Horst D. Deckert

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Inmitten von Reisebeschränkungen explodiert die Nachfrage nach zweiten Reisepässen um 50%

Die Nachfrage nach zweiten Reisepässen, Staatsbürgerschaften und Wohnsitzen in Übersee ist angesichts der weltweiten Covid-Pandemie „in die Höhe geschnellt“.

In einer Mitteilung der deVere Group, einem der weltweit größten unabhängigen Finanzberatungsunternehmen, heißt es, dass die Sperren und Reisebeschränkungen die Nachfrage nach zweiten Reisepässen und Ähnlichem im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 % in die Höhe getrieben haben.

„Die meisten Anfragen kommen von vermögenden Privatpersonen aus den USA, Indien, Südafrika, Russland, dem Nahen Osten und Ostasien, die nach alternativen Möglichkeiten in Europa und dem Commonwealth suchen“, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe vom Dezember.

Ihr CEO, Nigel Green, kommentierte: „Früher wurden ein zweiter Pass, eine Staatsbürgerschaft oder eine Aufenthaltsgenehmigung von vielen als ultimativer Luxusartikel angesehen oder ein Statussymbol wie Yachten, Supercars und Originalkunstwerke. Das ist zwar immer noch der Fall, aber durch die Pandemie hat es auch eine Verschiebung gegeben.“

Er fuhr fort: „Jetzt wird eine zweite Staatsbürgerschaft oder ein Wohnsitz in Übersee zunehmend nicht mehr nur ein ’nice to have accessory‘, sondern ein ‚must have‘. Ob aus persönlichen Gründen, um bei geliebten Menschen in Übersee zu bleiben oder sie besuchen zu können, oder aus geschäftlichen Gründen, immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihre Bewegungsfreiheit zu sichern, da sie mit Reisebeschränkungen konfrontiert waren, die in der Regel auf der Staatsbürgerschaft basieren.“

Er behauptete auch, dass der Drang zu reisen dafür spricht, dass die Menschen zu „globale Bürger“ werden: „Die Pandemie hat als wichtiger Katalysator für die Nachfrage gedient, die in diesem Jahr in die Höhe geschnellt ist. Sie hat die Köpfe darauf fokussiert, sich einen zweiten Pass oder einen Eliteaufenthalt zu sichern. Die Nachfrage ist jedoch breiter angelegt als nur die globale Covid-19-Krise. Immer mehr Menschen bevorzugen das Konzept, ein globaler Bürger zu sein, anstatt nur an das Land ihrer Geburt gebunden zu sein. Auch sie schätzen die vielen damit verbundenen Vorteile wie visafreies Reisen, erstklassige Bildung, optimale Gesundheitsversorgung, politische und wirtschaftliche Stabilität, geringere Steuerpflichten und größere Geschäfts- und Karrierechancen.“

James Minns, deVere’s Head of Residency & Citizenship, kommentierte, dass einige Residenzprogramme, wie z.B. Portgual, nur eine Immobilieninvestition ab ca. 250.000 EUR erfordern und für diejenigen, die über die finanziellen Mittel verfügen, einladend sein können.

Minns sagte: „Immer mehr Länder bieten Programme für die Staatsbürgerschaft durch Investitionen an, bei denen die Bewerber einen bestimmten Geldbetrag in einem Patenland investieren, typischerweise in hochwertige, neu gebaute Immobilienprojekte, im Austausch für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die Staatsbürgerschaft oder beides. Diese Programme, die von vermögenden Privatpersonen als unschätzbare Versicherung angesehen werden, basieren typischerweise auf Immobilieninvestitionen, die bei 250.000 EUR beginnen.“

Nigel Green schloss: „Diese höchst ungewöhnlichen Zeiten haben den Anstieg der Nachfrage nach Zweitpässen angeheizt. „Die Pandemie hat in den Fokus gerückt, was den Menschen wirklich wichtig ist: Familie, Freiheit und Sicherheit.“

Die deVere Group ist einer der weltweit größten unabhängigen Berater für spezialisierte globale Finanzlösungen für internationale, lokale vermögende Kunden und High-Net-Worth-Kunden. Sie verfügt über ein Netzwerk von mehr als 70 Büros auf der ganzen Welt, über 80.000 Kunden und 12 Milliarden Dollar unter Beratung.

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