Kategorie: Nachrichten
Nord Stream-Sabotage: CIA soll informiert gewesen sein – Wohlwollende Begleitung

Laut „Spiegel“ war die CIA in die Sprengung der Nord Stream Gaspipeline in der Ostsee im September 2022 eingeweiht. Agenten des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes und ukrainische Saboteure hätten sich bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 getroffen. Dabei sei der geplante Anschlag mit dem Codenamen „Operation Diameter“ detailliert erörtert worden.
Die Amerikaner sollen sich dem Bericht zufolge offen für die Idee gezeigt und das Vorhaben in der frühen Planungsphase wohlwollend begleitet haben. Letztlich habe „ein ukrainischer Privatmann“ die Aktion finanziert: 300.000 US-Dollar für Ausrüstung, Sprengstoff und die Miete der Segeljacht, von der aus die Taucher die Sprengsätze an den Pipelines anbrachten. Eine CIA-Sprecherin wies den Bericht, wie nicht anders zu erwarten, als „komplett und völlig falsch“ zurück.
Zur Erinnerung: Zwei Wochen vor Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 hatte der damalige US-Präsident Joe Biden bei einem Besuch von Ex-Kanzler Olaf Scholz (SPD) in Washington gedroht, wenn Russland in die Ukraine einmarschiere, „wird es kein Nord Stream 2 mehr geben“. Auf die Frage, wie er das bei einem deutsch-russischen Projekt bewerkstelligen wolle, sagte Biden: „Ich verspreche Ihnen, dass wir es schaffen werden.“
Russland pocht weiterhin auf eine umfassende internationale Untersuchung der Sabotageakte auf die Hauptschlagader der deutschen Energieversorgung. Dies vor allem im Hinblick auf eine zumindest Mittäterschaft der USA, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa kürzlich betonte. Moskau werde das westliche Narrativ, dass Kiew allein hinter der Sprengung der Nord Stream-Pipelines stehe, nicht akzeptieren.
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So gerät die Europäische Union in die Energiekrise
(Red.) Für „normale“ Leserinnen und Leser, die nicht speziell in der Wirtschaftswissenschaft unterwegs sind, gibt es im folgenden Text von Alexander Kouzminov ein bisschen gar viele Zahlen. Aber der Russe Kouzminov ist eben Wissenschaftler und nicht Journalist, und er will damit zeigen, dass seine Prognose für die EU auf der Auswertung konkreter Daten beruht. Man kann, so man will, auch nur die jeweiligen Folgerungen und am Ende des Beitrags die Schlussfolgerungen lesen. Sie prognostizieren für die EU keine rosige Zukunft. (cm)
1. Einleitung
Viele Jahre lang war die Wirtschaft der Europäischen Union (EU) auf erschwingliche Energielieferungen aus Russland angewiesen. Nach dem Wegfall dieser Lieferungen war der industrielle Niedergang in der EU nur eine Frage der Zeit. Wenn teures Gas in der Produktion verwendet wird, steigen die Produktionskosten. Daher sind solche Waren auf dem Weltmarkt einfach nicht mehr wettbewerbsfähig.
2. Woher bezieht Europa sein Gas?
Laut dem Gas Exporting Countries Forum
Epsteins kleiner Bruder
Der eigentlich längst abgeschlossene Fall des Marc Dutroux lässt die Frage aufkommen, ob auch Jeffrey Epstein nur einer von vielen war.
Langsam kann man nicht mehr mitzählen, wie viele Verschwörungstheorien der letzten Jahre und Jahrzehnte plötzlich den Weg der Realität beschritten haben. Ein nicht mehr ganz neuer, aber zuletzt noch mal aktualisierter Fall: jener um den US-Investmentbanker Jeffrey Epstein. Der hat über mehrere Jahre minderjährige Sexualpartner reichen und mächtigen Personen vermittelt, die er dann beim Verkehr mit den jungen Opfern fotografiert, gefilmt und erpresst hat. Besucher hatte er viele auf seiner Insel, auf der er seine Dienste anbot. Wie viele Mächtige dann tatsächlich erpresst wurden, weiß niemand so genau. Wem er diente, scheint außer Frage zu stehen: einem Geheimdienst. Oder mehreren? Die neuesten freigegebenen Dokumente in dieser Causa erlauben noch keine abschließende Beurteilung. Was man hingegen schon feststellen kann: Westliche Eliten sind verwickelt — sie waren Gäste Epsteins und sind jetzt ziemlich aufgeschreckt. Die britische Regierung wackelt, Keir Starmer hat in seinem Umfeld Leute begünstigt, die offenbar tief im Epstein-Sumpf steckten. Dass es solche Netzwerke gibt, wurde lange Zeit als Verschwörungstheorie abgetan — dann kam die Epstein-Affäre. Man versuchte, die Ausflüchte einzufangen, sprach von bedauerlichen Einzelfällen; dass Eliten im großen Stil solche schändlichen Dienste in Anspruch nehmen würden, war weiterhin eine geächtete Aussage, die angeblich nur von verwirrten Geistern stammen konnte. Dabei gab es einen in großen Teilen ähnlich gelagerten Fall in Europa, der Epstein vorwegnahm und der bis heute Fragen aufwirft.
Roberto J. De Lapuente
Im Dienst der Staatssicherheit: Marc Dutroux
Der Epstein-Komplex wird im Augenblick als einzigartiger Fall betrachtet, die Überraschung scheint groß. Das noch nie Dagewesene fasziniert gleichermaßen, wie es erschreckt. Eine Frage drängt sich auf: Ist der Epstein-Komplex überhaupt einer? Oder war
Die Propaganda gegen Russland gleitet ab ins Absurde
Peter Haisenko
Wenn die SIKO in München etwas gebracht hat, dann die Erkenntnis, dass die Propaganda gegen Russland weitergeführt wird und das Imperium der Lügen seinem Namen alle Ehre macht. Es geht nicht nur um absurde Zahlen.
Einen Tag nach dem Ende dieser Konferenz wurde der „russische Oppositionsführer“ Nawalny wieder auf die Bühne gezerrt. Er wurde mit Gift vom Pfeilgift-Frosch umgebracht, sagen sie. Von Putin persönlich, oder so. Wie auch immer das festgestellt worden ist. Zwei Jahre nach seinem Ableben. Zwei Jahre? Das stellt den westlichen Labors kein gutes Zeugnis aus. Brauchen die zwei Jahre für diese Analyse? Und wie kam die Zustande? Nawalny liegt begraben in Russland. Glaubt irgendjemand, Moskau würde den Leichnam exhumieren, um Gewebeproben nach Berlin senden zu können? Damit die dann Gift von einem Tier finden, das es in Russland nicht gibt? Ach ja, Nawalnys Witwe durfte auch wieder in München dabei ein. Und England sagt es auch. Dann muss es ja stimmen.
Vom Staat abhängige „Wissenschaftler“ sind keine – prinzipiell nicht
Die Corona-Plandemie hat es für jeden offenbar gemacht. Staatliche „wissenschaftliche“ Institute wie das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) z.B. sind dem Bundes-Gesundheitsministeriums untergeordnet und mussten als gesicherte Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung verkünden, was in Wirklichkeit Lügen waren, heimtückisch ins Gewand der Wissenschafts-Autorität gekleidet. Sie sollten den totalitären Lockdown-Maßnahmen des Staates den Anschein der Berechtigung und Notwendigkeit geben, also verbrecherischen politischen Machtzielen dienen. – Dies ist kein personelles Problem, das mit einem Personalwechsel gelöst werden könnte, sondern ein prinzipielles, grundsätzliches.
Die staatlichen Institute
Sind Wissenschaftler in einer staatlichen Institution angestellt, befinden sie sich in einem Abhängigkeitsverhältnis, in dem sie von ihren Vorgesetzten direkt oder indirekt zur Veröffentlichung gewünschter Ergebnisse angehalten werden können, die sich nicht aus objektiver wissenschaftlicher Forschung ergeben. Sie könnten sich zwar auf das Grundrecht der
Die antirussische Lobby belebt ihre Lüge wieder über die Ermordung Alexei Nawalny
Voltaire, internationale Nachrichten, #163
Planspiele unserer “Eliten”: Epstein, Gates und die Plandemie
Es scheint keine Verschwörungstheorie wild genug zu sein, um sich nicht anschließend als wahr herauszustellen. Im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Files wurden Unterhaltungen zwischen Gates, Epstein und anderen bekannt, in denen man sich über die möglichen Profite einer Plandemie unterhalten hat. Der deutsche Corona-Kritiker Stephan Homburg hat einen Blick in den Kaninchenbau geworfen und es ist erstaunlich, was da ans Tageslicht kommt.
Die US-Regierung hat Anfang 2026 unter dem Epstein Files Transparency Act über drei Millionen Seiten aus FBI-Ermittlungen, Gerichtsverfahren und Finanzunterlagen freigegeben. Die Akten drehen sich zwar hauptsächlich um den Handel mit und die Vergewaltigung von (sehr) jungen Frauen, doch es tauchen immer wieder E-Mails auf, die zeigen, wie Jeffrey Epstein sich als Vermittler in globalen Gesundheitsfragen (!) einbrachte.
Bereits 2011 versuchte Epstein, Gates für einen milliardenschweren Fonds mit JP Morgan zu gewinnen; eine E-Mail spricht von Gates’ Frustration über stagnierende Gesundheitsinvestitionen. 2013 verfasste Epstein Notizen für sich selbst, die persönliche Vorwürfe gegen Gates enthielten. Gates’ Sprecher nannte diese „absurd und komplett falsch“. Im Juni 2015 lud der norwegische Diplomat Terje Rød-Larsen Epstein und Bill Gates zu einer Konferenz der Großkopferten in Genf ein. Das Thema war die Plandemie, „Preparing for Pandemics: Lessons Learned for More Effective Responses“ unter Beteiligung der WHO. Warum ein verurteilter Sexualstraftäter bei solchen Runden eingeladen wird, ist etwas verwunderlich, aber Epstein war offenbar ein als unverzichtbar angesehener Vermittler.
Zwei Jahre später, im März 2017, landet eine Projektliste aus Gates’ „Gesundheits“-Denkfabrik bgC3 auf Epsteins Schreibtisch. Unter Punkt fünf steht „Follow-up recommendations and/or technical specifications for Strain pandemic simulation“. Boris Nikolic, Wissenschaftsberater der Gates-Stiftung, ist auch im Verteiler. Epstein antwortet zustimmend mit „Okay“. Gleichzeitig wird über Donor-Advised Funds gesprochen, steuerbegünstigte Stiftungskonstruktionen, die mit JP Morgan umgesetzt werden sollten. Genau jene Bank, die laut Untersuchungen über 15 Jahre mehr als eine Milliarde Dollar für Epstein abgewickelt hat, obwohl interne Warnungen vorlagen.
Dann der Vorabend der Plandemie. Am 4. September 2019 pumpt die Bill & Melinda Gates Foundation 55 Millionen US-Dollar in das bis dahin ebenso unbekannte wie erfolglose Startup BioNTech mit Option auf weitere 45 Millionen. Nur wenige Monate später bricht COVID-19 aus und BioNTech liefert mit Pfizer gegen alle üblichen Zulassungsregeln im Handumdrehen den mRNA-“Impfstoff“, der dem Unternehmen märchenhafte Milliardenprofite einbringt. Interessant ist auch, dass der Banker Ryan Richardson, zuvor bei JP Morgan im Gesundheitsbereich tätig, bereits 2018 zu BioNTech gewechselt war und dort die globale Wachstumsstrategie mitgestaltete.
Stefan Homburg, Ökonom und langjähriger Kritiker der Corona-Politik, hat sich die Akten genauer vorgenommen und in Videos wie „Krumme Pandemiedeals“ sowie auf seinem X-Account systematisch aufbereitet. Er beschreibt Epstein als Spinne im Netz, der mit Gates, JP Morgan und der WHO Strategien entwickelte, wie man aus Pandemien Kapital schlägt.
Homburg verweist auf eine von Epstein konzipierte Biosecurity-Konferenz mit Militärs, Philanthropen und Soros’ Open Society Foundation. Der Präsident des beteiligten International Peace Institute musste später zurücktreten, weil er persönlich Geld von Epstein erhalten hatte. Auf X postet Homburg am 18. Februar 2026 Bilder und Links, die zeigen, wie „Gesundheit“ als Geschäftsfeld getarnt wurde, von Impf-Tricks in Afrika bis hin zu Fonds, die staatliche Gelder in private Taschen umlenken sollten. Homburg zitiert die Nikolic-E-Mail, in der Epstein vorschlägt, Afrikaner mit „Kerzen und Spiegeln“ zum Impfen zu locken. In Deutschland war es dann die Bratwurst, welche die Menschen zur mRNA-Spritze bringen sollte.
Gates selbst distanziert sich im Nachhinein. Die Treffen seien nur philanthropisch gewesen, Epstein habe ihn nicht erpresst, alle Vorwürfe seien „absurd“. Seine Stiftung betont, es habe keine Zahlungen an Epstein gegeben und keine gemeinsamen Fonds. Aber warum traf sich der damals reichste Mann der Welt mehrmals mit einem registrierten Sexualstraftäter? Warum die Investition in das unbekannte BioNTech kurz vor der Ausrufung der Plandemie durch die WHO? Warum der Wechsel eines JPM-Bankers zu BioNTech genau zum richtigen Zeitpunkt? Zufälle über Zufälle. Es scheint, dass Epstein mehr für Gates zu bieten hatte, als junge Mädchen. Er war ein globaler Vermittler von Kontakten.
Homburg fasst es zusammen. Die Pharma-Branche lag vor 2020 am Boden, die Plandemie hat sie wiederbelebt. Die Epstein-Files zeigen ein System, in dem unsere „Eliten“ Krisen simulieren, vorbereiten und im Falle ihres (rein zufälligen) Eintreffens von ihnen profitieren. Es ist ein hochprofessionelles Ökosystem, in dem Vorbereitung, Finanzierung und Profite nahtlos ineinandergreifen. Die zeitliche Nähe von Simulationen, Investitionen und dem realen Ausbruch, kombiniert mit Epsteins zentraler Rolle, ist – um es vorsichtig zu formulieren – interessant.
Auch wirft ein verurteilter Sexualstraftäter als Knotenpunkt in der globalen Gesundheitspolitik grundsätzliche Fragen zu Interessenkonflikten, Transparenz und Kontrolle der Mächtigen auf. Fast scheint es so, als ob eine Gruppe von selbsternannten Weltenlenkern fernab jeder demokratischen Kontrolle und jeder Rechtfertigungspflicht schaltet und waltet wie sie will. Vom Kindesmissbrauch bis zur Plandemie tut sich in den Epstein-Files ein Abgrund auf, in den wir dringend blicken müssen. Um die Täter zu bestrafen und eine Wiederholung zu verhindern. Wer selbst in den Akten suchen will, hier die Links:
CDU-Vorstoß: Handyortung von Migranten – Warum eigentlich nicht?

„Perfide Menschenjagd“ schnappatmet die linke Gewerkschaft der Polizei (GdP). Grund der Aufregung: Der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) will abgetauchte ausreisepflichtige Migranten per Handyortung von der Polizei aufspüren lassen. Es sollte „möglich sein, technische Möglichkeiten zu nutzen, um Ausreisepflichtige, die sich einer Abschiebemaßnahme entziehen, zu orten“.
Poseck will eine entsprechende Initiative bei der nächsten Innenministerkonferenz von Bund und Ländern im Juni einbringen. Rückendeckung bekam er von seinem baden-württembergischen Amtskollegen Thomas Strobl (CDU). „Das ist ein sehr guter Vorschlag“, sagte Strobl auf Welt TV.
Die dem DGB angehörende und als SPD-nah geltende Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte den Vorschlag scharf. Es sei nicht die Aufgabe der Polizei, Abschiebungen umzusetzen, sagte der GdP-Vorsitzende Jochen Kopelke den Zeitungen des linksgrünen „RedaktionsNetzwerks Deutschland“ (RND). Eine „perfide Menschenjagd“ nach dem Vorbild der US-Migrationsbehörde ICE lehne die GdP ab. Die Ausländerbehörden und das Bundesamt für Migration (BAMF) müssten ihre eigenen Vollzugsdefizite endlich auflösen und „nicht die Polizei für Observationen und Handyortungen missbrauchen“.
Fakt ist: 2025 scheiterten allein in Hessen laut Poseck 1.365 Abschiebungen. Das waren 41 Prozent aller geplanten Maßnahmen. 2024 habe diese Quote sogar noch bei 46 Prozent und 2023 bei 52 Prozent gelegen.
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Ehemaliger CIA-Analyst legt die US-Informationsoperation im Iran offen
Verfasst vom ehemaligen CIA-Offizier Larry Johnson
Als Teil der US-Kampagne zur Herbeiführung eines Regimewechsels im Iran nutzen das US-Militär und die Geheimdienste die sogenannte Operational Preparation of the Environment, auch OPE genannt. OPE wird in gemeinsamen Veröffentlichungen (z. B. JP 3-05 Special Operations) definiert als nicht-nachrichtendienstliche Aktivitäten, die vor oder zur Vorbereitung möglicher militärischer Operationen durchgeführt werden, um Bedingungen für den Erfolg zu schaffen. Sie umfasst die Gestaltung des operativen Umfelds durch Aufklärung, Überwachung, Informationsoperationen, zivile Angelegenheiten, psychologische Operationen und andere vorbereitende Maßnahmen – häufig in verweigerten oder politisch sensiblen Gebieten.
Ich glaube, dass eine der wichtigsten OPE-Maßnahmen darin besteht, die US-Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die überwältigende Mehrheit der Iraner die Islamische Republik verabscheut und ihren Sturz will. Meiner Meinung nach ist ein zentraler Akteur in dieser OPE ein Umfrageinstitut namens GAMAAN. GAMAAN (Group for Analyzing and Measuring Attitudes in Iran) arbeitet mit dem VPN-Dienst Psiphon zusammen, der im Iran weit verbreitet ist. Die Ergebnisse von GAMAAN zeichnen durchgehend ein Bild massiver Opposition gegen das iranische Regime.
Laut GAMAAN-Umfragen, die vor 2025 durchgeführt wurden, lehnt eine deutliche Mehrheit der Iraner – rund 70 % – die Fortführung der Islamischen Republik ab. Der höchste Oppositionswert, 81 %, wurde während des „Frau, Leben, Freiheit“-Aufstands Ende 2022 gemessen. Die Unterstützung für „die Prinzipien der Islamischen Revolution und den Obersten Führer“ ist von 18 % im Jahr 2022 auf 11 % im Jahr 2024 gesunken. Die Opposition gegen die Islamische Republik ist unter Jugendlichen, Stadtbewohnern und Hochgebildeten höher. Eine überwältigende Mehrheit der Iraner (89 %) unterstützt Demokratie.
Nur etwa 20 % der Iraner unterstützen die Fortführung der Islamischen Republik. Gefragt nach bevorzugten Alternativen sprechen sich etwa 26 % für eine säkulare Republik aus und rund 21 % unterstützen eine Monarchie. Für 11 % spielt die konkrete Form des Alternativsystems keine Rolle. Etwa 22 % geben an, nicht genügend Informationen zu haben, um ein alternatives System zu wählen.
Aber wie sieht es mit den Finanzierungsquellen von GAMAAN und Psiphon VPN aus? Beginnen wir mit GAMAAN. GAMAAN beschreibt sich als unabhängige, gemeinnützige Forschungsstiftung mit Sitz in den Niederlanden. Es betont seine akademische Verankerung (z. B. gegründet von Wissenschaftlern an niederländischen Universitäten wie Tilburg und Utrecht) sowie innovative Online-Methoden (z. B. anonymes Sampling über VPNs wie Psiphon), um Selbstzensur in autoritären Kontexten zu überwinden.
GAMAAN arbeitet unter der Aufsicht eines Vorstands, zu dem Dr. Ammar Maleki (Gründer und Direktor), Assistenzprofessor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Tilburg, und Dr. Pooyan Tamimi Arab, außerordentlicher Professor für Säkularismus- und Religionsstudien an der Universität Utrecht, gehören. Maleki ist Assistenzprofessor für Vergleichende Politikwissenschaft und selbsternannter Aktivist für Demokratie in seinem Heimatland Iran. Kritisch ist, dass er seine politische Haltung nicht verbirgt – sein Profil an der Universität Tilburg erklärt ausdrücklich, dass er „ein pro-demokratischer Aktivist und politischer Analyst der iranischen Politik“ sei und versuche, „Einfluss auf politische Debatten rund um die Demokratisierung des Iran zu nehmen“.
Hier wird das Bild umstrittener. GAMAAN hat sich auf den von der US-Regierung finanzierten VPN-Anbieter Psiphon gestützt, um seine Umfragen zu verbreiten; es hat mit dem von USAID finanzierten Tony Blair Institute zusammengearbeitet; und es hat mit der Historikerin Ladan Boroumand kooperiert und von ihr finanzielle Mittel erhalten. Boroumand ist Mitbegründerin des Abdorrahman Boroumand Center for Human Rights in Iran, das wiederum von der US-regierungsfinanzierten National Endowment for Democracy (NED) unterstützt wird.
Psiphon gehört und wird betrieben von Psiphon Inc., einer kanadischen Gesellschaft mit Sitz in Ontario. Psiphon wurde ursprünglich vom Citizen Lab der Universität Toronto entwickelt; Version 1.0 startete am 1. Dezember 2006 als Open-Source-Software. Anfang 2007 wurde Psiphon Inc. als unabhängige kanadische Gesellschaft gegründet, getrennt vom Citizen Lab und der Universität Toronto.
Die Finanzierungsgeschichte ist bemerkenswert. 2008 erhielt Psiphon Inc. Unterzuschüsse aus dem Internet-Freedom-Programm des US-Außenministeriums, verwaltet durch das Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor. 2010 begann Psiphon, Dienste für das Broadcasting Board of Governors (USA), das US-Außenministerium und die BBC bereitzustellen. Zuletzt kündigte der Open Technology Fund (OTF) im April 2024 eine erhöhte langfristige Finanzierung für Psiphon an, wobei nachfolgende OTF-Zuwendungen insgesamt 18,54 Millionen US-Dollar für 2024 und 5,87 Millionen US-Dollar für 2025 umfassen.
Der Open Technology Fund (OTF) wird von der US Agency for Global Media (USAGM) verwaltet, einer unabhängigen Bundesbehörde der US-Regierung. USAGM stellt dem OTF die primäre Finanzierung durch jährliche Zuschüsse zur Verfügung, die aus Kongressmitteln im Rahmen des Budgets für das Außenministerium, Auslandsoperationen und verwandte Programme stammen. Der OTF operiert seit 2019 als unabhängige gemeinnützige Körperschaft, bleibt jedoch Zuschussempfänger unter Aufsicht und Governance von USAGM, wie es vom Kongress autorisiert wurde (z. B. durch den National Defense Authorization Act von 2021).
Obwohl Psiphon Inc. technisch gesehen ein unabhängiges kanadisches Unternehmen ist, wurde es historisch erheblich von der US-Regierung und anderen westlichen Institutionen finanziert – eine Tatsache, die angesichts seiner Rolle als methodischer Partner für die GAMAAN-Umfragen im Iran bemerkenswert ist. Mit anderen Worten: Es handelt sich um einen vorgeschalteten Akteur, der meiner Meinung nach und basierend auf meiner Erfahrung eine CIA-Informationsoperation unterstützt, um den Iran als ein Land darzustellen, das kurz vor dem Sturz der Islamischen Republik steht.
Es gibt eine alternative Umfragedatenbank, die ein radikal anderes Bild der Stimmung im Iran in Bezug auf die Islamische Republik zeichnet. Das Center for International and Security Studies at Maryland hat eine separate Umfrageserie mittels telefonbasierter Methoden durchgeführt, die moderatere Ergebnisse zeigt. Die Ergebnisse aus 2023 und 2024 ergaben, dass etwa 75 % der Befragten erwarten, dass Irans Verfassung und politisches System in zehn Jahren ungefähr gleich bleiben werden, und nur 17 % stimmten den Forderungen von Demonstranten zu, die Islamische Republik zu ersetzen. Allerdings sind inzwischen drei von fünf der Meinung, die Regierung solle bei der Durchsetzung islamischer Gesetze nicht streng sein, deutlich mehr als 2018, und die Unterstützung für Forderungen, die Regierung solle Korruption bekämpfen, ist seit 2018 nahezu einhellig.
Zu den Protesten selbst: 2024 danach gefragt, an Demonstrationswellen der vergangenen zehn Jahre zu denken, sagen zwei Drittel, deren Hauptziel sei gewesen, zu fordern, dass Beamte stärker auf die Probleme der Menschen eingehen, während nur jeder Fünfte meint, das Hauptziel sei größere Freiheiten oder ein Systemwechsel gewesen.
Präsident Pezeshkian wurde laut Umfragen von 2024 zu Beginn seiner Amtszeit von 66 % positiv bewertet, und 70 % äußerten Vertrauen, dass er ein ehrlicher und vertrauenswürdiger Präsident sein werde, wenngleich nur ein Viertel sehr zuversichtlich war. Mehrheiten äußerten ein gewisses Vertrauen, dass er die Beziehungen zu Nachbarländern verbessern und die Freiheiten der Bürger, insbesondere die Rechte von Frauen, schützen könne, jedoch haben Mehrheiten kein Vertrauen, dass er die Inflation senken oder die Beziehungen zum Westen verbessern könne.
Seit Israels überraschendem Angriff am 13. Juni 2025 gab es keine neuen Umfragen. Basierend auf meinen Gesprächen mit Nima und Professor Marandi war die Reaktion im Iran ähnlich wie in den Vereinigten Staaten nach den Anschlägen vom 11. September – die nationale Einheit nahm zu.
Die gescheiterte Farbrevolution, die am 28. Dezember 2025 von den Vereinigten Staaten und Israel gestartet wurde, hat die Unterstützung für die Islamische Republik verstärkt. Präsident Pezeshkian hat offen die wirtschaftlichen Versäumnisse seiner Regierung eingeräumt und einige Reformschritte eingeleitet. Eine wichtigere Entwicklung war die Unterzeichnung des Trilateralen Sicherheitsabkommens mit Russland und China Ende Januar. Diese beiden Länder stellen nun mehr Ressourcen und Unterstützung bereit, um die iranische Regierung zu stabilisieren und das wirtschaftliche Leben der iranischen Bevölkerung zu verbessern.
Donald Trumps Drohungen, den Iran anzugreifen, wirken sich bei der Mehrheit der Bevölkerung im Iran kontraproduktiv aus. Ja, es gibt einige Iraner, die weiterhin das Ende der Islamischen Republik wollen, aber sie sind deutlich in der Minderheit. Erinnern Sie sich an den Popularitätsschub, den George W. Bush nach dem 11. September erlebte? Er gewann sogar Unterstützung von Demokraten, die ihn zuvor verachtet hatten. Dasselbe Phänomen hat im Iran stattgefunden. Vor dem Angriff vom 13. Juni 2025 hatten Iraner unter 50 Jahren keine lebhafte Erinnerung an den Iran-Irak-Krieg – in dem der Iran mit Ermutigung und Unterstützung der Vereinigten Staaten angegriffen wurde. Der Angriff im Juni 2025, zusammen mit den von außen angestachelten Protesten und Gewalttaten Ende Dezember 2025, haben ein neues Gefühl des Nationalismus in der iranischen Öffentlichkeit geweckt, das die Unterstützung für die Islamische Republik gestärkt hat.
Der Glaube im Westen, der Iran sei heute verwundbarer als zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten 46 Jahren, ist das Produkt einer von den USA finanzierten Propagandakampagne, die sich auf einen ideologisch voreingenommenen Meinungsforscher stützte, um Ergebnisse zu produzieren, die genutzt wurden, um die meisten Amerikaner davon zu überzeugen, der Iran sehne sich danach, frei zu atmen. Alles, was wir tun müssten, sei die Führung im Iran zu beseitigen.
Australiens Problemkind: Das BoM.
Geoff Sherrington, Scientist, Melbourne, Australia.
[Alle Hervorhebungen im Original – für mich kann all das hier als Muster stehen für Manipulationen anderer offizieller Stellen. A. d. Übers.]
Dem australischen Wetterdienst Bureau of Meteorology (BoM) wird skandalöses Verhalten vorgeworfen, das gut dokumentiert ist. Dieser Artikel ist kurz, aber die meisten Links sind recht lang, da sie sehr ausführlich sind. Ich bitte um etwas Geduld, denn dieser Artikel enthält viele versteckte Schätze. Man kann ihn gerne als Referenzbibliothek nutzen.
Bitte lesen Sie eine E-Mail aus dem Jahr 2006 von Dr. David Jones, leitender Klimatologe beim BOM, an Prof. Phil Jones von der University of East Anglia. Auch unter Climategate #0601.txt .
… „Glücklicherweise sind unsere Skeptiker in Australien wissenschaftlich eher inkompetent. Für uns ist es auch einfacher, da wir eine Richtlinie haben, jedem Beschwerdeführer alle Beobachtungen jeder einzelnen Station zur Verfügung zu stellen, wenn er unsere Daten in Frage stellt (das überfordert sie in der Regel), und die australischen Daten sind ohnehin in ziemlich gutem Zustand. Um ehrlich zu sein, ist der Klimawandel hier mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir keine meteorologischen Daten mehr benötigen, um ihn zu erkennen. Jüngste Umfragen zeigen, dass die Australier den Klimawandel mittlerweile als größere Bedrohung einstufen als den weltweiten Terrorismus.“
Von Anfang an war das BOM nicht bereit, außerhalb seines eigenen Glaubensbunkers zu operieren.
Für mich begann alles hier. Prof. Phil Jones zu meinem Geologen-Kollegen Warwick Hughes, Anfang der 1990er Jahre, über seine Beobachtungen zum australischen BOM: „Warum sollte ich Ihnen die Daten zur Verfügung stellen, wenn Sie doch nur versuchen wollen, etwas daran auszusetzen zu finden?“
Fast alle Kritikpunkte der Australier am BOM haben im Wesentlichen den gleichen Ausgangspunkt: die „rohen“ historischen Tageshöchst- und -tiefsttemperaturen, die der Öffentlichkeit auf der Website Climate Data Online (CDO) des BOM zur Verfügung stehen. Fotos einiger Original-Beobachtungsbögen für Melbourne aus den Jahren 1859 und 1860 findet man hier. Beachten Sie die häufigen Korrekturen mit Stift und Tinte. Eine allgemeine Frage ist, warum solche Rohdaten selten für Analysen verwendet werden.
BOM ZITAT: „Ja – das Amt stellt der Öffentlichkeit die rohen, unbereinigten Temperaturdaten für jede Station oder jeden Standort in der nationalen Klimadatenbank sowie die bereinigten Temperaturdaten für 112 Standorte in ganz Australien zur Verfügung.
Das Amt verändert oder löscht die ursprünglichen Temperaturdaten nicht, die an den einzelnen Stationen gemessen wurden.“
Sind die „Rohdaten“ wirklich roh? Beispiele für Manipulationen finden Sie hier. (Bitte entschuldigen Sie meine Tippfehler bei den Daten JULI 2014 und JULI 2015 in der ersten Abbildung. Es muss 1914 und 1915 heißen.)
Es gibt weitere Behauptungen, wonach das BOM Daten angepasst hat. „Im Dezember 2009 hat das BOM die rohen mittleren Tiefst- und Höchsttemperaturen um etwa ein halbes Grad gegenüber den zuvor in der Datenbank der BOM-Website für August 2009 aufgezeichneten Temperaturen angehoben.”
Dann gibt es noch die Umstellung auf das metrische System, da die Originalwerte in Fahrenheit angegeben waren, während wir heute Celsius verwenden. Die BOM-Temperaturen wurden am 1. September 1972 auf das metrische System umgestellt. Die Fahrenheit-Grade wurden in Celsius umgerechnet. Dies führt zu einem Fehler, wenn zu wenige signifikante Stellen übertragen werden.
Ein weiterer Grund, diese BOM-Temperaturen anzuzweifeln, ergibt sich aus zwei unterschiedlichen und voneinander abweichenden Zusammenstellungen. Erstens aus den Jahrbüchern des Commonwealth of Australia für 1953 und 1954 und zweitens aus einer Zusammenstellung früherer Temperaturen des CSIR (vor CSIRO) aus dem Jahr 1933.
Im Laufe der Jahrzehnte gab es Änderungen bei den Messgeräten. Zunächst gab es, vereinfacht gesagt, Flüssigkeits-in-Glas-Thermometer (LIG) in großen Wetterhütten. LIG haben ihre eigenen Messunsicherheiten. Später wurden diese Schutzkästen immer kleiner, die Übereinstimmung zwischen den Schutzkästen wurde untersucht, und auch hier wurde eine falsche Erwärmung von 0,5 °C behauptet; die Thermometer wurden elektronisch mit möglicherweise unterschiedlichen Reaktionszeiten auf Veränderungen.
Die bisherigen Beispiele werfen „Unsicherheit“ auf. Dieser Beobachter war sich zwischen 81,7 und 81,8 ⁰F unsicher. Das BOM ist sich nicht sicher, ob eine Veränderung im Dezember 2009 natürlich oder vom Menschen verursacht war. Unsicherheit entsteht durch Veränderungen bei Instrumenten und Standorten. Beim Ablesen eines LIG-Thermometers gibt es eine Parallaxenunsicherheit usw.
Eine Schätzung der gesamten Messunsicherheit aller historischen Temperaturdaten des BOM fehlt, wäre aber erforderlich. Die klassische Referenz für Unsicherheit stammt vom Internationalen Büro für Maße und Gewichte (BIPM) in Frankreich, genauer aus dem Leitfaden zur Messunsicherheit (GUM). Das BOM hat seine Konformität mit dem GUM erklärt. Wichtig ist, dass der GUM keine Bestimmungen für die Verwendung von Statistiken mit Daten enthält, die auf Vermutungen beruhen, wie es bei vielen Arbeiten des BOM vermutet wird, wie z. B. ACORN-SAT.
BOM hat seine Verfahren bzgl. Unsicherheiten im Bericht ITR 716 vom März 2022 aufgeführt, der als Antwort auf meine Frage aus dem Jahr 2018 zitiert wird: „Wenn jemand wissen möchte, um wie viel Grad Celsius zwei Tagestemperaturen voneinander abweichen müssen, damit man mit Sicherheit sagen kann, dass die beiden Temperaturen statistisch unterschiedlich sind, um wie viel würden die beiden Werte dann voneinander abweichen?“ Diese Antwort zu bekommen war wie Zähne ziehen. Die Antwort war keine Antwort, da die BOM einen Zusatz hinzufügte: „Dies ist keine Schätzung der Unsicherheit der Temperaturmessung des ACORN-SAT im Feld“ – obwohl jedoch genau das gefragt worden war.
Diese Kaskade oft unkalkulierbarer Unsicherheiten hat zur Erstellung angepasster Temperatursätze geführt, obwohl fast alle aus den Originalen abgeleitet worden waren. BOM begann öffentlich mit einem „High Quality”-Satz und fügte dann sechs Versionen des Australian Climate Observation Reference Network – Surface Air Temperature (ACORN-SAT) hinzu.
ACORN-SAT verwendet Zeitreihendiagramme der Temperatur im Verhältnis zur Zeit und/oder übliche Statistiken, um Bruchstellen zu erkennen, von denen einige plausible Ursachen in den Metadaten haben, während andere „statistisch“ sind und keine bekannte Ursache haben. In der Regel gibt es kein bekanntes Verfahren, um das Ausmaß einer Anpassung zu bestimmen. Man greift auf abgeleitete Anpassungen aus den Mustern anderer Stationen zurück, die sich in der Nähe oder in einiger Entfernung befinden.
Hinweis: Es gibt eine Ausnahme. Nach Kenntnis des Autors findet sich die einzige Art von Anpassung, die frei von subjektiven Vermutungen ist, hier im Blog Bomwatch.com. Sie basiert auf Wasser, wie Regen oder Rasensprenger, die Wetterstationen durch Verdunstung kühlen. Ein Ergebnis dieser Methode von Kollegen Dr. Bill Johnston ist, dass nur wenige, wenn überhaupt, korrigierte australische Stationen über viele Jahrzehnte bis heute eine signifikante Erwärmung zeigen.
Es folgt ein typisches konventionelles Zeitreihendiagramm für Melbourne:
Die Zahl in der Box vor „x“ gibt den Trend in °C/Jahr für die Höchst- (blau) und Tiefsttemperaturen (braun) an. Visuell könnte Tmax um das Jahr 2010 einen Bruchpunkt aufweisen. Im Jahr 2014 gab es einen Stationswechsel, daher wird davon ausgegangen, dass eine gewisse Anpassung erforderlich ist, aber wie groß sollte diese Anpassung sein? Anmerkung des Autors: Ich befürworte das lineare Verfahren der kleinsten Quadrate für die Analyse dieser Zeitreihengrafiken nicht. Ich zeige es hier, weil es von anderen weit verbreitet ist.
In diesem Fall zeigen Vergleiche mit zahlreichen Stationen, dass Melbourne aus der Reihe tanzt und um wie viel. (Viel Glück beim Ableiten einer Größenordnung für die Anpassung aus benachbarten Stationen).
Diese Grafik deutet darauf hin, dass Tmax seit 1856 um 0,7 °C pro Jahrhundert und Tmin um 1,53 °C pro Jahrhundert gestiegen ist. Dies sind nicht die Zahlen, die für die Berechnung der nationalen Erderwärmung Australiens verwendet werden. Es werden angepasste ACORN-SAT-Zahlen verwendet. Das Ergebnis ist, dass Australien sich laut offizieller Angabe in den letzten 134 Jahren um 1,51 +/- 0,23 ⁰C erwärmt hat. Dies wird als falsch bezeichnet. Die bessere, unangepasste Schätzung liegt bei weniger als 1 ⁰C in diesem Zeitraum.
Anpassungen und selektive Auswahl werden verwendet, um Geschichten aus diesen CDO-Daten zu erstellen. Naturereignisse wie Hitzewellen werden als „katastrophal“ bezeichnet. Zwei Verursacherinnen von statistischen Hitzewellen, Autorinnen einer viel zitierten Studie, sind Lisa Alexander und Sarah Perkins-Kirkpatrick. Die australische Wissenschaftlerin Joelle Gergis, wie sie von Stephen McIntyre vom Blog „Climate Audit” gesehen wird, ist ein weiteres Mitglied dieses Trios junger Wissenschaftlerinnen, deren Arbeit oft von Emotionen und Rosinenpickerei geprägt ist, beispielsweise indem sie etwa das Jahr 1950 als Startdatum für ihre Analysen heranziehen.
Zahlreiche australische Bürger und Wissenschaftler haben gegen diese Berichte protestiert, da sie nicht auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das BOM hat sich für die wissenschaftsfeindliche Vorgehensweise entschieden, kritische Artikel zu ignorieren. Viele davon sind unten verlinkt. Ich entschuldige mich bei allen Autoren, die aufgrund eines Fehlers meinerseits nicht verlinkt sind, aber wissen, dass sie auf der Liste der Kritiker stehen sollten.
Die Folgen der mangelhaften Wissenschaft des BOM sind unter anderem die politische Entscheidung Australiens für „Netto-Null-Kohlenstoff“ (was auch immer das bedeuten mag), was zu einem Verlust an Stromerzeugung aus billiger und zuverlässiger Verbrennung von Kohlenwassstoffen führt. Die australische Wirtschaft leidet darunter, dass andere Länder wie die USA sich von dieser mangelhaften Wissenschaft distanzieren.
Das BOM sollte zumindest versuchen, sich den zahlreichen Kritikpunkten in diesem Artikel zu stellen und darauf zu antworten. Das Schweigen des BOM ist ohrenbetäubend. Warum weigern sie sich, auch nur auf eine einzige Frage einzugehen?
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Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Australiens Problemkind: Das BoM. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Täglich sinkende Speicherstände High Noon beim Erdgas

– Ministerium und Behörden sehen keinen Grund zur Sorge
Wirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur beobachten, wie die Gasspeicherstände täglich sinken – ohne zu handeln. In diesen Tagen wird voraussichtlich die 20-Prozent-Grenze unterschritten werden. Gemäß Notfallplan kann dann die Versorgung eingeschränkt werden. Die Verbraucherseite wird gedrosselt werden müssen, indem Teile der Industrie heruntergefahren werden.| hristian Dittrich
von Frank Hennig
Die Füllstände der deutschen und europäischen Gasspeicher sinken immer weiter. Das ist angesichts des Wintermonats Februar nicht verwunderlich. Ein Grund zur Sorge besteht laut Ministerium und Behörden nicht. Die Aussage ist politisch motiviert, in der Realität ist eine Knappheit an Gas nicht mehr zu vermeiden. Was wäre es für ein Zeichen in die Welt, wenn Deutschland im Winter wegen Energiemangels Teile seiner Industrie herunterfahren müsste?
Niedrige Füllstände der Gasspeicher seien kein Indiz für eine Mangellage, sagt Klaus Müller, der grüne Chef der Bundesnetzagentur (BNA), der vom Kanzler inzwischen auch befördert wurde zum Aufseher über die Anwendungen der KI. Diese braucht man allerdings nicht, um eine prekäre Lage in der deutschen und europäischen Gasversorgung festzustellen.
Der Speicherstand werde aufmerksam beobachtet, sagt das Wirtschaftsministerium (BWE). Dabei handelt es sich, wie oft im politischen Raum, um eine Nullaussage. Beobachten kann man alles Mögliche, in diesem Fall setzt man es natürlich voraus. Entscheidend sind die Konsequenzen daraus. Ich beobachte auch sehr aufmerksam meinen Kontostand. Fällt dieser zu schnell und droht das Abgleiten in den teuren Dispo, gehe ich vom Beobachten zum Handeln über und gebe zum Beispiel weniger Geld aus.
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Ministerium und BNA beobachten also und geben keinen Hinweis, dass sie handeln wollen. In der Gasversorgung gibt es allerdings keinen Dispo-Kredit. „Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein“, heißt es. Wie lang ist eigentlich ein Augenblick und sollte eine so wichtige Behörde auch über den Tag hinaus denken?
Entsprechend dem Notfallplan Gas haben wir schon mit Unterschreiten der 40-Prozent-Marke in den Speichern eine kritische Situation erreicht. Da der Verbrauch weiterhin den Bezug teilweise um das Doppelte überschreitet und durch Entnahme aus den Speichern abgesichert werden muss, werden wir in diesen Tagen die 20-Prozent-Grenze unterschreiten mit der Folge, dass dann die Ausspeicherleistung rapide sinken wird und die Verbraucherseite gedrosselt werden müsste. Gemäß Notfallplan können dann Einschränkungen in der Versorgung vorgenommen werden. Das ist aber nicht zwingend vorgeschrieben, auch nicht, in welcher Reihenfolge welche Verbraucher betroffen wären. Man verweist beruhigend auf den geschützten Bereich der Wärmeversorgung durch KWK-Gaskraftwerke von Wohnungen, Krankenhäusern, Schulen und ähnlichen Verbrauchern.
Also bleiben für die Verbrauchsreduzierung nicht lebensnotwendige Abnehmer wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen und natürlich käme ein Zurückfahren industrieller Verbraucher in den Fokus. Diese Einschränkungen würden nicht nur für ein paar Tage gelten, sondern so lange, bis die Bilanz von Gas-Aufkommen und -Verbrauch zumindest wieder ausgeglichen wäre. Das dürfte mehrere Wochen bis Monate dauern.
Unternehmen würden schwierig abzuwehrende Schadenersatzforderungen stellen, da die Regierung mit den Notfallmaßnahmen gegen das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verstößt. Auf höhere Gewalt kann man sich nicht berufen, da man vorher systemsichernde Kraftwerke für die Strom- und Wärmeversorgung bewusst abgeschaltet hat. Regierungstreue deutsche Gerichte könnten nur eingeschränkt helfen, da auch internationale Gerichte angerufen würden.
Was kommt?
Der letze Rest aus den Speichern fließt nur langsam ins Netz. Insbesondere Bayern könnte aufgrund der langen Leitung, also der großen Entfernung von Gas-Grenzübergangsstellen und LNG-Terminals, von Mangel betroffen sein. Aber wer, wie Herr Aiwanger, den Chemiestandort Wacker mit Windstrom versorgen will, der hat vielleicht noch ein Ass im Ärmel in Form von Biogas, Globuli-Energie oder hat wenigstens einen Fusionsreaktor bestellt. Keiner weiß es, aber es ist verdächtig ruhig in der bayerischen Politik und den dort regierungsbegleitenden Medien.
Die Importe von Röhrengas kommen gegenwärtig vor allem aus Norwegen, auch aus Belgien und Holland. Unsere eigenen Ressourcen mit modernen Fördermethoden zu nutzen, ist weiterhin ein Tabu. Die holländischen Speicher sind allerdings leerer als unsere. Wenn diese ausfallen, werden wir auch von den tiefliegenden Nachbarn kein Gas mehr bekommen. Im Januar erfolgten noch erhebliche Lieferungen von russischem LNG in die EU aus dem Yamal-Feld. Damit soll bekanntlich 2027 Schluss sein und unsere politischen Spitzenkräfte verkünden, nie, nie mehr russisches Gas importieren zu wollen. 2027 allerdings beginnen wir, Gaskraftwerke zu bauen. Die müssen zumindest einen Teil der Kohlekraftwerke ersetzen, die noch abgeschaltet werden sollen.
Was kommt nicht?
Wirtschaftsministerium, Bundesnetzagentur und Medien halten den Ball flach. Die Gelassenheit wird mit einer veränderten Rolle der Speicher begründet. Durch die Möglichkeit, variable Mengen an LNG zu importieren, seien weniger Speicher nötig als bei reiner Lieferung von Röhrengas wie in der Vergangenheit.
Der bisherige LNG-Anteil am Import lag bei maximal 13 Prozent. Eine TE-Anfrage an das Wirtschaftsministerium, wie schnell und wie hoch man diesen Anteil steigern kann, wurde nicht beantwortet. Mag sein, dass freie Slots, also Liegeplätze an den Regasifizierungsschiffen, vorhanden sind, aber wo sind die LNG-Tanker? Kein Schiff wird kommen, jedenfalls nicht auf Zuruf wie beim Versandhändler, der notfalls per Express liefert.
Vor Mukran auf der Insel Rügen lag sehr lange ein Tanker im Eis fest. Neue Schiffe kommen noch nicht durch, schwere Eisbrecher müssen erst organisiert werden. Die nackten Zahlen der BNA widersprechen der Aussage der Flexibilität des LNG-Imports. Wurden vom 1. bis 31. Januar noch durchschnittlich 370 Gigawattstunden (GWh) LNG pro Tag importiert, waren es vom 1. bis 15. Februar durchschnittlich 222 GWh und damit nur noch 7 Prozent des Gesamtimports an Erdgas.
Das ist Flexibilität nach unten, bedingt durch Faktoren wie den Winter in Europa und den USA und die neue Abhängigkeit von den Amerikanern. Offensichtlich handelt es sich bei der regierungsamtlich vertretenen These von signifikant steigerbaren LNG-Importen um ein Fake. Wer die Lage beobachtet, müsste es besser wissen.
Bürger der Welt, schaut auf dieses Land!
Der jetzige Trend läuft auf eine völlige Entleerung der Speicher hinaus, mit den oben beschriebenen Folgen. Die Regierung schweigt und handelt nicht, parteitaktische Motive sind naheliegend. Die Ausrufung einer Mangel- oder Notlage könnte die Wahlen in Baden-Württemberg am 8. März beeinflussen, sicher nicht zum Vorteil der im Bund regierenden Parteien. Man kann das so machen, es zeigt aber, dass die Parteien Macht und Machterhalt über das Wohl des Landes stellen. Außerdem könnte es nur für den Wahltag 8. März helfen. Bis zum 22. März, den Wahlen in Rheinland-Pfalz, lässt sich die Lage nicht mehr schönreden oder vertuschen, bis dahin haben die Realitäten die Tür eingetreten.
Die weiteren Folgen davon wären katastrophal und würden weit über kurzfristige Parteipolitik und den akuten Schaden hinausreichen. Was wäre es für ein Zeichen in die Welt, wenn Deutschland, eines der Länder, von dem die Industrialisierung ausging, das Land der Dichter, Denker und Ingenieure, der ehemalige Exportweltmeister, bewundert für seine starke Industrie, in einem Winter aufgrund Energiemangels Teile seiner Industrie herunterfahren muss?
Die Reputation als sicherer Wirtschaftsstandort wäre verloren. International agierende Unternehmen würden bei Investitionsvorhaben Deutschland von ihrer Landkarte streichen. Bestehende Unternehmen würden den Exodus planen. In der EU, der OECD, der Welthandelsorganisation, der Weltbank und bei anderen Organisationen wird man die Stirn in Falten legen beim Nachdenken über Deutschland und die künftigen Beziehungen. Auch das Triple-A steht in Frage.
Man will das Thema solange wie möglich verschweigen und durchschwitzen. Es bleibt nichts außer der Hoffnung auf den Wettergott und zügig steigende Temperaturen. Ein Ausdruck der Hilflosigkeit, aber wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, fehlen die Optionen. Da hilft kein grüner Voodoo-Zauber mit dem Tanz ums Windrad.
Einmal vollmachen, bitte
Die im Frühjahr leeren Speicher müssen bis Ende Oktober wieder halbwegs gefüllt sein. Das wird teuer und ohne Staatsgeld als Unterstützung oder in Form einer Staatsreserve nicht funktionieren.
Wie der nächste Winter wird, weiß noch niemand. 2024 endete das Maximum des aktuellen solaren Zyklus, weitere kalte Winter sind möglich. Die Abschaltungen von Kohlekraftwerken sollen weitergehen. Erdgas wird knapp bleiben, grüner Wasserstoff ist nicht in Sicht. Wenn weiter schmalgebildete Politiker Klimaszenarien als Wetterbericht interpretieren, wird das sichtbar zum Problem.
Unterdessen sinken die Speicherstände, Tag für Tag.
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