Kategorie: Nachrichten
CDU-Parteitag: Linnemann mit großer Mehrheit als Generalsekretär bestätigt

Bei den Vorstandswahlen hat der Stuttgarter CDU-Parteitag nach dem Bundesvorsitzenden Friedrich Merz (91,2 Prozent) am Freitagabend auch Carsten Linnemann mit 90,4 Prozent der Stimmen als Generalsekretär bestätigt.
In seiner Rede vor den rund 1.000 Delegierten hatte Linnemann für „wirkliche Strukturreformen“ in diesem Jahr geworben und Überlegungen der SPD zu höheren Steuern eine Absage erteilt. Die Koalition dürfe „nicht auf die Idee kommen, noch mehr Schulden zu machen, irgendwelche Steuerquellen zu generieren, um die Strukturprobleme zuzukleistern und das Problem in die Zukunft zu schieben“. Linnemann mahnte: „Jetzt ist der Zeitpunkt für Reformen!“ Es dürfe „kein Wegducken mehr“ geben.
Weitere Personalien
Als stellvertretende Generalsekretärin wurde die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Christina Stumpp wiedergewählt. Schatzmeisterin bleibt die Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann aus Hamburg. Der CDU-Bundesparteitag hat auch die stellvertretenden Vorsitzenden neu gewählt und um einen Posten auf sechs vergrößert.
Das beste Ergebnis als CDU-Vize erhielt der nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann vom Arbeitnehmerflügel. Erstmals gewählt wurde die hessische Fraktionsvorsitzende Ines Claus. Als stellvertretende Vorsitzende bestätigt wurden Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Unions-Fraktionsvize Andreas Jung aus Baden-Württemberg, Agrar-Staatssekretärin Silvia Breher aus Niedersachsen und Bundesbildungsministerin Karin Prien. Die CDU-Linke schnitt mit 604 Stimmen vergleichsweise schlecht ab.
Am zweiten und letzten Tag des CDU-Kongresses geht es heute um inhaltliche Fragen (u.a. Social Media-Verbot für Kinder).
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Friedrich Merz: Gegenpositionen zu kulturpolitischen, migrations- und wirtschaftspolitischen Strategien
21 Im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz nimmt Friedrich Merz kritisch Stellung zur Politik der USA. „Der Kulturkampf der MAGA-Bewegung ist nicht unserer.“ „Die Freiheit des Wortes endet hier bei uns, wenn sich dieses Wort gegen Menschenwürde und das Grundgesetz wendet.“ „Die regelbasierte Weltordnung existiert in dieser Form nicht mehr.“ Europa müsse unabhängiger sein, aber es […]
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Behauptung im Guardian: wir sind immer noch auf dem Weg zum Point of No Return
Eric Worrall
The Guardian behauptet, die Welt steuere auf einen klimatischen „Point of no Return“ zu, an dem eine unaufhaltsame Erwärmung die Erde in eine katastrophale „Treibhaus“-Zukunft zwingen werde. Die geologischen Aufzeichnungen erzählen jedoch eine ganz andere Geschichte. Frühere Perioden mit weitaus höheren Temperaturen und CO₂-Werten haben weder das Leben noch die Aussichten der Zivilisation beendet – sie haben vielmehr für Überfluss und evolutionäre Expansion gesorgt.
Bitte, bitte, lasst uns einen dieser imaginären Kipppunkte überschreiten!
Point of no return: Eine höllische „Treibhaus-Erde“ rückt näher, sagen Wissenschaftler
Die anhaltende globale Erwärmung könnte durch das Auslösen von Klima-Kipppunkten einen irreversiblen Kurs einschlagen, doch die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewusst.
Damian Carrington, Umwelt-Reporter
Die Welt ist näher als gedacht an einem „Point of no Return“, nach dem die ungebremste globale Erwärmung nicht mehr aufzuhalten ist, sagen Wissenschaftler.
Eine anhaltende globale Erwärmung könnte Klima-Kipppunkte auslösen, die zu einer Kaskade weiterer Kipppunkte und Rückkopplungsschleifen führen würden, so die Wissenschaftler. Dies würde die Welt in ein neues, höllisches „Treibhausklima“ versetzen, das weitaus schlimmer wäre als der Temperaturanstieg von 2 bis 3 °C, auf den die Welt derzeit zusteuert. Das Klima würde sich auch stark von den milden Bedingungen der letzten 11.000 Jahre unterscheiden, in denen sich die gesamte menschliche Zivilisation entwickelt hat.
Bei einer globalen Erwärmung von nur 1,3 °C in den letzten Jahren fordert extremes Wetter bereits Menschenleben und zerstört Lebensgrundlagen auf der ganzen Welt. Bei 3-4 °C „werden Wirtschaft und Gesellschaft, wie wir sie kennen, nicht mehr funktionieren“, sagten Wissenschaftler letzte Woche, aber eine Treibhaus-Erde wäre noch heißer.
Die Öffentlichkeit und die Politik seien sich der Gefahr, den Punkt ohne Wiederkehr zu überschreiten, weitgehend nicht bewusst, so die Forscher. Die Gruppe erklärte, sie gebe diese Warnung heraus, weil eine schnelle und sofortige Reduzierung der Verbrennung fossiler Brennstoffe zwar eine Herausforderung darstelle, eine Umkehr jedoch wahrscheinlich unmöglich sei, sobald der Weg zu einer Treibhauserde eingeschlagen sei, selbst wenn die Emissionen letztendlich drastisch gesenkt würden.
…
Mehr hier.
Das ist blanker Unsinn! Aus paläontologischen Beweisen wissen wir bereits mit absoluter Sicherheit, dass eine globale Erwärmung um 3–4 °C nicht das Ende der Wirtschaftstätigkeit bedeutet.
Dieser Beweis ist das Palaeocene-Eocene Thermal Maximum PETM. Der CO₂-Gehalt während des PETM lag möglicherweise bei 2520 ppm – sechsmal höher als heute. Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Leben während des PETM gelitten hat, ganz im Gegenteil. Das Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum, in welchem es 5–8 °C wärmer war als heute, war das Zeitalter der Affen. Unsere überwiegend Früchte essenden Affenvorfahren gediehen dank der Fülle des PETM und besiedelten einen Großteil der Welt, um sich erst zurückzuziehen, als die Kälte zurückkehrte.
[Hervorhebung im Original]
Wenn eine Horde von Affenvorfahren mit Gehirnen von der Größe einer Streichholzschachtel unter solchen Bedingungen gedeihen konnte, dann könnten wir das sicherlich auch.
Auch Fische kamen während des PETM gut zurecht: Das Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum (PETM), eine Periode extrem schneller globaler Erwärmung, die 10 Millionen Jahre nach dem Aussterben der Dinosaurier stattfand, hätte eigentlich eine Katastrophe für die Ozeane sein müssen. Stattdessen nutzten sogar Fische aus gemäßigten Klimazonen die Wärme wie ein tropisches Buffet. Quelle
Angesichts des Überflusses an Land, eines Meeres voller Fische und der Tatsache, dass unsere Affenvorfahren in früheren Perioden extremer Wärme sehr gut zurechtkamen, wie könnte eine Erwärmung um wenige Grad bedeuten, dass „die Wirtschaft und die Gesellschaft, wie wir sie kennen, nicht mehr funktionieren werden“?
Die Antwort lautet: Das kann nicht sein. Selbst wenn eine solche extreme Erwärmung eintreten würde, würden unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft weiterhin gut funktionieren.
Und es ist ausgeschlossen, dass anthropogene CO₂-Emissionen eine globale Erwärmung in der Größenordnung des PETM verursachen könnten. Die Welt von heute unterscheidet sich stark von der Welt des PETM. Mächtige geologische Einflüsse, die nach dem PETM auftraten, haben unsere Welt in den letzten 34 Millionen Jahren in der späten zenozoischen Eiszeit gefangen gehalten.
Zu diesem Thema hat auch Willis Eschenbach etwas geschrieben: In einem anderen Thread hier bei WUWT haben wir über das vom IPCC verwendete Berner Kohlendioxidmodell diskutiert. Das Berner Modell berechnet, wie schnell ein … weiter hier.
In jener Studie bringt Eschenbach diese Graphik:
Tatsache ist, dass unsere Welt nicht zu heiß, sondern gefährlich kalt ist. Während der letzten Eiszeit sank der CO₂-Gehalt so stark, dass es fast zu einem Massen-Aussterben gekommen wäre.
[Hervorhebung im Originbal]
Hierzu gibt es auch einen Beitrag aus dem Jahr 2017: Das Leben auf der Erde wäre beinahe durch zu wenig CO₂ ausgelöscht worden.
Wir befinden uns derzeit in einer der kältesten Perioden der späten zenozoischen Eiszeit. Wir befinden uns auch in der Abkühlungsphase des Holozäns, unserer aktuellen Zwischeneiszeit, was Anlass zu großer Sorge gibt. Der Meeresspiegel liegt heute etwa einen Meter tiefer als vor 6000 Jahren, während der Warmphase, dem Holozän-Optimum.
Die Wahrheit ist, dass wir jede Erwärmung und alle CO₂-Emissionen brauchen, die wir produzieren können, um die nächste 100.000-jährige Eiszeit aufzuhalten. Denn wenn das nächste glaziale Maximum eintritt und die nächsten Eiszeitbedingungen zu einem Absturz der CO₂-Werte führen, hat unsere Spezies möglicherweise nicht mehr so viel Glück wie beim letzten Mal, als die Bedingungen des glazialen Maximums unsere Spezies an den Rand des Aussterbens gebracht hatten.
Link: https://clintel.org/guardian-claims-were-still-only-approaching-the-climate-point-of-no-return/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Wie man Impferfolge vortäuscht: Windpocken

Lange hatte sich für die Windpocken kaum jemand interessiert. Es handelt sich schließlich um eine harmlose Kinderkrankheit, die überdies in den letzten Jahrzehnten immer seltener geworden ist. Warum sollen jetzt Antigene des behaupteten Virus dem Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff zwingend beigefügt werden? Woher resultiert die angebliche Impfnotwendigkeit? Steigende Fallzahlen an Windpocken werden nicht einmal von offiziellen Stellen ins […]
Der Beitrag Wie man Impferfolge vortäuscht: Windpocken erschien zuerst unter tkp.at.
Dezember und Januar verhalten sich vollkommen unterschiedlich.
Der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung!
Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch
- Die beiden Monate Dezember und Januar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf
- Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.
- Der Ausstoß der Treibhausgase in Deutschland sinkt seit 1990, die CO₂-Luftkonzentration steigt aber.
Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ ist der Haupttemperaturregler wird behauptet. Demnach müsste die Erwärmung beider Monate gleich verlaufen, zumal CO₂ gleichmäßig und weltweit steigt und beide Monate auch noch direkt aufeinander folgen. CO₂ kann im Dezember nicht anders wirken als im Januar.
Also betrachten wir nun die Temperaturreihen beider Monate und beginnen mit dem Dezember. In der folgenden Grafik werden die Originaltemperaturen des DWD verwendet. Quelle
Abb.1: Laut DWD zeigte der Dezember 90 Jahre lang gar keine Erwärmung. Ab 1987/1988 begann abrupt eine steile Erwärmung, die bis heute 2,2 Grad beträgt.
Dazu im Vergleich der Januar.
Abb. 2: Der Monat Januar wurde 90 Jahre lang bis 1987 um 1 Grad laut DWD kälter, siehe violette Trendlinie. Von 1987 auf 1988 setzte ein plötzlicher Temperatursprung von gut 2 Grad ein auf ein höheres Plateau. Dort stagniert der Monat Januar seit 1988 bei knapp über 1 Grad Monatsschnitt.
Zusammen macht die Temperaturerwärmung ebenfalls 2,2 Grad aus wie beim Monat Dezember.
Mit der Gegenüberstellung beider Grafiken ist bereits gezeigt, die Gründe für diese unterschiedlichen Temperaturverläufe von Dezember und Januar können nicht durch CO₂ hervorgerufen werden.
Zur angeblichen Erwärmung durch einen CO₂-Treibhauseffekt: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes in diesem Artikel erneut widerlegt.
Kohlendioxid kann kein Klimakiller sein. Und CO₂ ist auch nicht der globale Temperaturregler. Die Klimahysterie wegen CO₂ ist frei erfunden.
Um das an den beiden Monaten Dezember und Januar genauer zu zeigen, wählen wir eine andere Grafikdarstellung: der direkte Vergleich
Der Januar folgt unmittelbar auf den Dezember. Am 31.Dezember endete vor kurzem das Jahr 2025 und kurz darauf begann der Januar 2026. Vom Datum ein Jahr getrennt, aber von der Zeit unmittelbar folgend, praktisch eine Sekunde später nach Mitternacht.
Der direkte Vergleich: Noch eindrucksvoller wird die Grafik, wenn wir beide Monatsverläufe in einem Diagramm betrachten. Beim Vergleich der beiden Graphen bitte beachten: Auf den Dezember 1987 (violett) folgt eine Sekunde später der Januar 1988 (braun). Zur besseren Vergleichbarkeit sind nun 87/88 zu einer Zeitachse zusammengefasst. Die letzten Werte sind also der Dezember 2025 und der Januar 2026, beide auf dem Zahlenstrahl bei 2025 eingezeichnet.
Abb.3: Die Grafik zeigt den Verlaufsvergleich von Dezember (blau) und den unmittelbar darauffolgenden Januar (braun). Dezember 1987 im Vergleich zu Januar 1988 sind auf demselben Punkt der Zeitlinie, ebenso Dez 2025 und der Jan. 2026
Ergebnis: Der Dezember wird seit 1987 deutlich wärmer in Deutschland, während der Januar sein (derzeit hohes) Temperaturniveau seit 1988 beibehält, dabei laut DWD sogar leicht abkühlt.
Komisch oder? CO₂ kann im Dezember seit 39 Jahren nicht bis kurz vor Mitternacht (Sylvester) erwärmend wirken und nach Mitternacht, wenn der Januar beginnt, hört die Wirkung schlagartig auf.
Das ist nicht nur in Deutschland so: Zur Bestätigung dieser unterschiedlichen Temperaturverläufe sollen hier exemplarisch weitere Grafiken außerhalb Deutschlands aufgeführt werden: CET (Zentralengland), Lerwick auf den Shetland-Inseln, Westeuropa und Skandinavien
Abb. 4a-4d: Bitte nochmals beachten: Der Januar 88 sitzt zeitlich auf demselben Punkt wie der Dezember 1987. Die Beschriftung der x-Achse müsste korrekt 87/88 heißen, usw.
Wie bei den Daten des DWD steigen die Dezembertemperaturen deutlich, die Januartemperaturen zeigen eine fallende Trendlinie. In Skandinavien ist dies am deutlichsten zu sehen. Quelle Met Office HadCET, und GISS
Erklärung des Verhaltens mit dem angeblichen CO₂-Treibhauseffekt?:
Merke: Kohlendioxid kann im Dezember am Ende eines Jahres nicht stark erwärmend wirken und dann plötzlich nach Silvester für den ganzen Januar aussetzen. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.
Damit steht fest: Der Temperaturverlauf von Dezember und dem nach Silvester darauffolgenden Januar kann überhaupt nicht durch eine „Treibhauseigenschaft“ des Kohlendioxids erklärt werden. CO₂ ist kein Treibhausgas oder es wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.
Anmerkung. Peter Dietze, ein Befürworter des Treibhauseffektes hat den Treibhaus-Erwärmungsanteil seit 1987 bis heute aufgrund der fast 80 ppm CO₂-Zunahme auf 0,1 Grad errechnet. Viele andere anerkannte Wissenschaftler wie Gerlich/Tscheuschner oder Prof. Kramm aus Alaska negieren auch diese geringe Erwärmung. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass viele (unbezahlte) Klimaforscher in der Summe sogar von einer leichten Abkühlungswirkung von „Treibhausgasen“ ausgehen.
Weiteres Argument: Der Treibhausgasausstoß nimmt in Deutschland im Betrachtungszeitraum sogar deutlich ab.
Aufgrund vieler gesetzlicher Maßnahmen nimmt der Ausstoß (Emission) verschiedener Treibhausgase sogar ab. Erstaunlich ist: Trotz Emissionsabnahme nimmt die CO₂-Konzentration jedoch zu. In der nachfolgenden Grafik sind nur die Emissionen dargestellt.
Unsere Schlussfolgerungen: Die teuren CO₂-Einsparungen in Deutschland seit 1990 hatten überhaupt keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten im Monat Dezember und Januar. Sie müssen deshalb sofort eingestellt werden.
Die Grafiken Dezember und Januar sind allein Beweis genug, dass CO₂ wenig oder gar nicht klimasensitiv ist. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Oder hier: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Veränderungen der Temperaturen und Wettermuster. Diese Veränderungen können natürlichen Ursprungs sein und beispielsweise durch Schwankungen in der Sonnenaktivität entstehen. Doch seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen, allen voran die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas.
Oder hier: Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und die Temperaturen ansteigen
Diese Definitionen sind allesamt total falsch, weil sie mehr oder weniger behaupten das CO₂ sei der globale Temperaturregler. CO₂ ist kein Welttemperaturregler, CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.
Wir stellen für unsere Leser fest:
1) Das Klima wandelt sich immer.
2) Der neuzeitliche Klimawandel begann in Mitteleuropa erst im Jahre 1987/88 und nicht seit der Industrialisierung.
3) Die angeblichen Treibhausgase haben keine nachweisbare Wirkung auf den ständigen Klimawandel und auf den Temperaturverlauf weder in Deutschland noch sonstwo.
Wenn nicht CO₂, wer oder was dann?
Richtige Erklärung für das unterschiedliche Dez/Jan-Verhalten seit 1988
Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Dezember leicht zugenommen und im Januar seit 1988 eher abgenommen. Doch weshalb ist das so? Und wie die beiden Monate sich weiter entwickeln werden, darüber können seriöse Klimawissenschaftler nur spekulieren oder Hypothesen zur weiteren Erkenntnisgewinnung aufstellen. In unseren Artikeln beschrieben wir (Baritz/Kämpfe/Kowatsch) immer einige Ursachen in Einzelartikeln, zuletzt hier. Wir haben neun aufgelistet.
Merke: Und selbstverständlich kann Kohlendioxid keine der vielen möglichen Ursachen sein, denn dieses „Wundergas“ kann doch im Dezember nicht anders wirken als im darauffolgenden Januar, beginnend in der Silvesternacht mit der Silvesterballerei.
Und als ob das alles nicht längst genügend Beweise gegen einen stark wirkenden CO₂-THE, den Welttemperaturregler wären, haben wir auch außerhalt Europas geschaut, die Dezember- und Januartemperaturen von Virginia/USA.
Abb. 6: Dezember 1987 und Januar 1988 folgen in der Realität unmittelbar nach Silvester-Mitternacht. Wir haben beide Monate auf der y-Achse wie zuvor auch zum gleichen Zeitpunkt eingezeichnet, beide beim Punkt 1987. Die letzten beiden Werte sind Dez. 25 und Jan. 26
Auch in den USA gilt: Beide Monate entwickeln sich seit fast 40 Jahren vollkommen unterschiedlich, obwohl die CO₂-Konzentrationen vom Dezember und dem nachfolgenden Januar gleich sind und sich auch gleich entwickelt haben.
Logische Schlussfolgerung: Nur die natürlichen Wetteränderungen vom Dezember zum Januar bestimmen den Temperatur-Verlauf der beiden Monate.
Anthropogene Ursachen: Und der Wärmeinseleffekt?
Auch dieser kann nicht als Begründung herangezogen werden, denn der WI-effekt wirkt im Dezember und im nachfolgenden Januar gleich und sogar allgemein im Winter viel schwächer als im Sommer.
Anthropogen: Und die statistische Datenmanipulation des DWD?
Ebenfalls unwirksam, da zwischen Dezember und Januar wohl kaum Stationen ausgetauscht wurden, bzw. ein Tausch wirkt dann in den nächsten Jahren gleich.
Fazit:
Der Dezember wurde in den letzten 38 Jahren in Deutschland deutlich wärmer, der Januar und (Februar) nicht. Das ist ein einfacher Beweis, dass es den stark erwärmenden CO₂-Treibhauseffekt nicht gibt oder dass er kaum Wirkung hat. Außerdem sinkt der Treibhausgasausstoß in Deutschland seit 1990, der Dezember verhält sich somit vollkommen gegensätzlich zum Treibhausgasausstoß in Deutschland.
Aus diesem Grunde gibt es auch keine CO₂ verursachte Klimakatastrophe, denn laut Einstein reicht bereits ein Gegenbeweis. Dieser Artikel mit dem Dezember/Januarvergleich und den dazugehörigen Grafiken sind ein weiterer unserer vielen Gegenbeweise, die wir in unseren Artikeln ständig beschreiben.
Aber wie sagte bereits Einstein: Ein Gegenbeweis reicht.
Erkenntnis und unsere Forderung: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten der beiden Monate.
Das unterschiedliche Temperaturverhalten der beiden Wintermonate kann man nur mittels natürlicher Klimavariationen erklären. Wir haben mit den Wetterlagen oben nur eine ausführlicher genannt, er gibt sicherlich mehrere. Wir müssen engagiert Partei ergreifen gegen die falsche Klimapolitik, die nur unser Geld will, insbesondere in Deutschland durch die linksgrüne Politik mitsamt den Lügenmedien.
Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:
Die werbemäßig geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss sofort und endgültig eingestellt werden. Sie ruiniert unser Land. Das ist auch der beabsichtige Sinn der ganzen Hysterie.
Wir sind auch gegen teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.
Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.
Aber diese Klima-Hilfsmaßnahmen würden der CO₂-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO₂-Bodenverpressung und andere vollkommen sinnlose CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge hingegen wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden und nicht die Natur- und Landschaftszerstörung durch teure völlige unsinnige Maßnahmen. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien und der Grünen im Verbund mit gut verdienenden und bezahlten Klima-Schwätzern in den Staatsmedien und sonstigen angsteinflößenden Märchenerzählern in den Medien.
Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre, CO₂ ist Leben
- Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl und tot wie der Mond
- Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut.
- CO₂ ist für das Leben kein Giftgas, sondern das genaue Gegenteil
- Nicht CO₂ ist der globale Temperaturregler, sondern viele andere natürliche Ursachen dominieren.
Kohlendioxid sorgt für das Pflanzenwachstum und die Vielfalt und Schönheit der Landschaft. Ohne CO₂ kein Leben auf dieser Erde.
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.
Der optimale Konzentrationsgehalt für Kohlendioxid in der Atmosphäre sollte endlich wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.
Josef Kowatsch, Natur- und Klimaforscher, unabhängig und neutral, weil unbezahlt.
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer
Der Beitrag Dezember und Januar verhalten sich vollkommen unterschiedlich. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Tacheles #193 ist online

Auch diese Woche gab es bei Tacheles mit Röper und Stein wieder einen Überblick über die Ereignisse, über die deutsche Medien nicht (so gerne) berichten oder die sie falsch darstellen. Sollte YouTube die Sendung löschen, finden Sie sie auch hier bei NuoViso.
Axion Resist-Kongress: „Wie sieht staatlicher „Schutz“ für Familien in der Realität aus?“ – mit Rolf Kron
Die Ergebnisse der ersten Sitzung von Trumps „Friedensrat“
Parteidisziplin setzt sich durch: CDU wählt Merz mit 91 Prozent wieder!

Ein ehrliches Ergebnis war das wohl kaum: Die CDU hat Friedrich Merz zum Auftakt des Landtagswahljahres 2026 mit zu erwartender großer Mehrheit als Parteichef wiedergewählt. Beim Parteitag in Stuttgart stimmten 878 Delegierte (91 Prozent) für ihn. Vor zwei Jahren war Merz mit 89,8 Prozent der Stimmen gewählt worden. Ein Beobachter kommentierte am Rande des Parteitages mit Blick auf die baden-württembergische Landtagswahl, der ersten von insgesamt fünf Landtagswahlen in diesem Jahr: „Gesiegt hat die Parteidisziplin.“
In seiner kraftlosen gut einstündigen Parteitagsrede hatte Merz die Union zu Zuversicht und Mut aufgerufen. Unterbrochen von Pflichtbeifall betonte der CDU-Chef die Herausforderungen durch den geopolitischen Wandel, forderte ein starkes Deutschland und Europa, bekräftigte mit den üblichen Floskeln, man stehe an der Seite der Ukraine. Nicht zu vergessen das Merz’sche „Brandmauer“-Mantra: Man werde Mehrheiten ausschließlich „in der politischen Mitte“ (also links) suchen.
Merz am Rande der Hybris: Vor Beginn seiner Rede ließ der Kanzler eine Konrad-Adenauer-Videoshow abspielen. Sie zeigte den Nachkriegskanzler, wie er anpackte, um das zerstörte Deutschland wieder aufzubauen. Merz betonte, Adenauer weise mit seinem „Vermächtnis“ auch heute noch „den Weg in die Zukunft“. Was in der Übersetzung wohl so viel heißen sollte wie: Ich bin der wahre Enkel Adenauers!
Die Vorstandswahlen hatten sich am Nachmittag wegen technischer Probleme mit dem elektronischen Zählsystem verzögert. Die rund 1.000 Delegierten mussten analog auf Wahlzetteln abstimmen.
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Linke gegen die Demokratie: Vergib ihnen nicht, denn sie wissen genau, was sie tun!
Beim “Prozess gegen Deutschland” zum AfD-Verbot stach eine Rede ganz besonders heraus: Der Publizist und Autor Harald Martenstein las den Verteidigern “unserer Demokratie” bei der Theater-Inszenierung am Thalia-Theater in Hamburg die Leviten. Doch bei dem linkslinken Publikum war Argumentieren erwartungsgemäß vergebene Liebesmüh. Den Kämpfern gegen die unliebsame Opposition geht es nicht um Argumente, Diskurs und den Willen des Volkes, sondern um ihre eigene Macht. Genau das macht sie so gefährlich.
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Jene, die vorgeben, die Demokratie retten zu wollen, schaffen sie ab: Das konstatierte Harald Martenstein in seiner Rede überdeutlich. Freilich hielt er sie vor linksgedrehten Dauerempörten, deren Diskussionskultur sich auf Mittelfingergesten und zornige Buh-Rufe beschränkte. Es war von Beginn an klar, dass Argumente bei diesem Publikum nicht fruchten würden, dass kein Denkprozess stattfinden und kein Diskurs zwischen den Fronten angeregt werden könnte.
Doch damit gab das Publikum Martenstein auch unmissverständlich recht. Denn in der Auseinandersetzung zwischen linkslinken Bessermenschen mit feuchten Verbotsträumen auf der einen und Nicht ganz-so-Linken, Konservativen und Rechten auf der anderen Seite wird die Debatte einseitig verweigert. Kein Wunder, könnte man sagen, denn die Seite der Verweigerer ist geistig unbewaffnet.
Ideologie frisst Demokratie
Die Gegner der Demokratie sitzen nicht auf der rechten Seite. Sie sitzen ganz weit links, in einer Blase aus radikalisierten Geiferern, die ihre ideologische Reinheit präsentieren wollen wie einen Ariernachweis. Diese Klientel leidet körperliche Schmerzen, wenn die Meinung eines Gegenübers auch nur in einem einzigen Punkt von dem abweicht, was die eigene Sekte, Verzeihung, die eigene Gruppe zur Mitgliedschaftsvoraussetzung erhoben hat. Vor diesem Hintergrund sind Martensteins detaillierte Einordnungen des aktuellen Streits um die AfD sicherlich richtig – viel relevanter ist aber die Weise, wie er den Anwesenden den Spiegel vorhielt.
Rechte lehnen ein sozialistisches Wirtschaftssystem ab. Sie verteidigen das Unternehmertum, sie sind für Traditionen, sie halten die Familie für ein gutes Modell und sie mögen ihr Land, sie hassen es nicht. Eindeutig rechte Politiker haben gegen die Nazis gekämpft und den Vorläufer der EU gegründet. Sie hießen De Gaulle, Adenauer und Churchill. Typische rechte Politiker der jüngeren Geschichte waren Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Sie lehnen diese Leute ab, okay. Aber wollen Sie allen Ernstes solche Haltungen verbieten? Sie sind dann ein Gegner der Demokratie. Das sollten Sie dann aber auch zugeben – vor sich selbst und vor der Welt.
Harald Martenstein
Am Zugeben dieser Tatsache – dass die selbsternannten Antifaschisten die wahren Faschisten sind – hapert’s bei der Zielgruppe dieser Ansage ganz gewaltig.
Das Problem in Deutschland ist dabei im Grunde nicht, dass die Bevölkerung diesen Schizophrenen tatsächlich mehrheitlich auf den Leim gehen würde. Viele Menschen sind einfach obrigkeitshörig und feige. Einige schweigen oder rezitieren vorsichtshalber ein paar Tagesschau-Floskeln, bis sie halbwegs sicher sind, dass ihr Gesprächspartner die aktuellen Zustände genauso verabscheut wie sie selbst – nicht, dass sie sich neben all dem Alltagsstress auch noch das dümmliche Gekreische eines getriggerten Linksradikalen antun müssen. Manche fürchten zudem Konsequenzen ihres Arbeitgebers oder im Kollegium, sollten sie als Feind markiert werden – in manchen Unternehmen gilt man schon als verdächtig rebellisch, wenn man seine Pronomen nicht artig in der E-Mail-Signatur vermerkt.
Viele jener, die heute als Befürworter einer politischen Kursänderung mit der AfD als “rechtsextrem” geframed werden, galten dabei vor zwanzig Jahren noch als völlig mittig, manche vertraten gar eher linke Standpunkte (aus Zeiten, in denen “links” noch “für Arbeiter” hieß, nicht “für asoziale Sozialschmarotzer”). Ein mündiger Mensch mit eigenen Ansichten, der nicht einfach nur automatengleich gängige Phrasen einer Filterblase reproduziert, ist politisch sowieso nicht als Ganzes stumpf in eine von zwei Kategorien einzuordnen. Die Rechte ist schlussendlich ebenso zersplittert wie die Linke. Auch wenn wir selbst oftmals auf diese vereinfachte Rechts-Links-Sicht zurückgreifen müssen: Es mutet schon putzig an, wie die Wokeria von einem ganzen “Spektrum” von Geschlechtern ausgeht, in Fragen der sogenannten Gesinnung aber nur mehr zwischen “teilt meine Meinung” und “ist ein rechtsextremer Terrorist” unterscheidet.
Sie wissen, was sie tun
Aus Sicht dieser Klientel ist das nachvollziehbar, denn hier geht es schlussendlich um einen Herrschaftsanspruch. Abweichler und Kritiker wirken dabei nur schwächend. Der Lust an der Macht steht eine demokratische Staatsform im Wege, denn dann müsste man es ja ertragen, wenn auch einmal “die anderen” per Mehrheitsrecht ihren Standpunkt durchsetzen. Das können die Mittelfinger zeigenden Wüteriche nun einmal nicht. Es wäre aber bei Weitem zu einfach, das mit einem „Sie wissen es eben nicht besser” zu entschuldigen.
Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet. Aber das wäre verzeihlich – Unbildung ist ja kein Verbrechen. Ihnen werfe ich vor, dass Sie wissen, was Sie tun. Sie wissen, dass Sie nicht das „Vierte Reich“ verhindern, sondern lediglich Ihre politische Konkurrenz ausschalten möchten.
Harald Martenstein
Ein Unwissender ist für Argumente und Fakten noch zugänglich. Die, die aktuell weite Teile der Bevölkerung entrechten und gezielt ihrer politischen Repräsentation berauben wollen, sind es nicht. Und genau das sind sie, die Extremisten, die in Deutschland tatsächlich bekämpft werden sollten. Ihr Verhalten ist unentschuldbar – denn sie wissen ganz genau, was sie anrichten. Sie zerstören die Demokratie bei vollem Bewusstsein. Und betreiben dabei noch Gaslighting wie ein narzisstischer Soziopath, indem sie behaupten, sie täten das Gegenteil.
Harald Martenstein hat mit seiner Rede jedoch noch etwas bewiesen: Für die Mehrheit zählen Fakten und Argumente noch. Seine Rede ging viral und erreichte über alle sozialen Medien hinweg zahllose Menschen. Je mehr von ihnen den Mut fassen, den ideologiegesteuerten Schreihälsen ruhig und bestimmt entgegenzutreten und offen eine Politik zu fordern, die die Probleme der Bevölkerung löst, statt fremde Agenden voranzutreiben, desto stärker wird die Demokratie – nicht schwächer.
Abschließend lesen Sie hier das Transkript von Harald Martensteins Rede:
Wir sprechen hier also in einer Art Schauprozess über das Verbot einer Partei, die im Westen Deutschlands von 20 Prozent der Menschen gewählt wird und im Osten von 35 bis 40 Prozent. Mit anderen Worten: Wir reden über das Ende der Demokratie und ihre Ersetzung durch etwas anderes. Die Meinung großer und immer noch wachsender Teile der Bevölkerung soll für die Politik in Zukunft keine Rolle mehr spielen.
Wie soll das neue System eigentlich heißen? „Gelenkte Demokratie“? „Unsere Demokratie“? Bestimmt fällt Ihnen ein schönerer Name ein. Ja – Sie haben recht mit dem, was hier vermutlich vielen gerade durch den Kopf geht: Ja, die NSDAP hätte man besser verboten. Ob dieser Versuch etwas genützt hätte, weiß man natürlich nicht. Aber die sogenannte Machtergreifung von 1933 war zweifellos eine Katastrophe und Vorbote weiterer Katastrophen. Man musste alles versuchen, um das zu verhindern.
Ich stelle Ihnen einige Fragen. Die erste Frage: Sind die Begriffe „rechts“ und „rechtsradikal“ wirklich mehr oder weniger bedeutungsgleich? Ich frage das, weil beide Begriffe in linken Debattenräumen meist wie Synonyme verwendet werden. „Kampf gegen Rechts“ – so soll also ein Kampf für die Demokratie heißen. Es ist ein Kampf gegen die Demokratie. Rechts und links sind seit 1789 die beiden Grundrichtungen aller demokratischen Staaten.
Rechte lehnen ein sozialistisches Wirtschaftssystem ab. Sie verteidigen das Unternehmertum, sie sind für Traditionen, sie halten die Familie für ein gutes Modell und sie mögen ihr Land, sie hassen es nicht. Eindeutig rechte Politiker haben gegen die Nazis gekämpft und den Vorläufer der EU gegründet. Sie hießen De Gaulle, Adenauer und Churchill. Typische rechte Politiker der jüngeren Geschichte waren Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Sie lehnen diese Leute ab, okay. Aber wollen Sie allen Ernstes solche Haltungen verbieten? Sie sind dann ein Gegner der Demokratie. Das sollten Sie dann aber auch zugeben – vor sich selbst und vor der Welt.
Sie werden einwenden, dass Sie nicht diese „Old-School-Rechten“ wie Adenauer oder Reagan meinen, wenn Sie Verbote fordern. Sie meinen den Populismus – eine neue Spielart des Rechten, die in der gesamten westlichen Welt entstanden ist, nicht nur in Deutschland. Sie findet Zulauf bei denen, die bisher bürgerliche oder gemäßigt linke Parteien gewählt haben – also bei Union, SPD oder FDP. Diese Wähler fühlen sich nicht mehr repräsentiert durch das alte Parteienspektrum.
Das meist abwertend gebrauchte Wort „Populismus“ suggeriert, dass es ein Fehler wäre, beim Regieren auf die Zustimmung der Bevölkerung Wert zu legen. Genau diese Idee – alle Macht muss durch den Willen der Mehrheit gerechtfertigt sein – ist aber nun mal die Grundlage unserer Verfassung. Mit einem Verbot mehrheitsfähiger Parteien entzieht man diesem Staat seine Legitimation und verwandelt ihn in ein autoritäres Regime. Dafür muss man dann aber schon sehr gute Gründe haben. Man muss es mit einem Gegner zu tun haben, der selber die Demokratie abschaffen will. Man muss sich in einer Notwehrsituation befinden.
Die entscheidende Frage ist, ob so eine Partei legitime Ziele verfolgt oder illegitime. Es geht also nicht darum, ob Sie oder ich diese Ziele für richtig halten. Illegitime Ziele wären zum Beispiel die Beseitigung der Meinungsfreiheit, der Entzug von Grundrechten für Teile der Bevölkerung oder das Verbot von Parteien, die von den Regierenden als störend empfunden werden. Ein illegitimes Ziel ist also genau das Ziel, das Sie mit einem Verbot verfolgen. Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen. Tatsächlich war diese Begründung – „Wir retten die Demokratie“ – historisch gesehen eine der beliebtesten bei denen, die sie abgeschafft haben.
Kennen Sie eigentlich die historische Anti-Rechts-Bewegung? Das sollten Sie. Unter diesem Namen wurden 1957 in China fast zwei Millionen Menschen verhaftet – bürgerliche Elemente, viele davon Intellektuelle – und in Straflager gesperrt. Dort ermordete man viele von ihnen. Sinn der Anti-Rechts-Bewegung war es, China in einen Einparteienstaat zu verwandeln. Ja, es gab bis 1957 unter Mao Zedong ein Mehrparteiensystem. Der „Kampf gegen Rechts“ hat mit diesem System aufgeräumt. Hier wurde ja auch schon in mehreren Wortbeiträgen über ein Verbot der Unionsparteien nachgedacht.
Ähnliche Parteien wie die AfD waren bereits in mehr als einem Dutzend europäischer Staaten in Regierungskoalitionen vertreten oder stützen Regierungen, unter anderem in Skandinavien. Demnächst könnten sie in Frankreich und Großbritannien regieren. Sie sollten sehen, dass Deutschland wieder einmal einen Sonderweg beschreitet.
Nun zu einer anderen Frage: Ist es legitim, für Verfassungsänderungen einzutreten? Es muss wohl legitim sein, denn das Grundgesetz wurde seit 1949 bereits mehr als 50-mal geändert oder ergänzt. Ist es legitim, für eine restriktive Migrationspolitik einzutreten? Es muss wohl legitim sein, denn es gibt eine solche Politik in so zweifellos demokratischen Staaten wie Dänemark oder Australien. Ist es legitim, aus der EU austreten zu wollen? Das keineswegs faschistische Großbritannien hat es getan. Ist Patriotismus legitim? Willy Brandt war erklärtermaßen Patriot. Ich sage es noch einmal: Doch, das war er.
Bei all diesen Fragen kommt es nicht auf richtig oder falsch an. Es geht nur darum, ob etwas in einer Demokratie erlaubt sein muss oder nicht. Es gehört zu den Merkmalen demokratischer Staaten, dass dort das Spektrum des politisch Erlaubten sehr breit ist. Sie müssen sich also – gegen Ihr Naturell – damit abfinden, dass es in einem freien Land mit freien Wahlen nicht immer so läuft, wie Sie es möchten. Falls Sie das überfordert, liegt das Problem bei Ihnen und nicht bei denen, die anders denken als Sie.
Wenn Sie wollen, dass die AfD verboten wird, müssen Sie nachweisen, dass diese Partei das Land in ein anderes System überführen möchte – zum Beispiel, indem sie alle Parteien ausschaltet, die nicht ihr Weltbild teilen. Also indem sie ungefähr das tut, was einige von Ihnen gern möchten. Von einer Verbotsforderung der AfD gegen die politische Konkurrenz ist bisher jedoch nichts bekannt. Es genügt für ein Verbot keineswegs, dass einzelne Parteimitglieder rechtsextremen Unsinn von sich geben. Der Nachweis dessen ist leicht zu führen. Ich nehme an, davon wird man hier in den nächsten Tagen noch eine Menge hören.
Ich helfe Ihnen hier mit ein paar wirklich skandalösen Zitaten. Sie sind alle belegt.
- Zitat eins: „Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören – in ihre Löcher.“
- Zitat zwei: „Wir wollen von niemandem mehr, weder von Washington noch von Moskau, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.“
- Zitat drei: „Wir brauchen keine Opposition, wir sind schon Demokraten.“
- Zitat vier: „Ich bin ein Deutsch-Nationaler und fordere bedingungslosen Gehorsam.“
Eklig – sicher. Spätestens beim letzten Zitat haben es einige erkannt: All das war Originalton, nicht etwa von Björn Höcke, sondern von Franz Josef Strauß, dem CSU-Vorsitzenden, der beinahe Kanzler wurde. Willy Brandt saß neben ihm im Kabinett. Dass Willy Brandt kein Nazi war, ist Ihnen ja vermutlich bekannt. Auch Strauß war kein Nazi – nur ein Reaktionär. Sonst hätte sich Willy Brandt wohl kaum neben ihn gesetzt.
Der Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, sagte vor ein paar Tagen im Podcast meines Welt-Kollegen Paul Ronzheimer, die AfD stehe in einer Traditionslinie mit den Nationalsozialisten. Das Gleiche würde er vielleicht auch über Strauß sagen, über Ernst Jünger, über Boris Palmer oder über den Weihnachtsmann. Es ist inzwischen völlig klar, dass „Nazi“ ein moderner Sammelbegriff für alle ist, die nicht an den Sieg des Sozialismus glauben.
Die Nazis unterscheiden sich von Rechtskonservativen. Die Nazis hatten eine Miliz namens SA, die auf den Straßen Jagd auf Linke machte. Sie machten keinen Hehl daraus, dass sie Krieg wollten. Sie waren erklärte Antisemiten. Rassismus war ihr Programm. Sie wollten keine Republik, sie wollten den Führerstaat.
1990 formulierte der amerikanische Autor Mike Godwin eine sozialpsychologische Theorie. „Godwin’s Law“ gilt inzwischen als empirisch bewiesen. Er sagt, dass seit 1950 bei jeder größeren Meinungsverschiedenheit weltweit irgendwann ein Vergleich mit den Nazis auftaucht. Dieser Vergleich habe nichts mit der realen Geschichte zu tun, sondern mit dem Wunsch des Sprechers, seinem Gegenüber die Satisfaktionsfähigkeit abzusprechen. Auch Angela Merkel wurde schon mit den Nazis verglichen, von Hugo Chávez ebenso wie Peer Steinbrück, von irgendwelchen Schweizern. Sie wissen, dass es zwischen Heinrich Himmler und Alice Weidel schon ein paar Unterschiede gibt.
Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet. Aber das wäre verzeihlich – Unbildung ist ja kein Verbrechen. Ihnen werfe ich vor, dass Sie wissen, was Sie tun. Sie wissen, dass Sie nicht das „Vierte Reich“ verhindern, sondern lediglich Ihre politische Konkurrenz ausschalten möchten. Die AfD-Wähler jedenfalls – die meisten – wollen keinen neuen Hitler. Sie wollen so etwas Ähnliches wie einen neuen Helmut Schmidt.
Es wäre ein Kinderspiel, die AfD kleinzuhalten. Man müsste dazu lediglich ein paar Probleme angehen, die echte Probleme sind und deren Existenz Sie vermutlich bis zu Ihrem letzten Atemzug leugnen würden: Passen Sie die Migration an die wirtschaftlichen Möglichkeiten dieses Landes an. Sorgen Sie für ein Sicherheitsniveau wie 2010. Sorgen Sie dafür, dass unsere Schulen funktionieren und die Wirtschaft konkurrenzfähig ist. Mehr muss es nicht sein. Ist das für Sie Faschismus?
Ich glaube, Sie haben verdrängt, dass in der Sowjetunion im Namen des Sozialismus Millionen Menschen ermordet oder dem Hungertod preisgegeben wurden. Sie haben die Millionen Opfer von Pol Pot und Mao verdrängt. In Venezuela wurden nach einer gefälschten Wahl Demonstranten von Maduros Truppen außergerichtlich hingerichtet – auch Minderjährige. Wenn Trump das getan hätte, wäre ganz schön was los.
„Links ist gut, rechts ist böse“: So einfach ist das nicht. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen autoritären Regimen und solchen, in denen alle die gleichen Bürgerrechte besitzen, egal, wo sie politisch stehen, egal, ob sie die Regierung großartig finden oder sie verabscheuen. Wer sich an die Gesetze hält und keine Gewalt anwendet oder anzuwenden beabsichtigt, ist sicher – und bei dem klingelt frühmorgens nicht die Polizei an der Haustür.
Warten auf Trumps Angriff

Ausgerechnet auf seinem „Friedensrat“ verkündet Trump öffentlich ein Ultimatum an den Iran – Orwell wäre stolz. Die Welt wartet auf den US-Angriff auf den Iran – Folgen unvorhersehbar. Am Freitag hat die USS Gerald R. Ford, der weltgrößte Flugzeugträger, die Straße von Gibraltar passiert und ist ins Mittelmeer eingelaufen. Begleitet von Zerstörern wie der USS […]
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CDU-Parteitag feiert Angela Merkel mit stehenden Ovationen – Eisige Begegnung mit Merz

Nach jahrelanger Abwesenheit auf Parteiveranstaltungen ist die frühere CDU-Vorsitzende, Ex-Kanzlerin Angela Merkel, am Freitag (20.Februar) auf dem Stuttgarter Bundesparteitag der Christdemokraten von den rund 1.000 Delegierten mit stehenden Ovationen gefeiert worden. Merkel kam im grünen Blazer, trug eine schwarz-grüne Halskette. Eine Botschaft, die alles sagte, wohin die Reise der Union gehen soll.
Kanzler Friedrich Merz hatte seine Intimfeindin zuvor mit einem knappen Handschlag begrüßt. Als Merz seine Rede beginnt, kommt er nicht weit. „Liebe Angela“, heuchelt er gerade, da bricht tosender Beifall los.
Merkel lächelt ihr süffisant-wissendes Lächeln, während Merz weiter Süßholz raspelt, seine Vorvorgängerin im Bundeskanzleramt allen Ernstes eine von „vielen treuen Wegbegleitern“ aus der Union nennt . Peinlich: Merz muss mehrmals ansetzen, um seine Rede überhaupt fortsetzen zu können.
Kurz zuvor hatte sich in der Parteitagshalle der Stuttgarter Messe eine Szene abgespielt, die eigentlich alles sagt über das zerrüttete Verhältnis zwischen Merkel und Merz:
Um 10.25 Uhr betritt Merkel den Saal, steuert auf die erste Reihe zu. Charlotte Merz sitzt da schon. Die beiden Frauen sehen sich eine Schrecksekunde lang an, dann wendet sich die Kanzlergattin grußlos ab. Merz selbst begrüßt Merkel kurz und knapp mit einem kühlen Händeschütteln. Man wechselt noch ein paar gekünstelte Worte, lächelt für die Kameras.
Was führt Merkel im Schilde?
Es war das Thema in den Reihen der Delegierten: Was bezweckte Merkel mit ihrem nach fast sechs Jahren plötzlichen Wiedererscheinen auf einem Präsenzparteitag? Wittern die „Merkelianer“ um die Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (NRW) und Daniel Günther (Schleswig-Holstein) Morgenluft? Strickt Merkel, über deren (trotz Dementi) mögliche Kandidatur als Bundespräsidentin 2027 heftig spekuliert wird, an einem politischen Comeback? Bereitet ihre Prätorianer-Garde hinter den Kulissen den Sturz von Merz vor?
Oder wollte die 71-Jährige einfach mal „Hallo“ sagen, um ihre Partei zu unterstützen? Das glaubt ernsthaft kein Mensch, auch wenn sich CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann nach außen um eine entsprechende Deutung bemühte: Merkels Erscheinen sei mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen „ein wichtiges Signal“ für die Partei.
Eine nicht nur heimliche Sehnsucht
Für Friedrich Merz verheißt das Stuttgarter Hochamt für Merkel nach Einschätzung von CDU-Insidern nichts Gutes: Mit Merkel erinnern sich viele in der CDU an Wahlergebnisse um die 40 Prozent. Merkel gilt noch immer als das Gegenmodell zu Merz, als der Mensch gewordene Traum von Schwarz-„Grün“.
Auch das muss Merz, der nach nicht einmal einem Jahr Amtszeit im Umfrage-Tiefkeller angekommen ist, zu denken geben: Laut Umfragen vermisst ein Viertel der Deutschen die Masseneinwanderungskanzlerin noch immer.
Noch eine Szene mit Symbolkraft: Merkel nimmt in der ersten Reihe demonstrativ zwischen den gescheiterten Ex-Parteichefs Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet Platz. Beide gehören zum harten Kern der Merz-Widersacher!
Mehr als eine Stunde lang sprach Merz zum Auftakt des zweitägigen Parteitages zu den Delegierten, spulte seine wohlfeilen Worthülsen ab. Deutschland solle unter seiner Kanzlerschaft wieder zu „Höchstform“ auflaufen. Dazu seien viele Reformen nötig. Merz: „Ich will nicht nur moderieren. Ich will antreiben, ich möchte uns zu Hochleistung motivieren! Deutschland muss zur Höchstform auflaufen, sonst schaffen wir das nicht, was wir uns vornehmen müssen.“
Während der Merz-Rede war Merkels Gesichtsausdruck die Skepsis deutlich anzusehen.
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