Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Divers unterwandert: Der tiefe Staat der Clankriminalität

Clans auf dem Vormarsch – auf den Straßen und in den Ämtern (Symbolbild:Imago)

Wenn in der Bundesrepublik das Phänomen der „Unterwanderung“ thematisiert wird, dann zumeist im Kontext angeblicher rechtsextremer Netzwerke, Seilschaften und Geheimorganisationen, die sich krakenartig ausbreiten, durch unsere Zivilgesellschaft fräsen oder komplette Institutionen kapern sollen. Wo immer ein Fall ruchbar wird, statuiert die allergische Politik theatralische Exempel, werden unerbittlich Entlassungen ausgesprochen und mit Kanonen auf imaginäre Spatzen geschossen. Dass am Ende oft nicht einmal ein Zwergmäuslein geboren ward, wo zuvor ein medialer Mount Everest kreißte, stört die Verantwortlichen in ihrem überschießenden linkspopulistischen Säuberungsfuror wenig.

Da wird dann schonmal eine ganze Kompanie des Kommando Spezialkräfte (KSK) aufgelöst wegen diffuser Vorwürfe gegen Einzelpersonen. Oder das „Like“ eines Bundeswehr-Presseoffiziers auf Instagram für ein unpolitisches Bild skandalisiert, weil selbiges von einer über drei Ecken als „neurechts“ definierten Person geteilt wurde. Oder eine Frankfurter SEK-Einheit, weil die internen Ermittler weder Ironie verstehen (wenn etwa ein schwarzer Polizist seine Freunde begrüßt mit „meine weißen Brüder„). „Rechtsextrem“ ist eben alles, was sich unter dem Brennglas der nach noch so bizarren Empörungsanlässen lechzenden Nazijäger irgendwie dafür eignet.

Die eigentliche Infiltration

Eine ganz andere, allerdings reale Unterwanderung findet allerdings seit längerem durchaus statt – bloß dass hier die Alarmsirenen ebenso stumm bleiben wie die Verfassungswächter untätig – weil es sich ja scheinbar um eine Begleiterscheinung der zur Staatsräson erhobenen „Diversität“ handelt: Arabische Clans infiltrieren in besorgniserregendem Ausmaß deutsche Behörden und Schlüsselverwaltungen. Erleichtert und teilweise proaktiv gefördert durch AGG- und Antidiskriminierungsgesetze sowie eine von linksgrünen Human-Terraformern immer unverfrorener herbeigerufene „Migranten-Quote“ gelingt es mächtigen Familienverbänden zunehmend, ihnen loyal erheben Parallelstrukturen in staatliche Institutionen zu integrieren und von dort aus den Staat von innen heraus, im Eigeninteresse zu manipulieren.

So warnt aktuell der nordrhein-westfälische Vizechef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Oliver Huth, vor einer stetig voranschreitenden Unterwandung von Ausländerämtern, Zulassungsstellen und Jobcenter durch libanesisch-kurdische Clans. Wer hier am Drücker sitzt, kann illegale Einwanderung, Autoschiebereien und systematischen Sozialbetrug problemlos behördlich begleiten – und darum geht es. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (KSA) den BDK-Mann zitiert, übt diese Form der Organisierten Kriminalität bereits einen zunehmenden Einfluss auf die öffentlichen Verwaltungen aus. Entweder, so Huth, flössen Schmiergelder, oder es erfolgten andere Vergünstigungen. Dieses System sei längst nicht mehr nur wesenstypisch für die Mafia, sondern auch für die in Deutschland fest etablierten Clans. Die Fälle eines in Duisburg enttarnten Drogenrings sowie einer Verbrechenszelle im rheinischen Wesseling, die der kalabresischen ‚Ndrangheta zugeordnet wurden und über Jahre von Polizisten und anderen Amtsträger vertrauliche Daten zugespielt bekommen hatten, lassen sich mittlerweile auch auf die Araberclans übertragen: „Da gibt es Personen aus den Ämtern, die interne Informationen durchstechen„, so Huth zum KSA.

Blauäugig und ignorant

Neu ist das Phänomen keineswegs: Bei der Berliner Polizei kam es bereits zu massenhaften Fällen von Clan-Unterwanderungsversuchen. Auch anderswo im Land fliegen immer wieder wieder Polizisten auf, die den rechtsextremen nationaltürkischen „Grauen Wölfen“ nahestehen. Mit zunehmender migrantisch und demographisch bedingter Ausbreitung von arabischen Familienstrukturen und anhaltendem Nachschub aus den Herkunftsländern der betreffenden Ethnien wird das Problem zunehmend verschärft, blind und blauäugig ignoriert oder gar bejubelt von einer xenophilen Politik, die die Sicherheit des eigenen Volkes ans Messer liefert und sich stattdessen in Nebenkriegsschauplätzen und Ablenkungsmanövern wie dem „Kampf gegen Rechts“ verl(ust)iert.

Weil von einer bessermenschlichen, im dauerhaften Unterwerfungsmodus gefangenen Appeasementpolitik keine ernsthaften Gegenmaßnahmen zu erwarten sind, setzen die Landeskriminalämter nun offenbar ihre Resthoffnung in die Justiz (jedenfalls dort, wo sie noch unabhängig agiert und nicht regierungshörig und/oder zeitgeistkorrumpiert ist) – und fordern die überfällige Einrichtung spezielle Strafkammern eigens für die Deliktklasse der „Clankriminalität“. NRW und Berlin, aber auch Bremen sind ist diesbezüglich prädestiniert – hier gibt es die „mit Abstand die meisten Clanverfahren„, wie Huth nüchtern feststellt. An die zuständigen Richter werden allerdings hohe Ansprüche gestellt: Neben sprachlichen Hrausforderungen müssen sie auch Kenntnisse der Familienstrukturen aufweisen und etwa die erschwerende Tatsache berücksichtigen, dass etliche kurdisch-libanesische Sippen Dutzende unterschiedliche Namen führen. Ob all das etwas bringt oder der deutsche Rechtsstaat nicht auch hier auf durchweg verlorenem Posten kämpft, mag jeder für sich selbst beantworten.

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