Kategorie: Nachrichten
Gruppenvergewaltigungen, Terror, muslimische Bürgermeister: Islamisierung auch in USA
Der muslimische Bevölkerungsanteil ist in den USA deutlich niedriger als in Westeuropa. Dennoch zeigen sich die klassischen Phänomene der Islamisierung – unterstützt auch dort von der proislamischen Linken. Mit verstärkter Dynamik seit der „Palästina-Solidarität“.
von Eric Angerer
In den USA leben nach verschiedenen Schätzungen 4 bis 4,5 Millionen Muslime, die etwa 1,2 bis 1,4 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Die Zahl der Islamgläubigen hat sich damit seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt. 60 Prozent von ihnen wurden im Ausland geboren. Im Jahr 2025 soll laut Schätzungen ihre Anzahl bei mindestens 8,1 Millionen liegen.
Damit machen die Muslime einen deutlich geringeren Prozentsatz aus als in Westeuropa. Sie liegen in der Entwicklung etwa 25 Jahre zurück. In Österreich etwa gab es 2001 nach offiziellen Zahlen 4,2 Prozent Islambefolger, 2025 waren es 8,3 Prozent von ihnen. In anderen westeuropäischen Ländern ist das ähnlich. Die USA starten nun dort, wo wir zur Jahrtausendwende waren.
Islamistischer Terrorismus
Am 1. März hat ein Dschihadist in Austin (Texas) auf einem SUV heraus drei junge Barbesucher ermordet und 13 weitere verletzt. Der Täter trug einen Pullover mit der unmissverständlichen Aufschrift: “Property of Allah” (Eigentum Allahs). Darunter: ein T-Shirt mit der iranischen Flagge. In seinem Auto lag ein Koran, in der Wohnung des Killers Bilder von iranischen Mullahs (wir haben berichtet).
Am 7. März wurde dann ein pakistanischer Staatsbürger mit Verbindungen zum Iran wegen Anstiftung zu Mordanschlägen auf US-amerikanische Politiker verurteilt. Der 47-jährige Asif Merchant heuerte in New York einen Auftragsmörder an, um hochrangige US-Beamte zu töten. Sein Ziel war US-Präsident Donald Trump im Jahr 2024. Nach Angaben des US-Justizministeriums handelte es sich bei Merchant um einen ausgebildeten Agenten der iranischen Revolutionsgarde (IRGC). Nach einem einwöchigen Prozess in Brooklyn sprach ihn eine Bundesjury des Mordauftrags und des versuchten grenzüberschreitenden Terrorismus schuldig.
Radikal-islamische Sitten?
Gruppenvergewaltigungen haben sich in verschiedensten westeuropäischen Ländern in den vergangenen 10 bis 20 Jahren immer mehr ausgebreitet. Auch in den USA wurden zuletzt Fälle gemeldet. Kürzlich wurden zwei Afghanen verurteilt, die in Boystown eine Frau entführt und danach abwechselnd vergewaltigt hatten.
Und auch die Einkommens- und Versorgungsmethoden für die Islamgläubigen entwickeln sich in den USA ähnlich wie in Europa. Ein besonderes Beispiel dafür ist die somalische Community in Minneapolis, die in einen der größten Sozialbetrugsfälle der US-Geschichte verwickelt ist.
Der unabhängige Journalist Nick Shirley hat durch Undercover-Recherchen vor Ort ein flächendeckendes Netzwerk leerstehender oder gänzlich fiktiver Tagesbetreuungs-Einrichtungen aufgedeckt, die Millionen an staatlichen Hilfen kassierten, ohne je Kinder betreut zu haben. Gesamtschaden bis zu neun Milliarden Dollar.
Der Großteil der Täter stammt – wie schon im „Feeding our Future“-Skandal – aus der somalischen Community und hat, wie Recherchen zeigen, teils großzügig an demokratische Politiker gespendet, darunter an die immer mit islamischem Kopftuch auftretende, aus Somalia stammende Abgeordnete Ilhan Omar.
Parallelgesellschaften
Wie schon während der islamischen Expansion in die ehemals christlichen Gebiete in Nordafrika und im Nahen Osten und wie zuletzt in Großbritannien scheinen auch Islambefolger in den USA nach einem bestimmten Muster zu agieren: Zuerst bestimmte Gebiete unter Kontrolle bekommen und dann von dort aus weiter expandieren.
Ein besonderes Beispiel dafür ist die Stadt Dearborn in Michigan. Von ihren etwa 110.000 Einwohnern sind bereits 55 Prozent Muslime, hauptsächlich Araber aus dem Libanon, aus Syrien, aus dem Irak und aus dem Jemen. Bürgermeister ist Abdullah Hussein Hammoud, natürlich Mitglied der Demokratischen Partei. Dearborn beherbergt das „Islamic Center of America“, ein „Arab American National Museum“ und die größte Moschee in Nordamerika.
Aus Moscheen in Dearborn kann man dann schon mal Rufe wie „Allah, töte jeden Juden, Christen und Amerikaner!“ hören. Kommentiert vom britischen Islamkritiker Tommy Robinson: „Afghanistan? Pakistan? Nein, das ist Dearborn, Michigan.“
Moscheekomplex in Texas
Solche Entwicklungen beschränken sich nicht auf Dearborn. Selbst im konservativen Texas betreiben Islamisten Unterwanderung – was neben der Universität Austin entstehen soll, ist keine Moscheeerweiterung, sondern ein Megaprojekt:
„Es ist ein mit saudischen Mitteln finanzierter islamischer Campuskomplex im Wert von über 25 Millionen Dollar, der von Anfang an als Vorbild für andere amerikanische Universitäten konzipiert wurde. Dies ist EPIC City – neu gestaltet für Studierende.
Ein vollständig integriertes islamisches Ökosystem entsteht neben einer staatlichen Universität:
* Moscheezentrierte Autorität,
* Seminar zur Ausbildung zukünftiger islamischer Führungskräfte,
* Von der Moschee betriebene, nach Geschlechtern getrennte Studentenwohnheime,
* Scharia-konforme Finanzierung und Zakat-basierte Mittel, Dawah-Aktivitäten, die Universitäten als ideologisches Terrain nutzen,
* Durchsetzung von Verhaltens- und Sozialregeln,
* Ein sich selbst tragendes Einnahmesystem, das auf Dauer angelegt ist.“
Islamistische Landnahme
Dieses Projekt begann vor Jahrzehnten mit der Finanzierung der saudischen Regierung zum Bau der ursprünglichen Moschee. Nun hat es sich – so wie auch die Muslimbruderschaft agiert – zu einem festungsartigen islamischen Campuszentrum entwickelt.
Und es dehnt sich bereits über dieses Bauprojekt hinaus aus. Führende Politiker haben öffentlich Partnerschaften mit einem muslimischen Bauträger bestätigt und streben aktiv weitere Grundstückskäufe an, um diesen Einflussbereich noch weiter auszubauen.
Wohin die Islamisierung in Texas bereits führt, zeigt ein Video. Kinder in einem islamischen Bildungszentrum in Houston skandieren Loyalitätsbekundungen gegenüber Irans Khamenei und bezeichnen sich selbst als seine „Soldaten“.
Schlussfolgerung
Die USA erleben dieselbe Entwicklung wie Westeuropa. Sie ist aber noch nicht so weit fortgeschritten. Das bedeutet, dass eine entschlossene Regierung mit scharfen Maßnahmen gegen die Dschihadisten und einer Politik der Remigration die Islamisierung ihres Landes leichter verhindern können, als das in Westeuropa möglich ist.
Der vorhergesagte Krieg

Alles was derzeit im Nahen Osten passiert war vorhergesagt worden. Man fragt sich wirklich, ob die Welt eine Simulation ist. Hier das Nachwort aus dem Buch zum 12-Tage-Krieg von 2025. Die USA hatten den Atomvertrag JCPOA mit dem Iran gebrochen, indem Donald Trump “ausstieg”, ohne die im Vertrag vorgesehenen Kündigungsverfahren einzuhalten.[1] Nach dem erfolglosen Angriffskrieg […]
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Klimasteuer an der Zapfsäule: EU-Vorgabe nimmt die Bürger aus

Während Diesel und Benzin immer teurer werden, hält die Politik an der CO₂-Bepreisung fest, die Energie politisch gewollt verteuert. Pendler, Familien und Betriebe kommen immer stärker unter Druck. Zuletzt diskutierte die ÖVP eine Steuersenkung auf Sprit. Bis die Stillstands-Koalition der Verliererparteien aber mehr tut als diskutieren, wird es dauern. Währenddessen zahlen die Bürger den Preis. […]
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15 Jahre Fukushima

Die Abkehr von der Atomkraft sei ein „strategischer Fehler“, so erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen jüngst, fast auf den Tag genau 15 Jahre nach dem Reaktorunfall in Fukushima. Doch wie sieht es dort heute aus? Welche Schäden und gesundheitlichen Folgen gab und gibt es? Ein Überblick zum Jahrestag.
In Teheran haben die Iraner nach den US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf Ölförderanlagen Schwierigkeiten zu atmen
„Als wir endlich unsere Taschen packten und die Tür abschlossen, war unsere Fingernägel von chemischem Schmutz verkrustet, und unsere Lungen brannten, nur weil wir in unserem eigenen Wohnzimmer atmeten.“
Ariya Farahmand
TEHERAN, IRAN – Saghar erinnert sich mit erschreckender Klarheit an die Luftangriffe, die am Samstag Ölanlagen in und um Teheran zum Ziel hatten. Es war genau eine Woche nach Beginn des US-israelischen Krieges gegen Iran, und das ständige Dröhnen von Kampfjets über der Stadt, unterbrochen von lauten Explosionen, die die Fenster erzittern ließen, war in der Hauptstadt bereits zu einem vertrauten Geräusch geworden.
Doch gegen 22:30 Uhr am 7. März erschütterten drei ohrenbetäubende Detonationen ihr Zuhause, die deutlich stärker waren als die Schläge der vorangegangenen Tage. Die 24-jährige Saghar lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einem Wohnkomplex im Nordosten Teherans, gefährlich nahe am Öldepot Aghdasieh.
„Das Haus bebte, es bebte wirklich. Viel schlimmer als bei einem Erdbeben“, sagte Saghar zu Drop Site News. (Saghar ist ein Pseudonym; sie bat aufgrund des Krieges um Anonymität, um mit Drop Site News zu sprechen.) „Ich erinnere mich an das Erdbeben in Teheran im Mai 2020 – das hier war exponentiell schlimmer. Die Fenster in der Küche und im Wohnzimmer zersprangen sofort, und der Kronleuchter schwang wild wie ein Pendel. Meine Mutter stand am Spülbecken und spülte die Abendteller ab, als die Explosion einschlug. Die Druckwelle schleuderte sie so heftig zu Boden, dass sie mit dem Kopf voran auf dem Boden aufkam.“
Ein gewaltiger orangeroter Blitz entzündete sich am Horizont. Israelische Luftangriffe hatten große Öldepots und Infrastruktur in den Teheraner Stadtteilen Shahran, Aghdasieh und Shahr-e-Ray sowie in der nahe gelegenen Stadt Karadsch getroffen. Die riesigen Reservoirs mit brennbarem Treibstoff lösten apokalyptisch anmutende Brände aus, die die ganze Nacht wüteten.
„Meine Schwester und ich waren im Wohnzimmer. Mein Vater lag in der Nähe. Wir eilten zuerst zu meiner Mutter, und mein Vater schleppte sich langsam herüber, weil er wegen seines Beins nicht gut gehen kann“, sagte Saghar mit zitternder Stimme. Ihr Vater, ein Kriegsveteran, hatte im Iran-Irak-Krieg in den 1980er Jahren eine Schussverletzung erlitten, die ihn stark einschränkte. „In den ersten paar Sekunden war meine Mutter völlig benommen. Wir waren wie gelähmt und wussten nicht, was wir tun sollten.“
Sie riefen den Rettungsdienst an und erhielten telefonisch Anweisungen zur Ersten Hilfe. „Sie sagten uns, wir sollten sie nicht bewegen, aus Angst vor einem schweren Bruch. Nach etwa 15 Minuten, in denen jede Sekunde wie ein Jahr dahinkroch, trafen die Sanitäter ein. Nach einer ersten Untersuchung luden sie sie in einen Krankenwagen und brachten sie schnell in ein nahegelegenes Krankenhaus.“
Das medizinische Personal stellte fest, dass das Schädel-Hirn-Trauma nicht kritisch war, und Sagbars Mutter wurde nach etwa 24 Stunden Beobachtung entlassen. „Während sie im Krankenhaus war, engagierte mein Vater jemanden, der die zersplitterten Fenster wieder einsetzte“, sagte Saghar. „Meine Schwester und ich packten unsere Taschen. Sobald meine Mutter entlassen und von den Ärzten für gesund erklärt worden war, wollten wir nach Ramsar fliehen.“
Ramsar, etwa 220 Kilometer nordwestlich von Teheran am Kaspischen Meer gelegen, ist in dem eskalierenden Krieg so etwas wie ein sicherer Hafen geworden. Zehntausende Einwohner Teherans und anderer Städte sind auf der Flucht vor dem Bombardement nach Norden in die Provinz Mazandaran geflohen.
„Seit Kriegsbeginn sind wir in Teheran geblieben, in der Annahme, dass ein reiner Wohnkomplex nicht Ziel von Angriffen werden würde“, fügte sie hinzu. „Wir dachten, wir wären sicher, da es in der Nähe keine militärischen oder sicherheitsrelevanten Anlagen gibt. Wir hätten nie gedacht, dass ein Treibstofflager neben einem Wohngebiet bombardiert würde.“
Als sie etwa neun Stunden, nachdem sie ihre Mutter ins Krankenhaus gebracht hatten, in ihre Wohnung zurückkehrten, um zu packen, fanden sie diese von den nahegelegenen Ölbränden geschwärzt vor. „Alles war mit Ruß bedeckt“, sagte Saghar. „Unser weißer Kühlschrank war völlig schwarz. Wenn man mit dem Finger über eine Oberfläche fuhr, wurde er schwarz.“
Zwei quälende Stunden lang schrubbten Saghar und ihre Schwester Oberflächen und wischten Geräte ab. Nasse Lappen wurden sofort mit schwerem, schwarzem Schlamm getränkt, als sie versuchten, die dicke, fettige Schicht aus luftgetragenem Rohöl zu entfernen. „Wir haben unzählige Rollen Küchenpapier und Flaschen Reinigungsmittel verbraucht, aber der ölige Film verschmierte nur, bevor er sich löste“, sagte sie. „Als wir endlich unsere Taschen packten und die Tür abschlossen, war unser Fingernägel von chemischem Schmutz verkrustet, und unsere Lungen brannten, nur weil wir in unserem eigenen Wohnzimmer atmeten.“
Saurer Regen und eine nach Luft ringende Stadt
Als die Einwohner Teherans am nächsten Tag, dem 8. März, aufwachten, fanden sie eine Stadt vor, die des Tageslichts beraubt war.
„Als ich aufwachte, war es im Haus so dunkel, dass ich dachte, es sei stark bewölkt“, sagte Sina, ein 42-jähriger Vater eines fünfjährigen Kindes, der im Stadtteil Sattarkhan im Zentrum Teherans wohnt, weit weg von den brennenden Depots. „Ich duschte und zog mich für die Arbeit an. Aber als ich vor die Tür trat, geriet ich in Panik. Eine Mischung aus Rauch und Wolken, aber überwältigend dichter Rauch, hatte den gesamten Himmel geschwärzt.“
Sina, der nur seinen Vornamen nannte, fuhr fort: „Die Luft roch entsetzlich, aber es war nicht nur der Geruch. Ein kurzer Regenschauer hatte alles fettig und schwarz gemacht. Mein weißes Auto war mit dunklen, öligen Flecken bedeckt.“
Der Iranische Rote Halbmond gab am Sonntag eine Warnung für die Einwohner Teherans heraus, in ihren Häusern zu bleiben, und erklärte, dass die Explosionen „giftige Kohlenwasserstoffverbindungen sowie Schwefel- und Stickoxide“ in der Luft verbreitet hätten. Die Organisation warnte davor, dass jeder Niederschlag zu hochgefährlichem saurem Regen führen würde, der chemische Hautverbrennungen und Lungenschäden verursachen könne. Sie forderte die Menschen auch auf, ungeschützte Lebensmittel abzudecken.
„Die Straßen waren wie ausgestorben. Ich brauchte etwa 15 Minuten, um mein Büro zu erreichen, und als ich ankam, brannte mein Hals und mein Kopf pochte“, sagte Sina. „Ich rief sofort meine Frau an. Sie bleibt dieser Tage zu Hause, um auf unseren Sohn aufzupassen. Ich weckte sie, warnte sie vor dem giftigen Rauch und sagte ihr, sie solle alle Fenster abdichten. Sie sagte, das Baby schlafe noch.“ Zwei Tage nach dem Angriff, so Sina, sei seine Brust immer noch schwer und er habe Mühe, normal zu atmen.
Am Montag veröffentlichte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, eine Erklärung in den sozialen Medien über die Gefahren für die neun Millionen Einwohner Teherans und des Umlandes: „Schäden an Erdölanlagen im Iran riskieren die Kontaminierung von Lebensmitteln, Wasser und Luft – Gefahren, die schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen haben können, insbesondere auf Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Es wird berichtet, dass in Teilen des Landes ölhaltiger Regen fällt.“
Seit Beginn des Krieges ist Teheran das am stärksten anvisierte Ziel der US-israelischen Luftkampagne. Wie in anderen Städten wurden auch in der Hauptstadt Wohngebiete und zivile Infrastruktur nicht von der unerbittlichen Bombardierung verschont. Krankenhäuser, Geschäfte, Schulen, öffentliche Plätze und Wohngebäude wurden getroffen, zusätzlich zu Regierungsgebäuden. Doch den Angriffen auf die Ölanlagen konnte man sich nicht entziehen. Irans Umweltbehörde erklärte die Angriffe offiziell zu einem Verstoß gegen die Menschenrechte und verwies auf die Genfer Konventionen.
Die 36-jährige Sara hielt sich mit ihrem Mann seit ein paar Tagen in ihrem Haus im Teheraner Stadtteil Ekbatan versteckt, weit weg von den angegriffenen Ölanlagen. „Mein Mann und ich hatten geplant, am Sonntagmorgen Lebensmittel einkaufen zu gehen – Fleisch, Obst, Grundnahrungsmittel. Wir waren seit zwei oder drei Tagen eingesperrt“, sagte Sara, die ebenfalls nur ihren Vornamen nannte, zu Drop Site. „Als ich die Luft am Sonntagmorgen sah, sagte ich ihm, es sei nicht sicher, nach draußen zu gehen. Wir verschoben es. Gegen Abend schien sich der Ruß in unserer Nachbarschaft verzogen zu haben, und wir konnten Fetzen blauen Himmels sehen, auch wenn wir sahen, dass andere Teile der Stadt immer noch in Rauch gehüllt waren. Wir beschlossen, einen schnellen Gang zu machen.“
Sara und ihr Mann Mehdi gingen zu dem etwa fünf, sechs Minuten entfernten Lebensmittelgeschäft. „Unsere Atmung wurde unglaublich schwer. Wir fühlten uns, als hätten wir schwere körperliche Arbeit verrichtet, nachdem wir nur fünf Minuten gelaufen waren“, sagte sie. „Wir kauften sofort Gesichtsmasken und trugen sie den ganzen Rückweg über.“
In ihrer Zweizimmerwohnung sitzend, zeigte Sara ihre Hände, die entzündet und mit Nesselsucht bedeckt waren. „Ich habe eine alte Allergie, die mich früher belästigt hat, aber sie war lange Zeit inaktiv. Ein paar Stunden nach unserer Rückkehr begannen meine Hände stark zu jucken, wurden rot und bekamen diese Nesselsucht“, sagte sie. Ihre Unterarme waren wundgekratzt, während Mehdi unter erschwerter Atmung und starken Kopfschmerzen litt.
„Trotz des blauen Himmels fühlte es sich an, als wäre uns Säure in den Hals geschüttet worden“, sagte sie.
Zehn Enthüllungen über Epstein, die Sie vielleicht verpasst haben
Von Alan Macleod
Am 30. Januar veröffentlichte das Justizministerium die neueste Tranche von 3,5 Millionen Dokumenten zu Jeffrey Epstein. Jahrelange E-Mails, Texte und Bilder wurden plötzlich öffentlich zugänglich.
Epstein, ein Serienvergewaltiger, war der Drahtzieher eines globalen Netzwerks für Menschenhandel und sexuellen Missbrauch und zählte Prinzen, Professoren und Politiker zu seinen engsten Freunden und Komplizen.
MintPress News war an vorderster Front bei der Berichterstattung über die Epstein-Saga und deckte seine extrem engen Verbindungen zu amerikanischen und israelischen Geheimdiensten auf – eine Entdeckung, die vielleicht Aufschluss darüber gibt, warum es so lange gedauert hat, bis der berüchtigtste Pädophile der Welt für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wurde.
Viele der DOJ-Akten wurden stark redigiert, um Epsteins mächtige Kunden zu schützen. Dennoch haben sie einen massiven Elitenetzwerk rund um den New Yorker Milliardär aufgedeckt, der Präsidenten, Diplomaten und Plutokraten in seine Verbrechen verwickelt, und deuten darauf hin, dass Epstein wesentlich mächtiger war als zunächst angenommen und die moderne Politik auf eine Weise geprägt hat, die bisher nicht bekannt war.
Da fast stündlich neue schockierende Details bekannt werden, finden Sie hier zehn Geschichten im Zusammenhang mit Epstein, die relativ unbemerkt geblieben sind.
Die israelische Regierung installierte Überwachungskameras in Epsteins New Yorker Wohnung
E-Mails zeigen, dass die israelische Regierung in Epsteins Apartmentkomplex in Manhattan ein Hightech-Überwachungssystem installiert und gewartet hat, darunter ein Netzwerk aus Alarmanlagen und Kameras. Ab 2016 kontrollierte der Leiter des Sicherheitsdienstes der israelischen Vertretung bei den Vereinten Nationen den Zugang von Gästen zu der Wohnung in Manhattan und führte sogar Hintergrundüberprüfungen von potenziellen Reinigungskräften und anderen Mitarbeitern Epsteins durch.
Der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak gab zu, die Wohnung bis zu 100 Mal besucht und sich dort für längere Zeit aufgehalten zu haben. Zwar mag Baraks Sicherheit ein Anliegen gewesen sein, doch ist bekannt, dass Epstein minderjährige Mädchen in der Wohnung beherbergte und viele seiner schlimmsten Sexualverbrechen und schmutzigsten Partys dort stattfanden, was Fragen darüber aufwirft, zu welchen Bildern und Daten die israelische Regierung Zugang hatte.
Epstein plante Krieg mit dem Iran
Ehud Barak wurde zu einem der engsten Vertrauten von Epstein und hielt sich über längere Zeiträume in den Residenzen des Milliardärs auf. Die beiden standen in ständigem Kontakt per E-Mail, SMS, Telefon und persönlichen Treffen. Eine Suche nach
„Ehud Barak” liefert allein in den neuesten Dateien mehr als 3500 Ergebnisse.
Die beiden unterhielten sich über Politik und teilten die Vision, dass die Vereinigten Staaten den Iran angreifen sollten. Als 2013 die Verhandlungen zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde und dem Iran ins Stocken gerieten, schrieb Epstein Barak in einer E-Mail mit seiner typisch schlechten Rechtschreibung und Grammatik: „Hoffentlich schlägt jemand vor, jetzt die Genehmigung für den Iran zu beantragen. Der Kongress würde das tun.”
Epstein sollte seinen Wunsch 2025 erfüllt bekommen, als sein enger Vertrauter Donald Trump begann, das Land zu bombardieren.
Noam Chomsky betrachtete Epstein als seinen „besten Freund“
Epstein arrangierte ein Treffen zwischen Barak und dem renommierten linken Wissenschaftler (und vehementen Kritiker der USA und Israels) Noam Chomsky. Es entwickelte sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem berüchtigten Pädophilen und dem Starprofessor, die sich regelmäßig zum Abendessen in ihren jeweiligen Häusern trafen. Chomsky flog mit Epsteins Jet „Lolita Express“ zu einem Abendessen mit Woody Allen in New York. Er äußerte auch den Wunsch, Little St. James Island zu besuchen, Epsteins berüchtigtes Versteck in der Karibik und Zentrum seiner Menschenhandelsaktivitäten.
Laut einer E-Mail seiner Frau Valeria betrachtete Chomsky Epstein als seinen „besten Freund”. Der normalerweise knappe und sachliche Akademiker beendete seine E-Mails an Epstein mit unerwartet blumigen Formulierungen wie „Wie eine echte Freundschaft, tief und aufrichtig und ewig von uns beiden, Noam und Valeria”.
Chomsky unterstützte Epstein bis zu dessen Todestag in einer Gefängniszelle in Manhattan nachdrücklich, übernahm die Rolle seines inoffiziellen Krisenmanagers, bezeichnete seine Ankläger als „Publicity-Suchende oder Spinner aller Art“ und prangerte die Medien als „Kultur der Klatschbasen“ an, die seinen hervorragenden Charakter zerstörten.
„Ich habe mit angesehen, wie schrecklich Sie in der Presse und in der Öffentlichkeit behandelt werden“, schrieb er und beriet Epstein zu Taktiken, um die vermeintlichen Verleumdungen gegen ihn zu bekämpfen.
Eine vollständige Übersicht über die Beziehung zwischen Chomsky und Epstein finden Sie in der Untersuchung von MintPress News: „Die Chomsky-Epstein-Akten: Entwirrung eines Netzwerks von Verbindungen zwischen einem prominenten linken Akademiker und einem berüchtigten Pädophilen“.
Steve Bannon entwickelte einen Plan, um Epstein dabei zu helfen, „die Pädophilie-Erzählung zu zerstören“
Eine zweite Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die sich für Epstein einsetzte, war Steve Bannon. In der Öffentlichkeit behauptete der rechtsextreme Stratege, er arbeite an einer Dokumentation, die Epstein entlarven solle. In privaten Nachrichten beriet Bannon jedoch, ähnlich wie Chomsky, Epstein, wie er sein Image am besten wiederherstellen könne.
Nur wenige Wochen vor Epsteins Verhaftung und seinem anschließenden Tod schrieb Bannon ihm Nachrichten und entwickelte eine komplexe Medienstrategie, um seinen Namen reinzuwaschen. „Zuerst müssen wir die Lügen zurückdrängen, dann die Pädophilie-/Menschenhandels-Narrative zerschlagen und anschließend dein Image als Philanthrop wiederaufbauen“, schrieb er.
Während Epstein sich öffentlich eher dem Clinton-Flügel der Demokratischen Partei zuwandte, fühlte er sich auch stark von der Philosophie der modernen Alt-Right-Bewegung angezogen, die von Bannon angeführt wurde.
Der Einfluss von Epstein und Maxwell auf die Internetkultur und die moderne Alt-Right-Bewegung
Tatsächlich gibt es erhebliche Indizien dafür, dass Jeffrey Epstein einen weitaus größeren Einfluss auf die moderne rechtsextreme Politik hatte als bisher angenommen. Tatsächlich könnte er zu ihren Begründern gezählt haben.
Im Jahr 2011 traf sich Epstein mit Christopher „Moot“ Poole, dem Gründer des berüchtigten Internet-Message-Boards 4chan. Zum Zeitpunkt seines Treffens mit Poole tauschten Epstein und Bill Gates‘ Berater Boris Nikolic Artikel aus und diskutierten per E-Mail, wie 4chan genutzt werden könnte, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und die Massen in Hysterie zu versetzen. „Dieser Artikel beschreibt, warum ich Moot interessant finde. Das Potenzial für Manipulation ist enorm”, schrieb Nikolic an Epstein.
Am selben Tag, an dem das Treffen zwischen Epstein und Poole stattfand, gründete Letzterer Politically Incorrect (/pol/), ein politisches Message Board auf 4chan, das als Geburtsort und Inkubator für die moderne Alt-Right-Bewegung sowie für eine Reihe der ausgefallensten Verschwörungstheorien, darunter QAnon und Pizzagate, dienen sollte.
Pizzagate, das während Trumps erster Amtszeit an Bedeutung gewann, war eine ausgeklügelte Verschwörungstheorie, die behauptete, dass globale Eliten an satanischen Ritualen rund um den Handel, die Vergewaltigung, Tötung und den Verzehr von Kindern im Keller einer Pizzeria in Washington D.C. beteiligt waren.
Angesichts des Zeitpunkts des Treffens und der E-Mails, die es umgeben, besteht die sehr reale Möglichkeit, dass Epstein selbst die Entstehung vieler abwegiger Theorien über globale Pädophilenringe beeinflusst hat, vielleicht um diese Vorstellung von vornherein zu diskreditieren.
Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell hatte möglicherweise sogar noch mehr Einfluss auf die Gestaltung der Online-Kultur. Maxwell soll angeblich die Reddit-Power-Userin MaxwellHill sein, Moderatorin einer Reihe von riesigen Subreddits, darunter /r/WorldNews, /r/Technology, /r/Politics, /r/Science, /r/Travel, /r/Health und /r/Environment. MaxwellHill war einst der beliebteste Redditor auf der Plattform und erreichte als erster eine Million Karma (vergleichbar mit Likes auf anderen Plattformen).
Befürworter dieser Theorie verweisen auf die Verwendung von britischem Englisch in dem Account, das Eingeständnis, im Dezember geboren zu sein (wie Ghislaine), und die Tatsache, dass der Account genau zu dem Zeitpunkt, als sie verhaftet und inhaftiert wurde, für immer von der Plattform verschwand.
Wenn dies zutrifft, würde dies bedeuten, dass Epstein und Maxwell entscheidend zur Gestaltung der Online-Politik und der Internetkultur im Allgemeinen beigetragen haben.
Bill Gates‘ Affären und sexuell übertragbare Infektion
Microsoft-Mitbegründer Bill Gates infizierte sich bei Sex mit „russischen Mädchen” mit einer sexuell übertragbaren Infektion und bat Epstein daraufhin, ihm Antibiotika zu besorgen, die er „heimlich” seiner Frau Melinda verabreichen wollte, damit sie nichts von seiner Untreue erfuhr. Das geht aus E-Mails aus dem Jahr 2013 hervor, die Epstein schrieb, aber nicht verschickte.
Gates bestritt die Vorwürfe zunächst vehement. „Jeffrey schrieb eine E-Mail an sich selbst, die nie verschickt wurde. Diese E-Mail ist, wie Sie wissen, falsch”, sagte er und fügte hinzu: „Das erinnert mich nur daran, wie sehr ich jede Minute bereue, und ich entschuldige mich dafür, dass ich das getan habe.” Später gab er jedoch zu, Affären mit zwei russischen Frauen gehabt zu haben.
Als Melinda zu den Behauptungen befragt wurde, widerlegte sie diese jedoch nicht und sagte, sie empfinde „unglaubliche Traurigkeit“, wenn sie an eine „schmerzhafte Zeit“ in ihrem Leben erinnert werde. Im Jahr 2021 ließ sie sich von Bill scheiden und führte seine Freundschaft mit Epstein als einen der Gründe für das Scheitern ihrer Ehe an.
Jeffrey Epstein finanzierte die pro-israelische Lobby
Aus Dokumenten geht hervor, dass Epstein einer der großzügigsten Geldgeber der Israel-Lobby war. Der Milliardär spendete an eine Vielzahl von pro-israelischen Gruppen, darunter die Hillel Foundation, die United Jewish Association of New York und Yeshiva.
Allein im Jahr 2005 spendete Epstein 25.000 Dollar an die Friends of the Israeli Defense Forces, eine Gruppe, die Ausrüstung für das israelische Militär kauft. Im selben Jahr spendete er 15.000 Dollar an den Jewish National Fund, eine Organisation, die illegale jüdische Siedlungen im besetzten Palästina baut. Selbst Jahre nach seiner Verurteilung wegen Sexualdelikten bat Harvard Hillel Epstein um Spenden.
Epstein war ein lautstarker und engagierter Zionist. In einer E-Mail aus dem Jahr 2012 behauptet er, dass „Palästina historisch gesehen nie existiert hat“.
MintPress News war führend bei der Aufdeckung der Verbindungen zwischen Epstein und dem israelischen Geheimdienst und veröffentlichte eine Reihe von Untersuchungen zu deren Verbindungen. Die neuen Dokumente deuten ebenfalls auf diese Beziehung hin. Im Jahr 2018 schickte Epstein Barack eine E-Mail mit dem Inhalt „Sie sollten klarstellen, dass ich nicht für den Mossad arbeite“, gefolgt von einem Smiley.
Eine Verbindung zwischen dem Dalai Lama und Epstein?
Der Dalai Lama wird in den neuen Epstein-Akten über 150 Mal erwähnt. Die E-Mails zeigen, dass der Milliardär sehr daran interessiert war, sich mit dem tibetischen spirituellen Führer zu verbinden.
Wenn man dem Journalisten Michael Wolff Glauben schenken darf, ging sein Wunsch in Erfüllung. Wolff berichtete, dass er den Dalai Lama bei einer Soirée in Epsteins berüchtigter New Yorker Villa getroffen habe.
Die tibetische Zentralverwaltung hat Wolffs Behauptung kategorisch zurückgewiesen.
Epstein traf sich jedoch mit Tenzin Priyadarshi, einem tibetischen Mönch und Direktor des Dalai Lama Center for Ethics and Transformative Values am M.I.T. in Boston.
Weitere Informationen zu dieser Geschichte finden Sie in der Untersuchung von MintPress News: „Die Verbindung zwischen dem Dalai Lama und Epstein“.
US-Botschafter könnte 11-jähriges Kind vergewaltigt und geschwängert haben
Eines der brisantesten Dokumente zeigt einen FBI-Informanten, der die US-Botschaft mit Epsteins weltweitem Menschenhandelsnetzwerk in Verbindung bringt. Kenneth Darrell Turner erzählte dem FBI, dass der US-Botschafter in Mexiko, Earl Anthony Wayne, 2014 ein 11-jähriges mexikanisches Kind in einem vom US-Konsulat kontrollierten Gebäude in Ciudad Juárez geschwängert habe. Die Mutter brachte ein Kind zur Welt, dessen DNA mit der von Wayne übereinstimmte.
Die Vorwürfe wurden in den Mainstream-Medien weitgehend ignoriert. Eine Ausnahme bildete jedoch The Eagle, eine Studentenzeitung der American University in Washington, D.C., wo Wayne derzeit lehrt. Die Nachricht führte zu Protesten auf dem Campus, bei denen Studenten die Behörden aufforderten, die Vorwürfe zu überprüfen.
Wayne hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen und auf Unstimmigkeiten in Turners Geschichte hingewiesen. „Die Behauptungen stammen aus einer zusammenhanglosen E-Mail-Kette, die absurde Behauptungen enthält, darunter internationale Verschwörungen und andere Ereignisse, die nachweislich nie stattgefunden haben, da sie zu dem Zeitpunkt, als sie sich ereigneten, öffentlich bekannt gewesen wären oder in den Medien berichtet worden wären, was jedoch nicht der Fall war“, sagte er.
Trumps soll Epsteins Mord ‚autorisiert‘ haben – sagt Epsteins Bruder
Jeffrey Epsteins Familie glaubt nicht, dass er sich im Gefängnis das Leben genommen hat. „Ich habe Grund zu der Annahme, dass er getötet wurde, weil er im Begriff war, Namen zu nennen“, sagte sein Bruder Mark 2023 gegenüber dem FBI und kam zu dem Schluss: „Ich glaube, dass Präsident Trump seinen Mord genehmigt hat.“
Epstein wurde im Juli 2019 tot in seiner Zelle aufgefunden. Obwohl es offiziell als Selbstmord eingestuft wurde, vermuten viele ein Verbrechen, da der Milliardär über weitreichende Verbindungen verfügte, die die Reichen und Mächtigen kompromittieren könnten.
Die Trump-Regierung hat wiederholt jede Beteiligung an Epsteins Tod bestritten. „Die Behauptungen sind unbegründet und falsch, und wenn sie auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit hätten, wären sie sicherlich bereits gegen Präsident Trump eingesetzt worden“, schrieb das Justizministerium.
Die Epstein-Akten haben die Welt schockiert und zu politischen Skandalen auf beiden Seiten des Atlantiks geführt. Während eine Reihe hochrangiger Persönlichkeiten in Europa, darunter der ehemalige norwegische Ministerpräsident, verhaftet wurden, scheint das US-Justizministerium nicht bereit zu sein, dasselbe zu tun. Und mit ihrer Ankündigung, dass sie nicht beabsichtigen, weitere Epstein-Akten, die sich noch in ihrem Besitz befinden, zu veröffentlichen, scheint es, als versuche das Justizministerium, die Epstein-Geschichte selbst zu begraben. Angesichts des großen Interesses an dieser Geschichte scheint es jedoch unwahrscheinlich, dass sie die Forderungen der Öffentlichkeit nach Aufklärung über das Ausmaß dieses Skandals dämpfen können.
Wachsende Zweifel der USA und Israels am Krieg mit dem Iran
Larry C. Johnson
Trotz der vollmundigen Behauptungen von Donald Trump und seinem Kriegsminister, der Iran habe den Krieg verloren und stehe kurz vor der Kapitulation, hat der Iran dies nicht begriffen und setzt seine unerbittlichen Drohnen- und Raketenangriffe auf US-Ziele im Persischen Golf und auf Ziele in ganz Israel fort. In einem Interview mit CBS News erklärte Donald Trump, die „Militäroperation“ gegen den Iran sei faktisch abgeschlossen. Er sagte:
Ich denke, der Krieg ist im Großen und Ganzen vorbei. Sie [die iranische Seite] haben keine Flotte, keine Kommunikationsmittel und keine Luftstreitkräfte mehr.
Hinter vorgehaltener Hand haben Trumps Berater ihn jedoch gedrängt, angesichts steigender Ölpreise und der Befürchtung, ein langwieriger Konflikt könne politische Gegenreaktionen auslösen, einen Ausstiegsplan aus dem Iran-Krieg zu entwickeln, wie das Wall Street Journal berichtet . Beamte aus dem Umfeld des Präsidenten drängen ihn, eine Ausstiegsstrategie zu entwerfen und gleichzeitig den Militäreinsatz als weitgehend erfolgreich darzustellen. In Washington konzentrieren sich die Diskussionen zunehmend darauf, den Erfolg zu verkünden und einen kontrollierten Rückzug anzustreben, bevor die wirtschaftlichen und politischen Kosten weiter steigen.
Ich denke, das erklärt, warum Präsident Trump Wladimir Putin angerufen hat. Der Kreml hat ein Protokoll eines Telefonats zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin veröffentlicht, das am Montag , dem 9. März 2026 , stattfand und etwa eine Stunde dauerte. Der außenpolitische Berater des Kremls, Juri Uschakow, beschrieb es als „offen“, „sachlich“, „konstruktiv“ und „ernst“. Das Gespräch ging von Trump aus. Hauptthema des Anrufs war der Krieg der USA und Israels gegen den Iran. Putin unterbreitete Vorschläge für eine „schnelle politische und diplomatische Lösung“. Dabei bezog er sich unter anderem auf seine früheren Kontakte zu den Führern der Golfstaaten, dem iranischen Präsidenten und anderen.
Das bedeutet nicht, dass Präsident Putin dem Iran die Grundlage entziehen wird. Ich glaube, Putin verfolgt zwei Ziele: 1) Eine Ausweitung des Krieges zu verhindern und 2) ein Abkommen zu sichern, das die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufhebt und ihn vor künftigen Angriffen der USA und Israels schützt.
Trump und seine nationalen Sicherheitsberater unterliegen dem Irrglauben, Iran gehe die Raketenarsenal aus. Während das US-Militär die Zerstörung von Raketenwerfern feiert, setzt Iran auf unterirdische Abschussrampen, von denen aus hochentwickelte Raketen abgefeuert werden. Ich bin überzeugt, dass Iran in den Verhandlungen eine harte und unnachgiebige Haltung einnehmen wird und die Aufhebung aller Wirtschaftssanktionen sowie den Abzug der US-Truppen aus dem Persischen Golf fordern wird. Auch wenn die USA diese Forderungen – zumindest vorerst – wahrscheinlich ablehnen werden, ist Iran bereit, seine Angriffe fortzusetzen und wird in den kommenden Tagen voraussichtlich eine neue, noch fortschrittlichere Rakete ins Spiel bringen.
Trump ist nicht der Einzige, der an einem möglichen Erfolg der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran zweifelt. Israels Zuversicht schwindet. David Ignatius schreibt dazu in der Washington Post :
Einige hochrangige israelische Beamte äußern zunehmend Besorgnis über den eskalierenden, ergebnisoffenen Angriff auf den Iran und schlagen mögliche Auswege vor, die den Krieg beenden könnten, bevor er der Region und der Weltwirtschaft weiteren Schaden zufügt.
Was diesen Beamten und andere, mit denen ich in den letzten Tagen gesprochen habe, beunruhigt, ist, dass die Kosten des Krieges weiter steigen – für die von iranischen Raketen getroffenen Golfstaaten, für eine Weltwirtschaft, die mit stark steigenden Öl- und Erdgaspreisen konfrontiert ist, die eine weltweite Wirtschaftskrise auslösen könnten, und für Trump selbst, der die Vereinigten Staaten in den Krieg geführt hat, ohne eine breite Unterstützung in der Bevölkerung für den Konflikt zu haben.
„Ich bin mir nicht sicher, ob es in unserem Interesse liegt, so lange zu kämpfen, bis das Regime gestürzt ist“, sagte der israelische Beamte. „Niemand will eine endlose Geschichte.“
Die Ölpreise schnellten am frühen Montag auf 120 US-Dollar in die Höhe und fielen dann nach Äußerungen Trumps, die Händler zu der Annahme veranlassten, die Unterbrechung der Öllieferungen aus dem Persischen Golf könnte nur von kurzer Dauer sein, wieder auf rund 100 US-Dollar zurück. Ich denke, an der Wall Street und unter Trumps fanatischsten Anhängern herrscht große Verleugnung der Realität. Sie glauben, Irans Raketenarsenal schwinde rapide und es gäbe Risse in der iranischen politischen und militärischen Führung. Ich glaube, sie verkennen die Lage gewaltig. Iran ist weit davon entfernt, seine leistungsstarken, hochentwickelten ballistischen Raketen aufgebraucht zu haben. Die meisten Amerikaner verstehen nicht, dass Irans Empörung über den Überraschungsangriff vom 28. Februar vergleichbar ist mit der Wut, die die Vereinigten Staaten nach dem Angriff auf Pearl Harbor 1941 und den Anschlägen vom 11. September 2001 erfasste. Iran wird weiterhin US-amerikanische und israelische Ziele angreifen und nicht aufhören, bis die Sicherheit Irans – sowohl wirtschaftlich als auch militärisch – gewährleistet ist.
„Ein riesiges Problem“: Experten sprechen über „massive Epidemie von Impfschäden“
Die USA müssen sich laut Wissenschaftlern, Ärzten, Anwälten und Aktivisten für medizinische Freiheit mit der „massiven Epidemie von Impfschäden“ befassen, die sich heute in Washington, D.C., bei einem vom MAHA-Institut veranstalteten runden Tisch trafen. „Ich möchte, dass die Menschen verstehen, dass Impfschäden häufig sind und überall vorkommen und dass Impfschäden den Nutzen von Impfstoffen bei weitem übersteigen“, sagte der Präsident des MAHA-Instituts, Mark Gorton.
von Suzanne Burdick, Ph.D.
Die USA müssen sich mit der „massiven Epidemie von Impfschäden“ befassen, so Wissenschaftler, Ärzte, Anwälte und Aktivisten für medizinische Freiheit, die heute in Washington, D.C., bei einem vom MAHA-Institut veranstalteten runden Tisch sprachen.
Der Präsident des MAHA-Instituts, Mark Gorton, sagte gegenüber The Defender, dass die massive Epidemie von Impfschäden — kurz MEVI — ein „riesiges Problem“ sei.
„Ich möchte, dass die Menschen verstehen, dass Impfschäden häufig sind und überall vorkommen und dass Impfschäden den Nutzen von Impfstoffen bei weitem übersteigen“, sagte Gorton.
Die heutige Veranstaltung, der „MEVI Round Table: Massive Epidemic of Vaccine Injury“, präsentierte über ein Dutzend Redner und Diskussionsteilnehmer, darunter die CEO von Children’s Health Defense (CHD) Mary Holland, den CEO des Informed Action Consent Network Del Bigtree, den Brownstone-Institute-Fellow Toby Rogers, den Chief Scientific Officer und Gründer von Medical Genomics Kevin McKernan, den Chief Scientific Officer von CHD Brian Hooker sowie den Associate Dean für Onkologische Wissenschaften an der Warren Alpert Medical School der Brown University Wafik El-Deiry.
Zu den Diskussionsthemen gehörten das Ausmaß aktueller Impfschäden, der Zusammenhang zwischen Impfstoffen und Autismus, wie die Zahl der routinemäßig empfohlenen Impfungen in die Höhe schnellte, nachdem Impfstoffhersteller Haftungsschutz erhielten, negative gesundheitliche Auswirkungen der COVID-19-Impfstoffe sowie Perspektiven von Kinderärzten.
Holland sagte gegenüber The Defender, sie sei dem MAHA-Institut dankbar für die Organisation der Veranstaltung. „Die Menschen müssen das verheerende Ausmaß von Impfschäden verstehen.“
Die starke Beteiligung an der Veranstaltung signalisiere, dass „das Paradigma des medizinischen Zwangs, das Massenimpfungen durchsetzt, auseinanderfällt“, sagte sie. „Ob die Mächtigen es erkennen oder nicht – wir nähern uns glücklicherweise dem Ende der Ära der Zwangsmedizin.“
Laut seiner Website konzentriert sich das MAHA-Institut darauf, „das politische, regulatorische und gesetzgeberische Umfeld zu reformieren, um die Vereinnahmung der Regierung durch Konzerne zu beenden und ihren Fokus wieder auf die Gesundheit der amerikanischen Bevölkerung zu richten.“
„Der Damm, der die massiven Impfschäden zurückgehalten hat, bricht“
In seiner Eröffnungsrede sagte Gorton, die meisten US-Familien hätten unter Impfschäden gelitten.
„Aber die meisten Menschen wissen das nicht, weil wir diese Epidemie nie klar benannt haben. … ‚Massive Epidemie von Impfschäden‘ auszusprechen ist ziemlich sperrig. Wir brauchen etwas Eingängigeres, daher MEVI“, sagte er.
Neben seiner Tätigkeit als Präsident ist Gorton ein Wall-Street-Manager, der Tower Research Capital gegründet hat. Er ist außerdem der Schöpfer von LimeWire und Vorstandsmitglied von CHD.
Das US-Gesundheitsministerium (HHS) habe mehr als 100 Studien zu Impfschäden in Auftrag gegeben, sagte Gorton. „Der Damm, der die massiven Impfschäden zurückgehalten hat, bricht.“
Bereits die Henry-Ford-Studie, die im Film „An Inconvenient Study“ diskutiert wird, habe ergeben, dass geimpfte Kinder viel häufiger chronische Krankheiten entwickeln als ungeimpfte Kinder, sagte Gorton.
Die Ford-Studie umfasste über 18.000 Kinder, die im Versicherungsplan des Henry-Ford-Health-Systems im Bundesstaat Michigan eingeschrieben waren. Die Ergebnisse zeigten, dass geimpfte Kinder eine 4,29-mal höhere Asthmarate, eine 3,03-mal höhere Rate atopischer Erkrankungen (eine Gruppe allergischer Krankheiten), eine 5,96-mal höhere Rate von Autoimmunerkrankungen und eine 5,53-mal höhere Rate neuroentwicklungsbedingter Störungen hatten.
Die Ergebnisse waren statistisch signifikant — selbst wenn Geschlecht, Ethnie, Geburtsgewicht, Frühgeburt sowie Atemnot oder Traumata bei der Geburt berücksichtigt wurden.
Bei einer Anhörung im US-Senat im September 2025 sagte der Anwalt Aaron Siri aus, dass die Autoren der Studie — überzeugte Impfstoffbefürworter — sich geweigert hätten, ihre Ergebnisse zu veröffentlichen. Sie hätten befürchtet, ihre Jobs oder ihren Ruf zu verlieren, weil ihre Ergebnisse der offiziellen öffentlichen Gesundheitsnarrative und der Impfpolitik widersprachen.
Gorton sagte, mehrere Gouverneure von Bundesstaaten und Krankenhaus-Systeme seien nun bereit, eigene Analysen durchzuführen, die wahrscheinlich die Ergebnisse der Ford-Studie replizieren würden.
Applaus brach aus, als Gorton die großen Medien dazu aufrief, das Ausmaß der Impfschäden anzuerkennen.
„Solange Ihre Publikationen die Realität der massiven Epidemie von Impfschäden nicht anerkennen, werden Sie daran mitschuldig sein, die Familien der Menschen krank zu machen, die Ihnen am meisten vertrauen.“
Der Senat muss sicherstellen, dass wir die Fehler von COVID nicht wiederholen
Holland sprach über die „Absurdität“ der COVID-19-Ära und forderte die Zuhörer auf, die COVID-Justice-Resolution zu unterzeichnen.
Die Petition fordert den US-Senat auf, „die dauerhaften Lehren aus der COVID-19-Reaktion zu bestätigen, bestimmte Notfallmaßnahmen als unvereinbar mit der verfassungsmäßigen Freiheit zurückzuweisen und verbindliche Prinzipien für jede zukünftige gesundheitliche Notlage festzulegen.“
Rogers sagte, die US-Gesellschaft befinde sich im „Umbruch“, während sie sich von einem Paradigma entferne, das medizinischen Autoritäten implizit vertraut, wenn diese behaupten, Impfstoffe seien sicher und wirksam, hin zu einem neuen und besseren Paradigma. „Paradigmenwechsel sind schmerzhaft“, sagte er.
Rogers betonte persönliche Geschichten als effektiven Weg, diesen Paradigmenwechsel zu bewältigen. Beispielsweise sei er stark von einem Gespräch mit dem Vater eines impfgeschädigten Kindes beeinflusst worden.
Holland stimmte zu, dass persönliche Berichte über Impfschäden kraftvoll seien.
„Es gibt kein besseres Archiv dieser persönlichen Berichte als ‚The People’s Study LIVE‘ auf CHD.TV. Es ist wichtig, dass wir diese Berichte teilen“, sagte sie gegenüber The Defender.
Kommt RFK Jr. „für Ihre Impfstoffe“?
Der runde Tisch fand statt, während das Impfstoff-Beratungsgremium der US-Seuchenschutzbehörde (CDC) sich darauf vorbereitet, bei seinem Treffen nächste Woche möglicherweise Empfehlungen zu COVID-19-Impfschäden zu diskutieren.
David Gorski, M.D., Ph.D., chirurgischer Onkologe am Barbara Ann Karmanos Cancer Institute, schrieb in einem Gastbeitrag bei Science-Based Medicine, dass die Agenda des runden Tisches ein Beweis dafür sei, dass „RFK Jr. definitiv hinter Ihren Impfstoffen her ist“.
Gorton sagte dem Publikum, er wolle den Impfplan für Kinder „abschaffen“ und alle Impfstoffe vom Markt nehmen, bis sie als sicher und wirksam nachgewiesen seien.
Bigtree widersprach der Behauptung, der Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. würde den Menschen den Zugang zu Impfstoffen entziehen.
Bigtree habe während Kennedys Präsidentschaftskampagne viel Zeit mit ihm verbracht, als er dessen Kommunikationsdirektor war, sagte er. Kennedy „habe nicht die Absicht, das Impfprogramm vollständig abzuschaffen“, sagte Bigtree.
Wichtig sei die informierte Einwilligung und dass Menschen das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht, sagte er. Laut Bigtree:
„Es wird heute Menschen hier geben, die gerne sehen würden, dass Impfstoffe vollständig verschwinden, und sie werden all die Gründe dafür erklären. Ich denke nicht, dass das realistisch ist.
Ich denke auch nicht, dass es fair wäre, von einem Zustand, in dem wir gezwungen werden, unseren Kindern Produkte zu injizieren, selbst nachdem wir eigene Recherchen durchgeführt und festgestellt haben, dass wir Probleme damit haben, zu einem Zustand überzugehen, in dem wir sagen: ‚Ich werde dich zwingen, niemals einen Impfstoff zu verwenden, wegen meiner Sicht auf die Wissenschaft.‘“
The Defender bat das Gesundheitsministerium (HHS) um eine Stellungnahme zu seinen Bemühungen, Impfschäden zu adressieren, erhielt jedoch bis zum Redaktionsschluss keine Antwort.
Europäisches Parlament blockiert Debatte über Selenskyj-Drohung gegen Orbán
Die Spannungen zwischen der Ukraine und Ungarn eskalieren weiter – und nun auch im Europäischen Parlament. Auslöser sind scharfe Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gegen den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán im Streit um einen milliardenschweren EU-Kredit für Kiew.
Ungarn blockiert derzeit die Genehmigung eines europäischen Darlehens von rund 90 Milliarden Euro, das nach Darstellung der ukrainischen Regierung entscheidend für die Fortsetzung der Verteidigungsanstrengungen wäre.
Während einer ausführlichen Regierungssitzung in Kiew machte Selenskyj seinem Ärger über die Blockade Luft. Er erklärte, die Ukraine habe keine Alternative zu dem Kredit und benötige die Mittel dringend, um den Krieg fortzuführen.
Dabei richtete er eine scharfe Warnung an Orbán. Selenskyj sagte, er hoffe, dass „eine Person innerhalb der Europäischen Union“ das Darlehen nicht weiter blockiere – andernfalls könnten ukrainische Soldaten möglicherweise die Adresse dieser Person erhalten, um sie anzurufen und „in ihrer eigenen Sprache“ mit ihr zu sprechen. Quelle
In Budapest wurde diese Aussage als direkte Drohung verstanden. Regierungssprecher Zoltán Kovács reagierte umgehend auf der Plattform X und sprach von „Drohungen und Erpressung“, die weit über das akzeptable Maß hinausgingen. Persönliche Emotionen hätten in internationalen politischen Fragen nichts zu suchen, erklärte Kovács. Ungarn werde sich weder einschüchtern noch unter Druck setzen lassen.
„Drohungen gegen Viktor Orbán sind Drohungen gegen die demokratische Ordnung in Europa. Die EU muss für Rechtsstaatlichkeit, Respekt und Dialog eintreten – nicht für Einschüchterung.“
| @vilimsky
: “Threats against Viktor Orbán are threats against democratic order in Europe. The EU must stand for the rule of law, respect and dialogue – not intimidation.” #Patriots pic.twitter.com/SamLp5q93W
— Patriots for Europe (@PatriotsEP) March 10, 2026
Der Vorfall sollte anschließend im Europäischen Parlament thematisiert werden. Die Fraktion Patriots for Europe beantragte eine Debatte über die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten.
Doch dazu kam es nicht: Linke und Mitte-Parteien blockierten die Debatte.
Der Europaabgeordnete Auke Zijlstra, der bei der Sitzung anwesend war, kritisierte die Entscheidung scharf. Das Parlament habe eine Diskussion darüber verweigert, dass Selenskyj vorgeschlagen habe, die Adressen von Gegnern des Ukraine-Kredits an seine Soldaten weiterzugeben.
Das Europäische Parlament hat eine Debatte über Selenskyjs Aussage abgelehnt, seinen Soldaten die Adressen von Gegnern des zusätzlichen Kredits an die Ukraine mitzuteilen.
Het Europees Parlement wijst een debat over de uitspraak van Zelensky, over het verstrekken van het adres van tegenstanders van de extra lening aan Oekraïne aan zijn soldaten, af. pic.twitter.com/c8kVAIVuzb
— Auke Zijlstra (@EconoomZijlstra) March 9, 2026
Die Menschheit hat eine Schwelle überschritten – und die meisten von uns haben einfach weitergescrollt
Kay Rubacek
Letzte Woche ist etwas passiert, das die meisten Menschen einfach übersehen haben.
Zwei Amazon-Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden während der iranischen Vergeltung für US-Militäraktionen getroffen. Eine weitere Anlage in Bahrain wurde Berichten zufolge beschädigt, nachdem eine Drohne in der Nähe eingeschlagen war. Die früheren Angriffe, die diese Vergeltung auslösten, sollen mit KI-gestützten Zielsystemen durchgeführt worden sein.
Es war nur ein kurzer Moment im Nachrichtenzyklus, schnell verdrängt von der nächsten politischen Geschichte. Doch die Folgen sind schwer zu ignorieren.
Künstliche Intelligenz ist nun in einen aktiven geopolitischen Konflikt eingetreten.
Die Infrastruktur, die die digitale Welt antreibt – dieselben Systeme, die Familienfotos speichern, Unternehmen betreiben und Fragen auf unseren Smartphones beantworten – ist zu strategischer Kriegsinfrastruktur geworden. Algorithmen, die still in zivile Technologien eingewebt sind, helfen nun dabei zu entscheiden, wo Waffen einschlagen.
Die Menschheit hat eine Schwelle überschritten – und die meisten von uns haben einfach weitergescrollt.
Doch wir wissen aus der Geschichte, dass große technologische Umbrüche selten mit einem einzigen dramatischen Moment angekündigt werden. Zuerst erscheinen sie als Signale in kleinen Nachrichtenmeldungen, politischen Streitigkeiten oder unerklärlichen Abgängen von Insidern.
Ein weiteres Signal tauchte fast gleichzeitig auf.
Die US-Bundesregierung entfernte kürzlich die von Anthropic entwickelten Systeme für künstliche Intelligenz aus ihren Netzwerken. Kurz darauf trat OpenAI mit einer eigenen Verteidigungsvereinbarung an deren Stelle.
Die Öffentlichkeit kennt die vollständige Geschichte hinter dieser Veränderung nicht. Wir wissen nicht genau, welche Forderungen hinter verschlossenen Türen gestellt wurden, welche ethischen Leitplanken umstritten waren oder warum eines der weltweit führenden KI-Unternehmen plötzlich aus staatlichen Systemen verdrängt wurde.
Doch das Ereignis selbst ist ein weiteres Signal.
Und noch ein weiteres Signal taucht leise innerhalb der KI-Industrie selbst auf: der Abgang von Sicherheitsforschern.
In den vergangenen Jahren haben zahlreiche hochrangige Forscher, die sich mit den Risiken und der Sicherheit fortgeschrittener KI-Systeme befassen sollten, ihre Positionen bei führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen verlassen. Viele dieser Abgänge erfolgten ohne größere öffentliche Erklärung.
Diese Forscher sprechen selten über die internen Debatten, die sie erlebt haben. Nur wenige sind in der Lage, dies zu tun.
Doch solche Muster sind bedeutsam. Wenn die Menschen, die einer mächtigen Technologie am nächsten stehen, sich still zurückziehen, bedeutet das oft, dass sie Spannungen gesehen haben, die die Öffentlichkeit noch nicht einmal zu untersuchen begonnen hat.
Die Geschichte hat solche Momente schon einmal gesehen.
In den frühen 1940er-Jahren erkannten Wissenschaftler, die an dem arbeiteten, was später zum Manhattan-Projekt wurde, dass sie etwas beispielloses erschufen. Einige äußerten Bedenken darüber, was diese Technologie bedeuten würde, sobald sie das Labor verließ. Doch diese Debatten fanden größtenteils hinter verschlossenen Türen statt. Die Öffentlichkeit verstand das Ausmaß erst, nachdem die Technologie bereits eingesetzt worden war.
Künstliche Intelligenz könnte sich nach einem ähnlichen Muster entwickeln. Wir sehen die Signale jetzt – Forscher verlassen ihre Positionen, Regierungen streiten über ethische Leitplanken, und KI-Systeme tauchen in realen geopolitischen Konflikten auf.
Und doch wird die öffentliche Diskussion über künstliche Intelligenz immer noch von Annahmen geprägt, die diese Signale schwerer erkennbar machen.
Irrtum Nr. 1: KI ist „nur ein Werkzeug“
Diese Analogie ist beruhigend. Wir stellen uns KI wie einen Taschenrechner oder ein Textverarbeitungsprogramm vor – Maschinen, die Aufgaben effizient erledigen und dabei fest unter menschlicher Kontrolle bleiben.
Werkzeuge können im Krieg zu strategischen Ressourcen werden. Doch sie erzeugen normalerweise keine eigenen Ergebnisse auf eine Weise, die ihre Entwickler manchmal selbst kaum erklären können, und sie erfordern keine ständigen Verhandlungen über die ethischen Grenzen ihres Verhaltens.
Moderne KI-Systeme werden nicht mehr Zeile für Zeile im traditionellen Sinn programmiert. Sie werden mit riesigen Datensätzen trainiert und lernen Muster in diesen Daten. Ihr Verhalten entsteht aus statistischen Beziehungen statt aus klaren Anweisungen. KI-Forscher sagen deshalb, diese Systeme würden eher „gewachsen“ als gebaut. Und das macht sie grundlegend anders als die Werkzeuge, die wir gewohnt sind zu kontrollieren.
Irrtum Nr. 2: KI ist neutral
KI-Systeme werden mit von Menschen erzeugten Informationen trainiert. Diese Informationen spiegeln menschliche Vorurteile, historische Konflikte und ungleiche Repräsentation wider.
Wenn ein KI-System eine Antwort generiert, kombiniert es Muster, die es aus diesem Material aufgenommen hat.
KI hat eine fließende Sprache entwickelt, die den Eindruck von Objektivität erzeugen kann. Doch selbstbewusste Formulierungen sind nicht dasselbe wie Wahrheit.
Die jüngsten Konflikte zwischen Regierungen und KI-Unternehmen zeigen das deutlich. Debatten über Überwachungsgrenzen oder autonome Waffen sind nicht nur technische Fragen. Es sind moralische Fragen. Leitplanken existieren gerade deshalb, weil die Systeme selbst nicht neutral sind.
Irrtum Nr. 3: Menschen kontrollieren KI vollständig
Traditionelle Software verhält sich gemäß den klaren Anweisungen, die Programmierer geschrieben haben.
Moderne KI-Systeme funktionieren anders. Ihre Ergebnisse sind probabilistisch – sie entstehen aus Schichten gelernter Beziehungen innerhalb des Modells.
Entwickler verwenden inzwischen KI-Systeme, um andere KI-Systeme zu bauen und zu verwalten. Sie lassen KI Code schreiben, den sie früher selbst geschrieben hätten – und das geschieht so schnell, dass sie nicht mehr jede Zeile überwachen oder überhaupt verstehen können, die von Systemen erzeugt wird, die niemals schlafen.
Kontrolle ist in dieser Umgebung kein einfacher Schalter. Sie ähnelt eher einer sich verschiebenden Grenze, die noch niemand zuvor gesehen hat – und die Sprache, um sie überhaupt zu definieren, steckt noch in den Kinderschuhen.
Irrtum Nr. 4: Die Experten wissen, wohin das führt
In den meisten wissenschaftlichen Bereichen bewegen sich Meinungsverschiedenheiten unter Experten in einem relativ engen Rahmen. In der künstlichen Intelligenz ist dieser Rahmen ungewöhnlich breit.
Einige Forscher glauben, KI werde Medizin und wissenschaftliche Entdeckungen revolutionieren. Andere warnen, dass die Technologie erhebliche gesellschaftliche Störungen verursachen könnte, wenn ihre Entwicklung schneller voranschreitet als die menschliche Weisheit.
Zu denen, die solche Bedenken äußern, gehört Geoffrey Hinton, Nobelpreisträger und einer der grundlegenden Pioniere der modernen KI-Forschung.
Diese Bandbreite an Meinungen beweist nicht, dass eine Katastrophe bevorsteht. Aber sie zeigt, dass selbst die Menschen, die diese Systeme bauen, sich nicht vollständig einig sind, wohin sie führen.
Künstliche Intelligenz integriert sich rasch in die Systeme, die das moderne Leben prägen – Kommunikation, Handel, nationale Sicherheit und Regierungsführung.
Wir sehen in all diesen Bereichen Signale. Wir können klar erkennen, dass KI unsere Zukunft formt, ob wir es wollen oder nicht. Die Frage ist nur, ob wir die Signale rechtzeitig erkennen werden, um zu verstehen, was sich entwickelt – oder ob wir, wie Gesellschaften es oft tun, warten, bis die Folgen die Signale unmöglich zu ignorieren machen.
Lage spitzt sich zu: Trump droht mit „beispiellosen militärischen Konsequenzen“, nachdem Iran offenbar Minen in der Straße von Hormus verlegt
Die Lage im Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran spitzt sich dramatisch zu. Neue Geheimdienstberichte deuten darauf hin, dass Teheran begonnen hat, Seeminen in der Straße von Hormus zu verlegen – dem wichtigsten Energie-Engpass der Welt. US-Präsident Donald Trump reagierte sofort und drohte mit „beispiellosen militärischen Konsequenzen“, sollte Iran versuchen, den globalen Ölfluss zu blockieren.
Berichte über iranische Minenoperationen
Laut einem Bericht von CNN hat die iranische Revolutionsgarde (IRGC) bereits damit begonnen, Sprengminen in der strategischen Wasserstraße zu platzieren, durch die etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Rohöls transportiert wird.
Die Operation sei bislang begrenzt: Nur einige Dutzend Minen seien gelegt worden, so Quellen aus US-Geheimdienstkreisen. Doch Iran verfüge weiterhin über 80 bis 90 Prozent seiner kleinen Boote und Minenleger, sodass theoretisch Hunderte weiterer Minen in kurzer Zeit ausgelegt werden könnten.
Auch CBS berichtet, dass US-Geheimdienste Hinweise darauf gefunden hätten, dass Iran aktiv Schritte unternehme, um die Schifffahrtsroute in der Straße von Hormus zu verminen. Demnach könnten kleinere Boote eingesetzt werden, die jeweils zwei bis drei Minen transportieren. Schätzungen zufolge verfügt Iran über 2.000 bis 6.000 Seeminen unterschiedlicher Bauart, darunter iranische, chinesische und russische Modelle.
Trump droht mit militärischer Eskalation
Trump reagierte unmittelbar auf die Berichte und warnte Teheran in deutlichen Worten. Die Vereinigten Staaten würden jeden Versuch, die Straße von Hormus zu verminen, schnell und gewaltsam stoppen.
Er erklärte, die USA würden dieselben Technologien und Raketen einsetzen, die bereits gegen Drogenkartelle verwendet werden, um alle Boote oder Schiffe zu zerstören, die versuchen, Minen in der Meerenge zu verlegen.
„Sie werden schnell und gewaltsam bekämpft werden. Vorsicht!“, schrieb Trump.
Zudem behauptete er, dass US-Streitkräfte bereits zehn iranische Minenlegerboote zerstört hätten.
Das US-Zentralkommando CENTCOM signalisierte kurz darauf ebenfalls, dass man bereit sei, sofort militärisch zu reagieren.
Widersprüchliche Signale aus Washington
Während Trump mit massiver Vergeltung droht, senden andere Stimmen aus Washington gemischte Signale. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff erklärte, Trump sei „immer zu Gesprächen bereit“ mit dem Iran – die Frage sei nur, ob solche Gespräche sinnvoll seien.
Parallel dazu laufen intensive diplomatische Kontakte. Trump und der russische Präsident Wladimir Putin sprachen am Montag miteinander, während Putin am Dienstag auch mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian telefonierte.
Teheran selbst zeigt sich bislang unnachgiebig: Ein Waffenstillstand komme nicht in Frage, stattdessen kündigten iranische Führungskreise maximale Härte im Krieg an.
150 US-Soldaten verletzt
Währenddessen wächst die Zahl der Verwundeten. Laut Reuters wurden bisher bis zu 150 US-Soldaten im Krieg gegen Iran verletzt.
Diese Zahl wurde bislang nicht öffentlich bekannt gegeben und liegt deutlich über der offiziellen Angabe des Pentagon, das lediglich von acht schwer verwundeten Soldaten gesprochen hatte.
Pentagon erklärt militärische Erfolge
Nach zehn Tagen der Operation „Epic Fury“ erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, die Vereinigten Staaten würden „gegen die barbarischen Iraner gewinnen“.
Er listete die Ziele der Operation auf:
- Zerstörung der iranischen Raketeninfrastruktur
- Zerschlagung der iranischen Verteidigungsindustrie
- Vernichtung der iranischen Marine
- dauerhafte Verhinderung eines iranischen Atomwaffenprogramms
„Wir werden nicht nachgeben, bis der Feind vollständig und gänzlich besiegt ist“, erklärte Hegseth.
Diese Aussagen stehen allerdings im Kontrast zu Trumps eigener Einschätzung, der noch kurz zuvor erklärt hatte, der Krieg könnte bald enden.
Iran widerspricht US-Darstellung
Teheran weist die amerikanischen Siegesmeldungen entschieden zurück. Die IRGC erklärte, ihr Raketenprogramm sei weiterhin intakt. Man werde sogar größere Raketenangriffe mit schwereren Sprengköpfen starten.
Iranische Regierungsvertreter betonen zudem, nicht Washington, sondern Teheran werde darüber entscheiden, wann der Krieg endet.
Außenminister Abbas Araghchi erklärte, die USA und Israel hätten ihre ursprünglichen Ziele – insbesondere einen Regimewechsel im Iran – nicht erreicht.
Massive Zerstörung und hohe Opferzahlen
Während die militärischen Operationen weitergehen, steigen die Opferzahlen rapide.
Allein in Teheran wurden laut iranischem Gesundheitsministerium mindestens 460 Menschen getötet und 4.309 verletzt. Landesweit sollen über 1.200 Menschen gestorben und mehr als 10.000 verletzt worden sein.
Bei schweren Luftangriffen in der Nähe des Risalat-Platzes in Teheran sollen mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen sein.
Die Bombardierungen haben zudem die zivile Infrastruktur massiv beschädigt. Laut Angaben aus dem iranischen Parlament sind neun Krankenhäuser nicht mehr funktionsfähig, während geplante Operationen ausgesetzt wurden, um Kapazitäten für Notfälle freizuhalten.
Regionale Eskalation
Der Krieg breitet sich zunehmend auf die gesamte Region aus.
Das Militär von Bahrain gab bekannt, seit Beginn der iranischen Angriffe 105 Raketen und 176 Drohnen abgefangen zu haben.
Auch die Golfstaaten – darunter Kuwait, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien – haben begonnen, Öl- und Gasförderanlagen teilweise stillzulegen.
Katar hat zusätzlich mehrere Gasfelder und LNG-Verflüssigungsanlagen vorübergehend geschlossen.
Libanon als zweite Front
Parallel dazu verschärft sich die Lage an der Nordfront Israels.
Im Libanon liefern sich israelische Streitkräfte weiterhin schwere Gefechte mit der Hisbollah. Die Zahl der Todesopfer dort ist inzwischen auf mindestens 486 Menschen gestiegen.
Iran bereitet sich auf langen Krieg vor
Teheran kündigt unterdessen an, sich auf einen langen Konflikt einzustellen.
Die iranische Führung betont, man habe die Straße von Hormus bislang nicht geschlossen, doch die aktuelle Instabilität sei eine direkte Folge der amerikanischen und israelischen Angriffe.
Sollten die USA Iran weiter angreifen, werde Teheran US-Stützpunkte, Anlagen und Einrichtungen in der gesamten Region ins Visier nehmen.
Konflikt mit der EU
Auch gegenüber Europa verschärft sich der Ton.
Nachdem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärt hatte, das iranische Volk verdiene „Freiheit und Würde“, reagierte das iranische Außenministerium scharf.
Sprecher Esmaeil Baqaei warf ihr auf X „Heuchelei“ vor und erklärte, Europa stehe auf der falschen Seite der Geschichte, weil es die Angriffe der USA und Israels unterstütze.
Er fragte provokativ, warum Europa schweige, wenn Krankenhäuser, Wohngebiete, Ölanlagen und historische Stätten im Iran bombardiert werden.
Zum Abschluss warnte Baqaei, Schweigen angesichts solcher Angriffe sei nichts anderes als Mittäterschaft.
Pepe Escobar: Iran hat den USA eine Räumungsklage zugestellt
Der neue Oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, 57, von der Expertenversammlung gewählt, hat bisher kein einziges Wort in der Öffentlichkeit gesprochen.
Die IRGC spricht für ihn. Von Anfang an war Mojtaba der bevorzugte Kandidat für die Nachfolge von Ayatollah Khamenei, dem Mann, der bis ins kleinste Detail geplant hat, wie man dem Empire das Rückgrat brechen kann.
Die IRGC zeigt nun dem gesamten Planeten, insbesondere dem Globalen Süden, was hinter der von Khamenei jahrelang empfohlenen „Zurückhaltung“ steckte.
Innerhalb weniger Tage hat die IRGC die US-Radare im gesamten westasiatischen Raum geblendet; die Straße von Hormus bewaffnet und die Weltwirtschaft ins Trudeln gebracht; und Washington das übergeben, was für alle praktischen Zwecke einer Aufforderung zur Kapitulation gleichkommt.
Dies sind nur einige der prominentesten Bedingungen für einen möglichen Waffenstillstand – vorausgesetzt, Teheran wird den Vereinigten Staaten jemals vertrauen, dass sie sich daran halten:
- Aufhebung aller Sanktionen gegen den Iran und Freigabe aller eingefrorenen iranischen Vermögenswerte.
- Anerkennung des Rechts Irans, Uran auf eigenem Boden anzureichern.
- Volle Entschädigung für die durch den aufgezwungenen Krieg verursachten Schäden.
- Auslieferung iranischer Fünfter Kolonnen im Ausland und Beendigung orchestrierter Medienkampagnen gegen Teheran.
- Keine Angriffe auf die Hisbollah im Libanon oder die Ansarallah im Jemen.
- Die Auflösung aller US-Militärstützpunkte in Westasien.
Lassen Sie das langsam wirken. Hier haben wir den Iran, der dem selbsternannten, hyperbolischsten mächtigsten Militär in der Geschichte der Welt im Wesentlichen sagt, es solle kapitulieren.
Nun kombinieren Sie das mit der Ankündigung des Kommandeurs der IRGC-Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, Majid Mousavi, dass „der Iran nach der Neutralisierung der US-Luftverteidigungsschichten in der Region zu einer neuen Raketendoktrin übergeht. Von nun an werden keine Raketen mit Sprengköpfen unter 1 Tonne mehr eingesetzt. Wellen von Raketenangriffen werden häufiger und weitreichender sein.“
Das bedeutet in der Praxis bereits, dass die IRGC mehr Kheibar Shekan-Feststoff-Mittelstreckenraketen abfeuert, wie es Anfang dieser Woche auf Tel Aviv und auf die US-Fünfte Flotte in Bahrain geschah.
Der Code für diese erste Operation, bezeichnenderweise, war „Labbayk ya Khamenei“. Das bedeutet „Zu deinen Diensten, o Khamenei“. Verstehen Sie es als die erste iranische Operation, die ausdrücklich dem neuen Obersten Führer gewidmet ist. Die Kheibar Shekan – Reichweite von 1.450 km – ist straßenmobil; bereit, von einem Lastwagen in weniger als 30 Minuten gestartet zu werden; fliegt mit satellitengestützter Lenkung mit einem manövrierfähigen Wiedereintrittskörper, der am Ende Ziel-Zickzack-Ausweichmanöver bei Geschwindigkeiten ausführt, von denen die IRGC behauptet, dass sie Mach 10 erreichen.
Und ja: Von nun an trägt sie 1-Tonnen-Sprengköpfe. Das verdoppelt den Explosionsradius und die Zerstörungskraft jeder Rakete, so sehr es auch die US-israelische Abfanghölle verdoppelt oder verdreifacht oder vervierfacht. Ein Patriot PAC-3-Abfangraket kostet 4 Millionen Dollar. Eine THAAD-Abfangrakete kostet 12,7 Millionen Dollar. Eine Arrow-3 kostet 3,5 Millionen Dollar. Sie wurden alle methodisch, reihenweise von der IRGC zerstört.
In der Praxis muss der Epstein-Konzern von nun an mehr Abfangraketen – die sie nicht haben – pro ankommender Rakete einsetzen, um vielleicht die gleiche Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen.
Und dann gibt es noch die Khorramshahr-4-Raketen: flüssigkeitsbetrieben, 2.000 bis 3.000 Kilometer Reichweite, die noch schwerere 1.500 bis 1.800 Kilogramm schwere Sprengköpfe tragen, mit schubkraftgesteuerten manövrierfähigen Wiedereintrittskörpern.
Wir sprechen hier von den schwersten konventionellen Sprengköpfen im iranischen Arsenal, die Seite an Seite mit den aufgerüsteten Kheibar Shekans abgefeuert werden.
Alles im Namen von „Labbayk ya Khamenei“. Die Symbolik spricht unermessliche Bände.
Demütigung, nicht Verhandlung
Dies sind die neuesten unbestreitbaren Fakten auf dem Schlachtfeld.
Angenommen, jemand in Washington mit einem IQ über Raumtemperatur hat sich die Mühe gemacht, sie dem Weißen Haus zu erklären, ist es kein Wunder, dass Trump jetzt prahlt, der Krieg sei „sehr vollständig“. Dies geschah übrigens nach (meine Hervorhebung) seiner einstündigen Telefonkonferenz mit Präsident Putin, die vom Weißen Haus erbeten wurde.
Die Stellungnahme Moskaus, überbracht von dem unerschütterlichen Präsidentenberater Juri Uschakow, enthält diese Jadeforelle:
„Der russische Präsident äußerte eine Reihe von Ideen, die auf eine schnelle politische und diplomatische Lösung des iranischen Konflikts abzielen, einschließlich der Berücksichtigung der Kontakte, die er mit den Führern der Golfstaaten, mit dem Präsidenten des Iran und mit den Führern mehrerer anderer Länder geführt hat.“
Das ist Diplo-Sprech dafür, dass Putin den Amerikanern einige harte Tatsachen des Lebens erklärt und sich freiwillig meldet, um diese so schwer fassbare Ausstiegsrampe zu finden.
Angenommen, Teheran will mitspielen.
Laut unaufhörlichem Washingtoner Spin drängen die sprichwörtlichen Beltway-Speichellecker Trump, „einen Plan für den Rückzug der USA aus dem Krieg zu formulieren“, und kündigen an, dass „das Militär seine Ziele weitgehend erreicht hat“ (obwohl das nicht der Fall ist).
Tatsache ist, dass das Weiße Haus bereits die Türkei, Katar und Oman gebeten hat, amerikanische Waffenstillstandsvorschläge an Teheran weiterzuleiten.
Die iranische Antwort ist hier zusammengefasst:
„Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten stehen nicht mehr auf der Tagesordnung.“
Parlamentssprecher Mohammad Ghalibaf: „Wir suchen ABSOLUT KEINEN Waffenstillstand. Wir glauben, dass dem Aggressor so aufs Maul gehauen werden muss, dass er eine Lektion lernt und nie wieder auch nur daran denkt, den lieben Iran anzugreifen.“
Was uns wieder zu der Frage bringt, warum Trump, der unaufhörlich prahlt „wir gewinnen“, Putin anrufen würde, während der Krieg tobt, und nur wenige Stunden nachdem Putin seine „unerschütterliche Unterstützung“ für den Iran und den neuen Rahbar („Führer“), Mojtaba Khamenei, bekräftigt hatte.
Die Antwort, unvermeidlich, ist, dass Trump nach einer Ausstiegsrampe sucht. Die absolute Mehrheit des Planeten, sowie eine ganze Reihe von Akteuren in Vasallenländern, machen bereits die USA für den Zusammenbruch der Weltwirtschaft verantwortlich.
Das liegt daran, dass die gesamte Regierungskontinuität, die von dem ermordeten Ayatollah Khamenei in Gang gesetzt wurde, zuversichtlich ist, dass sie den Epstein-Konzern auf seine blutgetränkten Knie zwingen kann.
Ayatollah Khamenei hat vollbracht, was als die größte Überraschung der Geopolitik des 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen könnte. Alles Verdienst gebührt seiner Klarheit der Vision, Ausdauer, Selbstaufopferung und der atemberaubend akribischen Planung der Mosaik-Verteidigungsstrategie, die jetzt in Kraft ist. Was der Iran unter Mojtaba Khamenei – und das ist ein nationaler Konsens – jetzt will, ist ein unmissverständlicher Sieg. Das Empire des Chaos, der Plünderung und der permanenten Angriffe mit seiner Ethik „Wenn ich dich nicht mag, töte ich dich“, muss gründlich gedemütigt werden.


: “Threats against Viktor Orbán are threats against democratic order in Europe. The EU must stand for the rule of law, respect and dialogue – not intimidation.”