Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Umwerfend: SPD-Fraktion zeigt ihr wahres hässliches Gesicht

Umwerfend: SPD-Fraktion zeigt ihr wahres hässliches Gesicht

(Opposition24) Mit diesem Video macht die SPD-Fraktion Stimmung für die heutige Sitzung des Bundestags. Aller Voraussicht nach wird heute das Werbeverbot für die ärztliche Kindstötung im Mutterleib aufgehoben. Ausgelassen feiern die Sexualdemokraten schon einmal vor laufender Kamera und finden sich selber ganz doll umwerfend.

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Die Macht des Geldes

Die Macht des Geldes

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Warum lassen die großen deutschen Konzerne nicht ihre Lobbyisten aufmarschieren, um gegen die ökonomisch selbstmörderischen Sanktionen gegen Russland zu lobbyieren? Diese Frage stellte sich neulich Tobias Riegel und auch unser Gastautor Michael Fitz hat sich damit beschäftigt und erinnert an den Einfluss von BlackRock und Co.

Tobias Riegel verweist in seinem NDS-Artikel vom 21.6.2022 unter anderem auf eine, wie ich finde, sehr interessante Beobachtung. Während sehr vereinzelt Vertreter der Industrie und bestimmter Branchen sich bestürzt über die möglichen Folgen eines von SPD und den Grünen geplanten totalen Öl- und Gasembargos für entsprechende russische Produkte äußern, verhält sich das Gros der deutschen Industrie, vor allem deren Machtzentren wie z.b. der BDI, auffallend ruhig.

Hier hätte man alle Möglichkeiten, wie in der Vergangenheit schon oft, mit aufwändigen Pressekampagnen gegen derlei Vorhaben und, wie viele meinen, eine mutwillige Schädigung des Industrie-Standortes Deutschland vorzugehen. Stattdessen: lediglich beredtes Schweigen.

Woran liegt das? Sicher, die Energie-Riesen werden Mittel und Wege finden, ihre Aktienkurse und Gewinnmargen trotz Rohstoffverknappung über die Zeit zu retten bzw. sogar noch zu erhöhen.

Staatliche Regulierung von Seiten der Ampel-Koalition wird ihnen, so wie es aussieht, dabei sicher nicht in die Quere kommen. Zumal ihnen, was die Nutzung von Kohle und Atomkraft angeht, ausgerechnet die Grünen nun auch noch offene Türen einrennen. Auch Ersatzlösungen wie das teure Fracking-Gas (LPG) aus USA und Kanada werden sicherlich nicht ohne einkalkulierte Profite und entsprechend modifizierte Kalkulationen spurlos an EON , RWE und Co vorbeigehen. Die Zeche wird am Ende der Verbraucher zahlen. Aber was ist mit der Autoindustrie? Mit der energiehungrigen Chemie-Industrie und vielen anderen Branchen?

In den letzten Tagen habe ich mir eine, auf YouTube inzwischen wieder verfügbare, sehr gut gemachte Dokumentation von ARTE angesehen, die sich gut recherchiert mit der Arbeitsweise, der Macht und dem Einfluss von BLACKROCK, dem inzwischen mit Abstand größten Vermögensverwalter auf Erden beschäftigt. Der Film ist von 2019 und dürfte heute aktueller denn je sein. BLACKROCK verwaltete im Entstehungsjahr des Filmes die sagenhafte Anlage-Summe von ca 6 Billionen Dollar an Vermögen weltweit und dürfte inzwischen noch zugelegt haben. Aber nicht nur das. Die Firma ist durch den Erwerb von signifikanten Aktienpaketen in beinah allen relevanten Unternehmen weltweit und in Deutschland in diversen Aufsichtsräten vertreten und hat damit erheblichen Einfluss auf die Steuerung wichtiger deutscher und weltweit operierender Firmen in allen Schlüsselbranchen. Hinzu kommt, dass der Aufsichtsratschef der deutschen Zweigstelle von BLACKROCK bis vor kurzem kein geringer als Friedrich Merz war, ein Mann, dem man weit reichenden politischen Einfluss, nicht nur in der CDU, nachsagt.

Am Beispiel Mexikos, aber auch Frankreichs kann man in der Dokumentation sehr gut sehen, wie weit der Einfluss von BLACKROCKs CEO Larry Fink hinein in die Politik eines souveränen Staates reichen kann. Warum sollte das bei uns anders sein? Die Wirtschaftspolitik in Brüssel aber auch in Berlin wird schon lange durch intensive Lobbyarbeit, vor allem von Wirtschaftsverbänden, der Groß-Industrie und der weltweiten Finanzbranche stark beeinflusst. Diesen Bemühungen der meist im Verborgenen agierenden Akteure haben wir es zu verdanken, dass wir als Verbraucher aber auch als Steuerzahler der Profitgier der weltweit agierenden Wirtschaftsgiganten besonders hierzulande in vielen Bereichen schutzlos ausgeliefert sind. Seit Riester und dem gleichnamigen Privatrentenflop, der sich lediglich für die Anbieter
als lohnend erwiesen hat, wissen wir, mit welcher Vehemenz die Versicherungs – und Finanzwirtschaft bemüht war und ist, sich die private bzw. Zusatz-Altersversorgung von und für die Pflichtversicherten als gewinnträchtiges Geschäft unter den Nagel zu reißen. Da braucht man das System der Solidar-Rente nur lang und laut genug, unter Mithilfe der Mainstream-Medien, schlecht zu reden. Pflege und Versorgung von Alten und Kranken und auch das Krankenhauswesen sind seit Jahren einer Privatisierungswelle gigantischen Ausmaßes ausgesetzt. Hier geht es darum, die Beiträge der gesetzlichen und privaten Pflicht-Versicherten als nie versiegenden Goldregen möglichst breitflächig abzugreifen und aus – selbst in CORONA-Zeiten immer weiter privatisierten ehemals kommunalen oder vom Staat getragenen Kliniken und Krankenhäusern und inzwischen auch ganzen Konglomeraten von Arztpraxen – profitorientierte Unternehmen zu machen. Auch hier verging in den vergangenen zehn Jahren kein Monat, ohne dass über eine neue Studie zur defizitären Situation von öffentlich geführten und unprofitablen Krankenhäusern berichtet wurde. Diese Studien wurden übrigens besonders häufig von der Bertelsmann-Stiftung initiiert und in Auftrag gegeben.

Wenn man weltweit so viel wirtschaftliche Macht und so viel Einfluss selbst auf Regierungen und ihre Verantwortungsträger hat wie BLACKROCK, dürfte es ein Leichtes sein, deutsche Industrie-Verbände mit der Aussicht auf neue profitable Absatzmärkte wie z.B. ein post-Putin‘sches Russland oder das Wiederaufbaupotential einer für westliche Investoren geöffneten Ukraine dazu zu bewegen, die Füße erstmal still zu halten. Zumal sich beispielsweise erhöhte Energie und damit Herstellungskosten locker auch den Kunden umschlagen lassen.

Ein sehr bedenklicher Aspekt solcher Machtfülle ist die Tatsache, dass die Vertreter von BLACKROCK natürlich auch gern in den Aufsichtsräten konkurrierender Firmen zu finden sind und so, das kann man zumindest befürchten, der für den Kunden wichtige Wettbewerb zwischen Konkurrenten (beispielsweise durch entsprechende Preis- und/oder Angebots-Absprachen) untergraben werden kann. Alles in Allem eine ziemlich bedenkliche Entwicklung.

Titelbild: rblfmr/shutterstock.com

Antisemitismusvorwürfe widerlegt: Ungarn ist eines der judenfreundlichsten Länder

Antisemitismusvorwürfe widerlegt: Ungarn ist eines der judenfreundlichsten Länder

Immer wieder sind Premierminister Viktor Orbán und dessen Regierung im Visier von Gruppen, die mit Antisemitismus-Anschuldigungen um sich werfen. Doch nun hat eine Studie der European Jewish Association Ungarn als zwei-judenfreundlichstes Land Europas deklariert: Antisemitismus wird in Ungarn konsequent bekämpft, Anti-Israel-Stimmung hat dort keinen Platz.

Weil Premierminister Viktor Orbán und der ungarisch-stämmige jüdische Milliardär und Regime-Change-Meister George Soros eine Art Privatfehde führen, versuchen bestimmte Gruppen die konservative ungarische Führung immer wieder als “antisemitisch” zu desavouieren. Vorwürfe, die offensichtlich nichts mit der Realität in dem mitteleuropäischen Land zu tun haben.

Eine neue Studie der in Brüssel ansässigen European Jewish Association (EJA) zeigt nämlich, dass Ungarn das zweitfreundlichste Land für Juden in Europa ist, was eine der wichtigsten Verleumdungen gegen Ungarn weiter diskreditiert. Die Studie wurde zur gleichen Zeit veröffentlicht, als der ungarische Innenminister Sándor Pintér für seine Arbeit zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und zur Bekämpfung des Antisemitismus geehrt wurde, wie der Verband der ungarischen jüdischen Gemeinden (EMIH) am Dienstag mitteilte.

“Der Preis wurde von Rabbiner Menachem Margolin, dem Präsidenten der EJA, überreicht”, schrieb der Verband in einer Erklärung. Auf ihrer Jahreskonferenz in Budapest am Montag stellte die in Brüssel ansässige EJA eine Studie vor, die eine Rangliste der europäischen Länder auf der Grundlage der internationalen Stimmung, des Antisemitismus und der Anti-Israel-Stimmung aufstellt. Die Studie zeigt, dass Ungarn nach Italien die zweitfreundlichste” Nation gegenüber dem Judentum ist, berichtete die ungarische Zeitung Magyar Nemzet.

Important @EJAssociation conference on combating #Antisemitism held this year in Budapest. My remarks touched upon how #Hungary is one of the countries most supportive of the Jewish community yet is the most criticised by European leftist elites. It gives us pause. pic.twitter.com/ts52wsjcNF

— Michael Freilich, MP (@MichaelFreilich) June 20, 2022

Der Ankündigung zufolge lobte Alex Benjamin, Direktor der EJA, den Innenminister für seine Verdienste und die Bemühungen der ungarischen Regierung. Er erwähnte, dass die Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden und der jüdischen Gemeinde unter Pintérs Ministerium ausgebaut worden sei und dass die Regierung eine Nulltoleranz gegenüber Antisemitismus erklärt habe.

Der Vorwurf des Antisemitismus wurde nicht nur von ungarnfeindlichen Nachrichtenmedien erhoben, sondern auch von hochrangigen Politikern. So sagte beispielsweise Michael Roth, der 2020 als deutscher Staatsminister für Europaangelegenheiten fungierte, dass “ein Aspekt, der zu dem Verfahren nach Artikel 7 gegen Ungarn geführt hat, der grassierende Antisemitismus in Ungarn war”. Die Bemerkung löste bei der ungarischen Regierung und Mitgliedern der ungarischen jüdischen Gemeinde Empörung aus.

What is the biggest threat to Jewish communities today asks Chief Rabbi Shlomo Koves? Antisemitism? Assimilation? He answered, “Not Caring”. He praised the pro-Jewish & pro-Israel Hungary government.The Hungarian Chief Rabbi ended: “Israel has our back and we have Israel’s back”. pic.twitter.com/kjNzlbHT0i

— NJA (@NJA_UK) June 20, 2022

Es zeigt sich jedenfalls, dass Politik und Medien insbesondere in Deutschland der Propaganda mehr Gewichtung geben als der Realität, einfach weil man mit der Person Viktor Orbán und dessen politischer Ausrichtung (sowie seiner Fehde mit Soros) nicht konform geht. Die sogenannte “Wahrheitspresse”, die sich gerne als moralische Instanz betrachtet und angeblich den “Fake News” den Kampf angesagt hat, verbreitet selbst immer wieder solche Falschnachrichten. Denn für viele Journalisten, Redakteure und Politiker ist Kritik am Vorgehen von George Soros und dessen Stiftung in Bezug auf Farbrevolutionen per se schon antisemitisch.

Julian Reichelt: Habeck und die „Grünen“ (nicht Putin!) stürzen Deutschland in die Katastrophe!

Julian Reichelt analysiert das Pressestatement von Bundeswirtschaftminister Robert Habeck („Grüne“) zur sich dramatisch zuspitzenden Gaslage. Der Ex-„Bild“-Chef sieht Deutschland nach einem halben Jahr Chaos-„Ampel“ direkt auf dem Weg in die Katastrophe: „Statt auf Atomstrom zu setzen, lassen uns die ‚Grünen‘, Habeck und Scholz lieber frieren und unser Erspartes verheizen!“

Das Metaverse – der schlimmste Alptraum der Eltern – Virtuelle Kinder sollen helfen, die Überbevölkerung zu bekämpfen aber es kommt noch schlimmer

  • Catriona Campbell, Expertin für künstliche Intelligenz, sagt voraus, dass virtuelle Kinder in den nächsten 50 Jahren alltäglich sein werden, was zur Bekämpfung der Überbevölkerung beitragen kann
  • Die virtuellen Kinder würden nur im Metaversum existieren, und die Eltern würden mit ihnen interagieren, indem sie Hightech-Wearables wie Handschuhe benutzen, die ein taktiles Feedback geben können, um körperliche Empfindungen zu replizieren
  • Klimawandel, Überbevölkerung, Transhumanismus und die Digitalisierung des menschlichen Lebens sind allesamt Teil der Agenda „The Great Reset“, die erst dann abgeschlossen sein wird, wenn die Menschheit von einigen wenigen, nicht gewählten Personen versklavt ist, die die Welt durch Algorithmen und KI regieren werden
  • Der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, möchte eine Welt schaffen, in der die Menschen mit der Cloud verbunden sind und über ihre Gehirne auf das Internet zugreifen können. Darum geht es bei der Vierten Industriellen Revolution – die Verschmelzung von Mensch und Maschine. Daher wissen wir zweifelsfrei, dass der Transhumanismus Teil des Großen Umbruchs ist.
  • Die technokratische, transhumanistische Kabale will auch Ihren individuellen Kohlenstoff-Fußabdruck verfolgen und Ihnen Ihre Ernährung vorschreiben. Der Fleischkonsum soll um 90 % reduziert und durch künstlich im Labor hergestellte Fleischsorten und Käfer ersetzt werden.

Gestern habe ich über die Behauptungen des Google-Ingenieurs Blake Lemoine berichtet, der davon überzeugt ist, dass ein Chatbot-Programm mit künstlicher Intelligenz (KI) namens LaMDA Empfindungsvermögen oder ein selbstbewusstes Bewusstsein erreicht hat.

Wenige Tage bevor Lemoine das Internet mit Diskussionen über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer KI-Singularität in Brand setzte, sorgte ein anderer KI-Experte mit der Vorhersage für Schlagzeilen, dass virtuelle Kinder eines Tages alltäglich werden könnten. Wenn man es genau nimmt, ist es fast so, als ob diese Nachricht von einer KI mit einem prädiktiven Programmieralgorithmus verbreitet worden wäre. Die Daily Mail berichtet:

Virtuelle Kinder, die mit Ihnen spielen, mit Ihnen kuscheln und sogar so aussehen wie Sie, werden in 50 Jahren alltäglich sein und könnten helfen, die Überbevölkerung zu bekämpfen, so ein Experte für künstliche Intelligenz.

Diese computergenerierten Kinder werden nur in der immersiven digitalen Welt existieren, die als „Metaverse“ bekannt ist und auf die man mit Hilfe von Virtual-Reality-Technologien, wie z. B. einem Headset, zugreift, um dem Benutzer das Gefühl zu geben, dass er dem Kind von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht. Laut Catriona Campbell, einer führenden britischen Autorität auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und der aufkommenden Technologien, wird es so gut wie nichts kosten, sie zu erziehen, da sie nur minimale Ressourcen benötigen.

In ihrem neuen Buch, „AI by Design: Ein Plan für das Leben mit künstlicher Intelligenz“ argumentiert sie, dass die Sorge um die Überbevölkerung die Gesellschaft dazu bringen wird, digitale Kinder anzunehmen.

Virtuelle Kinder mögen wie ein riesiger Sprung erscheinen, aber in 50 Jahren wird die Technologie so weit fortgeschritten sein, dass Babys, die im Metaverse existieren, nicht mehr von denen in der realen Welt zu unterscheiden sind“, schreibt sie. Wenn sich das Metaversum weiterentwickelt, kann ich mir vorstellen, dass virtuelle Kinder in weiten Teilen der entwickelten Welt zu einem akzeptierten und vollwertigen Teil der Gesellschaft werden…

Frau Campbell glaubt, dass die Menschen eines Tages in der Lage sein werden, Hightech-Handschuhe zu benutzen, die ein taktiles Feedback geben können, um körperliche Empfindungen zu replizieren. Das würde es ermöglichen, mit dem digitalen Nachwuchs zu schmusen, ihn zu füttern und mit ihm zu spielen, als wäre er ein echtes Kind.

Das wäre allerdings nicht ganz lebensecht, denn die Eltern könnten selbst bestimmen, wie schnell ihr digitaler Sprössling heranwächst. Wer zum Beispiel die Baby-Phase genießt, könnte das Kind in der ewigen Baby-Phase belassen und auf alle Erfahrungen verzichten, die mit der Reifung über die Teenager-Jahre bis hin zum Erwachsensein einhergehen.

Baby X

Für diese Idee gibt es bereits einen Proof of Concept. „BabyX“ ist ein digitales Experiment, das vor einigen Jahren von einem neuseeländischen Unternehmen namens Soul Machines entwickelt wurde. Die Idee dahinter war, die Akzeptanz von KI zu fördern, indem man sie vermenschlicht. Soul Machines erklärt es folgendermaßen:

Durch die Kombination von Modellen der Physiologie, der Kognition und der Emotionen mit fortschrittlicher, lebensechter CGI wollten wir eine neue Form der biologisch inspirierten KI schaffen. BabyX war unser erster Entwicklungsprototyp, der sowohl als eigenständiges Forschungsprojekt als auch als erweiterbare Basis für kommerzielle Computeragenten gedacht war.

Sie ermöglicht es uns, die menschliche Zusammenarbeit mit Maschinen und die Grundlagen für die Schaffung eines digitalen Bewusstseins zu erforschen. BabyX wurde für die Forschung entwickelt und ermöglicht es Soul Machines, nicht nur die Modelle menschlichen Verhaltens zu erforschen, sondern auch autonome digitale Wesen zu schaffen.

BabyX bietet eine Grundlage, von der aus wir lernen, experimentieren und die weltweit erste End-to-End-Lösung für die dynamische Erstellung, das Lehren, die Verwaltung und den Einsatz von digitalen Menschen weiterentwickeln.

Die transhumanistische Agenda

Mittlerweile haben viele erkannt, dass Klimawandel, Überbevölkerung, Transhumanismus und die Digitalisierung des menschlichen Lebens allesamt Teil der Agenda „The Great Reset“ sind, die erst dann abgeschlossen sein wird, wenn die Menschheit von einigen wenigen nicht gewählten Personen versklavt ist, die die Welt durch Algorithmen und KI regieren werden.

Laut der technokratischen Kabale, die in den letzten Jahrzehnten den Kurs für die Menschheit bestimmt hat, ist die Überbevölkerung für den Klimawandel verantwortlich, um den Planeten zu retten, müssen wir also die Bevölkerungszahl reduzieren und steuern. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist der Übergang in eine digitale Umgebung, das Metaverse, in dem keine physischen Ressourcen verbraucht werden.

Am extremen Ende des transhumanistischen Spektrums gibt es Leute, die glauben, dass wir eines Tages in der Lage sein werden, unseren Geist in einen Computer oder einen synthetischen Avatar hochzuladen. Wir wissen immer noch nicht, ob dies möglich ist, und es scheint höchst unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass ein Mensch mehr ist als sein physisches Gehirn und sein neuronales Netzwerk. Der „Geist“ und die „Seele“, das eigentliche „Wesen“ des Menschen, sind nicht im Gehirngewebe lokalisiert.

Der Transhumanismus erkennt die Realität eines nichtlokalen Geistes oder einer Seele jedoch nicht an und betrachtet den Menschen stattdessen lediglich als eine physische Plattform, die auf beliebige Weise verändert und erweitert werden kann und mit einem reproduzierbaren neuronalen Netzwerk ausgestattet ist, das mit den richtigen elektrischen Impulsen und neuronalen Verbindungen Denken und Intelligenz ermöglicht.

Die vierte industrielle Revolution

Der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, möchte eine Welt schaffen, in der die Menschen mit der Cloud verbunden sind und über ihr Gehirn auf das Internet zugreifen können. Darum geht es bei der Vierten Industriellen Revolution – die Verschmelzung von Mensch und Maschine. Daher wissen wir zweifelsfrei, dass der Transhumanismus Teil des Großen Umbruchs ist.

Natürlich bedeutet die Verbindung mit der Cloud auch, dass Ihr Gehirn für Menschen zugänglich ist, die an Ihren Gedanken, Emotionen, Überzeugungen und Ihrem Verhalten herumbasteln wollen, und auch das ist Teil des Plans. Sie wollen unbedingt in der Lage sein, Ihre Gedanken, Gefühle, Überzeugungen und Verhaltensweisen von innen heraus zu kontrollieren.

Zum Transhumanismus gehört auch die selektive Züchtung von Körpern, wobei künstliche Gebärmütter anstelle von Menschen verwendet werden. Chinesische Wissenschaftler haben bereits die CRISPR-Technologie eingesetzt, um die ersten genmanipulierten Babys zu züchten (die 2018 geboren wurden). Sie haben auch einen KI-Kindermädchen-Roboter entwickelt, der sich um die in einer künstlichen Gebärmutter gezüchteten Embryonen kümmert. Wie Futurism berichtet:

Das System könnte es Eltern theoretisch ermöglichen, ein Baby im Labor zu züchten, wodurch die Notwendigkeit, dass ein Mensch ein Kind austrägt, entfällt. Die Forscher gehen sogar so weit zu sagen, dass dieses System sicherer wäre als die herkömmliche Kinderzeugung.

Für die meisten normalen Menschen klingt eine Zukunft mit Designer-Babys, die in künstlichen Gebärmuttern gezüchtet werden, mit Brain-to-Cloud-Konnektivität und dem Hochladen des eigenen Geistes auf einen Computer eher wie ein zweckloser Albtraum als die Utopie, als die Transhumanisten sie darzustellen versuchen. Schwab spricht jedoch so, als hätten wir in dieser Angelegenheit keine Wahl. „Die Zukunft wird von uns gestaltet“, sagte er den WEF-Insidern beim Treffen 2022 in Davos. Ende der Diskussion.

Das Aufkommen des Anti-Humanismus

Ein Grund, warum die Anhänger des Great Reset so distanziert vom menschlichen Leben zu sein scheinen, ist, dass sie es sind. Die meisten normalen Menschen glauben, dass Menschen souveräne Wesen sind, die durch göttliche Autorität frei sind. Die Technokratie hingegen betrachtet den Menschen als eine natürliche Ressource, die sich nicht von Ölvorkommen oder Vieh unterscheidet, und die als solche genutzt werden soll.

Menschen können je nach Aufgabe mehr oder weniger effizient sein als beispielsweise ein Roboter, und Effizienz ist wichtiger als Menschlichkeit. Um die Probleme innerhalb dieses Personalverwaltungssystems zu minimieren, muss mit minimalem Aufwand ein Maximum an Compliance erreicht werden, und hier kommt das Social Engineering durch Medienpropaganda (Gehirnwäsche), Zensur und KI ins Spiel.

Sobald das Kontrollsystem vollständig implementiert ist, wird es größtenteils vollautomatisch sein und eine direkte Verbindung zu Ihrem Gehirn haben. Überzeugungen können von einem Tag auf den anderen durch ein einfaches Software-Update geändert werden, das automatisch aus der Cloud heruntergeladen und installiert wird. Das ist ihr Traum – und unser Albtraum.

Sie wollen Ihren Kohlenstoff-Fußabdruck verfolgen

Vielen fällt es immer noch schwer, das Ausmaß zu begreifen, in dem die technokratische, transhumanistische Kabale die Weltbevölkerung kontrollieren will. Kurz gesagt, sie wollen jeden einzelnen Aspekt dessen, was Sie täglich tun, kontrollieren. Sie wollen nicht nur nicht, dass Sie Ihren freien Willen ausüben, sie glauben nicht einmal, dass ein freier Wille existiert.

Sie beabsichtigen zu kontrollieren, welche Ressourcen Sie nutzen können, wohin Sie reisen können, Ihre Gesundheit und medizinischen Entscheidungen, was Sie denken und was Sie essen. Wenn Sie genau hinschauen, werden Sie feststellen, dass all diese Pläne bereits angekündigt wurden und die Umsetzung in Arbeit ist

Sie beabsichtigen also, Ihr Leben durch digitale Überwachung, Gesichts- und Stimmerkennung, durch Carbon Credit Scores und Social Credit Scores, durch digitale Identitäten und/oder Impfpässe, durch Gegenmaßnahmen zum Klimawandel und Biosicherheitsmaßnahmen, durch KI-Assistenten, Online-Zensur und Social Engineering zu kontrollieren.

Sie beabsichtigen zu kontrollieren, welche Ressourcen Sie nutzen können, wohin Sie reisen können, Ihre Gesundheit und medizinischen Entscheidungen, was Sie denken und was Sie essen. Wenn Sie genau hinsehen, werden Sie feststellen, dass all diese Pläne bereits angekündigt wurden und die Umsetzung in Arbeit ist.

So veröffentlichte The Hill im August 2021 einen Meinungsartikel der liberalen Analystin Kristin Tate, in dem sie vor einem Sozialkreditsystem in Amerika warnte. Zwei Jahre zuvor, im Jahr 2019, schrieb Futurism darüber, dass die USA bereits über ein Sozialkreditsystem verfügen, das dem chinesischen sehr ähnlich ist, wir es nur noch nicht realisiert haben, weil es vom Silicon Valley und nicht von der Regierung entwickelt wurde.

Die Pläne für individuelle Kohlenstoff-Fußabdruck-Tracker wurden auf dem diesjährigen WEF-Treffen in Davos für WEF-Mitglieder und geladene VIPs angekündigt. Die Tracker werden von der chinesischen Alibaba-Gruppe entwickelt, was Sinn macht, wenn man bedenkt, dass die Chinesen bereits ein Sozialkreditsystem eingeführt haben und die individuelle Verfolgung des CO2-Ausstoßes eine zusätzliche Facette davon sein wird.

In einem Artikel vom 3. Juni 2022 kommentierte RAIR (Rise Align Ignite Reclaim) die Pläne des WEF zur globalen Kontrolle:

Nach einem in aller Stille abgehaltenen Gipfeltreffen des WEF und der Generalversammlung der Vereinten Nationen in der Schweiz zum Thema „Nachhaltigkeit“ wurden mehrere schockierende Videos veröffentlicht, die einen Einblick in das Leben nach dem „Großen Reset“ geben.

Von Menschen ohne Besitz, die mit Pillen vollgepumpt sind und im Labor hergestelltes Fleisch in hypertechnischen, digital vernetzten „Smart Cities“ und Kleidung essen. Sie haben kurze, skurrile Wohlfühlvideos erstellt, die zeigen, wie die Menschen ihnen bei der Neugestaltung der Welt helfen werden.

Die Videos reichen von Kühen, die dank Tabletten kein Methan mehr rülpsen, über Seesterne, die im Reagenzglas gezüchtet werden, um den Klimawandel zu bekämpfen, bis hin zu Drohnen für die Wiederaufforstung in Afrika, Enzymen aus menschlichem Blut, um Beton zu stabilisieren, und schlechter Hygiene, um die Umwelt zu retten.

Das WEF warb auch für neue mRNA-Impfungen gegen verschiedene Krankheiten. Außerdem feierten sie die 24-Stunden-Überwachung, digitale IDs für Kleidung sowie künstliche Lebensmittel und Kaffee.

Sie wollen Ihre Ernährung kontrollieren

Die technokratische Kabale will auch das Lebensmittelsystem radikal umgestalten und arbeitet derzeit eifrig daran, Fleisch aus unserer Ernährung zu eliminieren und uns davon zu überzeugen, es durch synthetische Laborkreationen und künstliches Fleisch zu ersetzen, das übrigens mit der schlimmsten Art von Fett belastet ist, die man sich vorstellen kann – mit industriellen Samenölen.

Zu diesem Zweck hat sich das WEF mit dem EAT Forum zusammengetan, das die politische Agenda für die globale Nahrungsmittelproduktion festlegen wird. Das EAT-Forum wurde vom Wellcome Trust mitbegründet, der seinerseits mit finanzieller Unterstützung von GlaxoSmithKline ins Leben gerufen wurde.

EAT arbeitet mit fast 40 Stadtregierungen in Afrika, Europa, Asien, Nord- und Südamerika und Australien zusammen und unterhält enge Beziehungen zu Fleischimitat-Unternehmen wie Impossible Foods, das von Google, Jeff Bezos und Bill Gates mitfinanziert wurde.23 (Gates hat sich auch Ackerland angeeignet und ist zu einem der größten privaten Landbesitzer in den USA geworden.

EAT hat eine „Planetarische Gesundheitsdiät“ entwickelt, die auf die gesamte Weltbevölkerung angewendet werden soll. Sie sieht vor, den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten um bis zu 90 % zu reduzieren und ihn größtenteils durch im Labor hergestellte Lebensmittel sowie Getreide und Öl zu ersetzen.25 Es überrascht nicht, dass Gates die westlichen Nationen auffordert, kein echtes Fleisch mehr zu essen.

Ungeziefer – das gibt’s zum Abendessen

Die erzwungene Umstellung auf künstliches Fleisch ist schon schlimm genug, aber es kommt noch schlimmer. Vielleicht haben Sie in den letzten Jahren hier und da einen Artikel gelesen, in dem vorgeschlagen wurde, dass wir in Erwägung ziehen sollten, Käfer und Unkraut zu essen und „gereinigte“ Abwässer zu trinken? Nun, das war Teil der vorausschauenden Programmierung, um die Pumpe sozusagen anzukurbeln. Jetzt treten wir in die eigentliche Indoktrinationsphase ein.

Vier Grundschulen in Wales, Großbritannien, haben vor kurzem einen Praxistest durchgeführt, um herauszufinden, wie die Kinder Mehlwürmer, Grillen, Käfer und andere Insekten essen würden, während ihnen gleichzeitig eingeredet wird, dass sie „ethische Bürger“ werden, die den Planeten retten, indem sie auf Fleisch verzichten. Laut RAIR, das über das neuartige Mittagessen-Experiment berichtete:

… die nicht gewählten, selbst ernannten globalen Eliten des WEF haben jahrelang dafür gekämpft, dass die Menschen im Westen Insekten essen … ‚Würden Sie essbare Insekten probieren, um den Planeten zu retten?‘ …

Vor zwei Jahren hat die Europäische Union (EU) Insekten als „neuartige Lebensmittel“ eingestuft. Mit anderen Worten: Die Vorbereitungen für Insektennahrung sind seit langem im Gange. Infolgedessen werden essbare Insekten in der EU zunehmend verkauft.

Die britische Behörde für Lebensmittelsicherheit (FSA) wird den Handel mit essbaren Insekten in Supermärkten und Einzelhändlern ab Juni [2022] vorläufig zulassen, die vollständige Genehmigung wird für nächstes Jahr erwartet. Die Bewertung von Grillen für den menschlichen Verzehr ist derzeit im Gange; Mehlwürmer sollen ebenfalls bald eingereicht werden.

Da wir in der Lage sind, den Plan der Globalisten so deutlich zu sehen, wie wir ihn jetzt sehen können, haben wir die Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen, Widerstand zu leisten, ihn anzuprangern und jegliche Umsetzung der technokratischen Agenda abzulehnen. Wir können gewinnen, weil wir in der Überzahl sind, aber wir müssen unsere Stimme erheben – wir müssen unsere Kräfte bündeln und eine gemeinsame Front bilden. Wir müssen friedlich Widerstand leisten und „Nein danke“ zu allem sagen, was sie versuchen, auf den Weg zu bringen.

Quellen:

Immer weniger Lebensfreude: Der Krake des Ökosozialismus würgt Deutschland ab!

Immer weniger Lebensfreude: Der Krake des Ökosozialismus würgt Deutschland ab!

Eigentlich hatten sich viele Deutsche nach zwei Jahren Corona-Hysterie endlich wieder auf einen unbeschwerten Sommer gefreut. Doch der Krake des Ökosozialismus würgt unser Land brutal ab! Immer neue Sorgen liegen zudem wie Mehltau auf den Seelen der Menschen. Klimaminister Habeck („Grüne“) schließt inzwischen sogar eine Verdreifachung (!) der Gaspreise nicht aus.

Der sich dramatisch zuspitzende Gasnotstand facht den Flächenbrand der Horror-Inflation nach einem halben Jahr Chaos-„Ampel“ immer weiter an. Doch damit nicht genug: Zu allem Überfluss verdirbt uns auch neuer Migranten-Terror im Freibad den Sommerspaß. Bestandsaufnahme einer „ganz normalen“ Krisenwoche:

Die galoppierende Inflation heizt nicht nur die Preise für Sprit und Energie in die Höhe: Auch die Sommer-Party wird immer teurer, berichtete vergangene Woche die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf eine Supermarkt-Vergleichs-App. 

Bei vielen Discountern sind Rostbratwürste demnach um bis zu 43 Prozent im Preis gestiegen!

▶ Grill-Saucen kosten bis zu 25 Prozent mehr!

Kräuterbutter ist 15 Prozent teurer!

Bier (Pils) schlägt einem mit sechs bis sieben Prozent Preissteigerung auf den Magen! 

Tiefkühl-Eiscreme schmilzt mit bis zu rund 16 Prozent Aufschlag in der Sommersonne dahin!

Es sind dies nur einige wenige ausgewählte Preisbeispiele aus einer „ganz normalen“ Inflationswoche in Deutschland. Sie zeigen exemplarisch, wie der Krake der Teuerung inzwischen alle Lebensbereiche umschlingt. Schon jeder zweite Deutsche sagt einer Civey-Umfrage zufolge, er müsse sich einschränken.

Tsunami von Privatinsolvenzen

Dabei ist noch gar nicht „eingepreist“, womit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck („Grüne“) in dieser Woche die Nation schockte: Die Ausrufung der sogenannten Alarmstufe des nationalen Gasnotstandsplans, eine unmittelbare Folge des von den Ökosozialisten forcierten Sanktions-Irrsinns, dürfte in wenigen Wochen alle Dämme brechen lassen. Die Versorger können dann die ohnehin schon kaum noch bezahlbaren Gaspreise eins zu eins an die Haushalte weiterreichen – ungeachtet auch bestehender Verträge! 

Habeck schließt eine Verdreifachung der Gaspreise nicht aus. „Das dicke Ende rollt noch auf uns zu“, sagte der Ökosozialist im TV-Sender RTL und räumte damit indirekt das Scheitern des Sanktions-Irrsinns gegenüber Russland auf ganzer Linie ein. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, dass Deutschland ein regelrechter Tsunami auch von Privatinsolvenzen bevorsteht.

Lass die Badehose sein

Viele Menschen, die trotz alledem etwas Abkühlung und Sommerspaß im Freibad suchen, bekommen auch in diesem Jahr wieder die Folgen der chaotischen Migrationspolitik zu spüren. Die Gewaltexzesse der vergangenen Woche in deutschen Freibädern haben den Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS) alarmiert. Dessen Präsident Peter Harzheim sagte gegenüber „BILD TV“, er könne Familien nicht mehr guten Gewissens empfehlen, am Wochenende ins Freibad zu gehen: „Ich habe selbst drei kleine Enkelkinder – wenn ich mit denen da hereingehen würde, würde ich schlicht unverantwortlich handeln!“ Der Verbandschef bezog sich u.a. auf die Massenschlägerei in einem Berliner Sommerbad im Stadtbezirk Steglitz, an der am vergangenen Wochenende rund 150 Migranten beteiligt waren (der Deutschland-Kurier berichtete). Frei nach einem Kulthit der 50er Jahre: Lass die Badehose sein!

Klima-Hysterie schlägt auf die Psyche

Auch dies ist eine interessante Meldung aus der vergangenen Woche: Die Temperaturprognose für den Siebenschläfer 27. Juni lag noch vor wenigen Tagen bei 25 Grad Celsius. Jetzt wurde sie auf 33 Grad Celsius korrigiert. Die Prognose wurde also um 8 Grad Celsius verändert in nur wenigen Tagen! Das Beispiel zeigt: Die Computermodelle der Meteorologen sind also derart volatil, dass man sich keinesfalls darauf verlassen sollte. Wenn aber selbst diese kurzfristigen Computermodelle schon so ungenau sind, wie ungenau sind dann wohl erst die Klimacomputermodelle, die für Jahrzehnte das Klima voraussagen wollen? Im Grunde sind alle apokalyptischen Szenarien, von denen inzwischen eine ganze Klimaindustrie lebt, reine Kaffeesatzleserei!

Insofern verwundert nicht, dass selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO inzwischen einräumen muss, dass die vom linksgrünen politisch-medialen Komplex angeheizte Klimahysterie und Weltuntergangsstimmung den Menschen immer mehr auf die Psyche schlägt…

Schweiz: Abu Ramadan, wir, sein Hass und unsere Steuern

Abu Ramadan spricht gerne in der Bieler Moschee. Bei dieser Gelegenheit ruft er Allah dazu auf, Christen, Juden, Hindus, Schiiten und andere Menschen, die keine gläubigen Islamisten sind, zu massakrieren. Seine Äußerungen bewegten die Gemüter und führten zu einer Verurteilung zu 14 Monaten Gefängnis auf Bewährung und sechs Jahren Ausweisung aus dem Hoheitsgebiet der Schweiz. Man muss wissen, dass der Mann neben seinen erfrischenden Predigten Sozialhilfe bezog und dabei versehentlich vergaß, sein Einkommen anzugeben. Das ist wirklich die Art von Mann, die wir gerne aufnehmen.

 

Natürlich kündigte der Mann an, dass er Rechtsmittel einlegen werde. Ich weiß nicht, wer seinen Anwalt bezahlt, aber ich spüre eine Hand in meiner Hosentasche. Es würde mich nicht wundern, wenn unsere Steuern dazu verwendet werden, einen Schurken zu finanzieren, der auf unsere Kosten lebt und gleichzeitig sein Idol dazu aufruft, uns zu zerstören. Es wäre nicht das erste Mal. Der Mann sagt, er könne nicht in sein Heimatland Libyen zurückkehren, da dort sein Leben bedroht sei. Die Bedrohung kann nicht sehr ernst sein, da der Mann häufig dorthin reist und sogar im Fernsehen zu sehen ist.

Dennoch ist dies kein Grund zur Freude. Das Verfahren wird sich über Jahre hinziehen, bis es endlich zu einem endgültigen Urteil kommt. An diesem Tag kann Abu Ramadan auf seine linken Freunde zählen, die für ihn demonstrieren und die Unmenschlichkeit dieser Ausweisung anprangern werden.

Vielleicht wird er sogar von dem Genfer SP-Ständerat Carlo Sommaruga im Bundeshaus empfangen. Auch dies wäre nicht das erste Mal.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei LES OBSERVATEURS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.




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Wirrer Bundesminister ist schon wieder superpeinlich

Wirrer Bundesminister ist schon wieder superpeinlich

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Und er merkt es nicht einmal. Es gibt ein Video auf YouTube vom Skandalauftritt des Pannenkarls am Mittwoch in Magdeburg. Das kann sich an Rechtswidrigkeit mit den Entscheidungen von Dr. M. messen. Angesichts solcher Auftritte muß man sich schämen in Treva noch angemeldet zu sein. Man muß immer bedenken, wohin so etwas führen kann. Zwischen […]

Flugzeugträger, KI-Drohnen und mehr: China rüstet die Marine auf

Flugzeugträger, KI-Drohnen und mehr: China rüstet die Marine auf

Seit Jahren fokussiert sich Peking auf die Modernisierung der Kriegsflotte. Neben neuen Flugzeugträgern kommen auch zusehends Elemente der “Künstlichen Intelligenz” zum Einsatz. Sowohl unter als auch über Wasser.

Die Volksrepublik China rüstet seit mehreren Jahren deutlich auf und setzt zunehmend auf eine Verstärkung der Kriegsmarine. Der Hauptgrund dafür ist, dass Peking als Kontintentalmacht derzeit keine Befürchtung hat, auf dem Landweg von den Nachbarn angegriffen zu werden. Mit Russland hat man sehr gute Beziehungen und selbst mit dem Rivalen Indien gibt es (bis auf ein paar Scharmützel an der umstrittenen Grenze) keine nennenswerte Probleme. Ganz zu schweigen davon, dass Indien selbst im Kriegsfall keine massiven Truppenbewegungen über die gebirgige Grenzregion schicken könnte. Anders sieht es jedoch in Bezug auf die Küstenregion aus. Insbesondere die wachsenden Spannungen mit den Vereinigten Staaten – welche über eine eine enorme Flotte verfügen – haben diesbezüglich zu einem Umdenken der Chinesen geführt.

Mit dem Stapellauf des neuesten Flugzeugträgers Fujian verfügt die chinesische Marine nun über drei Flugzeugträger. Das Schiff ist das erste in der Flotte, das mit einem elektromagnetischen Katapult ausgestattet ist und die Flugzeuge an Bord in schneller Folge abschießen kann. China baut sein militärisches Arsenal weiter aus und nähert sich technologisch den hochmodernen Trägersystemen der US-Marine an. Die Fujian ist nach der südöstlichen Küstenprovinz benannt, die gegenüber von Taiwan liegt. Zu Beginn seiner Karriere verbrachte Präsident Xi Jinping viele Jahre in dieser Provinz und war nicht zimperlich, wenn es darum ging, seinen starken Wunsch nach einer Wiedervereinigung Taiwans mit dem Festland zum Ausdruck zu bringen. Die beiden anderen Flugzeugträger des asiatischen Giganten – die Liaoning, die China nach dem Kauf aus zweiter Hand aus der Ukraine renoviert hat, und die Shandong, Pekings erster im eigenen Land gebauter Flugzeugträger – nutzen Sprungschanzen zum Start von Kampfflugzeugen. Die Fujian verwendet ein elektromagnetisches Katapult und eine ebene Startbahn. Die Form des Schiffes wurde auch geändert, um die Tarnung zu verbessern, so dass es auf dem Radar schwerer zu erkennen ist.

003 Fujian Carrier Battle Group. Type 003 Aircraft Carrier x1, Type 055 Super Cruiser x2, Type 052D Destroyer x2, Type 093B Nuclear Attack Submarine x2, Type 054B Frigate x2. 2 squadrons of J-15T heavy multirole fighters, 2 squadrons of J-35 stealth fighters. Mighty af! pic.twitter.com/qkXtaTqLKX

— Spirit of Manchuria (@003CarrierFan) June 23, 2022

Doch das ist noch lange nicht alles. Auch Unterwasserdrohnen, die von einer “Künstlichen Intelligenz” gesteuert werden, gehören zum chinesischen Modernisierungsprogramm für die Kriegsmarine. Bereits im Oktober 2019 wurde die HSU001, ein großes unbemanntes Unterwasservehikel (UUV) ausgesetzt und getestet. Denn die Achillesferse der chinesischen Marine, nämlich die U-Boot-Flotte, braucht aus Sicht Pekings ein umfassendes Upgrade. Da es jedoch auch an entsprechend ausgebildetem Personal für eine starke Ausweitung der U-Boot-Floote mangelt, scheint der Fokus auf den Einsatz unbemannter Unterwasserdrohnen (auch durch “Künstliche Intelligenz” gesteuert) eine pragmatische Lösung für die kommunistische Führung des Landes zu sein. Insbesondere auch deshalb, weil diese Drohnen ebenso für “Kamikaze-Aktionen” gegen feindliche Flugzeugträgergruppen eingesetzt werden können.

Today’s #China70years parade went to painstaking lengths to showcase the #PLA‘s arsenal of advanced weapons. Center stage were #China‘s new #StealthDrone #UUV and #Hypersonic capabilities – all unveiled for the first time. A message has been sent to the world.#DF17 #GJ11 #HSU001 pic.twitter.com/1Yh0XCaSRU

— Altan Ozler (@OzlerAltan) October 1, 2019

Aber nicht nur unter Wasser setzt das Reich der Mitte auf “Künstliche Intelligenz”. Denn mit dem KI-geführten “Mutterschiff” zum Abschuss von dutzendend Drohnen läutet Peking auch eine neue Ära der Überwasser-Kriegsführung ein, die schlussendlich vor allem auf eine Materialschlacht unter Vermeidung menschlicher Opfer hindeutet. Peking hat es offiziell als maritimes Forschungsinstrument bezeichnet, aber einige Experten haben betont, dass das Schiff das Potenzial hat, als Militärschiff eingesetzt zu werden. Das autonome Schiff, die Zhu Hai Yun (hier abgebildet), ist 88,5 Meter lang, 14 Meter breit, hat einen Tiefgang von 6,1 Metern und kann Dutzende von Luft-, See- und Tauchdrohnen tragen, die mit verschiedenen Beobachtungsinstrumenten ausgestattet sind, so der Schiffsbauer, CSSC Huangpu Wenchong Shipping Co. Doch im Westen befürchtet man, dass das Schiff auch zum Einsatz von bewaffneten Drohnen genutzt werden könnte.

China launched world 1st AI powered drone carrier with stunning capabilities.
Named Zu Hai Yun.#china #drones#dronecarrier#AIdronecarrier#war pic.twitter.com/UClIWV4XOX

— Unknown (@unknownasamin) June 20, 2022

Alles in allem zeigen die jüngsten Entwicklungen bei der chinesischen Marine, dass Peking vor allem nach einer technologischen Überlegenheit gegenüber den Vereinigten Staaten strebt. Zwar wird es noch einige Zeit dauern, bis die Marine der Volksbefreiungsarmee mit jener der Vereinigten Staaten gleichziehen wird – doch im Gegensatz zu den Amerikanern müssen die Chinesen ihre Kriegsschiffe nicht quasi rund um den Erdball stationieren. Das Pentagon hat nämlich drei große Marine-Einsatzbereiche, in denen sich der Hauptteil der Kriegsschiffe und U-Boote aufhält: Nordatlantik (bis hin zum Mittelmeer), Naher Osten und Indopazifik. Peking konzentriert sich hingegen vor allem auf den indopazifischen Raum (unter anderem auch zum Schutz der “Neuen Seidenstraße”, der Belt and Road Initiative).

Islam: Wo hat das Verhüllungsgebot für Frauen seine Ursache?

Islam: Wo hat das Verhüllungsgebot für Frauen seine Ursache?

Imad Karim und sein Team haben die 120-minutige Originalsendung von “Wer wird Mosleminonär?” auf 40 Min. gekürzt. So können Sie sich die Höhepunkte der Sendung anschauen … U.a. die Beantwortung der Frage, ob Muslime Kinder adoptieren dürfen oder warum Mohammed die Idee hatte, dass sich Frauen vor Männern verhüllen sollen … 

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DIE LINKE vorm Parteitag – alles offen

DIE LINKE vorm Parteitag – alles offen

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Im ersten Teil wurde in die Genese des Niedergangs der LINKEN nachgezeichnet, die eng mit der objektiv gescheiterten Strategie zusammenhängt, die Partei maßgeblich auf junge aktivistische Großstadtakademiker auszurichten und sich bei Wählern der Grünen beliebt zu machen. Auch der allermeiste Streit, der in die Medien gezerrt wird, hat direkt mit der Frage, welche Strategie die Partei wählen sollte zu tun. Im zweiten Teil nun, soll es darum, was vom anstehenden Parteitag zu erwarten ist. Dafür ist es zunächst wichtig zu erklären, welche widerstreitenden Kräfte es in der Partei gibt. Von Robert Schiffmann

DIE LINKE besteht eigentlich aus mindestens drei Parteien in einer – den Bewegungslinken und Linksliberalen, den traditionellen Reformern sowie dem sozial-populären Lager.

Das seit einigen Jahren dominierende Lager bilden die Bewegungslinken und Linksliberalen. Zu diesem Lager gehören trotzkistische Gruppen wie marx21, dem Netzwerk, dem auch die derzeitige Parteivorsitzende Janine Wissler entstammt. Auch das Umfeld von Ex-Parteichef und Gewerkschafter Bernd Riexinger ist hierzu zu zählen. Insbesondere junge Mitglieder, die in den vergangenen Jahren eingetreten sind, organisieren sich bei den Bewegungslinken. Zu diesem Lager zählen darüber hinaus auch postmoderne Linksliberale wie die ehemalige Parteichefin Katja Kipping oder der Berliner Politiker Klaus Lederer. Zu Recht muss man sich die Frage stellen: wie so eine bunte Mischung aus sehr radikalen und sehr angepassten Leuten ein gemeinsames Lager bilden kann? Die Antwort darauf ist, dass sie in der Regel die gleiche Zielgruppe für ihre Politik haben: Beide sprechen hauptsächlich die (jungen) akademischen, urbanen Kreise an. Die Bewegungslinken halten politische Bewegungen für das entscheidende im Land. Und zweifelsfrei sind Bewegungen wichtig. Wer wollte was anderes behaupten? Doch eine Partei ist nur bedingt mit einer Bewegung zu vergleichen. Parteien treten bei Wahlen an und sollten im besten Fall – um so erfolgreich wie möglich zu sein – mehr als ein soziales Milieu mit Ihrer Ansprache und ihrer Organisationsform erreichen. Dafür müssen Parteien die Einstellungen und Geschmäcker der verschiedenen Bevölkerungsgruppen austarieren und auf einen gemeinsamen Nenner runterbrechen. Im Lager der Bewegungslinken und Linksliberalen gibt es auch erhebliche politische Differenzen. Doch neben der Zielgruppe eint sie zudem die Ablehnung von Sahra Wagenknecht, weil deren Positionen nicht zum Welt- und Selbstbild oder Geschmack der urbanen, akademischen Mittelschicht passen. Es ist also auch ein Zweckbündnis. Seit vielen Jahren besitzt dieses Bündnis die absolute Mehrheit im Parteivorstand der LINKEN – konnte also jede relevante Entscheidung der Partei treffen und nach Belieben bestimmen. Auch der Apparat (also die Parteizentrale und große Teile der Rosa-Luxemburg-Stiftung) wird von ihnen kontrolliert.

Die anderen beiden Lager in der Partei sind einfacher erklärt. Die traditionellen Reformer um Dietmar Bartsch sind vor allem – aber bei weitem nicht nur – im Osten stark. Allerdings ist ihr Einfluss in den vergangen Jahren massiv zurückgegangen – auch weil der linksliberale Teil dieses Lagers das Bündnis mit den Bewegungsleuten eingegangen ist. Und weil das Umfeld von Ramelow ebenfalls nicht mehr wirklich eng mit Bartsch und Co zu sein scheint. Die Reformer stehen Regierungsbeteiligungen meist sehr offen gegenüber. Dort, wo sie in ostdeutschen Bundesländern mitregiert haben, haben sie mitunter auch schlechte Kompromisse mitgetragen, was viele Wähler enttäuscht hat. Das sozial-populäre Lager schließlich besteht aus Gewerkschaftern, Friedensaktivisten und dem Umfeld von Sahra Wagenknecht. Aus hauptsächlich diesem Lager wurde kürzlich der Aufruf „Für eine populäre Linke“ initiiert. Wie der Name schon sagt, eint diese Parteimitglieder, dass sie die ganze Breite der Bevölkerung ansprechen wollen und eine Klassenpolitik betreiben wollen, die sich am Geschmack und den Interessen der „ganz normalen Leute“ orientiert.

Wie bereits beim letzten Parteitag haben die Bewegungslinken und Linksliberalen ein Machtbündnis mit Bodo Ramelow und seinem Umfeld geschlossen. Vor eineinhalb Jahren führte das zur Doppelspitze bestehend aus Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow. Letztere trat im Frühjahr 2022 als Vorsitzende zurück. Sie hatte als Ko-Chefin keine glückliche Figur abgegeben: in öffentlichen Auftritten kam sie nur bedingt kompetent, dafür aber eher unsympathisch rüber. Außerdem versuchte sie mit dem Brecheisen die Partei auf Regierungskurs zu trimmen, was möglicherweise sogar Anhängern von rot-grün-rot etwas zu plump war.

Janine Wissler hingegen kandidiert nun erneut als Vorsitzende. Ihre Bilanz aus eineinhalb Jahren an der Spitze ist mehr als durchwachsen. Als Spitzenkandidatin und Parteivorsitzende, die in etlichen Wahlsendungen auftrat, lastet das katastrophale Bundestagswahlergebnis (4,9%) auch auf ihr. Trotz ihrer Erfahrung von 12 Jahren als Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag, wo sie unbestreitbar gute Arbeit geleistet hat, und langjähriges Mitglied des Parteivorstandes, strahlt sie nicht wirklich Führungsstärke aus. In einem vor Kurzem von Ihr veröffentlichtem Papier benennt Wissler als Hauptgrund für das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl die Vielstimmigkeit der Partei in der Öffentlichkeit [zur Vielstimmigkeit habe ich hier im ersten Teil etwas geschrieben]. Die Frage, ob nicht vielleicht auch die Partei-Strategie der letzten Jahre, sich auf die urbanen akademischen Mittelschichten zu konzentrieren, eine Rolle für das Ergebnis gespielt haben könnte, stellt Wissler leider nicht. Angesichts der existenzbedrohenden Lage, in der sich die Partei befindet, ist es erstaunlich, dass solche Fragen nicht selbstkritisch verhandelt werden. Verwundernd ist darüber hinaus, dass Wissler in ihrem Papier zwar den pluralen Charakter ihrer Partei betont, aber das Bündnis aus Linksliberalen, Bewegungslinken dennoch für alle (!) wichtigen Positionen im Parteivorstand Kandidaten ins Rennen schickt. Das sieht eher nach Durchziehen, denn nach Pluralismus aus.

Die aussichtsreichste Gegenkandidatin zu Wissler ist die niedersächsische Landesvorsitzende und seit letztem Jahr Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinneck. Die 34-Jährige kommt ursprünglich aus Ostdeutschland, lebt aber in Osnabrück. Im Bundestag ist Reichinneck für Jugend-, Familien-, und Frauenpolitik zuständig. Auf ihrer Bewerbungswebsite erwähnt sie, dass die LINKE eine Nichtwählerstrategie benötige – auch weil dies eine Klassenfrage sei. Einem Lager in der Partei ist Reichinneck nicht wirklich zuzuordnen. Sie tritt betont integrativ auf und möchte, dass alle eingebunden werden.

Einer der beiden aussichtsreichen männlichen Bewerber für den Parteivorsitz ist Martin Schirdewan. Der 46-Jährige promovierte Politikwissenschaftler ist seit 2019 Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Europaparlament und tritt im Team mit Wissler an. Er war der Ko-Spitzenkandidat der LINKEN bei der 2019er Europawahl, bei der die Partei nur noch 5,5 Prozent erringen konnte. Politisch ist er irgendwo zwischen den Linksliberalen und dem Ramelow-Umfeld einzuordnen und äußerte sich dahingehend, eine „programmatische Erneuerung“ anzustreben. Mit dergleichen Aussagen versuchte beispielsweise schon Susanne Hennig-Wellsow darauf hinzuwirken, dass sich DIE LINKE ein neues Parteiprogramm gibt. Das 2011 in Erfurt beschlossene Programm ist dezidiert friedenspolitisch ausgerichtet und definiert klare Bedingungen für Regierungsbeteiligungen (zum Beispiel: keine Privatisierungen, keinen Sozialabbau und keine Verschlechterung des öffentlichem Dienstes etc.).

Neben Schirdewan kandidiert der Leipziger Abgeordnete Sören Pellmann. Der studierte Grund- und Förderschullehrer ist einer der Retter der LINKEN. Nur weil Pellmann das dritte Direktmandat für die Partei knapp gewann (die anderen beiden gewannen die Platzhirsche Gesine Lötzsch und Gregor Gysi in Berlin), gibt es überhaupt noch die Bundestagsfraktion der LINKEN. Dabei zeichnet sich Pellmanns Wahlkreis sowohl durch hippe Innenstadtviertel als auch Plattenbauten aus. Mit dieser Erfahrung könnte es ihm gelingen, eine ehrliche Synthese der strategischen Streitpunkte in der Partei zu erreichen. Zudem steht er für eine konsequente Friedenspolitik, weswegen der Spiegel ihm sogleich einen gehässigen Artikel widmete. Pellmann unterstreicht die Bedeutung der Verankerung vor Ort und kommt auch sonst sehr bodenständig rüber. Vielleicht könnte er – wie einst etwa Jeremy Corbyn – gerade wegen seiner großen Authentizität der LINKEN eine Zukunft bieten?

Einige Mitglieder hatten erwartet, dass Benjamin-Immanuel Hoff für den Vorsitz oder zumindest als stellvertretener Vorsitzender kandidieren würde. Hoff – Leiter der Staatskanzlei in Thüringen, rechte Hand von Bodo Ramelow und rechter Rand der LINKEN – hatte sich zwischenzeitlich selbst ins Gespräch gebracht und war Teil des Wissler-Teams, dann ruderte er aber zurück. Ganz ohne Hoff oder Ramelow selbst wird der Parteitag aber nicht vorübergehen. Da die Versammlung in Erfurt stattfindet, ist damit zu rechnen, dass Ramelow ein Grußwort halten wird. Rechnen kann man dabei wohl, dass er versuchen wird, die Delegierten weiter auf Anpassungslinie zu trimmen. Der Thüringer Ministerpräsident ist auf dem Papier zwar ein Mitglied der LINKEN, fällt aber höchst selten als Linker auf. Kürzlich widersprach er, dass die Nato zumindest eine Mitschuld am Krieg Russlands in der Ukraine trage. Damit positioniert sich der gläubige Christ Ramelow rechts vom Papst.

Apropos Ukraine: natürlich wird auch der russische Krieg dort eine Rolle auf dem Parteitag spielen. Ein Leitantrag des Parteivorstands hierzu liegt vor, der sich – wie Ramelow – zur Vorgeschichte und Mitverantwortung der Nato durch deren Osterweiterung ausschweigt. Dass diese argumentative Leerstelle unter einer Parteivorsitzenden Wissler so kommen würde, hätten wohl viele noch vor einem Jahr nicht erwartet. Außerdem lagen etliche Änderungsanträge zu diesem und zwei weiteren Leitanträgen vor. Auch komplette Ersetzungsanträge wurden eingereicht. Diese Flut an Änderungswünschen ist ein möglicherweise Indiz dafür, wie zerrissen DIE LINKE ist zwischen Anpassung an den liberalen Mainstream und Bewahrung ihrer Prinzipien. Und so ist es denn auch für viele Parteimitglieder selbst komplett unklar, was bei diesem Parteitag rauskommen wird und ob die Partei den negativen Trend wird umkehren können.