Kategorie: Nachrichten
Riga verbietet russischen Dissidentenkanal „Doschd“, der seit vier Monaten aus Lettland für Publikum in Russland sendet

Dem russischsprachigen Fernsehkanal „Doschd“ («Regen“) wurde am Dienstag von der lettischen Aufsichtsbehörde für elektronische Medien die Lizenz entzogen. Das Medium, das seit 2010 in Russland über Kabel und Internet gesendet hatte, war im Juni dieses Jahres in die lettische Hauptstadt Riga umgezogen. Von Ulrich Heyden.
Der TV-Sender „Doschd“ (Rain), der ein Kreml-kritisches Programm bringt, war in Russland im August letzten Jahres als „ausländischer Agent“ gelistet worden und ab März dieses Jahres im russischen Internet blockiert worden. Ab dem 18. Juli verbreitete der Sender sein Programm über Kabel und Internet von Riga aus.
Nun muss sich der Sender ein neues Land suchen, wo die Redaktion arbeiten kann. Russische Medien berichteten, es könnte Georgien sein, wo der Sender ebenfalls ein Studio hat.
Zielpublikum von „Doschd“ sind Fernsehzuschauer in Russland. Vorerst hofft der Kanal, dass er wenigstens auf youtube weiter senden kann. In Lettland wurde für den Kanal auf youtube bereits eine Standortsperre verhängt.
„Wir sind europäischer als die lettische Aufsichtsbehörde“
Die Moderatorin Jekaterina Kotrikadse nahm am Mittwoch Stellung zu den Vorwürfen der lettischen Organisation, welche die elektronischen Medien überwacht und dem Kanal die Lizenz entzogen hatte.
Zu dem Vorwurf, „Doschd“ habe eine Karte von der Krim veröffentlicht, auf der die Halbinsel als russisches Territorium verzeichnet war, erklärte Kotrikadse, es sei ein „technischer Fehler“, der „wegen der Eile“ entstanden sei. «Doschd“ habe die „Annexion der Krim“ und den „verbrecherischen Krieg in der Ukraine“ immer verurteilt.
Zu dem Vorwurf, „Doschd“ habe in Bezug auf die russische Armee die Formulierung „unsere Armee“ verwendet, erklärte Kotrikadse, „Doschd“ sende vor allem für das Publikum in Russland. Und man könne nicht so tun, als ob die Redakteure von Doschd, die „alle russische Pässe haben, vom Mond kommen“.
Zu dem Vorwurf, „Doschd“ habe sich für eine bessere Ausrüstung russischer Soldaten eingesetzt, erklärte Kotrikadse, dem Moderator Korostelov sei von „Doschd“ gekündigt worden. Der Doschd-Moderator Aleksej Korostelov hatte in einer Sendung mit Zuschauerbeteiligung erklärt, „wir hoffen, dass wir einigen Soldaten helfen konnten mit Ausrüstung und elementaren Bedingungen an der Front“.
Die Direktorin von „Doschd“, Natalja Sindejewa, erklärte jedoch inzwischen, die Kündigung von Korostelov sei ein Fehler gewesen. „Unter der Kritik von allen Seiten, von Ukrainern und Letten“, habe man „emotional gehandelt“.
Die Äußerung über die Ausrüstung russischer Soldaten hatte in Lettland einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Der lettische Verteidigungsminister Artis Pabriks erklärte, „unsere Geduld ist am Ende“. „Doschd“ müsse man „zur Arbeit nach Russland schicken“.
Der lettische Geheimdienst kündigte eine Untersuchung zu „Doschd“ an. Es könne sein, dass der Fernsehkanal mit dem russischen Geheimdienst verbunden sei. Die lettische Behörde zur Überwachung elektronischer Medien (NEPLP) verhängte gegen den Fernsehkanal eine Strafe von 10.000 Euro.
„Kollektivstrafe“ gegen Russen
Die „Doschd“-Moderatorin Kotrikadse meinte, offenbar seien die Behörden in Lettland verstimmt, weil „Doschd“ die rigide Visa-Politik von Lettland gegenüber Russen kritisiert hat. Lettland hat zwar über 400 russischen Journalisten ein Visum gegeben, lehnt aber die Visa-Vergabe an einfache russische Staatsbürger ab. Die „Doschd“-Moderatorin bezeichnete dies als „Kollektivstrafe“. Sie habe den Eindruck, dass „Doschd“ europäischer sei, als die lettische Organisation zur Überwachung von elektronischen Medien.
Die lettischen Behörden hatten auch moniert, dass Doschd seine Sendungen nicht in lettische Sprache übersetzte.
Die Einlassungen der Vertreter von „Doschd“ nutzten nichts. Der Leiter des lettischen Rates für elektronische Medien, Iwar Abolinsch, erklärte, die Redaktion habe „die Schwere der Verfehlungen nicht verstanden“, weshalb man die Lizenz entziehen müsse.
Russische Staatsantwaltschaft hatte „Doschd“ sperren lassen
Am 1. März 2022 dieses Jahres war „Doschd“ im russischen Internet auf Anweisung der russischen Generalstaatsanwaltschaft blockiert worden. In der Begründung heißt es, der Fernsehkanal rufe systematisch auf zu „extremistischer Tätigkeit und Gewalt gegen Bürger Russlands, zur Störung der öffentlichen Ordnung und der öffentlichen Sicherheit, zur Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen und der Verletzung der Gesetze und der gewalttätigen Beseitigung der verfassungsmäßigen Ordnung“.
Am 15. April 2022 berichtete Natalja Sindejewa, die Direktorin von „Doschd“, in der „Financial Times“ von Verhandlungen mit russischen Investoren aus dem Silicon Valley in Kalifornien über die Wiederaufnahme des Sendebetriebs. Die „Doschd“-Redaktion richtete Studios in Riga, Tbilissi, Amsterdam und Paris ein.
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte am Dienstag:
„Immer wieder scheint es Manchen, dass es irgendwo besser ist, als zuhause, und immer wieder scheint es Jemandem, dass es irgendwo Freiheit gibt und es zuhause nicht frei sei. Dies ist eines der eindeutigen Beispiele, welche die Fehlerhaftigkeit dieser Illusion zeigen.“
„Wenn ‚gute Russen‘ ‚schlechten Russen‘ helfen“
Der Berater des ukrainischen Präsidenten, Michail Podoljak, erklärte (ab Minute 1:38:42), er werde „Doschd“ auch weiter Interviews geben. Die Erklärungen und Maßnahmen der leitenden Redakteure von „Doschd“ hätten gezeigt, dass sie eine klare „Anti-Kriegs- und proukrainische Position“ haben.
Der ukrainische Kulturminister Oleksandr Tkatschenko wird von der „New York Times“ mit den Worten zitiert: „Wenn ‚gute Russen‘ ‚schlechten Russen‘ helfen – kann die Welt dann endlich verstehen, dass sie alle gleich sind?“
Die Russophobie erklimmt in den baltischen Staaten und in der multinationalen Ukraine immer neue Höhen. Und man kann nur hoffen, dass in Deutschland jetzt endlich klar wird, dass die Dämonisierung von Russland ein Sprengsatz gegen die Meinungsfreiheit auch in Deutschland ist.
Chinas Medien erklären Notwendigkeit der Zerschlagung von „US-Weltherrschaft“
Washingtons Einmischung in den Konflikt in der Ukraine und sein Bestreben, den größtmöglichen Profit daraus zu schlagen, zeige die Notwendigkeit, die amerikanische Hegemonie zu besiegen, schreiben chinesische Medien.
Zerschlagung der US-Vorherrschaft essentiell für Weltfrieden
Die chinesische Zeitung Global Times fasst die vorläufigen Ergebnisse der Ukraine-Krise zusammen und kommentiert die Aussagen von Pentagon-Chef Lloyd Austin, der von einer „notwendigen Eindämmung Chinas“ sprach. Dabei kommt Global Times zu dem Schluss, dass „die Zerschlagung der brutalen Hegemonie Washingtons“ für den Weltfrieden notwendig sei.
In einer Rede auf dem Reagan National Defense Forum erklärte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin, sein Land werde nicht zulassen, dass China „seine Region und die internationale Ordnung“ umgestalte. Er fügte hinzu, dass das nächste Jahrzehnt entscheidend sei, für die Sicherheit Europas und der Welt.
Die Autoren der Global Times weisen jedoch darauf hin: Die Verleumdung Chinas durch die Vereinigten Staaten zeige den Wunsch der US-Politiker, „die Hegemonie der USA aufrechtzuerhalten“.
„Die Kritik von US-Politikern an Chinas „wachsendem Willen und Macht, seine Region und die internationale Ordnung neu zu gestalten“, ist jedoch nur ein Vorwand, um Washingtons Versuche zu rechtfertigen, seine Dominanz in der Welt aufrechtzuerhalten. Die „Ordnung“, von der die USA sprechen, ist in Wirklichkeit ihre Hegemonie“.
„In seiner Logik glaubt Washington, dass ein Land immer nach Hegemonie strebt, sobald es stärker wird. Es projiziert diese (eigene) Logik genau auf China, ein friedliches Land, und ist der Ansicht, dass ein selbstbewussteres China seine dominante Stellung in der Welt bedrohen wird. Gleichzeitig haben die USA versucht, ihre Verbündeten einzubinden, manchmal sogar mit Zwang.“
Immer mehr Länder beginnen jedoch zu erkennen, dass die sogenannte „globale Ordnung“ lediglich ein Produkt der globalen Dominanz der USA zur Wahrung ihrer ureigensten Interessen sei, so die Global Times. Die Zeitung betont: Je weniger die US-Verbündeten bereit seien, „den USA blindlings zu folgen“, desto schwieriger werde es, Washingtons Wunschdenken zu verwirklichen.
Europa von USA in Falle gelockt
Die Zeitung führt die aktive Beteiligung Washingtons am Konflikt zwischen Russland und der Ukraine an und die Falle, in die die USA Europa gelockt haben. Washington dränge die EU ständig dazu, „Russland zu unterdrücken, während es auf der anderen Seite einen bösartigen Wettbewerb zur Zerstörung der europäischen Wirtschaft entfacht“.
„In Folge dessen sinkt die Glaubwürdigkeit der USA bei ihren Verbündeten und der internationalen Gemeinschaft immer weiter, und damit auch ihre Hegemonie, die sich als „regelbasierte internationale Ordnung“ tarnt“, so die Global Times.
Zusammenfassend heißt es dann, „wenn das kommende Jahrzehnt für irgendetwas entscheidend sein sollte, dann für die Zerschlagung der brutalen Hegemonie Washingtons und die Schaffung einer wirklich gleichberechtigten und gerechten Welt.
Eine wirkliche internationale Ordnung sollte die UN-Charta in den Mittelpunkt stellen und das Ziel verfolgen, eine menschliche Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft aufzubauen, und nicht diejenige, die auf dem langen Arm der Gerichtsbarkeit Washingtons beruht.“
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Sieg gegen Pandemiewahn in USA: Impfpflicht für Angehörige des Militärs widerrufen
Ob es daran liegt, dass die USA gesunde Soldaten brauchen – oder an juristischen Winkelzügen – ist ungewiss. Gesichert ist die Nachricht vom 6. Dezember, dass die Covid-19 Impfpflicht für US-Soldaten widerrufen wurde. Wie viele Soldaten wegen der Impfungen schwerste gesundheitliche Schäden, Invalidität oder Tod erleiden mussten, ist noch unbekannt.
Auch in den USA war bekannt, dass die angeblich sicheren Impfungen zu schweren Nebenwirkungen führen. Ob die Impfpflicht für das Militär ein besonders perfider Schachzug der selbsthassenden US-Demokraten war, um das Land zu schwächen, kann nur gemutmaßt werden. Report24 berichtete mehrfach über die Ereignisse:
- Medizinische Daten des US-Militärs weisen auf Explosion von Impf-Nebenwirkungen hin
- Herzentzündung nach mRNA-Impfung: Auch Studie mit Soldaten zeigt Zusammenhang
- Lebensgefahr für Passagiere: Army-Ärztin warnt vor Impfnebenwirkungen bei Piloten
Am vergangenen Dienstag meldete nun die Republikanische Partei einen “Großen Sieg”. Die Impfpflicht für US-Soldaten sei Geschichte. Es wurde unter dem Titel “Recission of covid-19 vaccination mandate” (Aufhebung der Covid-19-Impfpflicht) beschlossen [Link zum Originaldokument, Seite 407], dass die Impfpflicht innerhalb von 30 Tagen aufzuheben ist. Es handelt sich um eine Abänderung des “National Defense Authorization Act”.
HUGE WIN. The #COVID19 vaccine mandate is OUT of the NDAA for our troops! pic.twitter.com/5v2vmqE5Qh
— House Judiciary GOP (@JudiciaryGOP) December 7, 2022
Not later than 30 days after the date of the enactment of this Act, the Secretary of Defense shall rescind the mandate that members of the Armed Forces be vaccinated against COVID-19 pursuant to the memorandum dated August 24, 2021, regarding “Mandatory Coronavirus Disease 2019 Vaccination of Department of Defense Service Members”
Spätestens 30 Tage nach dem Datum des Inkrafttretens dieses Gesetzes wird der Verteidigungsminister den Auftrag widerrufen, dass Angehörige der Streitkräfte gemäß dem Memorandum vom 24. August 2021 „Verpflichtende Impfung von Angehörigen des Verteidigungsministeriums gegen die Coronavirus 2019 Erkrankung” gegen COVID-19 geimpft werden
Fox News berichtete, dass es wegen Verweigerung der Impfpflicht bislang zu 2.000 Entlassungen aus der US-Army gekommen sei. Das sind freilich nur die Menschen, welche die Armee lebend und ohne Gesundheitsschäden verlassen konnten. All jene, die für eine experimentelle mRNA Spritze ihr Leben riskierten – und zwar nicht für ihr Land, sondern für den Reichtum der Pharmaindustrie – können zittern. Denn es ist ungewiss, welche Spätfolgen sie noch zu erwarten haben.
Die US-Army (ein Teilzweig der Streitkräfte) wollte sich am 7. Dezember noch nicht der politischen Entscheidung beugen – diese wird wie beschrieben ja auch erst ab der Erklärung durch den Verteidigungsminister innerhalb der kommenden 30 Tage gültig. Bis dahin will man die Impfpflicht weiterhin durchsetzen oder unwillige Soldaten entlassen.
Die US Navy, Das Marine Corps und die Air Force haben schon seit längerer Zeit die Entfernung von Impfunwilligen verlangsamt oder ausgesetzt – speziell wenn die Betroffenen religiöse Gründe geltend machten. Dies bezieht sich vor allem darauf, dass für die Herstellung der Impfungen menschliche Körperzellen verwendet werden – aus abgetriebenen Föten. Das finden nicht alle religiösen Menschen so toll wie die evangelische und die römisch katholische Kirche in Europa.
In den USA hatte sich vor dem Beschluss die Meinung verfestigt, dass die Impfpflicht ein schweres Hindernis für die Rekrutierung neuer Soldaten darstelle. Das Militär stehe ohnehin vor einer Rekrutierungskrise. Auch das ist nachvollziehbar, dient das US Militär ersichtlich schon seit langem nur den Interessen von Schattenherschern und Milliardärsclub aber nicht unbedingt der Verteidigung der Nation und dem Schutz der amerikanischen Bürger.
Momentan wird diskutiert, ob und wie es möglich sein wird, Soldaten dafür zu entschädigen, aufgrund ihrer Impfverweigerung zu entlassen.
„Diese Helden verdienen Gerechtigkeit, jetzt, wo das Mandat nicht mehr besteht. Die Biden-Administration muss die Personalakten korrigieren und darf sich nicht weigern, einen Soldaten wieder einzustellen, der entlassen wurde, nur weil er den COVID-Impfstoff nicht eingenommen hat“, sagte Kevin McCarthy, Vorsitzender der Minderheiten im Repräsentantenhaus, R -Kalifornien, sagte in einer Erklärung. Hintergrund ist der Wahnsinn, dass man langjährige verdiente Militärangehörige entlassen und ihnen damit Militärrenten und andere Altersleistungen gestrichen hat. In den USA kann das die erzwungene Obdachlosigkeit bedeuten – obwohl man seinem Land sein Leben lang gedient hat.
In den linksextremen Kreisen rund um die “demokratische” Joe Biden-Administration im Weißen Haus ist man mit den Entwicklungen unglücklich. Dort denkt man auch weiterhin, die Impfpflicht müsse bleiben.
“Sekretär Austin hat sehr deutlich gemacht, dass er gegen die Aufhebung dieses Impfmandats ist, und der Präsident stimmt mit dem Sekretär überein, dass wir weiterhin daran glauben müssen, dass alle Amerikaner, einschließlich derjenigen in den Streitkräften, gegen COVID 19 geimpft und geboostert werden sollten.”
John Kirby, White House National Security Council Coordinator for Strategic Communications
Ja, Sie haben richtig gelesen. Er sagte “weiterhin daran glauben müssen” – “we need to continue to believe“.
WHO will Zensur von „Fehlinformationen“als Teil des Pandemievertrags vereinbaren

Vertreter der Mitgliedstaaten der WHO treffen sich, um einen Entwurf für einen internationalen Pandemievertrag zu erörtern, der der WHO neue Befugnisse zur “Bekämpfung von falschen, irreführenden, fälschlichen oder desinformierenden Informationen” einräumen und nach internationalem Recht rechtsverbindlich sein soll. Vom 5. bis 7. Dezember fand eine Tagung des bei der vorigen Weltgesundheits-Versammlung (WHA) eingerichteten Intergovernmental Negotiating […]
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Weltwoche Daily: Deutschlands historische Verantwortung gegenüber Russland

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Deutschlands historische Verantwortung gegenüber Russland. Ohne Russland keine Wiedervereinigung. Konjunktur der Verschwörungstheorien: Gründe. Staatsstreich vereitelt? Bizarrer Fall. Xi rückt ab von Zero Covid […]
Heute ist ein Schwarzer Tag für Deutschland!
Heute, am 8. Dezember, ist bundesweiter Warntag. Man kann das Datum auch politisch als Warnung verstehen. Denn auf den Tag genau vor einem Jahr begann die Chaos-„Ampel“ ihr zerstörerisches Werk.
Der 8. Dezember ist deshalb auch ein Schwarzer Tag für Deutschland. Und er ist ganz aktuell ein Tag der Trauer um Ece.S. aus Illerkirchberg in Baden-Württemberg. Das bildhübsche Mädchen bezahlte die von den „Ampel“-Parteien forcierte Masseneinwanderung mit ihrem erst 14 Jahre alten Leben.
Der heutige 8. Dezember sollte aber auch ein Tag des Aufrüttelns sein, den Wahnsinn in unserem Land endlich zu stoppen – angefangen von einer Migrationspolitik, die man nur noch als irre bezeichnen kann; angefangen von einer Klimapolitik, die Industrievernichtung, Wohlstandsvernichtung, Horror-Inflation und Massenarmut zur Folge hat; angefangen von der systematischen Einschränkung unserer Grundrechte bis hin zu einer „Gesundheitspolitik“, bei der man sich fragt, ob der dafür verantwortliche Minister noch amtsfähig ist.
Letztlich ist der 8. Dezember auch ein Tag der Wahrheit. Diese lautet: Das unheilvolle Wirken der „Ampel“ besteht nur teilweise aus politischem Totalversagen – etwa mit Blick auf die FDP.
Es besteht mit Blick auf die in der Regierung dominierenden „Grünen“ aus vorsätzlichem Handeln skrupelloser Ideologen, die ihr Zerstörungswerk in einem atemberaubenden Tempo durchziehen, die in 12 Monaten mehr Schaden angerichtet haben als alle Vorgängerregierungen der „Ampel“ in 16 Jahren.
Der Deutschland-Kurier erscheint heute mit Trauerflor. Aus vielerlei Gründen. Wir trauern um Ece S. und wir trauern um alle Opfer der Masseneinwanderung. Wir trauern um Deutschland, dessen Totengräber 17 Namen am Kabinettstisch im Berliner Kanzleramt haben.
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Aktuelle Ausgabe: Willkommen im Trans-Dschungel
Nicht erst seit der Fußball-WM in Katar ist das Thema LGBTQ, Gender, und alles was dazugehört, wieder in aller Munde und nimmt breiten Platz in der Öffentlichkeit ein. Auch abseits derartiger Großveranstaltungen wird diese Agenda massiv vorangetrieben. Was früher als biologischer Fakt galt, wird plötzlich bekämpft. Dass dabei auch vor Kindern nicht halt gemacht wird, ist kein Wunder, mit der Umerziehung kann schließlich nicht früh genug begonnen werden.
Geschlechterkampf: Alles ist ganz relativ
Es sind Meldungen, die man für Satire oder einen Aprilscherz halten könnte, wäre es nicht bitter ernst. So wurde im Sommer diesen Jahres ein Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht an der Berliner Humboldt-Universität abgesagt. Der Grund: Die Wissenschafterin wollte einen Vortag mit dem Titel „Geschlecht ist nicht gleich Geschlecht. Sex, Gender und warum es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt“ halten. Für den „Arbeitskreis kritischer Jurist*innen an der Humboldt Uni Berlin” ein Fall von “Queerfeindlichkeit”. Früher galten Universitäten einmal als Heimstatt der kritischen Aufklärung und des freien Geistes, heute sind sie Spielwiese diverser “Aktivisten” und Horte von Denk- und Sprechverboten.
Auch das in Irland ein Mittelschullehrer suspendiert wurde und schließlich im Gefängnis landete, weil er sich weigerte im Unterricht das “genderneutrale” Pronomen “they” zu verwenden, zeigt, wes Geistes Kind die Sekte der “Weltverbesserer” ist. “Ich bin heute hier, weil ich gesagt habe, dass ich einen Jungen nicht Mädchen nennen würde”, verteidigte sich der evangelische Christ vor Gericht. “Transgenderismus ist gegen meinen christlichen Glauben. Es widerspricht den heiligen Schriften, widerspricht dem Ethos der Church of Ireland und meiner Schule.” Doch das Gericht folgte dem Ansinnen der Schule: weil der Pädagoge trotz Suspendierung die Schule besuchte, landete er für elf Tage im Gefängnis.
Die Revolution frisst ihre Kinder*innen
In den letzten Jahren enstand die absurde Situation, dass Frauen plötzlich die hart erkämpfte Gleichberechtigung mit sogenannten „Transfrauen“, in biologischer Hinsicht männlich, teilen müssen. Radikale Verfechter dieser Ideologie haben erreicht, dass Frauen zusehends aus der Öffentlichkeit und aus der Sprache gedrängt werden. Wer daran Anstoß nimmt, wird diffamiert, zensiert und sogar bedroht. Die „vierte Welle des Feminismus“ ist ein Ungeheuer mit vielen Köpfen. Ein Resultat: Wer Transfrauen nicht als vollwertige Frauen akzeptiert, wird innerhalb der „woken“ Linken geschnitten und als „TERF“ bezeichnet – als „trans-exkludierende radikale Feministinnen“.
Dies führt zu Absurditäten. In Schottland musste eine Feministin wegen „Hassrede“ vor Gericht. Sie hatte auf Twitter bemängelt, dass Transfrauen ein Recht auf Frauenquoten-Plätze hätten. Kein echtes Gericht, aber ein soziales Scherbengericht tagte gegen „Harry-Potter“-Autorin J.K. Rowling. Sie kritisierte sprachpolizeiliche Trends, statt von „Frauen“ von „Leuten, die menstruieren“ zu sprechen, um nicht als Männer geborene Personen, die sich weiblich identifizieren, zu diskriminieren. Sogar Darsteller ihrer Romanverfilmungen distanzierten sich bald öffentlich von der Erfolgsautorin.
Top-Themen & interessante Artikel der aktuellen Ausgabe
- Wochen-Blick: Linkes Opfer-Quartett ohne Ende
- Österreich und die Welt: Statt Adventszauber weiterhin Masken-Fasching und Corona-Irrsinn in ganz Wien
- Wochenthema: Geschlechterkampf: Alles ist ganz relativ
- Wochenthema: Die Revolution frisst ihre Kinder*innen
- Reportage: “Die Linke”: Muslimische Trans-Frau klagt über Diskriminierung
- Aus der Heimat: Energiewende-Vorhaben der Regierung wird scheitern
- Wirtschaft: Machen jetzt die Länderchefs wegen Energie gegen Regierung mobil?
- Rezension: Führen die Transhumanisten einen „Krieg gegen die Menschheit”?
- Unsere Leute: Politiker beschenkten sich selbst mit saftiger Lohnerhöhung …
VERGESSEN: »ALLIIERTER BOMBENTERROR gegen deutsche ZIVILISTEN!«
Reuters, WDR, NDR, US-NGOs und andere recherchieren über den Anti-Spiegel
US-Wirtschaftspolitik schadet Europa immer mehr – wachen Europas Politiker auf?

Der Anti-Inflation Act (370 Milliarden Dollar an Subventionen für Elektroautos und saubere Energie) und der Chips and Science Act (52 Milliarden Dollar an Subventionen für Halbleiterunternehmen), die von Washington verabschiedet wurden, schaffen US-Unternehmen einen enormen Konkurrenzvorteil. Leidtragende sind in erster Linie europäische Firmen, die ohnehin wegen der Politik der EU-Kommission mit den weltweit höchsten Energiekosten […]
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Wärmeinsel-Effekte im sommerlichen Kanada: Einige Ergebnisse aus Alberta
Summary
Der Vergleich zwischen ländlichen und städtischen Temperaturmessungen in ganz Kanada während der Sommer 1978-2022 zeigt die erwartete durchschnittliche nächtliche Erwärmung in städtischen Gebieten mit einem schwächeren Effekt während des Tages. Bei der Anwendung der auf Landsat-Bildern basierenden Diagnose der zunehmenden Verstädterung im Laufe der Zeit wird festgestellt, dass 20 % der Temperaturtrends in einer kleinen Region, die Calgary und Edmonton umfasst, auf die zunehmende Verstädterung zurückzuführen sind. Calgary führt die Liste der kanadischen Städte mit zunehmender Verstädterung an, wobei schätzungsweise 50 % der nächtlichen Erwärmungstrends in 10 kanadischen Ballungsräumen auf die zunehmende Verstädterung zurückzuführen sind, und 20 % der Erwärmungstrends am Tag.
Introduction
Dies ist Teil meiner fortlaufenden Untersuchung des Ausmaßes, in dem landgestützte Temperaturdatensätze Erwärmungstrends erzeugen, die durch die zunehmende Verstädterung übertrieben werden (der städtische Wärmeinseleffekt, UHI). Die derzeitigen „Homogenisierungs“ -Verfahren zur Anpassung von Thermometerdaten versuchen nicht ausdrücklich, städtische Trends zu korrigieren, um sie an ländliche Trends anzupassen, obwohl ich davon ausgehe, dass sie diese Funktion erfüllen, wenn die meisten Stationen ländlich sind. Stattdessen laufen sie auf statistische „Konsensbildungs“-Übungen hinaus, bei denen die Mehrheit gewinnt. Wenn also die meisten Stationen in unterschiedlichem Ausmaß von zunehmenden UHI-Effekten betroffen sind, werden diese nicht zwangsläufig an die ländlichen Stationen angepasst. Das Gegenteil ist der Fall. In den USA hat beispielsweise die Analyse der Stationsdaten durch Watts et al. gezeigt, dass der homogenisierte US-Datensatz (USHCN) Temperaturtrends erzeugt, die genauso groß sind wie die der Stationen mit den schlechtesten Standorten in Bezug auf falsche Wärmequellen. Sie stellten ferner fest, dass die Verwendung von Thermometern nur an gut gelegenen Standorten zu einer erheblichen Verringerung der Temperaturtrends im Vergleich zu dem weithin verwendeten homogenisierten Datensatz führt.
Ich halte die Homogenisierung für einen Black-Box-Ansatz, der die falsche Erwärmung in den Thermometer-Aufzeichnungen, welche aus der weit verbreiteten Verstädterung im Laufe der Zeit resultiert, nicht berücksichtigt. Mein Ansatz war ein anderer: Ich dokumentiere die absoluten Temperaturunterschiede zwischen Stationspaaren und setze sie in Beziehung zu einem unabhängigen Maß für den Urbanisierungsunterschied. Der auf Landsat basierende globale Datensatz von „bebauten“ Gebieten (die ich im Folgenden grob als Maß für die Verstädterung bezeichnen werde) bietet die Möglichkeit, die Verstädterung in Thermometerdaten zu korrigieren, die bis in die 1970er Jahre zurückreichen (als die Landsat-Satellitenserie begann).
Ich habe mich zunächst auf den Südosten der USA konzentriert, auch weil mein Mitforscher John Christy Klimatologe des Bundesstaates Alabama ist und ich zum Teil von diesem Amt finanziert werde. Aber ich untersuche auch andere Regionen. Bislang habe ich einige vorläufige Analysen für das Vereinigte Königreich, Frankreich, Australien, China und Kanada durchgeführt. Hier werde ich einige erste Ergebnisse für Kanada vorstellen.
Der erste Schritt besteht darin, anhand von eng beieinander liegenden Stationen den Unterschied der monatlichen Durchschnittstemperaturen zwischen eher städtischen und eher ländlichen Gebieten zu quantifizieren. Der Temperaturdatensatz, den ich verwende, ist die Global Hourly Integrated Surface Database (ISD), die kontinuierlich bei NOAA/NCEI archiviert wird. Die Daten werden von stündlichen (oder dreistündlichen) Beobachtungen dominiert, die zur Unterstützung der Luftfahrt auf Flughäfen in der ganzen Welt gemacht werden. Sie sind größtenteils (aber nicht vollständig) unabhängig von den Maximal- und Minimalmessungen (Tmax und Tmin), aus denen andere weit verbreitete und homogenisierte globale Temperaturdatensätze bestehen. Der Vorteil des ISD-Datensatzes ist die stündliche Zeitauflösung, die eine gründlichere Untersuchung von Tag- und Nachteffekten sowie eine bessere Instrumentierung und Wartung zur Unterstützung der Flugsicherheit ermöglicht. Ein Nachteil ist, dass der Datensatz im Vergleich zu den Tmax/Tmin-Datensätzen nicht so viele Stationen enthält.
Wie ich in meinem letzten Beitrag zu diesem Thema dargelegt habe, ist eine entscheidende Komponente meines Verfahrens der relativ neue, hochauflösende (1 km) globale Datensatz zur Urbanisierung, der seit 1975 im Rahmen des EU-Projekts Global Human Settlement (GHS) von den Landsat-Satelliten abgeleitet wurde. Dadurch kann ich benachbarte Stationen vergleichen, um zu quantifizieren, wie viel städtische Wärme mit Unterschieden in der Verstädterung zusammenhängt, die anhand von Landsat-Bildern von „bebauten“ Strukturen diagnostiziert werden.
Städtische vs. ländliche Sommertemperaturen in Kanada
Kanada ist ein überwiegend ländliches Land, in dem die Temperatur-Messstationen weit verstreut sind. Der größte Teil der Bevölkerung (wo sich die meisten Thermometer befinden) konzentriert sich entlang der Küsten und vor allem an der Grenze zu den USA. Im Vergleich zur Größe des Landes gibt es relativ wenige Flughäfen, was die Anzahl der Vergleiche zwischen ländlichen und städtischen Gebieten einschränkt, die ich vornehmen kann.
Für einen maximalen Abstand von 150 km zwischen den Stationspaaren sowie einige andere Tests für die Einbeziehung (z. B. weniger als 300 m Höhenunterschied zwischen den Stationen) zeigt Abb. 1 die Unterschiede bei der Durchschnittstemperatur und den flächenbezogenen Durchschnittswerten der Landsat-basierten Urbanisierung für (a) 09 UTC (späte Nacht) und (b) 21 UTC (Nachmittag). Diese Zeiten wurden so gewählt, dass sie ungefähr den Zeiten der Mindest- und Höchsttemperaturen (Tmin und Tmax) entsprechen, die in anderen globalen Temperaturdatensätzen enthalten sind, so dass ich einen Vergleich mit ihnen anstellen kann.
Abb. 1 Vergleich der Temperaturunterschiede zwischen nahe beieinander liegenden kanadischen Stationen und Landsat-basierten Urbanisierungsschätzungen für (a) die Nacht und (b) den Tag. Bei den Daten handelt es sich um monatliche Durchschnittstemperaturen für Juni, Juli und August in den Jahren 1988-1992, 1998-2002 und 2012-2016, die den Landsat-Datensätzen der Jahre 1990, 2000 und 2014 entsprechen. Im ISD-Archiv waren nicht genügend Thermometerdaten vorhanden, um sie mit den Landsat-Urbanisierungsschätzungen von 1975 zu verwenden. Die flächengemittelte Zone 3 ist ~21×21 km groß, zentriert auf jede Station.
Wie andere Studien gezeigt haben, ist der UHI-Effekt auf die Temperatur nachts größer, wenn die vom Boden absorbierte Sonnenenergie (die im Vergleich zum Boden oder zur Vegetation eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat) in die Luft abgegeben wird und durch die Stabilität der nächtlichen Grenzschicht und die im Vergleich zum Tag schwächeren Winde über der Stadt gefangen wird. Für diesen begrenzten Satz kanadischer Stationspaare beträgt die UHI-Wärmeverzerrung 0,21 deg. C pro 10 % Verstädterung während des Tages und 0,35 deg. C pro 10 % in der Nacht.
Wenn wir diese Beziehungen auf die monatlichen Temperatur- und Verstädterungsdaten von ca. 70 über ganz Kanada verteilten Stationen anwenden, erhalten wir eine Vorstellung davon, wie stark die zunehmende Verstädterung die Temperaturtrends beeinflusst hat. (HINWEIS: Die Beziehungen in Abb. 1 gelten nur für den Durchschnitt, daher ist nicht bekannt, wie gut sie auf die einzelnen Stationen in den folgenden Tabellen zutreffen).
Von den etwa 70 kanadischen Stationen sind im Folgenden die 10 Stationen mit den größten diagnostizierten falschen Erwärmungstrends (1978-2022) aufgeführt. Man beachte, dass die rohen Trends beträchtliche Schwankungen aufweisen, von denen einige wahrscheinlich nicht wetter- oder klimabedingt sind (Änderungen in der Instrumentierung, Standortwahl usw.). Tabelle 1 enthält die Ergebnisse für die Nachtzeit, Tabelle 2 für die Tageszeit.
Calgary, Ottawa, Windsor, Montreal und Edmonton sind die fünf Stationen mit der größten Verstädterungsrate seit den 1970er Jahren, wie sie von Landsat gemessen wurde, und daher auch mit der größten Rate an unechter Erwärmung seit 1978 (dem frühesten Zeitpunkt, für den mir vollständige stündliche Temperaturdaten vorliegen). Im Durchschnitt der 10 Orte mit dem höchsten Wachstum sind schätzungsweise 48 % des durchschnittlichen Erwärmungstrends allein auf die Verstädterung zurückzuführen.
Tabelle 2 zeigt die entsprechenden Ergebnisse für die sommerlichen Nachmittagstemperaturen, von denen wir aus Abb. 1 wissen, dass sie schwächere UHI-Effekte haben als die nächtlichen Temperaturen:
Für die 10 am stärksten verstädterten Stationen in Tabelle 2 beträgt die durchschnittliche Verringerung der beobachteten Erwärmungstrends am Nachmittag 20 %, verglichen mit 48 % für die Trends in der Nacht.
Vergleich mit den CRUTem5-Daten in Süd-Alberta
Wie wirken sich die Ergebnisse in Tabelle 1 auf die weithin berichteten Erwärmungstrends im Durchschnitt von ganz Kanada aus? In Anbetracht der Tatsache, dass Kanada überwiegend ländlich geprägt ist und nur spärliche Messungen vorliegen, lässt sich dies anhand der verfügbaren Daten nur schwer feststellen. Es steht jedoch außer Frage, dass das Bewusstsein der Öffentlichkeit in Bezug auf Fragen des Klimawandels stark von den Bedingungen an ihrem Wohnort beeinflusst wird, und die meisten Menschen leben in städtischen Gebieten.
Um zu prüfen, ob diese meist flughafenbasierten Temperaturmessungen für die Klimaüberwachung geeignet sind, habe ich die Region im Südosten Albertas untersucht, die durch die Breiten-/Längengrade 50-55N und 110-115W begrenzt wird und Calgary und Edmonton umfasst. Das Vergleichsgebiet wird durch den vom IPCC genehmigten CRUTem5-Temperaturdatensatz bestimmt, der Durchschnittsdaten auf einem 5-Grad-Raster für Breiten- und Längengrade enthält.
Mein Datensatz enthält vier Stationen in dieser Region, und die Mittelung der Rohtemperaturdaten der vier Stationen ergibt einen Trend (Abb. 2), der im Wesentlichen mit dem des CRUTem5-Datensatzes identisch ist, der über umfangreiche Homogenisierungsmethoden und (vermutlich) über viel mehr Stationen verfügt (deren Aufzeichnungszeiträume oft begrenzt sind und die daher zusammengefügt werden müssen). Dieses hohe Maß an Übereinstimmung ist zumindest teilweise zufällig.
Abb. 2. Monatliche Durchschnittstemperaturen im Sommer (Juni-Juli-August), 1978-2022, für Südost-Alberta, aus dem CRUTem5-Datensatz des IPCC (grün), Rohtemperaturen von 4 Stationen (rot) und de-urbanisierte Durchschnittstemperaturen von 4 Stationen (blau). Auf die CRUTem5-Anomalien wird ein Temperatur-Offset angewandt, so dass sich die Trendlinien im Jahr 1978 schneiden.
Die Anwendung der Urbanisierungskorrekturen aus Abb. 1 (groß für Calgary und Edmonton, winzig für Cold Lake und Red Deer) führt zu einer durchschnittlichen Verringerung des Trends der Gebietsdurchschnittstemperatur um 20 %. Dies untermauert meine Behauptung, dass die auf die globalen Tmax/Tmin-Datensätze angewandten Homogenisierungsverfahren die städtischen Trends nicht an die ländlichen Trends angepasst haben, sondern stattdessen eine „wählerische“ Anpassung darstellen, bei der ein Datensatz, der von Stationen mit zunehmender Verstädterung dominiert wird, die Trendcharakteristiken der UHI-kontaminierten Standorte weitgehend beibehält.
Conclusions
Kanadische Städte weisen im Sommer einen beträchtlichen städtischen Wärmeinseleffekt auf, insbesondere nachts, und auf Landsat basierende Schätzungen der zunehmenden Verstädterung deuten darauf hin, dass dies eine falsche Erwärmungskomponente der gemeldeten Temperaturtrends verursacht hat, zumindest für Orte mit zunehmender Verstädterung. Ein begrenzter Vergleich in Alberta deutet darauf hin, dass der CRUTem5-Datensatz nach wie vor eine Verzerrung der Erwärmung in Städten aufweist, was mit meinen früheren Beiträgen zu diesem Thema und der Arbeit anderer übereinstimmt.
Das Thema ist wichtig, weil eine rationale Energiepolitik auf der Realität und nicht auf der Wahrnehmung basieren sollte. In dem Maße, in dem die Schätzungen der globalen Erwärmung übertrieben sind, werden auch die energiepolitischen Entscheidungen übertrieben sein. Schon jetzt gibt es Anzeichen dafür (z. B. hier), dass die Klimamodelle, die als Richtschnur für die Politik dienen, eine stärkere Erwärmung ergeben als beobachtet, vor allem im Sommer, wenn die übermäßige Hitze ein Problem darstellt. Wenn die beobachtete Erwärmung noch geringer ist als angegeben, dann werden die Klimamodelle für energiepolitische Entscheidungen zunehmend irrelevant.
This piece originally appeared at Drroyspencer.com and has been republished here with permission.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE






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