) Argumenten rechtfertigen.

Sie weiß, dass die Mehrheit der deutschen Öffentlichkeit die Kampagne der ‚New Normal‘-Gleichschaltung unterstützt oder zumindest wegschauen wird, wenn sie Polizeirazzien in den Wohnungen und Büros von ‚islamischen Einflussnehmern‘ durchführt, Demonstrationen verbietet (genau wie im Jahr 2020), abweichende Meinungen zensiert und kriminalisiert, politische Dissidenten aufgrund offensichtlich falscher strafrechtlicher Anschuldigungen inhaftiert und das deutsche Grundgesetz anderweitig zum Gespött macht.“

In seiner Erklärung, warum er die Bilder mit der Hakenkreuzmaske erneut veröffentlichte, da er wusste, dass dies wahrscheinlich zu weiteren Anklagen gegen ihn führen würde, schrieb Hopkins:

„Nein, ich bin kein Freund von Strafen. Ich genieße überhaupt nicht meine Einführung in das sogenannte ‚deutsche Rechtssystem‘. … Das Ziel von … Verfolgungen wie der meinen (und der vieler anderer Dissidenten) ist es, (a) uns dafür zu bestrafen, dass wir uns gegen den ‚New Normal‘-Totalitarismus aussprechen, indem man uns das Leben so schwer wie möglich macht, (b) an uns ein Exempel zu statuieren, um andere davon abzuhalten, sich zu äußern, und (c) uns einzuschüchtern, damit wir … den Mund halten.

Totalitaristen, Faschisten und andere Machtbesessene sind im Grunde nur verherrlichte Schulhofschläger. Sie mögen sich in den Mantel des Gesetzes hüllen, aber ihr Modus Operandi ist rohe Gewalt … ihre Botschaft ist einfach: „Entweder ihr tut, was wir sagen, oder wir werden euch wehtun. … Der Punkt ist, dass man niemals einem Tyrannen nachgeben sollte. Bestätige niemals die ‚Autorität‘ eines Tyrannen. Wenn du das tust, wirst du in die sadistische, nihilistische ‚Realität‘ des Tyrannen hineingezogen werden.

Sie werden nach den Regeln des Tyrannen spielen. Und das ist alles, was die „Realität“ tatsächlich ist, eine Reihe von Regeln, denen wir zustimmen, oder, in diesem Fall, nicht zustimmen, sie zu befolgen.

Zurück zu meiner Strafsache und dem jüngsten Versuch der Berliner Staatsanwaltschaft, mich zum Schweigen zu bringen und meinen „Respekt“ vor der „Autorität“ und „Macht“ der Berliner Staatsanwaltschaft zu demonstrieren … Ich reagiere nicht gut auf Drohungen. Ich nehme keine Befehle von Totalitaristen und Faschisten oder anderen autoritären oder tyrannischen Typen an.

Deshalb habe ich diese Tweets erneut veröffentlicht und werde sie auch weiterhin jedes Mal veröffentlichen, wenn die deutschen Behörden mir mit weiteren Strafanzeigen drohen, weil ich mich weigere, ihrer ‚Autorität‘ zu gehorchen.“

Dissens ist in einer freien Gesellschaft unerlässlich

Wenn Bürgerinnen und Bürger für ihre Kritik an der Regierungspolitik bestraft werden, sollten wir uns alle Sorgen machen, dass der Totalitarismus nahe ist. Mit raffinierten Taktiken wie Zensur und Angriffen auf den Ruf und die Glaubwürdigkeit von Menschen versuchen die Machthaber, uns etwas wegzunehmen, das in einer freien Gesellschaft unerlässlich ist – den Dissens. Kirchick erklärt, warum seine Verfolgung uns alle beunruhigen sollte, unabhängig davon, wie man zu Hopkins‘ Botschaft steht:

„Manche mögen einwenden, dass Hopkins als ständiger Einwohner Deutschlands hätte wissen müssen, worauf er sich einlässt, wenn er das ultimative Tabu des Landes beschwört, und dass sein Auftreten als eine Art moderner Martin Niemöller, der Anti-Nazi-Theologe, ihn bei seinen Gastgebern nicht beliebt machen würde.

Natürlich, es ist Deutschland“, sagte er, als ich ihn darauf ansprach. Natürlich regen sie sich über alles auf, was die Nazis fördert, und, offen gesagt, Gott segne sie. So sehe ich das auch; ich habe das immer unterstützt und verstanden, obwohl ich ein Verfechter der freien Meinungsäußerung bin.

Man kann seine Argumentationsmethode, die Anti-COVID-Politik mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen, als fehlgeleitet, intellektuell faul oder geschmacklos bezeichnen – ich persönlich finde sie alle drei -, aber eine Billigung der „Ziele“ des Nationalsozialismus ist es nicht. Das deutet stark darauf hin, dass Hopkins nicht für die Unterstützung einer verbotenen politischen Bewegung aus der deutschen Vergangenheit bestraft wird, sondern für die Kritik an einer Regierung der deutschen Gegenwart.

Eine solche Schlussfolgerung wird durch das zweite Verfahren gegen Hopkins wegen des Tweets, der ein besonders mächtiges Mitglied dieser Regierung, den Gesundheitsminister des Landes, lächerlich macht, nur noch verstärkt.

Dass ein Bürger in einer westlichen Demokratie aus diesen Gründen vor Gericht gestellt werden kann, sollte uns beunruhigen, und Deutschlands einzigartige Erfahrung als Geburtsort des Nationalsozialismus bietet keine Rechtfertigung. Im Gegenteil, gerade weil diese belastete Geschichte Deutschland reichlich Grund zur Wachsamkeit in Bezug auf die Unterstützung des Faschismus gibt, muss es bei der Regulierung von Äußerungen dieser Unterstützung gewissenhaft sein.

Nach dem Strafgesetzbuch des Landes sind Äußerungen, die auf die „Bekämpfung verfassungsfeindlicher Bestrebungen“ abzielen, wie Hopkins‘ Maske mit dem Hakenkreuz, eindeutig geschützt. Eine Regierung, die einen Schriftsteller strafrechtlich verfolgt, weil er ihre Politik als faschistisch bezeichnet, bestätigt damit unwissentlich die Kritik. Selbst wenn einige die Ansichten von Hopkins und die Art und Weise, wie er sie zum Ausdruck bringt, als beleidigend empfinden, mindert das nicht die Gefahr, die seine Strafverfolgung darstellt.“

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Quellen:

125 Jahre – So lange müsste ein Arbeitnehmer für die Mindestrente der Ampel-Minister arbeiten!

125 Jahre – So lange müsste ein Arbeitnehmer für die Mindestrente der Ampel-Minister arbeiten!

125 Jahre – So lange müsste ein Arbeitnehmer für die Mindestrente der Ampel-Minister arbeiten!

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die meisten seiner Ampel-Minister haben schon jetzt ausgesorgt. Nach nunmehr gut zwei Jahren im Amt haben sie Anspruch auf eine üppige Altersversorgung, für die ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 125 Jahre arbeiten müsste! UND: Mit geringen Abschlägen können sie schon mit 60 Jahren Pension kassieren, während in Deutschland über die „Rente mit 70“ diskutiert wird.

Die Luxusversorgung der Regierenden geht auf eine Sonderregelung des Bundesministergesetzes zurück.  Mitglieder der Bundesregierung haben zwar eigentlich erst nach einer vollen Legislaturperiode – also nach vier Jahren im Amt – Anspruch auf Pension. ABER: Falls der Bundeskanzler zurücktritt oder der Bundestag aufgelöst wird und es zu Neuwahlen kommt, gilt der Pensionsanspruch bereits nach zwei Amtsjahren. 

Die Regierenden haben somit Anspruch auf 27,74 Prozent des aktuellen Ministergehaltes plus Ortszuschlag. Das wären im Moment für den Kanzler etwa 5.700 Euro, für die Minister mindestens 4.700 Euro im Monat – je nachdem, ob sie schon wie der Genosse Arbeitsminister (Hubertus Heil, SPD) einer Vorgänger-Regierung angehört haben. Für eine  Rente in Höhe der Ministerpension von 4.700 Euro müsste ein normaler Arbeitnehmer mit Durchschnittslohn 125 Jahre arbeiten, haben Experten ausgerechnet.

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Kältereport Nr. 5 / 2024

Kältereport Nr. 5 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: In diesem Kältereport werden drei Meldungen über extreme Kälte und Schnee aus deutschen Quellen genannt, darunter wetteronline.de. Das sind zumeist ja Blogs auf der alarmistischen Seite. Könnte sich da etwas tun? Diese Beiträge werden aber wegen unklarer Rechte nur verlinkt.

Ansonsten – ein längerer Abschnitt ist wieder Indien gewidmet, siehe unten.

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Meldungen vom 29. Januar 2024:

Schneereiches Moskau

Dieser Winter ist auf dem besten Weg, einer der schneereichsten in der Geschichte zu werden, berichtet gismeteo.ru. Der Dezember war mit einer durchschnittlichen Schneehöhe von 27 cm der schneereichste Dezember in Moskau seit einem Vierteljahrhundert und damit dreimal schneereicher als normal.

Der Januar hat diesen Trend fortgesetzt.

Die ersten 10 Tage brachten der Hauptstadt überdurchschnittlich hohe Schneemengen, und in der zweiten Hälfte wurde die Abweichung noch größer. Am 25. Januar lag die Schneemenge an der Moskauer VDNKh-Wetterstation mit 46 cm deutlich über den langfristigen Normen:

Kältereport Nr. 5 / 2024

Die höchste Januar-Summe, die jemals gemessen wurde, ist nach wie vor die 57 cm, die sowohl 1956 als auch 1994 (in der Nähe der Sonnenminima der Zyklen 18 und 22) gemessen wurden. Es ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass der Januar 2024 diesen Wert übertrifft – weitere Flocken könnten am Dienstag/Mittwoch fallen.

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Rekord-Schneefälle in China vorhergesagt

In der kommenden Woche wird es in China in weiten Teilen schneien und die historischen Schneemengen der letzten Woche noch einmal übertreffen.

Vom 30. Januar bis mindestens zum 5. Februar werden viele Gebiete Chinas mit einem weiteren Temperatursturz und heftigen Schneestürmen konfrontiert sein, wobei die Schneemengen den Februarrekord brechen dürften.

Mehr dazu wie üblich nach Eintritt des Ereignisses.

Es folgt noch ein Rückblick auf gescheiterte Prognosen der Vergangenheit, diese werden separat übersetzt. Außerdem werden noch kurz Vorgänge auf der Sonne angesprochen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snowy-moscow-record-snow-forecast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 30. Januar 2024:

Über zwei Meter Schnee in Iran

Die starken Schneefälle der letzten Woche in Iran hielten bis zum Wochenende an und bescherten weiten Teilen des Landes „eine neue Welle frostigen Wetters“ sowie „starken Schneefall in den iranischen Städten“, berichtet mehrnews.com.

In einigen Dörfern wie Khalkhal in der Provinz Ardabil hat die Schneehöhe inzwischen die 2-Meter-Marke überschritten.

Quelle: RHM

Auch in der Provinz Lorestan hat es geschneit und die Straßen zu 160 Dörfern sowie zu einigen Städten blockiert, darunter Aligudarz und Borujerd. Auch in der Provinz Gilan hat es geschneit, insbesondere in Astara, Masuleh und Shanderman.

Ähnlich verhält es sich im Norden Palästinas, etwa auf dem Berg Hermon.

Noch beeindruckender war der Schnee in der nahen Türkei mit Höhen bis zu 7 Metern.

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Starkschneefall-Warnungen in 13 chinesischen Provinzen

In der vergangenen Woche wurden mehrere chinesische Provinzen von rekordverdächtigen Schneefällen heimgesucht, die sich nun wiederholen werden.

Das Nationale Meteorologische Zentrum Chinas rechnet in 13 Provinzen mit starkem Schneefall und hat deshalb eine „Warnung vor schweren Schneestürmen“ herausgegeben. Für weitere 6 Provinzen gilt eine Warnung vor gefrierendem Regen“.

Der einsetzende winterliche Niederschlag wird etwa 70 % des Landes erfassen. Er wird als schwerwiegendes „Kälteereignis“ bezeichnet, das mit dem „Schnee- und Eissturm von 2008“ (schwaches Sonnenminimum des Zyklus 23) vergleichbar ist, der in China zu den größten wirtschaftlichen Verlusten des Jahrhunderts geführt hatte.

Mehr hierzu wie schon erwähnt nach Eintritt des Ereignisses.

Eis und Schneefälle der vergangenen Woche waren schlimm genug und brachen eine Vielzahl von Schneehöhen-Rekorden im ganzen Land, darunter auch in südlichen Regionen wie Xinhua, Hunan, wo 29 cm gefallen sind – ein neuer Rekord für den gesamten Bezirk.

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Auch in den USA sind weitere Massen-Schneefälle zu erwarten:

Starke Schneefälle in den westlichen USA erwartet

Die westlichen US-Bundesstaaten stehen vor einem weiteren schweren Wintereinbruch. Am Donnerstag, dem 1. Februar, dürften die ersten größeren Mengen fallen. Nach den jüngsten GFS-Läufen wird der Schneefall dann voraussichtlich über das Wochenende und bis in die nächste Woche hinein anhalten.

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Schneereichste Saison jemals in Anchorage

Erst zum zweiten Mal seit Beginn von Aufzeichnungen ist Anchorage in zwei aufeinanderfolgenden Jahren mehr als 254 cm Schnee gefallen.

Mit weiteren 35 Zentimetern, die sich seit Sonntag angesammelt haben, beläuft sich Anchorages saisonale Schneemenge nun offiziell auf 258 Zentimeter – die frühesten 250 cm in den Aufzeichnungen. Bisher war der früheste Zeitpunkt hierfür der 3. Februar 2012 mit 262 Zentimetern.

Anchorage und die umliegenden Gebiete erwarteten in der Nacht zum Montag weitere 3 bis 8 cm, mit höheren Mengen in der Nähe von Prince William Sound und dem Copper River Basin. Es wird erwartet, dass der Schnee am Dienstag nachlässt und durch brutale Kälte ersetzt wird, wobei es bis -29°C kalt werden könnte.

Im Westen gibt es von der Tschuktschenseeküste bis zur Alaska-Halbinsel Warnungen und Hinweise auf Windchill. Bei Temperaturen von bis zu -56,7°C kann es innerhalb von fünf Minuten zu Erfrierungen auf der ungeschützten Haut kommen.

Dies ist eine außergewöhnlich kalte und schneereiche Saison in ganz Alaska.

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Arktisches Meereis

Etwas weiter nördlich nimmt das arktische Meereis in dieser Saison ebenfalls zu und ist so ausgedehnt wie seit 2003 nicht mehr.

In den letzten Monaten beklagte die wissenschaftliche Gemeinschaft einen Mangel an Daten, der auf die Abkühlung der Beziehungen zwischen dem Westen und Russland zurückzuführen ist, was „einen großen Einfluss auf die Untersuchung der Veränderungen in der Arktis hat und die Fähigkeit zur Überwachung des Klimawandels beeinträchtigt“, berichtet polarjournal.ch.

Der Zusammenbruch der Kommunikation führt zu einem erheblichen Verlust an Verständnis für die Veränderungen in der Region, so schreibt der Umweltwissenschaftler Efren Lopez-Blanco von der Universität Aarhus in einem kurzen, in Nature Climate Change veröffentlicht Artikel.

Von den etwa 60 Stationen, welche die arktischen Ökosysteme überwachen, haben 21 ihre Datenlieferungen an die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft eingestellt. Dies ist ein erheblicher Datenverlust in einer Region, die ohnehin schon schlecht beobachtet und verstanden wird: „Je größer die Verzerrung, desto schwächer ist unsere Fähigkeit, Veränderungen in der Arktis zu verfolgen und zu beschreiben“, fügte Lopez-Blanco hinzu.

Weitere Informationen hierzu findet man bei polarjournal.ch.

Aber ich behaupte, dass die Daten für die AGW-Partei lästig sind. Weniger Überwachungsstationen bedeuten, dass die Realität einfacher zurechtgebogen werden kann. Das arktische Eis ist in dieser Saison auf dem Vormarsch, aber das Establishment teilt dies den Massen nicht mit, ihre Medien übergehen das mit dröhnendem Schweigen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/7-feet-of-snow-in-iran-china-issues?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 31. Januar 2024:

Kältester Januar in Delhi seit 21 Jahren

Man kann wohl mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Kombination von „Kälte“ und „Indien“ niemals in den MSM thematisiert wird. Es ist ja gerade das Verdienst von Cap Allon von Kälte aus Gebieten zu berichten, in denen „Kälte“ etwas ganz anderes ist als bei uns. Aus diesen Gründen wird der folgende Abschnitt ausführlicher übersetzt. A. d. Übers.

Mit einem durchschnittlichen Höchstwert von 17,9 °C in Safdarjung, der offiziellen Temperaturstation der Hauptstadt, hat Delhi gerade den kältesten Januar seit 2003 (gleichauf mit 2015) erlebt, wie das indische Wetteramt (IMD) bestätigt.

In den 33 Jahre zurückreichenden Annalen war dies laut IMD-Daten erst das dritte Mal, dass die durchschnittliche Höchsttemperatur im Januar unter 18 °C lag.

Die durchschnittliche Höchsttemperatur in Delhi liegt im Januar bei 20,1 Grad Celsius. „Sehr schlechte Luftqualität, starker Nebel am Morgen und bittere Kälte prägten den Januar 2024“, berichtet die Times of India.

Mit einem Wert von 6,43°C verzeichnete der Monat den niedrigsten Durchschnittswert seit 2013 und erlebte außerdem fünf „kalte Tage“ und fünf „Kältewellen“. In einzelnen Teilen Delhis gab es fast 10 kalte Tage.

Wie eine Studie des IITM kürzlich aufdeckte, nehmen die Kältewellen in ganz Indien „trotz der globalen Erwärmung“ zu.

Die von den Wissenschaftlern Raju Mandal und Susmitha Joseph vom Indischen Institut für Tropenmeteorologie (IITM) geleitete Analyse ergab, dass in Zentral- und Ostindien die durchschnittliche Zahl der Kältewellen seit den 1950er Jahren um mehr als fünf Tage pro Jahrzehnt zugenommen hat, an manchen Orten sogar um über 15 Tage pro Jahrzehnt.

Im Durchschnitt wurden in diesen Regionen früher 2 bis 5 Kältewellentage pro 10 Jahre verzeichnet (zwischen 1951 und 2011), doch in den letzten zehn Jahren (bis 2021) stieg diese Zahl auf fast 5 bis 15 Tage.

Die Mainstream-Behauptung einer „katastrophalen Erwärmung der Welt“ ist eine verwirrende Botschaft an die Menschen in Indien.

Die jüngste „Kältewelle“ in Indien hat weit mehr als nur Delhi und alle anderen Städte erfasst. Im gesamten Norden des Landes blieben viele Schulen wegen der starken Kälte fünf Tage lang geschlossen. Am 20. Januar verzeichnete die nördliche Stadt Lucknow den kältesten Wintertag seit 1952, und auch in Städten wie Kanpur und Bikaner wurden die niedrigsten Werte seit über 18 Jahren gemessen.

Obwohl Indien als tropisches Land gilt, werden 40 % der 1,3 Milliarden Einwohner als kälteempfindlich eingestuft. Das sind etwa 520 Millionen Menschen, die sowohl für normale als auch für unterdurchschnittliche Winter anfällig sind. Im Gegensatz dazu sind nur 15 % anfällig für Hitzewellen.

Indien – und eigentlich der ganze Planet – sollte sich eher auf die Vorbereitung auf Kälte als auf Hitze konzentrieren. Das geht aus den Daten jedenfalls hervor.

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Aus anderen Quellen gibt es Berichte über ein gewaltiges Schnee-Chaos in Griechenland, und zwar hier. Das hatte Cap Allon offenbar noch nicht auf dem Schirm.

Link: https://electroverse.substack.com/p/delhis-coldest-month-of-january-in?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 1. Februar 2024:

Zypern ist weiß!

Teile Zyperns sind von hohem Schnee bedeckt. Ein Video des Troodos-Gebirges [von dem hier nur ein Screenshot daraus gezeigt wird], das von den Weather Enthusiasts of Cyprus auf Facebook geteilt wurde, zeigt das Spektakel:

Für weite Teile des Landes gilt weiterhin eine orangefarbene Wetterwarnung, und die Rettungsdienste sind in höchster Alarmbereitschaft.

Die Polizei hat eine Reisewarnung herausgegeben und darauf hingewiesen, dass Straßen, die in die Troodos-Region führen, einschließlich Platres-Troodos, Karvounas-Troodos und Prodromos-Troodos, wegen des Schnees gesperrt wurden.

Dieser Teil der Welt, d. h. die Türkei, Griechenland und der Nahe Osten, wurde in den letzten Wochen regelrecht mit Schnee zugeschüttet.

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Alaskas „Schnee-Pandemie“ trifft auf Rekordkälte

Die „Schnee-Pandemie“ in Alaska wird voraussichtlich bis zum Wochenende anhalten. Es werden auch Rekordtiefstwerte erwartet.

In diesem Winter haben sich in ganz Alaska rekordverdächtige Schneemengen angesammelt, auch in den Großstädten Anchorage und Juneau. Die Schneefälle haben dazu geführt, dass viele Dächer eingestürzt sind, Boote gesunken sind und wichtige Straßen durch Lawinen blockiert wurden.

Jetzt kommt die beißende Kälte, und in den nächsten Tagen sind die niedrigsten Temperaturen seit Jahrzehnten zu erwarten.

Heute Morgen (1. Februar) wurde am McGrath Airport am Kuskokwim River ein Tiefstwert von -45,6 °C gemessen.

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–57°C in Zentral-Grönland

Auch wenn der Schnee in letzter Zeit ausblieb, war die Kälte in Grönland allgegenwärtig. In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 1. Februar, wurde an der 3000 m hoch gelegenen Station Summit Camp im Zentrum der Insel ein Tiefstwert von -57,2°C registriert. Dies ist ein Wert, der etwa 13,2 °C unter der jahreszeitlichen Norm liegt und einen neuen Tiefstwert darstellt, der den Wert von -56,6 °C vom 25. Januar übertrifft:

Quelle: ogimet.com

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Der historisch kalte Januar am Südpol

Die Antarktis hat – wie erwartet – einen erheblich zu kalten Januar hinter sich gebracht.

Die vorläufigen Daten für die Südpolstation liegen vor, und sie zeigen einen Monatsdurchschnitt von -31,2°C, was deutlich, nämlich um -3,1°C unter der Januarnorm liegt.

Außerdem ist dies der zweite Januar in Folge mit einem Mittelwert unter -30 °C und erst der vierte in den Wetterbüchern seit 1958 (die anderen waren die Januar-Monate 1960 mit -30,4 °C und 1961 mit -30,6 °C).

Damit setzt sich der langfristige Abkühlungstrend auf der antarktischen Plateau fort, ein Trend, der sich in den letzten Jahren zu verstärken scheint (siehe Link unten) – unbequeme Fakten, die das Establishment routinemäßig verschweigt.

Auch an den üblichen Standorten neben der Südpol-Station, über die wir berichten, Concordia und Vostok, ist es ja tendenziell kälter geworden. Aber das gilt auch für andere Stationen, darunter die japanische Forschungsstation Syowa, die seit 1977 Daten aufzeichnet:

JMA-Temperaturdaten für die Syowa-Station (1977 – 2023), mit einer weiteren Abkühlung bis 2023.

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Extremer Einbruch arktischer Luftmassen in 20 chinesischen Provinzen

In 20 chinesischen Provinzen kommt es derzeit zu heftigen Schneefällen und starkem Frost. Die lokalen Medien berichten, dass es sich um den stärksten Frost seit der Eiskatastrophe von 2008 handelt (Sonnenminimum des Zyklus 23).

Tiefstwerte von -46,5 °C wurden in Tenihe im Norden gemessen, während in den Provinzen Hunan und Guizhou im Süden starker Schneefall auftrat.

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Es folgt wieder ein längerer Beitrag zur Sonnenaktivität, der separat übersetzt wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cyprus-is-white-alaskas-pandemic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Hier weitere zwei Meldungen aus deutschen Quellen, über die Cap Allon (bisher) nichts hat verlauten lassen. Einmal geht es um ein sehr seltenes Ereignis im Mittelmeer vor der Stadt Triest (hier): dort hat sich auf dem Meer ein dünner Eisfilm gebildet.

Außerdem: Die oben von Cap Allon erwähnten Extreme in Alaska finden ebenfalls Eingang in einige MSM (hier)

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 6 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 3. Februar 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Gerald Markel: ‚Give Peace A Chance‘ ist nicht nur ein Lied – es ist unsere Verpflichtung!

Gerald Markel: ‚Give Peace A Chance‘ ist nicht nur ein Lied – es ist unsere Verpflichtung!

Gerald Markel: ‚Give Peace A Chance‘ ist nicht nur ein Lied – es ist unsere Verpflichtung!

Kult-Blogger Markel erinnert sich: Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde Realität, wovon Europa jahrzehntelang geträumt hatte – aus Feinden wurden Freunde. Dreißig Jahre Frieden und Freundschaft mit Russland, so seine Überzeugung, dürfen jetzt nicht zerstört werden! Nicht nur wurden bereits viel zu viele Menschen Opfer des Krieges in der Ukraine. Unter anderem ausgerechnet jene, die seinerzeit Friedensmärsche organisierten, rufen nun am lautesten nach „Wehrhaftigkeit“. Der Unternehmer fordert: Schluss mit Gratismut und Kriegstreiberei – Österreich muss neutral und Deutschland abgerüstet bleiben!

Gastkommentar. Mit freundlicher Genehmigung von Gerald Markel
(Hervorhebungen und Zwischentitel durch Redaktion)

Der Gipfel der Heuchelei

Die Linken als NATO-Fans? Die Grünen als Kriegstreiber? Diejenigen, die niemals in die Verlegenheit kommen werden, tatsächlich kämpfen zu müssen, schreien am lautesten nach Waffen und Krieg! Es ist tatsächlich der Gipfel der Heuchelei und der Verlogenheit. Politikerinnen, die aufgrund ihres weiblichen Geschlechts niemals eine Ausbildung an der Waffe oder gar einen Fronteinsatz fürchten müssen, schreien am lautesten nach Aufrüstung und „Wehrhaftigkeit = Militarisierung“ Europas. Tastaturaktivisten, die selbst keine Sekunde eine Kaserne von innen gesehen oder in einem selbst gegrabenen Schützenloch eine militärische Übung absolviert haben, jubeln über Manöver mit Zehntausenden Soldaten und Stationierung von (deutschen!) Truppen in Grenznähe zu Russland, die nichts anderes als weitere Provokationen der größten Atommacht der Erde sind.

Alternde Linke, die vor 20 oder 30 Jahren noch eingekifft auf sogenannten Friedensmärschen gegen die Aufrüstung, Modernisierung und Kampfeinsatz der NATO und den Beatlessong „Give peace a chance“ mitgegrölt haben, beginnen am Anfang des Superwahljahrs 2024 eine Initiative zum Beitritt Österreichs zur NATO – obwohl die NATO mitten in einem Proxy War mit Russland steckt und jeden Tag die allerletzte Eskalation ausbrechen kann! Und die ehemals christlich/sozialen Parteien, die am Ende des 20. Jahrhunderts nach Christus ihre Abhängigkeit vom militärisch-industriellen Komplex abgelegt hatten und 40 Jahre Kalten Krieges gegen 30 Jahre Entspannung in Europa tauschten – die sind wieder voll auf (Korruptions?)Schiene und können gar nicht genug Steuergeld für sinnloseste Waffenprojekte (Skyshield) zum Fenster rauswerfen oder buchstäblich verfeuern!

Ich lese diese Verlogenheit und Heuchelei mit immer größerer Verachtung gegenüber den Akteuren und kann als Mann, der freiwillig ein Jahr eine Soldatenausbildung absolviert hat und der kriegsfalls um drei Söhne und zwei männliche Enkel zittern müsste, nur eines sagen: Schert euch zum Teufel, ihr Kriegstreiber!

Russen als Mitmenschen, Geschäftspartner und gern gesehene Gäste

Wenn der Herr Journalist oder der selbsternannte Herr „Eggschperte“ genau weiß, wie die Ukraine ihren Proxy War als Vasallenstaat Washingtons gegen Russland gewinnen könntedann packt eure Koffer und ab mit euch an die Front im Donbass! Aber verschont uns mit Gratismut und Couchgeneralsgefasel – in der Ukraine sind schon eine Million Männer gestorben – es reicht mit diesem Krieg! Wenn die Frau Parteivorsitzende der angeblich Liberalen oder die Frau Außenministerin der angeblichen Pazifistenpartei von einer „Erhöhung der Wehrhaftigkeit Europas“ fantasiert, dann fordert doch konsequentermaßen die Gleichberechtigung der Frauen in allen Bereichen und seid bereit wie in Israel alle Frauen an die Waffe und Front zu schicken – wieso müssen nur Männer im Ernstfall in den Krieg?

Und wenn ihr ehemaligen linken Friedenstauben, die ihr eure ganze Jugend lang als angebliche Pazifisten Soldaten bespuckt und Friedensdemos veranstaltet habt, jetzt plötzlich Österreichs Neutralität als obsolet beurteilt oder Deutschland wieder für zukünftige Kriege „kampfbereit“ machen wollt, dann sage ich euch: Was seid ihr doch für jämmerliche Heuchler! Ich bin noch in einer durch zwei Blöcke geteilten, waffenstarrenden Welt aufgewachsen, die jederzeit im allerletzten Krieg untergehen hätte können. Ich habe das Wunder der Wendejahre live miterlebt, als plötzlich aus Feinden Freunde wurden und wir Russland – und seinen gewählten Präsidenten Putin – als Mitmenschen, Geschäftspartner und gern gesehene Gäste begrüßt haben! 30 Jahre Entspannung, Freundschaft und Frieden mit Russland, das wovon Europa über Jahrzehnte geträumt hatte, wurde plötzlich Realität! Das darf nicht zerstört werden! Ein Neuer Kalter Krieg ist das Letzte, was Europa braucht und ein echter Krieg mit Russland würde Europa buchstäblich auslöschen!

Daher werde ich aktiv alles in meiner bescheidenen Möglichkeit tun, um diesen Rückfall in Aufrüstung, Konfrontation und Kriegstreiberei durch die linken Heuchler, die grünen Fanatiker und die Büttel der Kriegsindustrie in einen neuen Kalten Krieg zu kritisieren und zu verhindern. Ich hatte das Glück, dass der Ernstfall während meiner aktiven Wehrfähigkeit nicht eingetreten ist. Und ich will alles tun, damit dies auch für meine Söhne und Enkel gilt!

Give Peace a Chance ist nicht nur ein Lied – es ist unsere Verpflichtung! Keine Abschaffung der Neutralität! Keine Aufrüstung Deutschlands!

Die gestohlene Normalität. WHO-Diktatur stoppen – Gesundheitssystem retten

Die gestohlene Normalität. WHO-Diktatur stoppen – Gesundheitssystem retten

Die gestohlene Normalität. WHO-Diktatur stoppen – Gesundheitssystem retten

Zwei Bestseller hat das Autorenduo, Mag. Gerald Hauser, Abgeordneter zum Nationalrat der FPÖ, und Universitätsdozent Dr. Hannes Strasser, im Verlag Frank&Frei, Wien, vorgelegt. Nun ist das dritte Buch der beiden Anfang Januar 2024 ebenfalls bei Frank&Frei erschienen und steht bereits unter Bestseller-Verdacht: „Die gestohlene Normalität. WHO-Diktatur stoppen – Gesundheitssystem retten.“ Im neuen Buch geht es […]

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Das Schweigen der Verdammten

Von Chris Hedges

Unsere führenden humanitären und zivilgesellschaftlichen Institutionen, darunter auch große medizinische Einrichtungen, weigern sich, Israels Völkermord in Gaza anzuprangern. Dies entlarvt ihre Heuchelei und Komplizenschaft.

In Gaza gibt es kein funktionierendes Gesundheitssystem mehr. Säuglinge sterben. Kindern werden ohne Anästhesie Gliedmaßen amputiert. Tausende von Krebspatienten und Dialysebedürftigen werden nicht behandelt. Das letzte Krebskrankenhaus in Gaza hat seinen Betrieb eingestellt. Schätzungsweise 50 000 schwangere Frauen haben keinen sicheren Ort für ihre Entbindung. Sie werden ohne Anästhesie per Kaiserschnitt entbunden. Die Zahl der Fehlgeburten ist seit Beginn des israelischen Angriffs um 300 Prozent gestiegen. Die Verwundeten verbluten. Es gibt weder sanitäre Einrichtungen noch sauberes Wasser. Krankenhäuser wurden bombardiert und beschossen. Das Nasser-Krankenhaus, eines der letzten funktionierenden Krankenhäuser in Gaza, steht kurz vor dem Zusammenbruch. Kliniken und Krankenwagen – 79 in Gaza und über 212 im Westjordanland – wurden zerstört. Etwa 400 Ärzte, Krankenschwestern, Sanitäter und medizinisches Personal wurden getötet – mehr als alle seit 2016 in Konflikten auf der ganzen Welt getöteten medizinischen Fachkräfte zusammen. Über 100 weitere wurden von israelischen Soldaten festgenommen, verhört, geschlagen und gefoltert oder sind verschwunden.

Israelische Soldaten dringen routinemäßig in Krankenhäuser ein, um Zwangsevakuierungen durchzuführen – am Mittwoch drangen Truppen in das al-Amal-Krankenhaus in Khan Younis ein und forderten Ärzte und vertriebene Palästinenser auf, es zu verlassen – und treiben Gefangene zusammen, darunter Verwundete, Kranke und medizinisches Personal. Am Dienstag drangen israelische Soldaten, getarnt als Krankenhausmitarbeiter und Zivilisten, in das Ibn-Sina-Krankenhaus in Jenin im Westjordanland ein und ermordeten drei Palästinenser, während sie schliefen.

Die Kürzung der Mittel für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) – eine kollektive Bestrafung für die angebliche Verwicklung in den Anschlag vom 7. Oktober, bei dem 12 der 13.000 UNRWA-Mitarbeiter getötet wurden – wird das Grauen noch beschleunigen und die Angriffe, den Hunger, die mangelnde Gesundheitsversorgung und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten im Gazastreifen zu einer Flutwelle des Todes werden lassen.

Die beweislosen Anschuldigungen, zu denen auch der Vorwurf gehört, dass 10 % aller UNRWA-Mitarbeiter im Gazastreifen Verbindungen zu militanten islamistischen Gruppen haben, erschienen im Wall Street Journal. Die Reporterin, Carrie-Keller Lynn, diente in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF). Angesichts der zahlreichen Lügen, mit denen Israel seinen Völkermord rechtfertigt, darunter „geköpfte Babys“ und „Massenvergewaltigungen“, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine weitere Erfindung handelt.

Die Behauptungen, über die nur wenige Details bekannt sind, beruhen offenbar auf Geständnissen palästinensischer Gefangener – höchstwahrscheinlich nachdem sie geschlagen oder gefoltert wurden. Diese Anschuldigungen reichten aus, um 17 Länder, darunter die USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Australien und Japan, dazu zu veranlassen, die Mittel für das wichtige UN-Hilfswerk zu kürzen oder zu verschieben. Das UNRWA ist das einzige, was die Palästinenser in Gaza vor einer Hungersnot bewahrt. Eine Handvoll Länder, darunter Irland, Norwegen und die Türkei, halten ihre Finanzierung aufrecht.

Acht der UNRWA-Mitarbeiter, die beschuldigt werden, an dem Angriff vom 7. Oktober im Süden Israels beteiligt gewesen zu sein, bei dem 1 139 Menschen getötet und 240 entführt wurden, wurden entlassen. Zwei wurden suspendiert. Das UNRWA hat eine Untersuchung zugesagt. Sie machen 0,04 Prozent des UNRWA-Personals aus.

Israel versucht, nicht nur das Gesundheitssystem und die Infrastruktur des Gazastreifens zu zerstören, sondern auch das UNRWA, das 2 Millionen Palästinenser mit Lebensmitteln und Hilfsgütern versorgt. Ziel ist es, den Gazastreifen unbewohnbar zu machen und die 2,3 Millionen Palästinenser in Gaza ethnisch zu säubern. Hunderttausende sind bereits am Verhungern. Über 70 Prozent der Wohnungen wurden zerstört. Mehr als 26.700 Menschen wurden getötet und über 65.600 verletzt. Tausende werden vermisst. Etwa 90 Prozent der Vorkriegsbevölkerung des Gazastreifens wurden vertrieben, viele von ihnen leben im Freien. Die Palästinenser sind gezwungen, Gras zu essen und verseuchtes Wasser zu trinken.

Noga Arbell, ein ehemaliger Beamter des israelischen Außenministeriums, erklärte während einer Diskussion im israelischen Parlament am 4. Januar: „Es wird unmöglich sein, den Krieg zu gewinnen, wenn wir das UNRWA nicht zerstören, und diese Zerstörung muss sofort beginnen.“

„Das UNRWA ist eine Organisation, die das Problem der palästinensischen Flüchtlinge aufrechterhält“, sagte Premierminister Benjamin Netanjahu 2018. „Sie hält auch das Narrativ des sogenannten ‚Rechts auf Rückkehr‘ aufrecht, mit dem Ziel, den Staat Israel zu beseitigen, und deshalb muss das UNRWA verschwinden.“

Ein ungenannter hoher israelischer Beamter lobte die Aussetzung der Finanzierung des UNRWA, betonte aber am Mittwoch, dass die Regierung nicht die Schließung des Hilfswerks fordere.

Seit Beginn der israelischen Angriffe wurden mehr als 152 UNRWA-Mitarbeiter im Gazastreifen getötet, darunter Schuldirektoren, Lehrer, Gesundheitspersonal, ein Gynäkologe, Ingenieure, Hilfskräfte und ein Psychologe. Über 141 UNRWA-Einrichtungen wurden in Schutt und Asche gebombt. Die Zahl der Todesopfer ist der größte Verlust an Personal während eines Konflikts in der Geschichte der Vereinten Nationen.

Die Zerstörung von Einrichtungen des Gesundheitswesens und die gezielte Tötung von Ärzten, Krankenschwestern, Sanitätern und Personal ist besonders verabscheuungswürdig. Das bedeutet, dass die Schwächsten, die Kranken, Säuglinge, Verwundeten und Alten und diejenigen, die sie pflegen, oft zum Tode verurteilt sind.

Die palästinensischen Ärzte appellieren an Ärzte und medizinische Organisationen in aller Welt, die Angriffe auf das Gesundheitssystem zu verurteilen und ihre Einrichtungen zum Protest zu mobilisieren.

„Die Welt muss die Angriffe auf medizinisches Personal im Gazastreifen verurteilen“, schreibt der Direktor des Al-Shifa-Krankenhauses, Muhammad Abu Salmiya, der im November 2023 zusammen mit anderem medizinischem Personal von den Israelis verhaftet wurde, als er mit einem Konvoi der Weltgesundheitsorganisation (WHO) evakuiert wurde, und der weiterhin in Gewahrsam ist. „Diese Korrespondenz ist ein Aufruf an alle Menschen, an alle medizinischen Gemeinschaften und an alle Angehörigen der Gesundheitsberufe auf der ganzen Welt, diese krankenhausfeindlichen Aktivitäten in und um die Krankenhäuser herum zu beenden, was nach internationalem Recht, der UNO und der WHO eine zivile Verpflichtung ist.“

Aber diese Institutionen – mit einigen bemerkenswerten Ausnahmen wie der American Public Health Association, die zu einem Waffenstillstand aufgerufen hat – haben entweder geschwiegen oder, wie Dr. Matthew K. Wynia, der Direktor des Center for Bioethics and Humanities an der University of Colorado, versucht, israelische Kriegsverbrechen zu rechtfertigen. Diese Ärzte – die es irgendwie akzeptabel finden, dass im Gazastreifen im Durchschnitt alle 10 Minuten ein Kind getötet wird – sind Komplizen des Völkermords und verstoßen gegen die Genfer Konvention. Sie befürworten den Tod als Lösung, nicht das Leben.

Robert Jay Lifton hat in seinem Buch „The Nazi Doctors: Medical Killing and the Psychology of Genocide“ schreibt, dass „Völkermordprojekte die aktive Beteiligung von ausgebildeten Fachleuten – Ärzten, Wissenschaftlern, Ingenieuren, Militärführern, Anwälten, Geistlichen, Universitätsprofessoren und anderen Lehrern – erfordern, die zusammen nicht nur die Technologie des Völkermords, sondern auch einen Großteil seiner ideologischen Begründung, seines moralischen Klimas und seiner organisatorischen Abläufe schaffen.“

Eine Gruppe von 100 israelischen Ärzten verteidigte im November 2023 die Bombardierung von Krankenhäusern im Gazastreifen mit der Behauptung, sie würden als Kommandozentralen der Hamas genutzt – ein Vorwurf, den Israel bisher nicht überprüfen konnte.

Die Dekane der medizinischen Fakultäten in den USA und führende medizinische Organisationen, insbesondere die American Medical Association (AMA), haben sich in die Reihen der Universitäten, juristischen Fakultäten, Kirchen und Medien eingereiht, die den Palästinensern den Rücken kehren. Die AMA hat eine Debatte über eine Waffenstillstandsresolution unter ihren Mitgliedern verhindert und zur „medizinischen Neutralität“ aufgerufen, obwohl sie diese aufgegeben hat, um den Einmarsch Russlands in der Ukraine zu verurteilen.

Das Anprangern dieses Völkermords hat seinen Preis, den sie nicht zu zahlen gedenken. Sie haben Angst, angegriffen zu werden. Sie fürchten die Zerstörung ihrer Karrieren. Sie fürchten den Verlust von Finanzmitteln. Sie fürchten den Verlust ihres Status. Sie fürchten Verfolgung. Sie fürchten soziale Isolation. Diese Angst macht sie zu Mitwissern.

Und was ist mit denen, die ihre Meinung sagen? Sie werden als Antisemiten und Unterstützer des Terrorismus gebrandmarkt. Lara Sheehi, Professorin für klinische Psychologie an der George Washington University, wurde aus ihrem Job gedrängt. Dem ehemaligen Leiter von Human Rights Watch, Kenneth Roth, wurde ein Stipendium am Carr Center for Human Rights Policy in Harvard wegen seiner angeblichen „anti-israelischen Voreingenommenheit“ verweigert. Die Professorin Rabab Abdulhadi aus San Francisco wurde verklagt, weil sie sich für die Rechte der Palästinenser einsetzte. Shahd Abusalama wurde nach einer bösartigen Verleumdungskampagne von der Sheffield Hallam University im Vereinigten Königreich suspendiert, obwohl die Institution später ihre Diskriminierungsklage gegen sie beilegte. Professor Jasbir Puar von der Rutgers University ist eine ständige Zielscheibe der Israel-Lobby und wird ständig schikaniert. Medizinstudenten und Dozenten in Kanada müssen mit Suspendierung oder Ausschluss rechnen, wenn sie Israel öffentlich kritisieren.

Die Gefahr besteht nicht nur darin, dass die israelischen Verbrechen angeprangert werden. Die Gefahr besteht vor allem darin, dass der moralische Bankrott und die Feigheit der Institutionen und ihrer Leiter aufgedeckt werden.

Dies bringt mich zu Dr. Rupa Marya, einer Medizinprofessorin an der Universität von Kalifornien, San Francisco (UCSF), deren Aufruf, die Bombardierung von Krankenhäusern zu stoppen und die Auswirkungen des Zionismus als rassistische Ideologie zu untersuchen, eine Flut von bissigen Angriffen gegen sie auslöste, Angriffe, die von der medizinischen Fakultät, an der sie arbeitet, stillschweigend gebilligt wurden.

Sie wurde als Antisemitin verleumdet und von der Canary Mission ins Visier genommen, einer zionistischen Organisation, die versucht, die Karrieren von Studenten und Dozenten, die Israel kritisieren und die Rechte der Palästinenser verteidigen, zu diffamieren und zu zerstören. Ihr wurden Redeverpflichtungen entzogen und sie erhielt Todesdrohungen und Nachrichten wie: „Töte dich selbst, du zurückgebliebener, gieriger N*gger“, „Judenhasser“ und „Weiße Menschen sind die besten Menschen auf der Erde. You know this.“

Ihre Stellungnahme zu der Kampagne gegen sie finden Sie hier.

Es besteht ein auffälliger Kontrast zwischen der Behandlung von Dr. Marya und den Ärzten, die den Völkermord bejubeln. Der UCSF-Arzt Matt Cooperberg, der den Helen-Diller-Familienlehrstuhl für Urologie innehat, „mochte“ in den sozialen Medien Beiträge wie „REMOVE Palestinians FORM [sic] MAP“ und ein Zitat der ehemaligen israelischen Premierministerin Golda Meir: „Wir können den [sic] Arabern den Mord an unseren Kindern verzeihen. Wir können den Arabern nicht verzeihen, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten“.

„Cooperbergs Stiftungsprofessur stammt von der Helen Diller Family Foundation, dem größten Spender der UCSF, die dem Gesundheitscampus bis heute rund 1,15 Milliarden Dollar geschenkt hat“, schreibt Marya. „Im Jahr 2018 wurde die Helen Diller Family Foundation aufgrund eines Fehlers in einem Steuerformular als Geldgeber der Canary Mission enttarnt. Die Stiftung hat nach dieser Aufdeckung versucht, ihre Verbindung zu löschen.“

Sie fährt fort:

Als Fakultätsmitglied an der UCSF hat der in Ungnade gefallene Dermatologe Howard Maibach mehr als 2.600 inhaftierte Schwarze und Braune mit Chemikalien in Experimenten behandelt, die an die Experimente erinnerten, die nur wenige Jahre vor seinem Medizinstudium in Pennsylvania vor Gericht standen. Dort studierte er bei Albert Kligman, der ihm beibrachte, wie man Schwarze für medizinische Experimente missbraucht, was in dem Horror-Sachbuch Acres of Skin ausführlich dokumentiert wurde. Maibach vertrat auch die Vorstellung von rassischen Unterschieden in der Hautfarbe und förderte damit rassistische Ideen aus der Pseudowissenschaft der Eugenik. Rasse ist ein soziales Konstrukt, das die Vorherrschaft festschreibt. Es handelt sich nicht um eine biologische Realität.

Die meisten von Maibachs Experimenten wurden ohne informierte Zustimmung durchgeführt, und obwohl sich die UCSF entschuldigt hat, ist Maibach immer noch an der Universität von Kalifornien beschäftigt. Seine Familie unterstützt die Friends of the IDF, und er wird von Alan Dershowitz vertreten, der auch für die Bombardierung von Krankenhäusern in Gaza plädierte. Dershowitz versuchte, mich daran zu hindern, bei der ersten National Health Equity Grand Rounds der AMA zu sprechen, wo die Wissenschaftlerin Harriet Washington, die medizinische Experimente an Schwarzen untersucht, Maibachs rassistische Praktiken hervorhob. Nach der Ermordung von George Floyd haben Lehrkräfte, Auszubildende und farbige Studenten der UCSF die Geschichte von Maibach ans Licht gebracht, und viele haben ihr Entsetzen darüber zum Ausdruck gebracht, dass sie bei der großen Visite der Dermatologie weiterhin im selben Raum wie dieser Mann sitzen müssen. Aber das Problem ist nicht nur ein Mann. Es ist ein System, das es jemandem mit solchen Werten und Handlungen ermöglicht, weiterhin in unserer Lern- und Praxisgemeinschaft präsent zu sein.

Die Entmenschlichung der Palästinenser stammt aus dem Drehbuch aller kolonialen Siedlerprojekte, einschließlich unseres eigenen. Dieser Rassismus, bei dem farbige Menschen als „menschliche Tiere“ gebrandmarkt werden, ist in der DNA unserer Institutionen verschlüsselt. Er infiziert diejenigen, die für die Führung dieser Institutionen ausgewählt wurden. Er liegt im Kern unserer nationalen Identität. Sie ist der Grund, warum die beiden regierenden Parteien und die Institutionen, die sie unterstützen, auf der Seite Israels stehen. Sie nährt die perverse Logik, Waffen und Milliarden von Dollar zur Unterstützung der israelischen Besatzung und des Völkermords bereitzustellen.

Die Geschichte wird uns nicht wohlwollend beurteilen. Aber sie wird diejenigen verehren, die unter der Belagerung den Mut gefunden haben, Nein zu sagen.

Eindeutige Wirtschaftsentwicklung: Russland wächst, EU schrumpft | Ein Kommentar von Gerald Grosz

Eindeutige Wirtschaftsentwicklung: Russland wächst, EU schrumpft | Ein Kommentar von Gerald Grosz

Eindeutige Wirtschaftsentwicklung: Russland wächst, EU schrumpft | Ein Kommentar von Gerald Grosz

Trotz massiver Sanktionen aus der EU verzeichnet Russland ein Wirtschaftswachstum von 4,7 Prozent. Dafür leiden die EU-Mitgliedsstaaten und vor allem Deutschland unter wirtschaftlichen Einbrüchen. Militärisch und wirtschaftlich ist der Ukraine-Konflikt für den „Westen“ eine Katastrophe.

Ein Kommentar des DeutschlandKURIER??-Kolumnisten Gerald Grosz.

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Türken gründen eigene Partei: Wird „DAVA“ Erdoğans Machthebel in der deutschen Politik?

Türken gründen eigene Partei: Wird „DAVA“ Erdoğans Machthebel in der deutschen Politik?

Türken gründen eigene Partei: Wird „DAVA“ Erdoğans Machthebel in der deutschen Politik?

In Deutschland hat sich eine Partei von und für Migranten gegründet: Die türkische „DAVA“ ist bereits auf Stimmenfang und will bei den Europawahlen 2024 antreten. Sie gilt als Ableger von Erdoğans AKP-Partei. Angeblich soll „DAVA“ für „Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch“ stehen. In einem Gastkommentar erörtert der österreichische Unternehmensberater und Politiker Efgani Dönmez, selbst türkischstämmig, andere Bedeutungen dieses Namens und erklärt die Hintergründe der Partei.

Ein Gastkommentar von: Efgani Dönmez & Wegbegleiter

„DAVA“ ist ein Schlüsselbegriff der türkischen nationalistisch-reaktionär-konservativen Szene und meint „Mission“. Jene, die diese Mission umsetzen, nennen sich „Anhänger der Mission“. Ihre Aufgabe ist es, „der Sache zu dienen“. Jene, die sich „von der Sache abwenden“, werden in der nationalistischen Szene für vogelfrei erklärt, und zum „Abschuss“ freigegeben.

Es ist durchaus bezeichnend, dass die Partei, die derzeit in Deutschland gegründet werden soll, den Namen „DAVA“ trägt. Die Begründer der Bewegung behaupten hingegen, der Name sei von den Initialen der deutschen Worte „Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch“ abgeleitet. Zahlreiche Beobachter sehen in der Bewegung einen verlängerten Arm von Erdoğans AKP-Partei in Deutschland. AKP bedeutet übersetzt „Gerechtigkeit und Entwicklung“. In den 23 Jahren, in denen sie an der Macht ist, hat die Partei es nicht nur versäumt, die Türkei zu entwickeln, sondern auch die Gerechtigkeit zerstört, die Vielfalt angegriffen und versucht, einen homogenen Menschen- und Kulturtypus zu schaffen. Es ist schon ein Widerspruch in sich, dass eine von der AKP inspirierte Organisation, die die Vielfalt in der Türkei zerstört hat, sich in Deutschland „Vielfalt“ nennt.

Es besteht kein Zweifel, dass dies einer der neuen politischen Schachzüge von Erdoğan ist. Damit hofft er, seine Unterstützerinnen und Unterstützer in Deutschland unter einem Dach zu versammeln und sich ein Standbein in der deutschen Politik aufbauen zu können, ebenso wie einen Abgeordneten in das Europäische Parlament zu entsenden. Das Timing ist allerdings etwas heikel. Noch vor zwei Monaten, als das Gesetz zur doppelten Staatsbürgerschaft im Deutschen Bundestag diskutiert wurde, erklärte der CDU-Abgeordnete Alexander Throm: „Keiner sollte sich wundern, wenn wir dann einen AKP-Ableger Erdoğans in Deutschland haben“. Die erstarkende deutsche Rechte wird die Gründung der DAVA als neuen Beweis für ihre ausländerfeindliche These nutzen. 

Schon vor der Gründung der Partei sorgte sie für Reaktionen in der deutschen Presse. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass Erdoğan die Spielregeln in den türkisch-europäischen Beziehungen bestimmt; der Ball liegt in seinem Spielraum. In der Flüchtlingskrise, im Ukraine-Krieg, bei der NATO-Mitgliedschaft Schwedens, in der Israel-Hamas-Krise und jetzt in der DAVA-Frage macht Erdoğan zwei oder drei Schritte nach vorne, Europa reagiert, und selbst, wenn Erdoğan einen Schritt zurück macht, gewinnt er am Ende. Ankara wird diese Taktik wohl so lange durchziehen, bis Europa aufwacht.

„DAVA“ hat im Türkischen noch eine zweite Bedeutung: Sich an eine gerichtliche Instanz wenden, um eine juristische Lösung zu finden. Die Türkei ist derzeit mit 23.400 Anträgen das Land mit den meisten Verfahren auf der Tagesordnung des EGMR. Mit anderen Worten, die Türkei hat die höchste Anzahl von Verfahren im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen in Europa. Wie Hunderttausende von Andersdenkenden in der Türkei müssen auch viele im Ausland lebende kritische Stimmen damit rechnen, von der Regierung oder deren verlängerten Arme in Europa verklagt zu werden. Trotz allen juristischen Verfahren und Klageandrohungen aus dem Umfeld der AKP und nationalistisch-islamistischen Milli Görüs wird das Aufzeigen und Thematisieren dieser bedenklichen Entwicklungen der türkischen Einflussnahme durch AKP-Ableger in Europa unbeirrt fortgesetzt.

Niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind

Von David Bell

Ein Slogan, der scheinbar von einem fiebrigen Erdferkel entwickelt wurde, das Pilze gegessen hat, taucht immer wieder in der öffentlichen Gesundheit und Politik auf, als hätte er eine Bedeutung. Er dient nicht nur als Beweis dafür, dass verwirrte Erdferkel immer noch viele Menschen überlisten können, sondern hilft auch zu klären, ob jemand, der über Pandemien spricht, profitorientiert oder überfordert ist. Es gibt einige Abwandlungen des Begriffs, der ursprünglich wie folgt geprägt wurde:

Keiner ist sicher, solange nicht alle sicher sind.

Alle legen im Wesentlichen nahe, dass alle das Gleiche machen müssen, weil die betreffende Sache sonst nicht funktionieren würde. Diese „Sache“ ist etwas, das für jemanden profitabel ist (Erdferkel sind bekannte Investoren), und dieser „jemand“ reicht von pharmazeutischen Unternehmen und Philanthro-Kapitalisten bis zu angestellten Fachleuten des öffentlichen Gesundheitswesens; sie alle profitieren davon, dass mehr Steuergelder in die öffentliche Gesundheit umgeleitet werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ihr prominentester Vertreter und spiegelt das neue öffentlich-private Geschäftsmodell wider. Die WHO arbeitet in Genf mit dem Weltwirtschaftsforum zusammen, einem Unternehmensclub, der sich eng an den profitablen Ansatz der Angst vor der Katastrophe im Gesundheitswesen anlehnt. Das Verständnis von Armut ist vielleicht nicht die gelebte Erfahrung der WHO-Zentrale, aber die Konzentration von Reichtum ist es ganz sicher.

Die Phrase ist sehr erfolgreich. Er wird auf den Websites mehrerer großer internationaler Gesundheitsorganisationen (z. B. Gavi, CEPI, Unicef) und von scheinbar geistlosen Medien wiederholt. Er ist auch clever; er verleiht einem Programm, das speziell zur Anhäufung von Macht und Reichtum entwickelt wurde, einen tugendhaften Anstrich. Ihr Erfolg hängt ganz davon ab, dass die Zuhörer entweder nicht nachdenken, sich nicht darum kümmern oder sich zu entmachtet fühlen, um sich zu wehren. Das sagt viel über unsere Zeit und den aktuellen Stand der internationalen öffentlichen Gesundheit aus.

Um das zu verdeutlichen, sollten wir den Slogan ein wenig in seinem ursprünglichen Zusammenhang mit dem Covid-Impfstoff zerlegen: Niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind.

  1. Niemand ist sicher bis….„. Das bedeutet, dass der Impfstoff die Geimpften nicht vor der Krankheit schützt, gegen die er wirkt. Wenn dies der Fall wäre, dann wären sie sicher. So sollen Impfstoffe auch funktionieren. Die WHO behauptet, dass die Covid-19-Impfstoffe die Geimpften nicht schützen.
  2. …bis alle sicher sind.“ Um eine Person durch die Impfung einer anderen zu schützen, muss der Impfstoff die Übertragung blockieren. Aber wenn es eine Sache gibt, die alle Seiten bei den mRNA-Covid-19-Impfstoffen akzeptieren, dann ist es die, dass die Geimpften immer noch übertragen können.

Dieser Slogan macht also im Covid-Kontext keinen Sinn und ist, wenn überhaupt, eine „Anti-Vax“-Aussage.

Neuere Varianten fördern die Abzweigung von Dutzenden Milliarden Dollar, um die wachsende internationale Bürokratie zu finanzieren, die durch die Änderungsentwürfe der WHO zu den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) und den vorgeschlagenen Pandemievertrag (Abkommen) unterstützt werden soll. Die Weltbank, die ebenfalls von diesem pseudowissenschaftlichen Debakel profitieren will, bezeichnet dies als „Risiko wird überall zum Risiko“ – d. h. ich sollte von anderen, unabhängig von ihren Bedürfnissen oder Sorgen, verlangen, dass sie meinen Bedürfnissen Vorrang einräumen und mein Risiko beseitigen.

Nach einem Jahrhundert, in dem verbesserte Lebensbedingungen, sanitäre Einrichtungen, Ernährung und Antibiotika Infektionskrankheiten drastisch reduziert haben, soll die Öffentlichkeit glauben, dass sie nicht mehr sicher sein kann, bis alle überwacht und wie Kriminelle eingesperrt sind. Sie können dann den vorgeschriebenen „100-Tage-Impfungen“ unterzogen werden, die ihnen unter Umgehung der normalen Vorschriften und Tests einen Teil ihrer streng überwachten Freiheit zurückgeben. Dies verspricht enorme Gewinne für die Konzerne und Investoren, die dies fördern.

Abgesehen von dem Aspekt, dass Menschen und Institutionen die Armen im Namen der Tugend ausrauben, hat diese Geschichte noch eine dunklere Seite. Wir sind nicht sicher, weil andere nicht gehorcht haben“ – das ist die gleiche Botschaft und die gleiche Absicht. Die Parade von Politikern, Meinungsmachern und Medienkommentatoren während der Covid-Kampagne, die sich für die Ausgrenzung und den Sündenbockstatus derjenigen einsetzten, die den Menschenrechten Vorrang vor der Profitgier der Unternehmen einräumen, war nicht gerade erbaulich. „Meine Krankheit ist deine Schuld“ ist ein Schlachtruf der Faschisten und ihrer Braunhemden in der gesamten Menschheitsgeschichte.

Die Öffentlichkeit für dumm zu halten und sie so zu behandeln, während dieselbe Öffentlichkeit Ihre Gehälter finanziert, ist rücksichtslos, unhöflich und respektlos. Die Förderung von Idiotie und Spaltung im Namen der öffentlichen Gesundheit zerstört das Vertrauen. Wahrscheinlich war es nicht wirklich ein verrücktes Erdferkel, das sich diesen Slogan ausgedacht hat, sondern ein junger amoralischer Verhaltenspsychologe à la McKinsey. Bei der Verhaltenspsychologie, einer Form der Werbung, geht es darum, Menschen dazu zu bringen, unabhängig von ihrem rationalen Urteilsvermögen auf eine bestimmte Weise zu handeln. Die Anwendung dieser Methode im Gesundheitswesen spiegelt eine Fäulnis wider, die sich in der Gesellschaft ausgebreitet zu haben scheint.

Die Wahrheit spielt keine Rolle, und frühere Erfahrungen spielen keine Rolle, aber es geht darum, die Menschen dazu zu bringen, auf eine bestimmte Art und Weise zu handeln, in der Regel auf Geheiß eines Zahlmeisters. Die Medien, die in hohem Maße von denselben Sponsoren abhängig sind wie das Gesundheitswesen, sind eher dazu motiviert, solche Botschaften zu verbreiten, als sie zu analysieren und ihre Fehler aufzudecken.

Irgendwann wird die Öffentlichkeit schlau, und eklatante Unwahrheiten zerstören den Ruf derjenigen, die sie verbreiten. Da der „Konsens der Experten“ im Bereich der öffentlichen Gesundheit zunehmend als eine von Eigeninteressen getriebene Täuschung angesehen wird, sehen wir, wie sie sich mit ihrer Rhetorik über die „Wiederherstellung des Vertrauens“ durch zunehmende Zensur zurückhalten. Mit Begriffen wie „Fehlinformation“ um sich werfend, behaupten sie nun, dass Information eher eine Bedrohung als eine Notwendigkeit sei; die „Infodemie“ der WHO.

So werden die meisten Menschen begreifen, dass Modelle, nach denen 20 Millionen Menschen durch Covid-Impfstoffe gerettet wurden, eher auf fehlerhaften Eingaben und Annahmen als auf der Realität beruhen, dass die Schließung von Arbeitsplätzen und Schulen in überfüllten Städten die Atemwegsviren nicht eindämmen, sondern unweigerlich zu mehr Armut und Unterernährung führen wird, und dass die Behauptung „Niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind“ das Werk von Clowns und Scharlatanen ist. Diese Behauptungen werden von Leuten aufgestellt, die sich nicht um die Wahrheit scheren. Sie setzen auf Erfolg durch Psychologie und Zwang und nicht durch Integrität.

Je mehr Menschen sich der Farce bewusst werden, desto verzweifelter werden die Rufe nach Zensur und Zwang und die Versuche einer regelrechten Panikmache wie das Disease-X-Narrativ. Die Parolen werden sich immer weiter von der Realität entfernen, bis sie unter dem Gewicht ihrer eigenen Irrtümer zusammenbrechen. Die Öffentlichkeit wird der Täuschung überdrüssig werden und sich daran erinnern, dass die Dinge eigentlich besser wurden, bevor diese Täuschung begann. Oder irgendein gefährlicher Clown in einem Labor wird einen weiteren Krankheitserreger aushecken, um alles noch realer zu machen.

In beiden Fällen können wir es uns nicht leisten, dass diejenigen, die durch leere Parolen die Kontrolle übernehmen, das Sagen haben. Wir sollten ihnen den Respekt entgegenbringen, der ihnen gebührt. Wir werden nur dann wirklich sicher sein, wenn wir auf Integrität als Voraussetzung für ein öffentliches Amt und als Grundlage für die öffentliche Gesundheit bestehen. Das ist so nah oder so fern, wie wir es uns wünschen.