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Ausgerechnet Lauterbach beklagt Spaltung der Gesellschaft – und muss seinen Post eilig zurückziehen
Ausgerechnet Karl Lauterbach beklagte anlässlich des SPD-Parteitags in den sozialen Netzen die Spaltung der Gesellschaft und die damit einhergehende Gefahr für die Demokratie. In seiner Aufzählung vergaß er die Spaltung in Geimpfte und Ungeimpfte, die er selbst über Jahre forcierte. Dafür implizierte er, Juden würden sich gegen Muslime wenden und zog damit scharfe Kritik auf sich. Wie so oft musste der Minister seinen Post eilig wieder löschen.
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Karl Lauterbach hat kein glückliches Händchen für die sozialen Netze: Immer wieder muss er seine Tweets und Instagram-Postings zurücknehmen – und macht sich auf diese Weise nur noch unmöglicher, schließlich vergisst das Internet nichts. Vom Jubel über bestellte Impfstoffdosen über Zusagen für Hilfe für Impfgeschädigte bis hin zu Forderungen nach Obdachlosigkeit als Disziplinierungsmaßnahme: Die ständigen Löschungen von Aussagen des sogenannten Gesundheitsministers auf X und Co. sind bereits legendär.
Anlässlich des SPD-Parteitags twitterte Lauterbach am Freitag ein Foto mit der Aussage:
Der @spdde Parteitag läuft auf Hochtouren. Schwierige Zeiten. Die Gesellschaft wird zunehmend gespalten. Migranten gegen Arme. Umwelt gegen Soziales. Deutsche gegen Fremde. Juden gegen Muslime. Gegen die Spaltung anzukämpfen ist unterschätzt. Sonst wackelt die Demokratie.
K. Lauterbach
Dass ausgerechnet der Minister, der die Arbeit von ungeimpften Pflegekräften im Gegensatz zu der von geimpften als wertlos deklarierte und stets und ständig jene diskriminierte, die die experimentelle Corona-Impfung ablehnten, die Spaltung der Gesellschaft beklagt, mutet überaus ironisch an. Entsprechende Kritik ließ entsprechend nicht lange auf sich warten.
Doch auch Lauterbachs konkrete Aufzählung sorgte vielfach für Kopfschütteln – insbesondere der Punkt “Juden gegen Muslime”. Der implizierte, da an erster Stelle im Satz gemeinhin der aktive Part steht, nach Ansicht von einigen Usern, dass Juden sich gegen Muslime wenden würden. Das mag zum Narrativ der “Palästinenser” passen, die immer wieder einen “Genozid” durch die Juden herbei fabulieren, auf deutschen Straßen sind die Täter-Opfer-Rollen jedoch anders verteilt: Seit dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel und dem daraus resultierenden Krieg sehen sich jüdische Menschen in Deutschland mehr Aggressionen und Angriffen ausgesetzt.
Grund dafür ist keine gestiegene Bedrohung “von rechts”, wie die Antifa-nahe Nancy Faeser so gern behauptet – vielmehr zeigen sich hier die Folgen der unkontrollierten illegalen Migration aus islamischen Ländern. Linke Kreise sind darüber hinaus ohnehin für ihren tief verwurzelten Antisemitismus bekannt. Wie passend, dass auf dem SPD-Parteitag unter anderem eine weitere Erleichterung des Familiennachzugs gefordert wurde: An seine Versprechen einer Abschiebeoffensive und der Begrenzung der Masseneinwanderung noch vor wenigen Wochen konnte Kanzler Scholz sich wohl wieder einmal nicht mehr erinnern.
Dieser Aspekt verdeutlicht allzu gut, dass es die Politik selbst ist, die die Bevölkerung auseinandertreibt, indem sie Probleme verschärft und den sozialen Frieden gefährdet – und das bewusst. Die Bevölkerung will keine illegale Masseneinwanderung, und dennoch lässt die Ampelregierung das Land weiterhin mit Migranten fluten, die die Wohnungsnot verschärfen, das Sozialsystem überlasten und die innere Sicherheit erodieren lassen. Wer diese Entwicklung fördert, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass er die Gesellschaft zersetzen und Konflikte aktiv befördern will. Ebenso wie ein Karl Lauterbach sich den Vorwurf gefallen lassen musste, dass er in der Bevölkerung ganz gezielt Hass gegen Ungeimpfte (der bis hin zur Gewaltbereitschaft ging) schüren wollte, um die Impfbereitschaft zu erhöhen.
Damit wäre auch klar, wer die Demokratie in Deutschland zunehmend zum “Wackeln” bringt. Glücklicherweise kann man sich der Schuldigen ganz demokratisch entledigen: Die hohen Umfragewerte der AfD zeigen, dass SPD und Co. längst ernten, was sie gesät haben.
Ein falscher Kredit, zur falschen Zeit, am falschen Ort

von Hans Hofmann-Reinecke
Die KfA wird der Regierung Südafrikas einen Kredit in Höhe von einer halben Milliarde Euro zur Umstellung der Stromversorgung auf „Erneuerbare“ gewähren. So eine „Energiewende“ würde die aktuellen Probleme des Landes aber kaum lösen. Sie könnte die wahre Ursache des Problems nicht beseitigen, nämlich das grassierende „African Disease“.
55 Milliarden Tonnen
Gemäß Presserklärung vom 5.12.2023 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des BMZ dem Finanzministerium Südafrikas einen Kredit in Höhe von 500 Mio. Euro zugesagt. Die Mittel sollen den Kohleausstieg des Landes unterstützen und den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Nachdem die Bundesrepublik für alle Kredite und Verbindlichkeiten der KfW haftet, läuft es darauf hinaus, dass letztlich der deutsche Steuerzahler auch dieses Abenteuer finanzieren muss. Wir sollten uns die Sache also mal genauer anschauen.
Woher kommt der Strom in Südafrika derzeit? Es gibt in der Nähe von Kapstadt ein Kernkraftwerk mit zwei Blöcken zu je 1 Gigawatt, von denen nur einer am Netz ist und ca. 2% des nationalen Bedarfs liefert. Wasserkraft und Gas steuern gemeinsam 20% bei, der Rest, also knapp 80%, kommt aus Kohle. Die Reserven an Steinkohle belaufen sich auf 55 Milliarden Tonnen, welche das Land die kommenden 200 Jahre mit Energie versorgen könnten.
Zyankali im Kaffee
Die aktuelle Stromversorgung ist allerdings äußerst mangelhaft und „Load Sheddings“, d.h. stundenweise Stromsperren, gehören zum Alltag. Das staatliche Energieunternehmen Eskom, einst im weltweiten Vergleich die Nummer Eins, geht dem Ruin entgegen. Jahrelang hat man die Infrastruktur grob vernachlässigt, Rückstellungen für die Wartung der Kraftwerke sind in dunklen Kanälen verschwunden und Führungspositionen wurden nicht nach Kompetenz, sondern nach Parteizugehörigkeit und Hautfarbe vergeben.
2019 wurde dann, trotz allem, der erfahrene weiße Manager Andre de Ruyter CEO von Eskom. Sein Vorsatz war es, die flagrante Korruption zu bekämpfen und das Unternehmen wieder leistungsfähig zu machen. Damit gewann er sich wenig Freunde, weder im Unternehmen noch bei der Regierung. Die Situation wurde immer hoffnungsloser und führte schließlich im Januar 2023 zu seiner Kündigung.
Zu seinem Abschied gab es dann noch den Versuch, ihn daran zu hindern, seine Insider- Erfahrungen auszuplaudern: Man mischte ihm einfach eine Portion Zyankali in den Kaffee. Der Versuch misslang, de Ruyter überlebte und schrieb ein Buch: „Truth to Power – My Three Years Inside Eskom“. Es gibt einen schonungslosen Einblick in Eskoms brutale „Firmenkultur“, die von Sabotage, Bestechung, Diebstahl und Mord gekennzeichnet ist. Hat beim BMZ oder bei der KfA jemand das Buch gelesen?
Weiter so!
Vielleicht sollte die KfW doch noch einmal prüfen, in welche Hände da die Hunderte von Millionen fallen. Die werden kaum, wie behauptet, die Stromversorgung verbessern, denn der Kredit würde ja in keiner Weise an den Wurzeln der Probleme ansetzen, nämlich bei Korruption und Inkompetenz in den Führungsetagen. Im Gegenteil, das Geld wäre vielmehr eine Aufmunterung an die Mächtigen zum „Weiter so“.
Und noch etwas. Deutschland hat ja demonstriert, wie man durch Umstellung auf „Alternative Energien“ eine perfekt und preiswert funktionierende Stromversorgung in kürzester Zeit ruinieren, und damit die Wirtschaft eines wohlhabenden Landes zu Grunde richten kann. All das braucht man in Südafrika nicht mehr zu tun. Hier gibt es schon jetzt Stromausfälle und fast die Hälfte der Bevölkerung lebt und stirbt in extremer Armut. Soll eine „Energiewende“ dem Land jetzt also den Rest geben?
Lamborghini und Learjet
Was die südafrikanische Wirtschaft noch am Laufen hält ist nicht zuletzt der Export von edlen Steinen und Metallen, die aus großen Tiefen ans Tageslicht gefördert werden müssen. Die liegen bis zu 4 Kilometer tief unter der Erde und da herrschen 66°c, falls nicht gekühlt wird. Sollen die Fahrstühle allen Ernstes mit Wind betrieben werden? Und die Pumpen für Atemluft? Vielleicht sollte Frau Ministerin Svenja Schulze da mal einen Lokaltermin absolvieren und sich vorstellen, der Strom käme aus Wind und Solar, und es herrschte gerade Dunkelflaute.
Und sie sollte sich vor Augen halten, dass das Geld nicht in Südafrika neue Arbeitsplätze schaffen würde. Die würden eher bei Firmen wie Lamborghini oder Learjet entstehen, wo die Mächtigen des Landes mit dem Geldsegen dann ihre Spielzeuge kaufen.
Unsere Außenministerin, die bei ihrem diesjährigen Besuch der südafrikanischen Regierung ein Leuchtfeuer der Hoffnung, „A Beacon of Hope“ entzünden wollte, leistete sich einen Versprecher und stellte stattdessen einen „Bacon of Hope“, einen Schinken voller Hoffnung in den Raum. Von dem werden sich die Mächtigen dann jetzt eine dicke Scheibe abschneiden.
Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.
Politische Indoktrination der Kinder in der Schule durch Klima-Desinformation

Die Globalisten setzen offenbar verstärkt auf Beeinflussung von Kindern in der Schule um ihre Klimawandel-Agenda durchzubringen. Kinder werden teils schon im Kindergarten genötigt sich an Demonstrationen zu beteiligen. Schlimmer ist aber die kontrafaktische Desinformation, die ein falsches Bild von angeblichen Gefahren vermitteln soll. Es gibt eine Reihe von Ansätzen wie Kinder für die Unterstützung des […]
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Elon Musk: “Really Important” to Encourage People to Have Kids
X owner sparks mini-competition with Andrew Tate and Alex Jones. Elon Musk emphasized how it’s “really important” to have children, sparking a mini-competition between himself,…
Auch Sachsens „Verfassungsschutz“ ist ein „Amt für Regierungsschutz“! | Alexander von Wrese (AfD)
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Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz stuft die AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ ein. Das Ziel ist klar: Die in den Umfragen von einem Hoch zum nächsten stürmende AfD soll stigmatisiert, Wähler sollen vor der Landtagswahl im Herbst 2024 massiv eingeschüchtert und verunsichert werden!
Wenn es noch eines letzten Beweises bedurft haben sollte: Der „Verfassungsschutz“ ist ein „Regierungsschutz“, ein Instrument der Altparteien, um die einzig wahre Opposition zu bekämpfen – nicht nur in Sachsen-Anhalt und Thüringen, nun auch in Sachsen.
Ein Kommentar des Kreisvorsitzenden der AfD Mülheim an der Ruhr (NRW), Alexander von Wrese.
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Rat für Auswärtige Beziehungen versucht, den Anstieg der Globalisierungsgegner zu bekämpfen
Von Rhoda Wilson
Die großen Wirtschaftsmächte wenden sich nach innen. Mit anderen Worten: Sie wenden sich von der Globalisierung ab und setzen auf wirtschaftlichen Nationalismus. Die Abkehr von der Hyperglobalisierung wirft für die Globalisten große Fragen auf.
Offiziell ist der Council on Foreign Relations („CFR“) eine amerikanische Denkfabrik für Außenpolitik. In Wirklichkeit ist der CFR ein alteingesessenes Milieu des tiefen Staates. Obwohl er vielleicht die öffentlichste aller dieser Gruppen ist, ist er dennoch sehr einflussreich innerhalb des tiefen Staates der USA und wird oft in Verbindung mit der Bilderberg-Gruppe und der Trilateralen Kommission genannt. Ihr Einfluss reicht möglicherweise bis zur faktischen Kontrolle des US-Außenministeriums.
Am Dienstag veröffentlichte der CFR ein Video, in dem Peter Trubowitz mit James M. Lindsay über die Gründe für den Anstieg des Antiglobalismus in den westlichen Ländern und dessen Folgen für die Weltordnung diskutiert.
Lindsay ist Senior Vice President, Studiendirektor und Maurice R. Greenberg Chair beim Council on Foreign Relations. Er ist außerdem Gastgeber des CFR-Podcasts ‚The President’s Inbox‚.
Peter Trubowitz ist Professor für internationale Beziehungen und Direktor des Phelan US Centre an der London School of Economics sowie Associate Fellow bei Chatham House. Chatham House, auch bekannt als das Royal Institute for International Affairs, ist ein wichtiges Organ des britischen Geheimdienstes. In seinem 2012 erschienenen Buch „The true story of the Bilderberg Group“ schrieb Daniel Estulin, dass einige behaupten, die Bilderberg-Gruppe sei eine Kreation des MI6 unter der Leitung des Royal Institute of International Affairs. In demselben Buch sagte er, dass das Royal Institute of International Affairs der außenpolitische Exekutivarm der britischen Monarchie ist.
Lindsay stellte eine Hinwendung zum „wirtschaftlichen Nationalismus“ fest und fragte Trubowitz, warum er es für wichtig halte, zu versuchen, die liberale internationale Ordnung oder die auf Regeln basierende Ordnung zu retten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg schufen die Staats- und Regierungschefs der Welt eine Reihe von internationalen Organisationen und Abkommen zur Förderung der globalen Zusammenarbeit auf der Grundlage eines Systems, das als liberale Weltordnung bekannt ist. Der Begriff „liberale Weltordnung“ wird zwar häufig verwendet, ist aber alles andere als selbsterklärend. Theoretiker verstehen darunter eine „offene und regelbasierte internationale Ordnung“, die „in Institutionen wie den Vereinten Nationen und Normen wie dem Multilateralismus verankert“ ist.
Es wird immer deutlicher, dass die Unterstützung für die liberale internationale Ordnung in Europa und den Vereinigten Staaten abnimmt. Besonders deutlich wurde dies nach dem britischen Votum für den Austritt aus der Europäischen Union und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im Jahr 2016.
In seiner Antwort auf Lindsays Frage sagte Trubowitz: „In den neunziger Jahren, als die USA und andere westliche Demokratien sich auf das einließen, was Ökonomen als Hyperglobalisierung bezeichnen, [setzten sie] massiv auf den Supernationalismus … demgegenüber steht die Frustration über die Souveränitätskosten, die der Supernationalismus mit sich bringt.“
Souveränitätskosten sind der Verlust oder das Gefühl, die Kontrolle an internationale Institutionen zu verlieren. Im europäischen Kontext bedeutet dies beispielsweise den Verlust der Kontrolle an die Bürokraten in Brüssel.
„Wir werden nicht in der Lage sein, zu der liberalen internationalen Ordnung der Nachkriegszeit, des Zweiten Weltkriegs, zurückzukehren. Und diejenigen, die sich nach dieser Ordnung sehnen, sind meiner Meinung nach auf dem Holzweg. Was wir tun müssen, ist, die Beziehung zwischen Außen- und Innenpolitik neu zu definieren“, fügte Trubowitz hinzu.
Das Interview wurde ursprünglich von The President’s Inbox am 21. November veröffentlicht, wurde aber am 5. Dezember 2023 auf YouTube veröffentlicht. Sie können das Interview mit dem Titel „The Anti-Globalisation Backlash“ HIER ansehen und HIER eine Abschrift lesen.
Am nächsten Tag, dem 6. Dezember, diskutierte Kristalina Georgieva, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds („IWF“), auf dem Stephen C. Freidheim Symposium on Global Economics des CFR über internationale Wirtschaftsführung. Freidheim Symposium on Global Economics mit CFR-Präsident Michael Froman. Sie können die 60-minütige Sitzung auf der Website des IWF HIER ansehen.
Bevor sie zum IWF kam, war Georgieva CEO der Weltbank und davor Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Haushalt und Humanressourcen, wo sie die Agenda der Europäischen Union mitgestaltete. Sie ist Mitglied zahlreicher internationaler Gremien, u. a. als Ko-Vorsitzende der Global Commission on Adaptation und als Ko-Vorsitzende des Hochrangigen Gremiums des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für die Finanzierung humanitärer Hilfe.
Georgieva räumte ein, dass sich die Weltwirtschaft weitaus besser entwickelt hat, als die Ökonomen des IWF und anderer Organisationen erwartet hatten. „Wir haben unvorstellbare Ereignisse erlebt – den Covid, dann den Krieg Russlands in der Ukraine, dann die Lebenshaltungskostenkrise und jetzt eine sehr ernste Krise im Nahen Osten“, sagte Georgieva. „Und dennoch erleben wir keinen dramatischen wirtschaftlichen Schock“.
Aber drei Dinge bereiten ihr nachts Sorgen, sagte sie. Das mittelfristig langsame globale Wirtschaftswachstum. Prognosen gehen von einem Wachstum von 3 % aus, verglichen mit einem Durchschnitt von 3,8 % vor der Pandemie. „Zweitens, was uns noch mehr Sorgen bereitet“, sagte sie, „ist eine sehr gefährliche Divergenz, die sich in der Weltwirtschaft abspielt.
Die Divergenz, die sie beunruhigt, besteht darin, dass die Wirtschaft einiger Länder, z. B. der USA, sich sehr gut entwickelt, während andere sich nicht so gut erholen. „Wenn diese Divergenz zunimmt, sollten wir nicht nur wirtschaftliche, sondern auch sicherheitspolitische Probleme befürchten. Und was uns wirklich Sorgen macht, ist, dass wir noch nicht ganz verstanden haben, dass in einer Welt häufigerer Schocks der einzige Weg zum Aufbau von Widerstandsfähigkeit darin besteht, mehr zusammenzuarbeiten“, sagte sie.
Kurz gesagt, was Georgieva und ihre Kollegen befürchten, ist eine globale Fragmentierung. Im Oktober schrieb Georgieva einen Aufsatz, der in der Zeitschrift Foreign Affairs des CFR veröffentlicht wurde. Der IWF-Blog schrieb über diesen Aufsatz: „In einer schockanfälligen Welt müssen die Volkswirtschaften widerstandsfähiger sein – individuell und kollektiv. Kooperation ist entscheidend, aber mehr Protektionismus könnte zu Fragmentierung führen.“
Die Fragmentierung, die Georgieva nachts wach hält, ist die Deglobalisierung, also die Aufteilung der Welt in Blöcke, anstatt dass alle Länder unter die alleinige Kontrolle einer einzigen Behörde kommen.
Es sei unwahrscheinlich, dass die Welt zu der Periode der Hyperglobalisierung der 1990er Jahre zurückkehre, sagte Froman und fragte Georgieva, wie die neuen Prinzipien für die Zukunft aussehen würden, die den Wandel zum wirtschaftlichen Nationalismus widerspiegeln und gleichzeitig so viel wie möglich von den „Vorteilen“ der Globalisierung bewahren würden.
„Unserer Ansicht nach“, so Georgieva, „müssen wir uns auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir ohne Zusammenarbeit dem Untergang geweiht sind.“ Als Beispiele dafür, dass wir ohne Globalisierung aufgeschmissen sind, nannte sie den Klimawandel, den „grünen Übergang“ und die Verschuldung, d. h. die Vergabe von Krediten an Länder durch öffentliche und private Geldgeber.
Georgieva wies darauf hin, dass Schulden eine Globalisierung erfordern, auch wenn der gemeinsame Rahmen der G20 und des Pariser Clubs für die Behandlung von Schulden nicht funktioniere, wie der Fall Sambias zeige. Georgieva erklärte die Situation in Sambia im Wesentlichen als eine Übung, bei der man durch Versuch und Irrtum lernt.
„Ich höre viele Leute sagen ‚Oh, der Gemeinsame Rahmen funktioniert nicht‘ … Meine Frage ist: Sagen Sie mir, was ist die Alternative? Wenn es uns nicht gelingt, ein gemeinsames Konzept zu entwickeln, was wird dann passieren? Was passieren wird, ist, dass die Länder nicht weiterkommen werden“, sagte Georgieva.
Nun, Georgieva, Sambia steckt fest. Die Schulden Sambias sind nicht mehr tragbar, so dass das Land 2020 seine Auslandsschulden nicht mehr bedienen kann. Sambia war eines der ersten Länder, das Anfang 2021 einen Antrag auf Umstrukturierung seiner staatlichen Auslandsschulden im Rahmen des Gemeinsamen Rahmens stellte. Mehr als ein Jahr später, am 31. August 2022, erhielt das Land vom IWF-Exekutivdirektorium die Genehmigung für ein Hilfspaket in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar.
Im März 2023 stellte der CFR fest, dass die Verhandlungen mit China u. a. aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Zinssätze nicht gut liefen und dass die technische Arbeit des IWF das Zustandekommen einer Vereinbarung schwieriger machte als es sein sollte. Im Dezember 2023, fast drei Jahre nach seinem Antrag an den IWF, sind die Probleme immer noch nicht gelöst und Sambia wartet immer noch.
„Wir sollten alle daran erinnern“, so Georgieva, „dass es schon immer schwierig war, ein Land mit niedrigem Einkommen zu sein. Es ist aber noch viel schwieriger geworden. Die Zinszahlungen haben sich für diese Länder von 4 % auf 11 % ihrer Einnahmen verdreifacht“.
„Wenn wir keinen Weg zur Schuldenregulierung finden, wie sollen sie dann ihre Bevölkerung ernähren und ihre Wirtschaft auf grüne und digitale Technologien umstellen“, fügte sie hinzu.
Wenn einkommensschwache Länder sich de-globalisieren und keine „grüne und digitale“ Wirtschaft anstreben müssten, würden sie viel Geld sparen – einschließlich der Zinsen, die sie für die Schulden zahlen müssten, die sie zur Finanzierung der Umstellung ihrer Wirtschaft auf „grün und digital“ aufgenommen haben.
Die Diskussion drehte sich dann um die COP28, an der Georgieva teilgenommen hatte, und um den Finanzbedarf für den „grünen Übergang“. Zwischen dem, was benötigt wird, und dem, was derzeit zur Verfügung steht, klafft immer noch eine ziemlich große Lücke, sagte Foreman. Und er fügte hinzu: „Der IWF hat diese magische Art, Geld für Investitionen in die neue Klimawirtschaft zu schaffen“.
Der wichtigste Beitrag des IWF, so Georgieva, bestehe darin, den Ländern bei der Reduzierung und Abschaffung von Subventionen für fossile Brennstoffe zu helfen“ und die Dekarbonisierung durch die Einführung von Kohlenstoffsteuern zu beschleunigen, damit grüne Technologien wettbewerbsfähiger werden.
Warum betont Georgieva wiederholt den Übergang zu „grünen“ Volkswirtschaften und hebt „grüne und digitale“ Volkswirtschaften als Priorität für einkommensschwache Länder hervor, obwohl dies eindeutig nicht der Fall ist? Zur Beantwortung dieser Frage verweisen wir auf einen Artikel von Al Jazeera, in dem beschrieben wird, wie die Politikgestaltung in der Weltbank und im IWF funktioniert:
Vereinfacht gesagt, haben die reichen Länder einen unverhältnismäßig großen Einfluss, wenn es darum geht, die Regeln des internationalen Handels und Finanzwesens festzulegen – und sie neigen dazu, dies auf eine Art und Weise zu tun, die ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen dient, ziemlich oft auf Kosten aller anderen.
Nirgendwo wird dieses Problem deutlicher als bei der Machtverteilung in der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), zwei der wichtigsten Institutionen, die die globale Wirtschaftspolitik bestimmen.
Das Problem beginnt an der Spitze. Die Leiter der Weltbank und des IWF werden nicht gewählt, sondern von den USA und Europa ernannt.
Außerdem ist das Stimmrecht in diesen Institutionen stark zugunsten der reichen Länder verzerrt. Die USA haben de facto ein Vetorecht bei allen wichtigen Entscheidungen und kontrollieren zusammen mit dem Rest der G7 und der Europäischen Union weit über die Hälfte der Stimmen in beiden Institutionen. Die Länder mit mittlerem und niedrigem Einkommen, die zusammen 85 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, haben einen Minderheitsanteil.
Das Stimmrecht in der Weltbank wird entsprechend den finanziellen Anteilen der einzelnen Länder verteilt. Beim IWF richtet es sich in erster Linie nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), wobei auch die „Marktoffenheit“ eines Landes eine Rolle spielt.
Diese Ungleichgewichte bei den Stimmrechten erklären, warum die Weltbank und der IWF in den letzten 40 Jahren im globalen Süden neoliberale Strukturanpassungsprogramme durchsetzen konnten. Diese Programme – die sich auf Privatisierung, Sparmaßnahmen und erzwungene Marktliberalisierung konzentrieren – haben multinationalen Unternehmen lukrative Profitmöglichkeiten verschafft, hatten aber verheerende Auswirkungen auf den Süden.
Apartheid in der Weltbank und dem IWF, Al Jazeera, 26. November 2020
Um die Botschaft zusammenzufassen, die der tiefe Staat über den CFR und das Royal Institute for International Affairs verkündet: Der Anstieg der Globalisierungsgegner kann nicht ignoriert werden, also sollte man ein Lippenbekenntnis ablegen und gleichzeitig die Pläne der Globalisten vorantreiben – darauf bezog sich Froman, als er sagte, man solle „so viel vom Nutzen“ der Globalisierung erhalten wie möglich.
Was ist der „Nutzen“ der Globalisierung? Der letzte Absatz des Al Jazeera-Artikels bringt es auf den Punkt – es ist das, was den selbst ernannten Eliten nützt, ohne Rücksicht auf die Kosten für alle anderen.
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