Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Sind besorgte Eltern nun „queerfeindliche, antifeministische und rechte Akteure“?

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung beklagt: „Queerfeindliche, antifeministische und rechte Akteure attackieren vielfaltsorientierte Sexualpädagogik und versuchen, wissenschaftlich fundierte Bildungsangebote zu diskreditieren“. Gemeint sind damit jene besorgten Eltern, denen die „moderne“ Sexualaufklärung definitiv zu weit geht. Denn nachweislich basieren diese „wissenschaftlich fundierten Bildungsangebote“ auf pädokriminellen Experimenten des Pädophilie-Befürworters Kentler! Dass externe LGBTIQ-„Fachpädagogen“ den Kindern nun ihre Lebensweise und sogar ihr Liebesleben präsentieren sollen, bringt das Fass definitiv zum Überlaufen.
„Grundlast“ und die Eigenschaften der volatilen Stromerzeuger

„Grundlast“ und die Eigenschaften der volatilen Stromerzeuger

Einleitung:

Sie möchten mehr über die wirtschaftlichen Eigenheiten der „Erneuerbaren“ wissen? Dann lesen Sie hier, was Leen Weijers zusammengestellt hat.

Eine kurze Zusammenfassung finden Sie am Ende des Artikels.

Substack, Leen Weijers, 29. November 2025

Zuverlässigkeit vs. Einschränkung

Strom ist eine Dienstleistung. Der Strombedarf muss sekündlich mit dem Angebot abgeglichen werden. Mein ehemaliger Kollege Chris Wright verglich den Strombedarf mit der Nachfrage nach einer Uber-Fahrt. Timing ist alles.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie ein Uber-Fahrer keinen Mehrwert generieren kann: Er fährt entweder gar nicht oder zur falschen Zeit. Ähnlich verhält es sich mit erneuerbaren Energien: Oftmals decken sie die gewünschte Last entweder gar nicht oder liefern sie zum falschen Zeitpunkt.

Das erste Problem tritt auf, wenn erneuerbare Energiesysteme relativ klein sind. Ein intermittierendes System, das nur 16 Stunden pro Woche arbeitet, wie beispielsweise Solaranlagen in Deutschland, funktioniert schlichtweg die meiste Zeit nicht und benötigt die Unterstützung durch zuverlässige, leistungsstarke Energiequellen.

Mit dem relativen Kapazitätswachstum der Solarenergie hat sich das Problem der [zuviel] Stromerzeugung außerhalb der benötigten Zeiten verschärft. Dieses Phänomen wird als Abregelung bezeichnet. Für sogenannte Grundlast-Solaranlagen, die eine konstante Stromversorgung über das ganze Jahr gewährleisten sollen, stellt die Abregelung ein deutlich größeres Problem dar.

Warum sollte eine Drosselung ein „Problem“ darstellen? Energieversorger lassen Kohle- und Gaskraftwerke bereits stillstehen, wenn erneuerbare Energien zur Verfügung stehen. Ist das nicht vergleichbar? Ja, es handelt sich um ähnliche Probleme.

Diese Anlagen stellen ein Problem dar, da sie nur einen Teil der vorgesehenen Betriebszeit nutzen. Das bedeutet, dass sich die Baukosten auf weniger Betriebsstunden verteilen müssen. Dadurch verringert sich auch der CO₂-Fußabdruck aus dem Abbau und der Produktion, da weniger Kilowattstunden verbraucht werden. Zudem benötigen sie aufgrund der höheren Bauanforderungen deutlich mehr Platz. Wir werden die Auswirkungen der Drosselung auf all diese Parameter untersuchen.

Wenn Energieversorger ein 1-Gigawatt-Kraftwerk (GW) zur Stromerzeugung bauen, bedeutet dies in der Regel, dass diese Leistung 90–95 % des Jahres über kontinuierlich und zuverlässig verfügbar ist, da diese Kraftwerke nur gelegentlich für planmäßige Wartungsarbeiten außer Betrieb genommen werden müssen. Bei Wind- und Solaranlagen hingegen bedeutet der Bau eines 1-GW-Kraftwerks nicht, dass 1 GW Leistung kontinuierlich bereitgestellt wird. Wie Abbildung 1 für die Solarstromerzeugung in Texas und Deutschland zeigt, werden 1 GW nie erreicht. Im sonnigen Texas werden bestenfalls an wenigen Stunden im Jahr 80 % der angestrebten Leistung erzielt. Die meiste Zeit liegt die Produktion jedoch bei null. Im Durchschnitt beträgt die Leistung einer „1-GW“-Solaranlage in Texas etwa 0,22 GW. Anders ausgedrückt: Der natürliche Kapazitätsfaktor für Solarenergie in Texas liegt bei 22 %. In Deutschland ist die Sonneneinstrahlung deutlich geringer, der natürliche Kapazitätsfaktor liegt dort unter 10 %.

Weiter verschärfend ist die Tatsache, dass die Spitzen- und Durchschnittsleistung deutlich unter der Nennleistung liegt, da die Stromerzeugung der Sonne saisonalen Schwankungen unterliegt. In Texas schwankt der natürliche Kapazitätsfaktor zwischen einem monatlichen Durchschnitt von 7 % und 30 %, in Deutschland zwischen 1,6 % und 18 %. Hierbei ist der Unterschied zwischen saisonalem Minimum und Maximum bemerkenswert – etwa das Vierfache in Texas und etwa das Elffache in Deutschland. Diese Differenz muss überbrückt werden, um ein zuverlässiges System zu dimensionieren.

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Abbildung 1: Stromerzeugung in Texas (links) und Deutschland (rechts) im Jahr 2024 für ein System mit einer Solarkapazität von 1 GW.

In einem aktuellen Bericht behauptet Ember, dass 6 GW Solarkapazität mit 17 GWh Batteriespeicher 97 % einer ganzjährigen Dauerlast von 1 GW in Städten wie Las Vegas abdecken können. Ember bezeichnet dies als „Grundlast“-Solarstrom. Richtig gelesen: Um die schwankende Sonneneinstrahlung auszugleichen, muss eine Solaranlage sechsmal überdimensioniert sein und über eine Batteriekapazität von 17 Stunden verfügen, um auch nachts und an bewölkten Tagen Strom zu liefern. Wie Sie weiter unten sehen werden, liefert dieses System jedoch nicht die gewünschte „kontinuierliche“ Stromversorgung.

Abbildung 2 zeigt, wie sich ein solches 6-GW/17-GWh-System in Texas (wo der natürliche Kapazitätsfaktor für Solarenergie 2024 bei etwa 22 % lag) und in Deutschland (wo er in diesem Jahr etwas unter 10 % lag) entwickeln würde. Diese Daten basieren auf tatsächlichen Solarstromdaten von ERCOT und den deutschen Energiecharts aus dem Jahr 2024 .

In Texas erreicht Embers bevorzugtes Solarsystem eine Lastdeckung von 91 %, während 32 % des erzeugten Stroms nicht verbraucht werden. In Deutschland erreicht das System hingegen nur 53 % der Last, die Abregelung ist mit 2 % minimal. In Texas ist die Lastversorgung über den Sommer nahezu durchgehend gewährleistet. Auch in Deutschland ist die Situation derzeit günstig, allerdings werden ähnliche Werte auch in einigen Sommerwochen erreicht. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, insbesondere in Deutschland, dass die bereitgestellte Last weit von den angestrebten 1 GW entfernt ist.

Diese beiden Beispiele verdeutlichen: Ist das wetterabhängige System auf den Sommer ausgelegt, reicht die Versorgung im Winter nicht aus; ist es hingegen auf den Winter ausgelegt, kommt es im Sommer zu massiven Leistungseinschränkungen. Diese saisonalen Schwankungen bestimmen die Versorgungssicherheit und das Ausmaß der nicht nutzbaren „Abfälle“. Beides wiederum hängt von den saisonalen Unterschieden in der Stromerzeugung ab.

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Abbildung 2: Texas (links) und Deutschland (rechts) 2024 Leistung für ein gewünschtes 1 GW „kontinuierliches“ Solarenergiesystem unter Verwendung des von Ember vorgeschlagenen Systems mit 6 GW Solarkapazität und 17 GWh Batteriespeicherkapazität.

Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, dass eine Solaranlage mit sechsfacher Überdimensionierung und 17 Stunden Batteriespeicher in Texas die Grundlastversorgung oft sicherstellen kann. Das gilt jedoch nur für Texas, das ideale Gebiet für Solarenergie. In sonnenärmeren Regionen ist das deutlich weniger effektiv.

Zurück in Deutschland führt die Deckung des Strombedarfs jedoch zu Herausforderungen im Zusammenhang mit der Abregelung. Abbildung 3 zeigt die gedeckte Last im Verhältnis zur Abregelungsquote, also dem Anteil des abgeregelten Stroms an der gesamten Stromerzeugung. Um die Auswirkungen saisonaler Schwankungen auszugleichen, ist eine enorme Batteriekapazität erforderlich. Selbst die in dieser Grafik verwendete 200-GWh-Batterie, die für etwa 8 Tage bei 1 GW ausreicht, genügt bei Weitem nicht, um eine 100%ige Lastdeckung zu erreichen. Dies ist nur durch den Ausbau der Erzeugungskapazität möglich – allerdings auf Kosten der Abregelung eines Großteils dieser Leistung, selbst bei Einsatz großer Batteriespeicher.

Das ideale System befindet sich in dieser Grafik oben links. Diese Kombination ist für Deutschland nicht realisierbar. Systeme ohne Batteriespeicher liegen alle im unteren Bereich der farbigen Kurven. Da die Sonne in Deutschland größtenteils gleichzeitig überall scheint, erzielen kleinere Systeme die größten Zuwächse bei der Stromerzeugung. Batteriespeicher verschieben die farbigen Kurven nach links und oben, was bedeutet, dass Batterien dazu beitragen, auch nachts und in der Dunkelheit mehr Strom zu erzeugen und gleichzeitig die Abschaltung zu reduzieren.

Wie wäre es mit dem bescheidenen Ziel einer Lastabdeckung von 90 %, wie sie Kohle- und Gaskraftwerke üblicherweise erreichen? Wie die orange Linie unten zeigt, ist dies mit einem System mit 50 GW Kapazität und einer Batteriekapazität von ca. 14 GWh möglich. Das bedeutet, dass die Solarkapazität 50-mal überdimensioniert sein muss, um eine kontinuierliche Leistung von 1 GW zu erzielen.

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Abbildung 3: Deutschland bediente Last im Vergleich zum Abschaltverhältnis.

Klingt das vernünftig? Warten Sie ab, bis Sie die Auswirkungen auf Kosten, Leistungsdichte und CO₂-Fußabdruck sehen. Diese ungenutzte Energie in überdimensionierten Anlagen hat Konsequenzen: Sie verteuert Solarenergie, benötigt deutlich mehr Platz, reduziert den Energieertrag (EROI) und erhöht den CO₂-Fußabdruck der Solarenergie erheblich.

Auswirkungen der Unbeständigkeit auf die Wirtschaft

In einem kürzlich erschienenen Beitrag ( https://open.substack.com/pub/wirescrossed/p/solar-reliability-when-the-r-is-in?r=1r9eeo&utm_medium=ios ) haben wir die Auswirkungen steigender Lasten auf die Stromgestehungskosten (LCOE) erörtert, vor allem mit dem Ziel, einen LFSCOE – die Gesamtsystem-LCOE bei verschiedenen Grundlastniveaus – zu definieren. Abbildung 4 zeigt ein Beispiel hierfür für Deutschland.

Um auf die beiden vorherigen Beispiele zurückzukommen: In Deutschland lassen sich 100 % bzw. 90 % der Last decken, und zwar zu Stromgestehungskosten (LCOE) von 1.400 $/MWh bzw. ca. 376 $/MWh. Zum Vergleich: In den USA liegen die Stromgestehungskosten für Erdgas bei einer ähnlichen Last bei 110 $/MWh bzw. 80 $/MWh.

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Abbildung 4: Vergleich der Stromgestehungskosten (LCOE) verschiedener Solar-/Batteriesysteme in Deutschland.

Das ideale System ist kostengünstig und arbeitet permanent, weshalb es sich im oberen Bereich und möglichst weit links befindet. Diese Grafik verdeutlicht, dass die Stromgestehungskosten (LCOE) nicht ohne Berücksichtigung der Abrufbarkeit betrachtet werden können. Bei Solaranlagen beträgt der Unterschied zwischen einem System mit variabler und einem mit über 90 % variabler Leistung das 4- bis 15-Fache.

Platz da, Biokraftstoffe!

Die durch Versorgungsengpässe entstehenden Verluste haben weitreichendere Folgen als nur Kosten. Überkapazitäten, die zur Steigerung der bedienten Lasten errichtet wurden, bleiben oft ungenutzt und belegen unnötig Platz und Subventionen bei „grüner Energieerzeugung“.

Mehrere Studien kommen zu dem Schluss, dass die durchschnittliche Leistungsdichte von Solaranlagen in Texas etwa 10 Watt pro Quadratmeter (W/m²) beträgt. Dieser Durchschnittswert berücksichtigt den niedrigen natürlichen Kapazitätsfaktor von Solaranlagen, selbst in Texas, da er über einen Zeitraum von 24/365 Tagen gemittelt wird. Die Sonne steht nie optimal. Aufgrund des naturgemäß niedrigeren natürlichen Kapazitätsfaktors in Deutschland liegt dieser bei etwa 4,4 W/m² für ein System, bei dem der gesamte erzeugte Strom verbraucht wird. Dies wird in Abbildung 5 an einem einzelnen Punkt bei einer Auslastung von 9 % und einer solaren Leistungsdichte von 4,4 W/m² dargestellt.

Bei der Berücksichtigung von Leistungsverlusten erhöht sich die benötigte Fläche für den verbrauchten Solarstrom. Beträgt der Leistungsverlust beispielsweise 50 %, so bedeutet dies, dass die Hälfte der erzeugten Leistung nicht zum optimalen Zeitpunkt erzeugt wurde und die benötigte Fläche für die Solaranlage im Vergleich zu einem System ohne Leistungsverluste verdoppelt ist. Anders ausgedrückt: In diesem Beispiel ist die Leistungsdichte der Solaranlage ebenfalls nur halb so hoch wie bei einem System ohne Leistungsverluste.

Solaranlagen sind bereits sehr weit verbreitet. Ihre Leistungsdichte von 10 W/m² ist etwa 50-mal geringer als die von Kohlekraftwerken, 70-mal geringer als die von Gaskraftwerken und 100-mal geringer als die von Kernkraftwerken. Für die Grundlastversorgung in Gebieten mit geringer Sonneneinstrahlung in Deutschland kann die Leistungsdichte auf Bruchteile von 1 W/m² sinken, was um ein Vielfaches niedriger ist als die von Gaskraftwerken. Umgekehrt zur Leistungsdichte ist der Flächenbedarf, der daher für die gleiche Strommenge wie bei Gaskraftwerken um ein Vielfaches größer ist. Dies entspricht in etwa der durchschnittlichen Leistungsdichte und dem Flächenbedarf von Nutzpflanzen und Biokraftstoffen.

Es wird oft behauptet, Solarenergie sei deutlich energiereicher als Land- oder Forstwirtschaft, wo die Energiedichte von Nutzpflanzen im Bereich von 0,1–1,0 W/m² liegt. Im Gegensatz zur Solarenergie kann der Brennstoff aus diesen Pflanzen jedoch rund um die Uhr (24/365) bereitgestellt werden. Die Grundlast-Solarenergie erreicht eine Energiedichte, die der extrem geringen von Biokraftstoffen ähnelt.

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Abbildung 5: Leistungsdichte verschiedener „Grundlast“-Solaranlagen in Deutschland

CO2-Fußabdruck

Der Hauptgrund für die Entwicklung von Solar- und Windenergie und deren Förderung liegt in ihrem [angeblich] geringeren CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu Strom aus Erdgas und Kohle. Ihre vermeintlich niedrigen CO₂-Emissionen haben ihnen den Status „grün“ eingebracht (obwohl mehr CO₂ – nicht weniger – den Planeten grüner macht, aber das ist ein anderes Thema). Manche bezeichnen sie auch als sogenannte „erneuerbare Energien“, obwohl sie aus fossilen Brennstoffen hergestellte Produkte mit begrenzter Lebensdauer darstellen (auch das ist ein anderes Thema).

Wenn ein Großteil der erzeugten Energie abgeregelt wird und man zur Deckung des Bedarfs überdimensioniert gebaut hat, steigt der CO2-Fußabdruck in Gramm CO2-Äquivalent (gCO2e) pro Kilowattstunde (kWh), da beim Bau von Solaranlagen mehr Gramm CO2 freigesetzt werden, während im Verhältnis weniger kWh produziert werden.

Wir hören immer wieder, dass Solarenergie eine geringere CO₂-Bilanz hat als die Stromerzeugung aus Erdgas oder Kohle. Die IEA beziffert sie aktuell auf etwa 41 g CO₂ elektrische -e/kWh, im Vergleich zu etwa 500 bis 1.000 g CO₂ e/kWh für Strom aus Erdgas und Kohle. Diese Werte beziehen sich jedoch nur auf die Solarmodule ohne Batteriespeicher.

Abbildung 6 zeigt die Folgen einer Überdimensionierung zur Erreichung einer bestimmten Grundlast durch höhere Solarkapazität und Batteriespeicher. Das von Ember vorgeschlagene Solargrundlastsystem zur kontinuierlichen Versorgung von 1 GW mit 17 GWh Batteriespeicher und 6 GW Erzeugungsleistung weist einen CO₂-Fußabdruck von 405 g CO₂ e/kWh auf. Das ist etwa das Zehnfache des üblicherweise genannten Wertes. Mit diesem System lassen sich in Deutschland lediglich 53 % der Last decken.

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Abbildung 6: CO₂-Fußabdruck verschiedener Grundlast-Solaranlagen in Deutschland

Wer im Bereich der Stromerzeugung für Erwachsene mitmischen möchte, wo 90 % oder mehr des Strombedarfs gedeckt werden, dessen Solarstrom-Fußabdruck liegt bei etwa 510 g CO₂ e/kWh – ähnlich dem von Erdgas. Allerdings ist Solarstrom deutlich teurer und benötigt eine wesentlich größere Fläche.

Abbildung 7 fasst diese Ergebnisse zusammen und zeigt auch, was mit der Grundlast-Solarstromerzeugung im sonnenreicheren Texas passiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass meine Einschätzung der Grundlast-Solarenergie darin besteht, dass sie zu Überkapazitäten und Verschwendung durch Abschaltung führt, dass sie teuer ist, dass sie definitiv nicht „grün“ ist und dass sie aufgrund der starken Verdünnung riesige Flächen der Erde beanspruchen wird.

Interessanterweise vergessen Organisationen, die mit der Möglichkeit der Grundlastversorgung durch Solarenergie prahlen, das ursprüngliche Versprechen, das Solarenergie überhaupt erst ermöglicht hat – ihren scheinbar geringen CO₂-Fußabdruck. Die Einschätzung, Solarenergie sei „kostengünstig“, gepaart mit einem Vergleich zwischen 10 % nicht garantierter und 90 % garantierter Leistung, hat in letzter Zeit zumindest etwas Beachtung gefunden.

Die wahren Kosten, der CO2-Fußabdruck und der Flächenbedarf müssen ernster genommen werden, wenn unsere Gesellschaften beschließen, die Nutzung wetterabhängiger Energiequellen weiter auszubauen.

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Abbildung 7: Abregelung, Stromgestehungskosten, CO2-Fußabdruck und Leistungsdichte für „Grundlast“-Solaranlagen in Deutschland und Texas

Schlussfolgerungen

  • Zwar kann der Ausbau von Überkapazitäten und die Nutzung von Batteriespeichern die Schwankungen der Solarenergie abfedern, doch führt dies mitunter zu einer erheblichen Einschränkung eines Großteils des zusätzlich erzeugten Stroms.
  • Der Versuch, unzuverlässige Energiequellen zuverlässiger zu machen, ist kostspielig. Der Gesamtenergieverbrauch (LFSCOE) einer Solaranlage zur Grundlastnutzung ist etwa 5- bis 15-mal höher als der einer nicht abgesicherten Solaranlage.
  • Die Drosselung der Einspeisung führt zu einer deutlich höheren CO₂-Bilanz von Solaranlagen zur Grundlastnutzung, die in manchen Fällen sogar die CO₂-Bilanz von Gaskraftwerken übersteigt. Gemäß der Definition von „grün“ im Sinne von geringen CO₂-Emissionen erfüllt Solaranlagen zur Grundlastnutzung diese Kriterien nicht.
  • Solarenergie ist bereits eine verdünnte Energiequelle, und Grundlaststrom verdünnt sie noch weiter.

https://wirescrossed.substack.com/p/baseload-solars-four-little-secrets

 

Ergänzungen

In dieser sehr ausführlichen Beschreibung von Auslastungen, Hilfestellung für Grundlast und Kosten je kWh vs. Kapital, Fläche und Emissionen, werden die physikalischen Grundlagen nicht dargestellt. Hier nur kurz angerissen:

  • Es ist schwieriger auszuregeln, wenn zuviel Strom ins Netz drückt, denn nur der mit der höheren Ausgangsspannung liefert (physikalisch gesehn)
  • Spannung darf im Betrieb um ±10 % schwanken (also 207 bis 253 Volt ac), moderne Geräte sind darauf ausgelegt, (Umstellung von 220V um 1990)
  • Solarpanels, Batterien und auch Windräder liefern Gleichspannung, diese muss über Wechselrichter an die Netz-Wechselspannung (bzw. 3~) … gerichtet werden.
  • Dabei entstehen Phasenverschiebungen, die zu hohen Ausgleichsströmen, gar Kurzschlüssen führen können.

Wechselstromnetz – Gleichtakt ist wichtig

Der Beitrag „Grundlast“ und die Eigenschaften der volatilen Stromerzeuger erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Angriff auf unsere Freiheit: EU schränkt Bargeldnutzung immer weiter ein

Angriff auf unsere Freiheit: EU schränkt Bargeldnutzung immer weiter ein

Angriff auf unsere Freiheit: EU schränkt Bargeldnutzung immer weiter ein

Während viele Menschen in Österreich und Deutschland weiterhin Bargeld gegenüber digitalen Zahlungsmethoden bevorzugen, arbeiten die Brüsseler Eurokraten an weiteren Einschränkungen. Ab dem Jahr 2027 gelten strengere Regeln.

Die Politik ist es gewohnt, mit einer Salamitaktik vorzugehen, um ihre Ziele zu erreichen. Im Wissen darum, dass die Implementierung strikter Regeln oftmals auf starken Widerstand in der Bevölkerung stößt, werden solche Maßnahmen gerne schrittweise eingeführt. Dies betrifft auch Beschränkungen in Sachen Bargeld.

Demnach wird ab dem kommenden Jahr eine EU-weite Obergrenze für Barzahlungen von 10.000 Euro gelten. Begründet wird dies mit der Bekämpfung von Geldwäsche durch Kriminelle. Den einzelnen EU-Staaten steht es dabei jedoch frei, sogar noch niedrigere Obergrenzen einzuführen. Auch dürfen die jeweiligen EU-Mitgliedsländer die Umsetzung dieser Regeln selbst in die Hand nehmen.

Beschränkt ist diese Regelung zudem auf gewerbliche Transaktionen. Jene zwischen Privatpersonen – beispielsweise beim Kauf eines Fahrzeugs von einem Bekannten oder einem Familienmitglied – sollen demnach (noch) nicht eingeschränkt werden. Dennoch könnte man in den Fokus der Behörden geraten, wenn man als Privatperson öfter Bargeldtransaktionen zwischen 3.000 und 10.000 Euro tätigt.

Besonders interessant ist, dass die österreichische Regierung damals im Jahr 2023 unter Bundeskanzler Nehammer ankündigte, Bargeld als Zahlungsmittel verfassungsrechtlich abzusichern – eine Idee, die bereits zuvor von der FPÖ immer wieder eingebracht wurde. Doch am Ende kam es nicht dazu. Auch in Deutschland gibt es immer wieder Diskussionen in Bezug auf das Bargeld und die Bargeldannahme.

Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass diese Obergrenze in den einzelnen Ländern sogar niedriger angesetzt werden kann. Im Jahr 2027 sind es dann 10.000 Euro, 2030 dann vielleicht nur mehr 5.000 Euro. Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Inflation zuschlägt, werden solche Summen in wenigen Jahren auch noch weniger wert sein als heute. Seit Einführung des Euro hat dieser bereits rund 40 Prozent an Kaufkraft verloren, wie eine Analyse zeigt. Hätte man damals schon eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro eingeführt, entspräche dies heute einer Kaufkraft von nur mehr etwa 6.000 Euro.

Ein anderer wichtiger Punkt sind die Nennwerte der Banknoten selbst. Während man in der Bundesrepublik Deutschland beispielsweise zuerst Scheine bis 100 D-Mark ausgab, wurden ab den 1960er-Jahren auch Fünfhunderter und Tausender gedruckt, um der Inflation Rechnung zu tragen. In Österreich gab es bis 1983 als größte Denomination den 1000-Schilling-Schein. Auch dort sorgte die Inflation dafür, dass eine 5000er-Banknote eingeführt wurde. Die EU jedoch ging bereits einen anderen Weg. Der Fünfhunderter wurde faktisch abgeschafft (wird nicht mehr gedruckt), so dass der 200-Euro-Schein jener mit dem höchsten Gegenwert ist. Doch auch hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser nicht mehr gedruckt wird und der Hunderter übrig bleibt. Und auch hier noch einmal: Hundert Euro heute haben nur mehr die Kaufkraft von etwa 60 Euro zur Einführung der Gemeinschaftswährung. Wenn es vielleicht in ein paar Jahren so weit ist, wäre das kaufkrafttechnisch in etwa so, als wenn Anfang der 2000er-Jahre die größte Euro-Banknote ein Fünfziger gewesen wäre.

Die von der EU mit Unterstützung der Regierungen der einzelnen Mitgliedsstaaten geschaffene Bargeldobergrenze ist also längerfristig eine perfide Methode, über die Inflation und Kaufkraftverluste den Bargeldgebrauch auf Kleinbeträge zu reduzieren. Am Ende sollen die Menschen daran gewöhnt werden, möglichst überall digitale Zahlungsanbieter einzusetzen – bis hin zur Einführung der Digitalen Zentralbankwährung (CBDC).

Geldhahn zugedreht – der globalistische Tiefe Staat gerät in Panik

Alex Newman

Der Journalist Alex Newman, Autor des populären Buches „Deep State“ (das bald massiv aktualisiert und neu veröffentlicht wird), ist der Ansicht, dass böse Kräfte, die versuchen, Amerika zu stürzen, in Aufruhr sind, weil ihnen das Geld und ihre Pläne ausgehen. Newman sagt:
„Ich glaube, der globalistische Tiefe Staat befindet sich im Panikmodus, und ich denke, die Linke ebenfalls. Die Operation gegen Maduro hat eine massive Schockwelle durch die globale Linke geschickt. Ich sehe die globale Linke als einen Tentakel des globalen Tiefen Staates. Sie reicht direkt durch Venezuela und direkt durch Minneapolis. Vergessen wir nicht, was 2020 passiert ist. … Der sogenannte Aufstand wurde von Rockefeller-Frontgruppen organisiert, und das sind bezahlte professionelle Revolutionäre. Ja, sie sind nützliche Idioten … aber sie verfügen über riesige Geldmittel.“

Ende November warnte Newman: „Linke Marxisten bereiten sich jetzt darauf vor, Amerika zu übernehmen.“ Dann wurde Venezuelas Präsident Nicolás Maduro verhaftet, und das habe diese Pläne abrupt gestoppt. Newman erklärt:
„Venezuela war die Cash-Cow, die diese gesamte subversive Bewegung durch Drogen und Öl finanziert hat. Donald Trump hat mit einem Schlag dieses massive Element ihrer Architektur ausgeschaltet, und sie scheißen sich ein. Sie haben panische Angst vor dem, was als Nächstes kommen könnte.“

Wir wissen bereits, dass die Zahlungen im sogenannten somalischen Sozialbetrugsfall von der Bundesregierung eingestellt wurden. Finanzminister Scott Bessent schneidet zudem Milliarden Dollar weiteren Betrugs ab, indem er die Regeln für Geldüberweisungen ändert. Darüber hinaus habe Trump dem globalistischen UN-Klimavertrag einen schweren Schlag versetzt, wodurch ebenfalls große Geldströme versiegen. Newman sagt:
„Die UN-Rahmenkonvention über Klimaänderungen (UNFCCC) – das ist das Fundament des UN-Klimaregimes – und Donald Trump hat sie schlichtweg vollständig zerstört. Das sind einige der besten Nachrichten, die wir seit sehr langer Zeit gehört haben. Die UN ist sehr wütend, und ihr Hauptsprecher sagt, die USA hätten eine rechtliche Verpflichtung, weiter zu zahlen.“
Das wird nicht passieren, was bedeutet, dass noch mehr Geld von bösen Leuten abgeschnitten wird, die versuchen, Amerika zu zerstören. Newman fügt hinzu:
„Das ist erst der Anfang, und sie haben eine einjährige Überprüfung von UN-Agenturen durchgeführt, die nutzlos, anti-amerikanisch und verschwenderisch sind. Die ersten 66 sind gerade gefallen, und wir erwarten mehr. Das sind welterschütternde Nachrichten. Das sind riesige Nachrichten und wirklich bedeutsam.“

Ein weiterer wirklich bedeutender Aspekt in Bezug auf Venezuela ist der Wahlbetrug, der über viele Jahre hinweg Wahlen in der westlichen Hemisphäre manipuliert hat. Newman sagt:
„In Caracas haben sie mit kubanischer Hilfe viele Werkzeuge geschaffen, um Wahlen zu stehlen. Das war nicht nur in Lateinamerika, sondern auch hier in den Vereinigten Staaten. Es gibt viele Leute in der Trump-Administration, die darüber Bescheid wissen. Ich denke, das war einer der großen Punkte in Trumps Überlegungen, als er anfing zu überlegen: Was machen wir mit Venezuela? Wir hatten mehrere Whistleblower, die herauskamen und fast all diese Beteiligung am Wahlbetrug bestätigt haben. Die zentrale Erkenntnis hier ist … sie haben Software entwickelt, um Wahlen in Lateinamerika und hier in den Vereinigten Staaten zu manipulieren und zu stehlen, und die Trump-Administration weiß davon.“

In dem 60-minütigen Interview gibt es noch viel mehr.

Tu, was ich sage – oder ich bombardiere dich zurück in die Steinzeit

Paul Craig Roberts

Laut Presseberichten hat Präsident Trump erklärt, Grönland sei für die nationale Sicherheit der USA notwendig, und er habe das US-Militär angewiesen, sich auf eine Invasion Grönlands vorzubereiten.

Es gibt keinen Verweis auf ein nationales Sicherheitsdokument, das Trumps Behauptung stützt, Grönland sei für die nationale Sicherheit der USA erforderlich. Eine Invasion Grönlands wäre ein Kriegsakt und würde nach der US-Verfassung eine Kriegserklärung durch den US-Kongress erfordern.

Im 21. Jahrhundert haben US-Präsidenten Länder zu Bedrohungen erklärt, ohne zu erklären, warum sie Bedrohungen sind. So erklärte Präsident Obama im Jahr 2015 Venezuela zu einer „ungewöhnlichen und außergewöhnlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA“, ohne irgendeine Erklärung für diese Bedrohung zu liefern.

Einige Russen, die noch immer auf ein Friedensabkommen zwischen Washington und Moskau hoffen, interpretieren Trumps Drohung gegenüber Grönland als Trumps Absicht, die NATO aufzubrechen und so zu einer friedlichen Lösung mit Russland zu gelangen.

Europäische NATO-Mitglieder diskutieren laut Medienberichten die Möglichkeit, militärische Kräfte zur Verteidigung Grönlands zu entsenden.

Am wahrscheinlichsten ist, dass Trump eine Drohung ausspricht, von der er im Gegenzug für ein Abkommen über Grönland wieder zurücktreten wird. Allerdings hat Trump gesagt, er „brauche“ das Völkerrecht nicht und sei nur an seine „eigene Moral“ gebunden. „Mein eigener Verstand ist das Einzige, was mich aufhalten kann.“ Mit anderen Worten: Trump ist sich selbst Gesetz.

Trump hat Kuba außerdem angewiesen, „ein Abkommen zu schließen, bevor es zu spät ist“. Militarismus spielt dabei eine Rolle, doch es ist unklar, ob es sich um eine reale Drohung oder um eine Einschüchterungstaktik handelt.

Berichte widersprechen sich darüber, ob die Einschüchterung bei der venezolanischen Regierung Wirkung zeigt.

Trumps Vorgehen ist nicht diplomatisch und zeigt seinen festen Glauben an die US-Hegemonie. Werden Russland, China und Iran dies zur Kenntnis nehmen – oder stecken sie, wie Strauße, den Kopf in den Sand?

Kann Trump seine Drohungen über ein so großes Gebiet der Erde hinweg durchsetzen – von Lateinamerika über ein NATO-Mitglied bis hin zum Iran? Wenn nicht, wird die USA durch Trumps Drohungen isoliert werden?

Trumps jüngste Rechtfertigung für die Übernahme Grönlands lautet, er wolle Russland und China daran hindern, dies zu tun. Der Vorsitzende des dänischen Verteidigungsausschusses erklärte, es sei wahnhaft zu glauben, China und Russland hätten eine militärische Präsenz in Grönland oder die Absicht, dänisches Territorium zu besetzen.

Colonel Douglas Macgregor: Der Kreml liest Trump klar

In einem aufschlussreichen Interview vom 13. Januar 2026 mit Judge Andrew Napolitano in der Sendung „Judging Freedom“ analysiert der renommierte Militärexperte Colonel Douglas Macgregor aktuelle geopolitische Spannungen. Mit einem Fokus auf die Unruhen in Iran und die russische Perspektive auf US-Präsident Donald Trump wirft Macgregor ein kritisches Licht auf verdeckte Operationen, militärische Vorbereitungen und die Gefahren einer ungezügelten Präsidentschaft. Basierend auf historischen Einsichten und aktuellen Ereignissen plädiert er für eine Rückbesinnung auf verfassungsrechtliche Prinzipien und internationale Mäßigung. Der folgende Artikel fasst das Gespräch ausführlich zusammen und beleuchtet die zentralen Themen.

Die Normalisierung undeclared Wars: Eine kritische Einordnung

Das Interview beginnt mit einer grundsätzlichen Reflexion über undeclared Wars – also nicht erklärte Kriege –, die in der modernen Politik alltäglich geworden sind. Macgregor und Napolitano betonen, dass die US-Regierung häufig präventive Kriege führt, die nichts anderes als Aggression darstellen, ohne dass dies von der amerikanischen Öffentlichkeit kritisch hinterfragt wird. Die Gesellschaft habe sich an den illegitimen Einsatz von Gewalt gewöhnt.

Um eine wirklich freie Gesellschaft zu schaffen, müsse das Prinzip der Einleitung von Gewalt verstanden und abgelehnt werden. Hier werden philosophische Fragen aufgeworfen: Was, wenn man das eigene Land liebt, aber die Regierung ändern oder abschaffen muss? Thomas Jefferson wird zitiert, der für eine minimale Regierung plädierte. Es sei gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung unrecht hat, und besser, für die Freiheit zu sterben, als als Sklave zu leben. Die größte Bedrohung für die Freiheit sei gerade jetzt gegeben – eine Warnung, die den Ton für die weitere Diskussion setzt.

Chaos in Teheran: Die Rolle von CIA, MI6 und Mossad

Der aktuelle Fokus liegt auf den Unruhen in den Straßen Teherans. Napolitano fragt Macgregor, ob es allgemein bekannt sei, dass Mossad und CIA hinter diesem Chaos stecken. Macgregor verneint dies und erklärt, dass CIA, MI6 und Mossad involviert seien, aber die westlichen Medien eine verzerrte Wahrnehmung schüren.

Es gebe eine Mischung aus Wunschdenken und gezielter Falschinformation, die suggeriere, die iranische Bevölkerung sei bereit, das Regime zu stürzen und eine westlich orientierte Demokratie zu etablieren. Dies sei Unsinn und werde dennoch als seriöse Analyse verkauft. Tatsächlich stehe die Mehrheit der Iraner hinter ihrer Regierung, insbesondere unter externem Druck – ähnlich wie in den USA bei einer äußeren Bedrohung.

Macgregor erwähnt die National Endowment for Democracy (NED) als Instrument für Regimewechsel, das auch im Iran aktiv sei. China und Russland hätten den Iranern geholfen, unter anderem durch die Deaktivierung von rund 40.000 geschmuggelten Starlink-Terminals, die zur Koordinierung von Aufständen genutzt werden sollten. Dies sei nur die Spitze des Eisbergs bei der Bekämpfung interner Subversion.

Er bezweifelt, dass ein Regimewechsel wie 1953 (Sturz Mossadeghs) oder 2014 in der Ukraine (Sturz Janukowitschs) im Iran möglich sei. Die Israelis, mit ihren harten Analytikern, hätten keine Illusionen über einen internen Sturz, sondern nutzten die Unruhen vielmehr, um Schwachstellen in der iranischen Sicherheitsarchitektur zu identifizieren. CIA und MI6 hingegen könnten naiv an einen Erfolg glauben – eine Einschätzung, die seriöse Iran-Experten nicht teilten.

Militärische Vorbereitungen: Ist die USA bereit für einen Krieg gegen Iran?

Napolitano fragt nach der militärischen Bereitschaft der USA, Israel bei einer Invasion Irans zu unterstützen. Macgregor verweist auf einen Artikel von Larry Johnson, der massive Lieferungen von Waffen und Ausrüstung in die Golfregion beschreibt, hauptsächlich über die US-Luftwaffe. Dennoch fehle es an operativer Tiefe: Ohne zusätzliche Kampfflugzeuge von Trägergruppen – idealerweise zwei – sei eine solche Operation hochriskant.

Seit Juni des Vorjahres seien Raketenvorräte in Israel und der Region aufgefüllt worden, jedoch ohne nachhaltige Logistik. Ein Krieg könne nur ein bis zwei Wochen durchgehalten werden, bevor die Bestände erschöpft seien. Der Iran hingegen verfüge über größere Reserven an Raketen, Drohnen und hypersonischen Waffen mit Geschwindigkeiten von bis zu 8.000 Meilen pro Stunde, die nur schwer abzuwehren seien. Die USA könnten davon nur einen Bruchteil abfangen. US-Stützpunkte in der Region seien trotz Verbesserungen weiterhin verwundbar.

Der iranische Außenminister wird zitiert, der Mossad-Agenten unter den Protestierenden identifiziert habe und Verbindungen zu Mike Pompeo sehe. Macgregor kommentiert, dass der Iran Beweise habe und Exekutionen durchführe – eine Kriegstaktik, die historisch nicht neu sei. Er zieht einen Vergleich zum Zweiten Weltkrieg: Stalins NKVD habe etwa eine Million sowjetische Soldaten exekutiert, die nicht kämpfen wollten, während es auf deutscher Seite nur rund 23.000 gewesen seien – ein Indikator für den tiefen Hass auf Stalin. Die aktuellen Unruhen hätten den Iran paradoxerweise gestärkt, da subversive Netzwerke nun gezielter bekämpft werden könnten.

Der Kremls Blick auf Trump: Misstrauen und Flip-Flops

Der Fokus wechselt nach Russland. Macgregor beschreibt die Wahrnehmung Trumps im Kreml als zunächst freundlich, jedoch von tiefem Misstrauen geprägt. Der Kreml – nicht nur Präsident Putin – traue den USA nicht mehr, da Trump häufig seine Positionen ändere.

Ereignisse wie die Invasion Venezuelas (Entführung Maduros und Aneignung des Öls) sowie der Drohnenangriff auf Putins Wohnsitz mit 91 Drohnen hätten dieses Misstrauen verstärkt. Trump leugne eine US-Beteiligung, was in Moskau entweder als Lüge oder als Zeichen mangelnder Kontrolle interpretiert werde. Frühere Versuche einer Annäherung, etwa über Gespräche in Saudi-Arabien, seien an neuen Sanktionen und aggressiver Rhetorik gescheitert.

Macgregor äußert Zweifel an Trumps mentaler Stabilität. Die Aussage, dass allein seine eigene Moral ihn zurückhalten könne, sei gefährlich und ignoriere Verfassung, Verträge und Gesetze. Der Kongress habe Präsidenten zu oft freie Hand gelassen.

Zur Illustration erzählt Macgregor eine Anekdote über Ulysses S. Grant, der sich 1872 wegen zu schnellen Reitens in Washington festnehmen ließ und darauf bestand, dass auch er nicht über dem Gesetz stehe – ein deutlicher Kontrast zu Trumps Selbstverständnis.

Trumps Post, in dem er sich selbst als „Emperor of Venezuela“ bezeichnete, wird als ernstzunehmendes Zeichen einer „Might makes right“-Mentalität gewertet. Selbst Queen Victoria habe vor ihrer Kaiserinnenwürde die Aristokratie Indiens konsultiert. Macgregor warnt, dass die Venezuela-Intervention ohne Bodentruppen scheitern werde – jedoch nicht ohne unnötige Todesopfer.

Verhandlungen mit Putin und nukleare Risiken

Putin werde höflich bleiben, so Macgregor, Trumps Worte jedoch ignorieren, da dessen Handlungen widersprüchlich seien. Die Treffen in Alaska mit US-Vertretern seien gescheitert, weil die russischen Positionen nicht verstanden worden seien.

Macgregor schlägt vor, Trump solle eine „No First Use“-Doktrin für Atomwaffen initiieren, um eine Eskalation insbesondere im Ukraine-Konflikt zu verhindern. Ukrainische Angriffe auf Russland – teils unterstützt durch CIA und MI6 – könnten bei weiterer Demütigung Russlands zu nuklearen Reaktionen führen. Ein Gipfeltreffen aller Nuklearmächte unter US-Führung könnte hier einen Ausweg bieten.

Zum Abschluss verweist Macgregor auf Trumps jüngsten Post zu Iran, in dem dieser Demonstranten auffordert, Institutionen zu übernehmen, und verspricht: „Help is on the way“. Macgregor bezeichnet dies als gefährliche Fantasie – vergleichbar mit unrealistischen Aussagen zur Ukraine oder zu Gaza –, die reale Machtverhältnisse ignoriere und das Eskalationsrisiko erhöhe.

Schlussfolgerung: Eine Warnung vor ungezügelter Macht

Macgregors Analyse unterstreicht die Gefahren nicht erklärter Kriege, verdeckter Operationen und einer Präsidentschaft ohne wirksame Kontrolle. Er plädiert eindringlich für Gesetzmäßigkeit, Diplomatie und internationale Mäßigung, um globale Katastrophen zu vermeiden. In einer Welt zunehmender Spannungen sei es entscheidend, dass politische Führer lernen, ihr Ego zu zügeln und historische Lehren ernst zu nehmen – im Interesse von Frieden und Stabilität.

Daten von 1,7 Mio. Kindern belegen: Herzgefahr nur durch Impfung, nicht durch Covid

Daten von 1,7 Mio. Kindern belegen: Herzgefahr nur durch Impfung, nicht durch Covid

Daten von 1,7 Mio. Kindern belegen: Herzgefahr nur durch Impfung, nicht durch Covid

Es ist eine dieser Studien, die man lieber überliest, weil ihre Ergebnisse politisch hochgefährlich sind. Die britische OpenSAFELY-Analyse zur Covid-19-Impfung bei Kindern und Jugendlichen bestätigt schwarz auf weiß, was Kritiker seit Jahren sagen: Covid war für Kinder faktisch keine Gefahr, die mRNA-Genspritzen hingegen schon.

Manchmal erledigt eine nüchtern formulierte Studie mehr Aufklärungsarbeit als tausend Pressekonferenzen von Gesundheitspolitikern. Die OpenSAFELY-Analyse zur COVID-19-Impfung bei Kindern und Jugendlichen in England (“OpenSAFELY: Effectiveness of COVID-19 Vaccination in Children and Adolescents“) ist so ein Fall. Sie ist gerade deshalb politisch verheerend, weil sie knallhart Fakten auf den Tisch legt. Denn sie bestätigt schwarz auf weiß, was Kritiker seit Jahren sagen und wofür sie öffentlich diffamiert wurden: Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen traten ausschließlich bei geimpften Kindern auf. Es gibt keinen einzigen Fall in der ungeimpften Vergleichsgruppe.

https://twitter.com/FrauHodl/status/2011685924422242459

Die Autoren formulieren das sachlich, fast beiläufig. Myokarditis und Perikarditis seien nur in den geimpften Gruppen dokumentiert worden, mit Raten von 27 Fällen pro Million nach der ersten Dosis und 10 pro Million nach der zweiten. In der ungeimpften Gruppe: null. Nicht “weniger”, nicht “statistisch insignifikant”, sondern schlicht nicht vorhanden. Gleichzeitig bestätigt dieselbe Studie etwas, das bereits seit Jahren bekannt ist, aber politisch nie akzeptiert wurde: Covid-19 war für Kinder faktisch keine relevante Gefahr. Keine Todesfälle, kaum Hospitalisierungen, praktisch keine Intensivaufenthalte – selbst bei Hunderttausenden untersuchten Kindern und Jugendlichen.

Der angebliche Nutzen der Impfung schrumpft in OpenSAFELY auf das, was er von Beginn an war: eine kurzfristige Reduktion positiver Tests, also ein rein technischer Effekt ohne klinische Relevanz. Die Studie formuliert es höflich: Der Schutz vor Infektion sei “transient”. Auf gut Deutsch heißt das: Er verschwindet rasch. Wenn das Ausgangsrisiko nahe null liegt, ist selbst eine “60-prozentige Reduktion” medizinisch bedeutungslos. Übrig bleibt ein Eingriff ohne relevanten Nutzen, aber mit klar identifizierbaren Risiken.

Und dafür wurden Eltern und Kinder moralisch erpresst?

Besonders perfide war die moralische Erpressung, mit der diese Kinderimpfungen politisch durchgesetzt wurden. Kinder sollten sich nicht für sich selbst impfen lassen, sondern “für andere”. Für Oma, für den Lehrer, für die Gesellschaft. Nur: Dieser Fremdschutz existierte nicht. Schon früh war klar, dass die mRNA-Impfungen weder Infektionen zuverlässig verhindern noch die Weiterverbreitung stoppen. Darauf waren sie ja auch nie ausgelegt!

OpenSAFELY bestätigt genau das. Der Schutz vor positiven Tests war kurzfristig, brüchig und verschwand rasch (und war somit vielleicht ohnehin durch die Methodik der Datenerhebung begründet). Geimpfte infizierten sich, Geimpfte steckten andere an, Geimpfte waren Teil der Infektionsketten. Die Idee, Kinder müssten sich impfen lassen, um andere zu schützen, war kein medizinischer Befund, sondern ein politisches Märchen. Und dennoch diente es als Rechtfertigung für sozialen Druck, Ausgrenzung und eine beispiellose Instrumentalisierung von Minderjährigen.

Während man in Deutschland, Österreich oder den USA an den Impf-Narrativen festhielt, reagierten andere Staaten deutlich nüchterner. Dänemark etwa stoppte mRNA-“Impfungen” für gesunde Kinder und Jugendliche frühzeitig und beschränkte sie auf klar definierte Risikogruppen. Eine einfache Abwägung von Risiko und Nutzen. Auch Schweden und Norwegen gingen ähnlich vor und reduzierten die Empfehlungen deutlich.

Diese Daten zeigen, dass tatsächliche medizinische Befunde wichtiger sind als propagandistische Narrative. Und es bleibt die Hoffnung, dass diese Studie ein weiterer Augenöffner ist, der im Fall einer weiteren Plandemie den Widerstand der Bevölkerung gegen unsinnige und schädliche Zwangsmaßnahmen der Politik erhöht.

Schmähgedicht gegen Baerbock und Habeck: Auswärtiges Amt in Erklärungsnot

Schmähgedicht gegen Baerbock und Habeck: Auswärtiges Amt in Erklärungsnot

Schmähgedicht gegen Baerbock und Habeck: Auswärtiges Amt in Erklärungsnot

Aufregung im Auswärtigen Amt: In der Januar-Ausgabe des AA-Mitarbeitermagazins „internAA“ (Heft 1/2026) erschien ein Text, der offenkundig die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock und den ehemaligen Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck (beide Grüne) durch den Kakao zieht. Als das publik wurde, kam man in Wallungen: Man zensierte das Gedicht und sprach von einem “unschönen Fehler”.

Das satirische Gedicht trägt den Titel „Ken & Barbie“. Obwohl es keine Namen nennt, sind die Anspielungen auf die Politik von Baerbock und Habeck unmissverständlich. Nach einem Bericht der BILD wurde es rasch aus der Online-Version entfernt und durch einen Hinweiskasten ersetzt: „Uns ist hier ein unschöner Fehler passiert. An dieser Stelle stand ursprünglich ein Gedicht. Es ist erschienen, obwohl die Redaktion von internAA bereits im Juni 2025 entschieden hatte, es nicht zu veröffentlichen.“ Dennoch fand es seinen Weg in die Druck- und Online-Ausgabe.

Der Autor des Werks ist Siegfried Geilhausen, Vizekonsul am deutschen Konsulat im rumänischen Temeswar. Er unterzeichnete mit dem Kürzel „SIGGIG“. Geilhausen, der das Gedicht im April 2025 verfasste, bestätigte die Urheberschaft und erklärte, der Text solle „mit karnevalistischem Ernst“ gelesen werden.

In der ersten Strophe des Gedichts heißt es: „Heizung aus, Pullover an, selbst gestrickt, von Mann zu Mann“- dies kann nur als Anspielung auf Robert Habecks umstrittenes Heizungsgesetz (Gebäudeenergiegesetz) verstanden werden.

Die zweite Strophe: „Die Außenwelten, feministisch gedacht, die Welt zu retten, doch nicht jeder hat gelacht“ verspottet wohl Annalena Baerbocks „feministische Außenpolitik“, die sie 2021 einführte.

“Ein Kinderschreck im Höhenflug, Politik, ganz wie ein schlechtes Buch”, dürfte auf Habecks Tätigkeit als Kinderbuchautor anspielen. Der „Höhenflug“ könnte sich auf seine ambitionierten Pläne, die scheiterten – beispielsweise die Energiewende – beziehen.

„Mit Hochglanzschminke um die Welt, das Haar immer perfekt gewellt.“ Baerbock wurde während ihrer Amtszeit zu Bild- und Fernsehterminen im In- und Ausland stets von einer Visagistin begleitet. Das verursachte hohe Kosten – rund 136.500 Euro im Jahr 2022 – und brachte ihr viel Kritik ein.

„Hochglanzreden, ohne Geschick, hatten die Menschen nicht mehr im Blick“ – Baerbock fiel bei ihren Auftritten immer wieder durch Sprachpatzer auf. Zudem impliziert die Zeile, dass die Grünen-Politik die Bedürfnisse der Bevölkerung ignorierte.

“Ein grüner Baum der Frieden trug, verlor den Pfad, den einst er schlug.” Bei dieser Strophe dürfte es sich um deutliche Kritik an den Grünen handeln, die sich im Zuge des Ukraine-Kriegs von einer Anti-Kriegs-Partei zu einer Kriegstreiber-Partei gewandelt haben.

Die vorletzte Strophe bezieht sich dann auf Baerbocks neue Tätigkeit als Präsidentin der UN-Vollversammlung. Diesen Job sollte eigentlich die deutsche Top-Diplomatin Helga Schmid übernehmen. Der Verfasser schreibt dazu: “Und sie, die Heimat verlässt, auf zum Big Apple, welch ein Fest, ein Job ergaunert, ganz elegant, das Volk frohlockt, nun ist sie verbannt.”

„So ziehen sie weiter, die beiden, so heiter, wir winken ihnen zu, nun haben wir Ruh.“ Ein Abschiedsgruß, der Erleichterung ausdrückt.

Ken & Barbie

Heizung aus, Pullover an,
selbst gestrickt, von Mann zu Mann.
Die Außenwelten, feministisch gedacht,
die Welt zu retten, doch nicht jeder, hat gelacht.

Ein Kinderschreck im Höhenflug,
Politik, ganz wie ein schlechtes Buch,
ein Land, das sucht, das strebt,
fragt sich, wohin der Weg nun geht.

Mit Hochglanzschminke um die Welt,
das Haar, immer perfekt gewellt,
Hochglanzreden, ohne Geschick,
hatte die Menschen, nicht mehr im Blick.

Die Wurzeln einst so tief im Grund,
doch Wandel kam, die Zeit war bunt,
Ein grüner Baum der Frieden trug,
verlor den Pfad, den einst er schlug.

Sein Schritt eilt voraus,
bloß nicht nach Haus,
der Abstieg zum Schluss,
Philosophie, im Außen Ausschuss.

Und sie, die Heimat verlässt,
auf zum Big Apple, welch ein Fest,
ein Job ergaunert, ganz elegant,
das Volk frohlockt, nun ist sie verbannt.

So ziehen sie weiter,
die beiden, so heiter,
wir winken ihnen zu,
nun haben wir Ruh.

Die Veröffentlichung des Gedichts hat offenbar innerhalb des Ministeriums für reichlich Wirbel gesorgt. Das Auswärtige Amt erklärte auf Anfrage, “InternAA” sei ein rein internes Magazin von Angehörigen des Auswärtigen Dienstes für Angehörige des Auswärtigen Dienstes. Die Redaktion treffe Entscheidungen über den Inhalt des Magazins unabhängig.

Dass die vermeintlichen grünen Lichtgestalten auch aus den eigenen Reihen mit Kritik, Spott und Hohn bedacht werden, ist aussagekräftig – und für das Auswärtige Amt, das sich so stolz die grün-“feministische Außenpolitik” auf die Flaggen geschrieben hat, durchaus peinlich. Bleibt zu hoffen, dass der Autor des in den sozialen Netzen bereits gefeierten Gedichts keine Konsequenzen befürchten muss.

„Springer“-Presse schießt komplett daneben: Das wahre Geschenk des Bendels-Freispruchs!

„Springer“-Presse schießt komplett daneben: Das wahre Geschenk des Bendels-Freispruchs!

„Springer“-Presse schießt komplett daneben: Das wahre Geschenk des Bendels-Freispruchs!

Ausgerechnet „DIE WELT“ (Axel Springer SE) glaubt, der Freispruch im Faeser-Meme Skandal für DK-Chefredakteur David Bendels habe „der AfD geholfen“ – und macht offenkundig: Bei Axel Springer hat man nichts verstanden!

Der Kampf um Meinungsfreiheit endete – nach einer verrückten Zwischenstation einer erstinstanzlichen Verurteilung zu einer siebenmonatigen Haftstrafe auf Bewährung – mit einem Riesensieg für die Meinungs- und Pressefreiheit!

Der Springer-Verlag hat damit, dieses Geschenk an alle deutschen Bürger komplett verpennt und NICHTS verstanden, meint DK-Kolumnist Christian Jung.

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Warum signalisierten die USA Unterstützung für NATO-Truppen in der Ukraine?

Andrew Korybko

Es könnte sich um eine Verhandlungstaktik handeln, um Russland zu Zugeständnissen bei seinen maximalistischen Zielen im Konflikt zu drängen – als Gegenleistung dafür, dass die Eindämmung Russlands nicht neu priorisiert und gegenüber China nach oben verschoben wird, indem Artikel 5 auf die Truppen der NATO-Staaten in der Ukraine ausgeweitet würde, was zugleich die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Entsendung dieser Truppen verringern könnte.

Frankreich und Großbritannien haben kürzlich zugesagt, im Falle eines Waffenstillstands Truppen in die Ukraine zu entsenden, als Teil ihrer jüngsten vorgeschlagenen Sicherheitsgarantien für dieses Land. Dieses Prinzip wurde erstmals überhaupt von Steve Witkoff und Jared Kushner, den US-Sondergesandten für Gespräche mit Russland, ausdrücklich gelobt. Die Pariser Erklärung, die Frankreich und Großbritannien unterzeichneten, bekräftigte zudem ihre Unterstützung für die „Teilnahme an einem vorgeschlagenen, von den USA geführten Mechanismus zur Überwachung und Verifizierung eines Waffenstillstands“. All dies sorgt in Russland verständlicherweise für Besorgnis.

Kriegsminister Pete Hegseth erklärte im vergangenen Februar in seiner Rede im NATO-Hauptquartier, dass sein Land die Truppen der Mitgliedstaaten in der Ukraine nicht unter den Schutz von Artikel 5 stellen werde und auch keine eigenen Truppen dorthin entsenden werde – selbst nicht im Rahmen irgendeiner Sicherheitsgarantie. Angesichts der Pariser Erklärung könnten sich jedoch einige in Russland fragen, ob die USA bald planen, beide Positionen zu revidieren: also ihre NATO-Verbündeten in der Ukraine bei einer Entsendung zu schützen und möglicherweise sogar eigene Truppen dorthin zu schicken, um einen Waffenstillstand zu überwachen.

Putin selbst warnte noch im vergangenen September, dass Russland westliche Truppen in der Ukraine als „legitime Ziele zur Zerstörung“ betrachten würde. Es ist daher leicht nachvollziehbar, wie eine massenhafte Entsendung solcher Truppen – im Gegensatz zur geringen, inoffiziellen französischen und britischen Präsenz in Odessa, die russische Geheimdienste später im selben Monat bestätigten – außer Kontrolle geraten und in einen Dritten Weltkrieg münden könnte, falls Russland ihre Kräfte angreift. Das muss jedoch nicht geschehen, wenn die US-Unterstützung für die jüngsten Sicherheitsgarantien lediglich eine Verhandlungstaktik ist (zumindest vorerst).

Zur Erklärung: Trump 2.0 hätte die Ukraine weiter kostenlos mit Waffen versorgen und niemals Gespräche mit Russland aufnehmen können, wenn er nicht ernsthaft an einem Ende des Konflikts interessiert wäre – während er parallel schrittweise die Eskalation gegen Russland erhöht hätte, im Rahmen eines „den Frosch langsam kochen“-Ansatzes zur Normalisierung des Weges in Richtung Dritter Weltkrieg. Auf all dies zu verzichten, nur um dann plötzlich zu der beispiellosen Eskalation überzugehen, Artikel 5 auf die Truppen der NATO-Staaten in der Ukraine auszuweiten und sogar eigene Truppen zu entsenden, ist zwar möglich, aber unwahrscheinlich.

Die „Trump-Doktrin“, über die Leser hier mehr erfahren können, stuft Russland als Juniorpartner in einer von den USA geführten Weltordnung ein. Alles, was die USA wollen, ist, China den Zugang zu weiteren russischen Ressourcen zu verwehren, die es für sein Wachstum und damit für seinen Aufstieg zur Supermacht benötigt. Dies soll erreicht werden, indem massiv in einige Lagerstätten investiert wird – als Anreiz dafür, bei sicherheitsbezogenen Zielen in der Ukraine nachzugeben – und indem China in Zukunft bei anderen Lagerstätten überboten wird. Dieses Quidproquo bleibt für Putin jedoch inakzeptabel.

Selbst wenn sich seine Haltung nicht ändert und der Konflikt weitergeht, könnte die Erreichung dieses Ziels gegenüber Russland für die USA zunehmend an Bedeutung verlieren, falls sie bald die Kontrolle über die Ressourcen Irans, Nigerias und anderer wichtiger BRI-Länder erlangen sollten – nach ihrem erstaunlichen Erfolg in Venezuela. In diesem Fall ist es schwer vorstellbar, dass der stellvertretende Kriegsminister für Politik, Elbridge Colby, dessen „Strategie der Verweigerung“ im Zentrum der „Trump-Doktrin“ steht, der russischen Front des neuen Kalten Krieges Vorrang vor der chinesischen einräumen würde.

Schließlich umfassen die oben genannten ergänzenden Maßnahmen einen radikal verstärkten multilateralen militärischen Druck auf China, parallel dazu aber auch die Verweigerung des Zugangs zu den Ressourcen (und Märkten), die es benötigt. Eine weitere Verschärfung des Ukraine-Konflikts würde diese Strategie untergraben. Wenn die nichtmilitärischen Aspekte von Colbys „Strategie der Verweigerung“ in den wichtigsten BRI-Ländern sowie unter den Partnern der USA im Indopazifikraum, in der EU und am Golf vorangetrieben werden, wären die Kosten eines hartnäckigen Versuchs, dies zusätzlich mit Russland durchzusetzen, nicht gerechtfertigt.

Dementsprechend wäre es weniger wahrscheinlich, dass die USA Artikel 5 auf die Truppen der NATO-Staaten in der Ukraine ausweiten würden, und selbstverständlich würden sie in diesem Szenario auch keine eigenen Truppen dorthin entsenden. Stattdessen könnten sie einen Kompromiss vorschlagen, bei dem ihre Verbündeten ihre Truppen in Polen und Rumänien konzentrieren, während die USA einen Waffenstillstand aus der Ferne mit Mitteln wie Satelliten und Drohnen überwachen. Dieser vorgeschlagene Kompromiss wäre aufgrund der Umstände notwendig, doch der Kontext würde den Russen vermutlich nicht mitgeteilt.

Vielmehr könnte er als pragmatischer Kompromiss präsentiert werden, bei dem Russland seine Ziele zurückschraubt – insbesondere in Bezug auf Entmilitarisierung und Territorium. Putin zögert jedoch, dies zu tun. Gleichzeitig möchte er womöglich nicht riskieren, die derzeitige Übereinkunft innerhalb der permanenten Militär-, Geheimdienst- und Diplomatiebürokratie der USA („Deep State“) zu gefährden, wonach die Eindämmung Chinas derzeit Vorrang vor der Eindämmung Russlands hat. Dies könnte geschehen, falls er einen Kompromiss ablehnt und/oder über den Donbass hinaus weiter vorrückt.

Angesichts der Bestrebungen der USA, die Eindämmung Russlands in Europa nach dem Ende des Ukraine-Konflikts an die von Polen geführte „Drei-Meere-Initiative“ in Partnerschaft mit Deutschland zu delegieren – wodurch sich die USA voll und ganz auf die Eindämmung Chinas konzentrieren könnten –, könnte sich die Sicherheitslage Russlands nach dem Konflikt relativ verbessern (wenn auch nicht in dem Maße, wie es beim speziellen Militäreinsatz beabsichtigt war), sofern es einem Kompromiss zustimmt. Diese Chance könnte verloren gehen, wenn Russland weiterhin seine maximalistischen Ziele verfolgt.

Daraus ergeben sich fünf Fragen, deren Antworten bestimmen werden, was als Nächstes geschehen könnte:

  1. Wie ernst meinen es die USA mit der Ausweitung von Artikel 5 auf die Truppen der NATO-Staaten in der Ukraine und möglicherweise auch mit der Entsendung eigener Truppen dorthin – selbst auf Kosten der Pläne, China entschlossener einzudämmen?
  2. Glaubt Putin, dass es ihnen ernst ist, oder hält er dies für einen Bluff? Wie könnte er auf jede dieser Einschätzungen reagieren, und welche Faktoren könnten seine Sicht auf die US-Absichten verändern?
  3. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Dynamiken des US-„Deep State“ von der Priorisierung der Eindämmung Chinas wieder zur Eindämmung Russlands zurückkehren, falls Putin einen Kompromiss ablehnt und/oder nach dem Donbass weiter vorrückt?
  4. Wie könnten der Erfolg oder Misserfolg der USA dabei, China – wie im Fall Venezuelas – den Zugang zu den Ressourcen (und Märkten) anderer Staaten zu verwehren, die oben genannten Punkte sowie ihre Flexibilität bei einem Kompromiss mit Russland beeinflussen?
  5. In welchem Ausmaß könnte Putin von seinen maximalistischen Zielen abrücken? Könnte er dazu bewegt werden, NATO-Truppen in der Ukraine nach dem Ende des Konflikts zu akzeptieren, wenn die USA Artikel 5 nicht auf diese ausweiten?

Im Grunde gibt es zwei Möglichkeiten, wie Putin die Gesamtlage betrachten könnte:

  1. Die US-Pläne zur entschlosseneren Eindämmung Chinas bleiben Priorität – insbesondere, wenn es gelingt, China den Zugang zu weiteren Energiequellen und Märkten zu verwehren. In diesem Fall könnte Russland einen Kompromiss sicher ablehnen, an seinen maximalistischen Zielen festhalten und nach dem Donbass weiter vorrücken, ohne befürchten zu müssen, dass die USA ihre militärische Unterstützung für die Ukraine massiv ausweiten und/oder eine kubakrisenähnliche Zuspitzung provozieren, indem sie Artikel 5 auf die Truppen der NATO-Staaten in der Ukraine ausweiten, die dann womöglich einseitig zusammen mit US-Truppen dort eingesetzt würden.
  2. Die Dynamiken des US-„Deep State“ bleiben volatil, sodass die Ablehnung eines Kompromisses und ein weiteres Vorrücken nach dem Donbass von Russlands Gegnern instrumentalisiert werden könnten, um Trump dazu zu bewegen, die Eindämmung Russlands wieder über die Chinas zu stellen. Dies würde die Wahrscheinlichkeit stark erhöhen, dass die USA ihre militärische Unterstützung für die Ukraine massiv ausweiten und/oder eine kubakrisenähnliche Eskalation provozieren, indem sie Artikel 5 auf die Truppen der NATO-Staaten in der Ukraine ausweiten, die dann womöglich einseitig zusammen mit US-Truppen dort eingesetzt würden.

Aus Sicht der USA bevorzugen sie ein rasches politisches Ende des Konflikts, um anschließend China entschlossener eindämmen zu können – jedoch nicht vollständig zu Russlands Bedingungen. Daher werden sie vermutlich verstärkt sekundäre Sanktionen gegen Russlands Partner verhängen, falls Putin einen Kompromiss ablehnt. Sollte es zu einem größeren russischen Durchbruch kommen, könnten sie sogar damit drohen, Artikel 5 auf die Truppen der NATO-Staaten in der Ukraine auszuweiten, falls Russland nicht stoppt, und deren Entsendung anordnen, um die Ukraine zu teilen – selbst unter dem Risiko eines Dritten Weltkriegs, falls diese Truppen angegriffen würden.

Dieser Ansatz könnte jedoch nach hinten losgehen, falls China und Russland aufgrund der US-Politik stärker voneinander abhängig werden: China, weil ihm der Zugang zu weiteren Ressourcen verwehrt wird, und Russland, weil ihm der Zugang zu wichtigen Absatzmärkten entzogen wird, in denen es seine Ressourcen verkauft (etwa Indien, falls der Druck durch sekundäre Sanktionen steigt und Indien dann im Rahmen eines Deals russisches Öl durch venezolanisches ersetzt). China könnte dadurch günstig Zugang zur gesamten russischen Ressourcenbasis erhalten, während Russland die Finanzierung bekäme, um den Konflikt auf unbestimmte Zeit fortzusetzen.

Eine derart beispiellose gegenseitige Abhängigkeit könnte jedoch auch für beide Seiten problematisch werden, falls sie bei einer der Parteien Ressentiments erzeugt und/oder falls die USA plötzlich einer Seite ein deutlich besseres Angebot als zuvor machen – unter der Bedingung, die andere fallen zu lassen und so indirekt zu deren strategischer Niederlage beizutragen. Zur Klarstellung: Putin und Xi haben wiederholt betont, wie tief ihr gegenseitiges Vertrauen ist, weshalb dieses düstere Szenario unwahrscheinlich erscheint. Dennoch sollte es nicht leichtfertig ausgeschlossen werden, da die Möglichkeit weiterhin besteht.

Zurückkommend auf das Thema der erstmaligen US-Unterstützung für europäische Sicherheitsgarantien für die Ukraine: Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt wohl lediglich eine Verhandlungstaktik. Zugleich signalisiert es jedoch – ob ernst gemeint oder nicht –, dass der US-„Deep State“ nicht geschlossen hinter der Priorisierung der Eindämmung Chinas steht und daher wieder zur Priorisierung der Eindämmung Russlands zurückkehren könnte, falls Putin einen Kompromiss ablehnt und/oder nach dem Donbass weiter vorrückt. Mehr lässt sich angesichts der Komplexität des globalen Systemwandels in seiner aktuellen Phase derzeit nicht beurteilen.

Westliche Medien beschönigen tödliche Unruhen im Iran und stützen sich dabei auf von der US-Regierung finanzierte NGOs, die einen Regimewechsel anstreben

Von Max Blumenthal und Wyatt Reed

Während tödliche Unruhen iranische Städte erschüttern, ignorieren westliche Medien die schockierende Welle der Gewalt und beziehen ihre Informationen stattdessen von NGOs, die von der US-Regierung finanziert werden. Diese einseitige Berichterstattung hat dazu beigetragen, Trump an den Rand einer Entscheidung zu drängen, erneute US-Angriffe zu genehmigen.

Die westlichen Medien haben eine wachsende Zahl von Videobeweisen ignoriert, die terroristische Taktiken zeigen, die von Demonstranten im gesamten Iran eingesetzt werden, die von Amnesty International und Human Rights Watch als „weitgehend friedlich“ beschrieben werden. Kürzlich veröffentlichte Videos sowohl der iranischen Staatsmedien als auch der regierungsfeindlichen Kräfte zeigen öffentliche Lynchmorde an unbewaffneten Wachleuten, die Brandstiftung an Moscheen, Brandanschläge auf städtische Gebäude, Marktplätze und Feuerwachen sowie bewaffnete Banden, die im Zentrum iranischer Städte das Feuer eröffnen.

Stattdessen haben sich die westlichen Medien fast ausschließlich auf die Gewalt konzentriert, die der iranischen Regierung zugeschrieben wird. Dabei stützen sie sich stark auf Todeszahlen, die von iranischen Diasporagruppen zusammengestellt wurden, die vom National Endowment for Democracy (NED) finanziert werden, dem Regimewechsel-Arm der US-Regierung, dessen Vorstände mit engagierten Neokonservativen besetzt sind.

Die NED hat sich die Förderung der „Woman, Life, Freedom”-Proteste auf die Fahnen geschrieben, die 2023 die iranischen Städte erfüllten – und die auch grausame Gewalttaten beinhalteten, die von den westlichen Medien und Menschenrechts-NGOs ignoriert wurden. Heute ist die NED bei weitem nicht die einzige unter den mit den Geheimdiensten verbundenen Akteuren, die versuchen, das Chaos im Iran anzuheizen.

Die israelische Spionage- und Attentatsagentur Mossad veröffentlichte auf ihrem offiziellen Farsi-Account auf Twitter/X eine Botschaft, in der sie die Iraner dazu aufforderte, ihre Aktivitäten zum Regimewechsel zu verstärken, und versprach, sie vor Ort zu unterstützen.

„Geht gemeinsam auf die Straße. Die Zeit ist gekommen”, forderte der Mossad die Iraner auf. „Wir sind bei euch. Nicht nur aus der Ferne und verbal. Wir sind vor Ort bei euch.”

Teheran durch Terror stürzen

Die Proteste begannen im Iran Anfang Januar 2026, als Händler auf die Straße gingen, um gegen die durch westliche Sanktionen ausgelöste steigende Inflation zu demonstrieren. Die iranische Regierung reagierte mit Verständnis auf die Basar-Proteste und stellte ihnen Polizeischutz zur Verfügung. Diese Demonstrationen lösten sich jedoch schnell auf, als eine amorphe Masse von regierungsfeindlichen Elementen den Moment nutzte, um einen gewaltsamen Aufstand zu starten, der von Regierungen von Israel bis zu den USA – und vom selbsternannten „Kronprinzen“ Reza Pahlavi, der Regierungsmitarbeiter und staatliche Medien als „legitime Ziele“ bezeichnet hat – angefeuert wurde.

Am 9. Januar wurde die Stadt Mashhad zum Schauplatz einiger der heftigsten Unruhen, als regierungsfeindliche Kräfte Feuerwachen in Brand setzten, Feuerwehrleute lebendig verbrannten, Busse in Brand steckten, Stadtarbeiter angriffen, U-Bahn-Stationen verwüsteten und laut Angaben der örtlichen Stadtverwaltung Schäden in Höhe von über 18 Millionen Dollar verursachten.

In Kermanshah, wo regierungsfeindliche Randalierer die 3-jährige Melina Asadi erschossen, wurden Gruppen von Militanten gefilmt, wie sie mit automatischen Waffen auf Polizisten schossen. In Städten von Hamedan bis Lorestan haben Randalierer sich selbst dabei gefilmt, wie sie unbewaffnete Sicherheitskräfte zu Tode prügelten, weil diese versucht hatten, ihre Ausschreitungen zu verhindern.

Kermanshah was infested with armed militants and rioters when 3 year old Melina was killed

The Israel-controlled Trump administration brands unarmed American protesters as terrorists and supports terrorists in Iran https://t.co/ukqXvhhWPc pic.twitter.com/TpCnl6xmTA

— Max Blumenthal (@MaxBlumenthal) January 11, 2026

Übersetzungen von „X“: Kermanshah war von bewaffneten Militanten und Randalierern heimgesucht, als die dreijährige Melina getötet wurde. Die von Israel kontrollierte Trump-Regierung brandmarkt unbewaffnete amerikanische Demonstranten als Terroristen und unterstützt Terroristen im Iran.

VIDEO | Trauerzug in der iranischen Stadt Kermanshah, wo eine Menschenmenge zusammenkam, um Melina Asadi zu betrauern, ein dreijähriges Mädchen, das in der Provinz getötet wurde, nachdem es von regierungsfeindlichen Randalierern erschossen worden war. Melina wurde laut lokalen Berichten vor drei Tagen auf dem Weg zu einer Apotheke mit ihrem Vater ermordet.

Es sind Aufnahmen aus der zentraliranischen Stadt aufgetaucht, die zeigen, wie Randalierer am 10. Januar einen öffentlichen Bus angreifen und in Brand setzen.

In Teheran haben unterdessen Randalierer die historische Abazar-Moschee angegriffen und ihr Inneres in Brand gesetzt, während andere Brandanschläge verübten und Exemplare des Korans in der Großen Moschee von Sarableh und im Schrein von Muhammad ibn Musa al-Kadhim in Kuzestan verbrannten.

The footage shows damage being inflicted on ABUZAR #mosque.
In recent days, claims had circulated that mosques were being used as bases for repression or as detention sites. However, the images indicate that the mosque was closed at the time, with no signs of unusual activity or… pic.twitter.com/XXX3OuCH8f

— Hussein bin Saeed Ahvazi (@SayyidHussein) January 11, 2026

Übersetzung von „X“: Das Filmmaterial zeigt Schäden an der ABUZAR-Moschee. In den letzten Tagen waren Behauptungen kursiert, dass Moscheen als Stützpunkte für Repressionen oder als Haftanstalten genutzt würden. Die Bilder zeigen jedoch, dass die Moschee zu diesem Zeitpunkt geschlossen war und es keine Anzeichen für ungewöhnliche Aktivitäten oder Inhaftierungen im Inneren gab.

Randalierer haben ein großes städtisches Gebäude im Herzen der Stadt Karaj in Brand gesetzt und den Marktplatz im Zentrum von Rasht niedergebrannt. In Borujen sollen regierungsfeindliche Hooligans während einer Nacht voller Plünderungen und Zerstörungen eine historische Bibliothek mit alten Texten in Brand gesteckt haben.

Rioters burned the marketplace in the Iranian city of Rasht to a crisp

Netanyahu, Trump and every leader of the collective West has endorsed this

Of course, they are a model of tolerance toward protesters in their own cities pic.twitter.com/fQ26XDSVnS

— Max Blumenthal (@MaxBlumenthal) January 12, 2026

Übersetzung von „X“: Randalierer brannten den Marktplatz in der iranischen Stadt Rasht nieder. Netanjahu, Trump und alle Staats- und Regierungschefs des kollektiven Westens haben dies befürwortet. Natürlich sind sie ein Vorbild für Toleranz gegenüber Demonstranten in ihren eigenen Städten.

Keiner dieser Vorfälle hat Reaktionen seitens westlicher Medien oder Regierungen hervorgerufen, selbst nachdem das iranische Außenministerium Botschafter aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien dazu verpflichtet hatte, sich Aufnahmen der von Randalierern verübten Gewalttaten anzusehen.

Nach Angaben der iranischen Regierung wurden während der Unruhen über 100 Polizisten und Sicherheitsbeamte getötet. Zwei in Washington ansässige und von der US-Regierung finanzierte iranische Nichtregierungsorganisationen haben die Zahl der Todesopfer auf Seiten der Regierung jedoch deutlich niedriger angesetzt. Diese Gruppen sind für die westlichen Medien zur wichtigsten Quelle für Informationen über die Proteste geworden.

Lobbyisten für einen Regimewechsel bestimmen die Agenda

Bei der Einschätzung der Zahl der Todesopfer im Iran stützen sich Medien in den USA und Europa auf zwei NGOs mit Sitz in Washington, die von der US-Regierungsorganisation National Endowment for Democracy (NED) finanziert werden: das Abdorrahman Boroumand Center for Human Rights in Iran und Human Rights Activists in Iran.

In einer Pressemitteilung der NED aus dem Jahr 2024 wurde das Abdorrahman Boroumand Center for Human Rights in Iran ausdrücklich als „Partner der National Endowment for Democracy (NED)” bezeichnet.

An anderer Stelle heißt es in einer Erklärung von Human Rights Activists in Iran aus dem Jahr 2021, dass die Gruppe „ihr Netzwerk erweitert und beschlossen hat, finanzielle Unterstützung von der National Endowment for Democracy (NED), einer nichtstaatlichen und gemeinnützigen Organisation mit Sitz in den Vereinigten Staaten, anzunehmen”, nachdem sie 2010 von der iranischen Regierung der Verbindungen zur CIA beschuldigt worden war.

Die NED wurde unter der Aufsicht des CIA-Direktors der Reagan-Regierung, William Casey, gegründet, um der Regierung trotz des weit verbreiteten Misstrauens gegenüber den US-Geheimdiensten eine weitere Einmischung im Ausland zu ermöglichen. Einer ihrer Gründer, Allen Weinstein, gab bekanntlich zu: „Vieles von dem, was wir heute tun, wurde vor 25 Jahren heimlich von der CIA getan.“

Obwohl sie die Finanzierung der NGO durch die NED nicht erwähnen, haben die Washington Post und ABC News in ihrer Berichterstattung über die iranischen Proteste das Abdorrahman Boroumand Center prominent zitiert. Im Vorstand des Centers sitzt Francis Fukuyama, der Ideologe, der den Gründungsbrief des Project for a New American Century unterzeichnet hat – das vielleicht wichtigste Manifest des modernen Neokonservatismus.

Die Zahlen der suggestiv benannten „Human Rights Activists in Iran“ (Menschenrechtsaktivisten im Iran) haben sich noch weiter verbreitet, wobei die jüngste Schätzung der NGO von 544 Todesopfern von Dutzenden von US-amerikanischen und israelischen Mainstream-Medien aller politischen Richtungen sowie von Dropsite zitiert wurde. Auch die „Schatten-CIA“-Nachrichtendienstfirma Stratfor hat die NGO in einem Artikel mit dem Titel „Protests in Iran Provide a Window for U.S. and/or Israeli Intervention” (Proteste im Iran bieten eine Gelegenheit für eine Intervention der USA und/oder Israels) zitiert.

Da die genaue Zahl der Opfer der Proteste nach wie vor schwer zu ermitteln ist, hat eine bunte Schar von Online-Influencern die Informationslücke mit übertriebenen Behauptungen aus zweifelhaften Quellen gefüllt. Zu diesen Propagandisten gehört auch die bekannte jüdische Supremacistin und Trump-Vertraute Laura Loomer, die unter Berufung auf eine angebliche „Quelle aus dem Geheimdienst“ verkündete, dass „die Zahl der iranischen Demonstranten, die von den Streitkräften des islamischen Regimes getötet wurden, mittlerweile über 6.000 beträgt!“.

Auch das digitale Casino Polymarket hat die Zahl der Todesopfer aufgebläht und ohne Quellenangabe behauptet, dass „über 10.000“ Menschen durch „iranische Streitkräfte [mit] automatischen Gewehren gegen Demonstranten“ getötet worden seien, und fälschlicherweise behauptet, dass der Iran „fast die gesamte Kontrolle“ über drei seiner fünf größten Städte verloren habe.

In den letzten Monaten ist Polymarket dafür bekannt geworden, dass es Insidern ermöglicht, ihr Vorwissen über politische Entwicklungen – wie den jüngsten Militärangriff der USA auf Caracas und die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro – zu missbrauchen, um Hunderttausende von Dollar einzustreichen. Der selbsternannte „weltweit größte Prognosemarkt“ wurde mit einer großen Investition des KI-Warlords Peter Thiel gegründet und hat nun Donald Trump Jr. als Berater.

Polymarket spreads neocon disinformation to manufacture consent for bombing Iran

It is also paying influencers all across this site to popularize its brand

The “world’s largest prediction market” relies on psychological warfare to manipulate betting markets https://t.co/wPfOtneENR

— Max Blumenthal (@MaxBlumenthal) January 12, 2026

Übersetzung von „X“: Polymarket verbreitet neokonservative Desinformation, um Zustimmung für einen Bombenangriff auf den Iran zu erzeugen. Außerdem bezahlt es Influencer auf dieser Website, um seine Marke bekannt zu machen. Der „weltweit größte Prognosemarkt“ nutzt psychologische Kriegsführung, um Wettmärkte zu manipulieren.

Durch die Verbreitung offensichtlich überhöhter Opferzahlen versuchen Aktivisten, die einen Regimewechsel anstreben, und Trumps Vertraute offenbar, den notorisch leichtgläubigen Präsidenten zu einem weiteren Militärschlag gegen Teheran zu provozieren.

In einer Einschätzung der Proteste vom 7. Januar beschrieb Stratfor das Chaos auf den Straßen des Iran als verlockende Gelegenheit für einen Krieg und schrieb: „Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass das Regime zusammenbricht, könnten die anhaltenden Unruhen Israel oder den Vereinigten Staaten die Tür öffnen, um verdeckte oder offene Aktivitäten durchzuführen, die darauf abzielen, die iranische Regierung weiter zu destabilisieren, entweder indirekt durch die Förderung der Proteste oder direkt durch militärische Aktionen gegen iranische Führer.“

Der CIA-Auftragnehmer räumte jedoch ein, dass „erneute Militärschläge gegen den Iran wahrscheinlich auch der aktuellen Protestbewegung ein Ende setzen würden, indem sie stattdessen zu einer breiteren Demonstration des iranischen Nationalismus und der Einheit führen würden, ein Muster, das nach den US-amerikanischen und israelischen Angriffen im Jahr 2025 zu beobachten war.“

„Bereit zum Abschuss“

Die jüngste Runde der regierungsfeindlichen Proteste im Iran hat, wie zu erwarten war, herzliche Unterstützung von einer Reihe westlicher Staats- und Regierungschefs erhalten, darunter der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump.

„Wenn der Iran, wie es seine Gewohnheit ist, friedliche Demonstranten erschießt und gewaltsam tötet, werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen“, verkündete Trump. „Wir sind bereit zum Abschuss und können loslegen.“

Einige Tage später drohte Trump dem Iran erneut: „Sie sollten besser nicht anfangen, [auf Demonstranten] zu schießen – denn dann fangen wir auch an zu schießen.“ Am 12. Januar verfügte Trump dann, dass jedes Land, das mit dem Iran Handel treibt, mit einem Zoll von 25 % auf Waren belegt wird, die mit den USA gehandelt werden.

Nun soll Trump Berichten zufolge einen Angriff in Erwägung ziehen und Optionen von Cyberkrieg bis hin zu Luftangriffen in Betracht ziehen. Allerdings scheint sich das Tempo der regierungsfeindlichen Proteste verlangsamt zu haben, und in den großen Städten kehrt relative Ruhe ein.

Nachdem sich der Staub gelegt hat, strömen Millionen iranischer Bürger auf die Straßen von Teheran bis Maschhad, um ihre Empörung über die Unruhen zum Ausdruck zu bringen, die ausländischen Kräfte anzuprangern, die den Regimewechsel vorangetrieben haben, und ihre Unterstützung für die Regierung zu bekunden. In den Redaktionen des Westens scheint es jedoch verboten zu sein, diesen Massen iranischer Demonstranten eine Stimme zu geben.

Das Schweigen des Kremls zu Irans Protesten ist eine Tarnung dafür, wie viel Russland zu verlieren hat

Russlands Handlungsspielraum ist wegen des Risikos von US-Sanktionen stark eingeschränkt. Ein Zusammenbruch des iranischen Regimes könnte Russland einen wichtigen strategischen Partner und Waffenlieferanten kosten – und die Angst schüren, dass bei einem Erfolg der iranischen Proteste auch die russischen Massen folgen und sich gegen ihren eigenen Diktator wenden könnten.

Wer in den vergangenen Tagen russisches Fernsehen verfolgt hat, könnte den Eindruck gewinnen, dass die Proteste im Iran kaum mehr als ein Randereignis seien und dass das iranische Regime die Lage fest im Griff habe – vorausgesetzt natürlich, man bekam überhaupt Nachrichten über den Iran zu sehen.
Die Propagandakanäle in Russland konzentrieren sich weiterhin auf die Ukraine und prahlen mit angeblichen Siegen der russischen Armee. Nur wenige Medien haben den iranischen Protesten die Aufmerksamkeit und Bedeutung eingeräumt, die sie verdienen.

Erst nach 15 Tagen der Unruhen hat Russlands politische Elite ihr Schweigen über die Ereignisse in einem Land gebrochen, das sie als einen „wichtigen Verbündeten“ betrachtet.
Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte, Russland verurteile entschieden „subversive externe Einmischung in die inneren politischen Prozesse Irans“.

Wie zu erwarten, machte sie westliche Sanktionen verantwortlich, die „die Entwicklung des Landes behindern und wirtschaftliche sowie soziale Herausforderungen hervorrufen, die in erster Linie die einfachen Iraner treffen“.
Sacharowa verglich die Unruhen im Iran zudem mit den Farbrevolutionen – Aufständen in postsowjetischen Republiken in den 2000er-Jahren –, „bei denen friedliche Proteste durch die Bemühungen im Ausland ausgebildeter und bewaffneter Provokateure in brutale und sinnlose Gewaltakte verwandelt werden, darunter Ausschreitungen, der Mord an Sicherheitskräften und Zivilisten und sogar an Kindern“.

Darüber hinaus warnte sie vor „destruktiven Konsequenzen“, falls die Vereinigten Staaten ihre Drohung eines Angriffs wahr machen sollten.
Es scheint, dass Russland, das die Entwicklungen sowohl im Iran als auch im Weißen Haus aufmerksam beobachtet, versucht, auf Nummer sicher zu gehen, um Präsident Donald Trump nicht zu verärgern, der bereits 25-prozentige Zölle auf Länder verhängt hat, die weiterhin iranisches Öl und damit verbundene Produkte kaufen.

Bislang ist Russland den schärfsten US-Drohungen weiterer Sanktionen gegen Moskau ausgewichen, doch Trumps Misstrauen gegenüber Russland wächst.
Der Kreml ist vermutlich besorgt, dass eine offene Unterstützung Irans mehr schaden als nutzen könnte. Deshalb üben sich russische Staatsvertreter im Recht zu schweigen oder wählen eine Rhetorik, die den launenhaften Präsidenten nicht provoziert.

Die Wahrheit ist: Es gibt nicht viel, was Russland tun könnte, um das Regime in Teheran zu stützen – selbst wenn es das wollte.
Trotz der schweren Wirtschaftskrise, die auf dem Iran lastet, verfügt das Land derzeit über genügend Waffen und Soldaten, die bereit sind, weiterhin auf mutige „Demonstranten“ zu schießen.

Auch an Repression mangelt es nicht. Russische Nachrichtenanalysten verbreiten Einschätzungen, wonach das iranische Regime – wie schon bei früheren Unruhen – die aktuellen Proteste überstehen werde, etwa im staatlichen Allrussischen Fernsehen und Hörfunk.

Sollte das iranische Regime die Proteste nicht eindämmen können, gibt es ernsthafte Zweifel, dass Russland eingreifen würde, da es bereits bis zum Hals im ukrainischen Schlamm steckt – in einem Krieg, der inzwischen länger dauert als Russlands Großer Vaterländischer Krieg gegen Nazideutschland.

Schließlich entsandte Russland auch keine Kampfjets nach Venezuela, um einer US-Militäraggression entgegenzutreten, trotz Putins bombastischer Erklärungen. Ebenso kämpfte es nicht für Baschar al-Assad, und nach dessen Sturz gehörte Russland zu den ersten Ländern, die diplomatische Beziehungen zur neuen Regierung von Ahmad al-Sharaa aufnahmen.

Sollte Trump sich zu einem Angriff auf den Iran entschließen, werden wir mit ziemlicher Sicherheit Verurteilungen aus Russland hören – und das wird das Ende der Sache sein.
Der Iran weiß sehr wohl, dass Rettung nicht von seinem nördlichen Verbündeten kommen wird. Selbst während des zwölftägigen Krieges mit Israel im Juni eilte Russland nicht zu Hilfe und hat dem Iran bis heute nicht die zugesagten SU-35-Kampfflugzeuge geliefert.

In der Nachkriegsphase hat der Iran seine Kritik an Russland verschärft, trotz ansonsten enger Beziehungen zwischen beiden Ländern. Schließlich hatte Russland seine militärischen Lieferungen aus dem Iran bezogen, was es Putin ermöglichte, zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine die Sanktionen zu umgehen.

Das schlimmste Szenario aus russischer Sicht ist der Sturz des iranischen Regimes: Russland würde ohne einen entscheidenden Partner dastehen, von dem es billige Drohnen und Raketen bezieht, die es weiterhin in der Ukraine einsetzt.
Der Iran ist zudem eine Art Transitstation für Russen auf dem Weg in den Nahen Osten, insbesondere in die Golfstaaten. Der Verlust dieser Verbindung würde Moskaus Versorgung und einen wichtigen Kanal zur Umgehung von Sanktionen abschneiden.

Es scheint, dass im Falle eines Zusammenbruchs Irans kein anderes Land – mit der möglichen Ausnahme Nordkoreas – verzweifelt genug wäre, an Putins Regime festzuhalten.
Die Massen, die ein Ende der Diktatur Chameneis fordern, sind ein Albtraum für Moskau, das fürchtet, das russische Volk könnte es ihnen gleichtun und im schlimmsten Fall aus seinem Dämmerschlaf erwachen und für seine Rechte kämpfen.

Der Kreml hofft weiterhin, dass das iranische Regime die aktuelle Protestwelle übersteht und Russland weiterhin stützt. In der Zwischenzeit beobachtet man dort das Verbrennen von Flaggen und anderen Symbolen des Regimes mit wachsender Angst.