Horst D. Deckert

US-Regierung empört: „Fitch-Rating“-Abwertung lässt Aktienmarkt abstürzen

Die US-Regierung bezeichnete am Mittwoch die internationale Rating-Entscheidung von „Fitch“, den Widerruf der bestmögliche AAA-Rating für US-Staatsanleihen, als fehlerhafte Einschätzung auf der Grundlage veralteter Daten. Finanzministerin Janet Yellen sagte: Sie wäre mit der Entscheidung von „Fitch Ratings“ nicht einverstanden und halte diese für willkürlich. Nach US-Regierung würden dadurch die Fortschritte der USA in Bezug auf die Wirtschaftsindikatoren und die Qualität der Regierungsführung der letzten zweieinhalb Jahre nicht berücksichtigt.

„Fitch“: „Scharfe Spaltung der US-Legislative ein Risiko“

Die Finanzministerin meinte in Hinsicht der sicheren Rückzahlung der Staatsschulden: Die beiden Parteien der US-Legislative hätten trotz des politischen Stillstands eine Einigung erzielt und im Juni ein Gesetz verabschiedet, welches die Probleme in Zusammenhang mit der Staatsschuldenobergrenze löse.

Die internationale „Fitch“-Ratingagentur teilte am frühen Mittwochmorgen in London den Entzug der der bestmöglichen „AAA“-Rating mit – sowie die Neubewertung mit „AA+“. Dies geschehe aufgrund der zunehmenden politischen Polarisierung und der extrem hohen Staatsverschuldung.

In den nächsten drei Jahren werden sich die öffentlichen Finanzen in den USA verschlechtern und die ohnehin schon hohe Staatsverschuldung wird weiter steigen.

Bereits am 24. Mai hatte „Fitch“ das Rating von US-Staatsanleihen auf eine negative Beobachtungsliste gesetzt, da sich die politische Einigung auf die US-Schuldenobergrenze verzögert hatte. Begründet wurde der Schritt damals mit der zunehmenden politischen Polarisierung und den Spaltungen zwischen den zwei Parteien, den Demokraten und den Republikanern, in Fragen der Staatsverschuldung.

In der Begründung der Ratingagentur heißt es weiter:

Die Qualität der Aktivitäten der US-Regierung, einschließlich der öffentlichen Finanzen und der Verschuldung, hat sich in den letzten zwanzig Jahren stetig verschlechtert.

Wiederholte politische Pattsituationen bei der Staatsschuldenobergrenze und Verzögerungen in letzter Minute haben somit also das Vertrauen in die öffentliche US-Finanz-Verwaltung untergraben.

US-Börsen-Indizes sacken ab

Bereits am Mittwoch sackten durch die „Fitch“-Herabstufung die wichtigsten Indizes an der New Yorker Börse wie seit Monaten nicht mehr, sehr schnell nach unten. Der „Dow Jones“ schloss ein Prozent niedriger, der „S&P“ der 500 größten Unternehmen schloss 1,4 Prozent tiefer, und der „Nasdaq“ der Technologieunternehmen schloss 2,2 Prozent niedriger als am Vortag.

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