Kategorie: Nachrichten
Zwischen großem Zittern und Schlammschlachten
Die Inseraten-Affäre rund um Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) reißt nicht ab. Der türkise Dunstkreis tut alles, um den Deckel zurück auf die Causa zu drücken – und gleichzeitig liefern sich zwei heimische Blätter einen Wettbewerb darüber, wessen Umfeld man nun für zwielichtiger und verhaberter halten möge.
Nicht nur der Antrag der Meinungsforscherin Sabine Beinschab, von der Kronzeugenregelung zu profitieren sorgt für Wirbel in Österreichs Redaktionsstuben. Denn der bekannte „Plagiatsjäger“ Stefan Weber hat es sich nun laut eigenen Aussagen zur Aufgabe gemacht, „jetzt schonungslos die Mediokratie in Österreich offenzulegen“.
Wieso gelangen Ermittlungsdaten immer an die Medien?
Er stellte sich die Hauptfrage, weshalb „geheime Ermittlungsakten immer sofort an die Medien gelangen“. Als erstes fiel dabei eine einfache Zahl –Ordnungsnummer 1683. Diese beinhaltete die Anordnung zu einer der Hausdurchsuchungen im ÖVP-Umfeld. Dabei könnte „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk diese zu einem Zeitpunkt in Händen gehalten haben, zu dem diese lediglich einem Beschuldigten vorgelegen sei. Klenk bestreitet dies, will das Schriftstück weiterhin „aus Anwaltskreisen“ haben.
Daraus schloss der „eXXpress“ von Richard Schmitt, Klenk habe die Info direkt von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA).
Gegenseitige Beschuldigungen
Er illustrierte dies damit, dass Klenk im selben Ort lebe wie eine mit dem Fall betraute Sachverständige und ein ebenfalls involvierter Staatsanwalt, mit dem diese eine Liebesbeziehung unterhalte. Diese Info soll durch eine Detektei zusammengetragen worden sein, Klenk sieht darin eine Bedrohung seiner Privatsphäre. Er verweist zudem auf die ÖVP-Nähe der „eXXpress“-Geldgeber. Seitdem bekriegen sich die beiden Journalisten öffentlich, bezichtigen einander der Lüge sowie des Versuchs, eher zu- statt aufdecken zu wollen, wiewohl für unterschiedliche Motivlagen und Netzwerke.
Zittert Türkis vor weiteren Enthüllungen?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit hingegen einer Verschleierung zuträglich, dürften die Zweifel von Verfassungsministerin Karoline Edtstadler sein, ob überhaupt eine rechtliche Grundlage zur Wiederherstellung von Chat-Nachrichten bestehe. Die Schmid-SMS sind nämlich das Hauptindiz in der Korruptionsaffäre. Es ist eine spannende Kehrtwende: Denn die ÖVP machte sich seit Jahren für die Überwachung der Nachrichten unbescholtener Bürger stark – zittern die Türkisen vor weiteren Enthüllungen? Auch zur Auslieferung von Parteichef Kurz spielt die ÖVP auf Zeit, Kritiker befürchten, dass damit wichtige Spuren beseitigt werden könnten, Fristen verfallen.
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Wie in Russland über die Flüchtlingskrise an der weißrussischen Grenze berichtet wird

Die Eskalation an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland hat auch in Deutschland Schlagzeilen gemacht. Die deutschen Medien stecken bei dem Thema in einer Zwickmühle, denn eigentlich verurteilen sie sogenannte Push Backs, bei denen Flüchtinge gewaltsam am Grenzübertritt gehindert oder sogar gewaltsam wieder zurück über die Grenze geschickt werden. Und während die deutschen Medien Tränen […]
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Präsident Selensky Partei hat die Mehrheit im ukrainischen Parlament verloren

Unbeachtet von den Medien in Deutschland ist der ukrainische Präsident Selensky weiter geschwächt worden, denn nach massiven Austritten Abgeordneten aus seiner Partei hat seine Fraktion im ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, ihre absolute Mehrheit verloren. Da ich wegen der Arbeit an meinem neuen Buch noch eine oder zwei Wochen zu wenig Zeit für den Anti-Spiegel […]
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«Unser Land ist unter Beschuss» — Robert F. Kennedy Jr. spricht über die CIA und den Totalitarismus
Robert F. Kennedy Jr., Vorsitzender von Children’s Health Defense, hat im Oktober auf der Konferenz «Pandemic and the Road to Totalitarianism» des Ron Paul Institute einen Vortrag gehalten, in dem er die Amerikaner aufrief, «aufzustehen und die US-Verfassung zu schützen». Das Medienportal The Defender veröffentlichte die wesentlichen Aussagen.
Der Vortrag wurde vom Ron Paul Institute als «eine überzeugende Anklage des verrückten Strebens nach totaler Kontrolle» beschrieben wurde. Kennedy erklärt darin, dass die Techniken, die von Regierungsbeamten während der Covid-Pandemie angewandt werden, um «Menschen in die Unterwürfigkeit» zu treiben, «direkt aus den Handbüchern der Central Intelligence Agency (CIA) stammen», die er für sein Buch «American Values» recherchiert hat.
Kennedy betonte, dass diese Handbücher einen «Leitfaden» für die Zerstörung lokaler Unternehmen, der Wirtschaft, institutioneller und sozialer Strukturen und sozialer Beziehungen enthalten. Der Zweck sei:
«… ein Chaos zu schaffen, das dann genügend Menschen in diesem Land hervorbringt, die es einer ausländischen Organisation erlauben, einzutreten und die zentralisierte Kontrolle zu übernehmen. Und fast alle Techniken, die in diesen Handbüchern beschrieben werden, sind dieselben Techniken, die sie Jahr für Jahr in Simulationen mit Hunderttausenden von Menschen geübt haben.»
Kennedy erwähnte die im Oktober 2019 im Johns Hopkins Center for Health Security durchgeführte Simulation, «Event 201». Dies sei eine «Tabletop-Übung» gewesen, um eine globale Pandemie nachzuspielen, die fast identisch mit Covid war.
Dr. Tom Inglesby, Direktor des Zentrums für Gesundheitssicherheit, leitete den Testdurchlauf. Bill Gates und globale Gesundheitsbeauftragte nahmen teil, Social-Media-Gruppen, grosse Pharmaunternehmen und globale Konzerne schickten Vertreter.
« … sie spielten eine Pandemie durch, aber sie simulierten nicht die medizinische Reaktion auf diese Pandemie, sondern eine militarisierte Reaktion. Wie kann man diese Pandemie nutzen, um bei diesem ‹Ereignis 201› die Zensur weltweit durchzusetzen? Genau das haben sie simuliert», sagte Kennedy.
Weiterhin beschrieb Kennedy CIA-Operationen und organisierte Bewusstseinskontrollprogramme an Spitzenuniversitäten, die an «entbehrlichen Subjekten» wie Militärangehörigen und Inhaftierten durchgeführt wurden, und er betonte, dass dieselben Techniken auch bei den heutigen Lockdowns eingesetzt werden. Die wirkungsvollste Technik, die sie immer und immer wieder einsetzen würden, sei die Isolation. Diese sei wirkungsvoller als physische Folter.
«Man kann [die Leute] nach einer gewissen Zeit dazu bringen, fast all das zu tun, was man will. Das wird sie in den Wahnsinn treiben, denn wir sind soziale Tiere, wir sind soziale Wesen. Und wenn man das soziale Gefüge zerreisst, verzweifeln die Menschen, sie werden ängstlich und gehorsam … .»
Kennedy ging ausführlich auf die Reaktion Amerikas auf Pandemien im Laufe der Geschichte ein und erläuterte die Bedeutung des ersten Zusatzartikels zur US-Verfassung, der das Recht auf freie Meinungsäusserung garantiert.
«Wenn eine Regierung verbergen kann, was sie tut, indem sie ihre Gegner zensiert und Andersdenkende zum Schweigen bringt, hat sie die Lizenz, alles zu tun, was sie will», unterstrich Kennedy.
Wenn eine Bevölkerung in Angst lebe, werde das kritische Denken völlig ausgelöscht, die Leute würden dann aufhören, Fragen zu stellen. Kennedy zeigte auf, wie die Pandemievorschriften und -regeln manipuliert wurden. Alle demokratischen Schutzmechanismen seien aufgehoben worden. Man habe alle Massnahmen per Dekret auferlegt — ohne Diskussion und wissenschaftliche Basis.
Kennedy verwies auf Parallelen in Büchern von George Orwell und dem Science-Fiction-Autor Robert Heinlein. Er verwies ausserdem auf sein Buch über Anthony Fauci, das ihn mehr als ein Jahr intensiver Recherche gekostet habe. Während des Schreibprozesses habe er entdeckt, dass das, was gerade passiere, «die schrittweise Durchsetzung totalitärer Kontrollen ist — nicht nur in Amerika, sondern in allen liberalen Demokratien und anderen Ländern der Welt».
Hochwirksame Impfstoffe? Die Zahl der Todesfälle in der Impfstoff- und in der Placebogruppe sind ähnlich hoch
Dr. Peter Doshi, Mitherausgeber des British Medical Journal (BMJ), scheint einer der letzten rechtschaffenen Menschen in der medizinischen Forschungsgemeinschaft zu sein, der die Wahrheit sagt und für unser Recht kämpft, etablierte Weisheiten zu hinterfragen.
Doshi beklagte anlässlich einer von Senator Ron Johnson einberufenen Sitzung zum Thema Impfstoffmandate das völlige Fehlen wissenschaftlicher Verfahren bei der Entwicklung und Einführung der Covid-Impfstoffe.
Er hinterfragt und widerlegt grosse Teile des weitläufig akzeptierten Corona-Narrativs:
- Es gab gerade einmal einen Todesfall unter den 70‘000 Studienteilnehmern von Pfizer und Moderna.
- Die Studien haben keine Verringerung der Todesfälle gezeigt.
Und er stellt unangenehme Fragen:
- Was, wenn man die «mRNA-Impfstoffe» – gemäss der Definition für Impfstoffe von vor 2021 — nicht Impfstoffe, sondern Medikamente nennen würde?
- Was, wenn wir Beweise dafür hätten, dass diese Medikamente weder eine Infektion verhindern, noch die Übertragung von Viren unterbinden, sondern «nur» das Risiko mindern, sehr krank zu werden und an Covid zu sterben?
- Wären Sie dann bereit, alle sechs Monate oder so eine Dosis dieses Medikaments einzunehmen, möglicherweise für den Rest Ihres Lebens?
- Sollten dann alle Menschen «gezwungen» werden, dieses Medikament einzunehmen bzw. sich spritzen zu lassen?
Hier ein Teil seiner Erläuterungen (übersetzt aus dem Englischen):
Ich möchte meine fünf Minuten hier nutzen, um den Geist des kritischen Denkens nutzbar zu machen. Es stimmt mich traurig, dass wir als Gesellschaft derzeit von einer Haltung des «jeder weiss es» übersättigt sind. Das schaltet die intellektuelle Neugier ab und führt zu Selbstzensur.
Lassen Sie mich also mit ein paar dieser «Jeder-weiss-es-Beispiele» beginnen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob wir so sicher sein sollten. Jeder «weiss», dass es sich um eine Pandemie der Nichtgeimpften handelt. Aber wenn Krankenhausaufenthalte und Todesfälle fast ausschliesslich bei Ungeimpften vorkämen, warum wären dann Booster-Shots [Auffrischungsimpfungen] notwendig? Oder warum sind die Statistiken im Vereinigten Königreich so anders? Dort sind die meisten Covid-Krankenhausaufenthalte und Todesfälle unter den vollständig Geimpften zu verzeichnen, wie Senator Johnson sagte.
Da gibt es einen Zusammenhang, da gibt es etwas, das uns neugierig macht, da passt etwas nicht zusammen und wir sollten uns alle fragen: Stimmt es, dass dies eine Pandemie der Ungeimpften ist? Was soll das überhaupt bedeuten?
Und dann ist da noch dies: Jeder «weiss», dass Covid-Impfstoffe Leben retten. Tatsächlich «wissen» wir das schon seit Anfang 2021. Die klinischen Studien haben dies bewiesen, wie sie hier im Zitat eines Artikels vom Februar im Journal of the American Medical Association sehen können.
Aber ist das wirklich so? Als diese Erklärung von prominenten Vertretern des öffentlichen Gesundheitswesens verfasst wurde, gab es gerade einmal einen Todesfall, einen Todesfall unter den 70‘000 Studienteilnehmern von Pfizer und Moderna. Heute liegen mehr Daten vor und man kann feststellen, dass die Zahl der Todesfälle in der Impfstoff- und der Placebogruppe ähnlich hoch war.
Die Studien haben keine Verringerung der Todesfälle gezeigt. Selbst für Covid-Todesfälle im Gegensatz zu anderen Ursachen ist die Beweislage dürftig, mit nur zwei Todesfällen in der Placebogruppe gegenüber einem in der Impfstoffgruppe.
Ich will damit nicht sagen, dass ich die Wahrheit darüber weiss, was der Impfstoff bewirken kann und was nicht. Ich will damit sagen, dass diejenigen, die behaupten, die Studien hätten gezeigt, dass die Impfstoffe hochwirksam sind und Leben retten, falsch liegen. Die Studien haben dies nicht bewiesen.
Doshi findet es faszinierend, dass Anfang dieses Jahres die Definition von Impfstoff geändert wurde. Dadurch würden nun viele Produkte als Impfstoffe gelten, die früher einfach als Medikament bezeichnet worden wären.
Was würden Sie davon halten, Covid-Impfstoffe für obligatorisch zu erklären, wenn man sie nicht Impfstoffe nennen würden? Wie wäre es, wenn diese Injektionen stattdessen als Medikamente bezeichnet würden?
Wir haben also folgendes Szenario: Wir haben dieses Medikament. Und wir haben Beweise dafür, dass es weder eine Infektion verhindert, noch die Übertragung von Viren unterbindet. Aber man geht davon aus, dass das Medikament Ihr Risiko, sehr krank zu werden und an Covid zu sterben, verringert.Würden Sie alle sechs Monate oder so eine Dosis dieses Medikaments einnehmen, möglicherweise für den Rest Ihres Lebens? Wenn das nötig wäre, damit das Medikament wirksam bleibt. Würden Sie dieses Medikament nicht nur selbst einnehmen, sondern auch Vorschriften unterstützen, die vorschreiben, dass alle anderen in Ihrer Umgebung dieses Medikament einnehmen müssen?
Oder würden Sie sagen: Moment mal? Vielleicht würden Sie sagen: Wenn das alles ist, was das Medikament bewirkt, warum nicht stattdessen ein normales Medikament nehmen, das wir nehmen, wenn wir krank sind und gesund werden wollen? Und warum sollten sie es vorschreiben? Der Punkt ist, nur weil wir sie Impfstoff nennen, sollten wir nicht annehmen, dass diese neuen Produkte genauso sind wie alle anderen Kinder-Impfstoffe, die vorgeschrieben werden.
Jedes Produkt ist anders, und wenn die Leute damit einverstanden sind, etwas verpflichtend zu machen, nur weil es ein Impfstoff ist und wir andere Impfstoffe vorschreiben, warum sollten wir dann nicht auch dieses vorschreiben?
Ich denke, es ist an der Zeit, kritisches Denken in diese Diskussion einzubringen. Und ich hoffe, dass wir das heute tun werden. Ich danke Ihnen.
Peter Doshi äusserte bereits im Februar seine Bedenken hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit und Aussagekraft der berichteten Wirksamkeitsergebnisse. Die deutsche Übersetzung finden sie in der beigefügten PDF-Datei.
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Peter Doshi ist ausserordentlicher Professor für pharmazeutische Forschung im Gesundheitswesen an der School of Pharmacy. Seine Forschung konzentriert sich auf die Richtlinien im Zusammenhang mit der Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln im Kontext der Regulierung, der evidenzbasierten Medizin und der Debatten über den Zugang zu Daten.
Kritische Stimmen unerwünscht bei «Films for Future»
Alec Gagneux ist besorgt. Zuerst war er in diesem Frühjahr von den Veranstaltern des Festivals Films for Future gefragt worden, ob er am
11. November im Anschluss an den Dokumentarfilm «Das Forum» an der Podiumsdiskussion über das Weltwirtschaftsforum (WEF) teilnehmen wolle. Das Festival wird noch bis zum 28. November in Zürich organisiert.
Gagneux sagte zu. Doch pötzlich war sein Erscheinen nicht mehr erwünscht. Seit 2002 drückt Gagneux als Streetworker während des Weltwirtschaftsforums in Davos Personen wie der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, oder dem ehemaligen Präsidenten des Verwaltungsrats von Nestlé, Peter Brabeck-Lemathe, seine Flyer in die Hand. In seinen Flugblättern übt er Kritik am WEF.
Gagneux hat 2019 das Sommer-WEFF (Wachstum Erde Frieden Freiheit) gegründet und betreibt auch die Plattform fairCH, die sich für Gerechtigkeit und gegen die Ausbeutung von Natur und Mensch einsetzt.
Im offenen Forum des Weltwirtschaftsforums im Jahr 2019 stellte Gagneux den Teilnehmern der Podiumsdiskussion die Frage, wie es sein könne, dass die auf dem Podium sitzenden Wissenschaftler die Tatsache hinnehmen, dass Kinder durch Impfungen mit Schwermetallen vergiftet werden. Bis zum Ende der Diskussionsveranstaltung erhielt er keine Antwort.
Gagneux zufolge vertrat keiner der Wissenschaftler eine kritische Meinung gegenüber Impfungen. «Dass das Thema Impfungen bereits 2019 derart dominant war, lässt auch erkennen, dass das WEF die Agenda mitgestaltet», meint Gagneux.
Vertreter des Weltwirtschaftsforums wurden ebenfalls zu der Podiumsdiskussion am 11. November eingeladen. In einer E-Mail schrieb Edwin Moser, der beim Festival Films for Future für Kommunikation, Konzeption und Programmation verantwortlich ist, dass die Vertreter des WEF nicht kommen würden, wenn Gagneux mit von der Partie sei. Grund dafür sei jedoch nicht seine WEF-Kritik, sondern sein Engagement im Zusammenhang mit den Coronamassnahmen des Bundes.
Moser sagte, er fände es sehr schade, da er Gagneux’ Engagement sehr schätze und seine bisherigen Podiumsteilnahmen sehr wertvoll gewesen seien. Gagneux ist nicht der Einzige, dem das WEF den Riegel vorschiebt. «Bisher hatte ein einziger WEF-Teilnehmer den Mut, den Wahnsinn vom ewigen Wachstum innerhalb eines WEF-Open-Forums zu kritisieren: Tomáš Sedláček sprach 2012 über Zinseszinsen und Versklavung und wurde nie mehr eingeladen», so Gagneux.
«Das WEF-Management hat ganz eindeutig Angst vor natürlicher Wahrheit. Die Podien werden jedes Jahr unausgewogener — manipulativer.» 2019 gab es laut Gagneux beim «Closed Forum» eine Überraschung: Der Historiker Rutger Bregman machte klar, dass wir nicht «Gutmenschentum» brauchen und wir die Supperreichen richtig taxieren müssen. Gagneux tippt darauf, dass Bregmann wahrscheinlich nie mehr zum WEF eingeladen wird.
«Seitdem das WEF 2003 das sogenannte Open Forum ins Leben gerufen hat, wurden die Foren immer monothematischer», sagt Gagneux. «Es gab nur noch Mainstream-Themen, die das WEF gut findet und keine Opposition mehr auf dem Podium. Das WEF lud Diskussionsteilnehmer ein, die Kapitalismus und Wachstum befürworten.»
Im Januar 2020 hat er einen Offenen Brief an den Gründer des WEF, Klaus Schwab, verfasst, den die Davoser Zeitung veröffentlichte. Darin kritisiert Gagneux, dass das WEF nach 50 Jahren seine Weltverbesserungsziele verpasst und stattdessen «mehr Krieg, mehr Schaden und mehr Umweltzerstörung gebracht» habe. Die Davoser Zeitung hat von Schwab nie eine Antwort erhalten.
Als Gagneux 2019 während des «Open Forums» des WEF seine Meinung äusserte, intervenierte die beim WEF für die Themen Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit zuständige Michèle Mischler. «Mischler hat so viel Druck bei den Veranstaltern des Festivals Films for Future ausgeübt, dass sie entschieden haben, mich auszuladen», sagt Gagneux.
«Ich finde es schade, dass sich die Veranstalter dem Druck des WEF gebeugt haben und nicht den Mut hatten, jemanden aufs Podium zu setzen, der sich kritisch mit dem Weltwirtschaftsforum auseinandersetzt. Es muss an die Öffentlichkeit, dass sich selbst solche ökologischen Veranstaltungen vom WEF unter Druck setzen lassen.»
Gramscis Monster und ein Bundesrat im intellektuellen Vakuum
Bundesrat muss man sein. Dann kriegt man in der altehrwürdigen NZZ eine Carte Blanche als Gastkommentator; heisst: Platz für 10’000 Zeichen, um die sorgfältig glattgebügelten, intellektuell eingefärbten Rhetorik-Wunderkniffe der hauseigenen steuerfinanzierten PR-Abteilung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) als Wortwolken über den Geistern der helvetischen Bevölkerung schwadronieren lassen zu können. Diese Ehre des Tragödienautors wurde Gesundheitsminister Alain Berset am 28. Oktober zuteil. Der Tages-Anzeiger legte drei Tage später nach, allerdings mit einem Interview.
Der Reihe nach. Berset bezieht sich in der NZZ auf Antonio Gramsci (1891-1937). Der marxistische Philosoph und Politiker zählte zu den Mitgründern der Kommunistischen Partei Italiens und wurde von den Faschisten verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Gramsci entwickelte die marxistische Theorie weiter, in dem er erkannte, dass Zustimmung der Beherrschten zur bestehenden gesellschaftlichen Ordnung die Macht der Herrscher festigt.
Wie wird das erreicht? Vor allem durch kulturelle Apparate. Hier spielen zum Beispiel die «Intellektuellen» eine wichtige Rolle, etwa Journalisten und Medien, Akademiker, Experten oder Schriftsteller. Ziel ist es, den Beherrschten zu vermitteln, dass sie ihre gesellschaftliche Position der Befehlsempfänger gefälligst nicht zu hinterfragen haben.
Einsperrer zitiert Eingesperrten
Die Medien erfüllen ihre subalterne Funktion als gouvernementale Sprachrohre in der Pandemie meistens bravourös. Sie dienen sich den Mächtigen an und haben die marginalisierten sozialen Gruppen, welche die Corona-Massnahmen am härtesten spüren, selten im Blickfeld. Die Wahrnehmungsmuster, die sie in die Öffentlichkeit transportieren, spiegeln somit oft die Position der Mächtigen wider.
Es zeugt von einer gewissen Schizophrenie, wenn Berset sich in seiner Position als Gesundheitspapst auf Gramsci bezieht. Schliesslich hatte Gramsci genau die Klasse von Berset im Blick: die Elite und ihre Prinzipien des Machterhalts. Berset, der «Bleiben-Sie-zuhause»-Einsperrer der Nation, zitiert den Eingesperrten. Hätte er Machiavelli zitiert, man würde ihm eher Glauben schenken.
Im Artikel geht’s dann mit Friedrich Dürrenmatt weiter. Der bemitleidenswerte Friedrich aus Konolfingen – auch er wird von den Phrasenverdreschern des BAG verwurstet, kaputtgeschrieben und durch den Orwell-Neusprech geschleift. Dürrenmatt paraphrasieren, das kommt immer gut an, wenn man vorgibt, einen feinen Sinn für die hiesige Literatur zu pflegen. Dann kann man ihn auch besudeln.
Gefängnis- und Gehorsamsdemokraten
Dürrenmatts Rede «Die Schweiz ein Gefängnis» hätte wohl an dieser Stelle nicht zum vaterländischen Pathos des «sozialdemokratischen» Bundesrats gepasst, wäre aber, im wahrsten Sinne des Wortes, eine umso zutreffendere Gegenwartsdiagnose gewesen. Oder dass Dürrenmatt im Sinne Gramscis konstatierte, man habe hierzulande «gehorsame Demokraten» zu sein. Es ist überhaupt bemerkenswert, wie viele rhetorische Figuren sich in dem Artikel um das Gefängnis drehen.
Das französische Magazin Bon pour la tête schreibt von Monomanen, die nur eine Sache zu sagen haben und diese gebetsmühlenartig wiederholen. Bersets Obsession sei der Impfstoff. Dass Berset die Impfung omnipräsent als Erlösung prophezeit und sie trotz schwerer Nebenwirkungen als «eine der sichersten Impfungen, die es je auf der Welt gegeben hat» bezeichnet, kann man sich nur mit der Annahme erklären, dass sich Bersets Rhetorik jenseits des Realen oszilliert.
Das wird nicht besser, wenn Berset in der NZZ von «Machtgehabe autoritärer Regime bis zu einer Pandemie der Fake News» schreibt. Monsieur Conseil Fédéral: Ist das eine selbstreflexive Einsicht? Schliesslich ist es Bundesrat Berset, der sich mit dem Covid-19-Gesetz (Abstimmung 28.11.2021) eigenhändig bis ins Jahr 2031 Kompetenzen einräumen will, die ihm nicht zustehen. Und die Fake News, ja. Angeblich gibt es laut Bersets Departement ja eine «Pandemie er Ungeimpften», und 90 Prozent der Intensivpatienten seien ungeimpft.
Tragisch und verstörend
Noch tragischer wird es dann bei der Phrase: «Das grässlichste Monster ist vielleicht das Schweigen, der Boykott des demokratischen Prozesses.» Auch hier: Mit dem Covid-19-Gesetz will sich der Bundesrat Kompetenzen bemächtigen, die der Legislative obliegen. Berset umgeht damit eine der wichtigsten demokratischen Spielregeln. Für den «Boykott des demokratischen Prozesses» braucht er nicht nach Frankreich oder Deutschland zu schauen. Apropos Gramscis Monster: Bei Friedrich Nietzsche gab es auch ein Monster bzw. ein Ungeheuer, zwar nicht das grässlichste, aber das kälteste aller kalten Ungeheuer, eines, das Berset bestens kennt: und zwar der Staat.
Eine weitere verstörende Aussage: «Denken Sie an den Wahrheitsbegriff, der sich seit einiger Zeit aufzulösen scheint. Man glaubt den Expertinnen und Experten nichts mehr – vor allem dann nicht, wenn sie über ihr eigenes Fachgebiet sprechen.» Expertenmeinungen mit Wahrheit gleichzusetzen zeugt von metaphysischer Tollkühnheit und ist eher Glaubenssubstitution denn Wissenschaft. Die Unterstellung der «Wissenschaftsfeindlichkeit», die im Subtext mitschwingt, besteht nicht im «Nichtglauben» an Experten – ‘mal abgesehen davon, dass es gesund ist, wenn sich die «Expertokratie» nicht sämtliche Lebensbereiche unterwirft.
Die «Wissenschaftsfeindlichkeit» besteht darin, Skepsis – einen Begriff, dessen Bedeutung die Medien während der Pandemie völlig ins Gegenteil verkehrt haben – als Spinnerei abzutun und das Wahrnehmungsfeld auf nur wenige – politisch genehme – Positionen einzuschränken. Wissenschaft lebt von Debatte, nicht von Konformität. Bertrand Russell sagte: «Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.» Und sowieso: Wahrheit kann sich nicht auflösen – denn das würde suggerieren, als hätte es zuvor eine feststehende Wahrheit gegeben.
Die Sache mit Genauigkeit und Rationalität
Vollkommen ins Bodenlose fällt dann der Satz: «Genauigkeit als Voraussetzung des Handelns: Das ist auch das Leitmotiv bei der Bekämpfung des Coronavirus.» Da weiss man schon gar nicht mehr, auf welche der vielen fehlenden oder ungenauen Daten beim BAG hingewiesen werden soll. Erst kürzlich gab es davon wieder ein Anschauungsbeispiel. Da wurde auch die Impfwoche verkündet.
Während dieser darf die staatliche Propagandawalze die Eidgenossenschaft überrollen, gesegnet von Gesundheitspriester Berset. Eine Kampagne, deren Steuermillionen man auch in eine adäquate Datenerfassung investieren könnte. Oder wie wäre es ‘mal mit einem Intensivbett? Oder irgendeiner Investition ins Gesundheitswesen? So müsste nicht jeden Herbst wieder die gleiche Leier wie auf dem Jahrmarkt gedudelt werden: «Wir müssen eine Überlastung des Gesundheitswesens verhindern.»
Der Punkt bei der Genauigkeit ist, dass es diese an sich bei Modellprognosen nicht gibt. Wie oft konnten die epidemiologischen Schaudermärchen der «Task Force» ins Reich des Surrealismus verbannt werden? Es ist wie bei der Meteorologie: Die Parameter und Variablen, die eine Voraussage beeinflussen können, sind potenziell unendlich.
Und wo es keine Superlative der Regression mehr gibt, kann man nur noch die kreative Sprachakrobatik des bundesrätlichen Homme de lettres bestaunen:
Das abwägende, evidenzbasierte Denken: Es hat die Moderne mit all ihren Fortschritten erst ermöglicht. Tun wir also alles dafür, dass die Rationalität nicht beschädigt wird in dieser Pandemie.
Doch eben diese Rationalität und die Evidenz waren die ersten Opfer in der Panikpolitik. Und sind es bis heute. So wirkt denn eine solche Aussage wie eine Selbstkarikatur.
Zeit der vermeintlichen Alternativlosigkeit vorbei
Obwohl wir gerade eine Zeit der Alternativlosigkeit durchleben, behauptet Berset, «die Zeit der vermeintlichen Alternativlosigkeit ist jedenfalls vorbei». Was anderes ist das Coronaregime, wenn nicht Alternativlosigkeit on steroids? Es ist immer verdächtig, wenn versucht wird, die Existenz einer sublimen Fehlentwicklung zu bestreiten. Dadurch läuft man Gefahr, sie unbewusst voranzutreiben. Berset kann in fünf Sätzen dreimal «Es gibt immer Alternativen» sagen. Es wirkt so verzweifelt, dass man sich fragt, ob es ein Tippfehler war oder die Wiederholungen beim Redigieren übersehen wurden.
Wir sind gespannt, welche «Alternativen» auf der nächsten Pressekonferenz verkündet werden – naja, eigentlich kaum welche. Es ist ja ziemlich offensichtlich, worin Berset seinen Kult gefunden hat und wohin das eidgenössische Tragödienschiff geschippert wird. Lockdown? Lockdown light? 2G? 1,5G? 0,5? Erhöhung der Testkosten? Abschaffung von Testmöglichkeiten direkt vor der Impfwoche? Fragt sich nur noch, wer der Kapitän ist: Pharmalobby, WHO, die Hysterie, Hypochondrie, die Ignoranz, Arroganz?
Noch im Frühling hiess es, sobald allen Bürgern ein Impfangebot gemacht werden konnte, beginnt die Normalisierungsphase. Im September wurde das Zertifikat eingeführt. Der Beschluss, das Zertifikat einzuführen, war nicht rational, sondern politisch motiviert, auch wenn der Gesundheitsminister in seinem Text die Rationalität hochhalten will.
Mythologie und Pandemie
Berset mythologisiert die Pandemie. Hier lässt es sich mit dem Semiotiker Roland Barthes festhalten: Berset behauptet oft, erklärt aber nichts. Die Pandemie ist zwar da, doch Gründe dafür werden nicht erörtert. Die besungene Pandemie wird zum Instrument der Sprache. Das Verhältnis dazu ist intransitiv – die Pandemie ist nicht mehr der Sinn des Realen als menschliche Handlung, sondern ein verfügbares Bild, eine Metasprache, mit der nicht Dinge, sondern ihre Namen behandelt werden. Die Pandemie wird selbstverständlich. So wird ein unschuldiger Bundesrat gemacht.
Konkrete Handlungen, die an den Dingen etwas ändern würden, sind so nicht vorstellbar. Schlimmer: Man verspielt seine Glaubwürdigkeit – sofern sie überhaupt noch da ist. Widersprüche helfen da nicht. Berset behauptet im Hinblick auf die Abstimmung des Covid-19-Gesetzes im Tages-Anzeiger: «Und wir brauchen ein international anerkanntes Zertifikat, um ohne Probleme reisen zu können.» Zuvor hatte er aber betont: «Jedes Land entscheidet für sich.» Man könnte wieder Dürrenmatt zitieren, den Berset offenbar so gerne mag: «Je öfter sich ein Politiker widerspricht, desto grösser ist er.»
Ob das Gesetz angenommen wird oder nicht, wird kaum Einfluss auf das Reisen haben. Die Länder bestimmen selbst, wen sie einreisen lassen und wen nicht, welche Zertifikate sie anerkennen und welche nicht. Das war schon vor Corona so. Bersets Behauptungen der angeblichen Vorteile des Gesetzes weisen eine nahezu identische Übereinstimmung mit den irreführenden Aussagen auf dem Wahlzettel auf (Corona-Transition berichtete).
Ein Bundesrat im Konjunktivmodus
Die beiden Beispiele aus NZZ und Tages-Anzeiger zeigen, dass Berset während der Pandemie seinen Kommunikationsstil perfektioniert hat: das Sprechen im Konjunktiv-Modus. Mittels Mythologisierung der Pandemie schafft er es, sich der Verantwortung zu entziehen und sich als Opfer der Umstände, der Pandemie, der Wissenschaft zu inszenieren. So, als hätte er mit der ganzen Situation nichts zu tun – mittendrin und doch deplatziert. Bei Berset scheinen sich Politik und Geschichte einfach so, en passant, zu ereignen, ohne aktive menschliche Teilnahme.
Am Ende dieses Trauerspiels, written by A. Berset (oder seinen Kommunikations- und Geisterschreiberlingen), bildet sich keine Katharsis, im Gegenteil: Die Tragödie beginnt wieder von vorne – schon wieder, und man kann nur auf den Deus ex Machina hoffen, der die Helvetier aus dem Limbus des Gesundheitsministers befreit, bevor die Apokalypse eintritt.
Vielleicht hatte Michel Foucault recht, als er 1966 in «Die Ordnung der Dinge» schrieb, dass der Mensch dereinst verschwinden werde «wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand». Der Mensch als Subjekt verschwindet und hat dementsprechend die Gestaltung seiner Geschichte verlassen, ja er ist ganz gleichgültig erloschen. Der mythologisierenden Sprache Bersets zufolge könnte man den Schluss ziehen, dass dies 2020 eingetreten ist – nur, dass des Menschen Gesicht statt im Sand hinter der Maske verschwunden ist.
Mit Verspätung, aber umso heftiger beginnt in der Schweiz die Angst-Kampagne gegen Ivermectin
Im September erkrankte der populärste Radiomoderator der USA, Roe Rogan, an Covid-19 und wurde innert weniger Tage mit Ivermectin geheilt. Die Mainstream-Medien verbreiteten in der Folge die Geschichte, Rogan hätte ein Wurmmittel eingenommen und versahen die Meldung mit einem Foto, das nachträglich grau eingefärbt wurde, um Rogans schlechten Gesundheitszustand zu illustrieren. Hier ein Beispiel aus dem Rolling Stone)
Passend zu den steigenden «Fallzahlen», dem Beginn der Grippesaison und der bevorstehenden Impfwoche, hat nun auch in der Schweiz eine Kampagne gegen Ivermectin begonnen.
Am 2. November veröffentlichte die Swissmedic die Mitteilung «Swissmedic warnt: Kaufen sie keine Medikamente zur Behandlung oder Vorbeugung einer Covid-19 Infektion im Internet», die sich sofort in den Mainstream-Medien verbreitete.
Gemäss Swissmedic seien zwischen Mai und Oktober vermehrt illegale Importe festgestellt worden. Die meisten hätten Ivermectin enthalten, welches in der Schweiz nur für Tiere zugelassen sei. Unbegründete Gerüchte würden besagen, dass Ivermectin bei Covid-Erkrankung helfe. Dies würde bei unkontrollierter Einnahme die Gesundheit gefährden.

Die Meldung der Swissmedic wurde mehrfach aufgegriffen und führte zu Angst erzeugenden Schlagzeilen:
Swissinfo: «Swissmedic: ‹Der illegale Markt passt sich schnell Gerüchten an›»
Blick: «Swissmedic warnt vor Betrügern — dieses Wurmmittel wird in der Schweiz als Corona-Wundermedizin verkauft»
Luzerner Zeitung: «Impfskeptiker setzen auf Entwurmungsmittel für Pferde»
Was veranlasst Swissmedic zu ihrer Aussage? In den drei nachfolgenden Berichten wird eindeutig festgestellt, dass Ivermectin ein wirksames Mittel bei Covid-Erkrankungen ist.
TKP: «Erfahrungsberichte besagen: 99,3 Prozent der mit Ivermectin behandelten Covid-Patienten innerhalb von fünf Tagen genesen.»
Corona-Transition: «Unterdrückte Heilung — die unglaubliche Geschichte von Ivermectin, dessen Entdecker 2015 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden»
hinzuu: «Big-Pharma-Unterdrückung von Ivermectin kostet 500.000 Leben»
Tatsache ist: Ivermectin ist ein hochwirksames, antivirales Medikament, das 2015 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Wie viele andere Medikamente wird es nicht nur in der Human-, sondern auch in der Veterinärmedizin verwendet. Das macht Ivermectin noch längst nicht zu einem «Wurmmittel für Pferde».
«Ich bin ein freier Mensch»: Flammende Rede der Politikerin Christine Anderson
Christine Anderson beugt sich nicht dem allgemeinen Corona-Narrativ. Statt die von der EU gepredigten Formeln nachzuplaudern, beweist die Politikerin Mut in ihrer Rede vor dem EU-Parlament.
Das Parlaments-Mitglied hat eine klare Botschaft: Sie appelliert, sich die Freiheit nicht von außen zusprechen oder nehmen zu lassen, sondern eine innere Haltung zu bewahren, mit der man auf seiner Freiheit als grundlegendem Recht beharrt.
Das Online-Portal Tagesereignis.de hat darüber berichtet, dass sich die Politikerin aus Limburg mit einer flammenden Rede gegen die Regierungen der Welt stelle, «die den Ärzten inzwischen vorschreiben, was sie verschreiben dürfen und was nicht».
Laut Tagesereignis.de versuchten die Politiker, durch Angst und Zwang über unseren Körper zu verfügen Denjenigen, die sich dagegen wehren, wird dem Online-Portal zufolge damit gedroht, sie der Freiheit zu berauben.
Ein Blick nach Australien genügt, um zu erkennen, wohin die Freiheitsberaubung führen kann. In manchen Gegenden darf bald kein Australier mehr arbeiten, der nicht geimpft ist. (Wir berichteten).
«Es ist nicht das Ziel, das ein System zur Unterdrückung macht. Es sind immer die Methoden, mit denen das Ziel verfolgt wird. Wann immer eine Regierung behauptet, dass ihr die Interessen des Volkes am Herzen liegen, sollten Sie noch einmal darüber nachdenken. In der gesamten Geschichte der Menschheit hat es noch nie eine politische Elite gegeben, die sich ernsthaft um das Wohlergehen des normalen Volkes gesorgt hat. Warum sollten wir glauben, dass das jetzt anders ist?»
Anderson meint, wenn das Zeitalter der Aufklärung etwas hervorgebracht habe, dann sicherlich dies:
«Nehmen Sie nie etwas, was Ihnen eine Regierung erzählt, für bare Münze. Stellen Sie immer alles in Frage, was eine Regierung tut oder nicht tut. Suchen Sie immer nach Hintergedanken und fragen Sie immer: Cui bono? Wer profitiert davon? Wann immer eine politische Elite eine Agenda so stark vorantreibt und auf Erpressung und Manipulation zurückgreift, um ihren Willen durchzusetzen, können Sie fast immer sicher sein, dass Ihr Nutzen definitiv nicht das ist, was sie im Sinn hatten.»
Die Politikerin betont, dass sie sich nicht mit einem Stoff impfen lassen werde, der nicht ordnungsgemäss untersucht und getestet wurde und bei dem es keine wissenschaftlichen Beweise dafür gebe, dass der Nutzen grösser ist als die möglichen langfristigen Nebenwirkungen einer Krankheit, über die wir bis heute nichts wissen.
«Ich werde mich nicht zum Versuchskaninchen degradieren lassen, indem ich mich mit einem experimentellen Medikament impfen lasse. Und ich werde mich ganz sicher nicht impfen lassen, weil meine Regierung es mir sagt und mir im Gegenzug verspricht, dass mir Freiheit gewährt wird. Lassen Sie uns eines klarstellen: NIEMAND GEWÄHRT MIR FREIHEIT, denn ich bin ein freier Mensch.»
Anderson fordert die Europäische Kommission und die deutsche Regierung dazu auf, sie ins Gefängnis zu werfen, sie einzusperren und von ihr aus den Schlüssel wegzuwerfen. Aber sie würden sie niemals dazu zwingen können, sich impfen zu lassen, wenn sie sich als freie Bürgerin gegen eine Impfung entscheide.
Italienischer Erzbischof Carlo Maria Viganò warnt Katholiken vor Covid-Impfungen
In einem verblüffenden Brief an die amerikanischen Bischöfe beleuchtet der italienische Erzbischof Carlo Maria Viganò die Rolle der Kirche bei der Förderung von Covid-19-Impfstoffen und setzt sich kritisch mit dem Covid-Impfpgrogramm auseinander.
Nach Informationen des Online-Portals Summit News schreibt er, dass «Impfstoffe» üblicherweise jahrelangen Tests unterzogen würden. Das Fehlen einer längeren Testphase im Fall der Covid-19-Impfung bedeutet, dass die Gesundheitsbehörden «Experimente an der gesamten Weltbevölkerung» durchführen.
Der Geistliche hatte sich am 29. September in einer Videobotschaft an die in Turin versammelten Impfpassgegner gewandt und die Nutzung der Pandemie durch höhere Mächte angeprangert, die darauf ziele, den «Großen Reset» herbeizuführen. (wir berichteten).
Viganò verwies auf Behandlungen mit Medikamenten, die sich als wirksam gezeigt haben, ohne dass sich die Personen den Risiken von «Impfstoffen» aussetzen müssen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass solche Medikamente von globalen Gesundheitsgremien und den Medien verteufelt werden.
«Es muss noch einmal betont werden, dass es wirksame Behandlungen gibt, die die Patienten heilen und es ihnen ermöglichen, eine dauerhafte natürliche Immunabwehr zu entwickeln, was mit den Impfstoffen nicht möglich ist», heisst es in dem Brief.
«Ausserdem verursachen diese Behandlungen keine schwerwiegenden Nebenwirkungen, da die verwendeten Medikamente seit Jahrzehnten zugelassen sind.» Angesichts der Wahrheit hinter dem Impfprogramm, sei es eine moralische Pflicht, die Impfung zu verweigern, meint der Geistliche.
«Weltweit steigt die Zahl der Todesfälle und schweren Erkrankungen nach Impfungen exponentiell an: In nur neun Monaten hat diese Behandlung mehr Todesfälle verursacht als alle Impfstoffe in den letzten dreissig Jahren zusammen. Und nicht nur das: In vielen Ländern – wie zum Beispiel in Israel – ist die Zahl der Todesfälle nach einer Impfung inzwischen höher als die Zahl der Todesfälle durch Covid.»
Viganó sagte, für Katholiken sei es «unmoralisch und inakzeptabel», den Impfstoff einzunehmen, da Führungskräfte von Pfizer enthüllt hätten, dass die Impfungen Material von abgetriebenen Föten enthielten. Der Erzbischof brachte seine Wut auf andere Mitglieder des Klerus und Papst Franziskus zum Ausdruck, weil sie ein «Verbrechen gegen die Menschheit» und eine «satanische Handlung gegen Gott» ermöglichten.
Aggression statt Antworten: Regierung schweigt sich zu RKI-Kehrtwende aus
Das RKI stellt im Kleingedruckten die Impf- und Corona-Politik der Regierung auf den Kopf, die Medien schweigen darüber, auf meine Nachfragen reagiert der Spahn-Sprecher mit persönlichen Attacken statt einer Antwort – und kein Kollege fragt nach.
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Nehammer jagt Coronasünder, während gewaltige Migrationskrise droht
Die Situation an der Grenze zu Polen droht zu eskalieren. Tausende teils gewaltbereite Araber fordern den Durchzug in Richtung Deutschland. In Ungarn überlegt Viktor Orban, Migranten einen Durchzugskorridor einzurichten. Während die Systemmedien wie üblich von Familien, Frauen und Kindern und so genannten Flüchtlingen fantasieren, haben Österreichs ÖVP-Innenminister Nehammer und ÖVP-Verteidigungsministerin Tanner nur eine Sorge: Wie man die Bevölkerung mittels Corona-Maßnahmen drangsalieren kann.
Ein Kommentar von Michael Mayrhofer
Die Szenen an der Grenze zu Polen sind besorgniserregend. Immer mehr Migranten rotten sich zusammen. Videos beweisen, dass es sich nicht um die behaupteten Frauen und Kinder mit den großen traurigen Augen handelt sondern um junge Männer im besten Alter für den Armeedienst, die mit Gewalt den Durchzug ins gelobte Land Deutschland erkämpfen wollen. Während untertags mit Schaufeln auf Barrikaden und Soldaten eingeschlagen wurde, tauchen jetzt gerade Videos von Brandstiftungen auf (siehe unten).
Angesichts der sich anbahnenden Katastrophe und angeblich wieder hunderten Aufgriffen von illegalen Einwanderern pro Tag sieht man in der Türkis-Grünen Bundesregierung offenbar keinen Grund um zu handeln. Der ORF säuselt von armen Flüchtlingen und bringt auch noch Beispiele von einzelnen Arabern, die seit zehn Jahren ihre Mutter nicht gesehen hätten. Dabei kennt man natürlich nur eine Lösung. Statt die Mutter zurück in ihre Heimat zu bringen und die reiselustigen Kinder gleich mit, „müsse“ man selbstverständlich alle Neuankömmlinge in die Sozialsysteme einwandern lassen.
Dabei sollte man erwarten, dass verantwortungsvolle Befehlshaber über Polizei und Militär zuerst einmal für die Grenzsicherung sorgen anstelle brave Steuerzahler mit absurden Corona-Maßnahmen zu belästigen. Das gesamte verfügbare Personal wird jetzt an der Landesgrenze gebraucht – sonst werden wir wieder Szenen erleben wie im Jahr 2015, als eine Handvoll Polizisten von hunderten Migranten einfach überrannt wurden. Wahrscheinlich ist es aber so, dass sich Caritas, Rotes Kreuz und andere Asylheimbetreiber schon freuen, dass ihre Häuser auf Kosten des Steuerzahlers wieder bis zum letzten Platz gefüllt werden. Stehen die Migranten an der österreichischen Grenze wird man wieder nichts gewusst und nichts geahnt haben.
Es steht natürlich völlig außer Frage, dass Nehammer, Tanner und der Rest der Bundesregierung rücktrittsreif sind. Die Frage ist, wie lange sich Österreich von den Türkisen und ihrem grünen Wurmfortsatz noch ausplündern lassen muss. Ob die Mär von den armen Schutzsuchenden ein zweites Mal funktioniert ist fraglich, insbesondere inmitten einer behaupteten Pandemie, unter der die Bevölkerung schon genug erdulden muss. Auch der Spruch „kein Mensch ist illegal“ kann nur noch wie eine hohle Phrase klingen, wo man doch kerngesunde Menschen diskriminiert, nur weil sie eine experimentelle Gen-Therapie verweigern.
#Belarus Most recently at the border. As horrifying as it might look, this is a reminder that nothing like this would have happened if #Lukashenko didn’t organise the migration crisis. While this escalation could’ve been predicted, we should deal with the reason – the BY regime pic.twitter.com/MCorYTFBTw
— Hanna Liubakova (@HannaLiubakova) November 8, 2021
#Migranten stürmen Grenze von Belarus zu Polen.
Alle wollen nach #Deutschland – Bilder erinnern an 2015“Polen rief Grenz-Alarm aus! Seit dem Mittag berät in Warschau der Krisenstab der Regierung. Thema: Ein erwarteter Massendurchbruch von Migranten an der Grenze!“ #DankePolen pic.twitter.com/N80FfM8tPu
— Multikulti Watch (@MultikultiW) November 8, 2021
Wer hat das wohl organisiert?
Merkels Abschiedsgeschenk?
Polen / Weißrussland
In diesem Moment versuchen illegale Migranten die polnische Grenze zu stürmen. Dabei benutzem sie Holzstämme gegen die polnischen Soldaten. Die Asylanten skandieren laut “Germany! Germany!” pic.twitter.com/XECscc2SZF
— Nora Helene (@Nora_Helene1) November 8, 2021
— Ministerstwo Obrony Narodowej
(@MON_GOV_PL) November 8, 2021
#Belarus Look at what is happening on the border. A huge crowd of migrants is walking towards the Polish border. Bruzgi-Kuznica border crossing pic.twitter.com/XVroOj9eGQ
— Hanna Liubakova (@HannaLiubakova) November 8, 2021
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Polen / Weißrussland