Kategorie: Nachrichten
Wenn dir das Wetter nicht passt, verklage einfach eine westliche Firma auf Schadenersatz. Denn irgend ein „CO₂“ von denen wird daran schon schuld sein.
Helmut Kuntz
Die Klimahysterie kommt bei uns trotz, oder vielleicht wegen dem Rückzug der USA daraus, so richtig in Fahrt. Dem bei uns überbordendem, Links-GRÜNem Zeitgeist ist es zwischenzeitlich gelungen, diese Klimahysterie sowohl im Land, wie auch von den UN und der EU ausreichend in Gesetze und einen Green Deal zu gießen und damit klagbar zu machen. Stellt man das richtig an, lässt sich mit Klimaklagen Geld verdienen, weshalb daran partizipieren wollende NGOs aus dem Boden schießen.
Der mediale Komplex im Hysteriemodus
Unsere „Qualitätsmedien“ finden es geradezu vorbildlich, wenn westliche Firmen wegen „Klimaschäden“ leiden müssen und bieten NGOs, welche diese Ansicht vertreten, deshalb gerne eine Plattform [1]:
FR vom23.01.2026: Klimaklagen gegen deutsche Konzerne: „Recht kann helfen, extreme Machtgefälle auszugleichen“
Klimareferentin Karin Zennig über die Klage pakistanischer Bäuerinnen und Bauern gegen deutsche Konzerne und den Weg hin zu Klimagerechtigkeit. Ein Interview.
Millionen Menschen haben durch die Fluten in Pakistan ihre Lebensgrundlagen verloren. Nun fordern pakistanische Bäuerinnen und Bauern vor dem Heidelberger Landgericht Schadensersatz von RWE und Heidelberg Materials – und stellen damit die Frage, ob aus Klimaschäden rechtliche Verantwortung folgt.
Was bedeutet das konkret?
In der von uns unterstützten Klage geht es um bereits eingetretenen Schaden und um Entscheidungen, die über Jahrzehnte hinweg getroffen wurden. Für einen Zeitraum seit 1965 machen wir RWE und Heidelberg Materials dafür verantwortlich, wissentlich Profite über Klimaschutz gestellt zu haben. Diese Entscheidungen sind gefallen, der Schaden ist eingetreten – und dafür müssen sie Verantwortung übernehmen.
Inzwischen erreichen Klimaklagen Dimensionen, FR vom 18.01.2026 [2]: Seit 1986 werden weltweit Klimaklagen erfasst, und die Fallzahlen wachsen kontinuierlich: Bis Ende 2024 wurden 2967 Verfahren in fast 60 Ländern registriert. 226 neue Fälle kamen allein im Jahr 2024 hinzu, 164 davon in den USA, berichtet das Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment.
„Klima-Fachpersonen“ sind seit Längerem ebenfalls auf diesen lukrativen Zug aufgesprungen. Herausragend dafür das Beispiel des zum Klimahysterie-Papst mutierten Harald Lesch, der einst bei Illner sagte: „Sie müssen sich nicht mal mehr warm anziehen im Winter, so warm wird’s … müssen wir von der Kohlenstoffemissionen herunterkommen. Wenn das nicht gelingt, brauchen wir uns keine Gedanken mehr zu machen, wie die politischen Verhältnisse in absehbarer Zeit sein werden, denn die klimatischen Verhältnisse werden so drastisch werden, dass wir uns also wirklich nicht mehr warm anziehen müssen. Denn es wird so warm werden …
Dabei die (angeblichen) Klimawandelschäden und die „Klima-Erbsünde“ des Westens so schauspielerisch gekonnt moralisch triefend darstellen, dabei Tatsachen passend verdrehen, kann wohl kein anderer: [4] Die unfaire Wahrheit hinter der Erderwärmung | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
Man könnte danach wirklich glauben, dass die Erde zu den früheren, mit Hungersnöten und extremsten Unwettern „gesegneten“ Zeiten das reinste Wetterparadies war.
Selbstverständlich kommen die vielen Segnungen durch das inzwischen zum großen Glück etwas wärmer gewordene Klima, welches anstelle von damals beständig hungernden, bis teils verhungernden, eine Milliarde vor der Industrialisierung nun
8 Milliarden Menschen gut ernähren kann, in seinem Vortrag nicht vor.
Auch nicht, dass das überall postulierte „Klimaproblem“ – also eine stetige Verschlimmerung der schon immer auftretenden Wetterextreme – in Wirklichkeit gar nicht existiert (sondern von den „Experten“ nur simuliert wird):
Bild 3 Anteil von „Klimamortalität“. Da es sich um die Gesamtmortalität handelt, ist nur die wesentlich geringere Verschlimmerung relevant (falls es überhaupt schlimmer geworden ist)
Die ominöse „Klimaschuld“ des reichen Westens
Leider gehen dabei auch Darstellungen von Fachpersonen, welche das Klimathema realistisch betrachten, vollkommen unter.
Zum Beispiel zeigt Prof. Em. Ganteför in einem seiner vielen Videos zum Klimawandel ([3] Prof. Em. Ganteför Klima: Sind wir schuld?| Grenzen des Wissens (bei 3:20)), dass der Westen aus physikalischen Gründen gar keine „Klimaschuld“ hat, seitdem man anhand von Messungen weiß, dass die Verweilzeit des anthropogenen CO₂ in der Atmosphäre lediglich wenige Jahrzehnte beträgt.
Bild 4 Atmospheric14C, New Zealand and Austria. The New Zealand curve is representative for the Southern Hemisphere, the Austrian curve is representative for the Northern Hemisphere. Atmospheric nuclear tests almost doubled the concentration of 14C in the Northern Hemisphere. Quelle: Bomb pulse – Wikipedia
Damit sind aber die vom reichen Westen vor 1950 verursachten Emissionen – und das sind die, welche angeblich eine noch heute geltende „Klimaschuld“ erzeugt haben -, bereits in den CO₂-Senken verschwunden und damit nicht mehr wirksam.
Obwohl diese Verweilzeitmessung eindeutig ist, behaupten Herr Lesch, aber auch die „Klima-Fachperson“ Mojib Latif kürzlich in einem Interview der Nordbayerischen Nachrichten, dass die anthropogene CO₂-Verweildauer bis zu 1000 Jahre betrage.
Man kann solche Aussagen eigentlich nur als bewusstes Lügen Ignorieren bezeichnen, denn es ist vollkommen unwahrscheinlich, dass Herr Lesch und vor allem Herr M. Latif die wirklichen Messwerte nicht kennen.
Das deutsche Wikipedia und unser Umweltbundesamt sind allerdings noch schlimmer: (Wikipedia) … CO₂ besitzt eine jahrzehntelange Verweildauer in der Atmosphäre. Anthropogen emittiertes Kohlendioxid wird in der Erdatmosphäre durch die natürlichen physikalischen und biogeochemischen Prozesse im Erdsystem nur sehr langsam abgebaut.
Das deutsche Bundesumweltamt geht davon aus, dass nach 1000 Jahren noch etwa 15 bis 40 Prozent in der Atmosphäre übrig ist. Der gesamte Abbau würde jedoch mehrere hunderttausend Jahre andauern.
Eine Redakteurin der Tageszeitung des Autors informierte den Autor, dass sie bei Klimaaussagen voll auf die Darstellungen des Umweltbundesamtes vertraut …
Der etablierten Wissenschaft muss man vertrauen
Dass sich die etablierte „Wissenschaft“ beim sich stetig wandelndem Klima vielleicht irren könnte, kommt im Mainstream nicht vor, obwohl es nicht nur im ausgehenden Mittelalter mit seiner furchtbaren Hexenverfolgung, die auf einem über mehrere Jahrhunderte als gesichert geltendem „Wissenschaftskonsens“ fußte dessen Theorie mit jeder neu entdeckten Hexe bestätigt wurde, sondern auch in der Neuzeit viele negative Beispiele dafür.
1912 wurde die Theorie der Kontinentalverschiebungen von Alfred Wegner postuliert und erst 1968 offiziell anerkannt. Schaut man sich (mit diesem Wissen) heute die „Passgenauigkeiten“ verschobener Kontinente zueinander und dadurch geradezu bilderbuchgemäß aufgetürmter Gebirgsketten an, kann man gar nicht (mehr) verstehen, weshalb so lange an der doch so offensichtlichen Kontinentalverschiebung gezweifelt wurde.
Passend zum „Bomb-Pulse“ von Bild 4 auch die Geschichte vom Entdecker des Kindbettfiebers, Dr. Ignaz Semmelweis.
Eine simple Betrachtung der Müttersterblichkeit über die Wochentage führte bei ihm zur Feststellung, dass die Sterblichkeit an den Tagen, an denen Medizinstudenten, kommend aus der Pathologie die neuen Wöchnerinnen betreuten, extrem anstieg.
Daraus folgerte er, dass von den pathologischen Untersuchungen stammende Leichengifte (er wusste damals noch nicht, dass es Bakterien waren) die Ursache sein müssen.
Belegen konnte er seine Entdeckung ganz einfach, da nach einer daraufhin verordneten Händewaschpflicht für die Medizinstudenten die Sterblichkeit sofort und dauerhaft signifikant zurückging (von über 18 auf unter 2 %).
Allerdings widersprach seine Erkenntniss der offiziellen Lehrmeinung, nach der „Erdausdünstungen“ die Ursache seien, weshalb seine einfachst in jeder Gebärabteilung wiederholbare Maßnahme nicht übernommen, sondern im Gegenteil, massivst bekämpft wurde und es fast 30 Jahre dauerte, bis sie endlich anerkannt und umgesetzt wurde.
Man darf gar nicht daran denken, wie viele Mütter alleine durch diese Wissenschaftsarroganz sinnlos sterben mussten.
Beim Thema Klimawandel muss der Autor immer an solche Beispiele denken.
Denn die meinen, es heute ganz sicher zu wissen und es zum Dogma erheben, fordern für „Klimaleugner“ schon mal wie ein Grazer Professor 2012 die Todesstrafe, mindestens aber die juristische und gesellschaftliche Vernichtung.
Und das bekommt immer mehr Methode.
Wer einer öffentlichen Institution nicht blind glaubt, gar widerspricht, darf sanktioniert werden, was inzwischen von einem deutschen Gericht als zulässig erklärt wurde:
Anm.: In dem Fall ging es um Corona, lässt sich aber auf das Thema Klima übertragen: … Die Berliner Richter wiesen die Klage ab und urteilten: Es sei mit der Meinungsfreiheit vereinbar, wenn eine Plattform Beiträge verbietet, die im Widerspruch zu den „Leitlinien“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder einer nationalen Gesundheitsbehörde stehen. Dabei komme es nicht (sic!) darauf an, ob eine veröffentlichte Äußerung richtig, teilweise richtig oder falsch sei. Entscheidend sei, ob sie einer Erklärung der WHO oder einer nationalen Gesundheitsbehörde widerspricht (Az. 10 U 95/24).
Öffentliche Forschungsgelder bekommt selbst jemand, der die Klimahysterie nur kritisch betrachtet, sowieso nicht mehr. Prof. Em. Ganteför hat das selbst erfahren, wie er in einem seiner Videos berichtete.
Der „Klima-“Schadensfall in Pakistan
In [1] erklärt eine NGO-Vertreterin, wie wichtig und notwendig Klimaklagen seien: Klimareferentin Karin Zennig über die Klage pakistanischer Bäuerinnen und Bauern gegen deutsche Konzerne und den Weg hin zu Klimagerechtigkeit. Ein Interview.
… Millionen Menschen haben durch die Fluten in Pakistan ihre Lebensgrundlagen verloren. Nun fordern pakistanische Bäuerinnen und Bauern vor dem Heidelberger Landgericht Schadensersatz von RWE und Heidelberg Materials – und stellen damit die Frage, ob aus Klimaschäden rechtliche Verantwortung folgt.
Mit dieser Meinung beschreibt diese Person lediglich, was die UN postuliert:
[5] Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat am 23. Juli 2025 ein völkerrechtliches Gutachten veröffentlicht und darauf basierend ein Gerichtsurteil erlassen. Länder, die unzureichende Maßnahmen zum Schutz des Klimas ergreifen, könnten demnach gegen das Völkerrecht verstoßen. Das höchste UN-Gericht folgt damit dem Antrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die im März 2023 eine Prüfung der juristischen Verantwortlichkeiten von Staaten im Umgang mit dem Klimawandel beschlossen hatte.
Der Klima-Schadensfall „Pakistan“ ist nun ein exemplarisches Beispiel solcher Klagen. Der Autor versucht deshalb (wieder), dazu Fakten beizutragen und zu zeigen, mit welchen Wissensproblemen das Gericht dabei konfrontiert sein wird.
Historische Wetterextreme
Recherchiert man zu Flutereignissen in Pakistan, stellt man fest, dass sich auch dort in der historischen, über lange Zeit kälteren Vergangenheit, Wetterextreme ereigneten, wie sie auch in der übrigen Welt in Größenordnungen, welche heute undenkbar erscheinen, auftraten.
Als Beispiele die Magdalenenflut von 1342 als größtes, in Europa dokumentiertes Extremniederschlagsereignis.
Ein extremstes Flutereignis in geschichtlicher Zeit in der heute staubtrockenen Namibwüste (leider ist der zugehörige EIKE-Artikel des Autors nicht mehr aufrufbar), deshalb Zitierungen daraus:
Die Skelettküste im Großraum von Terrace Bay ist unzweifelhaft einer der extremsten Bereiche der Namib. Umso überraschender erscheinen die inzwischen identifizierten, äußerst zahlreichen Siedlungsspuren in diesem lebensfeindlichen Milieu.
Die Frage nach jungen Klimaschwankungen in der vermeintlich klimastabilen Extremwüste gewinnt durch diese ungewöhnlichen, bisher kaum datierten Funde neue Impulse, Zwei vor einigen Jahren aus Feuerstellen gewonnenen Holzkohle- und Knochenproben stellten die Funde mit 950 und 650 Jahren vor heute in das Mittelalter.
Es gibt klare Hinweise darauf, dass innerhalb der letzten zwei Jahrtausende hygrische Veränderungen im Bereich der Wüstengrenze stattgefunden haben [6] [7].
Bild 6 [6] Einer der bei einem der historischen Extrem-Flutereignisse in die Namibwüste versetzter Felsblock
Alleine 15 schwerste Sturmfluten an der Nordseeküste werden aus dem Mittelalter berichtet. Am schlimmsten war wohl die vom 16 Januar 1362, welche als die große Mannstränke in die Geschichte eingegangen ist. Dabei versank ein erheblicher Teil der (bewohnten) Küste unwiederbringlich in der Nordsee und es entstand zum Großteil der heutige Küstenverlauf.
Etwas abweichend, aber die extreme, historische Variabilität des Klimas zeigend, gab es am Indus extremste Trockenperioden um 2500 v. Chr. und 1400 v. Chr mit Megadürren, die über 100 Jahre, eine angeblich sogar 900 Jahre andauerten und wohl zum Verlöschen der damalig dort ansässigen Induskultur führten.
Wobei dieses Gebiet auch noch in jüngeren, historischen Zeiten unter extremen Trockenperioden litt:
(deepl-übersetzt) [12] Langanhaltende Dürren, die Jahre bis Jahrzehnte andauern, stellen auf dem indischen Subkontinent eine schwere Bedrohung für das menschliche Wohlergehen dar. Solche Ereignisse sind jedoch während der instrumentalen Phase (ca. seit 1871 n. Chr.) selten. Im Gegensatz dazu deuten die historischen Dokumente auf wiederholte Auftreten langanhaltender Dürren in der Region während der vorinstrumentalen Periode hin, was darauf hindeutet, dass entweder die instrumentellen Beobachtungen das gesamte Spektrum der Monsun-Variabilität unterschätzen oder die historischen Berichte die Schwere und Dauer der vergangenen Dürren überschätzen
… Daten zeigen, dass über das vergangene Jahrtausend häufig anhaltende Dürren, eingebettet in multidekadische Intervalle mit reduziertem Monsunregen, häufig auftraten. Diese extremen Ereignisse stehen in auffallender zeitlicher Synchronisation mit den historisch dokumentierten Dürren, Hungersnöten, Massensterblichkeiten und geopolitischen Veränderungen auf dem indischen Subkontinent.
Historische Klimadaten zum Großraum von und um Pakistan
Anbei informelle Auszüge, weil eine Klimaeinschätzung des heutigen Verlaufs ohne solche nicht wirklich möglich – allerdings üblich – ist.
Bild 7 [14] Vom Autor zusammengesetztes Teilbild (deepl-übersetzt), … (B) Rekonstruierter Niederschlag (blau) und 95 % KI (hellblaue Schattierung). Die himmelblauen Stufenlinien stellen Regimeverschiebungen dar, und die zugehörige Schattierung gibt 95 % KI für jede Teilperiode an (SI-Anhang, Materialien und Methoden). Signifikante Veränderungen der zeitlichen Trends (gelbe Linie, mit magentafarbenen Kreisen, die Trendänderungsjahre mit P < 0,05 anzeigen: 544 n. Chr., 709 v. Chr., 1501 v. Chr. und 2000 v. Chr.; SI-Anhang, Materialien und Methoden). Die rote horizontale Linie ist die rekonstruierte mittlere Niederschlagsmenge des gesamten Zeitraums (4680 v. Chr. bis 2011 n. Chr.). (C) Extrem trockene und nasse Jahresereignisse von 4680 v. Chr. bis 2011 n. Chr. Die Ereignisse wurden in der Niederschlagsrekonstruktion als jene Jahre identifiziert, in denen der Niederschlag die 10. und 90. Perzentile des gesamten Zeitraums überstieg und als prozentuale Anomalien vom instrumentalen Periodenmittelwert ausgedrückt wurde ….
Bild 7a [14] Vom Autor zusammengesetztes Teilbild (deepl-übersetzt): Vergleich der DLH-Baumring-δ18Niederschlagsrekonstruktion mit anderen paläoklimatischen Aufzeichnungen aus dem Holozän. (A) Anomalieanteil der DLH-Niederschlagsrekonstruktion, berechnet im Zeitraum von 4680 v. Chr. bis 1950 n. Chr. (diese Studie). (B) Pollenbasierter jährlicher Niederschlagsanomalieprozentsatz im Gonghai-See, berechnet über den gemeinsamen Zeitraum von 4680 v. Chr. bis 1950 n. Chr….
Die Studie folgert: [14] Unsere Niederschlagsrekonstruktion zeigt einen ausgeprägten mehrtausendjährigen Trocknungstrend
Nun eine Grafik aus einer weiteren Studie [12] [13]. Allerdings ist zu beachten, dass diese die Ostseite von Indien analysiert, also nur eingeschränkt für Pakistan zutrifft:
Bild 8 [13] (Teilbild) (deepl-übersetzt): Fig. S1. Die Niederschlagsmenge während des indischen Monsuns (AIR) und die Häufigkeit von Dürren.
Zu Bild 8:
(a) Niederschlagsanomalien der AIR-Reihe (40) werden als prozentuale Abweichung vom mittleren Niederschlag ausgedrückt. Überlagert (schattierte Anomalie) durch einen 30-jährigen Butterworth-Tiefpassfilter, der die multidekadische Variabilität hervorhebt. Die gepunkteten Linien heben die Jahre mit einem Rückgang (Anstieg) der Niederschläge des indischen Sommermonsuns (ISM) um ±10 % hervor. Jahre, in denen die AIR 10 % unter dem Mittelwert (~ 900 mm) lagen, sind mit Kreisen gekennzeichnet, und Jahre, in denen sie 20 % darunter lagen, sind mit Kreisen markiert und hervorgehoben. Der Zeitraum mit einer Abweichung von 10 % bei den Monsunregenfällen während drei aufeinanderfolgenden Jahren (1985/86/87) ist durch den braunen Balken hervorgehoben. Die ENSO-Jahre (El Niño–Southern Oscillation) sind mit roten Kreisen dargestellt.
(b) ISM-Dürrehäufigkeit unter Verwendung eines gleitenden 30-Jahres-Fensters. Die gepunktete Linie zeigt die durchschnittliche Dürrehäufigkeit. (c) Anzahl der historischen Dürrehäufigkeiten unter Verwendung eines gleitenden 30-Jahres-Fensters (13). Die Dürrehäufigkeit >8 ist durch die gepunktete Linie hervorgehoben und mit einer trüben Farbe ausgefüllt. Die einzelnen Dürrejahre sind durch vertikale schwarze Linien dargestellt
Nun noch Berichte zu historischen Klimaereignissen (deepl-übersetzt):
[12] … Langanhaltende Dürren, die Jahre bis Jahrzehnte andauern, stellen auf dem indischen Subkontinent eine schwere Bedrohung für das menschliche Wohlergehen dar. Solche Ereignisse sind jedoch während der instrumentalen Phase (ca. seit 1871 n. Chr.) selten. Im Gegensatz dazu deuten die historischen Dokumente auf wiederholte Auftreten langanhaltender Dürren in der Region während der vorinstrumentalen Periode hin, was darauf hindeutet, dass entweder die instrumentellen Beobachtungen das gesamte Spektrum der Monsunvariabilität unterschätzen oder die historischen Berichte die Schwere und Dauer der vergangenen Dürren überschätzen.
… Unsere Daten zeigen, dass über das vergangene Jahrtausend häufig anhaltende Dürren, eingebettet in multidecadale Intervalle mit reduziertem Monsunregen, häufig auftraten. Diese extremen Ereignisse stehen in auffallender zeitlicher Synchronisation mit den historisch dokumentierten Dürren, Hungersnöten, Massensterblichkeiten und geopolitischen Veränderungen auf dem indischen Subkontinent. Unsere Ergebnisse erfordern eine Neubewertung der aktuellen Wasserressourcen-, Nachhaltigkeits- und Minderungsmaßnahmen der Region, die die Möglichkeit langfristiger Dürren in der Zukunft ausschließen.
… Im Gegensatz zur instrumentalen Periode zeichnen die historischen Dokumente und hochauflösenden Proxy-Dokumente ein drastisch anderes Bild der ISM-Dürremerkmale im vergangenen Jahrtausend und darüber hinaus. Zum Beispiel enthalten klassische alte indische Texte wie Arthshastra (ca. 150 n. Chr.) und Rigveda (ca. 1500 v. Chr.) zahlreiche Berichte über fortlaufende, mehrjährige Dürren und anschließende Hungersnöte, von denen einige bis zu 12 Jahre dauern …. Perioden langanhaltender Dürren (hier definiert als Dürren, die mehr als drei aufeinanderfolgende Jahre andauern, und/der mehrdekadale Perioden mit Dürren alle zwei oder alle drei Jahre) sind in den systematischen Zusammenstellungen historischer Dürren und Hungersnöten zwischen ∼1500 n. Chr. und 1900 n. Chr. erkennbar.
Daten seit 1950
Trotz diesen in der Historie extremen Extremereignis-Variabilität welche zudem auch von vielen, extremen Dürrezeiten berichten – weshalb sogar vor der Möglichkeit einer Wiederkehr gewarnt wird – kommen die allermeisten Studien (die der Autor eingesehen hat) über Fluten in Pakistan zu dem Schluss, dass der Klimawandel diese verstärkt hat und weiter verstärken wird.
Das kann man glauben und hat damit die Meinungsmehrheit hinter sich.
Der Autor hat allerdings auch eine Studie gefunden [8], welche sich traute, unvoreingenommen vorzugehen und geradezu provokante Thesen aufzustellen. Obwohl es sich nun um eine eindeutig selektive Auswahl des Autors handelt, wegen der interessanten, darin getätigten Aussagen trotzdem Zitierungen daraus.
Zuerst daraus ein Übersichtsgrafik der Flut- und Dürreanaomalien seit 1979:
Bild 9 [8] Monthly standardized area-averaged precipitation anomaly (bars) from the average over 1991–2020. The years when the region experienced floods or droughts are labeled. The dotted lines represent standardized Niño1 + 2 (blue), Niño3 (yellow), Niño3.4 (gray), and Niño4 (orange) indices using detrended COBE/NOAA sea surface temperatures. All Niño indexes are multiplied by −1 for ease of comparison so that positive (negative) anomalies represent La Niña (El Niño). The number in parentheses represents the actual correlation between WSA and Niño indexes. Every third month in the time series is labeled starting with the first month on the x-axis.
Der Autor hat ergänzend zu Bild 7 die in Pakistan von Flutereignissen betroffenen Flächen recherchiert und in einer Grafik (Bild 8) zusammengefasst.
Da zu den Flutereignissen unterschiedlichste Angaben vorliegen – man betrachte die extrem differierenden Angaben der Regierung und von Satellitenmessungen zum Extremereignis von 2022 -, teils sogar mittels KI generiert werden mussten, ist diese Grafik mit großer Vorsicht zu betrachten:
Bild 10 Pakistan, überschwemmte Flächen der Flutereignisse seit 1950. Grafik anhand nicht immer plausibler Daten vom Autor erstellt
Die Bilder 7 und 8 zeigen deutlich, dass der postulierte Klimawandeleinfluss der Fluten in Pakistan lediglich aufgrund weniger, jüngster Ereignisse erklärt wird.
Bild 11 [8] Fig. 7 g The actual and regressed monthly (July-August-September) anomalies from 2001 through 2022. On the x-axis, every other month is labeled.
Nun zu Aussagen der Studie (mit deepl übersetzt): [8] … Unsere Studie zeigt, dass die koexistierende natürliche Variabilität in ozeanischen und atmosphärischen Prozessen für die erhöhte Variabilität der Niederschläge über die WSA in den letzten Jahrzehnten verantwortlich ist. Der Monsun über Südasien ist eines der am umfangreichsten erforschten Themen der Klimawissenschaft. Die Variabilität des Monsun-Niederschlags über WSA ist jedoch relativ wenig verstanden.
… Da der Großteil des WSA am Rand des südasiatischen Monsuns liegt, dringen starke Regenfälle selten in die gesamte Region ein, und die Niederschlagsvariabilität (im Verhältnis zum Niederschlagsmittelwert) ist deutlich höher als in anderen Teilen Südasiens. Daher gibt es einzigartige Voraussetzungen für extreme Monsune, die das gleichzeitige Auftreten mehrerer natürlich vorkommender ozeanischer und atmosphärischer Variabilität erfordern und so ein Umfeld schaffen, in dem Wettersysteme über den westlichen Rand des südasiatischen Monsuns ziehen können.
Dazu wird eine Aussage getätigt, welche sich in keiner anderen Studie so deutlich findet, im Gegenteil, in der Regel umgekehrt gedeutet wird :
(mit deepl übersetzt): [8] In einer aktuellen Attributionsstudie, die sich speziell auf den extremen Monsun von 2022 konzentrierte, wurde natürliche Variabilität als möglicher Faktor vorgeschlagen, da Modelle mit menschengemachten Zunahmen des Treibhausgas-Forcing allein keine Niederschlagsextreme erzeugen konnten, die mit den Beobachtungen vergleichbar sind.
Die Studienautoren sagen damit, dass keines der Klimamodelle dieses Ereignis auch nur annähernd abbilden oder vorhersagen konnte. In den „gängigen“ Studien wir daraus postuliert, dass genau dies ein Beleg eines noch schlimmeren Klimawandeleinflusses sei.
Dagegen argumentiert diese Studie, dass die Klimasimulationen postuliert den anthropogenen Klimawandel vollständig abbilden und wenn ein solch extrem von deren, angeblich doch genauen Vorhersagen abweichendes Ereignis trotzdem auftritt, der ominöse Klimawandel nicht die Ursache sein kann.
Nun gut, ein bisschen könnte der Klimawandel ja mitspielen, was allerdings noch zu belegen wäre:
… Obwohl wir die natürlichen Mechanismen identifiziert haben, die für Niederschlagsextreme im WSA verantwortlich sind, schließen wir nicht aus, dass der Klimawandel zur erhöhten Niederschlagsvariabilität in der WSA beigetragen haben könnte … Eine solche Zuschreibung erfordert jedoch unabhängige, gezielte Untersuchungen.
… Zusammenfassend identifizieren unsere Ergebnisse Variabilitätsarten als entscheidenden Einfluss auf jüngste Extremereignisse in der Region und unterstreichen zudem die Notwendigkeit weiterer Forschung, um systematisch und robust einen klaren Zusammenhang zwischen Klimawandel und extremen Monsunen im WSA zu identifizieren.
Die Attributionsstudie dazu
Nun gibt es auch dazu eine Attributionsstudie [9], welche wir nun betrachten wollen.
Mangels konsistenter Messdaten werden in dieser Studie Niederschlagsmessungen des Zeitraumes 1961- 2017 und simulierte, ergänzende Daten verwendet.
Erkennbar, sticht das extreme Flutereignis von 2022 hervor. Während dies in der Studie [8] als Beleg, dass es natürliche Variabilität und nicht Klimawandelsein kann, gesehen wird, sagt die Attributionsstudie, dass es genau ein Beleg für den Klimawandeleinfluss ist.
Bild 12 [9] Figure 9. Comparison of the datasets used in this study with the station averages for (a) Pakistan as a whole and (b) the southern region consisting of Balochistan and Sindh provinces
Dazu eine Grafik aus einer anderen Studie. Darin sieht es erheblich unspektakulärer aus:
Bild 13 [11] Monthly Indian Summer Monsoon Index for June, July and August from 1979 to 2022 The correlation between Indian Summer Monsoon Index and the precipitation anomaly is positive in southern Pakistan in July. Zufügung: metric used to quantify the intensity and variability of the monsoon
Nun die zeitlichen Verläufe des Niederschlags aus verschiedenen Klimasimulationen. Deutlich erkennbar sticht die Flut von 2022 ohne erkennbaren, vorgeschalteten Trend als Einzelereignis heraus:
Bild 14 [9] Figure 10. Time series of annual average rainfall (mm/day) along with the ten-year running mean (shown by green line) for (a) the Indus river basin and (b) the southern provinces of Balochistan and Sindh (bottom), based on CPC (left), ERA5 (middle) and IMERG (right) rainfall datasets.
Mit diesen Daten wird nun attributiv ausgewertet und ein signifikanter Einfluss des Klimawandels ermittelt:
Bild 15 [9] Figure 11. GEV fit with constant dispersion parameters, and location parameter scaling proportional to GMST of the index series, for the Indus river basin based on three gridded datasets- (a) CPC (b) ERA5 and (c) IMERG. The 2022 event is included in the fit. Left: Observed max. 60-day average rainfall in the JJAS season as a function of the smoothed GMST. The thick red line denotes the time-varying location parameter. The vertical red lines show the 95% confidence interval for the location parameter, for the current, 2022 climate and a 1.2ºC cooler climate. The 2022 observation is highlighted with the magenta box. Right: Return time plots for the climate of 2022 (red) and a climate with GMST 1.2 ºC cooler (blue). The past observations are shown twice: once shifted up to the current climate and once shifted down to the climate of the late nineteenth century. The markers show the data and the lines show the fits and uncertainty from the bootstrap. The magenta line shows the magnitude of the 2022 event analysed here. Bild vom Autor bearbeitet
Wie üblich, wird dazu ergänzend mit vielen Klimamodellen simuliert. Hier zeigen diese Simulationen, dass sie sich eher nicht einig sind:
Bild 16 [9] (Teilbild) Figure 15. Synthesis of intensity change (left) and probability ratios (right), when comparing the 100-year 60-day heavy rainfall event over the Indus river basin with a with a 0.8C warmer climate (2C since pre-industrial). Bild vom Autor bearbeitet
Die Klimaklage
Nun stelle man sich vor, ein Gericht soll anhand solch unterschiedlichster Daten und Bewertungen herausfinden, ob und wieviel die CO₂-Emission einer Firma einer sich von deren Emission geschädigt fühlenden Person in Pakistan an Klimaschäden verursacht hat.
Dabei hat das Gericht zu berücksichtigen, welche Bewertungen Vertreter höchster, internationaler Organisationen dazu schon vorwegnahmen:
(Übersicht mit KI) UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete die verheerenden Überschwemmungen in Pakistan 2022 als „Klima-Massaker“ und „beispiellose Klimakatastrophe“
Er forderte massive internationale Hilfe, Solidarität und Klimagerechtigkeit, da Pakistan unschuldig unter den Folgen des Klimawandels leide. Guterres betonte, die Welt müsse jetzt handeln, da Klimachaos jeden treffen könne.
Zentrale Aussagen von António Guterres zur Flut in Pakistan:
– Klima-Massaker: Guterres beschrieb das Ausmaß als „unvorstellbar“ und sprach von einem „Klima-Massaker“, das durch den Klimawandel verursacht wurde.
– «Nature is striking back» (Die Natur schlägt zurück): Er warnte, dass die Menschheit der Natur den Krieg erklärt habe und nun die verheerenden Folgen spüre.
– Appell an die internationale Gemeinschaft: Er forderte dringend massive Unterstützung für Hilfs-, Rehabilitations- und Wiederaufbaumaßnahmen.
– Klimagerechtigkeit: Guterres betonte, dass Länder wie Pakistan kaum zu den Treibhausgasemissionen beigetragen haben, aber am stärksten betroffen sind. Er forderte eine gerechte finanzielle Unterstützung.
– Warnung vor der Zukunft: Er warnte, dass die Katastrophe in Pakistan ein Vorbote für die Zukunft weltweit sei: „Heute ist es Pakistan, morgen könnte es Ihr Land sein“.
– Klimachaos: Der UN-Chef erklärte, dass die Weltgemeinschaft angesichts dieser Katastrophe nicht länger wegschauen dürfe und Klimachaos „an jedermanns Tür klopft“.
Unsere „Qualitätsmedien“ unterstützen dabei:
Und Klimasekten-NGOs bringen es mit abstrusesten Argumenten weiter unters Volk.
So radelte der Autor letzten Sommer zufällig an einer Veranstaltung von FfF vorbei und dachte sich, wenn man nun schon davor steht, kann man den Reden interessehalber ja mal zuhören.
Und so konnte er live miterleben, wie eine junge Dame wirklich alle Klimahysterie-Plattitüten „herunterbetete“, dabei fast heulend erklärte, dass einige Klima-Kipppunkte bereits gekippt seien und anschließend ein FfF-Mitglied höheren Alters vom Podium aus der Versammlung erklärte, dass er sich hiermit bei den Jüngeren entschuldige und schwer damit lebt, weil er und seine Generation die Welt und deren Zukunft so kaputt gemacht hätten.
Mit Sicherheit wird ein Gericht den „Klimaschaden“ nicht neutral bewerten (können und „dürfen“). Was wird es also tun?
Es wird sich wohl wie das IGH [5] verhalten, also gar keine eigene Klärung versuchen, sondern sich streng am Mainstream der Studien sowie Aussagen „vertrauenswürdiger“ Institutionen und NGOs orientieren.
Im Zweifelsfall auch einfach das Zahlenverhältnis Klimawandel-positiver zu Klimawandel-skeptischen Studien zählen und wie es bei den „Klima-Konsensstudien“ gemacht wurde, die Mehrzahl zum „wissenschaftlichen Beleg“ erklären.
Und damit sind die Ergebnisse vorherbestimmt.
Quellen
[1] Klimaklagen gegen deutsche Konzerne: „Recht kann helfen, extreme Machtgefälle auszugleichen“
[2] Klimaklagen nehmen zu – doch die Politik hebelt Urteile wieder aus
[3] Prof. Em. Ganteför Klima: Sind wir schuld?| Grenzen des Wissens
[4] Die unfaire Wahrheit hinter der Erderwärmung | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
[5] Die Pegeldaten von Tuvalu zeigen weiterhin keinen Untergang, trotzdem müssen die westlichen Länder dafür bezahlen
[6] Nova Acta Leopoldina NF 108, Nr. 373, 125-149 (2009): Holozäner Klima- und Landschaftswandel in der Namib?
[7] Journal of the Geological Society of India 64: 535-547. Heine, K. 2004. Flood reconstructions in the Namib Desert, Namibia and Little Ice Age climatic implications: Evidence from slackwater deposits and desert soil sequences.
[8] The influence of natural variability on extreme monsoons in Pakistan | npj Climate and Atmospheric Science
[9] WWA: Climate change likely increased extreme monsoon rainfall, flooding highly vulnerable communities in Pakistan
[10] Pakistan Floods 2022 – An Interview by the IAHR President to Share Expert Insights
[11] Chinese Academy of Sciences, 2022: Analysis of the Causal factors of 2022 Floods in Pakistan: Extremely Strong South Asia Summer Monsoon
[12] Gayatri Kathayat, September 19, 2022: Protracted Indian monsoon droughts of the past millennium and their societal impacts
[13] Supplementary Information for Protracted Indian Monsoon Droughts of the Past Millennium and Their Societal Impacts
[14] Bao Yang, July 19, 2021: Long-term decrease in Asian monsoon rainfall and abrupt climate change events over the past 6,700 years
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NACHTRAG:
Inzwischen gibt es ein neues Klimaurteil, welches genau die Einschätzungen des Autors bestätigt. Karibikinsel Bonaire: Niederlande verlieren wegweisenden Klimaprozess | DIE ZEIT
(Die Zeit, 28. Januar 2026).
Ein Gericht hat die niederländische Regierung zu mehr Klimaschutz auf Bonaire verpflichtet. Sie habe die Einwohner der Karibikinsel gegenüber dem Festland benachteiligt.
Die Niederlande haben ein wegweisendes Klimaverfahren verloren. Das Bezirksgericht in Den Haag hat entschieden, dass der Staat die Einwohner seiner Karibikinsel Bonaire nicht ausreichend vor den Folgen des Klimawandels geschützt hat. Die Richter gaben damit einer Klage der Umweltschutzorganisation Greenpeace statt.
Das Gericht verpflichtete den Staat, innerhalb von 18 Monaten verbindliche Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen in nationalen Gesetzen festzuschreiben. Zudem muss die Regierung bis 2030 einen Anpassungsplan für Bonaire vorlegen.
…. Das Gericht berief sich ausdrücklich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2024. Demnach sind Staaten verpflichtet, Leben und Gesundheit ihrer Bürger zu schützen.
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Gaddafis Sohn ermordet

Kurzmeldung: Gaddafis Sohn, von dem vermutet worden war, dass er als neuer Präsident Libyens das Land würde einen können, und den Bürgerkrieg beenden, der seit der NATO-Bombardierung für Not und Chaos sorgt, wurde ermordet. Muammar Gaddafis Sohn Saif al-Islam Gaddafi ermordet Wer war es? Unsere Quellen vor Ort in Libyen vermuten, dass der britische Geheimdienst […]
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China führt mRNA-Impfstofftests gegen Vogelgrippe bei Milchkühen durch
Vorbereitung der Regierung auf groß angelegte mRNA-Impfungen von Nutztieren.
Jon Fleetwood
Von der chinesischen Regierung finanzierte Forscher haben bestätigt, dass sie einen mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff an laktierenden Milchkühen getestet haben. Dabei wurden milchproduzierende Nutztiere mit einer mRNA-Lipid-Nanopartikel-Formulierung injiziert und anschließend in Hochsicherheitslaboren gezielt einem lebenden H5N1-Influenzavirus ausgesetzt.
Die begutachtete Studie, die am Montag im Fachjournal Research veröffentlicht wurde, trägt den Titel:
„Protective Efficacy of a Hemagglutinin-Based mRNA Vaccine Against H5N1 Influenza Virus Challenge in Lactating Dairy Cows“.
Das Experiment zeigt, dass Regierungen aktiv mRNA-Plattformen für einen möglichen großflächigen Einsatz in Nutztierpopulationen vorbereiten und damit den Einsatz von mRNA über den Menschen hinaus auf die Nahrungsmittelversorgung ausweiten.
mRNA-Impfstoff an lebensmittelproduzierenden Tieren verabreicht
Laut der Studie injizierten die Forscher einen mRNA-Impfstoff in laktierende Holstein-Milchkühe, also Tiere, die aktiv Milch produzieren.
Die Autoren schreiben:
„Sechs gesunde laktierende Milchkühe wurden zweimal intramuskulär mit 500 μg des mRNA-Impfstoffs immunisiert, mit einem Abstand von drei Wochen zwischen den Dosen.“
Die Tiere stammten von einem externen Betrieb:
„Laktierende Holstein-Kühe im Alter von drei bis fünf Jahren, die von einem lokalen Milchviehbetrieb stammten, wurden im Belastungsexperiment eingesetzt.“
Der Impfstoff war eine mRNA-Lipid-Nanopartikel-(mRNA-LNP-)Formulierung, die für das Hämagglutinin-Protein eines aviären Influenzavirus kodiert:
„Wir entwickelten einen monovalenten, für Rinder-Codons optimierten mRNA-LNP-Impfstoff, der das HA-Protein kodiert.“
Gezielte Infektion mit dem H5N1-Erreger
Nach den mRNA-Injektionen wurden sowohl geimpfte als auch ungeimpfte Kühe in Tier-Hochsicherheitslabore der Stufe 3+ (ABSL-3+) gebracht und gezielt mit einem angeblich lebenden H5N1-Influenzavirus infiziert.
In der Studie heißt es:
„Drei geimpfte und drei ungeimpfte laktierende Milchkühe wurden für die Belastungsstudie in die Tier-Biosicherheitsstufe-3+-Einrichtung (ABSL-3+) überführt.“
Das Virus soll über mehrere Wege verabreicht worden sein, darunter eine direkte Injektion in die Milchdrüsen:
„Alle Kühe erhielten eine DC/24-Virusbelastung, die sowohl intranasal als auch intramammär verabreicht wurde.“
Die Autoren präzisieren weiter:
„Drei Dosen wurden direkt über die Zitze in getrennte Euterviertel inokuliert.“
Hochsicherheitsanlagen & im Labor erzeugte Viren
Alle Arbeiten mit dem Erreger wurden in staatlich genehmigten chinesischen Hochsicherheitslaboren durchgeführt.
Im Methodenteil heißt es:
„Die Verfahren mit lebenden HPAI-Viren wurden in zertifizierten BSL-3- und ABSL-3+-Laboren am Harbin Veterinary Research Institute (HVRI), Chinesische Akademie der Agrarwissenschaften (CAAS), durchgeführt.“
Die verwendeten H5N1-Viren waren keine einfachen Feldproben, sondern im Labor erzeugte Stämme.
Die Autoren verweisen auf eine frühere begutachtete Studie zur Erzeugung und Handhabung des Virus, anstatt den Herstellungsprozess in dieser Arbeit detailliert zu beschreiben:
„Das H5N1-Virus (DC/24) für die Belastung der Milchkühe … wurde wie zuvor beschrieben erzeugt.“
Chinesische Regierungsfinanzierung
Die Studie wurde vollständig durch staatliche und regierungsnahe chinesische Forschungsprogramme finanziert.
In der Finanzierungsangabe heißt es:
„Diese Forschung wurde durch das Nationale Schlüsselprogramm für Forschung und Entwicklung Chinas … die Nationale Naturwissenschaftsstiftung Chinas … das Innovationsprogramm der CAAS … die Naturwissenschaftsstiftung der Provinz Heilongjiang … [und] den Zentralen Grundlagenforschungsfonds öffentlicher wissenschaftlicher Institutionen finanziert.“
Alle Autoren sind mit chinesischen staatlichen Forschungseinrichtungen oder staatlich angebundenen Laboren verbunden, darunter die Chinesische Akademie der Agrarwissenschaften und Chinas Nationales Hochsicherheitslabor für die Kontrolle und Prävention von Tierseuchen.
Fazit
Die Arbeit bestätigt, dass China nun mRNA-Impfstoffplattformen direkt an Nutztieren testet, einschließlich milchproduzierender Tiere, unter Einsatz lebender aviärer Influenzaviren in Hochsicherheitslaboren.
Die Studie dokumentiert den Einsatz moderner mRNA-Technologie nicht nur beim Menschen oder bei Labortieren, sondern auch bei Arten der Lebensmittelversorgung, die direkt mit Landwirtschaft, Handel und öffentlichen Gesundheitssystemen verbunden sind.
Melinda French Gates bricht ihr Schweigen zu explosiven Vorwürfen über Bill Gates in den Epstein-Akten
Von Tyler Durden
Melinda French Gates, die Philanthropin und Ex-Ehefrau des Microsoft-Mitgründers Bill Gates, hat ihr Schweigen zur jüngsten Veröffentlichung belastender Dokumente im Zusammenhang mit dem verstorbenen Pädophilen Jeffrey Epstein gebrochen. Sie erklärte, die erneute öffentliche Prüfung der Verbindungen ihres Ex-Mannes rufe „sehr, sehr schmerzhafte“ Erinnerungen aus ihrer Ehe hervor.
In einem Interview mit dem NPR-Podcast Wild Card sprach French Gates über die jüngste Offenlegung von Millionen Seiten Epstein-bezogener Materialien durch das US-Justizministerium, darunter schockierende Entwürfe von E-Mails aus dem Jahr 2013, in denen Epstein anzügliche Behauptungen über Gates aufstellte. In einem Entwurf wurde dem Milliardär vorgeworfen, sich bei Begegnungen mit „russischen Mädchen“ eine sexuell übertragbare Krankheit zugezogen und nach Antibiotika gesucht zu haben, die er seiner damaligen Ehefrau ohne ihr Wissen verabreichen könne.
Ein Sprecher von Bill Gates wies die Vorwürfe als „absolut absurd und vollständig falsch“ zurück und führte sie auf Epsteins Frustration über das Ende ihrer Beziehung sowie auf Versuche zurück, den Microsoft-Mitgründer zu verleumden.
French Gates, die mit Gates drei Kinder hat und heute ihre eigene Initiative Pivotal Ventures leitet, sprach über die gesellschaftliche Aufarbeitung von Epsteins Ausbeutung junger Frauen und seine Verbindungen zu mächtigen Persönlichkeiten.
„Kein Mädchen, kein Mädchen sollte jemals in die Situation gebracht werden, in die sie von Epstein und dem, was mit all den verschiedenen Menschen um ihn herum vor sich ging, gebracht wurden“, sagte sie gegenüber NPR. „Es ist jenseits von herzzerreißend, oder? Ich erinnere mich daran, in dem Alter gewesen zu sein, in dem diese Mädchen waren, ich erinnere mich daran, dass meine Töchter in diesem Alter waren.“
Melinda Gates says Bill Gates needs to answer questions about the Epstein files. https://t.co/h2u4aTdpRI
: Wild Card With Rachel Martin pic.twitter.com/CBliZ89wBF
— TMZ (@TMZ) February 3, 2026
French Gates führte weiter aus, dass die Details in den Epstein-Akten für sie persönlich schwer zu ertragen seien und Erinnerungen an „einige sehr, sehr schmerzhafte Zeiten in meiner Ehe“ wachriefen, betonte jedoch, sie habe damit abgeschlossen. „Welche Fragen dort auch immer offen bleiben – von dem, was ich nicht weiß, nicht wissen kann, nicht einmal ansatzweise alles davon – diese Fragen sind für diese Menschen und auch für meinen Ex-Mann“, fügte sie hinzu. „Sie müssen sich dafür verantworten, nicht ich.“
„Und ich bin so froh, all den Schmutz hinter mir gelassen zu haben, der dort war“, schloss sie.
Gates hat sein Bedauern über seine Entscheidung geäußert, sich ab etwa 2011 – Jahre nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 – mit Epstein einzulassen, und bezeichnete dies als „riesigen Fehler“, der in der Hoffnung auf philanthropische Finanzierung begangen worden sei. Der Microsoft-Gründer hat jede Beteiligung an Epsteins kriminellen Aktivitäten bestritten.
Trumps Denkfabrik plant den Ernstfall: Atomkrieg mit China wird im Kriegsspiel zur „Option“
Atomkrieg als Planspiel: Wie eine pro-Trump-Denkfabrik den nuklearen Erstschlag normalisiert
Ein Kriegsspiel der Heritage Foundation, einer einflussreichen US-Denkfabrik mit engen Verbindungen zum Trump-Lager, wirft ein beunruhigendes Licht auf das strategische Denken in Washington: In der Simulation eines Konflikts um Taiwan erscheint der frühe Einsatz taktischer Atomwaffen nicht als äußerstes Mittel, sondern als kalkulierte Option, um eine konventionelle Niederlage der USA zu kaschieren.
Die Übung mit dem Namen „Azure Dragon“ modellierte ein dreiwöchiges Szenario einer chinesischen Invasion Taiwans. Das zentrale Ergebnis ist brisant: Die militärische Verteidigung der Insel würde die Vereinigten Staaten so stark unter Druck setzen, dass politische und militärische Entscheidungsträger bereits in einer frühen Phase des Konflikts über einen nuklearen Erstschlag nachdenken würden. Atomwaffen erscheinen in diesem Modell nicht mehr als Abschreckung, sondern als Werkzeug zur Eskalationskontrolle.
Besonders alarmierend ist die implizite Logik des Szenarios. Die Simulation prognostiziert eine schnelle konventionelle Erschöpfung der US-Streitkräfte: Präzisionsmunition, Treibstoff und logistische Reserven würden nicht ausreichen, um einen längeren hochintensiven Krieg gegen China zu führen. Diese Schwäche – selbstverschuldet durch jahrelange Fehleinschätzungen über industrielle Kapazitäten und Nachschub – mündet im Planspiel direkt in nukleares Denken.
Statt die strategische Annahme zu hinterfragen, dass Taiwan militärisch um jeden Preis verteidigt werden müsse, akzeptiert das Kriegsspiel den Konflikt als gegeben – und sucht nach Wegen, ihn mit atomarer Gewalt zu „managen“. Die Eskalation wird nicht vermieden, sondern eingeplant.
Chinesische Teilnehmer im Szenario wiesen die US-Drohungen ausdrücklich als Bluff zurück. Sie erklärten ihre Bereitschaft, begrenzte nukleare Schläge zu absorbieren und zu vergelten. Damit zerfällt eine zentrale Annahme westlicher Abschreckungsdoktrin: dass nukleare Eskalation automatisch zur Deeskalation führe. Das Planspiel deutet vielmehr auf ein hohes Risiko einer unkontrollierbaren Eskalationsspirale hin.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die strategischen Vorteile, die dem chinesischen Militär im Szenario zugeschrieben werden. Dazu zählen nicht-strategische Atomwaffen sowie ein fraktionales orbitales Bombardierungssystem (FOBS), das als Mittel zur Umgehung klassischer Frühwarnsysteme gilt. In der Logik der Simulation verschafft dies Peking eine sogenannte Eskalationsdominanz – ein Begriff, der faktisch bedeutet: Wer zuerst eskaliert, verliert die Kontrolle.
Dass eine politisch einflussreiche Denkfabrik solche Szenarien öffentlich durchspielt, ist kein akademischer Zufall. Es zeigt, wie sich der sicherheitspolitische Diskurs in den USA verschoben hat: Weg von Diplomatie, Rüstungskontrolle und Deeskalation – hin zur Normalisierung des Nuklearkriegs als strategisches Instrument.
Die eigentliche Gefahr liegt weniger im Planspiel selbst als in seiner stillschweigenden Prämisse: Dass ein Konflikt zwischen Großmächten nicht mehr verhindert, sondern nur noch „optimiert“ werden müsse. Wer Atomwaffen als taktisches Hilfsmittel behandelt, senkt nicht nur die Hemmschwelle zum Einsatz – er spielt mit dem Risiko einer globalen Katastrophe.
BOMBE! EU nutzte den Digital Services Act, um vor Wahlen legale politische Inhalte zu unterdrücken
Dokumente belasten EU schwer
Wie der Digital Services Act vor Wahlen zur Zensur eingesetzt wurde
Interne Dokumente aus dem US-Repräsentantenhaus legen nahe, dass die Europäische Kommission den Digital Services Act systematisch genutzt hat, um vor europäischen Wahlen Einfluss auf politische Meinungsäußerungen zu nehmen. Die Unterlagen zeigen: Es ging nicht um illegale Inhalte, sondern um legale politische Rede, die als unerwünscht galt.
Die Dokumente stammen aus Ermittlungen des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses und betreffen unter anderem die niederländischen Parlamentswahlen 2023 und 2025. Sie enthalten E-Mails, Sitzungsagenden und interne Bewertungen, die ein klares Muster erkennen lassen: koordinierten politischen Druck auf Social-Media-Plattformen unmittelbar vor Wahlen.
These files are a BOMBSHELL.
Thanks to the @JudiciaryGOP, we now have proof that the EU has been actively censoring legal content that goes against their agenda—and that they interfered in at least 8 European elections, including the Dutch elections of 2023 and 2025, by meeting… https://t.co/jM5frsaSxq pic.twitter.com/TGju1wQqPO
— Eva Vlaardingerbroek (@EvaVlaar) February 3, 2026
Treffen mit Plattformen kurz vor dem Urnengang
Vor den niederländischen Wahlen 2023 lud die Europäische Kommission Plattformen wie TikTok zu Gesprächen ein, offiziell zur „Risikobewertung und Minderung von Desinformation“. Der Bericht hält jedoch ausdrücklich fest, dass diese Treffen als Forum dienten, um Zensurdruck auszuüben.
Besonders brisant:
Kurz vor der Wahl machte die EU-Kommission das niederländische Innenministerium zum sogenannten „Trusted Flagger“. Damit erhielt ausgerechnet jene Regierung, die zur Wahl stand, das Recht, priorisierte Lösch- und Zensuranträge nach dem DSA zu stellen.
Der Bericht bezeichnet dies offen als „offensichtlichen Interessenkonflikt“.
Welche Inhalte sollten verschwinden?
Die Dokumente und begleitenden Aussagen machen deutlich, welche Art politischer Rede als problematisch eingestuft wurde. Dazu zählten unter anderem:
- „populistische Rhetorik“
- regierungs- und EU-kritische Inhalte
- „Anti-Elite“-Narrative
- politische Satire
- migrationskritische und islamkritische Inhalte
- flüchtlings- und einwanderungskritische Stimmungen
- sogenannte „Anti-LGBTQI“-Inhalte
- Meme- und Subkultur
Dabei handelt es sich nicht um strafbare Inhalte, sondern um politische Meinungsäußerungen, die einen großen Teil gesellschaftlicher Debatten in Europa abbilden.
Vorbereitung weiterer Eingriffe vor 2025
Auch für die niederländischen Wahlen 2025 dokumentieren die Unterlagen eine systematische Eskalation. Eine offizielle „Roundtable“-Agenda zeigt:
- eine Präsentation der Europäischen Kommission
- Diskussionen über „Priorisierung von Inhalten“
- „frühzeitige Intervention bei schädlichen Inhalten“
- die Frage, welche zusätzlichen strukturellen Maßnahmen vor Wahlen nötig seien
Der Bericht hält fest, dass EU-Kommission und nationale Behörden klar erwarteten, dass Plattformen zusätzliche Zensurschritte vor dem Wahltermin umsetzen.
Eine Plattform verweigerte sich
Auffällig ist, dass nur eine große Plattform nicht kooperierte: X.
Genau diese Plattform sieht sich inzwischen mit DSA-Verfahren, hohen Strafandrohungen und behördlichen Durchsuchungen konfrontiert. Die zeitliche und politische Nähe wirft Fragen auf, ob regulatorische Instrumente hier neutral angewandt oder selektiv eingesetzt werden.
Regulierung oder Wahleinfluss?
Öffentlich wird der Digital Services Act als technisches Instrument gegen Desinformation dargestellt. Die vorliegenden Dokumente zeichnen jedoch ein anderes Bild:
Der DSA erscheint hier als politisches Steuerungswerkzeug, mit dem Informationsflüsse vor Wahlen gezielt beeinflusst wurden.
Wenn Regierungen Zensur-Sonderrechte erhalten, während sie selbst zur Wahl stehen, wird eine rote Linie überschritten. Dann geht es nicht mehr um Sicherheit oder Transparenz, sondern um Machtabsicherung durch Informationskontrolle.
Fazit
Die Unterlagen liefern keinen Beweis für einzelne Löschanordnungen im Detail – aber sie dokumentieren Absicht, Struktur und Erwartung. Das allein ist politisch brisant.
Eine Demokratie lebt vom offenen Streit.
Wenn legale Meinungen als Risiko behandelt und vor Wahlen systematisch unterdrückt werden, verliert der Begriff „Meinungsfreiheit“ seinen realen Gehalt.
Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, ob der Digital Services Act missbrauchsanfällig ist –
sondern wie oft und mit welchem politischen Ziel er bereits eingesetzt wurde.
Großer Erfolg der Berliner CDU: U-Bahnhaltestelle heißt jetzt „Regenbogen-Kiez“
(David Berger) Seit Jahren setzt sich der CDU-Bundestagspolitiker Jan-Marco Luczak dafür ein, dass die U-Bahnhaltestelle Nollendorfplatz in Berlin den Ehrentitel „Regenbogenkiez“ als Zusatz bekommt. Nun verkündet er, dass er Erfolg hat. Allerdings ist die Haltestelle derzeit wegen der Vereisung der Zugangswege kaum erreichbar. Die Kuppel ist jedoch bereits in Regenbogenfarben beleuchtet. Mitten im Komplettversagen auch […]
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Honigfallen, Geheimdienste, Banken: Epstein-Netzwerk reicht laut Akten bis Mossad und Rothschilds
Epstein vertrat den Mossad und das Rothschild-Bankenimperium, während er „Honigfallen“ arrangierte, um hochrangige Politiker und Machteliten zu kompromittieren und zu kontrollieren
Epstein in E-Mail an Peter Thiel: „Ich vertrete die Rothschilds“
Leo Hohmann
Alles, was wir in den Epstein-Akten erwartet haben, hat sich als wahr herausgestellt – und noch mehr.
Vorwürfe von Vergewaltigung, Mord, sogar Folter an Kindern sind in den Millionen von Seiten an Dokumenten, die das Justizministerium (DOJ) am Wochenende veröffentlicht hat, offen dokumentiert.
Dies ist wahrlich ein „Wir können alles tun und kommen damit davon“-Statement der milliardenschweren globalistischen Eliten, die die Welt regieren. Sie sind im Kern luziferisch.
Wir können nicht einmal mit einem abgelaufenen Kennzeichen oder ohne ausreichende Versicherung aus unserer Einfahrt fahren, ohne harte Strafen zu riskieren – aber sie können Kinder vergewaltigen und missbrauchen und wissen, dass sie keinerlei Konsequenzen zu befürchten haben.
Die Associated Press berichtete, dass ein hochrangiger Beamter des Justizministeriums die Möglichkeit weiterer strafrechtlicher Anklagen aus den Jeffrey-Epstein-Akten herunterspielte und am Sonntag erklärte, dass das Vorhandensein von „schrecklichen Fotografien“ und beunruhigendem E-Mail-Verkehr uns „nicht notwendigerweise erlaubt, jemanden zu verfolgen“.
Es ist fast genau ein Jahr her, dass viele der bekanntesten MAGA-Influencer vor dem Justizministerium posierten und kleine weiße Epstein-Ordner mit dem Titel „THE EPSTEIN FILES PHASE 1“ in die Kamera hielten. Diese Ordner waren natürlich frei von jeglichen substanziellen Informationen über Epstein oder sein Netzwerk milliardenschwerer Pädophiler.
Jetzt, da tatsächlich echte Epstein-Daten veröffentlicht wurden, schweigen die meisten dieser Influencer. Diejenigen, die Beiträge veröffentlicht haben, scheinen die Regierung in Schutz zu nehmen.
Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Todd Blanche erklärte in einem Interview mit CNN praktisch, dass es keine Anklagen gegen irgendjemanden geben werde als Folge der am Sonntag veröffentlichten Dokumente, obwohl diese Bilder und Aussagen enthalten, bei denen selbst Charles Manson zusammenzucken würde.
Sehen Sie sich diese erstaunliche Antwort von Assistant Attorney General Blanche an, als er von einem Reporter eine ziemlich einfache Frage gestellt bekam.
Zur Erinnerung: Präsident Trump bezeichnete diese Akten noch vor wenigen Monaten als „Schwindel“. Das könnte nur dann zutreffen, wenn alles, was wir in den 3 Millionen veröffentlichten Seiten gesehen haben, vollständig erfunden wäre. Doch es gibt Opfer, die aussagen könnten und würden gegen diese Monster. Warum will das Justizministerium sie nicht vor Gericht bringen und gegen die Täter vorgehen?
Offenbar sind sie tabu.
Uns wird das jetzt regelrecht ins Gesicht geworfen, weil man will, dass wir wissen, wie mächtig und wie sehr über dem Gesetz diese Leute stehen.
Alle albtraumhaften Szenarien, die vorgebracht und als „Verschwörungstheorien“ verurteilt wurden, werden in den neu veröffentlichten Epstein-Akten bestätigt.
Nur weil Epstein tot ist, heißt das nicht, dass der Missbrauch aufgehört hat. Der Witz geht auf unsere Kosten. Es ist business as usual.
Es sind dieselben Leute, die uns die COVID-Scheinpandemie und die Impfpflichten gebracht haben. Dieselben Leute, die uns all die Kriege im Nahen Osten bescheren und obszöne Profite des militärisch-industriell-geheimdienstlich-pharmazeutischen Komplexes ermöglichen.
Ich sage nicht, dass jeder, dessen Name in den Epstein-Akten auftaucht, ein Pädophiler ist, der Kinder missbraucht hat, aber sie mussten es gewusst haben oder zumindest eine Ahnung davon gehabt haben, was vor sich ging, und sind an der Vertuschung beteiligt.
Das FBI, die CIA und alle Bundesbehörden sind darin verwickelt.
Das Weiße Haus ist darin verwickelt.
Hollywood ist darin verwickelt.
Das Vereinigte Königreich und seine „königliche“ Familie sind darin verwickelt.
Die Banken- und Finanzwelt ist darin verwickelt.
Epstein schrieb in einem E-Mail-Austausch vom 28. Februar 2016 mit dem globalistischen Technokraten Peter Thiel:
„Wie Sie wahrscheinlich wissen, vertrete ich die Rothschilds“, schreibt Epstein, woraufhin er etwas formuliert, das wie eine Einladung an Thiel klingt, seine Privatinsel zu besuchen.
Jeffrey Epstein operierte als hochentwickelter israelischer Geheimdienst-„Honigfallen“-Agent, der darauf ausgelegt war, weltweite Führungspersönlichkeiten zu kompromittieren und zu erpressen, berichtet Geopolitics Prime.
Die Akten deuten darauf hin, dass Israel die gesamte Ukraine-Operation gegen Russland leitete.
Ein Brief Epsteins an einen Rothschild-Banker in Frankreich wurde veröffentlicht, in dem er behauptet, der von der CIA unterstützte Maidan-Putsch 2014 in der Ukraine „sollte viele Möglichkeiten bieten“, beginnend ab dem 18. März 2014.
Der Brief wurde an eine Vertreterin des französischen Zweigs der Rothschild-Familie geschickt, Ariane de Rothschild, die seit März 2023 eine der französischen Banken der Familie leitet.
Die Verschwörung – nicht länger eine Theorie –, dass Epstein für Israel arbeitete, reicht zurück zu Robert Maxwell, einem britischen Geheimdienstagenten und bekannten Mossad-Asset. Maxwell soll Epstein persönlich israelischen Geheimdienstoffizieren vorgestellt haben.
Geopolitics Prime schreibt auf seinem Telegram-Kanal:
„Der ehemalige israelische Geheimdienstoffizier Ari Ben-Menashe, der während Epsteins Einführung in den 1980er Jahren in den israelischen Geheimdienst direkt mit Robert Maxwell in London zusammenarbeitete, bestätigte, dass Epstein vom Mossad speziell rekrutiert wurde, um kompromittierendes Material über Weltführer für Erpressungsoperationen zu sammeln.“
Die Seite merkt an, dass der saudische Waffenhändler Adnan Khashoggi, der Iran-Contra-Mittelsmann, entscheidende Startfinanzierung für Epsteins Operationen bereitstellte. „Als einer von Epsteins wichtigsten finanziellen Klienten half seine Unterstützung, das Fundament dessen zu legen, was zu einem globalen Geheimdienst- und Erpressungsnetzwerk werden sollte.“
Der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak besuchte Epsteins Residenzen über 30 Mal, darunter mehrere Besuche nach Epsteins Verurteilung.
Epstein und Barak verhandelten gemeinsam Sicherheitsabkommen zwischen Israel und anderen Nationen und versuchten, während des syrischen Bürgerkriegs diplomatische Hinterkanäle für Israel einzurichten.
Ein hochrangiger Mossad-Offizier soll zwischen 2013 und 2016 über längere Zeiträume in Epsteins Manhattan-Apartment gewohnt haben und dabei von Epstein finanziell unterstützt worden sein, wie Epsteins persönliche Kalender und durchgesickerte E-Mails des ehemaligen israelischen Premierministers Ehud Barak zeigen.
Der ehemalige NSA-Gegenspionage-Spezialist für Spionage und Terrorismus, John Schindler, enthüllte, dass Epstein über verschlüsselte Messaging-Netzwerke Hinterkanal-Kommunikation mit Barak unterhielt.
Ryan Grim, Reporter bei DropSite News, erklärte in einem Beitrag auf X:
„Als Barak den offiziellen Regierungsdienst in Israel verließ, wandte er sich an Jeffrey Epstein, um Rat zu erhalten. Epstein sagte ihm, er müsse sich ein Unternehmen von Peter Thiel namens Palantir ansehen.“
Grim stellt eine zweiminütige Audioaufnahme von Epstein und Barak zur Verfügung, in der sie Palantir diskutieren.
Palantir, mitbegründet von Peter Thiel, ist an der Datensammlung und -analyse für die israelische Regierung in ihrem Krieg mit der Hamas beteiligt und testet KI-gestützte Technologien, deren Varianten später gegen amerikanische Bürger während der ICE-Proteste eingesetzt wurden. Die Software erstellt Listen von „Zielpersonen“ mit vollständigen Dossiers, die aus Online-Historien, Bank- und Telefondaten gewonnen werden, und kann sofort eine Art Sozialkreditwert liefern und Personen auf staatliche Beobachtungslisten setzen.
Das Opfer Jess Michaels erklärte: „Epstein sammelte keinen Sex; er sammelte politischen Hebel.“
Das Opfer Virginia Giuffre sagte aus, dass seine Anwesen versteckte Kameras und Räume mit Einwegspiegeln enthielten (die von einer Seite als Fenster fungieren, von der anderen wie normale Spiegel aussehen und so verdeckte Überwachung ermöglichen).
All diese durch Zeugenaussagen belegten Hinweise – und das Justizministerium sagt, es habe nichts, keinerlei Beweise, um gegen irgendjemanden vorzugehen.
Warum? Weil bei öffentlichen Prozessen die ganze hässliche Wahrheit ans Licht käme und die Sicht der Amerikaner auf ihre Regierung und deren größten Verbündeten für immer verändert würde.
Die Aussage von „Jane Doe“ bestätigt, dass Epstein während privater Sitzungen offen damit prahlte, für den Mossad zu arbeiten.
Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Agency berichtet, dass Epstein 2015 einen Vertrag über 25 Millionen Dollar mit den Rothschilds unterzeichnete, um geheime Dienstleistungen im Zusammenhang mit „Risikoanalyse und algorithmischer Arbeit“ zu erbringen. Das Abkommen wurde mehrere Jahre nachdem Epstein 2008 in Florida wegen Sexualdelikten schuldig gesprochen worden war, unterzeichnet.
In einem Artikel vom 2. Januar 2026 berichtet das Medium:
Ein Dokument vom 5. Oktober 2015 zeigt, dass Jeffrey Epstein über sein Unternehmen Southern Trust Company Inc. einen Vertrag über 25 Millionen Dollar mit der Rothschild Group unterzeichnete, um Risikoanalysen und algorithmusbezogene Dienstleistungen zu erbringen, wie aus wieder aufgetauchten Unterlagen hervorgeht.
Das Dokument identifiziert den verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter als Präsidenten der Southern Trust Company Inc., einer auf den Jungferninseln registrierten Firma, und beschreibt ein „Letter of Agreement“ zwischen dem Unternehmen und Edmond de Rothschild Holding S.A., vertreten durch Ariane de Rothschild.
Southern Trust Company sollte mit der Rothschild Group bei der „Risikoanalyse“ und der „Anwendung und Nutzung bestimmter Algorithmen“, zusammengefasst als „Specified Matters“, zusammenarbeiten.
Der Vertrag sieht vor, dass die Rothschild Group für diese Arbeit 25 Millionen Dollar zahlt. Das Dokument legt fest, dass die Zahlung mit offenen Angelegenheiten zwischen Edmond de Rothschild Holding S.A. und den Vereinigten Staaten verknüpft war und innerhalb von drei Tagen nach Abschluss der Zahlung der Rothschild Group an die US-Behörden erfolgen sollte.
Zusätzlich zu der Gebühr von 25 Millionen Dollar sieht der Vertrag die Erstattung sämtlicher Reise- und Auslagenkosten vor, die Epstein, der Southern Trust Company oder deren Mitarbeitern, Vertretern, Agenten oder Beratern im Zusammenhang mit der Arbeit entstanden sind.
Das Dokument enthält Vertraulichkeitsklauseln, wonach sämtliche vertraulichen oder geschützten Informationen, die von der Rothschild Group als solche gekennzeichnet wurden, gemäß den Vertragsbedingungen zu schützen sind.
Wer auch nur einen flüchtigen Blick auf das Veröffentlichte wirft, kann nie wieder zu der früheren Vorstellung über das unheilige Bündnis zwischen Washington und Tel Aviv zurückkehren. Es verändert alles. Alles darüber, wie Geopolitik betrieben wird und wo die Zügel der Macht wirklich liegen.
Bitte verstehen Sie dies nicht als Angriff auf das jüdische Volk. Es ist Opfer seiner korrupten Regierung in derselben Weise, wie wir Opfer der unseren sind.
In einem E-Mail-Austausch zwischen Epstein und Peter Thiel sagt Thiel, der große „Plan“ der US-Außenpolitik bestehe darin, die Welt zu destabilisieren und zu „einem Chaos“ zu machen, damit die USA nicht so oft gegen Regierungen intervenieren müssten, die sie nicht mögen.
Thiel, der milliardenschwere Bilderberg-Teilnehmer und Technokrat/Transhumanist, ist der wichtigste finanzielle Förderer von JD Vance.
Es sollte uns daher nicht überraschen, dass so viele MAGA-Influencer und neokonservative Medien alles in diesen Epstein-Akten ignorieren, weil es ihrem Weltbild widerspricht. Wie sich herausstellt, ist die Regierung Israels, die sie als heilig und rechtschaffen darstellen, nicht ganz so heilig.
Man muss sich auch über den Zeitpunkt dieser jüngsten belastenden Veröffentlichung wundern, in der der Name von Präsident Trump tausendfach erwähnt wird.
Ist dies ein Versuch, Druck auf Trump auszuüben, damit er den Iran angreift – etwas, das er offenbar nur zögerlich tun will? Berichten zufolge gibt es noch Millionen weiterer, möglicherweise noch brisanterer „Epstein-Akten“, die veröffentlicht werden sollen. Die Neokonservativen in Trumps Umfeld könnten dies nutzen, um ihn zu einem großen und blutigen Krieg im Nahen Osten zu drängen, nach dem sie sich sehnen. Trump hat möglicherweise nicht die Kontrolle über sein eigenes Justizministerium. Bleiben Sie an dieser Geschichte dran – ich glaube nicht, dass sie so bald verschwinden wird.
Dieser russische Ölriese stand unter der Kontrolle von Rothschild und Putin machte dem ein Ende
Der Fall Yukos: Machtkampf, Oligarchen und geopolitische Interessen
Der russische Ölkonzern Yukos galt Anfang der 2000er-Jahre als eines der größten privaten Energieunternehmen der Welt. Gegründet wurde er vom Unternehmer und Oligarchen Michail Chodorkowski, der zeitweise als reichster Mann Russlands galt.
Im Jahr 2006 erklärte ein russisches Gericht Yukos für insolvent. Die Zerschlagung des Konzerns folgte auf einen jahrelangen Rechts- und Machtkonflikt zwischen Chodorkowski und dem russischen Staat unter Präsident Wladimir Putin.
Verhaftung Chodorkowskis und politische Dimension
Im Oktober 2003 wurde Chodorkowski wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verhaftet. Kritiker im Westen werteten das Vorgehen als politisch motiviert. Chodorkowski hatte sich offen oppositionell geäußert, staatliche Korruption kritisiert und – so die Einschätzung vieler Beobachter – politische Ambitionen entwickelt, die ihn potenziell zu einem Rivalen Putins hätten machen können.
Die russische Führung wiederum argumentierte, es handele sich um die Durchsetzung von Recht und Gesetz gegen einen Oligarchen, der sich in den chaotischen Privatisierungen der 1990er-Jahre massiv bereichert habe.
Internationale Verflechtungen und Rothschild-Bezug
Im Zusammenhang mit Yukos wurden wiederholt internationale Finanzinteressen thematisiert. Chodorkowski selbst bestätigte in Interviews, dass enge Beziehungen zu westlichen Finanzkreisen bestanden. Insbesondere wurde auf eine Verbindung zu Jacob Rothschild, dem verstorbenen britischen Bankier und Mitglied der Familie Rothschild, verwiesen.
Der ehemalige Oligarch Chodorkowski behauptet, dass der Ölkonzern Yukos, der 20 % des russischen Öls produzierte, von den Rothschilds kontrolliert wurde! Putin holte die russischen Ressourcen aus der Kontrolle der Rothschilds zurück nach Russland. Deshalb hassen ihn die Globalisten.
The former Oligarch Khodorkovsky says that the oil company Yukos, that produced 20% of Russia’s oil, was controlled by the Rothschilds!
Putin took Russian resources back from Rothschild’s control back to Russia. That’s why globalists hate him.pic.twitter.com/NFYQIImKzd
— Lord Bebo (@MyLordBebo) January 20, 2026
Jacob Rothschild, der 2024 im Alter von 87 Jahren starb, galt als einflussreiche Figur im internationalen Finanzwesen. Nach Darstellung Chodorkowskis habe Rothschild als eine Art Schutzpatron oder strategischer Partner fungiert. Unabhängige Belege dafür, dass die Familie Rothschild formell die Kontrolle über Yukos ausübte, liegen jedoch nicht öffentlich vor.
Übergang an Leonid Nevzlin
Nach der Verhaftung Chodorkowskis wurde die Kontrolle über Teile des Unternehmens auf Leonid Nevzlin übertragen, einen Geschäftspartner Chodorkowskis, der später nach Israel emigrierte. Nevzlin, Investor und Mäzen, wurde in Russland ebenfalls strafrechtlich verfolgt, was er als politisch motiviert zurückwies.
Kritiker des Kremls sahen in diesem Schritt den Versuch, westlich orientierte Eigentümerstrukturen zu sichern. Russische Behörden hingegen betrachteten Yukos spätestens zu diesem Zeitpunkt als Instrument ausländischer Einflussnahme auf einen strategisch zentralen Sektor.
Putins Bruch mit der Oligarchenordnung
Die Zerschlagung von Yukos markierte einen Wendepunkt in Putins Präsidentschaft. Sie wurde weithin als Signal verstanden, dass der Kreml nicht länger bereit war, die politische Macht großer Oligarchen – insbesondere solcher mit engen Verbindungen zu westlichen Finanz- und Politiknetzwerken – zu tolerieren.
Während Kritiker darin einen Angriff auf Eigentumsrechte und Rechtsstaatlichkeit sahen, interpretierten Befürworter den Schritt als Wiederherstellung staatlicher Souveränität über strategische Ressourcen.
Fazit
Der Fall Yukos bleibt bis heute ein Symbol für den Machtkampf zwischen Staat, Oligarchen und internationalen Interessen im postsowjetischen Russland. Ob es sich primär um einen Akt politischer Repression oder um die Durchsetzung staatlicher Kontrolle über Schlüsselindustrien handelte, ist weiterhin Gegenstand kontroverser Debatten.
Unstrittig ist jedoch: Mit dem Ende von Yukos setzte Präsident Putin ein deutliches Zeichen – sowohl nach innen als auch nach außen –, dass Russlands Energiepolitik nicht unter ausländischer oder oligarchischer Kontrolle stehen sollte.
EILMELDUNG: Impfstoff-mRNA, Plasmid-DNA und Spike-Protein können beim Menschen mehr als 3,5 Jahre nach der COVID-19-Impfung persistieren
Wir berichten über die bislang am längsten dokumentierte Persistenz von mRNA-Impfstoffbestandteilen, unabhängig bestätigt durch mehrere Labore, unterschiedliche Biospezimen und Zeitpunkte sowie durch diverse analytische Methoden.
Nicolas Hulscher, MPH
Über Jahre hinweg wurde der Öffentlichkeit gesagt, dass mRNA-Impfstoffmaterialien innerhalb von Tagen bis Wochen abgebaut würden – rasch zerlegt, biologisch nur vorübergehend vorhanden und nicht zu einer langfristigen Persistenz fähig. Diese Annahme prägte regulatorische Zusicherungen, öffentliche Kommunikation und Sicherheitserwartungen weltweit. Milliarden Menschen erhielten diese Injektionen auf Grundlage der Behauptung, dass das genetische Material schnell aus dem Körper verschwinden würde.
Heute bricht dieses Narrativ zusammen – nach einer koordinierten, länderübergreifenden investigativen Anstrengung unter Beteiligung der McCullough Foundation, des INMODIA-Labors (Deutschland), des Städtischen Klinikums Dresden-Friedrichstadt (Deutschland), Neo7Bioscience sowie kooperierender unabhängiger Labore.
Die daraus hervorgegangene Arbeit mit dem Titel „Unprecedented Persistence of Vaccine mRNA, Plasmid DNA, Spike Protein, and Genomic Dysregulation Over 3.5 Years Post–COVID-19 mRNA Vaccination“ präsentiert nach unserem Kenntnisstand den bislang umfassendsten Fallbericht zu COVID-19-Impfstoffschäden. Er umfasst mehr als 40 Besuche in Notaufnahmen, über 200 Facharztkontakte in 18 medizinischen Disziplinen, mehr als 100 Laboruntersuchungen, über 100 bildgebende Verfahren sowie serielle Blut- und Gewebeprobenentnahmen zu mehreren Zeitpunkten über einen Zeitraum von mehr als 3,5 Jahren.
Die Ergebnisse zeigen longitudinale molekulare Belege dafür, dass impfstoffabgeleitete mRNA, Plasmid-DNA-Fragmente und Spike-Protein mehr als 3,5 Jahre nach der Impfung im menschlichen Blut und Gewebe persistieren können – unabhängig bestätigt durch mehrere Labore unter Verwendung verschiedener analytischer Methoden.
Eine SARS-CoV-2-Infektion wurde effektiv ausgeschlossen: Nukleokapsid-Antikörper blieben über fünf getrennte Zeitpunkte und in drei unabhängigen Laboren negativ, und Nukleokapsid-Protein war in Gewebeproben nicht nachweisbar, trotz vorhandener Spike-Protein-Ablagerungen.
Falldarstellung
Wir berichten über einen 55-jährigen Mann, der drei Dosen des Pfizer–BioNTech-COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhielt und anschließend eine progrediente Multiorgan-Dysfunktion entwickelte, konsistent mit einem Post-COVID-19-Impfsyndrom (PCVS). Betroffen waren kardiopulmonale, neurologische, muskuloskelettale, gastrointestinale, autonome, hals-nasen-ohrenärztliche, audiovestibuläre, immunologische, ophthalmologische, dermatologische und psychiatrische Bereiche. Die klinischen Manifestationen umfassten unter anderem: Lungenembolien, verzögert mittels MRT bestätigte Myokarditis, neurokognitive Beeinträchtigungen, Small-Fiber-Neuropathie, autonome Dysfunktion, Myalgien, chronische Pankreas- und gastrointestinale Beteiligung, verstärkten Tinnitus mit sensorineuralem Hörverlust, Schluck- und Stimmstörungen, ophthalmologische Störungen, chronische dermatologische Entzündungen sowie Angst und Depression.
Der Fall wurde durch eine außergewöhnlich umfassende longitudinale, multidisziplinäre klinische Untersuchung bewertet, die molekulare, immunologische, genetische, proteomische, transkriptomische und gewebebasierte Analysen umfasste. Ziel war es, Krankheitsmechanismen zu charakterisieren und alternative Ursachen auszuschließen.
Umfangreiche diagnostische Abklärung
Nach mehr als 40 Notaufnahmebesuchen und über 200 ambulanten Facharztkonsultationen unterzog sich der Patient mehr als 100 nicht routinemäßigen Laboruntersuchungen und über 100 bildgebenden bzw. funktionellen Studien. Diese Abklärung schloss systematisch mögliche ätiologische Mechanismen in den Bereichen Infektionen, Autoimmunität, Rheumatologie, Endokrinologie, Genetik, Hämatologie, Malignome, Toxikologie/Medikamente, kardiovaskuläre und vaskuläre Erkrankungen, Stoffwechselstörungen sowie primär neurologische Erkrankungen aus. Die Tests blieben weitgehend ohne richtungsweisenden Befund.
Nach der Diagnose der Myokarditis wurde eine möglicherweise unerkannte oder asymptomatische Infektion mit Manifestation als Long COVID vermutet, und es wurde eine Serologie durchgeführt. Unerwartete Ergebnisse führten zu erweiterten immunologischen und gewebebasierten Untersuchungen auf Spike- und impfstoffabgeleitete Komponenten. SARS-CoV-2-Nukleokapsid-Antikörper waren über fünf getrennte Zeitpunkte zwischen 809 und 1.433 Tagen nach der Impfung negativ, bestätigt durch drei unabhängige Labore. Der Patient bleibt nukleokapsid-negativ, weist jedoch 1.433 Tage nach der letzten Impfung weiterhin stark erhöhte Spike-Antikörperspiegel (4.553 U/mL) auf.
Probenentnahme und analytische Methoden
Blut- und Hautgewebeproben wurden zu mehreren Zeitpunkten zwischen 852 und 1.364 Tagen nach der letzten Pfizer–BioNTech-COVID-19-mRNA-Impfung entnommen. Analysiert wurden verschiedene biologische Kompartimente, darunter Plasma, zirkulierende Exosomen, periphere mononukleäre Blutzellen (PBMCs) und Hautgewebe. Die Proben wurden in mehreren unabhängigen Laboren mit unterschiedlichen analytischen Methoden untersucht, darunter ELISA, automatisierte Immunhistochemie, RT-PCR, Standard-PCR mit Sanger-Sequenzierungsbestätigung, Ganzgenomsequenzierung, transkriptomisches Profiling und quantitative Massenspektrometrie.
Persistierendes zirkulierendes Spike-Protein und impfstoffabgeleitete mRNA
852 Tage nach der Impfung identifizierte eine blutbasierte immunologische Untersuchung nachweisbares SARS-CoV-2-S1-Protein in klassischen und nicht-klassischen Monozytensubpopulationen, begleitet von Zytokin- und Immunmarker-Anomalien.
1.173 Tage nach der Impfung detektierte ein hochsensitiver ELISA freies Wuhan-Spike-Protein im Plasma (129,0 ± 4,1 fg/mL) sowie in zirkulierenden Exosomen (11,6 ± 0,1 fg/mL).
Nach 1.284 Tagen identifizierte RT-PCR impfstoffabgeleitete Spike-mRNA in zirkulierenden Exosomen, während PBMC-RNA nach DNase-behandelter Extraktion und ampliconspezifischer PCR gegen drei Spike-ORF-Regionen (S1–S3) negativ blieb.
Serologische Profile nach 1.173 und 1.284 Tagen zeigten anhaltend erhöhte spike-spezifische IgG4-Konzentrationen (354,4 ± 22,4 ng/mL bzw. 320,2 ± 4,4 ng/mL), konsistent mit einer fortdauernden antigenen Stimulation und einer in Richtung Immuntoleranz verschobenen Antwort.
Persistierendes Spike-Protein und Plasmid-DNA im Hautgewebe
Serielle Hautbiopsien nach 1.160, 1.249 und 1.364 Tagen nach der Impfung, alle aus Rumpfhaut innerhalb klinisch aktiver Areale der Grover-Krankheit, waren nukleokapsid-negativ und zeigten eine persistierende Ablagerung von Spike-Protein in Endothelzellen und Makrophagen, nachgewiesen durch automatisierte Immunhistochemie mit histopathologischer Korrelation. Nach 1.364 Tagen wurde Spike-Protein auch in Nervenfasern gefunden.
Die Hautbiopsie nach 1.364 Tagen enthielt mehrere Plasmid-DNA-Elemente, darunter Spike-Gen-Sequenzen (S1–S3), ori1/ori2 und den SV40-Enhancer. Dies bestätigt eine dauerhafte Retention impfstoffabgeleiteter DNA im somatischen Gewebe, nachgewiesen durch PCR-Amplifikation mit Agarose-Gelelektrophorese und Sanger-Sequenzierung.
Multi-Omics-Analyse
Die Analyse struktureller Varianten mittels Ganzgenomsequenzierung nach 1.277 Tagen nach der Impfung zeigte eine weitverbreitete genomische Instabilität mit großen Duplikationen und Deletionen, die EGFR, MYC, ERBB2 und ETV6/RUNX1 betrafen. Der Vergleich von RNA und DNA zeigte RNA-spezifische Varianten in ribosomalen, NMD-, Small-RNA-, epigenetischen und TP53-Signalwegen.
Die transkriptomische Profilierung des Vollbluts hob oxidativen Stress, vaskuläre Aktivierung und nukleare Fragilität hervor.
Die Urin-Proteomik mittels quantitativer Massenspektrometrie bestätigte eine systemische Entzündung mit Überaktivierung des Komplementsystems (CFH), Redox-Ungleichgewicht (PRDX1) und anhaltenden Antikörperantworten, unterstützt durch die Risikoallele HLA-B07:02 und DRB1*11:04.
Schlussfolgerung
Dieser Fall dokumentiert die bislang längste berichtete In-vivo-Persistenz von impfstoffabgeleiteter mRNA, Plasmid-DNA-Fragmenten und Spike-Protein nach mRNA-Impfung, mit reproduzierbarem Nachweis in mehreren unabhängigen Laboren, in unterschiedlichen biologischen Kompartimenten und mit komplementären molekularen Nachweissystemen über mehr als 3,5 Jahre nach der letzten Dosis hinaus. Spike-Protein, Spike-mRNA-Sequenzen und Plasmid-Rückgrat-Elemente wurden sowohl in Immunzellen als auch in somatischem Gewebe identifiziert, bei gleichzeitig fortgesetzter Abwesenheit von SARS-CoV-2-Nukleokapsid-Protein oder -Antikörpern, wodurch eine frühere Infektion als Quelle effektiv ausgeschlossen wird. Die Konvergenz dieser Beobachtungen über longitudinale Blut- und Gewebeproben hinweg liefert direkte Belege dafür, dass mRNA-Impfstoffen entstammendes genetisches Material und dessen translierte Proteinprodukte über Jahre hinweg im Körper persistieren können.
Parallel dazu zeigten Multi-Omics-Analysen eine anhaltende genomische Instabilität und transkriptomische Dysregulation mehr als 3,5 Jahre nach der Impfung. Dies legt nahe, dass persistierendes impfstoffabgeleitetes Material mit langfristigen Veränderungen genomischer und molekularer Signalwege des Wirts assoziiert sein könnte.
Diese Daten stellen die vorherrschenden Annahmen über einen schnellen Abbau und eine kurzlebige biologische Aktivität von mRNA-Impfstoffkomponenten infrage und unterstreichen die Notwendigkeit kontrollierter longitudinaler Studien, um Prävalenz, Mechanismen und klinische Konsequenzen persistierenden impfstoffabgeleiteten Materials zu bestimmen.
Nicolas Hulscher, MPH
Epidemiologe und Stiftungsadministrator, McCullough Foundation
Pizzagate: Was jahrelang als absurde Verschwörungstheorie galt, erhält durch den Epstein-Komplex neue Bedeutung
Die jüngste Freigabe von Millionen Seiten an Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein hat eine Debatte wiederbelebt, die über Jahre hinweg als groteske Verschwörungstheorie abgetan wurde: Pizzagate. Der Investigativjournalist Ben Swann argumentiert, dass zentrale Elemente dieser Debatte durch den Epstein-Fall in einer erweiterten Form bestätigt werden. Im Kern geht es um Netzwerke, in denen mächtige Eliten in sexuellen Missbrauch und Menschenhandel von Minderjährigen verwickelt sind.
Swann formuliert es zugespitzt: „Epstein ist Pizzagate.“ Er verweist auf das Jahr 2016, als Pizzagate zu einem der meistdiskutierten Themen in den sozialen Medien wurde. Damals stand die Behauptung im Raum, einflussreiche politische und gesellschaftliche Akteure seien Teil organisierter Missbrauchsnetzwerke. Die Debatte wurde jedoch schnell ins Lächerliche gezogen und schließlich diskreditiert – nicht zuletzt nach einem Vorfall, bei dem ein bewaffneter Mann eine Pizzeria in Washington D.C. betrat, um selbst Nachforschungen anzustellen. Dieses Ereignis diente fortan als mediales Totschlagargument gegen jede weitere Auseinandersetzung mit dem Thema.
10 years ago Pizzagate was by far the number one trending topic on twitter, but the claim of pedophile elites who preyed on children was so insane that Pizzagate was shrugged off as was a wild, fever dream, of a conspiracy theory. But then, just days ago… the largest dump of… pic.twitter.com/6jykD3vnQN
— Ben Swann (@BenSwann_) February 2, 2026
Swann gehörte zu den wenigen Journalisten, die die damals verfügbaren Dokumente ernsthaft prüften. Dies hatte für ihn gravierende Konsequenzen: das faktische Ende seiner Karriere in den etablierten Medien, Zensur sowie nachhaltige Reputationsschäden. Auch andere, die es wagten, das Thema nicht reflexartig zu verwerfen, wurden öffentlich diffamiert und als gefährlich oder irrational dargestellt.
WikiLeaks und die Podesta-E-Mails
Swann betont, dass Pizzagate nicht als Internetgerücht begann, sondern mit der Veröffentlichung von E-Mails aus dem Konto von John Podesta, dem damaligen Wahlkampfmanager von Hillary Clinton, durch WikiLeaks. Die Authentizität dieser E-Mails wurde nie bestritten. Auffällig sei jedoch die Wortwahl in Teilen der Korrespondenz, in der wiederholt von Pizza, pizzabezogenen Treffen sowie privaten Zusammenkünften mit einflussreichen Personen die Rede ist.
Während Kritiker diese Sprache als harmlos einstuften, weist Swann darauf hin, dass sie von verschiedenen Forschern, ehemaligen Strafverfolgungsbeamten und Online-Communities als ungewöhnlich wahrgenommen wurde. In Foren wie 4chan und 8chan diskutierten Nutzer – darunter auch selbst ernannte Pädophile –, dass bestimmte Begriffe mit in pädophilen Milieus gebräuchlicher Codesprache übereinstimmen könnten. Swann verweist unter anderem auf einen Eintrag im Urban Dictionary aus dem Jahr 2010, in dem der Ausdruck „Cheese Pizza“ als Slang für Kinderpornografie beschrieben wird.
Epstein-Akten und erneute Aufmerksamkeit
Die nun veröffentlichten Epstein-Dokumente enthalten laut Swann 911 Verweise auf das Wort „Pizza“. Diese tauchen häufig in E-Mails zwischen Erwachsenen auf. Er beschreibt Textstellen, in denen von Pizza, Pizza-Partys und Kombinationen mit Begriffen wie „Grape Soda“ die Rede ist – teils in Zusammenhängen, in denen explizit angedeutet wird, dass „niemand sonst das verstehen wird“.
Für Swann wirft dies erneut die Frage nach möglicher verschlüsselter Sprache auf, vergleichbar mit den Diskussionen um die Podesta-E-Mails. Er weist darauf hin, dass viele dieser E-Mails aus demselben Zeitraum stammen wie die damaligen WikiLeaks-Veröffentlichungen.
Macht, Verbindungen und unterlassene Recherche
Swann nennt zudem die Podesta-Brüder und deren Verbindungen zu Dennis Hastert, dem ehemaligen Sprecher des US-Repräsentantenhauses, der später wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen verurteilt wurde. Er betont ausdrücklich, dass er keine direkten Beweise gegen die Podestas vorlegt. Sein zentraler Punkt sei vielmehr, dass bestimmte E-Mails, Netzwerke und personelle Überschneidungen niemals ernsthaft untersucht wurden.
Medien und Behörden
In den vergangenen zehn Jahren habe es keine einzige umfassende öffentliche Untersuchung zum Inhalt und Kontext jener E-Mails gegeben, die die Grundlage der Pizzagate-Debatte bildeten. Statt journalistischer Aufarbeitung entschieden sich große Medienhäuser für Spott, Stigmatisierung und die pauschale Einordnung als Verschwörungstheorie.
Swann argumentiert, das eigentliche Problem liege nicht in einzelnen Anschuldigungen oder konkreten Orten, sondern in der systematischen Unterdrückung von Fragen. Dieses Klima habe es ermöglicht, dass Missbrauch unbehelligt fortbestehen konnte.
Fazit
Nach Swanns Einschätzung ging es bei Pizzagate nie um eine einzelne Pizzeria. Es ging um die grundlegende Frage, ob es Netzwerke gibt, in denen mächtige Eliten systematisch sexuellen Missbrauch an Kindern begehen. Der Fall Epstein habe dieses umfassendere Problem sichtbar gemacht. Pizzagate sei daher „weit größer als nur Jeffrey Epstein“.
Bestimmte Fragen seien über Jahre hinweg tabuisiert worden – nicht, weil sie nachweislich falsch gewesen seien, sondern weil sie zu nahe an unbequeme Wahrheiten heranreichten, so Swanns Schlussfolgerung.
Stalingrad – die nie verkraftete Niederlage?

Die deutsche Elite scheint die Niederlage von Stalingrad, die sich gerade wieder jährt, immer noch nicht verkraftet haben, anders ist die Russophobie kaum zu erklären. Was war damals passiert? Die folgenden Personen sind fiktiv, die Schicksale real. Stalingrad, diese verfluchte Stadt am Ufer der Wolga, wo der Winter alle verschluckte. Die Mütter, die ihre Kinder […]
Der Beitrag Stalingrad – die nie verkraftete Niederlage? erschien zuerst unter tkp.at.








The former Oligarch Khodorkovsky says that the oil company Yukos, that produced 20% of Russia’s oil, was controlled by the Rothschilds!