Kategorie: Nachrichten
Interview mit Heiko Schöning: Durchblick in der neuen Killerbakterien-Panik
FDP im Untergang: Strack-Zimmermann greift nach Parteivorsitz

In der politischen Zweiprozent-Sekte FDP werden nach der erneuten Wahlpleite am Sonntag in Rheinland-Pfalz die Rufe nach einem Führungswechsel lauter. Die Europaabgeordnete und Rüstungs-Lobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann soll laut „Spiegel“ in der Sitzung des FDP-Präsidiums am Montag (23.März) Parteichef Christian Dürr das Misstrauen ausgesprochen und sich selbst als Parteivorsitzende ins Spiel gebracht haben.
Demnach soll die Ukraine-Hardlinerin erklärt haben, sie stehe als Co-Vorsitzende zur Verfügung. Bisher sieht das FDP-Statut die Bildung einer Doppelspitze nicht vor. Allerdings soll ein entsprechender Antrag für den Bundesparteitag Ende Mai bereits ausgearbeitet sein. Neben Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann gilt der Parteivize und nordrhein-westfälische Landeschef Henning Höne als ein möglicher Kandidat.
Parteivize Wolfgang Kubicki hat trotz Drängens des konservativen Flügels der sogenannten Liberalen bislang kein Interesse gezeigt, die Partei aus der Krise führen zu wollen. Der Ex-Bundestagspräsident gilt innerparteilich als schärfster Widersacher von Strack-Zimmermann.
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Zerbricht Schwarz-Rot am Niedergang der SPD?
Von MANFRED ROUHS | Die alte Idee der Abgrenzung eines kleineren von einem größeren parteipolitischen Übel ist seit den letzten Landtagswahlen wieder zurück. Im einen Fall schienen die Grünen und im anderen Fall die CDU das kleinere Übel zu sein. Die SPD geht in den freien Fall über und sucht nun Rettung in der rhetorischen Abgrenzung von ihrem christdemokratischen Koalitionspartner.
Bärbel Bas und Lars Klingbeil wollen an der Parteispitze verharren. Und zwar nach eigenem Bekunden nicht, weil sie keine andere berufliche Perspektive haben und außer Parteipolitik nichts können. Sondern, weil sie „das Land in der aktuellen Lage nicht mit Personaldebatten lahmlegen wollen“. Gegen die CDU/CSU wollen sie jetzt allerdings „Tacheles sprechen“, kündigt Lars Klingbeil an. Denn die Unionsparteien würden den Interessen ihrer Stammwähler schaden, der Arbeiterschaft: „Die sollen mehr arbeiten. Die sollen sich nicht so viel krankschreiben lassen. Die sollen nicht so viel Teilzeit machen. Die sollen bis 70 arbeiten. Und vielleicht auch noch den Zahnarzt privat bezahlen.“ So zitiert ihn der „Focus“.
Der Koalitionspartner ist also schuld am Absturz der SPD? Läge da nicht ein Austritt aus der Regierung nahe? Nein, derzeit bestimmt nicht. Denn in diesem Fall würde die SPD, wie alle Umfragen belegen, noch weiter abstürzen. Zudem besteht keine realistische Koalitionsoption jenseits von Schwarz-Rot, solange die AfD aus der Unionsperspektive als Koalitionspartner außen vor bleibt.
Die Situation der SPD erinnert an die Lage der FDP in der Ampelzeit. Die Liberalen verloren im Bündnis mit Rot und Grün immer mehr an Profil und Zuspruch. Also ließen sie die Koalition kurz vor deren regulärem Ende platzen. Und danach waren sie weg vom Fenster. So könnte es auch der SPD ergehen.
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Dort schwankt die SPD in Meinungsumfragen derzeit noch zwischen sechs und acht Prozent, hat also nicht allzu viel Luft nach unten. Würde sie es nicht mehr in den Landtag schaffen, bliebe der CDU günstigstenfalls die Option einer Koalition mit dem BSW und der Linken – falls nicht die AfD mit rund 40 Prozent der Stimmen eine absolute Mehrheit der Mandate im Landtag einfahren sollte, was nicht ganz unwahrscheinlich ist. Das wäre möglicherweise der Anfang vom Ende des alten Parteiensystems.
Die SPD ist auf dem besten Weg, in die Fußstapfen der FDP zu treten. Und die vermisst derzeit in der deutschen Politik niemand wirklich.
PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.
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Tierquälerei im Islam: Wie schon Kleinkinder zur Brutalität erzogen werden
Dass Hunde und Schweine Mohammedanern als schmutzig gelten, ist weithin bekannt. Über das grausame Schächten wird im woken Westen gerne hinweggesehen. Schockierend ist, wie schon muslimischen Kindern das Quälen von Tieren beigebracht wird.
von Eric Angerer
Damit Fleisch für Islambefolger „halal“, also „rein“ und „erlaubt“, ist, muss es rituell geschächtet worden sein. Schächten ist das Schlachten von Tieren (meist Rinder, Ziegen, Schafe) ohne vorherige Betäubung durch einen tiefen Halsschnitt. Diese Methode soll ein vollständiges Ausbluten ermöglichen.
Schächtung und Transporte
In zivilisierten Ländern, wo Massentierhaltung und Tiertransporte auch für genug Tierquälerei sorgen, versucht man zumindest die Tötung möglichst schnell und schmerzlos zu gestalten. Im islamischen Raum wird hingegen stur an der mittelalterlichen Sitte des Schächtens festgehalten, weil von Mohammeds Vorbild und Anweisungen in keinem Punkt abgewichen werden darf.
Im Westen verlieren selbst viele Veganer kaum ein Wort über diese tagtägliche millionenfache Barbarei. Sie wollen ja nicht als „islamophob“ gelten.
Tiertransporte über lange Strecken sind ohnehin schon eine Grausamkeit. Mit dem Mercosur-Abkommen der EU mit Südamerika werden sie weiter zunehmen. Besonders übel ist es aber für die Tiere, wenn sie von Europa oder Südamerika nach Nordafrika, in den Nahen Osten oder in die Türkei verfrachtet werden.
Dort erwarten sie nach der lokalen Übernahme nämliche besondere Brutalität in der Behandlung – wie immer wieder Tierschutzorganisationen aufzeigen. Wenn man entsprechende Dokus ansieht, wird die fehlende Achtung vieler Mohammedaner für andere Kreaturen deutlich.
Unreine Hunde
Im Islam gelten Hunde als haram und damit als unrein. Dieses Video zeigt, wie sie von Kindern in Pakistan behandelt werden:
In einer von Palästinensern kontrollierten Stadt strömten muslimische Kinder auf die Straßen, um Hunde zu jagen, weil der Bürgermeister ihnen etwa fünf Dollar für jeden toten Hund geboten hatte. Dieser Screenshot stammt aus einem herzzerreißenden Video. Der arme Hund jaulte vor Schmerzen, zitterte und versuchte, den Angriffen auszuweichen. Sie lachten und verstümmelten das Tier. Hunderte Hunde wurden an diesem Tag misshandelt und zu Tode gequält.
Ähnliches zeigte auch eine Doku: Palästinensische muslimische Familien mit kleinen Kindern jagen aktiv streunende Hunde, Katzen, Meeresschildkröten und andere Tiere, um sie zu Tode zu quälen und die Kinder so an das Zufügen von Schmerzen und das Vergießen von Blut zu gewöhnen. Sie glauben, dass die Teilnahme an Tierquälerei und Misshandlung den Kindern hilft, „psychische Widerstandsfähigkeit“ zu entwickeln.
Dieser Dokumentarfilm ist so verstörend, dass er kaum zu Ende angesehen werden kann. Diese Gräueltaten werden in der palästinensischen Gesellschaft unter der Herrschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas nicht nur toleriert, sondern weithin als Unterhaltung akzeptiert.
Arabische Kleinkinder als Kopfabschneider
In der arabisch-islamischen Kultur werden die beschriebenen Grausamkeiten nicht nur von Erwachsenen und Jugendlichen begangen. Selbst Kleinkinder werden schon entsprechend trainiert.
Videos zeigen etwa ein muslimisches Kleinkind, das in einer deutschen Kita versucht, einem Spielzeugschaf mit einem Plastikmesser die Kehle durchzuschneiden. So wird Halal geschlachtet. In einem anderen Video lehrt ein dschihadistischer Vater seinen Sohn, wie man mit einem Teddybären die Kehle durchschneidet.
Hier tut ein mohammedanischer Junge so, als würde er eine Katze „enthaupten“, während er „Allahu Akbar“ ruft. In was für einer „Kultur“ bringen Eltern ihren Kleinkindern so etwas bei?
Kinder schwören die Enthauptung Ungläubiger
Und die Vorbereitung der Kinder aufs spätere Leben bleibt nicht bei Grausamkeiten gegen Tiere stehen. Im folgenden Video ist ein vollverschleiertes kleines Mädchen zu sehen, dem schon beigebracht wurde, Menschen zu enthaupten. Im Hintergrund sind folgende Liedtexte zu hören: „Ich habe mein Schwert geschärft, um dich zu vernichten… Zu deiner Vernichtung ist meine Klinge gezogen…“
Und das sind die USA, nicht Gaza! Muslimische Kinder schwören während eines Theaterstücks in der örtlichen Mega-Moschee in Philadelphia, die Ungläubigen zu enthaupten: „Wir werden ihnen die Köpfe abhacken!“
CDC als Pharmaverkäufer: Tote wurden in Impf-Studien dezent versteckt
In einer Szene des Films „The Pentagon Wars“ wollen unabhängige Prüfer mehr Informationen zur katastrophal fehlgeschlagenen Entwicklung eines Waffensystems. Es herrscht Panik unter den Generälen und Firmenbossen: „Sie wollen die Daten!“ Doch die Lösung ist einfach: „Dann gib ihnen die Daten! ALLE Daten!“ Die unangenehme Wahrheit wird unter Lastwagenladungen von Akten begraben. Genau diese Taktik wählte die US-Gesundheitsbehörde CDC bei den mRNA-Impfungen während der Corona-Plandemie. Die US-Gesundheitsbehörde CDC verschob unangenehme Daten zu den Nebenwirkungen der mRNA-Injektionen systematisch in den Hintergrund.
Ein im Juni 2022 veröffentlichter Lancet-Artikel sollte eigentlich die Sicherheit der mRNA-Impfstoffe belegen. In der Rohfassung, die später durch Freedom-of-Information-Act-Anfragen (FOIA) und eine Klage von Children’s Health Defense ans Licht kam, standen die 4.496 gemeldeten Todesfälle allein im ersten Halbjahr der US-Impfkampagne noch prominent im Abstract, mit Interpretationen und einer Grafik zu den häufigsten Todesursachen.
In der veröffentlichten Version waren die Toten und deren Todesursachen aus dem Abstrakt gestrichen. Die Grafik verschwand komplett, eine vergleichbare Tabelle wanderte in den Anhang, dorthin, wo sie kaum jemand liest. Die leitende Autorin der Studie, Hannah Rosenblum, notierte intern lapidar: „Note all death results/interpretation has been removed from abstract.“ Alle Toten wurden aus dem Abstract entfernt.
Die CDC, die für die Impfkampagne verantwortlich war, präsentierte der Welt die Studie unter dem Titel „Safety of mRNA vaccines“, die Sicherheit der mRNA‑„Impfstoffe“. Die Todesfälle wurden zwar nicht komplett gelöscht, aber so weit nach hinten geschoben, dass sie im öffentlichen Diskurs praktisch unsichtbar blieben. Wer nur die Zusammenfassung las – wie die meisten Journalisten, Politiker und Bürger –, erfuhr nichts von den fast 4.500 gemeldeten Todesfällen innerhalb von sechs Monaten. Stattdessen hieß es lapidar, das Muster sei „ähnlich wie bei anderen Impfungen“. Alles harmlos, weiterimpfen!
Die Gesundheitsbehörde agierte nicht mehr als neutraler Wächter, sondern als verlängerter Arm der Pharmaindustrie. Als Dienstleister der Politik, die eine Fortführung der Plandemie bestellt hatte. Sie verkaufte nicht nur Impfstoffe, sie verkaufte auch das Narrativ ihrer Unbedenklichkeit. Unangenehme Zahlen wurden ins Datennirwana ausgelagert. Die FOIA-Dokumente belegen, wie gezielt die Präsentation verändert wurde, um jeden Zweifel zu vermeiden.
Wie im Film sollte die Wahrheit still und leise unter möglichst viel Papier begraben werden. Nur dass im Gegensatz zum Film die Toten durch die mRNA-Zwangsinjektionen sehr real waren. Jede offene Debatte über mögliche Impfrisiken hätte die Impfkampagne gefährdet. Milliardenumsätze standen auf dem Spiel, der politische Druck war enorm. Die CDC war keine Aufsichtsbehörde, sondern aktiver Promoter der Plandemie und ihrer „Maßnahmen“, bis hin zur Pflichtinjektion.
In Europa war die Situation nicht anders, wie die RKI-Files gezeigt haben. Die Plandemie mutet nur mehr als geplantes Marketingprojekt an. Den Menschen wurde Angst gemacht, dann wurden sie unter Druck gesetzt. Alle abweichenden Meinungen wurden unterdrückt und verfolgt. Als Resultat haben wir weltweit nicht nur Millionen Opfer der Impfzwänge und der Corona-„Maßnahmen“ zu beklagen, auch der Wirtschaft wurde exzessiver Schaden zugefügt, es wurden hunderte Milliarden an Steuergeld verschoben und unseren Kindern wurden bleibende – nicht immer nur seelische – Wunden zugefügt. Die handelnden Personen sind immer noch auf freiem Fuß, ihre Gier nach Macht und Geld bleibt für sie bis jetzt folgenlos.
Patrick Wood: „Bei Trumps Krieg gegen den Iran geht es um den Welthandel – Punkt.“
Von Leo Hohmann
Die Debatte tobt. Worum geht es bei dem Krieg gegen den Iran? Um Atomwaffen? Um ballistische Raketen? Um die Freiheit eines unterdrückten Volkes? Um Öl? Nichts davon, sagt ein Experte für die globale Technokratiebewegung.
Ich sage schon seit Jahren, dass moderne Kriege unter falschen Vorwänden geführt werden, meist unter dem Deckmantel eines erfundenen moralischen Dogmas, von dem die globalistischen Machteliten wissen, dass sie es den leichtgläubigen Massen verkaufen können. Es gehe darum, uns vor Massenvernichtungswaffen zu schützen, wird uns gesagt, oder darum, Freiheit und Demokratie unter unterdrückten Völkern zu verbreiten.
In manchen Kreisen versuchen sie sogar, ihre Kriege mit religiösen Argumenten zu rechtfertigen, indem sie behaupten, sie seien christliche Krieger, die Gottes Kämpfe gegen die Bösen führen.
Der wahre Grund, warum globale Politiker bereit sind, das Blut der Söhne und Töchter anderer Menschen zu vergießen, während sie ihre eigenen Familien vor Gefahr schützen oder sogar von dem Gemetzel profitieren, hat damit zu tun, die Welt für die sich wandelnden Bedürfnisse von Wirtschaft und Handel in einer umstrukturierten Wirtschaft förderlicher zu machen. Wie man sich die für die vierte industrielle Revolution benötigten Schlüsselressourcen sichert und die Kontrolle über kritische Engpässe im internationalen Handel erlangt, ist es, was den globalen Machthabern schlaflose Nächte bereitet – nicht die Frage, ob persische Frauen in Teheran gezwungen werden, einen Hidschab zu tragen. Denken Sie an Seewege, Schienen und Straßen. Denken Sie an die Kontrolle über Daten und den Informationsfluss und daran, wer oder welche Länder die Oligarchen sind, die die Kontrolle über die neue digitalisierte und zentralisierte Machtstruktur erhalten. Das sind die Beute der modernen Kriegsführung.
Der Iran-Krieg bildet da keine Ausnahme, denn die Lügen kommen so schnell und heftig, dass scheinbar unzählige falsche Gründe vorgebracht werden. Es ist fast so, als hofften die globalistischen Machteliten, die unsere Medien kontrollieren, dass einer ihrer erfundenen Gründe bei einem Teil der Gesellschaft Anklang findet, ein anderer Grund bei einem anderen Teil. Für die Rechten, die vor den Gefahren des Islam gewarnt haben, ist dies ein Krieg zur „Rettung der westlichen Zivilisation“ vor dem Islam. Für die Liberalen geht es darum, den Westen vor den nicht existierenden Atomwaffen des Iran zu schützen und die weibliche Bevölkerung des Iran aus den Fängen eines veralteten patriarchalischen Systems zu befreien. Für die Zionisten geht es darum, Israel vor seinen Todfeinden zu schützen. Während all diese Gründe bei ihrem jeweiligen Zielpublikum gut ankommen und teilweise Wahrheiten enthalten mögen, erfasst keiner von ihnen den Kernzweck der Besessenheit unserer Regierung vom Regimewechsel im Iran.
Ich bin nicht der einzige Analyst, der versucht hat, den Nebel der massenhaften Propagandanarrative zu durchdringen und zum Kern der Sache vorzudringen.
Patrick Wood, ein Experte für die globale Technokratiebewegung, hat ein detailliertes Whitepaper veröffentlicht, in dem er die wahren Gründe erläutert, warum dieser Krieg geführt wird und ungeachtet der Kosten weiter toben wird, bis die Straße von Hormus unter westlicher Kontrolle steht. Woods Artikel wird im Folgenden mit Genehmigung wiedergegeben.
Von Patrick Wood bei Technocracy.News.
Der Wirtschaftskorridor Indien-Naher Osten-Europa – IMEC – gilt als eines der größten und ehrgeizigsten Infrastrukturprojekte der modernen Geschichte. Trump bezeichnete ihn [1] als „eine der bedeutendsten Handelsrouten der gesamten Geschichte“.
IMEC ist nicht nur eine Handelsroute. Es ist ein Kontrollkorridor – ein vollständig integriertes System aus Schienen, Straßen, Schifffahrtswegen, Häfen, Glasfaserkabeln, Energiepipelines und Rechenzentren, das sich von Indien bis nach Europa erstreckt. Wer auch immer die Architektur dieses Systems kontrolliert, kontrolliert den Fluss von Waren, Energie, Daten und Geld über drei Kontinente hinweg. Genau deshalb wollen die Technokraten es, und genau deshalb sollten Sie verstehen, was es ist und wer es baut.
IMEC ist der kommerzielle Gewinn eines Jahrzehnts gezielter geopolitischer Manipulation – einer Manipulation, die direkt über Jared Kushner, die Abraham-Abkommen, den Krieg mit dem Iran und den technokratischen Wiederaufbau des Gazastreifens verläuft. Verbindet man die Punkte, ergibt sich ein unmissverständliches Bild.
Was IMEC tatsächlich ist
Am 9. September 2023 unterzeichneten die Regierungen Indiens, der Vereinigten Staaten, Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Frankreichs, Deutschlands, Italiens und der Europäischen Union auf dem G20-Gipfel in Neu-Delhi eine Absichtserklärung. [2] Sie nannten es den Wirtschaftskorridor Indien-Naher Osten-Europa. Der offizielle Zweck: die wirtschaftliche Entwicklung zu stärken, die Konnektivität zu verbessern und eine Alternative sowohl zum Suezkanal als auch zu Chinas „Belt and Road Initiative“ zu bieten.
Der Korridor verläuft in zwei Abschnitten. Der Ostkorridor verbindet indische Häfen – Mundra, Kandla und den Jawaharlal Nehru Port Trust in Navi Mumbai – auf dem Seeweg mit Terminals am Arabischen Golf: Fujairah, Jebel Ali und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Dammam und Ras Al Khair in Saudi-Arabien. Von dort aus führt der Nordkorridor auf der Schiene durch Saudi-Arabien über Ghuwaifat und Haradh nach Jordanien und weiter zum israelischen Hafen Haifa. Von Haifa aus transportieren Schiffe die Fracht westwärts über das Mittelmeer nach Griechenland oder Italien und weiter nach Europa. [3]
Das ist die Verkehrssäule. Aber IMEC besteht aus drei Säulen, nicht nur aus einer. Die Energiesäule verlegt Stromkabel und Wasserstoffpipelines entlang derselben Route, um Energie aus dem Golf – und später auch in Indien produzierten grünen Wasserstoff – in die europäischen Märkte zu transportieren. Die digitale Säule umfasst Hochgeschwindigkeits-Glasfaserkabel und grenzüberschreitende Dateninfrastruktur über die gesamte Länge des Korridors, verankert durch Rechenzentren an wichtigen Knotenpunkten. [4] Man kann sich das wie ein Nervensystem vorstellen, das parallel zum Kreislaufsystem verläuft.
Die anfänglichen Kostenschätzungen liegen zwischen 3 und 8 Milliarden US-Dollar pro Abschnitt. Die „Partnership for Global Infrastructure and Investment“ der G7 hat zugesagt, weltweit 600 Milliarden US-Dollar für Projekte dieser Art zu mobilisieren. Der Bau wichtiger Eisenbahnstrecken, Häfen und Autobahnabschnitte begann offiziell im April 2025. [5]
IMEC verspricht, die Transitzeit zwischen Indien und Europa im Vergleich zur Route über den Suezkanal um 40 Prozent zu verkürzen. ⁶ Was dabei nicht erwähnt wird, ist, wer die Schlüssel zu jedem Engpass entlang der Strecke in der Hand hält.
Adani Ports of India ist nun Eigentümer des Hafens von Haifa – IMECs israelischem Tor nach Europa –, nachdem das Unternehmen im Juli 2022 die Privatisierungsausschreibung gewonnen und die Übernahme im Januar 2023 abgeschlossen hat. [7] Adani entwickelt gleichzeitig den Tiefseehafen Vadhavan an der Westküste Indiens, dem östlichen Ankerpunkt des Korridors.
[8] Dasselbe Unternehmen sitzt an beiden Enden der Seeroute. Die französische CMA CGM und die in Dubai ansässige DP World unterzeichneten beide im Jahr 2025 bedeutende 30-jährige Hafenkonzessionsverträge – jeweils für die syrischen Häfen Latakia und Tartus, Knotenpunkte am Mittelmeer, die direkt am an den IMEC angrenzenden Levante-Korridor liegen. [9] Dies sind keine zufälligen privaten Investitionen. Es handelt sich um die Umsetzung einer staatlich konzipierten Infrastrukturstrategie durch den privaten Sektor – also genau das Modell der öffentlich-privaten Partnerschaft, das die Technokratie schon immer gefordert hat.
Die Straße von Hormus: Der Engpass des IMEC
Die östliche Seeroute des IMEC verläuft durch den Persischen Golf. Der Persische Golf mündet über einen einzigen Engpass in das Arabische Meer: die Straße von Hormuz. Dreiunddreißig Kilometer breit. Ein Fünftel der weltweiten Erdölvorräte. Mehr als ein Viertel des gesamten Ölhandels auf See. [10] Jeder Tanker, der die Terminals am Golf verlässt, auf die das IMEC angewiesen ist, muss diese Meerenge passieren – es sei denn, der Iran entscheidet anders.

Am 28. Februar 2026 starteten die Vereinigten Staaten und Israel im Rahmen der Operation „Epic Fury“ koordinierte Luftangriffe auf den Iran. Der Oberste Führer Ali Khamenei wurde getötet. Die Islamische Revolutionsgarde des Iran reagierte darauf mit der Erklärung, die Meerenge sei für amerikanische, israelische und westlich verbündete Schiffe gesperrt. Der Tankerverkehr ging um etwa 70 Prozent zurück. Über 150 Schiffe ankerten außerhalb der Meerenge. Die Ölpreise durchbrachen die 100-Dollar-Marke pro Barrel. Katar erklärte in Ras Laffan höhere Gewalt, wodurch rund 20 Prozent des weltweiten LNG vom Markt genommen wurden. Die europäischen Erdgaspreise stiegen innerhalb einer Woche um 63 Prozent. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels dauert die Krise noch an. [11]
Nichts davon ist für IMEC nebensächlich. Es ist das zentrale Thema. Eine Schifffahrtsroute im Golf, die von einer feindlichen iranischen Marine dominiert wird, ist eine Schifffahrtsroute im Golf, die keinen Handelskorridor im Wert von einer Billion Dollar sichern kann. Die Beseitigung der Fähigkeit des Iran, Hormuz zu bedrohen – durch die Neutralisierung seiner Seestreitkräfte, die Schwächung seiner militärischen Kapazitäten oder die Erzwingung eines Regimewechsels – ist eine strategische Voraussetzung dafür, dass der östliche Korridor des IMEC wie vorgesehen funktioniert. Iranische Beamte verstehen dies vollkommen. Sie haben das IMEC als Instrument der strategischen Einkreisung beschrieben. Das ist eine zutreffende Beschreibung.
Das ist auch der Grund, warum Analysten, die den IMEC verfolgen, stillschweigend festgestellt haben, dass die omanischen Häfen Duqm, Salalah und Sohar – die außerhalb der Meerenge am Arabischen Meer liegen – als alternative maritime Knotenpunkte zunehmend Investitionen anziehen. [12] Die Architekten des Korridors haben eine Umgehungsroute eingebaut. Sie haben dieses Problem vorausgesehen. Dann haben sie es trotzdem geschaffen.
Die Abraham-Abkommen, die die Beziehungen zwischen Israel und den Golfstaaten auf der Grundlage einer gemeinsamen Bedrohungswahrnehmung gegenüber dem Iran normalisierten, waren keine rein diplomatischen Errungenschaften. Sie waren der erste Schritt in einer Abfolge. Der Krieg mit dem Iran räumt das militärische Hindernis aus dem Weg. IMEC ist die kommerzielle Architektur, die in den dadurch entstehenden Raum vorrückt. Dies sind miteinander verbundene Ereignisse, keine parallelen.
Jared Kushner: Der Architekt, der von seinem eigenen Entwurf profitiert
Ich verfolge schon seit langem die Schnittstelle zwischen Geopolitik und kommerzieller Infrastruktur. Was IMEC so einzigartig macht, ist das Ausmaß, in dem ein und dieselbe Person die diplomatischen Voraussetzungen geschaffen, die kommerziellen Beziehungen vermittelt und nun die Governance-Struktur in dem Schlüsselgebiet überwacht, durch das der Korridor verläuft. Diese Person ist Jared Kushner.
Die Abfolge beginnt im Jahr 2017, als Kushner zu Trumps Sonderberater für den Nahen Osten ernannt wurde. [13] Seine Methode war Geoökonomie: finanzielle Anreize und wirtschaftliche Integration als Ersatz für politische Lösungen. Er bezeichnete vierzig Jahre Friedensprozess als gescheitert und schlug etwas anderes vor. Was er schuf, waren die Abraham-Abkommen – Normalisierungsabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, dem Sudan und Marokko, die im August und September 2020 unterzeichnet wurden. [14] Kushner handelte alle vier Abkommen innerhalb von vier Monaten aus und nutzte dabei israelische Annexionsdrohungen, die Besorgnis der Golfstaaten über den Iran sowie amerikanische Sicherheitsgarantien, um einen Block gleichgesinnter Staaten zu schmieden, die durch wirtschaftliche Interessen verbunden sind.
Die strategische Logik der Abraham-Abkommen und die strategische Logik des IMEC sind identisch. Beide gehen davon aus, dass wirtschaftliche Integration regionale Stabilität schafft. Beide gehen davon aus, dass eine gemeinsame Bedrohung durch den Iran den notwendigen politischen Zusammenhalt bietet. Beide erfordern, dass Israel als Transit- und Logistikknotenpunkt in der regionalen Wirtschaft etabliert wird. Die Abraham-Abkommen schufen das politische Fundament. IMEC ist die darauf aufbauende Infrastruktur.
Kushner verließ die Regierung im Januar 2021 und gründete Affinity Partners, eine Risikokapitalgesellschaft, deren alleiniger Eigentümer er ist. Er beschaffte 2 Milliarden Dollar vom saudischen Staatsfonds. [15] Er sicherte sich 1,5 Milliarden Dollar vom katarischen Staatsfonds und dem in Abu Dhabi ansässigen Unternehmen Lunate. [16] Es handelt sich um dieselben staatlichen Einrichtungen aus der Golfregion, die als Hauptinvestoren in die IMEC-Infrastruktur fungieren. Kushner entwarf den diplomatischen Rahmen, der IMEC ermöglichte. Anschließend positionierte er sich finanziell in genau jenen Hauptstädten der Golfstaaten, die das Projekt finanzieren. Das ist kein Zufall. Es ist ein Geschäftsmodell.
Kushner entwarf den diplomatischen Rahmen, der IMEC ermöglichte. Anschließend positionierte er sich finanziell in genau jenen Hauptstädten der Golfstaaten, die das Projekt finanzieren. Das ist kein Zufall. Es ist ein Geschäftsmodell.
In Trumps zweiter Amtszeit hat Kushner kein offizielles Amt inne. Er braucht auch keines. Gemeinsam mit dem Sonderbeauftragten Steve Witkoff verfasste er den 20-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen und half bei der Aushandlung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas im Oktober 2025. [17] Am 22. Januar 2026 präsentierte Kushner dann auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos bei der Unterzeichnungszeremonie für Trumps „Board of Peace“ den Masterplan für den Wiederaufbau Gazas – und Trump ernannte ihn neben Witkoff zum Friedensbeauftragten. [18]
Der Abraham-Fonds, der während Trumps erster Amtszeit gegründet wurde, um 3 Milliarden Dollar für regionale Infrastrukturprojekte – darunter eine Gaspipeline zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer – zu sammeln, wurde von Adam Boehler geleitet – Kushners Zimmergenosse aus College-Zeiten. Der Fonds erhielt nie Geld, und unter Biden wurden keine Projekte in Angriff genommen. Er wird nun faktisch durch das „Board of Peace“ unter einem anderen Namen und mit einer weitaus größeren Bilanzsumme neu aufgelegt. Dasselbe Netzwerk. Dieselbe Logik. Eine größere Bühne. [19]
Der Friedensrat und das „neue Gaza“
Trumps Friedensrat wurde am 22. Januar 2026 in Davos ins Leben gerufen. Trump sagte 10 Milliarden US-Dollar an US-Mitteln zu. Die Mitgliedsstaaten kündigten Investitionen in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar an. Kushner ist Mitglied des Vorstands. [20] Der Rat wird als Koordinierungsmechanismus für den Wiederaufbau Gazas dargestellt. Was es tatsächlich ist: eine von außen gelenkte Entwicklungsbehörde, die Investitionsbedingungen festlegt, Governance-Standards definiert und die Abfolge des Wiederaufbaus in einem Gebiet steuert, dessen vorherige Regierung militärisch beseitigt wurde.
Kushners Masterplan für Gaza – der bei derselben Zeremonie in Davos vorgestellt wurde – sieht ein in Zonen unterteiltes Gebiet vor, mit großen Flächen für Industrie und Parks und einer Bevölkerungsdichte, die laut Analysten von UN-Habitat deutlich geringer ist als im Gaza vor dem Krieg. „New Gaza“ sieht in Kushners Darstellungen aus wie Dubai oder Doha: glänzende Türme entlang einer neu gestalteten Küste, ein neuer Hafen am südwestlichen Ende nahe Ägypten, ein angrenzender Flughafen, 180 Hochhäuser, 500.000 versprochene Arbeitsplätze im Bauwesen, in der Landwirtschaft, im verarbeitenden Gewerbe und im digitalen Sektor. [21]
Der Wiederaufbau findet nur in Gebieten statt, in denen die Hamas vollständig entmilitarisiert wurde oder in denen israelische Militärkontrolle etabliert wurde. Ein neu gebildeter technokratischer Ausschuss – Kushner bezeichnete ihn ausdrücklich als „technokratische Verwaltung“ – überwacht den Prozess, unterstützt von arabischen Partnern und in Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Autonomiebehörde. [21] Die Regierungsführung beruht nicht auf demokratischer Legitimität. Sie beruht auf administrativer Kompetenz, wie sie von externen Akteuren definiert und bestätigt wird.
Betrachten Sie nun eine Karte. Haifa ist der wichtigste israelische Hafenknotenpunkt des IMEC. Gaza liegt an der Mittelmeerküste direkt südlich von Haifa. Ein wiederaufgebautes Gaza mit einem neuen Tiefwasserhafen, einem Flughafen und einer Sonderwirtschaftszone, das in die Normalisierungsarchitektur der Abraham-Abkommen integriert und durch von Israel vermittelte Handelsbeziehungen mit den Golfstaaten verbunden ist, stellt keine von IMEC getrennte Entwicklung dar. Es ist eine Erweiterung des Korridors. Das Gebiet, das durch den Friedensrat geräumt, verwaltet und wieder aufgebaut wird, liegt direkt an der Route, die die Planer von IMEC kontrollieren müssen.
Die Infrastruktur selbst
Lassen Sie uns konkret darauf eingehen, woraus IMEC besteht, denn die Details erzählen die Geschichte.
Schienen und Straßen: Saudi-Arabien wird das bestehende GCC-Eisenbahnnetz als arabisches Rückgrat des Korridors nutzen, um wichtige Rohstoffe aus weitgehend unerschlossenen Reserven im Landesinneren zu den internationalen Märkten zu transportieren. [22] Derzeit entstehen neue Eisenbahnstrecken, die die Häfen am Golf mit Jordanien und weiter nach Haifa verbinden. An wichtigen Terminals am Golf werden Umschlagnetze für den Übergang von Schiff zu Schiene errichtet. Die Straßenverkehrsinfrastruktur durch Jordanien sorgt für Redundanz.
Häfen: Mundra und Kandla in Indien. Fujairah – das einzige Emirat der VAE außerhalb der Straße von Hormuz, das als Umgehungsknotenpunkt positioniert ist. Jebel Ali und Abu Dhabi. Dammam und Ras Al Khair in Saudi-Arabien. Haifa in Israel, das nun von Adani Ports kontrolliert wird. Konkurrierende europäische Terminals in Triest, Piräus, Thessaloniki und Marseille, die jeweils darum wetteifern, der westliche Ankerpunkt des Korridors zu werden. Italien ernannte im April 2025 Botschafter Francesco Talò zu seinem IMEC-Sonderbeauftragten und kündigte für später im Jahr 2025 einen Ministergipfel in Triest an, wobei der Korridor als „Baumwollroute“ bezeichnet wurde. [23]
Glasfaserkabel: Trump erwähnte sie zweimal bei seiner Ankündigung im Weißen Haus im Februar 2025 [1] – „viele, viele Unterseekabel“. Das Blue-Raman-Seekabelsystem – eine Initiative von Google in Zusammenarbeit mit Telecom Italia Sparkle und Omantel, mit 16 Glasfaserpaaren und einer Kapazität von 218 Terabit pro Sekunde – ist entlang dieser Route bereits in Betrieb und verbindet Indien über Israel mit Italien, wobei Ägypten vollständig umgangen wird. [24] Diese Kabel sind nicht nur kommerzielle Investitionen in die Internetkonnektivität. Sie sind das datentechnische Nervensystem eines verwalteten Korridors.
Pipelines: Stromkabel und Wasserstoffpipelines verlaufen parallel zu den Eisenbahnstrecken. Die EU hat sich im Rahmen ihres REPowerEU-Plans verpflichtet, bis 2030 jährlich 10 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff zu importieren. [25] Indien hat sich im Rahmen seiner National Green Hydrogen Mission zum Ziel gesetzt, bis zum selben Zeitpunkt 5 Millionen Tonnen pro Jahr zu produzieren. [26] Die Pipeline-Infrastruktur von IMEC ist speziell darauf ausgelegt, diese Energie von Indien und dem Golf in die europäischen Märkte zu transportieren – und damit das Versorgungsvakuum zu füllen, das durch Europas bewusste Abkopplung von russischer Energie nach 2022 entsteht. Dies ist eine Architektur der Energieabhängigkeit, nicht bloß eine Handelsroute.
Rechenzentren: An wichtigen Knotenpunkten entlang des Korridors positioniert. In Kombination mit den Glasfaserkabeln und KI-gesteuerten intelligenten Hafenlogistiksystemen ermöglichen diese Rechenzentren die Echtzeitüberwachung und -steuerung aller Bewegungen entlang des Korridors. Dies ist die digitale Säule, die der Atlantic Council als „grenzüberschreitende digitale Infrastruktur“ bezeichnet. [27] Im Klartext: eine Überwachungs- und Steuerungsarchitektur, die in die Handelsroute selbst eingebettet ist.
Die Fingerabdrücke der Arch-Technokraten sind überall bei IMEC zu finden
Ich definiere Technokratie seit über einem Jahrzehnt konsequent: Es ist ein Regierungssystem, in dem die Gesellschaft von Wissenschaftlern, Ingenieuren und technischen Experten statt von gewählten Vertretern kontrolliert wird und in dem Ressourcenallokation und Verhaltensmodifikation an die Stelle von Preismechanismen und demokratischem Konsens treten. Das Endziel ist eine wissenschaftliche Diktatur. Sie kündigt sich nicht an. Sie baut Infrastruktur auf.
IMEC ist Technokratie in ihrer Infrastrukturphase. Betrachten wir die Architektur: ein Modell öffentlich-privater Partnerschaft, bei dem die staatliche Diplomatie den Rahmen schafft und privates Kapital ihn umsetzt. Ein verwalteter Korridor, in dem Güter, Energie und Daten durch Systeme fließen, die von demjenigen überwacht und gesteuert werden, der die technische Infrastruktur betreibt. Ein Regierungsmodell für Gaza – von seinen eigenen Architekten ausdrücklich als „technokratisch“ bezeichnet –, in dem ein Expertenkomitee, das gegenüber arabischen Investoren aus der Golfregion und amerikanischen Sonderbeauftragten rechenschaftspflichtig ist, die Zivilbevölkerung verwaltet. Und eine digitale Ebene – Glasfaserkabel, Rechenzentren, KI-Logistik –, die jede Transaktion im Korridor für dessen Betreiber lesbar macht.
Dies ist keine Spekulation über zukünftige Absichten. Dies ist das erklärte Konzept, dokumentiert in Absichtserklärungen, Berichten des Atlantic Council und Präsentationen in Davos. Wenn Kushner von „technokratischer Verwaltung“ spricht, verwendet er den Begriff nicht locker. Er beschreibt das Regierungsmodell – eine Verwaltung durch Experten, die gegenüber Investitionsrahmenwerken statt gegenüber der Bevölkerung rechenschaftspflichtig sind. [21]
Die Trilaterale Kommission, die ich seit meiner Zusammenarbeit mit Antony Sutton Ende der 1970er Jahre verfolge, erklärte auf ihrer Plenarsitzung in Neu-Delhi – derselben Stadt, in der sechs Monate später die IMEC-Vereinbarung unterzeichnet wurde – das Jahr 2023 zum ersten Jahr dieser neuen Weltordnung. [28] Dasselbe Jahr. Dieselben Teilnehmer. Derselbe Rahmen einer gesteuerten globalen Integration unter Experten-Führungsstrukturen, die von demokratischer Rechenschaftspflicht abgeschirmt sind.
Gott hat in der Genesis festgelegt, dass der Mensch die Herrschaft über die Erde hat und dass Eigentum den nach seinem Ebenbild geschaffenen Individuen gehört – nicht administrativen Zonen, die von technokratischen Komitees verwaltet werden. Was in Gaza und entlang des IMEC-Korridors aufgebaut wird, ist das Gegenteil davon. Es ist ein System, in dem Bevölkerungsgruppen zu Ressourcen werden, die von Experten verwaltet werden, und in dem Eigentum und Souveränität durch Zugangsprivilegien ersetzt werden, die innerhalb einer kontrollierten Wirtschaftszone gewährt werden.
Das ist kein Frieden. Das ist ein Kontrollsystem, das als Wiederaufbau getarnt ist.
Das Fazit
IMEC ist real, es wird gebaut, und es wird den Welthandel neu gestalten. Die Routen sind dokumentiert. Die Investoren sind benannt. Die Infrastruktur befindet sich im Bau. Die geopolitische Abfolge – Abraham-Abkommen, Iran-Krieg, Hormuz-Krise, Wiederaufbau Gazas – ist keine Reihe von unzusammenhängenden Ereignissen. Es ist eine aufeinander abgestimmte Strategie, in deren Entwurf von Anfang an ein wirtschaftlicher Gewinn eingebaut war.
Jared Kushner entwarf die diplomatischen Voraussetzungen. Er positionierte sich finanziell bei den Herrschern der Golfstaaten, die die Infrastruktur finanzieren. Er überwacht nun die Governance-Architektur für das Schlüsselgebiet, das der Korridor benötigt. Trump sorgt für die militärische und politische Absicherung. Der Friedensrat ist das Verwaltungsinstrument. IMEC ist der Gewinn.
Die Krise in der Straße von Hormuz hat die zentrale Schwachstelle des Korridors offenbart und gleichzeitig die Bereitschaft demonstriert, militärische Gewalt einzusetzen, um sie zu lösen. Ob nun die Fähigkeit des Iran, die Straße zu bedrohen, dauerhaft geschwächt ist oder nicht, die Absicht ist klar: Der Korridor wird gesichert werden, so oder so.
Ich sage seit Jahren, dass die Technokratie keine Revolution braucht. Sie braucht Infrastruktur. Die Systeme aufbauen, die Daten kontrollieren, die Ressourcen verwalten, die Bevölkerung lenken. Zustimmung ist nicht erforderlich. Eigentumsrechte sind nicht erforderlich. Wahlen sind nicht erforderlich. Was erforderlich ist, ist die Kontrolle über die Architektur.
IMEC ist diese Architektur. Und sie wird gerade jetzt aufgebaut, während die Welt den Rauch über der Straße von Hormus und die Kräne beobachtet, die in Gaza Trümmer wegschaffen.
Verbinden Sie die Punkte.
Fußnoten
- Wörtliches Zitat von Trump bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus mit dem indischen Premierminister Narendra Modi am 13. Februar 2025. Quelle: Al Jazeera, „Key takeaways from Donald Trump’s meeting with India’s Narendra Modi“, 14. Februar 2025; bestätigt durch Business Standard, 14. Februar 2025.
- Absichtserklärung unterzeichnet am 9. September 2023 auf dem G20-Gipfel in Neu-Delhi. Unterzeichner: Indien, Vereinigte Staaten, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Frankreich, Deutschland, Italien und die Europäische Union. Quelle: Wikipedia, „Wirtschaftskorridor Indien–Naher Osten–Europa“ (unter Berufung auf das ursprüngliche MOU); Atlantic Council, „Der Wirtschaftskorridor Indien–Naher Osten–Europa: Konnektivität in einer Ära geopolitischer Unsicherheit“, 27. August 2025.
- Hafenliste entnommen aus Drishti IAS, „Korridor Indien–Naher Osten–Europa“, unter Berufung auf die geografische Ausdehnung des IMEC-MOU. Indische Häfen: Mundra (Gujarat), Kandla (Gujarat), Jawaharlal Nehru Port Trust (Navi Mumbai). Häfen der VAE: Fujairah, Jebel Ali, Abu Dhabi. Saudische Häfen: Dammam, Ras Al Khair. Eisenbahnverbindung durch Saudi-Arabien über Ghuwaifat und Haradh nach Jordanien, Endstation Haifa, Israel.
- Drei-Säulen-Struktur: Verkehr, Energie und Digitalisierung. Quelle: Atlantic Council, „The India-Middle East-Europe Economic Corridor“, August 2025; EGIC (Euro-Gulf Information Centre), „The India-Middle East-Europe Economic Corridor“, 30. November 2025.
- Kostenschätzungen von 3 bis 8 Milliarden US-Dollar pro Abschnitt laut einer Analyse des IMEC-MOU durch Drishti IAS. G7-PGII-Zusage von 600 Milliarden US-Dollar: EGIC, November 2025, unter Berufung auf Unterlagen der G7-Partnerschaft für globale Infrastruktur und Investitionen. Baubeginn April 2025: imec.international, „Progress“, April 2025.
- Behauptung einer um 40 % schnelleren Transitzeit: Drishti IAS, „Korridor Indien-Naher Osten-Europa“, unter Berufung auf die Analyse des IMEC-MOU. Die Route verkürzt die Transitzeit zwischen Indien und Europa im Vergleich zur Route über den Suezkanal.
- Adani Ports gewann im Juli 2022 die Ausschreibung zur Privatisierung von Haifa (Gebot: 4,1 Milliarden Schekel / ca. 1,18 Milliarden US-Dollar). Abgeschlossen im Januar 2023. Adani hält 70 % der Anteile; die israelische Gadot Group hält 30 %. Quellen: Bloomberg, „Adani Ports Jumps After Winning an Israel Port for $1.2 Billion“, 15. Juli 2022; Maritime Executive, „Adani Group schließt Kauf der Haifa Port Company für 1,15 Mrd. US-Dollar ab“, 11. Januar 2023; Pressemitteilung von Adani Ports, Juli 2022. HINWEIS: Im Artikel heißt es „2022 erworben“. Die Ausschreibung wurde im Juli 2022 gewonnen; die rechtliche Übertragung wurde im Januar 2023 abgeschlossen.
- Tiefwasserhafen Vadhavan, Dahanu, Maharashtra: beschrieben in TRENDS Research & Advisory, „Neugestaltung des Wirtschaftskorridors Indien-Naher Osten-Europa: Neue Herausforderungen, alte Schwachstellen“, unter Verweis auf die Zusammenarbeit zwischen den VAE und Indien; siehe auch IMEC-Bericht des Atlantic Council, August 2025.
- DP World 800 Millionen Dollar und CMA CGM 30-Jahres-Vertrag: KORREKTUR DES ARTIKELTEXTES. Diese Zahlen beziehen sich auf syrische Hafenverträge, nicht auf primäre IMEC-Korridor-Investitionen. DP World unterzeichnete eine 30-jährige Konzession im Wert von 800 Millionen Dollar für den syrischen Hafen Tartus (13. Juli 2025). CMA CGM unterzeichnete einen 30-Jahres-Vertrag für den syrischen Hafen Latakia (Mai 2025, Investition in Höhe von 200 Mio. €). Syrien erscheint auf der IMEC-Korridorkarte als Knotenpunkt mit „ausstehenden politischen Entwicklungen“ (Atlantic Council, August 2025). Diese Investitionen liegen in Korridor-Nähe und sind strategisch miteinander verbunden, gehören jedoch nicht zur primären IMEC-Hafeninfrastruktur. Quellen: Pressemitteilung von DP World, 13. Juli 2025; Offshore Energy, „CMA CGM bringt den Ausbau des syrischen Hafens Latakia auf Hochtouren“, August 2025.
- Statistiken zur Straße von Hormus: ein Fünftel der weltweiten Erdölflüssigkeiten; mehr als ein Viertel des seegestützten Ölhandels. Quelle: Congressional Research Service, „Iran Conflict and the Strait of Hormuz: Impacts on Oil, Gas, and Other Commodities“, 11. März 2026 (Congress.gov-Bericht R45281).
- Operation Epic Fury, 28. Februar 2026: Koordinierte Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Khamenei getötet. IRGC erklärt die Meerenge für gesperrt. Rückgang des Tankerverkehrs um ~70 %; über 150 Schiffe vor Anker. Ölpreis durchbricht 100 $/Barrel; Katar erklärt in Ras Laffan höhere Gewalt, wodurch ~20 % des weltweiten LNG-Angebots wegfallen. Europäische Gaspreise +63 % gegenüber der Vorwoche. Quellen: Britannica, „2026 Iran War“ (aktualisiert am 17. März 2026); Bericht des Congressional Research Service, 11. März 2026; Wikipedia, „2026 Strait of Hormuz Crisis“ (aktualisiert am 18. März 2026).
- Häfen in Oman (Duqm, Salalah, Sohar) als Umgehungsknotenpunkte für den Hormuz. Quelle: TRENDS Research & Advisory, „Reshaping the India-Middle East-Europe Economic Corridor: New Challenges, Old Vulnerabilities“, unter Hinweis auf Omans geografische Lage als einziger GCC-Staat mit direktem Zugang zum Indischen Ozean und unter Erwähnung gezielter Investitionen in alle drei Häfen.
- Kushner wurde ab Januar 2017 zum Seniorberater des Präsidenten / Sonderberater für den Nahen Osten ernannt. Seine geoökonomische Methodik ist in zahlreichen Quellen dokumentiert; seine privaten Äußerungen gegenüber Kongresspraktikanten aus dem Jahr 2017 wurden in The National Interest unter dem Titel „Jared Kushners stille Nahost-Diplomatie“ am 28. Januar 2026 veröffentlicht.
- Abraham-Abkommen: VAE (13. August 2020), Bahrain (11. September 2020), Sudan (23. Oktober 2020), Marokko (10. Dezember 2020). Alle vier wurden von Kushner und Avi Berkowitz vermittelt. Quelle: Wikipedia, „Abraham-Abkommen“ (ausführlich dokumentiert). Siehe auch Carnegie Endowment, „Die Abraham-Abkommen nach Gaza: Ein Wandel des Kontexts“, April 2025.
- Affinity Partners: Kushner ist alleiniger Eigentümer (SEC-Meldung, Firmenname A Fin Management LLC). Saudi-Arabiens Public Investment Fund investierte 2 Milliarden US-Dollar, bestätigt durch Ermittler des Kongresses (Schreiben des Finanzausschusses des Senats, 25. September 2024) und Affinitys eigene Offenlegung, dass es dem PIF eine jährliche Gebühr von 1,25 % auf 2 Milliarden US-Dollar an zugesagten Mitteln berechnet. Quellen: Affinity Partners Wikipedia; Finanzausschuss des Senats, 25. September 2024; Reuters via Yahoo Finance, 28. März 2025.
- Investition von Katar + Abu Dhabi (Lunate): insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar (NICHT 1,2 Milliarden US-Dollar, wie ursprünglich von The Hill berichtet). KORREKTUR: Kushner selbst gab im Podcast „Invest Like the Best“ am 20. Dezember 2024 ein Kapital von „1,5 Milliarden US-Dollar“ von der Qatar Investment Authority und Lunate an. Reuters bestätigte die Zahl von 1,5 Milliarden Dollar. Quellen: Reuters via Yahoo Finance, „Kushners Affinity verzeichnet nach Kapitalspritze aus dem Golf einen Vermögenssprung auf 4,8 Milliarden Dollar“, 28. März 2025; Newsweek, 22. Dezember 2024; AGBI, 23. Januar 2026.
- Waffenstillstand im Oktober 2025: Kushner und Witkoff verfassten gemeinsam einen 20-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen; Kushner half bei der Vermittlung des Waffenstillstands. Quelle: The Hill, „Jared Kushner kehrt als Schlüsselfigur in den Friedensbemühungen im Nahen Osten zurück“, 11. Oktober 2025.
- Unterzeichnungszeremonie des Friedensrats, Davos, 22. Januar 2026. Trump ernannte Kushner bei der Gründungssitzung des Board of Peace im Februar 2026 neben Witkoff zum Co-Friedensbeauftragten. Quellen: The Hill, „Trump Appoints Jared Kushner as Peace Envoy“, Februar 2026; CNN, „180 Skyscrapers for Gaza: Trump’s Son-in-Law Kushner Unveils ‘Masterplan’“, 22. Januar 2026; Media Line, 22. Januar 2026.
- Abraham-Fonds: Ende 2020 unter der ersten Amtszeit Trumps gegründet, um 3 Milliarden Dollar aufzubringen. Unter der Leitung von Adam Boehler, CEO der DFC. Boehler war Kushners Zimmergenosse an der Wharton School der University of Pennsylvania. Zu den ersten Projekten gehörten die Modernisierung der israelisch-palästinensischen Kontrollpunkte und eine Gaspipeline zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer. Der Fonds erhielt nie nennenswerte Mittel; es wurden keine Projekte begonnen. Biden-Regierung: Fonds aufgelöst. Quellen: American Oversight, „Unterlagen enthüllen neue Details zu Kushners und Mnuchins Reisen in den Nahen Osten“, 4. Juni 2024 (unter Berufung auf die ursprüngliche NYT-Berichterstattung von Kate Kelly und Kenneth Vogel); Times of Israel, „Trumps 3-Milliarden-Dollar-Abraham-Fonds könnte leer sein, bevor auch nur ein Cent investiert wurde“, 2. März 2021; Wikipedia, „Adam S. Boehler“ (bestätigt die Beziehung als Zimmergenossen an der Wharton School).
- Board of Peace: Trump versprach eine US-Zusage in Höhe von 10 Milliarden Dollar; die Mitgliedsstaaten kündigten 7 Milliarden Dollar an. Quelle: Yahoo News / NewsNation, „Trump ernennt Jared Kushner zum Friedensbeauftragten“, Februar 2026.
- Masterplan „New Gaza“: vier Zonen; Hafen am südwestlichen Ende nahe Ägypten; angrenzender Flughafen; 180 Hochhäuser; über 500.000 Arbeitsplätze. Kushner bezeichnete das Regierungsgremium ausdrücklich als „technokratische Verwaltung“. Bedenken hinsichtlich der Bevölkerungsdichte wurden von der UN-Habitat-Agentur geäußert (Bericht von 2024: 87 % von Gaza waren städtisches Gebiet). Quellen: CNN, 22. Januar 2026; NPR, „Was Jared Kushners ‚New Gaza‘-Plan beinhaltet und was er auslässt“, 2. Februar 2026; ABC News, 23. Januar 2026; Media Line, 22. Januar 2026.
- Das GCC-Eisenbahnnetz als Rückgrat des IMEC; Saudi-Arabien plant, es für den Export kritischer Rohstoffe zu nutzen. Quelle: TRENDS Research & Advisory, „Reshaping the India-Middle East-Europe Economic Corridor: New Challenges, Old Vulnerabilities“, unter Berufung auf saudische Infrastrukturpläne im Rahmen des IMEC.
- Wettbewerb unter italienischen Häfen (Triest, Piräus/Thessaloniki, Marseille). Italien bezeichnete den IMEC als „Baumwollroute“ – ein Begriff, der vom italienischen Außenminister Antonio Tajani während des Italien-Indien-Wirtschaftsforums geprägt wurde. Botschafter Francesco Talò wurde im April 2025 zum Sonderbeauftragten Italiens für die Baumwollroute ernannt (angekündigt während Tajanis Besuch in Neu-Delhi). Ministergipfel für Triest in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 angekündigt. Quellen: Decode39, „Italy’s IMEC Vision“, 11. April 2025; EGIC, 30. November 2025; Wikipedia, „India-Middle East-Europe Economic Corridor“.
- Blue-Raman-Seekabelsystem: Google-Initiative in Partnerschaft mit Telecom Italia Sparkle (Blue-Segment: Italien–Frankreich–Griechenland–Israel) und Omantel (Raman-Segment: Jordanien–Saudi-Arabien–Dschibuti–Oman–Indien). Jedes System: 16 Glasfaserpaare, Gesamtkapazität 218 Tbit/s. Voraussichtliche Inbetriebnahme 2024. Landverbindung durch Israel verbindet Mittelmeer- und Rotmeer-Segmente (Bezeq). Kosten auf ca. 400 Millionen US-Dollar geschätzt. Quellen: Google Cloud Blog, „Announcing the Blue and Raman Subsea Cable Systems“, 29. Juli 2021; Sparkle-Pressemitteilung, Juli 2021; Analyse von Submarine Networks / TeleGeography.
- EU-REPowerEU-Wasserstoffziele: 10 Millionen Tonnen inländische Produktion + 10 Millionen Tonnen Import bis 2030. Quelle: REPowerEU-Plan der Europäischen Kommission (COM/2022/230 final), Mai 2022; European Hydrogen Observatory, „REPowerEU“; offizielle Seite der EU energy.ec.europa.eu, „Hydrogen“.
- Indiens Nationale Mission für grünen Wasserstoff: Produktionskapazität von 5 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2030; damit verbundene ~125 GW Kapazität aus erneuerbaren Energien. Genehmigt von der indischen Regierung im Januar 2023; Budgetzuweisung 19.744 Crore Rupien (~2,4 Mrd. $). Quellen: Indisches Ministerium für neue und erneuerbare Energien / Offizielle Seite der Nationalen Mission für grünen Wasserstoff; Länderseite der Green Hydrogen Organisation für Indien; RMI, „From Promise to Purchase: Unlocking India’s Green Hydrogen Demand“, August 2025.
- Beschreibung der digitalen Säule des IMEC durch den Atlantic Council als „grenzüberschreitende digitale Infrastruktur“. Quelle: Atlantic Council, „The India-Middle East-Europe Economic Corridor: Connectivity in an Era of Geopolitical Uncertainty“, 27. August 2025.
- Erklärung der Trilateralen Kommission zum „Ersten Jahr“: Auf der jährlichen Plenarsitzung in Neu-Delhi vom 10. bis 12. März 2023 erklärte ein namentlich nicht genannter Redner (dessen Identität gemäß den Regeln der Kommission geschützt ist): „Drei Jahrzehnte Globalisierung … sind durch eine mehrere Jahrzehnte andauernde Phase der Globalisierung abgelöst worden, die als fragmentiert, nicht auf dem freien Markt, sondern auf der Industriepolitik basierend und strukturell inflationär definiert ist. Dieses Jahr, 2023, ist das erste Jahr dieser neuen Weltordnung.“ Ursprünglich berichtet von Nikkei Asia, 14. März 2023. Patrick Woods Analyse, veröffentlicht am 20. März 2023 bei Technocracy.News und Liberty Sentinel.
Trump rudert bei Drohung gegen iranisches Kraftwerk zurück; israelische Siedler legen Dörfer im Westjordanland in Brand; Dutzende Tote bei Angriff auf Krankenhaus in Ost-Darfur
Drop Site Daily
Trump rudert bei Drohung zurück, Irans Energieinfrastruktur anzugreifen. Angriffe auf Iran gehen weiter. Iranische Todesopferzahl übersteigt 1.500. USA und Israel greifen Irans Natanz-Atomanlage an. Iranische Raketenangriffe treffen Südisrael. Iran weist Verantwortung für gemeldeten Raketenangriff auf Diego Garcia zurück. USA treiben Rüstungsverkäufe im Wert von 23 Milliarden Dollar an Golf-Verbündete voran. Länder bemühen sich um Lösung der Schließung der Straße von Hormus. Saudi-Arabien weist iranischen Militärattaché aus. Israel zerstört kritische Brücken, plant weitere. Doppelschläge Israels treffen Rettungskräfte im Südlibanon. Israelischer Angriff tötet drei palästinensische Polizisten im zentralen Gazastreifen. Siedler legen Dörfer im Westjordanland bei koordinierten Überfällen in Brand. ICE-Agenten sollen an US-Flughäfen eingesetzt werden, während Personalmangel bei der TSA schlimmer wird. Trump feiert den Tod von Robert Mueller. Sheriff in Kalifornien beschlagnahmt Stimmzettel bei Wahluntersuchung. Zweiter landesweiter Stromausfall trifft Kuba, da Treibstoffblockade die Krise verschärft. Dutzende Tote bei Angriff auf Krankenhaus in Ost-Darfur, während Angriffe auf die Gesundheitsversorgung zunehmen. Granatenbeschuss tötet Zivilisten in Afghanistan trotz Eid-Waffenruhe mit Pakistan. USA-Ukraine-Gespräche in Florida fortgesetzt, während Friedensaussichten ungewiss bleiben. Ecuadors meistgesuchter „Narkoterrorist“ beschuldigt Präsident Daniel Noboa der Kollaboration mit organisierten Kriminalitätsgruppen.
Krieg gegen Iran
- Trump rudert bei Drohung gegen Irans Energieinfrastruktur zurück: Präsident Donald Trump ist am Montag von seiner Drohung zurückgetreten, Irans Energieinfrastruktur ins Visier zu nehmen.
- Am Samstag hatte Trump gewarnt, er gebe dem Iran 48 Stunden, um die Straße von Hormus zu öffnen, andernfalls würden die USA Kraftwerke im Iran „treffen und auslöschen“, beginnend „mit dem größten zuerst“. Der Iran antwortete, dass es, falls die USA die Drohung wahr machten, Stromanlagen und kritische Infrastruktur im gesamten Nahen Osten angreifen und die „gesamte Persische Golf“ verminen würde.
- In einem Beitrag in den sozialen Medien am Montag sagte Trump, die USA und der Iran hätten in den letzten zwei Tagen „sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige und totale Lösung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten“ geführt. „Basierend auf dem Tenor und Ton dieser tiefgehenden, detaillierten und konstruktiven Gespräche, die die Woche über fortgesetzt werden, habe ich das Kriegsministerium angewiesen, alle militärischen Angriffe gegen iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur für einen Zeitraum von fünf Tagen aufzuschieben, vorbehaltlich des Erfolgs der laufenden Treffen und Diskussionen“, schrieb Trump in Großbuchstaben.
- Iranische staatsnahe Medien bestritten, dass es direkte oder indirekte Gespräche mit dem Weißen Haus gegeben habe, und sagten stattdessen, Trump sei aus Angst vor einer iranischen Vergeltung zurückgewichen. Das iranische Außenministerium erklärte am Wochenende, dass die Wiederherstellung der Sicherheit in der Straße von Hormus „ein Ende der militärischen Aggression“ und die vollständige Achtung der „legitimen Interessen Irans“ erfordere.
- US-israelische Angriffe auf den Iran: Israel startete am Montag neue Angriffe auf Teheran und erklärte, es habe „eine breit angelegte Angriffswelle“ gegen Regierungsinfrastruktur begonnen, während der US-israelische Krieg gegen den Iran in seine vierte Woche geht:
- In Täbris wurden am Montag bei zwei separaten Angriffen sechs Menschen getötet, so Fars News, darunter vier bei einem Angriff auf eine Wohneinheit im Gebiet Marzdaran und zwei in einem Park in Rabe Rashidi. Ein US-israelischer Angriff auf einen Radiosender in der Stadt Bandar Abbas tötete eine Person.
- Am Sonntag bargen Rettungsteams die Leichen von zwei Kindern aus einem Wohngebäude in Täbris, das getroffen worden war, während Aufnahmen zeigten, wie Einsatzkräfte in eingestürzten Strukturen nach Überlebenden suchten.
- Mehrere Luftangriffe zielten am Samstag auf die Luftwaffenbasis der Revolutionsgarden in Dezful im Westen Irans. Auf dem Luftwaffenstützpunkt Dezful sind Irans F-5-Kampfflugzeuge stationiert.
- Irans Todesopferzahl übersteigt 1.500: Das iranische Gesundheitsministerium berichtete am Samstag, dass seit Kriegsbeginn mehr als 1.500 Menschen getötet wurden.
- Chef der IEA warnt vor Energiekrise: Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sagte am Montag, dass die durch den US-israelischen Krieg gegen den Iran verursachte globale Energiekrise der kombinierten Wirkung der beiden Ölschocks der 1970er Jahre und der Folgen der russischen Invasion in der Ukraine entspreche. „Kein Land wird vor den Auswirkungen dieser Krise gefeit sein, wenn sie sich in diese Richtung fortsetzt“, sagte Birol am Montag im National Press Club in Canberra, Australien.
- USA und Israel schlagen Irans Natanz-Atomanlage: US- und israelische Streitkräfte zielten am Samstag auf den Natanz-Anreicherungskomplex, eine der wichtigsten iranischen Atomstätten, so die iranische Atomenergieorganisation. Beamte berichteten von keiner radioaktiven Freisetzung oder Gefahr für die nahe gelegene Bevölkerung. Der Angriff, Teil einer ausgedehnten Kampagne gegen Irans nukleare Infrastruktur, rief die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zu Zurückhaltung auf und wurde von Russland verurteilt.
- Iranische Raketenangriffe treffen Südisrael nahe Atomstandort: Iranische ballistische Raketen trafen am Samstag das Gebiet Dimona in Südisrael, wo sich Israels wichtigste Atomanlage befindet. Eine weitere iranische Rakete traf direkt ein Wohngebäude in der nahegelegenen Wüstenstadt Arad. Mehr als 180 Menschen wurden bei den beiden Angriffen verletzt.
- Iran weist Verantwortung für gemeldeten Raketenangriff auf Diego Garcia zurück: Teheran erklärte gegenüber Reportern von Al Jazeera, dass es nicht für Raketenstarts auf den US-britischen Stützpunkt auf Diego Garcia am Samstag verantwortlich sei, und bestritt jede Beteiligung an den Angriffen auf den Stützpunkt am Donnerstag und Freitag. Berichten zufolge wurden ballistische Raketen auf den Stützpunkt abgefeuert, trafen ihn aber nicht; eine wurde Berichten zufolge abgefangen, eine andere verfehlte ihr Ziel. NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte CBS ebenfalls, dass das Bündnis die Einschätzung Israels, dass die auf Diego Garcia abgefeuerten Raketen iranisch gewesen seien, „nicht bestätigen könne“. Rutte verteidigte den Krieg als notwendig und forderte die Amerikaner auf, Trump zu unterstützen, und sagte, er hoffe, dass die Öffentlichkeit die Bemühungen unterstützen werde, „die ganze Welt sicher zu machen“.
- Raketenabwehr am Golf: Saudi-Arabien teilte mit, dass es am Sonntag eine Rakete abgefangen habe, die auf Riad gerichtet war, während eine andere ein „unbewohntes Gebiet“ traf. Die VAE teilten mit, dass sie eine ballistische Rakete in der Nähe der Al-Dhafra-Luftbasis in Abu Dhabi abgefangen hätten, wobei eine Person durch herabfallende Trümmer verletzt wurde.
- Golfstaaten verschärfen ihre Reaktion auf den Krieg: Der Außenminister der VAE, Abdullah bin Zayed, sagte am Sonntag, das Land „werde sich niemals von Terroristen erpressen lassen“, in Bezug auf den Iran. Die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Bahrain und Katar treiben angeblich darauf, den Krieg fortzusetzen, bis die militärischen Fähigkeiten des Iran entscheidend geschwächt sind, und warnen, dass ein Abbruch des Konflikts jetzt eine „strategische Katastrophe“ wäre, so hochrangige Beamte gegenüber der Times of Israel. Am Montag gab das katarische Außenministerium eine Erklärung heraus, in der es nach Telefonaten der Außenminister Saudi-Arabiens, Kuwaits, der VAE und Ägyptens „gemeinsame Bemühungen für eine sofortige Einstellung aller eskalierenden Handlungen“ und eine Rückkehr zum Dialog betonte.
- Saudi-Arabien weist iranischen Militärattaché aus: Saudi-Arabien gab am Samstag die Ausweisung des iranischen Militärattachés, seines Stellvertreters und drei weiterer Botschaftsmitarbeiter bekannt, erklärte sie zu Personae non gratae und ordnete an, das Land innerhalb von 24 Stunden zu verlassen.
- USA treiben Rüstungsverkäufe im Wert von 23 Milliarden Dollar an Golf-Verbündete voran: Die Trump-Administration hat Rüstungsverkäufe im Wert von etwa 23 Milliarden Dollar an die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Jordanien ohne Zustimmung des Kongresses vorangetrieben, so das Wall Street Journal. Die Rüstungsverkäufe umfassten mehr als 16 Milliarden Dollar für Luftverteidigungssysteme, Munition und Radargeräte für die drei Länder plus zusätzliche 7 Milliarden Dollar an Waffen für die VAE. Für einige der Verkäufe erließ das Außenministerium Notfallausnahmegenehmigungen, um die standardmäßige 30-tägige Prüfungsfrist des Kongresses zu umgehen.
- Länder bemühen sich um Lösung der Schließung der Straße von Hormus: Führer aus 22 Ländern, darunter die VAE, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan, erklärten am Samstag, dass sie gemeinsame Maßnahmen zum Schutz der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und zur Begrenzung der globalen wirtschaftlichen Auswirkungen vorbereiten, und verwiesen auf laufende „vorbereitende Planungen“ und die Unterstützung für eine Entscheidung der Internationalen Energieagentur, strategische Erdölreserven freizugeben. Es wurden keine konkreten Pläne für eine Mission zur Wiedereröffnung der Wasserstraße bekannt gegeben, und aus der Erklärung ging nicht klar hervor, ob die Mission vor oder nach dem Ende des gegenwärtigen Krieges beginnen würde. Der iranische Vertreter bei der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen, Ali Mousavi, sagte am Sonntag, die Wasserstraße sei für die meisten Schiffe geöffnet, erfordere jedoch eine Koordinierung mit den iranischen Behörden für eine sichere Durchfahrt, und bekräftigte, dass die Beschränkungen für Länder gelten, die der Iran als Gegner betrachtet. Schätzungen zufolge verlieren die Golfstaaten allein aufgrund der Störungen in der Straße von Hormus mehr als 2,3 Milliarden Dollar pro Tag, wobei die Ölexporte laut Anadolu Agency von etwa 25,1 Millionen Barrel pro Tag auf 9,7 Millionen Barrel pro Tag um fast 60 % zurückgegangen sind.
- Asiatische Länder reagieren auf Ölkrise: Asiatische Raffinerien begannen mit der Erkundung von Käufen iranischen Rohöls, nachdem die USA eine 30-tägige Sanktionsausnahmegenehmigung erteilt hatten, die die Einfuhr von bereits auf See befindlichem Öl erlaubt, berichtet Reuters. Bis zu 170 Millionen Barrel iranischen Rohöls befinden sich derzeit auf See, was kurzfristige Entlastung bietet, obwohl Händler sagen, dass Bankenbeschränkungen und US-Sanktionsregeln Geschäfte verlangsamen könnten. Insbesondere Indien hat Berichten zufolge mit Teheran und den USA konsultiert, um seinen Zugang zu iranischen Ölanlagen zu verbessern. Die japanische Regierung erklärte am Samstag, sie werde keine direkten Verhandlungen mit dem Iran über exklusiven Zugang durch die Straße von Hormus führen, trotz des Angebots des iranischen Außenministers Abbas Araghchi auf „sichere Durchfahrt“ für Länder, die nicht an Angriffen auf den Iran beteiligt sind. Außenminister Toshimitsu Motegi sagte, Tokio werde sich stattdessen mit den Vereinigten Staaten und europäischen Verbündeten über die maritime Sicherheit abstimmen. Japan bleibt hohen Risiken durch Energiemarktstörungen ausgesetzt und ist für etwa 93 % seiner Rohölimporte auf den Nahen Osten angewiesen.
- Jemens Ansar Allah warnt vor Eskalation in der Straße von Hormus: Ansar Allah warnte am Samstag, dass die Aktionen der USA das Risiko einer Ausweitung des Konflikts bergen, und warnte vor einer militärischen Eskalation in der Straße von Hormus, wobei regionale Staaten, die ausländische Streitkräfte hereinholen, „die ersten sein würden, die verlieren“, so eine von Saba News verbreitete Erklärung. Der Jemen erklärte, er beobachte die Entwicklungen und „werde nicht tatenlos zusehen“, was darauf hindeutet, dass er möglicherweise handeln werde, wenn sich der Konflikt ausweite.
- Graham fordert Einnahme der iranischen Insel Kharg: Während eines Auftritts bei Fox News Sunday forderte Senator Lindsey Graham (R-S.C.) Präsident Donald Trump auf, die iranische Insel Kharg einzunehmen oder zu blockieren, und argumentierte, dass dadurch etwa 90 % der iranischen Öleinnahmen abgeschnitten und „der Krieg beendet“ werden könnten. „Wir haben Iwo Jima geschafft. Das können wir auch“, sagte Graham.
- Bessent sagt, die USA „jujitsu“ den Iran mit begrenzten Sanktionserleichterungen bei Öl: Finanzminister Scott Bessent sagte am Sonntag gegenüber Meet the Press, dass die USA „die Iraner jujitsuen“, indem sie den Verkauf von etwa 140 Millionen Barrel iranischen Öls, das sich bereits auf See befindet, erlauben, um zu verhindern, dass China es zu stark reduzierten Preisen kauft, und die Aufsicht über die Ölströme zu erhöhen. Bankensanktionen blieben bestehen, fügte er hinzu, was den Iran möglicherweise daran hindern könnte, auf bis zu 17 Milliarden Dollar potenzieller Einnahmen aus dem freigegebenen Öl zuzugreifen.
- IAEA-Chef sagt, Angriffe könnten Irans Atomprogramm nicht eliminieren, fordert Diplomatie: Im Auftritt bei Face The Nation am Sonntag sagte der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, dass US-israelische Angriffe Irans Atomprogramm zurückgeworfen haben, es aber unwahrscheinlich ist, dass sie es eliminieren können, und warnte, dass angereicherte Uranvorräte und technisches Fachwissen den Krieg wahrscheinlich überstehen werden. Grossi bezeichnete den Schaden an Anlagen wie Natanz, Fordow und Isfahan als „relativ marginal“.
- Iran sagt, es habe mutmaßliche „amerikanisch-zionistische“ Agenten in mehreren Provinzen festgenommen: Iranische Behörden teilten mit, dass sie am Sonntag 25 Personen in den Provinzen Markazi und Golestan festgenommen hätten, die beschuldigt werden, mit israelisch-verbundenen Netzwerken zu kooperieren, militärische Informationen weiterzugeben und Angriffe zu planen, so Fars News. Beamte sagten, Waffen und Ausrüstung seien beschlagnahmt worden, und 15 Verdächtige seien der Justiz überstellt worden.
Libanon
- Opferzahl: Die Zahl der Todesopfer durch Israels Angriff auf den Libanon ist laut libanesischem Gesundheitsministerium seit dem 2. März auf mindestens 1029 gestiegen – mit 2786 Verletzten. Über eine Million Menschen wurden vertrieben.
- Israel zerstört kritische Brücken: Ein israelischer Luftangriff zerstörte am Montag eine weitere Brücke über den Fluss Litani im Libanon. Der Angriff auf die Brücke im südlichen Dorf Qaaqaaiyet al-Jisr durchtrennte eine Hauptverbindung zwischen der Stadt Nabatiyeh und der weiter südlich gelegenen Region al-Hujair-Tal. Israelische Streitkräfte zerstörten am Sonntag auch die Qasmiyeh-Brücke nördlich von Tyrus, die als Hauptverbindung zwischen dem Südlibanon und Beirut diente; der Angriff schnitt große Teile des Südlibanon effektiv vom Rest des Landes ab. Israel hat der Armee befohlen, alle Brücken über den Litani zu zerstören, die von der Hisbollah als nutzbar erachtet werden. Katz sagte, die Operation umfasse auch die „Beschleunigung der Zerstörung libanesischer Häuser in Grenzdörfern“ und die Ausweitung von Bodenoperationen zur Einnahme von Schlüsselpositionen. Der libanesische Präsident Joseph Aoun nannte Israels neue Angriffe auf Brücken im Süden „ein Vorspiel für eine Bodeninvasion“. Israels Finanzminister Bezalel Smotrich erklärte am Montag: „So wie wir 55 Prozent des Gazastreifens kontrollieren, müssen wir das gleiche im Libanon tun“, und fügte hinzu, dass der Fluss Litani „zur Grenze zwischen uns und dem Libanon werden muss“.
- Doppelschläge Israels treffen Rettungskräfte im Südlibanon: Israelische Angriffe trafen am Samstag Rettungsfahrzeuge, die auf einen früheren Angriff in Deir al-Zahrani im Südlibanon reagierten, und verletzten mindestens 21 Menschen, darunter zwei Frauen. Ein zweiter Angriff auf das Gebiet verletzte neun weitere Sanitäter und Rettungskräfte, die „knapp dem Tod entronnen sind“, so das libanesische Gesundheitsministerium. Seit dem 2. März haben israelische Angriffe laut Ministerium mindestens 128 medizinische Einrichtungen und Krankenwagen angegriffen und mindestens 40 Gesundheitspersonal getötet.
- Israelische Armee sagt, Bürger durch israelisches Artilleriefeuer getötet: Die israelische Armee teilte am Montag mit, dass ein israelischer Bürger in Misgav Am nahe der Grenze zum Libanon durch eigenes Artilleriefeuer und nicht durch einen Hisbollah-Angriff getötet wurde. „Die Granaten wurden im falschen Winkel und nicht gemäß den Verfahren abgefeuert“, sagte das israelische Militär. „Infolgedessen trafen fünf Granaten den Kamm von Misgav Am statt feindlicher Ziele.“ Die Hisbollah hatte am Sonntag erklärt, sie habe in Misgav Am „eine Ansammlung israelischer feindlicher Soldaten mit einem Raketenbeschuss“ ins Visier genommen.
Der Völkermord in Gaza, Israel und das Westjordanland
- Opferzahl: Während der drei Tage des Eid-Festes wurden bei israelischen Angriffen im gesamten Gazastreifen neun Palästinenser getötet – einer aufgrund von Verletzungen aus früheren Angriffen – und 30 verletzt. Die insgesamt verzeichnete Todesopferzahl seit dem 7. Oktober 2023 ist auf 72.263 Tote und 171.944 Verletzte gestiegen. Seit dem 11. Oktober, dem ersten vollen Tag der sogenannten Waffenruhe, hat Israel im Gazastreifen nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums mindestens 687 Palästinenser getötet und 1.845 verletzt, während 756 Leichen aus den Trümmern geborgen wurden.
- Israelischer Angriff tötet drei palästinensische Polizisten im zentralen Gazastreifen: Ein israelischer Angriff traf am Sonntag ein Polizeifahrzeug im zentralen Gazastreifen, wobei nach lokalen Berichten drei palästinensische Polizisten getötet und acht verletzt wurden. Der Angriff erfolgt im Zuge wiederholter israelischer Angriffe auf Polizeieinheiten in den letzten Wochen, bei denen es zivile Strafverfolgungsbehörden ins Visier genommen hat, um die grundlegende Regierungsführung zu stören und Chaos zu stiften. Eine weitere Person wurde bei einem separaten Angriff in Gaza-Stadt getötet, wie das Al-Shifa-Krankenhaus mitteilte.
- Siedler legen Dörfer im Westjordanland bei koordinierten Überfällen in Brand: Dutzende israelischer Siedler führten am Samstag koordinierte Angriffe in mindestens 15 palästinensischen Dörfern im besetzten Westjordanland durch, setzten Häuser und Fahrzeuge in Brand und griffen Bewohner an. Bei den Angriffen handelte es sich Berichten zufolge um „Vergeltung“ für einen Vorfall, bei dem ein israelischer Siedler bei einem Unfall mit einem palästinensischen Fahrer ums Leben kam. Bei den Angriffen wurden mindestens neun Palästinenser verletzt, Vorfälle wurden in Jalud, Fandaqumiya, Silat ad-Dhahr und Qaryut verzeichnet. Über 15 Palästinenser wurden festgenommen, keine Siedler wurden verhaftet. Weitere 10 Palästinenser wurden am Sonntag bei Angriffen wütender Siedler auf vier palästinensische Dörfer im Raum Nablus verletzt. Finanzminister Bezalel Smotrich nutzte die Beerdigung des bei dem Unfall getöteten Siedlers, um sich für eine ungehinderte Besiedlung des Westjordanlands einzusetzen, und sagte: „Wir werden die Linien, die Definitionen und die Buchstaben auslöschen, und wir werden unser Land in seiner ganzen Weite besiedeln.“
Vereinigte Staaten
- ICE-Agenten sollen an US-Flughäfen eingesetzt werden, während Personalmangel bei der TSA schlimmer wird: Der Grenzschutzbeamte des Weißen Hauses, Tom Homan, bestätigte am Sonntag, dass Agenten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) beginnen würden, sich an großen US-Flughäfen im Einsatz zu unterstützen, um Sicherheit und Menschenmengenkontrolle zu gewährleisten, angesichts langer Schlangen bei der Transportation Security Administration (TSA), die durch eine teilweise Stilllegung des Ministeriums für Innere Sicherheit verursacht wurden. Beamte sagten, die Agenten, die Nutznießer separater, nicht betroffener Finanzierungen seien, würden keine Kontrollen durchführen, sondern Operationen wie die Verwaltung von Ausgängen unterstützen.
- Trump feiert den Tod von Robert Mueller: Nachdem am Samstag bekannt gegeben wurde, dass Robert Mueller, der ehemalige Direktor des FBI und Sonderermittler, der während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 potenzielle Verbindungen Trumps zu Russland untersuchte, gestorben war, postete Trump folgende Antwort auf Truth Social: „Robert Mueller ist gerade gestorben. Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen keinen Schaden mehr zufügen.“
- Sheriff in Kalifornien beschlagnahmt Stimmzettel bei Wahluntersuchung: Der Sheriff von Riverside County und republikanische Gouverneurskandidat Chad Bianco gab am Freitag bekannt, dass er mehr als 500.000 Stimmzettel von einer Sonderwahl im November 2025 beschlagnahmt habe, und sagte, er untersuche eine mögliche Diskrepanz bei der Auszählung, ein Schritt, den Wahlbeamte bestreiten. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta nannte die Aktion beispiellos und schrieb in einer Antwort auf die Beschlagnahmung, der Schritt sei „inakzeptabel“ und „setze einen gefährlichen Präzedenzfall, der nur Misstrauen in unsere Wahlen säen wird“.
- Umstrittene neue Regel verbietet Einwanderern das Lastwagenfahren: Eine neue Bundesregel, die etwa 200.000 Einwanderern – darunter Flüchtlinge, Asylsuchende und DACA-Empfänger – verbietet, gewerbliche Führerscheine zu erhalten oder zu erneuern, sieht sich rechtlichen Herausforderungen und Gegenwind aus den Bundesstaaten und von Arbeitsbefürwortern ausgesetzt. Die Regelung, die Zehntausende von Fahrern in wichtigen Logistikzentren entfernen könnte, droht, chronische Arbeitskräfteengpässe im Lkw-Transport zu verschärfen, eine Branche, die bereits durch niedrige Löhne und hohe Fluktuation gekennzeichnet ist, und könnte Lieferketten stören und Verbraucherkosten erhöhen. Lesen Sie mehr dazu im aktuellen Bericht von Harold Meyerson im American Prospect hier.
Weitere internationale Nachrichten
- Kuba bietet Kompensationsabkommen in Gesprächen mit den USA an, während es auf breitere wirtschaftliche Öffnung drängt: Der kubanische Vizeaußenminister Carlos Fernandez de Cossio sagte gegenüber Ryan Grim von Drop Site, dass das Land bereit sei, eine „Pauschalzahlungs“-Vereinbarung über amerikanische Forderungen im Zusammenhang mit enteigneten Vermögenswerten als Teil eines umfassenderen Abkommens zur Aufhebung der US-Sanktionen und zur Ermöglichung erweiterter Investitionen auszuhandeln, während eines persönlichen Interviews mit Drop Site am Samstag. Der Schritt würde ein „holistischeres“ Abkommen mit Zugeständnissen der USA erfordern, so de Cossio. „Wir glauben, dass das kubanische Volk und die kubanische Nation eine Entschädigung für den Schaden, der durch die Wirtschaftsblockade, die Invasion, den Terrorismus, die Morde und die gewalttätigen Aktionen gegen die Wirtschaft verursacht wurde, benötigt oder verdient“, sagte er zu Drop Site. Lesen Sie mehr aus Kuba im aktuellen Bericht von Grim und José Luis Granados Ceja hier.
- Zweiter landesweiter Stromausfall trifft Kuba, da Treibstoffblockade die Krise verschärft: Kuba erlebte in dieser Woche einen zweiten landesweiten Stromausfall, da eine von den USA verhängte Ölblockade die Insel seit mehr als drei Monaten ohne nennenswerte Treibstoffimporte zurücklässt, was die Stromerzeugung und grundlegende Dienstleistungen lahmlegt, so mehrere Berichte. Stromnetzausfälle haben Millionen von Menschen betroffen, wobei Treibstoffknappheit die Luftfahrt, die Müllabfuhr und das tägliche Leben stört, da Lieferungen blockiert, umgeleitet oder verzögert werden und der Tankerverkehr zur Insel weitgehend zum Erliegen gekommen ist.
- Dutzende Tote bei Angriff auf Krankenhaus in Ost-Darfur, während Angriffe auf die Gesundheitsversorgung zunehmen: Am Freitagabend wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei einem Angriff auf das Al Deain Teaching Hospital in der Hauptstadt Ost-Darfurs mindestens 64 Menschen, darunter 13 Kinder, zwei Krankenschwestern und ein Arzt, getötet, 89 weitere verletzt und wichtige Abteilungen beschädigt. Der Angriff fügt sich in ein breiteres Muster von Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen während des Krieges ein – die WHO berichtet, dass bei solchen Angriffen in den letzten drei Jahren mehr als 2.036 Menschen getötet wurden. Für den Angriff auf Al Deain wurde noch kein Täter identifiziert, während die Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und den RSF-Kräften in der Region intensiver werden.
- Irakische bewaffnete Gruppen stimmen 24-stündiger Waffenruhe zu, um US- und NATO-Abzug zu ermöglichen: Am Sonntag stimmten irakische Widerstandsfraktionen auf Ersuchen der USA und der NATO einer 24-stündigen Waffenruhe zu, um einen Abzug von der Victoria-Basis in Bagdad zu erleichtern, so Al Mayadeen, wobei die Aussetzung von keinen Angriffen auf Stellungen der Volksmobilisierungskräfte abhängig war. Die NATO bestätigte ebenfalls, dass sie Personal aus ihrer Mission im Irak nach jüngsten Angriffen abgezogen habe.
- Hisbollah-Brigaden im Verdacht des Angriffs auf Bagdader Geheimdiensthauptquartier: Irakische Quellen sagten am Sonntag, dass die pro-iranische Milion der Hisbollah-Brigaden (Kataib Hezbollah) der Hauptverdächtige in einem Drohnenangriff auf das Hauptquartier des Nationalen Geheimdienstes in Bagdad sei, bei dem ein Offizier getötet und Kommunikationssysteme beschädigt wurden, während die Behörden ihre Ermittlungen fortsetzen. Ministerpräsident Mohammed Shia‘ al-Sudani verurteilte den Angriff als „schändliche terroristische Tat“ und ordnete eine vollständige Untersuchung an, während Beamte warnten, dass die Verantwortlichkeit vom politischen Willen abhängen werde, bewaffnete Gruppen zu zügeln.
- Bericht: VAE strukturieren verdeckte Versorgungsrouten zur sudanesischen RSF um: Die Vereinigten Arabischen Emirate reorganisieren ihr verdecktes Waffenversorgungsnetz für die Rapid Support Forces (RSF) im Sudan, so ein Bericht in Le Monde, und stützen sich dabei auf drei sich verlagernde Korridore durch Libyen, den Tschad und eine sich entwickelnde Route über Äthiopien und die Zentralafrikanische Republik. Die Libyen-Route, die mit Khalifa Haftar verbunden ist, bleibt der Hauptkanal, während Druck und Angriffe entlang des Tschad-Korridors Lieferungen gestört haben.
- Granatenbeschuss tötet Zivilisten in Afghanistan trotz Eid-Waffenruhe mit Pakistan: Die afghanische Taliban-Regierung sagte am Sonntag, eine pakistanische Mörsergranate habe in der Provinz Kunar einen Zivilisten getötet und einen weiteren verletzt, trotz einer kürzlich vereinbarten Waffenruhe zum Ende des Ramadan. Afghanistan beschuldigte Pakistan ebenfalls, die Waffenruhe am Donnerstag gebrochen und zwei Menschen getötet zu haben. Lesen Sie die Berichterstattung von Drop Site über den eskalierenden grenzüberschreitenden Krieg hier.
- Sanktionierter IStGH-Richter sagt, US-Maßnahmen schneiden Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen ab: Der französische Richter am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), Nicolas Guillou, sagte am Sonntag, dass US-Sanktionen, die nach dem Haftbefehl des Gerichts gegen Benjamin Netanjahu verhängt wurden, ihn daran gehindert hätten, auf grundlegende Finanz- und Digitaldienstleistungen zuzugreifen. Guillou sagte, er könne Plattformen wie Amazon, Airbnb, Booking oder Expedia nicht mehr nutzen und berichtete von Störungen bei Lieferungen. Französische Beamte sagten, Bemühungen zur Aufhebung der Sanktionen seien unbeantwortet geblieben.
- USA-Ukraine-Gespräche in Florida fortgesetzt, während Friedensaussichten ungewiss bleiben: Ukrainische und US-amerikanische Beamte schlossen am Sonntag einen zweiten Gesprächstag in Florida über die Beendigung des Krieges mit Russland ab, wobei Präsident Wolodymyr Selenskyj mögliche Fortschritte bei Gefangenenaustauschen erwähnte, aber keine Einzelheiten zu den nächsten Schritten nannte. Die Gespräche wurden ohne russische Beteiligung geführt, während Washington Kiew hinsichtlich möglicher Wahlen und umfassenderer Bedingungen für eine Verhandlungslösung unter Druck setzt.
- Russland und Ukraine liefern sich Angriffe vor von den USA geführten Friedensgesprächen: Bei russischen und ukrainischen Angriffen wurden am Samstag mindestens vier Menschen getötet, wobei ein Drohnenangriff in Saporischschja zwei Zivilisten tötete und Granatenbeschuss in der russischen Region Belgorod zwei weitere töteten, so Beamte. Die Gewalt ereignete sich vor den USA-Ukraine-Gesprächen zur Wiederbelebung der festgefahrenen Verhandlungen in Miami, während sich der Krieg seinem vierten Jahr nähert und diplomatische Bemühungen weiterhin von dem eskalierenden Konflikt mit dem Iran überschattet werden.
- Ecuadors meistgesuchter „Narkoterrorist“ beschuldigt Präsident Daniel Noboa der Kollaboration mit organisierten Kriminalitätsgruppen: William Alcívar, Anführer der Bande Los Tiguerones, der nun frei in Katalonien lebt, behauptete in einem Interview mit El Mundo, er habe dazu beigetragen, Stimmen und Finanzierung für Noboas Wahl zu liefern, bevor er fallen gelassen wurde. Alcívar behauptete weiter, dass die Regierung den weithin publizierten Angriff auf einen Fernsehsender am 9. Januar 2024 inszeniert habe, um ein hartes Durchgreifen zu rechtfertigen. Die Anschuldigungen fügen sich in die wachsende Prüfung der angeblichen Verbindungen der Familie Noboa zu Drogenhandelsrouten nach Europa ein.
Der iranische Außenminister scheint den Überblick zu verlieren
Paul Craig Roberts
Der iranische Außenminister scheint den Fokus zu verlieren
Wenn er das tut, wird Israel gewinnen.
Wird Abbas Araghchi Israel-Amerika vor einer Niederlage retten?
Er hat vorgeschlagen, die Kontrolle Irans über die Straße von Hormus an eine internationale Koalition zu übergeben, die im Interesse ununterbrochener Ölflüsse weitere israelisch-amerikanische Angriffe auf den Iran verhindern würde.
Araghchi sagte: „Meiner Ansicht nach sollte nach dem Krieg ein neuer Mechanismus für die Straße von Hormus geschaffen werden, damit Schiffe unter klaren Regeln sicher passieren können, die die Interessen Irans und der Region berücksichtigen.“
Offensichtlich ist Araghchi eine vernünftige Person. Er ist bereit, einen Teil der iranischen Souveränität zu opfern, um weitere israelisch-amerikanische Versuche zu verhindern, den Iran im Interesse eines Großisraels zu zerstören, indem eine internationale Koalition zwischen Israel und dessen Aggression gegenüber dem Iran gestellt wird. Araghchi hat sehr deutlich gemacht, dass Iran nicht die Ursache des Problems ist.
Doch er übersieht, dass es die zionistische israelische Agenda eines Großisraels – „sieben Länder in fünf Jahren“ – ist, die die Ursache des Problems darstellt. Araghchis Formulierung „nach dem Krieg“ zeigt, dass er nicht versteht, dass es solange diese zionistische Agenda existiert, kein „nach dem Krieg“ gibt – es sei denn, Iran unterwirft sich der Vorherrschaft Israels im muslimischen Nahen Osten.
Da Iran den Erwerb von Atomwaffen abgelehnt hat, obwohl es dies längst hätte tun können, und stattdessen eine moralische Haltung zeigt, die die nationale Sicherheit Irans überlagert, bleibt Iran nur die Wahl, sich entweder der Herrschaft der Zionisten zu unterwerfen oder Israel zu zerstören und alle US-Militärbasen aus den arabischen Ölscheichtümern zu vertreiben. Araghchis Vorschlag zeigt, dass er vernünftig ist, aber dass er nicht verstanden hat, dass die Souveränität Irans mit der zionistischen Agenda eines Großisraels – „vom Nil bis Pakistan“ – unvereinbar ist. Araghchi sollte stattdessen Verhandlungen vorschlagen, in denen das zionistische Israel seine Agenda eines Großisraels aufgibt.
Ein Großteil dieser Agenda wurde bereits umgesetzt. Im Interesse eines Großisraels hat Washington den Irak, Libyen und Syrien zerstört und anstelle funktionierender arabischer Staaten Chaos hinterlassen. Iran ist das aktuelle Ziel, und der ehemalige israelische Premierminister Naftali Bennett erklärte im vergangenen Monat auf der Konferenz amerikanischer jüdischer Organisationen, dass „die Türkei das nächste Iran ist“. Mit anderen Worten: Bennett gab der mächtigen US-israelischen Lobby die Marschrichtung vor, mit der Dämonisierung der Türkei zu beginnen, um sie als nächstes Ziel nach Iran vorzubereiten.
Im Februar ging die israelisch-amerikanische Seite davon aus, dass Iran innerhalb von drei Tagen zusammenbrechen würde. Im März zeigt sich, dass Iran besser auf einen langfristigen Konflikt vorbereitet war als Israel-Amerika. Trump will aussteigen, da steigende Energiepreise seine Präsidentschaft bei den bevorstehenden Zwischenwahlen gefährden. Doch Netanyahu, der Trumps Bedürfnisse völlig ignoriert, hat den Konflikt durch Angriffe auf ein großes iranisches Gasfeld weiter eskaliert. Iran reagierte, indem es die größte Gasanlage im Persischen Golf zerstörte – eine milliardenschwere Anlage, deren Wiederaufbau Jahre dauern wird.
Es sind Israel und sein amerikanischer Verbündeter, Präsident Donald Trump, deren unprovozierte, grundlose Aggression gegen den Iran im Interesse eines Großisraels eine weltweite Knappheit an Energie und Düngemitteln verursacht.
Milliarden Menschen werden für die israelisch-amerikanische, unprovozierte und ungerechtfertigte Aggression gegen den Iran bezahlen. Iran zahlt bereits den Preis, denn die Art und Weise, wie israelisch-amerikanische Kriegsführung erfolgt, besteht darin, Zivilisten zu töten – wie in Gaza, im Libanon, im Irak, in Libyen, in Syrien und in Afghanistan.
Iran zögert wahrscheinlich, seinen Vorteil zu nutzen, um Israel-Amerika eine demütigende Niederlage zuzufügen, weil die israelisch-amerikanische Seite im Versuch, eine Niederlage in einen Sieg zu verwandeln, Atomwaffen gegen Iran einsetzen könnte. Daher könnte Iran versucht sein, auf einen Sieg zu verzichten, weil die iranische Regierung eine moralische Haltung eingenommen hat, Atomwaffen abzulehnen, und damit die nationale Existenz Irans gefährdet hat.
Es sind die zionistischen Israelis, die die einzigen entschlossenen Nationalisten auf der Welt sind. Es ist das zionistische Israel, das eine Agenda verfolgt, für die es aus Sicht der Zionisten wert ist, alles zu riskieren. Überall sonst ist ethnische Identität in den Hintergrund getreten oder kaum noch vorhanden. Europäische Identitäten wie Deutsche oder Franzosen werden zu Europäern und Multikulturalisten umgeformt. In den USA identifizieren sich Demokraten mit Kriminellen, illegalen Einwanderern und sexuellen Abweichlern. Sie betrachten ihre Mitbürger als „Trump-Deplorables“. Es ist akzeptiert, dass Israel ein ethnisch-nationalistischer Staat ist, während Nationalismus überall sonst als rassistisch und nazistisch gilt. In Europa ist es heute beinahe ein Verbrechen, nationalistisches Denken zu vertreten. Frankreich und Deutschland wollen Nationalisten wie Marine Le Pen ins Gefängnis bringen.
In der westlichen nicht-jüdischen Welt wurde nationales Bewusstsein auf dem Altar des Multikulturalismus geopfert. An die Stelle von Nationalstaaten sind Türme von Babel getreten.
Diese „Türme von Babel“ sind extrem schwach, da die Bevölkerungen keine gemeinsamen Werte, Interessen oder Überzeugungen teilen und oft gegeneinander stehen, wie etwa Sunniten und Schiiten.
Es ist ein starkes Identitätsbewusstsein, das dem kleinen Staat Israel eine dominierende Stellung gegenüber den sogenannten „Supermächten“ verleiht. Israel hatte über Jahrzehnte hinweg keine Schwierigkeiten, die amerikanische Außenpolitik im Nahen Osten zu kontrollieren. Die US-Regierung ist derart eingeschüchtert, dass sie Israel nicht einmal für den absichtlichen Angriff auf die USS Liberty zur Verantwortung zog, bei dem 200 Angehörige der US-Marine zu Schaden kamen. Das zeigt, wer die Macht innehat. Es ist Netanyahu, nicht Trump – und Netanyahu weiß das.
Die Werbung auf deinem Smartphone spioniert für die Regierung. Diese einfachen Änderungen können helfen
Die Anzeige, die dir im Internet überall gefolgt ist, stellt sich als das am wenigsten aufdringliche heraus, was sie getan hat.
Christina Maas
Wir alle kennen diesen Moment: Man scrollt durch eine App und sieht eine Anzeige für etwas, das man gerade laut erwähnt oder zuvor gesucht hat. Unheimlich? Ja. Gefährlich? Absolut. Dieselben Werbesysteme, die uns verfolgen, um Turnschuhe zu verkaufen, sind heute Werkzeuge staatlicher Überwachung.
Bundesbehörden kaufen seit einiger Zeit still und leise die Standortdaten, die dein Telefon in das Werbeökosystem einspeist. Die Customs and Border Protection (CBP) hat kürzlich eingeräumt, dass die technischen Systeme hinter zielgerichteter Werbung – die sogenannten Real-Time-Bidding-Netzwerke, die entscheiden, welche Anzeige auf deinem Bildschirm erscheint – genutzt wurden, um die Bewegungen von Amerikanern ohne richterlichen Beschluss zu verfolgen.
Ein CBP-Dokument, das zuvor von 404 Media erhalten wurde, ist leicht zu verstehen. Es bestätigt, dass die Behörde „kommerziell verfügbare Marketing-Standortdaten“ verwendet hat, die genau aus der Infrastruktur stammen, die Anzeigen auf fast jeder Website und App ausliefert, die du nutzt. Die Versprechen der Werbeindustrie von „personalisierten Erlebnissen“ wirken plötzlich wie eine dünne Fassade für ein landesweites Überwachungsnetzwerk.
Werbeüberwachung speist staatliche Überwachung
Die Ad-Tech-Welt hat eine riesige Überwachungsmaschine aufgebaut. In einem Umfeld mit schwachen Datenschutzregeln ist das Tracking von Menschen im Internet zur Standardpraxis geworden. Unternehmen sammeln enorme Mengen an Informationen und verkaufen sie an Werbenetzwerke und Datenhändler. Bundesbehörden greifen anschließend auf dieses gleiche Ökosystem zu, um an Informationen zu gelangen, für die sie normalerweise einen richterlichen Beschluss benötigen würden.
Customs and Border Protection kauft schon lange Standortdaten von Datenbrokern wie Venntell, um damit einzelne Personen zu verfolgen.
Im vergangenen Jahr kaufte die Behörde ein Tool namens Webloc, das Standorte von Millionen von Smartphones sammelt und es Beamten ermöglicht, Geräte über einen bestimmten Zeitraum in bestimmten Gebieten zu suchen. Es kann sogar nach den eindeutigen Werbe-IDs filtern, die Apple und Google jedem Smartphone zuweisen.
Bis jetzt gab es keine öffentliche Bestätigung, dass diese Daten direkt aus den Werbesystemen stammen, mit denen wir täglich interagieren. Das CBP-Dokument macht es ausdrücklich klar:
„Standortdaten aus RTB-Quellen werden aufgezeichnet, wenn eine Anzeige ausgeliefert wird.“
Real-Time-Bidding – die Sekundenbruchteile dauernden Auktionen, die entscheiden, welche Anzeige auf deinem Bildschirm erscheint – ist nicht nur ein Marktplatz für Produkte. Es ist eine Autobahn für persönliche Standortdaten.
Wie Real-Time-Bidding Werbung in Tracking-Maschinen verwandelt
Real-Time-Bidding funktioniert so: Wenn du eine App öffnest oder eine Website besuchst, senden Ad-Tech-Unternehmen eine „Gebotsanfrage“ an tausende potenzielle Werbetreibende. Diese Anfrage enthält deine Werbe-ID, deine IP-Adresse, GPS-Koordinaten, Geräteinformationen, demografische Daten und abgeleitete Interessen. Werbetreibende entscheiden dann, ob sie dafür bezahlen möchten, dir ihre Anzeige zu zeigen.
Selbst wenn ein Werbetreibender die Auktion nicht gewinnt, erhält er dennoch deine Daten. Jede Gebotsanfrage legt deine persönlichen Informationen potenziell tausenden Unternehmen offen – hundertfach pro Tag.
Datenbroker haben diese Schwachstelle ausgenutzt, um Daten im gigantischen Maßstab zu sammeln. Mobilewalla sammelte zum Beispiel Standortdaten von über einer Milliarde Menschen, vieles davon aus RTB-Auktionen. Durchgesickerte Datensätze von Gravy Analytics zeigen Apps von Candy Crush bis hin zu religiösen Tracking-Apps, die Daten in dieses System einspeisen – manchmal sogar ohne Wissen der Entwickler.
Das System, das Werbung ausliefert, ist dasselbe System, das die Regierung inzwischen nutzt, um Telefone im ganzen Land zu verfolgen. Die Bequemlichkeit, von der du dachtest, dass du sie mit Klicks und Werbeeinblendungen bezahlst, hat einen versteckten Preis: deine Bewegungen, deine Routinen und deine Privatsphäre. Und das Schlimmste daran? Niemand kontrolliert wirklich, wer diese Daten erhält oder wie sie verwendet werden.
Die Enthüllungen über staatliche und unternehmerische Ausbeutung von Standortdaten zeigen, wie allgegenwärtig und invasiv mobiles Tracking geworden ist. Ganz machtlos bist du jedoch nicht. Auch wenn keine Maßnahme dich vollständig unsichtbar macht, sobald dein Gerät online ist, kannst du deutlich reduzieren, wie viele Standortdaten preisgegeben werden – besonders gegenüber Real-Time-Bidding-Systemen und Datenbrokern.
1. Deaktiviere oder setze deine mobile Werbe-ID zurück
Jedes moderne iPhone und Android-Smartphone besitzt eine integrierte Werbe-Kennung (ID), die Apps verwenden, um dich über Dienste hinweg zu verfolgen und deine Aktivitäten im Zeitverlauf zu verknüpfen. Standortbroker und Ad-Tech-Firmen nutzen diese, um Daten aus vielen Apps zu einem Profil zusammenzuführen.
Auf dem iPhone (iOS 15+)
Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Tracking
Schalte „Apps erlauben, Tracking anzufordern“ aus. Dadurch wird Apps automatisch der Zugriff auf deine Werbe-ID blockiert.
Auf Android (Android 14+)
Einstellungen → Datenschutz → Werbung
- Personalisierte Werbung deaktivieren
- Werbe-ID löschen
- Werbe-ID regelmäßig zurücksetzen
Tipp: Bei Apple kannst du die ID nicht komplett zurücksetzen, aber das Deaktivieren des Trackings hat denselben Effekt. Bei Android funktioniert das Löschen oder Zurücksetzen, aber einige Tracker können andere Methoden verwenden, um dich wiederzuerkennen.
2. Standortberechtigungen von Apps prüfen und einschränken
Apps mit Zugriff auf deinen Standort können diesen oft an Drittanbieter, Tracking-SDKs und Datenbroker weitergeben – selbst wenn du die App nicht aktiv nutzt.
iPhone
Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste
- Zugriff ändern zu:
Nie, Beim nächsten Mal fragen, Beim Verwenden der App - Für viele Apps „Genauer Standort“ deaktivieren
- Hintergrund-Ortungswarnungen aktivieren
Du kannst außerdem App-Datenschutzbericht nutzen, um zu sehen, welche Apps kürzlich deinen Standort genutzt haben.
Android
Einstellungen → Datenschutz → Berechtigungsmanager → Standort
- Nur während der Nutzung erlauben
- Verweigern
Neue Android-Versionen erlauben auch ungefähren Standort statt exaktem GPS.
Allgemeine Empfehlungen
- Lösche Apps, die du nicht nutzt
- Überprüfe auch Mikrofon-, Kamera- und Kontakt-Berechtigungen
3. Hintergrundaktivitäten reduzieren
Apps können weiterhin Daten sammeln, auch wenn du sie nicht aktiv verwendest.
iOS
Einstellungen → Allgemein → Hintergrundaktualisierung
Android
App-Info → Batterie / Hintergrundbeschränkung
Hilfreich können auch sein:
- Datenschutz-Browser
- Tracking-Blocker
- Browser wie Firefox Focus
4. Weitere Identifikatoren reduzieren
Zusätzlich zu Werbe-IDs sendet dein Gerät weitere Signale:
- Privates DNS oder VPN nutzen
- Aktivitäts- und Standortverlauf bei Google, Apple oder Facebook begrenzen
Das macht dich nicht anonym, verhindert aber langfristige Profile.
Was diese Schritte tatsächlich bewirken
Diese Maßnahmen:
- reduzieren dauerhafte Identifikatoren wie die Werbe-ID
- beschränken den Zugriff auf präzise Standortdaten
- reduzieren unnötige Datenflüsse im Hintergrund
5. Einen datenschutzfreundlichen Browser nutzen
Viele Daten stammen aus Web-Trackern auf Websites.
Zwei bekannte Optionen:
Brave
Blockiert automatisch viele Tracker und Anzeigen.
Nach der Installation:
- Einstellungen → Shields
- Tracker & Ads Blockieren aktivieren
- Cross-Site-Cookies blockieren
- Fingerprinting-Schutz aktivieren
Firefox
Bietet Enhanced Tracking Protection.
Aktivieren:
Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Streng
Empfohlene Erweiterungen:
- uBlock Origin
- Privacy Badger
- ClearURLs
Privaten Browsing-Modus verwenden
Private Fenster speichern keine Cookies oder Verlauf nach dem Schließen.
Nützlich bei:
- stark getrackten Websites
- geteilten Geräten
- Reduzierung langfristiger Trackingprofile
Diese Maßnahmen können reduzieren, wie viele Daten dein Smartphone preisgibt, lösen jedoch das grundlegende Problem nicht. Die Überwachungsinfrastruktur der Werbeindustrie wurde dafür gebaut, möglichst viele persönliche Daten zu sammeln und zu verbreiten.
Real-Time-Bidding-Systeme senden täglich Informationen über Milliarden Menschen. Sobald diese Daten im Werbeökosystem landen, können sie kopiert, verkauft und von Datenbrokern weiterverarbeitet werden – mit wenig Kontrolle.
Behörden haben erkannt, dass sie einfach Zugang zu diesen Daten kaufen können, statt sie mit einem richterlichen Beschluss zu beschaffen. Dadurch entsteht eine große Lücke im Datenschutzrecht.
Regeln zur Begrenzung staatlicher Überwachung verlieren ihre Wirkung, wenn dieselben Informationen von privaten Unternehmen auf einem weitgehend unregulierten Markt gekauft werden können.
Gleichzeitig bleibt die Öffentlichkeit meist im Dunkeln. Das Werbesystem, das diese Daten produziert, arbeitet still im Hintergrund des alltäglichen Internets. Die meisten Menschen begegnen ihm nur in Form der Anzeigen auf ihren Bildschirmen, während der eigentliche Datenaustausch unsichtbar im Hintergrund stattfindet.
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Vergleich der Zeitreihen von Sonnenstunden und Temperatur durch Fourier Analyse und Anstiegsverhalten
Dr. Konrad Voge
Abstract
Zeitreihen von Naturerscheinungen wie Windgeschwindigkeit, Niederschlagsmengen, Temperaturen oder Anzahl der Sonnenstunden werden in ihrem Verhalten meist mit Regressionsmethoden, gleitenden Mittelwerten usw. untersucht. Allerdings können die Zeitreihen auch als Schwingungen aufgefasst und demnach mit Methoden der Schwingungsanalyse behandelt werden. Dieser Weg wurde hier beschritten.
Die Methode der Harmonischen Analyse, auch als Fourier Analyse geläufig, wird hier auf die Untersuchung des Zusammenhangs von Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur angewendet. Als Vergleichszeitreihen zur Überprüfung der Nullhypothese: „Es existiert kein Zusammenhang zwischen der Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur“, wurden fiktive Zeitreihen aus Zufallszahlen erzeugt. Es hat sich gezeigt, dass mit hoher statistischer Sicherheit die Nullhypothese zu verwerfen ist und somit erneut ein Zusammenhang zwischen dien beiden Größen statistisch nachgewiesen ist.
Ein zweiter hier untersuchter Ansatz ist die Zählung des Anstiegsverhaltens der Zeitreihen. Es werden die Jahre gezählt, in denen eine gleiche Richtung des Anstiegs vorliegt. Die Nullhypothese wurde wie bei der Fourier Analyse gegen die Zeitreihen aus Zufallszahlen geprüft und ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit verworfen.
Teil 1 Fourier Analyse
Vorbemerkung
Die Sonne ist der einzige wesentliche Energiespender für die Erde. Sie bestimmt die Temperatur. Der Zusammenhang zwischen Sonneneinstrahlung und Temperatur wurde schon häufig durch Regressions- und Korrelationsanalysen dargestellt. Die Frage der Kausalität; die eigentlich nicht gestellt werden dürfte, da der Zusammenhang jedem Kind bekannt ist, soll hier untermauert werden. Als Hilfsmittel dient dazu die Fourier Analyse.
Mit dieser lassen sich Schwingungen dahingehend analysieren, dass sie in ihre harmonischen Bestandteile zerlegt werden und deren Amplituden und Phasenlagen zu weiteren Betrachtungen verwendet werden. Eine Harmonische ist eine Schwingung, deren Frequenz ein ganzzahliges Vielfaches der Grundschwingung ist.
Erste Harmonische Grundschwingung – eine Schwingung über der Gesamtdauer
Zweite Harmonische Zwei Schwingungen über der Gesamtdauer
Dritte Harmonische Drei Schwingungen über der Gesamtdauer usw.
Jede dieser Schwingungen trägt mit einer bestimmten Amplitude und Phase zum Gesamtsignal (hier die Zeitreihe) bei.
Die Fourier Analyse ist in der Technik zum Beispiel ein grundlegendes Verfahren zur Beurteilung des Verhaltens einer Konstruktion auf die Erregung durch Schwingungen. Beispielsweise bei der Konstruktion von Werkzeugmaschinen die Kenntnisse von Eigenfrequenz, Erregerfrequenz und deren Amplituden von Bedeutung. Ein Beispiel über das Zusammenspiel von Eigenfrequenz und Erregerfrequenz ist der Einsturz der Takoma-Narrow-Bridge von 1940 (Film 2:30 min).
Im folgenden Artikel wird untersucht, wie die gemessene Anzahl der Sonnenstunden mit den gemessenen Temperaturen korrespondiert. Dazu werden die Zeitreihen beider Größen in Relation (Normierung auf Maximalwert) gebracht und deren Harmonischen verglichen. Bild 1 zeigt den Verlauf der beiden Größen für den Zeitraum 1973 bis 2022. Es ist erkennbar, dass die Verläufe weitgehend korrespondieren.
Vorgehensweise
Es werden Zeitreihen von Meßstationen in Deutschland gesucht, die über einen genügend langen Zeitraum lückenlos Werte von der Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur liefern. Diese werden der Fourier Analyse unterzogen. Mit denselben Zeitreihen der Anzahl der Sonnenstunden und Zufallszahlen anstelle der Temperaturzeitreihen werden ebenfalls Fourier Analysen durchgeführt. Die Ergebnisse beider Analysen werden miteinander verglichen. Somit kann eingeschätzt werden, ob der Einfluss der Anzahl der Sonnenstunden zufällig oder systembedingt ist.
In einem weiteren Schritt wird geprüft, ob ein Einfluss der geographischen Lage der betrachteten Meßstationen vorhanden ist.
Eine weitere einfache Vergleichsmöglichkeit beider Zeitreihen besteht im gemeinsamen Verlauf des Anstiegs zwischen zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Auch hier werden wieder die Zeitreihen der Sonnenstunden, mit denen der Temperaturen und mit denen durch erzeugte Zufallszahlen verglichen.
Es sind somit die folgenden Fragen zu beantworten.
Fragestellung
- In wieviel Harmonische ist eine Zeitreihe zu zerlegen, um die beste Anpassung der zerlegten Zeitreihe an die Originalzeitreihe zu erzielen.
- In welchen Harmonischen liegt die beste Übereinstimmung zwischen den Zeitreihen von Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur vor. Das heißt, existiert ein Muster des Einflusses der Anzahl der Sonnenstunden auf die Temperatur.
- Liegt ein Einfluss der geografischen Lage der Meßstationen auf die Übereinstimmung zwischen den Zeitreihen von Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur vor.
- Sind die Zusammenhänge von Sonneneinstrahlung und Temperatur zufällig.

Bild 1 Normierte Zeitreihen der Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur
Daten
Es werden die Jahreswerte der vom DWD zur Verfügung gestellten Zeitreihen zur Auswertung verwendet. Hierbei ist zu beachten, dass die Zeitreihen genügend lang sind, um Aussagen auch in höheren Harmonischen (also 5.und höher) treffen zu können, Des Weiteren muss aber auch eine genügende Anzahl von Datensätzen vorliegen. Das Problem sind Datensätze zu der Anzahl der Sonnenstunden. Diese sind in der Regel kurz und nur für relativ wenige Meßstationen verfügbar. Weiterhin dürfen sie keine Fehlstellen aufweisen. Es hat sich gezeigt, dass Datensätze mit dem Umfang von 50 Jahren in genügender Anzahl vorliegen. Die ausgewählten Zeitreihen betreffen den Zeitraum 1973 – 2022 Damit ergeben sich für die Bundesländer die in Tabelle 1 zusammengestellten Anzahlen der auswertbaren Datensätze.

Tabelle 1 Verwertbare Datensätze zur Fourier Analyse
Vor weiteren Berechnungen sind die Datensätze auf Ihre Verteilungsform geprüft worden. Dazu wurden der Shapiro-Wilk-Test, der Kolmogorov-Smirnov-Test und der Anderson-Darling-Test zur Prüfung auf Normalverteilung angewendet. Es wurden alle 95 Datensätze geprüft, mit dem Ergebnis, dass mit Ausnahme von fünf Sätzen der Anzahl der Sonnenstunden und zwei Sätzen der Temperatur alle normalverteilt sind. Damit sind keine Verzerrungen der Ergebnisse durch unterschiedliche Verteilungsformen zu erwarten.
Fourier Analyse
Jede Zeitreihe wird als eine Schwingung mit der Länge 2π aufgefasst. Eine Harmonische ist definiert als die Anzahl der Schwingungen über 2π, die der Nummer der Harmonischen entspricht. Da 2π hier den Zeitraum von 50 Jahren bedeutet, beträgt die Wellenlänge in Jahren ausgedrückt 50/H, mit H als Nummer der Harmonischen. Somit betragen die Wellenlängen der ersten sieben Harmonischen 50; 25; 16,67; 12,50;
10,0; 8,33 und 7,14 Jahre. Die mathematische Behandlung der Fourier Analyse ist in der entsprechenden Literatur nachzulesen.
Die Anzahl der zu bestimmenden Harmonischen ist, wie oben erwähnt, von der Aufgabenstellung abhängig. Bild 2 ist die Darstellung der sieben Harmonischen der in Bild 1 gezeigten Zeitreihen von Hohenpeißenberg

Bild 2 Harmonische 1 bis 7 der Sonnenstunden (blau) und der Temperatur (rot) von Hohenpeißenberg (normiert)
Festlegung der Anzahl der Harmonischen
Die erforderliche Anzahl der Harmonischen lässt sich aus einem Vergleich der Originalzeitreihe mit ihrer harmonisierten Zeitreihe bestimmen. Es ist anzustreben, dass die Abweichungen zwischen der Originalzeitreihe und der durch die Harmonischen nachgebildete Zeitreihe (harmonisierte Zeitreihe) möglichst klein sind. Alle 95 Zeitreihen der Sonnenstunden wurden bis zur 12. Harmonischen entwickelt und jeweils mit der Originalzeitreihe über die Summe der Quadrate der Abweichungen (SQR) verglichen. Es liegen somit 95*12 = 1140 Ergebnisse vor.

Bild 3 Vergleich der natürlichen Zeitreihe der Anzahl der Sonnenstunden mit der harmonisierten Fourier Reihe mit sieben Harmonischen
In Bild 3 ist als Beispiel die Anzahl der Sonnenstunden und die Fourier Reihe mit den ersten sieben Harmonischen als Vergleich dargestellt. Aus den so gewonnenen SQR-Werten lässt sich abschätzen, bis zu welcher Anzahl Harmonischer die Zeitreihen zu entwickeln sind. Mittels des Ansatzes als quadratisches Polynom für die Ausgleichsrechnung folgt die Kurve nach Bild 4. Das Minimum des Polynoms liegt bei 6,34. Damit ist gezeigt, dass eine größere Anzahl als sieben Harmonische keine Verbesserung der Genauigkeit bringt.

Bild 4 Verlauf der Summe der Quadrate der Abweichung (1140 Werte) als Funktion der Anzahl der Harmonischen
Berechnung der Anpassungszahlen
In Bild 2 ist ersichtlich, dass es zwischen den Harmonischen der beiden Größen (Sonnenstunden und Temperatur) Abweichungen in Amplitude und Phasenlage gibt. Wären die jeweiligen Harmonischen deckungsgleich, wäre eine Zahl, die die Abweichung beschreibt, Null. Die Abweichungen werden hier berechnet, indem für jede Harmonische an jedem Meßpunkt (Jahr) der Betrag der Differenz gebildet und dann über die gesamte Zeit (50 Jahre) summiert wird. Damit liegt eine Vergleichsgröße für die Güte der Anpassung beider Zeitreihen vor. Je kleiner die Anpassungszahl ist, umso geringer ist die Abweichung zwischen beiden Zeitreihen.
Für jede Aufgabenstellung (Sonnenstunden mit Temperatur oder mit Zufallszahlen) folgen 665 (95 Meßreihen x 7 Harmonische) Werte. Ihre Verläufe sind in Bild 5 dargestellt. Hier ist schon ein deutlicher Unterschied zwischen beiden Verläufen sichtbar. Es ist demnach zu vermuten, dass ein signifikanter Unterschied vorliegt, sodass ein zufälliger Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und Temperatur auszuschließen ist.
Interessant ist auch, dass das Minimum der Abweichung der Harmonischen zwischen Sonnenstunden und Temperatur bei einer Harmonischen von 4.38 (falls es diese geben würde) liegt, was umgerechnet 11,4 Jahre bedeutet. Es korrespondiert demnach mit dem Schwabe Zyklus.

Bild 5 Verlauf der Ausgleichspolynome Sonnenstunden und Temperatur, sowie Sonnenstunden und Zufallszahlen mit 95 % Konfidenzintervallen in Abhängigkeit von den Harmonischen
Signifikanztest der Anpassungszahlen über alle sieben Harmonischen
Für jede der 95 Zeitreihen (Meßstationen) wird die Summe der Anpassungszahlen über alle sieben Harmonische gebildet. Bild 6 zeigt die Verteilung dieser Anpassungszahlen. Da nur 95 Werte zur Verfügung stehen, ist eine Klassifizierung mit mehr als 10 Klassen nicht sinnvoll.
Es wurden folgende Verteilungen geprüft: Normalverteilung, Logarithmische Normalverteilung, Gamma Verteilung und Weibull Verteilung. Gemäß Modellvergleich genügen die Verteilungen Sonnenstunden mit Temperatur und die Verteilung Sonnenstunden mit Zufallszahlen der Weibull Verteilung. Naturprozesse lassen sich häufig durch die Weibull Verteilung beschreiben, wie z.B. die Häufigkeit der Windgeschwindigkeit.
Beide Verteilungen (Sonnenstunden – Temperatur, Sonnenstunden – Zufallszahlen) werden auf signifikanten Unterschied getestet. Es wird dazu die Nullhypothese H0: „Beide Verteilungen sind gleich“ geprüft.
Als Test wird der Kolmogorov-Smirnov Test angewendet. Dieser liefert auf dem Signifikanzniveau von 99,5 % einen D-Wert 0,42 (kritischer D-Wert 0,19). Der p-Wert ist mit p < 10-17 als Null anzusehen.
Damit ist die Nullhypothese abzulehnen. Es liegt somit ein hochsignifikanter Unterschied sowohl auf dem 95,5 % als auch auf dem 99,9 % Niveau zwischen beiden Verteilungen vor. Es ist mit sehr hoher statistischer Sicherheit ein Zusammenhang von Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur nachgewiesen.

Bild 6 Häufigkeitsverteilung der Anpassungszahl von Anzahl Sonnenstunden mit Temperatur (Weibull Verteilung)
Zusammenfassung
Es wurde die Fourier Analyse auf 95 Zeitreihen für Anzahl der Sonnenstunden, Temperatur und Zufallszahlen angewendet. Dabei wurden einerseits Anzahl Sonnenstunden mit Temperatur und als Vergleich Anzahl Sonnenstunden mit Zufallszahlen der Fourier Analyse unterzogen. Dieses Vorgehen sollte die Frage beantworten, ob der Zusammenhang von Anzahl der Sonnenstunden und der Temperatur zufällig oder bedingt ist. Als weiteres Ergebnis konnte auch der Schwabe Zyklus nachgewiesen werden.
In Teil 2 wird der Frage nachgegangen, ob die gleichen Anstiege der Originalzeitreihen systembedingt oder zufällig sind. Weiterhin wird der Einfluss der geografischen Lage auf die Anpassungszahlen untersucht.
Vergleich der Zeitreihen von Sonnenstunden und Temperatur durch Fourier Analyse und Anstiegsverhalten
Teil 2 Anstiegsvergleich
Dr. Konrad Voge
In Teil 1 Bild 1 sind die normierten Zeitreihen von Anzahl Sonnenstunden und Temperatur abgebildet. Bild 7 zeigt zusätzlich noch die zum Vergleich eingetragenen Zufallszahlen. Wie leicht zu erkennen ist, gibt es bei einer Vielzahl von Jahren übereinstimmendes Anstiegsverhalten. Zum Anstiegsvergleich werden in den zu vergleichenden Zeitreihen die Jahre gezählt, in der gleiches Anstiegsverhalten vorliegt. Liegt im Zeitabschnitt vom Jahr i zum Jahr i+1 (i = 1…n; z.B.: 1997 – 1998) in beiden Zeitreihen die gleiche Anstiegsrichtung (der Betrag des Anstiegs ist nicht maßgebend, nur die Richtung) vor, wird eine 1 vergeben, andernfalls eine 0. Die Summe über der gesamten Zeitreihe wird durch die Länge der Zeitreihe dividiert und ergibt eine Anstiegszahl ⍺ mit 0 <=⍺ <= 1.

Bild 7 Zeitreihen von Anzahl der Sonnenstunden, Temperatur und Zufallszahlen der Station Angermünde
Beispiel: Zeitreihe Angermünde:
Temperatur: Anzahl gleicher Anstiege: 36 ⍺ = 36 / 50 ⍺ = 0,72
Zufallszahlen: Anzahl gleicher Anstiege: 25 ⍺ = 25 / 50 ⍺ = 0,50
Das gleiche Verfahren wird mit Zufallszahlen als Ersatz für die Zeitreihen der Temperatur angewendet. Es stehen wie in Teil 1 „natürliche“ Zeitreihen und Zeitreihen mit Zufallszahlen zum Vergleich zur Verfügung.

Bild 8 Verteilungen der Anstiegszahlen ⍺
Die beiden in Bild 8 gezeigten Verteilungen werden auf die Nullhypothese H0: „Es besteht ein signifikanter Unterschied zwischen den Verteilungen“, getestet.

Einordnung der Unterschiede:
- Cohnens D 0,2 = klein 0,5 = mittel 0,8 = groß
- Cliffs Delta |δ| < 0,15 → klein |δ| < 0,33 → mittel |δ| < 0,47 → groß
Tabelle 2 Ergebnisse der Tests der Verteilungen Sonnenstunden und Temperatur mit der Verteilung Sonnenstunden und Zufallszahlen
In Tabelle 2 sind die Ergebnisse der statistischen Tests zusammengestellt. Es ist ersichtlich, dass bei jedem Test ein signifikanter Unterschied festgestellt wird, der die Nullhypothese ablehnt (außer Test auf Normalverteilung). Insbesondere die p-Werte nahe Null weisen auf deutliche Ablehnung der Nullhypothese hin. Damit ist auch mit dieser Methode der Zusammenhang von Dauer der Sonnenstunden und der daraus resultierenden Temperatur nachgewiesen.
Geografischer Einfluss auf die Anstiegszahlen ⍺
Eine weitere interessante Frage ist die nach dem Einfluss geografischer Variabler. Dazu werden die berechneten Anstiegszahlen ⍺ aus den Vergleichen von Sonnenstunden und Temperatur der Zeitreihen der 95 Meßstationen mit den geografischen Daten der Stationen in Verbindung gebracht. Mittels des Ausgleichspolynoms
y = a0 + a1 x1 + a2 x2+ a3 x3 + a12 x1 x2 + a13 x1 x3 + a23 x2 x3 +
a11 x12 + a22 x22 + a33 x32
ist der Einfluss der geografischen Daten Länge, Breite und Höhe untersucht worden. Die Koeffizienten sind nach der Methode der kleinsten Abweichungsquadrate berechnet und in Tabelle 3 zusammengestellt.

Wertebereich: 47,40° <= x1 <= 55,01° Geografische Breite
6,08° <= x2 <= 14,95° Geografische Länge
4 m <= x3 <= 1468 m Höhe über NN
y Anstiegszahl ⍺
Tabelle 3 Koeffizienten des Ausgleichspolynoms zur Berechnung von ⍺
Es hat sich gezeigt, dass alle drei Variablen Einfluss auf die Anstiegszahlen ausüben. Da die Darstellung in räumlichen Diagrammen bei drei unabhängigen Variablen unübersichtlich ist, werden in den folgenden Bildern die Tendenzen dargestellt.
Die Funktion hat bei den Werten nach Tabelle 4 ein Maximum und ein Minimum. Die Bestimmung der Extremwerte wurde mittels eigenen Programms bei 106 Iterationen ermittelt. Das heißt, jeder Wertebereich der Variablen wurde in 100 Teile zerlegt.

Tabelle 4 Extremwerte der Ausgleichsfunktion
Bild 9 zeigt die Abhängigkeit der geografischen Breite und Länge von der Höhe über Normalnull. Die Verläufe sind konvex mit einem Maximum bei ca. 849 m Höhe. Bei diesen Parametern liegen keine Wechselwirkungen zwischen den Variablen vor. Der Einfluss der quadratischen Glieder ist deutlich. Zwischen den Geografischen Längen 10° und 15° gibt es keinen Unterschied mehr. Das heißt, ab der Mitte Deutschlands bis zur Ostgrenze spielt die Geografische Länge keine Rolle.

Bild 9 Anstiegszahl ⍺ bei der Geografischen Breite von 49,99° (Maximum der Ausgleichsfunktion)
Bild 10 stellt das Verhalten der geografischen Breite und Länge bei dem festen Wert der Höhe von 849 m (Maximum) dar. Neben dem Einfluss der quadratischen Glieder ist auch die Wechselwirkung zwischen Breite und Länge zu erkennen.

Bild 10 Anstiegszahl ⍺ bei der Höhe von 849 m (Maximum der Ausgleichsfunktion)

Bild 11 Anstiegszahl ⍺ bei der Höhe von 19 m (Minimum der Ausgleichsfunktion)
In Bild 11 ist die Krümmung der Funktion konkav und es wird der quadratische Einfluss und die Wechselwirkung zwischen den Variablen sichtbar. Damit sind die wesentlichen Tendenzen der Ausgleichsfunktion gezeigt.
Zusammenfassung
In Teil 1 sind die Zeitreihen der Anzahl der Sonnenstunden, mit denen der Temperaturen mittels Fourier Analyse untersucht und verglichen worden. Es wurde für die ersten sieben Harmonischen eine Anpassungszahl berechnet. Diese gibt an, inwieweit die jeweiligen Harmonischen (Sonnenstunden und Temperatur) voneinander abweichen. Sind diese deckungsgleich in Amplitude und Phase, ist die Anpassungszahl Null. Je größer diese Zahl ist, umso mehr weichen die Zeitreihen voneinander ab. Das gleiche Verfahren wurde auf die Paarung Anzahl Sonnenstunden und Zufallszahlen als Ersatz für die Temperatur angewendet. Die Nullhypothese „Es existiert kein Unterschied zwischen den Abweichungszahlen Sonnenstunden-Temperatur und Sonnenstunden-Zufallszahlen“ wurde mit hoher Signifikanz abgelehnt.
In Teil 2 ist ein Verfahren beschrieben, das den Anstieg der zu vergleichenden Zeitreihen bewertet. Es wird gezählt, wie viel gleiche Anstiegsrichtungen bei beiden Zeitreihen vorliegen (natürlich immer zwischen den gleichen Jahren). Es wurden auch hier die Ersatzzeitreihen aus Zufallszahlen wie bei der Fourier Analyse anstelle der Temperatur Zeitreihen verwendet. Wie bei der Fourier Analyse ist auch hier die Nullhypothese abgelehnt.
Weiterhin wurde durch die Fourier Analyse gezeigt, dass die minimale Abweichungszahl zwischen der vierten und fünften Harmonischen (4,38) liegt, was einem Zeitraum von 11,4 Jahren, also ungefähr dem Schwabe Zyklus; entspricht.
Wenn also der statistische Nachweis des Einflusses der Anzahl der Sonnenstunden auf die Temperatur hoch signifikant ist, wieviel Raum bleibt dann noch für den Einfluss des CO2?
Meiner Ehefrau Dr. Ines Voge danke ich für ihre Anregungen und die Endkontrolle.
Der Beitrag Vergleich der Zeitreihen von Sonnenstunden und Temperatur durch Fourier Analyse und Anstiegsverhalten erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Wachsendes Interesse am Naturheilmittel DMSO

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Der Beitrag Wachsendes Interesse am Naturheilmittel DMSO erschien zuerst unter tkp.at.

