Kategorie: Nachrichten
Fico fordert in Brief an Leyen Aufhebung des Emissionshandelssystems um Strompreise zu senken

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Politik der EU-Kommission nicht nur autokratisch ist, sondern auch die Wirtschaft zerstört. 380 Milliarden werden für die Ukraine ausgegeben, für die Bürger und die Wirtschaft hat man nichts mehr übrig. Der slowakische Premierminister Robert Fico kam gestern von seinem Besuch bei Trump in den USA zurück mit […]
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Evidenzbasierte Medizin in Deutschland? Prof. Dr. Sönnichsen kontert Nina Warken
In Deutschland gelte die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit, beteuert das Bundesgesundheitsministerium anlässlich der scharfen Kritik von Robert F. Kennedy Jr. auf der eigenen Website. Gesundheitsministerin Nina Warken betont dabei auch die wissenschaftliche Evidenz – ein Fachgebiet von Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin. Er sieht in Deutschland seit den Corona-Jahren jedoch eine deutliche Abkehr von diesen Prinzipien und prangert dies in einem offenen Brief an Warken scharf an. Denn auch nach der sogenannten Pandemie blieb die Rückkehr zur Vernunft aus: Sönnichsen nimmt in seinem Schreiben besonders die Masernimpfpflicht aufs Korn.
Nachfolgend lesen Sie den offenen Brief von Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen:
Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
Salzburg, 19.01.2026
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Warken,
sehr herzlich danke ich Ihnen für Ihre kürzlich getätigten klaren Aussagen zu Therapiefreiheit und Patientenautonomie. Sie schreiben auf der Homepage des BMG wörtlich: „In Deutschland gilt grundsätzlich die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit. Ärztinnen und Ärzte entscheiden selbstständig und eigenverantwortlich über die Behandlung von Patientinnen und Patienten. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung basiert auf nachgewiesener wissenschaftlicher Evidenz und wird nicht von der Politik festgelegt. Ebenso sind Patientinnen und Patienten frei in ihrer Entscheidung, welche Therapie sie in Anspruch nehmen.“(1)
Es freut mich als ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin und Hochschullehrer für Allgemein- und Familienmedizin (ehemals Paracelsus Universität Salzburg, Universität Witten/Herdecke, Medizinische Universität Wien), dass Sie in Deutschland mit Nachdruck eine Rückkehr zu den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin (EbM) nach ihrem Gründervater David Sackett anstreben.
David Sackett definiert EbM als auf drei gleichwertigen Säulen ruhend. Neben der Studienevidenz sind die klinische Expertise des Behandlers und die Patientenautonomie unabdingbare Voraussetzungen für eine informierte, partizipative Entscheidung über die Durchführung einer medizinischen Maßnahme. Sackett schreibt wörtlich: „[EbM] requires a bottom up approach that integrates the best external evidence with individual clinical expertise and patients‘ choice“ (2)
Leider hat sich Deutschland in der Corona-Zeit weit von diesen Prinzipien entfernt. Die Corona-Maßnahmen wurden ohne wissenschaftliche Evidenz durch Ihre Vorgänger politisch verordnet, teilweise entgegen den wissenschaftlichen Empfehlungen des Krisenstabs am RKI, wie wir aus den RKI-Protokollen heute wissen.
Leider hat der Gesundheitsminister der USA, Robert F. Kennedy, auch recht, wenn er die straf- und disziplinarrechtliche Verfolgung von Ärzten anprangert, die in Deutschland gang und gäbe war und noch immer besteht, wenn Ärzte sich für Therapiefreiheit und Patientenautonomie einsetzen. Ich verweise hier nur beispielhaft auf Dr. Ronald Weikl, Dr. Bianca Witzschel, Dr. Heinrich Habig, Dr. Michael Foti.
Und leider hat die Einschränkung von ärztlicher Therapiefreiheit und Patientenautonomie auch nicht mit Ende der sogenannten Corona-Pandemie geendet. Sie wird fortgesetzt in einer zunehmend schärfer durchgesetzten Masernimpfpflicht, die jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.
Zur allgemeinen Diskussion von Impfpflicht haben wir uns als Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin bereits 2019 kritisch geäußert. Unser Appell an die Bundesregierung und den damaligen Bundesgesundheitsminister, Therapiefreiheit und Patientenautonomie nicht durch eine Impfpflicht zu beschränken, blieb leider ungehört. Das Masernschutzgesetz wurde 2019 ohne wissenschaftliche Grundlage und ohne Not durchgesetzt.
Erlauben Sie mir, die epidemiologische Situation der Masern kurz darzustellen. Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre gibt es in Deutschland ca. 500 Masernfälle pro Jahr. Zwischen 2015 und 2019 kam es zu einem Rückgang der Fälle – entgegen den damaligen Behauptungen von Herrn Spahn. Es bestand also seitens der Entwicklung der Fallzahlen keine Notwendigkeit für die Einführung der Impfpflicht. Auch Todesfälle oder schwere Komplikationen waren nicht zu beklagen. In den „Corona-Jahren“ waren die Masern so gut wie verschwunden (2020 76 Fälle, 2021 8 Fälle, 2022 15 Fälle). In den Jahren 2023-2024 kam es zu einem leichten Wiederanstieg auf das Niveau vor Corona (2023 79 Fälle, 2024 645 Fälle), 2025 gingen die Zahlen bereits wieder zurück (233 Fälle) (3).
Eine epidemische Notlage durch Masern, die eine Grundrechtseinschränkung (hier das Recht auf körperliche Unversehrtheit nach Art. 2, Abs. 2 Grundgesetz) (4) rechtfertigen würde, besteht in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr, wenn sie denn überhaupt je bestand. Masernkomplikationen und Todesfälle waren ohnehin bereits vor Einführung der Masernimpfung Anfang der 70er Jahre auf nahe Null zurückgegangen, so dass die Impfung insgesamt fragwürdig erscheint. Hierüber lässt sich streiten. Es ist in Ermangelung belastbarer Studiendaten unbekannt, wie sich ein Impfstopp heute auswirken würde. Die derzeit als Beleg für einen Bevölkerungsnutzen der Impfung herangezogenen Todesfall- und Komplikationsraten stammen entweder aus Entwicklungsländern, die hinsichtlich Hygiene, Ernährung und medizinischer Versorgung mit Deutschland nicht vergleichbar sind oder aus deutschen Zahlen vor Einführung der Impfung, also aus einer Zeit, die ebenfalls vor allem hinsichtlich der medizinischen Versorgung nicht mit der heutigen vergleichbar ist.
Auf jeden Fall kann beim Fehlen belastbarer Evidenz für einen Nutzen der Impfung keine Impfpflicht erlassen werden, und das schon gar nicht, wenn es, was auch RKI, STIKO und PEI offen einräumen, durch die Masernimpfung (heute nur noch als MMR-Dreifachimpfung oder MMRV-Vierfachimpfung verfügbar) zu schweren Nebenwirkungen und Impfschäden kommen kann.
Auch der vermeintliche Schutz der sogenannten „vulnerablen Kinder“ mag hier nicht als Grund für eine Impfpflicht zu überzeugen. In Deutschland sterben pro Jahr etwa 170 Kinder an Infektionskrankheiten, jedoch kein einziges Kind stirbt an Masern. „Vulnerable Kinder“ sterben an Influenza, Pneumokokken, Staphylokokken, Streptokokken und anderen häufigen Infektionskrankheiten, aber nicht an Masern.
Betrachtet man die Nutzen-Schaden-Relation der Masernimpfung, so steht dem fehlenden individuellen Nutzen und dem fehlenden Nutzennachweis auf Bevölkerungsebene ein erhebliches Schadenspotential gegenüber. Der individuelle Nutzen (nicht der Bevölkerungsnutzen!) der Impfung bemisst sich am individuellen Erkrankungs- und Komplikationsrisiko durch die Erkrankung. Bei durchschnittlich 500 Masernfällen pro Jahr und 83 Millionen Einwohnern in Deutschland liegt das Erkrankungsrisiko bei etwa 0,0006 % pro Jahr, das Lebenszeitrisiko somit bei einer angenommenen Lebenserwartung von 80 Jahren bei 0,048 %. Dazu kommt, dass laut Bericht der ECDC etwa 20 % der Masernfälle auf Geimpfte entfallen (5). Das Komplikations- oder Todesfallrisiko ist mindestens um den Faktor 1000 geringer, liegt also unter 0,000048 %. Selbst wenn man die Zahlen nur auf den für Masern empfänglichen Teil der Bevölkerung, ca. 8-10 Millionen Menschen in Deutschland (Ungeimpfte und etwa 20 % der Geimpften), bezieht, kommt man nur auf ein Lebenszeitrisiko für Komplikationen und Tod von etwa 0,0005 %.
Laut Auswertungen des Paul Ehrlich Instituts aus dem Jahre 2012 (neuere Daten sind nicht verfügbar!) kommt es jedes Jahr zu durchschnittlich etwa 110 schweren Impfschadensmeldungen, bei denen das PEI selbst etwa bei der Hälfte einen Kausalzusammenhang zwischen Impfung und Schaden für möglich oder wahrscheinlich hält (6). Zudem gesteht das PEI zu, dass von einem Underreporting von etwa 1:10 bis 1:20 auszugehen ist und wir daher mit etwa 1000-2000 schweren Nebenwirkungen rechnen müssen (7). Selbst unter der vorsichtigen Annahme, dass nur 600 schwere Nebenwirkungen pro Jahr kausal mit der Impfung in Zusammenhang stehen, läge das Risiko für eine schwere Impfkomplikation bei geschätzt etwa 1,2 Mio durchgeführten MMR- oder MMRV-Impfungen pro Jahr bei etwa 0,05%, bei den im Masernschutzgesetz vorgeschriebenen zwei Impfungen somit bei 0,1% und wäre daher 200 Mal so hoch wie das Lebenszeitrisiko, an einer Masernkomplikationen zu erkranken oder zu versterben.
Somit besteht für die Masernimpfung derzeit eine durch epidemiologische Daten gesicherte relative Kontraindikation gegen die Impfung. In Anbetracht dieses krassen Missverhältnisses zwischen möglichem individuellem Nutzen und Schaden halte ich es für ethisch nicht vertretbar, Kinder ohne entsprechende Aufklärung und Warnung der Eltern mit einem der in Deutschland verfügbaren MMR- oder MMRV-Impfstoffe zu impfen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: ich bin entgegen den allgemeinen Diffamierungen gegen meine Person kein prinzipieller Impfgegner, aber ein unbeirrbarer Verfechter von evidenzbasierter Medizin, Therapiefreiheit und Patientenautonomie.
Jedem, der glaubt, durch die Masernimpfung zur Masernfreiheit in Deutschland oder gar zum Ausrotten der Masern in der Welt beitragen zu müssen, sei es freigestellt, seine Kinder gegen Masern impfen zu lassen, aber eine Impfpflicht verbietet sich in Anbetracht der derzeitigen epidemiologischen Situation.
Aus diesem Grunde stelle ich für gesunde deutsche Kinder wegen des Vorliegens einer relativen Kontraindikation Impfbefreiungsatteste aus. Wie Sie sicher wissen, unterscheidet das Infektionsschutzgesetz im §20, Abs. 9 nicht zwischen absoluten und relativen Kontraindikationen, sondern spricht nur allgemein von Kontraindikation. Die Menschen kommen aus ganz Deutschland zu mir nach Österreich, um Impfbefreiungen für ihre Kinder zu bekommen, weil deutsche Ärzte keine gerechtfertigten und medizinisch-wissenschaftlich begründeten Impfbefreiungen mehr gewähren, da viele Ärzte wegen des vermeintlichen Ausstellens falscher Gesundheitszeugnisse in der jüngsten Vergangenheit eingeschüchtert, verfolgt, mit Hausdurchsuchungen schikaniert, verurteilt und vollkommen unverhältnismäßig bestraft wurden.
Ich freue mich sehr, dass Sie nun kundgetan haben, dass Sie evidenzbasierte Medizin, Therapiefreiheit und Patientenautonomie in Deutschland endlich wieder herstellen möchten. Bitte informieren Sie mich über ihre Pläne
- zur Änderung von Infektionsschutzgesetz und Masernschutzgesetz,
- zur Abschaffung der grundgesetzwidrigen Masern-Impfpflicht,
- zum Schutz von Ärzten, die es wagen ihre Patienten durch vollkommen korrekte Gesundheitszeugnisse vor staatlicher Willkür zu schützen und
- zur Rehabilitierung und Entschädigung von zu Unrecht verurteilten Ärzten.
Vielen Dank im Voraus für Ihre baldige Antwort! Gerne stehe ich für weitere Erläuterungen und Diskussion zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. A. Sönnichsen
Literatur:
(1) https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/warken-widerspricht-us-gesundheitsminister.html
(2) Sackett, BMJ 1996; 312:71 – https://www.bmj.com/content/312/7023/71
(3) https://www.nali-impfen.de/monitoring-daten/krankheitsfaelle-in-deutschland/masern/
(4) https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html
(5) ECDC Measles Report 2024 – https://www.ecdc.europa.eu/en/publications-data/measles-annual-epidemiological-report-2024
(6) Mentzer et al., Bundesgesundheitsblatt 9/2013 – https://www.springermedizin.de/sicherheit-und-vertraeglichkeit-von-monovalenten-masern-und-komb/8012790
(7) Bulletin zur Arzneimittelsicherheit, Ausgabe 1, 3/2017; S. 30, 3. Abs. unter „UAW-Datenbanken“ – https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/bulletin-arzneimittelsicherheit/2017/1-2017.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Messung und Analyse des Meeresspiegels über das Jahr 2025 mittels Satelliten
Dr. Alan Welch FBIS FRAS
Dieser Bericht präsentiert und analysiert die Meeresspiegeldaten für das Jahr 2025. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen für diese Daten, das sich zu einer „Jagd nach Daten” entwickelte. Daher besteht der Hauptzweck der Analyse darin, die neuen Daten mit den alten zu verknüpfen und ein neues Verfahren zu entwickeln, damit Veränderungen des Meeresspiegels im Jahr 2026 leichter beurteilt werden können.
Diese NOAA-Website lieferte Daten für Ende Januar, dann aber keine weiteren für den Rest des Jahres. Weiß jemand, warum das so ist und/oder ob die Daten auf andere Weise verfügbar sind?
Diese NASA-Website stellte Daten für Januar, April, Juli, August, September, November und Dezember bereit, aber im Juli 2025 änderte die NASA die Menge der bereitgestellten Daten drastisch. Bis April 2025 bestanden die Daten aus 13 Spalten mit Messwerten, Standardabweichungen und Ergebnissen mit und ohne Anwendung eines 60-Tage-Gauß-Filters, mit und ohne Anwendung von GIA und mit und ohne Entfernung des jährlichen und halbjährlichen Signals. Die analysierten Daten stammten aus SPALTE 12, die für geglättete (60-Tage-Gauß-Filter) GMSL-Schwankungen (ohne GIA) (mm) mit entfernten jährlichen und halbjährlichen Signalen vorgesehen war.
Im Juli hingegen erscheinen nur drei Datenspalten:
HDR 1 Jahr + Bruchteil des Jahres
HDR 2 GMSL (cm)
HDR 3 GMSL mit 60-Tage-Glättung (cm)
wobei die dritte Spalte für die Analyse verwendet wird.
Außerdem wurden die Daten bis April 2025 in einem Zyklus von etwa 10 Tagen veröffentlicht, aber im Juli änderte sich dies zu einem 7-Tage-Zyklus. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, stellte die US-Regierung aufgrund ihres Shutdowns für einige Monate die Bereitstellung jeglicher Daten ein.
Um die Unterschiede in den für die Analysen verwendeten Daten zu veranschaulichen, zeigen die Abbildungen 1 und 2 die von der NASA für April und Juli 2025 bereitgestellten Diagramme:
Was also tun?
Bis April 2025, nach sieben Jahren der Untersuchung der NASA-Daten, wurden mehrere Standard-Excel-Tabellen erstellt, die Diagramme der vollständigen Daten mit den am besten passenden linearen, quadratischen und sinusförmigen Kurven mit den zugehörigen Gleichungen und Diagrammen der Residuen, gemessen anhand der linearen Linie, mit den am besten passenden quadratischen und sinusförmigen Kurven erzeugten. Außerdem wurden statistische Ergebnisse und historische Diagramme darüber erstellt, wie sich die sogenannten „Beschleunigungen” im Laufe der Zeit verändert haben.
Ein Ansatz wäre, die Daten so zu verwenden, wie sie in den alten Tabellenkalkulationen vorliegen, aber das würde zu sehr „unebenen” Diagrammen führen. Das jährliche und halbjährliche Signal variiert zwischen -4,33 und 5,46 mm, was im Vergleich zum jährlichen Durchschnittsanstieg von etwa 3,3 mm ziemlich groß ist.
Eine zweite Methode wäre die Berechnung eines gleitenden Jahresdurchschnitts, wodurch die Unebenheiten beseitigt würden, aber auch viele der El-Niño-/La-Niña-Effekte verloren gingen, die für die Darstellung nützlich sind.
Das jährliche und halbjährliche Signal ist eine regelmäßige Schwankung, die sich Jahr für Jahr mit der gleichen Form wiederholt, sodass die Höhe nur vom Datum im Jahr abhängt. Anhand dieser Tatsache lässt sich der Wert des Signals zu jedem Zeitpunkt im Jahr aus den Messwerten mit und ohne Einbeziehung des Signals ermitteln. Dies geschah anhand der Differenz zwischen den Spalten 11 und 12 der Daten für April 2025, wobei eine Liste mit Daten und Differenzen erstellt und dann der Jahreswert vom Datum abgezogen wurde. So bleiben zwei Spalten für das Teiljahresdatum und das jährliche und halbjährliche Signal übrig, die in Abbildung 3 dargestellt sind:
Eine Polynomkurve 8. Ordnung wurde mit der LINEST-Funktion in Excel an die Grafik in Abbildung 3 angepasst, was zu folgendem Ergebnis führte:
Gleichung 1
Die Ordnung und Genauigkeit mögen übertrieben erscheinen, aber eine Ordnung von 6 erwies sich an den äußersten Enden des Diagramms als zu ungenau, und obwohl zwei weniger signifikante Ziffern das Diagramm nur geringfügig veränderten, wurde beschlossen, bei dieser Gleichung zu bleiben. Abbildung 4 zeigt eine Darstellung der tatsächlichen und der angepassten Kurven, die nur eine geringe Ungenauigkeit an den äußersten Enden von etwa 0,1 mm aufweisen:
Die neuen Daten mit jährlichen und halbjährlichen Signalen können nun verarbeitet werden, indem der Meeresspiegel herangezogen und der Teil des Jahres mithilfe einer Berechnung in Excel ermittelt wird
Part year = year – INT(year)
und anschließend das Jahres- und Halbjahressignal anhand von Gleichung 1 berechnen. Dieses kann dann vom angegebenen Meeresspiegel abgezogen und die normale Verarbeitung durchgeführt werden.
Ich wünschte, das Leben wäre so einfach.
Dieser Prozess wurde auf die Daten der NASA vom August 2025 angewendet, die nur Daten mit dem Signal enthielten. Das Ergebnis war nicht zufriedenstellend, weil die Daten vom August eine scheinbar größere Abweichung aufwiesen als die zuvor veröffentlichten Daten.
Eine weitere Quelle für Messwerte sind unsere Freunde von der University of Colorado. Ihre Website ist eine nützliche Informationsquelle, auch wenn Ihnen die Schlussfolgerungen nicht gefallen, zu denen sie gelangen, wie beispielsweise die extrapolierten Meeresspiegel im Jahr 2100. Die Website enthält zwei Sätze verarbeiteter Daten, die in den Abbildungen 5 und 6 dargestellt sind. Die angegebene „Beschleunigung” beträgt 0,071 mm/Jahr², was mit anderen Schätzungen übereinstimmt. Seltsamerweise wurden auf dieser Website mehrere Abbildungen für Analysen entfernt, die zwischen 2020 und 2025 durchgeführt worden waren:
Die Wiederholung des in Abbildung 3 dargestellten Verfahrens führte zu
Die Gleichung für ein Polynom achter Ordnung ist in Gleichung 2 angegeben:
Gleichung 2
Der Vergleich dieses Polynoms achtter Ordnung mit den tatsächlichen Werten ist in Abbildung 8 dargestellt:
Dieser weist eine ähnliche Form mit einigen kleinen Abweichungen auf und liegt insgesamt etwa 30 % über dem Wert in Abbildung 3. Die beste Option ist daher, die von der NASA bereitgestellten Daten zu verwenden und zu akzeptieren, dass alle Grafiken von den jährlichen Signalen beeinflusst werden.
Die analysierten Datensätze sind daher Januar und April 2025 mit den vollständigen Daten sowie Juli, August, September , November und Dezember 2025 mit den reduzierten Daten. Die Daten für April 2025 und Dezember 2025 werden beide zum Vergleich verarbeitet.
Die Abbildungen 9 und 10 zeigen die linearen und quadratischen besten Anpassungen [best fits] der vollständigen Daten:
Die Unterschiede in den Koeffizienten der Gleichung scheinen größer zu sein als erwartet, aber aufschlussreicher ist die Veränderung von Jahr zu Jahr mit konsistenten Datensätzen, so dass die Daten für 2026 aussagekräftiger sein werden.
Die Residuen sind in den Abbildungen 11 und 12 zusammen mit den quadratischen Best-Fit-Kurven und den Standardabweichungen der hinzugefügten Fehler dargestellt. Um zu überprüfen, ob dieser Prozess korrekt durchgeführt worden ist, werden die quadratischen Terme mit denen für die vollständigen Daten verglichen und die linearen Anpassungen anhand von y = 0 x + 0 überprüft:
Als Nächstes werden in den Abbildungen 13 und 14 die Residuen zusammen mit einer Sinuskurve mit einer Amplitude von 4,2 mm und einer Periode von 29 Jahren dargestellt. Der Wert von 29 Jahren wurde für einige Jahre verwendet, die ursprünglich ins Auge gefasst worden waren, und ist wahrscheinlich nicht ganz die beste Passkurve, aber nicht weit davon entfernt:
Die Standardabweichungen der Fehler mit der Sinuskurve sind sowohl für die April- als auch für die Dezember-Analyse geringer als die quadratischen. Die Einbeziehung des jährlichen und halbjährlichen Signals erhöht die Standardabweichung für beide Kurven erheblich:
Die Abbildungen 15 bis 18 zeigen Histogrammdarstellungen der Fehler für die beiden Analysen:
Die Abbildungen 15 und 17 zeigen eher normale Verteilungen, während die Abbildungen 16 und 18 aufgrund der Form des jährlichen und halbjährlichen Signals eine leichte Schiefe aufweisen.
Die Abbildungen 19 und 20 zeigen das Ergebnis der Spektralanalyse für die vollständigen Daten:
Beide zeigen, dass es eine sehr langfristige Variation gibt, und in Abbildung 20 erscheint das jährliche und halbjährliche Signal als Spitze mit einer Periode von einem Jahr. In diesem Diagramm erscheint es im Vergleich zu anderen Spitzen aufgrund von Sonnen- und Mondzyklen sehr klein, lässt sich jedoch anhand der in Abbildung 22 unten dargestellten residuale Spektralanalyse besser beurteilen.
Die Abbildungen 21 und 22 zeigen das Ergebnis der Spektralanalyse für die Residuen in der NASA-Analyse:
Die Abbildungen 23 und 24 stellen die „Beschleunigungswerte” gegen das Datum dar, an dem sie auf der Grundlage der Daten vom Beginn des Jahres 1993 bis zu diesem Datum ermittelt wurden. Der Einfluss von El Niño und das jährliche und halbjährliche Signal sind erkennbar. Hätten die Residuen einer sinusförmigen Schwankung auf der Grundlage der 29-jährigen Sinuskurve gefolgt, hätte ein entsprechender Satz von „Beschleunigungen” bestimmt werden können. Beachten Sie, dass die mit „sinusförmig” bezeichnete Kurve KEINE Sinuskurve ist, sondern eine Kurve von „Beschleunigungen” auf der Grundlage der Residuen mit einer sinusförmigen Schwankung:
Die Abbildungen 25 und 26 zeigen die „Beschleunigungen” zum Ende des Jahres 2025 mit den langfristig prognostizierten „Beschleunigungen” bis in die 2060er Jahre, die anhand einer quadratischen Kurvenanpassung an einen Datensatz berechnet wurden, der wiederum aus einer 29-jährigen Kurve gewonnen wurde. Die Gültigkeit der Kurve wird sich bereits etwa 2034 zeigen, wenn sich die „Beschleunigungen”, sofern sie korrekt sind, den Werten der langfristigen Gezeitenpegel nähern, d. h. Werten von etwa 0,01 mm/Jahr².
Es wurden keine Schlussfolgerungen zum Meeresspiegel im Jahr 2025 gezogen. Die Vergleiche zwischen April 2025 und Dezember 2025 zeigen keine wesentlichen Unterschiede, so dass sich die laufenden Arbeiten nun auf die Veränderungen im Jahr 2026 konzentrieren müssen. Abbildung 26 gilt als die aussagekräftigste Grafik, die nun durch das jährliche und halbjährliche Signal, das die El-Niño-Schwankungen überdeckt, etwas kompliziert ist. Unter der Annahme, dass es keine weiteren Komplikationen bei der Datenpräsentation durch die NASA gibt, dürfte es jedoch im Laufe des Jahres 2026 zu einem stetigen Rückgang der „Beschleunigungen” kommen.
Wenn es Leser gibt, die bis hierher durchgehalten haben, wünsche ich ihnen alles Gute für 2026 und hoffe, dass ich in zwölf Monaten über das Jahr 2026 berichten kann.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Messung und Analyse des Meeresspiegels über das Jahr 2025 mittels Satelliten erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
VERBOTE und ZENSUR für „falsche“ Meinungen? Das denken Bürger!

Der CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, schockierte in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ mit unverblümten Forderungen nach Zensur unliebsamer Meinungen.
Sogar Medienverbote schloss Günther explizit nicht aus!
Der Deutschland-Kurier hat dazu die Bürger in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden befragt!
The post VERBOTE und ZENSUR für „falsche“ Meinungen? Das denken Bürger! appeared first on Deutschland-Kurier.
Wie Trump sich zum König der Welt machen will
Pepe Escobar: Irans Raketenbombe verblüfft Trump, Russland und die BRICS-Staaten schreiten ein
Escobar, bekannt für seine scharfsinnigen Kommentare zu Eurasien und dem „Empire of Chaos“, diskutiert basierend auf seinem neuesten Kolumnenbeitrag Themen wie Irans militärische Stärke, US-amerikanische Plünderungsstrategien und die Rolle von Russland, China und den BRICS-Staaten.
Das Gespräch, das am 20. Januar 2026 stattfand, verbindet historische Kontexte mit aktuellen Ereignissen und warnt vor einer eskalierten globalen Konfrontation. Es dauert etwa eine Stunde und ist reich an Insider-Informationen, die Escobar aus seinen Reisen und Kontakten schöpft.
Irans Raketen-Überraschung: Warum Trump und Israel zögern
Der Nahostkonflikt eskaliert, doch ein direkter Angriff der USA und Israels auf Iran bleibt aus – trotz anhaltender Drohungen. Pepe Escobar, renommierter Geopolitik-Analytiker, erklärt in seinem jüngsten Beitrag und im Gespräch mit Danny Haiphong die Gründe dafür.
Zentral steht Irans militärische Überlegenheit, die durch hypersonische Raketen und eine robuste Verteidigungsstrategie untermauert wird. „Iran ist nicht unantastbar, aber praktisch immun gegen alles, was Israel außer Atomwaffen werfen könnte“, betont Escobar. Dies wurde während des „12-Tage-Kriegs“ deutlich, als iranische Raketenangriffe Tel Aviv zum Betteln um einen Waffenstillstand zwangen.
Die Verzögerung eines US-Schlags gegen Iran hat zwei Hauptursachen. Erstens fehlen den USA die notwendigen Assets für einen „Blitzschlag“ im Stil von Shock and Awe, der das Regime enthaupten könnte – inklusive des Obersten Führers Ajatollah Khamenei, IRGC-Führer und Parlamentarier. Trump hat Szenarien auf dem Tisch, die alle scheitern, weil Iran bunkergeschützte Strukturen und ein hochgradiges Alarmsystem aufgebaut hat.
Zweitens hat Israel selbst Bedenken: Netanyahu informierte Trump, dass die israelische Luftverteidigung unzureichend sei, um eine iranische Vergeltung abzuwehren. Berichte aus der Jerusalem Post unterstreichen, dass der IDF trotz wochenlanger Vorbereitungen nicht bereit war. Escobar zitiert iranische Warnungen: „Wenn wir angegriffen werden, löschen wir Israel von der Karte – nicht metaphorisch.“
Diese Dynamik ist Teil einer 43-jährigen Fehde seit der Islamischen Revolution von 1979. Für die US-Eliten, unabhängig von Partei, ist Iran ein Dorn im Auge – ein souveräner Staat, der sich dem „Empire of Chaos“ widersetzt.
Trumps „vier Diktate“ an Iran (Stopp der Urananreicherung, Reduzierung von Raketenbeständen, Begrenzung auf 2.000 Kilo angereichertes Material und Einstellung der Unterstützung regionaler Proxys wie der Achse des Widerstands) sind unrealistisch. Iran wird nie auf seine Raketenprogramme verzichten, die als Abschreckung dienen.
Escobar zitiert Mohammad Madi, strategischen Berater des iranischen Parlamentssprechers: „Wir stehen einem Regimewechsel-Krieg gegenüber. Der Sieg erfordert eine glaubwürdige Drohung.“ Iran plant einen „geographisch expansiven Abnutzungskrieg“, inspiriert von russischen Strategien, der Monate dauern und den Persischen Golf lahmlegen könnte.
Wirtschaftliche Kriegführung und Regimewechsel-Versuche
Irans wirtschaftliche Schwäche ist ein weiterer Hebel des Westens. Eine spekulative Attacke auf den Rial vor Monaten löste Proteste aus, die von Infiltratoren ausgenutzt wurden – eine hochkomplexe Operation mit Zellen aus Aserbaidschan, Irakisch-Kurdistan, Sistan-Balutschistan und Pakistan.
Escobar vergleicht es mit Hongkongs Unruhen 2019, nur fragmentierter und raffinierter. Iran diffundierte die Krise in einer Woche: Internet-Shutdown, Starlink-Deaktivierung und Identifizierung von ISIS-ähnlichen Zellen. Dennoch starben Hunderte, und die Sanktionen seit über 40 Jahren zerstören die Infrastruktur – Häfen, Flughäfen und Städte verfallen.
Die Regierung reagierte klug: Sie konsultierte die Basar-Händler (Bazaris) zu Lebenshaltungskosten, im Gegensatz zu westlichen Medien, die fälschlich von einem „Abkehr der Bazaris“ sprachen. Tatsächlich stammen die Probleme aus Sanktionen, nicht nur Missmanagement.
Escobar kritisiert China: Warum half Beijing nicht gegen die Währungsmanipulation? Die BRICS-Bank NDB könnte Kredite gewähren, doch ihre Statuten in US-Dollar machen Sanktionen unvermeidbar. „Wir brauchen eine neue Bank für den Globalen Süden, nicht in Dollar“, fordert Escobar.
Irans Widerstand wurzelt in schiitischer Metaphysik: Martyrertum und anti-kolonialer Geist seit 1979. Die gescheiterte Revolution stärkt diesen Geist – eine „poetische Gerechtigkeit“, wie Escobar sagt.
Das Empire of Chaos mutiert: Plunder und Permanente Schläge
Escobar beschreibt die USA unter Trump als „Empire of Plunder and Permanent Strikes“. Dies manifestiert sich in Lateinamerika (Venezuela), Europa und Eurasien.
In Venezuela scheiterte die Entführung Maduros; ein Regimewechsel für Ölvorräte ist unrealistisch – Guerillakriege und unrentable Investitionen (183 Milliarden Dollar für 3 Millionen Barrel/Tag) verhindern es.
Iran ist schwieriger: Ein Angriff soll die BRICS sprengen, den North-South-Korridor (Russland–Iran–Indien) zerstören und Chinas Seidenstraßen unterbrechen. „Iran ist der Kreuzweg, um die USA aus Eurasien zu vertreiben“, warnt Escobar.
Russland und China unterstützen Iran subtil: militärische Kooperation (IL-76-Flüge mit Ausrüstung), Grid-Wiederaufbau nach Cyberangriffen und Technologie gegen Starlink. „Russland und China können Iran nicht fallen lassen – es wäre das Ende der Eurasien-Integration“, sagt Escobar. Dennoch bleiben Details geheim, da es um nationale Sicherheit geht.
Greenland: Trumps „Plan C“ und die Demütigung Europas
Der absurdeste Akt: Trumps Greenland-Annexionspläne. Er rahmt es als Schutz vor „russischer und chinesischer Bedrohung“, doch Escobar entlarvt es als Plünderung. Greenland bietet Kollateral für US-Schulden – unerschlossene Energie- und Seltenerd-Reserven. „Imperialer Lebensraum“, nennt es Escobar.
Russland und China fokussieren auf die Arktische Seidenstraße (Northern Sea Route), nicht Expansion. Trump nutzt Europas Schwäche: Deindustrialisierung, teures US-Gas und Waffenverkäufe nach Ukraine. NATO-Staaten schickten lächerliche Truppen (weniger als 30), doch sie haben keine Waffen gegen Amerika.
Trumps Brief an Norwegen – Rache für den verweigerten Nobelpreis – demütigt Europa: „Ihr seid nicht wert, was ich esse.“ Europa fehlt Souveränität; es ist ein „matschiges Ding“ für Trump.
Die Oreshnik-Rakete in Lwiw war eine NATO-Warnung: „Wir können überall zuschlagen.“ Stille folgte – Angst vor Eskalation.
Ausblick: Ein wilder Ritt unter Neo-Caligula
Trump braucht „Wins“ wie ein Wrestler. Venezuela und Iran scheitern; Greenland scheint leicht. Escobar warnt: Dies ist kindisch, doch gefährlich – getrieben von Ego und Schulden. Kuba könnte nächstes Ziel sein.
Der „Board of Peace“ für Gaza? Ein Scam, ignoriert Palästinenser und Hamas. Russland wird nicht beitreten, da es UN-Positionen widerspricht.
Iran, Russland und BRICS intervenieren subtil, um Eurasien zu schützen. Die USA mutieren zu einem Plünderer, doch Irans Raketen und Widerstandsgeist könnten Trump schocken. Geschichte, so Escobar, bringt poetische Gerechtigkeit – und 2026 verspricht Chaos.
Psycho-Kriegsspiele: Norwegen stimmt Bürger auf Enteignungen ein
In Norwegen erhalten die Bürger mittlerweile Briefe des Verteidigungsministeriums, in denen man sie darüber “aufklärt”, was im Kriegsfall geschieht: Enteignungen von Häusern, Autos, Booten und Gerätschaften durch das Militär. Die Politik hat sich mental längst auf einen Krieg gegen Russland eingeschossen.
Stellen Sie sich vor, Sie erhalten einen Brief aus dem Bundesverteidigungsministerium, in dem Sie darüber “informiert” werden, dass sich die Bundeswehr (bzw. das Bundesheer) im Kriegsfall mit Russland sämtliches Eigentum von Ihnen krallen kann, wenn es denn “notwendig” erscheint. Nun, die Norweger haben solch ein Schreiben erhalten.
Das norwegische Militär verkauft die Maßnahme als reine Formalität. Man müsse die Bevölkerung lediglich “informieren”, damit im Kriegsfall keine Missverständnisse entstehen. Eine Beschlagnahmung habe in Friedenszeiten keine praktischen Auswirkungen, heißt es beschwichtigend. Doch am Ende gibt der Staat zu, dass das private Eigentum unter Vorbehalt steht. Insbesondere, wenn geopolitische Planspiele eskalieren.
Zur Rechtfertigung wird das vertraute Bedrohungsnarrativ bemüht. Russland, die USA, eine angeblich dramatisch verschärfte Sicherheitslage in Europa – das bekannte Ensemble der Kriegshysterie. Norwegens Logistikchef spricht von der schwersten sicherheitspolitischen Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, als stünde der Feind bereits an der Grenze. Das Land müsse vorbereitet sein, militärisch wie zivil.
Doch am Ende ist das lediglich psychologische Kriegsführung. Denn Russland, welches seit rund vier Jahren einen Abnutzungskrieg gegen die Ukraine führt, hat weder das Personal noch die Ressourcen für einen Krieg gegen die NATO. Und selbst wenn dieser Krieg in diesem Jahr enden würde, könnte Moskau die Verluste nicht innerhalb kürzester Zeit wieder ausgleichen. Das heißt aber auch, dass es im Ernstfall zu einem nuklear geführten Krieg kommen würde – und in solch einem Szenario wäre das private Eigentum (wie Wohnhäuser oder Fahrzeuge) ohnehin nutzlos.
Dauer-Panikmache, permanente Kriegshetze und Feindbildpflege – das klassische Repertoire zur mentalen Kriegsvorbereitung. Die Bevölkerung soll weichgeklopft und geistig auf einen potenziellen Krieg eingestimmt werden. Und mehr noch sollen diese Vorbereitungen dazu dienen, dass die Menschen nicht nach dem Grund für einen Krieg fragen, sondern brav auf Linie sind.
„Travestie-Ärger“: Papst will Macron nicht empfangen
(David Berger) Ein von dem französischen Staatspräsidenten Macron schon länger erbetenes Treffen mit Papst Leo wurde nun abgesagt. So jedenfalls der frühere Sekretär des Dikasteriums für Kultur, Monsignore Pagazzi. Der berichtet, dass der Heilige Vater sich geweigert habe, Präsident Macron Anfang Januar zu einer Privataudienz zu empfangen. Ein Grund für das Zerwürfnis zwischen Macron und […]
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Thermische Sanierung von Altbauten: Wunschdenken und Datenlosigkeit

Wenn Geistesschwäche auf scheinheilige Tugendhaftigkeit trifft, dann ist man … in Norwegen angekommen. Letzte Woche haben wir an dieser Stelle über die wohl unlauteren Machenschaften betreffend die Energieeffizienz-Kennzeichnung durch die norwegischen Behörden gesprochen; diese Woche wenden wir uns einer anderen Gretchenfrage der “Energiewende” zu: was ist besser, eine thermische Sanierung oder ein Neubau? Dies ist […]
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Dänische Dokumente zeigen US-Grönland-Spionage

Die USA sollen versucht haben, über grönländische Beamte zur Herausgabe von militärischen Informationen über Grönland zu drängen – ohne Kopenhagen darüber zu informieren. Es geht um Informationen über militärische Einrichtungen, Häfen und Luftwaffenstützpunkte. Man sollte meinen, die USA wüssten über die NATO-Insel Grönland und seine militärische Infrastruktur umfassend Bescheid. Aber wenn man der dänischen Presse […]
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Pepe Escobar: Reich des Chaos, Plünderungen und Angriffe in Panik vor der Vertreibung aus Eurasien
Von Pepe Escobar
Teheran wird sich niemals den Diktaten beugen. Die Besessenheit des Neo-Caligula-Regimes vom Regimewechsel – die sich tatsächlich auch in der Besessenheit der NATOstan widerspiegelt – wird weiterhin vorherrschen. Teheran lässt sich nicht einschüchtern.
Der ganze Planet ist irgendwie erschüttert von Neo-Caligulas neuestem Betrug: Weil er seinen „Friedens“-Nobelpreis nicht aus Norwegen bekommen hat, besteht ein Teil seiner größenwahnsinnigen narzisstischen Rache darin, Grönland von Dänemark zu übernehmen (im Empire-Jargon: Wen interessiert das schon? Diese Skandinavier sind sowieso alle gleich).
Mit den Worten von Neo-Caligula selbst: „Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.“
Damit ist das Imperium des Chaos endgültig zum Imperium der Plünderung und nun zum Imperium der permanenten Angriffe geworden.
Verschiedene Euro-Chihuahuas wagten es, eine kleine Gruppe von Hundeschlittenführern zu entsenden, um Grönland vor Neo-Caligula zu verteidigen. Vergeblich. Sie wurden sofort mit Zöllen belegt. Der Schlag bleibt bis zum „vollständigen und totalen Kauf“ Grönlands in Kraft.
Die Euro-Chihuahuas – in Anlehnung an den Globalen Süden – sind vielleicht endlich zu dem neuen Paradigma erwacht: schlagbasierte Geopolitik.
Neo-Caligula hat keinen Regimewechsel in Caracas erreicht – und seine Öl-Fata Morgana wurde sogar von den großen US-Energiekonzernen widerlegt. Er hat keinen Regimewechsel in Teheran erreicht – obwohl die CIA, der Mossad und verschiedene NGOs rund um die Uhr daran gearbeitet haben.
Plan C ist also Grönland, das für imperiale Lebensraumzwecke unerlässlich ist, als Sicherheit für die unbezahlbaren Schulden in Höhe von 38 Billionen Dollar – Tendenz steigend.
Das bedeutet keineswegs, dass die Iran-Obsession aufgegeben wird. Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln begibt sich in eine Position im Omanischen Meer/Persischen Golf, von wo aus er noch vor Ende der Woche den Iran angreifen könnte. Alle Angriffsszenarien bleiben bestehen.
Angenommen, die Hölle bricht los, könnte dies zu einer noch demütigenderen Wiederholung des 12-tägigen Krieges im Juni letzten Jahres werden, den die Todeskult-Anhänger in Westasien 14 Monate lang geplant hatten.
Der 12-tägige Krieg scheiterte nicht nur als Operation zum Regimewechsel, sondern führte auch zu einer so harten iranischen Vergeltungsmaßnahme, dass Tel Aviv sich davon noch immer nicht erholt hat. Teheran hat wiederholt deutlich gemacht, dass das gleiche Schicksal die Truppen des Neo-Caligula im Iran und im gesamten Golfraum erwartet, sollten neue Angriffe erfolgen.
Warum die Besessenheit vom Regimewechsel anhält
Was die ebenso kläglich gescheiterte Operation zum Regimewechsel im Iran in den letzten Wochen angeht, so stand dabei der erbärmliche Clownprinz Reza Pahlavi im Vordergrund, der sich sicher in Maryland versteckt hält und von den US-Medien massiv als „vereinende politische Figur” angepriesen wird, die in der Lage ist, die „gelebte Katastrophe der klerikalen Herrschaft” neu zu bewerten.
Neo-Caligula war zu beschäftigt, um sich um diese ideologischen Feinheiten zu kümmern. Was er wollte, war, den Prozess zu beschleunigen, indem er – wie könnte es anders sein – die Logik des Imperiums der permanenten Angriffe anwandte: den Iran zu bombardieren.
Die Ablenkungsmanöver gingen, wie zu erwarten war, völlig aus dem Ruder. Der Todeskult in Westasien hat Moskau möglicherweise gebeten, Teheran mitzuteilen, dass sie nicht zuschlagen würden, wenn der Iran nicht zuerst zuschlägt. Als ob Teheran – und Moskau – irgendetwas glauben könnten, was aus Tel Aviv kommt.
Die Golfstaaten – Saudi-Arabien, Katar und Oman – haben Neo-Caligula möglicherweise gebeten, nicht zuzuschlagen, da dies den gesamten Golf in Brand gesetzt und „schwerwiegende Rückschläge“ nach sich gezogen hätte.
Das eigentliche Problem war – wieder einmal – TACO. Es gab einfach kein US-Angriffsszenario, das einen blitzschnellen Regimewechsel, das einzig akzeptable Ergebnis, ermöglicht hätte. Also zurück zur Eroberung Grönlands.
Es dauerte nur wenige Tage, um die massive Propagandakampagne in ganz NATOstan über „massive Opferzahlen” unter den iranischen Demonstranten zu entlarven.
Die – gefälschten – Zahlen stammten vom Zentrum für Menschenrechte im Iran, das sich – wo sonst – in New York befindet und von der CIA-infizierten National Endowment for Democracy (NED) in Washington und anderen verschiedenen Desinformationsorganisationen finanziert wird.
Die Liste der Gründe für einen dringenden Regimewechsel im Iran ist jedoch nach wie vor lang und umfasst unter anderem diese vier Schlüsselelemente:
- Teheran muss die Achse des Widerstands in Westasien, die Palästina unterstützt, aufgeben.
- Da der Iran an der privilegierten Schnittstelle der Handels- und Energiekorridore in Eurasien liegt, müssen sowohl seine Verbindungen zum
- Internationalen Nord-Süd-Transportkorridors (INSTC) als auch zu Chinas Neuen Seidenstraßen (BRI) unterbrochen werden. Das bedeutet, die organische Zusammenarbeit zwischen Russland, Iran, Indien und China innerhalb der BRICS-Staaten von innen heraus zu sprengen.
- Da über 90 % der iranischen Ölexporte nach China gehen – und in Yuan abgewickelt werden –, ist dies eine ernsthafte Bedrohung für den Petrodollar: das ultimative Anathema. In dieser Hinsicht steht der Iran im Sinne des „Empire of Permanent Strikes“ auf einer Linie mit Venezuela. Es gilt entweder unser Weg – der Petrodollar – oder gar nichts.
- Die Ausdauer des nie endenden Traums von einem Iran unter dem Schah-Remix – komplett mit einer Geheimpolizei im Stil des Schahs (SAVAK), engen Verbindungen zum Mossad, um die arabischen Barbaren in Schach zu halten, und einem weitläufigen, von der CIA betriebenen Netz von Überwachungszentren, die sowohl auf Russland als auch auf China abzielen.
Wie man einem „Regimewechselkrieg“ begegnet
Teheran lässt sich von Sanktionen nicht einschüchtern – schließlich hat es in vier Jahrzehnten über 6.000 davon ertragen, die darauf abzielten, seine Wirtschaft vollständig zu strangulieren und sogar die Ölexporte, in imperialer Terminologie, „auf Null“ zu reduzieren.
Selbst unter maximalem Druck war der Iran in der Lage, die umfangreichste industrielle Basis in Westasien aufzubauen, unermüdlich in Selbstversorgung und modernste militärische Ausrüstung zu investieren, 2023 der SCO und 2024 den BRICS beizutreten und für alle praktischen Zwecke eine führende Wissenswirtschaft des Globalen Südens zu entwickeln.
Es wurde viel – digitale – Tinte darüber vergossen, warum China dem Iran bisher nicht angemessen gegen den maximalen Druck des Imperiums geholfen hat, beispielsweise indem es Teheran gegen die spekulativen Angriffe auf den Rial unterstützt hätte. Das hätte Peking im Vergleich zu seinen Devisenreserven fast nichts gekostet.
Der spekulative Angriff auf den Rial war wohl der wesentliche Auslöser für die Proteste im gesamten Iran. Man darf nicht vergessen, dass Hungerlöhne maßgeblich zum Zusammenbruch Syriens beigetragen haben.
Es ist an Peking, diese unangenehme Frage – diplomatisch – zu beantworten. Der Geist von BRICS Plus – nennen wir es Bandung 1955 Plus – wird möglicherweise nicht überleben, da wir alle wissen, dass es in diesem aktuellen Weltkrieg im Wesentlichen um Ressourcen und Finanzen geht, die mobilisiert und richtig eingesetzt werden müssen.
Und das bringt uns zu Chinas Führung, die ernsthaft abwägt, ob es sich lohnt, eine Art größere Version Deutschlands zu bleiben: embryonal egozentrisch, von Angst geprägt und in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht grundlegend egoistisch. Die – vielversprechende – Alternative für China besteht darin, innerhalb der BRICS-Staaten ausreichend große Kreditfazilitäten für eine Reihe befreundeter Nationen zu schaffen.
Was auch immer als Nächstes geschieht, es ist klar, dass das Imperium der permanenten Streiks nicht nur einer multipolaren, multiklonalen Welt gegenüber „aktiv feindselig” bleiben wird, sondern dass diese Feindseligkeit in einem giftigen Sumpf aus Wut und Rache mariniert und der ultimativen Panikangst untergeordnet sein wird: der langsamen, aber sicheren, unaufhaltsamen Vertreibung des Imperiums aus Eurasien.
Stichwort für den Sonderbeauftragten des Weißen Hauses, Witkoff – den Immobilien-Bismarck –, der die imperialen Diktate gegenüber dem Iran verkündet:
- Stoppen Sie die Anreicherung von Uran. Kommt nicht in Frage.
- Reduzieren Sie die Raketenbestände. Kommt nicht in Frage.
- Reduzieren Sie etwa 2000 kg angereichertes Kernmaterial (3,67–60 %). Das könnte verhandelbar sein.
- Hört auf, „regionale Stellvertreter“ zu unterstützen – wie in der Achse des Widerstands. Kommt nicht in Frage.
Teheran wird sich niemals den Diktaten beugen. Aber selbst wenn es das täte, wäre die – versprochene – imperiale Belohnung die Aufhebung der Sanktionen (was der US-Kongress niemals tun wird) und eine „Rückkehr in die internationale Gemeinschaft“. Der Iran ist bereits Teil der internationalen Gemeinschaft in der UNO und innerhalb der BRICS, der SCO und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) sowie anderer Institutionen.
Die Besessenheit des Neo-Caligula-Regimes vom Regimewechsel – die sich tatsächlich in der Besessenheit der NATOstan widerspiegelt – wird also weiter vorherrschen. Teheran lässt sich nicht einschüchtern. Der strategische Berater des iranischen Parlamentspräsidenten, Mahdi Mohammadi, sagt dazu:
„Wir wissen, dass wir uns einem Krieg um den Regimewechsel gegenübersehen, in dem der einzige Weg zum Sieg darin besteht, die Drohung glaubhaft zu machen, die während des 12-tägigen Krieges zwar bereitstand, aber nicht umgesetzt werden konnte: ein geografisch ausgedehnter Zermürbungskrieg, der sich auf die Energiemärkte am Persischen Golf konzentriert und auf einer stetig wachsenden Raketenfeuerkraft basiert und mindestens mehrere Monate dauern würde.“
Vandalismus oder Anschlag? Durchtrenntes Signalkabel legt Berliner S-Bahn lahm
Ein Kabelschaden sorgt seit Montagmorgen für massive Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Netz. Betroffen ist vor allem die stark frequentierte Nord-Süd-Strecke zwischen Gesundbrunnen und Nordbahnhof. Die Ursache ist unklar: Handelt es sich um Vandalismus oder um einen Anschlag? Die Bundespolizei ermittelt.
Nach Angaben der S-Bahn Berlin wurde ein Signalkabel zwischen Gesundbrunnen und Nordbahnhof durchtrennt, was zu Ausfällen und starken Verspätungen auf den Linien S1, S2, S25, S26 und S85 führt. Pendler müssen sich auf Teilstrecken-Sperrungen, Pendelverkehr und Bus-Ersatzverkehr einstellen. Zwischen Gesundbrunnen und Nordbahnhof besteht derzeit S-Bahn-Pendelverkehr im 15-Minuten-Takt, ergänzt durch Busse der BVG.
Die Schäden entstanden bereits am Sonntagabend, 18. Januar, gegen 21 Uhr. Während die S-Bahn Berlin offiziell von „Vandalismus“ spricht, stuft die Deutsche Bahn laut NIUS den Vorfall als „Anschlag“ ein. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines sogenannten „Probeschnitts“ – damit kann man Kabel auf Alarm-Auslösung testen. Es könnte sich also um einen versuchten Kabeldiebstahl handeln – oder um gezielte Sabotage. Die Bundespolizei geht zurzeit nicht von einem Anschlag aus.
Die S-Bahn Berlin hatte zunächst gehofft, die Störung bis Montagnachmittag oder Dienstagabend beheben zu können. Aktuell gilt nun: Erst ab Donnerstagmorgen soll der planmäßige Betrieb wieder aufgenommen werden.
Die deutsche Infrastruktur rückt zunehmend ins Visier von Linksextremisten: Kurz nach dem Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin, zu dem sich eine “Vulkangruppe” bekannt hatte, wurde ein Pamphlet öffentlich, das den Aufbau eines linksextremen Terrornetzes im Untergrund ankündigte, um das Land lahmzulegen und “das Kapital” ins Ausland zu vertreiben. Die Gruppe hinter dem Schreiben, das “Kommando Angry Birds”, hat sich selbst bereits zu Anschlägen bekannt – sowohl auf die Stromversorgung als auch auf Bahntrassen. Ob die Behörden die Bedrohung ausreichend ernst nehmen, wird angesichts der politischen Kuschelei mit der radikalen Linken von vielen Bürgern bezweifelt.

















