Kategorie: Nachrichten
Vermittlungszentrale für Impfgeschädigte: Prof. Bhakdi und Dr. Weikl stellen neue MWGFD-Initiative vor
Für Betroffene des Post-Vakzin-Syndroms steht ab sofort eine Hotline zur Verfügung, die sie an geeignete Ärzte bzw. Therapeuten vermittelt. Das Ziel der Entwicklung einer Standardtherapie soll durch Vernetzung und Erfahrungsaustausch erreicht werden. Aktuell sind 243 Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen bei der Vermittlungshotline registriert. Weitere Unterstützung aus den Medizinberufen wird dringend gesucht.
Menschen, die gesundheitliche Schäden infolge der Impfung gegen Covid-19 erlitten, finden oftmals keine medizinische oder psychologische Hilfe. Zum einen werden sie vielfach als Simulanten bezeichnet. Andererseits fehlt, bedingt durch die Neuartigkeit der genbasierten Substanzen, das Wissen um geeignete Therapiemöglichkeiten. MWGFD e.V. will mit einem neuen Projekt dazu beitragen, die Situation für die Betroffenen auf mehreren Ebenen zu verbessern. Durch die Vermittlung von Patienten an engagierte Therapeuten soll der Einzelne unterstützt werden. Zudem gilt es, durch Vernetzung und Erfahrungsaustausch Wissen zu sammeln und zu bündeln, um eine Standardtherapie zu entwickeln, mit der konkret geholfen werden kann. Der Verein richtet sich mit einem entsprechenden Aufruf an jene, die in Medizinberufen tätig sind: „Ärzte, Heilpraktiker, Psychotherapeuten, … Wir brauchen euch alle!“
Dr. Weikl und Prof. Bhakdi stellen im Video das neue Projekt vor. Im Folgenden wird der Beschreibungstext wiedergegeben (Hervorhebungen und Zwischentitel durch Redaktion).
Vermittlungszentrale mit Hotline
Zunehmend mehr Menschen leiden an schweren Nebenwirkungen und Folgeschäden nach einer Corona-Impfung. Betroffene mit diesem sogenannten Post-Vac-Syndrom wissen oft nicht, an wen sie sich mit ihrem Verdacht wenden können. Unser Ziel ist es, Menschen mit mutmaßlichen Impfschäden und auch Patienten, denen eine Behandlung als Ungeimpfte verweigert wird, einen geeigneten Therapeuten oder Arzt zu vermitteln.
Unter der Telefonnummer +49 851 2042 5683 erreichen Sie hilfsbereite Ansprechpartner, die Sie bei der Vermittlung an einen Arzt oder Therapeuten unterstützen können. Zu folgenden Zeiten ist die Vermittlungszentrale telefonisch erreichbar: Mo-Do 9-11 Uhr und 17-19 Uhr sowie Fr 9-11 Uhr.
Wir führen keine medizinische oder psychologische Beratung durch und übernehmen auch keine Terminvereinbarung mit Therapeuten. 7 Telefonistinnen und in Kürze auch ein Telefonist vermitteln derzeit in 9 Schichten die Therapeuten an die Hilfesuchenden. Hinweis zum Datenschutz: Es werden keine personenbezogenen Daten der Anruferinnen und Anrufer erhoben. Lediglich nach der PLZ wird gefragt, um die regionale Suche nach Therapeuten zu ermöglichen.
Therapeuten gesucht!
Derzeit sind 243 Therapeutinnen und Therapeuten (Ärzte, HP, sonstige Therapeuten) unterschiedlichster Fachrichtungen bei der Vermittlungshotline registriert. Von diesen Therapeuten ist die Mehrzahl aus dem süddeutschen Raum. In Norddeutschland ist das Netz noch zu dünn. Wir bitten dringend um die Registrierung weiterer geeigneter Therapeuten. Die Liste der für die Therapeutenvermittlung registrierten Therapeuten ist nicht öffentlich einsehbar. Die Daten dieser Therapeuten werden nur im Rahmen des Vermittlungsgespräches weitergegeben. Wir würden uns freuen, wenn sich die Therapeuten auch auf der öffentlich einsehbaren Unterstützerliste Therapeuten registrieren lassen würden. Ziel des Forums ist:
- funktionierende Diagnose- und Therapieansätze zu hinterlegen
- gegenseitige Unterstützung und Hilfe; Vorstellung eigener Fälle aus der Praxis (Diskussion, Therapie- und Diagnostikansätze)
- Strukturieren des Forums sowohl nach inhaltlichen Schwerpunkten, als auch nach PLZ, um die regionale Vernetzung und Unterstützung voranzutreiben.
Wir unterscheiden, was die Wertschätzung seitens des MWGFD betrifft, nicht zwischen Ärzten, Heilpraktikern und sonstigen Therapeuten; keine Standesdünkel, sondern bestmögliche Kooperation; Die Patienten sollen im Mittelpunkt stehen.
- Forum ist passwortgeschützt; Therapeuten müssen nicht mit Klarnamen auftreten, können sich auch mit Nicknamen anmelden
- Perspektivisch sind auch analoge Kongresse für Therapeuten geplant. (gegenseitiger Austausch, Vernetzung, Vorstellen von Therapiekonzepten, Kennenlernen, …)
- Wir bitten um Registrierung im Forum, auch von Ärzten, die über die GKV abrechnen können (Viele Anrufer klagen darüber, dass sie schon lange im Krankengeld sind und finanziell Schwierigkeiten haben. Daher wäre es gut, GKV Ärzte im Team zu haben, die die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, die über die GKV abzurechnen sind, abdecken können).
- Vor allem im norddeutschen Raum benötigen wir noch ein dichteres Therapeutennetzwerk.
Schwerpunkt Selbsthilfegruppen
- Es gibt schon viele Selbsthilfegruppen, die aber offensichtlich noch nicht miteinander vernetzt sind bzw. es fehlt eine Übersicht, um diese auch zu finden
- Aufruf, noch mehr SHG zu gründen bzw. die Leiter zu informieren, dass sie sich bei uns ab Anfang eintragen können
- Vermittlungshotline-Nummer soll auch an alle SHG weitergegeben werden.
- SHG sollten Therapeuten/Ärzte/HPs in ihrem Netzwerk motivieren, dass sie sich unserem Netzwerk anschließen
- SHG wären eine wichtige Anlaufstelle für Geimpfte, die bisher oft noch glauben, allein zu sein, und niemand haben, der ihnen glaubt. (SHG wären dadurch auch eine Unterstützung/Entlastung für die Vermittlungshotline, da viele Anrufer auch einen großen Redebedarf haben. Wir bekommen viele Aussagen zu hören wie „Endlich glaubt mir jemand…“ „Mein Arzt stellt mich als Idioten hin …“ „Mein Arzt leugnet den Zusammenhang zur Impfung…“)
- SHG sind wichtig, um psychisch aufgefangen zu werden. Viele Anrufer wollen nicht nur einen Therapeuten vermittelt bekommen, sondern reden. (siehe oben!)
Während Europäer zögern: China schließt langfristigen Flüssiggas-Deal mit Katar ab
Während die Europäer nur auf kurz- bis mittelfristiger Basis Flüssiggas aus Katar kaufen wollen und kaum Verträge erhalten, schließt Chinas Sinopec gleich einen auf 27 Jahre ausgelegten Flüssiggas-Deal mit der Golfmonarchie ab.
Die Europäer stehen inmitten einer Energiekrise, die auch durch einen eklatanten Mangel an (günstigem) Erdgas verschärft wird. Weil man nicht mehr von Russland kaufen möchte, müssen andere Quellen in Übersee angezapft werden. Doch LNG-Tankschiffe sind sehr teuer und werden nur dann gebaut und in Betrieb genommen, wenn es entsprechend langfristige Verträge gibt. Da auf dem “alten Kontinent” jedoch die grüne Ideologie den Ton angibt und man ohnehin von fossilen Brennstoffen abgehen möchte, ziert man sich dort. Anders als China. Die Volksrepublik hat eben einen auf 27 Jahre laufenden Deal mit Katar abgeschlossen und wird ab 2026 jährlich 4 Millionen Tonnen Flüssiggas erhalten. Der Wert des Deals: 60 Milliarden Dollar.
Katar hat traditionell langfristige Lieferverträge mit seinen Kunden bevorzugt, was man in Europa Anfang dieses Jahres allerdings ablehnte. In jüngster Zeit haben jedoch auch europäische Unternehmen Verhandlungen über längerfristige Lieferungen mit LNG-Anbietern aufgenommen. Dies sorgt auch auf Seiten der Versorgung für stabile Preise und macht die Kalkulation einfacher. China seinerseits ist bestrebt, sich das katarische Flüssiggas zu sichern, um angesichts der Ungewissheit über die asiatischen Spotpreise in den kommenden Jahren weitere Spotkäufe zu vermeiden. Eine kontinuierliche und stabile Versorgung ohne große Preisspitzen ist für die Führung in Peking in Bezug auf die Planungssicherheit ebenfalls von Vorteil.
Weil die Kataris von einer anhaltend großen Nachfrage nach Flüssiggas ausgehen, expandieren sie sowohl bei den Produktionskapazitäten als auch bei der Erschließung von Gasfeldern. Das weltweit größte LNG-Projekt, welches von Katar im letzten Jahr angekündigt wurde, erweitert die Produktionskapazität von 77 auf 110 Millionen Tonnen pro Jahr. Diese soll durch die Erschließung neuer Gasfelder dann auf 126 Millionen Tonnen pro Jahr steigen.
Wir sind Weltmeister im Maulheldentum

Nun hat die Fußball-WM in Katar endlich begonnen und wie erwartet politisieren die deutsche Medienlandschaft und allen voran die Öffentlich-Rechtlichen das Fußball-Turnier weit über die Grenze des Erträglichen. Die Botschaft ist klar: Wir sind die Guten! Und je düsterer wir die anderen – da Russland und China nicht dabei sind, müssen diesmal vor allem die Kataris dran glauben – darstellen, desto heller wirken wir. Der berüchtigte Wippschaukel-Effekt, den Albrecht Müller in seinem Buch „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“ ausführlich behandelt hat. Die Heuchelei kennt dabei keine Grenzen und erst gestern zeigte das blamable Einknicken der europäischen Verbände in der „Binden-Affäre“, dass man den Europäern, sollte es sportlich nicht so laufen, zumindest den Weltmeistertitel in der Disziplin „Maulheldentum“ verleihen muss. Von Jens Berger.
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
Ging es bei früheren Fußballweltmeisterschaften in der Rahmenberichterstattung vor allem darum, wie 22 junge Männer das Runde am besten ins Eckige befördern sollten, muss das aktuelle Turnier als Projektionsfläche europäischer Befindlichkeiten herhalten. Anspruch und Wirklichkeit klaffen dabei derart grotesk auseinander, dass einem das Anschauen der aufgeregt-selbstgerechten Rahmenberichterstattung physische Schmerzen bereitet. Waren noch bei den letzten Turnieren mehr oder weniger sprachgewandte Fußballer beliebte Studiogäste, geben sich heute Vertreter von Menschrechts-NGO die Klinke in Hand. Nun weiß selbst der letzte Fußballfan, dass Katar Defizite bei der Gleichberechtigung und der Akzeptanz Homosexueller hat und die FIFA ein durch und durch korrupter Haufen ist. Ei der Daus! Das sind ja ganz neue Erkenntnisse! Warum stellt dann aber niemand die Frage, warum ARD und ZDF eben dieser korrupten und bösen FIFA stolze 214 Millionen Euro an Gebührengeldern überwiesen haben, um die WM übertragen zu dürfen? Maulhelden! Man spielt das Spiel nicht nur mit, sondern finanziert es sogar.
Dass die Vergabe der WM an Katar sicher kein Ruhmesblatt für den internationalen Fußball war, steht dabei gar nicht zur Debatte. Wer diese Fehlentscheidung jedoch nun einzig und allein den Kataris und der FIFA in die Schuhe schieben will, ist ein Pharisäer. Man könnte sogar vermuten, dass das allgegenwärtige FIFA- und Katar-Bashing vor allem dem naheliegenden Motiv folgt, Europa und den europäischen Profifußball besser dastehen lassen zu wollen; der oben schon genannte Wippschaukeleffekt. Dabei sind DFB, UEFA, Champions League und die nationalen Profiligen doch keinen Deut demokratischer. Auch hier bestimmen dubiose Funktionäre und milliardenschwere Sponsoren, wo es lang geht. Der Fan ist Staffage. Er darf den Zirkus bezahlen, mehr auch nicht.
Da soll noch einer mitkommen. Katar ist böse, weil auf den Baustellen Migranten aus asiatischen Ländern zu Hungerlöhnen schuften. Das ist zu kritisieren. Aber wo bleibt die Kritik daran, dass beispielsweise der deutsche Konzern Adidas seine Kleidung zu Hungerlöhnen in Kambodscha fertigen lässt? Adidas ist Ausrüster des DFB-Teams und offizieller Sponsor der UEFA sowie Hauptsponsor des DFB. Ist die Ausbeutung eines nepalesischen Bauarbeiters so viel schlimmer als die Ausbeutung einer kambodschanischen Näherin?
Ach ja, in Katar sitzen ja auch nur reiche Männer in den VIP-Lounges, für die Fußball ein prestigeträchtiges Beiwerk ist. Sicher, aber ist das im deutschen und europäischen Fußball so anders? In vielen europäischen Stadien sind Champions-League-Karten nicht für unter 100 Euro zu bekommen und die vier- bis fünfstelligen Preise für die VIP-Lounges sind für „normale“ Fans ohnehin nicht bezahlbar. Ist der europäische Fußball in den oberen Rängen nicht auch nur Staffage für eine wohlhabende Schicht, der es mehr ums „Meet and Greet“ als um den Fußball geht?
Dafür spielt es in Europa jedoch keine Rolle, welche sexuelle Orientierung die Fans haben; solange sie sich die Karten leisten können. Die Frage, wie Katar mit Schwulen umgeht, wurde von den deutschen Medien daher zur Gretchenfrage des Kommerzfußballs hochgejazzt. Selbstverständlich darf man die Homophobie im arabischen Kulturraum kritisieren. Das Ganze wird jedoch lächerlich, wenn es zur Farce wird. Es ist ja eigentlich kaum zu fassen, aber noch heute gibt es in der Bundesliga keinen einzigen Spieler, der sich offen zur seiner Homosexualität bekennt. Der Musiker Marcus Wiebusch hat die Gründe dafür in seinem Song „Der Tag wird kommen“ eindrücklich aufgezeichnet. Auch wenn dies keiner öffentlich wahrhaben will: Auch der deutsche Fußball hat ein strukturelles Homophobie-Problem. Doch das spielt ja alles keine Rolle, wenn man mit dem Finger auf Katar zeigen kann.
Die ganze Debatte um die „Regenbogen-Binde“, mit der die europäischen Mannschaften ihre angebliche Solidarität mit der LGBTQ-Community präsentieren wollten, zeigt jedoch hervorragend, wie verlogen die gesamte Debatte ist. Ursprünglich wollte auch ausgerechnet der DFB ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Schwulen setzen und in Katar die Kapitänsbinde der FIFA durch eine Regenbogen-Binde ersetzen. Gut gebrüllt, Löwe! Doch dann folgte bereits das erste Einknicken. Um größere Unstimmigkeiten mit der FIFA und dem Gastgeber zu vermeiden, ersetzte man die mehr oder weniger bekannte Regenbogenbinde durch eine selbst kreierte „One-Love-Binde“, mit der man sich gegen Homophobie, Antisemitismus, Rassismus und für Menschenrechte und Frauenrechte positionieren wollte. Der Vorteil: Da kein Mensch diese Binde kennt, hoffte man gleichzeitig, den europäischen Medien sowas wie Haltung vorzugaukeln, ohne auf der anderen Seite bei den Verbänden und Sponsoren anzuecken.
Doch dieser Plan ging nicht auf und die FIFA kündigte an, diese textile politische Instrumentalisierung des Fußballs zu sanktionieren. Wäre der deutsche Kapitän Manuel Neuer mit der „One-Love-Binde“ aufgelaufen, hätte er beispielsweise damit rechnen müssen, eine Gelbe Karte zu bekommen. In schlimmsten Fall wären gar Punktabzug oder ein Ausschluss vom Turnier denkbar gewesen. Diese Entscheidung hätte eigentlich Jubelstürme bei den kickenden Aktivisten auslösen müssen. Gäbe es ein stärkeres Signal, als sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit als Märtyrer für die gute Sache zu gerieren? Was wäre denn passiert, wenn die acht europäischen Teams, die angekündigt hatten, mit der „One-Love-Binde“ anzutreten, kollektiv von der FIFA vom Wettbewerb ausgeschlossen worden wären? Hätte man tatsächlich Haltung gezeigt, wäre die FIFA sicherlich eingeknickt. Und wenn nicht, hätte man ein Zeichen gesetzt, das stärker kaum sein kann.
Doch bereits die kleinste Drohung der FIFA hat ausgereicht, um die „Haltung“ der Maulhelden zu ersticken. Dass die ganze Aktion nur ein PR-Manöver war und nichts mit echter Zivilcourage zu tun hatte, war natürlich bereits vorher klar. Aber dass die europäischen Verbände so wenig Rückgrat haben, überrascht dann doch. So geht die ganze „Binden-Affäre“ als peinliche Posse in die Fußballgeschichte ein.
Aber zumindest ARD und ZDF haben jetzt wieder neuen Stoff, über den sie sich selbstgerecht echauffieren können. FIFA böse, Katar böse … wir sind aber die Guten! Egal ob wir Haltung, Rückgrat und bunte Binden haben oder nicht. Auf die Idee, aus Protest gegen die FIFA-Entscheidung das morgige Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Japan einfach nicht auszustrahlen, ist bei ARD und ZDF sicher noch niemand gekommen.
Titelbild: © DFB
Peter Boehringer (AfD): „Bürger zahlen für sozialistische Ideologie“
Die dümmste Energiepolitik der Welt führt zu uferloser Neuverschuldung, mit Schattenhaushalten wird die Schuldenbremse umgangen: AfD-Haushaltsexperte Peter Boehringer fordert eine Normenkontrollklage gegen den Bundeshaushalt 2023.
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Presseanfrage an DFB zur Hymne und der getöteten deutschen Demonstrantin
Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar läuft und es stellt sich eine Frage:
Ich habe daher eine Presseanfrage an den DFB gestellt:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Presseanfrage für Sie:
Die iranische Fußballnationalmannschaft hat die eigene Hymne bei dem WM-Spiel England-Iran nicht mitgesungen, aus Protest gegen den Tod einer Frau in den Händen der Polizei.
Wird die deutsche Nationalmannschaft ebenfalls die Hymne nicht singen, da in Deutschland ebenfalls eine Frau (Demonstrantin) durch die Polizei getötet wurde?
(Zu Ihrer Information: Den entsprechenden Sachverhalt finden Sie auf der Website des Düsseldorfer Anwaltes Dr. Ingve Björn Stjerna unter dem Titel „Focus Rechtsstaat – Polizeigewalt: Ältere Dame offenbar nach Maßnahmen der Polizei Berlin verstorben…“ aufgeführt.)
Ihre Antwort würde ich gerne in Beiträgen zu diesem Thema vollumfänglich darlegen.
Bitte beantworten Sie die Frage vor dem Spiel Deutschland-Japan.
Mit freundlichen Grüßen,
Jens Bernert
blauerbote.com
Autor für weitere Magazine“
Flucht aus der Irrenanstalt COP-27

Paul Driessen
„Zeigt uns das Geld“, fordern die Klimaaktivisten, und von den reichen Ländern wird erwartet, dass sie einspringen.
Höre ich 100 Milliarden Dollar? Würden Sie 1 Billion Dollar geben? Würden Sie dann 2 Billionen Dollar geben?
Der Bieterkrieg um die Klimareparationen hat begonnen. Was auf der COP-21 in Paris mit 100 Milliarden Dollar pro Jahr begann, stieg am Vorabend der COP-27 in Sharm-el-Sheikh, Ägypten, schnell auf 1,3 Billionen Dollar an und liegt jetzt bei 2,4 Billionen Dollar pro Jahr! Und wir sind weit entfernt von „einmal gehen, zweimal gehen, verkauft“.
Natürlich ging es immer um das Geld – endlose Geldsummen, die angeblich den Entwicklungsländern (wie China!) helfen sollen, sich an den gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandel anzupassen, ganze Regionen mit Wind- und Sonnenenergie zu versorgen und „faire, gerechte und ausgewogene“ Wiedergutmachungen für steigende Temperaturen, steigende Meere, zerstörerische Stürme, Überschwemmungen, Dürren und Hungersnöte zu sichern, die angeblich von Ländern verursacht wurden, die seit 1850 fossile Brennstoffe nutzen.
Ja, China. Das Reich der Mitte hat sich lange als Entwicklungsland positioniert, wenn es darum geht, wann es anfangen könnte, weniger Kohlekraftwerke zu bauen und langsam auf „erneuerbare“ Energien umzustellen.
Jetzt sagt China, dass es bargeldlose Klimareparationen zahlen wird, wenn die Vereinigten Staaten in Dollar zahlen. Natürlich wäre jeder „gerechte Anteil“ der USA, Großbritanniens, Deutschlands usw. exorbitant – und würde gezahlt, während sie sich schnell von fossilen Brennstoffen abwenden, ungeachtet der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Kosten.
Wie Oliver Hardy sagen würde: „Noch ein schöner Schlamassel, in den ihr mich gebracht habt“, Joe, John und der Rest von Team Bidens klimabesessenen, fossile Brennstoffe ausrottenden Öko-Gerechtigkeitskriegern.
Sie und ihre Verbündeten aus Aktivismus, Medien und Wissenschaft haben die Klimaschrecke geschaffen – die Behauptung, dass allein die Emissionen fossiler Brennstoffe für das heutige Klima und Wetter verantwortlich sind. Dabei ist es völlig egal, dass seit der letzten Eiszeit im Pleistozän die globalen Durchschnittstemperaturen erheblich gestiegen sind (Baruch Haschem), der Meeresspiegel um etwa 400 Fuß gestiegen ist und Überschwemmungen, Dürren, Wirbelstürme und andere Katastrophen den Planeten und die Menschheit unzählige Male verwüstet haben. Alles, was heute geschieht, ist jedoch den Ländern zu verdanken, die durch die Nutzung fossiler Brennstoffe reich geworden sind. Zumindest behaupten sie das.
Daher sagen die Organisatoren, Aktivisten und Teilnehmer der COP-27 jetzt natürlich, dass die „Klimakrise“ enorme Zahlungen von reichen Ländern an arme Länder erfordert – oder genauer gesagt, von armen Menschen in reichen Ländern an reiche Kleptokraten in armen Ländern. Das wirft eine weitere unbequeme Wahrheit auf.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Vor nicht allzu langer Zeit sagte Obamas „Wissenschaftsberater“ John Holdren: „Uns steht nur ein vernünftiger Weg offen – die gleichzeitige Rückentwicklung der [Vereinigten Staaten und anderer überentwickelter Länder] und die Halbentwicklung der unterentwickelten Länder, um einen angemessenen und ökologisch nachhaltigen Lebensstandard für alle dazwischen zu erreichen.“ Diese Ideologie der De-Entwicklung wird von vielen anderen geteilt.
Nun, die Rückentwicklung und Deindustrialisierung ist in Großbritannien, Deutschland und anderswo bereits im Gange, weil Wind-, Solar- und Batterieenergie (WSB) unmöglich reichlich vorhandene, zuverlässige, erschwingliche und wetterunabhängige fossile Brennstoffe und Kernenergie ersetzen kann. In ganz Europa verschwinden bereits Arbeitsplätze, Unternehmen und ganze Industriezweige, weil fossile Kraftwerke zerstört werden, aber nichts Brauchbares vorhanden ist, um sie zu ersetzen.
Wie also sollen all diese sich zurückentwickelnden ehemals reichen Länder (FRC) jährlich Milliarden oder Billionen aufbringen, um Klimareparationen zu zahlen und armen Ländern bei ihrer Entwicklung zu helfen? Sie können dies unmöglich tun.
Noch schlimmer ist, dass die öko-imperialistischen Industrieländer weiterhin verlangen, dass sich die armen Länder nur bis zu dem minimalen Grad entwickeln, den die WSB-Technologien erlauben würden. Reiche Länder, die Weltbank und globale Finanzinstitutionen weigern sich, etwas anderes als pseudo-erneuerbare Energie zu finanzieren.
Diese skrupellose Politik führt zu Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit und Tod – und fördert das andere grundlegende Ziel der „Klimastabilisierungs“-Programme: die Kontrolle über unser Leben und unseren Lebensstandard. Arme Nationen haben jedoch unveräußerliche, gottgegebene Rechte, sich zu entwickeln, indem sie fossile Brennstoffe, Kern- und Wasserkraft nutzen – und Erdöl als Rohstoff für Düngemittel, Pharmazeutika, Kunststoffe und Hunderte anderer wunderbarer lebensverbessernder und lebensrettender Produkte (die von Ländern entwickelt wurden, die nun Reparationen zahlen sollen).
Die Industrieländer müssten den Entwicklungsländern helfen, diese Ziele zu erreichen. Stattdessen blockieren sie allzu oft die Wege zu einem besseren Leben. Noch unverschämter ist, dass die USA und Europa die Frechheit besitzen, von afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern zu verlangen, mehr Öl und Gas zu fördern, aber nur für den Export in die USA und nach Europa!
Währenddessen richtet Großbritannien „Wärmestuben“ ein, in die Menschen für ein paar Stunden am Tag gehen können, anstatt hungrig und arbeitslos in dunklen Wohnungen zu frieren. Es ist, als ob Merry Old England plötzlich ins Mittelalter zurückversetzt worden wäre, und zwar von Politikern, die das Signalisieren von Klimatugenden über die Grundbedürfnisse ihrer Wähler stellen.
Währenddessen demontiert Deutschland eine industrielle Windkraftanlage, um die darunter liegende Braunkohle zu fördern und damit Kraftwerke zu betreiben, Fabriken am Laufen zu halten und Häuser warm zu halten!
Noch verrückter ist, dass dies nur einige wenige Beispiele für den Wahnsinn sind, der die politische Klasse der Welt im Griff hat, insbesondere während der Konferenzen der Vertragsparteien (COPs) zum Klimawandel. Um diesem Irrenhaus zu entkommen, muss man glücklicherweise nur ein paar einfache Realitäten anerkennen:
* Die überwiegende Mehrheit der Länder hat das Pariser Klimaabkommen wegen des Geldes unterzeichnet – von dem sie jetzt langsam merken, dass sie es nie erhalten werden. Außerdem liefern Kohle, Erdöl und Erdgas immer noch 82 % der Weltenergie; Kernkraft, Wasserkraft und Biomasse (Holz und Dung) decken den größten Teil des verbleibenden Energiebedarfs, und weniger als 2 % kommen aus Wind- und Sonnenenergie.
* Die Entwicklungsländer werden noch jahrzehntelang fossile Brennstoffe verbrauchen – und dabei noch mehr pflanzendüngendes Kohlendioxid ausstoßen – und zwar größtenteils zur Gewinnung von Rohstoffen und zur Herstellung von „grüner Technologie“, die sie in die USA, das Vereinigte Königreich, die EU und andere künftige EFRCs exportieren werden. Selbst wenn die Industrieländer ihren Verbrauch an fossilen Brennstoffen vollständig einstellen würden, würden die Treibhausgaswerte in der Atmosphäre weiter steigen.
* Aber das ist egal, denn es gibt keine Beweise dafür, dass wir vor einer Klimakrise stehen, geschweige denn vor einer vom Menschen verursachten Klimakrise, geschweige denn vor Veränderungen, die es in der Geschichte der Erde oder der Menschheit noch nie gegeben hat. Der Mensch hat wahrscheinlich einen gewissen Einfluss auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Klima und Wetter, insbesondere in den großen städtischen „Wärmeinseln“. Aber das ist weit entfernt von den Katastrophen, die angeblich dadurch verursacht werden, dass fossile Brennstoffe die mächtigen natürlichen Kräfte ersetzen, die Klima und Wetter im Laufe der Geschichte kontrolliert haben.
* Die 1,5 Grad Celsius, die wir vermeiden sollen, um eine Katastrophe abzuwenden, sind willkürlich und bedeutungslos – und nicht nur an den Beginn der industriellen Revolution gebunden, sondern auch an das Ende der kleinen Eiszeit. Ein oder zwei Grad mehr an Erwärmung wären größtenteils von Vorteil, während eine weitere kleine oder große Eiszeit die Landwirtschaft, Lebensräume, die Tierwelt und die Menschheit zerstören würde.
* Die gesamte Agenda zur Klimakrise basiert auf Computermodellen, die (a) unmöglich alle Kräfte widerspiegeln können, die das Klima bestimmen, und (b) durchweg eine Erwärmung des Planeten vorhersagen, die zwei- bis dreimal größer ist als die tatsächlich von Satelliten, Wetterballons und Oberflächentemperaturmessgeräten aufgezeichnete.
* Es ist reiner Wahnsinn, wirtschaftszerstörende und lebensverändernde Maßnahmen auf nutzlose Modelle zu stützen – vor allem, wenn die Ersatzenergie aus WSB-Systemen stammt, die Abbau, Verarbeitung, Herstellung und Installationen in einem Ausmaß erfordern würden, das unseren Planeten verwüsten würde.
Der einzige Grund, warum diese Tatsachen so wenig bekannt sind, ist, dass Klimaaktivisten, Politiker, Akademiker sowie Nachrichten und soziale Medien Wissenschaftler, Ökonomen und Energieexperten, die das Narrativ der Klimakrise in Frage stellen, fleißig dämonisieren, schikanieren, zensieren, zum Schweigen bringen, deplattieren und dämonisieren.
Zum Glück gewinnt die Wahrheit langsam die Oberhand. Vielleicht wird die COP27 eine gesunde Dosis Klima- und Energievernunft bringen. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten wir mit John Holdrens Formel für die Rücknahme von Entwicklung und Lebensstandard enden. Erwarten Sie nur nicht, dass die herrschenden Eliten und ihre Verbündeten aus Hollywood und Big Tech mit gutem Beispiel vorangehen werden.
Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books and articles on energy, climate change, environmental policy and human rights.
Link: https://cornwallalliance.org/2022/11/escaping-from-the-cop-27-insane-asylum/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Mainstream spricht immer offener über Bevölkerungsreduktion

Um die sogenannte Klimakatastrophe zu verhindern, ist auch eine Bevölkerungsreduktion notwendig, so die Vorstellung der Politik. Der Mainstream vom “ORF” bis zum “Guardian” spricht die politische Agenda immer deutlicher aus. Wer dachte, alle Masken seien bereits gefallen, der dürfte sich getäuscht haben. Eine politische Agenda zur Bevölkerungsreduktion galt bisher als böse Verschwörungstheorie, doch in den […]
Der Beitrag Mainstream spricht immer offener über Bevölkerungsreduktion erschien zuerst unter tkp.at.
Selbstbeschädigung durch die Energiepolitik von EU und UK

Großbritannien kauft weiterhin russisches Öl von Dritten, während die EU ihr russisches Gas über Aserbaidschan beziehen wird. Die Preise pro Einheit werden viel höher sein als bei direkten Einfuhren aus Russland. Die Preisunterschiede werden eine Reihe von Zwischenhändlern auf Kosten der britischen und europäischen Verbraucher bereichern. Gestern ließ die österreichische Energieministerin von den Grünen, Leonore […]
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Internationale Organisationen: Not Our Future

Spätestens seit 2020 zeichnet sich ab, dass sich zentralisierte internationale Organisationen immer mehr gegen Freiheit, Demokratie und Grundrechte der Menschen auf der ganzen Welt richten. Besonders krass tritt es im Zusammenhang mit der Corona „Pandemie“ bei der WHO zutage, offen zu sehen auch bei der NATO als Kriegstreiber und Unsicherheits-Bündnis und bei immer mehr anderen […]
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ÖRR: Impfung schützt NICHT vor schwerer Erkrankung und Long Covid.
(David Berger) Langsam sickert es auch bei den Öffentlich-Rechtlichen durch: Die Covid19-mRNA-Injektion hat nicht nur viel schwerere Nebenwirkungen als zugegeben, sie ist auch im Hinblick auf eine Eindämmung von Covid-19 völlig wirkungslos. Ein Jahrhundertverbrechen wird immer sichtbarer.
Der Beitrag ÖRR: Impfung schützt NICHT vor schwerer Erkrankung und Long Covid. erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Ob die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das Singen der Hymne wegen der getöteten deutschen Demonstrantin verweigert?
In den Medien ist in diesen Tagen zu lesen, im Iran sei eine Frau im Gewahrsam der Polizei gestorben und dagegen müsse dringend weltweit umfassend demonstriert werden. Die Protestwelle ist mittlerweile angeblich sogar zur iranischen Fußball-Nationalmannschaft mit ihren westlichen Legionären vorgedrungen, die bei ihrem ersten Spiel gegen England die iranische Hymne vor dem Spiel nicht mitsang.
Hier stellt sich die Frage, ob die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei ihren Spielen ebenfalls auf das Singen der Hymne verzichten wird. Denn in Deutschland starben bereits zwei Demonstranten in den Händen der Polizei, neben einem Mann in den Vierzigern eben auch eine Frau, eine ältere Dame.
Zeit Online schreibt in dem Artikel „Fußball-WM : Iranische Mannschaft singt Nationalhymne nicht mit“ zum Spiel Iran gegen England:
„Die Spieler der iranischen Nationalmannschaft haben beim WM-Auftaktspiel gegen England die Nationalhymne nicht mitgesungen. Iranische Aktivisten sehen darin eine Geste der Unterstützung für die landesweiten Proteste im Land. Sie haben vor der Partie auf eine Solidaritätsbekundung der Spieler gehofft.
Der iranische Staatssender unterbrach daraufhin sogar die Liveübertragung bei der Hymne. Den Spielern könnten nun Konsequenzen drohen. Im Iran war spekuliert worden, dass sie möglicherweise gesperrt werden.“
Ein geringeres Problem scheint für die deutschen Medien, Politiker und Aktivisten zu sein, dass eine ältere Frau nach Polizei-Gewalt auf einer Berliner Anti-Corona-Demo gestorben ist:
„Mit unvorstellbarer Brutalität behandelten die Berliner Polizisten am 22. April 2021 eine alte Frau. Diese war zu Boden gegangen. Ein Polizist ergriff sie mit beiden Händen an ihrem linken Arm und schleifte die sichtlich schockierte Frau mehrere Meter an ihrem ausgestreckten Arm über den Boden aus dem Weg. Mehrere Polizisten zerren sie rabiat auf die Beine. Sodann führen sie zwei Polizisten im Polizeigriff, an jedem Arm fixiert, weg – sie halten sie dabei so weit von oben, dass es für sie maximal unbequem ist. Die alte Frau ruft mit schmerzverzerrtem Gesicht mehrfach ‚Aua‘, beklagt sich, sie könne nicht so schnell. Die Polizisten sind gnadenlos, laufen genauso schnell weiter. So schnell, dass die alte Frau mehrfach stolpert und nur durch ihre Fixierung seitens der Polizisten gehalten wird. Hier können Sie sich die Szene ansehen.
Durch Recherchen des Anwaltes Dr. Ingve Björn Stjerna aus Düsseldorf wurde nun bekannt: Die alte Frau ist nach dem Polizeieinsatz gestorben. Wann genau, ist laut Stjerna zwar nicht bekannt. Aber es geht aus den Unterlagen der Staatsanwaltschaft hervor. Der Anwalt schreibt dazu auf seiner Seite: ‚Ich erstattete daher am 4. Mai 2021 Strafanzeige gegen die an dem Vorgang beteiligten Polizeibediensteten, insbesondere wegen Körperverletzung im Amt, und bat darum, mich über den Ausgang der Ermittlungen zu informieren.‘ Monatelang und trotz zweier Sachstandsanfragen, bekam er diese Angaben nicht. 14 Monate nach dem Vorfall erhielt er die Mitteilung, dass die Ermittlungen eingestellt sind. Und siehe da: Die Rede war nicht mehr von Ermittlungen wegen Körperverletzung, sondern wegen fahrlässiger Tötung. Dies ist nur dadurch erklärt, dass die Frau zeitnah zu dem Vorfall verstorben sein muss. (…)
Der Kommentar von Anwalt Stjerna: ‚Bemerkenswert ist auch das Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Prüfung, das eine Ursächlichkeit polizeilichen Handelns für die Verletzungen und den Tod der älteren Dame nicht ausschließt, sondern lediglich konstatiert, der Tod könne ‘nicht mit der erforderlichen Sicherheit‘ auf ein Verhalten des beschuldigten Polizisten zurückgeführt werden.’“
Willkür wie bei Corona: Energiesicherungsgesetz ermöglicht Verhängung von Zwangsmaßnahmen
Die übereilte Energiewende und die Sanktionen gegen Russland haben zu explodierenden Energiepreisen und einer Mangellage geführt. Die Ampel-Regierung setzt in der Energiekrise auf Energieeinsparungen, anstatt die Energiesicherheit wiederherzustellen. Ein Paragraf des Energiesicherungsgesetzes bietet ihr dabei die Möglichkeit, die Bürger beliebig zum Energiesparen zu zwingen. Zwangsmaßnahmen zum “Schutz” ließen – und lassen sich zum Teil noch immer – in der “Corona-Pandemie” bereits gut durchsetzen, ob verfassungswidrig oder nicht: Diese Macht zur willkürlichen Gängelung der Bürger will man offenkundig keinesfalls aufgeben.
Der Winter ist da, die Heizperiode hat begonnen und das Horror-Szenario des drohenden Energiemangels könnte Realität werden. Da kommt ein massiv umstrittener Paragraf des Energiesicherungsgesetzes ins Spiel, der besagt: Nach § 30 Absatz 1 des Energiesicherungsgesetzes kann eine Verordnung über die Einsparung und Reduzierung des Verbrauchs von – unter anderem – gasförmigen Energieträgern erlassen werden, wenn eine Knappheit dieser Brennstoffe droht.
Willkürmaßnahmen wie bei Corona möglich
Das kommt harmlos daher, heißt aber, dass auch Privathaushalte zum Energiesparen faktisch gezwungen werden können, wie die “Welt” hinter der Bezahlschranke berichtet. Da in Deutschland seit 30. März bereits die Frühwarnstufe und seit 23. Juni die Alarmstufe im “Notfallplan Gas” gilt, kann das Gesetz zur Anwendung kommen, sobald die Bundesregierung eine „drohende Knappheit von Kohle, Erdgas oder Erdöl“ sieht – eine akute Notlage muss dabei nicht vorliegen. Willkürmaßnahmen werden so wie bei Covid-19 Tür und Tor geöffnet.
Ende August konnten mit der Verordnungsermächtigung in diesem Paragrafen bereits erste Verbote durchgesetzt werden, obwohl die Gasspeicher bereits wieder zu 82 Prozent gefüllt waren – nicht mehr erlaubt ist seitdem, Privatpools und Gemeinschaftsflächen in öffentlichen Gebäuden zu beheizen, öffentliche Gebäude sowie Werbeanlagen nachts zu beleuchten und Ladentüren dauerhaft offen zu halten. Abhängig von der Tätigkeit dürfen Arbeitsräume nur noch bis zu einer festgelegten Höchsttemperatur beheizt werden, in „öffentlichen Nichtwohngebäuden“ muss das Wasser zum Händewaschen kalt bleiben. Auch müssen Gebäudeeigentümer für die energetische Optimierung der Heizungsanlagen sorgen und Unternehmen sind zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen verpflichtet. Bisher gibt es keine gezielten Kontrollen vonseiten der Behörden. Ob das so bleibt, steht nicht fest.
Undemokratische Nacht-und-Nebel-Aktion
Am 5. Juli 2022 bei der Sitzung des Bundestagsausschusses für Klimaschutz und Energie haben die Ausschussmitglieder von SPD, Grünen und FDP den „Änderungsantrag zum Energiesicherungsgesetz“, der auch den neuen Paragrafen 30 beinhaltet, durchgewunken. Erst kurz vor Sitzungsbeginn hatten sie den 43 Seiten langen Entwurf, bei dem es um „Präventive Maßnahmen zur Vermeidung eines Krisenfalls in der Energieversorgung“ geht, erhalten. Zwei Tage später stimmte auch der Bundesrat zu, ohne dass der Paragraf 30, der die Regierung zu Zwangsmaßnahmen ermächtigt, thematisiert wurde.
Verfassungsrechtler halten es für verfassungswidrig, dass derartig tiefgreifende Maßnahmen über eine Verordnung der Bundesregierung angeordnet werden dürfen. Der Staatsrechtler Volker Boehme-Neßler, der als Professor für Öffentliches Recht an der Universität Oldenburg lehrt, erklärt, dass die Bundesregierung mit dem Paragrafen 30 in jeden energierelevanten Bereich eingreifen könne. So wäre es möglich, in der Glasindustrie die Produktion zu stoppen oder dass Großbäckereien nur noch wenige Stunden am Tag arbeiten dürften.
Josef Franz Lindner, Professor an der Universität Augsburg, geht davon aus, dass auch Heiz- oder Beleuchtungsverbote, Betriebsverbote für Saunen oder Temperaturvorgaben für Räume verhängt werden können. Er prangert an, dass der Paragraf 30 der Regierung zu viel Spielraum lasse. „Wie im Infektionsschutzrecht muss der Bundestag schon selbst entscheiden, welche Grundrechtseingriffe er den Bürgern zumuten will“, argumentiert Lindner. Genau wie bei Corona müsste er einen „Instrumentenkasten“ bereitstellen, mit einer Liste von Maßnahmenbeispielen.
Wie schon bei den Corona-Maßnahmen wurde das Parlament entmachtet. „Dahinter steht dieselbe Idee wie bei Corona: Die Krise ist angeblich die Stunde der Exekutive. Sie müsse dann schnell handeln können, ohne vom Parlament behindert zu werden. Das halte ich für undemokratisch. Das Parlament kann schnell handeln, wenn es sein muss. Auch das haben wir manchmal in der Corona-Krise gesehen“, beanstandet auch Boehme-Neßler.
Da ist es der Ampel-Regierung also gelungen, einen Gesetzentwurf, der so tief in das Leben der Bevölkerung eingreift, ohne Debatten durch den Ausschuss zu bringen. Dazu sagte Steffen Kotré, der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion: “Die kurzfristige Einreichung von umfangreichen Änderungsanträgen ist eine parlamentarische Unsitte. Es bleibt keine Zeit für eine sorgfältige Prüfung.”
Habeck wollte offenbar im Alleingang Verordnungen erlassen dürfen
Wirtschaftsminister Habeck wollte dem Vernehmen nach ursprünglich Verordnungen auf Basis von Paragraf 30 im Alleingang erlassen können. Der FDP ist es zu verdanken, dass nun wenigstens zunächst das ganze Kabinett darüber entscheiden muss.
Laut Bundesnetzagentur waren Haushalte im Oktober für 33 Prozent des Gasverbrauchs verantwortlich. Bisher gilt für diese nur, dass Mieter in ihren Wohnungen keine Mindesttemperatur mehr gewährleisten müssen und ein Verbot der Nutzung bestimmter Heizungsarten für Schwimm- und Badebecken. Da ist das Ende der Fahnenstange jedoch noch lange nicht erreicht: Nach dem Motto “Da geht noch was” dürften Privathaushalte sich bei einer Verschärfung der Lage (auch wenn diese nur von der Regierung behauptet wird!) wohl auf weitere verpflichtende Einsparmaßnahmen einstellen müssen. Bei der “Welt” sinniert man:
Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, Schlafzimmer könnten nicht mehr beheizt werden, ab 23 Uhr herrscht Verdunkelungsgebot, die Weihnachtsbeleuchtung fällt dieses Jahr aus.
Nicht zuletzt die Grünen werden keine Mühen scheuen, derartige Maßnahmen zu erfinden und den Bürgern das Leben schwer zu machen – dieses Prinzip hat immerhin während der sogenannten Pandemie bestens funktioniert. Und schließlich ist es auch viel einfacher, als endlich dafür zu sorgen, dass genug Energie zu bezahlbaren Preisen vorhanden ist.

