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„IM AUGE DES BRUDERS“ MIT SCOTT RITTER: DEUTSCHLAND IST BESTENFALLS EINE US-KOLONIE
Im wöchentlichen Rückblick „Im Auge des Bruders“ blickt der weltbekannte US-Militärexperte Scott Ritter auf die deutsche Strategie in der Ukraine. Was er allerdings dazu und zur deutschen Regierung und deren Iran-Politik zu sagen hat, dürfte für viel Diskussionen in der Bundesrepublik sorgen.
mdr-Artikel bestätigt: Die Querdenker hatten in fast allem recht
Wegen scheiternder grüner Transition: WEF forderte Bürger schon 2021 zum Energie-Verzicht auf
Wer immer noch meint, Wladimir Putin habe durch seinen Einmarsch in die Ukraine im Alleingang eine Energiekrise heraufbeschworen, sollte sich ein wenig auf der Website des World Economic Forum umsehen: Dort bangte man wegen stark steigender Preise schon 2021 sehr um die Zukunft der massiv forcierten “Energiewende” und predigte den Bürgern Verzicht, um die Agenda zu retten. Der Ukraine-Krieg mag auffällig gelegen gekommen sein, um Gut- und Bessermenschen diese Maßnahme schmackhaft zu machen – doch selbst aus tendenziösen WEF-Umfragen geht bereits hervor, dass das Klima-Narrativ den Globalisten nicht zuletzt in Deutschland um die Ohren fliegen wird.
Das WEF verfolgt die Energiewende (Energy Transition) seit etlichen Jahren. Selbstverständlich weiß man sehr genau, welche verheerenden Konsequenzen diese für das “Klima” (oder eher: für grüne Investoren) so notwendige Agenda für Verbraucher hat: Im 2019 publizierten Report zur Energiewende stellte man korrekt dar, dass es vor allem Unternehmen und Privatpersonen in jenen Industrieländern sind, die bei der heiligen “Transition” am weitesten vorangeschritten sind, die die erheblichen Mehrkosten für Energie zu spüren bekommen und darunter leiden. So wies man darauf hin, dass in den USA schon 2015 einer von drei Haushalten Probleme hatte, seine Energierechnungen zu zahlen. Dass das zu erheblichem Widerstand in der Bevölkerung gegen die grüne Agenda führte und führt, wusste man ebenfalls – und hielt man schon damals für überaus bedenklich.
Bürger sollten verzichten, um Energiewende zu retten
In den folgenden Jahren wurde die Energiewende dennoch weiter durchgepeitscht und “klimaschädlichen” Energieträgern verstärkt der Kampf angesagt. Im Oktober 2021 musste dann auch das WEF in einem Artikel feststellen, dass die Abkehr von Kohlestrom zu einer massiven Nachfragesteigerung nach Gas führte. Das wiederum bewirkte schon damals erhebliche Preissteigerungen und führte in Anbetracht des nahenden Winters zu Prognosen einer drohenden Mangellage – lange vor dem Ukraine-Krieg. Beim WEF hatte man die passende Lösung schon im Herbst letzten Jahres parat: Die Menschen müssten sich eben in Verzicht üben, um die Energiewende zu retten. So liest man dort (hier ins Deutsche übersetzt):
Roberto Bocca, Kopf von “Shaping the Future of Energy and Materials” beim World Economic Forum, glaubt, dass jeder seinen Beitrag leisten muss, um zu verhindern, dass die Energiewende zu einer Serie von Energiekrisen wird. „Die Komplexität der Energiewende ist ein gesellschaftliches Grundthema mit Auswirkungen auf alle Bereiche und Dimensionen des Lebens“, sagt er. „Es ist mehr als ‚Lasst es uns besser machen, lasst uns effizienter sein‘ – das ist natürlich wichtig. Aber es ist notwendig, das gesamte Paradigma zu überdenken, wie wir Energie verbrauchen (Nachfrage) und Energie produzieren (Angebot).“
„Das Energiesystem ist miteinander verbunden und angespannt“, sagt er. „Jede auftretende Anomalie kann also zu Störungen mit Auswirkungen auf der ganzen Welt führen.“ Bocca schlägt vor, dass die Menschen anders über ihre Beziehung zu Energie nachdenken sollten und sich von einer Denkweise des Überflusses an Energie hin zu einer Denkweise bewegen sollten, die betont, dass es sich um eine kostbare und begrenzte Ressource handelt.
Mit dem Ukraine-Krieg sollte die Akzeptanz der Energiewende steigen
Nun erfreut die Energiewende sich bei den Bürgern hochentwickelter Nationen keiner großen Beliebtheit, denn die Effekte “grüner” Politik sind gerade für schwach bis durchschnittlich betuchte Bürger intuitiv klar und vor allem vielfach schon negativ erlebbar geworden. Covid-19 hatte dem WEF allerdings gezeigt, dass die Menschen sich durch ausreichend Krisenpropaganda und Appelle an das Gutmenschentum vielfach zur Akzeptanz von schädlichen Maßnahmen und Restriktionen bewegen lassen. Da wurde Putins Einmarsch in die Ukraine glatt zur Steilvorlage: Beim alljährlichen WEF-Treffen in Davos sagte Catherine MacGregor, CEO des französischen Energiekonzerns Engie, wörtlich, dass in breiten Teilen Europas starker Widerstand gegen erneuerbare Energien herrsche und dass sie hoffe, dass sich in Anbetracht dieser neuen Krise die Akzeptanz der EU-Bürger für die Energiewende verbessern könnte: Diese solle als Lösung für die Energieunabhängigkeit von Russland verstanden werden.
Ausgerechnet deutsche Bürger schlucken den Köder nicht
Dass nun viele Bürger die Notwendigkeit dieser schlagartigen Energieunabhängigkeit anzweifeln und auch das Narrativ des teuflischen Putin und göttlichen Selenskyj nicht schlucken wollen, stößt den Globalisten bekanntlich sauer auf. Tatsächlich wollte man sich im März durch eine eigens in Auftrag gegebene Umfrage wohl ein Propagandainstrument schaffen, um eine Akzeptanz der explodierenden Preise seitens der Bürger herbeizulügen: “Steigende Energiepreise werden uns ärmer machen, aber wir geben der Klimapolitik keine Schuld, sagen Verbraucher” – so lautete der Titel des entsprechenden Artikels. Die vom WEF in Auftrag gegebenen Umfragen sind gemeinhin tendenziös und ihr Ergebnis vorherbestimmt – doch obwohl man das hörige und moralinsaure Deutschland so gern als positives Beispiel anführt, so waren es tatsächlich die deutschen Bürger, die hier “negativ” auffielen:
Nur 13 % der Befragten machten die Klimapolitik für steigende Energiepreise verantwortlich, wobei die meisten die Volatilität auf den Öl- und Gasmärkten und die aktuellen geopolitischen Spannungen als Hauptursachen nannten. Fast jeder Fünfte gab an, dass das unzureichende Angebot zur Deckung der Nachfrage schuld sei. Die Politik zur Bekämpfung des Klimawandels wurde am häufigsten in Indien verantwortlich gemacht, wo 24 % der Menschen glaubten, dass sie die Ursache für den Anstieg der Energiepreise seien, gefolgt von einem Fünftel der Menschen in Deutschland und 19 % in Polen. Fast ein Fünftel der Unternehmensentscheider teilt diese Ansicht.
Offensichtlich gingen dem Umfrageinstitut Ipsos bei der Befragung von rund 1.000 Deutschen, die die Gesamtbevölkerung repräsentieren sollten, irgendwann die narrativtreuen Grünenanhänger aus – ein bezeichnendes Ergebnis.
Das hindert das WEF freilich nicht daran, den zwangsweisen Energieverzicht der Deutschen in der Krise nun besonders positiv hervorzuheben. Dass mehr böses Gas aus anderen Quellen beschafft wird, um vor dem Winter die Speicher zu füllen, findet man weniger gut: Es sei “entscheidend, Verbraucher und Unternehmen davon zu überzeugen, weniger Energie zu verbrauchen”, so mahnte man im September. Kein neuer Ratschlag, wie der Blick ins WEF-Archiv zeigt. Hauptsache, die grüne Transition kann fortgeführt werden.
„Bürgerräte“: Wie die „Grünen“ das Parlament aushebeln wollen
Auf in die ökosozialistische Räte-Republik: Unter dem Vorwand, das Volk besser zu vertreten, wollen die „Grünen“ sogenannte Bürgerräte einführen. In Wirklichkeit stecke dahinter eine pseudodemokratische Parallelwelt, aus der heraus moralischer Druck auf die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ausgeübt werden soll, analysiert Politikexperte Ralf Schuler (früher „Bild“).
Ein „Aufbaustab“ für das Rätekollegium mit derzeit vier Planstellen habe seine Arbeit bereits aufgenommen, bestätigte ein Sprecher des Bundestages. Eine weitere Führungsstelle (rd. 8.900 Euro Grundgehalt) solle hinzukommen. Insgesamt sind für das Projekt „Bürgerräte“ im Bundeshaushalt 2022 Sachmittel in Höhe von 3 Mio. Euro sowie Verpflichtungsermächtigungen für die Jahre 2023 und 2024 in Höhe von ebenfalls 3 Mio. Euro vorgesehen.
In den „Bürgerräten“ sollen per Los ausgewählte Bürger zu eigens vom Bundestag ausgewählten Themen beraten und Beschlüsse fassen. Fakt ist nach Informationen Schulers aber auch, dass es eine Auswahl der gelosten Teilnehmer geben soll.
Der frühere Leiter der „Bild“-Parlamentsredaktion warnt: „Ähnlich wie beim Deutschen Ethikrat, kann sich die Politik nach dem Votum der Bürgerräte richten oder es sein lassen. Theoretisch zumindest. Denn praktisch wird die Meinung von Bürgerräten natürlich Gewicht haben – schon wegen des wunderbar volksnahen Namens. Sie zu ignorieren, dürfte die gewählten Abgeordneten in Begründungsnot bringen. Und das ist vermutlich auch gewollt so.“
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Ursula von der Leyen: „Mehr als 100.000 ukrainische Soldaten sind bereits getötet worden“
Ursula von der Leyen: „Mehr als 100.000 ukrainische Soldaten sind bereits getötet worden!“
30.11.2022, 16:05 Uhr. uncut-news.ch – https: – Vor achtzig Jahren kämpften die Nazis an der Ostfront gegen die Russen. In der Ukraine, die sich abspalten wollte, wurden sie mit offenen Armen empfangen. Nach dem Krieg bildete die CIA Nazis in der Ukraine aus und bewaffnete sie. Die Geschichte wiederholt sich: Auf demselben Schlachtfeld, auf dem Nazis und Russen begraben sind, stehen sich […]…
„Schadensbegrenzung wurde fast sofort betrieben. Die Direktorin für politische Kommunikation der Europäischen Kommission, Dana Spinant, sagte, dass dazu auch die Verwundeten gehörten. Ferner wurde der Ausschnitt aus dem Video der Rede herausgeschnitten.
Sehen Sie sich das Original an:
Dazu auch:
5 Milliarden Dollar für den Regime Change in der Ukraine – Spezialoperationen in der Ukraine werden fortgesetzt
Bis zum Jahre 2013, vor dem „EuroMaidan“ 2014, hatten die USA laut US-Außenministerium 5 Milliarden Dollar in die Übernahme der Ukraine investiert. Auch im Jahre 2022 liefen und laufen die Spezialoperationen der USA in der Ukraine weiter, wie das Magazin der us-amerikanischen Streitkräfte – Stars and Stripes – beispielsweise im Januar 2022, einen Monat vor Kriegseintritt Russlands, berichtete.
5 Milliarden Dollar für den Regime Change in der Ukraine
Es gibt da dieses berühmte Video aus dem Jahre 2013, in dem die US-Diplomatin Victoria Nuland – 2013 bis 2017 im US-Außenministerium tätig und unter anderem für Osteuropa zuständig – sagt, die USA habe bisher fünf Milliarden Dollar in den Regime Change in der Ukraine investiert. 2013 brach auch der Maidan aus, in dessen Rahmen es im Februar 2014 zum gewaltsamen Umsturz kam.
Die Aussage Nulands – natürlich in einer verklausulierten Wortwahl dargeboten – entstand bei einer Konferenz der US-Ukraine-Foundation im Dezember 2013 – also bereits nach dem Beginn der Maidan-Proteste. Hier das entsprechende Video bei Youtube („Victoria Nuland’s Admits Washington Has Spent $5 Billion to „Subvert Ukraine““) von der Veranstaltung mit der Rede Victoria Nulands (Die Aussage hat sie übrigens später noch einmal gegenüber CNN bestätigt):
Das Magazin Telepolis dazu im Juli 2014: „‚Demokratisierung ist eher ein Kollateralnutzen‘. Die Politikwissenschaftlerin Mária Huber über die US-Einflussnahme in der Ukraine„. Ein Interview von Uwe Krüger. Zitat aus dem Artikel:
„‚[…] Dabei arbeiten speziell die USA seit gut 20 Jahren daran, die Ukraine Russland zu entziehen und an den Westen zu binden. Dafür hat die US-Regierung seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 etwa 5 Milliarden Dollar ausgegeben.‘ ‚Woher wissen Sie das?‘ Mária Huber: ‚Das hat die US-Diplomatin Victoria Nuland im vergangenen Dezember auf einer Konferenz der US-Ukraine-Foundation erzählt.’“.
US-Spezialoperationen in der Ukraine werden fortgesetzt
Stellvertretend für viele andere ähnliche Meldungen: Das Magazin des US-Militärs, „Stars and Stripes“, meldet am 19. Januar 2022:
„US-Spezialoperationen in der Ukraine werden fortgesetzt, da eine russische Invasion droht“
Ursula von der Leyen: „Mehr als 100.000 ukrainische Soldaten sind bereits getötet worden!“
Vor achtzig Jahren kämpften die Nazis an der Ostfront gegen die Russen. In der Ukraine, die sich abspalten wollte, wurden sie mit offenen Armen empfangen. Nach dem Krieg bildete die CIA Nazis in der Ukraine aus und bewaffnete sie. Die Geschichte wiederholt sich: Auf demselben Schlachtfeld, auf dem Nazis und Russen begraben sind, stehen sich erneut Nazis und Russen gegenüber.
Und genau wie vor 80 Jahren sind die Nazis, die ihre Pläne nach den Scheinprozessen von Nürnberg weiterverfolgt haben, auf „unserer“ Seite und es ist „unser“ Krieg. Wieder einmal sind die Russen die „Bösen“ und russische „Propaganda“ ist verboten.
Wie vor 80 Jahren erleiden die Nazis schwere Verluste und halten den Schein aufrecht.
Die Journalistin Lara Logan erklärt:
EU-Chefin Ursula von der Leyen warf bei einer Rede in Brüssel ein, dass bereits mehr als 100.000 ukrainische Soldaten getötet worden seien. „Die russische Invasion in der Ukraine brachte Tod, Zerstörung und unsägliches Leid. Wir alle erinnern uns an die Schrecken von Boetsha. Man schätzt, dass mehr als 20.000 Zivilisten und 100.000 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen sind. Russland muss für seine abscheulichen Verbrechen bezahlen“, sagte von der Leyen.
Schadensbegrenzung wurde fast sofort betrieben. Die Direktorin für politische Kommunikation der Europäischen Kommission, Dana Spinant, sagte, dass dazu auch die Verwundeten gehörten. Ferner wurde der Ausschnitt aus dem Video der Rede herausgeschnitten.
Sehen Sie sich das Original an:
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Zelenski behauptet, Russland werde in der Ukraine „große Verluste“ erleiden.
Die USA sind durch den strategischen Schwenk der Islamischen Republik Iran gelähmt
Von Pepe Escobar
Das iranische Parlament hat soeben den Beitritt der Islamischen Republik zur Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) gebilligt, der zuvor auf dem Gipfel in Samarkand im September letzten Jahres beschlossen worden war, und damit den Höhepunkt eines Prozesses markiert, der nicht weniger als 15 Jahre gedauert hat.
Der Iran hat bereits beantragt, Mitglied der expandierenden BRICS+ zu werden, die sich bis 2025 unweigerlich als die alternative G20 des globalen Südens herausbilden wird, die wirklich von Bedeutung ist.
Der Iran ist bereits Teil des Quad, das wirklich zählt – neben den BRICS-Mitgliedern Russland, China und Indien. Der Iran vertieft seine strategische Partnerschaft sowohl mit China als auch mit Russland und baut die bilaterale Zusammenarbeit mit Indien aus.
Der Iran ist ein wichtiger chinesischer Partner im Rahmen der Initiative Neue Seidenstraße oder Belt and Road Initiative (BRI). Das Land steht kurz vor dem Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) und ist neben Russland und Indien ein wichtiger Knotenpunkt des Internationalen Nord-Süd-Transportkorridors (INSTC).
All dies zeigt den blitzschnellen Aufstieg der Islamischen Republik Iran zu einer westasiatischen und eurasischen Großmacht mit einer enormen Reichweite im globalen Süden.
Das hat die gesamte imperiale „Politik“ gegenüber Teheran über den Haufen geworfen.
Es ist also kein Wunder, dass die zuvor angesammelten Stränge der Iranophobie – die vom Imperium über vier Jahrzehnte hinweg genährt wurden – in jüngster Zeit zu einer weiteren Farbrevolution-Offensive metastasiert haben, die von den anglo-amerikanischen Medien voll unterstützt und verbreitet wird.
Das Schema ist immer das gleiche. Der Führer der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, hat sogar eine prägnante Definition formuliert. Das Problem sind nicht Banden von vergesslichen Randalierern und/oder Söldnern: „Die Hauptkonfrontation“, sagte er, sei die „globale Hegemonie“.
Ayatollah Khamenei wurde in gewisser Weise von dem amerikanischen Intellektuellen und Autor Noam Chomsky wiedergegeben, der darauf hinwies, dass eine Reihe von US-Sanktionen über vier Jahrzehnte hinweg die iranische Wirtschaft schwer geschädigt und „enormes Leid verursacht“ haben.
Kurden als entbehrliches Gut
Die jüngste farbige Revolution überschneidet sich mit der Manipulation der Kurden sowohl in Syrien als auch im Irak. Aus imperialer Sicht dient der Stellvertreterkrieg in Syrien, der noch lange nicht beendet ist, nicht nur als zusätzliche Front im Kampf gegen Russland, sondern ermöglicht auch die Instrumentalisierung der stark abhängigen Kurden gegen den Iran und die Türkei.
Der Iran wird derzeit nach einer perversen Variante des Schemas angegriffen, das 2011 auf Syrien angewandt wurde. In weiten Teilen des Nordwestens des Iran wurde eine Art „Dauerprotest“ verhängt.
Was sich Mitte November änderte, war, dass bewaffnete Banden in mehreren Städten nahe der irakischen Grenze begannen, terroristische Taktiken anzuwenden, und man glaubte sogar, dass sie über genügend Waffen verfügten, um die Kontrolle über einige der Städte zu übernehmen.
Teheran sah sich gezwungen, IRGC-Truppen zu entsenden, um die Situation einzudämmen und die Grenzsicherung zu verstärken. Sie führten ähnliche Operationen durch wie zuvor in Dara’a im Südwesten Syriens.
Diese militärische Intervention war wirksam. Doch in einigen wenigen Breitengraden greifen Terrorbanden weiterhin die staatliche Infrastruktur und sogar ziviles Eigentum an. Der springende Punkt ist, dass Teheran es vorzieht, diese widerspenstigen Demonstrationen nicht mit tödlicher Gewalt zu unterdrücken.
Das wirklich kritische Thema sind nicht die Proteste an sich, sondern die Waffenlieferungen der Kurden aus dem Irak an den Iran, die das Szenario der farbigen Revolution unterstützen.
Teheran hat Bagdad de facto ein Ultimatum gestellt: Reißt euch zusammen mit den Kurden und macht ihnen die roten Linien klar.
Gegenwärtig setzt der Iran massiv Fateh-Raketen und Shahed-131- und Shahed-136-Kamikaze-Drohnen gegen ausgewählte kurdische Terroristenstützpunkte im Nordirak ein.
Es ist fraglich, ob das ausreicht, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Klar ist, dass die „kurdische Karte“, wenn sie nicht gezähmt wird, von den üblichen Verdächtigen in anderen iranischen Provinzen leicht ausgespielt werden könnte, wenn man bedenkt, dass die irakischen Kurden den iranischen Kurden eine solide finanzielle, militärische und informationelle Unterstützung bieten.
Die Türkei steht vor einem relativ ähnlichen Problem mit den syrischen Kurden, die von den USA instrumentalisiert werden.
In Nordsyrien handelt es sich meist um bewaffnete Banden, die sich als „Kurden“ ausgeben. Es ist also möglich, dass diese bewaffneten kurdischen Banden, die von Washington im Wesentlichen als nützliche Idioten eingesetzt werden, kurz- bis mittelfristig gleichzeitig von Ankara und Teheran dezimiert werden.
Wenn alles scheitert, beten Sie für einen Regimewechsel
Eine geopolitische Wende, die bis in jüngster Vergangenheit undenkbar war, könnte schon bald bevorstehen: ein hochrangiges Treffen zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan und seinem syrischen Amtskollegen Bashar al-Assad (erinnern Sie sich an den jahrzehntelangen Refrain „Assad muss weg“?) in Russland, unter Vermittlung von niemand geringerem als dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Was müsste geschehen, damit die Kurden begreifen, dass kein Staat – sei es Iran, Syrien oder die Türkei – ihnen Land für ihre eigene Nation anbieten wird? Die Parameter könnten sich ändern, wenn es den Irakern in Bagdad endlich gelingt, die USA zu vertreiben.
Tatsache ist, dass der Iran die westasiatische Geopolitik bereits auf den Kopf gestellt hat – mit seinen intelligenten Marschflugkörpern, äußerst effektiven Kamikaze-Drohnen, elektronischer Kriegsführung und sogar hochmodernen Hyperschallraketen.
Die „Planer“ des Imperiums haben das nie kommen sehen: eine strategische Partnerschaft zwischen Russland und dem Iran, die nicht nur geoökonomisch absolut sinnvoll ist, sondern auch ein militärischer Kraftmultiplikator.
Außerdem ist dies Teil des sich abzeichnenden großen Ganzen, auf das sich die erweiterten BRICS+ konzentrieren: Die Integration Eurasiens (und darüber hinaus) über multimodale Wirtschaftskorridore wie den INTSC, Pipelines und Hochgeschwindigkeitszüge.
Der Plan A des Imperiums in Bezug auf den Iran war ein bloßer Atomdeal (JCPOA), der von der Regierung Barack Obamas als nichts weiter als ein plumpes Eindämmungsprogramm konzipiert wurde.
Trump hat alles in die Luft gejagt – und es ist nichts mehr übrig: Eine Wiederbelebung des JCPOA, die – theoretisch – seit Monaten in Wien versucht wird, war immer ein Fehlschlag, weil die Amerikaner selbst nicht mehr wissen, was sie davon wollen.
Was also als Plan B für die Strauss’schen neokonservativen/neoliberalen Psychos, die für die US-Außenpolitik verantwortlich sind, übrig bleibt, ist, alle möglichen Sündenböcke – von Kurden bis zur giftigen MEK – in den iranischen Kessel zu werfen und, verstärkt durch hysterische Mainstream-Medien rund um die Uhr, für einen Regimewechsel zu beten.
Nun, das wird nicht passieren. Teheran muss einfach abwarten, Zurückhaltung üben und beobachten, wie so viele Tugendsignale der farbigen Revolution schließlich verpuffen.
Pepe Escobar ist ein unabhängiger geopolitischer Analyst und Autor, der sich auf die Integration Eurasiens konzentriert. Sein neuestes Buch ist Raging Twenties.
Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 30.11.2022
Im Internetradio mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell
Ägypten – Der Klimawandel bringt den Wasserhaushalt weltweit durcheinander. Ägypten ist ein Land, in dem der Wassermangel bereits ausgeprägt ist. Projekte mit deutscher und Schweizer Unterstützung zeigen, wie Anpassung funktionieren kann und wie aufwändig sie ist. Ein gutes Dutzend Bauern sitzen mitten in einem Feld im Halbkreis, ausserhalb der Kleinstadt Quai rund 150 Kilometer südlich von Kairo. Die Novembersonne ist warm, aber nicht mehr heiss. Ein Instruktor erklärt den Männern, wie sie ihre Knoblauch-Kulturen besser an den Klimawandel anpassen können. Wasser sparen und im Boden halten, ist die eine Devise. Den Knoblauch vor Stürmen schützen, die andere. Wie beides funktioniert, erklärt der Instruktor den Bauern auf einem Demonstrationsfeld der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ. Die Bauern können dieses Feld direkt mit ihren eigenen vergleichen und entsprechend ihre Lehren daraus ziehen. Anstatt in Reihen wird der Knoblauch hier zusammen mit Geranien angepflanzt. Das helfe, das Wasser und den Dünger länger im Boden zu halten, erklärt der Instruktor. Ägypten gehört zu den zehn wichtigsten Exportländern von Knoblauch. Dessen Anbau hat hier eine jahrtausendelange Tradition. Doch die überlieferten Anbau-Methoden funktionieren nicht mehr. «Die plötzlichen heftigen Regenfälle in den letzten Sommern und dann die höheren Temperaturen machen mir zu schaffen», sagt einer der Bauern. «Ich ernte weniger und schlechteren Knoblauch.» Ägypten leidet seit Jahren unter Wassermangel. Pro Kopf steht der Bevölkerung nur gut halb so viel Wasser zur Verfügung, wie die UNO eigentlich als Minimum definiert hat. Derweil wächst die Bevölkerung rasant und der Wasserstand des Nils – von dem der Grossteil des Wassers kommt – sinkt aufgrund des Klimawandels. Dazu kommt, dass das südliche Nachbarland Äthiopien am Oberlauf des Flusses einen neuen Stausee am Füllen ist. SRF.ch
Belarus – Der Aussenminister von Belarus, Wladimir Makej, ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Die staatliche Nachrichtenagentur Belta berichtete heute von einem „plötzlichen Tod“, ohne nähere Einzelheiten zu nennen. Über Krankheiten war nichts bekannt. Makej hatte sich lange Zeit für eine Verbesserung der Beziehungen seines Landes zum Westen eingesetzt und auch den Verbündeten Russland kritisiert. Von diesem Kurs war er jedoch nach Massenprotesten der Bevölkerung gegen die Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 abgerückt. Er hatte die Proteste als Kampagne westlicher Agenten bezeichnet. ORF.at
China – In Chuna hat die strenge Corona-Politik am Wochenende zu den grössten Protesten seit Jahrzehnten geführt. In der Hauptstadt Peking und anderen Millionenstädten gingen Demonstranten zu Hunderten auf die Strassen. Auch in Schanghai waren in der Nacht zum Sonntag vor allem junge Leute zu einem Protestmarsch unterwegs. Auslöser der jüngsten Proteste war ein Wohnungsbrand am Donnerstagabend in der nordwestchinesischen Stadt Ürümqi, bei dem mindestens zehn Menschen getötet und weitere neun verletzt wurden. Auf Videos von Schanghai, die sich trotz staatlicher Zensur im Internet verbreiteten, waren Rufe wie «Nieder mit der Kommunistischen Partei! Nieder mit Xi Jinping!» zu hören. Unter dem jetzigen Staats- und Parteichef verfolgt die Volksrepublik eine strikte Null-Covid-Strategie. SRF.ch
Dänemark – Nachhaltiges Spielzeug. Lego will vom Plastik wegkommen. Der Spielzeug-Riese forscht an Materialien wie Zuckerrohr. SRF.ch
Deutschland – Bundeskanzler Scholz hat sich für eine leichtere Einbürgerung ausgesprochen. Nach den Plänen von Bundesinnenministerin Faeser sollen hier lebende Ausländer schon nach fünf Jahren den deutschen Pass bekommen können – bisher waren es acht. Die Union kritisiert die Pläne von Bundesinnenministerin Faeser, Einbürgerungen zu erleichtern.
● Die Deutsche Bahn sieht keinen Spielraum dafür, mehr Züge einzusetzen. Sollte die Nachfrage im Regionalverkehr durch das geplante 49-Euro-Ticket steigen, könne man aus einem Halbstunden- keinen Viertelstundentakt machen, sagte Bahn-Vorstand Huber der Zeitung „Welt am Sonntag“. Dafür gebe es zu wenig Netz für zuviel Verkehr – also schlicht keinen Platz.
● Falscher Alarm. Wie die BZ berichtet, hat ein Unbekannter per Notruf angekündigt, mit einem Fahrzeug auf den Berliner Weihnachtsmarkt zu rasen. Daraufhin wurden die Strassen in der Umgebung und auch der Tunnel Grunerstrasse gesperrt. RBB.de
Grossbritannien – Medienhäuser haben an die US-Regierung appelliert, die Strafverfolgung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange einzustellen. In dem von Spiegel, Le Monde, El Pais, New York Times und Guardian unterzeichneten und heute veröffentlichten offenen Brief heißt es, die Anklage schaffe einen gefährlichen Präzedenzfall und drohe die Pressefreiheit zu untergraben. Assange versucht, gegen seine Auslieferung in die USA vorzugehen am High Court in London. ORF.at
Irak – Nach dem Auffliegen eines Korruptionsskandals enormen Ausmasses hat die Regierung in Bagdad einen Teil der von einem Regierungskonto entwendeten 2,5 Mrd. Dollar zurückbekommen. ORF.at
Katar – Nach dem Spiel gegen Wales warfen die iranischen Fussball-Profis ihren Trainer Carlos Queiroz in die Luft und zelebrierten ihren bewegenden Sieg unter grösstem politischen und sportlichen Druck. Der WM-Aussenseiter gewann dank Toren von Roozbeh Cheshmi und Ramin Rezaeian in der achten und elften Minute der Nachspielzeit mit 2:0 SRF.ch
Marokko – Es war der bisher tödlichste Vorfall an Europas einziger Landgrenze mit Afrika: Im Juni versuchten fast 2000 Migranten, den Grenzzaun in Melilla zu überwinden. Mindestens 23 starben. Doch die Aufarbeitung des Dramas geht kaum voran – zu explosiv ist die Grenzpolitik in Nordafrika. Augenzeugen beschreiben die Ereignisse vom 24. Juni wie eine Schlacht zwischen den Migranten aus afrikanischen Ländern und der Polizei. Die Migranten hatten versucht, die Stacheldrahtzäune zu überwinden, die die spanische Exklave von Marokko trennen. Auf Videos sind hunderte junger Männer zu sehen, die offenbar mit Tränengas beschossen werden. Auf einem anderen Filmschnipsel sieht man eine Menschenmenge wie tot am Boden liegend und Verletzte mit zerrissenen und blutigen Kleidern. Die marokkanische Polizei soll mit Stöcken auf die Migranten eingeschlagen haben, Marokkos Behörden wiederum berichten von Gewalt von Seiten der Migranten und verletzten marokkanischen Beamten. Madrid und Rabat schieben die Schuld an dem Drama Menschenhändlern zu, die Ermittlungen laufen noch. Was sich aber zeigt: Die Migranten sind nicht nur zunehmend verzweifelt, sondern viele sind mit Gewalt und bewaffneten Konflikten aufgewachsen, was das Risiko erhöht, dass sie selber gewalttätig werden. In Marokko aber machen viele die Abschottungspolitik der EU mitverantwortlich. Diese jedoch reagiert verhalten. Das Thema ist brisant. Das zeigt sich auch während der Recherche zu dieser Reportage an Europas Aussengrenzen. «International» SRF.ch
Mexiko – Zwei Wochen nach Massendemonstrationen gegen ihn ist der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador (69) mit Tausenden Anhängern und Anhängerinnen auf die Strasse gegangen. Gemeinsam marschierten sie gestern mehr als vier Stunden lang durch Mexiko-Stadt zum zentralen Platz Zocalo. Anlass war der Ablauf der ersten vier Jahre seiner sechsjährigen Amtszeit. ORF.at
Niederlande – Kein Geld, um Lebensmittel zu kaufen, kein Dach über dem Kopf und keinen sicheren Ort oder medizinische Versorgung. Das ist die Realität für immer mehr Niederländer. Das Rote Kreuz ist besorgt über die Situation in den Niederlanden. Ein Teil des Geldes, das die Hilfsorganisation erhält, wird nun für die Niederlande ausgegeben.
● Gemeinden suchen intensiv nach mehr Unterkünften für Ukrainer. NPO.nl
Österreich – Nach gescheiterten Tarifverhandlungen legen Österreichs Eisenbahner den Zugverkehr am Montag mit einem 24-stündigen Warnstreik still. Laut den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind schon ab Sonntag auch grenzüberschreitende Verbindungen mit der Schweiz und anderen Ländern von der Massnahme betroffen. Busse und andere öffentliche Verkehrsmittel in Österreich sind vom Streik nicht betroffen. Die Gewerkschaft vida, die rund 50’000 Eisenbahner in Österreich vertritt, hatte eine pauschale Lohnerhöhung von 400 Euro gefordert, was laut Arbeitnehmervertretern ein durchschnittliches Plus von etwa 12 Prozent ausmachen würde. Die Wirtschaftskammer, die auf Arbeitgeberseite die Verhandlungen führt, besserte ihr Angebot zuletzt auf 8.4 Prozent nach. Die Inflation lag in Österreich im Oktober im Jahresvergleich bei 11 Prozent. Im Handel drohen F reitag und Samstag Streiks. SRF.ch
● Klagenfurt hat bald Europas grösstes Schachmuseum. ORF.at
Pakistn – Neuer Armeechef. Ex-Geheimdienstchef wird mächtigster Mann der Atommacht Pakistan. Monatelang wurde spekuliert. Nun ist klar: Asim Munir übernimmt die Führung im krisengeschüttelten Land. General Asim Munir wird neuer Armeechef. Eigentlich stand er kurz vor der Pensionierung, nun soll Munir für die nächsten drei Jahre höchster pakistanischer Militär werden. Und damit die Nachfolge des einflussreichen Amtsinhabers, General Javed Bajwa, antreten. Der monatelange Auswahlprozess war höchst kontrovers. Der Grund: Anhaltende politische Machtkämpfe, in denen die Armee eine wichtige Rolle spielt. Es gehe um die Rivalität zwischen dem amtierenden Premierminister Shebaz Sharif und dem im Frühjahr per Misstrauensvotum aus dem Amt gewählten Ex-Premier Imran Khan, sagt die pakistanische Politikwissenschaftlerin und Militär-Expertin Ayesha Siddiqa. Am Ende habe sich die amtierende Regierung Sharif vor allem deshalb für General Munir als Armeechef entschieden, weil dieser ein Kritiker des ehemaligen Premiers Khan sei. SRF.ch
Russland – In Russland wird der Muttertag am letzten Sonntag im November gefeiert, also heuer am 27. November, in Weissrussland am 14. Oktober, in Georgien am 3. März, in Armenien am 7. April. In der Republik Kasachstan wird der Muttertag am dritten Sonntag im September gefeiert, in Kirgisistan am dritten Sonntag im Mai. Der Muttertag ist ein internationaler Feiertag, der Müttern gewidmet ist. An diesem Tag ist es üblich, Müttern und schwangeren Frauen zu gratulieren, im Gegensatz zum Internationalen Frauentag, an dem alle weiblichen Vertreter Glückwünsche entgegennehmen. Im Russischen Reich wurde der Muttertag erstmals am 1. Dezember 1915 begangen. Das Vergissmeinnicht ist das Symbol des Muttertags in Russland: Eine kleine Blume symbolisiert Beständigkeit, Hingabe, Zärtlichkeit und selbstlose Liebe – all die Natur, die so grosszügig dem Herzen einer Mutter geschenkt wurde. Auch Bilder von Teddybären mit Vergissmeinnicht in den Pfoten sind ein Attribut des Feiertags. Dieser Tag fällt in verschiedenen Ländern auf unterschiedliche Daten. (In den meisten Ländern am 2. Sonntag im Mai. in Grossbritannien – am ersten Sonntag im März, in Griechenland – am 9. Mai, in Polen – am 26. Mai. Schweden und Franzosen gratulieren ihren Müttern am letzten Sonntag im Mai. Serben – im Dezember. In Ungarn, Spanien, Portugal und Litauen wird der Muttertag am ersten Sonntag im Mai gefeiert. 10. Mai auf den Philippinen, 21. März in Ägypten) SP.ru
Schweiz – Wohin mit Verwahrten, die ihre Strafe abgesessen haben? Im Kanton Solothurn leben sie separat in einem Haus. Nach dem Verbüssen der Strafe bleiben Verwahrte weiterhin im Gefängnis. Dort haben sie ein Anrecht auf ein möglichst normales Leben. Das sei schwierig, erklärt Charles Jakober, Direktor der Justizvollzugsanstalt. Man müsse den übrigen Gefängnisbetrieb und jenen der Verwahrten trennen. In Deitingen wohnen sechs von zwölf Verwahrten deshalb im ehemaligen Direktorenhaus in einer Wohngemeinschaft. Wie in einer normalen Wohngemeinschaft gibt es auch in der Gefängnis-WG Pflichten. Die Bewohner müssen kochen und putzen. Und sie dürfen nicht dauernd miteinander streiten. Die sechs Verwahrten sind zudem ständig unter Aufsicht. Es herrsche eine gewisse familiäre Atmosphäre, meint Wohngruppenleiter Gerhard Imfeld. Und er betont die Ruhe im Haus.
● Bei Grabungsarbeiten für das neue Fernwärmenetz in Basel haben Archäologen einen Fund gemacht, den sie als «spektakulär» bezeichnen. Im Kleinbasel legten die Forscher 15 Gräber aus dem Frühmittelalter frei. Die Besitzerin der Gewandschliesse soll eine rund 20-jährige junge Frau gewesen sein. Das Schmuckstück zeige auf, wie filigran das Goldschmiedehandwerk schon zu dieser Zeit war. Es ist aus Buntmetall gefertigt und mit blauem Glas und hellgrünem Granat besetzt. Im Grab der jungen Frau finden sich noch zahlreiche andere Schmuckstücke. «Der Reichtum im Grab der jungen Frau ist wirklich aussergewöhnlich», sagt Lassau. An ihrem Oberkörper trug die Frau beispielsweise 160 Perlen aus Glas und Amethyst, sowie einen grossen auffälligen Bernsteinanhänger, um die Taille einen Gürtel mit zahlreichen durchlöcherten römischen Münzen. Beigelegt ist dem Grab auch ein Kamm aus Knochen. Die zahlreichen Beigaben weisen auf den hohen gesellschaftlichen Status der Frau hin. Vermutlich stammte sie aus einer Familie mit Grundbesitz in der damals noch ländlichen Gegend des heutigen Kleinbasels. Solche Funde seien in frühmittelalterlichen Gräbern «eher singulär». Das Skelett ist nur noch vom Hals bis zu den Knien erhalten. Grund dafür seien Bauarbeiten, die im 20. Jahrhundert durchgeführt wurden. Dabei wurde das Skelett versehentlich zerstört, der Schmuck blieb damals noch unentdeckt. Aufgrund der aktuellen Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes haben die Forschenden zahlreiche weitere Gräber entdeckt. Das Grabfeld im Kleinbasel sei viel dichter genutzt worden als ursprünglich angenommen. «Es scheint ein Hotspot zu sein, ein spezieller Ort, wo besonders wohlhabende Leute begraben wurden», sagt Lassau. So stiessen die Forschenden auch auf ein Mädchengrab mit einer goldtuschierten Gürtelschnalle und 380 Perlen. Ein weiteres Grab eines Buben enthielt unter anderem silbertuschierte Gürtelbeschläge. Zudem kam das Skelett eines Mannes zum Vorschein, dessen Schädel im Gesicht massive Verletzungen aufweist. Der Mann habe zu Lebzeiten einen massiven Schwerthieb erlitten und dabei einen Teil des Oberkiefers verloren. Der Versehrte, vermutlich selbst ein Schwertkämpfer, habe das aber überlebt und sei erst Jahre danach gestorben, erklärte Lassau. Dies sei ein Hinweis auf die fortgeschrittene medizinische Versorgung im Frühmittelalter. Das frühmittelalterliche Gräberfeld war schon seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Im Januar sind weitere Grabungen im Kleinbasel vorgesehen. Plan für Strommangellage. Ölheizung hui, Wärmepumpe pfui: Mieter kritisieren Stromspar-Plan. Im Notfall noch höchstens 18 Grad in der Wohnung: Hauseigentümer- und Mieterverband kritisieren diesen Plan scharf.
● Am auffälligsten sind sprachliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Lautung: Und hier tun sich vor allem Baseldeutsch und Churerdeutsch als hochdeutschnah hervor. Augenscheinlich ist dies etwa bei den «typisch» schweizerdeutschen Lauten [ch] und [kch]: Während man im Schweizerdeutschen allgemein kehlig von Chue und Sack redet, tönt es in Basel und Chur (Khuur) weicher: Khue und Sagg – genau wie auch im Hochdeutschen. Noch weiter verbreitet ist die Längung jener Vokale, die in mittelhochdeutscher Zeit noch kurz waren: In der Nordwestschweiz (inkl. Basel), im Rheintal (inkl. Chur) und im Kanton Uri spricht man Baasel, Oofe, Stuube und siibe lang aus – genau wie im Standarddeutschen. In den anderen schweizerdeutschen Dialekte sind diese Vokale mehrheitlich kurz geblieben: Basel, Ofe, Stube, sibe. Nur in Basel hingegen heisst es wie im Hochdeutschen saage, während man in allen anderen schweizerdeutschen Dialekten sä(ä)ge sagt.
● Pünktlich zum Ende des Jahres erscheint das alljährliche «Bilanz»-Ranking der 300 Reichsten. Zwar hat das Gesamtvermögen erstmals seit Jahren abgenommen – dennoch zeigt sich das Vermögen der 300 Reichsten widerstandsfähig. Im Editorial mit dem Titel «Resiliente Reiche» meldet das Magazin «Bilanz», dass das Gesamtvermögen zwar geschrumpft sei, aber insgesamt immer noch beträchtliche 820’975’000’000 – also 820 Milliarden Franken – betrage. Zudem stellt das Magazin einen Generationenwechsel bei vielen Familienunternehmen fest. Auf dem ersten Platz befindet sich mit 55 Mrd. Franken wie in den letzten 20 Jahren die Familie Kamprad. Das Ikea-Imperium wird seit dem Tod des Firmengründers von seinen drei Söhnen geführt. Auf dem zweiten Platz befindet sich Gérard Wertheimer mit 39 Mrd., der im Kanton Genf wohnt. Das Vermögen des Chanel-Eigentümers beläuft sich dieses Jahr auf etwa 39 Milliarden Franken. Auf Platz drei befinden sich die Roche-Erben: die Familien Hoffmann, Oeri und Duschmalé mit 31 Mrd.
● «Impfdrängler», «Maskenpflicht» oder «2G-Regel» – die Pandemie war ein gutes Beispiel dafür, wie sich Sprache weiterentwickelt. Neue Wörter kommen hinzu, alte werden immer seltener benutzt und verschwinden irgendwann. Die Redaktorinnen und Redaktoren beim romanischen Radio und Fernsehen RTR stellt das nicht selten vor Probleme. Denn für viele neue Wörter der deutschen Sprache gibt es schlicht keine romanische Übersetzung. Deshalb tüfteln sie fast täglich selber an der eigenen Sprache. Anna-Alice Dazzi erklärt ihre Tätigkeit so: «Ich bin ein Sprachkiosk – alle können ständig zu mir kommen und schnell fragen.» Dabei hat sie auch einen offiziellen Auftrag. Denn Dazzi ist berechtigt, ihre Wortkreationen ins Pledari Grond, das digitale rätoromanische Wörterbuch, zu schreiben.
● Städte und Gemeinden sparen bei Weihnachtsbeleutung.
● Letzter Krieg auf Schweizer Boden: vor 175 Jahren. Im November 1847 kam es im luzernischen Gisikon zum entscheidenden Gefecht. Es legte die Basis für die moderne Schweiz.
● Fünf Wisente tummeln sich neu im Solothurner Jura. Das Urrind Europas sorgt für Begeisterung – und Widerstand. SRF.ch
Slowenien – Referendum. Nach Auszählung der Stimmen sprachen sich die Wähler für das Inkrafttreten der Änderungen des Rundfunkgesetzes, des Regierungsgesetzes und des Langzeitpflegegesetzes aus. SRF.ch
Taiwan – Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat nach einer Wahlniederlage bei den Kommunalwahlen den Vorsitz ihrer Partei niedergelegt. Die demokratische Fortschrittspartei hatte in vielen Gebieten des Landes die Mehrheit verloren. In Jeans und elegantem Langarmshirt jubelt der Sieger des Abends seinen Fans zu. Chiang Wan-an dankt seinen Anhängern. Der smarte Politiker von der oppositionellen, rechtskonservativen Kuomintang, kurz KMT, hat in Taiwans Hauptstadt Taipeh die Mehrheit errungen. Chiang soll ein Ur-Urenkel des früheren Diktators Chiang Kai-shek sein, der 1949 nach dem verlorenen Bürgerkrieg gegen die Kommunisten Chinas nach Taiwan gekommen war. Die KMT gilt als china-freundlich und hat bei den Kommunalwahlen ihre Macht behauptet und sogar ausbauen können. DW.de
Ukraine – Trotz der wiederholten Raketen- und Drohnenangriffe in Kiew versuchten die Menschen, ein einigermassen normales Leben zu führen. Seit September gehen ihre Kinder wieder zur Schule. Das sei möglich, weil es in der Schule einen Luftschutzbunker gibt. Doch die andauernden russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur haben massive Auswirkungen im Alltag. Der Strom fällt stundenlang aus. «Dann gibt es in unserem Wohnblock nicht nur kein Licht, sondern auch keine Heizung, kein heisses Wasser, kein Internet.» Und auch das Mobilfunknetz breche wegen Überlastung zusammen. Bei Stromausfall kann man stundenlang im Lift stecken bleiben. Schwer ist es, wenn es buchstäblich Raketen regnet, wie am 15. November. Was auch immer sich die Russen ausdenken würden, die Ukrainer würden es aushalten. und sie werden siegen.»
● Inmitten des russischen Angriffskriegs hat die Ukraine am 26.11. der von der Sowjetführung vor 90 Jahren verursachten Hungersnot Holodomor gedacht.
● Russland beschränkt ukrainischen Angaben zufolge die Getreide-Ausfuhren durch die Verzögerung von Schiffskontrollen. «Es war üblich, 40 Inspektionen pro Tag durchzuführen, jetzt gibt es fünfmal weniger. SRF.ch
Ungarn – BMW München verdoppelt seine Investition im gerade erst entstehenden Werk für Elektroautos. Neben der Fertigung einer Elektroautoreihe plant BMW in Debrecen nun auch einen Batteriepark.
● Wenngleich die Bruttolöhne im September wieder über 500.000 Forint (1’500 Euro) kletterten, sind die Reallöhne mit ‑2% ins Minus gerutscht.
● Die verfehlte Sanktionspolitik der EU hat den ungarischen Staatshaushalt schon bislang mindestens 10 Mrd. Euro gekostet. Das behauptete der Stellvertretende Ministerpräsident Zsolt Semjén auf einem Einwohnerforum am Mittwochabend in Csorna. KR.hu
USA ‑verbannen neue Huawei-Geräte vom Markt. Die US-Regierung verbietet den Verkauf und Import von Produkten der chinesischen Firmen Huawei und ZTE. Wegen nationalem Sicherheitsrisiko.
● Vier Rentner im Ruderboot, 4500 Kilometer und viele Haifische. Von Kalifornien nach Hawaii rudern und zeigen, dass auch ältere Menschen etwas leisten können: Das wollen vier Aargauer. «Jetzt realisieren wir, worauf wir uns eingelassen haben», sagt Rolf Düggelin, Jahrgang 1952 aus Scherz im Kanton Aargau. In einem Viererteam will er im Juni 2024 von Monterey in Kalifornien nach Hawaii rudern. Alle vier Teilnehmer im Team Wise Swiss Rowers werden beim Start der 4500 Kilometer langen Pacific Challenge über 70 Jahre alt sein. Sie wollen beim Rennen zeigen, dass man im Pensionsalter noch nicht zum alten Eisen gehört. Die erste Pacific Challenge startet im Juni 2023 und soll laut den Veranstaltern danach jährlich ausgetragen werden. Mit reiner Muskelkraft legen die teilnehmenden Teams 4500 Kilometer im Pazifischen Ozean zurück. 40 bis 60 Tage soll die Überfahrt dauern. Das Rennen im Pazifik wird von den Organisatoren der Atlantic Challenge veranstaltet. Dieses Rennen von den Kanaren in die Karibik gewann 2022 das Schweizer Team «Swiss Raw».
● «What a Feeling»-Sängerin Irene Cara ist mit 63 Jahren n Florida gestorben. ● Der Spionage-Chef des US-Auslandgeheimdienstes CIA, David Marlowe, hatte letzte Woche einen bemerkenswerten Auftritt, als er öffentlich russische Agenten anwarb: Die CIA schaue sich auf der ganzen Welt nach Russen um, die angewidert vom Krieg in der Ukraine seien.
● Brushing: Fiese Paketbestellungen unter falschem Namen. Ein Mann erhält plötzlich haufenweise Pakete von Amazon. Dabei hat er dort weder bestellt noch ein Kundenkonto. Die erste Lieferung kam Anfang Oktober. Und dann ein Paket nach dem anderen: Bettwäsche, Hundespielzeug, Elektronik, Pullover etc. Der Mann aus dem Kanton Luzern erhält auch eine Monatsrechnung vom Onlinehändler Amazon. Zunächst denken er und seine Partnerin an einen Irrtum. Vom Amazon-Kundendienst erfahren sie, dass auf seinen Namen ein Konto existiert. Nur hat der Mann dieses nicht selbst eröffnet und auch noch nie bei Amazon bestellt. Weiter erstaunlich: Jemand schreibt aus Deutschland im Namen dieses Mannes Fünf-Sterne-Bewertungen. Und zwar für Partnerhändler, die ihre Waren über Amazon verkaufen. Mit diversen E‑Mails und Telefonaten versucht der Mann, das Konto löschen zu lassen. Erfolglos. Der Amazon-Kundendienst scheint das Problem nicht zu verstehen. Dem Mann wird wiederholt geraten, sich einzuloggen und Bestellungen und Konto zu löschen. Dabei hat er gar keinen Zugriff. Und um das Passwort zurückzusetzen, bräuchte er einen Code. Dieser wird aber auf ein fremdes Handy geschickt. Um das Konto zu löschen, verlangt Amazon nun diverse persönliche Informationen: Ausweiskopie, Telefonnummer, aktueller Adressnachweis und Kopie einer Anzeige. Bei der Polizei war der Mann. Die Anzeige wurde auch aufgenommen. Allerdings erhalte er keine Kopie, weil er nur als Auskunftsperson gelte. Geschädigt sei Amazon, habe es auf dem Polizeissen geheissen. «Wir fühlen uns machtlos», sagt das Paar zu «Espresso». SRF.ch
● Das Weisse Haus hat den früheren Präsidenten Donald Trump dafür verurteilt, dass er sich in seinem Anwesen in Florida mit dem Holocaustleugner Kanye West getroffen hat. ORF.at
● Ein Artikel in der „New York Times“ beschreibt, wie die imperiale Kriegsmaschine den Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine gegen Russland verwendet, um neue Waffen zu testen. Das dient offenbar der Vorbereitung auf einen grösseren Konflikt. SP.ru
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“Spermageddon”? Sinkende Spermienzahl – Forscher warnen vor Aussterben der Menschheit
Die einen fordern Depopulation wegen Überbevölkerung, andere warnen vorm baldigen Aussterben der Menschheit: Schon seit Jahren nimmt die Spermienzahl bei Männern Studien zufolge ab. Eine neue israelische Meta-Analyse warnt nun davor, dass die Menschheit bereits im Jahr 2050 ernsthafte Reproduktionsprobleme haben könnte: Umweltgifte und ein allgemein ungesunder Lebensstil könnten demnach bald zum Ende der Menschheit führen.
Nicht nur die experimentellen Covid-Impfstoffe haben offensichtlich einen negativen Effekt auf die männliche Fruchtbarkeit, auch sonst sorgen diverse Umweltgifte für eine kontinuierliche Reduktion der Spermienzahl und -qualität bei den Männern. Schon früher wurde dieser Umstand festgestellt, doch israelische Forscher wollen in einer neuen Meta-Analyse herausgefunden haben, dass sich dieser Trend ab dem Jahr 2000 herum deutlich verstärkt hat. Das Tempo des Rückgangs stieg demnach von 1,2 Prozent pro Jahr seit 1972 auf 2,6 Prozent pro Jahr seit 2000.
“Ich muss sagen, dass ich und die anderen Forscher das nicht erwartet haben. Wir dachten, dass sich der Rückgang irgendwann abflachen würde, wenn man ein niedriges Level erreicht hat. Es wäre zwar immer noch ein Problem, aber zumindest würde der Rückgang weniger rapide sein. Doch das Gegenteil war der Fall. Ich muss sagen, dass dies sehr besorgniserregend ist”, sagte Dr. Hagai Levine, Professor für Epidemiologie an der Hebräischen Universität und Hauptautor der Studie. Denn zwischen 1973 und 2018 sei die Spermienqualität der Studie zufolge um ganze 62 Prozent zurückgegangen.
Neben den Einflüssen im Mutterleib in der fötalen Periode seien auch jene nach der Geburt mit dafür verantwortlich – so zum Beispiel Kunststoffadditive, Phthalate, Tabakkonsum, Pestizide und stark verarbeitete Nahrungsmittel. Auch die mangelnde Bewegung und zunehmende Übergewichtigkeit spielen demnach eine Rolle. Und die Spermienqualität sage auch viel über die Gesundheit der Männer aus: “Darüber hinaus wissen wir, dass die Spermienzahl ein wichtiger Indikator für die Gesundheit von Männern ist. Aus Studien wissen wir, dass Männer mit schlechter Samenqualität eher vorzeitig sterben, an anderen Krankheiten leiden und aus verschiedenen Gründen, einschließlich Herz-Kreislauf-Problemen, ins Krankenhaus eingeliefert werden”, sagte Levine.
“Unsere Ergebnisse sind wie ein Kanarienvogel in einer Kohlenmine. Wir haben es mit einem ernsten Problem zu tun, das das Überleben der Menschheit bedrohen könnte, wenn es nicht gemildert wird. Wir fordern dringend globale Maßnahmen zur Förderung einer gesünderen Umwelt für alle Arten und zur Verringerung von Belastungen und Verhaltensweisen, die unsere reproduktive Gesundheit gefährden”, fügt Levine hinzu.
Denn wenn es so weitergehe, könnten bis zum Jahr 2050 die Männer weltweit größtenteils unfruchtbar sein. Darauf weist die Ko-Autorin der Studie, Professor Shanna Swan, in ihrem Buch “Count Down” hin. Demnach würde bis dahin die Hälfte der Männer keine Samenzellen mehr produzieren und die andere Hälfte nur so wenige, dass sie “funktionell unfruchtbar” seien.
Wie richtig die Forscher mit ihrer Horrormeldung liegen, wird sich zeigen. Lägen sie richtig, würde das wohl die die Bevölkerungsprojektion für die kommenden Jahrzehnte deutlich beeinflussen. Immerhin sind nicht nur die Industriestaaten betroffen. Und auch bei Frauen dürften die Umweltgifte ihre entsprechenden Spuren hinterlassen.
“Digitale Rupie”: Indien schließt sich Globalisten-Kampf gegen Bargeld an
Nicht nur in Europa greift der Globalisten-Plan, das Bargeld immer unattraktiver zu machen und schleichend durch digitale Zentralbank-Währungen zu ersetzen, immer weiter um sich. Auch die indische Zentralbank startet nun ein Pilotprojekt: die “digitale Rupie”. Ab Donnerstag wird das System in vier Städten, darunter die Hauptstadt Neu-Delhi und die Finanzmetropole Bombay, getestet. Als Partner fungieren vier indische Banken. Auch in Europa wird – im Wechselspiel von Weltwirtschaftsforum (WEF) und EZB – das Zentralbank-Digitalgeld (CBDC) forciert.
Wieder mal QR-Codes im Mittelpunkt
Bewährt sich das System, sollen in der Folge immer mehr Banken und Städten im 1,4-Milliarden-Menschen-Staat dazukommen. In der Pilotphase will man die Robustheit der Erschaffung und Verteilung der “digitalen Rupie” in Echtzeit im Einzelhandel ausprobieren. Sprich: Man nutzt die digital-affinen Großstädter als Konsumenten-Versuchskaninchen. Die Bürger sollen ihre Zahlungen mit einer auf dem Handy oder einem anderen Gerät gespeicherten digitalen Geldbörse bezahlen können. Der Austausch des virtuellen Geldes mit dem Händler soll einmal mehr über QR-Codes geschehen.
Dass sich Indien auf diese Schiene wagt, ist einigermaßen kühn. Endete doch die letzte große geldpolitische Maßnahme im Land in einem Fiasko. Im November 2016 verbot die Regierung über Nacht die zwei größten Scheine über 500 bzw. 1.000 Rupien (5,92 bzw. 11,85 Euro). Dadurch verlor 86 Prozent des Bargelds im Land die Gültigkeit. Der erhoffte Schlag gegen Geldwäsche und kriminelle Banden scheiterte, dafür stockte die Wirtschaft zeitweise und gerade die auf Bargeld angewiesene, oft ohnehin bereits bettelarme Landbevölkerung war in Nöten. Später ruderte man zurück und führte den 500-Rupien-Schein wieder ein, dazu kam ein neuer 2.000-Rupien-Schein.
Kleine indische Händler verloren ihre Lebensgrundlage, die Schattenwirtschaft verschob weiter Schwarzgeld – Wochenblick berichtete:
Schleichend in Richtung Bargeld-Verbot
Beim heimischen Staatsfunk wird auf mögliche Problematiken nicht eingegangen, die Rede ist von “Merkmalen von physischem Geld wie Vertrauen, Sicherheit und eine Endgültigkeit bei der Einigung.” Dabei ist der Übergang ins digitale Zentralbank-Geld das Ende der Freiheit der Bürger. Ist dem Bargeld erst der Garaus gemacht, kann man etwa Dissidenten problemlos durch eine Kontosperren ausschalten. Bei einem immer wahrscheinlicheren Blackout könnten die Menschen mit dem Digital-Geld nach wenigen Stunden gar keine Transaktionen mehr tätigen.
Dass die Sorge einer Kontrolle seitens des Systems nicht weit hergeholt ist, wird etwa im Bezug auf den digitalen Euro ständig dementiert. Geht es um den chinesischen E-Yuan, schrillen bei denselben Beobachtern dann aber plötzlich die Alarmglocken. Auch die Beteuerungen, wonach das Digitalgeld das Bargeld nur ergänzt, sind wenig glaubwürdig. So zielen die Schweden mit ihrer “E-Krone” tatsächlich auf eine Ersetzung des Bargeldes ab – und die Ukraine stellte beim WEF-Gipfel im Mai ein Video vor, in dem man erklärte, noch vor 2030 das Bargeld gänzlich abschaffen zu wollen.
“Wirtschaft” als neues Blender-Argument
In der Eurozone soll es spätestens bis 2026 so weit sein, dass der digitale Euro flächendeckend einsatzbereit ist. Forciert wird er etwa von EZB-Chefin Christine Lagarde, die auch WEF-Stiftungsrätin ist; beim jüngsten Jahrestreffen der Globalisten-Denkfabrik waren digitales Zentralbank-Geld ein Kernthema. In den letzten Wochen nahm das Trommeln für das EZB-Prestigeprojekt immer weiter zu. Zuletzt versuchte auch der deutsche Finanzminister Christian Lindner (FDP) den Bürgern üppig Honig ums Maul zu schmieren, indem er eine vermeintliche Ankurbelung der Wirtschaft in Aussicht stellte.
Ein offizielles Verbot des Bargelds ist bei reger Verbreitung des Digital-Euros übrigens gar nicht nötig – man müsste bare Zahlungen nur so unattraktiv wie möglich machen. Denkbar wäre alles von Strafgebühren bei Barzahlung bis hin zur schlichten Unmöglichkeit, in vielen Läden damit zu bezahlen. In Belgien gilt seit Anfang August eine Verpflichtung für jedes noch so kleine Geschäft, eine Kartenzahlung zu ermöglichen. Ein Gegen-Gesetzesentwurf, der dies auch für Bargeld vorsehen würde, ist im vom WEF-“Junge Weltführer” Alexander de Croo regierten Land seit gefühlten Ewigkeiten hingegen in der Warteschleife…
Klimaterroristen scheitern kläglich! | Ein Kommentar des DeutschlandKURIER-Kolumnisten Gerald Grosz
Alle Welt lacht über die beiden gescheiterten #Klima-Kleber in der #Elbphilharmonie. Bei allem Spaß darf aber nicht vergessen werden, dass die Mitglieder der Klima-Sekte extremistische #Rechtsbrecher sind.
Ein Kommentar des DeutschlandKURIER-Kolumnisten Gerald #Grosz
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Erfolgreicher Corona-Kongress in Tirol im Zeichen der Aufarbeitung
Der Erfolgsweg der Freien Ärzte Tirol rund um Dr. Hannes Strasser geht unbeirrt weiter. Das zeigte der jüngste Corona-Kongress in Hall in Tirol. 120 Interessierte reisten mitunter mehrere Stunden an, um der Expertise der kritischen Tiroler Ärzte sowie des bekannten Epidemiologen Prof. Sucharit Bhakdi zu lauschen.
Unvergessen ist der Sieg der Freien Ärzte Tirol bei der vergangenen Ärztekammer-Wahl, der der diktatorischen Repression kritischer Ärzte durch Thomas Szekeres und dessen Gefolgschaft Einhalt bot. Das Team rund um Bestseller-Autor Dr. Hannes Strasser (“Raus aus dem Corona-Chaos”) räumte aus dem Stand gleich drei Mandate ab. Anders als andere “Newcomer” ruhen sich die Mut-Ärzte nun nicht auf ihren Mandaten aus. Stattdessen organisierten sie nun gemeinsam mit dem Mut-Politiker Mag. Gerald Hauser den Kongress in Hall, gewannen für diesen sogar Prof. Sucharit Bhakdi und landeten damit einen weiteren Mega-Erfolg. Bereits wenige Stunden nach Erscheinen des ersten Wochenblick-Artikels zur Veranstaltung war diese ausgebucht. Aufgrund des enormen Andrangs wurde die Veranstaltung am Samstag Nachmittag sogar noch wiederholt, um zumindest einem Teil der Interessenten auf der Warteliste die Möglichkeit der Teilnahme zu gewähren. So fanden sich letztlich anstatt der geplanten 50 Teilnehmer 120 Zuhörer ein. Unter ihnen: Ärzte, Beamte und Mütter. Jüngere wie ältere Personen reisten aus allen Teilen des deutschsprachigen Raumes an.
Auch FPÖ-Chef Herbert Kickl wollte prominent am Kongress teilnehmen. Aufgrund einer Terminkollision richtete er seine Grußworte mittels Videobotschaft an den Kongress. Durch Bestseller-Co-Autor und Mitveranstalter Gerald Hauser hatte der FPÖ-Chef allerdings eine würdige freiheitliche Vertretung aus dem Parlament. Hauser zeichnete seine Erlebnisse des Corona-Chaos erneut nach: “Innerhalb von nur sieben Tagen, also vom 13. bis zum 20.3.2020 wurden mehr als 137 Gesetze bis in die Tiefe abgeändert. Und so funktionierte das weltweit. Niemand kann mir erzählen, dass die österreichische Bürokratie 137 Gesetze in der Tiefe innerhalb von nur einer Woche abändern konnte!” Seit April klärt das Erfolgs-Duo in 18 erfolgreichen Buchpräsentationen über die Widersprüche der Corona-Politik auf. Derzeit arbeiten Mut-Arzt Strasser und Mut-Politiker Hauser an ihrem neuen Buch “Die Schwurbler hatten doch Recht!”, das im Jänner erscheinen soll.
Ärzte machen sich mitschuldig
Die Hauptsensation des Tages war freilich Professor Sucharit Bhakdi. Er zeichnete von Neuem nach, wie die Zellen durch die Corona-Impfung direkt angegriffen werden. Die mRNA-Behandlung führe oftmals dazu, dass die Blutgerinnung in den Kapillargefäßen ausgelöst werde. Diese sind verantwortlich dafür, Blut und Sauerstoff in die Zellen zu transportieren. Aus Autopsien von Impf-Toten wisse man, dass die Kapillaren im Gehirn oftmals in Folge der Impfung verstopfen. Doch seit dem Einsetzen der mRNA-Behandlungen wird immer öfter beobachtet, dass diese Zellen einfach abgestorben sind. Alzheimer, Lähmungen, Infarkte und letztlich der Tod wurden als Folge des Zellsterbens beobachtet. Dasselbe könne im Herzgewebe passieren, folglich führe dies dann oftmals zur Diagnose von Myokarditis oder Perikarditis. Mediziner müssten eigentlich wissen, dass sich gerade Herz und Gehirn nicht nachbildeten, tote Zellen seien dort für immer verloren, so der Epidemiologe. Professor Bhakdi ärgert es, dass so viele Ärzte diesen bekannten Fakt herunterspielten. Sie sollten ihren Titel zurücklegen, ärgert sich der renommierte Epidemiologe, der in Deutschland in Folge seiner Maßnahmen-Kritik übelster Repression durch die Justiz ausgesetzt ist.
Auch Dr. Hannes Strasser führte in einem Vortrag spannende Aspekte zu den impf-induzierten Herzerkrankungen an. So wurde in einem Regierungsflyer zu den Impfungen ganze sechs Monate, nachdem Perikarditis und Myokarditis offiziell als Nebenwirkungen anerkannt wurden, behauptet, dass aufgrund der Impfung keine Erkrankungen entstehen würden. Am 15. November stellte Gerald Hauser die Regierung in Bezug auf diese fehlleitende Broschüre im Zuge einer parlamentarischen Anfrage zur Rede. Sie hat nun einige Wochen Zeit, um eine Erklärung für dieses Vorgehen zu finden.
Impfung und Thrombosen
Als weiterer Experte referierte Dr. Bernhard Mitterdorfer, der Mitglied der Freien Ärzte Tirol ist. Er ist Spezialist für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie für ergänzende Medizin. Der beherzte Mediziner betreut mittlerweile eine Vielzahl von Impfschäden und schilderte seine Erfahrungen aus der Praxis. Besteht der Verdacht auf einen Impfschaden, ermittelt Mitterdorfer stets den D-Dimere-Wert. Dieser gibt Aufschluss darüber, ob die gefürchtete Blutgerinnung eingetreten ist. Der Mediziner behandelt seine Patienten in diesem Fall vor allem mit Blutverdünnern. Eine seiner Patientinnen war beispielsweise bis ins hohe Alter körperlich so fit, dass sie noch regelmäßig Berge bestieg. Die Corona-Impfung sollte diesem Hobby ein jähes Ende setzen. Denn thrombotische Erscheinungen in den Beinen ließen diese so schmerzhaft und unbeweglich werden, dass ihr Leben stark eingeschränkt war. Durch den Einsatz von Blutverdünnern konnte Dr. Mitterdorfer eine wesentliche Verbesserung im Wohlbefinden der Patientin erreichen. Doch auch die häufigen überschießenden Immunreaktionen, die in Folge der Corona-Impfung auftreten, weiß Mitterdorfer zu lindern. Kurkuma oder auch Cortison dämpften diese, weiß der Tiroler Arzt zu berichten. Dennoch ärgert er sich. Längst sei aus chinesischen Studien bekannt, dass es das Spike-Protein ist, das die Schädlichkeit einer Corona-Erkrankung ausmache. Und trotzdem setzt man darauf, die Menschen durch die mRNA-Stoffe auf die körpereigene Produktion des Spike-Proteins auf ungewisse Zeit quasi zu programmieren.
Erfolge mit Ivermectin
Dr. Hannes Strasser setzte daher bereits von Anfang an auf die Strategie der Behandlung bestehender Corona-Infektionen. Auch ihm hängte die Ärztekammer dafür ein Disziplinarverfahren an, weil er in einem Behandlungsschema unter mehreren die erwiesene Wirkung von Ivermectin darstellte. Doch die Ärztekammer musste zugeben, dass Strasser damit Recht hatte. Ein voller Erfolg für den Freien Arzt und Aufklärer.






