Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Nach Corona-Ausbruch auf Mallorca: Gericht beendet Zwangs-Quarantäne für hunderte Schüler

Ein Gericht auf der spanischen Insel Mallorca hat die behördlich angeordnete Zwangsquarantäne für Hunderte Schüler teilweise gekippt. Alle Schüler, die negativ auf das Coronavirus getestet worden sind, gut 180 Jugendliche, dürfen die Isolation verlassen. Alle anderen müssen auch weiterhin in dem Gebäudekomplex ausharren. Die Richter begründeten die Entscheidung damit, dass die Gesundheitsbehörde generell alle Schüler unter Generalverdacht gestellt hätte. Die entlassenen Schüler sollen nun mit einem Quarantäneschiff zurück auf das spanische Festland gebracht werden. Die jungen Menschen waren auf die Insel gekommen, um das Ende des Schuljahres zu feiern. Wahrscheinlich haben sich dann auf einem Konzert mehr als 1.000 Menschen mit Corona infiziert. Die Schüler, die zur Quarantäne ins Hotel Palma Bellver in Palma de Mallorca gezwungen worden waren, protestierten anschließend lautstark mit großen Transparenten auf ihren Balkonen. Einige verglichen die Maßnahmen mit einer Entführung und flüchteten. Drei Schüler konnten sich wohl bis zum Festland durchschlagen, andere liefen in Häfen oder Flughäfen direkt der Polizei in die Arme.

(Quelle)

Putin im O-Ton über seinen Nachfolger

Putin im O-Ton über seinen Nachfolger

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Wie angekündigt übersetze ich die Teile von Putins vierstündiger Fragestunde, die meiner Meinung nach für deutsche Leser interessant sind. Putin hat sich zur Frage seiner Nachfolge wie immer bedeckt gehalten, aber da das Thema viele interessiert, habe ich die Frage eines Russen und Putins Antwort dazu übersetzt. Beginn der Übersetzung: Dolzhenko: Sehr geehrter Herr Präsident! […]

Der Beitrag Putin im O-Ton über seinen Nachfolger erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Putin im O-Ton über den Vorfall im Schwarzen Meer und die Gefahr eines dritten Weltkrieges

Putin im O-Ton über den Vorfall im Schwarzen Meer und die Gefahr eines dritten Weltkrieges

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Wie angekündigt übersetze ich die Teile von Putins vierstündiger Fragestunde, die meiner Meinung nach für deutsche Leser interessant sind. Ein wichtiges Thema der letzten Tage war die Provokation des britischen Kriegsschiffes Defender in den Gewässern der Krim. Immerhin bestand dabei die Gefahr, dass Russland ein britisches Kriegsschiff versenkt und die Folgen wären unabsehbar gewesen. Daher […]

Der Beitrag Putin im O-Ton über den Vorfall im Schwarzen Meer und die Gefahr eines dritten Weltkrieges erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Corona machts möglich: Spanische Dörfer erleben eine «Revolution»

Der Ausbau der 5G-Technologie und des Glasfasernetzes geht in Spanien flott voran und wird ohne jegliche Kritik begrüsst. Diesen Eindruck vermitteln jedenfalls die «renommierten» Medien. So schrieb die Zeitung El País am 28. Juni, dass die «Pandemie» und der Fortschritt im Telekommunikationssektor die «ländlichen Regionen beleben».

Immer mehr Familien würden die Städte verlassen und wieder in kleinere Dörfer ziehen. Dies sei dank der eingeführten Homeoffice-Arbeit und der besseren Vernetzung nun möglich. Diese Entwicklung hätte in den Dörfern «eine Revolution» ausgelöst.

Als Beispiele führte die Zeitung einige kleine katalanischen Ortschaften an. «Nach dem Lockdown sind viele Menschen in die Dörfer gekommen. Junge Leute, die hier ihre Kindheit verbracht haben, machen sich selbständig, um im Dorf zu bleiben. Die Leute sehen nicht mehr die Notwendigkeit, in der Stadt zu leben, weil sie alles, was sie brauchen, im Dorf haben können», wurde Jordi Verdú, der Bürgermeister von Corbins (Segrià) zitiert.

Der Politiker sei begeistert über diese Entwicklung, die auf die «bessere Vernetzung» zurückführe. Auch in Camprodón (Ripollès) habe ein Sprecher des Rathauses erklärt:

«Wir wollen, dass die fortschrittlichsten Technologien Einzug halten. Aber sie sollen für alle sein, nicht nur für wenige Glückliche.»

Zum Abschluss machte El País noch Werbung für die am besten vernetzten katalanischen Ortschaften. Diese seien nach Angaben des Telekommunikationsunternehmens Telefónica: Riu (Cerdanya) mit 93 Einwohnern, Pedret i Marzà (Alt Empordà) mit 195 Einwohnern, Aiguaviva (Gironès) mit 765, Botarell (Baix Camp) mit 1077 und Vallfogona de Balaguer (Noguera) mit 1906 Einwohnern.

Mehr Firmenpleiten im Mai

Laut der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich sind im Mai 2020 die Firmenkonkurse in der Schweiz massiv angestiegen. Betroffen waren vor allem Unternehmen aus Branchen, die wegen den Zwangsschliessungen durch den Bundesrat ihrem Geschäft gemäss Artikel 27 der Bundesverfassung (Wirtschaftsfreiheit) nicht nachgehen konnten. Darunter befinden sich insbesondere das Gastgewerbe, die Unterhaltungsindustrie, das Transportwesen, der Detail- und Grosshandel und sonstige, vor allem unternehmensnahe Dienstleistungen (vgl. Grafik 1).

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Grafik 1. Quelle: KOF

Wie das KOF weiter schreibt, dürfte der Trend zu mehr Konkursen anhalten. Als Grund ist hier unter anderem die zugenommene Verschuldung zu nennen. Es gebe zwar positive Signale, so etwa im Gastgewerbe und der Unterhaltungsindustrie, wo «die Neugründungen in vergangenen Monaten über dem Trend» gelegen hätten. Auf gutem Weg befinde sich auch der Gross- und Detailhandel, «wo die Neugründungen seit einigen Monaten sehr hoch sind».

Jedoch ist zu bemerken, dass zum Beispiel im Gastgewerbe und der Unterhaltungsindustrie entgegen der Aussage «Neugründungen in vergangenen Monaten über dem Trend» in der Grafik 2 erkennbar ist, dass während der vergangenen Monate bestenfalls eine Stagnation auszumachen ist.

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Grafik 2. Quelle: KOF

Im Moment scheinen die staatlichen Zahlungen zu wirken. Die Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet erklärt hierzu, «dass sich die zu erwartende Konkurswelle zeitlich noch weiter in die Zukunft verschiebt».

Für gewisse Medien scheint es überraschend zu sein, dass Zwangsschliessungen zu Konkursen führen. So schrieb das Wirtschaftsressort des Blick: «Überraschende KOF-Auswertung […] Mit einem so deutlichen Anstieg der Firmenkonkurse wie im Mai hatte kaum einer gerechnet.»

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Quelle: Blick.ch

Überraschend wohl deshalb, weil der Blick frohlockte, dass im Corona-Jahr die Firmenpleiten im Vergleich zum Vorjahr sogar zurückgegangen waren. Dies dürfte wohl eher damit zusammenhängen, dass entsprechende Massnahmen zum Einfrieren der Wirtschaft die Probleme lediglich zeitlich verschleppen. So ordnete beispielsweise der Bundesrat einen Rechtsstillstand im Betreibungswesen an und die Laufzeit der Kurzarbeitsentschädigungen wurde verlängert.

Probe des Pfizer/BioNTech-«Impfstoffs» enthält toxisches Graphen

Der Chemiker Prof. Dr. Pablo Campra Madrid von der Universität Almeria in Spanien analysierte eine Probe des Gen-Präparats «Comirnaty» von Pfizer/BioNTech. Die Analyse bestand aus Licht- und Elektronenmikroskopie sowie der Quantifizierung der UV-Gesamtabsorption im Spektrophotometer und der spezifischen Quantifizierung von RNA durch Fluoreszenz.

Laut Campra Madrid belegt die Analyse eindeutig, dass das Gen-Präparat von Pfizer/BioNTech Graphen-Derivate enthält.

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Links ein Bild der Comirnaty-Probe, rechts ein Bild von Graphen aus der Fachliteratur (Choucair und Pass, 2009, Nature Nanotechnology 4(1):30 -3 Fig 2)

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Links die Comirnaty Probe, rechts reduziertes Graphenoxid (60x)

Die endgültige Identifizierung von Graphen, Graphenoxid (GO) oder reduziertem Graphenoxid (rGO) müsse anhand einer strukturellen Charakterisierung durch Spektralanalysen von Proben vorgenommen werden, die mit denjenigen von Graphen-Derivaten aus der Literatur und von Proben verglichen werden, schreibt Prof. Campra Madrid in seiner Analyse. Er merkt auch an, dass nur eine einzige Probe analysiert wurde. Zur Bestätigung müssten weitere Proben untersucht werden.

Graphen ist eine einatomige Kohlenstoff-Nanoschicht, deren Toxizität ausführlich bestätigt ist. Bisher geht man davon aus, dass die «Verpackung» der mRNA aus einer Nano-Lipidschicht und nicht aus einer Nano-Kohlenstoffschicht besteht. Graphenpartikel wurden auch schon in chinesischen Masken gefunden, die daraufhin in Kanada zurückgezogen wurden (wir berichteten).

Die Ergebnisse sind mit Vorsicht zu geniessen, weil die Studie nicht in einer Fachpublikation veröffentlicht und nicht peer-reviewed wurde.

#3 Tipp: Wie man gute Studien von schlechten unterscheiden kann

Im ersten Teil dieser Serie beschäftigte sich Rosemary Frei mit der Frage, ob in einer Studie wichtige Informationen ausgelassen oder versteckt wurden. Im zweiten Teil setzte sich die Molekularbiologin mit Datenmaterial von Studien zur Gefährlichkeit der neuen «indischen SARS-Variante» beim Menschen auseinander. Im nun dritten und letzten Teil zeigt sie, ob eine Studie wirklich die Informationen enthält, auf die sie sich bezieht.

Als Beispiel verwende ich das Thema «Spike-Protein-Shedding». Ein theoretisches Szenario, in dem Zellen einer Person, die mit einem mRNA-Präparat geimpft wurde, eine beträchtliche Zahl von Kopien des Spike-Proteins anfertigen und diese Kopien in die Umwelt freisetzen. Grosse Mengen des Spike-Proteins könnten dann in den Körper eines Ungeimpften in der Nähe gelangen, so die Theorie.

Eine Gruppe, die Angst vor dem «Spike-Protein-Shedding» schürt, sind die amerikanischen Frontline-Doctors. Sie veröffentlichten am 26. April eine Kurzinformation für Politiker und Ärzte.

Der dritte Abschnitt dieses Papiers trägt den Titel «Können Ungeimpfte durch Kontakt mit Geimpften krank werden?». Der Abschnitt ist voll von Behauptungen über Schäden, die bei Menschen auftreten, nachdem sie eine mRNA-Injektion erhalten haben. Aber zum Quellenmaterial gibt es nur einen Link und dieser befindet sich im zweiten Satz:

Hier der ganze Abschnitt:

«Der Impfstoff produziert viele Billionen Partikel von Spike-Proteinen in den Empfängern. Geimpfte Patienten können einige dieser Partikel (Spike-Proteine) an enge Kontakte abgeben. Die Partikel haben die Fähigkeit, bei diesen Kontakten Entzündungen und Krankheiten auszulösen. Mit anderen Worten, Die Spike-Proteine sind genauso pathogen (krankmachend) wie das vollständige Virus. Am besorgniserregendsten ist, dass der Körper eines Menschen plötzlich mit 13 Billionen dieser Partikel überflutet wird und die Spike-Proteine fester binden als das vollständig intakte Virus. Aufgrund der Biomimikry (Ähnlichkeit) der Spikes scheint das Shedding bei einigen Personen eine Vielzahl von Autoimmunerkrankungen (bei denen der Körper sein eigenes Gewebe angreift) auszulösen. Weltweit wurden Fälle von Herzbeutelentzündung, Gürtelrose, Lungenentzündung, Blutgerinnseln in den Extremitäten und im Gehirn, Bellscher Lähmung, vaginalen Blutungen und Fehlgeburten bei Personen berichtet, die sich in der Nähe von geimpften Personen aufhalten. Darüber hinaus wissen wir, dass die Spike-Proteine die Blut-Hirn-Schranke überwinden können, im Gegensatz zu herkömmlichen Impfstoffen.»

Beachten Sie, dass es nur ein Hauptquellenpapier gibt, das mit dem Wort «Partikel» verlinkt ist. Das Primärquellenmaterial ist eine Studie, die am 1. September 2020 in einer Zeitschrift namens SN Compr Clin Med (die Kurzform für Springer Nature Comprehensive Clinical Medicine ) veröffentlicht wurde und den Titel «Covid-19 und seine Übertragungswege» trägt.

In dieser Studie geht es um indirekte und direkte Übertragungswege von Covid-19. Aber es erwähnt Impfstoffe, Impfungen oder Injektionen von mRNA überhaupt nicht. Es kann daher die Behauptung der Frontline-Ärzte nicht bestätigen, dass geimpfte Menschen das Spike-Protein an andere abgeben würden.

Wenn wir schon dabei sein, schauen wir uns einmal an, ob es irgend ein Primärquellenmaterial gibt, das die Behauptung des «Spike-Protein-Shedding» unterstützt. Ein Dokument, das von vielen Leuten für diese Behauptung verwendet wird, ist das Studienprotokoll über den mRA-Impfstoff Comirnaty von Pfizer aus dem November 2020. Darin wird die Impfstoffstudie von Pfizer detailliert beschrieben.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht der erste Teil des Unterabschnittes «8.3.5.1. Exposition während der Schwangerschaft», auf den Seiten 67 und 68 des Dokuments:

  • Bei einer weiblichen Teilnehmerin der Studie wird während der Behandlung oder nach Absetzen der Studienintervention eine Schwangerschaft festgestellt.
  • Ein männlicher Teilnehmer, der eine Studienintervention erhält oder diese abgesetzt hat, exponiert eine Partnerin vor oder um den Zeitpunkt der Empfängnis.
  • Es wird festgestellt, dass eine Frau schwanger ist, während sie der Studienintervention ausgesetzt ist oder war, und zwar aufgrund einer Umweltexposition (siehe unten):
  • Ein weibliches Familienmitglied oder ein Gesundheitsdienstleister berichtet, dass sie schwanger ist, nachdem sie der Studienintervention durch Einatmen oder Hautkontakt ausgesetzt war.
  • Ein männliches Familienmitglied oder ein medizinischer Betreuer, der der Studienintervention durch Einatmen oder Hautkontakt ausgesetzt war, exponiert dann seine Partnerin vor oder um den Zeitpunkt der Empfängnis.

Der Begriff «Studienintervention» bezieht sich auf den Impfstoff von Pfizer. Im Abschnitt heisst es, dass jemand «der Studienintervention während einer Umweltexposition ausgesetzt» werden kann und dass diese «Umweltexposition» durch «Inhalation oder Hautkontakt» erfolgt.

Leider machen viele prominente Leute diesen Fehler und zitieren das Pfizer-Dokument falsch, damit es mit ihrer Behauptung übereinstimmt. Zum Beispiel sagt Dr. Christiane Nortrhup in einem Video vom 21. Mai 2021:

«Wenn man sich das Pfizer-Dokument von Anfang an anschaut, steht auf Seite 67 tatsächlich, dass ‹ein Mann eine Frau sieben Wochen lang nicht schwängern sollte, und keine Frau im Zeitraum von sieben Wochen schwanger werden sollte›, und es heisst: wegen ‹Hautkontakt oder sexuellem Kontakt›. Man muss sich also fragen, was wussten oder wissen sie, was sie uns nicht sagen?»

Northrup muss sich auf Seite 67 des Pfizer-Protokolldokuments beziehen, denn soweit ich weiss, gibt es kein anderes Dokument über den Covid-Impfstoff von Pfizer, in dem Schwangerschaft und Exposition/Übertragung diskutiert werden. Ein weiteres Beispiel dafür, dass Northrup das Protokolldokument falsch zitiert, ist dieses Interview vom 20. Mai 2021 mit ihr, das bei Minute 3:30 beginnt.

Den ersten Hinweis auf die Bedeutung dieses Abschnittes fand ich, indem ich mir einfach andere Teile des Pfizer-Dokuments anschaute. Zum Beispiel heisst es eine Seite später im letzten Absatz des Unterabschnitts «8.3.5.2, Exposition während des Stillens»:

«Eine Exposition während des Stillens entsteht nicht, wenn ein Pfizer-Medikament, das speziell für stillende Frauen zugelassen ist (z. B. Vitamine), in Übereinstimmung mit der autorisierten Anwendung verabreicht wird. Wenn der Säugling jedoch ein SAE (schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis) im Zusammenhang mit einem solchen Medikament erfährt, wird das SAE zusammen mit der Exposition während des Stillens gemeldet.»

Die Erwähnung einer «Exposition» in diesem Absatz scheint sich also auf «ein Pfizer-Medikament» zu beziehen … (z.B. Vitamine). Könnten also alle Abschnitte im Pfizer-Protokoll, die eine «Exposition» durch die «Studienintervention» nennen, sich in Wirklichkeit nicht auf eine Ausscheidung beziehen, sondern auf Menschen, die über die Luft oder einen anderen Mechanismus mit dem Medikament in Kontakt kommen?

Das scheint mir die wahrscheinlichste Erklärung zu sein. Ich habe online recherchiert, und in der Tat ist es die verschachtelte Sprache von Pfizer.

Schauen Sie sich als Beispiel den Abschnitt «8.10. Exposition während der Schwangerschaft» im Pfizer-Protokoll von 2015 für seine Studie zu Dacomitinib an (ein Medikament gegen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs). Er lautet:

«Für Prüfpräparate und für vermarktete Produkte liegt eine Exposition während der Schwangerschaft vor, wenn: Eine Frau schwanger wird oder festgestellt wird, dass sie schwanger ist, während sie das Prüfpräparat erhält oder ihm ausgesetzt war (z. B. aufgrund einer Behandlung oder Umweltexposition), oder die Frau wird schwanger oder es wird festgestellt, dass sie schwanger ist, nachdem sie das Prüfpräparat abgesetzt hat und/oder ihm ausgesetzt war. Ein Beispiel für eine Umweltexposition wäre ein Fall mit direktem Kontakt mit einem Pfizer-Produkt bei einer schwangeren Frau (z. B. eine Krankenschwester berichtet, dass sie schwanger ist und mit Chemotherapeutika in Kontakt gekommen ist). Ein männlicher Patient ist (z. B. aufgrund einer Behandlung oder Umweltexposition) vor oder um den Zeitpunkt der Empfängnis mit dem Prüfpräparat in Kontakt gekommen und/oder war während der Schwangerschaft seiner Partnerin exponiert.»

Dieser Text hat eine ziemlich starke Ähnlichkeit mit dem Abschnitt über die Exposition während der Schwangerschaft im Protokoll des Pfizer-Impfstoffes Comirnaty. Und es ist überhaupt nicht wahrscheinlich, dass ein Krebsmedikament irgend etwas ausscheidet.

Die einzige Schlussfolgerung, die ich ziehen kann, ist also die, dass das Pfizer-Impfprotokoll keinerlei Unterstützung für die Behauptung bietet, dass Menschen, die mRNA-Impfungen erhalten haben, das Spike-Protein ausscheiden und es an andere weitergeben könnten. Und die Tatsache, dass America’s Frontline Doctors versucht, seine Behauptung für das «Spike-Protein Schedding» mit einem Dokument zu untermauern, das nichts mit der Impfung zu tun hat, zeigt, dass es keinen Beweis dafür gibt.

Reine «Interpretationen» für einen «Beweis» deuten darauf hin, dass es in Wirklichkeit überhaupt keine Beweise dafür gibt.

Ich glaube, dass die Impfstoffe gefährlich sind und sich negativ auf die Gesundheit von Menschen auswirken; ich glaube auch, dass Menschen, die in engem Kontakt mit Impfstoffempfängern sind, negativ beeinflusst werden können. Es gibt viele plausible Berichte, zum Beispiel über veränderte Perioden bei Frauen, die sich in der Nähe von geimpften Menschen aufgehalten haben. Es ist also durchaus möglich, dass veränderte Perioden mit der Nähe zu geimpften Menschen zusammenhängen. Aber es gibt, soweit ich gesehen habe, keinen Beweis dafür, dass die Spike-Proteine, die von den mRNA-Impfungen produziert werden, diese veränderten Perioden verursachen.

Vielleicht gibt es etwas anderes in den Impfstoffen, das zu all den negativen Effekten bei Menschen führt, die sich in der Nähe von geimpften Personen befanden. Oder vielleicht ist es nicht etwas, das sich in den Impfstoffen befindet, sondern ein anderes Phänomen, welches mit der Impfung zusammenhängt. Im Moment sind es reine Spekulationen. Die Jagd nach Fehlinformationen führt uns nur in Sackgassen und verzögert oder verhindert sogar die Suche nach der Wahrheit.

Das Verbreiten von Informationen, die eine extrem fadenscheinige Grundlage haben, gibt unseren Gegnern zudem erhebliches Futter, um uns alle als Verbreiter von Lügen darzustellen. Das bringt viele Menschen dazu, nicht mehr auf das zu hören, was wir sagen.

Es bringt auch Leute auf unserer Seite dazu, die physische und emotionale Trennung von Covid-Gläubigen/Pro-Impfgegnern und uns zu unterstützen. Das ist genau das, was die Architekten des Covid-Putsches wollen. Zum Beispiel sagt Dr. Larry Palevsky bei Minute 41:00 in diesem Video vom 27. April 2021, dass Menschen, die diese Impfstoffe erhalten haben, «unter Quarantäne gestellt werden und ein Abzeichen am Arm tragen sollten, auf dem steht: ‹Ich bin geimpft worden›.» Damit sollen sie also wie die Juden im Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet werden … damit wir wissen, dass wir sie auf der Strasse meiden … und uns ihnen nirgendwo in der Gesellschaft nähern sollten.

Das Fazit: Versuchen Sie, dem Sog zu widerstehen, einem Artikel oder einem Video zu glauben, nur weil es zu Ihrer Covid-skeptischen Ansicht passt und von jemandem stammt, dem Sie reflexartig vertrauen.

Sie können die drei Tipps nutzen, um objektiv zu bleiben und selbst herauszufinden, ob hinter den Behauptungen von «Experten» solide Beweise stehen.

Vertrauen Sie sich selbst – Sie können es.

Zur Person:

Nachdem Rosemary Frei einen Master of Science in Molekularbiologie an der medizinischen Fakultät der Universität Calgary erworben hatte, wurde sie freiberufliche Schriftstellerin. Sie arbeitet seit 22 Jahren als Autorin und Journalistin mit Schwerpunkt Medizin. Website: www.rosemaryfrei.ca

Pressekonferenz: Alain Berset rührt für die Gen-Präparate die Werbetrommel wie nie zuvor

Berset nannte für den Herbst und Winter ein breites Spektrum von möglichen Szenarien. Würden die Fallzahlen nicht wieder steigen, könnte der Bundesrat die Coronakrise als «beendet» erklären, sagte Gesundheitsminister Alain Berset an der gestrigen Pressekonferenz vom 30. Juni 2021.

Mögliche vierte Welle wegen «Delta»

Doch Berset warnte sogleich: «Wir gehen davon aus, dass die Fallzahlen im Herbst wieder steigen werden und es kann wegen der Delta-Variante zu einer vierten Welle kommen.» Trotz den jetzt guten «Zahlen» bleibe damit noch eine Unsicherheit, deshalb müssten wir uns auch auf negative Szenarien einstellen. Die «Delta-Variante» werde vermutlich auch bei uns dominant werden, so Berset. Ein erneuter Anstieg der «Fallzahlen» könnte das Gesundheitssystem derart belasten, dass Massnahmen wie die Maskenpflicht oder die Abstandsregeln weitergeführt, bzw. wieder eingeführt werden müssten, sagte der Magistrat.

Rückkehr zur Normalität durch bundesrätliche Planung

Infolge der Szenarien habe der Bundesrat nun erstmals die Möglichkeit, über mehrere Monate hinweg zu planen, und es müsse nicht immer alles innerhalb von sehr kurzer Zeit entschieden werden. Dies sei auch eine «Rückkehr zur Normalität», betonte Berset.

Auffrischimpfungen im Winter

Frühestens ab nächstem Winter soll es «Auffrischimpfungen» für gewisse Personengruppen oder gar für alle bereits Geimpften geben. Wegen neuer «Virusvarianten» könne es gar sein, dass der «Impfstoff» angepasst werden müsste. Das Impfen sei mit den neuen Varianten noch wichtiger geworden. «Früher oder später werden alle mit dem Virus in Kontakt kommen, sei es mit der Impfung oder durch eine Ansteckung», so Berset.

«Das positive Szenario ist nicht das wahrscheinlichste»

Auf die Frage eines Journalisten, ob es ein Szenario gebe, bei dem eine gewisse Impfquote das Problem mit den Varianten lösen könnte, sagte Berset: «Man kann mit allem arbeiten, aber wir müssen aufpassen und pragmatisch und realistisch sein. Das positive Szenario ist klar, wir haben jetzt eine gute Situation und eine gute Impfbereitschaft. Aber das positive Szenario ist nicht das wahrscheinlichste.» Man müsse sich auch auf das Szenario einstellen, dass sich zu wenige Menschen impfen lassen und die «Pandemie» in dieser nicht geimpften Gruppe weitergehe. Berset: «Wir haben in anderen Ländern mit einer hohen Impfquote gesehen, dass das Virus in der nicht geimpften Gruppe weiter durchgegangen ist».

«Die Impfung ist die beste Versicherung die man haben kann»

Zu den Impfungen sagte Berset: «Es bleibt unser Ziel, dass man die Impfquote weiterhin erhöht. Die Impfung ist wirklich die beste Versicherung die man haben kann. Für sich selbst als Person, aber auch für die Gesellschaft und generell für die nächsten Monate im Herbst.» Die Delta-Variante in Russland oder Portugal explodiere. Man müsse sehen, ob es das auch bei uns gebe. «Jetzt ist wirklich der richtige Moment, um sich impfen zu lassen, damit man das verhindern kann, was man in anderen Ländern sieht», mahnte Berset eindringlich.

mRNA-Injektionen seien hoch wirksam und «gut verträglich»

Die vier Millionen Dosen des Vektorimpfstoffes von AstraZeneca werden an das weltweite Impfprogramm Covax abgetreten, sagte Berset. Zu den Gründen dafür, wieso nicht alle 5,3 Millionen Impfdosen von AstraZeneca an Covax geliefert werden, sagte Berset: «In der Schweiz sind nur mRNA-Impfstoffe im Einsatz, die gut verträglich und hoch wirksam sind. Aber wir brauchen auch andere Impfstoffe für Menschen, die eine Unverträglichkeit gegen mRNA-Impfstoffe haben oder für solche, die keine mRNA-Impfstoffe wollen und dafür eine Impfung von AstraZeneca wünschen». Für den Vektorimpfstoff von AstraZeneca gibt es in der Schweiz noch keine Zulassung.

Förderprogramm für Medikamente gegen Covid-19

Zur Förderung von neuen Arzneimitteln gegen Covid-19 soll es ein Förderprogramm geben. Verantwortlich dafür soll das Bundesamt für Gesundheit BAG sein, welches mit der Agentur für Innovationsförderung Innosuisse zusammenarbeitet. Mit diesem Programm sollen die Forschung, die Entwicklung und die Herstellung von Medikamenten gegen Covid-19 gefördert werden. So sollen auch Menschen Zugang zu Medikamenten erhalten, die sich nicht impfen lassen können. Das Programm sei bis Ende 2022 befristet.

«Besorgniserregende Varianten» verlängern die Pandemie

Die Entwicklung in der Schweiz sei von der globalen Situation abhängig. Je länger es für die weltweite Impfung brauche und je mehr Infektionen es gebe, umso grösser seien auch die Risiken bei uns. Und umso grösser sei die Wahrscheinlichkeit, dass sich die «besorgniserregenden Varianten» auch bei uns entwickeln. «Dies verlängert die Pandemie», sagte Berset.

Kommentar der Redaktion:

Das die mRNA-Präparate hoch wirksam und gut verträglich sind, ist irreführend und falsch. Bei der behaupteten Wirksamkeit von 95% handelt es sich um einen rechenakrobatischen Trick (wir berichteten). Dass die Gen-Injektionen alles andere als verträglich sind, zeigen die Meldungen von Impfnebenwirkungen in den Datenbanken der WHO und der EMA – denn diese explodieren (wir berichteten).

Ausserdem ist das Nutzen-Risiko-Profil der experimentellen Gen-Präparate katastrophal. Denn eine neue Studie zeigt, dass zur Verhinderung von drei Covid-19 Todesfällen, zwei Impftote in Kauf genommen werden (wir berichteten). Für die Behauptung, dass man sich besonders gegen die neue besorgniserregende «Delta-Variante» impfen soll, sprechen die Daten des britischen Gesundheitsministeriums. Denn diese zeigen, dass doppelt geimpfte Personen ein sechsfach höheres Risiko haben, an «Delta» zu sterben als ungeimpfte (wir berichteten). Berset sagte zu all dem nichts. Schlimmer noch: er rührte die Werbetrommel für die Gen-Präparate so heftig wie nie zuvor.

US-Verteidigungsministerium bestätigt einen Zusammenhang zwischen Herzentzündungen und Covid-«Impfstoffen»

Das US-Verteidigungsministerium hat einen Zusammenhang zwischen Herzentzündungen (Myokarditis) und Covid-Impfstoffen bestätigt. Dies geht aus einem kürzlich veröffentlichten Artikel des Medienportals Children’s Health Defense hervor, der sich auf eine Studie bezieht, die am 29. Juni in JAMA Cardiology veröffentlicht wurde.

Darin beschreiben Forscher 23 Fälle von Myokarditis bei gesunden Militärangehörigen. Die Erkrankung entwickelten die Soldaten innerhalb von vier Tagen nach Verabreichung der Covid-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech oder Moderna.

Insgesamt 23 männliche Patienten (22, die derzeit im Militär dienen, und ein Rentner) mit einem mittleren Alter von 25 Jahren mussten zwischen Januar und April 2021 wegen akut auftretender Brustschmerzen nach mRNA-Injektionen untersucht worden.

Children’s Health Defense schrieb:

«Alle Militärangehörigen waren zuvor gesund und hatten ein hohes Mass an Fitness. Sie waren nach militärischen Massstäben körperlich fit und hatten keine bekannte Vorgeschichte von Herzerkrankungen, signifikanten kardialen Risikofaktoren oder Exposition gegenüber kardiotoxischen Substanzen»

Sieben Militärangehörige hatten den Covid-«Impfstoff» von Pfizer/BioNTech und 16 den Moderna-Impfstoff erhalten. Bei allen Patienten wurde die «endgültige Diagnose Myokarditis gestellt, ohne dass infektiöse, ischämische oder autoimmune Ätiologien identifiziert wurden». Die Diagnosen seien überprüft worden und hätten den Falldefinitionskriterien der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) für wahrscheinliche Myokarditis entsprochen.

«Alle Patienten zeigten akute Brustschmerzen und signifikant erhöhte kardiale Troponinwerte (10- bis 400-fach über den oberen Grenzen der jeweiligen Referenzbereiche) mit Symptombeginn innerhalb von 12 bis 96 Stunden nach der Covid-Impfung», berichtete das Medienportal.

Laut der Studie hätten die Ärzte nur acht oder weniger Fälle von Myokarditis unter den 436’000 männlichen Militärangehörigen erwartet, so Children’s Health Defense. Doch es seien über 20 Militärangehörige, die nach ihrer zweiten Dosis eine Entzündung aufwiesen, darunter 14 nach der Moderna-Spritze und sechs nach der Pfizer/BioNTech-Injektion. Drei Soldaten entwickelten bereits nach der ersten Impfung eine Myokarditis.

Bei 16 Patienten seien die kardialen Symptome innerhalb einer Woche nach ihrem Auftreten abgeklungen, aber sieben hätten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Studie weiterhin Schmerzen in der Brust.

Die tatsächliche Häufigkeit der Myokarditis sei derzeit nicht bekannt, hätten die Forscher erklärt, das Präsentationsmuster und der klinische Verlauf würden jedoch «einen Zusammenhang mit einer entzündlichen Reaktion auf die Impfung» nahelegen.

Deutschland: Intensivere Tendenzen in Richtung Sozialkredit-System als gedacht

Deutschland: Intensivere Tendenzen in Richtung Sozialkredit-System als gedacht

Info-DIREKT berichtete schon mehrere Male über das Liebäugeln der Regierenden mit dem chinesischen System der totalen Überwachung und einem Punktesystem für Wohl- und Fehlverhalten. In China nennt sich das „Social Credit System“ – und laut der deutschen Bundesregierung wünschen sich dies auch viele Deutsche. Neben einer schriftlichen Empfehlung ist nun auch ein Video des Forschungsministeriums aufgetaucht. Und: Die zuständige Ministerin traf sich 2019 mit Macron und Xi Jinping.

Von Michael Mayrhofer

Erst am 28. Juni berichteten wir über die Quasi-Empfehlung des deutschen Forschungsministeriums hinsichtlich der Einführung eines Sozialkredit-Systems nach chinesischem Vorbild: Deutsches Forschungsministerium liebäugelt mit Chinas Social Credit-System. Nun werden mehr und mehr zusätzliche Informationen dazu bekannt. So ließ das Ministerium offensichtlich auch einen „Trailer“ als Film dazu produzieren.

“Hallo, falls noch nicht bekannt, hier ein VideoAusschnitt von der Seite
? https://t.co/NJQLruMO6P
zum Thema des aktuell ins Gespräch gebrachten #SozialPunkteKontos in einem zukünftigen #Deutschland.
SIE sprechen es inzwischen offen aus.” pic.twitter.com/qWQx7WTntG

— Libra0810 ?? ? (@Libra08101) June 30, 2021

So pikant wie brisant ist der Umstand, dass die deutsche Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) im Jahr 2019 gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in China war, um dem dortigen Staatspräsidenten Xi Jinping ihre Aufwartung zu machen. Karliczek dazu (quelle bmbf.de):

Wir Europäer schätzen die Volksrepublik China als wichtigen Partner in den Bereichen Handel, Forschung und Innovation. Eine Intensivierung der Beziehungen ist im beiderseitigen Interesse. Mit der wachsenden Stärke und Bedeutung Chinas wachsen die Chancen, aber auch die Herausforderungen der Zusammenarbeit.

Ganz offensichtlich ließ sich Karliczek auch weit darüber hinaus inspirieren. So ist wie berichtet intensiv im Gespräch, das Social Credit System Chinas auch in Deutschland einzuführen. Dazu gehört totale Überwachung und ein Ende jeglicher Privatsphäre. Dies deckt sich auch mit den Plänen von Klaus Schwab (WEF) wo „zufällig“ auch Emmanuel Macron über die Young Global Leaders Mitglied ist.

System seit 1990 entwickelt

Eine sehr detaillierte Erklärung des chinesischen Systems findet sich hier bei nhglobalpartners.com (in englischer Sprache). Kurz erklärt, es handelt sich um ein allumfassendes System um die „Vertrauenswürdigkeit“ von Individuen, Firmen und Behörden in ganz China festzustellen. Die Folgen einer schlechten Bewertung werden schwerwiegend sein. Reisepläne, Anstellungen, Zugang zu Finanzierungen und die Möglichkeit Verträge abzuschließen werden vom „Social Credit Score“ abhängen. Das System befindet sich seit 30 Jahren in Entwicklung und ständiger Erweiterung.

Ziele

Aktuell werden folgende Bewertungsziele verfolgt:

  • Finanzielle Vertrauenswürdigkeit (zhengxin 徵信)
  • Rechtliche Greifbarkeit (gongsi gongxin 司法公信)
  • Kommerzielle Vertrauenswürdigkeit (shangwu chengxin 商务诚信)
  • Zwischenmenschliche Vertrauenswürdigkeit (shehui chengxin 社会诚信)
  • Integrität der Regierung (zhengwu chengxin政务诚信)

Mechanismen

Um diese Ziele zu erreichen, die (siehe Punkt 5) nicht nur die Bürger sondern auch die Verwaltung betreffen, werden folgende Mechanismen eingesetzt:

  • Datensammlung und Teilen von Daten
  • Schwarze und Rote Listen
  • Strafen, Sanktionen und Belohnungen

Dabei wird erwartet, dass die Maßnahmen sowohl von den Regierungen als auch Firmen ein- und umgesetzt werden. Bei Firmen geht das System aktuell so weit, dass man mit schlechten Bewertungen bestraft werden kann, wenn man mit Firmen Geschäfte macht, welche sich Fehlverhalten zuschulden kommen lassen. Die Ausgrenzung unerwünschter Firmen ist somit umfassend – dasselbe wird in allen anderen Bereichen zu erwarten sein.

Sanktionen

An Sanktionen wurde bislang eingeführt:

  • Reisebeschränkungen oder -verbote
  • Verbote bestimmte Universitäten oder Schulen zu besuchen, wenn der Score der Eltern nicht passt
  • Anstellungsmöglichkeiten basieren auf den Blacklists
  • Firmen mit schlechteren Ratings haben mit zusätzlichen Prüfungen und Behördenschikanen zu rechnen
  • Personen die sich Fehlverhalten zuschulden kommen lassen können auf öffentlichen Aushängen benannt und gedemütigt werden

Fehlverhalten

In den meisten Städten wurde das Sozialkredit-System bereits testweise eingeführt. Zahlreiche Aktivitäten führen zu einem Punkteabzug, beispielsweise

  • Seine Eltern nicht besuchen
  • Bei Rot über die Straße gehen
  • Seinen Hund nicht anzuleinen
  • Rauchen in Nichtraucherzonen
  • In Online-Spielen betrügen

All diese Strategien und Herangehensweisen mögen ihren Ursprung und Hintergründe in der chinesischen Geschichte und Mentalität haben. Was all dies aber in Europa oder Deutschland zu suchen hat, wird wohl etwas schwieriger zu erklären sein. Doch „laut Umfragen“ wünscht sich schon heute mindestens jeder sechste Deutsche ein solches System.

Infografik von New Horizons.

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