Horst D. Deckert

LGBTQ-Agenda: Österreichs Politik und Medien eskalieren im Pride-Month

Der Pride-Month hat alle fest im Griff. Auch Österreichs Regierung ist voll auf Kurs der LGBTQ-Propaganda. In dieser Woche, vom 12. bis 18. Juni, erstrahlt das österreichische Parlament in den Farben des Regenbogens. Aber nicht nur das. Vergangenen Montag fand in den Räumlichkeiten des Parlaments eine umstrittene Drag-Queen-Lesung vor kleinen Kindern statt. Bei einer Führung kam es überhaupt zu einem Eklat. Eine Dragqueen nannte den dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer einen „Warmen“.  

Mit der Regenbogenbeleuchtung des Hohen Hauses lässt Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka von der ÖVP wohl alle Hüllen fallen. Er zeichnet sich nämlich verantwortlich für die nächtliche Lichter-Show. Er beweist einmal mehr, dass er sich für jede grüne Idee einspannen lässt. 

Regenbogen-Parlament

Außer der FPÖ unterstützten alle Parteien des Nationalrates diese fragwürdige Aktion. Wegen einer angeblichen Lichterprobe wurde Österreichs Parlamentsgebäude bereits am Freitag, den 9. Juni, regenbogenbunt eingefärbt. Eine Woche reicht offenbar nicht aus. 

Während die Österreicher sparen müssen, wird Steuergeld für die bunte Parlamentsbeleuchtung ausgegeben. Trotz Unmut der Bürger unterstützt die Regierung ganz offen die LGBTQ-Szene. 

Grüne als LGBTQ-Veranstalter

So luden die Grünen am Montag, den 12. Juni, zu einer Dragqueen-Kinderbuchlesung. Es war bereits die dritte Lesung dieser Art in Wien. Ort des queeren Spektakels war diesmal das ehrwürdige Parlament Österreichs. In dessen Räumlichkeiten versammelten sich Eltern mit ihren kleinen Kindern, um der bunten Lesung von Dragqueen Candy Licious zu lauschen. 

Die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer zeigte sich höchst begeistert. Sie freue sich Kinder zu dieser inspirierenden Lesung von Candy Licious begrüßen zu dürfen. Laut Maurer sei das Parlament „ein Ort gelebter Vielfalt und offener Demokratie“. Es werde nicht die letzte Veranstaltung dieser Art im Parlament gewesen sein. Während des Corona-Wahnsinns war das Parlament alles andere als ein Ort offener Demokratie.

548a5ca13d2dc519db97b6c632d2cedd.jpg

Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer mit Candy Licious bei der Lesung im Parlament

FPÖ-Politiker geschmacklos beleidigt

Mit einer mehr als geschmacklosen Aktion zeichnete sich am Dienstag eine Dragqueen im Hohen Haus aus. Während einer Parlamentsführung – geladen dazu hatte der SPÖ-Mandatar Mario Lindner – kam es zu dem Eklat. Die Dragqueen namens „Gloria Hole“ nahm im Plenarsaal Platz. Ausgerechnet am Sessel des dritten Nationalratspräsidenten und FPÖ-Politikers Norbert Hofer. Die Dragqueen postete das Foto mit den Worten: „Hab heute am etwas unterkühlten Stuhl von @norbert_hofer Platz genommen, jetzt ist er auch ein ‚warmer‘ …“ 

Ohne Anstand und Respekt

Für die FPÖ ist eine rote Linie überschritten. Die Regenbogenfraktion – unter der Leitung des SPÖ-Abgeordneten Lindner – habe gezeigt, dass ihr jeglicher Anstand und Respekt vor der Würde des Hohen Hauses abhandengekommen seien. „Wenn Führungen im Parlament dafür missbraucht werden, um billigste politische Propaganda gegen den Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer zu machen, dann ist das abzulehnen und zu verurteilen.“ Durch den negativ behafteten Begriff „Warme“ für eine Generalbeleidigung aller Homosexuellen gesorgt worden. Die FPÖ fordert nun eine Entschuldigung des SPÖ-Abgeordneten – nicht nur bei Norbert Hofer, sondern bei allen Mandataren und Mitarbeitern des Parlaments. 

Penetrante Gender-Propaganda

Die Systemmedien und -parteien feiern den Pride-Month jedenfalls als gäbe es kein Morgen. Tagtäglich läuft die aufdringliche Regenbogen-Propaganda. Jeder, der sich nicht an diesem Kult beteiligt, wird als rechts oder homophob eingestuft. So viel zu offener Demokratie.  

Zum Autor: Birgit Pühringer war Journalistin beim „Wochenblick“ und ist auch Moderatorin bei AUF1. Fokus: Menschen, die im Mainstream nicht gehört werden. Hält aber auch mit Kritik am aktuellen politischen Geschehen nicht hinterm Berg. 2021 wechselte die ehemalige Polizistin in Zeiten des Corona-Wahnsinns die Seiten und kehrte nach über 20 Jahren dem Staatsdienst den Rücken. Seitdem schrieb sie für den „Wochenblick“. Mit viel Engagement ist sie ein Teil der aufrichtigen und ehrlichen Berichterstattung.

Wir sind unabhängig, weil Sie uns unterstützen!

AUF1 ist durch seine Zuseher finanziert. Wenn Ihnen unser Angebot gefällt, dann bitten wir Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu helfen. Nur mit dieser Hilfe können wir ein tägliches Programm aufrechterhalten und weiter ausbauen.

Ähnliche Nachrichten