Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Impfung über alles: Auch in Polen kein Interesse an wirksamer Covid-Medikation

Impfung über alles: Auch in Polen kein Interesse an wirksamer Covid-Medikation

Die Geschichte der Corona-Impfstoffforschung ist zugleich die Geschichte der Ausbremsung, Niederhaltung und Forschungsbehinderung wirksamer Covid-Medikamente, die vor allem gegen schwere Verläufe eigentlich das Mittel der Wahl wären. Das scheint wenig verwunderlich: Medikamente gelangen nur bei wirklich symptomatischen, kranken oder gar ernsten Fällen zur Anwendung – und davon gibt es bei einem Virus mit klinischer Relevanz von weniger als 0,3 Prozent der Infizierten schlicht viel zu wenige – was für Hersteller oder Entwickler kaum Profite verheißt. Eine Impfung hingegen, die für „alle“ gedacht ist und mittlerweile durch staatliche Erpressungsmanöver auch allen aufgedrückt werden soll, obwohl 99,7 Prozent sie gar nicht brauchen, ist die wahre „Goldgrube“. 

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Tatsächlich ist die bestenfalls stiefmütterlich zu nennende staatliche Förderung wirksamer oder vielversprechender Corona-Arzneimitteln durch die WHO und nahezu alle nationalen Gesundheitsbehörden der „Impf-Staatengemeinschaft“ inzwischen eines der stärksten Indizien dafür, dass es in dieser Pandemie nicht um Lebensschutz oder Gesundheitsvorsorge geht, sondern um die wohl gigantischste Geldmacherei der Geschichte. Von weiteren plausiblen Motiven wie dem „Great Reset“ oder einer internationalen Neuordnung ganz zu schweigen.

Blinder Fleck für die „Impf-Staatengemeinschaft“

Schon bei diversen Medikamenten, die während der ersten und zweiten „Welle“ verfügbar waren, hatte sich das öffentliche Interesse an dieser naheliegendsten und elegantesten Therapieform in Grenzen gehalten. Alles fixierte sich stets nur auf das Rennen der Impfhersteller: Wer würde als erster mit einer marktreifen Spritze herauskommen? Medikamente spielten dann – trotz der vergleichsweise hohen Seniorensterblichkeit durch Covid im Winter – praktisch keine Rolle mehr. Als dann im Frühsommer zwei studienbelegt hochwirksame Covid-Nasensprays bekannt wurden – eines auf natürlicher Basis von Rotalgen und eines auf Plasma-Basis entwickelt -, währte die Sensation nur kurz: Nach anfänglichen euphorischen Erfolgsmeldungen war plötzlich nichts mehr davon zu hören.

Warum wohl: Jedes Medikament hätte das Potential, Corona wirksamer zu besiegen und zum harmlosen Schnupfen zu machen als jeder der bisherigen Impfstoffe – und das ohne vergleichbare Nebenwirkungen. Wer von dem Umstand profitiert, dass die Regierungen hier ein so auffälliges Desinteresse zeigen, bedarf wohl keiner näheren Ausführung.

Auch in Polen kam es nun zu einem Fall offensichtlicher staatlicher Forschungsverhinderung bzw. Behandlungssabotage: Dort behandelte ein Pulmologe Covid-Patienten über einen längeren Zeitraum mit dem wohlerprobten und ausgereiften Wirkstoff Amantadin, der zur Behandlung der von Influenza-A-Grippe und Parkinson seit langem zugelassenen und wohlbewährt ist – mit äußerst vielversprechenden Ergebnissen. Schon im Mai 2020 (!), also früh in der sogenannten Pandemie, hatten übrigens Wissenschaftler über den aussichtsreichen Off-Label-Use von Amantadin berichtet; sogar die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hatte es damals – neben anderen „Kandidaten“ – als Hoffnungsträger geführt.

Praxistest bestanden

Dem Praxistest des polnischen Arztes hielt die damalige Einschätzung jedenfalls rundum stand: Nahezu alle seiner Patienten zeigten Fortschritte – egal in welchem Covid-Krankheitsstadium die Behandlung begonnen wurde. Der Mediziner informierte daraufhin die polnische Regierung, die polnische Ärztekammer und Gesundheitsinstitutionen über diesen nachgerade spektakulären Durchbruch. Doch, O Wunder: Niemand von offizieller Stelle interessierte sich dafür. Die auf EU-Impfkurs gedrillte polnische Regierung wollte von Covid-Medikamenten nichts wissen. Als der Mediziner daraufhin in einem staatlichen TV-Kanal über seine Forschungsarbeit berichtete, wurde die Sendung abgesetzt und ihr Moderator gefeuert – das strikte polnische Medienrecht macht’s möglich. Der Arzt publizierte das von ihm erprobte Behandlungsschema schließlich auf der Internetseite seiner Arztpraxis.

Hier zeichnet sich ein internationales Muster ab: Was immer das Geschäftsmodell der „big four“ der notfallzugelassenen großen Impfhersteller gefährden könnte, die exklusive Pandemie-Erlösung mit anderen Mitteln als einer experimentellen Gentherapie zu erreichen, wird von Regierungen, Behörden und gelenkten bzw. Mainstreammedien unterdrückt und totgeschwiegen.

Pandemie-Erlösung nur durch Vakzine erwünscht

Nur dann, wenn die Pharmalobby selbst einen Markt wittert, scheint Bewegung in die Entwicklung von Covid-Medikamenten zu kommen: Erstmals gab nun die WHO, zähneknirschend und viel zu spät zwar, grünes Licht für ein Corona-Medikament des Schweizer Pharmaherstellers Roche. In seinen Genuss könnten auch (oder gerade) „immunisierte“ Geimpfte kommen.

Manche Insider spekulieren gar, die von den Pharma-Marktführern nun plötzlich auf den Markt geworfenen Medikamente würden gezielt zur Behandlung der durch zunehmende Impfdurchbrüche verursachten Covid-Fälle entwickelt; auf diese Weise könnte Big Pharma dann die gesamte „Wertschöpfungskette“ abdecken. Fakt ist: Hätte die bisherige Impfkampagne ihre versprochene Wirkung entfaltet, bräuchte es dieses Mittel überhaupt nicht. (DM)


Gesundheitstipp (nicht nur) für den Herbst: Vitamin K2 & D3!  

Kaum etwas ist für die Gesundheit wichtiger, als ein intaktes Immunsystem. Das Sonnenvitamin D3 trägt in Verbindung mit dem Vitamin K2 dazu bei, Ihr Abwehrsystem in Hochform zu halten.   

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Video: Polizist erzählt Demonstranten, dass sie nur noch mitmachen, weil sie das Geld brauchen

Umstürze gelingen immer dann, wenn die Sicherheitskräfte eines Landes die Seiten wechseln. Populäre Revolutionen gibt es zwar auch, doch sie sind weit seltener als in Fällen, in denen es innerhalb der staatlichen Hierarchie Risse gibt und insbesondere die Polizei und das Militär den Mächtigen die Gefolgschaft versagt. In Australien, wo die Politik in einigen Landesteilen weiterhin eine unerbittliche Linie fährt, filmte ein Demonstrant bei einem illegalen Protest einen kurzen Austausch mit Polizisten, der zeigt, dass dort einiges im Argen liegt. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb das Land damit begann, Militäreinheiten beim Zivilschutz einzusetzen. Es brodelt unter der Oberfläche in Down Under, so viel ist sicher.

Geradezu exemplarisch legt der Austausch auch die in geradezu perfider Weise erzeugte Gegnerschaft zwischen Demonstranten und der Polizei offen. Der Protest richtet sich gegen die Maßnahmen, weil sie den Menschen die Möglichkeit nimmt, sich ein Einkommen zu erwirtschaften. Ihnen gegenüber stehen Polizisten, die trotz ihrer Skrupel dazu verurteilt sind, den Befehlen zur Unterdrückung der Proteste zu folgen, da sie ansonsten selbst ebenso ihre einzige Einkommensquelle verlieren würden. Die Politik hat eine perfekte Situation geschaffen, in denen es nur noch Gräben gibt: Zwischen den Bürgern und der Polizei, zwischen der Polizei und der Politik und natürlich auch zwischen den Bürgern, von denen einige nicht genug bekommen können von rigiden den Maßnahmen und teilweise sogar noch nach strikteren Einschränkungen rufen.

Quelle Titelbild

Die slowakische Art, sich der Geschichte zu stellen

Von István Krómer

 

Haben Sie gehört, dass sich die slowakische Regierung für die beschämenden Bestimmungen der Beneš-Dekrete entschuldigt hat, die die grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten der Bürger ungarischer und deutscher Herkunft einschränken, und dass sie die Tragödie, die unschuldige Opfer gefordert hat, zutiefst bedauert? Sie haben mich fast richtig verstanden.

Die Entschuldigung erfolgte in der Tat öffentlich unter Verwendung der genannten Begriffe, nachdem die Regierung der Slowakischen Republik sich moralisch verpflichtet fühlte, ihr Bedauern über das von der ehemaligen Staatsmacht begangene Verbrechen öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Das Verbrechen, um das es hier geht, waren jedoch nicht die Beneš-Dekrete, sondern die Veröffentlichung des Codex Judaicus/Zidovsky kodex vor achtzig Jahren, die den Juden aufgrund ihrer „rassischen“ Identität ihre Menschen- und Bürgerrechte vorenthielt und es ihnen unmöglich machte, sich zu bilden und ein freies gesellschaftliches Leben zu führen. So wie die Slowaken es vier Jahre später mit den ungarischen und deutschen Bürgern taten – jetzt im Wissen um die Tragödie der Juden.

Außerdem wurde die ethnische Säuberung unter Benesch nicht gemäß einer imperialen ideologischen Forderung durchgeführt, wie es unter dem slowakischen Marionettenstaat Tiso der Fall war. Im Gegenteil: 1945 erhielt die Tschechoslowakei auf der Potsdamer Konferenz der Siegermächte trotz ihrer großen Bemühungen nicht das Mandat, die Ungarn in der Slowakei einseitig zu vertreiben, sondern nur die ungarisch-tschechoslowakische Bevölkerung auszutauschen. Was damit nicht gelöst wurde, machten sie dadurch wett, dass sie die verbliebenen Ungarn zur Zwangsarbeit ins Sudetenland deportierten, ihnen den Gebrauch ihrer Muttersprache untersagten und ihre Schulen wegnahmen.

Unter Anwendung der hohen moralischen Standards der Erklärung der slowakischen Regierung zum jüdischen Kodex und unter Verwendung der Sprache dieser Erklärung können wir all dies zu Recht als Verbrechen bezeichnen, wie es László Kövér, der Präsident des ungarischen Parlaments, kürzlich bei der Einweihung des Somorja-Denkmals für die aufgrund der Beneš-Dekrete deportierten Ungarn und Deutschen getan hat. „Die Entmündigung, Demütigung und Vertreibung aus der Heimat ist noch immer eine unvollendete Geschichte in unserer Erinnerung und eine offene Wunde in unserer Seele. Der gemeinsame christliche Glaube der Ungarn und Slowaken und das gemeinsame Schicksal Mitteleuropas sowie das gemeinsame Interesse unserer Staaten verpflichten uns alle, die offenen Wunden unserer gemeinsamen Geschichte des 20. Jahrhunderts im 21. Jahrhundert zu heilen.“

Aber in Ermangelung eines gemeinsamen Glaubens, eines gemeinsamen Schicksals und eines gemeinsamen Interesses haben die slowakischen Politiker es bisher versäumt, die einfachen, aber klaren Worte zu sprechen, die sie als ihre moralische Pflicht gegenüber den verfolgten Juden betrachteten. Die wenig konfrontativen Worte des ungarischen Präsidenten lauteten: „Wir erwarten mit sanfter, aber unerschütterlicher Geduld Ihre Geste der Entschuldigung und Genugtuung für die Verbrechen, die an den Ungarn begangen wurden, um des Friedens willen für kommende Generationen“.

Der slowakische Außenpolitiker Ivan Korčok  reagierte darauf eher verärgert und wies die Idee, dass einer der höchsten öffentlichen Würdenträger Ungarns „seine eigene Lesart der Geschichte in der Slowakei präsentiert“, entschieden zurück: „Wir erhalten ständig Botschaften und Vorträge aus Budapest über unsere gemeinsame Geschichte.“ Bratislava seinerseits hat das Buch der Vergangenheit geschlossen, aber wenn Vertreter des ungarischen Staates in der Öffentlichkeit über Themen sprechen, „die uns in das tragische 20. Jahrhundert zurückversetzen, schürt das nur negative Emotionen“.

Krisztián Forró, der Vorsitzende der Ungarischen Gemeinschaftspartei (MKP) im „Hochland“ (ung. Felvidék, ein Begriff, gegen den sich Korčok besonders vehement wehrte), gab eine treffende Antwort, indem er sagte, dass dieses Kapitel der Vergangenheit nicht einseitig abgeschlossen werden kann, da „der Schatten der kollektiven Schuld immer noch da ist, sogar auf unseren Kindern“. Die Vergangenheit muss abgeschlossen werden, aber nicht, indem die strittigen Fragen unter den Teppich gekehrt werden. Denn nach den Worten von Péter Őry, Mitglied des MKP-Vorstands, wird das Ansprechen ungelöster Probleme und das Aufbegehren gegen deren Unterdrückung auch 2021 eine Provokation für die slowakische politische Elite darstellen.

György Gyimesi, ein ungarischer Abgeordneter der führenden slowakischen Regierungspartei OĽaNO, sagte, dass wir Ungarn an die gleiche moralische Genugtuung denken, die den Juden zuteil wurde; oder den Deutschen, bei denen sich das slowakische Parlament in einer Entschließung entschuldigte. Norbert Hegedűs, ein Journalist aus dem „Hochland“, sagte, eine Entschuldigung bei den verfolgten Ungarn sei längst überfällig, koste nichts und sei eine wichtige Geste. Die Tatsache, dass das slowakische Parlament seit 1993 nicht in der Lage war, dies zu tun, ist ein Zeichen für die Kleinlichkeit der führenden Politiker des Landes. László Bukovszky, der Minderheitenbeauftragte der slowakischen Regierung, sagte, die slowakische und die ungarische Regierung sollten eine Erklärung zur gegenseitigen Versöhnung verabschieden, die seit mehr als zwei Jahrzehnten aufgeschoben wurde. „Dieses Thema sollte auf eine professionelle Basis gestellt werden. Lassen wir den Historikern ihren Raum“, fügte er hinzu.

Es ist eine historische Tatsache, dass das Gesetz, das die Deportation der slowakischen Juden am 15. Mai 1942 anordnete, vom Parlament in Bratislava fast einstimmig verabschiedet wurde. Nur ein Abgeordneter stimmte dagegen, Graf János Esterházy, ein Vertreter der in der Slowakei verbliebenen ungarischen Minderheit, mit den Worten: „Als Ungar und Christ und als Katholik halte ich den Vorschlag für pietätlos und unmenschlich“. Dieser Mann, der sich nicht 80 Jahre später, sondern zum Zeitpunkt der Entscheidung moralisch verpflichtet fühlte, den Codex Judaicus zu verurteilen, wird vom slowakischen Staat immer noch als Kriegsverbrecher betrachtet… Hier beginnt der professionelle Diskurs.

Der Autor, István Krómer, ist Journalist.

Quelle: Magar Nemzet


WEF & Agenda 2030: Corona als Treiber der Kulturrevolution

WEF & Agenda 2030: Corona als Treiber der Kulturrevolution

Ich bin nun genesen. Corona ist alles andere als angenehm. Insgesamt lag ich fast zwei Wochen flach und kann mich nicht daran erinnern, jemals so lange krank gewesen zu sein. Für mich fühlte sich Corona an wie eine etwas stärkere Grippe mit ausgeprägteren Schwindelgefühlen und Beeinträchtigungen der Konzentration. Mit Sicherheit kann man mit einem schwächeren Immunsystem daran sterben. Wie auch an einer stärkeren Grippe. Das war mir schon vorher klar.

Ein Beitrag von Tomasz M. Froelich für „Ansage!“

Ändert meine eigene Erkrankung meine Sicht der Dinge auf Corona? Nicht im Geringsten. Viele Menschen neigen dazu, den eigenen oder einen bekannten Einzelfall aus dem direkten Umfeld zu verabsolutieren: Erkrankt man selbst oder ein Freund an Corona, wirft man rationale Risikoeinschätzungen über Bord. In der Verhaltensforschung spricht man von Salienz: Bestimmten Ereignissen wird eine besonders hohe Aufmerksamkeit gewidmet, die dann zu irrationalen Entscheidungen führt. Deswegen wird von Menschen beispielsweise nach Naturkatastrophen die Gefahr einer erneuten Naturkatastrophe höher eingeschätzt, als sie ist. In der Folge gehen die Versicherungsvertragsabschlüsse in die Höhe und unkluge politische Umwälzungen werden in die Wege geleitet, wie etwa der Atomausstieg nach der Naturkatastrophe von Fukushima. Politiker wissen das genau. Und nach demselben Muster, nämlich dem Ausnutzen von Salienz, wird im Zuge der Corona-Krise verfahren, sodass man kaum noch Scheu hat, Ungeimpfte zu Menschen zweiter Klasse zu degradieren, sie zu stigmatisieren und ihrer Grundrechte zu berauben, um politische Transformationsprozesse einzuleiten.

Keine überzeugende Argumente für Impfung

Habe ich vor, mich nach meiner Corona-Erkrankung zu impfen? Nein. Denn dafür gibt es keine Argumente, die mich überzeugen. Bei einer Mortalität von 0,03 % in meiner Alterskohorte, bei mehr Toten durch Corona-Impfungen in diesem Jahr als durch alle Impfungen in den letzten 20 Jahren zusammen, bei unerforschten Langzeitwirkungen, ergibt das alles für mich keinen Sinn. Und es zeigt sich ja immer deutlicher, daß zwei Piekse bei vielen nicht ausreichen und eine dritte oder vierte Impfung “nötig“ ist. Unschöner Nebeneffekt: Je offenkundiger die mangelnde Wirksamkeit des Piekses ist, desto wütender scheinen die Geimpften auf die Ungeimpften zu sein. Die Vehemenz, mit der auf die Impfung gedrängt wird, tut ihr Übriges und bewirkt bei mir das Gegenteil der dahinter liegenden Intention: Sie macht mich nur noch skeptischer.

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Das heißt nicht, daß ich jemandem die Impfung verüble. Jeder sollte diese Entscheidung für sich treffen. Und als politische Partei sollte man sich auch nicht zwingend auf virologische Debatten einlassen, denn dort redet man zumeist als Blinder von Farben. Aber man kann als Partei diese Debatte auf eine Ebene verlagern, die nicht weniger wichtig, in meinen Augen sogar noch wichtiger ist als die medizinisch-virologische: Freiheitseinschränkungen, Bürgerrechtsentzug, der starke Fokus auf Gesundheit bei gleichzeitiger Ignoranz aller anderen Kollateralschäden, die Begünstigung von Transformationsprozessen wie des Great Reset zugunsten von Milliardärssozialisten durch restriktive Corona-Maßnahmen – hier muss man ansetzen.

Aus Grundrechten wurden Privilegien

Es ist, wie Bruno Bandulet schreibt: Corona und Klimawandel werden mit Planwirtschaft und Kulturrevolution zu einem einzigen Diskurs verrührt. Entsprechend lesen sich auch Blogbeiträge des World Economic Forum (WEF). Einer dieser Beiträge trägt den Titel „So könnte sich das Leben in meiner Stadt bis zum Jahr 2030 verändern“, und inhaltlich geht es dann in diese Richtung: „Willkommen im Jahr 2030. Willkommen in meiner Stadt – oder soll ich besser sagen ,unserer Stadt’. Ich besitze nichts. Ich besitze kein Auto. Ich besitze kein Haus. Ich besitze keine Geräte oder Kleider. Das mag ihnen alles seltsam vorkommen, aber es macht vollkommen Sinn für uns in dieser Stadt. Wir haben Zugang zu Transportmitteln, zu einer Unterkunft, zu Nahrungsmitteln und all den Dingen, die wir im täglichen Leben brauchen. Nach und nach wurden alle diese Dinge kostenlos, so hatte es schließlich keinen Sinn mehr, zu viel zu besitzen. Zuerst wurde die Kommunikation digitalisiert und kostenlos für jedermann. Dann, als saubere Energie kostenlos wurde, ging alles schnell.“

Eigentum wird abgeschafft, Regierungsmacht ausgeweitet, Freiheit unterdrückt. Und Corona dient dazu, diese Dystopie zu verwirklichen. Da ist ein wenig Widerstand gegen alles, was damit verbunden ist, notwendig. Und mir macht das sogar Spaß.

Ja, mir ging es sehr schlecht. Das soll schon mal vorgekommen sein. Nun bin ich genesen und somit auch „privilegiert“, weil heutzutage ja aus Grundrechten Privilegien geworden sind. Aber auf solche Privilegien pfeife ich. Und die Dankbarkeit, die der Staat nun von mir erwartet, wird er nie bekommen. Man dankt dem Dieb ja auch nicht dafür, dass er einem sein Diebesgut zurückgibt. Gebt endlich nicht nur Geimpften und Genesenen, sondern allen Menschen ihre zu Privilegien gewordenen Grundrechte zurück! Lasst sie wieder richtig leben!

Dieser Beitrag erschien auf dem Nachrichtenportal „Ansage!

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Skurril: YouTube zensiert „Schwarzbraun ist die Haselnuss“

Skurril: YouTube zensiert „Schwarzbraun ist die Haselnuss“

Mit 188.000 Abonnenten ist der YouTube-Kanal „Dr. Ludwig“ sehr erfolgreich. Hier wird vor allem deutsches Liedgut präsentiert: Volkslieder, Schlager, Studentenlieder und Soldatenlieder, vorwiegend aus der Zeit der Monarchie. Die Lieder sind mit englischen Untertiteln versehen, um sie auch einem ausländischen Publikum zu erschließen. Also alles völlig harmlos. Doch die Zensoren von YouTube haben „Dr. Ludwig“ jetzt einen sogenannten „strike“ geschickt und ein Lied zensiert, nämlich das bekannte Liebeslied „Schwarzbraun ist die Haselnuss“.

Von Berthold Krafft

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  • Die politische Zensur auf YouTube wird immer radikaler: Jetzt trifft es auch traditionelles Kulturgut
  • Die Globalisten verachten alle Traditionen und nationale Kulturgüter, da dies einer globalisierten Welt entgegen steht

Liebeslied wurde als „Hassrede“ eingestuft

Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Volkslied handelt von der Zuneigung eines Mannes zu einer Frau mit schwarzbraunen Haaren. Das völlig harmlose Lied enthält keinerlei politischen Inhalt und könnte gar nicht harmloser sein:

1. Schwarzbraun ist die Haselnuss,

schwarzbraun bin auch ich, ja ich,

schwarzbraun muss mein Mädel sein

gerade so wie ich.

2. Schätzerl hat mir’n Busserl geb’n,

hat mich schwer gekränkt, ja schwer gekränkt,

hab’ ich ihr’s gleich wiedergegeb’n,

ich nehm’ ja nichts geschenkt!

3. Schätzerl hat kein Heiratsgut,

Schätzerl hat kein Geld, kein Geld,

doch ich geb es nicht heraus,

für alles in der Welt.

4. Schwarzbraun ist die Haselnuss,

schwarzbraun bin auch ich, ja ich,

wer mein Schätzerl werden will,

der muss so sein wie ich.

Globalisten hassen Volkstum und Tradition

Ständig wird von den Globalisten und den etablierten Parteien gefordert, dass die Internetzensur noch weiter verschärft werden müsse, um sogenannten „Hass im Netz“ zu bekämpfen. Neben oppositionellen Wortmeldungen trifft die Zensur jetzt offenbar auch altes Kulturgut. Das ist leicht zu erklären, denn die Globalisten hassen es, wenn Völker versuchen ihre tradierte Kultur und ihr Brauchtum zu bewahren, denn sie wollen eine von ihnen beherrschte, globalisierte, total vermischte Welt formen, in der die Unterschiede zwischen den Völkern und Kulturen völlig eingeebnet sind. Deutsche, die ihre Kultur erhalten wollen sind dabei im Wege und werden mit dem Kampfbegriff „völkisch“ diffamiert. Die Deutsche Kultur zu pflegen gilt als „Deutschtümelei“. Doch wie viel Panik muss eine Obrigkeit bereits haben, wenn sie schon Angst davor hat, dass Bürger harmlose Lieder wie „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ singen?

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Wenn sich Nichtwählen und Wählen nichts mehr nehmen

Alarm für Deutschland – unabhängig vom heutigen Wahlausgang (Foto:Imago)

Mantraartig wurde es uns zeitlebens eingehämmert: Man müsse unbedingt wählen gehen, denn wer nicht wählt, würde letztlich genau denen zur Macht verhelfen, die er dort keineswegs sehen will. Bei der heutigen Bundestagswahl lässt sich erstmals reinen Gewissens, ganz nüchtern und sine ira et studio feststellen, dass das Gegenteil genauso gilt: Denn wen man auch wählt, welches Regierungsbündnis schlussendlich durch die heutige Wahl auch gebildet wird – sicher ist soviel: für Deutschland bedeutet sie nichts Gutes. Dies ist zwingende Folge einer nie dagewesenen Konturlosigkeit, inhaltlichen Beliebigkeit und praktisch nicht mehr vorhandenen Abgrenzbarkeit eines funktionellen Einheitsblocks, der in den entscheidenden „Zukunftsfragen“ praktisch kursidentisch tickt und von CDU, SPD, Grüne bis Linke reicht, mithin über sechs Siebtel des Parteienspektrums umfasst. Auch die FDP zählt in vielen Themenbereichen dazu.

Im Wahlkampf und den letzten parteiübergreifenden TV-Runden wurde es nochmals deutlich: Was dieser durchweg links der Mitte angesiedelte Trust Gleich- und Ähnlichgesinnter als „Herausforderungen“ der deutschen Politik in den kommenden Jahren und Jahrzehnten definiert und als vordringlich erachtet, sind fast ausnahmslos ideologische Fehlgewichtungen, die mit den realen Nöten und Bedürfnissen der Bevölkerung, mit den eigentlichen und ursprünglichen Aufgaben der Politik kaum mehr etwas zu tun haben. Klimaziele. Energie- und Mobilitätswende. Einwanderungsgesellschaft. Europäische Außen- und Sicherheitspolitik. Es sind letztlich akademische Luftschlösser von Salonapokalyptikern, die dem Wahn folgen, Deutschland sei die Speerspitze der Planetenrettung, dem der Rest der Welt blind folgen werde.

Armada weißer Elefanten

Ausgespart wurden in diesem Wahlkampf (und werden auch von einer künftigen Regierung ausgespart, ob uns diese nun als Rotrotgrün, Schwarzrotgelb, Schwarzgelbgrün oder sonstige Farbkomposition beglücken wird) alle existenziellen Probleme, zu denen nicht ohne Grund bedrohliche Reformstaus bestehen: Eine immer marodere Infrastruktur mit zehntausenden maroden Brücken, Baustelleninfarkten auf LKW-überlasteten Autobahnen und unpünktlichen oder ausfallenden Zugverbindungen. Digitalisierungsdefizite. Wuchernder öffentlicher Sektor mit immer erstickender Bürokratie. Zunehmende Steuerlast. Drohende Inflation und Kollaps der öffentlichen Kassen, die irgendwann gewaltige Vermögensabgaben und Enteignungen alternativlos machen. Target-2-Salden als Multi-Billionen-Hypothek kommender Generationen. Längst nicht mehr tragfähige Sozialsysteme wie die Renten- und Pflegekassen. Die explosiven der anhaltenden Problemmigration für gesellschaftliche Integrität und innere Sicherheit. Und natürlich, vor allem: Die Frage nach dem „Freedom Day„, nach einer Rückkehr zur Vor-Corona-Normalität.

Keines dieser Themen spielte, außer beiläufigen Lippenbekenntnissen ohne kompromittierende Vertiefung, im Wahlkampf eine Rolle. Die Armada der weißen Elefanten im Raum, die vom etablierten Parteienspektrums ignoriert oder bagatellisiert werden, wird stetig größer. Die Außenseiterparteien, die sich ihnen dennoch stellen, sind zum einen die AfD als Realopposition, sowie oder Klein- und Splittergruppierungen – und es kommt nicht von ungefähr, dass die diesen Randgruppen zuteil werdende mediale und öffentliche Aufmerksamkeit im Wahlkampf mit aller Kraft so gering wie möglich gehalten wurde. Im Vordergrund stand vor allem der „Konsens“ des Restangebots. Es gibt bei dieser Wahl keine Alternativen, die für einen echten „Politikwechsel“ stehen – mit Ausnahme der als solche antretenden „Alternative“, die allerdings von Regierungsfähigkeit gleichwohl weit entfernt ist und daher allenfalls zur Protestpartei taugt.

Unterschiede zwischen Union und SPD, zwischen Scholz und Laschet, aber auch Baerbocks Grünen bestehen letztlich nur noch in unterschiedlichen Beschleunigungsvarianten, mit denen die Karre Deutschland fortan auf den Abgrund zurasen soll. Und weil die Wahlberechtigten dieses Dilemma intuitiv auch spüren, fällt ihnen die Entscheidung diesmal wohl auch so unendlich schwer: Über 40 Prozent „Unentschlossene“ am Wahltag, so etwas gab es in Deutschland seit der Wirtschaftskrise 1929 nicht mehr. Heute Abend wissen wir, welche Totengräber weiter schaufeln dürfen.

 

Wen interessiert eigentlich noch das Wahlergebnis? Grüner Bolschewismus!

Wen interessiert eigentlich noch das Wahlergebnis? Grüner Bolschewismus!

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Von KEWIL | Wer interessiert sich eigentlich heute noch für das Wahlergebnis, wenn die grünrote Pampe, in der wir jetzt endgültig versinken, schon seit vielen Wochen feststeht, egal welche grünrote Partei gewinnt? Interessant ist vielleicht noch ein wenig, ob tatsächlich eine Mehrheit der erwachsenen Deutschen den farblosen SPD-Langweiler Olaf Scholz mit seinem kommunistischen Esken-Anhang dem […]

HallMack: Jetzt macht mal…

HallMack: Jetzt macht mal…

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„Hallo liebe Zuschauer, schön, dass ihr wieder da seid. In meinem letzten Video vor der Wahl möchte ich euch nochmal drauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, dass ihr am Sonntag wählen geht. Alle vier Jahre haben wir die Möglichkeit und dies sollten wir auch nutzen. Ich weiß ja, dass die meisten von euch das […]

Niemand fordert ein Ende der steuerlichen Barwertdiskriminierung, vor allem nicht die FDP

Einen Unterschied wird es am Ende wohl nicht machen, aber ich habe mir tatsächlich vorgenommen, persönlich zur Wahlurne zu gehen, nachdem ich in der Vergangenheit meist entweder per Post oder Abwesenheit abgestimmt habe. Da ich in den letzten Jahren hin und wieder, vielleicht aus Mitleid, Sympathien mit der FDP gehegt habe, bin ich trotz persönlicher Vorentscheidung auch diesmal ihr Parteiprogramm durchgegangen. Gesucht habe ich nach einem ganz bestimmten diskriminierenden Punkt in unserem Steuersystem, der es aus liberaler Warte dringend geändert gehört. Doch wie bei so vielem heutzutage haben Christian Lindners Liberallalalas auch hier nichts zu bieten. Dabei böte ein solcher Vorstoß ungeahnte Möglichkeiten für einen bürgerlich orientierten sozialen Ausgleich in unserem Land.

Aus gleichem Brutto mach unterschiedliche Netto

Im Grunde genommen verhält sich die Sache ganz einfach. Man nehme Person A, die ihr Arbeitsleben lang im Jahr reale 20.000 Euro verdient und Person B, die in der ersten Hälfte des Arbeitslebens 10.000 Euro pro Jahr verdient, dann ein weiteres Viertel 50.000 Euro, um dann im Schlussviertel wieder auf 10.000 Euro pro Jahr herunterzufallen.

Arbeiten Person A und B gleich viele Jahre, dann verdienen sie insgesamt auf das gesamte Arbeitsleben bezogen gleich viel Geld. Meist sind dies 40 Jahre, so dass beide auf einen Barwert ihrer Arbeitsleistung von 800.000 Euro kommen. Der Einfachheit halber werde ich das weiter unten für die Tabelle aber abkürzen auf 4 Jahre.

So lange es entweder gar keine Steuern oder nur eine Pauschalbesteuerung, dann bleibt den beiden unabhängig von der Steuerlast sowohl brutto als auch netto gleich viel übrig. Leider ist dies bei uns nicht der Fall und bevor dieser Zustand eintritt, wird entweder die Hölle eingefroren sein, oder aber der Dritte Weltkrieg über unser Land hinweggefegt sein. In der Realität und vermutlich bis in alle Ewigkeiten muss Person A aufgrund der deutschen Steuergesetzgebung erheblich weniger weniger Steuern zahlen und das ist diskriminierend.

Für alle, die das nicht glauben, hier das auf 4 Jahre gekürzte Rechenbeispiel mit einem Freibetrag bis 10.000 Euro, wobei für die ersten 10.000 Euro danach 10% Steuern anfallen, für die nachfolgenden 10.000 Euro 20% Steuern und so weiter.

brutto brutto Steuerlast Steuerlast netto netto Steuerquote Steuerquote
Person A Person B Person A Person B Person A Person B Person A Person B
Jahr 1 20.000 € 10.000 € 1.000 € 0 € 19.000 € 10.000 € 5% 0%
Jahr 2 20.000 € 10.000 € 1.000 € 0 € 19.000 € 10.000 € 5% 0%
Jahr 3 20.000 € 50.000 € 1.000 € 10.000 € 19.000 € 40.000 € 5% 20%
Jahr 4 20.000 € 10.000 € 1.000 € 0 € 19.000 € 10.000 € 5% 0%
Barwert 80.000 € 80.000 € 4.000 € 10.000 € 76.000 € 70.000 € 5% 12,5%

Man muss denke ich kein Raketeningenieur sein, um zu sehen, dass hier etwas nicht so recht stimmt. Beide kommen im Verlauf ihres Arbeitslebens zwar auf den selben Bruttobetrag, dank des Steuersystems wird einer von beiden aber bevorzugt, weil dessen Karriere besser zum Steuersystem passt als jene des anderen.

Die Barwertdiskriminierung ist allgegenwärtig

Wer jetzt denkt, dass es sich dabei um ein randständiges Phänomen handelt, der sollte sich vergegenwärtigen, dass Fußballprofis spätestens nach 15 Jahren der Karriere einen völlig kaputten Körper haben und nicht jeder zum Trainer oder TV-Kommentator taugt. Von Eike Immel bis Thomas Häßler gibt es zahlreiche Beispiele für Spieler, die zwar eine Zeitlang groß verdient haben, bei denen es am Ende aber nicht einmal zum Stadionkiosk reichte. Weniger glamouröse Beispiele gibt es noch weitaus mehr, etwa bei stark konjunkturabhängigen Berufen, oder bei Qualifikationen mit einer kurzen Halbwertszeit.

Das Problem mit der Barwertdiskriminierung (ein Begriff, der mir spontan einfiel und den ich sehr gut passend finde) ist allgegenwärtig und nicht einmal auf unser spezifisches Steuersystem beschränkt. Es tritt unabhängig von Freibeträgen und Progressionsstufen auf und wird umso relevanter, je mehr Menschen von unterschiedlichen Grenzsteuersätzen betroffen sind. Da das deutsche Einkommenssteuersystem aus einer quasi-stetigen Kurve besteht, lässt sich davon ausgehen, dass so gut wie jeder diskriminiert wird, der in seinem Arbeitsleben nicht konstant viel verdient. Dies trifft auf quasi jeden zu, der nicht sein Leben lang beim selben Arbeitgeber in der selben Position arbeitet – außer Beamten also mehr oder weniger alle.

Der einkommensteuerliche Gewinnvortrag konkret

Die Abhilfe gegen diesen Fall der Diskriminierung wäre denkbar einfach, und nicht nur, weil wir im Zeitgeist des Diskriminerungswehklagens leben. Der Fiskus müsste lediglich erlauben, dass man seine Steuerlast auf die kommenden Jahre verteilen kann. Für Unternehmen und sogar Einzelunternehmer ist dies heute schon möglich, allerdings mit einigem Aufwand verbunden, der sich in Anbetracht der Anwaltskosten vermutlich nur selten lohnt. Über eine Erweiterung auf Privatpersonen lasst sich damit sagen, dass es durchaus funktionieren würde, da Unternehme(r)n ansonsten nicht die Möglichkeit offen stünde.

Tatsächlich wäre es sogar am gerechtesten, wenn die Möglichkeit automatisch vom Fiskus angenommen wird, damit sich der einzelne Steuerbelastete nicht eigens darum kümmern muss. Mit einem solchen automatischen Gewinnvortrag würde im deutschen Steuersystem zunächst einmal der Steuerfreibetrag aufgebraucht. Dieser liegt pro Jahr bei gut 9.000 Euro. Auf ein Arbeitsleben von 40 Jahren gerechnet entspricht dies mehr als 450.000 Euro und damit genug, um sich ein Haus abzubezahlen, bevor es mit dem Steuerzahlen losgeht.

Ist der Steuerfreibetrag aufgebraucht, dann kommt die nächste Stufe, die in Deutschland in kleinteiligen 1 Euro Schritte eingeteilt ist. Effektiv bedeutet es für 40 Jahre im Voraus, dass der Steuersatz immer nach 40 Euro etwas weiter steigt. Verdient man beispielsweise 80.000 Euro in einem Jahr, dann rutscht der Grenzsteuersatz für den Rest des Lebens um insgesamt 2.000 Euro nach oben. Konkret bedeutet es, dass im zweiten Jahr nach dem Aufbrauchen des Steuerfreibetrags implizit ein negativer Steuerfreibetrag von 11.000 Euro angenommen wird. Das klingt etwas kompliziert, wäre aber nicht wirklich umständlicher, als es heute schon ist.

Die Undurchführbarkeit und andere Ausreden

Was oftmals als Argument gegen einen solchen Gewinnvortrag angeführt wird, ist die Annahme zu vieler Variablen aus der Zukunft, die heute noch nicht bekannt sind. Dazu zählt beispielsweise die Familiensituation, oder auch Änderungen an der Progression oder dem Freibetrag. Letzteres wäre eine sehr einfache Sache, da der Steuerpflichtige mit dem Eingehen des Angebots im Prinzip einen Vertrag mit dem Finanzamt unterschreibt, in dem er mögliche Änderungen in der Zukunft zu seinem Nachteil akzeptiert. Seitens des Finanzamts ergibt sich daraus kein grundlegendes Problem, da stets die Möglichkeit besteht, die Steuern zukünftig noch etwas zu erhöhen.

Bei der Familiensituation sieht die Sache schon etwas anders aus. Hochzeiten, Scheidungen, abhängige Kinder oder auch ein frühzeitiges Ableben dem Vertrag mit der Zukunft einen Strich durch die Rechnung machen können. Bei Änderungen des Ehestandes lässt sich auf die Vertragssituation verweisen, worunter auch das Ehegattensplitting fällt, das im Zweifel entsprechend der steuerlichen Situation der beiden neuen oder ehemaligen Ehepartner neu berechnet werden müsste. Es wäre etwas kompliziert (und ein Ehevertrag würde helfen), doch es wäre prinzipiell durchaus machbar, wenn man es denn wollte. Der Einbezug von Kindern wäre ebenfalls machbar, da deren steuerliche Zukunft als eigenständige Subjekte zumeist absehbar ist.

Komplizierter wird es beim Einbezug eines möglichen Ablebens. Dadurch würde die Person alle Vorteile des Vertrags genießen, während das Finanzamt nur die Nachteile auf seiner Seite hätte. Selbiges Problem ergibt sich bei Auswanderern, da diese für den Fiskus fast noch schlechter erreichbar sind als Tote. Insgesamt vier Möglichkeiten sehe ich hier, wie sich das Problem minimieren ließe.

  • Erstens, sollte der Gewinnvortrag auf maximal 20 Jahre begrenzt sein. Dadurch lässt sich zwar nicht die gesamte Diskriminierung abschaffen, bei den meisten jedoch sollte dieser Zeitraum genügen.
  • Zweitens, sollte der Gewinnvortrag nur bis zum Renteneintritt möglich sein. Wer das Alter von 67 Jahren erreicht, der erhält in den meisten Fällen ohnehin vor allem ein passives Einkommen, so dass die in der jährlichen Abrechnung vorhandene Diskriminierung nur schwach auf die Motivation des Betroffenen wirkt.
  • Drittens, sollten nur 75% des Einkommens mit zukünftigen Steuersätzen verrechnet werden können. Dies hilft auch bei der Minimierung der übrigen Risiken bei dieser Besteuerungsmethode.
  • Viertens, sollte der Gewinnvortrag rückgängig gemacht werden und mit den jährlich erhobenen Steuersätzen verrechnet werden, wenn jemand in jenem Zeitraum auswandert, für den er in der Vergangenheit Gewinnvorträge vorgenommen hat.

Idealerweise sollte jeder in seiner Einkommensteuerabrechnung den genauen Betrag der Steuerschuld bei einer jährlichen Abrechnung genannt bekommen. Es würde jedem zeigen, wie groß die Motivation des Fiskus wäre, wenn derjenige Steuerflucht begeht und würde nebenbei dabei helfen, die finanziellen Nachteile einer Auswanderung oder einer Scheidung in die persönlichen Pläne einzuarbeiten.

Übergenerationelle Grenzsteuergerechtigkeit

Insbesondere in Relation zu dem Kuddelmuddel, das sich deutsches Steuersystem nennt und im Vergleich zu dem, was gerne von linksgrüner Seite gefordert wird, wäre der Einbau einer Möglichkeit für einen Gewinnvortrag bei der Einkommensteuer keineswegs ein Ding der Unmöglichkeit. Motivierte Finanzfachleute wären mit Sicherheit in der Lage, ein solches System in das existierende Chaos mit einzubauen. Man müsste es wie gesagt nur wollen.

Wie sehr man es wollen sollte, zeigt eine gedankliche Erweiterung des Gewinnvortrags hin zu einer Vererbung aller unverbrauchten Grenzsteuersätze. Denn prinzipiell spräche nichts dagegen, Steuerpflichtigen die Möglichkeit zu geben, all jene unverbrauchten Grenzsteuersätze an die Kinder zu vererben, die man selbst nicht verbraucht hat. Wer sein Leben lang nie über 20.000 Euro Jahreseinkommen kam, während der Spitzensteuersatz erst bei 50.000 Euro beginnt, der kam nie in die Verlegenheit, den steuerlichen Spielraum dazwischen auszunutzen. Warum also nicht diesen Betrag an die Kinder vererben?

Für den Fiskus wäre diese Möglichkeit nichts anderes, als würde jemand nicht nach 40 Jahren in Rente gehen, sondern erst nach 100 Jahren. Zwar ist unwahrscheinlich, dass jemand seinen Steuerfreibetrag nie ausreizt, doch mit Blick auf Fußballprofis, die schon in jungen Jahren exorbitante Gehälter verdienen, würde es der übergenerationellen Gerechtigkeit dienen, wenn die Eltern ihren unverbrauchten Gewinnvortrag auf den Sprössling übertragen. Über die genaue Ausgestaltung dieser Möglichkeit werde ich mich an dieser Stelle nicht weiter auslassen, da dieser Teil fraglos kompliziert wäre. Doch die theoretische Möglichkeit wäre definitiv gegeben. Ebenso offensichtlich ist deren soziale Gerechtigkeitswirkung.

Jenseits dieses Gedankenexperiments eröffnet sich mit einer Vererbung von Gewinnvortragspotenzialen sogar die theoretische Möglichkeit, diese frei zu handeln. Denn was sich Vererben (oder zu Lebzeiten Verschenken!) lässt, das ließe sich auch verkaufen. Für Häuslebauer und Unternehmensgründer wäre dies eine weitere Sicherheit, die sie für ihren Kredit bei der Bank hinterlegen könnten, oder aber bei einem Verkauf an unmittelbar steuerpflichtige Unternehmen und Einzelpersonen, bares Geld wert, mit dem das Eigenheim in jungen Jahren schon auf Anhieb abgezahlt wäre und völlig unabhängig des persönlichen Hintergrunds der Person.

Was konkret geschehen müsste

Wenn die Vorstellung einer vererb- und handelbaren Gewinnvortragsberechtigung nicht die Quintessenz von Gerechtigkeit ist, was dann? Es ist bezeichnend, dass die ach so unternehmens- und niedrigsteuerlich bewegte FDP in ihrem Wahlprogramm nicht einen Piepston in diese Richtung verlauten lässt. Ich würde sogar behaupten, dass die Forderungen der FDP erst dann einen Sinn ergeben, wenn die Abschaffung der Barwertdiskriminierung an deren Basis gesetzt wird.

Beispielsweise würde eine Pauschalbesteuerung von 40% in Verbindung mit einem hohen Steuerfreibetrag von etwa 20.000 Euro in etwa analog zum Kirchhoff-Modell viel besser passen, wenn flankierend dazu die jährliche Erhebung abgeschafft wird und das Recht auf ein Vererben und Verkaufen der Steuervorteile hinzukäme. Denn nur dann würde sich auch bei all jenen das Gefühl für fiskalische Gerechtigkeit durchsetzen, die zeitlebens nie über die Freigrenze kommen und sich von jenen übervorteilt sehen, die ein hohes aber stark schwankendes Einkommen verfügen.

Mit Pauschalbesteuerung und einem vererbbaren Gewinnvortrag wäre beidem gedient, während der Staat gleichzeitig auf keinen Cent verzichten müsste, sondern das Geld lediglich in einer anderen zeitlichen Sequenz zu sehen bekäme. Zwar müsste man mit einem gewissen Motivationsverlust rechnen, wenn jemand plötzlich vom ersten Euro an den Spitzensteuersatz bezahlen muss. Auf der anderen Seite ist die volkswirtschaftlich kritische Phase eher in jungen Jahren zu erwarten, wenn ohne geschlagene Wurzeln eine Auswanderung viel wahrscheinlicher ist. Hinzu kommt, dass jemand weit oben auf der Karriereleiter viel unwahrscheinlicher mit dem Arbeiten aufhört, wenn plötzlich hohe Steuern auf ihn zu kommen, als wenn jemand sukzessive die Steuerklassen nach oben rutscht und sich zunehmend zu fragen beginnt, ob er überhaupt noch weiter aufsteigen soll.

Die FDP ist eine miserable Umfallerpartei, daran gibt es keine Zweifel mehr. Das Ausmaß jedoch, mit dem sie hinter den Ansprüchen ihrer gerne vorgetragenen Schlagworte zurückbleibt, lässt sich an der völligen Abwesenheit jeglicher Phantasie ablesen, wenn es um das Ausfüllen ihrer Kernpunkte mit sozialem Leben geht. Infolge der innerparteilichen Entscheidung für den ESM hat sich die FDP in meinen Augen historisch verzichtbar gemacht. Ohne ein positives Gegenprogramm aus bürgerlicher Perspektive für den sozialen Ausgleich im Land macht sie sich überdies verzichtbar für all jene Wähler, die gedanklich weiterhin im alten System Westdeutschlands verharren und lediglich ahnen, dass etwas nicht stimmen könnte mit den vier großen Linksparteien in unserem Land.

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14. Tagung des ICCC warnt vor dem Great Reset der globalen Elitisten

14. Tagung des ICCC warnt vor dem Great Reset der globalen Elitisten

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H. Sterling Burnett

Das Heartland Institute veranstaltet im Oktober seine 14. Internationale Konferenz zum Klimawandel (ICCC-14) im Caesars Palace in Las Vegas, Nevada. (Besuchen Sie die Website der Konferenz hier.)

Das Thema der Veranstaltung lautet „The Great Reset: Klimarealismus vs. Klimasozialismus“. Das Programm ist eine Antwort auf das Bestreben internationaler Politiker, die vermeintlich existenzielle Bedrohung durch den Klimawandel auszunutzen, um die Menschen dazu zu bringen, „den Kapitalismus neu zu denken“, wie Klaus Schwab, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Weltwirtschaftsforums, es ausdrückte. Wie in zahlreichen Dokumenten und Diskussionen beschrieben, ist es das Ziel derjenigen, die den Great Reset (GR) vorantreiben, den Sozialismus weltweit durchzusetzen, insbesondere bei der Energieerzeugung und -nutzung, die die Grundlage der modernen Welt bilden.

Der GR hat schon lange auf sich warten lassen. Er ist die jüngste Manifestation des Glaubens an wissenschaftliche Manager und nicht rechenschaftspflichtige Bürokraten aus dem 19. Jahrhundert, die nicht an demokratische Wahlzyklen oder an angeblich überholte Gesetze und die ausdrücklichen Wünsche der Menschen gebunden sind. Man geht davon aus, dass diese großartigen Menschen, wenn man ihnen nur freie Hand ließe, die Weltwirtschaft effektiver verwalten könnten, um die wahren Bedürfnisse des Volkes, so wie sie von den Eliten definiert werden, besser zu erfüllen, als es die Bürger tun können, wenn sie frei auf Märkten und durch Wahlen agieren.

Wie in vielen der mehr als 30 GR-Artikel auf der Stopping Socialism-Website des Heartland-Instituts gut beschrieben, war die Reaktion der Regierung auf die Coronavirus-Pandemie ein Testfall, eine Eröffnungssalve in dem Bemühen, die GR ganz und gar durchzusetzen. Die Eliten testeten, wie weit sie die Menschen treiben konnten, wie viel Freiheit sie beschlagnahmen konnten, bevor die Menschen anfingen, sich zu wehren. Anstatt die Krankheit aufzuspüren und die Erkrankten zu isolieren, wie es bei früheren Pandemien mit großem Erfolg getan worden war, sperrte die Regierung Menschen ein, die nicht krank waren, „zum Wohle aller“. Ein Anti-Einsperrungs-Aktivist sagte gegenüber Fox News: „Quarantäne ist, wenn man die Bewegungsfreiheit von Kranken einschränkt. Tyrannei ist, wenn man die Bewegungsfreiheit von gesunden Menschen einschränkt.“

Erschreckenderweise zeigte sich die große Mehrheit der Menschen bereit, Huxleys „Soma“-Pille zu schlucken und enorme Einschränkungen ihrer Grundrechte und Freiheiten hinzunehmen, solange die Regierung ihnen weiterhin Schecks ausstellt, die sie ernähren und ihnen ein Dach über dem Kopf bieten. Die Angst vor einer Krankheit veranlasste die Menschen, grundlegende Freiheiten gegen vermeintlich vorübergehende Sicherheit einzutauschen. Benjamin Franklin warnte vor diesem Tag, aber, um es mit den Worten des Folksängers Don McLean zu sagen: „Die Menschen haben damals nicht zugehört. Sie hören immer noch nicht zu. Vielleicht werden sie es nie.“

Wenn die GR eintritt, wird es für die Menschen zu spät sein, etwas dagegen zu unternehmen. Jeder Widerstand wird von den Schafsköpfen in den sozialen und den Mainstream-Medien gegeißelt werden. Die sozialen Medien werden die Konten derjenigen, die sich dagegen wehren, sperren und ihre Stimmen verstummen lassen.

Nach GR wird „Widerstand zwecklos sein“, um es mit den Borg aus Star Trek zu sagen.

Die meisten Menschen, die nach den 1950er Jahren geboren wurden, bevor die Eliten den Geschichtsunterricht an den Schulen unseres Landes einstellten, sind zumindest flüchtig mit der Abschiedsrede von Präsident Dwight D. Eisenhower vertraut. Eisenhowers Rede war zu Recht berühmt für seine Warnung vor der Bedrohung der Freiheit durch einen wachsenden „militärisch-industriellen Komplex“. Damals wie heute weniger beachtet, aber wohl noch vorausschauender war seine Warnung vor der Vereinnahmung der Wissenschaft durch staatliche Finanzierung und der Regierung durch eine Elite, die den Anspruch auf die wissenschaftliche Wahrheit erhebt.

Eisenhower schrieb:

„DIE AUSSICHT, dass die Wissenschaftler der Nation durch die Beschäftigung auf Bundesebene, die Zuteilung von Projekten und die Macht des Geldes beherrscht werden, ist allgegenwärtig und ernsthaft zu beachten.

Doch wenn wir die wissenschaftliche Forschung und Entdeckung respektieren, wie wir es tun sollten, müssen wir auch auf die gleiche und entgegengesetzte Gefahr achten, dass die öffentliche Politik selbst zur Gefangenen einer wissenschaftlich-technologischen Elite werden könnte.“

Der vielgepriesene „Green New Deal“, Bidens verschwenderischer Infrastrukturplan „Build Back Better“ und der groteske Haushaltsentwurf der Demokraten in Höhe von 3,5 Billionen Dollar sind inländische Anzahlungen auf die globale GR, also genau das, wovor Eisenhower gewarnt hat.

Das bringt uns zur ICCC-14 und zum Klimawandel. Politiker, Bürokraten, politisch verbundene Profiteure und Vetternwirtschaftler, Lobbyisten und aktivistische Wissenschaftler (die eher linken politischen Zielen oder ihren eigenen Finanzierungsinteressen als der wissenschaftlichen Methode verpflichtet sind) haben wiederholt erklärt, dass der Klimawandel „eine existenzielle Bedrohung für die menschliche Existenz darstellt“, „der Zusammenbruch der Zivilisation droht“, „katastrophale Folgen für das menschliche Leben haben wird“ und andere solche übertriebenen Behauptungen. Die GR ist ihre Antwort auf diese Bedrohung. Nur wenn wir den Eliten alle Hebel der Macht in die Hand geben, ungehindert von unbequemen Wahlen und ungehindert von wissenschaftlichen Untersuchungen oder reflektierendem Denken, können wir die Erde vor einer Erwärmung um 2 Grad bewahren, von der sie behaupten, dass sie unsägliches Leid und Unheil über Mensch und Umwelt bringen wird.

Die ICCC-14 wird organisiert, um diese Behauptungen zu widerlegen und zu zeigen, dass die selbsternannten Klimakaiser in Wirklichkeit keine Kleider haben; sie haben die Fakten nicht auf ihrer Seite. Rund 50 hochkarätige Experten aus den Bereichen Klimawissenschaft, Energiewirtschaft und öffentliche Politik werden ihre aktuellen Forschungsergebnisse zum Klimawandel und die wahrscheinlichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Maßnahmen zu seiner Verhinderung vorstellen.

Die Konferenz beginnt mit einem Eröffnungsdinner am Freitag, dem 15. Oktober, und endet mit einer Vorführung des Films Climate Hustle 2, gefolgt von einem Empfang mit dem Filmemacher Marc Morano und anderen am Sonntag, dem 17. Oktober.

Die Konferenz wird es Wissenschaftlern ermöglichen, Ideen und Forschungsergebnisse auszutauschen, ohne die Zensur von Klimaaktivisten und Panikmachern in den Mainstream-Medien fürchten zu müssen, sagt James Taylor, Präsident des Heartland Institute.

„Die ICCC-14 bietet realistischen Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich zu treffen, sich gegenseitig anzuregen, sich Mut zu machen und über aktuelle und künftige Forschungsarbeiten zu diskutieren“, sagte Taylor.

Zu den Hauptrednern gehören William Happer, Ph.D., emeritierter Professor am Fachbereich Physik der Princeton University und Gründungsmitglied der CO2-Koalition, Lord Christopher Monckton, ehemaliger Sonderberater der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, und Patrick Moore, Ph.D., Mitbegründer von Greenpeace, der derzeit als Direktor der CO2-Koalition und Senior Fellow des Heartland Institute tätig ist.

Zu den weiteren Rednern der Konferenz gehören die Klimawissenschaftler Dr. Neil Frank, Dr. Madhav Khandekar und Dr. Willie Soon, die Wirtschaftswissenschaftler und Statistiker Dr. Ross McKitrick und Dr. Benjamin Zycher sowie die gemeinnützigen Anwälte für Arme und Minderheiten Dr. E. Calvin Beisner und Derrick Hollie.

Die Teilnehmer werden erfahren, dass die GR aus wissenschaftlicher Sicht unnötig und aus wirtschaftlicher und historischer Sicht gefährlich ist und mit ziemlicher Sicherheit weitaus größere Schäden verursachen wird als alle realistisch möglichen Auswirkungen des Klimawandels.

Vorgewarnt ist gewappnet [schwer übersetzbares Wortspiel: Forewarned is forearmed]. Jeder, der in der Lage sein will, falschen Behauptungen über die Ursachen und Folgen des Klimawandels und der GR fundiert zu widersprechen, sollte an der ICCC-14 teilnehmen.

Für diejenigen, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten oder eine zusätzliche Motivation für die Teilnahme brauchten, veranstaltete das Heartland Institute eine Reihe von Livestream-Events mit Rednern der ICCC-14, die eine Vorschau auf ihre Präsentationen gaben. Die Referenten, von der letzten bis zur ersten, waren Justin Danhof, Executive Vice President des National Center for Public Policy Research, der die Bedrohung durch wache Aktivisten und Investoren erörterte, die Hand in Hand mit Regierungsbeamten arbeiten, um alle Investitionen grün und sozial verantwortlich zu machen; Derrick Hollie, Präsident von Reaching America, der erörterte, wie die Energiepolitik von Präsident Joe Biden Minderheiten und Armen schadet; Klimawissenschaftler Patrick Michaels, Ph.D., der die große Kluft zwischen dem gemessenen Klimawandel und den simulierten Klimamodellprognosen diskutiert; Amy Oliver Cooke, CEO der John Locke Foundation, über die Frage, warum die Kernkraft in jede Diskussion über saubere Energien zur Bekämpfung des Klimawandels einbezogen werden sollte; Roy Spencer, Ph.D., leitender Wissenschaftler der University of Alabama-Huntsville, über das, was uns die Ozeane über den Klimawandel sagen; der Meteorologe Anthony Watts, der Daten präsentiert, die beweisen, dass der Klimawandel keinen Klimanotstand verursacht; der Autor und Filmemacher Marc Morano über sein neues BuchGreen Fraud: Why the Green New Deal Is Even Worse Than You Think (Warum der grüne New Deal noch schlimmer ist, als Sie denken) und der Wirtschaftswissenschaftler und Statistiker Kevin Dayaratna, Ph.D., über die unzähligen Möglichkeiten, warum die Berechnungen der sozialen Kosten des Kohlenstoffs fehlerhaft sind.

Wenn diese Präsentation Sie und andere nicht dazu bringt, nach mehr zu verlangen, dann weiß ich nicht, was es kann.

Es gibt einen letzten, einfachen Grund, warum der Große Reset eine furchtbare Idee ist, die zur Katastrophe führen wird. Gutartige, selbstlose Philosophenkönige sind und waren schon immer rar gesät, wenn sie überhaupt jemals außerhalb von Märchen und philosophischen Büchern existiert haben.

Wenn ich höre, wie Leute wie Anthony Fauci und James Hansen über COVID bzw. den Klimawandel sprechen und behaupten, sie sprächen für „die Wissenschaft“ und forderten uns auf, „der Wissenschaft zu folgen“, läuft es mir kalt den Rücken hinunter. Die Wissenschaft sollte uns bei unseren Entscheidungen unterstützen, auch bei politischen Entscheidungen, aber die Wissenschaftler sollten unsere Entscheidungen nicht diktieren, wie Eisenhower sagte. Kein einzelner Wissenschaftler oder eine Untergruppe von Wissenschaftlern verfügt über umfassendes und vollständiges Wissen oder ein Monopol auf die Wahrheit. Auch haben Wissenschaftler keinen besonderen Einblick darin, was eine bestimmte Person oder Gesellschaft wertschätzen sollte oder welches Risiko und welche Art von Kompromissen die Menschen bereit sein sollten, in Kauf zu nehmen, um diese Werte zu erreichen oder zu erhalten.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Oktober ist der Monat, in dem sich die Fantasie von Kindern und Erwachsenen, die Halloween lieben, um „Gespenster und Geister, langbeinige Biester und Dinge, die in der Nacht herumspuken“ dreht. Die Teilnahme an der ICCC-14 kann dazu beitragen, dem furchterregendsten aller Ungeheuer einen Pflock ins Herz zu treiben und es für immer zur Ruhe zu bringen. Niemand, der über die Wahrheit des Klimawandels informiert ist, wird sich davor fürchten, aber alle werden empört sein, wenn sie feststellen, dass sie jahrelang von Wissenschaftlern und Bürokraten, die nach Macht und nicht nach Wahrheit streben, belogen worden sind.

QUELLEN: President Dwight D. Eisenhower; Stopping Socialism; Climate Change Weekly; Climate Conference

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/iccc-14-warns-of-global-elitists-great-reset

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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