Kategorie: Nachrichten
Antaios-Wandkalender 2023 mit zwölf „Deutschen Szenen“

Seit sieben Jahren lässt der Verlag Antaios von Götz Kubitschek einen Wandkalender gestalten – im Format DIN A3, mit 12 Monatsblättern und einem Kalendarium samt allen Feiertagen. Das Besondere: Jedes Jahr geht ein satter Anteil aus dem Erlös als Spende an ein förderungswürdiges Projekt. Aber der Reihe nach: Für das Jahr 2023 hat sich der […]
Von wegen Krise: Regierung gönnt sich neue 145 Top-Beamte
Während man den Österreichern sparen und Verzicht verordnet, gibt die schwatz-grüne Regierung das Steuergeld der Bürger weiter mit vollen Händen aus. So ist geplant 2023 insgesamt 145 neue Beamtenposten in den Ministerien zu schaffen – und zwar in den Top-Gehaltsklassen. Dafür das man mit dem Motto “Sparen im System” angetreten ist, eine Verhöhnung der teuerungsgeplagten Bürger.
Dem kommenden Budget ist zu entnehmen, dass die Beamtenriege der Republik weiter aufgestockt werden soll. 145 neue Planstellen sollen für die Ministerien im Vergleich zu 2017 geschaffen werden. Und nicht einfach irgendwelche. Bei diesen Planstellen handelt es sich um Spitzenpositionen wie Sektionschefs oder Gruppenleitern, wo die Monatsbruttogagen mit Zuschlägen im Bereich von über 10.000 Euro liegen.
Vizekanzler relativiert
Besonders zum Zug kommen dabei die Bereiche Arbeit mit 32 zusätzlichen Planstellen im Top-Bereich, die Finanz mit 30 Planstellen, dass Beamten- und Sportressort vom grünen Vizekanzler Werner Kogler mit 28 Planstellen und der Bereich Mobilität mit 25,5 neuen Planstellen. Für die Regierung und Koglers Beamtenministerium ist dies jedoch alles kein Problem, argumentiert man doch damit, dass die 145 Planstellen bei den 143.992 Planstellen gerade einmal 0,1 Prozent ausmachen würden. Außerdem gebe es einen Schwerpunkt bei Bildung, Justiz und Sicherheit, wo um 3,9 Prozent aufgestockt werden, allerdings nicht so deutlich im Top-Bereich.
Für Planstellen – notfalls zur Bearbeitung der Folgen der eigenen Pannen-Politik – ist immer Steuergeld da. Auch schon im Vorjahr:
Versorgungsposten für Parteifreunde?
Für die Oppositionsparteien reiht sich dieses Gebaren der Regierung nahtlos in weitere gebrochene Wahlversprechen ein. Statt “Sparen im System” gebe es einen Anstieg von “Gagenkaisern”, so der stellvertretende SPÖ-Klubchef Jörg Leichtfried. Zudem liegt für die Opposition der Verdacht nahe, dass hier die Gefahr besteht, dass für Parteifreunde und die “Familie” hoch dotierte Jobs geschaffen werden, um sie auch in Zukunft angemessen versorgt zu wissen.
Auch mehr Geld für Van der Bellen
Aber auch die Präsidentschaftskanzlei kann sich über eine Aufstockung freuen. Insgesamt zwei Planstellen und 300.000 Euro stehen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen zukünftig mehr zur Verfügung. Der Grund: Damit sollen die Auftritte des Präsidenten auf sozialen Medien ausgebaut und zugleich für eine größere Reichweite gesorgt werden. Bei dem vornehmen Schweigen, welches sich der Bundespräsident gewöhnlich auferlegt, sicher keine Tätigkeit, bei der es so schnell zum Burnout kommt.
340 Mio. Euro für “Great Reset”: Gewessler schenkt Globalisten unser Steuergeld
Unter dem “Klima”-Deckmäntelchen lässt sich vieles argumentieren, das man den Bürger ansonsten nur schwer schmackhaft machen könnte. So etwa, wenn es darum geht, mitten in der schlimmsten Teuerung seit 70 Jahren das Budget für “internationale Klimahilfen” um 220 Mio. Euro auf insgesamt 340 Mio. Euro aufzustocken. Einfach so – ohne jede demokratische Legitimierung außer dem Kotau des Bundespräsidenten und der schwarz-grünen Regierung vor den Wünschen der Globalisten.
Apokalypse? “Bello” macht artig Männchen
Einen “Reset für das 21. Jahrhundert auf den Weg bringen”: Bereits im Vorjahr machte UN-Generalsekretär Antonio Guterres deutlich, dass er den Welt-Umbau für die globalen Eliten erbarmungslos vorantreiben will. Als ideales Vehikel für diese Pläne hat sich der portugiesische Sozialist, der bereits in den Nullerjahren Mitglied in den “Global Agenda Councils” des Weltwirtschaftsforums (WEF) um “Great Reset”-Architekt Klaus Schwab war, das Klima-Thema auserkoren. Schon zum Auftakt der 27. UN-Klimakonferenz (COP27) in Scharm-al-Scheich in Ägypten malte er den Teufel an die Wand.
Man befinde sich auf dem “Highway in die Klimahölle” und wenn nicht radikal entgegengesteuert werde, würde unser Planet in wenigen Jahren untergehen. Er gab den Regierungs- und Staatschefs mit, dass sie tiefer in die Tasche greifen sollen, um massive weltweite Klima-Maßnahmen zu finanzieren. Und für das offizielle Österreich bekundete der grüne Bundespräsident Alexander Van der Bellen sofort die “volle Unterstützung”. Flankiert wird er in Ägypten übrigens von “Klima”-Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP).
Wer Einblicke in die Gedankenwelt von Gewessler & Co. zur “klimagerechten” Zukunft will, muss nur die irren Vorschläge ihres “Klimarats” besehen:
Jährlich 50 Mio. für fremde Klimaschäden
Am Dienstag hielt Van der Bellen dann eine Rede vor den Weltpolitikern und erklärte, wie tief er ins Steuersäckel für die UN-Klimapläne greifen will: Weitere 220 Mio. Euro sollen vom Gewessler-Ministerium bis 2026 freigegeben werden, das mache eine Gesamtsumme von 340 Mio. Euro. Auch für dieses Jahr will man noch 10 Extra-Millionen locker machen. Die Hälfte davon fließt in einen Topf, mit dem der “globale Norden” eine “Schadensgutmachung” für seine höheren CO2-Emissionen an Entwicklungsländer zahlt. Also auch dorthin, wo der Hausmüll teilweise im Fluss landet oder gleich vor der Haustür verbrannt wird.
Aber Van der Bellen hat eben auf die richtigen Erfüllungsgehilfen gesetzt: Seine frühere Parteifreundin Leonore Gewessler ist völlig aus dem Häuschen: “Wir stehen vor einer globalen Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können.” Auch in den nächsten vier Jahren spendiert sie jährlich 50 Mio. Euro aus ihrem Ressort für die “Behebung, Vermeidung und Minimierung und Schäden durch die Klimakrise”. Während sie dem Volk angesichts der Teuerung empfiehlt, den Topf auf den Deckel zu geben oder aufs Duschen zu verzichten, wandert unser Steuergeld also in die Dritte Welt…
Dubiose Investments in Afrika, getarnt als Entwicklungshilfe – Wochenblick thematisierte das falsche Spiel der Globalisten schon im Vorjahr:
UN gibt neue “Klimakrisen”-Order aus
Was als “Klima-Entwicklungshilfe” getarnt ist, hat es in Wahrheit in sich. So gelten ab sofort 30 “Anpassungsergebnisse” bis zum Jahr 2030. Darunter etwa der zwangsweise Umbau der Landwirtschaft samt einer Einsparung von Treibhausgasen von über 20 Prozent. Ähnliche Pläne in Holland, die jeden dritten landwirtschaftlichen Betrieb bedrohen, führten übrigens im Sommer zu großen Bauernprotesten. Zudem sollen bis zu diesem Zeitpunkt “gesunde alternative Proteine” 15 Prozent des globalen Fleisch- und Fischmarktes kapern und verdrängen – was auch immer man sich darunter vorstellen kann. Wohl das immer penetranter angepriesene Insekten-Essen?
Weiters will man “drei Milliarden Menschen durch die Einrichtung ‘smarter’ Frühwarn-Systeme schützen”. Der Ausbau des Überwachungsapparats wird also faktisch als Katastrophenschutz für Entwicklungsländer verkauft. An die Stelle von Abholzungen zum Landgewinn sollen “naturbasierte Lösungen” treten. Hört sich gut an, hat aber einen Haken: Die Verantwortlichen erwarten sich davon “Investment-Gelegenheiten in Höhe von 354 Milliarden Dollar pro Jahr”. Es ist davon auszugehen, dass hier eher nicht Gründer aus der dritten Welt zum Zug profitieren, sondern multinationale Konglomerate.
Naturschutz als Deckmantel für die Umbaupläne der Eliten – hierzulande nimmt man sogar ein Bauernsterben dafür in Kauf:
Konzern-Klimapläne für Regierungen
Ähnliche Sorgen darf man sich auch bei den zahlreichen anderen Punkten machen, die sich auf den ersten Blick harmlos anhören wie etwa der Zugang zu sauberem Wasser oder belastbaren Stromnetzen. Aber es wären nicht die globalistischen Netzwerke, wenn sie sich nicht eine Hintertür für das Zusammenspiel zwischen Politik und Investoren ließen. Man verweist darauf, dass “2.000 der weltgrößten Konzerne umsetzbare Klima-Adaptionspläne” geschaffen hätten.
Diese sollen “universal bereitgestellt werden”, damit von der regionalen bis zur globalen Ebene “Klimarisiken in die Entscheidungsfindung einfließen können”. In der Realität heißt das: Der Klimaplan aus der Hexenküche irgendeines US-Konzerns bestimmt über die Auflagen von Bauern und Häuslbauer in Afrika. Kein Wunder – erhofft man sich doch die Mobilisierung von weiteren 140-300 Mrd. US-Dollar für die Umsetzung dieser “Klima-Adaptionspläne”. Das Mantra, man könne das Weltklima nur global retten, ist hier ein Synonym für die Pflicht, es nach dem Takt der Globalisten zu tun
Benzin, Diesel: 2022 wird das teuerste Spritjahr aller Zeiten!
Noch nie waren Benzin und Diesel so teuer wie im Durchschnitt des Jahres 2022. Das geht aus Zahlen des ADAC hervor. Das Jahr ist noch nicht einmal vorbei, trotzdem steht schon fest: 2022 dürfte das teuerste Tank-Jahr aller Zeiten gewesen sein!
Bei E10 würde der Jahresdurchschnitt für den Literpreis dann bei ca. 1,88 Euro liegen; bei Diesel mit einem zu erwartenden aktuellen Jahresdurchschnitt von rd. 1,98 Euro pro Liter.
Selbst wenn Tankstellen ihren Treibstoff für den Rest des Jahres verschenken würden, wäre 2022 damit das teuerste Sprit-Jahr aller Zeiten. 2022 lässt das bisherige Rekordjahr 2012 weit hinter sich.
The post Benzin, Diesel: 2022 wird das teuerste Spritjahr aller Zeiten! appeared first on Deutschland-Kurier.
Der globale Klimawandelkult und der Krieg gegen den Verstand – 1
Dies ist der erste Teil einer vierteiligen Serie, die die linken Aktivisten und wohlhabenden Organisationen hinter der Klimawandel-Agenda untersucht.
WÄHREND die Öko-Zealot-Gruppe Just Stop Oil weiterhin das Gesetz bricht und Chaos anrichtet, ist es vielleicht an der Zeit zu untersuchen, wer die Fäden dieser und anderer gefälschter Graswurzelbewegungen zieht. Schon bei einem flüchtigen Blick wird klar, dass dahinter keine gewöhnlichen Bürger stecken, sondern eine Gruppe sehr einflussreicher amerikanischer Milliardäre.
Das Geld hinter dem Wahnsinn
Laut der Website von Just Stop Oil ist ihre Hauptfinanzierungsquelle der Climate Emergency Fund. Die drei Gründungsmitglieder dieser Gruppe, die auch Extinction Rebellion finanzieren, sind Aileen Getty aus der Getty-Ölfamilie, Rory Kennedy, Tochter des Senators Robert Kennedy, und der Philanthrop Trevor Neilson. Alle drei besitzen Häuser am Strand von Malibu, was insofern merkwürdig ist, als die Anhänger des Klimakults behaupten, dass der Meeresspiegel dramatisch ansteigt und man daher annehmen sollte, dass Immobilien am Meer eine schlechte Investition wären.
Die meiste Aufmerksamkeit wurde den Gettys gewidmet, aber Neilson hat den interessantesten Hintergrund. Nach der Universität arbeitete er als Praktikant im Weißen Haus, als Bill Clinton Präsident war. Später arbeitete er für die neu gegründete Bill and Melinda Gates Foundation als Direktor für Kommunikation und fungierte auch als persönlicher Sprecher der Gates-Stiftung.
Im Jahr 2006 gründete Neilson die Global Philanthropy Group, die maßgeblich an der Gründung von Make It Right mit Brad Pitt beteiligt war. Diese Organisation wurde gegründet, um den Bewohnern von New Orleans nach dem Hurrikan Katrina umweltfreundliche Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Die Bewohner verklagten Make It Right anschließend auf 20,5 Millionen Dollar, weil die neuen Häuser minderwertig waren und zahlreiche Probleme aufwiesen, wie z. B. fehlerhafte Heizungen, elektrische Störungen und Probleme mit den Wasserleitungen. Make It Right stimmte der Auszahlung im August dieses Jahres zu.
2015 gründete Neilson zusammen mit Howard Warren Buffett, dem Enkel des Milliardärs Warren Buffett, der im Vorstand der Gates Foundation saß und den Wahlkampf von Präsident Obama mit erheblichen Spenden unterstützte, i(x) investments (jetzt i(x) Net Zero). Howard Buffet war zuvor im US-Verteidigungsministerium tätig und diente als politischer Berater von Präsident Obama. i(x) Net Zero ist eine Investmentgesellschaft, die sich auf erneuerbare Energien spezialisiert hat.
Im Jahr 2002 war Neilson zusammen mit Bill Gates, Bono und George Soros Mitbegründer von DATA (Debt, AIDS, Trade, Africa). DATA wurde angeblich gegründet, um die Armut in Afrika zu lindern, einen Schuldenerlass für afrikanische Länder zu erreichen und Aids zu bekämpfen. Sie behaupteten auch, den Hunger in Afrika beenden zu wollen, was interessant ist, da Klimaaktivisten Kohlendioxid reduzieren wollen, das für alles pflanzliche Leben unerlässlich ist, und jede Reduzierung würde eindeutig die Menge an Nahrungsmittelpflanzen reduzieren, was mehr Hunger verursachen würde, anstatt ihn zu lindern. Neilson war auch Mitglied der Clinton Global Initiative, des Council of Foreign Relations und einer der Young Global Leaders des Weltwirtschaftsforums. Mit anderen Worten, er ist ein Freund all der üblichen globalistischen Verdächtigen, die die grüne Agenda für ihre eigenen Zwecke vorantreiben.
Linksextreme Ideologie durchdringt den Klimakult
Wenn wir zu den aktuellen Beiratsmitgliedern des Climate Emergency Fund übergehen, sehen wir noch mehr der üblichen Themen und Ideologien, die nichts mit dem Klima zu tun haben, aber von den Klimakrisen-Eiferern mit Begeisterung aufgenommen werden. Stephen Kretzmann gründete Oil Change, eine Organisation, die sich für das Ende der Ölförderung einsetzt. Er ist ein Unterstützer der marxistischen Black Lives Matter-Bewegung. Auf der Website von Oil Change werden in einem Artikel, der für die BLM-Bewegung wirbt, linksextreme Sprüche wie „Mehr als genug von uns in der Klimabewegung haben sich an der weißen Vorherrschaft beteiligt. So wie wir die Streichung von Mitteln für fossile Brennstoffe unterstützen, müssen wir auch die Streichung von Mitteln für Institutionen der weißen Vorherrschaft – einschließlich der Polizei und des Gefängnis-Industriekomplexes – unterstützen, um in die Heilung und Wiedergutmachung für schwarze Gemeinschaften zu investieren.
Kretzmann schrieb über die Unruhen in Charlottesville 2017: „Die Gewalt der weißen Rassisten, die Charlottesville terrorisiert hat, ist kein neues Phänomen. Aber sie wurde durch Trump und seine Verbündeten auf den höchsten Regierungsebenen, die ihr Raum gegeben haben, sich zu entfalten, neu ermutigt. Unsere Reaktion kann nicht nur darin bestehen, diesen Terrorakt anzuprangern. Wir müssen auch die harte Arbeit leisten, um Rassismus, Bigotterie und Antisemitismus, die unsere Gesellschaft auf allen Ebenen durchdringen, zu bekämpfen und abzubauen – in der Regierungspolitik, in unseren lokalen Gemeinschaften und in unseren eigenen Institutionen und Bewegungen.
Ein weiteres Mitglied des Beirats des Climate Emergency Fund ist Bich Ngoc Cao. Sie ist auch Mitglied des Beirats der linken Nachrichtenseite Mother Jones. Die Seite bezeichnete Moms for Liberty, eine Gruppe, die sich dagegen wehrt, dass ihre Kinder in den Schulen mit Gender- und LGBTQ-Ideologie indoktriniert werden, als „Moms against libraries“ und „book-banning bathroom-police“, weil sie unangemessenes sexuelles Material aus den Schulbibliotheken entfernen und monogame Toilettenräume beibehalten wollen. Bich Ngoc Cao ist auch Mitglied des Board of Library Commissioners der Stadt Los Angeles.
Bill McKibben ist ein weiteres CEF-Beiratsmitglied, das Klimafragen mit Rassismus vergleicht und den Tod von George Floyd benutzt, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. Das Folgende stammt aus einem Artikel des New Yorker aus dem Jahr 2020 mit dem Titel „Rassismus, Polizeigewalt und das Klima sind keine getrennten Themen“: „Eine rassistische und gewalttätige Polizei in der Nachbarschaft zu haben, ist so ähnlich wie ein Kohlekraftwerk in der Nachbarschaft zu haben. Und wenn man beides hat? Und vielleicht noch etwas Rauch von einem nahe gelegenen Waldbrand? Bei Afroamerikanern ist die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu sterben, dreimal so hoch wie beim Rest der Bevölkerung. „Ich kann nicht atmen“ ist der tägliche Zustand von zu vielen Menschen in diesem Land. Auf die eine oder andere Art und Weise sind viele Menschen in die Knie gezwungen.
Morgen befassen wir uns mit der Leiterin des Klima-Notfallfonds, einer klinischen Psychologin, die ihre Erfahrung zu nutzen scheint, um Kindern und gefährdeten Menschen Angst zu machen.
Die nächste Skandalwahl? Wie in Russland über die US-Wahl berichtet wird
Megaskandal: Impf-Lügen zerplatzen bei Hearing von Pfizer-Managerin vor EU-Kommission – Mainstream-Medien vertuschen Jahrhundertverbrechen
Jahrhundertverbrechen fliegt gerade auf | Teil 19
Warum man uns in den vergangenen drei Jahren eine Lüge nach der anderen auftischte und dieses Land von einem völlig verrückt gewordenen Gesundheitsminister terrorisiert wurde, das erläuterte Alice Weidel eingeladenen und im Anschluss ziemlich sprachlosen Pressevertretern.
Lesen Sie dazu auch Teile 1 bis 18 unserer beliebten Serie
„Jahrhundertverbrechen fliegt gerade auf“
- Teil 18: England/Wales: Übersterblichkeit explodiert – plus 1.600 Todesfälle in nur einer Woche
- Teil 17: Australien: Impfentschädigungen explodieren – mehr als 80 Mal höher als 2021
- Teil 16: Australien rudert zurück – Maßnahmen-Terror war Fehler
- Teil 15: USA – Kinder nicht mehr gegen Grippe immun – Hospitalisierung explodiert
- Teil 14: Panikmache mit Fotos zu Beginn der „Pandemie“ jetzt als gezielte Irreführung
entlarvt - Teil 13: Bund lässt 800 Millionen Masken verbrennen
- Teil 12: Biontech/Pfizer+Moderna verweigern „Studien“-Überprüfung
- Teil 11: Das Sterben geht los – Dramatische Übersterblichkeit in Impfländern
- Teil 10: Gefährlicherer Corona-Verlauf bei Geimpften in Mainstream-Medien
angekommen - Teil 9: RKI-Corona-Todesstatistik bildet nicht die Realität ab
- Teil 8: Lauterbach gibt zu, dass Geimpfte schneller krank werden
- Teil 7: Intensivstationen überproportional mit „Immunisierten“ belegt
- Teil 6: Lauterbach gibt „schwere Nebenwirkungen“ die „tödlich verlaufen“ endlich zu
- Teil 5: Milliarden-Betrug mit Corona-Testzentren
- Teil 4: Jetzt zerlegen selbst Mainstream-Medien Lauterbach und strafen ihn Lügen
- Teil 3: Immunität wegen Schutzmaßnahmen zurückgegangen
- Teil 2: „Schwedischer Weg“ in Mainstream-Medien angekommen
- Teil 1: Impfschäden in Mainstream-Medien angekommen
Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.
Sanktionen? Nein, danke: Indien kauft mehr Öl von Russland und dem Iran
Der Bedarf an Erdöl wächst in Indien rasant an. Diese wachsende Nachfrage wird dank kompetitiver Preise zunehmend von Russland und dem Iran gedeckt. Die Versorgungssicherheit steht an erster Stelle. Sanktionen? Neu Delhi will sich doch nicht selbst ins Knie schießen!
Im weltweiten Ranking liegt Indien ganz weit oben, was den Bedarf und den Import von Erdöl anbelangt. In beiden Fällen belegt die größte Demokratie der Welt den dritten Platz. Laut Hardeep Singh Puri, dem Ölminister des Landes, hat Indien allein im letzten Jahr 120 Milliarden Dollar für die Importe von Ölprodukten bezahlt. In diesem Jahr dürfte die Summe angesichts der wachsenden Nachfrage und der infolge der von der OPEC+ veranlassten Kürzung der Fördermenge steigenden Preise deutlich höher liegen.
Puri erklärte, dass Indien deshalb eine weitere Diversifizierung der Öllieferungen anstrebt. “Eine gewisse Diversifizierung hat bereits stattgefunden, und wir werden weiter diversifizieren… es gibt viele Quellen, und wir werden nicht zögern, Maßnahmen zu ergreifen”, so der Ölminister. Er deutete auch an, dass die OPEC-Förderkürzungen mehrere Länder in eine tiefere Rezession stürzen könnten, als sie bereits erleben, da die Kraftstoffpreise in die Höhe getrieben werden. Auch die bald in Kraft tretenden neuen Sanktionen gegen den russischen Energiesektor sorgen für enorme Bedenken.
Ein Vertreter einer staatlichen Raffinerie erklärte gegenüber der “India Times” diesbezüglich: “Wir bereiten uns auf einen Notfallplan vor. Wenn die Welt wegen des Russland-Ukraine-Konflikts unsicher ist, müssen wir uns alle Optionen offen halten.” Eine andere Quelle eines anderen Raffinerieunternehmens erklärte: “Aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts erwarten wir, dass die Ölmärkte möglicherweise angespannt sind und sich die Lieferströme ändern werden, da das meiste Rohöl aus dem Nahen Osten den Bedarf der europäischen Märkte decken wird, weshalb wir unsere Ölquellen diversifizieren müssen.”
Der Iran beispielsweise könnte eine deutlich größere Rolle bei der Ölversorgung Indiens einnehmen. Laut dem iranischen Botschafter in Indien, Iraj Elahi, würde Teheran dies begrüßen. Elahi erklärte: “Wir sind immer bereit, unsere wirtschaftlichen Beziehungen zu Indien auszubauen. Es hängt von Indien ab. Wir sind bereit, Öl zu liefern.” Der Iran war einer der wichtigsten Öllieferanten Indiens, bevor 2019 vom Westen Sanktionen gegen iranische Energielieferungen verhängt wurden. Mit dem Ukraine-Konflikt jedoch werden diese Sanktionen zusehends ignoriert.
Russland, welches zu einem wichtigen Öllieferanten für Indien avancierte, dürfte jedoch trotz all der globalen Spannungen weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Im Oktober wurde Russland mit 946.000 bpd zum Hauptlieferanten Indiens, so ein Bericht. Vor der Eskalation des Ukraine-Konflikts importierte Indien nur wenig Öl aus Russland, doch seit die USA und die EU Sanktionen gegen russisches Öl und Gas verhängt haben, ist das Land zu einem naheliegenden Partner für Indien geworden, das seine preisgünstigen Öllieferungen ausbauen möchte. Immerhin verkaufen die Russen ihr Öl mit einem guten Rabatt, was auch für die Inder eine gute Nachricht ist.
Alles in allem versucht Neu Delhi, in erster Linie den nationalen Interessen Indiens zu dienen. Günstige und stabile Lieferungen von Erdöl gehören dazu. Da sind vom Westen verhängte Sanktionen mehr oder weniger nebensächlich. Denn in Indien hält man nichts davon, die eigene Wirtschaft wegen der russischen Militäroperation in der Ukraine an die Wand zu fahren. Ganz im Gegensatz zu den Europäern…
Schallende Ohrfeige fürs Establishment: Studie zerlegt Zensur und Unterdrückung kritischer Experten
Zahlreiche Mediziner und Wissenschaftler mit vormals einwandfreiem Ruf fielen im Zuge der angeblichen Pandemie in Ungnade, weil sie es wagten, begründete Zweifel am vorgeschriebenen Narrativ zu äußern. Nach bald drei Jahren kann man feststellen: Sie alle haben Recht behalten. Doch das Ausmaß an Zensur und Diffamierung, das diese Menschen erfahren mussten, vermag das kaum wettzumachen – nicht zuletzt, da Behörden und etablierte Medien ihre Verleumdungskampagnen unbeirrt fortsetzen. Eine israelische Studie hat sich dieser brisanten Thematik nun angenommen und dem Establishment damit eine gewaltige Ohrfeige verpasst.
Von Dr. Peter McCullough über Dr. Robert Malone bis zu Ex-Pfizer-Vize Dr. Mike Yeadon, von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi über Prof. Dr. Stefan Hockertz bis hin zu Dr. Bodo Schiffmann: Viele Wissenschaftler und Mediziner blieben ihren Idealen und ihrem Wertsystem treu und versorgten die Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren trotz massiver Repression mit all jenen Informationen, die von Politik und Medien gezielt unterdrückt wurden. Sie hinterfragten apokalyptische Meldungen über die angeblich ultimative Tödlichkeit von Covid-19, gaben Hinweise zur Stärkung des Immunsystems und zur Behandlung der Krankheit, mahnten zu Besonnenheit statt Panik und entlarvten frühzeitig die wohl verbrecherischste Lüge der “Pandemie”: Die “Nebenwirkungsfreiheit” der sogenannten Impfung. Der Mainstream beschimpfte sie daraufhin als “Corona-Leugner” und Verbreiter von Desinformation, warf ihnen vor, sogenannte Corona-Tote zu verhöhnen und Menschen durch unliebsame Fakten von der angeblich lebensrettenden Gentherapie abzubringen. In Wahrheit dürften all diese kritischen Wissenschaftler und Mediziner durch ihren Dienst in der Zeit der vorgeblich todbringendsten Pandemie aller Zeiten viele Menschenleben gerettet haben.
Erwartungsgemäß machen Politiker und deren Huren in den Medienhäusern keine Anstalten, ihre Verbrechen zuzugeben. An anderer Stelle ist dafür durchaus eine Rückkehr zur Vernunft zu erkennen. So wurden in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend Studien publiziert, die eine Aufarbeitung der Fehler und Lügen in der Corona-Krise anstoßen.
Das Establishment ist gescheitert
Eine davon erschien am 1. November unter dem Titel “Censorship and Suppression of Covid-19 Heterodoxy: Tactics and Counter-Tactics” im Wissenschafts- und Forschungsmagazin “Minerva”. Die Studie aus Israel analysierte das rabiate Vorgehen des Establishments gegen jene Experten, die sich weigerten, sich dem vorgeschriebenen falschen “Konsens” zu beugen. Dabei stellt sie eines klar heraus: Regierungen, Medien und Big Tech-Unternehmen haben nicht bloß durchweg gelogen – sie sind auch kolossal gescheitert. Die massive Zensur (die die Verantwortlichen bis heute leugnen oder als “Kampf gegen Desinformation” umschreiben) ging nicht nur vielfach nach hinten los, indem sie das Interesse an den zu unterdrückenden Informationen befeuerte, sondern sie richtete auch nachhaltig Schaden für Medizin, Wissenschaft und die öffentliche Gesundheit an – vom Vertrauensverlust der Bevölkerung ganz zu schweigen. Die Menschen, die vom Establishment regelrecht zerstört werden sollten, blieben dagegen stark. Nicht wenige widmen sich nun dem Aufbau von zensurfreien parallelen Informationssystemen abseits des Mainstreams und nehmen diesem damit seine Deutungshoheit.
Die Studie basiert auf Interviews mit 13 renommierten Wissenschaftlern und Medizinern, die im Zuge der Corona-Krise wegen ihrer Ansichten zensiert und diffamiert wurden und werden. Die Teilnehmer bleiben anonym; es handelt sich um Experten aus verschiedenen Ländern (Australien, Kanada, Tschechien, Deutschland, Israel, Großbritannien und USA), elf von ihnen mit medizinischem Background in beispielsweise Epidemiologie, Radiologie, Onkologie, Kardiologie, Pädiatrie, Gynäkologie und Notfallmedizin.
Taktiken der Zensur, Diffamierung und Unterdrückung
Im Rahmen der Arbeit werden die vom Establishment verwendeten Taktiken analysiert, mit denen diese Menschen zum Schweigen gebracht werden sollen. Die Autoren schreiben:
- Vertuschung – Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese Taktik sehr verbreitet war, was nicht überraschend ist, da, wie Jansen und Martin feststellten, die Menschen sich nicht darüber aufregen, wenn sie sich der Zensur nicht bewusst sind. Die Vertuschungstaktiken umfassten verschiedene Methoden. Zum Beispiel die Nutzung von Drittquellen wie anderen Ärzten oder „Faktenprüfern“, um dissidente Wissenschaftler und Ärzte zu diskreditieren. Da diese Quellen als unabhängig dargestellt werden, tragen sie dazu bei, die wahren Quellen hinter der Zensur zu verschleiern.
- Abwertung – Diese Taktik wurde von unseren Studienteilnehmern beschrieben und umfasste verschiedene Aspekte, wie z. B. die Veröffentlichung falscher und herabsetzender Behauptungen über sie, ihre Entlassung aus der Arbeit in akademischen oder medizinischen Einrichtungen und ihre Entlassung aus verschiedenen Führungspositionen – alles Aktionen, die laut unseren Befragten darauf abzielen sollten, ihre Glaubwürdigkeit und Legitimität zu untergraben. Die auch als „Negativkampagne“ oder „Schmierkampagne“ bezeichnete Taktik der Abwertung wird häufig von Konzernen eingesetzt und zielt darauf ab, dem Ansehen einer Einzelperson oder einer Gruppe zu schaden (Griffin 2012 ; Lau und Rovner 2009). Verleumdungskampagnen tragen dazu bei, die öffentliche Aufmerksamkeit vom Inhalt der Botschaft der Zielperson abzulenken und die Diskussion von der Kritik oder den erhobenen Anschuldigungen abzulenken und die Aufmerksamkeit stattdessen auf diejenigen zu lenken, die diese Anschuldigungen erheben.
- Neuinterpretation – Bei dieser Taktik wird die Zensur als Mittel zum „Schutz der Öffentlichkeit“ vor abweichenden Ärzten und Wissenschaftlern dargestellt und sie als „Verbreiter von Fehlinformationen“ dargestellt, die in Krisenzeiten die öffentliche Gesundheit gefährden. Dieses Framing spiegelt Versuche von politischen Entscheidungsträgern in anderen Bereichen wider, Zensur mit dem Argument zu rechtfertigen, dass widersprüchliche Informationen die Öffentlichkeit verwirren und Panik auslösen könnten (Clarke 2002 ; Frewer et al. 2003 ; Sandman 2007; Gesser-Edelsburg und Shir-Raz 2016 ).
- Offizielle Kanäle – Wie unsere Befragten beschrieben, waren die gegen sie ergriffenen Zensurmaßnahmen nur Teil einer breiteren Palette von zum Schweigen bringenden und repressiven Maßnahmen, zu denen auch formelle Verfahren gehörten, wie Ermittlungen oder der Entzug ihrer ärztlichen Approbation, Anklagen gegen sie oder die Anordnung einer polizeilichen Hausdurchsuchung.
- Einschüchterung – Die Befragten interpretierten alle oben genannten Taktiken so, dass sie eingeschüchtert und davon abgehalten werden sollten, ihre Ansichten und Kritik weiter zu veröffentlichen, und sie auch auf eine Weise ausgesondert werden sollten, die implizit zur Schikanierung durch andere einlädt und anderen Ärzten und Wissenschaftlern als Exempel dient. Einige unserer Befragten gaben an, dass sie so eingeschüchtert waren, dass sie es für notwendig hielten, einen falschen Namen zu verwenden, um weiterhin in sozialen Medien tätig zu sein, und/oder es zu vermeiden, ihren Namen auf Papieren anzugeben, die sie mitverfasst haben.
Und dennoch konstatierten alle Studienteilnehmer, dass aufgeben für sie keine Option war: “Trotz des anfänglichen Schocks gaben alle Befragten an, sich entschieden zu haben, nicht nachzugeben, sondern Widerstand zu leisten und sich zu wehren.” In Anbetracht der Bedeutsamkeit der Informationen, die Widerständler in Wissenschaft und Medizin ans Licht brachten, ist die Bevölkerung diesen Experten vielfach zu größtem Dank verpflichtet.
Verletzung ethischer Grundsätze, Gefährdung der öffentlichen Gesundheit
Die Autoren fassen ihre Studie wie folgt zusammen:
Ein Hauptbeitrag dieser Studie besteht darin, Wissenschaftlern und Ärzten eine Stimme zu geben, die Fragen, Zweifel oder Kritik in kontroversen Bereichen der öffentlichen Gesundheit und Wissenschaft äußern, insbesondere in Krisenzeiten. Gleichzeitig möchten wir das Bewusstsein für den zunehmenden Einsatz von Zensurpraktiken und aggressiven Unterdrückungstaktiken schärfen, die sich sogar gegen führende Persönlichkeiten richten, die es wagen, den diktierten „Konsens“ zu kritisieren oder anzuzweifeln. Zensur und Praktiken, die zum Schweigen bringen sollen, können weitreichende Folgen haben, die sich in der Verletzung der Meinungsfreiheit und ethischer Grundsätze manifestieren, der Wissenschaft schaden und potenziell die öffentliche Gesundheit und Sicherheit gefährden (Elisha et al. 2022). Forscher haben bereits davor gewarnt, dass die COVID-19-Krise frühere Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der Zensur bestätigt (Cáceres 2022; Mucchielli 2020). Wir stimmen mit der Annahme von Cáceres überein, dass Zensur und Dogma der wahren Wissenschaft fremd sind und abgelehnt und durch eine offene und faire Diskussion ersetzt werden müssen.
Gedanken zum 09. November: Im Jahr 33 nach der „Zeitenwende“ des Mauerfalls

Der Anteil der Westdeutschen in Verwaltung, Justiz und Gewerkschaften Ostdeutschlands beträgt noch immer zwischen 80 und 95 Prozent, 80 Prozent aller Hochschulen von Erfurt bis Schwerin werden von Westdeutschen geleitet und 94 Prozent aller Vorsitzenden Richter stammen ebenfalls aus dem Westen – ähnlich sieht es bei Bankern, Staatssekretären, in den Finanzämtern und beim Verfassungsschutz aus. Die Bevölkerung wird heute wieder mit warmen Worten in der Hoffnung gehalten werden, dass sich die blühenden Landschaften noch einstellen werden. Doch der Anteil Ostdeutschlands am Bruttosozialprodukt stagniert seit Jahrzehnten bei 11 Prozent – bei einem Bevölkerungsanteil von 16 Prozent –, und die Löhne liegen je nach Sparte teilweise noch immer zwischen 33 und 10 Prozent unter dem im westlichen Durchschnitt. Von Bernd Lieske.
Während der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck meint, für die Freiheit könne man auch frieren und ein paar Jahre weniger Lebensglück und Lebensfreude in Kauf nehmen, und Robert Habeck, man solle kürzer duschen und wenn man arbeitet, müsse man nicht heizen, bewältigen die Tafeln im Osten wie im Westen nicht mehr den Ansturm auf sie, gehen Millionen Schüler ohne Frühstück zur Schule – und der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes stellt fest, Wohlstandsverlust und Vermögensverzehr kämen in der Mittelschicht an. All das trifft Ostdeutschland sehr viel härter und man kann feststellen: Das gab es vor dem 09. November nicht.
Entfernt man den gepflegten Schein, kommt im Kern zum Vorschein, was ich schon einige Male so zusammengefasst habe:
„Der Osten Deutschlands wurde vom Westen annektiert, vorhandene Wettbewerbskraft plattgemacht, mit westdeutschem Gedankengut gefüttert, als Markt und dann als Billiglohnland aufgebaut. Das Bild so zu malen, vernachlässigt bewusst viele feine Pinselstriche – die einem verklärten Blick auf die Lage durchaus zuträglich wären –weil das Grobe es ermöglicht, vieles zu ignorieren, dass bei dem Bemühen, analytisch zum Kern vorzudringen, nur stört.“
Diese Ausgangslage gibt den Blick darauf frei, dass der gelernte Ostbürger zwar nach dem Fall der Mauer in den Westen und sonst wohin reisen konnte, währenddessen aber seine Heimat verlor. Nicht nur ideell, sondern auch materiell. Während die Ossis sich die Welt eroberten, kamen die Wessis in den Osten und eroberten ihn – inklusive aller relevanten Führungsstrukturen. Für die Ossis gab es statt Glasperlen die Freiheit – für die Wessis zwar keinen Kontinent, aber doch zumindest eine nicht geringe Ausdehnung in Richtung Osten.
Wenn Identitäten ausgelöscht und durch Phrasen ersetzt werden, die sich nicht an die Wirklichkeit binden lassen, wenn sich Freiheit primär in Abhängigkeit des ökonomischen, intellektuellen und sozialen Kapitals entfaltet, so setzt die Freiheit nur das Recht des Stärkeren durch, dem zunehmend immer mehr Menschen zum Opfer fallen. Folge dessen sind insbesondere auch immer schwerer tragbare transformatorische Folgekosten.
In diese Wirklichkeit passt das geplante Zukunftszentrum Deutsche Einheit. Es ist nicht nur für die gezielte Verbrennung von Fördermitteln und die Vergabe von Posten geeignet, sondern soll sich als Zentrum zur Geschichtsklitterung profilieren, das die DDR aus westdeutschen Blickwinkeln des Antikommunismus aufarbeitet – wie ein Interview mit dem Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk in der WELT vom 31. Oktober aufzeigt. Er gehörte der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ an, aus deren Arbeit der Gedanke eines solchen Zentrums erwuchs. Statt die kognitive Diversität in Deutschland zu stärken, stärkt der herrschende Kleingeist den monokulturellen Anbau – wobei er glyphosatgleich jegliches gedankliche Unkraut tilgt, dass dem erstarrten Demokratieverständnis Kopfschmerzen bereitet. Bei den zu erwartenden Preisverleihungen und Jubiläumsveranstaltungen wird man sich an dem Verblödungsertrag ergötzen: Bis die Geschichte darüber zusammenschlägt.
Wenn Bundeskanzler Olaf Scholz von einer „Zeitenwende“ spricht, so kann man ihm ohne Zweifel recht geben: Deutschland erlebt seit dem 24. Februar eine Zeitenwende. Von einem Tag auf den anderen entfaltete sich ein medialer und von Sanktionen bestimmter Wirtschaftskrieg Deutschlands gegen Russland, der ungleich besser vorbereitet war als die Bewältigung der Pandemie. Über Monate trieb der Westen Russland vorher in eine Ecke, aus der es sich um der eigenen Selbsterhaltung willen meinte, nur so befreien zu können, wie es das dann tat: Durch ein Verbrechen.
Doch wir kommen zu falschen Schlüssen, wenn wir Kriege nicht generell als Verbrechen ächten und uns der Natur dieses Krieges nicht bewusst werden. Dann erkennen wir nicht, dass all die Hilfe für die Ukraine keinem anderen Zweck dient, als diesen Krieg anzuheizen und übersehen, dass es an jeglichen Bemühungen mangelt, ihn über Verhandlungen zu entschärfen. Dann erkennen wir nicht, dass ein primäres Ziel dieses Krieges darin besteht, Europa und nicht zuletzt Deutschland zu schwächen.
Die Politik ignoriert das ebenso geflissentlich wie die vielfältigen Konsequenzen für Deutschland. Das gilt auch dafür, dass die Ukraine nach den Maßstäben, die wir an unsere Vergangenheit anlegen und mit der wir unsere Gegenwart beurteilen, ein faschistisches Land ist, dessen Natur sich nicht zuletzt dadurch entfaltet, dass es nicht nur die Symbolik pflegt, sondern auch die Feindbilder.
Alles, was nicht dem Duktus folgt, es müsse alles dafür getan werden, Russland zu brechen, und dafür, die Ukraine maximal – nicht zuletzt mit immer leistungsfähigeren Waffen – zu unterstützen, wird niedergebrüllt, gezwungen den Treueeid auf diese politische Entwicklung zu leisten oder kaltgestellt. Prägnantes Beispiel dafür ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – was umso mehr von Bedeutung ist, als er seinen eigenen Beitrag für diese Entwicklung geleistet hat, nun aber die deutsche Spielform demokratischer Expansion durch die atlantische kassiert wird – statt „Wandel durch Annäherung“ wird das Konzept „Russland überdehnen“ verfolgt.
Wir Deutschen – gewohnt, nach unten zu treten und nach oben zu buckeln, wofür symbolisch unser Betteln um Flüssiggas im Nahen Osten und der proklamierte Führungsanspruch Deutschlands als Beispiele herhalten können – lassen das mit uns machen. Gleichzeitig wird Stimmen wie denen von Eugen Drevermann mit seiner “Rede gegen den Krieg” und Gabriele Krone-Schmalz keine Verbreitung ermöglicht. Als Verschwörungstheoretiker oder Putin-Versteher diskreditiert, wird ihre Analytik wie auch ihr Rat ignoriert.
Ich meine, mich in den Kreis derer inhaltlich wie auch hinsichtlich des Umgangs mit mir einordnen zu können bzw. zu müssen. Querdenker – Querdenken als Denkmethode nach Edward de Bono – sind im Land der Dichter und Denker für den immer dumpfer denkenden Kleingeist derart stressend, dass selbst der Begriff schon bewusst verbrannt und in die Obhut des Verfassungsschutzes getrieben wird.
Eine solche „Zeitenwende“ mag wie ein Naturereignis plötzlich über uns hereingefallen sein: Doch schaut man genauer hin, erkennt man, dass es eine der möglichen Folgen einer natürlichen Entwicklung ist, die sich über Jahre vollzog. Wie der Klimawandel in unserer natürlichen Umgebung dazu führt, dass die Eisberge schmelzen, über dem Ahrtal plötzlich eine Sturzflut niedergeht und das Wetter generell zunehmend Kapriolen schlägt, ist es der sich über Jahr vollziehende gesellschaftliche Klimawandel, der die Durchsetzung von Innovationen behindert und generell die Innovationskraft schwinden lässt, der durch Feigheit Souveränität verhindert und die Erfahrungen dieses Jahres erst möglich macht, der Unsummen durch Betrug vernichtet, der Menschen durch gleichgerichtete Medien verblödet und die Militarisierung vorantreibt, der wieder Unruhe auf die Straßen bringt.
Eine auf Eigennutz programmierte Gesellschaft, in der Freiheit und Demokratie nicht die gelebten Werte, sondern nur die Mäntelchen sind, unter denen sich das Recht des Stärkeren wie zu Urzeiten durchsetzen soll – ich nennen es das Paradigma-Paradoxon der Demokratie –, kommt an ihre Grenzen, wenn der Kampf um das goldene Kalb die Moral frisst, wenn die Stärkung der Schlauheit die Schwächung der Klugheit erzwingt, wenn die Ressourcen knapper werden und erreichtes schwindet. Ein Land, das Werten nur an Gedenktagen seine Aufmerksamkeit schenkt und sie ansonsten zunehmend nicht mehr lebt, erodiert das Fundament seiner Existenz und wird urplötzlich damit konfrontiert, dass der Schein seines Seins auf ein Sein trifft, dem es durch seinen Schein nicht mehr gewachsen ist.
„Ausgestattet mit fast allem, was notwendig ist, um Geschichte zu schreiben, machten sie sich auf, Geschichte zu werden. Es lag an ihrem Wesen.“
Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (*1939), Chemiker und Aphoristiker
Zum Autor: Bernd Liske, Jahrgang 1956, ist studierter Mathematiker und Inhaber von Liske Informationsmanagementsysteme. In seinen Büchern und Artikeln setzt er sich mit sozialen, politischen und wirtschaftlichen Problemen unserer Gesellschaft auseinander.
Titelbild: shutterstock / Heiko Kueverling
Nur weil es geplant ist, heißt das nicht, dass es auch passieren wird
Wir haben eine Supermacht, die man uns nicht wegnehmen kann
Haftungsausschluss: Dies ist meine Meinung. Du kannst gerne deine eigene haben
Ich war zwanzig Jahre lang Lehrerin auf drei Kontinenten und ich kann dir eines sagen: Trotz der besten Pläne laufen die Dinge nicht immer so, wie sie sollen. An manchen Tagen musst du sogar die besten Pläne über den Haufen werfen.
Und warum?
Weil der Mensch komplex ist. Entgegen dem, was manche glauben, können wir uns dagegen wehren, hackbare, verfolgbare und programmierbare Wesen zu sein, egal was passiert.
Ja, du kannst einen Plan haben. Und du kannst damit ziemlich weit kommen, vor allem, wenn die, für die du planst, keine Ahnung haben, dass du diese Pläne schmiedest. Und ja, du kannst viele zwingen, belohnen, bestrafen, motivieren und kontrollieren – aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Außerdem – und das wird so lange der Fall sein, wie Menschen diesen Planeten bewohnen – werden sich nicht alle an den Plan halten.
Ich möchte es noch einmal sagen: Nur weil etwas geplant ist, heißt das nicht, dass es auch passieren muss.
Außerdem: Die Gefahr kann da draußen sein, aber sie muss dich nicht betreffen. Oder mich.
In jeder Klasse gibt es immer ein Kind, das es schafft, deine akribischen, gut durchdachten Pläne zu durchkreuzen – deine festgelegten Ergebnisse, deine Ziele.
Denn Menschen, selbst sehr junge, sind unendlich überraschend, kreativ, rebellisch, klug und erfinderisch.
Diejenigen, die uns kontrollieren wollen (die sogenannte elitäre Gruppe der Technokraten), werden sich nicht durchsetzen, weil sie die Supermächte der normalen, freundlichen und fürsorglichen Menschen nicht verstehen. Und genau diese Menschen werden uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen – solange wir diesen Planeten bewohnen.
Wir sind grenzenlos kreativ. Unser Wunsch, wir selbst zu sein, frei zu sein, uns zu bewegen, zu lieben und zu erschaffen, ist nicht messbar, nicht linear und wird von denjenigen nicht verstanden, die glauben, dass man uns komplett planen und organisieren kann. Wenn sie uns daran hindern, einen Weg zu gehen, werden wir einen anderen finden. Der Wunsch nach Freiheit ist oft stärker als die Angst, es nicht zu schaffen.
Unsere Vorstellungskraft ist also grenzenlos. Aber es gibt eine viel mächtigere Kraft, die kein Psychopath verstehen kann, nämlich die menschliche Liebe.
Die Liebe ist die kollektive und individuelle Superkraft der Menschheit. Sie trotzt dem Leben, dem Tod, der Zeit und den Umständen. Sie wird immer wieder neu geboren. Sie ist manchmal konzentriert oder diffus, individuell oder universell – und sie wird immer einen Weg finden, den Plänen zu entkommen, sie zu unterdrücken.
Die Liebe füreinander ist eine grenzenlose Fähigkeit. Auch unsere Fähigkeit, uns vorzustellen, was wir wollen, ist grenzenlos. Alles, was es auf dieser Welt gibt, ob gut oder schlecht, wurde zuerst erdacht. Und zwar von uns.
Aber die Liebe gibt uns eine moralische Vorstellungskraft.
Ohne sie verlieren wir den Kern dessen, was es bedeutet, die Fülle unseres menschlichen Selbst zu sein.
Kein Plan kann die vielfältigen Möglichkeiten der Liebe berücksichtigen. Pläne, die darauf abzielen, die Menschheit zu zerstören, können nicht funktionieren, da sie von Menschen gemacht werden, die nicht verstehen, wie die Liebe die Menschheit auf unendlich viele kleine und große Arten informiert, inspiriert, antreibt und verändert.
Das Fehlen einer moralischen Vorstellungskraft, die aus der Liebe geboren ist, bedeutet, dass alle Pläne, die ohne sie gemacht werden, eng gefasst sind. Sie werden umgestoßen werden. Denn sie berücksichtigen nicht die Ungeheuerlichkeit unseres kollektiven und individuellen Menschseins.
Unsere Liebe zu unseren Mitmenschen, zu den Tieren, zu unserem Planeten, zu unserem Leben in Freiheit ist eine Liebe, die keine Grenzen kennt. Sie existiert außerhalb der Grenzen des Lebens und der Zeit – deshalb können die Psychopathen, die diejenigen bedrohen, die sich ihren Erzählungen widersetzen, nicht gewinnen.
Menschen sind keine hackbaren, verfolgbaren Wesen. Ja, sie können uns hierhin und dorthin schleusen. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Die kollektive und individuelle menschliche Liebe ist eine Kraft, die alle Pläne, die darauf abzielen, Angst zu erzeugen, überwinden wird. Und wo es Liebe gibt, kann es keine Angst geben. Unser Nervensystem sagt uns das. Wir können nicht gleichzeitig in einem Kampf-oder-Flucht-Zustand und in einem Zustand hoher psycho-emotionaler Kohärenz sein.
So sehr die Spaltung in der Gesellschaft auch konstruiert werden kann (und in den letzten fast drei Jahren auch explizit wurde), so wird sie doch jede Minute wieder rückgängig gemacht. Unsere kollektive menschliche Aufgabe ist es, die Entfaltung der Liebe schneller voranzutreiben als die Psyops der Angst. Aber wenn es Menschen gibt, die nicht bereit sind, auf unser Herz zu hören, müssen wir sie in Ruhe lassen. Je mehr Menschen aufwachen und die Pläne erkennen, die darauf abzielen, zu spalten und zu verängstigen, desto mehr lehnen sie diese Taktik ab.
Psychopathen und Soziopathen sind erklärtermaßen nicht in der Lage, Liebe und Empathie für ihre Mitmenschen zu empfinden. Deshalb können selbst ihre besten Pläne nicht über das hinausgehen, was sie nicht kennen und erfahren.
Liebe ist ein Gefühl. Sie ist eine Kraft. Eine Tat. Sie ist eine Vorstellung. Sie wird von und für Menschen empfunden, die nicht mehr leben, oder für Menschen, die weit weg sind, oder für Menschen, die wir nicht kennen. Ich kenne euch nicht, die ihr dies lest, und doch kann ich Liebe für euch empfinden. Ich kann euch, euer Leben, eure Hoffnungen, Träume und Ängste wertschätzen – euch vorstellen – und euch freundliche Gedanken schicken, die eure Menschlichkeit und eure gemeinsamen Kämpfe anerkennen. Wenn wir das alle tun, werden wir in unserer Menschlichkeit unendlich mächtig. Wir werden zu einem blendenden Licht, das die Dunkelheit erhellt und kalte, lieblose Pläne zur Kontrolle über uns durchkreuzt. Liebe heilt uns körperlich und seelisch. Sie ist generativ. Sie löscht die Angst aus.
Angst ist das einzige, stumpfe Werkzeug einer kleinen Gruppe von machtbesessenen, unglaublich reichen Elite-Psychos.
Das ist so ziemlich alles, was sie haben.
Sobald wir das erkennen, verlieren sie ihre Macht.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich das begriffen habe, aber jetzt scheint klar zu sein, dass jeder Plan, der darauf abzielt, uns in Angst gefangen zu halten, auf lange Sicht nicht funktionieren wird.
Denn wir haben uns gegenseitig. Jeden Tag sehe ich euch, die vielen sanftmütigen, liebevollen, freundlichen und mutigen Menschen, die etwas füreinander tun – aus Liebe. Ich danke euch. Ich bewundere dich. Dass es euch gibt, macht meinen Tag schöner. Eure großzügigen Taten erfüllen mich mit noch mehr Liebe, so dass ich weitergehen und noch mehr Dinge aus dieser Liebe heraus tun kann.
Eine einfache Handlung, ein freundliches Wort oder eine freundliche Tat für einen anderen Menschen holt uns aus der Psyche der Angst heraus.
Vergiss das nicht.
Sie kennen die Angst hervorragend. Ihr ganzer Modus Operandi basiert auf ihr. Aber wir, die wir uns ihren angstgetriebenen Plänen widersetzen, haben eine Superkraft: unsere grenzenlose, unendlich erneuerbare Fähigkeit zur transzendenten Liebe – wir wissen, wer wir sind. Wir kennen unsere Menschlichkeit.
Grünenergie-Revolution kollidiert mit der Mauer der Energie-Realitäten

Falls die vom Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen für den gefährlichen Klimawandel verantwortlich sind, ist China der Quirl, der das Getränk umrührt. China stößt mehr Kohlendioxid aus als alle entwickelten Länder der Erde zusammen.
Und genau da liegt der Haken. In seiner Rede zum Auftakt des einwöchigen Jahreskongresses der Kommunistischen Partei kündigte Präsident Xi Jinping an, dass fossile Brennstoffe in China eine große Zukunft haben, da die Energiesicherheit zu den obersten Prioritäten des Landes gehört, wenn es darum geht, das Wirtschaftswachstum zu fördern. Am Ende der Konferenz wurde Xi in einem historischen, aber nicht unerwarteten Ereignis zu einer noch nie dagewesenen dritten fünfjährigen Amtszeit als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas gewählt.
Xi sagte, dass die ehrgeizigen Ziele, die Kohlendioxid-Emissionen zu begrenzen und schließlich auf Null zu reduzieren, angesichts der jüngsten Energieengpässe, die darauf zurückzuführen sind, dass in den letzten Jahren nur eine begrenzte Menge an erneuerbaren Energiequellen die fossilen Brennstoffe bei der Stromerzeugung ersetzt hat, mit Vorsicht zu genießen seien.
Trotz der Verpflichtung Chinas, die Kohlenstoffemissionen zwischen 2030 und 2035 zu beenden, hat der kommunistische Staat 2021 Kohleabbau und -nutzung erheblich ausgeweitet, um auf Energieengpässe zu reagieren, die Fabriken lahmlegten und das Wirtschaftswachstum verlangsamten.
In seiner Rede bekräftigte Xi die Position Chinas, dass es die Nutzung fossiler Brennstoffe erst dann beenden wird, wenn genügend ausreichende, zuverlässige und emissionsfreie Energiequellen zur Verfügung stehen, um sie zu ersetzen.
„Wir werden aktiv und umsichtig auf das Ziel hinarbeiten, den Höhepunkt der Kohlenstoffemissionen zu erreichen und kohlenstoffneutral zu werden“, sagte Xi in seiner Ansprache. „Auf der Grundlage von Chinas Energie- und Ressourcenausstattung werden wir Initiativen zur Erreichung des Spitzenwerts der Kohlenstoffemissionen planvoll und schrittweise vorantreiben, gemäß dem Grundsatz, erst das Neue zu nutzen, bevor man das Alte wegwirft“.
Neben der verstärkten Nutzung von Kohle machten Xis Sprecher auch deutlich, dass China die Erkundung und Erschließung von Öl- und Gasressourcen ausbauen wird, um die Energiesicherheit zu gewährleisten.
China ist nicht das einzige Land, das die Sicherung der Energieversorgung über die Bekämpfung des Klimawandels stellt. Sowohl die New York Times als auch National Public Radio berichteten über Deutschlands Wettlauf um die Wiedereröffnung und Erweiterung von Kohlebergwerken und die Wiederinbetriebnahme zuvor stillgelegter Kohlekraftwerke angesichts eines schweren Energiedefizits im Herbst und Winter. Deutschland hat bereits Kohle- und Kernkraftwerke abgeschaltet und sie durch umfangreiche Investitionen in Wind- und Solarenergie ersetzt, wobei russisches Erdgas als Reserve diente. Die Deutschen zahlen derzeit die höchsten Strompreise in ganz Europa. Da Wind- und Solarkraftwerke keinen zuverlässigen Strom liefern und das russische Gas während des Ukraine-Krieges abgeschaltet wurde, droht den Deutschen ein kalter Winter, falls nicht schnell genügend Kohlekraftwerke in Betrieb genommen werden können.
Italiens neue Regierungschefin hat angekündigt, dass ihre Partei und ihre Regierungspartner die Verpflichtungen, die Italien zur Erreichung der EU-Klimaziele eingegangen ist, zurücknehmen wollen. Die AP berichtet, dass Giorgia Meloni, Italiens neue Premierministerin, „behauptete, die Europäische Union habe es versäumt, eine Politik zu entwickeln, die eine verfügbare und erschwingliche Energieversorgung sicherstellt. Die himmelhohen Energiepreise ‚haben Unternehmen und Familien in die Knie gezwungen‘, sagte Meloni.“
Im Gegensatz zu anderen Parteien, die um die Kontrolle des Parlaments und die Ernennung des Ministerpräsidenten kämpften, hat Melonis Partei „Brüder in Italien“ keine spezifischen Emissionsreduktionsziele vorgeschlagen, und Meloni hat angedeutet, dass ihre Regierung die italienischen Emissionsreduktionsziele lockern wird. Meloni hat auch angedeutet, dass sie und ihre parlamentarischen Partner die Wiederinbetriebnahme zuvor stillgelegter Kernkraftwerke und die Erschließung einheimischer Gasressourcen in der Adria unterstützen, anstatt nur Gas aus dem Ausland zu importieren.
Real Clear Energy berichtet, dass Vietnam beschlossen hat, nicht aus der Kohle auszusteigen, um die Klimaziele zu erreichen, die es sich bei der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens gesetzt hat. Vietnam beabsichtigt nun, den Kohleverbrauch und die Kohleimporte für mindestens die nächsten 13 Jahre zu erhöhen, da mehr Kohle, Erdgas und Öl notwendig sind, um den wachsenden Energiebedarf des Landes zu decken.
In Lateinamerika bricht sich überall die Unterstützung für fossile Brennstoffe Bahn. Der Offshore Engineer berichtet, dass Argentinien, Brasilien, Ecuador, Guyana und Mexiko bei der Erschließung neuer Offshore-Öl- und -Gasvorkommen führend sind, indem sie die Finanzierung sichern und Pachtverträge für neue Förderprojekte vergeben. Staatliche und private Unternehmen kaufen Tanker und Ausrüstung und entwickeln Raffinerien, um die Energieunabhängigkeit voranzutreiben und gleichzeitig den Export von Kraftstoffen zu steigern, für die sie eine wachsende weltweite Nachfrage erwarten.
Während die Staats- und Regierungschefs in Asien, Europa und Südamerika immer noch von der Notwendigkeit sprechen, die Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren, um den Klimawandel zu bekämpfen, treiben sie eine Politik voran, die die Emissionen garantiert erhöht – natürlich nicht um der Emissionen willen, sondern um die zuverlässige Energieversorgung zu sichern, die für das Wirtschaftswachstum und den Machterhalt der jeweiligen Regierungen notwendig ist.
Taten sprechen lauter als Worte.
QUELLEN: The New York Times; NPR; BBC; CNBC; Euronews; Associated Press; Real Clear Energy; Time; Offshore Engineer
Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/green-energy-revolution-hits-energy-reality-wall
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




