Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Sofortiger Schluss mit den Sanktionen!

Sofortiger Schluss mit den Sanktionen!

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Von WOLFGANG HÜBNER | Im Fußball sind Eigentore in aller Regel das Ergebnis missglückter Abwehraktionen. Eigentore als Folge einer verunglückten Offensivaktion hat es meiner Kenntnis nach noch nie gegeben. Dieses Kunststück hat nun aber der Wertewesten mit seinen maßlosen Sanktionen gegen Russland vollbracht. Vier Monate nach den Sanktionsbeschlüssen kann bilanziert werden:  Die Russische Föderation wird […]

Schockierende Umprogrammierung: Grundschulkinder mit Dragqueens in Sexclubs!

guidograndt.de: Aufgrund der globalen regenbogenfarbenen Gender-, Trans- und LGBTQ-Agenda durch die links-grüne Politik werden sogar Kinder von früh an so umkonditioniert, dass sie völlig Geschlechtsdesorientiert sind.

Die Kleinen werden schon im Kindergarten oder in der Grundschule durch eine schamlose sexualisierte Erziehung dermaßen verunsichert, dass sie oft nicht einmal mehr wissen, ob sie Mädchen oder Jungen sind.

Welche Ausmaße dieses staatliche Umerziehungsprogramm haben kann, zeigen Beispiele aus den USA, die längst schon auch in Europa angekommen sind. Die Rede ist von sogenannten „Drag Queen Story Hours (DQSH)“.

Dabei lesen Drag Queens Kindern in Buchhandlungen, Bibliotheken, Museen, Schulen und Sommercamps Geschichten vor.

Nach Eigenangaben wird das Ziel so definiert: „DQSH fängt die Fantasie und das Spiel der geschlechtsspezifischen Fluidität der Kindheit ein und gibt Kindern glamouröse, positive und unverfroren queere Rollenmodelle.“  Kinder könnten so Menschen sehen, die sich „starren Geschlechterbeschränkungen“ widersetzen, und sich so präsentieren, wie sie es wünschen. Es würde Kinder dazu ermutigen, über Geschlechterklischees hinauszublicken und die uneingeschränkte Erforschung des Selbst anzunehmen.

Im Jahr 2017 gab es eine solche Umerziehungsstunde ausgerechnet in der Michelle Obama Bibliothek im kalifornischen Long Beach. Und zwar mit der „Killer-Clown-Drag“ Xochi Mochi, die von sich aus behauptet einen „nicht so gut funktionierenden Kifferverstand“ zu besitzen und mit HIV zu leben. Vorbilder für Kinder sollten wahrlich anders aussehen!

Doch nicht nur in Schulen und Bibliotheken gab und gibt es weiter derartige Transenaufführungen für die Kleinen, sondern sogar in einem Schwulen-Sexclub im texanischen Houston.

Dabei wurden Grundschulkinder dazu animiert, mit den obszön gekleideten Drags mitzutanzen und ihnen Geldscheine zu geben!

Bryan Slaton, Chef der Republikaner in Texas, war darüber genauso entsetzt wie die Eltern. Er versprach alles zu tun, um zukünftig solche Veranstaltungen aus „Gründen des Kindeswohls“ verbieten zu lassen. Dem schloss sich auch der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis an.

Zum Wohl unserer Kinder muss dieser globale Gender-, Trans- und LGBTQ-Wahnsinn gestoppt werden!

Ansonsten bleiben solche Geschlechtsdesorientierten zurück, wie etwa eine Fünfjährige nach einem Vortrag über Geschlechtsidentität in einer Madrider Schule. Sie fragte ihre Mutter: „Mama, bin ich ein Junge oder ein Mädchen?“

Das ist nicht nur traurig, sondern schockierend. Ein Verbrechen an den Kleinsten, die wir eigentlich beschützen sollten!

SCHAUEN SIE SICH DIESES VIDEO DAZU AN:

Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 22.05.2022

Im Internetradio mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell

 

 Afghanistan – Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1, das Afghanistan erschütterte, sind im Osten des Landes mindestens 130 Menschen ums Leben gekommen, sagen Beamte des Katastrophenschutzes. Die Mehrheit der bestätigten Todesfälle ereignete sich in der Provinz Paktika, wo 100 Menschen getötet und 250 verletzt wurden, sagte Mohammad Nassim Haqqani, der Leiter der Katastrophenschutzbehörde der Taliban-Regierung. Auch in den östlichen Provinzen Nangarhar und Khost seien Todesfälle gemeldet worden, fügte er hinzu, als die Behörden nach weiteren Opfern suchten. Tote auch im benachbarten Pakistan. SRF.ch

Afrika – In zahlreichen Ländern Ost- und Westafrikas müssen die Vereinten Nationen die Essensrationen für Flüchtlinge wegen steigender Nachfrage bei zugleich fehlenden Finanzmitteln kürzen. Für drei Viertel der Flüchtlinge in Ostafrika, die durch das Welternährungsprogramm WFP versorgt werden, seien die Rationen um bis zu 50 Prozent verringert worden, teilte die UNO heute mit. Am stärksten davon betroffen seien Flüchtlinge in Kenia, Südsudan und Uganda. ORF.at

●28 Millionen Dollar an fünf afrikanische Länder. Diese Bestechungsgelder hat Glencore für den Zugang zu Öl bezahlt. Die Glencore ist die weltweit grösste im Rohstoffhandel tätige Unternehmensgruppe. Ihr operativer Hauptsitz befindet sich in Baar in der Schweiz. Der Konzern befand sich bis Mai 2011 vollständig im Privatbesitz des Managements und von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen. Seit dem Börsengang an der London Stock Exchange 2011 werden Glencore-Aktien öffentlich gehandelt. Glencore ist umsatzmässig vor Vitol das grösste Unternehmen der Schweiz. SRF.ch

Albanien – Am Fluss Vjosa soll ein neuer Nationalpark entstehen. Seit zehn Jahren kämpfen Aktivisten für das Vorhaben, denn die Regierung hatte geplant, am Flusslauf mehrere Wasserkraftwerke zu bauen. Jetzt hat sie zusammen mit der Outdoor-Bekleidungsfirma Patagonia eine Absichtserklärung unterzeichnet, den Flusslauf unter Schutz zu stellen. SRF.ch

Deutschland – AfD besetzt Spitze neu. Tino Chrupalla und Alice Weidel führen. Der Parteitag in Riesa hat entschieden: Bundestagsfraktion und Bundespartei werden neu wieder von einem Duo geführt. SRF.ch

●Die Flammen haben sich mittlerweile auf einer 200 Hektar grossen Fläche ausgebreitet, sagte Kreissprecherin Andrea Metzler am Mittag dem rbb. Grosse Probleme bereitet den Einsatzkräften der Wind, der das Feuer immer mehr anfacht. Derzeit sind laut Metzler 500 Einsatzkräfte vor Ort, in den nächsten Stunden soll auf 750 Kräfte aufgestockt werden. Für die Brandbekämpfung wurden ein Bergepanzer der Bundeswehr, ein zweiter Bundeswehr-Löschhubschrauber sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei angefordert. Die Stadt Treuenbrietzen hat wegen der aktuellen Waldbrand-Gefahrenlage ein Notfall-Telefon eingerichtet. Unter der Nummer 033748/ 747–50 können sich Betroffene ab sofort informieren, teilte die Stadtverwaltung mit. 2018 waren bei einem Waldbrand in Treuenbrietzen rund 400 Hektar Wald zerstört worden. Nicht weit von Treuenbrietzen entfernt, nahe Beelitz, ist auch ein Waldbrand ausgebrochen.

●Der Deutsche Wetterdienst hat heute in Cottbus einen Temperaturrekord gemessen. Wie der DWD auf Twitter mitteilte, lag der Wert bei 39,2 Grad. Der bislang höchste Wert an dieser Messstelle war Ende Juli 1921 mit 38,9 Grad verzeichnet worden. RBB.de

●Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet eine Verlängerung des 9‑Euro-Tickets über den August hinaus. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für „Bild am Sonntag“ gaben das 70 % der Befragten an. Dagegen waren 18%. Das 9‑Euro-Ticket ermöglicht in den Monaten Juni, Juli und August Fahrten im Öffentlichen Personennahverkehr durch ganz Deutschland. Mit den Fahrscheinen sollen zum einen Verbraucher angesichts der hohen Inflation finanziell entlastet und zum anderen der ÖPNV attraktiver werden. ORF.at

●Vertreter aus Politik und Wirtschaft beraten in Potsdam über die Sicherheit der digitalen Infrastruktur. Bei der Konferenz für Nationale Cybersicherheit am Hasso-Plattner-Institut geht es auch um aktuelle Bedrohungen durch den Krieg in der Ukraine. Weitere Vorträge und Diskussionen behandeln zum Beispiel die IT-Sicherheit in der Wirtschaft oder den „Menschlichen Faktor“. Bundesverfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Bundesnachrichtendienst informieren über die aktuelle Lage in Deutschland. Im vergangenen Jahr hatte die Bundesregierung eine langfristige Cybersicherheitsstrategie beschlossen. RBB.de

Ecuador – Die Regierung verhängt Ausnahmezustand. Seit Anfang Woche haben Indigene in dem südamerikanischen Land zahlreiche Landstrassen blockiert. SRF.ch

EU – Bundeskanzler Scholz hat eine Reform der Europäischen Union verlangt, um eine Aufnahme neuer Mitglieder zu erleichtern. In einem Interview forderte Scholz eine Abkehr vom Prinzip der Einstimmigkeit. RBB.de

Frankreich – In Frankreich geht am Abend die zweite Runde der Parlamentswahl zu Ende. Wie das Innenministerium mitteilte, lag die Wahlbeteiligung gegen 17 Uhr bei rund 38 Prozent. Die letzten Wahllokale schliessen um 20.00 Uhr. Präsident Macron muss fürchten, dass sein Regierungsbündnis die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung verliert. Dann wäre er für seine Vorhaben auf die Unterstützung anderer Lager angewiesen. RBB.de

●Schlappe für Macron. Frankreich steht zwischen Stillstand und Aufbruch. Die Wähler verweigern erstmals seit über 30 Jahren einem neugewählten Präsidenten die Mehrheit im Parlament. SRF.ch

Georgien – Das Land soll eine «europäische Perspektive» erhalten, nicht den Status als EU-Kandidatenland. Das Land demonstriert. Die Georgier wollen «nach Hause, nach Europa» – in die EU. SRF.ch

Grossbritannien – GB ist lahmgelegt. Gut 40’000 Bahnangestellte haben ihre Arbeit niedergelegt. Die Regierung bleibt vorerst hart. Es ist der grösste Streik seit 30 Jahren. SRF.ch

Indien – Mehr Biosprit, mehr Hunger: ein fataler Kreislauf. Der Ukraine-Krieg hat das Ernährungsproblem verschärft. Trotzdem wird ein Teil der Ernte noch für Biosprit verwendet. SRF.ch

Israel – In Israel können die Wahlberechtigten wohl schon bald ein neues Parlament wählen – zum fünften Mal seit 2019. Die aktuelle Regierung von Premierminister Naftali Bennett ist seit einem Jahr im Amt und will dem Parlament schon nächste Woche Neuwahlen vorschlagen. SRF.ch

Italien – Aussenminister Di Maio verlässt seine Partei wegen Haltung bei Waffengeschäften im Ukraine-Krieg. Die Fünf-Sterne-Bewegung muss künftig ohne ihr Aushängeschild auskommen. Regierung Draghi wackelt.

●Die Po-Ebene dürstet nach Wasser und bittet die Schweiz um Hilfe. Italien erhält weniger Wasser vom Lago Maggiore als üblich. Die Tessiner sollen Wasser aus den Stauseen ablassen. SRF.ch

Jemen – Zur Rettung des alternden Öltankers „Safer“ vor der Küste des Jemen, wo eine Umweltkatastrophe droht, fehlen immer noch rund 20 Millionen US-Dollar. Das teilte der UNO-Nothilfekoordinator David Gressly, mit. Kämen Spenden in dieser Höhe noch im Juni zusammen, könne die Rettungsaktion im Roten Meer beginnen. Allein für die Rettungsaktion werden etwa 80 Millionen Dollar benötigt. ORF.at

Kolumbien – Der Tiktok-Opa will Präsident werden. Der 77-jährige Rodolfo Hernández will Präsident von Kolumbien werden. Ohne Wahlprogramm, aber mithilfe von Tiktok.

●Diese Wahl ist historisch, denn linke Kandidaten hatten im südamerikanischen Land bisher noch nie eine Chance. Der Triumph des 62-jährigen Gustavo Petro in einem der konservativsten Länder Südamerikas ist ein Beispiel dafür, wie weit verbreitete Unzufriedenheit eine regierende Elite erschüttern kann. Gustavo Petro erhielt die Stimmen vor allem von jungen und armen Kolumbianerinnen und Kolumbianern, die auf einen Wandel hoffen. Einen Wandel, der ihnen schon lange versprochen wurde, der aber nicht eingetreten ist. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist arm, fast nirgends auf der Welt ist der Reichtum so ungleich verteilt – und das Bildungssystem ist so teuer, dass viele Jugendliche keine Perspektiven sehen. Der Sieg von Gustavo Petro ist eine Zeitenwende: Er will das Land verändern – den Sozialstaat ausbauen, die Reichen stärker besteuern, den Energiesektor umbauen. SRF.ch

Litauen – In den Streit mit Russland über Warenlieferungen nach Kaliningrad haben sich die USA eingeschaltet. Der Sprecher des Aussenministeriums Price, betonte, dass ein Angriff auf ein verbündetes Land als ein Angriff gegen alle angesehen wird. Das gelte auch für Litauen. Price reagierte damit auf russische Äusserungen, wonach die weitere Blockade des Warenverkehrs – so wörtlich – „schwerwiegende negative Folgen“ haben werde. Seit knapp einer Woche fällt der Güterverkehr zwischen Russland und seiner Exklave Kaliningrad unter die Sanktionen der EU. Metalle, Baumaterial, Kohle werden nicht mehr durch Litauen transportiert. RBB.de

Norwegen – Mehr als ein Jahrzehnt später. Norwegische Gedenkstätte für Utøya-Opfer eröffnet. 77 Menschen starben bei den Terroranschlägen vom 22. Juli 2011. Nun werden sie mit einer Gedenkstätte geehrt. SRF.ch

Russland – Mehr als 690 Vereinbarungen im Gesamtwert von über 5,6 Billionen Rubel (99,8 Milliarden US-Dollar) wurden beim St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF) abgeschlossen, sagte Anton Kobyakov, Berater des russischen Präsidenten und Exekutivsekretär des SPIEF-Organisationskomitees, am 18.6.„Bis jetzt wurden 691 Vereinbarungen im Wert von 5,639 Billionen Rubel unterzeichnet. Rund 14.000 Menschen nahmen in diesem Jahr an dem Forum teil, sagte Kobyakov.„Rund 14‘000 Personen aus 130 Ländern, darunter Russland, nahmen an dem Forum teil, 79 Länder entsandten offizielle Vertreter“, sagte er.

●Durch Waffenlieferungen an die Ukraine werden die Vereinigten Staaten Russland nicht das Recht auf seine eigene Stimme in internationalen Angelegenheiten nehmen und es zwingen können, die von Washington erfundenen Regeln einzuhalten, sagte der russische Aussenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit Rossiya 1 TV am 19.6. Auf die Frage, was die USA mit zusätzlichen Waffenlieferungen in die Ukraine bezwecken, verwies der Minister darauf, dass Washington diese Ziele seit langem erklärt habe. „Sie erreichen, was sie vor langer Zeit angekündigt haben, dass Russland seinen Platz kennen muss, Russland hat kein Recht auf eine eigene Stimme in internationalen Angelegenheiten, Russland muss sich an die Regeln halten, die von den Vereinigten Staaten erfunden wurden. Das ist alles. Ich denke, sie verstehen sehr gut, dass sie keinen Erfolg haben werden“, betonte Lawrow. Zuvor sagte der russische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Anatoly Antonov, dass das Aufpumpen der Kiewer Regierung mit in den USA hergestellten Waffen ein Weg zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen den beiden grössten nuklearen Supermächten sei, die mit „unvorhersehbaren Folgen“ behaftet sei. VESTI.ru

Schweiz – Der 1. Zionistenkongress hätte in München stattfinden sollen. Aber die dortigen Juden lehnten den Anlass ab, weil sie sich lieber in Deutschland einen Platz in der Gesellschaft erkämpfen wollten. Basel bot sich als Alternative für den Kongress an. Am 29. August 1897 forderte Theodor Herzl im Basler Casino vor 200 Delegierten zum ersten Mal öffentlich die Schaffung eines eigenen, jüdischen Staates. «Basel spielt deshalb im Bewusstsein der Juden eine wichtige Rolle,» sagt Ralph Lewin, ehemaliger Basler Regierungsrat und heute Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes. So gebe es in zahlreichen israelischen Städten Strassen, die nach der Stadt am Rheinknie benannt seien. Ende August findet die 125. Ausgabe des Zionistenkongresses wieder in Basel statt. Erwartet wird unter anderem der israelische Staatspräsident Jitzchak Herzog. Das Polizeiaufgebot wird enorm sein. Das sagt auch Basels Polizeikommandant Martin Roth. «Wir werden von andern kantonalen Polizeicorps unterstützt». Mit wie viel Personal will er aus Sicherheitsgründen aber nicht verraten.

●Protest gegen elektronische Werbeflächen, die nämlich extrem viel Strom verbrauchen.

●Im Detailhandel fallen jährlich 100’000 Tonnen Lebensmittel-Abfälle an. Ein grosser Teil davon könnte gerettet werden.

●Die Schweiz schneidet bei Solar- und Windkraft schlecht ab. Die Schweiz bildet bei den Erneuerbaren beinahe das Schlusslicht in Europa. Das liegt auch an den Rahmenbedingungen.

●Angezweifelte Neutralität. In Genf ist eine neue Runde zu den Syrien-Gesprächen geplant. Doch Russland will einen anderen Austragungsort.

●Mit dem 24. Februar hat sich also eines klar verändert: Der Krieg ist nicht mehr ein Szenario, bei dem alle denken «Passiert sowieso nie!». Die Armee soll mehr Geld bekommen, darin sind sich National- und Ständerat einig. ●Asiatische Touristen kehren nur sehr langsam zurück.

●Wildpflanzen enthalten oft ein Vielfaches an Mineralien und Vitaminen im Vergleich zu Gemüse aus dem Supermarkt. Die Brennnessel etwa bringt es auf sieben Mal mehr Vitamin C als Orangen. Aber auch bei Magnesium, Calcium, Kalium und Eiweiss gehört die Brennnessel zu den inhaltsreichsten Pflanzen überhaupt. Unter anderem gilt die Brennnessel in der Naturheilkunde als stoffwechselanregend, blutreinigend und harntreibend. Der Giersch wurde von den Römern gegen Gicht gegessen, ausserdem enthält er gleich viel Eiweiss wie grüne Erbsen und deutlich mehr als der trendige Federkohl. Sogar das Gänseblümchen lässt den Federkohl an Nährstoffen deutlich hinter sich. Viele Wildpflanzen und Gemüsesorten enthalten zudem ein hohes Mass an Bitterstoffen. Als Bitterstoffe werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die einen bitteren Geschmack aufweisen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden dieser aber weggezüchtet, so dass wir heute nicht mehr an die bitteren Stoffe gewohnt sind. Seit einiger Zeit ist ein Revival der Bitterstoffe zu beobachten. «Die angebotene Vielfalt an bitteren Gemüsesorten hat über die vergangenen Jahre zugenommen. So sind beispielsweise Chicchoré, Spinat und Kohlgemüse bei den Kunden beliebter», bestätigt Detailhändler Coop. «Auch bei Getränken mit Bitterstoffen erkennen wir einen klaren Trend.» SRF.ch

Ukraine – Die ukrainische Werchowna Rada, das nationale Parlament hat den Austritt des Landes aus einer Reihe von Abkommen innerhalb der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) genehmigt, sagte der Vertreter der ukrainischen Regierung bei der nationalen Legislative, Taras Melnichuk, am 19.6. VESTI.ru

●Das ukrainische Parlament hat die Musik von Künstlern mit russischer Staatsbürgerschaft verboten. Es stimmte heute mit einer Zweidrittelmehrheit für den Gesetzesentwurf. RU.ua

Ungarn – Preisstopps. Bis 1. Oktober wie gehabt! Die Regierung verlängert sämtliche Sozialmassnahmen im Kampf gegen die Inflation.

●Für Ungarn sind laut Staatspräsidentin Katalin Novák drei Fragen besonders wichtig: „An erster Stelle steht, so schnell wie möglich Frieden in der Ukraine zu schaffen.“ Zweitens müssten bei allen Verhandlungen über die Energieversorgung die Interessen der Länder ohne Meereszugang weitestgehend Berücksichtigung finden. Drittens trete Ungarn dafür ein, dass die Ukraine und die Staaten des Westbalkans so bald wie möglich einen EU-Kandidatenstatus erhalten. Diesen Standpunkt formulierte die ungarische Staatspräsidentin beim Gipfeltreffen der Drei-Meere-Initiative am Montag in Riga. Novák erinnerte daran, dass diese Initiative 2015 mit der Zielstellung auf den Weg gebracht wurde, die in Ost-West-Richtung bestehende Verkehrs- und Energie-Infrastruktur Europas um Nord-Süd-Anbindungen auszuweiten. Der Initiative gehören neben den Staaten des Baltikums und der Visegrád-Gruppe (V4) noch Österreich, Slowenien, Kroatien, Rumänien und Bulgarien sowie Deutschland als Partnerland an. Am 20.6. wurde auf Vorschlag Polens die Ukraine zum Mitgliedsland gekürt. Deren Präsident Wolodymyr Selenskyj warb per Videoschalte für sein Land, das die ursprünglich vorgesehene Verknüpfung der in der Initiative vereinten Länder von der Ostsee über das Schwarze Meer bis zur Adria vervollkommnen könne. Katalin Novák verhandelte am 20.6.auch gesondert mit dem Gastgeber, Lettlands Staatspräsident Egils Levits, sowie mit Bulgariens Präsident Rumen Radew und Sloweniens Borut Pahor. MR.hu

UNO – Es dürfte sie gar nicht mehr geben. Der Atomwaffen-Verbotsvertrag der UNO verbietet deren Herstellung, Kauf, Verkauf und erst recht den Einsatz. Doch die aktuelle Entwicklung verläuft konträr. Was will der Atomwaffen-Verbotsvertrag? Der Vertrag setzt dort an, wo der weitaus ältere Atomsperrvertrag von 1970 seine Ziele verfehlt hat: Seit Inkrafttreten des Atomsperrvertrags sind Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel als Atommächte hinzugekommen, der Iran ist auf dem Weg dahin. Und die «alten Atommächte» rüsten nuklear keineswegs ab. Deshalb setzt das UNO-Atomwaffenverbot, das vor eineinhalb Jahren in Kraft trat, weitaus ehrgeizigere Ziele: Entwicklung, Bau, Lagerung, Handel, Tests, Transport und Einsatz von Atomwaffen sind verboten. Und zwar für alle Länder. SRF.ch

USA – Hoffnung und Tod in der Wüste. Mit immer höheren Zäunen hoffte man in den USA, die Migration aus dem Süden zu stoppen. Doch die Abschreckung funktioniert nicht. Die Befestigung der Grenze hat die Reise nach Norden lediglich gefährlicher gemacht, wie ein Augenschein in der Sonora-Wüste zeigt. Ein Umdenken ist nicht in Sicht. Doug Ruopp fährt regelmässig mit einem Pickup in die schöne, aber unwirtliche Wüste an der Grenze zu Mexiko. Er hat Wasser, Lebensmittel und einen Erste-Hilfe-Kasten geladen. Regelmässig versorgt er die Fässer, die zu Dutzenden in der Wüste platziert sind, mit frischem Wasser. Dies kann den Migranten und Migrantinnen, die durch die Wüste irren, das Leben retten. Auf seiner Fahrt entdeckt er regelmässig alte Rucksäcke, Kleider, leere Wasserflaschen. Aber auch Knochen. Wie viele Menschen in dieser Wüste schon gestorben sind, weiss niemand. Auch der Grenzschützer Robert Ortiz ist überzeugt, eine wichtige Arbeit zu tun. Er sieht sich in einem Krieg gegen Schmuggler und Verbrecherkartelle, die den Migranten Lügen erzählten und ihnen versicherten, die Reise in Richtung Norden sei einfach zu schaffen. Den gewaltigen Grenzzaun, den «Trump Wall», findet Ortiz gut. Die Positionen sind festgefahren. Die einen werfen den anderen vor, offene Grenzen zu wollen, die Verbrecher ins Land bringen. Die anderen sehen die Abriegelung der Grenze als unmenschlich an. Derweil treten immer neue Menschen den illegalen Weg in die USA an in der Hoffnung, dort eine bessere Zukunft zu finden. ►im Podcast „International“ auf SRF.ch

●Tausende Amerikaner aus dem ganzen Land versammelten sich am 18.6. in der Innenstadt von Washington D.C. zu einer Kundgebung, um auf die Lebensbedingungen der Menschen mit niedrigem Einkommen aufmerksam zu machen, und forderten die politischen Entscheidungsträger auf, mehr zu tun, um die am unteren Rand zu unterstützen.Die Massenversammlung der Armen und Niedriglohnarbeiter und der Moralmarsch in Washington fanden in der Nähe des Capitol Hill statt, wobei Demonstranten Schilder mit Botschaften wie „Geld für die Armen, nicht für Krieg“, „Hebe von unten, alle steigen“ hochhielten.„Hört Rassismus jetzt auf“ und „Ungerechtigkeit überall ist eine Bedrohung für die Gerechtigkeit überall“.Laut der Website (www.poorpeoplescampaign.org) der Poor People’s Campaign ist die US-Wirtschaft in den letzten 50 Jahren um das 18-fache gewachsen, die Vermögensungleichheit hat zugenommen, die Lebenshaltungskosten sind gestiegen und die Sozialprogramme sind gestiegenwurden umstrukturiert und drastisch gekürzt. CGTN.cn

●Der frühere US-Fernsehstar Bill Cosby ist in einem Zivilprozess wegen sexueller Übegriffe in den 1970er Jahren schuldig gesprochen worden. Ein Geschworenengericht im kalifornischen Santa Monica verurteilte den 84-Jährigen, der Klägerin 500.000 Dollar Schadenersatz zu zahlen. Sie sahen es als erwiesen an, dass Cosby die damals 16-Jährige bedrängt und sexuell genötigt hat. Der ehemalige Comedian war 2018 wegen sexualisierter Gewalt in einem anderen Fall zu mindestens drei Jahren Haft verurteilt worden. Im vergangenen Jahr wurde er freigelassen, weil das Urteil aus formalen Gründen aufgehoben wurde. SRF.ch




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Wir haben eine neue Chance, das europäische Covid-Zertifikat zu stoppen: Es ist Zeit, aufzustehen!

Wir haben eine neue Chance, das europäische Covid-Zertifikat zu stoppen: Es ist Zeit, aufzustehen!

Die Tatsache, dass wir immer noch über die Erneuerung des digitalen Corona-Zertifikats sprechen, beweist, dass diese Maßnahme nicht der Bekämpfung von Corona dient, sondern der Errichtung einer digitalen Tyrannei, die in der Europäischen Union ausgerollt wird. Dies sagte der rumänische Europaabgeordnete Cristian Terhes im Europäischen Parlament.

Mit dieser Bescheinigung konnten Millionen von Europäern ihre Grundrechte nicht wahrnehmen, es sei denn, sie ließen sich medizinische Produkte injizieren, die nicht umfassend getestet worden waren, so Terhes.

The purpose of the Green Certificate was not to combat COVID, but to impose a digital tyranny. Call your MEPs to vote on June 23 AGAINST extending with 1 more year the certificate. We were elected by the people in the @Europarl_EN to make laws for the people, not against them! pic.twitter.com/mYLLsBCnEO

— Cristian Terhes MEP (@CristianTerhes) June 21, 2022

Wir erleben jetzt, dass viele Geimpfte unter Nebenwirkungen leiden, die sogar zum Tod führen können. Wir sind von den Menschen gewählt worden, um ihnen zu dienen und Gesetze zu erlassen, die sie schützen, und nicht, um ihre Rechte zu verletzen oder sie Gesundheitsrisiken auszusetzen, die sogar tödlich sein können“, sagte der Abgeordnete.

Er forderte seine Kollegen auf, gegen die Erneuerung des Covid-Zertifikats zu stimmen und sich für Freiheit statt für Tyrannei und Einschränkungen einzusetzen.

Anthony Stabourlos, der mit Terhes zusammenarbeitet, schrieb: „Es ist an der Zeit, aufzustehen! Wir haben eine neue Chance, das Covid-Zertifikat im Europäischen Parlament zu stoppen, dank einer neuen Abstimmung am 23. Juni!“

Er hat ein Dokument erstellt, das Sie verwenden können, um eine E-Mail an alle Europaabgeordneten zu senden:

⚠ Het is tijd om op te staan! We hebben een nieuwe kans om het C*v*d-certificaat in het Europees Parlement te stoppen dankzij een nieuwe stemming op 23 juni! Gebruik dit doc om alle MEPs een mail te sturen, https://t.co/aUML0Z7qwR
#sayNOtoDGC @CristianTerhes @AndersonAfDMdEP

— Anthony Stabourlos (@pwrdbyanthony) June 21, 2022

Nicht Moskau, Brüssel verlangt einen Regierungswechsel in Kiew

Von Peter Haisenko 

Damit die Ukraine Beitrittskandidat zur EU werden kann, hat Brüssel einen Forderungskatalog für Kiew vorgelegt, dessen Erfüllung die Voraussetzung für den künftigen Status sein soll. Diese Forderungen können aber von der jetzigen Regierung nicht erfüllt werden.

Seit 30 Jahren geht es mit der Ukraine nur bergab. Die Industrieproduktion des letzten Jahres, 2021, lag wieder niedriger als vor 30 Jahren. Oligarchen beherrschen das Land und im Korruptionsindex liegt dieses kaputte Land auf Platz 122. Im Vergleich zum Jahr davor ist das sogar eine leichte Verschlechterung, meldet n-tv. Das letzte EU-Land ist in dieser Liste aktuell Bulgarien auf Platz 78, Deutschland liegt auf Rang zehn. Wie kann da unsere EU-Ursula sagen: „Unsere Entscheidung ist gefallen aufgrund der Daten, Fakten und Zustände in der Ukraine; die Ukraine hat enorme Fortschritte gemacht.“ Und sie entblödet sich nicht fortzufahren: „Was zum Beispiel den Kampf gegen Korruption angehe, weise die Entwicklung in eine „positive Richtung.“ Aha, es ist also eine positive Richtung, wenn sich der Rang im Korruptionsindex verschlechtert hat.

Forderungen der EU an den „Kandidaten“ Ukraine

In diesem Sinn stelle ich hier auszugsweise einige Forderungen an Kiew vor,

Russische Luftangriffe auf US-Basis – Eskaliert nun auch die Lage in Syrien?

Russische Luftangriffe auf US-Basis – Eskaliert nun auch die Lage in Syrien?

Weil das russische Militär zusammen mit den syrischen Regierungstruppen nun auch Basen der US-geführten “internationalen Koalition” in dem Land angreift, kommen schon erste Warnungen vor einer “Eskalation”.

Das Wall Street Journal zitierte US-Militärs mit der Aussage, russische Angriffe hätten in dieser Woche den Stützpunkt Al-Tanf der internationalen Koalition in Syrien angegriffen. Nach Angaben des US-Militärs haben die russischen Streitkräfte in diesem Monat Operationen gegen die “internationale Koalition” in Syrien durchgeführt und in den letzten Tagen haben unter anderem zwei Sukhoi-Kampfflugzeuge den von den Vereinigten Staaten geführten Stützpunkt Al-Tanf beschossen. Die Quellen fügten hinzu, dass Russland die Vereinigten Staaten vor dem Bombardement darüber informiert habe, dass es auf einen Angriff gegen die Regimekräfte reagieren werde. Diesen Quellen zufolge haben die russischen Angriffe die Sorge Washingtons geweckt, dass dies zu einer amerikanisch-russischen Konfrontation in Syrien führen könnte.

Wie die iranischen Nachrichtenagentur MEHR berichtet, hat Moskau jedoch das Pentagon frühzeitig davor gewarnt, dass es einen Luftangriff geben werde und die US-Truppen von dort abziehen sollen. Dementsprechend gab es dort dem Bericht zufolge an einem der wichtigsten Basen der US-Besatzungstruppen in dem Land auch nur Materialschäden.

Angesichts der anhaltenden Gebietsgewinne der syrischen Regierungstruppen, die immer mehr Flächen von Terrormilizen und separatistischen Gruppen (wie den von den USA unterstützten Kurden) unter ihre Kontrolle bekommen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Region um Al-Tanf auch durch syrische Bodentruppen zurückerobert wird. Für die US-Truppen dort heißt dies aber auch, dass sie sich über kurz oder lang zurückziehen werden müssen, oder aber im Kampf mit den syrischen Regierungstruppen aufgerieben werden.

Syrien steht nun erneut im Fadenkreuz der internationalen Aufmerksamkeit. Dies geschieht vor dem Hintergrund des russischen Konflikts in der Ukraine, der Spannungen zwischen Russland und den USA sowie der Spannungen zwischen Israel und dem Iran. Ein Teil des neuen Fokus ist bereits bekannt, aber die jüngsten Berichte scheinen auf eine Verschiebung der Tektonik in Bezug auf Syrien hinzuweisen und werfen Fragen über die nächsten Schritte auf.

Der vom Westen initiierte syrische Bürgerkrieg veranlasste das Regime jedoch, sich stärker auf die Hisbollah zu stützen, und das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden marschierte in Syrien ein, um das Regime zu unterstützen. Russland griff 2015 auf Einladung von Damaskus ein, um bei der Niederschlagung der von den USA, Saudi-Arabien, Katar und anderen Ländern unterstützten Islamistenmilizen (darunter Al-Kaida und der “Islamische Staat”) zu helfen. Nachdem die dschihadistischen Milizen 2018 weitgehend besiegt waren, war die Türkei an der Reihe, einzugreifen. Syrien wurde zu dem, was Deutschland für Europa während des Dreißigjährigen Krieges war – ein Ort, an dem Länder intervenieren und die Einheimischen den Preis dafür zahlen. Die türkische Intervention hat nun einen Teil Nordsyriens zerstört, Kurden, Jesiden und Christen ethnisch gesäubert und den Extremisten in Idlib und Afrin einen großen Rückhalt gegeben. Die US-Intervention zur Unterstützung der SDF hat zur Niederlage von ISIS in Ostsyrien geführt. Der Iran hat Einflussgebiete von Albukamal bis südlich von Damaskus, Deir Ezzor sowie Tentakel, die bis nach Aleppo und zur T-4-Basis reichen, übernommen. Russland hat Streitkräfte in Latakia und Damaskus. Israel führt seinen Feldzug zwischen den Kriegen in Syrien gegen die iranische Verschanzung.

Alles in allem bleibt es eine höchst angespannte Situation, in der eine direkte militärische Konfrontation zwischen Russland (welches entsprechend dem Völkerrecht auf Bitten der syrischen Regierung im Land agiert) und den Vereinigten Staaten (die völkerrechtswidrig im Land agieren) möglich bleibt. Wie wird Washington reagieren, wenn bei einem russischen Luftangriff auf “Rebellenstellungen” plötzlich dutzende tote US-Soldaten zu beklagen sind?

Meinungsfreiheit: Rowan Atkinson kritisiert die “Cancel Culture” scharf

Meinungsfreiheit: Rowan Atkinson kritisiert die “Cancel Culture” scharf

Der britische Comedy-Schauspieler ist ein langjähriger Verfechter der Meinungsfreiheit und betont, dass es “die Aufgabe der Comedy” sei, zu provozieren und zu beleidigen. Der Mr. Bean-Darsteller warnt auch vor digitalen Hexenjagden.

Rowan Atkinson hat sich über die moderne Cancel Culture (“Löschkultur”) ausgelassen und vertritt die Ansicht, eine Gesellschaft sei nur dann frei, wenn man über “absolut alles” Witze machen dürfe. Der 67-jährige Schauspieler, der vor allem durch seine Serien und Filme “Mr. Bean” und “Blackadder” bekannt ist, äußerte sich in einem Interview mit der Irish Times, in dem er die derzeitige Entwicklung der Comedy und die Einschränkung der Meinungsfreiheit beklagte und behauptete, der Sinn der Komödie bestehe darin, dass sie “das Potenzial hat, zu provozieren”.

Comedy legend Rowan Atkinson has defended comics and railed against cancel culture, saying “the job of comedy is to offend”.

— GB News (@GBNEWS) June 20, 2022

“Ich habe den Eindruck, dass die Aufgabe der Komödie darin besteht, zu provozieren, oder das Potenzial zu haben, zu provozieren und dieses Potenzial darf ihr nicht genommen werden. Jeder Witz hat ein Opfer”, sagte er der Zeitung. “Es gibt viele extrem selbstgefällige und selbstzufriedene Menschen in den unteren Schichten der Gesellschaft, die es auch verdienen, hochgezogen zu werden. In einer freien Gesellschaft sollte es erlaubt sein, Witze über alles Mögliche zu machen”, fügte er hinzu.

Es ist nicht das erste Mal, dass Atkinson sich zum Niedergang der Comedy und den Gefahren der Online-Cancel-Culture äußert. Im Januar 2021 verglich er diejenigen, die sich in den sozialen Medien gegen andere verbünden, mit dem mittelalterlichen Mob, der Andersdenkende jagte und verbrannte. “Das Problem, das wir online haben, ist, dass ein Algorithmus entscheidet, was wir sehen wollen, was zu einer vereinfachten, binären Sicht der Gesellschaft führt. Es wird zu einem Fall von entweder du bist für uns oder gegen uns. Und wenn du gegen uns bist, verdienst du es, “gelöscht” zu werden”, sagte er damals.

Rowan Atkinson Says Comedy’s Job Is to Offend and That Can’t Be Stopped: ‘Every Joke Has a Victim’ https://t.co/T6DFyS3xv4

— Variety (@Variety) June 21, 2022

Atkinson ist seit langem ein überzeugter Verfechter der freien Meinungsäußerung. Im Jahr 2012 sprach er bei einem Empfang des britischen Parlaments, wo er sich für die Änderung von Abschnitt 5 des Gesetzes über die öffentliche Ordnung, dem umstrittenen Gesetz über Beleidigungen, einsetzte. “Wenn wir eine robuste Gesellschaft wollen, brauchen wir einen robusteren Dialog, und dazu gehört auch das Recht, zu beleidigen oder zu verletzen. Denn, wie jemand einmal sagte, ist die Freiheit, nicht beleidigend zu sein, überhaupt keine Freiheit”, sagte er.

Kürzlich schloss sich Atkinson der Gegenreaktion gegen den Gesetzentwurf der schottischen Regierung zur Bekämpfung von Hasskriminalität (Hate Crime Bill) im Jahr 2020 an, da er befürchtete, dass dieser die Meinungsfreiheit einschränken würde.

Militärexperte: Am Ende könnten die Bürger des Westens die Ukraine zu Friedensverhandlungen zwingen

Militärexperte: Am Ende könnten die Bürger des Westens die Ukraine zu Friedensverhandlungen zwingen

Der Ukraine-Krieg dürfte nach Ansicht des Militärexperten Carlo-Antonio Masala noch eine ganze Weile andauern – trotz der schlechten Aussichten für die Ukraine. Masala hält es allerdings für wahrscheinlich, dass die Unterstützung der westlichen Bevölkerung schwinden könnte, wenn die negativen Auswirkungen des Krieges und der Sanktionen noch mehr bei den Menschen ankommen. Es könnten demnach durchaus die westlichen Bürger sein, die am Ende Friedensverhandlungen erwirken…

Prof. Dr. Carlo-Antonio Masala ist ein deutscher Politikwissenschaftler mit einem Lehrstuhl an der Universität der Bundeswehr München. Im Interview mit der „Welt“ legte er seine Einschätzung zum Ukraine-Krieg dar. Die Kämpfe im Osten der Ukraine dauern an, die Aussichten sind jedoch schlecht. Masala hält drei Faktoren für den weiteren Verlauf des Krieges für entscheidend:

  • Erstens sei es wichtig, wann der Westen die versprochenen schweren Artillerie-Systeme liefert. Eine rechtzeitige Lieferung und die richtige Nutzung durch die Ukrainer könnte den Vormarsch der Russen weiter verlangsamen.
  • Zweitens ist es entscheidend, ob die Ukrainer Nachschub an Munition für ihre eigene Artillerie sowjetischer Bauart bekommen. Rumänien ist bereit, eine Waffenfabrik aufzubauen, die diese 152 Millimeter Munition produziert. Es ist allerdings die Frage, wie lange dies dauern würde.
  • Drittens wäre es möglich, dass die ukrainische Armee im Fall einer schnellen Besetzung des gesamten Donbass die Kämpfe Armee gegen Armee beendet und stattdessen versucht, die Russen in den Städten im Häuser- und im Straßenkampf zu stellen (Partisanen-Taktik).

Sollten die Ukrainer die Partisanen-Taktik anwenden, könnten die Kämpfe noch lange weitergehen. Auch Nato-Generalsekretär Stoltenberg vertritt diese Meinung. Ein Andauern des Krieges würde allerdings dazu führen, dass die negativen Auswirkungen des Konflikts (insbesondere der Sanktionen), noch mehr bei den Bürgern des Westens ankommen. Das könnte ein Umdenken bei der Bevölkerung verursachen: Die Unterstützung für den Krieg würde dann erodieren.

Schon jetzt spüren die Menschen den Krieg persönlich – an ihren Gasrechnungen, an den Benzin- und Lebensmittelpreisen. Im Herbst bzw. Winter wird sich dies weiter verschärfen: Die Bürger der europäischen Staaten dürften sich spätestens dann verstärkt die Frage stellen, inwieweit die sogenante Unterstützung der Ukrainer überhaupt sinnvoll ist. Der öffentliche Druck auf die Regierenden könnte dann so groß werden, dass ein Umdenken erzwungen wird: Einige Staaten könnten laut Masala „aus der Front herausbrechen und sagen, jetzt muss man endlich mal Verhandlungen machen. ‚Wir müssen akzeptieren, dass das Territorium weg ist.‘“

Genau darauf spekuliere auch Wladimir Putin – und er dürfte damit durchaus Recht behalten, denn die Preisexplosionen sind hierzulande für etliche Menschen schon jetzt kaum mehr zu stemmen. Die Sanktionen gegen Russland verfehlen ihr Ziel, treffen die Bürger dafür aber umso härter.

Leserbriefe zu „Journalisten: Gladbeck, Ukrainekrieg und die emotionale Besoffenheit“

Leserbriefe zu „Journalisten: Gladbeck, Ukrainekrieg und die emotionale Besoffenheit“

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Tobias Riegel kommentiert hier die Gefahren, die potenziell von „emotionalisierten und enthemmten“ Journalisten ausgehen könnten. Anlässlich der neuen Dokumentation „Gladbeck: Das Geiseldrama“ findet ein Vergleich mit der „überwältigenden aktuellen Kampagne zum Ukrainekrieg“ statt. Der Film dokumentiere „den moralischen Offenbarungseid eines ganzen Berufstandes“. Festgestellt wird: „Eine Parallele könnte aber sein, dass in beiden Fällen eine emotionale Besoffenheit zugelassen oder gar geschürt wird, um die Regeln des Anstands und der Vernunft zeitweise außer Kraft zu setzen.“ Abschließend wird gefordert, dass Emotionen aus den Berichten und den Redaktionen möglichst ferngehalten werden müssten, denn „wer etwas anderes fordert, führt mutmaßlich nichts Gutes im Schilde“. Wir danken für die interessanten Zuschriften. Hier also nun die Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.


1. Leserbrief

Hallo liebe NDS’ler.

Es gibt neben “Gladbeck” noch weitere Beispiele dafür, wie Journalisten angemessenes Verhalten vollkommen vermissen lassen, und dabei oft sogar von Behörden und Justiz nicht gestoppt werden. Extreme Beispiele gibt es auch aus England, wo ich 13 Jahre lang gearbeitet habe, und auch in den USA.

  1. Die meisten erinnern sich sicher noch an die Vorwürfe, die den Paparazzi beim Tod von Prinzessin Diana im Jahr 1997 gemacht wurden.
  2. In Kalifornien gibt es nach einigen durch Paparazzi verursachten Unfällen u.a. mit Reese Witherspoon und Scarlett Johansson seit 2006 ein Verbot für Paparazzi, Autos während der Fahrt abzudrängen und einzukeilen. Interessant, dass man so was verbieten muss!
  3. Der Fall Amy Winehouse, gestorben 2011. Jahrelang konnte wirklich jeder sehen, wie sich die junge Dame durch harte Drogen, Alkohol, Bulimie und selbstverletzendes Verhalten selbst zerstörte, und ein Heer von Paparazzi verfolgte sie Tag und Nacht, immer auf der Suche nach dem ultimativen, letzten Foto, wissend, dass das ein Vermögen bringen werde. Jeder kleine Dealer wird von der Polizei verfolgt, aber hier griff niemand ein.
  4. In England hängt an wirklich jeder Ecke eine CCTV-Kamera, und wenn man irgendwo in einer dunklen Ecke seine Notdurft verrichtet und dabei gefilmt wird, bekommt man eine hohe Strafe wegen “anti-social behaviour”. Ich bekam mal ein Ticket wegen “anti-social behaviour”, weil eine Bremsleuchte nicht funktionierte. Und ich kenne eine junge Britin Anfang 20, die sogar nach einem missglückten Suizidversuch statt psychologischer Hilfe eine Geldstrafe bekam, ebenfalls wegen “anti-social behaviour”. Wirklich asoziales Verhalten wird jedoch, erstaunlicherweise, oft jahr-, jahrzehntelang ignoriert und toleriert, z.B. die Serie von skandalösen Missbrauchsfälle in Großbritannien, in Deutschland kaum bekannt. In Rotherham wurden 16 Jahre lang (!) zwischen 1997 und 2013 “bei konservativer Schätzung insgesamt mindestens 1.400 Mädchen” von einer britisch-pakistanischen Bande systematisch missbraucht und sexuell versklavt. Jugendamt, Polizei, Gerichte schwiegen. Vätern, die zur Polizei gingen und meldeten, dass wohl etwas mit ihrer Tochter nicht stimmte, wurde vorgeworfen, ihre dreizehnjährige sei eben eine Schlampe, eine Prostituierte, und einem wurde der Vorwurf gemacht, er wolle sicher davon ablenken, dass er sich wohl selber an seinem Kind vergreife. Ärzte nahmen jahrelang Abtreibungen vor, Apotheker gaben 12jährigen Pubertierenden die “Pille danach”, aber niemand ging dagegen vor. In Telford waren es rund 1.000 Fälle, und es gab vergleichbare Fälle in Rochdale, Derby, Newcastle, Oxford, Halifax.

Unsere westliche Welt kennt sehr viele solcher katastrophalen Geschichten, aber wir ignorieren und vergessen das leider zu schnell. Böse sind eben nicht “wir”, der “Wertewesten”, sondern immer die anderen, in Asien, Afrika, Südamerika …

Liebe Grüße
Jürgen Warschun


2. Leserbrief

Lieber Herr Riegel,

danke für Ihren Hinweis auf die Doku in “Netflix”, auch wenn er mir nichts nutzt. Ich nutze weder Twitter, Facebook, Instagram usw. noch bezahle ich Netflix oder ähnliches für zusätzliche mediale Berieselung. Ich glaube, dass dies meiner mentalen Gesundheit förderlich ist, mir das ganze Brimborium vom Hals zu halten.

Dennoch möchte ich darauf aufmerksam machen, dass in der Gladbeck-Affäre sich der heutige “Moderator” von “Hart aber fair” – Frank Plasberg – besonders unrühmlich hervorgetan hat.. Er führte vor laufender Kamera Interviews (live?) mit den Geiselgangstern und soweit ich mich erinnere, begleitete er die Fahrt der Gangster auch auf ihrer Irrfahrt mit der Kamera.

Aus meiner Sicht hat sich das journalistische Niveau dieses Herrn seit dieser Zeit nicht deutlich gesteigert.

Mit den besten Grüßen und Wünschen
Claus Hübner


3. Leserbrief

Lieber Tobias, liebes Nachdenkseiten-Team,

das, was ich da aus dem SZ-Artikel herauslese ist wohl nur eine „Entschuldigung“ für die damalige Entgleisung, oder? Wir sind alle Schuld. Aber klar doch. Wenn in Berlin mal wieder ein Autofahrer in eine Menge fährt, sind alle Autofahrer automatisch Schuld, wenn sie statt erlaubten 50 52 km/h fahren, egal wo und unter egal welchen Umständen. Allein, dass sie Auto fahren, macht sie schuldig. So – meine lieben Journalisten der SZ geht Journalismus nicht. Das macht dann keinen Unterschied mehr zwischen Tätern und Beteiligten.  Schuld ist im moralischen und juristischen Sinne allein der Täter bzw. die Täterin. Basta.
Sie – liebe Journalisten der SZ – betreiben eine Reinwaschung der Journalistenclique über eine allgemeine Schuldzuweisung. Sie relativieren Vergehen Ihrer Branche. Aber das ist ja üblich, dass man eigene Vergehen möglichst kleinredet.

So – nun genug der Schelte. Wir benötigen dringend eine neue Generation von Journalisten, die ihre Aufgabe ernst nehmen. Die anderen können meinetwegen in den Vorruhestand gehen. Ist mir egal. Wenn sie allerdings weiter arbeiten, und dies so, wie sie es tun, werden die Folgen für die Branche verheerend sein.

Und um es klar zu stellen. Ich greife nicht den gesamten Journalistenstand an. Ich greife diejenigen an, die sich nachweislich fehlverhalten. Das sollte mir zugestanden sein.

Mit solidarischen Grüßen
Gunther Troost


4. Leserbrief

Sehr geehrte Nachdenkseiten, sehr geehrter Herr Riegel,
 
Den Vergleich zu „Gladbeck“ empfinde ich an den Haaren herbeigezogen. Ich habe aber auch Karl Kraus gelesen, und erwarte von unserer „vierten Gewalt“ seit langem nichts mehr. Ihre Kritik stößt ins Nichts vor.
 
Diese emotionalisierte, banalisierte, vermeintlich kritisch „enthüllende“ Berichterstattung dort:
 
Ukraine-Ticker: Kiew pessimistisch vor Scholz-Besuch | MDR.DE
 
ist der Standard. Schon die Auswahl des Portaits von O. Scholz, die Mine, Schärfe, Belichtung … . Der grenzenlos idiotische Titel „Bundeskanzler Olaf Scholz“ … Die Meldung selbst nimmt kaum ein Zehntel von dem Platz des inhaltlich beziehungslosen Bildes ein, berichtet subjektive Erwartungen ohne Grund. Das ist aber auch schon öffentlich/rechtlich.
 
Man kann fast sagen, dass ein Journalist (m/w/d), der seinen – allerdings nicht einklagbaren, Berufsethos ernst nimmt, kein Journalist ist. Sondern schon Aktivist.
 
Schlagen Sie bitte nicht weiter auf ein totes Pferd ein. Man möchte meinen Sie hätten sich in der näheren Vergangenheit noch immer geirrt? Ihre Verachtung teile ich gern.
 
Dass es sich aber heuer um gerade zum Erbrechen ekelige Parallelen zur Kriegspropaganda des Nationalsozialismus handelt, hat man uns damals in der Schule noch beigebracht.
 
Mit freundlichen Grüßen
J/E


5. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,
liebes NachDenkSeiten-Team,

gestern habe ich in mein Ukraine-Tagebuch eingetragen:

“Maßloser, wert(e)loser Journalismus (14.06.22)

Das Verhalten so mancher Journalisten derzeit erinnert doch stark an das ihrer Kollegen während des Geiseldramas in Gladbeck, als es wichtiger war, Liveschaltungen in den Fluchtwagen herzustellen, als die Arbeit der Polizei zu unterstützen. 

So berichtet der Politikchef der „Neue Ruhr Zeitung“ (NRZ – Funke-Medien-Gruppe) seit geraumer Zeit direkt aus der Ukraine, gestern hat Christian Siebert, Chef des Heute-Journals, den ukrainischen Präsidenten vor dem Besuch des Bundeskanzlers in Kiew interviewt, um diesem die Forderungen der ukrainischen Staatsführung direkt per Nachrichtensendung zu präsentieren. 

Das zeigt: Der Journalismus hat (wieder) jedes Maß verloren. Es ist die Distanzlosigkeit, die sprachlos macht, es ist die unmittelbare Teilnahme im sozialen Feld, mitten im Tatort, die Authentizität vortäuscht, wo es doch nur um Panikmache, um Sensationsgier geht. Die Ausschaltung der Polizei damals, die Behinderung und Ausschaltung von Politik heute werden billigend in Kauf genommen, wenn überhaupt reflektiert. Polizei damals und Politik heute werden in die Statistenrolle gedrängt. In einer seltsamen Hybris versucht sich der Medienapparat an die Stelle der Politik zu setzen, Gott zu spielen, weil er vergöttert werden möchte.”

Da kann ich nur sagen: Passt! 

Beste Grüße
Dietrich Brauer


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

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Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

Neuer Radiosender: KONTRAFUNK – Stimme der Vernunft

Neuer Radiosender: KONTRAFUNK – Stimme der Vernunft

Für alle PP-Leser, die es noch nicht mitbekommen haben: es gibt einen neuen empfehlenswerten Internet-Radiosender, der es noch wagt, die Vernunft über die neue woke Ideologie im Zeitalter des Postfaktischen zu stellen und sich all den dekadenten modernen Denk-Strömungen, die zum Absturz der Gesellschaft und zu Konflikten und Wohlstandsverlusten führen, entgegen stellt: kontrafunk-radio.

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Gefährlicher Transgender-Hype: Pubertätsblocker erhöhen Selbstmordrate unter Jugendlichen

Gefährlicher Transgender-Hype: Pubertätsblocker erhöhen Selbstmordrate unter Jugendlichen

Eine bestimmte Gruppe von Transgender-Aktivisten behauptet immer wieder, der Zugang zu Pubertätsblockern und Geschlechtsumwandlungen für Jugendliche sei notwendig, um Selbstmorde von „Trans-Kindern“ zu verhindern. Doch laut einer neuen Studie steigt die Selbstmordrate in US-Bundesstaaten mit erleichtertem Zugang zu Pubertätsblockern.

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Stück aus dem Tollhaus: Terror-Pakistani beschäftigt ohnmächtige deutsche Justiz seit 20 Jahren

Stück aus dem Tollhaus: Terror-Pakistani beschäftigt ohnmächtige deutsche Justiz seit 20 Jahren

Die Festnahme eines Islamisten im rheinland-pfälzischen Römerberg vergangene Woche lieferte einen weiteren Einblick in den ganzen Irrsinn der deutschen Migrations- und Einbürgerungspolitik: Der gebürtige Pakistani ging mit seiner Familie vor 20 Jahren nach Pakistan, um sich in einem islamistischen Terrorcamp zum Terroristen ausbilden zu lassen. Von dort wurde er kurzerhand nach Deutschland abgeschoben – wo er sich später dem „Islamischen Staat“ anschloss. Weil der Mann von den Segnungen der deutschen Staatsbürgerschaft profitiert und formal (Pass)-Deutscher ist, müssen sich Justiz und Steuerzahler mit dem Gefährder seit Jahren herumschlagen.

Dem sechzigjährigen Aleem N. werden die Mitgliedschaft in der Terrorgruppe „Islamischer Staat” (IS) und die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Wie so oft in vergleichbaren Fällen, trieb der Verdächtige, den die Medien als „Deutscher pakistanischer Abstammung“ beschreiben, sein Unwesen direkt vor den Augen der Behörden: Bereits 2007 war er als Terrorist zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er aus Pakistan nach Deutschland abgeschoben worden war – weil er nach seiner Heirat mit einer Deutschen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hatte, schnurstracks die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen.

Kontakte mit Anführern von Al-Kaida und IS

Bei seinem Prozess kam heraus, dass er als eine Art Kurier und Mittelmann der Terrororganisation Al-Kaida in Deutschland fungierte. Dabei hatte er Kontakt zu deren Führungskreis und führte ihm deutschstämmige Terroristen zu. Nach Verbüßung seiner Strafe hielt N. er weiterhin engen und permanenten Kontakt zu islamistischen Kreisen. In den letzten zwei Jahren soll er wiederholt Versuche unternommen haben, zum IS nach Syrien zu reisen, um sich dort militärisch ausbilden zu lassen. Zudem soll er sich als Übersetzer und Propagandist im Internet betätigt und Kontakt mit IS-Anführern gehalten haben. 2021 führte der IS sogar eine telefonische Befragung N.s durch, um seine „Zuverlässigkeit” zu überprüfen.

Im Kernforschungszentrum beschäftigt

Der Beschuldigte war den Behörden erstmals aufgefallen, als er an seinem Arbeitsplatz im Kernforschungszentrum (!) Karlsruhe vehemente Zustimmung zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bekundet hatte. Der Fall hatte sogar den baden-württembergischen Landtag beschäftigt, weil seine radikalen Ansichten schon damals bekannt waren, bei der Sicherheitsüberprüfung am Arbeitsplatz aber nicht vorlagen, weil die Informationen vom Verfassungsschutz in Stuttgart nicht weitergegeben worden waren.

Bekannter Top-Gefährder

Ein von den Ermittlern als „Top-Gefährder“ eingestufter Ultraradikaler, dessen Gesinnung seit über zwei Jahrzehnten bekannt ist, der auch seit seiner Haftentlassung unverdrossen mit seinen terroristischen Aktivitäten fortfährt und zwischenzeitlich aus seinem eigentlichen Heimatland Pakistan nach Deutschland abgeschoben wurde, gefährdet diesen Staat also munter immer weiter; N. ist dabei kein Einzelfall.

Reines Glück, dass nichts passierte

Dass er diesmal wohl gerade noch rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden konnte, bevor er sich dem IS anschließen oder einen Anschlag in Deutschland durchführen konnte, war eher Glück als das Resultat umsichtigen staatlichen Handelns. Hätte sich die Panne aus den frühen 2000er Jahren wiederholt, als der Stuttgarter Verfassungsschutz wichtige Informationen über N. nicht weitergab, hätte Deutschland vielleicht einen viel höheren Preis als die Unsummen von Steuergeld bezahlen müssen, die dafür aufgewandt werden müssen, solche Extremisten – die die wahren Staatsgefährder sind – unter Beobachtung zu halten und ständig juristisch verfolgen zu müssen…