Kategorie: Nachrichten
Migration in Sozialsysteme: Jedem arbeitenden Asylant stehen zwei arbeitslose gegenüber

Migration in Sozialsysteme: Jedem arbeitenden Asylant stehen zwei arbeitslose gegenüber
Statistisch kommen auf jeden sozialversicherungspflichtig beschäftigten Einwanderer aus den Top-Herkunftsländern 2,5 Sozialleistungsempfänger. Die Zahl der Leistungsbezieher aus diesen Staaten liegt bei knapp einer Million. Die AfD fordert deshalb eine „restriktive Einwanderungspolitik“. von Manfred Ulex Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den Top-8-Asylherkunftsländern ist von 2010 bis Februar dieses Jahres von 55.000 auf 399.000 gestiegen. Im […]
Der Deutschlandfunkkultur vergibt neuerdings Triggerwarnungen…
Völlig unerwartet bin ich beim GEZ-Humunculus Deutschlandfunkkultur auf die nächste Marotte des linken Gaga gestoßen: Bei allen Beiträgen wird neuerdings eine “Triggerwarnung” vergeben, wenn der Inhalt irgendwas enthält, das einem der vielen Schneeflöcken im Land potenziell einen Zacken aus der Krone hauen könnte.
Mein Güte sind die lächerlich!
Ich wüsste zu gerne, wer für den Mumpitz verantwortlich war und was da intern an E-Mail rumgegangen ist. Warhscheinlich irgendwas mit Kätzchen und Hundewelpen zum Inhalt.
Laut deren Suchmaske begann die Marotte Anfang 2019, ist also schon länger her. Interessant ist, dass es noch niemandem aufgefallen zu sein scheint. Spricht nicht gerade für deren laut Similarweb knapp 3 Mio Nasen zählendes Publikum. Der Ehrlichkeit halber ist es aber auch nur vielleicht ein Dutzend Mal aka einmal im Quartal vorgekommen. Das übrige Programm scheint abgeschleckt genug zu sein, dass es nicht notwendig war (für nur 17,50 Euro im Monat!).
Triggerknüppel!
Das irre an der Sache ist, dass der Neologismus aus den Untiefen der Kritischen Theoriewelt beim DLF-Kultur erstmalig am 15.12.2016 gefallen ist. Damals noch mit Bindestrich in der Mitte. Im Text regt sich eine Kerstin Hensel darüber den Schwachsinn von Trigger-(!)Warnungen auf, die zu der Zeit gerade massiv in die amerikanischen Literaturfakultäten reingedrückt wurden, wo sie damals unterrichtet hat.
Hensel, die zweieinhalb Monate vor dem Bau des Antifaschistischen Schutzwalls in einem Ort namens “Karl-Marx-Stadt” geboren wurde, lässt in ihrem Text wirklich rein gar nichts aus.
Der Triggerknüppel ist aus dem Sack und tanzt munter durch amerikanische Unis, begleitet von Studentenprotesten, die inzwischen jedes Maß verloren haben. Kritik daran ist tabu. Professorenpranger sind aufgestellt. Disziplinarverfahren laufen gegen die, die sich der Warnmaßnahme verweigern, weil sie die harte Auseinandersetzung mit Problemen als eine Aufgabe von Kunst sehen, die man nicht verbieten kann.
Es geht nicht nur um Kunst. Eine Professorin wird angezählt, weil sie das „Flirten zwischen Studierenden auf dem Campus“ nicht „Sexualdelikt“ nennt, sondern „normales jugendliches Verhalten“. Ein Professor kommt vor Gericht, weil er ein Studentenreferat mit einer schlechten Note bewertet. Wird in einer von „Weißen“ geführten Mensa Sushi angeboten, gilt das als „Vereinnahmung der asiatischen Kultur“. Händeklatschen ist verpönt, damit der Einarmige nicht diskriminiert wird. Die Forderung: Wir schnipsen alle mit den Fingern! Das alles ist Futter für Goldesel Trump, und der schreit, schlägt aus, und kein Zauberwort gibt es, das den Spuk beenden kann.
Chapeau, Frau Hensel. Ich wusste gar nicht, dass so etwas vor ein paar Jahren noch möglich war bei einem der vielen GEZ-Tumore. Wer sich ihre literarischen Werke ansehen möchte, der wird auf ihrer Internetseite fündig, hier verlinkt als kleines Danke für den ungewollt subversiven Beitrag aus einer anderen Zeit.
Das erstaunlichste ist noch, dass Hensel offenbar noch immer für den DLF-Kultur schreiben darf. Hätte ich nicht erwartet – von beiden Seiten. Aber Geld stinkt halt nicht und auf der anderen Seite stinkts genauso wenig, weil man gehört ja zu den Guten^tm.
Ich schüttele immer mehr den Kopf. Ich sehs schon kommen, irgendwann wird er mir abfallen.
Quelle Titelbild
Aufregung um Corona-Cluster im Nationalrat: Podcast mit Hafenecker (FPÖ)
Etablierte Medien machen FPÖ-Nationalrat Christian Hafenecker fälschlicherweise für einen Corona-Cluster rund um den Ibiza-U-Ausschuss verantwortlich und schießen sich deshalb völlig irrational auf ihn ein.
Im „Info-DIREKT Live-Podcast“ bezieht Hafenecker zu den Vorwürfen ausführlich Stellung und erklärt, weshalb die Kampagne gegen seine Person auch für die Allgemeinheit eine Gefahr darstellt – Stichwort: Impfzwang.
Weitere Gesprächsthemen:
- Das 3-G-Corona-Regime, das sehr stark an das chinesische Sozialkreditsystem erinnert, das bekanntlich wohlwollendes Bürgerverhalten belohnt und angeblich „unsoziales“ Verhalten mit Einschränkungen im Berufs- und Privatleben bestraft.
- Der Fahrplan für die letzten Monate im Ibiza-U-Ausschuss und wie es danach weitergehen wird.
Das 36-Minuten lange Gespräch zwischen Christian Hafenecker und Michael Scharfmüller (Info-DIREKT) können Sie auf Spotify, Google-Podcast, Anchor.FM und YouTube nachhören:
Der „Info-DIREKT Live-Podcast“ befindet sich eigentlich bis 1. September auf Sommerpause. Für aktuelle und spannende Themen werden wir diese jedoch auch weiterhin gerne unterbrechen. Um keinen „Info-DIREKT Live-Podcast“ zu versäumen, folgen Sie Info-DIREKT auf Telegram und abonnieren kostenlos unseren YouTube-Kanal.
Die Deutungshoheit der etablierten Medien aufbrechen
Unterstützen Sie jetzt die Arbeit von Info-DIREKT mit einem Abo oder einer Spende!
Der Beitrag Aufregung um Corona-Cluster im Nationalrat: Podcast mit Hafenecker (FPÖ) erschien zuerst auf Info-DIREKT.
Klimaspaß mit EIKE: Rezension zu Annalena Baerbocks Wahlkampfbuch „Jetzt“
Auch abseits der ganzen Plagiate ist das neue Wahlkampfbuch „Jetzt: Wie wir unser Land erneuern“ nicht uninteressant, weil es zeigt, wie die Kanzlerinnenkandidatin und ihr Umfeld ticken, und mit welchen Tricks die „Die Arbeit tun die anderen“*- Partei versucht, sich Steuertransfers und Privilegien zu sichern.
Gerade macht ein Video die Runde, in dem man Plagiatsjäger Stefan Weber und TV-Köchin und Grünen-Abgeordnete (EU) Sarah Wiener streiten sieht. Der Vorwurf an Weber: Er kümmere sich um ein paar „vergessene Fußnoten“ und nicht um den Inhalt. Weber entgegnet kühl, Wiener habe den Sachverhalt nicht verstanden.
Wahrscheinlich weiß sie sehr wohl, was Sache ist, und argumentiert deswegen um den heißen Brei. Einen wahren Kern hat Wieners Aussage dennoch: Man muß sich einfach einmal um den Inhalt von „Jetzt“ kümmern.
Eigentlich hatten wir vor, nach Plagiaten zu stöbern, auch auf Englisch. Da aber Dr. Weber viel effizienter ist, und die x-te abgeschriebene Stelle keinen Neuheitswert mehr hat, gehen wir zu den Aussagen Baerbocks.
Was schon auf der ersten Seite auffällt: Das Buch hat ein Profi-Ghost verfaßt, aller-höchst-wahrscheinlichst. Wie die Leser nicht nur von Danisch.de wissen, hat Baerbock in 25 Jahren so gut wie gar nichts veröffentlicht. Ein paar Artikel als Schülerin/Studentin für die Hannoversche Allgemeine, ansonsten: nichts. Keine Masterarbeit in London, die auffindbar wäre, keine Dissertation, keine „völkerrechtliche“ Studie. Heißt, schon aus Gründen fehlender Erfahrung wäre sie wohl gar nicht in der Lage, ein lesbares Buch zu erstellen.
Der Ghost ist gut, weil er alle Tricks der heutigen Publizistik kennt. Das Buch fängt an mit einer „menschelnden“ Geschichte – Baerbock wohnte vor Potsdam mal in Ostberlin in der Nähe des Alexanderplatzes gegenüber einem bekannten Gebäude, auf dem das originelle Motto prangt:
Dieses Haus stand früher in einem anderen Land.
Ist zwar von Jean-Remy von Matt, einem Westler-Werbeguru, gibt aber so ein schönes halb-revolutionäres Wende-Gefühl. Dieses erste Bild gibt schon den roten Faden des Buches vor: Die Kanzlerinnenkandidatur von A.C.A.B. als eine Art neue Wende in einem Staat, auf den sich der Mehltau der Merkel-Ära gelegt hat. Die verehrte Kraftwerkabschalterin Merkel wird natürlich nicht namentlich erwähnt; und auch nicht die DDR-artigen Probleme, die Herostrata ihrem und den Nachbarländern beschert hat.
Im Gegenteil; Baerbock zielt eher darauf ab, daß die Kabinette Merkel die Klimapolitik nicht entschieden genug vorantrieben. Die echten Probleme wie explodierende Sozialkosten, Sozialeinwanderung, importierter Terrorismus, Desindustrialisierung, Bildungskatastrophe, Autoritarismus, Entdemokratisierung, werden höchstens in Einzelfällen touchiert, aber die Schuldigen nicht benannt. Gut – das ist man ja zum Teil selbst. Zitate:
[Die Politik] war geprägt von Mutlosigkeit und einem zaghaften Auf-Sicht-Fahren statt Weitblick. Als könnten wir trotz fundamentaler globaler Veränderung, trotz eines Auseinanderdriftens der Gesellschaft im Grunde so weitermachen wie bisher. (…)
Jede gute Politik beginnt damit, sich der Wirklichkeit zu stellen. Realitäten anzuerkennen, um sie zu verändern. (…)
Die Überzeugung, daß demokratische Politik der Ort ist, an dem wir um eine bessere Zukunft für uns alle ringen, bestimmt mein Handeln.(…)[Reichstag 1933:] Hier wurde das Ermächtigungsgesetz beschlossen, mit dem die Demokratie sich selbst abschaffte und eine Diktatur begründete. (…)
Unsere Demokratie lebt von Voraussetzungen, die sie nicht selbst garantieren kann und die nicht auf ewig garantiert sind (…).
Demokratische Macht wird nur auf Zeit verliehen. Sie muß immer wieder neu begründet und behauptet werden. Sie wird verteilt und kontrolliert. Regeln sind verbindlich und gelten unabhängig von Personen. Fehler können korrigiert werden, weil es nicht nur Schwarz oder Weiß gibt.
Es erscheint schon zynisch, wenn die Grünen-Chefin formuliert wie ein AfD-Abgeordneter bei der Regierungsschelte, in Wirklichkeit aber das Gegenteil meint, nämlich das exakte So-Weitermachen, Umverteilen von unten nach oben, Ermächtigen, Entdemokratisieren, Desindustrialisieren und Wirklichkeit-ignorieren wie bisher. Allerdings noch forcierter als das regierende Kabinett Merkel.
Das Buch ist aber neben der Propagierung von Coronismus, Klimarettung, EU-Zentralismus und anderen Totalitarismen erkennbar für die Mitte der Gesellschaft geschrieben. Baerbock lobt ihre Großmutter und deren Generation, die das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut hätten; und die mutigen DDR-Bürgerrechtler. Das ist schon bemerkenswert, da Trümmerfrauen-Rhetorik sonst eher Sache der Union war; und die Wende in der DDR war gerade den Grünen überhaupt nicht recht. Claudia Roth zum Beispiel warnte 1989/90, daß die Massenwanderung von sozialismusfeindlichen Trabifahrern die Sozialsysteme der Bonner Republik überfordern würde (2015 sagte sie das nicht). Man sieht, hier ist eine neue Generation von Grünen am Drücker, die sich mit zumindest einigen Realitäten arrangiert. Was die Ausbildung angeht, hat sich aber nichts geändert: Wie Fischer, Roth, Göring-E. et alii ist Baerbock ja praktisch beruflos.
Um auch Leser, die nicht zu den oberen zehn Millionen, dem Grünenmilieu, gehören, anzusprechen, schreibt sie (bzw. der Ghost) ab und an eine kleine Grußadresse an den Arbeiter. So meint sie zum Beispiel, daß die Regierung in der P(l)andemie-Maßnahmenkrise die „Konkurrenzfähigkeit des deutschen Einzelhandels gegenüber digitalen Plattformen“ (Amazon…) nicht genügend gestärkt habe. Zum Teil reitschustert sie sogar ein bißchen, wenn sie kritisiert, daß unser Gesundheitssystem zu sehr auf Wirtschaftlichkeit „heruntergestutzt“ sei. Im zweiten Kapitel „Der Mensch im Mittelpunkt“, geht sie sogar ausdrücklich auf ihre soziale Seite ein und äußert Verständnis für Arbeitnehmer aus der Industrie, die angesichts ihrer ökologischen Great-Reset-Pläne um ihre Jobs fürchten. Lösungen. nennt sie wohlweislich nicht – vergißt aber nicht zu erwähnen, daß sie einmal bei einer Tafel und im Impfzentrum ausgeholfen habe.
Und das langsame Internet, das erwähnt sie, weil es irgendwie jeden nervt. Fast schon lustig ist es, wenn Baerbock „moderne Polizeiwachen“ fordert; das dürfte in grünen Kreisen geradezu sauer aufstoßen. Aber gut, ist ja Wahlkampf, muß sie halt sagen.
Nach der schönen Wendegeschichte mit dem Haus erzählt Baerbock ein bißchen von sich selbst; von ihrem Berufsalltag, ihren kleinen Töchtern, ihrem emanzipierten Mann, ihrer bodenständigen und früher unterprivilegierten Großmutter. Durchaus geschickt, Persönliches lesen Parteifreunde und Interessierte gern. Sie hält sich auch weitgehend mit ihren Hochstapeleien zurück – negativ fällt nur die „Völkerrecht“-Sache im Umschlagstext auf; da hätte der Verlag vorsichtiger sein müssen, die Lebenslaufkatastrophe war schon bekannt bei Drucklegung.
Richtig böse sind die Passagen zur angeblichen Klimakatastrophe, deren Verhinderung, die „Klimaneutralität“, eine „gerechtere Gesellschaft und den Erfolg auf den Märkten der Zukunft“ verspreche. Das ist schon obszön, da längst bekannt ist, daß Klima-Umverteilung die Reichen noch reicher macht und niemand auf dem Planeten unsere Photovoltaik-Windrad-Technologie haben will, weil außer Deutschland und vielleicht den Biden-USA kein einziger Staat auf der Erde ernsthaft CO2-Emissionen auf Null bringen will. Schönes aktuelles Beispiel: Die Berliner Firma Rocsun von XR-Chefin Annemarie Botzki, die robuste PV-Elemente für Böden anbot, ist pleite. Außer Förderspesen nix gewesen.
Im dritten Kapitel „Verändern, um es besser zu machen“ geht es sogar nur um das Haupt-Wahlkampfthema der Grünen, die Rettung des Klimas. Zitate:
Die Wirklichkeit sehen. (…) Wir können die Grundlagen für einen klimagerechten Wohlstand legen.
Wir wissen: Wenn Die Kippunkte im Klimasystem erreicht sind, leben wir in einer anderen Welt.
Jaja, das unentdeckte Land, die Zukunft. Ob jemand vom PIK mitgeschrieben hat? Das Institut ist ja nur ein paar Kilometer von Baerbocks Wohnung entfernt. Wahrscheinlich aber nicht – Anders Levermann hatte den Kippunkten in der taz schon eine Absage erteilt.
In einigen Passagen gibt sie, das überrascht, wieder einmal ihre altbekannte Ahnungslosigkeit beim Thema Energie („Stromspeicher im Netz“) zum Besten:
Im Strombereich gibt es mit den erneuerbaren Energien sehr ausgereifte und direkt einsetzbare Alternativen.
Immerhin:
Im Verkehr ist das nur bedingt der Fall, und hier wiederum macht es einen großen Unterschied, ob Menschen in der Stadt oder auf dem Land wohnen.
Und ob man reich und grün, oder Geringverdiener ist, möchte man hinzufügen. Tut sie sogar selber gewissermaßen:
[Die Politik,] die ökologische Modernisierung sozial gestaltet, damit sie für alle funktioniert – für die Stahlarbeiterin in Salzgitter, den Pendler aus der brandenburgischen Prignitz oder den SGBII-Bezieher im bayrischen Tirschenreuth.
Glaubt man sofort, oder? Um ihre Expertise in sachlichen Fragen unter Beweis zu stellen, wiederholt das Buch alte unbewiesene Behauptungen wie die Klimawandelfolge der Buschbrände in Australien, oder den gewaltigen Eisverlust Grönlands (im Sommer, aber das vergißt sie, zu erwähnen…). Zwar hat der Weltklimarat bereits gesagt, daß Extremwetter wie Sturmfluten nicht häufiger werden; das Buch arbeitet aber trotzdem mit der Behauptung, da es so schön zur gerade aktuellen ARD/ZDF-Linie paßt.
Um Druck aufzubauen, wird das Extremwetter als erhebliche Wirtschaftsgefahr dargestellt, die die Wettbewerbsfähigkeit bedrohe (welche sagt sie nicht); und daher würde Klimaschutz mehr Arbeitsplätze retten als vernichten – ein echter Wettbewerbsvorteil (Details nennt sie nicht).
Im vierten Kapitel geht es um dies und das, um Infrastruktur, die böse AfD, Stadt und Land, Gesundheitsversorgung, Sport, Digitalisierung, Steuern. Also teils neutrale Themen, die schon Merkel ab und zu gerne nutzte, um von den selbstgemachten Problemen abzulenken und ein paar Lippenbekenntnisse in die Mikrofone zu diktieren. Im vorletzten und fünften Kapitel behandelt der Ghost mit seiner Auftraggeberin auf rund 50 Seiten die Themen EU, Weltpolitik, Flucht und Migration, Völkerrecht (das mußte wohl…), die UNO („VN“ im Buch), Donald Trump, China und Digital-Terrorismus. Gerade hier wirkt das meiste schon von der Formulierung her fremdgeschrieben, weil Baerbock bekanntermaßen fast keine internationale Erfahrung hat – was für grüne Funktionäre ungewöhnlich ist, wenn man zum Beispiel an Kollegin Luisa Neubauer-Reemtsma denkt. Baerbock stammt aus Niedersachsen, studierte im nahen Hamburg, war mutmaßlich gar nicht ein Jahr durchgängig in London, und wohnt seit den Nullern im beschaulichen Potsdam, der Puppenstube der Berliner Elite. Keine bekannten Weltreisen, nur ein Auslandsjahr mit 16 in Florida. Da sie auch nicht so richtig studiert hat, hat sie wohl außerhalb ihres weißen deutschsprechenden Bürger- und Akademikermilieus kaum Erfahrung mit anderen Kulturen und Ethnien.
Abschließend muß man sich fragen, wieso der geschickte Ghost überhaupt so viel abgekupfert hat. Vielleicht saß er ab und zu mit AB zusammen und forderte ein bißchen Input, um Authentizität zu simulieren, und sie gab ihm in ihrer Not Angelesenes. Oder, das ist wahrscheinlicher, es mußte schnell gehen. Zwar steht der Wahltermin im September fest; aber vielleicht hat man das Buch vor allem zur Abwehr des Lebenslaufdebakels lanciert, um die Kandidatin als ernsthafte Visionärin darzustellen. Da das Werk nur 238 Seiten <A5 mit recht großen Buchstaben hat, war es wohl schnell geschrieben.
Nebenbei: Am 6.7. wurden im Buch schon 43 neue auffällige Fragmente gefunden.
Interessant auch, daß das Buch „Jetzt“ trotz des jungen Alters bereits einen umfangreichen Wikipedia-Artikel hat. Wer mag ihn geschrieben haben? Die grüne Parteizentrale, oder einsame Wölfe wie unser Andol? Mittlerweile schreiben dort aber viele andere mit, die erkennbar kritisch eingestellt sind, weil die Plagiatur den größten Raum einnimmt. Vermutung: Grüne haben den Artikel zu Reklamezwecken eingestellt, und dann sanmmelten sich die Kritiker. Da viel zu viele mitschreiben und damit tatsächlich einmal etwas Demokratie in einem politisch relevanten Artikel existiert, kann man ihn nicht einfach wieder stillegen oder die Kritik rauslöschen. Deswegen entbrannte am 2. Juli eine regelrechte Editierschlacht, die bis dato andauert. Schauen Sie sich einmal die Dokumentation der Änderungen an, das sind Tausende in einer Woche.
Bröckelt da etwas? Erster Merkel-Minister fordert Ende der Corona-Maßnahmen
Rumort es im Kabinett? Kaum schlug Merkels Kanzleramtsminister Braun vor, bei künftigen Lockdowns nur noch Ungeimpfte weg zu sperren, fordert der SPD-Außenminister das, wofür man bislang noch Gefahr lief, als “Corona-Ketzer” gebrandmarkt zu werden.
Der Beitrag Bröckelt da etwas? Erster Merkel-Minister fordert Ende der Corona-Maßnahmen erschien zuerst auf reitschuster.de.
2 Cricket-Nationalspielerinnen brechen nach Corona-Impfung auf Spielfeld zusammen – Dänischer Nationaltrainer befeuert Spekulationen um Eriksen-Impfung
„Bei einem Damen Cricketspiel zwischen den West-Indies und Pakistan, sind zwei Spielerinnen der Ersteren Mannschaft kollabiert. Chinelle Henry und Chedean Nation von dem Windies-Kollektiv brachen inmitten des Spiels zusammen und erlitten gravierende Zuckungsanfälle. In den beiden Videos unten sind die jeweiligen Vorfälle dokumentiert. (…) Unmittelbar nachdem die zuvor kollabierte Mitspielerin mit einer Trage vom Spielfeld geschafft wurde, sackte die zweite betroffene Person in sich zusammen. (…) Drei Tage vor dem Spiel gegen Pakistan verkündete der offizielle Twitter-Account vom West-Indies Cricket Club, dass beinahe das gesamte Team und alle Staff-Mitglieder, ihre vollständige Corona-Impfung erhalten hätten.“
Währenddessen reißen die Spekulationen um eine Corona-„Impfung“ des dänischen Fußball-Nationalspielers Christian Eriksen vor dem Turnier und seinem Kollaps auf dem Spielfeld nicht ab. Am 10. Juni 2021, zwei Tage vor dem Europameisterschaftsspiel Dänemark-Finnland (mit dem Zusammenbruch Eriksens), wurde der Trainer der dänischen EM-Mannschaft, Hjulmand, in der Süddeutschen Zeitung wie folgt zitiert:
„Der 49 Jahre alte Hjulmand hatte den europäischen Dachverband UEFA schon vor mehreren Wochen dafür kritisiert, dass nicht alle EM-Teilnehmer rechtzeitig vor Turnierbeginn mit Impfstoff versorgt wurden. ‚Es gibt einige Spieler, die geimpft sind: Die müssen sich weniger Sorgen machen.’“
Vor Kurzem räumte die britische Fluggesellschaft British Airways bei Twitter ein, dass vier ihrer Piloten nach ihrer Corona-„Impfung“ verstorben sind.
Suizidgefährdet? Bundesschülerkonferenz will Impfangebote für alle Jugendlichen
Die Drogen-Dealer von heute haben sämtliche Verbände, NGO und sonstige Organisationen und Vertretungen im Auftrag der Pharmaindustrie durchdrungen und haben auch kein Problem damit, ihr „Klientel“ zu vergiften:
Die Bundesschülerkonferenz fordert für alle Jugendlichen in den Sommerferien ein Impfangebot. „Gerade wenn es um den Schulstart nach den Ferien geht, sind Impfungen ein Schlüsselfaktor für sicheren Unterricht“, sagte der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Für mich ist klar: Jeder Schüler ab 12 Jahren muss in den Sommerferien ein Impfangebot bekommen“, fügte er hinzu.
Das erste Impfangebot müsse schon am Anfang der Ferien erfolgen, damit im besten Fall am Ende der Ferien bereits die zweite Impfung möglich sei. „Wir hören täglich von den Gefahren der Delta-Variante. Viele junge Menschen wollen sich auch hiergegen schützen, kommen aber nicht an Impftermine“, kritisierte Schramm.
Er sehe die Kultusministerien in diesem Prozess genauso in der Verantwortung wie die Gesundheitsministerien. „Sie müssen jetzt schleunigst zusammenkommen und entsprechende Schritte einleiten.“ Die Ständige Impfkommission hat die Impfung für Jugendliche ab 12 Jahren für Risikogruppen empfohlen, aber nicht generell für alle in dieser Altersgruppe.
Dadurch sei die Impfbereitschaft zwar etwas gesenkt worden, so Schramm. Es gebe aber dennoch viele Jugendliche, die sich impfen lassen wollten und Schwierigkeiten hätten, an Termine zu kommen.
Das alles hat überhaupt nichts mehr mit Gesundheit zu tun. Hier geht es nur noch darum, den vom Steuerzahler finanzierten und von den entsprechenden Behörden organisierten Stoff unter das Volk der Lemminge zu bringen. Denn die Haltbarkeit des Impfstoffes ist begrenzt.
Hier weitere aktuelle Meldungen aus der Corona-Hölle:
Kölner Impfarzt kritisiert Stiko-Empfehlung zur Kreuzimpfung
Der Leiter des Impfzentrums Köln, Jürgen Zastrow, hat die Ständige Impfkommission (Stiko) wegen ihrer überraschenden Empfehlung zum Kreuzimpfen kritisiert. „Nun sitzen Impfzentren und Praxen auf Tausenden Impfdosen von Astrazeneca, die sie gerne zurückgeben würden oder ansonsten vernichten müssten“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Die Stiko habe der deutschen Impfkampagne erneut geschadet.
„Nichts war vorbereitet, nichts wurde kommuniziert, da wurden Ärzte und Bürger alleine gelassen – schlechter hätte man es nicht machen können. Die Stiko kennt das Leben nicht und vergräbt sich in ihrem Elfenbeinturm.“ Der Impfarzt forderte die Stiko auf, die Einschränkung beim Kinder-Impfen zu überdenken: „Wenn die Schüler im neuen Schuljahr Präsenzunterricht haben und die Studierenden endlich wieder in die Hörsäle kommen sollen, muss die Impfquote gerade bei jungen Menschen hochgehen.“
Die Europäische Arzneimittelagentur EMA habe den Biontech-Impfstoff für alle Kinder ab zwölf zugelassen. „Ich rate Eltern, ihre Kindern damit impfen zu lassen – auch ab zwölf Jahren.“
Seehofer und Spahn planen Lager für überlebenswichtige Medizingüter
Als Konsequenz aus der Pandemie will der Bund wohl in großem Stil nationale Reserven aufbauen. Den Anfang macht die Nationale Reserve Gesundheit, die Innenminister Horst Seehofer (CSU) gemeinsam mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am 14. Juli durchs Kabinett bringen will, berichtet die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Demnach soll in 19 bundesweit verteilten Lagern Vorräte an wichtigen Gesundheitsgütern angelegt werden, deren Bestände von THW gemanagt (regelmäßiger Austausch und Erneuerung) werden sollen.
Geplant ist offenbar auch, die private Wirtschaft (z.B. Pharmafirmen, Apotheken, Krankenhäuser) zu einer Vorratswirtschaft bei Gesundheitsgütern von nationaler Bedeutung zu verpflichten. In einer nächsten Stufe soll das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ähnliche Konzepte für eine Nationale Reserve für Ernährung und Treibstoff erarbeiten. Chef der Behörde ist der langjährigen CDU-Innenpolitiker Armin Schuster.
Die Katastrophenschützer warnen seit langem, dass Deutschland nach dem Ende des Kalten Krieges für große Katastrophenlagen nicht mehr hinreichend gewappnet sei. So blieb etwa das Pandemie-Szenario von 2012, das die Vorbereitung auf eine Seuche ähnlich Covid-19 forderte, komplett unbeachtet. Noch heute verfüge Deutschland nicht über ein einziges mobiles Notfallkrankenhaus als Katastrophen-Reserve, heißt es im Bundesamt für Katastrophenschutz.
Auch die voranschreitende Umstellung auf Öko-Strom mache die deutsche Energieversorgung anfälliger.
Schwimmlehrerverband beklagt zunehmende Zahl an Nichtschwimmern
Der Vorsitzende des deutschen Verbands für Schwimmlehrer rechnet wegen der Corona-bedingt geschlossenen Bäder in den kommenden Jahren mit einem dramatischen Anstieg an Nichtschwimmern und in der Folge mit tödlichen Badeunfällen. „Das fliegt uns in zehn Jahren um die Ohren“, sagte Alexander Gallitz dem Nachrichtenportal Watson. Besonders im Fokus sind Jugendliche, die nie gelernt hätten, sichere Schwimmer zu sein.
„Klar ist das die Risikogruppe. Die Kinder gehen vielleicht unter Gruppenzwang mit ins Wasser, obwohl sie sich unwohl fühlen“, sagte auch Jochen Hanz, Geschäftsführer des Schwimmvereins SG Neukölln, Watson. „Jeder Gang der Eltern mit den Kindern ins Schwimmbad ist sinnvoll und bringt die Kinder auch ohne sportdidaktische Kenntnisse voran.“
Gallitz sagte: „Ein Schwimmbad in Laufen, Bayern, hat mir erzählt, dass sie dieses Jahr schon viel mehr Leute retten mussten, die sich überschätzt hatten.“ Und das in einem Bad, wo es Bademeister gebe. „Man stelle sich das mal in einem See oder Bad vor. Da habe ich große Befürchtungen.“ Denn das Seepferdchen-Abzeichen vermittle falsche Sicherheit, so Hanz. Im See oder gar im Meer „ist das Abzeichen schnell nur eine scheinbare Sicherheit der Eltern“, warnte der Schwimmvereins-Chef.
„Die Eltern haben als Ziel immer noch das Seepferdchen im Kopf, aber das ist Unsinn. Ich brauche kein Seepferdchen, um ein sicherer Schwimmer zu sein. Das ist nur ein Motivationszeichen. Das Schwimmenlernen ist ein lebenslanger Prozess“, sagte Gallitz. Das Wichtigste sei, dass Kinder sich im Notfall über Wasser halten könnten und nicht in Schockstarre verfielen. Das könnten schon Zweijährige lernen. „Ein Erwachsener gerät in Panik und schlägt um sich, wenn er ins Wasser fällt. Ein Kind geht einfach unter.“ Deswegen sei es wichtig, so früh wie möglich mit der Gewöhnung ans Wasser zu beginnen.
Impfquote steigt auf 56,8 Prozent
Am Tag 191 nach Beginn der europaweiten Corona-Impfkampagne ist die Zahl der erstmals verabreichten Dosen in Deutschland auf 47,21 Millionen angestiegen. Das zeigen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI). Gegenüber den am Montag im Laufe des Tages bekannt gewordenen 46,97 Millionen erstmaligen Verimpfungen stieg die Zahl der Impflinge um 242.000 an.
Die bundesweite Impfquote (ohne Zweitimpfungen) liegt damit bei 56,8 Prozent der Bevölkerung. In den letzten sieben Tagen wurden täglich durchschnittlich 332.000 Menschen erstmalig gegen das Coronavirus geimpft. 39,3 Prozent haben den vollständigen Schutz erhalten (Montag: 38,9 Prozent). (Mit Material von dts)
Salvini: „ ‚Ich habe die Charta der Souveränisten unterschrieben, aber ich bleibe bei Draghi“
Von L. Monticelli (La Stampa)
Matteo Salvini verteidigte sich gegen Vorwürfe von Mitte-Links, er wolle die Regierung Draghi mit seinem Festhalten an der „Charta der Werte“ der europäischen Souveränisten schwächen. „Europa muss bei der Einwanderung mithelfen. Wenn Reformen Italien schaden, werden sie nicht meine Unterstützung haben“, erklärte der Lega-Chef. Salvini dementiert auch angebliche Spannungen mit G. Giorgetti, der immer an einem Bündnis mit der EVP interessiert gewesen sei. “Giorgetti beschäftigt sich mit der Wirtschaft, aber das Verständnis zwischen uns ist total“, versichert der Lega-Chef. Lorenzo Fontana, der innerhalb der Liga für Außenpolitik zuständig ist, erklärte, dass es das Ziel seiner Partei sei, eine zweite Fraktion in Brüssel zu schaffen, um mehr Gewicht zu haben. Aber Antonio Tajani (Forza Italia) warnte: „Sie sollten bedenken, dass man nur mit der EVP gewinnen kann“. Giorgia Meloni, Chefin der Fratelli d’Italia und Vorsitzende der Europäischen Konservativen, hat ihrerseits die Charta unterzeichnet, will aber nicht in dieselbe Fraktion wie Salvini und Le Pen eintreten.“
Quelle: Lionel Baland
Álvaro Peñas: Wir müssen die Geschichte akzeptieren und den Toten auf allen Seiten Tribut zollen
Von Leo Marić
Der spanische Publizist Álvaro Peñas, der Roman Leljaks Buch über Titos Verbrechen auf Spanisch veröffentlicht hat, erzählt Vokativ.hr über die Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in Spanien und erklärt, warum er sich für mitteleuropäische Themen interessiert.
Álvaro Peñas ist ein spanischer Publizist und Experte für Politik und Geschichte Mittel- und Osteuropas. Er schreibt für die Zeitung El Correo de España und arbeitet an mehreren Radio Ya– Programmen. Er ist Autor zahlreicher Interviews mit führenden rechten Politikern aus Europa, darunter kürzlich ein Interview mit Janez Janša, dem Premierminister der Republik Slowenien. Im Mai 2021 veröffentlichte Peñas die spanische Ausgabe von Roman Leljaks Buch über Huda Jama mit dem Titel Enterrados Vivos: Huda Jama, el peor crimen de Tito (Lebendig begraben: Huda Jama, Titos schrecklichstes Verbrechen).
LEO MARIĆ: Sie haben kürzlich ein Buch von Roman Leljak über die Verbrechen der jugoslawischen Kommunisten im Jahr 1945 übersetzt und veröffentlicht. Was hat Sie an diesem Thema interessiert und Sie dazu bewogen, es den spanischen Lesern zu präsentieren?
ÁLVARO PEÑAS: Ich habe mich zuerst mit diesem Thema wegen eines anderen Verbrechens von Tito beschäftigt, den sogenannten Foibe-Massakern, die Tausende von Italienern das Leben kosteten. Giorgia Meloni, Vorsitzende der Partei der italienischen Brüder, reagierte im August 2020 auf die Entdeckung einer neuen Foibe mit 250 Opfern und drückte ihre Empörung darüber aus, dass ein Großteil der italienischen Linken diese Verbrechen herunterspielt oder leugnet. Das veranlasste mich, einen Artikel darüber zu schreiben, und die Geschichte war wirklich eine Überraschung. Italien brauchte 60 Jahre, um öffentlich seiner Opfer zu gedenken, was erst 2004 geschah. Die sozialistische Regierung von Giuseppe Saragata verlieh Tito 1969 sogar den höchsten italienischen Orden. Die italienische Linke gab zu, dass ihre Unterstützung für Titos Regime ein Fehler war, begann jedoch bald, die Verbrechen zu leugnen, herunterzuspielen oder zu rechtfertigen und erklärte, dass die Ehrung der Opfer ein Angriff auf den antifaschistischen Partisanenkampf sei. Tatsächlich ist die Zerstörung von Denkmälern für Opfer in Italien ein trauriger Alltag. Mein Artikel fand großen Anklang, und ich wurde zu einem Fernsehsender eingeladen, um über dieses und andere Verbrechen der jugoslawischen Kommunisten zu sprechen.
Als ich mich auf diese Aufführung vorbereitete, stieß ich auf das Buch von Leljak. Ich habe die englische Ausgabe gekauft und die Geschichte hat mich beeindruckt. Dies veranlasste mich, mit Roman Leljak in Kontakt zu treten, der mir seinen Film über Huda Jama und andere historische Dokumentationen über Nachkriegsereignisse zur Verfügung stellte. Ich übersetzte ein paar Kapitel und schickte sie an Alvaro Romer, den Direktor der Zeitung El Correo de España und des GUS-Verlags. Wir waren uns beide einig, dass es eine Geschichte war, die erzählt werden musste, und das Buch war geboren.
Im Westen ignorierte kommunistische Verbrechen
Gibt es Reaktionen des spanischen Publikums auf das Buch?
Bisher sind die meisten Reaktionen in der Art: „Wie ist es möglich, dass wir davon nichts wussten?“ Leider, und das ist in Westeuropa sehr verbreitet, wird in den Mainstream-Medien sehr wenig über kommunistische Verbrechen geschrieben, und in in vielen Fällen ein romantisches und revolutionäres Bild des Kommunismus, dessen Ikone Che Guevara ist. Was Polen gerade getan hat, Ches Bilder zu verbieten, wäre in Spanien undenkbar.
Die spanische Linke und sogar einige Monarchisten (z. B. die Karlistenpartei) sind seit langem vom Titoismus fasziniert und sehen darin den „dritten Weg“ zwischen dem sowjetischen Kommunismus und dem westlichen liberalen Kapitalismus. Ist das immer noch so oder gibt es heute ein größeres Bewusstsein für titoistische Verbrechen?
Tatsächlich ist der Charakter von Tito im spanischen politischen Diskurs überhaupt nicht präsent. Unsere kommunistischen Minister verherrlichen Lenin offen oder posieren mit T‑Shirts mit den Symbolen der DDR. Titos Verbrechen sind der spanischen Öffentlichkeit völlig unbekannt. Anlässlich seines 40. Todestages im Jahr 2020 schrieb beispielsweise die linke Zeitung El País über Titos Nostalgie und die großen Erfolge des jugoslawischen Sozialismus. Seine Verbrechen nahmen nur eine Zeile in dem Artikel ein, lobten das Modell, das Jugoslawien vereinte, und stellten Tito als wohlwollenden Diktator dar und erwähnten sogar seine Erfolge bei Frauen. Das ist einer der Gründe, warum das Buch Lebendig gebraben veröffentlicht wurde, alles zu tun, um dieses Image zu ändern, um Tito dort zu platzieren, wo er hingehört, unter die Balkan-Henker.
Spanien war auch Zeuge kommunistischer Gräueltaten während des spanischen Bürgerkriegs in den 1930er Jahren, und die spirituellen Nachkommen der Kommunisten regieren das Land noch heute. Wie steht die spanische Linke zu kommunistischen Verbrechen in Spanien und anderen Ländern?
Die spanische Linke verabschiedete mit Unterstützung der liberalen Rechten ein Gesetz zum historischen Gedächtnis, um alles zu löschen, was mit Francisco Franco zu tun hatte , und beabsichtigte, ein Gesetz zum demokratischen Gedächtnis zu verabschieden, aber es wurde vor Gericht wegen Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung abgelehnt. Dieses Gesetz sollte es illegal machen, irgendetwas Positives über das Franco-Regime zu erwähnen, wie den Bau von Sozialwohnungen oder die Schaffung einer Mittelschicht.
Was den Spanischen Bürgerkrieg angeht, spricht die Linke nicht über die Verbrechen der republikanischen Seite, die heruntergespielt oder geleugnet wurden (während die der nationalistischen Seite bis zum Überdruss übertrieben wurden), und lobt tatsächlich viele der Verantwortlichen für diese Verbrechen. Im vergangenen Monat rechtfertigte der spanische Ministerpräsident, der Sozialist Pedro Sánchez, den Charakter von Francisco Largo Caballero und sagte, dass „er so gehandelt hat, wie wir es heute gerne tun würden.“ Largo Caballero war als „spanischer Lenin“ bekannt und verantwortlich für solch brutale Repression, dass sogar Stalin von ihm verlangte, gemäßigter zu werden, natürlich nicht aus humanitären Gründen, sondern weil diese Repression die mögliche Unterstützung Frankreichs und Großbritanniens für die republikanische Seite im Krieg bedrohte.
Von einer Regierung mit solchen Referenzen, deren Mitglieder den Realsozialismus öffentlich verteidigen (wie Yolanda Díaz, die dritte stellvertretende Premierministerin, die argumentierte, dass Kommunismus Demokratie und Gleichheit bedeutet), kann nicht erwartet werden, dass sie von Kommunisten in Spanien oder einem anderen Land begangene Verbrechen verurteilen. Ganz zu schweigen von der staatlichen Unterstützung separatistischer Parteien wie der politischen Nachfolgerin der marxistisch-leninistischen Terrororganisation ETA , die für fast 1.000 Tote verantwortlich ist, mit dem letzten Mord im Jahr 2009, vor knapp 12 Jahren.
Gegensätzliche Erinnerungskulturen
Obwohl Kroatien und Spanien auf gegenüberliegenden Seiten des europäischen Kontinents liegen, erleben wir beide bis heute, fast ein Jahrhundert nach dem Krieg, einen blutigen Bürgerkrieg, gegensätzliche Erinnerungskulturen und polarisierte Gesellschaften. Wo ist der Ausgang? Sind die jüngeren Generationen in Spanien eher geneigt, mit dem Erbe des spanischen Bürgerkriegs zu brechen?
Die einzige Lösung für diese Polarisierung besteht darin, die Geschichte zu akzeptieren, sie ohne politische Hindernisse zu analysieren und den Toten auf allen Seiten Tribut zu zollen. Dies ist äußerst schwierig, wenn es politische Parteien gibt, die diese Polarisierung nutzen und wie in Spanien versuchen, die Geschichte neu zu schreiben, um die Gegenwart zu rechtfertigen.
Ein großes Problem der jüngeren Generationen ist die völlige Unkenntnis der eigenen Geschichte nach unzähligen gescheiterten Bildungsreformen. Der an Schulen gelehrte Geschichtsunterricht ist durchdrungen von linker Propaganda und Unsinn wie inklusiver Sprache. Als Ergebnis haben wir, dass die Vorstellung vom spanischen Bürgerkrieg immer noch dieselbe ist wie vor 80 Jahren, mit den üblichen Klischees über die gute Linke und die böse Rechte.
Aber in Spanien haben wir auch ein sehr positives Phänomen der Verteidigung der Geschichte und des Kampfes gegen die „schwarze Legende“, eine Version unserer Geschichte, die von unseren Feinden während des spanischen Reiches erfunden wurde und die die Linke enthusiastisch umarmte. Viele junge Leute sind interessiert und wollen die spanische Geschichte kennenlernen, was notwendig ist, wenn wir als Nation eine Zukunft haben wollen.
Ich werde jetzt eine Frage als „advocatus diaboli“ stellen. Das Franco-Regime in Spanien – obwohl es für weniger schwere Verbrechen verantwortlich war als die kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa und obwohl es den spanischen Bürgern mehr politische und wirtschaftliche Freiheiten gewährte als die kommunistischen Regime seinen eigenen – war dennoch ein autoritäres Regime und kostete sicherlich einigen seiner politischen Gegner das Leben. Meine Frage ist: Gab es in Spanien eine Lustration ehemaliger Francoisten, die für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, oder wurden sie nicht angerührt, wie es bei kommunistischen Kriminellen in Mittel- und Osteuropa der Fall ist? Verteidigt die postfrankoistische Rechte darüber hinaus das politische, soziale und wirtschaftliche Erbe des Franco-Regimes oder akzeptiert sie das Konzept des Umgangs mit der (frankoistischen) Vergangenheit?
Während des Übergangs zur Demokratie wurde 1976 ein Amnestiegesetz verabschiedet, das auch alle Mitglieder terroristischer Organisationen wie der ETA aus dem Gefängnis entließ. Ein Jahr später wurde für alle politisch motivierten Handlungen und Verbrechen, die zwischen dem 18. Juli 1936, dem Beginn des Bürgerkriegs, und dem 15. Dezember 1976 begangen wurden, eine Generalamnestie erklärt. Aber auch die spanische Linke befürwortete diese Amnestie.
Während des Franco-Regimes war das Tal der Gefallenen das beste Beispiel für Versöhnung, wo zahlreiche Opfer auf beiden Seiten des Bürgerkriegs begraben wurden.
Die spanische rechte Partei, die direkt aus dem Franco-Regime hervorgegangen ist, ist die Volkspartei (Partido Popular , PP), die als Volksallianz (Alianza Popular , AP) von Politikern gegründet wurde, die zuvor Francos Minister waren. Trotzdem unterstützte die Volkspartei das linke Gesetz zum historischen Gedächtnis und verurteilte das Franquismus. Kein Wunder, schließlich unterstützen sie am Ende immer die linke Politik. Auf der anderen Seite haben wir die VOX-Partei, die keine Position zum Franco-Regime hat, aber die linke Auferlegung einer sektiererischen Geschichte nicht akzeptiert .
Europäische Wurzeln am stärksten in Mittel- und Osteuropa
Schließlich verarbeiten Sie regelmäßig politische Geschichten aus Mittel- und Osteuropa. Warum? Was reizt Sie an unserer Region?
Dort liegt jetzt das wahre Wesen Europas. Westeuropa hat sich dem Wettlauf um Selbstzerstörung angeschlossen und folgt blind der globalistischen Agenda: Masseneinwanderung, Abtreibung, Genderideologie, Klimahysterie usw. Gegen diesen Wahnsinn gibt es überall mehr oder weniger Widerstand, aber in Mittel- und Osteuropa In den europäischen Ländern ist der Widerstand am größten; es gibt diejenigen, die selbst an der Macht gegen diese Agenda sind. Die einzige Hoffnung für Europa besteht darin, zu seinen Wurzeln zurückzukehren, und das ist die Region, in der diese Wurzeln am stärksten sind, wo sie am tiefsten sind.
Ich habe viele Städte in Mittel- und Osteuropa besucht, es sind immer noch europäische Städte. Osijek (Esseg) zum Beispiel ist eine kroatische Stadt, Maribor (Marburg) ist eine slowenische Stadt, Budapest ist eine ungarische Stadt, Warschau ist eine polnische Stadt. In vielen westeuropäischen Städten fehlt es jedoch an Identität. Das alte Europa verschwand, um durch Multikulturalismus und politische Korrektheit ersetzt zu werden.
Diejenigen, die Westeuropa an den Rand des Abgrunds gebracht haben, wollen dasselbe im Rest Europas tun, und deshalb ist es so wichtig, die politischen und kulturellen Kämpfe zu kennen, die in all diesen Ländern stattfinden. Es ist sehr wichtig, diese Realität den Menschen näher zu bringen, die von den Lügen der Mainstream-Medien bombardiert werden. Die illegale Einwanderung kann gestoppt werden, wie es die Visegrád-Gruppe und Slowenien getan haben. Es ist möglich, die Geburtenrate erfolgreich zu fördern, wie dies in Ungarn der Fall ist. Leben kann geschützt werden, wie es in Polen der Fall ist. Es gibt Hoffnung und eine echte Alternative zu dem Modell, das uns als einziges und unvermeidliches vorgestellt wird. Wir Westeuropäer können viel von unseren Brüdern in Mittel- und Osteuropa lernen.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem kroatischen Blog VOKATIV, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
„Pride“ ist auch in Kroatien nicht willkommen
Am Wochenende hielten LGBTQP-Organisationen und Einzelpersonen ihren jährlichen Marsch in Zagreb ab. Die Veranstaltung läuft in der kroatischen Hauptstadt seit einem Jahrzehnt fast ununterbrochen, doch in diesem Jahr zeigten die Patrioten des Landes ihre Ablehnung der sorosistischen Unterwanderung der Gesellschaft und zeigten offen ihren Widerstand. Nach Presseberichten wurden mehrere „Pride“-Marsch-Teilnehmer geschlagen und bespuckt, andere wurden beschimpft und eine Regenbogenfahne wurde angezündet. Der Widerstand gegen „Pride“ ging auch nach dem Ende deren Marsches am Samstagabend weiter, wobei Patrioten den Homosexuellen klar machten, dass sie in Kroatien nicht willkommen sind.
Die linksliberalen Medien waren schnell dabei, Sündenböcke in Form von zwei Politikern, Nikola Grmoja und Bozo Petrov, zu finden, die sich bei zahlreichen Gelegenheiten gegen die gewalttätige LGBTQP-Lobby ausgesprochen haben. Diese haben sich jedoch von den Aktionen der Patrioten distanziert und rufen ihrerseits zu rechtlichen Schritten auf.
Quelle: Radio Szent Korona


