Horst D. Deckert

Eloquente Tacheles-Tirade wider den dystopischen Wahnwitz des irdischen Ist-Zustands (inkl. zielführender Lösungsansätze)

Sehr geehrte Damen und Herren,

was ich Ihnen hiermit mitteilen möchte, hat einen exklusiv widerwärtigen Inhalt (für den Fall, daß sich jemand ‚getriggert‘ fühlen könnte), den ich Ihnen aber nicht ersparen kann, weil es mal gesagt werden muß, bevor ich daran irre werde.

Heute früh um ca. 3 Uhr schrecke ich von einem Alptraum auf, der an Ekelhaftigkeit alles toppt, was einem sonst hin und wieder den Schlaf raubt: in Verwesung verrottende Mäuler hinter Masken dringen auf mich ein, Atemnot, lautloses Schreien ..

Die Nacht ist für mich rum, nichts wie raus, Gesicht unter eiskaltes Wasser, und der Entschluß steht fest: nach nun über zwei Jahren habe ich im wahrsten Sinne ‚die Schnauze voll‘, ich habe es satt – sattt – satt (=satt-im-Kubik). Ich kann keine Gesichtswindeln mehr sehen, das kaum verständliche Gemümmel, wenn einer durch die Slipeinlage für oben rum achelt, die apnoetisch apathischen Mumiengesichter in der überhitzten Bahn, der lauernd mißgünstige Denunziantenstadl, ob man ja bloß auch keine Luft kriegt (weil gerächt ist, wenn

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