Kategorie: Nachrichten
IWF: Deutschland ist auf dem Weg zur Schuldenkrise
Der Druck auf den deutschen Staatshaushalt wächst und wächst. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte die Lage bereits im Jahr 2035 kritisch werden. Doch in Berlin hat man offensichtlich andere Sorgen als die finanzielle Zukunft des Landes.
Die Entwicklung der deutschen Staatsschulden bereitet dem Internationalen Währungsfonds angeblich Sorgen. Denn ohne umfangreiche Anpassungen von rund 220 Milliarden Euro über Einsparungen und/oder zusätzliche Einnahmen, drohe eine Schuldenkrise. Der Druck werde in den nächsten zehn Jahren immer weiter anwachsen.
Wie üblich setzt der IWF dabei auf altbekannte Austeritätsmaßnahmen, die jedoch bereits in der Vergangenheit in vielen anderen Ländern keine substanziellen Verbesserungen mit sich gebracht haben. Dazu gehören eine “Reform” des Rentensystems, der Abbau von Subventionen (natürlich nicht für die Klimawahnprojekte) und gezielte Steuererhöhungen. Denn die Renten und die Gesundheitsversorgung könnten bis 2035 fast 100 Milliarden Euro pro Jahr mehr kosten, die steigenden Rüstungsausgaben haben ebenfalls ihren Preis von bis zu 22 Milliarden Euro jährlich und höhere Zinssätze könnten das Budget um weitere 18 Milliarden Euro belasten.
Was die globalistische Organisation jedoch nicht berücksichtigt, ist die technologische Entwicklung, die in den kommenden Jahren zu erwarten ist. Die permanente Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz, die zunehmende Automatisierung bei Fertigungsprozessen und dergleichen werden zu immer umfangreicheren wirtschaftlichen Umwälzungen führen. Das heißt aber auch, dass der Bedarf an Arbeitskräften sinkt und das derzeit existierende System der Finanzierung der öffentlichen Haushalte in dieser Form nicht mehr aufrechterhalten werden kann.
Ebenfalls kein Thema sind die Kosten für die Asylmigration nach Deutschland, die rund 50 Milliarden Euro jährlich kostet. Effektive Maßnahmen zur Remigration von unrechtmäßig im Land befindlichen Asylforderern und kriminellen Ausländern, sowie restriktive Maßnahmen in Sachen Zuwanderung könnten ebenfalls enorme Einsparungen mit sich bringen.
Weder der IWF noch die deutsche Bundesregierung scheinen einen wirklich umfassenden Zukunftsplan zu haben, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten. Ein Reförmchen hier, ein Reförmchen da – das funktioniert nicht, wenn größere Umwälzungen anstehen. Wenn man dann auch noch gleichzeitig Unsummen für eine Energiewende ausgibt, welche die Energiekosten noch weiter in die Höhe treibt und damit nicht nur die öffentlichen Haushalte, sondern auch die Privatwirtschaft und die privaten Haushalte massiv belastet, wird jede dieser Maßnahmen zur Makulatur.
Deutschland hat eigentlich kein Einnahmen- oder Ausgabenproblem, sondern vielmehr ein Systemproblem. Was vor 25, 50 oder 75 Jahren funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig auch heute noch funktionieren – und noch weniger in 25, 50 oder in 75 Jahren.
Kernkraft ist der zuverlässigste Weg zu bezahlbarem Strom

Ronald Stein, Olivia Vaughan, Steve Curtis
Politische Entscheidungsträger legen zunehmend Wert auf Erschwinglichkeit (ohne Subventionen) als Eckpfeiler der Strompolitik. Sie erkennen nun, dass hohe Kosten die Haushalte belasten, das Wirtschaftswachstum hemmen und die Unzufriedenheit der Bevölkerung in wohlhabenderen Ländern schüren, die mit Steuergeldern unzuverlässigen Strom aus Wind- und Sonnenenergie subventionieren.
Die gleichen politischen Entscheidungsträger in den reicheren Ländern ignorieren die Tatsache, dass „Netto-Null“ für die 6 Milliarden in Armut lebenden Menschen NICHT bezahlbar ist! Erschreckenderweise leben 80 % der 8 Milliarden Menschen auf der Erde, also mehr als 6 Milliarden, von weniger als 10 Dollar pro Tag.
Vor dem Hintergrund dieser „weltweiten“ wirtschaftlichen Realität stellt die Kernenergie eine weit überlegene und erschwingliche Alternative zu unzuverlässigen Stromquellen wie Wind und Sonne dar. Wirtschaftlich gesehen macht es keinen Sinn, funktionierende Produktionsmethoden aufzugeben, solange keine neuen Verfahren verfügbar sind, die den bestehenden und zukünftigen Bedarf decken können. Die Weltbevölkerung sieht sich dieser Realität in Form höherer Strompreise gegenüber.
Die Wahrheit über kontinuierliche Stromversorgung
Man kann Grundlaststrom nicht mit intermittierender Wind- und Solarenergie auf einer vergleichbaren Basis gegenüberstellen. Da Wind- und Solarenergie keine kontinuierliche Stromversorgung gewährleisten können, sind diese Projekte für den privaten Sektor nicht investierbar und existieren nur in den reicheren Ländern, die es sich leisten können, ihre Existenz mit Steuergeldern zu subventionieren.
Strom aus Wind- und Sonnenenergie ist jedoch unvorhersehbar und intermittierend und kann ohne 100-prozentige Reserve nicht als Grundlaststrom genutzt werden. Das bedeutet, dass kontinuierliche Energiequellen wie Kernkraft, Kohle oder Gas gebaut, betrieben und einsatzbereit sein müssen, wenn der Wind aufhört zu wehen oder die Sonne untergeht. Bei Solarenergie können wir die Ausfälle in der Nacht vorhersagen, aber die Unvorhersehbarkeit des Windes verschärft das Problem. Wenn also für jedes Megawatt Wind- oder Solarenergie 1 Megawatt kontinuierliche Reserve erforderlich ist, warum sollte man dann überhaupt intermittierende Wind- und Solarenergieanlagen bauen?
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Länder wie Deutschland und Dänemark, die mit aggressiv subventionierten Wind- und Solarprojekten führend waren, leiden nun unter einigen der höchsten Preise in Europa. Dies dient als warnendes Beispiel für eine selbstverschuldete wirtschaftliche Katastrophe, welche die USA leicht vermeiden können. Staaten mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, wie Kalifornien, haben aufgrund der vollständigen Systemkosten, einschließlich der 100-prozentigen Reserveanforderung, einen systematischen Anstieg der Strompreise erlebt. Heute hat Kalifornien die höchsten Stromkosten in Amerika (mit Ausnahme von Hawaii).
US-Energieminister Chris Wright hat sich zu solchen Ineffizienzen klar geäußert: „Deutschland hat eine halbe Billion Dollar investiert, die Kapazität seines Stromnetzes mehr als verdoppelt und produziert heute 20 % weniger Strom als vor dieser Investition, wobei es diesen zum dreifachen Preis verkauft.“ Er fügt hinzu: „Wir befinden uns in der größten Fehlinvestition der Menschheitsgeschichte“, und weist darauf hin, dass weltweit 10 Billionen Dollar nur etwa 6 % der Elektrizität aus Wind- und Sonnenenergie erbracht haben, wobei die hohe Marktdurchdringung die Preise in die Höhe treibt und zu einer massiven Abwanderung aus der Branche führt.
Es ist an der Zeit, dass die USA mit einer vernünftigen Strompolitik vorangehen und Investitionen in Kernkraft, Kohle sowie Öl und Gas freisetzen. Dies sind die Industrien, die die moderne Welt, wie wir sie heute kennen, mit Energie versorgen. Insbesondere die Kernkraft liefert kontinuierliche Grundlaststrom ohne schädliche Umweltverschmutzung während des Betriebs und ist damit ein sauberer, zuverlässiger Grundstein für eine prosperierende Zukunft.
Die Kernenergie zeichnet sich durch eine stabile und kostengünstige Stromversorgung aus. Sie arbeitet mit hohen Kapazitätsfaktoren, oft über 90 %, um unabhängig von Wetter und Tageszeit kontinuierlich Strom zu erzeugen. Dies führt zu niedrigeren Langzeitkosten, da Uranbrennstoff im Vergleich zu anderen Energiequellen eine weitaus höhere Leistungsfähigkeit aufweist.
Echte SMR der Generation IV, die bestimmte Kriterien erfüllen, darunter Nachhaltigkeit (effiziente Brennstoffnutzung und Abfallminimierung), Wirtschaftlichkeit (Kostenvorteile und geringes finanzielles Risiko), Sicherheit und Zuverlässigkeit (sehr geringes Risiko einer Kernschädigung und keine Notwendigkeit für Notfallmaßnahmen außerhalb des Standorts) sowie Proliferationsresistenz und physischer Schutz (Abschreckung vor Missbrauch), sind für diese Aufgabe ideal geeignet. Das Energieministerium befürwortet die beschleunigte Einführung dieser Technologien als saubere Lösungen der Zukunft, wobei Systeme wie der hochtemperaturgekühlte Gasreaktor (HTGR), der natriumgekühlte Schnellreaktor (SFR) und der Salzschmelzereaktor (MSR) eine Vorreiterrolle einnehmen.
Im Gegensatz zu den unzuverlässigen Wind- und Solarenergiequellen liefert die Kernenergie stabilen Grundlaststrom, der Zuverlässigkeit und langfristige Kosteneinsparungen gewährleistet. Damit ist sie die optimale Lösung, um den rapide steigenden Strombedarf zu decken, ohne die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden. Für Politiker und Wähler gleichermaßen bietet die Nutzung der Kernenergie, insbesondere fortschrittlicher kleiner modularer Reaktoren (SMR), einen langfristigen Weg zu Stromunabhängigkeit, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zu Wohlstand und zu einem Mittel, um die 6 Milliarden Menschen an der industriellen Revolution teilhaben zu lassen, die jetzt noch in Armut leben.
Der Anstieg des Strombedarfs ist beispiellos. Technologieriesen wie Amazon, Google, Microsoft und Meta setzen auf Kernenergie, während sie riesige Rechenzentren bauen, um die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz voranzutreiben. Diese Einrichtungen benötigen sechs- bis zehnmal mehr Strom als frühere Generationen. Sie benötigen rund um die Uhr eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. KI-Workloads vertragen keine Schwankungen oder Ausfallzeiten. Der Stromverbrauch in den USA könnte sich bis 2050 verdoppeln, was eine rund um die Uhr verfügbare Versorgung erforderlich macht.
Was ist mit dem Netz?
Die inhärente Sicherheit von SMRs der Generation IV, wie beispielsweise die passive Kühlung, die eine automatische Abschaltung ohne externe Stromversorgung ermöglicht, dürfte zu einer Verringerung der regulatorischen Auflagen und kürzeren Bauzeiten führen und damit den historischen Verzögerungen bei Großreaktoren entgegenwirken, die von Kostenüberschreitungen und Netzengpässen geplagt sind.
SMRs mit einer Leistung zwischen 10 und 300 Megawatt werden werkseitig montiert und standardisiert, was die Bauzeit und -kosten erheblich reduziert und schnell zu Skaleneffekten führt. Sie lassen sich effizient an den steigenden Bedarf anpassen und ermöglichen modulare Erweiterungen für eine präzise Planung anstelle von massiven, risikoreichen Projekten.
Entscheidend ist, dass SMRs als Lösungen hinter dem Zähler dienen, die aufgrund ihrer Sicherheitsmerkmale vor Ort mit reduzierten Sperrzonen eingesetzt werden. Das bedeutet, dass große Nutzer wie Industrie und Rechenzentren nicht auf Netzanschlüsse warten oder bestehende Systeme belasten müssen, sondern über kurze, dedizierte Leitungen direkt angeschlossen werden können, während die Netzverbindung zur Gewährleistung der Ausfallsicherheit aufrechterhalten bleibt. Als Grundlastgeneratoren liefern SMRs bedarfsgerecht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr kontinuierlich Strom.
Dezentrale Konstruktionen verfügen über kontinuierliche Brennstoffnachfüllsysteme, wodurch Ausfallzeiten vermieden werden. Der Stratek Global High Temperature Modular Reactor (HTMR) beispielsweise, der auf dem Pebble Bed Modular Reactor (PBMR) basiert, erfordert keine Abschaltungen zur Brennstoffnachfüllung, da seine Multi-Modul-Konfiguration eine rotierende Wartung der nachgeschalteten Anlagen ermöglicht. Dies ermöglicht es Rechenzentren und industriellen Anwendern, die Systemwartung und Redundanz zu koordinieren, von Anfang an eine zukünftige Skalierung einzuplanen und den zukünftigen Bau an den Bedarf anzupassen.
Politik und Stimmungswandel
Das Thema „Atommüll“ wird überbewertet; es wäre besser, von abgebrannten Brennelementen zu sprechen, die noch über 90 % ihres Energiepotenzials besitzen. Unternehmen wie Oklo treiben Recyclingtechnologien voran, die für die Zukunft einer erschwinglichen und reichlich vorhandenen Stromversorgung von entscheidender Bedeutung sind. Länder wie Frankreich, Russland und China bereiten bereits abgebrannte Brennelemente wieder auf, um weiteren Wert zu gewinnen und den langfristigen Lagerbedarf zu minimieren. Fortschrittliche Schnellreaktor-Recyclingverfahren (Reaktoren der Generation V), wie sie von Oklo vorgeschlagen werden, können die Energieausbeute gegenüber der Wiederaufbereitung um mindestens das Zehnfache steigern. Da ständig mehr abgebrannte Brennelemente anfallen, verwandelt das Recycling abgebrannter Brennelemente diese in eine wirklich erneuerbare Ressource.
Die jüngsten politischen Kurswechsel in den USA, darunter Durchführungsverordnungen, die darauf abzielen, die Kernkraftkapazität der USA bis 2050 auf 400 GW zu vervierfachen, sowie Partnerschaften mit Unternehmen wie Cameco, Brookfield und Westinghouse, unterstreichen die Dringlichkeit dieses Potenzials. Die Bemühungen zur Wiederinbetriebnahme stillgelegter Kraftwerke werden den Sektor weiter beleben und die von den Bundesstaaten, ihren Industrien und Bürgern benötigte kontinuierliche Stromversorgung sicherstellen.
Regulierungsbehörden, politische Entscheidungsträger und Finanziers sollten die inhärenten Sicherheitseigenschaften von SMRs der Generation IV berücksichtigen, wenn sie langfristige Entscheidungen über die zukünftige Entwicklung des Landes treffen. Die Verkürzung der Zeit für die Genehmigung und den Bau ist kein Luxus, sondern ein unerlässlicher Schritt, den die politischen Entscheidungsträger umsetzen müssen.
Der Weg zu bezahlbarem Strom
Angesichts des rasanten Anstiegs der Stromnachfrage und der Bedeutung der Bezahlbarkeit für die politische Agenda müssen Politiker und Wähler der Kernenergie Vorrang vor den unbeständigen Energiequellen Wind und Sonne einräumen. Durch den Einsatz von Kernenergie (insbesondere von SMRs der Generation IV mit ihren inhärenten Vorteilen in Bezug auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Hinter-dem-Zähler-Nutzung) können die USA eine stabile, kostengünstige Stromversorgung sicherstellen, die Innovationen fördert, Verbraucher vor Preisschwankungen schützt und die Energieunabhängigkeit für kommende Generationen gewährleistet. Werden jetzt keine Investitionen getätigt, besteht die Gefahr von Netzinstabilität und höheren Kosten. Das sind Folgen, die sich kein Politiker und kein Bürger leisten kann. Es ist an der Zeit, dass Amerika die Welt zu einem rationalen, durch Kernkraft angetriebenen Fortschritt führt.
This article originally appeared at America Out Loud
Link: https://www.cfact.org/2026/02/05/nuclear-is-the-most-reliable-path-to-affordable-electricity/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kernkraft ist der zuverlässigste Weg zu bezahlbarem Strom erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
„Warum macht ihr uns kaputt?“ von Peter Hahne

Wie wir unsere Zukunft verspielen
Peter Hahnes Klartext-Kolumnen sind inzwischen Kult. Millionen Leser warten stets gespannt auf einen neuen Band. Und sie werden wieder nicht enttäuscht. Dreißig Texte zu Kapriolen und Kuriositäten der aktuellen Politik und des Zeitgeschehens, voller Sarkasmus und Humor: Kahlrückige Waldameisen blockieren 2500 Wohnungen, die Krankheit namens Kontaktverbot, das Sitzenbleibverbot der linken Leistungsverweigerer und der Missbrauch unserer Kinder für Krieg und Schulden. Der alltägliche Wahnsinn deutscher Bürokratie wird von Hahne genauso gnadenlos aufgespießt wie das nicht enden wollende nervige Gender Gaga. Und er beschreibt, wie wichtig es ist, lesetüchtige Kinder zu erziehen, die Buchhandlungen statt Internetchats als Lebensraum entdecken. Alles topaktuell, denn der Redaktionsschluss ist erst kurz vor dem Erscheinen.
Über den Autor: Peter Hahne studierte evangelische Theologie, Philosophie und Germanistik. Er schrieb zahlreiche Bestseller darunter Das Maß ist voll (2022) und Ist das euer Ernst?! (2024).
»Er kämpft humorvoll und intelligent als einer der wenigen gegen die Idiotie und Ideologie in diesem Land.« achgut.com
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Winter-Lockdown in Bergen: Keine Daten, aber One Health (Teil 2)

Wie kürzlich berichtet (Teil 1 finden Sie hier) hat die Stadtverwaltung von Bergen eine Rückkehr ins “Home Office” letzte Woche “empfohlen”. Die als Begründung angeführten Probleme mit der Luftverschmutzung sind dabei nicht durch Belegen gestützt, aber das macht ja nichts: Politiker™ werden Sie manipulieren, bis Sie gehorchen, egal was die Daten oder Ihre eigenen, selbstverständlich […]
Der Beitrag Winter-Lockdown in Bergen: Keine Daten, aber One Health (Teil 2) erschien zuerst unter tkp.at.
Steuergeld-Verschwendung: Millionenkosten für leere Asylunterkünfte in Bayern werden zum Wahlkampfthema!

Drei Wochen vor den Kommunalwahlen in Bayern (8.März) kocht ein Skandal über ungenutzte Asylunterkünfte hoch. Der Schaden für die Steuerzahler dürfte in die Millionen gehen. Hintergrund: Freistaat und Kommunen zahlen hohe Mieten für leer stehende Gebäude – oft auf Basis langfristiger Verträge ohne Ausstiegsklausel.
In Bayern nimmt der Wahlkampf-Endspurt zu den Kommunalwahlen am 8. März durch eine brisante Debatte um öffentliche Ausgabendisziplin an Tempo auf. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, zahlen mehrere Kommunen im Freistaat Miete für Asylunterkünfte, die ungenutzt leer stehen. In Bad Tölz-Wolfratshausen etwa hofft Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) nun darauf, dass ein Gebäudeeigentümer die Kündigung akzeptiert.
Holzvertäfelung und Solardach
Eigentlich sollten 96 Geflüchtete in die holzvertäfelte Unterkunft mit Solarpanelen auf dem Dach ziehen. Doch das Asylheim in dem oberbayerischen Kurort steht leer und kostete den Landkreis laut „Bild“ bisher ein Vermögen. 15 Monate lang wurden 56.600 Euro Miete an den Investor des Gebäudes gezahlt – insgesamt rund 850.000 Euro. Zum Jahresende hat der Landrat den Vertrag gekündigt. Doch ob der Besitzer der Immobilie die Kündigung akzeptiert, ist völlig offen.
Verwaltungsgericht stoppte Einzug der Migranten
Ursprünglich war der Vertrag auf zwölf Jahre angelegt. Gesamtvolumen: 8,1 Millionen Euro! Ein Anwohner klagte gegen die neue „Nachbarschaft“ und hatte damit vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Erfolg. Dieses urteilte: Die 50 Meter lange Anlage füge sich nicht in den Charakter eines Wohngebiets ein. Der Vermieter pocht aber auf Zahlung der vereinbarten Miete.
12.000 Euro Monatsmiete im Landkreis Ebersberg
Bad Tölz ist kein Einzelfall. Eine ähnliche Situation besteht in Markt Schwaben im Landkreis Ebersberg. Dort mietete der Freistaat Bayern 2023 zwei Gebäude mit mehr als 600 Quadratmeter an, um „Geflüchtete“ unterzubringen. Ein Komplex wurde gar nicht erst bezogen. Die Miete für das leer stehende Objekt: Rund 12.000 Euro monatlich! In Markt Schwaben ist der Vertrag bis September 2030 befristet – und auch hier gibt es keine Ausstiegsklausel. Der Vermieter besteht ebenfalls auf Vertragserfüllung. Er kalkuliert mit Einnahmen von rund einer Million Euro bis zum regulären Vertragsende. In Markt Schwaben sucht man nun verzweifelt nach gewerblichen Mietern, um die absehbaren weiteren Belastungen bis 2030 zu minimieren.
Insgesamt waren in Bayern im Jahr 2025 rund 127.000 Migranten in etwa 6.900 Asylunterkünften registriert. Der Gesamtaufwand, den die bayerischen Steuerzahler für Nettomieten leisten müssen, soll sich auf rund 42,5 Millionen Euro summieren.
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Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Europas Hybris bleibt ungetrübt
In München versammelte sich erneut die selbsternannte Crème de la Crème der transatlantischen Politik. Doch statt realistischer Strategien dominierten auf Seiten der EuDSSR Selbstüberschätzung und Realitätsverlust.
Von Chris Veber
Seit dem 13. Februar findet die Münchner Sicherheitskonferenz statt, jenes jährliche Ritual, bei dem die Eliten des Westens (und die, die sich dafür halten) die Weltlage besprechen. In diesem Jahr standen der Ukraine-Krieg, die transatlantischen Beziehungen und Europas Sicherheitsarchitektur im Mittelpunkt. Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Ursula von der Leyen und US-Außenminister Marco Rubio nutzten die Bühne für ihre Botschaften. Während die Europäer von (auch) militärischer Größe phantasierten, erinnerte der Amerikaner sie an die wahren Gefahren im eigenen Haus.
Friedrich Merz eröffnete die Konferenz mit einer Rede, in der er Deutschland und Europa zu neuer Stärke aufrief. Er sprach von einem „Programm der Freiheit“, das massive Investitionen in Rüstung, Ukraine-Hilfe und technologische Souveränität umfasse. In Deutschland solle die größte Armee Europas entstehen, so sein Traum. In einem Land, das seine Wirtschaft durch wahnhafte CO2-Neutralitätsziele deindustrialisiert und seine Kraftwerke sprengt, fehlen aber schlicht die Ressourcen für die Umsetzung des Größenwahns. Deutsche Stahlwerke schließen, die Energiepreise explodieren und gleichzeitig sollen Abhängigkeiten vom Ausland beendet werden? Lustig.
Zudem, in einer Gesellschaft, in der Nationalstolz als verdächtig gilt und der Staatsschutz das Aufhängen der deutschen Fahne verfolgt, wird kaum jemand freiwillig für Buntheit und Diversität in den Krieg ziehen. Die Millionen Neuzugewanderten aus kulturfremden Regionen zu bewaffnen, dürfte mehr Risiken als Vorteile bergen. Merz übersieht diese Widersprüche geflissentlich. Aber sein Bekenntnis zur Zensur durfte nicht fehlen, in Deutschland „ende die Freiheit des Wortes, wenn sich dieses Wort gegen Menschenwürde und Grundgesetz wende“. Was nobel klingt, aber nicht vom Grundgesetz gedeckt ist. Es dürfte wohl eher daran liegen, dass „der Kulturkampf der MAGA-Bewegung“ nicht der Merz’sche ist, in Deutschland sitzen die Wokoharam noch an den Schalthebeln der Macht.
Ähnlich realitätsfern präsentierte sich Emmanuel Macron. Der französische Präsident pries Europa als einzigartige Erfolgsgeschichte und unterschlug die katastrophalen Fehlentwicklungen der letzten 20 Jahre. Bemerkenswert war auch sein absolutes Schweigen zum Iran, das er explizit betonte. Er rede nicht über den den Iran oder andere nah- und mittelöstliche Regionen. Während die Mullahs weiter ihre Bürger massakrieren, Waffen an islamische Terroristen liefern und den Nahen Osten destabilisieren, vermied Macron jede Verurteilung. Offenbar will man in Paris weder die Mullahs noch die eigenen Muslime verärgern.
Ursula von der Leyen skizzierte den „Weg zur Unabhängigkeit“ Europas, mit massiven Investitionen in Verteidigung und Innovation. Der großen Vorsitzenden des obersten Sowjet der EuDSSR schwebt offenbar eine Art Kriegsunion unter Brüsseler Führung vor. Der Kontinent, der durch die Agenda 2030, Green Deal und Net Zero seine Industrie vernichtet, soll unabhängig werden. Die EUdSSR, die zwar Regulierungen für KI‑Unternehmen, aber kein einziges KI‑Unternehmen hat, will Innovationsführer werden. Mit von der Brüsseler Bürokratie verordneten Fünf-Jahres-Plänen. Besser wird’s nicht mehr. Von der Leyen und Merz sind in Hybris und Größenwahn vereint, man ist fast geneigt zu sagen: Gut so. Man stelle sich vor, diese beiden hätten wirklich Zugriff auf militärische Macht. Denn was die Führung der EudSSR übersieht, Investitionen in Rüstung schaffen keine Werte. Sie sind nicht nachhaltig, um ein Lieblingswort der Wokoharam zu verwenden. Ein Panzer rechnet sich nur, wenn man einen Krieg beginnt und auch gewinnt. Eine schlagkräftige Selbstverteidigung (!) ist durchaus wünschenswert, aber als Wirtschaftsmotor ist Rüstung untauglich.
US-Außenminister Marco Rubio holte die „Eliten“ der EUdSSR wieder auf den Boden zurück. Rubio sagte bewusst seine Teilnahme bei einem Treffen im Berlin-Format ab, bei dem europäische „Leader“ mit Wolodymyr Selenskyj über die weitere Ukraine-Hilfe berieten. Ein klarer Hinweis sowohl auf die Wichtigkeit als auch auf den Friedensernst der Europäer. Stattdessen hielt er eine für europäische Verhältnisse schmerzlich klare Rede. Die größte Gefahr für Europa sei nicht Russland, sondern die unkontrollierte Massenmigration, die die europäischen Gesellschaften destabilisiere.
„But we must also gain control of our national borders. Controlling who and how many people enter our countries, this is not an expression of xenophobia. It is not hate. It is a fundamental act of national sovereignty. And the failure to do so is not just an abdication of one of our most basic duties owed to our people. It is an urgent threat to the fabric of our societies and the survival of our civilization itself.“
„Wir müssen die Kontrolle über unsere Grenzen gewinnen. Es ist nicht fremdenfeindlich, zu kontrollieren wer und wie viele Menschen in unsere Länder kommen. Das ist nicht Hass. Es ist ein Akt der nationalen Souveränität. Wenn wir das nicht machen, ist es nicht nur eine Vernachlässigung einer der grundlegendsten Verpflichtungen gegenüber unseren Bürgern. Es ist eine massive Gefahr für unsere Gesellschaften und das Überleben unserer Zivilisation.“
Zudem kritisierte er die europäische Klimapolitik scharf. Während Konkurrenten wie China alle Arten von Energien nutzten, sabotiere Europa weiter seine eigene Versorgungssicherheit um „den Klimakult zu besänftigen“. Beides sehr deutliche Ansagen, die viele in München ungern hörten. Schließlich gehören der Klimakult und die offenen Grenzen zu den Säulen der Politik der EUdSSR.
Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 zeigte wieder einmal: Europas Führung lebt in einer Blase aus großen Worten und kleinen Realitäten. In einer Wohlfühlbubble der selbstgefälligen Moralität, die sich von der Realität nicht stören lassen will. Im Westen nichts Neues. Leider. Die Bürger Europas und auch der Ukraine hätten Besseres verdient.
Für besseren Schlaf und gegen Gicht helfen die Aminosäuren Glycin und Tryptophan

Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen, aber ihre Rolle bei einer ganzen Reihe von biochemischen Prozessen geht erheblich darüber hinaus. Sie wirken bei so weit voneinander entfernten Gebieten wie der Schlafregulation und dem Abbau von Harnsäure und Beseitigung von Gichtanfällen. Glycin, Tryptophan und GABA, wirken als Neurotransmitter oder Vorläufer von Neurotransmittern, die die Entspannung, den […]
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Polizeichef: “Britanniens Juden sind in Gefahr”
Der Polizeichef der Greater Manchester Police, der dazu beitrug, einen IS-Anschlag auf jüdische Einrichtungen zu verhindern, warnt vor der islamistischen Bedrohung des jüdischen Lebens in Großbritannien. Der importierte Hass bedroht unzählige Menschenleben.
Während die Linken mit den moslemischen Juden- und Israelhassern paktieren, werden in diesen Kreisen immer wieder blutige Massaker an unschuldigen Menschen geplant. Kürzlich erst vereitelte die Polizei von Manchester einen solchen Anschlag. Der Chief Constable der Greater Manchester Police, Sir Stephen Watson, sagte, wäre der Plan erfolgreich gewesen, wäre es “eine der schlimmsten Gräueltaten” gewesen, die die Welt je gesehen habe.
Walid Saadaoui aus Wigan und Amar Hussein aus Bolton planten, die Terroranschläge von Paris 2015 zu imitieren, indem sie eine jüdische Gemeinschaft ins Visier nahmen. Sie kauften Sturmgewehre, Handfeuerwaffen und Hunderte Patronen zur Vorbereitung auf einen Selbstmord-Schusswaffenangriff, bei dem sie “so viele Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft töten wollten, wie sie konnten”, und hofften, als “Märtyrer” zu gelten. Sie wollten dies aus Rache für Israels Handlungen in Gaza durchführen. Saadaoui spähte Synagogen, jüdische Schulen und einen koscheren Supermarkt aus und zog außerdem in Betracht, einen Angriff während Protesten gegen Antisemitismus zu verüben. Er bekannte sich auch offen als Unterstützer des “Islamischen Staates”.
Die beiden wurden am Freitag zu lebenslanger Haft verurteilt: Saadaoui erhielt eine Mindesthaftdauer von 37 Jahren, Hussein eine Mindesthaftdauer von 26 Jahren. Saadaouis Bruder Bilel (37) aus Hindley, Wigan, wurde schuldig gesprochen, Informationen über den Terrorplan nicht offengelegt zu haben. Er wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, mit einer verlängerten Bewährungs-/Auflagenzeit von 12 Monaten.
Der Polizeichef sagte: “Es wurde etwas vermieden, von dem ich wirklich glaube, dass es wahrhaft schrecklich gewesen wäre und sich in eine Reihe mit den schlimmsten Gräueltaten gestellt hätte, die wir weltweit gesehen haben. Wir sehen, wie sich Hass weltweit über unsere Grenzen hinaus manifestiert, und das ist eine Bedrohung für uns alle. Es ist eine Bedrohung für unsere jüdischen Gemeinschaften, und wenn unsere jüdischen Gemeinschaften bedroht sind, sind wir alle bedroht.” Deshalb stehe die Greater Manchester Police in der Pflicht, “unseren jüdischen Freunden und Nachbarn” zur Seite zu stehen.
Doch obwohl dieser Anschlag glücklicherweise vereitelt werden konnte, gibt es keine Entwarnung. Die Massenzuwanderung von Moslems ins Vereinigte Königreich sorgt für eine ständige Bedrohung des jüdischen Lebens. Es wird immer wieder radikalisierte Elemente geben, die in ihrem Hass und in ihrem religiös-ideologischen Wahn Juden, Christen und andere “Ungläubige” töten wollen.
Kältereport Nr. 7 / 2026
Meldungen vom 9. Februar 2026:
Pyrenäen: Höchste Schneedecke seit Jahrzehnten
Die Schneedecke in den Pyrenäen (entlang der spanisch-französischen Grenze) erreicht Werte, die seit Jahrzehnten nicht mehr gemessen worden sind.
Auf dem Mont Canigou im östlichen Teil der Gebirgskette ist die Schneehöhe auf rund 225 cm gestiegen. Sie hat damit den Rekord für diese Jahreszeit gebrochen und liegt nun nahe dem absoluten Höchstwert, der vor 17 Jahren gemessen wurde.
Die benachbarten Gipfel in den Pyrénées-Orientales zeigen eine ähnliche Entwicklung, wobei die prognostizierten zusätzlichen Schneefälle die dortigen langjährigen Rekorde brechen dürften.
Weiter westlich sind die Zahlen noch beeindruckender.
In Candanchú wurden am Samstag in 2.230 m Höhe 530 cm gemessen.
Für die Pyrenäen insgesamt wurden seit 2013 keine derart hohen Werte mehr beobachtet. Dieses Muster reflektiert ein anhaltendes, altmodisches Winterregime – eines, das für die meisten Gipfel Europas einschließlich der Alpen noch lange nicht vorbei ist.
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Japan: Fast das ganze Land schneebedeckt
Seit dem 20. Januar sind laut am Sonntag veröffentlichten Zahlen mindestens 46 Menschen durch Schneefälle in ganz Japan ums Leben gekommen und 543 verletzt worden.
Der Schnee fiel großflächig und anhaltend und beeinträchtigte das tägliche Leben im ganzen Land.
Das Ungewöhnliche an diesem Ereignis ist seine geografische Ausdehnung. Der Schnee betrifft gleichzeitig sowohl die Japanische See als auch die Pazifikküste – eine für Japan seltene Konstellation. Am Sonntagmorgen erstreckte sich die Schneedecke über fast das gesamte Land:
Selbst das Zentrum Tokios ist betroffen, wo seltener Schneefall die Hauptstadt weiß gefärbt hat.
Anderswo sind die Schneemengen noch weitaus größer.
Sukayu im Norden von Honshu beispielsweise ist unter etwa 450 cm Schnee begraben.
Der Zeitpunkt erschwert die Lage zusätzlich. Am Sonntag fanden in Japan die Wahlen zum Unterhaus statt. Zwar haben viele Wähler Berichten zufolge ihre Stimme bereits vorzeitig abgegeben, doch hat der Schnee die Wahlbeteiligung in einigen Gebieten beeinträchtigt, insbesondere dort, wo die Verkehrsverbindungen weiterhin gestört sind.
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Antarktis: Immer weitere Abkühlung
Die Antarktis hat einen neuen saisonalen Tiefstwert erreicht.
Am 9. Februar sank die Temperatur in Wostok auf -52,5 °C – der bisher niedrigste Wert im Jahr 2026.
Da sich der Kontinent derzeit in der Übergangsphase zum Frühherbst befindet, kühlt sich das Plateau der Jahreszeit entsprechend rapide ab.
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Meldungen vom 10. Februar 2026:
Japan: Februar-Rekordkälte
Auf die weit verbreiteten Schneefälle in ganz Japan folgte am Montag ein starker Temperatursturz.
Die Kältewelle war landesweit zu spüren, wobei in mehr als 90 % Japans der Gefrierpunkt unterschritten wurde.
In Tokio verzeichneten sowohl der internationale Flughafen Narita als auch der Flughafen Haneda ihre niedrigsten jemals gemessenen Werte mit Temperaturen von -9,7 °C bzw. -3,8 °C. Insgesamt brachen mindestens sechs Orte ihre bisherigen Tiefsttemperaturrekorde.
In der Hauptstadt selbst fiel die Temperatur unter -3 °C und erreichte damit den kältesten Februar seit 42 Jahren.
Die Kombination aus einer ungewöhnlich ausgedehnten Schneedecke (die sich sowohl bis zur Pazifikseite als auch bis zur Japanischen See erstreckt) und der anhaltende Zustrom arktischer Luft hat zu einer beispiellosen Kältewelle geführt.
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USA: Rückkehr des Schnees nach Kalifornien
Der Winter kehrt mit voller Wucht in den Westen zurück.
Hinter einer Kaltfront soll es in Kaliforniens Sierra Nevada in den nächsten 10 Tagen extreme Schneefällen geben, wobei entlang des Kamms und der Westhänge 150 bis 300 cm erwartet werden.
Bergorte werden voraussichtlich besonders stark betroffen sein. Gemeinden wie Tahoe City und Mammoth Lakes müssen mit Schneemengen von 60 bis 120 cm rechnen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen führen dürfte.
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Sowohl im Westen als auch im Nordosten der USA werden demnächst erneut Kälte und Schnee vorhergesagt. Wie üblich warten wir ab, wenn es eintrifft. A. d. Übers.
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Hawaii: Schnee auf den Gipfeln
Ein Wintersturm hat Hawaii am Wochenende heimgesucht und erhebliche Schneefälle auf den Gipfeln gebracht.
Auf Big Island fielen auf dem Mauna Kea und dem Mauna Loa, für die Wintersturmwarnungen galten, in Gipfelnähe fast 30 cm Schnee.
Webcams bestätigten eine geschlossene Schneedecke bis Montag, was zu Straßensperrungen führte.
Schneefall auf den höchsten Gipfeln Hawaiis ist nicht ungewöhnlich, aber Stürme, die eine hohe, dauerhafte Schneedecke hinterlassen, sind weitaus seltener.
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USA/Kanada: Zunehmende Vereisung der Großen Seen
Die Eisbedeckung der Großen Seen nimmt in diesem Jahr weiter zu.
Der Ontariosee hat eine Eisbedeckung von 43 % erreicht, den höchsten Stand seit 1979 für Anfang Februar.
Der Ontariosee ist aufgrund seiner Tiefe und Wärmespeicherung in der Regel derjenige der Großen Seen, der am langsamsten zufriert. Eine solche Ausdehnung zu Beginn der Saison ist wirklich beeindruckend:
Im Westen sind die Bedingungen noch extremer.
Der flachere Eriesee hat nun eine Eisbedeckung von 95,3 % erreicht und nähert sich damit immer mehr einer vollständigen Vereisung, die seit 30 Jahren nicht mehr erreicht worden ist.
Seit Beginn der systematischen Satellitenbeobachtung (Anfang der 1970er Jahre) hat der Eriesee nur dreimal eine 100-prozentige Eisbedeckung erreicht: 1978, 1979 und 1996.
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Kanada: Erneut unter –50°C
Weiter nördlich hat sich die extreme Kälte in Nordkanada wieder durchgesetzt.
Am Thomsen River sank die Temperatur am Montag auf -51 °C. In der Nähe wurde am Nangmagvik Lake eine Temperatur von -49,6 °C gemessen, während es auf Stefansson Island bis auf -47,9 °C abkühlte. Auch Mould Bay beeindruckte mit einem Temperatursturz auf -47,8 °C.
Weiter südlich, aber immer noch fest in der arktischen Luftmasse, erreichte Norman Wells -46,9 °C und Little Chicago -46,3 °C.
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Meldungen vom 11. Februar 2026:
Nordhemisphäre: Verbreiteter starker Frost
Der Januar 2026 war geprägt von anhaltender, kontinentweiter Kälte in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre, da arktische Luft wiederholt nach Süden in Richtung Europa, Sibirien und Nordamerika strömte.
Selbst laut Copernicus, das sich auf die lückenfüllende, modelllastige ERA5-Reanalyse stützt, lag die Durchschnittstemperatur in Europa in diesem Monat bei -2,34 °C. Damit war es der kälteste Januar auf den Kontinenten seit 2010 und lag 1,63 °C unter dem Durchschnitt von 1991–2020.
Die Kälte beschränkte sich nicht nur auf Europa.
Ein stark mäandrierender Jetstream drängte die Polarluft tief in die mittleren Breiten vor und führte zu weit verbreiteten Temperaturen unter dem Normalwert von Fennoskandinavien über Sibirien bis hin zu weiten Teilen Nordamerikas.
In den Vereinigten Staaten verzeichnete Washington, D.C. die längste ununterbrochene Kälteperiode seit 1989.
Vom Abend des 23. Januar bis zum 2. Februar stieg die Temperatur am Reagan National Airport nicht über 0 °C – die längste Frostperiode in der Hauptstadt seit fast vier Jahrzehnten.
Weiter nördlich hat der anhaltende Frost im Januar den Hudson River mit massiven Eisschollen verstopft.
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USA: Sierra Nevada bereitet sich auf über 250 cm Schnee vor
Über dem Pazifik zeichnet sich eine bedeutende Wetteränderung ab, von der der Westen der USA betroffen sein wird.
In den nächsten 10 Tagen werden in der Sierra Nevada 254 cm oder mehr Neuschnee erwartet, wobei in einigen höheren Lagen diese Marke wahrscheinlich noch überschritten wird.
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Das ist wieder eine Vorhersage. Am Ende bringt Cap Allon aber noch einen Kurzkommentar, der hier nicht vorenthalten werden soll:
Für Skifahrer ist es ein Glücksfall. Für Wassermanager ist es eine wichtige Unterstützung in der späten Saison. Für die allgemeine Behauptung, dass die Winter verschwinden, ist es eine weitere unbequeme Erinnerung daran, dass Al Gore ein Idiot ist.
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Kanada: Noch weitere Abkühlung
Eine hoch reichende arktische Luftmasse hat sich über Nordkanada festgesetzt und sorgt für extreme Kälte in den Nordwest-Territorien und Nunavut.
Die Tiefsttemperaturen am Dienstag in den Nordwest-Territorien fielen in Thomsen River auf -52,1 °C mit einer Tageshöchsttemperatur von nur -50 °C. Am Nangmagvik Lake sank die Temperatur auf -49,2 °C und am Colville Lake auf -48 °C – um nur drei Beispiele zu nennen.
In Nunavut wurden auf Stefansson Island -47,1 °C, in Cambridge Bay -44,6 °C und in Baker Lake -38,4 °C gemessen.
In der Höhe zeigt die ECMWF-Prognose einen extrem kalten 500-mb-Kern, der sich immer noch über der arktischen Region Kanadas befindet. Diese Konfiguration unterstützt die brutale Kälte an der Oberfläche, die sich derzeit über Nordkanada festgesetzt hat – das arktische Reservoir ist voll aufgeladen.
Das Muster ist jedoch nicht statisch. Die gleiche Vorhersage deutet darauf hin, dass sich eine Tiefdruckrinne nach Süden in Richtung Zentral- und Ost-Nordamerika ausbreitet. Wenn sich diese Kälte in der oberen Atmosphäre ausdehnt oder verschiebt, könnte arktische Luft im Laufe des Februars erneut in die mittleren Breiten vordringen.
Derzeit verharrt der Wirbel weitgehend im Norden. Ob dies so bleibt, ist die entscheidende Frage für den weiteren Verlauf des Februars.
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Pakistan, Kasachstan: Schwere Schneestürme
Starke Schneefälle haben die Behörden in Pakistan dazu gezwungen, Touristen den Zugang zur Region Galiyat im Distrikt Abbottabad zu verwehren, nachdem Erdrutsche die Verbindungswege zwischen Murree Road und dem Berggebiet beschädigt hatten.
Der Verkehr von Harno und Barian in Richtung Galiyat wurde aufgrund der extremen Schneemengen und der instabilen Hänge eingestellt. Räumungsarbeiten sind im Gange, aber der Zugang zu mehreren höher gelegenen Gebieten bleibt weiterhin eingeschränkt.
In Khyber Pakhtunkhwa schneit es weiterhin, wodurch die Temperaturen in der gesamten Provinz sinken. Der pakistanische Wetterdienst prognostiziert für die gesamte Woche weiteren Schneefall, wodurch die gefährlichen Bedingungen anhalten werden.
Kälte und Schnee reichen weit über die Berge Pakistans hinaus.
Im Norden lösten Schneestürme eine Massenkarambolage auf der Autobahn Aktobe–Astrakhan im Westen Kasachstans aus.
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Meldungen vom 12. Februar 2026:
Antarktis: Stärker als normale jahreszeitliche Abkühlung
Die Antarktis gleitet schneller als gewöhnlich in den Winter hinein.
Am 10. Februar wurden in Wostok -53,5 °C gemessen. Am folgenden Tag fiel die Temperatur in Concordia auf -53,4 °C. Das sind extreme Werte für Anfang Februar, am Ende des antarktischen Sommers. Auf den Südlichen Shetlandinseln (die sich bei 62° südlicher Breite, also weit nördlich des Festlandes befinden) sind die Temperaturen unter -5 °C gefallen – ebenfalls ungewöhnlich für diese Jahreszeit.
An der Südpolstation weht seit einiger Zeit anhaltender Wind aus südöstlicher Richtung. Das ist für Februar ungewöhnlich. Zu dieser Jahreszeit weht der Wind am Pol normalerweise gleichmäßig aus nordöstlicher und östlicher Richtung*.
*Die Windrichtung am geographischen Südpol ist natürlich immer Nordwind, egal woher der Wind kommt. Was Cap allon hier aber meint ist, dass der Wind vom hoch gelegenen ostantarktischen Plateau her weht. A. d. Übers.
Anhaltender Südostwind bedeutet, dass die Luft direkt aus dem hohen ostantarktischen Plateau angesaugt wird, dem kältesten Teil des Kontinents. Dieser Luftstrom wirkt wie das Öffnen einer Gefriertür, wodurch tiefgefrorene Innenluft über den Rest des Kontinents strömen kann.
Die Antarktis kühlt nicht nur ab, weil die Sonne tiefer steht.
Das Windmuster hat sich verändert.
Und das Eis scheint darauf zu reagieren.
Mit dem nahenden Sommertiefpunkt bleibt die Ausdehnung des antarktischen Meereises stabil und liegt über dem langjährigen Durchschnitt (1979 bis heute):
Wie Tony Heller hervorhebt, hat sich die Ausdehnung seit diesem Datum im Jahr 2006 (dem Jahr, in dem Al Gore seinen Science-Fiction-Film veröffentlichte) um 20 % erhöht.
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USA: In Pittsburgh einer der kältesten Winter jemals
Der meteorologische Winter 2025–26 ist auf dem besten Weg, zu den kältesten seit Beginn der Aufzeichnungen in Pittsburgh zu zählen.
Im Dezember, Januar und Februar (bis zum 11.) lag die Durchschnittstemperatur in der Stadt bei -4,4°C. Damit liegt dieser Winter unter der Schwelle von -4°C, die in fast 150 Jahren Aufzeichnungen nur in wenigen Jahreszeiten unterschritten wurde.
Nur vier andere Winter waren laut Aufzeichnungen, die bis in die späten 1870er Jahre zurückreichen, im Durchschnitt kälter: 1935–36, 1962–63, 1976–77 und 1978–79.
Die beiden letztgenannten Winter fielen in meine Zeit in den USA (in Pennsylvania). Man hat jedoch damals nicht allzu viel Aufhebens darum gemacht – die heutige Klima-Hysterie gab es einfach noch nicht. A. d. Übers.
Auch wenn milderes Wetter Ende Februar den endgültigen Durchschnittswert noch leicht nach oben treiben könnte, ist der Kern des Winters bereits festgeschrieben. Nach jedem historischen Maßstab gilt 2025/26 als ein wirklich strenger Winter in Pittsburgh, der sich eindeutig in die Reihe seltener Winter einreiht.
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Meldungen vom 13. Februar 2026:
Europäische Alpen: Viel Neuschnee und hohe Lawinengefahr
Die westlichen Alpen werden von starken Schneefällen heimgesucht, wobei derzeit überall extreme Lawinengefahr herrscht.
In Teilen der französischen Region Savoie, darunter auch im Korridor zwischen Mont Blanc und Tarentaise, hat die Lawinengefahr die seltene Stufe 5 von 5 erreicht. Starker, anhaltender Schneefall hat zur Schließung großer Skigebiete geführt, wobei einige Gebiete – wie beispielsweise La Plagne – den gesamten Betrieb eingestellt haben.
Die Schneefälle waren ziemlich extrem.
Skigebiete wie Tignes, La Rosiere, Flaine und Avoriaz verzeichneten am Donnerstag zusätzlich 50 cm über 1.800 m nach den Schneefällen zu Beginn der Woche. Die Gesamtmenge übersteigt in den meisten Skigebieten im Norden Frankreichs 1 m, in einigen Gebieten sogar fast 2,5 m.
Die Westschweiz – darunter Glacier 3000 und Portes du Soleil – sowie die nordwestlichen italienischen Alpen, insbesondere Courmayeur und La Thuile, verzeichnen ebenfalls 1 m Gesamtmenge in den Höhenlagen, wobei die Mont-Blanc-Region erneut am stärksten betroffen ist.
Die Bedingungen entspannen sich heute (Freitag) vorübergehend.
Anfang nächster Woche wird dann ein größeres System die Westalpen erreichen – der Winter ist also noch lange nicht vorbei.
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USA: Immer noch extreme Kälte in vielen Gebieten
Trotz einer willkommenen Milderung in den letzten Tagen herrscht in Teilen Nordamerikas weiterhin bittere Kälte.
Thomsen River in Kanada hat nun vier aufeinanderfolgende Tiefsttemperaturen unter -50 °C verzeichnet, wobei eine fünfte mit -49,9 °C nur knapp verfehlt wurde. Auch die Tageshöchsttemperaturen sind seit drei Tagen nicht über -50 °C gestiegen.
Weiter südlich, in den Vereinigten Staaten, hält anhaltendes Eis die US-Küstenwache dazu an, ihre Eisbrecher-Einsätze im New Yorker Hafen, auf dem Hudson River und dem East River fortzusetzen, um wichtige Schifffahrtswege offen zu halten.
Im Westen ist weiterer starker Schneefall zu erwarten.
Prognosen (sowohl GFS als auch ECMWF) deuten darauf hin, dass sich bis zum Monatsende um 100 cm Schnee über den Rocky Mountains ansammeln und mehr als 120 cm auf die Sierra Nevada und die nördlichen Cascades fallen werden.
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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 8 / 2026
Redaktionsschluss für diesen Report: 13. Februar 2026
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 7 / 2026 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
„An den Haaren herbeigezogen“: Ulrich Siegmund (AfD) geht gegen Pressekampagne in die Offensive

Ein gutes halbes Jahr vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist der politisch-mediale Komplex krampfhaft bemüht, die Beschäftigungsverhältnisse im AfD-Landesverband zu skandalisieren. Jetzt geht AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in die Offensive: Die Anschuldigungen seien „in großen Teilen an den Haaren herbeigezogen“, sagte er der „Berliner Zeitung“. Die Pressekampagne gegen ihn kritisierte er als „völlig unverhältnismäßig“.
Angesprochen auf den Umstand, dass die Beschäftigung von Angehörigen und parteinahen Personen zwar rechtlich zulässig, politisch jedoch problematisch sei, sagte Siegmund, der nach der Wahl am 6. September gute Chancen hat Ministerpräsident zu werden: „Was wir zuerst einmal sehen, ist eine gezielte Kampagne. Völlig unverhältnismäßig und in großen Teilen an den Haaren herbeigezogen. Natürlich ist eine solche Kampagne in einem entscheidenden Wahljahr, nicht nur in Sachsen-Anhalt, kein Zufall. Etwas, das vollkommen legal ist und bei anderen Parteien seit Jahren kein Problem darstellt, soll bei uns, bei der AfD, auf einmal ein Skandal sein? Das ist doch absurd.“
Siegmund begründete die familiären Anstellungsverhältnisse auch mit der Stigmatisierung der AfD. Gutes Personal zu bekommen sei deshalb ungleich schwerer. An seinem Ziel, gegen „Parteifilz, Mauscheleien, Steuerverschwendung und ideologische Scheuklappen“ vorzugehen, habe sich nichts geändert, versicherte der AfD-Spitzenkandidat.
Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen betonte Siegmund: „Ich gehe fest davon aus, dass sehr viele Leute das Ziel dieser Kampagne von Anfang an durchschaut haben. Und mit denen, die derzeit vielleicht noch Fragen haben, werden wir ins Gespräch kommen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich bewusst gesetzte Falschbehauptungen oder Verzerrungen festsetzen. Wobei ich diese Gefahr bei unseren aufgeweckten Mitgliedern, Wählern und Unterstützern aber auch nicht sehe. Zudem haben wir nun noch annähernd sieben Monate Zeit, um noch mehr Menschen zu erreichen und sie von unserem guten Programm, unseren tollen Kandidaten und unserer positiven Vision 2026 zu überzeugen. Genau darauf liegt mein Fokus.“
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Elite-Pädophilenring: Missbrauchsskandal erschüttert den Senegal
Im Senegal wurde ein Pädophilenring gesprengt, dem auch hochrangige Persönlichkeiten des Landes angehörten. Dutzende Kinder wurden vergewaltigt und teils auch mit HIV infiziert. Gleichzeitig entlädt sich die Wut auch gegen die Homosexuellen im Land.
Man muss nicht erst die Epstein-Akten durchwühlen, um einen systematischen Missbrauch von Minderjährigen zu finden. Dies geschieht weltweit, wo Macht, Geld und fragwürdige Moralvorstellungen zusammentreffen. So auch im Senegal, wo ein Pädophilenring rund um einen französischen Geschäftsmann mit besten Kontakten hochgenommen wurde.
Vierzehn Festnahmen wurden bereits verzeichnet, dutzende Opfer identifiziert und bei den Tätern handelt es sich den Berichten zufolge vor allem um sogenannte respektable Mitglieder der Gesellschaft. Diese Männer haben über Jahre hinweg systematisch Minderjährige vergewaltigt, diesen sexuellen Missbrauch auch noch dokumentiert und weltweit verbreitet.
Die Anklage lautet “organisierte Pädophilie, Zuhälterei, Vergewaltigung von Minderjährigen unter 15 Jahren, Sodomie sowie vorsätzliche Übertragung von HIV/AIDS”. Die Polizei sagt, die Gruppe sei seit 2017 aktiv. Mitglieder sollen junge Buben dazu gezwungen haben, ungeschützten Sex mit Männern zu haben, von denen die meisten HIV-positiv gewesen seien.
Unter den Festgenommenen befinden sich Persönlichkeiten mit Einfluss und Geld. Menschen mit Zugang zu Netzwerken, die normalerweise Schutz und Immunität bieten. Genau das heizt die Wut in der Bevölkerung zusätzlich an. In sozialen Medien und auf den Straßen entlädt sich eine Welle aus Zorn, Ekel und Forderungen nach maximaler Bestrafung. Viele Senegalesen sehen den Fall nicht nur als Verbrechen, sondern als Angriff auf die moralische Identität ihres Landes.
Parallel zu den Ermittlungen gegen den Pädophilenring kam es zu verstärkten Polizeimaßnahmen gegen Männer, denen homosexuelle Handlungen vorgeworfen werden. Juristisch sind diese Verfahren von den Missbrauchsfällen getrennt, doch in der öffentlichen Wahrnehmung verschwimmen die Grenzen. Für viele Menschen ist der Skandal zum Symbol einer moralischen Krise des Landes geworden.
Auch nicht schlecht: Linken-Fraktionschefin Reichinnek lässt sich im Luxus-Audi zum Klassenkampf chauffieren
„Links reden, rechts leben“ ist zwar ein saudummer Spruch, aber einen Kern von Wahrheit zur Beschreibung politischer Heuchelei hat er trotzdem: Im Internet kursiert derzeit ein Video, das die Linken-Fraktionschefin im Deutschen Bundestag Heidi Reichinnek zeigt, wie sie in Berlin bestens gelaunt aus einer luxuriösen Audi A8-Limousine steigt. Das Video scheint authentisch zu sein und dürfte die Genossin Reichinnek in einige Verlegenheit bringen – zumal vor dem Hintergrund, dass die Kommunisten treibende Kraft bei der ideologischen Verbrenner-Verteufelung sind.
Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch fragt auf Facebook süffisant: „Ist dieser 100.000-Euro dieselbetriebene Audi A8 50 TDI mit Ihren Initialen HR und Ihrem Geburtsdatum 19. April Ihr Wagen? Fahren Sie den privat oder zahlt den die Partei? Oder ist das eine KI-Fälschung? Ich glaube, nicht nur Dieselfahrer und Linke-Wähler haben Fragen.“

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