Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Demonstrationen im Iran, Mullahs fliehen?

Demonstrationen im Iran, Mullahs fliehen?

Demonstrationen im Iran, Mullahs fliehen?

In Deutschland und in anderen Medien wird verbreitet, die Menschen würden im Iran “für Demokratie” oder “Freiheit” demonstrieren und gegen die “Mullahs”, die angeblich schon zur Flucht ins Ausland aufgefordert werden. Was steckt aber wirklich dahinter? Was erzählt jemand, der gerade zwei Monate im Iran war? Der iranische Menschenrechtsaktivist Hoda Yaq hat darüber einen Artikel […]

Der Beitrag Demonstrationen im Iran, Mullahs fliehen? erschien zuerst unter tkp.at.

»Kampf um das US-Geldsystem« – Trump gegen die Finanz-Schattenelite (1)

Ein monetärer Machtkampf tobt im Herzen der USA – offen sichtbar und doch von der Öffentlichkeit kaum verstanden. Politische Schlagzeilen, rätselhafte Marktbewegungen und ungewöhnlich aggressive Taktiken großer Finanzinstitutionen ergeben plötzlich ein klares Muster. Unter der Oberfläche formiert sich ein Konflikt, der weit über parteipolitische Auseinandersetzungen hinausgeht. Es ist der Versuch, die Kontrolle über das amerikanische […]

»Kampf um das US-Geldsystem« – Trump gegen die Finanz-Schattenelite (1)

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Horror-Nacht der Gewaltexplosion: Böllerverzicht nur für Almans

Horror-Nacht der Gewaltexplosion: Böllerverzicht nur für Almans

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Horror-Nacht der Gewaltexplosion: Böllerverzicht nur für Almans

Horror-Nacht der Gewaltexplosion: Böllerverzicht nur für Almans

Silvester flogen buchstäblich mal wieder die Fetzen! Tote, massenhaft abgerissene Gliedmaßen durch selbst gebaute Sprengsätze und Araber-Clans in Bataillonsstärke, die den “Scheiß Almans“ in allen deutschen Großstädten mal wieder zeigten, was harte Kante ist.

von Daniel Matissek

Nach dem Silvester des Schreckens vor zwei Jahren, war beim Jahresübergang 2024/2025 die erwartete ganz große Eskalation ausgeblieben; zwar gab es auch letztes Jahr Exzesse und Ausschreitungen, die zudem medial heruntergespielt wurden, – doch insgesamt schien die Lage unter Kontrolle. Es war die Ruhe vor dem Sturm – denn nun, in der gestrigen Neujahrsnacht, geriet alles noch viel schlimmer: Vor allem in Berlin, aber auch in vielen anderen deutschen Städten entfesselten die üblichen Verdächtigen ein buchstäbliches Feuerwerk der rohen Gewalt und sorgten für teils kriegsähnliche Zustände. Die Notaufnahmen waren vielerorts am Limit, es gab teils Not-OPs aufgrund durch unsachgemäßes Hantieren verstümmelter Gliedmaßen. Laut “Welt” meldete allein das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn 25 Patienten “mit zum Teil schweren Handverletzungen mit Teil- oder kompletten Amputationen von Fingern oder Teilen der Hand”. Die Bilanz in der Hauptstadt, Stand heute früh, spricht Bände: Mehr als 400 Festnahmen und teils Vorführungen beim Haftrichter, mindestens 24 verletzte Polizisten und zahllose Brände. Die “Welt” zitiert einen Feuerwehrsprecher, der um 1 Uhr früh erklärte, es kämen “quasi sekündlich Brandmeldungen herein”.

Löscharbeiten waren teils nur unter massivem Polizeischutz möglich, weil die Einsatzkräfte pausenlos attackiert wurden. 4.300 Polizisten und 1.600 Feuerwehrleute waren permanent im Einsatz; in Spandau explodierte laut Polizei eine Kugelbombe. In Berlin-Moabit rotteten sich mehrere hundert Menschen – darunter laut Augenzeugenberichten so gut wie keine indigenen Deutschen – auf der Straße zusammen; die Stimmung soll überaus aggressiv gewesen sein. Die Migrantifa-Szene der neuralgischen Bezirke, wo sich Linksautonome und Neubürger traditionell zu einer radikalen Untergrundarmee gegen die Staatsgewalt formieren, stellt innerhalb dieser Gesamtentwicklung einen Sonderfall dar, was die Sache aber nicht besser macht: Vor allem Kreuzberg, wo solche Zustände inzwischen längst nicht mehr nur am 1. Mai, sondern eben auch zu anderen Anlässen wie Silvester inzwischen zur festen lokalen Folklore zählen, kam es zu zahlreichen gezielten Angriffen auf Polizisten; Wasserwerfer und Räumpanzer waren hier im Einsatz.

Doch auch anderswo flogen buchstäblich die Fetzen. In Bielefeld verloren zwei 18-jährige ihr Leben durch tödliche Gesichtsverletzungen bei Zünden selbstgebauter Sprengsätze; in Rostock und Leipzig verloren Jugendliche ebenfalls Gliedmaßen beim fanatischen Ballern. In Leipzig und Hamburg kam es ebenfalls zu massiven Zusammenstößen aggressiver Gruppen mit der Polizei, die mit Raketen und Polen-Böllern beschossen wurde. Auch brannten Mülleimer und teilweise wieder Autos. Auffällig – oder inzwischen fast schon gewöhnlich – ist, dass es überall die vermeintlich doch aus Kriegsgebieten geflüchteten “Traumatisierten” sind, die hierzulande mit solcher Besessenheit zu Pyrotechnik greifen. Eine einzige syrische Familie kaufte in Bremen 40 Kisten Feuerwerkskörper und Böllermunition (was nebenbei auch die Frage aufwirft, woher eigentlich die finanzielle Mittel für solche Eskapaden stammen).

Wer die zahllosen Videos von den frühmorgendlichen Runs auf die Supermärkte unmittelbar nach Verkaufsstart für Kracher und Feuerwerkskörper sieht, bemerkt auch hier wieder, dass kaum Biodeutsche unter der Hauptkundschaft sind. Einheimische Familienväter erstehen dann meist nur noch das Wenige, was übrig bleibt, und auch das dann nur in haushaltsüblicher Stückzahl – und nicht in waffenarsenaltauglichen Mengen. Der Grund für die vor allem levantinische Lust am Ballern und Raketenfeuern folgt indes einem ganz anderen Zweck als der traditionellen Vertreibung böser Geister, im Gegenteil Es geht hier klar darum, die eroberte Dominanz des öffentlichen Raums symbolisch und vielerorts ganz real zu demonstrieren. Die Raketen fliegen zunehmend waagrecht, nicht gen Himmel – und nicht weg von Menschen, sondern auf sie, und vor allem auf Polizisten. In jedem angeblich nicht sicheren Herkunftsland ist es inzwischen sicherer als in diesem besten Deutschland aller Zeiten.

Böllerverzicht nur für Almans

Seit Jahren machen Politik, Erziehungsmedien und auch Interessengruppen aus ganz anderen Motiven (etwa dem Tierschutz, weil hier für eine halbe Stunde im Jahr Haustieren ein Lärmstress zugemutet wird, den sie ansonsten auch bei Gewittern erdulden) der autochthonen Kartoffelbevölkerung das Böllern madig. Mit Initiativen wie „Brot statt Böller„, Verweisen auf die allfällige “Geldverschwendung” oder gar “Klimaschutz”-Scheinargumenten sollen Feuerwerke am besten gleich komplett verboten werden – und damit all das, wofür sie eigentlich immer standen, nämlich die Begrüßung des neuen Jahres durch Wahrung einer freudigen, jahrhundertealten Tradition. Das schlechte Gewissen, an das hier wieder mal appelliert wird, adressiert natürlich nur die Deutschen, die auch auf dieses Brauchtum tendenziell immer öfter und in wie gewohnt vorbildlicher “Haltung” zu verzichten bereits sind – während vor allem die “Gruppen junger Männer”, Geflüchtete und Eingebürgerte, Talahons und Halbstarke mit Zuwanderungsgeschichte grinsend umso dankbarer die Regale leerkaufen, damit sie – vor allem zu Silvester – das Kräftemessen mit der seit langem in der Defensive befindlichen staatlichen Autorität suchen können.

Die Folge sind regelrechte Bürgerkriegsszenarien, in denen die deutsche Restbevölkerung schon lange das Feld geräumt hat – und fast immer getragen von Vertretern der Religion des Friedens, die den “Scheiß Almans“ mal zeigen, was harte Kante ist. Und man wird den Eindruck nicht los, dass diese aggressiven Machtdemonstrationen eine Botschaft senden sollen – nämlich die, dass irgendwann dann auch scharf geschossen wird, wenn in Deutschland der Endkampf um Scharia und Kalifat ausgetragen wird.

Arabisierung der Großstädte so gut wie abgeschlossen

Die an marodierende Milizen erinnernden, strikt patriarchal geprägten Männergruppen (ihre Frauen lassen sie bei ihrem testosterongeschwängerten Gebaren natürlich zu Hause oder in der sicheren Deckung) , die hier für das ”Badgad-Feeling” in unseren Innenstädten sorgen und (nicht nur zu Silvester) das “Stadtbild” prägen, verhalten sich in ihrer grimmigen Grundaggressivtät genau so. “Muslime brennen Berlin nieder”, zeigen sich Anwohner im Netz schockiert, doch solche Szenen sind inzwischen fast in jeder deutschen Stadt zu beobachten. 10 Jahre nach Merkels Grenzöffnung wird vor allem an Silvester so drastisch wie sonst kaum die “Veränderung” durch Migration und Vielfalt “sichtbar”: Die Orientalisierung und Arabisierung ist in immer mehr Ballungsräumen bereits so gut wie vollständig abgeschlossen. Es ist eine unaufhaltsame Entwicklung, die zunehmend mehr Groß- und auch Mittelstädte erreicht und von Jahr zu Jahr auch in die Fläche diffundiert – bis irgendwann dann die Deutschen zur Minderheit, vertrieben oder selbst assimiliert werden.

Bei alledem wirken die realitätsfernen, platten, verwaschenen Floskeln in der gestrigen Neujahrsansprache von Friedrich Merz umso mehr wie eine einzige Verhöhnung der Bürger: Ein Kanzler, der angesichts solcher Verhältnisse von einem “sicheren Deutschland” fabuliert, ist nicht mehr bei Trost. Man muss wahrlich kein “Angstmacher und Schwarzmaler” (Merzens neue Chiffre für Regierungskritiker) sein, um das festzustellen.

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Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder

Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder

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Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder

Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder

Steakhaus-Erbin Christina Block aus Hamburg soll die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder in Auftrag gegeben haben. Die Nacht-und-Nebel-Aktion leitete ein israelischer Mossad-Agent.

von Johann Leonhard

Es ist die Silvesternacht 2023, exakt 0:17, das neue Jahr hat gerade begonnen. Im süddänischen Gravenstein rasen plötzlich zwei Geländewagen mit heulenden Motoren aus dem Dunkel heran. Aus den Fahrzeugen mit deutschen Kennzeichen springen acht maskierte Personen, stürmen auf die Terrasse eines Restaurants, ringen einen Mann zu Boden und versetzen ihm Schläge und Tritte, bevor sie sich seine beiden Kinder greifen und mit quietschenden Reifen in der Nacht verschwinden.

Die Zielpersonen der Aktion: Klara (13) und Theodor (10) Block – und Stephan Hensel, Ex-Mann der Block-House-Erbin Christina Block. Hensel schaute gerade mit den Kids das Feuerwerk, als das Rollkommando durch die Büsche sprang. Die Kinder wurden in die Autos geworfen und, eingeklemmt im Fußraum der Fluchtfahrzeuge, über die nur wenige Kilometer entfernte Grenze zu Deutschland verfrachtet.

Untereinander unterhielten sich die Kidnapper auf Hebräisch.

Gefesselt und mit Klebeband vor dem Mund, um ihre Schreie zu ersticken, so sagt die Hamburger Staatsanwaltschaft, seien die Kinder dann zu Fuß durch ein Waldstück getrieben worden, bevor man die Fahrt in einem Wohnmobil Richtung Baden-Württemberg fortsetzte. Das Ziel: ein abgelegener Bauernhof in der Nähe von Stuttgart.

Auf Tonaufnahmen der Schreckensnacht, aufgezeichnet von einem Alarmsender, den der kleine Theo (als Vorsichtsmaßnahme gegen Entführungen, dazu später mehr) um den Hals trug, ist zu hören, wie einer der Dunkelmänner sagt: «Wir bringen euch jetzt nach Hause, zu Mama.» Was das Mikrofon des Peilsenders auch mitschneidet: Untereinander unterhalten sich die Kidnapper auf Hebräisch: «Fahr los, fahr schneller, bieg hier nicht ab.»

Codename «Doris White»

Christina Block hat ihre beiden Kinder zu diesem Zeitpunkt schon seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen. Ihr Ex-Mann hatte Klara und Theodor nach einem ganz normalen Wochenendbesuch in Dänemark einfach «einbehalten». Der seither tobende Rechtsstreit füllt Aktenschränke und hinterlässt gebrochene Herzen.

Nachdem Mama Block in jener Silvesternacht im Hotel ihrer Eltern, dem Grand Elysée in Hamburg, aufs neue Jahr angestoßen hatte, wird ihr gegen drei Uhr morgens der Hinweis zugeflüstert, ein bestimmtes Zimmer aufzusuchen. Dort liegt ein Telefon für sie bereit. Es klingelt. Am anderen Ende ist eine gewisse Olga: «Geh nach Stuttgart, schnell! Es geht um deine Kinder», habe diese gesagt. Sie habe ihr Telefon nicht mitnehmen und niemandem davon erzählen sollen. Am Neujahrstag erhält die Mutter, die sich mittlerweile im Zug Richtung Süden befindet, einen weiteren Anruf von ihrer sogenannten Freundin. «Ich habe ein Neujahrsgeschenk für dich.»

Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-KinderFamilienidylle bei den Blocks zum Neujahrspunsch am 3.Januar 2013: Opa Eugen Block (rechts) und seine 2022 verstorbene Ehefrau Christa (links) beim Neujahrsempfang. Hinter ihnen stehen Stephan Hensel sowie Philipp Block, in der Mitte die Mutter der jetzt entführten Kinder.

«Olga» ist, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, eine Frau mit vielen Gesichtern. Im 5-Sterne-Hotel der Blocks quartierte sie sich unter dem Alias «Doris White» ein, doch eigentlich heißt sie Keren Tennebaum und ist eine ehemalige Soldatin des israelischen Militärs, wie Spiegel und Bild schreiben. Als Mitarbeiterin der scheinbar harmlosen IT-Firma Cyber Cupula zeigte sie laut Blocks Aussage reges Interesse an der familiären Situation und hatte immer ein offenes Ohr. Am 31. Dezember, einige Stunden vor der Entführung von Klara und Theo, habe Olga überraschend bei ihr angerufen – und sich «nach den Silvesterplänen der Kinder» erkundigt.

Block antwortet ihr, dass frühere Silvesterfeiern an einem Hafen im dänischen Gråsten, dem Wohnort des Ex-Mannes Hensel, stattgefunden hätten. Die israelische Ex-Soldatin fragt daraufhin nochmal nach und erkundigt sich «explizit nach dem «kleinen Hafen».

Cyber-Kuppel und schwarzer Würfel

«Olga» und ihr israelisches Spezialteam von Cyber Cupula hatten das Wiedersehen für Klara und Theo mit ihrer Mutter organisiert – und zwar offenbar in Zusammenarbeit mit einem weiteren Israeli namens Alon K. «Ermittler stellten eine Visitenkarte sicher, die ihn als Geschäftsführer von Black Cube ausweist – jener Firma, die 2017 Schlagzeilen machte, weil der Sexualstraftäter und Hollywood-Produzent Harvey Weinstein sie engagierte, um seine Opfer und investigative Journalisten zu diskreditieren», dokumentiert die Zeit einen seltsamen Zusammenhang.

«Man kann erkennen, wohin die Spur führt: zu einer verzweifelten Mutter (…).» Die Zeit

Dass die Entführer überhaupt aktiv wurden, lag daran, dass Christina Blocks Ex-Mann, der Unternehmer Stephan Hensel, zwei Jahre lang jeden Kontakt systematisch verhinderte – «zum Schutz» der Kinder vor ihr, wie er sagt. Christina Block ging vor Gericht – und bekam mehrfach Recht, was ihr aber nichts nützte. Hensel ignorierte die Urteile der deutschen Gerichte und die dänische Regierung gab ihm dabei Rückendeckung, denn – man staunt – Dänemark ist das einzige Land Europas, in dem Urteile deutscher Gerichte in Sorgerechtsfällen nicht anerkannt werden. Firmenpatriarch Eugen Block meint dazu im Spiegel-Interview: «Die Dänen haben sich nicht nur gegen Christina gestellt, sondern auch gegen Deutschland. Sie schützen einen Mann, der seiner Tochter einen Alarmknopf gegen die Mutter verpasst hat».

Der Rosenkrieg ist lang, schmutzig und schwer durchschaubar. Was wichtig erscheint: Stephan Hensel, laut seinem Chef und Schwiegervater Eugen Block ein Unsympath, der «vor allen Dingen Leute manipulieren» kann und jetzt «Rache» will, steigt nach seiner Karriere als Bankier und der Eheschließung mit Tochter Block in den Steakhaus-Betrieb ein – und schreibt dabei nur selten schwarze Zahlen. Drei Millionen seien insgesamt geflossen, um sein Carpaccio-Business über Wasser zu halten. Als man Paletten mit Gammelfleisch aus Namibia auf dem Gelände seiner Meat Factory findet, platzt dem Alten die Hutschnur. Er trennt sich von dem Fleisch-Vertriebler, aber stellt ihm – um des lieben Friedens Willen – doch noch ein glänzendes Arbeitszeugnis aus.

Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-KinderEin Zeuge kommt nach einer Pause im Prozess wegen mutmaßlicher Kindesentführung zurück in den Gerichtssaal im Landgericht Hamburg.

Bei der Scheidung kommt er gut weg und erhält unter anderem ein Haus auf Sylt (geschätzter Wert: zwei Millionen Euro). Gereicht hat ihm das wohl nicht. Mehrfach soll er seiner Frau und anderen Familienmitgliedern gedroht haben, sie persönlich «fertig zu machen». Die Drohung ist sogar aktenkundig: «Laut Gerichtsurteil habe Block mit mehreren eidesstattlichen Versicherungen die Richtigkeit dieser Aussage “hinreichend glaubhaft gemacht“», schreibt die Welt.

Die Staatsanwaltschaft zeichnet ein anderes Bild. Sie hält Christina Block für die Auftraggeberin einer hollywoodreifen Entführung. Die 148-seitige Anklageschrift der Staatsanwaltschaft gegen sie, ihren neuen Lebensgefährten, den bekannten Sportmoderator Gerhard Delling, sowie fünf weitere Angeklagte «liest sich durchaus schlüssig», kommentiert n-tv süffisant. Und weiter: «Allerdings – und hier liegt der springende Punkt – basiert sie nur auf Indizien. Handfeste Beweise, die Christina Block zweifelsfrei als Auftraggeberin überführen würden, gibt es im Prozess zu diesem Zeitpunkt nicht.»

Ein leichtes Opfer

Die Millionärstochter, so heißt es, soll 220.000 Euro für die Operation bezahlt haben – in bar. Wer hat das behauptet? Ein Mann namens David Barkay (68). Er ist der Chef der Cyber Cupula GmbH und Veteran des israelischen Geheimdienstes Mossad. Völlig überraschend präsentiert ihn die Anklage Anfang November als Kronzeugen gegen Frau Block. Einen gegen ihn laufenden Haftbefehl ließ man zuvor aufheben und sicherte ihm «freies Geleit» aus Tel Aviv nach Hamburg zu, damit er dort «vier Tage lang unter strenger Geheimhaltung» (Bild) aussagen könne. Seine Einlassungen füllen 327 Aktenseiten. Sie landeten offenbar – trotz strengster Geheimhaltung! – postwendend bei ZeitSpiegelBild und Co., wo sie zur medialen Vorverurteilung der angeblich eiskalten Rabenmutter ausgeschlachtet wurden.

Etwas faul im Staate Dänemark

Die Sache mit dem «Alarmknopf» muss man sich so vorstellen: Aufgrund von Annäherungsversuchen der verzweifelten Mutter rief Stephan Hensel mehrfach die Polizei. Seinen Kindern soll Hensel daraufhin Peilsender umgehängt haben, was manche als psychologische Beeinflussung «gegen die Mama» verstanden wissen wollen. Im Spiegel-Interview sagt der Firmengründer Eugen Block dazu: «In Dänemark scheint es relativ leicht zu sein, einer Zehnjährigen einen Alarmknopf um den Hals zu hängen, was eine Katastrophe ist, finde ich. Und das noch mit dem Hinweis, wenn deine Mutter sich nähert, diesen Knopf zu drücken, obwohl die Mutter das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Das geht schon ganz schön komisch zu im Staate Dänemark.»

Compact-Magazin Ausgabe Januar 2026Compact-Magazin Ausgabe Januar 2026 – Jetzt hier bestellen!

Wie Barkay, der Kopf der Entführerbande und Komplize von «Olga», gearbeitet hat, lässt sich daran erkennen, dass er – nach jetzigem Wissensstand – im Herbst 2023 frei erfundene Gerüchte über Christina Blocks Ex-Mann konstruierte und gefälschte Dossiers an die verzweifelte Mutter weiterreichte. Der Vorwurf: Kinderpornographie! Wie aus den Ermittlungsakten hervorgeht, hatten die israelischen Spione ihr weisgemacht, der Ex-Gatte betreibe in seinem Haus auf Sylt «eine Art Bordell zum sexuellen Missbrauch Minderjähriger». Die Staatsanwaltschaft habe laut Zeit geprüft, ob da was dran sein könnte. «Die Antwort: nein.» Barkay weist im Verhör alle Schuld von sich: Er habe damals «einen russischen Hacker beauftragt, im Darknet zu stöbern», sagt er.

«Ich war das perfekte Opfer», sagt Christina Block vor Gericht. «Mit meiner Angst konnte man perfekt Geschäft machen.» Ihre Familie habe sich von Cyber Cupula, der israelischen Briefkastenfirma für Spezialaufträge, wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lassen. Deshalb gilt: Augen auf beim Geheimdienst-Plausch! Dieser Artikel erschien im COMPACT-Magazin 01/2026. Diese Ausgabe können Sie hier bestellen.

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Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-Kinder

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Steakhaus-Erbin Christina Block aus Hamburg soll die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder in Auftrag gegeben haben. Die Nacht-und-Nebel-Aktion leitete ein israelischer Mossad-Agent.

von Johann Leonhard

Es ist die Silvesternacht 2023, exakt 0:17, das neue Jahr hat gerade begonnen. Im süddänischen Gravenstein rasen plötzlich zwei Geländewagen mit heulenden Motoren aus dem Dunkel heran. Aus den Fahrzeugen mit deutschen Kennzeichen springen acht maskierte Personen, stürmen auf die Terrasse eines Restaurants, ringen einen Mann zu Boden und versetzen ihm Schläge und Tritte, bevor sie sich seine beiden Kinder greifen und mit quietschenden Reifen in der Nacht verschwinden.

Die Zielpersonen der Aktion: Klara (13) und Theodor (10) Block – und Stephan Hensel, Ex-Mann der Block-House-Erbin Christina Block. Hensel schaute gerade mit den Kids das Feuerwerk, als das Rollkommando durch die Büsche sprang. Die Kinder wurden in die Autos geworfen und, eingeklemmt im Fußraum der Fluchtfahrzeuge, über die nur wenige Kilometer entfernte Grenze zu Deutschland verfrachtet.

Untereinander unterhielten sich die Kidnapper auf Hebräisch.

Gefesselt und mit Klebeband vor dem Mund, um ihre Schreie zu ersticken, so sagt die Hamburger Staatsanwaltschaft, seien die Kinder dann zu Fuß durch ein Waldstück getrieben worden, bevor man die Fahrt in einem Wohnmobil Richtung Baden-Württemberg fortsetzte. Das Ziel: ein abgelegener Bauernhof in der Nähe von Stuttgart.

Auf Tonaufnahmen der Schreckensnacht, aufgezeichnet von einem Alarmsender, den der kleine Theo (als Vorsichtsmaßnahme gegen Entführungen, dazu später mehr) um den Hals trug, ist zu hören, wie einer der Dunkelmänner sagt: «Wir bringen euch jetzt nach Hause, zu Mama.» Was das Mikrofon des Peilsenders auch mitschneidet: Untereinander unterhalten sich die Kidnapper auf Hebräisch: «Fahr los, fahr schneller, bieg hier nicht ab.»

Codename «Doris White»

Christina Block hat ihre beiden Kinder zu diesem Zeitpunkt schon seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen. Ihr Ex-Mann hatte Klara und Theodor nach einem ganz normalen Wochenendbesuch in Dänemark einfach «einbehalten». Der seither tobende Rechtsstreit füllt Aktenschränke und hinterlässt gebrochene Herzen.

Nachdem Mama Block in jener Silvesternacht im Hotel ihrer Eltern, dem Grand Elysée in Hamburg, aufs neue Jahr angestoßen hatte, wird ihr gegen drei Uhr morgens der Hinweis zugeflüstert, ein bestimmtes Zimmer aufzusuchen. Dort liegt ein Telefon für sie bereit. Es klingelt. Am anderen Ende ist eine gewisse Olga: «Geh nach Stuttgart, schnell! Es geht um deine Kinder», habe diese gesagt. Sie habe ihr Telefon nicht mitnehmen und niemandem davon erzählen sollen. Am Neujahrstag erhält die Mutter, die sich mittlerweile im Zug Richtung Süden befindet, einen weiteren Anruf von ihrer sogenannten Freundin. «Ich habe ein Neujahrsgeschenk für dich.»

Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-KinderFamilienidylle bei den Blocks zum Neujahrspunsch am 3.Januar 2013: Opa Eugen Block (rechts) und seine 2022 verstorbene Ehefrau Christa (links) beim Neujahrsempfang. Hinter ihnen stehen Stephan Hensel sowie Philipp Block, in der Mitte die Mutter der jetzt entführten Kinder.

«Olga» ist, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, eine Frau mit vielen Gesichtern. Im 5-Sterne-Hotel der Blocks quartierte sie sich unter dem Alias «Doris White» ein, doch eigentlich heißt sie Keren Tennebaum und ist eine ehemalige Soldatin des israelischen Militärs, wie Spiegel und Bild schreiben. Als Mitarbeiterin der scheinbar harmlosen IT-Firma Cyber Cupula zeigte sie laut Blocks Aussage reges Interesse an der familiären Situation und hatte immer ein offenes Ohr. Am 31. Dezember, einige Stunden vor der Entführung von Klara und Theo, habe Olga überraschend bei ihr angerufen – und sich «nach den Silvesterplänen der Kinder» erkundigt.

Block antwortet ihr, dass frühere Silvesterfeiern an einem Hafen im dänischen Gråsten, dem Wohnort des Ex-Mannes Hensel, stattgefunden hätten. Die israelische Ex-Soldatin fragt daraufhin nochmal nach und erkundigt sich «explizit nach dem «kleinen Hafen».

Cyber-Kuppel und schwarzer Würfel

«Olga» und ihr israelisches Spezialteam von Cyber Cupula hatten das Wiedersehen für Klara und Theo mit ihrer Mutter organisiert – und zwar offenbar in Zusammenarbeit mit einem weiteren Israeli namens Alon K. «Ermittler stellten eine Visitenkarte sicher, die ihn als Geschäftsführer von Black Cube ausweist – jener Firma, die 2017 Schlagzeilen machte, weil der Sexualstraftäter und Hollywood-Produzent Harvey Weinstein sie engagierte, um seine Opfer und investigative Journalisten zu diskreditieren», dokumentiert die Zeit einen seltsamen Zusammenhang.

«Man kann erkennen, wohin die Spur führt: zu einer verzweifelten Mutter (…).» Die Zeit

Dass die Entführer überhaupt aktiv wurden, lag daran, dass Christina Blocks Ex-Mann, der Unternehmer Stephan Hensel, zwei Jahre lang jeden Kontakt systematisch verhinderte – «zum Schutz» der Kinder vor ihr, wie er sagt. Christina Block ging vor Gericht – und bekam mehrfach Recht, was ihr aber nichts nützte. Hensel ignorierte die Urteile der deutschen Gerichte und die dänische Regierung gab ihm dabei Rückendeckung, denn – man staunt – Dänemark ist das einzige Land Europas, in dem Urteile deutscher Gerichte in Sorgerechtsfällen nicht anerkannt werden. Firmenpatriarch Eugen Block meint dazu im Spiegel-Interview: «Die Dänen haben sich nicht nur gegen Christina gestellt, sondern auch gegen Deutschland. Sie schützen einen Mann, der seiner Tochter einen Alarmknopf gegen die Mutter verpasst hat».

Der Rosenkrieg ist lang, schmutzig und schwer durchschaubar. Was wichtig erscheint: Stephan Hensel, laut seinem Chef und Schwiegervater Eugen Block ein Unsympath, der «vor allen Dingen Leute manipulieren» kann und jetzt «Rache» will, steigt nach seiner Karriere als Bankier und der Eheschließung mit Tochter Block in den Steakhaus-Betrieb ein – und schreibt dabei nur selten schwarze Zahlen. Drei Millionen seien insgesamt geflossen, um sein Carpaccio-Business über Wasser zu halten. Als man Paletten mit Gammelfleisch aus Namibia auf dem Gelände seiner Meat Factory findet, platzt dem Alten die Hutschnur. Er trennt sich von dem Fleisch-Vertriebler, aber stellt ihm – um des lieben Friedens Willen – doch noch ein glänzendes Arbeitszeugnis aus.

Geheimdienstler beim Kidnapping – Der Mossad und die Block-KinderEin Zeuge kommt nach einer Pause im Prozess wegen mutmaßlicher Kindesentführung zurück in den Gerichtssaal im Landgericht Hamburg.

Bei der Scheidung kommt er gut weg und erhält unter anderem ein Haus auf Sylt (geschätzter Wert: zwei Millionen Euro). Gereicht hat ihm das wohl nicht. Mehrfach soll er seiner Frau und anderen Familienmitgliedern gedroht haben, sie persönlich «fertig zu machen». Die Drohung ist sogar aktenkundig: «Laut Gerichtsurteil habe Block mit mehreren eidesstattlichen Versicherungen die Richtigkeit dieser Aussage “hinreichend glaubhaft gemacht“», schreibt die Welt.

Die Staatsanwaltschaft zeichnet ein anderes Bild. Sie hält Christina Block für die Auftraggeberin einer hollywoodreifen Entführung. Die 148-seitige Anklageschrift der Staatsanwaltschaft gegen sie, ihren neuen Lebensgefährten, den bekannten Sportmoderator Gerhard Delling, sowie fünf weitere Angeklagte «liest sich durchaus schlüssig», kommentiert n-tv süffisant. Und weiter: «Allerdings – und hier liegt der springende Punkt – basiert sie nur auf Indizien. Handfeste Beweise, die Christina Block zweifelsfrei als Auftraggeberin überführen würden, gibt es im Prozess zu diesem Zeitpunkt nicht.»

Ein leichtes Opfer

Die Millionärstochter, so heißt es, soll 220.000 Euro für die Operation bezahlt haben – in bar. Wer hat das behauptet? Ein Mann namens David Barkay (68). Er ist der Chef der Cyber Cupula GmbH und Veteran des israelischen Geheimdienstes Mossad. Völlig überraschend präsentiert ihn die Anklage Anfang November als Kronzeugen gegen Frau Block. Einen gegen ihn laufenden Haftbefehl ließ man zuvor aufheben und sicherte ihm «freies Geleit» aus Tel Aviv nach Hamburg zu, damit er dort «vier Tage lang unter strenger Geheimhaltung» (Bild) aussagen könne. Seine Einlassungen füllen 327 Aktenseiten. Sie landeten offenbar – trotz strengster Geheimhaltung! – postwendend bei ZeitSpiegelBild und Co., wo sie zur medialen Vorverurteilung der angeblich eiskalten Rabenmutter ausgeschlachtet wurden.

Etwas faul im Staate Dänemark

Die Sache mit dem «Alarmknopf» muss man sich so vorstellen: Aufgrund von Annäherungsversuchen der verzweifelten Mutter rief Stephan Hensel mehrfach die Polizei. Seinen Kindern soll Hensel daraufhin Peilsender umgehängt haben, was manche als psychologische Beeinflussung «gegen die Mama» verstanden wissen wollen. Im Spiegel-Interview sagt der Firmengründer Eugen Block dazu: «In Dänemark scheint es relativ leicht zu sein, einer Zehnjährigen einen Alarmknopf um den Hals zu hängen, was eine Katastrophe ist, finde ich. Und das noch mit dem Hinweis, wenn deine Mutter sich nähert, diesen Knopf zu drücken, obwohl die Mutter das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Das geht schon ganz schön komisch zu im Staate Dänemark.»

Compact-Magazin Ausgabe Januar 2026Compact-Magazin Ausgabe Januar 2026 – Jetzt hier bestellen!

Wie Barkay, der Kopf der Entführerbande und Komplize von «Olga», gearbeitet hat, lässt sich daran erkennen, dass er – nach jetzigem Wissensstand – im Herbst 2023 frei erfundene Gerüchte über Christina Blocks Ex-Mann konstruierte und gefälschte Dossiers an die verzweifelte Mutter weiterreichte. Der Vorwurf: Kinderpornographie! Wie aus den Ermittlungsakten hervorgeht, hatten die israelischen Spione ihr weisgemacht, der Ex-Gatte betreibe in seinem Haus auf Sylt «eine Art Bordell zum sexuellen Missbrauch Minderjähriger». Die Staatsanwaltschaft habe laut Zeit geprüft, ob da was dran sein könnte. «Die Antwort: nein.» Barkay weist im Verhör alle Schuld von sich: Er habe damals «einen russischen Hacker beauftragt, im Darknet zu stöbern», sagt er.

«Ich war das perfekte Opfer», sagt Christina Block vor Gericht. «Mit meiner Angst konnte man perfekt Geschäft machen.» Ihre Familie habe sich von Cyber Cupula, der israelischen Briefkastenfirma für Spezialaufträge, wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lassen. Deshalb gilt: Augen auf beim Geheimdienst-Plausch! Dieser Artikel erschien im COMPACT-Magazin 01/2026. Diese Ausgabe können Sie hier bestellen.

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Aufbruchsstimmung wie bei einer Totenmesse: Friedrich Merz

Aufbruchsstimmung wie bei einer Totenmesse: Friedrich Merz

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Aufbruchsstimmung wie bei einer Totenmesse: Friedrich Merz

Aufbruchsstimmung wie bei einer Totenmesse: Friedrich Merz

Neujahrsansprachen sind diese ritualisierte Form des staatlichen Räusperns, bei der man so tut, als hätte ein Teleprompter Gefühle und als ließe sich ein Land mit Kerzenlicht und Wortgirlanden regieren. Man sitzt da, am 1. Januar, noch halb im Raclette, und hört einen Kanzler, der klingt, als wolle er uns das Jahr wie ein schlecht gelauntes Fitnessprogramm verkaufen.

von Michael Münc

Augen zu und durch. Durchhalten, sagt er … als wäre Deutschland eine Wandergruppe im Nebel, die allerdings leider längst gemerkt hat, dass der Wegweiser abmontiert wurde und das Navi ausgefallen ist. Das Dumme daran ist, dass selbst das Wort „Durchhalten” in seinem Mund nicht nach Mut klingt, sondern nach Verwaltung des Scheiterns. Nicht Analyse, nicht Korrektur, nicht der Blick auf die ersten acht Monate und das, was man darin angerichtet oder eben unterlassen hat – sondern die Bitte um Geduld bis 2029, als sei die Zeit ein Sparschwein, das man nur lange genug schütteln muss.

Dabei spürt jeder, der noch einen Funken Realität hat, dass Zeit inzwischen der teuerste Rohstoff dieses Landes ist und dass die Politik ihn mit dem Gleichmut eines Kindes im Sandkasten verstreut. Das wirklich Unheimliche an dieser Neujahrsrede ist nicht das, was sie aussagt, sondern das, was sie konsequent nicht denkt. Kein Freiheitskern, kein Aufatmen, kein Satz, der nach Marktwirtschaft riecht, nach Entlastung, nach dem einfachen Gedanken, dass Menschen und Betriebe nicht dazu da sind, den Staat auf Pump zu finanzieren. Der Staat müsste sich wieder daran erinnern, wofür er eigentlich existiert. Stattdessen diese sterile Reformrhetorik, die immer dann auf die Bühne getragen wird, wenn die Wirtschaft schon klingt wie ein Motor mit Pleuellagerschaden.

Die Tür zum Ausgang verriegelt

Der “Herbst der Reformen” 2025, dieses schöne Versprechen, liegt irgendwo zwischen zwei neuen Regulierungen vergraben, ordentlich zugeschüttet, damit bloß nichts wächst und wurde zum Herbst der Enttäuschungen. Und während der Kanzler vom “Aufbruch” spricht, steigt für viele eher die Gewissheit, dass 2026 nicht der Beginn einer Wende wird, sondern die Fortsetzung eines Abwärtstrends, nur mit mehr Pathos und höheren Beiträgen. Man kann ein Land nicht zum Optimismus überreden, wenn man gleichzeitig die Rechnung erhöht und die Tür zum Ausgang verriegelt.

Und dannkommt der Trick, der inzwischen so abgenutzt ist, dass man ihn schon am Rascheln des Manuskripts erkennt: Wenn innen alles knirscht, wird außen die große Trommel geschlagen. Russland, Krieg, historische Verantwortung, Haltung. Schon soll der Bürger vergessen, dass im Alltag die Realität aus Abgaben, Bürokratie, Energiepreisen und einer Sozialmaschine besteht, die immer mehr frisst und immer weniger ausspuckt. Wer darauf hinweist, wird zum Zweifler erklärt, also zum Störenfried. Und Störenfriede sind in diesem neuen Stil der Staatskunst ungefähr so beliebt wie ein Steuerprüfer auf dem Kindergeburtstag. Man nennt das dann “Demokratie”, weil es Wahlen gibt, und man nennt es “zäh”, wenn die Mehrheit etwas anderes will als der Apparat. Und “unsere Demokratie” nennt man das, was das „Weiter so” gegen diesen Mehrheitswillen verteidigt. Es ist eine elegante Verdrehung.

Unhöflicher Widerspruch

Der Kanzler bittet um Vertrauen, während er gleichzeitig klarmacht, dass Widerspruch im Grunde unhöflich ist. Der Machtinstinkt, der da durchscheint, ist fast bewundernswert in seiner Nacktheit. Konservativ ist an diesem Konservativen vor allem die Liebe zum eigenen Amt.
Alles andere wird auf dem Altar der Koalitionsstabilität geopfert, gerne mit einer Demutspose in Richtung SPD, damit niemand auf die Idee kommt, dass man auch anders könnte. Man sieht den Kotau vor dem Schuldenetat, man sieht das Wegducken vor den großen Baustellen, und man hört dazu eine Sprache, die so tut, als sei das alles nur ein bisschen Gegenwind. Die Schulden werden zur “Investition” oder zum “Vermögen” umetikettiert, die Klimaregulierung zur höheren Moral, die Zwangsumverteilung zur Solidarität.

Am Ende wird aus einer Wirtschaft, die Wertschöpfung braucht, eine Kunstökonomie, die sich selbst besingt. Man produziert dann eben Kriegsgerät, füllt Fabrikhallen, hält Beschäftigung statistisch warm, und erklärt das zur neuen Vernunft. Dabei weiß jeder, dass Subventionen in ein Vakuum hinein keine Zukunft bauen, sondern nur Zeit kaufen. Zeit, die man dann wieder als Durchhalteparole verkauft, weil man keinen Plan hat, wie man aus dem Loch herauskommt, das man jeden Monat tiefer gräbt. Und dann dieser Satz: “Deutschland ist ein sicheres Land”. Er klingt inzwischen wie ein Fiebertraum, wenn Weihnachtsmärkte mit Betonblöcken aussehen wie befestigte Lager und wenn die Polizei zur Kulisse einer Normalität wird, die es offiziell immer noch geben soll – und wenn man sich fassungslos die Silvesternachstexzesse anschaut. Auch hier dasselbe Muster: Sprache als Tapete, damit man die Risse nicht sieht.

Hohle Rhetorik

Die Merkel Jahre haben die Statik beschädigt, Corona hat die Nerven zerschnitten, 2025 hat das Versprechen endgültig begraben, dass nach dem nächsten Wahlkampf endlich wieder Politik für das eigene Land gemacht wird. Jetzt haben wir einen Kanzler, der sich inszeniert, als müsse er das Land durch einen Sturm führen. In Wahrheit kreist er oft nur darum, wie man den Sturm als Begründung benutzt, um nicht über das eigene Versagen reden zu müssen. Aua, aua, aua! – weil man merkt, dass die Rede nicht der Anfang von 2026 ist, sondern die Quittung für 2025.

Wer sich selbst nicht analysiert, verlangt am Ende vom Bürger, die Analyse zu unterdrücken. Wer keine Reformen liefert, liefert hohle Rhetorik. Wer keine Entlastung wagt, fordert Verantwortung – allerdings natürlich immer von den anderen. Und wer das Land auf “Durchhalten” trimmt, sagt im Klartext: Ich habe keine Idee, nur eine Laufzeit, die ich irgendwie an der Macht überbrücken will. Doch wer glaubt, Deutschland könne bis 2029 einfach so weiterlaufen, der hält dieses Land für ein Abo auf Normalität, die nicht mehr existiert. Tatsächlich ist eine fragile Gesellschaft, vor allem ihr noch arbeitender Teil, die jeden Tag neu funktionieren muss, am Limit angelangt. 2026 lässt deshalb nicht hoffen, weil die Kanzler-Ansage eben nicht nach Kurswechsel klingt, sondern nach Fortsetzung des Gehabten: Gepflegt, seicht, machtversessen, zeitgeistkonform. Und genau deshalb so unerquicklich.

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Russland unter Schock: Reaktionen nach Drohnen-Massaker

Russland unter Schock: Reaktionen nach Drohnen-Massaker

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Russland unter Schock: Reaktionen nach Drohnen-Massaker

Russland unter Schock: Reaktionen nach Drohnen-Massaker

Nachdem die Ukraine am Neujahrstag bei einem Drohnen-Massaker auf unschuldige Zivilisten 24 Menschenleben ausgelöscht hat, steht Russland unter Schock. Als “besonders zynisch” und “abscheulich” werten russische Regierungsvertreter den Terroranschlag auf die Silvesterfeier im Gebiet Cherson und schwören Vergeltung. Marija Sacharowa zog Parallelen zu Verbrechen der ukrainischen Nazi-Kollaborateure und beschuldigte den Westen der Komplizenschaft.

von Ernst Fleischmann

Nach dem verheerenden ukrainischen Drohnenangriff auf ein Café im Gebiet Cherson meldeten sich viele russische Politiker und Regierungsvertreter auf Telegram zu Wort. Die Reaktionen fielen teilweise sehr emotional aus. Mehr als 24 Menschen wurden in der Silvesternacht durch ein durch offenbar besonders präparierte Drohnen ausgelöstes Feuerinferno aus dem Leben gerissen.

Der Anschlag ereignete sich kurz nach Mitternacht während einer Neujahrsfeier in dem kleinen Dorf Chroly an der Schwarzmeerküste. Laut dem Gebietsgouverneur fand die Attacke mit schwer löschbaren Brandsätzen fast zeitgleich mit dem Glockenschlag der Kremluhr am Spasskij-Turm statt.

Alexander Chinschtein, Gouverneur des russischen Grenzgebietes Kursk, zeigte sich fassungslos. Er schrieb: “Die ukrainische Junta hat ein weiteres Mal einen blutigen Beweis erbracht, dass ihr alles Menschliche fremd ist: In der Neujahrsnacht ein Café zu beschießen, in dem Menschen sich erholten und amüsierten. Wo Kinder anwesend waren. Diese ekelerregende Brutalität will einem schlicht nicht in den Kopf!”

Die Sprecherin des Außenministeriums der Russischen Föderation, Maria Sacharowa, schenkte der Angriffswaffe besondere Beachtung. Dies bewog Sacharowa zum Ziehen offensichtlicher geschichtlicher Parallelen: 

“Auf dieselbe Weise verbrannten Kollaborateure aus der Westukraine Menschen in dem weißrussischen Dorf Chatyn: Sie trieben die Menschen in Scheunen, die sie dann anzündeten. Und wer es aus diesen ins Freie schaffte, wurde erschossen. 

Heute sehen wir diese bestialische Handschrift beim Kiewer Neonazi-Regime: derselbe Hass, dieselbe Entmenschlichung in geometrischer Progression, dieselbe Schändung des Heiligen”,

fuhr Sacharowa fort. Mit klaren Worten beschuldigte die Diplomatin westliche Staats- und Regierungschefs der Komplizenschaft: 

“Heute werden den Präsidenten und Premierministern des kollektiven Westens auf den Frühstückstisch, zusammen mit Croissants und pochierten Eiern, auch Berichte darüber vorgelegt, wie die Milliarden ihrer Steuerzahler ausgegeben wurden: wie viele Geschenke zum Neuen Jahr damit erworben wurden, die man zum Mord an Zivilisten einsetzt; wie sie an der Vernichtung von Kindern teilgenommen haben.

“Wir klagen an – der Zersetzung der ukrainischen Staatlichkeit, die sich in eine Mordmaschine verwandelt hat! Dessen klagen wir all jene an, die die terroristischen Bastarde in der Ukraine sponsern! Wir klagen an – des Mordes an Kindern und der Vernichtung von Zivilisten! Wir klagen an!”

Die Sprecherin des russischen Föderationsrates, Walentina Matwijenko, bezeichnete den Angriff des ukrainischen Militärs auf Zivilisten als absolute moralische Abscheulichkeit und erklärte, dass die Vertreter des Kiewer Regimes keine politische Zukunft haben sollten. Sie schrieb:

“Wir haben es hier mit einer absoluten moralischen Abscheulichkeit zu tun. Mit Wesen, denen jegliche Verbindung zu dem inneren moralischen Gesetz fehlt, mit dem Gott den Menschen ausgestattet hat. Und die daher keinerlei moralisches Recht haben, in einer normalen Gesellschaft die Macht zu vertreten und die Unterstützung des Volkes zu beanspruchen. Umso mehr dürfen sie keine politische Zukunft haben.”

Laut Matwijenko gebe es keine Rechtfertigung für den Zynismus und die bestialische Grausamkeit der Kiewer Führung, die in der Silvesternacht die Entscheidung getroffen habe, unbewaffnete Menschen zu töten. Sie betonte:

“Sie wussten genau, dass sich dort friedliche Urlauber und Familien mit Kindern befanden, und haben bewusst angegriffen.”

Tsarjow: Neujahrsbankett in drei Wellen angegriffen

Laut Ex-Radaabgeordnetem und Kenner der Region Oleg Zarjow befanden sich zum Zeitpunkt des ersten Angriffs etwa 100 Personen im Restaurant. Es handele sich um ein gemischtes Publikum, wobei es unter den Anwesenden keine hohen Beamten oder auffällig hochrangigen Militärs gab. Manche waren aus anderen Städten Russlands zugereist. Eine Liste der Opfer sei noch nicht erstellt worden, da viele Tote bis zur Unkenntlichkeit verbrannt seien. Tsarjow bestätigte auch, dass Kinder unter den Opfern waren. 

Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass sich unter den Gästen auch Militärangehörige befunden haben – die Region liege an der Front –, aber aus den Aussagen der Überlebenden, die derzeit befragt würden, gehe hervor, dass es sich nicht um hochrangige Offiziere gehandelt habe.

Zeugenaussagen zufolge verfehlte die erste Sprengdrohne ihr Ziel und fiel neben dem Café herunter. Dann folgte ein Angriff mit Munition mit treffenden Elementen (Kartätschen): Der Raum und die darin befindlichen Menschen wurden buchstäblich mit kleinen Splittern durchsiebt. Der dritte Angriff erfolgte mit einer Thermomischung, berichtet Zarjow – “die Temperatur war so hoch, dass viele bis zur Unkenntlichkeit verbrannten; anhand einiger Überreste lässt sich nur anhand der Größe erkennen, dass es sich um ein Kind handelt.”

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Top 10 der meistgesehenen Kla.TV-Sendungen 2025

Erfahren Sie hier, welche Themen und Sendungen die Menschen 2025 am meisten bewegte, angefangen beim Freimaurer-Kult über rituelle Gewalt, genverändernde Impfspritzen, gesundheitsschädliche Strahlung bis hin zu Anti-Kriegsliedern und vielem mehr. Auch dieses Jahr hatten wir wieder alles dabei: Wir präsentieren die Top 10 der beliebtesten Kla.TV-Sendungen 2025!
FPÖ-Kickl präsentiert Radiosender für Patrioten: „2026 wird das Jahr von ‚AUSTRIA FIRST‘!“

FPÖ-Kickl präsentiert Radiosender für Patrioten: „2026 wird das Jahr von ‚AUSTRIA FIRST‘!“

FPÖ-Kickl präsentiert Radiosender für Patrioten: „2026 wird das Jahr von ‚AUSTRIA FIRST‘!“

Mit dem Start von AUSTRIA FIRST erweitert die FPÖ ihr Medienangebot um ein eigenes 24-Stunden-Onlineradio. Der Sender soll Musik, Nachrichten und Live-Formate bündeln und ein alternatives Angebot zu etablierten Medien schaffen. Parteichef Herbert Kickl spricht von einem Patriotenradio für Hörer, die Österreich im Herzen tragen. Empfangen wird AUSTRIA FIRST über Website und App, mit moderierten Sendestrecken und Nachrichten zur vollen Stunde. Der Sendestart markiert einen weiteren Schritt im Ausbau des freiheitlichen Medienhauses mit klarer programmatischer Ausrichtung.

Basierend auf einer ots-Presseaussendung der FPÖ

„Mein Land – mein Radio!“, heißt es ab dem 17. Jänner 2026. Die FPÖ startet im Rahmen ihres traditionellen Neujahrstreffens das neue Onlineradio „AUSTRIA FIRST“. FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Herbert Kickl: „Dieser Sender wird Österreichs erstes Patriotenradio: ein eigener Sender für all jene, die Österreich im Herzen tragen – vollgepackt mit guter Musik und echten Nachrichten statt linker Meinungsmache, wie wir sie aus den Systemmedien kennen. Ich freue mich darauf, in Klagenfurt den Startschuss für dieses Projekt geben zu können und wünsche allen Hörern schon jetzt viel Vergnügen mit ‚AUSTRIA FIRST‘. Reinhören zahlt sich auf jeden Fall aus!“

Das Internetradio wird über www.austriafirst.at oder über die „AUSTRIA FIRST“-App empfangbar sein. Es ist der nächste logische Erweiterungsschritt des freiheitlichen Medienhauses, erklärte Kickl: „Mit FPÖ-TV haben wir vor mittlerweile 14 Jahren begonnen – mit einem Beitrag pro Woche. Mittlerweile erreicht FPÖ-TV über all seine Kanäle mehr als 2,4 Millionen Österreicher.

Die unterschiedlichen Formate – von der Übertragung der Parlamentsreden der freiheitlichen Abgeordneten über Reportagen und Studiotalks, bis hin zu Podcasts, Interviews und Live-Übertragungen von Großveranstaltungen – erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das freiheitliche Medienhaus legt dabei eine Professionalität an den Tag, die im Parteienspektrum europaweit einzigartig ist. Mit ‚AUSTRIA FIRST‘ steigen wir jetzt auch in den Radiosektor ein.“

„AUSTRIA FIRST“ sendet rund um die Uhr und bietet neben live moderierten Sendestrecken in der Früh, zu Mittag und am späten Nachmittag auch umfassende, für Österreich relevante Nachrichten zur vollen Stunde sowie Journale morgens, mittags und abends. Mehr über „AUSTRIA FIRST“ gibt es online unter www.austriafirst.at.

Wahrnehmungen des Klimawandels

Wahrnehmungen des Klimawandels

Roger Caiazza, Pragmatic Environmentalist of New York

Ich wollte diesen Beitrag schon seit langem schreiben, weil ich denke, dass es einen wichtigen Unterschied beim Klimawandel gibt, der möglicherweise durch die Reduzierung der Treibhausgasemissionen beeinflusst werden könnte, der jedoch allgemein nicht anerkannt ist. Ich habe diesen Artikel verschoben, weil ich nicht versuchen wollte, den treibenden Faktor für meine Besorgnis zu erklären – ozeanische und atmosphäre Oszillationen. Andy May ist Petrophysiker und betreibt einen Klimablog, in dem kürzlich 14 Artikel über Atmosphären-Oszillationen veröffentlicht worden sind, die ich in diesem Beitrag verwendet habe.*

[*Einige der für uns interessantesten Beiträge aus dieser Reihe gibt es in deutscher Übersetzung. Sie sind unten verlinkt. A. d. Übers.]

Ich bin überzeugt, dass die Umsetzung der Netto-Null-Vorgaben des New York Climate Leadership & Community Protection Act (Klimagesetz) mehr Schaden als Nutzen bringen wird, wenn das zukünftige Stromsystem aufgrund von Risiken hinsichtlich Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit ausschließlich auf Wind, Sonne und Energiespeicherung setzt. Darüber hinaus vertrete ich die unorthodoxe Ansicht, dass unser Verständnis der Ursachen des Klimawandels nicht ausreichend ist, um den Gedanken zu stützen, dass die Reduzierung der Treibhausgasemissionen eine sinnvolle Politik darstellt. Ich bin seit fast 50 Jahren als Meteorologe tätig, war zertifizierter beratender Meteorologe und habe einen Bachelor- und Master-Abschluss in Meteorologie. Die in diesem Beitrag geäußerten Meinungen reflektieren nicht die Position meiner früheren Arbeitgeber oder anderer Organisationen, mit denen ich in Verbindung stand, sondern sind ausschließlich meine eigenen.

Hintergrund

Wetter und Klima werden oft verwechselt. Laut dem National Ocean Service der National Oceanic and Atmospheric Administration reflektiert „das Wetter die kurzfristigen Bedingungen der Atmosphäre, während das Klima das durchschnittliche tägliche Wetter über einen längeren Zeitraum an einem bestimmten Ort ist“. Weiter heißt es: „Das Klima ist das, was man erwartet, das Wetter ist das, was man bekommt.“

Der klimatologische Durchschnitt wird standardmäßig über 30 Jahre berechnet. Es ist wichtig zu verstehen, dass Programme wie die Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Klimagesetz darauf abzielen, die globale Erwärmung über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren zu verringern. Aussagen, die darauf hindeuten, dass selbst bei einer aggressiven Reduzierung der Treibhausgase die Temperatur aufgrund der Trägheit des Klimasystems noch 20 bis 30 Jahre lang steigen wird, basieren auf der Prämisse, dass der Regler für das Klima ist.

Ich höre oft und habe selbst bemerkt, dass „die Winter nicht mehr so sind wie früher“ und dass sich die Blätter später als früher verfärben. Das Ziel dieses Artikels ist es, zu zeigen, dass es Klimaschwankungen mit Zeiträumen von mehr als 30 Jahren gibt, die wahrscheinlich diese wahrgenommenen Beispiele für den Klimawandel verursachen. Ich werde jedoch zeigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen diesen Beobachtungen und dem Wert des Klimagesetzes als potenziellem Grund für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Hoffnung gibt, diese Beobachtungen zu ändern.

Analyse von Klima-Oszillationen

Anfang dieses Jahres veröffentlichte Andy May 14 Artikel über Klimaschwankungen in den Ozeanen und der Atmosphäre. Ich halte seine Analyse für bemerkenswert, ist sie doch datengestützt. Die Grundlage seiner Analyse bilden Artikel, die beobachtete Veränderungen in den Ozeanen und der Atmosphäre beschreiben, und keine modellierten Simulationen. Angesichts der Komplexität der Wechselwirkungen zwischen Ozeanen und Atmosphäre und des geringen Verständnisses ihrer Zusammenhänge ist es nicht sinnvoll, modellierte Simulationen als glaubwürdig anzunehmen.

Seine Artikel liefern überzeugende Beweise dafür, dass jede der 14 Schwankungen natürlichen Ursprungs ist. Ich glaube, dass seine Arbeit ausreichende Beweise dafür liefert, dass „jede Schwankung natürlich ist und bereits seit der vorindustriellen Zeit oder sogar noch früher auftritt und somit eine natürliche und keine zufällige Variabilität darstellt“. Dies ist wichtig im Hinblick auf Behauptungen, dass die Reduzierung der Treibhausgasemissionen Auswirkungen auf die globalen Temperaturen haben wird.

Mays Arbeit besteht aus einer statistischen Regressionsanalyse der über viele Jahre beobachteten Merkmale in den Ozeanen und der Atmosphäre. Er verwendet den globalen Datensatz der Mitteltemperatur von HadCRUT5, der vom IPCC zur Verfolgung der globalen Erwärmung in seinen Analysen verwendet wird. May macht folgende Einschränkung zu seiner Arbeit:

Letztendlich handelt es sich um eine Regressionsanalyse zur Vorhersage von HadCRUT5 mit Klimaschwankungen, um zu versuchen, die Klimaschwankungen zu erkennen, die am besten mit der „globalen Erwärmung” korrelieren. Dies ist kein Klimamodell, es ist kein Versuch, ein Klimamodell zu erstellen, es ist lediglich eine statistische Übung. Statistiken und statistische Analysen sind kein Beweis für irgendetwas, sie sind nicht einmal wissenschaftliche Analysen, sondern lediglich nützliche Werkzeuge, um Datensätze zu sortieren. Genauso wie KI nicht intelligent ist, ist Statistik keine Wissenschaft, aber beide sind nützliche Werkzeuge.

Klima-Oszillationen

Mays Arbeit umfasste die folgenden Beiträge [von denen einige in deutscher Übersetzung verfügbar sind; Link ist angegeben. A. d. Übers.]:

In „Climate Oscillations 1: The Regression stellt May die folgende Tabelle zur Verfügung, in der die ozeanischen und atmosphärischen Schwankungen aufgeführt sind, die er in seiner Artikelserie berücksichtigt hat. Für jede dieser Schwankungen führte er eine statistische Regressionsanalyse durch. Die ersten sieben Schwankungen korrelierten mit der anhand von HadCRUT5 gemessenen GMST. May weist darauf hin, dass „HadCRUT5 nicht repräsentativ für das globale Klima ist, sondern lediglich eine Durchschnittstemperatur darstellt”. Dennoch ist sie der wichtigste Parameter für den Klimawandel. In der Begründung zum Klimagesetz werden Klimawandel und globale Erwärmung synonym verwendet.

May Tabelle 1: Liste der in dieser Reihe diskutierten und analysierten Klimaschwankungen. Die ersten acht Schwankungen sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Modellierung von HadCRUT5 aufgeführt, die restlichen sechs wurden nicht in das Modell aufgenommen. Die Links in dieser Tabelle funktionieren nicht. Um die Liste in einer Tabelle mit funktionierenden Links anzuzeigen, kann man sie von hier herunterladen.

Wahrnehmungen des Klimawandels

Ich werde nicht jeden Beitrag in diesem Artikel besprechen, sondern einige der Schwankungen beschreiben. Wenn Sie die Artikel lesen möchten und sich mit einer Zusammenfassung von Perplexity KI zufrieden geben, habe ich eine Rezension seiner Arbeit erhalten. Darin heißt es:

Die Reihe beginnt mit einer grundlegenden Regressionsanalyse, die vierzehn wichtige Klimaschwankungen nach ihrer statistischen Korrelation mit der globalen Temperatur von HadCRUT5 einstuft. Die Analyse von May zeigt, dass die drei wichtigsten Schwankungen – die Atlantische Multidekadische Oszillation (AMO), der Warmpool der westlichen Hemisphäre (WHWP) und der südliche Ringmodus (SAM) – zusammen 77 % der HadCRUT5-Variabilität seit 1950 erklären. Diese Erkenntnis steht in direktem Widerspruch zur Charakterisierung dieser Schwankungen durch den IPCC als unvorhersehbare „interne Variabilität” mit minimalem Einfluss über einen Zeitraum von wenigen Jahren hinaus.

Die Atlantische Multidekadische Oszillation (AMO) hat den bedeutendsten Einfluss auf die globale mittlere Temperatur (GMST). Es gibt mehrere Definitionen, die auf unterschiedlichen Messungen basieren. Beispielsweise verwenden Gray et al. trendbereinigte Rohdaten aus Baumringmessungen, um „eine starke und regelmäßige 60- bis 100-jährige Variabilität der Meerestemperaturen (SST) im gesamten Becken (0–70° N) des Nordatlantiks zu belegen, die seit fünf Jahrhunderten anhält”.

Der allgemeine Ansatz von May ist einfach. Abbildung 4 zeigt die GMST unter Verwendung der HadCRUT 5-Daten und den AMO-Parameter auf der Grundlage der HadSST 4.1-Daten. Es ist offensichtlich, dass die beiden Parameter gut übereinstimmen. May verwendete eine Regressionsanalyse, um die Stärke des Zusammenhangs aufzuzeigen. Man beachte die in diesem Diagramm dargestellten Schwankungen der globalen Temperatur seit 1850. Die erste Herausforderung für Befürworter der These, dass der Treiber des Klimawandels CO₂ ist besteht darin, dass anerkannt ist, dass CO₂ erst seit 1950 Einfluss auf die globale Erwärmung hat. Was ist also in der Vergangenheit davor geschehen, um die beobachteten Schwankungen zu verursachen? Ich halte es nicht für sinnvoll zu behaupten, dass alle natürlichen Faktoren, die vor 1950 Schwankungen verursacht haben, aufgehört haben und die globale Erwärmung seitdem vollständig von CO₂ abhängig ist, aber genau dieses Argument wird von den Befürwortern des Klimaschutzgesetzes verwendet.

May Abbildung 4: HadSST- und HadCRUT-Temperaturanomalien ohne Trend gemeinsam dargestellt. Beide Anomalien stammen ursprünglich aus dem Zeitraum 1961–1990, basieren jedoch auf ihren jeweiligen linearen Trendwerten nach der Methode der kleinsten Quadrate. Diese Darstellung ist eine Aktualisierung von Abbildung 2 in (May & Crok, 2024).

May schreibt:

Der Grund für das 60- bis 70-jährige Muster der AMO-SST ist unbekannt, aber laut Gray et al. reicht es bis ins Jahr 1567 n. Chr. zurück, sodass es sich um eine Art natürliche Schwankung handelt. Einige vermuten, dass es sich um eine Folge der thermohalinen Zirkulation im Nordatlantik oder um eine „Kombination aus natürlichen und anthropogenen Einflüssen während der historischen Ära” handelt. (Mann, Steinman & Miller, 2020). Diese Vorstellungen sind zwar interessant, aber spekulativ. Wenn die Oszillation seit 1567 besteht, ist es zudem unwahrscheinlich, dass sie durch menschliche und Aerosolemissionen verursacht wird.

Die AMO weist in allen statistischen Analysen die beste Korrelation mit der GMST auf. In Kombination mit zwei weiteren Schwankungen – dem Warmpool der westlichen Hemisphäre (WHWP) und dem südlichen Ringmodus (SAM) – erklären diese drei 77 % der HadCRUT5-Variabilität seit 1950.

Die Western Hemisphere Warm Pool Area (WHWP) ist ein Gebiet mit ungewöhnlich warmem Meerwasser, das sich vom östlichen Nordpazifik (westlich von Mexiko, Mittelamerika und Kolumbien) bis zum Golf von Mexiko, zur Karibik und während des Höhepunkts des WHWP im August und September weit in den Atlantik hinein erstreckt. Da dieses Gebiet für die Entstehung von Hurrikanen wichtig ist, sind die Stärke und Ausdehnung des Warmwasserpools von Bedeutung. May weist darauf hin, dass die WHWP in Kombination mit der Antarktischen Oszillation oder dem südlichen Ringmodus und der AMO die GMST gut vorhersagen. Er kommt zu dem Schluss: „Dies deutet darauf hin, dass die Zirkulationsmuster im Nordatlantik und in der südlichen Hemisphäre sehr gut mit den globalen Klimatrends korrelieren und möglicherweise irgendwo dazupassen, aber sie müssen sich die Bühne mit diesen natürlichen Oszillationen teilen.“

Der südliche Ringmodus/die Antarktische Oszillation (AAO) ist definiert als die Differenz zwischen dem zonalen (d. h. ost-westlichen oder zirkumpolaren) Luftdruck auf Meereshöhe zwischen 40°S und 65°S. Dieser Parameter hat einen starken Einfluss auf das globale Klima und kann das Wetter in der nördlichen Hemisphäre beeinflussen (Lin, Yu & Hall, 2025), insbesondere das Wetterphänomen „Warm Arctic-Cold Eurasian”, das viele extreme Winterwetter-Ereignisse verursacht. Die AAO beeinflusst auch den indischen Sommermonsun und andere Wetterphänomene in Ostasien.

Synthese

Der letzte Artikel der Reihe, „Climate Oscillations 12: The Causes & Significance”, befasste sich mit der Behauptung der Befürworter des Klimagesetzes, dass „Ozean- und Atmosphären-Oszillationen zufällige interne Variabilitäten auf klimatischen Zeitskalen sind, mit Ausnahme von Vulkanausbrüchen und menschlichen Emissionen”. May erklärt:

Dies ist eine Behauptung des IPCC, als er die Atlantische Multidekadische Oszillation (AMO) in Atlantische Multidekadische Variabilität (AMV) und die PDO in PDV umbenannte, und so weiter. AR6 (IPCC, 2021) stellt ausdrücklich fest, dass die AMO (oder AMV) und die PDO (oder PDV) „auf Zeitskalen von mehr als einigen Jahren nicht vorhersagbar sind” (IPCC, 2021, S. 197). Der Hauptgrund für diese Aussage und die Schlussfolgerung ist, dass diese Oszillationen nicht durch externe „Antriebe” beeinflusst werden, abgesehen von einem geringen Einfluss durch den Menschen und Vulkanausbrüche, dass sie diese Oszillationen nicht modellieren können, mit der möglichen Ausnahme der NAM und SAM (IPCC, 2021, S. 113-115). Dies ist natürlich ein Zirkelschluss, da die IPCC-Modelle nie durch genaue Vorhersagen des zukünftigen Klimas validiert wurden und sie außerdem einige grundlegende Annahmen treffen, die einfach nicht wahr sind.

An dieser Stelle sei daran erinnert, dass selbst geringe Schwankungen der einfallenden Strahlung große Auswirkungen auf das Klima haben. Die Milankovitch-Theorie ist die am weitesten verbreitete Erklärung für die Vereisung. Sie besagt, dass Schwankungen in der Erdumlaufbahn und der Neigung der Erdachse zu Veränderungen in der Sonneneinstrahlung führen, die Klimaschwankungen verursachen, die stark genug sind, um kontinentale Gletscher entstehen zu lassen.

Mays Analyse findet Zusammenhänge zwischen ähnlich kleinen externen Schwankungen, die mit den globalen Temperaturen korrelieren. Es ist jedoch zu beachten, dass Befürworter von CO als Kontrollknopf alle Klimafaktoren außer dem Treibhauseffekt außer Acht lassen. May erklärt:

Schließlich stehen Oszillationen im Widerspruch zu anthropogenen Treibhausgasemissionen als dominierende Ursache des Klimawandels. Treibhausgasemissionen oszillieren nicht, sondern haben in letzter Zeit nur mit der Zeit zugenommen. Daher werden wir den Zusammenhang zwischen Sonnen- und Orbitalzyklen und den Klimaschwankungen untersuchen. Wie Scafetta und Bianchini (2022) festgestellt haben, gibt es einige sehr interessante Korrelationen zwischen der Sonnenaktivität und den Planetenbahnen einerseits sowie den Klimaveränderungen auf der Erde andererseits.

Der letzte Artikel von May beschreibt mehrere beobachtete Oszillationen, darunter eine Periode von etwa 64 ± 5 Jahren (Wyatt et al., 2012). Nathan Mantua und Kollegen (Mantua et al., 1997) identifizierten Klimaverschiebungen im 20. Jahrhundert, die zu einer großen multidekadischen Klima-Oszillation von 22 bis 30 Jahren führen, und es gibt kürzere beobachtete Oszillationen von 2, 5, 5 und 9 Jahren. Man beachte, dass es auch andere Zyklen gibt, die länger sind als diese.

Von besonderem Interesse ist die ~64-jährige Oszillation. Marcia Wyatts Stadionwellen”-Hypothese zeigt, dass eine Reihe globaler und regionaler Klima-Indikatoren über einen Zeitraum von etwa 64 Jahren variieren. Wyatt erklärt:

„Stadionwelle“ ist ein bildlicher Begriff für eine Hypothese zur multidekadischen Klimavariabilität. Die sequenzielle Ausbreitung einer „Zuschauerwelle“ von einem Bereich der Sportfans zum nächsten in einer Sportarena – also eine „Stadionwelle“ – ist analog zur Prämisse der Klimastadion-Wellenhypothese. Auch hier handelt es sich um die sequenzielle Ausbreitung eines Signals. Im Falle der Klimastadionwelle erfolgt die Ausbreitung sequenziell über Ozeane, Eis und atmosphärische Systeme. Der Schlüssel zur Signalausbreitung ist das Netzwerk oder kollektive Verhalten – ein Merkmal, das in natürlichen und künstlichen Systemen allgegenwärtig und ein Produkt von Zeit und Selbstorganisation ist.

Ich betrachte das Klima in erster Linie als ein Produkt des Klimastadion-Wellenzyklus‘ plus Beiträge anderer Schwingungen. Mai erklärt:

Wenn wir „globalen Klimawandel” wie der IPCC als die beobachteten Veränderungen der globalen mittleren Temperatur (GMST) in HadCRUT5 oder BEST definieren, dann sind die Oszillationen, die am besten korrelieren, die AMO und die globale mittlere Meerestemperatur (SST), wie in Abbildung 2 dargestellt. Keine der anderen Oszillationen korreliert gut mit der GMST.

In Abbildung 2 ist die graue Kurve eine 64-jährige Kosinusfunktion. Sie passt zu den Daten des 20. Jahrhunderts, weicht jedoch um 2005 und vor 1878 deutlich ab. Die frühe Abweichung könnte auf schlechte Daten zurückzuführen sein, da die Temperaturdaten des 19. Jahrhunderts sehr schlecht sind, siehe Abbildung 11 in (Kennedy et al., 2011b & 2011). Probleme mit der Datenqualität bestehen auch heute noch, spielen jedoch eine weitaus geringere Rolle. Die Abweichung nach 2005 ist wahrscheinlich real und könnte durch eine Kombination der beiden folgenden Faktoren verursacht worden sein:

1. Vom Menschen emittierte Treibhausgase.

2. Der gesamte AMO-/Welt-SST-/GMST-Zeitraum ist länger und/oder komplexer, als wir anhand von Daten aus nur 170 Jahren erkennen können.

Wahrscheinlich handelt es sich um eine Kombination aus beidem. Wie von Scafetta und Stefani diskutiert, ist bekannt, dass es Klima-, Orbital- und Sonnenzyklen gibt, die länger als 170 Jahre dauern. Die Tatsache, dass ich alle in Abbildung 2 dargestellten Aufzeichnungen trendbereinigen musste, bestätigt dies. Bemerkenswert ist auch, dass der ENSO-ONI-Trend seit 2005 rückläufig ist, wie im letzten Beitrag gezeigt wurde. Das Gleiche gilt für den aktuellen PDO-Trend. Alle nennenswerten Schwankungen sind nicht synchronisiert, unabhängig davon, ob es sich um Telekonnektionen handelt oder nicht. Der Klimawandel ist kein einfaches Thema. Die Trends in Abbildung 2 sind das Ergebnis komplexer Kombinationen von Gravitationskräften und Telekonnektionen (Scafetta, 2010), (Ghil et al., 2002) und (Stefani et al., 2021).

Diskussion

May gibt eine prägnante Zusammenfassung des potenziellen menschlichen Einflusses, der vom Staat New York nie berücksichtigt worden ist:

Ob die globale Erwärmung ein Problem darstellt oder nicht, ist umstritten, aber es ist eine Tatsache, dass sich die Welt erwärmt, und einige sind darüber besorgt. Was ist die Ursache für die Erwärmung? Handelt es sich um eine natürliche Erwärmung nach den kalten Wintern der Kleinen Eiszeit? Wird sie durch menschliche Emissionen verursacht? Die meisten der in diesem Beitrag untersuchten natürlichen Oszillationen von Ozean und Atmosphäre werden in aktuellen globalen Klimamodellen nicht richtig modelliert (manche sagen, überhaupt nicht modelliert) (Eade et al., 2022). Der IPCC-AR6-Bericht räumt ein, dass das AMO-Signal (sie nennen es „AMV“) in den CMIP6-Klimamodellen sehr schwach ist, insbesondere auf Seite 506:

„Allerdings ist das Vertrauen in die geschätzte Größe des menschlichen Einflusses gering. Das begrenzte Vertrauen lässt sich in erster Linie durch die Schwierigkeiten bei der genauen Bewertung der Modellleistung bei der Simulation von AMV erklären.“ (IPCC, 2021, S. 504)

Mit anderen Worten: Die Modelle, die Untergangsszenarien vorhersagen und als Begründung dafür dienen, dass wir die Treibhausgasemissionen in New York reduzieren müssen, sagen die Schwankungen, die am besten mit den globalen Temperaturen korrelieren, nicht genau voraus. Wenn man diese Beziehung nicht modellieren kann, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Temperaturprognosen für die Zukunft zutreffend sind, gleich null.

Darüber hinaus führen die Präsentationen der NYSERDA bei Tagungen die jüngsten extremen Wetterereignisse durchweg auf den Klimawandel zurück. Vielleicht werde ich eines Tages erklären, warum ich denke, dass dies völlig realitätsfern ist und nur dazu dient, die These zu untermauern, dass eine existenzielle Bedrohung besteht. In der Zwischenzeit hat Roger Pielke Jr. diese Argumentation und diejenigen, die sie ständig verwenden, kürzlich auseinandergenommen. Er weist darauf hin, dass dieser Ansatz „im Widerspruch zu den Begrifflichkeiten, Rahmenbedingungen und Bewertungen des IPCC und der breiten Forschungsgrundlage steht, auf der die Arbeit des IPCC basiert“. Ich empfehle seinen Artikel nachdrücklich als eindeutigen Beweis dafür, dass die Hochul-Regierung sich willkürlich die „Wissenschafts“-Rosinen herauspickt, die zu ihrer These passen.

Schlussfolgerung

Der Zweck dieses Artikels war es zu erklären, warum anekdotische „Beweise” für den Klimawandel nichts weiter sind als die Erkenntnis, dass es Wetterzyklen gibt, die derzeit eine Erwärmung zeigen. Das bedeutet nicht, dass es schlüssige Beweise dafür gibt, dass anhaltende Treibhausgasemissionen unweigerlich zu einem Anstieg der globalen Temperaturen führen werden. Es gibt überwältigende Beweise dafür, dass sich der aktuelle Erwärmungszyklus irgendwann umkehren wird. Das bedeutet nicht, dass Treibhausgasemissionen kein Faktor sind, sondern dass sie nur eine Nebenrolle spielen und nicht der Haupttreiber sind. In Verbindung mit der Tatsache, dass die Treibhausgasemissionen von New York im Vergleich zu den globalen Emissionen so gering sind, dass wir die globalen Emissionen nicht wesentlich beeinflussen können, bedeutet dies, dass die Reduzierung von Treibhausgasemissionen zum „Schutz des Klimas“ ein sinnloses Unterfangen ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/28/climate-change-perceptions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wahrnehmungen des Klimawandels erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.