Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
Kostenlos Termin buchen

Die wirtschaftlichen Lockdown-Folgen sind viel gravierender als die offizielle Statistik glauben macht

Um 5% soll die Wirtschaftsleistung Deutschlands 2020 zurückgegangen sein. Ausgerechnet die stabile staatliche Dienstleistungs-Produktion soll einen größeren Rückgang verhindert haben. Wen das wundert, angesichts geschlossener Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen und Theater, wundert sich zu Recht. Hier sind Statistiktricks am Werk.

Letzte Woche hat das Statistische Bundesamt ein vorläufiges Minus von 5% für 2020 bekanntgegeben. Der “Staatskonsum” – so nennt die Statistik es irreführender Weise, wenn der Staat Dienstleistungen produziert – sei ein stabilisierendes Element gewesen. Also ausgerechnet die Bereiche, wo es besonders viele Produktionseinschränkungen gab.

Ich habe früher schon darüber geschrieben, wie hier getrickst wird, um die Inflation niedrig und damit die Wirtschaftsleistung hoch erscheinen zu lassen. Diese Tricks haben nun bewirkt, dass man keinen noch größeren Einbruch des Bruttoinlandsprodukts vermelden muss, wie der emeritierte Professor der Hochschule Rhein-Main, Lorenz Jarass, in einem aktuellen Beitrag im Handelsblatt zeigt.

Der Beitrag Die wirtschaftlichen Lockdown-Folgen sind viel gravierender als die offizielle Statistik glauben macht erschien zuerst auf uncut-news.ch.

Ähnliche Nachrichten

Auch lesen x