Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Neue Propaganda-Offensive im Spiegel Teil 2

Der Spiegel hat am 20. Juni mehrere Artikel veröffentlicht, die in meinen Augen eine neue anti-russische Propaganda-Offensive bedeuten. Um zu verstehen, wie das funktioniert und wer dahinter steckt, müssen wir uns anschauen, wer die Artikel geschrieben hat und worauf sie sich berufen. Ein Plädoyer für die EU-Mitgliedschaft der Ukraine Am 20. Juni hat der Spiegel […]
Deutschland: Kind nach zweiter Spritze schwer geschädigt, SWR entfernt Hintergrundinfos aus Artikel

Deutschland: Kind nach zweiter Spritze schwer geschädigt, SWR entfernt Hintergrundinfos aus Artikel

Das ist wirklich übel. In Deutschland leidet ein Kind nach zwei Gentherapien nun an schweren Nebenwirkungen. Er kann kaum noch laufen, ist schulunfähig. Die Mutter kämpft um eine angemessene Therapie. Zunächst berichtete man im öffentlich-rechtlichen SWR vollständig – doch dann verschwinden die Hinweise auf die Gentherapie aus dem Artikel. Wir haben den unerhörten Vorgang per Screenshots gesichert.

Die aktuelle Version des Artikels findet sich hier: SWR: Durch Long Covid wird Jakob (11) plötzlich zum Pflegefall.

Früher bin ich manchmal 65 Kilometer mit dem Rad gefahren, jetzt kann ich gerade mal 50 Meter gehen. Ich hatte auch immer Super-Noten: Einsen und Zweien. Jetzt kann ich keine 5 plus 6 zusammenzählen.

So zitiert der SWR den 11-Jährigen.

Doch dann verschwinden zwei Sätze aus dem Artikel. Warum diese Art der Selbstzensur? Ist man auf die Idee gekommen, dass diese Information dem gewünschten Narrativ nicht dient? Die ursprüngliche Version des Artikels kann im Internet Archiv der Way Back Machine noch durch jedermann eingesehen werden.

Entscheiden Sie bitte selbst, ob ihre Zwangsgebühren bei solchen “Leistungen” des Journalismus gut angelegt sind.

Lebensgefahr ab 30 Grad? Nun spricht das Gesundheitsamt von Nürnberg!

Lebensgefahr ab 30 Grad? Nun spricht das Gesundheitsamt von Nürnberg!

Report24 bemüht sich so oft wie möglich nachzufragen, um mit Menschen, Ämtern und Ministerien zu sprechen – und nicht nur über sie, wie man es aus dem Mainstream gewohnt ist. Auf unsere Anfrage an die Stadt Nürnberg, wie viele Menschen in der Gluthitze ums Leben kamen, erhielten wir eine sehr lange, freundliche Antwort. Die Stadt geht davon aus, dass es am vergangenen Wochenende keine Hitzetoten gab.

Im Auftrag der Stadt Nürnberg antwortete uns eine Umwelt- und Tropenmedizinerin, deren Namen wir aber nicht publizieren möchten. Wer die Vorgeschichte nicht kennt, die Stadt publizierte in einer Pressemeldung “Lebensgefahr” schon ab 30 Grad. Report24 berichtete – und wer den Wochenkommentar des großartigen Wegscheider auf Servus TV gesehen hat, wird vermutlich auch in gewohnt humorvoller Art auf den Sachverhalt hingewiesen worden sein.

Corona, Affenpocken und Sommerhitze

Auf der Homepage der Stadt Nürnberg geht es nur um die großen Themen unserer Zeit: Corona mit Aufruf zur Impfung, Affenpocken und Sommerhitze. Die Pressemeldung, die zumindest im ganzen deutschsprachigen Raum für Aufregung sorgte, finden Sie hier bzw. hier im Kontext der Seite des Gesundheitsamtes. Sie folgt in der alarmistischen Wortwahl ziemlich exakt der Klimaagenda – auf Nürnberg kann man sich in diesem Punkt verlassen.

Studiert man den Hitze-Folder der Stadt, kommt man aber drauf, dass auch einige kluge Köpfe am Werken sind. Denn der Grund für den beklagten Temperaturunterschied zwischen Stadt und Land ist oft die Bodenversiegelung und die unendlichen Weiten aus Beton und Asphalt. So setzt man in Nürnberg auf eine Begrünungsinitiative und weist darauf hin, dass Begrünung in der Stadt für Abkühlung sorgt. Geht doch! Anderswo liest man nur, dass man CO2-Gebühren zahlen muss – ob es davon kühler wird, darf bezweifelt werden.

Doch zurück zur Panikmeldung. Hier gibt man in Nürnberg hauptsächlich den Medien die Schuld, die einfach eine reißerische Titelzeile bringen, ohne mit dem zuständigen Pressesprecher Rücksprache zu halten. In Folge die Antwort der Stadt im Wortlaut:

Die Antwort der Stadt Nürnberg auf die Frage nach Statistiken zu Hitzetoten am vergangenen Wochenende

Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Als Journalist kennen Sie es bestimmt, dass man als Autor eines Artikels nicht die Überschrift bestimmt, und dass Pressemeldungen teils durch eine Verkürzung so verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt verfälscht rüber kommt.

In unserer Pressemeldung vom 13.06.2022 hatten wir geschrieben:

„Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass voraussichtlich bereits in dieser Woche Temperaturen erreicht werden, welche die Gesundheit gefährden. Schon bei 26°C reagiert der Körper mit vermehrtem Schwitzen und Kreislaufstörungen. Dies betrifft vor allem ältere Menschen, Kranke und Kinder. Bei erreichen des Hitze-Warnwertes des Deutschen Wetterdienstes  (mehrere Tage über 32°C) kann eine akute Lebensgefahr entstehen. Für Mitte dieser Woche ist das Erreichen von über 30°C vorausgesagt.“

Es kann lebensgefährlich werden, wenn man sein Verhalten nicht anpasst, und man zu den besonders gefährdeten Gruppen gehört. Deren Liste ist natürlich unvollständig.  Die Intention ist, nicht nur Todesfälle zu vermeiden, sondern die Gesundheit zu schützen.

Übrigens ist vielleicht auch für Sie interessant, dass der DWD für Nürnberg überhaupt keine Hitzewarnung heraus gegeben hat, denn die berechnete Werte einer „gefühlten Temperatur“ basieren auf denen am Flughafen. Es ist allgemein bekannt, dass in Anwesenheit von Gras und Bäumen die gemessene Temperatur niedriger ist, als in der Stadt. Am Jakobsmarkt z.B. gab es bereits ab dem 14.06. täglich Temperaturen über 34°C, teils bis 38°, aber das interessiert den DWD leider nicht.

Ich gehe davon aus, dass es an diesem Wochenende keine Hitzetoten gegeben hat, wenn die Menschen ihrer Vernunft folgend versucht haben, sich abzukühlen, und sie ausreichend getrunken haben. Aber es gibt diesbezüglich keine Klassifizierung – die Todesursache wird in der Regel unabhängig von Begleitumständen festgestellt. Aber ich würde begrüßen, wenn es dazu Zahlen gäbe. Als frühere Hausärztin war es mir besonders wichtig, dass rechtzeitig über die Medikamente gesprochen wird, die auch angepasst werden müssten.

Übrigens gab es gestern in der NN auf S. 8 einen viel ausgewogeneren Artikel. Vielleicht versöhnt der Sie mit uns als warnendem Gesundheitsamt. Da hatte ich fast 30 min mit dem Redakteur gesprochen, der auch andere kompetente Personen befragt hat.

Durchbruch bei der Abschätzung von Kosten der Stromspeicherung in den USA

Durchbruch bei der Abschätzung von Kosten der Stromspeicherung in den USA

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David Wojick

Regelmäßige Leser wissen, dass ich über die astronomischen Kosten der erforderlichen Energiespeicherung geschrieben habe, um Solar- und Windenergie (SAW) zuverlässig zu machen. Ich habe einige einfache technische Analysen veröffentlicht, die zeigen, dass kurzfristige Unterbrechungen, d. h. einige wolkige oder windarme Tage, eine enorme Menge an Speicherkapazität erfordern.

Jetzt haben wir eine wunderbare Analyse des langfristigen Speicherbedarfs, um Solar- und Windenergie zuverlässig zu machen. Wie erwartet sind die Zahlen enorm. Aber sie sind auch präzise.

Die Studie trägtz den Titel „The Cost of Net Zero Electrification of the U.S.A.“ von Ingenieur Ken Gregory.

Wie der Titel schon sagt, konzentriert sich Gregorys Studie auf die Netto-Null-Elektrifizierung, die hier nicht mein Thema ist. Sein erster Schritt besteht darin, zu analysieren, welche Speichermöglichkeiten erforderlich wären, um den heutigen Strombedarf einfach mit SAW anstelle von fossilen Brennstoffen zu decken. Diese einfache Analyse ist der große Durchbruch.

Der Maßstab ist ein Jahr, in dem SAW die amerikanische Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen in den unteren 48 Bundesstaaten ersetzt. Der Ansatz ist in seiner starken Einfachheit elegant. Er funktioniert folgendermaßen.

Fossile Brennstoffe liefern grob und bequem gerundet 3 Milliarden MWh pro Jahr. Gregory beginnt mit der stundenweisen SAW-Erzeugung für 2019 und 2020. Die stündliche Gesamterzeugung erfasst die kontinuierliche Intermittenz auf der stündlichen Skala. Auf dieser Skala gibt es viele Schwankungen in der Erzeugung. Sowohl der Wind als auch die Wolken am Tag kommen und gehen häufig.

Dies ist ein enormer Fortschritt gegenüber der typischen einjährigen Analyse, die jährliche Durchschnittswerte verwendet. Sie geht auch weit über die Art von Kurzzeitspeicherstudie hinaus, die ich und andere durchgeführt haben. Es stellt sich nämlich heraus, dass die saisonale Speicherung der Hauptfaktor ist.

Der wichtigste Schritt besteht darin, dass Gregory die stündlichen Erzeugungsprofile der beiden Beispieljahre so hochrechnet, dass so viel Strom erzeugt wird, wie in dem Jahr mit fossilen Brennstoffen erzeugt wurde. Er verwendet dazu einen einfachen Multiplikator. Jedes Jahr ist ein wenig anders, aber der Multiplikator liegt bei etwa neun. Das heißt, fossile Brennstoffe haben etwa neunmal so viel Strom erzeugt wie SAW, also erhöhen wir das SAW-Profil um diesen Wert, als ob es die Aufgabe erfüllen würde. Nicht-fossile Quellen wie Wasserkraft und Kernkraft bleiben konstant.

Anschließend vergleicht er die hochskalierte SAW-Erzeugung mit dem stündlichen Stromverbrauch (der technisch gesehen als Nachfrage bezeichnet wird, als ob wir Strom nachfragen könnten). Gregory analysiert die stündliche SAW-Erzeugung im Vergleich zum Verbrauch, um festzustellen, wie viel Speicher erforderlich ist, damit SAW funktioniert. Er zählt nicht die Speicher auf, die wieder aufgefüllt werden, sondern sucht nur nach der maximal erforderlichen Kapazität. (Diese beiden unterschiedlichen Dinge werden oft verwechselt, weil beide in MWh gemessen werden).

Es stellt sich heraus, dass die so genannte saisonale Speicherung riesig ist. Das liegt daran, dass Solar- und Windenergie (SAW) im Frühjahr und Sommer viel stärker genutzt werden, während der anhaltende Strombedarf im Herbst und Winter wegen der Raumheizung am höchsten ist. Hier geht es nicht um die so genannte Spitzennachfrage (oder den Spitzenbedarf), die in der Regel während kurzfristiger sommerlicher Hitzewellen auftritt. Es geht darum, dass Tag für Tag und Nacht für Nacht der Bedarf besteht, Gebäude im Winter warm zu halten.

Die beiden Beispieljahre sind leicht unterschiedlich, aber in runden Zahlen ausgedrückt, stellt Gregory fest, dass für diesen Fall enorme 250 Mio. MWh an Speicherleistung erforderlich sind.

Allerdings ist dies nur ein Achtel oder 12,5 % der gesamten von SAW benötigten Strommenge, also relativ gesehen nicht viel. Die Speicherkosten sind jedoch astronomisch, denn es handelt sich immer noch um eine riesige Menge an Strom. Siehe meinen Beitrag hier (in deutscher Übersetzung hier).

Beachten Sie, dass diese beiden Beispieljahre nicht den schlimmsten Fall darstellen, für den wir planen müssen. Bei SAW ist eine niedrige Erzeugung genauso gefährlich wie eine Nachfragespitze, wenn nicht noch gefährlicher. Viele frühere Jahre sollten analysiert werden, um einen niedrigen SAW-Planungsfall zu ermitteln. Auch verschiedene Kombinationen von Solar- und Windenergie sollten berücksichtigt werden. Dies alles muss zumindest auf regionaler Ebene geschehen, wahrscheinlicher ist es, dass dies auf der Basis der einzelnen Bundesstaaten oder Versorgungsunternehmen geschieht.

Dies ist genau die Art von Zuverlässigkeitsanalyse, die die Versorgungsunternehmen durchführen sollten, insbesondere vor der Abschaltung von Wärmekraftwerken wie Kohle, Gas und Kernkraft. NERC sollte eine Zuverlässigkeitsnorm einführen, die diese Art von Analyse vorschreibt, einschließlich einigermaßen wahrscheinlicher Szenarien mit niedrigen SAW. Die FERC sollte sie anweisen, eine solche Norm so schnell wie möglich zu erstellen und durchzusetzen.

Wir müssen die Zuverlässigkeit des amerikanischen Stromnetzes wiederherstellen, und zwar mit thermischer Energie, nicht mit Speicherung.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/. Available for confidential research and consulting

Link: https://www.cfact.org/2022/06/16/breakthrough-in-u-s-grid-storage-estimating/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Welcher Depp glaubt, nach Putins Abgang werde alles besser?

Von KEWIL | Was für ein Schafskopf muss man sein, was für ein Strohhirn muss man haben, um zu glauben, nach Putins Abgang werde für den Westen alles besser? Wladimir Putin ist 69 und regiert Russland seit 22 Jahren eigentlich sehr erfolgreich, wenn man bedenkt, was für ein riesiges Schlamassel er übernommen hat. Keiner der […]

Kinderarzt: „Die Covidimpfung ist tödlicher als die Abtreibungspille“.

Im Januar letzten Jahres erschien im New England Journal of Medicine ein Artikel, aus dem hervorging, dass für schwangere Frauen nach einer Corona-Impfung kein erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt besteht.

An der Studie nahmen viele Frauen teil, die sich bereits im dritten Trimester der Schwangerschaft befanden. Die Forscher untersuchten dann, ob eine von ihnen im ersten Trimester eine Fehlgeburt erlitten hatte. „Das ist natürlich absurd“, kommentierte die Kinderärztin Elizabeth Mumper.

Wenn man diese Kohorte ausschließt, kommt man auf eine Quote von 82 Prozent, sagte sie in der Freitags-Rundtischsendung auf CHD.tv. So hatten 82 Prozent der Frauen nach der Corona-Impfung eine Fehlgeburt.

Mumper wies darauf hin, dass aus Unterlagen von Pfizer auch hervorgeht, dass 80 bis 82 Prozent der schwangeren Frauen im ersten Trimester nach der Impfung eine Fehlgeburt erlitten.

Damit ist der Corona-Impfstoff tödlicher als eine Abtreibungspille. Eine schwangere Frau im ersten Trimester hat nach einer Corona-Spritze ein höheres Risiko einer Fehl- oder Totgeburt als nach einer Abtreibungspille, betonte der Kinderarzt.

Die Ärzte wiesen die Fachzeitschrift auf den Fehler hin, aber inzwischen ist die Studie seit über einem Jahr in der medizinischen Fachliteratur zu finden. Schwangeren Frauen wird nach wie vor empfohlen, sich impfen zu lassen, seufzte Mumper.

Große Glückseligkeit: Vater werden in unsicheren Zeiten

Große Glückseligkeit: Vater werden in unsicheren Zeiten

Ein Kind zur Welt zu bringen in unsicheren Zeiten mag für manche leichtsinnig oder sogar unverantwortlich wirken. Doch Kinder zu bekommen ist eine unglaubliche Freude und ein Akt des Widerstandes gegen den Zeitgeist. Vor wenigen Wochen bin ich zum ersten Mal Vater geworden und durfte diese Freude erleben.

Ein Gastkommentar von Andreas Wailzer

Schon bei der ersten Ultraschalluntersuchung in der 6. Schwangerschaftswoche konnten wir unser Kind zum ersten Mal sehen. Der Herzschlag war dabei schon erkennbar und es blieb daher kein Zweifel, dass es sich hierbei schon um einen kleinen Menschen handelt. Bereits im Mutterleib durften meine Frau und ich unser Kind beim Heranwachsen beobachten. Vor jeder Ultraschalluntersuchung waren wir aufgeregt und in freudiger Erwartung, wie unser Kind denn jetzt aussehen wird.

Geburt am Karsamstag

Die Schmerzen und Anstrengungen einer Geburt erstmal hautnah mitzuerleben war sehr besonders und ließen meinen Respekt und meine Hochachtung für meine Frau und alle anderen Mütter noch weiter ansteigen. Umso berührender war es dann, unseren Sohn das erste Mal in den Händen halten zu dürfen. Er kam am Karsamstag, einen Tag vor Ostern, zur Welt. Für mich als gläubigen Menschen war es dadurch auch eine einmalige geistliche Erfahrung.

Babylächeln durchbricht Sorgen

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und leichter Überforderungen, kommen meine Frau und ich nun schon ganz gut mit dem Elternsein zurecht. Die Freude, die unser kleines Neugeborenes schenkt, übertrifft alle damit verbundenen Anstrengungen. Sein Lächeln durchbricht die Sorgen schwerer Zeiten und er bringt nicht nur uns als Eltern, sondern auch den Verwandten und Freunden großes Entzücken. Die Großfamilie rückt nun noch näher zusammen durch die Freude über das neueste Mitglied.

Verantwortung für einen anderen Menschen

Neben der Glückseligkeit, die unser Sohn uns beschafft, lehrt uns das Elternsein auch wichtige Lebenslektionen. Es lehrt uns Geduld und Selbstlosigkeit, da man nun zuerst nicht an sich selbst, sondern an jemand anderen denken muss. Es stiftet Sinn und lässt uns Verantwortung für einen anderen Menschen übernehmen in einer Art und Weise, wie wir es vorher nicht kannten. Es zeigt uns auch, dass es schön und erfüllend ist, gebraucht zu werden und sich um jemanden hingebungsvoll zu kümmern.

Starke Familienbande schaffen Unabhängigkeit

Zu heiraten, Kinder zu bekommen und diese Großzuziehen ist auch ein Akt des Widerstandes gegen den Zeitgeist, weil es das Gegenmittel gegen ein autoritäres Regime ist. Starke Familienbande schaffen Unabhängigkeit vom Staat, da man sich untereinander besser unterstützen kann und weniger von staatlichen Hilfen und Institutionen abhängig ist. Familie gibt Sicherheit, Sinn, Freude und Erfüllung und verringert somit die Gefahr, sich von Angst und Propaganda lenken zu lassen. Die Mühen, die mit dem Kinderbekommen einhergehen sind es also allemal wert.

Neue Propaganda-Offensive im Spiegel Teil 1

Der Spiegel hat am 20. Juni mehrere Artikel veröffentlicht, die in meinen Augen eine neue anti-russische Propaganda-Offensive bedeuten. Um zu verstehen, wie das funktioniert und wer dahinter steckt, müssen wir uns anschauen, wer die Artikel geschrieben hat und worauf sie sich berufen. Die „Kreml-GmbH“? Am 20. Juni hat der Spiegel einen Artikel unter der Überschrift […]
Deutscher Luftwaffen-Chef: Russland notfalls mit Atomwaffen-Angriff abschrecken

Deutscher Luftwaffen-Chef: Russland notfalls mit Atomwaffen-Angriff abschrecken

Auf der Sicherheitskonferenz in Kiel äußerte sich Luftwaffen-Inspekteur Ingo Gerhartz sowohl zu einer Aufrüstung des Westens als auch zum Einsatz von Nuklearwaffen bei einem nicht näher definierten Angriff Russlands auf die Nato. Eine “nukleare Abschreckung” müsse nötigenfalls umgesetzt werden, befand er. Der Mainstream zitiert ihn: „Putin, leg dich nicht mit uns an!“

Am 16. und 17. Juni 2022 fand das Kiel International Seapowers Symposium statt, bei dem Experten aus Wissenschaft, Militär, Politik und Wirtschaft über Sicherheitsfragen diskutieren. Im Rahmen dieses Treffens mahnte General Ingo Gerhartz (56), der Inspekteur der Luftwaffe, den russischen Präsidenten Wladimir Putin, sich im Ukraine-Krieg nicht mit der Nato anzulegen. Die Nato-Staaten selbst forderte auf, im Ernstfall auch Atomwaffen einzusetzen: „Für eine glaubhafte Abschreckung brauchen wir sowohl die Mittel als auch den politischen Willen, die nukleare Abschreckung nötigenfalls umzusetzen.“ Tatsächlich lagern in Deutschland US-Atomraketen – doch wie genau ein “Ernstfall” aussieht, der zu ihrem Einsatz führen soll, blieb pikanterweise offen.

Der General geht außerdem von einer deutlichen Aufrüstung des Westens aus, bis 2030 sollen die europäischen Nato-Staaten über 585 moderne Kampfjets im Ostseeraum verfügen – die Luftstreitkräfte Schwedens und Finnlands sind bereits mitgerechnet, obwohl diese Länder nach keine Mitgliedsstaaten sind.

Der Unionsbundestagsabgeordnete und Fraktionsvize Johann David Wadephul (59) ist ganz auf der Linie des Generals und forderte: „Die Bundeswehr muss die stärkste konventionelle Armee Europas werden!“ Diese Aussagen und Forderungen können einerseits als Warnungen an Russlands Präsident Wladimir Putin verstanden werden, andererseits sollte aber auch die europäische (und insbesondere die deutsche) Bevölkerung bei derartigen Äußerungen aufhorchen. Immerhin sollte man meinen, dass über den Einsatz von Atomwaffen nur im absoluten Notfall – wenn überhaupt – nachgedacht wird. Fakt ist schließlich: Waffen werden keinen Frieden bringen – Frieden gibt’s nur am Verhandlungstisch.