Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

„Gerade dämmert es auch dem letzten: Entweder funktionieren die Impfungen nicht oder man impft die Bevölkerung gerade in die nächste Welle hinein“

Wenn Widerstand zur Pflicht wird

„Die Politik befindet sich im Endkampf um das Covid-Narrativ und dreht jetzt richtig auf. An zivilem Ungehorsam führt jetzt kein Weg mehr vorbei.“

Dazu auch diese Meldung von vor einer Woche:

Parlamentarische Anfrage: Die Bundesregierung sieht keinen Bedarf für mehr Intensivbetten

Krankenhaus Wels vor dem Kollaps – wegen 2 Corona-Intensivpatienten?

Krankenhaus Wels vor dem Kollaps – wegen 2 Corona-Intensivpatienten?

Das Gesundheitssystem in Oberösterreich soll angeblich im Zusammenbruch begriffen sein. Zumindest wenn man den panikverbreitenden Systemschreiberlingen Glauben schenkt, stapeln sich in OÖ die Corona-Leichen und die Verstorbenen müssen am Gang abgestellt werden. Doch in welchem Krankenhaus die Lage so aus dem Ruder läuft, kann oder will man nicht sagen. Aktuell ist laut zwei Ärzten das große Krankenhaus Wels an seiner Belastungsgrenze angelangt, und dass, obwohl kein anderes Bundesland so viele freie Intensivbetten wie Oberösterreich hat. Laut Information des Magistrats befinden sich mit Stand vom 11. November 2 (!) Covid-Intensivpatienten im Krankenhaus Wels. Kaum vorstellbar, was passieren würde, wenn noch ein dritter Corona-Patient Intensivbetreuung benötigen würde!

  • Krankenhaus Wels angeblich an Belastungsgrenze
  • Laut Magistrat 13 Corona-Patienten in Klinik – davon 2 auf Intensiv
  • Zwei Ärzte des Krankenhauses schildern „dramatische Situation“ auf Intensiv
  • Oberösterreich hat die meisten freien Intensivbetten in Österreich
  • Hat APA Geschichte mit den Corona-Toten am Gang erfunden?

Die irre Panikmache mit der Überlastung der Intensivstationen im Mainstream wird immer grotesker. Die Intensivstationen seien „momentan voll mit ungeimpften Schwerstkranken“ und in den Krankenhausgängen würden sich die Leichen schon stapeln, heißt es. Dabei vergreift sich so mancher „Experte“ gerne auch einmal bei den Zahlen und präsentiert völlig falsche (Wochenblick berichtete).

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Krankenhaus Wels an Belastungsgrenze – wegen 2 Corona-Intensivpatienten

Die Situation auf der Intensivstation sei dramatisch, erklärt Dr. Rainer Gattringer, Leiter des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie am Klinikum Wels-Grieskirchen in einem Video-Interview am 10. November. Man stehe bereits mit dem Rücken zur Wand, lässt er wissen. Auf der Webseite des Magistrats wurde am Tag nach diesem Interview folgende Information zur Corona-Situation im Krankenhaus Wels veröffentlicht: „Im Klinikum liegen derzeit 13 Personen mit einer Corona-Erkrankung, zwei von ihnen auf der Intensivstation.“ Das Spital ist also ernsthaft an der Grenze zur Überlastung wegen ZWEI Corona-Intensivpatienten? Kann man eine solche Einrichtung noch als Krankenhaus bezeichnen bzw. ernst nehmen? Denn Gattringer meinte tatsächlich: „Ich würde jedem empfehlen, in den nächsten Monaten keine Intensiv zu brauchen“. Da könnte man das Spital doch gleich zusperren!

Eine Impfung schützt nicht vor Infektion

Aber der gute Herr Doktor hat noch mehr zu bieten. Dr. Gattringer klärt darüber auf, dass eine Impfung nicht vor Infektion schützt. Und zwar sagt er das ganz allgemein über Impfungen. Bei den nutzlosen Corona-Giftspritzen trifft das zu. Aber dass das auch für alle anderen Impfungen gelten soll, ist neu – oder vielleicht auch einfach falsch.

Das Fachlexikon Pschyrembel definiert, dass eine Schutzimpfung die „Ver­ab­rei­chung ei­nes Impfstoffes oder ei­nes Anti­ser­ums zur Erzeugung ei­ner Im­munität gegen bestimmte In­fektion­serreger zum in­dividuellen und kol­lek­ti­ven Schutz vor In­fektions­krankheiten“ ist. Und unter Immunität ist nach dem Nachschlagewerk ein „komplexer Schutz vor ei­ner In­fekti­on“ zu verstehen.

Hier das Interview mit Dr. Gattringer:

Operationen müssen verschoben werden – wegen 2 Corona-Intensivpatienten?

Auch Dr. Johann Knotzer, der Leiter der Anästhesiologie und Intensivmedizin im Klinikum Wels verbreitet in einem ZIB-Interview vom 11. November, das mittlerweile aus der ORF-TV-Thek entfernt wurde, nichts als Panik. Auch er spricht von einer dramatischen Situation auf der Intensiv. Auffällig dabei ist Knotzers Körpersprache: Ständiges Blinzeln und Abbrechen des Augenkontaktes während er spricht. Man müsse bereits planen, welche Eingriffe noch durchgeführt werden können und welche aufgrund der vielen Corona-Intensivpatienten verschoben werden müssen, erklärte er weiter. Zur Erinnerung: Es sind gerade einmal 2 Corona-Intensivpatienten im KH Wels.

Insgesamt sind 34 Prozent der Intensivbetten in Oberösterreich frei.

Mit aktuell (Stand 18. November) 112 freien Intensivbetten liegt Oberösterreich im bundesweiten Vergleich sogar mit Abstand voran, was die freien Intensiv-Betten betrifft!

Die APA auf Relotius‘ Spuren?

Aber auch das Auge am Küniglberg und seine APA scheinen es nicht so genau mit der Wahrheit zu nehmen, könnte man zumindest vermuten, wenn man sich nachfolgenden Tweet zu Gemüte führt. Ein Online-Medium hat bei der APA, die die Horror-Story über die angeblichen Gangleichen in Umlauf brachte, nachgefragt, wo denn dieses ominöse Todes-Spital sei, in dem die Corona-Toten am Gang abgestellt werden müssten. Leider wurde die Auskunft zu Ort und Spital verweigert. Der oberösterreichischen Landesregierung scheinen derart horrende Zustände nicht bekannt zu sein. Hat die APA bei dieser Geschichte womöglich einen lupenreinen Relotius hingelegt? Eine komplette Fake-News-Story abgeliefert?

Der eXXpress fragte nach:

Der Krisenstab der oö. Landesregierung weiß nichts davon, dass wegen Überfüllung eines Spitals Corona-Leichen „am Gang abgelegt“ werden mussten.

Die APA, die den Bericht veröffentlicht hat, verweigert Auskünfte zu Ort & Spital:https://t.co/AMk8rkIYlR pic.twitter.com/JceX0DUM8V

— Richard Schmitt (@RichardSchmitt2) November 18, 2021

So sieht die zugehörige Horrormeldung aus, in der auch noch ein pietätloses Bild der Verstorbenen gezeichnet wird: „Coronavirus-Tote steckst du nackt in einen luftdicht verschlossenen Plastiksack, zippst zu und das war’s.“

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Ho-Rakel weiß Bescheid: Total-Lockdown sogar schon ab Montag!

Ho-Rakel weiß Bescheid: Total-Lockdown sogar schon ab Montag!

Wie Wochenblick berichtete, steht ein bundesweiter Total-Lockdown unmittelbar bevor. Offenbar können die Mächtigen aber nicht lange genug warten, das ganze Volk einzusperren. War ursprünglich noch ein Start am Dienstag im Raum gestanden, dürfte dies nun um 24 Stunden auf Montag vorgezogen werden. Beobachtern zufolge einigten sich Bund und Land in den Nachtstunden darauf. Einer wusste einmal mehr offenbar schon im Vorhinein Bescheid: Der Szene-Gastronom und Kurz-Intimus Martin Ho.

  • Abendliches Posting: Skandal-Lokal DOTS schließt am Montag wegen Corona
  • Vier Stunden später einigten sich Bund & Länder offenbar auf Total-Lockdown
  • Nur 10 Tage oder doch 3 Wochen? Volk erfährt es erst zu Mittag!
  • Demos und Spaziergänge sind erlaubter Grund, das Haus zu verlassen

Erweist sich Kurz-Freund Ho erneut als Hellseher?

Um zu wissen, wann bestimmte Corona-Maßnahmen greifen, muss man nur Ho fragen – diese Straßenweisheit hat sich seit dem Vorjahr eingebürgert. Damals wusste der umstrittene Club-Besitzer schon vor dem offiziellen politischen Beschluss von einer Sperre der ganzen Gastronomie. Bei den Öffnungsschritten machte sich sein Insiderwissen erneut bezahlt: Als guter Freund von Altkanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte er vorab Planungssicherheit.  Nun beweist das (H)Orakel erneut sein feines Näschen für Maßnahmen-Prophezeiungen.

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Über die Facebook-Seite seines Lokals „Dots im Brunnerhof“ spricht es zu den Menschen. Dort weist man darauf hin, am Montag seine Pforten wegen der Infektionslage schließen zu müssen. Das Szene-Etablissement im Nobelbezirk Döbling ist einer breiten Öffentlichkeit seit einer Drogen-Razzia im ersten Lockdown bekannt. Hos ursprüngliche Behauptung, er habe von nichts gewusst, stellte sich nach Wochenblick-Recherchen als unglaubwürdig heraus, womöglich wusste sogar Kurz vom Vorfall. Laut dem Ibiza-Detektiv könnte dieser selbst zu den Konsumenten von Dingen zählen, die nicht auf der Speisekarte stehen – es gilt die Unschuldsvermutung (Wochenblick berichtete exklusiv).

10 Tage, 3 Wochen, 1 Monat: Wie lang dauert Lockdown?

Handelt es sich nur um einen neuerlichen Zufallstreffer oder waren hellseherische Fähigkeiten am Werk? So oder so: Ho wusste es offenbar wieder Stunden vor der Beschlussfassung. Die Bund-Länder-Einigung soll nämlich erst um 2 Uhr morgens erfolgt sein – etwa vier Stunden nach der mutmaßlichen Ho-Vorankündigung. Das Volk genießt nicht das Privileg eines Gastronomen aus dem Dunstkreis eines Schattenkanzlers. Erst um 12.30 Uhr sollen die Details bekannt gegeben werden. Etwa, ob die Schulen offenbleiben. In diesem Punkt herrschte am Donnerstag einiges Hickhack zwischen Bund und Ländern.

Er wird für alle Bürger gelten, also auch für Geimpfte und Genesene. Die vorläufige Dauer des Lockdowns ist unklar. Ein Inseratenkaiser-Blatt spricht von 10 Tagen, eine andere ÖVP-nahe Zeitung geht von bis zu drei Wochen aus. Fix ist der Lockdown in Oberösterreich (bis 17. Dezember) und Salzburg (drei bis vier Wochen). Wie aus früheren Lockdowns bekannt, wird es nur mehr eine Auswahl triftiger Gründe geben, um sein Haus verlassen zu dürfen. Eine Kundgebung, wie die MEGA-Demo in Wien am Samstag gilt ausdrücklich als Ausnahme jeglicher Lockdowns! Dasselbe gilt natürlich auch für Spaziergänge zur körperlichen uns psychischen Erholung – unabhängig des Impfstatus.

Es gibt viele Gründe außer Haus zu gehen: Lassen Sie sich nicht einschüchtern!

Die WKÖ listet die erlaubten Zwecke, das Haus zu verlassen, ohne eine Strafe zu kassieren:

  • zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • zur Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie zur Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten 
  • zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  • für berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist
  • zum Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung (z.B. Spaziergänge, Joggen etc.)
  • zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen (inkl. Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der allgemeinen Vertretungskörper, mündliche Verhandlungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden)
  • zur Teilnahme an Wahlen
  • zum Zweck des zulässigen Betretens von Kundenbereichen von Betriebsstätten des Handels und von Dienstleistungsunternehmen
  • zur Teilnahme an zulässigen Zusammenkünften  (Bsp.: MEGA-Demo gegen Corona-Wahnsinn am 20. November in Wien!)

Wo Sie weiterhin einkaufen dürfen:

  • öffentliche Apotheken,
  • Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten) und bäuerliche Direktvermarkter,
  • Drogerien und Drogeriemärkte,
  • Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmitteln,
  • Gesundheits- und Pflegedienstleistungen,
  • Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen, die von den Ländern im Rahmen der Behindertenhilfe-, Sozialhilfe-, Teilhabe- bzw. Chancengleichheitsgesetze erbracht werden,
  • veterinärmedizinische Dienstleistungen,
  • Verkauf von Tierfutter,
  • Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten,
  • Agrarhandel einschließlich Tierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel,
  • Tankstellen und Stromtankstellen, sowie Waschanlagen,
  • Postdiensteanbieter einschließlich deren Postpartner, jedoch ausschließlich für die Erbringung von Postdienstleistungen und Telekommunikation,
  • Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske,
  • KFZ- und Fahrradwerkstätten.

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Interview: Sollte die Impfpflicht kommen, kollabiert das Gesundheitssystem!

Interview: Sollte die Impfpflicht kommen, kollabiert das Gesundheitssystem!

Die Kundgebung vergangenen Dienstag vor dem Klinikum Wels-Grieskirchen hat deutlich gezeigt, dass es wirklich bereits zehn nach zwölf ist. Bei einer Impfpflicht steigt ein großer Teil des Gesundheitspersonals aus.

Ein Interview, geführt von Edith Brötzner

Wir haben mit Sonja, Pflegeassistentin und Organisatorin der Demo, gesprochen und wollten wissen, was nun dringend passieren müsste, um wieder auf einen guten Kurs zu kommen:

Report24: Gratuliere zur erfolgreichen Kundgebung vor dem Klinikum Wels-Grieskirchen!

Sonja: Danke! Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich damit so einen Stein ins Rollen bringe!

Report24: Du bist die Organisatorin der Kundgebung?

Sonja: Ich habe einen Hilferuf gestartet und einen Bekannten gefragt, was ich machen kann, weil ich keinen Impfzwang will in meinem Job. Wenn der kommen würde, könnte ich nicht länger arbeiten. Er hat mir geraten, zu schauen, dass wir die Leute rasch auf die Straße bringen. So hat das Ganze angefangen.

Report24: Wie viele Leute schätzt du, waren vor Ort?

Sonja: Was ich in den Medien gehört und gesehen habe, waren es ca. 800 -1000 Menschen.

Report24: Hat es für dich berufliche Konsequenzen, dass du das organisiert und dich dort hingestellt hast oder ist im Moment noch alles in Ordnung?

Sonja: Offiziell weiß ich noch nichts. Aber es wird noch etwas auf mich zukommen. Das war mir auch von Anfang an bewusst. Obwohl ich von Anfang an gesagt habe, dass das Klinikum nichts mit dieser Kundgebung zu tun hat. Es hat denen halt trotzdem nicht gepasst. Ich schätze, dass es sicher noch Gespräche geben wird.

Viele denken skeptisch über eine Impfpflicht

Report24: Für dich gibt es wahrscheinlich kein Zurück mehr? Hast du es schon bereut, dass du aufgestanden bist?

Sonja: Nein, ich täte das jedes Mal wieder. Ganz fix. Weil ich ein Mensch bin, der für Fairness kämpft und das, was jetzt gerade abgeht, ist unfair und diskriminierend. Es muss einfach Menschen geben, die das aufzeigen und anderen Menschen damit Mut machen. Die dann sagen „Hey, stimmt, es gibt mehrere, die genauso denken.“ Wir müssen etwas ändern und das können wir nur gemeinsam.

Report24: Was müsste denn jetzt ganz dringend passieren, dass es wieder passt?

Sonja: Toleranz! Die Kundgebung hat gut gepasst. Es war ja Tag der Toleranz. Auch das Klinikum hätte Toleranz zeigen können, was leider nicht passiert ist. Als vor vier oder fünf Wochen fünfzehn bis zwanzig Pflegekräfte vor der Klinik standen, die schön brav Schilder in der Hand gehalten haben für diese Impfung, war das recht. Weil die Leute das angeblich sehen wollen. Wenn es aber Menschen, Mitarbeiter wie mich, mit einer anderen Meinung gibt, wird das strikt abgelehnt. Es wäre wirklich super, wenn endlich einmal Toleranz herrscht und wir Gleichberechtigung haben. Wenn jeder Mensch seine Meinung vertreten darf und es keine Menschenspaltung gibt.

Report24: Die letzten Kundgebungen, die vor den Krankenhäusern abgehalten wurden, hat ja die Ärztekammer angebahnt. Da wurden dann auch Schilder zur Verfügung gestellt hat, auf denen zu lesen war „Lasst euch impfen, es ist zehn nach zwölf“. Wie siehst du solche, von der Ärztekammer geplanten, Aktionen?

Sonja: Das ist eher für die Politik. Das, was wir heute gemacht haben, war vom und für das Volk.

“Ich kenne mehr Impfschäden als Covid-Erkrankte.”

Report24: Würdest du das, was Politik und Medien jetzt kommunizieren, in Bezug auf Bettenbelegung, Erkrankungen usw.… als realistisch sehen oder sieht das im Krankenhaus anders aus? Sind die Stationen überfüllt mit ungeimpften Covid-Patienten?

Sonja: Das ist eine schwierige Frage. Wenn man nachfragt, bekommt man sehr wenige Informationen. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass Menschen, die im September die dritte Impfung hatten, auch positiv getestet werden. Es ist nicht so, dass nur die Ungeimpften im Krankenhaus sind. Es sind auch Geimpfte dort. Das kann ich mit Sicherheit sagen.

Report24: Du hast es ja bereits erwähnt, du bist keine Impfgegnerin. Aber dieser Covid-Impfung stehst du dann doch skeptisch gegenüber, wie sehr viele andere auch. Was ist der Grund für deine Skepsis?

Sonja: Dass diese Impfung noch nicht genug erforscht ist und sie immer noch nur eine Notzulassung hat. Ich mache mir selber mein Bild. Im Bekannten-, Familienkreis und in der Verwandtschaft habe ich sehr viele Nebenwirkungen mitbekommen. Mehr Nebenwirkungen als Corona-Fälle. Und wenn es Corona-Fälle gab, dann waren es sehr leichte. Ich schaue immer noch auf die Zahlen, die die WHO veröffentlicht. Wir haben immer noch eine 99,8 prozentige Chance, diesen Virus zu überleben. Da finde ich eine Impfung, die gerade mal ein Jahr alt ist, noch nicht angebracht. Ich würde mir da noch mindestens sechs Jahre Zeit lassen, dass ich dann weiß, was die Langzeitwirkungen sind. Das ist mir noch zu unsicher. Ich weiß nicht, was das auslösen kann. In Deutschland sind durch diese Impfung bereits fünf Kinder gestorben. Und jetzt werden in Wien Kinder ab fünf Jahren geimpft. Das ist ja ein Wahnsinn und wurde ja noch nicht einmal freigegeben. Unglaublich.

Wenn nur 10% ihren Job niederlegen, droht das absolute Chaos.

Report24: Wie geht es bei dir weiter? War die Demo eine Eintagsfliege oder hast du noch weitere Aktionen geplant?

Sonja: Die war eigentlich eher ein Zufall und es war nicht geplant, dass das so ausartet. Das ist natürlich positiv für uns. Eigentlich war geplant, dass wir vom Klinikum, 50 – 60 Leute, ums Haus gehen. Das hätte auch vom Platz her gepasst. Und plötzlich ist das dann so in die Breite gegangen. Man hat gemerkt: Die Leute wollen dabei sein. Sie haben auf so etwas gewartet, dass sie einmal Gesicht zeigen können, aufstehen und sagen „Hey, da bin ich dabei. Dafür müssen wir kämpfen.“ Dass da wirklich 1000 Leute draus werden, das hätte ich mir nie gedacht. Ich habe noch gar nicht nachgedacht, ob ich da weitermache oder mich engagiere. Jedenfalls bleibe ich bei meiner Meinung, dass ich keine Impfgegnerin bin. Ich hab meine Kinder die Kinderkrankheiten impfen lassen. Aber bei dieser Impfung bleibe ich skeptisch und lasse mich nicht impfen. Somit werde ich meinen Job wahrscheinlich sowieso spätestens im Juni aufgeben müssen. Solange haben wir Zeit uns zu überlegen, ob wir uns impfen lassen wollen, habe ich gehört. Ich habe nichts zu verlieren. Darum habe ich beschlossen, mich auf die Straße zu stellen und dafür zu kämpfen. Weil ich wahrscheinlich in meinem Pflegeberuf gar nicht weiterarbeiten darf als Ungeimpfte.

Report24: Was würde denn passieren, wenn alle, die so denken wie du – auch wenn es nur 10 % sind – ihren Job niederlegen und sagen „Wir sind raus!“?

Sonja: Das absolute Chaos. Weil wir schon vor Corona extrem unterbesetzt waren und es immer noch sind. Da wird das absolute Chaos kommen. Weil dann keine Belegschaft mehr da ist, die sich um die Patienten, Klienten und Bewohner kümmern kann. Daran sind aber nicht wir schuld, sondern die Regierung.

Wenn wir uns alle auf die Füße stellen, bewirken wir das Größte!

Report24: Wie hoch schätzt du die Chancen ein, dass Pflege- und Gesundheitsberufe etwas bewegen und verändern können, wenn sie sich auf die Füße stellen?

Sonja: Ich glaube, dass wir das Größte bewirken könnten. Wenn wir uns wirklich ALLE auf die Füße stellen und zeigen: Hey, ihr braucht uns. Da würden wir in die richtige Richtung gehen.

Report24: Gibt es von dir einen Appell an deine KollegInnen aus den Gesundheitsberufen, was jetzt zu tun wäre?

Sonja: Es wäre am schönsten – und das würde ich mir wünschen – wenn jeder nach seinem Herzen und aus seinem Bauchgefühl heraus entscheidet. Nicht unter Druck, Erpressung oder Angstmacherei von diversen Medien. Dann würde die Sache anders aussehen. 80 % haben sich nur impfen lassen, weil sie den Druck einfach nicht mehr ausgehalten haben. Oder weil sie alleinerziehend sind oder das Geld brauchen. Viele haben nicht so ein Glück wie ich, eine Familie und Freunde zu haben, die hinter mir stehen. Ich bin abgesichert und habe das Glück, dass ich nicht arbeiten müsste und wünsche allen, dass sie auf ihr Herz hören können und das Richtige tun.

Gibraltar: Geimpft, geboostert… für nichts?

Gibraltar: Geimpft, geboostert… für nichts?

Gibraltar wird keine offiziellen Weihnachtsfeiern abhalten. Der Grund: trotz höchster Durchimpfungs- und Booster-Rate gibt es dort auch die höchste Inzidenz von Covid-19 Erkrankungen in ganz Europa. Da läuft doch etwas komplett falsch.

Ein Kommentar von Heinz Steiner

Das kleine britische Territorium an der Straße von Gibraltar hat insgesamt rund 33.700 Einwohner. Unter diesen (die Kinder ausgenommen) wurden bereits 94.469 Dosen an Impfstoffen verspritzt, so britische Medienberichte. Da nur sehr wenige Menschen dort die Impfung verweigern, sind mehr als 99 Prozent geimpft. Das heißt aber auch: 40 Prozent haben schon einen “Booster” erhalten.

Dennoch verzeichnet das kleine Territorium die höchste Inzidenz in ganz Europa. Durchschnittlich 66 neue Fälle klingt zwar nicht nach so viel, aber im Vergleich zur Einwohnerzahl ist das eine ganz beachtliche Anzahl. Dies liegt aber auch daran, dass die experimentellen Vakzine gegen eine Virus entwickelt wurde, dessen ursprüngliche Variante (unter anderem laut Prof. Drosten) gar nicht mehr zirkuliert. Bei den sogenannten Boostern ist es dasselbe. Man spritzt den Menschen etwas, von dem man weiß, dass es bestenfalls rudimentär wirkt, aber dafür viele Nebenwirkungen hat (das zeigen auch die WHO-Datenbanken). Doch das interessiert ohnehin niemanden.

Unnütze Impfungen?

Im Grunde genommen ist Gibraltar ein Paradebeispiel dafür, dass der aktuelle Impfwahn völliger Irrsinn ist. Vor allem auch deshalb, weil die Parole von “Geimpfte haben leichtere Krankheitsverläufe, müssen nicht so oft auf die Intensivstation verlegt werden und sterben nicht so schnell” immer deutlicher widerlegt wird. Wo man auch hinblickt füllen sich die Krankenhäuser und die Intensivstationen immer mehr mit Geimpften. Auch unter den “Corona-Toten” finden sich immer mehr davon.

Während man also in Österreich und Deutschland die Ungeimpften wegsperren will, um so angeblich die Infektionszahlen zu drücken, hat Gibraltar faktisch keine Ungeimpften mehr, die man dort wegsperren könnte. Also hat die Verwaltung des britischen Territoriums die Bevölkerung kurzerhand angewiesen, keine Weihnachtsfeiern abzuhalten. Die Regierung hat ebenfalls sämtliche offiziellen Weihnachtsfeiern, Empfänge und vergleichbare Anlässe gestrichen. Und das bei so vielen verabreichten Dosen pro Einwohner wie in keiner anderen Region der Welt.

Österreich & Deutschland – schwer verständlicher Lockdown und Impf-Fanatismus

Ein Blick auf Gibraltar, Israel oder auch Irland zeigt, dass diese experimentellen Vakzine garantiert keine “Game-Changer” sind. Dennoch versuchen die regierenden Politiker in Österreich und Deutschland die Ungeimpften wegzusperren (2G) und über immer mehr Schikanen zur Impfung zu zwingen. Warum? Will man die Krankenhäuser mit Nebenwirkungs-Opfern füllen, wenn auch die zweite und dritte “Booster-Shots” versagen und sich deshalb immer mehr Schäden im Körper der Impflinge bilden? Was ist das Ziel dieser Lockdown-Fanatiker?

Sollten Wien und Berlin wie Gibraltar auch auf die vollständige Durchimpfung setzen, würde sich dennoch nichts an Inzidenzen oder den Krankenhausbelegungen ändern. Das wissen die Spitzenpolitiker dort genau. Aber man will sich keine Blöße geben. Man will nicht zugeben müssen, dass man viele Fehler gemacht hat. Stattdessen geht man diesen destruktiven Weg bis zum bitteren Ende weiter. In der Hoffnung, dass sich das “Corona-Problem” Dank der Durchseuchung von selbst irgendwie löst. Während man in der Zwischenzeit Big Pharma noch Milliarden an Euro an Steuergeldern zuschanzt. Das ist doch Schwachsinn hoch 2…

In der Schweiz starben im Oktober 46 Personen an oder mit COVID-19. Über die Hälfte war “voll immunisiert”.

Die Corona-“Impfung” wird lächerlich. In der Schweiz starben im Oktober 46 Personen an COVID-19. Über die Hälfte war “voll immunisiert”.

Siehe diesen Bericht. Er lohnt allerdings nur dann zu lesen, wenn man sich für die fadenscheinigen Ausreden interessiert, weshalb die “Impfung” dann trotzdem ganz toll sein soll.

Wer das bei dem Zahlenverhältnis noch glaubt, ist ein Depp – oder vollständig gehirngewaschen. Siehe dazu auch Nach Whistleblower: kleines Update zur BionTech-Pfizer-Studie. Es starben mehr Geimpfte als Ungeimpfte in der Kontrollgruppe.

Übrigens: 46 Tote zu Beginn der Grippesaison bei 8’606’033 Einwohnern, das ist eine recht schwache Grippe.

Übernommen von vb’s weblog…

Großdemonstration in Wien am 20.11.2021

Großdemonstration in Wien am 20.11.2021
19.11.2021, 08:52 Uhr. apolut.net – https: – Am 20.11.2021 findet in Wien eine Großdemonstration gegen die Anwendung der diskriminierenden und repressiven Corona-Maßnahmen der österreichischen Regierung statt. Die Gesellschaft “Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie” (MWGFD) hat dazu einen Aufruf ihrer beiden Vorsitzenden, Prof. Dr. Bhakdi und Dr…

COMPACT.Der Tag: Bundestag beschließt neues Lockdown-Gesetz

Die pandemische Notlage ist beendet – doch die Corona-Politik bleibt. So in etwa lässt sich die Entscheidung des Bundestages am Donnerstag zusammenfassen. Was das für uns als Bürger bedeutet, erfahren Sie in COMPACT.Der Tag. Das sind einige der Themen: 2G – Was die Deutschen darüber denken Infektionsgesetz – Was das Gesetz für uns bedeutet? Proteste […]

NIH und EcoHealth haben sich abgesprochen, um auferlegte Beschränkungen in der Forschung zu umgehen

mercola.com

  • E-Mails enthüllen, dass die National Institutes of Health (NIH) mit der EcoHealth Alliance zusammengearbeitet haben, um Bundesbeschränkungen für Gain-of-Function (GOF)-Forschung zu umgehen und die Aufsicht zu umgehen
  • NIH-Beamte erlaubten der EcoHealth Alliance, die Aufsichtssprache für ihre eigenen GOF-Experimente zu formulieren
  • Mindestens zwei NIH-Beamte äußerten die Befürchtung, dass das Experiment unter die Bezeichnung GOF fallen könnte, die unter dem Bundesmoratorium verboten ist. Später akzeptierten sie die unlogische Rechtfertigung von EcoHealth, warum die Forschung nicht eingeschränkt werden sollte.
  • Das NIH versucht nun, sich der Verantwortung zu entziehen, indem es die Schuld für die rechtswidrige Forschung auf die EcoHealth Alliance abwälzt und behauptet, diese habe gegen die Regeln für Finanzhilfen verstoßen
  • Laut dem Präsidenten von EcoHealth, Peter Daszak, war für das Ausgangsvirus seiner vorgeschlagenen chimären SARS-ähnlichen Viren, WIV1, „noch nie nachgewiesen worden, dass es Menschen infizieren kann“. Doch drei Monate zuvor hatte sein Mitarbeiter Ralph Baric, Ph.D., eine Arbeit veröffentlicht, die zeigte, dass WIV1 tatsächlich in der Lage war, Menschen zu infizieren und eine Gefahr für die menschliche Bevölkerung darstellte.

Die Mauern schließen sich gegen Dr. Anthony Fauci, da E-Mails enthüllen, dass die National Institutes of Health mit der EcoHealth Alliance zusammengearbeitet haben, um die bundesstaatlichen Beschränkungen für Gain-of-Function (GOF) Forschung zu umgehen.

Die vernichtenden Enthüllungen wurden von The Intercept und Daily Caller, am 3. November 2021 veröffentlicht. Während die NIH die Zuschusskorrespondenz geheim hielt und nur ausgewählten Kongressmitarbeitern erlaubte, die Unterlagen in einer privaten Sitzung einzusehen, erhielt The Intercept Zugang zu deren persönlichen Notizen.

Wenn man bedenkt, dass Bundeszuschüsse eindeutig von öffentlichem Interesse sind, ist die Entscheidung der NIH, die Korrespondenz nicht zu veröffentlichen, an und für sich schon verdächtig. Haben sie etwas zu verbergen? Und ob. Wie die Intercept-Journalistinnen Sharon Lerner und Mara Hvistendahl berichten:

E-Mails zeigen, dass NIH-Beamte der EcoHealth Alliance erlaubten, die Aufsichtssprache für ihre eigene Gain-of-Function-Forschung zu gestalten …

Detaillierte Notizen zur NIH-Kommunikation, die The Intercept erhalten hat, zeigen, dass Mitarbeiter der Behörde ab Mai 2016 einen ungewöhnlichen Austausch mit Peter Daszak, dem Leiter der EcoHealth Alliance, über Experimente hatten, die seine Gruppe im Rahmen eines NIH-Zuschusses mit dem Titel „Understanding the Risk of Bat Coronavirus Emergence zu Coronaviren durchführen wollte.

EcoHealth befand sich im dritten Jahr des fünfjährigen Zuschusses in Höhe von 3,1 Millionen US-Dollar, der auch Forschungsarbeiten mit dem Wuhan Institute of Virology und anderen Partnern umfasste. In einem Fortschrittsbericht aus dem Jahr 2016 beschrieb die Gruppe den NIH ihre Pläne zur Durchführung von zwei geplanten Experimenten, bei denen humanisierte Mäuse mit Hybridviren, den sogenannten „Chimären“, infiziert werden sollten.

Die Pläne lösten bei den NIH Bedenken aus. Zwei Mitarbeiter – Jenny Greer, eine Spezialistin für die Verwaltung von Fördermitteln, und Erik Stemmy, ein für die Coronavirus-Forschung zuständiger Programmbeauftragter – schrieben der EcoHealth Alliance, dass es sich bei den Experimenten „anscheinend um Forschung handelt, die unter die Pause fällt“, wobei sie sich auf ein vorübergehendes Moratorium für die Finanzierung von Gain-of-Function-Forschung bezogen, bei der davon auszugehen ist, dass sie MERS- und SARS-Viren in Säugetieren pathogener oder übertragbarer macht …

Zunächst schienen die NIH-Mitarbeiter entschlossen zu sein, den Finanzierungsstopp durchzusetzen … Doch was dann geschah, ließ bei Verfechtern der biologischen Sicherheit die Alarmglocken schrillen: Die Mitarbeiter der Agentur übernahmen Formulierungen, die die EcoHealth Alliance für ihre eigene Arbeit entworfen hatte.

Die Agentur fügte mehrere Sätze in die Förderunterlagen ein, in denen beschrieben wird, welche Sofortmaßnahmen die Gruppe ergreifen würde, wenn sich herausstellen sollte, dass die von ihr geschaffenen Viren als Ergebnis der Experimente übertragbarer oder krankheitsverursachend werden.

NIH versucht, sich der Verantwortung zu entziehen

Die NIH versuchen nun, sich der Verantwortung zu entziehen, indem sie die Schuld für die unrechtmäßige Forschung auf die EcoHealth Alliance abwälzen. Am 21. Oktober 2021 sandte der stellvertretende NIH-Direktor Lawrence Tabak, Ph.D., einen Brief an James Comer, das ranghöchste Mitglied des Committee on Oversight and Reform, „um zusätzliche Informationen und Dokumente bezüglich des NIH-Zuschusses an EcoHealth Alliance Inc. bereitzustellen“.

In dem Brief räumte Tabak ein, dass Fauci den Kongress belogen habe, als er mit Nachdruck betonte, dass die NIH/NIAID niemals GOF-Forschung finanziert hätten. Wenn es jedoch um die Umgehung des Forschungsmoratoriums geht, legt Tabak die Schuld direkt EcoHealth in die Schuhe. Laut Tabak:

Das begrenzte Experiment, das im abschließenden Fortschrittsbericht der EcoHealth Alliance beschrieben wurde, testete, ob Spike-Proteine von natürlich vorkommenden Fledermaus-Coronaviren, die in China zirkulieren, in der Lage sind, an den menschlichen ACE2-Rezeptor in einem Mausmodell zu binden …

In diesem begrenzten Experiment wurden Labormäuse, die mit dem Fledermaus-Coronavirus SHC014 WIV 1 infiziert waren, kränker als solche, die mit dem Fledermaus-Coronavirus WIV1 infiziert waren. Wie es in der Wissenschaft manchmal vorkommt, war dies ein unerwartetes Ergebnis der Forschung und nicht etwas, das die Forscher beabsichtigt hatten …

Der Forschungsplan wurde von den NIH im Vorfeld der Finanzierung geprüft, und die NIH stellten fest, dass er nicht der Definition von Forschung mit erweiterten Erregern mit pandemischem Potenzial (ePPP) entsprach, da diese Fledermaus-Coronaviren nachweislich keine Menschen infizieren können. Daher unterlag die Forschung nicht der Überprüfung durch das Ministerium gemäß dem HHS P3CO Framework.

Aus Gründen der Vorsicht und als zusätzliche Aufsichtsebene wurde jedoch in die Bedingungen für die Gewährung des Zuschusses an EcoHealth eine Klausel aufgenommen, die Kriterien für eine Sekundärüberprüfung enthielt, wie z. B. die Anforderung, dass der Zuschussempfänger unverzüglich eine Wachstumszunahme von einem Log melden muss.

Diese Maßnahmen würden eine zweite Überprüfung auslösen, um festzustellen, ob die Forschungsziele neu bewertet oder neue Maßnahmen zur biologischen Sicherheit ergriffen werden sollten. EcoHealth hat es versäumt, diesen Befund sofort zu melden, wie es in den Bedingungen des Zuschusses vorgesehen war.

Mit anderen Worten, das Experiment von EcoHealth wurde „versehentlich“ zu GOF. Zu diesem Zeitpunkt hätte EcoHealth die NIH alarmieren müssen, was sie aber angeblich nicht getan hat. Tabak zufolge tragen die NIH also keine Verantwortung, da sie sich darauf verlassen haben, dass EcoHealth die Bedingungen des Zuschusses einhält.

EcoHealth hat diesen Vorwurf zurückgewiesen und erklärt: „Diese Daten wurden gemeldet, sobald wir darauf aufmerksam gemacht wurden, in unserem Bericht für das vierte Jahr im April 2018 … Zu keinem Zeitpunkt haben uns Programmmitarbeiter darauf hingewiesen, dass diese Arbeit einer weiteren Klärung oder einer zweiten Überprüfung bedarf.

Wie The Intercept feststellte, deutet Tabak an, dass die NIH diese Berichterstattungsregel „aus einem Übermaß an Vorsicht“ geschaffen haben, aber laut der Korrespondenz, die The Intercept überprüft hat, „wurde die Sprache auf Daszaks Vorschlag hin eingefügt“, und „die NIH und die EcoHealth Alliance arbeiteten zusammen, um zusätzliche Aufsicht zu umgehen.“

Unlogische Begründungen

Wie haben sie sich der zusätzlichen Aufsicht entzogen? Durch unlogische und widersprüchliche Risikobewertungen. Tabak behauptet zwar, die daraus resultierende Virulenz sei unbeabsichtigt gewesen, aber wie kann das sein, da das fragliche Experiment das „Notfallpotenzial“ von Fledermaus-Coronaviren in der menschlichen Bevölkerung testen sollte?

Der Name des Zuschusses selbst verrät uns, dass die Möglichkeit untersucht werden soll, dass ein Fledermaus-Coronavirus zu etwas mutiert, das Menschen befallen kann, und zu diesem Zweck wird man wahrscheinlich versuchen, das Virus zu manipulieren, um zu sehen, ob es diese Funktion erlangen kann.

Der Präsident von EcoHealth, der Zoologe Peter Daszak, schlug den NIH vor, dass das Experiment nicht als eingeschränkte GOF eingestuft werden sollte, da sich die von ihm vorgeschlagenen Hybridviren so sehr vom SARS-Virus (das bekanntermaßen Menschen infiziert) unterscheiden. The Intercept fährt fort:

Daszak wies auch darauf hin, dass WIV1, das Elternteil der vorgeschlagenen chimären SARS-ähnlichen Viren, laut den transkribierten E-Mails nie nachgewiesen wurde, dass es Menschen infiziert oder menschliche Krankheiten verursacht.

Und er sagte, dass frühere Forschungen „stark darauf hindeuten, dass die chimären Fledermaus-Spike-/Fledermaus-Backbone-Viren keine erhöhte Pathogenität bei Tieren haben sollten“. Die NIH akzeptierten diese Argumente.

Aber das Argument der Gruppe, dass ihre Virusforschung kein Infektionsrisiko darstelle, scheint der Begründung für die Arbeit zu widersprechen: dass diese Erreger potenziell eine Pandemie verursachen könnten.

Die gesamte Begründung für die Verlängerung des EcoHealth-Zuschusses für SARS-verwandte CoVs lautet, dass Viren, deren Spikes erheblich (10-25 %) von SARS-CoV-1 abweichen, ein Pandemierisiko darstellen, sagte [der Virologe Jesse] Bloom vom Fred Hutchinson Cancer Research Center.

Da dies die gesamte Begründung für die Arbeit ist, wie können sie gleichzeitig argumentieren, dass diese Viren nicht als potenzielle Pandemieerreger reguliert werden sollten?

Aber Daszaks Rechtfertigung macht noch aus einem anderen Grund keinen Sinn. Drei Monate bevor Daszak diese Feststellung für das NIH schrieb – in der er vorschlägt, dass das WIV1-Virus, das als Grundgerüst für die Chimären verwendet werden sollte, „nie nachgewiesen wurde, dass es Menschen infiziert oder Krankheiten beim Menschen verursacht“ – hatte sein Mitarbeiter Ralph Baric, Ph.D., eine Arbeit veröffentlicht, die zeigte, dass WIV1 tatsächlich in der Lage ist, Menschen zu infizieren.

Das ist großartig! Wir freuen uns sehr zu hören, dass der Finanzierungsstopp für unsere Gain of Function-Forschung aufgehoben wurde. ~ Dr. Peter Daszak, E-Mail an NIH

Baric, der an der UNC Chapel Hill arbeitet, hatte festgestellt, dass sich das WIV1-Virus „in menschlichen Atemwegskulturen und in vivo leicht und effizient repliziert“ und eine „anhaltende Bedrohung“ für die menschliche Bevölkerung darstellt. Dies steht in völligem Widerspruch zu Daszaks Aussage, und es ist zweifelhaft, dass Daszak die drei Monate zuvor von Baric veröffentlichte Arbeit nicht kannte. Es ist auch zweifelhaft, dass die NIH nichts von Barics Ergebnissen wussten.

NIH akzeptierte Daszaks Ausstiegsklausel

Wie von The Intercept erläutert, fand Daszak eine Lösung, die es seiner Gruppe und dem NIH ermöglichte, Forschungen durchzuführen, von denen sie alle wussten, dass sie zu diesem Zeitpunkt verboten waren:

Wenn die rekombinanten Viren schneller wüchsen als die ursprünglichen Viren, auf denen sie basierten, schlug [Daszak] vor, dass EcoHealth Alliance und seine Mitarbeiter ihre Forschung sofort einstellen und ihren NIAID-Programmbeauftragten informieren würden …

In einem Schreiben vom 7. Juli an EcoHealth Alliance akzeptierten die NIH-Mitarbeiter Greer und Stemmy formell Daszaks Regelvorschlag. Es sei nicht zu erwarten, dass die chimären Viren „eine erhöhte Pathogenität und/oder Übertragbarkeit bei Säugetieren über den Atemweg aufweisen“, schlussfolgerten die Administratoren …

Die Formulierung, die das NIH später in den Zuschuss einfügte, ähnelte auffallend dem, was Daszak vorschlug: Sollte eine der MERS- oder SARS-ähnlichen Chimären, die im Rahmen dieses Zuschusses erzeugt wurden, Anzeichen für ein erhöhtes Viruswachstum von mehr als 1 log im Vergleich zum elterlichen Backbone-Stamm aufweisen, müssen Sie alle Experimente mit diesen Viren einstellen.

In einer E-Mail an das NIH vom Juli 2016 drückte Daszak seine Zufriedenheit darüber aus, dass die Agentur seine Begründungen dafür akzeptierte, warum die Forschung nicht als eingeschränkte GOF angesehen werden sollte. „This is terrific!“, schrieb er. „Wir freuen uns sehr zu hören, dass unser Finanzierungsstopp für Gain of Function Research aufgehoben wurde“. Daszak gibt in dieser E-Mail sogar zu, dass das, was sie WIRKLICH tun, GOF ist.

Eindeutiges Scheitern der Regulierung

Als die Wissenschaftler von EcoHealth das Experiment durchführten, wuchs eines der chimären Viren in der ersten Woche des Experiments viel schneller als die anderen und produzierte eine Viruslast, die um vier Logs höher war als die des Elternvirus.

Wie bereits erwähnt, behauptet Tabak, dass EcoHealth den NIH-Programmbeauftragten nicht über diesen Funktionsgewinn informiert hat, während EcoHealth behauptet, dass es dies getan hat und standardmäßig die Erlaubnis erhalten hat, das Experiment fortzusetzen, da niemand bei den NIH Einwände erhoben hat.

Daszak verließ sich übrigens darauf, dass der Forscher Shi Zhengli vom Wuhan Institute of Virology – von dem bekannt ist, dass er Verbindungen zum chinesischen Militär unterhält – ihn benachrichtigte, wenn eines der Viren in dem Experiment eine verbesserte Replikation aufwies. Daszak informierte seinerseits die NIH über diese Meldekette, so dass diese wussten, dass die Rechtmäßigkeit der Forschung im Grunde in den Händen eines chinesischen Mitarbeiters lag, der möglicherweise ein Interesse daran hatte, solche Ergebnisse herunterzuspielen.

Richard Ebright, ein Molekularbiologe an der Rutgers University, der die mangelnde Aufsicht über die Gain-of-Function-Forschung kritisiert hat, erklärte gegenüber The Intercept, dass die Korrespondenz zwischen dem NIH und EcoHealth auf ein klares Versagen der Regulierungsbehörden hinweist. „Der Überwachungsprozess hat eindeutig versagt“, sagte er. Ebright äußerte sich auch gegenüber dem Daily Caller und erklärte:

Die NIH akzeptierten die Überzeugung von EcoHealth, dass diese Arbeit nicht als Funktionsgewinn angesehen werden würde, und akzeptierten EcoHealths Begründung für diese Überzeugung, und akzeptierten EcoHealths richtlinienwidrigen Vorschlag für eine [10-fache] Erlaubnis für ein erhöhtes virales Wachstum, bevor die Arbeit eingestellt und die Ergebnisse gemeldet wurden.

Das NIH übertrug der EcoHealth Alliance faktisch die Befugnis, zu entscheiden, ob ihre Forschung der Funktionsforschung unterliegt oder nicht, die Befugnis, die Kriterien für diese Entscheidung festzulegen, und die Befugnis, sich über die vom Weißen Haus umgesetzten Bundesrichtlinien hinwegzusetzen …

Die gleiche Meinung wurde vom ranghöchsten Mitglied des Energie- und Handelsausschusses des Repräsentantenhauses, Cathy McMorris Rodgers, und mehreren anderen republikanischen Gesetzgebern in einem Brief vom 27. Oktober 202119,20 an NIH-Direktor Dr. Francis Collins geäußert. Wie Daily Caller berichtet:

EcoHealth hat die Risiken dieser Experimente so dargestellt, als ob sie nicht besorgniserregend wären, und die NIH haben die Behauptungen von EcoHealth ohne eine eingehende Untersuchung akzeptiert‘, so die republikanischen Gesetzgeber gegenüber Collins. Die Bewertung der Risiken durch EcoHealth und die NIH scheint jedoch nicht mit dem damaligen Verständnis der Forschungsrisiken übereinzustimmen …

Obwohl die in der WIV manipulierten Viren auf dem Stammbaum der Coronaviren weit von SARS CoV-2 entfernt waren, spiegelte diese Forschung eine hohe Risikotoleranz wider, sagten die Gesetzgeber und fügten hinzu, dass es keine Beweise dafür gibt, dass EcoHealth Maßnahmen ergriffen hat, um die NIH darüber zu informieren, dass es Viren geschaffen hat, die ein verstärktes Wachstum in humanisierten Zellen aufweisen.

Wenn EcoHealth und die NIH nicht in der Lage waren, die Einhaltung und Überwachung einer solch grundlegenden Richtlinie zu gewährleisten, wirft dies noch mehr Bedenken hinsichtlich der allgemeinen Angemessenheit der Überwachung dieser Forschung auf, die die Öffentlichkeit einem schweren Laborunfall aussetzt, schrieben die Gesetzgeber.

CNN nimmt NIH-Direktor in die Mangel

In einem seltenen Versuch von echtem Journalismus hielt Pamela Brown von CNN Collins in einem Interview auf dem heißen Stuhl fest und fragte ihn wiederholt, warum die NIH gefährliche GOF-Forschung finanzierten. Sogar Josh Rogin von der liberalen Washington Post griff Browns hartnäckige Forderung auf, Collins solle angesichts seiner Ablenkungsversuche mit dem Thema ins Reine kommen:

Jeder sollte sich dieses Interview mit dem scheidenden NIH-Direktor Francis Collins ansehen, um zu sehen, wie Collins irreführende Argumente benutzt, um zu vermeiden, dass das NIH in völliger Unkenntnis darüber erwischt wurde, dass sein Stipendiat in Wuhan riskante Fledermaus-Coronavirus-Forschung betrieb … Collins nutzt jeden rhetorischen Trick, um zu verstellen und abzulenken …“ tweetete Rogin.

Brown brachte das Interview immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, indem sie Collins zu Antworten drängte und nachfragte:

Warum sollten die Amerikaner Ihnen und dem NIH in der Frage der Herkunft von COVID vertrauen, wenn Sie nicht einmal von den Programmen wussten, die in China mit Steuergeldern finanziert wurden?

Als Collins versuchte, die Frage zu umgehen, indem er sich in Semantik über die Definition von GOF vertiefte, unterbrach Brown ihn und fragte erneut, wie er so sicher sein könne, dass NIH-Gelder nicht für GOF verwendet werden, wenn er behaupte, die NIH hätten erst kürzlich herausgefunden, wie das Geld 2016 verwendet wurde?

Collins wiederholte auch, dass EcoHealth zwar „einige Dinge getan hat, über die sie uns hätten informieren sollen … aber sie haben nicht die Art von Gain-of-Function-Forschung betrieben, die eine besondere, hochrangige Aufsicht erfordert.“ Wirklich? Wie von ZeroHedge angemerkt:

… wenn EcoHealth seine Forschungsergebnisse gemeldet hätte, HÄTTE dies eine zusätzliche, hochrangige Aufsicht ausgelöst. Warum tut Collins so, als wüsste er, dass sie davon ausgenommen gewesen wären?

Trotz Collins‘ Beharren darauf, dass die NIH bei all ihren Mitteilungen ehrlich und aufrichtig waren, weigerte sich Brown, ihn vom Haken zu lassen, und beendete das Interview mit: „Das sind Gelder der US-Steuerzahler, die in riskante Forschung fließen, und ich glaube, jeder Amerikaner verdient es, darüber Bescheid zu wissen.“

Nebenbei bemerkt: Wie bei Fauci beginnt auch bei Collins der Heiligenschein zu schwinden, da alternative Medien begonnen haben, ihre Hintergründe zu erforschen. Während sie oberflächlich betrachtet blitzsauber zu sein scheinen, zeigt ein genauerer Blick, dass beide Männer alle möglichen fragwürdigen Forschungen unterstützt haben, einschließlich der Forschung an abgetriebenen Föten.

Einen Überblick über die angeblichen Sünden von Collins finden Sie im Artikel „The Cautionary Tale of Francis Collins“ von First Things. Im Gegensatz zu Fauci scheint Collins jedoch zu spüren, dass er dem öffentlichen Urteil nicht entgehen wird. Im Oktober 2021 kündigte er seinen Rücktritt von den NIH an. Berichten zufolge plant er, bis zum Ende des Jahres zurückzutreten. Die Zeit wird zeigen, ob Fauci den gesunden Menschenverstand haben wird, zurückzutreten, oder ob unsere politischen Führer ihn schließlich hinauswerfen und Anklage erheben werden.

Wir müssen GOF-Forschung verbieten

Die Beweise für das regulatorische Versagen der NIH untermauern die Forderung nach einem dauerhaften Verbot der meisten Arten von GOF. Wie Bloom gegenüber The Intercept erklärte:

Wir brauchen dringend eine breitere Diskussion darüber, ob es eine gute Idee ist, neue Chimären von Coronaviren herzustellen, von denen inzwischen allgemein anerkannt ist, dass sie ein Pandemierisiko für den Menschen darstellen.

In der Tat scheint es, dass wir dieses Mal glimpflich davongekommen sind. SARS-CoV-2 hat eine sehr niedrige Sterblichkeitsrate, obwohl es sich sehr leicht ausbreitet. Der nächste Frankenstein-Erreger, der aus einem Labor entkommt, könnte nicht so harmlos sein.

Angesichts der Tatsache, dass man den Leuten, die über die Zulassung von Forschung entscheiden, nicht zutrauen kann, vernünftige Entscheidungen zu treffen, muss die Öffentlichkeit wirklich aufstehen und unsere Vertreter wissen lassen, dass wir nicht dulden werden, dass Bundesmittel – Steuergelder – für Forschung verwendet werden, die das Potenzial hat, uns alle auszulöschen.

Quelle:

Herbert Kickl: Widerstand auf der Straße und im Parlament

Dass Politiker vergessen, wofür sie gewählt wurden, kommt immer wieder vor. Die Wähler haben dann beim nächsten Urnengang Gelegenheit, ihnen dafür die Rechnung zu präsentieren. Aber so einfach ist das im Fall der Corona-Pandemie und des politischen Umgangs damit leider nicht.

Gastkommentar von FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl, zuerst erschienen im März 2021 im Magazin Info-DIREKT, Ausgabe 36/37

Denn erstens war die politische Positionierung zu Corona bei der letzten Nationalratswahl kein Thema. Und zweitens stehen Maßnahmen, wie sie die schwarz-grüne Regierung unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes verhängt, ohnehin in einer Demokratie nicht zur Diskussion. Daher ist es auch keine Alternative, die Sache einfach weiterlaufen zu lassen und auf eine Korrektur bei der nächsten Wahl zu hoffen. Die Bürger müssen jetzt selbst für ihre Rechte und ihre Freiheit kämpfen – sonst ist es zu spät. Und der einzig mögliche Platz der FPÖ ist an der Seite der Bürger.

Wer hätte es vor einiger Zeit noch für möglich gehalten, dass der Staat Schulen schließt und die Kinder vor dem Computerbildschirm unterrichtet werden? Wer hätte gedacht, dass Geschäfts- und Lokalinhabern wochenlang das Aufsperren verboten wird? Wer hätte der Regierung zugetraut, kritischen Bürgern die kollektive Meinungsäußerung in Form von Demonstrationen zu verbieten? Und wer hätte jemanden ernst genommen, der behauptet hätte, dass man sich nur mit einer Gesichtsmaske und einem Virentest die Haare schneiden lassen darf – oder bald nur noch als Geimpfter an Bord eines Flugzeugs kommt?

Verschwörungstheorien wurden wahr

Niemand hätte all das für möglich gehalten. Man wäre als Verschwörungstheoretiker und Spinner abqualifiziert worden, hätte man derartigen Unsinn behauptet. Und jetzt ist das alles Realität – der Bundeskanzler würde sagen: neue Normalität. Schuld ist das Virus, redet man uns ein. Erst bedroht es hunderttausend Menschenleben, dann kommt es mit dem Auto aus dem Ausland – und jetzt mutiert es auch noch wie wild vor sich hin.

Aber es ist nicht das Virus, das seit einem Jahr unsere Freiheit und unsere Demokratie, ja unser gesamtes normales Leben aushebelt, sondern es ist die herrschende Politik. Der Weg in einen alles reglementierenden und die Bürger in allen Lebensbereichen schikanierenden Überwachungsstaat war und ist nicht alternativlos, er wurde bewusst gewählt. Auch wenn der Herdentrieb der Regierenden international schockierend ist, gibt es genügend Gegenbeispiele. Das bekannteste ist Schweden, wo man bis heute ohne Maskenzwang und ohne Lokalverbote auskommt.

Die Regierung zum Umkehren zwingen

Je länger diese Regierung ungehindert werken können, umso schwerer wird es, das Rad der Zeit zurückzudrehen. Die Mittel dafür, die Regierung zur Umkehr zu zwingen, haben die Menschen selbst in der Hand. Die FPÖ unterstützt die Protestbewegungen gegen den schwarz-grünen Corona-Wahnsinn aus grundsätzlichen und demokratischen Überzeugungen, ohne dabei die Bürger parteipolitisch vereinnahmen zu wollen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, sowohl die berechtigten Anliegen der Bürger ins Parlament zu tragen als auch selbst an Protestversammlungen teilzunehmen. Angesichts einer in weiten Teilen mit der Regierung im Gleichschritt marschierenden Opposition muss der Widerstand von der Straße kommen. Das ist direkte Demokratie und ein wesentliches Grundrecht. Wir dürfen nicht zulassen, dass den Bürgern dieses Recht genommen wird.

Apropos Recht: Die Rechtsbrecher sitzen in der Regierung. Sie greifen zu totalitären Maßnahmen, und das dürfen wir ihnen nicht durchgehen lassen, wenn wir unser normales Leben zurückhaben wollen.

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