Kategorie: Nachrichten
Die Ukraine wird Europa mit den ihr gelieferten Waffen fluten

Panzerabwehrraketen, automatische Waffen, Munition, Drohnen oder sogar Minen – die Lager der Darknethändler sind voll. Tausende Waffensysteme, die westliche Verbündete in die Ukraine schicken, finden sich im Internet zum Kauf. Die FGM-148 Javelin ist eine tragbare Panzerabwehrlenkwaffe (ATGM). Die USA haben dieses Waffensystem entwickelt, um schwer gepanzerte Fahrzeuge wie Kampfpanzer und leichtere Militärfahrzeuge bekämpfen zu […]
„Russische Ausfuhrblockade von Getreide“? Der Spiegel lügt immer dreister
Studie zeigt Herzschäden bei Teenagern Monate nach der zweiten Corona-Impfung
Eine neue, von Fachleuten begutachtete Studie zeigt, dass mehr als zwei Drittel der Jugendlichen mit COVID-19-Impfstoff-bedingter Myoperikarditis auch Monate nach der Erstdiagnose noch Herzanomalien aufwiesen, was Bedenken hinsichtlich möglicher Langzeitfolgen weckt.
Die Ergebnisse, die am 25. März im Journal of Pediatrics veröffentlicht wurden, stellen die Position der US-Gesundheitsbehörden, einschließlich der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), in Frage, die behaupten, die mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna verbundene Herzentzündung sei „mild“.
Herz Monate nach Impfung massiv beschädigt
Forscher des Seattle Children’s Hospital untersuchten Fälle von Patienten, die jünger als 18 Jahre alt waren und zwischen dem 1. April 2021 und dem 7. Januar 2022 mit Brustschmerzen und einem erhöhten Serumtroponinspiegel ins Krankenhaus kamen, also innerhalb einer Woche nach Erhalt einer zweiten Dosis des Impfstoffs von Pfizer.
Während 35 Patienten die Kriterien erfüllten, wurden 19 aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen. Bei den verbleibenden 16 Patienten wurde drei bis acht Monate nach der ersten Untersuchung eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens durchgeführt. Die MRT-Untersuchungen ergaben, dass 11 Patienten eine anhaltende späte Gadoliniumanreicherung (LGE) aufwiesen, obwohl die Werte niedriger waren als in den vorangegangenen Monaten.
In der Studie heißt es: „Das Vorhandensein von LGE ist ein Indikator für eine Schädigung und Fibrose des Herzens und wird bei Patienten mit klassischer akuter Myokarditis stark mit einer schlechteren Prognose in Verbindung gebracht.“
In einer Meta-Analyse von acht Studien wurde festgestellt, dass LGE ein Prädiktor für Tod insgesamt, kardiovaskulären Tod, Herztransplantation, Rehospitalisierung, rezidivierende akute Myokarditis und die Notwendigkeit einer mechanischen Kreislaufunterstützung ist.
In ähnlicher Weise ergab eine Meta-Analyse von 11 Studien, dass das Vorhandensein und das Ausmaß von LGE ein signifikanter Prädiktor für negative kardiale Folgen ist.
Die Forscher erklärten, dass die Symptome zwar vorübergehend waren und die meisten Patienten auf die Behandlung anzusprechen schienen, die Analyse jedoch eine „Persistenz abnormaler Befunde“ ergab.
Höhere Werte als bei Herzinfarkt-Patienten!
Die Ergebnisse geben Anlass zur Sorge über mögliche längerfristige Auswirkungen“, schreiben die Forscher und fügen hinzu, dass sie planen, die Bildgebung ein Jahr nach der Impfung zu wiederholen, um festzustellen, ob die Anomalien abgeklungen sind.
„Die Studie liefert weitere Beweise dafür, dass Herzmuskelentzündungen bei Jugendlichen, die auf COVID-19-Impfstoffe zurückzuführen sind, sehr ernst zu nehmen sind“, so Dr. Madhava Setty, leitender Wissenschaftsredakteur bei The Defender.
„Alle Patienten hatten deutlich erhöhte Serumtroponinwerte, die auf eine Herzschädigung hinweisen. Und LGE, das auf einen schlechten Ausgang hindeutet, war bei mehr als zwei Dritteln der Kinder vorhanden.“
In der Studie heißt es: „Alle Patienten hatten erhöhte Serumtroponinwerte (Median 9,15 ng/ml, Bereich 0,65–18,5, normal < 0,05 ng/ml).“
„Diese jungen Patienten hatten im Median einen Troponinwert von 9,15 – mehr als 20 Mal höher als die Werte, die bei Menschen mit Herzinfarkt gefunden werden“, sagte Setty.
Dr. Marty Makary, Chirurg und Forscher für öffentliche Ordnung an der Johns Hopkins University, kommentierte die Studie mit einem Tweet: „Die CDC hat die Bürgerpflicht, die langfristigen Auswirkungen von impfstoffinduzierter Myokarditis gründlich zu untersuchen.“
Dr. Anish Koka, ein Kardiologe, erklärte gegenüber The Epoch Times, dass die Studie darauf hindeutet, dass 60 bis 70 % der Teenager, die durch eine COVID-Impfung eine Myokarditis bekommen, eine Narbe am Herzen zurückbehalten könnten.
„Kinder, die so starke Schmerzen in der Brust hatten, dass sie einen Arzt aufsuchen mussten, sollten auf jeden Fall ein MRT machen lassen“, sagte Koka und fügte hinzu, dass die Ergebnisse „klare Auswirkungen auf die Diskussion über Impfstoffe haben sollten, insbesondere für männliche Teenager mit hohem Risiko … und auf jeden Fall für Impfvorschriften“.
Herzkrankenheiten bei Jugendlichen seit Covid-Impfungen plötzlich „normal“
Sowohl die COVID-Impfstoffe von Pfizer als auch von Moderna wurden mit verschiedenen Formen von Herzentzündungen in Verbindung gebracht, darunter Myokarditis und Perikarditis.
Myokarditis, eine Entzündung des Herzens, ist eine schwere und lebensverkürzende Krankheit. Sie war bei jungen Menschen praktisch unbekannt, bis sie zu einer anerkannten Nebenwirkung der mRNA-COVID-Impfstoffe wurde, insbesondere bei Jungen und jungen Männern.
Bei der Perikarditis handelt es sich um eine Entzündung des Herzbeutels, einer sackartigen Struktur mit zwei Gewebeschichten, die das Herz umgibt, um es an seinem Platz zu halten und seine Funktion zu unterstützen.
Nach Angaben der CDC ist die am stärksten gefährdete Gruppe die der 16- und 17-jährigen Männer, bei denen nach der zweiten Dosis des COVID-Impfstoffs von Pfizer Raten von 69 pro Million gemeldet wurden, obwohl diese Zahl wahrscheinlich zu niedrig angesetzt ist.
In der CDC-Präsentation wurde auch berichtet, dass sich bei einer dreimonatigen Nachuntersuchung weniger als ein Drittel der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren, die an einer impfstoffinduzierten Myokarditis erkrankt waren (siehe Vaccine Safety DataLink), vollständig erholt hatten.
Die 69-Promille-Rate, die die CDC zur Bestimmung der Häufigkeit von Myokarditis bei 16- und 17-Jährigen verwendet, stammt aus dem Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) der Behörde – einer von der US-Regierung betriebenen Datenbank, die Berichte über unerwünschte Ereignisse bei Impfungen entgegennimmt.
Eine der größten Einschränkungen von passiven Überwachungssystemen wie VAERS besteht darin, dass das System nur einen kleinen Teil der Meldungen über unerwünschte Ereignisse erhält“, heißt es auf der Website des US-Gesundheitsministeriums.
Aus einer aktuellen Studie aus Hongkong geht hervor, dass die Inzidenz von Myo-/Perikarditis nach zwei Dosen des Impfstoffs Comirnaty von Pfizer 37 von 100.000 (370 pro Million) betrug.
Diese Inzidenz stimmt fast genau mit den Ergebnissen einer Studie überein, bei der das Vaccine Safety DataLink System verwendet wurde und die ergab, dass 37,7 von 100.000 12- bis 17-Jährigen nach ihrer zweiten Impfstoffdosis an Myo-/Perikarditis erkrankten.
Dies bedeutet eine Inzidenzrate, die fast sechsmal höher ist als die von der CDC gemeldete Rate von 69 pro Million.
In einer Preprint-Studie von Kaiser Permanente war die Inzidenz von Myokarditis bei 18- bis 24-jährigen Männern nach der Impfung sogar noch höher – mit 537 pro Million oder 7,7‑mal höher als die von der CDC gemeldeten Zahlen.
Es gibt keine „leichten“ Herzschäden
Ein am 14. Januar in der Zeitschrift Circulation veröffentlichter Artikel fasst den klinischen Verlauf von 139 jungen Patienten im Alter zwischen 12 und 20 Jahren zusammen, die nach der COVID-Impfung wegen Myokarditis ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Von diesen Patienten wurden 19 % auf die Intensivstation gebracht, zwei benötigten Infusionen mit starken intravenösen Medikamenten, die zur Erhöhung eines kritisch niedrigen Blutdrucks eingesetzt werden, und alle Patienten hatten einen erhöhten Troponinspiegel.
Troponin ist ein Enzym, das spezifisch für Herzmuskelzellen ist. Werte über 0,4 ng/ml sind ein deutlicher Hinweis auf eine Herzschädigung.
Die Studie kommt zu dem Schluss: „Die meisten Fälle von vermuteter COVID-19-Impfstoff-Myokarditis bei Personen <21 Jahren haben einen milden klinischen Verlauf mit raschem Abklingen der Symptome.“
„Wir nehmen an, dass sich der ‚milde klinische Verlauf‘ auf die 81 % bezieht, die nicht auf die Intensivstation kamen, oder auf die Tatsache, dass keiner von ihnen starb oder eine ECMO (extrakorporale Membranoxygenierung, ein verzweifeltes Mittel, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen, wenn das Herz oder die Lunge eines Patienten vollständig versagt haben) benötigte“, schrieben Setty und Josh Mitteldorf, Ph.D., ein theoretischer Physiker, in einem Artikel, der die Circulation-Studie kritisierte.
„Wann erfordert ein ‚leichter klinischer Verlauf‘ einen Krankenhausaufenthalt von durchschnittlich zwei Tagen“, fragten sie. „Woher weiß man, ob die Symptome schnell abklingen?“
„Wir wissen nicht, wie sich die Krankheit langfristig auf die Jungen auswirkt, zumal jeder Patient eine Schädigung des Herzens aufwies, die durch signifikant abnorme Troponinwerte belegt wurde“, schrieben Setty und Mitteldorf. „Und wir verstehen den Mechanismus nicht vollständig, durch den die Impfstoffe eine Myokarditis verursachen.“
Bilderberg-Eliten treffen sich vom 2. bis 5. Juni 2022 in Washington, D.C. – Technocracy News
Die Bilderberg-Elite ist mit Themen wie „Störung des globalen Finanzsystems“, „Zersplitterung der demokratischen Gesellschaften“ und…
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Was Graphenoxid und Nanotechnologie in Covid-Impfstoffen mit 5G zu tun haben – Interview mit Biostatistiker Ricardo Delgado Martin
Norwegen sammelt Detaildaten von jedem Einkauf und will sie unbefristet speichern
Der bekannte systemkritische Journalist Peter Immanuelsen, der sich in Sozialen Medien auch „Peter Sweden“ nennt, berichtet vom Datenhunger norwegischer Ämter. Mittlerweile werde jedes Lebensmittel, das man im Supermarkt kauft, protokolliert und die Daten an das SSB (Staatliches Statistisches Zentralbüro) übermittelt. Obwohl Norwegen kein EU-Mitglied ist, folgt es der Agenda zum gläsernen Bürger, die von Weltwirtschaftsforum („Great Reset“) und UN („Agenda 2030“) vorgegeben wird.
Am Beispiel Norwegen zeigt sich, wie gefährlich es ist, wenn man sich auf bargeldloses Zahlen einlässt. Im selben Moment wird man zum gläsernen Bürger, denn jeder Einkauf wird den elektronischen Zahlungsmitteln und damit einer Person zugeordnet. In Norwegen werden diese Daten nun gesammelt und ausgewertet. Damit kann der Staat im Prinzip für jeden Bürger genau feststellen, was er kauft und isst. Es geht dabei nicht nur um die Summe eines Einkaufs sondern im Detail um jede einzelne Rechnungsposition.
Immanuelsen schreibt:
„Stellen Sie sich das vor! Norwegen wird die Zahlungsdaten von Kartenzahlungen mit den Quittungen von Lebensmittelgeschäften verknüpfen, um genau herauszufinden, welche Art von Lebensmitteln die Menschen kaufen und wer sie kauft. Mit anderen Worten: Norwegen wird genau verfolgen, welche Art von Lebensmitteln die Bürger kaufen. Wir sprechen hier von einer neuen Stufe der staatlichen Kontrolle.“
The Norwegian state wants to know the food purchases of citizens.
They actually want to track what food people ate for lunch by collecting their card payment data.
Remember when this was called a crazy conspiracy theory? https://t.co/f0wW02jrAo
— PeterSweden (@PeterSweden7) June 4, 2022
Stark vereinfacht wird die Datenerfassung, indem das Kartenterminal-Unternehmen „Nets“ die Daten direkt an das Statistikamt weiterschicken muss. Etwa 80 Prozent der Kartenzahlungen in Lebensmittelgeschäften in Norwegen werden über dieses Unternehmen abgewickelt.
„Eine Verknüpfung mit Zahlungsvorgängen, die mit Debitkarten und Lebensmittelgeschäftsbelegen durchgeführt werden, ermöglicht es SSB, Zahlungsvorgänge und Belege bei über 70 Prozent des täglichen Lebensmitteleinkaufs zu verknüpfen“, erklärte das SSB selbst auf der Internetseite.
Der Norwegische Staat will alle Einkäufe verfolgen. Das sind enorme Datenmengen. Das staatliche Statistikamt wird jeden Tag 2,4 Millionen Belege und jährlich etwa 1,6 Milliarden Kartentransaktionen sammeln. Die Daten sollen auch nicht wieder gelöscht werden. Die zu dieser Form der automatisierten Datenherausgabe gezwungenen Unternehmen kritisieren teilweise die Vorgangsweise. Das Zahlungsunternehmen NETS sieht das Tracking der Kunden und ihrer Einkäufe als problematisch und aufdringlich an, die Lebensmittelkette NorgesGruppen will Beschwerde einreichen. Man geht davon aus, dass Datenschutzbestimmungen verletzt wurden.
Neben Lebensmittelkäufen sollen auch Zahlungsdaten, die mit Gesundheitsdienstleistungen zusammenhängen, gesammelt und gespeichert werden. Immanuelsen beschreibt einen Staat, der die totale Kontrolle über das Leben der Menschen erringen möchte. Wir sollten bei jeder politischen Initiative, die Bargeldverbot verlangt, sehr gut hinsehen und hinhören. Denn diese Maßnahmen werden nicht nur Norwegen betreffen.
Hambach: „Demokratiefest“ unter Ausschluss der Bevölkerung

Von MANFRED ROUHS | Das Hambacher Schloss hat eine bewegte Geschichte. Hier formierte sich 1832 die deutsche Demokratie- und National-Bewegung, die das 1806 als Folge militärischer Niederlagen gegen Napoleon formal aufgelöste Deutsche Reich unter veränderten Voraussetzungen neu beleben wollte: Als demokratischer und sozialer Rechtsstaat. Die moderne Republik der Deutschen, deren Vordenker 1817 auf der Wartburg […]
Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989: Das Massaker, das es gar nicht gab
Eine technische Analyse von Habecks „Osterpaket“ zum schnelleren Ökostromausbau! Ohne Kohle- oder Kernkraftwerke gehen bald die Lichter aus
Dr.-Ing. Erhard Beppler
Fazit
Die permanenten Wandlungen der auf der Welt einzigartigen deutschen Energiewende seit 2000 sind kaum noch nachvollziehbar.
Gelangte man im Jahre 2020 noch zu der Erkenntnis, dass die Energiewende ohne Stromspeicher (nachts bei Windstille) nicht funktionieren kann, so erfand man flugs die H2-Technologie nicht nur als Retter des Stromspeicherproblems sondern auch als Lösung für die CO2-Neutralität für alle Sektoren.
Aber schnell wurde klar, dass die dafür erforderlichen hohen H2-Mengen zum Problem werden und schon wurde als Ersatz für die H2-Lösung die vorübergehende Erdgaslösung ausgerufen.
Aber der Ukraine-Krieg torpedierte auch diese Lösung, so dass nun am 06.04 2022 ganz bescheiden in Habecks „Osterpaket“ die Klimaneutralität zunächst nur für die Stromerzeugung präsentiert wurde mit einer Stromerzeugung von 80% über Wind und Sonne in 2030 mit 115 Gigawatt (GW) über Wind (davon 30 GW über Wind offshore) und 215 GW über Sonne.
Dabei vergaß man, dass die Stromerzeugung über Wind und Sonne praktisch zwischen null und fast der installierten Leistung von 115+215 = 330 GW schwanken kann mit einer täglichen mittleren effektiven Leistung von 53,3 GW.
Das bedeutet, dass die Hälfte der 53,3 GW – nämlich 26,7 GW – mit Hilfe der H2O-Elektrolyse in H2 aufgespalten werden muss mit anschließender Verstromung des H2 (bei einem Wirkungsgrad von insgesamt 40%) , um die unterhalb von 26,7 GW fehlende Leistung wieder auszugleichen.
Diese dafür aufzubringende Energieleistung errechnet sich bei einem hoch angesetzten Wirkungsgrad von 40% zu im Mittel 40 GW (aus 26,7 x 1,5 = 40 GW), so dass diese 53,3 + 40 = 93,3 GW leistungsmäßig täglich in 2030 aufgebracht werden müssten (oder täglich 1268+952 = 2220 GWh).
Da bei dem jetzigen Stand der Technik in 2030 diese 40 GW nicht über H2-Kraftwerke aufgebracht werden können (der Umbau von Gaskraftwerken in H2-Kraftwerke wird gerade diskutiert, H2-Speicher sind auch nicht vorhanden), müssen dafür 40 Kohle- oder Kernkraftwerke herhalten, um den Strombetrieb aufrecht zu erhalten.
Aber selbst dieser Lösungsansatz kann nur bedingt funktionieren, da
a) an manchen Tagen in wenigen Stunden die über Wind und Sonne erzeugte Stromleistung gegen null gehen kann, was bei einer Schwankung des täglichen Spitzenstrombedarfes zwischen etwa 40 und 70 GW z. B. bei einer geforderten Leistung von 70 GW Leistungen für die H2O-Elektrolyse und Verstromung des H2 nicht mehr 40 GW sondern 70/2 x 1,5 = 52,5 GW oder in Summe 70 + 52,5 = 122,5 GW aufgebracht werden müssten.
Mangels H2-Kraftwerke und H2-Speicher müssten dann in 2030 etwa 122 Kohle- oder Kernkraftanlagen herhalten, die in wenigen Stunden leistungsbereit sein müssten.
b) bei einer installierten Leistung über Wind und Sonne in 2030 von 330 GW Leistungsschwankungen von bis zu 30 GW/Stunde auftreten können (Stromüberschuss-wie Stromunterschuss), die durch die vermehrt aufzubringende Leistung für die H2O-Elektrolyse mit anschließender Verstromung von 30/2 X 1,5 = 23,5 GW ausgeglichen werden müssten, was in Summe einer aufzubringenden stündlichen Leistung von 30 + 23,5 = 53,5 GW entspräche, die wiederum über Kohle- oder Kernkraftwerke beigestellt werden müssten.
Über diese hoffnungslosen Vorstellungen in Habecks „Osterpaket“ zum schnelleren Ökostromausbau sollen schließlich in 2035 100% erneuerbare Energien auf dem Weg zur CO2-Neutralität eingesetzt werden, obwohl der menschlich verursachte CO2-Anstieg in der Atmosphäre in den letzten 11 Jahren nur bei 2% lag, der Anteil der natürlichen Einflüsse bei 98%.
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Einleitung
Seit dem Start der Energiewende im Jahre 2000 sind diverse Änderungen vollzogen worden.
Im Jahre 2020 gelangte man zu der Erkenntnis, dass die Energiewende ohne Stromspeicher nicht funktionieren kann – die H2-Technologie als Retter der Stromspeicherproblematik wurde ausgerufen.
Bereits 2021 wurde die Ausweitung der H2-Technologie auf alle Sektoren (Strom, Verkehr, Industrie (Chemie, Stahl, Zement, Gebäude, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft) propagiert. (1)
Aber die erforderlichen hohen H2-Mengen brachten dann vorübergehend die Lösung des Stromspeicherproblems über Erdgas ins Gespräch.
Am 12.05.2021 beschloss dann das Bundeskabinett nach einem nicht nachvollziehbaren Urteil des Bundesverfassungsgerichtes – wegen der angeblich nicht präzise genug festgelegten CO2-Massnahmen zur Absenkung des CO2-Ausstosses nach 2030 – einen schnelleren Umbau der Stromversorgung: Klimaneutralität bereits in 2045, Minderung der CO2-Emissionen bis 2030 auf 65% gemessen an 1990.
Aber schon am 06.04.2022 wurde durch den Druck der Ereignisse (Ukraine-Krieg) wegen einer nicht gesicherten Gasversorgung eine weitere Energiewende beschlossen – Habecks „Osterpaket“ 2022 – mit dem Ziel eines schnelleren Ausbaus der alternativen Energien bei der Stromerzeugung bis zunächst 2030 mit 80%, bis 2035 werden 100% angesetzt.
Die führenden westlichen Industrienationen (G7) beschlossen am 27.05 2022 in Berlin eine ähnliche Beschleunigung des Ökostromausbaues.
Wohlgemerkt geht es im „Osterpaket“ nur um die Klimaneutralität bei der Stromerzeugung und nicht um den Gesamtprimärenergieverbrauch, bei dem der Anteil von Wind und Sonne nur etwa 5% ausmacht.
Im Folgenden wird der Machbarkeit dieses „Osterpaketes“ nachgegangen. Fragen zur Verfügbarkeit von Rohstoffen, etc. werden nicht behandelt.
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Habecks „Osterpaket“ 2022
Der Bundeswirtschafsminister nimmt den Ukraine-Krieg zum Anlass, die Abhängigkeit von russischem Erdgas durch einen Ausbau der alternativen Energien zu senken.
Im „Osterpaket“ vom 06.04 2022 geht es darum, sich zunächst von russischen fossilen Energieimporten unabhängig zu machen und dann von fossilen CO2-Trägern generell.
Das 600-Seiten starke Konvolut umfasst Änderungen u.a. im EEG, im Windenergie-auf- See-Gesetz (WindSeeG), im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), im Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) und im Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsgesetz (NABEG).
Die Koalition beabsichtigt in 2030 eine Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen (Wind und Solar) von 80%.
In 2035 werden annähernd 100% angestrebt, 10 Jahre später möchte Deutschland CO2 neutral sein (5 Jahre vor der EU).
Jedes Jahr sollen Windkraftanlagen von 10 GW entstehen, d.h. in 2030 mindestens 115 GW am Netz.
Die Bundesländer sollen 2% ihrer Flächen für Erneuerbare bereit stellen.
Die Solarenergie soll von z.Z. 59 auf 215 GW in 2030 ausgeweitet werden.
Der Netzausbau soll beschleunigt werden.
Offshore-Anlagen sollen in 2030 mit 30 GW am Netz sein.
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Stromleistungsbetrachtung für 2030
Werden die im „Osterpaket“ genannten, für 2030 vorgesehenen Anteile der erneuerbaren Energien in die Bruttostromerzeugung eingerechnet, so ergeben sich unter Berücksichtigung der Nutzungsgrade für Wind offshore, Wind onshore und Solar die in Tafel 1 ausgewiesenen effektiven Stromleistungen von 53,3 GW.
| 2019 | 2021 | 2030 | ||||||||
| TWh | % | GW eff. | GW inst. | GW inst. | Nutzung % | GW eff. | GW inst. | Nutzung % | GW eff. | |
| Braunkohle | 113 | 18,7 | 12,9 | |||||||
| Steinkohle | 56 | 9,2 | 6,4 | |||||||
| Kern | 74 | 12,2 | 8,4 | |||||||
| Erdgas | 91 | 15 | 10,4 | |||||||
| Öl | 5 | 0,8 | 0,6 | |||||||
| Summe konv. | 339 | 55,6 | 38,7 | |||||||
| Wind offshore | 102 | 16,8 | 8 | 8 | 35 | 2,8 | 30 | 35 | 10,5 | |
| Wind onshore | 24 | 4 | 53 | 56 | 25 | 14 | 85 | 25 | 21,3 | |
| Solar | 46 | 7,6 | 49 | 59 | 10 | 5,9 | 215 | 10 | 21,5 | |
| Summe fluk. | 172 | 28,4 | 19,6 | 110 | 123 | 17,8 | 22,7 | 330 | 16,1 | 53,3 |
| Biomasse | 44 | 7,3 | ||||||||
| Wasserkraft | 19 | 3,1 | ||||||||
| Sonstige | 26 | 4,3 | ||||||||
| Hausmüll | 6 | 1 | ||||||||
| Summe nicht fluk. | 95 | 15,7 | 10,8 | 10,8 | ||||||
| Summe ges. | 606 | 100 | 69,1 | 64,1 | ||||||
| Stromexport | 75 | |||||||||
| Stromimport | 38 | |||||||||
| Stromexportsaldo | -37 | -4,2 | ||||||||
| 569 | 64,9 |
Tafel1
Wird die für 2030 aus den alternativen Energien errechnete Stromerzeugung ergänzt durch die Bruttostromerzeugung aus den nicht fluktuierenden erneuerbaren Energien von 10,8 GW (Tafel 1), so ergibt sich eine mittlere Stromleistung von 53,3+10,8 = 64,1 GW. Verglichen mit der vor Corona in 2019 eingestellten mittleren Stromleistung von 69,1 GW fehlen dann 5 GW, die in 2030 über konventionelle Stromerzeuger abgedeckt werden müssten.
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Die ohne Stromerzeugung über Gas, Kohle und Kernenergie erforderliche Anwendung der H2-Technologie zur Lösung des Speicherproblems bei ausschließlicher Stromerzeugung über Wind und Sonne
Die im „Osterpaket“ vorgesehene beschleunigte Umstellung der Stromerzeugung auf nur Wind und Sonne kann nur erfolgen, wenn – ohne einen möglichen Rückgriff auf Gas, Kohle oder Kernenergie – das Stromspeicherproblem über die Anwendung von H2 gelöst werden kann.
Die H2-Anwendung ist in einer früheren Arbeit abgehandelt worden (1) und soll hier wegen seiner Komplexität im Rahmen der Beschreibung des „Osterpakets“ noch einmal diskutiert werden.
Im Jahre 2030 muss der durch die Fluktuation der Stromerzeugung über Wind und Sonne zwischen 64,1 GW und 330 GW (Tafel 1) anfallende Strom über eine H2O-Elektrolyse in H2 umgewandelt werden mit anschließender Verstromung, um den so entstandenen Strom für die fehlende Leistung zwischen 10,8 und 64,1 GW wieder einspeisen zu können. (Schematische Darstellung Bild 1: die über dem Mittelwert von 40 GW anfallende Stromleistung muss über Speicher gesammelt und unterhalb der mittleren Leistung von 40 GW wieder eingespeist werden – hier anstelle von Gas).

Bild 1: Schematische Darstellung der durchzuführenden Stromspeicherung
Für die Bemessung des Speichers gilt dann zunächst:
Speichervolumen GW = GW aus (Wind+Sonne)/2 (Gleichung 1)
= (64,1-10,8)/2 = 26,7 GW
Bei einer jährlichen Stromerzeugung von 600 000 GWh oder 1644 GWh/Tag entsprechen 26,7 GW dann 635 GWh/Tag, die über die H20-Elektrolyse in H2 mit anschließender Verstromung umgewandelt werden müssten
Aber für das Speichervolumen von 26,7 GW muss dann das 4-Stufen-Verfahren für die H2O- Elektrolyse mit anschließender Verstromung angewandt werden: (1)
– Stufe 1: Stromerzeugung über Wind und Sonne (aus Überschussstrom)
– Stufe 2: H2O-Elektrolyse mit Wirkungsgrad 70%
– Stufe 3: H2-Speicherung in einem Netz mit Verlusten von 10%.
– Stufe 4: H2-Verbrennung mit Rückverstromung, Wirkungsgrad 60%
Der Wirkungsgrad ist mit 40 % bewusst günstig angesetzt worden. Die Verlustbetrachtungen für dieses 4-Stufen-Verfahren von 40% bedeuten für die Berechnung der Energieaufwendungen für die Lösung des Speicherproblems über die H20-Elektrolyse mit anschließender Verstromung des H2 die Erweiterung der Gleichung 1 zunächst wie folgt:
Speicher (Elektrolyse, Verstromung) = GW aus (Wind+Sonne)/2/0,4
oder = GW aus (Wind+Sonne)/2 x2,5
bzw. = (64,1-10,8)/2×2,5 GW oder 66,7 GW
Diese Stromleistung muss nun bewegt werden zur Lösung des Speicherproblem. Da aber die Leistung aus (Wind+Sonne)/2 über den Überschussstrom bereits eingebracht worden ist (26,7 GW), errechnet sich die zusätzlich aufzubringende Leistung zur Lösung des Speicherproblems über die H2O-Elektrolyse+Verstomung zu
Speicher (Elektrolyse, Verstromung) = 66,7-26,7 = 40 GW
oder allgemein = GW aus (Wind+Sonne)/2 x 1,5 (Gleichung 2 )
oder für 2030 zu = (64,1-10,8)/2×1,5 = 40 GW.
Somit liegt dann die insgesamt in 2030 aufzubringende mittlere Stromleistung einschließlich der H2-Technologie mit H2O-Elektrolyse mit anschließender Verstromung bei:
53,3 GW (Tafel 1) ((davon 26,7 GW für Speicher)
40,0 GW (Mehraufwand für Speicherung über Elektrolyse+ Verstromung)
92,3 GW
Das entspricht einer täglich aufzubringenden Energie von
1268 GWh (aus Wind+Sonne)
952 GWh (Mehraufwand für Elektrolyse und H2-Verstromung)
2220 GWh
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) prüft z. Z. die Umrüstung von Gasturbinen in Kraftwerken auf den Betrieb mit klimaneutralem H2.
Das Steinkohlekraftwerk Gelsenkirchen-Scholven des Versorgers Uniper SE soll bis Herbst 2022 durch den Bau einer Gas- und Dampf-Anlage (GuD) umgestaltet werden. Diese wird dann bis 2030 von der Befeuerung mit Erdgas auf die Nutzung von grünem H2 umgestellt werden.
Es sind also weder ausreichende H2-Kraftwerke noch H2-Speicher für 2030 in Sicht.
Die in 2030 für den Mehraufwand an Energie für die Speicherung über die H2O-Elektrolyse mit der Verstromung des H2 erforderliche Leistung von 40 GW müssten dann ohne H2-Kraftwerke in 2030 ständig etwa 40 Kohle- oder Kernkraftwerke im Einsatz stehen bei einer angesetzten Leistung von 1 GW je Kraftwerk.
In den Plänen des „Osterpakets“ werden also ahnungslos eine zu installierende Anzahl von Wind- und Solarkapazitäten angegeben (330 GWinst. entsprechend 53,3 GWeff.) ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass die Hälfte der angegebenen Stromleistung über Wind und Sonne für eine H2O-Elektrolyse mit anschließender Verstromung des H2 gespeichert werden muss (53,3 GWeff./2 = 26,7 GWeff), für die eine Leistung von 40 GW wiederum über Kohle- oder Kernkraftwerke beigestellt werden müssten. Dafür wird die z.Z. vorgehaltene Netzreserve nur einen Bruchteil beisteuern können.
Bei diesen Fehlleistungen ist es müßig, den Energieaufwand für eine 10-tägige Windflaute im Winter zu diskutieren.
In einer früheren Ausarbeitung waren diese angewandten Berechnungen bei dem Stand der Energiewende in der ersten Hälfte 2021 für alle Sektoren durchgeführt worden (ohne Landwirtschaft) mit dem Ergebnis eines effektiven Strombedarfes von 454 GW bei einer zu installierenden Leistung von etwa 1800 GW. (1) Da für die Darstellung dieser Stromleistungen über Wind und Sonne erhebliche Flächen zur Verfügung stehen müssen und bei der gegebene Fläche Deutschlands nur Bruchteile dieser Leistungen in Deutschland hergestellt werden könnten, sind z.Z. mit dem Ausland eine Reihe von H2-Projekten in der Startphase.
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Entwicklung der Stromleistung über Wind und Sonne von 2010 bis 2021 sowie Beispiele für tägliche Schwankungsbreiten
Bild 2 zeigt die Entwicklung der Leistung der installierten Windanlagen von 2010-2021,
Bild 3 die von Wind und Sonne mit ihren ausgeprägten Schwankungsbreiten, die im gegebenen Stromversorgungsnetz bewältigt werden müssen. (2)

Bild 2: Schwankungsbreiten der Windstromerzeugung von 2010 bis 2021

Bild 3: Schwankungsbreiten der Stromerzeugung über Wind+Solar von 2010 bis 2021
Die Schwankungsbreiten reichen bei Wind von praktisch null GW bis zeitweise nahe an die installierten Leistungen.
Die Bilder 4 und 5 zeigen die täglichen Schwankungsbreiten der Stromleistungen von Wind und Sonne von Juni und Dezember 2021, den schwankenden Strombedarf sowie den vom Stromangebot abhängigen Börsenstromwert in EURO/MWh.(3,4)

Bild 4: Tägliche Schwankungsbreiten der Stromleistungen über Wind und Sonne im Juni 2021 sowie die Strombedarfsentwicklung

Bild 5: Tägliche Schwankungsbreiten der Stromleistungen über Wind und Sonne im Dezember 2021 sowie die Strombedarfsentwicklung
Der Stromleistungsbedarf (Last) fällt stets nachts und an den Wochenenden ab.
Bemerkenswert ist in Bild 4, dass bei den in 2021 installierten Wind- und Solarleistungen von etwa 123 GW die täglichen Werte bereits an den Stromleistungsbedarf heranreichen. Ähnliches gilt für Bild 5.
Bei weiterer Zunahme der installierten alternativen Leistungen müssten dann die überschießenden Leistungen ohne Gas- Kohle- oder Kernkraftwerke bereits in H2 umgewandelt werden mit anschließender Verstromung.
Bei einem Anstieg der in 2030 vorgesehenen installierten Wind- und Solaranlagen auf 330 GW – entsprechend einem Anstieg etwa um den Faktor 3 gegenüber 2021- würden die Stromleistungsspitzen dann bis über 150 GW ansteigen, die jeweils über die H2-Herstellung mit anschließender Verstromung über wenige Stunden aufgefangen werden müssten, egal ob die H2-Herstellung in Deutschland oder im Ausland erfolgt, wohlwissend, dass die H2O-Elektrolyse nur kontinuierlich arbeiten kann.
Die Stromleistungslücke von 66,5-2,1 = 64,4 GW am 21.12 2021 (Bild 5) müsste dann in 2030 ohne Gas- Kohle- und Kernkraftwerke auch über die H2-Erzeugung mit anschließender Verstromung ausgeglichen werden. Aber die H2-Kraftwerke sind – wie ausgeführt – nicht vorhanden, so dass wiederum auf Kohle- oder Kernkraftwerke zurückgegriffen werden müsste.
Es gilt dann nach Gleichung 2 für die aufzubringende Leistung für die H2O-Elektrolyse mit H2-Verstromung: (66,5-1,2)/2 x 1,5 = 48,3 GW
Es müssten dann 64,4 + 48,3 = 112,7GW
in wenigen Stunden aufgebracht werden über den Einsatz von etwa 112 Kohle-/Kernkraftwerken.
Es ist unter diesen Bedingungen eigentlich müßig darauf hinzuweisen, dass zur Aufrechthaltung einer sicheren Stromerzeugung die erzeugte Stromleistung ständig im Gleichgewicht mit der von den Verbrauchern vorgegebenen Stromleistung stehen muss.
6. Langzeitbetrachtungen der Entwicklung der Positiv/Negativ-Änderungen der stündlichen Einspeiseleistung von Wind und Sonne
Die stündlichen Positiv-Änderungen (Stromüberschuss) wie die Negativ-Änderungen (Stromunterschuss) nehmen von 2011-2021 mitsteigenden installierten Leistungen über Wind und Sonne von 50 auf 123 GW erwartungsgemäß zu (Bild 6).(5) Lagen die stündlichen Stromüberschüsse wie Unterschüsse in 2011 noch bei bis zu 3 GW, so stiegen sie bis 2021 auf etwa 10 GW an.

Bild 6: Entwicklung der stündlichen Änderungen des Stromüberschusses wie des Stromunterschusses von 2011 bis 2021
Nun soll die Stromleistung über Wind und Sonne bis 2030 von etwa 123 GW auf etwa 330 GW angehoben werden, was in etwa einem Anstiegsfaktor von 3 entspricht.
Wird der Faktor 3 für die in 2030 zu erwartenden Stromüberschüsse wie Unterschüsse angewandt, so ergeben sich die in Bild 7 dargestellten Ergebnisse: die stündlichen Abweichungen (Stromüberüberschuss wie Stromunterschuss) steigen in 2030 bis etwa 30 GW/Stunde an.

Bild 7: Entwicklung der stündlichen Änderungen des Stromüberschusses wie des Stromunterschusses bei Anpassung an den Anstieg der Zunahme der erneuerbaren Energien bis 2030
Nach Gleichung 2 gilt dann für die stündlich aufzubringende Leistung für die Elektrolyse und H2-Verstromung
30/2 x 1,5 = 22,5 GW.
Es müssten also 30+ 22,5 = 52,5 GW stündlich aufgebracht werden.
Das entspräche dann der stündlichen Leistung von etwa 53 Kohle- oder Kernkraftwerken – ein hoffnungsloses Vorhaben.
Selbst wenn in 2030 der Bau von H2-Kraftwerken abgeschlossen wäre, so wären – da von dem Umbau von Gaskraftwerken ausgegangen wird, die im Mittel bei einer Leistung von etwa 0,5 GW liegen – mehr als 100 H2-Kraftwerken erforderlich.
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Schlussbetrachtung
Die Darstellung der von der neuen Bundesregierung im „Osterpaket“ vorgestellten Energiewende ist nicht durchführbar, der dahinter stehende Mangel an technischem Verständnis erschreckend. Ohne einen erheblichen ständigen Leistungsanteil an Kohle- oder Kernkraftwerken ist diese im „Osterpaket“ vorgestellte Umstellung auf Wind und Sonne nicht machbar.
Die immer wieder diskutierte Möglichkeit der Stromspeicherung über Batterien im Stile der Big Battery von Victoria in Australien scheitert an der Größe der hier erforderlichen Stromspeicher.
Aber eine weitere Betrachtung muss hier zwingend Berücksichtigung finden:
Das IPCC geht in seinen Modellbetrachtungen zum Einfluss von CO2 auf das Klima von einem ausschließlichen anthropogenen CO2-Anstieg in der Atmosphäre aus.
In einer rein stofflichen Betrachtung des CO2-Anstieges der Atmosphäre über die weltweiten gemessenen Kohlenstoffverbräuche von 2010 bis 2021 stellt sich jedoch heraus, dass bei einem CO2-Gehalt der Atmosphäre von 410 ppm (0,041%) in 2021 der jährliche anthropogene CO2-Anstieg von 2010 bis 2021 lediglich bei 0,039 ppm/a liegt und nicht nach der Aussage des IPCC bei 2 ppm/a. (Im Übrigen liegt der Anteil Deutschlands bei 2% von 0,039 ppm/a nämlich 0,00078 ppm/a – nicht messbar). (6) Das bedeutet, dass der Anstieg des CO2-Gehaltes der Atmosphäre von 2010-2021 etwa zu 2% über anthropogene CO2-Anstiege erfolgt, 98% über natürliche Einflüsse.
Erwartungsgemäß liegen die vom IPCC veröffentlichen Modellergebnisse meilenweit von der Wirklichkeit entfernt.
Alle CO2-Minderungsmassnahmen einschließlich ihrer Bepreisung machen keinen Sinn und tragen nur zur Verteuerung bei.
Der Gedanke, die Kohlekraftwerke (nicht zuletzt auch wegen ihrer „Schwarzstartfähigkeit“) zu schließen, entbehren vor dem genannten Hintergrund nicht nur jeder Grundlage, sondern es führt schon sehr bald bei der zwangsläufig abnehmenden Stromversorgungssicherheit zu einem Niedergang der deutschen Industrie.
Bereits am 14.08.2021 kam es zu einem Beinahe-Blackout. An diesem Tag speisten die Solaranlagen 30 GW in das Stromnetz bei einer Stromnachfrage von 50 GW.
Aber die Sonne geht nun mal unter, hier mit der Folge, dass plötzlich 30 GW fehlten und zahlreiche Kohlekraftwerke angeworfen werden mussten, stromintensive Industrien und Stromgroßverbraucher wurden vom Netz genommen, das Ausland konnte zum Glück helfen – und das Alles bei einer Solarinstallation von 59 GW und nicht von 215 GW in 2030.
Wenn nun ein Biolandwirt unter Mithilfe von Greenpeace vor dem Landgericht Detmold klagt, der Klimawandel raube ihm seine Existenz und dafür VW mit seinen Verbrennungsmotoren eine Mitschuld gibt mit der Forderung, dass VW in 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr verkauft (ähnliche Fälle sind von der „Deutschen Umwelthilfe“ und BMW bekannt), so macht diese Unkenntnis nur noch sprachlos.
Im Übrigen wurde die Bundesregierung nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes bereits in 2021 zu einer Verschärfung der Maßnahmen zum schnelleren Abbau der CO2-Emissionen mit Erfolg aufgefordert (vgl. Kapitel 1).
Es stellt sich die Frage, wie diesem Chaos ein Ende bereitet werden kann oder muss Deutschland erst den Status eines mittelalterlichen Unternehmens annehmen mit all seinen Windmühlen, bevor sich die Sachkenntnis gegen diese geradezu religiösen Vorstellungen durchsetzt.
- Quellen
1.Beppler, E.: „Die Anwendung der H2-Technologie in allen Sektoren verschlingt unlösbare Mengen an Energie und Flächen“; EIKE, 14. 07. 2021
2. Schuster, R.: Mitteilung vom 04.01.2022
3. Schuster, R.: Mitteilung vom 02.07 2021
4. Schuster, R.: Mitteilung vom 02.01.2022
5. Schuster, R.: Mitteilung vom 09.12.2021
6. Beppler, E.: „Zur (absurden) Meinung des IPCC, der CO2-Anstieg sei ausschließlich menschengemacht“; EIKE, 11.04. 2022
Mein besonderer Dank geht an Herrn Schuster, der mit seinen ausgezeichneten Darstellungen stets einen schnellen Einblick in die Schwächen dieser Energiewenden gestattet.
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(David Berger) Das erste 9-Euro-Ticket-Wochenende ist da. Und keiner kann mehr leugnen: Das Chaos ist perfekt. Komplett überfüllte, verspätete Züge, manche fahren gar nicht. Die Bahnsteige ebenfalls brechend voll – alles erinnert an Situationen, die wir aus ganz anderen Ländern kennen, die freilich Peter Scholl-Latour bereits vor einigen Jahrzehnten auf uns zukommen sah.
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