Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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BAG-Pressekonferenz: Rückkehr zur Normalität durch die Spritze

Die Menschen sollten sich impfen lassen, weil die mRNA-«Impfungen» nützlich seien: So lautete der Tenor von Virgine Masserey, Leiterin der Infektionskontrolle beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) an der Pressekonferenz vom 8. Juni. Denn: Nur dank der «Impfungen» könnte die Bevölkerung wieder zur sogenannten Normalität zurückkehren.

Bei der Impfbereitschaft stellte Masserey eine gewisse «Sättigung» fest, weil es immer mehr freie Impftermine gebe. Das BAG strebe eine Impfquote von 75% der Bevölkerung an. «Ein konkretes Impfziel haben wir aber nicht», sagte Masserey dazu. Dass 40% der Bevölkerung die erste, und «nur» 24% die zweite Dosis erhalten hätten, sei weniger auf die Impfbereitschaft als viel mehr auf die Verfügbarkeit der Gen-Injektionen zurückzuführen. Die Sättigung bei den Impfterminen führt Masserey auf die grossen Impfstoff-Lieferungen zurück.

Impfprämien wie in den USA wolle man in der Schweiz nicht, sagte Linda Nartey, Vizepräsidentin der Kantonsärztevereinigung. Man biete mobile Impfzentren an. Auf diesem Weg könne man versuchen, die Menschen zur Gen-Spritze zu bringen.

Kommentar der Redaktion:

Wieso es durch grosse Lieferungen zu einer Sättigung bei den Impfterminen gekommen sein soll, bleibt ein unbeantwortetes Rätsel. Wahrscheinlicher ist, dass sich immer mehr Menschen aus Sorge um ihre Gesundheit nicht impfen lassen.

Maskenpflicht bleibe wegen nicht geimpften Kindern und Jugendlichen bestehen

Interessant ist, was die Behördenmitglieder über die Maskenpflicht zu sagen hatten. Die Maskenpflicht sei angesichts der grossen Zahl von ungeimpften Menschen noch immer zu rechtfertigen, sagte Nartey. Sie verwies dabei auf die vielen ungeimpften Kinder und Jugendlichen. Diese seien besonders mobil und würden auch immer wieder reisen, so Nartey.

Kommentar der Redaktion:

Dass Kinder und Jugendliche weniger an Covid-19 erkranken als Erwachsene und das Virus kaum übertragen können (wir berichteten), erwähnten weder Masserey noch Nartey.

Wer vollständig geimpft ist, muss sich für Anlässe nicht mehr testen lassen

Weitergehen soll auch die Testerei. Wer nicht geimpft sei, müsse sich weiterhin testen lassen. Wer geimpft sei und Symptome habe, solle sich weiterhin auf das Virus testen, sagte die Leiterin der Infektionskontrolle, Masserey. Wer hingegen vollständig geimpft sei und keine Symptome habe, benötige den Test vor dem Besuch von Anlässen nicht mehr.

Für Genesene gibt es das international gültige Zertifikat nicht

Die Pilotphase für die Covid-Zertifikate sei im Gang, sagte Linda Nartey. Hingegen erhalten Genesene kein international gültiges Zertifikat. Mit dem Zertifikat könne man ohnehin nicht uneingeschränkt reisen. Wer also seine Sommerferien plane, müsse sich über die dortigen Einreisebestimmungen selber informieren.

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