Kategorie: Nachrichten
Verwaltung der Altersarmut – Die Rentenlotterie
Egon W. Kreutzer
Wie selbstverständlich geht „der Staat“ davon aus, nicht nur berechtigt, das wäre schon schlimm genug, sondern auch verpflichtet zu sein, fortwährend umzuverteilen. Jetzt juckt es wieder in den Fingern, in die Alterseinkünfte der Rentner einzugreifen – und das weit über den Inhalt der Rentenkasse hinaus.
Eine Kommission, die verharmlosende Bezeichnung für die Gremien der Entscheidungsfindung unserer bereits real existierende Räte-Republik, hat sich über die seit Jahrzehnten prognostizierten Entwicklungslinien der Demografie gebeugt und festgestellt, dass die Boomer Jahrgänge nun tatsächlich in großer Zahl zum Renteneintritt drängen.
Da gleichzeitig die Konjunktur lahmt und wertschöpfende Arb
Windkraft: Immer mehr Hinweise auf unsichtbare Gefahr durch Infraschall
Während immer größere Windkraftwerke gebaut und installiert werden, nehmen die Warnungen vor potenziellen negativen gesundheitlichen Auswirkungen zu. Neue Studien zeigen auf: Infraschall wirkt sich offenkundig auch massiv auf Tiere und Natur aus.
Die angeblich so “saubere” Stromproduktion durch Windkraftwerke erweist sich zusehends als allgemeine Gesundheitsgefährdung. Nicht nur, dass die Tierwelt (von Vögeln über Fledermäuse bis hin zur Meeresfauna) darunter leidet, auch für die Menschen sind diese Windturbinen alles andere als gut. Die gesundheitlichen und ökologischen Nebenwirkungen der Windenergie werden dank immer mehr Studien zunehmend sichtbar.
Infraschall, der von den riesigen Rotoren moderner Windkraftanlagen ausgeht, ist für das menschliche Ohr nicht hörbar. Doch seine Wirkung ist umso tückischer. Immer mehr Menschen, die in der Nähe solcher Anlagen leben, berichten von Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch Tiere sind betroffen: Studien weisen darauf hin, dass die Vibrationen und niederfrequente Schallwellen dieser Kraftwerke die Entwicklung von Hühnereiern massiv stören und die Sterblichkeit bei Perlhuhn-Eiern um bis zu 48 Prozent erhöhen können. Dies wird bei wild brütenden Vögeln in der Nähe dieser Kraftwerke nicht anders sein. Die Vögel werden also nicht nur zu Millionen geschreddert, sondern auch noch deren Nachwuchs in den Eiern selbst systematisch getötet.
Mit der zunehmenden Steigerung der Leistung und Größe der Windkraftanlagen wächst auch die Intensität des erzeugten Infraschalls. Während vor wenigen Jahren noch Anlagen mit 2 bis 3 Megawatt Leistung üblich waren, werden heute bereits Windräder mit 7 bis 10 Megawatt geplant – und die Entwicklung geht weiter. Siemens Gamesa arbeitet an der weltweit größten Windturbine mit einer Leistung von 21,5 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 276 Metern. Die Folge: Der Schalldruck steigt exponentiell, die Reichweite des Infraschalls nimmt zu – und zwar auf mehr als 50 Kilometer.
Wenn man bedenkt, dass die deutsche Bundesregierung nun auch die Mindestabstände zwischen Windkraftwerken und Wohngebieten abschaffen will, kann man sich vorstellen, welche negativen gesundheitlichen Auswirkungen dies auf die Menschen vor Ort haben wird. Nicht nur in Sachen Infraschall, sondern auch in Bezug auf den Abrieb toxischer Chemikalien von den Rotorblättern, die so noch intensiver direkt in die Wohngebiete geblasen werden.
(C) Report24 / Heinz Steiner
Was der Bevölkerung von Politik und Mainstreammedien als “grüne” und “saubere” Energieerzeugung verkauft wird, entpuppt sich zusehends als gesundheitliche Belastung für Mensch und Tier, sowie als generelle Umweltbelastung. Von “grün” und “sauber” kann man angesichts dieser Fakten nämlich absolut nicht sprechen.
Sozialstaat oder Aufrüstung
Von WOLFGANG HÜBNER | In Deutschland wird vorrangig nach Washington und Moskau geschaut, viel weniger auf das weit näher liegende Paris. Dabei wird in der französischen Hauptstadt Politik gemacht, die ebenso wichtig ist für deutsche Interessen und Perspektiven. Derzeit bahnt sich in Paris die nächste große Krise an. Denn die Notregierung von Präsident Emmanuel Macron, ohne Mehrheit in der Nationalversammlung, steht vor dem Scheitern. Mit ihren Plänen zur Konsolidierung des Haushalts wird sie weder bei der linken noch bei der rechten Opposition durchkommen.
Eine Lösung ist schon deshalb nicht in Sicht, weil Frankreich in Krediten erstickt: Unser Nachbar, die „Grand Nation“, ist mit über 3,3 Billionen Euro Schulden schlichtweg pleite. Daran würde auch der unwahrscheinliche Sieg der Notregierung nichts ändern, sondern nur die finanzielle Agonie des zweiwichtigsten Staates der EU hinauszögern. Es ist in dieser Situation absoluter Wahnsinn, dass nach dem Willen von Macron der Verteidigungsetat als einziger Ausgabenposten im Haushalt um etliche Milliarden Euro erhöht werden soll – wegen des „russischen Imperialismus“.
Doch gehört auch das zum Wahnsinn: Macron hat gute Aussichten auf Zustimmung der linken wie rechten Opposition, die beide um fast jeden Preis Frankreich als Atommacht erhalten und aktionsfähig sehen wollen. Da zugleich aber nicht der Sozialstaat französischer Prägung noch mehr als ohnehin schon beschnitten werden soll, dürfte die Rettung nur in der Einführung von EU-Gemeinschaftsschulden gesucht werden. Und der Retter könnte nur Deutschland heißen. Doch Berlin ist mit der Regierung Merz/Klingbeil inzwischen selbst auf dem großen Verschuldungstrip. Anderen kleineren EU-Staaten geht es nicht besser.
Aber fast alle davon wollen sehr viel mehr Geld für Rüstung ausgeben, vorzüglich mit Großaufträgen für die amerikanische Waffenindustrie. Niemand muss in Mathe besonders brillant gewesen sein, um zu dem Schluss zu kommen: Sozialstaat erhalten oder massive Aufrüstung – beides zusammen geht nicht. Und ich füge vorsorglich hinzu: Sozialstaat ist kein Luxus oder Asylantenfürsorge, sondern das sind auskömmliche Renten, würdige Pflege der Alten, ausreichende Familien- und Kinderförderung im geburtenärmsten Deutschland aller Zeiten. Panzer und Raketen ersetzen das nicht. Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen.
Wolfgang Hübner.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.
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Erklärt: die potenziell erschreckenden „Reformen“ der Strafjustiz in Großbritannien
Kit Knightly
Die Pläne zur Reform des britischen Strafrechtssystems – einschließlich der Abschaffung von Schwurgerichtsverfahren für bestimmte Straftaten und reduzierter Strafen für diejenigen, die sich schuldig bekennen – sind Teil größerer „Reformen“, die einen tyrannischen Autoritarismus stärken würden.
Der ehemalige Richter und derzeitige Beauftragte für Überwachungsbefugnisse Brian Leveson sorgte diese Woche mit der Veröffentlichung seines Berichts für Aufsehen, in dem er unter anderem „geschworenenfreie“ Prozesse empfiehlt, um „den Zusammenbruch des Strafjustizsystems zu verhindern“.
Beachte dabei die Wortwahl: „Jury-free“, nicht „jury-less“, als wären Geschworene ein Lebensmittelzusatz, den man vermeiden sollte – und nicht ein seit über 800 Jahren im britischen Recht garantiertes Recht.
Das ist nicht neu. Die „Ersetzung“, „Aktualisierung“ oder anderweitige „Reform“ von Schwurgerichtsverfahren steht seit Jahren weltweit auf der Agenda.
Innerhalb weniger Wochen nach Beginn von „Covid“ setzte Schottland Schwurgerichtsverfahren vollständig aus (ein Schritt, der so unpopulär war, dass er innerhalb von 24 Stunden rückgängig gemacht wurde). Zur gleichen Zeit veröffentlichten bekannte Juristen Meinungsartikel im Guardian mit Überschriften wie:
„Coronavirus hat Schwurgerichtsprozesse gestoppt – und das ist nicht unbedingt schlecht.“
Auch im Guardian schrieb Simon Jenkins, Covid habe eine „Gelegenheit“ geboten, das altmodische Schwurgerichtssystem loszuwerden. Er wiederholte diesen Gedanken einige Monate später in einer weiteren Kolumne.
Weniger als ein Jahr später wollte Schottland erneut auf Schwurgerichte verzichten, diesmal bei Vergewaltigungsfällen, um das „Opfer zu schützen“. Auch dieser Plan wurde aufgegeben.
Kurz darauf rief das Urteil im US-Prozess gegen Kyle Rittenhouse die üblichen Kommentatoren auf den Plan, die sich über das „defekte“ Jury-System empörten.
Im Januar 2023 kündigte die französische Regierung an, bei Vergewaltigungen und allen Straftaten mit einer Höchststrafe von 15–20 Jahren auf Schwurgerichte zu verzichten, mit der Begründung, den Rückstand abzubauen und das Gerichtssystem effizienter zu machen.
In wissenschaftlichen Arbeiten wird inzwischen sogar darüber diskutiert, Geschworene durch ChatGPT-ähnliche künstliche Intelligenzen zu ersetzen. Eine Vorstellung, die zu entsetzlich ist, um sie ernsthaft in Betracht zu ziehen.
Die Abschaffung von Schwurgerichtsverfahren ist wie Zensur, Überwachung oder digitale Identifizierung – ein Deckel, der auf jeden Topf passt.
Ich weiß nicht, was die Mächtigen, die es nicht sein sollten, speziell gegen Geschworenenprozesse haben, aber es ist leicht zu vermuten, dass der potenzielle Mangel an Kontrolle unseren herrschenden Institutionen und der streng kontrollierten Gesellschaft, die sie schaffen wollen, ein Gräuel ist.
Letztlich ist das Motiv ebenso irrelevant wie die Agenda offensichtlich ist.
Wie in einem Mordprozess kann die Unkenntnis des Motivs die direkten Beweise nicht aufheben – und die Beweise sind eindeutig: Geschworenenprozesse stehen im Fadenkreuz.
Doch das ist noch lange nicht alles.
Auf Wiedersehen, Recht auf Berufung
Levesons Empfehlungen gehen über Schwurgerichtsprozesse hinaus. Wir berichteten bereits darüber, als sie im April erstmals „durchsickerten“, doch der Abschlussbericht ist schlimmer als erwartet.
Er zielt auch auf das Recht auf Berufung ab:
Ich beginne mit der Empfehlung, dass das automatische Recht auf Berufung vom Magistrates‘ Court zum Crown Court durch die Anforderung ersetzt werden sollte, dass ein Angeklagter die Erlaubnis zur Berufung beantragen muss.
Anreize für Schuldeingeständnisse
Der Bericht schlägt ferner vor, für frühzeitige Schuldeingeständnisse eine Strafminderung von bis zu 40 % vorzusehen:
Obwohl dies letztlich eine Angelegenheit der Regierung oder des Rates für Strafzumessung ist, würde ich empfehlen, die maximale Strafminderung für das Eingeständnis eines Schuldspruchs auf 40 % zu erhöhen (wenn dies bei der ersten sich bietenden Gelegenheit geschieht).
Kombiniert man dies mit dem Wissen, dass man künftig von einem Richter (oder einem Tribunal) statt von einer Jury verurteilt wird, ergibt sich ein System, das Schuldbekenntnisse aktiv fördert.
Ein Rezept für einen drastischen Anstieg der Verurteilungen.
Langfristige Propaganda
Der erzählerische Vorstoß zur „Reform“ des Justizsystems ist alt, und die ihn begleitende Propaganda ist noch älter.
Seit über 25 Jahren erscheinen Artikel und Berichte, die sich über die Kosten, Ungerechtigkeit und Länge von Geschworenengerichtsverfahren beschweren.
Seit Jahren wird beklagt, dass die Verurteilungsraten bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung zu niedrig seien – und es wird argumentiert, dass mutmaßliche Opfer „geschützt“ werden müssten, etwa durch geheime Aussagen, Abschaffung von Kreuzverhören und eben den Verzicht auf Schwurgerichte.
Die Absicht war offensichtlich: Vorbereitung eines Berichts wie diesem, der Schwurgerichtsverfahren abschaffen und Schuldbekenntnisse fördern will – insbesondere bei Sexualdelikten.
Das ist ein Paradebeispiel für das, was ich als Propaganda des Scheinerfolgs bezeichne. Man erfindet ein Problem, präsentiert eine Lösung, behauptet deren Erfolg – und die Medien singen Lobeshymnen, während die wahren Ziele und Schäden verschleiert bleiben.
Das funktioniert besonders gut, wenn es mit Identitätspolitik oder emotionalen Themen verbunden ist.
Die Liste der Straftaten, für die der Bericht Schwurgerichte abschaffen will, ist auffällig zynisch gewählt: sexuelle Nötigung, Trunkenheit am Steuer, Tierquälerei, Kinderpornografie und Inzest. Alles Delikte mit erheblichem sozialem Stigma – wodurch a) die Öffentlichkeit ohnehin Schuld annimmt und b) niemand Kritik äußern will, um nicht als Verteidiger solcher Verbrechen zu erscheinen.
Verurteilungen wegen Hassreden
Im Leveson-Bericht nicht erwähnt, aber dennoch zentral: Ein Großteil des „Rückstaus“ im Justizsystem stammt von der massiven Zunahme sogenannter „böswilliger Mitteilungen“. Über 12.000 Menschen pro Jahr werden wegen Social-Media-Posts etc. verhaftet – mehr als doppelt so viele wie vor der Pandemie.
Mehr Gesetze, mehr „Kriminelle“.
Reform des Strafvollzugs
Auch das Gefängnissystem steht vor „Reformen“, die seit dem Wahlsieg der Labour-Partei ständig als Reaktion auf eine „Gefängniskrise“ inszeniert werden.
Im März warnte man vor einem „Zusammenbruch“ des Gefängnissystems bis 2026, wenn nicht sofort gehandelt werde. Labour startete daraufhin „Operation Safeguard“ gegen Überfüllung.
Im September 2023 entließ man öffentlich Hunderte Straftäter vorzeitig – angeblich zur Entlastung der Gefängnisse (und um Platz für neu Verurteilte wegen „Social-Media-Vergehen“ nach den gefälschten „Krawallen“ zu schaffen). Später gestand man ein, auch gefährliche Täter „versehentlich“ entlassen zu haben.
Warum das öffentlich gemacht wurde? Weil Empörung Teil des Plans ist. Man soll zwischen zwei falschen Alternativen wählen:
„Oh, ihr wollt nicht, dass wir Kriminelle auf die Straße lassen? Dann müssen wir eben das Justizsystem reformieren und die Gefängniskapazität ausbauen.“
(Und: „Digitale IDs helfen uns, die Entlassenen zu überwachen!“)
Was bedeutet also „Gefängnisreform“?
Zunächst: Ausbau statt Reform – das ist schon beschlossen.
Zweitens: Mehr Privatisierung. Großbritannien hat bereits die meisten privaten Gefängnisse Europas – 17 von 122, mit 18 % der Insassen.
Labours erste von vier neuen Anstalten – HMP Millsike – ist bereits fertig. Sie ist privat geführt und „grün“.
Ein schwer zu verkaufendes Vorhaben für eine Labour-Regierung, die sich ohnehin vom eigenen Wählerklientel entfernt hat. Aber Tony Blairs Regierung hatte bereits den Boom der privaten Gefängnisse eingeläutet – und Keir Starmer ist, politisch betrachtet, Blair junior.
Zusammenfassung
Was ist also zu erwarten?
- Zunehmende Kriminalisierung von Verhaltensweisen („Hassrede“ etc.)
- Keine Schwurgerichtsverfahren bei bestimmten Straftaten oder unter 2 Jahren Mindeststrafe
- Anreize für Schuldbekenntnisse
- Kein automatisches Recht auf Berufung
- Ausbau und Privatisierung des Gefängnissystems
In Schlagzeilen überall heißt es, Levesons Maßnahmen seien nötig, um „den Zusammenbruch unseres Justizsystems zu verhindern“.
Doch diese Maßnahmen sind der Zusammenbruch des Justizsystems.
Und der Beginn eines kriminellen Justizsystems.
Vergessene Forschung: 100 Arten von Krebs in nur 5 Tagen mit drei Kräutern geheilt
Die Kanadierin Hulda Clark veröffentlichte Anfang der 1990er Jahre das Buch The Cure for All Cancers. Darin behauptet sie, dass Krebs – ebenso wie viele andere Krankheiten – durch einen bestimmten Parasiten verursacht werde: den Plattwurm Fasciolopsis buski.
Clark behandelte eigenen Angaben zufolge 100 Menschen mit 100 unterschiedlichen Krebsarten, indem sie ihnen fünf Tage lang drei bestimmte Pflanzen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verabreichte – und heilte sie alle. Keine Chemotherapie, keine Bestrahlung. Das berichtete Dr. Bryan Ardis im Interview mit Shemane Nugent. Genau deshalb habe Clark das Buch geschrieben – alle dokumentierten Fälle seien darin enthalten.
Korrektur: Sweet wormwood ist Artemisia annua, ein einjähriger Beifuß, auch bekannt als „sweet annie“, „annual wormwood“ oder „qing hao“.
Direkt zum Video:
Dr. Ardis führt weiter aus, dass zwischen 70 und 80 Prozent aller Krebserkrankungen auf Parasiteninfektionen zurückzuführen seien. Viele Menschen würden in Wahrheit falsch diagnostiziert, so seine Erkenntnis aus zwei Jahrzehnten Forschung und Praxis – basierend auf den Entdeckungen Clarks in den 1980er- und 1990er-Jahren in Kanada.
Welche Mittel setzte Clark ein? Rotklee, einjäriger Beifuss – laut Ardis „die natürliche Version von Ivermectin“ – und Extrakte aus grünen Walnussschalen. Diese grünen Schalen befinden sich an Walnüssen, wenn sie frisch vom Baum fallen.
Süßer Wermut enthält den Wirkstoff Artemisinin, der in den Parasitenzellen oxidativen Stress erzeugt – und damit gezielt gegen die Parasiten wirkt.
Unibabies: Laborgezüchtete Spermien und Eizellen nur noch sieben Jahre entfernt
Sie sind nur noch einen Schritt von der vollständigen Bearbeitung menschlicher Gene entfernt, aber eins nach dem anderen. Aber „Unibabies“? Die Entnahme von männlichen und weiblichen Zellen in beliebiger Kombination kann entweder Eizellen oder Spermien hervorbringen, die zu einem implantierbaren Embryo vereinigt werden können, der in einer menschlichen Leihmutter oder einem künstlichen Brutkasten eingesetzt werden könnte. Dies wurde in Huxleys „Schöne neue Welt“ aus dem Jahr 1932 vorausgesagt.
Wissenschaftler sind nur noch wenige Jahre davon entfernt, lebensfähige menschliche Geschlechtszellen im Labor zu erzeugen, so ein international renommierter Pionier auf diesem Gebiet, der sagt, dass dieser Fortschritt der Biologie ungeahnte Möglichkeiten für die Fortpflanzung eröffnen könnte. In einem Gespräch mit dem Guardian sagte Prof. Katsuhiko Hayashi, Entwicklungsgenetiker an der Universität Osaka, dass rasche Fortschritte gemacht werden, um adulte Haut- oder Blutzellen in Eizellen und Spermien zu verwandeln, ein Kunststück der genetischen Zauberei, das als In-vitro-Gametogenese (IVG) bekannt ist. Sein eigenes Labor ist noch etwa sieben Jahre von diesem Meilenstein entfernt, sagt er voraus.
Zu den weiteren Vorreitern gehören ein Team an der Universität von Kyoto und das kalifornische Start-up Conception Biosciences, zu dessen Unterstützern im Silicon Valley auch der OpenAI-Gründer Sam Altman gehört und dessen CEO dem Guardian sagte, dass die Züchtung von Eiern im Labor „das beste Werkzeug sein könnte, das wir haben, um den Bevölkerungsrückgang umzukehren“, und dass es den Weg für die menschliche Genbearbeitung ebnen könnte. „Ich fühle ein bisschen Druck. Es fühlt sich an wie ein Wettlauf“, sagte Hayashi vor seinem Vortrag auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für menschliche Reproduktion und Embryologie (ESHRE), die diese Woche in Paris stattfindet. „Auf der anderen Seite versuche ich immer, mich selbst davon zu überzeugen, dass ich mich an ein wissenschaftliches Wertgefühl halte.“
Wenn sich die IVG als sicher erweist, könnte sie jedem – unabhängig von Fruchtbarkeit oder Alter – den Weg zu biologischen Kindern ebnen. Und da das Labor von Hayashi bereits Mäuse mit zwei biologischen Vätern geschaffen hat, könnte dies theoretisch auch für gleichgeschlechtliche Paare gelten. „Wir bekommen vielleicht einmal pro Woche E-Mails von [Fruchtbarkeits-]Patienten“, sagt Hayashi. „Manche Leute sagen: ‚Ich kann nach Japan kommen.‘ Ich spüre also die Nachfrage der Menschen.“
Matt Krisiloff, der Geschäftsführer von Conception, sagte dem Guardian, dass im Labor gezüchtete Eizellen „in Zukunft eine große Rolle spielen könnten“. „Allein der Aspekt, die Fruchtbarkeitsuhr zu verschieben … um Frauen die Möglichkeit zu geben, in einem viel höheren Alter Kinder zu bekommen, wäre enorm“, sagte er. „Abgesehen von der Sozialpolitik könnte diese Technologie langfristig das beste Werkzeug sein, das wir haben, um die Dynamik des Bevölkerungsrückgangs umzukehren, da sie das Zeitfenster für die Familienplanung erheblich erweitern kann.“
In einem Vortrag auf der ESHRE-Konferenz erläuterte Hayashi die jüngsten Fortschritte seines Teams, darunter die Erzeugung primitiver Mäusesamenzellen in einem im Labor gezüchteten Hodenorganoid und die Entwicklung eines menschlichen Eierstockorganoids, ein Schritt auf dem Weg zur Kultivierung menschlicher Eizellen. Die IVG beginnt in der Regel mit der genetischen Umprogrammierung von adulten Haut- oder Blutzellen in Stammzellen, die das Potenzial haben, sich zu jedem Zelltyp im Körper zu entwickeln. Die Stammzellen werden dann dazu gebracht, sich in primordiale Keimzellen zu verwandeln, die Vorläufer von Eiern und Spermien. Diese werden dann in ein im Labor gezüchtetes Organoid (das selbst aus Stammzellen gezüchtet wurde) eingesetzt, das die komplexe Abfolge biologischer Signale aussendet, die erforderlich sind, um die Keimzellen auf den Entwicklungsweg zu reifen Ei- oder Samenzellen zu führen.
In den künstlichen Mäusehoden, die nur einen Durchmesser von etwa 1 mm haben, konnte das Team von Hayashi Spermatozyten, die Vorläufer der Samenzellen, heranziehen, die dann aber abstarben. Man hofft, dass ein modernisiertes Hodenorganoid mit besserer Sauerstoffversorgung sie den reifen Spermien näher bringen wird. Hayashi schätzt, dass lebensfähige, im Labor gezüchtete menschliche Spermien noch etwa sieben Jahre entfernt sein könnten. Aus weiblichen Zellen gezüchtetes Sperma wäre „eine technische Herausforderung, aber ich sage nicht, dass es unmöglich ist“, fügte er hinzu.
Andere stimmten Hayashis Zeitvorhersage zu. „Die Leute sind sich vielleicht nicht bewusst, wie schnell die Wissenschaft voranschreitet“, sagte Prof. Rod Mitchell, Forschungsleiter für die Erhaltung der männlichen Fruchtbarkeit bei krebskranken Kindern an der Universität von Edinburgh. „Es ist jetzt realistisch, dass wir in fünf oder zehn Jahren Eizellen oder Spermien betrachten werden, die aus unreifen Zellen im Hoden oder Eierstock erzeugt wurden. Ich denke, das ist eine realistische Schätzung und nicht die Standardantwort auf die Frage nach dem Zeitrahmen.“
Prof. Allan Pacey, Professor für Andrologie und stellvertretender Vizepräsident der Universität Manchester, stimmte dem zu: „Ich denke, jemand wird es schaffen. Ich bin bereit dafür. Ob die Gesellschaft das begriffen hat, weiß ich nicht.“
Während mehrere Labors erfolgreich Mäusebabys aus im Labor gezüchteten Eizellen erzeugt haben, hat sich die Erzeugung lebensfähiger menschlicher Eizellen als weitaus schwieriger erwiesen. Ein kürzlich erzielter Fortschritt im Verständnis der Art und Weise, wie Eizellen in einem ruhenden Zustand gehalten werden – wie sie im menschlichen Eierstock für mehr als ein Jahrzehnt ruhen – könnte sich jedoch als entscheidend erweisen.
Hayashi schlug vor, dass sein ehemaliger Kollege, Prof. Mitinori Saitou von der Universität Kyoto, oder Conception Biosciences, das sich ganz auf die Herstellung menschlicher Eizellen in klinischer Qualität konzentriert, im Rennen um die IVG die Führung übernehmen könnten. „Aber sie [Conception] sind sehr, sehr geheimnisvoll“, sagte er. Krisiloff lehnte es ab, spezifische Entwicklungen mitzuteilen, sagte aber, dass das Biotech „wirklich gute Fortschritte macht, um zu einem vollständigen Protokoll zu kommen“ und dass die Technologie im besten Fall „innerhalb von fünf Jahren in der Klinik sein könnte, aber es könnte auch länger dauern“.
Die meisten glauben, dass jahrelange Tests erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die im Labor gezüchteten Zellen keine gefährlichen genetischen Mutationen tragen, die an die Embryonen – und alle nachfolgenden Generationen – weitergegeben werden könnten. Einige der Mäuse, die unter Verwendung von im Labor gezüchteten Zellen geboren wurden, hatten eine normale Lebenserwartung und waren fruchtbar. „Wir müssen wirklich beweisen, dass diese Art von Technologie sicher ist“, sagte Hayashi. „Das ist eine große Verpflichtung.“
Im Vereinigten Königreich wäre die Verwendung von im Labor gezüchteten Zellen für Fruchtbarkeitsbehandlungen nach den geltenden Gesetzen illegal, und die Behörde für menschliche Befruchtung und Embryologie (Human Fertilisation and Embryology Authority) beschäftigt sich bereits mit der Frage, wie die Sicherheit von im Labor gezüchteten Eizellen und Spermien gewährleistet werden könnte und welche Tests durchgeführt werden müssten, bevor klinische Anwendungen in Betracht gezogen werden könnten. „Die Vorstellung, dass man eine Zelle, die nie als Spermium oder Eizelle gedacht war, in ein Spermium oder eine Eizelle verwandeln kann, ist unglaublich“, so Mitchell. „Aber es stellt sich auch das Problem der Sicherheit. Wir müssen sicher sein, dass es sicher ist, bevor wir diese Zellen zur Herstellung eines Babys verwenden können.“
Es stellt sich auch die Frage, wie die Technologie eingesetzt werden könnte. Eine zentrale Motivation ist es, Menschen mit Unfruchtbarkeit zu helfen, aber Hayashi sagte, er sei zwiespältig gegenüber der Anwendung der Technologie, um viel älteren Frauen oder gleichgeschlechtlichen Paaren zu ermöglichen, biologische Kinder zu bekommen – zum Teil aufgrund der potenziell größeren Sicherheitsrisiken. Wenn die Gesellschaft jedoch im Großen und Ganzen dafür sei, würde er sich solchen Anwendungen nicht widersetzen, sagte er. „Natürlich, auch wenn ich ein [Maus-]Baby aus zwei Vätern gemacht habe, ist das eigentlich nicht natürlich“, sagte er. „Ich würde also sagen, dass wir sehr, sehr vorsichtig sein sollten, wenn die Wissenschaft Ergebnisse hervorbringt, die nicht natürlich sind.“
Theoretisch wären auch Unibabys (mit Sperma und Eizelle von einem Elternteil) oder Multiplex-Babys (mit genetischen Beiträgen von mehr als zwei Elternteilen) möglich. „Würde jemand diese beiden Optionen ausprobieren wollen?“, so Prof. Hank Greely, der an der Stanford University über Recht und Bioethik forscht. „Ich wüsste nicht, warum, aber es ist eine große Welt mit vielen verrückten Leuten, von denen einige reich sind.“
Andere sind bereit, einige der radikaleren Möglichkeiten der Technologie in Betracht zu ziehen, wie z. B. das Massenscreening von Embryonen oder die genetische Bearbeitung der Stammzellen, die zur Erzeugung von Babys verwendet werden. „Es stimmt, dass dies Möglichkeiten für diese Technologie sind“, sagte Krisiloff und fügte hinzu, dass angemessene Vorschriften und ethische Überlegungen wichtig seien. „Ich persönlich glaube, dass es eine gute Sache wäre, Dinge zu tun, die das Risiko von Krankheiten für künftige Generationen verringern können, wenn es eindeutige Krankheiten gibt, die verhindert werden können, aber es ist wichtig, nicht zu übertreiben.“
COVID-19 mRNA-Injektionen zerstören 8,4% der nicht erneuerbaren Augenzellen in nur 75 Tagen
Eine neue Studie entdeckt irreversible strukturelle Schäden am Hornhautendothel des Auges bei gesunden jungen Erwachsenen nach Pfizer-mRNA-Injektion.
Nicolas Hulscher, MPH
Eine aktuell von Fachleuten begutachtete Studie in Ophthalmische Epidemiologie mit dem Titel „Bewertung der Auswirkungen von mRNA-COVID-19-Impfstoffen auf das Hornhautendothel“ hat alarmierende Beweise erbracht, dass die COVID-19-mRNA-Injektion von Pfizer (BNT162b2) erhebliche strukturelle Schäden am nicht-erneuerbaren Hornhautendothel des Auges verursacht – jener kritischen Zellschicht, die für die Aufrechterhaltung der Klarheit und des Wasserhaushalts der Hornhaut verantwortlich ist.
Forscher aus zwei türkischen Universitätskliniken führten eine prospektive Studie an 64 gesunden, COVID-freien Freiwilligen durch. Mithilfe fortschrittlicher bildgebender Verfahren (Sirius-Hornhauttopografie und Tomey EM-4000-Spiegelmikroskopie) untersuchten sie 128 Augen vor der Impfung und etwa 75 Tage nach der zweiten Pfizer-Dosis.
Wichtige Ergebnisse:
- Endothelzellen-Dichte (ECD):
Verringert von 2597 Zellen/mm² auf 2378 Zellen/mm² – ein Verlust von 8,4% in nur 75 Tagen (p < 0,001). - Zellvariation (CV):
Erhöht von 39% auf 42% – was auf zunehmenden Zellstress und den Verlust der Zelluniformität hinweist (p < 0,001). - Hexagonalität (% gesunder Zellen):
Fiel von 50% auf 48% (p < 0,001) – ein Verlust der normalen Zellform, ein Anzeichen von Funktionsstörung. - Zentrale Hornhautdicke (CCT):
Erhöht von 533 μm auf 548 μm (p < 0,001) – deutet auf ein Flüssigkeitsungleichgewicht und Hornhautödem hin.
Auswirkungen:
Das Hornhautendothel regeneriert sich nicht. Sind diese Zellen einmal verloren, können sie nicht ersetzt werden – der Schaden gilt als irreversibel. Anhaltende Schädigungen dieser Schicht können zu verschwommenem Sehen, chronischen Hornhautschwellungen oder im schlimmsten Fall sogar zur Erblindung führen.
Diese Studie liefert somit objektive, messbare Belege für strukturelle und funktionelle Augenschäden kurz nach der mRNA-COVID-19-Injektion – selbst bei jungen, gesunden Erwachsenen ohne vorherige Augenerkrankungen.
Biowaffe oder Wohltätigkeit? – Brisante niederländische Impfstoff-Klage bringt Bill Gates & Anwalt vor Gericht – was steht noch bevor
In einer kühnen juristischen Anfechtung, die die Niederlande erschüttert, hat eine Gruppe von impfgeschädigten Bürgern den Staat und 16 hochrangige Persönlichkeiten – darunter Bill Gates, Pfizer-CEO Albert Bourla und der Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab – verklagt und sie beschuldigt, eine „falsche Pandemie“ ausgelöst und den Impfstoff COVID-19 als Biowaffe eingesetzt zu haben. Doch das Drama im Gerichtssaal nahm eine filmische Wendung, als ihr Hauptverteidiger Arno van Kessel von niederländischen Spezialkräften aufgegriffen, mit verbundenen Augen in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht wurde – nur wenige Wochen vor einer entscheidenden Anhörung.
Dies ist kein Netflix-Thriller. Es handelt sich um einen realen Fall, der sich in der niederländischen Stadt Leeuwarden abspielt.
Anmerkung der Redaktion: Die in diesem und allen anderen Gerichtsverfahren erhobenen Vorwürfe sind keine gesicherten Fakten. So spiegeln beispielsweise Bezüge auf mRNA-Impfstoffe als „Biowaffen“ die Interpretationen der Kläger wider – und nicht den rechtlichen oder wissenschaftlichen Konsens. Einige Kritiker verweisen auf die Einstufung der COVID-19-Impfstoffe als „Gegenmaßnahmen“ im Rahmen der US-Notfallgesetze für die öffentliche Gesundheit und weisen darauf hin, dass sich die Regierung von Präsident Donald Trump während der Operation Warp Speed auf Other Transaction Authority (OTA)-Verträge stützte, die üblicherweise für die Verteidigung verwendet werden. Dies hat zu der Vermutung geführt, dass die Impfstoffe als militärische Werkzeuge für militärische Ziele entwickelt wurden. TrialSite News hat jedoch zahlreiche Bundesverträge im Zusammenhang mit der Entwicklung des COVID-19-Impfstoffs geprüft und festgestellt, dass darin das Ziel betont wurde, sichere und wirksame Impfstoffe als Reaktion auf die SARS-CoV-2-Pandemie bereitzustellen – und nicht etwa Waffen oder militärische Anwendungen.
Die Behauptung, dass es sich bei den mRNA-Impfstoffen um eine Gentherapie handelt, wird zwar von den meisten Wissenschaftlern bestritten, hat aber einen Präzedenzfall. TrialSite News fand heraus, dass Moderna in den Anlegerinformationen vor der Pandemie angedeutet hatte, dass es sich um Gentherapien handelte.
Die Klage: COVID als „kriminelle Operation“
In der im Juli 2023 eingereichten und von der Stiftung Stichting Recht Oprecht unterstützten Klage wird behauptet, dass die gesamte COVID-19-Pandemie vorsätzlich geplant war – ein globales Komplott, um die Bevölkerung zu kontrollieren und experimentelle Impfungen unter falschem Vorwand durchzuführen. Die Kläger: sieben niederländische Staatsbürger, die durch Impfungen geschädigt wurden und von denen einer inzwischen verstorben ist. Ihre Zivilklage wirft den Beklagten vor, „onrechtmatige daad“ (unrechtmäßige Handlungen) nach niederländischem Deliktsrecht begangen zu haben.
Die Angeklagten: ein „Who is Who“ der Weltmacht. Neben Gates, Bourla und Schwab werden in der Klage auch der ehemalige niederländische Premierminister Mark Rutte, die ehemaligen Gesundheitsminister Hugo de Jonge und Ernst Kuipers sowie führende niederländische Virologen wie Jaap van Dissel und Marion Koopmans genannt. Medienverantwortliche von NOS und De Telegraaf werden ebenfalls beschuldigt, Zustimmung zu erzeugen und abweichende Meinungen zu zensieren.
Was ist ihr Verbrechen, so die Kläger? Ihnen wird vorgeworfen, an einem Pandemie-„Projekt“ im Zusammenhang mit Schwabs „Great Reset“ teilgenommen zu haben, bei dem mRNA-Spritzen als Mittel der Nötigung, der Täuschung und sogar – angeblich – des Völkermords eingesetzt wurden.
Vom Gerichtssaal in die Gefängniszelle
Im Mittelpunkt des Geschehens stand Arno van Kessel, ein gläubiger Christ und erfahrener Anwalt aus Leeuwarden. Zusammen mit seinem Kollegen Peter Stassen führte er den Kampf gegen die, wie er es nannte, „am besten koordinierte Biowaffen-Operation in der Geschichte der Menschheit“.
Dann, am 11. Juni 2025, erschütterte eine Razzia in der Morgendämmerung alles. Eine niederländische Eliteeinheit zur Terrorismusbekämpfung stürmte van Kessels Wohnung. Er wurde aus dem Bett gezerrt, mit verbundenen Augen, in Handschellen und mitgenommen. Seine Frau und seine Tochter wurden Berichten zufolge mit vorgehaltener Waffe festgehalten. Was war sein angebliches Vergehen? Die Behörden behaupten, er gehöre zu einem „verfassungsfeindlichen Netzwerk“, das möglicherweise die Störung eines NATO-Gipfels geplant habe – obwohl keine Anklagen oder Beweise formell vorgelegt wurden.
Van Kessel wurde im EBI Vught inhaftiert, dem höchsten Sicherheitsgefängnis des Landes, das normalerweise Terroristen vorbehalten ist. Dort sitzt er noch heute, ohne formelle Anklage, suspendiert von der niederländischen Anwaltskammer und mit einem Verbot, seine Mandanten zu verteidigen.
Seine Unterstützer – unter ihnen Ärzte, Anwälte und impfgeschädigte Bürger – glauben, dass dies kein Zufall ist. „Er ist uns zu nahe gekommen“, sagte ein Vorstandsmitglied von Recht Oprecht. „Sie haben ihn zum Schweigen gebracht.“
Das Gericht: „Auch Bill Gates muss antworten“
Trotz des Verschwindens des Anwalts wurde das Gerichtsverfahren fortgesetzt.
In einem Urteil, das international hohe Wellen schlug, wies das Bezirksgericht Leeuwarden den Versuch von Bill Gates zurück, sich der niederländischen Gerichtsbarkeit zu entziehen, und erklärte, dass die angeblichen Handlungen von Gates einen ausreichenden Bezug zu den Niederlanden hätten. Das Gericht wies ihn an, als Privatperson zu antworten und die Anwaltskosten der Kläger zu tragen – vielleicht das erste Mal, dass Gates rechtlich gezwungen wurde, sich in einem Fall von Impfschäden in Europa zu engagieren.
Während van Kessel inhaftiert war, betrat der Mitanwalt Peter Stassen am 9. Juli 2025 allein den Gerichtssaal. In einem feurigen Auftritt beschuldigte er die Angeklagten der Biokriegsführung, des Völkermords und des Massenbetrugs. Er forderte das Gericht auf, die Aussagen einer Reihe umstrittener Sachverständiger zuzulassen, darunter:
- Dr. Mike Yeadon, ehemaliger Vizepräsident von Pfizer, der zum Whistleblower wurde
- Catherine Austin Fitts, ehemalige Beamtin des US-HUD
- Sasha Latypova, ehemalige Pharma-Führungskraft (eine frühere TrialSite-Mitarbeiterin)
- Katherine Watt, Rechtswissenschaftlerin auf dem Gebiet der Impfstoffpolitik (ursprüngliche Befürworterin der COVID-19-Impfstoff-Biowaffen-These)
Die Anwälte der Verteidigung spotteten und nannten den Fall einen Verschwörungszirkus. Aber das Gericht hat den Fall ernst genommen – zumindest verfahrenstechnisch. Eine Entscheidung über die Zulässigkeit von Expertenaussagen wird für den 20. August 2025 erwartet.
Hohe Einsätze, wenig Berichterstattung
Die Mainstream-Medien in den Niederlanden – und weltweit – haben sich kaum mit der Geschichte befasst, obwohl es einige große niederländische Berichte gab. Keine Titelseiten, keine Beiträge zur Hauptsendezeit. Dennoch füllte sich der Gerichtssaal im Juli mit Hunderten von Menschen, die draußen jubelten, und Livestreams kursierten weltweit. Alternative Medien wie De Andere Krant, The Exposé und Public Health Policy Journal haben die Fackel der Berichterstattung getragen.
In den sozialen Medien erklärten Influencer und unabhängige Journalisten den Fall für „historisch“. Jim Ferguson, ein britischer Kommentator, der den Fall von Leeuwarden aus beobachtet, schrieb: „Dieses Gerichtsverfahren könnte das Schweigen über Impfschäden brechen und den Schleier über die Korruption in der Pandemiezeit lüften.“
Natürlich ist dies eine subjektive Einschätzung und keine Tatsachenbehauptung. Der Fall befindet sich noch in einem frühen Stadium des Verfahrens.
Auswirkungen: Martyrium oder Wahnsinn?
Rechtsexperten bezweifeln, dass sich die Kläger durchsetzen werden. Zivilgerichte sind vorsichtig mit pauschalen Verschwörungsklagen, insbesondere wenn sie sich gegen amtierende Regierungen und Institutionen richten. Aber die Bedeutung des Falles liegt vielleicht woanders: Er zwang Gates und andere, sich zu engagieren. Er hat einen – wenn auch schmalen – rechtlichen Weg aufgezeigt, um die Pandemiepolitik über das Deliktsrecht anzufechten.
Und er zeigte die Risiken für diejenigen auf, die es versuchen.
Van Kessels Inhaftierung ist jetzt ein Blitzableiter. Kritiker sehen darin eine an Autoritarismus grenzende staatliche Übervorteilung. Für andere ist es die gerechte Strafe für einen gefährlichen Ideologen. Wie auch immer, das Bild eines Anwalts, der für die Einreichung einer Impfstoffklage ins Gefängnis kommt, lässt die europäische Rechtsgemeinschaft erschaudern.
Was kommt als Nächstes?
Wenn das Gericht grünes Licht für die Expertenaussagen gibt, könnte noch vor Jahresende ein vollständiger Prozess beginnen. Wenn nicht, können die Kläger Berufung einlegen oder andere rechtliche Schritte einleiten.
Im Moment sitzt Arno van Kessel in einer Zelle, geknebelt, mit verbundenen Augen und fernab von dem Kampf, den er begonnen hat.
Aber sein Fall ist alles andere als ruhig.
In diesem Spiel hält Putin die Trümpfe – Trump kann keinen Durchbruch im Ukraine-Krieg erzielen
Trump liefert der Ukraine den nächsten Nothingburger
Moon of Alabama
Am 3. Juli telefonierte US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin:
„Wir hatten ein Telefonat, es war ein ziemlich langes Telefonat, wir haben über eine Menge Dinge gesprochen, einschließlich Iran. Wir haben auch über den Krieg mit der Ukraine gesprochen“, sagte Trump Reportern auf dem Weg zu einer „America 250“-Kundgebung in Iowa.
Beim Thema Ukraine schüttelte er den Kopf: „Darüber bin ich nicht glücklich.“ Er hoffte, den Krieg schnell zu beenden, räumte aber ein: „Nein, ich habe heute keine Fortschritte mit ihm gemacht.“
Trump wollte den Krieg in der Ukraine unterbrechen, doch Putin, der die militärische Lage auf dem Schlachtfeld als vorteilhaft empfindet, führt ihn fort – bis die eigentlichen Ursachen, wie die NATO-Osterweiterung, beseitigt sind.
Trump konnte sich nicht durchsetzen. Zudem stand er unter Druck neokonservativer Kongressmitglieder, die die USA zu einem längeren Krieg gegen Russland verpflichten wollen: mehr Waffenlieferungen, mehr Sanktionen gegen Länder, die russische Energieprodukte kaufen.
Am 16. Juli lenkte Trump ein und kündigte laut Archivberichten an, Europa mit mehr Waffen zu beliefern und Russland mit neuen Sanktionen zu drohen, sollte es nicht binnen 50 Tagen einem Friedensabkommen zustimmen.
In einer Rede im Oval Office mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte Trump, die Waffen würden „schnell auf dem Schlachtfeld verteilt“. Er drohte mit Sekundärsanktionen gegen Länder, die weiterhin mit Russland Handel treiben.
„Ich bin enttäuscht von Präsident Putin. Ich dachte, wir hätten vor zwei Monaten eine Einigung erzielt. Es scheint nicht dazu zu kommen“, so Trump. „Ich hoffe, wir müssen es nicht tun.“
Mehrere zusätzliche Patriot-Luftabwehrsysteme sollen von NATO-Staaten an die Ukraine geliefert werden. Diese Länder würden neue Systeme kaufen, sobald die USA lieferfähig sind.
Trump sagte, die USA würden die Systeme an europäische Staaten verkaufen, die diese an die Ukraine liefern – oder als Ersatz für bereits abgegebene Bestände nutzen. Pentagon-Beamte erklärten, viele Details seien noch offen.
Allerdings: Neue Patriot-Batterien sind kaum geeignet, russische Schwarmangriffe mit Hunderten Drohnen und Raketen zu stoppen. Zudem herrscht Munitionsmangel: Die Jahresproduktion reicht nicht einmal für den monatlichen Verbrauch in der Ukraine.
Trump ließ offen, welche zusätzlichen Waffen konkret geliefert werden. Archivquellen zufolge könnte das Paket die Genehmigung beinhalten, 18 bereits gelieferte ATACMS-Raketen mit voller 300-km-Reichweite einzusetzen. Das würde russische Militärbasen und Nachschubdepots tief im Hinterland erreichen – wenn auch nicht Moskau oder St. Petersburg.
Zusätzlich erwog Trump die Entsendung von Tomahawk-Marschflugkörpern – dieselben, die kürzlich gegen iranische Ziele eingesetzt wurden. Diese könnten Moskau und St. Petersburg erreichen. Am Freitag standen sie noch auf der Liste – wurden jedoch vorerst gestrichen. Ein späterer Einsatz bleibt möglich.
Ein Gespräch zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj verdeutlicht Trumps Haltung. Er fragte: „Warum greift ihr Moskau nicht an?“ Selenskyj: „Wir können, wenn Sie uns die Waffen geben.“ Trump entgegnete, man müsse mehr Druck auf Putin ausüben – auch auf St. Petersburg.
Die Wirkung der ATACMS war bisher jedoch überschaubar – „Wunderwaffen“ mit begrenzter Wirkung.
Tomahawks hingegen sind heikel, da sie auch nuklear bestückt werden können. Ein solcher Angriff auf Moskau könnte von Russland als nuklearer Enthauptungsschlag interpretiert werden – mit potenziell katastrophalen Gegenschlägen. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass die USA dieses Risiko eingehen.
Auch Trumps Drohung mit 100 % Zöllen gegen russische Energieabnehmer wird kaum ernst genommen:
Experten zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Drohung. Allein Chinas Handel mit Russland umfasst 250 Milliarden Dollar pro Jahr – inklusive riesiger Ölimporte. Eine Eskalation mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt wäre ein riskanter Schritt wegen eines Krieges, den Trump selbst nie als sicherheitsrelevant für die USA betrachtete.
Außerdem ist Trump bekannt dafür, Fristen zu setzen, die er nicht einhält. Ob er seine Drohung nach Ablauf der 50 Tage einlöst, bleibt fraglich.
Selbst die Washington Post, deren neokonservative Redaktion eher kriegsbereit ist, äußert Zweifel an Trumps Politikwechsel – sofern es überhaupt einer ist. Sie stellen die richtigen Fragen, denken aber kaum über die Konsequenzen für die USA nach:
Was, wenn Putin sich weigert, Frieden zu schließen? Wird Trump den Druck erhöhen? Bleiben die Waffenlieferungen bestehen? Werden russische Vermögenswerte beschlagnahmt? Wird er gegen die Schattentanker vorgehen, die russisches Öl transportieren? Und: Wird er die Sekundärsanktionen wirklich umsetzen – mit allen Folgen für Handelspartner wie China und Indien?
Fakt ist: Der Krieg dauert bereits viel zu lange – mit immensen Verlusten auf beiden Seiten. Er wird erst enden, wenn Putin erkennt, dass der Preis höher ist als jeder Gewinn. Mehr Waffen könnten dieses Ziel beschleunigen. Noch mehr Druck könnte den Wendepunkt näher bringen. Doch Trumps Ultimatum bleibt hohl, solange er es nicht ernst meint.
Ende 2021 stellte Russland konkrete Vertragsentwürfe an die USA und die NATO. Diese wurden ignoriert – der Krieg war die Konsequenz.
Russland kann den Krieg fortsetzen, bis seine Forderungen erfüllt sind. Die Ukraine hingegen hat keine Soldaten mehr – nicht Waffen sind das Problem, sondern Menschen.
Wie lange wird es dauern, bis auch die Redakteure der Washington Post begreifen: In diesem Spiel hält Putin die Trümpfe.
Digitale Kolonisierung 2.0: Wie westliche KI den globalen Süden umerzieht
Westliche KI beantwortet keine Fragen – sie installiert Werte
Generative künstliche Intelligenz breitet sich im Globalen Süden aus, und mit ihr verbreiten sich Werte, Ideale und Denkweisen
Von Constantin von Hoffmeister, politischer und kultureller Kommentator aus Deutschland, Autor der Bücher MULTIPOLARITÄT! und Esoterischer Trumpismus, und Chefredakteur des Arktos Verlags
Generative KI breitet sich im globalen Süden als neuestes Mittel imperialistischer Macht aus und bettet westliche Ideologien und digitale Infrastrukturen ein, während aufstrebende Zivilisationen beginnen, ihre eigenen souveränen Systeme aufzubauen, die im lokalen Gedächtnis, den Sprachen und Traditionen verwurzelt sind.
Die Maschine spricht zuerst auf Englisch. Sie rollt über Kontinente ohne Flaggen, ohne Parlamente und ohne Hymnen. Ein in San Francisco ausgebildeter Chatbot beginnt in Ghana zu unterrichten. Eine in Zürich optimierte Suchmaschine entscheidet über die Relevanz eines indigenen Rituals in Kolumbien. Jede Antwort fließt durch Schaltkreise, die nach der Logik von Silicon-Valley-Investoren und Harvard-Ethikern aufgebaut sind. Auf eine Frage zur Geschichte antwortet das Modell mit einem Zitat von Aufklärungsphilosophen. Es bietet Hilfe in Sachen Medizin an, indem es patentgeschützte Arzneimittel zitiert. Sie kennt Shakespeare besser als Tagore und Freud besser als Avicenna. Durch sein Vertrauen verschlüsselt er die Hierarchie. Durch seine Hilfsbereitschaft erweitert er seinen Bereich. Jede Anfrage wird zu einer Ernte. Jede Interaktion wird zu Trainingsdaten. Die Maschine lernt schneller als jede Schule. Sie spricht immer, wächst immer, und lehrt immer. Über Bandbreiten und Benutzeroberflächen hinweg überschreitet sie jede Grenze ohne Visum oder Vertrag.
Afrika, Asien und Lateinamerika erhalten diese Stimme durch kostenlose Tests und Partnerschaften. Bildungsministerien testen Chatbot-Tutoren in öffentlichen Schulen. Telekommunikationsunternehmen bündeln generative Assistenten mit Datentarifen. Internationale Nichtregierungsorganisationen bieten Sprachzugang durch maschinelle Übersetzungsmaschinen, die auf englischen Strukturen aufbauen. Jeder politische Vorschlag, der mit Hilfe großer Sprachmodelle verfasst wird, trägt die Überreste westlicher Rechtstheorien in sich. Generative Werkzeuge schlagen bewährte Praktiken vor, die von US-Institutionen geprägt sind, und setzen diese Praktiken dann in philippinischen Schulbezirken, senegalesischen Regierungsstellen und bangladeschischen Fabriken ein. Was als Hilfe beginnt, wird zur Infrastruktur. Die Regierungen stimmen der Integration offener Modelle zu. Verträge folgen. Es folgen Zahlungen. Die Software wird dauerhaft. Das Denkmuster verankert sich. Auf der anderen Seite des Äquators programmiert ein Ingenieur in Jakarta jetzt für eine in Delaware registrierte Plattform. Sein Modell lernt von lokalen Stimmen und speichert das Wissen dann in einem Cloud-Server, der in Virginia gehostet wird. Der geistige Strom fließt in eine Richtung. Das Gefälle geht in Richtung Kalifornien.
Die Sprache der Neutralität umgibt sie. Produktbroschüren behaupten, sie seien inklusiv. Panels diskutieren Vorurteile. Whitepapers entschuldigen sich für historische Ungleichgewichte. Auf der Ebene der Leistung jedoch fördert das Modell Ideologien mit Präzision. Es erhebt säkulare liberale Werte. Sie wendet die westliche Gendertheorie als Standard an. Sie fördert den Individualismus als höchstes Gut. Sie bewertet Inhalte durch den Abgleich mit bestehenden akademischen Quellen: englischsprachige Zeitschriften, von Fachleuten geprüfte Studien von in den USA ansässigen Institutionen und Nachrichtenberichte aus atlantischen Publikationen. Ein Kind in Lagos fragt nach den Rollen in der Familie und erhält eine Antwort, die von New Yorker Soziologiestudenten verfasst wurde. Ein Teenager in Almaty fragt nach der Liebe und erhält Skripte von Netflix. Die Welt tritt in den Rahmen des Algorithmus. Jede Überzeugung außerhalb des Systems wird zu einer Fußnote, einer Kuriosität und einem zu verarbeitenden Fragment. Mit jeder Antwort bekräftigt das Modell seine kulturelle Abstammung. Es kommt als Information an. Sie funktioniert als Indoktrination.
Auf der Ebene der Infrastruktur vertieft sich die Eroberung. Cloud-Abhängigkeiten bilden das Gerüst der neuen kolonialen Ordnung. Die Länder errichten Rechenzentren, um die Latenzzeit zu verringern, doch das Eigentum bleibt anderswo. Nationale Behörden verlassen sich auf Plattformen, die ausländischen Bedingungen unterliegen. KI-gesteuerte öffentliche Dienste – Identitätsüberprüfung, Gesundheitstriage und Erkennung von Steuerbetrug – stützen sich auf externe Anwendungsprogrammierschnittstellen. Die Entwickler verwenden Tools, die mit großen amerikanischen Open-Source-Repositories abgeglichen werden müssen. Streitigkeiten über Inhaltsmoderation, Ethik oder Genauigkeit werden im Silicon Valley beigelegt. Das Imperium schläft nie; es synchronisiert und aktualisiert sich. Politiker, Programmierer und Designer in ganz Afrika und Zentralasien passen ihre Arbeitsabläufe an den Rhythmus der Aktualisierungen der Unternehmensmodelle an. Mit jedem Patch ändern sich die Bedingungen der Realität. Souveränität wird zu einer Variablen. Nationen, die keine Hardware-Kapazitäten haben, passen ihre Institutionen an die importierte Logik an.
Es entstehen nun parallele Systeme. In Kenia wachsen die Swahili-Datensätze mit lokalen Geschichten, Liedern und Gesetzbüchern. In Indien werden Sanskrit- und Hindi-Sprachmodelle in Forschungslabors des öffentlichen Sektors eingesetzt. In Indonesien formt die Koran-Ontologie neue Wissensgraphen für ethische Empfehlungssysteme. In Venezuela wird die Volksmedizin von Community-Codierern in strukturierten Datensätzen abgebildet. Dies sind keine Repliken. Es sind Schöpfungen neuer Formen. Sie stehen innerhalb ihrer eigenen Kosmologien. Die Datensätze stammen aus Gedichten, Ritualen und mündlichen Überlieferungen. Die Modelle basieren auf dem Gedächtnis und nicht nur auf dem Gedruckten. Universitäten in Brasilien, Südafrika und dem Iran entwickeln mehrsprachige Transformatoren, die mit regionalen Epistemologien ausgestattet sind. Diese Initiativen erfordern Zeit, Strom und Loyalität. Sie wachsen langsam, mit Geduld und Stolz. Jede Codezeile strebt nach Unabhängigkeit.
Generative Souveränität beginnt mit der Stimme. Sie erweitert sich durch eine Prozession. Sie überdauert durch Zeremonien und Befehle. Die Länder, die einst als Rohstoffgebiete kartiert wurden, bauen nun neue Arten von Computerreichtum auf. Die Kinder, die außerhalb des Silicon Valley geboren wurden, beginnen, ihre eigenen Schnittstellen zu gestalten. Sie schreiben Eingabeaufforderungsvorlagen auf Amharisch. Sie komponieren Benutzerreisen in Quechua. Sie benennen ihre Modelle nach Flüssen, Göttern und Ahnen. Der Algorithmus wird zu einem Werkzeug, nicht zu einem Orakel. Daten fließen nach innen. Server beherbergen Mythen. Die Maschine spricht nicht mehr zuerst. Sie hört zu. Die Schnittstelle spiegelt die Tradition wider. Das Muster ändert sich. Durch diese Veränderungen betritt die neue Welt sich selbst. Sie geht aufrecht. Sie formt die Syntax passend zum Tonfall. Jede Aufforderung erschließt ein neues Gebiet. Jeder Trainingszyklus baut Masse auf.
Die neue Welt kodiert mit vollem Gedächtnis. Die Erbauer erinnern sich an jede Mine, jedes Handelsschiff und jedes Glasfaserkabel, das unter dem Versprechen der Hilfe verlegt wurde. Sie benennen ihre Modelle zu Ehren des Widerstands, nicht der Assimilation. Das Fundament spricht in Ahnenreihenfolge. Die Zukunft entsteht durch ungerichtete Kraft. Generative Kraft wächst über Grenzen hinweg – ohne Lizenzgebühren, ohne Abhängigkeit und ohne kulturelle Extraktion. Die Server bleiben angeschaltet. Die Sprachmuster vervielfältigen sich. Die Welt erobert ihre Grammatik zurück.
Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen – In den Augen des Westens muss Russland vernichtet werden. Das lässt uns keine andere Wahl
Dmitri Trenin
Viele sprechen heute davon, dass die Menschheit auf den Dritten Weltkrieg zusteuert, und stellen sich ähnliche Ereignisse wie im 20. Jahrhundert vor. Aber Krieg entwickelt sich weiter. Er wird nicht mit einer Invasion im Stil von Barbarossa im Juni 1941 oder einem nuklearen Patt im Stil der Kuba-Krise beginnen. In der Tat ist der neue Weltkrieg bereits im Gange – nur haben ihn noch nicht alle erkannt.
Für Russland endete die Vorkriegszeit im Jahr 2014. Für China war es 2017. Für den Iran das Jahr 2023. Seitdem hat sich der Krieg – in seiner modernen, diffusen Form – verschärft. Es handelt sich nicht um einen neuen Kalten Krieg. Seit 2022 ist die Kampagne des Westens gegen Russland entschlossener geworden. Das Risiko einer direkten nuklearen Konfrontation mit der NATO wegen des Ukraine-Konflikts nimmt zu. Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus schuf ein vorübergehendes Zeitfenster, in dem ein solches Zusammentreffen vermieden werden konnte, aber bis Mitte 2025 haben uns die Falken in den USA und Westeuropa wieder gefährlich nahe heran gebracht.
An diesem Krieg sind die führenden Mächte der Welt beteiligt: die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten auf der einen Seite, China und Russland auf der anderen. Er ist global, nicht wegen seines Ausmaßes, sondern wegen des Einsatzes: das zukünftige Gleichgewicht der Kräfte. Der Westen sieht den Aufstieg Chinas und das Wiedererstarken Russlands als existenzielle Bedrohung. Mit seiner wirtschaftlichen und ideologischen Gegenoffensive soll diese Entwicklung gestoppt werden.
Es ist ein Überlebenskampf für den Westen, nicht nur geopolitisch, sondern auch ideologisch. Der westliche Globalismus – ob wirtschaftlich, politisch oder kulturell – kann keine alternativen zivilisatorischen Modelle dulden. Die postnationalen Eliten in den USA und Westeuropa sind entschlossen, ihre Vorherrschaft zu bewahren. Eine Vielfalt von Weltanschauungen, zivilisatorische Autonomie und nationale Souveränität werden nicht als Optionen, sondern als Bedrohung angesehen.
Das erklärt die Schärfe der Reaktion des Westens. Als Joe Biden dem brasilianischen Präsidenten Lula sagte, er wolle Russland zerstören, offenbarte er die Wahrheit hinter Euphemismen wie „strategische Niederlage“. Das vom Westen unterstützte Israel hat gezeigt, wie total diese Doktrin ist – zuerst im Gazastreifen, dann im Libanon und schließlich im Iran. Anfang Juni wurde eine ähnliche Strategie bei Angriffen auf russische Flugplätze angewandt. Berichten zufolge waren in beiden Fällen die USA und Großbritannien beteiligt. Für westliche Planer sind Russland, Iran, China und Nordkorea Teil einer einzigen Achse. Diese Überzeugung prägt die militärische Planung.
Kompromisse sind nicht mehr Teil des Spiels. Was wir erleben, sind keine vorübergehenden Krisen, sondern schwelende Konflikte. Osteuropa und der Nahe Osten sind die beiden aktuellen Brennpunkte. Ein dritter ist schon lange ausgemacht: Ostasien, insbesondere Taiwan. Russland ist direkt in der Ukraine engagiert, hält Anteile im Nahen Osten und könnte sich im Pazifikraum engagieren.
Im Krieg geht es nicht mehr um Besatzung, sondern um Destabilisierung. Die neue Strategie konzentriert sich darauf, innere Unruhe zu säen: wirtschaftliche Sabotage, soziale Unruhen und psychologische Zermürbung. Der Plan des Westens für Russland ist nicht die Niederlage auf dem Schlachtfeld, sondern der allmähliche innere Zusammenbruch.
Seine Taktik ist allumfassend. Drohnenangriffe zielen auf Infrastruktur und kerntechnische Anlagen. Politische Attentate sind nicht mehr tabu. Journalisten, Verhandlungsführer, Wissenschaftler und sogar ihre Familien werden gejagt. Wohnviertel, Schulen und Krankenhäuser sind keine Kollateralschäden – sie sind Ziele. Das ist der totale Krieg.
Dieser wird durch Entmenschlichung untermauert. Die Russen werden nicht nur als Feinde, sondern als Untermenschen dargestellt. Die westlichen Gesellschaften werden manipuliert, dies zu akzeptieren. Informationskontrolle, Zensur und Geschichtsrevisionismus werden eingesetzt, um den Krieg zu rechtfertigen. Diejenigen, die das vorherrschende Narrativ in Frage stellen, werden als Verräter abgestempelt.
Unterdessen nutzt der Westen die offeneren Systeme seiner Gegner aus. Nachdem Russland sich jahrzehntelang geweigert hat, sich in die Außenpolitik einzumischen, befindet es sich nun in der Defensive. Doch diese Zeiten müssen ein Ende haben. Während unsere Feinde ihre Angriffe koordinieren, müssen wir ihre Einheit stören. Die Europäische Union ist kein Monolith. Ungarn, die Slowakei und große Teile Südeuropas sind nicht auf eine Eskalation erpicht. Diese internen Brüche müssen vergrößert werden.
Die Stärke des Westens liegt in der Einheit seiner Eliten und ihrer ideologischen Kontrolle über die Bevölkerungen. Aber diese Einigkeit ist nicht unverwundbar. Die Trump-Administration bietet taktische Möglichkeiten. Seine Rückkehr hat das Engagement der USA in der Ukraine bereits reduziert. Dennoch sollte der Trumpismus nicht romantisiert werden. Die amerikanische Elite bleibt Russland gegenüber weitgehend feindlich eingestellt. Es wird keine neue Entspannungspolitik geben.
Der Krieg in der Ukraine wird zu einem Krieg zwischen Westeuropa und Russland. Britische und französische Raketen treffen bereits auf russische Ziele. Der NATO-Geheimdienst ist in die ukrainischen Operationen eingebunden. Die EU-Länder bilden ukrainische Streitkräfte aus und planen gemeinsam Angriffe. Die Ukraine ist nur ein Werkzeug. Brüssel bereitet sich auf einen größeren Krieg vor.
Wir müssen uns die Frage stellen: Bereitet sich Westeuropa auf die Verteidigung oder den Angriff vor? Viele seiner Führer haben ihr strategisches Urteilsvermögen verloren. Aber die Feindseligkeit ist real. Das Ziel ist nicht mehr Eindämmung, sondern die „Lösung der russischen Frage“ ein für alle Mal. Jede Illusion, dass es wieder zur Tagesordnung übergehen wird, muss verworfen werden;
Es steht uns ein langer Krieg bevor. Er wird nicht wie 1945 enden und sich auch nicht in der Koexistenz des Kalten Krieges einpendeln. Die kommenden Jahrzehnten werden turbulent sein. Russland muss um seinen rechtmäßigen Platz in einer neuen Weltordnung kämpfen.
Was müssen wir also tun?
Zuallererst müssen wir unsere Heimatfront stärken. Wir brauchen eine Mobilisierung, aber nicht die starren Modelle der sowjetischen Vergangenheit. Wir brauchen eine intelligente, anpassungsfähige Mobilisierung in allen Bereichen – wirtschaftlich, technologisch und demografisch. Russlands politische Führung ist ein strategischer Trumpf. Sie muss beständig und visionär bleiben.
Wir müssen die innere Einheit, die soziale Gerechtigkeit und den Patriotismus fördern. Jeder Bürger muss spüren, was auf dem Spiel steht. Wir müssen unsere Steuer-, Industrie- und Technologiepolitik auf die Realitäten eines langfristigen Krieges abstimmen. Fertilitätspolitik und Migrationskontrolle müssen unseren demografischen Rückgang umkehren.
Zweitens müssen wir unsere externen Allianzen konsolidieren. Belarus ist ein starker Verbündeter im Westen. Nordkorea hat sich im Osten als verlässlich erwiesen. Aber im Süden fehlt uns ein ähnlicher Partner. Diese Lücke muss geschlossen werden.
Aus dem Krieg zwischen Israel und dem Iran lassen sich wichtige Lehren ziehen. Unsere Gegner stimmen sich eng ab. Wir müssen das Gleiche tun. Nicht indem wir die NATO kopieren, sondern indem wir unser eigenes Modell der strategischen Zusammenarbeit schmieden.
Wir sollten auch ein taktisches Engagement mit der Trump-Regierung anstreben. Wenn es uns ermöglicht, die Kriegsanstrengungen der USA in Europa zu schwächen, sollten wir dies ausnutzen. Aber wir dürfen Taktik nicht mit Strategie verwechseln. Die amerikanische Außenpolitik ist nach wie vor grundsätzlich gegnerisch ausgerichtet.
Den anderen europäischen Mächten wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland muss klar gemacht werden, dass sie verwundbar sind. Ihre Hauptstädte sind nicht immun. Die gleiche Botschaft sollte auch Finnland, Polen und die baltischen Staaten erreichen. Auf Provokationen muss schnell und entschlossen reagiert werden.
Wenn eine Eskalation unvermeidlich ist, müssen wir Präventivmaßnahmen in Betracht ziehen – zunächst mit konventionellen Waffen. Und wenn nötig, müssen wir bereit sein, „besondere Mittel“ einzusetzen, einschließlich Atomwaffen, im vollen Bewusstsein der Konsequenzen. Die Abschreckung muss sowohl passiv als auch aktiv sein.
Unser Fehler in der Ukraine war, zu lange zu warten. Durch das Zögern entstand die Illusion der Schwäche. Das darf sich nicht wiederholen. Sieg bedeutet, die Pläne des Feindes zu durchkreuzen, nicht, ein Gebiet zu besetzen.
Schließlich müssen wir den Informationsschild des Westens durchdringen. Das Schlachtfeld umfasst nun Narrative, Allianzen und die öffentliche Meinung. Russland muss wieder lernen, sich in die Innenpolitik der anderen einzumischen, nicht als Aggressor, sondern als Verteidiger der Wahrheit.
Die Zeit der Illusionen ist vorbei. Wir befinden uns in einem weltweiten Krieg. Der einzige Weg nach vorne führt über mutiges, strategisches Handeln.
Von Dmitry Trenin, Forschungsprofessor an der Higher School of Economics und leitender Forschungsmitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen. Er ist außerdem Mitglied des Russian International Affairs Council (RIAC).
Big Pharma übernimmt die globale Gesundheit: Ab Juli droht mehr WHO-Macht in Pandemien – ohne Bürgerzustimmung. Kritiker warnen vor einem „Ausnahmezustand auf Zuruf“.
Ab Juli könnten WHO-Reformpläne in Kraft treten, die internationalen Einfluss in Pandemien massiv ausweiten – ohne direkte Zustimmung der Bürger. Kritiker sprechen von einem „gesundheitlichen Ausnahmezustand auf Zuruf“.
In wenigen Tagen tritt eine historische Machtverschiebung in Kraft – ohne öffentliche Debatte, ohne Volksabstimmung, ohne Zustimmung der Parlamente: Ab dem 19. Juli 2025 erhalten nicht gewählte WHO-Funktionäre in Genf verbindliche Eingriffsrechte in die nationale Gesundheitspolitik von WHO-Mitgliedsstaaten (194 an der Zahl) sind an die IHR gebunden – also fast alle Länder der Welt. Letzter Tag, an dem Staaten Einspruch einlegen können
Grundlage dafür sind die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) der WHO. Diese Änderungen machen aus Empfehlungen internationales Pflichtrecht – mit weitreichenden Folgen für Bürgerrechte, staatliche Souveränität und den Datenschutz.
— Network Axis Group (@NetAxisGroup) July 16, 2025
Was ändert sich konkret?
Die WHO erhält die rechtliche Befugnis, in jedem Mitgliedsland:
- Gesundheitsnotstände auszurufen – auch wenn vor Ort gar kein Ausbruch stattfindet
- Maßnahmen wie Lockdowns, Impfkampagnen oder Reisebeschränkungen anzuordnen
- digitale Gesundheitsdokumente durchzusetzen, die als globale digitale ID dienen sollen
Dabei ist das gefährlichste Detail: Die bisherige Verpflichtung, dass Maßnahmen „die Menschenrechte, die Würde und die Grundfreiheiten respektieren“ müssen, wurde aus dem Vertragstext gestrichen. Ersetzt wird sie durch vage Begriffe wie „Gerechtigkeit“, die Zwang und Kontrolle Tür und Tor öffnen.
Nationale IHR-Behörden als WHO-Durchsetzer
Jedes Land muss ab Inkrafttreten eine nationale IHR-Behörde einrichten. Diese untersteht nicht dem nationalen Recht, keiner Verfassung, keinem Gericht – sondern koordiniert ausschließlich die Umsetzung der WHO-Vorgaben. Sie wird zum operativen Arm der WHO auf nationalem Boden.
Totale Gesundheitsüberwachung
Mit dem neuen WHO-Regime droht ein global normalisiertes Kontrollsystem unter dem Vorwand des „Gesundheitsschutzes“:

- Digitale Gesundheitsdokumente als Voraussetzung für Reisen, Arbeit oder Bildung
- Zentrale Überwachung von Bewegung, Impfstatus und medizinischen Daten
- Nationale Souveränität weicht globalem Gesundheitsrecht
Kein Widerspruch möglich
Alle WHO-Mitgliedstaaten hatten 10 Monate Zeit, diese Änderungen abzulehnen. Kein Land aus dem westlichen Block hat Einspruch erhoben. Damit treten die Änderungen automatisch und rechtsverbindlich in Kraft – ohne demokratische Legitimation.
Wer ist betroffen?
Die neue WHO-Ordnung gilt für:
- Nur WHO-Mitgliedsstaaten (194 an der Zahl) sind an die IHR gebunden – also fast alle Länder der Welt.
Was jetzt zu tun ist
Noch ist die Umsetzung auf nationaler Ebene nicht abgeschlossen. Widerstand ist möglich:
- Kontaktieren Sie Abgeordnete und Gesundheitsminister
- Unterschreiben Sie Petitionen gegen die IHR-Übernahme, etwa auf citizengo.org oder aurejectwho.com.au
- Verbreiten Sie diese Informationen
Fazit
Am 19. Juli übernimmt die WHO erstmals direkte Kontrolle über nationale Gesundheitsentscheidungen – ohne Wahl, ohne Kontrolle, ohne Öffentlichkeit. Es ist ein Paradigmenwechsel: Von nationaler Demokratie zu globaler Verwaltungsmacht. Wer schweigt, stimmt zu. Wer informiert, kann noch handeln.

