Horst D. Deckert

Präsidiale Vergreisung: Sogar US-Demokraten zweifeln an Bidens Amtsfähigkeit

Ende kommenden Jahres bewirbt sich US-Präsident Joe Biden mit 82 Jahren für eine zweite Amtszeit. Seine zahllosen Aussetzer und die immer offensichtlichere Hinfälligkeit haben dazu geführt, dass sich selbst Wähler seiner eigenen demokratischen Partei einen anderen Kandidaten wünschen.

Dies geht aus einer aktuellen Umfrage von CNN (als „Haus- und Hofsender” der Demokraten eine diesbezüglich unverdächtige Quelle) hervor. Zunächst einmal sind Bidens politische Performance-Werte darin desaströs. So liegt der Zustimmungwert für seine generelle Arbeit als Präsident bei nur mehr 39 Prozent, und 58 Prozent sind der Meinung, dass seine Politik die wirtschaftlichen Bedingungen in den USA verschlechtert hat.

Für über zwei Drittel nicht mehr vertrauenserweckend

70 Prozent meinen, dass sich die Dinge im Land schlecht entwickeln, und 51 Prozent sagen, dass die Regierung mehr tun sollte, um die Probleme der Nation zu lösen. Nur 33 Prozent bezeichnen ihn als jemanden, auf den sie stolz sind, ihn als Präsidenten zu haben. Ein Rekordminuswert von 28 Prozent entfiel auf jene, die meinen, der Amtsinhaber sei noch „vertrauenserweckend”.

Besorgniserregend ist jedoch die öffentliche Einschätzung von Bidens Auftreten, Gesundheit und Amtstauglichkeit: 58 Prozent gaben an, in dieser Hinsicht einen schlechten oder sehr schlechten Eindruck von Biden zu haben. Nur noch 26 Prozent attestieren ihm das Durchhaltevermögen und die Schärfe, um effektiv als Präsident zu agieren; drei Viertel der Amerikaner – partei- und lagerübergreifend wohlgemerkt – ziehen dies mittlerweile in Zweifel.

Trump performt besser

Bidens Alter ist dabei der Hauptgrund für die tiefsitzende Skepsis der Amerikaner: 73 Prozent sind „ernsthaft besorgt” über seine körperliche und geistige Kompetenz. Selbst 67 Prozent der der demokratischen und den Demokraten nahestehenden Wähler meinen, die Partei solle einen anderen Kandidaten nominieren.  

Was dies betrifft, so sind das Gesamterscheinungsbild, die Vigilanz und physisch-mentale Fitness von Bidens Vorgänger und mutmaßlichem republikanischem Herausforderer Donald Trump, der nur vier Jahre jünger ist, deutlich besser und vielversprechender. Trotz mehrerer Anklagen, die aus offensichtlich politischen Gründen gegen ihn laufen, liegt Trump mit 55 Prozent vor seinem innerparteilichen Herausforderer Ron DeSantis, der bei nur 14 Prozent stagniert.

Seniler Biden wird zur Hypothek der Demokraten

Laut der CNN-Umfrage läge Trump unter allen registrierten Wählern im direkten Vergleich bei 47 Prozent, Biden bei 46 Prozent. Angesichts dieses Höhenfluges Trumps, der allen Gesetzmäßigkeiten der Politik widerspricht, macht sich bei den Demokraten offenbar die Einsicht breit, dass mit dem mindestens senilen, wenn nicht sogar dementen Biden keine Wahl mehr zu gewinnen ist.

Im Wahlkampf 2020 hatte er den Vorteil, dass wegen Corona kaum persönliche Kontakte nötig waren und er seine Kampagne zu weiten Teilen vom heimischen Keller aus bestreiten konnte. Seine schon damals deutlich erkennbaren geistigen und körperlichen Defizite konnten so besser kaschiert werden.

Nicht einmal Wahlbetrug hilft mehr

Der maßlose Anti-Trump-Furor der meisten Medien und deren eifrige Mithilfe bei der Vertuschung der Skandale um Biden und seinen Sohn halfen ihm, die Wahl von 2020 zu gewinnen – zumindest offiziell. Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Wahl gibt es nicht nur bei Trump.

In Anbetracht seines nicht mehr zu leugnenden Verfalls wendet sich nun auch ein erheblicher Teil der Wähler der Demokraten von „Sleepy Joe“ ab, der unter normalen Umständen niemals Präsident geworden wäre. Nicht einmal die kreativen Methoden bei der Stimmenauszählung würden ihm diesmal wohl helfen, an der Macht zu bleiben.

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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