Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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„Harmloses Spike-Protein“? Arzt zerstört Impfschaden-Leugner Moder mit Studien

Martin Moder ist Mitglied der Science Busters und spricht regelmäßig “wissenschaftliche” Kolumnen für den zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk ein. Im Zuge der Corona-Pandemie startete er den YouTube-Kanal MEGA (Make Europa Gscheit Again). Darin versucht er, angebliche Corona-Mythen aufzuklären. Für diese “kostbaren” Beiträge wurde ihm zum Jahreswechsel die “Goldene Clown Nase” für „fachliche Inkompetenz“ und „narzisstische Selbstdarstellung“ verliehen. Auf Twitter hat nun kürzlich der maßnahmenkritische Arzt Dr. Marcus Franz sich eines Moder-Videos angenommen, in dem der prämierte Erklär-Clown behauptet, das Spike-Protein wäre völlig harmlos. Allein die Tatsache, dass das Spike-Protein der Schlüssel zur Infektion der Zellen ist, widerspricht dieser Aussage. Dr. Marcus Franz scheint das nicht einfach so stehen lassen zu wollen und demontiert Moder mit einigen tatsächlich wissenschaftlichen Studien komplett.

In einem kurzen Video-Ausschnitt auf Twitter behauptet ORF-Moder, dass das Spike-Protein für sich genommen völlig harmlos sei. Damit versucht er die Gentechnik-Stiche, die gegen eine Corona-Infektion hätten schützen sollen, als völlig ungefährlich hinzustellen. Der maßnahmenkritische Internist Dr. Marcus Franz wollte das offenbar so nicht stehen lassen und knallte dem selbsternannten Experten wissenschaftliche Studien um die Ohren.

Schädigungen und Entzündungen der Blutgefäß-Wände durch das Spike-Protein

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Die oben angeführte Studie aus dem März 2021 kommt zu dem Schluss, dass das Spike-Protein die Zellen der Zellwände von Blutgefäßen angreift. Es entsteht eine Entzündung dieser Gefäßwände, eine Endothelitis. “Es scheint, dass das S-Protein in ECs (Anm.: Endothel-Zellen) den Redox-Stress erhöht”.

Eine weitere Studie aus dem August des Vorjahres kam ebenfalls zu dem Schluss, dass das Spike-Protein allein für Schädigungen an den Gefäßwanden verantwortlich ist: “Hier zeigen wir, dass das Spike-Protein von SARS-CoV-2 allein den EC-Entzündungsphänotyp in einer Weise aktiviert, die von der Integrin-α5β1-Signalisierung abhängt.”

Lungenschädigung durch Spike-Protein

Dass das Spike-Protein allein bereits eine Schädigung verursacht, stellte diese Studie aus dem April 2021 fest, die zu dem Schluss kommt: “Unsere Ergebnisse zeigen, dass das SARS-CoV2-Spike-Protein auch ohne intaktes Virus eine Lungenschädigung verursacht. […] Dieser bisher unbekannte Mechanismus könnte Symptome verursachen, bevor eine nennenswerte Virusreplikation stattfindet.” Diese Erkenntnisse könne man nutzen, um ein “besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie das Spike-Protein Lungensymptome verursacht – auch ohne das intakte Virus”.

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Corona-Virus braucht Spike-Protein, um in Zellen einzudringen

Dr. Franz weist anhand eines Beitrages vom Paul-Ehrlich-Institut darauf hin, dass das Spike-Protein der Schlüssel für die Infektion mit dem Corona-Virus ist. Ohne Spike kann das Virus nicht in die Zellen eindringen und sich vermehren. Daher sei klar, so Franz, dass das Spike-Protein “ein zentrales Pathogen ist – und nicht ‘harmlos’.”

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