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Corona-Tyrannei: „Grüne“ gegen Ende der Maskenpflicht in Bus und Bahn
Während sich die ersten Unions-Ministerpräsidenten für ein Ende der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen aussprechen, hält Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an der umstrittenen Vorschrift fest – und bekommt dafür Schützenhilfe von den „Grünen“. Deren gesundheitspolitischer Sprecher im Bundestag, Janosch Dahmen, lehnt eine Lockerung der Maskenpflicht im Nahverkehr ebenso ab wie die von vier Bundesländern angekündigte Aufhebung der Isolationspflicht für Corona-Infizierte. „Es gibt keine neuen, medizinisch evidenten Gründe, warum jetzt von den bisher gesetzlich vorgesehenen Absonderungs- und Isolationspflichten oder aber der Maskenpflicht im Nahverkehr abgewichen werden sollte“, erklärte Dahmen in einem Zeitungsinterview.
Absonderung – allein dieses eine Wort sagt schon alles!
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Sanktionen töten Menschen. Beispiel Syrien. Höchste Zeit, mit diesen Spielereien aufzuhören.
Die Friedensgruppe „Freundschaft mit Valjevo e.V.“ leistet seit Jahren in Syrien praktische Hilfe. Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben die Gruppe und ihre Arbeit für ein Krankenhaus in Damaskus gelegentlich unterstützt. Bernd Duschner, Initiator dieser Gruppe, berichtet jetzt aus einem Gespräch mit der Leiterin dieses Krankenhauses. Albrecht Müller.
Ohne Strom, Heizung, Wasser. Hunger und Cholera in Syrien
Gespräch mit der Leiterin eines Krankenhauses in Damaskus
Seit 6 Jahren arbeitet unsere lokale Friedensgruppe „Freundschaft mit Valjevo e.V.“ im oberbayerischen Pfaffenhofen a.d.Ilm mit dem „Italienischen Krankenhaus“ in Damaskus zusammen. Mit Spenden, darunter zahlreiche von Lesern der „Nachdenkseiten,“ konnten wir dem Krankenhaus immer wieder helfen, so beim Kauf eines gebrauchten Computertomographen, neuer Betten, von Defibrillatoren, der Beschaffung von Winterkleidung für Straßenkinder oder für Insassen von Altenheimen.
Anfang November hat uns die Leiterin dieses Krankenhauses, Schwester Carol Tahhan für vier Tage besucht, um sich für diese kontinuierliche Unterstützung zu bedanken und über die aktuelle Situation in Syrien zu berichten.
Es waren Tage intensiver Gespräche.
Carol Tahhan stammt aus einer armenischen Familie und wurde in Aleppo geboren. Ihr Vater hatte mit Chemikalien gehandelt, sie liebt die Mathematik und die Naturwissenschaften. Deshalb hatte sie zunächst ein Chemiestudium abgeschlossen und in einer Arzneimittelfabrik gearbeitet. Langjährige ehrenamtliche Arbeit mit Behinderten führte dazu, dass sie ihren Beruf aufgab und bei den Don-Bosco-Schwestern eintrat. Dort leitete sie in Damaskus zunächst deren Kindergarten und seit 2018 das „Italienische Krankenhaus“. Das Krankenhaus hat in der syrischen Hauptstadt einen exzellenten Ruf.
Ein ganzes Volk kämpft um sein Überleben
Der Krieg 2011, berichtet uns Tahhan, kam für sie überraschend. Sie war überzeugt gewesen, dass sich Unruhen und ein Umsturz wie damals in Ägypten in Syrien, in dem seit Jahrhunderten unterschiedliche Volksgruppen und religiöse Gemeinschaften friedlich zusammenleben, nicht eintreten werden. Es sei schrecklich gewesen, als Jihadisten die Kontrolle über Vororte von Damaskus übernahmen hatten und tagtäglich in unmittelbarer Nähe auf dem Gelände des Krankenhauses und des danebenliegenden Kindergartens Granaten einschlugen. Selbst die Gänge des Krankenhauses waren übervoll von Schwerverletzten. Trotzdem hätten sie die beiden Einrichtungen zu keinem Zeitpunkt geschlossen.
Im Kindergarten sei es wichtig gewesen, die eigene Angst vor den Kindern zu verbergen, ihnen trotz allem unbeschwerte Stunden zu ermöglichen.
So schrecklich die Zeit des Krieges damals gewesen sei, heute, sagt Tahhan, würde die syrische Bevölkerung unvergleichlich mehr leiden. Es gäbe keinen Strom, kein Gas zum Kochen, keinen Brennstoff zum Heizen, kein Wasser, nicht genügend Essen. Strom liefere das öffentliche Netz selbst in der Hauptstadt täglich nur für 2-3 Stunden. Ihr Krankenhaus müsse sich mit Generatoren aushelfen und zu horrenden Preisen Diesel auf dem Schwarzmarkt einkaufen. Dieses Geld fehle für den Kauf von Ausrüstung, von Medikamenten und für eine ausreichende Bezahlung des Personals. Es gebe nur jeden 3. Tag fließendes Wasser und dies nur für 2-3 Stunden.
Ihr Krankenhaus habe einen eigenen Brunnen, ein Großteil der Bevölkerung aber sei gezwungen, sich Wasser von Tankfahrzeugen von privaten Händlern für viel Geld zu kaufen. Gas zum Kochen sei streng rationiert, die Menge völlig unzureichend. Nur jedes Vierteljahr gebe es für die Bürger eine Gasflasche. Es herrsche eine galoppierende Inflation und die Lebensmittelpreise explodierten. Fleisch, Obst und Gemüse seien unbezahlbar geworden. Viele Menschen hungerten und suchten in Abfallhalden nach Essbaren. In weiten Teilen des Landes sei die Cholera ausgebrochen. Eine längere Planung sei für sie als Leiterin des Krankenhauses nicht möglich. Sie könne nur jeden Tag versuchen, die Löcher zu stopfen, die sich neu auftuen: Viele lebensrettende Medikamente, medizinische Geräte und Ersatzteile für ihre Reparatur könnten nicht besorgt werden. Wegen der finanziellen Not arbeiteten viele Mitarbeiter gleichzeitig noch in einem weiteren Krankenhaus und seien häufig völlig erschöpft.
Unter diesen Bedingungen gehe die Abwanderung von Fachpersonal und Ärzte ins Ausland unverändert werden. Diesen Sommer, erzählt sie uns, sei Bashar Assad überraschend und unangemeldet auf einer Versammlung von Kirchenvertretern aufgetaucht und habe ihre Diskussion einige Stunden aufmerksam verfolgt. In ihrem Redebeitrag habe sie die Situation in ihrem Krankenhaus beschrieben und auf die Hoffnungslosigkeit hingewiesen, die mittlerweile in der Bevölkerung herrsche. Der Präsident bat sie um eine schriftliche Eingabe. Zumindest die Zuteilung von Diesel für ihr Krankenhaus sei anschließend ein wenig erhöht worden. Die Möglichkeiten der Regierung unter den Bedingungen der Sanktionen zu helfen, sind allerdings äußerst begrenzt.
Dass in Syrien eine humanitäre Katastrophe stattfindet, bestätigt Professor Dr. Alena Douhan in ihrem soeben veröffentlichten vorläufigen Bericht über Auswirkungen der Sanktionen [1].
Die UN-Sonderberichterstatterin ist in diesen Tagen von einer 12-tägigen Reise aus Syrien zurückgekehrt. „Die gesamte Bevölkerung, schreibt sie,“ lebt unter lebensbedrohenden Bedingungen. Es herrscht ein schwerer Mangel an Trinkwasser, an Wasser für die Bewässerung, an Abwasseranlagen, an Strom, Brennstoffen zum Kochen und zum Heizen, für das Transportwesen und die Landwirtschaft, es fehlt an Lebensmitteln (einschließlich Babynahrung), Gesundheitseinrichtungen, medizinischer Ausrüstung und Medikamenten sowie Arbeits- und Bildungseinrichtungen…“ Die Fakten, die sie in ihrem Bericht aufführt, sind erschütternd: 90% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Preise sind seit 2019 um 800% gestiegen. Die Stromproduktion Syriens ist von täglich 9.500 Megawatts auf 2.100 Megawatts gesunken. Nur noch 20% der landwirtschaftlichen Fläche Syriens können bewässert werden. Die Getreideernte hat sich von 3,1 Mio. Tonnen 2019 auf 1,7 Mio. Tonnen 2022 nahezu halbiert. 14,6% der syrischen Bevölkerung leiden unter chronischen und seltenen Krankheiten und schätzungsweise 24% seien behindert. In dieser dramatischen Situation fehlt es an lebenswichtigen Medikamenten für die Behandlung von Krebs, Multipler Sklerose, Bluthochdruck, Diabetes, für die Dialyse, fehlen Anästhetika und Diagnostika für alle Krebsarten.
Wir brauchen eine Kampagne zur Aufhebung der Sanktionen
500.000 Menschen in Syrien hat der Krieg das Leben gekostet, Hunderttausende sind zu Invaliden geworden, 6,8 Millionen leben als Flüchtlinge im eigenen Land, ein Großteil der Wohngebäude und Infrastruktur sind zerstört oder schwer beschädigt. Trotzdem halten Berlin und Brüssel an ihren Sanktionen gegen Syrien fest. Der Wiederaufbau des Landes und die Ingangsetzung seiner Wirtschaft soll nach ihrem Willen solange verhindert werden, bis sich das Land ihren politischen Vorgaben beugt.
Öl, Gas und Strom sind heute die Grundvoraussetzung jeder Wirtschaft. Die Sanktionen der EU verbieten ausdrücklich die Finanzierung, technische Hilfe und Export von Ausrüstung und Technologie für den Bau von Kraftwerken zur Stromgewinnung und für die Förderung und Verarbeitung von Erdöl und Erdgas.[2] Die Öl- und Gaspipelines, die Raffinerien, die Kraftwerke und Stromnetze waren ein Hauptangriffsziel der Jihadisten gewesen. Nachdem es USA und ihrer Koalition der „Freunde Syriens“ nicht gelungen ist, die Regierung in Damaskus mit Hilfe von Moslembrüdern und Jihadisten zu stürzen, versuchen sie jetzt das Land wirtschaftlich völlig zu erdrosseln: Seit 2019 halten US-Truppen Syriens eigene Ölfelder, unverzichtbar für seine Stromproduktion, besetzt. Firmen und Personen aus Drittstaaten werden mit der Androhung von sekundären Sanktionen daran gehindert, auf dem Seeweg Öl und Gas nach Syrien zu bringen[3] oder Güter und Dienstleistungen an Syrien zu liefern, die das Land für seine Öl- und Gasproduktion braucht.[4]
Carol Tahhan steht zu ihrem Land und seinen Menschen. In Zusammenarbeit mit dem UNHCR organisierte sie für 2000 Frauen Nähkurse. 2017 wurde sie deshalb vom US-Außenministerium mit dem „International Women of Courage Reward“ ausgezeichnet. Sie hat die Auszeichnung angenommen und die Gelegenheit genutzt, in den USA in aller Öffentlichkeit deren Kriegspolitik zu verurteilen und die Verleumdungen gegen ihr Land zurückzuweisen.[5] Bei der Ehrung bestand sie erfolgreich darauf, nicht als Vertreterin des Vatikan, sondern als Bürgerin Syriens ausgezeichnet zu werden. Die Veranstalter hatten jeden Bezug auf ihr Heimatland Syrien, das sie so erbittert bekämpfen, streichen wollen.
Ihre dringende Bitte an uns:
Die Öffentlichkeit über die Lage der syrischen Bevölkerung zu informieren, eine Kampagne für die Aufhebung der unmenschlichen Sanktionen zu führen und weiter humanitäre Hilfe zu leisten. Aktuell braucht ihr Krankenhaus ein Invasives Beatmungsgerät für ihre Intensivstation. Dafür haben wir als gemeinnütziger Verein mit der Sammlung von Spenden begonnen und bitten um Überweisungen auf unser Konto bei der Sparkasse Pfaffenhofen, IBAN DE06 7215 1650 0008 0119 91, Stichwort Krankenhaus Damaskus.
Nachtrag Albrecht Müller:
Ein normaler Wessi, in diesem Fall sind die Vertreter westlichen Denkens gemeint, wird bei Lektüre dieses Berichtes über das Leiden in Syrien befriedigt feststellen können: Alles in Butter, die Sanktionen wirken. – Beispielhaft wird an diesem Denken die Unmenschlichkeit der westlichen Überlegenheitsideologie sichtbar.
Titelbild: quetions123 / Shutterstock
[«1] ohchr.org/en/statements/2020/09/statement-ms-alena-douhan-special-rapporteur-negative-impact-unilateral-coercive
[«2] wko.at/service/aussenwirtschaft/Aktueller_Stand_der_Sanktionen_gegen_Syrien.html
[«3] home.treasury.gov/system/files/126/syria_shipping_advisory_03252019.pdf
[«4] journal-neo.org/2020/07/21/caesar-act-protecting-or-destroying-syrian-civilians
Russland unterstützt Einrichtung des Gates-Rockefeller-Pandemiefonds
Moskau bekräftigt auf dem G20-Gipfel seine Loyalität zur WHO und fordert einen „globalen Gesundheitsschutzschild“
Der indonesische Gesundheitsminister Budi Sadiki erklärte am Samstag gegenüber Reportern, dass geopolitische Querelen den Plan der G20, einen Pandemiefonds einzurichten, um sicherzustellen, dass Menschen überall – und insbesondere arme Menschen – rechtzeitig Impfungen erhalten, nicht beeinträchtigen.
„Alle Entscheidungen der G20 werden ausschließlich im Konsens getroffen. In der derzeitigen geopolitischen Lage ist es sehr schwierig, einen Konsens zu erzielen. Aber in dieser geopolitischen Situation ist es uns gelungen, einen Konsens über die Einrichtung eines Fonds zu erzielen, und das ist das Wichtigste“, sagte Sadiki bei der Erörterung der Ergebnisse eines Treffens mit den Finanz- und Gesundheitsministern der G20 auf Bali.
Der von der Weltbank in Zusammenarbeit mit der WHO eingerichtete Pandemiefonds (formell bekannt als „Financial Intermediation Fund for Pandemic Prevention, Preparedness and Response“) soll die Gesundheitsagenda der G20 unterstützen, die unter anderem die Verbesserung der genetischen Überwachung, die Förderung der Mobilisierung von Gesundheitsressourcen für medizinische Gegenmaßnahmen und den Ausbau von Forschungs- und Produktionsnetzwerken für Impfstoffe, Therapien und Diagnostika vorsieht.
Zu den Gebern des Fonds gehören die Bill & Melinda Gates Foundation, die Rockefeller Foundation und der Wellcome Trust, wie die G20 in einer Pressemitteilung vom 12. November stolz verkündeten.
Der russische Finanzminister Anton Siluanow unterstützte die Einrichtung des Pandemiefonds und sagte, die WHO solle weiterhin eine „zentrale Rolle“ bei der Aufrechterhaltung des „globalen Gesundheitssystems“ spielen.
Der neue Fonds soll „das bestehende globale Gesundheitssystem ergänzen und die Reaktion auf neue Gesundheitsbedrohungen unterstützen“, so das russische Finanzministerium in einer auf seiner Website veröffentlichten Erklärung.
Die Pressemitteilung fügte hinzu:
Der Leiter des russischen Finanzministeriums wies auf die Notwendigkeit hin, eine Fragmentierung des globalen Gesundheitssystems zu verhindern und die zentrale Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) darin aufrechtzuerhalten. Er berichtete auch von den Erfahrungen mit der Schaffung eines Systems zur schnellen Reaktion auf Pandemien in Russland im Rahmen des derzeitigen „Sanitätsschildes“, das die Schaffung eines Systems zur schnellen Diagnose von Infektionskrankheiten, die beschleunigte Entwicklung von Testsystemen und Impfstoffen im Falle neuer epidemiologischer Bedrohungen umfasst.
Wir glauben, dass ein ähnlicher Schutzschild auch auf globaler Ebene aufgebaut werden könnte, sagte der Minister.
Das im April 2021 angekündigte russische Sanitärschild-Programm zielt darauf ab, nach dem Auftreten einer vermeintlichen Gesundheitsbedrohung rasch Impfstoffe“ (basierend auf der genetischen Plattform von Sputnik V) und PCR-Tests zu entwickeln. Im Rahmen des Programms werden entlang der russischen Grenze Biokontrollpunkte eingerichtet – ein Prozess, der im Dezember 2021 begann.
Der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko, Mitglied des Exekutivrats der WHO, nahm per Videoschaltung an dem Gipfel teil und erklärte, die WHO solle als „Koordinatorin der internationalen Bemühungen im Gesundheitsbereich“ fungieren.
„Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die Bereitschaft der globalen Gesundheitsarchitektur zu stärken, um rechtzeitig auf gefährliche zoonotische Infektionen mit Pandemiepotenzial reagieren zu können. Eine solche Gesundheitsarchitektur sollte auf den Grundsätzen der Transparenz, Offenheit und gleichberechtigten Beteiligung aller Akteure beruhen“, sagte er nach einem Treffen mit seinen G20-Kollegen vor russischen Medien.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus begrüßte am Samstag die Einrichtung des Pandemiefonds:
Dieser neue Finanzierungsmechanismus wird ein entscheidender Baustein für eine stärkere globale Gesundheitssicherheitsarchitektur sein.
Wichtig ist, dass der Fonds mit einer inklusiven und effektiven Governance und Betriebsvereinbarungen mit hohen Standards für Transparenz und Rechenschaftspflicht konzipiert wurde.
Wir danken unseren Partnern bei der Weltbank, mit denen wir bei der Einrichtung des Fonds so eng zusammengearbeitet haben.
Tedros fügte noch hinzu:
Die nächste Pandemie wird nicht auf uns warten. Wir müssen dringend handeln, um die Lücken in der globalen Bereitschaft zu schließen, die alle Länder gefährden.
Oh, glückliche Tage.
Sie werden dich wieder einsperren
Die Herren des Einsperrens sind nur knapp ihrem schlimmsten Schicksal entgangen, nämlich dass das Thema zu dem nationalen und internationalen Skandal wird, der es sein sollte. Und nehmen wir noch die Impfvorschriften hinzu: Selbst wenn diese moralisch gerechtfertigt wären, was sie nicht waren, gibt es dafür überhaupt keinen praktischen Grund.
Beides innerhalb eines Jahres durchzusetzen – ohne jeden Beweis, dass sie etwas für die Volksgesundheit gebracht haben, und mit Unmengen von Beweisen, dass sie die Lebensqualität von unzähligen Millionen Menschen ruiniert haben – ist ein Skandal für die Ewigkeit. Das war in den USA so, aber auch in fast allen anderen Ländern der Welt, mit Ausnahme einiger weniger.
Könnte das enorme politische Auswirkungen haben? Man könnte es vermuten. Und doch scheint es heute, dass Wahrheit und Gerechtigkeit weiter entfernt sind als je zuvor. Die leidenschaftlichsten der Gouverneure, die gegen die Schließung waren – diejenigen, die nie geschlossen oder früher geöffnet haben als der Rest des Landes -, haben mit ihrer Bilanz gewonnen. Die meisten anderen schlossen sich dem gesamten politischen Establishment an und taten so, als sei dies alles kein Problem. Tragischerweise scheint diese Taktik besser funktioniert zu haben, als sie sollte.
In der Zwischenzeit sind einige Punkte zu bedenken:
Die US-Regierung hat über die Verkehrssicherheitsbehörde (Transportation Safety Administration) eine weitere Verordnung unterzeichnet, mit der das Verbot für ungeimpfte internationale Besucher bis zum 8. Januar 2023 verlängert wird. Das bedeutet, dass keine Person, die es geschafft hat, die Impfung zu verweigern, aus einem Grund in die USA einreisen darf. Das sind 30 % der Weltbevölkerung, denen sogar die Einreise in die USA auf eigene Kosten verwehrt wird. Vor drei Jahren wäre so etwas noch unvorstellbar illiberal gewesen und hätte für enorme Kontroversen und Empörung gesorgt. Heute macht die Verlängerung kaum noch Schlagzeilen.
Die Regierung Biden hat den von Covid ausgerufenen Notstand erneut um 90 Tage verlängert, womit der Regierung weiterhin weitreichende Befugnisse ohne Zustimmung des Kongresses eingeräumt werden. Im Ausnahmezustand ist die verfassungsmäßige Struktur der USA faktisch außer Kraft gesetzt und das Land befindet sich weiterhin im Kriegszustand. Diese Ankündigung war nicht umstritten und hat, wie die obige, kaum Schlagzeilen gemacht.
Viele Colleges und Universitäten, aber auch andere Schulen und öffentliche Einrichtungen setzen die Impfpflicht weiterhin durch, ohne dass es eine solide wissenschaftliche Grundlage für die Zulassung der bivalenten Impfung oder eine wirkliche Begründung für den Vorstoß gibt, da die meisten Menschen schon vor langer Zeit dem Virus ausgesetzt waren und eine natürliche Immunität erworben haben, und es außerdem sehr gut belegt ist, dass die Impfung niemanden vor einer Infektion schützt oder die Übertragung verhindert. Sie machen einfach trotzdem weiter.
Die Maskierung ist nicht in Verruf geraten, weil wir nie so etwas wie ein ehrliches Eingeständnis ihres Versagens bei der Kontrolle der Ausbreitung erhalten haben. Auch heute noch gibt es einen Prozentsatz von Menschen, die dauerhaft traumatisiert sind. Auf Reisen sehe ich vielleicht 10-20 %, aber in einigen Städten des Nordostens ist das regelmäßige Tragen von Masken ebenfalls sehr verbreitet. Sobald sie zu einem Symbol für politische Konformität und Tugendhaftigkeit wurden, war die Sache besiegelt und die Kultur wurde verändert. Jetzt droht die Maskenpflicht, wann immer die Regierung es für nötig hält, denn die Verkehrssicherheitsbehörde hat von den Gerichten grünes Licht erhalten.
Das Ende des Impfzwangs in den meisten Lebensbereichen und damit auch das Streben nach einem Pass zur Unterscheidung zwischen reinen und unreinen Menschen ist ein gutes Zeichen. Aber die Infrastruktur ist immer noch vorhanden und wird immer ausgefeilter. Es handelt sich kaum um einen endgültigen Sieg. Es könnte nur eine vorübergehende Atempause sein, solange die Ambitionen noch bestehen.
Weiterhin hat die Biden-Regierung (und alles, was sie vertritt, einschließlich des Weltwirtschaftsforums, der Weltgesundheitsorganisation und alles, was man sonst noch als Establishment bezeichnet) ihre eigenen Pandemiepläne aufgestellt. Die Idee ist nicht, die Mandate zurückzuschrauben oder sie abzuschwächen. Im Gegenteil: Es geht darum, die gesamte Pandemieplanung zu zentralisieren, um eine Erfahrung wie in South Dakota, Georgia oder Florida beim nächsten Mal unmöglich zu machen. Außerdem sollte man zig Milliarden mehr Geld ausgeben.
Unter den Behörden, Intellektuellen und Politikern, die dies getan haben, scheint sich ein Grundsatz herausgebildet zu haben. Was auch immer Sie tun, geben Sie niemals zu, dass Sie größere Fehler gemacht haben. Und bringen Sie niemals die wirtschaftlichen, kulturellen, gesundheitlichen und bildungspolitischen Katastrophen um uns herum mit etwas in Verbindung, was die Regierung 2020 oder 2021 getan hat! Das wäre nichts weiter als eine Verschwörungstheorie.
Der Pandemie-Schwindel ist inzwischen so groß, dass er sogar in die FTX-Katastrophe vom Wochenende verwickelt ist. Sam Bankman-Frieds Bruder Gabe hat tatsächlich eine gemeinnützige Organisation gegründet, die ausschließlich dem Zweck dient, die 30 Milliarden Dollar, die die Regierung Biden für die Pandemieplanung bereitgestellt hat, zu „unterstützen“. Die Institution „Guarding Against Pandemics“ ist ganz offensichtlich ein Honeypot für solche Finanzierungen, einschließlich der offiziellen Befürwortung vieler Kandidaten der Demokratischen Partei, die die Wahl gewonnen haben.
In der Zwischenzeit gab es zwar viele erfolgreiche gerichtliche Anfechtungen vieler Elemente der Pandemiebekämpfung. Aber das reicht nicht. Die Hauptmaschinerie, die im Namen der Virusbekämpfung Freiheit und Eigentum weggenommen hat, ist im Wesentlichen immer noch in Betrieb. Die CDC brüstet sich bis heute mit ihren gewaltigen Quarantänebefugnissen, die sie jederzeit einsetzen kann, wenn die Regierung es für notwendig hält. Daran hat sich nichts geändert.
Im Großen und Ganzen und in einem philosophischen Sinne ausgedrückt, scheint die Menschheit ihre Fähigkeit verloren zu haben, aus ihren eigenen Fehlern zu lernen. Nüchtern betrachtet haben zu viele Menschen aus der herrschenden Klasse während der Pandemie finanziell und aus Machtgier profitiert, um ein ernsthaftes Umdenken und Reformen anzustoßen.
Dieses Umdenken und Reformen werden nun auf jeden Fall auf einen anderen Tag verschoben. Wer sich ernsthaft um die Zukunft der Menschheit und der von ihr aufgebauten Zivilisationen sorgt, muss sich in den langfristigen Kampf um Wahrheit und Vernunft stürzen. Das erfordert, dass wir alles einsetzen, was von der Redefreiheit und der Sehnsucht nach Integrität und Verantwortlichkeit im öffentlichen Leben übrig geblieben ist. Die Gruppe, die wir als „sie“ bezeichnen, will eine demoralisierte Bevölkerung und eine schweigende Öffentlichkeit.
Das können wir nicht zulassen.
“Raus aus dem Corona-Chaos”: Arzt & Politiker klären bei Vortrag in Wien auf!
Mit ihrer unermüdlichen Aufklärungsarbeit sind der kritische Arzt Dr. Hannes Strasser und der mutige Politiker Mag. Gerald Hauser (FPÖ) wahrhaftig ein Stachel im Fleisch des Systems. Auch mit ihrem Sensations-Bestseller “Raus aus dem Corona-Chaos” sorgen sie seit Monaten für Furore. Am Donnerstag bietet sich die exklusive Gelegenheit, die beiden Kämpfer für die Wahrheit im Zuge ihrer Aufklärungstour durch ganz Österreich bei einem Vortragsabend in Wien kennenzulernen und ihren nützlichen Tipps gegen den Corona-Wahnsinn der Eliten zu lauschen.
Strasser & Hauser bei Vortrag in Wien
Die beiden mutigen Tiroler sind viel gefragte Experten und haben sich einen Namen in der Freiheitsbewegung gemacht. Der Corona-Kongress in Tirol am 26. November, bei dem beide – gemeinsam mit Dr. Sucharit Bhakdi – die Corona-Verfehlungen aufarbeiten, war in Windeseile ausverkauft. Für die beiden unermüdlichen Tiroler ist es aber nicht der einzige Auftritt in näherer Zukunft. Denn es ist ihnen stets ein Herzensanliegen, das Volk möglichst umfassend aufzuklären und ihnen Alternativen jenseits der Einheitsbrei-Empfehlungen des System darzulegen.
Am kommenden Donnerstag, den 17. November treten Dr. Hannes Strasser und Mag. Gerald Hauser ab 19:00 Uhr beim Wiener Akademikerbund in der Schlösselgasse 11 im achten Wiener Gemeindebezirk auf. Bedenkt man, dass diverse “Experten” und auch Politiker der schwarz-grün-rot-pinken Corona-Einheitsfront immer wieder damit liebäugeln, die “Pandemie”-Daumenschrauben erneut anzuziehen. Hauser und Strasser wollen volksnah konstruktive Auswege darlegen und klären medizinische und politische Fragen zum Thema verständlich, ehrlich und teils auch sehr persönlich.
Aufdecker sorgen regelmäßig für Furore
Ein weiteres Herzstück des Vortragsabends ist einmal mehr eine Vorstellung ihres Erfolgs-Buches “Raus aus dem Corona-Chaos”, ein verständlicher Ratgeber für Jedermann. Die beiden Autoren bestachen in den vergangenen Monaten regelmäßig mit ihrer Aufklärungsarbeit: Dr. Strassers fundierte Wochenblick-Gastartikel begeistern regelmäßig abertausende Leser, seine Expertise brachte beim Impfpflicht-Hearing im Parlament sogar die Regierungs-Experten zum schwitzen. Mag. Hauser wiederum thematisiert regelmäßig die unzähligen verschwiegenen Impf-Opfer im Parlament.
Außerdem ist Hauser bei der Bundesregierung für seine parlamentarischen Anfragen regelrecht gefürchtet. So entlarvte er, dass die Regierung Millionen ablaufende Impfdosen entsorgt und zugleich weiterhin unzählige Millionen neue Impfdosen nachbestellt. Den ÖVP-Innenminister brachte er sogar dazu, in seiner Beantwortung die vormals vonseiten des Systems häufig geleugnete Existenz von Pandemie-Planspielen zuzugeben. Mehrfach gelang es ihm auch, sowohl Gesundheitsminister Rauch als auch seinen Vorgänger Mückstein aufs Glatteis zu führen oder ihnen unangenehme Wahrheiten zu entlocken.
Manchmal lassen Hauser Brandreden wiederum die überforderten Regierungs-Darsteller einfach ratlos zurück…:
“Plan B” statt Impf-Fanatismus
Gemeinsam treten sie auch für einen “Plan B” ein, den Strasser seit geraumer Zeiten erfolgreich bei Patienten einsetzt, keiner musste auf die Intensivstation. Erst setzt auf alternative Behandlungsmethoden, etwa medikamentöse Frühbehandlung. Man müsse Corona nämlich wie jeden anderen Erreger im Vertrauen zwischen Arzt und Patient behandeln anstatt Letzteren in eine mangelhaft wirksame und nebenwirkungsreiche Spritze zu treiben. Hauser wiederum forderte seit Ewigkeiten im Parlament regelmäßig, den Testpositiven einen Arzt – und nicht die Polizei – nach Hause zu schicken.
Falls Sie es nicht zum Vortrag in Wien schaffen, können Sie den Beststeller “Raus aus dem Corona-Chaos” im Wochenblick-Shop bestellen:
Kein Ende des Krieges abzusehen! USA kündigen in aller Stille ein neues Ukraine-Kommando mit einem 3-Sterne-General an.
Definitiv ein Zeichen dafür, dass sich die USA auf einen langen Krieg in der Ukraine und einen langfristigen militärischen Wettbewerb mit Russland vorbereiten.
Im Wirbelwind der Nachrichten zu den Zwischenwahlen in der vergangenen Woche ging die Ankündigung unter, dass Washington nicht nur zusätzliche Waffen im Wert von 400 Millionen Dollar in die Ukraine schicken wird, sondern auch ein neues Kommando für gemeinsame Streitkräfte in Deutschland einrichten will, das „für Waffenlieferungen und die Ausbildung des Personals zuständig sein wird.“
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wird das neue Kommando, über das bereits in diesem Sommer berichtet wurde, offiziell den Namen Security Assistance Group Ukraine (SAGU) tragen und im Hauptquartier der US-Armee für Europa und Afrika in Wiesbaden stationiert sein. Sie wird von einem 3-Sterne-General geleitet.
Das Kommando wird 300 US-Militärangehörige umfassen, aber wahrscheinlich eng mit den Ausbildungszentren der U.S. Army Europe and Africa in Grafenwöhr und Hohenfels sowie mit der Garnison in Baumholder zusammenarbeiten. Darüber hinaus könnten „die Tausende von US-Soldaten, die derzeit auf Truppenübungsplätzen in Polen und Rumänien stationiert sind, in die Pläne einfließen“, berichtet Stars & Stripes.
Das neue Kommando soll laut Stars & Stripes eine langfristige Präsenz haben:
Mit der Einrichtung eines eigenen Hauptquartiers, das sich auf die Unterstützung der Ukraine konzentriert, schafft das Pentagon eine Organisation, die eine voraussichtlich langfristige Aufgabe erfüllen soll.
Das Hauptquartier in Wiesbaden soll mit Personal aus allen Teilstreitkräften besetzt werden, sodass es sich um einen gemeinsamen Einsatz handelt. Die Dauer der Einsätze soll zunächst zwischen sechs Monaten und einem Jahr liegen, es sind aber auch längere begleitete Einsätze möglich.
Die US-Regierung hat der Ukraine inzwischen Waffen im Wert von über 18 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt, und offizielle Stellen führen die Erfolge Kiews gegen die russische Invasion auf die kontinuierliche Militärhilfe für das Land zurück. Dieses neue Kommando ist ein Zeichen dafür, dass sich die westlichen Mächte mit den USA an der Spitze zusammentun, wie mir meine Kollegen vom Quincy Institute berichten.
„Es ist definitiv ein Zeichen dafür, dass sich die USA auf einen langen Krieg in der Ukraine und einen langfristigen militärischen Wettbewerb mit Russland vorbereiten“, sagt George Beebe. „Man setzt nicht einfach einen 3-Sterne-Mann ein, um die Waffenströme in der Ukraine zu überwachen.“
Anatol Lieven ist überzeugt, dass dies die derzeitige Entwicklung der US-amerikanisch-europäischen Sicherheit zementiert. „Meiner Meinung nach deutet dies darauf hin, dass die Ukraine ein ‚wichtiger Nicht-NATO-Verbündeter‘ und eine Abhängigkeit von den USA sein wird und dass die USA versuchen werden, die gesamte europäische Sicherheit auf die Unterstützung der Ukraine und die Feindseligkeit gegenüber Russland aufzubauen.“
Natürlich hat Washington es abgelehnt, US-Stiefel in der Ukraine zu stationieren, um Präsident Zelensky bei seinem Ziel zu unterstützen, Russland aus seinem Land zu vertreiben. Umfragen zeigen weiterhin, dass die amerikanische Bevölkerung dies nicht wünscht. Aber ein 3-Sterne-Militär direkt hinter der Grenze, das Milliarden an Waffen und Ausbildungsmaßnahmen befehligt, kommt dem Ganzen schon sehr nahe.
Es wird interessant sein zu sehen, ob die Regierung an ihrem jüngsten angeblichen Wunsch nach Friedensverhandlungen festhält. Sicherlich zeigt dieses neue Kommando Moskau, dass die Alternative zu einem Kompromiss die USA ist, die bereit und willens ist, die Ukraine auf lange Zeit militärisch zu unterstützen“, so Beebe.
Der G-20-Gipfel 2022 auf Bali wurde als kritisch bezeichnet.
von Prof. Engr. Zamir Ahmed Awan für den Saker-Blog
Globale Herausforderungen
- Nach dem Ausbruch von COVID-19, der die ganze Welt erfasst hat und dem sogar Supermächte wie die USA zum Opfer fielen, hat die Sensibilisierung für das globale Gesundheitssystem höchste Priorität. Heute ist die Gesundheit die größte globale Herausforderung. Es besteht ein dringender Bedarf, die weltweiten Gesundheitssysteme zu stärken. Es wird erwartet, dass dies dazu beiträgt, die globale COVID-19-Reaktion zu verbessern und die Umwandlung der globalen Gesundheitsinfrastruktur zu erleichtern sowie die Gesundheitssysteme widerstandsfähiger, integrativer, gerechter und krisenfester zu machen.
- Die Weltwirtschaft steht vor noch nie dagewesenen Herausforderungen, sei es aufgrund der Pandemie, der Ukraine-Krise, einseitiger Sanktionen oder politischer Unruhen, aber jeder ist ein Opfer der aktuellen Wirtschaftskrise. Es besteht die dringende Notwendigkeit, sich mit allen möglichen Problemen auseinanderzusetzen, die der Weltwirtschaft schaden, und politische und praktische Maßnahmen zu formulieren, um sie unverzüglich wiederzubeleben.
- Die geopolitischen Verhältnisse sind angespannt und von Unsicherheit geprägt, was die Menschheit mit großer Sorge erfüllt. Ob im Nahen Osten, im Südchinesischen Meer, in der Ukraine, in Afghanistan, in Lateinamerika oder in irgendeinem anderen Teil der Welt – wenn es Spannungen gibt, schadet das der gesamten Menschheit. Überall herrscht Ungewissheit, die Menschen können sich nicht auf die Entwicklung konzentrieren, sondern sind verwirrt und besorgt über die Zukunft. Für die Entwicklung ist ein förderliches Umfeld Voraussetzung, und es müssen günstige Bedingungen geschaffen werden.
- Der Klimawandel ist ein globales Problem und hat Auswirkungen auf alle. Einige Länder sind bereits stark betroffen, andere weniger, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch sie an der Reihe sein werden. Es ist fast schon erwünscht, dass dem Klimawandel die gebührende Priorität eingeräumt wird, denn er hat schwerwiegende Auswirkungen auf einige Länder. In Pakistan zum Beispiel gab es in diesem Jahr in Gebieten mit 50 mm Jahresniederschlag plötzlich heftige Regenfälle, die innerhalb weniger Wochen 1700 mm erreichten und schwere Überschwemmungen verursachten. Etwa ein Drittel des Landes stand unter Wasser, wodurch Ernten, Häuser, Infrastruktur und Kommunikationssysteme beschädigt wurden und Menschen und Vieh ums Leben kamen. Etwa 35 Millionen Menschen wurden in Mitleidenschaft gezogen, und der wirtschaftliche Schaden wird auf einen dreistelligen Betrag geschätzt. Das Ausmaß der Katastrophe überstieg die Möglichkeiten Pakistans, und es wurde um internationale Hilfe gebeten. Es ist nicht nur Pakistan, es könnte auch andere Länder treffen. Der Klimawandel kennt keine Grenzen und kann jederzeit und überall eintreten, ohne dass man im Voraus alarmiert wird. Es wird gewünscht, dass der Klimawandel sofort angegangen wird.
Der 17. Gipfel der Gruppe der 20 (G20)
Er soll vom 15. bis 16. November 2022 (Dienstag bis Mittwoch) auf Bali in Indonesien stattfinden, wo die Staats- und Regierungschefs der Welt zusammentreffen, die oben genannten Herausforderungen erörtern und ihr Bestes tun werden, um sie alle zu bewältigen. Es wird auch das erste persönliche Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping sein, seit Biden Präsident ist. Präsident Biden wird auf Bali mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammentreffen und eine Reihe von strittigen Themen erörtern, darunter die Spannungen in Bezug auf Taiwan, die Menschenrechte, den Krieg in der Ukraine und das nordkoreanische Atomprogramm. Es wird erwartet, dass das Treffen einen globalen Konsens schafft und das Vertrauen in die Bewältigung globaler Herausforderungen stärkt.
Auf Bali, Indonesien, findet ein zweitägiges Business 20 (B20)-Gipfel 2022 statt, bei dem führende Wirtschaftsvertreter aus aller Welt zusammenkommen, um der G20 politische Empfehlungen zur Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen in aller Welt zu geben. Der B20-Gipfel ist das offizielle G20-Dialogforum für die globale Geschäftswelt und gilt als der Wirtschaftszweig der G20. Der Gipfel wird von der indonesischen Industrie- und Handelskammer (KADIN Indonesia) im Auftrag der indonesischen Regierung organisiert, die derzeit den G20-Vorsitz innehat. Er brachte mehr als 3.300 Personen zusammen, darunter 2.000 Staatsoberhäupter, CEOs und Führungskräfte multinationaler Unternehmen aus über 40 Ländern, die mehr als 6,5 Millionen Unternehmen repräsentieren. Zusätzlich zum Gipfel wurden von den B20-Partnern mehr als 130 Nebenveranstaltungen organisiert, an denen über 8.000 Teilnehmer teilnahmen.
Das Thema des diesjährigen Gipfels lautet „Förderung von innovativem, integrativem und kooperativem Wachstum“. Die B20 will dies erreichen, indem sie den G-20-Ländern politische Empfehlungen zu sieben zentralen Politikbereichen gibt, darunter Handel und Investitionen, Energie, Nachhaltigkeit und Klima, Digitalisierung, Finanzen und Infrastruktur, Zukunft der Arbeit und Bildung, Integrität und Compliance sowie Frauen in der Wirtschaft. B20 Indonesia hat 25 Empfehlungen für die G20 ausgesprochen, die sich auf drei Hauptprioritäten verteilen:
1) Vorrang für Innovation, um Wachstum nach der Pandemie zu ermöglichen;
2) Stärkung von KKMU und gefährdeten Gruppen; und,
3) Unterstützung einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
M. Arsjad Rasjid P. M., Vorsitzender der indonesischen Industrie- und Handelskammer (KADIN Indonesia), sagte: „Wir hoffen sehr, dass der diesjährige B20-Gipfel einen Konsens und eine gemeinsame Sache in Bezug auf die vorrangigen Anliegen finden wird, damit wir gemeinsam vorankommen. Jetzt sind die Stimmen der globalen Wirtschaft mehr denn je gefragt, um ein inklusives und nachhaltiges Wachstum für die Zukunft zu gewährleisten.“
Shinta Widjaja Kamdani, Vorsitzende der B20 Indonesien, sagte: „In einer Zeit, in der wir als Planet vor einzigartigen Herausforderungen stehen und die geopolitischen Spannungen hoch sind, kommt der globalen Wirtschaft eine wichtige Rolle zu: Wir müssen zusammenkommen und inklusivem, kooperativem und innovativem Wachstum Priorität einräumen.“
Der B20-Vorsitz wird von prominenten indonesischen CEOs unterstützt, die bei der Ausarbeitung der Empfehlungen an die G20 federführend waren. Sie wird auch von einer Gruppe internationaler Wirtschaftsführer aus Spitzenunternehmen der G-20-Länder, dem International Advocacy Caucus, geleitet. Dem Caucus gehören Führungspersönlichkeiten wie Tony Blair und Elon Musk an. Gemeinsam unterstützen die Mitglieder die B20-Führung bei ihrer Agenda und ihren Prioritäten und liefern wertvolle Erkenntnisse.
Tagesordnung des G-20-Gipfels
Die COVID-19-Pandemie hat der Weltwirtschaft einen hohen Tribut abverlangt, und die Entwicklungsländer haben größere Verluste erlitten als die Industrieländer, sagte Suryono und fügte hinzu, dass die Kluft zwischen den Entwicklungsländern und den Industrieländern immer größer werde.
Die Weltwirtschaft ist anfällig für vielfältige Auswirkungen, zu denen auch die rasant ansteigende Inflation in einer Reihe von Ländern gehört, sowohl in den reichen als auch in den armen. Die akuten Spillover-Effekte der aggressiven Zinserhöhungen in einigen Industrieländern haben den globalen Finanzmarkt destabilisiert und die Schwellen- und Entwicklungsländer unter enormen Druck gesetzt.
Im Oktober korrigierte der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 um 0,2 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent gegenüber der letzten Prognose vom Juli.
„Wir benötigen heute mehr denn je internationale Zusammenarbeit. Ich denke, was wir zu diesem G-20-Gipfel mitnehmen müssen, ist ein positiver Ansatz der Staats- und Regierungschefs, die bereit sind, sich konstruktiv mit diesen Themen zu befassen“, sagte Drysdale.
Die indonesische Außenministerin Retno Marsudi sagte während der diesjährigen Generaldebatte der UN-Generalversammlung, die ganze Welt setze ihre Hoffnung auf die G20 als Katalysator für den globalen Wirtschaftsaufschwung, insbesondere für die Entwicklungsländer. „Wir können nicht zulassen, dass der globale Aufschwung von der Gnade der Geopolitik abhängt“.
Die Rolle von China
Als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und größtes Entwicklungsland unterstützt China die G20 dabei, eine führende Rolle bei der Bewältigung globaler Herausforderungen und der Verbesserung der globalen Wirtschaftspolitik zu spielen, und fordert eine stärkere Vertretung und eine stärkere Stimme der Entwicklungsländer in internationalen Angelegenheiten.
„China hat enorme Anstrengungen unternommen, um Kapazitäten im eigenen Land aufzubauen und den Entwicklungsländern zu helfen, den Mangel an Kapazitäten zu überwinden und die gewünschten Infrastrukturen aufzubauen, um die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen“, sagte Deepak.
„Ich denke, China wird die Staats- und Regierungschefs der G20 auch weiterhin dazu auffordern, diese Kapazitäten aufzubauen und konzentrierte Anstrengungen zu unternehmen, um die erforderliche Gesundheitsinfrastruktur zu schaffen“, sagte er.
In den Augen von Kiyoyuki Seguchi, Forschungsdirektor am japanischen Canon Institute for Global Studies, hält China am richtigen Kurs der wirtschaftlichen Globalisierung fest.
„China ist entschlossen, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um ein internationales Umfeld zu schaffen, das der Entwicklung förderlich ist, und neue Impulse für das globale Wachstum zu geben“, sagte Seguchi.
China weitet Unterstützung für G-20-Gipfel aus
China unterstützt Indonesien bei der Wahrnehmung seiner Rolle als Präsident der Gruppe der 20 (G20) und erwartet, dass der bevorstehende G20-Gipfel einen Beitrag zur globalen COVID-19-Reaktion, zur wirtschaftlichen Erholung sowie zur Nahrungsmittel- und Energiesicherheit leisten wird, sagte ein hochrangiger chinesischer Diplomat am Donnerstag.
Der stellvertretende Außenminister Ma Zhaoxu sagte, China unterstütze das Thema des Gipfels, der im November auf Bali stattfinden wird, „Gemeinsam erholen, stärker werden“. Ma äußerte sich auf einer Pressekonferenz am Rande des 20. Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas.
„Wir hoffen, dass der G-20-Gipfel eine aktive und konstruktive Rolle in Bereichen wie der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von COVID-19, der Förderung der weltweiten wirtschaftlichen Erholung und der Gewährleistung der globalen Nahrungsmittel- und Energiesicherheit spielen wird“, sagte Ma.
Als Mitglied der G20 hat sich China aktiv an der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der globalen Wirtschaftspolitik beteiligt und mit anderen Parteien zusammengearbeitet, um ein starkes globales Wachstum voranzutreiben, das nachhaltig, ausgewogen und integrativ ist“, fügte er hinzu.
Erwartungen
Der Analyst glaubt an die Bedeutung dieses Gipfels und erwartet später einige wichtige Durchbrüche. Er könnte der erste Schritt zur Vertrauensbildung und zum gegenseitigen Verständnis sein. Es wird erwartet, dass der chinesische und der US-amerikanische Präsident einige der Differenzen überwinden und die geopolitischen Spannungen abbauen werden. Die verbleibenden Differenzen könnten in den Folgegesprächen ausgeräumt werden.
Wenn sich die Differenzen zwischen China und den USA verringern, könnten das Südchinesische Meer, Asien und die Region zu einem Zentrum rascher wirtschaftlicher Aktivitäten werden und zur Wiederbelebung der Weltwirtschaft beitragen. Davon könnten auch die USA profitieren.
Wenn die USA ihre Antichina-Kampagne aufgeben und stattdessen kooperieren, könnte sich die Situation in eine Win-Win-Situation für alle und eine globale Win-Win-Situation verwandeln. Dass China keine aggressiven Absichten gegen die USA hegt und sich nur auf seinen eigenen friedlichen Aufstieg konzentriert, dürfte Präsident Bidden nach einem persönlichen Treffen mit Präsident Xi verstanden haben.
Die Ukraine-Krise könnte während des Gipfels im Mittelpunkt stehen, und es könnte eine konsensbasierte Lösung gefunden werden, die alle Beteiligten zufriedenstellt.
Die Verschlechterung der Weltwirtschaft wirkt sich direkt auf die Entwicklungsländer aus, und sie möchten diese Gelegenheit nutzen, um große Hürden zu beseitigen und ein Umfeld des Friedens, der Stabilität und des Vertrauens zwischen allen Nationen zu schaffen.
Autor: Prof. Engr. Zamir Ahmed Awan, Gründungsvorsitzender der GSRRA, Sinologe (ehemaliger Diplomat), Herausgeber, Analyst und Non-Resident Fellow des CCG (Center for China and Globalization). (E-Mail: awanzamir@yahoo.com).
Biologischer Norweger will als querschnittsgelähmte Transfrau “gelesen” werden
Dass die Auswüchse der Gender-Ideologie, die behauptet, es gäbe Dutzende von Geschlechtern, die jeder nach Belieben annehmen und wechseln könne, zwangsläufig zur Normalisierung jeder noch so abseitigen Marotte und Psychose führen muss, war offensichtlich. Welch groteskes Ausmaß dieser Kampf gegen die biologische Realität nach sich zieht, zeigt nun ein Beispiel aus Norwegen, wo kürzlich die 53-jährige Trans-Frau Jørund Viktoria Alme an die Öffentlichkeit trat, die freiwillig im Rollstuhl sitzt, weil sie behauptet, sich seit dem fünften Lebensjahr als querschnittsgelähmte Frau zu identifizieren!
Schon damals sei sie eifersüchtig auf einen Mitschüler mit Krücken und einer Beinschiene gewesen. „Meine Reaktion war von intensivem Interesse. Mein Herz pochte, mein Puls stieg und ich wurde in meinem Körper aktiviert. Ich war unglaublich konzentriert auf ihn und darauf, worum es ging“, erklärte Alme.
Seit fünf Jahren sitzt also nun ein biologischer Mann, der nicht nur als Frau, sondern auch noch als schwerbehindert angesehen werden will, obwohl körperlich völlig gesund, aus Lust und Laune in einem Rollstuhl, um sich endlich den Lebenstraum zu erfüllen, wie eine Querschnittgelähmte zu leben. Ihre Lebensgefährtin und die beiden gemeinsamen Söhne unterstützen diesen Irrsinn, der als „Body Integrity Identity Disorder“ (BIID) bezeichnet wird.
Ab und zu mal eine Pause von der “Behinderung”
Dazu gehört beispielsweise auch der sehnliche Wunsch, blind zu sein oder sich ein Körperteil amputieren zu lassen. Die Verwissenschaftlichung jedes identitätspolitischen Schwachsinns treibt immer absurdere Blüten.
„Wenn meine Beine sich vollständig ausruhen dürfen, wird die Auslösung des BIID gestoppt, sodass ich viel Ruhe bekomme und meine Ressourcen für andere Dinge nutzen kann“, sagte Alme weiter. Und, wie praktisch: Wenn sie ein Flugzeug benutzen oder aus anderen Gründen gehen muss, verzichtet Alme auf den Rollstuhl. Wirkliche Behinderte können sich diesen Luxus nicht leisten.
Nächste Stufe des Genderwahns
Und weil jede noch so wirre Idiosynkrasie und verstiegene Marotte heute mit Toleranz umarmt und verhätschelt werden muss, gibt es in Medien und Politik natürlich bereits vollauf Unterstützung für diese neue westliche “Zivilisationskrankheit”. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon warb bereits um Verständnis für Menschen, „die sich als behindert identifizieren“.
Hier zeigt sich also die nächste Stufe des Gender-Wahns: Es genügt völlig, sich lediglich als was auch immer zu „identifizieren“, so absurd es auch sein mag, um als bedauernswertes Opfer angesehen zu werden, am besten gleich noch von Diskriminierung durch die weiße Mehrheitsgesellschaft.
Überall unentdeckte unterdrückte Opfergruppen
Durch diese unglaubliche Geschmacklosigkeit werden nicht nur die Leiden und die Lebensleistung wirklicher Behinderter verhöhnt, die mühsam ihren Alltag bewältigen und dafür oft zermürbende Kämpfe um die Anerkennung und staatliche und finanzielle Unterstützung führen müssen, die sogenannten „Pretendern“ wie Alme geradezu nachgeworfen werden, sie zeigt auch die Folgen einer Ideologie, die den Wahn verbreitet, es wimmele überall von unentdeckten und unterdrückten Opfergruppen.
Deren bloße Behauptung, irgendwer oder irgendetwas zu sein, hat gefälligst zu genügen, um nicht nur Anerkennung, sondern auch noch alle Arten von öffentlichen Förderungen der Solidargemeinschaft zu erhalten.
Absurder Kult
Dadurch wird Fetischisten und psychisch Kranken jeglicher Couleur ein Tummelplatz eröffnet, um sich öffentlichkeitwirksam als Opfer zu inszenieren und sogar eine Gesetzgebung zu erzwingen, die es Kritikern dieses absurden Kults auch noch bei Strafe verbietet, die Beteiligung daran zu verweigern.
Dies etwa indem sie sich weigern, die behauptete Selbsteinschätzung ihres Gegenübers zu übernehmen. Irgendwann ist dann endgültig der Punkt erreicht, an dem die Realität vor den lächerlichen Behauptungen immer neuer Profilneurotiker kapitulieren muss und die Vernunft vollends kriminalisiert wird.
Der Internationale Währungsfonds sagt „Impfen, kalibrieren, beschleunigen“: Mit COVID-19 zum Reset der Weltwirtschaft und zum Erwachen
Der IWF ist eine mächtige globale Organisation, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich. Laut seiner Website setzt sich die Gruppe für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand in allen 190 Mitgliedsländern ein. Er unterstützt Maßnahmen zur Förderung der „finanziellen Stabilität und der währungspolitischen Zusammenarbeit“, da diese für die Steigerung der „Produktivität, der Schaffung von Arbeitsplätzen und des wirtschaftlichen Wohlergehens“ unerlässlich sind. Der IWF hat drei Hauptaufgaben: „Förderung der internationalen Währungskooperation, Förderung der Ausweitung des Handels und des Wirtschaftswachstums und Entmutigung von Politiken, die dem Wohlstand schaden“. Um diese Aufgaben zu erfüllen, arbeiten die Mitgliedsländer des IWF untereinander und mit anderen internationalen Gremien zusammen. Kritiker haben einige Probleme mit dieser Organisation festgestellt. So zeigt eine 2002 durchgeführte Studie über wissenschaftliche Arbeiten zum IWF, dass es „keinen Konsens über die langfristigen Auswirkungen der IWF-Programme auf das Wachstum“ gibt. Während einige Untersuchungen ergeben haben, dass IWF-Kredite die Wahrscheinlichkeit künftiger Bankenkrisen verringern, haben andere Studien festgestellt, dass diese Kredite „das Risiko politischer Krisen erhöhen können.“ Der Aktivist Titus Alexander hat argumentiert, dass der IWF eine Säule der „globalen Apartheid“ ist, bei der die entwickelten Länder eine dominante Rolle gegenüber den weniger entwickelten Ländern spielen.
Ursprünglich wurde diese globale Institution als Teil des Bretton-Woods-Systems nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Reaktion auf die horrenden wirtschaftlichen Bedingungen im Zusammenhang mit der Großen Depression und den Trümmern des Zweiten Weltkriegs gegründet. Seitdem hat sie an Macht gewonnen und orchestriert ein System der Staatsverschuldung, der Währungspolitik und mehr.
Untergräbt die Konditionalität die nationalen Institutionen?
2006 erklärte die ActionAid-Analystin Akanksha Marphatia, dass die IWF-Politik die afrikanischen Entwicklungsziele untergräbt, „weil die auferlegten Beschränkungen Ausgaben für wichtige Bereiche wie Bildung und Gesundheit verhindern“. Der Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs hat argumentiert, dass das „übliche Rezept des IWF darin besteht, Ländern, die viel zu arm sind, um einen Gürtel zu besitzen, den Gürtel enger zu schnallen.“ Und einige argumentieren, dass die „Konditionalität“ die nationalen politischen Institutionen untergräbt. „Die Empfängerregierungen opfern ihre politische Autonomie im Tausch gegen die Mittel, was zu öffentlichen Ressentiments gegenüber der lokalen Führung führen kann, weil diese die IWF-Bedingungen akzeptiert und durchsetzt. Politische Instabilität kann die Folge von mehr Führungswechseln sein, da die politischen Führer bei Gegenwahlen ausgetauscht werden. Die IWF-Bedingungen werden oft dafür kritisiert, dass sie die staatlichen Dienstleistungen einschränken und damit die Erwerbslosigkeit erhöhen. Schließlich hat der IWF „Sparprogramme“ befürwortet, die selbst für schwache Volkswirtschaften Kürzungen der öffentlichen Ausgaben und Steuererhöhungen vorsehen.
Die Pandemie kommt
Bemerkenswert ist, dass der IWF während der Pandemie bereit war, Massenimpfungen als Grundvoraussetzung für eine wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie zu fordern. Möchten Sie wissen, warum die Weltgesundheitsorganisation und sogar Dr. Anthony Fauci schon früh, während der Pandemie das Ziel einer Herdenimmunität von 70 % festlegten? Denken Sie an den IWF.
Impfen, kalibrieren, beschleunigen
In der Globalen Politischen Agenda des Geschäftsführenden Direktors für 2021, die hier verlinkt ist, kündigte das globalistische finanzpolitische Institut ein Programm mit dem Titel „Impfen, Kalibrieren, Beschleunigen“ (Vaccinate, Calibrate, Accelerate) an.
Sie stellten fest, dass „dringende politische Maßnahmen erforderlich sind, um die Pandemie zu kontrollieren, die [wirtschaftlichen] Schäden zu begrenzen und die Weltwirtschaft zu transformieren.“ (Hervorhebung hinzugefügt.) Pandemiebedingte „Divergenzen“ zwischen den Nationen werden „durch starke Unterschiede beim Zugang zu Impfstoffen und beim politischen Handlungsspielraum angetrieben.“
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Jahr 2021 breitete sich Delta schnell aus, und „die Gefahr neuer Varianten erhöht die Unsicherheit der Aussichten“. Wichtig ist, dass bereits Studiendaten aus Israel, den USA und anderen Ländern darauf hinwiesen, dass Auffrischungsimpfungen erforderlich sein würden, da ein mutierender, dem Impfstoff ausweichender Erreger und ein Impfstoff mit fragwürdiger Haltbarkeit zusammentreffen. Entscheidend ist, dass der IWF zu diesem Zeitpunkt bereits gewusst haben musste, dass der damalige Impfstoff die Übertragung nicht unter Kontrolle hatte.
Zurück zur IWF-Politik – all dies vor dem Hintergrund eines „Klimanotstands, der sofortiges Handeln erfordert, während wir gleichzeitig die neuen Chancen und Risiken der digitalen Revolution meistern“. Die Prioritäten des IWF bestehen darin, 1) „die Weltbevölkerung zu impfen, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen“, 2) „die Politik zu kalibrieren, um die Narbenbildung zu begrenzen, die Erholung zu unterstützen und den wachsenden Divergenzen innerhalb und zwischen den Ländern entgegenzuwirken“ und 3) „die Transformation der Weltwirtschaft zu beschleunigen, um eine integrativere, grünere und digitale Erholung zu erreichen.“ (Hervorhebung hinzugefügt.)
Der IWF konzentriert sich zunächst auf Massenimpfungen und stellt fest: „Eine globale Zusammenarbeit zur Beschleunigung der allgemeinen Impfung ist von entscheidender Bedeutung, um den globalen Aufschwung zu sichern und gesundheitliche und wirtschaftliche Unterschiede zu begrenzen.“ (Hervorhebung hinzugefügt.) Sie beklagen, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts im Jahr 2021 die Impfraten in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bei etwa 58 % lagen, während in Ländern mit niedrigem Einkommen weniger als 5 % geimpft wurden. „Das globale Ziel, mindestens 40 Prozent der Bevölkerung in allen Ländern bis Ende 2021 und 70 Prozent bis Mitte 2022 zu impfen, bleibt eine Priorität.“
Kalibrierung
Was war die Kalibrierung? Hier betonte der IWF gegenüber den nationalen Entscheidungsträgern, dass sie die Gelegenheit nutzen sollten, um sich einer neuen globalen Realität zu stellen:
„Die Politik sollte auf die sich entwickelnden Pandemiebedingungen und den verfügbaren politischen Spielraum abgestimmt werden, um die Erholung zu unterstützen, wachsenden Divergenzen entgegenzuwirken und Narbenbildung zu begrenzen.“
Was die Geldpolitik betrifft, so stellen die Inflationsrisiken für alle politischen Entscheidungsträger eine „lästige“ Herausforderung dar, „da schwankende Infektionsraten zu nie dagewesenen Schwankungen in der Wirtschaftstätigkeit führen“. Und die schnelle Inflation bei Nahrungsmitteln „stellt eine besondere Herausforderung für die wirtschaftliche und politische Stabilität in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern dar“. Der IWF zeigte sich eindeutig besorgt über die tatsächlich eingetretenen Inflationsraten, die so hoch sind wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Die Organisation führte weiter aus, dass eine „rechtzeitige und maßgeschneiderte Überwachung“ für ihren Auftrag von entscheidender Bedeutung sei, um „Stop-Start-Erholungen“ in unserer Zeit beispielloser wirtschaftlicher Unsicherheit zu vermeiden. Dies ermöglicht es den Entscheidungsträgern des IWF, „gut kalibrierte politische Ratschläge“ zu erhalten.
Für Länder, die aufgrund der Pandemie strukturelle Rückschläge erlitten haben, „werden unsere Analysen der Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitsmärkte, die Produktivität und die Lebensfähigkeit des Privatsektors dazu beitragen, die Politik zu beraten. Um eine systematischere Bewertung des effektiven Policy-Mixes zur Erreichung der Wachstums- und Stabilitätsziele angesichts der unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Ländern zu ermöglichen, werden wir weiter an der Operationalisierung des Integrierten Politikrahmens arbeiten und die Überprüfung der institutionellen Sichtweise zur Liberalisierung und Steuerung von Kapitalflüssen abschließen.“
Beschleunigung
Der IWF plädierte dafür, nicht nur den nationalen Politikmarkt zu nutzen, sondern auch das Gaspedal durchzudrücken und die durch COVID-19 ermöglichten Veränderungen zu beschleunigen:
„Die politischen Entscheidungsträger sollten den Moment nutzen, um die Transformation der Weltwirtschaft zu beschleunigen. Die Weltwirtschaft ist mit einer ganzen Reihe von Störfaktoren konfrontiert – der existenziellen Bedrohung durch den Klimawandel, einer technologischen Revolution, wachsenden Einkommens- und Chancenunterschieden, demografischen Veränderungen und politischer Polarisierung, die die Divergenzen zwischen und innerhalb der Länder noch verstärken. Die entschlossene Bewältigung dieser Probleme, um sowohl den Risiken zu begegnen als auch die Chancen zu nutzen, wird für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit und langfristigen Nachhaltigkeit von entscheidender Bedeutung sein.“ (Kursivschrift hinzugefügt.)
Hier sehen wir am deutlichsten das Eingeständnis, dass COVID-19 nicht nur als Krankheit existiert, sondern von den politischen Entscheidungsträgern auch als ein sehr reales politisches Instrument eingesetzt wird, um bereits bestehende politische und wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Bedeutet das, dass der Erreger erfunden, geplant wurde? Nicht unbedingt. Verschwörungen dieses Ausmaßes sind äußerst schwierig, aber nicht notwendig, denn ein weiser Mensch aus der Vergangenheit dieses Autors erklärte: „Geschichte ist eine Reihe von Zufällen.“
Die Digitalisierung nimmt zu
Der IWF nennt Ziele rund um den Klimawandel und das, was er „Digitalisierung“ nennt, wobei ersterer eine „internationale Kohlenstoffpreisuntergrenze“ sowie andere Initiativen fordert [könnte der digitale Impfpass lediglich ein Konditionierungsmechanismus sein?
Laut IWF „wird die Verbreitung digitaler Technologien und digitalen Wissens neue Möglichkeiten für wirtschaftlichen Fortschritt, Inklusion und Resilienz schaffen, aber auch Herausforderungen“. Und dies erfordert eine „digitale Transformationsagenda“ beim IWF, die, vielleicht etwas vage ausgedrückt, „den Bedürfnissen [seiner] Mitglieder entspricht.“
Eine der obersten Prioritäten ist es, „die Expertise [des IWF] zu digitalem Geld und Fintech weiter zu vertiefen und die analytische Arbeit zu den Auswirkungen digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) auf das Internationale Währungssystem, einschließlich der Kapitalströme, und das globale Finanzsicherheitsnetz voranzutreiben.“ Der IWF will auch „eine größere Effizienz und Transparenz der öffentlichen Finanzverwaltung, eine verbesserte Erbringung öffentlicher Dienstleistungen und eine verbesserte Steuerverwaltung fördern, wir werden die digitale Transformation von Regierungen bei fiskalischen Operationen und Politiken unterstützen.“
Durch ein Gender-Objektiv
Das IWF-Dokument zeigt uns auch, dass COVID-19 neben wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen auch dazu genutzt werden sollte, liberale, umverteilende und gerechte soziale Ziele zu verfolgen. Mit der Forderung nach Eingliederung und guter Regierungsführung heißt es, man werde „die Breite und Tiefe von Eingliederungsfragen in der Länderarbeit ausweiten und die Analyse der Verteilungsauswirkungen ausbauen“.
In einer Formulierung, die vor einem Jahrzehnt vielleicht als seltsam empfunden worden wäre, heißt es: „Wir entwickeln eine Gender-Strategie, um unsere Analyse von Gender-Fragen zu stärken und eine ‚Gender-Linse‘ auf die Kerntätigkeiten des Fonds anzuwenden.“
Und schließlich heißt es: „Um repräsentativ für unsere Mitglieder und operativ relevant zu bleiben, werden wir unsere Bemühungen um Vielfalt und Integration fortsetzen, Modernisierungsprojekte zur Verbesserung der Effizienz durchführen und unseren ökologischen Fußabdruck im Rahmen des neuen hybriden Arbeitsmodells verringern.“
Was geht hier vor?
Was hat das alles zu bedeuten? Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Machthaber liberale soziale Ziele der Elite als Deckmantel für eine größere Konsolidierung von Geld und Macht nutzen. Auf jeden Fall dürfte der unverhohlene Einsatz von COVID-19 zur Erreichung von Nebenzielen bei der Öffentlichkeit, die dem COVID-System ohnehin misstraut, nicht gut ankommen.
UN-Klimagipfel will Aktion gegen „Klimawandel“

Selenski hat am Klimagipfel aufgerufen, endlich gegen den Klimawandel zu “handeln”. Andere Politiker, etwa Von der Leyen, sehen den Ukraine-Krieg als Wendepunkt. Während die Reichen und Mächtigen in Ägypten debattieren, wird auch auf anderen Fronten für die gesellschaftliche Transformation im Namen des Klimas gekämpft – und geklebt. Am Freitag geht der UN-Klimagipfel im ägyptischen Sharm […]
Der Beitrag UN-Klimagipfel will Aktion gegen „Klimawandel“ erschien zuerst unter tkp.at.
Stromfresser E‑Autos: „Wir fahren mit Braunkohle“
Von PETER HAISENKO | Die Ökobilanz von E‑Autos wird schöngerechnet mit der Annahme, sie würden mit Ökostrom betrieben. Das ist Unsinn, denn auch in deren Akkus fließt der ganz normale Strommix. Ohne E‑Autos könnten einige Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden und wir bräuchten weniger Gas zur Stromherstellung.
Wer Strom aus dem Netz verbraucht, kann sich nicht aussuchen, aus welchen Quellen diese Energie gewonnen wird. So ist es Augenwischerei zu behaupten, man würde nur Ökostrom beziehen. Jeder Verbraucher erhält seinen Strom anteilsmäßig aus allen verfügbaren Quellen und da ist die Aufteilung so (Stand 2021, Quelle strom-report.de): Windkraft 23 %, Braunkohle 20,2 %, Kernenergie 13,3 %, Erdgas 10,5 %, Photovoltaik 9,9 %, Steinkohle 9,5 %, Biomasse 8,8 % und Wasserkraft 4 %. Die gesamte produzierte Strommenge pro Jahr beträgt etwa 500 TWh (Terawattstunden), also 500 Milliarden Kilowattstunden.
Aktuell sind auf unseren Straßen etwa 600.000 E‑Autos zugelassen. Es sollen aber ganz schnell mehr als eine Million werden. So rechne ich hier mit einer Million, denn das soll die nahe Zukunft sein. Angenommen, und das dürfte realistisch sein, jedes E‑Auto fährt pro Tag im Durchschnitt 100 Kilometer. Dann ergibt das einen Stromverbrauch pro Jahr und E‑Auto von 5.400 Kilowattstunden, wenn man vorsichtig, also E‑Auto-freundlich, von einem Durchschnittsbedarf von 15 KWh pro 100 Kilometer ausgeht. Das wiederum ergibt einen Jahresverbrauch für eine Million E‑Autos von 5,4 TWh. Das ist dann etwa ein Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland. Man könnte meinen, das fällt (noch) nicht ins Gewicht. So ist es aber nicht.
Wir fahren mit Russen-Gas
Gerade dieses letzte eine Prozent ist es, das uns zwingt, Gaskraftwerke früher ans Netz zu nehmen. Es ist dieser Strom aus Gas, der den Spitzenpreis für Strom bestimmt, so pervers diese Regelung auch sein mag. Mehr darüber hier:
www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/strompreise-rot-gruen-bedient-ihr-klientel/
Hätten wir also keine E‑Autos auf unseren Straßen, wäre die Stromrechnung für alle erheblich niedriger. Auch die Steuerlast wäre geringer, denn alle Steuerzahler müssen mit ihrem Obolus die Subventionen für E‑Autos bezahlen. Bei dieser Betrachtung habe ich den Aufwand für die Ladeinfrastruktur noch nicht eingerechnet. Jede dieser Ladesäulen kostet viel Geld und auch das geht in den Strompreis ein. Jeder Stromkunde – und jeder ist einer – bezahlt also auch mit seiner Stromrechnung für die Ladeinfrastruktur, ganz gleich, ob er ein E‑Auto fährt und schon die staatlichen Subventionen kassiert hat.
So kann man als primäre Quellen des Stroms für E‑Autos zwei nennen: Braunkohle mit dem Anteil am Gesamtstromaufkommen von 20,2 Prozent und Gas aus Russland. Während der Braunkohlestrom noch als ökonomisch vernachlässigbar bezeichnet werden kann, ökologisch eher nicht, ist der Gasstrom zur Zeit eine ökonomische Katastrophe. Nicht nur für den „Kleinen Mann“, sondern vor allem für den Industriestandort Deutschland. Stromintensive Sparten wie die Aluminiumindustrie schließen reihenweise ihre Betriebe. BASF plant ihre Hauptbetriebsstätten nach China zu verlegen. Aber nochmals: Warum sind die E‑Autos wesentlich für den irrsinnigen Strompreis?
Nachts gibt es keinen Solarstrom
Gaskraftwerke werden nur zugeschaltet, wenn alles andere nicht ausreicht. Wenn also Windstille herrscht oder/und die Sonne von Wolken verdeckt ist. Nun könnte man anführen, der Anteil an Gasstrom beträgt nur 10,5 Prozent. Das ist aber nur ein statistischer Durchschnittswert. Nachts bei Windstille ist das erheblich mehr und gerade dann saugen besonders viele E‑Autos Strom aus dem Netz. Zuhause an der eigenen Ladestation in der Garage. Aber genau dann wäre eine Entlastung der Netze förderlich, um den Gasverbrauch niedrig zu halten. Es ist ja nicht so, dass das die Verantwortlichen nicht wüssten. Erinnern Sie sich noch an den günstigen „Nachtstrom“? Für elektrisch betriebene Nachtspeicheröfen? Den gibt es nicht mehr, eben weil nachts keine Sonne scheint und so nachts einfach 9,9 Prozent weniger Strom zur Verfügung steht. Darf man da eine Relation sehen, zu dem Anteil von 10,5 Prozent Gasstrom? Wieviel Strom aus Gas wird nachts hergestellt? Darf man annehmen, dass tagsüber 9,9 Prozent Solarstrom ins Netz fließt und nachts das von Gas übernommen wird? Zahlen dazu konnte ich nicht finden, aber so wäre der Anteil an Gasstrom nachts erheblich höher. Das sollte man im Gedächtnis behalten, für die weiteren Ausführungen.
So kann man sagen, nachts bei Windstille gibt es keinen „Ökostrom“ für E‑Autos. Sie fahren also mit Braunkohle und Atomstrom, der nächtens aus dem Netz gesaugt wird. Genau hier sorgen die E‑Autos dafür, dass Gaskraft zugeschaltet werden muss. Jede Nacht. Auch wenn der Wind bläst. Darf man nun annehmen, dass der Stromverbrauchsanteil der E‑Autos nachts mehr als ein Prozent beträgt? Nachts, wenn die industriellen Verbraucher weniger anfordern? Die Großraumbüros dunkel sind? Ja mittlerweile sogar die Städte dunkel sind und der brave Bürger auf den Föhn zum Haare-trocknen verzichtet, während in der Garage die Kilowatt in die Akkus der E‑Autos fließen? Grenzt es nicht an galoppierenden Irrsinn, zum Stromsparen aufzurufen und gleichzeitig E‑Autos zu propagieren und subventionieren?
E‑Autos müssen ihren (Öko-)Status verlieren
Vergleicht man nochmals den Tag- und Nachtanteil am Strommix, wird der Anteil der E‑Autos am Stromverbrauch zu einer anderen Dimension. Selbst wenn man auch nachts den Anteil an Strom für E‑Autos nur mit einem Prozent annimmt, beträgt dieser für Gasstrom allein immerhin zehn Prozent. Wie ist das zu rechnen? Gasstrom hat einen Anteil von 10 Prozent, um die Hundert Prozent zu erreichen. Diese zehn Prozent werden aber nur angefordert, wenn nichts anderes zur Verfügung steht. Reduziert man die Gesamtmenge um ein Prozent, wirkt sich das nur auf den Gasstromanteil aus. Das heißt, man bräuchte zehn Prozent weniger Gasstrom. Tags und nachts. Weil aber wie dargestellt der Anteil am Stromverbrauch für E‑Autos nachts höher ist, könnte genau dieser Anteil an Gasstrom nachts um vielleicht 20 oder mehr Prozent reduziert werden, wenn nachts keine E‑Autos am Netz hingen. Oder sogar auf Null, wenn ein kräftiger Wind bläst.
Der zur Zeit extrem hohe Preis für Gasstrom bestimmt den Strompreis. Das heißt, der Strompreis für alle könnte erheblich günstiger sein, ohne E‑Autos. So oder so, jedes E‑Auto fährt immer mit einem hohen Anteil an Braunkohlenstrom und in Mangelzeiten mit Russen-Gas. Und zwar dann nur mit Russen-Gas, eben weil dieser Gasstrom nur produziert werden muss, weil es E‑Autos gibt.
So würde ich mir wünschen, dass jemand Aufkleber herstellt und verkauft, die den Lack nicht beschädigen, mit der Aufschrift: „Ich fahre mit Braunkohle“ oder „Ich fahre mit Russen-Gas“. Die könnte man dann auf E‑Autos kleben, um die E‑Autofahrer von ihrem hohen Ross zu holen. Die Obergrünen, die sich die teuren E‑Autos überhaupt leisten können und so ökologisch/politisch korrekt mit ihrem Reichtum angeben können. Das wäre vorbei, wenn man sich bezüglich E‑Autos und ihrer fatalen Ökobilanz endlich ehrlich machte. Ich denke da auch an die armen Bauern in Südamerika, denen die Lebensgrundlage mit dem Raubbau für Lithium genommen wird. Der grüne Wahnsinn muss ein Ende haben.
Zum Autor: Peter Haisenko ist Schriftsteller, Inhaber des Anderwelt-Verlages und Herausgeber von AnderweltOnline.com
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Pfizer und Moderna wollen jetzt ihre eigenen Impfstoffe auf Myokarditis-Risiken untersuchen
Warum untersucht Big Pharma ihre eigenen Covid-Impfstoffe auf Myokarditis-Nebenwirkungen, wenn die Impfstoffe angeblich bereits getestet wurden und sich als sicher und wirksam erwiesen haben?
Sowohl Pfizer als auch Moderna haben angekündigt, dass sie Studien durchführen werden, um die längerfristigen Risiken einer Myokarditis (einer entzündlichen Erkrankung des Herzens, die zum Tod führen kann) bei Personen zu ermitteln, die mit den mRNA-basierten Covid-Impfstoffen geimpft worden sind. Die Entscheidung kommt nach der Veröffentlichung mehrerer medizinischer Studien, die eine Korrelation und einen kausalen Zusammenhang zwischen den Impfstoffen und einer exponentiellen Zunahme von Herzproblemen, insbesondere bei Männern im Alter von 40 Jahren und jünger, zeigen. Noch vor einem Jahr wurde der Zusammenhang zwischen Covid-Impfungen und Myokarditis weithin bestritten.
Studien zeigen auch, dass das Myokarditis-Risiko mit der Anzahl der Auffrischungsimpfungen zunimmt, die eine Person erhalten hat.
Vor dem Jahr 2020 wurde der durchschnittliche Impfstoff von Pharmaunternehmen und der FDA 10 bis 15 Jahre lang getestet und erneut getestet, bevor er für die Öffentlichkeit freigegeben werden konnte. Dies geschah nicht nur, weil das Testen ein komplexer Prozess ist, der viel Bürokratie mit sich bringt, sondern auch, weil es die einzige Möglichkeit ist, etwaige Langzeitnebenwirkungen zu entdecken, die mit einem bestimmten Impfprodukt verbunden sein könnten. In allen medizinischen Fachzeitschriften und wissenschaftlichen Abhandlungen über die Entwicklung von Impfstoffen, die vor 2020 veröffentlicht werden, wird übereinstimmend festgestellt, dass Langzeittests für die öffentliche Sicherheit notwendig sind.
Plötzlich, nach 2020 und dem Aufkommen des öffentlichen Aktivismus gegen die Covid-Mandate, begannen eine Reihe von medizinischen „Fachleuten“ und Bürokraten zu argumentieren, dass die mRNA-Impfstoffe nicht den gleichen langen Testzeitraum benötigen, da die staatliche Finanzierung es erlaube, alles viel schneller zu erledigen. Dies ist eine Lüge.
Was ist wirklich passiert? Die Regierungen beschleunigten die Zulassung durch nationale Notmaßnahmen, die es Big Pharma ermöglichten, notwendige Tests und Prüfungen zu überspringen. Beispiel: Vertreter von Pfizer haben kürzlich unter Eid zugegeben, dass sie den Covid-Impfstoff nie getestet haben, um festzustellen, ob er tatsächlich die Übertragung des Virus verhindert. Sie behaupteten einfach, dass dies der Fall sei, ohne dies zu überprüfen. Und die Regierungen begannen, der Bevölkerung Impfstoffe vorzuschreiben, mit der falschen Behauptung, dass Impfungen die Ausbreitung verhindern.
Die „Faktenprüfer“ in den Mainstream-Medien behaupten, dass die Covid-Impfstoffe „anfänglich wirksam“ waren, um die Übertragung der ursprünglichen Virusstämme zu verhindern. Es gibt keine konkreten Beweise, die dies bestätigen. Tatsächlich begannen die Covid-Fälle der ursprünglichen Varianten in den USA und in anderen Ländern anzusteigen, bevor die Impfstoffe weitverbreitet waren. Dies ist eine Tatsache, und der unglaubliche Rückgang der Fälle war wahrscheinlich auf eine Zunahme der natürlichen Immunität in der Bevölkerung zurückzuführen.

Einige von der Regierung und Big Pharma finanzierte Wissenschaftler behaupten auch, dass die mRNA-Technologie als Ganzes seit vielen Jahren getestet wurde. Dies ist eine unehrliche Irreführung. Die Technologie und das Konzept mögen seit Jahren in verschiedenen Experimenten getestet worden sein, die spezifischen Covidimpfstoffe jedoch nicht, und das ist wichtig. Jeder Wissenschaftler, der behauptet, diese Behauptung sei eine Grundlage für die Bestätigung der Sicherheit der Impfstoffe, sollte sich schämen.
Studien, in denen die natürliche Immunität und asymptomatische Reaktionen bei der Untersuchung der Wirksamkeit von Impfstoffen berücksichtigt werden, sind äußerst begrenzt. Es gibt keine Möglichkeit festzustellen, ob eine Person das Covid überlebt oder eine Infektion vermieden hat, weil sie geimpft wurde, oder weil sie das Virus bereits hatte, nur geringe oder gar keine Symptome aufwies und eine natürliche Immunität entwickelte. Die von der Regierung bezahlten Virologen und Wissenschaftler scheinen sich nicht darum zu kümmern, diesen Unterschied zu testen. Was wir aus verschiedenen Studien wissen, ist, dass die natürliche Immunität der mRNA-Impfung in jeder Hinsicht weit überlegen ist.
Die Gefahren der Freigabe eines pharmazeutischen Cocktails für den Massenkonsum oder sogar des erzwungenen Massenkonsums ohne Langzeitstudien können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Quintessenz? Nach dem derzeitigen Kenntnisstand weiß niemand mit Sicherheit, wie sich der Impfstoff über einen langen Zeitraum (mehrere Jahre) auswirken wird. Die Pharmaunternehmen wissen es nicht, und die Regierungen wissen es nicht (wenn wir ihre Produktionsangaben für die Impfstoffe als richtig ansehen).
Aller Wahrscheinlichkeit nach versuchen Pfizer und Moderna, mit ihren eigenen Studien den aufkeimenden Nebenwirkungen zuvorzukommen, um schlechte Presse in der Zukunft zu vermeiden oder abzuschwächen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Studien ehrliche, datengestützte Beurteilungen liefern, ist gering.
Es ist noch keine zwei Jahre her, dass die Covid-Impfstoffe auf breiter Front verteilt wurden, und schon gibt es Anzeichen für negative gesundheitliche Folgen wie Herzmuskelentzündung und Blutgerinnungsstörungen. Man muss sich fragen, welche weiteren schrecklichen Entwicklungen für geimpfte Menschen in weiteren zwei Jahren eintreten werden.












