Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Passend zum Ampel-Linksruck: Medien an die Asyl-Propagandafront!

„Wie im Gefängnis“? Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtung (Foto:Imago)

Kaum tagen die Ampel-Koalitionäre und entwerfen eifrig ihre Blaupausen zum weiteren gesellschaftlichen Umbau, unter wackerer Beteiligung der Liberalen und Christian Lindners (der vor vier Jahren noch doziert hatte, es sei besser nicht zu regieren als falsch zu regieren), da wittern die Lobbygruppen des Linksstaats Morgenluft – etwa wenn es um die zunehmende, künftig dann proaktiv staatlich geförderte Migration geht. Weil die „Aufnahmebereitschaft“ nicht etwa – was dringend überfällig und erforderlich wäre – auf Null gesetzt wird, um zuerst einmal das zu „verdauen“, was man in den vergangenen Jahren widerspruchslos geschluckt hat (und selbst dies wäre ein hoffnungsloses Unterfangen), sondern im Gegenteil durch „Rot-Grün feat. Gelb“ weiter erhöht wird, passen sich die gutmenschlichen Leitmedien dem neuen Trend präventiv an.

So macht sich heute „Focus“ zum faktischen Anwalt von Migrantenverbänden und Asylanwälten – und berichtet in einer haarsträubenden, theatralischen Story von veritablen Abgründen der Flüchlingsunterbringung auf deutschem Boden: Asylbewerber klagten über „schlechte Zimmer, mieses Essen, üble Behandlung“  und durchweg „menschenunwürdige Zustände in deutschen Heimen„; oft fühlten sie sich „wie im Gefängnis„, drangsaliert von „rassistischen“ Ärzten und Polizisten sowie „gewalttätigen Sicherheitsdiensten„. So empfinden Asylbewerber in Bremen, Hessen, Thüringen, Bayern, Brandenburg und Hamburg, die zwischen Oktober 2020 und Februar 2021 im Rahmen einer Studie des Politikwissenschaftlers Nikolai Huke von der Christian-Albrechts-Universität in Kiel „interviewt“ wurden, ihre Logis in Deutschland – und wer noch bei Trost ist, der fragt sich unweigerlich, wieso sie dann nicht im Elend ihrer Aufbruchsländer geblieben sind?

Angeblich nichts als Rassismus, Gewalt, Erniedrigung

Herausgeberin der Anfang des vergangenen Monats erschienenen Studie ist – welche Überraschung – Pro Asyl. Soviel wissenschaftliche Unabhängigkeit und politische Neutralität der Forschung gab es wohl in Deutschland seit Walter Ulbricht nicht. Fazit der Erhebung, welche angeblich der Untersuchung der „Lebensumstände“ von Asylbewerbern in Deutschland diente: „Nicht einmal Tiere“ würden so gehalten. Wer hätte das gedacht, dass sich Personen, die mit ihnen größtenteils von Schleppern phantasierten Wunschvorstellungen und irrealen Erwartungshaltungen ins gelobte Land kamen, in Erstaufnahmeeinrichtungen unwohl finden! Eine Binse, die allerdings zum beabsichtigten Mind- und Agendasetting passt.

Denn die Veröffentlichung dieser boulevardesk dramatisierenden Arbeit erfolgt natürlich nicht in den Herkunftsstaaten der Migranten, die als Glücksritter zu uns streben (wo sie sich theoretisch ja als nützlich erweisen könnte, falsche Versprechen der Menschenhändler und Fluchthelfer frühzeitig zu entzaubern und den Pull-Faktor zu mindern). Sondern in Deutschland selbst und das mit ganz anderen Hintergedanken: Um den Regierenden Beine zu machen, die viel von „qualifizierten Einwanderern“ und „Fachkräften“ faseln, aber am Ende nur immer mehr des zwar frommen, aber bildungsfernen Prekariats anlocken, das sich hier über erbarmungswürdige Zustände beklagt.

Nie war die Gelegenheit günstiger als jetzt, wo islamophile und migrantophile Narren in der künftigen Regierung die Bundesrepublik endgültig sturmreif schießen wollen, um mehr staatliche Gelder für neue Unterkünfte, bessere Wohnungen und am besten gleich Neubauten zugunsten der künftigen Austauschbevölkerung moralisch herbeizuerpressen. Insofern ist das Timing der „Focus“-Veröffentlichung, die von seitenlangen plakativen Horrorschilderungen Betroffener (freilich ohne dass dabei die jeweils beschuldigte Gegenseite zu Wort käme) nur so strotz, passend gewählt. Der neue Kampagnenjournalismus hält mit der weiteren politischen Diskursverschiebung Schritt.

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