Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Menschenhandel durch Roma-Clans in NRW muss gestoppt werden

Menschenhandel durch Roma-Clans in NRW muss gestoppt werden

Menschenhandel durch Roma-Clans in NRW muss gestoppt werdenIn Köln wird derzeit ein Prozess geführt, der es in sich hat. Laut Medienberichten verkaufte ein Vater seine 16‑jährige Tochter für 85.000 Euro an einen serbischen Roma-Clan. Dieser schloss einen Heiratsvertrag ab, in dem Verpflichtungen des minderjährigen Mädchens festgehalten wurden. Besonders bestürzend: Es ist offenbar kein Einzelfall, denn bei dem Vertrag handelt es sich um […]

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Isar-Amper-Klinikum: Transsexueller verübte bestialischen Mord mit Ansage

Isar-Amper-Klinikum: Transsexueller verübte bestialischen Mord mit Ansage

Isar-Amper-Klinikum: Transsexueller verübte bestialischen Mord mit Ansage

Am 31. Mai 2022 geschah im Isar-Amper-Klinikum in München ein Verbrechen, das in seiner Brutalität und Tragik nicht nur die Angehörigen, sondern weite Teile der Öffentlichkeit erschütterte. Die 40-jährige Kamilla N., Patientin in der psychiatrischen Klinik, wurde von einem transsexuellen Mitpatienten auf grauenvolle Weise getötet – in einem Gebäude, das theoretisch Schutz und professionelle Betreuung garantieren sollte. Der Täter hatte die Tat vorher angekündigt.

Kamilla N. litt seit rund 17 Jahren an den Folgen von früherem Drogenmissbrauch. Die tragische Folge war eine chronische psychische Erkrankung zur Folge. Trotz dieser Belastung bemühte sie sich mit Unterstützung ihrer Eltern um ein möglichst selbständiges Leben. Schließlich entschied sie sich für eine stationäre Behandlung im Isar-Amper-Klinikum, wo eine Langzeittherapie mit einer geplanten Dauer von zwölf Monaten vorgesehen war.

Täter vorbestraft, kündigte Tötungsabsicht an und tötete eigenen Hund

Der Täter, ein damals 33-jähriger Mann, wurde nur wenige Stunden vor der Tat in dieselbe Klinik eingewiesen. Er war polizeibekannt, mehrfach vorbestraft und bereits zuvor wegen massiver psychischer Auffälligkeiten in psychiatrischen Einrichtungen untergebracht gewesen. Bereits vor seiner Einweisung hatte er gegenüber Polizeibeamten mehrfach geäußert, einen Menschen töten zu wollen. Trotz dieser klaren Warnsignale wurde er auf einer gemischten Akutstation untergebracht, auf der er sich weitgehend frei bewegen konnte.

In den Tagen vor der Tat war es im Wohnumfeld des späteren Täters wiederholt zu Polizeieinsätzen gekommen. Nachbarn meldeten auffälliges Verhalten, laute Schreie und bedrohliche Situationen. Die Beamten trafen den Mann in Zuständen religiösen Wahns an, unter anderem bekleidet mit einem Vorhang, den er wie ein Gewand trug. Er äußerte sich über göttliche und teuflische Einflüsse. Am Morgen des 30. Mai, nur einen Tag vor der Tat, tötete der Mann zudem seinen eigenen Hund.

Er verweigerte Einnahme von Medikamenten

Trotz dieser Eskalationen wurde der Täter nach einer polizeilich veranlassten Einweisung lediglich in ein Zimmer auf derselben Station wie Kamilla N. gebracht. Eine engmaschige Überwachung oder eine Unterbringung unter erhöhten Sicherheitsauflagen erfolgte nicht. Sowohl am Aufnahmetag als auch am Morgen der Tat verweigerte der Mann mehrfach die Einnahme der ihm verordneten Medikamente und verhielt sich gegenüber dem Klinikpersonal aggressiv. Dennoch verblieb er auf der offenen Akutstation.

Als Detail am Rande ist anzuführen, dass sich der Täter “als Frau fühlte” und Frauenkleider getragen hat. Damit fällt er in ein Muster, das aktuell in Deutschland aus politisch-ideologischen Gründen “volles Verständnis” und eine Besserstellung gegenüber nicht-LGBTQ-Menschen garantiert.

Eine Stunde Martyrium: mit Eisenstange erschlagen und verbrannt

Am Morgen des 31. Mai kam es schließlich zur Tat. Der Täter traf Kamilla N. auf dem Flur der Station, deutete sie im Rahmen seines Wahns als vom Teufel besessen. Zunächst ging er duschen, dann riss er eine Edelstahl-Stange aus der Decke seines Zimmers und drang in das Badezimmer der Frau ein. Dort schlug er mit seiner improvisierten Waffe mindestens vierundzwanzig Mal auf sie ein. Danach band er sie mit ihrem eigenen Pullover am Hals an den Handlauf der Dusche. Sie starb an Ersticken durch diese Fesselung und an eingeatmetem Blut aufgrund der schweren Kopfverletzungen.

An der Leiche führte der Täter schwere sexuelle Misshandlungen aus. Dann türmte er alle verfügbaren Gegenstände auf sein Opfer und zündete den Stapel an. Nach bisherigen Erkenntnissen zog sich die bestialische Untat über einen Zeitraum von mehr als einer Stunde hin, ohne dass ein Eingreifen des Personals erfolgte. Dieses will erst durch den Alarm des Rauchmelders etwas vom Vorfall mitbekommen haben. Die Rekonstruktion des Geschehens gestaltete sich schwierig und zog sich über Monate hin.

Im anschließenden Sicherungsverfahren wurde der Täter aufgrund einer diagnostizierten paranoiden Schizophrenie als schuldunfähig eingestuft und im Maßregelvollzug untergebracht. Eine strafrechtliche Verantwortung kam damit nicht zustande.

Behörden hatten keine Lust gegen Verantwortliche zu ermitteln

Die Eltern von Kamilla N. kritisieren jedoch bis heute das Vorgehen der zuständigen Behörden. Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen gegen Verantwortliche der Klinik wurden nach einem von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachten eingestellt. Dieses Gutachten kam zu dem Schluss, dass keine strafrechtlich relevanten Pflichtverletzungen vorgelegen hätten. Eine dagegen eingebrachte Beschwerde blieb erfolglos.

Daraufhin ließen die Eltern vom rennomierten Psychiater Prof. Dr. Beine ein eigenes fachärztliches Gutachten erstellen, das zu deutlich anderen Ergebnissen gelangte. Dieses kommt zu dem Schluss, dass wesentliche fachärztliche Untersuchungen entweder nicht oder nicht ausreichend durchgeführt wurden und dass die Gefährlichkeit des Täters falsch eingeschätzt wurde. Zudem seien notwendige Sicherungsmaßnahmen unterlassen worden, obwohl konkrete Hinweise auf eine akute Gefährdung vorlagen.

Klageerzwingung scheiterte – es gibt keine Gerechtigkeit

Auf Basis dieses Gutachtens stellten die Eltern einen Antrag auf Klageerzwingung beim Oberlandesgericht München. Sie fordern eine vollständige juristische und institutionelle Aufarbeitung des Falls. Aus ihrer Sicht handelt es sich um ein systemisches Problem im Umgang mit hochgefährlichen psychisch kranken Straftätern innerhalb offener oder unzureichend gesicherter psychiatrischer Einrichtungen.

Doch die Klageerzwingung wurde abgelehnt, die Akte geschlossen – und damit die letzte Hoffnung auf die Ermittlung von Verantwortlichen und Gerechtigkeit für die ermordete Tochter. Die Forderung der Eltern nach Transparenz und Rechenschaft bleibt bestehen – nicht nur im Interesse der Familie, sondern im Interesse der öffentlichen Sicherheit.

Der Sachverhalt wird in größerem Detail auf dieser Homepage geschildert.

75.000 Seiten ohne Substanz – Verteidiger Thümmler über den „Sächsische Separatisten“-Prozess

75.000 Seiten ohne Substanz – Verteidiger Thümmler über den „Sächsische Separatisten“-Prozess

75.000 Seiten ohne Substanz – Verteidiger Thümmler über den „Sächsische Separatisten“-Prozess

Der erste Prozesstag um die sogenannten „Sächsischen Separatisten“ hat gezeigt: So einfach lässt sich das Recht auch für den Staat nicht beugen! Die Verteidigung geht entschlossen gegen einen Anklagewust von über 75.000 Seiten vor – viel Papier, wenig Substanz.

Im Interview mit Deutschland-Kurier🇩🇪-Reporter Johannes Schüller spricht der Rechtsanwalt Mike Thümmler.

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Köln: Vater verkauft minderjährige Tochter an Clan

Köln: Vater verkauft minderjährige Tochter an Clan

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Köln: Vater verkauft minderjährige Tochter an Clan

Köln: Vater verkauft minderjährige Tochter an Clan

Ein sichergestellter „Heiratsvertrag“ dokumentiert den Verkauf eines minderjährigen Mädchens an eine Kölner Clan-Familie. Das Formular deutet auf eine systematische Praxis hin – nun befasst sich die Justiz mit dem Fall.

von Max Hoppestedt

Ermittler in Köln haben einen schriftlichen „Heiratsvertrag“ sichergestellt, mit dem ein Vater seine minderjährige Tochter an eine Kölner Clan-Familie verkauft haben soll. Das Dokument trägt die Überschrift „Heiratsverpflichtungen“ und regelt nach Erkenntnissen der Polizei den Kaufpreis, sowie weitere Bedingungen der Übergabe des Mädchens.

Brisant ist nach Angaben der Ermittler, daß es sich nicht um ein Einzelstück handelt. Der Vertrag liegt als vorgedrucktes Formular vor, in das lediglich Namen und Geldsumme eingetragen werden mußten.

Formular in weiteren Clan-Strukturen?

Aus Sicht der Strafverfolger deutet dies auf eine systematische Praxis im Clan-Milieu hin. Der Vertrag wurde im Zuge anderer Ermittlungen entdeckt und ausgewertet, wie die Bild-Zeitung berichtet. Die betroffene junge Frau hat bereits im April 2021 vor dem Kölner Landgericht als Zeugin ausgesagt. Damals ging es um ein Verfahren gegen Mitglieder eines Clan-Netzwerks, dem organisierte Kriminalität vorgeworfen wurde. Ihre Aussagen spielten dabei eine wichtige Rolle.

Nun müssen sich mehrere Angehörige der Familie wegen des Verdachts auf Menschenhandel vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob weitere vergleichbare Fälle existieren und ob das Formular auch in anderen Clan-Strukturen verwendet wurde. Ermittler schließen nicht aus, daß weitere Opfer betroffen sind.

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Registrierter Sexualstraftäter wird Vater durch Leihmutterschaft

Registrierter Sexualstraftäter wird Vater durch Leihmutterschaft

Registrierter Sexualstraftäter wird Vater durch Leihmutterschaft

Wie krank ist ein System, in dem verurteilte Pädophile über eine Leihmutterschaft Kinder haben dürfen? Ein Fall aus Pennsylvania sorgt für Kontroversen. Die Politik will nun die Gesetze ändern, um die Regelungen ähnlich streng zu setzen wie es bei Adoptionen von Kindern der Fall ist.

In den USA sorgt der Fall von Brandon Keith Riley-Mitchell für erhebliche politische und gesellschaftliche Diskussionen. Der Mann, der wegen sexueller Straftaten an einem Minderjährigen verurteilt wurde und als Sexualstraftäter registriert ist, wurde gemeinsam mit seinem Partner Vater eines Babys. Möglich wurde dies nicht durch Adoption, sondern durch eine Leihmutterschaft – ein Vorgehen, das in Pennsylvania rechtlich zulässig ist und keine vergleichbaren Hintergrundprüfungen wie bei Adoptionen vorsieht.

Riley-Mitchell wurde 2016 verurteilt, nachdem er als Lehrer eine sexuelle Beziehung zu einem minderjährigen Schüler unterhalten hatte. Die Anklagepunkte umfassten unter anderem Besitz kinderpornographischer Inhalte, Gefährdung des Kindeswohls und Korruption Minderjähriger. Infolge der Verurteilung verlor er seine Lehrerlaubnis und wurde in das Sexualstraftäterregister des Bundesstaates aufgenommen. Nach Angaben der Behörden unterliegt er bestimmten Auflagen im Umgang mit Minderjährigen.

Mehrere Jahre später nutzte das Paar eine Leihmutterschaft, um ein Kind zu bekommen. In Pennsylvania ist dieses Verfahren rechtlich von Adoptionen getrennt. Während bei Adoptionen umfassende Prüfungen stattfinden und registrierte Sexualstraftäter in der Regel ausgeschlossen sind, gibt es bei Leihmutterschaften keine expliziten gesetzlichen Hürden dieser Art. Ein Gericht stellte vor der Geburt einen Elternschaftsbeschluss aus, der beide Partner als rechtliche Eltern festlegte.

Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte der Fall, nachdem das homosexuelle Paar (welches die Leihmutterschaft übrigens per Crowdfunding finanzierte) die Geburt des Kindes in sozialen Medien dokumentierte. In der Folge wurde die Vergangenheit Riley-Mitchells bekannt, was zu breiter Kritik und zu Forderungen nach gesetzlichen Änderungen führte. Mehrere Politiker erklärten, der Fall zeige eine bisher unbeachtete Regelungslücke im Familienrecht. Vertreter der Strafverfolgungsbehörden betonten zugleich, dass nach geltender Rechtslage keine Möglichkeit bestehe, den Elternstatus nachträglich anzufechten.

Inzwischen haben Abgeordnete in Pennsylvania angekündigt, Gesetzesinitiativen zu prüfen, die Leihmutterschaften künftig ähnlichen Prüfverfahren unterwerfen sollen wie Adoptionen, insbesondere wenn einer der Beteiligten wegen Straftaten gegen Minderjährige verurteilt wurde.

Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 03 / 2026

Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 03 / 2026

Meldungen vom 20. Januar 2026:

Globale Abkühlung

Der Dezember endete kälter. Und das nicht nur ein bisschen.

Die Karte der Temperaturanomalien im Dezember 2025 im Vergleich zu den letzten zehn Dezember-Monaten zeigt eine deutliche Abkühlung.

Negative Anomalien dominieren fast jeden Kontinent und jedes größere Ozeanbecken.

Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 03 / 2026

Die charakteristische „rote Dominanz”, die in vielen aktuellen Karten zu sehen ist, fehlt.

Das neue „Klimaregime”, das angeblich 2023-24 (nach Hunga-Tonga und El Niño) begonnen haben sollte, ist bereits wieder verschwunden.

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Energie im Osten, Sparpolitik im Westen

Die Vorstellung einer koordinierten globalen Energiewende bricht zusammen, sobald man den Blick nach Osten richtet.

Indiens führender Bundesstaat im Bereich erneuerbare Energien Rajasthan wird laut internen Regierungsdokumenten, die Reuters eingesehen hat, bis 2036 4.400 MW neue Kohlekraftwerke benötigen. Diese Zahl ist mehr als doppelt so hoch wie frühere Schätzungen.

Selbst die indische Zentralbehörde für Elektrizität hat ihren Kohlebedarf nach oben korrigiert.

Auf nationaler Ebene wird der Stromverbrauch aufgrund des Wirtschaftswachstums voraussichtlich stark steigen, was laut Regierungsdaten eine Ausweitung der Kohlekraftwerkskapazität um 40 % auf über 307 GW bis 2035 erforderlich machen wird. Diese Entwicklung steht in einem Widerspruch zu Indiens Netto-Null-Ziel für 2070.

Ich habe eine Vermutung, was sich durchsetzen wird.

Indien steht damit natürlich nicht allein da.

In China, dem weltweit größten Emittenten, stieg die Produktion fossiler Brennstoffe im Jahr 2025 auf ein Rekordniveau. Die Kohleproduktion erreichte einen historischen Höchststand. Die Ölproduktion kletterte ebenfalls auf einen neuen Rekordwert und übertraf damit den Höchststand von 2015. Auch die Erdgasproduktion erreichte einen historischen Höchststand.

Während westliche Regierungen die Energieversorgung einschränken, die Preise in die Höhe treiben und ihre Länder im Rahmen von CO₂-Zielen deindustrialisieren, tut der Osten das Gegenteil: Er sichert die Grundlaststromversorgung, baut die Produktion fossiler Brennstoffe aus und treibt das Wachstum mit allen Mitteln voran.

Es gibt keine globale Emissionsbeschränkung. Es gibt keine gemeinsamen Opfer. Nur eine asymmetrische Durchsetzung.

Der Westen schnallt den CO₂-Gürtel enger.

Der Osten lockert ihn – und greift zu.

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Der Klimaschwindel fliegt auf

Der Klimawandel ist nun endgültig in seiner Geständnisphase angekommen.

Selbst Larry Fink, Chef von BlackRock, räumt nun ein, dass die Umstellung der Wirtschaft auf Wind- und Solarenergie zu einer globalen Energieknappheit führen könnte. Dies geschieht nach jahrelangem Druck auf Regierungen und Unternehmen, zuverlässige Energiequellen aufzugeben, um „Wende-Ziele” zu erreichen.

Die Warnung kommt erst, nachdem der Schaden bereits angerichtet ist: schwächere Stromnetze, höhere Stromrechnungen und zunehmende Energieunsicherheit. Sie kommt gerade zu dem Zeitpunkt, an dem diese Eliten eine neue goldene Kontrollmethode ins Auge fassen: KI.

Dann ist da noch Bill Gates.

Gates behauptete 2019, er habe sich aus fossilen Brennstoffen zurückgezogen. Diese Behauptung hält einer Überprüfung der Unterlagen nicht stand.

Der Gates Foundation Trust hielt 2024 Anteile im Wert von 254 Millionen Dollar an Unternehmen, die fossile Brennstoffe fördern, darunter Chevron, BP und Shell. Diese Zahl ist der höchste Stand seit neun Jahren und inflationsbereinigt das größte Engagement seit 2019.

Nachdem die Bestände an fossilen Brennstoffen 2015 unter dem Druck von Aktivisten kurzzeitig zurückgegangen waren, wurden sie wieder aufgebaut. Die Beteiligungen an BP, Glencore, Occidental Petroleum und anderen Unternehmen wurden ausgebaut. Heute sind die vom Gates-Trust unterstützten Unternehmen für mehr Emissionen pro Jahr verantwortlich als Russland, Japan und Deutschland zusammen.

Ähnlich wie Fink räumte Gates kürzlich ein, dass die globale Erwärmung keine existenzielle Bedrohung darstellt und dass zuverlässige Energie unverzichtbar ist. Und das von einem Mann, der ein Jahrzehnt lang das Gegenteil behauptet, eine staatlich gelenkte Energiepolitik gefördert und fossile Brennstoffe als moralisches Versagen dargestellt hat.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Wind- und Solarenergie wurden den Volkswirtschaften aufgezwungen, aber für KI-Rechenzentren sind sie offenbar nicht gut genug. Wenn es um die Infrastruktur der Elite geht, ist plötzlich die Verfügbarkeit von Strom wichtig – eine Tatsache, die Larry Fink jetzt offen zugibt.

Der „Klimawandel” hat seinen Zweck bereits erfüllt: mehr Kontrolle und einen Vermögenstransfer von über 100 Milliarden Dollar pro Jahr allein durch Kohlenstoffsteuern.

Weiter geht es mit dem nächsten Zentralisierungsvorhaben.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-hits-central-china-global-cooling?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 21. Januar 2026:

Sonnenaktivität: Die Erde ist gerade einem Treffer auf Carrington-Niveau entgangen

Eine neue Analyse nach dem Ereignis bestätigt, wie knapp der jüngste G4-Sturm daran vorbeigeschrammt ist, wirklich historisch zu werden – und warum er letztendlich doch nicht so stark war.

Nach modernen Maßstäben handelte es sich um eine außergewöhnlich starke CME. Der Sonnenwindschock raste mit einer Geschwindigkeit von etwa 1.100 bis 1.300 km/s auf die Erde zu und legte die Entfernung vom Beobachtungspunkt L1 zur Erde in etwa 20 Minuten zurück.

Allein aufgrund dieser Geschwindigkeit zählt sie zu den schnellsten auf die Erde gerichteten CMEs, die in den letzten zwei Jahrzehnten beobachtet wurden.

Noch beeindruckender war die magnetische Stärke.

Das interplanetare Magnetfeld (Bt) erreichte Spitzenwerte zwischen 60 und 90 nT und erreichte kurzzeitig sogar 91 nT. Das übertrifft die magnetische Intensität, die während des G5-Sturms im Mai 2024, des G4-Ereignisses im Oktober 2024 und sogar der berühmten Halloween-Stürme von 2003 gemessen wurde.

Allein aufgrund seiner enormen Kraft war dies eine Sonneneruption der Spitzenklasse.

Glücklicherweise blieb die Erde jedoch verschont.

Während eines Großteils des Wirkungszeitraums blieb die kritische Bz-Komponente stark positiv und überschritt zeitweise +60 nT. Das war eine gute Nachricht. Eine nach Norden gerichtete Bz wirkt wie eine geschlossene Tür und verhindert eine effiziente Energieübertragung in das Magnetfeld der Erde. Als Bz schließlich nach Süden drehte, tat sie dies nur kurz und erreichte einen Tiefpunkt von etwa -26 nT – bei weitem nicht stark oder anhaltend genug, um einen wirklich extremen geomagnetischen Sturm auszulösen.

Einfach ausgedrückt hatte diese CME die Geschwindigkeit und Kraft eines Monstersturms – aber ihr Magnetfeld war in die falsche Richtung gepolt, sodass der größte Teil dieser Energie die Erde verfehlte anstatt auf sie zu treffen (und deshalb nur die Intensität G4 erreichte).

Hätte sich das Magnetfeld dieser CME nach Süden gedreht und dabei seine extreme Geschwindigkeit und Intensität beibehalten, hätte die Erde wahrscheinlich einen G5-Sturm erlebt, der stärker gewesen wäre als alle seit mindestens 1989 beobachteten Stürme – und möglicherweise weitaus zerstörerischer.

Die Voraussetzungen für ein Ereignis nahe dem Carrington-Niveau waren gegeben. Der Sturm dauert nun schon drei Tage an (21. Januar), was seine Stärke unterstreicht. Was die Erde verschont hat, war ihre Ausrichtung. Das nächste Mal könnte die magnetische Ausrichtung weniger gnädig sein.

Link: https://electroverse.substack.com/p/severe-arctic-freeze-and-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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Strom-Terroristen: Eine Million Euro Belohnung für Hinweise

Strom-Terroristen: Eine Million Euro Belohnung für Hinweise

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Strom-Terroristen: Eine Million Euro Belohnung für Hinweise

Strom-Terroristen: Eine Million Euro Belohnung für Hinweise

Nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin prüft die Bundesanwaltschaft eine Rekordbelohnung. Die Ermittlungen gegen die linksextreme „Vulkangruppe“ kommen kaum voran.

von Ernst Fleischmann

Nach dem folgenschweren Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Südwesten Berlins erwägt die Generalbundesanwaltschaft offenbar die Auslobung einer Belohnung in Höhe von einer Million Euro. Mit der Rekordsumme sollen Hinweise auf die mutmaßlichen Täter aus dem linksextremen Milieu erlangt werden.

Die Ermittlungen gegen die sogenannte „Vulkangruppe“ treten bislang auf der Stelle. Am 3. Januar hatten Unbekannte gegen 6 Uhr morgens eine Kabelbrücke über dem Teltowkanal nahe dem Heizkraftwerk Lichterfelde in Brand gesetzt.

Petroleumheizung mit mobiler Kochgelegenheit (https://c.kopp-verlag.de/kopp,verlag_4.html?1=1019&3=0&4=&5=&d=https%3A%2F%2Fwww.kopp-verlag.de%2Fa%2Fpetroleumheizung-mit-loeschautomatik-%252f-notheizung-%252f-campingheizung-%252f-auch-zum-mobilen-kochen-25)

Bei winterlichen Temperaturen waren rund 45.000 Haushalte ohne Strom, vielfach über mehrere Tage. Heizungen fielen aus, das Mobilfunknetz war gestört. Pflegeheime mußten evakuiert, Patienten aus Krankenhäusern verlegt werden. Es wurden Notunterkünfte eingerichtet. Nach Angaben der Behörden handelte es sich um den schwersten großflächigen Stromausfall in Berlin seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Belohnung soll Ermittler auf neue Spuren bringen

Zu der Tat bekannte sich wenig später die linksextreme „Vulkangruppe“. Die Gruppierung existiert seit 2011 und wird für eine Vielzahl von Brandanschlägen verantwortlich gemacht. Ziel waren unter anderem Kabelschächte an Bahntrassen, Funkmasten, Datenleitungen sowie Firmenfahrzeuge. Bereits 2018 sollen Mitglieder der Gruppe acht Starkstromkabel mit jeweils 10.000 Volt zerstört haben, wodurch tausende Haushalte in Charlottenburg zeitweise ohne Strom waren. Im März 2024 bekannte sich die Gruppe zudem zu einem Anschlag auf die Stromversorgung des Tesla-Werks in Grünheide.

Konkrete Hinweise auf die Identität der Täter liegen bislang kaum vor. Aus Ermittlerkreisen heißt es, daß man sich von der möglichen Belohnung neue Spuren erhoffe. Die Bundesanwaltschaft wollte entsprechende Überlegungen auf Anfrage nicht offiziell bestätigen.

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In Berlin können Kinder jetzt ihre Drag-Persona entdecken

In Berlin können Kinder jetzt ihre Drag-Persona entdecken

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In Berlin können Kinder jetzt ihre Drag-Persona entdecken

In Berlin können Kinder jetzt ihre Drag-Persona entdecken

Eine Jugendkunstschule im Berliner Bezirk Reinickendorf bietet einen Drag-Kurs für 13- bis 17jährige an. Der Kurs wird aus Haushaltsmitteln finanziert, der Leiter wirbt mit freizügigen Inhalten im Netz.

von Günther Strauß

Die Jugendkunstschule Atrium im Berliner Bezirk Reinickendorf hat einen Drag-Kurs für Minderjährige im Angebot. „Entdecke deine Drag-Persona“ richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren und wird aus Haushaltsmitteln des Bezirksamts finanziert.

In der Kursbeschreibung wirbt die Einrichtung damit, Drag als kreativen Ausdruck jenseits klassischer Rollenbilder zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen sich schminken, tanzen, lipsyncen und performen.

Teilnehmen dürfe jeder, „egal, ob du dich als Junge, Mädchen oder anders fühlst“. Der Kurs findet dienstags am Nachmittag statt, die Teilnahme kostet 45 Euro pro Halbjahr, wie die Plattform Apollo-News als erste berichtete. Geleitet wird das Angebot von Noé Théry. Nach eigener Darstellung sollen in lockerer Atmosphäre Geschlechterrollen hinterfragt und eigene Bühnenfiguren entwickelt werden. Drag wird dabei als Kunstform beschrieben, bei der Rollenbilder bewußt überzeichnet werden – entweder durch Männer in weiblicher Darstellung oder durch Frauen in betont maskulinen Rollen.

Drag-Shows mit sexualisierten Handlungen

Théry tritt selbst als Dragperformer auf. Auf der Internetseite der Jugendkunstschule wird er mit geschlechtsneutralen Pronomen vorgestellt und als Absolvent eines Masterstudiums in Gender Studies beschrieben. Seine künstlerische Arbeit bewege sich an der Schnittstelle von Theater, Genderphilosophie, Pädagogik und audiovisueller Kunst.

In Berlin können Kinder jetzt ihre Drag-Persona entdeckenSo wirbt die Jugendkunstschule Atrium Berlin auf ihrer Internetseite für den Kurs.

Auf seinem Instagram-Account bewirbt Théry Drag-Shows mit freizügigen, teils sexualisierten Darstellungen. In mehreren Beiträgen werden Szenen gezeigt, die sexuelle Handlungen nachstellen. Ein Post aus dem vergangenen Jahr wirbt zudem für eine „Drag Open Stage“, auf deren Titelbild verkleidete Kinder zu sehen sind. Ob diese Kinder Teil der Veranstaltung waren, geht aus dem Beitrag nicht hervor.

Neben dem Kurs für Minderjährige leitet Théry an der Jugendkunstschule Atrium einen weiteren Kurs mit dem Titel „Drag-Show“. Dieser richtet sich an 18- bis 26-Jährige und findet unmittelbar im Anschluß an den Jugendkurs statt.

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Verteidiger Kohlmann zu „Sächsischen Separatisten“: „Mein Mandant musste sogar in Einzelhaft!“

Verteidiger Kohlmann zu „Sächsischen Separatisten“: „Mein Mandant musste sogar in Einzelhaft!“

Verteidiger Kohlmann zu „Sächsischen Separatisten“: „Mein Mandant musste sogar in Einzelhaft!“

Martin Kohlmann, einer der Verteidiger der sogenannten „Sächsischen Separatisten“ und Vorsitzender der Partei „Freie Sachsen“ , berichtet im Interview mit dem Deutschland-Kurier🇩🇪über den Prozess. Er enthüllt das skandalöse Vorgehen der Polizei und den unfassbaren Umgang mit seinem Mandanten!

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Verteidiger Mandic über „Sächsische Separatisten“-Prozess: „Friedliche Bürger werden hier juristisch bekämpft!“

Verteidiger Mandic über „Sächsische Separatisten“-Prozess: „Friedliche Bürger werden hier juristisch bekämpft!“

Verteidiger Mandic über „Sächsische Separatisten“-Prozess: „Friedliche Bürger werden hier juristisch bekämpft!“

Der renommierte Strafrechtsanwalt Dubravko Mandic verteidigt Kurt H., einen der Hauptangeklagten im Prozess um die sogenannten „Sächsischen Separatisten“.

Im Interview mit Deutschland-Kurier🇩🇪-Reporter Johannes Schüller spricht Mandic Klartext zum politischen Zweck des Prozesses, der nicht nachvollziehbaren Festnahme von Kurt H. und dem staatlich verordneten Maulkorb für die Angeklagten!

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Vom Verbündeten zum Opfer: Das traurige Schicksal der syrischen Kurden

Vom Verbündeten zum Opfer: Das traurige Schicksal der syrischen Kurden

Vom Verbündeten zum Opfer: Das traurige Schicksal der syrischen Kurden

Das aus der Al-Qaida hervorgegangene Regime von Ahmed al-Sharaa, besser bekannt als Abu Mohammad al-Dscholani, führt in Syrien eine systematische Kampagne gegen Kurden, Christen und Jesiden durch. Und der Westen? Der schaut geflissentlich weg.

Seit dem 6. Januar wurden Berichten zufolge rund 150.000 Menschen aus ihren Häusern gejagt. Kurden, Christen und Jesiden fliehen vor Milizen, die direkt Dscholani unterstehen. Es ist bereits die dritte ethnische Säuberungskampagne seit der Machtübernahme der Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) im Dezember 2024. Zuvor traf es Alawiten und Drusen, Tausende wurden ermordet oder verschleppt.

Die Angriffe begannen in den kurdischen Stadtteilen Sheikh Maqsoud und Ashrafieh in Aleppo. Videos zeigen entführte Frauen, misshandelte Männer, Hinrichtungen. Eine kurdische Frau wird von Dschihadisten von einem Gebäude gestoßen, andere werden als “Geschenke” an Mudschahedin bezeichnet. Bei aller notwendigen Kritik am Assad-Regime – doch solche Bilder gab es unter seiner Herrschaft (vor dem Krieg) nicht. Denn unter dessen Führung genossen die ethnischen Minderheiten Schutz.

Besonders zynisch ist die Rolle des Westens. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), über ein Jahrzehnt der wichtigste Verbündete der USA im Kampf gegen die islamistischen Milizen, wurden zur Kapitulation gezwungen. Am 18. Januar 2026 unterzeichneten SDF und Dscholani-Regime ein sogenanntes Waffenstillstands- und Integrationsabkommen – de facto ein Diktat. Die Kurden mussten Raqqa und Deir ez-Zor räumen und sich nach Hasakah zurückziehen. Ausgerechnet Raqqa, die ehemalige Hauptstadt des IS, fällt damit unter die Kontrolle eines Mannes, der selbst aus der Al-Qaida hervorgegangen ist.

Raqqa ist kein nebensächlicher Ort, sondern ein sicherheitspolitischer Sprengsatz mit überregionaler Tragweite. Dort befinden sich Gefängnisse mit tausenden IS-Terroristen. Bereits jetzt kursieren Videos, die zeigen, wie Julanis Kräfte Gefangene freilassen. Experten warnen vor einem globalen Sicherheitsrisiko. Und die Amerikaner und die Europäer? Die schauen geflissentlich weg.

Die historische Ironie ist bitter. Es waren die Kurden, die Raqqa 2017 unter hohen Verlusten vom IS befreiten. Sie verteidigten Kobani, zerschlugen die Kalifatstrukturen in Tel Abyad, Afrin und Baghouz. Ohne sie hätte der Westen den IS nicht besiegt. Heute werden sie geopfert, weil sie geopolitisch unbequem sind und Ankara einen Blankoscheck für seine regionalen Ambitionen erhalten hat.

Auch die Jesiden geraten erneut zwischen die Fronten. Rund 800 Familien wurden gezwungen, nach Afrin zurückzukehren – eine Region, die weiterhin von denselben extremistischen Milizen kontrolliert wird, die sie einst vertrieben haben. Der Kontakt zu ihnen ist Berichten zufolge abgebrochen. Niemand weiß, was mit ihnen geschehen ist.

Dscholani selbst gibt sich international als moderater Staatsmann. Tatsächlich ist er der ehemalige Chef der Nusra-Front, ein Mann mit Al-Qaida-Vergangenheit, auf den bis vor Kurzem ein Kopfgeld ausgesetzt war. Dass die Biden-Administration dieses Kopfgeld im Dezember 2024 strich, war ein politisches Signal – und ein fataler Fehler. Dscholani testet derzeit, wie weit er gehen kann, ohne internationale Konsequenzen zu fürchten. Die Antwort des Westens fällt bislang erschreckend eindeutig aus: gar nicht.

Hier stellt sich die Frage, wie der Wertewesten angesichts dieser Entwicklungen überhaupt glaubwürdig sein kann. Man lässt die langjährigen Verbündeten – die Kurden – einfach so hängen, nur weil es gerade geopolitisch opportun zu sein scheint, sich dem Islamisten-Pack in Damaskus anzubiedern. Welche Lehren werden andere Gruppen und Milizen daraus ziehen, die bislang auf westliche Unterstützung für ihren Kampf hoffen?