Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Große Solidarität vor dem Gericht: Freispruch für angeklagte Kinderärztin

Große Solidarität vor dem Gericht: Freispruch für angeklagte Kinderärztin

Gestern war Hallein Schauplatz einer Verhandlung gegen eine mutige Ärztin. Die Salzburger Kinderärztin Dr. Wipfinger war angeklagt, weil sie einem Kind eine Maskenbefreiung ausgestellt hatte. Die Solidarität war groß, es fanden sich rund 120 Unterstützer vor dem Bezirksgericht in Hallein ein. Die Verhandlung endete mit einem Freispruch.

Schikanöses Verfahren gegen mutige Kinderärztin

Dass das Corona-Regime eine regelrechte Hetzjagd auf jeden Arzt betreibt, der Maskenbefreiungen ausstellt, ist mittlerweile bekannt. Auch Dr. Sabine Wipfinger wurden Atteste zum Verhängnis. Weil sie Kindern eine Maskenbefreiung ausgestellt hatte, wurde die langjährige Salzburger Kinderärztin angeklagt. Der Vorwurf konkret: sie habe die Maskenbefreiungsatteste zu Unrecht ausgestellt. Mit dieser Anklage stand sogar ihre berufliche Existenz auf dem Spiel. Doch Dr. Wipfingers Handeln in Sorge um ihre Patienten wurde belohnt: Sie wurde gestern Vormittag vom Bezirksgericht Hallein freigesprochen.

Große Solidarität durch viele Unterstützer

Um Dr. Wipfinger Kraft zu geben, waren rund 100 bis 120 Unterstützer zum Termin angereist und versammelten sich vor dem Gericht. Obwohl es sich um eine öffentliche Verhandlung handelte, durften nur sechs Personen dem Prozess im Gerichtssaal beiwohnen. Die restlichen Unterstützer verweilten in der Zwischenzeit vor dem Amtsgebäude. Nach der Urteilsverkündung wurde die Kinderärztin unter Applaus empfangen. Engagierte Wochenblick-Leser stellten Fotos zur Verfügung.

AfD-Politiker fordert Notbremse gegen Inflation: „Raus aus dem Euro!“

AfD-Fraktionsvize Norbert Kleinwächter nahm die Aussprache des Deutschen Bundestages über den Sozialetat zum Anlass, Kernforderungen seiner Partei zu bekräftigen: „Steuern und Abgaben müssen sinken! Deutschland muss raus aus dem Euro, der uns verarmt!“ Es gehe nicht darum, den Euro zu retten, sondern den Wohlstand der Bürger. Der AfD-Fraktionsvize hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für die Rückkehr zur D-Mark: Deutschland brauche wieder eine Währung, „die uns stark macht!“

Die auf dem Altar der Covid-Impfstoffe geopferten Jugendlichen

DER Dokumentarfilm über Jimmy Savile hat gezeigt, wie sich Monster im Verborgenen verstecken können, während scheinbar anständige Menschen die Anzeichen ignorieren und erst im Nachhinein ihren Schock und ihre Empörung zum Ausdruck bringen.

Wird es 2042 oder 2062 sein, wenn Netflix einen Dokumentarfilm über einen bestimmten medizinischen Skandal in den frühen 2020er Jahren veröffentlicht, bei dem ein von der Regierung vorgeschriebener Impfstoff Tausende von Kindern und Jugendlichen tötete und schädigte? Die Dokumentarfilmer und ihr Publikum werden sich fragen: Warum hat niemand zugehört? Wie konnte das passieren?

Eine von Experten begutachtete israelische Studie, die im Januar veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass die Herzentzündungsraten bei doppelt geimpften jungen Männern höher waren als bei teilweise geimpften jungen Männern und viel höher als bei ungeimpften jungen Männern.

Die Studie folgte auf frühere Warnungen vor dem ernsten Risiko und den Beweisen für eine Myokarditis nach der Impfung bei jungen Männern, die auf Beweisen beruhten, während die Öffentlichkeit zusehen musste, wie Sportler zusammenbrachen oder starben.

Wie viele Beweise sind noch nötig, damit die Gesundheitsbehörden nicht mehr behaupten, dass diese Vorfälle selten sind, oder damit die verantwortlichen Erwachsenen aufhören, Kindern und Jugendlichen diese Injektionen aufzudrängen?

Vielleicht handeln sie in böser Absicht. Oder, was wahrscheinlicher ist, sie hinterfragen nie, was ihre Vorgesetzten ihnen vorschreiben. Wenn man ihnen sagt, dass etwas sicher ist, ist es auch sicher.

Yvonne D’Ath, Gesundheitsministerin von Queensland, Australien, sagte: „Ich glaube nicht, dass irgendjemand erklären kann, warum wir einen 40-prozentigen Anstieg bei den Notfällen mit höchster Priorität (Code One) zu verzeichnen hatten. Manchmal komme ich zu einem Rettungsdienst und der sagt: „Wir hatten gestern einen 30-prozentigen Anstieg bei den Notfällen, wir können Ihnen nicht sagen, warum, wir hatten einfach viele Herzinfarkte und Brustschmerzen, Atemprobleme, Atemwegserkrankungen“.

Nein?

Ernest Ramirez, dessen einziger Sohn Ernesto während eines Basketballspiels nach einer Pfizer-Spritze vor seinen Augen zusammenbrach und starb, kann uns vielleicht einen Hinweis geben. Sein Zeugnis ist eines der erschütterndsten Dinge, die Sie jemals sehen oder hören werden. Ernesto ist eines von so vielen Opfern des Coronavirus-Impfstoffs. Nur wenige kennen heute seinen Namen, und genau das ist das Problem. Sein Tod war extrem selten, spotten die Gesundheitsexperten. Nicht selten genug. Und die relative statistische Seltenheit seines Todes ist irrelevant, weil sein Tod völlig vermeidbar war und er ansonsten noch leben würde.

Ernest Ramirez was the single father of 16 year old Ernesto. He died after taking the jab.

He says his Government lied to him.

Why are so few standing up for this poor man? pic.twitter.com/NTcv8FZFzv

— No More Lockdowns UK (@NMLockdownsUK) November 3, 2021

Dies sind die Worte von Ernestos betroffenem Vater:

Ich war Vater eines 16-jährigen Sohnes, alleinerziehend, ich habe meinen Jungen großgezogen, seit er ein Baby war, er bedeutete mir alles, ich habe mich impfen lassen, um meinen Sohn zu schützen, und im März und April verkündeten sie, dass es für Teenager sicher sei. Ich und mein Sohn waren nie getrennt, wir waren immer zusammen. Er war mein bester Freund. Er hatte immer ein Lächeln auf den Lippen, jeder, der meinen Sohn kannte, sah, dass er glücklich war. Wir gingen angeln, zelten, machten alles Mögliche.

Wir haben uns von Pfizer impfen lassen, weil ich dachte, es sei zu seinem Schutz. Ich dachte, es sei das Richtige, aber es war, als würde man russisches Roulette spielen. Meine Regierung hat mich belogen, sie sagte, es sei sicher.

Ich werde Weihnachten auf diesem Friedhof verbringen, sie müssen aufhören, das unseren Kindern aufzudrängen. Ich habe mein Kind verloren, ich muss dein Kind schützen.

Die Spendenaktion von Herrn Ramirez, mit der er auf das Problem aufmerksam machen wollte, wurde später von Go Fund Me wegen „verbotenen Verhaltens“ gelöscht.

Überall gibt es Beweise dafür, dass die Jugend einem international und national inspirierten Covid-Impfstoffkult geopfert wird. Lesen Sie einfach die Berichte vieler junger Australier (und in Australien lebender Briten), die gezwungen und schikaniert wurden, sich impfen zu lassen, und dann schreckliche Verletzungen davongetragen haben. Die 20-jährige Taylor Cattanach ist eine von ihnen. Sie wollte den Impfstoff nicht, wurde aber im Wesentlichen dazu gezwungen, weil sie sonst von der Gesellschaft und vielen Arbeitsplätzen ausgeschlossen worden wäre. Ich saß da und weinte, als sie [den Impfstoff] injizierte“, schreibt sie. Später entwickelte sie ein Herzproblem, entweder Myokarditis oder Perikarditis.

Ein weiteres Zeugnis stammt von Kristy Sherween, der Mutter eines 15-jährigen Jungen, der nur als J“ bezeichnet wird.

J. wurde geimpft, weil er in Brisbane am Knie operiert werden musste und die Impfung vorgeschrieben war. Kurz nach seiner zweiten Dosis bekam er Atemprobleme. Die Krankenhausärzte schickten ihn nach Hause und empfahlen ihm Nurofen und Ruhe. Am nächsten Tag ging J. zum Einkaufen und rief seine Eltern an, um ihnen mitzuteilen, dass er Schmerzen in der Brust habe und nicht atmen könne. Wieder schickten ihn die Krankenhausärzte nach Hause. In dieser Nacht verlor J. sein Augenlicht, und am nächsten Tag lag sein Herzschlag bei 180 pro Minute. Ein Hausarzt sagte ihm, er habe Angstzustände.

Da sich die Brustschmerzen verschlimmerten, wurde J. erneut im Krankenhaus untersucht und nach Hause entlassen. Tage später wurde J. nach einigen leichten Übungen bewusstlos zusammengebrochen aufgefunden. Die Ärzte wiesen schließlich darauf hin, dass der Impfstoff mit Js Leiden in Zusammenhang stehen könnte, weigerten sich aber, dies aufzuschreiben.

Weltweit häufen sich die Hinweise auf Schäden. Im vergangenen Dezember setzte Vietnam eine ganze Charge von Pfizer-Impfstoffen aus, nachdem 120 Schulkinder ins Krankenhaus eingeliefert worden waren. In Hongkong wurde im November letzten Jahres ein Myokarditis-Risiko von 1 zu 2.680 bei Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren gemeldet, was einem 13-fachen Anstieg gegenüber der Hintergrundrate der Erkrankung entspricht.

Jetzt kommen im Vereinigten Königreich Beweise für stark überhöhte Notfälle bei Herzversagen ans Licht. In diesem Monat wurde beispielsweise durch eine Veröffentlichung des NHS Blackpool Teaching Hospitals im Rahmen der Informationsfreiheit (Referenznummer 05039) bekannt, dass im Jahr 2021 fast zehnmal so viele Überweisungen zur Diagnostik von Herzinsuffizienz in Kliniken erfolgten wie im Jahr 2020.

Die Zahlen lauten wie folgt:

2018: 213

2019: 172

2020: 63

2021: 603

2022 (bis Ende Februar): 104

Die Zahl für das Jahr 2020, die einen rapiden Rückgang der Überweisungen von Herzpatienten zeigt, ist an sich schon ein Skandal, denn sie deutet darauf hin, dass dies eine Auswirkung des ausschließlich auf Covid ausgerichteten Dienstes des NHS war. Die Zahlen der überzähligen Todesfälle, die nicht auf Covid zurückzuführen sind, insbesondere in Privathaushalten, lassen vermuten, dass es viele waren.

Die Zahl für 2021 – dem Jahr der Einführung des Impfstoffs – ist mehr als viermal so hoch wie die des letzten „normalen“ Jahres, 2019, und mehr als 200 Überweisungen mehr als die Zahlen für 2018 und 2019 zusammen. Die Zahl für 2022, die bis Ende Februar erreicht wird, dürfte die von 2019 übertreffen, wenn sie es nicht schon getan hat.

Was ist die Ursache dafür?

Stress und Elend aufgrund der Beschränkungen (was an sich schon ein Skandal ist) könnten einen Beitrag dazu leisten. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es sich um den Covid-Impfstoff handelt, wie die weltweite Evidenz zeigt.

Dies veranlasste mich, selbst ein wenig nachzuforschen. Ich habe meine örtliche Behörde, den NHS Buckinghamshire, gefragt, wie viele Herzüberweisungen sie von 2016 bis 2022 bisher jedes Jahr bearbeitet haben. Das waren die Ergebnisse:

2016: 81

2017: 113

2018: 142

2019: 455

2020: 619

2021: 1284

2022: 449

Wir haben kaum die Hälfte des Jahres hinter uns, aber die Zahl der Herzüberweisungen in Buckinghamshire hat wahrscheinlich die des letzten normalen Jahres überschritten. Die Zahl der Herzüberweisungen im Jahr 2021 war mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2020. Was hat sich geändert?

Es könnte ein Zufall sein. Stellen Sie dieselbe Anfrage an Ihre Gesundheitsbehörde, und sehen Sie, was Sie finden.

Nein, es gibt keine Entschuldigung mehr für Ignoranz und Schweigen.

Climate TRACE: Ein Rahmen für ESG-Initiativen und ein Sozial- und Klimakreditsystem

Bei seinem Auftritt auf der Jahrestagung 2022 des Weltwirtschaftsforums nutzte der Klima-Trickbetrüger Al Gore die Gelegenheit, einmal mehr für „Climate TRACE“ zu werben, eine Koalition, die vom ehemaligen Vizepräsidenten und ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt unterstützt wird. Auf eine Bemerkung der WEF-Podiumsteilnehmerin Lea Wermelin über die Verantwortung der Regierungen, strukturelle Veränderungen in unserer Wirtschaft vorzunehmen, um den Klimawandel zu bekämpfen, antwortete Gore: „Ich habe gute Nachrichten an dieser Front. Wir sind dabei, in ein Zeitalter radikaler Transparenz einzutreten. Ich gehöre zu denjenigen, die eine neue Koalition mit dem Namen ‚Climate TRACE‘ gegründet haben … Verfolgung der atmosphärischen Kohlenstoffemissionen in Echtzeit. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Technologieunternehmen für künstliche Intelligenz, Nichtregierungsorganisationen und Universitäten, die Daten von 300 bestehenden Satelliten aus mehreren Ländern, boden-, see- und luftgestützte Sensoren sowie Internetdatenströme nutzen, um mithilfe von maschinellem Lernen Algorithmen für jeden einzelnen Teilsektor der Wirtschaft zu erstellen.“ Dieses kolossale Datenerfassungsprojekt zielt darauf ab, das derzeitige System der Selbstmeldung von Treibhausgasemissionen durch Länder und Unternehmen, die sich zu Netto-Null-Zielen verpflichtet haben, durch die Veröffentlichung von Berichten über Klimasünder zu ersetzen, damit Länder, Unternehmen und sogar Einzelpersonen „zur Rechenschaft gezogen“ werden können. Der von Google unterstützte KI-Algorithmus, der von „Climate TRACE“ verwendet wird, scheint den Rahmen für die Durchsetzung von ESG-Initiativen zu schaffen, die von Finanzriesen wie „BlackRock“ stark vorangetrieben werden, sowie für ein technokratisches Sozial- und Klimakreditsystem.

Ein Rahmen für ESG-Initiativen

Der Vorstandsvorsitzende von „BlackRock“, Larry Fink, hat keinen Hehl aus seinen Plänen gemacht, die derzeitige Wirtschaft durch Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards (ESG) zu zerstören. In seinem Brief an die CEOs aus dem Jahr 2021 bemerkte Fink: „Es ist wichtig zu erkennen, dass Net Zero eine Transformation der gesamten Wirtschaft erfordert.“ Seit Larry Fink im Jahr 2020 einen Brief an CEOs herausgegeben hat, in dem er sich auf BlackRocks Wandel vom Shareholder- zum Stakeholder-Kapitalismus konzentrierte, indem er Unternehmen auf der Grundlage von ESG-Initiativen bewertete, sind die Unternehmen auf einer Linie mit BlackRocks „woker“ Klima-Agenda. Al Gore warnte jedoch seine Mitstreiter auf der WEF-Jahrestagung 2022, dass „Greenwashing“, also die fälschliche Behauptung, ökologisch nachhaltig zu sein, „ein großes Hindernis für die Lösung der Klimakrise ist. Es besteht aus Unwahrheiten und cleverer PR, und das muss aufhören“. Natürlich stellt Gore sein „Climate TRACE“-Framework als die perfekte Lösung dar und erklärte, dass Investoren (wie „BlackRock“) dieses technokratische System möglicherweise nutzen könnten, um Unternehmen für die Einhaltung ihrer ESG-Standards verantwortlich zu machen. Die Milliardäre Peter Thiel und Elon Musk, die die ESG-Initiativen von Fink kritisieren, haben sich öffentlich gegen die Versuche von „BlackRock“ gewehrt, die Wirtschaft auf der Grundlage einer „woken“ Ideologie grundlegend zu verändern. Elon Musk bemerkte kürzlich auf Twitter: „Exxon wird vom S&P 500 als eines der zehn besten Unternehmen der Welt für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) eingestuft, während Tesla es nicht auf die Liste geschafft hat! ESG ist ein Betrug. Es wurde von falschen Kriegern der sozialen Gerechtigkeit als Waffe eingesetzt“. Republikanische Gesetzgeber haben ein Gesetz mit dem Namen „INDEX Act“ eingebracht, das die Macht von Mega-Geldmanagern wie „BlackRock“, „State Street“ und „Vanguard“ daran hindern soll, das Geld anderer Leute zu nutzen, um eine giftige Mischung aus persönlicher Politik und Klima-Untergangshysterie zu fördern.

Eine Grundlage für ein Sozial- und Klimakreditsystem

Abgesehen von den offensichtlichen Gefahren, die sich aus der Schaffung eines Rahmens für die radikale Umgestaltung einer ohnehin instabilen Wirtschaft ergeben, besteht die weitaus größere Gefahr dieses von Google unterstützten globalen Überwachungssystems darin, dass es als Grundlage für das kommende Sozial- und Klimakreditsystem gegen die Öffentlichkeit eingesetzt werden könnte. Es scheint nicht weit hergeholt, ein Projekt wie „Climate TRACE“ zu nutzen, um einzelne Autos, Häuser oder kleine Unternehmen für die nach Ansicht der Technokraten größten Klimaverstöße zu erfassen. Das Sozialkreditsystem, das in China bereits eingeführt wurde, beruht auf der Massenüberwachung der Bevölkerung, um die Bürger je nach ihrem Verhalten zu bestrafen oder zu belohnen. Verstöße gegen das autoritäre Regime führen über das Sozialkreditsystem dazu, dass der Zugang zum Reisen, zur Arbeit oder zum Kauf eines Hauses eingeschränkt wird. Die Befürchtungen der Öffentlichkeit, dass Regierungen Massenüberwachungsinstrumente wie „Climate TRACE“ einsetzen, um ein Sozial- und Klimakreditsystem einzuführen, sind berechtigt. Unternehmen wie die „Alibaba Group“, die in China tätig sind, werden per Gesetz gezwungen, ihre Datenerfassung der KPCh zur Verfügung zu stellen. Auf der WEF-Jahrestagung 2022 prahlte der Präsident der „Alibaba Group“, J. Michael Evans, mit der Entwicklung eines „individuellen Carbon Footprint Tracker“, der in der Lage ist, alles zu erfassen, was die Verbraucher kaufen, essen und wo und wie sie reisen. Natürlich erwähnte Evans nicht, ob diese Informationen an die chinesische Regierung weitergegeben werden oder ob die Informationen als Teil ihres Sozialkreditsystems verwendet werden.

Alibaba Group president J. Michael Evans boasts at the World Economic Forum about the development of an “individual carbon footprint tracker” to monitor what you buy, what you eat, and where/how you travel. pic.twitter.com/sisSrUngDI

— Andrew Lawton (@AndrewLawton) May 24, 2022

Die relativ neue „Climate TRACE“-Koalition, die im Juli 2020 ins Leben gerufen wurde, hat sich ehrgeizige Ziele für die Verfolgung und Rückverfolgung von Emissionsquellen und die Berichterstattung über „nicht nur nationale Schätzungen für Teilsektoren, sondern Daten auf Anlagenebene: einzelne Kraftwerke, Fabriken, Schiffe, Flugzeuge, Bauernhöfe und so weiter auf der ganzen Welt“ gesetzt. Die Verwendung der Formulierung „und so weiter“ in dieser Aussage ist nicht gerade beruhigend, da sie die Absicht andeutet, sich letztendlich auf die Verfolgung von Emissionen auf individueller Ebene zu beschränken. „Climate TRACE“ prahlt damit, dass sich die Entwicklung dieses maschinellen Lernansatzes zur Verfolgung von Emissionen „ständig weiterentwickelt, verbessert und mehr Daten sammelt“, so dass sie „mit der Zeit immer detaillierter wird“. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis „Climate TRACE“ seinen Schwerpunkt von der Verfolgung einzelner Flugzeuge und Bauernhöfe auf die Verfolgung der Emissionen unserer einzelnen Autos, Häuser und kleinen Unternehmen verlagert. Auf die Frage, was „Climate TRACE“ mit all den gesammelten Daten tun wird, scherzte Gore: „Sie veröffentlichen. Wir sind nicht die Klimapolizei. Wir sind vielleicht die Nachbarschaftswache, aber unsere Nachbarschaft ist die ganze Welt.“ Der Gedanke, dass „Klimapolizisten“ diese Daten als Rahmen für den Aufbau eines Sozial- und Klimakreditsystems nutzen, ist kein Scherz.

Während seines Aufenthalts in Glasgow anlässlich der UN-Klimakonferenz 2021, bekannt als COP26, erläuterte Al Gore die Funktion dieser „Climate TRACE“-Koalition, um Unternehmen und Einzelpersonen für Klimasünden zur Rechenschaft zu ziehen: „Wir können jetzt genau bestimmen, woher die Treibhausgasemissionen kommen … und wir werden die Identitäten der Personen haben, die für jeden dieser Treibhausgasemissionsströme verantwortlich sind, und wenn Investoren oder Regierungen oder Aktivisten der Zivilgesellschaft sie zur Verantwortung ziehen wollen, werden sie die Informationen haben, auf die sie sich stützen können, um sie zur Verantwortung zu ziehen.“

„Climate TRACE“-Förderer, Mitglieder, Partner und Spender

Ein Blick auf die Geldgeber dieses Projekts zeigt, dass „Climate TRACE“ und seine Geldgeber das Vertrauen der Öffentlichkeit nicht verdient haben. Zu den Geldgebern von „Climate TRACE“ gehören Google, Schmidt Futures, Al Gore, die „Benificus Foundation“ und die Partner von „Generation Investment Management“. Google ist dafür bekannt, dass es seit 2014 Kunden überwacht, Standortdaten verfolgt und Nutzer über ihren Datenschutz in die Irre führt, und Generalstaatsanwälte in mehreren Bundesstaaten haben Klagen gegen den Tech-Riesen eingereicht. Der ehemalige Google-CEO und Gründer von „Schmidt Futures“, Eric Schmidt, wurde kürzlich beschuldigt, Mitarbeitern von Bidens Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik finanzielle Anreize geboten zu haben, um eine Politik zu gestalten, die „ihm selbst zugute kam.“ Schmidt wurde auch so beschrieben, dass er „sich selbst als Hauptverbindungsmann zwischen dem Silicon Valley und dem militärisch-industriellen Komplex neu erfunden hat“, und zwar aufgrund von Interessenkonflikten, die durch die Verflechtung der Arbeit von Google und dem Pentagon entstanden sind. Die „Benificus Foundation“ ist die Familienstiftung von John und Ann Doerr. John Doerr ist Mitglied der „Breakthrough Energy Coalition„, einem Fonds, der von einigen der größten Technokraten der Welt unterstützt wird, darunter Bill Gates, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Richard Branson und George Soros, die Millionen in den Junk Science-Klimaschwindel stecken. „Generation Investment Management“ ist ein „klimabezogener Hedgefonds„, der von Al Gore und David Blood, dem ehemaligen CEO von „Goldman Sachs Asset Management“, gegründet wurde. Zu ihren Beteiligungen gehören Investitionen in Google, Amazon, Microsoft und die Alibaba Group. David Blood und Larry Fink sind beide Teil der „Principals Group“ der „Glasgow Financial Alliance for Net Zero“ (GFANZ), die die Finanzindustrie anführt, um die globale Wirtschaft durch ESG-Initiativen grundlegend zu verändern, indem sie „Netto-Null-Finanzsektor-spezifische Allianzen aus der ganzen Welt in einer branchenweiten strategischen Allianz“ zusammenführt.

Zu den Mitgliedern, Partnern und Mitwirkenden der „Climate TRACE“-Koalition gehören „Blue Sky Analytics“, „Earthrise“, „Hypervine“, das „Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory“, „Ocean Mind“, „Rocky Mountain Institute“, „Transition Zero“, „WattTime“ und „Carbon Plan“. Der Hauptinvestor von „Blue Sky Analytics“ ist die Internationale Finanz-Corporation der Weltbank, und die Weltbank will die „Klimaakteure“ mit Hilfe von überprüfbaren Nachweisen und natürlich der Blockchain zur Rechenschaft ziehen. „Earthrise Alliance“ ist die Idee der ehemaligen stellvertretenden NASA-Administratorin Lori Garver, die als führende Beraterin für Raumfahrtpolitik für Obama, Hillary und John Kerry tätig war. „Earthrise“ ist ein Markenzeichen des „Winward Fund“, der von dem milliardenschweren „Schwarzgeld“-Netzwerk „Arabella Advisors“ verwaltet wird. „Hypervine“ ist ein „in Glasgow ansässiges Start-up“, das von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) cofinanziert wird, Blockchain und Satellitendaten nutzen soll und von „Cemex“ gefördert wurde. Das „Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory“ „unterstützt das Verteidigungsministerium (DoD) und eine Vielzahl von US-Regierungsbehörden“ bei Aufgaben, „die von Cyberoperationen über Heimatschutz und strategische Sicherheit bis hin zur nationalen Gesundheit reichen.“ Als Reaktion auf Covid-19 hat das Johns Hopkins APL KI für „Gesundheitsüberwachungsdaten“ sowie für elektronische Krankheitsüberwachungssysteme und Bioüberwachung entwickelt. Das Johns Hopkins APL hat einen Forschungsbeitrag zu „Climate TRACE“ geleistet, indem es Daten über „Straßenverkehrsemissionen“ unter Verwendung von Satellitenbildern bereitgestellt hat. „Ocean Mind“ nutzt Satelliten und künstliche Intelligenz, um die Durchsetzung und Einhaltung von Vorschriften zum Schutz der Weltmeere voranzutreiben, und ist nach dem Erhalt des „AI for Earth“-Stipendiums eine Partnerschaft mit „Microsoft“ eingegangen. Das „Rocky Mountain Institute“ schloss sich mit Richard Bransons „Carbon War Room“ zusammen und hat enge Verbindungen zum US-Energieministerium, die bis in die Obama-Regierung zurückreichen. „TransitionZero“ wird von „Bloomberg Philanthropies“, „Google“ und der „Quadrature Climate Foundation“ finanziert, und ihr CEO ist Mitglied des Weltwirtschaftsforums. Der Hauptinvestor von „WattTime“ ist „Google“ und das Unternehmen arbeitet mit dem „Rocky Mountain Institute“ und „Microsoft“ zusammen. „Carbon Plan“ erhält Spenden vom Mitbegründer von „Google“ über die „Sergey Brin Family Foundation“ sowie von der „Chan Zuckerberg Initiative“. Darüber hinaus hat „Carbon Plan“ projektspezifische Finanzmittel von der NASA und „Microsoft“ sowie Computerkredite von „Amazon“ und „Microsoft“ erhalten. Die Liste der Mitglieder, Partner und Mitwirkenden der „Climate TRACE“-Koalition ließe sich beliebig fortsetzen, aber wie Sie sehen können, wird das Projekt von einem Who’s Who der technokratischen Globalisten mit tiefen Taschen unterstützt.

„Climate TRACE“ ist lediglich ein Teil des Puzzles in ihren technokratischen Plänen, ein globales Überwachungs- und Kontrollsystem zu implementieren, wie es in „Corey’s Digs“ vierteiligem Bericht mit dem Titel „Die Globale Perspektive auf Impfpässe“ klar umrissen wird.

Die nächste Dystopie: China plant striktes Covid-PCR-Testregime – mit Robotern, die Abstriche durchführen

Die nächste Dystopie: China plant striktes Covid-PCR-Testregime – mit Robotern, die Abstriche durchführen

Immer mehr europäische Staaten liebäugeln mit dem chinesischen Sozialkreditsystem und nutzen dieses als Vorbild für eigene Projekte. Hoffentlich finden Deutschland und Österreich nicht auch an Chinas neuesten Plänen zur Errichtung eines strengen Test-Regimes Geschmack: Man plant nämlich die Einrichtung eines Netzwerks von Zehntausenden Teststationen in den Städten – und Roboter sollen die Abstriche durchführen.

Wie Bloomberg berichtet, setzt man in China unbeirrt seinen Zero-Covid-Kurs vor – und das offenbar langfristig. Ein Netzwerk von Zehntausenden kleinen Test-Boxen soll in Chinas Großstädten entstehen, sodass niemand mehr als 15 Minuten laufen muss, um seinen nächsten Covid-Test zu bekommen. Jeder Bürger muss dann stets über einen aktuellen Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein soll – andernfalls kann man weder Geschäfte noch öffentliche Verkehrsmittel betreten.

Diese kleinen Teststationen, ähnlich der Schalter für Eintrittskarten in Vergnügungsparks oder auf der Kirmes, müssten freilich mit Personal ausgestattet werden – das natürlich Geld kostet. Um das zu umgehen, haben Forscher der Tsinghua Universität Roboter kreiert, die den Abstrichprozess automatisieren sollen. Wie sicher diese Roboter den Abstrich beherrschen, ist fraglich – selbst Correctiv musste seinerzeit zugeben, dass die Covid-Tests eben nur dann sicher sind, wenn sie fachgerecht durchgeführt werden. Kann ein Roboter das?

Bloomberg schreibt weiter:

Die soliden, aber schnell hergestellten Stände werden in städtischen Zentren mit mindestens 10 Millionen Einwohnern allgegenwärtig sein, Teil eines nahtlosen Prozesses, der dazu dient, Testergebnisse in nur wenigen Stunden in beliebte Smartphone-Apps wie WeChat von Tencent Holdings Ltd. oder die Zahlungsapp Alipay von Ant Group Co einzuspeisen. Nach Angaben von Soochow Securities Co. leben rund 420 Millionen Menschen in Städten und Gemeinden, die sich zu routinemäßigen Covid-Tests verpflichtet haben.

Was die Testergebnisse in Kommunikations- und Zahlungsapps zu suchen haben, bleibt offen – wer Chinas Sozialkreditsystem kennt, kann es sich allerdings vorstellen.

Obwohl Chinas Zero-Covid-Politik massiv umstritten ist und weltweit scharf kritisiert wird, finden sich immer noch sogenannte Experten, die diesen Vorstoß loben: So befindet Michael Mina, ein ehemaliger Epidemiologie-Professor der Universität Harvard, dass auf diese Weise Virusausbrüche sicherlich schnell erkannt werden könnten. Das Test-Regime soll dabei auf PCR-Tests basieren, die ja „sensitiver“ sind als Antigen-Schnelltests. Allerdings machen diese Tests keinerlei Aussage darüber, ob jemand tatsächlich erkrankt ist. Der Testzwang soll Lockdowns von Städten vermeiden – die immensen Kosten für das Testnetzwerk sollen quasi dadurch wieder hereingespielt werden, dass „Infektionen“ frühzeitig erkannt und umfassende Schließungen verhindert werden. In Wahrheit verhindert man so natürlich in erster Linie, dass die Bevölkerung durch die meist völlig harmlosen Infektionen durchimmunisiert wird.

Auch in China ist die „Pandemie“ allerdings ein blühendes Geschäft: Chinesische Unternehmen wie Wuhan Easydiagnosis Biomedicine Co. und Dian Diagnostics Group Co. verzeichneten einen rapiden Gewinnanstieg infolge der weltweiten Nachfrage nach Tests, insbesondere zu Beginn der Covid-Krise. Da andere Länder das Virus nun aber zunehmend als endemisch akzeptieren, werden diese Unternehmen immer abhängiger von ihrem Heimatmarkt, konstatiert Bloomberg.

WEF-Vordenker Dr. Harari rätselt, was man mit all den wertlosen Menschen tun soll

WEF-Vordenker Dr. Harari rätselt, was man mit all den wertlosen Menschen tun soll

Dr. Harari beschäftigt sich intensiv mit allen Aspekten des Transhumanismus. Der Historiker und Philosoph gilt als wichtiger Vordenker des Weltwirtschaftsforums, wo er als „Agenda Contributor“ gilt. Ein Interview-Ausschnitt lässt ratlos und befremdet zurück. Denn er sagt voraus, dass das Produkt der Zukunft Menschen und ihr Bewusstsein sein werden. Dies führe zu einer Kluft zwischen den „Herstellern“ und dem Rest der Welt. Die wertlosen übrigen Menschen werden wohl mit Drogen und Computerspielen beschäftigt.

Die Selbstverständlichkeit, mit denen der Wissenschaftler seine Thesen vorbringt, ist schockierend – wirkt aber in sich sehr ehrlich. Herr Dr. Yuval Harari, fest verankert im Weltwirtschaftsforum, glaubt das, was er sagt. Er scheint seine Aussagen auch nicht als Möglichkeiten zu präsentieren. Seine Aussagen kommen als definitive Sicht der Zukunft. Das alles soll dem Planeten bevorstehen.

In Zukunft würde man sich nicht mehr mit der Herstellung von Waren und Produkten beschäftigen, sondern die Menschen selbst würden zur Ware. Es werde Hersteller geben, die ganze Menschen erschaffen, Körper und Geist. Wer diese Entwicklung verschläft, werde in einen enormen Wettbewerbsnachteil gedrängt – und „wahrscheinlich aussterben“. Ab dem Zeitpunkt, wo diese „Menschenprodukte“ angefertigt werden können, werden die heutigen Vorteile von Billiglohnländern und dort geleisteter manueller Arbeitskraft obsolet.

WEF-Vordenker: «Was sollen wir mit diesen ganzen nutzlosen Menschen tun?»

Das ist Yuval Harari – Berater und Vordenker des Weltwirtschaftsforum.
Hört zu was er zu sagen hat und entscheidet selbst, ob das WEF wirklich nur wil, dass wir alle glücklich sind.
Danke Alschner Klartext pic.twitter.com/4x2xcRV4Wb

— Muthelm (@Meenzer721) May 30, 2022

Und dann, so fragt Harari direkt, gibt es ein Problem mit all den sinnlosen, nutzlosen und wertlosen Menschen. Das Problem bestünde nicht in deren Ernährung, denn die Technologie der Zukunft könne beliebig viele Menschen ernähren. Es geht mehr darum, was diese sinnlosen Menschen mit ihrer Zeit anfangen sollen, da sie ja von niemandem mehr gebraucht werden.

Die wichtigste Frage der nächsten Dekade für Politik und Wirtschaft wird sein: „Was macht man mit all diesen unnützen Menschen?“

Dr. Yuval Harari

Diese Aussagen stammen aus einem Interview mit dem Magazin Edge mit dem Titel „Der Tod ist optional“, das von Daniel Kahnemann geführt wurde. Es stammt aus dem jahr 2015 und ist hier in englischer Sprache in voller Länge nachzulesen (und anzusehen). In der Bewertung von Texten ist immer der Gesamtkontext wichtig – kleine Schnipsel die in sozialen Medien kursieren sind oftmals sehr problematisch, weil sie selektiv nur einen Teil der Wahrheit zeigen. Hinsichtlich Harari kursieren etliche solche Ausschnitte – und einer ist gruseliger als der andere.

Wir haben den oben verlinkten Teil des Interviews hier vollständig für Sie übersetzt – allerdings mit den begleitenden Interviewfragen. Wir empfinden es nicht als korrekt, diese wegzuschneiden. Unser Text ist also länger und umfangreicher als die Inhalte des Videos.

Transkript des Interview-Ausschnittes

KAHNEMAN: Was Sie hier tun, in in Hinblick auf Vorhersagen, dreht sich um Trends. Der Trend ist klar, was Fortschritt bedeutet, ist klar, aber wenn man Menschen als überflüssig bezeichnet, präsentiert man den Hintergrund für ein riesiges Problem. Wer entscheidet, was mit den überflüssigen Menschen passiert? Welche gesellschaftlichen Auswirkungen sehen Sie insbesondere, welche technische oder technologische Entwicklung sehen Sie voraus?

HARARI: Nun, noch einmal, ich bin Historiker, ich bin kein Biologe, ich bin kein Informatiker, ich kann nicht sagen, ob all diese Ideen realisierbar sind oder nicht. Ich kann einfach aus der Sicht des Historikers schauen und sagen, wie es von dort aus aussieht. Also sind die sozialen, philosophischen und politischen Implikationen die Dinge, die mich am meisten interessieren. Wenn einer dieser Trends tatsächlich erfüllt werden soll, dann ist das Beste, was ich tun kann, Marx zu zitieren und zu sagen, dass alles Feste in Luft schmilzt.

Wenn man ein Problem wie die direkte Gehirn-Computer-Schnittstelle wirklich gelöst hat … wenn Gehirne und Computer direkt interagieren können, um nur ein Beispiel zu nennen, dann ist es das Ende der Geschichte, das Ende der Biologie, wie wir sie kennen. Niemand hat eine Ahnung, was passieren wird, wenn Sie dies lösen. Wenn das Leben im Grunde aus dem organischen Bereich in die Weite des anorganischen Bereichs ausbrechen kann, können Sie sich nicht einmal ansatzweise vorstellen, was die Folgen sein werden, weil Ihre Vorstellungskraft gegenwärtig organisch ist. Wenn es also per Definition einen Punkt der Singularität gibt, wie er oft genannt wird, haben wir keine Möglichkeit, uns auch nur ansatzweise vorzustellen, was darüber hinaus passiert.

Wenn wir vor dem Punkt der Singularität blicken (Anm. d. Red.: eine Singularität ist in der Computerforschung der Moment, an dem eine maschinelle Superintelligenz entsteht, eine autonome voll handlungsfähige Künstliche Intelligenz die sich auch selbst weiterentwickeln kann), so können wir, während der Trend an Fahrt gewinnt, eines sagen: Es könnte sich wiederholen, was im 19. Jahrhundert mit der industriellen Revolution passiert ist, der Öffnung riesiger Kluften zwischen verschiedenen Klassen und verschiedenen Ländern. Generell war das 20. Jahrhundert ein Jahrhundert des Schließens von Lücken, weniger Lücken zwischen Klassen, zwischen Geschlechtern, zwischen ethnischen Gruppen, zwischen Ländern. Vielleicht sehen wir also, wie sich diese Lücken mit aller Macht wieder öffnen, Lücken, die weitaus größer sein werden, als vor 150 oder 200 Jahren zwischen dem industrialisierten und dem nicht industrialisierten Teil der Welt.

In der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts lernte die Menschheit im Grunde alle möglichen Dinge zu produzieren, wie Textilien und Schuhe und Waffen und Fahrzeuge, und das war genug für die sehr wenigen Länder, die diese Revolution durchmachten, um alle anderen zu unterjochen. Worüber wir jetzt sprechen, ist wie eine zweite industrielle Revolution, aber das Produkt wird dieses Mal nicht aus Textilien oder Maschinen oder Fahrzeugen oder gar Waffen bestehen. Das Produkt wird diesmal der Mensch selbst sein.

Wir lernen im Grunde, Körper und Geist zu produzieren. Körper und Geist werden die beiden Hauptprodukte der nächsten Welle all dieser Veränderungen sein. Und wenn es eine Kluft gibt zwischen denen, die wissen, wie man Körper und Geist produziert, und denen, die das nicht können, dann ist das weitaus größer als alles, was wir zuvor in der Geschichte gesehen haben.

Und dieses Mal, wenn Sie nicht schnell genug sind, um Teil der Revolution zu werden, werden Sie wahrscheinlich aussterben. Länder wie China haben den Zug zur Industriellen Revolution verpasst, aber 150 Jahre später haben sie es dank der Macht billiger Arbeitskräfte irgendwie geschafft, wirtschaftlich weitgehend aufzuholen. Wer den Zug verpasst, bekommt keine zweite Chance. Wenn ein Land, wenn ein Volk heute abgehängt wird, wird es keine zweite Chance bekommen, zumal billige Arbeitskräfte nichts wert sind. Wenn man erst einmal weiß, wie man Körper und Gehirne und Köpfe produziert, billige Arbeitskräfte in Afrika oder Südasien oder wo auch immer, zählt es einfach nichts mehr. In geopolitischer Hinsicht könnten wir also eine Wiederholung des 19. Jahrhunderts sehen, aber in einem viel größeren Maßstab.

KAHNEMAN: Was ich mir nur schwer vorstellen kann, ist, dass die Übersetzung in Begriffe des 20. Jahrhunderts Massenarbeitslosigkeit bedeutet, wenn Menschen unnötig werden. Massenarbeitslosigkeit bedeutet soziale Unruhen. Und es bedeutet, dass Dinge passieren werden, Prozesse in der Gesellschaft passieren werden, weil Menschen überflüssig werden, und das ist ein allmählicher Prozess, Menschen werden überflüssig.

Wir sehen vielleicht, dass wir in der wachsenden Ungleichheit jetzt den Anfang dessen sehen, wovon Sie sprechen. Aber haben Sie, genauso wie Sie auf interessante und neuartige Weise über Technologie nachdenken, auch über die soziale Seite nachgedacht?

HARARI: Ja, die soziale Seite ist die wichtigere und schwierigere. Ich habe keine Lösung, und die vielleicht größte Frage in Wirtschaft und Politik der kommenden Jahrzehnte wird sein, was mit all diesen nutzlosen Menschen zu tun ist. Ich glaube nicht, dass wir dafür ein Wirtschaftsmodell haben. Meine beste Vermutung, die nur eine Vermutung ist, ist, dass das Essen kein Problem sein wird. Mit dieser Art von Technologie werden Sie in der Lage sein, Lebensmittel für alle zu produzieren. Das Problem ist mehr Langeweile und was man mit Menschen macht und wie sie einen Sinn im Leben finden, wenn sie im Grunde sinnlos und wertlos sind.

Meine derzeit beste Vermutung ist eine Kombination aus Drogen und Computerspielen als Lösung für die meisten … es passiert bereits. Unter verschiedenen Titeln, verschiedenen Rubriken sieht man immer mehr Menschen, die immer mehr Zeit mit Drogen und Computerspielen verbringen oder ihre inneren Probleme lösen, sowohl mit legalen als auch mit illegalen Drogen. Aber das ist nur eine wilde Vermutung.

Weitere Auftritte des Wissenschaftlers

Beachten Sie im Kontext bitte auch nachfolgende Auftritte und Aussagen des Dr. Harari.

Die kranken Gedanken von Yuval Noah #Harari (WEF Berater):
“Die nächste Phase der Überwachung ist die, die unter die Haut geht.” @harari_yuval #GreatReset #WEF pic.twitter.com/FxNgYJdV3G

— Jeanne d’Arc (@seikritisch) April 19, 2022

#VaccineSideEffects #COVID19 #GreatReset Dr. Yuval Harari, lead advisor to Klaus Schwab: “Some corporations&governments will be able to systematically HACK all the people. We humans should get used to the idea that we are no longer mysterious souls. We are now hackable animals.” pic.twitter.com/qpfWi4JAAV

— DownTheCabal (@DVNTaxpayer) March 9, 2022

Bitte beachten Sie, dass unsere Kritik und Hervorhebung der Interviewpassagen des Dr. Harari nichts mit seinem mutmaßlichen jüdischen Glauben zu tun haben. Bleiben Sie bitte in Kritik und Diskurs stets sachlich und sachbezogen und verfallen Sie nicht in schädlichen Antisemitismus.

Leider kein Scherz: Weltwirtschaftsforum-Interview aus 2015: Künstliche Herstellung von Menschen kommt

WEF-Vordenker Dr. Harari rätselt, was man mit all den wertlosen Menschen tun soll

„Die Selbstverständlichkeit, mit denen der Wissenschaftler seine Thesen vorbringt, ist schockierend – wirkt aber in sich sehr ehrlich. Herr Dr. Yuval Harari, fest verankert im Weltwirtschaftsforum, glaubt das, was er sagt. Er scheint seine Aussagen auch nicht als Möglichkeiten zu präsentieren. Seine Aussagen kommen als definitive Sicht der Zukunft. Das alles soll dem Planeten bevorstehen. In Zukunft würde man sich nicht mehr mit der Herstellung von Waren und Produkten beschäftigen, sondern die Menschen selbst würden zur Ware. Es werde Hersteller geben, die ganze Menschen erschaffen, Körper und Geist. Wer diese Entwicklung verschläft, werde in einen enormen Wettbewerbsnachteil gedrängt – und ‚wahrscheinlich aussterben‘. Ab dem Zeitpunkt, wo diese ‚Menschenprodukte‘ angefertigt werden können, werden die heutigen Vorteile von Billiglohnländern und dort geleisteter manueller Arbeitskraft obsolet.“

Neue Zwangsmaßnahmen: Corona-„Junkie“ Lauterbach kommt von seiner Sucht nicht los!

Wie ein Junkie, der nach dem nächsten Schuss giert, kommt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) von seiner Sucht nach Corona-Zwangsmaßnahmen nicht mehr los! Mit Blick auf den Herbst und Winter sagte der SPD-Politiker im ZDF-„heute journal“, Deutschland werde „auf jeden Fall über den 23.9. hinweg ein Infektionsschutzgesetz haben.“ Am 23. September läuft die bisherige Rechtsgrundlage für die sogenannten Schutzmaßnahmen aus. Als könne er die Wiedereinführung der unsinnigen Maskenpflicht gar nicht abwarten, betonte Lauterbach: „Ich glaube, dass wir da übereinkommen.“

Die FDP pocht darauf, zunächst mehrere Expertenberichte abzuwarten. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatten in dieser Woche verabredet, frühzeitige Vorkehrungen für den Herbst zu treffen. Scholz sagte im Anschluss, alle Handlungsmöglichkeiten, die gebraucht würden, sollten zur Verfügung stehen – flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas solle es aber nicht mehr geben.

Pressesprecherin der Russischen Föderation Maria Zakharova – Die Biolabore der USA sind in den US-Medien zum Thema geworden, die Sorge bereiten!

Das Ansehen Amerikas nach der Aufdeckung der Beteiligung des Pentagons an der Entwicklung biologischer Waffen und deren Erprobung an Menschen in Kiew ist für Washington endlich ein Thema geworden, das ihm Sorge bereitet. Das Weiße Haus scheint eine Informationskampagne angeordnet zu haben, die es amerikanischen Journalisten mit Zustimmung der ukrainischen Regierung ermöglichte, eines der Biowaffenlabors zu besuchen.

Um zu beweisen, dass die USA nie über zivile Forschungsprojekte in der Ukraine hinausgegangen sind, organisierten sie einen Besuch in einem dieser Labors für CBS-Reporter, die eine Geschichte zusammenstellen mussten, die sowohl Amerika als auch die internationale Gemeinschaft beruhigen würde.

Wie lächerlich, nicht wahr?

Was haben sie diesen Propagandasprechern gezeigt, das es ihnen ermöglichte, allen zu versichern, dass die biologischen Programme des Pentagons sicher sind? Einen veralteten Sterilisator und Rambo, den Hund, der den Eingang zum Gebäude bewacht. Was braucht man sonst noch? Der Hund hat überlebt, also werden Sie alle auch überleben. Schließlich war an diesem Hund nichts Ungewöhnliches, ihm ist kein zweiter Kopf gewachsen, also werden Sie es auch nicht.

Wenn wir schon dabei sind, schlage ich vor, dass wir uns genauer ansehen, wie sie diesen angeblichen Bericht geschrieben haben. Mit militärischer Präzision läuft er genau 200 Sekunden. Darin enthalten sind:

  • eine 20-sekündige Einleitung des Moderators über „russische Propaganda“, die Amerika aus irgendeinem Grund glaubt
  • weitere 20 Sekunden, in denen Amerikaner, die „russische Propaganda“ glauben, lächerlich gemacht werden
  • und weitere 5 Sekunden über „russische Desinformation“, wahrscheinlich um sicherzustellen, dass jeder die Botschaft versteht
  • eine 15-Sekunden-Sequenz, die Artillerieangriffe und eine Kolonne russischer Panzer zeigt (was haben die in einem Bericht über die biologische Forschung der USA zu suchen?)
  • 10 Sekunden aus dem Interview von Sergej Lawrow
  • eine 5-Sekunden-Aufnahme von der Parade auf dem Roten Platz (was hat eine russische Parade mit den Biowaffenprogrammen des Pentagons zu tun, zumal Moskau und Washington ziemlich weit auseinander liegen, wenn es um die Definition von Begriffen wie Paraden und Stolz geht?)
  • 30 Sekunden lang unterhält sich der Journalist mit der leitenden Forscherin des Labors, Dr. Natalia Vydaiko
  • 10 Sekunden sind einem geschlossenen Kühlschrank gewidmet und weitere 5 einem alten Sterilisator
  • 3 Sekunden werden Rambo, dem Hund, gewidmet.

Aber kein Wort über die Beteiligung des Pentagons an diesen Programmen.

Warum hat CBS nicht den Ausschnitt aus dem Interview mit Sergej Lawrow gezeigt, in dem er sagte, dass jede Beteiligung des US-Verteidigungsministeriums an der biologischen Forschung inakzeptabel ist? Das ist genau das, was er in dem Interview gesagt hat. Was war die Botschaft dieses Berichts? Und worüber hat Russland gelogen?

Welche Art von Mythos wird in diesem Bericht entlarvt, wenn das Pentagon nicht einmal erwähnt wird?

Übrigens waren die Englischkenntnisse von Natalia Vydaiko recht beeindruckend. Natürlich sind englische Sprachkenntnisse das erste, was bei einem Vorstellungsgespräch für die Einstellung von Virologen in der Ukraine zur Sprache kommt, und Frau Vydaiko ist nun schon eine ganze Weile in diesem Geschäft tätig. Im Jahr 2010 wurde sie gebeten, sich zur Eröffnung eines neuen Referenzlabors in Odessa durch die USA zu äußern,
Damals scheute sie sich jedoch, etwas zu sagen, wahrscheinlich weil sie ihr Englisch noch nicht auf Vordermann gebracht hatte. Als das Pentagon jedoch 2018 eine Forschungskonferenz in Ternopol sponserte, nahm Frau Vydaiko daran teil und präsentierte sogar einen Bericht. Es scheint, dass ihre Sprachlehrer zu diesem Zeitpunkt ihre Arbeit getan hatten.

Kurz gesagt, wenn die US-Medien jemanden brauchen, mit dem sie über biologische Sicherheit in der Ukraine sprechen können, ist Frau Vydaiko ihre beste Option. Ich denke, dass dies nicht das letzte Mal sein wird, dass Sie von uns über sie hören.

Nach den verfügbaren Umfragen glaubt ein Viertel der Amerikaner, dass die USA in der Ukraine biologische Waffen entwickeln. Ich glaube, diese Zahl ist nach diesem hervorragenden Bericht auf ein Drittel gestiegen.

Großartige Arbeit von CBS. Machen Sie weiter so!

Die Sanktionierten: Wie der Iran und Russland neue Regeln aufstellen

Von Pepe Escobar: Er ist Kolumnist bei The Cradle, leitender Redakteur bei Asia Times und unabhängiger geopolitischer Analyst mit Schwerpunkt Eurasien. Seit Mitte der 1980er Jahre hat er als Auslandskorrespondent in London, Paris, Mailand, Los Angeles, Singapur und Bangkok gelebt und gearbeitet. Er ist Autor zahlreicher Bücher; sein neuestes Buch ist Raging Twenties.

Während China, das die US-Sanktionen so lange wie möglich abwehren will, hinterherhinkt, leisten seine RIC-Partner Iran und Russland ganze Arbeit, um die globale Finanzherrschaft des Westens zu brechen.

Das erste Eurasische Wirtschaftsforum, das letzte Woche in Bischkek (Kirgisistan) stattfand, sollte als Meilenstein bei der Festlegung der Parameter für die geoökonomische Integration des eurasischen Kernlandes betrachtet werden.

Sergei Glazyev, Russlands Minister für Integration und Makroökonomie der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU), koordiniert die Bemühungen, in Zusammenarbeit mit China ein alternatives Währungs- und Finanzsystem – de facto ein Post-Bretton Woods III – zu entwickeln.

Laut Glazyev wurde auf dem Forum „das Modell einer neuen globalen Verrechnungswährung erörtert, die an Körbe von nationalen Währungen und Rohstoffen gekoppelt ist. Die Einführung dieses Währungsinstruments in Eurasien wird den Zusammenbruch des Dollarsystems und die endgültige Schwächung der militärischen und politischen Macht der USA zur Folge haben. Es ist notwendig, Verhandlungen über die Unterzeichnung eines entsprechenden internationalen Abkommens im Rahmen der SOZ aufzunehmen.“

Glazyev beschrieb die Initiative zum Umsturz des westlichen globalen Finanzsystems in einem Exklusivinterview mit The Cradle im April ausführlicher.

Es ist besonders wichtig zu verstehen, wie Glazyev die Bestrebungen der EAEU mit der zunehmenden geopolitischen und geoökonomischen Rolle der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) verknüpft, die die wichtigsten eurasischen Mächte an einem Tisch vereint: China, Russland, Indien, Pakistan, Kasachstan und Iran.

Dies steht in direktem Zusammenhang mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der auf der Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates die Verlängerung eines befristeten Freihandelsabkommens zwischen der EAEU und dem Iran, dem jüngsten (und einzigen westasiatischen) Vollmitglied der SOZ, unterstützte. Putin sagte, dies solle trotz der „Konfrontation durch den kollektiven Westen“ weitergehen.

Die EAEU, die 2015 mit fünf Vollmitgliedern – Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Weißrussland und Armenien – gegründet wurde, repräsentiert einen Markt mit 184 Millionen Menschen und einem gemeinsamen BIP von über 5 Billionen Dollar. Der nächste Schritt mit dem Iran wird die Umsetzung eines vollständigen Freihandelsabkommens sein, möglicherweise noch vor Ende des Jahres, so der stellvertretende iranische Handelsminister Alireza Peymanpak. Ägypten, Indonesien und die Vereinigten Arabischen Emirate sind ebenfalls Kandidaten für ein Abkommen mit der EAEU.

Der Iran, der seit über vier Jahrzehnten gezwungen ist, kreative Lösungen zu finden, um die serienmäßigen, imperialen Sanktionspakete zu umgehen, könnte Russland die eine oder andere konzeptionelle Lektion erteilen. Tauschgeschäfte sind auf dem Vormarsch: Laut dem iranischen Minister für Handel und Industrie, Reza Fatemi Amin, bietet Teheran Moskau Ersatzteile und Gasturbinen für seine Kraftwerke im Austausch gegen dringend benötigtes Zink, Aluminium, Blei und Stahl für seine Metall- und Bergbauindustrie an.

Und weitere Tauschgeschäfte über eine breite Palette von Rohstoffen sind geplant, wie bei einem kürzlichen Besuch des stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Alexander Novak in Teheran besprochen wurde.

Das andere ‚RIC‘

Langsam aber sicher versucht die neue RIC (Russland-Iran-China) – im Gegensatz zur alten RIC der BRICS (Russland-Indien-China) – ihre Finanzsysteme zu integrieren. Für China ist der Iran als Energielieferant und wesentlicher Partner der Belt and Road Initiative (BRI) in Westasien eine Frage der nationalen Sicherheitsstrategie.

Die Beziehung zwischen Russland und China ist jedoch viel komplexer. Aus lauter Angst, US-Sanktionen zu provozieren, halten sich chinesische Banken – zumindest im Moment – zurück, ihre Geschäfte mit russischen Banken auszuweiten, was uns zum Fall UnionPay führt:

Der chinesische Anbieter von Bankkarten, der sich vor allem in Asien zunehmender Beliebtheit erfreut, lehnte eine Partnerschaft mit der Sberbank ab, noch bevor die größte russische Bank von der EU und den USA von der globalen Banknachrichtenplattform SWIFT ausgeschlossen wurde. UnionPay sagte auch Pläne mit anderen russischen Banken ab, UnionPay-Karten auszugeben, die mit dem russischen Zahlungssystem Mir verbunden sind, und profitierte so vom Rückzug von Visa und Mastercard vom russischen Markt.

Für China ist dies nach wie vor ein schwieriger Balanceakt. Anfang des Jahres sprach sich Präsident Xi Jinping auf dem Boao-Forum in Asien unmissverständlich gegen die „mutwillige Anwendung einseitiger Sanktionen“ aus. Und über 80 Prozent der chinesischen Unternehmen, die bereits in Russland ansässig sind, scheinen ihre Geschäfte wie gewohnt weiterzuführen.

Doch in der Praxis gibt es ernsthafte Probleme. Die Bank of China und die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) haben die Finanzierung für russische Rohstoffe eingeschränkt. Sogar die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB), die für nachhaltige Entwicklungsprojekte – ob mit oder ohne BRI – absolut unverzichtbar ist, beschloss Anfang März, alle Kredite an Russland und Belarus einzufrieren, um ihre finanzielle Integrität“ zu schützen.

An der Finanzfront wägen die vorsichtigen chinesischen Banken mit ihrem enormen Engagement im Westen stets die Tatsache ab, dass fast 80 Prozent der weltweiten grenzüberschreitenden Transaktionen nach wie vor in Dollar und Euro und nur zwei Prozent in Yuan abgewickelt werden. Der russische Markt ist also nicht gerade eine Priorität.

Parallel dazu ist die russisch-iranische Front recht lebhaft. Wie der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Novak betonte, werden die gegenseitigen Abrechnungen in den Landeswährungen auf das „höchstmögliche Niveau“ angehoben: „Wir haben mit den Zentralbanken über die Verbreitung und den Betrieb des Finanznachrichtensystems sowie über die Verbindung der Mir- und der [iranischen] Shetab-Zahlungskarten gesprochen.“

Bislang wird die Mir-Karte im Iran noch nicht akzeptiert, aber das wird sich bald ändern – ebenso wie in der Türkei, die ab diesem Sommer die Mir-Kartenzahlungen der russischen Touristenscharen akzeptieren wird. In der Praxis bedeutet dies, dass Russland und der Iran ihre Banken an das System for Transfer of Financial Messages (SPFS), das russische Pendant zu SWIFT, anschließen werden. Die Chinesen werden natürlich prüfen, wie nahtlos der Übergang funktioniert.

Vergleichen Sie nun all das mit der Aussicht, dass es bald überhaupt kein SWIFT mehr geben wird, wie Mastercard-CEO Michael Miebach in Davos verlauten ließ.

Miebach nahm an einer Podiumsdiskussion über digitale Zentralbankwährungen teil, bei der es um grenzüberschreitende Zahlungen ging, und deutete an, dass SWIFT bald der Vergangenheit angehören könnte. Das ist keine Frage: Moskau hat bereits ein Auge auf Krypto- und Digitalwährungen geworfen, und Peking ist fest entschlossen, den digitalen Yuan einzuführen, um SWIFT und das damit verbundene CHIPS (Clearing House Interbank Payment System) zu umgehen.

Die Sanktionierten, die sich jetzt schnell bewegen

Die russisch-iranische Front hat sich seit Januar dieses Jahres schnell entwickelt, als der iranische Präsident Ebrahim Raisi bei einem Besuch in Moskau Putin den Entwurf eines Abkommens über die strategische Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre überreichte, das auf „den sehr guten Erfahrungen der Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Russland in Syrien bei der Bekämpfung des Terrorismus“ aufbaut und auf „Wirtschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft, Technologie, Verteidigung und militärische Bereiche sowie Sicherheits- und Weltraumfragen“ ausgedehnt wird.

Raisi dankte Putin auch ausdrücklich dafür, „dass er den Beitritt Teherans zur SOZ ermöglicht hat“.

Der iranische Ölminister Javad Ouji kam bei seinem Treffen mit Novak in Teheran letzte Woche direkt zur Sache: „Unsere Länder stehen unter strengen Sanktionen, und wir haben das Potenzial, diese durch die Entwicklung bilateraler Beziehungen zu neutralisieren… Wir haben gemeinsame Ausschüsse zu Fragen des Bankwesens, der Energie, des Verkehrs, der Landwirtschaft sowie zur Errichtung von Kernkraftwerken eingerichtet.“

Und damit sind wir wieder bei der scheinbar ewigen Seifenoper der Wiener Gespräche über den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) angelangt, wobei der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow nun signalisiert, dass der endgültige Entwurf „in hohem Maße bereit für die Annahme ist. Es gibt noch einige politische Probleme, die aber nichts mit der Fertigstellung des Textes zu tun haben“.

Rjabkow durchbrach den sprichwörtlichen Nebel des US-Sumpfes und betonte: „Im Hinblick auf unsere Interessen, auch im Zusammenhang mit der friedlichen nuklearen Zusammenarbeit mit dem Iran, ist der Text recht zufriedenstellend… es gibt nichts zu ‚verfeinern‘.“ Wenn die Amerikaner also sagen, das Abkommen sei „unerreichbar“, so Rajbkow weiter, dann bedeutet das, dass sie „die Ergebnisse ihrer internen Diskussionen verbreiten“.

Unterm Strich sind sich Teheran und Moskau in Bezug auf das JCPOA einig: „Wir sind, wie man so schön sagt, auf der Hut, und es könnte sehr schnell gehen, wenn die politische Entscheidung getroffen wird.“

Teheran schlug sogar vor, die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew über den Ukraine-Konflikt zu moderieren, und folgte damit dem türkischen Beispiel. Nach dem Scheitern Ankaras ist jedoch inzwischen klar, dass die Entscheidungsträger in Washington keine Verhandlungen wollen, sondern einen endlosen Krieg bis zum letzten Ukrainer.

Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian bleibt auf einer Linie mit seinem Amtskollegen Sergej Lawrow. In Davos sagte er, das Ukraine-Drama sei durch „die provokativen Handlungen der USA und der NATO“ verursacht worden… „Sie haben den Kreml dazu provoziert.“ Das ist im Wesentlichen das, was Peking diskret angedeutet hat.

All dies zeigt einige der Irrungen und Wirrungen der eurasischen Integration und den langen und kurvenreichen Weg zu einem neuen Währungssystem zwischen EAEU und SO. Aber das Wichtigste zuerst: Es muss sich etwas tun an der Mir-UnionPay-Front. Wenn diese Nachricht eintrifft, sind die Würfel gefallen.

Ukraine-Krieg: Robert Habeck findet, Deutschland muss sich schämen

Ukraine-Krieg: Robert Habeck findet, Deutschland muss sich schämen

Neues erfuhr man beim gestrigen Talk bei Maybrit Illner nicht: Es kamen die ewig gleichen Kriegspropagandisten mit den ewigen gleichen Vorwürfen zu Wort, gemeinschaftlich versammelt in ihrer kleinen Blase, die keinerlei Berührungspunkte mit dem Leben und Denken der deutschen Bevölkerung aufweist. Ganz vorn mit dabei: Der grüne Robert Habeck, per Video zugeschaltet. Der konnte mit Deutschland bekanntlich nie viel anfangen – und findet auch jetzt, dass man sich hierzulande schämen sollte.

So zeigte er sich empört, dass die Bürger sich etwa mehr mit dem Tankrabatt befassen als mit exakten Zahlen von Kriegstoten. Er selbst wolle sich da zwar gar nicht ausschließen, doch die „Gewöhnung“ an den Krieg kritisiert er scharf – angeblich würde die mediale Berichterstattung einfach weiterziehen, dann wären die Sommerferien, der Tankrabatt, die Fußball-Bundesliga wichtiger als die Frage, wie viele Tote an diesem Tag wieder zu beklagen seien. „In so einer Welt leben wir, wir sind Teil davon“, mimte er den vom Weltschmerz Geplagten. „Wenn wir das nicht zur Gewohnheit werden lassen, weil wir uns dafür eigentlich schämen müssen, dann müssen wir uns immer wieder zwingen, diese strukturelle Gleichgültigkeit zu hinterfragen.“ Damit schwimmt er auf derselben Welle wie Parteikollegin Annalena Baerbock (lesen Sie dazu: ‚Mehr Freude am Krieg, bitte! Baerbock warnt vor „Kriegsmüdigkeit“‚).

Kennen Sie noch jemanden, dessen drängendstes Problem die Fußball-Bundesliga ist? Plant in Ihrem Umfeld noch jemand luxuriöse Sommerurlaube? Oder sind die meisten Menschen nicht doch vielmehr in Panik in Anbetracht der massiven Preissteigerungen? Sind es nicht wieder allen voran die Deutschen, die für sogenannte Flüchtlinge Unmengen an Steuergeldern zu opfern gezwungen sind? Ist es neuerdings verwerflich, sich mit den eigenen Problemen – etwa den immens hohen Spritkosten und dem Tankrabatt – auseinanderzusetzen, anstatt sich mit den neuesten Zahlen wahlweise der ukrainischen oder der russischen Propaganda zu befassen? Steht es einem Robert Habeck zu, Deutschland zu sagen, dass es sich schämen muss?

Habecks Äußerungen zu den explodierenden Energiekosten zeigen eindrücklich, dass er scheinbar in einer Parallelwelt lebt: „Wir werden einen dramatischen Anstieg der Heizkosten erleben“, sagte er bei Illner. Welch Neuigkeit! „Ob da dann die politischen Maßnahmen ausreichen, um gesellschaftlichen Frieden und das Gefühl, dass es fair in diesem Land zugeht, durchzuhalten, das wird die entscheidende Frage des Herbstes und des Winters werden.“ 

Vielleicht sollte Habeck schon jetzt einmal die Bürger nach ihrem Gefühl befragen, „ob es fair in diesem Land zugeht“. Das Echo in den Kommentarspalten der berichtenden Medien und in den sozialen Netzen ist diesbezüglich ziemlich deutlich:

Er soll keinen „Anstieg erwarten“ sondern sich Maßnahmen überlegen um diesen Anstieg zu VERHINDERN.

Das wollen die Politiker doch haben… damit sie mehr Steuern für beschissene Waffenlieferungen bekommen..der kleine Mann kann erfrieren…

Ja ist doch von ihm so angeleiert worden. Nur betrifft es ihn nicht, der hat ja genug. Da sollen doch er und seine Kollegen den Heizkostenzuschuss den Rentnern abtreten.

Ich kann es nicht mehr hören Ukraine Ukraine Ukraine und Russland Russland Russland! Die Politik hat versagt und nichts anderes ist Schuld!

Schön das er es jetzt schon sagt und zuschaut. Vielleicht sollte man ja zum arbeiten aufhören und sich vom Staat ne warme Bude finanzieren lassen…

Also die bisherige Verdoppelung bis Verdreifachung ist nicht dramatisch genug ?

Fussvolk wird gemolken die Armut steigt. Die Angestellten des Volkes mit hohen Einkommen leben im puren Luxus. Die Geschichte wiederholt sich .Nur leider nimmt es die Bevölkerung hin.

Bis es auch bei uns knallt

Da wird schon noch einer auf die Idee kommen, dass der Dachdecker und die Pflegefachkraft bis 75 arbeiten gehen könnten

Der kann viel erwarten. Er muss es ja nicht bezahlen sondern der Bürger. Es ist unfassbar, wie diese Regierung gegen ihren Amtseid zum Schaden der eigenen Bevölkerung arbeiten.