Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Bargeldknappheit: Deutschland droht ein Katastrophen-Winter

Bargeldknappheit: Deutschland droht ein Katastrophen-Winter

Zum Ende des Kriegs-und Krisenjahres 2022 stehen weite Teile Europas, vor allem aber Deutschland, vor den Trümmern ihrer katastrophalen Politik der letzten zwanzig Jahre. Die bevorstehende diesjährige kalte Jahreszeit droht zum veritablen Horror-Winter zu werden.

Energiewende, die völlige Vernachlässigung der eigenen Verteidigungsbereitschaft, millionenfache Massenmigration und die ganze arrogante Traumtänzerei, der man sich unter Verkennung jeder Realität allzu lange hingab, fallen nun nicht auf ihre Urheber, sondern auf die Bevölkerung zurück. Die Vorbereitungen für einen Mangelwinter laufen bereits auf Hochtouren. Für den Fall eines immer wahrscheinlicher werdenden Blackouts bereiten deutsche Behörden sich darauf vor, Bargeld zu liefern, um die Wirtschaft am Laufen zu halten.

Bargeldbegrenzung und Treibstoffknappheit

Die Bundesbank hortet zusätzliche Milliarden, einen Anstieg der Nachfrage bewältigen zu können. Auch die Abhebungen könnten begrenzt werden. Weiterhin soll Geldtransporten bevorzugt Treibstoff gewährt werden. Der Branchenverband BDGW weist jedoch darauf hin, dass hierfür keine ausreichende gesetzliche Grundlage vorhanden sei. BDGW-Chef Andreas Paulick erklärte, es gebe „große Schlupflöcher“.

Gepanzerte Fahrzeuge müssten sich wie alle anderen an den Tankstellen anstellen. Dies wurde auch mit Vertretern der Zentralbank und der Politik erörtert. „Wir müssen uns präventiv mit dem realistischen Szenario eines Stromausfalls auseinandersetzen“, drängt Paulick. „Es wäre völlig naiv, in einer Zeit wie jetzt nicht darüber zu sprechen.“

Warnungen des Katastrophenschutz-Chefs

An den Notfallplanungen sind die Zentralbank, die Finanzmarktaufsicht BaFin und mehrere Verbände der Finanzindustrie beteiligt. Als der Chef des dem Innenministerium unterstellten Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler, kürzlich warnte, dass man von Blackouts im Winter ausgehen müsse, wurde er von der eigenen Behörde umgehend zurückgepfiffen und seine Aussagen entschärft.

Die Vorbereitungen zum Bargeldnachschub zeigen, wie ernst man die Gefahr in Wahrheit nimmt. Die öffentlichen Beschwichtigungen dienen offenbar nur zur Beruhigung der Bevölkerung.

Gefahr von Stromausfällen durchaus real

Thomas Leitert, Chef von KomRe, einem Unternehmen, das Städte bei der Planung für Stromausfälle und andere Katastrophen berät, sagte, Bargeld wäre in einem solchen Fall die einzige noch funktionierende offizielle Zahlungsmethode.

„Wie sollen sonst die Ravioli-Dosen und Kerzen bezahlt werden?“ fragt er und kritisiert, dass er die Behörden seit langem vor den Risiken eines Stromausfalls warne, die Planung aber unzureichend sei. Der Frankfurter Stadtrat lehnte den Vorschlag des AfD-Politikers Markus Fuchs ab, einen Notfallplan für einen Blackout auszuarbeiten. Der AfD warf man stattdessen vor, Panik zu schüren.

Jahrzehntelange Illusionen

Hier zeigt sich einmal mehr die Fahrlässigkeit und Verantwortungslosigkeit des deutschen Parteienstaates. Jahrzehntelang gab man sich der Illusion hin, dass keinerlei Gefahren drohen. Nun bereitet man sich viel zu spät darauf vor, kommt jedoch kaum voran. Eine dilettantische Regierung verursacht zudem mehr Krisen als man noch bewältigen kann, leugnet aber jede Verantwortung und handelt gar nicht, falsch oder nur schleppend.

Zuerst hält man am völlig irrsinnigen Atomausstieg fest, der die massive Blackout-Gefahr überhaupt erst heraufbeschworen hat, dann weigert man sich, zumindest dafür adäquate Maßnahmen zu treffen und riskiert damit den völligen Zusammenbruch des Zahlungsverkehrs und der öffentlichen Ordnung.  

Sanktions-Irrsinn: Hunderttausenden Europäern droht Kältetod!

Die Energiekrise könnte zusätzliche 150.000 Kältetote in diesem Winter zur Folge haben – im Extremfall sogar bis zu 335.000 Todesopfer durch Erfrieren fordern. Zu dieser Einschätzung gelangt auf Basis von Hochrechnungen das britische Magazin „The Economist“. 

Ein besonders kalter Winter würde demnach wegen der hohen Energiepreise und möglicher Blackouts sowie einer drohenden Rationierung von Energie bis zu 335.000 Menschen das Leben kosten. 

Kurios: Nicht etwa die westlichen Sanktionen gegen Russland und die durch (westliche?) Sabotageakte unbrauchbar gemachten Nord Stream-Pipelines sind nach Ansicht des britischen Magazins schuld an den zu befürchtenden Kältetoten in Europa, sondern Putins „Energiewaffe“. Der Bericht blendet völlig aus, dass die Energiekrise maßgeblich durch den Sanktions-Irrsinn vor allem der EU nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine ausgelöst wurde und dass Russland bis zuletzt angeboten hatte, die Gaslieferungen über die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 nach deren Reparatur aufzunehmen.

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Laborvirus: Neue Mails bringen Drosten unter Druck

Laborvirus: Neue Mails bringen Drosten unter Druck

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War Drosten daran beteiligt, die Laborthese über das Virus international zu diffamieren und zu disqualifizieren? Zumindest liegt nun ein E-Mail vor, das ganz deutlich darauf hindeutet. Er selbst hat das stets abgestritten – sogar mit einer eidesstattlichen Erklärung.  In den letzten Monaten wurde ausgesprochen ruhig um Christian Drosten. Auf Twitter ist er seit Juli untergetaucht. […]

Der Beitrag Laborvirus: Neue Mails bringen Drosten unter Druck erschien zuerst unter tkp.at.

Nebenwirkung “Spinning Death”? Panik vor Unsichtbarem, bevor Menschen unter Krämpfen sterben

Nebenwirkung “Spinning Death”? Panik vor Unsichtbarem, bevor Menschen unter Krämpfen sterben

Die kurzen Todeskämpfe wirken qualvoll. Speziell auf der Internet-Plattform Twitter werden seit Wochen unter dem Begriff “Spinning Death” plötzlich und unerwartete Todesfälle gesammelt. Dabei muss man natürlich Vorsicht walten lassen, denn Ort und Zeitpunkt der Vorfälle sind selten dokumentiert. Im Mittelpunkt der Vorfälle stehen Menschen, die neben oder hinter sich etwas Bedrohliches wahrnehmen, kurz dagegen kämpfen und dann unter Krämpfen zusammenbrechen und angeblich versterben.

Sind es Hirnschläge, also durch Thrombosen verursachte Unterversorgungen des Gehirns, oder handelt es sich um ein anders Phänomen? Die Videos, die unter dem Titel “Spinning Death” (“Drehtod”, “drehender Tod”) kursieren, schockieren und beunruhigen. Erst gestern tauchte ein neuer Film auf, der in einem koreanischen Lokal aufgezeichnet worden sein soll. Ein paar junge Menschen sitzen zusammen, unterhalten sich und haben Spaß. Sie streamen live ins Internet. Plötzlich scheint ein junger Mann hinter sich etwas wahrzunehmen. Er dreht sich um – bevor er unkontrolliert zu Boden stürzt. Seine Kollegen dachten zuerst an einen Spaß, zeigen sich dann aber sehr besorgt. Angeblich starb der Mann nach diesem Vorfall. Wir konnten hierzu weder einen Ort noch eine Zeit recherchieren.

?? Korean live streamer “dies suddenly” on camera. (Nov 2022) pic.twitter.com/Akgi4z1MVK

— ???? ??????? ??? ??????? (@72powpow) November 27, 2022

In den letzten Wochen und Monaten wurden viele solche Vorfälle publik. Wir haben Diese für Sie zusammengetragen. Viele davon stammen aus Asien. Stellenweise wirken die bizarren Szenen wie aus einer Fantasy-Serie, wo die Protagonisten von unsichtbaren Geistern und Dämonen attackiert werden. Verzweifelt verteidigen Sie sich gegen die unsichtbare Gefahr. Wahrscheinlicher ist, dass eine Gehirnhälfte aufgrund von Blut- und somit Sauerstoff-Unterversorgung die Arbeit einstellt. Es kann sich um Halluzinationen aber auch um einseitige Krämpfe handeln. Es gibt keine Belege dafür, dass all diese Menschen zuvor ein oder mehrfach mit den so genannten “Corona-Impfungen” beglückt wurden – nachdem wir aber die weltweiten Impfquoten kennen, ist ein solcher Zusammenhang nicht auszuschließen.

Gamer “dies suddenly” on live steam ? pic.twitter.com/aJuhSqdw9E

— Myron T. Moore (@myrontmoore) November 27, 2022

“Spinning Circle Of Death”

Recent footage of a man having one of those “attacks” while driving. pic.twitter.com/G2L5ms5T3H

— Hello Dave (@David83823494) November 14, 2022

Sp¡nn!ng D3ath
Speechless ? pic.twitter.com/0RXLuTOMeu

— Aku08 (@Aku08__) October 18, 2022

更加多奇怪的 SPINNING DEATHS 旋轉死亡??

他們在死前看到了什麼嗎???

這些人的死亡是巧合嗎???

更多視頻?? pic.twitter.com/KEZlCJZOtJ

— 黑暗世界?????????? (@loveandpeace511) November 27, 2022

更加多奇怪的 SPINNING DEATHS 旋轉死亡??

他們在死前看到了什麼嗎???

這些人的死亡是巧合嗎???

更多視頻?? pic.twitter.com/yp3piuC49Q

— 黑暗世界?????????? (@loveandpeace511) November 27, 2022

更加多奇怪的 SPINNING DEATHS 旋轉死亡??

他們在死前看到了什麼嗎???

這些人的死亡是巧合嗎??? pic.twitter.com/2wx7YP3tSN

— 黑暗世界?????????? (@loveandpeace511) November 27, 2022

All this spinning before death!
Seen sooooo many of this spinning in videos
– what the h*** is going on? What are they seeing!!!?
They reach out for something.
They see something.
Then the die!!!! https://t.co/Puko7s5gHl

— Life’s a chessboard ☕?? (@TeveGluttaren) November 27, 2022

Scharfe Kritik an Klima-Klebern: Psychologische Hilfe holen statt Straftaten begehen!

Scharfe Kritik an Klima-Klebern: Psychologische Hilfe holen statt Straftaten begehen!

„Wer in Panik ist, dass er wegen des Wetters bald sterben muss, sollte sich vielleicht die Hilfe eines Psychologen suchen, anstelle sich an Straßen festzukleben” – mit diesen deutlichen Worten kritisiert MFG Oberösterreich-Chef Joachim Aigner die Klima-“Aktivisten”, die sich am 21. November vor dem Linzer Rathaus auf die Straße klebten. Sachbeschädigung und Nötigung seien keine geeigneten Mittel, um politische Ideen durchzusetzen. Wieso sieht die Polizei, die bei den Corona-Protesten noch hart gegen friedliche Bürger vorging, bei derartigen Straftaten tatenlos zu?

Im Folgenden lesen Sie die Presseaussendung der MFG Oberösterreich:

Klima-Kleber: Wie helfen Mega-Staus dabei, das Klima zu retten?

Eine andere Meinung rechtfertigt nicht Nötigung und Sachbeschädigung

Linz (OTS) – Am 21. November klebten sich vor dem Linzer Rathaus mehrere Klima-Aktivisten auf die Straße, um für ihre Anliegen zu demonstrieren. Dabei kam es zu einem erheblichen Staugeschehen, zahlreiche Menschen wurden am Weg zur Arbeit behindert. Die MFG Oberösterreich stellt klar: Sachbeschädigung und Nötigung sind keine geeigneten Mittel, um politische Ideen durchzusetzen.

Ausgerechnet vor dem Neuen Rathaus veranstalteten Aktivisten der so genannten „Letzten Generation“ eine Sitz- und Klebeblockade auf einer der wichtigsten Durchzugsstraßen von Linz. Aufgrund dieser unangemeldeten Protestaktion standen tausende Autos mit laufenden Motoren im Stau. Bei bitterkalter Witterung war das auch nötig, um die Fahrzeuge zu heizen.

Die Aktivisten geben auf verschiedenen Plattformen auch zu, dass es ihnen um Provokation geht. Dabei provozieren sie vor allem die arbeitende Bevölkerung, viele Menschen hatten ersichtlich Angst um ihre Arbeitsplätze. Dabei waren vielleicht auch einige, die dringend zum Arzt mussten oder ihre Kinder oder ältere Anverwandte zu betreuen hatten. Es gibt keine Rechtfertigung für so eine vorsätzliche Nötigung der Menschen.

„Wer in Panik ist, dass er wegen des Wetters bald sterben muss, sollte sich vielleicht die Hilfe eines Psychologen suchen, anstelle sich an Straßen festzukleben“, äußerte MFG-Oberösterreich Chef und Landtagsabgeordneter Joachim Aigner. Mehrere Medien haben inzwischen über merkwürdige Finanzgeflechte berichtet – die Aktivisten dürften ihre Störaktionen nicht nur aus Idealismus begehen, sondern dafür aus dem Ausland gut bezahlt werden. Wenn dem so ist, muss sich die Staatsanwaltschaft überlegen, ob hier eine kriminelle Organisation vorsätzlich Straftaten begeht.

Man muss über jede Meinung gesittet reden können, auch über jene der Klima-Aktivisten. Dazu lädt die MFG Oberösterreich auch ganz herzlich ein. Am Ende sollen fundierte und belegbare Argumente gewinnen und nicht, wer die meisten und spektakulärsten Sachbeschädigungen verüben kann. Ein solcher Weg ist in einer Demokratie abzulehnen.

MFG-Klubobmann Manuel Krautgartner ist auch darüber verwundert, dass es fünf Personen möglich war, eine Stunde lang den Verkehr in der Landeshauptstadt massiv zu beeinträchtigen: „Zu den Zeiten großer Corona-Maßnahmen-Kundgebungen, deren Teilnehmer für die Einhaltung der Grundrechte und der Verfassung auf die Straße gingen, konnte die Polizei hunderte Beamte zur Einschüchterung aufbieten. Man wetteiferte, bei welcher Demo man friedlichen Mitbürgern die meisten Anzeigen ausstellen konnte. Doch bei einer Straftat, die sich gegen die öffentliche Ordnung richtet, ist es nicht möglich, den Verkehrsfluss innerhalb kürzester Zeit wiederherzustellen? Wer gab der Polizei die Anweisung, hier so lange untätig zuzusehen?“

Die MFG sieht es als gefährliche Entwicklung, wenn man rechtschaffene Steuerzahler wegen ihrer friedlich vorgetragenen Meinung kriminalisiert, während man jene mit Samthandschuhen angreift, die vorsätzliche Straftaten begehen und damit das Leben zahlreicher Bürger beeinträchtigen.

Marokkaner-Aufstand in Brüssel

Marokkaner-Aufstand in Brüssel

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Von MANFRED ROUHS | Den unerwarteten 2:0-Erfolg der marokkanischen Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag gegen Belgien nahmen marokkanische Fußballfans zum Anlass für umfangreiche Ausschreitungen in Brüssel und anderen flämischen sowie niederländischen Städten. Sie setzten Autos in Brand, zündeten Böller, verwüsteten ganze Straßenzüge und griffen Polizisten an. Die sinnlose Randale begann als Freudenfest über den marokkanischen Fußball-Erfolg. Als […]

Operation „Krallenschwert“: Erdogans neues großes Spiel in Syrien

Pepe Escobar

Der gerissene Sultan ist gefangen zwischen seiner Wählerschaft, die eine Invasion in Syrien befürwortet, und seinen äußerst nuancierten Beziehungen zu Russland

Es gibt eine weitere militärische Sonderaktion auf dem Markt. Nein, es handelt sich nicht um die „Entnazifizierung“ und „Entmilitarisierung“ der Ukraine durch Russland – und deshalb ist es kein Wunder, dass diese andere Operation im gesamten Westen kein Aufsehen erregt.

Die Operation „Klauenschwert“ wurde vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als Rache für kurdische Terroranschläge gegen türkische Bürger ins Leben gerufen – und zwar sehr emotional und konzertiert. Einige der Raketen, die Ankara bei dieser Luftkampagne abfeuerte, trugen die Namen türkischer Opfer.

Die offizielle Darstellung Ankaras lautet, dass die türkischen Streitkräfte ihre „Ziele der Luftoperation“ im Norden Syriens und in Irakisch-Kurdistan vollständig erreicht und die Verantwortlichen für den Terroranschlag auf Zivilisten in der Istanbuler Fußgängerzone Istiklal „in Scharen“ zur Rechenschaft gezogen hätten.

Und das soll nur die erste Etappe sein. Zum dritten Mal im Jahr 2022 verspricht Sultan Erdogan auch eine Bodeninvasion in den von Kurden gehaltenen Gebieten in Syrien.

Diplomatischen Quellen zufolge wird es dazu jedoch nicht kommen – auch wenn zahlreiche türkische Experten darauf beharren, dass die Invasion eher früher als später notwendig ist.

Der gerissene Sultan ist gefangen zwischen seiner Wählerschaft, die eine Invasion befürwortet, und seinen äußerst nuancierten Beziehungen zu Russland – die einen großen geopolitischen und geoökonomischen Bogen spannen.

Er weiß sehr wohl, dass Moskau alle möglichen Druckmittel einsetzen kann, um ihn davon abzubringen. So hat Russland beispielsweise in letzter Minute die wöchentliche Entsendung einer gemeinsamen russisch-türkischen Patrouille in Ain al Arab, die montags stattfand, annulliert.

Ain al Arab ist ein äußerst strategisches Gebiet: das fehlende Bindeglied östlich des Euphrat, das die Kontinuität zwischen Idlib und Ras al Ayn, das von zwielichtigen türkisch orientierten Banden nahe der türkischen Grenze besetzt ist, gewährleisten kann.

Erdogan weiß, dass er seine Position als potenzieller EU-Russland-Vermittler nicht gefährden und gleichzeitig maximalen Profit aus der Umgehung der antirussischen Embargo-Sanktionen-Kombination ziehen kann.

Der Sultan, der mit mehreren ernsthaften Dossiers jongliert, ist fest davon überzeugt, dass er das Zeug dazu hat, Russland und die NATO an den Verhandlungstisch zu bringen und letztlich den Krieg in der Ukraine zu beenden.

Gleichzeitig glaubt er, die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel, eine Annäherung an Damaskus, die heikle innenpolitische Situation im Iran, die Beziehungen zwischen der Türkei und Aserbaidschan, die ständigen Veränderungen im Mittelmeerraum und die Bemühungen um die Integration Eurasiens im Griff zu haben.

Er setzt alles auf die NATO und Eurasien.

Alle unsere südlichen Grenzen schließen“.

Das grüne Licht für Claw-Sword kam von Erdogan, als er in seinem Präsidentenflugzeug auf dem Rückweg vom G20-Gipfel auf Bali war. Dies geschah nur einen Tag nach seinem Treffen mit US-Präsident Joe Biden, bei dem das Thema laut einer Erklärung des Präsidenten Erdogan nicht zur Sprache kam.

„Wir haben uns weder mit Herrn Biden noch mit [dem russischen Präsidenten Wladimir] Putin über die Operation unterhalten. Beide wissen bereits, dass wir solche Dinge in dieser Region jederzeit tun können“, hieß es in der Erklärung.

Dass Washington nicht über Claw-Sword informiert wurde, spiegelt die Tatsache wider, dass Erdogan nicht zu einem außerordentlichen G7-NATO-Treffen in Bali am Rande des G20-Gipfels eingeladen wurde.

Dieses Treffen wurde vom Weißen Haus einberufen, um über die inzwischen berüchtigte ukrainische S-300-Rakete zu sprechen, die auf polnischem Gebiet niederging. Zu diesem Zeitpunkt hatte niemand am Tisch schlüssige Beweise für den Vorfall. Und die Türkei wurde nicht einmal an den Tisch gebeten – was den Sultan zutiefst verärgerte.

Kein Wunder also, dass Erdogan Mitte der Woche sagte, dass Claw-Sword „erst der Anfang“ sei. In einer Rede vor Abgeordneten der AKP-Partei im Parlament sagte er, die Türkei sei entschlossen, „alle unsere südlichen Grenzen … mit einem Sicherheitskorridor zu schließen, der die Möglichkeit von Angriffen auf unser Land verhindern wird.“

Das Versprechen einer Bodeninvasion bleibt bestehen: Sie wird „zum für uns günstigsten Zeitpunkt“ beginnen und sich gegen die Regionen Tel Rifaat, Mambij und Kobane richten, die der Sultan als „Quellen der Unruhe“ bezeichnete.

Ankara hat bereits mit Drohnen das Hauptquartier der von den USA unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens verwüstet, deren Kommandeure glauben, dass Kobane das Hauptziel einer möglichen türkischen Bodeninvasion wäre.

Bezeichnenderweise ist dies das erste Mal, dass eine türkische Drohne ein Gebiet angreift, das sich in unmittelbarer Nähe eines US-Stützpunktes befindet. Und Kobane hat einen hohen Symbolwert: der Ort, an dem die Amerikaner eine Zusammenarbeit mit den syrischen Kurden besiegelten, um – theoretisch – ISIS zu bekämpfen.

Und das erklärt, warum die syrischen Kurden über die Nichtreaktion der Amerikaner auf die türkischen Angriffe entsetzt sind. Sie beschuldigen – wen sonst? – dem Sultan, „nationalistische Gefühle“ im Vorfeld der Wahlen 2023 zu schüren, die Erdogan nun trotz der katastrophalen Lage der türkischen Wirtschaft mit großer Wahrscheinlichkeit gewinnen wird.

Derzeit gibt es in der Nähe von Kobane keinen türkischen Truppenaufmarsch, sondern nur Luftangriffe. Womit wir beim allem entscheidenden russischen Faktor wären.

Manbij und Tel Rifaat, westlich des Euphrat, sind für Russland viel wichtiger als Kobane, da beide für die Verteidigung Aleppos gegen mögliche Angriffe der Salafisten-Dschihadisten von entscheidender Bedeutung sind.

Was in naher Zukunft geschehen könnte, macht die Situation noch undurchsichtiger. Der Geheimdienst von Ankara könnte die Dschihadisten von Hayat Tahrir al-Sham, die bereits Teile von Afrin eingenommen haben, als eine Art „Vorhut“ bei einer Bodeninvasion in das syrische Kurdengebiet einsetzen.
Verkauf von gestohlenem syrischem Öl an die Türkei

Der aktuelle Kriegsnebel beinhaltet die Vorstellung, dass die Russen die Kurden verraten haben könnten, indem sie sie den türkischen Bombardierungen ausgesetzt haben. Das trifft nicht zu, denn Russlands Einfluss auf das syrische Kurdengebiet ist im Vergleich zu dem der USA vernachlässigbar. Nur die Amerikaner könnten die Kurden „verraten“.

Je mehr sich die Dinge ändern, desto mehr bleiben sie in Syrien gleich. Man könnte das Ganze als eine monumentale Sackgasse zusammenfassen. Das Ganze wird noch surrealistischer, weil Ankara und Moskau die Lösung für die syrische Tragödie eigentlich gefunden haben.

Das Problem ist die Anwesenheit amerikanischer Streitkräfte, die im Wesentlichen diese schäbigen Konvois schützen, die syrisches Öl stehlen. Russen und Syrer diskutieren immer wieder darüber. Die Schlussfolgerung ist, dass die Amerikaner aus Trägheit dort bleiben. Sie tun es, weil sie es können. Und Damaskus ist machtlos, sie zu vertreiben.

Der Sultan spielt das Ganze mit vollendetem Zynismus – geopolitisch und geoökonomisch. Das meiste, was in Syrien ungelöst ist, dreht sich um Gebiete, die de facto von Banden besetzt sind, die sich Kurden nennen und von den USA geschützt werden. Sie handeln mit syrischem Öl, um es hauptsächlich an … die Türkei weiterzuverkaufen.

Und dann können bewaffnete Banden, die sich selbst als Kurden bezeichnen, blitzschnell ihren „Antiterrorkampf“ aufgeben, indem sie … die festgenommenen Terroristen freilassen und damit die „terroristische Bedrohung“ im gesamten Nordosten Syriens erhöhen. Sie beschuldigen – wen sonst? – Die Türkei. Parallel dazu erhöhen die Amerikaner die finanzielle Unterstützung für diese bewaffneten Banden unter dem Vorwand eines „Kriegs gegen den Terror“.

Die Unterscheidung zwischen „bewaffneten Banden“ und „Terroristen“ ist natürlich hauchdünn. Für Erdogan ist vorwiegend wichtig, dass er die Kurden als Währung in Handelsverhandlungen nutzen kann, um antirussische Embargos und Sanktionen zu umgehen.

Und das erklärt, warum der Sultan beschließen kann, syrisches Gebiet zu bombardieren, wann immer er es für richtig hält, ungeachtet jeglicher Verurteilung durch Washington oder Moskau. Die Russen ergreifen gelegentlich die Initiative vor Ort – so geschehen während der Idlib-Kampagne im Jahr 2020, als die Russen die türkischen Streitkräfte bombardierten, die den salafistischen Dschihadisten „Hilfe“ leisteten.

Ein Blick auf den Ort nach den Angriffen des Assad-Regimes in Syrien auf das Stadtzentrum von Idlib am 7. September 2021. Foto: Izzeddin Kasim / Anadolu Agency

Jetzt könnte sich eine Wende abzeichnen. Die türkische Armee hat das al-Omar-Ölfeld nördlich von Deir ez-Zor bombardiert. In der Praxis bedeutet dies, dass Ankara nun nicht weniger als die Ölinfrastruktur der viel gepriesenen „kurdischen Autonomie“ zerstört.

Diese Infrastruktur wird von den USA zynisch ausgenutzt, wenn es um das Öl geht, das die Grenze zum Irak in Irakisch-Kurdistan erreicht. In gewisser Weise schlägt Ankara also gegen die syrischen Kurden und gleichzeitig gegen den amerikanischen Raub des syrischen Öls zu.

Der endgültige Wendepunkt des Spiels könnte bald kommen. Das wird das Treffen zwischen Erdogan und Bashar al-Assad sein. (Erinnern Sie sich an den jahrzehntelangen Refrain „Assad muss weg“?)

Ort: Russland. Vermittler: Wladimir Putin, persönlich. Es ist nicht weit hergeholt, sich vorzustellen, dass dieses Treffen den Weg für die bewaffneten kurdischen Banden ebnet, die von Washington im Wesentlichen als nützliche Idioten benutzt werden, um schließlich von Ankara dezimiert zu werden.

Chinas Goldvorräte sind Dollar-Warnzeichen

Peking tauscht Dollar gegen Gold, da die Stärke des Dollars zunehmend illusorisch erscheint

TOKIO – Eines der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse im globalen Zentralbankwesen ist das Ausmaß, in dem chinesische Beamte Dollar gegen Gold tauschen.

Das Team von Gouverneur Yi Gang bei der People’s Bank of China gibt das nicht zu. Das muss die PBOC aber auch gar nicht, denn der chinesische Staatschef Xi Jinping hat in den letzten Jahren einen klaren politischen Kurs verfolgt: die Internationalisierung des Yuan als Hauptkonkurrenten des Dollars.

Xis Position hat sich nicht so sehr geändert, da auch andere Regierungen erkannt haben, dass das Vertrauen in die globale Reservewährung schwindet und eine Alternative zum Dollar dringend benötigt wird.

Zumal die US-Staatsverschuldung die Marke von 30 Billionen Dollar übersteigt, die Inflation ein 40-Jahres-Hoch erreicht hat, die Federal Reserve die größte Volkswirtschaft in die Rezession treibt und eine Gruppe feuriger Republikaner damit droht, die Schuldengrenze in Washington erneut aufs Spiel zu setzen.

Es überrascht nicht, dass die Zentralbanken, die früher Dollars gehortet haben, so schnell wie noch nie Gold kaufen. Im Juli-September-Quartal haben die Zentralbanken ihre Goldkäufe im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfacht und ihre bereits beträchtlichen Bestände um fast 400 Tonnen aufgestockt.

Diese Zahlen des World Gold Council sind kein Einzelfall. Der seit Jahresbeginn verzeichnete Anstieg der Goldkäufe übertrifft bereits jetzt jeden Zwölfmonatszeitraum seit 1967 bei Weitem. Dies lässt die Händler raten, wer hier die wahren Wale sind.

Wer nachrechnet, kann bestätigen, dass etwa 90 Tonnen der Käufe auf die Türkei (31,2 Tonnen), Usbekistan (26,1 Tonnen), Indien (17,5 Tonnen) und andere Entwicklungsländer zurückzuführen sind. Die übrigen 300 Tonnen, so wird allgemein angenommen, tragen chinesische Fingerabdrücke.

Xis Ambitionen, die Verwendung des Yuan im Handel und im Finanzwesen zu erhöhen, würden einen enormen Auftrieb erhalten, wenn Peking den Yuan vollständig konvertierbar machen würde. Das Gleiche gilt für die Unabhängigkeit der PBOC von der Kommunistischen Partei.

In der Zwischenzeit erledigen jedoch US-Beamte Xis Arbeit für ihn, da Washington das „exorbitante Privileg“ des Dollars, wie es der französische Finanzminister Valéry Giscard d’Estaing 1960 ausdrückte, als selbstverständlich ansieht.

Der Yuan will einen Platz am Tisch als globale Reservewährung. Bild: iStock

Man kann Jahrzehnte zurückgehen, aber die letzten vier Präsidenten tragen alle eine Mitschuld. George W. Bush, der von 2001 bis 2009 Präsident war, hat Washingtons Haushaltsüberschuss für eine gigantische Steuersenkung für die Reichen verpulvert. Dann begann er einen kostspieligen Krieg gegen den Terrorismus, der die Glaubwürdigkeit untergrub.

Barack Obama (2009-2017) versäumte es, die Ursachen der Lehman-Brothers-Krise zu bekämpfen und kümmerte sich stattdessen um die Symptome. Unter seiner Führung spielten die Republikaner mit der Schuldenobergrenze der Regierung herum. Im Jahr 2011 entzog S&P Global Ratings Washington das AAA-Rating.

Donald Trumps Amtsantritt im Jahr 2017 brachte eine weitere haushaltsvernichtende Steuersenkung mit sich, die die von Bush in den Schatten stellte. Trumps Handelskrieg mit China untergrub unterdessen das Vertrauen in die US-Führung. Als er den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell einschüchterte, damit er die Zinsen senkt, folgte eine der inkompetentesten Covid-19-Reaktionen der Welt, die zu einer unvorstellbaren Zahl von über einer Million Toten führte.

Mit dem Amtsantritt von Joe Biden im Jahr 2021 kam es zu einer neuen Explosion der Staatsausgaben. Dadurch wurde die ohnehin schon chronische Staatsverschuldung noch weiter erhöht und Geld in eine Wirtschaft gepumpt, die inmitten von Turbulenzen in der Lieferkette bereits auf Hochtouren lief. Biden hat nicht schnell genug gearbeitet, um die Produktivität zu steigern und die Fed bei der Eindämmung der Inflation zu entlasten.

Nun sind 671 Tage vergangen, und der Verkauf des Dollars hat sich beschleunigt. Bis zu einem gewissen Grad ist dies darauf zurückzuführen, dass die Anleger darauf wetten, dass die Tage der Zinserhöhungen der Fed in 75-Basis-Punkt-Schritten vorbei sind. Dennoch sind die Warnsignale der Zentralbanken, die sich auf den Kauf von Gold stürzen, kaum zu übersehen.

Das gelbe Metall glänzt im Moment dank seiner Eigenschaft, dass es „nicht die Schuld eines anderen Landes ist“, sagt Nikos Kavalis, Geschäftsführer der Edelmetallberatungsfirma Metals Focus. „Wir glauben, dass die Zentralbanken auf absehbare Zeit Nettokäufer bleiben werden.

Einige dieser Argumente spiegeln die schwierige Situation der Staatsverschuldung wider, die sich nun auf den globalen Märkten abzeichnet. Der Wirtschaftswissenschaftler Emre Tiftik vom Institute of International Finance stellt fest, dass die weltweite Schuldenquote, die bei 343 % des BIP liegt, jetzt 20 Prozentpunkte unter ihrem Höchststand im ersten Quartal 2021 liegt, „unterstützt durch ein starkes Wachstum und geschmeichelt durch die Inflation“.

Allerdings, so Tiftik, „steigt die Schuldenquote in den Schwellenländern weiter an, vor allem im Finanzsektor“.

Tiftik erklärt, dass die globale inflationsbereinigte Verschuldung derzeit auf einem mehrjährigen Tiefstand liegt. Da die Regierungen jedoch versuchen, das Wachstum zu stützen und einen höheren Finanzierungsbedarf zu decken, dürften 2023 mehr Staatsanleihen emittiert werden“, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Währungsabwertung zusätzlichen Gegenwind für Kreditnehmer schafft, auch in reifen Märkten mit Verbindlichkeiten in US-Dollar.

Letztlich, so Tiftik, „werden die Zinsen für Staatsanleihen weltweit rapide ansteigen“, vorwiegend in Afrika südlich der Sahara, aber auch in den aufstrebenden Ländern Europas und Asiens. Dies erklärt zum Teil, warum die Nachfrage nach Gold so stark ansteigt.

Ob die Goldkäufe der Zentralbanken anhalten werden, bleibt abzuwarten. Der Ökonom Gregory Daco von EY Parthenon merkt an, dass die Powell-Fed „die Geldpolitik auf der FOMC-Sitzung im November neu kalibriert hat, indem sie ein neues Paradigma der ‚Geschwindigkeit gegenüber dem Ziel‘ angenommen hat – was darauf hindeutet, dass sie beabsichtigt, einen höheren Leitzins zu erreichen, dies aber in einem langsameren Tempo.“

Jerome Powell versucht, die Inflation zu senken und gleichzeitig eine Rezession zu vermeiden Foto: AFP / Graeme Jennings

Daco fügt hinzu, dass „die Entschlossenheit der Zentralbanken, die Geldpolitik aggressiv zu straffen, zusammen mit den verzögerten Auswirkungen der Geldpolitik auf die Wirtschaft die Wahrscheinlichkeit einer Überstraffung erhöht“.

Christopher Waller, Mitglied des Gouverneursrats der US-Notenbank, sagte letzte Woche: „Wir werden nicht nachgeben. Hören Sie auf, auf das Tempo zu achten, und achten Sie darauf, wo der Endpunkt liegen wird. Solange wir die Inflation nicht gesenkt haben, ist dieser Endpunkt noch in weiter Ferne“.

In der Zwischenzeit hatte Peking US-Schuldtitel abgestoßen. Zwischen Ende Februar und Ende September verkaufte China US-Staatsanleihen im Wert von mindestens 121 Milliarden Dollar. Diese Verkäufe verstärkten sich zu dem Zeitpunkt, als Wladimir Putins Russland in die Ukraine einmarschierte.

Seit Juli haben Chinas Goldimporte aus Russland stark zugenommen. Allein in diesem Monat stiegen die chinesischen Goldtransaktionen auf etwa das 50-fache des Vorjahresniveaus.

Zugegeben, Peking hat seine Dollarbestände seit 2018, als Trump seinen Handelskrieg begann, immer wieder reduziert. Mitte des Jahres war Chinas Bestand an Staatsanleihen der niedrigste seit 2010.

Das war ein Jahr, nachdem der damalige chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao erklärt hatte, Peking sei „besorgt über die Sicherheit unserer Vermögenswerte“ und forderte Washington auf, „seinen Worten Taten folgen zu lassen, eine glaubwürdige Nation zu bleiben und die Sicherheit der chinesischen Vermögenswerte zu gewährleisten.“

Zwei Jahre später, im Jahr 2011, bestätigte S&P Wens schlimmste Befürchtungen, als es die US-Staatsschulden herabstufte. Dies geschah als Reaktion auf die Weigerung der republikanischen Gesetzgeber, die gesetzlich festgelegte Obergrenze für die Kreditaufnahme Washingtons anzuheben, wodurch ein Zahlungsausfall drohte.

Jetzt, da sich die Republikaner darauf vorbereiten, die Macht im Repräsentantenhaus zu übernehmen, wird darüber gesprochen, die Schuldenobergrenze erneut als Geisel zu nehmen. Diese „Burn-it-all-down“-Taktik würde es Bidens Regierung schwer machen, ihre Rechnungen zu bezahlen. Die Auswirkungen eines daraus resultierenden Zahlungsausfalls könnten die globale Krise von 2008 in den Schatten stellen.

Die Verschwendungssucht würde Bidens Finanzministerin Janet Yellen wenig Spielraum lassen, wenn eine andere Covid-Variante auftritt und die Wirtschaft zusammenbrechen lässt. Die daraus resultierende Verlangsamung in einer Zeit hoher Inflation könnte für die Unternehmensgewinne und die US-Aktienkurse den Untergang bedeuten.

Diese Dynamik würde sich zu einem Zeitpunkt entfalten, an dem der Yuan zu seinem Recht kommt. Nach den jüngsten Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich ist der Yuan die fünftmeist gehandelte Währung der Welt. In nur drei Jahren hat sich Chinas Währung vom achten auf den fünften Platz vorgearbeitet.

Auch bei der Schaffung einer digitalen Zentralbankwährung ist die PBOC der Fed meilenweit voraus. Während der Olympischen Spiele in Peking Anfang dieses Jahres wurde der E-Yuan in begrenztem Umfang eingesetzt. Es war das erste Mal, dass eine große Währungsbehörde den E-Yuan einsetzte, und verschaffte China einen Vorsprung bei der Neugestaltung der Zukunft des Geldes.

Die größte Angst Washingtons besteht nun darin, dass die großen Währungsbehörden den Vorteil eines Vorreiters nutzen, um den Dollar abzuschaffen. Die Art und Weise, wie die USA den Zaubertrick schaffen, dass eine massive und wachsende Verschuldung die Renditen nicht in die Höhe schnellen lässt, sind die asiatischen Ersparnisse. Zusammen mit Japan und China sitzen die zehn größten asiatischen Anleger auf etwa 3,5 Billionen Dollar an US-Schuldverschreibungen, während die Inflation so stark ansteigt wie seit Jahrzehnten nicht mehr und die politische Polarisierung sich verschärft.

Goldbarren sind eine gute Dollarabsicherung. Bild: Twitter

Auch die Turbulenzen in der Fed-Politik spielen eine Rolle. Die Analysten von UBS schreiben, dass „die Anleger im Jahr 2022 gemischte Gefühle in Bezug auf Gold hatten, was zum Teil auf die gegenläufigen Einflüsse steigender Realzinsen und eines starken Dollars (bearish Gold) gegenüber hoher Inflation und erhöhter makroökonomischer Unsicherheit (bullish Gold) zurückzuführen ist.“ Sie gehen davon aus, dass die Fed im Jahr 2023 mit einer Zinssenkung von 5,0 % auf 3,25 % beginnen wird, was den Goldpreis von derzeit etwa $ 1.740 auf 1.900 je Unze ansteigen lassen wird.

Die angenommene Goldhortung Chinas geht auf Kosten des Dollars, was darauf hindeutet, dass sich die Verwendung des Yuan als Reservewährung beschleunigt. Natürlich ist Chinas wirtschaftliches Straucheln in diesem Jahr mit Vorsicht zu genießen. Xis wachstumshemmende „Null-Covid“-Sperren haben das BIP-Wachstum auf das langsamste Tempo seit 30 Jahren gedrückt. Das hat den Druck auf den zusammenbrechenden Immobilienmarkt noch verstärkt.

Wie selbst der China-Bulle Ray Dalio, Gründer des Hedgefonds Bridgewater Associates, feststellt, herrscht große Verwirrung“ darüber, ob Xi seine drakonischen Covid-Sperren lockert – oder ob er sie verdoppelt.

Tyran Kam, Wirtschaftsexperte bei Fitch Ratings, merkt an: „Wir erwarten, dass die Regierung weitere Schritte zur Stabilisierung des Sektors unternimmt. Die Maßnahmen zur Stützung der Wohnungsnachfrage werden jedoch maßvoll und selektiv bleiben, da die Regierung Maßnahmen vermeidet, die zu einer Reflationierung der Wohnungspreise führen könnten.

Die Ausrichtung der Null-Covid“-Politik und die rechtzeitige Lieferung von bereits verkauften Häusern sind ebenfalls Schlüsselfaktoren für die Stimmung der Hauskäufer. Die wirksame Umsetzung der kürzlich angekündigten Maßnahmen zur Unterstützung privater Bauträger ist ebenfalls wichtig für die Liquidität“.

Die längerfristige Entwicklung der globalen Währungsmärkte bleibt jedoch negativ für den Dollar, da China und andere führende Länder, die Staatsanleihen halten, in einen Vermögenswert wechseln, den John Maynard Keynes einst als „barbarisches Relikt“ abtat. Für die Dollar-Bullen ist dieses Relikt jetzt ein Alarmsignal.

Die Maske ist gefallen: Klaus Schwab vom WEF erklärt China zum „Vorbild“

Einst verfügten die Sowjets über ein streng kontrolliertes Netzwerk von Internationalisten, bekannt als COMINTERN, um ihr kommunistisches Modell in Europa und darüber hinaus zu fördern.

Wie es jetzt aussieht, haben die Rotchinesen noch einen draufgesetzt: Sie haben Klaus Schwab.

Laut Fox News:

Der Gründer und Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, hat sich kürzlich zu einem Interview mit einem chinesischen Staatsmedium zusammengesetzt und verkündet, dass China ein „Vorbild“ für andere Nationen sei. 

Der 84-jährige Schwab äußerte sich in einem Interview mit Tian Wei von CGTN am Rande des APEC-CEO-Gipfels letzte Woche in Bangkok, Thailand. 

Schwab sagte, er respektiere die „enormen“ Leistungen Chinas bei der Modernisierung seiner Wirtschaft in den letzten 40 Jahren. 

„Ich denke, es ist ein Vorbild für viele Länder“, sagte Schwab, bevor er einschränkte, dass seiner Meinung nach jedes Land selbst entscheiden sollte, welches System es anpassen möchte. 

„Ich denke, wir sollten sehr vorsichtig sein, wenn wir Systeme aufzwingen. Aber das chinesische Modell ist sicherlich ein sehr attraktives Modell für eine ganze Reihe von Ländern“, sagte Schwab. 

Ein Vorbild? Ein Land mit null Freiheit, geringer sozialer Mobilität, Sozialkrediten und ständiger staatlicher Überwachung? Wer zum Teufel, selbst unter den revolutionären Wokestern, fordert offen ein chinesisches Modell für seine eigenen Länder?

China ist in der Tat ein riesiges Gefängnis mit Sklavenarbeit, Ausbeuterbetrieben, niedrigen Löhnen, ständigen Abriegelungen und echten Laogai oder Gulags. Wer die Regierung in einer Weise herausfordert, wird im Handumdrehen für viele Jahre in ein solches Gefängnis gesteckt. Im Falle der Uiguren reicht es schon aus, die falsche Nationalität zu haben, um eine solche Strafe zu erhalten.

China ist alles andere als ein attraktives Vorbild, sondern ein Land, vor dem die Menschen fliehen. Im Jahr 2019 haben nach Chinas eigenen Statistiken 11 Millionen Menschen das Land verlassen und sind in andere Länder gezogen, nur um dem Land zu entfliehen, wobei etwa ein Drittel in die USA kam. Mit China ist es weitgehend dasselbe.

Schwab, der ein gewiefter Geschäftsmann ist, wusste, dass seine China-Liebe bei den staatlichen chinesischen Journalisten-Propagandisten gut ankommen würde, aber bei allen anderen, die diese Aussage hören, nicht gut ankommen würde, also relativierte er sie mit der Behauptung, dass jede Nation ihren Regierungsweg selbst wählen sollte. Das klingt hohl, wenn man bedenkt, dass das System, das er für den Westen befürwortet, ausdrücklich eine Partei-Elite erfordert, die alle Entscheidungen für die Menschen trifft, die sie mit eiserner Faust regiert. Was China selbst betrifft, haben sich die Chinesen das schreckliche System, unter dem sie leben, selbst ausgesucht? Nein, 1948 schoss sich Mao Zedong, unterstützt von der COMINTERN, an die Macht und zwang China mit Gewalt ein brutales Regime auf, das seitdem an der Macht ist.

Anscheinend hat die alte COMINTERN immer das letzte Wort. Denn wer hätte gedacht, dass im Jahr 2023 der Chef des Weltwirtschaftsforums, Sohn eines Mannes mit zumindest einigen Naziverbindungen, als Mr. Seriosität für das chinesische Modell wirbt und das Prestige seiner internationalen Organisation als Glaubwürdigkeit nutzt, um große Unternehmen und verschiedene Aktivisten und NROs zu beeinflussen, die den Ansichten der Linken völlig erlegen sind.

Diese Organisation sollte als Handlanger einer schmutzigen Diktatur abgetan werden, aber , mit all den schönen Bergen und dem guten Essen und den guten Privatjet-Flughäfen da draußen in der Schweiz, wo die meisten der exklusiven und teuren, mit Milliardären gefüllten WEF-Treffen abgehalten werden, ist das nicht der Fall, bei all dem Geruch von Geld. 

Schwabs Organisation hat die Industrie infiltriert, manchmal mit tatsächlichen monetären Interessen, hat viele andere beeinflusst, sich dem „Stakeholder-Kapitalismus“ anzupassen, der Schwabs Lieblingsprojekt ist, und hat andere beeinflusst, sich an etwas anzupassen, das man den globalen „Reset“ nennt. Natürlich sind sie alle für die staatliche Kontrolle, die durch die „Bedrohung“ durch die globale Erwärmung hervorgerufen wird, die ein völliger Schwindel ist. Fragen, warum die Konzerne so wach geworden sind? Es scheint, als ginge es nur um diese schicken Bankette und Talkrunden in Davos, Schweiz. Gegenwärtig drängt Schwab die Schweizer Regierung zu besseren Unterkünften, während er keine Steuern an sie zahlt, und droht damit, seine Show nach Singapur zu verlegen, wenn sie das nicht tut. (Siehe den Abschnitt „Kritik“ auf seiner Wikipedia-Seite ganz unten). Hört sich das nach einem Mann an, der nur reden und versuchen will, von den Vorzügen Chinas zu überzeugen?

 Was Schwabs Verbindungen zu den Nazis angeht, so sind sie wahrscheinlich nicht so stark, wie manche im Internet behaupten, aber sie sind schlimm genug: Laut Wikipedia leitete Schwabs Schweizer Vater ein Unternehmen in Nazi-Deutschland, das Sklaven- und Zwangsarbeit einsetzte, was ziemlich gut zeigt, auf welcher Seite er stand. Selbst wenn es ein solches Unternehmen nicht gegeben hätte, hätten die Nazis ihn wohl kaum mit der Leitung eines Unternehmens betraut, wenn sie ihm nicht völlig vertrauten, denn im Faschismus geht es um die staatliche Herrschaft über Unternehmen. Auf seiner Wikipedia-Seite heißt es, dass Schwabs Mutter wegen ihres Schweizer Akzents von der Gestapo überwacht und verhört wurde. Dass die Nazis das mit dem Vater, der ein von den Nazis beherrschtes Unternehmen leitete, nicht getan haben, sagt uns, dass die Gestapo ihn nicht als Problem ansah.

Es scheint, als hätten die alten Nazi-Werte des Korporatismus und des „Reset“ auf Klaus abgefärbt, der 83 Jahre alt ist, wenn man so argumentieren kann. Man kann nicht kontrollieren, wer seine Eltern waren, aber wenn der alte Vater tatsächlich mit den Nazis befreundet war, wäre es vielleicht zwingend notwendig, keine dieser speziellen Ideen zu übernehmen, geschweige denn für sie einzutreten.

Aber natürlich befürwortet Schwab jetzt die unternehmerische und staatliche Kontrolle aller freien Nationen des Westens, was sich kaum von dem unterscheidet, was die Nazis und ihre kommunistischen Verbündeten (lies: COMINTERN) seit Jahrzehnten für den Westen anstreben. Der Drang, die Freiheit zu töten, ist in diesem Haufen groß.

Jetzt versuchen sie nicht einmal mehr, ihn zu verbergen – sie loben offen das kommunistische China-Modell und befürworten seine Einführung, qualifiziert durch Wahl (als ob bei manipulierten Wahlen die Wahl relevant wäre), als ob daran nichts falsch wäre. Die Maske dieser Leute ist in der Tat weg.

Wie Impfstoffe Covid-Varianten fördern

Varianten sind eines der Markenzeichen dieser Pandemie, wobei immer infektiösere Formen des Virus in regelmäßigen Abständen zu existieren scheinen. Es ist jedoch leicht zu vergessen, dass vor 2021 Varianten eine Seltenheit waren, und das einzige Anzeichen für unsere variantenreiche Zukunft war das Auftauchen der erschreckend benannten Kent-Variante (später in Alpha umbenannt) Ende 2020. Der UKHSA-Impfüberwachungsbericht erwähnte Varianten erstmals im Mai 2021, allerdings nur am Rande. Im Laufe des Jahres 2021 tauchten jedoch immer häufiger neue Varianten auf, und in den jüngsten Berichten finden sich zehnmal mehr Verweise auf „Varianten“ als bei ihrem ersten Erscheinen. (Fairerweise muss man sagen, dass es früher einen ganz anderen Impfstoffbericht gab, der sich mit „besorgniserregenden Varianten“ befasste, nämlich die Technical Unterrichtung).

Aber „Varianten“ waren nicht einfach ein natürlicher Prozess der viralen Evolution – nicht, wenn es Menschen gab, die dafür verantwortlich waren. Im Sommer 2022 wurden mehrere Artikel veröffentlicht, in denen erklärt wurde, dass es die Ungeimpften waren, die diese Varianten hervorgebracht hatten, was den Ruf nach einer (vorgeschriebenen) allgemeinen Impfung verstärkte. Ich glaube, dass die Vorstellung, die Ungeimpften seien die Verursacher des Problems, auf einem Missverständnis der Rolle der Mechanismen beruht, die die virale Evolution vorantreiben. Es stimmt zwar, dass bei vielen Impfstoffen die Hauptquelle für Impfstoff-Escape-Varianten die Ungeimpften sind, doch gilt dies nur für sterilisierende Impfstoffe (die jede Viruslast bei der Infektion stoppen) und nicht für nicht-sterilisierende Impfstoffe wie die COVID-19-Impfstoffe. Um diesen Effekt weiter zu erklären, müssen wir uns mit dem Evolutionsprozess befassen. 

Die Evolution ist ein natürlicher Prozess, der erklärt, wie Organismen in einer bestimmten Umgebung immer besser überleben können. Sie tritt ein, wenn bestimmte Unterschiede zwischen ansonsten ähnlichen Organismen aus einem Grund begünstigt werden, was dazu führt, dass dieser spezielle Unterschied in der Population des Organismus häufiger vorkommt. Für die Evolution sind zwei Dinge erforderlich: eine Population des Organismus mit vererbbarer Vielfalt und ein selektiver Druck. Der Teil „Population“ bezieht sich darauf, wie viele der fraglichen Organismen existieren; der Selektionsdruck bezieht sich auf die „Stärke“ des Antriebs des Evolutionsprozesses, der als „Überleben des Stärkeren“ beschrieben werden könnte, d. h., dass diejenigen spezifischen Organismen, die besser überleben und sich fortpflanzen können, ihre Gene mit größerer Wahrscheinlichkeit an künftige Generationen weitergeben, wodurch die künftige Art im Durchschnitt besser überleben und sich fortpflanzen kann.

Auf den ersten Blick scheint der Teil „Population“ offensichtlich zu sein, denn ohne etwas, das sich entwickelt, kann es keine Evolution geben. Die Sache ist jedoch etwas komplexer als das. Wenn es um kuschelige Säugetiere geht, ist es im Allgemeinen recht einfach zu erkennen, was „Population“ bedeutet (man kann sie zählen). Bei Viren gibt es jedoch zwei Faktoren: die Viruslast in einem bestimmten infizierten Wirt und die Häufigkeit der Infektion in einer Population. Die Evolution „kümmert“ sich um beide Faktoren, und es ist wichtig, diese beiden „Populationen“ bei der folgenden Diskussion zu berücksichtigen. 

Die meisten Impfstoffe, die dem Menschen verabreicht werden, sind ziemlich sterilisierend, d. h. sie verhindern, dass sich eine nennenswerte Menge des Virus in einem geimpften Individuum entwickelt. Es liegt also auf der Hand, dass durch die Impfung eines sehr großen Anteils der Bevölkerung mit einem sterilisierenden Impfstoff die Entwicklung dieses speziellen Virus auf ein Minimum verlangsamt werden kann. Keiner der Geimpften wird eine nennenswerte Viruslast haben, und es wird nur wenige in der Population geben, bei denen eine Evolution stattfinden könnte (die Ungeimpften). Sobald eine Virusmutation auftaucht, die dem Virus eine bessere Chance bietet, in einem geimpften Individuum zu gedeihen oder andere geimpfte Individuen zu infizieren, wird sie sich selbst in einer weitgehend geimpften Population bald als vorherrschende Virusvariante durchsetzen. Allein die Tatsache, dass viele Menschen geimpft sind, wird zum vorherrschenden Selektionsdruck für das Virus – wenn der Hauptgrund, der das Virus am Gedeihen hindert, die durch den Impfstoff hervorgerufene Immunität ist, dann ist es das, was die Evolution zu überwinden versucht. Bei sterilisierenden Impfstoffen sind jedoch die einzigen Menschen mit einer bedeutenden Viruslast die Ungeimpften, und somit findet die Evolution in Richtung Impfstoffflucht weitgehend innerhalb der ungeimpften Bevölkerung statt. Da bei ungeimpften Personen kein Selektionsdruck in Richtung Impfstoffflucht besteht (bei diesen Personen gibt es keine durch den Impfstoff bedingte Immunität), wird die Entwicklung in Richtung Impfstoffflucht gedämpft.

Die Covid-Impfstoffe sind jedoch nicht sterilisierend: Geimpfte Personen können sich immer noch infizieren und haben in diesem Fall eine hohe Viruslast. Das wussten wir nicht, als wir im Dezember 2020 mit der Impfung begannen. Dies hätte wohl schon vor der Zulassung der Impfstoffe erkannt werden müssen, aber man hielt es für einen öffentlichen Notfall und hielt sich nicht an die normalen Verfahren zur Entwicklung von Impfstoffen. Es wurde jedoch bald klar, dass dies ein Problem sein würde – ich wurde zum ersten Mal im März 2021 durch die Veröffentlichung einer Arbeit aus Israel auf das Potenzial für Probleme aufmerksam. Dieses Team fand bei den geimpften und infizierten Personen eine weitaus höhere Viruslast als erwartet; mit Sicherheit genug Viruslast, um eine virale Evolution in Richtung Impfstoffflucht zu ermöglichen. Leider haben unsere Behörden diese und andere neue Erkenntnisse ignoriert und ihre Bevölkerung weiterhin wahllos geimpft.

Als klar wurde, dass die Impfstoffe nicht sterilisieren, änderte sich die Theorie über die „richtige“ Impfquote völlig. Mit nicht sterilisierenden Impfstoffen wird die „Herdenimmunität“ unmöglich, und dieses Ziel hätte sofort fallen gelassen werden müssen. Schlimmer noch: Die Tatsache, dass die Impfstoffe nicht sterilisieren, bedeutete, dass es einen großen Selektionsdruck für die Evolution und eine ausreichend große Virus-„Population“ bei geimpften Personen gab, was wiederum bedeutete, dass das Virus sich effektiver entwickeln konnte, um dem Impfstoff zu entkommen.

Außerdem ist zu beachten, dass die virale Evolution zur „Umgehung“ des Impfschutzes bei nicht sterilisierenden Impfstoffen nicht so einfach ist, dass die Impfstoffe keinen Schutz mehr bieten. Es gibt Fälle von sogenannten „undichten Impfstoffen“, die eine erhöhte Pathogenität (Schwere) entwickelt haben, weil sie sich evolutionär so entwickelt haben, dass sie dem Impfschutz entkommen. Das vielleicht bekannteste Beispiel für einen Impfstoff, der die Virulenz des Erregers erhöht, ist der Impfstoff gegen die Marek-Krankheit. Die Marek-Krankheit war ein Ärgernis für die Geflügelindustrie, als der Impfstoff in den frühen 1970er-Jahren in die Hühnerfarmen eingeführt wurde. Seitdem hat sich das Virus weiterentwickelt und ist wesentlich pathogener geworden, sodass eine umfassende Impfung zum Schutz vor der Krankheit erforderlich ist. Das Virus, das für die Marek-Krankheit verantwortlich ist, entwickelt sich weiter, und die Gefahr künftiger Probleme ist sehr real. Glücklicherweise gibt es kaum Anzeichen dafür, dass dies bei Covid der Fall ist; hoffentlich wird dies auch so bleiben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Covid-Evolution ist die Frage, wie Mutationen auf das Spike-Protein wirken. Mutationen in der viralen RNA treten bei jeder Virusreplikation zufällig auf, und es gibt in der RNA des Virus kaum eine Präferenz, wo Mutationen auftreten könnten. Die Proteine, für die sie kodieren, sind jedoch nicht gleichermaßen in der Lage, nach einer Mutation in der RNA, die für sie kodiert, lebensfähig zu bleiben. Das bedeutet, dass eine Mutation in dem Teil der viralen RNA, der für ein bestimmtes Protein kodiert, genauso wahrscheinlich ist wie an einem anderen Ort, während das Virus eine Mutation an einer ungünstigen Stelle nicht überlebt und diese spezielle Mutation somit gar keine Chance hat, zu existieren. Andererseits ist das Covid-Spike-Protein sehr tolerant gegenüber Mutationen in der RNA, die es kodiert, und bleibt selbst bei einer relativ großen Anzahl von Mutationen lebensfähig. Da Mutationen im Spike-Protein seine Form und seinen Aufbau leicht verändern, sieht es für Antikörper, die vom körpereigenen Immunsystem zur Neutralisierung des Proteins gebildet werden, etwas anders aus, was dazu führt, dass das körpereigene Immunsystem weniger in der Lage ist, eine Infektion zu bekämpfen. Es ist wahrscheinlich, dass wir durch die Impfung die Immunsysteme von vielen Millionen Menschen weltweit einem identischen Spike-Protein ausgesetzt haben, und das Virus hat darauf mit einer raschen Weiterentwicklung reagiert, indem es Veränderungen in seinem Spike-Protein eingeführt hat, die es ihm ermöglicht haben, in dieser neuen, stark geimpften Welt zu gedeihen.

Es gibt auch eine Komplikation bei der viralen Evolution, die man bei der Evolution der meisten Pflanzen und Tiere nicht findet, nämlich dass der Selektionsdruck, der die Evolution bei Viren vorantreibt, sowohl zwischen infizierten Individuen als auch innerhalb infizierter Individuen auftritt, und dies ist besonders relevant für die Impfstoffflucht. Bei normalen Impfstoffen gibt es keine nennenswerte Viruspräsenz in geimpften Individuen, sodass Mutationen in ungeimpften Individuen auftreten. Manchmal führen diese Mutationen zu einer teilweisen Aufhebung des Impfschutzes, aber bevor die Evolution nach dieser Mutation selektieren kann, muss sie das ungeimpfte Individuum verlassen und versuchen, eine geimpfte Person zu infizieren – erst dann wird die Mutation „getestet“. Wenn jedoch die Mutation, die dem Impfstoff entgeht, in einem ungeimpften Individuum keinen Selektionsvorteil bietet, wird sie nicht gedeihen, bevor sie die Chance erhält, ihre höhere Infektiosität bei anderen, geimpften Individuen zu testen. Die Tatsache, dass das Virus „nicht weiß“, ob eine bestimmte Mutation, die bei einem ungeimpften Individuum auftritt, tatsächlich zu einer Impfstoffflucht führt, bis das Virus auf ein geimpftes Individuum übertragen wird, verlangsamt die effektive Evolutionsrate des Virus in Richtung Impfstoffflucht erheblich.  

Da das Virus einem so starken Selektionsdruck ausgesetzt war, um die von den Antikörpern gegen das ursprüngliche (Wuhan-)Spike-Protein gebotene Immunität zu überwinden, könnte dies dazu geführt haben, dass es weniger wahrscheinlich mutiert, um das vielfältige Spektrum an Antikörpern (und anderen Immunreaktionen) zu überwinden, das nach einer natürlichen Infektion (d. h. nach der Exposition gegenüber allen Proteinen des gesamten Covid-Virus) entsteht.

Es gibt noch eine weitere Nuance dieses Effekts. Das Zusammenspiel zwischen Mutationen und viraler Fitness ist komplex, und es ist möglich, dass eine Mutation zu einem Virus führt, das eine gewisse durch Impfung erzeugte Immunität überwindet (positiv für das Virus), das aber auch eine etwas geringere Fähigkeit hat, Zellen der oberen Atemwege zu infizieren (negativ für das Virus), als die dann in der Bevölkerung vorherrschende Variante. In einer Gemeinschaft mit niedrigen Impfquoten würde die Tatsache, dass die Mutation zu einer geringeren Infektiosität führt, wahrscheinlich dazu führen, dass diese Mutation ausstirbt, da die Mutation, die dem Impfstoff entgeht, keinen großen Nutzen bietet, wenn nur wenige Personen geimpft werden. Wenn jedoch in einer Gemeinschaft eine hohe Durchimpfungsrate besteht, verschafft das Entweichen der durch den Impfstoff hervorgerufenen Immunität dem mutierten Virus einen Selektionsvorteil, selbst wenn die Infektiosität bei nicht geimpften Personen geringer ist, und die mutierte Variante könnte sich als dominante Variante in diesem Ausbruch durchsetzen. Wenn sich diese Mutation erst einmal etabliert hat, ist es außerdem möglich, dass eine weitere Mutation auftritt, die die Infektiosität des ursprünglichen Virus wiederherstellt, sodass es sowohl eine hohe Infektiosität als auch eine hohe Impfstoffresistenz aufweist. Aus diesem Grund kann es unter bestimmten Umständen vorteilhaft sein, nur die am stärksten gefährdeten Personen zu impfen, wenn keine sterilisierende Immunität erreicht wird und der Impfstoff auf mutierbare Teile des genetischen Codes des Virus abzielt (insbesondere bei RNA-Viren, die viel schneller mutieren als DNA-Viren). Dafür ist es jetzt allerdings zu spät.

Eine weitere kleine Anmerkung zu den Covid-Varianten. Im Jahr 2021 beschloss die Weltgesundheitsorganisation, dass sie jede neue Variante mit dem griechischen Alphabet benennen sollte. Wahrscheinlich ist diese Entscheidung darauf zurückzuführen, dass die Medien gerne Varianten aus der Region benennen, in der sie zuerst entdeckt wurden. Die WHO hatte schon genug Probleme damit, darauf zu bestehen, dass man Covid nicht als „chinesisches Virus“ bezeichnet, obwohl es etwas seltsam ist, dass sie sich so sehr für diesen relativ irrelevanten Aspekt eines weltweiten Gesundheitsnotfalls einsetzte. (Fairerweise muss man sagen, dass die Vermeidung von „stigmatisierenden“ Namen für neue Krankheiten seit 2015 zur WHO-Politik gehört). Das Seltsame ist, dass die WHO seit dem Auftauchen von Omikron keine weiteren Covid-Varianten benannt hat. Omikron ist im Vergleich zum ursprünglichen Wuhan-Stamm und allen früheren Varianten ziemlich stark mutiert. In der Tat wird argumentiert, dass die Omikron-Variante angesichts des evolutionären Abstands zu COVID-19 und der klinischen Unterschiede zu diesem Stamm eigentlich COVID-21 hätte heißen müssen. Alle wichtigen Untervarianten von Omikron sind mindestens ebenso gültig wie die Varianten, die vor Omikron auftraten, und daher ist es merkwürdig, dass die WHO bei Omikron aufhört. Andererseits hätte die WHO, wenn sie weiterhin neue Varianten benannt hätte, im Sommer 2022 wahrscheinlich keine griechischen Buchstaben mehr zur Verfügung gehabt (es fehlten sogar zwei, da sie aus einem seltsamen Grund beschlossen hatte, Nu oder Xi nicht zu verwenden). Wie dem auch sei, ich kann mir vorstellen, dass die Aufeinanderfolge komplex benannter Varianten (XBB!, BA2.75.2! usw.) vielen suggeriert, dass die Entwicklung von Covid zu einer wissenschaftlichen Kuriosität geworden ist und nicht eine immer höhere Mutationsrate des Virus im Vergleich zu den griechischen Buchstaben von 2021 widerspiegelt. Vielleicht ist dies für einige Parteien von Vorteil.

“Wissenschaftler” findet ultimative Ursache für Impfschäden: Impfkritiker sind schuld!

“Wissenschaftler” findet ultimative Ursache für Impfschäden: Impfkritiker sind schuld!

Während die Aufarbeitung der Covid- und Impfverbrechen in den ersten Ländern allmählich anläuft, klammert manch ein Narrativtreuer sich noch immer mit wachsender Verzweiflung an den Sattel seines toten Gauls. So auch in Australien, wo ein Astronom und selbsternannter “Altersforscher” meint, in einer “Studie” zu einer bahnbrechenden Erkenntnis gekommen zu sein: Impfnebenwirkungen sind in Wahrheit die Schuld von Impfkritikern, befindet er. An den experimentellen Gentherapeutika können sie nämlich nicht liegen.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Covid19 Vaccines and the Misinterpretation of Perceived Side Effects“, so lautet der Titel des wundersamen Gedankenspiels von Astronom und “Langlebigkeitsexperte” Raymond D. Palmer. Palmer ringt darin um Antworten, wie es zu den zahlreichen Nebenwirkungen nach den heiligen Genspritzen kommen konnte. Er leugnet, dass die Präparate in Wahrheit nicht so sicher sind wie behauptet. Stattdessen sollen Kritiker der sogenannten Impfstoffe für deren Nebenwirkungen verantwortlich sein.

The data presented herein, poses an interesting question, is the fear mongering around vaccines causing many of these perceived side effects by inducing unnecessary stress in vulnerable people? Is the movement and character of anti-vaccination information that may strike fear into the general population causing anxiety and vascular constriction resulting in pathologies such as dizziness, hypernea, fainting, blood clotting, stroke and heart attack? The science discussed here clearly establishes that anxiety and fear causes vasoconstriction disorders, and that a particular movement that is trying to save people with a profound lack of scientific and medical training (the anti-vaccination movement) from vaccine side effects may actually be the entity causing the majority of side effects.

Übersetzt: Die hier vorgestellten Daten werfen eine interessante Frage auf: Verursacht die Angstmacherei um Impfstoffe viele dieser wahrgenommenen Nebenwirkungen, indem sie bei gefährdeten Personen unnötigen Stress auslöst? Verursachen die Bewegung und der Charakter von Informationen gegen Impfungen, die in der allgemeinen Bevölkerung Angst auslösen können, Angst und Gefäßverengung, was zu Pathologien wie Schwindel, Hypernoe, Ohnmacht, Blutgerinnung, Schlaganfall und Herzinfarkt führt? Die hier diskutierte Wissenschaft stellt eindeutig fest, dass Angst und Furcht Vasokonstriktionsstörungen verursachen, und dass eine bestimmte Bewegung, die versucht, Menschen mit einem tiefgreifenden Mangel an wissenschaftlicher und medizinischer Ausbildung (die Anti-Impf-Bewegung) vor Impfnebenwirkungen zu bewahren, tatsächlich die Entität sein könnte, die die meisten Nebenwirkungen verursacht.

Palmer selbst bezeichnet diese bahnbrechende Erkenntnis als smoking gun, als regelrechte Bombe. Ein kleiner Astro-Fotograf aus Australien, der den Alterungsprozess umkehren möchte und mit seiner “MENS HEALTH PILL” die Heilung von Erektionsstörungen anpeilt, hat – so meint er – das Mysterium der Gesundheitsschäden nach der Covid-Impfung gelöst: Die Impfkritiker sind schuld! Diese stressen die Impflinge offenkundig nämlich so sehr, dass sie reihenweise erkranken und versterben.

Im Rahmen seiner nicht einmal dreiseitigen Erläuterungen vermag es Palmer aber leider nicht, alle offenen Fragen zu seiner wilden Theorie zu erklären. Denn – wenn die Vakzine doch so sicher sind, wieso sollte man sich durch völlig haltlose Behauptungen von medizinisch ungebildeten “Anti-Vaxxern” beunruhigen lassen? Sind Opfer von Impfschäden Palmers hochwissenschaftlicher Ansicht nach etwa alle minderbemittelte, beeinflussbare Menschen, die sich durch ein Telegram-Posting einen Schlaganfall oder Herzanfall bescheren ließen? Wie viele ungeimpfte Menschen starben nach dieser Logik plötzlich und unerwartet nach dem Genuss von Karl Lauterbachs Twitter-Account, der mit apokalyptischen Corona-Warnungen in Richtung eben dieser Personengruppe durchsetzt ist? Oder sind es nach Palmer nur Impflinge, die alles glauben, was man ihnen erzählt – bis in den Paniktod hinein? Könnte Palmer nicht vielmehr an Realitätsverweigerung leiden und obendrein dem narzisstischen Irrglauben aufsitzen, dass alle Menschen, die seinen Standpunkt nicht teilen, mental instabil sind und sich blenden ließen? Oder sollten wir vielleicht beginnen zu hinterfragen, ob die Opfer von Verkehrsunfällen sich nur einreden ließen, dass sie von einem Auto überfahren wurden?

Palmer, der Selbstreflexion offenkundig wenig mächtig, kommt zu dem Schluss, dass Impfnebenwirkungen auf mangelnde Fitness und mentale Instabilität zurückzuführen sein müssen und fordert, dass alle Berichte über Impfreaktionen und -schäden entsprechend hinterfragt werden müssen. Leider belegt er selbst mit dieser wirren Theorie, dass die Covid-Impfung – entgegen der weltweiten Behauptungen – eben nicht für jeden Menschen sicher ist. Vielleicht wäre Palmer doch lieber bei der Astro-Fotografie geblieben…

All data or claims of adverse reactions from vaccines should first be weighed against a subject’s health history with a focus on their vascular and arterial systems, cardiologic fitness and propensity for mental stress induced ischemia.

Übersetzt: Alle Daten oder Behauptungen über Nebenwirkungen von Impfstoffen sollten zunächst gegen die Krankengeschichte eines Probanden abgewogen werden, wobei der Schwerpunkt auf seinem Gefäß- und Arteriensystem, seiner kardiologischen Fitness und seiner Neigung zu psychischer Stress-induzierter Ischämie liegt.