Horst D. Deckert

Kontrollverlust gegenüber Migranten – aber Totalüberwachung friedlicher Badegäste

Bald wird es wohl leichter sein, auf einen deutschen Flughafen vorzudringen, als ein Berliner Freibad zu besuchen: Nicht nur darf der Elefant im Raum – das Problem der Masseneinwanderung und hohen Zuwandererkriminalität – weder angesprochen noch an den Wurzeln bekämpft werden; nun nutzt der Linksstaat die rechtsfreien Zustände in deutschen Schwimmbädern auch noch, um neue Restriktionen einzuführen – die vor allem die unbescholtenen einheimischen Badegäste treffen.

Wieder einmal soll die Allgemeinheit so für das asoziale und gemeingefährliche Verhalten von Minderheiten haften. Berlin ist hierbei Vorreiter.

Berliner Senat prescht voran

Angesichts immer extremerer Gewaltexzesse in den Schwimmbädern der Hauptstadt, die – wie überall im Land – nahezu ausschließlich von „westasiatischen“ und afrikanischen Migranten-Mobs verursacht werden, setzt der Berliner Senat nun auf Totalüberwachung wie zu Corona-Zeiten: Geplant sind eine Ausweispflicht, Videoüberwachung und mobile Polizei-Wachen an zwei Freibädern in den Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg einzuführen.

Besucher müssen nun entweder personalisierte Tickets erwerben oder ihren Ausweis vorzeigen. „Wir werden darauf achten, dass jeder, der in ein Freibad kommt, im Vorfeld registriert ist“, erklärte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU).

Die „Patentlösung”: Zäune erhöhen…

So also geht es zu im „besten Deutschland aller Zeiten“ im Jahr 8 nach Angela Merkels Grenzöffnung für alle Welt: Freibäder gleichen fortan Hochsicherheitszonen, in denen die Sicherheit der Gäste nur noch mit Polizei und Überwachung einigermaßen gewährleistet werden kann. Man müsse darauf achten, „dass Straftäter gar nicht mehr in die Bäder kommen“, so Wegner weiter.

Außerdem sollen die Zäune erhöht oder verstärkt werden. Es ist dasselbe Phänomen wie bei den „Merkel-Pollern” und Betonsperren auf Volksfesten und Weihnachtsmärkten: Die Maßnahmen, die man an den Außengrenzen nicht errichten will (weil sich das „weltoffene“ Deutschland ja nicht „abschotten“ darf) werden dann eben im Inland eingesetzt und der eigenen Bevölkerung zugemutet.

„Zugewanderte Machos“

Während die Folgen des staatlichen Kontrollverlustes in den Freibädern von linken Medien wie dem ÖRR oder dem wieder munter relotierenden „Spiegel“ perfide zur sommerlichen Idylle verklärt werden, klagen Betreiber, Bademeister und Sicherheitspersonal über Ausschreitungen „zugewanderter Machos”, die bundesweit durch sexuelle Übergriffe, Pöbeleien und Schlägereien auffallen.

Statt hier aufzuräumen und durchzugreifen, bleiben Staat und Justiz „gewaltfrei” und auf Kuschelkurs. Stattdessen bezahlen die Bürger für die künftige Illusion von Sicherheit an einst friedlichen Erholungsorten mit einem weiteren Verlust ihrer Bürgerrechte – und werden für das verbrecherische Versagen der Politik in Geiselhaft genommen,

Bodycam im Schritt?

Hingegen ist die geplante Registrierungspflicht für jene, die sich ohnehin mit gefälschten Identitäten im Land aufhalten und nach Straftaten Narrenfreiheit genießen, ein Witz. Sie lassen weiter „die Sau raus”, während beim friedfertigen Rest der Besucher unbeschwerte Entspannung und Erholung unter solch grotesken Bedingungen gar nicht mehr aufkommen können.

Es geht aber noch absurder: In den Niederlanden, wo die kulturelle Bereicherung öffentlicher Badeanstalten ebenfalls zunehmend zum Problem wird und gerade erst die Regierung an der Migrationsfrage zerbrochen ist, geht der Irrsinn bereits in die nächste Runde. Hier sollen die Bademeister fortan mit Bodycams patrouillieren. Man darf gespannt sein, wo diese dann angebracht werden. Vielleicht ja in der Badehose?

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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