Kategorie: Nachrichten
Energie aus dem Schutzgebiet (PAZ)*

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Dagmar Jestrzemski (PAZ)* :
Energie aus dem Schutzgebiet
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Alle Hürden abgeräumt und alle Bedenken ausgeräumt –
Die Doggerbank in der Nordsee wird Windindustriegebiet.
In der südlichen Nordsee erstreckt sich in West-Ost-Richtung die Doggerbank, eine über 300 Kilometer lange und teils über 120 Kilometer breite Sandbank in einer Wassertiefe von etwa 13 bis 30 Metern unter dem Meeresspiegel. Sie verläuft vom Festlandsockel Großbritanniens bis in niederländische, deutsche und dänische Meeresgebiete.
Mit einer Fläche von 17.600 bis 18.000 Quadratkilometern ist die Doggerbank die größte Sandbank in der Nordsee. Nach der letzten Eiszeit bildeten die „Dogger Hills“ vor etwa 8.000 Jahren den Südrand der Nordsee. Weit vorgeschoben im Bereich der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) befindet sich der mit 1.624 Quadratkilometern relativ kleine deutsche Teil der Doggerbank. Deutschland hat hier eingeschränkte hoheitliche Rechte.
Östlich davon liegt der dänische Teil der Doggerbank, westlich angrenzend sind es der niederländische und der britische Gebietsanteil der Sandbank (englisch „bank“).
Mit einer Gesamtfläche von 8.660 Quadratkilometern ist der britische Teil der Doggerbank im Bereich zwischen
125 und 290 Kilometer vor der Küste von Yorkshire der weitaus größte Gebietsanteil aller vier Nordseeanrainerstaaten. Der Name Doggerbank ist angelehnt an den historischen holländischen Schiffstyp Dogger, der seit dem 14. Jahrhundert für die Fischerei in der Nordsee und insbesondere für den Dorschfang mit Handangeln eingesetzt wurde.
Natura-2000-Schutzgebiet
Die Doggerbank ist das ökologische Herz der Nordsee. Die größte Sandbank im Randmeer des Atlantiks ist der Lebensraum für eine große Vielfalt an Fischarten wie auch für Schweinswale und Delfine. Hier befindet sich das wichtigste Laichgebiet der Nordsee und somit „die Kinderstube“ der Fische. Davon profitieren auch die Seevögel. Nach Großbritannien hat jetzt auch Deutschland die schädliche Grundschleppnetzfischerei auf der Doggerbank verboten.
Die deutschen, niederländischen und britischen Teile der Doggerbank gehören zum europäischen Netzwerk der Natura-2000-Schutzgebiete, das zur Erhaltung der biologischen Vielfalt dient. Deutschlands Teil ist seit 2017 zudem als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Dennoch wird bereits seit der Großen Koalition der Plan erörtert, das streng geschützte Meeresgebiet für die Windkraft zu öffnen. Bis 2030 sollen das Wirtschafts- und das Umweltministerium hierzu eine Entscheidung treffen.
Obwohl das europäische Schutzgebietsnetz der Nordsee „Natura 2000“ lobend als „Europas zentrale Antwort auf den zunehmenden Verlust der Artenvielfalt“ bezeichnet wird, ist die Offshore-Windindustrie stillschweigend von dem strengen Schutzgebot ausgenommen. Der allmähliche Ausbau der küstennahen Offshore-Windenergie durch die Nordsee-Anrainerstaaten erfolgt seit dem Jahr 2008, ohne dass bisher auch nur eine Abschätzung der dadurch entstandenen Verluste an Lebensraum, Bestandszahlen einzelner Arten, Änderung der Windverhältnisse sowie des Giftstoffeintrags ins Meerwasser seitens der EU-Kommission geboten oder von den Anrainerstaaten vorgenommen wurde.
Galt es noch bis vor 15 Jahren als undenkbar, weit vorgelagerte Windparks in der Nordsee zu errichten, begannen in Großbritannien 2012 gleichwohl, in Deutschland fast ohne mediales Echo, die Planungen für den Windpark „Dogger Bank“ auf dem britischen Teil der Doggerbank. Das Projekt wird von einem Joint Venture der Unternehmen Equinor, SSE Renewables und Vårgrønn realisiert.
Gleichzeitig baut RWE den daran angeschlossenen Offshore-Windpark Sofia. In Großbritannien wird das Vorhaben kaum auf seine Risiken hin hinterfragt, gilt es doch „als wichtiger Bestandteil der britischen Strategie zur Erreichung der ‚Klimaneutralität‘ bis 2050“.
107 Meter lange Rotorblätter
Der Ausbau des, wie es heißt, größten Windparks der Welt erfolgte schrittweise nach Abschluss der vorgeschriebenen „Umweltverträglichkeitsprüfungen“ und ist inzwischen weit fortgeschritten. Nach Unternehmensangaben können mit dem Windstrom rund sechs Millionen britische Haushalte versorgt werden.
Die Abschnitte A, B und C des Windparks wurden mit einer Nennleistung von jeweils 1,2 Gigawatt (GW) konzipiert, entsprechend einer installierten Gesamtkapazität von 3,6 GW. Inzwischen hat auch der Energiekonzern RWE seinen daran anschließenden Windpark „Sofia“ mit weiteren 1,4 GW Leistung beinahe vollständig fertiggestellt. Die Inbetriebnahme der einzelnen Cluster soll schrittweise ab diesem Jahr erfolgen. Der Windpark ist bereits an das nationale Stromnetz des Vereinigten Königreichs angeschlossen und liefert seit 2023 Strom an britische Privathaushalte und Unternehmen.
In der Entwicklung sind bereits die Cluster Doggerbank D mit 1,5 GW und Doggerbank South mit einem Potenzial von drei GW. Ein Ausbau von derzeit
9,5 bis zur Kapazität von 13 GW wird für möglich gehalten. Demnach ist die Bebauung des gesamten britischen Teils der Doggerbank mit 1.500 Windrädern des Typs GE Wind Energy Haliade-X 12 MW möglicherweise bereits in der Projektionsphase. Der Rotor dieses Typs hat drei 107 Meter lange Blätter und dreht sich maximal 7,81 mal in der Minute.
Starkwind- oder Schwachwindzone ?
Bei dem „potentiellen Areal“ von 8.660 Quadratkilometern dürften dann die staatlichen Subventionen in Form von „Contracts for difference“ (CFD) in noch weit höherem Umfang in die Taschen der Betreiber fließen. Heißt: Der Staat leistet Ausgleichszahlungen, wenn nicht genug Strom produziert wird oder wenn Windräder abgeregelt werden müssen, um das Stromnetz zu entlasten.
Was auffällt: Bezüglich der Doggerbank fehlt seitens der Windkraft-Unternehmen das übliche Loblied auf die „ausgezeichneten Windverhältnisse“ vor Ort. Über KI findet man hierzu widersprüchliche Angaben: „Die Doggerbank ist keine Schwachwindzone, sie ist eine der windreichsten Regionen Europas und wird daher für den größten Offshore-Windpark der Welt genutzt.“
Demgegenüber findet man auch: „Obwohl die Doggerbank als Schwachwindzone gilt, sind die dort vorherrschenden Winde stabil und stark genug, um eine nachhaltige Stromproduktion zu gewährleisten.“ Dahinter steckt die Tatsache, dass das Vereinigte Königreich die Flachwasserzone im Herzen der Nordsee unbedingt für die Erreichung seiner „Klimaziele“ bis 2050 nutzbar machen will – Windverhältnisse hin oder her, Schutzgebiet hin oder her.
Naturschutz
Kein wirksamer Schutz für die Doggerbank in Sicht
Schwerwiegende Folgen für Wind- und Meeresströmungen –
Doch Umweltverbände halten sich mit Kritik an Windparks zurück.
Die neuen leistungsstarken Windkraftanlagen verlangsamen die Windströmung über der Nordsee um 30 und 40 Prozent. Mit jeder Umdrehung der Rotoren werden kilometerlange Nachläufe, sogenannte Windschleppen, mitten in der „atlantischen Wetterküche“ erzeugt. Es bildet sich eine Zone mit geringerer Windgeschwindigkeit und erhöhter Turbulenz, die sich je nach dem Windstrom ausbreitet. Dazu hat ein Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht eine erste Studie durchgeführt, die im Juni 2021 im Fachmagazin „Nature Scientific Reports“ veröffentlicht wurde.
Demnach reicht die verlangsamte Strömung im Lee der Windmühlen 35 bis 40 Kilometer weit, bei bestimmten Wetterlagen sogar bis zu 100 Kilometer. Die Leistung eines benachbarten Windparks könne sich damit um 20 bis 25 Prozent verringern, was auch zu „wirtschaftlichen Verlusten“ führe. Ferner wurde festgestellt, dass sich infolge der verringerten vertikalen Durchmischung der Wasserschichtung der Salz- und Sauerstoffgehalt des Wassers, Temperatur, Strömung und Nährstoffgehalt je nach der Wassertiefe verändern. Die Forschungen werden zwar fortgesetzt, jedoch ohne die bisher gewonnenen bedenklichen Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit medial zu vermitteln.
Im deutschen Teil der Sandbank liegt das Schutzgebiet Doggerbank in einer Tiefe von 29 bis etwa 48 Meter. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) stellt fest: „Aktuell ist das Naturschutzgebiet Doggerbank besonders durch den fortschreitenden Ausbau der Windkraft auf See inner- und außerhalb der deutschen Gewässer belastet. Im deutschen Schutzgebiet selbst gibt es ebenfalls Planungen für die Errichtung von Windparks. Aber auch die geplanten Windparks in der Nähe des Schutzgebiets sowie bestehende Anlagen in den Gewässern der Nachbarstaaten (gemeint ist offenbar der britische Windpark „Dogger Bank“) und die damit einhergehenden Störungen wie Kabelverlegungen und Serviceverkehr sind eine zunehmende Belastung, vor allem für Vögel und Meeressäuger. Das BfN setzt sich dafür ein, dass ein Ausbau der Offshore-Windkraft nur naturverträglich und unter Berücksichtigung der Schutzziele erfolgen kann.“ Was immer das auch im konkreten Fall bedeuten mag.
Ebenso vage äußert sich auf Anfrage der BUND, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland: „Der BUND hat zum Zeitpunkt der länderübergreifenden Öffentlichkeitsbeteiligung durch Großbritannien keine Stellung genommen. In diesen internationalen Fällen arbeiten wir über unsere Netzwerke und stimmen uns mit den jeweiligen nationalen NGOs ab. Da aber die Windparks eben schon im Bau sind, ist der größte Umwelteinfluss bereits erfolgt. Wir werden in den nächsten Jahren jedoch die Möglichkeit haben, durch wissenschaftliche Zusammenarbeit … (usw.)“. Auch der WWF antwortet auf Anfrage mit Allgemeinplätzen: „Der Ausbau der Offshore-Windkraft muss naturverträglich erfolgen und darf nicht im Meeresschutzgebieten stattfinden, damit diese dem Schutz von Arten, Lebensräumen und wichtigen Funktionen des Ökosystems gerecht werden können.“ D.J.
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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 09.01.2026, S.2 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln : https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.
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Der Beitrag Energie aus dem Schutzgebiet (PAZ)* erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
O’Keefe schleicht sich nach Davos: WEF-Klima-Insider prahlen mit Wettermanipulation – „BlackRock steht hinter uns!“
Was sie privat prahlen – wenn sie glauben, niemand hört zu – ist erschreckend.
Der Undercover-Journalist James O’Keefe hat den Schleier der Davoser Geheimhaltung durchbrochen, indem er sich verkleidete, um das Weltwirtschaftsforum zu infiltrieren und aufzuzeichnen, was die Klima-Elite flüstert, wenn sie davon ausgeht, dass keine Außenstehenden zuhören.
O’Keefe zeichnete unverblümte Eingeständnisse radikaler Eingriffe auf, die unter dem Banner des „Planetenrettens“ Souveränität bedrohen und gewöhnliche Menschen belasten.
In den Undercover-Aufnahmen aus dem Post Hotel in Davos – einem Treffpunkt für WEF-Teilnehmer – filmte O’Keefe Klima-Manager, die offen über Tabuthemen sprachen, die vom Mainstream lange lächerlich gemacht wurden. Das Video zeigt ihn mit blonder Perücke und Sonnenbrille vor dem Veranstaltungsort, bevor er hineinschlüpft, um diese Insider zu konfrontieren oder heimlich aufzunehmen.
BOMBE AUS DEM WEF-UMFELD
Jahrelang hieß es:
„Chemtrails sind Unsinn“
„Verschwörungstheorie“
Jetzt sagen sie selbst:
„Wir nennen es ungern Chemtrails.“
„Wir nennen es Aerosolinjektion.“
„Die Partikel bleiben ein Jahr in der Atmosphäre.“
„Schwefeldioxid… pic.twitter.com/UJwi4Yng0n
— Don (@Donuncutschweiz) January 21, 2026
Klima-Manager plaudern GEHEIMNISSE über „CO₂-Steuern“, Wettermodifikation und Chemtrails aus.
Ein WEF-Klima-Elite-Mitglied, das mit Drei-Buchstaben-Behörden und @DARPA zusammenarbeitet, spricht über geheime Pläne für „künstlichen Regen“.
„BlackRock steht hinter uns!“
Das komplette Video in Englisch:
O’KEEFE INFILTRATES DAVOS WORLD ECONOMIC FORUM:
Climate executives spill SECRETS about “Carbon Taxes,” weather modification, and chemtrails.
A WEF climate elite who works with three-letter agencies and @DARPA discusses hidden plans about “artificial rain.”“Black Rock is behind… pic.twitter.com/WW158l5rHT
— James O’Keefe (@JamesOKeefeIII) January 20, 2026
Zu den zentralen Enthüllungen des Beitrags gehört, dass Klima-Manager Geheimnisse über „CO₂-Steuern“, Wettermanipulation und Chemtrails preisgeben. Ein WEF-Klima-Elite-Vertreter, der mit Drei-Buchstaben-Behörden und DARPA arbeitet, spricht über versteckte Pläne zu „künstlichem Regen“. Dieselbe Person erklärt selbstbewusst: „BlackRock ist hinter uns!“
Die Insider bringen massive Finanzakteure wie BlackRock direkt mit ihrer Agenda in Verbindung und legen nahe, dass Konzernriesen die Fäden ziehen bei politischen Maßnahmen, die Steuern und experimentelle Technologien ohne echte Zustimmung der Bevölkerung durchsetzen. CO₂-Steuern bedeuten natürlich höhere Kosten für Treibstoff, Heizung und Waren – sie treffen arbeitende Familien am härtesten, während die Davoser Jet-Setter aus Luxussuiten predigen.
Davos bleibt ein Magnet für globalistische Manöver. Aktuelle Berichte vom WEF-Treffen zeigen anhaltende Vorstöße in den Bereichen Klimafinanzierung, KI-Regulierung und wirtschaftliche „Resets“ – oft als Zusammenarbeit verpackt, aber häufig als Top-down-Kontrolle kritisiert.
Der Einfluss von BlackRock ist allgegenwärtig, wobei CEO Larry Fink daran beteiligt ist, die Rolle des Forums nach Klaus Schwab aufzuwerten. Während Trump-Ära-Politiken in den USA gegen solche Agenden gedrängt haben, treibt das internationale Publikum in der Schweiz weiterhin Maßnahmen voran, die Macht und Wohlstand zentralisieren.
Präsident Trump soll morgen eine Sonderrede beim WEF halten – sein erster persönlicher Auftritt dort seit Jahren – und führt laut Organisatoren die größte US-Delegation aller Zeiten an. Dies geschieht vor dem Hintergrund aggressiver Schritte seiner Regierung, darunter der Austritt aus Dutzenden internationaler Organisationen, die als verschwenderisch oder die Souveränität untergrabend gelten.
WEF-Geschäftsführer Børge Brende begrüßte den Schritt mit diplomatischen Worten: „Wir freuen uns, Präsident Trump wieder begrüßen zu dürfen“, und betonte, dass „Dialog kein Luxus ist. Dialog ist wirklich eine Notwendigkeit.“
Doch die Lage ist angespannt. Trumps frühere Warnungen – Länder müssten die Produktion in die USA verlagern oder mit Zöllen rechnen – signalisieren keinen Rückzug von der „America First“-Agenda. Ökonomen auf dem Forum erkennen einen Wandel an: Wie ein Analyst von Bain & Co. sagte, „2025 wird letztlich als das Jahr gesehen werden, in dem der neoliberale Globalismus endete und … die post-globalisierte Ära begann“, wobei die USA nationale Sicherheit über multilaterale Zugeständnisse stellen.
Trumps Präsenz bringt direkte Konfrontation in die Elite-Echokammer. Während Globalisten Zusammenarbeit propagieren, die oft US-Zugeständnisse bedeutet, verspricht seine Rede, Zölle, Rückverlagerung von Produktion und die Ablehnung von Agenden zu bekräftigen, die amerikanischen Wohlstand und Arbeitsplätze abziehen.
Handelsminister Howard Lutnick lieferte bereits während eines WEF-Panels eine scharfe Abrechnung und erklärte das Scheitern genau jener Ideologie, die das Forum lange vertreten hat.
„Der Globalismus ist im Westen und in den Vereinigten Staaten von Amerika GESCHEITERT! Es ist eine GESCHEITERTE Politik!“
Lutnick erklärte:
„Die Trump-Regierung und ich sind hier, um einen sehr klaren Punkt zu machen – Globalisierung ist im Westen und in den Vereinigten Staaten von Amerika gescheitert. Es ist eine gescheiterte Politik. Es ist das, wofür das WEF gestanden hat: exportieren, auslagern, fernverlagern, die billigste Arbeitskraft der Welt finden und glauben, die Welt werde dadurch ein besserer Ort.“
Er betonte, dass die Globalisierung „Amerika zurückgelassen“ und „die amerikanischen Arbeiter zurückgelassen“ habe, und stellte dem das Trump-Modell gegenüber: „America First ist ein anderes Modell.“ Lutnick kritisierte zudem europäische Vorstöße für grüne Energie als Risiko, sich China zu unterwerfen, und unterstrich, wie globalistische Pläne oft Gegner bereichern – auf Kosten des Westens.
Diese Aussagen eines ranghohen Trump-Beamten, direkt im Herzen von Davos, verstärken die Botschaft: Die Ära des ungebremsten Globalismus ist vorbei. Keine ausgelagerten Zukunftschancen mehr und kein Kniefall vor nicht gewählten Gremien.
Regimewechsel im Iran gescheitert – nun Angriff bevorstehend?

USA und Israel arbeiten intensiv an der Zerschlagung des Iran und Ersetzung der gewählten Regierung durch eine Marionettenjunta, wie dies schon einmal erfolgreich im Jahr 1953 durchexerziert wurde. Die Ereignisse wurden in den westlichen Konzernmedien und Öffentlich-Rechtlichen völlig ins Gegenteil verzerrt, erklärt US-Politikprofessor John J. Mearsheimer. Die Angriffe durch bezahlte Söldner im Landesinneren führten nicht […]
Der Beitrag Regimewechsel im Iran gescheitert – nun Angriff bevorstehend? erschien zuerst unter tkp.at.
„Scheiß CDU“: So wurde Friedrich Merz auf der Grünen Woche begrüßt
„Leckere Häppchen und süße Hunde: Merz besucht die Grüne Woche“ (SZ), „Merz: „Ernährungssicherheit rückt stärker in den Fokus“ (DF) – so oder so ähnlich beschreiben unsere regierungsnahen Medien den gestrigen Auftritt von Bundeskanzler Merz auf der „grünen Woche“. Vergeblich sucht man nach der Nachricht, wie die Begrüßung des von einer Vielzahl von Leibwächtern geschützten Bundeskanzlers […]
Der Beitrag „Scheiß CDU“: So wurde Friedrich Merz auf der Grünen Woche begrüßt erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Das Kinsey-Dossier: Bestialität und Baby-Orgasmen als “sexuelle Aufklärung”
Er galt als Ikone der »sexuellen Aufklärung« – doch hinter der Fassade der Wissenschaft betrieb der Sexualforscher Alfred Charles Kinsey nichts weniger als einen Frontalangriff auf das Wertefundament der westlichen Kultur. Mit statistischen Thesen erklärte er Promiskuität zur Norm, moralische Grenzen zur Lüge und Schutzgesetze für Frauen, Kinder und Familie zu überholten Relikten. Er betätigte sich in homosexuellen Ausschweifungen und relativierte sogar Sex mit Tieren und Baby-Orgasmen als »normal«. Zudem ließ er sich von Pädophilen beeinflussen.
Von Guido Grandt
Einen historischen Tiefpunkt erreichte die gezielt vorangetriebene Sexualisierung der westlichen Gesellschaft – insbesondere die von Kindern – durch den US-amerikanischen Sexualforscher und Hochschullehrer Alfred Charles Kinsey (1894-1956), Professor für Zoologie an der Indiana University.
Seine sogenannten statistischen Erhebungen zum menschlichen Sexualverhalten wirkten wie ein Brandbeschleuniger und gelten bis heute als zentraler Auslöser der sogenannten »Sexuellen Revolution« – mit gesellschaftlichen Folgen, deren Tragweite erst Jahrzehnte später in vollem Umfang sichtbar wurde.
Zoologe und »Wespenspezialist« mutierte zum weltweit bekannten Sexualforscher
An dieser Stelle ein Blick auf seine »Ausbildung« und seinen Werdegang: Alfred Charles Kinsey studierte zunächst am Bowdoin College, anschließend an der Harvard University, wo er auch promovierte. 1920 begann er seine akademische Laufbahn als Zoologe an der Indiana University in Bloomington – eine Position, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1956 innehatte.
In Bloomington machte sich Kinsey zunächst einen Namen als Spezialist für Gallwespen. Mit pedantischer Akribie sammelte, vermaß und katalogisierte er persönlich rund 35.000 Insekten – eine Tätigkeit, die seinen Hang zur statistischen Erfassung und Quantifizierung biologischer Phänomene deutlich erkennen ließ.
Kinseys dubiose »Fallgeschichten« – das dunkle Fundament seiner Sexualforschung
Erst 1938 begann Kinseys spätere, folgenreiche Laufbahn als Sexualforscher. Auslöser war eine Anfrage der Studentinnenvereinigung der Bloomington University, die ihn als Biologen bat, sogenannte »Ehevorbereitungskurse« anzubieten.
In diesem Zusammenhang begann Kinsey mit umfangreichen Befragungen zum Sexualverhalten von Männern und Frauen und legte Sammlungen sogenannter »sexueller Fallgeschichten« an.
Der Fokus lag dabei jedoch nicht auf Partnerschaft, Beziehung oder Schwangerschaft, sondern nahezu ausschließlich auf statistischen Erhebungen zu sogenannten »sexual outlets« – sexuellen Triebentladungen.
Mit Unterstützung der Universität rückte diese Form der Sexualforschung rasch ins Zentrum von Kinseys Arbeit. 1947, kurz vor der Veröffentlichung seines ersten Buches, gründete er schließlich das Kinsey Institute for Sex Research an der Indiana University – heute bekannt als The Kinsey Institute for Research in Sex, Gender, and Reproduction.
1948 erschien sein Buch Sexual Behavior in the Human Male (Das sexuelle Verhalten des Mannes) und 1953 Sexual Behavior in the Human Female (Das sexuelle Verhalten der Frau).
Rockefeller finanzierte Kinseys »Schundbücher«
Übrigens wurden beide Bücher maßgeblich von der Indiana University sowie der Rockefeller Foundation finanziert und unter dem Sammelbegriff Kinsey-Report veröffentlicht.
Darin präsentierte Kinsey die Ergebnisse seiner über zwanzig Jahre hinweg durchgeführten Befragungen von insgesamt rund 18.000 Personen aus dem gesamten Land.
Quelle Bildzitat/Screenshot: https://web.archive.org/web/20230215132414/https://vigilantcitizen.com/vigilantreport/the-university-of-indiana-unveiled-a-statue-honoring-alfred-kinsley-a-research/
Aufsehenerregende Studienergebnisse: Schockzahlen, die Moral und Recht kippten
Die publizierten Resultate sorgten für erhebliches Aufsehen – und legten zugleich den Grundstein für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Paradigmenwechsel:
Rund 90 Prozent der befragten Männer gaben an:
- gelegentlich zu masturbieren;
- etwa 40 Prozent berichteten von homosexuellen Erfahrungen;
- jeder zweite Amerikaner habe vorehelichen Geschlechtsverkehr gehabt;
- und jede vierte amerikanische Frau soll untreu gewesen sein.
Diese Zahlen wurden fortan als wissenschaftliche Legitimation für eine radikale Neubewertung sexueller Normen herangezogen – ungeachtet methodischer Schwächen, fragwürdiger Stichproben und der politischen sowie ideologischen Verwertbarkeit der Ergebnisse.
Kinsey erklärte Orgasmen bei Babys und Sex mit Tieren als »normal«
Auch sogenannte »Bestialität« – sexueller Kontakt zwischen Mensch und Tier – erklärte Alfred Charles Kinsey in seinen Veröffentlichungen für nicht abweichend vom vermeintlich »Normalen«.
In diesem Zusammenhang definierte er Orgasmen pauschal als bloße »Auslassventile« und erklärte sie für »gleichberechtigt zwischen Mann und Frau, Junge und Hund, Mann und Junge, Mädchen oder Baby. Denn es gebe keine Abnormität und keine Normalität.«
Noch einmal: Durch die Einbeziehung von »Junge und Hund« schloss Kinsey Bestialität in das ein, was scheinbar »normal« sei!
Seinen »Daten« zufolge hatten 50 % der Männer (hauptsächlich Bauernjungen) Sex mit einem Tier. So schrieb er einmal: »Es gibt Geschichten von auf dem Bauernhof aufgezogenen Männern, die in einem großen städtischen Zentrum wichtige Positionen in der Geschäfts-, akademischen oder politischen Welt erreicht haben und jahrelang in ständiger Angst gelebt haben, dass ihre frühen Geschichten entdeckt werden. Der Kliniker, der diesen Personen versichern kann, dass solche Aktivitäten biologisch und psychologisch Teil des normalen Säugetierbildes sind und dass solche Kontakte bei einem so hohen Prozentsatz der Farmpopulation vorkommen, wie wir bereits angedeutet haben, kann wesentlich zur Lösung dieser Konflikte beitragen.«
Übrigens: Als 1998 der Kinsey-Report neu aufgelegt wurde, schrieb der damalige Direktor des Kinsey-Instituts John Bancroft, Kinseys Ziel sei es gewesen, sich für eine größere Toleranz bezüglich sexueller Vielfalt einzusetzen.
Kinseys »geheimes« Doppelleben
Was sich erst Jahre später herausstellte: Kinsey war zwar verheiratet und trat nach außen als nüchterner, konservativ wirkender Wissenschaftler auf, führte jedoch ein strikt abgeschottetes Doppelleben.
Zeitgenössische Berichte und spätere Recherchen legen nahe, dass Kinsey privat sexuelle Praktiken auslebte, die er öffentlich zugleich wissenschaftlich relativierte und zu normalisieren suchte – darunter homosexuelle Kontakte sowie sadomasochistische Neigungen.
Dieses Spannungsverhältnis zwischen öffentlicher Rolle und privater Lebensführung wirft ein zusätzliches Licht auf seine Forschung: Sie erscheint nicht mehr allein als distanzierte Analyse, sondern auch als ideologisch und persönlich motivierte Grenzverschiebung.
Kinsey – homosexuell, voyeuristisch, exhibitionistisch
So soll Kinsey bereits im Alter von acht Jahren seine ersten homosexuellen Erfahrungen mit anderen Jungen gemacht haben. Offenbar führte er selbst seine homosexuellen Neigungen immer wieder auf diese Erfahrungen zurück.
Zudem zeigte er als junger Pfadfinderführer seine voyeuristischen und exhibitionistischen Neigungen. Und er mochte es, Nachbarn und Vorübergehende zu schockieren, indem er fast unbekleidet in seinem Wildgarten arbeitete.
Später, als Professor an der Indiana University, begann er mit homosexuellen Kontakten zu einigen seiner Studenten. Denn bei den oft wochenlang dauernden zoologischen Exkursionen wollte er immer, dass seine männlichen Studenten in Zelten und nicht in einem Hotel übernachteten.
Außerdem liebte er es, sich seinen Studenten im Freien nackt zu zeigen und ihnen am Abend stundenlange detaillierte Berichte über sexuelle Praktiken vorzutragen.
Schon in jener Zeit war aus Kinsey ein »sexueller Rebell« geworden, der sich mitunter manipulierend und aggressiv zeigte. Ein Mann, der seine berufliche Autorität und das Vertrauen in ihn als Lehrer missbrauchte.
Gruppensex und extremer Sadomasochismus
Kinseys Doppelleben wirkte sich aber auch noch anders aus: So veranstaltete er in einem sorgfältig verborgenen Raum unter dem Dach seines Hauses regelmäßig »Gruppensex-Spiele« mit seinen Mitarbeitern sowie ausgewählten Gästen. Auch deren Frauen mussten dabei mitmachen, ebenso seine Ehefrau Clara Kinsey.
Mehr noch: Professor Kinsey ließ die heterosexuellen, homosexuellen und sadomasochistischen Szenen sogar von einem professionellen Kamerateam filmen.
Letztlich litt Kinsey selbst unter extremem Sadomasochismus, nahm immer wieder gewaltsame, außerordentlich schmerzhafte Manipulationen an seinem Genitale vor.18
Schließlich reichten ihm für seine homosexuellen Neigungen seine Mitarbeiter nicht aus, so dass er sich auch in der Homosexuellenszene in Chicagos betätigte.
Kinsey stand unter dem Einfluss von »pädophilen Schulleitern«
Zu Kinseys schärfsten Kritikerinnen zählte die US-amerikanische Kommunikationswissenschaftlerin Judith Ann Reisman (1935-2021). Sie war Präsidentin des Institute for Media Education in Sacramento und Beraterin verschiedener US-amerikanischer Justiz-, Erziehungs- und Gesundheitsbehörden.
In ihrem Aufsatz »Kinseys pädophile und pansexuelle Daten – ein Einblick«, veröffentlicht beim Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft, setzte sie sich detailliert und fundamental kritisch mit den Grundlagen und Folgen von Kinseys Sexualforschung auseinander:
»Beide Biographen, die die neuen Biographien über Kinsey veröffentlicht haben, geben zu, dass Kinsey sich gewohnheitsmäßig sadistisch-homosexuell und -bisexuell verhielt. Sie beschreiben, wie Kinsey seine männlichen Studenten sexuell verführt hatte. Seine Frau, seine Mitarbeiter und deren Frauen zwang er, mit ihm und für ihn illegale Pornofilme auf dem Dachboden seines Hauses zu erstellen.«
Weiter: »Wir wissen heute, dass Kinsey ‘stark unter dem Einfluss von fünf pädophilen Schulleitern’ aus New England stand, die ‘offen sagten, dass sie sehr innige Beziehungen zu zwölf- bis dreizehnjährigen Jungen hatten.’«
FORTSETZUNG IN TEIL 2
Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel.
- Sein kostenloser Blog: https://www.guidograndt.de/
- Seine Bücher: Guido Grandt bei Amazon
Quellen
- https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/alfred-c-kinsey-report
- https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/kinsey-report/7778
- https://www.stjosef.at/morallexikon/bestial.htm
- https://web.archive.org/web/20230215132414/https://vigilantcitizen.com/vigilantreport/the-university-of-indiana-unveiled-a-statue-honoring-alfred-kinsley-a-research/
- Bancroft, J. in Kinsey: A., Sexual Behavior of the Female; Neuauflage 1998, S. 9, zit. nach Reisman, J., KCC, S. 17. Bancroft war Direktor des Kinsey-Instituts von 1995-20
- Paul, R.: Kopernikus der Triebe, DER SPIEGEL, 50/1997
- Jones, J. H.: Alfred C. Kinsey A Public/Private Life, W. W. Norton, New York, 1997, S. 276
- Jones, J. H.: Alfred C. Kinsey A Public/Private Life, W. W. Norton, New York, 1997, S. 697
- William Dallenbeck, Clarence Tripp. Tripp kommt in der BBC-Dokumentation zu Wort. Siehe Fußn. 2 / https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/alfred-c-kinsey-report/
- Jones, J. H.: Alfred C. Kinsey A Public/Private Life, W. W. Norton, New York, 1997, S. 385, 604, 609, 610
- https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/
- Siehe James Jones: Alfred C. Kinsey A Public/Private Life , S. 499-500, 605-14 (1997); Jonathan Gathorne-Hardy: Sex the Measure of All Things: A Life of Alfred C. Kinsey, S. 82-99 (1998) / Secrets: Kinsey’s Pedophiles, (England’s Yorkshire television broadcast June 17, 1998) (interviewing Jonathan Gathorne-Hardy, Kinsey biographer) (on file with author) / https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/
Codex Alimentarius – ESC
Quelle: (6) Codex Alimentarius – by esc Die Lebensmittel in Ihrem Supermarktregal, die Pestizide, die…
The post Codex Alimentarius – ESC first appeared on Axel B.C. Krauss.
Moderna erhält Finanzierung für mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff von CEPI

Moderna sicherte sich neue Finanzmittel von einer internationalen Organisation für seinen experimentellen modRNA-Vogelgrippe-Impfstoff, nachdem das US-Gesundheitsministerium (HHS) im vergangenen Jahr rund 700 Millionen US-Dollar an zuvor zugesagten Finanzmitteln zurückgezogen hatte. Das Biotechnologieunternehmen gab bekannt, dass es bis zu 54,3 Millionen US-Dollar von der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) erhalten wird, um die Entwicklung seines […]
Der Beitrag Moderna erhält Finanzierung für mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff von CEPI erschien zuerst unter tkp.at.
UNO will jede Kritik am Klimawandel-Schwindel zensieren
Die UNO unterdrückt Kritik am anhaltenden Klimawandel-Schwindel: Auf der UNO-Klimakonferenz (COP30), die im November 2025 in Brasilien stattfand, unterstützten mehrere Staaten die UNO-Erklärung zur Informationsintegrität beim Klimawandel. Diese Initiative erkennt die zunehmende Verbreitung von Klimadesinformationen in Medien und Politik an und versucht, sie zu bekämpfen. Gastbeitrag von Robert Williams Die UNO-Erklärung ist vorgeblich ein Versprechen, „falsche Informationen“ über den […]
Der Beitrag UNO will jede Kritik am Klimawandel-Schwindel zensieren erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Kernkraftbefürworter Merz – „Haltet den Dieb!“

Die an dem größten Sabotageakt Deutschlands – genannt Energiewende – beteiligten Politiker aller Couleur sind nicht naiv oder dumm. Sie wissen Bescheid, sie wissen genau, was sie da für einen gigantischen Schaden angerichtet haben. Jetzt geht es darum, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Von Manfred Haferburg
Ich habe mehrere Tage gebraucht, um mich von meinem Schleudertrauma, dass ich mir beim Kopfschütteln zuzog, wieder einigermaßen zu erholen. Auch die Beule am Kopf, die entstand, als ich mir mit eigener Hand gegen die Stirn schlug, schwillt langsam ab. Langsam verraucht auch die Wut über die unfassbare Heuchelei und kognitive Dissonanz der einstigen Volkspartei CDU/CSU und geht in Resignation über.
Da kommt der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland im Januar des Jahres 2026 um die Ecke und fragt beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in Halle/Saale, ob es denn „irgendwann mal wieder akzeptable Marktpreise in der Energieerzeugung“ geben würde. Er versucht, die Schuld für die immer irrer werdende Energiewende jemand anderem in die Schuhe zu schieben. In anklagendem Ton heuchelt er: „Wir machen die teuerste Energiewende der Welt. Ich kenne kein zweites Land, das es sich so schwer macht und so teuer macht wie Deutschland. Wir haben uns da etwas vorgenommen, was wir jetzt korrigieren müssen, aber wir haben eben zu wenig Energieerzeugungskapazitäten… Es war eben ein schwerer strategischer Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen. Wenn man es schon macht, hätte man wenigstens vor drei Jahren die letzten verbleibenden Kernkraftwerke in Deutschland am Netz lassen müssen, damit man wenigstens die Stromerzeugungskapazitäten hat, wie wir es zu dem damaligen Zeitpunkt hatten.“
Diese Aussage ist an Chuzpe kaum zu übertreffen. Er schiebt die Schuld an der Energiemisere seiner Vorgängerin und der Ampel-Regierung zu, wobei er damit sogar recht hat. Er vergisst aber dabei absichtsvoll, sein eigenes diesbezügliches Versagen zu erwähnen. Da ruft ein Dieb: „Haltet den Dieb!“
Friedrich Merz rechnet mit der Vergesslichkeit der Wähler
Kann nicht irgendwer mal den Bundeskanzler daran erinnern, in welcher Partei er ist? Oder, dass er seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages ist – mit einer Unterbrechung von 2009 bis 2021. Seit 2021 sitzt er wieder im Bundestag. Oder dass er, um Kanzler zu werden, einen Koalitionsvertrag mit der SPD geschlossen hat, in welchem das Wort Kernenergie gar nicht auftaucht? Oder dass er kraft seiner Richtlinienkompetenz dem Energiewendezirkus ein Ende machen könnte?
Ein gutes halbes Jahr vor der Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke, genauer gesagt am 22. September 2022, brachte die AfD einen Entschließungsantrag in den Bundestag ein, der den Weiterbetrieb der damals noch laufenden Kernkraftwerke forderte. Der Antrag war ein Änderungsantrag zum Atomgesetz und enthielt folgende Kernforderungen: Stoppen der Abschaltung der drei letzten deutschen Kernkraftwerke (Isar 2, Emsland, Neckarwestheim 2) sowie Entfristung der Laufzeiten im Atomgesetz und Abschaffung der Strommengenbegrenzung.
Die vereinigten Parteien der sogenannten demokratischen Mitte, die ja bekanntlich bis in die linkeste Ecke hineinreicht, schmetterten den Antrag einstimmig ab, auch die CDU/CSU Fraktion. Auch die FDP stimmte gegen den Antrag. Ganz offensichtlich rechnet Friedrich Merz mit der Vergesslichkeit der Wähler. Sie sollen wohl auch vergessen, dass sich die Merz-Regierung im Koalitionsvertrag zur Fortsetzung der Politik der Klimaneutralität bis 2045 bekennt. Hätte der Antrag der AfD am 22. September 2022 im Bundestag eine Mehrheit bekommen – mit den Stimmen der CDU/CSU, der FDP und der AfD, hätte es zwar knapp, aber gereicht –, würden heute in der Bundesrepublik Deutschland wahrscheinlich sechs, aber mindestens drei große Kernkraftwerksblöcke für Grundlast sorgen. Dann hätte die Kernkrafttirade des Herrn Bundeskanzler Merz wenigstens ein Minimum von Substanz und wäre nicht ganz so frech und völlig absurd. Aber die Brandmauer war der CDU/CSU und der FDP viel wichtiger als das Wohl des Volkes und der Wirtschaft.Die CDU/CSU kann sich nicht herausreden, dass sie die Folgen des Kernenergieausstieges nicht vorher gekannt hätte. Richtig klar wurde mir das im März 2024 während eines Interviews, zu dem mich die Plattform „markt intern“ eingeladen hatte. Mir war ein Expertengespräch mit einem CDU-Energiepolitiker versprochen worden. Der Interviewer Gregor Kuntze-Kaufhold hatte dazu den Volkswirt und Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus Wiener gewonnen, der im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages sitzt. Dieses Gremium ist für alle Aspekte der Energiewende und die damit verbundenen Fragen des Klimaschutzes sowie für das Thema Energieeinsparung zuständig – also der richtige Mann. Sie wissen genau, was sie da für einen gigantischen Schaden angerichtet habenDer Interviewer gab sich alle Mühe, dem CDU-Politiker eine Bühne für seine Ausführungen zu bieten. So kam ich die ersten 15 Minuten gar nicht zu Wort, während die feinen Unterschiede der Akzeptanz von Kernkrafttechnologien in CDU/CSU-Köpfen detailliert herausgearbeitet wurden. Es zeigte sich, dass Herr Dr. Wiener durchaus sachkundig über die Kernenergie sprechen konnte. Er wusste über den immensen Restwert der nun in Zerstörung befindlichen Kraftwerke, den er mit 140 Milliarden Euro bezifferte, die mutwillig zerstört werden. Er nannte korrekt die Grenzkosten von 2 bis 3 Eurocent pro Kilowattstunde und vertrat über den Weiterbetrieb bzw. das Wiederanfahren der Kernkraftwerke durchaus vernünftige Ansichten, die ich teilen konnte. Aber – immer dann, wenn es konkret wurde, öffnete er den Satzstanzbaukasten. Er schob die Schuld an der Zerstörung der Kraftwerke der Ampelregierung in die Schuhe und vergaß, dass es die Kanzlerin Merkel von seiner Partei war, die in einer Panikreaktion den Ausstieg eingefädelt hatte.
Es lohnt sich, dieses Gespräch unter dem Gesichtspunkt der Äußerungen von Kanzler Merz noch einmal anzusehen. Da kommt es zu einer Szene (Min. 31:40), die typisch für den Umgang von Medien und Politik mit der Kernkraft ist. Dr. Wiener behauptete, dass die CDU/CSU ja schon jahrelang für den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke werbe, aber leider, leider, leider keine Mehrheit dafür zustande bringen könne. So wäre es nun mal in einer Demokratie. Ich erhob daraufhin den Einwand: „Ihre Fraktion hat im Dezember geschlossen gegen einen Antrag auf Weiterbetrieb der letzten Kernkraftwerker gestimmt, weil der Antrag von der falschen Partei kam“. Wiener schaute betreten in die linke untere Ecke: „Das ist noch einmal ein besonderes Thema.“ Der Moderator hakte sofort ein: „Das müssen wir jetzt auch nicht wirklich vertiefen…“, um dann etwas über irgendeine volkswirtschaftliche Seite herumzustottern.
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Der Beitrag Kernkraftbefürworter Merz – „Haltet den Dieb!“ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Donald Trump erklärt, er habe einen Erlass zur Wiederbelebung psychiatrischer Einrichtungen und Irrenanstalten unterzeichnet, um „die Menschen von den Straßen zu holen“
„Unsere Städte und Bürger Chaos und Angst zu überlassen, ist weder mitfühlend gegenüber Obdachlosen noch gegenüber anderen Bürgern. Meine Regierung wird einen neuen Ansatz verfolgen, der auf den Schutz der öffentlichen Sicherheit ausgerichtet ist.“
The WinePress
Während einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte Präsident Donald Trump, er habe einen Erlass unterzeichnet, um staatlich unterstützte psychiatrische Einrichtungen und Irrenanstalten wieder einzuführen, und behauptete, dies sei ein Weg, um die Obdachlosigkeit im Land zu bekämpfen.
„Ich habe einen Erlass unterzeichnet, um psychiatrische Einrichtungen und Irrenanstalten zurückzubringen. Wir werden sie zurückbringen müssen. Ich hasse es, diese Dinger zu bauen, aber man muss die Menschen von den Straßen holen.“
Der Präsident fuhr fort, dass es während seiner Kindheit in Queens, New York, einen Ort namens „Creedmoor“ gegeben habe. Trump erinnerte sich daran, wie er seine Mutter gefragt habe, warum es dort „Gitter vor den Fenstern“ gebe. Seine Mutter habe ihm geantwortet: „In diesem Gebäude sind Menschen, die sehr krank sind.“
„Ich werde das nie vergessen – ich weiß nicht, ob es das noch gibt, denn sie haben die meisten davon abgeschafft. Die Demokraten in New York haben sie abgerissen, und die Menschen leben jetzt auf der Straße. Deshalb leben so viele Menschen in Kalifornien und an anderen Orten auf der Straße.“
Obwohl es auf der Website des Weißen Hauses (zumindest bisher) keinen neuen Erlass gibt, unterzeichnete Trump im Juli einen Erlass mit dem Titel „Beendigung von Kriminalität und Unordnung auf Amerikas Straßen“.
In dem Erlass heißt es:
Endemische Landstreicherei, ordnungswidriges Verhalten, plötzliche Konfrontationen und gewalttätige Angriffe haben unsere Städte unsicher gemacht. Die Zahl der Menschen, die in den Vereinigten Staaten in einer einzigen Nacht im letzten Jahr der vorherigen Regierung auf der Straße lebten – 274.224 – war die höchste jemals verzeichnete. Die überwältigende Mehrheit dieser Menschen ist drogenabhängig, leidet an einer psychischen Erkrankung oder an beidem. Fast zwei Drittel der Obdachlosen geben an, in ihrem Leben regelmäßig harte Drogen wie Methamphetamine, Kokain oder Opioide konsumiert zu haben. Ein ebenso großer Anteil der Obdachlosen berichtet, an psychischen Erkrankungen zu leiden. Die Bundesregierung und die Bundesstaaten haben Dutzende Milliarden Dollar für gescheiterte Programme ausgegeben, die Obdachlosigkeit behandeln, aber nicht ihre Ursachen, und dadurch andere Bürger öffentlichen Sicherheitsrisiken aussetzen.
Die Verlagerung obdachloser Menschen in langfristige institutionelle Einrichtungen zur humanen Behandlung durch den angemessenen Einsatz von Zwangseinweisungen wird die öffentliche Ordnung wiederherstellen. Unsere Städte und Bürger Chaos und Angst zu überlassen, ist weder mitfühlend gegenüber Obdachlosen noch gegenüber anderen Bürgern. Meine Regierung wird einen neuen Ansatz verfolgen, der auf den Schutz der öffentlichen Sicherheit ausgerichtet ist.
In Abschnitt drei des Erlasses, „Bekämpfung der Landstreicherei auf Amerikas Straßen“, wird präzisiert, wer von den Maßnahmen betroffen sein könnte.
Der Justizminister, der Gesundheitsminister, der Minister für Wohnungsbau und Stadtentwicklung sowie der Verkehrsminister sollen unverzüglich Schritte unternehmen, um ihre Ermessensförderprogramme zu prüfen und festzustellen, ob – im gesetzlich zulässigen Umfang – Fördermittel vorrangig an Empfänger in Bundesstaaten und Kommunen vergeben werden können, die aktiv die folgenden Kriterien erfüllen:
(i) Durchsetzung von Verboten des offenen illegalen Drogenkonsums;
(ii) Durchsetzung von Verboten des urbanen Campierens und Herumlungerns;
(iii) Durchsetzung von Verboten des städtischen Hausbesetzens;
(iv) Durchsetzung und gegebenenfalls Einführung von Standards, die Personen betreffen, die eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellen und an schweren psychischen Erkrankungen oder Substanzgebrauchsstörungen leiden oder auf der Straße leben und nicht für sich selbst sorgen können, durch betreute ambulante Behandlung oder durch Verlegung in Behandlungszentren oder andere geeignete Einrichtungen mittels Zwangseinweisung oder anderer verfügbarer Mittel, im gesetzlich zulässigen Umfang; oder
(v) wesentliche Umsetzung und Einhaltung der – soweit erforderlich – Registrierungs- und Meldepflichten des Gesetzes über das Register und die Benachrichtigung von Sexualstraftätern, insbesondere im Fall registrierter Sexualstraftäter ohne festen Wohnsitz, einschließlich der angemessenen Kartierung und Überprüfung des Aufenthaltsorts obdachloser Sexualstraftäter.
Damals veröffentlichte Scout Katovich, linksorientierte leitende Mitarbeiteranwältin beim Trone Center for Justice and Equality der American Civil Liberties Union, folgende Stellungnahme als Reaktion auf den Erlass:
„Vom sogenannten ‚Big Beautiful Bill‘, das Millionen Menschen die Gesundheitsversorgung entzieht, bis hin zu diesem gefährlichen Erlass zeigt jede Handlung dieser Regierung eine bemerkenswerte Missachtung der Rechte und der Würde schutzbedürftiger Menschen.
Menschen in geschlossene Einrichtungen zu drängen und Behandlungen zu erzwingen, wird Obdachlosigkeit nicht lösen und Menschen mit Behinderungen nicht unterstützen. Das Gegenteil ist der Fall – Institutionen sind gefährlich und tödlich, und Zwangsbehandlungen funktionieren nicht. Wir brauchen sichere, würdige und bezahlbare Wohnungen sowie gleichen Zugang zu medizinischer Versorgung und freiwillige, gemeindebasierte psychiatrische und evidenzbasierte Suchthilfe durch vertrauenswürdige Anbieter. Doch statt in diese bewährten Lösungen zu investieren, gibt Präsident Trump Einzelpersonen die Schuld an systemischen Versäumnissen und verschärft Politiken, die Menschen bestrafen, die nirgendwo sonst hingehen können – und das alles, nachdem er ein Gesetz unterzeichnet hat, das Medicaid, den wichtigsten Finanzierer für Sucht- und psychiatrische Versorgung, massiv zerstört.
Obdachlosigkeit ist ein politisches Versagen. Bundesmittel zu instrumentalisieren, um grausame und ineffektive Ansätze gegen Obdachlosigkeit zu fördern, wird diese Krise nicht lösen.“
Im vergangenen Jahr sorgte Brian Kilmeade von Fox News’ Fox & Friends für Kontroversen, als er vorschlug, Obdachlose und andere Drogenabhängige sollten getötet und möglicherweise zwangsweise durch tödliche Injektionen beseitigt werden, um das wachsende Problem im Land zu lösen.
Krank: Fox-News-Moderator Brian Kilmeade sagt offen, Obdachlose in Amerika müssten getötet werden:
AUTORENKOMMENTAR
Ich hasse es, ständig so zynisch zu sein (kann man es mir verübeln), aber ist der Vorwand, um bundesstaatlich militarisierte „Säuberungstrupps“ zu rechtfertigen, die Menschen von den Straßen entfernen, sie in schlecht finanzierte Gebäude und Lager werfen – das Zeug, das wir aus Horror- und Geistergeschichten kennen – damit sie vergessen werden, das langfristige Ziel?
Sind dies die Orte, an die Dissidenten zur „Behandlung“ gebracht werden? Sogenannte „psychische Krankheiten“ sind laut klinischer Psychologie und Psychiatrie so weitverbreitet und allumfassend, dass praktisch alles und jeder – je nach behandelndem „Arzt“ – als etwas eingestuft werden kann. Es handelt sich also um eine falsche Wissenschaft.
- Timotheus 6,20–21: O Timotheus, bewahre das dir Anvertraute und meide das unheilige, nichtige Geschwätz und die Einwände der fälschlich so genannten Wissenschaft, zu der sich manche bekannt haben und dadurch vom Glauben abgeirrt sind. Die Gnade sei mit euch. Amen.
Nennen Sie mich einen „Verschwörungstheoretiker“, das ist in Ordnung: Sie dürfen gern anderer Meinung sein. Doch bei allem, was diese Regierung tut – ob Trump oder Biden oder wer auch immer – werde ich stets skeptisch bleiben und Fragen stellen. Was kommt als Nächstes? Ein Erlass zur Wiederherstellung „schöner“ Lobotomien?
Trump wirft BRICS aus Amerika hinaus
Seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems im Jahr 1971 dominiert der US-Dollar das globale Finanzsystem als wichtigste Reservewährung. Er wird im internationalen Handel, bei staatlicher Kreditaufnahme und in den Reserven der Zentralbanken verwendet.
Diese Dominanz ermöglicht es den Vereinigten Staaten, sich günstig zu verschulden und weltweit erheblichen finanziellen Einfluss auszuüben.
Jüngste Maßnahmen der Trump-Regierung, die mitunter als eine Art Neo-Monroe-Doktrin bezeichnet werden, lassen sich vor dem Hintergrund verstehen, die Vorherrschaft des Dollars gegen Herausforderungen durch aufstrebende Mächte wie China und Russland zu verteidigen.
Der Aufstieg der De-Dollarisierung
Auch wenn der Dollar weiterhin dominiert, hat sich sein Griff über Jahrzehnte hinweg gelockert. Laut Daten des IWF und von Zentralbanken ist der Anteil des Dollars an den weltweiten Währungsreserven von über 70 Prozent im Jahr 2000 auf unter 60 Prozent in den letzten Jahren gefallen. Dies spiegelt breitere Bestrebungen vieler Staaten wider, ihre Abhängigkeit von der US-Währung zu verringern. Gleichzeitig ist der Anteil Chinas deutlich gestiegen.
Zugleich betreiben immer mehr Staaten eine De-Dollarisierung, also die Reduzierung der Nutzung des Dollars im internationalen Handel und in den Reserven. Dieser Trend wird unter anderem durch den Wunsch angetrieben, die Abhängigkeit von der US-Geldpolitik und von Sanktionen zu verringern, einschließlich erhöhter Zölle und einseitiger wirtschaftlicher Maßnahmen gegen Handelspartner und Gegner.
BRICS: Geopolitik, Gold und eine mögliche Währungsherausforderung
Die Gruppe der Schwellenländer BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) steht im Zentrum der Rivalität zur Dollar-Hegemonie. Auf verschiedenen Gipfeltreffen wurde die Idee einer BRICS-Währung oder einer gemeinsamen alternativen Währung diskutiert, teils verbunden mit dem Vorschlag, diese mit Gold zu unterlegen. Ziel wäre es, den Wert zu verankern und Länder anzusprechen, die Fiat-Währungen misstrauen, die per Definition nicht durch Gold gedeckt sind, sondern durch Konventionen, Ölhandelsströme sowie die globale wirtschaftliche und militärische Dominanz der Vereinigten Staaten.
Während Kreml-Vertreter die baldige Einführung einer einheitlichen Währung zur Ablösung des Dollars bestritten haben, bestehen Vorschläge für den Handel in Nicht-Dollar-Währungen und Diskussionen über alternative Abwicklungssysteme fort. Der historische Kontext des Goldstandards und seine Verbindung zum Vertrauen in Währungen spielt in diesen Debatten eine zentrale Rolle.
Trumps Neo-Monroe-Doktrin: Zölle als Verteidigung des Dollars
Seit seiner Rückkehr ins Amt hat Präsident Donald Trump die Verteidigung des Dollars zu einem zentralen Bestandteil seiner außenwirtschaftlichen Politik gemacht. Er drohte BRICS-Staaten oder jedem Land, das eine Währung zur Ablösung des Dollars im internationalen Handel unterstützt, mit 100-prozentigen Zöllen. Offensichtlich betrachtet die Regierung die Dollar-Dominanz als nicht verhandelbar.
Indem der Zugang zum Handel an die Akzeptanz der Rolle des Dollars geknüpft wird, versucht die Regierung, die weltweite Abhängigkeit vom US-Dollar für Handelsabrechnung und Reserven zu festigen. Diese Strategie verbindet Trumps breitere Zoll- und Industriepolitik direkt mit der Aufrechterhaltung der Dollar-Dominanz weltweit.
Dollar-Vormacht, Öl und strategische Macht der USA
Der besondere Status des Dollars wurde historisch durch seine Rolle auf den Ölmärkten gestützt, das sogenannte Petrodollar-System. Da Öl überwiegend in Dollar bepreist und gehandelt wird, wurde die globale Nachfrage nach der US-Währung durch Energiehandelsströme gestärkt. Jüngste strategische Schritte der Trump-Regierung in ölreichen Regionen wie Venezuela werden von einigen Analysten als Versuche interpretiert, das Petrodollar-System zu stützen und zentrale Energieressourcen innerhalb dollarzentrierter Märkte zu halten.
Aus Sicht der Währungserhaltung ist das schlüssig. Auch wenn die Vereinigten Staaten selbst zu einem großen Ölproduzenten und -exporteur geworden sind, bleibt die Aufrechterhaltung der Dollar-Bepreisung in den Energiemärkten entscheidend, um die Nachfrage nach der Währung zu sichern.
Handel, Ersparnisse, Innovation und die Rolle des Dollars
Die Dominanz des Dollars bringt enorme Vorteile für die Welt ebenso wie für die Vereinigten Staaten. Sie senkt Transaktionskosten für US-Exporteure und -Importeure und festigt die Rolle der USA in globalen Wertschöpfungsketten, vereinfacht aber auch Rechnungsstellung und Abwicklung im Handel zwischen anderen Ländern mit weniger stabilen Währungen. Sein Status als wichtigste Reservewährung untermauert zudem die Liquidität und Tiefe der US-Kapitalmärkte und ermöglicht günstige Kreditaufnahme, die Investitionen in Technologie und Innovation antreibt. Der Dollar in Form von US-Staatsanleihen diente für einen Großteil der Welt auch als sicherer Hafen für langfristige Investitionen und Ersparnisse.
Die Dollar-Dominanz unterstützt zudem die amerikanische Führungsrolle in KI, Computing und Finanzwesen, da dollarbasierte Handels- und Finanzinfrastrukturen eine globale Skalierung ermöglichen. Eine Abkehr vom Dollar könnte globale Kapitalflüsse fragmentieren und die Finanzierungsmechanismen schwächen, die historisch die technologische Führungsrolle der USA gestützt haben.
Militärische Macht und finanzieller Hebel
Schließlich erleichtert der Status des Dollars auch die militärische Macht der USA, da Verteidigungsausgaben leichter finanziert und globale militärische Präsenz aufrechterhalten werden können. Sollte die Dollar-Dominanz erodieren, würde die Finanzierung eines weltweiten Militärengagements teurer und komplexer, was die strategische Reichweite Amerikas erheblich einschränken würde. Analysten argumentieren daher, dass die Bewahrung des Dollars ebenso eine Verteidigungs- wie eine Finanzpriorität ist.
Ohne ihn würden konkurrierende Nationen oder Bündnisse das entstehende Vakuum rasch füllen, was zu globaler Instabilität führen könnte.
Dollar- und US-Vormacht im Kern der Neo-Monroe-Doktrin
Aus dieser Perspektive betrachtet spiegelt das, was manche als Trumps Neo-Monroe-Doktrin bezeichnen, nicht nur eine ideologische Wiederbelebung hemisphärischer Einflussansprüche wider, sondern einen strategischen Versuch, die Vorherrschaft des US-Dollars zu verteidigen. Während BRICS-Staaten Alternativen prüfen, einschließlich Vorschlägen für eine goldgebundene Abrechnungseinheit, und der Druck zur De-Dollarisierung wächst, sieht sich Washington mit zunehmenden wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen konfrontiert. Diese Faktoren helfen, die aggressive Haltung der Regierung in Bezug auf Zölle, Handel und strategische Energiemärkte zu erklären.
Das Überleben der Dollar-Dominanz ist nicht nur eine Frage der Finanzpolitik; es geht um die Aufrechterhaltung einer strukturellen Position, die den Einfluss der USA in globalen Angelegenheiten ermöglicht – im Handel, bei Sanktionen, auf den Kapitalmärkten und in der Verteidigung. Solange potenzielle Alternativen existieren, wird die US-Politik den Dollar wahrscheinlich weiterhin nicht nur als wirtschaftliches Gut, sondern als zentralen Pfeiler der nationalen Sicherheit und globalen Führungsrolle betrachten.
Deshalb geht es bei der Venezuela-Operation im Kern um die Bewahrung einer Finanzarchitektur, die die wirtschaftliche und militärische Macht der Vereinigten Staaten untermauert.
Klimanarrativ entlarvt: Die „Elite“ predigt Untergang – und kauft Villen am Meer
Politische Agenda oder Realitätspolitik? Kamala Harris’ Malibu-Villa und das Klima-Narrativ
Der kürzliche Kauf einer luxuriösen Malibu-Villa im Wert von über 8 Millionen US-Dollar durch Kamala Harris und ihren Ehemann Doug Emhoff hat in amerikanischen Medien und sozialen Netzwerken für heftige Debatten gesorgt – nicht wegen des Immobilienwerts allein, sondern wegen des offensichtlichen Widerspruchs zwischen politischer Rhetorik und persönlichem Handeln.
Die Villa liegt im exklusiven Point Dume-Bezirk von Malibu, direkt über dem Pazifik, und bietet atemberaubenden Meerblick. Gleichzeitig war Harris in ihrer Zeit als Vizepräsidentin eine der lautstärksten Verfechterinnen der These, der Meeresspiegel steige rapide, und sie betonte regelmäßig die Dringlichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen.
Diese Kombination aus Küstenimmobilie und Klima-Alarmismus hat Kritiker auf den Plan gerufen, die den Widerspruch als symptomatisch für die politische Klasse betrachten: Für die breite Öffentlichkeit wird ein alarmistisches Narrativ über steigende Meere und drohende Katastrophen vermittelt, während diejenigen, die diese Narrative transportieren, privat dort investieren, wo die Risiken laut genau diesen Modellen am größten sein sollen.
Kamala Harris während ihrer Präsidentschaftskandidatur: Die „Klimakrise ist real… sie ist eine dringende Angelegenheit“. Kamala Harris nach ihrer Niederlage gegen Präsident Trump: Kauft eine 8 Millionen Dollar teure Mega-Villa in Meeresnähe.
Kamala Harris while running for president:
The “climate crisis is real… it is an urgent matter.”
Kamala Harris after losing to President Trump:
Buys an $8 million mega mansion near the ocean. pic.twitter.com/UXsjp3g5ut
— Daniel Turner (@DanielTurnerPTF) January 15, 2026
Beobachter und Kommentatoren argumentieren, dass dieses Verhalten die Frage aufwirft, wie ernst Politiker ihre eigenen Warnungen tatsächlich nehmen. Wenn politische Führungspersönlichkeiten fest an einen schnellen Anstieg des Meeresspiegels glauben, so der Kritiker, wäre es rational, keine Millionen in Immobilien zu investieren, die unmittelbar von diesen Risiken betroffen sein könnten.
Befürworter von Harris’ Entscheidung weisen hingegen darauf hin, dass individuelle Immobilienentscheidungen nicht notwendigerweise mit langfristigen globalen Trends kollidieren müssen und dass persönliche Sicherheitsmaßnahmen und politische Agenda zwei verschiedene Sphären darstellen. Befürworter betonen außerdem, dass Küstenänderungen über Jahrzehnte stattfinden können, und dass einzelne Immobilienkäufe nicht zwingend einen Widerspruch zur wissenschaftlichen Klimadiskussion darstellen.
Unabhängig von der Interpretation zeigt der Fall eines ganz deutlich: In einer Zeit, in der Klimapolitik zu einem dominanten politischen Thema geworden ist, werden auch die Handlungen politischer Akteure unter ein öffentliches Mikroskop gestellt. Was anfangs als persönliche Entscheidung erscheint, wird schnell zu einem Symbol für Glaubwürdigkeit oder eben deren Mangel.
In der politischen Kommunikation zählt zunehmend nicht nur, was gesagt wird, sondern wie die handelnden Personen selbst leben. Und genau dieser Unterschied ist es, der bei vielen Bürgern Skepsis nährt – nicht nur gegenüber Harris, sondern gegenüber dem gesamten politischen Establishment.


„Chemtrails sind Unsinn“
„Wir nennen es ungern Chemtrails.“