Kategorie: Nachrichten
Kolumbianischer Präsident Petro attackiert die USA: „Die Vereinigten Staaten ruinieren praktisch alle Volkswirtschaften der Welt“

Kolumbien, das einzige NATO-Partnerland in Lateinamerika, galt die letzten Jahrzehnte als einer der engsten Verbündeten der USA in der Region. Doch diese Zeiten scheinen sich zu ändern. Der im August 2022 vereidigte neue Präsident Kolumbiens vom Linksbündnis „Pacto Histórico“ (Historischer Pakt), Gustavo Petro, hat in einer aufsehenerregenden Rede mit scharfen Worten den wirtschaftlichen Egoismus der Vereinigten Staaten kritisiert, welcher seinen Worten nach weltweit fast alle Volkswirtschaften in den Ruin treibt. Der US-Botschafter in Kolumbien verwehrte sich gegen die Vorwürfe und erklärte, es bringe doch nichts, einen Schuldigen für die aufkommende Rezession zu suchen. Von Florian Warweg.
Gustavo Petro, Volkswirt und Präsident der Republik Kolumbien, hat sich am Donnerstag mit einer Rede an die kolumbianische Bevölkerung gewandt und diese auf schwere Zeiten angesichts einer „zweifellos kommenden“ Rezession eingestellt, es würden laut seiner Darstellung, „schwere wirtschaftliche und soziale Gewitterwolken“ über dem Land aufziehen.
US-Maßnahmen als Hauptgrund der weltweiten Wirtschaftskrise
Er wies zudem darauf hin, dass es sich dabei um ein weltweites Phänomen handle – „Unsere Währungen fallen alle, nicht nur der kolumbianische Peso” – und hauptsächlich auf die egoistische Wirtschafts- und Finanzpolitik der USA zurückzuführen sei. Der Staatschef stellte dann in seiner Rede die Länder vor, die bereits von den Maßnahmen der Vereinigten Staaten betroffen seien, wobei er insbesondere auf „wirtschaftliche Großmächte wie Deutschland“ verwies:
„Die Vereinigten Staaten ruinieren praktisch alle Volkswirtschaften der Welt, die deutsche Wirtschaft ist zerstört, die Russen, die Ukrainer, die Europäer haben in erster Linie einen Krieg auf ihrem eigenen Kontinent entfesselt, der ein Krieg um Gas und Energie ist.“
Weiter führte der kolumbianische Staatschef aus:
„Und in der Folge dieses Krieges bricht die europäische Wirtschaft zusammen. Das mächtige Deutschland gerät in die Rezession und, wer hätte das gedacht, England, die einstige Kolonialmacht, das British Empire, versinkt in einer tiefen Wirtschaftskrise. In Spanien erheben sich die Menschen in jeder Stadt, in Frankreich und den Vereinigten Staaten treffen sie Entscheidungen, um sich selbst zu schützen, manchmal ohne darüber nachzudenken, was durch ihre Maßnahmen geschehen wird, und die Wirtschaft der lateinamerikanischen Länder wird dadurch ausgelaugt.“
Abschließend betonte er mit Blick auf die USA:
„Wir unterliegen Machtinteressen, die nicht das Wohl des einfachen Arbeitnehmers, sondern den Eigentümer des globalen Finanzsystems im Blick haben.“
Widersprüchliche Reaktion des US-Botschafters
Der US-Botschafter in Kolumbien, Francisco Palmieri, reagierte umgehend auf die Kritik von Präsident Petro und erklärte zunächst:
„Ich glaube nicht, dass wir darüber nachdenken sollten, wem wir die Schuld zuschieben.“
Doch just nach dieser Aussage erklärte er weiter:
„Was die wirtschaftliche Lage in der Welt betrifft, so gibt es dafür viele Gründe. Wie viele andere Länder auf der Welt haben auch die Vereinigten Staaten mit wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen. Die Aggression Russlands gegen die Ukraine ist eine große Bedrohung für die Weltwirtschaft.“
Petro wiederum führte in Reaktion auf die Ausführungen des US-Botschafters auf Twitter einige Vorschläge an, wie die USA der sich ankündigenden Rezession weltweit und insbesondere in Kolumbien entgegenwirken könnten:
„Wie könnten die USA die wirtschaftliche Stagnation kompensieren, die durch ihre interne Geldpolitik verursacht wird, die die Zinssätze in die Höhe treibt und der Welt das Kapital entzieht?
- Sie könnte im IWF eine Führungsrolle übernehmen, um die Schulden im Gegenzug für Investitionen in dekarbonisierte Volkswirtschaften zu senken.
- Sie könnte das Wachstum der kolumbianischen Kokainrentabilität in Pesos, die durch die eigene US-Wirtschaftspolitik erzeugt wird, verlangsamen und die Dollarströme in der Zahlungsbilanz ausgleichen.“
2. Podría desacelerar el crecimiento de la rentabilidad de la cocaína en Colombia, en pesos, generada por su propia política económica, equilibrando los flujos de dólares de la balanza de pagos.
— Gustavo Petro (@petrogustavo) October 20, 2022
Titelbild: shutterstock / Arturo Larrahondo
Kolumbiens erste Linksregierung: Sich wie Erwachsene verhalten
Gustavo Petros Chancen zwischen Befriedung und der NATO-Partnerschaft Kolumbiens
Im Gas-Chaos werden die Leute doppelt betrogen

Von PROF. EBERHARD HAMER | In der Staatspropaganda der öffentlichen Medien wird täglich mehrfach behauptet, allein Putin sei an unserem Gas-Chaos schuld. Tatsächlich hat nicht Putin den Gasbezug gekündigt, sondern die EU mit Hilfe unserer eigenen Regierung hat Gassanktionen gegen Russland ausgesprochen und will auch zum Jahresende kein Öl mehr von Russland bekommen. Wenn Sahra […]
Russisches Außenministerium: „Die EU ist Konfliktpartei“
USA: Regelmäßige Impfungen ab 6 Monaten – CDC setzen Covid-Schuss auf Impfplan für Kleinkinder
Der Beratende Ausschuss für Impfpraktiken der CDC hat am gestrigen Donnerstag einstimmig beschlossen, die umstrittenen Covid-Impfungen in den Impfplan für Kinder ab sechs Monaten aufzunehmen. Auch wenn dies (noch) keiner Impfpflicht in den Vereinigten Staaten entspricht, ebnet es einer solchen den Weg.
Mit 15 zu 0 Stimmen hat der Beratende Ausschuss für Impfpraktiken der CDC beschlossen, dass die umstrittenen Covid-19-Impfungen als “empfohlene Impfung” für Kinder ab dem sechsten Monat in den Impfplan aufgenommen werden soll. Ein Schritt, der angesichts der hohen Rate an Nebenwirkungen (insbesondere bei den experimentellen mRNA-Vakzinen) auf Kritik stößt. Immerhin hat eben erst Moderna-CEO Bancel zugegeben, dass Covid-19 wie eine Grippe behandelt werden kann und vielerorts liegen mittlerweile immer mehr Kinder wegen einer einfachen Erkältung im Krankenhaus, weil ihr Immunsystem zerstört wurde. Zudem ist mittlerweile bekannt, dass die Covid-Vakzine die Immunreaktion des Körpers beeinträchtigen.
Bei der CDC hat man offensichtlich auch nicht daran gedacht, sich die Begründungen für den Covid-Impfstopp für Kinder in Dänemark und Schweden anzusehen. Beide skandinavische Länder erlauben es mittlerweile nicht mehr, Kindern diese experimentellen Vakzine zu verabreichen, weil das Schaden-Nutzen-Verhältnis negativ ist. Oder simpel ausgedrückt: Da das Coronavirus für Kinder im Allgemeinen nicht gefährlich ist und diese Vakzine mit zu vielen ernsthaften Nebenwirkungen (insbesondere das Herz betreffend) daher kommen, dürfen diese nicht mehr an Minderjährige verabreicht werden.
Zwar kommt dieser CDC-Beschluss nicht automatisch einer faktischen Impfpflicht gleich, doch so wie man z.B. in immer mehr Ländern seine Kinder nicht mehr ohne Masern-Impfung in den Kindergarten oder zur Schule schicken darf, öffnet die Aufnahme dieser Impfung in das “Vaccines for Kids“-Programm einer indirekten Impfpflicht Tür und Tor. Auch Senator Rand Paul kritisierte diesen Schritt vehement. Auf Twitter schrieb er: “Dies ist derselbe Ausschuss, der Auffrischungsimpfungen für Kinder genehmigt hat, obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass Covid-Auffrischungsimpfungen die Übertragung, Krankenhausaufenthalte oder Todesfälle bei Kindern verringern. Entsetzlich!”
This is the same committee that approved booster vaccines for children despite no evidence that COVID boosters reduce transmission, hospitalization, or death among children. Appalling! https://t.co/KWVEM6wI7f
— Rand Paul (@RandPaul) October 19, 2022
Angesichts all dieser Fakten rund um die mangelhafte Schutzwirkung dieser experimentellen Covid-Impfstoffe, ihre mitunter schweren Nebenwirkungen und die Tatsache, dass das Coronavirus für die breite Masse der (insbesondere jüngeren und gesünderen) Bevölkerung faktisch keine Gefahr darstellt, wirkt die CDC-Entscheidung schon kurios. Warum will man diese experimentellen Vakzine unbedingt den Kindern verabreichen?
Alona wurde durch den Covid-Impfstoff geschädigt: Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper senkrecht durchgeschnitten wurde.
Die 49-jährige Alona war bei guter Gesundheit. Unmittelbar nach ihrer Covidimpfung, auf dem Parkplatz des Impfzentrums, begannen die Probleme. Sie konnte sich nach der Impfung vor Schmerzen nicht bewegen, entwickelte Lähmungserscheinungen und auch ihr Menstruationszyklus war völlig gestört.
Auf dem Parkplatz stellte Alona fest, dass sie nicht in der Lage war, ein Auto zu fahren. „Ich hatte das Gefühl, als wäre mein Körper vertikal durchgeschnitten, eine Seite war normal und die andere gelähmt“, sagt sie.
Ihr Mann musste ihr helfen, ins Auto zu steigen. Zu Hause konnte sie nicht essen, den Mund nicht öffnen und nach zwei bis drei Tagen begannen die Schmerzen. Wochenlang wurde sie jede Nacht von Kopfschmerzen geweckt. Nach zwei Monaten waren die Schmerzen immer noch nicht verschwunden. Die Medikamente haben nicht geholfen. „Ich hatte keinen einzigen Tag ohne Schmerzen“, sagt sie.
Darüber hinaus litt Alona an Herzschmerzen, die sie daran hinderten, Sport zu treiben. „Das wurde untersucht. Ich habe mehrere Untersuchungen im Gasthuisberg (Universitätsklinikum, Anm. d. Red.) machen lassen, und sie haben nicht wirklich eine Schlussfolgerung daraus gezogen. Sie haben nichts gefunden. Sie haben immer gesagt: Wir glauben, dass es Impfschäden gibt, aber da hört es auf“.
Wir wissen es nicht
Auch ihr Menstruationszyklus ist auf den Kopf gestellt. „Ich habe 28 Tage lang durchgehend geblutet“, sagte Alona. Es war, als hätte jemand den Wasserhahn aufgedreht: Es goss in Strömen. Der Gynäkologe sagte: Wir wissen nicht es nicht.
Direkt zum Video:
Drohnen. Tod und Daten.
Präambel.
Wir alle sind mit den Drohnen und UAVs vertraut, die in den letzten Jahren von den USA eingesetzt wurden und im Nahen Osten und anderswo Tod und Elend verursacht haben, aber die aktuellen Feindseligkeiten in der Ukraine haben den Wert kleinerer Flugzeuge hervorgehoben und eine neue Form der Kriegsführung ins Leben gerufen. In diesem Artikel wird untersucht, was diese neuen Drohnen sind und wie sie sich sowohl auf diesen Konflikt als auch auf die Kriegsführung im Allgemeinen auswirken werden.
Ein ganzes Zeitalter zurück.
Wenn wir die Entwicklung und den Einsatz dieser kleinen Fluggeräte im letzten Jahrzehnt betrachten, können wir eine Reihe von Parallelen zwischen ihnen und dem Aufkommen der Luftfahrt selbst vor etwas mehr als einem Jahrhundert ziehen.
Vor Beginn des Ersten Weltkriegs waren Flugzeuge für die meisten nur eine Neuheit, und nur wenige wussten, ihr Potenzial als Kriegswaffe zu schätzen. In den Augen der Vorkriegsöffentlichkeit galten sie eher als Spielzeug der Reichen, das von Exzentrikern geflogen wurde, denn als etwas wirklich Nützliches. Vier Jahre später jedoch sah eine veränderte Welt die Flugzeuge und ihre Piloten in einem ganz anderen Licht, und die militärische Führung begann, das volle Potenzial der Luftfahrt anzuerkennen.
Ein Jahrhundert später.
Genau ein Jahrhundert nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs wütete der Konflikt in Osteuropa. Zu dieser Zeit wurden kleine Drohnen und ferngesteuerte Quadrocopter von der Öffentlichkeit, genau wie Flugzeuge einhundert Jahre zuvor, bestenfalls als Amazon-Liefergeräte und schlimmstenfalls als Spielzeug zum Quälen von Haustieren angesehen.
Aus militärischer Sicht sorgten westliche Regierungen dafür, dass kleine Drohnen eine immer größere Rolle in militärischen Angelegenheiten spielten, obwohl die ukrainische Armee größtenteils mit veralteten Geräten aus der Sowjet-Ära ausgestattet ist. Diese kleinen, in Massenproduktion hergestellten Fluggeräte haben zwar nur eine Reichweite von etwa zehn Meilen, doch die rasanten Fortschritte in der Technologie haben dafür gesorgt, dass sie in bestimmten militärischen Anwendungen sehr nützlich sind. Der Einsatz von Drohnen in Kiew ist wahrscheinlich das beste Beispiel für den Horrorangriff, bei dem 2021 ein fünfjähriges Kind ums Leben kam, doch auch bei anderen Operationen wurden sie aus verschiedenen Gründen, die näher untersucht werden müssen, immer häufiger eingesetzt.
Schnelles Abheben.
Um die wachsende Bedeutung zu verstehen, die ihnen zukommt, müssen wir wissen, wie sie funktionieren, um zu verstehen, warum sie ihre neu entdeckten Aufgaben so gut erfüllen. In diesem Artikel geht es weder um „Wegwerf“-Flugzeuge wie die Geran-2 noch um größere Maschinen wie die Reaper-Drohnen, sondern um Geräte, die heute in Fernost in Massenproduktion hergestellt werden und für den Rest der Welt über den Versandhandel erhältlich sind.
Dabei handelt es sich ausnahmslos um batteriebetriebene Drehflügler, und erst die Fortschritte der Lithium-Ionen-Batterietechnologie in den letzten Jahren haben Drohnen für militärische Anwendungen interessant gemacht. Hinzu kommen weitere Entwicklungen in Bezug auf GPS (oder das entsprechende russische GLONASS-System), Kameras und das Zubehör, das an ihnen angebracht werden kann, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Fortschritte wurden auch bei den bürstenlosen Motoren erzielt, die für mehr Leistung und Effizienz sorgen, was für die Aufgaben, mit denen diese kleinen Flugzeuge jetzt betraut werden, entscheidend ist. Andere Funktionen wie „Rückkehr zum Heimatort“ bedeuten, dass das Fluggerät nach Erfüllung eines Auftrags zu einem bestimmten Punkt zurückkehrt, ohne dass weitere Eingaben des Bedieners erforderlich sind.
Nützliche UAVS.
Es sieht vielleicht nicht so aus, aber der chinesische Hersteller DJI steht wegen der Effektivität von kleinen Drohnen wie diesen unter Beschuss aus Washington.Diese Technologie hat sich durchgesetzt, und je nach Gerät können die Ergebnisse verblüffend sein, wenn man bedenkt, dass kleine Drohnen erst in jüngster Vergangenheit alltäglich wurden. Die meisten Drohnen, die heute auf dem Markt sind, haben das typische Quadcopter-Layout, bei dem vier Rotoren das Fluggerät tragen, bewegen und manövrieren. Ein typisches Modell wiegt weniger als ein Pfund, kann bis zu acht Unzen tragen und hat eine Reichweite von vier Meilen, während es etwa eine halbe Stunde in der Luft bleiben kann. Sie können auf dem freien Markt für weniger als fünfhundert Dollar gekauft werden. Sie sind nicht nur ideal, um kleine Munition und Granaten auf ahnungslose Feinde abzuwerfen, sondern können mit ihren Bordkameras auch eine Fülle von Informationen in Echtzeit an ihre Bediener und dann an die Befehlshaber weiterleiten. Dies ist für die russischen Streitkräfte von unschätzbarem Wert, denn so können sie den Artilleriebeschuss auf Null reduzieren und ihre Strategie an die Entwicklung der Situation anpassen.
Schwergewichtige Hubschrauber.
Größere Drohnen wie diese können alles Mögliche transportieren, von Rationen bis zu Raketen, je nach Aufgabe.Eine andere Form von Drohnen, die beim Militär immer beliebter wird, sind die größeren „Oktokopter“ mit acht Rotoren, die nützliche Materialmengen über kurze Entfernungen zur Unterstützung von Bodenoperationen transportieren können. Ihre Reichweite und Autonomie ist deutlich geringer als die ihrer kleineren Gegenstücke, doch mit einer Tragfähigkeit von oft mehr als hundert Pfund sind die Militärs derzeit der Meinung, dass diese Form des Transports in bestimmten Gefechten einen entscheidenden Vorteil bieten könnte. Wie bei allen Flugzeugen gilt jedoch auch hier, dass ihre Effektivität nur so gut sein kann wie ihre Bediener, und wir müssen uns nun ansehen, wer diese neuen Kriegswaffen steuert.
Drohnenpiloten.
Genau wie die Flieger des Ersten Weltkriegs haben die meisten Drohnenpiloten keine formale Ausbildung, und das aus gutem Grund. Diese Maschinen werden in erster Linie von der Allgemeinheit genutzt und sind von Anfang an so konzipiert worden, dass sie kinderleicht zu bedienen sind. Diese Fluggeräte sind buchstäblich „plug and play“, d. h. jeder Soldat kann die Steuerung übernehmen und hat eine echte Chance, sie zu fliegen. Da es inzwischen spezielle Militäreinheiten gibt, die mit der Bedienung dieser Flugzeuge betraut sind, kann man mit ein paar Stunden Erfahrung aus den Stiefeln auf dem Boden eine Waffe in der Luft machen, und zahllose Einsätze täglich zeugen von der Kompetenz, die man schnell erwerben kann.
Klein und überschaubar.
Einer der großen Vorteile dieser Maschinen ist ihr Gewicht, und da sie so leicht und tragbar sind, können sie bei Bedarf in einem Rucksack zum Einsatzort getragen werden. Da sie außerdem senkrecht starten können, ist vor ihrem Einsatz, sofern sie nicht in bewaldeten Gebieten eingesetzt werden, nur eine geringe oder gar keine Vorbereitung erforderlich. Dies ermöglicht ein rasantes und einfaches Einsetzen und eine ebenso einfache Bergung.
Zusammenfassung.
Drohnen sind zwar nicht die Revolution, die die militärische Luftfahrt vor einem Jahrhundert darstellte, aber sie sind eine Innovation, die heute auf dem Schlachtfeld eine große Wirkung entfaltet. Sie sind billig in der Anschaffung, einfach zu fliegen und erfordern keine Infrastruktur oder Vorbereitung für den Betrieb. Durch die Zerstörung und die Fülle an Informationen, die sie liefern, sind sie in militärischen Gefechten buchstäblich Gold wert.
Sowohl die Russen als auch die Ukrainer (mit großer Hilfe der NATO) machen zunehmend Gebrauch von diesen neuen Wunderwaffen, doch es bleibt abzuwarten, wie sie sich entwickeln und damit den Verlauf der Kriegsführung in der Zukunft verändern werden…
Parteiischer Rotfunk: ORF bebildert FPÖ-Antrag zu Sondersitzung mit SPÖ-Chefin
Dass es der zwangsgebührenfinanzierte Staatsfunk mit der eigentlich gebotenen Neutralität nicht so genau nimmt, ist keine Neuigkeit. Kritische Stimmen werden konsequent ausgeblendet, die Erziehung zur “richtigen” Meinung steht im Vordergrund. Bei der Kritik an der schwarz-grünen Pannenregierung und ihren Skandalen scheint der Küniglberg-Sender sich nun aber gänzlich für die Hoffnung auf eine rote Kanzlerin ins Zeug zu werfen. Notfalls, indem man sie mit fremden Federn schmückt und ihr die Lorbeeren für freiheitliche Anträge aufsetzt…
Sympathien beim “Rotfunk” klar verteilt
Wo die Sympathien der ORF-Mitarbeiter liegen, wurde bereits in den ORF-Sommergesprächen offenkundig. Während sich die Moderatorin gegenüber FPÖ-Chef Herbert Kickl regelrecht gehässig gaben, wurde SPÖ-Chefin Joy Pamela Rendi-Wagner geschont. Und das, obwohl am selben Tag der Milliardenskandal um die “Wien Energie” im Einflussbereich des Roten Wiens an die Öffentlichkeit kam.
Kurz darauf legte man sich ins Zeug, um den System-Präsidenten Van der Bellen über die Ziellinie zu bekommen, der von einer schwarz-rot-grün-pinken Einheitsfront getragen wurde. Kein Wunder: Bis voriges Jahr führte mit Alexander Wrabetz ein SPÖ-Parteigänger den ORF, der ZIB-Moderator Tarek Leitner fuhr sogar mit Ex-Kanzler Christian Kern in dessen Zeit als ÖBB-Chef gemeinsam auf Urlaub. Eine rote Hand wäscht die andere…
Auch bei der “Wien Energie” spielte man die Dimension des Skandals herunter und machte den roten “Freunderl” gerne die Mauer…
Die Lorbeeren immer den Roten lassen
Doch manchmal sind es auch die kleinen Manipulation, mit denen man ein verzerrts Stimmungsbild bei Leser erzeugt. Seit Monaten häufen sich am ORF-Onlineauftritt die Fälle, in denen Oppositionskritik an der Regierung immer dieselbe Artikelstruktur hat. An erster Stelle wird die SPÖ-Position prominent genannt, dann folgen die NEOS als kleinste formelle Oppositionspartei. Und erst am Ende kommen die Freiheitlichen, meist mit einem nichtssagenden Wort oder Satz aus einer oftmals äußerst pointierten Aussendung oder Stellungnahme.
Den Gipfel der Dreistigkeit erreichte der ORF allerdings nun nach dem Bekanntwerden der Schmid-Aussagen gegen zahlreiche hochrangige ÖVP-Politiker. Die Freiheitlichen bekundeten umgehend ihre Absicht, eine Sondersitzung zur Causa einzuberufen. Erst in den Abendstunden unterstützte die Sozialdemokratie diese Idee. Beim ORF entstand ein anderer Eindruck: Die SPÖ wurde zuerst genannt, im Artikel dazu wurde deren Parteichefin zuerst zitiert. Und es sollte erst die Vorbereitung für das “Grande finale” der Manipulation am Freitagmorgen sein.
Wochenblick-Redakteur Julian Schernthaner twitterte über die durchschaubare Berichterstattung des ORF:
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Freiheitliche werden massiv geschnitten
Denn da ging man dann endgültig nach dem Prinzip “ist der Ruf einst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert” vor. Die Freiheitlichen wurden gänzlich aus der Überschrift des längeren Artikels gestrichen. Dieser nannte nun generell die “Opposition” – und als Artikelbild durfte SPÖ-Chefin Rendi-Wagner herhalten. In der mobilen Version der “blauen Seite” des im Volksmund als “Rotfunk” bekannten ORF war es sogar der erstgereihte Bericht.
Innerhalb des Artikels rückte die FPÖ nun zwar in der Nennung an die zweite Stelle. Allerdings wurde FPÖ-Chef Herbert Kickl nur in einem Absatz beiläufig zitiert. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, deren Partei den Untersuchungsausschuss zur ÖVP-Korruption abdrehen will, billigte man hingegen gleich drei Absätze vor. Bei SPÖ & NEOS zitierte man Neuwahlforderungen, bei der FPÖ erwähnte man nicht einmal die Aufforderung an die Regierung zum Rücktritt.
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Gezielte Täuschung der Bürger?
Nun möge man sicherlich einwenden, dass mündige Bürger sich informieren, indem sie einen Artikel vollständig lesen und sich darüber hinaus informieren. In unserer schnelllebigen Zeit ist dies allerdings nicht immer der Fall. Viele Nachrichten, die etwa in sozialen Medien auf die Pinnwand gespült werden, klickt der Leser nicht an, sondern scrollt vorbei. Doch selbst dann bleiben zwei Dinge in der Wahrnehmung haften: Die Überschrift und das Bild.
Entsteht dort der Eindruck, dass nicht die FPÖ, sondern die SPÖ den Anstoß zur Aufklärung gab, täuscht das den Leser. Auch ein Verstoß gegen das Objektivitätsgebot des ORF könnte im Raum stehen. Die meisten aktuellen Umfragen sehen zwar die SPÖ derzeit auf dem ersten Platz, doch die Freiheitlichen holten zuletzt massiv auf. Zuletzt schrumpfte der Vorsprung der roten Genossen auf 3 Prozent – von etwa 10 Prozent noch im Juni.
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Leserbriefe zu „Wagenknecht-Debatte – Glauben rbb-Journalisten eigentlich auch, dass der Storch die Babys bringt?“

Jens Berger hinterfragt in diesem Artikel die rbb-Berichterstattung über Parteiaustritte der Linkspartei. Das rbb-Magazin Kontraste habe suggeriert, „dass die meisten dieser Austritte wegen Sahra Wagenknecht und dem parteiinternen Streit über ihre jüngste Bundestagsrede stattfanden“. Hingewiesen wird auf „überwältigende Zustimmungswerte“ für die Politikerin sowie den Unterschied zwischen einer Kausalität und einer Korrelation. Es dürfte eine Scheinkorrelation vorliegen. Schließlich gebe es viele Gründe für einen Parteiaustritt und z.B. habe Fabio De Masi einen Zusammenhang mit der Wagenknecht-Debatte „explizit von sich“ gewiesen. Danke für die interessanten Zuschriften. Hier hat Christian Reimann eine Auswahl der Leserbriefe zusammengestellt.
1. Leserbrief
Liebe NDS, lieber Jens Berger,
Vielen Dank für den Artikel zur Wagenknecht – Debatte.
Schon einige Zeit denke ich, dass Sahra Wagenknecht was Eigenes machen sollte! Und ich kenne noch einige Menschen, die das auch so sehen!
Der Artikel hat mir jetzt den letzten “Schubs” gegeben, ihr zu schreiben. Ich habe ihr geschrieben, dass ich es sehr begrüßen würde, wenn sie eine eigene Partei gründen würde und dass ich sie dann auch nach meinen Möglichkeiten unterstützen werde.
Vielleicht können sich noch mehr Leute dem anschließen und ihr schreiben?!…
beste Grüße und heiter bleiben – trotz alledem!
Susanne Heuser
2. Leserbrief
Liebe Nachdenkseiten-Macher,
auch ich gehöre zu den LINKEN-Parteimitgliedern, die Ihren Parteiaustritt erklärt haben. In meinem Begleitbrief von Ende September, den ich wegen schon einmal stattgefundener Korrespondenz an Frau Lötzsch gerichtet hatte, habe auch ich erklärt, dass Frau Wagenknecht ein Grund war – aber eben deshalb, weil sie und ihre Positionen von der Parteiführung konsequent niedergebügelt werden.
Die Kippings, Henning-Wellsows, Ramelows, Riexingers, Schirdewans etc. (wenn man es einmal an Personen festmachen will) haben aus der Partei etwas gemacht, dass eben auch ich nicht mehr mittragen kann.
Mein persönlicher “Kipp-Punkt” war das nahezu vollständige Untertauchen der Partei während der Corona-Massnahmen (oder aber begeisterte Zustimmung, weil “die Wissenschaft” ja alles rechtfertigte). Damals ebenso wie heute angesichts der Sanktionspolitik hätte sich die Partei zur Speerspitze der Protestbewegungen machen müssen. Aber die Pöstchenklauber sind’s zu zufrieden, wenn man noch ein bisschen Sozialkosmetik in die Mikrofone husten kann. Ach…
Mit freundlichen Grüssen aus Freiburg
peter schulz
3. Leserbrief
Lieber Jens Berger,
„Frieden kostet Mut, Kriege kosten Leben.“ Das war der Wahlkampfslogan mit dem die “Linke Kraft” PDS in den Bundestagswahlkampf 2002 zog.
Wo sind die mutigen Linken? Wo sind sie geblieben? Eine mutige Sahra Wagenknecht steht heute in dieser Partei und im deutschen Bundestag einsam und alleine da.
Wann wird man je verstehen?
Jörg Janisch
4. Leserbrief
Liebes NDS-Team,
ausnahmsweise muss ich darum bitten, meinen Namen nicht vollständig zu nennen, um v.a. meinen im Folgenden zu nennenden (und sonst leicht zu identifizierenden) Verwandten und Freunden Ärger zu ersparen.
Jens Berger weist in seinem gewohnt pointierten Artikel zur “Wagenknecht-Debatte” auf die mehr oder minder offenkundige (massen-) mediale Volte hin, die Person Wagenknecht (und speziell Ihre jüngste, millionenfach z.B. auf Youtube gestreamte Bundestagsrede) sei “Schuld” am jüngsten Austritt einer hohen Zahl von Parteimitgliedern. Dies entgegen anderslautender Umfragen, die gerade bei “bekennenden Linken” eine große Zustimmung für Sahra aufzeigen sowie ein durchaus großes Unterstützungspotential für eine von ihr möglicherweise zu gründende Partei.
Ich kann diesen Umfragen und Jens Bergers Überlegungen nur zustimmen. Ich bin am 24.03.2021 nach zwanzigjähriger Parteizugehörigkeit ausgetreten (bin am 09.11.01 als Westdeutscher in die PDS eingetreten – wegen „9/11“ und dem sich abzeichnenden War-on-terror-Wahnwitz), auch wegen des Umgangs der Partei mit Sahra Wagenknecht.
Ich möchte nur kurz ein paar rein subjektive Erlebnisse der letzten Zeit bzgl. der Wahrnehmung von Sahra Wagenknecht beisteuern.
- Ein hier vor Ort auf Kreisebene noch aktiver „Genosse“ zu mir, als erstmals ein Parteiausschlussverfahren gegen S.W. als Thema aufkam: „Wenn die das durchziehen, trete ich sofort aus – und in Sahras Partei ein, wenn sie eine gründet.“
- Familientreffen im Ruhrgebiet vor zwei Wochen, das Familienoberhaupt ist mein bald 90jähriger Onkel (der WKII noch voll miterlebt hat), seinerzeit CDU-Landtagsabgeordneter und innerhalb der CDU noch bestens vernetzt. Onkel berichtet von der Lektüre von Sahras letztem „brillianten“ Buch. Sie sei die einzige noch ernst zu nehmende Politikerin weit und breit, seine Partei eingeschlossen. Er würde in ihre Partei eintreten und mitarbeiten, sollte sie eine gründen. Als ich meine, dass er das doch nicht ernst meinen könne, Sahra stehe doch nun wirklich noch für eindeutig linke Inhalte, schaut er mich sehr ernst an und meint: „Mein Lieber, die Zeiten für ideologische Grabenkämpfe sind vorbei. Jetzt geht es nur noch um Vernunft, damit es nicht demnächst ums Überleben geht.“
- Gestern Abend ein Anruf eines ehemaligen Kommilitonen, Krankenpfleger, ob ich den „Kontraste“-Beitrag zu Sahra und der Linken kenne, was ich davon hielte. Als ich mit meiner Meinung (auch unter dem Hinweis auf Jens Bergers Artikel) nicht hinterm Berg halte ein Seufzen der Erleichterung. „Gottseidank, Du siehst das auch so. Ich dachte schon, ich spinne… warum tut Frau Wagenknecht sich das eigentlich noch an? Wenn sie nur eine eigene Partei hätte, ich würde sie wählen.“
- Natürlich sind dies völlig unrepräsentative zufällige Äußerungen, die ich wohl deshalb goutiere, weil sie sich mit meiner Gefühlslage decken: gäbe es eine „Wagenknecht-Partei“ wäre dies für mich der Anlass, es noch ein letztes Mal mit parteipolitischer Arbeit zu versuchen, bevor ich mich gänzlich dem Anarchismus zuwende. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, was für ein Schritt das für Sahra wäre, eine wahnsinnige Belastung. Und doch möchte ich ihr zurufen: „Sahra, mach es!“ Nicht nur meine volle Unterstützung hätte sie.
Mein Vorschlag für eine Antrittsrede: „Uns eint das Streben nach einer Welt des Friedens, der Freiheit, der sozialen Gerechtigkeit und der Demokratie. Gemeinsam sind wir der Ansicht, daß der kapitalistische Charakter der modernen Gesellschaften ursächlich verantwortlich ist für die Gefährdung der menschlichen Zivilisation und Kultur, den militärischen Charakter der internationalen Beziehungen und das unbeschreibliche Elend vor allem auf der südlichen Hemisphäre. Wir sind uns daher einig, daß die Herrschaft des Kapitals überwunden werden muß.“
(Auszug des damaligen Parteiprogramms, der hinten auf den PDS-Mitgliedsausweisen abgedruckt war…)
Mit solidarischen Grüßen,
TCS
5. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Berger, danke für diesen Artikel. Er macht mich auch ein bisschen stolz auf mich, denn ich habe das gespaltene Haus schon vor einigen Jahren verlassen und den Abwärtstrend erkannt. Seitdem frage ich mich, wie lange es dauert, bis andere Linksgebliebene das auch tun?!
Andere und ich warten darauf, dass aus dem gespaltenen Haus ein neues entsteht. Am besten mit solchen Vorarbeitern wie Sahra und Sevim. Entschließt Euch endlich!
Erlaubt habe ich mir meine damalige Austrittserklärung beizufügen.
Ihnen weiterhin alles Gute und mögen Sie uns noch lange erhalten bleiben, Mit den schönsten Grüßen. Wolfgang Kreuz
6. Leserbrief
Jens Berger schreibt:
“Es wäre wohl wirklich besser, sie gründete ihre eigene Partei.”
Allerdings dürfte ‘Neuer Wein in alte Schläuche’ wenig bewirken.
Wie sollte eine ‘neue Partei’ aussehen, um nicht in die vorherrschenden Machtstrukturen eingehegt zu werden?
“Beim Marsch durch die Institutionen”, bleibt so manches menschenfreundliche Ideal auf der Strecke. Siehe grüne Partei!
Daher gilt es die Warnung einer Simone Weil zu beherzigen, die bereits vor fast acht Jahrzehnten folgendes formulierte:
“Der erste und genau genommen einzige Zweck jeder politischen Partei ist ihr eigenes Wachstum, und dies ohne jede Grenze.”
Ob Willi Brandt dieses Wissen mit veranlasste zu seiner Aussage: “Mehr Demokratie wagen”?
L. G.
Ute Plass
7. Leserbrief
Hallo Herr Berger,
auch die Tagesschau bläst in das gleiche absurde Horn.
tagesschau.de/inland/linkspartei-austritte-101.html
Da läuft wohl eine gleichgeschaltete Aktion in den Medien.
Sympathisanten von Sahra Wagenknecht soll suggeriert werden, wie Abwegig ihre Position ist.
Die Linkspartei distanziert sich offiziell von den Positionen von Frau Wagenknecht. Daher müssten Gegner von Frau Wagenknecht eigentlich in die Linkspartei eintreten. Das Mitglieder wegen Frau Wagenknecht austreten, entbehrt jeder Logik. So sind unsere Medien, der Russe beschießt sich selbst und sprengt seinen Pipelines, die mRNA Impfstoffe schützen vor Ansteckung und Mitglieder der Linkspartei, welche die Ansichten der „Außenseiterin“ Wagenknecht nicht teilen, treten aus.
Diese „betreutes Denken“ Artikel in den Einheitsmedien sind einfach nur noch traurig.
Früher hatten wir den Liebknecht und heute die Wagenknecht. Hoffen wir, dass die Geschichte diesmal anders verläuft.
Viele Grüße
von unserem Leser A.H.
8. Leserbrief
Lieber Herr Berger,
danke für Ihren Beitrag über Sarah Wagenknecht, eine der wenigen herausragenden deutschen Politikerinnen, die noch einigermaßen glaubwürdig herüber kommt. Unter den heutigen Bedingungen ist es ja wirklich schwierig, sich selbst noch irgendwo politisch einzuordnen, aber ich glaube, ich bin immer noch “links” gepolt. Was an den Positionen der Linkspartei nun allerdings noch “links” sein soll, ist mir schleierhaft. Bei der derzeitigen Aufstellung dieser Partei sehe ich für Frau Wagenknecht kaum noch eine Chance, einen Einfluss geltend zu machen, außerdem zermürben die ewigen Querelen. Der Austritt aus der Partei wäre also ein konsequenter Schritt.
Aber sind Sie wirklich der Meinung, dass Frau Wagenknecht eine eigene Partei gründen sollte? Das würde ja für die Parteienlandschaft, insbesondere unter den Kleinparteien, die sich gegenseitig die Wähler ausspannen, eine weitere Aufspaltung bedeuten. Wenn sie die von Ihnen avisierten 30% Wähler mobilisieren könnte, wäre das sicher der richtige Schritt, aber seit wann glauben Sie den Prognosen von Meinungsforschungsinstituten? Und dass sich Zersetzungsmechanismen, auf die Albrecht Müller einmal ein einem Beitrag vor längerer Zeit hingewiesen hat, stante pede in Bewegung setzen würden, sollte man auch auf dem Schirm haben. Meiner Meinung nach sollte man einmal das Portfolio der Kleinparteien sondieren und schauen, ob sich nicht daraus eine vernünftige Alternative modellieren ließe. Schauen Sie sich doch einmal die Programmatik der Partei dieBasis an, die in den Wahlen einfach nicht aus den Puschen kommt. Was wäre an deren Programm mit den Zielen Sarah Wagenknechts inkompatibel? Wenn sie sich entschlösse, dahin zu wechseln und noch ein paar Parteifreunde mitnehmen würde, dann säße dieBasis plötzlich im Bundestag und könnte damit ein wenig für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Das wäre meiner Meinung nach eine bessere Lösung, als eine weitere Partei ins Rennen zu schicken, deren Zukunft vermutlich ungewiss ist. Und die 10 – 30% Anhänger der Frau Wagenknecht würden ihr wahrscheinlich auch dahin folgen. Ich wäre jedenfalls dabei.
Mit freundlichen Grüßen
Björn Ehrlich
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Kleines Trostpflaster: EU zeichnet ukrainisches Kanonenfutter mit dem Sacharow-Preis aus
Ukrainisches Volk erhält Sacharow-Preis
„Nominiert waren auch der inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange und die kolumbianische Wahrheitskommission.“
Kein Covid mehr und leider auch kein Sacharow-Preis – neues von Julian Assange
20.10.2022, 08:53 Uhr. NachDenkSeiten – Die kritische Website – https: – Am Dienstagabend meldete Stella Assange auf Twitter, dass ihr Ehemann Julian negativ auf Covid getestet wurde. Zehn Tage zuvor war er im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh positiv getestet worden. Daraufhin wurde er ein weiteres Mal vollständig isoliert, anstatt wie von Doctors for Assange in einem offenen Brief gefordert, sofort freigelassen…
Fristsetzung für die Grünen
„leider habe ich bisher keine Antwort auf meine Presseanfrage erhalten.
Bitte beantworten Sie die Frage bis heute, 21.10., 18 Uhr (Fristsetzung).“
Die Grünen verweigern bisher jeden Kommentar.
Presseanfrage zum Bundesparteitag der Grünen
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte Sie höflich um die Beantwortung folgender Presseanfrage:
Beim Bundesparteitag der Grünen war der Parteivorsitzende Omid Nouripour als DJ aktiv. Ein kurzes Video davon war im ZDF und in den sozialen Netzwerken zu sehen. In diesem Ausschnitt spielte Nouripour den Song „Jump Around“ der Gruppe „House of Pain“. In dem Text von „Jump Around“ heißt es, übersetzt auf Deutsch:
„Wenn dein Mädchen aufsteht, schlage ich die Hure“
Wie erklären Sie diese frauenfeindliche Entgleisung?
Ihre Antwort werde ich gerne vollumfänglich in meinem Blog sowie in größeren Medien in einem Beitrag über den Vorfall der interessierten Öffentlichkeit darbieten. In Zeiten von Fake News, Verschwörungserzählungen und Gerüchten wäre es dabei sehr hilfreich, ein Statement von Ihnen aus erster Hand zu der Thematik zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen,
Jens Bernert
blauerbote.com
Autor für weitere Magazine
Es geht um das Lied in diesem Video:
Die Anfrage ging an die Bundespressestelle der Grünen (presse@gruene.de).
Klare Korrelation: Je mehr Geimpfte, desto höhere Sterblichkeit – Weltweit 10 oder 20 Millionen Verdachtsfälle auf “Impftod”?
Weltweit 10 oder 20 Millionen Verdachtsfälle auf “Impftod”? | Von Uwe Kranz
„explodieren die Impfschäden weltweit immer weiter, in immer bedrohlicherem Ausmaß. Nicht erst nach der Veröffentlichung von ‚Euro-MOMO‘, dass die Zahl der der Todesfälle von geimpften Kindern (12-15 Jahren) in Europa um 691 Prozent gestiegen sei (nachzulesen in den dortigen Bulletins 33 und 36), hätten eigentlich alle Medien Alarm schlagen und auf Aufklärung dieser eklatanten Übersterblichkeit drängen müssen. Die Folge jedoch: Euro-MOMO passte die Baseline an, um den Anstieg zu relativieren!
Klare Korrelation: Je mehr Geimpfte, desto höhere Sterblichkeit
Vor wenigen Tagen erregte sich der rumänische Europaabgeordnete Christian Terhes darüber, das die Übersterblichkeit in der Europäischen Union um 16 Prozent über dem dreijährigen Durchschnitt der Jahre 2016-2019 liege. Der EU-Parlamentarier demonstrierte zudem anhand einer Karte, dass die Länder mit der höchsten Impfrate europaweit auch die höchsten Sterblichkeitsraten haben, und forderte, diese Zusammenhänge endlich wissenschaftlich zu untersuchen. Eine Reaktion kam weder von den zuständigen europäischen (European Medicinel Agency, EMA) noch von deutschen Agenturen (Robert-Koch- sowie Paul-Ehrlich-Institut, RKI/PEI). Die Politik duckte sich weg.
Dabei hatte die Charité Berlin schon im März 2022 einen Anstieg der Zahl schwerer Impf-‚Nebenwirkungen‘ (eigentlich: Impfschäden) um das Vierzigfache (!) errechnet. Vielleicht war das der Grund dafür, dass Professor Christian Drosten, der Direktor des Virologischen Instituts, das diese Berechnungen anstellte, so plötzlich und unerwartet das Corona-Experten-Team verlassen hatte (und seither weitgehend in der medialen Versenkung verschwunden ist)?“
“Bevor die Straße unser Zuhause wird!”: Legendäre Fairdenken-Demo am 22. Oktober in Wien
Am morgigen Samstag, den 22. Oktober, findet in Wien die nächste große Demonstration statt: Fairdenken Austria ruft alle Bürger dazu auf, ihren Widerstand gegen suizidale Russland-Sanktionen, die fortschreitende Bargeld-Abschaffung und die hohen Energiepreise auf die Straße zu tragen. Eine zentrale Forderung ist die Durchführung einer Volksabstimmung zum ÖXIT – also dem Austritt Österreichs aus der EU.
Um 14 Uhr beginnt die große Kundgebung auf dem Wiener Heldenplatz; im Anschluss wird ein Marsch um den Ring stattfinden. Das Motto der Fairdenken-Demo: “Wenn nicht jetzt, wann dann? Bevor die Straße unser Zuhause wird!”
Die Forderungen an die Politik lauten wie folgt:
- Die Sanktionen, die vor allem den Europäern selbst schaden, sollen umgehend beendet werden.
- Das scharf kritisierte Merit Order-System, das uns die explodierenden Strompreise beschert, muss abgeschafft werden.
- Steuern auf Sprit sollen gesenkt werden.
- Die Neutralität Österreichs muss bewahrt werden.
- Die fortschreitende Bargeldabschaffung gehört gestoppt.
- Und: Es soll eine Volksabstimmung über einen ÖXIT stattfinden.
Besonders die Forderung einer Volksabstimmung über einen EU-Austritt Österreichs steht dieses Mal im Fokus der Demo. Die globalistisch ausgerichtete Politik der Europäischen Union schadet Österreich und seinen Bürgern. Es sollte dem österreichischen Souverän überlassen werden, zu entscheiden, ob er dieses Kurs weiter mittragen will.
Quelle: Fairdenken Austria


