Kategorie: Nachrichten
Der russische Militärberater Andrei Martjanow sagt eine Niederlage der USA und Israel gegen den Iran voraus; Wird das passieren?, von Alfredo Jalife-Rahme
Der Horizont des Krieges, von Manlio Dinucci
Pepe Escobar: Wie Iran die amerikanische Hegemonie beendet
Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert zunehmend, mit neuen Phasen, Angriffen und einer schrittweisen – oder möglicherweise dramatischen – Verschärfung der Lage. Pepe Escobar, was ist Ihr Verständnis der iranischen Strategie und wie wird sie die gesamte Region beeinflussen?
In einer kürzlich veröffentlichten Kolumne, die zunächst in Russland erschien und nun in verschiedenen Übersetzungen zirkuliert, analysiert der renommierte Geopolitik-Experte Pepe Escobar die iranische Strategie im aktuellen Konflikt mit den USA und Israel. Escobar beschreibt sie als „dezentralisierte Mosaik-Strategie“, eine offizielle Bezeichnung, die auf eine hochkomplexe und raffinierte Vorgehensweise hinweist. Diese Strategie, die er mit dem Konzept des „Todes durch tausend Schnitte“ vergleicht – eine Anspielung auf chinesische Taktiken –, richtet sich gegen das „Epstein-Syndikat“, wie er die US-israelische Allianz nennt. Sie wurde monatelang nach dem 12-Tage-Krieg verfeinert und persönlich vom Ajatollah Khamenei geleitet, in enger Abstimmung mit der Führung der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC).
Die iranische Mosaik-Strategie
Die Kernmerkmale dieser Strategie umfassen eine dezentralisierte Entscheidungsfindung, die Kommandeuren in Regionen wie Khuzestan oder dem iranischen Aserbaidschan volle Autonomie gewährt. Sie können innerhalb von Sekunden vor Ort handeln, ohne Rücksprache mit dem Zentralkommando.
Escobar betont den poetischen und architektonischen Aspekt: Ähnlich wie die intricaten Mosaike in persischen Moscheen, etwa in Isfahan, verbindet diese Strategie unzählige Elemente zu einem kohärenten Ganzen. Sie erlaubt eine kontinuierliche Anpassung und Feinabstimmung, was sich in den Ereignissen der vergangenen Woche widerspiegelt.
Geschwindigkeit und militärische Anpassung
Zwei Aspekte heben sich besonders hervor: die Geschwindigkeit der Umsetzung und die verbesserte Verteidigung der Infrastruktur. Nur eine halbe Stunde nach dem Enthauptungsschlag gegen den iranischen Führer reagierte Iran mit einer massiven Gegenoffensive.
Im Gegensatz zum 12-Tage-Krieg, bei dem russische Techniker das Stromnetz reparieren mussten, war es diesmal besser geschützt. Am ersten Tag feuerten die Iraner rund 1.200 Raketen und Drohnen ab, was zu verheerenden Schäden führte.
Nun wechseln sie zu neueren Generationen von Raketen, die in den letzten zehn Jahren produziert wurden, einschließlich hypersonischer Modelle, die bisher nur sparsam für präzise Ziele in Israel eingesetzt wurden. Ältere Raketen aus den Jahren 2012 bis 2014 wurden zunächst verbraucht, um die modernen für spätere Phasen aufzusparen.
Die Auswahl der Ziele
Die Zielauswahl ist sorgfältig kuratiert und inkrementell. US-Militärbasen in Kuwait, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar werden wiederholt bombardiert, bis sie zerstört sind.
Dazu kommen Energieanlagen, Raffinerien und sogar Hotels, in denen US-Personal untergebracht ist, da die Basen nicht mehr sicher sind.
Kontroversen gibt es um Angriffe wie auf Tanura in Saudi-Arabien oder in Aserbaidschan, die Escobar als mögliche False-Flag-Operationen einstuft, um Aserbaidschan in den Konflikt zu ziehen und Iran von Westen anzugreifen.
Iranische Widerstandskraft
Trotz intensiver Bombardements auf Iran – Escobar bestätigt dies durch Kontakte vor Ort, darunter Professor Marandi – bleibt die Entschlossenheit ungebrochen. Der Preis ist horrend, doch die Kontinuität der Regierung ist gesichert.
Es gibt Spekulationen über einen neuen Obersten Führer, möglicherweise Mojtaba Khamenei, den Sohn des Ajatollahs, doch eine offizielle Ankündigung steht aus. Die iranische Gesellschaft sieht den Krieg als existenziell an, was die Volksstimmung stärkt.
Die Gegenseite: USA und Israel
Escobar kontrastiert dies mit der Gegenseite: Israel und die USA, angeführt von Figuren wie Benjamin Netanyahu, den er als „Neo-Caligula“ bezeichnet, agieren impulsiv und ohne Planung.
Netanyahu droht, den neuen iranischen Führer zu töten, was Escobar als eine der dümmsten Erklärungen der letzten 100 Jahre bezeichnet.
Die USA und Israel planten eine schnelle Enthauptung Irans für ein Wochenende, um einen Regimewechsel herbeizuführen, doch nichts gelang. Nun sind sie in einer Ecke, ohne Regeln, was sie gefährlicher macht.
Gerüchte aus dem Pentagon sprechen von einem Konflikt bis September, doch Escobar bezweifelt, dass sie länger als zwei bis drei Wochen durchhalten, da Munition knapp wird.
Ein globaler wirtschaftlicher Druck
Zwei parallele Spuren dominieren: Iran muss widerstehen, koste es, was es wolle, dank seiner Strategie.
Auf der anderen Seite wächst die Panik in den USA und im Atlantikraum über einen möglichen wirtschaftlichen Kollaps. Die Bedingungen für ein systemisches Versagen der globalen Wirtschaft sind gegeben, da es keine Ausstiegsrampe gibt.
Die USA haben ohne Nachkriegsplanung angegriffen und scheitern an allen Zielen.
Die Rolle Russlands und Chinas
Russland und China spielen eine diskrete, aber entscheidende Rolle.
Iran hat keine direkte Hilfe angefordert, doch Putin betonte, dass sie bei Bedarf käme. Russen helfen über den Astara-Korridor, Chinesen mit Satelliten-Intelligence.
Beide beobachten den Zusammenbruch der US-Einflussnahme in Westasien – ein geopolitischer Schock in nur einer Woche.
Der Druck aus dem Golf
Der Druck aus den Golfstaaten wächst. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar diskutieren laut Berichten der Financial Times über einen Ausstieg aus US-Verträgen und Investitionen.
Diese Staaten, abhängig von Öl, aber auch von Nahrung und Wasser, sehen ihre Zukunft bedroht. Iranische Angriffe wischen US-Basen in der Region aus, was Zweifel an der Überlebenschance weckt.
Der offene Brief aus den Emiraten
Ein offener Brief des emiratischen Milliardärs Khalaf Ahmed al-Habtoor an Donald Trump unterstreicht diese Entwicklung.
„Wir haben uns nicht dafür gemeldet“, schreibt er. Er kritisiert, dass der Golf in einen ungewollten Konflikt gezogen wurde, während US-Friedensinitiativen wie der „Deal of the Century“ von Golf-Geldern finanziert wurden.
Trump versprach keine Kriege, führte aber Operationen in sieben Ländern durch.
Der Brief markiert für viele Beobachter das Ende des Vertrauens. Der „Deal of the Century“ ist tot, das Element des Vertrauens unter den arabischen Monarchien gebrochen.
Das Ende des Petrodollar-Systems
Der Kern des Problems liegt im Petrodollar-System.
Die Golfstaaten erkennen zunehmend, dass sie in dieser Ordnung als geopolitische Vasallen fungieren. Sie werden nach Alternativen suchen – und Russland tritt als möglicher Vermittler und Machtfaktor auf.
Als dominierende Kraft in OPEC und OPEC+ könnte Moskau künftig stärker bestimmen, unter welchen Bedingungen Energiepolitik betrieben wird.
Ein kollektiver Anruf Wladimir Putins mit den Golfstaaten deutet auf mögliche Mediation hin. Doch der Kreml hat wenig Interesse an einer schnellen Rettung der US-Position.
Russland, Iran und China verfolgen vielmehr ein gemeinsames strategisches Ziel: den Rückzug der USA aus Westasien.
Der Übergang zum Petroyuan
Für China eröffnet sich damit eine neue Perspektive: der Übergang zum sogenannten Petroyuan.
Russland könnte zugleich als geopolitischer Schutzschirm für einige Golfmonarchien auftreten.
Innerhalb weniger Tage hat sich das geopolitische System dramatisch verschoben. Die Straße von Hormus ist für Gegner Irans faktisch blockiert, der Brent-Ölpreis steigt, und in Importländern wie Japan, Südkorea und Taiwan wächst die Nervosität.
Europa steht vor einer besonders schwierigen Lage. Nachdem russisches Gas abgelehnt wurde, droht nun auch der Verlust katarischer Lieferungen – eine Entwicklung, die manche Beobachter als wirtschaftspolitischen Selbstmord bezeichnen.
China hingegen verfügt über strategische Reserven für rund 240 bis 250 Tage und alternative Lieferquellen wie Öl aus Sibirien.
Der Konflikt beschleunigt damit nach Escobars Analyse den Niedergang der amerikanischen Hegemonie. Iran, Russland und China könnten geopolitisch und geoökonomisch profitieren.
Die kommenden Tage werden entscheiden, ob sich dieser Prozess weiter beschleunigt – und ob Westasien tatsächlich vor einem historischen Paradigmenwechsel steht.
Vergrabene Roterblätter, giftige PV und mehr: So vergiftet die “Energiewende” unsere Natur!
Hunderte Millionen Tonnen an teils hochgiftigem Sondermüll erwarten uns dank der “Energiewende”. Ob Rotoren von Windkraftwerken oder auch die Solarpanels selbst – mit “grün” und “umweltfreundlich” haben diese kaum etwas zu tun.
Jahrelang wurde uns das Märchen von der sauberen, grünen Energie aufgetischt. Die Wind- und Solarindustrie sollte den Planeten retten. Doch die Realität, die uns die Klima-Lobby gerne verschweigt, sieht völlig anders aus: In den USA türmen sich gigantische Berge von Windrad-Schrott und giftigen Solarpanels. Die angebliche Rettung der Welt entpuppt sich, so ein aktueller Bericht, als enorme Umweltkatastrophe.
Texas, eigentlich eher als Öl-Gigant bekannt, wurde in den letzten Jahren zum Vorreiter des Windkraft-Wahnsinns. Über 19.000 Windräder verschandeln dort mittlerweile die Landschaft. Das Epizentrum dieses grünen Albtraums: Sweetwater, ein kleines Städtchen, das sich selbst die “Windrad-Hauptstadt von Texas” nennt. Doch jetzt zeigt sich die dunkle Seite der Medaille. Die Bürger wachen auf und stellen fest: “Sauber” ist hier gar nichts mehr. Es ist schlichtweg dreckig.
Im Februar platzte dem texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton der Kragen. Er verklagte ein Recycling-Unternehmen, weil es tausende ausrangierte Rotorblätter einfach illegal in der Natur abgeladen hatte. Das Unternehmen hatte den Auftrag, die Anlagen abzubauen und zu recyceln – stattdessen ließ man über 3.000 riesige Rotorblätter einfach in Sweetwater verrotten. Ein Teil dieses nur teuer recyclebaren Mülls liegt dort schon seit 2017.
Paxton brachte es in einem Statement auf den Punkt: “Nur weil die radikale Linke etwas als ‚grüne Industrie‘ bezeichnet, gibt das keinem Unternehmen einen Freifahrtschein, die texanische Landschaft zu zerstören, unsere Gesetze zu brechen und die Texaner mit den negativen Folgen allein zu lassen.” Auch die Stadt Sweetwater wehrt sich mittlerweile mit Strafanzeigen gegen die Müllsünder. Man will sich nicht länger als Müllhalde für die gescheiterte Energiewende missbrauchen lassen.
Und Texas ist kein Einzelfall. Im beschaulichen Grand Meadow, Minnesota, mussten die 1.100 Einwohner vier Jahre lang mit 111 riesigen, verrottenden Glasfaser-Rotorblättern vor ihrer Haustür leben. Ein Schandfleck, der wilde Tiere wie streunende Katzen und Füchse anzog und zur lebensgefährlichen Falle für spielende Kinder wurde. Erst nach massivem Druck der Anwohner und einem behördlichen Befehl bequemte sich der grüne Energie-Riese NextEra Energy im Oktober 2024, seinen Müll wegzuräumen.
Doch das ist noch nicht alles, denn man kann diesen Schrott kaum recyceln! Die riesigen Blätter bestehen aus Glasfaser, Kohlefaser und Epoxidharz. Die Folge sind gigantische “Windrad-Friedhöfe”. Die ausgedienten Monster-Propeller werden einfach in Stücke gehackt und in riesigen Gruben verscharrt. Landschaften in Wyoming, Iowa und South Dakota werden zu Endlagern für diesen “grünen” Sondermüll. Die Zahlen sind erschütternd: Bis 2050 könnten sich unfassbare 133 Millionen Tonnen dieses Materials ansammeln. Schon jetzt werden in den USA jährlich bis zu 9.000 Blätter ausgemustert – Tendenz massiv steigend.
Wer jetzt denkt, mit Solarstrom wird alles besser, der irrt gewaltig. Auch hier rollt eine gigantische Müll-Lawine auf uns zu. Die US-Umweltbehörde EPA warnt vor einer Million Tonnen Solar-Schrott bis zum Jahr 2030 allein in den Vereinigten Staaten. Deutschland, welches trotz seiner nur bedingt geeigneten Lage zum Solar-Europameister gemacht werden soll, steht hier nicht besser da.
Doch dieser Müll hat es in sich: Wenn die Paneele auf Mülldeponien landen, drohen hochgiftige Stoffe wie Blei, Cadmium und andere Schwermetalle ins Grundwasser zu sickern. Das ist eine tickende Zeitbombe und eine massive Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Und das alles, um angeblich “klimafreundlichen” Strom zu produzieren. Umweltfreundlich ist das aber nicht. Doch wen interessiert das bei den Klimafanatikern schon? Hauptsache, man kann den Menschen weiterhin schöne Geschichten von der angeblichen “Rettung” der Welt verkaufen.
Geschützt: Start in das Superwahljahr 2026 — Wahlen in Baden-Württemberg und Bayern: Die Weichen auf Neuanfang stellen!
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Die Waffenarsenale – und ihre Auswirkungen auf die Kriege im Iran und der Ukraine
Der Krieg am Golf zeigt bereits nach wenigen Tagen, wie entscheidend Waffenbestände für den Verlauf moderner Konflikte sind. Sowohl die USA und Israel als auch der Iran verbrauchen derzeit große Mengen an Raketen, Drohnen und Präzisionsmunition. Während Teheran unter zunehmendem militärischem Druck steht, geraten auch westliche Bestände unter Belastung. Besonders der hohe Verbrauch teurer Luftabwehrraketen könnte strategische Folgen haben – nicht zuletzt für den Krieg in der Ukraine.
Von Eric Angerer
Das Operationstempo war von Beginn an hoch. Sowohl die USA und Israel als auch der Iran verbrauchen mehr Waffen, als sie gleichzeitig nachproduzieren können.
Das in Tel Aviv ansässige Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) schätzte bereits nach fünf Kriegstagen, dass die USA und Israel mehr als 2.000 Angriffe durchgeführt hatten, bei denen jeweils verschiedene Munitionstypen zum Einsatz kamen.
Der Iran
Laut INSS hatte der Iran zu diesem Zeitpunkt bereits 571 Raketen und 1.391 Drohnen abgefeuert. Viele davon dürften abgefangen worden sein.
Seitens des Iran war der Beschuss am zweiten und dritten Kriegstag am stärksten. Danach hat der Iran zunehmend weniger gefeuert (wir haben berichtet: Israelisches Militär gibt Zwischenbilanz nach vier Tagen).
Das liegt nicht nur an einer Erschöpfung der Vorräte, sondern vor allem daran, dass Israel und die USA Abschusseinrichtungen und Lager zerstören. Vor dem Krieg wurde Irans Arsenal auf über 2.000 ballistische Kurzstreckenraketen geschätzt.
Man geht davon aus, dass Iran vor dem Krieg Zehntausende seiner Shahed-Drohnen in Serie produziert hat. General Dan Caine, der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, erklärte jedoch bereits am 5. März, die iranischen Drohneneinsätze seien seit Beginn des Konflikts um 73 % zurückgegangen.
Es ist aber möglich, dass dieser dramatische Rückgang ein Versuch ist, Waffenbestände zu erhalten – doch die Aufrechterhaltung der Produktion wird zunehmend schwieriger. US-amerikanische und israelische Kampfflugzeuge haben immer mehr die Lufthoheit über dem Iran. Der Großteil der iranischen Luftverteidigung wurde zerstört.
Laut dem US-Zentralkommando (CENTCOM) konzentriert sich die nächste Phase des Krieges auf die Jagd nach Irans Raketen- und Drohnenwerfern, seinen Waffenbeständen und die Zerstörung der Produktionsstätten. Das ist keine leichte Aufgabe, denn der Iran ist dreimal so groß wie Frankreich und gebirgig. Die jüngere Geschichte zeigt auch die Grenzen von Luftkriegen auf.
Die USA
Die USA sind nach wie vor die stärkste Militärmacht der Welt. Anders als die Israelis hat es das US-Militär jedoch in der ersten Kriegswoche weitgehend vermieden, mit Flugzeugen über dem Iran zu operieren (will man doch keine gefangenen Piloten riskieren).
Deshalb war man bislang stark auf teure, präzisionsgelenkte Distanzwaffen angewiesen, die nur in begrenzten Stückzahlen produziert werden. Berichten zufolge hat Trump für Ende der Woche ein Treffen mit Rüstungsunternehmen einberufen, um Druck auf eine Produktionsbeschleunigung auszuüben. Dies deutet darauf hin, dass selbst die Ressourcen der USA in diesem Bereich an ihre Grenzen stoßen könnten.
Dieses Problem dürfte sich nun allerdings entspannen, da man mit der weitgehenden Kontrolle über den Luftraum über relative Handlungsfreiheit bei Angriffen aus nächster Nähe verfügt. Dabei kann dann andere und billigere Munition, über die die USA in riesigem Ausmaß verfügen, eingesetzt werden.
Auch Caine erklärte, die USA seien bereits von der Verwendung von Distanzwaffen – also kostspieligeren und hoch entwickelten Langstreckenwaffen wie Tomahawk-Marschflugkörpern – abgerückt. Die US-Luftwaffe setzt nun kostengünstigere „Stand-in“-Waffen ein – wie JDAM-Bomben –, die über dem Ziel abgeworfen werden können.
Und Mark Cancian, ehemaliger Oberst des US-Marinekorps und Mitarbeiter des in Washington ansässigen Center for Strategic and International Studies (CSIS), erklärte ebenfalls, dass die USA nach dem ersten Angriff aus der Distanz „nun kostengünstigere Raketen und Bomben einsetzen können“.
Er sagt, die USA könnten die Kämpfe auf diesem Niveau „nahezu unbegrenzt“ fortsetzen. Je länger der Krieg andauert, desto kürzer wird auch die Liste der Ziele – was eine allmähliche Verlangsamung des Operationstempos bedeutet. ()
Luftverteidigung
Mark Cancian zufolge verfügen die USA über Zehntausende JDAM-Bomben – die teuren Luftverteidigungssysteme sind jedoch knapp. In der Anfangsphase des Konflikts waren diese Systeme unerlässlich, um die Bedrohung durch iranische Vergeltungsangriffe abzuwehren.
Patriot-Raketen sind stark nachgefragt – nicht nur von den USA, sondern auch von ihren arabischen Verbündeten und der Ukraine. Jede Abfangrakete kostet mehr als 4 Millionen US-Dollar, und die USA produzieren derzeit schätzungsweise 700 Stück pro Jahr. Sollte der Iran weiterhin ballistische Raketen abfeuern können, werden diese begrenzten Bestände stark beansprucht.
Der Ablauf ist wie folgt: Das Radar scannt den Himmel, um anfliegende feindliche Ziele zu erkennen und zu lokalisieren. Die Kontrollstation lenkt die Raketen zum Ziel und kann den Detonationszeitpunkt anpassen. Der Raketenwerfer fasst bis zu 16 Raketen, die in weniger als neun Sekunden abgefeuert werden können.
Der CSIS-Experte Cancian schätzt, dass die USA über Bestände von rund 1.600 Patriot-Raketen verfügen – die in den letzten Tagen aufgebraucht worden sein dürften. Er meint, die USA könnten den Luft-Boden-Krieg zwar noch „lange“ führen, die Luftverteidigung sei jedoch „unsicherer“.
Und das Kostenverhältnis ist natürlich auch irrwitzig. 4 Millionen Dollar, um eine einzige iranische Rakete im Wert von 250.000 Dollar abzufangen!
Eine Änderung könnte nun eine neue israelische Technologie bringen: das System „Iron Beam“, mit dem Raketen der Hisbollah von einem unsichtbaren, hochpräzisen Laserstrahl buchstäblich in der Luft gegrillt wurden! Das System wurde offenbar in den letzten Tagen zum ersten Mal eingesetzt (wir haben berichtet: Israel grillt Hisbollah Raketen mit neuem Laser-Schutzschild).
Wie gut und in welchem Ausmaß die neue Technologie eingesetzt werden kann, wird sich erst in der Praxis beweisen müssen. Faktum ist aber, dass der Mangel an US-Patriot-Raketen Auswirkungen auf die Ukraine haben wird.
Manche Beobachter hatten vermutet, dass ein Krieg des Iran Russland schaden würde, weil es von den Mullahs keine Shahed-Drohnen mehr bekommen werde. Diese werden jedoch längst von Russland in Lizenz selbst hergestellt. Der Verbrauch von US-Abfangraketen am Golf dürfte hingegen Russland nutzen und der Ukraine schaden.
Laut Wolodymyr Selenskyj sind in nur drei Tagen im Iran-Konflikt mehr als 800 Patriot-Raketen verbraucht worden – mehr, als die Ukraine seit 2022 insgesamt erhalten hat. Ob die Angaben aus Kiew stimmen, lässt sich nicht unabhängig überprüfen.
Dieser Verbrauch dürfte bedeuten, dass Kiew in nächster Zeit weniger Patriots bekommen wird. Das könnte Russland in der Folge Angriffe erleichtern. Und er dürfte in Kiew die Alarmglocken schrillen lassen.
Selenskyj brachte daher den Amerikanern gegenüber einen Tausch ukrainischer Abfangdrohnen gegen Raketen des Flugabwehrsystems Patriot ins Spiel. Ob die US-Regierung darauf einsteigt und damit eine Entblößung eigener Stützpunkte im mittleren Osten riskiert, kann bezweifelt werden.
Der große Wärmepumpen-Schock: Bis zu 630 Euro dreiste Wartungs-Abzocke
Es war das große Versprechen der Grünen und der Ampel-Regierung: Die Wärmepumpe rette angeblich nicht nur das Klima, sie macht das Heizen auf Dauer auch unschlagbar günstig. Doch jetzt platzt das nächste grüne Märchen! Für Tausende Hausbesitzer wird die angebliche Spar-Heizung zur gnadenlosen Kosten-Falle. Der Grund: Eine beispiellose Preis-Explosion bei den Wartungskosten!
Bei den Verbraucherzentralen schrillen längst die Alarmglocken. Immer mehr verzweifelte Bürger melden sich, weil sie Rechnungen für die Wartung ihrer neuen Wärmepumpe erhalten, die einem den Atem rauben. Teils über 630 Euro brutto werden für einen einzigen Service-Termin fällig! Mehr noch: Die Hausbesitzer können sich noch nicht einmal wehren. Die Hersteller diktieren knallhart: Wer die jährliche Wartung nicht macht, verliert seine Garantie. Ein klassisches Friss-oder-Stirb-Spiel auf dem Rücken der Verbraucher. Der angebliche Kostenvorteil der teuren Wärmepumpe? Er schmilzt dahin wie Schnee auf dem Heizkörper.
Reinhard Schneeweiß, Energieexperte der Verbraucherzentrale Saarland, bringt das System gegenüber dem “Spiegel” auf den Punkt. Er hat einen ungeheuerlichen Verdacht: “Da kann man dann schon den Verdacht haben, dass hier knapp kalkulierte Kaufpreise für die Anlagen über die Jahre mit der Wartung ausgeglichen werden sollen.” Vereinfacht gesagt: Die Industrie lockt die Kunden erst mit (dank Steuergeldern subventionierten) Kaufpreisen an – und holt sich die dicke Rendite dann über völlig überzogene Zwangs-Wartungen über die Hintertür wieder rein!
Wer glaubt, er könne einfach den örtlichen Handwerker rufen, um Geld zu sparen, irrt gewaltig. Regionale Betriebe winken reihenweise ab, wenn sie die Anlage nicht selbst eingebaut haben. Der Markt ist dicht, der Kunde ist den Hersteller-Partnern und ihren Mondpreisen schutzlos ausgeliefert. Was bekommt der Bürger für sein hart erarbeitetes Geld? Die bittere Wahrheit: Oft nicht viel mehr als einen teuren Blick auf die Anlage. Der Monteur prüft ein paar Leitungen, schaut aufs Kältemittel, liest den Fehlerspeicher aus und wischt vielleicht noch einen Filter sauber.
Daniel Keller, Energieberater bei der Münchner Energie-Spezialisten GmbH, entlarvt den Wahnsinn: “Wenn es keine Auffälligkeiten gibt, ist oft die Anfahrt zum Kunden der aufwendigste Posten.” Hunderte Euro für eine simple Anfahrt und ein bisschen Knöpfchendrücken! Obwohl viele Anlagen längst per Internet ausgelesen werden könnten, verzichten viele Firmen auf diese günstige digitale Lösung. Warum auch? Mit dem Vor-Ort-Termin lässt sich schließlich viel mehr Geld aus der Tasche der Kunden ziehen.
Die Hersteller spielen dabei geschickt mit der Angst der Hausbesitzer vor einem Totalausfall der teuren Technik. Zwar gilt gesetzlich eine zweijährige Gewährleistung (die nicht an eine Wartung geknüpft werden darf), doch wer die begehrte 5-Jahres-Garantie will, muss sich den strengen Diktaten der Konzerne unterwerfen. Die Folge: Registrierungs-Zwang kurz nach dem Einbau, lückenlose Dokumentation und teure Wartungsintervalle alle 12 bis 16 Monate. Oft dürfen nur speziell geschulte (und teure) Partner-Betriebe ran. Der Wettbewerb wird so künstlich ausgeschaltet.
Laura Vorbeck von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nennt für ein normales Einfamilienhaus mittlerweile eine Spanne “von gut 200 bis mehr als 400 Euro” – Tendenz stark steigend! Angebote unter 300 Euro sind kaum noch zu finden. Nach oben gibt es keine Grenzen. Neben den ohnehin schon horrenden Stromkosten in Deutschland wird die Wartung damit zur zweiten massiven Kostenfalle für Wärmepumpen-Besitzer. Wer sich nicht schon vor dem Kauf vertraglich absichert und Preise festnagelt, für den wird Habecks Heiz-Traum zum dauerhaften finanziellen Albtraum. Doch den interessiert das im fernen Amerika ohnehin nicht mehr.
Klimaschwindel: Deutsche werden angesichts horrender Energiepreise immer nachdenklicher!

Man könnte es die normative Kraft des Faktischen nennen: Vor dem Hintergrund von Wohlstandsvernichtung und Energiepreis-Horror lässt bei immer mehr Deutschen die „Klimabegeisterung“ nach. Zumindest sinkt fürs Erste der Ehrgeiz bei den sogenannten Klimazielen:
Eine Mehrheit (53 Prozent) spricht sich laut einer INSA-Umfrage für BILD dafür aus, die von der Politik anvisierte „Klimaneutralität“ um fünf Jahre auf das Jahr 2050 zu verschieben. Mehrheitlich verneinen nur Wähler der „Grünen“ (65 Prozent) und der Linkspartei (51 Prozent) einen Aufschub.
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Verarmung: Mehr als jeder vierte Haushalt in Deutschland hat keine Ersparnisse!

Mehr als ein Viertel der privaten Haushalte verfügt nach eigenen Angaben über keinerlei Ersparnisse. 27 Prozent von 1.007 Befragten gaben in einer Ipsos-Erhebung für die Direktbank ING an, kein Geld auf der hohen Kante zu haben. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil der auf Kante genähten Haushaltseinkommen noch bei 23,5 Prozent gelegen. Zugleich ist der Anteil der Sparer von 70,7 Prozent auf 63,7 Prozent gesunken.
Fast die Hälfte (46,7 Prozent) der Befragten ohne Ersparnisse verdient nach eigenen Angaben nicht genug, um etwas zurückzulegen. Der Gier-Staat (Steuern, Abgaben) lässt grüßen!
Gut jeder Fünfte (22 Prozent) klagt, die Inflation, hier wohl insbesondere die horrenden Energiekosten, hätten alle Rücklagen aufgezehrt. Fast jedem Fünften (17,9 Prozent) rauben finanzielle Sorgen nachts den Schlaf.
So sieht’s aus „im besten Deutschland, das es jemals gab“, Herr Steinmeier!
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Baden-Württemberg: Messer-Afghane sticht in Moschee zu – Hintergründe unklar

Ein Afghane (25) hat in einer Moschee in Backnang (Baden-Württemberg) zugestochen und einen 24-Jährigen leicht verletzt. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Aalen mitteilten, konnte der Tatverdächtige unweit des Stuttgarter Schlossplatzes festgenommen werden. Es handelt sich nach Angaben der Ermittler um einen 25-jährigen Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit. Zu den Hintergründen machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben. Täter und Opfer hätten sich möglicherweise gekannt, hieß es.
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Gewaltkriminalität: Jeder dritte Bahnmitarbeiter denkt über Kündigung nach

Angesichts zunehmender Gewalt in Zügen und auf Bahnhöfen denkt laut einer internen Umfrage fast jeder dritte Bahnmitarbeiter über eine Kündigung nach. Rund die Hälfte aller Befragten wurde bereits Opfer eines tätlichen Angriffs, bei Verbal-Attacken liegt die Zahl noch höher. Das ergab eine Umfrage der Eisenbahn-Gewerkschaft (EVG) unter ihren Mitgliedern, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) berichtet.
Zweidrittel gaben demnach an, sich im Dienst immer unsicherer zu fühlen. Von denjenigen, die im direkten Kundenkontakt arbeiten, waren 85 Prozent bereits Beschimpfungen, Beleidigungen oder Bedrohungen ausgesetzt.
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„Krieg gegen Iran: Vorgeschichte und Ziele“ – Vanessa Beeley berichtet aus der Region
In diesem vor Kriegsausbruch geführten Interview vom 24.02.2026 führt uns Vanessa Beeley, die unabhängige Journalistin aus dem Nahen Osten, eindrücklich vor Augen, wie dieser nach allen Regeln der geheimdienstlichen Lehrbücher vorbereitet wurde. Wer Hauptinformant der westlichen Medien über den Iran ist, wer von einem “Regime-Change” im Iran profitiert und wie es für die Region weitergehen könnte, erfahren Sie in diesem hochaktuellen Interview.
Vanessa Beeley gibt dem Zuschauer obendrein wertvolle Einblicke in die tatsächliche Situation im Iran – die andere Seite des Bildes, die uns die Kriegstreiber im Westen und in Israel nicht sehen lassen wollen.

