Kategorie: Nachrichten
Abschied vom Rechtsstaat: Linksextremisten erzwingen Absage von AfD-Parteitag in Stuttgart
STUTTGART – In Deutschland bereits Normalität: Der AfD-Parteitag darf nicht stattfinden, weil Linksextremisten mit Gewalt drohen. Die Betreiber der Stuttgarter Carl-Benz-Arena kündigte den Vertrag für den Landesparteitag am 2. Und 3. Juli der AfD Baden-Württemberg. Die Begründung: Die Polizei, so heißt es, könne unmöglich verantworten, dass es zu Personen- und Sachschäden komme. Wie verantwortungsvoll, wie weitsichtig und vor allem, wie demokratisch.
Die Polizei habe erklärt, man brauche eine Bannmeile, mehrere Hundertschaften von Beamten und Wasserwerfer, um den Parteitag abzusichern. Der AfD-Landesverband, der von der Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Alice Weidel, geführt wird, will nun vor Gericht ziehen.
Parteisprecher und Vorstandsvize Markus Frohnmaier dazu:
„Die Kündigung ist völlig ungerechtfertigt. Eine Gefahr für die Sicherheit geht nicht von der AfD aus, sondern höchstens von gewaltbereiten Linksextremisten. Wenn eine legale und demokratische Partei wie die AfD aufgrund einer solchen Drohkulisse keine Parteitage mehr abhalten könne, haben wir einen vordemokratischen Zustand erreicht. Das werden wir niemals akzeptieren und werden daher gegen die Kündigung vor Gericht klagen.“
Offensichtlich obsiegt hier das Faustrecht über das Recht eine Versammlung stattfinden zu lassen. Und einmal mehr bestätigt sich, dass linksfaschistische Antifa-Schlägertypen quasi als gewalttätiger Arm der Funktionseliten fungieren. Mit dieser Stiefeltruppe baut man eine Drohkulisse auf, um unliebsame politische Gegner bzw. anständige Leute einzuschüchtern, oder wie jetzt der Fall, daran zu hindern, Grundrechte in Anspruch zu nehmen. Bei Demokraten, egal welcher politischen Weltanschauung, sollten hier die Alarmglocken läuten.
Der Krieg in Europa und das Aufkommen der rohen Propaganda
Von John Richard Pilger: Er ist ein australischer Journalist, Schriftsteller, Wissenschaftler und Dokumentarfilmer. Seit 1962 lebt er hauptsächlich in Großbritannien. Derzeit ist er auch Gastprofessor an der Cornell University in New York.
Marshall McLuhans Prophezeiung, dass „der Nachfolger der Politik die Propaganda sein wird“, ist eingetreten. In den westlichen Demokratien, vor allem in den USA und in Großbritannien, ist jetzt die reine Propaganda die Regel.
In Fragen von Krieg und Frieden werden ministerielle Täuschungen als Nachrichten gemeldet. Unbequeme Fakten werden zensiert, Dämonen werden gezüchtet. Das Modell ist der Corporate Spin, die Währung des Zeitalters. 1964 erklärte McLuhan berühmt: „Das Medium ist die Botschaft“. Jetzt ist die Lüge die Botschaft.
Aber ist das neu? Es ist mehr als ein Jahrhundert her, dass Edward Bernays, der Vater des Spin, die „Public Relations“ als Deckmantel für die Kriegspropaganda erfand. Was neu ist, ist die faktische Eliminierung des Dissenses im Mainstream.
Der große Redakteur David Bowman, Autor des Buches The Captive Press, nannte dies „eine Defenestration all derer, die sich weigern, einer Linie zu folgen und das Ungenießbare zu schlucken, und die mutig sind“. Er bezog sich damit auf unabhängige Journalisten und Whistleblower, die ehrlichen Außenseiter, denen die Medienorganisationen einst – oft mit Stolz – Raum gaben. Dieser Raum ist nun weggefallen.
Die Kriegshysterie, die in den letzten Wochen und Monaten wie eine Flutwelle über uns hereinbrach, ist dafür das beste Beispiel. Vieles, wenn nicht sogar das meiste, ist reine Propaganda, die im Fachjargon als „shaping the narrative“ bezeichnet wird.
Die Russen sind im Anmarsch. Russland ist schlimmer als böse. Putin ist böse, „ein Nazi wie Hitler“, schwärmte der Labour-Abgeordnete Chris Bryant. Die Ukraine steht kurz vor der Invasion durch Russland – heute Abend, diese Woche, nächste Woche. Zu den Quellen gehört ein ehemaliger CIA-Propagandist, der jetzt für das US-Außenministerium spricht und keine Beweise für seine Behauptungen über russische Aktionen vorlegen kann, weil „sie von der US-Regierung stammen“.
Die Regel, dass es keine Beweise gibt, gilt auch in London. Die britische Außenministerin Liz Truss, die 500.000 Pfund an öffentlichen Geldern ausgab, um in einem Privatflugzeug nach Australien zu fliegen und die Regierung in Canberra zu warnen, dass sowohl Russland als auch China kurz davor stünden, zuzuschlagen, hat keine Beweise vorgelegt. Die Antipoden nickten mit dem Kopf; das „Narrativ“ wird dort nicht infrage gestellt. Eine seltene Ausnahme, der ehemalige Premierminister Paul Keating, nannte Truss‘ Kriegstreiberei „wahnsinnig“.
Truss hat die Länder der Ostsee und des Schwarzen Meeres munter durcheinander gebracht. In Moskau erklärte sie dem russischen Außenminister, dass Großbritannien niemals die russische Souveränität über Rostow und Woronesch anerkennen würde – bis man sie darauf hinwies, dass diese Orte nicht zur Ukraine, sondern zu Russland gehörten. Wenn man die russische Presse über die Possen dieser Anwärterin auf den Posten in Downing Street 10 liest, muss man erschaudern.
Diese ganze Farce, bei der Boris Johnson kürzlich in Moskau eine clowneske Version seines Helden Churchill spielte, könnte man als Satire genießen, wären da nicht der vorsätzliche Missbrauch von Fakten und historischem Verständnis und die reale Kriegsgefahr.
Wladimir Putin spricht von einem „Völkermord“ in der ostukrainischen Region Donbas. Nach dem Putsch in der Ukraine im Jahr 2014 – orchestriert von Barack Obamas „Kontaktperson“ in Kiew, Victoria Nuland – startete das von Neonazis durchsetzte Putschregime eine Terrorkampagne gegen den russischsprachigen Donbas, der ein Drittel der ukrainischen Bevölkerung ausmacht.
Unter der Aufsicht des CIA-Direktors John Brennan in Kiew koordinierten „spezielle Sicherheitseinheiten“ brutale Angriffe auf die Menschen im Donbas, die sich dem Putsch widersetzten. Videoaufnahmen und Augenzeugenberichte zeigen, wie faschistische Schläger in Bussen die Gewerkschaftszentrale in der Stadt Odessa niederbrennen und 41 Menschen töten, die darin eingeschlossen sind. Die Polizei ist in Bereitschaft. Obama gratulierte dem „ordnungsgemäß gewählten“ Putschregime zu seiner „bemerkenswerten Zurückhaltung“.
In den US-Medien wurde die Gräueltat von Odessa als „undurchsichtig“ und als „Tragödie“ heruntergespielt, bei der „Nationalisten“ (Neonazis) „Separatisten“ (Menschen, die Unterschriften für ein Referendum über eine föderale Ukraine sammeln) angriffen. Rupert Murdochs Wall Street Journal verdammte die Opfer – „Deadly Ukraine Fire Likely Sparked by Rebels, Government Says“.
Professor Stephen Cohen, der als Amerikas führende Autorität in Sachen Russland gilt, schrieb: „Die pogromartige Verbrennung von ethnischen Russen und anderen Menschen in Odessa weckte Erinnerungen an die Nazi-Vernichtungskommandos in der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs. [Heute sind sturmartige Übergriffe auf Schwule, Juden, ältere ethnische Russen und andere ‚unreine‘ Bürger in der gesamten von Kiew regierten Ukraine weit verbreitet, zusammen mit Fackelmärschen, die an jene erinnern, die schließlich Deutschland in den späten 1920er und 1930er Jahren entflammten…
„Die Polizei und die offiziellen Justizbehörden tun so gut wie nichts, um diese neofaschistischen Handlungen zu verhindern oder sie zu verfolgen. Im Gegenteil, Kiew hat sie offiziell ermutigt, indem es die ukrainischen Kollaborateure mit den deutschen Vernichtungspogromen systematisch rehabilitiert und ihnen sogar ein Denkmal gesetzt hat, indem es Straßen zu ihren Ehren umbenannt, Denkmäler für sie errichtet, die Geschichte umgeschrieben hat, um sie zu verherrlichen, und vieles mehr.“
Heute wird die neonazistische Ukraine nur noch selten erwähnt. Dass die Briten die ukrainische Nationalgarde ausbilden, zu der auch Neonazis gehören, ist keine Neuigkeit. (Siehe Matt Kennards Bericht Declassified im Consortium vom 15. Februar). Die Rückkehr des gewalttätigen, gebilligten Faschismus in das Europa des 21. Jahrhunderts hat, um Harold Pinter zu zitieren, „nie stattgefunden … auch nicht, als sie stattfand“.
Am 16. Dezember legten die Vereinten Nationen eine Resolution vor, die dazu aufrief, „die Verherrlichung des Nazismus, des Neonazismus und anderer Praktiken zu bekämpfen, die dazu beitragen, zeitgenössische Formen des Rassismus zu schüren“. Die einzigen Länder, die dagegen stimmten, waren die Vereinigten Staaten und die Ukraine.
Fast jeder Russe weiß, dass Hitlers Divisionen 1941 von Westen her über die Ebenen des ukrainischen „Grenzgebiets“ fegten, unterstützt von den ukrainischen Nazi-Kultisten und Kollaborateuren. Das Ergebnis waren mehr als 20 Millionen russische Tote.
Abgesehen von den Manövern und dem Zynismus der Geopolitik, wer auch immer die Akteure sind, ist diese historische Erinnerung die treibende Kraft hinter Russlands nach Respekt strebenden, selbstschützenden Sicherheitsvorschlägen, die in Moskau in der Woche veröffentlicht wurden, in der die UNO mit 130:2 Stimmen für die Ächtung des Nazismus stimmte. Sie lauten:
- Die NATO garantiert, dass sie keine Raketen in den an Russland angrenzenden Ländern stationieren wird. (Diese Garantien sind bereits von Slowenien bis Rumänien in Kraft, Polen soll folgen)
- Die NATO stellt ihre Militär- und Marineübungen in den an Russland angrenzenden Ländern und Meeren ein.
- Die Ukraine wird nicht Mitglied der NATO werden.
- Unterzeichnung eines verbindlichen Ost-West-Sicherheitspakts durch den Westen und Russland.
- Der wegweisende Vertrag zwischen den USA und Russland über nukleare Mittelstreckenwaffen wird wiederhergestellt. (Die USA haben ihn 2019 aufgekündigt.)
Dies ist ein umfassender Entwurf für einen Friedensplan für das gesamte Nachkriegseuropa und sollte im Westen begrüßt werden. Aber wer versteht ihre Bedeutung in Großbritannien? Man sagt ihnen, dass Putin ein Paria und eine Bedrohung für die Christenheit ist.
Die russischsprachigen Ukrainer, die seit sieben Jahren unter der Wirtschaftsblockade Kiews stehen, kämpfen um ihr Überleben. Die „massierte“ Armee, von der wir selten hören, sind die dreizehn ukrainischen Armeebrigaden, die den Donbas belagern: schätzungsweise 150.000 Mann. Wenn sie angreifen, wird die Provokation für Russland mit ziemlicher Sicherheit einen Krieg bedeuten.
2015 trafen sich die Präsidenten Russlands, der Ukraine, Deutschlands und Frankreichs unter deutscher und französischer Vermittlung in Minsk und unterzeichneten ein vorläufiges Friedensabkommen. Die Ukraine erklärte sich bereit, dem Donbass, den heutigen selbsterklärten Republiken Donezk und Luhansk, Autonomie zu gewähren.
Das Minsker Abkommen hat nie eine Chance bekommen. In Großbritannien heißt es, verstärkt durch Boris Johnson, die Ukraine lasse sich von den Staats- und Regierungschefs der Welt „etwas vorschreiben“. Großbritannien seinerseits rüstet die Ukraine auf und bildet ihre Armee aus.
Seit dem ersten Kalten Krieg ist die NATO praktisch bis an die empfindlichste Grenze Russlands marschiert, nachdem sie ihre blutige Aggression in Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen unter Beweis gestellt und feierliche Versprechen, sich zurückzuziehen, gebrochen hatte. Nachdem sie die europäischen „Verbündeten“ in amerikanische Kriege hineingezogen hat, die sie nichts angehen, ist das große Unausgesprochene, dass die NATO selbst die wahre Bedrohung für die europäische Sicherheit ist.
In Großbritannien wird bei der bloßen Erwähnung von „Russland“ eine staatliche und mediale Fremdenfeindlichkeit ausgelöst. Man beachte die reflexartige Feindseligkeit, mit der die BBC über Russland berichtet. Und warum? Liegt es daran, dass die Wiederherstellung der imperialen Mythologie vor allem einen ständigen Feind erfordert? Gewiss, wir haben etwas Besseres verdient.
AfD-Bundesparteitag: Wer bildet künftig die Führungsspitze?
Im sächsischen Riesa kommt die AfD heute, 17.Juni, zu ihrem 13. Bundesparteitag zusammen. Im Mittelpunkt des dreitägigen Konvents stehen die Wahlen zum Bundesvorstand. Bundessprecher Tino Chrupalla, der die AfD seit 2019 führt, tritt erneut an. Seine Wiederwahl gilt Parteikreisen zufolge als sicher. Offen war aber bis zuletzt, ob Chrupalla erstmals alleiniger Bundessprecher wird oder ob es wieder ein Führungsduo geben wird. Dann werden der bisherigen stellvertretenden Bundessprecherin Alice Weidel gute Chancen eingeräumt. Beide arbeiten als gleichberechtigte Fraktionschefs im Deutschen Bundestag zusammen und bildeten im Bundestagswahlkampf das AfD-Spitzenduo. Ihre Kandidatur für den AfD-Parteivorsitz haben auch der Europaabgeordnete Nicolaus Fest und Bundestagsfraktionsvize Norbert Kleinwächter angekündigt.
Taiwan droht Peking mit Überschallraketen-Angriff im Invasionsfall
Sollte die chinesische Volksbefreiungsarmee eine Invasion in Taiwan starten, werde die Insel auch Peking mit Überschallraketen angreifen, erklärt Teipeh. Taiwan sei nicht die Ukraine. Doch die Warnungen dürften in Peking kaum Kopfschmerzen auslösen.
Der Disput um Taiwan geht weiter. Angesichts der ständigen Invasionsdrohungen aus Peking, welches die Insel als abtrünnige Provinz betrachtet, kommen nun scharfe Warnungen aus Teipeh. Man habe bei direkten Invasionsbedrohungen keine Scheu davor, auch Peking mit Yun Feng Überschall-Marschflugkörpern anzugreifen. “Yun Feng-Raketen können bereits Peking treffen, und Taiwan ist in der Lage, Peking anzugreifen”, so You Si Kun, der Präsident der Legislativen Versammlung Taiwans. Diese haben eine Maximalgeschwindigkeit von Mach 3 und eine Reichweite von 2000 Kilometern.
#Taiwan senior official You Si-kun: Taiwan’s Yun Feng supersonic cruise missiles could reach #Beijing.#China‘s Taiwan Affairs Office: Those whom the gods wish to destroy, they first make mad. pic.twitter.com/fsOCAEl9km
— Zhang Heqing张和清 (@zhang_heqing) June 16, 2022
“Die [Kommunistische Partei Chinas] muss die Straße von Taiwan überqueren, um Taiwan anzugreifen, was sich von Russlands Angriff auf die Ukraine unterscheidet”, so You. “Wenn Sie landen wollen, werden Sie am Landeplatz kämpfen. Wenn die Landung erfolgreich ist, muss jeder in Taiwan genauso entschlossen sein, zu sterben wie die Ukrainer. Geht hinaus und lasst nicht zu, dass China Taiwan schluckt.” Dies ist nicht das erste Mal, dass der taiwanesische Spitzenpolitiker Peking warnt. “Taiwan fällt nicht in China ein, aber China sollte Taiwans Fähigkeit, Peking anzugreifen, in Betracht ziehen, bevor es eine Invasion startet”, hatte er zuvor gewarnt.
Taiwan’s domestically produced Yun Feng (雲峰) supersonic cruise missile is capable of reaching Beijing.https://t.co/ylvCbjxkkz
— Byron Wan (@Byron_Wan) June 14, 2022
Doch die Warnungen aus Taiwan werden in Peking wohl kaum für große Kopfschmerzen sorgen. Um sich wirklich effektiv gegen eine chinesische Invasion wehren und genügend Schaden auf dem Festland anrichten zu können, bräuchten die Taiwaner wohl tausende solcher Raketen. Doch von 2014 bis 2019 wurden gerade einmal rund 20 solcher Marschflugkörper und 10 mobile Abschussrampen dafür gebaut. Laut Wikipedia dürfte Taiwan mittlerweile mehr als 50 dieser Raketen besitzen. Dies dürfte als Abschreckung jedoch kaum ausreichen, zumal die Chinesen auch über mehrere hochmoderne S-400-Raketenabwehrsysteme aus russischer Produktion besitzen. Diese würden wohl die meisten dieser Marschflugkörper abfangen können.
In Taiwan ist man wegen der erweiterten Rechtsgrundlage für Truppeneinsätze der chinesischen Volksbefreiungsarmee besorgt. Teipeh befürchtet, dass der Erlass von Präsident Xi Jinping den chinesischen Truppen eine “Sonderoperation” gegen Taiwan erlaubt, wie Moskau den Einmarsch in die Ukraine nennt. Hinzu kommt, dass Peking die Taiwan-Straße als eigenes Gewässer deklariert hat und so Durchfahrten der US-Marine künftig verhindern will. “Es ist eine falsche Behauptung, wenn gewisse Länder die Taiwanstraße als ‚internationales Gewässer‘ bezeichnen, um einen Vorwand zu finden, die Taiwanfrage zu manipulieren und Chinas Souveränität und Sicherheit zu bedrohen”, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Peking. Die Taiwanstraße unterliege als Ausschließliche Wirtschaftszone Chinas Souveränität.
“Kein Nutzen”: Florida bestellt als einziger Bundesstaat keine Covid-Impfstoffe für Kleinkinder
Die US-Gesundheitsbehörden werden grünes Licht für die experimentellen Covid-Impfungen für Kleinkinder unter fünf Jahren geben. Doch Florida weigert sich, entsprechende Bestellungen zu machen. Die desaströsen Pfizer-Studiendaten geben der Regierung Floridas Recht.
In den US-Medien – darunter bei der Tampa Bay Times – beklagt man sich darüber, dass Kinderärzte, Kliniken und Krankenhäuser in Florida wohl nicht so schnell mit den umstrittenen Covid-Impfstoffen für Kinder unter fünf Jahren versorgt werden können. Vakzine, deren Kosten-Nutzen-Verhältnis (siehe auch dieser Bericht von Steve Kirsch) höchst umstritten ist. Report24 hatte bereits im März darüber berichtet, dass sich die Staatsregierung von Florida gegen die CDC stellt und die Covid-Impfung von Kindern nicht nur nicht empfiehlt, wie das etwa in Schweden und lange Zeit auch in Deutschland der Fall war, sondern sogar konkret davon abrät. Die eigenen Daten von Pfizer zeigen dabei, dass die Staatsregierung von Florida damit wohl keinen Fehler macht.
Florida is being criticized for not pre-ordering COVID vaccines for children under 5. @HealthyFla doesn’t recommend it. @GovRonDeSantis “Why are people so frightened about COVID in kids? Media hysteria and misinformation.” pic.twitter.com/2ZoCJghZAs
— Bryan Griffin (@BryanDGriffin) June 16, 2022
Eine Erklärung des Gesundheitsministeriums von Florida, die bei Fox 13 TV aus Tampa Bay nachgedruckt wurde, macht deutlich, dass die Entscheidung der Regierung des Bundesstaates, die Impfungen nicht vorzubestellen, ihre Art war, “es reicht” zu sagen. Der Staat sei zu der unabhängigen Entscheidung gekommen, dass die Impfungen nicht das sichere und wirksame Wunder für alle kleinen Kinder sind, als das sie von vielen Leuten in der Regierung und den Medien dargestellt werden. Hier ist die Erklärung des Gesundheitsministeriums von Florida:
Das Gesundheitsministerium von Florida hat der Bundesregierung gegenüber deutlich gemacht, dass die Bundesstaaten nicht in den verworrenen Prozess der Impfstoffverteilung involviert werden müssen, insbesondere da die Bundesregierung schon in der Vergangenheit mit inkonsistenten und nicht nachhaltigen COVID-19-Verordnungen auffiel. Es ist auch keine Überraschung, dass wir uns nicht an der Verteilung des COVID-19-Impfstoffs beteiligen, wenn das Ministerium ihn nicht für alle Kinder empfiehlt. Ärzte können bei Bedarf Impfstoffe bestellen, und im Bestellsystem des Ministeriums gibt es derzeit keine Bestellungen für den COVID-19-Impfstoff für diese Altersgruppe.
The confidence intervals for Pfizer’s pediatric COVID-19 vaccine are crazy.
> Almost -400% (!!) efficacy lower end of the 95% CI.
> This could mean that it is within likelihood that vaccinated children have a almost 4x greater chance of getting sick with #Covid19. pic.twitter.com/b2OAhqQYC1— Ben (@USMortality) June 16, 2022
In den lokalen Fernsehnachrichten wurde die Entscheidung von Joseph Ladapo, dem Generalarzt des Bundesstaates, mit folgenden Worten kommentiert: “Wir erwarten gute Daten, die belegen, dass der Nutzen die Risiken von Therapien oder Behandlungen überwiegt, bevor wir diese Therapien oder Behandlungen den Floridianern empfehlen. Daran wird sich nichts ändern. Ich denke nicht, dass das besonders radikal ist. Ich halte es für sehr vernünftig”, sagte Ladapo. “Nach dem, was ich gesehen habe, gibt es nur unzureichende Daten, um Nutzen und Risiko bei Kindern zu bestimmen. Ich denke, das ist sehr eindeutig.”
Source: https://t.co/BrDOGbTTHF
— Ben (@USMortality) June 16, 2022
Wenn man bedenkt, dass gerade Kleinkinder und Babys kaum Komplikationen durch eine SARS-CoV-2-Infektion erleben und auch als Verbreiter kaum infrage kommen, ist die Verabreichung der mit vielen Nebenwirkungen einhergehenden Covid-Vakzine an die Jüngsten durchaus kritisch zu betrachten. Wie Daniel Horowitz in einem Artikel für die “Conservative Review” berichtet, zeigen die eigenen Daten von Pfizer, dass eines von 71 Babys schwere Nebenwirkungen durch diese umstrittenen Vakzine erleidet. Denn die Studiendaten würden keinen Netto-Nutzen, eine mögliche negative Effizienz und einen Grad an Nebenwirkungen zeigen, die jeden hypothetischen Nutzen überwiegen.
Druck für Verhandlungen mit Moskau? Macron, Scholz & Draghi in Kiew
Der hochrangige EU-Besuch in Kiew, bestehend aus den Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands und Italiens, könnte auch einem besonderen Ziel dienen: Druck auf Selenskyj auszuüben, mit Moskau zu verhandeln.
In den letzten Monaten und Wochen war neben dem Wunsch nach mehr Druck auf Moskau aus Kiew vor allem nur eine Forderung an die Europäer und Amerikaner zu hören: Mehr Waffen und Geld zu schicken. Doch auch wenn einige der globalistischen Eliten liebend gerne bis zum letzten Ukrainer gegen Russland kämpfen würden, um “Putins Reich” so stark zu schwächen wie es nur geht, erkennen gerade viele europäische Politiker, dass die Sanktionspolitik ihnen offensichtlich mehr schadet als Moskau.
Zelensky sticks with his wartime military green t-shirt while his visitors, President of France Emmanuel Macron, Chancellor of Germany Olaf Scholz, Prime Minister of Italy Mario Draghi and President of Romania Klaus Iohannis, opt for their usual suits in Kyiv.
@APUkraine pic.twitter.com/LniadlbQCq
— Christopher Miller (@ChristopherJM) June 16, 2022
Auch wenn der Besuch von Emmanuel Macron, Olaf Scholz und Mario Draghi in Kiew sicher auch von einigen verbalen Breitseiten in Richtung Moskau begleitet sein wird, so darf man durchaus davon ausgehen, dass die Staats- und Regierungschefs der drei wichtigsten EU-Staaten zumindest hinter den Kulissen auch den Druck auf Kiew erhöhen werden, Verhandlungen mit Moskau einzugehen. Egal was Washington auch für Versprechungen macht. Denn je länger dieser Krieg andauert, desto katastrophaler wird die wirtschaftliche Lage in Europa.
Russland mag zwar nominal keine so große Wirtschaftsleistung haben – doch real (in Kaufkraftparitäten) ist sie mit jener Deutschlands vergleichbar. Und nicht nur das: Russland ist auch nicht der Iran, Nordkorea oder Venezuela. Das größte Land der Welt spielt bei der Versorgung der Welt mit Rohstoffen und Energie eine gewaltige Rolle. Ähnlich umfassende Sanktionen gegen Spanien, Frankreich oder Italien beispielsweise hätten bei Weitem nicht diese negativen Effekte auf die Weltwirtschaft.
Während die drei Spitzenpolitiker in Kiew verweilen, wächst auch der Druck auf Scholz. Wie die FAZ berichtet, fordert die Linke-Politikerin Sevim Dagdelen den Bundeskanzler dazu auf, den ukrainischen Forderungen nach mehr Waffen nicht nachzugeben, sondern Kiew auf eine Verhandlungslösung zu drängen. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), ihres Zeichens Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, hingegen zeigt sich trotz aller gegenteiligen Entwicklungen in dem osteuropäischen Land davon überzeugt, “dass dieser Krieg nur militärisch gewonnen werden” könne. Strack-Zimmermann ist allerdings auch Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO, wo sie dem Verteidigungs- und Sicherheitsausschuss, dem Politischen Ausschuss, dem Unterausschuss für die transatlantische Verteidigungs- und Sicherheitskooperation und dem Unterausschuss für die transatlantischen Beziehungen angehört.
Auch wenn die drei Spitzenpolitiker wohl kaum öffentlich entsprechend agieren werden, ist klar, dass sie keine große Lust auf weitere Monate Krieg und Sanktionen haben. Doch je mehr Waffen man liefert, umso länger dauert dieser an, weil Kiew sich so nicht an den Verhandlungstisch setzen wird. Was werden Macron, Scholz und Draghi also mit ihrem Besuch erreichen?
Warum wir auch dieses Jahr den 17. Juni feiern sollten

Von M. SATTLER | Auch dieses Jahr werde ich mich heute Abend mit Freunden treffen, um den 17. Juni zu feiern. Aber warum unseren Nationalfeiertag feiern, wenn sowieso alles verloren ist? Und hat man an Schwarz-Rot-Gold wirklich noch echte Freude? Man blickt sich im Land um und wähnt sich im Irrenhaus. Die Deutschen – ein […]
Scholz’ Unterwerfung in Kiew und die Gefahren eines ukrainischen EU-Beitritts

Der Auftritt von Olaf Scholz in der Ukraine sendet schlechte Signale: Zum einen hat sich der deutsche Kanzler mit der damit verbundenen Symbolik einmal mehr der transatlantischen Deutung des Ukrainekriegs unterworfen. Zum anderen ist der in Kiew von Scholz in den Raum gestellte EU-Beitrittskandidaten-Status für die Ukraine ein sehr gefährlicher Schritt. Unabhängig von der heute erwarteten Entscheidung dazu ist bereits der Vorschlag höchst fragwürdig. Ein Kommentar von Tobias Riegel.
Bei ihrem Besuch in Kiew haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz und drei weitere europäische Staats- und Regierungschefs für eine rasche Gewährung des EU-Kandidatenstatus für die Ukraine ausgesprochen. Sie unterstützten die Kandidatur der Ukraine, sagten auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschef Mario Draghi und der rumänische Präsident Klaus Iohannis, wie Medien berichten. Die EU-Kommission will an diesem Freitag ihre Empfehlung abgeben, ob die Ukraine den Status als Beitrittskandidatin erhält.
Unabhängig von dieser geplanten Entscheidung der EU-Kommission sendet bereits der Vorschlag durch Scholz ein verheerendes Signal. Wie etwa Serbien die Pläne zum „Wunderkind Ukraine“ aufnimmt, beschreibt dieser mit „Das würde einschlagen wie eine Bombe“ überschriebene Artikel im „Spiegel“:
„Während die EU über einen Kandidatenstatus für die Ukraine diskutiert, warten Staaten wie Nordmazedonien, Serbien und Albanien seit Jahren auf eine Perspektive. In Belgrad herrscht Frust über die Behandlung des ‚neuen Wunderkinds Ukraine’.“
„Oligarchenherrschaft, Korruption und fehlende Rechtsstaatlichkeit“
Den im Zusammenhang mit einem EU-Beitritt der Ukraine gefährlichen Aspekt der militärischen „Beistandsklausel“ in Verträgen der Europäischen Union beschreibt das „Neue Deutschland“:
„Dagegen, dass die Ukraine schnell in die EU integriert wird, sprechen nicht nur Oligarchenherrschaft, Korruption und fehlende Rechtsstaatlichkeit. Hinzu kommt die Gefahr, dass Staaten der EU in den Konflikt hineingezogen werden. In den Verträgen der Europäischen Union gibt es eine Beistandsklausel, die besagt, dass im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates die anderen Mitglieder ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung schulden. Auf dieser Basis könnte Kiew weitere Forderungen an die EU-Mitglieder stellen.“
Neben der Ungleichbehandlung gegenüber anderen EU-Beitrittsanwärtern und der Gefahr, in militärische Handlungen hineingezogen zu werden, sprechen weitere gravierende Gründe gegen einen Status der Ukraine als EU-Beitrittskandidat. Denn die Ukraine verfehlte bereits vor dem russischen Angriff zahlreiche Kriterien, die als Voraussetzung für einen EU-Beitritt zu gelten hätten. Zu unterstreichen sind etwa die vom „Neuen Deutschland“ angeführten Punkte Oligarchenherrschaft, Korruption und fehlende Rechtsstaatlichkeit – weitere Aspekte (unter vielen weiteren) werden etwa hier oder hier oder hier oder hier geschildert. Dazu kommt die ökonomische Belastung, die ein Beitritt potenziell für die EU-Bürger bedeuten könnte. Erinnert sei auch an die jahrelange Verweigerung der Ukraine gegenüber dem Friedensabkommen von Minsk, was als klarer anti-europäischer Akt zu werten ist.
Gibt es ein Land in Europa mit gravierenderen politischen Defiziten, als sie in der Ukraine (bereits vor dem Angriff Russlands) zu verzeichnen sind? Diesen akuten Krisenherd in die EU zu holen, mit den daraus folgenden Verpflichtungen, wäre eine politische, militärische und wirtschaftliche Zeitbombe.
Kanzler Scholz ist drauf und dran, diese Bombe ins Haus zu holen.
Top-Klimaforscher: „Es gibt keine Klimakrise!“
Deutschland stöhnt unter der ersten Sommer-Hitzewelle. Das bedeutet Hochkonjunktur für die Klima-Hysteriker. Zu dumm nur, dass ausgerechnet jetzt einer der renommiertesten Klimaforscher weltweit dem Katastrophen-Geschwafel widerspricht: „Die gegenwärtige Erwärmung sollte meines Erachtens nicht als Krise bezeichnet werden.“
Der Schwede Lennart Bengtsson gilt international als Koryphäe auf dem Gebiet der Klimaforschung. Der deutsche Physik-Nobelpreisträger Klaus Hasselmann würdigte ihn als einen „erfahrenen und hoch angesehenen“ Meteorologen und Klimaexperten. Seine Einschätzungen basierten auf realistischen Daten und Annahmen.
Bengtsson, der u.a. an der Universität Reading in England lehrte, wurde sozusagen vom Saulus zum Paulus. Er sagte sich schon vor Jahren von der Sekte der Klima-Hysteriker los. Jetzt hat er sich mit einem fulminanten „Welt“-Interview (leider hinter der Bezahlschranke) zurückgemeldet und widerspricht den Klima-Apokalyptikern: Es gebe keine Klimakrise, das wärmere Klima sei mancherorts vorteilhaft, Folgen der globalen Erwärmung ließen sich zudem begrenzen. Ein zu ehrgeiziger Klimaschutz könne sogar schädlich sein.
Bengtsson erklärte wörtlich:
„Die gegenwärtige Erwärmung sollte meines Erachtens nicht als Krise bezeichnet werden. Die Nahrungsmittelproduktion beispielsweise nimmt zu. Und trotz rasant wachsender Bevölkerung und fortschreitender Erwärmung sterben weitaus weniger Menschen in Wetterextremen als früher. Die gegenwärtigen akuten Probleme werden durch Konflikte und Kriege und durch die Schwierigkeit verursacht, schnell genug einen zuverlässigen Ersatz für fossile Brennstoffe zu finden. Dennoch sind langfristige und systematische Maßnahmen erforderlich, um Treibhausgase weltweit zu reduzieren, um die Erwärmung einzudämmen.“
Auf das Machbare achten!
Die Ziele des Pariser Klimaabkommens erachtet er – insbesondere für die Europäische Union – als zu ehrgeizig und sie sollten seiner Meinung nach an das technisch Machbare angepasst werden, um schwerwiegende wirtschaftliche Folgen zu vermeiden. Problemen, wie etwa der Anstieg des Meeresspiegels in einigen Gebieten, die durch natürlichen Klimawandel verursacht würden, könne durch den Bau von Küstenschutzanlagen begegnet werden, wie es beispielsweise in den Niederlanden geschehen ist.
Es sterben mehr Menschen an Kälte als an Hitze
In der Klimadebatte werde zu viel über Treibhausgas-Eindämmung geredet und zu wenig über Anpassung an den Klimawandel, so Bengtsson weiter. Die Zahl der Menschen, die an extremen Wetterereignissen sterben, sei durch genauere Vorhersagen und verbesserte Warnsysteme deutlich zurückgegangen. Er fürchte, die Mainstream-Medien präsentieren häufig ein allzu einfaches Bild. De facto sterben laut Bengtsson weitaus mehr Menschen an Kälte als an Wärme. Der kommende Winter werde in Europa sehr ernst werden. Schon jetzt werde in Großbritannien befürchtet, dass im nächsten Winter viele ältere Menschen in Wohnungen und Häusern erfrieren könnten, deren Beheizung sie sich nicht mehr leisten können.
Absage an die „Klimawissenschaft“
Der sich überschätzenden sogenannten Klimawissenschaft erteilt Bengtsson ebenfalls eine Absage. Diese könne keine robusten Aussagen über gesellschaftliche Entwicklungen aufgrund des Klimawandels machen. Gesellschaftliche Entwicklungen, die derzeit so deutlich beobachtet werden, hätten in der Regel nichts mit Wetter und Klima zu tun, sondern mit gesellschaftlichen Ereignissen wie politischer Unfähigkeit, Konflikten und Kriegen. Aufgrund des enormen Bevölkerungswachstums im 20. Jahrhundert und weil deshalb mehr Infrastruktur zerstört werde, seien Siedlungen nun stärker extremen Wetterereignissen ausgesetzt. Ein Klimaeffekt sei da nicht so einfach zu finden.
„Klimawandel“ in 100 Jahren kein Thema mehr
Bengtsson fordert eine offenere Debatte und kritisiert das „Gruppendenken, das eine rationale Analyse verhindert”. Der Wissenschaftler ist sich aus folgenden Gründen sicher, dass der Klimawandel gebremst werden kann:
► Es gebe einen signifikanten wissenschaftlichen Fortschritt und zuverlässigere Wettervorhersagen und damit ein besseres Verständnis des Klimasystems.
► Bisherige Beobachtungen zeigten zudem, dass die Klimaerwärmung langsamer voranschreite als in den meisten Computersimulationen.
► Der Ausstoß von Treibhausgasen sei in den wichtigsten Industrieländern in den letzten 10–15 Jahren erheblich zurückgegangen. Es gebt Grund zu der Annahme, dass dies einige Jahrzehnte später auch in Schwellenländern der Fall sein werde.
In 100 Jahren, resümiert Bengtsson, werde der Klimawandel aufgrund von Treibhausgasen kein Thema mehr sein!
Lesen Sie diesen Artikel nicht, wenn Sie geimpft sind
Von Alex Berenson: Er ist ein ehemaliger Reporter der New York Times und Autor von 13 Romanen, drei Sachbüchern und den Broschüren Unreported Truths. Sein neuestes Buch, PANDEMIA, über das Coronavirus und unsere Reaktion darauf, wurde am 30. November veröffentlicht.
Eine neue Studie in der Zeitschrift Science legt nahe, dass die Impfstoffe gegen Omikron nutzlos oder sogar schädlich sind.
mRNA-Covid-Impfstoffe bieten nur wenige Monate nach einer Auffrischungsimpfung im Wesentlichen keinen Schutz gegen Omikron, so eine wichtige neue Studie britischer Forscher.
Sowohl der Antikörper- als auch der T-Zellen-Schutz sind nahezu nicht vorhanden, so die Wissenschaftler.
Noch besorgniserregender ist die Tatsache, dass bei geimpften, aber zuvor nicht infizierten Personen die T-Zellen auf frühere Versionen von Sars-Cov-2 reagieren – und nicht auf die Omikron-Variante, mit der sie tatsächlich infiziert sind -, wenn es zu einem Durchbruch der Omikron-Infektion kommt.
Mit anderen Worten: Die mRNA-Spritzen scheinen das Immunsystem der Empfänger dauerhaft zu beeinträchtigen und es so zu beeinflussen, dass es T-Zellen produziert, die Varianten angreifen, die nicht mehr existieren – auch wenn sie nie mit diesen Varianten infiziert waren.
Die Probleme mit den T-Zellen sind besonders überraschend und besorgniserregend.
Während Antikörper die erste Verteidigungslinie gegen die Infektion darstellen und versuchen, das Virus aus dem Blutkreislauf zu entfernen, sind T-Zellen die entscheidende zweite Linie. Sie greifen infizierte Zellen an und zerstören sie und arbeiten auch mit anderen Teilen des Immunsystems zusammen, um später mehr und gezieltere Antikörper zu produzieren.
Impfstoffbefürworter haben immer wieder behauptet, dass mRNA-generierte T-Zellen dazu beitragen, dass Menschen auch dann nicht schwer an Covid erkranken, wenn der Schutz vor einer Infektion durch Antikörper an der Frontlinie verschwunden ist.
Diese Studie legt nahe, dass der vermeintliche Schutz ein Mythos sein könnte und dass die niedrigen Todesraten durch Omikron einfach darauf zurückzuführen sind, dass Omikron sowohl bei geimpften als auch bei ungeimpften Menschen generell nicht virulent ist.
–
Die Studie liefert auch zusätzliche Beweise dafür, dass die Wirkungsweise der mRNA-Impfungen geimpfte Menschen im Laufe der Zeit sogar noch anfälliger für Infektionen und Reinfektionen machen könnte.
Die Impfungen bewirken, dass die Menschen eine bestimmte Art von Antikörpern gegen das Coronavirus bilden. Die Studie legt jedoch nahe, dass die Fähigkeit des Immunsystems, das Virus zu bekämpfen, auch von anderen Antikörpern abhängt – und die Impfungen behindern die Produktion dieser Antikörper.
Wissenschaftler haben die potenziellen langfristigen Probleme, die die Unterdrückung der Produktion breiter Antikörper durch mRNA-Impfstoffe verursachen kann, bisher nur ungern zugegeben, geschweige denn diskutiert.
In diesem Fall waren die Autoren jedoch besorgt genug, um das Problem anzuerkennen. Sie schrieben, dass die allgemeine Immunität von Teilen des Coronavirus profitieren könnte, die „nur während der Infektion exponiert sind“. Dennoch verbargen sie diese Warnung in einer hochtechnischen Sprache tief im Papier, ein Zeichen für die politischen Empfindlichkeiten, die jede Kritik an den Impfstoffen umgeben.

–
Die renommierte Fachzeitschrift Science veröffentlichte die Arbeit, die auf der Analyse von Antikörpern und B- und T-Zellen in einer Gruppe britischer Mitarbeiter des Gesundheitswesens beruht, die die Forscher seit März 2020 beobachtet haben.
Die Forscher konzentrierten sich in erster Linie auf das Potenzial von Omikron, Reinfektionen bei geimpften Personen zu verursachen, die bereits mit früheren Varianten von Covid infiziert waren. Sie untersuchten aber auch sein Potenzial, Erstinfektionen bei zuvor nicht infizierten, aber geimpften Personen zu verursachen. Diese Ergebnisse sind für alle, die sich für das Versagen von Impfstoffen interessieren, am interessantesten.
Leider, aber nicht überraschend, untersuchten die Wissenschaftler nicht die Immunreaktionen von Personen, die nicht geimpft waren – mit oder ohne vorherige Infektion. Daher bietet die Studie keinen direkten Vergleich der Art und Weise, wie Omikron die Antikörper-, B- und T-Zell-Reaktionen von geimpften und ungeimpften Personen beeinflussen kann.
Warum haben die Forscher keine ungeimpften Personen einbezogen? Vielleicht, weil fast alle britischen Erwachsenen geimpft und die meisten geboostet sind, sodass sich die Autoren auf die Risiken konzentrieren wollten, die Omikron für geimpfte Menschen darstellt.
Oder vielleicht, weil sie sich Sorgen machten, was sie herausfinden würden, wenn sie die beiden Gruppen direkt miteinander vergleichen würden.
–
Nichtsdestotrotz zeigt die Studie deutlich, dass Impfungen und Auffrischungsdosen höchstens einige Wochen Schutz vor Omikron bieten.
Keiner der „dreifach geimpften, infektionsunerfahrenen“ Menschen, die die Forscher untersuchten, hatte innerhalb von 14 Wochen nach der dritten Dosis Antikörper, die Omikron neutralisieren konnten. Und die Forscher fanden eine T-Zell-Antwort auf Omikron bei nur 1 von 10 Personen, die dreifach geimpft, aber nicht zuvor infiziert worden waren.
Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass eine Gruppe von zuvor nicht infizierten, aber geimpften Personen, die sich dann mit Omikron infizierten, eine viel stärkere T-Zell-Reaktion auf frühere Varianten hatte.

Wie bei Arbeiten, die derart vernichtende Ergebnisse präsentieren, üblich, zogen die Forscher nicht ausdrücklich die besorgniserregendsten Schlussfolgerungen, die ihre Daten nahelegen.
Sie wiesen jedoch offen darauf hin, dass die Tatsache, dass die Immunreaktion bei geimpften Personen eher auf frühere Coronavirus-Varianten als auf Omikron ausgerichtet ist, selbst bei Personen, die nicht mit diesen früheren Varianten infiziert waren, dazu beitragen könnte, „häufige B.1.1.529 (Omikron)-Wiederinfektionen mit kurzen Zeitabständen zwischen den Infektionen als neues Merkmal in dieser Welle zu erklären.“
Weniger klar ist, was, wenn überhaupt, jemand gegen diese Prägung tun kann. Die Autoren stellten fest, dass die Bemühungen der Impfstoffhersteller, neuere mRNA-Impfungen zu produzieren, die den Körper veranlassen, den Omikron-Spike zu produzieren, weitgehend gescheitert sind, wahrscheinlich aus demselben Grund – die anfängliche Prägung ist zu stark.
In der Zwischenzeit bleibt Omikron jedoch relativ harmlos. Solange es nicht mutiert und gefährlicher wird, können die Impfstoffbefürworter weiterhin so tun, als würde die klinische Studie mit einer Milliarde Menschen im Jahr 2021 nicht katastrophal enden.
Mutiger Schritt: Kolumnistin kündigt mit offenem Brief bei BILD: keine Meinungsfreiheit
Die Kolumnistin und Buchautorin Judith Sevinc Basad kündigte gestern per offenem Brief bei der BILD Zeitung. Die Autorin von “Schäm Dich! Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist” sieht in der BILD unter dem aktuellen Chefredakteur Döpfner keine publizistische Freiheit mehr. Man wäre vor den “woken” Miteigentümern aus den USA eingeknickt. Hier der ganze Text des mutigen Schreibens:
Offener Brief von Judith Sevinc Basad, 16.6.2022
Mit großem Bedauern habe ich meine Kündigung bei BILD eingereicht. Die Gründe dafür erkläre ich in einem offenen Brief an Axel-Springer-Chef Mathias Döpfnerhttps://t.co/sGbHSTMuDW
— Judith Sevinc Basad (@JSevincBasad) June 16, 2022
Lieber Mathias Döpfner,
mit großem Bedauern habe ich meine Kündigung bei BILD eingereicht.
Als ich vor einem Jahr im Politikressort der BILD anfing, war ich begeistert. Ich war stolz, Teil einer Redaktion zu sein, die mit so großer Entschlossenheit freiheitsfeindliche Ideologen klar und furchtlos analysiert, benennt und beschreibt.
Großartige Reporter wie Paul Ronzheimer riskierten nicht nur ihr Leben, um über die Kriegsverbrechen der Russen im Ukraine-Krieg oder die der Taliban in Afghanistan zu berichten. Sie gingen auch mit den grausamsten Diktatoren der Welt ins Gericht, sprachen sie direkt auf ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Ex-Bild-Chef Julian Reichelt schrieb während des Syrien-Krieges im Jahr 2016 einen offenen Brief an Vladimir Putin, fragte den Diktator: „Wie können Sie es wagen, so barbarisch im Namen aller Russen zu handeln?“
Paul Ronzheimer reiste im Jahr 2019 zusammen mit Heiko Maas in den Iran und stellte dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif die Frage, für die dem deutschen Außenminister der Mut fehlte: „Wieso werden Homosexuelle im Iran hingerichtet?“ Nicht nur die Antwort, mit der Sarif die grausamen Hinrichtungen rechtfertigte, ging um die Welt und offenbarte die Barbarei eines menschenverachtenden Regimes. Auch der unfassbare Mut von Paul, der im Iran als schwuler Mann auch leicht selbst Opfer einer solchen Hinrichtung hätte werden können, war einzigartig und wurde von der internationalen Presse zu Recht gefeiert.
Egal, ob es um die Gräueltaten von mächtigen Diktatoren, die widersprüchliche Corona-Politik der Bundesregierung oder um gesellschaftliche Trends wie das Gendern der Sprache ging – BILD ließ sich von keiner Autorität der Welt, von keiner noch so trendigen Konvention einschüchtern, sondern kämpfte wie ein altes Schlachtschiff für die eigenen Werte: Demokratie, Meinungsfreiheit und das Existenzrecht Israels.
Nochmal: Ich bin unfassbar stolz, dass ich Teil dieser wunderbaren und mutigen Redaktion sein durfte. Die Zeit bei BILD gehört definitiv zu den großartigsten und lehrreichsten Abschnitten in meinem Leben, die ich nie vergessen werde. Dafür möchte ich meinen tiefsten Dank aussprechen.
Der Grund für meine Kündigung ist am Ende der Umgang von Axel Springer, also auch Ihr Umgang, mit der woken Bewegung. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr über die Gefahren berichten kann, die von dieser gesellschaftlichen Bewegung ausgehen. Und ich habe das Gefühl, das der gesamte Verlag in dieser Sache nicht mehr hinter mir steht.
Keine Thematik hat mich als Journalistin so sehr um den Verstand gebracht, wie der Aktivismus einer kleinen Minderheit, die offiziell behauptet, für Diversität zu stehen, aber eine im Kern radikale Ideologie verfolgt.
Über Jahre hinweg habe ich beobachtet, wie selbst riesige Konzerne vor den totalitären Forderungen der woken Aktivisten eingeknickt sind. Ich habe verfolgt, wie die einzige Frau im Vorstand von Adidas gefeuert wurde, weil sie sagte, dass Rassismus in ihrem Konzern kein großes Problem ist. Ich habe beobachtet, wie Dozenten an einer Medizin-Uni in den USA nicht mehr von „Vater“ und „Mutter“ und „männlich“ und „weiblich“ reden, weil sie sonst von radikalen Aktivisten als „transphob“ beschimpft werden. Und ich habe darüber berichtet, wie Antirassismus-Aktivisten an deutschen Schulen weiße Kinder demütigen, um ihnen ihre „weißen Privilegien“ auszutreiben.
Diese Themen sind ein heißes Eisen. Wer über sie schreibt, muss mit harten Anfeindungen rechnen, die immer nach dem gleichen Schema ablaufen: Äußerungen werden absichtlich aus dem Zusammenhang gerissen und falsch dargestellt, um kritische Stimmen als „rechts“ zu diffamieren und sie somit aus dem Diskurs zu werfen.
Besonders aggressiv gehen dabei Trans-Aktivisten vor, die eine der krudesten Behauptung vertreten, die das 21. Jahrhundert hervorgebracht hat: Dass das biologische Geschlecht nicht existiert.
J.K. Rowling, der Erfinderin von Harry Potter, wird bis heute von Aktivisten der Tod gewünscht – im Netz kursieren Videos, in denen Harry-Potter-Bücher verbannt werden. Die Professorin Kathleen Stock kündigte neulich ihre Professur an der Uni Sussex auf, weil sie die permanenten Attacken der Aktivisten nicht mehr aushielt und sich um das Wohl ihrer Familie sorgte. Beide Frauen haben lediglich den Fakt verteidigt, dass biologische Frauen keine biologischen Männer sein können und umgekehrt. Nicht mehr, nicht weniger.
Genau diesen Aktivismus stellten 120 deutsche Wissenschaftler in einem 50-seitigen Dossier an den Pranger. In einem Welt-Artikel erklärten fünf dieser Wissenschaftler, wie die kruden Thesen eines fragwürdigen Aktivismus auch in Deutschland Einzug in junge Formate des ÖRR erhalten. Es wird kritisiert, dass schon Kindern vermittelt wird, dass eine Transition die beste Option für sie sei – ohne auf die Nebenwirkungen von lebenslangen Hormontherapien, Pubertätsblockern und irreversiblen Operationen einzugehen.
Genau darüber wollte ich bei BILD in einem Artikel berichten, kurz nachdem der Welt-Kommentar veröffentlicht wurde. In dem Artikel äußerte sich der Kinderpsychiater Prof. Dr. med. Alexander Korte, einer der 5 Autoren des Welt-Kommentars, mit folgenden Worten:
„Der Aufruf ist nicht dafür gedacht, transsexuelle Menschen – deren Existenz wir akzeptieren und vor deren Leidensdruck wir den allergrößten Respekt haben – zu diskreditieren. Es geht auch nicht darum, dass Kinder nicht frühzeitig über ihre Sexualität aufgeklärt werden sollen. In dem Aufruf geht es darum, vor gefährlichen Falschinformationen – wie Leugnung biologischer Tatsachen und die Mär der Vielgeschlechtlichkeit, kurz: der Verbreitung unwissenschaftlichen Tatsachen – zu warnen“.
Der Artikel wurde verhindert. Mir wurde gesagt, dass ich den Wissenschaftler-Aufruf kritisieren sollte, ansonsten würde der Artikel nicht erscheinen. De facto wurde von mir verlangt, dass ich genau das negativ darstelle, für was ich seit Jahren mit vollem Idealismus kämpfe: vor den Gefahren des woken Aktivismus zu warnen.
Allein das hat mich psychisch zermürbt. Die Situation spitzte sich zu, als Sie, Herr Döpfner, einen Tag später einen offenen Brief an alle Mitarbeiter von Axel Springer schickten.
Denn mit diesem Brief ist der Konzern vor der unerträglichen Tyrannei der woken Aktivisten eingeknickt. Der Verlag, der mir eine journalistische Heimat gegeben hat und von dem ich immer dachte, dass er sich mit einer klaren Haltung gegen Ideologien wehrt – ausgerechnet dieser Verlag übernahm mit diesem Brief genau die inhaltslose Rhetorik, mit der nicht nur ich, sondern jeder Mensch, der eine differenzierte Kritik der woken Bewegung betreibt, immer wieder als Menschenfeind diffamiert wird.
Das fängt damit an, dass Sie in dem Brief Dinge behaupten, die nicht wahr sind: Weder in dem Welt-Kommentar noch in dem 50-seitigen Dossier wird Hetze gegen Homosexuelle oder Transsexuelle betrieben, wie man es dort liest. Auch geht es den Wissenschaftlern nicht darum, Menschen daran zu hindern, ihre „fluide Geschlechtsidentität“ frei auszuwählen, also etwa einer Frau zu verbieten als Mann zu leben (und umgekehrt) oder sich als „nicht-binäre“ Person zu identifizieren.
Nochmal: Die gesamte Kritik des Dossiers und des Welt-Kommentars bezieht sich auf eine unwissenschaftliche Ideologie, die zunehmend den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beeinflusst: Der Behauptung, dass man das biologische Geschlecht durch einen einfachen Sprechakt wechseln kann.
Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen, dass Sie damit tatsächlich leugnen, dass es zwei biologische Geschlechter gibt (im selben Atemzug aber den Autoren „Pseudowissenschaft“ vorwerfen) –, dass Sie die Autoren des Gastkommentars und deren gesamte Kritik als Hetze gegen Minderheiten, ja sogar als homophob diffamieren, und deren kritische Stimme in bester Manier der Cancel Culture mundtot machen – das hat mich zutiefst erschüttert und erschüttert mich noch jetzt.
Es hat mich schockiert, dass der Koloss Axel Springer, der regelmäßig gegen die übelsten Diktatoren der Welt schießt, sich plötzlich von der inhaltslosen Propaganda einer woken Minderheit in die Knie zwingen lässt und dabei auch noch die eigenen Journalisten als Menschenfeinde verhöhnt, die bei diesem bizarren Schauspiel nicht mitmachen wollen.
Eine andere Sache, die mich nachhaltig irritiert, ist die Bigotterie, mit der Sie gleichzeitig versuchten, sich aus der Affäre herauszureden. Auf der einen Seite sagten Sie, dass der offene Brief nur die Meinung des Konzern-Chefs abbilde und, dass man BILD keine politische Richtung aufzwänge. Auf der anderen Seite steht in dem Brief, dass der Gastkommentar „erst recht nicht die Meinung des ganzen Hauses“ widerspiegle, sondern Axel Springer – ganz im Gegenteil – für „Vielfalt und Freiheit“ stehe.
Aber was bedeuten hier „Vielfalt und Freiheit“, Herr Döpfner? Wenn „Vielfalt und Freiheit“ daraus bestehen, einen Gastkommentar kontextlos in die rechte Ecke zu stellen, dann frage ich mich, ob es vor allem darum geht, die woken US-Redaktionen des Unternehmens Axel Springer nicht zu verärgern. Das hat nichts mit „Vielfalt und Freiheit“ zu tun, sondern mit Gleichschaltung und Unterwerfung.
Einige Tage nach Ihrem Brief führten Sie mit uns eine emotionale Debatte, die inzwischen auch öffentlich geführt wurde, und deswegen auch die Redaktionen erreicht hatte.
Dort verteidigten Sie nochmals die Inhalte Ihres Briefes, wiederholten mit Nachdruck Ihre Kritik an dem Kommentar. In diesem Zusammenhang sprachen Sie über die moralische Pflicht einer Redaktion, nicht jede Behauptung in einer Zeitung abzubilden, nur weil sie den Eindruck von Wissenschaftlichkeit erweckt. Als Beispiel nannten Sie Studien von Holocaustleugnern.
Ich weiß nicht genau, in welche Richtung Axel Springer gerade steuert, welche neuen Ideale von „Vielfalt und Freiheit“ in der Unternehmenskultur zukünftig etabliert werden sollen. Wer aber solche Vergleiche zu Holocaustleugnern zieht, ist nicht weit davon entfernt, den Holocaust selbst zu relativieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das tatsächliche Ihre Interpretation einer vielfältigen und freiheitlichen Firmenkultur sein soll.
Herzlich,
Judith Sevinç Basad
Das Buch “Schäm Dich! Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist“, ist auch im KOPP-Verlag erhältlich.
Judith Sevinç Basad empört sich – und stemmt sich vehement gegen die sich aufgeklärt wähnende Meinungsmache, gegen Denkverbote und Unschärfen in den Argumenten einer selbsternannten kulturellen Elite. Ist es denn, genau betrachtet, wirklich so, dass die „Privilegierten“ den sozialen Aufstieg von Migrantenkindern verhindern? Kann nur eine Frau wissen, wie man Politik für Frauen macht? Ist „MeToo“ eine durchgängig lautere Bewegung? Ist es im Kampf gegen Rassismus mit der Entmachtung des „alten weißen Mannes“ getan? Tatsächlich wird es fast schon modisch, dass man Andersdenkenden ein „Schäm dich“ zuruft und ihnen damit den Mund verbietet.
Plötzliches Erwachsenensterben: Geht es nach System-Panikmachern wird Sonntag gefährlich
Vor allem in den letzten Monaten häufen sich weltweit die Berichte über ein “neues Syndrom”, dem plötzlichen Erwachsenentod, abgekürzt SADS. Besonders gefährlich wäre es bei Temperaturen ab 30 Grad – denn auch der angebliche Klimawandel wäre Schuld daran. Diesen Sonntag werden in Österreich Temperaturen um die 32 Grad, in Deutschland um die 34 Grad erwartet. Neben all der Klima-Propaganda ist aber ein ernster Hintergrund denkbar …
Ein Kommentar von Willi Huber
Wer noch nicht im Thema ist, dem legen wir diese drei Artikel besonders ans Herz:
- “Klimawandel”: “Wissenschaftler” erforschen die Temperatur, bei der Menschen “spontan sterben”
- “Plötzlicher Erwachsenentod” – Mainstream erfindet Ausreden für “mysteriöse” Todeswelle
- Komplett absurd: Nürnberg warnt vor plötzlich und unerwartetem Hitzetod bei 30 Grad
Der Mainstream legt sich in einer internationalen Kampagne fest. Die signifikante Übersterblichkeit seit dem Jahr 2021, die nicht mit Covid-19-Erkrankungen erklärbar ist, liegt am “Plötzlichen Erwachsenensterben”, ausgelöst durch Temperaturen über 30 Grad Celsius, die natürlich nur wegen des Klimawandels erreicht werden.
Mit der Theorie wird man in warmen Ländern eher scheitern
Nach Logik darf man dabei bitte tunlichst weder fragen noch suchen. Um diese Strategie zu verstehen muss man wissen, dass viele der Länder, die den “Great Reset” massiv vorantreiben, in einer kühl-gemäßigten Klimazone liegen. Das erklärt aber nicht alles, denn so dreist-dumme Propaganda geht vielleicht in Mitteleuropa durch, beim von der neuen Weltordnung gebeutelten Australien wohl eher nicht. Auch in Südamerika dürften sich die Leute in manchen Ländern bestenfalls am Kopf kratzen und diesen dann ausgiebig schütteln. Die Durchschnittstemperatur in Texas liegt im Sommer zwischen 31 und 34 Grad, in Nordaustralien sogar das ganze Jahr über bei rund 32 Grad. Gemäß der neuen Todestheorien der Hof-, System- und Panikmedien dürfte dort kein menschliches Leben möglich sein beziehungsweise müssten dort gesunde, junge Menschen ständig tot umfallen. Davon ist aber vor dem Jahr 2021 nichts bekannt geworden. Eine Verschwörung?
Entspannter Leben ohne Mainstreammedien
Nachdem nun aber die Stadt Nürnberg bekannt gegeben hat, dass Temperaturen ab 30 Grad lebensgefährlich sind, haben die Menschen einen neuen Grund, sich zu Tode zu fürchten. Diese Angst wird schon seit Jahren geschürt, indem man ganz normale Sommertemperaturen zu Hitzewellen deklarierte und die Wetterkarten in immer knalligeren Farben einfärbte. Höhepunkt der Entwicklung ist, dass Temperaturen an besonders schönen Sommertagen mittlerweile als Schwarz und Aschegrau auf den Wetterkarten eingezeichnet werden. Alternativ könnten man auf den Konsum von Mainstreammedien verzichten und einfach nur ihr Leben leben. Aber wer will das schon, ohne ein wenig Angst und Panik aus dem Fernsehgerät ist das Leben scheinbar viel zu langweilig.
Was aber, wenn Geimpfte besonders stark auf Hitze reagieren?
Ein Leser wies uns jüngst darauf hin, dass es vielleicht gar nicht so lustig ist, über die Ankündigungen tödlicher Hitze zu spotten. Was, wenn Geimpfte auf heißes Wetter besonders heikel reagieren? Wir wissen, dass Covid-19 Impfungen als Nebenwirkung zu Blutverklumpungen und damit zu Thrombosen führen können. Blut neigt bei höheren Temperaturen generell eher zur Verklumpung – deshalb gelten Körpertemperaturen jenseits der 40 Grad auch tatsächlich als lebensgefährlich. (Körpertemperaturen wohlgemerkt, das hat nichts mit den Außentemperaturen zu tun, sonst könnte niemand einen Saunaaufenthalt überleben).
Es ist zwar davon auszugehen, dass der Medienmainstream uns an der Nase herumführen will, um die Klima-Agenda voranzutreiben – doch gänzlich von der Hand zu weisen ist die Theorie nicht. Wir werden das sehr genau beobachten müssen, ob es an heißen Sommertagen zu mehr “plötzlich und unerwarteten” Todesfällen unter zuvor gesunden Menschen kommt und ob weiterhin auch jüngere Jahrgänge überproportional stark betroffen sind. Wenn Sie geimpft sind: Geben Sie auf sich acht und achten Sie auf alle ungewöhnlichen Signale ihres Körpers. Wir alle haben nur dieses eine Leben.

