Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die Erbse verstecken, neu aufgelegt: Das Szenario entfernen, das Ergebnis behalten*

Die Erbse verstecken, neu aufgelegt: Das Szenario entfernen, das Ergebnis behalten*

Charles Rotter

[*Das ist eine Anspielung auf das betrügerische „Hütchenspiel“. A. d. Übers.]

Ein kürzlich in Nature Climate Change veröffentlichter Artikel mit dem Titel „Peak glacier extinction in the mid-twenty-first century” (Das Ende der Gletscher Mitte des 21. Jahrhunderts) präsentiert sich als sorgfältige, politikrelevante Analyse des globalen Gletscherschwunds unter verschiedenen zukünftigen Erwärmungsszenarien. Anstatt ihre Prognosen auf Emissionspfade zu stützen, ordnen die Autoren ihre Ergebnisse vier Temperaturergebnissen bis zum Jahr 2100 zu: +1,5 °C, +2,0 °C, +2,7 °C und +4,0 °C. Diese Entscheidung verleiht dem Artikel einen zeitgemäßen Charakter und deutet darauf hin, dass die Kontroversen überwunden wurden, die frühere szenariobasierte Wirkungsstudien umgaben.

Es ist wichtig, gleich zu Beginn klarzustellen: Die Studie erhebt nicht ausdrücklich den Anspruch, RCP 8.5 zu vermeiden oder zu korrigieren. Sie präsentiert sich weder als methodischer Fortschritt gegenüber früheren Arbeiten zu diesem Thema, noch geht sie auf die Debatten über die Plausibilität dieses Szenarios ein. RCP 8.5 wird einfach nicht namentlich erwähnt.

[Hervorhebung im Original]

Genau dieses Schweigen macht das Papier jedoch so aufschlussreich. Obwohl die Bezeichnung des Szenarios entfernt wurde, fließen die hochgesteckten Annahmen, die einst mit RCP 8.5 verbunden waren, unter einem anderen Rahmen stillschweigend wieder in die Analyse ein. Die dramatischsten Schlussfolgerungen dieser Arbeit – diejenigen, die sich auf Spitzenwerte bei der Gletscherschmelze von fast 4.000 Gletschern pro Jahr und einen fast vollständigen Verlust bis zum Ende des Jahrhunderts beziehen – basieren größtenteils auf einem +4,0 °C-Erwärmungsszenario, das aus SSP5-8.5- und SSP3-7.0-Simulationen konstruiert wurde. Das Ergebnis ist bekannt: Das Szenario ist verschwunden, aber das Signal bleibt bestehen.

Dieser Ansatz wird jedem sofort auffallen, der die Debatten der letzten zwei Jahrzehnte über die Rekonstruktion paläoklimatischer Proxies verfolgt hat. Steve McIntyre hat auf ClimateAudit.org ein wiederkehrendes Verfahrensmuster dokumentiert. Wenn sich eine bestimmte Proxy-Reihe als fehlerhaft erwies – oft weil sie invertiert, verkürzt, veraltet oder anderweitig methodisch unhaltbar war –, wurde sie entfernt. Die Autoren verkündeten dann, dass die Rekonstruktion „robust” sei, da sich das Gesamtergebnis nicht geändert habe. Was selten betont wurde war, dass stillschweigend ein anderer Proxy mit im Wesentlichen dem gleichen statistischen Signal eingeführt worden war, um seinen Platz einzunehmen.

Die Erbse war nicht entfernt, sondern nur verschoben worden.

Die Gletscherstudie folgt der gleichen Strukturlogik, übertragen von Proxy-Netzwerken auf die Szenarioerstellung.

RCP 8.5 ist politisch und rhetorisch unbequem geworden. Seine Annahmen über die langfristige Nutzung von Kohle, das Bevölkerungswachstum und die Emissionsintensität stimmen nicht mehr mit den beobachteten Energietrends überein, und seine fortgesetzte Verwendung hat selbst innerhalb der Mainstream-Klimaforschung Kritik hervorgerufen. Anstatt sich direkt mit dieser Kritik auseinanderzusetzen, weicht die Studie ihr aus. Das RCP-Rahmenwerk verschwindet. An seine Stelle treten SSPs. Die Analyse wird neu auf Temperatur-Endzustände ausgerichtet, wodurch die Verbindung zwischen den prognostizierten Auswirkungen und den sozioökonomischen Annahmen, die zu ihrer Erstellung erforderlich sind, aufgehoben wird.

Die Auswirkungen sind subtil, aber folgenreich. Indem sich das Papier auf Erwärmungsgrade statt auf Pfade konzentriert, behandelt es eine Welt mit +4,0 °C als politikrelevanten Vergleichswert und nicht als extremes bedingtes Ergebnis. An keiner Stelle wird gefragt, ob ein solcher Verlauf mit den beobachteten Trends bei der Stromerzeugung, den Brennstoffsubstitutionsraten oder dem historischen Rückgang der Energieintensität vereinbar ist. Das Szenario existiert, weil das Modellensemble es zulässt, und nicht weil sich die reale Welt nachweislich in diese Richtung bewegt.

An dieser Stelle ist eine Erinnerung hilfreich: Es geht nicht darum, was die Autoren behaupten, sondern worauf die Ergebnisse beruhen.

[Hervorhebung im Original]

Die emotional wirkungsvollsten Vergleiche der Studie – wie beispielsweise die Gleichsetzung der höchsten Aussterberaten mit dem „Verlust der gesamten Gletscherpopulation der europäischen Alpen in nur einem Jahr“ – beziehen ihre Kraft fast ausschließlich aus dem Szenario mit der höchsten Erwärmung. Bei +1,5 °C beträgt die prognostizierte höchste Verlustrate etwa die Hälfte dieses Wertes, bei +2,7 °C liegt sie dazwischen. Die große Bandbreite dieser Ergebnisse sollte zu Skepsis hinsichtlich politischer Schlussfolgerungen Anlass geben, doch die Studie behandelt die Obergrenze als aussagekräftigen Leitfaden für die Entscheidungsfindung.

Dies ist besonders auffällig, da die Autoren selbst die Fragilität der Messgrößen einräumen. Das „Aussterben“ von Gletschern wird nicht durch das physische Verschwinden im hydrologischen Sinne definiert, sondern durch eine Flächenschwelle von 0,01 km² oder einen Volumenrückgang unter 1 Prozent des Ausgangswertes. Die Studie räumt ein, dass die Anzahl der Gletscher sehr empfindlich auf die Auflösung des Inventars, die Wahl der Klassifizierung und die Behandlung kleiner Eiskörper reagiert und dass sie mit größerer Vorsicht interpretiert werden sollte als die Masse oder Fläche. Diese Vorbehalte sind technisch korrekt – nur um dann weitgehend außer Acht gelassen zu werden.

Was folgt, ist eine Wende von der bedingten Modellierung zur normativen Sprache. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ihre Ergebnisse „die Dringlichkeit einer ehrgeizigen Klimapolitik unterstreichen” und dass der Unterschied zwischen dem Verlust von 2.000 bzw. 4.000 Gletschern pro Jahr bis zur Mitte des Jahrhunderts „von den kurzfristigen politischen Maßnahmen und gesellschaftlichen Entscheidungen abhängt, die heute getroffen werden”. Dies ist nicht nur beschreibend, sondern auch präskriptiv und basiert eindeutig auf den gleichen hochgesteckten Annahmen, die lediglich umbenannt, aber nicht hinterfragt wurden.

Dies veranschaulicht eine methodische Kultur, die umstrittene Annahmen als austauschbare Komponenten behandelt, solange das bevorzugte Ergebnis erhalten bleibt. Die Gletschermodelle sind in sich konsistent. Die Statistiken sind kompetent ausgeführt. Aber die Stabilität des Schlagzeilen-Ergebnisses unter Substitution wird als Validierung behandelt, obwohl sie stattdessen die gleiche Frage aufwerfen sollte, die McIntyre wiederholt in einem anderen Zusammenhang gestellt hat: Robust in Bezug auf was genau?

In den Proxy-Debatten bedeutete Robustheit oft, dass die Entfernung einer kritisierten Reihe nichts änderte, weil eine andere, funktional ähnliche Reihe an ihre Stelle getreten war. In diesem Fall bedeutet Robustheit, dass die Entfernung einer diskreditierten Szenariobezeichnung nichts ändert, weil ihre High-End-Annahmen unter einem neuen Rahmen wieder auftauchen. Die Logik ist die gleiche. Nur die Objekte haben sich geändert.

Die Erbse ist wieder einmal nicht verschwunden. Sie wurde lediglich verschoben.

Und wie zuvor wird das Publikum dazu eingeladen, die Beständigkeit des Ergebnisses zu bewundern, anstatt zu untersuchen, wie sorgfältig die Becher angeordnet wurden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/28/hiding-the-pea-revisited-remove-the-scenario-keep-the-result/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Der Sturz Maduros: Kein Völkerrecht für sozialistische Tyrannen!  | Gerald Grosz

Der Sturz Maduros: Kein Völkerrecht für sozialistische Tyrannen!  | Gerald Grosz

Der Sturz Maduros: Kein Völkerrecht für sozialistische Tyrannen!  | Gerald Grosz

8 Millionen Venezolaner auf der Flucht – das ist ein Schuldspruch gegen ein Regime aus Hunger, Terror und Totalitarismus! Nicolás Maduro war kein Präsident, sondern ein Staatsterrorist im Maßanzug. Und Europas Linke und die öffentlich-rechtlichen Stichwortgeber reden von „Völkerrecht“, als wäre Tyrannei eine geschützte Kategorie.

Ein Kommentar des österreichischen DeutschlandKURIER🇩🇪-Kolumnisten Gerald Grosz.

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USA: Transgender-Killer wählte gezielt christliche Schule für das Morden

USA: Transgender-Killer wählte gezielt christliche Schule für das Morden

USA: Transgender-Killer wählte gezielt christliche Schule für das Morden

Die “Transgender-Person” Audrey Hale ermordete in der Covenant School in Tennessee am 27. März 2023 sechs Menschen, zwei weitere wurden verletzt. Ein FBI-Report zur Aufarbeitung des Terroranschlags hält nun fest, dass das Motiv für die Tat im Hass gegen Religion begründet war. Die Mörderin wählte das Ziel bewusst aus, weil es sich um eine christliche Schule handelte. Systemmedien haben möglicherweise “vergessen”, über diesen Aspekt zu berichten – für sie war das Motiv “unklar”.

Die „Transgender-Person“ Audrey Hale tötete in der Covenant School in Nashville, Tennessee, am 27. März 2023 sechs Menschen, darunter drei neunjährige Kinder, und verletzte zwei weitere. Mehr als zwei Jahre nach dem Anschlag hat das Metro Nashville Police Department (MNPD) seinen abschließenden 48-seitigen Ermittlungsbericht vorgelegt und damit Motive und Hintergründe der Tat offengelegt.

Nach dem Bericht handelte es sich bei der Tat nicht um ein zufälliges Verbrechen, sondern um einen lange und detailliert geplanten Angriff, bei dem das Ziel und der Zeitpunkt bewusst gewählt wurden. Die Täterin, eine 28-jährige Transgender-Person, eine ehemalige Schülerin der Covenant School, hatte den Anschlag seit Jahren vorbereitet. Die als Frau geborene Person verfolgte die fixe Idee, ein farbiger Mann zu sein.

Der FBI-Bericht stellt klar, dass Audrey Hale allein handelte und niemand sonst in Planung, Vorbereitung oder Ausführung eingebunden war. Es gebe keinerlei Hinweise auf Mitwisser oder Helfer, weder vor noch nach der Tat. Alle Waffen wurden legal über lizenzierte Händler erworben, die bei den Verkäufen ordnungsgemäße Hintergrundprüfungen durchführten.

Die US-Nachrichtenseite “Notthebee” veröffentlichte das vollständige Manifest des Täters, das nicht zum Manifest der linksliberalen Nachrichtenlandschaft passen will. Das Rechtssystem der USA versuchte vor Trumps Amtseinführung, die Veröffentlichung zu verhindern. Die Argumentation war abenteuerlich, so berief sich eine farbige Richterin, die selbst Pronomen benutzt, auf Bedenken zum Urheberrecht.

Auszug aus dem Manifest, der die Geisteskrankheit der Täterin gut verdeutlicht.

Gründliche Planung über Jahre

Audrey Hale begann laut Bericht bereits 2017, sich intensiv mit vergangenen Schulmassakern zu beschäftigen, insbesondere dem Columbine-Anschlag. Über Jahre sammelte sie Materialien, fertigte Notizbücher, Journale und handschriftliche Pläne an und führte Recherchen zu möglichen Zielen durch. Die Polizei fand mindestens 16 Notizbücher mit mehr als 1.000 Seiten, in denen sie die Tat plante, Zeitpläne und Diagramme erstellte und ihren Wunsch dokumentierte, mit der Aktion berühmt zu werden.

Der Abschlussbericht betont, dass die Täterin darauf abzielte, öffentliche Aufmerksamkeit (Notorietät) zu erlangen. Sie wollte, dass über sie Bücher, Filme und Dokumentationen erstellt werden, die Tat in Museen mit ausgestellten Waffen gezeigt und sogar ihr Schlafzimmer unangetastet als „Gedenkstätte“ belassen werde. Hale hinterließ bewusst Material, das von Ermittlern analysiert werden sollte.

Auswahl der Covenant School

Der Bericht geht detailliert auf die Auswahl des Ziels ein: Die Covenant School wurde nicht zufällig ausgewählt, sondern war ein persönlicher Bezugspunkt für die Täterin, da sie dort ihre Grundschuljahre verbracht hatte. Darüber hinaus erklärte die Polizei, dass die religiöse Ausrichtung und die Zugehörigkeit zu einer christlichen Schule bei der Entscheidung eine Rolle spielten. Hale habe erkannt, dass eine solche Einrichtung im Inland Aufmerksamkeit erzeugen würde, zumal Kinder betroffen wären, die als „weiche Ziele“ galten.

Am 27. März 2023 fuhr Hale zur Covenant School, betrat das Gebäude mit mehreren Waffen und eröffnete das Feuer. Drei neunjährige Schüler – Evelyn Dieckhaus, William Kinney und Halley Scruggs – und drei Erwachsene – Schulhausmeister Mike Hill, Vertretungslehrerin Cynthia Peak und Schulleiterin Katherine Koonce – wurden getötet. Zwei weitere Personen wurden verletzt. Hale selbst wurde von Polizeibeamten im Gebäude erschossen, nachdem sie etwa 152 Schüsse abgegeben hatte.

Linkswoke-wahnsinnige Motive

Während der offizielle Bericht jede explizite Feindseligkeit gegen Christen, Weiße oder andere Gruppen als nicht ursächlich für die Wahl des Ziels ausschließt, räumen Ermittler letztendlich ein, dass in den tagebuchartigen Aufzeichnungen „zeitweise Hass auf Religion, „weiße Privilegien“ und Kritik an gesellschaftlichen Strukturen auftauchen. Diese Themen hätten zwar in den Schriften existiert, seien aber nach Einschätzung der Ermittler nicht der ausschlaggebende Grund für den Anschlag gewesen.

Der Ermittlungsbericht zeichnet ein Bild von Hale als einer Person mit langjährigen psychischen Problemen, die sowohl depressive als auch soziale Isolationserfahrungen gemacht hatte. Familienmitglieder und Therapeuten äußerten über die Jahre Bedenken, doch Hale gelang es, professionelle Hilfe zu umgehen oder zu manipulieren, um ihre mörderischen Pläne nicht preiszugeben.

Während Medienberichte und geleakte Tagebuchseiten teils Aussagen über Hass auf Christen und „weiße Kinder“ dokumentieren, hielten die Ermittler diese Passagen nicht für den einzigen oder ausschließlichen Auslöser der Tat. Stattdessen bewerteten sie die Suche nach öffentlicher Aufmerksamkeit und die narzisstischen Motive als zentral.

Ermittlungen abgeschlossen

Im April 2025 wurde die Ermittlung offiziell abgeschlossen. Da die Täterin nicht mehr am Leben ist, wurde der Fall „wegen fehlender weiterer Verantwortlicher“ eingestellt. Laut Polizei wurden alle relevanten Fragen beantwortet und es wird keine Anklage gegen Dritte erhoben.

Der Abschlussbericht wirft jedoch weiter Fragen über die Veröffentlichung und Kontrolle sensibler Täteraufzeichnungen auf. Während Behörden vor der möglichen Nachahmung durch andere warnen, kritisieren einige Beobachter die offizielle Darstellung des Motivs als zu einseitig und vernachlässigend gegenüber bestimmten ideologischen Aspekten, die in den Schriften der Täterin zu finden waren. Was fehlt, ist die öffentliche Diskussion über den Umstand, dass unter Transgenderisten überproportional viele Gewaltverbrecher zu finden sind – und als Hintergrund eine schwere psychische Störung vorliegt.

Linksextremer Anschlag auf Stromversorgung und das Versagen Wegners & Co

Linksextremer Anschlag auf Stromversorgung und das Versagen Wegners & Co

Linksextremer Anschlag auf Stromversorgung und das Versagen Wegners & Co(David Berger) Der linksextreme Anschlag auf die Berliner Stromversorgung legt gravierende Versäumnisse des Senats unter Kai Wegner (CDU) und der Bundesregierung bei Schutz, Prävention und Krisenmanagement kritischer Infrastruktur offen. Die späte politische Reaktion und der Rückgriff auf die Bundeswehr wirken weniger wie entschlossene Führung als wie ein Eingeständnis mangelnder Vorbereitung und einer verfehlten sicherheitspolitischer Strategie. […]

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RegimeChange-Versuch in Burkina Faso gescheitert

RegimeChange-Versuch in Burkina Faso gescheitert

RegimeChange-Versuch in Burkina Faso gescheitert

Im Medienschatten der Vorgänge um Venezuela ging ein Putschversuch im afrikanischen Burkina Faso unter. Hier was passierte. Basierend auf aktuellen Berichten aus verschiedenen Quellen gab es in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2026 in Burkina Faso einen versuchten Putsch gegen Präsident Captain Ibrahim Traoré, der jedoch vereitelt wurde. Die burkinische Regierung hat […]

Der Beitrag RegimeChange-Versuch in Burkina Faso gescheitert erschien zuerst unter tkp.at.

Wie Medien auf der ganzen Welt über Trumps Angriff auf Venezuela berichten

Die russische Nachrichtenagentur TASS hat eine lange Liste von Reaktionen internationaler Medien auf Trumps Angriff auf Venezuela veröffentlicht, die ich übersetzt habe. Beginn der Übersetzung: Zusammenbruch des Völkerrechts: Weltweite Medien zur US-Operation gegen Venezuela Die Ergreifung Maduros und die US-Militäroperation in Venezuela haben eine weltweite diplomatische Krise ausgelöst. Medien bezeichnen Trumps Vorgehen als „Verstoß gegen […]
CO₂-Preis: Heizen und Tanken werden wieder teurer

CO₂-Preis: Heizen und Tanken werden wieder teurer

CO₂-Preis: Heizen und Tanken werden wieder teurer

Weil die schwarz-rote Bundesregierung den Klimawahn-Kurs fortführt, steigt auch die CO2-Bepreisung immer weiter an. Heizen und Tanken werden in Deutschland durch den Klima-Ablasshandel wieder teurer. Und das nur, um die “Erneuerbaren” querfinanzieren zu können.

Die massive Subventionierung der sogenannten “erneuerbaren Energien” hat ihren Preis. Um diesen Sektor zu stützen, werden Kohlenwasserstoffe künstlich verteuert, indem der Staat das durch Verbrennung ausgestoßene CO₂ bepreist. Mit dem 1. Januar ist dieser Preis erneut angestiegen – und zwar von 55 auf einen Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne.

Jede zehn Euro mehr an CO₂-Bepreisung führen dabei zu einer Preiserhöhung von etwa 2,9 Cent pro Liter Benzin bzw. 0,22 Cent pro kWh beim Erdgas. Ersteres spüren die Autofahrer direkt an der Zapfsäule, Letzteres oftmals beim Heizen. Aber auch die Gaskraftwerke, die vor allem als Backup-Kraftwerke bei mangelnder Stromerzeugung durch Wind und Sonne dienen, müssen diesen Aufschlag bezahlen.

Aber auch das Transportgewerbe leidet darunter. Diese Unternehmen müssen die höheren Kosten weitergeben, was auch die Preise in den Supermärkten in die Höhe treibt. So stieg der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt am 1. Januar über Nacht wegen der Erhöhung der CO₂-Bepreisung um 5,4 Cent. Diesel wurde demnach um 6 Cent teurer. Ebenfalls davon betroffen sind energieintensive Unternehmen, deren internationale Wettbewerbsfähigkeit infolge der steigenden Kosten weiter leidet.

Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 01 / 2026

Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 01 / 2026

Vorbemerkung: Hier kommt also die erste Ausgabe der „Kurzmeldungen“, wenngleich auch die erste Meldung noch vom Ende des vorigen Jahres datiert.

Meldung vom 30. Dezember 2025:

Die Mär vom Zusammenbruch der AMOC

Die Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) bricht nicht zusammen. Sie zeigt nicht einmal eine rückläufige Tendenz.

Drei unabhängige, von Fachkollegen begutachtete Studien kommen nun zu dem gleichen Ergebnis: In den Beobachtungsdaten ist keine nachweisbare langfristige Abschwächung der AMOC zu erkennen.

Eine im November 2025 veröffentlichte Studie in Ocean Science, die Argo-Floats, Satellitenaltimetrie und Gravimetrie kombiniert, findet keinen statistisch signifikanten Trend für die AMOC oder den Wärmetransport im Atlantik von 2004 bis 2020. Es gibt zwar Varfiabilität, aber keinen anhaltenden Rückgang.

Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 01 / 2026

Eine separate Rekonstruktion von Ocean Science, welche die Aufzeichnungen bis in die frühen 1980er Jahre zurückverfolgt, kommt zum gleichen Ergebnis. Unter Verwendung von RAPID-kalibrierter Hydrographie und unter ausdrücklicher Berücksichtigung tiefer Zirkulationsschichten zeigen die Autoren, dass die viel zitierte Verlangsamung von 2008 bis 2012 nur vorübergehend war und auf diese eine Erholung folgte. Über einen Zeitraum von 30 Jahren ist kein Netto-Rückgang zu verzeichnen.

Schließlich rekonstruiert ein 2025 in Nature veröffentlichter Artikel die Stärke der AMOC anhand der Luft-Meer-Wärmeflussbilanzen des Nordatlantiks, einem Verfahren, das durch die Energieerhaltung begrenzt ist. Das Ergebnis: Seit den 1960er Jahren keine Abschwächung der AMOC, nur moderate dekadische Schwankungen. Die Studie zeigt auch, dass die beliebten SST-basierten „Warming Hole”-Proxies unzuverlässig sind und unter der CMIP6-Prüfung versagen.

Unterschiedliche Verfahren. Unterschiedliche Datensätze. Gleiches Ergebnis. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden Behauptungen über einen bevorstehenden Zusammenbruch der AMOC durch Messungen nicht gestützt. Sie halten sich einfach deshalb, weil Modelle und Narrative eine gewisse Trägheit aufweisen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europe-to-freeze-this-weekend-sierra?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 1. Januar 2026:

Atmosphärischer Zustand wird bedrohlich

Tatsächlich deuten momentan atmosphärische Entwicklungen auf ein erhöhtes Risiko von Arktisausbrüchen in der gesamten nördlichen Hemisphäre hin.

Die Blockierung in hohen Breitengraden verstärkt sich gleichzeitig an allen drei kritischen Knotenpunkten und drängt kalte Luft in großem Umfang nach Süden.

Die Blockierung im Ural führt zu anhaltenden Tiefdruckgebieten in Ostasien. Die Blockierung in Alaska öffnet einen direkten Zugang zur Arktis im Osten Nordamerikas. Und die Blockierung in Grönland unterdrückt den Atlantikjet, sodass kalte arktische und kontinentale Luft nach Europa strömen kann.

Das ist die Dreifach-Kombination.

Wenn sich die Blockade gleichzeitig über alle drei Regionen erstreckt, sind Kälte und Schnee selten nur von kurzer Dauer. Sollte dies keine weitreichenden Auswirkungen auf die gesamte Hemisphäre haben, wäre ich sehr überrascht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-buries-lake-louise-great?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 2. Januar 2026:

Innere Arktis hat sich seit 2016 um 1°C abgekühlt

In den letzten neun Jahren hat sich die Innere Arktis (Regionen nördlich von 80° N) um etwa 1 °C abgekühlt.

Wenn die sogenannte „Arktische Verstärkung” wirklich ein durch CO₂ verursachter Prozess wäre, dürfte dies nicht möglich sein. Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist im gleichen Zeitraum stetig gestiegen. Nach der vorherrschenden Theorie müsste sich die Arktis erwärmen und sich nicht seit nunmehr einem Jahrzehnt abkühlen.

Der Öffentlichkeit werden keine Erklärungen für diese Abkühlung gegeben.

Stattdessen wird die Abkühlung, wenn sie überhaupt erwähnt wird, mit einem bekannten Begriff abgetan: „interne Variabilität”. In der Praxis ist dieser Begriff zu einer pauschalen Ausrede geworden – nicht um das Klimasystem zu verstehen, sondern um die Anerkennung nicht-anthropogener, multidekadischer Klimaveränderungen zu vermeiden.

Datensätze sowie zahlreiche Studien, darunter eine Studie aus dem Jahr 2015 in Geophysical Research Letters, machen das Problem deutlich. Die Temperaturschwankungen in der Arktis werden vor allem durch Veränderungen im Wärmetransport und nicht durch lokale Treibhausgasemissionen beeinflusst. Mit anderen Worten: Wenn die atmosphärische und ozeanische Zirkulation die Wärmezufuhr in die Arktis verringert, sinken die Temperaturen – unabhängig vom CO₂-Gehalt.

Auch die Sonnenvariabilität spielt durch ihren Einfluss auf großräumige Zirkulationsmuster und die Dynamik der Stratosphäre eine wichtige Rolle.

Diese Prozesse laufen über Jahrzehnte ab und können durchaus zu längeren Erwärmungs- oder Abkühlungsphasen in der Arktis führen.

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Satelliten zeigen, dass Wolken und nicht CO₂ für das Energie-Ungleichgewicht der Erde verantwortlich sind

Klimamodelle simulieren, dass steigende CO₂-Werte die Menge an Wärme reduzieren sollten, die ins All entweicht. Für den Zeitraum 2000–2020 gab der IPCC an, dass die ausgehende Langwellenstrahlung (OLR) um etwa -0,4 W/m² pro Jahrzehnt gesunken sein sollte, da Treibhausgase mehr Wärme speichern.

Satellitendaten zeigen jedoch das Gegenteil.

Unter Verwendung der CERES-Beobachtungen der NASA kommt eine Studie aus dem Jahr 2025 zu dem Ergebnis, dass die OLR seit 2000 tatsächlich leicht gestiegen ist, während die absorbierte Sonnenstrahlung (ASR) stark zugenommen hat – um etwa +0,37 W/m² pro Jahrzehnt. Dieser Anstieg der einfallenden Sonnenstrahlung und nicht die unterdrückte Wärmeabgabe erklärt fast den gesamten Anstieg des Energie-Ungleichgewichts der Erde. Die erwartete CO₂-bedingte Verringerung der OLR wurde nicht festgestellt.

Diese Graphik in deutscher Übersetzung (Google translate):

Die Studie zeigt, dass Schwankungen der Wolkendecke stark mit den Trends der ASR und OLR korrelieren (Korrelation ~0,85). Weniger oder dünnere Wolken reflektieren weniger Sonnenlicht zurück ins All, sodass mehr Sonnenenergie eindringen kann. Wenn sich die Oberfläche erwärmt, strahlt sie mehr Wärme nach oben ab, was die OLR erhöht und alle in diesem Zeitraum nachweisbaren Treibhaussignale überdeckt.

Nach Berücksichtigung von Wolken, Temperatur und Wasserdampf ist der verbleibende Trend, der auf Treibhausgase zurückzuführen ist, statistisch nicht signifikant.

Dies steht in direktem Einklang mit früheren CERES-basierten Arbeiten, die zeigen, dass Wolken und Oberflächen-Reflektivität die jüngste Erwärmung dominieren, während CO₂ als ein untergeordneter „anderer“ Faktor erscheint, dem ohne das damit verbundene politisierte Dogma keine Beachtung geschenkt werden würde.

Seit 2000 hat sich die Erde ein wenig erwärmt – hauptsächlich weil mehr Sonnenlicht absorbiert wird, nicht weil weniger Wärme entweicht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-and-snow-intensify-in-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 01 / 2026 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Nach Plädoyer für höhere Spritpreise: ADAC-Mitglieder treten zu Tausenden aus!

Nach Plädoyer für höhere Spritpreise: ADAC-Mitglieder treten zu Tausenden aus!

Nach Plädoyer für höhere Spritpreise: ADAC-Mitglieder treten zu Tausenden aus!

Schon Tausende Mitglieder haben dem ADAC wütend den Rücken gekehrt. Grund: Präsident Gerhard Hillebrand plädiert für höhere Spritpreise, um Verbrenner-Fahrer zum Umstieg auf E-Autos zu nötigen. Der ADAC hält die CO₂-Bepreisung nach den Worten seines Präsidenten für „ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen“.

Viele der 22 Millionen ADAC-Mitglieder sind deshalb buchstäblich auf 180. Schließlich zahlen sie für ihre Benziner und Diesel je nach Fahrzeugtyp Mitgliedsbeiträge zwischen 54 und 139 Euro im Jahr. „Die Zahl der Austritte umfasst aktuell eine mittlere vierstellige Zahl“, bestätigte eine ADAC-Sprecherin.

Hillebrand ging noch weiter und warnte davor, die Klimaschutzziele zu lockern: „Davor kann ich nur warnen. Europa muss an ehrgeizigen CO₂-Minderungszielen festhalten, denn wir müssen die Erderwärmung begrenzen.“

Da fragt man sich, ob der ADAC-Chef bei seinem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) womöglich „unter Strom“ stand.

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Damit begründen Antifa-Terroristen ihren mörderischen Anschlag auf Berlin

Damit begründen Antifa-Terroristen ihren mörderischen Anschlag auf Berlin

Damit begründen Antifa-Terroristen ihren mörderischen Anschlag auf Berlin

Die linksextreme Antifa-Terrorgruppe, die sich selbst “Vulkangruppe” nennt, hat ein Bekennerschreiben zu ihrem Anschlag auf die Energie-Infrastruktur Berlins veröffentlicht. Die zu einem dysfunktionalen Staat verkommene Bundesrepublik Deutschland will nach Eigendefinition erst in einer Woche in der Lage sein, den Schaden zu beheben. Es ist anzunehmen, dass Temperaturen um die minus 10 Grad Celsius ohne Heizung zu Todesfällen führen wird – und dass diese von den Tätern billigend in Kauf genommen wurden.

In Folge geben wir im Original-Wortlaut das Bekennerschreiben der mörderischen Vulkangruppe wider. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Menschen, die noch nie zum Gemeinwohl beigetragen haben. Antifa-Terroristen leben in Deutschland in ihren eigenen Fäkalien in Abbruchhäusern und beziehen ihr Geld vom Staat. Diese Menschen möchten die Gesellschaft durch Terror “verbessern”. Lesen sie selbst, ab sofort im O-Ton. (Parallelen zu diesem Artikel im “Standard” aus dem Jahr 2023 sind gewiss rein zufällig.)

NEUJAHRSGRÜßE 2026. NUR MUT!

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten.
Wir können das Ende der imperialen Lebensweise einleiten.
Wir können den Raubbau an der Erde stoppen.
In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört. Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar gemacht. Sie verbrennen einfach. Oder Lebensräume verschwinden unter den Fluten bei Überschwemmungen oder aufgrund des steigenden Meeresspiegels.
Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit. Nur Mut.
Wir wissen, wir müssen diese Zerstörung unterbrechen. Wir wissen, wir sind nicht alleine. Gebt die Hoffnung auf eine Welt nicht auf, in der das Leben Platz hat und nicht die Gier nach Geld, Macht und Zerstörung.

Wir haben heute Nacht das Gaskraftwerk in Berlin-Lichterfelde erfolgreich sabotiert. Es kam zu Stromausfällen in den wohlhabenderen Stadtteilen Wannsee, Zehlendorf und Nikolassee. Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft. Bei den weniger wohlhabenden Menschen in dem Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen. Wir erklären in unserem Beitrag unten warum.

Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll. Auch dazu haben wir uns in unserem Schreiben zu der Aktion ausführlicher Stellung bezogen.
Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen. Die Infrastrukturen die dem „technologischen Angriff“ dienen und der Zerstörung der Erde Vorschub leisten, können sabotiert werden. Fossile Energiegewinnung kann gestoppt werden. Die Smartcity-Metropolen, wie Berlin eine werden soll, können verhindert werden. Mit Stromnetz Berlin hat es einen Baustein dieser katastrophalen Vision von einer smarten City getroffen.

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir zu jedem Zeitpunkt die Gefährdung von Menschenleben ausgeschlossen haben.
Unsere ausführliche Erklärung hängt dieser Information bei.

NEUJAHRSGRÜßE 2026. NUR MUT!

Gier nach Macht, Gier nach Energie, Gier nach Destruktion
In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört. Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar gemacht. Sie verbrennen einfach. Oder Lebensräume verschwinden unter den Fluten bei Überschwemmungen oder aufgrund des steigenden Meeresspiegels. So suchen mehrere tausend Bewohner:innen von Tuvalu im Pazifik bereits in Australien Zuflucht.

Im vergangenen Jahr ist die CO² Konzentration in der Atmosphäre auf 423,9 Teile Kohlendioxid pro Million gestiegen. Ein Wert, der alle vorherigen nochmal übertrumpft. Gleichzeitig sind sich Klimaforscher einig, dass die riesigen transatlantischen Meeresströmungen aufgrund der Klimaerwärmung über kurz oder lang abreißen werden. Dieser Zusammenbruch der Meereströmungen, der dem Norden bisher ein mildes Klima bescherte, ist nur ein Teil der Katastrophe, die uns blüht. Das Ausmaß dieser Verwüstung wird einfach ausgeblendet, abstrahiert und in globalen Klimakonferenzen diskutiert, bis das Ausmaß der Zerstörung in Tabellen und Absichtserklärungen verschwunden ist.
Der Energiehunger aber ist unersättlich und frisst sich durch die Erdkruste und unser Leben, unter anderem, um die Künstliche Intelligenz zu füttern, die dann Stereotype, Hirnrissigkeiten auswirft und uns verwirrt, desorientiert und/oder manipuliert. Während Sprache, Ausdruck und Lebendigkeit bei jedem neuen „Lernen“ der KI mit den vorangegangenen Daten immer weiter reduziert, verstümmelt und begrenzt wird.

Wir füttern mit unseren Daten die „wolkig“ genannten „Clouds“, die nichts anderes als gigantische, energiefressende Rechen- und Serverzentren sind. Die außerdem unser Trinkwasser saufen und Zahlen ausscheiden, die uns auf unseren Bildschirmen mit vielem nutzlosen, vermeintlich wichtigen Spam bombardieren, bis wir verlernt haben unserer Nachbar:in in die Augen zu schauen. Abhängig geworden von den kleinen Geräten, sind wir allzeit bereit ein Emoji zu verschicken und den „großen Bruder“ zu füttern, dessen Algorithmus unsere Normabweichungen registriert und unsere Suchanfragen beantwortet, bevor wir den Gedanken zu Ende gedacht haben. Wir sitzen mit unseren Freund:innen zusammen währemd uns die Feeds auffressen und versinken in den Geräten anstatt uns live zu unterhalten. Wir bedienen unsere eigene Überwachung und die ist total. Die Tech-Konzerne sind in den Händen von Männern der Macht, die wir ihnen geben. Wir fressen die bunten Bilder, die uns die Maschinen gefiltert vorsetzen und verhungern an den Bildschirmen vor Einsamkeit und Entfremdung. Wir werden zu wischenden Zombies, die einander im Straßenverkehr umrennen. Wir sind Gefangene in einem digitalen System, das uns mehr und mehr die Existenzberechtigung entzieht, wenn wir uns nicht den Spielregeln unterwerfen und unser Leben nicht in die sozialen Medien, den Chat, die künstlichen Wirklichkeiten verlegen. Wir bekommen kein Geld, können nichts bar buchen oder kaufen. Wir sind ohne Zugang zur digitalen Welt immer mehr ausgeschlossen, verlieren den Anschluss an das, was Normalität scheint. Wir haben Angst vor dem, was mit uns passiert und vergraben uns noch tiefer in die Bildschirme, anstatt die Geräte auszuschalten und denen die Macht über uns zu nehmen, die uns tracken, verfolgen, beobachten und manipulieren. Wir machen uns blind gegenüber dem Wissen, für dessen Verbreitung Edward Snowden sein Leben riskierte. Wir machen uns taub gegenüber der stummen Schreie der Indigenen, der Bäuer:innen, die die Lebensgrundlage des Planeten vor ihren Augen verbrennen sehen. Im Gegenteil füttern wir mit jedem Post das Feuer, das uns einkreist und die Temperaturen jedes Jahr auf einen neuen Rekord steigen lässt. Eines Tages werden wir einfach vor den leuchtenden Bildschirmen oder den toten Geräten sitzend verdursten und verhungern. Es ist nicht mehr schwer, sich dies vorzustellen.

Wir sagen nicht, wir wüssten den Ausweg. Aber wir wissen, wir müssen diese Zerstörung unterbrechen. Der Hedonismus kann uns nicht mehr einfangen, wenn wir den Angstschweiß einmal gerochen haben, der sich ausbreitet, wenn es keinen Ausweg mehr gibt. Kein Vor und kein Zurück mehr. Nur der Schreck darüber, wo wir als Menschheit gelandet sind. Wenn die Frage auf uns zurückfällt, was hast Du eigentlich getan, um das, was auf uns zukommt, zu verhindern? Du hast es doch kommen sehen, fragen uns die Überlebenden, die nächsten Generationen. Komm uns bitte nicht mit den Parteien. Komm uns bitte nicht mit den braunen Alternativen in Nadelstreifenanzügen und Kostümen. Und auch nicht mit den Grünen oder den Linken. Komm uns nicht mit der Wirtschaft, dessen freier Markt das Problem schon regeln wird. Wirtschaft und Politik dealen täglich mit dem Tod. Mit Diktaturen und Schlächtern. Die Bedenken gehen gegen Null, wenn es zum Beispiel darum geht, den Energiehunger zu befriedigen. Noch immer liefert Russland über Nord Stream 1 Gas nach Europa. Und die U.S.A. wollen Venezuelas Öl. Deshalb kommt es jetzt zu militärischen Angriffen. Und Fracking-Gas kommt per Schiff aus aus aller Welt. Zu 79 % im Moment aus den U.S.A.! Fracking in seiner Herstellung ist extrem umweltschädlich. Schon bei der Förderung geht man von 6 bis 10 Prozent Methanverlust aus, was die Atmosphäre zusätzlich aufheizt.

95% des verbrannten Gas in Deutschland ist importiert. Auf den Klimagipfeln kommen nur taktische Lippenbekenntnisse heraus, weil die erdölproduzierenden Länder kein Interesse an Klimaschutz haben sondern an Geld. Weil die Metropolenländer ihre Politik nach Geld und Wachstum ausrichten, wird den Lobbyisten in Europa gerade das Aus vom Verbrenner-Aus geschenkt.

Die deutsche Wirtschaftsministerin Katharina Reiche beispielsweise war Staatssekretärin im Verkehrsministerium der Bundesregierung, Lobbyistin beim Verband Kommunaler Unternehmen (VKM) und Managerin bei der E.ON-Tochter Westenergie. E.ON-Ministerin Reiche gibt sich als Unterstützerin des Wasserstoffs, setzt aber vor allem auf Erdgas. So will sie Ausschreibungen für zusätzliche Gaskraftwerke mit einer Leistung von 10 Gigawatt, die bis 2031 ans Netz gehen sollen, was ungefähr 25 neuen Kraftwerken entspräche. 20 Milliarden Euro sind für diese neuen Gaskraftwerke vorgesehen.

Reiche würde die Klimaneutralität von Deutschland sowieso am liebsten von 2045 auf 2050 verschieben.

Die hauptsächlichen Verursacher der Klimazerstörung durch den Menschen sind nicht jene, die am meisten darunter leiden, die mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben dafür bezahlen. Die Menschen des globalen Südens zahlen jetzt schon den höchsten Preis. Die Länder des globalen Nordens, und demnächst u.a. auch China entscheiden über das Leben aller. China, als kommunistische, rassistische und patriarchale Diktatur kann mit den „Seltenen Erden“ Länder erpressen, die nicht auf Linie sind und so nach und nach Länder, Kulturen, politische Systeme in den Kokon der neuen diktatorischen Weltmacht einweben. Über 85 % der weltweit raffinierten „Seltenen Erden“ kommen aus China. Und es sind die Reichen, die ein Problem sind. Es sind die Superreichen, die die Welt in Brand setzen. In Ost, in West, in Süd und in Nord. 60 Prozent der Investitionen der Superreichen gehen weltweit in die Investitionen von Gas und Erdöl. Und um die 300 Superreiche emittieren mehr CO² wie die 110 ärmsten Länder der Welt. Diese Verbrecher wissen darum. Es ist ihnen egal. Ihre Gier nach noch mehr Reichtum und Macht setzt den Maßstab, dem alle folgen. Sie bereiten ihre eigene „Rettung“ auf abgeschottete Inseln oder in den Weltraum vor, wenn sie diese Erde verbrannt haben. Vor ein paar Jahren hätten wir über diese misogynen Spinner noch gelacht, aber sie meinen es todernst. Zuckerberg will mehr „maskuline Energie“. Musk „produziert“ Kinder am Fließband, damit sein Clan überlebt.

Von den Verursachern löst niemand das „Problem“. Und schon gar nicht wird das Grundproblem regional gelöst. Im Gegenteil – alle Welt rüstet auf, zur letzten großen Schlacht um Rohstoffe, Wasser, Nahrung und Zugang zu strategisch wichtigen Regionen, um den Exitus der eigenen Machtsphären möglichst zu verhindern oder wenigsten hinauszuzögern. Damit der Bevölkerung noch so lange wie möglich das Angebot der Teilhabe unterbreitet werden kann. Damit wir im globalen Norden, eingesponnen in einer Welt des Konsums und einer imperialen Lebensweise, mitwirken und die Macht mit ihren zunehmend autoritären Konzepten bestätigen. Denn es geht nicht mehr um Freiheit für alle, es geht nur noch um Sicherheit für einige. Das Sicherheitsversprechen ist ein exklusives Recht derer, die es für sich durchsetzen können. Unsere imperiale Lebensweise lassen wir die Verlierer bezahlen, diejenigen, die zu schwach sind, sich gegen „uns“ zu wehren.

Die Angebote an Teilhabe einer verbrannten Welt weisen wir mit unserer militanten Aktion zurück. Deshalb haben wir die Aktion auf das Gaskraftwerk in Lichterfelde gemacht.

Wir verhindern dadurch nicht unsere eigene Verstrickung in eine imperiale Lebensweise auf Kosten anderen Lebens, aber wir setzen ein Signal. Einmal mehr, so wie das viele Menschen und Gruppen an unterschiedlichen Orten der Welt tun. Wie das auch hier einige Gruppen, wie beispielsweise Vulkangruppen seit 2011 beständig tun.

Wir wissen, diese Worte erreichen viele Menschen nicht – sie sind so weit abgerückt von der Idee einer Welt und eines Zusammenlebens, das nicht auf Zerstörung beruht, dass diese Worte sie genauso wenig erreichen wie das Elend der Welt, das täglich über die Bildschirme hochaufgelöst transportiert wird. Wir können kilometerlang Fakten aufzählen und werden kein Gehör finden.

Wir sind nicht die ersten und wir werden nicht die letzten sein, die trotzdem versuchen, Menschen mit Worten zu erreichen. Wir sind nicht die ersten und letzten, die zur Sabotage schreiten, denn wir spielen auf Zeit. Gleichzeitig nutzen wir und andere die gewonnene Zeit, die Zerstörung aller Lebensformen umzukehren. Mann nennt uns Ökoterrorist:innen, dabei achten wir das Leben. Mann nennt uns verantwortungslos, dabei übernehmen wir Verantwortung, um diese imperiale, zerstörerische Lebensweise zu beenden.

Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll. Wir versuchen damit, die Ausbeutung der Erde zu unterbrechen, die Co²-Toten zu verhindern und die mit der Klimakatastrophe zusammen hängenden Krankheiten zum Stoppen zu bringen. Wir versuchen damit außerdem, dem Artensterben ein Ende zu setzen und die Welt für alle wieder lebenswerter zu gestalten. Jene, die uns „Ökoterroristen“ nennen, sind selbst die wahren Ökoterroristen, formulieren dies im Sinne egoistischer Interessen und Machtkalkül.

Wir sehen die Bewusstlosen, die sich für schlau halten und den Klimawandel für Fakenews. Die Empathie für Wokeness halten und die nur ihren eigenen Vorteil im Kopf haben, ohne zu erkennen, wie die Dinge, die sie umgeben, miteinander zusammen hängen. Wir sehen hinter dieser sich verbreitenden Abwehr von Fakten ein System derer, die in die Zerstörung der Erde investieren. Es sind die gleichen, die die Macht über die Tech-Konzerne in den Händen halten, die ihnen erlaubt, eine Spezies Mensch zu züchten, die Beifall klatscht, wenn Menschen ertrinken, verdursten, verhungern oder anderweitig krepieren, im Versuch Europa zu erreichen, oder die USA. Diese manipulierten Wohlstandschauvinist:innen und Parteianhänger:innen sekundieren Trump, Modi, Miley, Netanjahu, Merz, Weidel, Putin, Höcke, Orban, Vans, Xi und wie sie alle heißen, bei der „Verteidigung“ der Freiheit. Der Freiheit, darüber zu entscheiden, wer sterben muss und wer nicht. Wer den Zugang zu Reichtum erhält und wer nicht. Dabei hat jeder auf der Flucht gestorbene Flüchtling seine Entsprechung hier in einer tiefen Depression. Jeder Verhungerte macht uns hier fetter und kranker.
Wir Menschen des globalen Nordens, der reichen Metropolen, haben keinen Nutzen aus dem Elend anderer Menschen. Materieller Reichtum ist kein Reichtum im Sinne einer Idee, die sich am Leben aller erfreuen kann.

Wenn nur in jedem Land ein kleiner Teil der Bevölkerung sagt; „Jetzt reicht es. Nicht mehr mit uns, nicht in meinem Namen. Auf unsere Kosten darf kein Mensch mehr sterben“. Wenn wir uns weigern zu funktionieren und mitzuspielen, wenn wir Sand im Getriebe einer Maschine werden, die wir bisher selbst mitfüttern, dann kommt etwas in Bewegung, dann können wir die Kraft entwickeln, die Ursachen ein für alle Mal zu stoppen.

Doch wir brauchen eine Internationale der Verweigerung eines Fortschritts, der nur auf Zerstörung, Mord und Raub basiert. Wir rufen verzweifelt, wütend und entschlossen zugleich und schließen uns den Aufrufen anderer an: Sabotiert die fossile Infrastruktur, die Stromnetze, den Raubbau an der Erde, die Serverzentren, die Chipindustrie und deren Zulieferbetriebe, zerstört die Voraussetzungen für die Automobilwirtschaft und die Rüstungsindustrie, für den Flugverkehr, die Villen, die Yachten, die Spaceships und die Golfplätze. Zerstört die Polizeizentralen, die der Garant für die patriarchalen Eigentumsverhältnisse sind, denn die Erde gehört sich selbst und allen Lebewesen und nicht den Menschen, bzw. den Männern allein und nicht den Reichsten unter ihnen. Dieser Ruf der Verzweiflung ist auch ein Weckruf, ein Aufschrei der Hoffnung und er hat keine örtliche Einfassung, er ist global. Wir reden von einer Internationalen, die sich nicht auf einen Patriarchen beruft, nicht auf die Galerie der Köpfe, die die Kommunisten verehren, sondern die von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgeht. Die in China verstanden wird, in Europa, den USA, in Indien und Pakistan, in jedem Winkel der Erde in dem Starlink seinen Empfang hat, in jedem Land in dem die tödliche Drohne ihr Ziel sucht und Strom dafür braucht. In jedem Land, in dem ohne Energie die kriegsführenden Kräfte blind sind und die Menschen die Kampfplätze verlassen können, ohne dass noch jemand Befehle zu deren Tötung ausgeben kann. In denen die Börsen nicht mehr funktionieren und die Bitcoins nicht mehr aufgerufen werden können.

Wir sagen es nochmal, wir haben Ideen aber keine abschließenden Antworten über den Weg. Aber über das Ziel. Jeder Beitrag zählt. Aber alles in Reichweite unserer Möglichkeiten zu versuchen, dieser imperialen Lebensweise ein Ende zu setzen, das kann nicht falsch sein. Der Fortschritt der Zerstörung ist menschengemacht, durch uns kann er auch gestoppt werden. In den Schritten des Widerstands, in den Echos unterschiedlichster Sprachen und Kulturen, in dem, was andere an uns aussenden, werden wir uns finden und erkennen. Es geht um die Erde. Es geht um das Leben. Es geht gegen unreife dumme Männer an den Hebeln der Macht, die sich aufführen, als betätigten sie einen Spielzeugbagger.

Für Frustration bezüglich des Widerstands gegen den menschengemachten Klimawandel und der wachsenden Zahl von Leugnern dieses Wandels besteht keine Zeit. Aus den Niederlagen müssen wir lernen, und zwar nicht, indem wir in die Parteien gehen oder privatisieren oder uns im Kollaps einrichten, sondern indem wir Fakten setzen. Das Ausschalten eines Gaskraftwerkes ist einer dieser Fakten, es können aber auch Land-, Platz- und Waldbesetzungen, Zerstörung von Golfplätzen und Flughäfen der Reichen sein. Die Phantasie ist gefordert und unsere Entschlossenheit.

Switch off für die Gier nach Energie, Switch off für die digitale Verwaltung des Lebens, Switch off für den Fortschritt der Zerstörung.

Wir haben heute das Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk in Lichterfelde angegriffen. Das Kraftwerk produziert auf Erdgasbasis eine elektrische Gesamtleistung von 300 MW. Ziel waren die Starkstromleitungen, um bei dem Unternehmen einen hohen Schaden zu verursachen. Die Kabelbrücke, die nicht öffentlich verzeichnet ist und vom Kraftwerk Lichterfelde über den Teltowkanal geführt wird, haben wir zur Seite der Grünanlagen hin in Brand gesetzt. Wir haben die angeschmorten Kabelstränge mit herumliegenden Stahlstangen zusätzlich kurzgeschlossen.

Das Energieunternehmen wird auf dem freien Markt Strom in Echtzeit kaufen müssen, um die Vertragsverpflichtungen zu erfüllen, die sie mit der Auslieferung des Stroms eingegangen sind, sobald der Ausfall der Lieferung bemerkt wird. Wir gehen nicht davon aus, dass wir dadurch 100.000 Haushalte vom Netz abgetrennt haben, sondern dass wir diese nur vom Netz des Gaskraftwerks abgetrennt haben. Das mehrfach gesicherte Energienetz wird über andere Wege der Energieleitungen die Haushalte in kürzester Zeit wieder über das weit verzweigte Stromnetz anschließen. Der kurzfristige Kauf von Energie zu den marktüblichen Preisen ist möglicherweise teurer als zu dem Zeitpunkt, als das Energieunternehmen den Strom an der Leipziger Strombörse (EEX) gekauft hat. Um nicht hohe Vertragsstrafen an die einzelnen Energieabnehmer zu zahlen bleibt ihnen kein anderer Weg. Wir haben über zwanzig 110 KV Leitungen kurzgeschlossen und die Fernwärmerohre nicht in den Anschlag einbezogen. Aber wir können Auswirkungen auf die Fernwärme nicht ausschließen.

Unsere Aktion unterscheidet sich im Praktischen von der Aktion in Adlershof am 9.9.2025 gegen das Technologiezentrum. Dort handelte es sich um eine Zuleitung, die redundante Absicherung vernachlässigte. Bei der „Vulkangruppe Tesla ausschalten“, die Tesla mit der Zerstörung einer Zuleitung vom Netz nahm und um die 5000 privaten Haushalte mit traf, war die Situation ähnlich. In unserem Fall wird nicht vor einem Objekt wie dem Technologiepark oder der Gigafactory der Strom abgetrennt, sodass dieses Objekt in den Blackout kommt, sondern das Kraftwerk mit seiner weiten Verzweigung der Kabel wird von Stromnetz abgetrennt. Es produziert noch Strom, kann aber diesen nicht mehr in dasNetz einspeisen und somit nicht mehr liefern. Die Versorgungsfähigkeit der privaten Haushalte über andere Kraftwerke bleibt aber erhalten und ist auch so von den Behörden und Energieriesen beabsichtigt. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass unsere Aktion einzelne Trafostationen in größerer Mitleidenschaft zieht.

Die Versorgung mit Fernwärme (thermische Leistung um 690 MW) ist durch uns nicht unterbrochen worden.

Die einzelnen Haushalte sind nicht Ziel der Aktion. Ziel der Aktion ist es, der Gaswirtschaft und der Gier nach Energie einen hohen Schaden zuzufügen.
Wenn es zu längeren Ausfällen in privaten Haushalten kommt, wollen wir hiermit deutlich machen, sie sind nicht Ziel des Angriffs. Und dieser Effekt war von uns weder beabsichtigt noch kalkuliert. Wir haben zu jedem Zeitpunkt die Gefährdung von Menschenleben ausgeschlossen.

Da wir keine hundertprozentige Sicherheit darüber haben, welche Kettenreaktionen, die nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen, unsere Abschaltung der Gaswerks zur Folge haben könnten, haben wir folgende Bitte an eventuell in Mitleidenschaft gezogene Haushalte: Klingeln Sie bei Ihren Nachbar:innen an. Bedenken Sie, ältere oder hilfsbedürftige Menschen bei einem Ausfall des Stroms mitzuversorgen. Versorgen Sie sich und andere Menschen, indem Sie solidarische Unterstützung geben. Informieren Sie sich untereinander.

Das Heizkraftwerk in Lichterfelde war eine hundertprozentige Tochter des staatlichen schwedischen Energiekonzerns Vattenfall AB mit einem Umsatz von 7,6 Mrd Euro jährlich und der viertgrößte Stromkonzern nach E.ON , RWE, EnBW.

Ab 2021 wurde das Kraftwerk „rekommunalisiert“ und gehört der Stadt Berlin. So wird auch das Kraftwerk zum Teil zurückgebaut und umgerüstet auf weitere Kapazitäten. Das hört sich nur auf den ersten Blick gut an.

Stromnetz Berlin GmbH tätigt aktuell umfangreiche Investitionen in den Ausbau der Berliner Netzinfrastruktur, um den wachsenden Anforderungen der sogenannten Energiewende Rechnung zu tragen. Dafür kassiert die Tochterfirma von Stromnetz Berlin BEN (Berliner Energie und Netzholding GmbH) 380 Millionen von der Europäischen Investitionsbank – „um die voranschreitende Energiewende vorzubereiten“. Die „Energiewende“ ist eine Nebelkerze, die verschleiert, dass es um Energie ohne Wende und ohne wenn und aber geht. Hauptsache Energie, nachhaltig oder nicht. So will Stromnetz Berlin die Kapazitäten bis Anfang 2030 verdoppeln. Ziel sei ein „modernes“ digitalisiertes Stromnetz. Das heißt konkret Hunderttausende Meter neuer Stromkabel und Netzkomponenten sowie mehr digitale Dienste. Das dies nicht aus Nächstenliebe geschieht, können wir uns denken. Vordergründig geht es um die Versorgungssicherheit der Stadt, aber bei genauerem Hinsehen geht es um einen Wachstumswahn in einem von der Regierung forcierten Konkurrenzkampf. Das Schlachtfeld ist die Stadt und unsere Lebensbedingungen. Die Stadt ist eine Ware. Die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Großstädten soll die Neuansiedlung von mehr Start-ups forcieren, mehr rüstungsforschende und -produzierende Unternehmen, mehr digitale Dienstleister und Tech-Unternehmen, die noch mehr Strom fressen, als die Millionen Berliner:innen privat verbrauchen. Es geht auch um eine E-Mobilität, die natürlich keine Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs zum Ziel hat, sondern noch mehr Blech, das mit Lithiumbatterien durch die Straßen rollt, noch mehr KI-dominierte Systeme, die selbstfahrende Privatfahrzeuge ausspucken. Das läuft dann unter „Ausbau der Infrastruktur“, die das Land bis 2029 weitere 3 Milliarden Euro kostet, nachdem die A100 sich immer tiefer in die Stadt hineinfrisst. Für die Erneuerung des Stromnetzes werden Investitionen bis zu 770 Millionen Euro getätigt.

Das hört sich alles mehr als langweilig an, ist aber für uns als Menschen in Berlin und Brandenburg von großer Bedeutung, denn es ist unser Leben, unser Land, unser Wasser, unsere Zukunft, die hier verhandelt werden. Für Giffey, die Wirtschaftsliberale der SPD, ist der Ausbau der Netzkapazitäten und neue Stromtrassen eine zentrale Voraussetzung für den Investitionsstandort Berlin. Diese wirtschaftstliberalen Zerstörer einer lebenswerten Zukunft denken die Stadt in Zahlen, Geldsummen, Wachstumsraten und Konkurrenzkämpfen zu anderen Städten. Die Menschen zählen nicht, bzw. nur als einkommensschwache oder einkommensstarke Größen. Den ersteren Teil muss man irgendwie verwalten und eingrenzen – auch mittels polizeilicher und repressiver Maßnahmen und mauert so einen Park in Kreuzberg ein. Und den anderen Teil umschmeichelt man, denn dessen Geld kurbelt den Konsum an. Für diesen Teil wird die Stadt smart und hübsch gemacht. Berlin ist eine Marke und wird als solche gehandelt.
Für Giffay entspricht der Ausbau des Stromnetzes der rasanten Digitalisierung des Alltags, als handele es sich um eine Naturgewalt, die über uns hereinbricht. Als entscheiden nicht die TECH-Konzerne und die Tech-Faschisten über die Durchsetzung von KI, welche den weltweiten Stromverbrauch laut Bundeswirtschaftsministerium bis 2030 verdoppeln wird. Als entscheiden nicht Politiker und Wirtschaftsliberale darüber selbst, wenn in den BVG-Bussen kein Bargeldzahlen mehr möglich ist und Menschen zu digitaler Bezahlungen gezwungen werden, deren Tracking damit auch gleich gewährleistet ist, in einer renitenten Stadt, in der es eine Tradition militanter Bewegungen gibt, die es zu kontrollieren gilt. Als entscheidet nicht die Politik, wenn sie der Polizei und den Geheimdiensten die Überwachungssoftware Palantir in die Hand gibt, deren treibende Kraft ein Faschist aus den USA ist und dessen Software ein digitales Netz zur Überwachung der Menschen vorsieht. Giffay wirbt für den Ausbau des Netzes mit „unseren“ Unternehmen und der zunehmenden Elektrifizierung der Mobilität: „Aus Liebe zu Berlin, das modernste Stromnetz für die klimaneutrale Hauptstadt“. Und geübt darin, Kritik die Spitze zu nehmen, hat die Stromnetz Berlin „Bürgerräte“ als Feigenblätter miteinbezogen, die lächerliche Beteiligungen an Belanglosigkeiten ausüben können, aber über die Richtung energiepolitischer Entscheidungen und der Gestaltung der Stadt nichts zu sagen haben. Nachdem Vattenfall und die Stadt aufgrund einer breiten Bürger:innen-Initiative gezwungen waren, eine „Rekommunalisierung“, eine Verstaatlichung des Stromnetzes einzuleiten und BEN als Eigentümer einzusetzen, betreiben sie business as usual und der Irrsinn geht unvermindert weiter. Die Vision ist klar: Smart City – Stromnetz Berlin spricht es aus: „Berlin befindet sich auf dem Weg, eine der führenden Smartcity-Metropolen zu werden. In allen Bereichen des städtischen Lebens hat dieser Transformationsprozess bereits begonnen“. Und: „intelligente Infrastrukturen und besonders das „smart grid“ (intelligentes Stromnetz) werden das Fundament bilden – als vernetztes Betriebssystem wird es zum Rückgrat und Katalysator der Energiewende.“ Abgesehen davon, dass wir den Begriff „Energiewende“ für Augenwischerei halten und ersetzen würden mit „technologischer Angriff auf mit-menschliche Verhältnisse“, stimmen wir überein.
Die konkreten Angriffe auf den Technologiepark Adlershof, auf Teslas Gigafactory, auf die Infrastruktur des Vattenfall Steinkohlekraftwerks Reuter, und auf den Knotenpunkt von Vodafone in Adlershof sind Referenzpunkte unserer Aktion, sowie die vielen militanten Aktionen, die Akzente gegen die Zerstörung unserer Erde setzen. Auch wenn diese Sabotageakte hohe finanzielle Einbußen verursachen, können sie als einzelne (!) Aktionen keine politische Richtungsänderung erzwingen. Aber sie weisen einen Weg und eine Richtung auf, die wir allen Metropolen nahelegen. Legt die Infrastrukturen lahm, die dem „technologischen Angriff“ dienen und der Zerstörung der Erde Vorschub leisten. Der Konsens über Teilhabe am Projekt einer imperialen Lebensweise ist aufkündbar. Eine soziale Massenbewegung gegen die weltweite Zerstörung der Lebensgrundlagen und gegen alle Kriege und Ressourcenplünderungen geht mit der Fähigkeit zur Sabotage der Stromnetze und der Energieadern einher.

Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen. Unser Widerstand ist vielfältig und oft brauchen wir im Nebel der Desinformationen, der unterschiedlichen kulturellen Zugänge, der sprachlichen Differenzen noch zu viel Zeit, um die Gemeinsamkeiten zu erkennen. Aber wir sind zuversichtlich, dass im Dunkeln das Licht nicht weit ist. Wenn wir diese Aktion in den Kontext eines weltweiten Widerstandes stellen, ob in den USA, Lateinamerika, Asien, China oder Russland, in Europa oder Australien, der gegen alle Erscheinungsformen der Dominanz, Herrschaft und Zerstörung der Erde gerichtet ist, sind wir zuversichtlich, dass wir gehört werden, dass diese Beiträge übersetzt werden, dass uns übersetzte Beiträge erreichen, dass auf den verschlungenen Pfaden des Widerstands eine subversive Kommunikation stattfindet, die einander erkennt. Und eingreift. Und dies möglichst ohne Blut zu vergießen, aber entschlossen, den Herrschenden den Saft abzudrehen.

Vulkangruppe: Den Herrschenden den Saft abdrehen

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten
Das Ende der imperialen Lebensweise einleiten
Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit
Den Raubbau an der Erde stoppen
Freiheit für alle Antifas, Klimaaktivist:innen und all die anderen Widerspenstigen