Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Nicaragua erlaubt Russland Truppen ins Land zu lassen

Die Regierung des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega hat die Entsendung russischer Truppen, Flugzeuge und Schiffe nach Nicaragua zu Ausbildungs-, Strafverfolgungs- und Notfallzwecken genehmigt.

In einem in dieser Woche veröffentlichten und von Russland am Donnerstag bestätigten Dekret erlaubt Ortega den russischen Truppen, Strafverfolgungsaufgaben, „humanitäre Hilfe, Rettungs- und Sucheinsätze in Notfällen oder bei Naturkatastrophen“ zu übernehmen.

Die nicaraguanische Regierung genehmigte auch die Anwesenheit kleinerer Kontingente russischer Truppen für „Erfahrungsaustausch und Ausbildung“.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte dem russischen Nachrichtensender Sputnik, die Maßnahme sei „Routine“.

„Es handelt sich um ein routinemäßiges – zweimal jährlich stattfindendes – Verfahren zur Verabschiedung eines nicaraguanischen Gesetzes über die vorübergehende Zulassung ausländischer Militärangehöriger auf dem nicaraguanischen Territorium, um die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu entwickeln, darunter humanitäre Hilfe und Notfallmaßnahmen, Bekämpfung des organisierten Verbrechens und des Drogenhandels“, sagte Zakharova.

Sie wies darauf hin, dass das Gesetz auch Truppen aus den Vereinigten Staaten, Mexiko und anderen zentralamerikanischen Ländern für solche Zwecke zulässt.

Ortega ist seit seiner Zeit an der Spitze der Revolution von 1979, die den Diktator Anastasio Somoza stürzte, ein fester Verbündeter Russlands. Ortega war von 1985 bis 1990 Präsident, bevor er 2007 erneut an die Macht gewählt wurde.

Ortegas Regierung verhaftete in den Monaten vor seiner Wiederwahl zu einer vierten Amtszeit in Folge im vergangenen Jahr Dutzende von politischen Oppositionsführern, darunter die meisten potenziellen Präsidentschaftskandidaten. Seine Regierung hat Dutzende von Nichtregierungsgruppen geschlossen, die er beschuldigt, im Auftrag ausländischer Interessen zu arbeiten, um seine Regierung zu destabilisieren. Zehntausende Nicaraguaner wurden ins Exil gejagt.

Verfassungsrichter rügen: „Merkel hat Rechte der AfD verletzt!“

Riesenerfolg der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe! Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit ihren Äußerungen zur Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen Anfang 2020 Rechte der AfD verletzt. Das stellt das höchste deutsche Gericht in einem am Mittwoch, 15. Juni, verkündeten Urteil fest. Merkel habe gegen den Grundsatz der Chancengleichheit der Parteien verstoßen, entschieden die Richter (Az. 2 BvE 4/20 u.a.).

Zur Erinnerung: Am 5. Februar 2020 hatte sich der FDP-Politiker Thomas Kemmerich im Erfurter Landtag völlig überraschend mit Hilfe von CDU und AfD zum Regierungschef wählen lassen. Es war das erste Mal, dass ein Ministerpräsident mit Stimmen der AfD demokratisch sauber ins Amt kam – ohne Duldungs-Schmu wie anschließend wieder der Kommunist Bodo Ramelow (Linke). 

Kanzlerin Merkel hatte sich einen Tag nach der Wahl während einer Afrika-Reise zu Wort gemeldet. Bei einer Pressekonferenz mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa meinte sie, eine „Vorbemerkung aus innenpolitischen Gründen“ machen zu müssen – um dann loszulegen: Kemmerichs Wahl sei „unverzeihlich“, das Ergebnis müsse „rückgängig gemacht werden“. Zumindest die CDU dürfe sich nicht an dieser Regierung beteiligen. Und, so Merkel weiter: „Es war ein schlechter Tag für die Demokratie.“ Eine Mitschrift der Pressekonferenz stand zwischenzeitlich auf bundeskanzlerin.de und bundesregierung.de. Die AfD klagte deshalb in Karlsruhe.

Kemmerich war nach drei Tagen unter massivem Druck zurückgetreten, hatte die Amtsgeschäfte ohne Regierung aber noch bis März weiter geführt. Ministerpräsident wurde dann wieder mit Duldung der CDU der Kommunist Ramelow, der im ersten Anlauf in zwei Wahlgängen gescheitert war.

In der Karlsruher Verhandlung im Juli 2021 hatte Merkels damaliger Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) die Äußerungen damit verteidigt, dass die mitreisenden Journalisten und vor allem der Koalitionspartner eine Positionierung gewollt hätten. Es sei auch um das „internationale Ansehen der Bundesrepublik Deutschland“ gegangen, schwadronierte der Merkel-Schranze anmaßend.

Was für eine Klatsche jetzt – was für ein guter Tag endlich mal wieder für die Demokratie!

Das andere Narrativ – Teil 2. Die Kriegsursachen

Von Generalmajor a. D. Gerd Schultze-Rhonhof

Ukraine und USA

Die USA kommen schon 2008 mit Ihrem Vorschlag, die Ukraine in die NATO aufzunehmen. Es geht dabei offensichtlich um massive wirtschaftliche und militärische Interessen und letztlich um den Hegemonialanspruch der USA in ganz Europa. Die Ukraine hat reichlich Bodenschätze, neu entdeckte Schiefergasvorkommen, Gold, Eisen, Graphit und Mangan. Sie ist ein beachtlicher Exportmarkt. Sie ist mit ihrer Luft- und Raumfahrtindustrie eine wichtige Ergänzung der gleichen Industrie in Russland gewesen, und sie besitzt mit der Krim eine seestrategische Position, aus der heraus das Schwarze Meer beherrscht wird.

Im Windschatten der EU-Verhandlungen greifen amerikanische Firmen und Vertreter von Regierung und Militär eilends zu und nutzten die Schwäche der Ukraine, um dort „Nägel einzuschlagen“. Im November 2013 z. B. schließen der US-Energiekonzern Chevron einen für 50 Jahre geltenden Vertrag über die Erschließung und Förderung von Fracking Erdgas in der nordwestlichen Ukraine. Exxon Mobil verhandelt über Erdgaslagerstätten an der Schwarzmeerküste. Interessant sind auch die geschäftlichen und familiären amerikanischen Verflechtungen mit der Ukraine. Der Sohn des

Kreditkartenverschuldung auf dem Vormarsch

Die verschiedenen Almosen und Moratorien während der Pandemie ließen die persönliche Sparquote auf das Niveau des Zweiten Weltkriegs sinken. Alles war geschlossen – es gab nicht viele Gelegenheiten zum Ausgeben. Die US-Verbraucher zahlten während der Pandemie Kreditkartenschulden in Rekordhöhe von 83 Milliarden Dollar ab, aber das ist jetzt alles zusammengebrochen.

Die Federal Reserve berichtete, dass die revolvierenden Kreditkartenschulden im April 1,103 Billionen Dollar erreichten und damit das Niveau vor der Pandemie übertrafen und gegenüber dem Vorjahr um 20 % anstiegen. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres stiegen die Kreditkartensalden auf alarmierende 841 Milliarden Dollar, und die Fed geht davon aus, dass diese Zahl aufgrund der unhaltbaren Lebenshaltungskosten weiter steigen wird. Darüber hinaus beläuft sich die Verschuldung der privaten Haushalte inzwischen auf fast 16 Billionen Dollar, nachdem die Verbraucherverschuldung im ersten Quartal um 1,7 % angestiegen ist.

Leider werden die steigenden Zinssätze für diejenigen, die bereits im Rückstand sind, nur dazu führen, dass sie noch mehr Schulden haben. Sobald der Leitzins ansteigt, werden die Kreditkartenunternehmen nachziehen. Der durchschnittliche effektive Jahreszins für Kreditkarten liegt bereits bei 16,61 % und nähert sich damit dem Höchststand von 17,87 %, doch es wird erwartet, dass er weiter steigt. Die Verschuldung kann leicht zu einem Teufelskreis werden, aus dem es für den Durchschnittsbürger kaum ein Entrinnen gibt. Diejenigen, die ihren Haushalt in dem Glauben aufstellten, dass Biden ihnen ihre Studentenschulden tatsächlich erlassen würde, wurden getäuscht, wenn nicht gar leichtgläubig. Wenn die Preise für Wohnraum, Lebensmittel, Benzin und andere Dinge des täglichen Bedarfs steigen, werden diejenigen, die bereits über keine liquiden Mittel mehr verfügen, in eine schwierige Lage geraten.

Russisches Öl: Der Westen will es nicht? Indien und andere Länder schon

Russisches Öl: Der Westen will es nicht? Indien und andere Länder schon

In Indien hat Russland mittlerweile Saudi-Arabien als zweitgrößten Lieferanten von Erdöl abgelöst. Die ärmeren Länder scheren sich angesichts der hohen Energiepreise nicht um die desaströsen und selbstzerstörerischen Sanktionen des Westens.

Es gibt Länder, die stellen Ideologien über die nationalen Interessen. Und es gibt Länder, in denen die nationalen Interessen wichtiger sind als irgendwelche Ideologien. Indien ist ein Beispiel für den letzteren Fall. In Zeiten, in denen die Energiepreise durch die Decke gehen und die Menschen darunter zu leiden beginnen, schert man sich in Neu Delhi nicht sonderlich um die Befindlichkeiten Washingtons, Londons und Brüssels. Im Gegenteil: Russland verkauft Öl zum Discountpreis und das nimmt man dankend an. Und das ist noch nicht einmal alles. Das günstige russische Öl wird in Indien raffiniert und dann mit einer guten Gewinnmarge nach Europa und in die Vereinigten Staaten verkauft.

Huge Breaking :- Russia becomes India’s second biggest supplier of oil pushing Saudi Arabia into third place.

Entire Middle East share declined. India is in talks with Russia to now double the oil imports at discounted price??. Follow our handle for news updates.

— Times Algebra (@AnkitIndiaReal) June 13, 2022

Mittlerweile ist es sogar so, dass Russland Saudi-Arabien als zweitgrößten Öllieferanten (nach dem Irak) Indiens abgelöst hat, wie ein neuer Bericht zeigt. Denn wie Report24 schon früher berichtete, bekommt Indien einen Discountpreis für das Erdöl und hatte schon im April angekündigt, mehr davon kaufen zu wollen. Immerhin ist das 1,3 Milliarden Einwohner zählende Land auf günstige Energie angewiesen, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu sichern. Entsprechend wurden Handelsmechanismen ausgearbeitet, die ohne die Nutzung von US-Dollar oder Euro auskommen, um die Versorgung mit Erdöl, Düngemitteln und mehr aufrecht erhalten zu können.

Sri Lanka is open to buying Russian oil, PM tells AP https://t.co/VLY2D6p5af pic.twitter.com/Wxc6hCP05W

— Reuters (@Reuters) June 12, 2022

Auch Sri Lanka, der südasiatische Inselstaat, dessen Wirtschaft kürzlich unter anderem wegen Devisenmangel und Misswirtschaft kollabierte, will mehr russisches Öl zu Vorzugspreisen kaufen. Moskau hat die Lieferung von Öl und Weizen angeboten, obwohl das Land keine Devisenreserven mehr besitzt. Der neue Premierminister Sri Lankas, Ranil Wickremesinghe, sagte, er würde zwar zuerst nach anderen Quellen im Nahen Osten suchen, sei aber offen, mehr Öl von Moskau zu kaufen, so ein Bericht.

Russia ready to supply oil and gas to the Philippines pic.twitter.com/0r7SCdFqFn

— SMNI News (@smninews) June 13, 2022

Nachdem die vom künftigen neuen Präsidenten der Philippinen, Ferdinand „Bongbong“ Marcos, zur Nationalen Sicherheitsberaterin ernannten Professorin Clarita Carlos gegenüber den nationalen Medien erklärte, sie würde den Kauf von Erdöl und Dünger aus Russland zu Discountpreisen unterstützen, hat der russische Botschafter in Manila dem am 1. Juli das Amt von Amtsinhaber Rodrigo Roa Duterte übernehmenden Sohn des früheren gleichnamigen Diktators Ferdinand Marcos mitgeteilt, Moskau sei dazu bereit, das Schwellenland zu unterstützen. Botschafter Marat Pawlow traf sich mit dem designierten Präsidenten und erklärte danach den Journalisten des Landes, dass Russland bereit sei, mit der philippinischen Seite zu kooperieren und in Bezug auf den Energiebereich eine „helfende Hand“ zu bieten. In den kommenden Tagen werde man die Diskussion vertiefen.

India and other Asian nations are becoming an increasingly vital source of oil revenues for Moscow despite strong pressure from the U.S. not to increase their purchases, as the European Union and other allies cut off energy imports from Russia.https://t.co/voIMvzozNU

— Economic Times (@EconomicTimes) June 14, 2022

Neben China und Indien sind es also immer mehr Länder auf dieser Welt, die kein Interesse daran haben, ihre eigenen Volkswirtschaften den ideologischen Sackgassen des Westens zu opfern. Was wir erleben, ist eine umfassende Neuausrichtung der globalen Handelsstandards und eine schärfere Trennung zwischen östlichen und westlichen Interessen. Dies sind Veränderungen, die normalerweise Jahre brauchen, um sich zu entwickeln, aber jetzt vollziehen sie sich innerhalb von Wochen. Geopolitisch gesehen wird diese Spaltung wahrscheinlich zu weiteren wirtschaftlichen Konflikten und Krisen führen, wobei Öl und Energie im Jahr 2022 für Milliarden von Menschen eine zentrale Rolle spielen werden.

Bahnbrechende Studie“ zeigt, dass diese Ernährungsweise das Leben um Jahre verlängern kann

Mercola.com

  • Eine Tierstudie hat gezeigt, dass eine zeit- und kalorienreduzierte Ernährung das Leben um 35 % verlängern kann, d. h. neun Monate länger als die typische Lebenserwartung von zwei Jahren.
  • Frühere Forschungen haben gezeigt, dass eine kalorienreduzierte und zeitlich begrenzte Ernährung jeweils gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, darunter die Aktivierung der Autophagie, die Verbesserung der Immunität und die Verringerung des Risikos neurodegenerativer Erkrankungen wie Demenz, Parkinson und amyotrophe Lateralsklerose (ALS).
  • Zeitlich begrenztes Essen erhöht bestimmte Stoffwechselprodukte, die mit dem Muskelerhalt und der antioxidativen Aktivität zusammenhängen, erhöht die Langlebigkeit, verbessert die potenzielle Gewichtsabnahme und senkt das Risiko von Diabetes, bestimmten Krebsarten und Demenz
  • Es gibt mehrere Strategien, die Ihnen helfen, Heißhungerattacken zu überwinden, wenn Sie mit dem intermittierenden Fasten beginnen. Dazu gehören eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, ausreichend Schlaf, der Verzehr der richtigen Fette und das Trinken von Kaffee mit MCT-Öl.

Eine im Mai 2022 veröffentlichte Tierstudie ergab, dass eine zeit- und kalorienbeschränkte Ernährung das Leben verlängern kann. Es gibt verschiedene Ansätze für das Fasten. Intermittierendes Fasten ist eine Möglichkeit, die Zeit der Nahrungsaufnahme einzuschränken. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass man auch die Kalorienzufuhr über einen Zeitraum von 24 Stunden einschränkt.

So bedeutet intermittierendes Fasten im Allgemeinen, dass Sie die Nahrungsaufnahme während bestimmter Stunden des Tages einschränken und nachts nichts essen. Welchen Ansatz Sie wählen, kann von Ihren täglichen Umständen abhängen. Anfangs sind Sie vielleicht nervös, wenn Sie die Nahrungsaufnahme auf bestimmte Stunden des Tages beschränken. Wenn Sie es jedoch schrittweise angehen, gewöhnt sich Ihr Körper daran, und es ist durchaus machbar.

Eine gängige Methode des intermittierenden Fastens besteht darin, während vier bis acht Stunden des Tages zu essen und in den restlichen 16 bis 20 Stunden zu fasten. Diese Methode ist sehr beliebt, da man bereits fastet, während man schläft. Man kann das Fasten über Nacht verlängern, indem man das Frühstück auslässt, oder man kann sich dafür entscheiden, das Frühstück zu essen und das Abendessen auszulassen.

Manche Menschen praktizieren diese Art des Fastens täglich, andere zwei- bis viermal pro Woche. Je konsequenter Sie diese Art des Fastens anwenden, desto weniger Hunger werden Sie zu den Mahlzeiten verspüren, die Sie auslassen. Eine weitere Möglichkeit des intermittierenden Fastens besteht darin, die Kalorienzufuhr an zwei Tagen pro Woche auf 500 Kalorien zu begrenzen. Die beiden Tage können Sie frei wählen, solange sie nicht hintereinander liegen.

Eine andere Methode besteht darin, einmal in der Woche 24 Stunden lang Wasser zu fasten. Dies kann zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Müdigkeit führen, die durch die Freisetzung von Giftstoffen ausgelöst werden. Aus diesem Grund empfehle ich mehrtägiges Wasserfasten nicht mehr, da die meisten Menschen ein ineffizientes Entgiftungssystem haben und es mehr schaden als nützen könnte.

Nächtliches Fasten könnte die Lebenserwartung um Jahre verlängern

Forscher des University of Texas Southwestern Medical Center gingen in der vorgestellten Studie von der Prämisse aus, dass eine Kalorienbeschränkung das Leben verlängern kann. Sie wussten jedoch auch, dass die genauen Mechanismen, mit denen der Körper dies erreicht, nur unzureichend bekannt sind. Anhand eines Tiermodells fanden sie heraus, dass eine Kalorienbeschränkung von 30 % die Lebensdauer der Tiere um 10 % verlängern kann.

Wenn sie jedoch die Kalorienrestriktion mit intermittierendem Fasten kombinierten und die Fütterungszeiten mit den zirkadianen Rhythmen der Tiere in Einklang brachten, konnten sie die Lebensdauer um 35 % verlängern. Dies war offenbar unabhängig vom Körpergewicht der Tiere und führte nicht zu einem Gewichtsverlust.

Die Forscher schrieben, dass die Kalorienrestriktion und das intermittierende Fasten dazu beitrugen, die mit Entzündungen verbundene genetische Expression zu verringern, was altersbedingte Veränderungen verbessern könnte. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass es nicht so sehr darauf ankommt, was verzehrt wurde, sondern vielmehr, wann die Mäuse es zu sich nahmen.

Die Tiere erhielten eine gesunde Ernährung und wurden nur nachts gefüttert, da es sich um nachtaktive Tiere handelt. Da der Mensch die meiste Zeit des Tages wach ist, schlugen die Autoren vor, die Nahrungsaufnahme auf die Tagesstunden zu beschränken.

Die Tiere wurden vier Jahre lang beobachtet, und die Forscher fanden heraus, dass die Mäuse durch die Einschränkung der Kalorienzufuhr und die ausschließliche Fütterung in der Nacht neun Monate länger leben konnten als die typische Lebenserwartung von zwei Jahren. Joseph Takahashi, der Hauptautor der Studie, ist Molekularbiologe und interessiert sich für die Probleme, die mit zeitlich begrenzten Ernährungsplänen einhergehen.

Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass es positive Auswirkungen auf die Gesundheit und Langlebigkeit gibt, auch wenn die Mäuse nicht abgenommen haben. Die Wissenschaftler glauben, dass die Einschränkung der Kalorienzufuhr und des Zeitplans für die Mahlzeiten die Tendenz zu Entzündungen und Stoffwechselstörungen, die bei Mäusen im Alter häufig auftreten, positiv beeinflussen könnte.

Kalorienbeschränkung verlangsamt auch den Alterungsprozess

In der vorgestellten Studie wurde die Wirkung von Kalorienrestriktion und zeitlich abgestimmter Fütterung auf die Langlebigkeit untersucht. In dieser Studie wurde ein geringerer Effekt der reinen Kalorienrestriktion festgestellt. Frühere Forschungen haben auch gezeigt, dass eine Kalorienrestriktion die Autophagie8 aktivieren und das mTOR (mammalian target of rapamycin) unterdrücken kann, beides Faktoren, die für Gesundheit und Langlebigkeit entscheidend sind.

Autophagie ist ein Prozess, bei dem Zellen im Körper recycelt werden. Im Grunde verhindert sie die Anhäufung von abgenutzten Zellteilen. Die Autophagie wird aktiviert, wenn der Körper unter Nährstoff- und Energiemangel leidet.

An einer zweijährigen Studie der Yale University nahmen 200 Teilnehmer teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Eine Gruppe wurde gebeten, ihre gesamte Kalorienzufuhr zwei Jahre lang um 14 % zu reduzieren. Ziel der Forscher war es, zu untersuchen, ob die Kalorienrestriktion den Menschen in der gleichen Weise zugute kommt, wie frühere Tierstudien eine positive Reaktion gezeigt hatten.

Die Immunität wurde unter anderem durch die Analyse der Thymusdrüse überwacht, die sich hinter dem Brustbein und vor dem Herzen befindet. Die Forscher verwendeten MRT-Bildgebung bei Teilnehmern, die ihre Kalorienzufuhr eingeschränkt hatten, und stellten fest, dass die Drüse am Ende der zwei Jahre mehr T-Zellen produzierte als zu Beginn der Studie. Nach einer weiteren Analyse stellte das Team fest, dass die Veränderungen in der Mikroumgebung der Thymusdrüse und nicht in den T-Zellen zu suchen waren.

Die Daten zeigten auch „bemerkenswerte Veränderungen“ in der Genexpression des Fettgewebes, die bis zum Ende der Studie erhalten blieben. Die Autophagie fördert das Überleben der Zellen und erleichtert die Homöostase. Studien haben auch gezeigt, dass sie zur Förderung des Zelltods beiträgt, der ein notwendiger Bestandteil des Überlebens ist.

Während die Autophagie in eukaryontischen Zellen umfassend untersucht wurde, haben Forscher herausgefunden, dass eine deregulierte Autophagie auch zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Chorea Huntington und Parkinson beitragen kann. Andere Beobachtungen lassen vermuten, dass die Autophagie bei psychiatrischen Störungen wie bipolaren Störungen und Schizophrenie eine wichtige Rolle spielen könnte.

Die Analyse zellulärer Strukturen während des Alterns ergab, dass dieser Prozess mit dem Alter abnimmt, was altersbedingte Krankheiten verschlimmert. Wissenschaftler stellen die Theorie auf, dass eine angemessene Autophagie-Aktivität die Lebenserwartung verlängern könnte. Andere Studien haben gezeigt, dass eine Erhöhung der Autophagie die Proteinaggregate reduzieren kann, die zu neurodegenerativen Erkrankungen beitragen, und dass dies eine Methode sein könnte, um altersbedingte Krankheiten und Langlebigkeit zu beeinflussen.

Zeitlich begrenztes Essen hat mehrere Vorteile

Zusätzlich zu der in der vorgestellten Studie nachgewiesenen verlängerten Lebensspanne haben andere Forschungsarbeiten gezeigt, dass eine zeitliche Einschränkung der Nahrungsaufnahme erhebliche Vorteile für die allgemeine Gesundheit haben kann. So nimmt beispielsweise mit zunehmendem Alter die Produktion der Stoffwechselprodukte Leucin, Isoleucin und Augensäure ab. Beim Fasten hingegen sind die Werte dieser Stoffwechselprodukte höher.

Takayuki Teruya, der Erstautor der Studie, merkte an, dass diese speziellen Metaboliten mit dem Erhalt der Muskeln und der antioxidativen Aktivität zusammenhängen und zur Erhöhung der Langlebigkeit beitragen könnten. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Fasten eine „verjüngende Wirkung“ hat. Eine zweite Studie zeigte, dass die Kombination von intermittierendem Fasten mit einer Kohlenhydratbeschränkung die Gewichtsabnahme verbessern könnte.

Zwei Gruppen von Frauen wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, um eines von zwei Frühstücksangeboten zu verzehren. Die übrigen Lebensmittel in ihrer täglichen Ernährung waren identisch. Die Gruppe nahm täglich zwischen 1300 und 1500 Kalorien zu sich, und am Ende der Studie hatten diejenigen, die ein kohlenhydratbeschränktes Frühstück zu sich nahmen, im Vergleich zur Kontrollgruppe einen um 7,7 Pfund höheren Gewichtsverlust.

Forscher halten die Autophagie auch für einen gangbaren Weg zur Behandlung von Krankheiten. In einer Veröffentlichung aus dem Jahr 201219 wurde festgestellt, dass die Autophagie nicht nur eine Rolle bei der Homöostase spielt, sondern auch bei neurodegenerativen Erkrankungen, Krebs, Stoffwechselstörungen und Infektionskrankheiten eine Rolle spielt und bei diesen Erkrankungen wahrscheinlich gestört ist.

Die Forschung zeigt auch, dass Fasten die Insulinsensitivität des Körpers verbessert, Diabetes rückgängig machen kann und in Kombination mit Bewegung das Gewichtsmanagement unterstützen kann. Die 2019 vorgestellten Forschungsergebnisse basieren auf der Gebetspraxis von Muslimen während des Ramadan.

An der Studie nahmen 14 gesunde Personen teil, die 30 Tage lang regelmäßig 15 Stunden am Tag fasteten. Biomarker wiesen darauf hin, dass das Fasten die Insulinsensitivität verbesserte und die negativen Auswirkungen einer glukosereichen Ernährung verringerte. Ein Leitartikel des renommierten Forschers James DiNicolantonio, Pharm.D., im BMJ21 befasste sich mit mehreren Studien, in denen festgestellt wurde, dass wiederholtes Fasten das Zellwachstum von Bauchspeicheldrüsenzellen in Mausmodellen förderte.

Anderen Forschungsergebnissen zufolge könnte intermittierendes Fasten das Brustkrebsrisiko einer Frau drastisch senken. Die Gruppe verwendete drei separate Tierstudien und fand heraus, dass eine zeitlich begrenzte Ernährung das Tumorwachstum reduziert und die Entwicklung von Brustkrebstumoren verzögert.

Demenz und Blutdruck durch zeitlich begrenzte Ernährung verändert

Zwei der pathologischen Kennzeichen der Alzheimer-Krankheit sind Amyloid-Beta-Plaques und neurofibrilläre Tangles, die durch Aggregate des Tau-Proteins gebildet werden. In einer Arbeit schrieben die Wissenschaftler über neurodegenerative Störungen des Alterns.

Sie werden oft als Proteinopathien bezeichnet, da fehlgefaltete und aggregierte Proteine vorhanden sind, die ihre physiologischen Funktionen verlieren und neurotoxische Eigenschaften annehmen. Ein Grund für die Anhäufung und Verbreitung oligomerer Formen neurotoxischer Proteine ist die unzureichende Beseitigung durch das autophagisch-lysosomale Netzwerk. Mit anderen Worten, sie entstehen, wenn im Körper keine ausreichende Autophagie stattfindet.

Eine Fehlfunktion der Autophagie wurde bei mehreren neurodegenerativen und neuropsychiatrischen Störungen und Krankheiten festgestellt, darunter die Alzheimer-Krankheit, die Parkinson-Krankheit, die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und die Huntington-Krankheit.

Mehrere Studien haben auch gezeigt, dass eine zeitlich begrenzte Ernährung Gedächtnisverlusten vorbeugt und die kognitiven Fähigkeiten verbessert. Fasten kann auch zur Senkung von Bluthochdruck beitragen. In einer Studie mit 174 Teilnehmern mit einem Blutdruck von über 140/90 wurde unter ärztlicher Aufsicht durchschnittlich 10 bis 11 Tage lang nur mit Wasser gefastet.

Vor Beginn des Fastens beschränkte sich ihre Ernährung auf Obst und Gemüse. Nach dem Fasten stellten die Forscher fest, dass 89 % der Teilnehmer einen Blutdruck von weniger als 140/90 hatten, was zum Zeitpunkt der Studie der Grenzwert für Bluthochdruck war. Die durchschnittliche Senkung war ein großer Sprung von 37/13. Diejenigen, die die größten Auswirkungen erlebten, waren auch diejenigen, die den höchsten Blutdruck hatten.

Einfache Hacks können das Fasten vereinfachen

Direkt zum Video

In diesem einstündigen Interview mit Dave Asprey, dem Autor von „Fast This Way: Burn Fat, Heal Inflammation, and Eat Like the High-Performing Human You Were Meant to Be“, sprechen wir über einige der Mythen rund um das Fasten und einfache Tricks, die er entdeckt hat, um den Prozess zu erleichtern.

Eine seiner Lieblingsmethoden, um den Spiegel eines Sättigungshormons zu erhöhen, das für ein längeres Sättigungsgefühl sorgt, ist Kaffee. Er verwendet Bulletproof Coffee, der frei von Mykotoxinen ist. Diese Toxine können in geringen Mengen im Kaffee enthalten sein und sich auf die Entzündung auswirken, indem sie das Hungergefühl steigern. Außerdem empfiehlt er, dem Kaffee MCT-Öl beizumischen, das die Ketonkörper viermal stärker ansteigen lässt als Kokosnussöl. Weitere Hacks sind:

  • Beginnen Sie langsam – Intermittierendes Fasten ist eine Gewohnheit, und wie andere Gewohnheiten brauchen Sie Zeit, um sich daran zu gewöhnen.
  • Bleiben Sie hydriert – Es ist wichtig, in den Morgenstunden mehrere Gläser Wasser zu trinken, denn das ist ein Signal für Ihren Körper, dass Sie satt sind.
  • Essen Sie die richtige Art von Fett – Nehmen Sie gesunde Fette wie Avocado und Bio-Butter aus Weidehaltung zu sich. Vermeiden Sie Transfette und verarbeitete Fette, die Entzündungen fördern.
  • Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf – Schlaf hilft Ihrem Gehirn und Ihrem Körper, sich zu regenerieren. Wenn Sie müde sind, neigen Sie dazu, mehr zu essen. Das bedeutet, dass Ihr Hungergefühl während der Fastenzeit zunehmen kann, wenn Sie müde sind, was das Fasten erschwert.
  • Sport im nüchternen Zustand – Wenn Sie vor dem Essen Sport treiben, können Sie mehr Fett verbrennen, und intensiver Sport hilft, Ihren Appetit zu unterdrücken. Sie brauchen sich nicht in einem Fitnessstudio anzumelden, denn es gibt zahlreiche Übungen, die Sie bequem von zu Hause aus durchführen können. In unserer Übungsvideothek finden Sie eine Vielzahl von Übungen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen.

Quellen:

„Pipeline in die Luft jagen“: Klima-Fanatikerin Neubauer radikalisiert sich – und erntet Shitstorm

„Pipeline in die Luft jagen“: Klima-Fanatikerin Neubauer radikalisiert sich – und erntet Shitstorm

Luisa Neubauer, ihres Zeichens verwöhntes Reichen-Kind und „Klimaaktivistin“, will sich offenbar bei den Öko-Terroristen einreihen und eine Pipeline in Tansania „in die Luft jagen“. Fridays for Future als künftige internationale Terrororganisation?

Ein Kommentar von Heinz Steiner

Im östlichen Afrika, zwischen Tansania und Uganda, soll eine neue Ölpipeline gebaut werden. Ziel des Vorhabens ist es, Erdöl günstiger in das Innere des Kontinents zu bringen. Doch die sogenannte „Klimaaktivistin“ Luisa Neubauer würde dies am liebsten verhindern. Auch mit Gewalt? Zumindest deutet sie dies in einem Video auf Instragram an.

Blowing up a pipeline..??#Neubauer #FridaysForFuture pic.twitter.com/MxqYp20wW1

— Filterkaffeetrinker (@Kaffeedroge) June 13, 2022

#Neubauer bezieht sich offenbar auf eine ostafrikanische Rohöl-#Pipeline. Diese soll ab 2025 Uganda mit Tansania verbinden und entscheidend dabei helfen, die Armut in den beiden Ländern zu lindern. “https://t.co/WFqK7QhKWUhttps://t.co/k2nsVal51M pic.twitter.com/NN5HYn3fcf

— henning rosenbusch (@rosenbusch_) June 14, 2022

So sagt sie im Vorfeld eines sogenannten Demokratiegipfels in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen in dem Clip: „Wir haben es nach Kopenhagen geschafft. Hier findet ein Meeting statt, mit zahlreichen großartigen Menschen aus den Ländern Europas. Wir arbeiten an verschiedenen Themen: Gerechtigkeit, Gleichheit, die Klimakrise. Und jetzt gerade planen wir, wie man …“ Ausgesprochen hat die Fridays-For-Future-Aktivistin es nicht vollständig (wobei im englischen Original noch das Wort „blow“, hochjagen, zu hören ist), doch in dem im Video eingebetteten Text heißt es, sie denken „natürlich“ darüber nach, wie man die Pipeline in die Luft jagt. Und zwar offenbar jene, die Uganda über Tansania mit Öl versorgen soll.

Über Sinn und Unsinn der East African Crude Oil Pipeline (#EACOP),die ab 2025 zwischen #Uganda und #Tansania verlaufen soll, wird vor Ort und anderswo sehr kontrovers diskutiert.Die kolonialistischen Einlassungen der Frau #Neubauer sind allerdings kein sinnvoller Beitrag. #Afrika https://t.co/Y3jWm6QweE

— Stop the War! Нет войне! ?? ?? ?? ?? ?? (@ORA_03113) June 14, 2022

Auf Twitter sorgten die Aussagen der 26-Jährigen aus reichem Hause jedenfalls prompt für einen Shitstorm. Unter anderem wirft man ihr auch Neokolonialismus vor.

Die blöden Afrikaner, wollen so leben wie wir. Was fällt denen ein planen in ihren Ländern wirtschaftliche Entwicklungen,ohne Frau Neubauer zu konsultieren. Dabe könnte sie den Einwohnern von Uganda und Tansania so schön erklären,dass Geld nicht glücklich macht. Sie hat ja genug.

— Shame on You (@Wolf_derBlues) June 14, 2022

Allerdings erhält sie auch Unterstützung aus den eigenen Reihen. Die Schlepperin Carola Rackete beispielsweise fordert einen generellen Stopp von neuen „fossilen Infrastrukturen“.

Falls ihr nur dank #luisaneubauer überhaupt von EACOP gehört habt, ist jetzt ein guter Moment euch bei @stopEACOP über diese Pipeline von Total zu informieren.

Es darf keine neue fossile Infrastruktur mehr gebaut werden, das inkludiert übrigens auch LNG-Terminals.

— Carola Rackete (@CaroRackete) June 14, 2022

Bezug auf radikalen Klimafanatiker: Nur Straftaten „helfen“

Der von Kritikern dem Linksextremismus zugeordnete „Volksverpetzer“ verteidigt Neubauers Aussage ebenfalls und beschwichtigt, Neubauer habe nur den Titel eines Buches zitiert: „Wie man eine Pipeline in die Luft jagt„. Blöd nur, dass es in diesem Buch eben genau darum geht, Sabotageakte auf fossile Brennstoff-Infrastruktur zu verüben – und eben auch Pipelines zu sprengen. Der Autor Andreas Malm ist ein bekannter radikaler Klimafanatiker, der im „Spiegel“ bereits zu Straftaten aufrief, da diese durch den Zustand der Erde „gerechtfertigt“ seien und nichts anderes „helfe“:

Ein schwedischer Aktivist propagiert #Blockaden und #Anschläge von #militanten#Klimaschützern“, also #Straftaten. @derspiegel gibt dafür eine Plattform. Macht der Spiegel sich damit nicht auch strafbar?#AufrufzuStraftaten pic.twitter.com/DnaU92kCNx

— Philip Plickert (@PhilipPlickert) May 22, 2022

#LuisaNeubauer will eine geplante (!) Pipeline mit Aktivismus stoppen, zitiert dabei den ähnlich lautenden Titel eines Buches scherzhaft. #BILD reißt den Satz irreführend aus dem Kontext, alle fallen wieder darauf herein. Nichts gelernt? https://t.co/7TM0bSCTJd @Luisamneubauer

— Volksverpetzer (@Volksverpetzer) June 14, 2022

Wie man es also dreht und wendet: Neubauer scheint die Radikalisierung der Klimabewegung (andere nennen es schlicht Ökoterrorismus) offenbar gutzuheißen. Andernfalls nimmt man kaum auf das Buch eines solch zweifelhaften Charakters Bezug, der sich darin RAF-Terroristin Ulrike Meinhof zum Vorbild nimmt und keine Bemühungen zeigt, sein Faible für palästinensischen Terror gegen Juden zu verbergen, wie Journalist Filipp Piatov auf Twitter ausführt:

Eine Pipeline „in die Luft jagen“?

Luisa Neubauer sieht in diesem Spruch kein Problem: „Jesus Maria, es ist ein Buch.“

Jesus Maria, und was für eins. Terror-Verharmlosung, Holocaust-Vergleiche uvm. Ich habe mal reingelesen. pic.twitter.com/sQC1ooG0EN

— Filipp Piatov (@fpiatov) June 15, 2022

Stammt SARS-CoV-2 in Wahrheit aus einem Labor in den USA?

Stammt SARS-CoV-2 in Wahrheit aus einem Labor in den USA?

Viele kritische Experten gehen davon aus, dass SARS-CoV-2 aus einem Labor stammt. Die meisten verdächtigen das Labor im chinesischen Wuhan, in dem, mitfinanziert von den USA, gefährliche Gain of Function-Forschung durchgeführt wurde. Es existiert jedoch noch eine andere Theorie: Demnach könnte SARS-CoV-2 aus einem Labor in den Vereinigten Staaten stammen. Der Autor des Buchs „Corona Komplott“, Erdogan Ercivan, hat sich eingehend mit dieser Theorie befasst und sie für Report24 in einem Gastartikel dargelegt.

Besonders von chinesischer Seite wird immer wieder gefordert, dass Untersuchungen zu SARS-CoV-2 nicht bloß in Wuhan, sondern auch in diversen US-Laboren durchgeführt werden müssen. Die Vereinigten Staaten wollen davon nichts wissen und betrachten die kritischen Hinweise auf das Labor in Fort Detrick, Maryland, als chinesische Propaganda. Bilden Sie sich selbst ein Urteil:

China’s Wuhan-Virus SARS-CoV-2: Made in USA?

Ein Gastbeitrag von Erdogan Ercivan

SHC014-MA15 alias COVID-19 könnte aus dem U.S. Army Labor Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMRIID) in Fort Detrick, Maryland stammen.

Als am 9. November 2015 im „Nature Medical“ ein Artikel mit dem Titel: „Ein SARS-ähnlicher Cluster zirkulierender Fledermaus-Coronaviren zeigt Potenzial für die Entstehung beim Menschen“ (A SARS-like cluster of circulating bat coronaviruses shows potential for human emergence) veröffentlicht wurde, war das nur für die Virologen-Fachwelt bestimmt und ist von der Öffentlichkeit kaum beachtet worden.

Unter der Leitung von US-Professor Ralph S. Barić und einem überregional arbeitendem Wissenschaftlerteam, forschte die Gruppe seit 2008 an chimären Viren, und rekombinierte diese immer wieder mit menschlicher DNA im Labor. Aus den Bestandteilen DBT-Zellen (Hirntumor), HeLa (Krebszellen), HI-Virus (AIDS), MERS, SARS-CoV-1, Vero-E6-Zellen (Ebola), WIV ACE2 (menschliche Zelleintrittsrezeptoren) und dem amerikanischen Hufeisenfledermausvirus SHC014, entstand SHC014-MA15, das am 9. November 2015 vorgestellt wurde. Handelte es sich dabei um SARS-CoV-2? Am 30. März 2020 veröffentlichte Nature Medical zu dieser Veröffentlichung plötzlich eine Anmerkung und wies darauf hin, dass jede Assoziation der Forschungsergebnisse mit COVID-19 auf gänzlich „unbestätigten“ Theorien basiere. Doch ist wirklich alles nur Zufall?

30. März 2020 Anmerkung der Redaktion, März 2020: Wir sind uns bewusst, dass dieser Artikel als Grundlage für unbestätigte Theorien verwendet wird, wonach das neuartige Coronavirus, das COVID-19 verursacht, manipuliert wurde. Es gibt keinen Beweis dafür, dass dies wahr ist; Wissenschaftler glauben, dass ein Tier die wahrscheinlichste Quelle des Coronavirus ist.

Quelle

Nobelpreisträger Montagnier geht von Laborursprung aus

Professor Luc Montagnier widersprach am 16. April 2020: „Diese Forschungen haben auch dem Ziel gedient, Corona-Viren als Mittel der ersten Wahl zur Herstellung eines Impfstoffs gegen HIV/AIDS einzusetzen.“ Außerdem würde eine derartige Mutation bei SARS-CoV in der Natur kaum funktionieren: „Nein, um eine HIV-Sequenz in dieses Genom zu injizieren, werden molekulare Instrumente benötigt, was sich einzig und allein im Labor durchführen lässt“, sagte Montagnier. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?

Fort Detrick: Ausbruch mysteriöser Lungenkrankheit im Sommer 2019

Am 15. Juli 2019 wurde das BSL4-Sicherheitslabor der Walter Reed-Army in Fort Detrick abrupt geschlossen, weil bei Mitarbeitern verschiedener Bereiche vermehrt „Lungenerkrankungen unbestimmten Ursprungs“ auftraten. (Überraschung: Professor Ralph S. Barić arbeitet seit 2006 für Fort Detrick.) Army-Sekretär Ryan McCarthy führte die Erkrankungen auf den gestiegenen „Genuss elektronischer Zigaretten“ zurück, doch auf der Pressekonferenz am 2. August 2019 erklärte Army-Pressesprecherin Caree Vander Linden, dass Unterlassungsvorwürfe der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) die Forschungsabteilung aufforderten, jegliche Laborarbeiten in Fort Detrick sofort einzustellen.

Nachdem die CDC Schlampereien bei Arbeiten im Umgang mit Anthrax, Ebola, MERS, SARS-CoV, Pest, Pocken und Ricin festgestellt hat, deren Schweregrad als „ernst“ eingestuft wurde, forderte sie mit Schreiben vom 12. Juli 2019 die sofortige Schließung der Labore. Unter anderem soll schon 2018 ein Sturm die Dampfsterilisierungsanlage überflutet haben, wodurch seitdem auch Laborchemikalien ungefiltert in den Wasserkreislauf gelangten. Laborarbeiten nach dem BSL4-Standard waren nicht mehr möglich und wurden dennoch durchgeführt. Danach entstanden immer wieder „Lungenerkrankungen unbestimmten Ursprungs“. War es COVID-19?

Auszuschließen ist das nicht: Zwischen dem 18. und 27. Oktober 2019 fanden die 7. Militärweltspiele (Military World Games) im chinesischen Wuhan statt. Infizierte US-Soldaten könnten das Virus dorthin mitgebracht haben. Einige Soldaten wurden im Zentralkrankenhaus in Wuhan medizinisch behandelt.

Tatsächlich bestätigten Forscher von Harvard und der Boston University bereits für August 2019 Fälle von COVID-19-Infektionen, die sie jedoch nur den Chinesen zuwiesen. In den USA waren 63 Army-Stützpunkte ebenfalls von Lungen-Infektionen betroffen, die jedoch nicht weiter thematisiert wurden.

USA sind nicht an Nachforschungen interessiert

Am 30. März 2020 musste der damalige CDC-Direktor Robert Ray Redfield Jr. deshalb vor dem Repräsentantenhaus eine Erklärung über 10.000 Grippetote in den USA abgeben, die möglicherweise nicht an Influenza starben, sondern an SARS-CoV-2.  In den Unterlagen des Militärs waren alle Zusammenhänge mit SARS-CoV aus Gründen der „Nationalen Sicherheit“ allerdings geschwärzt worden und getestet wurden die Toten ausschließlich auf Influenza. Warum verbarg man die Informationen zu SARS-CoV-2? Was wurde verheimlicht?

Antworten blieb man schuldig: Am 3. Mai 2020 gründeten die USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland schließlich die Allianz „Five Eyes“ und führten die Welt mit Vorwürfen und Verdächtigungen geeint zum alleinigen COVID-19-Schuldigen „China“. Jedweder Hinweis, dass COVID-19 aus einem US-Labor stammen könnte, wird seither als chinesische Propaganda bezeichnet; Untersuchungen werden nicht durchgeführt. Während man China einen Mangel an Transparenz vorwirft, geht man selbst keinesfalls mit gutem Beispiel voran. Dabei erkrankten nicht nur Millionen Menschen weltweit an dem Virus, teilweise mit tödlichen Folgen: Viele wurden durch strenge politische Maßnahmen wie Lockdowns und andere Einschränkungen auch in den wirtschaftlichen Ruin geführt. Von den Folgen der Massenimpfungen ganz zu schweigen.

Mehr über dieses Thema lesen Sie im Buch „Corona Komplott“ von Erdogan Ercivan, das sie beispielsweise über den Kopp-Verlag bestellen können.

OB-Kandidat Maximilian Krah: Warum die AfD auch in den Kommunalparlamenten stark sein muss!

Am 10. Juli findet in Dresden der zweite Durchgang zur Oberbürgermeisterwahl statt. 

Am vergangenen Sonntag (12. Juni) hatte keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erzielt. Es bleibt dabei eine grundsätzliche Lehre aus den Kommunalwahlen in Sachsen und Thüringen in jedem Fall zu ziehen: Die in Ostdeutschland auf Landesebene überaus starke AfD braucht ein solides Fundament auch in den Kommunalparlamenten! Warum, erläutert der AfD-Oberbürgermeisterkandidat für Dresden, Maximilian Krah, der auch Kolumnist des Deutschland-Kuriers ist, in diesem Video.

Vernichtungskrieg: „Das größte Sterben seit dem Dreißigjährigen Krieg“ – Vor 81 Jahren überfiel die Wehrmacht die Sowjetunion

Vernichtungskrieg: „Das größte Sterben seit dem Dreißigjährigen Krieg“ – Vor 81 Jahren überfiel die Wehrmacht die Sowjetunion

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Wer vom „Vernichtungskrieg Russlands gegen die Ukraine“ spricht, sollte zuvor den Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion intensiv studieren. Dieser Krieg war von Anfang an als Vernichtungskrieg geplant, der sich auch gegen Teile der Zivilbevölkerung richtete. Fast 27 Millionen Sowjetbürger fielen ihm zum Opfer. Von Leo Ensel

In den letzten beiden Monaten wurde immer wieder in Kiew erklärt – und von den deutschen Leitmedien begierig aufgegriffen –, Russland führe gerade einen ‚Vernichtungskrieg‘ gegen die Ukraine. Sogar Bundeskanzler Olaf Scholz sprach jüngst in einer Rede von „Russlands grausamen Angriffs- und Vernichtungskrieg“. In einem Land, in dem bei gefühlt jeder dritten öffentlichen Debatte ein unzulässiger „Hitler-Vergleich“ oder eine „Relativierung des Holocaust“ dingfest gemacht wird, überrascht die Gedankenlosigkeit, mit der dieser Begriff mittlerweile fast überall nachgeplappert wird. (Oder sollte etwa eine gezielte PR-Strategie dahinterstecken?) Den Vorwurf einer Relativierung der deutschen Verbrechen im Krieg gegen die Sowjetunion hat man in diesem Zusammenhang jedenfalls noch nirgends vernommen. Wenn aber jemals ein Krieg die Bezeichnung „Vernichtungskrieg“ verdient hat, dann der, den die Wehrmacht zwischen 1941 und 1944 auf dem Territorium der Sowjetunion führte.

„Der russische Magen ist dehnbar!“

„Armut, Hunger und Genügsamkeit erträgt der russische Mensch schon seit Jahrhunderten. Sein Magen ist dehnbar, daher kein falsches Mitleid.“

Dies schrieben nicht etwa Hitler, Himmler oder Goebbels. Der Satz stammt von Herbert Backe, Staatssekretär im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Er findet sich in einem als „Gelbe Mappe“ bezeichneten Papier, das Görings Ernährungsbeauftragter genau drei Wochen vor dem Überfall auf die Sowjetunion unter dem Rubrum „Geheime Kommandosache“ über 10.000 Landwirtschaftsführern im ‚Reich‘ zukommen ließ. Die gesamte künftige Besatzungspolitik des riesigen zu erobernden Raums im Osten solle unter dem obersten Prinzip „Was nützt es Deutschland?“ stehen. Bereits einen Monat zuvor, am 2. Mai 1941, hatte es in einer Sitzung von Staatssekretären und führenden Offizieren der Wehrmacht geheißen: „Der Krieg ist nur zu führen, wenn die gesamte Wehrmacht im 3. Kriegsjahr aus Russland ernährt wird. Hierbei werden zweifellos zig Millionen Menschen verhungern, wenn das für uns Notwendige aus dem Lande herausgeholt wird.“

Der Überfall als ‚Kriegsnotwendigkeit‘

Im zweiten Jahr des von ihnen entfesselten Krieges hatten die deutschen Aggressoren sich in eine Sackgasse manövriert. Trotz erfolgreicher Blitzkriege gegen Polen, Dänemark, Norwegen, die Niederlande, Belgien und Frankreich war es Hitlers Wehrmacht nicht gelungen, England in die Knie zu zwingen. Der kriegsentscheidende Sieg an der Westfront war damit in weite Ferne gerückt. Nach wie vor konnte die britische Schlachtflotte mittels Seeblockade Deutschland in existenzielle Bedrohung bringen.

Schon zu Friedenszeiten war das Deutsche Reich nicht in der Lage gewesen, sich aus den Erträgen der eigenen Landwirtschaft zureichend zu ernähren. Wie der Historiker Götz Aly in seinem vielbeachteten Band „Hitlers Volksstaat“ herausgearbeitet hat, „gelang es der NS-Führung auch mit äußerstem Kräfteaufwand allenfalls, 83 Prozent der eigenen notwendigen Lebensmittel im Inland produzieren zu lassen. In jedem Fall blieben Einfuhren – insbesondere von Pflanzenfett und Futtergetreide – notwendig, um die Bevölkerung ausreichend zu versorgen. Die Mobilisierung der Streitkräfte führte zwangsläufig zum Mangel an Kunstdünger, für den derselbe Stickstoff gebraucht wurde wie für die Pulverproduktion; ferner fehlte es bald an Männern, Pferden, Traktoren, neuen Maschinen und Treibstoff.“ All diese Importgüter, und nicht zuletzt das kriegsnotwendige Erdöl, waren unter den Bedingungen der britischen Seeblockade zu schwer erreichbarer Mangelware geworden.

Was Hitler in „Mein Kampf“ unter dem Stichwort „Lebensraum im Osten“ noch eher vage als ideologisches Fernziel angedeutet hatte – die Eroberung der Sowjetunion bis zum Ural sowie die Vertreibung, Versklavung und Ermordung der dortigen Bevölkerung – und was er noch am 11. August 1939 gegenüber dem Schweizer Völkerbundkommissar Carl Jacob Burckhardt so formuliert hatte: „Alles was ich unternehme, ist gegen Russland gerichtet; wenn der Westen zu dumm und zu blind ist, um dies zu begreifen, werde ich gezwungen sein, mich mit den Russen zu verständigen, den Westen zu schlagen, und dann nach seiner Niederlage mich mit meinen versammelten Kräften gegen die Sowjetunion zu wenden. Ich brauche die Ukraine, damit man uns nicht wieder wie im letzten Krieg aushungern kann.“ – dies wurde nun im Frühjahr 1941 aus der Perspektive der Täter zur dringenden „Kriegsnotwendigkeit“.

„Sie starben, damit Deutschland lebe“

Hitlers letzter Satz bringt das Trauma der Nazis auf den Punkt: Eine aus Hunger, Mangelernährung und Kriegsmüdigkeit geborene Revolution der eigenen Bevölkerung gegen das Regime, wie im November 1918, sollte um jeden Preis – sprich: auf Kosten der sowjetischen Bevölkerung – verhindert werden. Oder mit den späteren Worten Görings vom 24. August 1942: „Bevor das deutsche Volk in eine Hungerkatastrophe kommt, sind die besetzten Gebiete und ihre Bevölkerung dem Hunger auszuliefern.“ Am 8. November des Vorjahres hatte er vom „größten Sterben seit dem Dreißigjährigen Kriege“ gesprochen. Sein Kollege, der Reichsführer SS Heinrich Himmler gab bereits Mitte Juni 1941, eine Woche vor dem Überfall, bei einem Treffen mit hohen SS-Führern auf der Wewelsburg als Planziel eine „Dezimierung der sowjetischen Bevölkerung um 30 Millionen Menschen“ vor.

Am 22. Juni 1941 fiel die Wehrmacht mit rund drei Millionen Soldaten und 625.000 Pferden in die Sowjetunion ein, wo sie anfangs gegen eine sich zäh verteidigende, aber schlecht organisierte Rote Armee – Stalin hatte sie zuvor der meisten ihrer führenden Köpfe beraubt – weite Geländegewinne verzeichnen konnte und bei den großen Kesselschlachten Hunderttausende sowjetische Soldaten in Gefangenschaft nahm. Um die Bevölkerung im ‚Reich‘ zu entlasten, hatte die Wehrmacht die Devise, sich „aus dem Lande“ zu ernähren. Hitlers allgemeine Anweisung „Es kommt darauf an, den riesenhaften Kuchen handgerecht zu zerlegen, damit wir ihn erstens beherrschen, zweitens verwalten, drittens ausbeuten können. Der Riesenraum im Osten muss zunächst schnellst möglichst befriedet werden, am besten dadurch, daß man Jeden, der nur schief schaut, totschießt“, war von Verwaltung und Wehrmacht bereits in konkrete Pläne für die Besatzungspolitik operationalisiert worden.

Die Bevölkerungs- und Ernährungsspezialisten aus der Verwaltung teilten den sowjetischen Raum westlich des Urals in sogenannte „Überschuss-“ und „Zuschussgebiete“ ein. Geplant war, die fruchtbaren „Überschussgebiete“, die sie im Schwarzerdegebiet, der Ukraine und im Kaukasus ausmachten, von den nördlich gelegenen „Zuschussgebieten“ hermetisch abzuriegeln und die Bevölkerung dem Hungertod preiszugeben. In den „Wirtschaftspolitischen Richtlinien für Wirtschaftsorganisation Ost, Gruppe Landwirtschaft“ vom 23. Mai 1941 las sich das so: „Die Bevölkerung dieser Gebiete, insbesondere die Bevölkerung der Städte, wird größter Hungersnot entgegensehen müssen. Viele 10 Millionen von Menschen werden in diesem Gebiet überflüssig und werden sterben oder nach Sibirien auswandern [ein Euphemismus für brutale Vertreibung; L.E.] müssen.“

In der Realität erwies sich dieser Plan jedoch über weite Strecken als schwer praktikabel, da die deutsche Besatzungsmacht sich außerstande sah, die hungerbedingten Wanderungsbewegungen zu unterbinden. Punktuell konnte er allerdings durchaus – und im Sinne der deutschen Aggressoren infernalisch erfolgreich – umgesetzt werden: Dies gilt insbesondere, ein klarer Verstoß gegen das damals geltende Kriegsvölkerrecht, für die sowjetischen Kriegsgefangenen, von denen 3,3 Millionen (d.h. 57,9 %) in deutschem Gewahrsam an Hunger, Entkräftung und Seuchen elendig verreckten. (Dass die auf diese Weise ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen – ihr Tod war von vorneherein „als Kriegsnotwendigkeit“ einkalkuliert – nach den europäischen Juden die zweitgrößte Opfergruppe der Nationalsozialisten darstellen, ist nach wie vor im deutschen Bewusstsein nicht angemessen präsent.)

Durchsetzen ließ sich der Plan ebenfalls bei der um die 500 Tage dauernden systematischen Einschließung von Leningrad – das später wie Moskau und die anderen großen Städte „dem Erdboden gleichgemacht“ werden sollte –, die 900.000 bis eine Million Opfer forderte. Andere Städte, wie Charkow glichen aufgrund der rigiden Requirierungen durch die Besatzer und der Abriegelung der Stadt zeitweise einem Hungerghetto. In der Ukraine und auf der Krim wurden ganze Regionen zu „Kahlfraßzonen“, in denen keinerlei Lebensmittel oder andere verwertbare Güter mehr vorhanden waren.

Kurz: Das zynische Epitaph des „Völkischen Beobachters“ vom 4. Februar 1942 für die gefallenen deutschen Stalingradkämpfer „Sie starben, damit Deutschland lebe“ trifft zu hundert Prozent zu, wenn man es auf die Millionen Sowjetbürger bezieht, die zugunsten der Deutschen in Wehrmacht und ‚Reich‘ Hungers sterben mussten.

Verbrecherische Befehle und Massenmord

Aber auch Hitlers Anweisung, jeden totzuschießen, „der nur schief schaue“, war von der Wehrmacht bereits ‚proaktiv‘ in verbrecherische Befehle gegossen worden.

Mit dem am 13. Mai 1941 vom Oberkommando der Wehrmacht (OKH) verfügten „Kriegsgerichtsbarkeitserlass“ wurde u.a. der Verfolgungszwang für „Handlungen, die Angehörige der Wehrmacht gegen feindliche Zivilpersonen begehen“, aufgehoben. Dies sollte auch dann gelten, „wenn die Tat ein militärisches Verbrechen oder Vergehen ist“. Damit wurde den deutschen Soldaten de facto ein Freibrief erteilt und die sowjetische Zivilbevölkerung schutzlos der Willkür lokaler Befehlshaber ausgeliefert. Nur wenige Wochen später, am 6. Juni 1941, erließ das OKH den „Kommissarbefehl“. Die politischen Kommissare galten als die ideologischen Funktionäre innerhalb der Roten Armee und wurden nicht als Soldaten anerkannt. Sie sollten im Kampf oder sofort „nach durchgeführter Absonderung“ getötet werden.

Mit beiden Befehlen setzte die Wehrmachtsführung – in voller Kenntnis der verbrecherischen Folgen ihrer Anordnungen – wesentliche Bestandteile des damals geltenden Kriegsvölkerrechts außer Kraft, das eine Reihe von international anerkannten Grundsätzen, vor allem zum Schutze der Zivilbevölkerung und Kriegsgefangenen, enthielt. Damit schuf die Führung der Wehrmacht die wesentlichen Voraussetzungen für einen bis dahin präzedenzlosen Rassen- und Vernichtungskrieg, vor allem gegen die jüdische Bevölkerung.

Der systematische Massenmord an den europäischen Juden begann auf dem Gebiet der Sowjetunion. Anfängliche punktuelle brutalste antijüdische Pogrome der lokalen Bevölkerung, vor allem in Litauen, Lettland und der Westukraine – von der SS „Selbstreinigungsaktionen“ genannt –, denen die als Besatzungsmacht verantwortliche Wehrmacht tatenlos zusah, wurden rasch abgelöst von systematischen Erschießungen durch die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD. Beschränkte man sich anfangs ‚nur‘ auf jüdische Männer im wehrfähigen Alter, so wurden spätestens ab August 1941 ganze jüdische Gemeinden durch Massenerschießungen ausgerottet. In jedem kleineren weißrussischen oder ukrainischen Ort war die Opferzahl mindestens vierstellig. Schätzungen zufolge ermordeten die deutschen Besatzer zwischen 2,5 und 2,6 Millionen sowjetische Juden. Die Wehrmacht leistete nicht selten logistische Unterstützung.

Ähnlich gestaltete sich die mörderische Zusammenarbeit zwischen Wehrmacht, SS und Ordnungspolizei im Rahmen des Anti-Partisanenkampfes, wo zwischen 1942 und 1943, vor allem auf dem Gebiet Weißrusslands, ganze Landstriche in „Wüstenzonen“ verwandelt wurden. Tausende von Dörfern wurden niedergebrannt, Hunderte von ihnen samt der Bevölkerung, die man zuvor in die Dorfscheune oder Kirche gesperrt hatte. Allein für Belarus belaufen sich die Schätzungen auf 300.000 bis 350.000 getöte Menschen. (Wer sich von den Gräueltaten einen Eindruck verschaffen will, sollte die weißrussische Gedenkstätte Chatyn, den „Friedhof der Dörfer“, besuchen oder, wenn er es ertragen kann, sich den Film „Komm und sieh/ Иди и смотри“ von Elen Klimow aus dem Jahre 1985 ansehen.)

Bei ihrem erzwungenen Rückzug hinterließen die deutschen Truppen eine Spur der Verwüstung. Ziel der deutschen Führung war es nun, nur „verbrannte Erde“ zurückzulassen. Alles, was irgendwie lebenswichtig war, sollte zerstört werden: Industrieanlagen, Bergwerke, Wasser- und Elektrizitätswerke, Brücken, Dämme, Schleusen, das Schienennetz, Landmaschinen, Mühlen, Molkereien, die Ernte auf den Feldern, ebenso Transportmittel und Vorräte aller Art, soweit man sie nicht abtransportieren konnte. Die arbeitsfähige Zivilbevölkerung wurde zwangsevakuiert, oft unter grauenhaften Bedingungen. Der schnelle sowjetische Vormarsch verhinderte, dass dies überall im angestrebten Umfang geschah.

Zieht man eine Bilanz dieses barbarischsten aller Kriege und stellt man die Zahl der toten Sowjetbürger, fast 27 Millionen, den ursprünglich anvisierten 30 Millionen gegenüber, so muss man zynisch konstatieren, dass die Besatzer ihr national-sozialistisches Planziel annähernd erreicht haben.

Umso größer das Wunder – jeder, der dort hinreist, wird das bestätigen –, dass in den Bevölkerungen der am schlimmsten betroffenen Länder, Belarus, der Ukraine und Russland keinerlei Hass auf die Deutschen herrscht. Dies ist eine zivilisatorische Vorleistung ohne gleichen, die in Deutschland immer noch nicht angemessen gewürdigt, geschweige denn zur Kenntnis genommen wird! Und umso beschämender, dass deutsche Soldaten mittlerweile wieder unmittelbar vor der russischen Haustüre stehen.

Verdrängung in der Nachkriegszeit

Auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik, wo der Verfasser dieses Essays geboren wurde, verhinderte der aufkommende Kalte Krieg mit dem erneuerten Feindbild „Sowjetunion“ jahrzehntelang die Beschäftigung mit den beispiellosen Verbrechen, die die deutschen Besatzer dort verübt hatten. Direkte menschliche Kontakte zwischen den Bevölkerungen beider Länder verhinderte auf Seiten des Westens der Eiserne Vorhang. Manche Kriegsgefangene brachten immerhin den Satz „Der Russe an sich ist gut!“ mit nach Hause. Die verantwortlichen Massenmörder, sofern sie überlebt hatten, zogen sich meist unauffällig in ein bürgerliches Leben zurück, die wenigsten von ihnen wurden juristisch belangt.

In den Fünfziger Jahren erschien eine ganze Rechtfertigungsliteratur ehemaliger Wehrmachtsgeneräle unter dem Motto: „Ohne Hitlers idiotische Kriegsführung hätten wir den Krieg doch noch gewonnen!“ Als die Verbrechen der SS-Einsatzgruppen nicht mehr zu leugnen waren, hielt man umso hartnäckiger am Bild der „sauberen Wehrmacht“ fest. Dies war psychohygienisch umso erforderlicher, als die 18 Millionen Wehrmachtssoldaten ja einen repräsentativen Querschnitt der deutschen Bevölkerung darstellten. Grundsätzlich ins Wanken gebracht wurde diese Legende erst durch die beiden Wanderausstellungen des Hamburger Instituts für Sozialforschung „Verbrechen der Wehrmacht“ (1995-1999 sowie in überarbeiteter Form 2001-2004), die über einen langen Zeitraum massiven – nicht nur publizistischen – Gegenwind ernteten.

Selbst, dass es sich beim Krieg gegen die Sowjetunion um keinen Krieg im herkömmlichen Sinne handelte, sondern um einen Vernichtungskrieg, in dem die Regeln des damals geltenden Kriegsvölkerrechts von Beginn an willkürlich außer Kraft gesetzt worden waren, war jahrzehntelang überhaupt nicht und ist heute bestenfalls rudimentär im Bewusstsein der Deutschen verankert. (Und man kann nur hoffen, dass dieser Begriff nun durchzunehmenden Gebrauch nicht zur beliebig verwendbaren Floskel degeneriert.) Entsprechend gering ausgeprägt ist nach wie vor die Empathie für das Leiden der Menschen in Russland, Belarus und der Ukraine während der deutschen Besatzung. (Bezogen auf die beiden letzteren Länder beginnt sich das in den Leitmedien gerade zu verändern – aus durchsichtigen geopolitischen Gründen!)

Wirkliche Verständigungsversuche fanden und finden bislang eher ‚von unten‘ statt: In den interkonfessionellen Kontakten – die evangelischen Kirchen Deutschlands veröffentlichten ‚schon‘ Ende der Achtziger Jahre eine Denkschrift „Versöhnung und Frieden mit den Völkern der Sowjetunion“ –, in den deutsch-russischen Städtepartnerschaften, dem Deutsch-Russischen Forum oder von Einzelpersönlichkeiten, wie dem unermüdlichen Marco Henrichs, im Sport. Im offiziellen Gedenken wirkt nach wie vor vieles pflichtgemäß bemüht und wird zudem fatalerweise im politischen und Mediendiskurs – erst recht seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine – durch eine neue geopolitische Instrumentalisierung überlagert, bei der die Opfer Russlands, Weißrusslands und der Ukraine gegeneinander in Stellung gebracht werden.

Vielleicht war es ja, so gesehen, sogar ganz gut, dass letztes Jahr am 9. Juni Tagesschau und Tagesthemen die peinliche „Gedenkstunde“ im Bundestag zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalles mit einem gnädigen Schleier des Schweigens bedeckten. Der Aufmacher der Tagesthemen an diesem Abend war mit ganzen 13:35 Minuten – die Gendersprache!

Titelbild: Everett Collection/shutterstock.com

Solidarna Polska prangert die neuen Forderungen der Europäischen Kommission an

POLEN – Nach der Abschaffung der Disziplinarkammer des Obersten Gerichtshofs, die der polnische Präsident Andrzej Duda am Montag, den 13. Juni nach der Abstimmung im Parlament ratifiziert hat, geht das Tauziehen zwischen Warschau und Brüssel um die Freigabe der Gelder aus dem Konjunkturprogramm NextGenerationEU weiter.

 

„Die Europäische Kommission erpresst Polen“

Wie die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte, hat die Europäische Kommission zahlreiche weitere Forderungen an Polen, „Meilensteine“, die Warschau erfüllen muss, um – vielleicht – Anspruch auf den versprochenen Konjunkturfonds zu haben. Die Partei Solidarna Polska (Mitglied der Koalition der Vereinigten Rechten mit der PiS) und ihr Vorsitzender, der polnische Justizminister Zbigniew Ziobro, haben bereits bekannt gegeben, dass sie mit einigen dieser Brüsseler Forderungen nicht einverstanden sind.

Der Vorstand der Solidarna Polska hat am Samstag, den 12. Juni, eine entsprechende Resolution verabschiedet:

„Die Europäische Kommission überschreitet die ihr durch den Vertrag verliehenen Befugnisse, indem sie versucht, Polen ungünstige rechtliche und wirtschaftliche Lösungen aufzuzwingen.

die in den ‚Meilensteinen‘ enthalten sind. Der endgültige Inhalt der darin enthaltenen Forderungen der EU war nicht Gegenstand von Regierungs- oder politischen Konsultationen mit Solidarna Polska. Die Konstruktion dieser ‚Meilensteine‘ selbst sowie ihr Thema wecken ernsthafte politische Zweifel. Ein Beispiel für umstrittene Bestimmungen ist die Erhebung von Emissionssteuern auf Autos.

„Die Kommission verstößt gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit“

Die dort vorgeschlagene Lösung wird dazu führen, dass Autos mit Diesel- und Benzinmotoren aus dem öffentlichen Raum verbannt werden. Damit will die EU die Polen dazu zwingen, teure Elektroautos zu kaufen.

Solidarna Polska wird die Einführung von EU-Anforderungen, die auf die wirtschaftlichen Interessen polnischer Familien abzielen, nicht unterstützen. […] Die Europäische Kommission erpresst Polen, indem sie strenge Bedingungen für die Zahlung von Beträgen aus dem nationalen Konjunkturprogramm auferlegt. Damit verstößt sie gegen rechtsstaatliche Prinzipien und mischt sich unrechtmäßig in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates ein.

Die Erpressung – wie Solidarna Polska berichtete – beschränkt sich nicht mehr auf Fragen des Rechtssystems oder der LGBT-Ideologie, sondern erhöht die Kosten für das tägliche Leben polnischer Familien und die Aktivitäten polnischer Unternehmen“.

Solidarna Polska sah die Brüsseler Bedrohung kommen

Sie erinnerte daran, dass Solidarna Polska – von Anfang an – vergeblich vor den neuen Befugnissen gewarnt hatte, mit denen sich die europäischen Instanzen ausstatten wollten, um die Souveränität der Mitgliedstaaten zu beschneiden, während die polnische Opposition sie forderte und Premierminister Mateusz Morawiecki darauf verzichtete, das polnische Veto dagegen einzulegen:

„Bereits im Juli und dann im Dezember 2020 hat Solidarna Polska auf die Bedrohung unserer Souveränität hingewiesen, die von den Versuchen ausgeht, Polen neue EU-Mechanismen aufzuzwingen, die es ermöglichen würden, für Polen bestimmte Gelder zu blockieren. Diese Lösungen, die den Interessen unseres Landes zuwiderlaufen, wurden von der nationalen Opposition unter der Führung von Donald Tusk unterstützt und vehement vorangetrieben. Leider legte der Premierminister entgegen den Argumenten und Warnungen von Solidarna Polska kein Veto gegen die Forderungen der Europäischen Union ein. […] Seit 2020 hat Solidarna Polska immer davor gewarnt, einen Teil der Souveränität Polens im Austausch für einen EU-Kredit, der als nationales Konjunkturprogramm bezeichnet wird, aufzugeben. Aus diesem Grund haben wir im Sejm gegen diesen Kredit gestimmt. Obwohl Polen den gesamten Kredit zurückzahlen muss, hat die EU-Kommission dies immer noch nicht getan und erpresst uns mit neuen Bedingungen, die unserem Land schaden.““

„Die Kommission will die Nationalstaaten ihrem Diktat unterwerfen“

„Ohne einen starken Widerstand Polens wird die Europäische Union zu einer Organisation werden, in der die demokratisch gewählten Vertreter der Nationalstaaten für immer dem Diktat der Brüsseler Bürokraten unterworfen sein werden. Damit sind wir nicht einverstanden!

Deshalb werden sich die Abgeordneten der Solidarna Polska, wenn sie im polnischen Parlament Entscheidungen treffen, ausschließlich von den Interessen Polens und des polnischen Volkes leiten lassen und nicht von den Vorgaben aus Brüssel“.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei VISEGRÁD POST, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.




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Totale Kontrolle dank Covid-App: China stoppt Bankprotest mit einem Klick

Totale Kontrolle dank Covid-App: China stoppt Bankprotest mit einem Klick

Die Volksrepublik China zeigt vor, wie weit es in Sachen totaler Kontrolle gehen kann, wenn die Menschen auf staatliche Gesundheitsapps und dergleichen angewiesen sind. Dies mussten Demonstranten in Zentralchina am eigenen Leib erfahren. Werden wir das bald auch in Europa erleben?

Stellen Sie sich vor, Sie nehmen an einer Demonstration oder Protestmaßnahme teil, die sich gegen die Interessen der Regierung stellt – und plötzlich piept Ihr Smartphone und meldet, dass Sie „krank“ sind und nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen dürfen. Das klingt utopisch? Nun, in China ist das bereits Realität. Und dank der „digitalen Gesundheitspässe“, die im Zuge der Covid-Lockdowns weltweit immer weitere Verbreitung fanden, haben auch viele andere Regierungen mittlerweile ein solches Instrument in der Hand.

The “conspiracy theorists” warned that COVID QR codes would be used as a means for surveillance and censorship.

Today, the CCP blocked a protest by switching citizens’ QR codes to prevent freedom of movement.https://t.co/XzUheAumQA

— Jordan Schachtel @ dossier.substack.com (@JordanSchachtel) June 14, 2022

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, planten hunderte Menschen in die zentralchinesische Provinz Henan zu reisen, um gegen eine seit dem 18. April andauernde Auszahlungssperre bei insgesamt drei Banken zu demonstrieren, die es Unternehmen unmöglich macht, Löhne und Gehälter auszuzahlen und Privatpersonen den Zugriff auf Ersparnisse verweigert. Da jedoch Reisende in China wegen diverser lokaler Covid-Ausbrüche zumindest in einigen Regionen ihre Ziele online eintragen müssen, war es für die Behörden ein Leichtes, Maßnahmen zu ergreifen.

China’s Henan province authorities are suspected to be restricting some residents with their Covid app. Those affected have one thing in common – they’re part of a community of rural bank customers holding angry protests. My write-up today w @bbcchinese https://t.co/hPiorzOOZ0

— Tessa Wong 黄晓恩 (@tessa_wong) June 14, 2022

Um eine größere Protestmaßnahme zu verhindern, haben laut Reuters die Behörden einfach die Gesundheitspässe vieler Menschen von „grün“ auf „rot“ umgestellt, weil diese aus anderen Provinzen nach Henan reisen wollten. Ein roter Gesundheitspass bedeutet: Kein Zugang zu öffentlichen Plätzen wie Restaurants oder Einkaufszentren, keine Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und keine Reisen durchs Land.

Jede Unterstützung solcher „Gesundheitspässe“ in Europa bringt die Menschen hier ebenfalls in Gefahr, auf Knopfdruck einfach so vom öffentlichen Leben ausgeschlossen zu werden. Ein Plan, der vor allem von den WEF-Minions vorangetrieben wird, um den „Great Reset“ zu verwirklichen, der Klaus Schwab und den anderen Davoser Globalisten vorschwebt. Eine totale Kontrolle über die Menschen, die ohne einen „grünen“ QR-Code nirgendwo mehr hin können. Zutritt verweigert. Reisen verweigert.