Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Schwemmt Demokratie die Schlimmsten der Übelsten nach oben?

Schwemmt Demokratie die Schlimmsten der Übelsten nach oben?

Schwemmt Demokratie die Schlimmsten der Übelsten nach oben?

Wenn man erkennt, dass die allermeisten Kriege seit dem 2. WK und dutzende von Millionen Opfern in Kriegen und durch Sanktionen durch “Demokratien” verursacht wurden, und wenn man das Vorgehen der so genannten “liberalen Demokratien” des Westens auch heute sieht, fragt man sich, ob der griechische Philosoph Platon recht hatte, als er schrieb, dass Demokratie […]

Der Beitrag Schwemmt Demokratie die Schlimmsten der Übelsten nach oben? erschien zuerst unter tkp.at.

China: Beobachten wie die Raketen fliegen

China: Beobachten wie die Raketen fliegen

Bastion-System-Launches-P-800-Cruise-Mis

Die Blockade von Hormuz könnte den Westen zu Fall bringen. Aber China wird sie nicht zu Fall bringen. Kommen wir gleich zur Sache: Die BRICS-Staaten befinden sich in einem tiefen Koma. Zumindest vorübergehend gesprengt durch Indien – das zufällig später in diesem Jahr Gastgeber des BRICS-Gipfels sein wird. Was für ein schrecklicher Zeitpunkt. Indien hat […]

Der Beitrag China: Beobachten wie die Raketen fliegen erschien zuerst unter tkp.at.

Deutschlandweite Schülerproteste – Niemand will für Kriege des Establishments bluten!

Immer mehr Menschen durchschauen die Lügen, mit denen sie in Kriege getrieben werden. Schüler und Schülerinnen in Deutschland wollen nicht zum Kriegsdienst herangezogen werden! Die Menschen in Großbritannien und den USA erinnern sich noch gut an die Lügen, welche ihnen den blutigen Irakkrieg als zwingend notwendig verkauften. Und selbst im US-Militär gibt es aktuell Widerstand gegen den Iran-Krieg! Ein kleiner Report der Mut macht!

Iran ruft die internationale Definition von Aggression in Erinnerung, von Amir Saeid Iravani

Auf Anweisung meiner Regierung und im Rahmen unserer vorherigen Briefe vom 28. Februar sowie 1., 2. und 3. März 2026 bezüglich der geplanten, unprovozierten und ungerechtfertigten Aggression der Vereinigten Staaten und des israelischen Regimes gegen die Islamische Republik Iran, die den regionalen Frieden und die Sicherheit gefährdet hat, schreibe ich, um Ihre Aufmerksamkeit auf Folgendes zu lenken: • Im Rahmen der Ausübung ihres Rechts auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der Charta (…)
Verfolgung von Corona-Kritikern geht weiter – Verfahren gegen Spahn dafür eingestellt

Verfolgung von Corona-Kritikern geht weiter – Verfahren gegen Spahn dafür eingestellt

Verfolgung von Corona-Kritikern geht weiter – Verfahren gegen Spahn dafür eingestellt

Während die Verfolgung kritischer Mediziner und die Ahndung von Verstößen gegen Corona-Zwangsmaßnahmen weitergeht, sind politisch Verantwortliche fein raus: Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat ein Prüfverfahren gegen Ex-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wegen milliardenschwerer Corona-Maskenkäufe eingestellt. Die Prüfung der Vorwürfe habe „keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat ergeben“.

Die Corona-Jahre versetzten Politiker in Shoppingwut: Stand Karl Lauterbach vor allem wegen seiner irrwitzigen Impfstoffeinkäufe in der Kritik, so waren es bei seinem Vorgänger Jens Spahn die Masken. Milliarden Euro Steuergeld wurden durch diese Personalien den Krisenprofiteuren in den Rachen geworfen.

Seit Anfang Juni 2025 waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehr als 170 Strafanzeigen gegen Jens Spahn eingegangen. Dabei soll es vor allem um mögliche Vorteilsannahme und Untreue gegangen sein. Die Sonderermittlerin Margaretha Sudhof hatte Spahns Maskenkäufe zudem in einem Bericht scharf kritisiert: Sie warf Spahn vor, bei den Milliardenaufträgen überteuerte Einkäufe befördert, ihm nahestehende Menschen bevorzugt und Bedarfsprüfungen außer Acht gelassen zu haben. Spahn wies die Vorwürfe zurück.

Wegen Spahns Immunität als Bundestagsabgeordneter erfasste man die Anzeigen gegen ihn zunächst als Prüfvorgänge. Die Generalstaatsanwaltschaft nutzte für die Bewertung neben Sudhofs Berichten auch Berichte des Bundesrechnungshofs und wertete sie in strafrechtlicher Hinsicht aus. Der Rechnungshof konstatierte seinerzeit deutlich:

Wie viele der 5,7 Milliarden beschafften Schutzmasken zu einer effektiven Pandemiebekämpfung beigetragen haben, bleibt unklar: Weniger als ein Drittel der Schutzmasken wurde in Deutschland verteilt, mehr als die Hälfte wurde vernichtet oder ist dafür vorgesehen. Für die verteilten Masken ist nicht festzustellen, wie viele tatsächlich genutzt wurden, weil viele Empfänger ihrerseits noch Restbestände lagern oder womöglich bereits entsorgt haben. Im Ergebnis war der überwiegende Teil der gekauften Schutzmasken ohne Nutzen für die Pandemiebekämpfung.

Die Masken wurden für 5,9 Milliarden Euro beschafft. Die Folgekosten für Lagerung, Logistik, Qualitätsprüfung, externe Beratung und somit die Verwaltung der Überbeschaffung summierten sich laut Bericht schon bis Ende 2023 auf 460 Millionen Euro. Für das Jahr 2024 rechnete das BMG mit möglichen weiteren Ausgaben von bis zu 534 Millionen Euro – auch aufgrund von Rechtsstreitigkeiten. All dieses Geld fiel nicht vom Himmel, sondern musste von den ausgepressten Steuerzahlern erwirtschaftet werden.

Nun will man bei der Staatsanwaltschaft aber “keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat” gefunden haben: Ermittlungen wurden also gar nicht aufgenommen.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Christina Baum, Mitglied im Gesundheitsausschuss, kommentierte: „Der Vorgang unterstreicht erneut, dass wir längst in einer Zweiklassengesellschaft leben. Während Bürger, die während der Coronazeit gegen verfassungswidrige Vorgaben verstoßen haben, bis heute strafrechtlich verfolgt werden, werden die Vorwürfe gegen Spahn nicht aufgeklärt, es wird nicht einmal ermittelt. Ein weiterer skandalöser Fall, wo man die Großen laufen lässt, während man die Kleinen hängt. Die AfD-Fraktion fordert weiterhin die vollständige Aufarbeitung der Coronazeit, welche auch die strafrechtliche Verfolgung der politisch Verantwortlichen beinhaltet.“

Tatsächlich werden nicht nur Maßnahmenverstöße und Verstöße gegen Impfzwänge weiterhin verfolgt: Auch kritische Mediziner wandern wegen Attesten, die Menschen von nutzlosen und vielfach schädlichen Masken- und Impfzwängen bewahren sollten, weiterhin in den Knast. Im Gegensatz zu Politikern, die Milliarden von Euro vergeudet haben, haben sie der Bevölkerung keinen Schaden verursacht…

Starmer wusste bei Mandelsons Ernennung zum Botschafter in den USA von dessen Verbindungen zu Epstein

Großbritannien ist das Land in Europa, in dem der Epstein-Skandal bisher die größten Wellen geschlagen hat. Der ehemalige Prinz Andrew hat alle seine Adelsprivilegien verloren und Peter Mandelson wurde wegen Hochverrat angeklagt. Mandelson war in der britischen Politik einer der einflussreichsten Strippenzieher, weshalb sein Kontakt zu Epstein in Großbritannien genau verfolgt wird. Nun wurde bekannt, […]
Eine weitere wirre Story beleuchtet, warum die Zeit für Klima-Hysterie und Linksaußen-Medien abläuft

Eine weitere wirre Story beleuchtet, warum die Zeit für Klima-Hysterie und Linksaußen-Medien abläuft

Eine weitere wirre Story beleuchtet, warum die Zeit für Klima-Hysterie und Linksaußen-Medien abläuft

Gary Abernathy

Nur wenige Tage bevor Präsident Trump verkündete, dass sich die EPA in Bezug auf den Klimawandel nicht mehr an der sogenannten „Gefährdungsfeststellung” orientieren werde, beschloss die Redaktion der Washington Post, sich erneut mit dem alten Thema „Die Erde wird immer heißer” zu befassen.

Entgegen ihrer Absicht ließ der daraus resultierende Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Wissenschaftler glaubten, sie hätten die globale Erwärmung verstanden. Dann kamen die letzten drei Jahre” die Entscheidung der Trump-Regierung völlig logisch erscheinen.

Der am 11. Februar veröffentlichte Artikel ist eine Lektion über die Gefahren, die entstehen, wenn eine Organisation, die sich angeblich auf Journalismus konzentriert, ihre eigenen Analysen im Bereich der Klimawissenschaft durchführt und dann einen Artikel hervorbringt, der nicht verwirrender sein könnte, wenn er absichtlich versuchen würde, Abbott und Costellos „Who’s On First?“ als die lustigste Comedy-Nummer aller Zeiten zu ersetzen, die auf dem Konzept der Verwirrung basiert.

„Laut einer Analyse der Washington Post“, so der erste Absatz des Artikels, „war die höchste Erwärmungsrate seit Beginn der Aufzeichnungen in den letzten 30 Jahren zu verzeichnen.“ Die Post merkte an, dass ihre Analyse auf „einem Datensatz der NASA zur Analyse der globalen durchschnittlichen Temperaturen von 1880 bis 2025“ basiere.

Der Artikel war vermutlich bereits in Arbeit, bevor die USA von einer der kältesten Perioden der letzten Jahre heimgesucht worden sind. Aber das machte nichts. Die Post hatte auch dafür vorgesorgt.

„Während die Vereinigten Staaten unter einer eisigen Kältewelle leiden, ist es im Rest der Welt weiterhin ungewöhnlich warm“, versicherte uns die Post. Man denke nur an Nuuk in Grönland, wo „die Temperaturen im Januar mehr als 10 Grad Celsius über dem Durchschnitt lagen. In Teilen Australiens stiegen die Temperaturen unterdessen inmitten einer Rekordhitzewelle über 49 Grad Celsius.“

An manchen Orten wird es kalt. An anderen Orten wird es heiß. Willkommen auf der Erde, liebe Besucher. Die Post war besorgt, weil „etwa 40 Jahre lang – von 1970 bis 2010 – die globale Erwärmung mit einer relativ konstanten Geschwindigkeit voranschritt“, nämlich pro Jahrzehnt um etwa 0,19 Grad Celsius. „Dann begann sich diese Geschwindigkeit zu verändern“, berichtete die Post. „Die Erwärmungsrate stieg um eine Stufe an. Die Temperaturen sind in den letzten zehn Jahren um fast 0,27 Grad Celsius pro Jahrzehnt gestiegen – ein Anstieg von etwa 42 Prozent.“

Wenn Ihnen das völlig verwirrend erscheint, sind Sie nicht allein. Die Post begann mit der Aussage, dass die höchste jemals gemessene Erwärmungsrate „in den letzten 30 Jahren“ zu verzeichnen war, also seit etwa 1996. Dann hieß es jedoch, dass die globale Erwärmung von 1970 bis 2010 „ziemlich konstant“ war. Wie bitte?

Es ist nie ganz klar, warum „die letzten drei Jahre“ in der Überschrift hervorgehoben und im Artikel mehrmals erwähnt werden. Versuchen Sie nicht zu sehr, einen Sinn darin zu erkennen. Diese Leute sind Journalisten, äh, ich meine Wissenschaftler, äh, Wissenschaftsjournalisten – nun, sie sind sicher keine Mathematiker. Seien Sie nachsichtig mit ihnen.

Folgen Sie dem gewundenen Verlauf der Geschichte: Sulfataerosole in der Atmosphäre trugen tatsächlich zur Abkühlung bei. Aber sie sind schädlich für die Gesundheit, und als die Länder gegen solche Stoffe vorgingen, heizte sich die Lage wieder auf. Außerdem gibt es weniger tief liegende Wolken, sodass mehr Sonnenwärme durchkommt. Andererseits „sind Wolken seit langem eine der größten Unsicherheiten in der Klimawissenschaft. Wahrscheinlich tragen Wolken wie Aerosole zur Abkühlung der Erde bei, aber in welchem Umfang, ist eine offene Frage.“ Wie alles andere auch.

Bitte lesen Sie den folgenden Abschnitt aufmerksam durch – wenn nötig auch mehrmals – und lassen Sie uns dann gemeinsam eine Zusammenfassung erstellen.

Vor etwa zwei Jahrzehnten, so die Post, „begannen die Länder auch, von Kohle und Öl auf Wind- und Solarenergie umzusteigen. Infolgedessen sind die weltweiten Schwefeldioxidemissionen seit Mitte der 2000er Jahre um etwa 40 Prozent gesunken; Chinas Emissionen sind sogar noch stärker zurückgegangen. Dieser Effekt wurde in den letzten Jahren durch eine neue internationale Verordnung verstärkt, die die Schwefelemissionen von Schiffen um etwa 85 Prozent reduzierte. Das erklärt zum Teil, warum sich die Erwärmung etwas beschleunigt hat.“

Moment mal, Kohle-, Öl- und Schwefelemissionen haben dazu beigetragen, die Erde kühler zu halten? Und die Reduzierung dieser Emissionen hat die Erde erwärmt? Hier ist die Erklärung der Post: „Jahrzehntelang wurde ein Teil der durch Treibhausgasemissionen verursachten Erwärmung durch Sulfataerosole ‚maskiert‘. Diese winzigen Partikel verursachen Herz- und Lungenerkrankungen, wenn Menschen verschmutzte Luft einatmen, aber sie lenken auch die Sonnenstrahlen ab.“ Man muss sich also entscheiden, welches Übel man in Kauf nehmen will.

Die Post zitierte einen Experten, der sich dieser „zu heiß, um damit umzugehen“-Erzählung noch nicht anschließen kann. Chris Smith, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leeds, sagte gegenüber der Post: „Es ist noch zu früh, um definitiv zu sagen, dass die Erwärmungsrate zugenommen hat“, und er möchte noch einige Jahre lang weitere Daten sammeln.

Die Post hingegen hat möglicherweise nicht so viel Zeit. Anfang Februar kündigte das Blatt eine weitere Entlassungswelle an, und während erste Schätzungen von einem Verlust von etwa einem Drittel der Redaktion ausgingen, „ergab eine Berechnung der Washington-Baltimore Newspaper Guild, der Gewerkschaft, die die Journalisten der Post vertritt, dass die Geschäftsführung der Zeitung fast die Hälfte der zuvor beschäftigten Journalisten entlassen hat“, so The Washingtonian.

Den linksradikalen (ehemals Mainstream-)Medien kommt es nie in den Sinn, dass ihr Niedergang nicht nur auf wirtschaftliche Faktoren oder den Aufstieg des Internets zurückzuführen sein könnte. Ebenso wichtig sind die offensichtliche Voreingenommenheit und die agenda-getriebene Politik, die zu einem Vertrauensverlust bei Millionen von Amerikanern geführt haben, die nicht Teil der linksradikalen Blase sind, der sich die Medien zunehmend verschrieben haben.

Die Ära der Klimawandel-Hysterie neigt sich glücklicherweise ihrem Ende zu. Einige ihrer größten Befürworter teilen ihr Schicksal.

This article was published at RealClear Energy

Link: https://www.cfact.org/2026/03/07/another-confusing-story-highlights-why-climate-hysteria-and-far-left-media-are-reaching-their-end/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Auch hier sehe ich die Lage in unserem Land leider nicht so optimistisch. Der relative Erfolg der grünen Totengräber Deutschlands bei der jüngsten Wahl in Süddeutschland lässt keine andere Folgerung zu.

 

Der Beitrag Eine weitere wirre Story beleuchtet, warum die Zeit für Klima-Hysterie und Linksaußen-Medien abläuft erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Made in EU: Die neue Ausrichtung der EU-Industriepolitik

Made in EU: Die neue Ausrichtung der EU-Industriepolitik

Made in EU: Die neue Ausrichtung der EU-Industriepolitik

Der EU-Kommissar für Industrie stellte die Kernpunkte einer lange verzögerten und umstrittenen Verordnung vor, die darauf abzielt, die EU-Industriepolitik voranzutreiben. Brüssel zieht damit weitere Kompetenzen von den Ländern ab und reduziert gleichzeitig die internationale Konkurrenzfähigkeit. Es gab viele Diskussionen über die Wettbewerbsfähigkeit bzw. den Mangel daran in der EU, und es wurden eine Reihe von […]

Der Beitrag Made in EU: Die neue Ausrichtung der EU-Industriepolitik erschien zuerst unter tkp.at.

Deutschland und Österreich geben Ölreserven frei: Tankstellen dürfen Spritpreis nur noch 1x pro Tag erhöhen

Deutschland und Österreich geben Ölreserven frei: Tankstellen dürfen Spritpreis nur noch 1x pro Tag erhöhen

Deutschland und Österreich geben Ölreserven frei: Tankstellen dürfen Spritpreis nur noch 1x pro Tag erhöhen

Als Reaktion auf die rasant gestiegenen Öl- und Spritpreise gibt Deutschland 19,5 Millionen Barrel seiner strategischen Ölreserven frei, um den Markt zu entlasten. Außerdem sollen Erhöhungen der Spritpreise bis auf weiteres nur einmal täglich pro Tankstelle erlaubt sein. Auch Österreich hat seine Beteiligung an der von der Internationalen Energieagentur IEA geplanten Freigabe globaler Ölreserven bestätigt.

Hintergrund der Maßnahmen ist, dass der Transport von Öl aus den Förderregionen am Persischen Golf über die Straße von Hormus infolge des Iran-Krieges nahezu zum Erliegen gekommen ist. Berichte über dort gelegte Seeminen haben die Unsicherheit zusätzlich verstärkt. Folge: Nach einer vorübergehenden Beruhigung ziehen die Ölpreise wieder deutlich an. Am Mittwoch stieg der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl auf 92,31 Dollar. Das ist ein Plus von mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vortag.

Deutschland verfügt über strategische Ölreserven für mindestens 90 Tage, um mögliche Versorgungsausfälle auszugleichen. Diese Reserven umfassen Rohöl sowie Mineralölerzeugnisse wie Benzin, Diesel und Kerosin. Das Rohöl lagert vorwiegend in unterirdischen Speichern in Norddeutschland und kann über Pipelines oder per Schiff zu den Raffinerien transportiert werden.

In der Vergangenheit wurden die Reserven bereits mehrfach freigegeben – u.a.  während des Golfkriegs 1990/91 sowie zuletzt wegen des Ukraine-Konflikts.

Als ergänzende Maßnahme plant die Bundesregierung laut Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Preiserhöhungen an den Tankstellen vorübergehend auf höchstens einmal täglich zu begrenzen. Preissenkungen sollen hingegen jederzeit möglich sein.

The post Deutschland und Österreich geben Ölreserven frei: Tankstellen dürfen Spritpreis nur noch 1x pro Tag erhöhen appeared first on Deutschland-Kurier.

Ein Morgen in China, ein Jahr in Frankreich: Zwei Gesundheitssysteme im Vergleich

Ein Morgen in China, ein Jahr in Frankreich: Zwei Gesundheitssysteme im Vergleich

Arnaud Bertrand

Ihr kennt diese dubiosen Werbeanzeigen, die inzwischen selbst zum Meme geworden sind – mit Slogans wie „Ärzte hassen ihn!“, die behaupten, irgendeine Krankheit lasse sich „mit diesem einen seltsamen Trick“ heilen.

Nun, vielleicht habe ich tatsächlich einen seltsamen Trick gefunden, der Ärzte zweifellos dazu bringen würde, mich zu hassen. Ein „Trick“, der kriselnde westliche Gesundheitssysteme radikal verbessern könnte – nicht nur ein wenig, sondern um das Drei- bis Vierfache.

Warum sollten Ärzte ihn hassen? Weil er vorsieht, die Konsultationszeiten auf fünf Minuten zu verkürzen. Das bedeutet, dass Ärzte nicht wie derzeit in den meisten westlichen Ländern drei bis fünf Patienten pro Stunde sehen, sondern eher zwölf.

An diesem Punkt denkt ihr vermutlich: „Okay, der Typ ist verrückt. Das ist unmöglich. Das kann niemals funktionieren.“ Doch es funktioniert – für 1,4 Milliarden Menschen – mit gesundheitlichen Ergebnissen, die sich denen des Westens annähern oder sie sogar übertreffen. Und das bei einem Gesundheitssystem, das pro Kopf nur ein Zehntel kostet und einen halb so großen Anteil am BIP beansprucht.

Richtig – ich spreche vom chinesischen Gesundheitssystem.

Ja, ich weiß. China. Ich höre die Tastaturen schon klappern. Aber bleibt einen Moment dabei. Oder sucht auf YouTube nach Erfahrungsberichten von Ausländern in chinesischen Krankenhäusern. Keine Regierungspropaganda, sondern ganz normale Menschen, die zeigen, was ihnen passiert ist. Dieser Mann. Oder jener. Oder die Frau, die als Touristin in ländlichem China einen Nierenstein bekam.

Das wiederkehrende Thema? Schock. Schock darüber, nicht wochenlang auf Termine warten zu müssen. Schock darüber, Diagnose, Tests und Behandlung an einem einzigen Vormittag zu erhalten. Schock über die extrem niedrigen Gebühren (unter 3 Dollar pro Konsultation). Wer aus westlichen Gesundheitssystemen kommt, kann es kaum glauben.

Die Fünf-Minuten-Konsultation ist nur ein Teil eines Systems. Ein System, das erstaunlich effizient ist und – wenn man sich daran gewöhnt hat – eine überraschend gute Patientenerfahrung bietet.

Ich weiß das, weil ich es selbst erlebt habe – über hundert Mal in acht Jahren, in mindestens einem Dutzend Krankenhäusern in ganz China, sowohl in Metropolen als auch in abgelegenen Regionen – für mich, meine Kinder oder meine Frau. Ich habe auch reichlich westliche Gesundheitssysteme erlebt, da ich in Frankreich aufgewachsen bin und in der Schweiz, im Vereinigten Königreich und in den USA gelebt habe.

In diesem Artikel beschreibe ich die zentralen Merkmale des chinesischen Gesundheitssystems – nicht um zu behaupten, der Westen solle es vollständig kopieren, sondern um ehrlich zu fragen: Was wäre, wenn einige der Dinge, die wir im Gesundheitswesen für selbstverständlich halten, gar nicht so unvermeidlich sind, wie wir denken?

Der Ablauf aus Sicht eines Patienten

Der erste große Unterschied: In China geht man bei gesundheitlichen Problemen direkt ins Krankenhaus. Es gibt kein vorgeschaltetes Hausarztsystem wie in Frankreich oder Großbritannien, bei dem man zunächst einen Allgemeinmediziner aufsuchen muss, der einen dann möglicherweise an einen Spezialisten überweist. In China spart man sich diesen Zwischenschritt und geht direkt zum Facharzt.

Ich will ehrlich sein: Wer an westliche Standards gewöhnt ist, wird in öffentlichen chinesischen Krankenhäusern zunächst einen Kulturschock erleben. Mir selbst brauchte es etwa fünf Besuche, um mich daran zu gewöhnen. Aber wie bei vielen Dingen in China gilt: Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, ist es tatsächlich sehr gut.

So läuft es typischerweise ab:

Zunächst entscheidet man, welchen Facharzt man benötigt: Kardiologe, Nephrologe, Augenarzt usw.

Dann vereinbart man einen Termin bei der entsprechenden Abteilung. Heute geschieht das meist per App vor dem Krankenhausbesuch, aber man kann es auch vor Ort erledigen.

Ist man unsicher, beschreibt man an der Rezeption sein Problem und wird entsprechend weitergeleitet. Diese Rezeptionen sind in der Regel mit speziell geschultem Pflegepersonal besetzt.

Viele Krankenhäuser lassen sogar die Wahl des Erfahrungsniveaus des Arztes zu – vom Assistenzarzt bis zum Abteilungsleiter. Je höher die Position, desto höher der Preis. Doch für westliche Maßstäbe bleiben die Kosten lächerlich niedrig. Eine Konsultation kostet etwa 10–20 RMB (1,50–3 Dollar), bei einem leitenden Spezialisten bis zu zwei- bis dreimal so viel. Das bedeutet: Man kann beim Chefarzt eines Spitzenkrankenhauses in Shanghai oder Peking – einem Experten auf höchstem Niveau – für unter 10 Dollar vorstellig werden.

Dann wartet man auf seinen Aufruf. Die Wartezeiten sind meist erträglich – im Durchschnitt etwa 30 Minuten. Manchmal zwei bis drei Stunden, manchmal gar keine Warteschlange.

Dann folgt der große Unterschied: Die Konsultation dauert selten länger als fünf Minuten, oft nur zwei oder drei. Man schildert sein Problem, es gibt ein paar Rückfragen, und sofort wird man zu Tests geschickt. Kein Smalltalk, kein Ausschweifen – direkt zur Sache.

Tests sind nahezu Standard: Blutuntersuchungen, Röntgen, MRT. Ich kann mich nicht erinnern, ein chinesisches Krankenhaus besucht zu haben, ohne Tests durchführen zu müssen.

Die Tests erfolgen unmittelbar im selben Krankenhaus. Fast alle Einrichtungen verfügen über die notwendige Laborausstattung. Ergebnisse liegen oft binnen 30 Minuten vor.

Mit den Ergebnissen geht man direkt zurück zum Arzt – ohne erneute Warteschlange – und erhält Diagnose und gegebenenfalls ein Rezept. Wieder weniger als fünf Minuten.

Die meisten Krankenhäuser haben eigene Apotheken. Das Medikament wird oft direkt elektronisch bestellt und liegt bei Ankunft bereit.

Wenn ein Facharzt feststellt, dass das Problem nicht in sein Gebiet fällt, kann man unmittelbar einen anderen Spezialisten aufsuchen – etwa Orthopädie oder Pulmologie bei Brustschmerzen.

Das Schöne an diesem System: Man kann drei oder vier Spezialisten sehen, alle Tests durchführen, Ergebnisse erhalten, Diagnosen bekommen und Medikamente kaufen – alles an einem Vormittag und zu sehr niedrigen Preisen.

Ein weiterer Unterschied: Es gibt kaum Privatsphäre. Während der Konsultation stehen oft die nächsten Patienten hinter einem. Anfangs befremdlich, aber man gewöhnt sich daran. Wer Privatsphäre möchte, kann darum bitten.

Im Gegensatz dazu steht das Hausarztsystem des Westens: Termin beim Hausarzt, Überweisung, Wochen oder Monate Wartezeit beim Spezialisten, getrennte Termine für Tests.

Ein Beispiel aus meiner Familie: Meine Schwester in Frankreich leidet seit Wochen unter starken Bauchschmerzen. Ihr Hausarzt verordnete ein MRT – Wartezeit: neun Monate. Und wenn das MRT nichts zeigt? Noch einmal neun Monate warten?

Was in China an einem Vormittag erledigt ist, kann im Westen Monate oder über ein Jahr dauern.

Paradoxerweise empfinde ich das chinesische System – trotz seiner nüchternen Oberfläche – als menschlicher. Es gibt dem Patienten Handlungsspielraum. Der Westen wirkt freundlicher, ist aber paternalistisch und ineffizient. Und respektiert kaum das Wertvollste eines Menschen: seine Zeit.

Zentrale Merkmale

Fünf-Minuten-Termine

Statistiken bestätigen: Chinesische Ärzte verbringen im Schnitt etwa fünf Minuten pro Patient.

Eine Untersuchung in Taizhou (7 Mio. Einwohner) ergab 50–55 Patienten pro Arzt und Vormittag (4,5 Stunden). Das entspricht etwa fünf Minuten pro Patient. Manche Onkologie-Chirurgen sehen bis zu 76 Patienten pro Vormittag.

Zum Vergleich: In Frankreich dauern Hausarzttermine durchschnittlich 17 Minuten, Spezialisten oft 20–30 Minuten. Ein französischer Kardiologe sieht etwa 13 Patienten pro Tag. Ein chinesischer im untersuchten Krankenhaus durchschnittlich 79,27 – ein Unterschied von 615 %.

Würde das die Qualität mindern? Darüber lässt sich streiten.

Erfahrung ist entscheidend. Ein chinesischer Kardiologe sammelt in einem Jahr so viel Erfahrung wie ein französischer in sechs Jahren. Ein 12 Jahre tätiger chinesischer Arzt hat mehr Patientenkontakte als ein französischer in 35 Jahren – doppelt so viele.

Gesundheit ist ein Prozess aus Hypothese, Test, Beobachtung, Anpassung. Wenn Folgetermine leicht zugänglich sind, ist die Tiefe einer einzelnen Konsultation weniger entscheidend.

In Frankreich beträgt die Wartezeit auf einen Kardiologen durchschnittlich 50 Tage, auf Dermatologen 61 Tage, auf Augenärzte 80 Tage.

Ein System, das schnell iterieren kann, ist effektiver als eines, das seltene, lange Termine bietet.

Krankenhäuser als One-Stop-Shop

China verzichtet weitgehend auf Hausärzte als Gatekeeper. Krankenhäuser bündeln alles: Spezialist, Labor, Bildgebung, Apotheke – alles unter einem Dach.

China hat zwar 639.000 Hausärzte (0,45 pro 1.000 Einwohner), doch sie dienen primär der Prävention und Betreuung chronisch Kranker, nicht als Überweisungsfilter.

GPs machen in China 12,6 % der Ärzteschaft aus, in Frankreich 42 %, im UK 25,5 %, in den USA 28,5 %.

Die durchschnittliche Wartezeit in chinesischen Tier-3-Krankenhäusern: etwa 18 Minuten.

China bewältigt fast 10 Milliarden ambulante Besuche pro Jahr – etwa 7 pro Person, mehr als Frankreich (5,5).

Das System verarbeitet 25 % mehr Arztbesuche pro Kopf als Frankreich – ohne Gatekeeping – mit Wartezeiten in Minuten statt Wochen.

Gatekeeping verdoppelt oft den Aufwand: ein Termin wird zu zwei.

Systematische Tests

Tests sind systematisch. In über 100 Besuchen in China wurde stets getestet.

Für Patienten oft lästig – bei einer Erkältung erscheint ein Test überflüssig. Doch im chinesischen System gilt: Diagnose ohne Daten ist riskant.

Tests erhöhen die Genauigkeit und dienen der öffentlichen Gesundheit.

Am 27. Dezember 2019 identifizierte Dr. Zhang Jixian durch systematische Tests eine neue Lungenentzündung in Wuhan.

In Frankreich wurde rückblickend ein Covid-Fall vom selben Tag entdeckt – ohne Tests, ohne Alarm.

In Italien fanden Antikörperstudien Infektionen bereits im September 2019.

Das Virus verbreitete sich in Europa monatelang unentdeckt.

Ironischerweise wird China für die Pandemie verantwortlich gemacht, obwohl systematische Tests dort zur frühen Entdeckung führten.

Der „seltsame Trick“

Es gibt keinen einzelnen Trick. Es sind architektonische Entscheidungen: kurze Konsultationen, kein Gatekeeping, Zentralisierung, Spezialisierung, systematische Tests.

Der eigentliche Trick ist der Mut, westliche Annahmen zu hinterfragen – Hausarzt als Filter, Arzt als Orakel, lange Konsultationen als Qualitätsmerkmal.

China denkt vom Problem her – nicht von Dogmen.

Der „seltsame Trick“ ist schlicht die Bereitschaft, von Grundprinzipien aus zu denken.

Wir befinden uns bereits im frühen Stadium des Dritten Weltkriegs – Jeffrey Sachs warnt vor globaler Katastrophe

In einem hochbrisanten Gespräch mit dem Journalisten Danny Haiphong zeichnet der renommierte US-Ökonom und UN-Berater a.D. Jeffrey Sachs ein düsteres Bild der aktuellen Weltlage. Sachs stuft den seit etwa zwei Wochen andauernden Krieg der USA und Israels gegen den Iran als „frühes Stadium eines Dritten Weltkriegs“ ein – und sieht kaum noch eine realistische Chance auf rasches Ende. Stattdessen warnt er vor einer unaufhaltsamen Eskalationsdynamik, massiven wirtschaftlichen Kollaps und dem völligen Kontrollverlust eines „geistig labilen“ US-Präsidenten Donald Trump.

1. Trumps erratisches Verhalten als zentrale Gefahr

Sachs beschreibt Trump als „malignen Narzissten“, der „minute to minute“ widersprüchliche Signale sende. Mal erkläre er den Krieg für „fast vorbei“, um Ölpreise zu beruhigen – nur um kurz darauf massive Eskalation anzukündigen (z. B. die Drohung, die Straße von Hormus mit US-Marine zu erzwingen). Sachs sieht darin keine taktische „Madman-Theorie“, sondern schlicht „Wahnsinn“:

„Wir haben einen geistig instabilen Menschen an der Spitze der mächtigsten Militärmacht der Welt. Das amerikanische System ist derzeit nicht mehr funktionsfähig – es ähnelt eher Rom unter Nero oder Caligula.“

Der Ökonom beklagt, dass es offenbar keine „erwachsenen“ Berater mehr gebe, die Trump bremsen könnten. Stattdessen dominierten Schmeichler, Familienmitglieder (wie Jared Kushner) und Inkompetenz.

2. Militärische Realität: Iran gewinnt an Stärke, Israel und USA verlieren

Sachs betont zwei entscheidende Zeitdimensionen:

Luftabwehr vs. iranische Raketen:
Die Abwehrsysteme Israels (Iron Dome) und der Golfstaaten werden voraussichtlich vor den iranischen Raketenbeständen erschöpft sein. Je länger der Konflikt dauert, desto verheerender werden iranische Treffer auf Israel und US-Basen im Golf (Katar, Bahrain, Kuwait, UAE).

Ökonomische Zeitbombe:
Bereits jetzt Ölpreise bei $120/Barrel (mit Schwankungen). Sachs prophezeit: In wenigen Wochen werden Förderanlagen, Pipelines, Häfen und die Straße von Hormus (ca. 20 % des weltweiten Öls) weitgehend lahmgelegt sein. Das führe zwangsläufig zu einer globalen Wirtschaftskatastrophe – vergleichbar mit den Ölkrisen 1973/74 und 1979/80, nur schlimmer.

Die Idee eines schnellen „Regime-Change“ in Teheran durch einen „Decapitation Strike“ bezeichnet Sachs als „Wahnvorstellung“ Trumps und Netanjahus – genährt von jahrzehntelangen israelischen Träumen und irreführender Mossad-„Information“.

3. Straße von Hormus – der Punkt ohne Wiederkehr

Iran hat die Meerenge de facto bereits blockiert (ohne formelle Schließung). Trump droht, kommerzielle Schiffe mit US-Kriegsmarine zu eskortieren – worauf Teheran mit Gegenangriffen reagiert hat. Sachs hält eine militärische Offenhaltung der Straße in den nächsten Wochen/Monaten für unrealistisch:

„Die Straße ist eng. Schiffe zu treffen ist nicht schwer. Die gesamte Militäroperation basierte auf der Illusion, dass alles in einer Operation erledigt wäre.“

Ein längerer Konflikt würde Stagflation (explodierende Energiepreise + Wirtschaftseinbruch) weltweit auslösen.

4. Globale Reaktion und das Versagen der Institutionen

Außer Israel und den USA gebe es kein einziges Land, das den Angriff positiv oder auch nur gleichgültig sehe – selbst enge US-Verbündete seien entsetzt. Sachs fordert kollektiven Druck der Weltgemeinschaft (insbesondere BRICS unter indischer Führung), um den Wahnsinn zu stoppen:

„Wenn Indien, China, Russland, Brasilien, Südafrika, der Iran selbst und andere laut sagen: Das ist Wahnsinn, das ist illegal, das zerstört die Weltwirtschaft – dann könnte das Wirkung zeigen.“

Er kritisiert scharf, dass selbst Länder wie Indien (trotz BRICS-Präsidentschaft und Öl-Abhängigkeit) bisher kaum vernehmbar protestiert hätten.

5. Der Weg in die Eskalation – und mögliche Folgen

Sachs sieht die Dynamik weiterhin eskalierend:

Iran erhält Unterstützung (Waffen, Finanzen, Aufklärung) von Russland und China, die den Krieg als Angriff auf ihre eigene Sicherheitsinteressen werten.
Mehr Länder könnten sich einmischen.
Die USA rufen Vasallenstaaten zu mehr Engagement auf.
Öl-Infrastruktur im Nahen Osten wird systematisch zerstört.

Das Ergebnis könne entweder ein rasches (aber unwahrscheinliches) Ende durch Vernunft sein – oder die Ausweitung zu einem echten Weltkrieg.

Fazit: Ein Weckruf an die Welt

Jeffrey Sachs lässt keinen Zweifel: Der aktuelle Konflikt ist nicht nur ein regionaler Krieg, sondern ein Angriff auf das globale Energiesystem, die Weltwirtschaft und das Völkerrecht. Er endet mit der Hoffnung, dass doch noch jemand im Weißen Haus Trump zur Vernunft bringt – etwa indem man ihm einflüstert: „Sie haben gewonnen, jetzt aufhören, und Sie sind ein Held.“

Ob diese Hoffnung realistisch ist, bleibt fraglich. Das Transkript zeigt vor allem eines: Die Welt steht – nach Einschätzung eines der prominentesten US-Kritiker der Außenpolitik – am Rand des Abgrunds. Und der Mann mit dem roten Knopf scheint nicht mehr zurechnungsfähig zu handeln.

Der vollständige Podcast mit Danny Haiphong und Jeffrey Sachs ist online verfügbar und sollte – gerade in diesen Stunden – von möglichst vielen Menschen gehört werden. Die Zeit drängt.

„Mr. Gold“ warnt vor „System-Reset“, während Silber die Zündschnur der Derivate-Zeitbombe entzündet

Der Finanzautor und Edelmetallexperte Bill Holter (auch bekannt als „Mr. Gold“) sagte voraus, dass Silber bis März wahrscheinlich eine Lieferstörung von physischem Metall an der COMEX erleben wird. Mit anderen Worten: Die Nachfrage nach physischem Silber wird das vorhandene Angebot übersteigen. Die Rechnung ist erschreckend und einfach, und Holter erklärt sie so:

„Der registrierte Silberbestand an der COMEX beträgt 86 Millionen Unzen. Am zweiten Tag des März stehen bereits 52 Millionen Unzen Silber zur Lieferung an. Das lässt 30 bis 35 Millionen Unzen übrig, für die es keine Deckung gibt. … Das sieht heikel aus. Wenn jetzt schon 52 Millionen Unzen zur Lieferung anstehen, wo wird das am Ende des Monats stehen? Wenn Silber nicht geliefert werden kann, dann werden wir im Goldmarkt Käufer sehen, die normalerweise nicht einmal kaufen und Lieferung verlangen würden. … Der entscheidende Punkt ist: Wenn Silber nicht geliefert werden kann, wird Gold innerhalb von 24 Stunden ebenfalls nicht geliefert werden können. Sobald das passiert, bricht das Vertrauen. … Wir sprechen von zwei Billiarden Dollar an Derivaten in einer Weltwirtschaft mit 350 Billionen Dollar Schulden bei einem jährlichen zugrunde liegenden BIP von 100 Billionen Dollar. Die Rechnung geht nicht auf. Ich denke, Silber – und das sage ich seit vielen Jahren – wird der Funke oder die Zündschnur sein, die Gold entzündet, was dann die Derivate-Zeitbombe zur Explosion bringt. Warren Buffett nennt Derivate Waffen der finanziellen Massenvernichtung.“

Mr. Gold glaubt: „Wenn das System zurückgesetzt wird, werden Regierungen ein gigantisches Gelddruck-Fest starten, das eine globale Hyperinflation auslösen wird. … Die reine Mathematik der ausstehenden Schulden zeigt, dass sie unter den aktuellen Bedingungen nicht zurückgezahlt werden können. Es wird Hyperinflation bei den Dingen geben, die wir brauchen, und Hyper-Deflation bei den Dingen, die wir bereits besitzen. … Wie soll jemand Ihr Haus kaufen, wenn das Kapital nicht vorhanden ist? Wenn das Kapital nicht da ist, dann muss der Preis fallen. … Es ist sehr wahrscheinlich, dass Silber den Zusammenbruch des Finanzsystems auslösen wird.“

Mr. Gold glaubt, dass diese Art globaler Verschuldung sehr schnell kippen wird. Holter warnt: „Wenn diese Sache ins Rutschen gerät und zusammenbricht, sind Sie entweder vorbereitet oder nicht. Wenn Sie nicht vorbereitet sind, werden Sie Ihren Fehler nicht mehr korrigieren können. Es wird ein Fehler fürs ganze Leben sein, sich nicht vorbereitet zu haben. Lassen Sie mich nur sagen: Es gibt einen Unterschied zwischen zu früh und falsch zu liegen. Zwischen 2000 und 2005 galt man als Idiot, als kompletter Idiot, wenn man Gold oder Silber kaufte, und die Leute dachten, man laufe mit einem Aluhut herum. … Heute sind wir an dem Punkt, an dem die beste Anlage seit Januar 2000 Gold oder Silber gewesen wäre. Als Noah herumlief und seine Arche baute, sah er falsch aus. Er lag nicht falsch – er war nur zu früh.“