Horst D. Deckert

Subtile Trans-Propaganda im „Sandmännchen”

Trotz aller Kritik und den gesellschaftlichen Verwerfungen, die sie auslöst, wird die Transideologie unerbittlich vorangetrieben – vor allem im öffentlich-rechtlichen deutschen Staatsfernsehen. Davon bleibt nun nicht einmal mehr das legendäre „Sandmännchen“ des „Kinderkanals“ (kika) verschont, das seit Generationen für Kinder ein festes Ritual vor dem Zubettgehen ist.

Wie alle totalitären Bewegungen, hat der Trans-Kult es bereits auf die Kleinsten abgesehen. Schon Kinder sollen so früh wie möglich indoktriniert werden, damit sie die Normalität erst gar nicht kennenlernen und das verrückte Menschenbild der woken Fanatiker unkritisch verinnerlichen können.

„Herr Ingeborg“ gibt sich die Ehre

Daher kommt dem legendären Ausspruch des „Sandmännchens“ – „Liebe Kinder, gebt fein Acht – ich hab euch etwas mitgebracht“ nun eine ganz neue Bedeutung zu: Die seit 1959 (!) ausgestrahlte Kindersendung. Der seit 1959 ausgestrahlten Sendung wurde letzte Woche die Figur eines „Herrn Ingeborg“ hinzugefügt.

Dabei handelt es sich um einen glatzköpfigen Mann, der ein grünes Kleid, Lippenstift, Rouge, Ohrringe, eine rote Perlenkette und einen Schnurrbart trägt. Er wird von einem Kind gesprochen, wodurch seine Stimme besonders hoch klingt. Diese bizarre Gestalt soll kleinen Kindern also nun als normaler Anblick vermittelt werden. Die Bezeichnung „trans“ wird zwar nicht verwendet, doch die Bilder sollen offenbar für sich sprechen und sich ins kindliche Bewusstsein eingraben.

Perfide Methode

Diese Methode ist sogar besonders perfide: Während älteren Kindern und Erwachsenen vorgelogen wird, dass es unendlich viele Geschlechter und eine riesige Anzahl an „Transmenschen“ gibt, sollen kleine Kinder diese als natürliche, allgegenwärtige Normalität und Präsenz wahrnehmen.

Auf Begründungen – mit denen man ja zumindest indirekt eingesteht, dass die Neuerung erklärungsbedürftig ist – und (wenn auch noch so unsinnigen) Argumenten verzichtet man hier komplett. Lieber zielt man also auf die visuelle Beeinflussbarkeit von kleinen Kindern, damit sie erst gar nicht auf den Gedanken kommen, den Anblick zu hinterfragen.

Kein Einzelfall

Das auf den gebührenfinanzierten Kinderkanal ausgestrahlte „Sandmännchen“ ist nicht die erste Sendung für Kleinkinder, die die Transideologie transportiert. Letztes Jahr wurde auch in der „Sendung mit der Maus“ ein Beitrag über die „Transfrau“ Katja gezeigt. Der ehemalige „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt sprach damals von einer „Zwangsmaus“und „ideologisch-sexualisierter Früherziehung mit Zwangsgebühren”.

Mit typischer Arroganz hatte Brigitta Mühlenbeck, Programmgruppenleiterin Kinder und Familie bei der ultralinken ARD-Anstalt WDR entgegnet: „Transgeschlechtlichkeit ist gesellschaftlich relevant. Es gibt Kinder und Jugendliche, die ein Problem mit ihrem Geschlecht haben. In Schulklassen ist Transgeschlechtlichkeit Thema, ob offen darüber gesprochen wird oder nicht. Es ist höchste Zeit, dafür zu sorgen, dass es behandelt und erklärt wird als etwas, das zu diesem Leben dazugehört.”

Thema in Schulklassen

In der Redaktion habe man sich gewundert, „dass die Sendung solche Wellen geschlagen hat”. In der Sendung spreche man so, „wie in unserer gesellschaftlichen Realität darüber gesprochen wird”. Es gehe darum, möglichst viele Zuschauerinnen und Zuschauer mitzunehmen. „Das bekommen wir nicht hin, wenn wir mit einem bestimmten Wording erst einmal Fremdheitsgefühle auslösen.”

In diesen Ausführungen zeigt sich das Paralleluniversum, in dem die woken Ideologen leben. „Transgeschlechtlichkeit“ ist nur deshalb ein Thema in Schulklassen, weil den Kindern auf allen Kanälen eingehämmert wird, dass es völlig normal sei, wenn sie im „falschen“ Körper leben und sich ein eigenes Geschlecht wählen würden. Von einer „gesellschaftlichen Realität“ kann keine Rede sein. Wirkliche Transsexuelle sind eine verschwindend kleine Minderheit, aus der man jedoch ein Massenphänomen macht. Mühlenbeck und Co. glauben offenbar mittlerweile ihre eigenen Lügen und setzten Kinder gnadenlos diesem Wahnsinn aus, um jede normale Entwicklung zu verhindern.

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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