Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Die Wahrheit über die „helfenden Hände“ in Afghanistan

Die Wahrheit über die „helfenden Hände“ in Afghanistan

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Halfen afghanische Ortskräfte Deutschland oder ihrem Land? Deutschland war zur bewaffneten Entwicklungshilfe am Hindukusch. Tatsache bleibt, dass die Ortkräfte nur Helfer unserer Helfer waren.

Von Albrecht Künstle

Die Medien überbieten sich darin, die Politik zu zwingen, die als „Ortskräfte“ bezeichnete Afghanen nach Deutschland zu holen. Die Grünen wollen sogar alle Afghanen, die den Taliban nicht grün sind, geschätzt eine halbe Million. Özdemir rechtfertigte heute im DLF die Aufnahme der Menschen aus Afghanistan in Deutschland mit den Worten, weil sie „für unser Land ihr Leben riskierten“. Wie bitte, haben nicht unsere Soldaten dort ihr Leben gelassen?

Hiermit gehe ich der Frage nach, wer für wen das Leben riskierte. Das war der Auftrag:

In einer Regierungserklärung vom 28. Januar 2010 erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die deutsche Regierung die Ausbildung der afghanischen Armee stark forcieren möchte und die Zahl der deutschen Polizeiausbilder in diesem Jahr von 123 auf 200 erhöht. Eine Entwicklungsoffensive im Nordensoll gestartet und dafür bis 2013 jährlich statt heute 220 Millionen Euro 430 Millionen Euro in den zivilen Wiederaufbau, vorwiegend im ländlichen Raum, investiert werden. Einige der damit verbundenen Ziele sind die Erhöhung des Einkommens und der Beschäftigung, zusätzlich gebaute Straßen, besserer Zugang zu Energie und Wasser und die Ausbildung neuer Lehrer. Die Regierung wird auch dem neuen internationalen Reintegrationsfonds („Afghan Peace and Reintegration Program“). Ausführlicher hier. Der Bau von Mädchenschulen ist nicht erwähnt.

Durfte man nicht erwarten, dass die Afghanen den Deutschen dabei halfen, ihnen zu helfen? Doch jetzt wird der Spieß rhetorisch umgedreht und behauptet, die Ortskräfte hätten uns Deutschen geholfen. Es ist traurig genug, dass nicht mehr einheimische Afghanen die ausländischen Helfer unterstützt haben und sich dafür noch bezahlen ließen, die deutschen Flüchtlingshelfer dagegen helfen ehrenamtlich. Und es wird so getan, als ob Deutschland und die USA Afghanistan im Stich ließen. Nach Berechnungen des DIW kostete uns Steuerzahler die Afghanistanhilfe bis zu 40 Mrd. Euro. Zusätzlich die Kosten für die Aufnahme von fast 300 000 Afghaninnen und Afghanen. Bis 2016 erteilten die USA immerhin 18 500 Helfer-Visen, Deutschland 1800. Bis April 2021 haben wir 781 Ortskräfte aufgenommen, als nur noch 300 für die Bundeswehr tätig waren! Und im Juli kamen 2353 weitere zu uns und wollten Asyl. Alles zu wenig?

Warum strecken 300 000 afghanische Soldaten vor 75 000 Taliban die Waffen, obwohl sie überlegen waren: Sie überlassen den noch strenggläubigeren Muslimen über 600 neuere Schützenpanzer, 8500 Militär-Geländewagen, aus sowjetischen Beständen 1000 Schützenpanzer und andere Panzerfahrzeuge. Dazu 68 Kampfhubschrauber, 16 Transporthubschrauber und 19 Bodenkampfflugzeuge. Besonders brisant die Hightech-Drohnenflotte „ScanEagle“ aus den USA. Dagegen nehmen sich eine Million Schusswaffen mit milliardenfacher Munition wie Dreingaben aus. Alle „Experten“ wundern sich, warum die nicht-talibanische Muslime die strenggläubigeren Taliban nicht zum Teufel gejagt haben. Ich wette drauf, dass unter den Ortskräften nicht wenige Doppelagenten waren und weiter sind, die mit den Taliban unter einer Decke stecken.

Vier Fünftel der Afghanen sind hanafitische Sunniten, ein Fünftel imamitische Schiiten, die sich zwar nicht ganz grün sind, aber der gemeinsame grüne Koran-Islam eint die Muhammad-Jünger. Die Taliban, genauer Die „Islamische Talibanbewegung Afghanistans“, sind eine im September 1994 gegründete deobandisch-islamische Terrorgruppe, die von September 1996 bis Oktober 2001 erstmals große Teile Afghanistans beherrschte und der jetzt nach 20 Jahren wieder die Macht in den Schoß fiel – fast kampflos. Das Islamische Emirat Afghanistan der Taliban wurde seinerzeit vom islamischen Pakistan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anerkannt. Diese scheiden wohl als Aufnahmeländer aus, aber es gibt sechs weitere islamische Nachbarländer, die ihre Brüder und Schwestern im Geiste aufnehmen könnten. Es muss nicht das ferne Deutschland sein.

Angesichts der dortigen Lage ist es ein Kunststück der Medien und Politik, das Hauptübel Islam in den Nachrichten und deren Bewertung auszuklammern. Es gibt für sie nur Paschtunen, Tadschiken, Stammesfürsten und Warlords, als ob diese keiner islamischer Ideologie nachhängen. Aber offensichtlich sind die fundamentalistischen Taliban für die Mehrheit der 34 Mio. Afghanen das kleiner Übel, sonst würden sie diese zum Teufel jagen. Und der deutsche Staat erkennt dieses Islam-Tohuwabohu wie selbstverständlich an. Der den Ortskräften für Deutschland ausgestellte Pass (!) schmückt der Titel ISLAMIC REPUBLIC OF AFGHANISTAN! Als ob dieser afghanische Islam jetzt zur Bundesrepublik Deutschland gehören würde.

Es scheint nur eine Frage der Zeit, wann Deutschland selbst eine islamische Republik wird – oder gar keine Republik mehr, sondern ein Kalifat. Denn die immer mehr islamischen Familien hängen die deutschen Familien geburtenmäßig ab. Bleibt wenigstens zu hoffen, dass sich die islamischen Richtungen bei uns besser vertragen als dort, wo sie herkommen. Die über 2000 unterschiedlich orientierten Moscheen in Deutschland lassen aber anderes befürchten. Dennoch meinen viele, „Der Islam gehört zu Deutschland“ – Afghanistan ist eine Spielart davon. Ob der Bundespräsident in 10 Jahren den Taliban auch zu ihrer islamischen Revolution gratulieren wird, wie Steinmeier es gegenüber den Mullahs im Iran tat?

Noch ein Blick zurück, als es Europäer nach Afghanistan zog. Es war keine Kolonie, ist denen entgegenzuhalten, die meinen, alle Probleme seien Folgen des Kolonialismus. OK, im vorletzten Jahrhundert waren die Engländer in dem Land – nicht als Touristen. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zog es deutsche Hippies dorthin, weil die blühenden Mohnfelder ein billigeres Kiffen versprachen. 1980 waren es Russen, die sich nach Afghanistan „riefen“ ließen. Die letzten 20 Jahre bewachten unsere Soldaten den Anbau von Rauschgift, ohne es verhindern zu können. Und 2001 nach dem verheerenden Anschlag auf die Zwillingstürme in New York begaben sich Westmächte auf die Suche nach dem Terroristen Osama bin Laden, den sie schließlich in Pakistan fanden (tausende Terroristen fanden dagegen Unterschlupf bei uns).

Wer wird einmal das Dilemma Merkels beschreiben,

wie einst Theodor Fontane im Das Trauerspiel

Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,

Ein Reiter vor Dschellalabad hält,

„Wer da?“ – „Ein britischer Reitersmann,

Bringe Botschaft aus Afghanistan.“

Afghanistan! Er sprach es so matt,

Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,

Sir Robert Sale, der Kommandant,

Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,

Sie setzen ihn nieder an den Kamin,

Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,

Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

„Wir waren dreizehntausend Mann,

Von Kabul unser Zug begann,

Soldaten, Führer, Weib und Kind,

Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

Zersprengt ist unser ganzes Heer,

Was lebt, irrt draußen in der Nacht umher,

Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,

Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“

Sie bliesen die Nacht und über den Tag,

Laut, wie nur die Liebe rufen mag,

Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,

Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.

Die hören sollen, sie hören nicht mehr,

Vernichtet ist das ganze Heer,

Mit dreizehntausend der Zug begann,

Einer kam heim aus Afghanistan.

Dieses Dokument stellt die vorläufigen Ergebnisse einer Untersuchung dar, die von den Mitgliedsärzten von America’s Frontline Doctors durchgeführt wurde.

Zusammenfassung von:

Von Simone Gold, MD, JD, James Todaro, MD, Lee Merritt, MD, Richard Urso, MD, Robin Armstrong, MD, Scott Barbour, MD, Jeff Barke, MD, Mark McDonald, MD, Teryn Clark, MD, Shelley Cole, MD, Geoff Mitchell, MD, JD

Wir raten Patienten, politischen Entscheidungsträgern und Arbeitgebern zur Vorsicht. Wir brauchen mehr Transparenz und mehr Forschung, bevor wir die Amerikaner auffordern, sich auf das größte medizinische Versuchsprogramm in der Geschichte der USA einzulassen. Die Unbekannten müssen in einem wissenschaftlich strengen Prozess untersucht werden.

Mandate für experimentelle medizinische Therapien sind weder zulässig noch ratsam. Gewöhnliche Amerikaner sollten nicht gezwungen werden, einen „Impfpass“ oder ein ähnliches Mandat zu unterschreiben, nur um ein Flugzeug zu besteigen oder ein Konzert mit Freunden zu besuchen. Das Potenzial für den Missbrauch privater Gesundheitsinformationen durch Dritte und das tatsächliche medizinische Risiko für den Einzelnen ist nach wie vor viel zu hoch. Die Konzentration privater Macht stellt eine Bedrohung für die Privatsphäre und andere bürgerliche Freiheiten dar, und die politischen Entscheidungsträger müssen mit Vorsicht vorgehen.

Wir fordern unsere Gesundheitsbehörden außerdem auf, die Priorisierung von experimentellen biologischen Wirkstoffen auf der Grundlage der Rasse zu vermeiden. Bei der COVID-19-Impfung sollte die „Opt-out“-Politik ohne Druck fortgesetzt werden, wie dies auch bei früheren Impfungen der Fall war. Darüber hinaus stehen Senioren, die nicht in Langzeitpflegeeinrichtungen leben, nach der Prioritätenliste der CDC bei der Impfung an letzter Stelle, obwohl Patientenerfahrungen und Daten zeigen, dass 70 Prozent der Todesfälle in den USA bei Menschen über 70 Jahren auftreten.

Häufig gestellte Fragen

Ist America’s Frontline Doctors (AFLDS) mit einer anderen Gruppe verbunden?

Nein. Unsere ärztlichen Mitglieder sind völlig unabhängig und haben keine finanziellen oder unternehmerischen Verpflichtungen gegenüber einer anderen Organisation. Wir sind weder mit der pharmazeutischen Industrie noch mit der sogenannten „Impfgegner“-Bewegung verbunden. Wir sind keine Gegner von Kinderimpfungen, Impfprogrammen oder ähnlichen Initiativen der öffentlichen Gesundheit. Als praktizierende Ärzte sind wir alle geimpft worden. Wir sind jedoch gegen Zwangsimpfungen, die von der Regierung oder privaten Interessengruppen, z. B. Arbeitgebern, Fluggesellschaften, Konzertveranstaltern usw., vorgeschrieben werden, es sei denn, sie sind aufgrund von Sterblichkeitsraten und anderen Faktoren medizinisch notwendig. Dies ist ein dringendes Anliegen, da die derzeitige Initiative einen „Versuchsimpfstoff“ oder experimentellen Impfstoff verwendet.

Was versteht die AFLDS unter einem „experimentellen Impfstoff“?

Laut der Food and Drug Administration (FDA) kann ein Prüfpräparat auch als experimentelles Medikament bezeichnet werden und wird untersucht, um zu sehen, ob sich Ihre Krankheit oder Ihr medizinischer Zustand verbessert, wenn Sie es einnehmen. Siehe S. 15. In den Anträgen von Pfizer, Moderna und AstraZeneca werden die neuen Wirkstoffe ordnungsgemäß als „Prüfpräparate“ bezeichnet, was in diesem sehr frühen Stadium der Entwicklung normal ist. Alle Impfstoffkandidaten werden aus den folgenden vier Gründen als experimentell eingestuft:

  • Die Pharmaunternehmen haben den Status eines Prüfpräparats beantragt.
  • Unerwünschte Ereignisse werden nach dem rechtlichen Standard für experimentelle Medikamente behandelt
  • die Empfänger werden als Probanden in eine medizinische Studie aufgenommen, um Daten über Nebenwirkungen zu sammeln.
  • die Personen sind mindestens zwei Jahre lang in ein Pharmakovigilanzsystem eingeschrieben
  • viele Personengruppen wurden überhaupt nicht untersucht, darunter: frühere COVID-19-Patienten, schwangere Frauen, Jugendliche, ältere Menschen
  • keine veröffentlichten Daten aus Tierversuchen

Ist der Impfstoff sicher?

Für die Sicherheit des Impfstoffs sind ordnungsgemäße Tierversuche und von Fachleuten überprüfte Daten erforderlich; beides ist bei der Operation Warp Speed nicht gegeben. Dies ist besonders besorgniserregend, wenn man bedenkt, dass frühere Impfversuche gegen Coronaviren wie SARS-CoV-1, das Virus, das zu 78 % mit SARS-CoV-2 (COVID-19) identisch ist, fatal gescheitert sind. Frühere Impfstoffe gegen Coronaviren (und andere Atemwegsviren) sind aufgrund eines wissenschaftlichen Phänomens gescheitert, das als pathogenes Priming bekannt ist und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Impfling aufgrund eines massiven Zytokinsturms einen plötzlichen tödlichen Ausgang erleidet, wenn er dem Wildvirus ausgesetzt ist. Neben dem pathogenen Priming gibt es drei weitere potenzielle Sicherheitsprobleme, die minimiert werden. Wir hoffen zwar, dass der Impfstoff sowohl wirksam als auch sicher ist, aber Hoffnung ist keine Wissenschaft. Da diese experimentellen Impfstoffe nicht nach den üblichen Standards getestet wurden, haben wir ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit.

Behauptet die AFLDS, dass der COVID-Impfstoff unsicher ist?

Nein. Wir sagen, dass es per Definition unsicher ist, einen experimentellen Impfstoff in großem Umfang zu verbreiten, weil die Einnahme eines Impfstoffs etwas völlig anderes ist als die Einnahme eines gewöhnlichen Medikaments. Im Gegensatz zur Einnahme eines Medikaments gegen eine tatsächliche Krankheit ist die Person, die einen Impfstoff einnimmt, in der Regel völlig gesund und würde auch ohne den Impfstoff gesund sein. Da die erste Regel des Hippokratischen Eides lautet: „Nicht schaden“, muss die Sicherheit von Impfstoffen gewährleistet sein. Das ist bisher nicht geschehen. Es sollten mehr Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs durchgeführt und veröffentlicht werden, und der Öffentlichkeit sollte mehr Transparenz über mögliche Risiken geboten werden, bevor sich die Amerikaner auf das größte experimentelle Medikamentenprogramm in unserer Geschichte einlassen.

Behauptet die AFLDS, dass der COVID-Impfstoff unwirksam ist?

Nachdem er sich als sicher erwiesen hat, könnte sich der Impfstoff bei COVID-19 in bestimmten Kategorien als wirksam erweisen, obwohl wir das noch nicht mit einem hohen Maß an Sicherheit wissen. Die einzige Gruppe, die wirklich davon profitieren könnte, sind ältere Menschen im fortgeschrittenen Alter, und für diese Gruppe gibt es nur sehr wenige Daten zur Wirksamkeit und fast keine zur Sicherheit. Für gesunde Personen ≤ 69 Jahre ist es unmöglich zu sagen, dass ein Impfstoff wirksam ist, weil die Letalität des Virus selbst praktisch nicht vorhanden ist. Siehe S. 13.

Warum sollten die Amerikaner die beschleunigte Einführung des Impfstoffs mit Vorsicht genießen?

Es gibt Bedenken hinsichtlich des medizinischen Datenschutzes und anderer bürgerlicher Freiheiten im Zusammenhang mit dem experimentellen Impfstoff, die nicht angemessen berücksichtigt wurden. Insbesondere die Gewährung des Zugriffs Dritter (einschließlich Technologieplattformen, Regierungen, Privatunternehmen) auf Patientendaten in Form eines vorgeschlagenen „Impfpasses“ oder eines anderen Mechanismus sollte im Rahmen gesetzgeberischer Beratungen noch einmal genau geprüft werden, bevor Fluggesellschaften, Konzertveranstalter und Verkehrsbetriebe seine Verwendung vorschreiben. Siehe S. 30.

Warum sollte die Priorisierung von experimentellen Impfstoffen Afroamerikaner und andere ethnische Minderheiten betreffen?

Die Centers for Disease Control haben drei Hauptphasen für die Erstimpfung der US-Bevölkerung festgelegt: 1a, 1b und 1c. Wir wissen bereits, dass sich Phase 1a an Beschäftigte im Gesundheitswesen und an Personen richtet, die in Langzeitpflegeeinrichtungen leben. Die übrigen Kategorien sind weniger klar definiert. So umfasst 1b beispielsweise „wichtige Arbeitskräfte“ im weitesten Sinne, aber auch Berufe, in denen schwarze Amerikaner überrepräsentiert sind. Darüber hinaus haben die Bundesbehörden die frühzeitige Ansprache von Schwarzen und Minderheiten zu einer ihrer obersten Prioritäten gemacht. Die AFLDS wird niemals eine Priorisierung eines experimentellen Impfstoffs auf der Grundlage der Rasse unterstützen. Die einzige Priorisierung für ein freiwilliges experimentelles Medikament muss auf dem medizinischen Risiko beruhen. Unter diesem Paradigma sollte die Priorität darin bestehen, diesen Impfstoff zuerst SNF-Patienten (und ähnlichen Gruppen) auf freiwilliger Basis anzubieten Siehe Seite 25.

Warum räumt die FDA älteren Menschen keine Priorität ein?

Personen über 70 mit komorbiden Erkrankungen sollte der Zugang zu diesem experimentellen Medikament zuerst angeboten (nicht vorgeschrieben) werden. Das sind Personen, die in SNFs und ähnlichen Einrichtungen leben. Die nächste Priorität sind alle Personen über 70 und Personen mit komorbiden Erkrankungen, die mit zunehmendem Alter der Amerikaner häufiger auftreten, also Personen über 60 mit komorbiden Erkrankungen. Jede andere Priorität ist mit der Wissenschaft unvereinbar.

Lesen Sie den vollständigen Bericht hier.

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Ehemaliger Mitarbeiter der Regierung Reagens warnt: Solange die bekannten Heilmittel gegen das Protokoll sind, wird sich Covid durchsetzen

Paul Craig Roberts ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans bekannt.

Liebe Leserinnen und Leser,

seit die NIH, die CDC, die FDA, die WHO und die Propagandamedien vor anderthalb Jahren mit der Massenvermarktung ihrer Covid-Impfkampagne begonnen haben, erzählt Ihnen der dreckige, lügende Abschaum, dass der Impfstoff sicher sei, dass schlimme Reaktionen „sehr selten“ seien, dass der Impfstoff zu 97,5 % schütze und andere ungeheuerliche Lügen.

Die gesamte Gesundheitsbürokratie der westlichen Welt hat kein einziges Wort der Wahrheit gesagt. Der Impfstoff schützt Sie nicht. Im Gegenteil, er macht Sie krank.

Unerwünschte Wirkungen sind nicht „selten“, sie sind alltäglich.

Der Impfstoff bietet keinen Schutz gegen das Virus.

Aus allen Teilen der Welt wird berichtet, dass die überwiegende Mehrheit der neuen Covid-Fälle unter den vollständig Geimpften auftritt.

Die Datenbanken der USA, der EU und des Vereinigten Königreichs über unerwünschte Impfreaktionen zeigen Zehntausende von Todesfällen und über 5 Millionen Gesundheitsschäden im Zusammenhang mit dem Covid-Impfstoff. Da die Datenbanken nur zwischen 1 % und 10 % der unerwünschten Wirkungen erfassen, haben die Impfstoffe mehr Schaden angerichtet als das Covid-Virus.

Während der gesamten Zeit, in der die „Pandemie“ auftrat, hat das offizielle Protokoll, das von CDC, NIH, FDA und WHO durchgesetzt wurde, verhindert, dass bekannte Präventiv- und Heilmittel – HCQ und Ivermectin – zur Behandlung von Patienten eingesetzt wurden. Eli Lilly hat ein neues Heilmittel angekündigt, aber es wurde „auf Eis gelegt“, d. h. für die Anwendung gesperrt. Warum hat das medizinische Establishment die Behandlung von Covid-Patienten mit bekannten sicheren Heilmitteln blockiert?

Mit klaren Worten: Das offizielle medizinische Protokoll ist voll und ganz für die Covid-Todesfälle verantwortlich. Es war der Mangel an Behandlung, nicht das Virus, das die Menschen tötete.

Warum wurden die Menschen nicht behandelt? Sie wurden nicht behandelt, weil das Fehlen einer bekannten Behandlung die einzige Rechtsgrundlage für die Verwendung eines ungetesteten, nicht zugelassenen, experimentellen „Impfstoffs“ ist. Das Gesetz ist eindeutig. Nicht zugelassene Impfstoffe dürfen nicht verwendet werden, wenn es ein Heilmittel gibt.

Sowohl bekannte Heilmittel als auch Präventivmittel – HCQ und Ivermectin – wurden durch das Protokoll blockiert, das eingeführt wurde, um die Massenimpfung mit dem „Impfstoff“ zu gewährleisten. Das Protokoll garantierte Milliardengewinne mit dem Impfstoff und stark steigende Aktienkurse der Impfstoffunternehmen. Die „Pandemie“ hat den Verantwortlichen enormen Reichtum beschert.

Die Profite hatten Vorrang vor der öffentlichen Gesundheit und haben immer noch Vorrang vor der öffentlichen Gesundheit.

Während die Informationen eintrudeln, dass der Impfstoff nicht schützt, sondern schadet, hat der vom Wahldieb zum Verteidigungsminister ernannte Schwachkopf angeordnet, dass das gesamte US-Militärpersonal bis zu einem Termin im September geimpft werden muss. Ein intelligenter US-Marineoffizier hat darauf hingewiesen, dass diese Anordnung angesichts der bekannten Beweise der nationalen Sicherheit der USA schadet, da der Impfstoff bekanntermaßen nicht schützt, sondern garantiert eine große Zahl von Krankheiten und Todesfällen unter den Truppen verursacht.

Es scheint, dass sogar der dämliche US-Verteidigungsminister mit Big Pharma im Bunde ist. Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass er in den Vorstand eines Pharmaunternehmens berufen wird und mit seinen Boni am Ende 100 Millionen Dollar wert ist – eine gute Bezahlung für einen Quotenmann.

So funktioniert das amerikanische politische System.

In Island, einem kleinen Inselstaat, ist die Bevölkerung zu 95 % geimpft, und wie Israel, das ebenfalls stark geimpft ist, erlebt Island jetzt eine neue Viruspandemie. Wo ist die Immunität gegen Impfstoffe? Nirgends zu finden. Nach Angaben der isländischen Gesundheitsbehörden sind 62 % der Patienten auf der Intensivstation vollständig geimpft. 80 % der schwersten Fälle – derjenigen, die an ein Beatmungsgerät angeschlossen sind – sind vollständig geimpft.

Wie ich bereits mehrfach untersucht habe, hat der Impfstoff bei ansonsten gesunden Menschen zu Covid geführt? Handelt es sich um Impfschäden? Trainiert der Impfstoff, wie namhafte Experten sagen, Varianten, um dem Impfstoff und dem menschlichen Immunsystem zu entkommen, so dass Varianten entstehen, die von Impfstoffen nicht aufgehalten werden können?

Solange diese Fragen nicht durch Expertenanalyse und -einigung beantwortet sind, begeht jeder, der eine Covid-Impfung vornimmt, ein Verbrechen am Patienten. Jeder Patient, der den Impfstoff akzeptiert, wird von Angst und Gruppenzwang getrieben und setzt sein Leben und seine lebenslange Gesundheit aufs Spiel.

Die Amerikaner und alle Völker der Welt, die törichterweise auf die USA als Vorreiter schauen, müssen verstehen, dass das amerikanische Gesundheitssystem nicht mehr funktioniert. Die private medizinische Praxis existiert nicht mehr. Obamacare und andere gesetzliche und haftungsrechtliche Faktoren zwingen Ärzte dazu, bloße Angestellte riesiger „Gesundheits“-Organisationen zu werden, die sich vor Haftung schützen, indem sie die von NIH und CDC festgelegten Protokolle befolgen. Da NIH und CDC mit Big Pharma im Bunde sind, befolgen die Ärzte im Wesentlichen die Anweisungen der Pharmaunternehmen.

Unabhängige Ärzte können immer noch denken und ihre Ausbildung und Fähigkeiten nutzen, um einen Weg zu finden, ihren Patienten zu helfen. Aber das Establishment ist entschlossen, seine Kontrolle über die verbleibenden unabhängigen Ärzte auszuweiten. Um unabhängige Praxen zu kontrollieren, macht das Establishment von der Möglichkeit Gebrauch, ärztliche Zulassungen zu entziehen. Diese Macht wird nun gegen Ärzte eingesetzt, die Covid-Patienten tatsächlich behandeln und heilen.

Wir gehirngewaschenen Amerikaner hören so viel darüber, dass wir eine kostenlose Medizin haben, statt einer sozialisierten Medizin wie in Europa. Das soll uns ein Gefühl der Überlegenheit vermitteln. Aber was die Amerikaner haben, ist ein Gesundheitssystem, das von Big Pharma beherrscht wird. In Amerika dient die Gesundheitsversorgung dem Profit, nicht der Gesundheit.

Das Problem des Westens ist, dass, nachdem die Aristokraten, die ein Gefühl für Ehre hatten, sogar die korrupten, aus der Politik vertrieben wurden, wir nur noch Dummköpfe und die niederen Korrupten haben.

Nehmen wir zum Beispiel den australischen Gesundheitsminister, der ankündigte, dass 24.000 Schüler mit dem tödlichen Covid-Impfstoff geimpft werden sollen, ohne dass die Eltern dagegen Einspruch erheben können.

Der Name des Verbrechers ist Brad Hazzard. Der Verbrecher verkündete, dass die Zwangsimpfung „eine goldene Gelegenheit“ sei, um sicher zu werden.

Hier haben wir die Hybris des Bösen. Hazzard hat einen passenden Namen. Er stellt eine Gefahr für 24.000 junge Australier dar. Es ist ein Wunder, dass noch niemand beschlossen hat, dass 24.000 australische Jugendliche mehr wert sind als ein mörderischer Gesundheitsminister.

In Neuseeland hat die Premierministerin Jacinda Ardern, die ihrem Aussehen nach einen IQ von etwa 70 hat, das ganze Land unter Verschluss gehalten, weil in der Stadt Auckland ein einziger Fall von Covid, „wahrscheinlich die Delta-Variante“, entdeckt wurde.

Zahlreiche der angesehensten und hochrangigsten Wissenschaftler der Welt haben erklärt, dass der Impfstoff bestenfalls ein Fehlschlag ist. Gegen die Delta-Variante kann nichts unternommen werden. Egal wie viele Impfungen, Abriegelungen, Maskenverordnungen. Alles ist wirkungslos. Die Delta-Variante wird sich in der Bevölkerung ausbreiten. Die einzige Lösung sind Heilmittel. Bekannte Heilmittel sind bekannt und werden von unabhängigen Praxen eingesetzt. In Indien hat Ivermectin Covid in den Bezirken, die es anwenden durften, vollständig gestoppt.

Aber in der großen wissenschaftlichen, allwissenden, außergewöhnlichen und unverzichtbaren Supermacht sind alle bekannten Heilmittel gegen das Protokoll.

Wenn ich schreibe, dass Amerika ein total verblödetes Land ist, wissen Sie jetzt, was ich meine. Wir haben eine „Pandemie“, weil die US-Gesundheitsbehörden ein Protokoll aufgestellt haben, das von den etablierten Medien unterstützt wird und das eine Behandlung mit bekannten und bewährten Heilmitteln verhindert. Stattdessen wird ein experimenteller „Impfstoff“ verwendet, um Krankheiten zu verbreiten.

Und die dumme amerikanische Bevölkerung sitzt da und lutscht am Daumen, während Arbeitsplätze vernichtet werden, die Freiheit zerstört wird, die Verfassung zerstört wird und an ihrer Stelle die Tyrannei errichtet wird.

Was machen die Dummköpfe, wenn sie feststellen, dass der Covid-Impfstoff nicht wirkt?

Sie verschreiben mehr davon!

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Der Tod der Politik: Wahlkampf ohne Künstler

Der Tod der Politik: Wahlkampf ohne Künstler

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Sorry, wir sind leider verstorben, melden Campino, Die Ärzte, Herbert Grönemeyer, während Udo Lindenberg „Spiel mir das Lied vom Tod“ auf einem alten Kamm von Elvis Presley bläst. Die deutsche Gesellschaft hat sich derart zugerichtet, niedergemacht und auseinandergestritten, dass auf die großmäulige Politisch-Korrekt-Apartheid nun der Zerfall des Gesamten folgt. Sichtbares Zeichen dafür ist die künstlerische Totenstille in diesem Wahlkampf, den man mit Blick auf die Kandidaten eigentlich auch „Die Nacht der reitenden Leichen“ nennen kann. Das deutsche Geistesleben, wozu natürlich das gesamte künstlerische Spektrum mitsamt seiner Akteure und Stars gehört, ist mausetot.

Von Hans S. Mundi

Deutschland in den Achtzigerjahren: die Hochzeit der Alternativ- und Friedensbewegung. Viele Künstler – allen voran Udo Lindenberg mit seiner Idee einer „Bunten Republik“ – mischten sich ein. Sie traten bei Veranstaltungen gegen den Bau der Frankfurter Startbahn West auf und unter dem Motto „Rock gegen Atom“ gegen die Stationierung von Atomraketen. Die 1981 gegründete Initiative „Künstler für den Frieden“ organisierte gleich mehrere große Konzerte. 1982 traten vor etwa zweihunderttausend Zuschauern in Bochum über zweihundert Künstler auf, darunter Esther Bejarano, Harry Belafonte, Joseph Beuys, die Bots, Franz Josef Degenhardt, Katja Ebstein, Maria Farantouri, Gitte Hænning, André Heller, Hanns Dieter Hüsch, Udo Lindenberg, Miriam Makeba, Ulla Meinecke, Bill Ramsey und Konstantin Wecker. Ein Jahr später zogen einige dieser Künstler unter dem Namen „Grüne Raupe“ in den Wahlkampf für die Grünen. Es waren Wahlkampfveranstaltungen der besonderen Art. Musiker waren auch vorher schon – vor allem für die Sozialdemokraten unter Willy Brandt – für Parteien aufgetreten. Doch meist stellten sie – ob Rockgruppen oder Marschmusikkapellen – nur gut bezahltes Rahmenprogramm für die Politikerreden dar.“

Over and over. Peter Maffay mit Armin „Angela“ Laschet bei der Eröffung einer Landesgartenschau? Udo Lindenberg mit Annalena „Ich-war-schon-in-der-Schule-so-doof“ Baerbock bei einer Wahlverstaltung der Grüninnen und Annalenix moderiert an: „Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Diversen….. lasst uns Europa rocken, ich begrüße jetzt ganz herzlich einen unser Freunde, ein Star, den ich immer schon toll fand, hier kommt…. Herbert Grönemeyer!“ Tja, und dann guckt Udo am Bühnenrand dumm aus der Wäsche und denkt an die Warnungen vor dem Baerbockmist, der auch in linken Kreisen bestens bekannt ist. Fehlt nur noch tote Hose Campino? Der ist als Bänkelsänger der Kanzlerin Merkel leider bereits vergeben, er trauert bereits im Übungsraum, dass diese tolle Politikern jetzt geht. Und wer soll mit Olaf Scholz losmarschieren?! Entertainment trifft Büroklammer?! Xavier Naidoo (?), der dann auf der Bühne des Willy-Brandt-Hauses einem Lynchmob der Jusos zum Opfer fällt?! Markus Söder. Mit Bushido. Lach. Es ist eigentlich alles nur noch Satire. Realsatire. Aber die echten Satiriker haben sich unter die Tische, hinter die Sessel und in ihre Keller verkrochen – und warten darauf, dass diese Totenwahl auf dem politischen Friedhof der Republik endlich vorbei ist.

Kulturschaffende unterliegen auch in Deutschland Zwängen. Diese sind vor allem finanzieller Natur – unabhängige Häuser sind zwar frei in ihrem künstlerischen Handeln, müssen sich aber entweder über das Publikum, Sponsoren oder sonstige Förderungen finanzieren. Öffentliche Kulturinstitutionen sind von diesem unmittelbaren Gelddruck befreit, da sie aus Haushaltsmitteln der Länder und Kommunen finanziert werden. Doch auch diese nehmen indirekt Einfluss auf die Kunst, wie der Musikwissenschaftler und Kulturmanager Markus Kiesel erklärt. Nicht nur, dass sie für gewöhnlich über die Ernennung der Intendanten entscheiden. „Die Länder und Kommunen haben auch das Recht, einen Kulturauftrag – beispielsweise an einen Intendanten oder an ein Museum – zu erteilen. Darin könnte etwa stehen, dass die jeweilige Institution eine gewisse Menge an Einnahmen erzielen muss. Bereits hier wäre die Kunstfreiheit beschränkt, weil nun der Wirtschaftsplan Einfluss auf die künstlerische Gestaltung bekommt.““

Und siehe da: In medialen Foren und Newslettern kultureller Organisationen tauchen dann quasi in Fussnoten langsam auch mal vorsichtigste Hinweise/andeutungen auf mögliche Anpassung, Speichellecker und Opportunisten auf – denn diese Charaktere werden in Zeiten massiven Konformitätsdrucks extrem gefördert. Institutionen kuschen korporativ und devot gleich und sofort, man will ja nicht von den fetten Subventionströpfen abgehängt werden – und sich etwa auf dem freien Markt plötzlich wiederfinden. Aber: Eine beschränkte Kunstfreiheit ist gar keine Kunstfreiheit. Wer in solchen Zeiten aber die Klappe weit aufreisst und „auf die Barrikaden“ will, wie Prinzen-Pumuckl Sebastian Krumbiegel, der ist staatlich-verbaler Schlägertrupp, Oppositionsbekämpfer im Dienste der Obrigkeit. Wer jetzt „Demokratie verteidigen“ schreit und neben Naidoo noch Nena, Andreas Gabalier, Peter Cornelius oder Frei.Wild von der Bühne zerren und möglichst mit lebenslangem Berufsverbot belegen möchte, der ist Stasi, KGB, Rote Khmer, Maos Revolutionsgarden und sonstiger stinkender Abfalll der weltlichen Tyrannengeschichte (aus der linken Ecke). Deutschland ist tot, weil es tot gemacht wurde. Gratulation, Grönemeyer, Krumbiegel und Campino, ihr seid keine Helden sondern winzige Krümel zwischen der Poritze der (FDJ-)Kanzlerin Merkel – als ihre Aktivfürze habt ihr mit eurem Anpassergestank die Luft im ganzen Land verpestet und vielen Zeitgenossen den Atem geraubt. Es ist eben alles schrecklich – klar!

In den letzten Jahren hat zudem der politische Rechtfertigungsdruck auf öffentliche Kunst- und Kulturinstitutionen zugenommen. Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, wie viele Haushaltsmittel in die Finanzierung von Hochkultur fließen sollen, da sie nur einen kleinen Teil der Bevölkerung erreicht. Laut dem Theaterintendanten und Vorsitzenden des Bühnenvereins Klaus Zehelein steht für Kulturschaffende deshalb häufig nicht mehr die Frage im Mittelpunkt, welche gesellschaftspolitischen Themen behandelt werden sollen, sondern wie man welche Bevölkerungsgruppe ins Opernhaus lockt. Echtes freies Denken gibt es deshalb in der Kulturszene gar nicht, ist Mela Chu, Kuratorin und Dozentin für Creative Management, überzeugt – und das gilt nicht nur für die großen Institutionen. „Um Erfolg zu haben, bleiben Künstler innerhalb ihres Umfeldes konform“, sagt sie. „Linkspolitische Stellungnahme ist heute gern gesehen. Aber wer zum Beispiel realpolitisch argumentieren möchte, wird es in der Kunstwelt schwer haben – sowohl beim Publikum als auch bei der Fördermittelakquise.“ In der Theorie bedarf die freie Kunst keiner demokratischen Mehrheit, sagt Kiesel. „In der Realität werden Gelder jedoch ausschließlich aufgrund demokratischer Mehrheiten zugewiesen. Und da liegt im Grunde das große Konfliktpotenzial zwischen Politik und freier Kunst.“

 

Sage keiner, er hätte nichts gewußt. So. Und nun den Sargdeckel drauf. Der Wahlkampf 2021 ist hiermit beerdigt.

 

 

 

Sezession 103 – Video und Inhalte

Die „Sezession“ ist – wir haben bei PI-NEWS schon einige Male darauf hingewiesen – die wichtigste rechtskonservative Zeitschrift Deutschlands. Nun liegt das 103. Heft vor. Es ist wie stets eine Mischung aus zugespitztem Kommentar, Protokoll einer unsäglichen Zeit und konservativer Bestandsaufnahme. Die Mitarbeiter bilden eine Art Ruhepol im Wirbel unserer Zeit: Götz Kubitschek, Ellen Kositza, […]
Umfrage ergab: 99 Prozent der Afghanen sind für die Einführung der Scharia!

Umfrage ergab: 99 Prozent der Afghanen sind für die Einführung der Scharia!

Oben seht Ihr ein Interview zum Thema mit Petr Bystron, dem außenpolitischen Sprecher der AfD

Eine Mehrheit der Muslime in der Welt will laut einer Studie die Anwendung des islamischen Gesetzes der Scharia in ihrem Land. Allerdings zeigte die Umfrage zu den 1,6 Milliarden Muslimen weltweit erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern, wie das Forschungsintitut Pew bei der Vorstellung der Studie Religion, Politik und Gesellschaft am Dienstag erklärte. So bejahten 99 Prozent der Befragten in Afghanistan die Anwendung der Scharia, während es in der früheren Sowjetrepublik Aserbaidschan nur acht Prozent waren.

Zudem gingen die Meinungen auseinander, in welchen Bereichen die Scharia angewandt werden sollte. So zeigte die Studie, dass vor allem in Ländern, in denen es bereits Scharia-Gerichte gibt, ihre Anwendung in Fragen des Familien- und des Grundrechts, nicht aber des Strafrechts gewünscht wird. Die Hinrichtung von Konvertiten und Körperstrafen wie Auspeitschen und Handabhacken wurde demnach in den meisten Ländern nur von einer Minderheit befürwortet, nur in Afghanistan und Pakistan gab es dafür breite Zustimmung.

Die Studie, für die zwischen 2008 und 2012 insgesamt 38 000 Muslime in 39 Ländern befragt wurden, zeigte auch, dass eine Mehrheit Religionsfreiheit befürwortet. So sprachen sich in Pakistan 96 Prozent für die freie Ausübung des Glaubens aus. Die Hälfte der Muslime weltweit zeigte sich zudem beunruhigt über religiösen Extremismus. Gewalt im Namen des Islam wurde weitgehend abgelehnt, allerdings fand eine deutliche Mehrheit in Bangladesch, Ägypten, Afghanistan und bei den Palästinensern dies akzeptabel.

Handelsblatt | 30. April 2013

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Nachruf: Lieber Manuel Ochsenreiter, wir werden Dich vermissen!

Heute gab das „Deutsche Nachrichtenmagazin Zuerst!“ bekannt, dass sein Mitgründer und Chefredakteur Manuel Ochsenreiter am 18. August im Alter von nur 45 Jahren in Moskau an einem Herzinfarkt verstorben ist.

Ein Nachruf von Michael Scharfmüller

Konkurrenzdenken unter den patriotischen Medien war Manuel Ochsenreiter immer fremd – ihm ging es ausschließlich um die gemeinsame Sache. So steuerte er bereits für die Info-DIREKT-Erstausgabe ein Interview mit dem russischen Philosophen Dugin und eine packende Reportage aus Lugansk bei. Weitere Reportagen u.a. aus dem syrischen Kriegsgebiet folgten – natürlich alles kostenlos.

Kriegsberichterstatter

Manuel war einer der wenigen echten Journalisten, der ständig für seine Leser international unterwegs war. Vermutlich war er sogar der einzige rechte Journalist, der regelmäßig Kriegsgebiete bereiste, um direkt von der Front zu berichten. Bei seiner Arbeit baute er sich internationale Kontakte auf, die er breitwillig auch anderen zur Verfügung stellte.

Persönlich kennengelernt habe ich Manuel bei einer feucht-fröhlichen Nacht bei einem Wirtschaftsforum auf der Krim im Jahr 2018. Aus seiner Gesinnung machte er auch dort kein Geheimnis, trotzdem oder gerade deswegen genoss er dort den Respekt von allen.

Internationale Hetzkampagne

Obwohl wir uns auf Anhieb sehr gut verstanden und der Schmäh zwischen uns schlief, verloren wir uns wieder aus den Augen. 2019 startete dann eine internationale Hetzkampagne gegen Manuel – über die wir hier berichtet haben: Dietmar Munier: „Die Vorwürfe gegen Ochsenreiter sind frei erfunden!“

Diesen Mai meldete sich Manuel voller Tatendrang wieder. Wir vereinbarten eine kleine Zusammenarbeit und tauschten uns über verschiedene Projekte aus. Geld für seine wertvolle und einzigartige Arbeit verlangte er auch dieses Mal nicht. So kam es, dass ich Manuel in den letzten Monaten seines Lebens noch etwas näher kennenlernen durfte. Besonders beeindruckt hat mich dabei, dass er sich von der internationalen Hetzkampagne gegen ihn nicht unterkriegen hat lassen. Während andere in Selbstmitleid zerfließen oder verbittern, hat er mir lachend davon erzählt. Wobei er schon eingestand, dass die ersten Monate ziemlich hart gewesen seien. Durch die massiven Angriffe auf seine Person habe sich aber die Streu vom Weizen getrennt und er führe jetzt sein Leben so, wie er es sich lange vorgestellt habe.

Den Humor nie verloren

Bei unserem letzten Video-Gespräch sagte er noch: schau mich an, ich bin gesund und noch relativ jung, da ist noch alles möglich. Wir lachten noch viel über jene Politiker, die, wenn man gerade schlechte Presse hat, nichts mehr von einem wissen wollen und dann regelmäßig vor Wahlen wieder anklopfen, um zu fragen, ob man sie nicht interviewen möchte. Wir sprachen auch über ein neues Podcast-Format, das er im Herbst starten wollte. Zudem vereinbarten wir, dass er für unsere nächste Ausgabe einen Artikel über die Migrationswelle schreiben soll, die gerade auf Europa zurollt.

Zuletzt online am …

Danach schickten wir uns auf Telegram noch ein paar animierte Bilder (GIFs) und Sticker zu, die Manuel immer sehr erheiterten. Plötzlich war dann aber Funkstille. Bei anderen Autoren kommt es immer wieder vor, dass sie Texte versprechen, sich dann aber nie wieder melden. Manuel war aber stets sehr verlässlich. Als ich dann sah, dass er schon einige Tage nicht mehr online war, machte ich mir Sorgen um ihn. Normalerweise ärgert man sich, wenn ein versprochener Text nicht kommt. Bei Manuel dachte ich mir aber, da kann etwas nicht stimmen …

Mehr als ein Leben gelebt

Im Nachruf des „Deutschen Nachrichten Magazins Zuerst“ schreiben Manuels Kollegen über ihn:

„Unser einziger Trost ist, daß unser Freund, der in seiner Rastlosigkeit schon mehr als nur ein Leben gelebt hat, sich nun von seinem irdischen Lebensmarathon ausruhen darf. Manuel, Du hast Dich als liebenswerter Mensch und als deutscher Patriot unsterblich gemacht.“

Lieber Manuel, vielen Dank für alles! Du wirst in der Seele Deines Volkes weiterleben.

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Wollen die Afghanen unter der Scharia leben?

Wollen die Afghanen unter der Scharia leben?

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Umfragen werden immer wieder kritisiert, weil sie zur Manipiulation der öffentlichen Meinung genutzt werden. So kann man schon durch die Fragestellung die möglichen Antworten lenken oder gar politisch nicht gewollte Antworten ausschließen, indem man sie in der Umfrage nicht zur Auswahl stellt. Diese daher manchmal manipulierten Umfrageergebnisse werden medial genutzt, um der Öffentlichkeit zu erklären, […]

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NY-Polizisten, die sich weigern, sich impfen zu lassen, müssen Masken tragen

armstrongeconomics.com: Polizisten in New York City, die sich weigern, sich impfen zu lassen, müssen Masken tragen, obwohl diese absolut nichts bewirken. Wie ich bereits berichtet habe, zeigen alle Studien, dass Masken „nutzlos“ sind, was auch die Washington Post berichtet. Was passiert, ist, dass der Widerstand gegen diesen Unsinn zunimmt. Wenn sie Polizisten entlassen, weil sie nicht geimpft sind, könnten sie, abgesehen von den Klagen, mehr als ein Drittel ihrer Polizeikräfte verlieren.

Selbst Fauci hat anfangs die Wahrheit gesagt, dass Masken nichts bewirken. Natürlich wurde ihm gesagt, er solle diese Position ändern, wenn er weiterhin Teil des Gates-Clubs sein wolle. Wir befinden uns in einer ernsten Krise. Diejenigen, die in der Lage sind, wirklich zu denken, glauben nicht, dass die Regierung wie der Weihnachtsmann da ist, um sich um sie zu kümmern, weil sie immer noch mehr als ein Drittel der Bevölkerung ausmachen.

Die Entlassung all dieser Leute würde nicht nur eine neue Große Depression auslösen, wenn die Arbeitslosigkeit 25 % erreicht, sondern wir könnten erleben, wie dieser wirtschaftliche Niedergang zu massiven Ausschreitungen führt, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie Polizeikräfte brauchen. Der Kongress würde die Armee in eine Nationalgarde umwandeln, damit sie die Straßen auch in Panzern kontrollieren könnte. Die Arbeitslosenquote erreichte in Friedenszeiten ihren historischen Tiefstand von 3,5 %.

Der Höchststand der Arbeitslosigkeit wurde im April 2020 mit 14,8 % erreicht. Inzwischen ist sie wieder auf 5,4 % zurückgegangen. Die Unternehmen schließen, weil sie kein Personal finden. Das untere Ende der Beschäftigung stagniert, weil die Arbeitslosenunterstützung und die Prämien als Konkurrenz zur Beschäftigung fortbestehen. Je mehr diese Regierung die Arbeitslosenunterstützung und die Politik der Nichtverschlechterung ausweitet, desto mehr gerät die Wirtschaft an den Rand des Abgrunds, von dem es keine Rückkehr zur Normalität mehr gibt. Unzählige kleine Unternehmen haben überall Schilder mit der Aufschrift „Hilfe gesucht“ aufgestellt. Viele Menschen haben keinen Anreiz, wieder arbeiten zu gehen.

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Tausende italienische Beschäftigte im Gesundheitswesen lehnen Pflichtimpfung ab

In der Lombardei und in Venetien ist die Verweigerung von Impfungen massiv, und die anderen Regionen Italiens sind nicht weit davon entfernt. Infolgedessen haben die Repressalien gegen die 10.000 Arbeitsverweigerer in der Lombardei begonnen. Gegen 2.500 von ihnen wurden Verfahren zur Aussetzung des Arbeitsverhältnisses und zur Festsetzung des Arbeitsentgelts eingeleitet.

In Venetien weigern sich 5.000 Arbeitnehmer, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

In Sardinien weigern sich 700 Beschäftigte des Gesundheitswesens, die Impfstoffe zu verabreichen, und 57 von ihnen wurden mit der Suspendierung von Beschäftigung und Gehalt bestraft.

Da die Arbeitsverträge keine Verpflichtung zur Impfung der Arbeitnehmer vorsehen, ist die Rechtsgrundlage für die Strafen sehr schwach.

Aber die rechtlichen Folgen sind noch das geringste Problem. Der italienische Ärzteverband, der sich für die Impfungen ausgesprochen hat, räumt ein, dass bei einer Bestrafung von unwilligen Arbeitnehmern die Gefahr besteht, dass ganze Abteilungen von Krankenhäusern entleert werden und „medizinische Wüsten“ entstehen.

In Cervarese Santa Croce in der Nähe von Padua wurde der einzige Allgemeinmediziner, der für 1 300 Patienten zuständig war, über Nacht entlassen, weil er sich der Impfpflicht nicht unterworfen hatte. Die gleiche Situation besteht in vielen „medizinischen Wüsten“.

Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, die Strafe vor einem Verwaltungsgericht anzufechten. Der Verfassungsrechtsprofessor Daniele Granara verteidigt 10.000 sanktionierte Arbeitnehmer vor etwa 15 Provinzgerichten sowie etwa 2.000 Lehrer an Schulen und Universitäten.

Ein weiterer Spezialist für Sammelklagen, Rechtsanwalt Mauro Sandri, vertritt ebenfalls viele von der Impfpflicht betroffene Arbeitnehmer und hat gegen den Impfpass und die Europäische Arzneimittelagentur geklagt.

Eine der von der Regierung erwogenen Alternativen besteht darin, dass die Armee, wie in anderen Ländern, Feldlazarette einrichtet, um die Kranken in „medizinischen Wüsten“ zu impfen und zu versorgen, wie auf dem Foto oben in Cosenza zu sehen ist.

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Afghanistan: Ein neuer Dreh- und Angelpunkt im Nahen und Mittleren Osten?

GEOFOR interviewt den geopolitischen Analysten und weltbekannten Wirtschaftswissenschaftler Peter Koenig über die Entscheidung der Regierung Biden, die US-Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Laut Koenig handelt es sich dabei um eine Scheinentscheidung, „nicht wirklich um einen vollständigen Abzug. Was diese Abzüge normalerweise bedeuten, ist die absichtliche Schaffung von Chaos“.


GEOFOR: Welche Ziele verfolgt die Regierung Biden mit dem überstürzten Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan? Was ist der Grund dafür? Im Übrigen haben die Demokraten im vergangenen Jahr, als die Vereinbarungen der Trump-Administration mit den Taliban bekannt wurden, einen wahren Sturm der Kritik gegen den möglichen Truppenabzug aus diesem Land ausgelöst. Sollte dieser Abzug als Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Nahen und Mittleren Osten betrachtet werden?

Peter Koenig: Der Rückzug wurde lange vor Bidens Amtsantritt beschlossen. Der Druck für einen Rückzug aus dem längsten Krieg der USA – etwa 20 Jahre – seitens des Kongresses und der Öffentlichkeit ist stetig gewachsen, aber immer stärker seit Obamas Versprechen zu Beginn seiner zweiten Amtszeit, die US-Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Ein Versprechen, das er nicht eingehalten hat. Biden, Obamas damaliger Vizepräsident, hatte immer dazu tendiert, das Engagement der USA in Afghanistan zu reduzieren. Man kann also kaum von einem übereilten“ Rückzug sprechen.

Es gab viele „Stürme“, die die Demokraten gegen Präsident Trump aufbrachten, auch in Bezug auf den Truppenabzug in Afghanistan – und die meisten dieser „Stürme“ waren in Wirklichkeit Anti-Trump-Propaganda, die von den stark von der Regierung (Trump-Opposition) subventionierten Mainstream-Medien stark unterstützt wurde. Das Gleiche könnte man über Trumps Beziehungen zu China sagen. In seinem Wahlkampf stellte Biden eine bessere Beziehung zu China in Aussicht – bisher ist nichts dergleichen geschehen. Im Gegenteil, er verfolgt die gleiche harte Linie gegen China wie Trump – insbesondere in den Handelsbeziehungen.

Der „Abzug“ der USA aus Afghanistan ist ein geplanter „Abzug“ – wie auch der aus Syrien – und nicht wirklich ein vollständiger Abzug. Diese Abgänge bedeuten in der Regel, dass in einem Land absichtlich Chaos geschaffen wird. Wir sehen das im Irak, in Syrien und überall dort, wo die USA entweder Truppen stationiert hatten und ein Krieg im Gange war, oder indirekt, wo die USA enormen Einfluss auf die lokale Politik hatten – Ägypten, Tunesien und andere – wenn sie „abziehen“, hinterlassen sie ein anhaltendes Chaos. Denn Instabilität ist das, was ein Land schwach macht, was ein Land in einen gescheiterten Staat verwandelt – der Libanon ist vielleicht ein weiteres Beispiel – und was von außen, ohne Truppen vor Ort, viel leichter manipuliert werden kann.

Es ist absehbar, dass das auch in Afghanistan passieren kann – oder zumindest für Afghanistan geplant war. Denn Washington weiß, dass Afghanistan perfekte Transitrouten für den chinesischen Belt and Road bietet – den die USA bekanntlich verachten.

Und deshalb, nein, der „Abzug“ aus Afghanistan sollte keineswegs als Rückzug der USA aus dem Nahen Osten betrachtet werden.

GEOFOR: Wenn man bedenkt, wie schnell die Taliban die Kontrolle über das Territorium des Landes übernehmen und dass sie sich bereits in den Außenbezirken von Kabul befinden, ist es kaum angebracht, von der Möglichkeit der Bildung einer Übergangsregierung mit Kompromissen zu sprechen. Wie sehen Sie die Lage in der Region nach einem künftigen Regimewechsel? Welche internationalen und regionalen Akteure werden das Vakuum ausfüllen, das durch den Abzug des US-Militärs und seiner Verbündeten entsteht?

PK: Ja, es sieht so aus, als würden die Taliban schnell die Macht übernehmen. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass sie die Kontrolle übernehmen werden – vor allem nicht auf lange Sicht. Zumal Afghanistan zu einer wichtigen Durchgangsstraße für Chinas Belt and Road werden könnte. Erinnern Sie sich an die Mudschaheddin, die von den US-Geheimdiensten geschaffen wurden, um die Sowjets in Afghanistan zu bekämpfen? Nun, aus diesen Mudschaheddin sind die Taliban geworden.

Die USA sind es gewohnt, in einem Land eine Opposition zu schaffen und zu finanzieren und sie dann „fernzusteuern“. Das geschah und geschieht immer noch im Irak, wo die US-Truppen angeblich schon vor Jahren abgezogen sind.

Was AP am 25. Juni 2021 berichtete, weist genau in diese Richtung.

„Es wird erwartet, dass etwa 650 US-Soldaten in Afghanistan bleiben werden, um die Sicherheit der Diplomaten zu gewährleisten, nachdem die wichtigsten amerikanischen Streitkräfte ihren Rückzug abgeschlossen haben, der größtenteils in den nächsten zwei Wochen erfolgen soll, sagten US-Beamte am Donnerstag gegenüber The Associated Press.

Darüber hinaus werden mehrere hundert zusätzliche amerikanische Truppen auf dem Flughafen von Kabul verbleiben, möglicherweise bis September [2021], um die türkischen Truppen bei der Gewährleistung der Sicherheit zu unterstützen, und zwar vorübergehend, bis eine formellere, von der Türkei geführte Sicherheitsoperation eingerichtet ist, so die Beamten. Insgesamt gehen die USA davon aus, dass das amerikanische und das militärische Kommando der Koalition, ihre Führung und die meisten Truppen bis zum 4. Juli [2021] oder kurz danach abgezogen sein werden, womit ein von den Befehlshabern vor Monaten festgelegter Wunschtermin eingehalten wird.

Die Beamten waren nicht befugt, Einzelheiten des Abzugs zu erörtern und sprachen mit der AP unter der Bedingung der Anonymität.“

Es ist also keineswegs sicher, dass die USA tatsächlich ein Vakuum hinterlassen werden. Im Gegenteil, sie werden weniger sichtbar sein und das – vielleicht – entstehende Chaos aus dem Hintergrund lenken können. Das ist die übliche Praxis des „ewigen Krieges“ des Pentagon und seiner NATO-Unterorganisation.

GEOFOR: Können sich die Ereignisse in Afghanistan negativ auf die Lage in den Nachbarländern auswirken? In diesem Zusammenhang möchten wir auf die jüngste Rede des Vertreters des pakistanischen Militärs im Parlament hinweisen, der die Gesetzgeber vor einer möglichen Zunahme terroristischer Aktivitäten und dem Ausbruch von Separatismus (insbesondere im pakistanischen Belutschistan) warnte. Außerdem stünden diese negativen Erscheinungen in direktem Zusammenhang mit den Erfolgen der Taliban.

PK: Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig vorherzusagen, welche Auswirkungen der Abzug der USA und der NATO aus Afghanistan auf die Region haben wird. Die im Parlament geäußerte Befürchtung des pakistanischen Militärs, dass die Taliban in Belutschistan Unruhe stiften werden, ist meiner Meinung nach unbegründet. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Taliban die Initiatoren des Terrorismus und Separatismus in Pakistan-Belutschistan waren.

Während dieses von Washington initiierten 20-jährigen Krieges haben die Taliban nie Expansionsbestrebungen gezeigt. Dies gilt auch für den Krieg der Mudschaheddin gegen die Sowjets. Expansionismus scheint nicht in den „Genen“ des afghanischen Volkes zu liegen. Sie möchten endlich in Frieden leben, einem schwer fassbaren Frieden, den ihnen der Westen bisher verweigert hat.

Um ein wenig Geschichte in Erinnerung zu rufen: Das moderne Afghanistan existiert seit 1919, als das Land von der britischen Herrschaft „völlig“ unabhängig wurde. Eigentlich war Afghanistan nie völlig unabhängig. Auch wenn das Land offiziell nicht mehr unter britischer Herrschaft stand, waren die Briten immer noch sehr einflussreich.

1973 stürzte der prosowjetische General Mohammed Daoud Khan den letzten König, Mohammed Zahir Shah, durch einen Militärputsch. Obwohl Khan Afghanistan zu einem kommunistischen Staat modernisierte, wurde er 1978 in einem so genannten „kommunistischen Putsch“ getötet. Über den Wahrheitsgehalt der wahren Mörder lässt sich immer noch streiten.

Auf jeden Fall übernahm Nur Mohammad Taraki, eines der Gründungsmitglieder der Kommunistischen Partei Afghanistans, als Präsident die Kontrolle über das Land und unterzeichnete einen Freundschaftsvertrag mit der Sowjetunion, was den Briten und den Vereinigten Staaten natürlich gegen den Strich ging. In weiser Voraussicht und um die Entstehung eines kommunistischen Staates in diesem wichtigen Stück Land im Nahen Osten zu verhindern, gründeten die USA die Guerillabewegung der Mudschaheddin, die schließlich nach dem Einmarsch der Sowjetunion 1979 gegen diese kämpfte, um das Recht der Afghanen auf Selbstbestimmung zu verteidigen.

GEOFOR: Bei einem Treffen mit Vertretern des russischen Außenministeriums in Moskau versuchte eine Delegation des politischen Flügels der Taliban, der sich in Katar befindet, ihre russischen Gesprächspartner mit allen Mitteln davon zu überzeugen, dass die Taliban nicht die Absicht haben, über die Nordgrenze Afghanistans hinauszugehen, und dass sie keine Bedrohung für die zentralasiatischen Republiken darstellen. Inwieweit ist dieser politische Flügel Ihrer Meinung nach in der Lage, die Aktionen der Feldkommandeure zu kontrollieren?

PK: Es ist in der Tat sehr plausibel, dass die Taliban nicht die Absicht haben, über ihre Grenzen hinauszugehen, weder im Norden noch irgendwo anders. Wie bereits erwähnt, haben die Taliban – oder das afghanische Volk – nie versucht, in das Gebiet anderer Länder vorzudringen.

Was ein modernes Post-NATO-Afghanistan braucht, ist eine Koalitionsregierung aus den verschiedenen politischen Gruppierungen des afghanischen Volkes. Es braucht eine neue Verfassung, in der die grundlegenden Menschenrechte geachtet werden, z. B. die Gleichberechtigung der Frauen in der Bildung, in der Politik und am Arbeitsplatz, wie sie einst unter sowjetischem Einfluss bestand. Das könnte Afghanistan mit der Zeit zu einer wirklich unabhängigen und souveränen Nation machen. Das ist es, was das afghanische Volk verdient.

Die Taliban wollen vielleicht nicht auf einen islamischen Staat verzichten und sich in eine „Demokratie“ westlichen Stils verwandeln, wie die kürzlich gescheiterten Verhandlungen in Doha gezeigt haben. Aber ein islamischer Staat zu sein, hindert sie nicht daran, die Menschenrechte und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu respektieren, wie dies unter Saddam Hussein im Irak und jetzt unter Bashar Hafez al-Assad in Syrien der Fall war.

Ist die Schaffung eines neuen souveränen und unabhängigen Afghanistans unter der Aufsicht der verbliebenen US-/NATO-Truppen – und unter deren Einfluss – möglich? – Die Vereinten Nationen, insbesondere die Menschenrechtskommission, könnten eine besondere Rolle bei der Unterstützung einer neuen afghanischen Koalitionsregierung und bei der Ausarbeitung einer neuen, auf den Menschenrechten basierenden Verfassung spielen, die den Schwerpunkt auf die Gleichstellung der Geschlechter legt.

Es ist möglich und sehr wahrscheinlich und wäre geopolitisch und wirtschaftlich sehr vorteilhaft, dass das neue Afghanistan regionalen Vereinigungen beitritt, z. B. der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) sowie der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), einem starken eurasischen politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Bündnis, das im Juni 2001 in Shanghai, China, gegründet wurde.

Die derzeitige Mitgliederzahl der SOZ ist beeindruckend: China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan sowie in jüngerer Zeit auch Indien und Pakistan, zwei Nachbarländer, und der Iran, Malaysia und die Mongolei, die einen Sonderstatus in der SOZ haben. Die SOZ umfasst fast 50 % der Weltbevölkerung und kontrolliert etwa 30 % des weltweiten BIP. Afghanistan würde gut daran tun, Mitglied dieser mächtigen Organisation zu werden und sich ihr anzuschließen.

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