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China ändert Energiepolitik: Konventionelle Kraftwerke statt Photovoltaik
Prozess gegen „Sächsische Separatisten“: Sieht Justitia auf dem rechten Auge wieder einmal mehr als auf dem linken Auge?

Am Freitag (23. Januar) beginnt vor dem sächsischen Oberlandesgericht (OLG) in Dresden der Prozess gegen die „Sächsischen Separatisten“. Die Meinungen darüber, ob und wie gefährlich diese laut Anklage der Bundesanwaltschaft „terroristische Vereinigung“ ist, gehen in Ermittlerkreisen auseinander. Der Prozess ist aber wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Justitia, die eigentlich „blind“ sein sollte, auf dem rechten Auge wohl mehr zu sehen scheint als auf dem linken Auge. Wird in Dresden mit zweierlei Maß gemessen?
Parallel zum Prozess gegen die „Sachsen“ läuft vor dem OLG ein Prozess gegen Mitglieder der linksextremistischen „Hammerbande“ – konkret geht es dabei u.a. um zweifachen Mordversuch! Doch schon die Anklageschrift unterscheidet sich vom Verfahren gegen die angeklagten acht „Sächsischen Separatisten“ dadurch, dass bei der „Hammerbande“ lediglich von einer „kriminellen Vereinigung“ die Rede ist, nicht aber von einer „terroristischen Vereinigung“. Weshalb in Sachen der „Sachsen“ die Anklagebehörde die Bundesanwaltschaft ist – was per se füreine erhöhte mediale Aufmerksamkeit sorgen dürfte.
Unterschiedliche „sitzungspolizeiliche Anordnungen“
Interessant ist auch etwas Anderes: Für beide Verfahren gelten sogenannte „sitzungspolizeiliche Anordnungen“ – und diese richterlichen Anordnungen unterscheiden sich ganz erheblich, wie aus den dem Deutschland-Kurier vorliegenden Dokumenten hervorgeht. So heißt es in der Anordnung vom 5. Januar 2026 bezüglich der Verhandlung gegen die „Sächsischen Separatisten“ unter Punkt 4: „Verteidiger, Rechts- und Zeugenbeistände, Dolmetscher, Sachverständige sowie Vertreter der Jugendgerichtshilfe werden, nachdem sie sich ausgewiesen haben, ebenfalls durchsucht. Bei der Durchsuchung ist die Kleidung mit Hilfe eines Metalldetektors bzw. einer Metalldetektorschleuse abzutasten (…) Verteidiger und Vertreter der Bundesanwaltschaft, Rechts- und Zeugenbeistände, Vertreter der Jugendgerichtshilfe sowie Dolmetscher und Sachverständige dürfen Taschen, Mobiltelefone und Laptops in den Sitzungssaal mitbringen. Die Nutzung der Mobiltelefone im Sitzungssaal ist ihnen untersagt…“
In der am 30. Oktober 2025 nachträglich entschärften „sitzungspolizeilichen Anordnung“ für den „Hammerbande“-Prozess liest sich Punkt 4 dagegen ganz anders: „Eine Durchsuchung der Verteidiger und Nebenklägervertreter findet, sofern sie sich als solche mittels Bundespersonalausweis oder Reisepass bzw. Ausweis der Rechtsanwaltskammer ausweisen, nicht statt. Auch Angeklagte und Nebenkläger dürfen einen mobilen Computer mit in den Sitzungssaal nehmen, um so Zugriff auf die Verfahrensakte zu haben, diesen allerdings nur im Offline-Betrieb nutzen. Vertreter der Bundesanwaltschaft, Verteidiger, Nebenklägervertreter und Vertreter der Jugendgerichtshilfe dürfen im Sitzungssaal ihre mobilen Computer auch im Online-Betrieb nutzen…“
Hatte es in der ursprünglichen richterlichen Verfügung vom 6. Oktober 2025 in Bezug auf das „Hammerbande“-Verfahren noch geheißen, die Nutzung der Mobiltelefone sei den Anwälten der Linksextremisten „untersagt“, so ist in der aktuell gültigen Fassung vom 30. Oktober davon plötzlich nicht mehr die Rede!
Das ist insofern bemerkenswert, als es im „Hammerbande“-Prozess u.a. um zweifachen Mordversuch geht. Zwar ist auch im Verfahren gegen die „Sachsen“ von einem Mordversuch die Rede, aber die Umstände sind unklar. Einer der Angeklagten, Kurt. H., ein passionierter Jäger, soll bei seiner Festnahme mit seinem Gewehr auf einen Polizeibeamten gezielt haben. H. selbst bestreitet nicht, ein Gewehr bei sich geführt zu haben, behauptet aber, dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, da sich „Antifa“-Gewalttäter schon häufiger als angebliche Polizisten ausgegeben hätten. H. erlitt bei seiner Festnahme eine lebensgefährliche Schussverletzung im Gesicht aus der Dienstpistole des angeblich bedrohten Beamten. Wobei auch hier unklar ist, wie es genau dazu kam.
Was wird den „Sachsen“ konkret vorgeworfen?
Die mutmaßliche Terrorgruppe, bei der es sich um 20- bis 25-Jährige aus der Region Leipzig handelt, soll laut Anklage geplant haben, nach „einem Tag X“ mit Waffengewalt einen NS-Staat in Ostdeutschland zu errichten. DieAngeklagten sollen versucht haben, „Gebiete in Ostdeutschland“ mit Waffengewalt zu erobern. Unter andermKurt H. soll an „Wehrsportübungen“ teilgenommen haben. Dafür soll er sein Waldgrundstück zur Verfügung gestellt haben. H.‘s Anwalt spricht von einem „harmlosen Hobby, Orientierungsübungen und Erste-Hilfe-Trainings“.
Die Gruppe soll gar „den Häuserkampf geübt“ haben, behaupten zwei „Aussteiger“. Unstrittig scheint zu sein, dass die Gruppe „Paintball“ gespielt hat. Dabei handelt es sich um einen taktischen Gesellschaftssport, bei dem sich Spielerinnen und Spieler mittels Markierern mit Farbkugeln per Schussausübung markieren. Der Anwalt von H. sagt: „Also, wenn man sich anschaut, Pfadfinder oder Gruppen, die Paintball machen, die sind militärischer organisiert.“
Der guten Vollständigkeit halber: Der Deutschland-Kurier hatte die Pressestelle des OLG Dresden innerhalb einer angemessenen Frist per Email um Aufklärung bezüglich der sehr unterschiedlichen „sitzungspolizeilichen“ Anordnungen im Prozess gegen die „Hammerbande“ einerseits und gegen die „Sächsischen Separatisten“ andererseitsersucht.
Die Antwort fiel nichtssagend aus: „Die sitzungspolizeiliche Anordnung wird durch den Senat erlassen und kann von der Pressestelle nur bekanntgegeben, nicht aber begründet werden.“
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Hamburg: Wegen nonexistenter Waffe – Hausdurchsuchung bei kritischem Journalisten
Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Anfang Januar die Wohnung eines Journalisten, der mehrfach Missstände in der Hamburger Waffenbehörde angeprangert hatte, wegen Verdachts auf illegalen Waffenbesitz durchsuchen lassen. Absurderweise wurde nach einer Waffe gesucht, die nie hergestellt wurde. Der nächste Einschüchterungsversuch gegen einen unliebsamen Journalisten?
Am 13. Januar 2026 drangen kurz nach 6:30 Uhr rund ein Dutzend Polizeibeamte in das Haus des Investigativjournalisten und Waffenexperten Lars Winkelsdorf in Hamburg ein: Hausdurchsuchung!
Der Journalist gab an, dass er für mehrere Stunden festgesetzt worden wäre und er sich zunächst weder anziehen noch die Toilette benutzen durfte. Das gesamte Haus sei durchsucht worden – auf dem Dachboden wurde sogar die Abdeckung einer Dämmung abgeschraubt. Die Durchsuchung dauerte rund vier Stunden, gefunden wurden letztlich drei Waffenteile, etwa eine Schulterstütze und ein Magazin. Diese sind laut Winkelsdorf nicht illegal.
Der offizielle Grund für die Hausdurchsuchung: Verdacht auf illegalen Waffenbesitz, gestützt auf einen taz-Artikel vom Juli 2024, der über Lars Winkelsdorf berichtete und ihn mit der Aussage zitierte, er besitze mehrere Schusswaffen. Da Winkelsdorf zu dem Zeitpunkt keinen Waffenschein mehr hatte, rief dies die Behörden auf den Plan. Die taz korrigierte den Artikel nachträglich.
Die Behörden suchten konkret nach einer Waffe, laut Durchsuchungsbeschluss nach einer „Sempert & Krieghoff, Modell 41“. Eine Waffe mit dieser Bezeichnung wurde nie hergestellt. Winkelsdorf vermutet, dass die Behörden eigentlich nach einer anderen Waffe suchten – einem Selbstlade-Pistolenkarabiner vom Typ SLK 41 – ,die er bereits 2008 ordnungsgemäß an die Waffenbehörde übergeben hatte. Diese Waffe wurde später als Beweisstück in einem Prozess gegen einen Waffenhändler verwendet und verblieb danach beim BKA.
Winkelsdorf hatte Missstände aufgedeckt
Winkelsdorf hat in der Vergangenheit wiederholt Missstände bei der Hamburger Waffenbehörde öffentlich gemacht. So deckte er mit anderen Medien zu der Amoktat in Hamburg-Alsterdorf im März auf, dass die Behörde Hinweisen und Alarmzeichen nicht ausreichend nachgegangen war. Nach der Tat bestätigte eine Fachaufsichtsprüfung desaströse Aktenführung und nicht nachvollziehbares Verwaltungshandeln in der Waffenbehörde – der Bericht dazu wurde als Verschlusssache eingestuft.
In der Vergangenheit hatte Winkelsdorf wiederholt die Hamburger Justiz, die Waffenbehörde und Innensenator Andy Grote (SPD) öffentlich kritisiert. Jetzt steht er selbst im Fokus eines fragwürdigen Ermittlungsverfahrens – er sieht darin einen klaren Zusammenhang.
Dem Journalisten hat die Hausdurchsuchung gesundheitlich schwer zugesetzt – er ist seit dem 13. Januar krankgeschrieben. Winkeldorfs Anwalt hat Beschwerde gegen die Hausdurchsuchung eingereicht. “Wir kennen das unter Andy Grote, ohne Grundlage mit einer Kompanie Polizisten einzumarschieren.” Als Beispiel für eine rechtswidrige Durchsuchung führt er die“Pimmelgate”-Affäre an. Dabei hatte ein Mann mit dem Satz „Du bist so 1 Pimmel“ auf einen Tweet von Andy Grote reagiert. Der Innensenator fühlte sich durch die Wortwahl beleidigt und stellte einen Strafantrag, woraufhin die Wohnung des mutmaßlichen Urhebers durchsucht wurde. Ein Gericht entschied später, dass die Durchsuchung rechtswidrig war.
Winkelsdorf hat in einem Video auf der Plattform X seinen Fall geschildert:
Es drängt sich nun bei vielen Beobachtern der Gedanke auf, dass Kritiker des Innensenators oder seiner Behörden eingeschüchtert und so mundtot gemacht werden sollen. Der Vorfall zeigt klar und deutlich, dass es im besten linken Deutschland nicht gut um die Meinungs- und Pressefreiheit bestellt ist. Gefährdet sind dabei keineswegs nur Journalisten der gefürchteten Alternativmedien: Jeden, der bei den Herrschenden zu genau hinsieht, kann es treffen.
Das Jahr des Linux-Desktops
Linux verlangt nicht länger, dass sich Nutzer anpassen; es passt sich ihnen an und liefert ein Desktop-Erlebnis, das vertraut wirkt, ohne die Kontrolle aufzugeben.
Rick Findlay
Jahrelang wurde den treuen Anhängern von Open Source gesagt, ihr Lieblingssystem sei eine Kuriosität: hervorragend geeignet, um das Rückgrat des Internets zu betreiben, aber angeblich ungeeignet, um E-Mails zu lesen. Linux trieb die digitale Welt an, stand aber selten auf dem Schreibtisch vor einem.
Die Kritik war berechtigt. Frühes Linux war zerstreut und inkonsistent, ein Experiment, zusammengehalten von Freiwilligen, die unter „Benutzerfreundlichkeit“ verstanden, eine Kernel-Kompilierung zu überleben. Einen Drucker einzurichten konnte einen ganzen Nachmittag und ein kleines Gebet erfordern. Selbst Enthusiasten hielten oft eine Windows-Installation bereit – für die Momente, in denen Dinge einfach funktionieren mussten.
Zeit und Beharrlichkeit haben diese Geschichte verändert. Das heutige Linux ist eine zuverlässige, stabile Plattform, die sich im Hintergrund hält. Die Kommandozeile existiert noch, ist aber kein Türsteher mehr. Grafische Oberflächen sind zu etwas Praktischem und Schnellem gereift, entwickelt, um Arbeit zu erledigen – nicht um technische Fähigkeiten zu beweisen.
Windows hat sich dagegen in etwas verwandelt, das eher einem Abonnement-Portal als einem klassischen Betriebssystem ähnelt. Es beginnt mit Kontoanmeldungen, Online-Validierung und ständigen Hinweisen darauf, dass der eigene Speicher in der Cloud besser aufgehoben wäre. Eine wachsende Liste von Hintergrundprozessen hält das System beschäftigt und lässt den Nutzer fragen, für wen der Rechner eigentlich arbeitet.
Jede neue Version kommt mit Verbesserungsversprechen, gefolgt von neuen Anforderungen und noch mehr erzwungenen Neustarts. Hardware, die früher reibungslos lief, gerät unter der Last von Telemetrie- und Werbemodulen ins Stocken. Das Produkt fühlt sich inzwischen eher verwaltet als besessen an.
Die Linux-Option
Moderne Linux-Distributionen kommen einsatzbereit. Sie enthalten Browser, Office-Werkzeuge, Treiber und Software-Zentren, die Installationen einfach machen. Updates laufen unauffällig ab und lassen sich bei Bedarf rückgängig machen. Systemstabilität ist zur Normalität geworden statt zur Überraschung.
Ältere Hardware läuft gut, oft deutlich besser als unter aktuellen Windows-Versionen. Rechner, die bereits für das Recycling vorgesehen waren, arbeiten weiter – manchmal jahrelang. Die Software verlangt keine neue Hardware; sie nutzt das, was bereits vorhanden ist.
Die Kluft zwischen Bastlern und normalen Nutzern ist weitgehend verschwunden. Eigenschaften, die Linux einst zu einem Werkzeug für Spezialisten machten, sprechen heute jeden an, der Kontrolle und Beständigkeit will. Kommerzielle Betriebssysteme sind restriktiver geworden, während Linux offen und vorhersehbar geblieben ist.
Die Verbreitung des Linux-Desktops folgte nie dem schnellen Zyklus der Konsumtechnologie. Sie wächst langsam, durch stetigen Fortschritt statt durch kurze Aufmerksamkeitsschübe.
Dieser Aufstieg erfolgte ohne große Marketingkampagnen oder massive Konzernunterstützung. Anerkennung entstand über die Zeit hinweg durch Beständigkeit und Mundpropaganda.
In den 2010er-Jahren war Linux in Marktberichten kaum sichtbar, in Desktop-Statistiken fast unsichtbar. Das hat sich geändert. Bis 2025 erreichte Linux nahezu fünf Prozent der weltweiten Desktop-Nutzung, in mehreren Regionen sogar darüber hinaus.
In den Vereinigten Staaten wurde diese Schwelle erstmals überschritten. Die Zahl mag bescheiden wirken, doch sie spiegelt eine Verdopplung der Linux-Nutzung innerhalb weniger Jahre wider – ein klares Zeichen für Dynamik.
Das jüngste Wachstum stammt aus einer anderen Quelle als früher. Die Expansion wird nun von Alltagsnutzern getragen, nicht mehr primär von technischen Gruppen. Viele entschieden sich für Linux aufgrund konkreter Veränderungen der Software, die sie zuvor nutzten. Windows 10 nähert sich dem Ende seines Support-Zeitraums, Windows 11 verlangt neue Hardware, und das System ist komplexer geworden. Nutzer testen Linux, weil es eine praktische Antwort auf diese Herausforderungen bietet.
Linux liefert heute ein vollständigeres und zugänglicheres Erlebnis. Energieverwaltung ist zuverlässig. Hardware-Kompatibilität ist stark. Software-Verteilung ist durch organisierte grafische Werkzeuge und moderne Paketformate ausgereift. Updates sind schnell, sicher und unterbrechen die Arbeit nicht. Das Erlebnis erfüllt inzwischen die Erwartungen von Menschen, die wollen, dass ihre Computer einfach und vorhersehbar funktionieren.
Bindung ist zu einem prägenden Merkmal dieses Wandels geworden. Wer zu Linux wechselt, bleibt meist dabei. Das System liefert Stabilität und konstante Leistung und verlängert die Nutzungsdauer bestehender Hardware.
Das Betriebssystem, einst als Nische betrachtet, nimmt heute eine feste Position im Mainstream ein. Linux gewinnt weiter Aufmerksamkeit bei Nutzern, die Kontrolle, Zuverlässigkeit und langfristige Performance schätzen.
Warum 2025 ein großes Jahr für Linux auf dem Desktop war
Jahrelang war Linux auf dem Desktop die Geistergeschichte der Softwarewelt: angeblich immer „kurz vor dem Durchbruch“, aber dauerhaft unterhalb der Wahrnehmungsschwelle.
Im Jahr 2025 verlor dieses Narrativ endgültig an Glaubwürdigkeit. Der Fortschritt, der langsam, leise und kumulativ gewesen war, wurde sichtbar genug, dass selbst Menschen außerhalb der Open-Source-Welt aufmerksam wurden.
Der Wandel kam nicht durch Hype oder Marketing, sondern durch ein stetiges Zusammenlaufen technischer Reife, veränderter Nutzergewohnheiten und unterlassener Pflege anderswo.
Marktanteile wurden schwer zu ignorieren
Über den Großteil seiner Geschichte lag die Desktop-Verbreitung von Linux im Schatten der Messbarkeit. Der Anteil war zu klein für Quartalsberichte, zu marginal für Herstellerplanungen. Das änderte sich 2025. Die globale Nutzung stieg auf nahezu fünf Prozent, und in den USA überschritt Linux diese Marke deutlich. Diese Zahl bedeutet keine Massenmarkt-Dominanz, doch sie verschob Linux endgültig in eine Kategorie, die nicht mehr als experimentell bezeichnet werden konnte. In dieser Größenordnung nutzen Millionen Menschen Linux als ihr tägliches Betriebssystem.
Die psychologische Wirkung war unmittelbar. Jahrelang behandelten Hardware-Hersteller und Software-Unternehmen Linux-Nutzer als Randerscheinung. Mit dem Erreichen sichtbarer Schwellen wirkte Ignoranz plötzlich nachlässig. Gerätehersteller begannen, Firmware mit expliziter Linux-Unterstützung auszuliefern.
Software-Entwickler fügten Linux-Versionen ihren Vertriebslisten hinzu, ohne auf Community-Ports zu warten. Der Markt verwandelte sich nicht über Nacht, begann aber, Linux als legitime Umgebung zu behandeln.
Auch die öffentliche Wahrnehmung änderte sich. Medien, die früher kurze Blogbeiträge über „das Jahr des Linux-Desktops“ als Witz veröffentlichten, brachten nun echte Distribution-Reviews und Leistungstests. Linux’ Präsenz hörte auf, theoretisch zu sein, und wurde Teil der alltäglichen Computer-Diskussion.
Gaming erreichte ein neues Plateau
Gaming war lange die Mauer, die Nutzer an Windows band. Für viele blieb es der entscheidende Grund, trotz Frustration bei Microsoft zu bleiben.
2025 begann diese Mauer messbar zu bröckeln. Der Linux-Anteil in der Steam-Hardware-Umfrage überschritt drei Prozent – isoliert betrachtet unspektakulär, im Kontext jedoch bedeutsam. Er spiegelte jahrelangen stetigen Fortschritt wider, keinen einzelnen technologischen Durchbruch.
Kompatibilitätsschichten wie Proton erreichten ein Niveau, auf dem Spiele ohne manuelle Eingriffe flüssig liefen. Grafiktreiber reiften durch kontinuierliche Updates von Open-Source-Beiträgen und GPU-Herstellern. Das Steam Deck, Valves Linux-basierte Handheld-Konsole, fungierte als inoffizieller Botschafter und machte eine neue Spielergeneration mit einer Linux-Umgebung vertraut, die keinerlei Konfiguration erforderte.
Dieser Wandel hatte symbolische Bedeutung. Gaming unter Linux wirkte nicht länger wie eine sture Übung in Workarounds. Es funktionierte gut genug, um als normale Option betrachtet zu werden. Diese Erwartungsänderung veränderte die Diskussion über den Desktop insgesamt. Wenn Spiele zuverlässig laufen, wirkt andere Software plötzlich weniger einschüchternd beim Portieren.
Das Ende des Windows-10-Supports erzwang neue Entscheidungen
Das Auslaufen des offiziellen Windows-10-Supports Ende 2025 führte zu einem Moment praktischer Abwägung. Millionen von Rechnern waren noch darauf angewiesen – besonders in Schulen, kleinen Unternehmen und Privathaushalten. Der Nachfolger Windows 11 verlangte Hardware, die viele dieser Systeme nicht erfüllten. Für Nutzer zuverlässiger, aber älterer Geräte war die Wahl klar: neue Hardware kaufen, ein nicht unterstütztes System weiterverwenden oder etwas anderes wählen.
Dieses „etwas andere“ war oft Linux. Distributionen wie Mint, Fedora und Zorin positionierten sich als stabile Ersatzlösungen, die auf derselben Hardware ohne Leistungsverlust liefen. Überall tauchten Anleitungen, Leitfäden und Community-Projekte auf, die Migrationsschritte in einfacher Sprache erklärten. Support-Foren wurden aktiver, Installations-Images verzeichneten Rekord-Downloads.
Für viele hatte diese Migration nichts mit Ideologie oder Open-Source-Treue zu tun. Sie war eine Kostenersparnis, die zufällig eine überraschend kompetente Alternative offenbarte. Linux’ Kompatibilität mit älteren Geräten wurde zur Schlagzeile statt zur Fußnote und bot einen unmittelbaren Vorteil für Nutzer mit begrenztem Budget oder institutionellen Zwängen.
Zugänglichkeit und Bedienbarkeit holten auf
Bis 2025 war Linux selbst leichter zugänglich geworden. Installationsoberflächen, einst berüchtigt für verwirrende Partitionstabellen und kryptische Optionen, hatten sich zu polierten, geführten Prozessen entwickelt, denen normale Nutzer ohne Dokumentation folgen konnten. Die Hardware-Erkennung verbesserte sich so weit, dass WLAN, Bluetooth und Drucker oft automatisch funktionierten.
Auch die Softwareverwaltung entwickelte sich weiter. App-Stores wie GNOME Software, Discover und Flathub machten Installation und Updates distributionsübergreifend konsistent. Nutzer konnten beliebte Anwendungen mit einem Klick installieren, statt Repositories zu durchsuchen oder aus dem Quellcode zu kompilieren. Neue Paketformate wie Flatpak, Snap und AppImage reduzierten den Bedarf an manueller Konfiguration.
Das Ergebnis war eine Benutzererfahrung, die kein tiefes technisches Wissen mehr verlangte. Menschen konnten Linux wie jedes andere Betriebssystem nutzen. Aufgaben wie Systemupdates oder das Anschließen eines Monitors funktionierten vorhersehbar, was half, den alten Ruf von Linux als wartungsintensiv abzubauen. Die Verringerung von Reibung wurde zu einem der stärksten Wachstumstreiber, da sie die Einstiegshürde für Experimente senkte.
Ein kultureller Wandel veränderte die Diskussion
Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Linux änderte sich fast ebenso stark wie die Technik selbst. Jahrzehntelang galt es als System für Spezialisten, die Komplexität über Komfort stellten. 2025 wurde dieses Bild weicher. Große Technik-Publikationen beschrieben Linux-Distributionen zunehmend als praktische Lösungen für langfristige Computernutzung statt als ideologische Statements.
Auch Community-Diskussionen spiegelten diese Reife wider. Online-Räume, die früher auf Missionierung ausgerichtet waren, betonten nun Bedienbarkeit, Konsistenz und Dokumentation. Die Kultur wurde pragmatischer. Der Fokus verlagerte sich vom Überzeugen anderer hin zur Unterstützung derjenigen, die bereits gewechselt hatten. Linux fühlte sich weniger wie ein Untergrund-Club an und mehr wie eine offene Plattform, an der jeder ohne Attitüde teilnehmen konnte.
Diese kulturelle Neuverortung erleichterte die Adoption sozial. Menschen konnten sagen, dass sie Linux nutzen, ohne Augenrollen oder Skepsis zu erwarten. Für viele war es zu einer vernünftigen Entscheidung geworden: eine Möglichkeit, ihre Systeme zu kontrollieren, erzwungene Upgrades zu vermeiden und Hardware weiter zu nutzen, die noch funktionierte.
Ein Jahr der Konvergenz
All diese Entwicklungen – Marktsichtbarkeit, Gaming-Fortschritte, das Ende von Windows 10, Verbesserungen bei der Zugänglichkeit und kulturelle Normalisierung – trafen 2025 zusammen. Jede für sich wäre eine kleine Geschichte gewesen. Zusammen ergaben sie ein Jahr, in dem Linux’ Stellung auf dem Desktop etabliert statt hypothetisch wirkte.
Linux dominierte den Markt nicht plötzlich, erreichte aber etwas Dauerhafteres: Glaubwürdigkeit. Die Wahrnehmung von Linux als „echtem“ Desktop-System wurde Teil des öffentlichen Protokolls. Zum ersten Mal wirkte das Wachstum nachhaltig, getragen von konsistenter Leistung und stetiger Akzeptanz.
Trends hinter dem Wachstum
Die aktuelle Ausdehnung von Linux auf dem Desktop entstand nicht durch ein einzelnes Ereignis oder eine neue Technologie. Sie resultierte aus mehreren überlappenden Mustern, die sich über die Zeit hinweg entwickelt haben – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Open-Source-Welt. Diese Veränderungen spiegeln ebenso Frustration über bestehende kommerzielle Plattformen wider wie echte Fortschritte innerhalb von Linux selbst.
Nutzerermüdung mit Windows
Viele Menschen wechseln aus schlichter Ermüdung zu Linux. In den letzten zehn Jahren hat sich Windows von einem geradlinigen Betriebssystem zu etwas entwickelt, das sich eher wie ein verwalteter Dienst verhält. Erzwungene Updates, Kontoanmeldungen und Hintergrundprozesse, die oft unnötig wirken, prägen die Erfahrung. Für Nutzer, die sich erinnern, als der Computer vollständig ihnen gehörte, ist dieser Wandel eine dauerhafte Irritation.
Ungeplante Neustarts bleiben ein regelmäßiger Kritikpunkt. Updates unterbrechen Arbeit, bringen visuelle Neugestaltungen, um die niemand gebeten hat, und verlangsamen gelegentlich die Leistung. Das Gefühl, dass sich ein System über Nacht ohne Zustimmung ändern kann, hat Vertrauen untergraben. Gleichzeitig lassen sich Telemetrie-Einstellungen und Cloud-Integration immer schwerer deaktivieren, was den Eindruck verstärkt, dass Privatsphäre nicht mehr optional ist.
Hardware-Anforderungen fügen eine weitere Reibungsebene hinzu. Windows 11 erzwingt Sicherheitsmodule und Spezifikationen, die ältere, aber funktionsfähige Rechner ausschließen. Viele Nutzer sehen sich mit Neuanschaffungen ohne praktischen Grund konfrontiert.
In diesem Klima gewinnt Linux an Stärke. Es bietet manuelle Kontrolle über Updates, Transparenz bei der Datenerfassung und langfristige Unterstützung für Hardware, die kommerzielle Systeme verwerfen. Menschen, die Stabilität über Neuheit stellen, finden in Linux eine Plattform, die sich morgen genauso verhält wie heute. Dieses Gefühl von Verlässlichkeit ist zu einem entscheidenden Wachstumsfaktor geworden.
Bessere Unterstützung für Alltagssoftware
Jahrelang war die Software-Verfügbarkeit Linux’ größtes Hindernis. Anwendungen, auf die Menschen angewiesen waren, fehlten entweder oder erforderten umständliche Kompatibilitätslösungen. Diese Lücke hat sich geschlossen. Kompatibilitätsschichten wie Proton und Wine ermöglichen es inzwischen, viele Windows-Anwendungen und Spiele mit stabiler, akzeptabler Leistung unter Linux auszuführen.
Auch native Anwendungen sind gereift. Browser, Office-Pakete, Kreativ-Werkzeuge und Kommunikations-Apps sind heute stabil, vertraut und leicht zu installieren. Entwickler veröffentlichen zunehmend standardmäßig Linux-Versionen, was die wachsende Sichtbarkeit der Plattform widerspiegelt.
Auch die Software-Verteilung hat sich verbessert. Moderne Linux-Systeme nutzen zentrale Paketmanager und sandboxed App-Formate, die Installationen vereinfachen. Ein Nutzer kann einen grafischen Store öffnen, nach einem Programm suchen und es innerhalb von Minuten installieren. Abhängigkeitsprobleme, die einst das Linux-Erlebnis prägten, sind weitgehend verschwunden.
Diese Veränderung ist entscheidend, weil sie den Aufwand senkt, Linux zu nutzen. Menschen, die von Windows oder macOS kommen, treffen auf eine Umgebung, die vorhersehbar statt experimentell wirkt. Das Ergebnis ist eine Benutzererfahrung, die aussieht und sich verhält wie das, was sie bereits kennen – nur konsistenter.
Kosten und Philosophie
Der Kostenvorteil von Linux bleibt einer seiner stärksten Punkte. Das System ist kostenlos installier- und nutzbar, ohne Aktivierungsschlüssel, Abonnements oder Upgrade-Gebühren. Für Schulen, kleine Unternehmen und Haushalte mit älteren Rechnern bedeutet diese Einfachheit direkte Einsparungen. Die Möglichkeit, die Lebensdauer von Hardware zu verlängern, verschafft Linux einen praktischen finanziellen Vorteil, den kaum eine kommerzielle Alternative erreicht.
Über die Kosten hinaus zieht Linux Menschen an, die Transparenz und Kontrolle schätzen. Das System legt offen, wie es funktioniert, und erlaubt Änderungen auf nahezu jeder Ebene. Nutzer können anpassen, automatisieren oder alles unverändert lassen. Es gibt keine einzelne Instanz, die entscheidet, wann Support endet oder wie sich Funktionen entwickeln.
Diese Struktur fördert Vertrauen. Neue Nutzer beschreiben Linux oft nicht im ideologischen Sinne als Open Source, sondern als Software, die ihre Entscheidungen respektiert. Sie folgt dem Prinzip, dass der Nutzer das Verhalten des Computers bestimmt. Diese einfache, aber seltene Idee erklärt einen Großteil der neuen Anziehungskraft von Linux.
Ein breiteres Ökosystem
Das Linux-Ökosystem hat einen Reifegrad erreicht, der den Einstieg weniger einschüchternd macht. Hilfe ist leicht zu finden. Foren, Video-Anleitungen, Dokumentationsprojekte und Community-Support-Kanäle liefern klare Antworten für nahezu jede Situation. Die meisten Distributionen pflegen einsteigerfreundliche Hilfebereiche, die den Bedarf an technischer Erfahrung reduzieren.
Die Vielfalt der Optionen innerhalb von Linux ist ein weiterer Faktor. Nutzer können zwischen Distributionen wählen, die auf Stabilität, Anpassbarkeit, Leistung oder Einfachheit ausgelegt sind. Sie können entscheiden, welche Desktop-Umgebung ihnen am besten gefällt, und diese dann beibehalten. Diese Wahl erfordert keine ständige Anpassung. Einmal eingerichtet, laufen die meisten Systeme unbegrenzt mit minimalem Wartungsaufwand.
Das weitere Ökosystem umfasst inzwischen kommerzielle und gemeinschaftliche Akteure, die zusammenarbeiten. Hardware-Hersteller testen Treiber für Linux, Cloud-Dienste bieten native Unterstützung, und Anwendungsentwickler zielen direkt auf Linux. Diese Zusammenarbeit senkt Risiken für neue Nutzer und stärkt die Wahrnehmung, dass Linux eine verlässliche Plattform für alltägliches Arbeiten ist.
Eine nachhaltige Bewegung
Diese Entwicklungen haben das langsame Wachstum von Linux in etwas Dauerhaftes verwandelt. Der Nutzerzuwachs ist nicht länger das Ergebnis von Enthusiasten, die andere zum Wechsel überreden. Er entsteht, weil normale Computeranwender feststellen, dass Linux ihre Bedürfnisse inzwischen besser erfüllt als die Betriebssysteme, die sie verlassen haben.
Linux ist zu einer ausgewogenen Umgebung gereift – stabil, flexibel und zugänglich. Es überzeugt nicht, weil es anders ist, sondern weil es das liefert, was Menschen zunehmend wollen: Kontrolle über ihre Geräte, Freiheit von erzwungenen Änderungen und Software, die ohne Bedingungen funktioniert.
Warum 2026 noch größer werden könnte
Wenn 2025 das Jahr war, in dem Linux als glaubwürdige Desktop-Plattform anerkannt wurde, könnte 2026 das Jahr sein, in dem diese Glaubwürdigkeit in messbares Wachstum übergeht. Die Kräfte, die Linux vorangebracht haben, sind weiterhin in Bewegung – viele werden sogar stärker. Linux ist nicht länger auf große technische Durchbrüche oder spektakuläre Ankündigungen angewiesen. Sein Momentum entsteht aus stetiger Verbesserung, größerer Sichtbarkeit und wachsender Nutzerfrustration mit den Alternativen.
Anhaltende Unzufriedenheit mit Windows
Das Auslaufen des Windows-10-Supports wird auch 2026 Einfluss auf Computernutzer haben. Für viele geschieht der Abschied von Windows nicht aus Ideologie, sondern weil der Verbleib im Microsoft-Ökosystem schwieriger wird als der Ausstieg.
Windows 11 hat die Ursachen früherer Unzufriedenheit nicht beseitigt. Die Hardware-Anforderungen bleiben streng. Das System ist weniger transparent geworden, mit immer mehr Funktionen, die an Online-Dienste und KI-Integration gebunden sind. Jedes Update fügt Komplexität hinzu und verringert das Gefühl von Kontrolle. Für Menschen, die Beständigkeit schätzen, wirkt die Entwicklungsrichtung von Windows zunehmend losgelöst von ihren Bedürfnissen.
Linux profitiert weiterhin von diesem Muster. Es bietet eine unmittelbare Alternative: ein modernes, sicheres Betriebssystem, das auf bestehender Hardware läuft und sich nicht unvorhersehbar verändert. Die Möglichkeit, dieselbe Desktop-Umgebung jahrelang beizubehalten, spricht Nutzer an, die ihren Computer als Werkzeug und nicht als Dienst betrachten. Wenn 2026 mehr Menschen vor Upgrade-Fristen stehen, wird Linux Teil ihres Entscheidungsprozesses sein statt vollständig ignoriert zu werden.
Noch bessere Gaming-Unterstützung
Gaming, einst eine klare Trennlinie zwischen Windows und Linux, entwickelt sich schnell weiter. Bis Ende 2025 waren die beliebtesten Titel bereits über Kompatibilitätswerkzeuge wie Proton unter Linux spielbar. Diese Fortschritte setzen sich fort, da sowohl Leistung als auch Vorhersehbarkeit zunehmen.
Entscheidend ist inzwischen Zuverlässigkeit. Spieler wissen zunehmend im Voraus, welche Titel unter Linux gut funktionieren, bevor sie wechseln. Für eine wachsende Zahl von Nutzern – insbesondere solche mit Fokus auf Einzelspieler- oder Gelegenheitsspiele – läuft Gaming unter Linux mit minimalem Anpassungsaufwand. Es mag Windows nicht in jedem Detail gleichziehen, erfordert aber keine permanente Fehlersuche mehr.
Je mehr Menschen unter Linux spielen, desto besser wird das Ökosystem. Entwickler sehen reale Nutzungsdaten, Treiber verbessern sich schneller, und Community-Feedback führt zu Korrekturen. Anti-Cheat-Systeme sind noch uneinheitlich, doch Fortschritte gehen weiter. 2026 muss Linux das Gaming nicht dominieren, um erfolgreich zu sein. Es muss lediglich brauchbar bleiben – und das tut es inzwischen regelmäßig.
Aufmerksamkeit von Hardware-Herstellern
Hardware-Hersteller reagieren zunehmend auf Linux. Eine wachsende Zahl von Laptops, Desktops und Handheld-Systemen wird mit vorinstalliertem Linux oder offizieller Unterstützung angeboten. Das reduziert eines der größten Hindernisse für neue Nutzer: Unsicherheit über Kompatibilität.
Jahrelang verbesserte sich die Hardware-Unterstützung von Linux schneller als ihr Ruf. 2026 hilft die Validierung durch Hersteller, diese Lücke zu schließen. Wenn Käufer Geräte wählen können, die ausdrücklich für Linux zertifiziert sind, wird der Wechsel zu einer normalen Entscheidung statt zu einem Experiment. Der Adoptionsprozess beginnt, jeder anderen Konsumentscheidung zu ähneln.
Auch die Linux-Distributionen selbst sind gereift. Installationswerkzeuge sind leichter zu navigieren, Standardeinstellungen stabiler. Testverfahren vor Updates sind bewusster, was das Risiko systemzerstörender Änderungen senkt. Für Erstnutzer reduzieren diese Verfeinerungen frühe Reibung und erhöhen das Vertrauen, dass das System wie erwartet funktioniert.
Ein Schub an Community-Wissen und Werkzeugen
Linux hatte schon immer eine große Community, ist aber heute strukturierter und zugänglicher. Anleitungen und Tutorials orientieren sich an realen Aufgaben statt an abstrakten Konzepten. Schritt-für-Schritt-Dokumentation ersetzt die verstreuten Ratschläge, die früher die Linux-Problemlösung prägten. Das Ergebnis ist eine flachere Lernkurve und ein kürzerer Weg von der Installation zur Produktivität.
Die meisten Nutzer interessieren sich heute nicht für die inneren Funktionsweisen von Linux. Sie wollen klare Anweisungen für alltägliche Dinge wie Software installieren, Geräte verbinden oder Fehler beheben.
Das Ökosystem unterstützt dieses Bedürfnis inzwischen durch besser geschriebene Hilfsressourcen und automatisierte Werkzeuge.
Diese kollektive Verbesserung schafft Vertrauen. Nutzer probieren Linux eher aus, weil sie sich darauf verlassen können, Fehler mithilfe verfügbarer Informationen zu beheben, ohne neu anfangen zu müssen. Was früher Forenrecherche und Kommandozeilen-Troubleshooting erforderte, lässt sich heute mit Standardwerkzeugen lösen.
Die Form der nächsten Phase
All diese Elemente deuten auf stetiges, nachhaltiges Wachstum hin. Linux ist nicht länger auf Hype oder Optimismus über zukünftige Innovation angewiesen. Es schreitet voran durch Zuverlässigkeit, Zugänglichkeit und den wachsenden Wunsch nach Systemen, die unter Nutzerkontrolle bleiben.
Der Druck durch Windows-Upgrades, kombiniert mit stärkerer Gaming-Leistung, verbesserten Hardware-Partnerschaften und zugänglicher Community-Unterstützung, schafft die Voraussetzungen für ein weiteres Jahr der Expansion. Die entscheidende Veränderung ist nicht, wie schnell Linux wächst, sondern wie normal es wird, es in Betracht zu ziehen.
Wenn 2025 Linux’ Ankunft als glaubwürdige Alternative markierte, könnte 2026 als der Zeitpunkt in Erinnerung bleiben, an dem die Wahl ganz gewöhnlich wirkte – nicht ambitioniert. Das Betriebssystem existiert nicht länger außerhalb der Mainstream-Diskussion über Personal Computing. Es ist Teil davon geworden.
Zionistische Milliardäre geben offen zu, die US-Regierung zu manipulieren
Bei einer gemeinsamen Rede auf dem Gipfeltreffen des Israeli-American Council am Samstag deuteten die milliardenschweren zionistischen Großspender Miriam Adelson und Haim Saban stark an, dass sie sich an äußerst zwielichtigen Aktivitäten beteiligen, um die US-Regierung zugunsten israelischer Interessen zu manipulieren.
Caitlin Johnstone
Bei einer gemeinsamen Rede auf dem Gipfeltreffen des Israeli-American Council am Samstag deuteten die milliardenschweren zionistischen Großspender Miriam Adelson und Haim Saban stark an, dass sie sich an äußerst zwielichtigen Aktivitäten beteiligen, um die US-Regierung zugunsten israelischer Interessen zu manipulieren.
Es gibt einen Mann namens Chris Menahan, dem ich auf Twitter folge und der immer wieder Clips von zionistischen Veranstaltungen postet, die sonst vielleicht unbemerkt bleiben würden. Dabei tauchen häufig verstörende Geständnisse von pro-israelischen Aktivisten auf, die dazu neigen, sich vor einem Publikum von Gleichgesinnten etwas lockerer zu äußern. Kürzlich habe ich einen Clip zitiert, den er entdeckt hatte und in dem die ehemalige Redenschreiberin von Obama, Sarah Hurwitz, die Art und Weise kritisiert, wie soziale Medien es der Öffentlichkeit ermöglichen, Beweise für israelische Gräueltaten in Gaza zu sehen.
Menahan hat einige sehr aufschlussreiche Momente von Adelson und Saban hervorgehoben, die beide die doppelte US-amerikanische und israelische Staatsbürgerschaft besitzen und beide den Israeli-American Council (IAC) finanziell unterstützt haben. Im Jahr 2014 schrieb MJ Rosenberg von The Nation, dass Saban und Miriam Adelsons verstorbener Ehemann Sheldon Einflussnahmen wie den IAC nutzten, um „die Koch-Brüder Israels” zu werden.
Miriam Adelson, die zionistische Großspenderin von Präsident Trump, wich bei einer Rede vor dem Israelisch-Amerikanischen Rat einer direkten Frage aus, wie sie US-Politiker kauft, kontrolliert und beeinflusst. pic.twitter.com/sLqJxOYrr7
— Don (@Donuncutschweiz) January 18, 2026
Hier ist eine Abschrift einer sehr aufschlussreichen Unterhaltung zwischen Adelson und dem Moderator der Veranstaltung, Shawn Evenhaim:
Evenhaim: Miri, Sie und Sheldon haben im Laufe der Jahre viele Beziehungen zu Politikern auf Landesebene und insbesondere auf Bundesebene aufgebaut. Ich möchte, dass Sie allen erzählen, warum das so wichtig ist und wie Sie das machen. Auch hier spielt das Ausstellen von Schecks eine Rolle, aber es geht um mehr als nur das Ausstellen von Schecks. Wie machen Sie das?
Adelson: Shawn, darf ich darauf keine Antwort geben?
Evenhaim (zuckt mit den Schultern): Du entscheidest!
Adelson: Ich möchte ehrlich sein, aber es gibt so viele Dinge, über die ich nicht sprechen möchte.
Evenhaim: Ja, ich meine, wir wollen keine Einzelheiten wissen, aber das ist okay.
Miriam Adelson gibt hier zu, dass sie und Sheldon nicht nur Hunderte Millionen Dollar in die Wahlkampagnen von Donald Trump und anderen republikanischen Politikern gesteckt haben, sondern auch hinter den Kulissen die US-Politik manipuliert haben, und zwar auf eine Weise, die sie lieber vor der Öffentlichkeit geheim halten möchte. Vermutlich, weil es einen großen Skandal geben würde, wenn die Öffentlichkeit davon erfahren würde.
Trump hat übrigens wiederholt zugegeben, dass er Israel während seiner ersten Amtszeit auf Drängen der Adelsons politische Gefälligkeiten erwiesen hat. Er sagte, er habe die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt und die Annexion der Golanhöhen durch Israel legitimiert, um ihnen einen Gefallen zu tun.
Und er hat ihnen gefallen. Das muss er wohl, denn Miriam Adelson spendete weitere 100 Millionen Dollar für Trumps Wahlkampf 2024, um ihm zu helfen, wieder Präsident zu werden. Und nun hat er das erste Jahr seiner Amtszeit damit verbracht, den Iran und den Jemen zu bombardieren, daran zu arbeiten, die Kontrolle über Gaza zu übernehmen, und Kritik an Israel in den Vereinigten Staaten aggressiv zu unterdrücken.
Im Jahr 2020, noch bevor all diese unverhohlenen Eingeständnisse gemacht wurden, wurde der Musiker Roger Waters von der Anti-Defamation League und anderen zionistischen Gruppen als Antisemit diffamiert, weil er gesagt hatte, dass Sheldon Adelson seinen Reichtum nutze, um Einfluss auf die US-Politik zu nehmen.
Israeli-American Council to billionaire Haim Saban: How do you buy and exercise influence over politicians in the US?
Saban: “I wanna be cautious…We just play within the system…Those who give more have more access, and those who give less have less access—it’s simple math.” pic.twitter.com/DYIcUsIwPc
— Chris Menahan
(@infolibnews) January 18, 2026
Saban war in Bezug auf seine politischen Aktivitäten noch zurückhaltender als Adelson in seiner Antwort auf dieselbe Frage von Evenhaim:
„Ich möchte mich vorsichtig ausdrücken … (Pause) Es ist ein System, das wir nicht geschaffen haben. Es ist ein System, das bereits existiert. Es ist ein Rechtssystem, und wir bewegen uns einfach innerhalb dieses Systems. Das ist alles! Ich meine, es ist wirklich ganz einfach. Wenn man einen Politiker unterstützt, sollte man unter normalen Umständen die Möglichkeit haben, Meinungen auszutauschen und zu versuchen, ihm den eigenen Standpunkt näherzubringen. Das ist es, was einem dieser Zugang ermöglicht, und die Beiträge und die finanzielle Unterstützung verschaffen einem diesen Zugang, also … ich meine … (zuckt mit den Schultern) diejenigen, die mehr geben, haben mehr Zugang, und diejenigen, die weniger geben, haben weniger Zugang. Das ist einfache Mathematik. Glauben Sie mir.“
Haim Saban, dessen Wahlkampfspenden sich mit Finanzmitteln für die Demokratische Partei auf die andere Seite des politischen Spektrums konzentrieren, hat bekanntlich gesagt: „Ich bin ein Mann mit einem einzigen Thema, und mein Thema ist Israel.“ Im Jahr 2022 berief sich der SuperPAC der AIPAC auf Sabans finanziellen Einfluss, um zu argumentieren, dass eine Abkehr von der Unterstützung Israels die Demokraten wichtige Finanzmittel kosten würde, und erklärte: „Unsere aktivistischen Spender, zu denen auch einer der größten Spender der Demokratischen Partei gehört, konzentrieren sich darauf, sicherzustellen, dass wir einen US-Kongress haben, der wie Präsident Biden eine lebendige und robuste Beziehung zu unserem demokratischen Verbündeten Israel unterstützt.“
Wie bei Adelson können wir vermuten, dass Saban sagte, er wolle „vorsichtig“ sein, wie er seine Einflussnahme beschrieb, weil es einen großen Skandal auslösen würde, wenn das amerikanische Volk verstehen würde, was er vorhatte.
Generalstaatsanwältin Pam Bondi erklärt dem Israelisch-Amerikanischen Rat nach ihrer Vorstellung durch Miriam Adelson, wie das Justizministerium für sie arbeitet, indem es zum ersten Mal antiisraelische Demonstranten nach dem FACE Act verklagt und riesige Siedlungen gegen Antisemitismus aus Universitäten herausholt.
Attorney General Pam Bondi, after being introduced by Miriam Adelson, tells the Israeli-American Council how the DOJ is working for them by suing anti-Israel protesters under the FACE Act for “the first time,” and extracting giant “anti-Semitism” settlements out of universities. pic.twitter.com/lDipxBQiFX
— Chris Menahan
(@infolibnews) January 18, 2026
Manche Menschen werden sich diese Clips ansehen und behaupten, es sei antisemitisch, sie überhaupt zu teilen. Andere werden sie sich ansehen und sie als Beweis dafür anführen, dass die Welt von Juden regiert wird. Für mich sind sie nur ein Beweis dafür, dass die Welt von reichen Soziopathen regiert wird und dass die westliche Demokratie eine Illusion ist.
Ich meine, man könnte sich wirklich kein besseres Beispiel für die Farce der amerikanischen Demokratie wünschen als dieses. Zwei Milliardäre aus vermeintlich gegensätzlichen politischen Parteien geben öffentlich zu, dass sie ihren obszönen Reichtum nutzen, um die US-Politik zu manipulieren und die militärischen und geopolitischen Ziele eines fremden Staates auf der anderen Seite des Planeten voranzutreiben.
Und wie Saban sagte, ist das alles legal. Korruption ist in den Vereinigten Staaten von Amerika legal. Plutokraten dürfen ihr Vermögen einsetzen, um die US-Regierung durch Wahlkampfspenden und Lobbyarbeit zu manipulieren, um ihre persönlichen, finanziellen und ideologischen Ziele voranzutreiben. Wenn Sie ein paar Millionen Dollar übrig haben, können Sie damit Strafanzeigen fallen lassen, Umweltvorschriften oder Arbeitnehmerschutzmaßnahmen zurücknehmen, die die Gewinnmargen Ihres Unternehmens beeinträchtigen, oder sogar militärische Sprengstoffe an eine ausländische Regierung liefern lassen, um sie für einen laufenden Völkermord einzusetzen.
Und all dies geschieht unter völliger Missachtung des Willens der Wählerschaft. Das amerikanische Volk hat unter dem derzeitigen politischen System keinerlei Kontrolle darüber, was seine Regierung tut. Es wählt eine oligarchische Marionette, und wenn das nicht funktioniert, wählt es die oligarchische Marionette der anderen Partei, und so geht es hin und her, ohne zu erkennen, dass es zu keinem Zeitpunkt etwas an der tatsächlichen Machtstruktur ändert, unter der es lebt.
Diese Machtstruktur wird als Plutokratie bezeichnet. Das ist das einzige echte politische System, das die Vereinigten Staaten haben.
Kein Ausweis, kein Account: Australiens große digitale Säuberung
Die Bereinigung zeigt, wie schnell Online-Gemeinschaften im Namen der Verifikation zerschlagen werden können.
Ken Macon
Australiens neue Pflicht zur digitalen Identifizierung für Nutzer sozialer Medien verändert bereits die Online-Landschaft des Landes.
Meta gab in einem Medium-Beitrag bekannt, dass fast 550.000 Konten gelöscht wurden, die möglicherweise Nutzern unter 16 Jahren gehörten.
Die Gesamtzahl umfasst rund 330.000 Instagram-Profile, 173.000 Facebook-Konten und 40.000 auf Threads.
Das Unternehmen schrieb: „Die fortlaufende Einhaltung des Gesetzes wird ein mehrschichtiger Prozess sein, den wir weiter verfeinern werden, auch wenn unsere Bedenken hinsichtlich der Altersbestimmung im Internet ohne einen branchenweiten Standard bestehen bleiben.“
Das Gesetz, das am 10. Dezember in Kraft trat, verpflichtet zehn große Online-Plattformen – darunter Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat, Reddit, X und Twitch – das Alter der Nutzer mithilfe eines staatlich ausgestellten Ausweises zu verifizieren oder Strafen von bis zu 49,5 Millionen AUD (33 Millionen USD) zu riskieren.
Während die Maßnahme als Schutz für Minderjährige dargestellt wird, etabliert sie faktisch ein digitales ID-System für die Teilnahme an sozialen Medien. Nutzer, die sich weigern, Identifikations- oder biometrische Daten bereitzustellen, verlieren den Zugang – ebenso wie ihre Konten samt aller Fotos, Nachrichten und gespeicherten Informationen.
Metas großangelegte Löschungen zeigen, wie sehr die Politik die Online-Teilnahme verändert.
Viele dieser Konten gehörten vermutlich Personen, die keine Ausweisdaten angeben wollten, und nicht bestätigten Minderjährigen.
Um die Vorschriften einzuhalten, entscheiden sich Meta und andere Plattformen dafür, Konten zu löschen, um finanzielle Strafen zu vermeiden.
Dieser Ansatz beschleunigt zudem den Einsatz algorithmischer Altersbestimmungs-Tools, die auf Fotos und Aktivitätsmustern beruhen – trotz weitverbreiteter Bedenken hinsichtlich ihrer Genauigkeit und der Auswirkungen auf die Privatsphäre.
Einige Unternehmen wehren sich. Reddit hat Klage gegen die australische Regierung eingereicht und argumentiert, es solle nicht als soziale-Medien-Plattform eingestuft werden.
Das Unternehmen erklärte, die Regelung „bringt ernsthafte Probleme in Bezug auf Privatsphäre und politische Meinungsäußerung mit sich“. Der Fall könnte darüber entscheiden, wie weitreichend digitale Identifikationsgesetze auf Online-Diskussionsräume angewendet werden können.
Meta hat trotz der Durchsetzung Vorbehalte gegen die Politik geäußert. Das Unternehmen argumentierte, dass das Abschneiden von Teenagern von wichtigen Online-Räumen sie von Unterstützungsnetzwerken isolieren und in „weniger regulierte Teile des Internets“ drängen könne.
Zudem kritisierte Meta das Fehlen einheitlicher Verifikationsmethoden und stellte fest, dass sowohl Eltern als auch Jugendliche nur geringe Bereitschaft zur Einhaltung gezeigt hätten.
Die Löschung von Hunderttausenden Konten in so kurzer Zeit verdeutlicht, wie schnell ein staatlicher Erlass das Online-Verhalten verändern kann. Sie zeigt auch, wie leicht der Zugang zu jahrelang angesammelten persönlichen Daten verschwinden kann, sobald Identifizierung zur Voraussetzung für die Teilnahme wird.
Befürworter bezeichnen die Maßnahme als Sicherheitsinitiative, doch sie führt ein System nachverfolgbarer digitaler Identität ein, das die Grenzen von Online-Rede und Privatsphäre neu definieren könnte.
Indem der Zugang an eine verifizierte Identität geknüpft wird, verwandelt die Politik soziale Medien in ein kontrolliertes Umfeld, in dem Anonymität und offener Diskurs schwerer aufrechtzuerhalten sind.
Neue Videos am Mittwoch
Die Welt dreht sich – wir liefern den Kontext.
Unsere aktuellen Videos zeigen, worauf es ankommt: Relevante Themen, präzise Analysen und journalistische Tiefe ohne Spektakel. Vom Brennpunkt der Weltpolitik bis zum Umbruch in der Nachbarschaft – wir bieten die Informationen, die wirklich zählen. Kein Alarmismus, keine leeren Schlagzeilen – nur das, was euch weiterbringt. Für alle, die mitdenken, hinterfragen und mehr wollen. Jetzt ansehen, dranbleiben und mitreden – denn Aufklärung ist der Anfang von Veränderung.
Wallis: 100’000 Franken Busse bei Impfverweigerung!!! Hier alle Impfzwangskantone. (Danke Blick)
Impfpflicht & Buße: Was wirklich dahintersteckt
WICHTIG Wenn Sie eine Covid Impfung erhalten haben, müssen Sie sich das ansehen! | Redacted Deutsch
Interview mit Beate Bahner: Blaupause Masernimpfung – ein perfider Frontalangriff gegen die Menschheit
Die US Banken VERBERGEN ein DUNKLES GEHEIMNIS und Silber ist der Schlüssel
Ray McGovern: Der Straßenkrieg – Das Ende der Rüstungskontrolle
Stanislaw Krapiwnik: Odessa – Das entscheidende Ziel im Ukraine-Krieg
Erbschaftssteuer: Es trifft auch Sie! Angriff auf den Mittelstand
Scham und Schuld – Warum sagst du nicht, was du wirklich denkst?
Claude „Cowork” ist völlig krank! Neuer ChatGPT „Übersetzer”, Apple integriert Gemini & mehr KI-News
AfD vor der Machtübernahme? Ulrich Siegmund im Klartext
CIA-Whistleblower: Sie sehen alle Nachrichten. CIA nutzt deine Geräte.
Die KI-Endzeit-Prophezeiung 2026 erklärt: Das ‚Bild des Tieres‘, GROK-KI und ChatGPT
Dr. Regina Möckli über den WHO-Verrat an Kindern, Ärzten und der Gesellschaft | www.kla.tv/40064
Diese Ernährung hilft gegen Krebs?
Das Anti-Liebe-System zerstört die Gesellschaft (THE CURIOSITY CHANNEL – Deutsch)
New World Order – Grönland, Monroe-Doktrin, Bifurkation, Kriege, FIAT-Geld, Gold, KI
Aufstand im Iran:
Gasreserven in der EU unter 50 Prozent gefallen, in Deutschland sind es sogar nur 40 Prozent
Entsetzen über “Gesundheitsbotschafterin”: Wem überlassen wir unsere Gesundheit?
Wie viel Vertrauen erwecken Gesundheitsminister, Mediziner und medial gefeierte Gesundheitsbotschafter mit offensichtlich massiven gesundheitlichen Problemen? Darüber ist in den sozialen Netzen eine Debatte entbrannt: Der Auslöser ist eine junge “Botschafterin” für weibliche Gesundheit in Wales, die bei der Mehrheit der Kommentatoren keinen gesunden Eindruck hinterlässt. Tatsächlich zeigte sich im Vereinigten Königreich schon in der Vergangenheit, auf welche schädlichen Irrwege Diversity-Wahn und Wokeness Mediziner führen können.
Athika Ahmed (23) ist eine Medizinstudentin aus Cardiff, Wales. Sie ist Mitglied im Youth Panel des Cardiff and Vale University Health Board (CAVUHB), das Teil des National Health Service (NHS) in Wales ist. Medial wird sie als Botschafterin für weibliche Gesundheit gehypt: Ein BBC-Bericht über Ahmed als “Love Your Period campaign ambassador” geht aktuell in den sozialen Netzen viral. Für Nutzer ist dabei weniger das Gesagte irritierend als vielmehr, dass Ahmed, von der dank islamischer Verschleierung nur das Gesicht sichtbar ist, morbid adipös ist.
Der Kanal “NHS Voices” ehrte sie jüngst, weil sie junge muslimische Mädchen über das stigmatisierte Thema Menstruation aufkläre. Ahmed wirkte an der Gestaltung von Infomaterial für Schülerinnen mit, das über den weiblichen Zyklus und Erkrankungen wie Endometriose aufklärt. „Für jemanden mit Migrationshintergrund ist das in manchen Gemeinschaften tatsächlich ein Tabu und ein ziemlich sensibles Thema. Wenn man also in der Schule nichts darüber lernt, wo dann?“, befand Ahmed gegenüber BBC. Sie habe zwar in der Schule gelernt, wie man sich für einen Job bewirbt und ein Bankkonto eröffnet, doch nichts über weibliche Gesundheit – etwa, wie man einen Tampon wechselt.
Diese Erörterungen entlarven im Kern aber kein Defizit im Schulunterricht, sondern ein kulturelles Problem. Im Westen übernehmen die diesbezügliche Aufklärung gemeinhin problemlos die Eltern. Wenn hier durch die Massenmigration zunehmend eine Religion Fuß fasst, die Weiblichkeit abwertet und den für Frauen und Mädchen relevanten Themen keine Relevanz einräumt, entwickeln sich auch in westlichen Nationen neue Problemfelder. Ausbaden sollen das dann offenbar wieder einmal die Lehrer.
Abseits des Themas Islam sorgt online allerdings vor allem das massive Übergewicht der jungen “Gesundheitsbotschafterin” und Medizinstudentin für Kritik. Ausgerechnet die Erkrankungen und Probleme, über die Ahmed aufklären will, werden durch Übergewicht verschlimmert: Fettleibigkeit erhöht beispielsweise das Risiko für das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) und fördert die Verschlechterung von Endometriose. Zyklusprobleme lassen sich oftmals durch die Normalisierung des Gewichts lindern oder beheben – von den weiteren Vorteilen für die Gesundheit ganz zu schweigen. Fragt sich: Wird eine adipöse angehende Medizinerin darüber korrekt aufklären, oder ist das dann “Fat Shaming” und “stigmatisierend”? In Ahmeds Fall kann man darüber bislang nur mutmaßen; ihr Engagement für die Gesundheit junger Mädchen ist sicherlich ehrenhaft.
Woke Ärzte als Gesundheitsgefahr: Das Beispiel “Fat Doctor”
Im Vereinigten Königreich sorgte allerdings in den letzten Jahren der “Fat Doctor” für Negativschlagzeilen: Eine (inzwischen ehemalige) Ärztin namens Natasha Larmie vereinte sämtliche woken Narrative auf sich. Sie identifizierte sich kurzerhand als Mann (sie nennt sich seither “Asher”), hetzte gegen “cis”-Menschen, trommelte für Palästina und gegen Kapitalismus, “white supremacy” und Patriarchat – und verschrieb sich als Medizinerin voll und ganz der Lüge, Übergewicht wäre kein Gesundheitsrisiko.
Mehr noch: Wer versuche, Menschen, insbesondere Kinder, beim Abnehmen zu unterstützen, wäre ein Eugeniker – also praktisch ein Nazi, der dicke Menschen auslöschen wolle. Wörtlich warf sie in einem Tweet amerikanischen Kinderärzten vor, sie wollten “fette Kinder töten (besonders Schwarze und andere Minderheiten). AKA Eugenik”. Das Leben von Kindern buchstäblich leichter machen zu wollen (und so mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu verlängern), wäre demnach ein Verbrechen an der Menschheit.
Hintergrund: “Asher”, den Fotos nach selbst adipös, versuchte während der Corona-Jahre “wieder einmal”, abzunehmen – und scheiterte offensichtlich. “Als sich mein psychischer Zustand verschlechterte, begann ich alles in Frage zu stellen, was ich über Gewicht und Gesundheit zu wissen glaubte”, liest man auf ihrer Website. Sie postuliert dort:
- Gewichtsabnahme ist für die große Mehrheit der Menschen nicht nachhaltig.
- Es gibt keine Belege dafür, dass sie langfristige gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.
- Das Streben nach Gewichtsabnahme verursacht erhebliche körperliche und psychische Schäden.
Das passiert wohl, wenn radikaler Wokismus auf Medizin trifft: Man macht sich die Welt, wie sie einem gefällt, weil man mit seinen eigenen psychischen Problemen nicht zurechtkommt – und gefährdet darauf aufbauend bereitwillig Gesundheit und Leben anderer Menschen.
Ärztekammer reagierte
Die Ärztin mauserte sich zur aggressiven Aktivistin und wetterte in den sozialen Netzen gegen “cisgender” weiße Männer und Frauen – in einem solchen Ausmaß, dass es auch der britischen Ärztekammer zu bunt wurde. Angestoßen durch Beschwerden von Deanne Jade (einer Psychologin beim National Centre for Eating Disorders) und Dr. Adrian Brown (einem Mediziner und Professor für Ernährung und Diätetik am University College London) kam es zu einer Untersuchung, ob Larmie noch für den Beruf als Ärztin geeignet ist. Der erklärten Kämpferin gegen Stigmatisierung wurde zu ihrer großen Empörung von der Ärztekammer Stigmatisierung vorgeworfen: Weiße Heteros hätten angesichts ihrer Äußerungen womöglich Zweifel, dass sie von Larmie fair behandelt werden würden.
Im Juni 2024 sollte es zu einer Anhörung kommen, doch Larmie entschied sich stattdessen dazu, ihre Lizenz freiwillig aufzugeben. Sie stellte dies als heroischen Akt der Rebellion dar, während Kritiker eher vermuten, dass sie einem drohenden Entzug durch die Kammer zuvorkommen wollte. Als Ärztin darf sie jedenfalls nicht mehr arbeiten: Stattdessen bietet sie auf ihrer Website nun “Beratungen” für Dicke an, wie man im Gesundheitssystem “navigieren” kann, wenn man sein Übergewicht als Ursache und erschwerenden Faktor bei seinen Gesundheitsproblemen ausklammern möchte. 90 Minuten kosten schlappe 300 britische Pfund.
Wo führt das hin?
Fälle wie diesen muss man im Kontext der allgemeinen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung betrachten: Das Kranke wird nicht einfach “entstigmatisiert”, sondern normalisiert und mehr und mehr als gut und erstrebenswert dargestellt. Aus “Man sollte Menschen nicht wegen Übergewicht mobben” wurde eine “Health at every size”-Bewegung (HAES), die selbst einen BMI jenseits der 40 als gesund und ästhetisch handelt. Das treibt Stilblüten: Inzwischen gibt es Personen wie Larmie, die Fettleibigkeit als naturgegeben und unabänderlich betrachten, aber davon überzeugt sind, dass man sein Geschlecht beliebig wählen und ändern kann. Wo soll das enden? Bei Jugendlichen, die 120 Kilo auf die Waage bringen, sich nur mühsam bewegen können und mit Hormonen vollgepumpt werden, weil ihr Unglück ganz bestimmt darauf beruht, dass sie mit dem “falschen” Geschlecht auf die Welt kamen?
Dass die Gesellschaft das so keineswegs mitträgt, zeigten unter anderem die jüngsten Reaktionen auf die junge Medizinstudentin und Perioden-Botschafterin aus Wales (auch wenn manche Wortmeldungen freilich unter die Gürtellinie gingen). Kritik an diesen Entwicklungen ist jedoch fast automatisch Kritik an “Minderheiten” und entsprechend (von oben) verpönt. Bietet man dem keinen Einhalt, werden auch die Ärztekammern früher oder später so besetzt sein, dass Personalien wie der “Fat Doctor” keinerlei Widerspruch mehr fürchten müssen. Angesichts dessen, dass viele Menschen ihre Gesundheit (und die ihrer Schutzbefohlenen) noch immer sehr bereitwillig und kritikfrei in die Hände vermeintlich allwissender Fachleute und Experten legen, kann das böse enden.
Ob als Ärzte, “Gesundheitsbotschafter” oder als Politiker, die die Gesundheitspolitik eines Landes mitbestimmen: Personen, die Ideologien folgen und die Welt den eigenen Befindlichkeiten unterwerfen wollen, statt sich mit Herz und Hirn dem Wohl der Menschen zu widmen, können massiven Schaden anrichten. In Zeiten von Diversity-Quoten wird ihnen das erleichtert, denn es werden sich immer Systemlinge finden, die diese Charaktere unterstützen und als Helden verehren. Ein Dienst an der Menschheit ist das nicht – ganz im Gegenteil. Liebe zum Menschen bedeutet manchmal eben auch, die unangenehmen Probleme anzusprechen und jemanden zu ermuntern, an sich zu arbeiten. Das sollten wir alle ohnehin lebenslang…
Macron erklärt die USA zur dritten feindlichen Supermacht
Immer öfter beginnt man an der Zurechnungsfähigkeit europäischer Spitzenpolitiker zu zweifeln. Ganz vorne mit dabei im EU-Gruselkabinett ist ohne Zweifel der französische Präsident Macron, der gestern in Davos im Gangster-Style auftrat und in seiner Rede jede rote Linie vernünftiger Selbsteinschätzung überrannte. Unser Tweet des Tages von Prof. Homburg: Macron will die „Bazooka” einsetzen und erklärt […]
Der Beitrag Macron erklärt die USA zur dritten feindlichen Supermacht erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Klarer Verstoß von Weimer gegen das Ministergesetz
Nach einem Bericht der Tegernseer Zeitung (20.1.25) soll Kulturstaatsminister Weimer Inhaber einer weiteren Firma, der Weimer Neureuth GmbH mit Sitz in Tegernsee, sein, von deren Existenz die Öffentlichkeit bisher nichts wusste. Laut Registereintrag war Weimer in dieser Firma verantwortlich für „leitende redaktionelle Arbeit” bei von „Dritten herausgegebenen Publikationsorganen”. Dazu erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und kulturpolitische […]
Der Beitrag Klarer Verstoß von Weimer gegen das Ministergesetz erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
EU-Parlament ruft EUgH zur Prüfung des Mercosur-Abkommen an

Schwerer Schlag für die Kommission und Deutschland! Das EU-Parlament hat beschlossen, das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) zur Stellungnahme hinsichtlich seiner Vereinbarkeit mit den EU-Verträgen vorzulegen. Das EU Parlament hat soeben beschlossen, das Mercosur-Abkommen dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen. Das Abkommen könnte für rechtswidrig erklärt werden und tritt […]
Der Beitrag EU-Parlament ruft EUgH zur Prüfung des Mercosur-Abkommen an erschien zuerst unter tkp.at.


Miriam Adelson, die zionistische Großspenderin von Präsident Trump, wich bei einer Rede vor dem Israelisch-Amerikanischen Rat einer direkten Frage aus, wie sie US-Politiker kauft, kontrolliert und beeinflusst.