Kategorie: Nachrichten
Ehrlos, feige, würdelos, lächerlich: Das quälende Ende der Merkel-Ära

Manchmal verdichtet sich in wenigen Tagen der wahre Zustand eines Staates so sehr, dass dem kritischen Betrachter die Fäulnis von seiner Spitze unerträglich entgegenweht.
Von Wolfgang Hübner
Denn was ist das für eine politische Führung Deutschlands, die die aus Afghanistan heimgekehrten Soldaten einfach ignoriert – von der Verteidigungsministerin zur Bundeskanzlerin bis zum Buntenpräsidenten? Die Soldaten haben sich bekanntlich nicht selbst zu dieser von vornherein zum Scheitern verurteilten Mission bestimmt, sondern sind dazu von der Politik beauftragt worden. Nun, nachdem alles vergeblich war, Menschenopfer gefordert und unzählige hart erarbeitetet Steuermilliarden gekostet hat, verdünnisieren sich die Spitzen aus Regierung und Staat, um nur ja nicht mit dem von ihnen angerichteten Desaster in Verbindung gebracht zu werden: Wie ehrlos!
Wo waren, wo sind Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier nach der Schlächterei in Würzburg dortselbst gesichtet worden? Welchen Anlasses bedarf es eigentlich noch, um zumindest den Opfern und deren Familien öffentlich Anteilnahme zu bekunden? Da drängt sich doch der Verdacht geradezu auf, dass dieses Fernbleiben vom Ort der Mordtaten etwas mit dem klammheimlichen schlechten Gewissen von Politikern zu tun haben könnte, die nicht mit den Folgen ihrer Entscheidungen zur Grenzöffnung auch für allerlei „Gefährder“ konfrontiert werden möchten: Wie feige!
Verlieren ist im Sport keine Schande, sonst gäbe es ja auch keine Gewinner mehr. Doch schandbar ist es schon, in der Stunde der Niederlage keinen Charakter zu zeigen. Genau das hat der langjährige Trainer der DFB-„Mannschaft“ nach der Niederlage gegen England im Wembley-Stadion unter Beweis gestellt. Joachim Löw hat sich nach dem Abpfiff nicht zu seinen enttäuschten Spielern gesellt, um ihnen Trost und Dank zu spenden. Vielmehr ist der Fußballmultimillionär wortlos in die Katakomben verschwunden, als hätte er mit der ganzen verlorenen Angelegenheit nun nichts mehr zu tun: Wie würdelos!
Und kaum ist die Regenbogen-„Mannschaft“ aus dem Turnier ausgeschieden, das nun bessere Mannschaften fortsetzen werden, schon meldet sich Innenminister Horst Seehofer mit wilden Attacken gegen die UEFA. Und warum? Weil die mehr Zuschauer zu den Spielen der Europameisterschaft zulässt, als es die allwissende und allsorgende Bundesregierung seuchenpolitisch für förderlich hält. Die vollbesetzten, vor Leidenschaft und Begeisterung tobenden Ränge ausgerechnet in Budapest waren für die Coronapaniker in Berlin schon eine unerträgliche Provokation. Und nun auch noch volle Ränge beim Finale in London – und das auch noch ohne deutsche Teilnahme? Da will doch die deutsche Gouvernante ganz Europa abmahnen: Wie lächerlich!
Was den USA ihr Vietnam war, ist uns Afghanistan

War das eine Blaupause für selbsternannte Weltpolizisten der Neuzeit? Mein Rat: Verteidigt unsere Kultur in Berlin usw., nicht am Hindukusch!
Von Albrecht Künstle
Am gleichen Tag, als ich diesen Artikel schreiben wollte, kam mir Tichys Einblick mit dem kursiv übernommenen Text zuvor. Aber ich spanne den Bogen im Anschluss etwas weiter…
„Die Abneigung der deutschen politischen Klasse gegen alles Militär, vor allem das eigene, ist bekannt. Aber wie nun die deutschen Soldaten nach der Rückkehr aus Afghanistan empfangen wurden, ist beschämend: Ohne jedes feierliche Protokoll. Kein Bundespräsident! KeineKanzlerin! Kein Parlamentspräsident Schäuble, wiewohl die Bundeswehr eine „Parlamentsarmee“ ist! Nicht einmal Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erschien zur Begrüßung der Soldaten.
Diejenigen, die die Soldaten seit 20 Jahren in einen gefährlichen, teilweise sogar Kampfeinsatz schickten, der 59 von ihnen das Leben kostete, vermeiden offenbar, denen, die den Kopf hingehalten haben, in die Augen zu blicken, mit ihnen fotografiert zu werden.
Die Abwesenheit von Merkel und Mitregierenden ist wohl nicht zufällig, sondern hat Methode. Nämlich dieselbe, die Merkel auch angesichts der Bluttat von Würzburg anwendete. Ereignisse, die unerwünschte Bilder liefern und vor allem an das eigene Scheitern erinnern könnten, werden konsequent ignoriert. Und natürlich ist der Afghanistan-Einsatz, bei allem Guten, das für die Afghanen dabei bewirkt wurde, letztlich eine Geschichte des Scheiterns. Nicht nur der Bundeswehr und Deutschlands, sondern des Westens insgesamt. Das ganze Ausmaß dieses Scheiterns wird uns erst bewusst werden, wenn die Taliban wieder in Kabul herrschen (was nur eine Frage der Zeit sein dürfte) und in der Folge noch mehr Afghanen nach Europa drängen werden, als ohnehin schon…“
Afghanistan bleibt ein Trauma. Ein islamisches Land mit fast der doppelten Größe Deutschlands zu einem Staat westlicher Prägung machen zu wollen, war von Anfang an ein hoffnungsloses Unterfangen. Die Amerikaner holten sich in Vietnam eine blutige Nase (sie verloren in etwa der gleichen Zeit 100mal mehr Soldaten als wir in Afghanistan). Schon die Russen scheiterten in Afghanistan, in zehn Jahren fielen 18 000 Soldaten. Die UdSSR hatten zwar geopolitische Eigeninteressen verfolgt, brachte aber mindestens der Hälfte der Bevölkerung, den Frauen, Freiheiten und Bildungschancen, von denen die der umliegenden Länder nur träumen konnten. Das war nicht weniger Wert als die paar Brunnen, die unsere Soldaten bohrten. Kaum waren die Russen – von den vom Westen gehätschelten islamischen Mudschaheddin – vertrieben, kehrte der alte Trott zurück. Und den „deutschen“ Brunnen wird es nicht anders gehen als in Afrika. Sobald eine Störung auftritt werden sie aufgegeben. Das „Abenteuer“ hat uns 12,5 bis 16 Mrd. EUR gekostet, das DIW rechnet bis zu 47 Milliarden vor.
Warum habt ihr nicht auf Peter Scholl-Latour gehört? Dieser Vollblut-Reporter lernte seine Pappenheimer an verschiedenen Brennpunkten der Welt kennen. Anscheinend lässt sich die Kultur auf der Grundlage des Islam kaum reformieren. In solchen Stammesgesellschaften mit ihren Warlords lässt sich keine Demokratie installieren. Auch ist es aussichtlos, militärisch mit einigen tausend Mann gegen eine ortskundige Guerilla anstinken zu können.
Was dem Vietkong sein Urwald war, sind den Taliban ihre Höhlen. Und auf ihren „Familienbesuchen“ setzen sie mehr Islamisten-Nachwuchs in die Welt, als von unseren Truppen ausgeschaltet werden könnte. Die Bevölkerung nimmt jährlich um 2,3 Prozent zu; die Frauen sind gegen die „allzeit bereiten“ Machos machtlos. Und wie im Deutschen Reich für den Führer gezeugt und geboren wurde, verhält es sich auch in Afghanistan für die Stammesfürsten. Jetzt sind unsere Soldaten wieder daheim.
Mali: Für die deutschen Soldaten wurde das Mandat verlängert – die Lizenz zum … was denn? Auf Mission? Sie lautet MINUSMA und heißt übersetzt hoffentlich nicht Minus–machen? Nein, bisher mussten dort erst zwei Soldaten ihr Leben lassen. Die Bundeswehr zu ihrem Einsatz: „Mit rund 13.000 Blauhelmsoldatinnen und Blauhelmsoldaten und knapp 2.000 Polizisten und Polizistinnen trägt der Einsatz der Vereinten Nationen in Mali zur Stabilisierung des Landes bei. Der Deutsche Bundestag hat für die Beteiligung der Bundeswehr eine Obergrenze von 1.100 Soldatinnen und Soldaten festgelegt. Das Mandat erlaubt auch den Einsatz von Waffen zur Durchsetzung des militärischen Auftrages. Eine Teilnahme an Operationen zur Terrorismusbekämpfung ist nicht Teil des Auftrages, alle Soldatinnen und Soldaten haben aber das uneingeschränkte Recht zur individuellen Selbstverteidigung.“ Insgesamt 160 000 deutsche Soldaten wurden in den ganzen Jahren abkommandiert. Aber warum soll mit diesem Einsatz der Terror in Mali nicht bekämpft werden? Will man es sich bei denen nicht verscherzen, die zu uns kommen?
Mali, das afrikanische Land dreimal so groß wie Deutschland, soll von 1.100 Kräften mit schwarz-rot-goldenen Aufnähern (Soldaten?) „beobachtet und beraten“ werden. Aber OK, vielleicht werden sie unterstützt von einigen Regenbogenfarben-Trägerinnen? Gewünscht wird unsere Beratung nicht von allen; denn soeben kamen zwölf Soldaten zwar nicht im Sarg, aber doch auf Krankenbaren zurück ins Militärkrankenhaus Darmstadt. Die UN-Mission dauert nun schon acht Jahre, und wir kamen wir bei dieser „gefährlichsten Mission der UNO“ bisher mit einem blauen Auge davon. Welche Lehren gibt es aus den bisherigen Militär-Abenteuern im Ausland?
Verteidigt eure Werte nicht am Hindukusch und im Busch, sondern in Berlin und anderen Städten Deutschlands, würde Scholl-Latour sagen! „In vielen Fernsehdiskussionsrunden äußerte sich Scholl-Latour kritisch über die Rolle der USA und Großbritanniens bei geplanten und geführten Kriegen in Afghanistan und im Irak. Aufgrund seiner Erfahrungen in diesen Regionen sagte er bereits im Vorfeld mehrfach öffentlich ein langfristiges Scheitern der Invasionen voraus und führte dazu neben anderen Beispielen den Misserfolg der sowjetischen Intervention in Afghanistan an.“ (Wikipedia). So banal es klingt, aber wir zwei Prozent der Welt können sie nicht woanders retten.
Umso mehr ist es unsere Pflicht, UNSER Land zu retten. Dazu mahnte er: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“, gab uns der erfahrene Auslandskorrespondent auf den Weg. Das gilt auch für andere Regionen und Volksgruppen der Welt. Seit unsere Soldaten in Afghanistan waren, wurden dort keine Fluchtursachen bekämpft, sondern die Migration erhöht. Auch nach dem Einsatz, durch die humanitäre Aufnahme der afghanischen Kollaborateure der Bundeswehr, die jetzt nach Deutschland eingeflogen werden. Und den Syrien-Konflikt holte Merkel ins Land, dasselbe gilt für Palästinenser und Araber, die unseren jüdischen Mitbürgern zusetzen. Auch die zu uns geholten Afrikaner sind bei uns kaum friedlicher als sie dort waren. Soldaten, verteidigt unser Land mit seiner Kultur an den Grenzen Europas, dann habt ihr genug zu tun und steht auf der richtigen Seite!
Wegen Festnahmen nach der Ermordung von Leonie: Afghanen rufen zu Schlägerei am Wiener Praterstern auf

Drei afghanische junge Männer stehen aktuell unter Tatverdacht, die 13-jährigen Leonie auf die brutalste Weise vergewaltigt, verprügelt und ermordet haben. Wenigen Stunden nachdem der Leichnam des Mädchens gefunden wurde, kündigen Afghanen eine Schlägerei am Wiener Praterstern an.
Nachdem drei „afghanische Schutzsuchende“ von der österreichischen Polizei festgenommen wurden, hat es einen Aufruf zu Gewalt an der österreichischen Gesellschaft gegeben. Mehrere Personen, darunter hauptsächlich Afghanen, haben sich am Samstag zu einer Massen-Schlägerei am Wiener Praterstern – einem Kriminalitätshotspot, seit Jahren von Ausländern dominiert – verabredet. In einer Text-Nachricht heißt es laut dem Magazin exxpress dazu: “Wie Silvester”. Die Sicherheitsbehörden zeigen sich hochalarmiert:
„Es zeigt, dass viele Afghanen ein Problem sind. Sie gehören umgehend und ausnahmslos abgeschoben. Für solche Kriminellen braucht es keinen österreichischen Luxus-Häfn, sondern afghanischen Kerker“, so der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp laut der Krone-Zeitung zu der geplanten Massenschlägerei am Praterstern.
So zeigt ein Videos, wie ein Polizist einen tobenden „Jugendlichen“ am Boden fixieren muss. Drohungen fallen, der Zwölfjährige prügelt und tritt gegen den Kopf des Beamten, versucht, dessen Waffe zu ziehen. Auch ein 13 sowie ein 14 Jahre alter „Jugendlicher“ sind an dem Angriff beteiligt, wo drei Polizeibeamte verletzt wurden.
Drei Afghanen – ein Vierter ist geflohen, nach ihm wird gefahndet – werden beschuldigt, die 13-jährige Leonie in ihrer Sozialwohnung unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und ermordet zu haben. (SB)
Ozonloch: Jetzt soll der Klimawandel schuld sein

von Alex Reichmuth, Nebelspalter
Trotz des Verbots schädlicher Fluorchlorkohlenwasserstoffe geht die Ausdünnung der Ozonschicht über den Polgebieten kaum zurück. Immer wieder zeigen sich Forscher überrascht darüber. Doch nun hat die Wissenschaft scheinbar eine Erklärung gefunden: Es liegt an der Erderwärmung.
Das Ozonloch war in den 1980er- und 1990er-Jahren, was der Klimawandel heute ist: Anlass für Weltuntergangsstimmung. 1985 entdeckten Forscher erstmals, dass die Ozonschicht über der Antarktis deutlich ausgedünnt ist. Die Ozonschicht liegt in der Stratosphäre in einer Höhe zwischen 15 und 25 Kilometern und schirmt die Erde massgeblich vor ultravioletter Strahlung ab. Nun beobachteten Wissenschaftler, dass die Ozonkonzentration im antarktischen Frühling regelmässig massiv abnimmt.
Verbot von FCKW rasch durchgesetzt
Der Berner Klimaforscher Thomas Stocker sprach von einer «Erfolgsstory». Man erkenne, «was bewirkt werden kann, wenn die Wissenschaft auf ein Problem hinweist und die Politik und die Industrie dann darauf reagieren, indem sie gewisse Produkte verbieten».
Rekord-Ozonloch 2006 über der Antarktis
«So etwas haben wir noch nie gesehen»
2018 und 2020 nahm das Ozonloch über der Antarktis wiederum riesige Ausmasse an. Und über der Nordhalbkugel erreichte die Ozonausdünnung letztes Jahr erneut einen Rekordwert.
Abkühlung der Stratosphäre als Ursache
Katastrophen-Warner können sich bestätigt fühlen
Wer gerne vor Umweltkatastrophen warnt, darf sich bestätigt fühlen: Das Abkommen von Montreal kann weiterhin als Erfolgsstory gelten. Und der Klimawandel ist scheinbar noch gefährlicher als angenommen.
Die Woche COMPACT: Corona-Ausnahmezustand für immer?

Sie sind wohl künftig die neuen Staatsfeinde: die Ungeimpften. Der Alltag solle ihnen unbequem gemacht werden, heißt es bereits von einigen Politikern. Was das konkret bedeuten könnte, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Die Woche COMPACT. Die Themen im Einzelnen: Corona-Überwachung – Ausnahmezustand für immer? / Antifa-Prozess – Neue Erkenntnisse in Stuttgart / Alternative Musik […]
Widerstand gegen Kinder-Tests: Proll rechnet mit Politik-Irrsinn ab
Möglicherweise als Vorbereitung dafür, im Herbst immer jüngere Kinder zur Impfung zu treiben, verschärfte Wien einseitig die Testpflicht für Kinder. Diese gilt – anders als im übrigen Bundesgebiet – dort ab sechs Jahren. Das heißt: Mit einem Test vom Freitag können die Kinder schon am Sonntag nicht mehr ins Freibad – und das bei einer 7-Tages-Inzidenz, die so niedrig ist wie seit einem Jahr nicht mehr. Scharfe Kritik übte einmal mehr Mut-Schauspielerin Nina Proll, die sogleich mit den politisch Verantwortlichen abrechnete.
- Proll übt Kritik an Wiener Kinder-Tests und schwarz-rot-grünen Polit-Darstellern
- Seit Monaten eine kritische Stimme gegen den Verordnungs- und Maßnahmen-Wahnsinn
- Bodenständige Künstlerin einmal mehr als Verteidigerin von Grund- und Freiheitsrechten
Kritik an Kinder-Tests: „Kling logisch – muss Politik sein“
Proll wunderte sich auf Facebook über die politischen Überlegungen, die hinter solchen Regelungen stecken. Sie schrieb: „Ich brauche zwar keinen Test, um nach Mallorca zu fliegen, aber wenn ich mit einem 6-Jährigen in Wien ein Eis essen will, dann schon … Klingt logisch … muss Politik sein…“
Das zugehörige Selfie machte Proll vor dem Verwaltungsgerichtshof. Hat die Auswahl dieses Ortes womöglich einen Symbolwert? Immerhin wäre dieser letztinstanzlich für eine Klage gegen die absurde neue Maßnahme zuständig. Ein heimisches Verwaltungsgericht stellte Ende März bereits heraus, dass PCR- und Antigentests für die Corona-Diagnostik völlig untauglich wären – Wochenblick berichtete.
Widerständige Künstlerin ohne Blatt vor dem Mund
Mit ihrer Äußerung, die sie dezidiert an Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig, ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz und den grünen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein richtete, outete sich Proll einmal mehr als scharfe Kritikerin der Corona-Maßnahmen. Schon den vergangenen Monaten sorgte sie mehrfach mit pointierten Aussagen für Furore, war eine der über 50 Mut-Künstler, welche das Maßnahmen-Regime in der #allesdichtmachen-Kampagne satirisch aufs Korn nahmen.
Bereits im Vorjahr war sie eine der ersten Kulturschaffenden, die ihre Stimme erhoben. Sie nahm ein maßnahmenkritisches Lied auf, das zum Online-Hit wurde und kritisierte regelmäßig die Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte. Unlängst begeisterte sie kritische Geister mit ihrer Unterstützung für den kritischen „Demokratos Shop“, der widerständige T-Shirt-Designs verkauft. An der Ausbootung ihrer Kollegin Eva Herzig beim Steirerkrimi nach deren Entscheidung gegen die Impfung übte sie scharfe Kritik.
Proll auch im privaten Leben bodenständig
Vielen Österreichern ist die beliebte und hochtalentierte Mimin durch ihre Mitwirkung an der Erfolgsserie „Vorstandweiber“ bekannt, in der der Lebensstil bessergestellter Städter in den Wiener Nobelbezirken persifliert wird. Im privaten Leben mag es die in einer kleinen Waldviertler Gemeinde aufgewachsene Proll aber offenbar lieber bodenständiger.
Gemeinsam mit ihrem Berufskollegen und Gatten Gregor Bloéb und den gemeinsamen Kindern wohnt sie auf einem Bauernhof in Tirol, wo sie sich teilweise selbst versorgen. Bloéb bekannte sich in der Vergangenheit dazu, etwa Wild, das auf den Tisch kommt, selbst fachkundig zu jagen, erlegen und zuzubereiten.
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Die dümmsten Vorschläge der Klimahysteriker zum „Klimaschutz“
Die dümmsten Vorschläge der Klimahysteriker zum „Klimaschutz“!
Die in diesem Artikel gemachten Vorschläge sind zwar nicht unphysikalisch, dafür aber kriminell:
Eine wesentliche Voraussetzung für einen Klimahysteriker ist die Unkenntnis und das Unverständnis grundlegender physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Schon der Glaube an den sogenannten „Treibhauseffekt“ setzt die Ignoranz grundlegender und seit mehr als 100 Jahren außer Streit stehender physikalischer Zusammenhänge voraus. Insbesondere geht es dabei um die beiden Hauptsätze der Thermodynamik und dem Strahlungsgesetz (siehe klimaschwindel.net/Physik/Physik.html).
In den Vorschlägen dieser Leute zur „Lösung“ des nicht vorhandenen Problems offenbart sich vielfach die gleiche Unkenntnis grundlegender physikalischer Gesetzmäßigkeiten:
- Künstliche Beschneiung der Antarktis (siehe www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-antarktis-kunstschnee‑1.4530755)
Die Idee erscheint für einen unbedarften Laien plausibel. Man produziert aus dem Meerwasser Schnee, den man dann irgendwie über der Antarktis verteilt. Der „Forscher“ der diese Idee fabriziert hatte, hat sich offensichtlich von den Schneekanonen an den Schipisten inspirieren lassen. Was allerdings bei einer einige hundert Meter breiten Schipiste unter beliebigen Energieaufwand funktioniert, funktioniert noch lange nicht für einen ganzen Kontinent:
Zum Einem muss dem Wasser Schmelzwärme entzogen werden um Schnee zu erzeugen, die dann zwangsweise in die Umgebung entweicht und diese wieder erwärmt. Diese Idee ist vergleichbar mit der Vorstellung, dass man bloß die Eiskastentür öffnen muss um einen Raum zu kühlen. Jeder mit Hausverstand ausgerüstete Mensch würde schon intuitiv verstehen, dass dies nicht funktionieren kann. Im Grunde passiert das genaue Gegenteil: dadurch, dass der Kühlschrank bei offener Tür ständig auf Hochtouren läuft und entsprechend viel Strom verbraucht, wird der Raum erhitzt. Genau dasselbe würde in der Antarktis passieren, wenn man diesen Unsinn umsetzen würde. Zur Produktion des Schnees ist wie bei jeder Schneekanone viel Energie notwendig, die der „Forscher“ durch 12 000 Windräder erzeugen will, wobei diese Zahl beliebig ist. Offenbar hat der „Forscher“ angenommen, dass es für die Beschneiung der gesamten Antarktis ausreichend wäre, an der Küste der Antarktis jeden Kilometer ein Windrad aufzustellen. Daraus ergeben sich grob die 12 000 Windräder. Jedes dieser Windräder müsste dann die Energie für die Beschneiung von mehr als 2000 Quadratkilometer Fläche bewerkstelligen. Höchstwahrscheinlich haben 12 000 Windräder sowieso keine Wirkung. Vielleicht könnte man mit einem Windrad einige Quadratkilometer beschneien, aber nicht 2000! Um irgendetwas zu bewirken, wären zig-Millionen Windräder notwendig. Die Antarktis hat eine Fläche von 14,2 Millionen Quadratkilometer. Nimmt man jetzt an, dass jedes Windrad die Beschneiung von 10 Quadratkilometer bewerkstelligen könnte, so wären 1,4 Millionen Windräder notwendig. Der „Forscher“ hat nicht nur keine Ahnung von Physik, sondern er tut sich auch mit dem Kopfrechnen schwer.
Diese Millionen Windräder würden mit Hilfe der Windenergie die notwendige Energie für den Betrieb von vielen Millionen Schneekanonen liefern. Diese Windenergie würde dann über Millionen Aggregate in Wärmeenergie umgewandelt werden, die die Antarktis erst recht erwärmen würde, wie im Falle des offenen Eiskastens..
- Alternative Stahlproduktion!
Die Eisen- oder Stahlproduktion beruht seit ewigen Zeiten darauf, dass der Sauerstoff aus dem Eisenoxid durch Kohle (Koks) reduziert wird und dadurch das böse CO2 entsteht. Die Rolle der Kohle soll jetzt durch Wasserstoff ersetzt werden. Rein chemisch betrachtet wäre dies möglich, jedoch ist es nur mit einem gigantischen Zusatzaufwand zu bewerkstelligen:
Der Stahlkonzern Voestalpine bräuchte dafür beispielsweise zusätzliche Energie in Höhe von jährlich etwa 30 Terawattstunden, um den benötigten Wasserstoff für die eigene Stahlproduktion herzustellen. Das entspricht aktuell fast der Hälfte des gesamten österreichischen Strombedarfs (www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/stahlherstellung-co2-freie-produktion-bis-2050-thyssen-krupp-will-hochoefen-dichtmachen/23879546.html?ticket=ST-4213105-S3R1mRaU9Dvz60eHucQA-ap2)!
Wollte man diese Strommenge mit Windrädern produzieren, so würde man dafür 6.800 3‑MW Windräder benötigen (siehe www.klimaschwindel.net/Anzahl_Windrad/Anzahl_Windrad.html)! Jedes davon besteht aus 7.000 Tonnen Stahlbeton und 1.000 Stahl! Dabei würden 50 Millionen Tonnen CO2 entstehen. Derzeit gibt es in Österreich 1.340 Anlagen. Wo will man diese 6.800 Anlagen nur schnell installieren?
Es zeigt sich wieder einmal, dass die Energiewende schrankenlose Energie- und Ressourcenvergeudung bedeutet!
- Alternative Zementproduktion:
Beton ist ein unentbehrlicher Baustoff, insbesondere auch für den Bau von Windrädern. Einer der Grundstoffe für die Zementerzeugung ist Kalk (CaCO3). Gebraucht wird jedoch Calciumoxid (CaC), dass durch Calcinieren von Kalk erzeugt wird. Dabei wird zwangsläufig CO2 frei.
Man muss sich an dieser Stelle in Erinnerung rufen, dass dieses CO2 vor geologischen Zeiten sowieso in der Atmosphäre war! Schlagen wir dazu in der „Wikipedia“ nach:
Entstehung von Kalkstein
„Der überwiegende Teil der Kalksteine ist biogenen Ursprungs, das heißt, er wurde von Lebewesen gebildet und abgelagert. (Mikroorganismen, Steinkorallen, Schnecken, Muscheln oder Schwämme). In jedem Fall besteht das Gestein dann aus Calciumcarbonat, welches Bestandteil der Lebewesen war und zum Aufbau von Außen– oder Innenskeletten abgeschieden wurde.“
Also, das Leben im Allgemeinen und das Meeresleben im Besonderen bindet dauerhaft CO2, was über viele Millionen Jahre dazu führte, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre sank.
Entsprechend war vor etwa 500 Millionen Jahren etwa 20 mal mehr CO2 in der Atmosphäre als heute.

Entwicklung des CO2-Gehalts der Atmosphäre in den letzten ca. 570 Mio. Jahren. Der Parameter RCO2 bezeichnet das Verhältnis des Massenanteils an CO2 in der Atmosphäre des jeweiligen Zeitpunkts im Vergleich zum vorindustriellen Wert von ca. 300 ppm (Grafik: W. H. Berger) (von der University of California San Diego in einem auf der Homepage der Universität angebotenen Online-Kurs [CALU])
Die Zementproduktion kehrt diesen Prozess zu einem winzig kleinen Teil wieder um.
Weltweit werden jährlich 4,1 Milliarden Tonnen Zement hergestellt, der im Mittel etwa 60 % CaO enthält. Damit ergibt sich durch das Freisetzen des im Kalk gebundenen Kohlendioxids, selbst bei optimaler Prozessführung, ein Ausstoß von mindestens drei Milliarden Tonnen CO2 oder etwa 6 bis 8 % des jährlichen CO2-Ausstoßes. Dazu kommt natürlich noch das CO2-Äquivalent der notwendigen Energie. Grob kann man sagen, dass bei der Produktion von einer Tonne Zement eine Tonne CO2 frei wird. Was jetzt daran schädlich sein soll, ist unerfindlich.
Die Vorschläge zur „Lösung“ dieses Scheinproblems laufen wieder auf gigantische Zusatzaufwendungen hinaus. Das unvermeidlich entstehende CO2 soll unter hohen Kosten abgeschieden werden und beispielsweise unterirdisch gespeichert werden. Andere Vorschläge laufen darauf hinaus, aus dem abgeschiedenen CO2 sündteure Biotreibstoffe zu produzieren, was allerdings die Elektroauto-Hype konterkariert. Das CO2 gelänge dann im letzteren Fall nur verspätet in die Atmosphäre. Mit „Nachhaltigkeit“ hat dieser Unsinn nichts zu tun, bloß mit der künstlichen Verteuerung des Endproduktes und darum geht es letztendlich bei der Energiewende!
Kühlung des Planeten (siehe www.dw.com/de/solar-geoengineering-sri-srm-geoengineering-klimawandel-stoppen‑r%C3%BCckgangig-machen/a‑57886960?utm_source=pocket-newtab-global-de‑D
- Ausbringung von Aerosolen in die Stratosphäre: Die Aerosole sollen das Sonnenlicht reflektieren und somit die Erde abkühlen. Physikalisch würde das funktionieren. Die Auswirkungen sind unvorhersehbar. Einige Wissenschaftler mit Restverstand sind kritisch:
„Aber diese vermeintlich einfache Lösung birgt erhebliche Risiken. Einige Wissenschaftler befürchten eine Zunahme von Wetterextremen, sauren Regen oder eine Beschädigung der Ozonschicht. Kritiker sehen in der Technologie sogar eine potenzielle Klimawaffe.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.
- Das Meer als Spiegel: Die Idee ist, das Meer großflächig mit Schaum zu bedecken, der das Sonnenlicht besser reflektiert und somit den Albedo-Effekt verstärkt. Auch dagegen wurde schon Bedenken angemeldet: „Diese Methode ist jedoch weitgehend unerforscht und noch lange nicht umsetzbar. Und die Folgen, die riesige Mengen Schaum auf dem Wasser für Ökosysteme im Meer haben würden, sind bisher völlig unklar. Die Auswirkungen auf das Klima und lokale Wetterereignisse wären außerdem nur sehr schwer kontrollierbar.“
Die Dummheit dieser „Forscher“ wird nur noch durch ihren Größenwahn übertroffen
Parallelen zwischen San Francisco und Afrika: 40% wollen abhauen
San Francisco ist auf dem besten Weg, mit Afrika gleichzuziehen. Die ehemalige Stadt der freien Liebe erlebt einen derart dramatischen Niedergang, dass 40% der Bevölkerung über einen Wegzug nachdenkt, wie Natural News schreibt. Dort heißt es:
… all that has changed dramatically in recent years as crime and homelessness rise, prompting residents to flee the city in droves. Homeless encampments and human feces on the streets are quickly replacing the Golden Gate Bridge and cable cars as the dominant images that people associate with the city.
Ein dramatischer Anstieg der Kriminalität und Massenobdachlosigkeit mit überall Kackhäufchen auf der Straße prägen San Francisco heute in einer Weise, wie es früher die Golden Gate Brücke und die Straßenbahn taten.
Polizei, wo ist die Polizei?
Aktuelle Umfragewerte ergaben darüber hinaus, dass 76% der Einwohner nach mehr Polizei verlangen, nachdem die Abschaffung der Polizei trotz der Forderungen durch linksextreme Aktivisten zwar nicht ganz durchgezogen wurde, dafür aber aus Gründen der „Gerechtigkeit“ zahlreiche niederschwellige Vergehen wie Ladendiebstahl „entkriminalisiert“ wurden. Der Polizei sind damit die Hände gebunden, die ohnehin demoralisiert ist, da ihr in Kampagnen vorgeworfen wird, intrinsisch rassistisch zu sein, das in brutaler Weise ein Verbrechensregime aufrechterhält.
Laut Natural News soll die Polizei der Stadt zu 18% unterbesetzt sein. Das bedeutet, dass mindestens jede fünfte Streife nicht fahren und jeder fünfte Notruf nicht beantwortet werden kann. Die Zahl könnte deutlich darüber liegen, da sich viele Polizisten vermutlich nicht mehr den Außendienst antun möchten und sich in den Innendienst versetzen lassen. Neue Rekruten findet die Polizei jedoch keine, dafür ist deren Ruf zu schlecht.
Die Bevölkerung der Stadt leidet vor allem unter Auto- und Wohnungseinbrüchen, während der Einzelhandel massiv am Ladendiebstahl leidet. Ein Geschäft nach dem anderen schließt seine Pforten, so dass die letzten Reste an Mittelschicht genauso verschwinden, wie die letzte Ordnung in der Stadt. Übrig bleiben einige Bonzen aus dem Silicon Valley, deren Politelite über eine Stadt herrscht, die bald schon so aussehen wird, wir Afrika, wenn es so weitergeht.
San Francafrica
Sobald das Geschäft geschlossen ist, das letzte Auto gestohlen wurde und auch keine Elektriker, Müllmänner, Krankenschwestern oder Polizisten mehr die Stadt am laufen halten, wird es noch ein paar Wohlstandsinseln geben und der Rest wird sich in eine bewohnte Ruine verwandeln. Von Afrika wird sich die Stadt dann nicht mehr unterscheiden. Lediglich die Zahl der Drogenabhängigen dürfte dort erheblich niedriger liegen.
Das wohl imposanteste Zeugnis für den erbarmungswürdigen Zustand der Stadt ist, dass auch in Afrika „fast 40% ans Auswandern denken“, wie die FAZ vor zwei Jahren schrieb. Knapp ein Viertel soll dabei Nordamerika als Ziel ins Auge gefasst haben. Jemand sollte ihnen vielleicht mitteilen, dass es dort in einigen Ecken demnächst noch schlimmer zugehen könnte als in ihrer Heimat.
Independence Day: Unabhängigkeit stärkt Einheit – „In God we trust!“ Und worauf vertrauen die Deutschen?
(Michael van Laack) Als (zumindest formell) heute vor 245 Jahren dreizehn britische Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen wurden, hatten nicht nur im Commonwealth viele Politiker Bauchschmerzen. Die einen warfen dem Empire Schwäche vor, andere Förderung von Spaltungstendenzen innerhalb des Königreichs sowie wirtschaftliche und geostrategische Blauäugigkeit. Aber auch in den zukünftigen Vereinigten Staaten von Amerika gab […]
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AfD: Was für eine Argumentation?

Sechzehn Rechtsparteien im EU-Parlament haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um nationale Souveränitäten zu bewahren und dem EU-Zentralismus einen Riegel vorzuschieben. Die AfD ist nicht dabei. In der Folge gibt es viel Schelte für das Meuthen-Lager in der AfD. Frank Christian Hansel, Schatzmeister der AfD in Berlin, verteidigt Meuthen auf seiner Facebook-Seite. Genau gelesen.
von Max Erdinger
Grundtenor ist: Da die AfD für einen Dexit plädierte, kommt sie als Bündnispartner nicht mehr in Frage. Das klingt zunächst logisch, weil sich die 16 Rechtsparteien schließlich zusammengeschlossen hatten, um stärkste Kraft im EU-Parlament zu werden, nicht außerhalb des EU-Parlaments. Unberücksichtigt bleibt dabei die Frage, ob die EU einen Dexit überhaupt überleben würde, und wenn nicht, ob das neue Rechtsbündnis bis dahin nicht dennoch seine Berechtigung hätte. Schließlich hinge eine Zusammenarbeit dieser Parteien auch nach einer denkbaren Auflösung der EU nicht davon ab, daß es sie nicht mehr gäbe. Unterstellt, die EU würde einen Dexit doch überleben, böte sich für die AfD noch immer die Möglichkeit, sich mit den im EU-Parlament weiterhin vertretenen Rechtsparteien abzustimmen, wenn auch ohne direkten Einfluß auf Entscheidungen der EU. Das ist freilich nicht mehr als ein Gedankenspiel. Aber es zeigt, daß die Argumentation, man müsse die EU aus sich heraus zum Wohle Deutschlands reformieren, nicht mit der Absolutheit richtig ist, mit der sie vorgetragen wird. Realistisch scheint zu sein, daß es einen Dexit aus einer Vielzahl von Gründen nicht geben wird, und daß deshalb das Plädoyer der AfD für einen solchen keinen gravierenden Grund für das Fehlen der AfD im neuen Großbündnis der 16 Rechtsparteien im EU-Parlament darstellen kann.
Auf seiner Facebook-Seite zitiert Frank Christian Hansel aus zwei Kommentaren zum Thema, zunächst aus einem von Frau Dagmar Heinemann. Daß die anderen Rechtsparteien die AfD als Mitglied im Bündnis nicht in Betracht gezogen hätten, sei zwar tragisch, heißt es dort, verständlich sei es jedoch ebenfalls, wenn man sich nur in die Köpfe der Anderen hineinversetze. Wortwörtlich: „Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten einige europäische Länder jahrzehntelang mit der Herrschaft des sowjetischen Totalitarismus zu kämpfen, bevor sie ihre Unabhängigkeit wiedererlangten.“ – Das Folgende scheint Hansels Kommentar dazu zu sein, weil es bei Facebook nicht in Anführungszeichen steht.
Er schreibt: „Aus dieser Passage klingt sehr große Skepsis und Distanz gegenüber Russland. Man traut denen nicht, hält sie für übergriffig und versteht sich eher als Gemeinschaft von Kräften, die ihre eigene Souveränität im Zweifelsfall auch vor Russland schützen wollen. Hier sind Parteienvertreter versammelt, die zwar kritisch gegenüber unseren linksorientierten Regierungen sind, die sich aber letztlich dennoch im Schoß des Westens zu Hause fühlen und keinesfalls in irgendeine Abhängigkeit von Russland geraten wollen.“ – und das einfach nicht aufrichtig. Es kann auch von den Leidgeprüften der ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten nicht zuviel verlangt sein, 20 Jahre nach dem Verschwinden der Sowjetunion anzuerkennen, daß Russland nicht mit der Sowjetunion gleichzusetzen ist. Schließlich wären sie empört, würde man ihnen selbst unterstellen, sie tickten noch immer so, wie die Regierungen in ihren Ländern zu Zeiten des Warschauer Paktes. Es ist nicht so, daß sich nur die Länder des ehemaligen Ostblocks geändert hätten, die Sowjetunion aber nicht. Daß dort heute nichts mehr so ist, wie es vor vierzig Jahren noch gewesen war, trifft auch auf Russland zu. Es wäre auch lebensfremd, zu unterstellen, daß keine behauptete Angst jemals einer strategischen Überlegung geschuldet gewesen sei. Außerdem ist es einigermaßen paradox, einerseits von „unseren linksorientierten Regierungen“ zu reden, um als nächstes beim „Schoß des Westens“ herauszukommen. „Schoß des Westens“ als semantisches Gegenstück zu „Reich des Bösen“ (Ronald Reagan über die Sowjetunion) schließt „linksorientierte Regierungen“ aus „Schoß des Westens“ aus. Der „Schoß des Westens“ galt als Synonym für „Schoß der freien Welt“. Mit „freie Welt“ wiederum hat „linksorientierte Regierungen“ nicht das geringste zu tun.
Die Köpfe der Anderen
Wenn man sich schon in die „Köpfe der Anderen“ hineinversetzen soll, dann kann man die russischen Köpfe nicht außen vor lassen. Wenn man sich also in die russischen Köpfe hineinversetzt, muß einem klar werden, daß die Gleichsetzung von „Sowjetunion“ und „Russland“ in den russischen Köpfen wahrscheinlich so viel Empörung hervorruft, wie die Gleichsetzung von „Bundesrepublik“ mit „Drittes Reich“ in deutschen Köpfen. So viel Einfühlungsvermögen darf schon sein. Eine Konsequenz davon wäre zwingend, daß man – bei allem Respekt für das historische Gefühl – eine größere Distanz zur Bedenkenträgerei in den ehemaligen Ostblockstaaten hält, anstatt sie als Rechtfertigung der eigenen Distanz zu Russland zu benutzen. Angesichts des allgemein verbreiteten Kooperationswillens mit Ländern wie dem Iran und China ist die notorische Verteufelung Russlands ohnehin nicht mehr als eine bigotte Lachnummer. Das ist auch ungeachtet der Tatsache so, daß ehemalige Ostblockstaaten wie Polen und Ungarn ihre Souveränität – auch – vor Russland schützen wollen.
Befindlichkeiten
Das sind Überlegungen, die für Frank Christian Hansel keine große Rolle gespielt haben können, weil er dennoch fragt: „Muss es solchen Beteiligten nicht sehr befremdlich vorkommen, wenn weite Teile unserer Partei ein Bild malen, in dem einerseits der Westen eine Ansammlung von Quasi-Diktaturen ist und andererseits Russland ein unkritisch betrachteter Ort der Freiheit und des Friedens?“ – und darauf läßt sich trefflich mit einer Gegenfrage antworten. Hängt die Frage, ob der Westen eine Ansammlung von Quasi-Diktaturen ist, tatsächlich zusammen mit der „russischen Frage“, oder wäre der Westen auch ohne Berücksichtigung dessen, als was Russland angeblich betrachtet wird, eine Ansammlung von Quasi-Diktaturen? Was hätte das eine mit dem anderen zu tun? Könnte nicht auch ein ausgesprochener Russland-Skeptiker behaupten, der Westen sei eine Ansammlung von Quasi-Diktaturen? Was hätten die Äußerungen von Mark Rutte über die Ungarn („Die Ungarn in die Knie zwingen“) in ihrer quasidiktatorischen Art mit seiner Einstellung Russland gegenüber zu tun? Und wieso überhaupt soll eine Schwächung-, evtl. sogar die Zerstörung der EU per Dexit als die schlechtere Option gegenüber ihrer Reformierung begriffen werden? Auch eine aufgelöste EU würde nicht das Ende aller Möglichkeiten zur Bildung von Bündnissen bedeuten. Daß man heute nicht genau sagen kann, welche da in Betracht kämen, ändert daran nicht das geringste.
Wie furchterregend ist Deutschland?
Hansel: „Ist denn gar nicht bekannt, dass ganz besonders die Polen überhaupt nicht gut auf die AfD zu sprechen sind, eben wegen des Russlandkurses der AfD? Es macht Ländern, die Russland als Knute erlebt haben, schlicht Angst, wenn die AfD sich hier so seltsam Russland nähert. Die Polen sind übrigens ein wichtiger Bestandteil des neuen Bündnisses. Und Ungarn? Orban?“ – und das ist ja jetzt einfach falsch. Es gibt keine Länder, die nach dem Krieg Russland als Knute erlebt hätten, weil diese Knute „Sowjetunion“ hieß und etwas ganz anderes gewesen ist als Russland heute. Und meinereiner hat ehrlich gesagt Schwierigkeiten, einen AfD-Politiker ernstzunehmen, der sich weigert, diese Unterscheidung zu machen und stattdessen lieber auf Vorbehalten aus dem Kalten Krieg herumreitet. Zumal dem angeblichen „Despoten Putin“ im Grunde nichts anzukreiden ist, das man nicht einem Dutzend anderer Staatschefs ebenfalls vorhalten könnte, auch solchen aus EU-Ländern, und nicht zuletzt auch der eigenen Bundeskanzlerin. Und wenn man sich schon recht treuherzig über das Gefühlsleben der Polen wegen ihrer Nachkriegszeit unter der sowjetischen Knute Sorgen macht und deshalb das polnische Gefühl für besonders berücksichtigenswert hält – warum stellt man dann nicht die naheliegende Frage, wie es wohl um das polnische Gefühlsleben den Deutschen gegenüber bestellt sein muß? Wegen der Kriegsjahre z.B. und wegen des Ribbentrop-Molotov-Pakts. Ist es womöglich so, daß man sich diese Frage aus strategischen Überlegungen heraus nicht stellt, weil einem sehr wohl bewußt ist, daß man ansonsten die Gleichsetzung von „Sowjetunion“ und „Russland“ nicht vornehmen könnte, ohne auch die von „Bundesrepublik“ und „Drittes Reich“ zu machen? Was aber hätte Strategie mit Aufrichtigkeit zu tun? Wäre denn Aufrichtigkeit nicht die Alternative für Deutschland überhaupt!? – Doch, wäre sie. Ganz unbedingt.
Lobpreis und Dank der EU
Weiter geht es bei Fank Christian Hansel mit Frau Dagmar Heidemann. Sie schrieb: „Diese Unabhängigkeit, die atlantische Bindung der Europäischen Union und des Nordatlantikvertrags sowie der Frieden zwischen den kooperierenden Nationen sind große Errungenschaften für eine beträchtliche Anzahl von Europäern, die ihnen ein Gefühl dauerhafter Sicherheit geben und optimale Bedingungen für die Entwicklung schaffen. Der Prozess der Integration hat viel dazu beigetragen, dauerhafte Strukturen der Zusammenarbeit zu schaffen und den Frieden, das gegenseitige Verständnis und die guten Beziehungen zwischen den Staaten zu erhalten. Diese Arbeit muss als ein epochaler Wert erhalten bleiben.“ – Da lachen „wir“ erst einmal lauthals, vorerst noch, ohne Hansels Kommentar zu diesem Zitat gelesen zu haben. Die gute Frau Heidemann muß einen schönen Traum gehabt haben. Dieses Pathos!
Wenn Politik aber, wie Hansel an anderer Stelle schreibt, die „Kunst des Machbaren“ ist, dann ist die Beschreibung der Wirklichkeit mindestens die „Analyse der Realität“. Realität ist: Eine beträchtliche Anzahl von Europäern fühlt sich – für vier Jahre unterbrochen durch die Amtszeit Trumps – keinesfalls sicher als Zwangspartner an der Seite des notorischsten Kriegstreibers der Geschichte. Und mit der Sympathie für die als existent behaupteten „amerikanischen Werte“ hat das gar nichts zu tun. Die amerikanische Idee von Freiheit, Verfassungspatriotismus und dem „Pursuit Of Happiness“ ist schon verlockend. Aber es ändert nichts daran, daß es eine Idee ist. Die Realität sieht anders aus. Die USA selbst verwandeln sich allerweil in eine dieser oben erwähnten Quasi-Diktaturen. Und Realität ist für eine beträchtliche Anzahl von Europäern, daß sie eine ganze Menge Probleme ohne die notorische Kriegstreiberei der USA gar nicht hätten, Stichwort Migration. Es mag ja sein, daß Saddam Hussein genauso eine Geisel der Iraker gewesen ist wie Gaddafi eine für Libyen. Bei Assad in Syrien sieht das wieder anders aus, aber: Würden diese Despoten, resp. ihre von ihnen selbst inthronisierten Nachfolger heute noch diese Länder anstelle jenes Chaos´ regieren, das heute dank der USA dort regiert – das Sicherheitsgefühl einer „beträchtlichen Anzahl von Europäern“ wäre deutlich höher. Soviel zum Sicherheitsgefühl innerhalb der NATO.
Das innereurokratische Gefühl einer beträchtlichen Anzahl von Deutschen hinsichtlich ihrer materiellen Sicherheit abseits alles Militärischen ist keinesfalls eines von „optimale Bedingungen für die Entwicklung“ (welche Entwicklung, wtf?), sondern ein Zahlmeistergefühl, welches allgemein als wenig erbaulich gilt – Stichwort Schuldenunion. Das ist ein epochales Mißgefühl. Und so ein epochales Mißgefühl ist etwas völlig anderes als ein „epochaler Wert“. Fertig gelacht? – Gut, dann Frank Christian Hansels Kommentar zur obigen Einlassung der Frau Dagmar Heinemann.
Standort des Gefühls
Hansel schreibt bei Facebook: „Auch diese Passage verdeutlicht sehr, wo sich das neue Großbündnis verortet. Weder ist eine Abkehr vom Nordatlantikvertrag (Gründungsvertrag der NATO) erwünscht noch ist eine Entwertung eines europäischens Bündnisses überhaupt erwünscht. Und auch hier wieder die Frage: Wie muss es jenen vorkommen, was die AfD laut fordert, mit wem die AfD laut kuschelt und wen die AfD laut wegschubst und zur Bedrohung erklärt?“ – womit wir dann wieder bei der Aufrichtigkeit als der Alternative für Deutschland überhaupt wären. Wunsch ist nicht Wirklichkeit. Was das Bündnis außer der Verteidigung seiner jeweiligen nationalen Souveränitäten außerdem noch will, spielt keine Rolle hinsichtlich der Realität. Der Gründungsvertrag der NATO stammt aus einer Zeit, in der man eine Vorstellung vom Militärischen als Mittel zur Kriegsführung hatte. Das hat sich überholt. Die heute stattfindenden Kriege sind Informationskriege zum einen und die Schaffung politischer Abhängigkeiten und Gefolgschaften aufgrund wirtschaftlicher Verträge zum anderen. Militärisch gefragt ist auch nicht mehr die Ballistik, sondern der Elektromagnetismus. Der Kriegswaffenhandel lahmt international mangels Nachfrage nach herkömmlichen Waffen, könnte aber boomen aufgrund einer Nachfrage, die schier nicht mehr zu befriedigen ist. Gefragt sind heute elektromagnetische Waffen. Um die einzusetzen, braucht niemand mehr ein militärisches Bündnis, da er mit etwas Geschick schon als Kriegsteilnehmer unsichtbar bleibt. Die NATO ist obsolet geworden. Was das europäische Bündnis anbetrifft: Die Vereinigten Staaten von Europa wären kein Bündnis mehr im Sinne jenes Bündnisses, das sie bei Gründung der EU noch gewesen waren, sondern eine Degradierung der Nationen zu europäischen Bundesstaaten – und nach allem, was man dazu liest oder hört, wären es auch noch Bundestaaten mit weit weniger Kompetenzen, als es die Bundesstaaten in den USA bis heute noch sind. Es ist direkt erschütternd, daß sich Hansels Handlungsempfehlungen nicht an dem ausrichten, was tatsächlich ist, sondern an dem, was potentielle Bündnispartner unter Verkennung der Realität für wünschenswert halten. Wenn Politik tatsächlich die „Kunst des Machbaren“ ist: Es sollte machbar sein, den potentiellen Bündnispartnern die Realität innerhalb der EU sowohl hinsichtlich der materiellen Verteilungsgegebenheiten zu verklickern, als auch mit dem Irrtum aufzuräumen, daß eine weitere Mitgliedschaft in der NATO irgendjemandes Sicherheit erhöht.
Dexit
Was den Dexit betrifft: Aus dem Status Quo heraus einen Dexit zu befürworten, ist tatsächlich eine Torheit, aber aus einem ganz anderen Grund. Ein Papiertiger bleibt ein Papiertiger, auch wenn er behauptet, er sei ein unabhängiger Papiertiger. Solange der Unabhängige nicht in der Lage ist, seinen Positionen notfalls den nötigen Nachdruck zu verleihen dadurch, daß er ein realistisches Bedrohungsszenario hinter sich aufbauen kann, solange bleibt seine Unabhängigkeit Illusion. Ein Dexit-Deutschland müsste vor dem Dexit bereits in der Lage dazu sein, sich nach einem Dexit notfalls alleine verteidigen zu können. Dabei wäre zu berücksichtigen, daß Nuklearwaffen den elektromagnetischen noch immer haushoch überlegen sind, weil sie nicht nur Leben, sondern außerdem auch noch ganze Infrastrukturen zerstören können. Ein Dexit ohne vorher dafür gesorgt zu haben, daß die Unabhängigkeit auch gesichert werden kann, wäre tatsächlich sehr blauäugig, zumal in einem Land, das auf allen Seiten von anderen Ländern umgeben ist. Der fürchterliche Klartext: Unabhängigkeit ist nicht möglich, ohne zugleich auch Nuklearmacht zu sein. Ob diese Einsicht schön ist oder nicht und ob sie irgendwem gefällt, spielt keine Rolle. Es ist gerade die „Politik der schönen Worte“, die Politik der Versprechen und der gebrochenen Versprechen, die – man kann es förmlich riechen – das finale Unheil anzieht wie ein Magnet. Fakten sprechen, nicht die Behauptung von Absichten. Fakt ist natürlich auch, daß es schier unmöglich sein dürfte, Deutschland zur Nuklearmacht zu machen. Insofern ist das Gerede vom Dexit sowieso Wunschdenken. Es sei denn, es gelänge, Deutschland aus der EU heraus in ein anderes, derzeit noch unbekanntes Bündnis zu überführen.
Das Traumbündnis
Vielleicht wäre es ja ganz gut, den osteuropäischen Nachbarn angesichts ihrer ansich schon begrüßenswerten Ablehnung des europäischen Zentralstaats insofern zu helfen, als daß man sie dabei unterstützt, ihre Angst vor der „Sowjetunion“ zu überwinden. Wahrscheinlich ist ihnen lediglich noch nicht aufgefallen, daß es die Sowjetunion schon seit zwanzig Jahren nicht mehr gibt. So ein Bündnis von souveränen Staaten, das von der Tschuktschensee zwischen Russland und Alaska nach Westen bis nach Aachen reicht, sollte genügen, um dieser EU ihre Impertinenzen abzukaufen und den Globalismus zu beerdigen.
Die Partei, die Partei …
Aber gut: Unterhalten wir uns lieber darüber, was der AfD nützt und welche Ansichten es dazu gibt. Ich bin klein, mein Herz ist rein, laß´ die Partei mein´ Sorge sein. Trotzdem: Aufrichtigkeit der Argumentation wäre auch bei einem solchen Thema hilfreich. Ansonsten ist richtig: Wenn „wir“ nicht aufpassen, gilt bald „China rules“. Und dann haben sich alle parteiinternen Diskussionen ohnehin erledigt. Bundesbildungsministerin Karliczek läßt allerweil schon die Anwendbarkeit des digitalchinesischen „Social-Scoring-Systems“ auf die Bundesrepublik erforschen.
Frank Christian Hansel gehört dem „liberalen Flügel“ der AfD an, war anfangs der Neunziger Jahre SPD-Mitglied und bei der Treuhandgesellschaft Berlin. Wikipedia: „Von 2002 bis 2012 war Hansel Deutschland-Geschäftsführer und von 2013 bis Januar 2015 Liquidator der spanischen Immobilien-AG Metrovacesa.“ Er ist also vom Anfang bis zum Ende dabei gewesen.Ich weiß jetzt auch nicht, ob man das bei der AfD als einen Warnhinweis verstehen sollte.
Kleine Lehrstunde der Immunologie mit Dr. Paul Brandenburg
Nach eineinhalb Jahren sogenannter epidemischer Notlage nationaler Tragweite wird deutlich, dass über die Immunologie des Menschen, sein wichtigstes Gesundheitssystem, in weiten Teilen Informationsbedarf besteht. Darum sprechen wir heute über das Immunsystem – selbstverständlich in Zusammenhang mit der Covid-19 Erkrankung – und haben den Arzt, Publizisten und Unternehmer Dr. Paul Brandenburg zugeschaltet, der für unsere Fragen als promovierter Arzt Expertise mitbringt. Er hat sich in seiner Doktorarbeit mit antigen-abhängigen Immunantworten beschäftigt. Dr. Paul Brandenburg absolvierte sein Medizinstudium an der Charité, an der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Transplantationschirurgie und in Japan.
Kleine Lehrstunde der Immunologie mit Dr. Paul Brandenburg – Teil 1
In einem zweiten Gespräch geht es um die Wirkung der sogenannten Impfungen auf das menschliche Immunsystem.
… und was davon kann die Impfung verstärken oder gar ersetzen? – Teil 2
Manche behaupten, die Corona-Krise sei in Wahrheit eine Bildungskrise. Auch die Kanzlerin zeigte sich jüngst unsicher in Sachen Infektion und Infektionsnachweis. Was weiß die Medizin tatsächlich und wie viel davon wird klar und verständlich in die stark betroffene Bevölkerung transportiert? Wir starten heute einen zweiten Versuch, einen kleinen Teil zur Aufklärung beizutragen und unterhalten uns erneut mit Dr. Paul Brandenburg, der als promovierter Arzt Expertise mitbringt. Er hatte sich in seiner Doktorarbeit nämlich mit antigen-abhängigen Immunantworten beschäftigt. Wir wollten zunächst von ihm wissen, welchen Teil der immunologischen Arbeit die Impfungen, vor allem diese neuartigen sogenannten Impfungen verstärken, vielleicht sogar ersetzen können.
(Quelle)
Impfverweigerer sind der neuer Antichrist: Der Vatikan als Big-Pharma-Heilsverkünder

Als hätte die katholische Kirche nicht genug interne Probleme (oder vielleicht gerade deswegen, Stichwort globale Kindesmissbrauchsaffären), hat sie einen neuen Menschheitsfeind ausgemacht, dem sie nun – unter Aufbietung ihrer gesamten religiösen Autorität – den Kampf ansagt: Die Impfskeptiker und -verweigerer. In einer gemeinsamen Erklärung mit der World Medical Association (WMA) von Freitag fordert die Bioethische Akademie des Vatikan nun vermehrte Kraftanstrengungen dabei, jede Form von „Impfzurückhaltung“ im Zusammenhang mit den Covid-19-Schutzimpfungen zu „bekämpfen„.
Der militante, so gar nicht christliche Tonfall hat dabei durchaus Methode – geht es doch darum, nach bewährter manichäischer Spalt-Taktik, die Menschen in richtig und falsch Handelnde, in Gut und Böse zu scheiden und jene an den Pranger zu stellen, die sich dem angeblichen „wissenschaftlichen Konsens„, der alternativlosen und unhinterfragt angezeigten Immunisierung durch Experimentalimpfstoffe widersetzen. Das Ziel müsse sein, „Mythen und Desinformationen“ im Kampf gegen das Coronavirus zu beseitigen, berichtet die „New York Post“ über die geradezu kriegerisch anmutende Erklärung.
Während die Kurien-Ethiker gemeinsam mit den globalmedizinischen Impflobbyisten der WMA in ärmeren Ländern von allem historisch bedingte ökonomische Ungleichheiten und ein generelles Misstrauen in westliche Pharmakonzerne als Grund für eine dortige Impfverweigerungshaltung ausgemacht haben (sofern es nicht an einem Mangel an verfügbaren Impfstoffen liegt), haben sie in den entwickelteren Staaten und Industrienationen eher, als noch hartnäckigere und widerspenstigere Bedrohung, „Fake News“ und „planmäßige Desinformationen“ zur Ursache für Impfskepsis auserkoren, die die „Sicherheit der Impfstoffe“ in Zweifel ziehe.
Hier zeigt sich wieder einmal, wie rückständig und wenig überzeugt von der Mündigkeit ihrer Schäfchen diese Kirche auch 500 Jahre nach der Aufklärung noch immer zu sein scheint – jedenfalls sofern es sich um „Impfmuffel“ römisch-katholischen Glaubens handelt. Denn auf den Gedanken, dass kritisch denkende Bürger in wohlverstandenem Eigeninteresse selbständig urteilen können, was für ihre eigene Gesundheit gut ist, und dass sie die Impfentscheidung eigenmächtig treffen können und sich hierzu aus unterschiedlichen – und nicht nur staatlich-pharmazeutischen Quellen informieren – kommt hier anscheinend keiner… (DM)



