Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Klimawandel-Propaganda: Eine gigantische, dauerhafte Vergewaltigung des „gesunden Menschenverstandes“

Klimawandel-Propaganda: Eine gigantische, dauerhafte Vergewaltigung des „gesunden Menschenverstandes“

Klimawandel-Propaganda: Eine gigantische, dauerhafte Vergewaltigung des „gesunden Menschenverstandes“

Christian Freuer

Man macht bei Diskussionen über den Klimawandel auch bei sonst ganz vernünftigen Menschinnen und Menschen immer wieder die Erfahrung, dass sämtliche Argumente entweder in Abrede gestellt und/oder geleugnet werden, wenn nicht die-/derjenige, der diese Argumente vorbringt, gleich verunglimpft wird oder ihr/ihm Schlimmeres widerfährt. (Und damit Schluss mit der [fast] genauso idiotischen Genderei!)

Mit Argumenten darf man also diesen Betonköpfen nicht kommen. Daher möchte ich einen möglichen anderen Weg aufzeigen, nämlich den direkten Appell an den „gesunden Menschenverstand“. Dazu braucht man keine Wissenschaft und auch keinen wissenschaftlichen Ausbildungs-Hintergrund.

In allen Altersgruppen, vor allem bei Kindern, ist man gut beraten, mit etwas anzufangen, das schon bekannt ist. Obwohl bei diesem Thema schon das nicht immer ankommt. Bekannt ist (wenn es nicht von Anfang an geleugnet wird, wofür es ja prominente Beispiele gibt, z. B. Michael Mann), dass es während der gesamten Erdgeschichte schon immer Klimawandel gab – Eiszeiten, Warmzeiten und alles dazwischen – im stetigen, unaufhörlichen Wechsel. Auch im vorigen Jahrhundert gab es teils drastische Wechsel: 1914: Die Arktis wird eisfrei, 1942 enorme Kälte (wie in allen Kriegswintern sowie 1947/48) und 1972 mit dem Schlager „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“

Sollte dieser Tatbestand bestritten oder gleich geleugnet werden, kann man die Diskussion beenden – gegen so viel Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens.

Aber zum Glück, in der Regel wird das akzeptiert. Dann könnte man folgendermaßen weitergehen:

Gut, von Eis- und Warmzeiten haben wir ja alle gehört. Aber da erhebt sich doch jetzt eine Frage: Wer oder was war für diese Klimawandel verantwortlich / ursächlich, BEVOR es der Mensch gewesen sein kann? Also etwa vor dem Jahr 1950?

Wohlmeinende oder aufgeschlossenen Gesprächspartner ohne Hintergrundwissen dürften hier schon mal ins Grübeln kommen. Dann ist es entscheidend, NICHT mit irgendwelchen wissenschaftlichen Begriffen um sich zu werfen (wie etwa „Nordatlantische Oszillation“ oder so), sondern wir wollen ja weiterhin nur den gesunden Menschenverstand ansprechen. Dabei könnte man jetzt Folgendes ausführen:

Ist ja auch egal, wenn es der Mensch nicht gewesen sein kann, müssen es ja irgendwelche anderen Kräfte sein – Kräfte, die seit Jahrmillionen Wetter und Klima gesteuert haben – wieso hätte es sich sonst geändert? Hast du da eine Idee?

Und jetzt weiter:

Jedenfalls macht uns die Propaganda glauben, dass alle diese Naturkräfte nach Jahrmillionen ihres ununterbrochenen Einwirkens etwa um das Jahr 1950 diese Einwirkungen ruckartig beendet haben. Und dass das winzige bisschen CO2 in der Luft seit jenem Jahr der einzige Faktor sein soll, der Wetter und Klima steuert. In der Graphik oben kann man sich vorstellen, welche Größenordnung dieser Anteil hat. Also ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.

Man kann wohl nur spekulieren, wie ein aufgeschlossener Gesprächspartner dann reagiert. Geht er einfach weg? Oder fragt er sogar nach?

Egal, wenn das einsichtig ist, kann man natürlich weiter fragen. Wenn man sich das tatsächlich nicht vorstellen kann – warum dann die mutwillige Zerschlagung von Industrienationen seitens Politik und einiger Superreicher mittels Vorschriften zur Verringerung des ohnehin schon für das Leben auf der Erde gefährlich geringen Kohlendioxid-Gehalts? Warum eine „Energiewende“ mit ihren verheerenden Auswirkungen auf Umwelt, Ökonomie und Gesellschaft?

Nun bestreitet kein ernst zu nehmender Mensch, dass es während der letzten Jahrzehnte wärmer geworden ist. (Obwohl selbst das falsch sein kann: U. A. Kowatsch & Baritz haben ja nachgewiesen, dass die Erwärmung hauptsächlich dem UHI-Effekt geschuldet ist und an ländlichen Stationen gar keine Erwärmung zu verzeichnen ist. Aber das nur am Rande). Aber warum sollte diese Erwärmung immer so weitergehen? Derzeit werden die Tage bekanntlich länger, jeden Tag ein paar Minuten. Hochgerechnet ergibt sich daraus, dass es etwa ab September überhaupt keine Nacht mehr gibt!

Fazit: Ich warte auf den Aufschrei der Klimawandel-Propagandisten! Hoffentlich kommt ein solcher, würde der doch Rückschlüsse auf den Zustand des „gesunden Menschenverstandes“ dieser Herr- und Frauschaften zulassen.

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USA sagen Verhandlungen mit Iran ab

USA sagen Verhandlungen mit Iran ab

USA sagen Verhandlungen mit Iran ab

Kurznachricht: Weil der Iran erklärte, er wolle ausschließlich über seine Atomindustrie mit den USA sprechen, nicht aber über seine Außenpolitik und seine Raketenentwicklung, mit der inzwischen auch eigene Satelliten ins All geschossen werden, haben die USA die geplanten Gespräche in Oman abgesagt. Mögliche Folgen für Europa. Basierend auf den aktuellen Berichten aus zuverlässigen Quellen werden […]

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Illegale Massenmigration überlastet Justizsystem: Asylklagen fluten Verwaltungsgerichte

Illegale Massenmigration überlastet Justizsystem: Asylklagen fluten Verwaltungsgerichte

Illegale Massenmigration überlastet Justizsystem: Asylklagen fluten Verwaltungsgerichte

SPD-Justizministerin Stefanie Hubig behauptet zwar, Verfahren vor Verwaltungsgerichten beschleunigen zu wollen, doch ihre Reformpläne gehen dem Richterbund nicht weit genug. Dessen Bundesgeschäftsführer sieht vor allem ein Problem durch die Masse an Asylklagen, die die Verwaltungsgerichte blockieren. AfD-Chefin Alice Weidel greift seine Kritik auf: Neben einer Personalaufstockung der Gerichte fordert sie obendrein, den Rechtsweg für abgewiesene Asylbewerber einzuschränken, um Justizmissbrauch zu verhindern.

Stefanie Hubig stellt beschleunigte Verfahren in Aussicht und spricht von einem effizienteren Einsatz von Ressourcen, doch der Bundesgeschäftsführer des Richterbundes, Sven Rebehn, hält die Effekte der Reformpläne für unzureichend. Tragende Säule eines Rechtsstaatspakts von Bund und Ländern müsse seiner Meinung nach die personelle Verstärkung der Gerichte sein.

Er sieht vor allem ein Problem in der Flut von Asylklagen, die die Verwaltungsgerichte unter Druck setzen. In Deutschland können abgelehnte Asylbewerber fröhlich klagen – dieser Weg wird durch entsprechende Migrationsprofiteure und (N)GOs auch unterstützt und gefördert. Die Gerichte stellt das vor massive Herausforderungen. „Nach rund 72.000 Hauptsacheverfahren im Jahr 2023 und mehr als 100.000 Fällen 2024 zeichnet sich für 2025 ein erneuter Anstieg um 50 Prozent ab“, so Rebehn.

Der Hintergrund des Anstiegs: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat Personal aufgestockt und bearbeitet Anträge nun schneller. Doch die Migranten lassen die beschleunigt eintrudelnden Ablehnungen nicht auf sich sitzen: Sie klagen sich durch alle Instanzen, angefangen bei den Verwaltungsgerichten. Wie das funktioniert, wird ihnen von linksgrünen Vorfeldorganisationen und sogenannten NGOs gezeigt.

Auf dem langen Rechtsweg wird er [Anmk: der Abgelehnte] von hunderten von „Nicht-Regierungsorganisationen“ (NGOs) begleitet, tausende Helfer geben Tipps, die öffentliche Hand fördert das. Engagierte Flüchtlingsanwälte stehen zur Verfügung, die Prozesskostenhilfe trägt der Staat und natürlich auch die Kosten für Millionen von Verfahren vor den Verwaltungsgerichten.

Quelle: Bild.de

„Die neue Asylklagewelle bringt auch den Trend zu kürzeren Gerichtsverfahren wieder ins Stocken“, mahnt Rebehn vom Richterbund gegenüber dem RND an. Die Bundesländer müssten die Verwaltungsgerichte dringend weiter verstärken, damit sie vor die Welle kämen, so seine Forderung.

Mit seinen Äußerungen wirft er ein Schlaglicht auf eine gern ignorierte Konsequenz der illegalen Massenmigration: Auch das deutsche Justizsystem wird enorm überlastet. AfD-Bundessprecherin Alice Weidel kritisiert die Zustände in einem aktuellen Statement scharf. Sie fordert echte, nachhaltige Reformen – auch, um Justizmissbrauch wirksam zu stoppen.

Nachfolgend lesen Sie das Statement von Alice Weidel:

“Wer heute in Deutschland gegen einen falschen Bußgeldbescheid oder eine abgelehnte Baugenehmigung juristisch vorgehen möchte, muss mit Wartezeiten von bis zu fünf Jahren rechnen. Die Ursache für diese exorbitante Überlastung der Verwaltungsgerichte ist die explodierende Anzahl an Asylklagen. 2024 mussten sich die Gerichte bereits mit weit mehr als 100.000 Asylklagen befassen – diese Zahl soll 2025 gemäß dem deutschen Richterbund nochmal um 50 Prozent höher gelegen haben! Vollkommen zu Recht schlägt Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn Alarm und fordert die von Friedrich Merz geführte Bundesregierung auf, den Personaldeckel massiv aufzustocken. Die bislang auf dem Tisch liegenden Reformvorschläge von Justizministerin Hubig (SPD) reichten demnach bei Weitem nicht aus, die Problematik in den Griff zu bekommen.

Doch anstatt für Entlastungen zu sorgen, lässt die Bundesregierung die Behörden und Kommunen mit den verheerenden Folgen der gescheiterten Migrationspolitik allein. Während die Gerichte überlastet sind, weil abgelehnte Asylbewerber sich über Jahre durch alle Verwaltungsinstanzen klagen können, stehen Vollzugsbeamte bei angeordneten Abschiebungen oft machtlos vor verschlossenen Türen. Immer häufiger scheitern Abschiebungen aufgrund der mangelhaften rechtlichen Rahmenbedingungen nämlich bereits daran, dass teils schwerstkriminelle Migranten untertauchen oder einfach ihre Tür nicht öffnen – mit verheerenden Folgen für die innere Sicherheit.

Die AfD steht für die konsequente Umsetzung von Abschiebungen illegaler Migranten. Wir fordern die umgehende Schaffung der nötigen rechtlichen Rahmenbedingungen, um Abschiebungen in der Praxis auch umsetzen zu können. Neben einer Personalaufstockung der Gerichte, muss zudem der Rechtsweg für abgewiesene Asylbewerber signifikant eingeschränkt werden, um die Behörden endlich effizient vor Justizmissbrauch zu schützen.”

Hammerbanden-Urteil in Budapest: Linksradikaler Schläger Maja T. muss acht Jahre in Ungarn-Knast!

Hammerbanden-Urteil in Budapest: Linksradikaler Schläger Maja T. muss acht Jahre in Ungarn-Knast!

Hammerbanden-Urteil in Budapest: Linksradikaler Schläger Maja T. muss acht Jahre in Ungarn-Knast!

Das Grinsen, mit dem Maja T. (25) am Morgen noch den Gerichtssaal in Budapest betreten hatte, gefror zu Eis: Ein ungarisches Gericht sieht es als erwiesen an, dass der Deutsche, der sich selbst als „non-binär“ bezeichnet, als Mitglied der linksextremen Hammerbande an Angriffen auf mutmaßliche Rechtsextremisten im Februar 2023 in Budapest beteiligt gewesen war. Wegen versuchter lebensbedrohlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung muss Maja T. nun für acht Jahre ins Gefängnis. Das urteilte das Budapester Stadtgericht am Mittwoch (4. Januar) in dem seit fast einem Jahr laufenden Prozess.

Der 25-Jährige, der im Juni 2024 an Ungarn ausgeliefert worden war,  kam noch vergleichsweise milde davon – die Staatsanwaltschaft hatte 24 Jahre Haft gefordert. Rund 20 mutmaßliche Linksextremisten, darunter Maja T., hatten zwischen im Februar 2023 in Budapest Jagd auf Menschen gemacht, diese mit Teleskop-Schlagstöcken, Gummihämmern und Pfefferspray attackiert. Grund: Die linken „Antifa“-Schläger glaubten, dass ihre Opfer am sogenannten „Tag der Ehre“ teilgenommen hatten, einem jährlichen SS-Gedenken. Bei den Attacken sollen neun Menschen verletzt worden sein, ein Opfer erlitt einen Schädelbruch.

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Die wahre Umweltkrise ist nicht der Klimawandel

Die wahre Umweltkrise ist nicht der Klimawandel

Die wahre Umweltkrise ist nicht der Klimawandel

Vijay Jayaraj

Während Regierungen Milliarden für die Reduzierung von CO₂-Emissionen ausgeben, bleiben echte Umweltprobleme ungelöst. Die eigentliche Umweltkrise ist nicht der Klimawandel, sondern Müll, verschmutztes Wasser und mangelhafte Regierungsführung.

Was wäre, wenn das schlimmste Umweltproblem nicht das wäre, über das alle reden? Während westliche Eliten Fairtrade-Kaffee trinken und sich über Kohlenstoff-Fußabdrücke den Kopf zerbrechen, versinkt die Entwicklungswelt in einer selbst verursachten giftigen Suppe – einer Krise, die sich völlig von der Phantomgefahr des Klimawandels unterscheidet.

Die eigentliche Umweltkatastrophe ist nicht die moderate Erwärmung, die den Menschen geholfen hat, zu gedeihen. Es sind Bodendegradation, vergiftetes Wasser und andere Formen der Umweltverschmutzung, die den Globalen Süden lebendig begraben.

Ja, wir haben den falschen Umweltkrieg geführt.

Die wahre Umweltkrise: Müll, Umweltverschmutzung und Krankheiten

Der schäumende schwarze Schlamm in den Flüssen, die Berge von unbehandeltem Müll, die in den Straßen vor sich hin faulen, und die unsichtbaren Superbakterien, die sich in den Wasserwegen vermehren, stellen eine echte Krise dar, die sich über ganze Kontinente erstreckt.

In Ghana wird nur ein Viertel des täglichen Mülls zur Entsorgung eingesammelt. Nicht eingesammelte Abfälle ziehen Insekten an, die Malaria und Dengue-Fieber übertragen. In südafrikanischen Townships geben fast drei Viertel der Einwohner an, an Krankheiten zu leiden, die direkt auf unsachgemäße Abfallentsorgung zurückzuführen sind. Cholera steht dabei ganz oben auf der Liste.

Südostasien zählt mittlerweile zu den größten Verursachern der Plastikverschmutzung der Meere. Unsachgemäß entsorgter Müll gelangt über Flüsse in die Küstengewässer und schädigt die Fischerei und den Tourismus. Die Plastikverschmutzung ist auf Versäumnisse der Politik zurückzuführen, nicht auf atmosphärische Chemie. Die Lösungen sind banal, werden aber nicht umgesetzt: Müllwagen, technische Deponien und moderne Verbrennungsanlagen mit Abgasreinigungsfiltern.

Geldverschwendung für Net Zero, während grundlegende Umweltbedürfnisse ignoriert werden

Doch hier zeigt sich die besondere Tragik unserer Zeit: Während unsere Kinder vergiftetes Wasser trinken, haben unsere Regierungen Milliarden von Dollar auf dem Altar der Netto-Null verbrannt. Sie lenken wertvolle finanzielle Ressourcen, Energie und administrative Kapazitäten in den Kampf gegen ein Phantom. Sie jagen der Zustimmung der Vereinten Nationen und des Weltwirtschaftsforums hinterher und schwören Treue zu einem „Krieg gegen den Kohlenstoff“. Sie verkünden milliardenschwere „erneuerbare“ Ziele für Solar- und Windkraftanlagen.

In Ländern, in denen Kapital knapp und konkurrierende Prioritäten zahlreich sind, hat diese Umverteilung erhebliche Folgen. Milliarden, die für die Umstellung auf erneuerbare Energien in armen Ländern bereitgestellt werden, führen zu Verzögerungen bei Investitionen in Abwasserbehandlung, Sanitärsysteme und Abfallmanagement.

Die Umweltminister in Entwicklungsländern wurden in eine Hierarchie der Anliegen sozialisiert, die die atmosphärische Konzentration eines pflanzlichen Nährstoffs – Kohlendioxid – über nachweisbare Gesundheitskatastrophen in ihren Zuständigkeitsbereichen stellt.

CO₂ als politischer Nebenschauplatz, nicht als wissenschaftlicher Notfall

Die Rechtfertigung für diese katastrophale Haltung basiert auf der Behauptung, dass Kohlendioxid (CO₂) eine Klimakrise verursacht. Die Annahme, dass dieses Spurengas eine gefährliche globale Erwärmung verursacht, ist unwissenschaftlich. Die „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis” ist alles andere als das.

Forscher wie William Happer und W. A. van Wijngaarden haben gezeigt, dass der Treibhauseffekt jedes CO₂-Moleküls mit steigender Konzentration in der Atmosphäre abnimmt. Mehr CO₂ in die Atmosphäre zu bringen ist wie ein schwarzes Fenster mit einer weiteren Schicht schwarzer Farbe zu streichen; es macht kaum einen Unterschied für das durchgelassene Licht.

Darüber hinaus deuten neue Daten darauf hin, dass die globale Erwärmung zwischen 1899 und 1940 – also vor dem Anstieg der Industrieemissionen – möglicherweise höher war als die Erwärmung zwischen 1983 und 2024. Wenn menschliche Emissionen der wichtigste Einflussfaktor für das Klima sind, wie lässt sich dann die stärkere Erwärmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts erklären? Gar nicht!

Jedes Mal, wenn eine Stadt in Indien oder Bangladesch überflutet wird, schreien die Medien „Klimawandel!“ und machen die Verbrennung fossiler Brennstoffe für den Regen verantwortlich. Das ist eine Lüge. Der Regen ist real, aber die Ursache der Katastrophe ist erfunden. Analysen der Todesfälle durch Überschwemmungen in Indien zeigen immer wieder, dass Fehler in der Stadtplanung die Ursache sind.

Klima-Alarmismus lenkt Ressourcen von echten Lösungen für die Umwelt ab

Eine aktuelle Bewertung des US-Energieministeriums kommt zu dem Schluss, dass übermäßig aggressive Maßnahmen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen für das wirtschaftliche Wohlergehen eher schädlich als nützlich sind. Die wissenschaftlichen Argumente für die Einstufung von CO₂ als globale Bedrohung haben mit der Weiterentwicklung von Beobachtungsdaten und physikalischen Modellen an Gewicht verloren.

Warum fossile Brennstoffe für die Lösung der tatsächlichen Umweltverschmutzung unerlässlich sind

Die Ironie dabei ist, dass die fossilen Brennstoffe, deren Verzicht vorgeschlagen wird, zur Lösung der eigentlichen Probleme benötigt werden: Hochtemperatur-Verbrennungs-, Recycling- und Wasseraufbereitungsanlagen benötigen große Mengen an zuverlässiger, erschwinglicher Grundlastenergie. Solar- und Windenergie können diese nicht erbringen.

Eine robuste Überschwemmungen und Stürmen standhaltende Infrastruktur erfordert Stahl und Beton, hergestellt unter Verwendung von Kohle und Erdgas. Um die Qualität der Raumluft zu verbessern, müssen Haushalte von der Verbrennung von Dung und Holz auf sauber verbrennendes Flüssiggas umsteigen.

Umweltideologie vs. Menschenwürde

Die Klimapanik ist ein Luxusabenteuer für die Reichen. Für die meisten geht es um sauberes Wasser, atembare Luft und ein Leben in Würde, frei von Schmutz. Die abstrakten, unwissenschaftlichen und profitablen Kohlenstoff-Ziele, die auf Maß für milliardenschwere Konzerne zugeschnitten sind, werden den Globalen Süden nicht vor den verheerenden Auswirkungen der realen Umweltverschmutzung bewahren.

Je länger die Entwicklungsländer sich von klimapolitischen Tugendbekundungen blenden lassen, desto länger verschieben sie die echte Umweltsanierung, die ihre Bevölkerung verdient.

Dieser Kommentar wurde erstmals am 28. Januar bei The Center Square veröffentlicht.

Vijay Jayaraj

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO₂ Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.

Link: https://clintel.org/the-real-environmental-crisis-is-not-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Die wahre Umweltkrise ist nicht der Klimawandel erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Die westliche Welt im Griff der Oligarchen – Teil 1

Die westliche Welt im Griff der Oligarchen – Teil 1

Die westliche Welt im Griff der Oligarchen – Teil 1

In seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Oktober 2014 begann Noam Chomsky mit der Feststellung: „Viele der Probleme der Welt sind so schwer zu lösen, dass es schwerfällt, sich überhaupt Maßnahmen zu ihrer Linderung vorzustellen.“ Seit dieser Rede hat sich die Lage nur noch verschlimmert, und zusätzlich zu den schwelenden sozialen, politischen […]

Der Beitrag Die westliche Welt im Griff der Oligarchen – Teil 1 erschien zuerst unter tkp.at.

Neue Videos am Mittwoch

Die Welt dreht sich – wir liefern den Kontext.

Unsere aktuellen Videos zeigen, worauf es ankommt: Relevante Themen, präzise Analysen und journalistische Tiefe ohne Spektakel. Vom Brennpunkt der Weltpolitik bis zum Umbruch in der Nachbarschaft – wir bieten die Informationen, die wirklich zählen. Kein Alarmismus, keine leeren Schlagzeilen – nur das, was euch weiterbringt. Für alle, die mitdenken, hinterfragen und mehr wollen. Jetzt ansehen, dranbleiben und mitreden – denn Aufklärung ist der Anfang von Veränderung.

Ghislaine Maxwell sagt, 25 Epstein Komplizen haben geheime Vereinbarungen mit Opfern getroffen

Das Schweizer Fernsehen SRF lockt Gäste mit falschen Versprechen – Framing statt Journalismus?

Lawrow zerstört die billige Propaganda der EU und NATO

Die 48 Stunden, die alles verändert haben – Die Ära des Dollars ist VORBEI Trumps großer Neustart

Wenn Geld kein Eigentum mehr ist: Der digitale Euro erklärt | alphaTrio

Was die Medien Dir nicht erzählen – JD Vance (Really Graceful, 2024 – Deutsch)

Alex Pretti: Offizielle ICE-Version bricht zusammen

Rücknahme des „Verbrenner-Verbots“ ist ein Etikettenschwindel!

Dutzende neue mRNA-Impfstoffe sind in Vorbereitung!

2028 WENN DAS SYSTEM KIPPT?

Corona: Der blinde Fleck der Macht. Hans-Georg Maaßen im Film.

Shedding-Gefahr: Wird unser Immunsystem zu einem unkontrollierten Experiment?

Shedding-Gefahr: Wird unser Immunsystem zu
einem unkontrollierten Experiment? von Wissensgeist.TV

Dr. Sabine C. Stebel enthüllt auf dem WHO-Symposium 2025 die Schattenseiten der modernen Wissenschaft

Weiterlesen auf Substack

Was in den Medien fehlt: Der CIA-Putsch im Iran

Dein Leitfaden für die 5. Generation der Kriegsführung (Corbett Report 2023 – Deutsch)

„Ich vertrete die Rothschilds…“ (Really Graceful – Deutsch)

Das Imperium auf Beutezug:

Doug Casey über Venezuela, Öl und Amerikas Versuch, China aus seinem Hinterhof zu drängen

Doug Casey

International Man: Präsident Trump rechtfertigte die Operation und die Gefangennahme von Nicolas Maduro mit der Begründung, es gehe um Drogenhandel und illegale Migration.

Was ist das wahre Ziel der US-Beteiligung in Venezuela?

Doug Casey:
Die Lügen, die die US-Regierung über Venezuela verbreitet hat, sind beschämend. Das Ausmaß des Drogenhandels in und aus Venezuela ist geringfügig. Aber die Tötung von mindestens 80 Menschen auf hoher See ohne Beweise für ein Fehlverhalten ist sehr ernst. Wir werden vielleicht nie die ganze Wahrheit erfahren, aber Drogen haben wenig oder gar nichts damit zu tun.

Es könnten Venezuelas Ölressourcen sein. Beachten Sie, dass ich „Ressourcen“ gesagt habe, nicht „Reserven“. Das sind klar definierte technische Begriffe im Bergbau- und Ölgeschäft. Eine „Ressource“ bedeutet lediglich, dass ein Mineral existiert. Das ist etwas völlig anderes als eine „Reserve“, also eine Ressource, die zu bestehenden Preisen mit vorhandener Technologie wirtschaftlich gefördert werden kann.

Die 300 Milliarden Barrel Öl, die in der Presse immer wieder erwähnt werden, sind praktisch aus dem Nichts entstanden, nachdem der Ölpreis 2008 kurzzeitig 140 Dollar pro Barrel erreicht hatte. Die Venezolaner erhöhten ihre Reserven willkürlich auf 300 Milliarden Barrel – aus politischen Gründen, nicht aus geologischen. Und seitdem hat jeder diese Zahl sklavisch und dumm wiederholt. Was wir sicher wissen, ist, dass unter den sozialistischen Regimen von Chávez und Maduro die Ölproduktion von 3 Millionen Barrel pro Tag auf unter 1 Million Barrel pro Tag gefallen ist. Das liegt daran, dass die meisten kompetenten Ölexperten das Land in den letzten 30 Jahren verlassen haben, alte Anlagen kaum gewartet wurden und es keine neuen Investitionen gab. Das Regime hat den gesamten Cashflow genutzt, um an der Macht zu bleiben.

Die Reserven liegen derzeit wahrscheinlich bei etwa 30 Milliarden Barrel – also bei 10 % der angepriesenen Zahl. Paradoxerweise könnten die Ressourcen auf eine Billion gestiegen sein, da Technologie die Entdeckung und Förderung verbessert hat. Aber wer weiß das schon? Das ist reine Spekulation. Unterm Strich gibt es derzeit wenig wirtschaftlich nutzbares Öl in Venezuela. Und ihre eine Million Barrel pro Tag sind ein Rundungsfehler gegenüber der weltweiten Produktion von etwa 82 Millionen Barrel pro Tag.

Trump, wie er nun einmal ist, hat vielleicht einfach keine persönliche Beziehung zu Maduro und findet ihn lästig. Aber ich muss sagen, es war clever, Maduro einfach zu entführen und eine chaotische Invasion zu vermeiden. Maduro war ein schleimiger Krimineller, und gut, dass er weg ist. Die Kriminellen, die an der Macht geblieben sind, angeführt von der ehemaligen Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, werden wahrscheinlich tun, was man ihnen sagt, wenn sie wissen, was gut für sie ist. Und es dient als Beispiel für andere Regierungen – beugt euch The Donald, oder ihr könnt die Nächsten sein.

Natürlich ist das, was die USA mit Venezuela machen, nichts Neues in der Weltgeschichte und vergleichsweise harmlos. Schon zur Zeit des Peloponnesischen Krieges bestand Athen darauf, dass sich die Insel Melos dem Delischen Bund im Krieg gegen Sparta anschließt. Melos erklärte, neutral bleiben zu wollen. Athen stellte den Meliern ein Ultimatum, und die Melier kamen dem nicht nach. Daraufhin griff Athen – die ursprüngliche aufgeklärte „Stadt auf dem Hügel“ – an und tötete oder versklavte die gesamte Bevölkerung.

Thukydides sagte: „Die Starken tun, was sie wollen, und die Schwachen erleiden, was sie müssen.“ Das war in der gesamten Geschichte so, und es ist heute so. Trump weiß nichts über Geschichte, aber er hat die Straßeninstinkte eines Schlägers – und das kann funktionieren. Eine Zeit lang …

International Man:
Was halten Sie vom US-Interesse an Venezuelas Öl? Geht es um die Kontrolle eines strategischen Vermögenswertes oder darum, Rivalen wie China Einfluss zu verwehren?

Doug Casey:
Venezuela hat zwar viele Kohlenwasserstoffe, aber was nicht sehr bekannt ist: Ihr Öl ist sauer (es enthält viel schädlichen Schwefel) und schwer (es ist sehr viskos und geht in Richtung Teer). Das macht seine Förderung und Raffination besonders teuer.

Um venezolanisches Öl zu nutzen, insbesondere nach 30 Jahren ohne Investitionen und Misswirtschaft, wären Dutzende Milliarden nötig, um die veralteten Anlagen zu renovieren und zu modernisieren. Aber welches Unternehmen würde freiwillig eine solche Investition in einem notorisch instabilen Land tätigen, während es mit leichtem, süßem Öl direkt in den USA kaum Geld verdient?

Wie der Vorsitzende von Exxon Trump sagte – was Trump sehr verärgerte – ist Venezuela „nicht investierbar“, weil es so instabil ist. Niemand kann sagen, wann Stabilität nach Venezuela zurückkehren wird. Ich war im Laufe der Jahre drei- oder viermal dort und kann nur sagen, dass ich keinerlei Wunsch habe, nach einer „Krisen-Investitions“-Gelegenheit zu suchen. Das sage ich aus einem halben Dutzend Gründen, die wir zu einem späteren Zeitpunkt besprechen können.

Vielleicht will Trump Venezuela „führen“, weil er glaubt, eine höhere Produktion werde die Energiepreise niedrig halten. Vielleicht – in 20 oder 30 Jahren. Aber bis dahin wird die ganze Welt radikal anders aussehen. In der Zwischenzeit geht fast die gesamte venezolanische Produktion nach China. Eine Million Barrel pro Tag minderwertigen Öls von der anderen Seite der Welt ist für China nicht besonders wichtig, aber sie hätten sicher gern eine Rendite auf – oder die Rückzahlung von – den angeblich 80 Milliarden Dollar, die sie dort investiert haben.

Venezolanisches Öl ist für die USA oder amerikanische Ölkonzerne unwichtig. Und der venezolanische Drogenhandel ist eine Erfindung. Ich denke, Trump ist hauptsächlich einmarschiert, um allen zu zeigen: „Wer ist hier der Daddy?“ Ja, das ist es … Das hat für die USA in der Vergangenheit immer hervorragend funktioniert.

International Man:
Sehen Sie die US-Aktionen in Venezuela als Teil einer größeren Wende, um die Vorherrschaft über den amerikanischen Kontinent wieder zu behaupten und die westliche Hemisphäre in einer zunehmend multipolaren Welt als strategische Festung zu behandeln?

Doug Casey:
Es ist schon ironisch. Obwohl die USA nur 4 % der Weltbevölkerung ausmachen, ihre Fiatwährung scheitert, ihre Regierung bankrott ist und sie seit Jahrzehnten deindustrialisiert werden, glauben sie, nicht nur die Hemisphäre, sondern den gesamten Planeten kontrollieren zu können. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum Trump darauf besteht, das Budget des Kriegsministeriums um 50 % auf 1,5 Billionen Dollar zu erhöhen …

Aber was denken die Mittel- und Südamerikaner darüber, als Teil des US-Imperiums betrachtet und direkt kontrolliert zu werden? Ich glaube, sie würden lieber mit China zusammenarbeiten. China stellt absolut keine direkte militärische, wirtschaftliche oder kulturelle Bedrohung für Lateinamerika dar – die USA hingegen schon. Außerdem haben die Latinos es den USA immer übel genommen, dass diese bei zahlreichen Gelegenheiten die Marines oder die CIA geschickt haben, um sie zu schikanieren.

Sie lehnen es ab, Teil des größeren amerikanischen Imperiums zu sein, vor allem wenn ihnen der volle Zugang zu billigen chinesischen Waren verwehrt wird – was offensichtlich Teil dessen ist, was in Trumps zunehmend größenwahnsinnigem Kopf als 4D-Schach durchgeht. Auch wenn die USA Venezuela gern zu einem Teil ihres wackeligen Imperiums machen würden, bezweifle ich, dass die Venezolaner oder irgendein anderes lateinamerikanisches Land das genauso sehen.

Die Entführung Maduros, ebenso wie die ähnliche Invasion Panamas und die Entführung Noriegas 1989 oder Grenadas 1983, bringt sie dazu, China gegenüber den USA wohlgesonnener zu sein. Es gibt sehr wenig, was sie aus den USA kaufen können, das China nicht viel billiger und mit geringerem Risiko liefern kann.

International Man:
Wie viel von Washingtons Venezuela-Politik dreht sich tatsächlich um Chinas wachsenden wirtschaftlichen und politischen Einfluss in Lateinamerika, und glauben Sie, dass die USA spät oder verzweifelt auf diesen Wandel reagieren?

Doug Casey:
Ziemlich viel, tatsächlich. Die US-Regierung will China schaden – sowohl im eigenen Hinterhof durch ein Eingreifen in Taiwan als auch, indem sie China aus der westlichen Hemisphäre heraushält.

Ich fürchte, wir werden dabei scheitern, denn aus lateinamerikanischer Sicht ist China militärisch, wirtschaftlich und kulturell nicht bedrohlich. Es ist eine riesige Kapitalquelle und bietet sehr günstige Handelsbedingungen. Nichts davon gilt heute noch für die USA.

International Man:
Wenn es den USA gelingt, die Kontrolle über Venezuela und die Region insgesamt zu verschärfen, welche langfristigen Folgen hätte das wirtschaftlich und politisch – sowohl für die Amerikaner als auch für die lateinamerikanischen Staaten selbst?

Doug Casey:
Der Versuch, Lateinamerika unter der sogenannten Donroe-Doktrin in einen Schraubstock zu nehmen, ist eine schlechte Idee. Es wird die USA Milliarden kosten, „Lateinamerika zu verteidigen“, so wie die NATO – die nach dem Zusammenbruch der UdSSR 1991 hätte aufgelöst werden müssen – die USA Hunderte Milliarden Dollar gekostet hat, um Europa zu „verteidigen“.

Die Lateinamerikaner werden es den USA übel nehmen, andere Länder fernhalten zu wollen – genauso wie die Amerikaner es den Briten übel nahmen, dass sie vor der Revolution andere Länder daran hinderten, mit den US-Kolonien Handel zu treiben. Das war eine der Hauptursachen der Amerikanischen Revolution.

Lateinamerikanische Regierungen zu zwingen oder zu bestechen, Washingtons Vorgaben zu erfüllen, wird die USA Dutzende Milliarden kosten, die sie nicht haben. Das ist besonders unklug zu einer Zeit, in der die roten und die blauen Lager in den USA am Rande von etwas stehen, das einem Bürgerkrieg ähnelt.

Der Versuch, Venezuela zu „führen“, ist aus jeder Perspektive eine schlechte Idee. Vor allem, während die US-Regierung gleichzeitig in einem halben Dutzend anderer Regionen der Welt ähnliche Abenteuer betreibt.

Anmerkung der Redaktion:
Wenn Washington gescheiterte Politiken weiter vorantreibt, zieht es sich niemals leise zurück – es eskaliert, verzerrt Märkte und greift letztlich nach Kontrolle.

Die gleiche rücksichtslose Logik, die Prohibition in Blutvergießen und Farce verwandelt, ist heute in der Fiskal-, Geld- und Geopolitik verankert – mit Konsequenzen, die sich direkt auf Ihre Ersparnisse, Ihre Bewegungsfreiheit und Ihre finanzielle Unabhängigkeit auswirken.

Wenn Sie verstehen wollen, wohin dieser Weg als Nächstes führt – und wie Sie sich schützen können, bevor die nächste Krise als Vorwand für Kapitalverkehrskontrollen, Rentenenteignung oder Schlimmeres genutzt wird –, empfehlen wir dringend die Lektüre unseres Sonderberichts Leitfaden zum Überleben und Gedeihen während eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Sie können das kostenlose PDF hier herunterladen.

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Indizien sprechen dafür, dass Epstein für einen Geheimdienst arbeitete

Was die Akten zeigen – und was sie über Geheimdienste, Erpressung und institutionelles Wegsehen verraten

Jeffrey Epstein war kein isolierter Sexualstraftäter, der im Schatten operierte. Die inzwischen veröffentlichten Akten, E-Mails, Zeugenaussagen und FBI-Berichte zeichnen ein anderes Bild: das eines international agierenden Netzwerks, eingebettet in Elitenkreise, abgesichert durch politische Kontakte – und bekannt bei US-Behörden.

Ein global operierendes System

Epsteins Aktivitäten beschränkten sich nicht auf Florida oder New York. Sie reichten von Privatinseln in der Karibik über Residenzen in Paris und New Mexico bis zu Kontakten und Reisen in Europa, dem Nahen Osten und Osteuropa. In Dokumenten und Zeugenaussagen tauchen wiederholt Hinweise auf Auslandsaufenthalte, internationale Finanzströme und jurisdiktionsübergreifende Strukturen auf – klassische Merkmale von Operationen, die auf Abschirmung und Rechtszersplitterung setzen.

Erpressung statt Einzeltat

Zentral ist die immer wieder beschriebene Erpressungslogik: Minderjährige, hochrangige Gäste, kompromittierende Situationen, Dokumentation. Diese Methode ist kein Zufall, sondern ein bekanntes Instrument zur Machtabsicherung. Mehrere veröffentlichte Texte, Aussagen und interne Hinweise deuten darauf hin, dass Epstein Zugänge sammelte – zu Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien – und diese Hebel strategisch nutzte.

Geheimdienstliche Nähe – als Vorwurf dokumentiert

Confirmed: Epstein trained as a spy under Israeli Prime Minister. The FBI knew the entire time. pic.twitter.com/AHD382P0ee

— Israel Exposed (@xIsraelExposedx) February 4, 2026

Besonders brisant sind FBI-Berichte (FD-1023), in denen vertrauliche Quellen behaupten, Epstein habe als Geheimdienst-Asset fungiert und enge Kontakte zu US- und verbündeten Diensten, darunter israelische Akteure, unterhalten. Diese Angaben sind nicht verifiziert – entscheidend ist jedoch: Das FBI kannte diese Vorwürfe und dokumentierte sie. Sie galten intern als relevant genug, um festgehalten zu werden. Hier zu finden.

Zusätzlicher brisanter Aspekt: Kushner, Dershowitz und Geheimdienstvorwürfe

In den veröffentlichten FBI-Quellenberichten (FD-1023) wird zudem ein weiterer sensibler Zusammenhang erwähnt. Eine vertrauliche Quelle gibt an, dass Jared und Josh Kushner Schüler des Juraprofessors Alan Dershowitz gewesen seien. Dershowitz selbst wird in dem Bericht von der Quelle als „Mossad-kooptiert“ bezeichnet – eine schwere, nicht verifizierte Behauptung, die jedoch vom FBI dokumentiert wurde.

Die Quelle stellt damit einen direkten Zusammenhang zwischen Dershowitz, den Kushner-Brüdern und geheimdienstlichen Strukturen her und verknüpft diesen Kontext mit Jeffrey Epstein, den Dershowitz juristisch vertreten hatte.

Epstein-Akten: FBI-Quelle zeigt Verbindung zwischen Epstein, Dershowitz und geheimdienstlichen Strukturen her – Kushner-Brüder als ehemalige Schüler genannt🔯 Ehemaliger CIA-Offizier: „Jeffrey Epstein war ein Mossad-Spion“

Jeffrey Epstein war ein Mossad-„Zugangsagent“, kein einsamer Krimineller — eine schockierende neue Behauptung, die der ehemalige CIA-Offizier John Kiriakou während eines Interviews im Podcast „The Diary of a… pic.twitter.com/PtmF0BfMnn

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

Schutz nach oben

Der mildeste Ausdruck dieses Systems war der berüchtigte Nichtverfolgungsdeal von 2008. Trotz schwerer Vorwürfe, zahlreicher Opfer und klarer Indizien blieb Epstein jahrelang faktisch unbehelligt. Die Frage lautet nicht mehr, ob Behörden versagt haben – sondern warum. Die Akten legen nahe, dass politische Rücksichtnahmen, internationale Verflechtungen und institutionelle Interessen eine konsequente Strafverfolgung blockierten.

Technokratische Zukunftsphantasien

Hinzu kommen inzwischen publik gewordene E-Mails und Projektentwürfe, in denen Epstein über Biohacking, genetische Selektion und „Designerbabys“ sprach – inklusive Finanzierung, Geheimhaltung und Laboroptionen im Ausland. Auch hier fällt das Muster auf: Technik, Geld, Anonymität – und die Annahme, über gesellschaftlichen und ethischen Grenzen zu stehen.

Was bleibt

Die Gesamtschau der Veröffentlichungen zeigt: Epstein war Knotenpunkt, nicht Ausnahme. Seine Macht speiste sich aus globaler Mobilität, Erpressungspotenzial, politischer Nähe und institutionellem Wegsehen. Dass US-Behörden von zentralen Vorwürfen wussten, sie dokumentierten – und dennoch keine Konsequenzen folgten –, ist der eigentliche Skandal.

Es geht nicht nur um einen Täter. Es geht um ein System, das Missbrauch ermöglichte, schützte und international operierte – bis die Akten begannen, das Schweigen zu brechen.

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Hüten Sie sich vor den Präzedenzfällen, die Sie schaffen

von Gerry Nolan

Drei Jahrzehnte lang bestand Washington darauf, dass innere Destabilisierung kein Akt des Krieges sei, wenn sie im Ausland angewendet werde. Man nannte es „Zivilgesellschaft“. Nun stellt man fest, dass Präzedenzfälle nicht um Erlaubnis bitten, um nach Hause zurückzukehren – und dieser Schock ist bereits auf den Straßen Minnesotas sichtbar.

Es geht hier nicht darum, dass Russland Unruhen in den Vereinigten Staaten orchestriert. Das tut es nicht. Dafür gibt es keine Beweise, und so zu tun, als sei es so, lenkt nur ab. Die unbequeme Wahrheit ist einfacher: Die Vereinigten Staaten stoßen im Inland auf die Folgen von Doktrinen, die sie über lange Zeit, im großen Maßstab und ohne Ausstiegsklausel gegen andere – vor allem gegen Russland – normalisiert haben. Das ist kein parteipolitisches Versagen. Es ist ein System, das sich selbst falsch liest.

In den 1990er-Jahren erlitt Russland einen Schock, den nur wenige moderne Gesellschaften unbeschadet überstanden hätten. Zwischen 1991 und 1998 schrumpfte das russische BIP um etwa 40–45 Prozent, die Industrieproduktion brach zusammen, und die Lebenserwartung von Männern fiel von rund 64 auf unter 58 Jahre. Zehnmillionen Menschen wurden in die Armut gestoßen. Strategische Staatsvermögen wurden zu Schleuderpreisen privatisiert, wodurch eine oligarchische Schicht entstand, die die Souveränität von innen aushöhlte. Parallel zu diesem wirtschaftlichen Trümmerfeld entstand ein dichtes Ökosystem westlich finanzierter NGOs, instrumentalisierter Medieninitiativen, juristischer Lobbygruppen, „Wahlbeobachter“ und Jugendbewegungen – offen finanziert über Strukturen wie die National Endowment for Democracy und USAID, deren kombinierte Budgets für „Demokratieförderung“ und Zivilgesellschaft bis Ende der 1990er-Jahre jährlich in die Milliarden gingen.

Nichts davon war verdeckt. Es wurde gefeiert. Hochrangige westliche Politiker sagten offen, dass diese Institutionen das täten, was Geheimdienste früher stillschweigend erledigt hätten. Die Logik war einfach: Innerer Druck war billiger und sauberer als Gewalt. Destabilisierung wurde als Reform umetikettiert, und die meisten Entscheidungsträger überzeugten sich selbst, dass dies das Ende der Geschichte sei.

Russland reagierte nicht sofort. Es wartete. Es beobachtete genau. Es machte sich Notizen.

Anfang der 2000er-Jahre – nach Serbien (2000), Georgien (2003), der Orangenen Revolution in der Ukraine (2004) und wiederholten Versuchen anderswo – zog Moskau eine Grenze. Ausländisch finanzierte politische NGOs wurden eingeschränkt oder ausgewiesen. Der Medienraum wurde konsolidiert. Externe Finanzierung innenpolitischer Aktivitäten wurde als Sicherheitsfrage behandelt, nicht als kultureller Austausch. Im Westen wurde dies als autoritäre Rückentwicklung verurteilt. Was weitgehend unbeachtet blieb: Russland reagierte nicht auf Rhetorik, sondern auf Präzedenzfälle, die sich oft genug wiederholt hatten, um nicht mehr zufällig zu wirken.

Dieser Präzedenzfall ist heute relevant.

Was die Vereinigten Staaten im Innern erleben, ist keine ausländische Subversion. Es ist doktrinärer Rückschlag – die Kehrseite ihrer eigenen tief fehlerhaften strategischen Annahmen. Die Brzezinski-Logik ging davon aus, dass innere Brüche etwas seien, das man zu Rivalen exportiert, insbesondere nach Russland, um sie schwach zu halten. Was nie ernsthaft durchdacht wurde, war, was geschieht, wenn ein System der Welt immer wieder beibringt, dass Legitimität bedingt ist, Autorität verhandelbar und innerer Druck ein legitimes politisches Instrument – und dann von einer dauerhaften Immunität im eigenen Land ausgeht. Die unausgesprochene Annahme war, dass Destabilisierung unbegrenzt externalisiert werden könne; der Fehler bestand darin zu glauben, das eigene System bleibe immun, sobald diese Werkzeuge normalisiert und legitimiert seien.

In der Realität funktionieren Systeme nicht so.

Wenn ein Hegemon lehrt, dass Legitimität durch NGOs untergraben werden kann, dass Narrative der Strafverfolgung grundsätzlich verdächtig sind, dass Straßendruck ein akzeptabler Hebel ist und dass Souveränität unter moralischer Rahmung nachgibt, sollte er nicht überrascht sein, wenn dieselben Mechanismen im Innern auftauchen. Es braucht keine äußere Hand. Es reichen Stress, systemische Fehlkalkulation, Hybris und Zeit.

Minnesota ist nicht bloß ein Signal; es ist der erste Fall, in dem föderale Gewalt, staatliche Autorität und massenhafte Straßenmobilisierung offen und wiederholt in einem einzigen operativen Raum kollidiert sind. In den vergangenen zwei Wochen (Januar 2026) wurden in Minneapolis zwei US-Bürger – Renée Good und Alex Pretti – in getrennten Vorfällen im Zusammenhang mit föderaler Einwanderungsdurchsetzung getötet. Die Details sind umstritten und werden noch jahrelang diskutiert werden. Unstrittig ist jedoch, was folgte und folgen wird: anhaltende Unruhen, offene Konfrontationen zwischen Bundesautorität und lokaler Führung sowie der Einsatz der Nationalgarde von Minnesota durch Gouverneur Tim Walz während einer föderalen Operation, die er öffentlich ablehnte. Sobald Gouverneure staatliche Kräfte im Schatten föderaler Durchsetzungsmaßnahmen einsetzen, geht es nicht mehr um Einwanderungspolitik. Es geht darum, wer tatsächlich die Kontrolle über Gewalt besitzt.

Die eigentliche Gefahr ist kein filmreifer Showdown zwischen Uniformen – auch wenn bei diesem Niveau an Entscheidungsfindung nichts ausgeschlossen ist. Die wirkliche Gefahr ist leiser und schlimmer: die Entstehung paralleler Legitimationsketten in Echtzeit. Staatliche Ermittlungen stellen föderale Narrative infrage. Gerichte hinken den Ereignissen am Boden hinterher. Medienökosysteme zerfallen, statt zu vermitteln. Die Menschen spüren es instinktiv – dieses brodelnde Unbehagen, wenn Ordnung technisch existiert, aber Kohärenz fehlt.

Das ist keine Farbrevolution im eigenen Land, sondern ein Systemversagen unter der Last von Präzedenzfällen.

Russlands Erfahrung ist hier relevant, nicht weil sie amerikanische Unruhen erklärt, sondern weil sie zeigt, wie Staaten reagieren, wenn innere politische Ökosysteme zu umkämpftem Terrain werden. Moskau kam zu dem Schluss, dass Souveränität präventiv durchgesetzt werden müsse. Washington ging davon aus, dass Legitimität sich immer selbst korrigiere, während es Legitimität im Ausland als etwas behandelte, das man unter Druck setzen kann. Diese Annahmen können nicht beide den Kontakt mit der Realität überstehen.

Was dies offenlegt, ist die Ironie im Zentrum der Geschichte: Washington verlangte von Russland, innere Destabilisierung als Preis der Modernität zu akzeptieren, und zeigte sich dann schockiert, als ähnliche Dynamiken unter dem eigenen Dach auftauchten.

Das ist kein Zusammenbruch im klassischen Sinne, aber es ist die Phase, die ihm historisch vorausgeht. Es sind Fehlkalkulationen auf Fehlkalkulationen – jede für sich überlebbar, in der Summe zersetzend. Und es geht weit über Parteien, Wahlen oder Persönlichkeiten hinaus. Systeme scheitern nicht, weil eine Fraktion gewinnt. Sie scheitern, weil die Regeln, die Autorität ordnen, schneller erodieren, als irgendjemand sie reparieren kann.

Hält diese Entwicklung an, wird sich die nächste Phase nicht als Krise ankündigen – sie wird bereits in Bewegung eintreten. Föderal-staatliche Konfrontationen sind keine Theorie mehr, sondern finden in Echtzeit statt. Einsätze der Nationalgarde in politischen Auseinandersetzungen sind keine Ausnahme mehr, sondern operative Realität. Seit 2020 kam es in über zwei Dutzend Bundesstaaten zu Nationalgarde-Einsätzen wegen innerer Unruhen – eine Häufigkeit ohne Beispiel in der Zeit nach dem Kalten Krieg. Das öffentliche Vertrauen in föderale Institutionen liegt in mehreren Umfragen unter 30 Prozent, das Vertrauen in Kongress, Gerichte und föderale Strafverfolgung nahe historischen Tiefstständen. Straßenproteste sind in anhaltende Zusammenstöße übergegangen, und Gewalt ist nun auf allen Seiten präsent, während Legitimität von allen Seiten bestritten wird.

Untersuchungen überlappen sich ohne Auflösung. Gerichte hinken Ereignissen hinterher, die sie nicht mehr disziplinieren. Konkurrierende Narrative verhärten sich zu parallelen Ansprüchen rechtmäßiger Autorität, selektiv durchgesetzt nach Zuständigkeit, Zugehörigkeit und Moment. Das ist keine Normalisierung mehr – es ist Fragmentierung unter Druck. Die Geschichte zeigt, dass, sobald ein System dieses Stadium erreicht, Wiederherstellung nicht schrittweise erfolgt. Sie kommt erst nach einem Bruch – und zu weit höheren Kosten, als Prävention je erfordert hätte.

Imperien fallen selten, weil sie von jemandem ausmanövriert werden. Sie zerfallen, wenn die Werkzeuge, die sie im Ausland normalisiert haben – von juristischem Druck über Narrative-Kriegführung bis zur Erosion von Legitimität – nach Hause zurückkehren, ihrer moralischen Isolierung beraubt, im großen Maßstab wirksam und keiner einzigen Autorität mehr unterstellt.

Russland hat diesen Moment nicht orchestriert. Die Vereinigten Staaten haben ihn nicht beabsichtigt. Aber Absicht war noch nie das, was über Ergebnisse entscheidet.

Hüte dich vor den Präzedenzfällen, die du setzt. Denn Systeme erinnern sich daran, was sie zu tolerieren gelernt haben – und wenden es irgendwann zu Hause an.

Neun Behörden, ein Ausweis: Wie Regulierer das freie Internet abschaffen

Eine globale Koalition von Regulierungsbehörden verwandelt das offene Web still und leise in eine abgeschlossene Gemeinschaft, in der jeder Login mit einer Ausweiskontrolle beginnt.

Cam Wakefield

Bis du das hier liest, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass irgendwo – leise und mit viel bürokratischem Schulterklopfen – jemand versucht herauszufinden, wie alt du genau bist. Und nicht, weil er eine Überraschungsparty plant.

Nicht, weil du ihn darum gebeten hast. Sondern weil die neun Reiter der regulatorischen Apokalypse beschlossen haben, dass die Zukunft eines „sicheren“ Internets davon abhängt, dass jeder seinen Ausweis vorzeigt, als wolle er in einen besonders langweiligen Nachtclub hinein.

Das ist der Albtraum der „Altersverifikation“ (age assurance), ein Begriff so seelenlos-korporativ, dass man ihn förmlich in seine eigene PowerPoint seufzen hört.

Es ist ein weitläufiger, gallertartiger Klumpen aus biometrischer Schätzung, Dokumentenscans und KI-veredeltem Ratespiel, zusammengenäht zu einer großen globalen Initiative unter dem fröhlich klingenden Namen Global Online Safety Regulators Network, kurz GOSRN. Einprägsam.

Gegründet 2022 – vermutlich nachdem jemand bei Ofcom eine besonders öde Mittagspause hatte – zählt GOSRN inzwischen neun nationale Regulierungsbehörden, darunter das Vereinigte Königreich, Frankreich, Australien und die bekannte digitale Supermacht Fidschi, die sich zusammengetan haben, um ihre Regeln zur Feststellung zu vereinheitlichen, ob jemand zu jung ist, um „TikTok für Erwachsene“ zu sehen.

Derzeit wird die Gruppe von Irlands Coimisiún na Meán geleitet.

In diesem Monat veröffentlichte diese fröhliche Truppe von Regulierern ein „Positionspapier zur Altersverifikation und Online-Sicherheitsregulierung“.

Falls dieser Satz bei dir das Gefühl ausgelöst hat, die Zeit habe kurz aufgehört zu fließen: Du bist nicht allein. In diesem Dokumentenjuwel steckt ein Plan, gemeinsame Prinzipien zur Altersüberprüfung grenzüberschreitend durchzusetzen – einschließlich Unterstützung für biometrische Analysen, amtliche Ausweiskontrollen und den generellen Abbau von Anonymität im Namen des Kinderschutzes.

Aber keine Sorge: Es wird darauf bestanden, dass all das „präzise, zuverlässig, fair und nicht invasiv“ sein soll – was ungefähr so ist, als würde man sagen, man wünsche sich eine Kettensäge, die „sanft, exakt und flüsterleise“ ist.

Das Verkaufsargument ist natürlich: alles für die Kinder.

Doch hinter den Kulissen beginnt das verdächtig nach einer Überwachungsinfrastruktur auszusehen.

Die meisten dieser Werkzeuge stützen sich auf Gesichtserkennung, Drittanbieter für Identitätsnachweise und Datenbanken, die nicht nur dein Alter erraten, sondern dich auch speichern. Für immer.

In dem Moment, in dem du deinen Ausweis vorzeigst, um zu beweisen, dass du 18 bist, ist diese Information draußen – möglicherweise weitergegeben, möglicherweise gespeichert und sehr wahrscheinlich in ein Marketingprofil verwandelt.

Und sobald diese Maschinerie existiert, wird sie nicht bei Pornografie Halt machen. Das tut sie nie. Aufgabenausweitung ist das Einzige, was im Staat jemals wirklich effizient funktioniert. Wenn man deinen Ausweis prüfen kann, um Erwachsenen­inhalte zu blockieren, kann man ihn auch prüfen, um Inhalte zu blockieren, die man für „psychologisch schädlich“, „emotional belastend“ oder „finanziell riskant“ hält.

Nach GOSRNs eigenen Definitionen zählen zu diesen Kategorien Dinge, die deine soziale, emotionale oder sogar „psychologische“ Sicherheit beeinträchtigen könnten. Also im Grunde alles.

Ein Teil des Plans ist, all diese Systeme „interoperabel“ zu machen – was in Behördensprache schlicht heißt: „Du musst deine Seele nur einmal scannen lassen, und dann dürfen sie alle sie teilen.“ Ziel ist es, Unternehmen daran zu hindern, „Forum Shopping“ zu betreiben – also Länder zu wählen, die nicht darauf bestehen, bei jedem Login dein Gesicht zu scannen.

Stell dir vor, man hätte 1996 jemandem erzählt, das Internet werde eines Tages von einem globalen Sicherheitskomitee überwacht, das sicherstellt, dass du alt genug bist, um ein Kochvideo mit einem Schimpfwort anzusehen. Er hätte dir ins Gesicht gelacht – und dann eine .wav-Datei davon auf seine Geocities-Seite hochgeladen.

Aber hier sind wir.

Ofcom, die britische Regulierungsbehörde, ist voll dabei und zeigt bereits ihre neuen Muskeln. Im Rahmen des Online Safety Act hat sie 83 Untersuchungen eingeleitet und begonnen, Geldstrafen gegen Websites zu verhängen, die keine „hochwirksame Altersverifikation“ liefern. Das ist der Ausdruck. „Hochwirksam.“ Nicht „vernünftig“ oder „verhältnismäßig“. „Hochwirksam“ – im Sinne von industriestarker Bevormundung. Über das gesamte Internet sprühen, bis jeder unter 18 in einen algorithmischen Spielplatz eingepackt ist, der von einem Ausschuss entworfen wurde.

Das ist Teil dessen, was sie „Safety by Design“ nennen, tatsächlich aber ist es eine Regulierungsphilosophie, die alles im Internet vorgekaut, sterilisiert und algorithmisch genehmigt haben will.

Es ist ein stumpfes Instrument, geführt von Menschen, die glauben, das Web solle eine Mischung aus der Sesamstraße und LinkedIn sein. Das ist in Ordnung, wenn man das dynamischste Kommunikationswerkzeug aller Zeiten auf eine glorifizierte Werbebroschüre für Softdrink-Konzerne reduzieren möchte – aber weniger gut, wenn man an Dinge wie Privatsphäre, Meinungsfreiheit oder daran glaubt, nicht wie ein Krimineller behandelt zu werden.

Der alarmierendste Teil an all dem ist nicht die schlechte Technik oder der gönnerhafte Ton, sondern die schleichende Normalisierung digitaler Identitätsprüfungen als Eintrittspreis für das Online-Leben. Sobald dieses System gebaut ist, wird es schwer wieder abzubauen sein.

Man wird von dir erwarten, dass du beweist, wer du bist, wie alt du bist und was du sehen darfst. Jedes. Einzelne. Mal.

Anonymität? Die ist doch nur für Kriminelle und Sonderlinge, wusstest du das nicht? Echte Menschen melden sich mit ihren echten Namen an, verknüpft mit ihren echten Gesichtern, und benehmen sich wie brave kleine Nutzer im höflichen, sterilen Technostaat.

Und genau das ist der Plan. Alles eingewickelt in eine warme Decke aus Kinderschutz, beträufelt mit Besorgnis und serviert von einem Ausschuss, den niemand gewählt hat, der aber beschlossen hat, zu wissen, was für alle am besten ist.

GOSRN mag sagen, es fühle sich den Menschenrechten, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet. Aber seine Definition von „Online-Schaden“ ist so dehnbar, dass man damit Sarkasmus als Bedrohung der nationalen Sicherheit einstufen könnte.

Und sobald sich alle auf interoperable, identitätsbasierte Alterskontrollen geeinigt haben, werden wir nicht nur unsere Privatsphäre verloren haben. Wir werden sie freiwillig abgegeben haben – höflich lächelnd, weil man uns sagte, es sei für die Kinder.

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