Horst D. Deckert

Neues aus Clownsland: Reinhard „Polit-Kardinal“ Marx

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Wo Marx draufsteht, ist meistens auch Marx drin und kommt am Ende vor allem Murks heraus. Auf einen gewissen Reinhard Marx trifft das jedenfalls zu. Der versieht zwar das Amt eines Erzbischofs von München und Freising und hat sogar einen Kardinalshut. Katholischer Oberhirte ist er aber nur äußerlich; im Grunde ist er Chef eines Sozialkonzerns, der mit „grüner“ Ideologie und reichlich Staatsknete prächtige Geschäfte macht, und so benimmt er sich auch.

Auf der Herbstvollversammlung der bayerischen und pfälzischen Bischöfe war Reinhard Marx jedenfalls wieder ganz der Erfüllungsgehilfe „grüner“ Ideologie. „AfD-Anhänger“ dürften in der „Kirche“, die er „katholisch“ – also allumfassend – nennt, keine Ämter innehaben, weil Positionen der Partei „unvereinbar“ mit den „Werten“ seien undsoweiter.

Mit Christentum hat so ein Sortieren der Gläubige und Kirchenmitglieder nach politisch mehr oder weniger Erwünschten zwar wenig zu tun, um so mehr freilich mit dem Wohlwollen derjenigen, die das Asyl- und Sozialbusiness mit Steuergeld finanzieren, das sie den Bürgern abgepresst haben. 

Und von dem lebt nun mal der Sozialkonzern „Amtskirche“, in dem auch Reinhard Marx ein Rädchen im Funktionärsgetriebe ist. Gläubige Christen, praktizierende Katholiken gar, sind da nur lästig, egal welcher Weltanschauung sie anhängen mögen. Für die muss man ja immer noch diesen teuren Glaubens- und Seelsorgebetrieb mit all den riesigen Immobilien aufrechterhalten, der wenig einbringt und nur vom Geldverdienen mit Migrantenbetreuung und Sozialgedöns abhält.

„Kirche“ nach der Lehre von Marx, dem Reinhold, ist in erster Linie eine kulturmarxistische Veranstaltung. Freudig geht der Erzmarxist von München und Freising da zum Münchner „Queer-Gottesdienst“, wo eine gesinnungsfromme Regenbogenfahne auf den Altarstufen liegt. Viel Mühe hat er auch in den „Synodalen Weg“ investiert, um die Amtskirche noch effizienter in eine durchpolitisierte „grüne“ Vorfeld- und Sympathisantenorganisation umzubauen. 

Weniger gern hört Reinhard Marx dagegen von Berichten, die sich mit der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs von Kindern in kirchlichen Institutionen befassen. Das erinnert auch so unangenehm an die noch unappetitlicheren Anfangszeiten der „Grünen“. Das hat ihn eine heuchlerische Bitte um „Entschuldigung“ und viel unangenehmes Gerede gekostet, und als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz hat er auch aufgehört und sogar dem Papst seinen Rücktritt angeboten.

Aber Franziskus, sein marxistischer Glaubensbruder aus Argentinien, hat ihn dann doch im Amt gelassen. Zum Ausgleich widmet Reinhard Marx sich um so intensiver dem Schuldkult auf Kosten anderer. Dem Vorsitzenden des „Zentralrats der Sinti und Roma“ hat er ein „öffentliches Schuldbekenntnis“ der katholischen Kirche wegen Verfolgungen in der NS-Zeit in Aussicht gestellt, und stellvertretend für einen Wehrmachtsoffizier bat er auch eine Delegation aus einem italienischen Abruzzendorf um „Verzeihung“, wo der besagte Offizier, später Weihbischof, Hinrichtungen kommandiert haben soll. Das kostet nichts und macht irgendwie ein gutes Gefühl.

Während Reinhard Marx ganz „erschrocken“ über die Wahlerfolge der AfD ist, die ihn als Kirchenhirten doch im Grunde gar nichts angehen, bröckelt und zerfällt seine verweltlichte Amtskirche immer weiter vor sich hin. Sozialfunktionäre gibt es reichlich, aber an Priestern und Gemeindeseelsorgern fehlt es. Eine „Dekanatsreform“ soll in seinem Erzbistum München und Freising die „Ehrenamtlichen“ stärker in die Pflicht nehmen und einbinden. „Wir haben einen Fachkräftemangel“, klagt sein Generalvikar. Und der fängt ganz oben an.

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