Horst D. Deckert

Die europäischen Landwirte vereinen sich und strömen nach Brüssel, um zum „letzten Schlag“ auszuholen.

Sieta van Keimpema von der Farmers Defence Force (FDF) war am Mittwoch in Brüssel, um mit den französischen Landwirten zu kommunizieren, die sich im Wahlkampf engagieren.

Die Europawahlen stehen vor der Tür und wir müssen den Green Deal und all die aufgeweckte Politik, die von dieser Seite kommt, loswerden“, sagt FDF-Chef Mark van den Oever in einem Vlog.

Am 4. Juni werden Landwirte aus ganz Europa nach Brüssel kommen. Der FDF hat sich mit dem deutschen Bauernverband LSV und der polnischen Bauernorganisation IGR zusammengetan, die am Mittwoch an 177 Orten aktiv wurden.

„Von diesen drei Organisationen aus werden wir Verbindungen zu allen Schwesterorganisationen in anderen europäischen Ländern aufbauen“, sagt Van den Oever. Er nennt Litauen, Frankreich und Belgien. Diese Schwesterorganisationen werden ihrerseits Kontakte knüpfen.

„Gemeinsam schaffen wir es. „Es ist ein langer Weg nach Brüssel, aber wir müssen es schaffen“, betont der EFD-Chef. „Denn es wird nicht gut gehen, wenn wir so weitermachen. Die europäische Politik muss sich ändern.“

Wenn sie am empfindlichsten sind, zwei Tage vor der Wahl, werden wir ihnen einen Schlag versetzen“, sagt Van den Oever, der in Brüssel den letzten Schlag austeilen will.

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