Kategorie: Nachrichten
So blockiert Afrika die Gesundheitsreform auf der WHO-Tagung
Die vorgeschlagene Reform der Internationalen Gesundheitsvorschriften und ein möglicher Pandemievertrag sind derzeit sehr umstritten. Viele befürchten, dass die Entwicklungen dazu führen, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu viel Macht erlangt.
Letzte Woche schlugen die Vereinigten Staaten 13 Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften vor, die festlegen, was Länder im Falle eines Ausbruchs zu tun haben. Dann geschah etwas Bemerkenswertes: Afrikanische Länder sprachen sich gegen die vorgeschlagene Reform aus.
Die afrikanische Gruppe sagte, dass alle Reformen zu einem späteren Zeitpunkt als Teil eines „ganzheitlichen Pakets“ behandelt werden sollten.
This was the moment that Africa did us all a favour by blocking the so called #WHOPandemicTreaty until at least 2024.
This is only a temporary victory but better than the alternative! pic.twitter.com/i8hLYnVjTL
— David Bellamy
(@DavidBellamyUK) May 31, 2022
Die afrikanische Region ist der Ansicht, dass der Prozess nicht überstürzt werden sollte, sagte Moses Keetile vom Gesundheitsministerium Botswanas.
„Wir sind der Meinung, dass sie zu schnell vorgehen und dass solche Reformen nicht übereilt durchgeführt werden können“, sagte ein Mitglied der afrikanischen Delegation in Genf, das anonym bleiben wollte, weil es nicht mit der Presse sprechen durfte.
Auch der Iran und Malaysia sprachen sich gegen die Gesundheitsreform aus.
Der australische Abgeordnete Stephen Andrew sagte, eine neue Arbeitsgruppe sei gebildet worden, um Empfehlungen zu den vorgeschlagenen Änderungen abzugeben, die dann 2024 auf der 77. Weltgesundheitsversammlung zusammen mit dem Pandemievertrag erneut vorgelegt werden. Bis dahin müssen wir weiter Druck machen, betont Andrew.
Affenpocken – droht die nächste Pandemie? (Corona 2.0?)
Corona ist noch gar nicht vorbei, da droht uns schon der nächste Virus: Der Affenpockenvirus. Wie gefährlich ist er wirklich? Droht uns wieder ein Lockdown und Maskenpflicht? Was hat der Affenpockenvirus gemeinsam mit dem Coronavirus und warum gab es Planspiele dazu, die überraschend treffsicher die aktuelle Entwicklung vorweggenommen haben?
KI-Experte sagt, dass Eltern innerhalb von 50 Jahren „digitale Babys“ im Metaverse realen Babys vorziehen werden
Im Namen der Rettung des Planeten.
Eine Expertin für künstliche Intelligenz sagt, dass sich Eltern in 50 Jahren aus Sorge um die Umwelt und die Überbevölkerung dafür entscheiden werden, „digitale Nachkommen“ zu haben, die nur im Metaverse existieren.
Die Vorhersage stammt von Catriona Campbell, die als „eine der führenden britischen Autoritäten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz“ bezeichnet wird.
Campbell zufolge werden sich Eltern aus denselben Gründen, aus denen sie sich schon jetzt gegen echte Babys entscheiden, für digitale Babys entscheiden. Eine aktualisierte Version des japanischen Tamagotchi, eines digitalen Haustierspielzeugs, und das aus „Sorge um die Umwelt, Überbevölkerung und die steigenden Kosten für die Erziehung eines Kindes“.
„Campbell sagt voraus, dass sie innerhalb eines halben Jahrhunderts alltäglich und von der Gesellschaft akzeptiert sein werden“, berichtet die linksgerichtete Zeitung The Guardian.
Der KI-Experte sagt, dass die Cyberspace-Babys irgendwann nicht mehr von echten Kindern zu unterscheiden sein werden und dass Eltern sie, wenn sie von ihnen gelangweilt sind, einfach kündigen können, so wie sie ein monatliches Netflix-Abonnement kündigen würden.
„Campbell sagt, dass virtuelle Kinder so aussehen werden wie man selbst, und man wird mit ihnen spielen und sie knuddeln können. Wenn sie älter werden, werden sie in der Lage sein, emotionale Reaktionen zu simulieren und zu sprechen“, berichtet die Zeitung.
#GreatReset: According to an expert on artificial intelligence, would-be parents will soon be able to opt for cheap and cuddle-able digital offspring. https://t.co/WYBjRnkkoU
— Geopolitics & Empire (@Geopolitics_Emp) May 31, 2022
In dem Artikel heißt es auch, dass die Befürchtungen, die digitalen Babys seien nur „gruselige dystopische Puppen“, die an- und ausgeschaltet werden können, „altmodisch“ seien.
„Denken Sie an die Vorteile: minimale Kosten und Umweltauswirkungen. Und weniger Sorgen“, heißt es weiter.
Wie immer handelt es sich dabei um weitere Anti-Geburts-Propaganda, die vor allem auf die weißen westlichen Länder abzielt, in denen die Geburtenraten bereits rapide sinken.
Es gibt eine ganze Industrie der Sozialtechnik, die darauf basiert, westliche Menschen davon zu überzeugen, keine Kinder zu bekommen.
Wie wir schon früher hervorgehoben haben, warb CNN am Valentinstag-Wochenende 2020 für „die Vorteile des Singledaseins“, obwohl die Geburtenraten in Amerika und Europa weiter sinken.
Die Fruchtbarkeitsrate in Amerika liegt derzeit bei 1,8 Geburten pro Frau.
Von 2007 bis 2011 ist die Geburtenrate in den USA innerhalb von nur 4 Jahren um 9 % gesunken.
Im Jahr 2016 sank die Fruchtbarkeitsrate in den USA auf 59,8 Geburten pro 1.000 Frauen, den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.
Auch die Angst vor einer „Überbevölkerung“ ist ein erfundener Mythos, da die sinkende Bevölkerungszahl in 50 Jahren wahrscheinlich ein viel größeres Problem darstellen wird.
Grüne Pfusch-Politik bremst Österreich: Bürger auf dem Abstell-Gleis
“Das Klimaticket ist eine Revolution im öffentlichen Verkehr”, heißt es auf der Seite des Umwelt-Ministeriums. Nun können Revolutionen friedlich oder gewaltsam vonstattengehen. Grundsätzlich setzen Menschen Revolution mit Fortschritt gleich. In der Erzählung der Schwarz-Grünen sollte das Klima-Ticket eine längst notwendige Vereinheitlichung des öffentlichen Verkehrs in Österreich zu günstigeren Preisen darstellen. In der Realität sorgt das Klima-Ticket jedoch vor allem für Wut und Ärger.
Gestrandete Bürger: Einfach sitzen gelassen
Einfach sitzen gelassen: So geht es derzeit vielen Menschen auf Österreichs Bahnhöfen. Wer keinen Sitzplatz reserviert hat, muss vor allem bei der ÖBB damit rechnen, des Zuges verwiesen zu werden. Die Bürger werden dazu aufgefordert, aufgrund von Überlastung einen Folgezug in Anspruch zu nehmen. So erhöht sich die Fahrtzeit oftmals um Stunden. Statt der versprochenen Revolution finden jene, die auf die Öffentlichen setzen, nun also Zustände vor, wie sie diese bisher meist aus Erzählungen aus Entwicklungsländern kannten. Denn für ausreichende Kapazitäten wurde nicht gesorgt, bevor man das Ticket einführte.
Rückschritt statt Revolution
Seit dem gewaltsamen grünen Eingriff in unser öffentliches Verkehrswesen steht Daniela aus Osttirol vor großen Hürden. Sie wandte sich an den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Gerald Hauser: “Was mir als Bürgerin aufraucht, ist die Tatsache, dass die öffentlichen Verkehrsmittel in Österreich sich weigern, Personen zu befördern. Meine Kinder arbeiten und studieren auswärts.” Daniela schildert in ihrer E-Mail an den Nationalratsabgeordneten, der vor allem durch sein lautes Engagement für die Bürger im Parlament gegen das Corona-Regime internationale Bekanntheit erlangte, warum sie seine Hilfe erbittet:
“Meine Tochter, sie ist erst 15, geht in Graz in eine berufsbildende höhere Schule und sollte an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien nach Hause kommen. Die Verkehrsmittel zwischen Graz und Lienz sind generell eine Zumutung. Mit dem Bus nach Klagenfurt, dann weiter mit der Bahn, umsteigen oder kompliziert über Bruck an der Mur. Es ist schon oft vorgekommen, dass meine Tochter mit ihrem Klimaticket aus überfüllten Bussen oder Zügen geschmissen wurde, weil sie nicht reservieren konnte. Ein Schulmädchen hat keine Kreditkarte. Ich als Mama übrigens auch nicht. Es ist mir unbegreiflich, wie es Jugendlichen zugemutet werden kann, dass aus 300 km Entfernung eine Tagesreise wird.”
Oft muss Daniela ihre Tochter nun abholen, etwa vom Bahnhof Villach, weil diese sonst stundenlang dort warten müsse. Für die liebevolle Mutter aus Osttirol ist das nicht tragbar: “Sie wird mitunter sexuell belästigt oder von unbekannten Personen unangemessen angesprochen. Dann ruft sie mich verzweifelt an.”
Nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland sorgt die grüne Unüberlegtheit, das Angebot vor der Einführung neuer Billig- und Gratistickets zu verbessern, für Chaos:
Politiker kämpft für Bürger
Denkt man an Vorfälle wie etwa die jüngste Gruppenvergewaltigung im Bahnhofsbereich in Linz, kann man nachvollziehen, dass Eltern kein gutes Gefühl haben, wenn ihre Schulkinder nun zum stundenlangen Warten auf Österreichs Bahnhöfen verdonnert werden. Vor allem seit dem Mega-Flüchtlingsjahr 2015 hat sich die Sicherheitssituation an Österreichs Bahnhöfen drastisch verschlechtert. Fehlende politische Weitsicht und mehr Wollen als Können hat wohl dort hingeführt. Jetzt beweist Leonore Gewesslers Ministerium (Grüne) auch noch im Verkehrsbereich eine ebensolche fehlende Weitsicht. Und das nach dem jahrelangen Perpetuieren der grünen Kernforderung, die Menschen mögen doch auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.
Das stößt auch Daniela sauer auf: “Da würde ich das Verkehrsministerium schon gerne fragen, wie die Menschen in Österreich Öffis nutzen sollen und auf die Bahn umsteigen können, wenn das System seit Erfindung des Klimatickets aus allen Nähten platzt. Zwar wurde seitens der ÖBB zugesagt, dass eine Aufstockung der Waggons für die am meisten betroffenen Linien erfolgen werde. Allerdings merkt meine Tochter, die am 26.5. viele Stunden am Hauptbahnhof Graz auf Beförderung wartete, nichts davon.”
Absurde Reservierungspflicht
Plötzlich dachte die Bahn öffentlichkeitswirksam über eine Reservierungspflicht nach. Doch eine Verbesserung scheint dadurch noch lange nicht in Sicht: “Eine Reservierungspflicht würde einen enormen Verlust an Flexibilität bedeuten. Gerade wo durch das Klimaticket die Benutzung des öffentlichen Verkehrs sehr vereinfacht wurde, wäre jetzt wieder eine neue Einschränkung einzuführen, wirklich eine Zumutung”, schreibt etwa Dominik auf Facebook an die ÖBB. Das sieht auch Thomas so. Der Chorleiter wollte für seinen Schulchor eine Gruppenreservierung abschließen.
Doch das sei nicht möglich gewesen: “Obwohl mehr als drei Monate im Voraus angefragt wurde”, wie der Pädagoge auf der Seite der ÖBB erklärt. “Die angefragten Züge haben zwar noch Kapazitäten. Mit der Begründung, dass immer ein gewisses Kontingent an Plätzen frei bleiben muss, wurden unsere Reservierungsanfragen aber dennoch abgelehnt.” Für ihn gehe das logisch alles nicht mehr zusammen. Auch er fühlt sich mit seinem Schulchor aufs Abstellgleis versetzt. Grundsätzlich würde er gerne auch in Zukunft die ÖBB nützen: “Wenn man uns lässt …”
Gerald Hauser erklärt gegenüber Wochenblick, dass er diese Missstände auf jeden Fall zum Thema im Parlament machen wird. “Ich finde das absolut nicht in Ordnung. Es kann nicht anstehen, dass die Bürger aus den Zügen der Bundesbahnen verwiesen werden, nachdem sie bereits ein Ticket gekauft haben. Ich werde auf jeden Fall eine parlamentarische Anfrage dazu einbringen.”
FPÖ-Hauser macht Dampf: Er bringt das Thema ins Parlament.
Bietet Russland deutschen Regimekritikern Asyl an?
Großbritannien will Flugreisen bis 2050 komplett verbieten
Ein von der britischen Regierung in Auftrag gegebener Bericht besagt, dass das gesamte Land innerhalb von zehn Jahren den größten Teil des Flugverkehrs und bis 2050 den gesamten Flugverkehr verbieten muss, um die unvorstellbar hochgesteckten Klimaschutzgesetze einzuhalten.
„In ihrer letzten bedeutenden Amtshandlung als Premierministerin änderte Theresa May das britische Klimaschutzgesetz, um uns zu verpflichten, alle Treibhausgasemissionen im Vereinigten Königreich bis 2050 zu eliminieren. Diese Entscheidung basiert auf guten klimawissenschaftlichen Erkenntnissen, war eine Reaktion auf eine große Welle sozialen Protests und wurde bereits in 60 anderen Ländern nachgeahmt“, erklärt der von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Bericht Absolute Zero.
Den Autoren des Berichts zufolge besteht die einzige Möglichkeit für die britische Regierung, ihre Verpflichtungen im Rahmen von Absolute Zero zu erfüllen, darin, den gesamten Flugverkehr schrittweise einzustellen und im Jahr 2050 ein vollständiges Verbot zu verhängen, bis die Regierung eine Möglichkeit gefunden hat, Flugzeuge zu produzieren, die zu keinem Zeitpunkt während der Herstellung oder Nutzung eines Flugzeugs Treibhausgase erzeugen.
Es sollte nicht nötig sein, dies zu erwähnen, aber es ist absolut unmöglich.
Nichtsdestotrotz sagen die Autoren, dass „alle Flughäfen außer Heathrow, Glasgow und Belfast zwischen 2020 und 2029 geschlossen werden“ und „alle anderen verbleibenden Flughäfen bis 2050 geschlossen werden“.
Die Autoren fahren fort und sagen, dass nach der derzeitigen Gesetzgebung die folgenden Änderungen im täglichen Leben vorgenommen werden müssen, da sie alle im Jahr 2050 illegal sein werden: keine Flugzeuge mehr benutzen; den gesamten Schiffsverkehr einstellen; den Zug statt das Auto nehmen; Mitfahrgelegenheiten nutzen; ein Elektrofahrzeug benutzen; den Energieverbrauch, einschließlich und vor allem das Heizen, reduzieren; den Einsatz von Düngemitteln reduzieren; den Einsatz von Zement und Stahl sowie Importe reduzieren usw.
Die Autoren sagen, dass es auch notwendig sein wird, den Verzehr von rotem Fleisch einzuschränken oder gänzlich zu verbieten, da Lamm- und Rindfleisch im Vereinigten Königreich verboten sein werden.
„Darüber hinaus müssen wir, um das Gesetz zum Klimawandel zu befolgen, alles unterlassen, was Emissionen verursacht, egal aus welcher Energiequelle. Dies erfordert, dass wir auf den Verzehr von Rind- und Lammfleisch verzichten und viele Menschen haben bereits begonnen, sich vegetarisch zu ernähren“, heißt es in dem Bericht.
Das ist ein erstaunlicher Vorschlag. Die Autoren sagen, dass im Rahmen der Klimaschutzgesetze der Einsatz von Düngemitteln und verarbeiteten Lebensmitteln stark reduziert werden muss und dass die Gesamtenergie, die zum Kochen oder Transportieren von Lebensmitteln benötigt wird, um 60 Prozent des heutigen Niveaus gesenkt werden muss.
Das Vereinigte Königreich wird also kein Fleisch produzieren, keine Düngemittel für den Gemüseanbau verwenden, andere Lebensmittelimporte reduzieren, um Treibhausgasemissionen zu vermeiden, und keine verarbeiteten Lebensmittel als Ersatz produzieren oder importieren.
Es ist nicht klar, was, wenn überhaupt, die Autoren und die Regierung erwarten, dass die Menschen im Vereinigten Königreich im Jahr 2050 essen werden. Nach allem, was man hört, scheint dies eine Politik des Elends und des Todes zu sein.
Aufruf gegen Sexualisierung und Umerziehung der Kinder durch ARD und ZDF
Eine Initiative von 120 Wissenschaftlern, Psychologen, Pädagogen und Vertretern anderer Professionen fordert in einen dramatischen Appell die Redaktionen, Intendanten und Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf, die aus der Transgender-Ideologie hervorgehende Indoktrination der Kinder in vielen Sendungen umgehend einzustellen. Fünf Biologen und Mediziner haben zahlreiche Beiträge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks analysiert und in einem Dossier ihre wissenschaftliche Unhaltbarkeit dargestellt. ARD, ZDF und Co. verfolgten eine bedrohliche Agenda, durch die immer mehr Kinder und Jugendliche, insbesondere Mädchen, in seelische Verwirrung und irreversible körperliche Schäden getrieben würden. (hl)
Aufruf: Schluss mit der Falschberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks!
„Wir Wissenschaftler und Ärzte fordern den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf, biologische Tatsachen und wissenschaftliche Erkenntnisse wahrheitsgemäß darzustellen. Wir fordern…..
Eine kurze Geschichte des innerstaatlichen Terrorismus: Von Cointel Pro bis 9/11 und darüber hinaus
Seitdem in den letzten zwei Wochen sowohl in Buffalo als auch kürzlich in Texas eine neue Welle von „inländischen Terroranschlägen“ stattfand, werden die Bürger der USA und der transatlantischen Gemeinschaft im weiteren Sinne in einen Rausch der Angst und Verwirrung über die Ursachen des „inländischen Terrors“ versetzt, dem natürlich nur durch eine verstärkte diktatorische Macht über die Bevölkerung abgeholfen werden kann …
Wie so oft im Zeitalter nach dem 11. September neigen solche öffentlichkeitswirksamen Gräueltaten dazu, die staatlichen Befugnisse zur Überwachung, Zensur und Manipulation der verwirrten und verängstigten Bevölkerung auszuweiten, die nicht in der Lage ist, die wahren Ursachen der schrecklichen Ereignisse zu erkennen, die ihr in den Mainstream-Medien vorgesetzt werden.
Bevor man den Behörden, die die westlichen Regierungen kontrollieren, im Tausch gegen Sicherheitsversprechen größere tyrannische Befugnisse einräumt, sollte man untersuchen, wie und warum der Terrorismus – ob im Inland oder anderswo – im letzten Jahrhundert entstanden ist.
Wenn wir bei dieser Bewertung zu dem Ergebnis kommen, dass der Terrorismus wirklich ein „natürliches Phänomen“ ist, dann könnten wir vielleicht zusammen mit vielen bedeutenden Persönlichkeiten der Geheimdienste und der „Big Tech“-Branche zu dem Schluss kommen, dass neue präventive Gesetze, die auf das Aufkommen einer neuen konservativ gesinnten, inländischen Terrorismusbewegung abzielen, irgendwie notwendig wären. Vielleicht ist die Zensur der freien Meinungsäußerung und die Überwachung von Millionen von Amerikanern durch die „Five Eyes“ ein notwendiges Übel zum Wohle des Allgemeinwohls.
Wenn sich jedoch herausstellt, dass das, was wir als „Terrorismus“ bezeichnen, kein natürliches, selbstorganisiertes Phänomen ist, sondern etwas, das nur aufgrund der massiven Unterstützung politischer Agenturen existiert, dann muss man zu einer ganz anderen Schlussfolgerung kommen, die für manche beunruhigend sein mag.
Aber wie soll man vorgehen?
Bevor aufgedeckt wurde, dass ISIS von einem Netzwerk anglo-amerikanischer Geheimdienste und deren Verbündeten bei dem gescheiterten Versuch, Bashar al Assad zu stürzen, unterstützt wurde, führte das „Center on National Security“ der „Fordham Law School“ 2012 eine umfassende Studie durch. Diese Studie bietet einen guten Einstieg in unsere Untersuchung.
Im Zuge dieser Untersuchung entdeckten die Fordham-Forscher, dass an JEDEM EINZELNENder 138 terroristischen Vorfälle, die zwischen 2001 und 2012 in den USA registriert wurden, FBI-Informanten beteiligt waren, die eine führende Rolle bei der Planung, Lieferung von Waffen und Anweisungen spielten und sogar islamische Terroristen rekrutierten, um Terroranschläge auf amerikanischem Boden auszuführen. „The Nation“ berichtete über die Fordham-Studie:
Fast jede größere Strafverfolgung im Zusammenhang mit dem Terrorismus nach dem 11. September 2001 war mit einer verdeckten Operation verbunden, in deren Mittelpunkt ein Regierungsinformant stand. In diesen Fällen haben die Informanten – die gegen Geld arbeiten oder in Bezug auf ihre eigenen strafrechtlichen Vorwürfe um Nachsicht ersuchen – die Grenze von der bloßen Beobachtung potenziell kriminellen Verhaltens zur Ermutigung und Unterstützung von Personen zur Teilnahme an Verschwörungen überschritten, die weitgehend vom FBI selbst geplant wurden. Unter der leitenden Hand des FBI stellen die Informanten die Waffen zur Verfügung, schlagen die Ziele vor und initiieren sogar die aufrührerische politische Rhetorik, die später die Anschuldigungen auf die Ebene des Terrorismus hebt.
Natürlich ging dieser Trend dem 11. September voraus, wie der Fall des FBI-Informanten Emad Salem (der früher mit dem ägyptischen Militär in Verbindung stand) zeigt, der Hunderte von Stunden an Gesprächen zwischen sich selbst und seinen FBI-Betreuern aufzeichnete, die am 28. Oktober 1993 von der „New York Times“ veröffentlicht wurden. Warum ist dies wichtig? Weil Emad Salem derjenige war, der im Auftrag von Mohammed Salamah und 15 weiteren Terroristen, die im Februar 1993 den Bombenanschlag auf das World Trade Center verübten, bei dem 1.000 Menschen verletzt und sechs getötet wurden, einen Lieferwagen und Hotelzimmer mietete, Anleitungen zum Bombenbau gab und Sprengstoffe testete.
Obwohl zwischen Oktober 2000 und Juli 2001 mehrere groß angelegte militärische Kriegsspielszenarien durchgeführt wurden, bei denen Flugzeuge in die Gebäude des World Trade Centers und des Pentagons flogen, wurde die neue Neokonservativen-Regierung irgendwie mit heruntergelassenen Hosen erwischt, als die Ereignisse des 11. Septembers schließlich stattfanden (praktischerweise zu einem Zeitpunkt, als NORAD einen Totalausfall seiner kontinentalen Warn- und Reaktionssysteme erlitt). Als alle Flüge in den kommenden Tagen gestoppt wurden, sorgten Cheney und seine PNAC-Kohorten dafür, dass die einzigen Flüge, die die USA verlassen durften, mit hochrangigen saudischen Königen – einschließlich der Familie Bin Laden – vollgestopft waren.
Warum wurde dies getan?
Wie die freigegebenen 28 Seiten des Berichts der 9/11-Kommission zeigen, hatten die Saudis – weitgehend koordiniert von Prinz Bandar Bin Sultan (saudischer Botschafter in den USA von 1983-2005 und Insider der Bush-Familie) – die Grundlage für eine sorgfältig ausgearbeitete Tarngeschichte geliefert, um den Anschlag vom 11. September zu rechtfertigen.
Unabhängig davon, ob das Komplott von der CIA und von Saudi-Arabien gesponserten Terroristen ausgeheckt wurde, wie manche annehmen, oder ob es sich um eine kontrollierte Sprengung handelte, wie Hunderte von Architekten und Ingenieuren bezeugt haben (oder ob es eine Kombination aus beiden Geschichten war), ist eine Sache sicher: Die offizielle Darstellung ist eine Lüge, und ganz gleich, wie man es zu erklären versucht: zwei Flugzeuge können nicht den Einsturz von drei WTC-Gebäuden verursachen.
Eine weitere Sache ist sicher: Biden war glücklich.
Joe Biden war nicht nur einer der aggressivsten Befürworter der Invasion des Irak in den Tagen nach dem 11. September 2001, sondern er prahlte sogar öffentlich damit, dass John Ashcrofts „Patriot Act“ von 2001 fast wortwörtlich seinem eigenen, gescheiterten Omnibus-Gesetz zur inländischen Überwachung von 1994 nachempfunden war, das als Reaktion auf den ersten Anschlag vom 11. September 2001 und das Bombenattentat in Oklahoma City von 1994 entworfen worden war.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis des 11. Septembers war die Umstrukturierung des FBI mit dem Schwerpunkt auf der Überwachung, Verhinderung, Störung und Festsetzung von Terroristen im Inland.
Im Jahr 2001 kam der Chef des MI5 in die USA, wo der damalige FBI-Direktor Robert Mueller mit der Aufgabe betraut wurde, diesen neuen Remix des US-Geheimdienstes durchzuführen, der die Reaktivierung vieler der schlimmsten Merkmale der früheren COINTEL PRO-Operationen des FBI beinhaltete, die während der Anhörungen des Church-Komitees 1974 öffentlich gemacht wurden.
In einem Bericht des „Christian Science Monitor“ vom 19. Mai 2004 wurden die Änderungen wie folgt beschrieben:
„Sie haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um sich in Richtung des MI5 zu bewegen“, sagt eine Person, die mit den Veränderungen vertraut ist. „Sie haben Agenten geschaffen, die für eine nachrichtendienstliche Funktion ausgebildet sind. Sie überwachen Organisationen in den USA, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen … nicht mit dem Ziel der Strafverfolgung, sondern der Sammlung und Analyse dieser Informationen.
Ein unglaublicher Bericht des Enthüllungsjournalisten Edward Spannaus listet eine kurze Liste der extremsten Fälle von FBI-Verschleppung zwischen 2001 und 2013 in den USA auf:
Einer der ungeheuerlichsten dieser Fälle ist der der so genannten „Newburgh Four“ im Bundesstaat New York, in dem ein Informant den Angeklagten 2008-09 250.000 Dollar sowie Waffen für die Durchführung eines terroristischen Plans anbot. Das New York University Center for Human Rights and Justice untersuchte diesen Fall und zwei weitere und kam zu dem Schluss: „Die Informanten der Regierung haben Ideen über den gewalttätigen Dschihad eingeführt und aggressiv verbreitet und darüber hinaus die Angeklagten tatsächlich ermutigt, zu glauben, dass es ihre Pflicht sei, gegen die Vereinigten Staaten vorzugehen.“
Die Bundesrichterin, die den Vorsitz im Fall Newburgh innehatte, Colleen McMahon, erklärte, es stehe „außer Frage, dass die Regierung hier das Verbrechen geschaffen hat“, und kritisierte das FBI dafür, dass es Informanten aussendet, „die unter den Bürgern einer problembelasteten Gemeinde umherziehen und sehr armen Menschen Geld anbieten, wenn sie eine Rolle – irgendeine Rolle – bei kriminellen Aktivitäten spielen.“
In Portland, Oregon, wurde während des Prozesses gegen den „Weihnachtsbaumbomber“ Anfang des Jahres bekannt, dass das FBI tatsächlich ein eigenes Terroristen-Trainingsvideo produziert hatte, das dem Angeklagten gezeigt wurde und das Männer mit verdeckten Gesichtern zeigt, die mit Waffen schießen und Bomben mit einem Handy als Zünder zur Detonation bringen. Der FBI-Mitarbeiter reiste auch mit der Zielperson zu einem abgelegenen Ort, wo sie eine in einem Rucksack versteckte Bombe als Probelauf für den geplanten Anschlag zündeten.
In Brooklyn, New York, versorgte 2012 ein FBI-Agent, der sich als Al-Qaida-Agent ausgab, eine Zielperson mit gefälschtem Sprengstoff für eine 1.000-Pfund-Bombe, die das FBI-Opfer dann vor dem Federal Reserve Building in Manhattan zu zünden versuchte.
In Irvine, Kalifornien, versuchte ein FBI-Informant 2007 so unverhohlen, Mitglieder des örtlichen islamischen Zentrums in gewalttätige Dschihad-Aktionen zu verwickeln, dass die Moschee vor Gericht ging und eine einstweilige Verfügung gegen den Informanten erwirkte.
In Pittsburgh wurde Khalifa Ali al-Akili so misstrauisch gegenüber zwei „dschihadistischen“ FBI-Informanten, die versuchten, ihn zu rekrutieren, um eine Waffe zu kaufen und zur Ausbildung nach Pakistan zu gehen, dass er sich sowohl an den Londoner „Guardian“ als auch an die in Washington ansässige „National Coalition to Protect Civil Freedoms“ wandte und ihnen mitteilte, er befürchte, dass das FBI versuche, ihn in eine Falle zu locken. Die „National Coalition“ setzte für den 16. März 2012 eine Pressekonferenz an, auf der al-Akili sprechen und die Informanten identifizieren sollte, doch am Tag vor der geplanten Pressekonferenz verhaftete das FBI al-Akili und klagte ihn nicht des Terrorismus, sondern des illegalen Besitzes einer Schusswaffe an.
Der Hauptinformant, der versuchte, al-Akili in die Falle zu locken, entpuppte sich als Shaden Hussain, ein langjähriger FBI-Informant, der zwei frühere Terrorismusfälle eingefädelt hatte: den oben zitierten Fall in Newburgh, N.Y., für den er 100.000 Dollar erhielt, und einen weiteren in Albany, N.Y., bei dem die Höhe der Zahlungen nicht bekannt ist.
In den Monaten seit den Ereignissen vom 6. Januar 2021 haben wir nur gesehen, dass diese Praxis in den Vereinigten Staaten weiterhin in vollem Gange ist, da Berichte über FBI-Agenten, die als Provokateure fungieren, weithin zu kursieren begannen und sogar von Tucker Carlson am 15. Juni ausführlich behandelt wurden. Jüngste Enthüllungen, dass die „inländische terroristische“ Zelle, die kürzlich die Entführung von Michigans Gouverneur Whitmer plante, hauptsächlich aus FBI-Informanten bestand, und sogar Enrique Tarrio von den „Proud Boys“ wurde Anfang dieses Jahres zusammen mit führenden Schichten der „Oath Keepers“ als FBI-Informant entlarvt. Die Tatsache, dass Steve D’Antuono (FBI-Büroleiter in Michigan, der die Whitmer-Operation beaufsichtigte) prompt zum FBI-Büroleiter von Washington D.C. befördert wurde, wo seine Fähigkeiten am 6. Januar zum Einsatz kamen, sollte niemandem entgangen sein.
Um dieser vergifteten Torte noch eine kandierte Kirsche aufzusetzen, wurde im selben Zeitraum durch durchgesickerte FBI-Dokumente aufgedeckt, dass Joshua Caleb Sutter – Leiter der weiß-supremistischen Gruppe „Atomwaffen“ sowie der satanischen Sekte „Temple of Blood“ – seit 2003 über 180.000 Dollar vom FBI erhalten hat (80.000 Dollar davon wurden nach 2018 ausgezahlt).
Nicht nur die USA
Diese Praxis nach dem 11. September war nicht auf die USA beschränkt, denn ein kanadisches Berufungsgericht hob die Schuldsprüche für ein idiotisches Paar auf, das von der RCMP gefasst wurde, bevor es im Juli 2016 einen Dschihadistenplan zur Bombardierung eines öffentlichen Gebäudes am Canada Day umsetzen konnte. Warum hat der Berufungsrichter das Urteil aufgehoben? Weil sich herausstellte, dass jedes einzelne Mitglied der Organisation, die das junge Paar radikalisierte, sie im Bombenbau ausbildete und sogar den Anschlag plante, ein Informant der RCMP war!
In früheren Fällen kontrollierter inländischer terroristischer Bewegungen in Kanada hat der CSIS (Kanadischer Sicherheits- und Nachrichtendienst) Tausende von Stunden Abhörmaterial von Sikh-Terroristen gelöscht, die 1984 Bomben zündeten, die im schlimmsten Akt des Flugterrorismus bis zum 11. September 329 Tote forderten. Trotz dieser Vernichtung von Beweismaterial wurde CSIS im Jahr 2005 vom „Security Intelligence Review Committee“ (SIRC) von seinen Sünden freigesprochen. Dieselbe Organisation war es auch, die 1988 als Mitbegründerin der weißhäutigen „Heritage Front“ enttarnt wurde und diese bis mindestens 1994 mit Steuergeldern finanzierte, wobei der CSIS-Agent Grant Bristol als Drahtzieher und Kontrolleur der „Heritage Front“ fungierte.
Die Kontrolle des Inlandsterrorismus durch den anglo-kanadischen Geheimdienst reicht sogar bis zur bombenbegeisterten „Front de Liberation Quebec“ (FLQ) in den 1960er Jahren zurück, die Dutzende von Briefkastenbomben in der ganzen Provinz zündete. Die RCMP-Sicherheitsdienste wurden nicht nur auf frischer Tat ertappt, als sie FLQ-Zellen verwalteten, FLQ-Graffiti an Gebäuden anbrachten und sogar Sprengstoff an die Gruppe selbst lieferten, sondern der „intellektuelle Führer“ der FLQ (Pierre Vallieres) war auch der Chefredakteur derselben Zeitschrift („Cite Libre“), die ein Jahrzehnt lang von keinem Geringeren als dem kanadischen Premierminister Pierre Elliot Trudeau geleitet wurde!
„Die Cite Libre von Pierre Trudeau diente als mächtiges Instrument vor und während der Stillen Revolution – das Netzwerk der Cite Libre, das während der Oktoberkrise zu großer Macht und Sknadalität aufstieg. Einige der prominentesten Persönlichkeiten, die mit der Zeitschrift in Verbindung gebracht werden, sind (von links nach rechts oben): Trudeau, Levesque, Pelletier, Marchand, und unten: Lalone, Gagnon, Pitfield und der FLQ-Führer Pierre Vallieres.Als die großen Presseagenturen die Bundesnachrichtendienste hinter der FLQ aufdeckten, die 1970 das monatelange Kriegsrecht in Quebec rechtfertigten, gründete Trudeaus rechte Hand (und „Cite Libre“-Autor) Michael Pitfield 1983 eine neue Organisation namens „Canadian Security Intelligence Service“ (CSIS) als Zweigstelle des „Privy Council Office“, um die psychologischen Operationen unter einem neuen Namen fortzusetzen.
Wer die umfangreichen RCMP/CSIS-Akten über Pierre Trudeaus merkwürdige Verbindungen zur FLQ und zu breiteren Netzwerken der „Fabian Society“ während des Kalten Krieges durchsehen möchte, hat Pech, denn Historikern wurde 2019 mitgeteilt, dass das gesamte Trudeau-Aktenarchiv 1989 vom CSIS heimlich vernichtet wurde, weil es „uninteressant“ gewesen sei.
Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass die Techniken der RCMP nicht spezifisch kanadisch waren, sondern vom Counter-intelligence Program (COINTEL PRO) des FBI entwickelt wurden, das J. Edgar Hoover 1956 ins Leben rief, um „gefährliche Bürgerrechtsgruppen“ zu unterwandern, die damals unter der Führung von Paul Robeson und Martin Luther King Jr. entstanden. Vom Beginn des Programms bis zu seinem nominellen Ende im Jahr 1975 infiltrierte das FBI nicht nur jede Anti-Establishment-Gruppierung, von der Kommunistischen Partei der USA (CPUSA) über die „Southern Christian Leadership Conference“ (SCLC) und die NAACP bis hin zu den schwarzen nationalistischen Bewegungen in den 1960er Jahren, sondern sorgte auch dafür, dass seine Informanten eine führende Rolle bei der Schürung interner Konflikte spielten, Gruppen in Richtung Gewalt radikalisierten und sogar ein Attentat auf Anführer wie Fred Hampton planten.
Der merkwürdige Fall von Bernadine Dohrn und Bill Ayers, die nach ihrer Zeit als Anführer des „Weather Underground“, in der sie Terrorismus im Inland betrieben, große institutionelle Unterstützung und Schutz genossen, sollte ebenfalls untersucht werden. Die Tatsache, dass beide inländische Terroristen nicht nur wohlhabende, an Soros gebundene Bildungsreformer wurden, sondern auch frühe Förderer von Barack Obamas politischer Karriere, ist mehr als nur eine winzige Anomalie, die einfach abgetan werden könnte. (1)
Wo hat Hoovers FBI COINTEL PRO-Taktiken entwickelt?
Um diese Frage zu beantworten, müssen wir weiter zurückblicken – auf das „Camp X“ des britischen Geheimdienstes, das im Dezember 1941 in Kanada mit dem Auftrag eingerichtet wurde, amerikanische und kanadische Spione unter der Leitung des Spionagemeisters William Stephenson (Stationschef des britischen Secret Intelligence Service (SIS) in New York) auszubilden.
Das Motiv für Camp X hatte zwei miteinander verknüpfte Komponenten:
1) Vorbereitung der Grundlagen für eine tiefere Integration des US-amerikanisch-britischen Geheimdienstes in Vorbereitung auf die Säuberung der patriotischen US-Geheimdienstler, die mit FDRs Vision des Nachkriegszeitalters verbunden waren, und
2) Ausbildung von US-Spionen in der Kunst der „geheimen Kriegsführung“, die Fälschungen, psychologische Kriegsführung, Propaganda, Aufstandsbekämpfung, Attentate und Infiltration von Zielgruppen umfasste.
Die Integration von „Vollspektrum“-Taktiken der alternativen Kriegsführung wie „MK Ultra“ (nach dem Vorbild und unter der Leitung der früheren britischen „Tavistock Clinic“), Medienpropaganda (siehe: „Project Mockingbird“) und Kulturkrieg (siehe: der Aufstieg der modernen Kunst und des Atonalismus, gefördert durch den „Congress For Cultural Freedom“) waren nur einige der Taktiken, die während dieses Prozesses integriert wurden und die bis heute virulent sind.
Unter Stephensons Leitung und mit kanadischen RCMP-Agenten wurde die erste Generation von OSS-Spionagemeistern ausgebildet, darunter auch führende Persönlichkeiten der Abteilung 5 des FBI, die ihre „Camp-X“-Ausbildung aus dem Zweiten Weltkrieg in Form von Attentatsoperationen wie Permindex (betrieben von „Camp-X“-Generalmajor Louis Mortimer Bloomfield) umformulierten.
Fazit
Ich hätte zwar noch mehr über die Ursprünge der amerikanischen Geheimpolizei sagen können, die unter den Präsidenten Teddy Roosevelt und Woodrow Wilson entstand, oder über den früheren Einsatz von Terrorismus im Inland durch Freimaurerlogen, die mit Albert Pike (dem Gründer des Ku-Klux-Klan) verbunden waren, um Lincolns Vision für die industrielle Wiederherstellung des Südens zunichte zu machen, aber diese Geschichten müssen für ein anderes Mal aufgehoben werden.
Im Moment reicht es aus, festzustellen, dass der „Krieg gegen den Terror“, der durch die Anschläge auf das „World Trade Center“ 1993 und 2001 in Gang gesetzt wurde, sich nun auf ein breites Spektrum der amerikanischen Bevölkerung ausweitet, die moralisch gegen die Art von menschenfeindlicher Politik resistent ist, die von den „Great Reset“-Technokraten gefordert wird. Diese unredlichen Bemühungen müssen aufgedeckt und zurückgewiesen werden, bevor die eigentlichen Drahtzieher des Terrorismus ihre Ziele erreichen: Die Zerstörung der Nationalstaaten sowie die Auferlegung eines neuen ethischen Paradigmas, das auf Entvölkerung und Entropie basiert.
Fußnoten
(1) In den späten 1970er Jahren wurde die Schaffung kontrollierter terroristischer Bewegungen im Nahen Osten in Form von Zbigniew Brzezinskis großartiger Idee, Geld, Waffen und andere Unterstützung für radikale Madrasas in ganz Afghanistan als Teil einer asymmetrischen Kriegsführung gegen die Sowjetunion zu kanalisieren, energisch umgesetzt. In den 1980er und 1990er Jahren wurden diese Operationen mit Hilfe des saudischen Geheimdienstes und der Mossad-Beteiligung vor Ort – stets koordiniert durch anglo-amerikanische Geheimdienstmitarbeiter – erheblich ausgeweitet. Der islamische Terrorismus hatte ebenso wie der „inneramerikanische Terrorismus“ immer weniger mit dem Islam zu tun als mit politischen Zielen, die darauf abzielen, nationale Regierungen zu zerstören.
Schockierend: EU-Kommission nimmt Big Pharma von Wettbewerbsregeln aus
Die EU-Kommission hat entschieden, die 300.000.000 Euro Subvention der deutschen Bundesregierung an BioNTech nicht wegen angeblichen Verstoßes gegen die europäischen Wettbewerbsregeln zu untersuchen. Ein Kommentar von Gunnar Beck
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Selenski und die Kriegstreiber: Blutvergießen bis zum letzten Mann
„Bis zum letzten Mann“ will Selenski zur Not sein Volk verheizen. Seine einzige Devise: „Kämpfen und gewinnen“, um jeden Preis „den Besatzer“ draußen zu halten. Mit der martialischen Rhetorik bindet er die ausgelagerte Kriegslust in Ländern, in denen die Bereitschaft, für das eigene Land zu kämpfen besonders gering ist, darunter Deutschland.
Deutsche Kriegslust: Hauptsache nicht das eigene Blut
Hauptsache das Blut, das im Krieg gegen den erklärten Weltenfeind – in diesem Fall Russland – vergossen wird, ist nicht das eigene. In jenem Land, in dem es zum guten Ton gehört, ein Kaiserdenkmal als „zu nationalistisch“ zu verhüllen, ist „Putinversteher“, wer nicht schnell genug zu „Slava Ukrajini“-Schlachtrufen schwere Waffen an Selenski & die Seinen liefert. Man will diesmal „auf der richtigen Seite“ stehen.
Mahnungen von Militärexperten, die davor warnen, Russland zu unterschätzen werden in den Wind geschlagen. Dabei plädierte sogar Ex-US-Außenminister Henry Kissinger (99), in den 70er-Jahren durchaus Exponent der Weltpolizei-Bestrebungen seines Landes, dafür, den Donbass abzutreten.
Leiden der Menschen für NATO-Dominanz
Er war diese eine Gegenstimme am WEF-Globalisten-Gipfel in Davos, die ebenso schnell wieder niedergebrüllt wurde. Dabei ist lange klar, dass die Menschen in den Volksrepubliken sich als Russen sehen. Der Kreml hat diese Gebiete ohnehin als Hauptkriegsziel benannt.
Aber Kriegstreiber zwischen Washington und Berlin sehen die Chance, die NATO-Dominanz in Europa einzuzementieren. Dafür nehmen sie das verlängerte Leid der Zivilisten beider Brudervölker sowie Armut in Westeuropa in Kauf. Alles bis zum letzten Mann eben.
Schikanöser Blödsinn: So unwissenschaftlich ist Rauchs Genesenen-Streichung wirklich
Mit einer neuen Verordnung, die ab dem 1.6.2022 gilt, hat unser Gesundheitsminister Rauch allen Ernstes bestimmt, dass Vollimmunisierungen mit nur einer Impfung und einem zusätzlichen Genesungsnachweis nur mehr bis zum 23.8.2022 gelten. Beim „Grünen Pass“ zählen dann nur mehr Impfungen.
Von Dr. Hannes Strasser, MSc
Besser und länger geschützt als Geimpfte
Mit dieser völlig willkürlichen Anordnung verhöhnt Minister Rauch, der sich ja „seine Impfung nicht schlechtreden lassen will“, endgültig die Wissenschaft. Denn gerade in den letzten Wochen und Monaten sind etliche wissenschaftliche Studien erschienen, denen zufolge Genesene deutlich länger und besser vor COVID-19-Erkrankungen geschützt sind als Geimpfte. Je nach Studie, die man konsultiert, wird die Frist auf 8–10 oder sogar 13 Monate beziffert.
Ein schwedisches Team hat vorbildlich früh in der Pandemie damit begonnen, einschlägige Daten von Genesenen zu erheben. Die daraus hervorgegangenen Publikationen zeigen, dass bei den untersuchten Personen ein robustes Immungedächtnis entstanden ist. Dies geht mit einer deutlichen Senkung des Reinfektionsrisikos für wenigstens 9 Monate einher. Das ist umso bemerkenswerter, als das Infektionsrisiko bei den untersuchten Patienten, vor allem Mitarbeiter im Pflegedienst, besonders hoch war.
Geht es der schwarz-grünen Regierung in Wirklichkeit darum, einen Impfzwang über die Hintertür einzuführen? Wochenblick klärte bereits auf:
Lange anhaltende Immunität bei Genesenen
Gerade Pflegekräfte stellen in Studien häufig die Kollektive der Genesenen, waren sie doch zu Beginn der Pandemie als erste hohen Viruslasten und -kontakten ausgesetzt. Dass deren Immunstatus sich nach durchgemachter Infektion als derart abwehrbereit gegen COVID-19 erweist, wurde schon früh in der Pandemie beobachtet und bestätigt sich nun sukzessive und immer öfter in deren weiterem Verlauf. Die schwedischen Autoren betonen, dass der Schutz unabhängig von der Schwere einer COVID-19-Erkrankung war – weshalb sogar asymptomatische Verläufe protektiv sein können.
Eine Arbeitsgruppe an der Cleveland Klinik bestätigt nicht nur eine hohe, sondern vor allem eine lang anhaltende Immunität Genesener. 85,7 % betrug die relative Risikoreduktion bei dem Kollektiv von insgesamt 11.186 positiv Getesteten, ein sehr hoher Wert. Die Risikoreduktion blieb stabil, 13 Monate lang. Damit sind diese Werte bei weitem besser in den aktuellen Publikationen zu den COVID-19-Impfungen, wo der Infektionsschutz schon nach wenigen Wochen verschwindet. Der Schutz vor einer Reinfektion hielt bei Genesenen den Beobachtungen aus Cleveland zufolge auch gegen neue Varianten an.
In einer Zusammenfassung der Studienlage von Ende 2021 wird die Schutzwirkung durch einen Genesenenstatus auf Risikoreduktionsraten zwischen 80,5 % bis sogar 100 % beziffert. Derzeit geht man von einer Schutzdauer von mindestens 10 Monaten aus. Dieser Zeitraum könnte es auch viel länger sein, denn es gibt noch keine längeren Beobachtungszeiten. Etliche Immunologen gehen davon aus, dass vermutlich ein lebenslanger Schutz bei Genesenen bestehen bleibt.
Geimpfte haben viel mehr Durchbruchsinfekte
Der Vergleich zu Geimpften fällt ebenfalls günstiger aus: geimpfte Personenen hatten im Vergleich zu denen, die eine Infektion überstanden hatten, ein um den Faktor 13,6 erhöhtes Risiko, eine Durchbruchsinfektion zu erleiden – in dem untersuchten Fall war es wieder die Delta-Variante. Geimpften drohte bei einer Infektion überdies eher ein Krankenhausaufenthalt als Genesenen. Genau das sehen wir momentan in unseren Krankenhäusern: seit Monaten liegen fast nur mehr Geimpfte in unseren Infektions- und Intensivstationen.
Bereits im November berichtete Wochenblick über die regelrechte Explosion des Geimpften-Anteils unter den Intensivpatienten. Dieser Anteil vergrößerte sich seitdem weiter.
Die Genesenen als Trumpf in der Pandemie
Daher mahnen inzwischen immer mehr Forscher, den offenbar günstigen Immunstatus der Genesenen epidemiologisch zu nutzen. Den Genesenen gebührt ein mindestens ebenso freizügiger Status in puncto Zugang zu öffentlichen Events, zum Arbeitsplatz, in Geschäfte und bezüglich Reiseoptionen wie Personen mit entsprechendem Impfstatus, wenn nicht sogar mehr. In Wahrheit sind die Genesenen der Fels in der Pandemie.
Dazu trägt vor allem unser zelluläres Immungedächtnis bei. Man hat inzwischen zeigen können, dass SARS-CoV-2-spezifische T-Zellen bei bis zu 100 % der Infizierten schon kurze Zeit nach der Genesung zu finden sind.
Die Zahl der B-Zellen, die bei Genesenen Antikörper gegen einzelne Bestandteile des SARS-CoV-2-Virus und nicht nur gegen das Spike-Protein bilden, nimmt nach Genesung ebenfalls zu, um nach Monaten ein Plateau zu erreichen. Auch hier konnten die Patienten noch nicht länger als etwa ein Jahr nachbeobachtet werden. Es ist aber ebenfalls zu erwarten, dass auch schützende B-Zellen jahre-, vielleicht sogar lebenslang nachweisbar bleiben.
Genesene auch gegen Omikron besser geschützt
Schon jetzt gibt es Hinweise, dass Genesene nicht nur mit Alpha, Beta und Delta, sondern auch Omikron als der neuesten Variante sehr gut fertig werden können. Eine Studie aus Katar hat gezeigt, dass Genesene vor schweren Krankheitsverläufen oder einer stationären Einweisung in ein Krankenhaus bei einer Omikron-Infektion ähnlich gut oder besser geschützt sind wie bei jenen mit Alpha oder Beta, nur leicht schlechter als bei einer Delta-Infektion.
Und eine Meldung des Imperial College in London zeigt, dass Schutz besser und länger anhaltend ist als bei Geimpften, auch bei geboosterten Geimpften. Wichtig ist nicht zuletzt, dass inzwischen bekannt ist, dass auch genesene Kinder und Jugendliche mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser vor Reinfektionen geschützt gelten wie genesene Erwachsene.
Es geht der Regierung nicht um Fakten
Mit ihrer Entscheidung hat die Regierung endgültig bewiesen, dass es ihr bei der Corona-Politik nicht um Wissenschaft, um die Gesundheit der Bevölkerung oder Fakten geht. Es geht der Regierung nur um eines: Impfen, Impfen und noch einmal Impfen. Mit allen Mitteln, koste es was es wolle. Ganz offensichtlich will die Regierung ihre bereits bestellten rund 70 Millionen Impfdosen gnadenlos an die gesamte Bevölkerung verimpfen, egal ob Genesene (fast 4,3 Millionen Menschen in Österreich!) viel besser geschützt sind als Geimpfte es jemals sein werden.
Mit seiner fundierten Expertise brachte Dr. Strasser beim Hearing im Parlament Rauch und Bioethik-Chefin Druml ins Schwitzen und in Erklärungsnot:
Dr. med. univ. Hannes Strasser, MSc, ist Facharzt für Urologie und Notarzt. Er ist Co-Autor des Bestsellers „Raus aus dem Corona-Chaos“ und Experte im Gesundheitsausschuss des Österreichischen Parlaments. Seit Februar 2022 ist er Kammerrat für die „Interessensgemeinschaft Freie Ärzte Tirol“ in der Tiroler Ärztekammer.
“Raus aus dem Corona-Chaos” von Dr. Hannes Strasser und Mag. Gerald Hauser können Sie hier im WB-Shop bestellen:
Verstöße gegen Menschenrechte: UN-Experte attestiert Deutschland Systemversagen
Nils Melzer war bis zum 31. März UN-Sonderberichterstatter für Folter und im Rahmen dieses Postens im vergangenen Jahr auf brutale Übergriffe der Polizei bei maßnahmenkritischen Demonstrationen in Berlin aufmerksam geworden. Am 30. Mai wurde nun sein Bericht dazu publiziert. Melzer diagnostiziert Deutschland Systemversagen – die Bundesregierung hielt eine Antwort auf seine schriftliche Analyse und die darin formulierten Fragen für unnötig.
Auf Twitter schrieb Melzer:
#Polizeigewalt in #Deutschland
Heute wurde mein abschliessendes Schreiben vom 29. März an @AuswaertigesAmt veröffentlicht:
Die 60-tägige Frist ist ohne Antwort der Regierung verstrichen.
Meine Mandatsarbeit zum Thema ist hiermit abgeschlossen. https://t.co/Qv4UWH0w30
— Nils Melzer (@NilsMelzer) May 30, 2022
Seine Untersuchung zur Polizeigewalt in Deutschland hatte Melzer schon am 29. März ans Auswärtige Amt geschickt. Darin stellte er sieben Fragen – einerseits zu den im Bericht geschilderten Fällen, andererseits aber auch allgemein im Hinblick auf die Maßnahmen der Behörden zur Untersuchung und Verhinderung von Polizeigewalt, zur Entschädigung der Opfer, sowie zum „Überwachungsprogramm“ der Regierung für impf- und maßnahmenkritische Demonstranten. Dabei hakte er auch nach, inwiefern zwischen potenziell gewalttätigen Demonstranten und anderen Personen, die von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit Gebrauch machen, unterschieden werden soll. Die 60-tägige Frist zur Veröffentlichung von Melzers Schreiben ließ man jedoch ohne Antwort verstreichen.
Obwohl das Fazit von Melzers Nachforschungen verheerend ist, dürfte die deutsche Regierung die Sache aussitzen: Melzer ist mittlerweile in das Direktorium des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) einberufen worden und von seinem UN-Amt zurückgetreten. Sein Dialog mit Berlin ist somit abgeschlossen. In seinem Schreiben erinnert Melzer zwar an die UN-Menschenrechtskonventionen und daran, dass jeder Fall von mutmaßlicher Polizeigewalt untersucht werden muss, doch ob dies tatsächlich geschehen wird, darf bezweifelt werden.
Darüber hinaus sind die Staaten verpflichtet, überall dort, wo hinreichender Grund zu der Annahme besteht, dass außerhaftliche Gewalt angewendet wurde, die Folter oder anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung gleichkommt, unverzüglich eine unparteiische Untersuchung durchzuführen, um die volle Rechenschaftspflicht für eine solche Handlung sicherzustellen , einschließlich gegebenenfalls verwaltungs-, zivil- und strafrechtlicher Verantwortlichkeit, und um sicherzustellen, dass die Opfer angemessene Wiedergutmachung und Rehabilitierung erhalten.
Quelle (S.18)
Straffreiheit bei Polizeigewalt
Im April gab Melzer der „Welt“ bereits ein ausführliches Interview, in dem er seine Schlussfolgerungen aus seinen Untersuchungen und seinem Austausch mit der Bundesregierung erörterte. Diese befand, dass es in Deutschland kein „Muster übermäßiger Anwendung von Gewalt durch Polizeibeamte gegenüber Personen oder gegenüber Demonstranten“ gebe.
In Melzers Augen leiden die Behörden unter einer verzerrten Wahrnehmung. Die deutsche Rechtsordnung würde im Hinblick auf Polizeigewalt nicht umgesetzt werden, es scheint eine De-Facto-Straflosigkeit zu herrschen: Wenn überhaupt je Verfahren gegen Polizeibeamte eröffnet werden, bleiben diese laut Melzer monate- oder jahrelang irgendwo hängig und werden dann sang- und klanglos eingestellt, angeblich aus Beweismangel. Teilnehmer verbotener Versammlungen dagegen werden oft innerhalb von 24 Stunden verurteilt. Diese Ungleichbehandlung ist laut Melzer nicht zu rechtfertigen.
Er konstatierte: Das System funktioniert nicht. Dass in Deutschland praktisch keine Sanktionen wegen Polizeigewalt verhängt werden, sei keinesfalls ein Zeichen von Wohlverhalten – sondern von Systemversagen. Dass Polizeibeamte die Bürger nicht mehr als schutzbedürftige Zivilisten, sondern zunehmend als potenzielle Feinde und Terroristen betrachten, betrachtet er als gefährlich: Es sei nämlich nur eine Frage der Zeit, bis die Bevölkerung ihrerseits die Polizei als Feind wahrnimmt.


(@DavidBellamyUK) 

