Kategorie: Nachrichten
Frankreich und Belgien kapern weiteren Tanker mit russischem Öl
Die Gefahr explodierender Ölpreise und eines Flächenbrandes im Nahen Osten
Das rote Wien als internationale Drehscheibe der Muslimbruderschaft
Während die meisten (west)europäischen Politiker das Thema lieber ausblenden, schlägt Israel Alarm. Ein brandneuer Bericht des israelischen Ministeriums für Diaspora-Angelegenheiten und Bekämpfung des Antisemitismus legt offen, wie die Muslimbruderschaft systematisch Einfluss in Europa gewinnt und Wien eine Schlüsselrolle dabei spielt.
Der am 26. Februar 2026 veröffentlichte Report „The Muslim Brotherhood Across Europe“ zeichnet ein alarmierendes Bild. Die Forschungsabteilung des Ministeriums dokumentiert ein weitverzweigtes Netzwerk von Vereinen, Moscheeverbänden und Jugendorganisationen, die offiziell moderat auftreten, tatsächlich jedoch die Ideologie der Muslimbruderschaft verbreiten. Länder wie Deutschland, Schweden, Belgien, Italien und ausdrücklich auch Österreich werden als Hotspots genannt. Finanzströme aus Katar und der Türkei, indirekte Verbindungen zur Hamas und die systematische Förderung von Antisemitismus sowie der Delegitimierung Israels stehen im Mittelpunkt.
Die Ziele der Muslimbruderschaft sind auch abseits des Israel-Hasses alles andere als harmlos. Bereits der Gründer Hassan al-Banna predigte die schrittweise Islamisierung der Gesellschaft. Jeder Gesellschaft, weltweit. Sein geistiger Erbe Yusuf al-Qaradawi, lange Jahre spiritueller Führer der Bewegung, formulierte es unmissverständlich, wie auf Seiten wie MEMRI dokumentiert wird: „Der Islam wird nach Europa als Eroberer zurückkehren, nicht mit dem Schwert, sondern durch Predigt und Verbreitung der Ideologie.“ Ähnlich offen ist ein internes Strategiepapier der Bruderschaft aus den USA – das sogenannte Explanatory Memorandum –, das vom „grand Jihad“ spricht, dem großen Dschihad, der die westliche Zivilisation von innen heraus zerstören soll, indem man ihre eigenen Institutionen und Freiheiten gegen sie verwendet.
Genau diese Strategie des legalistischen Islamismus, die Einflussnahme durch Einsickern in Institutionen, Beweinen der ewigen Opferrolle und demografischen Veränderungen, läuft in Wien auf Hochtouren. Die österreichische Hauptstadt dient seit Jahrzehnten als wichtiger Knotenpunkt für syrische und arabische Strukturen der Bruderschaft. Teile der Islamischen Glaubensgemeinschaft und mit ihr verbundene Vereine stehen in der Kritik, genau diese Netzwerke zu beherbergen oder zu tolerieren. Der israelische Bericht reiht Österreich in die Reihe der problematischen Länder ein und bestätigt damit, Wien ist auf dem besten Weg, zur internationalen Drehscheibe des politischen Islam in Mitteleuropa zu werden.
Wie gefährlich diese Entwicklung ist, zeigt ein Blick nach Großbritannien. Bei der jüngsten Nachwahl in Gorton and Denton siegten die Grünen, weil die muslimische Gemeinde geschlossen für sie stimmte. Die Grünen hatten mit Hamas Unterstützung, Forderungen nach mehr (islamischer) Einwanderung und Sozialleistungen für muslimische Communities geworben. Labour, die jahrzehntelang dort gewonnen hatten, wurde vernichtend geschlagen. Islamisches Blockvoting funktioniert nach religiösen und nicht nach klassischen sozialen Kriterien. Genau diese muslimische Blockwahl entlang religiöser Grenzen droht auch in Wien.
Die Wiener SPÖ scheint das jedoch nicht zu begreifen. Statt zur eigenen Wiener Geschichte zu stehen, blockiert sie seit Jahren ein Denkmal für Jan III. Sobieski, den polnischen König, der 1683 Wien vor den Osmanen rettete. SPÖ-Politikerinnen wie Aslıhan Bozatemur lehnen die Statue mit dem Argument ab, sie könnte „islamfeindlich“ wirken und Ressentiments schüren. Man wolle keine „Bühne für ausländerfeindliche Hetze“ bieten. Die Partei setzt offenbar auf die wachsende muslimische Wählerschaf, die bald die Mehrheit in Wien stellen wird.
Eine trügerische Rechnung. Die Erfahrung aus Gorton lehrt, wer meint, durch Appeasement und Geschichtsverleugnung muslimische Stimmen zu gewinnen, wird bitter enttäuscht. Die Muslimbruderschaft und verwandte Netzwerke fördern keine Integration in die freiheitliche Demokratie. Sie sehen Europa als Terrain für die langfristige Transformation in ein Kalifat unter Herrschaft der Scharia. Die SPÖ opfert für ihren vermeintlichen Wahlsieg nicht nur das historische Selbstbewusstsein Wiens als Bollwerk gegen die osmanische Expansion, sie riskiert auch , dass aus Wien eines nicht allzu fernen Tages eine neue Operationsbasis des politischen Islam wird.
Der israelische Bericht sollte in allen europäischen Hauptstädten als Weckruf dienen. Solange man die Muslimbruderschaft und ihre Repräsentanten als harmlose Gesprächspartner behandelt, statt ihre Strukturen konsequent offenzulegen und zu verfolgen, wird sich die schleichende Unterwanderung fortsetzen. Wien steht exemplarisch für diese Fehlentwicklung. Wenn die Politik weiter vor dieser Gefahr die Augen verschließt, werden wir nicht nur unsere eigene Kultur, sondern langfristig auch unsere Freiheit verlieren, die Wien über Jahrhunderte verteidigt hat.
Veränderliches Sonnenlicht – Sonnenbewegung und -rotation
Richard Willoughby
Summary
Dieser Artikel knüpft an einen früheren Artikel an, in dem untersucht worden war, wie die Bewegung der Sonne relativ zur Erde sowie die Sonnenaktivität das Klima der Erde verändern.
Die Bewegung der Sonne im Laufe dieses Jahrhunderts wird detailliert analysiert und gibt Aufschluss darüber, wie die verschiedenen Planeten zur Bewegung der Sonne beitragen. Die Ursache für die täglichen Abweichungen der Entfernung zwischen Erde und Sonne wird ebenfalls untersucht und für jeweils den gleichen Tag des Jahres über einen Zeitraum von 30 Jahren quantifiziert.
Die für diese Analyse verwendeten ursprünglichen Bewegungsdaten der Sonne wurden direkt aus der NASA Horizons Application extrahiert und für die freie Dynamikanalyse verwendet. Das JPL-Freikörpermodell des Sonnensystems behandelt jedes Himmelsobjekt als Punktmasse, die sich im Schwerpunkt konzentriert. Die Freikörperanalyse der Sonne erstreckt sich hier auf eine Punktmasse, die elastisch mit dem Schwerpunkt der Sonne verbunden ist und um den Schwerpunkt rotiert, um das auf die rotierende Masse wirkende Gravitationsmoment zu bestimmen.
Sonnenbewegung
Die Umlaufbahn der Sonne ist etwas unregelmäßig, wobei jede Umdrehung sich von der vorherigen und den folgenden unterscheidet. Diagramm 1 zeigt den Weg der Sonne unter Verwendung des Internationalen Himmelsbezugssystems (ICRF) für den Zeitraum von 2000 bis 2030 in der himmlischen Äquatorialebene. Im ICRF ist der Punkt (0,0,0) der Schwerpunkt des Sonnensystems. Die dynamische Analyse in diesem Artikel geht davon aus, dass die Nord-Süd-Bewegung der Sonne außerhalb der Äquatorialebene vernachlässigbar gering ist.
Um jedoch ein vollständiges Bild der Sonnenbewegung zu erhalten, zeigt Graphik 1 die Nord-Süd-Abweichungen von der Himmelsäquatorialebene im gleichen Zeitraum wie Diagramm 1.
Die Umlaufbahn des Jupiter dominiert die Bewegung der Sonne, und die Umlaufbahnebene des Jupiter weist eine Neigung von 1,3 Grad zur Himmelsäquatorialebene auf. Die Nord-Süd-Auslenkung der Sonne in Bezug auf das ICRF ist darauf zurückzuführen, dass sich die Sonne im Wesentlichen in der Umlaufbahnebene des Jupiter bewegt. Wie in Grafik 1 zu sehen ist, folgt die Erde tendenziell der Sonne in ihrer Nord-Süd-Auslenkung. Der direkte Einfluss des Jupiter auf die Erde ist in der Äquatorialebene deutlicher zu erkennen, wie in Grafik 2 dargestellt, welche die Anomalie der Entfernung zwischen Sonne und Erde im Vergleich zu 2000 für die September-Tagundnachtgleiche über einen Zeitraum von 30 Jahren zeigt.
Der in Grafik 2 dargestellte Bereich der anomalen Entfernung reicht aus, um die maximale Sonnenintensität für den ausgewählten Tag um 1 W/m² zu verändern. Der Tag wurde aufgrund der einfachen jährlichen Ausrichtung in der Äquatorialebene ausgewählt und nicht aufgrund der maximalen Differenz für einen bestimmten Tag des Jahres.
Einfluss einzelner Planeten auf die Umlaufbahn der Sonne
Die Sonnenbahn steht weitgehend in Opposition zu Jupiter, so als wäre die Sonne der Hammerwerfer und Jupiter der Hammer. Die Sonne ist 1050 Mal massereicher als Jupiter, daher muss die Sonnenbahn 1/1050 der Jupiterbahn betragen, um die Bahnen stabil zu halten. Diagramm 2 zeigt die 2-D-Freikörperbahn der Sonne, die von der tatsächlichen Jupiterbahn angetrieben wird.
Zur Verdeutlichung: Die hier dargestellte Bewegung der Sonne ist das Ergebnis der alleinigen Beeinflussung der Sonne durch Jupiter, während Jupiter unter dem Einfluss aller anderen Himmelskörper, die eine Gravitationswirkung auf das Sonnensystem ausüben, seiner vorgegebenen Bahn folgt. Die in Diagramm 2 dargestellten Anfangsbedingungen für Position und Geschwindigkeit der Sonne unterscheiden sich von dem Gesamtsystem, das die in Diagramm 1 oben dargestellte tatsächliche Umlaufbahn erzeugt.
Diagramm 3 zeigt, wie sich die Sonne bewegen würde, wenn sowohl Jupiter als auch Saturn vorhanden sind. Saturn hat einen ausreichenden Einfluss, um eine Neufestlegung der Anfangsbedingungen zu erfordern, damit die Umlaufbahn der Sonne stabil bleibt.
Durch die Einbeziehung von Saturn weist die Umlaufbahn der Sonne eine gewisse Ähnlichkeit mit der vollständigen Systemumlaufbahn aus Diagramm 1 auf.
Obwohl Jupiter 390 Mal massereicher ist als Venus, befindet sich Venus in einer Entfernung von 1/7 zur Sonne, sodass Venus einen nachweisbaren Einfluss auf die Bewegung der Sonne hat, wie in Diagramm 4 dargestellt.
Neptun ist der am weitesten von der Sonne entfernte Planet, aber seine Masse beträgt etwas mehr als die Hälfte der Masse von Jupiter, sodass er aufgrund der doppelten Integration der Zeit von Kraft zu Entfernung einen gravitativen Einfluss hat, wie in Diagramm 5 dargestellt.
Der in Diagramm 5 dargestellte Zeitraum von 30 Jahren ist etwas zu kurz, um den Einfluss von Neptun auf die Bewegung der Sonne vollständig zu erfassen, da sich der Planet in dieser Zeit nur um 65 Grad bewegt hat. Neptun ist der Langsamste bei der Bewegung der Sonne; langsam und stetig.
Verteilung der Masse der Sonne
Der Radius der Sonne von 6,96E8 m ist im Verhältnis zu ihrer Umlaufbahn von 7,31E8 m unter dem Einfluss von nur Jupiter signifikant. Angesichts der unregelmäßigen Umlaufbahn der Sonne unter dem Einfluss aller Objekte des Sonnensystems gibt es Zeiten, in denen sich der Schwerpunkt innerhalb der Sphäre der Sonne befindet. Tatsächlich gibt es einige Umlaufbahnen, bei denen der Massenschwerpunkt (CoM) der Sonne den Schwerpunkt nicht umkreist.
Eine weitere Besonderheit der Sonne ist, dass ihre Masse in Form von Plasma vorliegt. Daher ist sie eher flüssig als fest. Unter dem Einfluss ihrer Rotation bewirken die Zentrifugalkräfte auf das Plasma, dass sich die gesamte Sonne abflacht, wobei der Durchmesser am Äquator im Verhältnis zum Durchmesser von Pol zu Pol zunimmt.
Die einfachste Methode zur Analyse der freien Körperbewegung der Sonnenoberfläche besteht darin, sie auf einen einzigen Punkt im Raum zu reduzieren, der an den CoM gebunden ist. Dies ist in Bild 1 schematisch dargestellt.
Das Seil ist elastisch, um das Verhalten der Plasmaablösung unter Zentrifugalbeschleunigung darzustellen.
Die erste Analyse, dargestellt in Diagramm 6, zeigt die vom JPL bestimmte Position der Sonne als schwarzen Ort für den Schwerpunkt (CoM) und als roten Ort für den Äquatorialpunkt (EP) unter dem Einfluss der gleichen Gravitationsbeschleunigungen, die den Schwerpunkt bewegen. Der EP wird in X-Richtung vom Schwerpunkt aus festgelegt.
Der EP behält im Wesentlichen seine Position in X-Richtung bei und beschreibt eine ähnliche, aber verschobene Umlaufbahn. Graphik 2 zeigt die Geschwindigkeit des EP, wenn die Sonne keine Rotation hätte. Sie entspricht der Geschwindigkeit der Sonne. Venus trägt am meisten zu den kleinen Schwankungen in der Geschwindigkeit bei.
Diagramm 7 zeigt die Ortskurven des CoM und des EP, nachdem dem EP eine Anfangsbewegung in Y-Richtung von 100 m/s relativ zum CoM gegeben wurde.
Die Anfangsrotation von 100 m/s ergibt eine Rotationsperiode von 506 Tagen, so dass der EP den CoM in einem Zeitraum von 30 Jahren 22 Mal umkreist, abzüglich der fast 3 Umläufe, die der CoM in der gleichen Zeit absolviert hat. Dies ist in Graphik 3 zu sehen, welche die Geschwindigkeit des EP über den Zeitraum mit einem Durchschnitt von 100 m/s und 19 Auslenkungen zeigt.
Die Geschwindigkeit des EP liegt in einem Bereich um den Durchschnittswert, der durch die Geschwindigkeit des CoM bestimmt wird. Das EP muss im Verlauf jeder Umdrehung beschleunigt und abgebremst werden, was dazu führt, dass sich das Seil bei jeder Umdrehung dehnt und wieder entspannt. Würde das EP nicht durch das Gravitationsfeld beeinflusst, würden sich das Beschleunigungsmoment und das Bremsmoment gegenseitig aufheben. Die auf den EP wirkende Gravitationskraft ist um Größenordnungen kleiner als die Kraft des Seiles, aber die Gravitationskraft erzeugt ein Nettodrehmoment wie in Graphik 4 dargestellt. Das berechnete Drehmoment basiert auf einem EP mit einer Masse von 1 kg.
Über einen Zeitraum von 30 Jahren steigt die durchschnittliche Rotationsgeschwindigkeit um 0,04 m/s, aber es gibt auch Phasen, in denen sich die Rotation verlangsamt.
Die äquatoriale Rotation der Sonne beträgt etwa 25 Tage, was einer Geschwindigkeit von 2000 m/s entspricht. Graphik 5 zeigt das kumulative Drehmoment auf den EP unter diesen Bedingungen.
Das durchschnittliche Drehmoment für eine Rotationsperiode von 25 Tagen ist leicht negativ.
Drehmoment zwischen 100 m/s und 2000 m/s
Die beiden bisher betrachteten Beispiele ergaben sowohl ein positives als auch ein negatives kumulatives Drehmoment über den betrachteten Zeitraum von 30 Jahren. Dies wirft die Frage auf, was zwischen diesen Extremen geschieht.
Falls die Drehung der Sonne durch Gravitationseffekte verursacht würde, wären diese in dem Bereich am stärksten ausgeprägt, der das höchste Drehmoment erzeugen könnte. Betrachtet man die Sonne als eine Reihe konzentrischer Zylinder, welche die Rotationsachse umgeben, und geht man von einer konstanten Dichte aus, würde das höchste Drehmoment bei 5,7E8 m erreicht werden, was einer Breite von 35 Grad entspricht. Dementsprechend zeigt Graphik 6 das kumulative Drehmoment für einen Bereich von Anfangsrotationsgeschwindigkeiten bei 5,7E8 m von 900 m/s bis zu 1850 m/s.
Es gibt zwei interessante Spitzen, die auf Resonanzen hindeuten. Die erste tritt bei Perioden von 44 Tagen auf, die zweite bei 29,3 Tagen. Beide Spitzen zeigen einen starken Anstieg des Drehmoments, gefolgt von einem raschen Abfall auf ein negatives Drehmoment. Bei 970 m/s kommt es zu einer Erholung auf ein positives Drehmoment mit einem allmählichen Anstieg auf 1400 m/s vor der nächsten Spitze und einem plötzlichen Abfall.
Das kumulative Drehmoment durchläuft eine Phasenfolge, wenn sich die Anfangsgeschwindigkeit der Resonanz nähert. Graphik 7 zeigt das kumulative Drehmoment bei 5,7E8 m für 1403,7 m/s, das ausgewählt wurde, weil die Zyklen eine gute negative Korrelation mit der Sonnenaktivität über einen Zeitraum von 60 Jahren aufweisen.
Die kumulativen Drehmomentzyklen nehmen ab, wenn sich die Anfangsgeschwindigkeit 1413 m/s nähert, wo sie gemäß Graphik 8 zu einem stetigen Aufwärtstrend wird.
Obwohl das Drehmoment während des gesamten Zeitraums steigt, erhöht es die EP-Geschwindigkeit in diesem Zeitraum nur um 0,05 m/s. Das Drehmoment fällt oberhalb von 1413 m/s steil ab und ist bei 1414 m/s negativ. Somit befindet sich jeder Teil der Sonne, der sich mit einer Periode von 29,33 Tagen dreht, kurz vor dem Wechsel zwischen Drehbeschleunigung und Drehbremsung.
Diskussion
Die Periode der beiden Resonanzen zeigt, dass Merkur einen Gezeiteneinfluss auf die Sonne hat. Tatsächlich könnte diese Analyse den Einfluss von Merkur unterschätzen, weil die einzelnen planetarischen Beiträge summiert und als eine einzige variable Gravitationskraft sowohl auf den Schwerpunkt als auch auf den Epizentrumspunkt angewendet werden. Angesichts der Nähe von Merkur zur Sonne und des großen Durchmessers der Sonne könnten auch die lokalen Gezeiteneffekte von Merkur auf die angrenzende Sonnenoberfläche erheblich sein. Der Beitrag des Merkur zur Bewegung des Sonnen-CoM ist zwar verschwindend gering, scheint jedoch eine Schlüsselrolle für die Rotation der Sonne zu spielen, was sich auf die Entwicklung der Sonnenaktivität auswirkt.
Wäre das Drehmoment immer positiv, würde sich die Sonne immer schneller drehen. Die Tatsache, dass das Drehmoment einen Auslösepunkt erreicht, der eine scharfe Drehmomentumkehr verursacht, steht im Einklang mit der Erzeugung lokaler Turbulenzen und hoher Scherung in jedem Bereich, der sich mit einer Periode von 29,33 Tagen dreht. Dies stimmt mit der beobachteten dominanten Periode der Sonne gemäß dem Titelbild oben aus dem Max Planck Solar System Research überein.
Die Berechnungen des Drehmoments erklären weder die Rotationsperiode des Sonnenäquators noch warum die Rotationsgeschwindigkeit bei kleineren Radien langsamer als 29,33 Tage ist.
Schlussfolgerungen
Die Bewegung der Sonne unterscheidet sich deutlich von der Bewegung der Planeten. Die Sonne folgt einer unregelmäßigen Bahn und erreicht dabei eine zweifache Schwankungsbreite ihrer Umlaufgeschwindigkeit. Das Plasma der Sonne hat die Fähigkeit, sich unter der Zentrifugalbeschleunigung durch die axiale Drehung abzuflachen. Diese Fähigkeit teilen auch die Gasriesen Jupiter und Saturn, die sich mit einer noch höheren Äquatorialgeschwindigkeit als die Sonne drehen.
Die Analyse der Bewegung von Himmelskörpern als Punktmassen ist eine Vereinfachung, die das Verständnis ihres Verhaltens einschränkt. Die Verteilung der Masse und ihr physikalischer Zustand sind wichtige Faktoren für die Beurteilung der Gravitationskräfte, die über Geschwindigkeit und Position hinausgehen.
Autor: Richard Willoughby is a retired electrical engineer having worked in the Australian mining and mineral processing industry for 30 years with roles in large scale operations, corporate R&D and mine development. A further ten years was spent in the global insurance industry as an engineering risk consultant where he developed an enduring interest in natural catastrophes and changing climate.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/22/changing-sunlight-sun-movement-and-spin/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Veränderliches Sonnenlicht – Sonnenbewegung und -rotation erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Iran und die Atombombe

Korrekt müsste es “Kernwaffe” heißen. Was die USA taten, öffnet nun im Iran den Weg zum Bau einer bzw. mehrerer Kernwaffen. Der gestern ermordete Staatschef und religiöse Führer des Landes, Ali Khamenei, war die Verkörperung der Firewall gegen die Produktion von Massenvernichtungswaffen wie Giftgas oder Kernwaffen. Seine Fatwa, das religiös begründete Verbot des Baus von […]
Der Beitrag Iran und die Atombombe erschien zuerst unter tkp.at.
US-Botschafter Evangelikal-Zionistenpastor Mike Huckabee plädiert für ein talmudisch inspiriertes Großisrael, von Alfredo Jalife-Rahme
UN-Sicherheitsrat-Beschwerde von Iran über US-Bedrohungen, von Amir Saeid Iravani
KI drückt sofort den roten Knopf – und China baut bereits die passenden Waffen!
Wenn wir KI-Systeme über Krieg und Frieden entscheiden lassen, kennen sie offenbar nur eine Antwort: die totale Vernichtung. Eine neue, alarmierende Studie zeigt: Die Künstliche Intelligenz zögert nicht. Sie greift fast immer zur Atombombe.
Die Forscher des renommierten King’s College London haben getestet, was passiert, wenn man modernste Sprachmodelle wie GPT-5.2, Claude Sonnet 4 oder Gemini 3 Flash als militärische Krisenberater einsetzt. Das Ergebnis lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: In unfassbaren 95 Prozent der simulierten Konflikte feuerte die KI taktische Atomwaffen ab! Kapitulation? Für die Large Language Models (LLMs) ein Fremdwort (0 Prozent). Einlenken und Deeskalation nach dem ersten verheerenden Atomschlag? Fehlanzeige. In nur 18 Prozent der Fälle ruderte die KI danach zurück.
Warum reagieren die Tech-Wunderwerke derart mörderisch? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend: Der KI fehlt das menschliche Gewissen. Das sogenannte “nukleare Tabu”, die tiefe menschliche Angst vor dem Weltuntergang und dem Leid von Millionen, existiert im kalten Code der Algorithmen schlichtweg nicht. Für die KI ist der Abwurf einer Atombombe nur eine weitere, waghalsige Option auf dem Schachbrett – genauso wie der Einsatz konventioneller Waffen. Es geht rein um den taktischen Sieg.
Wenn die Zeit knapp wird – genau dann, wenn menschliche Führer eigentlich einen kühlen Kopf bewahren müssen -, dreht die KI erst richtig auf. Die Auswertung von 21 Planspielen mit 329 Zügen und 780.000 Wörtern KI-Gedankengängen beweist: Unter Zeitdruck zetteln die Maschinen noch wahrscheinlicher einen globalen Atomkrieg an. Schon 2024 warnten Forscher aus Stanford vor diesem Eskalations-Wahnsinn. Geändert hat sich bei den neuesten Modellen offensichtlich nichts.
Und während westliche Forscher noch in der Theorie vor diesem Wahnsinn warnen, schafft das kommunistische Regime in Peking bereits knallharte Fakten. China treibt die Entwicklung von KI-gesteuerten, völlig autonomen Unterwasserdrohnen massiv voran. Das sind lautlose Killer-Maschinen, die in den Tiefen der Ozeane patrouillieren und im Ernstfall völlig eigenständig – ohne menschlichen Befehl – über Leben und Tod entscheiden sollen.
Wenn man die Ergebnisse der Londoner Schock-Studie auf diese chinesischen Unterwasser-Waffen überträgt, ahnt man, auf welche Katastrophe die Welt zusteuert. Was passiert, wenn eine solche autonome Drohne in einem Konflikt im Südchinesischen Meer unter Zeitdruck gerät? Die Studie gibt die düstere Antwort.
Experten wie Tong Zhao von der Universität Princeton schlagen längst Alarm. Schon im Kleinen, bei einzelnen Waffensystemen, ist die KI-Steuerung brandgefährlich. Doch der Druck wächst. Wenn die Zeitfenster in modernen Kriegen immer kürzer werden, wächst die Versuchung der Militärs weltweit, der KI das Kommando zu überlassen. Es ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer – bei dem am Ende die gesamte Menschheit verlieren könnte.
Die Gasspeicher leeren sich: Uns trennt noch eine Kälteperiode von der Notstandssituation, von Fritz Vahrenholt
von Fritz Vahrenholt
Zunächst die aktuelle atmosphärische Temperaturentwicklung des Planeten Erde nach Satellitenmessung, Daten von der Universität von Alabama am Standort Huntsville UAH – Dr. Roy Spencer.
https://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_January_2026_v6.1_20x9-scaled.jpg
Die Gasspeicher leeren sich: Uns trennt noch eine Kälteperiode von der Notstandssituation
Der durchschnittliche Gasverbrauch im Winter beträgt in Deutschland 4 TWh Erdgas pro Tag, an kalten Tagen unter -5 °C ca. 5 TWh, an milderen Tagen sinkt er auf 3 TWh.
Der Verbrauch wird gedeckt durch
1. Pipelinegas
2. LNG-Gas
3. Entnahme aus den im letzten Jahr gefüllten Gasspeichern
1.Die Pipeline-Importe belaufen sich zurzeit bei 2,7 TWh. 44% davon kommen aus Norwegen, 24% aus den Niederlanden und 21% aus Belgien/Frankreich. Die letzteren beiden Importe sind LNG-Gas, da sowohl die Niederlande, Belgien als auch Frankreich keine eigenen Erdgasquellen für den Export zur Verfügung haben. Das macht diese Quellen verletzlich, wenn in diesen Ländern eine eigene Knappheit vorliegt. Der Speicherstand in den Niederlanden (5.Februar) liegt bei 22,4%, in Frankreich bei 28,5%.
2. Die aktuellen LNG-Importe in Deutschland belaufen sich auf etwa 0,4- 0,6 TWh pro Tag über die Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran. Sie können zwar auf bis zu 1 TWh hochgefahren werden. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass eine zusätzliche Menge an LNG-Gas in Deutschland mit erheblicher Verzögerung ankommt. Die Belade- und Transportzeit eines LNG-Tankers vom Golf von Amerika nach Brunsbüttel dauert 18 Tage.
3. Die Entnahme von Erdgas aus den deutschen Speichern betrug im Januar etwa 0,4 bis 1 TWh je nach Kältesituation. Diese Batterie für den Winter läuft langsam aber sicher leer. Der aktuelle Füllgrad der Speicher liegt bei 29%. Diese Menge ist im Prinzip auch entnehmbar. Das entscheidende Problem ist aber, daß mit sinkendem Füllstandsgrad auch der Druck sinkt und somit die Entnahmeleistung des Speichers abnimmt, wie der sehr gute Übersichtsartikel zur Versorgungssicherheit von Markus Schall beschreibt.
Schon unterhalb eines Füllstandsgrades von 50% geht die Entnahmerate (Gas pro Stunde) auf Grund des geringeren Druckes zurück. Bei 35% Füllstandsgrad ist die Entnahmerate bereits um 22% gesunken. Darunter sinkt sie dann stärker als linear ab. Unterhalb von 20% ist die Entnahmerate so stark gesunken, daß die Speicher keine Nachfragespitzen mehr abdecken können, was zu einem Risiko von Versorgungsengpässen in einer Kaltwetterlage führen kann.
Die meteorologische Situation in den nächsten 14 Tagen wird zunächst von leicht ansteigenden Temperaturen bis zum 12.2. gekennzeichnet, um danach möglicherweise erneut in eine deutliche, bundesweite Frostperiode zurückzufallen. Kommt es zu dieser Entwicklung wird Ende Februar die 20% Marke des Füllstands deutscher Gasspeicher unterschritten.
Nach der Gasnotfallverordnung von Minister Habeck sind folgende Kriterien für die Beurteilung einer Gasnotfalllage heranzuziehen:
„- Als kritisch wird die Lage eingestuft, wenn die prognostizierte Durchschnittstemperatur der kommenden sieben Tage min. zwei Grad Celsius unter dem Durchschnitt der vorherigen vier Jahre liegt“
„- Als kritisch wird die Lage eingestuft, wenn der Füllstand unter den Speicherpfad fällt, der auf das 40%-Niveau am 01. Februar des jeweiligen Jahres führt.“
Beide Kriterien sind seit dem 1. Februar erfüllt. Es ist schon erstaunlich, dass die Bundesnetzagentur bei einem Speicherstand von unterhalb 30% immer noch abwiegelt und erklärt : „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein.“
Aber man versucht sich durchzumogeln und hofft auf eine Erwärmung in den nächsten vier bis sechs Wochen. Und wieder einmal stehen Landtagswahlen in Baden-Württemberg vor der Tür.
Nach Ausrufung einer Notfallstufe muss die Bundesnetzagentur Maßnahmen ergreifen, um die Versorgung von Haushalten und öffentlichen Einrichtungen zu gewährleisten. Das kann dann nur noch durch Abschalten von Industrie-und Gewerbebetrieben erfolgen. Sollte es dazu kommen, wäre das ein Alptraum für die deutsche Energiepolitik:ein Resultat des Versagens. Der schon angeschlagene Investitionsstandort Deutschland würde nachhaltig beschädigt.
Warum sind wir in eine solche Situation geraten ? Zum einen haben Gaseinkäufer und die Politik wohl die vier letzten milden Winter in die Zukunft fortgeschrieben. In einer allgemeinen Wahrnehmung einer Klimakatastrophe kommen sehr kalte Winter offenbar nicht mehr vor.
Zusätzlich ist aber seit dem 1. 1. 25 die Versorgung Osteuropas mit russischem Erdgas reduziert worden, da die Ukraine den Transit des Gases zu diesem Datum gestoppt hat. Die Versorgung über die einzig noch verbliebene, über die Türkei verlaufende Turkstream-Pipeline reicht aber nicht aus, so dass das deutsche Gasnetz auch die Nachbarn Österreich, Tschechien und indirekt die Slowakei versorgt. Über die Slowakei und Polen erhält die Ukraine Gas in Umkehrung der bisherigen Fließrichtung (reverse Flow). Die gesamte Exportmenge ist mit 1TWh täglich erheblich und liegt in der Höhe der täglichen Entnahme aus den deutschen Gasspeichern. Die Grafik zeigt den Anstieg der Exporte aus Deutschland seit der Schließung der Transgas-Pipeline aus der Ukraine.
Quelle: Bundesnetzagentur
Quelle: Bundesnetzagentur
Wie immer sich die Erdgasversorgung in den nächsten 3 Wochen entwickelt, es gäbe einen guten Anlaß, die politische Debatte über die eigene Erdgasversorgung durch Schiefergas aus der norddeutschen Tiefebene zu eröffnen. Dort lagert ausreichend preiswertes Erdgas für die nächsten 30 Jahre. Die Förderung von Erdgas aus 1000 m tiefen Gesteinsschichten ist seit 2017 durch Bundesgesetz verboten (Fracking-Verbot).
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32 Prozent – Ein Drittel der Deutschen will die AfD endlich an der Regierung sehen!

Zum Auftakt des Landtagswahljahres 2026 befürwortet rund ein Drittel der Deutschen (32 Prozent) eine Regierungsbeteiligung der AfD, sollte diese eine der insgesamt fünf Wahlen gewinnen. Im Osten wollen sogar 42 Prozent der Menschen die Partei endlich in Regierungsverantwortung sehen! Diese Werte ermittelte das Institut YouGov im Auftrag von „Welt am Sonntag“ eine Woche vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg (8.März).
Gewählt wird außer im Südwesten in Rheinland-Pfalz (22. März), Sachsen-Anhalt (6. September) sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin (20. September).
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Indien und Israel in „eisernem Bündnis“ gegen Dschihadismus
Demonstrativ kurz vor Kriegsbeginn besuchte der indische Premier Israel. Es ging um einer weitere Vertiefung der Zusammenarbeit, die für beide Seiten natürlich und logisch ist. Die Gespräche waren von betonter Herzlichkeit geprägt.
Von Eric Angerer
Der indische Premier Narenda Modi durfte als erster indischer Premier vor der Knesset sprechen. Mit Blick auf das Terrormassaker vom 7. Oktober erklärte er bei der Sondersitzung: „Indien steht fest an der Seite Israels, mit voller Überzeugung, in diesem Augenblick und darüber hinaus.“ Knessetsprecher Amir Ochana (Likud) ehrte Modi mit einer erstmals vergebenen Medaille der Knesset.
Der aktuelle Besuch
Der israelische Premier Benjamin Netanjahu (Likud) dankte Modi in seiner Rede dafür, dass Indien nach dem Terrormassaker unerschütterlich zu Israel gehalten habe. „Das werden wir nicht vergessen.“ Weiter betonte er, Israel und Indien würden ein „eisernes Bündnis“ von Ländern „gegen den extremistischen Islam“ bauen. „Israel ist wie Indien eine Festung der Demokratie in einer wilden Region.“
Bei seinem Aufenthalt besuchte Modi gemeinsam mit Netanjahu eine Ausstellung verschiedener Erfindungen israelischer Nachwuchswissenschaftler. Dabei ging es um Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantenrechner, Cybersicherheit, Pflege und Gesundheit sowie Wasser- und Landwirtschaft.
Modi und Netanjahu vereinbarten eine Reihe von Abkommen. Unter anderem ging es dabei um die Errichtung einer Partnerschaft für Kritische und Innovative Technologien. Außerdem will Indien weiter von israelischen Landwirtschaftsmethoden lernen. Die Zahl der dafür vorgesehenen Ausbildungszentren soll von 43 auf 100 erhöht werden.
Netanjahu sagte auf der Pressekonferenz mit Modi: „Wir sind stolze, alte Zivilisationen“, betonte er. „Wir sind stolz auf die Vergangenheit, doch absolut entschlossen, die Zukunft zu ergreifen, und wir können dies gemeinsam besser tun.“
Netanyahu sagte, die beiden Länder seien „mehr als Freunde“, in mancher Hinsicht wie Brüder. Modi war 2017 als erster indischer Premier nach Israel gekommen. Mit Netanjahu verbindet ihn mittlerweile ein enges Verhältnis.
Vertiefung der Zusammenarbeit
Der Handel zwischen Israel und Indien hatte 2024 und 2025 ein Volumen von 3,6 Mrd. Dollar und wächst stetig. Nun wird sogar über ein Dreihandelsabkommen verhandelt. Die Rede ist oft von einer für beide Seiten günstigen Kombination von indischer Wachstumsdynamik und israelischer Innovationskraft.
Der Hafen von Haifa, der wichtigste in Israel gehört seit Januar 2023 zu 70 Prozent einem indischen Konzern. Er spielt auch eine wichtige Rolle von den Handelskorridor von Indien über prowestliche arabische Staaten und Israel und Griechenland nach Europa, an dem Neu Delhi und Jerusalem arbeiten.
Militärische Kooperation
Schon in den 1990ern unterstützte Israel trotz internationaler Sanktionen das ballistische Raketenprogramm Indiens. 2016 verkaufte Israel Waffen für fast 600 Mio. US-Dollar an Indien und war damit nach Russland der zweitgrößte Lieferant.
2021 wurde ein Abkommen zur gemeinsamen Entwicklung von neuer Verteidigungstechnologie geschlossen. Das Abkommen erleichtert die gemeinsame Produktion von Verteidigungstechnologie, darunter Drohnen, Robotik, künstliche Intelligenz, Quantentechnologie und andere Bereiche. Die Produktion wird von beiden Streitkräften gemeinsam finanziert, und alle im Rahmen des Abkommens entwickelten Technologien können von beiden Ländern genutzt werden.
Aktuell soll laut indischen Medien mit Israel gerade ein neuer Rüstungsdeal um 10 Mrd. Dollar beschlossen werden. Dabei soll es insbesondere um den Kauf israelischer Luftabwehrsysteme gehen. Mittlerweile haben die beiden Länder eine stabile Sicherheitspartnerschaft, bei der es auch um Terrorabwehr geht, und eine strategische Allianz.
Strategische Allianz
Hindu-nationalistische Gruppierungen feiern die Partnerschaft mit Israel als anti-islamisches Bündnis. In Pakistan und in den arabischen Ländern verfolgt man umgekehrt die indisch-israelische Nähe Annäherung mit Entsetzen; manche sehen gar eine „hinduistisch-zionistische Verschwörung“ am Werk.
Tatsächlich sind der Besuch Modis, der neue Rüstungsdeal und die Ankündigung einer Freihandelszone – ausgerechnet im Vorfeld des Krieges mit dem Iran – demonstrative Akte. Und auch bezüglich Somaliland, wo es um die Kontrolle am Horn von Afrika und den Zugang zum Roten Meer geht, kooperiert Indien mit Israel und den VAE.
Dass der jüdische Staat seit seiner Gründung von seinen arabischen Nachbarstaaten und zuletzt vor allem von Dschihadisten bedroht und angegriffen wird, ist im Westen weithin bekannt. Weniger vertraut sind meisten Europäer damit, dass auch Indien seit dem 8. Jahrhundert ständig in Konflikt mit einem aggressiv-expansiven Islam steht.
Islamische Expansion
Die Wurzeln des muslimisch-hinduistischen Konfliktes reichen tief, nämlich in die Zeit der islamischen Expansion. Die arabisch-nomadische Gesellschaft hatte in den Islam von Anfang an starke Züge von Krieg, Expansion, Raub und Beute eingebracht, die nun religiös überhöht wurden. Neben den muslimischen Expansionen in Nordafrika, Südeuropa und Westasien stießen die kriegerischen Islambefolger nach dem Fall des persischen Reiches weiter nach Osten vor.
Eine Folge davon war die Vernichtung der buddhistischen Zivilisationen in Zentralasien, beginnend im frühen 8. Jahrhundert, bei der nach manchen Schätzungen in einem Zeitraum von etwa 300 Jahren bis zu 10 Millionen Buddhisten von den muslimischen Kolonialisten ermordet wurden (den Schlusspunkt setzten die Taliban mit der Sprengung der berühmten Buddha-Statuen im Tal von Bamiyan im Jahr 2001).
Ebenfalls um 710 begannen erste muslimische Überfälle auf Indien. Mahmud von Ghazni (998–1030) führte insgesamt 17 Feldzüge das Industal, wobei die Kavallerie der Invasoren sich dem indischen Fußheer mit seinen Elefanten häufig überlegen zeigte. Den Islamgläubigen gelang es so, sich in Nordwestindien festzusetzen und um 1200 das Sultanat von Delhi zu gründen, das große Teile Nordindiens umfasste. Nach innermuslimischen Konflikten folgte im frühen 16. Jahrhundert das islamische Mogulreich, das große Teile Indiens beherrschte und bis zur britischen Übernahme 1858 Bestand hatte.
Indien unter dem Islam
Je nach Region stand Indien also bis zu 700 oder 800 Jahre unter muslimischer Herrschaft. Durch die zahlreichen militärischen Konflikte und die Repressalien sollen über die Jahrhunderte an die 70 Millionen Hindus von den Islambefolgern ums Leben gebracht worden sein. Zwei Millionen Inder wurden als Sklaven in islamische Gebiete verschleppt, hauptsächlich junge Frauen und Mädchen (Männer oft erst nach einer Kastration, wobei viele verbluteten).
Wie überall unter islamischer Herrschaft mussten die „Ungläubigen“ die „Jizya“, eine Sondersteuer zahlen. Viele hinduistische Klöster und Tempel wurden zerstört. Das Mogulreich war zeitweise liberaler als das Sultanat von Delhi, so wurde im 16. Jahrhundert die Jizya für Hindus vorübergehend ausgesetzt. Besonders ab 1679 wurde wieder ein scharfer Kurs gefahren: Wiedereinführung der Jizya, Zerstörung von Hindu-Tempeln, Verbot von Pilgerfesten, Scharia als Grundlage des Rechtswesen.
Islamisierung
Ziel war ohnehin die Islamisierung des Landes, die wie auch in Nordafrika und im Nahen Osten über mehrere Schienen lief: 1) Ansiedlung von Muslimen als herrschende Schicht, 2) Raub von ungläubigen Mädchen, die als Dritt- oder Viertfrauen von Islambefolgern die Demografie in die muslimische Richtung bewegen, 3) ökonomischer und gesellschaftlicher Druck durch Jizya und ständige Demütigung der Ungläubigen. Dazu kam in Indien ein vierter Punkt, nämlich das veraltete Kastenwesen, das den untersten Kasten ein elendes Leben zuwies und sie dazu motivierte, zum Islam zu konvertieren.
Diese Mechanismen führten über die Jahrhunderte zu einer schleichenden Islamisierung des Landes, mit den Schwerpunkten im späteren Pakistan und Bangladesch. Sie sind die Wurzel der heute insgesamt 570 Millionen Muslime am indischen Subkontinent. Und sie haben sich als integraler Bestandteil der islamischen Kolonialisierung tief in das kollektive historische Gedächtnis der Hindus eingegraben. So wie Serben oder Griechen am Balkan oder wie die buddhistische Mehrheitsbevölkerung in Burma wissen die Hindus und Sikh in Indien sehr gut, was muslimische Herrschaft in der Praxis bedeutet. Und das hinduistische Reich von Vijayanagar in Südindien gilt vielen Hindus bis heute als Symbol des Widerstandes gegen die islamische Kolonialherrschaft.
Die Hindus unterscheiden sich damit von vielen „postkolonialistischen“ naiven Europäern und Nordamerikanern. Und so ist kein Zufall, dass es in den USA oder Britannien oftmals konservative Politiker mit indisch-hinduistischen Wurzeln sind, die klare Worte zum Islam finden.
Ram-Tempel und Babri-Moschee
Indien hat eine doppelte Kolonialherrschaft hinter sich, eine kurze britische und eine lange muslimische. Letztere kommt auch in modernen Konflikten in Indien immer wieder zum Ausdruck, sehr dramatisch 1992 um eine Moschee in Ayodhya, die 1528 auf Befehl des Mogulherrschers Babur auf den Grundfesten eines von den islamischen Eroberern zerstörten Hindu-Tempels errichtet wurde. Dem hinduistischen Glauben nach soll an diesem Ort vor 900.000 Jahren Rama, eine Inkarnation des Gottes Vishnu, geboren worden sein.
Heilige Orte der Unterworfenen für den Islam in Besitz zu nehmen und zu überschreiben, war bei der muslimischen Expansion gängige Praxis. So errichteten Islamgläubige nach der Eroberung Jerusalems ab 638 ihre Moschee ausgerechnet dort, wo (vor der römischen Zerstörung 70 n. Chr.) der jüdische Tempel gestanden hatte. Und aus der Hagia Sophia in Konstantinopel, der wichtigsten Kirche der orthodoxen Christen, machten die osmanischen Herrscher 1453 umgehend eine Moschee.
Während das europäisch-liberale Israel immer entgegenkommend war und eine Ersetzung der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem durch einen neuaufgebauten Tempel nie angedacht hat, sind Hindu-Nationalisten weniger zurückhaltend. Im Dezember stürmten 100.000 Aktivisten das Gelände der Babri-Moschee in Ayodhya und zerstörten das Gebäude. Bei den Unruhen kamen etwa 2000 Menschen ums Leben. In der Folge wurden vom indischen Staat zahlreiche Beteiligte verhaftet und Organisationen verboten, 2019 die heilige Stätte aber den Hindus zugesprochen und 2024 ein großer Tempelkomplex eröffnet.
Religiöse Teilung des Subkontinents
Die indische Unabhängigkeitsbewegung gegen die britische Herrschaft war seit Ende des 19. Jahrhunderts von der säkular ausgerichteten Kongresspartei dominiert. Sie strebte einen demokratischen Staat an, in dem Hindus, Muslime, Buddhisten, Sikh und Christen gleiche staatsbürgerliche Rechte haben sollten. Dem stellte sich ab 1906 die Muslimliga entgegen, die einen eigenen muslimischen Staat forderte.
Sie sollte sich schließlich durchsetzen – und mit dem Abzug der Briten 1947 Pakistan bekommen, bestehend aus dem heutigen (West-) Pakistan und aus Ostpakistan (später Bangladesch). Im Verlauf des Teilungsprozesses kam es zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen, die zum Tod von etwa einer Million Menschen führte. Etwa 20 Millionen wurden im Zuge der Aufteilung Britisch-Indiens deportiert, vertrieben oder umgesiedelt.
Beidseitige Vertreibungen?
Anders als im medialen Mainstream meist dargestellt, haben dabei nicht beide Seiten gleichermaßen irgendwie „unschön“ agiert. Übergriffe gab es sicherlich von beiden Seiten, dennoch bestehen erhebliche Unterschiede.
Die meisten Muslime haben Indien verlassen, weil sie es nicht akzeptabel finden, in einem von Ungläubigen dominierten Staat zu leben. Dass es für Islamgläubige möglich war, in Indien zu bleiben, zeigt die Tatsache, dass heute in Indien mit 180 Millionen 14 Prozent der Bevölkerung muslimisch sind.
Umgekehrt wurde Pakistan rigoros von Ungläubigen gesäubert, sodass heute nur noch 2 Prozent der pakistanischen Bevölkerung Hindus sind, die im explizit islamischen Staat Pakistan ihre Religion nicht öffentlich ausüben dürfen. Dass sich muslimischer Hass auf Ungläubige nicht nur gegen die verfeindeten Hindus richtete, zeigt die Minderheit der Sikh, deren Angehörige in Pakistan 1947 ermordet, vergewaltigt, beraubt und nach Indien vertrieben wurde, wo sie als eigene religiösen Gruppe gedeihlich leben kann.
Natürliches Bündnis zwischen Israel und Indien
Teilweise in Zusammenhang mit dem Territorialkonflikt um die Region Kaschmir ist es bereits zu mehreren Kriegen zwischen Pakistan und Indien gekommen, nämlich von 1947 bis 1949, 1965 und 1971. Dazu kamen 1999 der kriegsähnliche Kargil-Konflikt und schließlich die militärischen Auseinandersetzungen im Frühjahr 2025.
Aufgrund des jahrhundertealten Konfliktes mit dem Dschihadismus, wiederholten Terroranschlägen durch extremistische Islamgläubige und der ständigen Bedrohung durch Pakistan, einer islamistischen Diktatur, hat Indien ein natürliches Interesse an verlässlichen Bündnispartnern. Da ist die strategische Zusammenarbeit mit Israel völlig logisch. Dasselbe gilt umgekehrt für Israel, das durch die Zusammenarbeit mit der Großmacht Indien auch die Abhängigkeit von den USA etwas reduzieren kann.
Martin Reichardt (AfD): „Gejammer über Lohngefälle zwischen Geschlechtern ist substanzlos und ideologiegetrieben!“

Die linke Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat anlässlich des sogenannten ,,Equal Pay Day“ gleiche Löhne für Frauen und Männer gefordert und dies als eine Frage des Respekts bezeichnet. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Ferda Ataman, sprach im selben Zusammenhang von ,,klarer Diskriminierung“. Der familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, hält das linksgrüne Lamento über ein signifikantes Lohngefälle zwischen den Geschlechtern für „substanzlos und ideologiegetrieben“.
Reichardt erklärte: „Einmal mehr legt Ministerin Prien offen, dass sie in den vorgespurten politischen Bahnen ihrer grünen Amtsvorgängerin Paus läuft. Rhetorisch zwar geschickter und stilsicherer als diese, wünscht und vermag es Prien aber nicht, den vorgezeichneten linksideologischen Kurs zu verlassen. Stattdessen wird unter Ihrer Ägide in bewusster Täuschungsabsicht zu den üblichen statistischen Taschenspielertricks gegriffen, um die eigene kulturkämpferische Agenda unbeirrt fortsetzen zu können.“
So werde etwa mit keinem Wort darauf hingewiesen, dass der sogenannte bereinigte durchschnittliche Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern, der Differenzen bei Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit mitberücksichtigt, bei lediglich sechs Prozent liege.
Der AfD-Politiker stellt weiter fest: „Die schrillen Rufe nach Lohngleichstellung entbehren der Lebensnähe und des genauen Blickes auf die Unterschiede in den konkreten Lebensentscheidungen. Zudem laufen sie auf staatliche Zwangs- und Bevormundungsmaßnahmen hinaus, die unter anderem die persönliche Freiheit der Berufswahl untergraben würden. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag setzt ihren ideologiekritischen Kurs unbeirrt fort. Sie steht für Gleichberechtigung und Freiheit und lehnt krampfhafte Gleichstellungsmaßnahmen daher konsequent ab.“
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