Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Während das Volk Insekten essen soll, fressen die Eliten bei G20 die teuersten Steaks der Welt

Während das Volk Insekten essen soll, fressen die Eliten bei G20 die teuersten Steaks der Welt

Teil der neuen Weltordnung nach Vorgabe der feinen Herren Schwab und Gates ist es, Fleisch aus dem 3D-Drucker oder gleich parasitenbelastete Würmer und Insekten zu verzehren. Doch solche kulinarischen Feinheiten sind nur für das gemeine Volk vorgesehen – die Geldelite stopft sich die ohnehin schon dicken Bäuche voll: mit dem teuersten Steak der Welt, Wagyu Steaks vom Kobe Rind. Man gönnt sich ja sonst nichts, für die philantrophische Wohltat der Weltzerstörung muss der Steuerzahler eben blechen.

Ein Kommentar von Willi Huber

Auf der Speisekarte des diesjährigen G20 in Indonesien (G20-Gipfel: Klaus Schwab propagiert unter Staats- und Regierungschefs den Great Reset) stand diesmal feines Wagyu Steak. Original Kobe-Rindfleisch aus Japan wird zwischen 400 und 600 Euro pro Kilogramm berechnet – angesichts der aktuellen Teuerung und Inflation vermutlich deutlich mehr. Während zahlreiche Angehörige der so genannten Eliten mit Privatjets nach Indonesien reisten, predigen sie für die Menschen der Welt Verzicht. Dabei sind aber nur die offenbar entbehrlichen, nutzlosen Esser gemeint.

You’ll own nothing and eat bugs, while these climates hypocrites dine on Wagyu beef pic.twitter.com/qqf5u8hjma

— Dr Shawn Baker ? (@SBakerMD) November 17, 2022

Da bekommt man doch lust, an einem wolkenverhangenen Wochenende endlich mal wieder den legendären alten Film “Eat the Rich” zu sehen. Ebenso kommt einem der Sketch von Monty Python mit “Monsieur” aus dem Film “Der Sinn des Lebens” in den Sinn. Vor kurzem sind wir auf den wunderbaren Kurzfilm “Dinner for few” gestoßen, wo wenigstens die Katzen überleben. Von eventuellen antisemitischen Stereotypen distanzieren wir uns vorsorglich. Wir denken, dass Weltherrschafts-Fantasien nichts mit Religion sondern nur mit maximaler Verkommenheit zu tun haben.

Doch zurück zum Thema. Was ist “Wagyu Beef“? Dabei handelt es sich um Fleisch vom japanischen Kobe-Rind das stengen Qualitätsvorschriften unterworfen ist. Der Begriff “Wagyu” bedeutet in der japanischen Sprache schlicht “japanisches Rind”.

Wagyū-Rinder sind meist schwarz, wobei es auch rote Tiere gibt. Sie sind mittelgroß (Bullen: 800–1000 kg, Kühe: 450–600 kg) mit einer gut ausgebildeten Schulter und kräftiger, deutlich gewinkelter Hinterhand. Alkohol (etwa Bier) wird in den japanischen Zuchtbetrieben nicht verfüttert. Es werden keine künstlichen Wachstumshormone verwendet und Antibiotika kommen nicht zur Vorbeugung, sondern nur bei bereits eingetretenen Erkrankungen zum Einsatz.

In Kombination mit dem seltenen Vorkommen und der langsamen Mast ist das Fleisch der Wagyū-Rinder nicht nur eine Delikatesse, sondern darüber hinaus ein gefragtes Luxusprodukt. Für reinrassige Wagyū-Rinder werden Preise im fünfstelligen Euro-Bereich erzielt. Das Kilogramm Wagyū-Fleisch kann je nach Herkunft und Teilstück bis weit über 1000 Euro kosten.

Quelle: Wikipedia

Gleichzeitig verlangen ebendiese Luxus-Eliten, deren Privatyachten oft so viel Schadstoffe ausstoßen wie ganze Kleinstädte, dass sich die Menschen der Welt in Verzicht üben. Dies ist kein Einzelfall sondern Standard. COP27-Klima-Scheinheilige: Vegane Zukunft predigen, Angus-Beef dinieren. Und es dürfte seinen Grund haben, warum manche Verfechter der Klimareligion und der Neuen Weltordnung Jahr für Jahr fetter und widerlicher werden. Siehe auch: Bill Gates: Reiche Nationen sollten ganz auf synthetisches Rindfleisch umsteigen oder Klaus “Eat ze bugs” Initiative “Organic Cricket Flour”: Bedenkliches Pulver aus gemahlenen Grillen in Nahrungsmitteln.

G20 – 40 world leaders meet in Bali to discuss stuff with erm…their bosses, Klaus Schwab and Bill Gates.

It isn’t a conspiracy, it’s an Agenda! pic.twitter.com/axSH7slVu9

— Bernie’s Tweets (@BernieSpofforth) November 14, 2022

You will eat ze bugs and be happy pic.twitter.com/k1QKhwewQZ

— Lupeppermint (@LibertyMomCA) November 18, 2022

So our pets are gonna eat ze bugs too? pic.twitter.com/MrcjJ3JEW4

— EN (@kedilobisi_cfo) November 18, 2022

Der Spitzen-Klimawissenschaftlker, der die NOAA des Betrugs überführte

Der Spitzen-Klimawissenschaftlker, der die NOAA des Betrugs überführte

Cap Allon

Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) „korrigiert“ Daten, die ihnen nicht gefallen, und „versäumt es, die Beweise zu archivieren“ – in den Augen Vieler sind sie Betrüger.

Der ehemalige Spitzenwissenschaftler der NOAA Dr. John Bates leitete zehn Jahre lang das Programm zur Erfassung von Klimadaten der Behörde.

Seit seiner Zeit bei der Behörde hat Bates jedoch von Datenmanipulationen und schwerwiegenden Verfehlungen gesprochen. Konkret beschuldigt er die NOAA, einen fehlerhaften Bericht veröffentlicht zu haben, der angeblich die zwischen 1998 und 2012 beobachtete Pause in der globalen Erwärmung widerlegt hat.

Bates wirft dem Hauptautor der Studie, dem NOAA-Beamten Tom Karl, vor, ungeprüfte Datensätze zu verwenden, vorgeschriebene Verfahren der Behörde zu ignorieren und Beweise nicht zu archivieren – alles in einem „eklatanten Versuch, die Wirkung“ der Studie im Vorfeld einer entscheidenden UN-Klimakonferenz im Jahr 2015 zu verstärken.

Die Studie mit dem Titel „Possible Artifacts of Data Biases in the Recent Global Surface Warming Hiatus“ (Mögliche Artefakte von Datenverzerrungen bei der jüngsten globalen Erwärmung) wurde im Juni 2015 in der Zeitschrift Science veröffentlicht, nur wenige Monate bevor sich die Staats- und Regierungschefs in Paris trafen, um ein kostspieliges globales Abkommen zur Eindämmung des Klimawandels auszuhandeln.

Die Studie behauptete, dass die „Pause“ oder „Verlangsamung“ der globalen Erwärmung seit 1998, wie sie von UN-Wissenschaftlern im Jahr 2013 festgestellt wurde, in Wirklichkeit nie existiert hat und dass die weltweiten Temperaturen stattdessen sogar schneller gestiegen sind als von Wissenschaftlern erwartet.

Die Ergebnisse der Studie, die von der NOAA mit großem Tamtam veröffentlicht wurden, gingen weltweit durch die Medien und wurden von Politikern und Entscheidungsträgern wiederholt zitiert.

Die weithin beobachtete Pause in der globalen Erwärmung konnte von der AGW-Partei einfach nicht akzeptiert werden, und das Büro für Klimadaten der NOAA wurde damit beauftragt, die IPCC-Ergebnisse in Frage zu stellen und zu beweisen, dass die Lücke nicht existiert. Das war ihr Ziel, nämlich auf Biegen und Brechen diese lästige Pause zu beseitigen, und zwar rechtzeitig vor der entscheidenden Klimakonferenz in Paris.

Die Journalistin Julie Kelly schreibt in ihrem Artikel auf nationalreview.com vom 7. Februar 2017: Den Klimaaktivisten macht das Eingeständnis des IPCC im Jahr 2013, dass „die Erwärmungsrate der letzten 15 Jahre geringer ist als die seit 1951 berechnete Rate“ schwer zu schaffen. Der IPCC nahm seine eigenen Vorhersagen aus dem Jahr 2007 zurück, wonach die Temperaturen kurzfristig zwischen 1 und 3 Grad Celsius steigen würden. Der IPCC kam 2013 zu dem Schluss, dass die globale Temperatur in den letzten 15 Jahren [1998 bis 2012] einen viel geringeren linearen Anstieg gezeigt hat als in den letzten 30 bis 60 Jahren“ und dass der Anstieg der globalen Temperaturen auf etwa ein Drittel bis die Hälfte des Trends von 1951 bis 2012 geschätzt wird“.

Tom Karl von der NOAA brauchte nicht lange, um eine Methode zu entwickeln, mit der die Meerestemperaturen künstlich erhöht werden können. Karl tat dies, indem er die von Bojen erfassten Messwerte, die genauer sind, verwarf und sie durch die von Schiffen erfassten Temperaturwerte ersetzte, die sich als wärmer erwiesen.

„In Bezug auf die Temperatur der Meeresoberfläche haben Wissenschaftler gezeigt, dass die von Bojen gesammelten Daten durchweg niedriger sind als die von Schiffen erhobenen Daten“, so einer der Mitautoren der Studie. Daher sei es notwendig, so die NOAA-Wissenschaftler, „die Differenz zwischen Schiffs- und Bojenmessungen zu korrigieren, und wir verwenden dies in unserer Trendanalyse.“

Die „instabilen“ Landmesswerte: Die Wissenschaftler der NOAA verwendeten die Temperaturdaten von 4 000 Wetterstationen (oben abgebildet ist eine Station in Montana). Die Software, mit der sie die Daten verarbeiteten, erwies sich jedoch als fehlerbehaftet und instabil. Die NOAA verwendete auch „ungeprüfte“ Daten, die nicht getestet oder genehmigt worden waren. Diese Daten wurden mit den bereits erwähnten unzuverlässigen Meerestemperaturen zusammengeführt.

Die „bereinigten“ Meereswerte: Die durchschnittlichen Meerestemperaturen werden anhand der Daten von Wetterbojen berechnet. Aber die NOAA hat diese Zahlen nach oben korrigiert, um sie an die höheren Datenwerte von Schiffen anzupassen. Dadurch wurde die Erwärmungsrate übertrieben, so dass die NOAA in der als „Stillstands-Brecher“ bezeichneten Studie behaupten konnte, dass es in Wirklichkeit keine „Pause“ gab.

Und siehe da, diese höchst zweifelhafte Methodik führte zu dem Schluss, dass der Erwärmungstrend von 2000 bis 2014 genau der gleiche war wie von 1950 bis 1999.

„Es gibt keine erkennbare (statistische oder anderweitige) Abnahme der Erwärmungsrate zwischen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und den ersten 15 Jahren des 21. Jahrhunderts“, so die Studie, die zu dem Schluss kommt, dass die Aussage des IPCC über einen langsameren Anstieg der globalen Temperatur „nicht mehr gültig ist“.

Mission erfüllt, NOAA.

Die Studie wurde von Klimaaktivisten und ihren Sympathisanten in den Medien mit Beifall bedacht, aber Bates sah sich gezwungen, auf die großen und für ihn eklatanten Probleme der Studie hinzuweisen.

„Sie hatten gute Daten von Bojen““, sagte er. „Und sie haben sie weggeworfen und mit den schlechten Daten von Schiffen [einer natürlichen Erwärmungsquelle] ‚korrigiert‘. Man ändert niemals gute Daten, damit sie mit den schlechten übereinstimmen, aber genau das haben sie getan, um es so aussehen zu lassen, als ob das Meer wärmer wäre.“

Bates wies auch darauf hin, dass die Studie Satellitendaten, die im Allgemeinen niedriger sind, völlig außer Acht lässt. Und als ob die Dinge nicht noch dubioser klingen könnten, erlitt der Computer, der zur Verarbeitung der Daten verwendet wurde, einen „Totalausfall“, was bedeutet, dass keine der Daten archiviert oder zur Verfügung gestellt wurden, wie es die NOAA-Vorschriften verlangen. Daher kann Karls Arbeit nicht repliziert oder unabhängig überprüft werden.

Bates schloss mit der Feststellung, dass Wissenschaftler der Regierung es routinemäßig versäumen, ihre Arbeit zu sichern.

„Das kritischste Problem bei der Archivierung von Klimadaten sind die Wissenschaftler, die nicht bereit sind, ihre Daten offiziell zu archivieren und zu dokumentieren.“

DAS ist der Zustand der modernen Klimawissenschaft.

DAS ist es, worauf die Alarmisten beharren, dass es „feststeht“, dass es unbestreitbar zum Untergang unserer Spezies führen wird und dass es deshalb selbstmörderische Kürzungen bei der Nutzung billiger und zuverlässiger fossiler Brennstoffe und die Einführung lähmender Kohlenstoffsteuern erfordert, um dagegen vorzugehen.

DAS ist Wahnsinn, vor allem, wenn man bedenkt, dass die gegenteilige klimatische Realität wahrscheinlich schnell näher rückt (hier und hier)

Link: https://electroverse.co/climate-scientist-who-exposed-noaa/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Biden erzürnt: US-Senat will Covid-19-Notstand beenden

Biden erzürnt: US-Senat will Covid-19-Notstand beenden

Der US-Senat stimmte am 15. November mit den Stimmen der Demokraten und Republikaner für die Beendigung des „Covid-19-Notstands“. Für den Fall, dass die Senats-Resolution im Abgeordnetenhaus (House) durchgeht, wo nach den Midterms die Republikaner dominieren, kündigte US-Präsident Joe Biden ein Veto an. Er will die Macht nicht aufgeben, die sich das Weiße Haus über den zweimal verlängerten Covid-19-Notstand aneignete. Senator Roger Marschall  (Republikaner) initiierte die Resolution. Zweieinhalb Jahre reichen, Biden habe damit die Verfassungs-Rechte der Amerikaner ausgehebelt, kritisierte er.

Biden-Diktatur muss enden

Die Republikaner werfen Biden vor, mit Hilfe unbeschränkter Covid-19-Befugnisse ihre Agenda voranzutreiben, die Verfassungsrechte der Amerikaner auszuhebeln und sie über Sozialprogramme von der Regierung abhängig zu machen. Die Aufrechterhaltung der Covid-19-Pandemie sei zudem aufgrund der aktuellen Zahlen nicht mehr gerechtfertigt. Sie weisen darauf hin, dass Biden selbst, bei einer Autoshow in Detroit, im September, die Pandemie als beendet bezeichnete. Erstmals ausgerufen hat den Covid-19-Notstand Ex-US-Präsident Donald Trump am 13. März 2020.

Auf Initiative der Republikaner

Biden hat ihn seither zweimal verlängert und will das auch ein drittes Mal tun. Während nach den Midterms jetzt die Demokraten den Senat kontrollieren, dominieren im „House“ die Republikaner. In dieser Kammer werden Gesetze gemacht, sie kann also künftig Biden bei vielen Vorhaben blockieren. Im vorliegenden Fall stimmten im Senat 62 gegen 36 für den Antrag Marshalls. Dreizehn Demokraten unterstützten die Republikaner, alle „nein“-Stimmen kamen von Demokraten. Zwei Senatoren enthielten sich der Stimme. Demokraten-Senator Chuck Schumer wurde die Sache mittlerweile zu heiß. Er stimmte für die Resolution, bestritt das aber dann. Seine Stimme sei irrtümlich als „Ja“ gewertet worden. Das sei nicht seine Position. Das werde korrigiert.

Biden droht mit Veto

Aus dem Weißen Haus hieß es zum Senats-Antrag: Der weitere Schutz vor COVID-19 und die „Sicherung flexibler Reaktionsmöglichkeiten“ seien oberste Prioritäten der Biden-Regierung. Die Beendigung des Covid-19-Notstands, der eigentlich im Jänner auslaufen soll, würde das unnötig und abrupt einschränken. Kurz gesagt: Unter dem Vorwand eines Notstands lässt es sich leichter Regieren und Kontrollieren. Am Tag des Senats-Beschlusses kündigte das US-Gesundheitsressort an, den Covid-19-Notstand bis mindestens Mitte Jänner aufrecht zu halten. Das Ende des Notstands werde 60 Tage bevor er ausläuft, angekündigt. Für eine Beendigung im Jänner wäre am 11. November der Stichtag gewesen.

US-Bundesstaaten klinken sich aus

Auch die Covid-19-Impfpflicht für in die USA reisende Nicht-Amerikaner, die im November ausgelaufen wäre, ist bis mindestens 8. Jänner 2023 verlängert worden. Trotz der Ansage des US-Gesundheitsressorts entschieden sich einige US-Bundesstaaten, auch einige von Demokraten regierte, den Notstand nicht zu verlängern. Washington hat ihn etwa per Ende Oktober beendet. Sobald der Notstand beendet ist, zahlt die US-Regierung nicht mehr für Covid-19-Impfungen, Tests, Behandlungen und andere Kosten. Der „kommerzielle Sektor“, wie Spitäler und Versicherungen müssen dann diese Kosten selbst tragen. Man darf mit Recht annehmen, dass es von dieser Seite massives Lobbying im Weißen Haus gibt.

Was die Verbündeten Amerikas am Ende erwartet

Von JURY TAVROVSKY | „Es ist gefährlich Amerikas Feind zu sein, aber sein Freund zu sein ist tödlich!“ – an dieses Zitat von Henry Kissinger werden auch Vertreter aus Asiens High-Tech-Industrien nach Aufnahme in die sogenannte «Chip 4» Allianz in diesen Tagen erinnert.

 

Besagte Initiative des Weißen Hauses, zu der die USA Japan, Südkorea und Taiwan einbindet, zielt in erster Linie darauf ab, die Ausfuhr von hochentwickelten Mikroprozessoren oder „Chips“ an den vermeintlichen Konkurrenten China stark einzuschränken oder von gewissen Belieferungen sogar ganz auszuschliessen. Die Verwirklichung dieses Plans wäre für Taiwan und seine Wirtschaft katastrophal, weil 60% seiner Industrieproduktion Halbleiterprodukte ausmachen. Der größte Abnehmer der Chips aus Taiwan ist China, auf welches 28% aller Exporte der Insel entfallen. Daran hielten Halbleiter im vergangenen Jahr einen Anteil von 62% mit einem Gesamtwert über 155 Milliarden Dollar. So konnten in der ersten Hälfte des laufenden Jahres bereits 79 Milliarden Mikroprozessoren von Taiwan nach Festland-China geliefert werden.

Die South China Morning Post aus Hongkong weiss über die negativen Auswirkungen dieses Chip-Embargos auf Taiwan und Südkorea zu berichten. Auf Halbleiterhersteller der beiden Länder entfallen rund 80% aller hochentwickelten Chips höchster Wertschöpfung, die auf kundenspezifischen Fertigungsanlagen gemäss solchen Aufträgen hergestellt werden. Jene Sanktionen werden nicht nur den Absatz des grössten taiwanesischen Chipherstellers TSMC aus Hsinchu wie auch des koreanischen Industriegiganten Samsung hart treffen, sondern besonders ihre Fabrikationsstätten, die sich zum Teil heute schon in China befinden.



The Plaza Hotel in New York City: Schauplatz des Plaza-Abkommens

Es ist nicht das erste Mal, dass Amerika seine ‚Freunde‚ auffordert, sich „höheren Interessen“ zu beugen. Mitte der 80er Jahre hatte Japan schon einmal die Rolle eines Wirtschafts-Kamikaze zu spielen: Für gewisse Zeit vermochte Tokio sich damals dem Druck der USA noch zu entziehen bis es schliesslich nachgeben musste und am 22. September 1985 das berüchtigte Plaza-Abkommen unter den damals G5 Staaten zu unterzeichnen hatte, um den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen sowie auch der damals noch bestehenden Deutsch Mark abzuwerten: Japanische Exporte verloren danach an Konkurrenzfähigkeit und das Land der aufgehenden Sonne stürzte in eine Rezession. So wurde Japan schon einmal für zwei folgende Jahrzehnte in Stagnation und Niedergang getrieben.

Übersetzung aus dem Russischen: Unser Mitteleuropa


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One Health für Grat Reset mit 4 internationalen Organisationen: WHO, FAO, OIE und UNEP

One Health für Grat Reset mit 4 internationalen Organisationen: WHO, FAO, OIE und UNEP

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Die diversen internationalen Organisationen treiben eine ganze Reihe von Initiativen voran, die auf die Einschränkung unserer Grundrechte abzielen. Die CIA-Gründung WEF taucht auch hier als Organisator, Agitator und PR-Agentur auf. Der Plan von One Health ist noch wesentlich umfassender als alles was bisher bei Corona geschah und was für die Ausweitung der verbindlichen Internationalen Gesundheitsvorschriften […]

Der Beitrag One Health für Grat Reset mit 4 internationalen Organisationen: WHO, FAO, OIE und UNEP erschien zuerst unter tkp.at.

Die Fußballweltmeisterschaft und die Moral der Pharisäer

Die Fußballweltmeisterschaft und die Moral der Pharisäer

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In Katar gibt es im Zusammenhang mit der Behandlung der ausländischen Arbeiter offensichtlich Verletzungen der Menschenrechte. Daran ist grundsätzlich nicht zu zweifeln. Wer dieses Problem allerdings differenzierter betrachtet, gerät sofort in den Verdacht, dass ihm die Menschenrechte offensichtlich nicht wichtig seien. Und genau das bezeichne ich als „Moral der Pharisäer“ und werde im Folgenden versuchen zu erklären, warum. Von Jürgen Hübschen.

Kurzer historischer Rückblick

Die Fußballweltmeisterschaft 2022 wurde im Jahr 2010 an Katar vergeben. Gleichzeitig erhielt Moskau den Zuschlag für die Fußballweltmeisterschaft 2018. Warum zeitgleich über die Austragungsländer von zwei Weltmeisterschaften entschieden wurde, hat die FIFA meines Erachtens nie nachvollziehbar und überzeugend erklärt.

Diese Weltmeisterschaft ist allerdings nicht das erste globale Sportereignis, das in Katar ausgetragen wird. Dafür nur ein paar Beispiele: 2015 fand die Handballweltmeisterschaft in Katar statt, 2019 war es die Weltmeisterschaft der Leichtathleten, und 2021 wurde erstmalig ein Formel-1-Rennen in Katar ausgetragen, und das soll ab 2023 jährlich stattfinden. Man könnte viele weitere internationale Sportereignisse nennen, ohne dass es zu nennenswerten Protesten im Ausland gekommen wäre. Die Menschenrechtslage war während all dieser Sportereignisse sicherlich nicht besser als heute. Warum also jetzt diese Proteste in vielen europäischen Ländern, zum Teil sogar mit Boykottaufrufen gegenüber den Fußballfans?

Hauptargumente der Gegner der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft

  • Katar hat den Zuschlag nur mit Hilfe von Bestechung erhalten. Dieser Vorwurf ist sicherlich nur schwer bis gar nicht zu entkräften, trifft allerdings wohl auch auf frühere Weltmeisterschaften zu.
  • Eine Fußballweltmeisterschaft bei Tagestemperaturen von 50° Celsius und mehr kann weder den Spielern noch den Zuschauern zugemutet werden. Die FIFA ist diesem Argument gefolgt und hat die Spiele in den Dezember verlegt.
  • Eine Fußballweltmeisterschaft im Winter ist völliger Blödsinn und gibt den Spielern in den Ligen zwischen Hin- und Rückrunde zu wenig Zeit zur Erholung. Dazu ist festzustellen, dass man im Dezember nur in den Ländern der Nordhalbkugel Winter hat und die Belastungen für alle Spieler mehr oder weniger dieselben sind.
  • In Katar werden Homosexuelle diskriminiert. Das kann man so sehen, obwohl man fremde Kulturen grundsätzlich respektieren sollte. Nicht jedes Land findet die deutsche Regelung, beim Geschlecht nicht mehr nur nach männlich und weiblich, sondern auch nach divers zu unterscheiden, nachvollziehbar. Außerdem sei daran erinnert, dass Homosexualität in Deutschland nach §175 StGB bis 1994 noch unter Strafe gestellt war.
  • Insgesamt ist die sexuelle Orientierung in Katar eingeschränkt. Auch wenn vielleicht kein unmittelbarer Zusammenhang besteht, sei daran erinnert, dass Eltern noch bis 1969 Gefahr liefen, nach § 180 StGB wegen Kuppelei bestraft zu werden, wenn sie es z.B. erlaubten, dass der Freund ihrer Tochter in derselben Wohnung übernachtete. Es musste nicht einmal dasselbe Zimmer sein!
  • Frauen sind in Katar nicht gleichberechtigt, und auch das ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft ist in erster Linie eine Frage der jeweiligen Kultur und deshalb zunächst einmal von Besuchern zu respektieren. Davon einmal abgesehen, sei daran erinnert, dass in Deutschland noch bis 1977 die Zustimmung des Ehemanns erforderlich war, wenn die Ehefrau einen Beruf ausüben wollte. Für Lehrerinnen galt in Deutschland im vergangenen Jahrhundert noch jahrzehntelang das s.g. „Lehrerinnenzölibat“. Im Klartext hießt das, dass Lehrerinnen nicht heiraten durften, und wenn sie das trotzdem wollten, wurden sie aus dem Schuldienst entlassen. Erst 1957 erklärte das Bundesarbeitsgericht, dass eine „Zölibatsklausel“ im Arbeitsvertrag verfassungswidrig ist.
  • Katar ist keine Demokratie. Das ist zweifellos richtig. Aber auch bei uns hat die Demokratie bis zur heutigen Ausprägung einen langen Entwicklungsprozess hinter sich. Es gibt sie erst seit 1918, und zwischen 1933 und 1945 wurde sie von den Nationalsozialisten abgeschafft. Noch bis zum Beginn der 1980er Jahre gab es vor den Wahlen in der katholischen Kirche Aufrufe von der Kanzel, nur Kandidaten mit „christlicher Grundhaltung“ zu wählen.

Internationale Militäreinrichtungen in Katar, internationale politische, militärische und wirtschaftliche Aktivitäten

Die „Al Udeid Air Base” ist der größte US-Stützpunkt im Nahen Osten. Hier sind circa 10.000 amerikanische Soldaten stationiert. Neben dem „US Central Command“ für die Region und verschiedensten US Air Force und US-Army-Verbänden ist „Al Udeid“ auch ein Standort der britischen Royal Air Force und seit einiger Zeit auch von türkischen Truppen. Von Katar aus koordinieren die USA seit 2014 die Einsätze gegen die Terror-Organisation „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak, und auch die US-Operationen in Afghanistan wurden vom „US Central Command“ geführt. Die ersten Gespräche zwischen den USA und den afghanischen Taliban wurden ebenso wie die späteren Verhandlungen in Doha, der Hauptstadt von Katar, geführt. Auch die Europäer knüpften ihre Kontakte zu den Taliban in Doha.

Katar verfügt über die drittgrößten Erdgasreserven der Welt. Das hat u.a. dazu geführt, dass auch Deutschland versucht, die nicht mehr zur Verfügung stehenden russischen Gaslieferungen durch Verträge mit Katar zu kompensieren. Dem aufmerksamen Beobachter ist der tiefe Diener unseres Wirtschaftsministers vor dem Emir von Katar bei seinem Besuch in Doha noch gut in Erinnerung. Es ist nur schwer vorstellbar, dass neben einer möglichen Gaslieferung an Deutschland auch die Menschenrechtslage bei diesem Besuch thematisiert wurde.

Die Moral der Pharisäer

Offensichtlich waren die Menschenrechte in Katar für alle bisherigen internationalen Aktivitäten, Vorhaben und Ereignisse bislang kein entscheidendes Kriterium. Auch die hochmoderne Infrastruktur des Landes, all diese beeindruckenden in den Himmel ragenden Gebäude, sind sicherlich nicht von den Kataris selbst errichtet worden; denn davon gibt es weniger als 300.000. Nach UN-Angaben hat Katar die höchste Quote an Arbeitsmigranten der Welt. Auf die gesamte Bevölkerung bezogen, sind etwa 88 % der Einwohner (2,2 Millionen Menschen) ausländischer Herkunft. Es kann sicherlich nicht ausgeschlossen werden- um es einmal vorsichtig zu formulieren – dass die Arbeits-und Lebensbedingungen für die ausländischen Bauarbeiter auch in der Vergangenheit nicht entscheidend besser waren als während der Phase, in der die Infrastruktur für die Fußballweltmeisterschaft geschaffen wurde.

Was aktuell geschieht ist, um es einmal banal zu sagen, das Zuschieben des Schwarzen Peters an all diejenigen, die für die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft und die Menschenrechtslage in Katar überhaupt nicht zuständig, geschweige denn verantwortlich sind. Deutschland hatte – andere Länder natürlich auch –Deutschland hatte 12 Jahre Zeit, gegen die Entscheidung, die Fußballweltmeisterschaft in Katar auszutragen, vorzugehen, im Extremfall die Veranstaltung zu boykottieren. Das ist nicht geschehen, und jetzt überschlagen sich Politiker und Medien in ihren negativen Aussagen und Kommentaren zu dieser Weltmeisterschaft. Das könnte man noch als eine nicht unübliche Verhaltensweise beschreiben, nämlich „Verrat zu schreien“, obwohl man selbst daran beteiligt war. Das Schäbige an der aktuellen Vorgehensweise ist, dass man versucht, all denjenigen ein schlechtes Gewissen einzureden, die sich einfach nur auf eine Fußballweltmeisterschaft freuen. Man versucht den Gastwirten, den Veranstaltern von Public Viewings und vor allem den Fans einzureden, dass das Schauen von Fußballspielen im Rahmen dieser Weltmeisterschaft letztlich das Ignorieren der Menschenrechtslage in Katar ist, quasi ein ganz persönlicher Verstoß gegen die Menschenrechte. Mittlerweile sind wir in Deutschland fast so weit, dass sich niemand mehr traut zuzugeben, dass er sich diese Fußballspiele ansehen wird, weil er Angst haben muss, als jemand, dem die Menschenrechte egal sind, nicht nur ins fußballerische, sondern auch ins gesellschaftliche Abseits gestellt zu werden.

Viel mehr Pharisäertum seitens der Verantwortlichen ist für mich kaum vorstellbar.

Titelbild: shutterstock / kovop58

Mutmaßliche Ethylenoxid-Belastung in Teststäbchen: Ein Bluttest bringt Sicherheit

Mutmaßliche Ethylenoxid-Belastung in Teststäbchen: Ein Bluttest bringt Sicherheit

Wer den Beteuerungen von Politik und Ämtern für die Sicherheit von Medizinprodukten nicht glauben möchte, hat zwar keine Chance, die Teststäbchen auf das extrem gefährliche Toxin Ethylenoxid prüfen zu lassen – doch das eigene Blut gibt Aufschluss über den Vergiftungsgrad.

Ethylenoxid ist eine der unerwünschtesten Chemikalien im Bereich von Lebensmitteln und Tiernahrung. Dort ist nicht die geringste Spur dieses krebserregenden und DNS-verändernden Substanz zulässig. Sehen Sie hierzu diese Mainstream-Nachrichtensendung im NDR und staunen Sie. Anders ist dies hingegen bei Teststäbchen aller Art, die man von Antigen-Schnelltests, PCR-Tests oder gar Lolli-Tests für die Kleinsten kennt. Dort sind Reste offenkundig kein Problem – folgt man der vorgeschriebenen Einheitsmeinung.

Wer dem System keinen Glauben mehr schenkt und möglicherweise eine der vielen Nebenwirkungen direkt nach der Durchführung einer Testung erlebt hat, möchte dies vielleicht durch eine Blutuntersuchung überprüfen lassen. Dabei muss man keine Angst vor dem System haben, auch Blutlabore und Ärzte sind bei dieser Form von Diagnostik derzeit noch nicht mit Lizenz- und Existenzverlust bedroht.

Nachweis des EO-Addukts im Bluttest

Hierzu wurde eine interessante Studie durchgeführt (siehe Link weiter unten):

Mittels Humanbiomonitoring sollte untersucht werden, ob bei der Verwendung von Medizinprodukten, die mit dem Gas Ethylenoxid (EO) sterilisiert worden sind und eventuell noch Reste von EO enthalten, eine Belastung der Anwender im Krankenhaus resultiert. Der analysierte Parameter sollte eine Beurteilung der kumulativen Belastung über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen ermöglichen. Kollektiv und Methode: Untersucht wurden 30 Mitarbeiter (25 Frauen, 5 Männer) des Klinikums Augsburg. 21 Personen hatten beruflichen Kontakt mit EO-sterilisierten Produkten, davon 12 beim Auspacken im Sterilgutlager oder Operationssaal (Kollektiv B1) und neun bei der Anwendung im Operationssaal und beim Tragen EO-sterilisierter Kittel (Kollektiv B2).

Zitat: Untersuchung zur Exposition bei der Verwendung Ethylenoxid-sterilisierter Medizinprodukte im Krankenhaus Hardt,Schrömer,Angerer

EO lässt sich im Blut auch mit chemischen Verfahren nachweisen. Denn es bildet mit dem Hämoglobin in den Erythrozyten ein Addukt, das als N-(2-Hydroxyethyl) valin (HEV) analysiert werden kann. Aus Blutproben werden nach der Isolierung des Globins die Parameter HEV und N-(2-Cyanoethyl)valin (CEV) bestimmt. Die HEV Nachweisgrenze liegt bei > 0,5 μg/l. Der Referenzwert für beruflich nicht exponierte Allgemeinbevölkerung liegt bei einer Konzentration bis maximal 1,5 μg/l Blut. Für Kinder genügt die HEV-Bestimmung. Solche Bluttests könnten im Rahmen der Aufklärung durchgeführt werden.

Quelle:
https://www.asu-arbeitsmedizin.com/heftartikel/untersuchung-zur-exposition-bei-der-verwendung-ethylenoxid-sterilisierter

Vieles ist dem Zufall unterworfen, doch diese Stoffe zu meiden ist kein Fehler

Falls einer unserer Leser eine solche Blutbestimmung bereits durchgeführt hat oder durchführen möchte, freuen wir uns um entsprechende Rückmeldungen – und hoffen, dass Sie nicht zu jenen Menschen zählen, bei denen ein bedenkliche EO-Gehalt im Blut feststellbar war. Dabei sollte man aber niemals in Panik verfallen oder verzweifeln, der menschliche Organismus ist sehr anpassungsfähig und krebserregende Stoffe aller Art “können” zur Krebsentstehung beitragen, sie “müssen” aber nicht. Es gilt aber generell, dass man solche Stoffe tunlichst vermeiden sollte. Die Problematik bei EO ist leider jene, dass es sich im Körper anreichert und schwer bis nicht wieder abgebaut werden kann. Somit ist eine einmalige Exposition weitaus weniger problematisch als beispielsweise das tägliche Einbringen in den Kreislauf durch verseuchte Teststäbchen. Auch hier ist zu beachten: Viele Teststäbchen können verseucht sein, müssen aber nicht.

Bei einer angeblich durch die österreichische Behörde BASG durchgeführte Testreihe an leider nur 15 Teststäbchen ergaben sich EO-Reste an zwei dieser Produkte. Insgesamt wurde in Österreich hunderte Millionen Mal getestet. So sinnlos es erscheinen mag, nur 15 Stäbchen zu testen umso besorgniserregender ist die Quote, dass zwei von 15 untersuchten Stäbchen EO-belastet waren.

Sehen Sie dazu auch die beiden wichtigen Pressekonferenzen zu gefährlichen Toxinen in Antigen-Tests:

Baerbock: Die Washingtonerin in Berlin

Von TIBOR MATUS | Anderswo auf der Welt hat man bereits erkannt: Während der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem Unmöglichen kämpft, Washington beruhigen und gleichzeitig die Wirtschaft seines Landes retten möchte, vertritt seine Außenministerin Annalena Baerbock eine andere Linie – eine, welche perfekt amerikanische Interessen vertritt. Darüber hat Conor Gallagher im Blog „American Naked Capitalism“ geschrieben.

US-Ziel des Ukraine-Krieges: Deutschland

Zu Beginn seines Schreibens bezieht er sich auf Michael Hudson, der von uns bereits rezensiert wurde. Hudson wies darauf hin: Eines der US-Ziele des Ukraine-Krieges gegen Russland wäre tatsächlich Deutschland, und Baerbock würde Washington diesbezüglich unterstützen.

Laut Hudson wäre nämlich durch den Krieg und den Verlust billiger russischer Energie die deutsche Wirtschaft de facto zusammengebrochen und stehe vor einer Art „Deindustrialisierung“. Trotzdem weigere sich aber die deutsche Regierung, den USA entgegenzutreten und setze stattdessen ihre desastöse Politik gegenüber Russland fort.

Nächster Gegner: China

Obwohl sie nämlich wüssten, wie viel Schaden der Russland-Konflikt der deutschen Wirtschaft zugefügt habe, wären Baerbock (und andere Falken in Deutschland) weiterhin darin bestrebt, sich an der Seite Washingtons gegen das nächste Ziel, China, anzuschließen.

Während seiner – im Westen plötzlich umstrittenen – Reise nach China, versuchte Scholz, Washington und Peking sanft auszubalancieren. Vor seiner Reise nach Peking räumte Scholz ein: Die EU wäre wirtschaftlich zu abhängig von China geworden, bestand aber darauf, dass Deutschland sich nicht von China abspaltet, und er ignorierte die „Zufrufe“ einiger, das Land zu isolieren.

In seinem Treffen mit Scholz bekräftigte der chinesische Präsident Xi Jinping diese Position: Indem er Deutschland und die EU aufforderte, sich nicht an „Dritte“ binden zu lassen und ihre strategische Autonomie zu wahren.

Wen er mit dem ungenannten Dritte gemeint hatte, ist ziemlich klar: Washington will Europa von China abschneiden. Und dabei ist Baerbock behilflich, indem sie China wiederholt kritisierte und vor ihrem Amtsantritt im Dezember 2021 versprochen hatte, „zu einer aktiveren deutschen Außenpolitik zurückzukehren“, die sich an „moralischen Prinzipien“ orientieren werde.

Vor Scholz‘ China-Besuch hatte ihn Baerbock ermahnt: Er müsse Peking klarmachen, dass „die Frage des fairen Wettbewerbs, die Frage der Menschenrechte und die Frage der Anerkennung des Völkerrechts die Grundlage für die Zusammenarbeit sind“.

Baerbock verglich China mit Russland und fügte hinzu: Deutschland „sollte nicht länger so abhängig von einem Land werden, welches unsere Werte nicht teilt, sodass wir am Ende erpresst werden können“.

Dann, als Scholz auf dem Weg nach Peking war, veröffentlichte das Auswärtige Amt ein Foto von Baerbock und ihren G‑7-Kollegen. Baerbock sitzt dabei am Tischkopf neben US-Außenminister Anthony Blinken, hinter ihnen sitzt die stellvertretende Außenministerin Victoria („F**k the EU“) Nuland. Auf diese Weise brachte Baerbock ihre Unzufriedenheit mit Scholz‘ China-Besuch zum Ausdruck und versammelte gleichgesinnte G7-Kollegen um sich. Dies war eine eindeutige Geste nach den Prinzipien der Koalitionspolitik.

Denn: Wenn der Führer eines Landes im Ausland zu Besuch ist, untergräbt die Manifestation von Dissonanzen jegliche Diplomatie. Vor diesem Hintergrund hätte Scholz nach seiner Rückkehr aus China als erstes etwas zu tun gehabt.

Baerbock als Pro-Atlantik-Hardlinerin

Indem sie eine viel aggressivere Außenpolitik Deutschlands will. Conor Gallagher führte diesbezüglich in „Naked capitalism“ einige Beispiele auf:

Bereits vor der Bundestagswahl 2021 war Baerbock die einzige Kanzlerkandidatin, welche den Bau der Gaspipeline „Nord Stream 2“ als Fehler bezeichnet hatte.

Bei einem Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi (im Januar 2022) warnte Baerbock China vor der Einhaltung der Menschenrechte, indem sie dazu aufforderte, „Megaphon-Diplomatie“ zu vermeiden.

Baerbock boykottierte auch die Olympischen Spiele in Peking, sozusagen in „Einzelhaft“.

Im August erklärte Baerbock unter Berufung auf Taiwan: Deutschland werde „Völkerrechtsverletzungen nicht hinnehmen, auch wenn ein größerer Nachbar seinen kleineren völkerrechtswidrig angreifen sollte – und das gilt natürlich auch für China“.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem pakistanischen Außenminister Bilawal Bhutto Zardari (Anfang Oktober) schlug Baerbock zur Überraschung Indiens ein Engagement der Vereinten Nationen in der Kaschmir-Frage vor. Dabei wurden Baerbocjsd Kommentare zu einer Zeit abgegeben, als der Westen betreffend Indien wegen seiner Russland-Beziehungen empört war.

Baerbock will auch stärkere Verteidigungsbeziehungen mit Japan gegen China aufbauen.

Außerdem war sie eine der Triebfedern für härtere europäische Sanktionen gegen den Iran, indem sie sich dort offen für Frauenrechte einsetzte.

Gemeinsam mit den USA widersetzte sie sich auch der deutschen Einigung mit China, sich an einem Hafenterminal in Hamburg zu beteiligen. Scholz forderte dann einen Kompromiss, und Deutschland stimmte dem Verkauf von 24,9 Prozent des Terminals an Cosco zu. Baerbock kritisierte den Deal weiterhin.

Unter dem Druck auf den Hamburger Hafendeal blockierte die deutsche  Bundesregierung dann den Verkauf einer Chipfabrik an eine schwedische Tochtergesellschaft eines chinesischen Unternehmens.

Baerbock formuliert nun Deutschlands erste „China-Strategie“: Diese soll Anfang des nächsten Jahres veröffentlicht werden und sich dafür einsetzen, dass Berlin sich den USA im (vorerst nur) wirtschaftlichen Krieg gegen China anschließen soll.

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Baerbock auf Ukraine-Besuch kurz nach Ausbruch des Krieges

Folgen der Baerbock-Politik

Mittlerweile ist Deutschland auf Importe von teurem Flüssigerdgas angewiesen, was seine Industrie ruiniert. Berlin gibt dafür bereits 200 Milliarden Euro aus, um die verheerenden Folgen vorübergehend abzumildern. Da aber die Energieknappheit nicht enden wird, wird dies wahrscheinlich zu einer Finanzkrise, zu Kürzungen der Sozialausgaben und zu einer deutlichen Senkung des Lebensstandards führen.

Nach dem Bruch mit Russland wäre eine Sezession von China im Wesentlichen sodasselbe, als würde man sich zweimal umbringen. Sind doch mehr als eine Million Arbeitsplätze direkt mit dem Chinahandel verbunden. Darüber hinaus ist China Lieferant wichtiger Rohstoffe wie Seltene Erden.

Baerbock: Perfektes Produkt aus der transatlantischen Fphrungspolitik

Während Scholz ein karrieristischer Politiker ist, der deutsche Unternehmen erhalten will, ist Baerbock eine Newcomerin in der Politik und das perfekte Produkt aus der transatlantischen Führungsfabrik.

(Insofern profitiert nämlich Amerika aus dieser innenpolitischen Kontroverse in Deutschland, und sei es nur, um das alte Prinzip des „Teile und herrsche“ kurzfristig zu verwirklichen – Anm. d. Red.)

Zur Unterstützung dieses Theorie zitiert Gallagher aus Diana Johnstones Schrift:

Baerbock ist erst 40, nur ein Jahr jünger als die Grünen selbst. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern, eine ehemalige Trampolinmeisterin, die auch lächelt, wenn sie spricht – ein klares Bild von glücklicher, unschuldiger Fitness. Sie lernte fließend Englisch in Florida während eines High-School-Austauschprogramms, studierte internationales Recht an der „London School of Economics“ und (was für eine Überraschung) befürwortet eine enge Partnerschaft mit der Biden-Regierung, um das Klima und die Welt im Allgemeinen zu retten.

Neben dem Trampolinspringen konzentrierte sie ihr berufliches Interesse immer auf die internationalen Beziehungen aus anglo-amerikanischer Perspektive, einschließlich eines Master-Abschlusses in internationalem Recht von der LSE in London. Ihre Initiation in die transatlantische Governance umfasst die Mitgliedschaft im „German Marshall Fund“, im „Young Leaders Programe“ des Weltwirtschaftsforums und im „Europa/Transatlantischen Rat“ der Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen.

Auf dieser Grundlage stieg sie schnell in der Führung der Grünen Partei auf, und zwar mit sehr wenig politischer und administrativer Erfahrung.

Baerbock wäre beinahe Kanzlerin geworden. Aber ihre Kampagne wurde durch Ungenauigkeiten in ihrer Autobiographie gestört, wie zum Beispiel der Behauptung, Mitglied des „German Marshall Fund“ gewesen zu sein, obwohl sie nie mehr als nur eine Unterstützerin gewesen war.

Ihr jüngstes Buch, „Jetzt: Wie wir unser Land erneuern“, plagiierte ebenfalls aus anderen Publikationen. Baerbock bestritt dann allerdings Urheberrechtsverletzungen und Plagiatsvorwürfe mit dem Hinweis: „Niemand schreibt ein Buch alleine“.

Gallagher zitiert Diana Johnstone aus einem Interview  aus der Zeit vor der Bundestagswahl, wo letztere folgendes über Baerbock und die Grünen sagte:

„Ehrlich gesagt hoffe ich, dass sie gewinnen, weil sie die gefährlichsten sind, wenn es um Außenbeziehungen geht. … Linke in Deutschland halten [Baerbock] und die deutschen Grünen für extrem gefährlich. Sie werden uns am ehesten in einen großen Krieg zwischen den Weltmächten bringen.“

Zwar haben sie schlussendlich die Wahl nicht gewonnen, aber Baerbock und die Grünen scheinen dennoch weiterhin entschlossen zu sein, diesen Krieg zu vertiefen.

Dieser Artikel erschien auf MANDINER, unserem ungarischen Partner der Medienkooperation.

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517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampgane verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>


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Global-digitale Kontrolle: G20-Regierungschefs treiben digitale Impfpass voran

Global-digitale Kontrolle: G20-Regierungschefs treiben digitale Impfpass voran

Noch etwas verklausuliert, aber mit eindeutiger Stoßrichtung hat die Abschlusserklärung der G20-Gruppe führender Industrie- und Schwellenländer “gemeinsame technische Standards” im Hinblick auf die “digitale und nichtdigitale Lösungen unter anderem in Bezug auf Impfnachweise” beschlossen.

Der Beitrag Global-digitale Kontrolle: G20-Regierungschefs treiben digitale Impfpass voran erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Bericht: USA drängten Israel zur heimlichen Unterstützung der Ukraine

Bericht: USA drängten Israel zur heimlichen Unterstützung der Ukraine

Israel wollte im Ukraine-Konflik möglichst neutral bleiben. Die US-Führung drängte Jerusalem laut einem Bericht allerdings zur Unterstützung Kiews. Diese Hilfe erfolgte jedoch im Geheimen. Die israelische Führung will wachsende Spannungen mit Moskau vermeiden.

Einem neuen Medienbericht zufolge haben US-Regierungsvertreter Druck auf Israel ausgeübt, um der Ukraine ein Angebot für die Lieferung “strategischer Materialien” zu machen. Israel will die Einzelheiten des Abkommens allerdings geheim halten, um wachsende Spannungen mit Moskau zu vermeiden. Unter Berufung auf die Aussagen dreier hochrangiger europäischer Diplomaten enthüllte die israelische Zeitung Haaretz, dass die US-Regierung vor einigen Wochen mit israelischen Regierungsvertretern Kontakt aufgenommen habe, um sie zur Lieferung von Flugabwehrbatterien an die Ukraine zu drängen. Israel lehnte die Forderung ab. Die israelische Regierung sagte aber stattdessen zu, das “strategische Material” zu finanzieren.

In dem Bericht wird erläutert, dass mehrere Millionen Dollar an einen nicht näher genannten NATO-Mitgliedstaat überwiesen wurden, der maßgeblich an der Lieferung von militärischem Gerät an die Ukraine beteiligt ist. Nachdem die Regierung das Geld erhalten hatte, kaufte sie die Gegenstände und schickte sie in die Ukraine. Die Quellen von Haaretz baten darum, die Einzelheiten und die Art der Materialien vertraulich zu behandeln. Israel bat außerdem alle an der Vereinbarung beteiligten Parteien, diese Details nicht öffentlich bekannt zu geben, da dies die russische Regierung verärgern könnte.

Der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, hat Israel wiederholt darum gebeten, seinem Land militärische Waffen zu liefern, darunter das fortschrittliche Luftabwehrsystem Iron Dome. Israel hat diese Bitte jedoch aufgrund der diplomatischen Beziehungen zu Russland offiziell abgelehnt und nur einige militärische Ausrüstungsgegenstände wie Helme und Schutzwesten nach Kiew geschickt. Zudem sei der “Iron Dome” gegen die russischen Raketen ohnehin nutzlos, hieß es aus Jerusalem. Allerdings haben ukrainische Beamte der New York Times im vergangenen Monat mitgeteilt, dass Israel sein Militär mit nachrichtendienstlichen Informationen unterstützt und dass ein israelisches Unternehmen der Selenskyj-Regierung Satellitenbilder von russischen Militärstellungen schickt.

Der ehemalige russische Präsident und aktuelle stellvertretende Vorsitzende des russischen nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, sagte kürzlich, dass Israel alle Beziehungen zu Moskau “zerstören” würde, wenn Jerusalem auf der “sehr leichtsinnigen Entscheidung” bestehe, die Ukraine mit Waffen zu beliefern. “Israel scheint Waffen an das Kiewer Regime liefern zu wollen – ein sehr leichtsinniger Schritt. Er wird alle zwischenstaatlichen Beziehungen zwischen Moskau und Tel Aviv zerstören”, sagte Medwedew in einem Telegram-Posting und fügte hinzu, dass die Ukraine Nazi-Helden preise. Die ukrainische Führung sah bislang keine großen Probleme darin, NS-Kollaborateure wie Stepan Bandera zu ehren oder SS-Gedenkmärsche im Land abhalten zu lassen.

Woher kommt der Strom? Sehr niedriges Preisniveau

Woher kommt der Strom? Sehr niedriges Preisniveau

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von Rüdiger Stobbe

44. Analysewoche

Mit 107€/MWh im Durchschnitt wurde in der 44. KW ein sehr niedriges Preisniveau erreicht. Vom 17.10. bis zum 6.11.2022 lag der Durchschnittsstrompreis bei 121€/MWh. Vom 1.1.2022 bis zum Machtwort des Kanzlers am 17.10.2022 waren es 245€/MWh. Selbstverständlich wird an der Strombörse spekuliert. Der psychologische Faktor ist dabei nicht hoch genug einzuschätzen. Formal gibt es ein technisches Preisfindungsverfahren. Faktisch aber zählen Angebot und Nachfrage. Wenn Deutschland Strom benötigt, wird der importierte Strom hochpreisiger gehandelt, als der Strom, der von Deutschland exportiert werden muß. Die Preisspitzen der 44. Analysewoche belegen das – wie immer – eindrucksvoll. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Importstrompreise seit dem 17.10.2022 erheblich geringer sind als im bisherigen Jahr 2022. Das, obwohl am 29.10.2022 ein Importstrom-Peak erreicht wurde.

Leider hat der Kanzler die Gelegenheit für ein weiteres Machtwort zwecks Weiterbetrieb der KKW über den 15.4.2022 hinaus verstreichen lassen. Wenn die Markteilnehmer feststellen, dass es tatsächlich am 15.4.2023 dank der endgültigen Abschaltung zu einer Grundlast-Stromverknappung kommen wird, wird der Strompreis mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder erheblich steigen.

Die Stromerzeugung der 44. Analysewoche [Zeitraumanalyse seit 2016; Daten-PDF] war von starken Schwankungen gekennzeichnet.  Der Montag und der Dienstag sind sehr schöne Beispieltage für die Probleme, die bei hohen Erzeugungsschwankungen Wind- und PV-Strom entstehen können und werden deshalb in den Tagesanalysen gemeinsam abgehandelt. Die Strompreise bleiben auch in dieser Woche niedrig. Zumindest im Verhältnis zu den Preisen bis zum 17.10.2022. Es ist schon bemerkenswert, dass der Sachverhalt medial praktisch nicht thematisiert wird. Es ist wohl ein zu starkes Argument für den Weiterbetrieb der drei KKW über den 15.4.2023 hinaus.

Die Zukunft

Gemäß Zukunfts-Agorameter fehlt im Jahr 2030 (Ausbaugrad Erneuerbare 68%)  trotz der zufriedenstellenden Windstromerzeugung eine Menge Strom. Sogar im Jahr 2040 reicht ein Ausbaugrad von 86% Erneuerbare nicht aus, um jeden Tag den Bedarf zu decken. Dennoch gibt es an manchen eine erhebliche Überproduktion von Strom. Das wird den Strompreis zeitweise in den Negativbereich fallen lassen.

Detailanalysen

Bei der Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und dem daraus generierten Chart handelt es sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Nutzen Sie den höchst empfehlenswerten virtuellen Energiewende-Rechner. (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) Ebenso den bewährten Energierechner.

Schauen Sie sich an, wie sich eine angenommene Verdopplung (Original-Excel-Tabelle) beziehungsweise Verdreifachung (Original-Excel-Tabelle) des Wind- und Photovoltaik (PV)-Stroms auswirken würde. Beachten Sie bitte, dass der Strom bei entsprechender Kennzeichnung im Chart (= 1) oft eben nur im Tagesdurchschnitt ausreicht.

Man erkennt, daß zum Beispiel gut 40 Prozent regenerative Stromerzeugung im Jahr 2021 nur ein Durchschnittswert sind und daß die knapp 50 Prozent im Jahr 2020 trotz Zubaus weiterer regenerativer Stromerzeugungsanlagen durchaus nicht sicher erreicht werden (1. Januar bis 6.11 2022 = 47,3 Prozent). Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, der Wind macht halt, was er will. Wobei noch das oben bereits belegte physikalisch-technische Problem hinzukommt: Weht der Wind schwach, wird wenig Strom produziert. Weht er richtig stark, wird sehr viel Strom produziert. Dann müssen die Windkraftanlagen unter Umständen aus dem Wind genommen, abgeregelt werden.

Der Chart mit den Import- und Exportzahlen bis zum 6.November 2022 sowie der Vortrag von Professor Georg Brasseur von der TU Graz sind sehr erhellend. Professor Brasseur folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.

Die WiSo-Dokumentation zum Blackout ist dank Professor Harald Schwarz von der BTU Cottbus und diversen Energiewendeprotagonisten (Mindset-GraichenKemfertPaech) in jeder Hinsicht – realistische Einschätzungen/spinnerte Träumereien – informativ. Dass die Energiewende faktisch gescheitert ist, veranschaulicht Professor Fritz Vahrenholt in seinem Vortrag beim „Berliner Kreis in der Union“.

Am 24. Oktober 2022 erschien

Energiekrise & Lösungen der Bundesregierung

Ich möchte wieder und besonders auf einen Artikel hinweisen, der auf der Achse erschienen ist und mögliche Folgen einer intensiven Stromerzeugung per Windkraft thematisiert: Wenig Wind durch Windkraft heißt Dürre und Starkregen!

Sehr zu empfehlen, aber leider hinter der Bezahlschranke ist der FAZ-Artikel vom 8. Oktober 2022: ZU BESUCH BEI TRANSNETBW – Stromversorger kämpft gegen Blackout-Gefahr.

Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche, möglich bis 2016, in der jeweiligen Tagesanalyse unten. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vor allem auch die Im- und Exportwerte. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Das Analysewerkzeug stromdaten.info ist ein sehr mächtiges Instrument, welches mit dem Tool Fakten zur Energiewende nochmals erweitert wurde. Falls Sie die Agora-Handelstage vermissen: Bitte die in den Tagesanalysen verlinkte Agora-Chartmatrix aufrufen.

Wichtige Info zu den Charts: In den Charts von Stromdateninfo ist Solarstrom gelb markiert und immer oben, oft auch über der Bedarfslinie. Das bedeutet aber nicht, daß dies der Strom ist, der exportiert wird. Im Gegenteil. Wegen des Einspeisevorrangs wird dieser Strom, genau wie anderer regenerativ erzeugter Strom, bevorzugt in das Netz eingespeist. Zum Export bleibt praktisch nur konventionell erzeugter Strom übrig, der immer allein aus Netzstabilisierungsgründen benötigt wird. Gleiches gilt für zusätzliche Stromsenken, umgangssprachlich Stromverbraucher genannt.

Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zum Beispiel erhöhen den Bedarf erheblich, so sie denn im geplanten Umfang realisiert werden sollten. Der hierfür zusätzlich benötigte Strom wird aber durchaus nicht regenerativ gedeckt. Die Sonne scheint nicht mehr und länger, der Wind weht nicht stärker, nur weil zusätzlicher Strom benötigt wird. Deshalb wird der zusätzlich benötigte Strom aktuell immer zusätzlich konventionell erzeugt. Jedenfalls so lange, bis der „massive Ausbau“ der „Erneuerbaren“ plus Speicher realisiert wurde und 100 Prozent grüner Strom nicht nur im Durchschnitt, sondern auch tatsächlich zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird.

Nach den Tagesanalysen: Peter Hagers Zusammenstellung der Zulassungszahlen E-Auto

Tagesanalysen

Montag, 31.10.2022 : Anteil Wind- und PV-Strom 26,35 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 42,02 Prozent, davon Windstrom 17,97 Prozent, PV-Strom 8,37 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,67 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages können hier analysiert werden.  Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 31. Oktober ab 2016.

Dienstag, 1.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 52,53 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,21 Prozent, davon Windstrom 46,39 Prozent, PV-Strom 6,14 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,68 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages können hier analysiert werden. Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 1. November ab 2016.

Gemeinsame Betrachtung Montag & Dienstag

Weht der Wind schwach, wird wenig Strom produziert. Weht er richtig stark, wird sehr viel Strom produziert. Der Montag und der Dienstag sind Paradebeispiele für diesen Sachverhalt. Am Montag ist die regenerative Stromerzeugung sehr schwach. Etliche Stunden muß Strom zu verhältnismäßig hohen Preisen importiert werden. Über die Mittagsspitze wird kaum Windstrom produziert. Erst am Nachmittag zieht die Windstromerzeugung an. Am Dienstag ist die Windstromerzeugung stark. Es ist kein Stromimport notwendig. Im Gegenteil. Es muß Strom zu niedrigen Preisen exportiert werden. Diese wären noch niedriger, wenn die Konventionellen am Montag mehr Strom produziert hätten. Dann hätte es wahrscheinlich Produktionsüberhänge auf den Dienstag gegeben. Mit der Folge von noch mehr Strom, noch niedrigeren Preisen. Dieser Chart belegt den Sachverhalt. Übrigens auch die Tatsache, dass der überschüssige Strom konventioneller Strom ist. Er wird nachgeführt = Er muß hergestellt werden, damit die nicht ausreichende regenerative Stromerzeugung zur Deckung des Bedarfs aufgefüllt werden kann. Dass dieses Auffüllen fast nie passgerecht erfolgen kann, wurde bereits mehrmals erläutert. Einer der wichtigsten Punkte: Zwecks Netzstabilität müssen etwa 20% der Stromproduktion konventionell mittels großer Generatoren erzeugt werden. Je näher die Erneuerbaren an die 100% kommen, desto höher ist die zwangsläufige Überproduktion. Aber auch stark-schnelle Schwankungen der regenerativen Stromerzeugung – wie in unserem aktuellen Beispiel – führen zur Stromüberproduktion.

Ein Blick in die Zukunft unserer beiden Beispieltage belegt es eindrucksvoll: Weht der Wind schwach, wird wenig Strom produziert. Weht er stark, wird sehr viel – oft zu viel – Strom produziert. Im Jahr 2030 mit einem Ausbaugrad von 68% muss den ganzen Tag konventioneller Strom zur Bedarfsdeckung hinzuerzeugt werden. Und auch im Jahr 2040 mit 86% Ausbaugrad bleibt die Windstromerzeugung über die Mittagsspitze gering. Trotz der vielen Windkraftanlagen ist am Montag bis 22:00 Uhr zusätzlicher, konventionell erzeugter Strom notwendig. Am Dienstag hingegen knallen die Regenerativen durch die Decke. Mit der Folge einer hohen Strom-Übererzeugung und somit stark fallenden Strompreisen. Nicht, weil die Erneuerbaren so günstig wären. Nein, weil die Nachfrage viel geringer sein wird als das Angebot. Denn unsere Nachbarn können ihre Stromerzeugung viel wirkungsvoller steuern als Deutschland. Denn sie haben viel weniger Erneuerbare als Deutschland. Deshalb müssen die Preise sinken. Sonst wird der Strom nicht abgenommen. Dann produzieren unsere Nachbarn den benötigten Strom eben selbst. Das ist die Zwickmühle für Deutschland. Denn der zu viel erzeugte Strom muß „weg“.

Sonst bricht das Stromnetz zusammen.

Mittwoch, 2.11.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 52,75 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,88 Prozent, davon Windstrom 45,91 Prozent, PV-Strom 6,85 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,13 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Der Mittwoch  [20302040] wartet bis zum Abend weiter mit starker Windstromerzeugung auf. Zum Vorabend kommt es gleichwohl zur hochpreisig zu schließenden Ministromlücke. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 2. November ab 2016.

Donnerstag, 3.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 47,74 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,17 Prozent, davon Windstrom 42,07 Prozent, PV-Strom 5,67 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,43 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Der Donnerstag [20302040] bietet fast ein ähnliches Bild wie der Mittwoch. Nur daß die Windstromerzeugung zum Vorabend anzieht und sich die Stromlücke noch während des Sonnenuntergangs bildet. Mit entsprechendem Preis. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 3. November ab 2016.

Freitag, 4.11.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 30,21 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 42,97 Prozent, davon Windstrom 27,02 Prozent, PV-Strom 3,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,78 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [20302040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Ab 9:00 Uhr [20302040] lässt die Windstromerzeugung rapide nach. Die PV-Stromerzeugung ist schwach. Von 9:00 bis 23:00 Uhr wird Strom importiert. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages können hier analysiert werden.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4. November ab 2016.

Samstag, 5. November 2022Anteil Wind- und PV-Strom 36,48 Prozent. Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 50,35 Prozent, davon Windstrom 30,01 Prozent, PV-Strom 6,47 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,88 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-ChartsDie Agora-Chartmatrix [20302040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Am bedarfsarmen Samstag [20302040] ist zwar wieder Stromimport am Vorabend notwendig. Die Preise aber bleiben ´moderat`. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages können hier analysiert werden.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. November ab 2016.

Sonntag, 6.11.2022Anteil Wind- und PV-Strom 54,50 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,14 Prozent, davon Windstrom 46,98 Prozent, PV-Strom 7,52 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 12,65 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-ChartsDie Agora-Chartmatrix [20302040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.

Heute kann eine starke Pumpspeicherverstromung [20302040] die Vorabendlücke verhindern. Der Preis überschreitet nur einmal die 100€/MWh-Marke. Mit einem Durchschnittspreis von 51€/MWh erinnert der Preis an vergangene Zeiten. Die Im- und Exportwerte Deutschlands, die von Deutschlands Nachbarn und die Strompreise des Tages können hier analysiert werden.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. November ab 2016.

Zusammengestellt von Peter Hager

PKW-Neuzulassungen Oktober 2022: Hybrid-PKW mit deutlichem Zuwachs

Mit 208.642 PKW-Neuzulassungen war der Oktober um 7,2 % schwächer als der September. Gegenüber dem Oktober 2021 betrug das Plus 16,8 %.

Besonders starke Steigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat gab es bei den Hybrid-PKW (ohne und mit Plug-in-Hybriden), bei PKW mit reinem Diesel-Antrieb und bei reinen Elektro-Autos.

Ein Grund für den Anstieg bei den Plug-In-Hybriden dürfte auch der Wegfall der Bundessubvention zum Jahreswechsel sein.

Benzin: 66.676 (+ 3,1 % ggü. 10/2021 / Zulassungsanteil: 32,0 %)

Diesel: 36.554 (+ 18,3 % ggü. 10/2021 / Zulassungsanteil: 17,5 %)



Hybrid (ohne Plug-in): 36.469 ( + 32,2 % ggü. 10/2021 / Zulassungsanteil: 17,4 %)

darunter mit Benzinmotor: 25.496

darunter mit Dieselmotor: 10.972

Plug-in-Hybrid: 32.064 (+ 35,1 % ggü. 10/2021 / Zulassungsanteil: 15,4 %)

darunter mit Benzinmotor: 30.698

darunter mit Dieselmotor: 1.366

Elektro (BEV): 35.781 (+ 17,1 % ggü. 10/2021 / Zulassungsanteil: 17,1 %)

Der Zulassungsanteil der Elektro-PKWs (BEV und Plug-in-Hybrid) blieb mit 32,5 % im Oktober 2022 nahezu unverändert gegenüber dem September 2022 mit 32,3 %

PKWs mit anderen Antriebsarten (Flüssiggas: 0,6 % oder Erdgas: 0,1 %) spielen so gut wie keine Rolle.

Quelle

Top 5 nach Herstellern

Hybrid-PKW (ohne Plug-in): 381.172 (01-10/2022), + 5,4% ggü. VJ-Zeitraum

Audi (mit 8 Modellen): 19,8%

BMW (mit 13 Modellen): 15,5%

Toyota (mit 6 Modellen): 10,8%

Mercedes (mit 10 Modellen): 10,0%

Ford (mit 8 Modellen): 7,2%

Hybrid-PKW (mit Plug-in): 247.711 (01-10/2022), – 6,5% ggü. VJ-Zeitraum

Mercedes (mit 11 Modellen): 15,6%

BMW (mit 8 Modellen): 13,2%

VW (mit 6 Modellen): 8,8%

Audi (mit 8 Modellen): 8,6%

Seat (mit 3 Modellen): 7,8%

Elektro-PKW: 308.254 (01-10/2022), + 15,3% ggü. VJ-Zeitraum

Tesla (mit 2 Modellen): 13,5%

VW (mit 6 Modellen): 12,2%

Hyundai (mit 3 Modellen): 7,5%

Audi (mit 3 Modellen): 6,5%

Fiat (mit 2 Modellen): 6,3%

Die beliebtesten zehn E-Modelle in 10/2022 (Gesamt: 35.781) waren:

Fiat 500: 2.363 (Minis)

VW ID3: 2.160 (Kompaktklasse)

VW ID4: 2.115 (SUV)

Tesla Model Y: 1.622 (SUV)

Tesla Model 3: 1.563 (Mittelklasse)

Opel Mokka: 1.531 (SUV)

Audi E-Tron: 1.141 (SUV)

Seat Born: 1.140 (Kompaktklasse)

Hyundai Kona: 1.108 (SUV)

Hyundai Ioniq 5: 1.100 (SUV)

Im Oktober kam der Fiat 500 auf Platz 1 vor dem VW ID3 und dem VW ID4. Wieder unter die Top 10 kamen der Opel Mokka und der Audi E-Tron. Herausgefallen sind der Dacia Spring und der BMW i3. Auf über 1.000 Neuzulassungen kamen auch Audi Q4, Mini, Polestar 2, Renault Megane, Skoda Enyaq und VW up.

Tesla hängt VW bei E-Autos ab

So konnte man es noch im Oktober in der Tagesschau lesen:

„Beim Verkauf von E-Autos liegt Tesla in Deutschland in diesem Jahr bislang vorn. Der US-Autobauer hat Volkswagen als Marktführer abgelöst. Der US-Autobauer Tesla hat in Deutschland Volkswagen als Marktführer von Elektroautos abgehängt. Von Januar bis September verkaufte Tesla 38.458 Autos, während die Marke Volkswagen auf Platz zwei einen Einbruch auf 32.326 Autos erlitt.“

Quelle

Was in dem Tagesschau-Beitrag nicht erwähnt wurde

Der erste Platz bei den PKW-Neuzulassungen wechselte im Laufe des Jahres mehrmals zwischen Tesla und VW. So lag VW in den Monaten Januar, Juni, Juli und August vor Tesla.

Tesla hatte seinen größten Marktanteil im März (17,3 %) und seinen niedrigsten im Januar (2,0 %).

VW hatte seinen höchsten Marktanteil im Januar (13,2 %) und seinen niedrigsten im April (9,1 %).

Audi-Chef offen für Fahrverbote und autofreie Tage

Markus Duesmann, Chef des Automobilkonzerns Audi  (zuvor in leitenden Positionen bei Daimler und BMW), zeigt sich offen für autofreie Tage und ein Tempolimit auf deutschen Straßen.

Der Süddeutschen Zeitung sagte Markus Duesmann:

Um uns in Deutschland besser einzustimmen auf die Lage und die Notwendigkeit des Sparens, könnte es wieder autofreie Tage geben, so wie in den 1970er Jahren während der Ölkrise„.

Falls es autofreie Sonntage geben sollte, würde er selbst mit seinem Rennrad über die gesperrte Autobahn fahren.

Auch ein Tempolimit könne ein hilfreiches Symbol sein.

Nach seiner Meinung sehe man schon auf der Autobahn, dass den Menschen das Geld knapp werde und nun viele rechts mit 100 km/h fahren.

Dazu passt die Nachricht des Handelsblatts, daß Audi mit Sauber ab 2026 in die Formel 1 einsteigen wird. Schließlich plant der Motorsport-Verband FIA, stärker auf Elektrifizierung und E-Fuels zu setzen. Wenn das keine schlüssige Begründung ist.

Quelle

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Seit über sechs Jahren betreibt Rüdiger Stobbe den werbefreien Politikblog www.mediagnose.de.