Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Warum hat USrael den Iran angegriffen?

Warum hat USrael den Iran angegriffen?

Von James Corbett

Der Spanisch-Amerikanische Krieg hatte „Remember the Maine!“

Der Erste Weltkrieg hatte Babys auf Bajonetten.

Der Zweite Weltkrieg hatte Pearl Harbor.

Vietnam hatte den Golf von Tonkin.

Der erste Golfkrieg hatte Babys, die aus Inkubatoren geworfen wurden.

Der zweite Golfkrieg hatte Massenvernichtungswaffen.

Libyen hatte einen „spontanen Volksaufstand“ gegen Gaddafis von Viagra angetriebene Vergewaltigungstrupps.

Syrien hatte den Verrückten Assad, der sein eigenes Volk vergaste.

Jeder einzelne dieser Casus Belli war natürlich eine Täuschung – eine False-Flag-Aktion, ein provozierter Vorfall oder ein völlig fiktives Nicht-Ereignis, das darauf abzielte, die Blutgier und den Rachehunger der Massen anzustacheln. Aber beachten Sie, dass in jedem einzelnen dieser Fälle die Strippenzieher des amerikanischen Imperiums zumindest versuchen mussten, die Öffentlichkeit zu täuschen, um ihre Unterstützung für einen Krieg in einem weit entfernten Land zu gewinnen.

Welche Rechtfertigung wurde uns also für den Iran-Krieg gegeben? Warum haben die USA und Israel jetzt den Abzug für diesen Krieg betätigt?

Wie üblich gibt es drei Antworten: den Brei, den man den Massen vorsetzt; den Brei, den man den Mittelständlern vorsetzt, die sich für besser als die Massen halten; und die Wahrheit.

Lassen Sie uns heute die Lügen durchforsten und den Kern der Wahrheit am Grund des rauchenden Kraterlochs finden, das der Iran-Krieg hinterlassen hat.

WARUM HAT AMERIKA ANGEGRIFFEN?

Lassen Sie mich das mal klarstellen: Wir sollen etwa glauben, dass Donald Trump solche Angst vor der „unmittelbaren Bedrohung“ durch einen Angriff des Iran hatte (dessen Atomprogramm er letztes Jahr VOLLSTÄNDIG ZERSTÖRT hat), dass er plötzlich mitten in Friedensverhandlungen mit den Bombardements beginnen musste – Verhandlungen, von denen selbst Insider zugeben, dass der Iran sie in gutem Glauben geführt hat?

Und er GEWINNT diesen Krieg so gründlich, dass er seine NATO-Verbündeten um Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus anflehen muss und dann genau diese Verbündeten als überflüssig beschimpft, wenn sie sich weigern?

Und dieselben Statisten mit Raumtemperatur-IQ, die darauf bestanden, dass Trump der „Friedenspräsident“ sein würde, und die blökten, er sei „besser als Kamala“, erzählen uns jetzt, dass das alles Teil eines 16D-Backgammon-Manövers ist, um den Deep State zu untergraben oder Netanjahu mit einem Judo-Wurf zu besiegen oder das iranische Volk zu befreien oder was auch immer sich die QAnon-Verrückten und Trump-Wähler dieser Tage sonst noch einreden?

…Aber Moment mal. Wenn es bei all dem wirklich darum ginge, die bösen Ayatollah-Buhmänner zu vernichten und einen freien und demokratischen Iran zu sichern, warum profitiert dann die iranische Regierung nun finanziell von diesen Angriffen?

Und warum waren es die westlichen Versicherungsgesellschaften – und nicht die Iraner –, die die Straße von Hormus gesperrt haben?

Und wie ist die Straße überhaupt gesperrt?

Hmmm. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass man uns in Bezug auf diesen „Krieg“ belügt. Was meinen Sie?

Ja, man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass es bei diesem Krieg definitiv nicht um das iranische Atomprogramm oder darum geht, eine vermeintliche iranische Bedrohung abzuwehren.

Tatsächlich müssen wir uns nicht einmal weit aus dem Fenster lehnen, um zu diesem Schluss zu kommen. Wir können uns auf den britischen Nationalen Sicherheitsberater Jonathan Powell verlassen, der im Februar bei den US-Iran-Gesprächen in Genf dabei war und berichtet, er sei „überrascht gewesen von dem, was die Iraner auf den Tisch legten“ und davon, wie nah sie einem Friedensabkommen waren.

Dann ist da noch die US-Direktorin für Nationale Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, die bei einer Anhörung des Senatsausschusses für Nachrichtendienste aussagte, dass „das iranische Atomprogramm zur Urananreicherung“ infolge des Angriffs im letzten Jahr „zerstört“ worden sei und dass der Iran „keine Anstrengungen unternommen habe, seine Anreicherungskapazitäten wieder aufzubauen“.

Und damit kein Zweifel an der Sache bleibt: Joe Kent trat in der vergangenen Woche von seinem Posten als Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung zurück und erklärte, der Iran stelle „keine unmittelbare Bedrohung“ für die USA dar.

Warum also sind die USA in den Krieg gezogen?

Powell nahm kein Blatt vor den Mund, als er über das berichtete, was er während der Verhandlungen in Genf beobachtet hatte: „Wir betrachteten [die US-Unterhändler] Witkoff und Kushner als israelische Agenten, die einen Präsidenten in einen Krieg hineingezogen haben, aus dem er wieder herauskommen will.“

Auch Kent nahm kein Blatt vor den Mund, was seine eigene Einschätzung der Lage betraf: „Die Israelis trieben die Entscheidung zu dieser Maßnahme voran, von der wir wussten, dass sie eine Reihe von Ereignissen auslösen würde, da die Iraner Vergeltungsmaßnahmen ergreifen würden.“

Und falls Ihnen das alles noch nicht reicht, wie wäre es damit: Wie Stephen McIntyre hervorhebt,

die Pressemitteilung des Weißen Hauses vom 2. März zum Thema „Das iranische Regimes jahrzehntelanger Terrorismus gegen amerikanische Bürger“ fast wortwörtlich aus einem Dokument vom Juni 2025 plagiiert wurde, das von einem ehemaligen AIPAC-Mitarbeiter verfasst wurde, der für die Foundation for Defense of Democracies arbeitete – eine von Zionisten finanzierte, kriegsbefürwortende, anti-iranische Lobbygruppe, die gegründet wurde, um „das Image Israels in Nordamerika zu verbessern“.

Aber wir müssen uns das nicht von diesen bekannten, hochrangigen Verschwörungstheoretikern anhören. Warum hören wir nicht auf den erzkonservativen (und von Larry Ellison geprüften) Deep-State-Handlanger Marco Rubio? Er sorgte Anfang dieses Monats für Aufruhr, als er das Unausgesprochene laut aussprach:

Es war völlig klar, dass die Iraner, sollte der Iran von irgendjemandem angegriffen werden – sei es von den Vereinigten Staaten, von Israel oder von irgendjemand anderem –, zurückschlagen würden, und zwar gegen die Vereinigten Staaten. Wir wussten, dass es zu einer israelischen Aktion kommen würde. Wir wussten, dass dies einen Angriff auf amerikanische Streitkräfte auslösen würde, und wir wussten, dass wir höhere Verluste erleiden würden, wenn wir nicht präventiv gegen sie vorgehen würden, bevor sie diese Angriffe starteten.

Mit anderen Worten: Israel wollte den Iran angreifen, was den Iran dazu veranlasst hätte, Vergeltungsschläge gegen US-Ziele in der Region durchzuführen. Daher mussten die USA einen Präventivschlag gegen den Iran führen, bevor die Iraner auf Angriffe reagieren konnten, die noch gar nicht stattgefunden hatten.

Das klingt für mich nach perfekter Alice-im-Wunderland-Logik!

Jedenfalls scheinen wir die Antwort gefunden zu haben: Die USA griffen an, weil Israel beschlossen hatte, anzugreifen.

Nun sind wir also bei der nächsten Frage angelangt: Warum griff Israel den Iran an?

WARUM GRIFF ISRAEL AN?

Sobald wir die plumpe, karikaturhafte Propaganda hinter uns lassen, die für die Zuschauer von Fox News, Trump-Wähler und andere naive Leute aufbereitet wird, gelangen wir zur zweiten Ebene dieser Propagandapyramide: Israel war es!

Und sobald wir den israelischen Strippenzieher erkennen, der die Fäden des amerikanischen Imperiums in der Hand hält, können wir beginnen, die Motive dieses Strippenziehers zu untersuchen. Welchen Grund hat Israel, die USA in einen weiteren Krieg im Nahen Osten zu lenken?

Wieder einmal können wir die Propaganda untersuchen (und umgehend verwerfen), die von der israelischen Regierung verbreitet wird, um diese Angriffe der breiten Masse zu erklären. Tatsächlich müssen wir nur den israelischen Premierminister (und nicht verurteilten Kriegsverbrecher) Benjamin Netanjahu fragen, warum er so versessen darauf ist, den Iran zu bombardieren, und er wird es Ihnen nur zu gerne erzählen. Die einzige Frage ist, welchem Jahrzehnt von Netanjahus endloser kriegstreiberischer Rhetorik gegenüber dem Iran wir Glauben schenken sollen.

Da war der Netanjahu von 2025: „Wenn man ihn nicht aufhält, könnte der Iran in sehr kurzer Zeit eine Atomwaffe herstellen.“

Und der Netanjahu der 2010er Jahre: „Bis zum nächsten Frühjahr, spätestens bis zum nächsten Sommer, werden sie [die Iraner] bei den derzeitigen Anreicherungsraten die mittlere Anreicherung abgeschlossen haben und zur Endphase übergehen. Von da an sind es nur noch wenige Monate, möglicherweise wenige Wochen, bis sie genug angereichertes Uran für die erste Bombe haben.“

Und der Netanjahu der 2000er Jahre: „Ich glaube, die IAEO, die Internationale Atomenergie-Organisation, hat gerade Spuren von Plutonium und Uran für die Herstellung von Atombomben gefunden. Diese Bomben sind in erster Linie gegen Israel gerichtet. Machen Sie sich nichts vor. Aber sie beabsichtigen nicht, nur Israel zu treffen. Der Iran rüstet sich darauf, 25 Bomben – Atombomben – pro Jahr herzustellen. 250 Bomben in einem Jahrzehnt.“

Und wer könnte den Netanjahu der 1990er Jahre vergessen: „Der Iran wird in der Lage sein, innerhalb von drei bis fünf Jahren – ganz allein, ohne irgendetwas zu importieren – Atombomben herzustellen.“

Ihr habt es hier zuerst gehört, Leute! Die Ayatollahs stehen seit 30 Jahren kurz davor, die ganze Welt mit Atomwaffen zu vernichten! Daher musste Israel einen Krieg gegen den Iran beginnen (natürlich über seinen US-Stellvertreter).

Natürlich sind und waren die Ängste vor dem nicht existierenden iranischen Atomprogramm schon immer nur Pro-Wrestling-Theater, komplett mit Cartoon-Bomben auf Looney-Tunes-Niveau und anderen billigen Tricks, um Aufmerksamkeit zu erregen und die leicht zu täuschenden Menschen zu verwirren.

In Wirklichkeit hat sich Israels geopolitische Haltung gegenüber dem Iran seit dem israelisch-iranischen Bündnis gewandelt, das unter der Pahlavi-Dynastie Bestand hatte, die den Iran von 1925 bis zum Sturz des Schahs im Jahr 1979 regierte. Der Iran war tatsächlich das zweite mehrheitlich muslimische Land, das den Staat Israel anerkannte. Die beiden Nationen pflegten in dieser Zeit ein enges Bündnis, wobei Israels Mossad bei der Ausbildung der gefürchteten SAVAK-Geheimpolizei des Schahs half. In den 1970er Jahren tauschten die Länder sogar Botschafter aus.

Mit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 änderte sich jedoch Israels Haltung gegenüber dem Iran. Israel fungierte zwar im Iran-Contra-Skandal als Mittelsmann für die USA und lieferte im Auftrag von Uncle Sam Waffen an den Iran, doch hinter dieser Aktion steckte ein Hintergedanke. Wie der ehemalige israelische Verteidigungsminister Moshe Arens später zugab, bestand Israels eigentliches Ziel bei der Weitergabe von Waffen an den Iran darin, „zu prüfen, ob wir nicht Anknüpfungspunkte beim iranischen Militär finden könnten, um das Khomeini-Regime zu stürzen“.

Bis 1996 hatte sich Israels Iran-Strategie erneut gewandelt. In jenem Jahr halfen die Proto-Neokonservativen Richard Perle, Douglas Feith und David Wurmser bei der Ausarbeitung von „A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm“, einem außenpolitischen Planungsdokument für den damals neu ins Amt tretenden israelischen Premierminister Netanjahu. In diesem Dokument konzentrierte sich die israelische Planung darauf, die Verbündeten des Iran in der Region, darunter Syrien und den Libanon, zu destabilisieren, um so den iranischen Einfluss im Nahen Osten zu verringern.

In den 2000er Jahren wurde Israel – gestärkt durch seinen Erfolg, die USA in einen Krieg im Irak zu führen – in seinem geheimen Krieg gegen den Iran immer dreister.

In seinem Artikel „The Redirection“ aus dem Jahr 2007 skizzierte der Journalist Seymour Hersh, wie die Bush-Regierung, geleitet vom israelischen Geheimdienst, ihre Nahostpolitik umstellte, um den Iran zu untergraben. Hersh knüpfte 2012 mit „Our Men in Iran“ an, einem Bericht, der detailliert beschrieb, wie das US Joint Special Operations Command mit dem israelischen Mossad zusammenarbeitete, um die Mujahideen-e-Khalq auszubilden, eine „dissidente iranische Oppositionsgruppe“, die das doppelte Privileg genoss, auf der Liste der ausländischen Terrororganisationen des US-Außenministeriums zu stehen und gleichzeitig als Lieblings-Terrorkult der zionistischen Neokonservativen zu dienen.

Doch die Machenschaften des USrael-Deep-State im Iran während dieser Zeit endeten damit nicht. Dies ist derselbe Zeitraum, in dem bestätigt wurde, dass die CIA mit Jundullah zusammenarbeitete, einer sunnitisch-salafistischen militanten Organisation im Südosten des Iran, die die Behörde als „Teil einer verdeckten Aktionskampagne gegen den Iran“ einsetzen wollte, bevor sie angeblich zu dem Schluss kam, dass die Gruppe „unkontrollierbar und zu nah an Al-Qaida“ sei.

Dies war auch die Zeit, in der US-amerikanische und israelische Cyberkrieger Stuxnet entwickelten – die erste offensive Cyberwaffe, die darauf ausgelegt war, industrielle Systeme auszuspionieren und zu untergraben – als Teil eines noch weitreichenderen Cyberangriffs gegen den Iran.

Und dies war auch die Zeit, in der Israel ungestraft iranische Wissenschaftler ermordete.

Erst als Trump im Januar 2025 wieder ins Oval Office einzog, wurde Netanjahu und seinen zionistischen Kriegstreiberkollegen jedoch klar, dass sie endlich ihren jahrzehntelangen Traum verwirklichen würden: die USA dazu zu bringen, den Iran zu bombardieren.

Wir kennen die Machenschaften, die zu den Bombardements der iranischen Nuklearanlagen im vergangenen Juni führten, dem sogenannten „Zwölf-Tage-Krieg“, der das iranische Atomprogramm angeblich „ausgelöscht“ habe.

Wir wissen zum Beispiel, dass Palantir eine Rolle dabei spielte, die seltsame Abfolge von Ereignissen in Gang zu setzen, die dazu führte, dass die IAEO plötzlich beschloss, den Iran wegen Nichtkooperation mit den Inspektoren zu rügen, und damit ihre langjährige Position revidierte, dass der Iran sein Nuklearmaterial nicht für ein Waffenprogramm abgezweigt habe.

Und wir wissen, dass es Israel war, das diesen Krieg initiierte, indem es seine „Operation Rising Lion“ startete, eine Welle von Angriffen gegen den Iran, die Netanjahu als „gezielte Militäroperation zur Zurückdrängung der iranischen Bedrohung für das nackte Überleben Israels“ bezeichnete und die damit endete, dass die USA Bunkerbrecher-Bomben auf die schwer befestigte iranische Atomanlage in Fordow abwarfen.

Danach war es nur noch eine Frage der Zeit, wann Netanjahu seinen treuen Diener Trump erneut auffordern würde, zurückzukehren und die Sache mit einer umfassenden Invasion des Iran zu Ende zu bringen. Auf diesem Weg haben wir einige wahrhaft bemerkenswerte israelische Kriegsverbrechen erlebt: nicht nur den andauernden, sich entfaltenden Völkermord in Gaza – dem Trump mit seinem lächerlich benannten „Board of Peace“ Legitimität zu verleihen versucht hat –, sondern auch die Bombardierung von Katar, einer neutralen dritten Partei, die die laufenden Verhandlungen zwischen der Hamas und Israel ausrichtete.

Und nun haben sich die Figuren auf dem Schachbrett alle zur Zufriedenheit Israels aufgestellt. Der Befehl ist erteilt, und laut Rubio, Kent und anderen gut informierten Quellen hat Israel beschlossen, den US-Krieg gegen den Iran zu beginnen.

Da haben wir es also: Israel hat den Iran über seinen US-Stellvertreter angegriffen. Fall abgeschlossen!

…Und an dieser Stelle werden diejenigen, denen es gelungen ist, die erste Ebene der Täuschung zu durchschauen – die Lüge „Sie wollten uns angreifen!“ –, zufrieden sein, hier aufzuhören. Israel hat es getan. Genug gesagt.

Aber es gibt noch andere Teile dieses Puzzles, die darauf hindeuten, dass bei diesen Ereignissen etwas noch Größeres im Spiel ist.

WAS IST DIE 3D-REALITÄT?

Na gut. Jetzt scheint alles ziemlich klar zu sein: Netanjahu hat seinen Einfluss auf Trump genutzt, um die USA dazu zu bringen, sich seinem Krieg gegen den Iran anzuschließen, damit Israel seine regionale Vorherrschaft sichern kann.

…Aber wenn das die Darstellung ist, dann müssen wir hier einen Moment innehalten. Es gibt einige Teile dieses Puzzles, die nicht ganz zusammenzupassen scheinen.

Sehen Sie, anstatt die unwiderstehliche, beeindruckende, unaufhaltsame Macht des USrael-Molochs zu demonstrieren, zeigt dieser Konflikt genau das Gegenteil: USrael kann nicht einmal die Straße von Hormus sichern, geschweige denn die iranische Regierung stürzen. Tatsächlich ist der Iran nicht nur in der Lage zu erklären, dass er es ist, der diesen Konflikt tatsächlich „gewinnt“, sondern er offenbart auch, dass seine militärische Ausrüstung fortschrittlicher ist als bisher bekannt. Und die daraus resultierende Ölkrise hat die USA dazu veranlasst, die Sanktionen gegen iranisches Öl tatsächlich aufzuheben, was genau jenes „Regime“ direkt stärkt, das Washington so unbedingt ändern will.

Wie Kit Knightly bei Off Guardian hervorhebt, ist der vielleicht aufschlussreichste Teil dieser inszenierten Kriegsgeschichte das sehr seltsame Tauziehen um die Straße von Hormus. Wie Knightly richtig bemerkt, ist das offensichtlich manipulierte Theaterstück um die Sperrung der Meerenge – bei dem die Iraner die Meerenge sperrten, bevor sie bestritten, sie gesperrt zu haben, bevor die Versicherungsgesellschaften die Meerenge tatsächlich sperrten – und das offensichtlich manipulierte Theaterstück um die Verminung der Meerenge – bei dem anonyme „Vertrau mir, Bruder“-Quellen, die Rothschild Reuters mitteilten, die Meerenge sei verminten worden, bevor der Iran dies offiziell dementierte, bevor Trump den Iran aufforderte, die Minen aus der Meerenge zu entfernen, bevor US-Kriegsminister Pete Hegseth bestätigte, es gebe keine Hinweise auf Minen in der Meerenge, kurz nachdem die US-Marine vier Minensuchboote in der Region nach 40 Jahren Dienst abrupt außer Dienst gestellt hatte – hat dazu geführt, dass die etablierte Presse nun folgende Erzählung verbreitet: Der Streit um die Meerenge wird zu einem endlosen Zustand des permanenten Krieges zwischen dem Westen und demjenigen führen, der die Kontrolle über den Iran hat.

Es liegt nicht in Trumps Macht, diese lebenswichtige Seestraße wieder zu öffnen, indem er den Sieg erklärt und sich zurückzieht. Stattdessen wird sein Konflikt mit dem Iran – und insbesondere die Frage der Straße von Hormus – den Rest seiner Amtszeit prägen und könnte seine Nachfolger verfolgen.

Denn die Sperrung der Meerenge führt sowohl zu einer unmittelbaren Krise als auch zu einem langfristigen strategischen Dilemma. Das aktuelle Problem besteht darin, dass die Gefahr einer globalen Rezession umso größer wird, je länger die Meerenge gesperrt bleibt. Das zukünftige Dilemma besteht darin, dass der Iran nun weiß, dass die Kontrolle über die Straße von Hormus ihm einen Würgegriff auf die Weltwirtschaft verschafft. Selbst wenn er seinen Griff kurzfristig lockert, kann er ihn in Zukunft wieder festziehen.

Oh, toll. Selbst im absolut besten Fall – wenn Trump sich mit einer „TACO“-Taktik aus der Affäre ziehen, den Sieg verkünden, die Truppen zusammenpacken und nach Hause kommen würde – hat der „Deep State“ bereits dafür gesorgt, dass der Krieg niemals wirklich vorbei sein wird. Wann immer es ihnen passt, können sie ihre anonymen Quellen nutzen, um eine weitere Panikmache über nicht existierende Seeminen (oder welche andere erfundene Bedrohung auch immer sie sich ausdenken) zu verbreiten, und schon liegt die Weltwirtschaft wieder am Boden.

Nein, in diesem Krieg geht es nicht darum, „das iranische Volk zu befreien“ oder „das iranische Atomprogramm zu stoppen“. Aber jeder, der auch nur zwei Gehirnzellen hat, wusste das bereits.

Dieser Krieg findet auch nicht statt, weil Israel nach dreißig Jahren des Versuchs, die USA dazu zu bringen, den Iran zu bombardieren, einfach beschlossen hat, dass es an der Zeit sei.

Vielmehr findet dieses Ereignis, wie jedes andere Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung, statt, weil es den Interessen einer Reihe von Akteuren in der globalen Machtstruktur entgegenkommt. Letztendlich geht es bei diesem Kampf nicht darum, die geopolitischen Interessen eines einzelnen Nationalstaates zu erfüllen. Es geht darum, die Agenda derselben Bankinteressen voranzutreiben, die alle Akteure auf dem globalen Schachbrett lenken.

Ja, meine Leser werden nicht überrascht sein, dass dieser Konflikt Teil des 3D-Schachspiels ist, das unsere globale Verschwörungsrealität bestimmt.

Ebenso wenig werden sie überrascht sein, dass der Iran-Krieg im Großen und Ganzen zur Verwirklichung des Great (Global) Reset™ geführt wird, um mit einer glänzenderen, glücklicheren und neueren Neuen Weltordnung „Build Back Better™“ zu erreichen!

Aber sie werden vielleicht überrascht sein zu erfahren, welcher konkrete Teil der Great-Reset-Agenda hier vorangetrieben wird.

Und welcher Teil ist das genau? Sie müssen auf die nächste Folge des „The Corbett Report“-Podcasts gespannt bleiben, um die Antwort auf diese Frage zu erfahren!

In der Zwischenzeit gebe ich Ihnen nur diesen Hinweis mit auf den Weg: eine Schlagzeile, die kürzlich durch die Nachrichtenagenturen ging und die im rasanten Tumult der Kriegsnachrichten weitgehend unterging.

„Iran erwägt, Tankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gestatten, wenn der Handel in Yuan abgewickelt wird.“

Bleiben Sie alle gesund!

Der Iran-Konflikt tritt in eine neue Phase ein

Der Iran-Krieg im vierten Woche: Eine Sackgasse aus Drohungen, Verhandlungsversuchen und iranischer Entschlossenheit

Der folgende Artikel ist ein sehr ausführlicher, analytischer Artikel der das bereitgestellte Transkript des DropSite-News-Live-Streams vom Dienstagmorgen detailliert zusammenfasst, einordnet und erweitert. Er beleuchtet die aktuelle Dynamik des US-israelischen Krieges gegen den Iran, die iranische Haltung zu Verhandlungen, die Rolle von Vermittlern, die Situation in der irakischen Kurdenregion sowie ergänzende Themen wie Kuba und die Erinnerung an den ermordeten Journalisten Hossam Shabat. Der Artikel basiert streng auf dem Transkript, ergänzt durch den Kontext des laufenden Konflikts (Krieg seit dem 28. Februar 2026), und reflektiert die kritische, anti-interventionistische Perspektive von DropSite News.

Iran War Enters New Phase by Drop Site News

The Drop Site team discusses developments in Iran, Iraq, and Cuba with Trita Parsi and Alexis Daloumis.

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Der US-israelische Krieg gegen den Iran, der am 28. Februar 2026 mit massiven Bombardements und Attentaten auf iranische Führungsfiguren – darunter angeblich sogar auf den Obersten Führer Ayatollah Khamenei – begann, tritt in eine neue, unübersichtliche Phase. Im Live-Stream von DropSite News unter der Moderation von Ryan Grimm analysieren Jeremy Scahill, Murtaza Hussain, die Journalistin Alexis Daloumis (vor Ort in Sulaymaniyah) und der Iran-Experte Trita Parsi vom Quincy Institute die Lage. Das Bild, das entsteht, ist eines von US-amerikanischer Improvisation, israelischer Eskalationslogik und iranischer strategischer Geduld. Die Iraner sehen den Konflikt als existentiellen Überlebenskampf, den sie seit 47 Jahren erwarten – und für den sie besser vorbereitet sind als ihre Gegner.

Steve Witkoff in Islamabad: Verhandlungen oder bloße Fassade?

Ein zentrales Thema des Streams ist die Reise des Trump-Sondergesandten Steve Witkoff nach Islamabad. Berichte deuten darauf hin, dass Pakistan (neben Ägypten und der Türkei) versucht, direkte Gespräche zwischen den USA und Iran zu vermitteln. Witkoff soll iranische Beamte, darunter Außenminister Abbas Araghchi, per Nachricht kontaktiert haben – ohne Antwort. Die Iraner ließen die Botschaften unbeantwortet, was das Weiße Haus in Rage brachte: Es attackierte DropSite News als „abhorrent“ und versuchte, die Narrative umzudrehen, indem es gegenüber Axios und Barak Ravid behauptete, die Iraner würden betteln.

Jeremy Scahill berichtet aus Quellen in Teheran: Die Iraner bekräftigen lediglich ihre Position – keinen Waffenstillstand ohne umfassende Garantien. Dazu gehören:

  • Ein regionaler Waffenstillstand (Libanon, Irak, Iran)
  • Langfristige Sicherheitsgarantien gegen weitere Angriffe
  • Reparationen für Schäden
  • Aufhebung der Sanktionen

Jede Diskussion über das iranische ballistische Raketenprogramm sei vom Tisch. Stattdessen wolle Teheran die Produktion sogar ausweiten, da die Raketen sich als effektive Abschreckung erwiesen hätten – trotz US-Behauptungen, das Programm sei „dezimiert“. Trump schwanke zwischen „wir beenden das bald“ und Drohungen, das gesamte iranische Stromnetz zu bombardieren, falls die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden geöffnet werde. Die Iraner antworteten mit Karten möglicher Ziele in Israel und am Golf (Energieinfrastruktur) und zeigten, dass sie weiterhin zuschlagen können.

Scahill vermutet, dass Trump die iranische Zurückhaltung bei Angriffen auf Energieinfrastruktur („wir greifen nicht zuerst an“) als „Durchbruch“ umdeutete und ein fünftägiges Moratorium verkündete. Die Iraner dementierten jedoch jegliche direkten Verhandlungen und warfen Trump vor, die Märkte manipulieren zu wollen. Selbst der angebliche „geheime iranische Beamte“, mit dem Trump gesprochen haben will (möglicherweise Parlamentssprecher Qalibaf), wurde von iranischer Seite als Fake News zurückgewiesen.

Die Dynamik auf iranischer Seite: Nach einem Wendepunkt im Juni 2025 (12-Tage-Krieg) und den Attentaten haben iranische Institutionen die Strategie der „verhältnismäßigen, choreografierten Antworten“ aufgegeben. Frühere flexible Figuren wie Ali Larijani seien getötet worden. Nun dominiere die Erkenntnis: Nur die Sprache der Stärke werde von USA und Israel verstanden. Es gebe keine Panik in Teheran – die Schmerzgrenze Irans sei höher als die der Golfstaaten, Israels oder Trumps. Die Iraner sehen Trump in der Zwickmühle: Er brauche einen „Sieg“, könne ihn aber nicht erzwingen, ohne massive eigene Kosten zu riskieren.

Scahill warnt zudem vor einer möglichen Falle: Frühere „Verhandlungs“-Phasen dienten als Vorwand für massive Eskalationen („verbrannte Erde“). Eine Assassinationspolitik gegen iranische Politiker (wie im Political-Artikel beschrieben) untergrabe jede Glaubwürdigkeit – wer verhandelt noch mit einem Partner, der Unterhändler tötet?

Die kurdische Karte: Psyops, Verrat und realistische Zurückhaltung

Alexis Daloumis, vor Ort in Sulaymaniyah (PUK-kontrollierter Ostteil der irakischen Kurdenregion), berichtet über Gerüchte einer kurdisch-iranischen Invasion in den Iran. DropSite News hatte solche Meldungen (u. a. aus israelischen Quellen) früh als unwahr enttarnt – es handele sich um Psyops, um Druck zu erzeugen. Daloumis beobachtet keine Kriegsstimmung unter den Kurden. Die Region ist gespalten: Erbil (KDP/Barzani) und Sulaymaniyah (PUK/Talabani). Bafel Talabani äußerte in Fox News vorsichtige Bereitschaft, doch fehlten Massenaufstand, Regime-Schwäche und Garantien.

Historischer Kontext: Die Kurden – größte staatenlose Gruppe – wurden jahrhundertelang instrumentalisiert und verraten (Anfal-Massaker, Syrien 2025 etc.). Gruppen wie PJAK (Peshmerga mit größter militärischer Kapazität) verfolgen eine „dritte Straße“: weder mit USA/Israel noch mit dem Regime. Sie bereiten sich defensiv vor, um ihre Gemeinschaften zu schützen, falls Chaos ausbricht – aber sie wollen nicht den Anstoß geben. Selbst militantere Fraktionen (z. B. mit Israel-Sympathien) sehen die „Mausefalle“ und warten auf klare Zeichen eines Regime-Zusammenbruchs.

Iranische Angriffe trafen Erbil härter (US-Präsenz), Sulaymaniyah weniger. Sechs Peshmerga starben kürzlich. Die Kurden erinnern sich an US-Verrat und lehnen es ab, als „hired guns“ missbraucht zu werden. Murtaza Hussain sieht darin institutionellen Verfall der US-Politik: Hektische Improvisation statt langfristiger Planung, Drohungen ohne Durchsetzungskraft („you’re with us or against us“ gegenüber Barzani).

Wirtschaftliche Realität: Der Krieg bringt Iran de-facto Sanktionserleichterung

Trita Parsi analysiert die Energie-Seite: Vor dem Krieg exportierte Iran knapp 1,1 Mio. Barrel Öl/Tag zu ca. 47 USD (nach 18-USD-Discount wegen Sanktionen). Nun 1,5 Mio. Barrel zu 110 USD (nur 2–4 USD Discount), plus gestiegene Petrochemie-Verkäufe an breitere Abnehmer und neue Zahlungsmechanismen, die die UAE umgehen. Der Krieg hat Iran faktisch Sanktionserleichterung beschert – ein unerwarteter Effekt, der Teheran weniger verhandlungsbereit macht, es sei denn, es gibt formelle Aufhebung.

Parsi warnt: Iran kontrolliert die Straße von Hormus selektiv und kann sie bei Eskalation (z. B. Angriff auf Energieanlagen) vollständig schließen. Eine US-Landoperation (z. B. Khark-Insel) oder amphibische Invasion wäre riskant. Mattis warnte: Iran „gewänne“ den Krieg, wenn es die Straße am Ende kontrolliere. Trump brauche sinkende Ölpreise für seine Basis; jede Eskalation verkürze sein Zeitfenster.

Iran will kein „Mowing the lawn“ alle 6–8 Monate mehr ertragen. Es fordert echte Abschreckung durch Sanktionserleichterung. Parsi sieht Verhandlungen als wahrscheinlichstes Szenario – Trump könne es als Sieg verkaufen (degradierte iranische Militärkapazitäten, getötete Führer, Wiederöffnung der Straße). Doch wenn er den „Victory“-Moment verpasse, drohe ein „Forever War“ niedriger Intensität, der seine Präsidentschaft zerstöre.

Die Golfstaaten (GCC) sind wütend über iranische Schläge auf ihre Territorien und US-Basen. Manche fordern Regime-Change. Langfristig müsse jedoch Geografie siegen: Die USA werden gehen, Interdependenz mit Iran sei nötig. Iran wiederum dürfe die Nachkriegsordnung nicht ignorieren.

Kuba: Ein weiteres Kapitel US-Sanktions-Terror

Ryan Grimm berichtet von seiner Reise nach Kuba: Die US-Blockade von Öl-Importen (seit fast drei Monaten, nach Venezuela-Intervention) führt zu massiven Stromausfällen, Lebensmittelknappheit und Belastung des Gesundheitssystems. Krankenhäuser priorisieren Generatoren; Pflegekräfte pumpen manuell Beatmungsgeräte bei Babys, wenn der Strom ausfällt. Solarenergie (über 20 %) mildert die Krise, doch der Kollaps schreitet voran. Touristenrückgang durch Visa-Strafen für Europäer verschärft die Lage. Grimm kontrastiert dies mit US-Medien-Fokus auf „nützliche Idioten“ wie Hassan Piker – statt auf das Leid der Zivilbevölkerung.

Erinnerung an Hossam Shabat: Journalismus unter Beschuss

Der Stream endet mit Sharif Abdel Kouddous’ Würdigung des palästinensischen Journalisten Hossam Shabat, der vor einem Jahr (24. März 2025) von Israel in Beit Lahia per Drohnenangriff ermordet wurde. Shabat, 23, Al-Jazeera-Korrespondent und DropSite-Beiträger, blieb im Norden Gazas, berichtete über die „verbrannte Erde“ und wurde trotz Hit-List und Todesdrohungen nicht zum Schweigen gebracht. Israel brüstete sich offen. Sein letzter Artikel und sein Testament mahnen: „Hört nicht auf, über Gaza zu sprechen … bis Palästina frei ist.“

Fazit: Imperiale Dekadenz oder strategische Sackgasse?

Der DropSite-Stream zeichnet das Bild einer US-Politik, die zwischen Mafia-Ultimaten, improvisierten Drohungen und fehlender ideologischer Kohärenz taumelt. Die Iraner nutzen Asymmetrie und Schmerzgrenze; die Kurden weigern sich, als Kanonenfutter zu dienen; der Krieg bereichert paradoxerweise Teheran ökonomisch. Paul Craig Roberts und andere Kritiker sehen darin den Niedergang einer imperialen Architektur, die den Nahen Osten nicht mehr kontrollieren kann, ohne sich selbst zu schaden.

Ob Verhandlungen in Islamabad oder anderswo gelingen, bleibt offen. Klar ist: Die Kosten steigen – für die Region, die Weltwirtschaft und die Glaubwürdigkeit der USA. Die Iraner haben gezeigt, dass sie nicht zusammenbrechen. Die Frage ist, ob Washington und Israel das akzeptieren – oder ob weitere Eskalationen (inklusive nuklearer Schatten) folgen. Der Stream mahnt zur Skepsis gegenüber offiziellen Narrativen und betont: Ohne echte Diplomatie und Garantien wird dieser Krieg weder schnell noch sauber enden.

AfD-Verfassungsklage gegen XXL-Schuldenbetrug: „Grüne“ sitzen in der Falle!

AfD-Verfassungsklage gegen XXL-Schuldenbetrug: „Grüne“ sitzen in der Falle!

AfD-Verfassungsklage gegen XXL-Schuldenbetrug: „Grüne“ sitzen in der Falle!

Die AfD-Fraktion hat, wie berichtet, einen Antrag auf eine sogenannte abstrakte Normenkontrolle beim Bundesverfassungsgericht im Zusammenhang mit der Schuldenorgie von Schwarz-Rot und der offensichtlichen Zweckentfremdung der Mittel angekündigt. Über die Vorlage wird das Parlament am Donnerstag (26. März) erstmals beraten. Die „Grünen“ sitzen in der Falle.

Noch ist laut Bundestag offen, ob die Abgeordneten im Anschluss an die Debatte direkt über den AfD-Antrag abstimmen oder ob sie ihn zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überweisen. Der AfD-Antrag bringt die „Grünen“ jedenfalls in die Klemme.

Weil bei einer Normenkontrollklage mindestens ein Viertel der Abgeordneten zustimmen müssen, kommt es auch auf die Stimmen der Ökosozialisten an. Diese hatten noch vor der AfD vollmundig mit dem Verfassungsgericht gedroht, weil die bisherigen Mittel aus dem sogenannten Sondervermögen für Infrastruktur und Klima laut Wirtschaftsinstituten fast ausschließlich zum Stopfen von Haushaltslöchern zweckentfremdet wurden (auch wenn die Regierung das bestreitet).

Pikant: Das Mega-Schuldenprogramm (500 Milliarden Euro) konnte vor einem Jahr nur mit den Stimmen der Ökosozialisten beschlossen werden. Diese hatten ausdrücklich eine Zweckbindung der Mittel zur Bedingung für ihre Zustimmung gemacht. Jetzt müssen die „Grünen“ Farbe bekennen.

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Brandgefahr: Volkswagen muss 100.000 E-Autos wegen Batterie-Problem zurückrufen

Brandgefahr: Volkswagen muss 100.000 E-Autos wegen Batterie-Problem zurückrufen

Brandgefahr: Volkswagen muss 100.000 E-Autos wegen Batterie-Problem zurückrufen

Als hätte der Autokonzern nicht schon genug Schwierigkeiten: Wegen eines Problems mit der Hochvoltbatterie ruft VW aktuell 94.031 Elektroautos zurück. Es besteht Brandgefahr.

VW muss weltweit 94.031 Elektroautos wegen fehlerhafter Batterien zurückrufen. Betroffen sind Autos auf MEB-Basis (Modularer E-Antriebs-Baukasten): 74.579 Fahrzeuge der Baureihen ID.3, ID.4, ID.5, ID.Buzz und ID.Buzz Cargo, die zwischen dem 24. Juni 2023 und dem 23. August 2024 gefertigt wurden, werden in die Werkstatt gerufen. Außerdem betrifft der Rückruf 19.452 Autos des Modells Cupra Born (gefertigt zwischen 7. Februar 2022 und 21. April 2024). Der VW ID.3, ID.4, ID.5 und der Cupra Born wurden in Zwickau produziert, die beiden ID.-Buzz-Derivate bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. 

In Deutschland geht es um insgesamt 28.158 Fahrzeuge: 22.182 Volkswagen und 5.976 Autos der Seat-Tochter Cupra.

Das Problem besteht laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in einzelnen Modulen der Hochvoltbatterie, die nicht vollständig den Vorgaben entsprechen. Dies könnte zu sinkender Reichweite führen oder sich durch eine gelbe Warnleuchte im Display bemerkbar machen. In bestimmten Fällen besteht jedoch auch die Gefahr einer Überhitzung – und somit Brandgefahr.

Konkrete Schadensfälle sind bislang nicht bekannt. Das Problem soll wohl intern entdeckt worden sein. Um Risiken auszuschließen, soll der Konzern jetzt vorsorglich reagieren.

Das KBA überwacht den Rückruf. Halter betroffener Fahrzeuge werden direkt informiert. In der Werkstatt erhalten die zurückgerufenen E-Autos zunächst ein Softwareupdate. Dann sollen Techniker die betroffenen Batteriemodule im Detail prüfen. Bei Abweichungen werden einzelne Komponenten ausgetauscht.

Die genaue Ursache hinter den Abweichungen ist aktuell unklar. Die Batteriezellen stammen von externen Zulieferern, die Montage der Module aus diesen Akkus erfolgte aber in Eigenregie durch Volkswagen.

„Völlig absurd!“: Söder hält an Mitversicherung von Ehegatten fest

„Völlig absurd!“: Söder hält an Mitversicherung von Ehegatten fest

„Völlig absurd!“: Söder hält an Mitversicherung von Ehegatten fest

CSU-Chef Markus Söder will an der kostenlosen Mitversicherung von nicht berufstätigen Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht rütteln lassen. Angeblichen Überlegungen in der schwarz-roten Chaos-Koalition zur Abschaffung dieser Regelung erteilte er in der „Augsburger Allgemeinen“ vorsorglich eine klare Absage: „Völlig absurd!“

Zuvor hatte das „Handelsblatt“ (Düsseldorf) unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet, im CDU-geführten Bundesgesundheitsministerium gebe es solche Planspiele. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen. Zunächst solle der für Ende März erwartete Bericht der Kommission zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge abgewartet werden.

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„Aber will jemand ein AKW vor der Tür?“

„Aber will jemand ein AKW vor der Tür?“

„Aber will jemand ein AKW vor der Tür?“

In den Kommentaren zu einem Youtube-Video von EIKE fragte ein Zuseher (Windkraft im Faktencheck):

Den Beitrag kann ich nicht nachvollziehen. Es geht gegen eine Energie, die Windenergie, die kostenlos und damit unabhängig von „Brennstoffen“ betrieben werden kann. Nachvollziehbar ist, dass die ganzen Windparks nicht schön sind. Aber will jemand ein AKW vor der Tür? Will jemand ein neues Kohlekraftwerk vor der Tür, oder ein Gaskraftwerk? Warum wird hier nicht mal das Einsparen von Energie oder das Entwickeln ausgeklügelter Stromnetze diskutiert? Was müsste besser laufen, als wenn man nicht natürliche unschädlichen Ressourcen nutzt? Warum steht, wenn ich die Aussagen des Video richtig verstanden habe, die Windkraft dem „Klima“ entgegen?? Die Punkte zum Recycling verstehe ich. Aber wie ist es mit dem Recycling von herkömmlichen Kraftwerken?

Das ist eine schöne Zusammenfassung der üblichen unhinterfragten Narrative der Massenmedien und Aktivisten, die Kernkraft pauschal verteufeln und nicht wahrhaben wollen, daß der Energiewende-Unfug krachend an die Wand fährt.

Unsere Antwort dazu:

‚Aber will jemand ein AKW vor der Tür? Will jemand ein neues Kohlekraftwerk vor der Tür, oder ein Gaskraftwerk?‘ Leute aus Gundremmingen sagten uns: ja! Sogar die Mehrheit. Sichere Arbeitsplätze, sichere Technik etc. Da zogen früher sogar noch Fachleute hin, was die Hauspreise stabil hielt. Die über 30.000 Windräder in Deutschland heute machen hingegen 10.000e Wohnhäuser wertlos – ohne daß die Anwohner davon etwas hätten. Gewinner sind Windparkbesitzer, die weit weg wohnen, und ein paar lokale Politiker und Großgrundsbesitzer.

Das Einsparen von Energie (und Wasser) und das „Ausklügeln“ von Stromnetzen wird seit Jahrzehnten betrieben – erfolgreich. Daß es bei PV und Wind nicht besser geht, liegt an den physikalischen Gegebenheiten, mal zu viel, mal zu wenig Energie – Planbarkeit adé.

Die Nutzung „natürliche(r) unschädliche(r) Ressourcen“ ist ein typisches 90er Argument à la „Die Sonne schickt keine Rechnung.“ Daß Wind und Sonne „unschädlich“ sind, liegt an ihrer geringen Energiedichte. Steigt diese vorübergehend einmal ordentlich an, werden zum Beispiel Wind und Wasser sogar tödlich. Siehe Reaktorunfall Fukuschima im Jahr 2011 – 30.000 Tote durch den Tsunami, unter 10 (?) durch die Reaktor-Überhitzung.

Darüber hinaus muß man sich natürlich fragen, ob die Methoden der Energie-Sammlung auch so „unschädlich“ sind – Photovoltaikpaneele und Windräder sind genau wie Großkraftwerke Industrieanlagen, die allerdings wesentlich zahlreicher in die Natur gebaut werden. Ein modernes Kernkraftwerk benötigt nur wenig Fläche, versorgt dafür aber einen ganzen Regierungsbezirk. Ein einzelner Windpark hingegen ist nahezu bedeutungslos, belastet aber mit Ewigkeitschemikalien und den Rotoren etliche Hektar Natur.

Der Beitrag „Aber will jemand ein AKW vor der Tür?“ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Michael Espendiller (AfD): Bundesrechnungshof wird zur Außenstelle der Regierung degradiert!

Michael Espendiller (AfD): Bundesrechnungshof wird zur Außenstelle der Regierung degradiert!

Michael Espendiller (AfD): Bundesrechnungshof wird zur Außenstelle der Regierung degradiert!

Kay Scheller, politisch unbequemer Präsident des Bundesrechnungshofs (BRH), scheidet Ende Mai nach fast zwölf Jahren aus dem Amt. Sein Nachfolger soll der CDU-Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling werden, seit 2018 Justiziar der CDU/CSU-Fraktion. Das teilte Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) mit.

Der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Michael Espendiller, befürchtet, dass die Kontrollbehörde mit Sitz in der Bundesstadt Bonn damit endgültig ihre Unabhängigkeit verliert, nachdem die ehemalige Wohnungsbauministerin Klara Geywitz (SPD) kürzlich zur BRH-Vizepräsidentin gewählt wurde.

AfD-Haushaltsexperte Espendiller: „Das Muster ist eindeutig: Union und SPD teilen die Führung des wichtigsten Kontrollorgans unserer Steuergelder und unserer Demokratie untereinander auf wie eine Beute. Der Bundesrechnungshof wird damit zur Außenstelle der Bundesregierung degradiert. Und wie schon bei der Wahl von Stephan Harbarth, der 2018 frisch aus dem Bundestag direkt zum Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts gewählt wurde, gibt sich die Große Koalition noch nicht einmal Mühe, den Anschein der Unabhängigkeit von tragenden Institutionen unseres Staatswesens zu wahren.“

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Steuer-Wahn in Deutschland: Regierung plant 21 Prozent Mehrwertsteuer!

Steuer-Wahn in Deutschland: Regierung plant 21 Prozent Mehrwertsteuer!

Steuer-Wahn in Deutschland: Regierung plant 21 Prozent Mehrwertsteuer!

Spritpreise explodieren, Strom und Gas werden unweigerlich folgen – und was macht die Regierung in Berlin? Sie plant den nächsten brutalen Griff ins Portemonnaie der Bürger. Ausgerechnet jetzt, wo die Menschen ohnehin schon ächzen, wird über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21 Prozent nachgedacht.

Die Benzin- und Dieselpreise gehen durch die Decke. Während in Italien eine Giorgia Meloni die Steuern senkt, um ihr Volk zu entlasten, brütet die Regierung Merz-Klingbeil laut einem Handelsblatt-Bericht über dem genauen Gegenteil. 19 Prozent Mehrwertsteuer sind offenbar noch nicht genug – jetzt sollen es 21 Prozent werden! Statt den Staat endlich zurückzudrängen, kommen noch einmal 2 Prozent obendrauf.

Wer genau diesen Steuer-Wahnsinn ausgeheckt hat? Keiner will es gewesen sein. Doch die Handschrift ist klar: Es ist die pure Ideologie der Sozialdemokraten. Ihr politisches Ziel lautet Umverteilung. Und zwar auf dem Rücken derer, die in diesem Land noch morgens aufstehen und zur Arbeit gehen. Man fragt sich unweigerlich: Wer will für Politiker wie Bas, Klingbeil und Merz eigentlich noch schuften? Das neue deutsche Wirtschaftsmodell lautet offenbar: Wir verteilen so lange um, bis es nichts mehr zum Umverteilen gibt. Gelernt haben die Sozialdemokraten aus den letzten Wahlen offensichtlich nichts. Wahrscheinlich geben sie erst Ruhe, wenn auch der Letzte im Bürgergeld angekommen ist.

Die Union würde bei diesem Spielchen offenbar mitmachen – unter dem Vorwand, im Gegenzug die Sozialbeiträge oder die Einkommenssteuer für kleine und mittlere Einkommen (die ohnehin kaum Steuern und Abgaben zahlen) zu senken. Was für ein durchschaubarer Taschenspielertrick! Man knöpft dem Pendler und dem Handwerker bei jedem Tanken, bei jedem Einkauf 2 Prozent mehr ab, um es ihm an anderer Stelle angeblich zurückzugeben. Die Realität sieht anders aus: Logistikunternehmen, die Taxibranche und das Gastgewerbe werden weiter in den Ruin getrieben. Der Konsum wird vollends einbrechen, unterm Strich trifft das alle Wirtschaftszweige. Es ist die bewusste Beschleunigung der Wirtschaftszerstörung und die systematische Ausplünderung der Mittelschicht.

Offiziell heißt es natürlich, es gehe nicht um das Stopfen von Haushaltslöchern, sondern einzig um die Gegenfinanzierung von Entlastungen. Doch, was bringen solche Taschenspielertricks eigentlich, wenn man am Ende nur auf der einen Seite etwas wegnimmt, während man auf der anderen Seite etwas mehr drin lässt? Ganz zu schweigen davon, dass die Mehrwertsteuererhöhung am Ende in etwa so viel einbringen soll, wie das derzeitige Haushaltsloch in etwa umfasst – also um die 30 Milliarden Euro.

Wofür das Geld wirklich gebraucht wird, ließ Kanzler Merz erst vor wenigen Tagen durchblicken. Als Ungarn die Milliarden-Kredite für die Ukraine blockierte (Kredite, von denen ohnehin niemand glaubt, dass wir sie je wiedersehen), tönte Merz: “Wir werden in der Zwischenzeit versuchen, die Ukraine noch mit den Mitteln, die wir haben, zu unterstützen.” Damit dürfte wohl alles gesagt sein.

SPD-Krise eskaliert: Sonderparteitag? Stürzen Bas und Klingbeil? Neue Schock-Umfrage!

SPD-Krise eskaliert: Sonderparteitag? Stürzen Bas und Klingbeil? Neue Schock-Umfrage!

SPD-Krise eskaliert: Sonderparteitag? Stürzen Bas und Klingbeil? Neue Schock-Umfrage!

Erschütternd: Nur noch vier Prozent der Wahlberechtigten halten die SPD für eine Partei, die Deutschlands Probleme lösen kann. Im Trendbarometer von RTL/ntv bleiben die Sozialdemokraten zugleich mit 12 Prozent weiterhin deutlich unter ihrem historisch schlechten Bundestagswahlergebnis. Erste Rufe nach einem Sonderparteitag werden laut.

Stürzen die Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil, dann könnte das auch sehr schnell das Ende von Schwarz-Rot unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) bedeuten. Der ist laut „Bild“-Zeitung bereits in Panik.

Fakt ist: Nach den verlorenen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird die Stimmung unter den Genossen gegen die SPD-Parteichefs, Arbeitsministerin Bärbel Bas und Finanzminister/Vizekanzler Lars Klingbeil, immer gereizter.

Auf Instagram platzte jetzt Ex-Innenstaatssekretär Mahmut Özdemir der Kragen. Er fordert einen Sonderparteitag mit „schonungsloser Aussprache“. Özdemir, Bundestagsabgeordneter aus Duisburg, rechnet schonungslos mit der Parteiführung ab: Er „verzweifle nach zweieinhalb Jahren“ am internen Umgang mit den „hausgemachten Niederlagen“. Alle täten nach verlorenen Wahlen immer das Gleiche, „in der Hoffnung auf ein anderes Ergebnis“. Man müsse sich endlich von „alten Mechanismen“ lösen, die „einige wenige in den Hinterzimmern“ ausnutzen würden.

Rehlinger soll die Partei retten

Zuvor hatten bereits die niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf und Juso-Chef Philipp Türmer den Rücktritt der Co-Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil und eine Neuaufstellung der Parteigefordert. Schröder-Köpf sprach sich für die saarländische Ministerpräsidentin und stellvertretende Bundesvorsitzende Anke Rehlinger als alleinige Parteichefin aus. Die winkte einstweilen ab, hielt aber ihrerseits nicht mit Kritik zurück.

Auch an der Basis brodelt es heftig – vor allem in Baden-Württemberg, wo die SPD nur knapp den Wiedereinzug in den Landtag schaffte. 14 Parteimitgliedern aus dem Raum Tübingen und Reutlingen haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem der Landesvorstand der SPD scharf kritisiert wird.

Merz bangt um seine Chaos-Koalition

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sorgt sich laut „Bild“ bereits um den Fortbestand seiner Chaos-Koalition, sollte es zum Sturz der SPD-Führung kommen. In Unionskreisen heiße es, größte Sorge des Kanzlers sei es, die SPD könne  „hinschmeißen“. Merz stünde dann von einem Tag auf den anderen ohne Mehrheit im Bundestag da, nachdem er wiederholt und kategorisch jegliche Zusammenarbeit mit der AfD, also auch die mögliche Duldung einer von ihm geführten Minderheitsregierung, ausgeschlossen hat. Am Ende bliebe dann nur noch der Ausweg von Neuwahlen.

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Die Brandstifter

Manlio Dinucci

Die von „integralen Nationalisten“, Jüngern von Dmytro Donzow, regierte Ukraine wollte ihr Land nicht verteidigen, sondern gegen die „Moskauer“ kämpfen. Deshalb kämpfen sie gegen Russland im Sudan und in Mali, in Libyen und jetzt auch im Persischen Golf. Sie haben gerade einen russischen LNG-Tanker angegriffen, nicht im Azov-Meer oder im Schwarzen Meer, sondern im Mittelmeer, und zwar von Libyen aus. Nach und nach breitet sich der Krieg vor uns aus.

Rheinland-Pfalz und die Pervertierung der Demokratie allgemein

Peter Haisenko 

Rot-Grün ist abgewählt in Rheinland-Pfalz. Dennoch wird die SPD wieder in der Regierung bleiben, obwohl die Wähler eine bequeme konservative Mehrheit vorgegeben haben. In München bringt die Stichwahl einen grünen Oberbürgermeister bei einer Wahlbeteiligung von 44,5 Prozent. Kann das noch Demokratie genannt werden?

Bleiben wir zunächst in München. Der Grüne Krause hat die Stichwahl mit 56 Prozent für sich entschieden. Das heißt, nur knapp 25 Prozent der Münchner Wähler reichten aus, um Krause ins Amt zu bringen. Das war zu erwarten, obwohl der Amtsinhaber Reiter im ersten Wahlgang deutlich vor Krause lag. Welcher konservative Wähler konnte es über sich bringen, ausgerechnet einem unbeliebten SPD-Mann seine Stimme zu geben? Die Wähler der Grünen hingegen sind ideologisch derart festgefahren, dass sie Grün wählen, ganz gleich, für welchen Irrsinn die verantwortlich sind. Sie gehen mit missionarischem Eifer immer zu jeder Wahl. So ist München auf dem Weg, zum Berlin des Südens zu werden. Da muss man die Wahlverfahren kritisch betrachten.

Mohammeds angebliche Kinderheirat: Warum die eigentlichen historischen Skandale nicht im Islam liegen — die Bibel und amerikanische Archive liefern den Beweis

Mohammeds angebliche Kinderheirat: Warum die eigentlichen historischen Skandale nicht im Islam liegen — die Bibel und amerikanische Archive liefern den Beweis

Felix Abt

Es sind die vergessenen Normen in der Bibel, im jüdischen Gesetz und in der Geschichte der USA, die eigentlich Anlass zur Empörung geben sollten.

Kritiker berufen sich routinemäßig auf die Ehe zwischen Mohammed und Aisha und behaupten, sie sei neun Jahre alt gewesen, um den Islam anzugreifen. Unabhängig davon, ob diese Altersangabe zutrifft oder nicht, verzerrt die Anwendung heutiger Maßstäbe ohne historischen Kontext die Realität der Menschheitsgeschichte.

Das Alter Aishas bei der Eheschließung ist historisch umstritten. Viele Gelehrte weisen darauf hin, dass Aisha sich an Ereignisse aus dem fünften Jahr des Islam erinnerte – etwas, das für ein Kleinkind unmöglich wäre. Berechnungen auf Basis des Alters ihrer Schwester Asma legen nahe, dass Aisha bei der Vollziehung der Ehe eher etwa achtzehn Jahre alt gewesen sein könnte.

Wer den Islam wegen Aishas angeblich kindlichem Alter verurteilt (manche Überlieferungen nennen sogar sechs statt neun oder achtzehn Jahre), muss sich auch mit der eigenen Tradition auseinandersetzen. Nach verschiedenen christlichen Überlieferungen war Maria etwa zwölf Jahre alt, als sie Josef heiratete, der laut apokryphen Texten wie dem Protoevangelium des Jakobus etwa neunzig Jahre alt gewesen sein soll.

Ein noch auffälligeres Beispiel aus der Bibel, das keine solchen Debatten auslöst: Isaak war vierzig, als er Rebekka heiratete, von der jüdische midraschische Berechnungen annehmen, sie sei erst drei Jahre alt gewesen.

Historische Quellen zeichnen König Richard II. von England als einen tief religiösen Herrscher, dessen Frömmigkeit fest im orthodoxen christlichen Glauben verwurzelt war. Er heiratete Isabella von Valois, die sechsjährige Tochter des französischen Königs Karl VI., die im katholischen Glauben erzogen worden war. Nach Richards Tod kehrte Isabella im Alter von zehn Jahren nach Frankreich zurück. Im Rahmen der mittelalterlichen höfischen Diplomatie waren solche Kindervermählungen – von den höchsten Autoritäten der Kirche gebilligt – weit verbreitet und wurden in erster Linie von politischen Interessen statt von persönlicher Wahl bestimmt.

Sogar in den Vereinigten Staaten lag das gesetzliche Mindestalter für sexuelle Zustimmung in manchen Bundesstaaten – etwa Delaware – noch im späten 19. Jahrhundert bei nur sieben Jahren.

Das war kein „islamisches“ Phänomen; es war weltweit der Standard. Vor der modernen Medizin lag die Lebenserwartung oft bei etwa dreißig Jahren, vor allem wegen hoher Kindersterblichkeit. Wer das Erwachsenenalter erreichte, musste deutlich früher reifen und Verantwortung übernehmen als heute.

Der Islam schrieb kein starres Mindestalter für die Ehe vor; er verlangte körperliche Pubertät, geistige Reife und Zustimmung. Kritiker übersehen oft, dass Aisha selbst die entschiedenste Verfechterin ihrer Ehe mit Mohammed war: Sie zeigte kein Bedauern, wurde zu einer der führenden Gelehrten der Lehren des Propheten und blieb eine zentrale und angesehene Autorität in der frühen muslimischen Gemeinschaft.

Der entscheidende Beweis gegen den Vorwurf der „Kinderheirat“ ist das Schweigen von Prophet Muhammads Gegnern. Seine Zeitgenossen beschuldigten ihn vielerlei Dinge – doch niemand, nicht einmal seine erbittertsten Rivalen, kritisierte jemals seine Ehe mit einem angeblich minderjährigen Mädchen. Außerdem war es in ihrer Welt völlig normal, einen jungen Menschen zu heiraten. Diejenigen, die sich heute darüber empören, beurteilen die Vergangenheit nach den Maßstäben der Gegenwart.

Und hier ist ein entscheidender Punkt, den die heuchlerischen Islamhasser bewusst verschweigen und der in der Debatte über Mohammeds angebliche Kinderehe vollständig ausgeblendet wird: Im Talmud, Traktat Niddah 44b, heißt es, dass ein Mädchen bereits ab einem Alter von drei Jahren und einem Tag verheiratet werden kann.

Es ist daher richtig, dass Juden deswegen nicht pauschal als Pädophile gebrandmarkt werden – denn die allermeisten von ihnen lehnen diese Praxis ebenso entschieden ab wie die überwiegende Mehrheit der Muslime und praktizieren sie mit Sicherheit nicht.

Ebenso wenig dürfen Verbrechen an Kindern – wie jene, die von Jeffrey Epstein, seinem engen Freund, einem israelischen Ministerpräsidenten und anderen Juden begangen wurden – als Vorwand dienen, ganze religiöse Gemeinschaften kollektiv dafür verantwortlich zu machen.

Die hartnäckige Behauptung, der Islam unterdrücke Frauen grundsätzlich, ist ein weiteres zähes Klischee westlicher Propaganda – doch meine eigenen Erfahrungen erzählen eine andere Geschichte.

Vor Jahren leitete ich als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft eines multinationalen Pharmakonzerns in Ägypten und freundete mich mit einem angesehenen Medizinprofessor an. Später vertraute er mir an, zum Führungskreis der Muslimbruderschaft zu gehören. Das führte zu intensiven Gesprächen, die viele meiner Vorurteile erschütterten. Ich stellte fest, dass die Bewegung zwar konservativ ist – mit Betonung traditioneller Familienrollen, öffentlicher Bescheidenheit und religiöser Bildung –, aber keineswegs einheitlich.

Er beschrieb die innere Vielfalt: Reformer, die demokratische Systeme und flexible Schriftauslegungen befürworten, neben Konservativen, die eine strengere Anwendung des islamischen Rechts anstreben. Am aufschlussreichsten war seine persönliche Haltung: „Ich schreibe meinen Töchtern nicht vor, was sie studieren, wen sie heiraten oder wie sie sich kleiden sollen. Auch wenn ich anderer Meinung bin, respektiere ich ihre Autonomie als meine geliebten Kinder.“

Ähnliche Haltungen finden sich auf höchster Ebene. Die Witwe des verstorbenen iranischen Ayatollah Chomeini erinnerte sich, dass ihr Mann sie in sechzig Ehejahren nie ein einziges Mal zu einer Aufgabe aufgefordert habe – nicht einmal, ihm ein Glas Wasser zu bringen. Hausarbeit betrachtete er als ihre freie Entscheidung, nicht als Pflicht.

Sein Nachfolger, Ali Chamenei, betonte wiederholt, dass der Islam Frauen eine einzigartige Würde, Wertschätzung und eine zentrale Rolle in Familie und Gesellschaft verleihe. Er stellte islamische Lehren häufig als direkte Alternative zu westlichen Ideologien dar, die seiner Ansicht nach Frauen auf Objekte oder Waren reduzierten.

Für dieses 14 Monate alte iranische Mädchen gibt es keine Zukunft mehr. Zusammen mit ihrem Großvater Ali Khamenei, dem Geistlichen Führer des Iran, wurde Zahra von Israel getötet. Sie starb zusammen mit mehreren anderen Familienmitgliedern – darunter ihre Mutter und ihr Vater. Das ist keine Überraschung, da das zionistische Regime es sich zur Gewohnheit gemacht hat, Kinder im industriellen Maßstab zu ermorden, von Gaza über den Libanon bis hin zum Iran. (Bildquelle: Tasnim News)

Chamenei verglich die Frau bekanntlich mit einer „zarten Blume“ – einer, die behütet und geschätzt werden solle, statt wie eine Hausangestellte behandelt zu werden. Im islamischen Verständnis bedeute dieser Rahmen keinen Zwang, sondern Schutz vor Ausbeutung, während Frauen das Herz des sozialen Gefüges bleiben.

In den letzten Jahren wurde die Durchsetzung des Hidschab in Iran deutlich gelockert. Viele Frauen – besonders jüngere in den Städten – tragen ihn inzwischen freiwillig nicht mehr, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Das zeigt einen klaren gesellschaftlichen Wandel.

Die Dämonisierung durch den Westen mag die Wahrheit verzerrt haben, doch sie konnte sie nicht völlig unterdrücken. Diese Grundsätze des Respekts haben zu konkreten Ergebnissen geführt: Heute sind über 60 % der Hochschulabsolventen im Iran Frauen, die in den Ingenieurwissenschaften und den Naturwissenschaften zahlenmäßig die Männer übertreffen.

Diese „stille Revolution“ im Bildungsbereich beweist, dass islamische Werte und weibliche Selbstbestimmung kein Widerspruch sind – sondern sich gegenseitig ergänzen können.

Hinzu kommt, dass der Islam zu den ersten Gesellschaften gehörte, die Frauen das Recht einräumten, ihren eigenen Familiennamen nach der Heirat zu behalten – ein Brauch, der im koranischen Prinzip der Erhaltung der väterlichen Linie wurzelt.

Während Frauen in England historisch der „marital subordination“ unterlagen – wodurch ihre Identität rechtlich mit der ihres Mannes verschmolz und sie faktisch zu seinem Eigentum wurden –, behielten muslimische Frauen seit über 1400 Jahren ihren eigenen Namen und ihre rechtliche Identität.

Selbst heute nehmen etwa 80 % der Frauen im Westen den Nachnamen ihres Mannes an – oft ohne zu ahnen, dass diese Praxis ursprünglich dazu diente, ihre eigenständige rechtliche Identität auszulöschen. Aus dieser Perspektive zerfällt die Vorstellung, die islamische Ehe sei einzigartig unterdrückend, ebenso schnell wie die polemische Behauptung, Mohammed habe nach heutigen Maßstäben Unrecht begangen — ein Vorwurf, der nicht nur unbewiesen ist, sondern selbst bei unterstellter Richtigkeit im historischen Kontext nicht standhält.

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Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer,  Reiseblogger und Autor auf Substack: https://felixabt.substack.com.