Kategorie: Nachrichten
Demokraten sind Partei des „Hasses und der Spaltung“ – legt Musk die Karten auf den Tisch?
In Anlehnung an unseren Artikel vom 16.5. über die „vorläufige Aussetzung“ der Kaufverhandlungen Elon Musks mit Twitter, zeigt sich nun offenbar ein neues Indiz im „Ränkespiel“ um den Milliarden-Deal.
Wie bereits von unserer Seite „kühn“ in den Raum gestellt, mag es nun doch einen „Beweis“ für die „Erschwernisse“ im Zusammenhang mit Musks geplanter Übernahme des Nachrichtendienstes, geben.
Musk twittert Demokraten sind Partei des „Hasses und der Spaltung“
Wir hatten ja bereits die Frage aufgeworfen, ob sich Musk mit seiner Aussage Ex-Präsident Trump nach der Übernahme von Twitter dorthin zurück holen zu wollen, mächtige Feinde gemacht haben könnte. Daraus resultierend könnte nun eben diese Übernahme von „oberster US-Instanz“ sabotiert werden.
Einer der jüngsten Tweets von Musk könnte darauf hin deuten. Schrieb er doch am Mittwoch, „die US-Demokraten seien zur „Partei der Spaltung und des Hasses geworden, deshalb werde er künftig für die Republikaner stimmen“.
In the past I voted Democrat, because they were (mostly) the kindness party.
But they have become the party of division & hate, so I can no longer support them and will vote Republican.
Now, watch their dirty tricks campaign against me unfold …
— Elon Musk (@elonmusk) May 18, 2022
Diesem medialen Paukenschlag nicht genug, ging er dann auch gleich in den Angriff gegenüber der (US-Eliten-Fabrik) Yale-University, über. Sie sei, „das Epizentrum des geistigen Woke-Virus, das versucht, die Zivilisation zu zerstören“, machte sich Musk Luft.
Der Applaus der Republikaner war ihm dazu sicher, so auch von Lauren Boebert, einer Anhängerin von Ex-Präsident Donald Trump und Verfechterin lockerer Waffengesetze, die gegen Corona-Schutzmaßnahmen, Abtreibungen, homosexuelle Ehen und die Umstellung auf erneuerbare Energie einsteht. „„Willkommen auf der richtigen Seite, Elon“, twitterte Boebert dazu.
Musk wählte früher „demokratisch“ – das ist vorbei
Musk erklärte hierzu, er habe früher für die Demokraten gestimmt, da sie seines Erachtens, größten Teils „die Partei der Güte“ gewesen sei. Weiter äußerte er auch gleich vorwegnehmend und offenbar in genauer Analyse der Vorgehensweise „von Links“, dass man nun mit einer „Kampagne schmutziger Tricks“ gegen ihn zu rechnen habe und erklärte, dass diese mit seinen politischen Äußerungen zusammenhängen würde.
Er wird dabei wohl ins Schwarze getroffen haben, denn Medienberichten aus den USA ist zu entnehmen, dass die US-Börsenaufsicht (SEC) bereits Ermittlungen zu Musks Übernahmeplan von Twitter, aufgenommen habe.
Unter anderem wird erklärt, dass er bei seinen Aktienkäufen das Erreichen der Beteiligungsmarke von fünf Prozent elf Tage später als vorgeschrieben bekannt gegeben hatte. Dadurch sparte Musk Geld und konnte in diesen elf Tagen Aktien günstiger kaufen. Sobald nämlich sein Einstieg bei Twitter öffentlich gemacht wurde, schnellte der Kurs sofort hoch.
Mainstream sieht die „Dinge“ naturgemäß ganz anders
Die europäischen staatlichen Presseagenturen (nach Vorgabe von SOMA) sehen das Szenario selbstredend völlig anders.
Heißt es da etwa in der diesbezüglichen APA-Meldung, „Tech-Milliardär Elon Musk offenbart immer mehr Ansichten, die ihn mit dem rechten politischen Spektrum in den USA in Einklang bringen“. Das scheint also zu erschüttern, ein klassisches „no go“ also für einen Multimillidär, der offenbar nicht mit Gates und „Konsorten“ am „Schwabschen Strang“ zieht.
Weiter heißt es bei den „Analysen“ der Staatsmedien, „über die sogenannte „Woke“-Kultur zu schimpfen, bei der es im Kern um den Kampf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung geht, gehört zum festen Repertoire der Erzkonservativen in den USA“. (Und nicht nur dort Anm.d.Red.)
Zur Aufklärung der Massen wird dann hinzugefügt, „aus Sicht vieler politischer Beobachter trägt die Rhetorik von Trump, der zur bestimmenden Kraft der Republikanischen Partei wurde, zur Spaltung der US-Gesellschaft bei“.
Musk hatte sich also mit dem Twitter-Verwaltungsrat auf die Übernahme des Online-Dienstes für rund 44 Milliarden Dollar geeinigt.
In den vergangenen Tagen traf Twitter allerdings der Vorwurf seitens Musk, falsche Angaben zur Zahl von Fake- und Bot-Accounts gemacht zu haben. Das schickte dann die Twitter-Aktie auf Talfahrt.
Unklar bleibt bislang, ob Musk nun versuchen wird, den Preis zu drücken oder den Boden für einen Ausstieg aus dem Deal vor zu bereiten.

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Der Kampf um eine neue Weltordnung von der Goldenen Renaissance bis zur Multipolaren Allianz
Der Kampf um eine neue Weltordnung von der Goldenen Renaissance bis zur Multipolaren Allianz
1) Könnten Sie sich zu Beginn dieses Interviews den französischsprachigen Zuhörern vorstellen?
A : Aber sicher. Ich bin Journalist und schreibe regelmäßig für die Strategic Culture Foundation, The Cradle, die Washington Times und einige andere Medien. Außerdem bin ich Chefredakteur der Canadian Patriot Review, die ich 2012 gegründet habe, Vizepräsident der gemeinnützigen Rising Tide Foundation, die ich zusammen mit meiner Frau leite, und Senior Fellow an der American University in Moskau. Darüber hinaus bin ich Gastgeber einer wöchentlichen geopolitischen Talkshow namens „The Great Game“ auf Rogue News.
2) Was sind die grundlegenden Unterschiede zwischen der Außenpolitik unter Trump und der unter Biden?
A : Während er versuchte, vier Jahre Russland-Hexenjagd zu überstehen, konzentrierte Präsident Trump seine Bemühungen darauf, die USA zu ihren historischen Traditionen zurückzubringen, die in der Monroe-Doktrin und dem Protektionismus als Grundlage eines „America first“-Programms liegen.
Während die Monroe-Doktrin in den fast zwei Jahrhunderten seit ihrer Ausarbeitung durch John Quincy Adams (Außenminister unter James Monroe) offensichtlich von verschiedenen imperialistisch gesinnten Führern missbraucht wurde, waren die wesentlichen Merkmale dieser außenpolitischen Perspektive: 1) die USA davor zu bewahren, von imperialen Kräften in Europa in fremde Kriege hineingezogen zu werden, und 2) den gesamten amerikanischen Kontinent von der Unterwanderung und Manipulation durch britische, französische und spanische oligarchische Interessen freizuhalten, die immer noch auf der alten Ordnung der erblichen Macht basierten, von der sich die Gründerväter 1776 losgesagt hatten.
Trumps Bemühungen, die USA von ihren Verpflichtungen gegenüber der NATO, der Weltgesundheitsorganisation, der Welthandelsorganisation und dem Pariser Klimaabkommen zu befreien, waren in dieser Hinsicht äußerst wichtig. Seine Bemühungen, die CIA von den konventionellen Streitkräften zu trennen, waren ebenso wichtig wie die Streichung der Mittel für die CIA-Operationen des National Endowment for Democracy in Hongkong, Xinjiang, der Ukraine und darüber hinaus, von denen jeder, der nicht seit 20 Jahren unter einem Felsen lebt, weiß, dass sie lediglich als Deckmantel für farbrevolutionäre asymmetrische Kriegsführungsmethoden dienen.
Trumps Bemühungen, die Sorgen der amerikanischen Politik auf die tatsächlichen Eigeninteressen des Landes zu konzentrieren, wozu die Sicherung der Grenze, der Wiederaufbau der verkümmerten Infrastruktur und der industriellen Kapazitäten bei gleichzeitiger Wiederherstellung einer protektionistischen Agenda durch die Abschaffung von NAFTA gehören, waren allesamt äußerst wichtig. Seine Bemühungen, eine Allianz zwischen den USA, Russland und China voranzutreiben, die 2019 ihren Höhepunkt erreicht, war wahrscheinlich die wichtigste Komponente seiner außenpolitischen Perspektive.
Joe Bidens präsidiale Prioritäten sind jedoch genau die Umkehrung der oben skizzierten. Unter Biden haben wir eine Säuberung von allen nationalistischen Einflüssen innerhalb des Militärs, der Wissenschaft und des öffentlichen Dienstes erlebt, wobei der Schwerpunkt auf der Wiedereingliederung der USA in eine Ideologie als globaler Hegemon unter dem Einfluss eben jener globalistischen Institutionen lag, die Trump zu entmachten versuchte. Das Weltwirtschaftsforum, die Welthandelsorganisation (WTO), die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Dekarbonisierungsagenda der COP26, die NATO-Institutionen usw. wurden alle unter Bidens von Rhodes-Stipendiaten verwaltetem Programm rehabilitiert, das die USA wieder in eine Sklavennation verwandelt hat, die nicht den Interessen des Volkes, sondern einer supranationalen Finanzoligarchie unterworfen ist, die darauf aus ist, die Weltbevölkerung zu reduzieren und eine postnationale Weltordnung zu errichten.
3) Wie analysieren Sie die selbstmörderische Sanktionspolitik in Europa?
A : Dies berührt meine vorherige Antwort. Die Führung der europäischen Nationen, die derzeit an der Macht sind, besteht hauptsächlich aus Männern und Frauen, die in ihren 40ern, 50ern und frühen 60ern sind, ohne jegliche reale Weltkenntnisse oder Lebenserfahrung vor dem Zeitalter des postsowjetischen Unipolarismus.
Biden mag mit seinen 79 Jahren eine Ausnahme von dieser Regel sein, aber sein Verstand ist auch Gelee und sein moralischer Kompass seit langem irreparabel beschädigt, weshalb er im Weißen Haus installiert wurde.
In den Denkfabriken und atlantischen akademischen Institutionen in Washington und Brüssel gibt es eine giftige Tradition, die den religiös anmutenden Glauben aufrechterhält, dass ein post-nationalstaatliches Zeitalter der Global Governance das unvermeidliche evolutionäre Ziel der Menschheit ist. Die Ideologen, die darauf konditioniert sind, dieser giftigen deterministischen Sichtweise anzuhängen, können nicht erkennen, dass dieses Skript der Neuen Weltordnung für die Welt nach 2013 nicht mehr gilt. Seit Xi Jinping im Oktober 2013 die Schaffung des Gürtels und der Straße ankündigte, die zunehmend in die Eurasische Wirtschaftsunion Russlands integriert wird, ist ein alternatives multipolares Skript entstanden, das auf einem völlig anderen Paradigma beruht, das mit den utopischen Verpflichtungen der den Großen Reset liebenden Transhumanisten von Davos unvereinbar ist.
Nach dem Skript der „Neuen Weltordnung“, das die Weltanschauung und die politischen Aussichten der heutigen WEF-konditionierten Regierungsklasse prägt, sollten Russland, China, Indien usw. in dasselbe Haus gesperrt werden, in dem die transatlantische Gemeinschaft leben soll, während die Brandstifter es in Brand setzen. Die Tatsache, dass China, Russland und ihre wachsende Zahl von Verbündeten nicht nur dieses brennende Haus verlassen haben, sondern auch einen langen Weg zurückgelegt haben, um ein alternatives neues Haus mit einer tragfähigen Struktur zu schaffen, ist für die Mehrheit der westlichen Technokraten von heute unverständlich.
4) Welches Interesse haben die Vereinigten Staaten an der Aufrechterhaltung eines De-facto-Protektorats über Europa?
A : Ihre Frage setzt die Existenz der USA als souveräner Nationalstaat voraus, der für seine eigenen Interessen handelt. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Wahrheit ist, dass die „USA“ seit der Ermordung John Kennedys und seines Bruders Robert, der 1968 Präsident geworden wäre, einen Staatsstreich von Kräften erlitten haben, die von den alten oligarchischen Nestern in Europa aus gesteuert werden, deren Zentrum die City of London ist, die vor 1688 ihre Kommandozentrale in Venedig hatte.
Natürlich stützte sich diese Übernahme nach 1968 auf fünfte Kolonnen, die seit 1776 innerhalb des tiefen Staates der USA von britisch-imperialistischen Loyalisten unterhalten wurden, die sich als amerikanische Familien und Institutionen ausgaben – allerdings nur dem Namen nach. Die größten Präsidenten, die sich diesem vom Ausland gesteuerten Parasiten im Herzen der USA widersetzten, überlebten nur selten ihre Amtszeit (so starben insgesamt 8 Präsidenten während ihrer Amtszeit, die Morde an Alexander Hamilton 1804, Martin Luther King und Bobby Kennedy 1968 nicht mitgerechnet).
Die heutigen USA sind wieder unter die Kontrolle dieses supranationalen Einflusses geraten, der darauf abzielt, alle lebensfähigen Traditionen europäischer und amerikanischer Souveränität zu zerstören, die sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle und politische Komponenten umfassen. Unter dem Einfluss von Globalisten wie Henry Kissinger, David Rockefeller, Zbigniew Brzezinski und vielen anderen CFR-verbundenen Agenten während des gesamten 20. Jahrhunderts dienten die USA als eine Art stummer Riese im Auftrag der britischen Großstrategen. Churchill beschrieb die Welt, die unter anglo-amerikanischer Kontrolle steht, als ein System, das „von britischem Verstand und amerikanischer Macht“ geführt wird.
5) Ist Ihrer Meinung nach ein Krieg mit Russland zu befürchten?
A: Ja, das ist eine sehr reale Gefahr.
6) Liegt es im Interesse des amerikanischen Deep State, eine Konfrontation mit China zu haben?
A: Niemand hat ein Interesse an einer Konfrontation zwischen zwei Atommächten, schon gar nicht zwei Nationen, die so sehr auf die Gesundheit und das Wohlergehen des anderen angewiesen sind. Selbst der amerikanische tiefe Staat würde von einer solchen Konfrontation nicht profitieren, aber das ist die Natur des Wahnsinns, der die „Methodik“ infiziert, die hinter der Anti-China-Kriegshaltung steht.
Natürlich hat China in den letzten 14 Jahren ein hohes Maß an wirtschaftlicher Souveränität erlangt, die es ihm ermöglicht hat, einen Zusammenbruch seiner westlichen Handelspartner zu überstehen, der 2008 oder früher nicht möglich gewesen wäre. Vergleichen Sie diese wirtschaftliche Souveränität mit dem beklagenswerten Fall der USA, die im gleichen Zeitraum nur kontinuierlich geschrumpft sind. Da Amerika über keine nennenswerten industriellen Produktivkräfte verfügt, ist es derzeit viel stärker von der Existenz Chinas abhängig als umgekehrt.
Diese existenzielle Schwäche und die Angst vor dem Erfolg Chinas als Grundlage eines alternativen sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Systems neben Russland zwingt den amerikanischen Tiefenstaat dazu, seine wahnhaften Bemühungen zu verdoppeln, China zu zerstören, indem er alle ihm zur Verfügung stehenden Formen der Kriegsführung unter Biden einsetzt. Zu den wichtigsten dieser Formen gehören: 1) Wirtschaftskrieg (Sanktionen, Spekulation) und 2) farbige revolutionäre Bemühungen, die in Hongkong, Xinjiang und Tibet größtenteils gescheitert sind. Außerdem sehen wir 3) Biokriegsführung durch US-Biolabore in Südkorea im Rahmen der US-Programme Centaur und Jupitr, und dann 4) die konventionelle „harte“ Kriegsführung, die von der Absicht angetrieben wird, eine pazifische NATO zu errichten, die einige als die „Quad“ bezeichnen, die Japan, Australien, die USA und Indien zu einem gegen China gerichteten Militärblock vereint.
Das andere Element, das hier am gefährlichsten ist, ist die militärische Einkreisung Chinas mit 100.000 US-Soldaten, die in verschiedenen militärisch-industriellen Kolonien im Pazifik stationiert sind, mit dem THAAD-Raketenschild und mit Kriegsspielen, die in Chinas Hinterhof stattfinden. Taiwan spielt in gewisser Weise auch die Rolle einer „Ukraine des Pazifiks“ mit einem Marionettenregime, das auf eine stärkere Integration in die militärische Kontrolle der USA drängt, ohne jegliche Verbindung zu China. Die chinesische Führung hält nicht nur daran fest, dass Taiwan eine integrale Provinz Chinas ist, sondern hat auch verlauten lassen, dass jegliche Bemühungen der USA, die Insel als Teil eines umfassenderen antichinesischen Kriegsplans zu nutzen, eine rote Linie darstellen, die nicht ohne schwerwiegende Folgen überschritten werden kann.
7) Wie sehen Sie den Platz Frankreichs in der Welt? Wie erklären Sie sich den Niedergang der französischen Diplomatie?
A : Genau wie in den USA gibt es in Frankreich zwei gegensätzliche politische Traditionen, wobei die schlechtere der beiden derzeit einen dominierenden Einfluss ausübt.
Die bessere Tradition hat ihre Wurzeln in der dirigistischen Führung von Karl dem Großen, König Ludwig XI., Heinrich IV. von Navarra, Kardinal Jules Mazarin und seinem Schützling Jean-Baptiste Colbert, die sich für den großen Westfälischen Frieden von 1648 und seine wirtschaftlichen Korrelate einsetzten, die auf einer Win-Win-Zusammenarbeit mit den Nachbarn in den folgenden Jahren beruhten. Dies diente ironischerweise auch als treibende Inspiration für das beste republikanische Regierungssystem Amerikas, in dem eine neue Form wissenschaftlicher Staatsmänner entstand, die ein wunderschönes Konzept des Naturrechts vertraten, wobei „harte Wissenschaften“ und „moralische/politische Wissenschaften“ zwei Seiten desselben Phänomens sind.
Zu den politisch orientierten Anhängern von Benjamin Franklins Vision eines Zeitalters der Vernunft gehörten im späten 18. Jahrhundert so bedeutende Persönlichkeiten wie der französische Marquis Lafayette, Jean Sylvain Bailey (Astronom und Präsident der Assemblee“) und der Chemiker Antoine Lavoisier. Selbst nachdem Napoleon die Kontrolle über das Chaos des jakobinischen Terrors und des konterrevolutionären Blutbads der Girondins übernommen hatte, fanden diese besseren Kräfte ihre Verfechter in den Persönlichkeiten von Gaspard Monge und Lazare Carnot – den Leitern der Ecole Polytechnique, deren Führung Frankreich inmitten der existenziellen Stürme der Jahre 1795-1815 wohl am Leben hielt.
Am Ende des 19. Jahrhunderts fand diese Tradition der besseren französischen Politik ihren Verfechter in Lazare Carnots Enkel, Präsident Sadi Carnot, und seinem brillanten Außenminister Gabriel Hanotaux, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine Entente mit Russland, Deutschland und sogar China anstrebte, zusammen mit einer Politik des Protektionismus im Stil des „Amerikanischen Systems“, des industriellen Wachstums und der Integration der Eisenbahn im Inland und mit Frankreichs Nachbarn.
Im 20. Jahrhundert wurde diese bessere außen- und innenpolitische Doktrin mit Präsident Charles de Gaulle wieder lebendig, der Dutzende von Attentatsversuchen durch denselben mit Gladio verbundenen Attentatskomplex überlebte, der in den 1960er bis 1970er Jahren Mattei, Kennedy und viele andere führende Politiker ermordete. Ich glaube, dass diese Politik zuletzt in Jacques Chiracs Widerstand gegen den Irak-Krieg und die breitere Politik des Regimewechsels nach dem 11. September 2001 ein geschwächtes, aber echtes Wiederaufleben erlebte. Seit dem Wahlsieg von Sarkozy, der die Wiederaufnahme Frankreichs in die NATO zur Folge hatte, muss ich leider feststellen, dass ich in den Korridoren der Macht keinen kohärenten Ausdruck dieser besseren außenpolitischen Perspektive gesehen habe.
8) Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation in Kanada? Sehen Sie irgendwelche Ähnlichkeiten mit Frankreich?
A : Ja, in vielerlei Hinsicht ist Kanadas Justin Trudeau ein Klon von Macron – nur mit deutlich geringerer Intelligenz. Beide Männer sind nachweislich künstliche Hüllen, die von Kräften in ihre Positionen eingesetzt wurden, die nur Verachtung für die tatsächliche Bevölkerung Frankreichs oder Kanadas übrig haben und die ihre Pappfiguren benutzen, um eine Politik voranzutreiben, die letztlich darauf abzielt, dem Volk das bisschen Macht zu nehmen, das es derzeit besitzt, um sich vor einem technokratischen Regime neofeudaler Oberherren zu schützen, die eine post-nationalstaatliche Great-Reset-Agenda einführen wollen, die auf Bevölkerungsreduktion ausgerichtet ist.
9) Wie sehen Sie die Zukunft in den nächsten Monaten?
A : Das ist schwer zu sagen. Für diejenigen von uns, die zur transatlantischen Gemeinschaft gehören, erwarte ich keine ruhige Fahrt. Das Finanzsystem ist reif für eine Kernschmelze, und die politische Führung, die benötigt wird, um die Nationen und die Menschen vor den tödlichen Auswirkungen eines solchen Zusammenbruchs zu schützen, ist in den meisten Nationen des Five-Eyes-Einflussbereichs nicht in der Nähe der tatsächlichen Machtzentren zu finden.
Die Bevölkerung leidet auch unter einem Zusammenbruch ihrer angeborenen Weisheitskräfte aufgrund des jahrzehntelangen oligarchischen Kultur- und Bildungszerfalls, der das Wachstum gereifter Identitäten behindert hat, was meiner Meinung nach eine noch wichtigere Krise darstellt als der Mangel an Führung (obwohl beide Probleme in einem dynamischen Wechselspiel Ursache und Wirkung füreinander sind).
Das beste Szenario ist, dass die nationalistische Führung Eurasiens ihr multipolares System der Win-Win-Kooperation weiter vorantreibt, das bereits mehr als 140 Nationen in unterschiedlichem Maße für seine Sache gewonnen hat, einschließlich eines großen Teils Afrikas, Südwestasiens und Iberoamerikas, das an Einfluss gewinnt.
Wenn diese tragfähige sozio-politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Ordnung, die auf Bevölkerungswachstum, nationaler Souveränität, Zusammenarbeit sowie wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt beruht, weiterhin aufblühen kann, dann gibt es Hoffnung. Es handelt sich um eine Entwicklung, die von einem national kontrollierten Zentralbankwesen, einer groß angelegten produktiven Kreditschöpfung und einem auf den Menschen ausgerichteten Wirtschaftsparadigma angetrieben wird, das den Wert nicht auf der Grundlage von „was auch immer die Märkte verlangen“ oder der „Verringerung des CO2-Fußabdrucks“, sondern vielmehr auf der messbaren Steigerung der Produktivkräfte der Arbeit begründet. In dem Maße, in dem sich dies ohne Sabotage entfalten kann, hat die Menschheit meines Erachtens eine echte Chance auf langfristiges Überleben. Außerdem gibt dies den patriotischen Kräften innerhalb der transatlantischen Gemeinschaft, die sich den transhumanistischen Zielen widersetzen, einen praktikablen Rahmen, mit dem sie arbeiten können und vor dem der Feind in den kommenden Monaten und Jahren versteinert ist.
10) Welche Bücher würden Sie empfehlen, um die aktuellen Themen besser zu verstehen?
A: Zunächst einmal möchte ich die Gelegenheit nutzen, ein wenig schamlose Eigenwerbung zu betreiben, denn ich habe gerade den dritten und letzten Band der Trilogie Der Kampf der zwei Amerikas“ abgeschlossen, die ich zusammen mit meiner brillanten Frau geschrieben habe (Titel: Die Geburt eines eurasischen Manifest Destiny“). Diese Trilogie dient als Fortsetzung unserer vierteiligen Reihe Untold History of Canada, die Sie alle auf unserer Website www.canadianpatriot. org – Darüber hinaus habe ich großen Wert auf Carol Quigleys „Anglo-America Establishment“ (1980), Graham Lowrys „How The Nation Was Won“ (1984), Daniel Gansers „NATO’s Secret Armies“ (2005), David Talbots „Devil’s Chessboard“ (2015), Jim Garrisons „On the Trail of the Assassins“ (1991) gelegt. Anton Chaitkins „Treason in America“ (1984) und Fletcher Proutys „The CIA, Vietnam and the Plot to Assassinate JFK“ (1992).
Was die Methodik betrifft (da das WIE wir über alles nachdenken, immer unendlich viel wertvoller ist als das WAS wir über eine bestimmte Sache denken), würde ich Geschichtsstudenten dringend empfehlen, sich mit Platon anzufreunden, indem sie sich in das Studium der platonischen Dialoge vertiefen, um ein Gespür für die Kunst zu entwickeln, fruchtbare Fragen zu stellen und Paradoxien aufzuspüren.
Lawrow zu Tedros: Russland mag Sie immer noch
Von Riley Waggaman (alias „Edward Slavsquat“): Er ist ein amerikanischer Schriftsteller, der in Moskau lebt. Er arbeitete fast vier Jahre lang bei RT (seine offizielle Position war „leitender Redakteur“, aber seine täglichen Aufgaben waren nicht so illuster, wie der Titel vermuten lässt)
Der stellvertretende Sprecher der Staatsduma, Pjotr Tolstoi, kündigte am Dienstag an, dass die russischen Gesetzgeber die Beziehungen Moskaus zur WHO, einem globalen Mörderclub, der von Dutzenden von Ländern gesponsert wird, die davon träumen, Russland zu ermorden, neu bewerten würden. Dies war eine sehr gute Nachricht.
Wie Ihr bescheidener Moskauer Korrespondent jedoch vor zwei Tagen und auch vor einem Monat feststellte, gibt es viele leidenschaftliche WHO-Liebhaber in Russlands Führungsetagen. Viel zu viele, um genau zu sein. Wir wollten keine Spaßbremse sein, indem wir darauf hinwiesen; wir hielten es nur für wichtig, die Realität anzuerkennen.
Machen Sie sich bereit für die vorhersehbarste kalte Dusche der Welt.
Russlands Gesundheitsministerium: „Die Zusammenarbeit mit der WHO ist effektiv und für beide Seiten vorteilhaft.“
Kurz nach Tolstois Ankündigung veröffentlichte die Journalistin und Rundfunksprecherin Anna Shafran (sie hat eine Sendung auf Spas TV und ist eine beliebte Radiomoderatorin bei Vesti FM und Komsomolskaya Pravda) einen ekelerregenden Brief, in dem das russische Gesundheitsministerium seine unerschütterliche Verbundenheit mit der Weltgesundheitsorganisation erklärte.
In dem Schreiben vom 17. Mai heißt es: „Die Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und der WHO ist effektiv und für beide Seiten von Vorteil. Wir halten es für sinnvoll, sie in ihrer Gesamtheit fortzusetzen“.
„Die Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und der WHO ist effektiv und für beide Seiten von Nutzen. Wir halten es für sinnvoll, sie in ihrer Gesamtheit fortzusetzen“.„Die Beamten des Gesundheitsministeriums leben offensichtlich in einer parallelen Realität“, schloss Shafran und fügte hinzu:
Übrigens habe ich keinen Zweifel daran, dass diese Zusammenarbeit für einige Beamte des Gesundheitsministeriums sehr vorteilhaft ist.
Und ich bin sehr daran interessiert, wie lange diese schizophrene Situation andauern wird, wenn das ganze Land die Grundsätze der Beziehungen zu ausländischen und internationalen Organisationen radikal überarbeitet und nur im Gesundheitsministerium alles beim Alten bleibt, alles zum gegenseitigen Vorteil ist?
Leider war Shafran ein wenig zu optimistisch: mehr als ein russisches Ministerium hält an der WHO fest.
Russlands Außenministerium: Wir mögen die WHO
Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Briefes teilte das russische Außenministerium mit, dass Sergej Lawrow ein freundliches Gespräch mit dem Traummann Tedros geführt hat:
Am 18. Mai hatte Sergej Lawrow auf Initiative der russischen Seite ein Telefongespräch mit dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tedros Adhanom.
Dabei wurde Russlands Unterstützung für die zentrale Rolle der WHO bekräftigt und unsere Bereitschaft bekräftigt, sich weiterhin aktiv an den Aktivitäten der Organisation zu beteiligen und einen wichtigen Beitrag zur Lösung globaler Gesundheitsprobleme zu leisten, auch im Zusammenhang mit der laufenden Feinabstimmung des internationalen Systems zur Vorbereitung und Reaktion auf gesundheitliche Notfälle.
Während des Gesprächs wurden Fragen zur Vorbereitung der 75. Tagung der Weltgesundheitsversammlung erörtert. Sergej Lawrow betonte die Notwendigkeit, politisierte Entscheidungen zu vermeiden, die eine Gefahr für die internationale Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich darstellen und die effektive Interaktion der Mitgliedsländer mit der WHO ernsthaft stören könnten.
Im Grunde heißt das: Einen Tag, nachdem Tolstoi gesagt hatte, die Duma könnte die Partnerschaft Russlands mit der WHO aufkündigen, rief Lawrow Dr. T. an und versicherte ihm, dass Moskau ihn immer noch sehr mag und sich darauf freut, bei der bevorstehenden Weltmordversammlung in Genf an der „laufenden Feinabstimmung des internationalen Systems zur Vorbereitung und Reaktion auf gesundheitliche Notfälle“ mitzuwirken.
Sehr schön.
Vielleicht wäre jetzt auch ein guter Zeitpunkt, alle daran zu erinnern, dass Putin mit der WHO völlig einverstanden zu sein scheint. Vielleicht waren seine zahlreichen Erklärungen zur Unterstützung dieser Organisation ein hinterhältiges 5D-Schattenspiel? Mag sein. Aber wissen Sie, wahrscheinlich nicht.
Putins einziges Problem mit der WHO ist, dass sie Russlands unbewiesenen genetischen Brei, „Sputnik V“, nicht zugelassen hat.
November 2021:
Die Rolle der Weltgesundheitsorganisation wird immer bedeutender, und ihre Aktivitäten verdienen natürlich jede Unterstützung. Schritte, die die Vorrechte der WHO, die unter der Schirmherrschaft der UNO arbeitet, verletzen würden, sind inakzeptabel, sagte [Putin] am Freitag auf dem APEC-Gipfel per Videokonferenz.
Der russische Staatschef wies darauf hin, dass die WHO mit der allgemeinen Unterstützung der APEC-Teilnehmer „noch aktiver an der Massenimpfung der Bevölkerung mitwirken könnte, da viele Länder, die sie benötigen, noch keinen Zugang zu Impfstoffen haben.
November 2021:
Die Tätigkeit der WHO verdient jede Unterstützung, und sie könnte sich noch aktiver für die Massenimpfung einsetzen, sagte der Präsident.
Darüber hinaus forderte der russische Staatschef die WHO auf, die Verfahren zur Requalifizierung und Bewertung der Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit neuer Impfstoffe und Medikamente gegen das Coronavirus zu beschleunigen.
Zuvor hatte Wladimir Putin erklärt, dass eine möglichst rasche gegenseitige Anerkennung von Impfstoffen und nationalen Zertifikaten eine schnellere Wiederaufnahme der weltweiten Aktivitäten ermöglichen würde.
Dezember 2021:
Der russische Präsident Wladimir Putin ruft die Russen dazu auf, die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu beherzigen. Das meldet RIA Novosti.
Wir müssen natürlich aktiver und sinnvoller mit der Weltgesundheitsorganisation zusammenarbeiten und auf ihre Empfehlungen hören, sagte das Staatsoberhaupt auf dem Kongress des Russischen Verbands der Industriellen und Unternehmer (RSPP).
Sollte es Russland gelingen, sich von der WHO zu trennen, so wird dieses Wunder mit ziemlicher Sicherheit das Ergebnis des Aktivismus der Bevölkerung sein.
Es ist ein harter Kampf, aber es ist nicht unmöglich: Die Entscheidung der Bundesregierung, ihre perverse Fantasie eines nationalen Kennzeichnungssystems für Rinder (vorübergehend?) aufzugeben, war das Ergebnis des lautstarken Widerstands der einfachen Russen. Wenn Tolstoi und sein Team die gleiche Empörung auf sich ziehen können, die QR-Codes ausgebremst hat, kann die Staatsduma Russland vielleicht vor Tedros retten. Es ist einen Versuch wert.
Die Stunde des Sozialpatriotismus
Indisches Höchstgericht urteilte: Niemand darf zu Impfungen gezwungen werden
Die Nachricht ist zwar schon drei Wochen alt, im Licht der heutigen Entscheidung des Deutschen Bundesverfassungsgerichtes aber unbedingt nochmals zu erwähnen. In Indien, der größten Demokratie der Welt, kamen die Verfassungsrichter zum Schluss, dass ein Impfzwang unzulässig ist. Man dürfe unter Berücksichtigung der Verfassung keinen Bürger zu einer Impfung zwingen und jeder hätte das Recht, eine Impfung abzulehnen.
Die Entscheidung vom 2. Mai in Indien steht in völligem Kontrast zur am 19. Mai erfolgten Entscheidung in Deutschland. Das Indische Höchstgericht hatte unter der Führung der Richter Nageswara Rao und Gavaihatte festgestellt, dass niemand in Indien dazu gezwungen werden dürfe, sich impfen zu lassen. Die Indische Verfassung gäbe jedem das Recht, Impfungen abzulehnen.
„In Anbetracht der körperlichen Autonomie wird die körperliche Unversehrtheit durch Artikel 21 geschützt. Niemand kann gezwungen werden, sich impfen zu lassen. [Aber] die Regierung kann in Bereichen der körperlichen Autonomie regulieren“, urteilte das Richtergremium.
The National News, 3.5.2022
Das Verfahren in Indien dürfte der Horror für „Impfstoffhersteller“ gewesen sein. Denn dabei kam zur Sprache, dass Impfstoffe nicht ausreichend getestet seien. Es wurde die Offenlegung von Daten aus klinischen Studien und aller Nebenwirkungen beantragt, die sich aus Massenimpfkampagnen gegen Covid-19 ergeben. Solche Themen werden in Europa, speziell in Deutschland und Österreich tunlichst vermieden. Wer solche Daten anfordert wird beschimpft und denunziert – nicht selten geht dies bis zum Jobverlust.
Das Gericht soll, so schreibt es „Nationalnews“ in Folge tatsächlich die Veröffentlichung aller Daten (!) ohne weitere Verzögerung angeordnet haben.
„In Bezug auf die Geheimhaltung von Daten zu Impfstoffversuchen müssen, vorbehaltlich der Privatsphäre von Einzelpersonen, alle bereits durchgeführten und noch durchzuführenden Versuche, alle Daten ohne weitere Verzögerung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“
The National News, 3.5.2022
In Indien wurden seit Beginn der Impfkampagnen nicht weniger als 1,89 Milliarden Impfstoffdosen verspritzt. Dabei kamen auch indische Eigenentwicklungen zum Einsatz. In Indien wurden diesen April auch Impfungen für Kinder ab 5 Jahren zugelassen. Zahlen und Daten zu Nebenwirkungen und Todesfällen in zeitlicher Nähe zu Impfungen liegen noch nicht vor – können aber nach diesem Gerichtsurteil mit großer Spannung erwartet werden.
Die Rückkehr der „Großen Zeit“
Das Gedicht „Große Zeiten“ von Erich Kästner lässt sich mühelos auf die aktuelle gesellschaftspolitische Situation übertragen. Ein Gastbeitrag von Ralph Zedler.
Der Beitrag Die Rückkehr der „Großen Zeit“ erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Afrikanische Affenpocken breiten sich Migrationsländern der EU aus
Von Elmar Forster
Nachdem es in Großbritannien zu sieben bestätigten Falle von Affenpocken gekommen ist (Stern), hat die aus Afrika stammende ansteckende Hautkrankheit nun auch auf Spanien und Portugal übergegriffen. Laut spanischen Gesundheitsbehörden hätten sich alleine in Madrid acht Menschen mit dem Virus infiziert. (Europa Press) In Portugal gibt es 20 Verdachts- und 14 bestätigte Fälle im Monat Mai, und zwar in Lissabon und im Tejo-Tal (publico)
Herkunft aus „Schwarz-Afrika“
Das Affenpocken-Virus (APV) ähnelt den Pocken, welche seit 1980 als ausgerottet gilt. Bisher galt APV als eher seltene Krankheit, weil sie sich nur schwer unter Menschen ausbreitete.
Trotz seines Namens grassierte das Virus bisher hauptsächlich unter Nagetieren auf dem afrikanischen Kontinent. APV wurde erstmals 1958 anlässlich zweier Outbreaks in afrikanischen Affenkolonien entdeckt. Der erste menschliche Fall wurde 1970 in der Demokratischen Republik Kongo dokumentiert.
Symptome
Bisher sind zwar eher milde Symptome ohne schwere Erkrankung aufgetreten. Dazu gehören Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelkater, Schwellungen der Lymphknoten oder extreme Müdigkeit. Zwischen einem und fünf Tagen nach Fieber breiten sich allerdings Hautausschläge im Gesicht und am Körper aus. Nach einigen Wochen sollten die Symptome wieder verschwinden.
Ausbrüche in der Vergangenheit
Der letzte signifikante Ausbruch fand im Jahr 2003 mit 47 infizierten Menschen in den USA statt, Ursprungsland war das afrikanische Ghana durch importierte Wildtiere. 2020 wurden in den USA zwei weitere Fälle von APV registriert, in Großbritannien gab es 2019 einen Fall. (Publico)
Bisshen sind Affenpocken aber vor allem auf dem afrikanischen Kontinent aufgetreten.
Beunruhigender neuer Infektionsweg: Homosexuelle Kontakte
Bei den Fällen in Madrid gehen die Gesundheits-Experten nun aber von einer Infektion durch Körpersekrete aus, weil es sich bei allen acht Patienten um homosexuelle Männer handle. Auch in Portugal wären vor allem Männer mit homosexuellen Kontakten betroffen (Nachrichtenagentur Lusa, DiePresse).
Auffallend: Auch Mainstream-Presse warnt
Dass das Affenpocken-Virus doch nicht so ungefährlich sein dürfte, beweist das Echo, welches der Outbreak in den Mainstream-medien gefunden hat (inkusive Nennung des Ursprungslandes Afrikas). Auch das deutsche Ärzteblatt warnt: „Angesichts der Fälle in Großbritannien hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) bereits vor den neuen Informationen aus Spanien und Portugal auch Ärzte in Deutschland für die Virusinfektion sensibilisiert.“
Konnex zur afrikanischen Flüchtlings-Migration wird verschwiegen
Was zwar aus logischen Schlussfolgerungen unschwer zu erkennen ist…: Nämlich der Konnex zu den afrikanischen Flüchtlingsbewegungen in die EU, wird vom Mainstream allerdings zensiert: Handelt es sich doch bei Spanien und Portugal um Einfallstore der afrikanischen Flüchtlingsrouten. Auch Großbritannien ist ein Hauptzielland.
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Impfpflicht: Wie das Bundesverfassungsgericht die Covid-19- Impfopfer verhöhnt
(David Berger) Erneut wartet das Bundesverfassungsgericht heute mit einer juristisch höchst umstrittenen Entscheidung auf: Die höchste juristische Instanz der Bundesrepublik hat endgültig entschieden, dass die Covid-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen bestehen bleibt.
Der Beitrag Impfpflicht: Wie das Bundesverfassungsgericht die Covid-19- Impfopfer verhöhnt erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Lasst sie Käfer fressen… Wie abgehobene Eliten ihre Verachtung offenbaren und was als Nächstes kommt
Als Marie Antoinette erfuhr, dass das Volk kein Brot hatte, soll sie geantwortet haben: „Sollen sie doch Kuchen essen“.
Diese berüchtigten Worte waren ein deutliches Beispiel für die Gleichgültigkeit der französischen Elite gegenüber der Notlage der einfachen Menschen. Außerdem schürten sie wahrscheinlich die Wut, die eine Revolution auslöste, die das französische Herrschaftssystem zu Fall brachte.
Wäre Marie Antoinette nicht so weltfremd gewesen, hätte sie vielleicht eine bessere Wortwahl getroffen.
Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich.
Ich erwähne dies, weil die modernen politischen, finanziellen und medialen Eliten in jüngster Zeit zahlreiche Bemerkungen nach dem Motto „Lasst sie Kuchen essen“ gemacht haben.
Auch sie zeigen, wie wenig sie die Probleme der Durchschnittsbürger wahrnehmen, während die Inflation außer Kontrolle gerät, sich Engpässe ausbreiten, der Aktienmarkt abstürzt und die wirtschaftlichen Aussichten von Tag zu Tag schlechter werden.
Schauen wir uns diese Beispiele an und untersuchen wir, was sie für das soziale und politische Umfeld in der Zukunft bedeuten könnten … und was Sie dagegen tun können.
Beispiel 1: Inflation ist gut
Zuerst erzählen Ihnen die Zentralbanker, die Mainstream-Medien und die Wissenschaft, dass es keine Inflation gibt.
Dann, wenn die Inflation nicht mehr zu leugnen ist, sagen sie Ihnen, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, weil die Inflation nur „vorübergehend“ ist.
Wenn sich dann herausstellt, dass sie nicht nur vorübergehend ist, heißt es, man solle sich keine Sorgen machen, denn Inflation sei eigentlich eine gute Sache.
Lächerliche Schlagzeilen wie diese sind keine Seltenheit:

Beispiel 2: Kein Truthahn mehr zu Thanksgiving
Nachdem die Inflation den höchsten Stand seit mehreren Jahrzehnten erreicht hat, ist es nicht mehr möglich, die Farce „Inflation ist gut“ aufrechtzuerhalten.
Daher hat sich die Botschaft der Elite darauf verlagert, wie das Volk mit dem immer weiter sinkenden Lebensstandard zurechtkommen kann.
Letztes Thanksgiving war es für die Federal Reserve unmöglich, die steigenden Kosten für Truthahn zu ignorieren. Stattdessen hatte die Zweigstelle in St. Louis einen hilfreichen Vorschlag für diejenigen, die zu kämpfen haben: Ersetzen Sie den leckeren Truthahn durch billigeren, stark verarbeiteten Industrieschlamm.

Beispiel 3: Lassen Sie Ihre Haustiere sterben
Kürzlich veröffentlichte Bloomberg einen Artikel mit dem Titel „Die Inflation trifft Sie am härtesten, wenn Sie weniger als 300.000 Dollar verdienen. So gehen Sie damit um“.
Darin wird empfohlen, die medizinische Versorgung Ihrer Haustiere zu überdenken:
Wenn Sie zu den vielen Amerikanern gehören, die während der Pandemie neue Haustierbesitzer wurden, sollten Sie die kostspielige medizinische Versorgung Ihrer Haustiere überdenken.
Beispiel 4: Benzin ist zu teuer? Kaufen Sie einen Tesla
Während die Benzinpreise in die Höhe schnellen, schlägt Verkehrsminister Pete Buttigieg vor, ein Elektrofahrzeug zu kaufen. Auf diese Weise können die Bürger aufhören, sich zu beschweren, und müssen sich „nie wieder Sorgen um die Benzinpreise machen“.
Der Gedanke, ob sich die Menschen überhaupt ein teures Elektrofahrzeug leisten können, scheint ihm nicht in den Sinn gekommen zu sein.
Beispiel Nr. 5: Die Wohnung ist zu teuer? Leben Sie in einer Wohneinheit oder ziehen Sie wieder bei Ihren Eltern ein
Angesichts der steigenden Preise, die das Wohnen in vielen Großstädten unerschwinglich machen, wird das Leben in Wohncontainern gefördert.
In Kalifornien zum Beispiel wurde ein Haus mit drei Schlafzimmern, das früher eine Familie beherbergte, in eine Wohneinheit umgewandelt, die 13 Personen Platz bietet.

Ähnliche Geschichten tauchen auch in anderen Städten auf. In den Medien wird dies nicht als erhebliche Verschlechterung, sondern als umweltfreundliche Lösung für die steigenden Wohnkosten gefeiert.
Sie empfehlen auch, wieder bei den Eltern einzuziehen.

Beispiel 6: Fleisch ist zu teuer? Esst Käfer und Industrieschlamm
Da die Inflation Fleisch für viele unerschwinglich macht, versucht die Elite, das Volk bei Laune zu halten, indem sie ihm vorgaukelt, dass Fleisch schlecht für die Umwelt ist.
Das ist einer der Hauptgründe, warum es in den Mainstream-Medien eine Flut von Artikeln gibt, die den Fleischkonsum verurteilen und billige Alternativen fördern.
Ihre Lösung besteht darin, dem Volk künstliches Fleisch aus stark verarbeiteten Industrieabfällen zu geben und es mit Käfern zu füttern.
Bill Gates sagte kürzlich: „Ich denke, alle reichen Länder sollten auf 100% synthetisches Rindfleisch umsteigen“.
„Man kann keine Kühe mehr haben“, und die Regierungen können „durch Regulierung die Nachfrage völlig umstellen“.
Ein Artikel in The Economist stellt fest: „Wir werden die Europäer und Amerikaner nicht davon überzeugen, in großer Zahl Insekten zu essen… Der Trick könnte sein, sie heimlich in die Nahrungskette einzuschleusen.“

Der Guardian berichtet, dass der Verzehr von Käfern die Klimasünden lindern kann und dass „wenn wir den Planeten retten wollen, die Zukunft der Ernährung in den Insekten liegt“.
Hier ist noch was von Bloomberg:

Dies sind nur ein paar Beispiele für einen viel umfassenderen Vorstoß gegen Fleisch.
Das ist die Quintessenz.
Die Elite wurde darüber informiert, dass Fleisch für den Durchschnittsbürger zu teuer geworden ist. Ihre Antwort: „Sollen sie doch Käfer essen.“
Fazit
Dieser Überblick ist keineswegs eine vollständige Sammlung der jüngsten „Lasst sie Kuchen essen“-Aussagen. Sie reicht jedoch aus, um zu verstehen, was die Eliten denken und wie sehr sie den Durchschnittsmenschen verachten.
Es sind dieselben Leute, die für das zügellose Gelddrucken und andere politische Maßnahmen verantwortlich sind, die zu den steigenden Preisen geführt haben, die den normalen Menschen zu schaffen machen.
Und als der Schmerz der Inflation offensichtlich wurde, lautete ihre Antwort: Inflation ist gut… kein Truthahn mehr an Thanksgiving… lasst eure Haustiere sterben… kauft ein teures Elektrofahrzeug… lebt in einer Kapsel oder zieht wieder bei euren Eltern ein… und esst Käfer.
Anstatt diese Beispiele einzeln zu betrachten, sollten wir einen Schritt zurücktreten und über das Gesamtbild nachdenken, das sie zeichnen. Das wird uns helfen, die soziale und politische Situation besser zu verstehen, wohin sich die Dinge entwickeln könnten, und was wir tun sollten.
Vor diesem Hintergrund scheinen zwei Dinge klar zu sein.
1) Die derzeitigen Eliten in Politik, Finanzwelt und Medien leben in einer Blase und stehen den Problemen der einfachen Menschen gleichgültig gegenüber – ähnlich wie es Marie Antoinette tat.
2) Die Wut staut sich auf, weil die Menschen immer mehr wirtschaftlichen Schmerz spüren.
Niemand weiß, wie sich die Situation entwickeln wird, aber ich denke, es wäre töricht, sich und sein Portfolio nicht auf die Turbulenzen der kommenden Monate vorzubereiten.
Vom Pentagon-finanzierte Denkfabrik simuliert den Krieg mit China im US-TV
In der NBC-Sendung Meet the Press wurde gerade ein absolut verrückter Beitrag ausgestrahlt, in dem die einflussreiche Firma Center for a New American Security (CNAS) Kriegsspiele durchführte, die einen direkten heißen Krieg der USA mit China simulierten.
CNAS wird vom Pentagon und von den Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes Northrop Grumman, Raytheon und Lockheed Martin sowie vom Taipei Economic and Cultural Representative Office finanziert, das, wie Dave DeCamp von Antiwar anmerkt, de facto die taiwanesische Botschaft in den USA ist.
Das Kriegsspiel simuliert einen Konflikt um Taiwan, der nach unseren Informationen im Jahr 2027 stattfindet, in dem China das US-Militär angreift, um den Weg für eine Invasion der Insel zu ebnen. Es wird uns nicht erklärt, warum ein bestimmtes Jahr in das amerikanische Mainstream-Bewusstsein eingefügt werden muss, in dem ein solcher Konflikt zu erwarten ist, aber es wird uns auch nicht erklärt, warum NBC die Simulation eines militärischen Konflikts mit China durch eine Denkfabrik für Kriegsmaschinerie überhaupt zeigt.
Go inside our exclusive war game with @CNASdc —
The year is 2027. The briefing: China is poised to attack Taiwan
Which side would prevail? Would China attack the U.S. mainland? Could nuclear war break out?
Watch the full episode on @PeacockTV and at https://t.co/CN76hzJHEj pic.twitter.com/XOjyry0QEY
— Meet the Press (@MeetThePress) May 15, 2022
Zufälligerweise war das Center for a New American Security die Heimat des Mannes, der von der Biden-Administration mit der Leitung der Pentagon-Taskforce beauftragt wurde, die für die Neubewertung der Haltung der Regierung gegenüber China verantwortlich ist. Dieser Mann, Ely Ratner, hat zu Protokoll gegeben, dass die Trump-Administration gegenüber China nicht ausreichend aggressiv sei. Ratner ist jetzt stellvertretender Verteidigungsminister für indo-pazifische Sicherheitsangelegenheiten in der Regierung Biden.
Es kommt auch vor, dass das Center for a New American Security (CNAS) offen damit geprahlt hat, dass viele seiner anderen „Experten und Alumni“ in der Biden-Administration Führungspositionen übernommen haben.
Es kommt auch vor, dass die Mitbegründerin des CNAS, Michele Flournoy, die in der Sendung Meet the Press bei den Kriegsspielen auftrat und einst als Favoritin für Bidens Posten im Pentagon gehandelt wurde, im Jahr 2020 in einem Meinungsartikel für Foreign Affairs die Ansicht vertrat, dass die USA „die Fähigkeit entwickeln müssen, glaubwürdig damit zu drohen, alle chinesischen Militärschiffe, U-Boote und Handelsschiffe im Südchinesischen Meer innerhalb von 72 Stunden zu versenken“.
CNAS-Geschäftsführer Richard Fontaine war in den Massenmedien überall präsent, um die Narrative des Imperiums über Russland und China zu verbreiten, und erklärte erst neulich gegenüber Bloomberg, dass der Krieg in der Ukraine den langfristigen Interessen des Imperiums gegen China dienen könnte.
„Der Krieg in der Ukraine könnte kurzfristig schlecht für den Pivot sein, langfristig aber gut“, sagte Fontaine. „Wenn Russland aus diesem Konflikt als geschwächte Version seiner selbst hervorgeht und Deutschland seine Zusagen für Verteidigungsausgaben einhält, könnten beide Entwicklungen es den USA ermöglichen, sich langfristig stärker auf den indo-pazifischen Raum zu konzentrieren.“
NBC News teaming up with neocon think tank CNAS whose top donors from 2020-2021 were Northrop Grumman and the Pentagon. Other notable donors include Raytheon, Taiwan’s de facto embassy in the US, and Lockheed Martin.
https://t.co/23GJv8INtO https://t.co/DBSNEc5zXY— Dave DeCamp (@DecampDave) May 15, 2022
Es kommt auch vor, dass das CNAS von den Massenmedien routinemäßig als maßgebliche Quelle für alles, was mit China und Russland zu tun hat, zitiert wird, ohne dass der Interessenkonflikt, der sich aus der Finanzierung der Kriegsmaschinerie des CNAS ergibt, jemals erwähnt wird. Allein in den letzten Tagen gab es ein NPR-Interview über die NATO-Erweiterung mit der CNAS-Senior Fellow Andrea Kendall-Taylor, ein Washington Post-Zitat von CNAS-Fellow Jacob Stokes über die chinesische Bedrohung Taiwans, ein Financial Times-Zitat der CNAS-„Indopazifik-Expertin“ Lisa Curtis (die, wie ich bereits erwähnt habe, von den Massenmedien als „Expertin“ gegen den US-Afghanistan-Abzug zitiert wurde) und ein Foreign Policy-Zitat des bereits erwähnten Richard Fontaine, der sagte: „Das Ziel der U. Das Ziel der US-Politik gegenüber China sollte es sein, sicherzustellen, dass Peking entweder nicht willens oder nicht in der Lage ist, die regionale und globale Ordnung umzustürzen.“
Wie wir schon früher erörtert haben, ist es ein journalistisches Fehlverhalten, von Kriegsmaschinerien finanzierte Denkfabriken als Expertenanalysen zu zitieren, ohne auch nur ihren finanziellen Interessenkonflikt offenzulegen. Aber das passiert in den Massenmedien sowieso ständig, denn die Massenmedien sind dazu da, Propaganda zu verbreiten, nicht Journalismus.
Das wird langsam aber sicher verrückt. Die Tatsache, dass sich die Massenmedien jetzt offen mit den Denkfabriken der Kriegsmaschinerie zusammentun, um die Normalisierung eines heißen Krieges mit China in die Köpfe der Öffentlichkeit zu pflanzen, zeigt, dass die Propagandakampagne zur Herstellung von Zustimmung für den letzten Ave-Maria-Griff des zentralisierten US-Imperiums nach unipolarer Vorherrschaft noch weiter eskaliert. Die massenhafte psychologische Manipulation wird immer offenkundiger und immer schamloser.
Das führt zu einer sehr, sehr schlimmen Entwicklung. Hoffentlich wacht die Menschheit rechtzeitig auf, um diese Verrückten daran zu hindern, uns in einen Abgrund zu stürzen, von dem es kein Zurück mehr gibt.
Tag 1 meiner dritten Reise in den Donbass: Mariupol

Die Reisen in die Konfliktregion sind immer sehr zeitaufwändig, weil die Flughäfen in Südrussland noch immer geschlossen sind. Daher mussten wir wieder mit dem Zug zum Sammelpunkt der Journalisten in Rostow am Don fahren. Die Zufahrt von Moskau dauerte 24 Stunden. Das Ilijtsch-Werk Nach der Ankunft in Rostow haben wir Journalisten uns in einem Hotel […]
Ernst Wolff: Hunger- und Flüchtlingskatastrophe für den Great Reset
Auf seinem Youtube-Kanal setzt sich Ernst Wolff mit den derzeitigen Krisen und den Folgen auseinander. Für ihn ist klar: Es wird mit einem Crash des Währungs- und Wirtschaftssystems enden. Und dieser ist seiner Meinung nach auch gewollt. Denn am Ende der Entwicklung steht eine globale Weltordnung, die den neuen Menschen formen will.
Die Entwicklung ist schon seit geraumer Zeit absehbar. Die Abschaffung des Bargelds, der Ruf nach mehr Globalisierung durch die Pandemie sowie Internationalisierung des Gesundheitswesens mittels Pandemievertrag mit der WHO, die Herbeiführung von Krisen durch die Corona-Maßnahmen und die ersten zaghaften Versuche, ein Sozial-Kredit-System in Europa einzuführen – natürlich zum Wohle des Klimas und der Menschen. In seinem Kommentar “Die gewollte Hunger- und Flüchtlingskatastrophe” auf Youtube analysiert der in China geborene Philosoph und Historiker Ernst Wolff die aktuelle Lage. Für ihn steht fest: Unser Geldsystem hat seinen historischen Endpunkt erreicht und ist nicht mehr zu retten.
Kein Zufall: System soll ersetzt werden
Jahrelange Nullzinspolitik und massenhaftes Drucken von Papiergeld haben für eine Inflation gesorgt, die wohl kaum noch aufzuhalten ist. Doch für Wolff sind dies alles keine Zufälle. Denn die Pläne für ein “neues System” liegen bereits in den Schubladen und werden auch schon propagiert. Die Abschaffung des Bargelds und die Einführung einer neuen digitalen Währung. Nicht umsonst arbeitet auch die Europäische Zentralbank EZB bereits seit geraumer Zeit an einem “Digitalen Euro”. Und auch Identität, Führerschein usw. sollen den Weg ins digitale Zeitalter gehen – der “Grüne Pass” war da nur ein erster Probelauf. Dabei ist die Gefahr groß, sich in eine totale Abhängigkeit zu begeben.
Dem allmächtigen Staat ausgeliefert
Die Pläne und die Folgen der Umsetzung fasst Wolff wie folgt zusammen:
“Die Kreditvergabe soll den Geschäftsbanken entzogen werden, wir alle sollen in Zukunft nur noch ein einziges Konto bei der Zentralbank unterhalten. Mit der Umsetzung dieses Plans werden unsere Finanzen zu 100 Prozent der Zentralbank, also in letzter Instanz dem Staat, untergeordnet. Er wird in der Lage sein, uns individuelle Steuer- und Zinssätze aufzuerlegen, unser Geld an ein Ablaufdatum zu binden, Strafzahlungen einzubehalten, unsere Finanzen an ein Sozialcode-System chinesischer Prägung zu koppeln und uns im Extremfall von allen Finanzflüssen abzuschneiden.”
“Kreative Zerstörung” à la Klaus Schwab
Da sich die Menschen jedoch einem solchen System nicht freiwillig unterordnen würden, gilt es zunächst, möglichst instabile Verhältnisse zu schaffen. Und wie Wolff ausführt, geschieht derzeit genau dies – der Chef des World Economic Forum (WEF) Klaus Schwab nennt es in seinem Buch “The Great Reset” die “kreative Zerstörung”. Mit ihr werden finanzielle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen destabilisiert und zum Einsturz gebracht. Etwa seit 2020 mit den Maßnahmen gegen die angebliche Pandemie, die die Lieferketten und die Produktion störten und so für Chipkrise, Lieferschwierigkeiten und weiteres Chaos sorgen. Aber auch die bewusst herbeigeführte Energiekrise durch den Kampf gegen den Klimawandel und die erzwungene Dekarbonisierung sind für Wolff Anzeichen der kreativen Zerstörung. Ebenso wie die nun drohende Hungerkrise durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine.
Versorgungsknappheit und Preiserhöhungen bei Lebensmitteln
Denn gerade die Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens sind auf Getreidelieferungen aus der Ukraine und Russland angewiesen und gerade diese armen Staaten werden von den Preissteigerungen massiv getroffen.
“Das künstliche Anheizen des Krieges, das zurzeit von allen Seiten betrieben wird, bedeutet im Grunde nichts anderes als das vorsätzliche Herbeiführen von Versorgungsknappheit und Preiserhöhungen in diesen Ländern, also die Erzeugung genau der Faktoren, die 2010 den Arabischen Frühling ausgelöst haben”, so Wollfs Conclusio der vor unübersehbaren Folgen warnt.
Denn explosive soziale Verhältnisse in diesen Staaten werden nicht nur zu einer neuen Migrationswelle nach Europa führen, sondern zugleich in diesen Staaten die Einführung eines digitalen Zwangsgeldsystems zur Folge haben, welches dann, durch die Migrationsbewegung zur beschleunigten Einführung dieses Systems und eines universellen Grundeinkommens in Europa führen.
“Globalisteneinmarsch” auf Raten
Denn außerhalb Europas sind derartige Systeme schon weiter fortgeschritten. Nicht nur in China mit seinen Sozial-Kredit-System, sondern auch in anderen asiatischen, afrikanischen oder lateinamerikanischen Staaten. Deren Regierungen gehören – neben zahlreichen Stiftungen und Finanzinstituten – bereits der 2012 gegründeten “Better Than Cash Alliance” (Besser als Bargeld Allianz) an. Und für Wolff ist die Strategie klar, “sich von der Peripherie ins Zentrum vorzuarbeiten, um das neue Geld auf diese Weise nicht nur einzuführen, sondern auch zu testen und eventuelle Korrekturen am Konzept vornehmen zu können.” Damit dürfte Wolff nicht falsch liegen, ist ja auch die Ukraine schon seit Jahren ein Testlabor für globale Eliten und deren Great Reset.



