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Menschheitsretter und Monopolist
Bill Gates: Gefährlich, ein Monopolist – und bei der nächsten Pandemie sollte man ihn nicht mehr fragen. Das sagen plötzlich nicht nur Schwurbler.
Erinnern Sie sich noch an den 12. April 2020? Sollten Sie aber. Damals war Bill Gates bei den tagesthemen zu Gast. Über neun Minuten kroch Ingo Zamperoni dem Unternehmer ganz tief in die Software, um danach mit ihm über etwas zu sprechen, dass es damals, so kurz nach dem Startschuss der Pandemie, noch gar nicht offiziell gab: Impfstoffe nämlich.
Der Gründer von Microsoft hatte sich schon Jahre zuvor in die WHO eingekauft. Sein Unternehmen ist eine politische Macht – und das kapitalistische System der Vereinigten Staaten macht den ungezügelten Milliardären ja auch weis, dass sie Masters oft he Universe sind, globale Statesmen, denen nicht nur ihr Land, sondern die ganze Welt zu Füßen liegt. Der amerikanische Kapitalismus fördert mehr als alle anderen kapitalistischen Systeme dieser Erde eine Qualität ganz besonders: Die Megalomanie.
Eine Presseerklärung und eine Pressemitteilung zum Julian-Assange-Skandal
Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist seit fast 13 Jahren auf verschiedene Arten seiner Freiheit beraubt. Am 7. Dezember 2010 stellte er sich der britischen Polizei im Zusammenhang mit schwedischen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn. Diese Ermittlungen wurden erst 2019 eingestellt, nachdem die Behörden in Schweden und Großbritannien die Ermittlungen jahrelang auf kleiner Flamme köcheln ließen. In diesen neun Jahren wurde niemals Anklage gegen ihn erhoben. Seit April 2019 sitzt Julian Assange in Auslieferungshaft im Hochsicherheitsgefängnis in London und wieder verschleppen die zuständigen Behörden den Fall im Schneckentempo, ohne dass ein Ende in Sicht wäre. Er muss sofort freigelassen werden! Dass Julian Assange nicht in Vergessenheit geraten ist, steht sicher auch mit dem andauernden Engagement der bundesweiten Mahnwachen in Zusammenhang, deren gemeinsame Presseerklärung wir nachfolgend veröffentlichen. Außerdem hat die Bürgerinitiative
Flugverbot für Maria Zakharova: NATO-Bulgariens lächerliche Maßnahme gegen russische Diplomatin
Maria Sacharowa schreibt auf ihrem Telegram-Kanal:
Die bösartige Dummheit der Russophoben ist so weit eskaliert, dass zum ersten Mal in unserer Geschichte offizielle Behörden einer Person in einem Flugzeug verboten haben, sich in der Luft aufzuhalten – und zwar mir, Maria Zakharova, wie es in der offiziellen Mitteilung des bulgarischen Außenministeriums heißt. Ein Flugzeug darf Bulgarien überfliegen, aber Maria Sacharowa darf nicht an Bord sein.
Es wurde nicht erwähnt, ob ich Bulgarien ohne Flugzeug überfliegen oder den Weltraum dafür nutzen könnte.
Das geht über Dummheit hinaus und führt in die gefährliche Sphäre eines gewissen Intriganten innerhalb der bulgarischen Machtstrukturen. Die im Chicagoer Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt von 1944 festgelegten Regeln für den Luftverkehr definieren das Hoheitsgebiet eines Staates als „Landgebiete und angrenzende Hoheitsgewässer“ und schließen den Luftraum aus diesem Begriff aus.
Folglich können sich die Auswirkungen der bereits rechtswidrigen EU-Sanktionen nicht auf Non-Stop-Flüge einer Person erstrecken, der das Betreten des Staatsgebiets untersagt ist.
Haben die bulgarischen Beamten die Möglichkeit in Betracht gezogen, ähnliche Maßnahmen gegen die Tausenden NATO-Beamten anzuwenden, die auf unseren gegenseitigen Flugverbotslisten stehen? Haben sie darüber nachgedacht, dass sie damit einen gefährlichen Präzedenzfall für die ganze Welt schaffen? Ich glaube nicht.
Wer hat ungebildeten Beamten in Sofia das Recht gegeben, das bulgarische Volk zu entehren?
P.S. Übrigens, wir sind schon in Skopje.
„Die ganze Welt lacht über sie“
Ruft Welt-Klimagipfel die nächste “Pandemie” aus?

Die WHO verlangt im Vorfeld des globalen Klimagipfels “Maßnahmen”. Klimaschutz sei eine Frage der Gesundheit, “Maßnahmen” seien Gesundheitsmaßnahmen. Seit dem heutigen Donnerstag trifft sich die große Klimakonferenz für knapp 14 Tage in Dubai. Für die „United Nations Climate Change Conference“ (COP28) werden wieder unzählige Diplomaten, Experten und Politiker in die Privatjets steigen, um nach Dubai […]
Der Beitrag Ruft Welt-Klimagipfel die nächste “Pandemie” aus? erschien zuerst unter tkp.at.
William Shatner ‘We Are Dying Because Of Climate Change’ Begs King Charles To Help
Star Trek actor William Shatner has pleaded with King Charles III to fight climate change before we all die. Fearing ‘human extinction’ Shatner called on…
Rothschild Wants Merger Between Corporations, Governments & AI To “Save Capitalism”
AI, much like climate change, is quickly becoming yet another fabricated excuse for global centralization. The globalists create a problem out of thin air (AI),…
WATCH: Chicago Mayor Blames Crime on Civil War
Watch & share this link! Alex Jones breaks down the video of the race-baiting Chicago Mayor blaming crime on the Civil War! Don’t miss: Watch…
Wärmster Schneefall aller Zeiten? Tagesschau ist sicher: Ohne Klimawandel wäre der Schnee kälter!
In Deutschland herrschen bereits Minustemperaturen, doch der Deutsche Wetterdienst beharrt darauf, dass es sich um den zweitwärmsten Herbst seit Messbeginn handele. Deswegen ist wohl auch der Schnee, der Deutschland vielerorts bedeckt, ganz besonders warm: Laut der Tagesschau ist der Schnee dank des Klimawandels nicht mehr “bitterkalt”. Und so wie jeder Impfling ohne Covid-Schuss garantiert an Corona gestorben wäre, so wäre auch das Schneetreiben ganz bestimmt viel schlimmer ohne Klimawandel. Das sind Zwangsgebühren der Deutschen bei der Arbeit…
Der Herbst 2023 soll laut dem Deutschen Wetterdienst der zweitwärmste seit “Messbeginn” im Jahr 1881 sein. Die Sucht des ideologiegetriebenen Establishments nach neuen Hitzerekorden scheint unheilbar. Wetterberichte verkommen mehr und mehr zur Lachnummer. Das Problem sind hier nicht nur fragwürdige Modellierungen, die nur dazu dienen, das gängige Narrativ zu unterstützen. Auch Vergleiche von Daten von Messstationen im Laufe der Jahrzehnte sind wertlos, wenn das Netzwerk von Stationen sich in diesem Zeitraum stark veränderte. Beim Deutschen Wetterdienst legte man offenbar besonders ab 1990, kurz nach Gründung des IPCC also, plötzlich etliche Stationen still und platzierte stattdessen zahlreiche neue Messstationen – und zwar im Schnitt zunehmend tiefer. Darf der DWD sich da wundern, wenn ihm vorgeworfen wird, Manipulation zu betreiben?

Quelle: EIKE
Aber sei’s drum: Der Klima-Hype muss weitergehen. Bei der Tagesschau will man den Bürgern nun erklären, dass durch den Klimawandel der Schnee feuchter und weniger kalt seit als vorher:
An Anbetracht des Winterwetters kommt man sichtlich in Erklärungsnot. Die Reaktion erinnert auffällig an den religiösen Wahn an die Impfung. Wie viele Impflinge waren sicher, sie wären an Corona gestorben, wenn sie sich nicht hätten gentherapieren lassen? Ebenso heißt es jetzt: Ohne den Klimawandel gäbe es gerade garantiert viel mehr Schnee!
In den sozialen Netzen sorgt der Ausschnitt zumindest für Lacher. Ernst nimmt diese Propaganda dort scheinbar kaum noch jemand.
Mainstream alarmiert: Mysteriöse Atemwegserkrankung bei Hunden soll durch USA fegen
In immer mehr US-Bundesstaaten häufen sich angeblich die Fälle einer neuen „mysteriösen Atemwegserkrankung“ bei Hunden. Erste Untersuchungen deuten auf ein Mini-Bakterium hin, welches die Fellnasen befällt. Doch Antibiotika helfen nicht. Wie lange noch, bis erste Warnungen vor einem Überspringen auf den Menschen kommen?
Seit August werden in den Vereinigten Staaten immer mehr Fälle einer mysteriösen Atemwegserkrankung bei Hunden gemeldet, so US-Medienberichte. Zu den Symptomen der Krankheit gehören Husten, Fieber, Atembeschwerden, Dehydrierung, Nasen- und/oder Augenausfluss, Appetitlosigkeit und Lethargie. Die “chronische leichte bis mittelschwere Tracheobronchitis” spricht nicht auf Antibiotika an, so die American Veterinary Medical Association (AVMA). Die Krankheit scheint 6 bis 8 Wochen zu dauern und kann in einigen Fällen tödlich verlaufen, wenn die Krankheit zu einer Lungenentzündung führt.
Inzwischen wurden Fälle in 14 US-Bundesstaaten gemeldet. Während Oregon eine Zahl von 200 betroffenen Hunden angab, gibt es aus den anderen Bundesstaaten bislang noch keine verlässlichen Zahlen.
Inzwischen weisen laut NBC News erste Untersuchungen des University of New Hampshire’s Veterinary Diagnostic Laboratory und des Hubbard Center for Genome Studies auf eine neue Bakterienart hin, welche das Immunsystem der Hunde offensichtlich gut umgehen kann. 30 Hunde aus New Hampshire und 40 Hunde aus Rhode Island und Massachusetts wurden dabei untersucht. “Es ist in seiner Größe und in der Größe seines Genoms kleiner als ein normales Bakterium. Kurz gesagt, es ist ein seltsames Bakterium, das schwer zu finden und zu sequenzieren ist”, so Dr. David Needle, Leiter der Abteilung für Pathologie am College of Life Sciences and Agriculture der University of New Hampshire.
Hunde-Lockdown?
Als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Pathogens empfehlen die US-Behörden “social distancing” für die Hunde. Diese sollen im Falle von einer Zunahme gemeldeter Fälle in einer Region nicht mehr bei Hundebetreuungseinrichtungen abgegeben werden. Auch soll man beim Gassigehen direkten Kontakt mit anderen Hunden möglichst vermeiden. Zudem sei bislang nicht bekannt, ob sich diese Infektionskrankheit bereits über die Grenzen nach Kanada und Mexiko ausgebreitet hat.
Es ist anzunehmen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis erste Warnungen vor einem “Überspringen” des Pathogens vom Tier auf den Menschen laut werden. Zuletzt verbreitete der Mainstream Panik aufgrund einer „mysteriösen Lungenerkrankung“ in China, die angeblich für volle Spitäler sorgen soll. Folgen bald Warnungen vor “Hunde-Pneumonie”?
Christoph Berndt: Masseneinwanderung importiert Antisemitismus!

Der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dr. Hans-Christoph Berndt, hat am 23. November in einer Landtagsdebatte zum Thema Antisemitismus die wahren Gründe des neuen Antisemitismus in Deutschland benannt: Massenmigration aus meist islamischen Ländern bringt auch einen politisierten Islam mit, der nicht nur Religion, sondern vor allem politisches Programm ist. Dieser Islam ist oft gegen […]
Die „richtige“ Wahrheit – Deepfakes als kognitive Kakophonie und die Neue Weltordnung
Mit der Coronakrise, dem Ukrainekrieg und dem neu aufgeflammten Nahost-Konflikt: Was ist „die Kriegführung der 5. Generation“, deren Teil auch der Informationskrieg ist? Wo sind die eigentlichen Schlachtfelder und welche Methoden werden wohl schon sehr bald genutzt werden?
Eine Analyse in zwei Teilen
Von Elem Chintsky
Mindestens seit dem „11. September 2001“ mit der Zerstörung der drei WTC-Gebäude in New York, den darauffolgenden, völkerrechts- und verfassungswidrigen US-Kriegen in Afghanistan oder Irak, dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien sowie auch der sogenannten „Revolution der Würde“ in Kiew seit Ende 2013, wurde der Begriff des „Informationskrieges“ ratenweise etabliert und immer mehr zu einem Wort des allgemeinen Sprachgebrauchs. Mindestens seit Gustav Le Bons „Psychologie der Massen“, der Arbeit Walter Lippmanns und Edward Bernays‘ „Propaganda“ sind die Grundprinzipien für die freie Gestaltung und Lenkung der Wahrnehmung enormer Volksgruppen durch eine äußerst ressourcenreiche Minderheit – mittels Ton, Bild und Schrift – beschrieben und systematisiert worden. Die Wirklichkeit dessen, was auf der Erde geschieht, wird durch Sprache artikuliert und erfasst – man findet kaum einen Akademiker, der dem widersprechen wird. Wenn also „Deepfakes“ die Welt der Sprache betreten, heißt es, hellhörig zu werden.
Es kommt nicht von ungefähr, dass die Geburt der klassischen, repräsentativen Demokratie-Ordnung in Europa, die mit dem Ende des Ersten Weltkrieges eingeleitet wurde, parallel mit der Popularisierung des Konzepts der auszuschlachtenden „Massenpsychologie“ einherging. So wird der demokratische Prozess an sich massenpsychologisch geleitet und gespeist. Für die radikalen Individualisten unter uns ist das wohl die nur schwer zu schluckende Pille, weshalb man sich oft auf eine „Unwissenschaftlichkeit“ dieser angeblich verschwörungstheoretischen These der „systemischen Kontrolle von oben“ berufen möchte.
Stattdessen vertritt mancher den naiven Glauben, dass man „per Zufall“ und aufgrund „wissenschaftlicher Gründlichkeit“ mit der absoluten Mehrheit der Gesellschaft immer die „richtige Meinung“ teilt. Dass auch noch jemand aus niederen Beweggründen etwas – wie etwa vorsätzlich eine Brutkastenlüge – in den Umlauf der Massenmedien bringen würde, ist für solche aufgeklärten Faktenkenner vollkommen ausgeschlossen, und zwar besonders im Westen.
Aber es bleibt eine Tatsache, dass über akribisch konzipierte und auf die Massen zugeschnittene Werbekampagnen und Narrative gezielt ganze Wirtschaftszweige monetarisiert wurden und werden, was sonst unmöglich wäre. So geschieht es auch in der Politik und der ihr weitestgehend zuarbeitenden „vierten Gewalt“. Auch der „gute Ruf“ einer Idee oder deren Verfechter – einer öffentlichen Person, einer politischen Partei, einer Universität oder eines Amtes – wurden und werden weiterhin über die Medien moduliert, ähnlich einem Töpfer mit seinem formbaren, rotierenden Tonklumpen. Heute ist permanente „Öffentlichkeitsarbeit“ im gesellschaftlichen Diskurs so unabdingbar wie das Benzin an der Tankstelle, fließendes Wasser, der Geruch von frisch gebackenem Brot sowie das Brot selbst. Dieser kommerzielle Aspekt der Wahrnehmungskontrolle, Bedürfnisstimulation und Werte-Suggestion ist nicht nur auf lineares Konsumverhalten anzuwenden, sondern auch auf langfristig angesetztes, ideologisches Verhalten.
Nimmt man indessen die Schablone des US-Psychologen Abraham Maslow – seine Hierarchie der menschlichen Bedürfnisse – wird die seit hundert Jahren dauernd weiter militarisierte Massenpsychologie konzentriert auf der Trieb- und Überlebensebene, der untersten Stufe von Maslows Pyramide. Indem man nämlich de facto die hedonistischen Thesen erst von Wilhelm Reich, dann Herbert Marcuse den Massen als falsche Spitze der Pyramide unterschiebt. Marcuses Prognosen in den 1950er Jahren („Eros und Zivilisation“, 1955), dass die bald kommenden Pandemien an narzisstischen Persönlichkeitsstörungen eine „potenziell emanzipatorische Kraft“ inne hätten und man sich die Möglichkeiten des Narzissmus zivilisatorisch zu eigen machen müsse, wird zwar heute ungern zugegeben, jedoch von den neuen Medien als gegeben propagiert. Des Weiteren ist anhand des gegenwärtigen Diskurses klar erkennbar, dass es auch nicht gerade grobkörnige Kritik hagelt seitens der öffentlichen und staatlich attestierten Intellektuellen. Unterschwellig wird das Vermächtnis von Marcuse und seiner geistigen Jünger in alle Venen des heutigen Gesellschaftskörpers gepumpt.
Diese listige Zusatzlast nimmt das Individuum meist unterbewusst mit auf den Weg beim Versuch, Maslows Pyramide aufrichtig zu erklimmen – wie ein postmoderner Sisyphos. Die meisten brechen aber nicht einmal auf, resignieren in der Lethargie und dem materialistischen Determinismus oder akzeptieren die unterste Schicht von Maslows Pyramide bereits als die zu erreichende Bergspitze innerhalb von Platons Höhle voller sexualisierter Schatten.
Über eine Flut an eben sexualisiertem, gewalttätigem, furchteinflößendem, Existenzängste oder Empörung erzeugendem Informationsfluss werden ideologische Muster mitgesendet, platziert und implantiert. Die zeitgleich laufende, oberflächliche Vergöttlichung des Ichs in den sozialen Medien – das narzisstische „Selfie“-Phänomen der Selbstbefriedigung – hat psychologisch kaum mehr etwas mit den zwei obersten Schichten von Maslows Pyramide der menschlichen Bedürfnisse gemein: Liebe und Nähe geben und empfangen sowie die persönliche und für die eigenen Nächsten vorteilhafte Selbstverwirklichung.
Anfälliger menschlicher Geist – aufdringliches Bewegbild
Genauso wenig sollte die Geburt des Mediums Film außer Acht gelassen werden – ironischerweise bezeichnet dies ebenfalls das Veröffentlichungsjahr von Le Bons obigen Werk: nämlich 1895. Auch die bewegte Bildsprache – wie vorher die statische – ist eine vom Menschen geschaffene Sprache, die seine Wirklichkeit bestimmt und auch die Art und Weise, sie wahrzunehmen und von anderen wahrnehmen zu lassen.
All der bisher genannte theoretische Unterbau ist dem erstgenannten Begriff des „Informationskrieges“ beizulegen. Alle Informationen, die uns sensorisch erreichen, prägen das Weltbild von jedem einzelnen als Empfänger. Es stellt sich indessen heraus, dass dies ein entscheidendes – aber nicht das einzige – Attribut der sogenannten „Kriegführung der 5. Generation“ ist. Konkreter – der Deepfake kündigt sich bereits als eines der wichtigsten Vehikel für diese Art Kriegführung an. Eine mit vielen Schichten geschaffene, digitale Wirklichkeitskonstruktion, die eine faktische Begebenheit mimt und als vermeintlich stattgefundene Wahrheit postuliert. Das klingt zwar sehr kompliziert, aber die Fallbeispiele sind so anschaulich, dass sofort klar wird, was gemeint ist und was für ein wuchtiges Missbrauchspotenzial sich dahinter verbirgt. Freilich, nicht erst heute würde uns die von den Brüdern Lumière mit Licht projizierte Ankunft einer Dampflokomotive in La Ciotat (1895–1896) in Schwarzweiß nicht mehr in die Angst versetzen, unmittelbar von dem Zug überrollt zu werden – so abgeklärt und routiniert waren schon unsere Großeltern in ihrer Medienkritik. Das ist aber noch kein Grund, sich heute auf seinen kognitiven Lorbeeren auszuruhen. Immerhin reichten archaische und längst als Lügen beurkundete Deepfakes – wie der Tonkin-Zwischenfall oder die „Existenz“ von Massenvernichtungswaffen im Irak – den USA aus, um ihnen jeweils den Eintritt in den Vietnamkrieg (1965) und den Beginn des Irakkrieges (2003) zu rechtfertigen.
Heute sind Deepfakes noch weit avancierter und sollten, statt anfangs lediglich behauptet, von Null auf konstruiert werden. So ist zumindest für die Zocker unter uns die Softwarearchitektur des Videospiel-Entwicklers „Epic Games“ ein Begriff: die sogenannte Unreal Engine der 5. Generation. Diese digitale 3D-Umgebung ist mittlerweile so hochentwickelt, dass die visuellen Ergebnisse der jüngsten 18 Monate in ihrer Wirklichkeitsnähe bahnbrechend sind.
Ein flüchtiges Beispiel zeigt eine Augmentation aus einem real gefilmten Hintergrund und einem digital konstruierten, brennenden Fahrzeug, das realistisch anmutend qualmt. Es ist hier noch an der feinen Grenze des willentlichen Aussetzens der eigenen Ungläubigkeit. Würde uns aber dies in der abendlichen Nachrichtensendung übermorgen in einer raschen Montage präsentiert werden, wäre es von uns emotional akzeptiert. Da wir aber über den Deepfake vorgewarnt wurden, können wir sogar noch Verbesserungsvorschläge machen: Der Rauch verschwindet bislang etwas zu schnell, verfliegt eher noch wie Wasserdampf. Der Fotorealismus wurde hier noch ein wenig zu gierig erzwungen – oder zu eilig eingereicht. Aber alle wichtigen Grundbausteine für eine „Parallel-Realität“ – erdichtet aus einem Mosaik der Deepfakes – sind bereits vorhanden. Die zu betätigenden Regler für eine Feinabstimmung existieren bereits und müssen lediglich etwas nachjustiert werden. Wie auch immer man es aber dreht: die nahe Zukunft birgt eine tiefe Krise der Wahrnehmung. Was wird man imstande sein zu glauben? Wie gedenken die Systemmedien, ihre Klientel über diese neue Ära der sensorischen Ungewissheit hinwegzutrösten?
Jedenfalls waren die größten künstlerisch-ästhetischen Herausforderungen in der 3D-Videospielbranche seit Beginn der 2000er Jahre die realistische Darstellung von Feuer, Rauch, Wasser und naturgetreuer menschlicher Mimik und Gestik. Die Unreal Engine 5 wird aber nicht nur für Videospiele genutzt. Auch Kino und Fernsehen sowie US-Behörden sind schon seit Jahren auf die Nutzung der Unreal Engine-Technologie angewiesen. Womit wir bereits bei den Plänen des US-Staates (und aller zur Nachahmung verleiteten anderen Staaten) wären.
Deepfakes zur Rettung der Pax Americana?
Im Februar 2023 wurde ein Papier des United States Special Operations Command (USSOCOM) veröffentlicht. Auf Seite 16 (Abschnitt 4.3.1.4) wird der Einsatz von Deepfakes als legitimes Mittel für sogenannte „Military Information Support Operations“ (MISO) beworben. MISO ist deren aktuellste „Neusprech“-Variante für „psychologische Operationen“ (PsyOps) und bezeichnet somit auch weiterhin einen Krieg um die Wahrnehmung und traumatisch gelenkte Perzeption der in „Demokratie“ lebenden Massen mit audiovisuellen Mitteln, wodurch künstlich, also virtuell herbeigeführte Zustände von – auch kollektiv verspürter – Angst, Furcht, Ungewissheit und Dringlichkeit suggeriert bis forciert werden.
Bisher kannte man Deepfakes eher aus den sozialen Medien im Kontext der Unterhaltung oder Satire. Zum Beispiel Gesichter von Prominenten, die auf herkömmliche Menschen „gelegt“ werden und die Illusion einer naturalistisch aufgenommenen Abbildung der Berühmtheit darstellen. Das menschliche Auge – besonders das eines in den neuen Medien versierten Menschen – kommt gerade noch hinterher, um den Schein zu durchschauen. Im Abschnitt 4.1.1.2 des USSOCOM-Dokuments – dessen operative Gültigkeit und Relevanz mindestens bis Dezember 2025 terminiert ist – heißt es ferner, dass Sensoren- und Lesefähigkeiten für staatliche Einsatzgruppen verfügbar gemacht werden sollen:
„Die Softwareanwendungen sollten auf Smartphones funktionieren können. Andere Optionen für die Stand-off-Biometrie umfassen eine Entfernung von bis zu 8 Fuß [2,43 Meter] mit der Fähigkeit, schnell physische, verhaltensbezogene, physiologische und/oder elektromagnetische Signaturen zu erfassen, die der Betreiber verwenden kann, um die Antwortraten zu messen, einen Vertrauensfaktor zu liefern und bei der Bestimmung der Gesamteffektivität der Kampagne zu helfen.“
Mit einfachen Worten: man will unter der Regie von militarisierten Staatsakteuren – weitestgehend digital und das „Internet der Dinge“ um uns herum nutzend – aus nächster Nähe fähig sein, neben der Verbreitung auch noch alle „Propaganda-Effekte“ einer psychologischen Operation beim Empfänger als ein Subjekt (hier: ein aufgeklärter Bürger) in Echtzeit zu messen, zu quantifizieren und bei Bedarf anzupassen.
Unter 4.2.2.4 fabulieren die Kollegen des United States Special Operations Command über „das Senden und Empfangen von Nachrichten“ im ländlichen oder urbanen Gebiet dank sogenannten „UAS payloads“ (zu Deutsch: „von Flugdrohnen transportierte Nutzlasten“). In der langen Liste dieser Anwendungskategorie nennen sie sogar eine „holographic projection capability“ (zu Deutsch: „die Fähigkeit zur holografischen Projektion“), welche an die normativ-offizielle „Verschwörungstheorie“ namens Project Blue Beam erinnert. Hier schließt sich der Kreis mit dem am Anfang ausgeführten Aspekt der Wirkung und affektiven Durchschlagskraft bewegter Bilder und ihrer weiteren Verfeinerung, die derzeit über die Videospiel- und Kinoindustrie vollzogen wird.
Wer dieser ganzen These skeptisch gegenübersteht oder sich gar immun fühlt gegen jegliche in der Zukunft an ihn gerichtete audiovisuelle Täuschungsmanöver und Propaganda-Kampagnen, sei an den Hollywood-Film „Wag the Dog“ (1997) erinnert. Die Szene mit der noch jungen Kirsten Dunst, die vor einem Bluescreen auf einem Filmset schauspielert, und den Fernsehleuten, die mit einer Technologie hantieren, die erst heute zur Verfügung steht, lässt in Anbetracht des zuvor hier Ausgeführten staunen und Bange haben.
Insgesamt beschreibt die Handlung zwei ergiebige, einflussreiche Multimedia-Redakteure (Robert de Niro und Dustin Hoffman), die einen vollkommen erfundenen Krieg in Albanien inszenieren und über das US-Fernsehen als angeblich legitimierte Berichterstattung senden. Sie tun es wie klassische Magier, die von etwas ganz anderem abzulenken gedenken. Wer soll abgelenkt werden? Die wahlberechtigten, demokratischen, aufgeklärten Bürger. Wovon soll abgelenkt werden? Im Film ging es um einen Sex-Skandal des fiktiven US-Präsidenten. Der Film über „einen großen Deepfake“ kam in die Kinos einen Monat bevor in „unserer Realität“ die Affäre zwischen Monica Lewinsky und US-Präsident Bill Clinton erstmals bekannt wurde (Mitte Januar 1998). Und im Frühling 1999 begann mit dem US-Eintritt in den Kosovokrieg ein völkerrechtswidriges NATO-Bombardement – ein Krieg, in dem sogar Albanien gar keine unerhebliche Rolle spielte. Zufälle gibts, die gibts gar nicht!
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Elem Chintsky ist ein deutsch-polnischer Journalist, der zu geopolitischen, historischen, finanziellen und kulturellen Themen schreibt. Die fruchtbare Zusammenarbeit mit RT DE besteht seit 2017. Seit Anfang 2020 lebt und arbeitet der freischaffende Autor im russischen Sankt Petersburg. Der ursprünglich als Filmregisseur und Drehbuchautor ausgebildete Chintsky betreibt außerdem einen eigenen Kanal auf Telegram, auf dem man noch mehr von ihm lesen kann.


