Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Gefeuerter Polizei-Diakon kämpft weiter: Mutige Seelsorger gegen die Impfpflicht

Gefeuerter Polizei-Diakon kämpft weiter: Mutige Seelsorger gegen die Impfpflicht

Dass die katholische Kirche in den letzten zwei Jahren alle Maßnahmen der Corona-Zwangspolitik kritiklos mitgetragen hat, liegt vielen Menschen schwer im Magen. Sogar die Stichpflicht wird von ranghohen Kirchenvertretern befürwortet. Da kommen Kritiker natürlich ungelegen. Einer dieser unliebsamen Kritiker ist der ehemalige Polizeiseelsorger Diakon Uwe. Gemeinsam mit den Polizisten für Grund- und Freiheitsrechte verfasste er einen öffentlichen Brief an den Innenminister Karner. Daraufhin wurde er gefeuert. Ein Maulkorb wurde ihm verpasst. Doch anstatt die Füße still zu halten, schloss er sich der Initiative Priester22 an. Offen positionieren sie sich gegen die Impfpflicht. Wochenblick hat am heutigen Freitag mit Diakon Eglau und Pfarrer Pater Andreas Schöffberger gesprochen.

Als Polizeiseelsorger hat Diakon Eglau in den letzten Jahren gute Dienste geleistet und ist vielen Polizisten zur Seite gestanden. Nach über 14 Jahren entfernte man ihn aus seinem Amt. Anlass dafür war ein offener Brief an Innenminister Karner, in dem sich Eglau gemeinsam mit hunderten Polizisten für den Erhalt der Rechtsstaatlichkeit und gegen die Spaltung der Gesellschaft ausgesprochen hat (Wochenblick berichtete). Er ist einer der Unterzeichner des offenen Briefes. Sein entschiedenes Eintreten gegen die Impfpflicht wurde ihm schließlich zum Verhängnis.

Kirche nicht als verlängerter Arm der Politik und des Staates

Doch der 56-jährige Diakon lässt sich den Mund nicht verbieten, wie er selbst erzählt: “Jeder muss für sich selbst gerade stehen und ist für seine Taten verantwortlich. Danach lebe ich. Mein Glauben bestärkt mich und ich fürchte mich nicht vor Konsequenzen. Ich möchte den Menschen Hoffnung geben. Ich sehe die Kirche als Ort der Menschen und Menschlichkeit und nicht als verlängerten Arm des Staates und der Politik.”

Von Seiten der Polizei habe man nie das Gespräch mit ihm gesucht, erzählt Uwe Eglau. Auch auf den offenen Brief kam nie eine Reaktion aus dem Innenministerium. Für viele Polizisten bleibe er weiterhin ihr Seelsorger: “Wir haben ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und ich bleibe auch nach meiner Abberufung ihr Seelsorger, auch wenn ich nicht mehr für die Polizei tätig bin.” Die Polizisten seien ihm sehr ans Herz gewachsen.

Menschen warten auf kritische Stimmen aus der Kirche

Dass er sich weiter gegen die Spaltung der Gesellschaft und die Impfpflicht positionieren werde, war für ihn klar. Deswegen sei es ein Segen gewesen, dass er der Initiative Priester22 beitreten konnte. So kämpft Diakon Eglau gemeinsam anderen Seelsorgern in Österreich gegen die Impfpflicht. Einer dieser Seelsorger ist Pfarrer Pater Andreas Schöffberger.

Auf ihrer Homepage haben Priester und Diakone der Katholischen Kirche diese Stellungnahme veröffentlicht: Sie treten entschieden gegen eine Impfplicht auf und wollen jedem Menschen beistehen, der diesbezüglich in einen Gewissenskonflikt oder andere Formen von Bedrängnis geraten sei. Sie wissen, dass viele Menschen schon lange auf kritische Stimme aus der Kirche gewartet haben. Nach ihrer öffentlichen Stellungnahme hätten sie viele positive Rückmeldungen erhalten – auch aus den eigenen Reihen.

WB-Redakteurin Birgit Pühringer im Gespräch mit Diakon Uwe Eglau und Pfarrer Pater Andreas Schöffberger:

Foto WB

Seelsorger gegen die Impfpflicht

Eine Impfplicht sehen die Seelsorger nicht nur als unbegründet und unverhältnismäßig, sondern auch als gefährlich. “Wir haben uns gründlich mit der Thematik auseinandergesetzt. Es gibt mittlerweile so viele Impfnebenwirkungen und Impfschäden bis hin zu Todesfällen. Das kann man alles nicht mehr leugnen.”, sagt Diakon Eglau, der sich unter anderem auf die die Meldungen auf der Seite der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) beruft.

Und Pater Schöffberger ergänzt: “Eine Impfpflicht verstößt gegen die Menschenwürde, das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Außerdem greift sie unverhältnismäßig in das Grundrecht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit ein.” Jeder Mensch müsse frei und eigenverantwortlich entscheiden können, ob er sich impfen lasse oder nicht.

Es sei eben jeder Mensch für seine Gesundheit selbst verantwortlich, stellt Uwe Eglau klar: “Es darf nicht so sein, dass der Staat uns das von “oben” diktiert. Das Aussetzen der Impfpflicht hat den Druck auf die Menschen leider nicht verringert. Sie schwebt über uns und ist eben nur ausgesetzt. Es sei nur so viel gesagt: Druck hat noch nie zum Erfolg geführt!”

Lesen Sie nächste Woche noch das ausführliche Interview mit Diakon Uwe Eglau und Pfarrer Pater Andreas Schöffberger in unserer Printausgabe! Sichern Sie sich ihr Wochenblick-Schnupperabo im WB-Shop und erhalten sie alle spannenden Geschichten vier Wochen lang für nur 6 Euro nach Hause geliefert! Unser Jahres-Abo gibt es sogar bereits um nur 48 Euro – also 1 Euro pro Ausgabe!

Mit kleinen Dingen eine Freude machen: Geschenke basteln für den Muttertag

Mit kleinen Dingen eine Freude machen: Geschenke basteln für den Muttertag

Familien sind wichtig und gerade in Zeiten der Krise gilt es wieder stärker zusammenzurücken, füreinander da zu sein und sich nicht spalten zu lassen, wie es die Regierung vielleicht gern hätte, die mit ihrer Corona-Politik in den vergangenen Monaten viel Unfrieden säte. Dehalb lädt der Verein “Abenteuer Familie” in Linz zu einem Muttertagsbasteln ein.

Die kleinen Aufmerksamkeiten, die Freude machen

Man braucht nicht viel Geld, um seinen Liebsten und vor allem auch der Mama am Muttertag eine Freude zu machen. Denn gerade in Zeiten der Teuerungen und der massiven Inflation zeigt sich wieder einmal mehr, dass nicht der Preis des Geschenks den Ausschlag gibt. Vielmehr sind es die kleinen Aufmerksamkeiten, die nicht viel kosten, aber umso mehr Freude machen. Deshalb bietet der Verein “Abenteuer Familie” am Samstag, dem 7. Mai ab 15 Uhr ein Muttertagsbasteln im Volkshaus Kleinmünchen an.

Eltern und Kinder zusammenbringen

“Familie und Tradition sind uns wichtig – gerade in unsicheren Zeiten wie heute”, freut sich Obfrau-Stellvertreterin Martina Tichler bereits auf die Bastelstunden. Unter Anleitung können da die Kleinen Aufmerksamkeiten für ihre Mütter basteln. Dabei sind bastelfreudige Kinder aller Altersgruppen willkommen und auch Bastelmaterial, welches vom Verein gestellt wird, ist in ausreichender Menge vorhanden, so dass der Fantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt sind.

Dabei kommt aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz, schließlich soll die Veranstaltung auch dazu dienen, Eltern und Kinder zusammenzubringen, neue Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen und sich auszutauschen. Gerade nach den ganzen Maßnahmen der vergangenen Jahre ist es besonders wichtig, die Corona-Isolation endlich zu überwinden, ist Tichler überzeugt.

Weitere Veranstaltungen bereits in Planung

Nachdem in den letzten Jahren viele Veranstaltungen wegen Lockdowns und Kontaktbeschränkungen nicht stattfinden konnten, so musste etwa das Martinsfest oder das Adventskranzbinden abgesagt werden, hofft man nun darauf, dass es heuer endlich wieder klappt. Denn schließlich soll es auch darum gehen, den Kindern die traditionellen Feste und das österreichische Brauchtum näher zu bringen.

Nach Duisburger Rockerkrieg: Mit Flötentönen wird der Importterror beschönigt

Szene der Schießerei am Mittwoch Abend in Duisburg (Screenshot:Youtube)

Auf jede Rohheit der Gosse – Messermorde, bunte Massenschlägereien, Clankriege, Taharrusch Gamea der Kölner Silvesternacht, Plünderorgien der Party-und Eventszene –  folgt das Salonpalaver und Sozialarbeitergequatsche der üblichen Verdächtigen in deutschen TV-Talkenden, die immer mehr psychotherapeutischen Gruppensitzungen gleichen. Deren Teilnehmer, zumeist autochthone Reliktdeutsche in ihrer sterbenden Heile-Welt-Blase mit einem handverlesenen akademischen Vorzeigemigranten, zerfasern sich dann das Hirn über den scheiternden Rechtsstaat und über Fehler der Integrationspolitik. Was sie dort von sich geben, ist jedoch gar nicht mehr entscheidend: In der Wirklichkeit nämlich ist Deutschland in Auflösung begriffen; es wird zum ethnisch erst punktuell, dann nach und nach auch flächendeckend von seinen eigenen Ureinwohnern gesäuberten Okkupationsraum – und vor allem zum Aufmarschgebiet von Volksgruppen und Milieus, die die religiösen oder Lineage-begründeten Erbkonflikte und Spannungen ihrer Herkunftsregionen nach alter Väter Sitte auf unseren Straßen austragen. Die Almans können da nur noch in Deckung gehen, so wie ihre Polizisten und Politiker hernach in Pressekonferenzen nur noch doof aus der Wäsche glotzen können.

So geschehen gerade wieder in Duisburg vorgestern Abend, als es im ohnehin gefallenen berüchtigten Duisburger Stadtteil Marxloh zu einem weiteren „bewaffneten Zusammenstoß von „80 bis 100 Personen”  kam, die „mit Schlagstöcken und Schusswaffen“ aufeinander losgingen. Am Ende blieben „vier schussverletzte Personen” zurück, 15 Männer wurden verhaftet. Anlass des kriegsartigen Zusammenstoßes war offenbar der Ausschluss eines Libanesen aus einem Rockerclub. Dieser hatte zu einem seit Tagen anhaltenden Streit geführt, der am Mittwoch endgültig eskalierte. Die Zuschreiben des Konflikt zum „Rockermilieu” soll hier offenbar die durch solche Vorfälle stets aus Neue in Verlegenheit gebrachten Migrationslobbyisten und Verharmloser der Verlegenheit entheben, die kulturfremden Täter und die tribalistischen Begleitumstände rechtfertigen zu müssen – denn „Rockerkriege“ gab und gibt es in Deutschland bekanntlich schon immer.

Krieg der Parallelgesellschaften

Allerdings sind hier die Clan-Verstrickungen doch von einer anderen Qualität – sie zeugen nämlich von den Parallelgesellschaften, die den ursprünglichen Gesellschaftszusammenhalt Deutschlands längst aufgebrochen haben. Die Front verläuft immer weniger zwischen „Migranten“ und Einheimischen, sondern zunehmend auch zwischen den unzähligen Volks- und Glaubensgemeinschaften, die en bloc und unterscheidungslos mit offenen Armen als Neusiedler in dieses Land geschafft wurden und weiterhin werden. Das, was ihre Herkunftsländer zu Shitholes und Failed States machte, haben sie mit Grenzübertritt nicht abgelegt – und so dürfen wir uns hier damit, als Zaungäste im eigenen Land, herumärgern und zusehen, wie unser einst schönes Land selbst zu Bagdad, Kandahar oder Kalkutta verkommt. Alles so wie lange prophezeit.

Die Reaktionen von Behörden und Polizei waren ebenfalls wieder so wie aus der Retorte: Ratlos berichtete der Polizeisprecher, es habe auch Anreisen aus anderen Ruhrgebietsstädten gegeben, wo es auch „weitere Zusammenrottungen“ gebe. Nachts stürmte die Polizei das Haus einer libanesischen Großfamilie, die Verdächtigen hatten sich jedoch bereits abgesetzt. Und der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (SPD) reagierte mit den aus solchen Anläsen mittlerweile sattsam bekannten Phrasen: Ich bin schockiert und traurig. Natürlich müssen wir abwarten, was die polizeilichen Ermittlungen ergeben. Klar scheint: Hier wurden Auseinandersetzungen im Rocker- und Clanmilieu auf offener Straße ausgetragen, unbeteiligte Menschen wurden in Lebensgefahr gebracht. Ein ganzer Stadtteil wurde in Angst und Schrecken versetzt.“ Zudem verlangte er vom nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul, „die Hundertschaft der Polizei im Duisburger Norden zu belassen.“ In Links Augen sei das „alternativlos.“  Es ist das hilflose Gebaren einer Staatsgewalt, die Stärke in Gegenden demonstrieren will, in denen sie de facto längst die Kontrolle verloren hat. Auch die kurzzeitig verstärkte Polizeipräsenz wird in einem Stadtteil, der seit Jahren von Kriminellen, vor allem arabischen Clans beherrscht wird, nichts mehr ändern.

Fragen der „Ehre“

Auch in Berlin, wo für viele Gegenden derselbe Befund gilt, wurde vergangene Woche das 25-jährige Clanmitglied Mohammed R. auf einem Volksfest erstochen. Das Tatmotiv soll eine „Ehrverletzung“ im Clanmilieu gewesen sein. Das Opfer, das schon seit Jahren nach Palästina abgeschoben werden sollte, weil es nach einem Gefängnisaufenthalt als erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung eingestuft wurde, war der Bruder des vor vier Jahren auf offener Straße ermordeten Nidal R. Zur gestrigen Beisetzung, die von schwer bewaffneten Polizisten geschützt wurde, erschienen rund 1000 Personen, darunter mehrere Clanführer. Ebenfalls in der vergangenen Woche – und wohl ebenfalls aus verletzter „Ehre”, wurde einer 31-jährigen sechsfachen Mutter von ihrem afghanischen Lebensgefährten, von dem sie sich trennen wollte, auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten. Gegen den mutmaßlichen Mörder wurde Haftbefehl erlassen – allerdings nur wegen „Totschlag”.

Inge Bell von der Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ erklärt hierzu: „Wir haben in unserem Rechtssystem den Straftatbestand des Femizids, also des Frauenmordes, nicht. Es wird oft nur als Totschlag behandelt und nicht deutlich gemacht, dass Opfer sterben, weil sich Männer irgendwie gekränkt fühlen.“ In einem Offenen Brief erhebt die Familie des Opfers heftige Vorwürfe gegen die Berliner Behörden. „Unserer Schwester wurde der Schutz verwehrt, der ihr das Leben hätte retten können.“ Der mutmaßliche Täter habe sich als Eigentümer der Frau gesehen, die mehrfach erfolglos um Hilfe gebeten habe. Die Polizei bestätigte, dass bereits drei Anzeigen wegen häuslicher Gewalt gegen den Mann vorlagen.

Alleine diesen drei Falbeispielen bzw. „Schlaglichtern” auf die verheerende gesellschaftliche Entwicklung dieses Ländes (von denen sich mittlerweile sagen lässt, dass sie eine ganz normale Woche in Deutschland abbilden) wird das katastrophale Ausmaß einer vollends gescheiterten Migrationspolitik deutlich: Importierte Konflikte, ein heillos überforderter Staat, Integrationsprobleme (die nicht bei ihrer kulturbedingten Ursache genannt werden dürfen, um nicht gegen die linksgrünen Sprachverbote zu verstoßen) und eine Katastrophe, die dadurch unaufhaltsam ihren Lauf nimmt. Und auch jene, die sich in selbstverstärkenden Projektionen eine Scheinwirklichkeit vormachen, können nicht ignorieren, dass eine weiterhin anhaltende und gerade erst wieder neue Fahrt aufnehmende Massemigration dazu geführt hat, dass die halbe Welt in Deutschland ihre vorzivilisatorischen Konflikte austrägt. Vermutlich ist genau das gewollt. Africanize it and orientalize it, Baby!

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Corona: Wer Impfschäden anspricht, wird mundtot gemacht

Von MANFRED ROUHS | Warum liegt die offizielle Zahl der Corona-Impfschäden in Deutschland rund 7o Prozent niedriger als in Dänemark, Schweden und Israel? Wird in Deutschland besser geimpft als im Ausland? Oder sind die deutschen Zahlen schlicht geschönt? Dieser Frage ging Harald Matthes nach, der an der Berliner Charité für eine wissenschaftiche Studie zuständig war, […]
Eine Untersuchung von zwei der Änderungen an den Rohdaten, die in die Rekonstruktion der Höchsttemperatur von Darwin in ACORN-SAT 2.2 eingeflossen sind

Eine Untersuchung von zwei der Änderungen an den Rohdaten, die in die Rekonstruktion der Höchsttemperatur von Darwin in ACORN-SAT 2.2 eingeflossen sind

Bob Irvine

ACORN-SAT passt die gemessenen historischen Temperaturen routinemäßig an, um verschiedene Änderungen der Ausrüstung, des Standorts, der Vegetation usw. zu korrigieren. Einige dieser Änderungen sind legitim, andere nicht. Eine Verringerung der historischen Temperaturen verstärkt jede jahrhundertealte Erwärmung. Im Fall von Darwin wurden die historischen Temperaturen erheblich gesenkt, was dazu führte, dass die Erwärmungsrate von Darwin im letzten Jahrhundert um fast ein ganzes Grad pro Jahrhundert höher lag, als es der Fall gewesen wäre, wenn die gemessenen Rohtemperaturen verwendet worden wären.

Ich interessiere mich hier für zwei der Anpassungen, die das Australian Bureau of Meteorology (BOM) an den Rohdaten vorgenommen hat, um sie in die ACORN-SAT 2.2 Rekonstruktion der Höchsttemperatur in Darwin aufzunehmen.

Es sind Folgende:

1. Die Abkühlung der aufgezeichneten und nicht bereinigten historischen Temperaturen vor dem 1.1.1937 aufgrund des Stationswechsels vom Darwin Post Office (DPO) (#014016) zum Darwin Airport (DAP) (#014015) im Jahr 1942. Diese Anpassung umfasste auch eine Schätzung für alle Temperaturveränderungen in der Kontinuität vom 1.1.37 bis 1942. Alle Temperaturen vor dem 1.1.37 wurden auf der Grundlage einer einzigen Referenzstation, Wyndham Port (WP) (#001005), um 1,02°C reduziert.

2. Das BOM reduzierte alle Höchsttemperaturen vor dem 1.1.80 (einschließlich einer weiteren Reduzierung der Höchsttemperaturen vor dem 1.1.37) aus statistischen Gründen auf der Grundlage der Referenzstationen Cape Don (#14008), Jabiru Airport (#14198), Oenpelli (#14042) und Katherine Council (#14902). Alle Höchsttemperaturen vom 1.1.80 zurück bis zum Beginn der Rekonstruktion im Jahr 1910 wurden um 0,67°C reduziert.

Zur Veranschaulichung habe ich die Grafik von Jennifer Marohasy von ihrer Website kopiert, welche die sich ständig verändernde Temperaturgeschichte Darwins darstellt (Abbildung 1). Es ist mir ein Bedürfnis, Jennifers Arbeit bei der Zusammenstellung dieser wichtigen Datenquelle zu würdigen.

Abbildung 1: Alle zeitlichen Veränderungen der Höchsttemperaturreihe von Darwin. Jede nachfolgende Änderung fügt der Aufzeichnung eine Erwärmung hinzu. Bei ADAM handelt es sich um die unbereinigten Rohdaten, während die 4 ACORN-SAT-Datensätze alle stark angepasst wurden.

Ich habe zu Ihrer Information auch eine Seite von der Website des Australian Bureau of Meteorology (BOM) kopiert, Abbildung 2, die alle Änderungen der Höchsttemperaturen in Darwin aufzeigt, einschließlich der beiden, die mich interessieren.

Anpassungen für ACORN-SAT Version 2.2 für die Station Nummer 14015:

Tabelle 1 – Alle Acorn-Sat-Änderungen der Darwin-Temperaturen und die für diese Änderungen verwendeten Referenzstationen.

1. DIE ANPASSUNG DER HÖCHSTTEMPERATUREN IN DARWIN VOR DEM 1.1.37

Wie bereits erwähnt, hat ACORN-SAT alle rohen, gemessenen Höchstwerte vor dem 1.1.37 für den Darwin-Datensatz auf der Grundlage der Referenzstation Wyndham Port (WP) um 1,02 °C reduziert. Eine gewisse Verringerung ist gerechtfertigt, da es 1937 einen großen Wirbelsturm gab, der die Vegetation in der Nähe der Station veränderte, und der Standort 1942 verlegt wurde. Der ursprüngliche Standort wurde 1942 ebenfalls betroffen.

Der Punkt ist, dass die Verwendung von Wyndham Port als Referenzstation die Erwärmung über die Unstetigkeit in der homogenisierten Darwin-Aufzeichnung übertrieben hat. Die Diagramme der Höchsttemperaturen von Wyndham Port, Darwin Post Office und Darwin Airport sind nachstehend wiedergegeben:

Abbildung 2: Rohdaten der Maximum-Temperatur am Darwin Airport von 1942 bis 2018

Abbildung 3: Rohdaten der Maximum-Temperatur von Wyndham Port

Abbildung 4: Rohdaten der Maximum-Temperatur bis 1941 am Darwin Post Office

Zunächst fällt auf, dass die Höchstwerte im Hafen von Wyndham von 1925 bis 1955 um etwa 2,0 °C steigen, während die Höchstwerte im Darwin Post Office von 1925 bis 1936 gleich bleiben. Auch die Höchstwerte des Flughafens Darwin sind von 1942 bis 1945 gleich und steigen von 1942 bis 1955 nur um etwa 0,4 °C an. Dies sollte uns sofort misstrauisch machen, wenn wir Wyndham Port als einzige Vergleichsstation heranziehen, um die Temperaturen in Darwin um den Stationswechsel, den Zyklon und die Bombardierung des Postamts zwischen dem 1.1.37 und 1942 zu bereinigen.

Acorn-Sat hat die Verwendung der Höchstwerte von Wyndham Port in diesem Fall mit ihrem Homogenisierungs-Programm gerechtfertigt, das hier beschrieben und hier als Trewin, 2018, bezeichnet wird.

Durch die Verwendung dieses Homogenisierungs-Algorithmus‘ haben sie die anomale Erwärmung im Wyndham Port Maximum auf den Darwin-Datensatz übertragen.

Ich werde hier zeigen, warum Wyndham Port (WP) nicht als Vergleichsstation für Darwin hätte verwendet werden sollen.

VERFAHREN

1. Trewin 2018, wählt zunächst entweder die tägliche Methode oder die monatliche Methode zum Vergleich einer Referenzstation mit der Zielstation. Die tägliche Methode ist komplexer und zeitaufwändiger und wird verwendet, wenn ausreichend tägliche Daten vorliegen. Die monatliche Methode wird verwendet, wenn nicht genügend Tagesdaten vorliegen. Ich habe mich hier für die monatliche Methode entschieden, da sie viel Zeit spart und keine signifikanten Auswirkungen auf das Ergebnis hat. Trewin 2018, unterstützt diesen Ansatz. Siehe das folgende Zitat.

„Dieser Vergleich zeigte, dass es keine Hinweise auf systematische Unterschiede zwischen der täglichen und der monatlichen Methode gab. Die mittlere Anpassung für die tägliche Methode betrug -0,067 °C und für die monatliche Methode -0,069 °C, während die mittlere absolute Größe der Anpassungen 0,465 °C bzw. 0,478 °C betrug.“

2. Anschließend wird der Pearson-Korrelationskoeffizient (PCC) für jeden der 12 Kalendermonate zwischen der Referenzstation und der Zielstation über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren (je nach Datenverfügbarkeit) beiderseits einer In-Kontinuität berechnet. 5 Jahre sind natürlich vorzuziehen. In diesem Fall wird Wyndham Port (WP) (die Referenzstation) mit Darwin Post Office (DPO) für die 5 Jahre von 1932 bis 1936 verglichen, und in einer zweiten Berechnung wird Wyndham Port mit Darwin Airport (DAP) für die 4 Jahre von 1942 bis 1945 verglichen. Diese Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 2 aufgeführt.

Tabelle 2 – Der PCC (Pearson-Korrelationskoeffizient) für die drei Stationen (WP vs. DPO & DAP) über die angegebenen Jahre wird für jeden einzelnen Monat berechnet. Diese Werte sind in der Tabelle zusammen mit ihrem Mittelwert und Median angegeben. Die roten Werte sind die Monate mit schlechter Korrelation.

3. Der nächste Schritt ist die Entscheidung, wie diese monatlichen PCCs zu behandeln sind. Trewin 2018, beschreibt seine Methode wie folgt:

„…der Korrelationsindex (für Stationsvergleiche) wurde als Median dieser 12 monatlichen Korrelationswerte bestimmt, …

Im Allgemeinen wurden nur Stationen mit Korrelationen von 0,6 oder mehr als Referenzstationen verwendet, aber wenn weniger als drei solcher Referenzstationen verfügbar waren, wurde diese Grenze auf 0,5 herabgesetzt. Wenn immer noch weniger als drei Referenzstationen zur Verfügung standen, wurden die Referenzstationen nach der umgekehrten Entfernung von der Kandidatenstation gewichtet, anstatt nach dem oben beschriebenen Verfahren. (In einem Fall, in Darwin im Jahr 1937, war nur eine Referenzstation verfügbar; diese Anpassung wurde durch die Metadaten gut unterstützt.)“

Darwin befindet sich insofern in einer einzigartigen Lage, als es die einzige Station in Australien ist, die nur eine Vergleichsstation hat. Die Inhomogenität von Wyndham Port wurde folglich nicht erfasst und konnte den Datensatz von Darwin kontaminieren. Die roten PCCs in Tabelle 2 sind die schlecht korrelierten Monate, und in diesen Monaten wurde die möglicherweise falsche Erwärmung in Wyndham Port auf die Aufzeichnungen in Darwin übertragen.

Sobald eine Referenzstation als geeignet eingestuft wurde, können ihre monatlichen Mitteltemperaturen beiderseits einer Unstetigkeit verwendet werden, um diese Lücke in der Zielstation zu schließen. Die Monatsmitteltemperaturen für jedes der 3 bis 5 Jahre beiderseits der In-Kontinuität werden dann zwischen den beiden Stationen verglichen und die Zielstation wird entsprechend angepasst. Im Falle der Höchstwerte von Darwin für die In-Kontinuität von 1936 bis 1942 wurde Wyndham Port als geeignete Vergleichsstation angesehen, da der Median der monatlichen PCCs von Darwin Post Office und Darwin Airport über 0,6 lag, wie in Tabelle 2 dargestellt. Leider wurden bei dieser Methode die Auswirkungen der schlecht korrelierten Monate (rot) auf den Mittelwert effektiv ausgeblendet. Das Problem besteht darin, dass der Mittelwert für die Anpassung der Stationen verwendet wird, während ein anderes Maß, der Median, für die Entscheidung herangezogen wird, ob eine Vergleichsstation geeignet ist.

Aus den Höchstwerten geht hervor, dass Wyndham Port (WP) nicht als Referenzstation für Darwin Post Office (DPO) oder Darwin Airport (DAP) verwendet werden sollte, da es zwischen 1925 und 1955 eindeutig zu einer starken Erwärmung kam, die in den beiden Darwin-Aufzeichnungen nicht erkennbar ist.

Ein weiterer Grund, warum Wyndham Port nicht als Referenzstation für Darwin in Betracht gezogen werden sollte, ist die Tatsache, dass die Minimumtemperaturen von 1942 bis 1950 stark negativ mit denen von Darwin Airport korreliert sind, wie aus den beiden nachstehenden Graphiken der Minimumtemperatur deutlich hervorgeht. Die Tiefstwerte des Flughafens Darwin steigen von 1942 bis 1950 stark an, während die Tiefstwerte von Wyndham Port im gleichen Zeitraum um fast 2,0 °C sinken. Die Temperaturtreiber an den beiden Orten scheinen in diesem Zeitraum nicht miteinander verbunden zu sein:

Abbildung 5: Rohdaten der Minimum-Temperatur am Darwin Airport

Abbildung 6: Rohdaten der Minimum-Temperaturen in Wyndham Port. Man beachte den dramatischen Temperaturrückgang nach 1942 im Vergleich zum Temperaturanstieg am Flughafen Darwin im selben Zeitraum.

Erstaunlicherweise konnte Wyndham Port (#1005) als Referenzstation für die Minimaltemperaturen des Flughafens Darwin im Jahr 1941 dienen (siehe Tabelle 1), obwohl es nach 1942 eine starke negative Korrelation zwischen den beiden Stationen gab. Dies ist mit ziemlicher Sicherheit darauf zurückzuführen, dass die monatlichen PCC-Mittelwerte zur Qualifizierung der Referenzstation herangezogen wurden. Die Tatsache, dass die mittleren Temperaturen dann zur Überbrückung der In-Kontinuität verwendet werden, führt zu einer ungewollten Erwärmung oder Abkühlung der Zielstation.

Schlussfolgerungen

Wyndham Port hätte als Referenzstation für die Unstetigkeit der Höchsttemperaturen in der Darwin-Aufzeichnung von 1937 bis 1942 disqualifiziert werden müssen. Sie wurde nicht disqualifiziert, weil der verwendete Homogenisierungsalgorithmus fehlerhaft ist. Acorn-Sat qualifiziert eine Referenzstation, wenn der Median des monatlichen Korrelationskoeffizienten auf beiden Seiten einer In-Kontinuität größer als 0,6 (oder gelegentlich 0,5) ist. Die Tatsache, dass der Median und nicht der mittlere Korrelationskoeffizient verwendet wird, ermöglicht es, dass schlecht korrelierte Monate einen begrenzten oder gar keinen Einfluss darauf haben, ob die Referenzstation qualifiziert ist oder nicht. Auf diese Weise können sich schlecht korrelierte Referenzstationen als Referenzstation qualifizieren, obwohl sich in den schlecht korrelierten Monaten große, unangemessene Temperaturschwankungen verbergen.

Was für ein Wortspiel. Im Grunde genommen wurde Wyndham Port als Referenzstation für Darwin verwendet, obwohl dort ein großer und offensichtlicher Temperaturanstieg zwischen 1925 und 1955 zu verzeichnen war, der in keiner der Darwin-Aufzeichnungen auftaucht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der von Acorn-Sat verwendete Homogenisierungs-Algorithmus fehlerhaft ist (siehe oben).

Es ist durchaus möglich, dass diese Situation bei den von Acorn-Sat homogenisierten Reihen in Australien und anderen ähnlich homogenisierten Reihen auf der ganzen Welt üblich ist.

2. DIE ANPASSUNG DER HÖCHSTTEMPERATUREN IN DARWIN VOR DEM 1.1.80

Acorn-Sat reduzierte alle Maximaltemperaturen in Darwin vor dem 1.1.80 (einschließlich einer weiteren Reduzierung der Maximaltemperaturen vor dem 1.1.37) aus statistischen Gründen auf der Grundlage der Vergleichsstationen Cape Don (#14008), Jabiru Airport (#14198), Oenpelli (#14042) und Katherine Council (#14902) (siehe Tabelle 1). Alle Maximaltemperaturen vom 1.1.80 zurück bis zum Beginn der Rekonstruktion im Jahr 1910 wurden um 0,67°C reduziert.

Diese Verringerung erfolgte zwischen Version 1 und Version 2 der Acorn-Sat-Reihe (Abbildung 1) und wurde von der BOM auf „statistische“ Änderungen zurückgeführt (Tabelle 1). Trewin (2018) erörtert alle methodischen Änderungen von Version 1 zu Version 2 und definiert statistische Änderungen entweder als „Beseitigung von Rundungsfehlern“, „Erkennung von Datumsverschiebungen“ oder „Anpassung für negative Tagesschwankungen“.

Keine dieser statistischen Änderungen betrifft Darwin in nennenswerter Weise.

● Rundungsfehler treten nur auf, wenn es eine gerade Anzahl von Referenzstationen für eine In-Kontinuität gibt. Im Jahr 1980 gab es in Darwin keine In-Kontinuität. Außerdem beträgt die durchschnittliche Anpassung nur 0,025°C für jede einzelne Anpassung, was in diesem Fall nicht signifikant ist.

● Datumsverschiebungen sind unbedeutend und dauern höchstens ein paar Monate.

● Anpassungen für negative Tagesschwankungen wirken sich auf einzelne Tage aus und müssen im Fall von Darwin weniger als 0,3 % der Tage betragen, wenn überhaupt (Trewin, 2018)

Ich bin ratlos, welche möglichen statistischen Änderungen jede Maximaltemperatur vom 1.1.80 bis zum Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1910 um 0,67C reduzieren könnten. Das ist signifikant und wird, soweit ich sehen kann, nicht erklärt. Welchen möglichen Grund könnte Acorn-Sat haben, um einen vollkommen guten Datensatz viele Jahre nach der Aufzeichnung der ursprünglichen Daten um einen so großen Betrag zu verändern?

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Das Einzige, was ich für sinnvoll halte, ist die grafische Darstellung der 4 Acorn-Sat-Referenzstationen mit den Rohdaten und den angepassten Daten des Flughafens Darwin, um zu sehen, ob die Veränderung einen Sinn ergibt. Dies ist in Abbildung 7 unten dargestellt.

Alle Stationen in diesem Diagramm sind zu Vergleichszwecken auf das Jahr 1980 abgeglichen. Es ist zu erkennen, dass die Rohtemperaturen von Darwin besser mit den vier Referenzstationen übereinstimmen als die bereinigten Darwin-Daten, was darauf hindeutet, dass die bereinigten Temperaturen weniger genau waren als die Rohdaten von Darwin. Sie werden feststellen, dass die bereinigte Darwin-Reihe deutlich kühler ist als die anderen 5 Reihen und dass die rohe Darwin-Reihe den 4 Referenzstationen über 30 Jahre hinweg gut folgt.

Abbildung 7: Die Rohdaten und die adjustierten Daten von Darwin werden mit den 4 Referenzstationen verglichen, die von Acorn-Sat verwendet wurden, um die Temperaturen in Darwin 1980 künstlich zu senken.

Schlussfolgerung

Es scheint keinen triftigen Grund zu geben, die Höchstwerte von Darwin für alle Jahre vor 1980 bis zum Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1910 um 0,67 °C zu senken. Der angegebene Grund ist „statistisch“ und basiert auf den 4 oben erwähnten Referenzstationen. (Tabelle 1) & (Abbildung 7).

Es gibt keinen statistischen Grund, der dies in der von Acorn-Sat als Referenz zitierten, von Experten geprüften Arbeit von Trewin 2018 erklären könnte. Das Ergebnis dieser Anpassung ist ein signifikanter Anstieg des Darwin’schen Jahrhunderttrends der Erwärmung. Solange niemand mit einer stichhaltigen Erklärung aufwarten kann, würde ich sagen, dass diese Anpassung entweder das Ergebnis eines Fehlers oder aber das Ergebnis einer politisch motivierten Unterstützung für das Narrativ der globalen Erwärmung war.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Und schließlich, nur so aus Interesse, diese großartige und aufschlussreiche E-Mail von Climate-Gate:

Abbildung 8: Klimagate-E-Mail aus dem Jahr 2009. Interessant darin der letzte, vom Autor eingefärbte Satz: Es wäre gut, zumindest einen Teil des Wärmeschubs der 1940er Jahre zu entfernen, aber es bleibt immer noch die Frage übrig „warum der Wärmeschub?“

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/05/02/an-examination-of-two-of-the-changes-to-raw-data-that-are-included-in-the-acorn-sat-2-2-darwin-maximum-temperature-reconstruction/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Dein Gesicht ist jetzt eine Kriegswaffe

Die Ukraine setzt die Gesichtserkennungstechnologie von Clearview AI ein, um tote und lebende Russen zu identifizieren. Dabei stützt sie sich auf eine Datenbank mit Milliarden von Gesichtsbildern, die sie ohne Zustimmung der Betroffenen aus dem Internet zusammengetragen hat.

Wem gehört Ihr Gesicht? Man könnte meinen, es gehöre einem selbst, aber bedenken Sie, dass Clearview AI, ein amerikanisches Unternehmen, das Gesichtserkennungstechnologie vertreibt, seit 2020 eine Datenbank mit zehn Milliarden Bildern aufgebaut hat. Bis Ende des Jahres will das Unternehmen 100 Milliarden Gesichtsbilder aus dem Internet geholt haben. Es ist schwierig, die Behauptungen des Unternehmens zu bewerten, aber wenn wir Clearview AI für bare Münze nehmen, verfügt es über genügend Daten, um fast jeden Menschen auf der Welt zu identifizieren und die Privatsphäre und Anonymität überall zu beenden.

Während Sie diese Zeilen lesen, verdient Ihr Gesicht Geld für Menschen, die Sie nie getroffen haben und die Sie nie um Ihre Zustimmung gebeten haben, als sie Ihren Gesichtsabdruck aus Ihren Social-Media-Profilen und Online-Fotoalben nahmen. Heute wird die Technologie von Clearview AI von über 3.100 US-Strafverfolgungsbehörden und der US-Post eingesetzt. In der Ukraine wird sie als Kriegswaffe eingesetzt. Das Unternehmen hat seine Tools der ukrainischen Regierung kostenlos zur Verfügung gestellt, die damit tote und lebende russische Soldaten identifiziert und dann deren Mütter kontaktiert.

Es wäre leicht, dies mit einem Achselzucken abzutun. Schließlich haben wir unsere Privatsphäre freiwillig aufgegeben, als wir anfingen, Fotos online zu teilen, und Millionen von uns nutzen weiterhin Websites und Apps, die unsere Daten nicht schützen, trotz der Warnungen von Datenschutzbeauftragten und westlichen Sicherheitsdiensten. Da so viele von uns mit der Ukraine sympathisieren und über die Brutalität Russlands entsetzt sind, ist man versucht, die Tatsache zu übersehen, dass die Ukraine die Clearview-KI nicht zur Identifizierung toter Ukrainer einsetzt, was darauf hindeutet, dass die Gesichtserkennungstechnologie zur psychologischen Kriegsführung und nicht zur Identifizierung eingesetzt wird. Einige Leute werden mit den Folgen dieser Tatsache leben können: Wenn russische Mütter verstörende Fotos ihrer toten Söhne erhalten müssen, dann soll es so sein.

Um zu verstehen, warum wir den Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie in Konflikten überdenken sollten, sollten wir folgende Gedankenexperimente durchführen. Stellen Sie sich zunächst vor, Russland hätte ukrainische biometrische Daten aus dem Internet abgegriffen, um ein Gesichtserkennungstool zu entwickeln, mit dem es tote Ukrainer identifizieren und ihre Mütter kontaktieren könnte. Die liberalen Demokratien würden diese Handlungen wahrscheinlich verurteilen und sie der wachsenden Liste der barbarischen Handlungen Russlands hinzufügen. Zweitens: Stellen Sie sich einen Konflikt vor, in dem die Vereinigten Staaten gegen einen Gegner kämpfen, der amerikanische Gesichtsabdrücke genommen hat, um seine Gesichtserkennungstechnologie zu trainieren, und sie benutzt, um tote amerikanische Soldaten zu identifizieren und ihre Mütter zu kontaktieren. Dies würde mit ziemlicher Sicherheit einen Aufschrei des Protests in den Vereinigten Staaten auslösen. Führungskräfte der Technologiebranche würden in der Presse verunglimpft und vor den Kongress gezerrt, wo die Gesetzgeber vielleicht endlich ein Gesetz zum Schutz der biometrischen Daten der Amerikaner verabschieden würden.

Wir müssen nicht warten, bis diese Szenarien eintreten; der Kongress könnte jetzt handeln, um die biometrischen Daten der Amerikaner zu schützen. Wenn es zu weit geht, sich von der Allgemeinen Datenschutzverordnung (GDPR) der Europäischen Union (EU) inspirieren zu lassen, braucht der Kongress nur nach Illinois zu schauen, dessen Biometric Information Privacy Act (BIPA) vorschreibt, dass Unternehmen vor der Erfassung von Gesichtsbildern und anderen biometrischen Daten die Zustimmung der Betroffenen einholen müssen. Clearview AI ist derzeit mit mehreren Klagen vor Bundes- und Staatsgerichten in Illinois konfrontiert, weil es die Zustimmung der Nutzer nicht eingeholt hat. Diese Klagen unterstreichen einen beunruhigenden Aspekt der Gesichtserkennungstechnologie in den Vereinigten Staaten: Die Privatsphäre, die bürgerlichen Freiheiten und die Rechte der Amerikaner in Bezug auf ihre biometrischen Daten variieren von Bundesstaat zu Bundesstaat und sogar innerhalb der Bundesstaaten und sind nicht durch Bundesgesetze geschützt.

Um dieses Problem zu lösen, könnte sich der Kongress auch an mehrere Verbündete der USA wenden, darunter drei der Five Eyes, mit denen die USA Geheimdienste austauschen. Im Jahr 2021 bezeichnete der kanadische Datenschutzbeauftragte Clearview AI als Instrument der Massenüberwachung und erklärte es für illegal, während die britischen und australischen Datenschutzbehörden Clearview AI mit einer Geldstrafe belegten und das Unternehmen aufforderten, die Daten ihrer Bürger zu löschen. In der EU verhängte Italien kürzlich eine Geldstrafe in Höhe von 20 Millionen Euro gegen Clearview, ordnete die Löschung aller von italienischen Bürgern gesammelten Daten an und untersagte Clearview AI die Sammlung weiterer Daten. Letztes Jahr verhängte Schweden eine Geldstrafe gegen die Polizeibehörden, weil sie die Technologie von Clearview AI zur Identifizierung von Personen eingesetzt hatten, und eine Reihe von Datenschutz-, Bürgerrechts- und Menschenrechtsgruppen reichten bei den Datenschutzbehörden in Frankreich, Österreich und Griechenland Beschwerden gegen das Unternehmen ein. Es überrascht nicht, dass Clearview AI im Mai 2021 mitteilte, es habe keine Kunden in der EU.

Trotz der vielen Fehler von Clearview AI geht es bei der Herausforderung, vor der die freien Gesellschaften stehen, um mehr als nur um die Handlungen eines einzigen Unternehmens. Viele Unternehmen und Regierungen verwenden ähnliche Mittel, um die gleichen Werkzeuge zu entwickeln, wie PimEyes, FindClone und TrueFace. Liberale Demokratien können sie regulieren, aber derzeit gibt es nichts, was die Gegner daran hindert, unsere Gesichter und andere biometrische Daten zu erfassen. Wenn wir nicht handeln, könnten Soldaten, Sicherheitspersonal und Vollzugsbeamte sowie die Zivilbevölkerung gefährdet werden. Es ist an der Zeit, sich dieser Herausforderung zu stellen.

99 Prozent der UFOs gehen auf das Konto geheimer Militärtechnologie!

99 Prozent der UFOs gehen auf das Konto geheimer Militärtechnologie!

Von 2007 bis 2012 führte das Pentagon unter der Leitung des Spezial Agenten der US Armee, Luis Elizondo, ein 22 Millionen US Dollar schweres Geheimprogramm zur Sichtungen und Analyse unbekannter Flugobjekte durch. Es hatte die Bezeichnung  Advanced Aviation Threat Identification Program (AATIP) und wurde erst 2017 durch einen Bericht in der New York Times öffentlich.

Nun wurde bekannt, dass neben UFOs auch der Einsatz von Antischwerkraft-Technologie zur Herstellung von Raumfahrzeugen untersucht wurde. Wie weit sind die technologischen Möglichkeiten auf diesem Gebiet tatsächlich und wird Antigravitations-Technologie schon in der Praxis eingesetzt? Eine Analyse von Frank Schwede

Der Physiker Albert Einstein sagte einmal, das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Und er mag recht haben, denn ist ein Geheimnis erstmal gelüftet, ist der ganze Zauber entschwunden. (Titelbild: Internetfund – Künstlerische CGI-Darstellung oder echt?)

So ähnlich verhält es sich auch mit UFOs, die schon eine ganze Weile über unsere Köpfe schwirren, von denen aber niemand weiß, woher sie kommen, ob aus einer anderen Welt oder von Mutter Erde.

Auch wenn die große Zeit der UFOlogie vorbei ist und längst der Vergangenheit angehört, ist der Zauber noch längst nicht verflogen. In den sechziger und siebziger Jahren füllte das Thema ganze Zeitungsseiten und Bücher mit Darstellungen und Phantasien über unidentifizierte Flugobjekte.

Schnell kam der Begriff Verschwörungstheorie auf, während das Wissen hinter dem Phänomen eher gering war, dafür die Emotion umso heftiger. Seit ein paar Jahren hat sich die Strategie der US Regierung im Umgang mit dem Thema in der Öffentlichkeit geändert.

Im April 2020 veröffentlichte das US Verteidigungsministerium drei bis dahin geheime Videos, die im Rahmen des AATIP untersucht wurden. Es handelt sich um Aufnahmen, die US Militärpiloten bei Trainigsflügen gemacht haben. Zu sehen sind sich schnell bewegende Objekte, die vom Zielortungsystem der Flugzeuge erfasst und eine Zeitlang verfolgt wurden.

Der Republikaner und Leiter des Geheimdienstausschusses Marc Rubio sagte, man wisse nicht, was diese Objekte sind, nur dass sie nicht zum US-Militär gehörten. Und er halte es für besser, wenn die Objekte außerirdisch wären, und dahinter nicht ein ‚technologischer Sprung von China, Russland oder einem anderen Kontrahenten‘ der USA stünde.

Die Objekte wurden im November 2004 in der Nähe von San Clemente westlich von San Diego nahe der Küste gesichtet. Sie bewegten sich auf einer Höhe von rund 8.535 Meter mit einer Geschwindigkeit von 255 km/h. Chad Underwood, Pilot der US Navy, von dem die sensationellen Aufnahmen stammen, war vor allem von dem merkwürdigen Flugverhalten der Objekte fasziniert.

Irre Flugmanöver

Es war ein plötzlicher aber kontrollierter Sinkflug von 18.288 Meter auf knapp 50 Meter über dem Meeresspiegel zu beobachten, ohne dass ein Überschallknall folgte. Zu den Aufnahmen sagte Underwood später in einem Interview mit Intelligencer:

„Ich hatte mich eher auf die ATFLIR-Aufnahme konzentriert. Dabei handelt es sich um ein elektrisch-thermisches Bildgebungssystem, das für die US Navpiloten in den späten 1990er Jahren von der Firma Ratheon zur Ortung und Identifikation taktischer Ziele für autonome und intelligente Waffensysteme entwickelt worden war.

Damals wie heute war ATFLIR in der Lage, Ziele in einem Umkreis von 40 Meilen  (ca. 74 Kilometer/Anm. d. Red.) zu orten. Das Objekt selbst befand sich weniger als 20 nautische Meilen entfernt. Um ein solches Objekt mit den Augen sehen zu können, müsste man sich ihm auf etwa 10 bis 5 Meilen – also jener Distanz, aus der auch Fravor das Objekt gesehen hatte – nähern. Deshalb ging es mir vornehmlich darum, das Objekt auf Video zu bannen, um so etwas für die Geheimdienstleute zum Untersuchen mit zurück zum Sheriff bringen zu können.“

Im Mai 2020 veröffentlichte der US Nachrichtensender CNN zahlreiche hazard reports, das sind Gefahrenberichte der US Navy, aus denen eindeutig hervorgeht, dass die Marinepiloten immer wieder solchen Objekten in der Luft begegnen, die von den Piloten nicht eindeutig identifiziert werden können, ihnen dafür aber gefährlich nahe kommen.

Laut CNN vermuten die Sicherheitsbehörden, dass es sich bei den Objekten um fortgeschrittene Drohnen handeln könnte, die von wem auch immer gesteuert, Informationen über US Truppen sammeln könnten. Im Pentagon wird schon seit einiger Zeit Sorge über unbekannte Flugobjekte in der Nähe von US Militärbasen geäußert. Ex-Geheimdienstmitarbeiter Luis Elizondo, der das AATIP leitete, sagte gegenüber CNN:

„Ich persönlich glaube, dass es sehr überzeugende Beweise dafür gibt, dass wir möglicherweise nicht alleine sind.“

Für Ralph Blumenthal von der New York Times und Autorin und UFO-Forscherin Leslie Kaen sind UFOs keine Glaubensfrage, sondern vielmehr eine Frage der Forschung. Wörtlich schrieben sie 2020 in einem Artikel in der New York Times:

„Nein, wir glauben nicht an UFOs. In unseren Augen ist die Frage, ob sie existieren oder nicht, keine Frage des Glaubens. Viel wichtiger ist es, unbekannte Phänomene zu untersuchen und die Frage zu beantworten, was sie sind und wie sie funktionieren.“

Das war offenbar auch der Fokus des US Verteidigungsministeriums. Nach Worten der Untersuchungskommission handele es sich bei den Objekten um sehr reale, fortschrittliche Technologie.

In zahlreichen Briefings des AATIP war auch die Rede von abgestürzten Objekten, die untersucht worden seien. Das haben auch frühere Beteiligte des Programms und auch Elizondo bestätigt. Bis heute aber sind die Informationen über die Untersuchung der Trümmer streng geheim.

Laut Aussage des Astrophysiker Eric W. Davis gegenüber der New York Times, ist nur soviel bekannt, dass man sich bei manchen Materialien nicht sicher sei, ob sie von Menschenhand gefertigt wurden, bei anderen habe man bisher nicht feststellen können, woher sie stammen.

1500 Dateien voll mit Science Fiction-Technologie

Das AATIP-Datenpaket umfasst rund 1.500 Dateien, die einen aufschlussreichen Einblick in die bereits vorhandenen fortschrittlichen technischen Möglichkeiten liefern, dazu gehören neben Anti-Schwerkraft-Technologie auch exotische Phänomene wie Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit und die Nutzung von Wurmlöcher in der Raumzeit für interstellare Reisen.

Es wird zwar behauptet, dass sich die Technologie noch in der Entwicklungsphase befindet, doch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die US Regierung im Rahmen von des AATIP Millionen von Steuergeldern für die Erforschung bizarrer, experimenteller Technologien wie Tarnkappen, Antigravitations-Technologie und Raumfahrzeuge zum Durchqueren von Wurmlöchern oder zur Durchtunnelung des Mondes mit nuklearem Sprengstoff investiert hat, scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein.

Der knapp 1.500seitige Bericht beweist, dass das AATIP mehr beinhaltet hat als nur die Untersuchung von UFO-Berichten. Das mit Abstand faszinierendste Dokument sind die Defense Intelligence Reference Documents (DIRDs), die sich mit fortschrittlicher Technologie befassen.

Die Sammlung enthält unter anderem Berichte über passierbare Wurmlöcher, Sternentore und negative Energie, Hochfrequenz-Gravitationswellen-Kommunikation, Warpantrieb, dunkle Energie und die Manipulation anderer Dimensionen. Themen, von denen bisher nur Anhänger der Science Fiction Szene etwas gehört haben dürften.

Im vielen Berichten wird die Unpraktikabilität der Implementierung fortschrittlicher Technologie betont. Im Dokument über Tarnung berichten die Autoren (deren Namen geschwärzt wurden), dass perfekte Tarnvorrichtungen nahezu unmöglich seien, weil hier Materialien erforderlich sind, bei denen die Lichtgeschwindigkeit gegen unendlich gehen muss.

Tarnvorrichtungen, die Objekte etwa für mikrowellenbasierte Sensoren wie Radar und Bewegungsmelder unsichtbar machen, seien jedoch definitiv in Reichweite der gegenwärtigen Technologie möglich.

In einem weiteren interessanten Bericht über negative Massenantriebe schlagen die Autoren vor, im Zentrum des Mondes nach extrem leichten Metallen zu suchen, die Hunderttausendmal leichter als Stahl sind, aber trotzdem über die Stärke von Stahl verfügen.

Um in das Zentrum des Mondes zu gelangen, ist es laut Aussage der Autoren nötig, etwa mit nuklearem Sprengstoff einen Tunnel durch Mondkruste und Mondmantel zu sprengen.

Allerdings ist bis heute unklar, ob die DIRD-Dokumente jemals zu langfristigen Investitionen geführt haben. Bei einem Großteil der Agenda des AATIP soll es sich um Auftragsforschung des Unternehmens Bigelow Aerospace Advanced Space Studies (BAASS) des Unternehmers Robert Bigelow handeln.

Zehn Million Dollar für Robert Bigelow zur Erforschung exotischer Technologie

Ein Großteil der 22 Millionen Dollar ging nämlich sofort an Robert Bigelows Luft- und Raumfahrtunternehmen. Bigelow zeigt schon lange großes Interesse an der Erforschung des UFO Phänomens und anderer paranormalen Phänomenen.

Bigelow war ein enger Freund des mittlerweile verstorbenen Senators Harry Reid, der für die Gründung des AATIP verantwortlich war, weshalb wohl BAASS einen Auftrag über zehn Millionen US Dollar für das erste Jahr der Forschung erhielt.

Ein weiteres interessantes Dokument aus dem AATIP-Bericht beschäftigt sich mit den biologischen Auswirkungen bei UFO-Begegnungen mit Menschen. Die Autoren berichten über Lähmungen, Entführungen und unbekannte Schwangerschaften.

Mit Blick auf die Entwicklung fortschrittlicher Technologie geht nach Meinung zahlreicher Experten aus dem Bericht hervor, dass die bereits längst im Einsatz ist. Bereits in den 1950er Jahren hat sich das US Militär damit befasst.

Das geht unter anderem auch aus dem 1952 vom US Verteidigungsministerium gegründeten „Projekt Winterhaven“ hervor, dessen Leitung der US amerikanische Physiker Thomas Townsend Brown übernahm, der in den 1920er Jahren die Wirkung von Elektrizität auf die Gravitation nachweisen konnte.

Brown ist es gelungen, ein Fluggerät zu entwickeln, das hundert Prozent seines Eigengewichts in den Schwebezustand versetzen konnte. Die gesamte Militärführung der USA zeigte sich von seiner Idee begeistert. Bereits kurze Zeit später wurden über den Verteidigungshaushalt  Hohe Summen an Forschungsgelder freigegeben.

1955 fand in New York eine Konferenz zum Thema Gravitation statt, an die führende Physiker der USA teilnahmen. Allerdings verschwand das Thema nach Ende der Konferenz aus der Öffentlichkeit, was vermuten lässt, dass das Thema zugunsten der militärischen Forschung klassifiziert wurde.

Mitte der 1970er Jahre entwickelten die US Ingenieure Robert W. Winters und George R. Cota einen dreieckigen Flugkörper mit extrem guten Flugeigenschaften und nahezu hundertprozentiger Unsichtbarkeit für Auge und Radar. Am 26. April 1977 erteilte das US Marken- und Patentamt ein entsprechendes Patent (US 40119699A) darauf, das folgende Beschreibung enthält:

„Das Flugzeug hat eine sehr geringe Beobachtbarkeit sowohl visuell als auch für Radar und akustische Ortungsgeräte. Das Flugzeug verfügt über wenig Kanten und Flächen in Form eines Delta-Flügels, wobei die Kanten gerade oder am Scheitel abgerundet sind.

Alle Oberflächen sind im Rahmen aerodynamischer Anforderungen flach, die gesamte Oberfläche des Flugzeugs ist mit minimaler Unterbrechung elektrisch leitfähig. Die Antriebsart wird durch die Flügel vom Radar abgeschirmt.“

Der Entwurf hat frappierende Ähnlichkeit mit  der TR3B, die ab Ende der 1980er massenhaft auf der ganzen Welt gesichtet wurde, vor allem im belgischen Raum und in Großbritannien.

Aurora und der Aufbruch in ein neues Technologie-Zeitalter

Die TR 3B-Technologie wurde im Rahmen des Aurora-Projekts entwickelt, – das bis heute geheimste Luftfahrtprogramm in der Geschichte der USA, das sich im Wesentlichen mit der Entwicklung von Elektrogravitations- und Magnetfeldstörtechnologie beschäftigt hat. Gemäß einem Finanzierungsdokument, das Aviation Week vorliegt, soll sich das Programm-Budget auf 2,3 Milliarden US Dollar belaufen haben.

Die TR 3B ist das erste Luft- und Raumfahrzeug, das den Antigravitationseffekt auf Grundlage eines Magnetic Field Disrupters (MFD) zu nutzte gemacht hat. Bei diesem Verfahren rotiert Plasma mit hoher Energie durch einen runden Beschleunigungsring. Die Technologie unterscheidet sich wesentlich von der klassischen Elektrogravitations-Technologie, wie sie Thomas Townsend Brown entwickelt hat.

Der Unterschied besteht darin, dass der MFD lediglich das Gewicht reduziert, während das Elektrogravitationsverfahren auch für den Antrieb sorgt. Der MFD bewirkt also lediglich eine Aufhebung des Gravitationsfeldes der Erde um die Masse innerhalb des Beschleunigers herum, was zur Folge hat, dass der Flugkörper extrem leicht ist und dadurch auch für unbestimmte Zeit in den Stand gesetzt werden kann. Eine Eigenschaft, die man bei der TR 3B beobachten kann.

Der Antrieb der TR 3B erfolgte zumindest bei den ersten Modellreihen über drei Rockwell-Raketentriebwerke mit flüssigem Sauerstoff-Wasserstoffgemisch, die lediglich elf Prozent der Masse des Fluggeräts ausmachen.

Vielfach wird behauptet, dass die TR 3B bereits Mitte der 1990er Jahre wieder außer Dienst gestellt und gegen fortschrittlichere Technologie getauscht wurde, was mit Blick auf ein weiteres Patent sogar stimmen könnte.

Bei Patent US 2006/0145019 A1 eines gewissen John St. Clair, das vom US Marken- und Patentamt am 6. Juli 2006 erteilt wurde, handelt es sich ebenfalls um einen dreieckigen Flugkörper. In der Patentschrift heißt es dazu:

„Diese Erfindung ist ein Raumfahrzeug mit einem dreieckigen Rumpf mit geladenen flachen Platten an den vertikalen Ecken der drei Seiten. Die beiden hinteren Ecken werden auf ein Potential V aufgeladen.

Die Vorwärtsecke wird auf ein Potential –V aufgeladen. Der 60° Winkel an der Ecke erzeugt eine Linienladungsdichte Singularität, die ein riesiges horizontales elektrisches Feld erzeugt, das von der Rückseite zur Vorderseite des Raumschiffs zeigt, das ebenfalls parallel zur Seite des Dreiecks ist.

Eine Anordnung von horizontalen Schlitzantennen, die auf den Seiten des dreieckigen Rumpfes angeordnet sind, erzeugt eine elektromagnetische Welle, wobei das elektrische Feld in der vertikalen Richtung polarisiert ist. Diese Kombination von Feldern erzeugt sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung eine Raumzeitkraft, sodass das Raumfahrzeug eine Antriebskraft und eine Kraft des Antriebs erhält. (…) …diese Kombination von Feldern erzeugt eine Raumzeitkrümmung, wie sie von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie bestimmt wird. Das regelnde elektrische Feld hat eine Amplitude in der vertikalen z-Richtung und fährt in x-Richtung.“

Die Patentschrift könnte beweisen, dass das Pentagon tatsächlich neben der Erforschung von Anti-Schwerkraft-Technologie auch an exotischer Technologie wie Raumzeitkrümmung geforscht hat.

Bis heute gilt Antischwerkraft-Technologie als krude Verschwörungstheorie, jedoch liegt mittlerweile eine Reihe von Beweisen vor, dass diese Art fortschrittlicher Technologie bereits in der Praxis angewendet wird.

Im Sommer 2019 wurde bekannt, dass das Naval Air Warfare Center Aircraft Division, NAWCAD, in Patuxent River im US Bundesstaat Maryland beim US Patent- und Markenamt vier Patente eines gewissen Dr. Salvator Cezar Pais eingereicht hat, die sich mit elektromagnetische Antriebssysteme beschäftigen.

Dass die Patente bahnbrechend sind, davon gehen auch die Autoren Brett Tingley und Tyler Rogoway aus. In einem auf thedrive. com veröffentlichten Beitrag schreiben die Autoren:

„Das US Marineministerium ist als Bevollmächtigte für mehrere radikale Luftfahrt-Technologien aufgeführt, die von einem Luft- und Raumfahrtingenieur patentiert wurden, der im Hauptsitz des Naval Air Warfare Center Aircraft Division, NAWCAD, in Patuxent River, Maryland arbeitet.

Eines dieser Patente beschreibt ein „hybrides Luft- und Raumfahrt und Unterwasserfahrzeug, das dank revolutionäreren elektromagnetischen Antriebssystem zu wirklich außergewöhnlichen Leistungen in Bezug auf Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit in Luft, Wasser und Weltraum fähig sein soll.“

Bei einem anderen Patent von Pais handelt es sich um einen Plasma-Fusionsreaktor, der dazu in der Lage ist, eine Leistung von rund 1 Billion Watt zu erzeugen, was sogar das derzeit größte US Atomkraftwerk übertrifft.

Nach offiziellem Stand der Wissenschaft existiert ein System, das Hochdruckplasma im Bereich von mehreren Millionen Grad Celsius erzeugt, noch nicht. Pais aber weist in seiner Schrift auf drei bereits entwickelte Fusionsreaktoren mit einem Durchmesser von rund zwei Metern hin, die auf Plasmabasis arbeiten.

Bei den Reaktoren handelt es sich um den Skunk-Works-Kompaktfusionsreaktor LM-CFR des Herstellers Lockheed-Martin, den EMC2-Polywell-Konzept sowie den Princeton Field-Reversed Configuration.

Es ist zu vermuten, dass diese Technologie als Magnetfeldstörer (MFD) an Bord der TR 3B Raumfahrzeuge verwendet wird. Der Fusionsspeicherring besteht aus einer Spule, die verdichtetes Quecksilber in hoher Frequenz gegeneinander strömen lässt, um zwei gegeneinander strömende elektromagnetische Felder zu erzeugen.

Das mit Quecksilber gespeiste Plasma wird mit 250.000 Atmosphären und einer Temperatur von minus 123,15 Grad Celsius unter Druck gesetzt und geschleudert, woraus supraleitendes Plasma mit 50.000 Umdrehungen in der Minute entsteht, das ein magnetisches Feld generiert, das die Schwerkraft des Raumfahrzeugs um 89 Prozent zu reduzieren vermag.

Möglicherweise handelt es sich bei dem MFD um ein Vorgängermodell des von Pais entwickelten Fusionsreaktors, vielleicht aber ist es enau die Technologie, die jetzt der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde, weil bereits in der Vergangenheit zu viel darüber berichtet wurde und es keinen Sinn macht, weiter zu leugnen.

Der US amerikanische Arzt, UFO-Forscher und Autor Dr. Steven Greer behauptet, dass in den USA mehr als 9000 Patente noch immer unter Verschluss gehalten werden, darunter auch Patente zur Entwicklung von Antischwerkraft-Luft- und Raumfahrzeuge.

Das von Pais entwickelte hybride Luftraum- und Unterwasserfahrzeug ist aufgrund seines revolutionären elektromagnetischen Antriebsystems zu außergewöhnlichen Leistungen in Bezug auf Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit in Luft, Wasser und Weltraum fähig.

In der Patenschrift heißt es, dass durch die theoretische Erzeugung eines sehr dichten und polarisierten Energiefeldes das Hybridschiff dazu in der Lage ist, ein Quantenvakuum um sich herum aufzubauen, das es möglich macht, Luft- und Wassermoleküle, mit denen es interagiert, abzuweisen. Auf diese Weise könne das Schiff weitgehend aerodynamische oder hydrodynamische Kräfte ignorieren.

Die Ziele können erreicht werden, indem man einen Raumtemperatur-Supraleiter erzeugt, der dazu in der Lage ist, eine sehr hohe Energiemenge zu speichern und das durch diesen Supraleiter erzeugte Energiefeld mit enorm hoher Geschwindigkeit um oder innerhalb des Fahrzeugs so zu bewegen, dass es möglich ist, die ihm umgebende Energie, ob Luft oder Wasser, weitgehend zu ignorieren und auf diese Weise seine Trägheit und Masse aus der Gleichung zu entfernen.

Zwischen Phantasie und Wirklichkeit

Dass das US Militär schon eine ganze Weile an außergewöhnlicher und für den Laien schwer vorstellbarer Technologie arbeitet, geht unter anderem auch aus 38 Forschungsarbeiten der Defense Intelligence Agency hervor, die im Rahmen der FOIA von Steven Aftergood, Direktor des Federation of American Scientists freigegeben wurden.

Viele Projekte beschäftigen sich auch hier mit dem Durchqueren von Wurmlöchern, sogenannten Sterntoren, dunkle Energie und der Manipulation anderer Dimensionen sowie der Studie der Drake-Gleichung.

Das DOD und auch die DIA haben 2017 versucht, ihre AATIPs als Abwehr von Bedrohungen aus dem Weltraum, etwa durch fortschrittliche Technologie anderer Länder wie Russland und China, darzustellen, doch nach Ansicht des ehemaligen Mitarbeiters des britischen Verteidigungsministeriums, Nick Pope, beziehen sich die Projekte in Wahrheit gezielt auf die Raumfahrt. Pope sagte gegenüber Fox News:

„Ausschlaggebend ist das Papier über die Drake-Gleichung, mit der die Anzahl der Zivilisationen im Universum geschätzt werden können. Dies unterstützt die Theorie, dass AATIP tatsächlich ein UFO-Programm war und kein Luftfahrtprogramm, dass sich mit Flugzeugen, Drohnen und Raketen befasst, wie immer behauptet wird.“

Die Drake-Gleichung dient der Abschätzung der Anzahl möglicher intelligenter Zivilisationen in unserer Galaxie. Entwickelt wurde die Gleichung vom US-amerikanischen Astrophysiker Frank Drake, der sie im November 1961 auf einer Konferenz in Green Bank vorgestellt hat, deshalb wird sie oft auch als Green-Bank-Formel oder SETI-Gleichung bezeichnet.

Die Gleichung bezieht sich auf Leben, das sich unter bestimmten Bedingungen bezüglich der Verhältnisse von Stickstoff, Kohlenstoff und weiteren Faktoren auf anderen Planeten entwickeln könnte. Die Spezies Mensch gilt in diesem Fall als ein Beweis dafür, dass es so etwas funktionieren kann.

Das System und der Planet, auf dem sich Leben nach diesem Muster entwickeln könnte, müssen laut Theorie bestimmte astronomische und physikalisch-chemische Voraussetzungen erfüllen.

Nach Aussage des US amerikanischen Investigativ-Journalisten David Knapp hat das AATIP die öffentliche Wahrnehmung in Bezug auf das Thema UFOs in den USA nachhaltig beeinflusst.

Viele UFO-Forscher halten das Programm allerdings für eine Nebelkerze des Pentagon, womit sie möglicherweise sogar recht haben, weil nämlich der Großteil der ungewöhnlichen Sichtungen auf irdische Geheimtechnologie zurückgeht. Vieles davon dürfte wie wir erfahren haben sogar aus US eigener Produktion stammen.

Das AATIP hat nicht nur die spektakulären Tic Tac-UFOs untersucht, sondern auch die geheimnisvollen Vorfälle im brasilianischen Colares gegen Ende der 1970er Jahre, die möglicherweise auf die Erprobung geheimer Waffentechnologie zurückgehen.  Dass dieser Vorfall ausgesprochene Brisanz hat,  weiß auch Programmleiter Harry Reid. Reid  wörtlich:

„Wir haben uns einige Fälle aus Brasilien angesehen, die wirklich gut waren. 1977, 78 – es war wie im Film „Unheimlich Begegnung der dritten Art“. Tausend Seiten Dokumente, die alle vom Ermittlungsteam der brasilianischen Luftwaffe erstellt wurden.

5000 Fotos, 15 Stunden Filmmaterial, viele Verletzungen, die auftraten, als Menschen diesen Objekten aus nächster Nähe begegneten – und sie hatten einige Überschneidungen mit Fällen, die wir im Rahmen des Programms untersucht haben.“

Abschließend sagte Reid, dass alle Daten real seien, dass das Phänomen also tatsächlich existiert – doch die Frage ist, woher diese Objekte kommen.

Dass das ein oder andere Objekt vielleicht tatsächlich außerirdischer Natur sein könnte, will niemand abstreiten, – doch machen außerirdische Objekte vielleicht nicht einmal ein Prozent aus –  der Rest davon ist geht eben doch auf das Konto irdischer Geheimtechnologie oder entspricht der Phantasie.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, lesen Sie dazu auch meine Bücher Das Geheimnis der Schwarzen Dreiecke und Die UFO Verschwörung.

Am 28. April 2020 erschien „Der Hollywood-Code: Kult, Satanismus und Symbolik – Wie Filme und Stars die Menschheit manipulieren“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Die Rache der 12 Monkeys, Contagion und das Coronavirus, oder wie aus Fiktion Realität wird“.

Am 15. Dezember 2020 erschien „Der Musik-Code: Frequenzen, Agenden und Geheimdienste: Zwischen Bewusstsein und Sex, Drugs & Mind Control“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Popstars als Elite-Marionetten im Dienste der Neuen Corona-Weltordnung“.

Am 10. Mai 2021 erschien „DUMBs: Geheime Bunker, unterirdische Städte und Experimente: Was die Eliten verheimlichen(auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel DUMBs weltweit: Flughafen BER, Stuttgart 21 und Ramstein, Deutschland“.

Am 18. März 2022 erschien „Die moderne Musik-Verschwörung: Popstars, Hits und Videoclips – für die perfekte Gehirnwäsche“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel „Stars Pro und Contra Impfung: „Die Ärzte“, „Die Toten Hosen“, Nena, Westernhagen, Eric Clapton, Neil Young und weitere“.

Ein handsigniertes Buch erhalten Sie für Euro 30,- (alle vier Bücher für Euro 120,-) inkl. Versand bei Zusendung einer Bestellung an: info@pravda-tv.com.

Video:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 05.05.2022

Tacheles #86: Ab sofort immer um 18 Uhr, oder vorher mit NuoFlix-Abo

Tacheles #86: Ab sofort immer um 18 Uhr, oder vorher mit NuoFlix-Abo

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Der Kampf gegen kritische Stimmen geht weiter: YouTube hat NuoViso die Monetarisierung praktisch komplett gesperrt. Daher wird Tacheles ab sofort erst ab Freitagabend für alle zu sehen sein, während NuoFlix-Abonnenten sie schon vorher anschauen können. NuoViso hat hohe Kosten für Studiomiete, Technik und auch Bezahlung der Moderatoren, die ihren Job alle hauptberuflich machen und von […]

STOPPT DEN WINDRAD-IRRSINN!

Naturzerstörung, hunderttausendfacher Vogelmord, gefährlicher Infraschall und eine lächerliche Energiebilanz infolge hoher Wetterabhängigkeit: Trotzdem wollen die „Ampel“-Sozialisten jährlich mehr als 1.500 neue Windrad-Monster aus dem Boden stampfen, die „Erneuerbaren Energien“ bis 2030 verdreifachen. Experten warnen, dass noch so viele Windräder nicht annähernd eine stabile Stromversorgung (Grundlast) sicherstellen können. Habeck & Co. treiben Deutschland sehenden Auges in den Blackout. STOPPT DEN WINDRAD-IRRSINN!

Jetzt reden WHO COVID-19 Impfstoff-Insider und erklären die Zeit für Impfstoffe der Version 2.0

Kürzlich diskutierten Dr. Hannah Nohynek vom Finnischen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt und Dr. Annelies Wilder-Smith vom Institut für Präventiv- und Sozialmedizin der Universität Bern über die COVID-19-Pandemie und Massenimpfprogramme. Beide Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen sind bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) tätig. Nohynek ist Vorsitzender der SAGE-Arbeitsgruppe (Strategic Advisory Experts) der WHO für Pandemieimpfungen und Sekretär der nationalen technischen Beratungsgruppe für Impfungen des finnischen Instituts für Gesundheit und Wohlfahrt, während Wilder-Smith auch in der SAGE-Arbeitsgruppe der WHO für COVID-19-Impfstoffe tätig ist. Ihre Kernaussage deckt sich mit einem Argument, das TrialSite schon seit einigen Monaten vorbringt: Der mRNA-Impfstoff der Version 1.0 ist unzureichend, kostet zu viel Geld für Herstellung, Vertrieb und Lagerung, und obwohl die Autoren sich nicht trauen, dies auszusprechen, sind ihre Sicherheitssignale zu stark. Aber sowohl Nohynek als auch Wilder-Smith sind sich darüber im Klaren, dass der Übergang zu COVID-19-Impfstoffen der nächsten Generation unumgänglich ist, da sie einräumen, dass die derzeitigen Impfstoffe die Virusübertragung nicht einmal gut stoppen und somit das neuartige Coronavirus nicht bekämpfen können.

Die beiden haben kürzlich einen Aufsatz für das New England Journal of Medicine (NEJM) verfasst, in dem sie für massive Investitionen in ein breites Spektrum von Impfstoffen zur Bekämpfung von COVID-19 und anderen Krankheiten plädieren.

Auslassungen

Die beiden Autoren verkennen leider, dass es eine massive COVID-19-Impfstoffschwemme gibt und weltweit ein Überangebot an Produkten besteht. Stattdessen argumentieren sie, dass „das Impfstoffangebot nicht länger ein limitierender Faktor bei den Bemühungen um eine gerechtere Versorgung sein wird“. Mit dem Hinweis darauf, dass weltweit 11,5 Milliarden COVID-19-Impfdosen verabreicht wurden, argumentieren sie, dass es der WHO gelungen ist, eine flächendeckende Verfügbarkeit des Impfstoffs sicherzustellen.

Die beiden glauben, dass sie auf dem besten Weg sind, 70 % der Weltbevölkerung bis Mitte 2022 gegen COVID-19 zu impfen – ein mythisches WHO-Ziel, über das TrialSite bereits berichtet hat. Angeblich war das Ziel von 70 %, den Erreger zu kontrollieren. Doch beginnend mit Delta, dann Omicron und jetzt BA.2 lässt die Wirksamkeit des Impfstoffs bei der Verhinderung der Infektion und damit der Übertragung in der Gemeinschaft nach. Außerdem ist für die Wirksamkeit der Impfstoffe eine Auffrischung nach der anderen erforderlich. Es sei daran erinnert, dass die derzeitigen Impfstoffe gegen die Wildtyp-Variante in Wuhan entwickelt wurden, die es nie nach Amerika oder Europa geschafft hat.

Zwar wird im weiteren Verlauf des Artikels eingeräumt, dass die derzeitigen Impfstoffe die Virusübertragung nicht stoppen, doch werden die Probleme mit der Zielzahl von 70 % nicht erwähnt.

Warum brauchen wir noch Impfstoffe?

Doch zurück zu dem alles andere als objektiven WHO-Paar, das die Frage stellt: „Warum brauchen wir dann noch neue COVID-19-Impfstoffe?“

Es folgt eine Aufschlüsselung ihrer Argumente.

Zunächst klärt das Duo darüber auf, dass 344 COVID-19-Impfstoffkandidaten entweder bereits entwickelt wurden oder sich derzeit in der Entwicklung befinden. 31 davon werden nach einer bedingten Zulassung durch die Behörden oder auf der WHO-Liste für Notfälle in großem Maßstab eingesetzt, und sie verweisen auf eine Vielzahl von Impfstoffplattformen, darunter

? mRNA

? virale Vektoren

? inaktives ganzes Virus

? Protein-Untereinheit

? Plasmid-DNA-Ansätze

Sowohl Nohyne als auch Wilder-Smith weisen darauf hin, dass viele Faktoren dazu führen, dass ein breites Spektrum an Impfstoffen benötigt wird, „um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen“. Sie weisen darauf hin, dass ein einheitlicher Ansatz für diese Massenimpfung nicht funktioniert und dass „verschiedene Länder und Gesundheitseinrichtungen sowie verschiedene Subpopulationen und Altersgruppen von verschiedenen Impfstoffen profitieren können, die auf unterschiedlichen Plattformen entwickelt wurden.“

Darüber hinaus sind Sicherheit und Wirksamkeit auf der Grundlage von Phase-3-Studien nicht die einzigen Ergebnisse, die bei Entscheidungen auf Länderebene für Standardimpfstoffprogramme oder Auffrischungsinitiativen zu berücksichtigen sind. Auch die Kosten, die einfache Verteilung, die Skalierbarkeit der Produktion, die „Akzeptanz durch die Bevölkerung“ und andere Faktoren werden berücksichtigt. In diesem Zusammenhang weisen sie darauf hin, dass ein von oben nach unten gerichteter Big-Pharma-Ansatz mit nur wenigen Unternehmen möglicherweise nicht der beste Ansatz ist.

Die Empfehlung

Die Autoren empfehlen die Entwicklung zweier neuartiger Impfstoffe, die kürzlich in mehreren Fachzeitschriften beschrieben wurden, darunter Hager et al. (rekombinanter Impfstoff auf Pflanzenbasis mit Adjuvans) und Dai et al. (COVID-19-Impfstoff auf RBD-Dimer-Basis ZF2001 bei Erwachsenen).

Warum empfehlen die beiden WHO-Mitarbeiter diese COVID-19-Impfstoffe?

Zunächst stellen die Autoren fest, dass beide Impfstoffe auf neuartigen Plattformen hergestellt werden.

Sie argumentieren auch, dass beide Impfstoffe den Vorteil haben, dass sie keine extremen Kühlkettenverfahren für die Lagerung benötigen.

Kritiker sprachen sich von Beginn der Pandemie an gegen den Einsatz von mRNA-Impfstoffen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) aus, da es an einer geeigneten Infrastruktur mangelt.

Außerdem sei die Teilnahme an klinischen Studien der Phase 3 von entscheidender Bedeutung, und dies sei in LMICs mit der mRNA-Technologie nicht möglich. Diese jüngsten Studien deckten mehrere Varianten ab, nicht aber Omikron und verwandte Untervarianten.

Welchen Nutzen hat der Impfstoff aus pflanzlichen Coronavirus-ähnlichen Partikeln?

Dieser in Lateinamerika, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten untersuchte Impfstoff enthielt das Präfusions-Spike-Glykoprotein des uralten SARS-CoV-2 in Kombination mit dem Adjuvans System 03 (AS03) und wurde als Zweidosis-Schema untersucht.

Die Autoren berichten: „Die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen eine durch Polymerase-Kettenreaktion bestätigte symptomatische Infektion betrug 69,5 % (95 % Konfidenzintervall [KI], 56,7 bis 78,8). In einer Post-hoc-Analyse betrug die Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs zur Vorbeugung einer mittelschweren bis schweren Erkrankung 78,8 % (95 % CI, 55,8 bis 90,8), und bei den Teilnehmern, die zu Beginn der Studie seronegativ waren, betrug die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen jeden Schweregrad der Erkrankung 74,0 % (95 % CI, 62,1 bis 82,5). Interessanterweise war die mittlere Viruslast bei den geimpften Teilnehmern mit Durchbruchsfällen mehr als 100 Mal so niedrig wie bei den Placeboempfängern mit Covid-19-Fällen.“

Was ist mit den Impfstoffen auf der Grundlage von Rezeptorbindungsdomänen (RBD) und Dimeren?

In dieser Studie, die in so unterschiedlichen Ländern wie Ecuador, Indonesien und Usbekistan bis hin zu Pakistan (Wirksamkeit und Sicherheit) und China (Sicherheit) durchgeführt wurde, berichten die Autoren (z. B. Dai et al.), dass „der auf RBD-Dimeren basierende Covid-19-Impfstoff als Drei-Dosen-Schema bewertet wurde. Während des 6-monatigen Nachbeobachtungszeitraums betrug die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen PCR-bestätigte symptomatische Erkrankungen, die mindestens 7 Tage nach der dritten Dosis auftraten, 75,7 % (95 % CI, 71,0 bis 79,8), und gegen schwere bis kritische Covid-19-Erkrankungen betrug die Wirksamkeit des Impfstoffs 87,6 % (95 % CI, 70,6 bis 95,7). Die meisten Fälle traten in einem Zeitraum auf, in dem B.1.617.2 (delta) die dominante Variante war.“

Wie war die demografische Zusammensetzung in beiden Studien?

Bei den meisten Teilnehmern handelte es sich um Erwachsene im arbeitsfähigen Alter, so dass beispielsweise keine Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei älteren Menschen mit hohem Risiko vorliegen. Auch hier fehlen Omikron-Daten sowie Daten zur Haltbarkeit des Impfstoffs – letzteres ist eindeutig ein Problem bei den Impfstoffen der Version 1.0, die heute hergestellt werden. Sie haben es versäumt, Daten für den Schutz anderer Risikogruppen wie immungeschwächte Personen oder schwangere Frauen zu sichern.

Was ist das bahnbrechende Argument?

Die beiden WHO-Wissenschaftler und Ärzte argumentieren, dass „die ersten COVID-19-Impfstoffe, die während der Pandemie eingesetzt wurden, möglicherweise nicht die beste langfristige Lösung sind“. In dieser Hinsicht stimmen die Autoren mit TrialSite überein, da wir seit fast einem Jahr darauf hinweisen, dass die heutigen COVID-19-Impfstoffe der Version 1.0 durch fortschrittlichere, sicherere und haltbarere Produkte ersetzt werden müssen.

So argumentieren sowohl Nohynek als auch Wilder-Smith, dass die nächste Generation von Covid-19-Impfstoffen eine breitere Epitopabdeckung aufweisen muss, um eine Kreuzimmunität gegen SARS-CoV-2-Varianten zu gewährleisten, eine längere Schutzdauer zu bieten und einfach und zeitnah aktualisiert werden zu können, um einen Schutz gegen neue Varianten zu gewährleisten.

Die Autoren räumen ein, dass die vorhandenen Impfstoffe nicht ausreichen, um die Pandemie einzudämmen, und erklären: „Die derzeit verfügbaren Impfstoffe haben nur eine bescheidene Wirksamkeit gegen leichte Infektionen und die Übertragung, die im Zusammenhang mit den neu auftretenden Omikron-Subvarianten noch geringer ist. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und die Geschwindigkeit zu begrenzen, mit der weitere Varianten auftauchen, werden daher neue Impfstoffe benötigt, die eine wesentliche Wirkung auf die Verringerung der leichten Infektion und Übertragung haben, auch wenn die Welt versucht, zu lernen, wie man mit SARS-CoV-2 lebt“.

Sind die Autoren der Meinung, dass die Wahlfreiheit der Verbraucher der Schlüssel zur Suche nach den richtigen Impfstoffen ist?

Im Grunde genommen, ja. Die Autoren erkennen zwar die Notwendigkeit von Flexibilität und Kompromissen an, weisen aber auch darauf hin, dass „wir mit mehr verfügbaren Impfstoffplattformen möglicherweise die Entscheidungsfindung bei der Auswahl einer verfügbaren Impfstoffplattform verbessern können.“ Sie plädieren auch dafür, die Entscheidungsfindung bei der Impfstoffauswahl möglicherweise zu verbessern.

Warum ist die Vielfalt der Impfstoffprodukte wichtig?

Die Autoren weisen darauf hin, dass verschiedene Impfstoffplattformen für bestimmte Altersgruppen und Untergruppen (z. B. immungeschwächte und schwangere Frauen) von Vorteil oder besser geeignet sein können. Sie argumentieren auch, dass die Kombination von Impfstoffen erforderlich sein kann, um Synergien zwischen verschiedenen Produkten zu nutzen.

Was ist ein großer Widerspruch in ihrer Argumentation?

Erstens sind die Autoren nicht ehrlich, wenn es um den massiven Überschuss an COVID-19-Impfstoffen geht, insbesondere in LMICs. TrialSite hat darüber berichtet, dass in Ländern wie Indien und Subsahara-Afrika nur noch wenige gegen COVID-19 impfen wollen. Dies hat zu einem Überschuss an Impfstoffvorräten geführt.

Während die beiden möglicherweise einige Boni oder andere Anerkennungen dafür erhalten, dass sie ihr 70 %-Ziel erreicht haben, ist die Realität, dass sie in vielen Ländern, insbesondere in Afrika, weit darunter lagen.

Die Autoren erklären zwar, dass die mRNA-Technologie für LMICs nicht geeignet ist (z. B. die Kosten für die Entwicklung, die Lagerung in der Kühlkette usw.), fügen dann aber als positive Anmerkung hinzu: „Die Entscheidung von Vertretern der afrikanischen Region, ein Netzwerk von sechs mRNA-Technologiezentren einzurichten, ist ein Zeichen dafür, dass die Länder motiviert sind, lokale und regionale Kapazitäten aufzubauen und ihre Selbstständigkeit zu erweitern, nicht nur bei der Planung und Teilnahme an wichtigen klinischen Versuchen, sondern auch bei der Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen, um den Bedürfnissen ihrer Bevölkerung bei Pandemiebedrohungen besser gerecht zu werden.

Sie räumen jedoch die Grenzen der mRNA ein und erklären: „Solche Technologiezentren müssen sich Technologien zunutze machen, die über den mRNA-Ansatz hinausgehen“.