Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Obwohl Amerika Russland mit Sanktionen droht, zahlt es Putin 70 Millionen Dollar pro Tag für Öl, das ihm bei seinem Angriff auf die Ukraine hilft

Bedenken Sie die Absurdität der Situation… Joe Biden zeigt Stärke, indem er Russland als Reaktion auf Wladimir Putins Einmarsch in der Ukraine mit Sanktionen droht. Gleichzeitig zahlen die Amerikaner rund 70 Millionen Dollar pro Tag für Ölimporte aus Russland.

Mit anderen Worten: Wir haben Putin während seines Krieges gegen die Ukraine in den letzten sieben Tagen etwa eine halbe Milliarde Dollar geschickt!

Was genau ist hier los?

Auf der einen Seite behauptet Biden, dass die Sanktionen Vlad schaden, während wir ihm auf der anderen Seite täglich 70 Millionen Dollar zukommen lassen!

Das ist Wahnsinn. Aber es ist wahr…

„Im Jahr 2021 importierten die USA durchschnittlich 209.000 Barrel pro Tag (bpd) Rohöl und 500.000 bpd anderer Erdölprodukte aus Russland.“

Und als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, lag der Ölpreis bei 106 Dollar pro Barrel, wobei der Krieg in der Ukraine einer der Gründe für den hohen Preis ist, also…. Vlad profitiert also mehr von seinem Öl, indem er einen Nachbarn bekämpft!

Wie fantastisch ist das?

Ist das nicht eine süße Abzocke?

Und diese Tatsache kommt direkt aus dem Mund von Joe Biden. Denn es war Biden, der an die Macht kam und prompt eine amerikanische Ölpipeline stornierte.

Es war Biden, der die Energieunabhängigkeit der Trump-Administration beendete, indem er u. a. lukrative Ölpachtverträge widerrief. Und zu welchem Zweck? Schauen Sie sich um…

Wir verbrauchen nach wie vor dieselbe Menge an Öl. Der einzige Unterschied besteht darin, dass wir viel mehr dafür bezahlen und außerdem zu Putins Militäroperationen beitragen.

Obwohl wir das nicht müssen, schicken wir Russland jeden Tag 70 Millionen Dollar. Alles, was wir hier zu Hause tun müssen, ist bohren, graben und fracken.

Wie können Biden und die Demokraten über den Krieg in der Ukraine schreien, wenn es ihre irrationale Politik war, die ihn ermöglicht hat?

Aber es ist nicht nur in den Vereinigten Staaten so. Es sind auch die Linken in der Europäischen Union, die in Betrieb befindliche Kernkraftwerke abschalten, nur um Putin Milliarden für das Öl, Erdgas und die Kohle zu überweisen, über die sein Land verfügt.

Putin wäre nicht nur zu bankrott, um einen Krieg zu führen, wenn die westliche Welt einfach ihre eigenen Energieressourcen nutzen würde, sondern er würde auch die Macht über einen Westen verlieren, der sich nun auf ein Russland verlassen muss, das seine Lichter am Leuchten hält.

Behalten Sie also all dies im Hinterkopf, während Joe versucht, Putin gegenüber hart zu sein. Die Wahrheit ist, dass sich Biden, als er vor die Wahl gestellt wurde, entweder unsere eigenen Ressourcen zu erschließen oder Russland mit 70 Millionen Dollar pro Tag zu versorgen, dafür entschied, Putin zu bezahlen.

Die Initiative «Leuchtturm ARD» für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk


Der Filmproduzent Jimmy C. Gerum backt keine kleinen Brötchen. Mit «Leuchtturm ARD» hat er eine Initiative gegründet, die die Erneuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland zum Ziel hat. Zum Tag der Deutschen Einheit, am 3. Oktober 2022, wünscht sich Gerum eine Entschuldigung der Medienschaffenden und den Anfang eines neuen, am Gemeinwohl orientierten Rundfunks. Auch in der Schweiz und in Österreich möchte er die Aktion aufgleisen.

Corona-Transition: Wie ist die Initiative entstanden und was verbirgt sich dahinter?

Jimmy Gerum: Ja, also die Grundlage ist eine umfangreiche Recherche. Ich habe mir in den vergangenen Jahren den Luxus eines Vollzeitstudiums in Geopolitik, Weltgeschichte, Philosophie und Psychologie geleistet. Dabei habe ich viele Menschen kennengelernt. Zusammen haben wir überlegt, wie man diese Welt verbessern könnte. Und daraus ist der «Leuchtturm ARD» entstanden. Denn es geht darum, dass die öffentliche Meinung ein Schlüssel ist, um diese Welt multipolar und ausgewogen zu machen. Wir alle sollten wissen, wovon wir reden, wir sollten Vertrauen haben zu den Informationen, weil wir sie selber nicht überprüfen können. Wir brauchen einen Ort der Orientierung und der öffentliche Rundfunk ist eigentlich dieser Ort. Doch wenn man die Berichterstattung analysiert, stellt man fest, dass er seit Jahrzehnten Desinformation betreibt. Der juristische Weg dagegen, der in den vergangenen Jahrzehnten von vielen gegangen worden ist, war nicht erfolgreich. Und deswegen starten wir jetzt eine Graswurzelbewegung.

Multipolarität, Ausgewogenheit, Staatsferne steht im Untertitel auf der Webseite «Leuchtturm ARD». Aber was ist denn genau dieser Leuchtturm?

Der «Leuchtturm ARD» ist die Art, wie die ARD in Zukunft aussehen wird. Dazu gehört die im Internet entstandene, unabhängige, journalistische Nachrichtenwelt. Viele Portale, die hervorragenden Journalismus machen, sollten mit dem durchaus auch hervorragenden Journalismus des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zusammenarbeiten. Allerdings müssen wir diese Redakteure vorher von dem Korsett der Desinformation befreien, das entstanden ist. Es ist entstanden durch fremde, intransparente Interessen.

«Leuchtturm ARD» hat als Basis die Ergebnisse, die das Media Future Lab 2021 hervorgebracht hat. An der Ludwig-Maximilians-Universität München gab es mit dem Professor Michael Meyen eine Konferenz, die eine Medien Utopie gestaltet hat. Und die lässt sich auf zwei Worte reduzieren: Transparenz und Kontrolle. Wenn wir jetzt mit den Verantwortlichen bei ARD und ZDF ein Gespräch führen über die Fehlleistungen der Vergangenheit, dann geht es vor allem darum, ein System zu installieren, das zu 100 Prozent Transparenz und Kontrolle im Vordergrund hat. Diese Utopie hat von uns den symbolischen Titel «Leuchtturm ARD» bekommen, weil ein Leuchtturm Orientierung gibt.

Jeder Reformprozess fängt mit einem Problembewusstsein an. Das sehe ich nicht. Beim ÖRR versichert man sich immer wieder über Studien, dass alles richtig läuft. Und die Quote stimmt ja auch – ARD und ZDF haben während der Coronazeit deutlich an Einschaltquote gewonnen.

Die Verantwortlichen dort kriegen sehr viel Gehalt und ich erwarte von ihnen Flexibilität in ihrem unternehmerischen Geist. Ich erwarte vor allem von diesen gut bezahlten Menschen, dass sie reflektieren, was nicht Gemeinwohl orientiert war in der Vergangenheit, wo fremde Interessen ins Spiel gebracht wurden. Diese Transparenz erwarten wir jetzt. Das ist etwas, was diese Zeit jetzt verlangt. Sie haben es übertrieben mit dem Narrativ, das in den letzten zwei Jahren gefahren wurde. Das ist eines öffentlichen Rundfunks nicht würdig. Da wurde vielfach der Medienstaatsvertrag verletzt, in dem sich Leitlinien finden wie Multipolarität, Ausgewogenheit und Staatsferne.


Nehmen wir zum Beispiel die Trusted News Initiative, die 2016 gegründet worden ist. Das ist ein Zusammenschluss sämtlicher wichtigen Medien, zu denen ARD und ZDF gehört, sämtliche Rundfunkanstalten ganz Europas plus Microsoft, Facebook, Twitter, YouTube. Also quasi das gesamte Silicon Valley, dazu das Wallstreet Journal und die grössten Nachrichtenagenturen westlicher Art.

Sie haben ein einheitliches Narrativ beim Thema Impfung aufgebaut, das durchaus in Zusammenarbeit mit den Pharmakonzerne entstanden ist. Sie haben auch alternative Behandlungsmethoden verschwiegen. Sie haben den Wuhan Lab Leak verschwiegen. Sie haben eine Menge Macht, das Narrativ zu beeinflussen. Da reden wir von Fakten. Das sind keine Verschwörungstheorien oder sowas.

Ähnliche Initiativen, die die öffentlich-rechtlichen Medien reformieren wollten, gab es schon einige. Sie wurden auch von bekannten Personen unterstützt, zum Beispiel von Kristina Schröder, der ehemaligen Familienministerin der SPD. Passiert ist nicht viel. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind Tanker, die nur sehr schwer den Kurs ändern. Warum sollte «Leuchtturm ARD» nun erfolgreich sein?

Unsere Strategie ist, dass wir mit unserer Gemeinschaft und mit der Zukunft für unsere Kinder argumentieren. Wir erwarten jetzt Flexibilität von unserem Rundfunk, weil wir ihn mit jährlich acht Milliarden Euro bezahlen. Jeder von uns hat einen Stein in der Hand. Das sind diese lächerlichen 18 Euro, mit denen wir eine gemeinwohlorientierte Welt bauen können. Diese acht Milliarden halten wir jetzt so lange zurück, bis wir den Medienstaatsvertrag zufriedenstellend erfüllt sehen. Das wird dann der Fall sein, wenn Multipolarität, Ausgewogenheit und Staatsferne das oberste Prinzip unseres öffentlichen Rundfunks geworden ist, wenn Selbstkritik und Selbstreflexion stattfindet in den Führungsetagen. Am 3. Oktober 2022 wird das passieren vor der deutschen Bürgerschaft, live in der Tagesschau.

Das Ganze ist nicht völlig illusorisch, weil schon geschehen. In Dänemark hat sich zum Beispiel die grösste Boulevardzeitung entschuldigt für die Corona-Berichterstattung. Gibt es auch Bestrebungen, die Bewegung in die Schweiz und nach Österreich zu bringen?

Natürlich ist jedes Land betroffen. Viele Länder haben ja nicht dieses Privileg, dass sie einen öffentlichen Rundfunk haben. Er wurde in vielen Ländern schon abgeschafft. Aber jedes Land, das noch selbst für diesen öffentlichen Rundfunk bezahlt, hat natürlich das Recht, dass man dort Orientierung bekommt und dass Transparenz oberstes Gebot ist, wo in der Vergangenheit fremde Interessen mit im Spiel waren. Wir suchen momentan nach Kooperationen. Ich bin überzeugt, dass wir schon sehr bald den Leuchtturm SRG und den Leuchtturm ORF ins Leben rufen.

«Einen Misserfolg kann sich Putin gar nicht leisten»

«Die Welt steht für mich am Rande eines Atomkriegs, einer grossen Auseinandersetzung zwischen dem Westen und dem Osten», sagt Journalist Roger Köppel gleich zu Beginn, so unfassbar dies auch klingen möge. «In der Geopolitik muss man auch immer mit den schlechtmöglichsten Varianten rechnen.» Das Kriegsrisiko steige stündlich.

Dabei zieht Köppel auch die westlichen Leitmedien in die Verantwortung. «Die Medien haben sich geradezu hineingesteigert in eine Art Kriegsbegeisterung, hypnotisiert von ihren Dämonisierungen und Feindbildern.» Dies sei eine höchst alarmierende brodelnde Stimmung.

Wladimir Putin sei wild entschlossen, in der Ukraine einen Erfolg herbeizuführen: «Einen Misserfolg kann er sich gar nicht leisten.» Er habe alles auf eine Karte gesetzt: «Das ist entweder der Anfang vom Ende von Putin oder ein geostrategisches Abenteuer mit offenem Ausgang.» Offensichtlich sei Putin aber zum Äussersten bereit. Er selbst hätte nicht geglaubt, dass der russische Präsident tatsächlich in die Ukraine einmarschieren würde, sagt Roger Köppel. Dies sei durch nichts zu rechtfertigen. Über Putins wahre Motive und Hintergründe könne man letztlich nur rätseln.

Der Westen habe mit den Sanktionen bereits «die finanzielle Atombombe» gezündet. «Der russische Staat sieht sich durch diese Massnahme existenziell bedroht.» Roger Köppel erinnert dabei an historische Begebenheiten wie Pearl Harbor, als die USA Japan von der Lieferung von Rohstoffen abschnitten. Wenn sich eine Grossmacht existenziell bedroht sehe, passiere eine Eskalation: «Wie ein wildes Tier, das sich in die Ecke gedrängt fühlt.»

Der Westen habe nun alles andere als deeskaliert, hält der Weltwoche-Chefredaktor fest. Die EU sei rhetorisch in den Krieg eingetreten und sie liefere der Ukraine Waffen. Dies erinnere an die Situation vor dem Ersten Weltkrieg. «In Sarajevo geschah ein politischer Mord und am Ende wurde die ganze Welt in Brand gesteckt.» Er wolle keine Horrorszenarien an die Wand malen, aber «es ist eine Plausibilität da, dass eine ganz tragische Situation heraufbeschworen wird».

«Es besorgt mich darüber hinaus, dass ich keine mässigenden Stimmen mehr finde.» Die fortschreitende Dämonisierung Putins bestätige den Westen darin, «dass man selbst überhaupt keine Fehler gemacht hat». Man sei nicht mehr bereit, zu differenzieren. «Die Medien heizen diese Stimmung an», klagt Köppel an. Um eine friedliche Koexistenz anzusteuern, brauche es doch «die Bereitschaft zur Verständigung», betont er.

Zur Schweiz: «Ich bin entsetzt über das, was der Bundesrat entschieden hat.» Der Bundesrat habe sich dem Druck gebeugt und die EU-Sanktionen gegen Russland übernommen. Die Schweiz hätte für die Kriegsparteien einen neutralen Ort bieten können, «einen Fluchtort, wo man aus dem Wahnsinn des Krieges wieder ausbrechen kann». Aber tragischerweise sei die Schweiz eingeknickt. «Die Schweiz ist eine Kriegspartei in den Augen der Russen.» Es sei unglaublich, dass der Bundesrat nicht der Auffassung sei, die Neutralität gebrochen zu haben. Die Welt habe dies mit einer gewissen «Schockiertheit» zur Kenntnis genommen. «Das wird international nicht bejubelt», so Roger Köppel.

Die Schweiz dürfe sich nicht in Kriege der anderen hineinziehen lassen, warnt Köppel: «Wenn die Russen uns als Kriegspartei sehen und die EU schon das Gefühl hat, wir seien Mitglied, (…) dann plötzlich können auch Raketen in die Schweiz fliegen.» Man müsse sich fragen, ob «die in Bern», die die Neutralität noch immer gewahrt sähen, in einem Metaversum unterwegs sind.

«Wir sind genauso Gefangene dieser Feindkonstellation» wie Putin es dem Westen gegenüber sei: «Zu lange hat man im Westen die Dämonisierung dieses Kreml-Herrschers als Strategieersatz genommen.» Man habe einfach gesagt, Putin sei der üble Kerl im Kreml und wir im Westen seien die «good guys». In der Geopolitik dürfe die Situation aber keinesfalls emotional betrachtet werden. «Wie kommen wir wieder aus dieser Situation?», fragt sich Roger Köppel: «Wäre es nicht vernünftiger, dass wir wieder etwas abrüsten, und zwar mental, geistig und bei der Selbstgerechtigkeit?»

Genau da brauche es eine glaubwürdige Schweiz, einen neutralen Ort, mahnt Köppel. «Eine Friedensinsel.»

Das ganze Video von Roger Köppel sehen Sie hier.

Grossbritannien: Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen wird gekippt

Die britische Regierung hat eine spektakuläre Kehrtwende hingelegt: Die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen soll in zwei Wochen abgeschafft werden. Dies berichtet das Medienportal The Daily Sceptic unter Berufung auf MailOnline.

Nachdem Gesundheitsminister Sajid Javid den Abgeordneten schon im Januar erklärt hatte, die Politik «Keine Impfung, kein Job» sei «nicht mehr verhältnismässig», sei den Ministern vorgeworfen worden, dass sie das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben haben, lässt das Portal wissen.

Nun sei zwar bestätigt worden, dass die Pflichtimpfung ab dem 15. März keine Bedingung mehr für eine Anstellung sein werde. Doch zuvor seien schätzungsweise 40’000 Arbeitnehmer entlassen worden, nachdem im November 2021 die Impfpflicht in Kraft getreten sei. Javid habe dennoch betont, dass man «die richtige Politik» angewendet habe, so The Daily Sceptic.

Die Lage hätte sich jetzt geändert, nachdem es «klinische Beweise» dafür gebe, dass die aktuelle Omikron-Variante weniger schwerwiegend sei als Delta, versicherte der Gesundheitsminister. Auch die «hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung» hätte eine Änderung der Regierungsstrategie ermöglicht.

Pat Cullen, Generalsekretärin des Royal College of Nursing, bezeichnete die Kehrtwende der Regierung als «richtige Entscheidung». Allerdings ist sie der Meinung, sie komme «zu spät für diejenigen, die ihren Arbeitsplatz bereits verloren haben».

Die Minister müssten sich jetzt «dringend» mit dem Personalmangel im Gesundheits- und Sozialwesen befassen, fügte sie hinzu. Denn man könne die Patienten nicht mehr «sicher versorgen». Zehntausende von Stellen in der Krankenpflege seien unbesetzt.



Dass etwa 40’000 Arbeitnehmer ihre Dienste jetzt wieder anbieten könnten,
sei eine gute Nachricht, resümiert The Daily Sceptic. Doch sei es eine Tragödie, «dass hart arbeitende Menschen dies überhaupt hätten durchmachen müssen». Eine weitere Tragödie sei, dass Patienten und Bewohner von Pflegeheimen unter den Folgen der Unterbesetzung leiden müssten.

Deutsche wollen Impfstatus der ukrainischen Flüchtlinge prüfen

«Bayern will Impfstatus ukrainischer Flüchtlinge diskutieren», titelte die deutsche Welt gestern. Nur etwa 35 Prozent der Ukrainer seien «mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff vollständig geimpft». Rund 30 Prozent der Ukrainer hätten den chinesischen, in der EU nicht zugelassenen Impfstoff Sinovac erhalten.

Auf Antrag von Bayern solle deshalb an der nächsten Gesundheitsministerkonferenz vom 7. März darüber diskutiert werden, wie damit umzugehen sei.

Report24 berichtet zudem, dass auch andere Bundesländer ausser Bayern über die Frage debattieren würden. So kündigte die für die Corona-Verordnungen in Berlin zuständige Gesundheitssenatorin Ulrike Gote von den Grünen an, dass Impfkapazitäten und Impfstellen unbedingt bereit sein müssten: Allen Flüchtlingen solle man «zügig die Impfung ermöglichen und anbieten».

Ob man die Ukrainer wie die Deutschen zur Impfung nötigen wolle, bleibe unklar, schreibt das Portal weiter.

«Tatsächlich wird man aus dieser Debatte kaum sauber herauskommen können: Weder kann man von Geflüchteten aus der Ukraine erwarten, sich dem erwiesenermassen hirnrissigen deutschen Impfzwang zu unterwerfen – noch kann man deutschen Bürgern erklären, wieso der massive Druck zur umstrittenen Covid-Impfung nur für sie gelten soll. So oder so führt sich Deutschlands Covid- und Impfpolitik aktuell selbst ad absurdum.»

Geld- und Gefängnisstrafen für Ungeimpfte in Uganda

Einige Regierungen afrikanischer Länder widersetzen sich der Corona-Diktatur (wir berichteten). Andere geben den Anschein, mitzuspielen, setzen aber die Massnahmen nur halbherzig durch. Andere hingegen spielen voll mi – insbesondere solche, die dem Westen nahestehen.

Das trifft zum Beispiel auf die Machthaber in Uganda zu, wie Michele Crudelini auf Byoblu berichtet. Das Land hat vor kurzem eine Impfpflicht für die gesamte Bevölkerung eingeführt, ohne jeglicher Toleranz gegenüber «Impfverweigerern». Gegen diese wird eine Geldstrafe von 4 Millionen ugandischen Schilling verhängt – umgerechnet mehr als tausend Euro. Eine beträchtliche Summe, wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Monatsgehalt in Uganda bei etwa 100 Dollar liegt.

Doch damit nicht genug. Bei Nichtbezahlung der Geldstrafe ist eine Haftstrafe von sechs Monaten vorgesehen. Gesundheitliche Gründe für diese Entscheidung seien angesichts der geringen Inzidenz der Krankheit in Uganda und in Afrika südlich der Sahara im allgemeinen schwer nachzuvollziehen, wie Crudelini konstatiert.

Zwei Jahre nach Beginn der «Pandemie» sind in Uganda 3588 Menschen an oder mit «Covid» gestorben, was einer Sterblichkeitsrate von 0,008 Prozent entspricht. In Italien zum Beispiel lag die Covid-Sterblichkeitsrate bei 0,25 Prozent. Die Impfquote in Uganda liegt bei gerade einmal 5,9 Prozent.

Der Widerstand gegen Covid-Impfungen und -Medikamente in manchen afrikanischen Ländern ist auf ein generelles Misstrauen gegenüber «Big Pharma» zurückzuführen; ein Misstrauen, das auf Erfahrung beruht: zum Beispiel bei der Erprobung des Pfizer-Medikaments Trovan in Nigeria. Einige Kinder starben an dem Medikament.

Dass die ugandischen Behörden auf eine Impfung drängen, obwohl keine unmittelbarer Notfall besteht, erklärt Crudelini mit der Tatsache, dass der ugandische Präsident Yoweri Museveni seit über 46 Jahren im Amt ist. Es handle sich also de facto um eine Diktatur, die die Sympathie der westlichen Welt geniesse.

Museveni sei sogar einer der ersten Präsidenten gewesen, die Joe Biden gratulierten hatten, als dieser im November 2020 ins Weisse Haus gewählt wurde, so Crudelini. Biden habe das Kompliment erwidert und zum 59. Jahrestag der Unabhängigkeit Ugandas eine besondere Glückwunschbotschaft übermittelt.

In den letzten Monaten hätten die USA elf Millionen Impfdosen an Uganda gespendet, erklärt Crudelini weiter – obwohl eine Verkaufsklausel der Pharmafirmen derartige Spenden an Drittländer verbietet. Crudelini spekuliert, dass die USA das dieses Verbot umgangen haben könnten, damit im Gegenzug Uganda die Verabreichung dieser Spritzen garantiert.

Russland: Ausländische freiwillige Kämpfer fallen nicht unter das humanitäre Völkerrecht

Auch die deutsche Regierung hat mitgeteilt, dass sie Deutschen, die als Freiwillige in der Ukraine kämpfen wollen, keine Hindernisse in den Weg stellt. Das haben auch andere Staaten getan. In manchen Staaten ist es den eigenen Bürgern gesetzlich verboten, im Ausland für andere Staaten zu kämpfen und einige dieser Staaten haben extra für die Ukraine […]

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Gaspreis in Europa bricht alle Rekorde

Die deutsche Außenministerin Baerbock hat kürzlich gesagt, dass „wir“ bereit sind, den Preis für harte Russland-Sanktionen zu zahlen. Ich weiß nicht, wen genau sie mit „wir“ gemeint hat, aber ich kenne viele in Deutschland, die das anders sehen. Wir schlimm die Auswirkungen der Sanktionen für Europa werden, kann man derzeit genauso wenig abschätzen, wie ihre […]

Der Beitrag Gaspreis in Europa bricht alle Rekorde erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

BILD-Journalist Röpcke vor Ort: „Die Ukrainer machen grausige Dinge mit gefangenen russischen Soldaten & Verrätern“

BILD-Journalist Röpcke vor Ort: „Die Ukrainer machen grausige Dinge mit gefangenen russischen Soldaten & Verrätern“

Julian Röpcke, Journalist der BILD, postete am 1. März 2022 aus der Ukraine Folgendes bei Twitter:

„Puh … was soll ich sagen … Die Ukrainer machen grausige Dinge mit gefangenen russischen Soldaten & Verrätern. Aber das werde ich hier nicht posten. Es ist grundfalsch, aber es passiert und jeder, der es kritisiert sollte sich fragen, was er in so einer Situation machen würde.“

Zu den Verrätern dürfte wohl auch die russischsprachige Minderheit in der Ukraine gezählt werden.

Die Mitteilung des BILD-Journalisten ist umso bemerkenswerter, als dass Röpcke enge Verbindungen zum Asow-Nazi-Bataillon pflegt. Er postete schon bei Twitter, dass er mit Asow (und dem schwedischen Neo-Nazi Mikael Skillt) in Kiew Partys feiert. Skillt ist ein Scharfschütze, der mit der Tötung dutzender Ostukrainer prahlt und selbst in den westlichen Medien als Nazi identifiziert wurde.

Röpcke ist also einiges gewohnt. Er ist mit Typen wie Skillt befreundet und findet deren Wirken gut.

Wenn so jemand sagt „Die Ukrainer machen grausige Dinge mit gefangenen russischen Soldaten & Verrätern.„, dann reden wir hier von absolutem Horror und totaler Perversion.

China läutet nächste Runde der Pandemieshow ein: Mehrere Bezirke von Shenzen gesperrt

China läutet nächste Runde der Pandemieshow ein: Mehrere Bezirke von Shenzen gesperrt

Es sind gespenstische, dystopische Szenen, die sich zurzeit in Shenzen abspielen sollen. In weiße „Schutzkleidung“ gehüllte Menschen gehen von Haus zu Haus und durchsuchen angeblich jeden Raum, jedes Bett und jeden Schrank, um die Zahl der aufhältigen Personen zu überprüfen. All das aufgrund der „Pandemieprävention“, denn es wären wieder „neue Fälle“ entdeckt worden. Das ist wohl die schöne neue Welt, die Herr Schwab auch für uns vorgesehen hat.

Ein Kommentar von Willi Huber

Ihr werdet nichts besitzen und ihr werdet glücklich sein. Das ist das Motto von Klaus Schwabs „Great Reset“ und der UN Agenda 2030. Unklar ist, ob ganz nach nordkoreanischem Vorbild nur die Glücklichen übrig bleiben. Was mit diesem einen Onkel passierte, der nicht glücklich genug geklatscht hat, ist gemeinhin bekannt. Es war eine Spur drastischer als das Schicksal all jener, die momentan nicht glücklich genug für die Impfungen, gegen Andersdenkende und gegen den Frieden klatschen.

Laut mehrerer anonymer Quellen streifen wieder Hundertschaften Chinesischer Beamter durch die Metropole Shenzen. Was davon wahr ist und was nicht lässt sich kaum beurteilen, denn unabhängige Nachrichten gibt es aus der chinesischen Diktatur nicht. Da ist man dem Westen noch knapp voraus, der im Zuge der unantastbaren Meinungsfreiheit gerade erst die russischen Staatssender verboten hat. So wichtig sind den moralisch hochwertigen Regenten eben die Grundrechte.

China: Die örtlichen Behörden haben nach der Entdeckung neuer Fälle mehrere Bezirke von #Shenzhen gesperrt. Es wird von Tür zu Tür gegangen, um die Anzahl der Personen in einem Haushalt zu überprüfen, bis hin zur Durchsuchung unter Betten und in Schränken. pic.twitter.com/YkZU4hdYLG

— henning rosenbusch (@rosenbusch_) March 3, 2022

Wenn man sich die Mühe macht und ein wenig recherchiert, findet man zahlreiche Quellen, die bestätigen, dass es in Shenzen zu neuen Fällen von Covid-19 gekommen wäre – im unteren zweistelligen Bereich. Shenzen hat 12,6 Millionen Einwohner. In Folge zieht die chinesische Diktatur wieder ihre große Show ab – denn Angst ist hier wie dort sehr wichtig, um die Staatsmacht zu erhalten.

【3月2日0-24時,深圳新增25例病例】其中,23例診斷為新冠肺炎確診病例,2例診斷為新冠病毒無症狀感染者;7例在隔離觀察的密接人員核酸排查中發現,17例在重點區域核酸篩查中發現,1例在重點人群核酸篩查中發現。#深圳 #Shenzhen #COVID19 pic.twitter.com/poFV5Jr4Vz

— 梧桐山觀雲 (@mountainwutong) March 3, 2022

Dazu gehört in China auch, die Haustiere von Covid-Patienten zu töten. Das hat im Kampf gegen die grippeähnliche Krankheit zwar keinen Sinn, aber demonstriert dem Volk anschaulich, wer die Macht hat. Abgesehen davon sind Haustiere ja nicht CO2-neutral, das predigen auch unsere Grünen.

转。深圳开始杀确诊者的猫。 pic.twitter.com/or1JzFwGp7

— Maura?️‍⚧️ #ЯзУкраїною?? (@maura_ciao) March 3, 2022

Wer die U-Bahn benutzen will, muss zurzeit vor Ort einen Covid-Test über sich ergehen lassen. Wenn man diese Bilder auf sich wirken lässt wird klar: Die Welt ist trotz Ukraine-Krise noch lange nicht über das Covid-Theater hinweg. Vielleicht reichen die Bilder von Shenzen ja so wie dereinst die falsch kontextualisierten Bilder aus Bergamo, um auch in Europa den nächsten Maßnahmenwahn einzuläuten?

China’s southern tech hub Shenzhen is requiring residents to present negative nucleic acid test results before riding the subway, as it boosts measures to control a growing Covid-19 outbreak. https://t.co/vPhuRkuMRe

— Caixin Global (@caixin) March 3, 2022

As #China continues to tackle new #COVID-19 cases within its border, #Shenzhen is feeling the pressure to contain its newest outbreak fueled by a new Omicron sub-variant.https://t.co/r5TPhnYkDy

— Vision Times (@vision_times) March 3, 2022

Moskau und Peking einig: „Freund und Feind erkennt man im Krieg!“

China und Russland stehen Rücken an Rücken

 

Von JURY TAVROVSKY | Die Krise in der Ukraine ist das unvermeidliche Ergebnis des Kalten Krieges des Westens gegen Russland. Das unausweichliche Ergebnis des Kalten Krieges des Westens gegen China könnte schon bald die Taiwan-Krise sein.

Der Kalte Krieg gegen China war unter der Präsidentschaft von Donald Trump voll entbrannt. Die US-Administration hatte im Juli 2018 einen Handelskrieg vom Zaun gebrochen und ging auch offensiv gegen chinesische Hightech-Unternehmen, wie Huawei oder ZTE vor. Weiters wurden Chinesen aus Labors und Universitäten in den USA ausgeschlossen. Das Aufwiegeln von Separatisten in Hongkong und Xinjiang so wie Waffenlieferungen nach Taiwan nahmen zu. Die weltweite Anti-China-Propagandakampagne wurde im Zuge der Corona-Pandemie zur Spitze getrieben. Zum Ende der Amtszeit von Trump im Jahr 2021 wurde China als eine der Hauptgefahren gegenüber der wirtschaftlichen und militärischen US-Hegemoniestellung hingestellt. Es war der Zeitpunkt, als neben der „russischen Front“ die zweite globale Front des Kalten Krieges, die der „chinesischen Front“, hinzutrat.

Mit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden erhielt der Kalte Krieg eine neue Dimension mit ideologischer Bedeutung. Die Demokratische Partei pflegt der Durchsetzung „amerikanischer Werte“ traditionell den Vorrang vor Wirtschaftsinteressen einzuräumen. Der Kampf gegen die Kommunistische Partei Chinas, die das Land erfolgreich auf den Pfad eines „Sozialismus mit chinesischen Charakteristiken“ führte, droht auf die Prediger eines „Kapitalismus mit amerikanischen Charakteristiken“ zu stossen. In Peking wurde der von den USA veranstaltete »Gipfel für Demokratie« Ende des Jahres 2021 nicht ohne Grund mit einem Kreuzzug verglichen. Der Hass auf Rotchina nimmt tatsächlich Züge eines Religionskrieges an. Washington beschleunigt die Einkreisung des Reichs der Mitte durch den Einsatz von NATO-Kräften, die Schaffung neuer strategischer Strukturen wie Qwad (quatrilateraler Sicherheitsdialog zwischen USA, Australien, Indien und Japan) und AUKUS (trilaterales Militärbündnis zwischen Australien, UK und USA) oder die Aktivierung von Militärverträgen mit Japan, Südkorea und Australien. Die Amerikaner haben Taiwan zum Hauptbestandteil der „chinesischen Front“ erhoben.

Bis vor wenigen Wochen war es schwer abzusehen, an welcher der beiden Fronten des Kalten Krieges die heiße Phase beginnen würde. Russland hatte erkannt, gegen die Zeit zu arbeiten und einen „Gegenschlag“ gegen ein sich zusammenbrauendes NATO-Feuerwerk gerichtet. Die Anerkennung der Republiken Donezk und Luhansk war der Anlass, aber keineswegs die Ursache. Ähnlich könnte sich die Situation an der „chinesischen Front“ entwickeln, ausgehend von einer Anerkennung der „Souveränität“ Taiwans durch die Vereinigten Staaten. Dieser Schritt wurde durch Resolutionen des Kongresses vorbereitet, flankiert durch die unermüdliche Arbeit des US-Außenministeriums, Pentagons und durch gesamte Logik der Unterstützung separatistischer Kräfte auf Taiwan.

In Taiwan arbeitet die Zeit gegen China. Eine ganze Generation wurde mit einer „taiwanesischen Identität“ gemäss offizieller Propaganda gegen die Wiedervereinigung mit der VR China grossgezogen. Die militärischen Fähigkeiten des Landes sind rasch angewachsen – nicht nur durch US-Waffenlieferungen im Wert vieler Milliarden US-Dollar: Neben Patriot-Raketensystemen, Panzern und Kriegsschiffen erhält das Land demnächst 66 F‑16-Kampfjets der neuesten Generation. Taiwan hat mit der Massenproduktion eigener Marschflugkörper mit einer Reichweite von 1.500 Kilometern begonnen, die Ziele tief im chinesischen Staatsgebiet treffen könnten.

Anders als der Politneuling Selenskyj scheint die taiwanesische Regierungschefin Tsai Ing-wen zielbewusster und droht nicht mit dem Bau eigener Atomwaffen: Entweder hat sie diese schon oder wird sie bald haben. „Erstens haben wir keine Atomwaffen, und zweitens werden wir sie, wenn nötig, einsetzen“, sagte die israelische Premierministerin Golda Meir in ähnlicher Situation.

Die Entwicklung der taiwanesischen Atombombe begann 1961 und wurde 1976 auf amerikanischen Druck hin in einer fortgeschrittenen Phase gestoppt. Nachdem die Amerikaner jedoch 1978 ihren Verbündeten verraten hatten, um strategische Beziehungen zur VR China aufzubauen, ordnete der damalige taiwanesische Präsident Chiang Ching-guo an, die Arbeiten im Geheimen fortzusetzen.

Nun sprechen einige taiwanesische Experten vom Beispiel der „verführten und verlassenen“ Ukraine und der Unzuverlässigkeit Washingtons. Andere diskutieren über die Notwendigkeit einer „offiziellen“ Atombombe. Der Politikwissenschaftler Chen Shih-min von der Nationalen Universität schrieb darüber in einer Stellungnahme in der englischsprachigen Taipei Times. Es handelt sich höchstwahrscheinlich dabei um kein irrtümliches Leck.

Auch Peking studiert sorgfältig die Reaktion Amerikas im Zuge die Ereignisse in der Ukraine. Die Reaktion der USA gleicht der eines Geldverleihers – nicht der eines Kriegers. Die Amerikaner wagen es nicht, selbst in einen umfassenden Krieg gegen Russland oder China einzutreten. „Nukleare Schutzschilde“ sind eine ernste Sache. Für Landoperationen in Europa scheinen amerikanische Truppen zu dürftig, auch wenn „Infanterie“ aus NATO- und Vasallengebieten hinzukäme. Es handelt sich auch nicht um Operationen auf chinesischem Boden. Der Pentagon mag sich erinnern, wie im Koreakrieg (1950–53) Chinesen in wattierter Kleidung und mit Maschinenpistolen erfolgreich amerikanischen Panzerregimentern Widerstand leisteten. Doch Taipeh über Ausrufung ihrer „Unabhängigkei“» auf den Kriegspfad zu treiben, scheint für einige US-Strategen durchaus vorstellbar.

Sollen doch die Chinesen Chinesen töten, so wie die Russen Russen töten. Sollen doch Sanktionen den unaufhaltsamen Aufstieg der chinesischen Wirtschaft ebenso verlangsamen wie den der russische Wirtschaft, die gerade dabei war, sich zu erholen. Sollen doch die liberalen Medien das Provokationsopfer Peking der Aggression beschuldigen, wie zuvor Moskau, das schon seit acht Jahren blutige Provokationen hinzunehmen hatte. Anmerkung der Redaktion: 14.000 Tote im Gebiet des Donbass seit dem Putsch in Kiew im Jahr 2014.

Einige Experten in Peking könnten versucht sein anzunehmen, dass sich Amerika ggf. in einem Kalten Krieg enlang der „russischen Front“ verzetteln könnte, um für länger so Druck von China zu nehmen. „Infolge der veränderten geopolitischen Lage in der Ukraine wird Amerika in Zukunft mehr Ressourcen nach Europa als in den asiatisch-pazifischen Raum investieren“, schrieb Professor Li Haidong in der Global Times. – Zumindest für die nächsten Jahre werden die USA gezwungen sein, sich auf Europa zu konzentrieren, und ihre indo-pazifische Strategie wird zu einem leeren Schlagwort verkommen. Weiter über diese Strategie zu sprechen, würde zu einem weiteren Zusammenbruch führen, ähnlich wie in Afghanistan. Es ist unwahrscheinlich, dass die amerikanischen Eliten dies übersehen könnten.

Der Standpunkt gegen China scheint historisch begründet. Zu Jahrhundertbeginn klagte Präsident George W. Bush bei seinem Amtsantritt über seinen Vorgänger Bill Clinton, welcher zu «weich» gegenüber China gewesen wäre, welches er als „strategischen Konkurrenten“ qualifizierte. Der Anschlag auf die beiden Bürotürme in New York, der die Prioritäten der US-Politik für viele Jahre verschob, hinderte die USA damals ihren Worten Taten folgen zu lassen.

Aber es gibt noch eine andere Deutung. Angesichts der russischen Antwort auf den „US-Drang nach Osten“ könnten die Amerikaner versucht sein, ihre Verbündeten in Europa mit den Konsequenzen allein zu lassen: Die Ukraine gilt bereits als verspielte Karte und wird einfach aus dem Spiel genommen. Aber es verbleiben noch einige Trümpfe in den restlichen Karten, und das Ass heisst Taiwan. Die Strategen in Washington könnten einen unwiderstehlichen Drang verspüren, ein neues Spiel zu entfachen, und die neuen Trümpfe dann auszuspielen.

In den Hauptquartieren der „russischen Front“ und „chinesischen Front“ werden die simplen Pläne der amerikanischen Strategen immer deutlicher. Die Kombinationen und Entwicklung einer gemeinsamen Gegenstrategie wurden höchstwahrscheinlich von den Präsidenten und Oberbefehlshabern von Russland und China bei ihrem Treffen am 4. Februar in Peking weiter aufgenommen. Auch nach dem Beginn der Operation in der Ukraine, am 25. Februar, gab es einen weiteren „Strategieabgleich“: Es kam zu einem anderthalbstündigen Gespräch über sichere Kommunikationskanäle.

Moskau und Peking zeigen gegenseitiges Verständnis für die reale Situation des strategischen Partners. Der Tenor der chinesischen Diplomatie und einflussreicher Medien ist positiv. Russische Diplomaten drängen ihre Kollegen auch nicht zu unüberlegten Äußerungen. Provokante Klagen über die vermeintlich „mangelnde Unterstützung“ des russischen Handelns von den erklärten Gegnern der Allianz mit Peking durch sogenannte sachkundige Experten in den Medien kann nur belächelt werden.

China und Russland, stehen an den beiden Fronten desselben Kalten Krieges Rücken an Rücken!

Die Wirtschaft wird als Steuereintreiber missbraucht

Die Wirtschaft wird als Steuereintreiber missbraucht

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Von PROF. EBERHARD HAMER | Der Staat hat nicht nur der Wirtschaft einen Großteil seiner Bürokratie aufgebürdet („Bürokratieüberwälzung“) – das sind 1000 Stunden pro Betrieb pro Jahr Hilfsarbeiten für staatliche Stellen wie Steuerberechnungen, Statistiken, Sozialabgabenberechnungen, Überweisungen u.a. –, er missbraucht die Wirtschaft immer mehr als bürokratischen Hilfsdiener der eigenen Bürokratie, ohne dies zu bezahlen und […]