Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

„Linke Bloger“ und warum ihre Fixierung auf „rechte Blogger“ gut ist

Mit den Ungereimtheiten in ihrem Wahlkampfbuch wurde vor ein paar Tagen die nächste Dekonstruktionsrunde für Annalena Baerbock eingeleitet. Die Leitmedien berichten offenbar nur sehr dosiert darüber, wobei erste als konservativ geltende Angebote wie der Focus beim Thema allmählich leicht mit den Füßen zu scharren beginnen. Am besten informiert wird man über das Thema aber in den alternativen Medien und hier vor allem im Blog von Hadmut Danisch, der sich in einem aktuellen Beitrag zum Themenbereich an den Verleumdungsversuchen durch die Presse abarbeitet.

Unübersehbare Bedeutungslosigkeit

Bevor ich zu meinem eigentlichen Punkt komme, möchte ich zunächst kurz Hadmut Danisch beglückwünschen. Nach über einem Jahrzehnt des sich die Finger Wundschreibens konnte er in der (ver)öffentlich(t)en Wahrnehmung endlich ein neues Niveau erreichen. Von seiner schieren Inexistenz trotz Millionen Klicks auf seinen Blog stieg er in rascher Folge zunächst zum „Berliner Blogger“ auf, um von einigen Leitmedien nun endlich auch beim Namen genannt zu werden. Freiwillig machen sie das nicht, so viel ist klar. Seine Bedeutungslosigkeit ist offenbar nicht länger aufrechtzuerhalten und sei es nur, um die Fußtruppen des Systems besser in seine Richtung schicken zu können.

In Anbetracht der weiteren inhaltlichen Umstände seines Blogs ist es dennoch eine ziemliche Leistung. Nicht mehr lange und die gängigen Suchmaschinen werden manuell eingreifen müssen, damit nicht zu viele Suchanfragen in Richtung „Dänisches Bettenlager“ auf Danischs Blog enden. Für jeden Mitbürger, der noch etwas auf unsere Zukunft gibt, ist sein Erfolg eine großartige Nachricht. Es bedeutet, dass eine weitere geschliffene Gegenstimme zum bleiernen Konsens nicht mehr überhört werden kann. Daher an dieser Stelle auch der Aufruf, nicht nur Mannikos Blog für die unermüdliche Aufklärungsarbeit mit einer Spende zu belohnen, sondern auch Hadmut Danisch ein paar Groschen zukommen zu lassen (siehe das rechte Menü auf der Startseite seines Blogs).

Hektische Begradigungen an der Danischfront

Wenn Dissidenten, die wie Danisch als Einzelkämpfer unterwegs sind, nicht mehr völlig ignoriert werden können, ist das nicht weniger als eine bedeutende Frontbegradigung für das Establishment. Für autoritäre Systeme waren immer schon Einzelkämpfer die größte Bedrohung, sobald sie einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichen konnten, wie es bei ihm mittlerweile der Fall ist. Ein historisches Beispiel wäre das enfant terrible Janusz Korwin-Mikke, der das kommunistische Polen der 80er Jahre mindestens so sehr herausfordern konnte, wie die gesamte Solidarnoz zusammen.

Das Problem mit derartigen Einzelkämpfern besteht darin, dass sie nicht infiltriert werden können und sie sich auch nicht vereinnahmen lassen. An nicht-tödlichen Waffen gegen sie bleiben nur noch der Rufmord, das Füttern mit Desinformation, oder wie im Fall von Vera Lengsfeld die familiäre Ganztagsbetreuung durch die Stasi. Doch das sind nur Lockstoffe, wie es auch Prostituierte sind. Die Zielperson muss es annehmen und sich darin verfangen, während sich das Publikum von außen heute dank Internet selbst vergewissern kann, ob das Gesagte Substanz hat und ein Rufmord gerechtfertigt ist oder nicht.

Mit dieser Frontbegradigung in der Causa Danisch ist bei auch nicht mehr gänzlich auszuschließen, dass er irgendwann sogar in eine GEZ-finanzierte Talkrunde eingeladen werden könne. Dort wäre Danisch zwar die Rolle des Prügelknaben sicher, um dem „Pöbel“, wie sich Sigmar Gabriel ausdrücken würde, die Lust an der Lektüre seines Blogs zu nehmen. Diese Folge wäre durchaus möglich, was auch für die ihm zugedachten Attribute gilt. Schlimmstenfalls aber könnte das Gegenteil eintreten und es könnten noch viel mehr Menschen im Land auf ihn und seine Ansichten aufmerksam werden. So wie es ist, präsentiert sich uns bei ihm ein Hochrisikospiel durch das Establishment – und das ist nie ein gutes Zeichen für das System, da es so ziemlich die letzte Möglichkeit ist, mit der seine Wirkung eingedämmt werden kann.

Selbstbezeichnung vs Fremdbezeichnung

In Danischs Beitrag über einen RND-Artikel über ihn und den „Plagiatsjäger“ Stefan Weber, dem die kopierten Stellen in Baerbocks Buch aufgefallen sind, geht es um den im Artikel enthaltenen Diffamierungsversuch mit Hilfe des allzu bekannten Attributs „rechts“ oder gerne auch „neurechts“. Über die dahinter stehende diffamierende Absicht braucht man sich nicht zu streiten, sie ist offensichtlich und seit etwa einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil des journalistischen Werkzeugkastens. (Interessant dazu Google Tends; die Trendumkehr der links/rechts Attribute ereignete sich in der Periode zwischen 2007 und 2010.)

Immer öfters kommt es dazu, dass öffentliche Personen aufgrund einer „falschen Meinung“ diese Zuschreibung erhalten. Dieser kürzliche Kommentar bei t-online legte beispielsweise sogar fest, dass Boris „Reitschuster ein rechter Blogger ist, der sich selbst als Journalist bezeichnet“. Boris Reitschuster, von dem zuvor aufgrund seiner Russlandberichterstattung kaum Grund zur Sorge ausging, setzte sich erst mit dem Coronathema auf die begriffliche Abschussliste seiner ehemaligen Kollegen. Danisch wie Reitschuster regen sich völlig zurecht darüber auf, wobei sich an dem Zitat über Reitschuster klar die Verlogenheit des Framings ablesen lässt: „Journalist“,so der Kommentator sei eine Selbstbezeichnung durch Reitschuster, „rechts“ dagegen wird durch den Kommentator von außen auf ihn draufgepappt, ohne dies weiter mit einer Kennzeichnung zu versehen.

Räääächts vs rechts

Das seltsame an dieser Praxis mit dem „rechten“ Attribut ist, dass sich keiner der mir bekannten Blogger oder YouTuber des alternativen Spektrums selbst als „rechts“ bezeichnen würde. Es mag sein, dass ich nicht weit genug rechts unterwegs bin, es spielt meines Wissens aber tatsächlich nur in sarkastischer Weise als „rääächts“ eine Rolle. Als Selbstbezeichnung lässt es sich eigentlich nur indirekt als zwangsläufige Konsequenz aus der Feststellung, man sei vieles nur „nicht links“, ableiten.

Gängige Attribute, die mir von Publizisten aus dem alternativen Spektrum bekannt, bewegen sich vielmehr alle irgendwo im Bereich patriotisch, liberal/libertär, konservativ, und individualistisch. Das aber findet sich weder bei Reitschuster, noch bei Danisch oder einem anderen als Attribut durch Vertreter des Mainstreams. Selbst Don Alphonso, Jan Fleischauer oder Roger Köppel aus der Schweiz, bei denen es sich seit vielen Jahren schon um feste Adressen in der medialen Öffentlichkeit handelt, wird nur selten die Freundlichkeit einer Übernehme ihrer eigenen politischen Verortung entgegengebracht. Auch sie werden gewohnheitsmäßig auf „rechts“ reduziert, da sie eine „rechtsoffene“ Gesinnung pflegen, was sich an ihren „rechten Argumenten“ ablesen lassen soll. So die bekannten Argumentationsketten bei allem, was nicht stramm links steht.

Selbstbezeichnende linke Blogger vs rechte Blogger

Fest steht, dass die gesamte begriffliche Diskurshoheit „links“ dominiert wird. Man erkennt es vor allem daran, wie sich auch hier eine Bedeutungsverschiebung zwischen eigentlich kongruenten links/rechts Attributen etablieren konnte. Das Vertreten linker Positionen ist dabei sogar so positiv besetzt, dass die Selbstbezeichnung als „linker Blogger“ ein gängiges Mittel ist, um sich politisch gegenüber seinem Publikum vorzustellen.

Gleich zwei Beispiele präsentiert die Suchmaschine als ersten und zweiten Treffer dazu. Ein Fritz Ullmann schreibt über sich bei Twitter, er sei „Stadtverordneter… und linker Blogger“. Wenig phantasiereich wählte er für sich bei Twitter auch das Pseudonym „ein_Linker“. Im Gegenzug ist „ein_Rechter“ bei Twitter noch immer zu haben. Zweites Beispiel wäre Roberto De Lapuente, der in einem Kommentar beim Neuen Deutschland bekannt gab: „Als linker Blogger pflege ich natürlich eher linke Filterblasen in den Netzwerken.“ Wenigstens weiß er wo es bei ihm hängt. Diese Selbsterkenntnis muss man De Laupente zugute halten.

Die allermeisten Journalistenund Blogger, die sich irgendwo und gerne als „links“ verorten, verfügen leider nicht über eine derartige Innenkenntnis. Zu oft wird verzichtet auf ein „linksliberal“, auch wenn es vielleicht hilfreich wäre. Hin und wieder trifft man „sozialistische“ oder selten noch „sozialdemokratische“ Vertreter. Die meisten aber verzichten auf eine derartige Differenzierung, wie es heute in der anderen Hälfte des klassischen links-rechts-Spektrums der Fall ist. Das eigene Kollektiv zählt offenbar mehr und so ist es nur logisch, sich selbst pauschal als dem „linken“ Lager zugehörig zu fühlen.

In Ableitung daraus ist es dann natürlich logisch, auf der anderen „rechten“ Seite in der selben Weise ein kohärentes Kollektiv zu sehen, das trotz aller Widersprüche zusammenhält wie Pech und Schwefel. Insofern ist es nicht wirklich verwunderlich, wie bei vielen der Beißreflex anspringt, wenn es um „rechtes Gedankengut“ oder etwas in diese Richtung geht. Denn wenn sich „Rechte“ alle in einem Topf liegen, dann gilt auch der weitere Definitionsraum für sie alle und in diesem geht es nicht zimperlich zu: Ausländerhass, Auschwitzphantasien und Pauschalsteuersätze und dergleichen sind kein Pappenstiel. Im Angesicht einer derartigen Bedrohung in Qualität und Quantität bleiben die wenigsten ruhig.

Zur Absicht gesellt sich ideologisierte Verbohrtheit

Die Behauptung, wonach das Attribut „rechts“ gezielt in vollem Bewusstsein aufgrund seiner abwertenden Bedeutung eingesetzt wird, um wahlweise Hadmut Danisch, Boris Reitschuster oder allgemein jeden Dissens gegen die eigene Meinung abzubügeln, ist damit nur teilweise korrekt. Dies wird mit Sicherheit getan und eines der sprachlichen Machtinstrumente, die unser Denken beherrschen.

Doch zu diesem Kalkül kommt ein zweiter Faktor hinzu, den ich als „ideologische Verbohrtheit“ bezeichnen würde, wenngleich die einfache Dummheit wohl auch ausreichen könnte. Das Problem heutiger Linker besteht darin, dass die Überzeugung in ihre Ideologie eine Durchdringung eine intellektuelle Leistung erfordert, zu der in der aufs Nachäffen gepolten schreibenden Zunft heute kaum noch einer in der Lage scheint. Das ist nicht zwingend schlecht, da es immer schon besser war, wenn die äußere Partei nicht zu viel denkt und sich auf den inbrünstigen Aktivismus beschränkt.

Es bedeutet aber auch, dass die eigenen Gefühle über den Verstand triumphieren. Gemeinsam mit weiteren psychosozialen Komponenten wie Gruppendenken, Fehlannahmen, persönlicher Überforderung und in einigen Fällen sicherlich auch niedere Beweggründe führen sie zu einer Schlichtheit im Denken, in dem etwa die Korrelation nur zu gerne zum zwingenden Korrelat geformt wird. Das hilft bei der Projektion, doch es schreckt auch jeden ab, der noch selbst denken kann.

Linkes Denken, rechts gespiegelt

Ein schönes Beispiel zu dieser Mischung aus Absicht, Verbohrtheit und Dummheit fand ich beim Volksverpetzer. In den ersten beiden Absätzen geht das Traktat gleich siebenfach mit dem Genderstern (gerne auch Genderpfurz) hausieren, was die Lektüre nicht gerade einfacher macht. Es zeigt aber vor allem, die Macht ist stark bei der Postille, die wohl fest darauf baut, dass wohl kaum jemand alles bis zu Ende liest.

Inhaltlich wartet der Beitrag des Volksverpetzers mit der Behauptung auf, wonach es „so viel einfacher wäre, ein rechter Blogger zu sein“. Das mag durchaus so sein, wenn wir uns einmal für einen Moment auf die Dichotomie einlassen. Linke Blogger suchen erfahrungsgemäß eher selten nach kausalen Wahrheiten, sondern beschäftigen sich zumeist nur mit gefühlten Gewissheiten. Eventuell ist das schwerer, als man es sich außerhalb der Blase vorstellt.

Die im Kontext mangelnder Kausalitätsbeziehung durch linke Aktivisten entscheidende Stelle findet sich hier:

„Und dabei macht sie [eine selbsternannte Twitterpolizistin] ein paar wichtige Beobachtungen, denn die rechten Shitstorms, die nachweislich von Rechtsextremen stammen (siehe unsere Recherche), kommen von teils anonymen Accounts, greifen sich vermeintlich kleine, schlecht vernetzte Accounts heraus, schüchtern sie ein, beleidigen, bedrohen sie rassistisch, misogyn, lookistisch.“

Wer sich zu „unserer Recherche“ durchklickt, der wird genau dann enttäuscht sein, wer getreu „rechter“ Selektionsannahmen einen kausalen Zusammenhang zu dem erwartet hat, was angekündigt wurde. Anstelle einer Auflistung irgendwelcher Sockenpuppen inklusive dem Beweis, wie sie im Schwarm von irgendwelchen „rechten Aktivisten“ betrieben werden, geht es in der Hauptsache um Don Alphonso – dem noch vor Hadmut Danisch wohl bekanntesten aller Blogger im Land.

Nicht er wird analysiert, sondern jene Vielzahl an zumeist anonymen Twitterkonten, die seine Inhalte kommentieren und weiterverbreiten. In etwa die Hälfte aller Konten, die mit Don Alphonso interagieren, sollen selbiges bei Twitter auch mit Inhalten von Martin und Brittany Sellner machen, als dem austro-amerikanischen Traumpaar katholisch erzkonservativ-nationalistischer Träumereien (oder so ähnlich).

Daraus folgt für den Volksverpetzer nicht etwa, dass Don Alphonso über eine große Reichweite bei kleinen Nutzern ohne nennenswerte eigene Öffentlichkeit verfügt, sprich, beim gemeinen Twittervolk gut ankommt. Vielmehr schließen sie daraus, dass Don Alphonso in etwa zur Hälfte die selbe Gesinnung bedient, wie auch die Sellners, deren „rechtsextreme Gesinnung“ außer Frage stehen soll. Will heißen: Der Volksverpetzer will nachgewiesen haben, dass Don Alphonso (mindestens) zur Hälfte rechtsextrem ist.

Es handelt sich dabei um eine reine statistische Scheinkorrelation, die zur maximal vernichtenden Aussage führt. In gefälliger Weise wird die „Analyse“ dann durch jene Kausalitäten gefüllt, die in der eigenen Blase Usus zu sein scheint und einfach übertragen wird. Im Äquivalent wäre dieser Grad an Dekonstruktion wohl nur noch vergleichbar mit der höchsten Potenz in der Homöopathie.

Dies gilt dann als hieb- und stichfester Beweis dafür, was für ein böser, rechter Unmensch Don Alphonso doch ist: Anonymes Trollen, Shitstorms verursachen, Klarnamen veröffentlichen, Abweichler ausschließen, Naive angeln, Morddrohungen absetzen etc. Das ganze Programm. Don Alphonso als Dompteur im Stile eines Josef Göbbels und mit den Mitteln eines Julius Streicher. Von der behaupteten Anonymität ganz zu Beginn dagegen ist keine Spur zu finden, der „Täter“ ist allseits bekannt. Es ist ein reiner Fiebertraum gefühlter Wahrheiten.

Ein Hufeisen wie ein Boomerang

Geradezu ironisch wird im ersten Artikel des Volksverpetzers kurz auf Gramscis Hufeisen eingegangen, wonach je nach Umständen immer der selbe Typus Mensch gesellschaftlich ganz oben oder ganz unten endet. Sie merken es nicht einmal mehr in ihrer linken Allesblase, wie sich unmittelbar selbst dessen bezichtigen, was sie anderen unentwegt vorwerfen. Schön auch dieser Satz, in dem es über das feindlich gesinnte politische Lager heißt:

„Aber in einer Welt, in der die eigene In-Group per Definition die moralisch bessere ist, und alle Opponenten davon per Definition immer falsch liegen, weil sie schlechtere Menschen sind…“

Bei diesem Satz handelt es sich um die exakte Umkehrung des alten Spruchs, wonach „Rechte meinen, Linke lägen falsch, während Linke denken, Rechte seien böse Menschen“. Wir erleben im linken Lager die umfassende Spiegelung und Projektion all der kleinen und großen Abgründe, derer man sich selbst schuldig macht, daran lässt dieses Beispiel kaum einen Zweifel, so deutlich zeichnet sich die inhaltliche Spiegelung ab.

Insofern ist es auch kein Wunder, dass so sehr über die eigene vertrackte Lage lamentiert wird. Es muss schwer sein, eine derartige Dissonanz zu ertragen, die vermutlich nur noch mit maximalen Parolen und einem ordentlichen Schuss Dummheit aufrecht erhalten werden kann.

Die Gewissheit linker Selbstdekonstruktion

Das Ende dieses Spiels ist klar, es wurde oft genug durchexerziert. Sie werden genau so lange weitermachen, bis ihnen das Geld anderer Leute ausgegangen ist (Thatcher). Oder es wird so lange weitergehen, bis der an die Wand gemalte Teufel wirklich kommt (Hitler). Oder so lange, bis dem letzten die Brille aus dem Gesicht geschlagen wurde (Pol Pot), oder so lange, bis der letzte verhungert (Mao) oder im Gulag verreckt ist (Stalin).

Vielleicht haben wir mehr Glück dieses Mal und es kommt davor noch eine Abzweigung, die wir nehmen können. Zu einer Introspektive und einer besseren Analyse der Gegenwart wird man jedoch weder den Volksverpetzer, noch deren Gesinnungsgenossen in Medien und Politik bringen können. Dafür stecken sie zu tief drin in ihrem geistigen Sumpf. Irgendwann aber werden sie die Dummen alle abgegrast haben und es wird auch der Punkt kommen, an dem sich der letzte mit Hirn als „vieles, nur nicht links“ bezeichnet haben wird.

Die Chancen stehen daher gut, dass der Weg, den die alternativen Medien aktuell gehen, der goldrichtige ist. Man ignoriert den Rufmord, so lange er nicht in den Bereich strafrechtlicher Relevanz gerät, und arbeitet weiter an der eigenen Bedeutung über das Ausgraben relevanter Informationen über das gesellschaftliche Zusammenleben. Wie man sieht, können die Suchmaschinen und Sozialen Medien noch so sehr zensieren, wenn etwas wirklich Substanz hat, greift bei den Konsumenten der Sinn für Qualität und Relevanz und eine Meldung begibt sich gegen jeden Widerstand auf ihre große Runde.

Jeder Diffamierungsversuch über die gängigen Attribute bewirken dabei das genaue Gegenteil dessen, was sie bezwecken sollen. Sobald etwas stichhaltig ist und dies wiederholt passiert, wird irgendwann mehr der Bezeichnete damit assoziiert, sondern der Bezeichner selbst. Mit jeder weiteren Runde, in der dies geschieht, verliert der Bezeichner etwas mehr von seiner Macht, während der Bezeichnete mit jeder guten Information eine Aufwertung erfährt. Ebenso dreht sich der Kreisel mit den Attributen immer schneller, das zeigt der Volksverpetzer sehr deutlich.

Jeder Griff zur denunziatorischen Keule verringert die eigene Legitimation und mit jedem Mal muss härter zugeschlagen werden. Irgendwann ist da aber nur noch Brei, siehe die Genderpfürze, die in voller Verzweiflung gleich im Dutzend die Korrektheit des Inhalts bezeugen sollen. Was wir derzeit erleben ist das Anrollen der eigentlichen „Qualitätsauslese“, die auf mehreren Wahrnehmungsebenen die gnadenlos den Spreu vom Weizen trennt.

Was tun?

Die Marschroute und meine Empfehlung an Hadmut Danisch und alle anderen unter den kleinen und großen „kontroversen“ Publizisten muss diesen Prozess nicht aktiv fördern, sondern ihn lediglich passiv am Laufen halten. Das direkte Eingehen auf derartige Zuschreibungen ist sogar kontraproduktiv und unnötig. Abfällige Zuschreibungen verärgern und verletzen zwar, doch es lohnt sich nicht, darauf einzugehen. Langfristig fallen diese ohnehin wesentlich stärker auf den Autor zurück als auf den Bezeichneten. Tatsächlich könnte eine Auseinandersetzung damit nur dazu führen, dass man sich selbst ablenkt und einen die vielen Trolle in die Sackgasse locken.

Ebenso ist es wichtig, sich nur dann mit linken (oder aktuell grünen) Trollen auf ihren eigenen Plattformen zu streiten, wenn sie bereits zu Beginn in Verteidigungshaltung sind. Im aktuellen Fall wäre das die explizite Nennung von Hadmut Danisch zu einem Thema, was für sich gesehen schon das Eingeständnis einer Niederlage darstellt. Erst dann, wenn das gegeben ist, kann wirksam weiter die Deutungshoheit angegriffen werden. Denn nur dann wird das Establishment mit jedem weiteren Fall ein Stück weit mehr Glaubwürdigkeit abgeben müssen.

Andere Versuche dagegen, etwa indem man sich zufällig vor der Kamera Gehör verschafft wie kürzlich der Mann nach dem Anschlag in Würzburg, oder auch bei Anrufen bei Domian oder dem Presseclub, wirken mit jedem neuen Mal weniger gut. Bei allen Zwischenfällen lernen die Anstalten hinzu und werden besser in der Neutralisierung der Wirkung. Selbiges gilt größtenteils auch für Demonstrationen. Zu oft hat sich gezeigt, dass selbst große Veranstaltungen von kleinen Gruppen unterwandert werden können und das meist mit einer verheerenden Wirkung für die legitimen Forderungen der Veranstalter.

Letztlich muss einfach nur so weitergemacht werden, wie bisher: Viele Einzelkämpfer decken dezentral und nur lose organisiert Ungereimtheiten auf und bauen sich dadurch einen Ruf auf, den die gemachte Öffentlichkeit nicht mehr ignorieren und auch nicht mehr erfolgreich diffamieren kann. Die vielen Unzulänglichkeiten, mit denen das gegenwärtige Establishment aufwartet, wird uns noch zahlreiche Gelegenheiten liefern, mit denen wir in unabdingbarer Weise in die Öffentlichkeit hineinwirken können. Mit jedem Mal schwindet deren Macht ein bisschen weiter, während der Einfluss dissidentischer Meinungen gleichzeitig Stück um Stück steigt.

Überholen ohne Einzuholen

Die Strategie lautet „Überholen ohne Einzuholen“, da die mediale, technologische und politische Macht nicht streitig gemacht werden kann. Dafür ist diese zu tief eingebettet und ihre Mittel sind zu umfangreich für ein Gleichziehen mit diesen. Es bedeutet, dass „wir sie nicht dazu bringen können, die Wahrheit zu sagen, aber wir können sie dazu bringen, immer dreister zu lügen“, wie sich mit Ulrike Meinhof eine weitere Kommunistin treffend kommentieren ließe.

Ja, ausgerechnet kommunistische Parolen und Taktiken sind es, die das System zum Fall bringen werden, so viel zu Ironie der Geschichte. Neben der Gewaltfreiheit und der freiheitlichen Gesinnung dahinter erkenne ich als einzigen großen Unterschied im Vorgehen eigentlich nur noch, dass der Marsch durch die Institutionen nicht körperlich über Funktionen vonstatten gehen muss, sondern das Eindringen in das Bewusstsein in der Institutionen für deren Ende völlig ausreichen wird. Sobald sich deren Agieren um nichts mehr anderes dreht, als um das Neutralisieren von Dissens, dann werden sie sich aus Angst vor der nächsten Blamage bald schon entweder zu einer inneren Reform zu bewegen, oder aber sie werden sich aus Angst von innen heraus erst völlig delegitimieren und am Ende selbst zerstören.

Schließlich widerlegt sich damit auch die Ausgangsannahme des heutigen Kulturmarxismus. Denn es ist keineswegs die reine Macht, die im Zentrum aller menschlicher Handlungen steht, so dass der Kampf dagegen alles rechtfertigt. Vielmehr ist Macht stets funktional und jede Macht geht genau dann verloren, wenn sie ihre Funktion verliert. Kein noch so großer Gewehrkolben kann etwas dagegen unternehmen – und noch viel weniger kann dies ein kleines, hässliches Attribut. Sobald die alte Macht ihre Funktion verloren hat, wird früher oder später eine neue Funktion eine neue Macht bestimmen. Daran führt rein gar nichts vorbei.

Die Meinungsfreiheit wird nie wieder verlieren

Daher möchte ich auch mit Roger Köppel schließen, der kürzlich deutschen Kommentatoren widersprach und meinte, dass in Deutschland mehr Meinungsfreiheit herrschen würde denn je. In seiner Begründung verwies er auf die vielen Stimmen, die sich heute im Unterschied zu den 90er Jahren Gehör verschaffen können. Wo es einst ein halbes Dutzend fein vorselektierter Stimmen gab, gibt es heute dank Internet das Hundertfache davon. Halbseidenes Rufmordgetrolle hin oder her, es handelt sich dabei um eine Innovation, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Diese Vielstimmigkeit sorgt dafür, dass unbegründeten Angriffen gegen die Person fundamental ein Riegel vorgeschoben wird, während sich trotz aller Zersetzungsversuche in einem zähen Ringen dennoch die Qualität und mit ihr Stück für Stück die Wahrheit durchsetzen kann.

Wer weiß, wie vielen Reitschusters, Danischs und Don Alphonsos vor dem Internetzeitalter der Mund verboten wurde, weil sie auf etwas inorpportunes hingewiesen haben, das zwar korrekt war, aber nicht der Meinung der Herrschenden entsprach: Eurowährung, Maastrichter Verträge, türkische Integrationsprobleme, Technologiediebstahl, linke Bildungsexperimente etc. Es gab einige Namen und Karrieren, die schneller wieder in der Versenkung verschwanden, bevor sie mit dem Attribut „rechts“ versehen werden konnten. Das wird nie wieder geschehen können und das ist eine ausgezeichnete Nachricht.

Wir sollten hoffen, dass noch viele, viele weitere Deppen mit Redaktionszugang ihre Finger nicht vom Griff zum „rechten“ Gespenst lassen können.

Quelle Titelbild

Professor-Ioannidis-Update

Es brennt überall, doch wofür brennen wir? Prof.Christian Kreiss, Prof.Allerberger, der Wieler Österreichs, Oberregierungsrat Kohn, Prof.Gerald Hüther, Prof Ioannidis, Prof.Schubert und viele ande

01.07.2021, 21:33 Uhr. Der Nachrichtenspiegel – feedproxy.google.com NachrichtenspiegelOnline – Bild:Pixabay.com CCO Es brennt zwischen Ost und West. Der Konflikt Ukraine Weißrussland nimmt zu. Eigentlich könnte man sich weltweit bezüglich des Virus beruhigen, denn vor allem auch die Kinder haben eine wunderbare Abwehr gegen Covid. Sicher vor Ansteckung kann weder der Geimpfte noch der Genesene sein. Die Immunität eines Genesen hält aber…

Prof. John P.A. Ioannidis, weltweit führender Epidemologe

28.06.2021, 21:54 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Prof. John P.A. Ioannidis, weltweit führender Epidemologe 28.06.2021, 21:28 Uhr. >b’s weblog – https: – (Quelle: Prof. Manuel Schabus)……

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26.06.2021, 14:59 Uhr. >b’s weblog – https: – Seit dem Auftauchen von SARS-CoV-2 stellt sich die Frage, wie „neuartig“ dieses Virus ist. Zu Beginn wurde es in nahezu jedem Medienbericht als „neuartiges Coronavirus“ präsentiert und daraus die nie gekannte Gefährlichkeit abgeleitet. Allerdings zeigte bereits Mitte März 2020 der Nummer-1 Medizin-Wissenschaftler John P. A. Ioannidis, dass…

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 46 oder 18.3 und 19.1 | Von Jochen Mitschka

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25.06.2021, 13:38 Uhr. Corona Transition – https: – – Corona Cockpit / Pandemiemanagement, Virologie, Masken, Kinder, Jugend, PCR-Test, Deutschland, Wissenschaft…

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24.06.2021, 17:27 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 45 oder 18.2 | Von Jochen Mitschka „Er beschrieb dann, wie die Behörden in Göttingen 700 Menschen ‚unter Quarantäne‘ stellten, wobei einige positiv getestet waren, andere nicht. Aber nicht daran dachten, die positiv getesteten von den negativ getesteten zu trennen, sondern sie im gleichen…

Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 45 oder 18.2 | Von Jochen Mitschka

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 44 oder 17.3 | Von Jochen Mitschka (Podcast)

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Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 44 oder 17.3 | Von Jochen Mitschka

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Christian Drosten: «Anthony Fauci ist mir nur sehr entfernt bekannt»

15.06.2021, 00:05 Uhr. Corona Transition – https: – Der Brandenburger Landtag hat vergangenen Herbst einen Corona-Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen. Dies mit dem Ziel, die «Krisenpolitik der Landesregierung im Zusammenhang mit dem Coronavirus» näher zu untersuchen. Kürzlich sagte dort bereits Lothar Wieler aus, der Präsident des Robert-Koch-Instituts. Ende letzte Woche war ein weiterer bekannter…

Video mit Dr. Speciani – Stiftung Corona-Untersuchungsausschuss

13.06.2021, 12:42 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Da Youtube das Video gelöscht hat, hier eine Sicherungskopie: Dr. Luca Speciani, Präsident der Ärztevereinigung Bergamo: Zwang zur Fehlbehandlung, Verbot der Untersuchung, Verpflichtung zur Falschdiagnose, Fälschung von Totenscheinen 09.06.2021, 21:53 Uhr. >b’s weblog – https: – Dr. Luca Speciani, Präsident der Ärztevereinigung…

Dr. Reiner Fuellmich: Schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

11.06.2021, 10:34 Uhr. Der Nachrichtenspiegel – feedproxy.google.com NachrichtenspiegelOnline – Großes Interview mit Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich, Mitbegründer des Corona-Untersuchungsausschuss. Geheime Verträge beim Kauf der Impfstoffe mit Hilfe von Steuergeldern! Nach unserem großen Interview vom 25.11.2020 wollten wir erfahren, wie es um die Arbeit des Corona-Ausschuss steht, wie die Sammelklage voran kommt und was die Perspektiven…

Professoren-Stimmen zur Corona-Krise

08.06.2021, 09:23 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – BOSCHIMO DES TAGES VOM 7.6.2021 – PROF. STEPHAN LUCKHAUS UND DIE UNFRUCHTBARKEIT 08.06.2021, 09:07 Uhr. Der Nachrichtenspiegel – feedproxy.google.com NachrichtenspiegelOnline – BOSCHIMO DES TAGES VOM 7.6.2021 – PROF. STEPHAN LUCKHAUS UND DIE UNFRUCHTBARKEIT… Corona-Untersuchungsausschuss: Prof. Dr. med. Luc Montagnier 07.06.2021…

Corona-Untersuchungsausschuss: Prof. Dr. med. Luc Montagnier

07.06.2021, 21:33 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Hier das Video: Stiftung Corona Untersuchungsausschuss – Ad-hoc 12 – Im Gespräch mit Prof. Dr. med. Luc Montagnier 07.06.2021, 16:07 Uhr. Der Nachrichtenspiegel – feedproxy.google.com NachrichtenspiegelOnline – Stiftung Corona Untersuchungsausschuss – Ad-hoc 12 – Im Gespräch mit Prof. Dr. med. Luc Montagnier… Mehr zu Professor…

Epidemiologe John Ioannidis sprach bei ServusTV Klartext zu Corona

Epidemiologe John Ioannidis sprach bei ServusTV Klartext zu Corona

Der Epidemiologe John Ioannidis war bei ServusTV zu Gast und rechnete mit den Corona-Maßnahmen ab. Er sah einen „Teufelskreis aus Panik und Angst“ und eine massive Einschüchterung von Wissenschaftern. Die Maßnahmen der Politik seien völlig überzogen und auch falsch gewesen.

  • Die Gefährlichkeit des Virus wurde stark überschätzt.
  • Statt die Risikogruppen wirksam zu schützen, sei die nicht gefährdete Mehrheit mit Maßnahmen drangsaliert worden.
  • Politik und Medien hätten kritische Wissenschafter ignoriert und mundtot gemacht.
  • Eine Impfpflicht sollte nicht eingeführt und auch kein Druck auf die Bevölkerung ausgeübt werden.
  • Die Impfung habe laut Ioannidis derzeit einen „psychotherapeutischen Effekt“.

John Ioannidis, der in New York geboren wurde, aber in Athen aufwuchs, ist Professor für Medizin, Epidemiologie, Bevölkerungsgesundheit und Statistik an der Stanford University. Er war ein mathematisches Wunderkind und gewann dafür schon im jungen Alter Preise. Seine wissenschaftliche Karriere verlief im Eiltempo. Ioannidis gilt als einer der einflussreichsten und meistzitierten Wissenschaftler der Welt. Am Mittwoch war der prominente Forscher bei ServusTV zu Gast, wo er mit Michael Fleischhacker über aktuelle Fragen diskutierte.

Panikmacher ignorierten wissenschaftliche Studie

Mit dem Beginn der Corona-Krise kam dann jedoch der große Bruch mit vielen Kollegen. Ioannidis warnte schon früh vor Panikmache, die nicht auf Fakten beruht. In der von ihm geleiteten, kontrovers diskutierten, sogenannten Stanford-Studie, wurde das Konzept von harten Lockdowns zerrissen, da diese keinen Nutzen hätten aber dafür zahlreiche Kollateralschäden verursachen würden. Es sei viel sinnvoller, stattdessen nur die Risikogruppen zu schützen. Zudem würde die Gefährlichkeit des Virus stark überschätzt. Seit der Veröffentlichung dieser Studie wird Ioannidis von angepassten Kollegen, aber vor allem auch von Mainstream-Medien und von Politikern angefeindet.

„Wir sind mit diese Pandemie anders umgegangen, als mit jeder anderen pandemischen Welle in den letzten Jahrzehnten“, meint Ioannidis, denn „die hunderten Millionen Influenza-Infektionen wurden bislang nie gezählt; bei Corona haben wir aber jeden einzelnen Fall dokumentiert.“ Daraus sei ein „Teufelskreis aus Panik und Angst“ entstanden. Es waren aber vor allem „alte und geschwächte“ Personen betroffen. Für die „überwiegende Mehrheit“ der Gesellschaft sei das Virus hingegen gar nicht gefährlich. Die meisten Toten gab es in Pflegeheimen, die aber nicht geschützt wurden. Stattdessen zielten die Maßnahmen auf die nicht gefährdete Allgemeinheit.

Morddrohungen gegen kritische Forscher

Ioannidis wurde wegen seiner kritischen Haltung zum Ziel von Hetzkampagnen und Verleumdungen und bekam sogar Morddrohungen. Auch seine Familie geriet ins Visier solcher Attacken. So verbreiteten Unbekannte eine falsche Todesmeldung über seine Mutter. Diese Form der Einschüchterung von Wissenschaftlern sei mittlerweile keine Seltenheit mehr. Es sei auch falsch, dass die Wissenschaftler, die sich gegen Lockdowns aussprachen, in der Minderheit waren. Vielmehr waren sie eine deutliche Mehrheit. Medial wurde dies jedoch ins Gegenteil verdreht.

„Es ist sehr bedauerlich, dass die Politik sich in diese Pandemie so stark eingemengt hat. Wissenschaftliche Meinungen sind klassifiziert worden, je nach politischer Farbe. Das war schrecklich“, klagte der Professor.

Die Politik will den Forschern Vorschriften machen

Die massive Einmischung von politischen Lobbys in die Wissenschaft sei mittlerweile sehr belastend: „Wenn die Wissenschaft bei einem neuen Phänomen, einem neuen Virus, über das wir nicht viel wissen, zu forschen beginnt, ist es sehr wahrscheinlich, dass unsere erste Einschätzung falsch sein wird. Wir müssen dann immer wieder nachjustieren und nach der Wahrheit suchen. Wenn dahinter aber starke Interessen und politische Anliegen stehen, dann stört das den wissenschaftlichen Prozess und man gerät in eine ganz andere Denkweise und dann ist das Eingeständnis, dass man falsch lag, keine leichte Aufgabe mehr.

In Bezug auf die Verteidigung gewisser wissenschaftlicher Ansichten sprach Ioannidis von „religiösem Eifer“. Es sei „sehr bedauerlich, dass auf die Wissenschaft von Seiten der Medien und der sozialen Medien so ein großer Druck ausgeübt wurde.“ Zu viele Leute wären mit der Einstellung, dass sie die absolute Wahrheit wüssten, aufgetreten. Dieser „Aktivismus hat die Wissenschaft während der Pandemie unterdrückt.“ Manchmal erreichten diese Aktivisten ein extremes, für die Wissenschaft überaus schädliches Maß „an Selbstgerechtigkeit, Aggressivität und Aufdringlichkeit.“

Die Maßnahmen waren absolut überzogen

Auch die Schulschließungen betrachtet Ioannidis als großen Fehler. Besonders die Kinder, die nicht aus wohlhabenden Familien stammen, seien in der Zeit der Pandemie in ihrer Entwicklung um 60 Prozent zurückgefallen, während die Reichen recht gut durch den Lockdown gekommen seien. Im Allgemeinen hätten die Maßnahmen vor allem die Armen getroffen.

Die Sterblichkeitsrate lag bei nur 0,05 Prozent. Hingen hätten bereits fast 50 Prozent der Bevölkerung unter den psychischen Folgen der Maßnahmen zu leiden. Dies stünde in keinem Verhältnis mehr. Zahlreiche Schädigungen gab es zudem durch die Verschiebung von wichtigen Operationen. Die medizinischen Folgen der Maßnahmen würden auf jeden Fall die Belastungen durch das Virus selbst um ein Vielfaches übertreffen.

Es sollte keine Impfpflicht geben

Bezüglich der Impf-Agenda mahnte Ioannidis zur Ausarbeitung einer umfassenden Strategie, die sich nicht auf das Impfen allein konzentrieren würde. „Ich glaube nicht, dass Impfungen so wie Zaubertricks sind, also dass wir impfen, und dann geht das alles weg“, meinte der Wissenschaftler, denn „natürlich gibt es Probleme mit diesen nicht komplett zugelassenen Impfstoffen“. Diese seien sehr schnell entwickelt worden und hätten bloß eine „Notfallzulassung“. Es seien zudem schon einige Nebenwirkungen aufgetreten.

Aus diesen Gründen ist Ioannidis auch gegen eine Impfpflicht. Man sollte es zudem vermeiden, auf Personen, die sich nicht impfen wollen, Druck auszuüben. Impfgegner sollten nicht als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Er sei nicht prinzipiell gegen Impfungen, doch die Impfung habe derzeit auch einen „psychotherapeutischen Effekt“.

Es wird Zeit für eine Rückkehr zur Vernunft

Für den Herbst gibt Ioannidis daher eine ganz klare Empfehlung ab: Drakonische Maßnahmen wie Lockdowns seien auf jeden Fall zu vermeiden, denn es sei spätestens jetzt völlig klar, dass sie in keiner Weise geboten wären.

Abschließend mahnte der sympathische Wissenschaftler zu Besonnenheit: „Es ist eben nur ein neues Virus. Es ist nicht das Ende der Welt. Wir sollen es auch nicht zum Ende der Welt machen. Das ist nämlich das Risiko, wenn wir so weiter machen.“

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Sawsan Cheblis Lehre aus Würzburg: Anti-islamischer Rassismus ist das größte Problem!

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(Michael van Laack) „Anti-islamischer Rassismus“ sei das größte Problem, das wir in Deutschland aktuell hätten, meint die Noch-Staatssekretärin für Alles und Nichts, Sawsan Chebli. Bilden also alle Muslime nach ihrer Ansicht eine eigene Rasse. Dann wäre sie dem Denken der Nationalsozialisten eng verhaftet, für die die Juden eine religiöse Rasse darstellten. Vielleicht lag ich ja […]

Der Beitrag Sawsan Cheblis Lehre aus Würzburg: Anti-islamischer Rassismus ist das größte Problem! erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Ursula von der Leyen kann das CO2 sehen*

Ursula von der Leyen kann das CO2 sehen*

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Beat Gygi (Red. Weltwoche Zürich)*

Die EU will ausländische Klimasünder mit einem speziellen Zoll bestrafen.

Die Meister des Mauerbaus sind in Europa gefragte Fachleute. Errichten von Schutzwällen und Zutrittskontrollen – das sind zentrale Strategien der Europäischen Union zur Entwicklung des EU-Binnenmarktes. Neue Zölle kommen jetzt aufs Tapet, Klimazölle. Brüssel will an den EU-Aussengrenzen die Zollschranken höher machen für CO2-Sünder.

Welch ein Kontrast: Als US-Präsident Donald Trump vor Jahren auf EU-Autos, asiatischen Waschmaschinen und Metallen höhere Einfuhrzölle erhob, kritisierten die meisten das als zerstörerische Methode der plumpen Handelsbehinderung und als Schädigung der Konsumenten. Jetzt nimmt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für ihre Klimapolitik das gleiche Instrument zur Hand und sagt, das sei sehr modern und mit seiner ausgeklügelten Raffinesse stehe es im Dienst des Klimaschutzes, also einer guten Sache.

«European Green Deal» lautet der Titel, unter dem von der Leyen 2019 eine aufwendige Subventionierungs- und Energiewende lancierte, die in der EU die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 auf netto null drücken soll. Europa soll der erste Kontinent sein, der Klimaneutralität erreicht. Steuern, Abgaben, Verbote, Verbrauchsgrenzen und Vorschriften zur Wahl von Technologien sind die Instrumente, mit denen die EU das durchsetzen will.

Das bedeutet Kostenbelastungen und Einschränkungen der Spielräume für die Unternehmen. Was ist nun, wenn der Rest der Welt die Brüsseler Ambitionen nicht teilt und die Wirtschaft nicht derart abwürgen will? Wenn Firmen ausserhalb der EU nicht so stark unter der Klima-Knute stehen? Ganz einfach: Dann belastet man sie halt künstlich, dann dürfen diese Länder nicht mehr einfach so wie gewohnt mit der EU handeln. Deren Importe nach Europa sollen dann mit einem Ausgleichszoll belastet werden, um den unfairen Vorteil der CO2-Sünde auszugleichen.

«Carbon border adjustment mechanism» heisst das neue Schlagwort, auf Deutsch Grenzausgleichssystem. Pointiert gesagt: Wenn von der Leyen das Gefühl hat, gewisse Importgüter sähen zu sehr nach CO2-Sünde aus, wird als Strafe eine Ausgleichszahlung fällig. Woran erinnert das? Ausgleichsmassnahmen nannte man auch die Strafen, die im Rahmenabkommen Schweiz – EU gegriffen hätten für den Fall, dass die Schweiz den Brüsseler Befehlen nicht gehorcht hätte.

Moment, das tönt doch zu negativ. Der EU-Binnenmarkt ist doch der Inbegriff, der Prototyp des grossen freien Marktes mit gleichen Bedingungen für alle, geradezu typisch für die Entfesselung des Wettbewerbs und der Vitalisierung Europas. Genau das war doch die gewaltige Leistung des EU-Präsidenten Jacques Delors Ende der 1980er Jahre!

Es ist nicht so, das wahre Wesen des EU-Binnenmarktes ist das Modell Festung Europa. Aussen die Abwehrmauer, innen der gemeinsame Markt, der bis in alle Details durchreguliert und harmonisiert ist, vereinheitlicht nach französischer Manier, ein planiertes Feld unter zentraler Kontrolle. Das begann 1968 mit der Europäischen Zollunion, als für den Handel zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten die Zölle aufgehoben wurden. An den Binnengrenzen der Mitgliedstaaten also keine Zölle, dafür den Aussengrenzen entlang eine einheitliche Zollmauer. Wer von aussen auf den Markt will, zahlt, die Zolleinnahmen teilen sich die Mitgliedsländer. Zölle wurden mit der Welthandelsliberalisierung weniger wichtig. Die Zutrittskontrolle verlagerte sich auf die EU-Normen für Produkte, Arbeitsprozesse, Sozialvorschriften, Umweltschutz, die Anbieter aus Drittländern erfüllen müssen, um den Binnenmarkt betreten zu dürfen.

Klimazölle aufgrund des Grenzausgleichssystems sind jetzt eigentlich die perfekte Kombination von Alt und Neu: von komplexen Binnenmarkt-Normen mit Strafzoll, wenn der Eintretende «zu wenig grün» aussieht.

Von der Leyen findet, dass die EU mit «Green Deal» und Carbon-Ausgleichssystem den Rest der Welt ebenfalls in Richtung «Vergrünung» bewegen werde. Eine andere Entwicklung ist aber wahrscheinlicher: Die Klimazölle machen Importe für die EU-Konsumenten teurer, das schädigt ihre Kaufkraft. Und Firmen in aller Welt freuen sich darüber, dass die EU ihre eigenen Unternehmen durch Regulierung bremst.

Die Schweizer müssen aufpassen, dass sie sich nicht hineinziehen lassen. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats hat kürzlich eine Motion eingereicht, die den Bundesrat beauftragt, Schritte in Richtung einer Beteiligung der Schweiz am Grenzausgleichssystem der EU einzuleiten und zu schauen, wie man sich auch bei der Erarbeitung beteiligen könnte. Die Gefahr ist gross, dass sich die Schweiz da aus lauter Klima-Getue plötzlich im Gewirr der EU-Binnenmarktregeln verstrickt.

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion  :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der WELTWOCHE Zürich : | Die Weltwoche, Nr. 24 (2021)| 17. Juni 2021, S.48 ; EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor Beat Gygi für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages, wie schon bei früheren Beiträgen :  http://www.weltwoche.ch/ ; Hervorhebungen und Markierungen v.d. EIKE-Redaktion.

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Realsatire auf Mallorca: Dr. Heiko Schöning und Rechtsanwalt Markus Haintz werden am Flughafen Mallorca von der Polizei kurzfristig festgesetzt

Für eine Realsatire par excellance sorgten die spanischen Staatssicherheitskräfte am 1. Juli in Palma de Mallorca. Sie hinderten Dr. Heiko Schöning, den Vizepräsidenten der Organisation World Freedom Alliance, und den Rechtsanwalt Markus Haintz daran, an einer Pressekonferenz im Flughafen Palma de Mallorca teilzunehmen. An der Konferenz versuchten Vertreter der mallorquinischen Regierung zu erklären, warum sie über 250 Jugendliche, die auf Mallorca ihr Abitur feiern wollten, im sogenannten «Covid Hotel» in «Zwangsquarantäne» nahmen (wir berichteten).

Diese illegale Internierung wurde nach drei Tagen für 181 negativ getestete Schüler aufgehoben, nachdem die Mutter eines Schülers Anzeige gegen die Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit, Maria Antonia Font, erstattet hatte.

Doch Dr. Schöning und Markus Haintz waren nicht erwünscht auf dieser Pressekonferenz. In einem Live-Stream konnte man verfolgen, wie bis zu acht Nationalpolizisten Schöning, Haintz und eine weitere Mitstreiterin an der Eingangstür in Schach hielten, nachdem sie diese aus dem Flughafengebäude entfernt hatten. Die Pässe wurden eingezogen, alle möglichen Androhungen geäussert.

Einige Polizisten näherten sich den deutschen Aktivisten, ohne die vorgeschriebene 1,5 Meter-Distanz zu bewahren, nur, um ihnen dann mitzuteilen, dass ihnen Verhaftung und Gefängnis drohen würden, sollten sie sich die Masken nicht aufsetzen (ab Minute 16:30 bis 21:00 im Live-Stream). Das, obwohl Heiko Schöning über ein Attest verfügt, das in mehrere Sprachen übersetzt ist, wie Anwalt Haintz informierte.

Haintz hatte noch ein anderes schlagkräftiges Argument gegen dieses willkürliche Verhalten parat: Er erinnerte die Beamten daran, dass der Maskenzwang in Spanien seit dem 26. Juni in den Aussenbereichen aufgehoben ist. Da der mallorquinische Komödienstadel vor der Eingangstür des Flughafens präsentiert wurde, konnte niemand etwas gegen diese Tatsache einwenden.

Hilfreich war auch, dass sofort ein spanischer Rechtsanwalt eingeschaltet wurde, der sich telefonisch in die Angelegenheit einbrachte. Zu gern hätte man in diesem Moment die Gesichter der Polizisten gesehen, was aber leider nicht möglich war, da sie das symbolträchtige Stoffteil vor der Nase hatten. Vor allem ein Beamter habe sich sehr «aggressiv» verhalten, teilten die Opfer der spanischen Polizeiwillkür mit.

Wo ist die ARD, wo ist das ZDF, wo ist die Bildzeitung?, fragte sich Rechtsanwalt Haintz während der über halbstündigen Polizeimassnahme, die offensichtlich nur zum Ziel hatte, Schöning & Co. von der Pressekonferenz fernzuhalten. Das war eine gute Frage, aber die Mainstream-Medien haben, wie ja allgemein bekannt ist, wichtigere Dinge zu tun.

«Das ist Spanien, das ist Mallorca, die Super-Urlaubsinsel, überlegt euch gut, ob ihr euer Geld noch nach Spanien tragen wollt», sagte Haintz. Denn man müsse kein Aktivist sein, um so von der Polizei festgehalten zu werden, das könne jedem Urlauber widerfahren. Wie die Zwangsinternierung der über 250 Abiturienten bewiesen habe, die im «Covid-Hotel» interniert wurden. Bewaffnete Polizisten hätten die Jugendlichen daran gehindert, das Hotel zu verlassen.

Nachdem die Realsatire vor dem Flughafen beendet war und die deutschen Corona-Kritiker ihre Pässe zurückerhalten hatten, kam auch noch Dr. Schöning zu Wort. Er berichtete, dass es offensichtlich ein Regierungsvertreter war, der die Polizei gerufen und diese aufgefordert hatte, ihn und seine Mitstreiter von der Pressekonferenz zu entfernen. Dabei sei es weniger um sein Maskenattest gegangen, sondern darum, dass nur «bestimmte Pressevertreter» teilnehmen dürften. Damit werde das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit eingeschränkt, meinte Schöning.

Allerdings ist das in Spanien ganz normal. Dieser Weg wurde bereits 2015 vom damaligen PP-Ministerpäsidenten Mariano Rajpy beschritten, der das sogenannte «Maulkorbgesetz» verabschiedete, das die Meinungs- und Pressefreiheit erheblich einschränkt.

Als Vizepräsident der World Freedom Alliance teilte Schöning noch mit, dass die mallorquinische Regierung bei der Zwangsinternierung der Abiturienten gegen die europäischen Menschenrechte verstossen habe. Es habe keine richterliche Anordnung vorgelegen, die diese Isolationshaft berechtigen würde. Die World Freedom Alliance werde sich um den Fall kümmern.

Inwieweit die mallorquinischen Politiker auf europäischer Ebene Unrecht begangen haben und ob sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden können, wird sich zeigen. Auf nationaler Ebene wird in Spanien jedenfalls nicht viel Wert auf Grund- und Freiheitsrechte oder richterliche Anordnungen gelegt. Das wird seit dem 14. März 2020 täglich unter Beweis gestellt.

Gerade Ende Mai 2021 verabschiedete die links-sozialistische Regierung ein weiteres Knebelgesetz, das Organgesetz 7/2021, das in Spanien als «Ley Gran Hermano» betitelt wird (wir berichteten). Dieses öffnet der staatlichen und polizeilichen Willkür Tür und Tor. So dürfen Menschen gefilmt, abgehört und deren genetische und personenbezogene Daten gesammelt und geteilt werden, ohne dass eine richterliche Genehmigung vorliegt. Es reicht, wenn diese Anordnungen «von der verantwortlichen Person der Regierungsdelegation oder Unterdelegation genehmigt werden».

Auch die Gesetze, die von den unterschiedlichen Autonomieregierungen in den letzten zwei Monaten verabschiedet wurden, um nach der Beendigung des «Alarmszustands» am 9. Mai weiterhin ungerechtfertigte und totalitäre Corona-Massnahmen durchsetzen zu können, sprechen eine klare Sprache (wir berichteten): Demokratische Grund- und Freiheitsrechte sind in Spanien de facto ausgehebelt.

Deutschlandfunk: Gottlos klein bleiben

Deutschlandfunk: Gottlos klein bleiben

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Beim Deutschlandfunk gibt es einen Beitrag von Mechthild Klein, in dem sie das Loblied auf den Atheismus zu singen versucht. Es bleibt ein Gekrächze.

von Max Erdinger

Unter der Schlagzeile „Gottlos groß werden“ versucht sich Mechthild Klein aktuell beim „Deutschlandfunk“ an einer Rechtfertigung des Atheismus – und scheitert. Der These, daß es keinen Gott gibt, stelle ich die gegenüber, daß es keinen Atheismus gibt. Aber der Reihe nach.

Auf dem Beitragsbild aus dem Jahr 2009 ist ein roter Doppelstock-Bus vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu sehen, eine Kopie dessen, was zuvor schon in London zu sehen gewesen war. Dort hatte sich eine Gruppe um den renommierten Evolutionsbiologen Richard Dawkins um „Aufklärung“ bemüht, indem sie eine Werbekampagne startete, bei der Londoner Stadtbusse großflächig mit atheistischen Parolen beklebt worden waren. Die albernste von ihnen lautete so, wie auf dem Bild vom Bus in Berlin zu sehen ist. Man liest zuerst: „Es gibt keinen Gott“. Unten drunter: „Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben“. Erst wenn man genauer hinsieht, erkennt man, daß zwischen „Es gibt“ und „keinen Gott“ in Klammern etwas eingeschoben ist. Es sind die Worte „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“. Ganzer Satz: „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott“. Genau das wiederum hätte sich auch anders ausdrücken lassen, und hätte man es anders ausgedrückt, hätten sich Dawkins und die Seinen das Geld für die Kampagne sparen können. Anstatt zu texten: „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott“, hätte man auch verlauten lassen können: „Es ist nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen, daß es Gott gibt.“ – Nachteil: Die Leute hätten sich verwundert abgewendet und sich gefragt, wer so doof ist, viel Geld in einer Werbekampagne für Binsenweisheiten zu versenken.

Nun kann man ja durchaus der Ansicht sein, daß ein erfülltes Leben keinen Glauben brauche. Nur müsste man dann halt dazu schreiben, was man mit „Glauben“ genau meint. Etwa so: „Ein erfülltes Leben braucht keinen christlichen Glauben“. Das ist logisch, weil wohl niemand annimmt, daß Hindus, Buddhisten, Moslems und Juden wegen ihres Glaubens ein „erfülltes Leben“ versagt bleibt – und daß auch sie keinen Glauben bräuchten, um ein „erfülltes Leben“ zu haben – was auch immer ein „erfülltes Leben“ genau sein soll abseits der Frage, ob man glauben müsste, ein Leben sei ein „erfülltes“. Das ist nämlich die Frage: Was, bitteschön, soll allgemeinverbindlich als ein „erfülltes Leben“ gelten? – Man sieht: Es gibt Werbekampagnen für etwas, das sich schlicht und einfach nicht bewerben läßt, weil schon die beworbene Substanz inexistent ist. Daher auch der Satz vom Geld, das buchstäblich zum Busfenster hinausgeworfen wird. Zur Ehrenrettung von Richard Dawkins muß man aber sagen, daß er seine damalige Überzeugung, es gebe ein „erfülltes Leben“ auch ohne den „Glauben“, zwischenzeitlich stark relativiert hat und heute der Ansicht ist, daß zumindest der christliche Glaube im Vergleich mit den neueren, selbstgemachten Religionen der Atheisten (Ideologien) extrem gut abschneidet.

Was gibt es?

Es gibt das Unerklärliche. Das kann noch nicht einmal der Atheist bestreiten. Auch er sieht sich mit den sogenannten Sinnfragen konfrontiert. Warum bin ich auf der Welt? Was soll ich hier? Was soll die Ewigkeit sein? Was soll die Unendlichkeit sein? Warum bin ich überhaupt hier, wenn ich doch sowieso sterben muß? – usw.usf. Der Atheist müsste also erkennen, daß er seinem eigenen Verstand insofern „mißtrauen“ muß, als daß er feststellt: Es gibt Fragen, die ich mir zwar kraft meines Verstandes stellen kann, aber es reicht derselbe Verstand evident nicht aus, um auch die dazugehörigen Antworten zu finden. Seine nächste Erkenntnis müsste dann sein: Es gibt tatsächlich eine Dimension des Daseins, die ich mir mit dem Verstand nicht erklären kann. Was wird auch der Atheist folglich tun? Er wird eine Theorie über das Wesen dieser unerklärlichen Dimension entwickeln. Er könnte es sich einfach machen und sagen: „Ja, diese Dimension gibt es, sie ist aber irrelevant“. Aber was wäre das dann anderes, als ein bloßes Postulat oder der Glaube an die Irrelevanz dieser Dimension? Wie man es auch dreht und wendet: Es ist nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen, daß es Gott gibt. Für diese Einsicht braucht es keine Werbung.

Unterstellung

Vor Jahren habe ich einmal die folgende These in den Raum gestellt: „Kein Mensch – keine Welt“. Der entsprechende Thread in einem Diskussionsforum wurde mehrere Jahre alt und hatte am Schluß weit über tausend Antworten generiert. Meine Überlegung war: Was wäre etwas, wenn es der Mensch nicht wahrnehmen würde, weil es ihn selbst gar nicht gäbe? Interessant waren vor allem jene Antworten, in denen auf vielfältigste Weise versucht wurde, die Behauptung als wahr durchzusetzen, daß die Existenz der Welt nicht von der Frage abhänge, ob es Menschen gibt, die ihre Existenz wahrnehmen. Obwohl es den homo sapiens erst seit ungefähr 300.000 Jahren gebe, wisse er doch, daß es die Welt auch ohne ihn schon sehr viel länger gibt als ihn selbst. Das Alter der Erde, sagt der Mensch, belaufe sich auf etwa 4,5 Milliarden Jahre. Mein Einwand: Wem war es vor 2 Milliarden Jahren wichtig, zu wissen, wie alt die Erde ist und was sie überhaupt sein soll? Ist „die Erde“ dasselbe wie „die Welt“?

Meine Unterstellung lautet: Ja, Gott ist eine menschliche „Erfindung“, eigentlich ein Erklärungsversuch. Weil der Mensch aber nie etwas mit der Absicht erfindet, sich selbst das Leben schwerer zu machen, wurde der Glauben mit der Absicht „erfunden“, sich das Leben zu erleichtern – und zwar aus der Einsicht heraus, daß es etwas Gemeinschaftsstiftendes braucht, das ein friedliches Zusammenleben ermöglicht. Diese „Erfindung“ fußt ja tatsächlich nicht im Unsinn, sondern im Sinn, denn auch Atheisten wie Dawkins müssen zugeben, daß sie die Existenz Gottes nicht ausschließen können, weswegen man seine Existenz zumindest für möglich halten muß. Aus dem Glauben heraus wurden dann Verhaltensregeln formuliert, wie sie etwa in den zehn christlichen Geboten (Dekalog) zu finden sind. Rein rational ließe sich beispielsweise nicht erklären, weshalb der Stärkere den Schwächeren nicht einfach umbringen und berauben sollte, um seinen eigenen Besitzanteil an den vorhandenen Ressourcen zu erhöhen. Damit er es unterläßt, muß er erstens der Überzeugung sein, daß er etwas Böses täte, und zweitens muß er wissen können, daß er bei seinem Tun eine Mehrheit gegen sich hätte, mit der er sich wiederum zu seinem eigenen Wohl & Frommen besser nicht anlegt. These also: Der Glaube samt seiner Verhaltensregeln (Gebote) ist nützlich.

Laufen lediglich der Zeit hinterher: Die Kirchen

Woran der christliche Glaube tatsächlich sterben könnte, ist das Festhalten der Kirchen an einem Narrativ, das vielleicht im Mittelalter noch verfangen hat, als nur die Wenigsten lesen und schreiben konnten, und als auch die Gelehrten sehr viel weniger wussten als heutzutage. Heute käme es darauf an, sozusagen das „Konzentrat des Glaubens“ zu verteidigen. Heute dürfte nicht mehr gepredigt werden, daß Gott die Welt erschaffen hat, sondern daß der Mensch Gott erschaffen hat, weil er ihn sehr gut gebrauchen kann. Und daß das sehr weise gewesen ist, weswegen auch zu erhalten sei, was in der Folge der Erfindung eines Gottes zu Kultur wurde. Kleriker müssten sozusagen zu dogmatischen Kulturkonservatoren werden. Leider ist das Dogma selbst zu einem negativ konnotierten Begriff geworden, da es verstanden wird als der Zwang, das eigene Denken einzustellen – und somit diametral dem Selbstverständnis aufgeklärter Gesellschaften entgegensteht. In aufgeklärten Gesellschaften versteht man es im allgemeinen als Zumutung, sich mit etwas abfinden zu sollen, anstatt es in Frage zu stellen. Dem wiederum liegt aber der zuversichtliche Irrtum zugrunde, daß man sich auch alles erklären könne. Wie gesagt: Auch im Jahr 2021 gibt es niemanden, der die sogenannten Sinnfragen allgemeingültig beantworten könnte. Und dennoch stellen sich diese Fragen, seit es Menschen gibt. Nach meiner Überzeugung rennen deshalb alle diejenigen ins Unglück – und reißen dabei alles mit -, die an die prinzipielle Grenzenlosigkeit des menschlichen Erkenntnisvermögens – man kann es nicht anders ausdrücken – glauben. Das wäre dann der atheistische Glaube.

Es ist nur logisch, daß der wiederum sehr schlecht gegen den christlichen Glauben abschneidet, weil er zu einer nicht zu rechtfertigenden Verbissenheit führt, die als „Totalitarismus“ bezeichnet wird. Wohingegen der christliche Glaube vergleichsweise für Gelassenheit sorgt. Es ist zwar richtig, daß das Dogma selbst nichts anderes als totalitär ist, aber da gibt es schon noch eine weitere Frage: Zu welchem Zweck totalitär? Beispiel: Der Christenmensch bemüht sich um Gerechtigkeit, respektive das, was er für gerecht hält. Ansonsten vertraut er darauf, daß dem jüngsten Gericht niemand entgeht, weswegen es nicht das ganz große Drama wäre, wenn er selbst einmal nicht so genau feststellen können sollte, was im konkreten Fall gerecht oder ungerecht wäre. Er kann notfalls darauf verzichten, sprichwörtlich „auf Teufel komm´raus“ Gerechtigkeit im Hier und Jetzt walten zu lassen. Der atheistische Totalitarist hingegen will unter allen Umständen „Gerechtigkeit herstellen“ – und zwar eine irdische Gerechtigkeit. Eine solche hält er für möglich. Würde er das nicht für möglich halten können, dann wäre sein Leben buchstäblich trostlos. Die Vermeidung von Trostlosigkeit ist aber kein Faktor von Wahrheit. Wahr ist, daß es keine irdische Gerechtigkeit gibt, die etwas anderes wäre als der Wille zu ihrer Herstellung. Und schon da scheiden sich die Geister. Was ist gerecht? Wenn jeder das hat, was ihm gehört, oder wenn alle das gleiche haben? Gibt es Gleichheit überhaupt? Oder gibt es lediglich den Wunsch nach Gleichheit, resp. eine Vorstellung davon, was sie sein soll? Arthur Schopenhauer hat sich ein Leben lang den Kopf darüber zermartert. Sein Hauptwerk „Die Welt als Wille und Vorstellung“ ist in drei Bänden über einen Zeitraum von etwa vierzig Jahren entstanden. Was hat dieser Mensch nicht Jahre mit dem Nachdenken zugebracht! Wieviele Seiten er verfasst hat! Das alles war notwendig, um in seinem Nachlaß das Konzentrat daraus zu finden, einen einzigen (!) Satz: „Meine ganze Philosophie läßt sich zusammenfassen in dem einen Ausdruck: die Welt ist die Selbsterkenntnis des Willens.“ – Goethe: „Hier steh´ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“

Resümee

Mechthild Klein im „Deutschlandfunk“: „Mehr als ein Drittel der Deutschen gehört keiner Religionsgemeinschaft an, der Anteil wird größer. Aber nicht alle von ihnen sind Atheisten. Das zu werden, ist harte geistige Arbeit.“ – Harte geistige Arbeit hin oder her: Erstrebenswert ist es halt nicht. Zumal die Gottlosigkeit des Atheisten selbst nichts weiter ist, als der Glaube, daß er gottlos sei. Dabei hat er nur andere Götter. „Die Wissenschaft“ zum Beispiel. Oder „die Gleichheit“. Oder „die Gerechtigkeit“. Seinen „Verstand“. Oder alles zusammen. Frau Klein hätte auch mit derselben „Tiefsinnigkeit“ schreiben können: „Mehr als ein Drittel der Deutschen gehört keiner Kneipengemeinschaft an, der Anteil wird größer. Aber nicht alle von ihnen sind Trinker. Das zu werden, erfordert hartes tägliches Saufen.“ – Was da im Lande Deutschland funkt, funkt auf jeden Fall nicht mehr aus dem Land der Dichter und Denker, sondern aus dem Lande egozentrischer Präferenzutilitarist:innen mit biologisch zwar nachvollziehbaren und daher auch „berechtigten“ -, dennoch ungeistigen Präferenzen. Das Leben braucht die Akzeptanz des Unerklärlichen, um in Frieden eines sein zu können. Synonym für das Unerklärliche: Gott. Wir sollen uns kein Bild von ihm machen, so die Lehre. Logisch. Ein Bild des Unerklärlichen wäre nämlich nichts anderes als ein Erklärungsversuch. Bewiesenermaßen existiert das Unerklärliche.

Anders, als Mechthild Klein behauptet, wäre harte geistige Arbeit, allem Stolz auf die eigene Verstandeskraft zum Trotz, nicht zum Atheisten zu werden, eben weil es eine Forderung der Aufklärung ist, sich seines Verstandes zu bedienen – und nicht, obwohl es eine Aufforderung wäre, die angeblich dazu führen muß, daß man per „harter geistiger Arbeit“ zum Atheisten wird. Aber es ist ein weiteres Indiz für die arrogante Abgehobenheit zeitgeistiger „Weltenerklärer:innen“, daß sie mir nichts dir nichts selbst Nobelpreisträgern der Physik attestieren würden, sie hätten keine „harte geistige Arbeit“ geleistet. Werner Heisenberg, Nobelpreisträger des Jahres 1932: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ Albert Einstein: „Ein Zeitgenosse hat nicht zu Unrecht gesagt, dass die ernsthaften Forscher in unserer im Allgemeinen materialistisch eingestellten Zeit die einzigen tief religiösen Menschen sind.“ – Der Etymologe: „Mater (die Mutter) –> Materie –> Materialismus“. Meinereiner über Mechthild Klein: Die katastrophale Verflachung des Denkens im ehemaligen Lande der Dichter und Denker sowie die Resultate dieser Verflachung, wie sie beispielsweise in der Merkelschen Politik und in zeitgeistigen Publikationen zu beklagen sind, hängen ursächlich mit der willkürlichen Ermächtigung der (potenziellen) Mater zur (turbo: feministischen) Weltenerklärerin zusammen. Diese Ermächtigung wiederum ist einem Gebot des zivilreligiösen Gottes namens „Gleichheit“ geschuldet. Dem Gläubigen reicht die Gewißheit, daß „vor Gott alle Menschen gleich sind“. Daß sie voreinander gleich zu sein hätten, – darauf kann er verzichten. Es sind zuverlässig immer Feministinnen, die mit ihren Äußerungen jedes „Vorurteil“ bestätigen, das sie eigentlich aus der Welt haben wollen. Ich gehe davon aus, daß man mehr oder minder stark im feministischen Mainstream verankert sein muß, um Artikel für den „Deutschlandfunk“ verfassen zu dürfen. Deshalb bekommt man dann so etwas Limitiertes zu lesen wie bei Mechthild Klein: „Es bedarf harter geistiger Arbeit, um zum Atheisten zu werden„. Was für ein dämlicher Quark. Wahr ist: Es bedarf harter geistiger Arbeit, um nicht zum Atheisten zu werden.

Unseriös, zensierend, planlos: Bei Facebook weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut

Unseriös, zensierend, planlos: Bei Facebook weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut

Bei Facebook gilt für kritische und unabhängig denkende Blogger, Autoren und Journalisten nicht nur der Spruch „Hier werden Sie geholfen“, sobald sie sich zu kritisch und mainstream-nonkonform äußern (indem nämlich ihre Seiten plattgemacht werden); nein, der dubiose Zuckerberg-Konzern setzt noch eins drauf und verhöhnt die Opfer seiner Zensurwillkür auch noch nach Strich und Faden. Ausgerechnet die Seiten, die vom Facebook-Algorithmus erfasst, geshadowbanned oder ganz gelöscht werden, werden von der Marketingabteilung kontaktiert – die dabei behilflich sein wollen, die „Reichweite“ zu vergrößern.

Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist wohl eher Ausdruck eines organisatorischen, technischen und vor allem von der Kundenorientierung hier nur noch als saumäßig bezeichnenden Chaos bei diesem krakenhaften Moloch von Unternehmen, dessen Börsennotierung nach dem Etappensieg gegen die US-Kartellbehörde FTC zwar erstmals eine Billion Dollar überstieg, das jedoch offenbar schlechter gemanagt wird als jede Dorfwirtschaft.

Zum wiederholten Male hat Jouwatch und seine Facebook-Auftritt in den letzten Jahren dasselbe Schicksal ereilt, von dem fast alle freien Medien ein leidvolles Lied zu singen wissen: Wieder und wieder wurde unsere Facebook-Seite mit wieder und wieder erneut zehntausenden Abonnenten gelöscht, von „Faktenschindern“ getaggt und abgeschaltet – wohl jeweils auf eifrige Denunziationsaktionen linker Blockwarte hin. Jouwatch führt darum ständig (auch aktuell gerade wieder) mehrere Prozesse gegen Facebook wegen dieses geschäftsschädigenden, wettbewerbswidrigen und rechtlich unbegründeten Missbrauchs seiner Provider-Macht.

Umso erstaunlicher die Werbeanschreiben, mit denen sich die deutsche Marketingabteilung des Konzerns seit Längerem an die Admins der Jouwatch-Seite wendet und ihnen „Hilfe“ anbietet, die Seite von Journalistenwatch zu bewerben. Etwa dieses, das gleich mehrfach an unseren Mitarbeiter Daniel Matissek geschickt wurde:

Stellvertretend für Jouwatch antwortete Matissek an Facebook – freilich ohne darauf irgendeine Antwort erhalten zu haben – folgendes:

„Hallo, lieber Bot namens Julia K.,
bevor Du Beratungsgespräche anbietest, solltest Du vielleicht erst einmal dafür Sorge tragen, dass die Seiten, denen Du diese Dienste anbietest, nicht durch absurde Willkürentscheidungen gesperrt, ihre Beiträge gelöscht und in ihrer Reichweite begrenzt werden. Uns würde als Werbemaßnahme fürs erste völlig ausreichen, wenn die immer schlimmere Einschränkung der Meinungsfreiheit, Diffamierung und Aussperrung missliebiger Inhalte enden würde und vor allem die in unserem Fall zu Unrecht und ohne jede Einspruchmöglichkeit, als ‚Verstoß gegen Gemeinschaftsstandards‘ geflaggten Sperrungen aufgehoben würden. 
Übrigens betrifft dies nicht nur die Seite Journalistenwatch, sondern zufällig auch meine Privatseite, die derzeit ebenfalls wegen eines grotesken Vorwurfs wieder einmal für 30 Tage gesperrt wurde – obwohl Facebook selbst auf meine Bitte um Überprüfung hin bestätigt hat, dass es sich dabei um einen ‚Irrtum‘ handelte und die Sperre zurückgenommen würde (was selbstverständlich bis heute nicht erfolgt ist).
Solltest Du, liebe Julia K., wieder Erwarten KEIN Bot sein, so würde mich an Deiner Stelle schämen, für ein Unternehmen zu arbeiten und mit meinem Foto und Namen einzustehen, das mit solchen unseriösen und willkürlichen Methoden seine eigenen Kunden schikaniert, und würde mich zuerst einmal über Einzelheiten des Geschäftsgebarens meines Arbeitgebers informieren. Vor allem seines Auftretens denen gegenüber, die Du zuständigkeitshalber für Marketingmaßnahmen kontaktieren sollst, und wie mit diesen ansonsten umgesprungen wird.
Das ist wirklich nur noch peinlich.
Mit der Dir gebührenden Hochachtung
DM“