Horst D. Deckert

Grönland war vor 400.000 Jahren weitgehend eisfrei – was lernen wir daraus?

Grönland war vor 400.000 Jahren weitgehend eisfrei!

 

Diese Meldung wurde von der Süddeutschen Zeitung unlängst veröffentlicht. Dabei stützt sich der Artikel auf eine Veröffentlichung im Fachmagazin Science.

Diese Erkenntnisse beruhen auf der Analyse eines Eisbohrkerns aus dem Nordwesten der Insel. Das Alter der Proben fiel in eine Warmzeit, die von 424.000 bis vor 374.000 Jahren dauerte und ist damit eine der längsten Warmzeiten der jüngeren Erdgeschichte. Ihre genaue Ursache ist bislang nicht geklärt – diskutiert werden etwa langfristige Änderungen der Erdumlaufbahn oder Änderungen von Meeresströmungen.

Pikanterweise war damals der CO2-Gehalt der Atmosphäre mit 286 ppm geringer als heute (ca. 400 ppm). Einen besseren Gegenbeweis zu der derzeit mantraartig wiederholten Behauptung, dass „unser“ Klima vom CO2-Gehalt der Luft abhängt, kann es wohl nicht geben!

Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass es bis heute keine schlüssige Theorie gibt, die den Wechsel zwischen Eis- und Warmzeiten erklärt. Als „Erklärung“ werden vielfach die Milankovic-Zyklen herangezogen. Milankovic postulierte eine periodische Änderung der Bahnparameter der Erde, wodurch sich eine Änderung der Verteilung der Sonneneinstrahlung ergibt. Verkompliziert wird diese Betrachtungen durch die Tatsache, dass es sowohl positive, wie auch negative Rückkopplungen gibt: Tritt eine Vereisung auf, so steigt der Albedoeffekt und es wird mehr Energie reflektiert mit der Folge das es noch kälter wird. Nimmt die Vereisung ab, so geht es in die Gegenrichtung. Letztendlich kann eine Abkühlung oder Erwärmung der Erdatmosphäre aber nur dadurch erfolgen, dass die summarisch eingestrahlte Sonnenenergie zu oder abnimmt. Solche Änderungen können entweder durch Vorgänge in der Sonne, oder durch Änderungen der Erdbahn verursacht werden. Letzteres kann durch Änderungen von Kraftfelder außerhalb unseres Sonnensystems verursacht werden. Eine Analyse derartiger Einflüsse ist unmöglich. Schon alleine die Tatsache der Kalt- und Warmzeiten im Verlauf der Erdgeschichte beweisen ja, dass diese dramatischen Klimaänderungen mit menschlicher Intervention gar nichts zu tun haben.

Eigentlich ist dies alles bekannt und bräuchte auch gar nicht diskutiert werden, wenn die Autoren der Studie diesen Fakten nicht die Theorie des durch den CO2-Gehalt der Luft verursachten, menschengemachten Klimawandel aufgepfropft hätte, obwohl eben diese Behauptung ja durch die Tatsache von Kalt- und Warmzeiten gerade widerlegt wurde.

Der Autor des Artikels resümierte:

„Die Forscher werten die Resultate als Beleg dafür, wie sensibel der Eisschild auf Klimaschwankungen reagiert. Zumal die damalige CO₂-Konzentration in der Atmosphäre weit unter den heutigen Werten lag: Damals erreichte sie 286 ppm (Teilchen pro Million; parts per million), heute sind es deutlich mehr als 400 ppm. Angesichts des heutigen höheren und weiter steigenden Wertes geht das Team davon aus, dass die derzeitige Erwärmung dem Eisschild stark zusetzen wird. Die lange Verweildauer anthropogener Treibhausgase wird die derzeitige vom Menschen verursachte Klimaerwärmung für viele tausend Jahre verlängern“.

Den „Forschern“ ist es offenbar nicht gestattet, das Offensichtliche zu erkennen! Die Förderungsmittel würden anderenfalls sofort versiegen!


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