Kategorie: Nachrichten
Weil er Putin interviewen wollte: NSA leakte Tucker Carlsons E-Mails
Die NSA hat den Fox-News Moderator Tucker Carlson bespitzelt, weil er den russischen Staatschef Wladimir Putin interviewen wollte, und diese E-Mails dann an Medien durchgestochen, so Carlson. Das wäre vermutlich illegal.
Tucker Carlson ist der erfolgreichste Nachrichtenmoderator der USA. Er hatte am 28.6. bekanntgemacht, dass seine E-Mail vom Auslandsgeheimdienst NSA abgefangen wurden, um seine erfolgreiche Sendung abgesetzt zu bekommen. Die Enthüllung zwang den NSA zu einer seltenen Stelliungnahme, ein sorgsam formuliertes nicht-Dementi, dass die Spekulationen nur befeuerte. Als Carlson bei der NSA anrief, wollte man dort nicht dementieren, ihn ausspioniert zu haben.
Nun berichtet Jonathan Swan auf dem linken Portal Axios, dass Carlson »Kremlin-nahe US-Kontakte« angeschrieben hätte, um ein Interview mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zu bekommen. Carlson bestätigte dies: Als Journalist sei es sein gutes Recht, Putin zu interviewen. Ein Whistleblower im Geheimdienstapparat habe ihm mitgeteilt, der NSA wolle diese Infos an die Presse durchstechen »um mich als russischen Agenten und Verräter dazustellen«.
Carlson wisse nun aus gesicherter Quelle, dass der mächtige Auslandsgeheimdienst NSA dies auch getan habe: Seine E-Mails unter seinem Klarnamen an befreundete inländische Medien mitgeteilt. Der Prozess des »Unmasking« (Demaskierens) muss offiziell von Regierungsseite unter Angabe von Gründen beantragt werden, da das Ausspähen von US-Bürgern den Geheimdiensten eigentlich nicht erlaubt ist.
Am Ende der Obama-Regierung hatten Obama-Mitstreiter wie Vizepräsident Joe Biden, CIA-Chef John Brennan, UNO-Botschafterin Samantha Power und Sicherheitsberaterin Susan Rice hunderte solcher »Unmasking«-Anträge gegen Mitglieder der Trump-Kampagne und Regierung eingereicht, um Trumps angebliche »Russland-Verschwörung« zu kreieren, wie der ehemalige linke Journalist Glenn Greenwald Carlson sagte:
»Von Gesetz wegen hätte ich höchstens als ‚US-Journalist‘ identifiziert werden dürfen«, so Carlson. »Ich wurde jedoch namentlich benannt. Ich wurde demaskiert. Menschen im Geheimdienstapparat erfuhren, um wen es ging, und diese Informationen – und die Inhalte meiner E-Mails – wanderten dann vom Geheimdienstgebäude auf den Schreibtisch eines Medienhauses in Washington. Das ist illegal. Es ist sogar der Grund, warum es dieses Gesetz gibt.«
Carlson fordert nun Aufklärung über den Vorgang von NSA-Direktor Gen. Paul Nakasone und Bidens Nationaler Geheimdienstchefin Avril Haines: »In einer Demokratie können wir keine Geheimdienste dulden, die keinem Rechenschaft schulden, die die Bürger ausspionieren und ihre E-Mails an die Presse durchstechen, um sie zu diskreditieren. Das geht so nicht. Das können wir nicht zulassen.«
In einem sehr ähnlichen Vorgang wurde im März in Deutschland scheinbar von einer Quelle im Bundesamt für Verfassungsschutz die Meldung an »WDR, NDR und SZ … durchgestochen», wonach die AfD »zum Verdachtsfall hochgestuft« wurde, wie das Verwaltungsgericht Köln schrieb. Der Verantwortliche für diesen Leak wurde bis heute nicht bekannt.
Diese Woche bestätigte das Verwaltungsgericht Köln das Urteil.
Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.
Hitzeframing mit Lappland, aber ohne Werchojansk
Für einen Sommer eher ungewöhnlich herrschte in Deutschland drei Wochen Regenwetter mitsamt Raumtemperaturen, dass man sich irgendwo im April wähnte, nicht aber in der Zeit der längsten Tage des Jahres. Zum Glück gibt es noch Lappland, wo anhaltend hochsommerliche Temperaturen weit jenseits der 30°C herrschen. Wir wissen das, weil die Aktivistengarde dringend auf eine Ausrede angewiesen war, um trotz miesem Wetter hierzulande die Erzählung einer globalen Erwärmung des Klimas aufrecht zu erhalten. Doch wie zuverlässig sind die von dort berichteten Extremtemperaturen überhaupt? Historisch war die Region kaum besiedelt und auch die exakte Wetterbeobachtung ist eher ein neues Phänomen. Insbesondere mit Blick auf das russische Kaff Werchojansk zeigt sich, dass die Medien und ihre Wissenschaftler bei dem Thema nichts als billiges Framing betreiben.
Lappen, Samen und Neigschmeckte
Wetterbeobachtung erfordert das Beobachten. Wo aber keine Menschen sind, da ist keine Beobachtung, früher galt das noch viel mehr als heute. Daher ist es wichtig zu wissen, wie groß die Bevölkerung von Lappland heute ist und wie groß sie vor 50 Jahren war und am besten auch, wie groß sie vor 500 Jahren war. Leider sind historische Bevölkerungsaufzeichnungen fast genauso rar und zuverlässig, wie es alte Wetteraufzeichnungen sind.
Lappland erstreckt sich auf Nord-Norsge in Norwegen, Norrbottens län in Schweden, Lapin Lääni in Finnland und die Hälfte des russischen Oblast Murmansk. Alles in allem leben hat ganz Lappland eine Fläche von 389.000 km² und 1,31 Millionen Einwohner, die Bevölkerungsdichte liegt bei 3,37 Menschen pro km². Deutschland zum Vergleich ist 9% kleiner, hat 64x so viele Einwohner und damit eine 69x so hohe Bevölkerungsdichte.
Hinzu kommt, dass die Samen selbst nur noch eine kleine Minderheit von etwa 10% der Bevölkerung ausmachen. Die allermeisten Menschen in Nordskandinavien sind Zugezogene, die zumeist in größeren Orten leben dürften, die um Häfen und Minen oder andere Orte zur Rohstoffgewinnung herum entstanden sind. Lediglich von den Samen selbst kann man vermuten, dass sie auch in kleinen, weit verstreuten Dörfern leben. Damit lässt sich feststellen, dass große Teile des Landes komplett verwaist sein müssen.
Historische Aufzeichnungen
Am Oblast Murmank lässt sich ablesen, dass in der Vergangenheit wesentlich mehr Menschen im hohen Norden gelebt haben müssen. Zumindest war das in der UdSSR der Fall, zu deren Zeiten circa 50% mehr Menschen auf der Halbinsel Kola gelebt haben. Erklären lässt sich dies einmal mit der Bedeutung des Weißen Meeres für die russische Marine, aber auch mit der Rohstoffgewinnung, was auch die läppischen Regionen der anderen Länder betrifft.
Beispielhaft dient dafür das schwedische Kiruna, wo es ein großes Erzbergwerk gibt. Laut dem Wikipediaartikel über die Geschichte Kirunas begann die Geschichte der Stadt Mitte des 18. Jahrhunderts, als dort große Mengen Erze gemacht wurden. Der industrielle Bergbau begann jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wobei der Höhepunkt 1976 erreicht wurde, als Kiruna gut 24.000 Menschen beherbergte. Heute hat die Stadt noch 17.000 Einwohner und es ist nicht zu erwarten, dass es andernorts anders lief.
Mit der Weltbevölkerung nach Land im Jahr 1500 bietet Wikipedia sogar eine kleine Informationsperle, die im Zusammenhang überaus nützlich ist. In Schweden, Norwegen und Finnland lebten damals insgesamt 1,1 Millionen Menschen, heute sind es 21,2 Millionen. Proportional übertragen wären das für das Lappland des Jahres 1500 gerade einmal 69.000 Samen und 0,17 Menschen pro km².
Aber selbst im Jahr 1900 noch sah die Sache nicht viel anders aus. Denn Wikipedia kennt tatsächlich auch die Weltbevölkerung nach Land für das Jahr 1800, als in den drei genannten Ländern 5,1 Millionen Menschen lebten, sowie für das Jahr 1900, als die Bevölkerung bereits bei 10,1 Millionen lag. Daraus ergeben sich die Faktoren 2,1 und 4,2 mit dem Ergebnis, dass Lappland im Jahr 1800 von etwa 312.000 Menschen bewohnt wurde und Region im Jahr 1900 um die 624.000 Bewohner hatte.
Die Schwelle von einer Person pro km² überschritt Lappland erst irgendwann im 19. Jahrhundert, wobei ich stark vermute, dass dies eher gegen Ende des Jahrhunderts geschah. Tatsächlich könnte es auch später gewesen sein, da ich lediglich eine proportionale Übertragung der Gesamteinwohnerzahl der Länder vorgenommen habe. Realistisch wäre eher der Zeitraum der 1920er Jahre, als sich die Elektrifizierung durchzusetzen begann, da die Region ein halbes Jahr dunkel ist. Ohne künstliches Licht kann man dort kaum einer arbeitsteiligen Wirtschaftsweise nachgehen und auch das Ablesen von Thermometern, nicht zu sprechen vom Betrieb automatisierter Wetterstationen gestaltet sich eher schwierig.
Wie langfristig können läppische Beobachtungen sein?
Die große Frage ist daher auch, ob die „historische Hitzewelle“ in Lappland auf Basis dieser eklatanten Abwesenheit über eine größere Aussagekraft verfügt. Der mögliche Beobachtungszeitraum ist zu kurz, um daraus eine klimatisch relevante Aussagen zu treffen.
Ein Sommer wie dieser mag in Lappland ein Jahrhundertereignis sein, doch mehr wird es vermutlich nicht sein. Eventuell ist es sogar nur ein Ereignis, das einmal alle paar Jahrzehnte vorkommt. Wir wissen es nicht, da die Region zu dünn besiedelt ist, als dass robuste Temperaturaufzeichnungen existieren können, in denen zuverlässig Temperaturspitzen abgebildet werden.
Ebenso verfügen die indigenen Samen zwar sehr wahrscheinlich über ein ausgeprägtes historisches Gedächtnis, jedoch lassen sich exakte Temperaturen kaum daraus ableiten. Lediglich aus der anekdotischen Erzählung von Großereignissen wie Schnee im Sommer oder das Schmelzen einer üblicherweise eisbedeckten Stelle ließen sich im Rahmen einer Temperaturanalyse robuste Schlussfolgerungen ziehen.
Werchojansk im nördlichen Polarkreis, aber nicht in Lappland
Abschließend weiß jeder, der schon einmal von sibirischen Sommern gehört hat, wie warm es in der nördlichen Tundra Eurasiens werden kann. Dies, obwohl die Region die meiste Zeit des Jahres von eisiger Kälte geprägt wird. Auch hier findet sich alles relevante bei der politischen Desinformationsklitsche Wikipedia, man muss es nur finden wollen. Über das Dorf Werchojansk heißt es:
Höchste je gemessene, offiziell bestätigte Temperatur (25. Juli 1988): +37,3 °C
Im Jahr 1988 war das CO2 noch ein klimatisches Nischenthema. Ebenso musste das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung zu der Zeit noch vier Jahre auf seine Gründung warten. Dessen späterer Chef Hans Joachim Schellnhuber wiederum kehre zu dieser Zeit gerade (per Concorde?) von seiner Gastprofessor in Kalifornien zurück und war auf dem Weg zum ordentlichen Professor in Oldenburg. Sein Fachgebiet war damals keineswegs die Klimaforschung, sondern nichtlineare Systeme mit Spezialbezug Phystik und Biologie.
Vielleicht haben sie Werchojansk ganz einfach nur deswegen vergessen. Denn Werchojansk liegt wie auch das läppische Kiruna auf dem 67. Breitengrad, wobei sich Kiruna mit 18 Breitenmminuten gerade einmal 33,3 km näher am Nordpol befindet als Werchojansk.
Eventuell war das auch der Grund, weshalb als Bezugsrahmen für eine nie dagewesene Rekordhitze die fusselige, aber umso bekanntere Region im Norden Skandinaviens gewählt wurde. Es hätte zwar nicht weniger Sinn ergeben, den gesamten nördlichen Polarkreis als Bezugsgröße zu wählen. Dann allerdings hätte nicht über eine nie dagewesene Rekordhitze berichtet werden können, sondern lediglich über eine Hitzewelle, wie sie alle 30 Jahre einmal vorkommt. Dem Narrativ der fortschreitenden Erhitzung des Klimas würde das jedoch nicht dienen. Im Gegenteil, es würde einmal mehr die Verlogenheit des gesamten Komplexes unter Beweis stellen.
Quelle Titelbild
Video von Tim Kellner: Annalena Baerbock bereut zutiefst!

Die Grünen haben ihre Verteidigungstaktik geändert und Annalena Baerbock bereut auf einmal ihre Taten zutiefst. Kann ihr das noch irgendwie helfen? Ist das reines Kalkül? Schlägt jetzt die Stunde des Hühnerzüchters? Warum tritt er auf einmal so nach? Dieses und vieles mehr vom „Love Priest“ Tim Kellner.
Welche Nebenwirkungen sind beim russischen Impfstoff Sputnik-V bekannt?

Bei den westlichen Impfstoffen gibt es Meldungen über teilweise tödliche Thrombosen (vor allem bei den Vektorimpfstoffen von AstraZeneca und Johnson&Johnson) und bei den mRNA-Impfstoffen (vor allem von BionTech/Pfizer) gibt es immer mehr Meldungen über Herzmuskelentzündungen. Auch wenn ich vor allem den mRNA-Impfstoffen misstraue (die Gründe können Sie zum Beispiel hier nachlesen), so muss man der […]
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Großer Trauer-Autokorso zum Gedenken an Leonie (†13)
Zum Gedenken an die unter tragischen Umständen verstorbene 13-jährige Leonie wird morgen Sonntag, den 11. Juli, ein Autokorso von Tulln nach Wien stattfinden. Hunderte Österreicher wollen auf diese Weise ihre Anteilnahme am Tod des Mädchens aus Tulln bekunden.
- Hunderte Anteilnehmende treffen sich um 10 Uhr in Tulln, am Parkplatz Mühlwiese 2.
- Abfahrt von Tulln um 11 Uhr in Richtung Wien, 22. Bezirk. Dann weiter Richtung Heldenplatz und von dort aus zu Fuß zum Bundeskanzleramt.
- Um Mitnahme von Kerzen und Blumen für die Niederlegung beim Bundeskanzleramt wird gebeten.
- Unterstützung von Leonies Familie über Spendenkonto möglich.
Hunderte Teilnehmer werden erwartet
Am 11. Juli werden hunderte Menschen an einem Trauer-Autokorso teilnehmen, um so ein Zeichen ihrer Anteilnahme am unnötigen und viel zu frühen Tod der kleinen Leonie zu setzen. Um 10 Uhr treffen sich die zahlreichen Teilnehmer am Parkplatz Mühlwiese 2 in Tulln.
An allen Fahrzeugen werden hierfür Trauerschleifen und schwarze Fahnen angebracht werden, bevor sich der Tross dann um 11 Uhr in Richtung Wien Donaustadt in Bewegung setzen wird. Dort angekommen, wird sich der Trauerzug nach kurzem Innehalten in Richtung Heldenplatz bewegen.
Kerzen und Blumen als Zeichen der Anteilnahme
Etwa gegen 14:30 Uhr ist die Ankunft am Heldenplatz geplant. Zu Fuß geht es dann weiter in Richtung Bundeskanzleramt, wo zum Zeichen der Anteilnahme von den trauernden Teilnehmern Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt werden. Nach einem Lied, gefolgt von einer Schweigeminute, werden anschließend die Glocken der Michaelakirche ertönen.
Pietätvolles Zeichen – kein Hupen
Auch wenn man ein Zeichen in Richtung der Politik setzen möchte, soll es keine Veranstaltung sein, die in irgendeiner Weise hasserfüllt wäre, weshalb während der Fahrt auf ein Hupen verzichtet wird. Stattdessen wird der Trauerkorso von Fahrzeugen mit passender Musik begleitet werden.
Um Mitnahme von Blumen und Kerzen wird gebeten
Alle, die durch ihre Teilnahme ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen wollen, werden gebeten, zwei Kerzen und zwei Blumen für die Niederlegung mitzubringen. Die Veranstalter werden zwar ihr Bestes versuchen, um Blumen und Kerzen auch vor Ort bereitstellen zu können, doch soll durch das eigene Mitbringen sichergestellt werden, dass nicht zu wenige Kerzen und Blumen vorhanden sind.

Unterstützung für Leonies Familie
Um die Familie der 13-jährig Verstorbenen in dieser schwierigen Zeit zumindest finanziell ein wenig unterstützen zu können, wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Der gesamte Spendenerlös geht völlig abzugslos an Leonies Familie.
IBAN Spendenkonto: Raiffeisenbank NÖ-Süd Alpin – AT14 3219 5000 0194 5161
- ÖVP verweigert Schweigeminute für tot-vergewaltigte Leonie (13)
- Vergewaltigungs-Mord an Leonie (13): Dritter Asylwerber verhaftet
- 13-Jährige unter Drogen gesetzt, vergewaltigt, ermordet: Mehr Täter vermutet
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Tödliche Mischung für Senioren in den Sommermonaten
Alle Jahre wieder erhöht sich in europäischen Großstädten die Zahl der vorzeitigen Todesfälle während der Sommermonate. Man könnte meinen, es handele sich um einen natürlichen Zyklus. In die Schlagzeilen der Medien schafft es dieses Phänomen seit dem Hitzesommer 2003 inzwischen allerdings kaum mehr.
Von Dr. med. Gerd Reuther
Damals starben zusätzlich schätzungsweise 70.000 Menschen in Europa. Wochenlang hielten die „Hitzetoten“ von Paris nicht nur die Journalisten, sondern auch eine ganze Regierung auf Trab. Seit 2004 gibt es dort ein Frühwarnsystem und eine Hotline für ganz Frankreich sowie einen „Hundstageplan“, der z.B. die Öffnung klimatisierter Räume an 35 Orten in Paris bis 17 Uhr beinhaltet.
Auch in Wien – und wohl auch in anderen europäischen Großstädten – hat sich die Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 °C seit 1980 verdoppelt. Aber ist wirklich die Hitze der „leise Mörder“? Verdursten tatsächlichen jeden Tag alte Menschen in der Sommerhitze europäischer Großstädte? Wird eine Klimaerwärmung die Opferzahlen weiter steigen lassen?
Zu wenig Flüssigkeitszufuhr
Nun, es ist schon so, dass die menschliche Biologie ihre Funktion einstellt, wenn man 3 bis 4 Tage keine Flüssigkeit zu sich nimmt. Auch hat die Zahl der Menschen zugenommen, die für die Regulation ihrer Umgebungstemperatur und Flüssigkeitsversorgung von anderen Menschen abhängig sind: Behinderte und Pflegebedürftige können ohne Absenkung der Raumtemperatur, Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeitsangebote verdursten.
Dies ist aber weniger als die halbe Wahrheit, auch wenn sich ärztliche Präventionsmaßnahmen auf Empfehlungen für Trinkmengen und Schutz vor Sonnenexposition beschränken. Die medizinische Übertherapie erreicht bei den Senioren immer neue Höchststände, während die Trinkmengen durch die Institutionalisierung und Kommerzialisierung der Altenbetreuung leidet.
8 bis 10 Medikamente pro Tag konsumieren 80-Jährige in den Industrieländern im Durchschnitt. In Alten- und Pflegeheimen liegt die Zufuhr noch höher als in den eigenen vier Wänden: Jede Erhöhung der Körpertemperatur triggert Infektängste und löst Antibiotikagaben aus, jeder Schmerz schreit nach Schmerzmitteln und jede üble Laune oder Schlaflosigkeit ruft Psychopharmaka auf den Medikationsplan. Und dies in der Regel ohne Überprüfung der Nierenfunktion oder Flüssigkeitsbilanz. Oft nur auf telefonische Anordnung.
Medikamente bleiben im Körper
Mit dem Flüssigkeitsmangel alter Menschen im Sommer sinkt aber die Ausscheidung von Medikamenten über den Harn. Ab dem 4. Lebensjahrzehnt nimmt die Nierenleistung jährlich um etwa 1 % ab, sodass ein 80-jähriger Mensch bestenfalls noch über 60 % seiner Nierenfunktion verfügt. Eine Überdosierung ist unvermeidlich, wenn keine Dosisreduktion oder das Absetzen von Medikamenten verfügt wird, da die allermeisten Medikamente vorrangig von den Nieren entgiftet werden. Aber es ist in der Medizin immer erst einmal die Natur, die als Krankheitsursache herhalten muss. Wenn nicht ein Virus, dann im Sommer eben die Hitze! Auf keinem der Totenscheine für die vermeintlichen Opfer der Hitze wird die Diagnose „Medikamentenvergiftung“ zu finden sein. Ein Herztod durch Elektrolytverschiebungen, die bereits bei vielen Blutdrucksenkern schon ohne Flüssigkeitsdefizit und ohne eingeschränkte Nierenfunktion tödliche Ausmaße erreichen können, unterscheidet sich ebenso wenig von anderen Arten des Herzversagens wie ein medikamentöses Nierenversagen von anderen Ursachen. Medikamentenspiegel werden vor und nach dem Ableben fast nie bestimmt. Und dann gibt es natürlich noch eine zweite Zivilisationsbelastung, die nur sehr indirekt und keinesfalls zwingend mit den hohen Temperaturen in den Sommermonaten verknüpft ist. Jenseits von 25 °C inaktivieren in allen zumindest bis Ende 2018 verkauften Neufahrzeugen Abschalteinrichtungen die Abgasreinigung von Diesel-Pkws. Der Anstieg der Stickoxide in der Luft bildet zusammen mit bodennahem Ozon und den Feinstaub-Partikeln aus allen Motoren und dem Fahrbetrieb einen toxischen Cocktail für Atemwege und Gefäße.
Schmutz, Medikamente und Hitze
Es sind also nicht in erster Linie die extremen Wetterereignisse, die „Gesundheitsbelastungen“ bewirken, sondern toxische Todesfälle durch Luftverschmutzung und Medikamente, die sich bei Hitzewellen häufen! Sollten die Temperaturen steigen und die Vereinzelung alter Menschen weiter zunehmen, wird dies die Lebenserwartung in Europa auch ohne „Corona“ drastisch einbremsen.
Dr. Gerd Reuther ist Bestsellerautor und ehemaliger Chefarzt. Er war der jüngste Chefarzt Deutschlands. Später gab er seinen Posten auf. Sein Beruf ließ ihn aber nicht los, er schrieb mehrere Bücher zum Thema Medizin und Gesundheit.
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Landes-Kassenarztchef: „Ohne Impfung keine Freiheiten – Ungeimpfte Gefahr für Gesellschaft“
Ungeimpfte seien eine Gefahr für die Gesellschaft und dürften daher nicht die gleichen Freiheiten wie Geimpfte bekommen, fordert der Ärztefunktionär. Eine Kampfansage an das Grundgesetz – und leider nicht nur von dem Arzt aus der Provinz.
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Damit jeder zum Stich kommt: Milchkaffee und Pop-Up-Impfung
Welch selige Zeiten: Endlich ist es möglich, sich zwischen Kleidershopping und „Kaffeetscherl“ mal schnell ein „Jaukerl“ rein zu pfeifen, sich tanzend auf Impf-Events die Nebenwirkungen vom Leibe zu schütteln! Oberaffengeil!
Kommentar von Alfons Kluibenschädl
Wer nicht ganz so erlebnisorientiert ist, möge sich bei 30 Grad in langer Schlange für die „Freiheits“-Spritze anstellen. 13.000 Impflinge, so die Bilanz des „Tiroler Impfsonntags“, der nun wiederholt wird. Auch in unserem Bundesland soll es ähnliche Angebote geben, in Ried im Innkreis gibt’s am Freitag und Samstag eine „Pop-Up-Impfstation“ im Einkaufszentrum. Ob es dabei zu fundierter Risiko-Nutzen-Aufklärung des impfenden Arztes kommt, bleibt offen – die Möglichkeit, zeitgleich zu konsumieren und dem Wunsch der Mächtigen nachzukommen, ist zu verlockend, um nachzuhaken. Um jeden Preis sollen die Seren an den Mann gebracht werden – wozu die Eile?
Impfung mit Ablaufdatum
Im Moment ist die bundesweite 7-Tages-Inzidenz im einstelligen Bereich, in fast allen Bezirken lassen sich positive Fälle an einer Hand abzählen. Die Impfung schützt vor Ansteckung und Verbreitung nicht; eine große Zahl übler Nebenwirkungen wird in Kauf genommen – aus Angst vor schweren Verläufen einer Krankheit, welche 99,99 Prozent der gesunden Leute im Erwerbsalter überleben. Oder geht es doch eher darum, noch schnell möglichst viele der vom Kanzler georderten 72,5 Mio. Impfdosen vor dem Ablaufdatum wegzubekommen? Denn müsste man die Überbleibsel wie in Afrika verbrennen, wäre das gar nicht gut für das Klima – und das will doch keiner …
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Warum der russische Corona-Impfstoff nicht Teil des weltweiten Impfprogrammes ist

Die Medien verkaufen uns COVAX als gute Tat des Westens, wobei die reichen Länder unter der Schirmherrschaft der WHO den armen Länder Corona-Impfstoffe zur Verfügung stellen, um die Menschen vor dem bösen Corona-Virus zu retten. Mit der Wirklichkeit hat diese Erzählung nur wenig zu tun, wie ich nun aufzeigen möchte. Covid-19 und die armen Länder […]
Der Beitrag Warum der russische Corona-Impfstoff nicht Teil des weltweiten Impfprogrammes ist erschien zuerst auf Anti-Spiegel.
Die Impfung ist das Tattoo des Corona-Kults | Katharina Micada
Satirische Rede der Künstlerin Katharina Micada bei der letzten „die Basis“-Demonstration in Berlin.
(Quelle)



