Kategorie: Nachrichten
Kinderbuchlesung mit Drag Queens: Transgender-Ideologie für Kinder in Wien
„Drag Queen Story Hour“ ist ein Trend aus den USA, bei dem ein als Frau verkleideter Mann kleinen Kindern Geschichten vorliest und dazu eine „Performance“ zum Besten gibt. Aus Berichten aus den USA ist bekannt, dass die Drag Queens dabei teilweise enge Kleider trugen, Kindern das „twerken“ (sexualisierte Tanzform) beibrachten oder die Kinder dazu aufforderten, auf den Körpern der Drag Queen herumzuspielen. In einem Fall in Houston, Texas stellte sich heraus, dass eine der Drag Queens ein Sexualstraftäter war, der einen 8-Jährigen missbraucht hatte.
Von Andras Wailzer
Der Trend kommt nun erstmals nach Österreich
Im Rahmen der „Vienna Pride“ Anfang Juni dieses Jahres kommt der Trend nun erstmals nach Österreich: „Kinderbuchlesung mit Candy Licious“ heißt die Veranstaltung, die am 3. Juni 2022 in der Bücherei Mariahilf in Wien stattfinden soll. Dabei sollen laut Programm drei Bücher von einer Drag Queen vorgelesen werden. Inhaltlich handeln die Bücher etwa von dem Besuch einer lesbischen Hochzeit, von einem Buben der eine Meerjungfrau werden will und von homosexuellen Köchen. Die traditionelle Familie aus Vater, Mutter und Kindern kommt dabei also nicht vor.
Schulung zur Toleranz oder Indoktrinierung?
Laut den Veranstaltern geht es bei der Drag Queen Story Hour um Toleranz und Verständnis für marginalisierte Gruppen. Kritiker sehen darin einen Versuch der Indoktrinierung von Kindern mit Transgender Ideologie und der Agenda der sogenannten LGBTQ-Bewegung.
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Russland-Ukraine-Krieg: George Bushs Eingeständnis seiner Verbrechen im Irak war kein „Versehen“
Die Verwirrung des ehemaligen Präsidenten über die Invasionen im Irak und in der Ukraine sollte den Westen zum Nachdenken anregen, nicht zum Lachen
Es war offenbar ein „Fauxpas“, wie wir ihn seit dem Rücktritt von George W. Bush vom Amt des US-Präsidenten Anfang 2009 vergessen hatten. Während einer Rede in Dallas letzte Woche verwechselte er kurzzeitig den aktuellen Angriffskrieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin gegen die Ukraine mit seinem eigenen Angriffskrieg gegen den Irak im Jahr 2003.
Bush stellte fest, dass ein Mangel an Kontrolle und Ausgewogenheit in Russland es einem Mann ermöglicht habe, eine völlig ungerechtfertigte und brutale Invasion des Irak zu starten… Ich meine, der Ukraine. Im Irak auch. Wie auch immer… Ich bin 75.“
Das klang wie ein weiterer „Bushismus“ – ein verbaler Ausrutscher – für den der 43. Präsident berühmt war. So wie damals, als er damit prahlte, dass man ihn „unterschätzt“ habe, oder als er warnte, dass Amerikas Feinde „nie aufhören, über neue Wege nachzudenken, um unserem Land und unserem Volk zu schaden – und wir auch nicht“.
Vielleicht erklärt das, warum sein Publikum gelacht hat. Oder vielleicht auch nicht, wenn man bedenkt, wie unangenehm das Lachen klang.
Bush wollte auf jeden Fall, dass sein Fehler als ein weiterer Ausrutscher angesehen wird, weshalb er ihn eilig auf sein Alter schob. Das Argument der Senilität klingt zweifellos viel plausibler in einer Zeit, in der der amtierende Präsident, Joe Biden, regelmäßig den Überblick über das verliert, was er sagt, und sogar darüber, wo er sich befindet.
Die westlichen Medien, soweit sie sich die Mühe gemacht haben, über Bushs Rede zu berichten, haben ebenfalls nervös gelacht. Sie haben den Vorfall vor allem zu komischen Zwecken ausgeschlachtet: „Seht her, wir können über uns selbst lachen – im Gegensatz zu diesem narzisstischen russischen Monster, Putin.“
Die BBC behandelte Bushs Kommentar als kurze Meldung auf einer unteren Seite. Diejenigen, die ihm mehr Aufmerksamkeit schenkten, nannten ihn lieber einen „Fauxpas“ oder einen amüsanten „Freudschen Versprecher“.
Putin-Apologeten
Doch die Konzentration auf den Humor des Augenblicks ist in Wirklichkeit Teil des anhaltenden Krieges der Medien gegen unser Verständnis der jüngsten Geschichte. Er soll uns, das Publikum, davon ablenken, über die wahre Bedeutung von Bushs „Fauxpas“ nachzudenken.
Der einzige Grund, warum die Medien jetzt so verspätet – wenn auch sehr indirekt – eine Verbindung zwischen „einer völlig ungerechtfertigten und brutalen Invasion“ in der Ukraine und den Ereignissen im Irak herstellen, ist Bushs Fehler.
Wäre er nicht passiert, hätten die etablierten Medien einen solchen Vergleich weiterhin ignoriert. Und diejenigen, die versuchen, ihn anzusprechen, würden weiterhin als Verschwörungstheoretiker oder als Putin-Apologeten abgetan.
Bushs Äußerungen implizieren – selbst für diejenigen, die sie spöttisch mit freudschen Begriffen charakterisieren -, dass er und sein Mitverschwörer, der britische Premierminister Tony Blair, Kriegsverbrecher sind und dass sie wegen der Invasion und Besetzung des Irak in Den Haag vor Gericht gestellt werden sollten.
Alles, was die derzeitige US-Regierung gegen Putin sagt, und jede Bestrafung Russlands und gewöhnlicher Russen, kann umgedreht und gegen die Vereinigten Staaten und Großbritannien gerichtet werden.
Sollten die USA für das, was sie dem Irak angetan haben, nicht von der „zivilisierten Welt“ mit schweren Wirtschaftssanktionen belegt werden? Sollten ihre Sportler nicht von internationalen Veranstaltungen ausgeschlossen werden? Sollten ihre Milliardäre nicht gejagt und ihres Vermögens beraubt werden? Und sollten die Werke seiner längst verstorbenen Schriftsteller, Künstler und Komponisten nicht von der höflichen Gesellschaft gemieden werden?
Und doch schlagen die westlichen Establishment-Medien nichts von alledem vor. Sie fordern nicht, dass Blair und Bush wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt werden. In der Zwischenzeit schließen sie sich den westlichen Führern an, indem sie das, was Russland in der Ukraine tut, als Völkermord bezeichnen und Putin als bösen Wahnsinnigen bezeichnen.
Den westlichen Medien ist es ebenso unangenehm, Bushs Rede für bare Münze zu nehmen, wie es seinem Publikum erging. Und das aus gutem Grund.
Das liegt daran, dass die Medien gleichermaßen in die Verbrechen der USA und des Vereinigten Königreichs im Irak verwickelt sind. Sie haben die lächerliche Rechtfertigung der Invasion mit „Massenvernichtungswaffen“ nie ernsthaft in Frage gestellt. Sie haben nie darüber debattiert, ob die „Shock and Awe“-Bombenkampagne gegen Bagdad völkermörderisch war.
Und natürlich haben sie weder Bush noch Blair als Verrückte und Größenwahnsinnige bezeichnet und ihnen nie vorgeworfen, mit der Invasion des Irak einen imperialistischen Krieg – oder einen Krieg um Öl – zu führen. Im Gegenteil, beide werden von den Medien weiterhin als respektierte ältere Staatsmänner behandelt.
Während Trumps Präsidentschaft schwelgten führende Journalisten in Nostalgie für die Tage von Bush, anscheinend ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass er seine eigene Präsidentschaft dazu genutzt hatte, einen Angriffskrieg zu führen – das „höchste internationale Verbrechen“.
Und Blair wird von den britischen und US-amerikanischen Medien nach wie vor um seine Meinung zu innen- und weltpolitischen Fragen gebeten. Man hört ihm sogar respektvoll zu, wenn er sich zur Ukraine äußert.
Ausrede der Präemption
Aber es geht nicht nur darum, dass man die jüngste Geschichte nicht zur Kenntnis nimmt. Bushs Invasion im Irak ist eng mit Putins Invasion in der Ukraine verknüpft. Nicht zuletzt aus diesem Grund hätten die westlichen Medien von Anfang an auf die Parallelen zwischen beiden hinweisen müssen – wie es Bush nun irrtümlich getan hat.
Das hätte den geopolitischen Kontext geliefert, um den Einmarsch Russlands in die Ukraine und die Rolle des Westens bei dessen Provokation zu verstehen – ohne ihn unbedingt zu rechtfertigen. Genau deshalb haben sich die Medien so sehr bemüht, diese Parallelen zu ignorieren.
Mit dem Einmarsch in den Irak schufen Bush und Blair einen Präzedenzfall dafür, dass mächtige Staaten ihren Angriff auf einen anderen Staat als „präventiv“ – als defensiv und nicht aggressiv – umdefinieren und damit die militärische Invasion unter Verletzung der Kriegsgesetze rechtfertigen konnten.
Bush und Blair behaupteten fälschlicherweise, dass der Irak den Westen mit Massenvernichtungswaffen bedrohe und dass sein säkularer Führer, Saddam Hussein, Beziehungen zu den extremen Islamisten von al-Qaida gepflegt habe, die die Anschläge vom 11. September 2001 auf die USA verübten. Diese Vorwände reichten von völlig unbegründet bis hin zu geradezu absurd.
Putin hat – plausibler – argumentiert, dass Russland präventiv gegen die verdeckten Bemühungen einer von den USA geführten Nato vorgehen musste, ihren militärischen Einflussbereich bis an die Grenzen Russlands auszudehnen. Russland befürchtete, dass sich die USA und die Nato unkontrolliert darauf vorbereiten würden, die Ukraine heimlich zu übernehmen.
Aber wieso ist die russische Invasion deshalb defensiv? Die Befürchtungen des Kremls waren vor allem zweigeteilt.
Erstens hätte dies den Weg für die Stationierung von Raketen durch die NATO nur wenige Minuten von Moskau entfernt ebnen können, wodurch der Grundsatz der gegenseitigen Abschreckung ausgehöhlt worden wäre.
Und zweitens hätte die Einbindung der Ukraine durch die NATO das westliche Militärbündnis direkt in den ukrainischen Bürgerkrieg in der östlichen Donbass-Region hineingezogen. Dort liefern sich ukrainische Streitkräfte, darunter auch neonazistische Elemente wie die Asow-Brigade, einen blutigen Kampf gegen ethnische russische Gemeinschaften.
Ohne eine russische Invasion hätte sich die NATO aktiv an der Unterstützung ukrainischer Ultranationalisten beteiligen können, die ethnische Russen töten – so wie es der Westen jetzt durch seine Aufrüstung der Ukraine mit mehr als 40 Milliarden Dollar tut.
Selbst wenn man die Bedenken Russlands außer Acht lässt, hat Moskau eindeutig ein größeres strategisches Interesse daran, was sein Nachbar, die Ukraine, an der gemeinsamen Grenze tut, als Washington jemals im Irak hatte, der viele tausend Kilometer entfernt ist.
Stellvertreterkriege
Angesichts des Versäumnisses des Westens, die von Bush und Blair im Irak begangenen Verbrechen einzugestehen, geschweige denn aufzuarbeiten, ist Russlands Verdacht, dass sich die US-Außenpolitik auch nach zwei Jahrzehnten nicht geändert hat, sogar noch wichtiger. Auf welcher Grundlage sollte Moskau glauben, dass Washington weniger aggressiv oder machthungrig ist als zum Zeitpunkt der Invasion im Irak?
Die westlichen Medien bezeichnen den US-Angriff auf den Irak und die anschließenden blutigen Jahre der Besatzung immer wieder als „Fehler“, „Missgeschick“ und „Fehltritt“. Für Moskau sieht es jedoch nicht so aus, zumal Washington auf den Einmarsch in den Irak eine Reihe von Stellvertreterkriegen gegen andere Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas wie Libyen, Syrien und Jemen folgen ließ.
Für Russland sieht der Angriff auf den Irak eher wie ein Zwischenschritt in einer Reihe von Kriegen aus, die die USA über Jahrzehnte hinweg geführt haben, um die „Dominanz über das gesamte Spektrum“ zu erlangen und Konkurrenten um die Kontrolle über die Ressourcen des Planeten auszuschalten.
Vor diesem Hintergrund hätte Moskau durchaus annehmen können, dass die USA und ihre NATO-Verbündeten auf einen weiteren Stellvertreterkrieg erpicht sind, der diesmal die Ukraine als Schlachtfeld nutzt. Jüngste Äußerungen von Vertretern der Biden-Regierung, wie z. B. von Verteidigungsminister Lloyd Austin, der feststellte, dass Washingtons Militärhilfe in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar für Kiew darauf abziele, „Russland zu schwächen“, können solche Befürchtungen nur noch verstärken.
Bereits im März stellte Leon Panetta, ehemaliger US-Verteidigungsminister und CIA-Direktor unter Barack Obama, der sich freier äußern kann als amtierende Beamte, fest, dass Washington „einen Stellvertreterkrieg mit Russland führt, ob wir es nun sagen oder nicht“.
Er sagte voraus, wohin sich die US-Politik als Nächstes entwickeln würde, und merkte an, dass das Ziel darin bestünde, „so viel Militärhilfe wie nötig zu leisten“. Die Diplomatie hat für Washington eine eklatant niedrige Priorität.
Vor der Öffentlichkeit kaum verborgen ist der Wunsch der USA und ihrer Verbündeten nach einem weiteren Regimewechsel – diesmal in Russland -, anstatt den Krieg und das Leiden der Ukrainer zu beenden.
Schlächter gegen Blender
Letzte Woche hat die New York Times mit großer Verspätung die Kriegsrhetorik eine Stufe heruntergeschraubt und die Regierung Biden aufgefordert, die Verhandlungen voranzutreiben. Dennoch war ihre Einschätzung, wer die Schuld an der Zerstörung der Ukraine trägt, eindeutig: „Herr Putin wird als Schlächter in die Geschichte eingehen.“
Aber sind Bush oder Blair als Schlächter in die Geschichte eingegangen? Ganz sicher nicht. Der Grund dafür ist, dass die westlichen Medien an der Rehabilitierung ihrer Bilder mitgewirkt haben, indem sie sie als Staatsmänner darstellten, die „gepatzt“ haben – mit der Implikation, dass gute Menschen patzten, wenn sie nicht berücksichtigten, wie tief das Böse aller anderen in der Welt verwurzelt ist.
Ein Schlächter gegen ein Paar von Blendern.
Diese falsche Unterscheidung bedeutet, dass sich die westlichen Führer und die westliche Öffentlichkeit weiterhin der Verantwortung für die westlichen Verbrechen im Irak und anderswo entziehen.
Deshalb konnte Ende Februar – in Bezug auf die Ukraine – ein Fernsehjournalist Condoleezza Rice, die als Bushs nationale Sicherheitsberaterin zu den Architekten des illegalen Angriffskrieges gegen den Irak gehörte, vorschlagen: „Wenn man in ein souveränes Land einmarschiert, ist das ein Kriegsverbrechen.“ Die Journalistin hat offenbar keinen Augenblick daran gedacht, dass nicht nur Putin ein Kriegsverbrecher ist, sondern genau die Frau, der sie gegenübersitzt.
Das war auch der Grund, warum Rice feierlich nicken und mit ernster Miene zustimmen konnte, dass Putins Einmarsch in die Ukraine „gegen jeden Grundsatz des Völkerrechts und der internationalen Ordnung verstößt – und deshalb gehört es dazu, sie [Russland] jetzt mit wirtschaftlichen Sanktionen und Strafen zu belegen“.
Aber ein Westen, der sich geweigert hat, sich mit seiner Rolle bei der Begehung des „höchsten internationalen Verbrechens“ der Invasion des Irak abzufinden, und der systematische Verbrechen gegen die Souveränität anderer Staaten wie Jemen, Libyen und Syrien unterstützt hat, kann nicht über Russland urteilen. Außerdem sollte sie nicht versuchen, sich durch Einmischung in den Krieg in der Ukraine zu profilieren.
Wenn wir die Tragweite von Bushs Kommentar ernst nehmen würden, anstatt ihn als „Fauxpas“ abzutun und die Invasion im Irak als „Fehler“ zu betrachten, wären wir vielleicht in der Lage, mit moralischer Autorität zu sprechen, anstatt – wieder einmal – unsere Heuchelei zur Schau zu stellen.
Ukraine gut, Russland böse? Delingpole’s Schweizer Geheimdienstler erzählt eine andere Geschichte, Teil 3
Dies ist der dritte Teil einer Reihe von Auszügen aus dem Podcast von James Delingpole mit dem ehemaligen Schweizer Geheimdienstoffizier, Oberst Jacques Baud, über die Rechtfertigung der russischen Invasion in der Ukraine. Sie können Teil 1 hier und Teil 2 hier lesen.
JAMES DELINGPOLE: Die Nato wird in den westlichen Medien als eine Verteidigungsorganisation dargestellt, die seit dem Zweiten Weltkrieg den Frieden im Westen garantiert und den Westen vor den Übergriffen, den territorialen Ambitionen Russlands geschützt hat. Und sie hat die russischen Panzer davon abgehalten, durch die Lüneburger Heide zu rollen oder was auch immer. Das war immer die vertretene Version. Glauben Sie, dass etwas dran ist an dem Argument, dass die Nato keine reine Verteidigungsorganisation ist?
COLONEL JACQUES BAUD: Nun, um die erste Frage zu beantworten, ob die Nato eine Verteidigungsorganisation ist. Ich denke, die Nato ist eine Verteidigungsorganisation. Das Problem ist, wie man „defensiv“ definiert, verstehen Sie? Und das … das geht zurück auf die Diskussionen, die man in den späten 1980er Jahren im Westen geführt hat, indem man „offensiv defensiv“ oder „defensiv offensiv“ definiert hat. Das bedeutet, dass man defensiv sein kann, indem man die Initiative ergreift. Und das ist übrigens genau der Punkt auf beiden Seiten, denn die Sowjets hatten ein ähnliches Verständnis von „Inwieweit sind wir defensiv? Und wenn man sieht, dass die andere Seite vorbereitet ist, dann beginnt man, sich zu verteidigen, indem man eine Offensive startet. Und das ist ein bisschen die Position der Nato.
Das Problem ist, dass die Nato nach dem Ende des Kalten Krieges nie begriffen hat, dass es wahrscheinlich auch andere Wege gibt, internationale Sicherheit zu verstehen, jenseits von Verteidigung/Angriff und all dem… Für die Russen ist die OSZE das Modell dessen, was von internationaler Sicherheit erwartet wird, d.h. dass sie anstelle von Sicherheit durch Konfrontation, wie wir sie während des Kalten Krieges hatten, Sicherheit durch Zusammenarbeit erwarten.
Ich hatte Gelegenheit, kurz nach dem Ende des Kalten Krieges, unmittelbar nach dem Fall der Mauer, mit sehr hochrangigen russischen Militärs zusammenzutreffen. Wir konnten sehen, dass diese Leute eindeutig den Ehrgeiz hatten, sich der westlichen Gemeinschaft anzuschließen. Sie schlugen sogar vor, dass sie der Nato beitreten könnten. . .
Russland war eines der ersten Länder, das der Partnerschaft für den Frieden (PFP) beitrat, weil dies für sie der erste Schritt zum Beitritt zur Nato war. Das war ihr Ziel. Sie wollten ihre Beziehungen zu Europa ausbauen. Europa war das Vorbild. Sie hatten 70, 75 Jahre lang unter der kommunistischen Herrschaft gelitten. Und sie hatten auch gesehen, wie sehr die kommunistische Herrschaft die Wirtschaft zerstört hat. Und das wollten sie nicht noch einmal erleben. Sie sahen das westliche Modell als den richtigen Weg an. Aus diesem Grund waren sie sehr daran interessiert, mit Europa und der Nato zusammenzuarbeiten.
Das Problem ist, dass die Nato das nicht so verstanden hat. Die Mentalität des Kalten Krieges hat den Kalten Krieg tatsächlich überlebt. Ich war zwischen 2012 und 2017 in der Nato und habe festgestellt, dass die Nato … die gleiche Mentalität wie während des Kalten Krieges hatte. Ich habe in meinem früheren Leben viel mit der Nato gearbeitet, oder im Geheimdienst, aber ich habe festgestellt, dass sich die Nato nicht wirklich verändert hat. Die Software war immer noch dieselbe.
Das ist das Hauptproblem. Die Nato rechtfertigt ihre Existenz durch eine Konfrontation mit jemandem. In den frühen 2000er Jahren bot der Terrorismus diese Gelegenheit. Afghanistan war eigentlich nicht das natürliche Einsatzgebiet der Nato, aber das war eine Möglichkeit, die Organisation zu rechtfertigen und zu vermeiden, dass das gesamte Konzept der Nato überdacht wird. Meiner Meinung nach war dies vor 30 Jahren ein großer Fehler.
Heute ist die Nato zum Beispiel nicht einmal in der Lage, der Ukraine zu helfen, denn … die Idee der Nato war es, alle europäischen Länder unter den nuklearen Schirm der Vereinigten Staaten zu bringen. Und das ist immer noch das gleiche Konzept, das heißt, wenn man einen Konflikt mit der Nato beginnt, weiß man nicht, ob man am Ende einen nuklearen Konflikt hat. Und das ist genau der Grund, warum die Nato nicht in der Lage ist, der Ukraine zu helfen, denn aus russischer Sicht weiß man nie, ob das nicht in einem nuklearen Schlagabtausch enden könnte…
Was meiner Meinung nach das Denken der Nato beeinflusst hat, war die Mitgliedschaft dieser osteuropäischen Länder wie Polen, die baltischen Staaten und all das, weil diese Länder – und wir können ihre Position verstehen, weil sie unter der sowjetischen Herrschaft gelitten haben. . . Und natürlich können sie einige … Ängste gegenüber Russland haben. Ich verstehe das.
Gleichzeitig kann man aber nicht die Sicherheit eines ganzen Kontinents auf die Gedanken dreier kleiner Länder stützen? Und das ist genau das, was Putin in seiner gestrigen Siegesrede meinte – das Problem der Unteilbarkeit der Sicherheit, d.h. dass man seine eigene Sicherheit nicht auf Kosten der Sicherheit anderer aufbauen kann.
Das hat die Nato ein wenig vergessen, als sie die baltischen Staaten und die Länder, die an der russischen Grenze liegen, einbezogen hat. Das wurde Anfang der 2000er Jahre deutlich, als die USA 2002 aus dem ABM-Vertrag, dem Vertrag über die Stationierung ballistischer Raketen, ausstiegen und Verhandlungen mit Polen, der Tschechischen Republik und Rumänien über die Stationierung von Anti-Ballistik-Raketen aufnahmen. Und das ließ in Russland die Alarmglocken läuten, denn das bedeutete, dass plötzlich sehr nahe an der russischen Grenze Raketen stationiert wurden.
Natürlich kann man argumentieren, dass es sich bei diesen Raketen um Abwehrraketen handelte, aber das stimmt nicht ganz, denn wie Sie vielleicht wissen, sind die Abschussrampen, die sich in diesen Stellungen befinden – also in Polen und Rumänien -, diese Abschussrampen, die Mk-41-Raketen, sind in der Lage, sowohl Atomraketen als auch antiballistische Raketen abzuschießen.
Wenn man aus russischer Sicht im Krisenfall Aktivitäten in der Nähe dieser Raketenstellungen bemerkt, woher weiß man dann, ob es sich um eine antiballistische oder eine nukleare Rakete handelt? Das bedeutet, dass die erste Reaktion aus russischer Sicht ein Präventivschlag auf diese Stellungen wäre, verstehen Sie?
Genau das hat Putin gesagt, als Macron ihn Anfang Februar in Moskau besuchte. Und während der Pressekonferenz erklärte Putin, dass bei der derzeitigen Haltung der Nato diese europäischen Länder in einen Atomkrieg hineingezogen werden könnten, auch wenn sie das nicht wollen.
Ich denke, die Besorgnis der Russen ist äußerst berechtigt. Und in der Tat haben viele Strategen und Experten in den Vereinigten Staaten diesen Standpunkt bestätigt und stimmen zu, dass die russische Besorgnis vollkommen berechtigt ist.
Aber die Nato war nie in der Lage, intellektuell unabhängig zu sein. Und das, denke ich, ist das Problem, das Problem der Nato ist, dass sie zu amerikanisch ist. Anstatt den Interessen Europas zu dienen, dient sie den Interessen der Vereinigten Staaten. Und die Interessen der Vereinigten Staaten stimmen nicht unbedingt mit denen der Europäer überein. Das ist der Grund, warum die Europäer sozusagen ihre eigenen europäischen Streitkräfte haben wollen.
DELINGPOLE: Sie sprechen von den Interessen der Vereinigten Staaten. Aber ist es nicht sogar noch komplizierter als das . . . wie ist es von irgendeinem Nutzen für das amerikanische Volk all dies . . . Ich weiß nicht, wie viel… ob Biden erfolgreich sein wird, wenn er für wie viele Milliarden Dollar Hilfe für… sind es 30 Milliarden Dollar, die er versprochen hat, oder versucht, sie durch den Kongress zu bringen?
BAUD: Ja, 33 Milliarden Dollar.
DELINGPOLE: Es scheint eine Fraktion innerhalb der Vereinigten Staaten zu geben, eine sehr mächtige Fraktion, zu der auch Victoria Nuland gehört, die … einen Stellvertreterkrieg mit Putin führen will, um … die russische Wirtschaft zu schwächen und Putin zu stürzen. Nun, das ist nicht Amerika, oder? Das ist der tiefe Staat?
BAUD: Nun, Sie haben Recht. Wenn wir uns genauer ansehen, wie die Dinge innerhalb des US-Systems ablaufen, werden Sie feststellen, dass diese Art von Anti-Russland-Mentalität von einer sehr kleinen intellektuellen Elite aufrechterhalten wird. Interessanterweise ist diese Elite überparteilich, man findet sie bei Demokraten und Republikanern, aber es ist eine sehr kleine Elite innerhalb dieser beiden großen Parteien. Es ist auch interessant zu sehen, dass zum Beispiel in der aktuellen Krise der Ukraine, seit Oktober letzten Jahres oder so, über eine Verstärkung der russischen Streitkräfte an der ukrainischen Grenze gesprochen wurde. Jeder warnte vor einer möglichen Invasion und anderen Dingen, denke ich.
Es waren fast nie Geheimdienstler, die diese Warnungen aussprachen, sondern nur Politiker. . . Antony Blinken, der Staatssekretär, setzte eine Art kleine Gruppe ein, ein Tiger Team, wie die Washington Post erwähnte … [die] die Strategie gegen Russland entwickelte. Aber daran waren offenbar die Geheimdienste und das Militär nicht beteiligt – oder nicht direkt.
Und genau das hatten wir 2002, 2003, vor dem Golfkrieg, als Donald Rumsfeld den Rat der Geheimdienste umgehen musste, weil die CIA und die DIA nicht so überzeugt von den Massenvernichtungswaffen im Irak waren. Und um diese Geheimdienste zu umgehen, schuf Rumsfeld eine eigene Geheimdienststruktur innerhalb des Verteidigungsministeriums. Dabei handelte es sich um eine sehr kleine Struktur, die in der Tat beratend tätig war und die ganze Arbeit, die Art der Einflussnahme, machte.
Und wir hatten genau den gleichen Mechanismus, aber innerhalb des Außenministeriums in den letzten paar Monaten … was übrigens von der Washington Post aufgedeckt wurde … was bedeutet, dass die ganze Krise mehr oder weniger von einer sehr, sehr kleinen Anzahl von Individuen fabriziert wurde, die sehr einflussreich waren und eine Menge Medien involvierten, aber nicht direkt die Geheimdienstgemeinschaft. Ich habe immer die Auffassung vertreten, dass die Nachrichtendienste in einem Land Teil der Rechtsstaatlichkeit sind, denn die Nachrichtendienste sollten den Entscheidungsträgern Fakten und objektive Informationen für die Entscheidungsfindung liefern. In diesem Sinne sind die Nachrichtendienste dazu da, willkürliche oder, Sie wissen schon, aus dem Bauch heraus getroffene Entscheidungen und Ähnliches zu verhindern.
In Situationen wie der, die wir in den letzten Monaten erlebt haben, sehen wir, dass diese Geheimdienstgemeinschaft von diesen kleinen, elitären Gruppen fast vollständig umgangen wurde. Ich weiß also nicht, ob wir das direkt als „tiefen Staat“ bezeichnen können … aber was mir klar erscheint, ist, dass diese Krisen mit Sicherheit von einigen Personen produziert wurden.
Es ist zum Beispiel interessant zu sehen, dass sowohl Antony Blinken als auch Victoria Nuland Nachkommen ukrainischer Flüchtlinge sind. Beide von ihnen.
DELINGPOLE: Also haben sie böses Blut, Geschichte?
BAUD: Sie haben eine emotionale Bindung an die Ukraine. Sie haben offensichtlich keine, sagen wir mal, Distanz zu dem Problem. Sie sind gefühlsmäßig involviert. Und das ist genau das, was wir sehen. Die Entscheidungen in Bezug auf die Ukraine und Russland sind extrem emotional. Sie sehen, dass es in Kanada genauso ist. Die [stellvertretende] Premierministerin Kanadas ist ebenfalls mit der Ukraine verwandt. Tatsächlich war ihr Großvater – das ist Chrystia Freeland – ukrainisch, oder zumindest war er sogar … ich glaube, er war Teil von … er arbeitete mit den Deutschen während des Zweiten Weltkriegs. Aber er hat Verbindungen zur Ukraine, was bedeutet, dass wir eine Art Konstellation von Personen haben, die emotional mit der Ukraine verbunden sind. Und ich denke, das trägt nicht dazu bei, dass die Krise rationaler gehandhabt wird. Wir befinden uns in einer Art Irrationalität. Und das ist meiner Meinung nach extrem gefährlich.
Sie können sich das ganze Gespräch im James Delingpole Podcast hier anhören.
Die Grünen beim Weltwirtschaftsforum: Hunderttausend Hungertote sind okay
Habeck in Davos: “okay, 100.000 Menschenleben sind vielleicht verloren…” !!!
„Der deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, erklärte am Montag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen sei, selbst wenn dies den Verlust von 100.000 Menschenleben bedeute.
Angesichts der sich verschärfenden Hungerkrise, die durch die Blockade des Schwarzmeer-Handels weiter verstärkt wird, spricht sich Habeck dennoch gegen die Aufnahme von Verhandlungen mit Russland aus. Laut dem UN-Welternährungsprogramm besteht die Gefahr einer großen Hungersnot und steigender Lebensmittelpreise weltweit. Diese Aussagen mögen an ein inzwischen legendäres Interview der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright zu den US-Sanktionen gegen den Irak erinnern. Darin erklärte Albright, dass das Sterben von mehr als einer halben Million irakischer Kinder ihren Preis wert waren.“
Dazu auch:
Wer jetzt noch die Grünen wählt, ist kein Mitläufer, sondern ein Mittäter
30.05.2022, 13:28 Uhr. NachDenkSeiten – Die kritische Website – https: – Wir sich immer noch irgendwelche Illusionen über den Charakter der Grünen macht, muss sich nur die Meldungen der letzten Woche anschauen. Zunächst verteidigte Robert Habeck in Davos die Sanktionen gegen russische Getreideexporte, selbst wenn dies eine Hungerkrise und einen Verlust von 100.000 Menschenleben bedeuten würde. Dann verkündete…
Nun ja, etwas anderes war von der Westlichen Wertegemeinschaft auch kaum zu erwarten (Beispiel):
Der Elfte September
Die False-Flag-Attacken vom 11.9.2001 und ihre Auswirkungen offenbaren den blanken Rassismus der Westlichen Wertegemeinschaft und ihren Kampf gegen Wissenschaft und Aufklärung.
Vor zwanzig Jahren zog sich die US-Regierung einen Freifahrtschein für einen „War on Terror“, mit dem der Erdball vor allem im globalen Süden überzogen wurde und der Millionen Ausländern den Tod brachte. An der Heimatfront und bei den Verbündeten wurden die eigenen Bürger zurechtgestutzt und „eingedost“. Dass die offizielle Story zu den vorgeblich von der Terrororganisation Al Qaida unter ihrem Führer Osama bin Laden durchgeführten Anschlägen in den USA nicht nur voll von Widersprüchen, sondern für jeden Menschen, der einigermaßen bei Verstand und guten Willens ist, klar als „Bullshit“ zu identifizieren ist, aber trotzdem durchgesetzt wird, scheint für viele der selbsternannten Herren der Menschheit eher ein befriedigender Potenzbeweis als ein Problem zu sein. Wer in der Coronakrise sagt „aber, aber, das würden die doch niemals tun“, der sieht bei 9/11 deutlich, dass sie es tun und schon getan haben, wenn auch auf etwas niedrigerem Level.
Gleich eingangs soll hier an einem einfachen und für jeden klar verständlichen Beispiel gezeigt werden, dass die offizielle Geschichte des Elften Septembers falsch ist und US-Regierung und Co Täter sind und keine Opfer. Wer nach Ansicht der Bilder der offiziellen Einschlagstelle am Pentagon, dem Sitz des US-Verteidigungsministeriums, immer noch behauptet, bei Kritikern der amtlichen 9/11-Theorie handele es sich um Spinner oder Antisemiten, und jegliche Diskussion ablehnt, der spuckt auf die Grundlagen der Physik und den Menschenverstand und will vielleicht einen Kampf gewinnen, in dem er sich wähnt, aber sicher keine Aufklärung der wirklichen Umstände betreiben.
Bild 1: Amtliche Boeing-757-Einschlagsstelle in Arlington am Pentagon bei 9/11. Foto oben rechts: Direkt nach dem Einschlag, US Navy (1). Foto links: Kurz vor dem Zusammensturz mit offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle in der unteren Mitte des Bildes, US Marine Corps, Wikimedia (2). Foto unten rechts: Nach dem Zusammenbruch, US Air Force, Wikipedia (3).
Schon ein Blick auf die vermeintliche Pentagon-Einschlagstelle in Arlington zeigt, dass hier kein Passagierflugzeug von ungefähr 50 Meter Länge mit einer Flügelspannweite von 38 Metern und einem Gewicht von über 100000 Kilogramm plus zehntausender Liter Treibstoff – der Flug sollte nach Los Angeles gehen – ein kleines Mauerloch verursacht hat, und das, ohne die umliegenden Fenster zu beschädigen. Auf dem US-Navy-History-Foto oben rechts, das die Situation direkt nach dem Einschlag zeigt, sieht das Verhalten der umstehenden Personen eigentlich eher nach einer Übung samt Evakuierung als nach katastrophalem Ernstfall aus. Den offiziellen Angaben zufolge sind hier gerade alleine am Boden, ohne Flugzeuginsassen, 125 Menschen gestorben – oder liegen zu diesem Zeitpunkt noch im Sterben (4). Das Foto links zeigt die Situation später, kurz vor dem Gebäude-Zusammensturz, samt offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle. Das Foto unten rechts zeigt diese Stelle später während der Bergungsarbeiten, nach dem Zusammenbruch dieses Gebäudeteils.
Bild 2: Rechts die offizielle schräge Anflugroute des Verkehrsflugzeuges auf das Pentagon, Grafik der US Navy (5). Links ein Foto der US Army mit „geradem Schadensbild“, Aufnahme nach dem Einbrechen der Obergeschosse (6).
Da im Bereich der angeblichen Katastrophenstelle der frontale Anflug auf das Pentagon-Gebäude für ein Flugzeug im Tiefflug so gar nicht möglich – da verbaut – ist, musste man sich hinsichtlich der vermeintlichen Anflugroute des Flugzeuges etwas einfallen lassen und hat die hier oben im Bild rechts zu sehende Grafik veröffentlicht, welche die offizielle Anflugroute der Boeing-757 zeigt: Schräg ins Gemäuer, gerade noch so an dem Generator vorbei, der neben den Baucontainern steht. Dass dieser „schräge Vogel“ dem Vergleich mit der Realität nicht standhält, zeigen die oben gezeigten Fotos der offiziellen Impact-Stelle. Man beachte auch die beeindruckende Stabilität der Mauern links, die dem angeblich schräg in sie rein einschlagenden Flugzeug genauso gut standhielten wie die Fenster über der „Einschlagstelle der Boeing 757“.
Wissenschaft, Aber-Aber-Ritual und Antisemitismus
Beliebt als „Angriffswerkzeug“ nach dem Verweis auf solche Bilder ist die Unterstellung, man würde behaupten, in die beiden WTC-Türme in New York seien ja gar keine Flugzeuge eingeschlagen. „Aber, aber, ich habe doch mit eigenen Augen die Flugzeuge in die Türme einschlagen sehen!“ heißt es dann, einhergehend mit der stillschweigenden, aber druckvollen Behauptung, der Kritiker sei ein Spinner. Nur ist es eben so, dass bei den Anschlagsstellen in New York im Wesentlichen die Art und Weise des Zusammenbruchs der Zwillingstürme Stunden nach den Einschlägen kritisiert wird, der nach Art einer geplanten Sprengung ablief, und darüber hinaus der Zusammenbruch beziehungsweise die Sprengung eines weiteren Turms neben diesen beiden Türmen, WTC-7, in den kein Flugzeug flog. Die wirkliche wissenschaftliche Antwort auf diese Unterstellung, die ja de facto ein Ablenkungsmanöver ist, und sei es aus Verzweiflung, weil man die Realität nicht wahrhaben will oder geschockt ist, ist aber, dass die Ereignisse in New York hier gar nicht relevant sind. Bricht eine Säule der offiziellen Theorie zusammen, bricht alles zusammen. Das nennt man Wissenschaft. Es wird doch nicht eine Lüge dadurch geheilt, dass man an einer anderen Stelle – vermeintlich – Recht hat. So funktioniert das nicht. Man kann nicht einfach so lange ein „Aber-Aber-Ritual“ durchführen, bis das Gegenüber – vermeintlich – keine Antwort mehr hat, indem es beispielsweise an der Forderung gescheitert ist, alle Schuhgrößen der damaligen Hausmeister der WTC-Türme auswendig und korrekt Personen zugeordnet aufzusagen, nur um dann selbst halb im Wahn zu brüllen „Ha, ich hatte doch recht! Stimmt ja gar nicht! Stimmt ja gar nicht!“. Was hier spaßeshalber etwas übertrieben dargestellt wurde, findet vom Grundprinzip her ständig statt, hat aber mit Wissenschaft und Aufklärung nichts zu tun.
Eine beliebte Waffe gegen Wissenschaftler und andere Zweifler ist neben dem Propagandaclaim „irrer Verschwörungstheoretiker“ und dem Aber-Aber-Ritual der – haltlose – Antisemitismusvorwurf. Selbstverständlich gibt es keinen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen der Forderung nach einer naturwissenschaftlich-physikalischen Betrachtung von Ereignissen und Hass auf Juden. Das ist doch völlig irrwitzig. Vor dem zwanzigsten Jahrestag der 9/11-Terrorangriffe kann man allerdings in den Medien Folgendes finden:
Bild 3: Links der Tagesspiegel (7), rechts der NDR zu 9/11 und Antisemitismus (8).
Der Berliner Tagesspiegel schreibt am 10.9.2021:
„Antisemitismus und Fake News: Wie sich Verschwörungstheorien nach 9/11 unter Berliner Jugendlichen ausbreiteten. Immer wenn etwas Böses passiert, wird nach Sündenböcken und alternativen Fakten gesucht. Woher Verschwörungsmythen nach 9/11 kamen und wer sie weiterverbreitet hat.“
Beim ARD-Sender NDR heißt es zur Sendung ZAPP vom 8.9.2021:
„9/11 und Verschwörungstheorien: 20 Jahre danach. 20 Jahre nach dem 11. September 2001 werden noch immer krude Verschwörungsmythen über die Attentate verbreitet: in sozialen Medien, Dokus oder im Deutschrap. Stets werden darin Schuldige ausgemacht – und zwar keine islamistischen Terroristen. Mal steckt angeblich die US-Regierung dahinter, mal eine ‚jüdische Weltverschwörung‘. Was macht das mit den Hinterbliebenen? Welche Folgen hat das für Jüdinnen und Juden, die mit diesen oft antisemitischen Verschwörungsnarrativen angefeindet werden? Und welche Verantwortung tragen die Plattformbetreiber, die solche Inhalte zur Verfügung stellen?“
Der Antisemitismusvorwurf gegen Kritiker offizieller Narrative wird mittlerweile im Prinzip beliebig eingesetzt, wie nicht nur bei 9/11, sondern vor auch in der Coronakrise und bei anderen Themen zu beobachten ist. Dabei macht die Antisemitismusverleumdung nicht einmal vor Juden halt (9). So musste sich beispielsweise die kürzlich verstorbene Auschwitz-Überlebende und überzeugte Antifaschistin Esther Bejarano von nicht-jüdischem deutschen „Jungvolk“ als Antisemitin beschimpfen lassen, weil sie dessen Ansichten nicht teilte, und Moshe Zuckermann, Professor für Geschichte und Philosophie sowie jüdischer Sohn von Holocaust-Überlebenden, erleidet das gleiche Schicksal, wie er in einem Interview berichtet (10, 11). Bei den verleumdenden Personen handelt es sich im Wesentlichen um die gleichen Pseudolinken, die sich heute in der Coronakrise für Machteliten-Politik prügeln wollen, und keine tatsächlichen Linken, sondern eher dauerbeleidigte Wohlstandskinder darstellen. Ein wesentlicher Teil dieser lautstarken Gruppen sind sich selbst als „Antideutsche“ betitelnde Personen, die eben auch, zusätzlich zu einigen Journalisten, Politikern etc., beim Thema 9/11 aktiv sind. Der Schutz der westlichen Machteliten ist für sie gleichbedeutend mit „Kampf gegen Antisemitismus“. Einen ungefähren Einblick in diese „Denkweise“ erlaubt ein Auszug aus einem Interview bei Neues Deutschland vom November 2014 mit der in antideutschen Kreisen äußerst beliebten Band „Antilopengang“, die von der Band Die Toten Hosen – gefallene Punkrock-Helden mit Hang zur Merkel-Verehrung – stark gefördert wird (12, 13):
„Danger Dan: Also Blockupy fand‘ ich schon besonders dumm. Diese Idee es gäbe irgendwie 99% von Unterdrückten, die von einem Prozent Reicher unterdrückt werden – ein besseres Beispiel für verkürzte Kapitalismuskritik gibt’s eigentlich gar nicht. Da würde auch die NPD unterschreiben und mitmachen.
Koljah: Das ist ja auch schon fast Antisemitismus. Da ist ja schon der Aufruf zum Pogrom impliziert.
Danger Dan: Das das überhaupt noch geht, dass Linke sich auf so einen Unsinn einigen können, hat mich krass verwundert. Da bin ich dann doch sehr froh über Rechtsstaatlichkeit, über Polizisten, die diese Leute dann im Zaum halten. Und ich würde auch tatsächlich, wenn diese Leute sich erheben und das umsetzen wollen, was da zwischen den Zeilen angekündigt wird, dieses reiche eine Prozent – wer auch immer das sein soll – wenn die die jetzt lynchen würden, würde ich auch auf der Seite der Polizei gegen sie kämpfen. Mit Waffengewalt.
Koljah: Ich muss sagen: mich hat’s überhaupt nicht verwundert. Sondern das steht in der Tradition einer Linken, die in Deutschland spätestens seit 68 antisemitisch durchsetzt ist. Das passt dazu. Diese ganzen Proteste, die so tun als könne man nur »das Finanzkapital« kritisieren, die ein Bild von »guter Kapitalismus gegen schlechter Kapitalismus« zeichnen, bieten genau den Anknüpfungspunkt für Antisemitismus. […]
Danger Dan: Da wo solche abstrakten Probleme auf irgendwelche Minderheiten oder am Ende noch die Juden projiziert werden, bin ich aus dem Spiel raus und hab keine Lust darauf. Ich bin dann sehr skeptisch und bei mir gehen die Alarmglocken an. Und im Fall von Antisemitismus sind Juden die, die als Juden angegriffen werden. Das hat nichts mit Religion zu tun.“
Bizarre Claims
Eingangs wurde bereits aufgezeigt, dass die amtliche Verschwörungstheorie von Osama bin Laden, der aus einer Höhle in Afghanistan heraus neunzehn mit Teppichmessern bewaffnete Islamisten dirigierte, die in den USA vier Flugzeuge kaperten und damit die 9/11-Anschläge begingen, nicht haltbar ist. Auch das „Loch von Shanksville“ zeigt dies noch einmal deutlich auf. Hier war wie in Arlington am Pentagon ebenfalls kein Flugzeug am Werk:
Bild 4: Offizielle Absturzstelle von Flug 93 auf dem Feld in Shanksville, Pennsylvania, 11. September 2001. Der links in Großaufnahme zu sehende Krater ist im rechten unteren Foto genau in der Mitte zu sehen. Die beiden Fotos wurden von US-Behörden hergestellt und sind Public Domain, beispielsweise bei Wikipedia und Wikimedia erhältlich (14, 15, 16). Rechts oben das „Shanksville-Flugzeug“ drei Tage vor seiner Entführung, Wikipedia (17).
Wie jeder sehen kann, zeigen die beiden offiziellen Fotos der 9/11-Shanksville-„Absturzstelle“, dass dort kein großes Verkehrsflugzeug abgestürzt ist. Man sieht einen kleinen Einschlagskrater von vielleicht gerade Mal fünf Metern Durchmesser. Man beachte die Fahrzeuge und Bäume im rechten unteren Bild und vergleiche das mit dem kleinen Krater in der Mitte dieses Fotos. Man beachte die beiden Menschen mit den weißen Hosen, die neben dem links in Großaufnahme zu sehenden Krater stehen. Dieses Mini-Loch kann niemals die Einschlagstelle einer Passagiermaschine sein.
Dass an der ganzen 9/11-Story etwas faul ist, hätte man sich allerdings auch ohne die gezeigten Bilder bereits denken können. Die Kurzfassung:
1. USA gründet Al Qaida („Mudschaheddin“) – sagt selbst Hillary Clinton (18).
2. „Al Qaida“ begeht laut USA 9/11-Anschläge (3000 Tote) in 2001 in USA (19).
3. USA und Al Qaida überfallen gemeinsam Syrien (seit 2011), Libyen, Yemen…(20)
Die Figur „Osama bin Laden“ taucht nicht erst mit den Anschlägen in den USA auf der Bildfläche auf. Osama bin Laden war vorher ganz offiziell „unser Mann in Afghanistan“, wo er als Führer der Qaida für die US-Amerikaner gegen die sowjetischen und afghanischen Truppen kämpfte (21). Es gibt da dieses berühmte Foto von Bin Laden in einem nicht weniger berühmten Artikel der britischen Zeitung Independent aus dem Jahre 1993, der den amtlichen Terroristenchef als unseren Helden im Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan feiert.
Bild 5: Foto des Independent-Artikels zu Bin Laden (22).
Der Independent hat mittlerweile das Bin-Laden-Foto aus der Onlineversion des Artikels entfernt („Photograph omitted“). In dem Artikel mit der Überschrift „Anti-Soviet warrior puts his army on the road to peace: The Saudi businessman who recruited mujahedin now uses them for large-scale building projects in Sudan. Robert Fisk met him in Almatig“ von 1993 geht es um die – angebliche – Zeit der Figur Bin Laden nach dem Kampf seiner Mudschaheddin-Jihadisten – später als „Al Qaida“ tituliert – gegen die sowjetische Armee in Afghanistan: Er hielt sich danach laut Independent-Artikel im Sudan auf und soll sich dort im Straßenbau verdient gemacht haben (22).
Als 2016 im Syrienkrieg der Kampf der syrischen Truppen gegen die die prowestlichen Besatzer von Aleppo anstand, konnte man einen Sprecher des US-Verteidigungsministeriums folgendes sagen hören (23):
“That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”
Al Nusra ist der in Syrien tätige Arm der Al Qaida und das bestreitet weder Freund noch Feind. Mittlerweile wurde Al Nusra umbenannt etc.. Die Qaida – „Rebellen“ genannt – hielt also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo, vom Westen unterstützt und mit Waffen beliefert. Bekannt war das schon lange vor der hier zitierten Aussage und blitzte auch schon Mal bei Tagesschau, Spiegel und Co durch (24, 25, 26).
Bild 6: Screenshot aus Spiegel Online, hoffen auf Al-Qaida-Truppennachschub (26, 27).
An diesem Punkt stellt sich doch jedem, der klar bei Verstand ist, die Frage, wie es denn bitte sein kann, dass man als US-Regierung beziehungsweise Westliche Wertegemeinschaft auch nur in Erwägung zieht, mit Al Qaida zu kämpfen beziehungsweise diese einzusetzen, geschweige denn, dies tatsächlich wenige Jahre nach den vorgeblichen Jahrhundertanschlägen der Al Qaida in den USA auch zu tun. 2011 begann der als „syrischer Bürgerkrieg“ getarnte Angriff auf Syrien, unter anderem mit ausländischen Kämpfern von Al Qaida, und quasi parallel dazu hat man ganz offiziell die Figur Osama bin Laden entsorgt, der den amtlichen Angaben zufolge am 2. Mai 2011 in Pakistan nicht etwa festgenommen, sondern getötet wurde, und dessen Leiche man leider direkt entsorgt hat… Wikipedia schreibt zu Letzterem (28):
„Bin Ladens Identität wurde nach Angaben der US-Regierung mit einer DNA-Analyse festgestellt und sein Leichnam noch am 2. Mai 2011 an geheimer Stelle von Bord des US-Flugzeugträgers USS Carl Vinson im Arabischen Meer bestattet.“
Ein neues blutiges Jahrhundert, im Notstand
Der Nationale Notstand in den USA, der aufgrund der „9/11-Al-Qaida-Angriffe“ erlassen wurde, wird seit 20 Jahren jedes Jahr vom jeweiligen US-Präsidenten verlängert. Bush, Obama, Trump und jetzt Biden am 9. September 2021 (29): Sie alle verlängerten immer wieder ihre Notstandsbefugnisse in einer „Notice on the Continuation of the National Emergency with Respect to Certain Terrorist Attacks“.
Der „War on Terror“ seit 2001 hat außerhalb des Westens Millionen Menschenleben gekostet, die bei den Führern und Aktivisten der Westlichen Wertegemeinschaft keine Bedeutung zu haben scheinen. Der blanke Rassismus. Dazu hat man noch ein paar hundert Unschuldige eingefangen, die selbstverständlich mit den Terrorattacken von 9/11 nichts zu tun haben können, wie wir bereits eingangs mit der Aufdeckung des False-Flag-Charakters der Anschläge gesehen haben, und hat sie zum demonstrativen Durchfoltern in Guantanamo oder zur heimlichen Folter an noch finstereren Orten eingekerkert. Einige sitzen da heute noch. Alles offenbar „scheißegal“. Der blanke Rassismus. Der Gefangene Ahmed Rabbani hat Anfang 2021 einen Brief an US-Präsident Biden geschrieben, aus dem hier ein kleiner Auszug zitiert werden soll (30, 31):
„Als ich 2002 in Karachi gekidnappt wurde und an die CIA für ein Kopfgeld verkauft wurde mit einer falschen Story, dass ich ein Terrorist namens Hassan Gul sei. Meine Frau und ich hatten gerade die gute Auskunft bekommen, dass sie schwanger war. Ein paar Monate später gebar sie meinen Sohn Jawad. Mir wurde niemals erlaubt, mein eigenes Kind zu sehen. Präsident Biden ist ein Mann, der von der Bedeutung der Familie spricht. Ich frage mich, ob er sich vorstellen kann, was es bedeutet, niemals den eigenen Sohn berührt zu haben. Meiner wird bald 18 Jahre alt sein und ich bin nicht dort gewesen, um ihm zu helfen oder ihn zu leiten. (…)
Der Bericht des Geheimdienstausschusses des Senats über die CIA-Folter wurde ‚unter seiner Aufsicht‘ 2014 abgeschlossen, wie man sagt. Es ist ein Report, in dem ich vorkomme. Darin steht, dass ich 540 Tage gefoltert wurde in einem ‚Dunkel-Gefängnis‘ in Afghanistan ‚ohne Erlaubnis‘ – ob das besser oder schlechter ist, kann ich nicht entscheiden
Ich kann bestätigen, dass die Folter stattfand, obwohl ich die Tage und Nächte nicht selbst zählen konnte: die Tage und Nächte flossen zu einem Block zusammen, als ich in einer finsteren Grube an einer Stange aufgehängt war und mir die Arme unter Qualen aus den Schultern auskugelten.
Ich zweifle, ob Präsident Biden verstehen kann, was diese Folter bedeutet; eine Frau im Nebenraum schreien zu hören und einem gesagt wird, dass es deine Frau ist, und dass, wenn ich nicht tue, was sie sagen, sie vergewaltigt oder getötet wird.“
Türme und noch ein Einsturz
Jetzt sind wir am Ende des Artikels angelangt und der Einsturz der drei Türme in New York, nachdem zwei davon von Flugzeugen getroffen wurden, der immer so im Fokus steht, wurde gar nicht behandelt. Man muss das auch nicht, um nachzuweisen, dass die Geschichte der US-Regierung zu 9/11 nicht stimmt, wie wir gleich eingangs gesehen haben. Für Interessierte gibt es allerdings genug Material, das aufzeigt, dass die Türme nur gesprengt worden sein können und nicht einfach so zusammengebrochen sind. Glücklicherweise haben sich auch einige aufrechte Physiker und Ingenieure des Themas angenommen und die Sache überprüft und durchgerechnet. Im Prinzip kann aber jeder Amateur schon beim Anschauen der Fall-Videos von WTC-1, WTC-2 und WTC-7 leicht erkennen, dass das jeweils einer Abbruchsprengung eines Hochhauses verdammt ähnlich sieht und dass die Wolkenkratzer fast im freien Fall, ohne Widerstand, zu Boden rauschen, was eben nur durch eine Sprengung möglich ist, wie auch immer diese technisch durchgeführt wurde. Die völlig ausgebrannten Hochhäuser in London und Peking, die im Gegensatz zu dem mit einem Stockwerksbrand „ausgestatteten“ WTC-7 einfach stehengeblieben sind, dürfte wohl auch jeder kennen…(32, 33)
Die offizielle „Theorie“ zu 9/11 ist längst eingestürzt, man muss die Nachricht davon nur noch verbreiten (34-52). Wer dahingehend noch zaudert, dem sei zur Entscheidungsfindung höflichst ein kleines Gedankenspiel empfohlen: Stellen Sie sich vor, Sie würden Ahmed Rabbani bei einem Besuch in Guantanamo Bay gegenüberstehen und sollten ihm erklären, dass sie keine Texte zur Aufklärung von 9/11 weiterverbreiten wollten, weil Sie Angst hatten, dass Sie bei Verbreitung solcher Aussagen vielleicht irgendwann einmal eine Facebook-Sperre hätten bekommen können.
Links
(1) https://www.history.navy.mil/content/history/nhhc/research/library/online-reading-room/title-list-alphabetically/p/pentagon-9-11-footnotes/_jcr_content/body/image_14.img.jpg/1438613592644.jpg
(2) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DM-SD-02-03880.JPEG
(3) https://en.wikipedia.org/wiki/File:Aerial_view_of_the_Pentagon_during_rescue_operations_post-September_11_attack.JPEG
(4) https://en.wikipedia.org/wiki/Victims_of_Terrorist_Attack_on_the_Pentagon_Memorial
(5) https://www.history.navy.mil/content/dam/nhhc/research/library/online-reading-room/pentagon911/pentagon_911-8.jpg
(6) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2021/09/army_mil_pentagon.jpg
(7) https://plus.tagesspiegel.de/berlin/antisemitismus-und-fake-news-wie-sich-verschwoerungstheorien-nach-911-unter-berliner-jugendlichen-ausbreiteten-243077.html
(8) https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/9-11-und-Verschwoerungstheorien-20-Jahre-danach,gefaehrlichemyth100.html
(9) https://projektkritischeaufklaerung.de/de/konferenz-in-berlin-am-10-februar-2018/
(10) http://blauerbote.com/2021/08/11/dokumentarfilm-zeit-der-verleumder-mit-moshe-zuckermann-rolf-becker-jackie-walker-ali-abunimah-moshe-machover-judith-bernstein-esther-bejarano-u-a/
(11) https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f/Zuckermann:4
(12) http://blauerbote.com/2021/08/02/die-machteliten-die-toten-afrikaner-und-die-absicherung-der-herren-durch-beleidigte-wohlstandskinder/
(13) https://www.nd-aktuell.de/artikel/951837.punk-hat-viele-widerspruechliche-inhalte.html
(14) https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Fichier:Flight_93_Crater.jpg
(15) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2019/11/flight_93_crash_crater_911_shanksville_pennsylvania_september11_united_airlines_usa_2001_terror.png
(16) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flight93Crash.jpg
(17) https://en.wikipedia.org/wiki/United_Airlines_Flight_93#/media/File:N591UA.jpg
(18) http://blauerbote.com/2018/07/27/noam-chomsky-hillary-clinton-we-created-al-qaeda-isis/
(19) http://blauerbote.com/2019/09/20/was-ist-911/
(20) http://blauerbote.com/2018/09/05/laut-usa-und-tagesschau-handelt-es-sich-bei-den-rebellen-in-syrien-um-al-qaida/
(21) http://blauerbote.com/2018/10/08/zbigniew-brzezinski-afghanistan-al-qaida-und-osama-bin-laden/
(22) http://www.independent.co.uk/news/world/anti-soviet-warrior-puts-his-army-on-the-road-to-peace-the-saudi-businessman-who-recruited-mujahedin-1465715.html
(23) http://www.defense.gov/News/Transcripts/Transcript-View/Article/739157/department-of-defense-press-briefing-by-col-warren-via-teleconference-from-bagh
(24) http://blauerbote.com/2017/03/18/syrien-ost-aleppo-wurde-von-al-qaida-beherrscht/
(25) http://blauerbote.com/2018/09/05/laut-usa-und-tagesschau-handelt-es-sich-bei-den-rebellen-in-syrien-um-al-qaida/
(26) http://blauerbote.com/2016/08/02/der-spiegel-feuert-al-kaida-an-die-islamisten-sind-aleppos-letzte-hoffnung/
(27) https://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-die-islamisten-sind-aleppos-letzte-hoffnung-a-1105806.html
(28) https://de.wikipedia.org/wiki/Osama_bin_Laden
(29) https://www.whitehouse.gov/briefing-room/presidential-actions/2021/09/09/notice-on-the-continuation-of-the-national-emergency-with-respect-to-certain-terrorist-attacks/
(30) https://einarschlereth.blogspot.com/2021/02/ich-bin-ein-gefangener-in-guantanamo.html
(31) http://blauerbote.com/2021/02/05/ich-bin-ein-gefangener-in-guantanamo-bay-und-ich-habe-eine-botschaft-fuer-praesident-biden/
(32) http://blauerbote.com/2017/06/14/hochhausbrand-in-london-vs-wtc7-einsturz-bei-911/
(33) https://www.rubikon.news/artikel/20-jahre-terrorluge
(34) http://blauerbote.com/2021/09/09/118-augenzeugen-zu-9-11-das-zeugnis-der-feuerwehrleute-zu-den-explosionen-in-den-zwillingstuermen/
(35) https://www.rubikon.news/artikel/der-verklarte-tag
(36) https://www.rubikon.news/artikel/die-jahrhundertluge
(37) http://blauerbote.com/2016/09/05/physiker-fachblatt-zu-911-world-trade-center-einsturz-durch-kontrollierte-sprengung/
(38) https://www.europhysicsnews.org/articles/epn/pdf/2016/04/epn2016474p21.pdf
(39) https://www.rubikon.news/artikel/die-sprengung
(40) https://kenfm.de/akademische-naivitaet-und-der-11-september/
(41) https://www.amazon.de/Stigmatisierung-statt-Aufkl%C3%A4rung-%C2%BBVerschw%C3%B6rungstheorie%C2%AB-kontrafaktischen/dp/3862420019
(42) https://www.rubikon.news/artikel/selektive-wahrheitssuche
(43) https://www.rubikon.news/artikel/selektive-wahrheitssuche-2
(44) https://www.rubikon.news/artikel/der-pentagon-fake
(45) https://www.rubikon.news/artikel/der-scheinheilige-2
(46) https://www.radio-utopie.de/2016/09/10/15-jahre-terrorkrieg-und-11-september-wie-alles-begann/
(47) https://www.broeckers.com/911-2/
(48) https://www.rubikon.news/artikel/bilanz-eines-jahrhundertverbrechens
(49) http://antikrieg.com/aktuell/2019_08_08_dasverbrechen.htm
(50) http://blauerbote.com/2021/04/08/der-911-verschwoerungswahn/
(51) https://www.broeckers.com/2021/08/06/mythos-9-11-alles-klar-herr-kommissar/
(52) https://www.buchkomplizen.de/buecher-mehr/mythos-9-11.html
Das “Reich des Bösen” 2022
Betrachtet man den derzeitigen politischen Aktionismus und das moralisierende Agieren der verantwortlichen Politiker, kommt man nicht umhin, entweder eine gewisse Naivität oder eine eiskalte Berechnung festzustellen. Denn aller Teuerungen zum Trotz, sei es bei Energie, Lebensmitteln etc. wird an der Sanktionspolitik gegen Russland festgehalten.
Auch wenn der Schaden für die eigene Bevölkerung immens ist. Völlig ohne Augenmaß wird drauflos “regiert” und gleichzeitig das selbst herbeigeführte Krisenszenario dazu genutzt, die eigenen politischen Agenden – Klimawandel, Überwachung, Zensur – durchzusetzen. Allerdings nicht etwa zum Wohle des Volkes, sondern um in der “eigenen politischen Blase” auf der Seite der “Guten” zu stehen und sich moralisch erhaben und überlegen zu fühlen. Denn Putin ist ein herzloser Despot am roten Platz, dessen Hände mit dem Blut Unschuldiger ebenso gefärbt sind und Russland ein Schurkenstaat.
Sowjetisches Gas gut, russisches böse?
Dabei ist Russland bzw. die Sowjetunion nicht erst seit US-Präsidenten Ronald Reagan das “Evil Empire”. Dennoch lieferte es, seit in den 1960er-Jahren große Gasvorkommen gefunden wurden, immer zuverlässig die Energie, die den Kapitalismus am Laufen hielt. Ab 1968 auch nach Österreich, und Gas und Öl flossen immer, selbst nach dem Prager Frühling oder Boykotten wegen des Einmarschs in Afghanistan. Damalige Politiker wussten auch mit Realitäten umzugehen und hatten einen Sinn für das Machbare, statt sich moralisierend in Utopien zu verlieren.
Milliardenschäden: Ursula von der Leyen will nun doch russisches Öl!| Ein Kommentar des DeutschlandKURIER-Kolumnisten Gerald Grosz
Nächster Schritt zur Totalüberwachung: Mitfahr-App statt neuer Parkplätze
Wie bringt man die Menschen dazu, sich der totalen Überwachung zu unterwerfen? Man schafft ein Problem und bietet auch gleich die Lösung desselben an. Genau das passiert gerade in der ÖVP-Hochburg Niederösterreich. Man sorgte dafür, dass es viel zu wenig Parkplätze gibt. Dafür bietet man jetzt aber die „Ummadum-App“ an, die das hausgemachte Problem lösen soll. Der Staat will wissen, wie viele Menschen in Ihrem Auto sitzen. Und das ist erst der Anfang…
Der Digitalisierungs-Zwang im Sinne der globalistischen Überwachungs- und Unterdrückungs-Agenda schreitet munter voran. Österreich ist da natürlich keine Ausnahme, sondern eher Modell-Staat – wie der Stich-Zwang, den es in der “westlichen Welt” nur bei uns gibt, zeigt. So wird in Wien ab Herbst auch ein Sozial-Kredit-System unter dem Namen „Wien Token“ eingeführt, das „umweltbewusstes“ Handeln mit freiem Zugang zu Kulturveranstaltungen “belohnt”.
Profiteur des Klima-Schwindels
Eine Bestrafung für gegenteiliges Verhalten muss nur hinzugefügt werden, um das Unterdrückungs-Instrument komplett zu machen. Und unter umweltbewusst ist natürlich nicht tatsächlich sinnvoller Umweltschutz gemeint, sondern die sinnbefreite Einsparung des Lebensgases CO2. Denn manche haben auch nach 30 Jahren Klimawandel-Propaganda nicht bemerkt, dass keine einzige Insel untergegangen, wie eigentlich vorhergesagt, Venedig auch noch immer besuchbar und auch sonst absolut nichts Katastrophisches in diesem Zusammenhang passiert ist. Keine einzige Weltuntergangs-Prognose ist eingetroffen – wir leben noch! Dafür wurde allerdings einer der Protagonisten des Klima-Schwindels, der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Al Gore, mit CO2-Zertifikaten zum Milliardär, wie Bloomberg berichtet. Aber das ist sicherlich nur ein Zufall…
Fürs Klima warat’s
Aber zurück zum eigentlichen Thema der geplanten totalen digitalen Knechtschaft: Der Verkehrsverbund Ostregion (VOR) will vorgeblich Fahrgemeinschaften fördern. Über die “Ummadum-App” sollen Fahrer und Mitfahrer zusammenfinden. Getestet wird dieses Konzept momentan bereits in Korneuburg. Der App-Entwickler René Schader erklärt dazu: „Das Problem ist, dass zu wenige Menschen in einem Auto sitzen“. Das verursache zu viel Verkehr. Daher habe das Start-up Ummadum in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund das Fahrgemeinschaftsprojekt „nahallo“ entwickelt. Über die finanziell kostenfreie Ummadum-App können Fahrten angeboten und angenommen werden. Bezahlt wird – wie heutzutage bei fast allem, das gratis ist – mit Daten! Während die Mitfahrer gratis fahren, soll der Fahrer abgesehen von Benzingeld auch Gutscheinpunkte bekommen, die in teilnehmenden Unternehmen (Supermärkte, Tankstellen, Gastronomie) eingelöst werden können.
Parkplätze: Zu teurer Luxus?
Dazu der VOR-Projektleiter Christian Steger-Vonmet: „Wenn jemand von Ernstbrunn nach Korneuburg zum Bahnhof pendelt und eine Fahrgemeinschaft bildet, bekommt er im Monat 100 Euro zusätzlich. Das ist der wahre Klimabonus: Man spart CO2 und gleichzeitig auch noch eine Menge Geld“. Die Kosten für das „nahallo“-Projekt trägt VOR. Steger-Vonmet erklärt, dass Fahrgemeinschaften günstiger seien als Parkplätze zu schaffen. „Wir haben in Niederösterreich 40.000 Park-and-Ride-Parkplätze und wenn wir es schaffen, nur zehn Prozent einzusparen bzw. nicht erweitern zu müssen, ersparen wir uns allein an Investitions- und Betriebskosten ungefähr 3,5 Millionen Euro pro Jahr.“
Totale Kontrolle über Ihr Auto
Abgesehen von diesem Unterfangen, sind aber bereits auch andere Überwachungs- und Unterdrückungs-Projekte im Geiste des WEF unterwegs. Bereits im November 2019 wurde eine Verordnung verabschiedet, die mit 6. Juli 2022 in Kraft tritt. Dann müssen Kraftfahrzeuge mit dem sogenannten „Intelligent Speed Assistant” (ISA) ausgestattet werden. Über Kameras, digitale Karten und Sensoren erkennt das System, wenn Geschwindigkeitsbegrenzungen überschritten werden – und bevormundet den Fahrer dann im Falle, dass er den Warnton ignoriert mit einem Bremsmanöver oder stellt das Fahrzeug gleich ganz kalt.
Die totalüberwachte “schöne neue Welt” mit sich selbst überwachenden Gehorsams-Menschleins wird schon sehr bald bittere Realität.
Auf Davos folgt Alpbach: Ein Globalisten-Gipfel jagt den Nächsten
Die Globalisten-Mauschelei beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ist vorüber. Das nächste riesige Treffen für den Welt-Umbau findet aber bereits im August statt. Als Kulisse dient dann nicht die Schweizer Bergwelt, sondern jene Tirols. Das „European Forum Alpbach“ gilt als Vorläufer des bekannteren WEF-Gipfels, ist jedoch bis auf das Schaulaufen der Politik medienferner.
Nächste Mauschelei in den Bergen
Doch auch dort wird neue Bande für die Umsetzung der globalistischen „Agenda 2030“ geknüpft. Man spricht über radikalen Klimaschutz, über die Verknüpfung von Politik und Forschung, über „Smart Cities“ voller Überwachung, über Enteignung bei der Mobilität. Schon 2014 und 2015 ging es dort um die „vierte industrielle Revolution“. Die mit Andreas Treichl bereits vom dritten Ex-ÖVP-Spitzenfunktionär in Folge geleitete Veranstaltung rühmt sich auch mit einer Partnerschaft mit dem Soros-Netzwerk: Sie sind Fleisch vom Fleische jener Weltenlenker, die auch in Davos werkeln.
Wochenblick berichtete bereits im Vorjahr exklusiv über die beunruhigenden Themen beim “European Forum Alpbach”:
Great Reset-Agenden überall angekommen
Dass sich die Schwab-Agenda längst verselbständigt hat, zeigte vergangene Woche auch die Zukunftskonferenz zur 150-Jahr-Feier der BOKU Wien. In der Tagung der einst stolzen Uni ging es um dasselbe wie bei der WEF-Clique: EU-„Green Deal“, das Ende des Privatautos, das Einstimmen der Bürger auf Verzicht und globale „One Health“-Bestrebungen. Sogar bei einer gleichzeitig stattfindenden Geologen-Konferenz in Wien war der Umbau allgegenwärtig – nicht nur mittels Ansteckern für die Fantasie-Pronomen der Teilnehmer, sondern auch bei den Problemlösungen in Klimafragen. Sie sind eben überall …
Wir haben uns das Programm der beunruhigenden BOKU-Tagung genau angesehen:
Chinas Quad-Albtraum wird Wirklichkeit
asiatimes.com: Einst lockere Gruppierung, die Peking einst als „geschlossene und exklusive Clique“ bezeichnete, entwickelt sich zu einem legitimen regionalen Rivalen
Vor nicht allzu langer Zeit hat der chinesische Außenminister Wang Yi den gesamten „indopazifischen“ Diskurs, der den Eckpfeiler des Quadrilateralen Sicherheitsdialogs (Quad) bildet, als nichts weiter als eine „aufmerksamkeitsheischende Idee“ abgetan, die sich „auflösen wird wie Meeresschaum“.
Der Sprecher seines Ministeriums, Zhao Lijian, bezeichnete die Quad, die sich aus den Vereinigten Staaten, Indien, Australien und Japan zusammensetzt, ebenfalls als eine „geschlossene und exklusive Clique“, die mehr bellt als beißt.
Das jüngste Gipfeltreffen der Vierergruppe in Tokio ist jedoch ein Beweis dafür, dass die einst unausgereifte Gruppierung allmählich erwachsen wird. Nach einer Reihe von Fehlstarts hat die Quad in den letzten Jahren neue Mega-Initiativen und hochkarätige Gipfeltreffen ins Leben gerufen, die die Dringlichkeit unterstreichen, die den neuen Block antreibt.
Zu den Teilnehmern des jüngsten Gipfels gehörte auch der neue australische Premierminister Anthony Albanese, dessen Partei (Labor) in ihrer letzten Regierungszeit ein entschiedener Skeptiker der Quad-Gruppierung war. Die sich abzeichnende parteiübergreifende Unterstützung der Quad durch die Mitgliedstaaten unterstreicht jedoch ihre langfristige Nachhaltigkeit und ihr Potenzial.
Das Gipfeltreffen machte auch deutlich, wie die gemeinsamen indopazifischen Interessen die USA und Indien dazu gebracht haben, ihre Differenzen über Russland, das für Neu-Delhi nach wie vor eine wichtige Energie- und Rüstungsquelle darstellt, weitgehend zu überspielen.
Der jüngste Vierergipfel brachte eine Reihe von Initiativen hervor, die die Entschlossenheit des Machtblocks unterstreichen, die indo-pazifische Region auf der Grundlage gemeinsamer strategischer Interessen zu gestalten. Natürlich wurde dem von Biden ins Leben gerufenen Indo-Pacific Economic Framework (IPEF), das Milliarden von Dollar und ein Paket neuer Abkommen zur Erleichterung freier und qualitativ hochwertiger Handels- und Investitionsströme in der Region mobilisieren soll, viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Auf dem Gipfeltreffen wurden aber auch eine Reihe anderer Mega-Initiativen vorgestellt, darunter eine potenziell bahnbrechende Indo-Pazifik-Partnerschaft für maritime Domain Awareness (IPMDA), die das Ausmaß und das Potenzial der strategischen Zusammenarbeit zwischen den Vierermächten unterstreicht.
Die Staats- und Regierungschefs Australiens, der USA, Indiens und Japans trafen sich persönlich zum zweiten Gipfel der Vierergruppe in Tokio. Bild: Screengrab / BBCVon Covid-19-Impfstoffen über die maritime Sicherheit bis hin zum Klimawandel und dem Aufbau von Infrastruktur positioniert sich das Quad, um wichtige öffentliche internationale Güter im gesamten Indopazifik bereitzustellen und seine Position als führender Block im 21. Jahrhundert zu festigen. Vor allem im Bereich der maritimen Sicherheit ist das Quad dabei, sein Engagement zu verstärken. Die Mitglieder der Gruppierung haben nicht nur regelmäßig gemeinsame Marineübungen durchgeführt, sondern drängen auch auf ein überregionales System zur Überwachung des maritimen Bereichs.
Im Rahmen der Indo-Pacific Partnership for Maritime Domain Awareness (IPMDA) will die Gruppe „ein nahezu in Echtzeit verfügbares, integriertes und kosteneffizientes Bild des maritimen Raums bieten“. Diese Initiative wird die Fähigkeit der Partner auf den pazifischen Inseln, in Südostasien und in der Region des Indischen Ozeans verbessern, die Gewässer vor ihren Küsten umfassend zu überwachen und so einen freien und offenen Indopazifik zu erhalten.
Auf diese Weise werden die Vier Mächte in der Lage sein, schwächere regionale Staaten, insbesondere Nationen mit rivalisierenden Ansprüchen gegenüber China im Südchinesischen Meer, dabei zu unterstützen, ihr „maritimes Bewusstsein – eine grundlegende Voraussetzung für Frieden, Stabilität und Wohlstand – durch eine fünfjährige Investition in die IPMDA zu verbessern.“
Seit Jahrzehnten haben kleinere Länder im gesamten indopazifischen Raum mit illegaler Fischerei im großen Stil und in jüngster Zeit auch mit Schikanen durch paramilitärische Schiffe aus China zu kämpfen. Bis heute verfügen viele Staaten der Region nicht einmal über die grundlegenden Fähigkeiten zur Überwachung ihrer maritimen Gebiete.
Wie die Experten für maritime Sicherheit Zack Cooper und Gregory Poling erklären, ist diese neue Initiative äußerst wichtig, da sie „den Wunsch der meisten regionalen Partner erfüllt, dass die Quad öffentliche Güter bereitstellt und sich um die Bedürfnisse kleinerer Staaten im Indischen Ozean, in Südostasien und auf den Pazifikinseln kümmert“.
Um die Bedeutung der neuen Quad-Initiativen im weiteren Sinne zu verstehen, muss man sich die zerbrechlichen und unsicheren Anfänge des Zusammenschlusses vergegenwärtigen. Kein Geringerer als der langjährige japanische Premierminister Shinzo Abe, der für einen sogenannten „demokratischen Sicherheitsdiamanten“ gegen China eintrat, ist einer der Hauptarchitekten der Quad und des gesamten „indopazifischen“ Paradigmas.
Während seiner ersten Amtszeit warb Abe aktiv darum, dass Indien, eine traditionell „blockfreie“ Nation, zusammen mit den USA und Australien einem aufstrebenden Machtblock beitritt. Der erste große Schlag gegen die Gruppierung kam jedoch vom ehemaligen australischen Labor-Premierminister Kevin Rudd, einem Mandarin sprechenden ehemaligen Diplomaten, der im Rahmen seiner Charmeoffensive gegenüber Peking eine engere Sicherheitszusammenarbeit mit den anderen Quad-Mächten vermied.
Der chinesische Präsident Xi Jinping inspiziert eine gemeinsame Militärübung im Südchinesischen Meer im April 2018. Foto: XinhuaDer ehemalige australische Regierungschef plädierte für strategische Vorsicht und argumentierte skeptisch: „Australien würde Gefahr laufen, bei künftigen außenpolitischen Fehlentscheidungen in Tokio oder Delhi auf dem Trockenen zu sitzen.“ Auch der frühere indische Premierminister Manmohan Singh trat aus der Gruppe aus, um eine Konfrontation mit China, einem neuen wichtigen Wirtschaftspartner, zu vermeiden.
Chinas wachsende Selbstbehauptung im gesamten indopazifischen Raum gab jedoch den Anstoß für die stetige, aber nicht realisierte Umwandlung der Quad in eine „asiatische NATO“. In allen Quad-Mächten, darunter auch in Indien (Narendra Modi) und Australien (Scott Morison), übernahmen sofort eine Reihe nationalistischer und falkenhafter Führer die Macht, die sich für einen muskulöseren multilateralen Ansatz gegenüber China einsetzten.
Die frühere Trump-Administration initiierte eine Reihe hochrangiger Treffen zwischen Beamten der Quad-Staaten, darunter ein informelles Gipfeltreffen am Rande des Ostasiengipfels in Manila im Jahr 2019.
In jüngster Zeit hat auch der neue südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol, ebenfalls ein kämpferischer Nationalist, sein Interesse an einem Beitritt zu einer möglichen „Quad Plus“-Gruppe bekundet. Japan hat seinerseits auf eine parallele Sicherheitskooperation mit anderen US-Verbündeten, darunter den Philippinen, gedrängt. All diese strategischen Schritte werden ausnahmslos von der wachsenden Besorgnis über ein wiedererstarktes China angetrieben.
Im Großen und Ganzen hat die Regierung Biden auf den Bemühungen ihres republikanischen Vorgängers aufgebaut, indem sie die Institutionalisierung der Vierergruppe vorangetrieben hat, wozu auch der Eröffnungsgipfel der vier Mächte im vergangenen Jahr gehörte.
Die Überparteilichkeit erstreckt sich jedoch auch auf andere wichtige Hauptstädte, einschließlich Canberra, wo die neue Labor-geführte Regierung „alles, was die Quad erreicht hat“, anerkannt hat und sich verpflichtet, „gemeinsam für eine freie, offene und widerstandsfähige indo-pazifische Region einzutreten“ und „zusammenzuarbeiten, um die größten Herausforderungen unserer Zeit anzugehen, einschließlich des Klimawandels und der Sicherheit unserer Region“.
Tatsächlich hat die neue Labor-Regierung auch andere Abkommen im Zusammenhang mit den Quad-Staaten unterstützt, darunter das „überparteiliche AUKUS-Abkommen“, das auf eine Ausweitung der trilateralen militärischen Zusammenarbeit zwischen den USA, dem Vereinigten Königreich und Australien im indo-pazifischen Raum abzielt, wobei Japan und Indien wichtige Partner sind.
Die Japan Maritime Self-Defense Force führt Malabar 21 durch – eine internationale Übung mit der Indischen Marine, der US Navy und der Royal Australian Navy – um taktische Fähigkeiten zu verbessern und die vier Marinen weiter zu stärken. Bild: AFP / EyePress NewsDie neue parteiübergreifende Stimmung in Canberra hat sogar hochrangige Biden-Beamte wie den Indo-Pazifik-Zar Kurt Campbell überrascht, der sein erneutes Vertrauen in eine nachhaltige Zusammenarbeit der Quad mit Australien zum Ausdruck gebracht hat.
Darüber hinaus beweist die Quad, dass sie in der Lage ist, Realpolitik über Semantik zu stellen. Nachdem die USA zunächst Indiens Weigerung kritisiert hatten, sich den Anti-Russland-Sanktionen im Zuge der Invasion in der Ukraine anzuschließen, haben sie ihre Differenzen mit Neu-Delhi auf Drängen Japans und Australiens weitgehend beigelegt.
Anstatt Indien öffentlich zu tadeln, wenn nicht gar mit Sanktionen zu drohen, hat die Regierung Biden versucht, Indien für sich zu gewinnen, indem sie qualitativ hochwertigere und substanziellere Alternativen zu Russland anbietet, auch im Bereich der Militärtechnologie.
Bill Gates: Die nächste Pandemie wird wahrscheinlich durch den Klimawandel ausgelöst
Oder ein Bio-Terrorist, der es absichtlich freisetzt.
Nach Ansicht des Milliardärs Bill Gates besteht eine 50-prozentige Chance, dass die nächste Pandemie durch den vom Menschen verursachten Klimawandel verursacht oder von einem Bioterroristen absichtlich ausgelöst wird.
Der Microsoft-Gründer äußerte sich dazu in einem Interview mit der spanischen Nachrichtenagentur El Diario.
Gates behauptete, dass die nächste große Pandemie wahrscheinlich innerhalb von 20 Jahren auftreten wird: „Es könnte ein Virus sein, das von Menschen gemacht wurde, von einem Bioterroristen, der es entwickelt und absichtlich in Umlauf gebracht hat. Das ist ein sehr beängstigendes Szenario, weil sie versuchen könnten, es an verschiedenen Orten gleichzeitig zu verbreiten.“
„Oder es könnte etwas sein, das den Sprung aus der natürlichen Welt schafft. Die menschliche Bevölkerung wächst, und wir dringen in immer mehr Ökosysteme ein. Deshalb rechne ich mit einer 50-prozentigen Chance, dass wir in den nächsten 20 Jahren eine Pandemie natürlichen Ursprungs als Folge des Klimawandels haben werden“, fügte er hinzu.
Die Vorhersage, dass der Klimawandel ein Virus auslösen wird, das dann eine weitere weltweite Impfung erforderlich macht, kommt Gates sehr gelegen, da er in beiden Bereichen stark investiert ist.
Gates bekräftigte die in seinem jüngsten Buch erhobene Forderung, Milliarden von Dollar in die Erforschung künftiger Krankheitserreger zu pumpen, indem er ein 3000-köpfiges Spezialistenteam unter der Kontrolle der Weltgesundheitsorganisation einrichtet, was eine Erhöhung der Haushaltsmittel um 25 % erfordern würde.
Zum jüngsten Ausbruch von Affenpocken sagte Gates, es sei „sehr unwahrscheinlich“, dass diese Krankheit ähnliche Auswirkungen wie das Coronavirus haben werde, obwohl er davor warnte, dass sie zu etwas wesentlich Schlimmerem mutieren könnte.
Gates warnte bereits fünf Jahre vor dem Auftreten von COVID-19 in einem TED-Vortrag im Jahr 2015 vor einem kommenden Supervirus.
Wie wir Anfang dieses Monats hervorgehoben haben, warnte Gates, dass COVID noch nicht vorbei sei und dass wahrscheinlich eine „noch tödlichere“ Variante des Virus kommen werde.
Während einer Veranstaltung auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar sagte Gates, dass Omikron „leider“ eine „Art von Impfstoff“ sei und „die Weltbevölkerung besser erreicht hat als wir mit Impfstoffen“, da es eine natürliche Immunität bietet.
Doug Casey über das, was die Eliten in Davos wirklich vorhaben
Von Doug Casey: Er ist Bestsellerautor, weltbekannte Spekulant und libertäre Philosoph Doug Casey hat sich einen wohlverdienten Ruf für seine gelehrten (und oft kontroversen) Einsichten in Politik, Wirtschaft und Investmentmärkte erworben.
Internationaler Mensch: Es ist die Zeit des Jahres, in der sich ein Haufen realitätsfremder, selbst ernannter Eliten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, trifft.
Dort diskutieren sie über die großen Themen des Tages. Die einflussreichsten Staats- und Regierungschefs der Welt nehmen daran teil, ebenso wie die Vorstandsvorsitzenden der größten Unternehmen, führende Vertreter der Mainstream-Medien und führende Wissenschaftler. Auch Zentralbanker und eine Vielzahl von Prominenten nehmen teil.
Was halten Sie von Davos und den Menschen, die hierherkommen?
Doug Casey: Davos ist eine Veranstaltung für die „Elite“, die nur auf Einladung stattfindet. Die üblichen Verdächtigen und fast durchweg furchtbare Menschen. Diese Leute bilden eine Subkultur. Sie sind alle Mitglieder oder Anhängsel verschiedener tiefer Staaten. Sie ziehen es vor, sich mit anderen Menschen zusammenzutun, die sie als Gleichgesinnte betrachten. Wenn sich herausstellt, dass du ihre Weltanschauung nicht teilst, wirst du nicht wieder eingeladen.
Im Grunde ist es ein Liebesfest für die internationale herrschende Klasse. Sie kommen gerne zusammen, hängen ab und plaudern, weil sie alle voneinander wissen, auch wenn sie sich nicht persönlich kennen. Über „wichtige“ Themen mit anderen „wichtigen“ Menschen zu sprechen, gibt ihrem Leben einen Sinn. Das ist der Kern dessen, was in Davos und bei ähnlichen Konklaven vor sich geht.
Ich weiß, dass die Verschwörungstheoretiker sagen: „Diese Leute haben sich zusammengetan, um sich gegen uns kleine Leute zu verschwören“. Und einiges davon geschieht zweifellos. Das ist nichts Neues. In The Wealth of Nations (Der Wohlstand der Nationen) wies Adam Smith darauf hin, dass sich Menschen, die in der gleichen Branche tätig sind, immer gegen die Öffentlichkeit verschwören, wenn sie zusammenkommen. Das ist klar. Das ist die menschliche Natur. Das ist normal. Was erwarten Sie?
Aber es handelt sich nicht um eine Verschwörung. Tatsache ist, dass Menschen mit der gleichen Bildung, Weltanschauung und dem gleichen wirtschaftlichen Status dazu neigen, ähnlich zu denken. Und sie neigen dazu, sich gegenseitig zu helfen. Das ist keine Verschwörung, genauso wenig wie ein Treffen des örtlichen Lion’s Club.
Vor ein paar Jahren wurde ich versehentlich zu einer ähnlichen, sehr elitären und globalistischen Konferenz in New York eingeladen. Sie bestand aus genau denselben Leuten, die auch in Davos und auf ähnlichen Konferenzen auftauchen.
Ich stellte fest, dass ich sie nicht mochte. Und ich habe den starken Verdacht, dass sie mich nicht mochten, obwohl ich mich von meiner besten Seite gezeigt habe. Aber das ist nichts Neues. Gelegentlich werde ich zu Dinnerpartys in Aspen eingeladen, mit der gleichen Art von Leuten. Aber normalerweise nicht mehr als einmal. Woran mag das liegen? Nun, wie Sie wissen, sage ich, was ich denke. Und das steht normalerweise im Widerspruch zu dem, was die Masters of the Universe denken.
Internationaler Mensch: In den vergangenen Jahren haben die Teilnehmer in Davos für verschiedene Themen geworben, die später zur Politik wurden.
Negative Zinssätze, die Abschaffung des Bargelds und die Förderung der Massenmigration waren beispielsweise allesamt heiße Themen in Davos, bevor die Regierungen auf der ganzen Welt begannen, sie umzusetzen.
Was ist hier eigentlich los?
Doug Casey: Diese Leute sind die selbstgerechte Verkörperung des Establishments. Sie sind absolut gegen freie Köpfe und freie Märkte. Sie sind jedoch in der Lage, die Politik der Regierungen zu beeinflussen, die einen Großteil der Weltwirtschaft kontrollieren. Und das tun sie auch. Es spielt keine Rolle, wie viel Geld und Macht sie haben; die Menschen sind genetisch so veranlagt, dass sie mehr wollen. Das ist an sich keine schlechte Sache. Es ist sogar eine gute Sache. Es ist dafür verantwortlich, dass die Menschheit nicht mehr mit Stöcken auf die Erde klopft, sondern Raketen zu anderen Planeten schickt.
Das Problem ist, dass diese Menschen nicht nur bereit, sondern bestrebt sind, Zwang auszuüben – den Staat -, um zu bekommen, was sie wollen. Sie tarnen ihre Absichten mit massiver Tugendhaftigkeit. Seit einiger Zeit richten sie ihre Aufmerksamkeit darauf, den Planeten zu retten.
In Wirklichkeit werden die hohen Tiere in Davos nichts in Ordnung bringen, außer vielleicht ein paar Wahlen. Sie verstehen nicht einmal die Probleme. Aber es ist nicht schwer, ihre Beweggründe zu verstehen. Jeder, auch der afrikanische Ziegenhirte, dem die Fliegen um das Gesicht schwirren, will ein hohes Tier sein. Das gilt selbst dann, wenn man nur in der örtlichen Bar oder im örtlichen Rotary Club abhängt. Wenn Sie jedoch mit den großen Hunden rennen, wollen Sie wahrscheinlich auch in Davos eine große Nummer sein.
In den vergangenen Jahren war die Massenmigration ein wichtiges Thema für sie. Allerdings nicht die Migration der Europäer nach Amerika im 19. Jahrhundert. Das waren mobile, aggressive, chancenhungrige Menschen, die aus stagnierenden und repressiven Kulturen in die persönliche Freiheit wollten. Sie hatten keinerlei staatliche Unterstützung.
Ganz im Gegensatz zu den Migranten, die heute nach Europa kommen und die nicht so sehr von den Möglichkeiten, sondern vielmehr von den Sozialleistungen und dem weichen Leben angezogen werden. Sie wissen, dass Westeuropa ein riesiger Wohlfahrtsstaat ist, der allen, die kommen, kostenloses Essen, Unterkunft, medizinische Versorgung, Schulbildung und Lebenshaltungskosten bietet.
Die heutigen Migranten sind meist ungelernt, schlecht ausgebildet und viele haben eine schlechte Einstellung. Sie verachten – zu Recht – ihre neuen Gastländer. Es stellt sich die Frage, warum sie – da sie fast alle Muslime sind – von Ländern wie Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar oder Brunei, die reiche muslimische Länder sind, nicht willkommen geheißen werden.
Im Jahr 2015 gab es einen massiven Zustrom von Migranten nach Europa. Aber das war, glaube ich, nur eine Ouvertüre zu dem, was kommen wird. Wir reden hier über die Migration von Millionen von Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Rassen, Religionen, Kulturen und Lebensweisen. Wenn Sie ein Außerirdischer sind und einer von 100 oder 1.000 oder sogar 10.000 sind, sind Sie eine Kuriosität, ein interessanter Außenseiter. Und man muss sich in die neue Gesellschaft integrieren. Aber ein Zustrom von Millionen von Migranten kann die alte Kultur nur zerstören. Und garantiert Feindschaft – vor allem, wenn die Einheimischen gezwungen sind, dafür zu bezahlen.
Es ist vergleichbar mit dem, was vor 1.600 Jahren mit der Einwanderung der germanischen Barbaren in das Römische Reich geschah. Aber potenziell noch viel schlimmer. Die bei den Davosern beliebte Migrationspolitik sorgt jetzt für ein kleines Chaos, aber in den nächsten zehn Jahren steht ein Chaos von Weltrang bevor. Die Bevölkerung Afrikas wächst jährlich um mehrere zehn Millionen Menschen, während die Bevölkerung Europas zusammenbricht. Es wird interessant sein, zu beobachten, wie sich London in Lagos Nord verwandelt, während Paris anfängt, wie Kinshasa auszusehen.
Ein weiterer Punkt, der immer auf ihrer Agenda steht, ist die Geldpolitik der Zentralbanken. Ich gehe jede Wette ein, dass die moderne Geldtheorie (Modern Monetary Theory, MMT) eine große Rolle spielen wird. MMT läuft auf die im Grunde unbegrenzte Schaffung von Währungseinheiten hinaus, um zu finanzieren, was immer die Regierungen wollen. Es ist im Wesentlichen Keynesianismus auf Steroiden. Es scheint unvermeidlich zu sein, weil alle großen Regierungen eigentlich bankrott sind. Und der tiefe Staat – Davos-Typen – würde es bei weitem vorziehen, die Dinge mit Inflation statt mit Steuern zu finanzieren, weil das die Aktienmärkte viel höher treiben könnte. Und die Rettung von Unternehmen wäre viel einfacher.







