Kategorie: Nachrichten
#Illerkirchberg: Wir brauchen einen Aufstand der Anständigen!
Ein Kommentar der DeutschlandKURIER
-Kolumnistin Silke Schröder
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Die Hoffnung stirbt zuletzt – der ITER

von Hans Hofmann-Reinecke
Projekte zum Thema kontrollierte Kernfusion werden von viel PR und großer Hoffnung begleitet. Sollten Politiker diese Energiequelle in ihre Planungen konkret einbeziehen? Nehmen wir dazu den Champion unter den Kandidaten einmal unter die Lupe. Schauen wir uns ITER mit seinen Chancen und Risiken an.
Ein Donut voll Plasma
Unter den verschiedenen Anstrengungen, um auf Erden eine kleine Sonne zu bauen, die durch Fusion von Atomkernen endlose und ziemlich saubere Energie liefert, ist das Projekt ITER der teuerste Kandidat. Ist ITER auch der Champion? Wird er als erster das Ziel erreichen? Wird er es überhaupt jemals erreichen?
Um das zu beurteilen müssen wir kurz in die Technik einsteigen. Die Achse des Guten (wie auch EIKE) hat hier, hier und hier schon darüber berichtet, aber Sie verstehen die Sache auch so. Es geht darum, Atomkerne einander sehr nahe zu bringen, sodass sie miteinander verschmelzen. Dazu müssen sie zunächst eine starke Abstoßung überwinden. Wenn man die Kerne aber auf 150 Millionen °C erhitzt, dann haben sie ausreichend Schwung, so um die 1000 km/sec, um den Widerstand zu bezwingen und sie können schließlich zu einander finden.
Der Behälter, in dem das stattfinden soll, ist ein Donut-förmiges Rohr, ein Torus, mit einem sehr starken Magnetfeld, welches die Mischung aus Atomkernen und Elektronen, genannt Plasma, daran hindern soll, an die Wandungen zu rasen. Eine Reihe unterschiedlicher Vorrichtungen sorgt dafür, dass Energie in das System gepumpt wird, um es aufzuheizen. Nennen wie diese Energie E1, und die Energie, die bei der nun folgenden Fusion entsteht ist E2. Damit das Ganze eine Energiequelle wird muss offensichtlich E2 > E1 sein, anders ausgedrückt, der Quotient Q = E2/E1 sollte >1 sein.
Der Weltrekord von 1997
Und? Sind das alles nur Zahlenspielereien auf dem Papier? Gibt es das auch in echt? Hat man schon einmal so ein verdammtes Q > 1 gemessen?
Der Weltrekord wurde 1997 aufgestellt mit Q = 0,67, und zwar im „Joint European Torus“ – seine Freunde nennen ihn JET. Der hat einen Durchmesser von 6 Metern und liegt eine gute Autostunde westlich von London. Das alleine beeindruckt Sie vielleicht nicht, aber mit all dem Drum und Dran wird dann doch eine recht imposante Anlage daraus. Das oben erwähnte Magnetfeld beispielsweise wird von 32 Kupferspulen erzeugt, von denen jede 12 Tonnen auf die Waage bringt.
Ist dieses Q = 0,67 nun alles? Ist es das Ende der Fahnenstange? Antwort: Jein. Vom JET kann man kaum mehr erwarten, aber die Methode gibt Hoffnung. Man müsste so ein Ding größer machen, dann würde es funktionieren. Und zwar aus folgendem Grund: Die Energie geht bei solch einem Torus irgendwie durch die Wandungen verloren, erzeugt wird sie aber in seinem Inneren. Machen wir den Donut also doppelt so groß, geben wir ihm 12 Meter Durchmesser statt 6, dann wird seine Oberfläche 2 x 2 = 4 mal so groß, aber sein Volumen 2 x 2 x 2 = 8 mal so groß.
Die große Wärmflasche
Jetzt hält die Energie In dem zur Oberfläche verhältnismäßig größeren Volumen besser zusammen – so wie auch eine große Wärmflasche länger warm hält als eine kleine (vielleicht ein ganz nützlicher Hinweis für den Winter, damit sich das Frieren für den Frieden in Grenzen hält).
Der Torus von ITER, dem gigantischen internationalen Fusionsexperiment im Süden Frankreichs, hat 12,4 m Durchmesser statt der 6 m seines kleinen und älteren Bruders JET, und er bietet dem Plasma ein Volumen von 840 m3 statt nur 100 m3. Aber auch andere Dinge sind „nichtlinear“ in die Höhe geschnellt. So wird der Torus aus neun Segmenten zusammengesetzt, ähnlich dem oben abgebildeten Gugelhupf. Jedes dieser Segmente hat nach Adam Riese einen Winkel von 360° / 9 = 40° und wiegt 500 Tonnen – pro Stück. Das ist auch das maximale Abfluggewicht eines A380 Superjumbos.
Für die Magnetspulen wird eine Legierung des Elements Niob verwendet, welche im Gegensatz zu Kupfer keinen elektrischen Widerstand hat, was die Stromrechnung niedriger hält. Allerdings müssen diese Spulen, so wie alle Supraleiter und alle Supraleiterinnen, auf extrem niedrige Temperatur gekühlt werden. Und das kommt nicht zum Nulltarif.
Die Komplexität und die elefantösen Ausmaße dieser Maschine machen sie derzeit vermutlich zur anspruchsvollsten Vorrichtung weltweit. Das stellt nicht nur die Wissenschaft auf die Probe, sondern auch die Industrie, welche völlig neuartige Komponenten liefern soll, in deren Fertigung sie wenig Erfahrung hat. Und so hat man kürzlich an den erwähnten Torus-Segmenten feine Riss festgestellt, welche die Montage des Torus erst einmal bremsen. Das tut weh!
Wie geht’s weiter?
Der nächste wichtige Meilenstein ist “First Plasma”. Zu diesem Zeitpunkt wäre die Anlage fertig montiert und man hätte zum ersten Mal Plasma im Torus erzeugt. Die unzähligen Systeme wie etwa Kältetechnik, Stromversorgung, Vakuum etc. etc. hätten ihre Funktion bewiesen. Als Datum für diesen Meilenstein ist auf ITERs Website Dezember 2025 angegeben, allerding mit diesem Caveat:
*Das Datum dieses Meilensteins kann sich ändern. Aufgrund der Auswirkungen von Covid-19 auf die ITER-Fertigung ist das Projekt dabei, einige technische Meilensteine neu zu bewerten. Änderungen am Baseline-Zeitplan von ITER können nur vom ITER-Council vorgenommen werden.
Ich möchte nicht in den Schuhen von Pietro Barabaschi stecken, ITERs neuem Director General, von dem demnächst ein neuer Zeitplan erwartet wird.
Und noch etwas: „First Plasma“ ist noch sehr weit weg von der Kernfusion, dem eigentlichen Ziel. Der Beginn der Experimente, bei denen dann erstmals ein Plasma aus Tritium und Deuterium, dem eigentlichen „Brennstoff“ verwendet würde, war für 2035 vorgesehen. Aber auch falls dann ein paar Jahre später das gesteckte Ziel erreicht wird, nämlich ein Q>10 für einige Minuten, wenn ITER also seine Schuldigkeit getan hätte, auch dann wäre es noch ein sehr langer Weg zu einem Fusionskraftwerk, das uns mit Strom versorgen könnte.
Fazit
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ITERs Schwierigkeiten könnte zur Annahme führen, dass Energieversorgung durch kontrollierte Kernfusion zu kompliziert, zu teuer, oder schlicht unmöglich ist. Allerdings war auch das Manhattan Projekt zur Entwicklung der US Atombomben unendlich kompliziert und teuer, aber es hat schließlich den Weg zu den heutigen, durchaus nützlichen Kernreaktoren geebnet.
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Ein Problem für ITER ist sicherlich die Balance zwischen Wissenschaft und Technik einerseits, und Politik und PR andererseits. Zur weiteren Finanzierung des Projekts muss nach außen strammer Optimismus kommuniziert werden, es wäre aber gefährlich, wenn auch die eigenen Techniker und Wissenschaftler begännen an ITERs externe PR zu glauben.
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Für ITER oder die anderen, vergleichsweise kleineren Projekte ist das Geld der Steuerzahler wesentlich besser investiert, als für Windmühlen oder Genderforschung. Egal ob wir jemals Fusionskraftwerke haben werden oder nicht, die Arbeit daran ist ein Beitrag zur Rettung westlicher Wissenschaft und Intelligenz vor dem totalen Verfall.
Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.
USA sprengt deutsche Gas-Pipeline – Deutsche Regierung kauft Kampfjets von USA
Gute Geschäfte für die Nord-Stream-Sprenger meldet OP-Online:
„Berlin – Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Entscheidung der Bundesregierung für den milliardenschweren Kauf neuer Tarnkappenjets in den USA bekräftigt. ‚Deutschland hält an seinem Engagement im Rahmen der Übereinkünfte der Nato zur nuklearen Teilhabe fest, auch durch den Kauf von Kampfjets des Typs F-35 mit dualer Einsatzfähigkeit‘, schreibt der SPD-Politiker in einem Beitrag für das US-Medium ‚Foreign Affairs‘.“
Aktuelles zum Thema „Nord Stream“:
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 62
05.12.2022, 22:42 Uhr. Mathias Broeckers – https: – Präsident Putin hat Kanzler Scholz am Freitag am Telefon noch einmal erklärt, dass die Raketenangriffe auf die ukrainische Energieversorgung als Antwort auf die Angriffe ziviler russischer Infrastruktur wie die Krim-Brücke und die Nordstream-Pipelines zu verstehen sind. Auf der Berliner Sicherheitskonferenz sagte Scholz dennoch, dass Russland…
Weltwoche: Die Nord-Stream-Ermittlungen bleiben mit Hinweis aufs Staatswohl geheim.
05.12.2022, 10:24 Uhr. Transition News – https: – – Empfehlungen…
Nord Stream vs. 9/11
04.12.2022, 20:16 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – “EU Harakiri”on Behalf of Washington. The Nord Stream Destruction, Is the EC Planning to Destroy the European Union?02.12.2022, 16:52 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate This Article button below the author’s name. To receive Global Research’s…
“EU Harakiri”on Behalf of Washington. The Nord Stream Destruction, Is the EC Planning to Destroy the European Union?
02.12.2022, 16:52 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate This Article button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe … The post “EU Harakiri”on Behalf of Washington. The Nord Stream…
Nord-Stream-Bräu: Bundesregierung sendet Opfersignale
02.12.2022, 15:02 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Die Nord-Stream-Thematik wurde innerhalb von 1-2 Tagen in den Medien von fast „0“ auf „100“ gefahren. Zwei Artikel dazu, der erste vom 2.12.2022, der zweite vom 1.12.2022: Gestern hier vorhergesagt: Nord Stream heute Medienthema, Fake im Anflug Tagesschau heizt mit Greenpeace das Nord-Stream-Thema an: Steht die Beschuldigung…
Gestern hier vorhergesagt: Nord Stream heute Medienthema, Fake im Anflug
02.12.2022, 13:31 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Wie bereits gestern spekuliert – oder vorhergesagt – wird das bisher eher vertuschte Thema „Nord Stream“ von den „Meinungsbildnern“ aufgekocht, um den höchstwahrscheinlichen Tathergang quasi völlig umzudrehen und den Feind zu beschuldigen, obwohl man doch selbst der Täter ist. Das Vorgehen erinnert stark an den…
Tagesschau heizt mit Greenpeace das Nord-Stream-Thema an: Steht die Beschuldigung Russlands unmittelbar bevor?
01.12.2022, 18:16 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Nord Stream wurde „nach menschlichem Ermessen“ von den USA oder in deren Auftrag gesprengt. Neu-NATO-Schweden hat sich die „Unfallstellen“ unter den Nagel gerissen. Jetzt brachte die Tagesschau am 30.11.2022 einen Greenpeace-Einsatz vor Ort und damit das Thema, welches in den letzten Wochen eisern totgeschwiegen wurde, wieder…
Sprengung der deutschen Nord-Stream-Pipeline durch die USA – Bevölkerung soll dankbar für Entlastungspakete sein
30.11.2022, 14:41 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Die deutsche Bundesregierung deckt die Sprengung der für die Erdgasversorgung Deutschlands wichtigen Nord-Stream-Pipelines durch die oder im Auftrag der USA. Zugleich lehnt die Bundesregierung Gaslieferungen über einen offenbar wieder funktionsfähigen Nord-Stream-2-Strang offiziell ab. Andere Lieferwege werden ebenfalls „sanktioniert und sabotiert“…
WM-Spiel USA gegen Iran – USA töten iranischen General
29.11.2022, 20:05 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Nord-Stream-Sprenger mit Doppelwumms gegen Iran? Tagesschau: „WM-Duell Iran gegen USA. Die Zeit der Blumen ist vorbei„: „1998 schenkte Irans Nationalelf den US-Spielern vor dem Anpfiff Blumen – ein Friedenszeichen, aus dem nichts wurde. Heute treffen beide Teams in Katar erneut aufeinander. Zeichen des guten Willens sind nicht…
Tagesschau: Deindustrialisierung durch gestiegene Gaspreise – Bundesregierung verweigert Annahme von Nord-Stream-Gas
28.11.2022, 22:03 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Tagesschau am 28. November 2022: „Energiekrise bedroht Industrie„: „Die extrem gestiegenen Gaspreise könnten einer Studie zufolge im schlimmsten Fall eine Deindustrialisierung in Deutschland und Europa auslösen. Auch die Lieferengpässe kosteten zuletzt Wertschöpfung in Milliardenhöhe. (…) Besonders hart von den explosionsartig…
Offener Brief an Zürichs führende Zeitung: “Ein Schritt in Richtung weiterer Unterdrückung und Tyrannei”. Medien haben die Pflicht, die Wahrheit zu sagen
28.11.2022, 21:24 Uhr. >b’s weblog – https: – “Darum ist es wichtig: Wegen der westlichen Sanktionen hat Russland Mitte Juni die Erdgaslieferungen über die Nord Stream 1-Pipeline nach Europa gestoppt. Da mit Gas auch Strom erzeugt wird, droht nun eine Stromlücke. Die Schweiz steckt in einem Dilemma: Weil das Land keine eigenen Gasspeicher hat, ist es auf Importe angewiesen. Das fehlende Stromabkommen…
Die Bundesregierung deckt weiter den Militärschlag der USA gegen die deutsche Nord-Stream-Pipeline
28.11.2022, 10:31 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Der Pharisäer von Schloss Bellevue28.11.2022, 09:54 Uhr. >b’s weblog – https: – Nach seiner Wiederwahl zum Bundespräsidenten am 13. Februar 2022 hatte Frank-Walter Steinmeier nichts anderes zu tun, als dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in deutlichen Worten die Verantwortung für die Eskalation im Ukraine-Konflikt zuzuweisen…
Der Pharisäer von Schloss Bellevue
28.11.2022, 09:54 Uhr. >b’s weblog – https: – Nach seiner Wiederwahl zum Bundespräsidenten am 13. Februar 2022 hatte Frank-Walter Steinmeier nichts anderes zu tun, als dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in deutlichen Worten die Verantwortung für die Eskalation im Ukraine-Konflikt zuzuweisen. Er ließ sich sogar zu einem Appell an Putin “Lösen Sie die Schlinge um den Hals der Ukraine”…
EU-Politiker beginnen Schaden der Unterwerfung unter USA zu begreifen
28.11.2022, 07:17 Uhr. tkp.at – https: – Die USA haben die EU-Politiker in Sanktionen gehetzt, die niemanden mehr schaden als den europäischen Staaten selbst. Und um jeden Versuch zu vermeiden sich unabhängig aufstellen zu können, wurden die Nord Stream Pipelines gesprengt. Langsam aber scheinen zumindest einige europäische Politiker zu begreifen was sie angerichtet haben und noch immer…
Offener Brief an die NZZ: «Ein Schritt zur weiteren Unterdrückung und Tyrannei»
26.11.2022, 10:25 Uhr. Transition News – https: – Guten Tag Redaktion, Am 23. November haben Sie geschrieben: «Darum ist es wichtig: Wegen der westlichen Sanktionen hat Russland Mitte Juni die Erdgaslieferungen über die Nord-Stream-1-Pipeline nach Europa gestoppt. Da Strom auch durch Gas erzeugt wird, droht daher eine Strommangellage. Die Schweiz ist dabei in einer Zwickmühle: Weil das Land keine…
Bürgerenergie contra Plattformwirtschaft
24.11.2022, 16:50 Uhr. Home – https: – Die Energiewendebewegung hatte große Hoffnungen auf die grüne Regierungsbeteiligung gesetzt. Inzwischen kehrt Ernüchterung ein. Die Energiepolitik hierzulande wird nach wie vor jenseits des Atlantiks bestimmt. Und dabei spielt die Plattformökonomie seit der Pandemiepolitik eine wichtige Rolle. Das betrifft auch die Erneuerbaren Energien und ihre…
Oskar Lafontaine: „Die USA haben Nordstream zerstört“
23.11.2022, 12:38 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Interview-Video bei Youtube: „Die USA haben Nordstream zerstört“ – Punkt.PRERADOVIC mit Oskar Lafontaine „Ein Gespräch über ‚die dümmste Regierung Europas‘, die Zerstörer der Nordstream-Pipelines, Propaganda und die Frage: wird seine Frau, Sahra Wagenknecht die Politlandschaft mit einer eigenen Partei aufmischen?“…
Oskar Lafontaine: Die USA haben Nordstream zerstört – und sie sind Wiederholungstäter
23.11.2022, 12:24 Uhr. Report24 – https: – Deutschland ist nicht mehr als ein Vasall der USA: Es ist nicht das erste Mal, dass der ehemalige SPD- und später Linken-Politiker Oskar Lafontaine diesen Standpunkt erörtert. Im Interview mit der Journalistin Milena Preradovic ruft er eindringlich zur Selbstbehauptung gegenüber den USA auf. Auch die Hintergründe der Zerstörung der Nordstream-Pipelines…
Leserbriefe zu „Baerbock und Habeck: Auftragskiller des deutschen Mittelstandes?“
22.11.2022, 13:01 Uhr. NachDenkSeiten – Die kritische Website – https: – Christian Kreiß hinterfragt hier insbesondere die Politik von Bundesaußenministerin Baerbock und Bundeswirtschaftsminister Habeck. Sie seien maßgeblich am Niedergang des Mittelstandes, dem Rückgrat unseres Wohlstandes , beteiligt. Die grüne Politik unterstütze die Interessen der internationalen Großkonzerne. Die Lösung…
Polen greift Deutschland an und gibt Russland die Schuld
22.11.2022, 06:00 Uhr. Free21.org – https: – Die Militäroperation am Montagabend, bei der Löcher in die Gas-Pipelines Nord Stream I und II auf dem Grund der Ostsee nahe der Insel Bornholm gesprengt wurden, wurde von Spezialkräften der polnischen Marine ausgeführt. Unterstützt wurden sie vom dänischen und schwedischen Militär, Planung und Koordination mit nachrichtendienstlicher und technischer…
“Ami, it’s time to go”
21.11.2022, 20:02 Uhr. reitschuster.de – https: – „Eine aggressive Weltmacht wie die USA können keinem Verteidigungsbündnis vorstehen“, sagt der ehemalige Chef der SPD und der Linkspartei. Und ist sich sicher: Die USA haben Nordstream zerstört. Von Milena Preradovic. Der Beitrag “Ami, it’s time to go” erschien zuerst auf reitschuster.de….
Neue Videos: Ernst Wolff, PRERADOVIC mit Oskar Lafontaine, Alcyon Pleyaden Extra 34, Marc Friedrich
21.11.2022, 17:37 Uhr. uncut-news.ch – https: – Bei G20 offiziell bestätigt | Wie Theorie zur Wahrheit wird! „Die USA haben Nordstream zerstört“ – Punkt.PRERADOVIC mit Oskar Lafontaine Alcyon Pleyaden Extra 34: Lula DS, pädophil, LGBT, Millionär, Zerstörung Kinder, Bolsonaro, Proteste Direkt zum Video: Übersterblichkeit steigt massiv an – was ist der Grund? BlackRock: 2…
Herr Nouripour, was sagen Sie eigentlich zur Sprengung der deutschen Nord Stream Pipeline durch die USA?
21.11.2022, 17:06 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – „Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck reiste im März nach Katar, um eine Energiepartnerschaft zu vereinbaren. Es bestehen zudem enge wirtschaftliche Verflechtungen mit deutschen Unternehmen. Man könnte den Deutschen angesichts der lauten Kritik an der WM in Katar Doppelmoral vorwerfen. Wie sehen Sie das? Das sind doch zwei Paar Schuhe. Wir…
Zum US-Militärschlag gegen die deutsche Nord-Stream-Pipeline
19.11.2022, 18:51 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Natürlich würden die USA oder einer ihrer Verbündeten in ihrem Auftrag „es“ jederzeit tun. Sie haben es schon so oft getan. Auch wenn die Bundesregierung diesen Angriff auf Deutschland begrüßt und ihn deckt – oder sogar direkt beteiligt ist – ist er dennoch völkerrechtswidrig, denn nicht die Bundesregierung „ist“…
tagesschau.de: Nord-Stream-Explosionen waren Sabotage
18.11.2022, 19:50 Uhr. Transition News – https: – – Empfehlungen / Gas, Schweden, Russland, Energie…
Nord Stream und die chinesische Bombe
14.11.2022, 15:04 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Selbstverständlich würden sie es tun. Die eigene Infrastruktur sprengen. Die eigenen Leute angreifen. Die eigene Bevölkerung terrorisieren. Bei Nord Stream war es nicht das erste Mal und es wird auch nicht das letzte Mal sein. Hier aktuelle Meldungen zum Thema Nord-Stream-Pipeline-Sprengung sowie im Anschluss daran der letzte Beitrag der chinesischen…
Vor der Explosion von Nord Stream waren zwei unidentifizierte Schiffe vor Ort
13.11.2022, 11:01 Uhr. Anti-Spiegel – https: – Das US-Portal wire.com hat einen langen Artikel veröffentlicht, in dem es berichtet, dass Experten mithilfe von Satellitenbildern festgestellt haben, dass sich kurz vor den Explosionen der Nord-Stream-Pipelines zwei nicht identifizierte Schiffe mit abgeschalteten Transpondern in der Nähe aufgehalten haben. Kurz darauf erfolgten die Explosion. Der…
Nord Stream und die Zeitenwende
08.11.2022, 12:23 Uhr. Rubikon Magazin – https: – Nord Stream und die Zeitenwende…
Nord-Stream-Update – Scholz warnt vor „weltweiter Renaissance fossiler Energien“ – „Staatswohl hat Vorrang vor Aufklärung“
08.11.2022, 11:02 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Selected Articles: Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? “The Russians Did It”08.11.2022, 09:36 Uhr. Global Research – https: – Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? “The Russians Did It” By Matt Orfalea and Prof Michel Chossudovsky, November 08, 2022 Carefully documented video below on “Who Blew Up Nord…
Selected Articles: Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? “The Russians Did It”
08.11.2022, 09:36 Uhr. Global Research – https: – Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? “The Russians Did It” By Matt Orfalea and Prof Michel Chossudovsky, November 08, 2022 Carefully documented video below on “Who Blew Up Nord Stream Pipeline”. And who was that foreign state actor? … The post Selected Articles: Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? “The Russians Did…
Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? “The Russians Did It”
08.11.2022, 04:05 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate Website button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe to … The post Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? “The Russians Did It”…
NATO-Akte: Briten halfen der Ukraine russische Flotte anzugreifen und haben Nord Stream gesprengt?
07.11.2022, 12:49 Uhr. apolut.net – https: – Zu den Themen diskutieren: Thomas Röper (Freier Journalist für den Blog „Anti-Spiegel“ in Russland) Dirk Pohlmann (Chefredakteur Free21, Dokumentarfilmer) Sergey Filbert (Moderator und Betreiber des YouTube-Kanals Druschba FM) Die Gesprächsrunde wurde am 5.11.2022 aufgezeichnet. +++ Der Beitrag erschien zuerst am 7.11.2022 auf dem YouTube-Kanal…
Wie in Russland über die Rolle Großbritanniens bei Nord Stream berichtet wird
07.11.2022, 07:31 Uhr. uncut-news.ch – https: – In Russland ist man sich sicher, dass Großbritannien sowohl an der Sprengung der Nord Streams, als auch an dem Angriff auf Sewastopol beteiligt war. Hier zeige ich, wie in Russland darüber berichtet wird. Über die russischen Vorwürfe, Großbritannien sei sowohl an der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines, als auch an dem Drohnenangriff auf die russische…
RGM-84 Harpoon – „Zuverlässigen Quellen zufolge wurde ein amerikanischer Torpedo an der Explosionsstelle der Nord-Stream-Gaspipeline gefunden“
06.11.2022, 21:18 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Exclusive: U.S. Torpedo Appeared at Explosion Site of the Nord Stream „Zuverlässigen Quellen zufolge wurde ein amerikanischer Torpedo an der Explosionsstelle der Nord Stream-Gaspipeline gefunden. Es handelte sich um den Torpedo-Typ, den der Lenkwaffenzerstörer USS Paul Ignatius (DDG 117) der Arleigh-Burke-Klasse mit sich führte – eine…
Nord-Stream-Update – US-Angriff mit Großbritannien?
06.11.2022, 12:24 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Russland wirft London Angriffe vor und will Beweise veröffentlichen06.11.2022, 10:43 Uhr. Anti-Spiegel – https: – Russland hat Großbritannien vorgeworfen, an der Sprengung von Nord Stream und dem Angriff auf die russische Schwarzmeerflotte beteiligt zu sein. In der Tat mehren sich dafür auch andere Hinweise, die nicht von Russland kommen…
Russland wirft London Angriffe vor und will Beweise veröffentlichen
06.11.2022, 10:43 Uhr. Anti-Spiegel – https: – Russland hat Großbritannien vorgeworfen, an der Sprengung von Nord Stream und dem Angriff auf die russische Schwarzmeerflotte beteiligt zu sein. In der Tat mehren sich dafür auch andere Hinweise, die nicht von Russland kommen. Russland fordert nun Aufklärung von Großbritannien und hat angekündigt, die vorliegenden Informationen zu veröffentlichen…
Russia To Present Evidence UK Special Forces Behind Attack On Black Sea Fleet Off Crimea
05.11.2022, 14:47 Uhr. GreatGameIndia – https: – Russia has previously charged British special operators of assisting in the planning of the September sabotage attack on the Nord Stream gas pipelines beneath the Baltic. And now, Russia is set to present evidence of UK special forces being behind the attack on the Black Sea fleet off Crimea. The post Russia To Present Evidence UK Special Forces Behind…
Die Oktober-Überraschung
05.11.2022, 06:01 Uhr. Free21.org – https: – Die offizielle russische Reaktion auf den Nord-Stream-Angriff besteht darin, ihn als US-Militäroperation zu identifizieren und auf eine Untersuchung zu warten, die Beweise liefert. Das bedeutet: abwarten, verzögern. Keine Vergeltung. „Wie werden wir reagieren?“, sagte Maria Zakharova, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, am Donnerstag…
Ob Nancy Faeser im Fall der toten Radfahrerin genauso durchgreift wie bei Nord Stream oder der toten Demonstrantin in Berlin?
04.11.2022, 11:24 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – In Berlin ist eine Radfahrerin gestorben, die bei einem Unfall von einem Betonmischer eingeklemmt worden war. Ein zur Rettung benötigtes schweres Räumfahrzeug konnte nicht rechtzeitig an den Unfallort kommen, da der Weg von sogenannten „Klima-Klebern“ der „Letzten Generation“ – eine Art Straßen-Sturmtrupp der Politik…
Kim Dotcom: Staatsgeheimnisse sind nur für die gewöhnlichen Menschen geheim, nicht aber für Nationen, die in den globalen Cyberkrieg verwickelt sind
04.11.2022, 07:36 Uhr. uncut-news.ch – https: – Die Staatsoberhäupter der 20 führenden Spionagenationen wissen, wer die Nord Stream-Pipeline in die Luft gejagt hat. Lassen Sie mich die Realität der hyper-transparenten Spionagewelt erklären, in der wir heute leben. „Streng geheim“ bedeutet für die weltweit besten Spionageagenturen nichts. Geheimhaltung ist dazu da, die Bürger im…
Exclusive: U.S. Torpedo Appeared at Explosion Site of the Nord Stream
03.11.2022, 16:28 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate Website button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe to … The post Exclusive: U.S. Torpedo Appeared at Explosion Site of the Nord Stream…
U.S. Act of War against the European Union: President Biden Ordered the Terror Attack against Nord Stream. High Treason against the People of Europe
03.11.2022, 10:33 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the “Translate Website” drop down menu on the top banner of our home page (Desktop version), or on the Translate This Article above. To receive Global Research’s … The post U.S. Act of War against the European Union: President Biden Ordered the Terror Attack against…
Nord-Stream-Update – Bundesregierung und Britische Marine
01.11.2022, 17:33 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Russia Accuses British Navy Of Nord Stream “Terrorist Attack”01.11.2022, 14:32 Uhr. GreatGameIndia – https: – The Swedish Armed Forces have been investigating the scene for the entire past week and have confirmed that powerful blasts were to blame for the extensive damage to the Nord Stream pipelines. This confirms the…
Russia Accuses British Navy Of Nord Stream “Terrorist Attack”
01.11.2022, 14:32 Uhr. GreatGameIndia – https: – The Swedish Armed Forces have been investigating the scene for the entire past week and have confirmed that powerful blasts were to blame for the extensive damage to the Nord Stream pipelines. This confirms the terrorist attack and now Russia is accusing the British Navy of carrying it out. The post Russia Accuses British Navy Of Nord Stream “Terrorist…
Overton: Die Anschläge auf die Nordstream-Pipelines – wer ist dafür verantwortlich zu machen?
01.11.2022, 09:13 Uhr. Transition News – https: – – Empfehlungen…
Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? A Mystery!
31.10.2022, 23:51 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate Website button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe to … The post Video: Who Blew Up Nord Stream Pipelines? A Mystery! appeared first…
Kim Dotcom: So erfuhren die Russen von Briten als Täter der Nord Stream Sprengung
31.10.2022, 12:28 Uhr. tkp.at – https: – Kim Dotcom ist die legendäre Figur aus Neuseeland, dessen Auslieferung die USA wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen mit seinem Megaupload-Cloudspeicher verlangt haben. Ich habe auf dem früheren Portal telekom-presse.at (tkp ist davon die Abkürzung) einige Male berichtet. Damals hatte sich die US-Justiz zur Erfüllungsgehilfin der US-Contentindustrie…
Nord-Stream-Update – „Staatswohl hat Vorrang vor Aufklärung“
31.10.2022, 09:21 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – How the Media Quarantined Evidence on Nord Stream Sabotage31.10.2022, 08:16 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate Website button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow…
How the Media Quarantined Evidence on Nord Stream Sabotage
31.10.2022, 08:16 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate Website button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe to … The post How the Media Quarantined Evidence on Nord Stream Sabotage appeared…
Das 29. Treffen des Ministerrates der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) – ein weiterer Schritt in die Bedeutungslosigkeit

Anfang Dezember 2022 fand im polnischen Lotz das 29. Treffen des Ministerrates der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) statt. Polen, das 2022 turnusgemäß die Präsidentschaft innehat, verweigerte der russischen Delegation die erforderlichen Visa, so dass Außenmnister Lawrow und sein Team an der Zusammenkunft nicht teilnehmen konnte. Weil sich die teilnehmenden Staaten nicht einigen konnten, wurde auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verzichtet. Von Jürgen Hübschen
Die OSZE
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist die weltweit größte regionale Sicherheitsorganisation. Sie verfügt über vier beschlussfassende Gremien, die auf verschiedenen politischen Ebenen zusammenkommen: Der Ministerrat tagt jährlich in dem Land, das aktuell den Vorsitz innehat. Der Ständige Rat besteht aus den Ständigen Vertretern (Botschafterinnen und Botschaftern) bei der OSZE und tagt wöchentlich. Eine Sonderrolle nimmt das wöchentliche Forum für Sicherheitskooperation mit eigener Beschlusskompetenz in politisch-militärischen Fragen ein. Das letzte Treffen der Staats- und Regierungschefs fand 2010 in Astana statt.
In den Gremien sind alle 57 Teilnehmerstaaten gleichberechtigt. Der Amtierende Vorsitz (2022: Polen) trägt die Verantwortung für exekutive Maßnahmen. Unterstützung leisten der vorherige (2021: Schweden) und der folgende Vorsitz (2023: Nord Mazedonien), die zusammen mit dem amtierenden Vorsitz die sogenannte Troika bilden. Die Vorsitzreihenfolge ist nicht festgelegt. Die Generalsekretärin der OSZE (seit Dezember 2020 Helga Maria Schmid, Deutschland) unterstützt den Vorsitz und leitet das OSZE-Sekretariat.
Mitgliedsstaaten
| Albanien | Georgien | Litauen | Portugal | Türkei |
| Andorra | Griechenland | Luxemburg | Rumänien | Turkmenistan |
| Armenien | Großbritannien | Malta | Russland | Ukraine |
| Aserbaidschan | Irland | Mazedonien | San Marino | Ungarn |
| Belgien | Island | Moldawien | Schweden | USA |
| Bosnien-Herz. | Italien | Monaco | Schweiz | Usbekistan |
| Bulgarien | Kanada | Mongolei | Serbien | Vatikanstadt |
| Dänemark | Kasachstan | Montenegro | Slowakei | Weißrussland |
| Deutschland | Kirgistan | Niederlande | Slowenien | Zypern |
| Estland | Kroatien | Norwegen | Spanien | |
| Finnland | Lettland | Österreich | Tadschikistan | |
| Frankreich | Liechtenstein | Polen | Tschechien |
Ablauf des Treffens und wesentliche Statements
Über das Treffen wurde in den „Leitmedien“ nicht im Detail berichtet, so dass nur wenige Stellungnahmen der teilnehmenden Staaten veröffentlicht wurden. Das Treffen wurde von Polens Außenminister Zbigniew Rau eröffnet, da sein Land aktuell den Vorsitz innehat. Der Krieg in der Ukraine war das beherrschende Thema des Treffens. Die Generalsekretärin der OSZE, Helga Schmid, stellte dazu fest, dass er „verheerende Auswirkungen“ für die Organisation habe und warf Russland „Verrat“ an den Prinzipien der OSZE vor.
Die Vorsitzende der Parlamentarischen Versammlung, die Schwedin Margareta Cederfeld
Die Vorsitzende der Parlamentarischen Versammlung, die Schwedin Margareta Cederfeld schloss sich dieser Einschätzung an, indem sie u.a. sagte, „es sei noch nicht klar, wieviel Schaden die OSZE noch aushalten könne, bevor sie zerbröselt.“ Gleichzeitig stellte sie fest: „
„Wie sehr wir auch unterschiedliche Meinungen an diesem Tisch haben mögen, ich bin überzeugt, dass niemand sich ein Ende der OSZE wünscht.“
Dann ging sie sofort auf den Krieg in der Ukraine ein und erklärte: “Jetzt ist es an der Zeit, die OSZE zu unterstützen und der Ukraine beizustehen”. Russland warf sie eine massive Verletzung der Schlussakte von Helsinki vor und sagte:
“Russland hat den Krieg begonnen und muss dafür bezahlen.”
Der Spanier Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik,
Der Spanier Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, erinnerte an die Schlussakte von Helsinki und erklärte: „1975 haben unsere Vorgänger die Schlussakte von Helsinki unterzeichnet und waren sich über folgende Prinzipien einig: Verzicht auf militärische Gewalt, Anerkennung von Souveränität und staatliche Integrität, und Schutz von Menschenrechten und Freizügigkeit.“
Er fügte hinzu, dass Russland mit seinem Krieg in der Ukraine nicht nur gegen die Prinzipien der OSZE verstoßen habe, sondern auch gegen die Charta von Paris und die der Vereinten Nationen. Weiter sagte er, dass Russland durch seinen Angriffskrieg die Sicherheit Europas zerstört habe. (“Russia’s war of aggression has effectively destroyed the security in Europe.”)
In diesem Zusammenhang warf Borrell Russland vor, Ossetien, Abchasien und Transistrien zu destabilisieren. Er unterstrich die Verpflichtung der Europäischen Union für die territoriale Integrität, die Sicherheit und den Frieden der Ukraine und machte deutlich, welche Unterstützung die EU der Ukraine bislang geleistet habe und in 2023 noch leisten werde. Mit Blick auf Weißrussland forderte er Präsident Lukaschenko auf, alle politischen Gefangenen freizulassen und freie Wahlen zu ermöglichen.
Kirgisien und Kasachstan
Bei den bekannt gewordenen Statements der teilnehmenden osteuropäischen/asiatischen Staaten, fiel auf, dass der Krieg in der Ukraine vielfach gar nicht erwähnt wurde, z.B. in der Erklärung des stellvertretenden Außenministers von Kirgisien, Aibek Moldogaziew oder des stellvertretenden Premierministers und Außenminister von Kasachstan, Mukhtar Tileuberdi. Dieser wies allgemein auf die komplexen geopolitischen Verhältnisse hin und erklärte bildlich, dass die Länder Straßen und Brücken bauen sollten, statt Wällen und Gräben.
Aserbaidschan
Der Außenminister von Aserbaidschan, Jeyhun Bayramov, verzichtete auf eine Erklärung zum Ukraine Krieg, sondern nutzte stattdessen die Gelegenheit, Armeniens aggressive Haltung gegenüber Aserbeidschan zu verurteilen.
Serbien
Der serbische Außenmnister, Ivica Dacic, stellte Sinn und Zweck der OSZE in Frage, indem er sagte:
“Ich denke, dass wir langsam an den Punkt kommen, ob eine Organisation noch Sinn macht, in der keine Entscheidung verbindlich ist, beziehungsweise wegen der erforderlichen Einstimmigkeit überhaupt keine Entscheidungen getroffen werden.“
Dann macht er einen Schwenk zum Thema Serbien und Kosovo und bezeichnet es als „Doppelstandard“, wenn man dem Kosovo, den er als integralen Teil Serbiens bezeichnet, die Eigenständigkeit zugestehe, Donezk und Krim aber nicht, weil das gegen die territoriale Integrität der Ukraine verstoße.
Weißrussland
Für den am 26. November plötzlich verstorbenen weißrussischen Außenmnister Makei, las der Ständige Vertreter Weißrusslands bei der OSZE dessen Statement vor. Er verglich die aktuelle Situation in Europa mit einem brennenden Haus und sagte, dieses Haus brenne nicht seit Februar dieses Jahrs, sondern kokele seit Jahrzehnten und alle seien dafür verantwortlich, dieses Feuer zu löschen. Dass das nicht passiere, sei der Grund, warum die OSZE als politisches Forum für Dialog und gegenseitigen Respekt kaum noch atme. Viele Mitglieder der Organisation seien der Meinung, man könne das Feuer ganz einfach löschen, indem man die Schuldigen identifiziere, dann dämonisiere, isoliere und bestrafe. Das sei eine kurze Beschreibung der Haltung des Westens gegenüber Russland und Weißrussland.
Als Beispiel für diese Haltung führte er aus, dass der russische Außenminister von diesem Treffen ausgeschlossen wurde, ebenso wie der Sekretär der Collective Security Treaty Organization (CSTO) als Beobachter des Meetings. Diese Praxis sei ein Zeichen von Angst und Schwäche vor alternativen Standpunkten. Auf diese Weise sei der Ministerrat zu einem Forum für Propaganda geworden, aber die traurige Wahrheit sei, dass Propaganda kein Vertrauen wiederherstellen oder neue Brücken der Verständigung bauen könne, um Zwietracht und Animositäten in Europa zu beseitigen. Das könne nur Diplomatie.
Weißrussland glaubt, Europa könne noch zurück vor dem Abgrund einer drohenden globalen militärischen Katastrophe. Man könne das Feuer eines Krieges in Europa stoppen. Dazu müsse man die Vorstellung und Praxis von politischer, sozialer und kultureller Überlegenheit aufgeben und außerdem die Welt um uns herum in all ihrer Komplexität und Unterschiedlichkeit mit Ernsthaftigkeit akzeptieren. Und er schloss sein Statement mit einem Appel:
„Lassen Sie uns endlich die Diplomaten für die friedliche Zukunft unseres Kontinents einsetzen.“
Russland
Unabhängig von der Pressekonferenz, die der russische Außenmnister Lawrow praktisch parallel zum Treffen des Ministerrates in Moskau gegeben hat, gab der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE, Alexander Lukashevich, eine konziliantere Erklärung auf dem Treffen ab, indem er sagte, dass Russland bereit sei, die Zusammenarbeit mit der OSZE wiederaufzunehmen, falls die „russenphobe Hysterie“ (“Russophobic hysteria”) beendet würde. (Russland blockiert aktuell durch sein Veto den Haushalt der OSZE) Trotz der aktuellen Probleme glaube Russland an eine Zukunft der OSZE. Die Organisation habe immer noch eine Verpflichtung als Plattform für ebenbürtigen und gegenseitigen Dialog und Zusammenarbeit. Dafür müsse eine neue Basis geschaffen werden, nachdem frühere Ansätze sich selbst diskreditiert hätten.
USA
In Vertretung des US-amerikanischen Außenministers Blinken, der wegen des Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Washington geblieben war, nahm „Under Secretary of State for Political Affairs“ Victoria Nuland an dem Treffen teil. Sie nahm Bezug auf das Statement des weißrussischen Vertreters und erklärte, dass es einen klaren Weg gebe, das angesprochene Feuer zu löschen, und zwar dadurch, dass Russland seinen bösartigen Krieg gegen die Ukraine beende, seine militärischen Angriffe und auch die bösartigen Angriffe gegen die Zivilbevölkerung und Weißrussland aufhöre, als Plattform für derartige Angriffe zu agieren. (“With due respect to our Belarusian colleague, there is a very clear way to stop this fire, to stop it today, and that is for Russia to stop its vicious war against Ukraine, its military attacks, but also now its vicious attacks on civilians, and for Belarus to cease to be an enabling platform for those vicious attacks.”)
Trotz all des Horrors in diesem Jahr, seien Amerikaner Optimisten, und sie werde Lodz optimistischer verlassen als bei ihrer Ankunft, weil Putin damit gescheitert sei, die Ukraine und auch die OSZE zu zerbrechen. Im Gegenteil, diese Organisation habe, wie auch die UN Nein gesagt zu Moskaus Bestrebungen, sie zu spalten, zu paralysieren und zu zerstören. Nach ihrer Erstarrung in den vergangenen Jahren sei die Organisation unter der Führung von Außenminister Rau und Generalsekretärin Schmid stärker, flexibler und auch widerstandsfähiger geworden. Es wären neue Methoden geschaffen worden, die gemeinsamen Werte zu verteidigen, wie Sicherheit, demokratische Institutionen und auch die Menschenrechte, besonders auch durch neue Aktivitäten in der Ukraine und das Unterstützungsprogramm für das Land. Bezugnehmend auf die Stellungnahmen der verschiedenen Staaten erklärte die US-Vertreterin:
“Diese Organisation ist sich einiger als je zuvor, weil wir verstanden haben, wie zerbrechlich Werte und Institutionen sind, für die wir so lange gearbeitet haben und wie sehr wir sicherstellen müssen, dass wir diese schützen und verteidigen müssen und eine Organisation benötigen, die das für ihre Bürger sicherstellt.“
Deutschland
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock begann ihr Statement mit sehr persönlichen Worten gegenüber dem polnischen Außenminister Rau und der Generalsekretärin Helga Schmid, indem sie sagte:
„Dieses Vorsitzjahr war mehr als schwer – aber es war auch noch nie so notwendig. Die Ukraine, Euer Nachbarland, lieber Zbigniew Rau, wurde am 24. Februar überfallen. Seitdem erleben wir in der Ukraine einen brutalen Angriffskrieg, nicht nur auf die Infrastruktur, sondern gezielt auf die Zivilbevölkerung.
Mehr als 15 Millionen Menschen sind bis heute aus der Ukraine geflohen, die Mehrheit nach oder durch Polen. Und das Drehbuch ist klar: Es geht um die Zerstörung der Ukraine als unabhängiger Staat. Aber es geht auch um die Zerstörung der europäischen Friedensordnung, des internationalen Rechts und dieser unserer gemeinsamen Organisation, der OSZE. In dieser Lage hast Du, lieber Zbigniew Rau, hast Du, liebe Helga Schmid, die OSZE geführt – als Inbegriff von kooperativer, wertebasierter Sicherheit. Ihr habt die Verpflichtungen aus Helsinki und Paris verteidigt, unsere Werte hoch- und das Leid der Menschen in der Ukraine im Fokus gehalten. Dafür bin ich als deutsche Außenministerin, dafür ist mein Land, dafür sind alle hier im Raum Euch sehr dankbar.“
Im weiteren Verlauf ihres Statements sagte Frau Baerbock:
„Wir haben uns entschieden – bei all unserer Unterschiedlichkeit – uns auf das zurückzubesinnen, was für diese Organisation und die Menschen in unserem gemeinsamen Europa am wichtigsten ist. Und das sind der Frieden, die Freiheit und die Menschenrechte. …Ein Staatspräsident mit seiner Regierung hat sich entschieden, Europa in Feuer und Flammen zu legen. Und es ist an diesem einen Mann, es ist an dieser einen Regierung, dieses brutale Feuer, den Angriff auf unsere gemeinsame Ordnung, endlich einzustellen…Wir haben uns gemeinsam dafür entschieden – obwohl wir gerade unsere Freiheit und unseren Frieden verteidigen müssen – andere Länder, andere Regionen nicht aus dem Blick zu verlieren. Denn es ist jetzt wichtig, dass unsere Arbeit gerade in Zentralasien verstärkt weitergeführt wird, dass die regionale Kooperation mit der OSZE dort ausgebaut wird – mit Blick auf Grenzsicherheit, die Bekämpfung von Drogen- und Waffenhandel und die Eindämmung der Klimakrise. Daher gilt es umso mehr, diese Arbeit gemeinsam auszubauen, weil wir erleben, dass Destabilisierung auch auf andere Regionen übergreift. …Ich möchte abschließend eine Frau zitieren, die eine der stärksten Freiheitskämpferinnen in unserem gemeinsamen Europa ist.
Maria Kalesnikova hat gesagt: “Freedom is worth fighting for” – und deshalb kämpfen wir in der OSZE gemeinsam für Frieden.
Mongolei
Die Mongolei ist das jüngste Mitglied der OSZE. Ihr Außenminister Nachbar Nandor gab der Zufriedenheit seines Landes Ausdruck, die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedsstaaten weiterzuentwickeln. Er sprach besonders die wirtschaftlichen Aspekte an, nannte als gemeinsame Aufgabenbereiche aber auch Umwelt, Klimawandel, Kampf gegen die Korruption und Cyber Sicherheit. Zum Krieg in der Ukraine nahm er keine Stellung.
Schweiz
Das einzige Land, das konkret Bezug nahm, wie man die aktuellen Probleme lösen könnte, war die Schweiz im Rahmen des von ihr entwickelten Aktionsplans. Sie wurde repräsentiert durch ihre Außenministerin Livia Leu. Sie wies auf eine in den vergangenen Jahren ständig zunehmende Vertrauenskrise zwischen den Mitgliedsstaaten hin und machte besonders den russischen Angriffskrieg in der Ukraine für die Verhinderung gemeinsamer Lösungen verantwortlich. Trotzdem bliebe die OSZE relevant, und deshalb werde die Schweiz die Organisation als ein wichtiges Instrument für die Verhütung und Lösung von Konflikten in Europa weiterhin unterstützen. Wörtlich sagte Frau Leu: “ Die Schweiz ist zuversichtlich, dass die OSZE auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird als ein regionaler Sicherheitsakteur und wertvolle Dialog-Plattform.“
Sie betrachte die OSZE als einzige regionale Sicherheitsorganisation, die Ost und West zusammenbringe und auch in Zukunft eine führende Rolle im Krisenmanagement in Europa übernehmen werde. Die Schweiz habe im Januar 2022 einen Aktionsplan ins Leben gerufen, der relevant bliebe und unter dem Aspekt des Ukrainekriegs angepasst wurde. Als Beispiele nannte Frau Leu Experten Teams für s.g. “fact-finding missions”, um Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen zu untersuchen. Frau Leu begrüßte das Unterstützungsprogramm für die Ukraine, das eine weitere Präsenz der OSZE in dem Land ermögliche.
Ukraine
Besonders umfassend wurde über das Statement des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba berichtet, das sich erwartungsgemäß ausschließlich mit Russland beschäftigte. Kuleba bezeichnete den Krieg als “Russlands völkermörderischer Angriffskrieg gegen die Ukraine” und appellierte an die Teilnehmer des Treffens, dies als „Genozid“ zu bezeichnen. Kuleba wörtlich:
“Daher rufe ich die Teilnehmerstaaten auf, dieses Verbrechen als Völkermord anzuerkennen”.
Weiterhin ergänzte er, dass die OSZE für einen dauerhaften Frieden einen Sieg der Ukraine und die Wiederherstellung ihrer international anerkannten Grenzen benötige. Dann führte er den 10-Punkte Plan von Präsident Selensky aus:
- radioaktive und nukleare Sicherheit;
- Ernährungssicherheit;
- Energiesicherheit;
- Freilassung aller Gefangenen und Verschleppten;
- Implementierung der Umsetzung der Charta der Vereinten Nationen und Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine;
- Abzug aller russischen Truppen und Einstellung aller Feindseligkeiten;
- Wiederherstellung der Rechtsordnung;
- Beseitigung der Umweltzerstörung;
- Verhütung von Eskalation;
- Versicherung des Kriegsendes (Confirmation of the end of the war).
Weil der russische Krieg weitreichende Konsequenzen und negative Auswirkungen auf die Sicherheit der ganzen Welt über die Ukraine und Europa hinaus habe, habe dieser Friedensplan das Potential für ein globales Format. Abschließend forderte Kuleba ein Sondertribunal für die Abarbeitung von Kriegsverbrechen.
Abschlusserklärung
Die EU verfasste eine besonders umfangreiche Abschlusserklärung, die sich ausschließlich auf den Krieg in der Ukraine bezog. Man bedankte sich bei den Ausrichtern des Treffens und machte deutlich, dass die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmerstaaten den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verurteilt habe. Man werde die Ukraine auch in Zukunft in allen Belangen unterstützen. Russland werde für all seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen. Die EU wies daraufhin, dass es neben der Aggression in der Ukraine sowohl in Russland als auch in Weißrussland Repressionen gegen die Zivilbevölkerung gebe.
Allen Einrichtungen der OSZE und ihren Partnern sicherte die EU ihre weitere Unterstützung zu und erklärte, auch Mazedonien als nächsten Vorsitzenden des Ministerrates uneingeschränkt zu unterstützen. Abschließend wies die EU in ihrer Abschlusserklärung darauf hin, dass die aktuelle Krise, nicht auf das Versagen der OSZE zurückzuführen sei, sondern ausschließlich auf das verbrecherische Verhalten Russlands. Es liege an Russland, sein Verhalten zu ändern, beginnend damit, den Krieg zu beenden, bedingungslos seine Truppen und das gesamte militärische Gerät innerhalb der international anerkannten Grenzen aus der Ukraine abzuziehen, und seine internationalen Verpflichtungen zu erfüllen.
Nur wenn alle 57 Mitgliedsstaaten sich an die gemeinsamen Regeln hielten und sich den gemeinsamen Werten und Prinzipien verpflichtet fühlten, könne eine gemeinsame unteilbare Sicherheit erreicht werden, basierend auf Vertrauen, Zusammenarbeit und Frieden.
Begründung der fehlenden Abschlusserklärung der OSZE
Die Außenminister der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben sich vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nicht auf eine gemeinsame Resolution einigen können. Es habe dafür keinen Konsens gegeben, sagte der OSZE-Vorsitzende, Polens Außenminister Zbigniew Rau, zum Abschluss des Ministerrats in Lodz. “Es ist das schwierigste Jahr in der Geschichte der Organisation, der Grund dafür ist bekannt”, sagte Rau in Anspielung auf den Krieg. Auch sei die Haltung der überwältigenden Mehrheit der Mitgliedsländer zur russischen Aggression gegen die Ukraine bekannt. Es wäre laut Rau aber sinnlos gewesen, nach einem generellen Abschlussdokument zu suchen, das keinen Bezug zur politischen Realität gehabt hätte:
“Das hätte der Glaubwürdigkeit der Organisation nicht genützt.”
Trotzdem werde die OSZE weiterhin als Forum zum Dialog benötigt, sagte Nord Mazedoniens Außenminister Bujar Osmani, der im kommenden Jahr den OSZE-Vorsitz von Rau übernimmt. Die Organisation sei “weder gelähmt, im Koma oder tot“, sie habe vielmehr ihre Widerstandskraft in einer beispiellos schwierigen Zeit bewiesen.
Die Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergey Lawrow in Moskau
Die Darstellung des 29. Treffens des Ministerrates wäre, ohne auf die Pressekonferenz des russischen Außenministers einzugehen, nicht vollständig, weil er dort die Position Russlands verdeutlicht hat, die er sonst in Lodz vorgetragen hätte, wenn die polnische Regierung ihm und seiner Delegation ein Visum erteilt hätte.
Lawrow zur Sicherheit Europas
Parallel zum 29. Treffen des Ministerrates, an dem die russische Delegation unter Führung des russischen Außenministers nicht teilnehmen konnte, weil Polen die erforderlichen Visa verweigert hatte, gab Außenminister Lawrow in Moskau eine Pressekonferenz. Zunächst verurteilte er die polnische Entscheidung, der russischen Delegation die notwendigen Visa zu verweigern und nannte das eine „bewusste Provokation“. Nach einem Exkurs zur aus seiner Sicht inakzeptablen NATO-Osterweiterung -“NATO’s expansion posed a threat to Russia, as the Alliance got too close to Russia’s borders,“(Die NATO-Erweiterung bedrohe Russland dadurch, dass die Allianz zu nah an Russlands Grenze herangerückt sei.) -äußerte er sich umfassend zur OSZE. Er erklärte, dass die OSZE geschaffen worden sei, um das Verhältnis zwischen Ost und West zu beruhigen, dass aber die Dominanz des Westens dies verhindert habe. Die OSZE sei mittlerweile eine nebensächliche Organisation. Im letzten Jahr habe der schwedische Vorsitz das Begräbnis vorbereitet, und in diesem Jahr habe Polen das Grab geschaufelt. (“Last year, the Swedes, as the chairman, prepared his funeral, and this year the Poles are digging the grave.”)
Die gesamte Sicherheitsarchitektur Europas sei darauf reduziert, von den USA vollständig kontrolliert zu werden. Der Westen versuche eine Sicherheit ohne Russland und Weißrussland zu schaffen. Natürlich sei eine solche Sicherheitsarchitektur unmöglich, aber weil der Westen dies so wolle, müssten sich Russland und Weißrussland selbst um ihre Sicherheit kümmern. Er glaube nicht, dass die früheren Beziehungen zwischen Russland und dem Westen in naher Zukunft wiederhergestellt werden könnten. Die OSZE sei gegründet worden, damit jedermanns Stimme gehört werden könne und dass sich kein Land von diesem Prozess ausgeschlossen fühle. Jetzt sei alles auf den Kopf gestellt worden. Der Westen arbeite exakt gegen das, wofür die OSZE gegründet worden sei. Mit Blick auf die EU meinte der russische Außenminister, dass diese sich unter der Kontrolle der USA und der NATO befände. Auf die Frage von Journalisten, ob es die Chance gäbe, dass sich Russlands und Amerikas Präsidenten und auch die beiden Außenminister im nächsten Jahr treffen würden, zeigte sich Lawrow nicht optimistisch. Er habe zwar kürzlich mit seinem US-amerikanischen Kollegen telefoniert, aber es gäbe keine ernsthaften Verhandlungen. Abschließend erklärte Lawrow: Falls unsre westlichen Nachbarn und ehemaligen Partner irgendwann an einer gemeinsamen Arbeit für die europäische Sicherheit interessiert sein sollten, werde das nicht einfach, sondern sehr viel schwerer sein, und die Frage würde sein, was mit der OSZE generell geschehen würde. Er unterstrich, dass eine neue Form von Zusammenarbeit vollständig auf eine neue Basis gestellt werden müsse.
Zusammenfassende Bewertung
Es ist zweifellos ein Skandal, dass Polen der russischen Delegation keine Visa erteilt und damit ihre Teilnahme am Treffen des Ministerrates verhindert hat. Unklar ist, ob diese Maßnahme ein polnischer Alleingang oder innerhalb der OSZE, zumindest mit der Troika abgestimmt war. Es gibt in einer Organisation immer wieder Ereignisse und Handlungsweisen von Mitgliedsstaaten, die mit den Grundsätzen nicht vereinbar sind. Es muss allerdings bezweifelt werden, ob solche Probleme durch einen Ausschluss gelöst werden können. Zweifellos hat Russland mit seinem Krieg gegen die Ukraine fundamental nicht nur gegen das Völkerrecht, sondern damit auch gegen die Prinzipien der OSZE verstoßen, aber hätte man dann nicht auch die Türkei wegen ihrer Luftangriffe in Syrien und im Irak oder auch Armenien und Aserbeidschan wegen ihres Krieges von dem Treffen ausschließen müssen?
Die Pflicht der OSZE ist es, internationale Differenzen vor allem auch zwischen West und Ost auszugleichen. Polen hat das anscheinend nicht verstanden, und damit hat die OSZE als Ganzes eine große Chance für Gespräche mit Russland vertan.
Das Treffen in Lodz hat bezüglich des Ukrainekrieges die Differenzen zwischen den westlichen und östlichen Mitgliedsstaaten aufgezeigt und gleichzeitig deutlich gemacht, dass die OSZE überhaupt keinen Lösungsansatz hat, um dies zu ändern. Der Krieg in der Ukraine hat zwar das Treffen dominiert, aber keinerlei Initiativen erkennen lassen, wie man ihn beenden kann. Die ultimativen Forderungen des ukrainischen Außenministers Kuleba, die er quasi als Friedensplan bezeichnet hat, gehen an der Realität vollständig vorbei. Der Hinweis von Kuleba, dass dieser Plan aus seiner Sicht geeignet sei, weltweit vergleichbare Probleme zu lösen, zeigt einmal mehr die vollständige Selbstüberschätzung der ukrainischen Führung.
Die OSZE hat schon bei der Umsetzung des Minsk Abkommen versagt und ist seit Kriegsbeginn praktisch in der Versenkung verschwunden.
Dabei wäre und ist eine Aufgabe der Organisation, als Mediator zu fungieren und die Kriegsparteien an den Verhandlungstisch zu bringen.
Die Aussage von Viktoria Nuland “This Organization is more united than ever”, ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Vielmehr muss man sich wohl der Einschätzung der Vorsitzenden der Parlamentarischen Versammlung, der Schwedin Margareta Cederfeld, anschließen, als sie sagte, „es sei noch nicht klar, wieviel Schaden die OSZE noch aushalten könne, bevor sie zerbröselt“.
Die Tatsache, dass es der OSZE nicht einmal gelungen ist, nach dem Treffen eine gemeinsame Abschlusserklärung zu verfassen, ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Organisation zur Bedeutungslosigkeit tendiert.
Titelbild: shutterstock / Sodel Vladyslav
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„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Messermord an Schulmädchen: Politiker verwedeln ihre Verantwortung. Selenskyis Kamikaze-Drohnen: Gefährliche Kriegstreiberei. Karlsruhe macht Weg frei für den EU-Superschuldenstaat. „Weltwoche Daily Schweiz“: Kamikaze-Drohnen in […]
Ukraine greift Ziele in Russland an
Oberstes Gericht der Ukraine: Symbole der SS-Division Galizien sind keine Nazi-Symbole
„Achtung, Reichelt!“: Und wieder sagen sie uns, was wir jetzt nicht denken dürfen

Die gesamte deutsche Flüchtlingspolitik der letzten Jahre lässt sich mit einem einzigen Satz zusammenfassen: Wir haben keine Ahnung, wer da zu uns kommt. Wir wissen also auch nicht, wenn gefährliche, gewalttätige Menschen zu uns kommen. Wir wissen nur: Es waren viel zu viele. Wozu das führt, erlebt und erleidet gerade der 4500-Einwohner-Ort Illerkirchberg in Baden-Württemberg. […]
Houellebecq: „Der große Austausch ist eine Tatsache“
„Ich möchte den Westen schützen, aber er muss es auch wert sein, verteidigt zu werden“ – so Michel Houellebecq. Der renommierte französische Schriftsteller sprach mit dem nonkonformistischen Philosophen Michel Onfray über die heißen Debatten unserer Zeit. Unsere Rezension!
Von BARNABÁS LEIMEISZTER
Der nonkonformistische, linkslibertäre Philosoph Michel Onfray veröffentlichte sein Gespräch mit dem französischen Schriftsteller Michel Houellebecq (in einer Sonderausgabe seiner Zeitschrift Front Populaire.
In dem Gespräch geht es auch um Transhumanismus, „Great Swapping“, Amerikanisierung, europäische Bürokratie und den Verlust des Christentums.
Houellebecq und Onfray haben neben dem „reaktionären“ Beinamen, den ihnen ihre Kritiker eingebrannt haben, auch gemeinsam, dass beide scharfe Analytiker der zeitgenössischen Dekadenz sind.
Allerdings repräsentieren sie jedoch unterschiedliche Temperamente: Onfray spricht in einem kriegerischen, energischen, empörten Ton, während Houellebecq phlegmatischer, resignierter ist – sein Pessimismus neigt fast zur Frömmigkeit.
Houellebecq, der einen Teil seiner Kindheit in Algerien verbrachte, meinte: General De Gaulle habe es verdient, an eine Wand gestellt zu werden, weil er Muslime im Stich gelassen habe, die den Franzosen treu ergeben waren, als Algerien unabhängig wurde – nämlich die Harkies, die nach dem Abzug der Franzosen massakriert wurden, oft auf bestialische Art und Weise. Schätzungen gehen von mindestens 30.000 Opfern (Wikipedia) aus, die Zahl könnte aber auch 150.000 erreichen.
„Der große Austausch“: Hauptfaktor für den Niedergang des Westens
In Bezug auf den „großen Austausch“ (die Wortschöpfung geht auf Renaud Camus zurück), sagte Houellebecq: Es erstaunt ihn, dass der Bevölkerungsaustausch als „Theorie“ bezeichnet wird. „Das ist keine Theorie, das ist eine Tatsache“. „Die Zahlen sind objektiv rückgängig“, fügte Onfray hinzu. Der weiters glaubt, dass der Hauptfaktor für den Niedergang des Westens die demographische Krise ist.
„Frankreich geht zwar nicht stärker zurück als andere europäische Länder, aber es erlebt seinen eigenen Rückgang sehr stark“, sagt Houellebecq.
Der Islamismus
Die Bedeutung des Islamismus wird unterschiedlich eingeschätzt: Der Philosoph Onfray sieht ihn nicht als definierendes Phänomen, sondern als Reaktion auf den amerikanischen Großmachtschub. Zudem glaubt er, dass sich westliche Muslime irgendwann an die materialistisch-konsumorientierte Kultur anpassen werden. Houellebecq sieht die Lage ernster: „Ganze Viertel stehen unter der Kontrolle der Islamisten. Ich denke, diejenigen, die sich ihnen widersetzen, werden auch aktiv werden. Es wird Attentate geben, Schießereien in Moscheen.“ Der Autor sagt „umgekehrte Bataclans“ voraus, worauf Onfray antwortet:
„Sie denken, wir werden einen Bürgerkrieg haben. Ich hingegen denke, dieser ist leise, aber es passiert bereits.“
Eigene ideolgische Position
Es wurde auch darüber debattiert, wo sich beide ideologisch einordnen. Onfray bezeichnet sich selbst als „Populist“ und qualifiziert Houellebecq in gleicher Weise. „Das ist der Beiname, den ich nehme. Ich habe meine Zweifel, ob ich rechts bin, aber Populismus ist okay“, antwortete der Schriftsteller.
Ohne Religion kann eine Zivilisation nicht überleben
Auch der Atheist Onfray und der Agnostiker Houellebecq tauschen sich über den heutigen Stand der Religion aus. Beide stimmen mit dem Positivisten Auguste Comte überein, dass Religion für das Überleben einer Zivilisation unerlässlich ist.
„Nur Religion kann eine Zivilisation vereinen und ihr ein transzendentes Ziel setzen“ – so Onfray. Houellebecq sieht die Rolle der Religion vor allem darin, Menschen zu verbinden. In der heiligen Messe lieben sich die Menschen, „das ist großartig“, sagte er. Onfray fügte hinzu: Dass Religion mehr sei als nur eine Verbindung zwischen Menschen, denn sie verbindet das Unten und das Oben, es ist eine vertikale Beziehung. Houellebecq erwähnte auch Joseph de Maistre, einen der Väter des konterrevolutionären, ultrakonservativen Denkens, und meinte, dass es schön gewesen wäre, wenn er während des Zweiten Vatikanischen Konzils bei uns gewesen wäre.
Ist das Böse erblich?
Das Gespräch endet mit Gedanken über die Erbsünde: „Glaubst du, dass ein Mensch von Natur aus schuldig ist?“ – fragte der Philosoph den Schriftsteller. Houellebecq antwortet als „fundamentalistischer“ Schopenhauer-Gläubiger mit „Ja“. „Man muss erzogen werden. Er wird böse geboren, aber es ist möglich, ihn zu erziehen. Wie wir so oft bei Rousseau sehen, ist das Gegenteil der Fall von dem, was er behauptet, wahr.“
Diese Rezension erschien in Erstveröffentlichung be MANDINER, unserem Partner derMedienkooperation
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COP27: Wie die UN die Armen in Armut verbleiben lässt

Während wir in dieser Jahreszeit für die wunderbaren Vorteile eines auf Freiheit basierenden politischen und wirtschaftlichen Systems danken, ist die große jährliche UN-Klimakonferenz, die in diesem Jahr unter dem Namen COP-27 stattfand, gerade erst zu Ende gegangen. Wie bei fast allem, was die UNO tut, gab es auch bei dieser Konferenz nichts, wofür man dankbar sein könnte.
Da die von den Aktivisten so geliebten Wind- und Solarenergiequellen in diesem Jahr offensichtlich nicht in der Lage waren, Europas Energiekrise zu lösen, gab es kaum Aussichten auf wichtige neue Vereinbarungen zur Begrenzung der CO2-Emissionen. Dementsprechend war auch die Medienberichterstattung weitaus geringer als bei früheren Konferenzen dieser Art.
Aber wir sollten das Ereignis nicht vorbeiziehen lassen, ohne darauf hinzuweisen, wie sehr diese Konferenz, wie das meiste, was die UNO tut, die Allianz zwischen elitären Aktivisten aus reichen Ländern und korrupten Interessen von Entwicklungsländern belegt, die sämtlich dazu dienen, die Armen arm zu halten.
Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, warum jemand die Armen arm halten will? Auf der Welt gibt es nach wie vor mindestens eine Milliarde Menschen, die in bitterer Armut leben, ohne grundlegende Dinge wie sauberes Wasser, sanitäre Anlagen, Heizung oder Strom. Ein Großteil dieser Menschen lebt auf dem afrikanischen Kontinent mit einer Bevölkerung von etwa 1,4 Milliarden Menschen, von denen nach der Definition und den Daten der UNO selbst etwa 500 Millionen in „extremer Armut“ leben. Sicherlich würde jeder moralisch denkende Mensch einen Weg finden wollen, wie diese armen Menschen aus der Armut herauskommen und zumindest zu dem aufsteigen können, was wir als einen Lebensstil der Mittelklasse ansehen.
Aber das ist natürlich nicht der Fall. In den wohlhabenden Ländern sind die Eliten vom heidnischen Klimakult hypnotisiert, mit der Grundüberzeugung, dass die Nutzung von Kohlenwasserstoff-Brennstoffen die ultimative Todsünde ist. Diese Leute mögen Plattitüden darüber von sich geben, dass sie den Armen helfen wollen, aus der Armut herauszukommen, aber gleichzeitig haben sie keine praktische Vorstellung davon, wo ihr eigener Wohlstand herkommt oder dass er vollständig von der reichlich vorhandenen Energie aus fossilen Brennstoffen abhängt. Gleichzeitig sind sie nur allzu bereit, ihren Einfluss geltend zu machen, um die Armen an der Nutzung fossiler Brennstoffe zu hindern, da es keine funktionierende Alternative gibt, so dass die Armen in der Armut verharren.
Und was ist mit den Menschen, die in den Entwicklungsländern regieren? Man könnte meinen, dass sie ihrem Volk unbedingt helfen wollen, aus der Armut herauszukommen, aber das ist in den meisten Fällen nicht der Fall. Man betrachte die Politik der Entwicklungsländer in Bezug auf die Nutzung fossiler Brennstoffe. Ihre Haltung in dieser Frage ist nicht ganz einheitlich, und einige Länder, die über reichliche Reserven an fossilen Brennstoffen verfügen, insbesondere wenn sie von der Regierung kontrolliert werden, sind bereit, die Erschließung dieser Ressourcen voranzutreiben. Viele andere Länder schließen sich jedoch bereitwillig dem westlichen Druck an, keine fossilen Brennstoffe zu entwickeln. Die Sache ist ganz einfach. Wenn man die Erkundung und Erschließung dieser Ressourcen zulässt, riskiert man den Aufstieg reicher lokaler Rivalen um die eigene Macht. Viel besser ist es, Almosen von den reichen Ländern anzunehmen, die man als „Klimareparationen“ verpacken und dann für Palastwachen und Geheimpolizei verwenden kann, um seine Macht zu festigen. Oder man überweist das Geld direkt auf deren Schweizer Bankkonto. In der Zwischenzeit können ein paar leere Worte über die „Rettung des Planeten“ fallen und sich wahrscheinlich die kriecherische Aufmerksamkeit der liberalen westlichen Presse sichern, wenn nicht sogar einen Friedensnobelpreis.
Und die UNO? Ihr institutionelles Interesse besteht darin, den massiven Wohlstandstransfer von den reichen zu den armen Ländern zu vermitteln. Je mehr Reichtum transferiert wird, desto mehr UN-Personal und Bürokratie wird benötigt, um den Prozess zu verwalten. Und Gott bewahre, dass die armen Länder reich werden und den Vermögenstransfer nicht mehr benötigen. Was bliebe dann noch für die UN zu tun?
Wenn man diese Perspektiven einmal verstanden hat, ergibt der Ablauf der COP27 und die Ereignisse, die ihr vorausgingen, einen Sinn.
Paul Driessen von CFACT, der am 22. November auf Shale Directories schrieb, bezeichnet die COP27 zu Recht als „anti-afrikanische“ Konferenz:
Die größte Heuchelei von allen war auf dem COP27-Klimazirkus in Ägypten vom 6. bis 18. November zu sehen, wo die Teilnehmer immer wieder fragten, ob es Afrika erlaubt sein sollte, seine Öl-, Erdgas- und Kohlereserven auszubeuten, um den Lebensstandard zu verbessern, Familien zu ernähren und Leben zu retten! … Schlimmer noch, es ist nicht nur die Energie, die diese arroganten Öko-Totalitaristen in Afrika und anderen Entwicklungsregionen blockieren wollen. Es sind auch moderne Düngemittel – ja, alle Aspekte der modernen Landwirtschaft – alles, was den Bauern tatsächlich helfen kann, hungrige Menschen zu ernähren und genug Geld zu verdienen, um ein Haus oder eine Scheune zu bauen, ihre Kinder zur Schule zu schicken und Traktoren und andere Geräte zu kaufen.
In einem Artikel vom 7. November – zu Beginn der COP27 – fasste Reuters die Haltung westlicher Umweltschützer gegenüber der Vorstellung zusammen, dass Afrika seine fossilen Brennstoffressourcen entwickelt:
Klimaschützer haben sich gegen afrikanische Regierungen gestellt, die glauben, dass es ihnen erlaubt sein sollte, Gas – das bei der Verbrennung weniger klimaschädliches Kohlendioxid als Kohle und Öl ausstößt – zu nutzen, um ihre Wirtschaft zu entwickeln und 600 Millionen Afrikaner mit Strom zu versorgen, die immer noch keinen Zugang zu Elektrizität haben. Aktivisten schlugen letzten Monat Alarm, als Tarek El Molla, der ägyptische Minister für Erdöl und Bodenschätze, bei einem Ministertreffen des Forums Erdgasexportierender Länder (GECF) erklärte, fossiles Gas sei „die perfekte Lösung“, um „das Energie-Trilemma der Sicherheit, Nachhaltigkeit und Erschwinglichkeit zu erreichen“. … Die Befürworter der erneuerbaren Energien fordern jedoch, nicht mehr in Gas zu investieren. …
Natürlich meldete sich auch Al Gore zu Wort und forderte die ganze Welt auf, sich von fossilen Brennstoffen abzuwenden. Und im Vorfeld der Konferenz im September warnte der US-amerikanische „Klimabeauftragte“ John Kerry Afrika davor, sich auf Erdgas zu verlassen, um Millionen von Menschen mit Strom zu versorgen.
Ebenfalls im Vorfeld der Konferenz veröffentlichte das UN-Umweltprogramm (UNEP) einen großen Bericht mit dem Titel Emissions Gap Report 2022, in dem alle Länder, auch die ärmsten, aufgefordert werden, auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zu verzichten. Die DW zitiert am 27. Oktober John Christensen von der dänischen Denkfabrik Concito zu den Ergebnissen der UN:
Die Autoren des UNEP-Berichts untersuchten tiefer greifende Lösungen durch… „systemweite Transformation“. Dazu gehört die Dekarbonisierung der Elektrizitätsversorgung, der Industrie, des Verkehrs, der Gebäude und der Nahrungsmittelsysteme. … „Es geht um alle Länder in allen Sektoren, aber die nationalen Beiträge und Umstände müssen berücksichtigt werden“, sagte Christensen.
In der Zwischenzeit sind Gore und Kerry in eine ihrer vielen Villen zurückgejettet.
This piece originally appeared at manhattancontrarian.com and has been republished here with permission.
Link: https://cornwallalliance.org/2022/11/cop-27-a-window-into-how-the-un-keeps-the-poor-poor/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Ukraine verbietet Ukrainisch-Orthodoxe Kirche
Ukraine verbietet orthodoxe Kirche
06.12.2022, 19:31 Uhr. Voltaire Netzwerk – https: – Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine hat am 1. Dezember 2022 beschlossen, „religiösen Organisationen, die mit den Einflusszentren der Russischen Föderation verbunden sind, zu verbieten, in der Ukraine tätig zu sein“, kündigte Präsident Selenskyj bei der Unterzeichnung des Dekrets 820/2022 an. Die „integralen Nationalisten“…
Es ist tatsächlich die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche gemeint, nicht beispielsweise (nur) die Russisch-Orthodoxe. Aus dem entsprechenden Dekret von Selenskyj mit der Nummer 820/2022, maschinell übersetzt (Hervorhebung eingefügt):
„An den Staatlichen Dienst der Ukraine für ethnische Politik und Gewissensfreiheit, innerhalb von zwei Monaten gemäß dem Gesetz der Ukraine ‚Über Gewissensfreiheit und religiöse Organisationen‘ das religiöse Gutachten des Statuts über die Verwaltung der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche auf das Vorhandensein einer kirchlich-kanonischen Verbindung mit dem Moskauer Patriarchat zu überprüfen und erforderlichenfalls die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen zu ergreifen.“
Dazu auch:
Selenskyj und die Symbole des Dritten Reiches
Die Fraktionen des Bundestages äußern sich zu dem Instagram-Post des ukrainischen Präsidenten mit dem Abzeichen der SS-Totenkopf-Division.
Der 9. Mai ist in Osteuropa der Tag, an dem der Sieg über Hitlers Wehrmacht und das Ende des II. Weltkrieges gefeiert wird. Ausgerechnet an diesem Tag postete der ukrainische Präsident Selenskyj in seinem Instagram- sowie Telegram-Account ein aktuelles Bild eines ukrainischen Soldaten, welcher auf seiner Kampfmontur das Nazi-Symbol der SS-Totenkopf-Division aus dem II. Weltkrieg trägt (1, 2). Die Bundestagsfraktionen von SPD, CDU/CSU, FDP, Grüne, AfD und Linke äußerten sich nun auf eine Presseanfrage hin zu dem Vorfall. Die SPD steht dabei mit ihrer Antwort ziemlich alleine da im Politik- und Medienzirkus.
Der SS-Totenkopf-Beitrag des ukrainischen Präsidenten verweilte nur eine halbe Stunde bei Instagram, dann wurde er gelöscht. Auch bei Telegram war er nach einiger Zeit nicht mehr zu finden. In der Zwischenzeit wurden, wie heutzutage üblich, jedoch zahlreiche Screenshots der Nachricht angefertigt. Ebenso verwendete das ukrainische Innenministerium am selben Tag das gleiche Bild in den „sozialen Medien“.
Weitere Bestätigung des Vorfalls
Der Vorfall erregte im Internet einiges an Aufsehen, wobei die Medien eher spärlich darüber berichteten. Das us-amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek bestätigte den Post Selenskyjs samt Verweis auf eine Archivseite mit dem Telegram-Beitrag in einem „Fact Check“ über Anschuldigungen, Sky News habe ein Interview abgebrochen, nachdem in diesem der Selenskyj-Nazi-Post vom Interviewten gezeigt wurde:
Bild: Screenshot-Ausschnitt aus Newsweek-Beitrag zu angeblicher Zensur des Selenskyj-SS-Totenkopf-Fotos (4).
„Wie aus dem Interview hervorgeht, hat Sky News Polyanskiy nicht zu kurz kommen lassen, um ihn zu zensieren. Der UN-Delegierte hatte ausreichend Zeit, um auf die Frage zu antworten, ob russische Soldaten ähnliche Gräueltaten wie die Nazis im Zweiten Weltkrieg begehen würden. Stattdessen kam er auf das Foto zu sprechen, das auf Zelenskys Instagram- und Telegrammseiten veröffentlicht und später gelöscht wurde und auf dem ein Soldat mit einem Totenkopf zu sehen war, der mit der deutschen SS assoziiert wird.“
Bild: Screenshot der von Newsweek verlinkten Archiv-Seite mit dem Telegram-Beitrag Selenskyjs samt SS-Totenkopf (3).
Zwar handelt es sich bei diesem Zeigen eines Nazisymbols hinsichtlich der Ukraine um keinen Einzelfall, allerdings übertrifft die Kombination „9. Mai plus ukrainischer Präsident“ wohl alles bisher da gewesene (1, 5-9). Angesichts der deutschen Vergangenheit würde man starke Stellungnahmen der deutschen Parteien zu diesem Vorfall erwarten.
Eine Presseanfrage an die Fraktionen des deutschen Bundestages vom 11. Mai 2022 sollte den sechs Fraktionen des Hohen Hauses Gelegenheit geben, sich in beliebigem Umfang zu dem Thema zu äußern. „Wir haben doch von nichts gewusst“ trifft nicht mehr zu.
Die Presseanfrage sowie die Antworten darauf werden hier im Folgenden vollständig dokumentiert. Das Bild zur Presseanfrage zeigt einen Screenshot von Selenskyjs Instagram-Post sowie der Wikipedia-Seite zur SS-Totenkopf-Division (10).
Die Presseanfrage
Stellungnahme Zelenskiy-Vorfall
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich stelle gerade Presseanfragen an die Fraktionen des Bundestages und würde mich freuen, wenn auch Ihre Fraktion beziehungsweise Pressestelle die folgende Anfrage im Laufe des heutigen Tages oder spätestens morgen Vormittag beantworten könnte:
Am 9. Mai 2022, dem Gedenktag zur Kapitulation der Wehrmacht 1945, postete der ukrainische Präsident Zelenskiy bei Instagram ein aktuelles Foto eines ukrainischen Soldaten mit dem Emblem der SS-Division Totenkopf auf dem Kampfanzug. Das gleiche Foto wurde auch vom ukrainischen Innenministerium verwendet.
Wie beurteilen Sie diesen Vorfall?
Einen Screenshot mit dem Zelenskiy-Bild finden Sie zu Ihrer Information anbei im Anhang. Ihre Antwort sowie die Antworten (oder Nicht-Antworten) der anderen Bundestagsfraktionen würde ich gerne in einem Artikel über den Vorfall veröffentlichen, der vermutlich in mehreren Magazinen erscheinen wird.
Mit freundlichen Grüßen,
Jens Bernert
blauerbote.com
sowie diverse weitere Magazine
Die Antwort der AfD-Fraktion
Die Bundestagsfraktion der AfD antwortete nicht auf die Presseanfrage.
Die Antwort der CDU-CSU-Fraktion
In einer kurzen Rückantwort fragte der CDU-CSU-Pressesprecher nach einem telefonischen Kontakt. Auf die Bitte hin, sich schriftlich zu äußern, gerne auch in einem lediglich kurzen Statement, kam leider keine weitere Rückmeldung durch die CDU/CSU. Es kann vermutet werden, dass die CDU-CSU-Fraktion sich nicht zu dem Thema schriftlich äußern möchte.
Die Antwort der FDP-Fraktion
Die Bundestagsfraktion der FDP antwortete nicht auf die Presseanfrage.
Die Antwort der Grünen-Fraktion
Die Bundestagsfraktion der Grünen antwortete nicht auf die Presseanfrage.
Die Antwort der Linksfraktion
Die Bundestagsfraktion von Die Linke antwortete nicht auf die Presseanfrage.
Die Antwort der SPD-Fraktion
„Wir konnten die Echtheit des Screenshots nicht verifizieren, es handelt sich offensichtlich um Fake-News. Die bewusste Verbreitung von Falschnachrichten ist ein Teil hybrider Kriegsführung. Viele Fake News-Kampagnen sind hochprofessionell und wirken wie seriöse Berichterstattung. Häufig ist Propaganda daher nicht unmittelbar als solche zu erkennen. Dagegen hilft am besten mediale Aufklärung. Die SPD-Fraktion im Bundestag hat bereits im März 2017 ein umfassendes Positionspapier zum Umgang mit Fake News im Netz beschlossen, auf das ich sehr gerne hinweise: https://www.spdfraktion.de/themen/so-will-spd-fraktion-gegen-fake-news-hass-sozialen-netzwerken-vorgehen“ (11)
Verweise
(1) https://www.nachdenkseiten.de/?p=83759
(2) https://uncutnews.ch/sky-news-interview-wird-nach-erwaehnung-von-zelensky-der-einen-soldaten-mit-ss-abzeichen-postet-abgebrochen/
(3) https://archive.ph/6Dan9
(4) https://www.newsweek.com/fact-check-was-russian-delegate-censored-sky-news-over-nazi-claims-1705761
(5) http://blauerbote.com/2022/03/03/spiegel-nimmt-nazi-video-nach-protesten-vom-netz/
(6) http://blauerbote.com/2021/12/28/uno-generalversammlung-nur-usa-und-ukraine-stimmen-gegen-verbot-der-glorifizierung-der-nazis/
(7) http://blauerbote.com/2022/04/10/ukraine-geheimdienst-mit-ss-runen-und-ss-division-galizien-auf-der-uniform/
(8) http://blauerbote.com/2022/03/04/klitschko-und-nazis/
(9) https://www.anti-spiegel.ru/2019/bild-verantwortlicher-fuer-politik-bezeichnet-das-hissen-von-hakenkreuzflaggen-als-humor/
(10) https://de.wikipedia.org/wiki/SS-Division_Totenkopf
(11) https://www.spdfraktion.de/themen/so-will-spd-fraktion-gegen-fake-news-hass-sozialen-netzwerken-vorgehen








