Von MEINRAD MÜLLER | Javier Milei, der Wirtschaftsprofessor, hat es geschafft. Seine Bewegung „La Libertad Avanza“ holte bei der Parlamentswahl am Sonntag in Argentinien 40,8 Prozent der Stimmen. Die Peronisten fielen auf 24,4 Prozent zurück. Ein Land, das jahrzehntelang unter staatlicher Bevormundung und Misswirtschaft litt, zieht nun die Reißleine. Nach Jahren voller Schulden, Inflation und leerer Versprechungen beginnt eine neue Zeitrechnung.
Argentinien war einst reich, bis Politik und Korruption das Land ausbluteten. Zu viele Zuschüsse, zu viele Funktionäre, zu wenig Leistung. Milei, der Professor mit der Kettensäge im Wappen, hat den Stillstand beendet. Er kürzte Ausgaben, öffnete Märkte und stellte die Staatsfinanzen auf festen Boden. Die Inflation sinkt, der Haushalt zeigt ein Plus. Unternehmen investieren wieder, Arbeitsplätze entstehen. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten spüren die Menschen echten Fortschritt.
Der Kurs trägt Früchte
Kurz nach der Wahl kam die Gratulation aus Washington. Auf seiner Online-Plattform Truth Social schrieb Trump: „Glückwunsch an Präsident Javier Milei zu seinem Erdrutschsieg in Argentinien. Er macht einen großartigen Job! Unser Vertrauen in ihn wurde vom argentinischen Volk bestätigt.“ In den letzten zwei Wochen hatten die USA Milei ein Hilfspaket zugesagt, bestehend aus Krediten und einem Währungstausch zur Stabilisierung. Die USA haben wieder einen konservativen, libertären Partner in Südamerika. Ein Land, das sich auf Leistung und Eigenverantwortung besinnt statt auf Sozialismus.
Die großen Redaktionen des Westens reagieren beleidigt. Man hatte Milei verspottet, ihn als Spinner abgetan. Nun müssen dieselben Kommentatoren erklären, warum das Volk ihn gewählt hat. Die Antwort liegt offen da: Die Menschen wollen Arbeit, Stabilität und eine Regierung, die ihre Versprechen hält. Keine Slogans, keine Dauerkrisen. Milei liefert Ergebnisse, und die Bevölkerung spürt sie.
Merz in 2024: „Milei tritt die Menschen mit Füßen“
Auch Friedrich Merz lag wie immer falsch, als er Anfang Dezember 2024 in der Talkshow Maischberger über Milei lästerte: „Was da zur Zeit in Argentinien geschieht, wir verfolgen das nun ja auch nicht jeden Tag, aber was dieser Präsident dort macht, er ruiniert das Land, er tritt wirklich die Menschen mit Füßen.“
Mileis Erfolg ist mehr als ein Wahlsieg. Er ist ein Zeichen für ganz Lateinamerika und auch für Europa. Der Wirtschaftsprofessor zeigt, dass ein Land sich selbst retten kann, wenn Mut, Verstand und klare Ziele zusammentreffen. Weniger Staat, mehr Freiheit. Weniger Worte, mehr Ergebnisse. Argentinien hat sich erhoben – aus eigener Kraft und mit neuem Selbstbewusstsein.
Oder um es mit Mileis Worten zu sagen: „Viva la libertad, carajo!“
PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.
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