Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wissenschaft ohne Skepsis ist nur Politik im weißen Kittel.

Wissenschaft ohne Skepsis ist nur Politik im weißen Kittel.

Charles Rotter

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Wie die Vermischung von Interessenvertretung und Beweisen die Wissenschaft und Selbstverwaltung untergräbt:

Die Perspektivstudie [Titel übersetzt] „Wissenschaftler als politische Entscheidungsträger: Grünes Licht für Renaturierung und Klimaschutzmaßnahmen“ wird als nüchterne Reflexion darüber präsentiert, wie Wissenschaftler besser in die öffentliche Entscheidungsfindung „einbezogen“ werden könnten. Was sie tatsächlich bietet, ist jedoch weitaus radikaler und gefährlicher: ein Entwurf zur Aufhebung der institutionellen Grenze zwischen Wissenschaft und politischer Macht, wobei behauptet wird, dass dieser Zusammenbruch die Objektivität irgendwie stärke anstatt sie zu zerstören.

Die Autoren machen keinen Hehl aus ihren Ambitionen. Nachdem sie beklagen, dass gewählte Amtsträger selten begutachtete Fachliteratur lesen, kommen sie zu dem, was sie eindeutig als logische Schlussfolgerung betrachten:

„Wenn wir wollen, dass die Ökologie zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt, müssen wir eine direkte Kommunikationslinie zwischen Wissenschaftlern und Politikern schaffen. Besser noch, wir brauchen Wissenschaftler, die selbst Politiker sind.”

Dieser Satz sollte jeden ernsthaften Leser erschrecken. Es handelt sich nicht um ein Plädoyer für bessere Beratung oder eine klarere Übersetzung von Forschungsergebnissen. Es ist ein Plädoyer dafür, dass Wissenschaftler Positionen mit Zwangsgewalt einnehmen und gleichzeitig das kulturelle Prestige der wissenschaftlichen Neutralität bewahren. Die Geschichte zeigt, dass diese Kombination selten gut ausgeht.

Von Anfang an stellt die Studie politische Meinungsverschiedenheiten als moralisches und epistemisches Versagen dar und nicht als legitimes Merkmal demokratischer Regierungsführung. Die Autoren bezeichnen politische Entscheidungen, die sie ablehnen, als „anti-wissenschaftlich“, ein Begriff, den sie wiederholt verwenden, aber nie genau definieren. So wird beispielsweise der Auslöser für den Einstieg des Hauptautors in die Politik wie folgt beschrieben:

„Mit jeder neuen wissenschaftsfeindlichen Maßnahme wuchs ihre Besorgnis, und ein Ereignis überzeugte sie schließlich davon, zu handeln.“

Diese Darstellung hat eine enorme rhetorische Wirkung. Sobald politische Meinungsverschiedenheiten als „wissenschaftsfeindlich“ bezeichnet werden, ist die Debatte praktisch beendet. Die Gegner sind nicht mehr Bürger, die Kosten, Risiken und Prioritäten abwägen, sondern Feinde des Wissens an sich. Unter diesen Umständen ist Engagement nicht nur erlaubt, sondern moralisch sogar verpflichtend.

Die Autoren erkennen an, dass Wissenschaftler sich traditionell genau um dieses Problem sorgen. Sie weisen darauf hin, dass viele Forscher argumentiert haben, dass politisches Engagement das Vertrauen der Öffentlichkeit und die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zerstören könnte:

„Sie argumentierten, dass die Rolle von Wissenschaftlern darauf beschränkt sein sollte, objektive Fakten zu vermitteln, und politische Empfehlungen anderen überlassen bleiben sollten.“

Diese Bedenken werden jedoch schnell als überholte Überempfindlichkeit abgetan. Dringlichkeit ersetzt Zurückhaltung. Die Möglichkeit, dass Interessenvertretung das wissenschaftliche Urteilsvermögen beeinträchtigen könnte, wird als zweitrangiges Thema behandelt, das gegenüber der Notwendigkeit zum Handeln in den Hintergrund tritt.

Diese Logik zieht sich durch die gesamte Abhandlung. Der Klimawandel wird als „existenzielle Bedrohung”, als „Alarmstufe Rot” und als Krise beschrieben, die sofortiges Handeln erfordert. Doch nirgendwo setzen sich die Autoren ernsthaft mit Unsicherheitsbereichen, konkurrierenden Risikobewertungen oder den bisherigen Erfolgen groß angelegter Umweltmaßnahmen auseinander. Dringlichkeit wird zu einem Lösungsmittel, das Skepsis auflöst.

Die Autoren formalisieren diese Weltanschauung in einem Modell, das sie als hilfreiches Engagementmodell präsentieren: Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Politikgestaltung. Sie erklären:

„Im Wesentlichen liefert die Forschung wichtige Erkenntnisse, die Öffentlichkeitsarbeit vermittelt diese Erkenntnisse an Behörden und die Öffentlichkeit, und die Politik nutzt diese Erkenntnisse, um Gesetze zu entwickeln, Mittel zuzuweisen, Einzelfälle zu bearbeiten usw.

Dieses Modell geht davon aus, dass politische Entscheidungen, sobald „das Wissen“ vorhanden ist, fast mechanisch folgen. Völlig fehlt jedoch die ernsthafte Anerkennung der Tatsache, dass politische Entscheidungen Werturteile, Kompromisse und Opportunitätskosten beinhalten, die nicht allein durch Daten gelöst werden können. Die Wissenschaft kann Entscheidungen beeinflussen, aber sie kann sie nicht treffen. Etwas anderes vorzutäuschen, ist keine evidenzbasierte Regierungsführung – es ist Technokratie.

Die zentrale Fallstudie veranschaulicht dieses Problem konkret. Die Autoren begrüßen die Zuweisung von rund 100 Millionen Dollar an öffentlichen Mitteln für ein Renaturierungsprojekt, das teilweise mit Klimaschutzzielen begründet wird. Die Sprache, mit der diese Entscheidung begründet wird, ist aufschlussreich spekulativ:

„Freiflächen könnten potenziell so bewirtschaftet werden, dass die Kohlenstoffspeicherung im Boden erhöht wird und diese Quellen ausgeglichen werden.“

„Könnte potenziell“ ist hier ein starkes Wort. Es handelt sich um eine Hypothese, die auf mehreren anderen basiert: Annahmen über die Häufigkeit von Waldbränden, die Dauerhaftigkeit des Kohlenstoffs, ökologische Reaktionen und den langfristigen Erfolg der Bewirtschaftung. Diese Unsicherheiten werden jedoch nie so quantifiziert, dass ein Vergleich mit alternativen Verwendungszwecken der Mittel möglich wäre.

Stattdessen wird die Möglichkeit stillschweigend in eine Rechtfertigung umgewandelt.

Der Artikel stützt sich wiederholt auf Konjunktive – „könnte“, „möglicherweise“, „kann beschleunigt werden“ – und behandelt die daraus resultierenden politischen Maßnahmen gleichzeitig als selbstverständlich notwendig. So sollte wissenschaftliches Denken nicht funktionieren. Hypothesen müssen auf Herz und Nieren geprüft werden und dürfen nicht einfach in Haushaltsposten umgewandelt werden.

Noch beunruhigender ist die ausdrückliche Befürwortung emotionaler Überzeugungsarbeit als wissenschaftliche Kommunikationsstrategie in der Studie. Die Autoren argumentieren, dass traditionelle wissenschaftliche Erklärungsmodelle bei der Öffentlichkeit wirkungslos sind und durch „Storytelling“ ersetzt werden sollten:

„Wissenschaftler sind darauf trainiert, sich auf Daten und Informationen zu konzentrieren … Doch beim Publikum kann es erfolgreicher sein, Geschichten zu erzählen.“

Sie führen zustimmend weiter aus:

„Um zu Klimaschutzmaßnahmen aufzurufen, könnte ein Redner eine Geschichte über jemanden erzählen, der vor einem Waldbrand flieht … Der Fokus würde dabei mehr auf Emotionen als auf Fakten liegen.“

Dies ist keine geringfügige stilistische Empfehlung. Es handelt sich um eine vollständige Abkehr von den Normen, die Wissenschaft von Propaganda unterscheiden. Emotionale Erzählungen sind gerade deshalb so wirkungsvoll, weil sie einer analytischen Prüfung entgehen. Wissenschaftler dazu zu ermutigen, sich auf sie zu stützen und gleichzeitig die Autorität der Wissenschaft zu wahren, ist eine Einladung, Vertrauen zu manipulieren, anstatt es sich zu verdienen.

Die Autoren sind sich offensichtlich bewusst, dass Vertrauen für ihr Projekt von zentraler Bedeutung ist. Sie betonen:

„Die Öffentlichkeit neigt dazu, Wissenschaftlern mehr zu vertrauen als nahen Familienangehörigen, Nachbarn, Kollegen, religiösen Führern und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten.“

Diese Tatsache wird nicht als Grund zur Vorsicht dargestellt, sondern als strategischer Vorteil. Vertrauen wird zu einer Ressource, die zur Verfolgung politischer Ziele genutzt werden kann. Sobald Wissenschaftler jedoch offen für eine bestimmte Sache eintreten, wird dieses Vertrauen brüchig. Es ist viel einfacher, Glaubwürdigkeit zu verspielen, als sie wieder aufzubauen.

In ihrer Abhandlung beschreiben die Autoren „Earth Stewardship“ als die bewusste Neugestaltung sowohl ökologischer als auch sozialer Systeme:

„Die Verantwortung für die Erde besteht darin, biologische und soziale Systeme bewusst zu gestalten, um wichtige Funktionen des Erdsystems aufrechtzuerhalten.“

Dies ist eine außergewöhnliche Behauptung, die ohne offensichtliches Bewusstsein für ihre historische Last aufgestellt wird. Die bewusste Umgestaltung sozialer Systeme durch anerkannte Experten wurde bereits mehrfach versucht. Die Ergebnisse sind selten so einwandfrei, wie es die Modelle vorhergesagt haben.

Der technokratische Impuls ist unverkennbar. Wissenschaftler, so wird uns gesagt, sollten „eine Vision für eine nachhaltige Welt liefern“, „Anreize für nachhaltigen Konsum schaffen“ und dabei helfen, „dem Ökosystem-Dienstleistungen einen wirtschaftlichen Wert zuzuweisen“. Die Rolle der Öffentlichkeit in dieser Vision ist weitgehend passiv: Sie soll von denen, die „es besser wissen“, informiert, überzeugt und zu bevorzugten Verhaltensweisen angeleitet werden.

Die letzten Abschnitte der Studie machen deutlich, was bisher implizit war. Die Autoren bekennen sich offen als politische Akteure mit klaren ideologischen Verpflichtungen:

„Sie bezeichnet sich selbst als progressive Demokratin, Klimawissenschaftlerin, Akademikerin, Forscherin und lokale Entscheidungsträgerin.“

Diese Transparenz ist lobenswert, untergräbt jedoch fatalerweise den Anspruch der Studie, ein allgemeines Modell für Wissenschaft in der Gesellschaft anzubieten. Was hier vorgeschlagen wird, ist nicht „Wissenschaftler als politische Entscheidungsträger“ im Abstrakten, sondern Wissenschaftler, die eine bestimmte politische Weltanschauung teilen und ihre wissenschaftliche Autorität nutzen, um diese voranzutreiben.

Das ist Interessenvertretung, keine Objektivität.

Die Gefahr besteht hier nicht darin, dass Wissenschaftlern Intelligenz oder gute Absichten fehlen. Vielmehr lassen sich komplexe Systeme nicht zentralistisch gestalten, ganz gleich, wie qualifiziert die Gestalter auch sein mögen. Wenn Wissenschaftler zu Politikern, Geschichtenerzählern und moralischen Verfechtern werden, beginnen die Anreize zu erodieren, die wissenschaftliche Skepsis schützen. Dissens wird zu Leugnung. Unsicherheit wird zu Behinderung. Alternative Prioritäten werden zu „Anti-Wissenschaft“.

Eine Gesellschaft, die sowohl Wissen als auch Freiheit schätzt, muss sich dieser Konvergenz von Fachwissen und Macht widersetzen. Wissenschaftler spielen eine wichtige Rolle bei der Information der öffentlichen Debatte. Sie erwerben keine besondere moralische Autorität zur Regierungsführung, nur weil sie wissenschaftliche Arbeiten veröffentlichen. In dem Moment, in dem Wissenschaft nicht mehr von politischer Interessenvertretung zu unterscheiden ist, verliert sie genau die Glaubwürdigkeit, die sie ursprünglich so wertvoll gemacht hat.

Dieser Artikel verteidigt die Wissenschaft nicht. Er gibt ihr eine neue Aufgabe.

Und das sollte jeden beunruhigen, der immer noch glaubt, dass Skepsis eine Tugend und kein Hindernis ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/06/science-without-skepticism-is-just-politics-in-a-lab-coat/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wissenschaft ohne Skepsis ist nur Politik im weißen Kittel. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu

Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu

Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu

Die nächtlichen gewalttätigen Proteste im Iran scheinen langsam abzuebben, auch wenn das von westlichen Aktivisten bestritten wird. Stattdessen finden immer größere, die Regierung unterstützende Demonstrationen tagsüber statt. Wie sieht das Fazit aus? Eine schnelle Zusammenfassung. Der Auslöser waren legitime Proteste gegen ungeschickte und schädliche Geldpolitikentscheidungen, welche insbesondere kleine Händler in den Basaren hart getroffen hatten. […]

Der Beitrag Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu erschien zuerst unter tkp.at.

Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen: Das Risiko der Masernimpfung ist größer als ihr Nutzen

Als ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Netzwerks für evidenzbasierte Medizin weiß Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, von was er spricht und wo er hinschauen muss, wenn er Studien vor sich hat. Im Rahmen des Pressesymposiums zur faktischen Masernimpfpflicht in Deutschland stellt er die Hauptargumente vor, welche gegen eine Masernimpfpflicht sprechen. Das Fazit seiner Nutzen-Risiko-Analyse: Es bestehe keine epidemische Notlage, die eine Einschränkung der Grundrechte rechtfertigen würde. Das Risiko, eine schwere Impfnebenwirkung zu erleiden, sei hundertmal so hoch wie das Lebenszeitrisiko für eine schwere Masernkomplikation.

Wie die Bundesregierung die Presse- und Meinungsfreiheit nun ganz abschaffen will

Die Bundesregierung will im Zuge der Umsetzung einer EU-Richtlinie das Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz (PWTG) einführen, das politische Werbung im Netz regeln soll. Da in dem Gesetz nicht definiert ist, was genau politische Werbung ist, bedeutet das Gesetz reine Willkür, bei der nicht Richter, sondern einzelne Beamte beschließen, was strafbewährte politische Werbung sein soll. Da das Gesetz außerdem […]
„Nach bestem Wissen und Gewissen“ von Dr. Gerburg Weiß

„Nach bestem Wissen und Gewissen“ von Dr. Gerburg Weiß

„Nach bestem Wissen und Gewissen“ von Dr. Gerburg Weiß

Ärzte in den Fängen der Corona-Justiz

Etliche Ärzte sahen sich seit Beginn der Corona-Zeit erstmalig mit der Justiz konfrontiert. Was war passiert? Wie kam es zur Strafverfolgung von einst unbescholtenen Medizinern? Weshalb wurden die Ärztekammern gegen zuvor unauffällige Mitglieder aktiv? Sprechen wir von Ausnahmen beziehungsweise Einzelfällen? Handelte es sich bei Inhaftierungen um Schwerkriminelle?

In persönlich geführten Interviews mit betroffenen Ärzten, wie zum Beispiel Rolf Kron, Bodo Schiffmann und vielen mehr, ging die Autorin diesen Fragen nach. So entstand eine geschichtsträchtige Dokumentation im medizinischen Sektor, die einen eigenen Blick auf die Geschehnisse der Jahre 2020 – 2024 wirft.

»Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.« Genfer Gelöbnis

 

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Christina Baum (AfD): US-Kritik an deutscher Corona-Willkür mehr als berechtigt!

Christina Baum (AfD): US-Kritik an deutscher Corona-Willkür mehr als berechtigt!

Christina Baum (AfD): US-Kritik an deutscher Corona-Willkür mehr als berechtigt!

Die Bundesregierung hat massive Kritik von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy am deutschen Corona-Regime zurückgewiesen. Die AfD hält die Vorwürfe für mehr als berechtigt.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete, Christina Baum, Mitglied im Gesundheitsausschuss, erklärte: „Die Bundesregierungen unter Merkel und Spahn sowie Scholz und Lauterbach haben Corona genutzt, um ein in der Geschichte der Bundesrepublik einmaliges Repressionssystem gegen die gesamte Bevölkerung aufzubauen. In den meisten Fällen musste zunächst gar nicht das Strafrecht herangezogen werden. Die bevorzugten Instrumente waren soziale Ausgrenzung oder die Drohung mit dem Verlust des Arbeitsplatzes, also der wirtschaftlichen Grundlage.“

Es sei völliger Hohn, wenn Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) jetzt nichts von einer strafrechtlichen Verfolgung wissen wolle. „Mit unverhältnismäßiger Härte wurde gegen Mediziner vorgegangen, die nicht die politisch gewünschten Diagnosen stellten oder gegen Patienten, die selbst über Eingriffe in ihre gesundheitliche Unversehrtheit entschieden“, betonte Baum. Der Ministerin sei hierzu insbesondere die Lektüre des Buchs von Gerburg Weiß „Nach bestem Wissen und Gewissen: Ärzte in den Fängen der Corona-Justiz – Dokumentation zur Strafverfolgung von Ärzten in der Corona-Zeit“ empfohlen. In persönlich geführten Interviews mit betroffenen Ärzten, wie zum Beispiel Rolf Kron, Bodo Schiffmann und vielen anderen, hatte die Autorin die Geschehnisse der Jahre 2020 – 2024 hinterfragt und ausgeleuchtet.

Christina Baum unterstrich: „Frau Warken müsste sich nicht gegen berechtigte Kritik aus den USA wehren, wenn Sie endlich der Forderung der AfD-Fraktion nachkäme, die noch immer anhaltende Verfolgung von Corona-Kritikern zu beenden und jegliche Opfer der Corona-Politik restlos zu rehabilitieren, wie schon in unserem Gesetzentwurf gefordert (20/12034).“

Kennedy, ein Neffe des 1963 in Dallas ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, hatte auf X davon berichtet, er habe erfahren, dass „mehr als 1.000 deutsche Ärzte und Tausende ihrer Patienten“ derzeit strafrechtlich verfolgt und bestraft würden, weil sie während der Corona-Pandemie Ausnahmen von der Maskenpflicht und von Covid-Impfungen attestiert hätten. Die Berichte aus Deutschland würden zeigen, dass die Regierung die Autonomie der Patienten missachte und die Möglichkeiten der Menschen einschränke, bei medizinischen Entscheidungen „nach ihren eigenen Überzeugungen zu handeln.“

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Irres Video: Linker dreht komplett durch, weil AfD-Abgeordnete Blackout-Opfern helfen

Irres Video: Linker dreht komplett durch, weil AfD-Abgeordnete Blackout-Opfern helfen

Irres Video: Linker dreht komplett durch, weil AfD-Abgeordnete Blackout-Opfern helfen

Ein absurder Ausraster geht aktuell in den sozialen Netzen viral: Ein Mann brüllte sich in Berlin heiser, weil einige Menschen es wagten, für Opfer des durch Linksterror verursachten Stromausfalls warme Mahlzeiten und Getränke auszugeben. Das Problem des selbsterklärten Bessermenschen: Unter den ehrenamtlichen Helfern waren AfDler.

AfD-Logos suchte man auf dem Stand für die frierenden Berliner im Blackout-Gebiet vergeblich, aber ein Mann mit Mütze und Brille erkannte unter den ehrenamtlichen Helfern wohl trotzdem Abgeordnete der Partei. Die Folge: Er rastete aus und brüllte den Stand zusammen.

“Hier ist die AfD”, schimpfte er im Video: “Das ist eine menschenfeindliche Partei, die versucht, hieraus Kapital zu schlagen.” Auf die Nachfrage, wer denn den Anschlag verübt habe, blökte er: “Darum geht’s nicht!”

Später brüllte er sich bis zur Heiserkeit: “Da ham wir’s ja, es ist euch scheißegal, es ist euch scheißegal! … Ja, film mich doch, du Lappen da hinten!” Der Hinweis, dass anwesende AfDler wie Thorsten Weiß, Vize-Chef der Fraktion Berlin, selbst vom Stromausfall betroffen sind, führte zum nächsten emotionalen Ausbruch (“Genau, ihr seid alle betroffen!”). Der Mann entfernte sich schließlich mit seiner Begleiterin.

AfD-Politiker Thorsten Weiß äußerte sich auf Nachfrage zu dem Vorfall sichtlich irritiert: Der Mann habe “sich wohl darüber echauffiert, dass mehrere AfD-Abgeordnete, die er wohl auch erkannt hat, hier vor Ort sind. Und das hat ihn offensichtlich gestört, denn die AfD darf vieles, aber sie darf nicht helfen, ganz offensichtlich, und schon gar nicht den Menschen in Not…”, konstatierte er grimmig. Dass es die vermeintlichen “Menschenfeinde” sind, die Menschen vor Ort helfen, während die Gut- und Bessermenschen außer derartigen Ausrastern keinen Beitrag leisten, zeigt die linke Doppelmoral sicherlich eindrücklich.

Der ganze Bericht des Compact-Magazins, aufgenommen am Mittwoch, als die Menschen sehnsüchtig darauf warteten, dass die Stromversorgung wieder hochgefahren wird, ist auf YouTube zu sehen. Im Grunde ist er durchaus bewegend, zeugt er doch davon, dass wir als Gesellschaft in der Krise sehr wohl zusammenstehen können. Besonders positiv sticht ein 74-jähriger Mann hervor, der berichtet, die Bilder der leidenden Menschen hätten ihn so sehr erschüttert, dass er etwas tun wollte: Seit Tagen verteilte er daher nun schon Essen an die Menschen, stand dafür auch gerne um 5 Uhr morgens auf. Ist er nach Ansicht von Linken ein “Menschenfeind”, weil er gemeinsam mit AfD-Politikern Hilfe leistet?

Im Bericht wird andererseits ebenfalls deutlich, wie wütend die Bürger darüber sind, dass der Staat ihnen nach dem linksextremen Anschlag in keiner Weise zur Seite stand. Wo etwa war die grüne Bezirksbürgermeisterin? Schenkte sie warme Getränke aus, verteilte warme Mahlzeiten? Weit gefehlt. Umso absurder wirkt es, wenn auch noch die Hilfe von Menschen mit unliebsamem Parteibuch verteufelt wird – von Personen, die mutmaßlich eher die Gesinnung jener teilen, die diesen Terroranschlag verübt haben. Will man die Menschen in der Krise komplett alleine lassen? Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass eine Seniorin durch den Blackout zu Tode kam.

In der Kommentarspalte hat man für das Auftreten des linken Wüterichs kein Verständnis: “Sich an einem Stand von freiwilligen Helfern über deren ehrenamtliche Hilfe aufzuregen hat schon was ziemlich geisteskrankes”, kommentierte etwa ein Nutzer. Statt zu brüllen, hätte der Mann lieber helfen sollen, befand ein anderer. Und einer brachte es auf den Punkt: “Wenn politische Ansichten wichtiger werden als Menschlichkeit haben wir wirklich ein großes Problem…”

Wer hier menschlich agierte und wer nicht, kann jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. Wer die Erlaubnis zur Hilfe nach Parteibuch erteilt, wird wahrscheinlich auch nur jenen Menschen Hilfe zugestehen, die die eigene Gesinnung teilen. Für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt wäre das der letzte Sargnagel.

Das wahre tyrannische Regime

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es tyrannisch ist, in ein Land einzumarschieren, zahlreiche Menschen zu ermorden und dessen Anführer zu entführen, um die Kontrolle über dessen Ressourcen an sich zu reißen.

Caitlin Johnstone

Rechte Politiker sagen: „Hört auf die Venezolaner! Nein, nicht auf die Venezolaner, die auf den Straßen Maduros Rückkehr fordern. Nein, nicht auf die Umfragen, die besagen, dass die meisten Menschen in Venezuela gegen einen Regimewechsel durch die USA sind. Das sind die falschen Venezolaner. Ich meine, hört auf den Venezolaner, der aus seiner Villa in Miami mit Fox News spricht.“

Sie sagen so etwas wie: „Trump musste in Venezuela einmarschieren und dessen Präsidenten entführen, weil dieses arme Land sonst den Launen eines despotischen Tyrannen zum Opfer gefallen wäre!“

Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass das wirklich tyrannische Regime dasjenige ist, das behauptet, die gesamte westliche Hemisphäre sei sein persönliches Eigentum und es könne kontrollieren, was in jedem Land auf der Hälfte des Planeten geschieht.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es tyrannisch ist, in ein Land einzumarschieren, Dutzende Menschen zu ermorden und dessen Anführer zu entführen, um die Kontrolle über dessen Ressourcen an sich zu reißen.

Ich denke, der wahre Tyrann in dieser Situation ist derjenige, der versucht, die Welt zu beherrschen, und aggressiv gegen jedes Land auf diesem Planeten vorgeht, das sich dieser Agenda widersetzt.

Ein wirklich gutes Beispiel für Tyrannei wäre vielleicht, ständig Regierungen zu stürzen, Angriffskriege zu beginnen, die Zivilbevölkerung mit Hungersnöten zu bestrafen, Stellvertreterkriege zu führen, Bomben abzuwerfen, sich in Wahlen einzumischen, den Planeten mit Hunderten von Militärstützpunkten zu umzingeln und daran zu arbeiten, jede Bevölkerung überall auf der Erde zu töten, zu unterwerfen und zu unterjochen, wenn sie sich deinen Befehlen widersetzt.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Tyrann, um den wir uns tatsächlich Sorgen machen müssen, derjenige ist, der das tut.

Ich muss mir die Haare waschen, wenn sie noch fettiger werden, kommt die Delta Force und bricht meine Tür auf, um sie zu stehlen.

Die Demokraten haben mehr als ein Jahrzehnt lang behauptet, Trump sei ein böser Faschist, und als er dann in ein souveränes Land einmarschiert und dessen Staatschef entführt, sagen sie nur: „Oh Gott, ich wünschte, er wäre dabei höflicher vorgegangen, er hätte zuerst den Kongress fragen sollen.“ Sie sind einfach nur Trump mit einer Regenbogenfahne.

Fassen wir also zusammen:

Russland marschiert in die Ukraine ein und behauptet, dass sich direkt an seiner Grenze eine NATO-Stellvertreterstreitmacht befindet = Verrückt. Bösartig. Schlimmer als Hitler. 

Die USA marschieren in Venezuela ein und behaupten, China würde dort, Tausende Kilometer von der US-Grenze entfernt, Energieabkommen schließen = Gut. Normal. Monroe-Doktrin. Ich wünschte nur, er hätte den Kongress gefragt.

Dieser machohafte Chauvinismus à la „FUCK YEAH! AMERICA! NEHMT IHNEN IHR ÖL WEG!“ von rechten Kommentatoren wie Nick Fuentes, Matt Walsh und Tim Pool wirkt wie geplant. Er passt zu perfekt zum Rebranding des Verteidigungsministeriums als Kriegsministerium und zu all Hegseths Slogans über eine mega-badass Armee mit FAFO-Tödlichkeit. Es scheint sich um eine bewusst inszenierte PR-Kampagne zu handeln, um die MAGA-Anhänger voll und ganz für den militärischen Interventionismus der USA zu gewinnen, gegen den Trump zuvor Wahlkampf gemacht hatte. 

Das geschieht aus einem bestimmten Grund. Das Imperium hat Pläne. Die Kriegstreiber lüstern bereits offen nach einem Regimewechsel im Iran und in Kuba. Da die Anti-Interventionisten in Trumps Anhängerschaft mit einfachen Angriffen wie der Bombardierung der iranischen Energieinfrastruktur und der Entführung des venezolanischen Präsidenten mit ins Boot geholt wurden, ist nun zu erwarten, dass sie künftig kostspieligere Interventionen viel stärker unterstützen werden. 

Genau so wurde Kuwait übrigens genutzt. Nach dem Golfkrieg verkündete der ältere Präsident Bush bekanntlich: „Es ist ein stolzer Tag für Amerika, und bei Gott, wir haben das Vietnam-Syndrom ein für alle Mal besiegt.“ Vietnam-Syndrom bezog sich auf die allgemeine Kriegsmüdigkeit der amerikanischen Öffentlichkeit nach dem Albtraum des Vietnamkriegs. Bush meinte damit, dass der Golfkrieg den Amerikanern gezeigt habe, dass Kriege tatsächlich einfache, klare Siege sein können und keine kostspieligen, schrecklichen Sumpfgebiete, sodass sie in Zukunft eher bereit wären, einen Krieg zu unterstützen.

Wir alle wissen, was danach geschah. Der erste Krieg gegen den Irak verlief so erfolgreich, dass die gesamte Nation einer Wiederholung zustimmte, diesmal mit dem Ziel eines Regimewechsels. Das war natürlich eine totale Katastrophe, und es sieht so aus, als würden wir uns wieder auf etwas Ähnliches vorbereiten.

Ich habe gesehen, dass viele Leute die Schüsse der ICE in Minneapolis mit den Übergriffen der IDF vergleichen, und ich verstehe vollkommen, warum sie das tun, aber man muss sich bewusst sein, dass solche Vorfälle zwar sehr israelisch sind, aber auch sehr, SEHR amerikanisch.

Neue Videos am Montag

Euer Wissen, euer Vorteil – in wenigen Minuten!

In unseren Videos findet ihr fundierte Erklärungen und prägnante Zusammenfassungen zu aktuellen Themen. Ob Politik, Wirtschaft oder gesellschaftliche Entwicklungen – wir bieten euch einen klaren Überblick und fundierte Perspektiven. Perfekt, um schnell informiert zu sein oder komplexe Themen besser zu verstehen. Jetzt anschauen und immer einen Schritt voraus sein!

… etwas Großes – und keiner ist darauf vorbereitet | Exklusivinterview Eric Trump

Ernst Wolff | Was steht wirklich im Hintergrund? | Was wird geplant?

Max Blumenthal: Venezuela – Deals, Raubzug & Rechtsstaat

Trump zieht die Dollar-Grenze: Venezuela, Öl & Europas Absturz | Thomas Bachheimer

Von Corona zum Digitalen Gefängnis: AfA über Machtstrukturen | Dr. Hingerl & Jürgen Müller

Der Ukraine-Krieg als Ponzi-System: Wer zahlt die Milliarden?

USA eskaliert gegen Khamenei | Von Rainer Rupp

Tucker Carlson says „War is coming“ and Trump is preparing

Ex-Oberst Wilkerson – Venezuela, Deutschland & der Zerfall des US-Imperiums

22. AZK: „Parental Alienation Syndrome (PAS) als Täterschutzstrategie Pädophiler entlarvt“ von Corinne Ioli

Impfpflicht, Geldstrafe, Gefängnis – was sagt das Recht?

Die Vergangenheit ist der Prolog: Warum Charlie Kirk ermordet wurde | Candace Ep 287

Link zum Video

So wird Masse gelenkt und kriegsbereit manipuliert – durch Angstpsychologie & Ideologisierung

Jahresrückblick: Wieso Politiker lügen und die Presse ihren Job nicht mehr macht (Commitment-Problem

Das Ende der Islamischen Republik Iran?

Tacheles # 187

Die Klimapolitik macht Kalifornien unbezahlbar, nicht der Klimawandel

Die Klimapolitik macht Kalifornien unbezahlbar, nicht der Klimawandel

Linnea Lueken

Zwar geht es hier um Kalifornien, aber bei uns ist es sicher auch bald soweit, wenn sich nicht grundlegend etwas ändert. A. d. Übers.

Die Klimapolitik macht Kalifornien unbezahlbar, nicht der Klimawandel

In einen kürzlich bei LAist erschienenen Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Die Armen sind in einer sehr schlechten Lage: Der Klimawandel beschleunigt die Krise der Lebenshaltungskosten in Kalifornien” wird behauptet, dass der Klimawandel die Lebenshaltungskosten in Kalifornien in die Höhe treibt. Das ist falsch. Die Klimapolitik in Kalifornien beschleunigt den Anstieg der Lebenshaltungskosten viel stärker als jede moderate Erwärmung.

Das erste Beispiel, das der LAist-Beitrag anführt, ist der Ausbruch von Bränden im Januar 2025 in der Region Los Angeles, insbesondere der Eaton-Brand, der „die seit einem Jahrzehnt andauernde Vertreibung von Mietern […] aus Altadena aufgrund steigender Wohnkosten beschleunigt hat“.

Das ist sicherlich etwas, das passiert. Wenn ein Stadtteil niederbrennt, werden die ohnehin schon hohen Wohnkosten unerschwinglich, weil die Häuser weg sind. Und ärmere Menschen werden Schwierigkeiten haben, sie wieder aufzubauen. Das ist nichts Ungewöhnliches.

LAist macht für diese Brände „einen ungewöhnlichen Mangel an Regen, eine Folge des Klimawandels“ verantwortlich und untermauert diese Behauptung mit Verweis auf Attributionsstudien: „Anhand von Wetterdaten, die seit 1950 gesammelt wurden, führten Wissenschaftler Simulationen durch, die zeigten, dass die Bedingungen, die zur Austrocknung der Ausläufer führten, aufgrund der globalen Erwärmung mit einer um 35 % höheren Wahrscheinlichkeit auftraten.”

Das ist Unsinn. Nicht nur, dass Attributionsstudien pseudowissenschaftlich sind, wie in früheren Artikeln von Climate Realism hier sowie hier und hier diskutiert wurde, sondern auch, dass die Bedingungen nicht auf den Klimawandel zurückzuführen waren, die zu der Trockenheit führten, die zum Eaton-Feuer und anderen Bränden zur gleichen Zeit beitrug.

Das Phänomen des starken, trockenen Windes, das die Bedingungen im Großraum Los Angeles sehr gefährlich und anfällig für außer Kontrolle geratene Waldbrände machte, ist so häufig, dass es einen eigenen Namen hat: die Santa-Ana-Winde. Diese Winde sind gut dokumentiert und historisch gesehen nicht ungewöhnlich, obwohl die Winde in diesem bestimmten Monat sehr stark waren und teilweise Rekordwindböen erreichten.

Santa-Ana-Winde* treten am häufigsten in den Wintermonaten auf und führen zu einer raschen Austrocknung der Vegetation, selbst wenn zuvor ausreichend Regen gefallen ist. Tatsächlich gab es zu dieser Zeit in der Gegend viel brennbare Vegetation, eine hohe Brennstofflast, da die vorangegangenen Winter nasser gewesen waren und zu einem stärkeren Pflanzenwachstum beigetragen hatten. Das bedeutet, dass die Winde, als sie aufkamen, viel Brennstoff für Brände austrockneten, die durch Brandstiftung ausgelöst wurden, wie im Fall des nahe gelegenen Palisades-Feuers.

[*Unten folgt eine Kurzbeschreibung dieser Santa-Ana-Winde. A. d. Übers.]

Die Daten deuten nicht darauf hin, dass die Santa-Ana-Winde aufgrund des Klimawandels stärker oder häufiger auftreten, obwohl einige Studien darauf hindeuten, dass sie schwächer werden könnten, was jedoch in den Daten noch nicht zu erkennen ist.

Mehrere Beiträge von Climate Realism gehen näher auf die Brände in Los Angeles ein, doch keiner der verfügbaren Beweise deutet auf den Klimawandel hin.

LAist wies auf mehr als nur Waldbrände hin und erklärte, dass „steigende Temperaturen, die deutlichste Auswirkung des Klimawandels, die Energiekosten für Haushalte in die Höhe treiben”.

Sie führten weiter aus, dass das letzte Jahr der heißeste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen in Kalifornien war und jeder „Tag mit über 35 °C die Wahrscheinlichkeit erhöhte, dass einkommensschwachen Haushalten der Strom abgeschaltet wurde, da die Energiekosten laut einer Studie der UCLA aus dem Jahr 2022 um zusätzliche 20 bis 30 Dollar pro Monat stiegen“.

Daten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zeigen nicht, dass die Zahl der extrem heißen Tage in Kalifornien über das Niveau früherer Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinausging, insbesondere der 1930er Jahre. (Siehe Graphik):

Abbildung 1: Aus California State Climate Summary 2022. NOAA Technical Report NESDIS 150-CA. NOAA/NESDIS, Silver Spring, MD, 6 Seiten. https://statesummaries.ncics.org/chapter/ca/

Betrachtet man allein den Landkreis Los Angeles, so zeigt sich ein anderer Trend mit mehr Tagen mit höheren Temperaturen in den letzten Jahrzehnten. Uersache hierfür ist jedoch der städtische Wärmeinseleffekt, der kein Klimaproblem darstellt, sondern auf menschliche Aktivitäten im Zuge der Urbanisierung zurückzuführen ist.

LAist wies auch auf Dürren und Überschwemmungen als Wetterbedingungen hin, die sich in Kalifornien aufgrund des Klimawandels verstärken, aber auch diese Angaben sind falsch oder irreführend. Die jährlichen Niederschlagsdaten zeigen keinen langfristigen Trend für den Bundesstaat, ebenso wenig wie die Anzahl extremer Niederschlagsereignisse. Bei Dürren ist die Lage etwas komplizierter, da auch der Wasserbedarf berücksichtigt werden muss. Kalifornien, insbesondere die Region um Los Angeles, ist ein sehr trockener Bundesstaat. Die meisten Klimazonen sind mediterran oder wüstenartig, beides von Natur aus trockene Klimazonen. Gleichzeitig wachsen die Bevölkerung und die Landwirtschaft (z. B. Weinbau) und benötigen immer mehr Wasser. Selbst wenn sich die meteorologische Dürre nicht verschlimmert, d. h. die Niederschlags- und Schneemenge im Bundesstaat gleich bleibt, wird die steigende Nachfrage nach Grundwasser und Stauseen die Wasserversorgung des Bundesstaates belasten. Aber Dürren sind für den Bundesstaat nichts Ungewöhnliches, und langfristige Daten – insbesondere paläontologische – zeigen, dass wiederholte lang anhaltende Dürren nicht ungewöhnlich sind.

Interessanterweise geben die Autoren widerwillig zu, dass „Kaliforniens Politik zur Eindämmung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe die Kosten in die Höhe treibt“, sind doch die Strom- und Brennstoffkosten in Kalifornien höher, weil der Staat versucht, „sich von Öl und Gas unabhängig zu machen“.

Dies ist der größte und offensichtlichste Grund für die hohen Lebenshaltungskosten in diesem Bundesstaat, nicht eine Veränderung der Durchschnittstemperatur um drei Grad über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert. Hohe Stromkosten erschweren es armen Menschen, sich eine Klimaanlage zu leisten, und diese Kosten steigen viel schneller als die durchschnittliche Jahrestemperatur. Ein Bericht des Institute for Energy Research zeigt, wie die übermäßige Abhängigkeit von teuren erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne die Kosten insgesamt in die Höhe getrieben hat. Kalifornien hat nun die zweithöchsten Strompreise des Landes, übertroffen nur von Hawaii, und zahlt mehr als das Doppelte des nationalen Durchschnitts. Kalifornien ist auch der zweitgrößte Stromimporteur, obwohl es über reichlich natürliche Ressourcen in Form von Erdgas verfügt.

Die eigentliche Ursache für die finanziellen Probleme der Armen in Kalifornien ist nicht der Klimawandel, sondern die Klimapolitik.

LAist verfolgt in diesem Artikel lediglich einen klimapessimistischen Ansatz und spielt dabei die größeren und offensichtlichen Einflüsse auf die Lebenshaltungskostenkrise des Bundesstaates herunter. Kalifornien ist bekannt dafür, einige der besten Klimaregionen der Welt zu haben, in denen es sich am leichtesten leben lässt, und daran hat sich nichts geändert. Was sich geändert hat, ist die Bevölkerung und die schleichende Verschärfung der Klimapolitik durch die Führung des Bundesstaates, die Vorrang vor dem öffentlichen Wohl hat.

Link: https://climaterealism.com/2025/12/climate-policies-make-california-unaffordable-laist-not-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Santa-Ana-Winde: Dabei handelt es sich um einen Fallwind entsprechend dem Föhn in den Alpen. Der Unterschied dazu ist jedoch die geographische Struktur in Kalifornien. Landeinwärts befindet sich ein trockenes Hochland (ca. 1000 m ü. NN), das sich im Zuge der „hoch gelegenen Heizfläche“ und fehlender Bewölkung auch im Winter aufheizt, vor allem im Frühjahr. Bei entsprechender Wetterlage „stürzen“ diese ohnehin schon trockenen Luftmassen über das Küstengebirge hinab Richtung Pazifik, aber nicht gleichmäßig, sondern durch Täler und Einschnitte. Die Düseneffekte sorgen dabei dafür, dass diese Winde Orkanstärke erreichen können. Die Stadt Los Angeles liegt genau am Ausgang eines solchen Tales. Hätte man damals ein meteorologisches Gutachten erstellt, wäre der Standort Los Angeles mit einiger Sicherheit als Bauplatz einer großen Stadt verworfen worden.

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