Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Von der Panik zur Therapie: Der Kreislauf der vorgetäuschten Klima-Angst

Von der Panik zur Therapie: Der Kreislauf der vorgetäuschten Klima-Angst

Von der Panik zur Therapie: Der Kreislauf der vorgetäuschten Klima-Angst

Vijay Jayaraj

Vor nicht allzu langer Zeit zeichnete ein Artikel der New York Times im Rahmen einer Artikelserie über Maßnahmen gegen den Klimawandel in allen fünfzig Bundesstaaten ein scheinbar harmloses Bild von Teenagern, die sich am Rande eines sechs Hektar großen, bewaldeten und hügeligen Geländes in Minnesota versammelt hatten. Diese jungen Menschen, angeleitet von einer Umweltgruppe namens „Green Crew“, jäteten Unkraut und kümmerten sich um die dortigen Pflanzen.

Der Artikel stellte dieses kollektive Handeln als therapeutisches Mittel für eine Generation dar, die unter tiefgreifender Klima-Angst leidet. Ein darin zitierter Wissenschaftler vertritt die Ansicht, dass die Teilnahme an Gruppenaktivitäten die Depressionen und negativen Emotionen lindert, die aus der Besessenheit von sich verändernden Wetterverhältnissen entstehen.

Dieses Muster lässt sich überall beobachten. Zunächst wird den Kindern erzählt, dass ihnen ihre Zukunft geraubt wurde, dass der Planet am Rande des Zusammenbruchs steht, dass jeder Sturm oder jede Hitzewelle ein Zeichen dafür ist, dass die Zeit abläuft. Wenn dann die natürliche Folge solcher Botschaften eintritt – Verwirrung, Schlaflosigkeit, Verzweiflung –, eilt das Klima-Establishment mit Programmen und Clubs herbei, die versprechen, diese Ängste durch „kollektives Handeln“ zu „kanalisieren“.

Was wie Mitgefühl aussieht, ist in Wirklichkeit ein geschlossener Kreislauf aus Angst und gesteuertem Aktivismus. Es ist nichts anderes als die subtile Kunst, eine erfundene Krise aufzubauschen, oft getarnt als herzerwärmende Geschichte.

Falls man Kindern ständig sagt, dass eine Katastrophe unvermeidlich ist, ist es kein Wunder, dass manche unter der Last dieser Worte zusammenbrechen. Anstatt zu hinterfragen, ob die Darstellung an sich zutreffend ist, glauben die jungen Freiwilligen, dass ihre „praktische Naturschutzarbeit“ eine „sinnvolle Antwort“ auf die Klimasorgen ist.

Doch genau jene Wärme, die heute als Bedrohung dargestellt wird, hat entscheidend dazu beigetragen, unseren Planeten grüner und lebenswerter zu machen. Diese Phase moderater Erwärmung (1850 bis heute) folgt auf die Kleine Eiszeit, eine Zeit, in der niedrige Temperaturen das Pflanzenwachstum hemmten und die Ernten dezimierten. Hungersnöte plagten die Menschheit. Die Kälte kostete Millionen Menschen das Leben.

Satellitendaten der NASA zeigen eine deutliche Begrünung der Erdoberfläche in den letzten Jahrzehnten, wobei in vielen Regionen ein verstärktes Pflanzenwachstum zu beobachten ist. Selbst auf einer längeren geologischen Zeitskala betrachtet war die derzeitige 12.000 Jahre andauernde warme Zwischeneiszeit ein goldenes Zeitalter für das menschliche Leben – weitaus besser als die Extreme der Eiszeiten, die sie einrahmen.

Worauf genau „reagieren“ diese Schüler also? Nicht auf einen messbaren Anstieg klimabedingter Todesfälle, nicht auf einen globalen Zusammenbruch der Nahrungsmittelproduktion, nicht auf einen Planeten, der braun und unfruchtbar wird. Sie reagieren auf einem Märchen. Sie reagieren auf eine Atmosphäre der Angst, die von gut finanzierten Aktivisten sorgfältig inszeniert, von Politikern verstärkt und von Medien wie der Times pflichtbewusst weiterverbreitet wurde.

Wenn wohlhabende Gesellschaften hypothetische zukünftige Gefahren über die sehr realen gegenwärtigen Bedürfnisse der Armen stellen, erziehen sie ihre Jugend dazu, menschliches Gedeihen als verdächtig anzusehen. Junge Menschen wachsen in der Annahme auf, dass jeder Vorteil, den sie genießen – von Benzin über Heizung bis hin zu globalen Lieferketten – moralisch befleckt ist.

Den Teenagern aus Minnesota, so wird uns berichtet, kommt es vor, als lebten sie unter der „Bedrohung durch den Klimawandel“. Dabei genießen sie einige der sichersten und komfortabelsten Lebensbedingungen in der Geschichte der Menschheit: reichlich Nahrung aus allen Teilen der Welt, moderne Heiz- und Kühlsysteme, sauberes Wasser aus dem Wasserhahn und fortschrittliche Medizin, die frühere Generationen in Staunen versetzt hätte. Sie leben in einem Bundesstaat, in dem die Winterkälte zwar immer noch Schwächere töten kann, wo aber zuverlässige Energieversorgung jeden Tag Leben schützt. Dies als „Aufwachsen unter Bedrohung“ zu bezeichnen, bedeutet, Dankbarkeit auf den Kopf zu stellen.

Langfristige Aufzeichnungen zeigen weder eine weltweite Zunahme von Hurrikanen noch einen eindeutigen weltweiten Anstieg von Dürren oder Überschwemmungen, der auf menschliche Emissionen zurückgeführt werden könnte, und es gibt keine Belege für die Behauptung, dass extremes Wetter außer Kontrolle gerät. Stattdessen haben steigender Wohlstand, bessere Infrastruktur und ein verbesserter Zugang zu Energie dazu geführt, dass die Menschen widerstandsfähiger gegenüber jeder Art von Wetter geworden sind.

Die Teenager aus Minnesota reißen mit ihren guten Absichten invasive Sträucher aus und renaturieren Lebensräume. Aber hat man ihnen jemals gesagt, dass die Solar und Windparks – die als Retter des Planeten angepriesen werden – Adler, Falken und andere geschützte Vögel in großer Zahl töten und Lebensräume in großem Umfang zerstückeln?

Die ökologischen Realitäten sind komplex. Doch die Geschichte, die vielen jungen Menschen vermittelt wird, ist simpel und moralisierend: fossile Brennstoffe sind schlecht, „erneuerbare Energien“ sind gut; der Klimawandel ist der ultimative Bösewicht; Aktivismus ist der einzige Weg, tugendhaft zu sein.

Nicht gewählte internationale Tyrannen bei den Vereinten Nationen fordern Billionen von Dollar, um ein imaginäres Problem zu lösen. Sie halten die Gedanken unserer Jugend in einem engen, von der Gedankenpolizei kontrollierten Käfig gefangen, in dem nur krisenfreundliche Ideologien überleben. Wer diese Erzählung in Frage stellt, wird sofort ausgegrenzt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Gut finanzierte akademische Propagandisten treiben die Krisenerzählung voran, um sich lukrative Forschungsgelder zu sichern. Voreingenommene Politiker schüren die Panik, um ihre Kontrolle über Ihr Leben und Ihre Energieentscheidungen auszuweiten, doch sie glauben nicht an ihre eigenen Vorhersagen. Ehemalige Präsidenten und wohlhabende Klimabotschafter kaufen regelmäßig weitläufige, millionenschwere Villen direkt am Meer. Wenn sie wirklich glauben würden, dass die Ozeane bald die Küsten verschlingen würden, würden sie dann ihr Vermögen auf Meereshöhe investieren?

Die Jugendlichen aus Minnesota sind nicht der Feind. Sie sind schließlich die Kinder eurer Nachbarn, die in einer verwirrenden Welt Gutes tun wollen. Wenn euch diese jungen Menschen am Herzen liegen, schließt euch nicht dem Chor an, der ihnen Angst einjagt und ihnen dann anbietet, die selbst geschürte Angst zu lindern. Durchbrechen Sie diesen Kreislauf. Sie verdienen die Würde der Wahrheit: dass die Welt, obwohl unvollkommen, reichhaltig ist; dass das Klima, obwohl es sich verändert, nicht in einer Krise steckt. Dann werden Sie sehen, wie Angst der Dankbarkeit weicht und theatralische Panikmache echtem, freudigem Handeln Platz macht.

Vijay Jayaraj is Research Associate for Developing Countries with the Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation and a Science and Research Associate at the CO2 Coalition. He holds a M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia, a postgraduate degree in Energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a B.S. in engineering from Anna University, India. He served as a research assistant at University of British Columbia’s Changing Oceans Research Unit in Canada.

This piece originally appeared at TownHall.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/from-panic-to-therapy-cycle-of-faux-climate-fear/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Von der Panik zur Therapie: Der Kreislauf der vorgetäuschten Klima-Angst erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Ungestrafte Covid-Verbrechen: Wie die Medizin zur Täuschung wurde – Interview mit Dr. Mark Trozzi

Dr. Mark Trozzi, Arzt mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Notfallmedizin, beschreibt in diesem exklusiven Kla.TV-Interview aus erster Hand, wie die COVID-Ära die tiefgreifend strukturierte Korruption innerhalb der modernen Medizin offenbart hat. Er erklärt, wie sich die Reaktion auf COVID zu einer koordinierten globalen Operation entwickelte, die durch die internationalen Institutionen, gekaufte Regulierungsbehörden, Medienpropaganda und die gezielte Verfolgung kritischer Ärzte durchgesetzt wurde. Dr. Trozzi beschreibt zudem, wie diese Impfungen im menschlichen Körper wirken, warum die daraus resultierenden Schäden in erkennbaren Phasen auftreten und wie medizinische Meldesysteme manipuliert wurden, um die Ursachen zu verschleiern.
Ein hochspannender Bericht, den Sie nicht verpassen sollten!
Wenn billig teuer kommt

Wenn billig teuer kommt

Wenn billig teuer kommt

Der höhere Preis von Bio-Produkten im Supermarkt schreckt weiterhin viele Kunden ab. „Bio“ gilt oft als elitär, als Hobby der Wohlhabenden. Unter den Tisch fällt, dass die konventionelle Landwirtschaft mit versteckten Kosten für die Allgemeinheit einhergeht, deren Ausmaß erheblich ist. Wo liegen Lösungen?

Machtwechsel im Vatikan: Rothschild-Banker übernimmt Kontrolle

Mit François Pauly, ehemaliger Direktor der Edmond-de-Rothschild-Gruppe, rückt ein erfahrener Finanzmanager an die Spitze des Aufsichtsrats der Vatikanbank (IOR). Die offizielle Ernennung soll am 28. April in Rom erfolgen – ein Schritt, der als weiterer Versuch gewertet wird, das angeschlagene Image der traditionsreichen, aber oft umstrittenen Institution zu stabilisieren.

Noch amtierender Präsident bleibt bis dahin Jean-Baptiste Douville de Franssu, der seit 2014 die Geschicke der Bank lenkt. Unter seiner Führung wurde das IOR nach Jahren von Skandalen und Managementproblemen restrukturiert und stärker reguliert. Kirchenintern wird seine Amtszeit als Phase der „Erneuerung“ gewürdigt.

Der ehemalige Rothschild-Direktor François Pauly zum Leiter der Vatikanbank ernannt — Virgule

NEW – Former Rothschild director François Pauly, appointed head of the Vatican bank — Virgule pic.twitter.com/WngrZ9VtaT

— Disclose.tv (@disclosetv) March 26, 2026

Das Institut für religiöse Werke verwaltet rund 12.000 Konten weltweit – darunter die finanziellen Interessen des Vatikans, kirchlicher Einrichtungen und des Papstes selbst. Kardinal Giuseppe Petrocchi, Vorsitzender des Aufsichtsgremiums, lobte Douville de Franssu ausdrücklich und signalisierte Vertrauen in den künftigen Kurs unter Pauly.

Doch die Geschichte der Vatikanbank bleibt belastet. Historiker und Autoren verweisen seit Jahren auf ihre mutmaßliche Rolle bei den sogenannten „Rattenlinien“ – Fluchtnetzwerken, über die NS-Funktionäre nach dem Zweiten Weltkrieg Europa verlassen konnten. Archivdokumente aus den USA und Deutschland legen nahe, dass Teile des Nazi-Goldes über das IOR in die Schweiz transferiert wurden, wo es später zur Finanzierung von Fluchten diente.

Der Führungswechsel steht damit nicht nur für eine personelle Neuausrichtung, sondern auch für den fortwährenden Versuch, eine Institution zwischen religiösem Auftrag, globaler Finanzmacht und historischer Hypothek neu zu positionieren.

Interessant wäre welche Schätze im keller des Vatikan lagern.

Redefreiheit für mich, aber nicht für dich

von Andrew P. Napolitano

Letzte Woche drohte der Vorsitzende der Federal Communications Commission, die Sendelizenzen von Medienunternehmen zu widerrufen, die Ereignisse im Iran oder in der Ukraine nicht so darstellen, wie es die Trump-Regierung wünscht. Er griff auch das Wall Street Journal und die New York Times aus denselben Gründen an. Einen Tag später folgte ein verbaler Angriff auf CNN durch den Verteidigungsminister, der seine große Unzufriedenheit mit der Berichterstattung von CNN über den Iran-Krieg zum Ausdruck brachte.

Doch CNN wird nicht von der FCC reguliert, die nur Rundfunkmedien reguliert – nicht Kabel oder Streaming; und Zeitungen sind, Gott sei Dank, völlig unreguliert.

Also, was geht hier vor sich?

Was hier vor sich geht, ist beunruhigend. „Chilling“ bezeichnet staatliches Verhalten gegenüber Meinungsäußerung, das darauf abzielt, beim Sprecher Zögern oder Angst auszulösen, sodass er es sich zweimal überlegt, ob er etwas sagt. Solches „Chilling“ ist durch den Ersten Verfassungszusatz verboten und vom Obersten Gerichtshof zurückgewiesen worden.

Hier ist der Hintergrund.

Die Meinungs- und Pressefreiheit sind ausdrücklich durch den Ersten Verfassungszusatz geschützt und werden seit Mitte der 1960er-Jahre von den Gerichten umfassend gestärkt. Die ursprüngliche Verfassung enthielt keinen ausdrücklichen Schutz für öffentliche Rede und gedruckte Worte. Doch die Föderalisten, die die treibende politische Kraft bei der Ratifizierung der Verfassung durch die Bundesstaaten waren, befürchteten, dass einige Staaten die Union verlassen könnten, wenn dem neuen Bundesstaat nicht durch Verfassungszusätze Beschränkungen auferlegt würden.

Die entscheidende historische Figur hier ist James Madison, der zunächst Föderalist bei der Gründung der Republik war, aber bald darauf zum Anti-Föderalisten wurde. Madison war abgestoßen davon, dass die Bundesregierung die Kontrolle über das Bankensystem übernahm, indem sie eine vollständig staatseigene Bank schuf – etwas, für das es seiner Ansicht nach keine Grundlage in der Verfassung gab.

Als Vorsitzender des Ausschusses im Repräsentantenhaus zur Ausarbeitung eines Katalogs von Beschränkungen griff Madison auf Formulierungen aus den Anti-Federalist Papers zurück, einer Reihe von Schriften gegen die Ratifizierung der Verfassung. Madison – der die Verfassung verfasste und etwa ein Drittel der Federalist Papers schrieb, die für ihre Ratifizierung argumentierten – erkannte die ausgreifende Tendenz staatlicher Macht, und das genügte, um teilweise die Argumente gegen seine eigene Verfassung zu übernehmen.

Ein Teil von Madisons Genialität bestand darin, den Katalog von Beschränkungen „Bill of Rights“ zu nennen und große Teile davon im Naturrecht zu verankern. Das Naturrecht lehrt, dass alle erwachsenen Menschen mit intakten geistigen Fähigkeiten in der Lage sind, richtig von falsch, gut von böse und wahr von unwahr zu unterscheiden – allein durch menschliche Vernunft und ohne staatliche Einmischung.

Anders gesagt: Die Bill of Rights schafft keine Rechte; sie setzt deren Existenz voraus und verhindert staatliche Eingriffe. Der Erste Verfassungszusatz sagt daher nicht, dass der Kongress die Meinungs- oder Pressefreiheit gewähren soll; er sagt, dass der Kongress kein Gesetz erlassen darf, das diese Freiheiten einschränkt.

Madison bestand darauf, dass das Wort „the“ vor „freedom“ steht, um zu betonen, dass diese Freiheit bereits vor der Entstehung der Regierung existierte. Woher stammen also Meinungs- und Pressefreiheit? Sie stammen aus unserer Menschlichkeit.

Daher kann jeder Mensch denken, was er will, sagen, was er denkt, und veröffentlichen, was er sagt – nicht wegen des Ersten Verfassungszusatzes, sondern weil diese Rechte – Denken, Sprechen, Publizieren – Teil unserer menschlichen Natur sind. Natürlich sind sie auch grundlegend für die liberale Demokratie in der Form unserer Republik.

Als die Bundesregierung begann, die Funkfrequenzen in der Blütezeit des Radios zu regulieren, noch bevor das Fernsehen aufkam, führte sie die sogenannte Gleichzeitregel ein. Diese Regel gewann insbesondere während des Wachstums des Fernsehens in den 1960er- und 1970er-Jahren an Bedeutung. Dann kam unter der Reagan-Regierung eine libertärere Haltung auf, und die Gleichzeitregel wurde 1987 formell abgeschafft.

Dies war eine Regel, die von der FCC erlassen wurde – kein vom Kongress verabschiedetes Gesetz. Genau darin liegt der abschreckende Effekt der Drohungen des FCC-Vorsitzenden. Er weiß – und die Rundfunknetzwerke und ihre lokalen Fernsehsender wissen es auch –, dass eine einfache Abstimmung von drei FCC-Kommissaren ausreichen könnte, um die Gleichzeitregel wieder einzuführen und damit den schweren Arm des Staates zurück in die Bewertung von Meinungsinhalten zu bringen. Allerdings würde dies nur für neue Lizenzen gelten, nicht für bestehende, von denen die meisten 2028 auslaufen.

Doch der Schaden ist bereits entstanden. Die Regierung droht, die Regeln zu ändern und sogar große Rundfunkunternehmen aus dem Geschäft zu drängen, weil sie den Krieg im Iran möglicherweise in einem ungünstigen Licht darstellen.

Zurück zum Ersten Verfassungszusatz. Sein gesamter Zweck besteht darin, den Staat aus der Meinungsäußerung herauszuhalten. Der Vorsitzende der FCC hat die gleichen natürlichen Rechte auf freie Meinungsäußerung wie wir alle, aber die Regierung – eine künstliche Einrichtung, die auf einem Gewaltmonopol über ein bestimmtes Gebiet beruht – hat keine eigenen Rechte auf freie Rede.

Der Staat hat keine Grundlage, bestimmte Meinungen gegenüber anderen zu bevorzugen. Wäre das anders, hätten wir keine liberale Demokratie, die davon lebt, dass alle Menschen frei ihre Ansichten zu Fragen von öffentlichem Interesse äußern können, ohne Angst vor staatlicher Vergeltung. Argumente sollten sich im „Marktplatz der Ideen“ durchsetzen oder scheitern – aufgrund ihrer Überzeugungskraft, nicht durch staatlichen Zwang oder Zensur, die dem Wesen einer liberalen Demokratie widersprechen.

Dies ist ein tiefgreifendes verfassungsrechtliches Problem, kein politisches. Wenn die Regierung die Debatte über sich selbst bestimmen könnte, wäre es keine Debatte mehr. Und wenn eine von Donald Trump dominierte FCC Rundfunkanbieter für kritische Schlagzeilen bestrafen kann, könnte dann nicht auch eine von Gavin Newsom dominierte FCC Rundfunkanbieter für positive Berichterstattung über Waffenrechte bestrafen?

Warum hasst und fürchtet die Regierung die Rede ihrer Kritiker?

Larry Johnson: Die unpraktischen militärischen Ziele der US-Armee im Iran – Eine detaillierte Analyse

In einem aktuellen Interview mit dem ehemaligen CIA-Analysten und Host von sonar21.com Larry Johnson beleuchtet dieser die hochgradig unrealistischen und riskanten militärischen Pläne der USA im Konflikt mit dem Iran. Johnson, ein erfahrener Experte für Geheimdienst- und Militärfragen, kritisiert scharf die Diskrepanz zwischen offiziellen Verlautbarungen Washingtons und der harten militärischen sowie geopolitischen Realität. Basierend auf aktuellen Truppenbewegungen, öffentlichen Aussagen und historischen Mustern warnt er vor einem potenziellen Desaster, das nicht nur die US-Streitkräfte, sondern die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Der Podcast mit Daniel Davis vom „Deep Dive“-Format dreht sich um die Frage, ob die USA wirklich einen Bodenkrieg gegen den Iran vorbereiten – oder ob es sich um eine Mischung aus Täuschung, innenpolitischem Kalkül und strategischer Fehleinschätzung handelt. Johnson zerlegt die Pläne Schritt für Schritt und zeigt auf, warum selbst begrenzte Operationen wie die Einnahme von Inseln im Persischen Golf militärisch impraktikabel sind.

Vertuschung von Verlusten und die Realität des Krieges

Johnson beginnt mit konkreten Hinweisen auf vertuschte US-Verluste. Er ist überzeugt, dass die offizielle Darstellung zum Absturz einer KC-135-Tankmaschine eine „bald-faced lie“ sei: Das Flugzeug sei nicht durch eine Kollision, sondern durch einen iranischen Raketentreffer abgeschossen worden. Ähnlich skeptisch äußert er sich zu Berichten über einen angeblich abgeschossenen F-18-Jäger der US-Marine durch die iranischen Revolutionsgarden (IRGC). Die US-Militärführung (CENTCOM) dementiert zwar, doch Johnson argumentiert, dass Lügen in Kriegszeiten üblich seien – insbesondere solange ein Pilot über iranischem Gebiet abgesprungen sei und eine Rettungsmission laufe.

Noch auffälliger sei der Fall des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford. Offiziell habe ein „Laundry Fire“ – ein Feuer in der Wäscherei – das Schiff für über ein Jahr außer Gefecht gesetzt. Johnson hält dies für absurd: Ein einfacher Wäschebrand könne kaum stundenlang Stahlkonstruktionen zerstören und ein 30-stündiges Inferno verursachen. Fotos zeigten äußere Beschädigungen, die eher auf einen Raketen- oder Drohnentreffer hindeuteten. Zum Vergleich zieht er den Vorfall auf der USS Forrestal 1967 heran, bei dem ein Unfall mit Munition 19 Stunden lang gewütet hatte – hier dauerte es angeblich 11 Stunden länger. Die Regierung wolle schlicht keine Kampfschäden zugeben, um die eigene Schwäche nicht einzugestehen.

Verhandlungen als Fassade – Iran diktiert die Bedingungen

Trotz aller öffentlichen Signale aus dem Weißen Haus – von einem „15-Punkte-Friedensplan“ bis zu einem angeblichen Fünf-Tage-Waffenstillstand – sieht Johnson keine echte Verhandlungsbereitschaft Irans. Teheran habe bereits zweimal Verhandlungen zugestimmt und sei danach angegriffen worden. Es fehle jegliches Vertrauen. Iran stelle nun eigene Forderungen und erwarte, dass die USA diese erfüllen, bevor Gespräche beginnen könnten. Aussagen iranischer Offizieller, darunter des IRGC-Sprechers, klängen keineswegs nach Kapitulation, sondern nach Selbstbewusstsein: „Die USA verhandeln mit sich selbst.“

Johnson enthüllt zudem eine manipulative Komponente: Trumps optimistische Ankündigungen am Montag hätten den Ölpreis gedrückt und Börsenkurse gestützt – offenbar ein Insider-Deal, bei dem Wall-Street-Händler im Voraus informiert waren. In Wahrheit habe man bereits am 12. März mit massiven Luftbrücken begonnen, um Spezialeinheiten zu verlegen. Das passe nicht zu echten Friedensbemühungen.

Massive Truppenverlegungen – Vorbereitung auf Insel-Eroberungen?

Johnson analysiert detailliert die seit dem 12. März beobachteten Bewegungen: Über 35 C-17-Transportflüge von US-Basen (Hunter Army Airfield, Joint Base Lewis-McChord, Fort Bragg, Oceana, Fort Campbell) zu Stützpunkten in Jordanien und Israel. Beteiligt seien Eliteeinheiten wie die 75th Ranger Regiment, Delta Force, SEAL Team 6, die 82nd Airborne und Teile des 160th Special Operations Aviation Regiment (Night Stalkers). Hinzu kämen zwei Marine Expeditionary Units (31st und 11th MEU), die Ende März eintreffen sollen.

Die wahrscheinlichen Ziele: Kharg Island (im Norden des Persischen Golfs, Haupt-Ölterminal Irans, das 90 % der Exporte abwickelt) und Qeshm Island (an der Enge der Straße von Hormus). Johnson warnt: Das sei kein „einfacher Insel-Hopping-Einsatz“. Kharg sei flach und exponiert, Qeshm bevölkert mit rund 150.000 Iranern. Eine Handvoll US-Marines oder Rangers (realistisch nur 800–1.000 echte Kampftruppen pro MEU) stünden einer überwältigenden Übermacht gegenüber. Iran habe die Region jahrelang befestigt – mit Minen, Drohnen, U-Booten, Schnellbooten und Küstenraketen.

Selbst General Keith Kellogg (ehemals Berater Trumps) und Lindsey Graham propagierten diese Idee mit dem Verweis auf „römische Legionen“ und amphibische Bereitschaftsgruppen. Johnson kontert trocken: Die Schiffe müssten sich bis auf wenige Meilen der iranischen Küste nähern – als „sitzende Enten“ für iranische Angriffe. Eine Besetzung würde nicht die Straße von Hormus öffnen, sondern sie komplett schließen: Iran droht bereits, den gesamten Golf zu verminen. Zudem seien die Einheiten nicht für langfristige Besetzung ausgelegt – Versorgungslinien wären nicht gesichert, und Zivilisten könnten zu einem PR-Desaster werden.

Johnson verweist auf eigene CIA-Ausbildung: Was auf dem Papier machbar wirke, scheitere in der Praxis an Gelände, Wetter, Logistik und menschlicher Belastbarkeit. 800 Marines gegen eine bewaffnete Bevölkerung von Zehntausenden? Das ende wie bei Custer – nur moderner mit Drohnen und Raketen.

Historischer Kontext: Die USA als Aggressor

Johnson widerlegt die Narrative von „iranischer Aggression seit 47 Jahren“. Tatsächlich habe die USA 1980 Saddam Hussein zum Angriff auf Iran ermutigt, Chemiewaffen geliefert und Geheimdienstinformationen weitergegeben – mit Hunderttausenden iranischen Toten. Später habe man die Terrorgruppe MEK (Mudschaheddin-e Khalq) bewaffnet und für Anschläge in Iran eingesetzt. Die wahren „Monster“ in der Region seien nicht Teheran, sondern Washington.

Wirtschaftliche und globale Konsequenzen

Die Operation würde katastrophale Folgen haben. Iran pumpt bereits mehr Öl (1,5 statt 1,1 Millionen Barrel/Tag) und verkauft es teurer (97 statt 47 Dollar). Eine Schließung der Straße von Hormus würde Öl auf 150–200 Dollar treiben, Benzin in den USA verdoppeln und eine globale Depression auslösen. Helium-, Schwefelsäure- und Düngemittel-Lieferketten brächen zusammen. Iran kündigt bereits an, die Schifffahrtsregeln neu zu schreiben und Transitgebühren in Yuan zu verlangen – ein Schlag gegen den Petrodollar.

Selbst britische Experten (ehemaliger MI6-Chef, Ex-Verteidigungsminister) sprechen inzwischen von einem „unwinbaren Krieg“. Johnson sieht Trump in der Falle: Er habe auf israelischen Rat gehört und könne nun nur noch eskalieren. Bei Misserfolg würden Sündenböcke wie Tulsi Gabbard gesucht.

Fazit: Militärische Kurzsichtigkeit und strategisches Scheitern

Larry Johnson zeichnet ein klares Bild: Die US-Pläne sind nicht nur impraktikabel, sie sind selbstmörderisch. Eliteeinheiten ohne ausreichende Absicherung, unzureichende Logistik, unterschätzte iranische Abwehr und eine ignorierte Lektion aus Ukraine und Nahost: Drohnen und asymmetrische Kriegsführung machen konventionelle Übermacht wertlos. Statt Regime-Change oder Ölkontrolle droht ein globales wirtschaftliches Desaster – und der Verlust letzter Glaubwürdigkeit der USA als Militärmacht.

Johnson schließt mit einer Warnung: Wer solche Operationen plant, ohne die menschlichen, logistischen und geopolitischen Realitäten zu verstehen, wiederholt die Fehler vergangener Kriege – nur diesmal mit höherem Einsatz für die gesamte Weltordnung. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Vernunft oder Hybris siegt.

Merz erteilt sich selbst eine Absage: „Ukraine braucht Taurus nicht mehr!“

Merz erteilt sich selbst eine Absage: „Ukraine braucht Taurus nicht mehr!“

Merz erteilt sich selbst eine Absage: „Ukraine braucht Taurus nicht mehr!“

Bis vor einem Jahr beherrschte der Streit über weitreichende deutsche Taurus-Marschflugkörper für die Ukraine die innenpolitische Debatte. Jetzt erteilte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sich selbst eine Absage.

Dabei ist es noch gar nicht allzu lange her, da wollte Merz, damals noch Unions-Fraktionschef, der Ukraine „lieber heute als morgen“ weitreichende deutsche Marschflugkörper vom Typ Taurus liefern. Davon will er jetzt – zum Glück – nichts mehr wissen.

Zuletzt bei einem Besuch in Kiew im Dezember 2024, wenige Wochen vor der Bundestagswahl im Februar 2025, hatte Merz dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj das Versprechen gegeben, unter einer Unions-geführten Regierung werde Berlin mit der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern nicht zögern. In dieser Woche vollzog der Kanzler bei der Regierungsbefragung im Deutschen Bundestag eine 180 Grad-Wende: Die Ukraine sei heute „besser bewaffnet als je zuvor“ – sie brauche den Taurus nicht mehr.

In der Regierungsbefragung am Mittwoch (25. März) hatte der „Grünen“-Abgeordnete Robin Wagener den CDU-Chef mit dessen früheren penetranten Aussagen bezüglich deutscher Marschflugkörper für die Ukraine konfrontiert. Merz korrigierte sich jetzt selbst und begründete seinen Kurswechsel mit einer veränderten Sachlage: Er habe die Bestände der Bundeswehr damals falsch eingeschätzt. Zudem verfüge die Ukraine heute über eigene, teils wirkungsvollere Langstreckenwaffen.

Laut Merz besteht das Hauptproblem der Ukraine heute nicht darin, dass es Kiew an Waffen fehle. Vielmehr fehle es an Geld für die Finanzierung der ukrainischen „Eigenproduktion“. Was im Klartext wohl heißen sollte: Die Ukraine brauche endlich den ihr von der EU bewilligten 90 Milliarden-Kredit, den Ungarn blockiert. Da kann man nur hoffen, dass Viktor Orbán die Parlamentswahl am 12. April gewinnt und weiter hart bleibt.

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Drei Millionen Jahre an Daten: Studie zerstört das CO2-Märchen der Net-Zero-Fanatiker

Drei Millionen Jahre an Daten: Studie zerstört das CO2-Märchen der Net-Zero-Fanatiker

Drei Millionen Jahre an Daten: Studie zerstört das CO2-Märchen der Net-Zero-Fanatiker

Eine neue Untersuchung uralter Eisbohrkerne weist darauf hin, dass vor rund 2,7 Millionen Jahren die Welt in eine Eiszeit stürzte, obwohl die CO2-Werte völlig stabil blieben. Die angebliche Korrelation zwischen dem lebenswichtigen Spurengas und der globalen Temperatur entpuppt sich einmal mehr als pseudowissenschaftlicher Mythos.

Die Welt der “etablierten” Klimawissenschaft (jene Abteilung, die behauptet, die Wissenschaft sei “settled”) steht Kopf. Neue Daten zeigen, dass die CO2-Werte vor fast drei Millionen Jahren bei etwa 250 parts per million (ppm) lagen – und damit deutlich niedriger als die bisher für diese Epoche postulierten 400 ppm. Mehr noch: Über einen Zeitraum von fast drei Millionen Jahren schwankte dieser Wert um lächerliche 20 ppm. Auch die Methanwerte zeigten sich völlig unbeeindruckt. Massive Temperaturstürze und gelegentliche interglaziale Erwärmungen fanden statt, ohne dass sich die sogenannte “Treibhausgaskonzentration” in einem größeren Maße verändert hat.

Bislang nutzte man die offensichtlich fiktiven 400 ppm aus der Zeit vor drei Millionen Jahren als bequeme Erklärung für die darauffolgende Eiszeit (als der Wert angeblich auf einen Wert von 250 ppm fiel). Dank der nun unter dem Titel “Broadly stable atmospheric CO2 and CH4 levels over the past 3 million years” in Nature veröffentlichten Studie von 17 US-Wissenschaftlern ist diese Ausrede Geschichte. Plötzlich muss man zugeben, dass natürliche Klimaschwankungen die wahren Treiber der unzähligen und teils auch sehr gravierenden Temperaturveränderungen waren. Doch wenn es um den heutigen, völlig natürlichen Klimawandel geht, werden exakt diese natürlichen Faktoren im Interesse der grün-globalistischen “Net Zero”-Fantasie geflissentlich ignoriert.

Die Klima-Lobby reagiert auf diesen Schlag ins Gesicht damit, dass man sich verzweifelt weiter an die CO2-Doktrin klammert. Eine Mitautorin der Studie behauptet allen Ernstes, die Ergebnisse würden darauf hindeuten, dass das Klima noch empfindlicher auf die wärmende Wirkung von CO2 reagiere. Was nicht passt, wird eben passend ausgelegt. Und das, obwohl die Daten eigentlich genau diesen Annahmen widersprechen.

Carrie Lear, Professorin an der Universität Cardiff, setzte dem Ganzen die Krone auf, als sie behauptete, die Papiere würden die Rolle von CO2 nicht umschreiben, sondern unterstreichen, wie empfindlich das Klimasystem sei – und genau deshalb sei der heutige CO2-Anstieg “so alarmierend”. Ah ja. Selbst wenn sich das CO2-Niveau kaum bewegt, ist es trotzdem an allem schuld. Die Gesetze der Klima-Sekte sind eben unantastbar: Egal ob das Spurengas steigt, fällt oder stabil bleibt – es ist immer für alles verantwortlich. Und basierend auf dieser wackeligen, unwissenschaftlichen Annahme soll die Menschheit nun aufhören, Kohlenwasserstoffe zu nutzen, und sich in ein vorindustrielles Zeitalter zurückkatapultieren lassen.

Tim Naish, Professor an der Victoria University in Neuseeland, warnte im New Scientist davor, “das Kind mit dem Bade auszuschütten”. Gott bewahre, dass man die 40-jährige, wissenschaftsfeindliche Dämonisierung von CO2 beendet! Kritiker versuchen oft, Eisbohrkerndaten herunterzuspielen, wenn sie nicht ins Narrativ passen. Doch sie bleiben bislang die beste Quelle für das Klima der Vergangenheit. Und egal, welche Daten man heranzieht: Es ist schlichtweg unmöglich, eine offensichtliche und kontinuierliche Verbindung zwischen CO2 und der Temperatur über die gesamte geologische Aufzeichnung der letzten 600 Millionen Jahre zu finden. Es gibt absolut nichts, was die politische Wahnvorstellung rechtfertigt, der Mensch könne das globale Klima-Thermostat durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe steuern.

Die Beweislage für die menschengemachte Klima-Apokalypse ist so dünn, dass Les Hatton, emeritierter Professor an der Kingston University, kürzlich anhand von Eisbohrkernen nachwies: Temperaturanstiege von 1,1°C pro Jahrhundert traten in der aktuellen Zwischeneiszeit (die vor 20.000 Jahren begann) in jedem sechsten Jahrhundert auf. Geht man 150.000 Jahre zurück, passierte dies alle sechs bis zwanzig Jahrhunderte. Nichts an der aktuellen Erwärmung ist ungewöhnlich. Nichts daran ist primär menschengemacht. Aber das werden Sie in den Klima-Narrativ-süchtigen Mainstream-Medien natürlich niemals lesen.

Gegen russische und ungarische Minderheiten: Kiew plant Verschärfung des Sprachgesetzes

Gegen russische und ungarische Minderheiten: Kiew plant Verschärfung des Sprachgesetzes

Gegen russische und ungarische Minderheiten: Kiew plant Verschärfung des Sprachgesetzes

In der Ukraine gelten seit 2019 strikte Bestimmungen hinsichtlich der Nutzung von Minderheitensprachen. Nun sollen die ohnehin schon minderheitenfeindlichen Regelungen noch weiter verschärft werden. In Ungarn regt sich Unmut.

Für die angestammten ethnischen Minderheiten in der Ukraine wird die Lage immer schwieriger. Schon die Einführung des sogenannten Sprachgesetzes im Jahr 2019 sorgte für Diskriminierungsvorwürfe, nun soll das Gesetz noch weiter verschärft werden. Demnach sollen die Bußgelder für Zuwiderhandlungen auf bis das Dreifache angehoben werden. Als Begründung wird der mangelnde Abschreckungseffekt der Strafzahlungen in Höhe von umgerechnet 40 bis 300 Euro angeführt.

Angekündigt wurde der Schritt von der ukrainischen Beauftragten für den Schutz der Staatssprache, Olena Iwanowska. Gegenüber dem ukrainischen Nachrichtenportal Unian sagte Iwanowska, dass das Gesetz ursprünglich zwar “nicht bestrafen, sondern eine erzieherische und ermutigende Mission erfüllen” sollte, die Daten zur Durchsetzung jedoch auf die “Notwendigkeit strengerer Maßnahmen” hindeuten würden. Alleine in den ersten beiden Monaten dieses Jahres gab es demnach bereits rund hundert Untersuchungen.

Betroffen von diesem Sprachgesetz sind neben der besonders stark drangsalierten russischen Minderheit unter anderem die ungarische Bevölkerung in Transkarpatien, die Rumänen und Moldauer in der Bukowina und in Transkarpatien, sowie Polen, Bulgaren, Slowaken und Griechen. Doch während die polnische und die slowakische Regierung eher auf den stillen, diplomatischen Weg setzen, um auf Kiew einzuwirken, stellt sich Budapest demonstrativ und lautstark vor die ungarische Minderheit in der Ukraine.

Mit den neuen geplanten Verschärfungen des Sprachgesetzes dürften sich jedoch auch die ohnehin schon bestehenden Spannungen zwischen Budapest und Kiew weiter erhöhen. Eine solche Ankündigung während der Debatten rund um die Druschba-Pipeline, die Gasversorgung der Ukraine aus Ungarn und das 90 Milliarden Euro schwere Darlehen der EU an das korrupte osteuropäische Land, dürfte die Position Kiews nicht sonderlich verbessern.

Kein Vertrauen in die Zukunft: Immer mehr junge Deutsche wollen auswandern!

Kein Vertrauen in die Zukunft: Immer mehr junge Deutsche wollen auswandern!

Kein Vertrauen in die Zukunft: Immer mehr junge Deutsche wollen auswandern!

Erschreckend viele junge Deutsche denken darüber nach, dem besten Steinmeier-Deutschland „das es jemals gegeben hat“ den Rücken zu kehren! Das geht aus der neuen wissenschaftlichen Trendstudie „Jugend in Deutschland 2026 “ hervor.

41 Prozent der Befragten im Alter zwischen 14 und 29 Jahren können sich demnach grundsätzlich vorstellen, auszuwandern. Jeder Fünfte (21 Prozent) plant das sogar konkret.

Als Hauptgründe werden u.a. die Angst vor Wohnungsnot und Armut genannt. Viele bezweifeln zudem, dass sich Leistung in Deutschland noch lohnt. 21 Prozent geben an, dass sie schon jetzt in jungen Jahren einen Schuldenberg haben.

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Energieminister Chris Wright hat einen Trick in petto, um den Ölpreisanstieg abzumildern.

Energieminister Chris Wright hat einen Trick in petto, um den Ölpreisanstieg abzumildern.

Energieminister Chris Wright hat einen Trick in petto, um den Ölpreisanstieg abzumildern.

https://rumble.com/v775igq-chris-wright-says-trump-admin-has-trick-up-its-sleeve-to-ease-iran-war-oil-.html

Anthony Iafrate, Redakteur, DCNF,15. März 2026

Energieminister Chris Wright erklärte am Sonntag in einem Interview mit „Meet The Press“, dass die USA mehrere Maßnahmen ergreifen – darunter die Steigerung der Ölproduktion im tiefblauen [= demokratischer Gouverneur] Kalifornien –, um die aufgrund des Konflikts im Iran steigenden Treibstoffkosten abzufedern.

Nach Beginn der Militärschläge der Operation Epic Fury am 28. Februar versuchte der Iran, US-Transportschiffe an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern . Diese Wasserstraße trennt das Land von den Golfstaaten und wird üblicherweise von schätzungsweise 20 % des weltweiten Ölbedarfs abgedeckt. Der Rückgang des Schiffsverkehrs führte in den darauffolgenden Wochen zu einem starken Anstieg der Ölpreise. (Siehe auch: Iran behauptet, Schiffe aller Länder außer Israel und den USA dürften die Straße von Hormus passieren.)

  • „Wir haben zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Preisanstieg abzumildern“, sagte Wright in der Sendung von Moderatorin Kristen Welker. „Sie haben die Ankündigung einer koordinierten Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl miterlebt, an der sich über 30 Nationen weltweit beteiligten. Unsere Verbündeten im Nahen Osten haben bereits vor Beginn des Konflikts Öl ins Ausland gebracht.“
  • „Wir haben erst gestern angekündigt, dass wir die Ölförderung vor der Küste Kaliforniens deutlich ausweiten werden – etwas, wogegen Kalifornien sich so töricht gewehrt hat“, fuhr der Energieminister der Trump-Regierung fort. „Und wir haben gesagt: ‚Jetzt reicht’s!‘, und die Ölförderung in Kalifornien startet. Wir ergreifen also zahlreiche Maßnahmen, um diesen Preisanstieg abzufedern.“

Wrights Ministerium ordnete am Freitag die Wiederinbetriebnahme eines Pipelinesystems in Kalifornien durch die texanische Ölgesellschaft Sable Offshore Corp. an. Dieser Schritt erfolgte, „um Versorgungsengpässe zu vermeiden, die durch die kalifornische Politik verursacht wurden, welche die Region und die US-Streitkräfte von ausländischem Öl abhängig gemacht hat“, heißt es in einer Pressemitteilung des Energieministeriums (DOE) vom Freitag.

  • „Kalifornien lieferte einst fast 40 Prozent der US-amerikanischen Ölproduktion, doch jahrzehntelange radikale staatliche Maßnahmen gegen zuverlässige Energiequellen haben zu einem Rückgang der heimischen Produktion geführt, während die Kraftstoffnachfrage weiterhin zu den höchsten des Landes zählt“, heißt es in der Pressemitteilung des Energieministeriums. „Heute stammen mehr als 60 Prozent des in Kalifornien raffinierten Öls aus Übersee, wobei ein erheblicher Anteil die Straße von Hormus passiert – was ernsthafte nationale Sicherheitsrisiken birgt.“

Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, ein lautstarker Kritiker der Öl- und Gasindustrie und überzeugter Befürworter sogenannter „grüner“ Energiepolitik , verurteilte den Schritt des Energieministeriums als „Versuch, eine Pipeline illegal wieder in Betrieb zu nehmen, deren Betreiber strafrechtlich verfolgt werden und denen die Wiederinbetriebnahme durch mehrere Gerichtsbeschlüsse untersagt ist.“

  • „Kalifornien wird nicht tatenlos zusehen, wie die Trump-Regierung versucht, unsere Küstengemeinden, unsere Umwelt und unsere 51 Milliarden Dollar schwere Küstenwirtschaft zu opfern“, sagte der Gouverneur und mutmaßliche Präsidentschaftskandidat für 2028 in einer Erklärung am Freitag.

Während des Interviews sagte Wright zu Welker, er halte ein Ende des Konflikts mit dem Iran in wenigen Wochen für den wahrscheinlichsten Zeitrahmen.

  • „Der Ölpreis schloss am Freitag bei über 103 Dollar pro Barrel. Und die Iraner warnen vor Preisen von bis zu 200 Dollar pro Barrel. Herr Minister, sollten sich die Amerikaner darauf einstellen – sollten sie befürchten, dass dieser Krieg den Ölpreis tatsächlich über 200 Dollar pro Barrel treiben wird?“, fragte Welker Wright.

Der Energieminister beanstandete umgehend, dass der Moderator von NBC News Prognosen der islamischen Theokratie zitiert hatte.

  • „Der Iran bezeichnet die Vereinigten Staaten seit 47 Jahren als ‚den großen Satan‘“, sagte er. „Weil sie uns also ‚den großen Satan‘ nennen – ich glaube nicht, dass wir der große Satan sind; im Gegenteil, ganz offensichtlich sind wir es nicht –, schenke ich den iranischen Prognosen über die Zukunft keine große Beachtung.“
  • „Also, das ist ein Nein? Also, das ist ein Nein?“, warf Welker ein.
  • „Doch der Schiffsverkehr in einer sehr wichtigen Wasserstraße ist beeinträchtigt“, fuhr der Minister fort und bezog sich dabei auf die Straße von Hormus. „Und je nachdem, wann und wie dieser Konflikt beigelegt wird, werden wir bis dahin mit erhöhten Preisen rechnen müssen.“

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https://dailycaller.com/2026/03/15/chris-wright-explains-plan-reduce-oil-price-iran-conflict-strait-hormuz-california-gavin-newsom-kristen-welker-meet-press/?

 

Der Beitrag Energieminister Chris Wright hat einen Trick in petto, um den Ölpreisanstieg abzumildern. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Die USA als ewiger Feind Europas

Raphael Machado

Wir haben uns daran gewöhnt, die Beziehung zwischen den USA und den europäischen Ländern, insbesondere den westeuropäischen, als unantastbares Bündnis, als wahre Freundschaft zwischen den Völkern zu betrachten. Mehr noch, der vorherrschende Diskurs spricht von einer einzigen „westlichen Zivilisation“, die Nordamerika und Europa auf der Grundlage derselben „jüdisch-christlichen Werte“ vereint.

Diese Sichtweise, die von vielen Atlantikern und Antiimperialisten gleichermaßen geteilt wird, ist aufgrund ihrer Kurzsichtigkeit fehlerhaft. Sie basiert auf einer einseitigen Geschichtsinterpretation, die sich auf die Betrachtung der Welt ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die jüngste Vergangenheit beschränkt.

Angesichts der aktuellen Ereignisse, die eine gewisse Verachtung, ja sogar Feindseligkeit der USA gegenüber Europa erkennen lassen, sind manche Menschen daher erstaunt. Vielleicht sind die Europäer selbst, falsch informiert und Opfer sozialer Manipulation, ratlos und verstehen nicht, was vor sich geht.

Abgesehen von der britischen Außenpolitik selbst, die stets antieuropäisch ausgerichtet war, erfolgte die Gründung der USA auf einer antieuropäischen Linie. Für die „Pilgerväter“ waren die europäischen Länder tyrannisch, unterdrückend und hedonistisch. Das Papsttum galt als Sitz des Antichristen. Selbst protestantische Länder wie die Niederlande wurden als libertin und nicht ausreichend religiös kritisiert und verurteilt.

Die Puritaner, die die USA gründeten, waren extrem sektiererisch und hielten es für unmöglich, weiterhin dieselbe Luft wie Engländer, Niederländer und generell Europäer anderer christlicher Konfessionen zu atmen. Der Gouverneur von Plymouth, William Bradford, zugleich einer der ersten amerikanischen Schriftsteller, macht dies in seinem Werk „Of Plymouth Plantation“ deutlich, in dem er beispielsweise anmerkt: „Satan scheint in diesen letzten Tagen eine ähnliche Methode angewendet zu haben, seitdem die Wahrheit nach dem großen Abfall dieses sündigen Mannes, des päpstlichen Antichristen, ans Licht kam und sich verbreitete.“

Es überrascht daher nicht, dass die USA bereits im 19. Jahrhundert mit einer dezidiert antieuropäischen Außenpolitik auf der internationalen Bühne in Erscheinung traten. Ziel war die Vertreibung der Europäer aus ihren letzten lateinamerikanischen Besitzungen, um die europäische Präsenz durch die eigene zu ersetzen. Hauptziel war damals Spanien (wobei der spanische katholische Glaube ebenfalls eine Rolle in der amerikanischen Propaganda spielte).

Nachdem die Europäer (mit Ausnahme der Engländer und teilweise der Franzosen) aus Amerika vertrieben waren, konzentrierte sich die US-Außenpolitik auf die permanente Einmischung in europäische Angelegenheiten. Stets war das Ziel, das Aufkommen jeglicher Macht zu ersticken, die ihre wachsende Stärke hätte herausfordern können. Im Schatten des Britischen Empires, das Anfang des 20. Jahrhunderts bereits erste Risse zeigte, entfachten die USA den Ersten Weltkrieg, um damit gleich vier Imperien zu zerschlagen: das Deutsche, das Österreichisch-Ungarische, das Osmanische und das Russische. Gleichzeitig sollten Frankreich und Großbritannien geschwächt werden.

Der Völkerbund wiederum wurde gegründet, um den USA die Möglichkeit zu geben, die europäische Politik durch die Stimmen ihrer lateinamerikanischen Verbündeten zu beeinflussen, ohne sich selbst deren Mandat zu unterwerfen.

Man könnte hier kurz an die Rolle der Wall Street bei der anfänglichen Unterstützung von Hitlers Machtergreifung in Deutschland erinnern, doch selbst davon abgesehen ist allgemein bekannt, dass die NATO nicht nur als Waffe konzipiert wurde, um die UdSSR aus Europa fernzuhalten, sondern auch als Besatzungsstruktur, um die Unterwerfung der Europäer zu sichern und die amerikanische Militärpräsenz auf dem europäischen Kontinent zu festigen.

Die Unterdrückung Europas war schon immer ein Hauptziel der USA, das sie bis heute verfolgt haben.

Es ist notwendig, diese historische Dimension zu betonen, um die radikal antieuropäische Ausrichtung der US-Außenpolitik zu verdeutlichen. Nehmen wir beispielsweise die Einführung des Euro im Jahr 1999. Trotz der weit verbreiteten Kritik an der Europäischen Union und dem Euro durch Souveränisten gab es immer wieder Versuche, das europäische Integrationsprojekt in eine Richtung zu lenken, die die wirtschafts- und finanzpolitische Hegemonie der USA infrage stellte. Anders ausgedrückt: Für kurze Zeit wurde versucht, den Euro als möglichen Weg zur Entdollarisierung zu betrachten.

Unmittelbar nach der Einführung des Euro begannen die USA jedoch einen Krieg in Europa und bombardierten Serbien ohne jegliche legitime Rechtfertigung, außer um die Serben (historische Verbündete Russlands) zu unterdrücken. Die unmittelbare Folge für den Rest Europas war ein sofortiger Zusammenbruch des Euro, da Anleger ihn verkauften, um Dollar zu kaufen, und ein deutlicher Einbruch an allen europäischen Aktienmärkten – eine Kapitalflucht. Nur Kollateralschaden … oder war die Intervention in Serbien auch als Schlag gegen Europa gedacht?

Die gegenwärtigen Spannungen zwischen den USA und Europa sind daher kein bloßer Ausrutscher in diesen Beziehungen.

Rekapitulieren wir die Ereignisse der letzten Jahre.

Die USA überzeugten die europäischen Staats- und Regierungschefs, den Konflikt in der Ukraine mit dem Maidan und der Vorbereitung eines Krieges gegen Russland anzuheizen. Russlands Reaktion mit der Militäroperation führte umgehend zu den umfangreichsten Sanktionen der Geschichte. Der größte Verlierer war jedoch Europa, das den Zugang zu extrem günstigen Energieimporten aus Russland verlor.

Die wirtschaftlichen Folgen waren unmittelbar spürbar: steigende Inflation und eine sich verlangsamende Konjunktur. Länder wie Bulgarien, die Slowakei, Finnland, Tschechien und Litauen verzeichneten einen Rückgang des BIP um 2 bis 5 Prozent.

Der Terroranschlag auf Nord Stream verschärfte die Lage weiter, insbesondere für Deutschland, das daraufhin in eine Rezession geriet. Das BIP sank bis 2025 jährlich um fast 1 Prozent und dürfte stagnieren. Gleichzeitig schrumpfte die deutsche Industrie, und es gingen bis zu 200.000 Arbeitsplätze verloren. Obwohl Deutschland russisches Gas durch Flüssigerdgas ersetzen konnte, sind die Kosten weiterhin rund 80 % höher als die von russischem Gas, was sich negativ auf Wirtschaft und Preise auswirkt.

Mit anderen Worten: Europas Wirtschaftsmotor wurde ins Stocken gebracht. Dabei handelt es sich um dasselbe Deutschland, das in der klassischen Geopolitik (die atlantischen Strategen bestens bekannt ist) stets als natürlicher und komplementärer Verbündeter Russlands galt. Tatsächlich war es seit mindestens 200 Jahren eines der Hauptziele der atlantischen Geopolitik, ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland zu verhindern.

Unterdessen verstärkten die USA, bereits unter Trump, den Druck auf Europa weiter – mit der Grönlandfrage, Zöllen und dem Versuch, die Kosten eines Konflikts, der hauptsächlich in Washington entstanden war, auf die Europäer abzuwälzen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die USA seit 2022 Druck ausüben, damit die Europäer keine russischen Gasimporte mehr tätigen. Das Ziel wurde praktisch Anfang 2026 erreicht. Kurz darauf begannen die USA einen Krieg im Golf, der die regionale Ölindustrie lahmlegte und den Ölpreis pro Barrel in die Höhe trieb. Ein Großteil des Öls, des LNG und einiger anderer Produktionsmittel, von denen die europäische Wirtschaft abhängig war, stammte eben aus dem Golf…

Wenn die USA ein Freund Europas sind, dann braucht Europa keine Feinde.