Horst D. Deckert

Der große Austausch: Neue interaktive Karte zeigt den demografischen Wandel in Schweden und Deutschland

Im Zeitalter der Globalisierung hat Europa erhebliche demografische Veränderungen erlebt, wobei die Massenmigration der wichtigste Faktor ist. Schweden und Deutschland haben sich als Brennpunkte unter den Ländern herauskristallisiert, die mit diesen Veränderungen zu kämpfen haben. Der deutsche Politiker Bernhard Zimniok von der Alternative für Deutschland hat eine interaktive Karte erstellt, die den erschütternden Wandel in den Bevölkerungen dieser Länder aufzeigt.

Schwedens demografischer Wandel

Die interaktive Karte bietet eine eindrucksvolle Darstellung der demografischen Entwicklung Schwedens von 2002 bis 2020. Die in der Karte verwendeten Daten stammen vom schwedischen Statistikamt und klassifizieren Personen ausländischer Herkunft als in oder außerhalb Schwedens geborene Personen mit einem oder zwei ausländischen Elternteilen. Dieser umfassende Ansatz ermöglicht es uns, ein besseres Verständnis der sich verändernden Bevölkerungsstruktur in Schweden zu gewinnen.

Die Karte zeigt, dass Schweden in diesem Zeitraum einen tiefgreifenden demografischen Wandel erlebt hat. Die Zahlen, die sorgfältig aus amtlichen Aufzeichnungen zusammengetragen wurden, verdeutlichen das Wachstum und die Verteilung bestimmter demografischer Gruppen. Insbesondere ermöglicht die Karte die Analyse von Alterssegmenten wie Kindern unter 14 Jahren und Männern zwischen 14 und 44 Jahren, was ein differenzierteres Verständnis der stattfindenden Veränderungen ermöglicht. Ferner bietet sie eine einfache Vorhersage für die nahe Zukunft Schwedens.

Deutschlands Landschaft im Wandel

Auch in Deutschland haben sich aufgrund der Massenmigration erhebliche demografische Veränderungen ergeben. Die interaktive Karte zeigt die Zusammensetzung der deutschen Bevölkerung mit Schwerpunkt auf Personen ausländischer Herkunft, aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Alter. Die Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes auf Basis des Mikrozensus gibt verlässliche Einblicke in die Bevölkerungsentwicklung der Jahre 2005, 2009, 2013, 2017, 2018 und 2019.

Dabei ist zu beachten, dass einige Regionen in Deutschland die Bereitstellung relevanter Daten abgelehnt haben und somit Leerstellen auf der Karte hinterlassen. Trotz dieser Einschränkungen verdeutlichen die verfügbaren Informationen die Auswirkungen der Migration auf verschiedene Regionen und unterstreichen die Notwendigkeit eines umfassenden Verständnisses der demografischen Landschaft in Deutschland.

Engagieren Sie sich

Zimniok, die treibende Kraft hinter diesem Projekt, ermutigt Personen aus anderen Ländern, sich aktiv an seiner Initiative zu beteiligen. Der Politiker bittet alle, die daran interessiert sind, die demografischen Daten ihres Landes zu diesem Projekt beizusteuern, eine E-Mail mit dem Betreff „Neue Karte“ an webmaster@demografie-europa.eu zu schicken. Auf diese Weise können auch andere eine wichtige Rolle bei der Bereicherung des Datensatzes und der Ausweitung der Reichweite des Projekts spielen.

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