Kategorie: Nachrichten
Deutschland konkurriert mit Polen darum, Russlands Eindämmung anzuführen
Andrew Korybko
Unabhängig davon, wer aus dieser Rivalität als Sieger hervorgeht, gewinnen die USA in jedem Fall, da beide NATO-Mitglieder sind. Dennoch sollte anschließend ein NATO-russischer Nichtangriffspakt folgen, um die Spannungen zu steuern.
Das Wall Street Journal beschrieb Ende letzten Jahres „Deutschlands geheimen Plan für einen Krieg mit Russland“, der im Kern darauf hinausläuft, die Remilitarisierung voranzutreiben und die Verkehrsinfrastruktur im ganzen Land rasch zu modernisieren, um im Falle eines künftigen Konflikts effektiver als landesweite Aufmarschbasis zu dienen. Der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz brachte dies mit seinem faktischen Manifest in Gang, das im Dezember 2022 in Foreign Affairs veröffentlicht wurde, doch es ist sein Nachfolger Friedrich Merz, der es nun aktiv umsetzt.
Die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur, die darauf abzielt, die derzeit auf etwa 45 Tage geschätzte Verlegungszeit für Truppen und Ausrüstung von Europas Atlantikhäfen bis an die russische Grenze auf nur noch drei bis fünf Tage zu verkürzen, entspricht dem Geist des „militärischen Schengen“. Diese Regelung wurde Anfang 2024 zwischen Deutschland, Polen und den Niederlanden vereinbart; Belgien und Frankreich könnten sich bald anschließen. Auch Litauen könnte dies tun, damit Deutschland seine neue Basis dort leichter von Polen aus erreichen kann.
Obwohl dies als Mittel zur „Abschreckung“ Russlands dargestellt wird – das keinerlei Absicht hat, Europa anzugreifen, wie Putin kürzlich bestätigte, und bereit ist, diesen Umstand auch zu formalisieren –, verschärft es in Wirklichkeit das Sicherheitsdilemma, indem es Russlands Bedrohungswahrnehmung der NATO und die damit verbundenen Ängste vor einer „Operation Barbarossa 2.0“ erhöht. Vor diesem Hintergrund sind auch die jüngste Behauptung des stellvertretenden Außenministers Alexander Gruschko zu sehen, die EU bereite sich auf einen Krieg mit Russland vor, sowie die nahezu zeitgleiche ähnliche Aussage des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.
Wie dem auch sei, die deutsch-polnische Nullsummen-Rivalität könnte diese Vorbereitungen behindern, da Polen um die Wahrung seiner Souveränität gegenüber Deutschland besorgt ist, das es als bedeutende nichtmilitärische Bedrohung betrachtet – aufgrund seiner Kontrolle über die EU und seiner Pläne, den Block unter deutscher Führung zu föderalisieren. Schließlich gilt sowohl „Die geplante Transformation der EU in eine Militärunion ist ein föderalistischer Machtzug“ als auch der Vorschlag, weitere 400 Milliarden US-Dollar für die Ukraine auszugeben – beides Ideen, die von Berlin unterstützt werden.
Tatsächlich wurde bereits im November 2023 eingeschätzt, dass „NATOs vorgeschlagenes ‚militärisches Schengen‘ ein kaum verhüllter deutscher Machtzug gegenüber Polen ist“. Dies kann jedoch gemanagt werden, wenn Polens neuer konservativ-nationalistischer Präsident verhindert, dass die liberal-globalistische Regierung das Land verkauft. Zu diesem Zweck muss Polen die deutsche Militärpräsenz auf ein Minimum beschränken, sodass diese lediglich als eine Art Stolperdraht dient, um sicherzustellen, dass Deutschland im Krisenfall den Fluss US-amerikanischer Militärhilfe nach Polen nicht behindert.
Deutschland und Polen konkurrieren miteinander darum, nach dem Ende des Ukraine-Konflikts die führende Rolle bei der Eindämmung Russlands in Mittel- und Osteuropa zu übernehmen. Ersteres will dies über den Plan „Festung Europa“ erreichen, während Letzteres dies durch die „Drei-Meere-Initiative“ verwirklichen möchte. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Deutschland Polen dabei als Juniorpartner unterordnen will, während Polen Deutschlands Gleichrangigkeit anstrebt und möglicherweise eines Tages sogar dessen Seniorpartner werden möchte.
Die USA unterstützen Polens Vision, da deren Umsetzung zu mehr Käufen amerikanischer Waffen führen würde – im Gegensatz zu Deutschlands angestrebtem Ausbau der eigenen Produktion und europäischen Beschaffungen – und zudem einen geopolitischen Keil schafft, um Deutschland und Russland auseinanderzuhalten. Unabhängig davon, wer diese Rivalität um die Eindämmung Russlands gewinnt, profitieren die USA, da beide NATO-Mitglieder sind. Dennoch sollte in jedem Fall ein NATO-russischer Nichtangriffspakt folgen, um die Spannungen zu managen.
„Fachkräfte“: Zahl der langzeitarbeitslosen Migranten in Deutschland explodiert!

Neuen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge nimmt die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland weiter dramatisch zu. Besonders betroffen sind Erwerbslose ohne deutsche Staatsangehörigkeit und sogenannte Geflüchtete.
Aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zufolge sind in Deutschland 1.042.517 Menschen seit mindestens einem Jahr ohne Beschäftigung und gelten damit als langzeitarbeitslos. Das entspricht 36,1 Prozent aller Arbeitslosen im Land.
Auffällig ist der hohe Ausländer-Anteil: Jeder dritte Langzeitarbeitslose besitzt keinen deutschen Pass. Wurden 2014 noch 196.122 ausländische Langzeitarbeitslose gezählt, liegt die aktuelle Zahl bei 317.377 – ein Anstieg um fast 62 Prozent!
Hier wiederum sticht der Zuwachs bei Migranten aus sogenannten Asylherkunftsländern hervor: Ihre Zahl stieg von 19.053 im Jahr 2014 auf 92.244 im Jahr 2024. Damit stammt inzwischen fast jeder zehnte Langzeitarbeitslose aus einem sogenannten Fluchtland.
Nach Angaben der BA verfügen 60,3 Prozent der Langzeitarbeitslosen über keinen Berufsabschluss; mehr als 23 Prozent haben keinen Hauptschulabschluss.
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Klatsche für EU und Klimamafia: US-Energieminister zerlegt Energiewende
Der neue US-Energieminister Chris Wright hat die sogenannte Energiewende als das entlarvt, was sie ist. Eine gigantische Fehlinvestition, die der Welt nichts gebracht hat außer höheren Preisen und Deindustrialisierung. Und natürlich satte Profite für die Klimamafia auf Kosten der Allgemeinheit.
Chris Wright, seit Februar 2025 Energieminister in der Trump-Administration und ehemaliger CEO des Fracking-Unternehmens Liberty Energy, sprach am 7. Januar 2026 auf einer Energie-Konferenz von Goldman Sachs in New York. In einem Interview, das CNBC live übertrug, legte er faktenbasiert dar, warum die vielbeschworene Abkehr von fossilen Brennstoffen scheitert.
Moderator Neil Mehta von Goldman Sachs ließ ihn ausführlich zu Wort kommen und Wright nutzte die Bühne, um mit nackten Zahlen und reiner Logik die Energiewende genussvoll abzuräumen. Wright begann mit der US-Energiebilanz. Über 72 Prozent des Primärenergieverbrauchs stammen heute aus Öl und Erdgas, ein Rekordanteil, trotz aller linksgrünen Propaganda. „Das klingt nicht gerade nach einer sterbenden Industrie, von der ich die letzten 15 Jahre hören musste“, sagte er trocken. Im Öl- und Gassektor sinken die Kapitalkosten, steigt die Effizienz, explodiert die Produktion. Im Stromsektor dagegen fließen Milliarden in „grüne“ Projekte, schaffen damit aber kaum Wachstum bei der Stromerzeugung, dafür aber massiv steigende Preise.
Besonders Deutschland bekam sein Fett weg. „Die Deutschen haben eine halbe Billion Dollar investiert, mehr als die doppelte Kapazität ihres Stromnetzes und produzieren heute 20 Prozent weniger Strom als vorher. Und verkaufen ihn zum dreifachen Preis.“ Das sei kein Modell, das die Welt kopieren werde. Stattdessen führe es zur Deindustrialisierung: Fabriken wandern nach Asien ab, wo sie mit Kohle statt mit Gas laufen, die Emissionen steigen, statt zu sinken. Wright nannte das die „größte Fehlinvestition der Menschheitsgeschichte“.
Global seien nominal zehn Billionen Dollar in den „Kampf gegen den Klimawandel“ geflossen. Als Ergebnis deckt Solar 1,2 Prozent des Weltenergiebedarfs, Wind 1,4 Prozent, zusammen 2,6 Prozent. Überall, wo diese Quellen stark ausgebaut wurden, explodierten die Preise. In Kalifornien, Großbritannien, Deutschland. „Wir lassen die Rationalität vor der Tür, wenn es um Klimawandel geht“, kritisierte Wright die Politik. Physik, Zahlen und Mathematik gelten plötzlich nicht mehr, nur noch das Mantra der Dekarbonisierung. Hier eine Passage seiner Ausführungen in deutscher Übersetzung:
„Engagieren wir uns doch mit der Realität: Öl, Gas und Kohle sind es, die die Welt antreiben. Punkt. Wir können keine Windturbine, kein Solarmodul und kein Kernkraftwerk bauen ohne massive Mengen an Öl, Gas und Kohle. So funktioniert die Welt. Seit dem Jom-Kippur-Krieg vor über 50 Jahren, als die Energiewende-Bewegung begann, kamen 85 Prozent der globalen Energie aus Kohlenwasserstoffen. Heute? Immer noch 85 Prozent. Zehn Billionen Dollar investiert und wir haben Solar auf 1,2 Prozent und Wind auf 1,4 Prozent gebracht. Überall, wo diese Technologien hochpenetriert sind (Anm.: sehr ausgebaut wurden), steigen die Preise und Industrien wandern ab. Das ist keine Bekämpfung des Klimawandels, das ist Deindustrialisierung.“
Wright betonte, dass selbst „grüne“ Technologien auf fossilen Brennstoffen basieren, von der Produktion bis zum Transport. Die Idee einer raschen Transition sei pure Illusion. Stattdessen brauche die Welt zuverlässige, bezahlbare Energie, um Wohlstand zu schaffen.
Während Europa weiter auf teure Subventionen aus Steuermitteln setzt und sich selbst ruiniert, spricht die US-Regierung unter Trump Klartext. Energiepolitik muss realistisch sein, nicht ideologisch. Die Energiewende, wie unsere Regierungen sie uns verkauft haben, ist am Ende. Wer weiter hunderte Milliarden verbrennt für imaginäre Effekte, der handelt bestenfalls verantwortungslos und schlechtestenfalls mit kriminellem Vorsatz. Es wird Zeit, dass auch bei uns die Regierungen auf Fakten und Rationalität statt auf ideologisch geschürte Panik setzen. Auch wenn es den Empfängern der bisherigen Klima-Billionen aus Steuergeldern wehtun wird.
Panik auf der Titanic: Haseloff (CDU) geht früher – Ulrich Siegmund (AfD) in Sachsen-Anhalt vor der absoluten Mehrheit!

Es ist ein leicht durchschaubares Manöver acht Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff gibt vorzeitig sein Amt ab. Die „Mitteldeutsche Zeitung“ meldet, damit wolle er noch vor der Landtagswahl im September den Weg freimachen für die Wahl des CDU-Spitzenkandidaten und bisherigen Wirtschaftsministers Sven Schulze zum neuen Regierungschef. Schulze soll demnach noch im Januar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden. Dafür braucht er im Magdeburger Landtag die Zustimmung der Koalitionspartner SPD und FDP.
Hinter der Rochade steckt die verzweifelte Hoffnung der CDU, ihr blasser Kandidat könne mit dem „Amtsbonus“ des Regierungschefs im Rücken doch noch verhindern, dass Ulrich Siegmund erster AfD-Ministerpräsident Deutschlands wird. Umfragen sahen die AfD zuletzt in Reichweite der absoluten Mehrheit.
Laut Deutsche Presse-Agentur (dpa) sollen am Montag zunächst die Parteien der Regierungskoalition schriftlich der Bedingung zustimmen, dass die Inhalte des Koalitionsvertrages übernommen werden und das Bündnis aus CDU, SPD und FDP fortgeführt wird. Es gelte zu vermeiden, dass das Land „instabil in den Wahlkampf“ gehe.
Die Landes-CDU hatte Schulze im November zum Spitzenkandidaten gewählt. Haseloff ist seit 2011 im Amt und regiert aktuell mit einer Koalition aus CDU, SPD und FDP.
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Papst Leo XIV. warnt vor Kriegstreiberei und „Orwellscher Sprachverwirrung“
(David Berger) In einer ungewöhnlich scharfen Rede vor rund 184 Diplomaten am Heiligen Stuhl hat Papst Leo XIV. die internationale Gemeinschaft eindringlich vor einer Rückkehr der Kriegsideologie und einer verzerrten Sprache gewarnt, die demokratische Formen aushöhle. „Krieg ist wieder in Mode“, sagte der Papst am Freitag in seiner jährlichen außenpolitischen Ansprache, die traditionellerweise bei seinen […]
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Epstein-Akten, gelöschte Beweise und die Entführung von Maduro: Zufall oder Kalkül einer bequemen Ablenkung von den dekadenten Eliten eines sterbenden Imperiums?
Wie die Vernichtung von Epstein-Beweisen und die plötzliche Venezuela-Krise den Fokus von elitärer Komplizenschaft auf Regimewechsel in Lateinamerika verschoben.
Genauso wie die Epstein-Akten drohten, einige der mächtigsten Persönlichkeiten der Welt zu entlarven, lenkte eine plötzliche internationale Krise über Nacht die weltweite Aufmerksamkeit um. Für Washington kam es gerade recht: Der Fokus verschob sich vom politisch explosivsten Skandal der letzten Jahre hin zu einem inszenierten Schurken im Ausland – Venezuela.
Doch was steckt wirklich hinter dem Venezuela-Konflikt?
Hier ist die gesamte, recherchierte Geschichte Schritt für Schritt:
1. Die Epstein-Akten und politische Zweckmäßigkeit
Natürlich hat die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro auf den ersten Blick nichts mit den Epstein-Akten zu tun. Die Veröffentlichung dieser Akten war einst ein Wahlversprechen des damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.
Im Weißen Haus angekommen, wischte er sie jedoch vom Tisch, bezeichnete die Dokumente als „Demokratische-Party-Hoax“ und machte deutlich, dass er ihre Veröffentlichung verhindern wollte. Trotz Trumps Widerstand sah sich seine Regierung nach monatelangen Verzögerungen, öffentlicher Empörung und Druck aus der eigenen Wählerschaft letztlich gezwungen, die Akten doch freizugeben.
Als Trump auf Fotos von Bill Clinton angesprochen wurde, die in den neu veröffentlichten Epstein-Dokumenten auftauchten, griff er Clinton nicht an, wie er es sonst oft getan hatte. Stattdessen zeigte er Mitgefühl für jemanden, der in denselben Akten erschien wie er selbst:
- „Ich mag Bill Clinton. Ich habe mich immer gut mit Bill Clinton verstanden.“
- „Ich hasse es zu sehen, dass Fotos von ihm auftauchen… das ist schrecklich.“
- „Bill Clinton ist ein großer Junge, der kann damit umgehen.“
2. Trump, die Clintons und elitäre Verbindungen
Vor seiner Präsidentschaftskampagne 2016 pflegte Donald Trump ein freundschaftliches und gesellschaftlich vernetztes Verhältnis zu Bill und Hillary Clinton. Sie bewegten sich in denselben New Yorker Kreisen, besuchten gemeinsam Veranstaltungen, und die Clintons waren sogar zu Trumps Hochzeit mit Melania 2005 eingeladen.
Trump spendete zudem in den 1990er Jahren für Bill Clintons Kampagnen und nahm an Veranstaltungen der Clinton Foundation teil – ein Ausdruck sowohl finanzieller als auch wohltätiger Unterstützung. Öffentlich lobte er Bill Clinton als Präsident und würdigte Teile von Hillary Clintons Arbeit als Außenministerin.
Diese freundschaftliche Beziehung endete weitgehend, sobald Trump in die Politik eintrat und eine konfrontative Haltung gegenüber den Clintons einnahm – eher eine politische Taktik als Ausdruck tiefer Überzeugung, angesichts von Trumps früherem liberal-gerichtetem, offen promiskuitivem Lebensstil, der zudem nicht mit dem streng christlichen Weltbild vieler Wähler im sogenannten Bible Belt übereinstimmte.
Das kriminelle Epstein-Unternehmen offenbarte jedoch die parteiübergreifende Komplizenschaft der Elite sowie enge Verbindungen Epsteins zu amerikanischen und israelischen Geheimdiensten, die offenbar „Kompromat“ sammelten, um Einfluss auf mächtige Persönlichkeiten auszuüben.
3. Gelöschte Beweise: Congressman Frank Mrvan deckt FBI-Manipulation auf
Die veröffentlichten Epstein-Akten waren stark redigiert: Mindestens 550 Seiten waren vollständig geschwärzt – darunter ein 119-seitiges Grand-Jury-Dokument und ein zusammenhängender Block von 255 Seiten – während Hunderte weitere teilweise unkenntlich gemacht wurden, sodass Namen, Kontaktdaten, Bilder und andere wesentliche Inhalte verborgen blieben.
Beobachter schätzen, dass bis zu 90 % des Materials teilweise oder vollständig redigiert waren. Mindestens ein Dutzend Dateien verschwanden kurzzeitig von der Website des Justizministeriums, darunter eine mit Donald Trump, Jeffrey Epstein, Melania Trump und Ghislaine Maxwell, und tauchten erst wieder auf, nachdem das Verschwinden bemerkt und öffentlich kritisiert wurde.
Noch auffälliger war die Löschung umfangreicher Daten – einschließlich umfangreicher Zeugenaussagen – durch das FBI, öffentlich als „technischer Ausfall“ bezeichnet. Bei einer Kongressanhörung präsentierte Congressman Frank Mrvan – Experte für Datensicherheit und forensische Analyse, der sich nicht leicht täuschen lässt – Beweise, die die Behauptung von FBI-Direktor Kash Patel, die 2,7 Terabyte große Löschung am 14. Oktober sei ein Zufallsfehler gewesen, widerlegten.
Laut Mrvan richteten sich 73 % der gelöschten Daten – rund 1,97 Terabyte – gezielt gegen die Epstein-Ermittlungen, darunter 847 dauerhaft gelöschte Zeugenaussagen (312 von Menschenhandel-Opfern, 297 von Missbrauchsopfern und 238 von Zeugen), 234 Videos, 12.476 Telefonaufzeichnungen und 89.234 E-Mails.
Während andere FBI-Ermittlungen kaum oder gar keine Verluste verzeichneten, deutete die selektive Löschung – unterstützt durch authentifizierte Logs mit Patels digitaler Signatur, biometrischer Verifizierung und physischer Anwesenheit – auf gezielte Beweismanipulation hin. Mrvans Expertise und sorgfältige Präsentation deckten die bewusste Vernichtung entscheidender Beweise auf, zerschlugen Patels Verteidigung und lösten landesweite Empörung über institutionelles Versagen aus.
Vor diesem Hintergrund ist leicht zu erkennen, warum Präsident Trump ein starkes Motiv gehabt haben könnte, die Aufmerksamkeit von diesen politisch gefährlichen und peinlichen Akten abzulenken.
4. Ablenkung der Öffentlichkeit: Venezuela als bequemer Vorwand
Obwohl der Konflikt mit Venezuela nicht durch den Epstein-Skandal ausgelöst wurde, kam er zu einem höchst passenden Zeitpunkt: Plötzlich richtete die Welt ihre Aufmerksamkeit auf Venezuela und den Iran, begrub die Epstein-Dokumente und verschob die öffentliche Erzählung hin zu Maduro, der nun als Hauptschurke dargestellt wurde.
Der Fall gegen Maduro und seine Frau Cilia Flores ist ein klassisches Beispiel für einen Schauprozess, bei dem das Urteil von Anfang an festzustehen scheint – unabhängig von der Beweislage. Die Möglichkeit einer Freilassung Maduros oder gar einer Entschädigung könnte als massive Demütigung für Washington gelten und das internationale Ansehen der USA erheblich schädigen.
Diese Situation fügt sich in die breitere Weltanschauung der Trump-Administration, insbesondere die von Stephen Miller, der als Senior Advisor für Politik fungierte. Miller, bekannt für seine harte Haltung in Bezug auf Immigration und nationale Sicherheit, vertrat die Ansicht, dass die Welt „durch Macht regiert wird“ und dass die USA ihre globale Dominanz durch militärische, wirtschaftliche und politische Stärke behaupten sollten.
Millers Perspektive ist hier entscheidend, da sie die US-amerikanische Herangehensweise an Venezuela widerspiegelt: Es geht nicht um den Kampf für Demokratie oder Menschenrechte, sondern um die Kontrolle über strategische Ressourcen und geopolitischen Einfluss. Die ständigen Anklagen gegen Maduro und die Dämonisierung seiner Regierung dienen dazu, diese zu delegitimieren und amerikanische Interessen zu fördern, insbesondere in Bezug auf den wachsenden Einfluss Chinas und Russlands in der Region.
In Wirklichkeit geht es in der US-Politik in der Region weniger darum, Diktaturen oder Drogenkriminalität zu bekämpfen, sondern vielmehr darum, Venezuelas riesige Ölreserven zu sichern und den Einfluss rivalisierender Mächte einzudämmen. Dies entspricht Millers Sichtweise auf internationale Beziehungen, die den Einsatz roher Macht und Gewalt betont – oft unter flagrante Verletzung des Völkerrechts – um die amerikanische Hegemonie aufrechtzuerhalten.
5. Die Instrumentalisierung der Medien: Zustimmung für Regimewechsel herstellen
US-Vorbereitungen für Krieg oder Regimewechsel beginnen typischerweise im „Informationsraum“, wobei Medienberichte die öffentliche Zustimmung formen, bevor physische Angriffe erfolgen – wie in Irak, Libyen, Iran und nun Venezuela zu beobachten. Zielstaaten werden systematisch dämonisiert, bis die öffentliche Meinung militärische Intervention akzeptiert.
Im Fall Maduro behaupteten die USA Beteiligung am Drogenhandel, ohne dass dies öffentlich belegt wäre. Zudem wurde er als „Kommunist“ gebrandmarkt. Der konservative Kommentator Tucker Carlson merkte jedoch trocken an, dass Maduros Regierung Abtreibung, gleichgeschlechtliche Ehe, Pornografie und Geschlechtsumwandlungen verboten habe, und beschrieb Venezuela in diesen Fragen als „sozial konservativ“.
Der Vorwand Drogenhandel wird zusätzlich untergraben durch Trumps Begnadigung des ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández, der als „Kokain-König“ eines der größten Drogenhandelsnetzwerke Lateinamerikas galt.
Selbst wenn Maduro involviert wäre, übertrifft das honduranische Netzwerk ihn bei Weitem. Wäre Trumps Fokus ernsthaft auf dem Kampf gegen Drogen, die Millionen von Amerikanern getötet haben, würde er mexikanische Kartelle angreifen und Spenden der Sackler-Familie ablehnen, die massiv von der Opioid- und Fentanyl-Krise profitiert und 7,4 Mrd. USD an Opfer gezahlt hat.
Ironischerweise befinden sich die weltweit größten Geldwäschereien – wo die Drogenkartelle ihre illegalen Milliarden legalisieren – in Miami, Texas und Connecticut. Offenbar ist es einfacher, einen südamerikanischen Präsidenten zu entführen, als diese US-Dienste, die für die Kartelle unverzichtbar sind, zu schließen.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu wird inzwischen vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht. Dennoch empfangen ihn die USA und andere Regierungen weiterhin, als sei nichts geschehen.
Gleichzeitig haben vergleichsweise schwache Anschuldigungen wegen angeblicher Drogenaktivitäten gegen Maduro in Washington mehr politisches Gewicht als die umfangreich dokumentierten Massaker an der Bevölkerung Gazas, für die Netanyahus Regierung verantwortlich gemacht wird.
6. Sun Tzu und die Projektion von Macht
Sun Tzus Prinzip aus Die Kunst des Krieges – „Wenn du schwach bist, erscheine stark“ – scheint den militärischen Aufbau der USA vor der Küste Venezuelas geleitet zu haben. Obwohl die USA über enorme militärische Stärke und das weltweit größte BIP verfügen, gelten sie weithin als Imperium im Niedergang – bedingt durch Chinas Aufstieg (dessen BIP nach Kaufkraftparität inzwischen ein Drittel größer ist als das der USA), das Scheitern der NATO, Russland in der Ukraine zu besiegen, die Unfähigkeit, den Iran zu stürzen, die Probleme in Gaza und den fallenden Dollar.
Innerhalb der USA trug diese Wahrnehmung sinkender Macht zur Wiederwahl Donald Trumps 2024 unter dem MAGA-Slogan bei, der suggerierte, Amerika habe seine Größe verloren und strebe deren Wiedergewinnung an.
Seit seiner Wiederwahl haben die USA ihre Macht aggressiv wieder geltend gemacht: Teilnahme an Israels 12-tägigem Krieg gegen den Iran, Eskalation der Spannungen mit Russland durch die Aufrüstung der Ukraine, Verhängung von Sanktionen gegen zahlreiche Länder, Drohungen zur Annexion Kanadas und Grönlands sowie die Umbenennung des Verteidigungsministeriums in Kriegsministerium.
Diese Maßnahmen dienen sowohl der innenpolitischen Propaganda als auch der Signalwirkung an die Welt über die Dominanz der USA.
7. Historischer Kontext: Venezuela und US-Imperialambitionen
Venezuela verkörpert Simón Bolivars Vision eines unabhängigen, vereinten Lateinamerikas und steht im Widerspruch zur US-Monroe-Doktrin, die die westliche Hemisphäre als Einflussbereich Amerikas beansprucht und Mächte wie China und Russland ausschließen will.
Venezuelas enorme natürliche Ressourcen verschärfen diese Spannung: Es verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven – im Wert von mindestens 18 Billionen US-Dollar – sowie über unerschlossene Gas-, Gold-, Eisen- und andere Mineralvorkommen. Einen Großteil des 20. Jahrhunderts monopolisierten eine winzige Elite, eng verbunden mit US-Konzernen, die Ressourcen Venezuelas und transferierten die Profite ins Ausland, während der Großteil der Bevölkerung in extremer Armut lebte.
Das arabische Ölembargo der 1970er Jahre bereicherte die venezolanische Elite kurzfristig enorm, legte jedoch zugleich den Grundstein für das Ölüberangebot der 1980er Jahre, als globale Volkswirtschaften nach Alternativen suchten und die Preise einbrachen.
Stark von Ölexporten abhängig, stürzte Venezuela in eine Schuldenkrise – 34 Milliarden US-Dollar Schulden bei nur 300 Millionen US-Dollar Reserven – während 70 % der Bevölkerung in bitterer Armut lebten, die Inflation explodierte und die Defizite wuchsen.
Internationale Geldgeber verlangten Austerität und wirtschaftliche Liberalisierung, einschließlich Kürzungen der öffentlichen Ausgaben, Privatisierungen wichtiger Sektoren und Abbau von Subventionen.
Trotz seiner Wahl auf einer Anti-Austeritätsplattform setzte Präsident Carlos Andrés Pérez diese Maßnahmen durch und hob die lebenswichtigen Treibstoffsubventionen auf, während die Bevölkerung durchschnittlich nur 8 US-Dollar pro Monat verdiente. Der daraus resultierende Aufstand El Caracazo 1989 wurde brutal niedergeschlagen und untergrub weiter die politische Legitimität der Regierung.
8. Aufstieg von Hugo Chávez
Aus diesem Chaos entstand Hugo Chávez, ein Offizier, der zum revolutionären Politiker wurde. 1998 gewählt, verstaatlichte er effektiv die Ölindustrie und leitete die Gewinne aus den westlichen Märkten in soziale Programme für Gesundheit, Wohnraum, Bildung und Ernährung um. Chávez’ Bolivarische Revolution griff ausdrücklich Bolivars Vision eines unabhängigen Lateinamerikas auf, frei von US-Kontrolle und neoliberalem Einfluss.
Dies bedrohte direkt die US-Interessen: Ein Land mit enormen Ölreserven, das seine Souveränität behauptet, stellte eine Herausforderung für den Petrodollar, die US-Dominanz und die Monroe-Doktrin dar. In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren US-Bemühungen, Venezuela zu stürzen, von strategischen wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen motiviert, nicht von Bedenken wegen Demokratie, Menschenrechten oder Drogenhandel – Letzterer diente lediglich als Rauchvorhang.
9. Wirtschaftliche Interessen und globale Verschiebungen
Die Dominanz der USA beruhte 80 Jahre lang auf Dollar- und Energiehoheit, verbunden über das Petrodollarsystem. Die BRICS-Staaten – China, Russland, Indien, Brasilien, Südafrika – bauen Alternativen auf und handeln Öl in Nicht-Dollar-Währungen wie dem Yuan.
Beispiele sind Ölgeschäfte zwischen Saudi-Arabien und China oder Indiens Kauf von russischem Öl in Yuan trotz Sanktionen. Venezuelas wachsende Bindungen an China (grosse Investitionen), Russland (militärische und geheimdienstliche Unterstützung) und Iran (Beratung zur Umgehung von Sanktionen) machen das Land „strategisch gefährlich“.
Sollte Venezuela den BRICS beitreten und Nicht-Dollar-Ölgeschäfte abschließen, könnte dies die Dollar-Hegemonie untergraben, die US-Macht schwächen und die Multipolarität beschleunigen. Die Kontrolle über venezolanisches Öl ist daher entscheidend für die Gestaltung globaler Machtverhältnisse im kommenden Jahrhundert.
10. US-Regimewechsel heute: Strategien im Kontext geopolitischer Neuausrichtung
Von den USA bislang unterstützte Oppositionsfiguren umfassen Maria Corina Machado, Nobelpreisträgerin für den „demokratischen Übergang“, die sich verpflichtet hat, Venezuela für ausländische Investitionen zu öffnen – einschließlich 1,7 Billionen US-Dollar in Öl, Gas, Bergbau und Infrastruktur –, Privatisierungen und US-Multis zu begünstigen und gleichzeitig aktiv den Sturz Maduros zu unterstützen, in Anlehnung an die Politik der venezolanischen Elite vor Chávez.
Ein Washington-treues Regime könnte für China zur Bedrohung werden, indem es stark rabattierte Öllieferungen einstellt und die rund 67 Milliarden US-Dollar an chinesischen Investitionen in Venezuela – darunter Kredite, Infrastrukturprojekte und Energievorhaben, die überwiegend mit dem für das Land zentralen Ölsektor verbunden sind – im Interesse bzw. auf Druck der USA infrage stellt.
Der US-Einfluss in Venezuela erstreckt sich über zwei Jahrzehnte: zunehmend verschärfte Sanktionen, kombiniert mit politischen Fehlern Venezuelas, führten zu Hyperinflation, Unruhen und wiederholten Putschversuchen.
Die jüngste Eskalation umfasste gezielte Attentate und Angriffe auf Infrastruktur, in Anlehnung an Taktiken, die zuvor im Iran angewendet wurden. Der Einsatz der USS Gerald R. Ford (fähig, über 75 Flugzeuge zu starten) und die Errichtung einer Flugverbotszone ermöglichten Luftangriffe und die Entführung von Präsident Maduro und seiner Frau. Berichten zufolge forderten die Angriffe auf Caracas Dutzende Tote, darunter Militärangehörige und Zivilisten sowie Maduros kubanische Leibwaechter. Unter den bestätigten zivilen Opfern war eine 80-jährige Frau, die getötet wurde, als ein US-Luftangriff ein Wohngebäude in Catia La Mar bei Caracas traf.
Die Vereinigten Staaten sind entschlossen, die verbleibende venezolanische Regierung zu stürzen, falls sie sich nicht dem amerikanischen Diktat untwirft und ist bereit, nach Bedarf zu eskalieren – wahrscheinlich mit ähnlichen Ambitionen gegenüber anderen Zielen wie Kolumbien und Iran. Trump erklärte, dass die USA Venezuela „vorübergehend“ führen und während eines Übergangs die Ölindustrie kontrollieren würden, obwohl die Details unklar bleiben.
Dies ist alles andere als Routine; es handelt sich eher um eine „Alles-oder-Nichts“-Mission des US-Imperiums, um Kerninteressen in einem sich rasch verändernden globalen Machtgefüge zu verteidigen. Venezuelas Überleben ist unsicher, doch die Einsatzhöhe ist klar: Kontrolle über Öl, Erhalt der Dollar-Dominanz und die Verhinderung einer globalen Machtverschiebung um jeden Preis.
11. Drohungen, Bestechungen und Verrat
Die säkulare syrische Regierung von Bashar al-Assad wurde nicht nach einem erbitterten Kampf zwischen den von den USA, der Türkei und Israel unterstützten islamistischen Milizen und dem überlegenen syrischen Militär gestürzt. Stattdessen wurden die Kommandanten der syrischen Armee schlichtweg bestochen und ließen die HTS-Gruppen sowie ihren Anführer Ahmed al-Sharaa (früher bekannt als Abu Mohammad al-Jolani) ohne Widerstand passieren. Al-Sharaa, der seine Karriere bei al-Qaida begann und sich durch brutale Methoden einen Namen machte, übernahm später die Macht in Damaskus. In den USA stand er lange Zeit auf einer „Wanted List“ als gesuchter Terrorist.
Die Ereignisse in Venezuela zeigen unübersehbare Parallelen zu denen in Syrien. Der Sturz und die Entführung von Präsident Nicolás Maduro wären ohne eine Absprache zwischen US-Behörden und einflussreichen Akteuren innerhalb des venezolanischen Staatsapparats unmöglich gewesen. Die CIA ist seit Jahren stark im Land präsent und sucht gezielt nach Beamten, die mit Geld, dem Versprechen eines komfortablen Lebens in den USA oder der Angst vor direkten Konsequenzen für ihren Widerstand gewonnen werden können.
Beamte, die um ihr Leben fürchten, wenn sie sich weiterhin gegen die Interessen der USA stellen, und die zudem schlecht bezahlt sind, lassen sich leicht umstimmen. Dies zeigt einmal mehr, wie geschickt die CIA Macht, Einschüchterung und materielle Anreize kombiniert, um Loyalitäten zu brechen und die politische Kontrolle von innen heraus zu erlangen.
Die Operation war offensichtlich ein „Inside-Job“, wobei Berichte – darunter auch von dem ehemaligen US-Geheimdienstoffizier Larry Johnson – auf einen Verrat innerhalb von Maduros innerem Kreis hinweisen. Jemand aus seinem Umfeld soll Informationen über seinen Aufenthaltsort weitergegeben und dafür gesorgt haben, dass es keine militärische Gegenwehr gab.
Letztlich handelte es sich um eine Kombination aus einem Einsatz US-amerikanischer Spezialkräfte und einem intern orchestrierten venezolanischen politischen Putsch.
Es ist nichts Neues unter der lateinamerikanischen Sonne, dass Politiker ihre eigenen Parteifreunde verraten. So vollzogen beispielsweise Stellvertreter linksgerichteter Führungsfiguren später einen Kurswechsel von links nach rechts:
- Lenín Moreno in Ecuador, der sich gegen Rafael Correa stellte
- Michel Temer in Brasilien, der mit Dilma Rousseff brach und die Politik der Arbeiterpartei rückgängig machte
Auch Delcy Rodríguez könnte sich von den chavistischen Positionen abwenden, sobald sie fest im Sattel sitzt. Sie hätte guten Grund dazu: Bleibt sie dabei, wird sie das nächste Ziel der USA – Präsident Trump hat ihr bereits gedroht – und sie dürfte wissen, dass sie dann nicht vor einem Gericht in New York landet, sondern in einem Sarg.
12. Die große Fehlkalkulation des Empires
Die USA überschätzen die venezolanischen Ölreserven – um die es in Wahrheit bei ihrer gesamten Kampagne geht – massiv. Die Behauptung, Venezuela besitze die „größten Reserven der Welt“, ist zwar nominell korrekt (rund 303 Milliarden Barrel bewährte Reserven laut OPEC und EIA, Stand Ende 2024), wird jedoch stark übertrieben dargestellt.
Der Großteil stammt aus dem Orinoco-Gürtel und ist extrem schweres Rohöl: hochviskos, sehr teuer in Förderung und Raffination und daher bei aktuellen Preisen und Technologien meist unwirtschaftlich – im klaren Gegensatz zu leichtem saudischem Öl.
Zudem ist die venezolanische Ölindustrie stark degradiert.
Industrieexperten erklären, dass eine Wiederherstellung der Produktion mehr als 10 Jahre dauern und Zehn- bis Hunderte Milliarden Dollar kosten würde (Schätzungen reichen von 58 Milliarden USD für grundlegende Infrastruktur bis über 100 Milliarden USD für nennenswertes Wachstum).
Bei globalem Öl-Überschuss und US-Shale-Breakeven-Preisen von 60–70 USD/Barrel (aktuell mit steigender Tendenz) haben amerikanische Firmen kaum Anreiz zu investieren.
Versuche, durch erhöhte Liefermengen den Ölpreis auf 50 USD/Barrel zu drücken, wären sinnlos: Sie schädigen vor allem US-Produzenten (Shale), nützen primär China als größtem Nutznießer günstigen Öls und würden Russland kaum spürbar schwächen.
Ein weiteres Indiz: Wären die Ressourcen wirklich so enorm profitabel, hätte China sie bereits voll erschlossen. Tatsächlich bleibt Chinas Engagement bescheiden (z. B. ein privates Projekt mit rund 1 Milliarde USD für 60.000 Barrel pro Tag bis 2026); zwar geht der Großteil der Exporte nach China, doch große staatliche Konzerne ziehen sich zurück.
Auch andere Mineralreichtümer (Seltene Erden etc.) sind wahrscheinlich aufgebauscht – ähnlich wie früher in der Ukraine (Gas und Minerale) oder in Afghanistan (Lithium, Kupfer etc.). Viele Angaben zu Seltenen Erden, Coltan oder Nickel in Venezuela sind nicht verifiziert oder rein theoretisch; oft werden sie illegal abgebaut, ohne bankfähige Reserven.
Zusammenfassend: Venezuelas Ressourcen sind auf dem Papier gigantisch, doch hohe Extraktionskosten, fehlende Infrastruktur und die Marktrealitäten machen sie weit weniger attraktiv als oft behauptet. Quellen wie OPEC, EIA, Reuters und Al Jazeera bestätigen diese Nuancen einheitlich.
Derzeit richtet sich die weltweite Aufmerksamkeit auf Venezuela: Eine massive Flotte vor der Küste und eine Flugverbotszone könnten auf weitere militärische Operationen hindeuten. Nicht nur die Entführung des Präsidenten, sondern ein umfassender Krieg in Venezuela oder Kolumbien könnte zwar einen entscheidenden Regimewechsel erzwingen, die Monroe-Doktrin neu beleben und die Zukunft des US-Imperiums in einem sich wandelnden globalen Wirtschaftssystem definieren.
Doch wie bereits im Irak-Krieg, als Präsident Bush vom Flugzeugträger „Mission accomplished“ verkündete, bevor das große, jahrelange Chaos begann, das einen „failed state“ hinterließ, könnte auch in Venezuela alles nach hinten losgehen.

Felix Abt ist ein in Asien ansässiger Unternehmer, Autor (felixabt.substack.com) und Reiseblogger (youtube.com/@lixplore).
Die Entführung von Nicolás Maduro
Thierry Meyssan
Die Operation „Absolute Entschlossenheit“ ist ebenso wenig eine Invasion Venezuelas, wie die russische Spezialoperation eine Invasion der Ukraine war. Das ist das normale Spiel der Mächte angesichts einer existenziellen Bedrohung.
Nicolás Maduro ist Präsident von Venezuela, selbst wenn die Vereinigten Staaten und die EU ihn nicht anerkennen. Seine Funktion als Präsident schützte ihn aber nicht vor der Anklage der Vereinigten Staaten.
Washington hatte das Recht, Venezuelas Hilfe für die Hisbollah zu unterbinden, nicht weil es den libanesischen Widerstand nicht mochte, sondern weil dieser Vorgang mit der Lieferung von Drogen an die Vereinigten Staaten von Amerika.
Venezuelas Präsident, Nicolás Maduro Moros, wurde am 3. Januar 2026 vom US-Militär entführt und nach New York gebracht, wo er wegen Drogenterrorismus und Kokainimports in die Vereinigten Staaten angeklagt wurde.
Um diese Nachricht zu analysieren, müssen wir die in Lateinamerika üblichen Lesarten vermeiden. Diese Entführung hat nicht unbedingt etwas mit der traditionellen Opposition zwischen den Kindern der Einheimischen und denen der Kolonisatoren zu tun, noch mit dem Roosevelt-Pendant der Monroe-Doktrin, noch mit dem Kampf um das Erdöl.
Venezuela-Putsch beweist: Alaska-Treffen mit Putin war vollständig inszeniert
Martin Jay
Wurde Putin von Trump ausgetrickst? Sind diese beiden Staatschefs wirklich Freunde, die nun gemeinsam an der Ukraine arbeiten können – oder überhaupt an irgendetwas
Analysten werden nun Chinas und Russlands nächsten Schritt genau beobachten, nachdem Trump in Venezuela dramatisch die Macht an sich gerissen, dessen Öl gestohlen und die amerikanische Dominanz in der Region wiederhergestellt hat. Für Trump und seine Clique ist dies ein gewaltiger Sieg – gemessen an ihren eigenen Werten und ihrem Weltbild. Manche argumentieren, dass die USA sich, bevor sie sich erneut als globale Hegemonialmacht etablieren können, zunächst wieder als regionale Supermacht durchsetzen müssen. Auftrag erledigt. Keine südamerikanische Elite wird nun ruhig schlafen, wenn sie russische oder chinesische Waffen kauft oder einen Beitritt zu BRICS erwägt. Jene, die bereits Teil des neuen östlichen Handelsblocks sind, wie Brasilien, werden sich fragen, wie verrückt Donald Trump ist – und ob er nach der Invasion Venezuelas überhaupt noch Grenzen kennt.
Bemerkenswert ist, wie wenig Mühe sich die Trump-Administration gibt, ihre wahren Absichten zu verschleiern – und wie wenig Widerstand, nicht einmal symbolischer, von Europa kommt.
Analysten betonen seit Langem, dass Trumps Venezuela-Politik wenig mit Drogen zu tun hat. Der Großteil des Fentanyls, das Amerikas Opioidkrise antreibt, stammt nicht aus Venezuela, trotz Trumps wiederholter Behauptungen, Maduro sei mit Drogenkartellen verbunden.
Es ging hier immer um Regimewechsel – ein Ziel, das in bestimmten Kreisen Washingtons seit über einem Jahrzehnt verfolgt wird und neuen Schwung erhielt, seit Marco Rubio Außenminister wurde und sich den Sturz der kubanischen Regierung zum Ziel gesetzt hat.
Für Trump war der Gewinn zweifach. Erstens wollte er einen neuen Standard in Südamerika und im gesamten Globalen Süden setzen: Die USA werden ihre Muskeln spielen lassen und keine blockfreien Akteure mehr tolerieren, die freundliche Beziehungen zu Washington pflegen und gleichzeitig Russland, China und Iran unterstützen. Zweitens wollte er China treffen, indem er ihm den Zugang zu billigem, lebenswichtigem Öl versperrt, das seine Wirtschaft antreibt. Diese zweite Ebene des Plans trifft indirekt auch Russland, einen wichtigen Verbündeten Pekings.
Trumps Sieg in Venezuela wird jedoch in den kommenden Wochen und Monaten Konsequenzen haben und eine neue Weltordnung einläuten, die der US-Wirtschaft nur schaden kann – ein Faktor, den er offensichtlich nicht bedacht hat. Trump strategiert nie, denkt nie langfristig und berücksichtigt keine Folgen. So bemerkenswert die Delta-Force-Operation auch in ihrer Geschwindigkeit und ihrem Erfolg war (die letzte vergleichbare US-Invasion – Panama 1989 – dauerte zwei Wochen, bis Diktator Manuel Noriega gefasst wurde), darf nicht übersehen werden, dass sie vollständig auf dem Verrat eines einzigen engen Vertrauten Maduros beruhte. Es ist durchaus plausibel, dass Trump einfache Fragen von Journalisten zur zukünftigen Verwaltung in Caracas nicht beantworten kann, weil er nicht mit einer 24-Stunden-Operation gerechnet hatte, sondern mit einer, die Wochen oder gar Monate dauern sollte. Die gesamte Eliteoperation hing davon ab, dass die Informationen einer einzigen Person an genau diesem Tag korrekt waren.
Möglicherweise überrascht von der Geschwindigkeit der Operation, wird Trump nun mit noch schwierigeren Fragen konfrontiert werden: Wie wirkt sich das auf Ihre einst großartige Beziehung zu Putin aus? Oder besser noch: Bringt das die USA in eine stärkere Position im Zollkrieg mit China?
Putin soll vom US-geführten Bombardement Libyens und der grausamen Ermordung Gaddafis entsetzt gewesen sein. Es ist kaum vorstellbar, dass die warmen Beziehungen, die beim Alaska-Gipfel geschmiedet wurden, nach Maduros Festnahme Bestand haben können – ein Punkt, den Putins sofortige Forderung nach Maduros Freilassung als erste offizielle Reaktion unterstreicht. Russische Analysten, die Alaska skeptisch gegenüberstanden, werden Putin nun möglicherweise sagen: „Du wurdest ausgetrickst“, da Trump gerade einen wichtigen russischen Verbündeten in Südamerika entführt und bereits dessen Öl stiehlt. Putins Reaktion – und vor allem Trumps Reaktion in den kommenden Tagen – wird entscheidend sein, um einen globalen Konflikt abzuwenden. Iran könnte zu einem neuen Engagement auf völlig neuer Ebene werden, insbesondere angesichts von Trumps jüngster Social-Media-Warnung an Teheran, Amerika sei „entsichert und einsatzbereit“ und bereit einzugreifen, falls Demonstrationen nicht „zivilisiert“ gehandhabt würden – so, wie Washington es definiert.
Zum ersten Mal stellen chinesische und russische Führer eine ernst gemeinte Frage: „Hat Trump den Verstand verloren?“ Früher waren solche Bemerkungen flapsig und nicht ernst gemeint, doch die neue Weltordnung, die er zu schaffen versucht, lässt einige jetzt ernsthaft an seinem Geisteszustand zweifeln. Die meisten Amerikaner jedoch sehen den Venezuela-Putsch nicht im richtigen Kontext. Sie sind schlecht informiert und begreifen nicht, dass eine wirtschaftliche Konfrontation mit China nicht gewonnen werden kann. Spitzenexperten weisen bereits darauf hin, dass China den Dollar abstößt und Gold kauft, was die Währung entwerten würde. Sollte China den Verkauf seltener Erden an die USA dauerhaft blockieren – mit Auswirkungen auf Elektronik, Elektroautos und sogar die Rüstungsindustrie –, wird sich das Manöver von Caracas als das entpuppen, was es ist: ein außenpolitisches Glücksspiel, das Trump und sein Vermächtnis versenken wird. Wie wird seine Medienmaschinerie steigende Preise für chinesische Waren erklären, wenn amerikanische Unternehmen kämpfen? Oder hat Europa am Ende das letzte Lachen, wenn Chinas Blockade dazu führt, dass US-Verbraucher mehr europäische Produkte kaufen?
Der neue Trump, der aus dem Venezuela-Putsch hervorging – Journalisten gegenüber mit einem leicht hervortretenden, aber müden Blick, geblendet vom Sieg – steht kurz davor, auf Widerstand aus einer neuen Weltordnung zu stoßen, die er selbst geschaffen hat. Seine nächtlichen, wirren Tweets mit Drohungen gegen Iran stammen von den Zionisten, die ihn kontrollieren, und sollten nicht ernst genommen werden. Natürlich liest Trump nicht und ist beunruhigend ignorant, selbst gegenüber der eigenen Geschichte seines Landes. Wie kann er Irans Führung belehren, wie Proteste zu handhaben seien, wenn amerikanische Truppen 1970 an der Kent-State-Universität vier Studierende mit scharfer Munition töteten? Die ironiefreie Zone, in der Trump agiert, wenn er weltweit Regime bedroht, wirkt zunehmend grotesk weltfremd – und er selbst wie eine Witzfigur. Bis jetzt.
Das Venezuela-Manöver wurde von Rubio angeführt, dessen gesamtes politisches Mantra darauf beruht, Kuba – sein eigenes Herkunftsland – anzugreifen und dessen Regime zu stürzen. Doch wir müssen die Kosten in dem Fantasiereich bedenken, in dem Trump lebt – ein Alice-im-Wunderland, in dem ihn keine Berater vor solchen Schritten warnen und es scheinbar keine Konsequenzen gibt. Seine Beziehung zu Putin wird nie wieder dieselbe sein, solange er Maduro nicht freilässt. China kann nicht zulassen, dass Trump seine Wirtschaft lahmlegt, indem er ihre wichtigsten Öladern abschneidet. Das Beste, worauf Trump hoffen kann, ist, dass Xi den wirtschaftlichen Verlust berechnet und ihn der US-Wirtschaft zurückspiegelt. In Wirklichkeit ist kaum vorstellbar, dass China und Russland nicht gemeinsam Strategien entwickeln, um den Schwung zu stoppen, von dem Trumps Entourage aus ignoranten Halbidioten offenbar glaubt, er sei real.
Internationales Recht ist für die USA etwas, das sie anderen auferlegen, ohne es selbst zu respektieren. Überall auf der Welt, wo es Bodenschätze oder Öl gibt und deren Führer sich weigern, sich Amerikas Bedingungen der Unterwürfigkeit zu beugen, wird es ein Ziel geben. US-Bombardierungen in Nigeria sollten dessen Regierung beunruhigen, ebenso Trumps schwachsinnige Idee, Grönland „zu übernehmen“, was Dänemark in eine heikle Lage gegenüber der Trump-Administration und der EU bringen würde und möglicherweise eine neue Brexit-ähnliche Krise auslöst, da Brüssel nicht den Mut hat, Amerikas verrücktem neuen König und seinen abgedrehten Ideen entgegenzutreten. Wie lange dauert es noch, bis Amerika in etwa Uganda „Terrorkommunen entdeckt“, das kürzlich Gold gefunden hat?
Die jüngsten, sensationell feigen Aussagen der EU-Kommissionspräsidentin – eine machthungrige Wahnsinnige, die die EU wie ein Mafia-Kartell führt, Dissens auslöscht und sich selbst beinahe monatlich Gehaltserhöhungen genehmigt – sind besonders besorgniserregend. Der Wandel von widerwilliger Unterstützung der US-Außenpolitik hin zur vollständigen Billigung amerikanischer Verstöße gegen das Völkerrecht ist bemerkenswert. Wer, wenn nicht China und Russland, kann diesen Wahnsinnigen jetzt noch stoppen, da er an Selbstvertrauen gewinnt und seine irren Ideen Wurzeln schlagen?
Dänemarks Premier: “Ihr sollt nicht hier sein” – Harte Ansage gegen illegale Migranten
Dänemarks sozialdemokratische Premierministerin Mette Frederiksen hat in ihrer Neujahrsansprache klare Worte gefunden: Illegale Ausländer haben im Land nichts zu suchen. Ihre Regierung plant weitere massive Abschiebereformen, um die Islamisierung und die Bildung von Parallelgesellschaften zu bekämpfen.
Mette Frederiksen, seit 2019 an der Spitze einer sozialdemokratischen Regierung in Dänemark, nutzte die Neujahrsansprache am 1. Januar 2026, um ihre Migrationspolitik weiter zu verschärfen. In der live übertragenen Rede vor der Nation kündigte sie eine umfassende Ausweisungsreform an, die bereits vor dem Sommer umgesetzt werden soll. Ausländer, die zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt werden, sollen automatisch abgeschoben werden, unabhängig von familiären Bindungen oder der Aufenthaltsdauer.
Die Schlüsselpassage von Frederiksens Rede richtet sich direkt an illegale Migranten. Hier die wörtliche Übersetzung: „Deshalb – an die Menschen, die hierhergekommen sind und Kriminalität begehen: Ihr sollt nicht hier sein. Wir wollen weder eure Wahnsinnsfahrten noch eure Dominanzkultur. Ihr zerstört das schönste Land der Welt. Und das sollt ihr nicht dürfen. An diejenigen, die Dänemark angenommen haben und die wir in unserer Gesellschaft brauchen: Man kann Däne sein, auch wenn man keine Frikadellen mag. Aber in Dänemark gilt: Wenn Demokratie und Religion kollidieren, hat Gott zurückzustecken.“
Seit dem Regierungswechsel 2019 haben die Sozialdemokraten eine der härtesten Migrationspolitiken Europas durchgesetzt. Das Ziel ist null Asylzuwanderung auf Dauer. Stattdessen gibt es nur Schutz auf Zeit (was Asyl eigentlich heißt) und konsequente Rückführungen. Die Maßnahmen gegen die Asylinvasion umfassen das „Parallelgesellschaften“-Gesetz, das den Abriss oder Verkauf von Wohnblöcken in Problemvierteln erlaubt, um Ghettos aufzulösen. Asylforderer erhalten nur befristeten Aufenthalt, der Familiennachzug ist massiv eingeschränkt und abgelehnte Asylanten werden schneller abgeschoben, auch in Drittstaaten. Bis zur Ausreise müssen sie in Ausreisezentren leben, um die freiwillige Rückkehr zu fördern. Dänemark wartet auch nicht mehr auf Änderungen der Europäischen Menschenrechtskonvention, sondern handelt eigenständig.
Frederiksen übernahm damit Positionen, die früher der Rechten zugeschrieben wurden, um ihr Land vor der schleichenden Islamisierung zu bewahren, die in Westeuropa weiter ungehindert wütet. Als Resultat verzeichnete Dänemark im Jahr 2024 nur noch 2300 Asylforderer. Immer noch zu viel, aber bei weitem weniger als in anderen westeuropäischen Ländern. Während Deutschland und Österreich weiter die illegale Massenzuwanderung kulturfremder, auch gewaltbereiter Männer aus mittelalterlich islamisch sozialisierten Gesellschaften nicht nur dulden, sondern weiter mit Steuermilliarden fördern, zeigt Dänemark: Selbst eine linke Partei kann die Asylinvasion stoppen. Wenn sie denn will.
Die Dominanzkultur, die Frederiksen anspricht, verbunden mit den tribalistischen Strukturen und der übernommenen Gewaltbereitschaft aus bestimmten Herkunftsländern, hat in Kopenhagen keinen Platz mehr. Dänemark beweist, dass eine harte Politik gegen die Asylinvasion funktioniert. Jetzt müssen die Regierungen im Rest Westeuropas nur noch den Willen finden, auch in ihren Ländern die Asylinvasion zu beenden.
Monsanto klagt gegen mRNA-Hersteller

Monsanto klagt Pfizer und Moderna. Die Bayer-Tochter behauptet, dass die Impfhersteller eine patentierte Gentechnik zur Herstellung der Covid-Impfung verwendet haben. Der umstrittene Gentechnik-Konzern und Bayer-Tochter Monsanto klagt gegen Pfizer und Moderna. Der Inhalt des Rechtsstreits ist brisant: Monsanto wirft den Pharmakonzernen vor, eine patentierte Technologie zur Stabilisierung von mRNA-Molekülen unrechtmäßig genutzt zu haben. Am 6. […]
Der Beitrag Monsanto klagt gegen mRNA-Hersteller erschien zuerst unter tkp.at.
Piraterie
Egon W. Kreutzer
Der Sklavenfänger und Freibeuter Francis Drake hatte von der Krone die Erlaubnis, spanische und portugiesische Schiffe zu kapern. Im Grunde ein früher Fall der Privatisierung hoheitlicher Aufgaben, wie es auch heute wieder zum guten Ton gehört, dass man sich für das, was der Staat nicht darf, NGOs heranzüchtet und durchfüttert.
Die USA haben dieses Schema inzwischen durchbrochen. Keine NGO, sondern die eigene Küstenwache verfolgte einen russischen Tanker von der Küste Venezuelas bis in den Nordatlantik, wo das Schiff schließlich von einem Hubschrauber aus aufgebracht und konfisziert wurde.
Meine Kenntnisse des internationalen Seerechts auch nur rudimentär zu nennen, wäre schon übertrieben, aber gerade deshalb sehe ich mich gezwungen, dieses Vorgehen als Piraterie zu bezeichnen, solange ich im Seerecht nicht so
Diffamierung statt Wahrheitssuche – Die Herrschaft des Primitiven in der Partei-Politik
In der politischen Auseinandersetzung gibt es schon lange nicht mehr ein gemeinsames Ringen um die Erkenntnis der Probleme in der Gesellschaft und die besten Lösungswege. Die herrschenden Parteien wollen je mit aller Macht ihre Auffassungen durchsetzen; und der sachlichen Kritik daran wird in der Regel nicht mit sachlichen Argumenten begegnet, sondern mit persönlicher Diskreditierung, Diffamierung und Verleumdung der Andersdenkenden. Diese gelten nicht als gleichberechtigte Demokraten im Ringen um die Wahrheit, sondern als Feinde der eigenen Macht bzw. Macht-Ambitionen, die persönlich auszuschalten und zu vernichten sind. Die Herrschaft des Primitiven, Rüpelhaften hat zur absoluten Dekadenz der politischen Kultur geführt.
Der repräsentativen Demokratie liegt das Ideal zugrunde, dass sich die Besten des Volkes im Parlament versammeln, um die anstehenden Probleme, für die das Parlament zuständig ist, gemeinsam zu lösen. Dazu müssen sie in vollem Umfang erkannt und Ideen entwickelt werden, wie sie am besten überwunden

