Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Ampel-Verarsche komplett: Nach E-Auto-Käufern sind jetzt auch Hausbesitzer die Gelackmeierten!

Ampel-Verarsche komplett: Nach E-Auto-Käufern sind jetzt auch Hausbesitzer die Gelackmeierten!

Ampel-Verarsche komplett: Nach E-Auto-Käufern sind jetzt auch Hausbesitzer die Gelackmeierten!

Es ist nicht mehr und nicht weniger als das Eingeständnis, dass der Energiewende-Irrsinn auf ganzer Linie gescheitert ist: Erst kassierte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck („Grüne“) in einer Nacht- und Nebelaktion von gleich auf jetzt die staatliche Förderung beim Kauf von E-Autos ein, dann stoppte er heimlich still und leise praktisch die komplette Förderung für die energetische Sanierung von Häusern! Während die Propaganda-Kapelle auf der Ampel-Titanic unverdrossen weiterspielt, sinkt die sogenannte Energiewende in den Fluten des de facto Staatsbankrotts schneller, als Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) seine Haushaltslöcher zählen kann.

Unter Hausbesitzern, Vermietern und Mietern wächst die Unsicherheit, wofür es überhaupt noch staatliche Förderung gibt. Kredite für Bauen und Wohnen wurden gestoppt, ebenso Zuschüsse für die Energieberatung. 

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – bewilligt mit sofortiger Wirkung keine Anträge mehr zu verschiedenen Förderprogrammen, wie die Behörde mitteilte. Zuvor hatte bereits die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Stopp für einzelne Förderdarlehen verhängt. Hausbesitzer hängen jetzt mit ihren Planungen in der Luft, müssen fürchten, dass sie womöglich auf den Kosten komplett sitzen bleiben und in die Insolvenz gehen. Die Förderbank KfW nimmt für vier Wohn- und Bau-Förderprogramme keine Anträge mehr an. 

Insgesamt sind neun Förderprogramme des Bundes bis auf weiteres ausgesetzt worden. Dazu gehört laut Medienberichten etwa die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), die einen Anreiz für den Neubau von Wärmenetzen mit einem hohen Anteil an Erneuerbaren Energien liefern sollte. Außerdem auf Eis gelegt wurden u.a. die sogenannte Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz, das sogenannte Aufbauprogramm Wärmepumpe (BAW), die Förderung von stationären Kälte- und Klimaanlagen sowie die Unterstützung bei Projekten zur Stromerzeugung aus Windenergie an Land. 

Auch die sogenannte Energieberatung, ein zentrales Element bei Habecks Wärmepumpen-Murks, findet einstweilen nicht statt. „Energieberater“ sollten schon mal einen Antrag auf „Bürgergeld“ stellen! Hausbesitzer, die im guten Glauben auf die Ampel-Zusagen mit teuren Sanierungen angefangen haben, sollten sich darauf einstellen, dass sie demnächst pleite sein könnten oder vor halbfertigen Bauruinen stehen, in denen es durchs Dach regnet. 

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ID Austria: Was haben all jene zu befürchten, die die Registrierung verweigern?

ID Austria: Was haben all jene zu befürchten, die die Registrierung verweigern?

ID Austria: Was haben all jene zu befürchten, die die Registrierung verweigern?

Mit der ID Austria wurde in Österreich eine digitale ID eingeführt, die sich nach den Vorstellungen der Politik zügig etablieren soll. Die brennende Frage ist: Was haben jene Bürger zu befürchten, die diese digitale ID ablehnen? Sie müssen absehbar mit negativen Konsequenzen rechnen, wie die GGI-Initiative in einer Aussendung aufzeigt: Schäden für Betroffene können finanzieller Natur sein oder auch in Einschränkungen der persönlichen Lebensführung bestehen. Schon jetzt werden Forderungen und Warnungen an Verantwortliche, die in der Datenschutzfolgeabschätzung formuliert wurden, ignoriert.

ID Austria (Teil 4) – Folgen der Weigerung

Presseaussendung der GGI-Initiative am 14.12.2023

Während der Corona-Jahre wurden viele Menschen mit digitalen Mitteln weitgehend aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Nun soll der Digitalisierungstrend mit der ID Austria fortgeführt werden, die seit 5.12.2023 im regulären Betrieb ist. Die Datenschutzfolgenabschätzung 2022 erachtet das Risiko sozialer und bürokratischer Konsequenzen für Nicht-Anwender als akzeptabel. Die GGI-Initiative sieht die beschriebenen Schutzmaßnahmen als unzureichend an, das Risiko bleibt hoch. Ohne Aufarbeitung gibt es kein Vertrauen, dass digitale Technik tatsächlich zum Wohl der Menschen eingesetzt wird.

Hintergrund

Die Corona-Jahre trieben die Digitalisierung voran. Am 5.12.2023 startete die ID Austria. Ihre Vorzüge werden stets betont, Datenschutzrisiken, Nutzungszwang und möglicher staatlicher Missbrauch jedoch kaum diskutiert. In den vergangenen Aussendungen zum Thema wurde begründet, warum die Zusammenführung aller persönlichen Daten in der ID Austria kritisch zu betrachten ist. [1] [2] [3]

Die zwingend vorgeschriebene Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA) aus dem Jahr 2022 analysierte die potenziellen Risiken der ID Austria für Personen, die sie beantragen und nützen, sowie für Personen, die unabhängig davon leben wollen. [4]

In diesem vorerst letzten Teil einer mehrteiligen Serie stellen wir ein Teilergebnis dieser Untersuchung vor. Bürger*innen, die unabhängig von einer elektronischen ID leben wollen, haben absehbar mit theoretischen und praktischen Konsequenzen zu rechnen. In den nachfolgenden Abschnitten wird eine ausführliche Ausarbeitung zu diesem Aspekt zusammengefasst, welche dem begrifflichen Duktus der DSFA folgt. [5]

Risiko – sozialer Druck zur Erstellung bzw. Nutzung einer E-ID

Es kommt zu Formen sozialen Drucks oder indirekten Zwangs zur Nutzung des E-ID Systems, um bestimmte Services überhaupt in Anspruch nehmen zu können.

Bei Diensten, die bis dato noch primär analog und anonym genutzt werden, kann es künftig dazu kommen, dass Service Provider die digitale Identifikation mittels staatlich geprüfter Identität verlangen. Dadurch wird die Verarbeitung personenbezogener Daten und der damit einhergehende Grundrechtseingriff zunehmend gefördert.

Bestimmte Verwaltungsprozesse werden unverhältnismäßig erschwert oder sind gar nicht mehr möglich ohne eine E-ID. Im privaten Bereich wäre beispielhaft das Szenario zu nennen, dass Banken bzw Anbieter*innen von Online-Banking nur noch das staatliche Identitätsmanagementsystem für den Login akzeptieren.

Komponenten des Risikos

  • Interne Entscheidungsträger*innen können die Möglichkeit vernachlässigen, dass diverse Dienste, Services und Anwendungen, die mit dem E-ID System verbunden sind, bzw. durch dieses bedient werden, nach wie vor auch analog genutzt und niederschwellig erreicht werden können.
  • Eine größere Zahl privater Service Owner bzw. deren Verhalten kann zu entsprechenden Drucksituationen führen.
  • Politische Entscheidungen und/oder fortschreitende Verwaltungsdigitalisierung können zu einem faktischen Zwang zur Verwendung der E-ID führen, weil ohne diese bestimmte Verwaltungsprozesse unverhältnismäßig erschwert oder gar nicht mehr möglich sind.

Schaden bei Missbrauch

Die angeführten Schäden werden als „wesentlich“ eingestuft, das bedeutet signifikante Konsequenzen für Betroffene, die sie nur mit ernsthaften Schwierigkeiten überwinden können.

  • Materielle Schäden: Möglicher Ausschluss von system- oder alltagsrelevanten Diensten, womit auch finanzielle Schäden verbunden sein könnten (z. B. Unmöglichkeit der Nutzung von Internetbanking).
  • Immaterielle Schäden: Einschränkungen in Teilen der (z. B. privaten) Lebensführung, Einschränkungen in der Nutzung von Diensten aufgrund der Ablehnung der ID Austria, unfreiwillige Nutzung der ID Austria trotz grundsätzlicher Ablehnung aufgrund von Bedenken, unfreiwillige oder auch bloß unreflektierte Herausgabe der Identität oder einzelner Attribute (weil diese bei bestimmten Diensten nunmehr verlangt werden bzw. deren komfortable Herausgabe ermöglicht wird), verringerte Anonymität und verstärktes Hinterlassen personenbezogener Datenspuren im Alltagsleben.

Bewertung des Risikos

In der DSFA werden Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit zu einem Risiko kombiniert. Ein sich daraus ergebendes „hohes Risiko“ bedeutet in diesem Zusammenhang eine hohe Wahrscheinlichkeit, durch die ID Austria irgendwann einen wesentlichen bis maximalen Schaden zu erleiden.

Die Untersuchung ergab für diesen Aspekt ein hohes Risiko! Deshalb bedarf es einer Reihe von Maßnahmen, damit die beschriebenen Schäden weniger wahrscheinlich eintreten. Diese Maßnahmen gelten als zwingend erforderlich, ohne jene kann die Verwendung der ID Austria letztlich nicht empfohlen werden.

Nötige Maßnahmen zur Linderung des Risikos

Die DSFA führt als bereits umgesetzte Maßnahmen an:

  • Prüfung privater Dienstleister, die am ID Austria-System teilnehmen wollen
  • Forderung nach Verwaltungsprozessen, die den Betroffenen nach wie vor auch analog ohne Smartphone zu Verfügung stehen müssen

Wir betrachten diese Aufzählung sehr kritisch und merken Folgendes an:

Die genannten Forderungen werden von Behörden offensichtlich bereits im Jahr 2023 nicht konsequent umgesetzt.

Es sind keine Maßnahmen vorgesehen, um vor allem private Dienstleister, wie Online-Shops oder Banken daran zu hindern, nur noch das staatliche Identitätsmanagementsystem für den Login zu akzeptieren.

Die DSFA geht abermals nicht darauf ein, wie die Maßnahmen rein technisch abgesichert werden. Ohne derartige Absicherung wird jeglichem Missbrauch Tür und Tor geöffnet, auch durch private Dienstleister.

Missachtung der Forderungen der DSFA

Hier einige exemplarische Beispiele, wo die Forderungen der DSFA bereits heute missachtet werden oder wo bereits laut darüber nachgedacht wird:

  • Per Gesetz: Unternehmen sind seit 1.1.2020 verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen. RSa- und RSb-Briefe können heute nur mit ID Austria im Postfach des USP abgeholt werden.
  • Für Mitarbeiter*innen des Landes Niederösterreich ist der Zugang zum Mitarbeiterportal mit ID Austria geregelt.
  • Bereits jetzt wird von privaten Arbeitgeber*innen Druck auf Mitarbeiter*innen ausgeübt und mögliche Kündigungen in den Raum gestellt.
  • Als „Hebel“ wurde der „Grüne Pass“ gesehen, der aufgrund der Zwangssituation als „Selbstläufer“ betrachtet wurde, aber vorerst eingestellt ist. [6] Der elektronische Impfpass, der künftig die einzig erlaubte Variante sein soll, ist ebenfalls nur über ID Austria verfügbar.
  • Als „Hebel“ für die Verbreitung der ID Austria wird der digitale Schülerausweis angedacht, der für Schüler*innen ab 14 Jahren geplant ist. Die Ideen reichen von der Identitätsfeststellung an der Supermarktkasse oder beim Fahren im Zug bis hin zur Voraussetzung beim Nutzen schulinterner Services, wie dem Zugang zu Druckern oder dem Einloggen in das Schulnetz. „Es wird intensiv daran gearbeitet“. [6]

Weitere (weltweite) Bestrebungen, die konsequenterweise den sozialen Druck stark erhöhen werden, weil die bestehenden Maßnahmen nicht davor schützen:

  • Die Wirtschaft will eine Garantie für eindeutige ID; auch die Gaming-Industrie
  • Der politische Wunsch, Bürger*innen vollständig im virtuellen Raum zu haben
  • Der Wunsch, alle Karten aufs Handy zu bekommen
  • Die Implementierung des ID-Wallet – damit verbunden der politische Wunsch nach mehr Wirtschaftsleistung, falls die E-ID und ID-Wallet vollständig verbreitet ist (zum Beispiel 3-4% der Wirtschaftsleistung als Mehrwert für die BRD, wie es McKinsey verspricht)

Resümee

Das Risiko und damit die Gefahr, dass Betroffene durch die Verweigerung der ID Austria nachteilige Konsequenzen erleiden, bleibt hoch. Die beschriebenen Maßnahmen, die das Risiko gemäß DSFA auf ein gerade noch annehmbares Niveau senken, sind zu schwach. Warum diese Maßnahmen als ausreichend bewertet werden und keine datenschutzrechtliche Ablehnung ausgesprochen wurde, ist nicht nachvollziehbar.

Da die Grundrechte absehbar mehr als versprochen berührt werden, besteht die Notwendigkeit, die Dynamik, die hinter der E-ID steht, auf eine neue Grundlage zu stellen. Nicht die Bedürfnisse der Wirtschaft oder einer mutmaßlich wirtschaftlicheren Verwaltung dürfen die treibenden Kräfte sein, sondern der konkrete Dienst an den Bürger*innen im Bewusstsein, dass ihre Bedürfnisse weit über die wirtschaftlichen Aspekte hinaus gehen.

Die Gefahr besteht, dass manche Verantwortungsträger*innen ihre Macht nicht dafür einsetzen, die potentiellen Schäden, die realistisch zu erwarten sind, zu verhindern, sondern nur dafür, die Berichterstattung über diese Schäden zu verhindern.

Die GGI-Initiative mahnt die freie Entscheidung für die Bürger*innen zur Registrierung der ID Austria und ihrer Verwendung ein bzw. eine derartige Umgestaltung der digitalen Identität, dass die in unseren vier Aussendungen angeführten Risiken verhindert werden. Diese Hauptrisiken sind: 1. Umfassende staatliche Überwachung. 2. Datenmissbrauch durch Dritte. 3. Abhängigkeit von internationalen Konzernen. 4. Massive Einschränkungen bei Nichtnutzung.

Wir sammeln und dokumentieren Verstöße gegen die Forderungen der DSFA und werden auf unserer Website über Möglichkeiten informieren, wie sich Bürger*innen gegen Verstöße gegen die Datenschutzbestimmungen zur Wehr setzen können.

Quellenangaben

[1] Anonym. ID Austria (Teil 1) – Machtinstrument für Regierende. Grüner Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit, 2023. online: https://ggi-initiative.at/wp/pm-78-id-austria-teil-1-machtinstrument-fuer-regierende

[2] Anonym. ID Austria (Teil 2) – Einfallstor für Datenmissbrauch. Grüner Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit, 2023. online: https://ggi-initiative.at/wp/pm-79-id-austria-teil-2-einfallstor-fuer-datenmissbrauch

[3] Anonym. ID Austria (Teil 3) – Abhängigkeit von Big Tech. Grüner Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit, 2023. online: https://ggi-initiative.at/wp/pm-80-id-austria-teil-3-abhaengigkeit-von-big-tech

[4] Tschohl C & al. ID Austria Datenschutz-Folgenabschätzung. Research Institute – Digital Human Rights Center, 2022. online: https://www.oesterreich.gv.at/dam/jcr:75b866bb-3735-4571-b859-39df84e2a281/DSFA_IDAUSTRIA_BMDW.pdf

[5] Anonym. ID Austria – Mögliche Folgen für Nichtanwender. Grüner Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit, 2023. online: https://ggi-initiative.at/wp/id-austria-moegliche-folgen-fuer-nichtanwender

[6] Aussagen von Sprechern der Veranstaltung “14. Public Management Impulse: ID Austria – was, warum und wie?”, FH OÖ Campus Linz, am 29.11.2022

Bauernprotest oder: Der wütende Sponsor

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Auch in Österreich: Warnung vor der COVID-mRNA-Impfung und die Frage der Haftung

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Wie uns Corona-Keynesianismus und Militärkeynesianismus arm machen

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Viel zu lange hat die Linke nicht nur in Deutschland eine neoliberale Politik bekämpft, die es schon lange nicht mehr gibt. Der Staat gibt Geld mit vollen Händen aus; und Hilferufe nach einer Schuldenbremse beantwortet er mit Milliarden-schweren Sonderfonds, die per Eigendefinition das Budget nicht belasten, oder „Überschreitensbeschlüssen“. Friedrich von Hayek und Milton Friedman haben […]

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Die größte Lüge, die uns über den Angriff auf Gaza erzählt wird, ist, dass er notwendig sei.

Caitlin Johnstone

Die Zerstörung des Gazastreifens ist nicht notwendig, weil es reale Wege zu einem echten und dauerhaften Frieden gibt, die nicht den Abwurf einer einzigen Bombe erfordern, und es gibt auch sehr einfache Wege, zu dem missbräuchlichen Status quo vom 6. Oktober zurückzukehren, ohne eine einzige Bombe abzuwerfen.

Die zweitgrößte Lüge, die uns über die von den USA unterstützte israelische Zerstörung des Gazastreifens erzählt wird, ist, dass sie nützlich sei und zum Frieden führen werde. Die größte Lüge, die uns erzählt wird, ist, dass sie notwendig sei.

Die Zerstörung des Gazastreifens ist nicht nützlich und wird nicht zum Frieden führen, weil es, wie wir bereits diskutiert haben, unmöglich ist, eine Bevölkerung in Unterwerfung und Gehorsam zu bombardieren. Auch wenn jedes einzelne Mitglied der Hamas getötet wird, werden Israels schreckliche Aktionen in Gaza noch viel mehr Menschen radikalisiert haben, die sich gewaltsam gegen die Besatzung wehren. Die Hamas kann kein wirksameres Rekrutierungsmaterial produzieren als die Bilder, die Israel selbst durch die Verbrennung palästinensischer Familien vor den Augen der Weltöffentlichkeit produziert.

Die Zerstörung des Gazastreifens ist nicht notwendig, denn es gibt reale Wege zu einem echten und dauerhaften Frieden, die nicht den Abwurf einer einzigen Bombe erfordern, und es gibt sehr einfache Wege, zu dem missbräuchlichen Status quo vom 6. Oktober zurückzukehren, ohne eine einzige Bombe abzuwerfen.

Der Weg zu einem echten und dauerhaften Frieden in der Region würde darin bestehen, dass sich alle an den Verhandlungstisch setzen, dass Israel das seit 1948 begangene Unrecht wiedergutmacht, dass Israel und seine reichen Verbündeten massiv in finanzielle Wiedergutmachung für palästinensische Familien statt in Bomben investieren und dass Israel sein Wesen und seine Organisation vollständig ändert, sodass es nicht länger ein mörderischer Apartheidstaat ist, der durch endlose Gewalt und Missbrauch zusammengehalten wird.

Das wird ein schwieriger Weg sein. Viel schwieriger, als einfach Höllenfeuer auf Babys regnen zu lassen. Es wäre ein langer, mühsamer Zwei-Schritte-vorwärts-und-ein-Schritt-zurück-Prozess, der enorme Opfer, tiefe Demut, das Eingeständnis vieler lange uneingestandener Verbrechen, viele Tränen und viel Heilung erfordern würde. Aber es wäre möglich.

Natürlich ist es möglich. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass es nicht möglich ist. Wenn man sich zusammenschließen und große Anstrengungen für den Krieg unternehmen kann, dann kann man sich auch zusammenschließen und große Anstrengungen für den Frieden unternehmen. Die einzige Möglichkeit zu glauben, dass ein solcher Frieden unmöglich ist, wäre zu glauben, dass die Hamas Israel völlig unprovoziert und aus heiterem Himmel angegriffen hat, nur weil sie böse sind und Juden hassen, und dass man deshalb nicht mit ihnen verhandeln kann, weil sie alle orkähnliche Untermenschen sind, die zu grundlegender menschlicher Rationalität nicht fähig sind. Es ist nicht in Ordnung, dass erwachsene Menschen so etwas glauben.

Aber nehmen wir einmal an, sie wären der Herkulesaufgabe, dauerhaften Frieden zu schaffen, nicht gewachsen. Angenommen, dieses Ziel klingt in Ihren weltmüden Ohren zu naiv und idealistisch. Angenommen, Sie wünschen sich nichts sehnlicher als die Rückkehr zum unruhigen, ausbeuterischen, hoch militarisierten Status quo des Lebens vor dem 7. Oktober. Nun, auch das war eigentlich immer absolut machbar.

Es ist absolut machbar, weil der Schaden, den die Hamas am 7. Oktober angerichtet hat, völlig vermeidbar war und nur durch die Nachlässigkeit und/oder das Fehlverhalten des israelischen Geheimdienstes und der Streitkräfte entstehen konnte. Wenn Maßnahmen ergriffen würden, um einfach sicherzustellen, dass solche kolossalen Fehler nie wieder passieren, dann würde der missbräuchliche Status quo des Schutzes der Israelis durch die Iron Dome und die Grenzüberwachung nach dem 7. Oktober genauso zuverlässig funktionieren wie vorher.

Ob aus Nachlässigkeit, Arroganz oder aus einem anderen Grund, die Offensive der Hamas am 7. Oktober wurde so ungeschützt wie möglich gelassen. Die israelischen Verteidigungskräfte reagierten neun Stunden lang nicht, obwohl sie seit Monaten sowohl vom eigenen als auch vom ägyptischen Geheimdienst vor einem Angriff gewarnt worden waren. Es wurde kein Versuch unternommen, das Nova-Musikfestival vor dem bevorstehenden Angriff zu warnen, obwohl die israelischen Sicherheitskräfte bereits am Vortag wussten, dass ein Angriff mit Hunderten Toten und Geiseln unmittelbar bevorstand. Der Angriff stieß auf so wenig Widerstand, dass die Hamas Berichten zufolge selbst überrascht war, wie viele Israelis sie gefangen nehmen und töten konnte. Diese Überraschung mag darauf zurückzuführen sein, dass die Hamas zwei Jahre lang unter freiem Himmel, weniger als eine Meile von der Grenze entfernt, mit motorisierten Gleitschirmen, Drohnen und Motorbooten für Angriffe aus der Luft, zu Wasser und zu Lande trainiert hatte.

Aus Unvorbereitetheit, Inkompetenz oder anderen Gründen erhöhten die israelischen Streitkräfte dann die Zahl der Opfer des Angriffs erheblich, indem sie Israelis während der Kämpfe töteten. Zahlreiche Augenzeugenberichte von Israelis, die vor Ort waren, sowie viele Berichte israelischer Medien zeigen deutlich, dass die IDF-Truppen wahllos in Gebiete voller Israelis geschossen haben. Vergangenen Monat gab Netanyahus Berater Mark Regev auf MSNBC zu, dass die Zahl der israelischen Todesopfer vom 7. Oktober nach unten korrigiert wurde, weil Israel Hunderte Hamas-Kämpfer fälschlicherweise als Israelis identifizierte, weil ihre Körper so stark vom Feuer der IDF verbrannt waren, was logischerweise bedeutet, dass die Israelis, die angeblich von der Hamas lebendig verbrannt wurden, wahrscheinlich selbst vom Feuer der IDF verbrannt wurden.

Es ist also falsch zu sagen, dass es notwendig ist, die Hamas zu zerstören, um die Sicherheit Israels zu gewährleisten. Alles, was notwendig ist, um die Sicherheit Israels zu gewährleisten, ist eine gründliche Untersuchung der Ereignisse, die zu einem so spektakulären Versagen des israelischen Militärs und der Geheimdienste am 7. Oktober geführt haben, die Bestrafung all derer, die bestraft werden müssen, und die Ergreifung von Maßnahmen, die sicherstellen, dass sich ein solch spektakuläres Versagen nie wiederholt. Die Hamas ist nicht in der Lage, eine existenzielle Bedrohung für Israel darzustellen, und sie ist auch nicht in der Lage, einen weiteren Anschlag wie den vom 7. Oktober zu verüben, wenn das israelische Militär und die Geheimdienste ihre Arbeit tun.

Das alles war nicht nötig. Die israelischen Streitkräfte hätten auf die Geheimdienstinformationen hören können, die auf einen bevorstehenden Angriff hindeuteten, sie hätten sich entsprechend vorbereiten können, statt sich völlig schutzlos zu stellen, sie hätten den Angriff abwehren können und dabei weit weniger Schaden für die eigene Bevölkerung zulassen (und verursachen) müssen, sie hätten über die wenigen israelischen Geiseln verhandeln können, die die Hamas unter diesen Umständen gefangen nehmen konnte, und sie hätten zum Status quo zurückkehren können.

Selbst nach dem Angriff vom 7. Oktober, so wie er stattgefunden hat, war ein Angriff auf Gaza nie notwendig. Israel hätte den Angriff abwehren, über die Geiseln verhandeln und dann Maßnahmen ergreifen können, um sicherzustellen, dass sein Militär und seine Geheimdienste die massiven Frontalangriffe, die zu solchen Verlusten geführt haben, niemals wiederholen würden.

Selbst jetzt könnten sie ihren Angriff stoppen und zu dem missbräuchlichen Status quo vom 6. Oktober zurückkehren. Es gibt keinen Grund, warum sie nicht einfach aufhören und sicherstellen sollten, dass sie zukünftige Angriffe der Hamas abwehren können. Ja, Israels Blutvergießen in Gaza hat eine Generation zukünftiger palästinensischer Widerstandskämpfer radikalisiert, aber das wird in viel größerem Ausmaß geschehen, wenn das Töten weitergeht.

Sie könnten einfach aufhören. Sie hätten es jederzeit machen können. Aber stattdessen haben sie weitergemacht, getrieben von Hass und Rache und dem bereits vorhandenen Wunsch, den Palästinensern noch mehr Land zu rauben. Und die Welt wurde mit einem Bündel von Lügen gefüttert, um unsere Zustimmung zu erhalten.

Der Fortbestand der Dominanz Washingtons über die UNO, von Thierry Meyssan

Zur Zeit ihrer Gründung hielten die Vereinten Nationen das Ideal der Gleichheit zwischen den Völkern und Nationen hoch. Doch schon von den ersten Monaten ihres Bestehens an, unterstützten Washington und London Israel gegen das palästinensische Volk. Dann trickste Washington im Sicherheitsrat, indem es Formosa [Taiwan] anstelle Chinas den Sitz gab und damit einen Boykott der UdSSR auslöste. Heute wird die Vorherrschaft der Vereinigten Staaten über diese Institution von einer großen Mehrheit der Mitgliedstaaten angeprangert. In der Zwischenzeit stellen sich die BRICS-Staaten in Gefechtsbereitschaft, damit diese Institution zum Völkerrecht zurückkehrt.
Lassen uns stark verarbeitete Nahrungsmittel schrumpfen?

Lassen uns stark verarbeitete Nahrungsmittel schrumpfen?

Lassen uns stark verarbeitete Nahrungsmittel schrumpfen?

Es ist weithin bekannt, dass stark verarbeitete Nahrungsmittel die Menschen offensichtlich dick werden lassen. Ebenso scheint diese Nahrung die Intelligenz zu beeinflussen. Doch nun zeigt eine Untersuchung, dass sich diese ungesunde Ernährungsweise augenscheinlich auch negativ auf das allgemeine Wachstum auswirkt.

Stark verarbeitete Lebensmittel (dazu gehören neben Tiefkühlpizzen, Fertigsuppen und Instant-Nudeln z.B. auch Fast-Food-Gerichte) gelten als ein wichtiger Faktor für Übergewichtigkeit. Das ist weithin bekannt. Weniger bekannt ist, dass diese Nahrungsmittel auch mit einer Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten einhergehen. Zu viel Fett und Zucker macht uns quasi dümmer. Doch das ist noch lange nicht alles.

Ein aktueller Bericht lässt auch die Vermutung zu, dass diese ungesunde Ernährungsweise ebenso das menschliche Körperwachstum negativ beeinflussen könnte. Denn laut einer CDC-Untersuchung schrumpfen die Amerikaner. In den USA geborene weiße Amerikaner der Jahrgänge 1950 bis etwa 1980 legten demnach Jahr für Jahr (mit einem leichten Knick bei jenen, die in den frühen 1960ern geboren wurden) jährlich ein wenig bei der durchschnittlichen Körperhöhe zu. Doch seit Beginn der 1980er kehrt sich dieser Trend wieder um – bei Frauen mit inzwischen einem Minus von etwa einem Zentimeter gegenüber dem Spitzenwert stärker als bei Männern, die mit knapp drei Millimetern Minus noch besser davon kommen. Dies war in etwa die Zeit, in der immer mehr Menschen auf Fast Food und andere stark verarbeitete Lebensmittel zurückgriffen und die Fettleibigkeit zunahm.

Eigentlich wurde die bessere und proteinlastige Ernährung während der letzten 150 Jahre auch mit einer Zunahme der durchschnittlichen Körpergröße in Verbindung gebracht. Die heutigen Menschen sind im Schnitt um etwa zehn Zentimeter höher als jene, die zur damaligen Zeit lebten. Doch dies hat sich nun offensichtlich gedreht. Die Menschheit wird durch diese Nahrungsmittel wohl nicht nur dicker und dümmer, sondern auch wieder kleiner.

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